Heavenletter # 5517 – 1.1.2016 Let Freedom Ring

Lasse die Freiheitsglocke läuten

Gott redete …

Es gibt alle Arten von Systemen in der Welt. Es gibt das Sonnensystem, das Verdauungssystem, die Dewey-Dezimalklassifikation. Es gibt Management-Systeme, Betriebssysteme, medizinische Systeme, Verkehrssysteme, Ernährungssysteme, Bankensysteme. Du bist von Systemen umgeben. Es ist sinnvoll, mit vielen Systemen in der Gesellschaft, in der du lebst, einverstanden zu sein. Nicht alles bekämpft oder erhebt Protest.

Gleichzeitig ist es nicht immer vielversprechend, mit der Menschenmenge mitzugehen. Es ist in Ordnung, dein eigener Mensch zu sein.

Du bist nicht dazu gedacht, ein Automat zu sein. Für dich ist beabsichtigt, über einen eigenen Raum zu verfügen, wo du atmen und überlegen kannst.

Ich prägte nicht jedes Meiner Kinder gleich. Ich dränge dir das Höchste Einssein nicht als ein Gebot auf. In dieser Angelegenheit hast du mitzureden.

Du kannst ein guter Bürger der Welt sein und brauchst gleichwohl nicht ein Untertan zu sein, der jedem weithin ausgetretenen Pfad folgen muss. Du bist kein Revolutionär, und doch sollst du selbständig denken.

In der Schule wurdest du gelehrt, dich einzureihen und allen Regeln zu folgen. Niemand bevollmächtigte dich, selbständig zu denken.

Ich ermächtige dich jetzt dazu.

Du musst dich nicht Systemen verschreiben, von denen jemand anderer oder auch viele andere denken mögen, dass sie der Welt dienen und das Beste für dich sind.

Ich gab und gebe dir Freien Willen.

Einige Systeme in der Welt gestatten dir keine Willensfreiheit. Sie mögen dich mehr regulieren, als dass sie dir dienen. Du findest darin dir dienende Inhalte, die dir nützen sollten, indes entfaltete die Kontrolle ihre Eigendynamik.

In der Welt werden Meine Kinder reglementiert, und ihnen mag nicht die Freiheit der Wahl gegeben werden. Viele Meiner Kinder denken nicht darüber nach, was ihr Wille sein könnte. Der Wille der Mehrheit möge nicht deine Aufgehende Sonne sein.

Sollst du ein Abbild deines Nachbarn sein, und deshalb etwa nicht der Kapitän Deiner Eigenen Seele? Einige Systeme können starr sein. Sie sagen nichts darüber aus, wie Sympathie und Liebe zu deinem Nachbarn – und dir selbst – beschaffen sein sollen.

Es gibt alle Arten von Gefangenschaft. Es gab viele Filme über dieses Thema. Dein Wille wurde möglicherweise übertüncht [im Original: whitewashed; Anm.d.Ü.].

Es gibt Vorschriften, die besagen, dass du kein Mitspracherecht darüber hast, was du für dich selbst und für deine Kinder möchtest. Es gibt diejenigen, die zu wissen glauben, was für dich und deine Kinder gut ist, und dass du es nicht weißt. Sie sind sicher, dass sie es besser wissen. Und dir wird bedeutet, ihrer Führung zu folgen.

Geliebte/r, du bist Mein Kind, Ich übergebe dir Freien Willen.

Du bist frei, diejenigen Nahrungsmittel zu wählen, die du gerne essen möchtest. Auch soll dein Leben nicht rationiert werden. Du bist kein Kind, das nichts zu sagen hat, und dem gesagt werden muss, alles hinzunehmen.

Die Welt, in der du lebst, ist ein ziemliches Rätsel. Sicherlich möchtest du gesetzestreu sein, und trotzdem möchtest du dir nichts aufzwingen lassen. Immer enger werden anscheinend die Weidegründe, auf denen du lebst. Manchmal hast du kaum Platz, dich darin herumzudrehen. Du möchtest kein Neinsager sein, und doch möchtest du deine gottgegebene Freiheit der Gedanken und des Willens wahrnehmen.

So oder so, du bist verfangen in der Welt, in der du lebst.

Die Werbebranche führt dich an der Nase herum. Wem nützt der Lauf der Welt? Und auf wessen Kosten? Was bedeutet es, wenn gesagt wird: Einer für alle, und alle für einen?

Erinnere dich an die Liebe. Erinnere dich daran, dich um deine Brüder und Schwestern zu kümmern. Nicht alle Systeme gleichen sich.

Was hat es damit auf sich, die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Besser für wen? Und wann? Wozu ist man verpflichtet, und wozu nicht?

Lasse die Freiheitsglocke läuten.

Heavenletter # 5518 – 2.1.2016 On the Little Island of Your Small Self

Auf der kleinen Insel deines kleinen Selbst

Gott redete …

Freiheit bedeutet unbeschränkt. Freiheit bedeutet keine Barrieren. Freiheit bedeutet das Gegenteil von sich schwergängig und erstickt fühlen. Sie bedeutet unbegrenzt. Sie bedeutet am Fliegen. Sie bedeutet nicht-mechanisch. Freiheit bedeutet frei. In Freiheit, da bist du frei.

Trotzdem, Freiheit fühlt sich für dich beängstigend an. Wovor hast du Angst? Vor dem freien Fall? Die Erde fühlt sich dir nicht so frei an. Vielleicht davor, für etwas vergattert zu sein.

Die Wahrheit ist die, dass du nicht auf die Erde eingeschränkt bist. Es kann sein, du hängst an der Erde dank eines staubfaden-gleichen Strangs, welcher geradezu nichts ist, um dich daran festzuhalten. Nun, alsdann, sei unangehaftet. Und nun gehst du wieder dorthin, wo du angefangen hast, machst den vollen Kreis, von der Freiheit, bis zu den Barrieren wider die Freiheit. Freiheit meint los lassen, Geliebte.

Ihr klammert euch an die Erde, während die Wahrheit heißt, dass ihr in dem herumwirbelt, was man bekanntermaßen als Raum bezeichnet. Ihr seid auf Freiheit aus, vor der ihr euch fürchtet.

Manchmal fühlt ihr euch wie ‚A Girl of the Limberlost‘ [Titel eines Romans von Jane Stratton Porter (1909), der auch verfilmt und zu einem Kassenschlager wurde; Anm.d.Ü.], selbst so ihr nicht wisst, was ‚Girl of the Limberlost‘ bedeutet, oder, eure Gefühle könnten so sein, als hättet ihr flüchtige Blicke auf Verloren Gegangene Horizonte gehabt. Ihr fühlt euch verloren, eurer selbst beraubt, nicht einmal wissend wessen beraubt, mittlerweile ihr euch sehnt nach … etwas oder jemanden. Ihr fühlt euch heruntergekommen. Ihr seid am Zaudern, die Macht innezuhaben, die Ich euch inwendig in euch verlieh. Dies ist eure Angst: das Leben zu leben.

Was werden Wir mit deinen nebelhaften Ängsten anfangen? Wie lösen Wir dich, derweil du dich an der Erde um alles was dir etwas wert ist festklammerst? Du möchtest so gerne mehr als Lippenbekenntnisse abgeben. Du möchtest so gerne der Ängste ledig sein, und doch klammerst du dich an sie. Du bist vielleicht mehr mit Schadenskontrolle befasst, denn mit dieser Freiheit, nach der sich dein Herz so sehnt. Und so bist du ernüchtert, bei all deinen Ängsten, welche unversehrt da sind.

Du musst wissen, dass du dich, dieser quälenden Gefühle ledig, zum Himmel erhebst. Schlussendlich werden deine Ängste davontreiben, und du bist angstlos. Das meint, es ist nichts zum Fürchten da. Du bist nicht kühn. Es existiert keine Nachfrage, kühn zu sein, wo Ängste nicht sind, wo Angst nicht einmal einen festen Fuß fassen kann, denn, der Angst entblößt, steigst du zu der Größten Höhe des Einsseins auf.

Es gibt nichts zum Sich-Dranhängen. Es gibt keinen anderen. Es gibt keine Andersheit. Es gibt kein anderenfalls. Einssein einzig ist. Hier fühlst du keine Einsamkeit. Einsamkeit existiert nicht. Du fliegst nicht solo, ja gar so Einssein Einzig Ist.

Alle deine Fesseln gehören beseitigt. An dir ist es, sie abzunehmen. Sie sind in jeder Hinsicht wertlos. Sie haben dich nicht unversehrt gehalten. Sie hielten dich gebunden. Du schlugst jene kleinen Zeichnungen wackliger Zäune an, so, als würden sie dich beschützen. Auf der kleinen Insel deiner selbst fühltest du dich hochgebettet. Du trugst ein Schild an dir – Betreten verboten, und auf diese Weise hieltst du an deinem kleinen Selbst fest und gabst vor, du haltest Gefahr fern, egal wie sie ausfällt. Und so sondertest du dich selber ab und weintest über deine Einsamkeit. Benebelt mit Ängsten, Ängste, deren Namen du nicht kanntest, hattest du Angst vor deiner Ausweitung. Die Engelsflügel waren für dich nicht hinreichend. Nichts war für dich genug.

Unglaublich waren deine Ängste. Sie waren um die Kanten herum faserig, jedoch von einer solchen Stärke in deinen Träumen, dass du von ihnen in Beleg genommen warst. Kein Ende war bei deinen Ängsten abzusehen. Ängste sprengten über den Bildschirm deines Geistes. Du wolltest oder konntest ihnen nicht widerstehen. Deinen Ängsten kam kein Ende zu. Ihr, ihr, teure Herzen, hieltet euch von euch selber fern und hieltet daher alles, was ihr euch hättet zunutze machen können, auf Distanz.

Ihr gerietet zeitweilig vom Leben entpflichtig [im Original: ’stand-offish‘; Anm.d.Ü.]. Das Beste, was ihr in dem Augenblick tun konntet, war, dem Leben und den Haarstilen und Gepflogenheiten der Vereinsamung zuzusehen. Ihr verbargt euch vor euch selber. Ihr verstecktet euch in der äußeren Welt da draußen. Es gab zahlreiche Stellen, euch vor euch selber zu verstecken, und doch, ihr fandet euch unablässig hier und da auf, wie eine Locke in eurem Haar, die nicht an Ort und Stelle bleiben möchte.

Heavenletter # 5519 – 3.1.2016 The Story of the Sun

Die Geschichte von der Sonne

Gott redete …

Stimmst du Mir zu, dass Liebe dein Naturzustand ist? Pflichtest du dem bei?

Falls derzeit Liebe nicht deine erste Reaktion ist, was hat bei diesem Naturzustand interveniert, den Ich dir zur sicheren Verwahrung gegeben habe. Ich übergab euch Meine Natur, und Meine Natur ist, zu lieben.

Die Liebe von Deinem Herzen hat bei dir aufgeschlagen. Deine Liebe rückte zur Seite. Du magst das Gefühl haben, deine Liebe sei weggejagt oder weggekickt worden. Dein Geliebtes Herz erhielt Signale, deine Liebe sei vielleicht nicht wertgeschätzt. In der Tat, du hast die Kunde erhalten, Liebe stelle keine sichere Route dar. Du konntest dir nicht sicher sein, dass Liebe dir zugeteilt worden ist. Du wolltest und willst deine Liebe schützen. Du weißt nicht, wie es geht, weiterhin dein Herz zu verschenken, derweil es dauernd herumgekickt und ihm nicht bereitwillig der Rücken gestärkt wird. Du warst geneigt, dein Göttliches Herz beiseite zu halten.

Vielleicht, früher einmal, da war, was du auch tatst, nicht ganz richtig oder nicht gut genug. Gut zu sein war wichtiger als das Licht deiner Liebe scheinen. Du erlerntest den schweren Weg. Ja, dein Herz fühlte sich beiseitegestoßen.

Des Verflossenen unbenommen, es gilt dir nunmehr, dich mit deiner Liebe erneut in Verbindung zu bringen und mit ihrer Geborgenheit vertraut zu machen, weil dein Herz in Wahrheit größer ist als die Welt, größer als Weh. Dein Herz ist so groß wie die Sonne. Es hat das ganze Licht Meines Herzens. Was meint es deinem Dafürhalten nach, dass du und Ich Eins sind? Da ist Eine Sonne, und sie gießt ihr Licht auf alle, ungeachtet allem.

Die Sonne scheint gleichmäßig. Just so zu sein, danach sehnt sich dein Herz.

Die Eine Sonne hält ihr Licht nicht zurück. Die Eine Sonne sagt nicht: „Hier, nicht dort.“ Selbst sofern jemand das Sonnenlicht nicht haben möchte, scheint es. Wenn es Menschen gibt, die ihre Haut mit Kleidern oder Lotion bedecken, die Sonne scheint trotzdem. Es gibt da jene, welche gegenüber der Sonne furchtsam sind, dennoch scheint die Sonne gleichermaßen. Die Aufnahme, die die Sonne findet, erbringt der Sonne keinen Unterschied. Die Rolle der Sonne ist die, zu scheinen. Die Sonne behandelt alle gleich. Es gibt da jene, die in Einwänden wider die Sonne reagieren, dennoch schaufelt die Sonne unbeirrt ihr Licht heraus.

Selbst wenn Wolken die Sonne zudecken, scheint sie nichtsdestotrotz.

Nun, so du dich selber und die Zeiträume anschaust, als deine Liebe scheinbar nicht wertgeschätzt oder gewollt war, hebe nicht mit dem Gedanken an, dass du, die Sonne der Liebe, ein Narr sein müssest, zu strahlen, unterdessen du dich unwillkommen fühlst. Genauso wenig verzieht sich die Sonne nach hier- oder dorthin. Sie rückt voran. Die Sonne richtet ihr Augenmerk nicht auf ihre Zurückweisung und wehklagt darüber nicht. Sie nimmt sich Zurückweisung nicht zu Herzen. Mit Sicherheit schreit sie nicht über verschüttete Milch auf.

Die Sonne bleibt die gleiche und ist, für wahrhaft dermaßen viele Jahre, die gleiche geblieben, und Menschenwesen werden der Sonne zu wachsen. Ihr wachst zur Sonne hin. Die Sonne hält nicht zurück. Sie versorgt alle mit Vitamin D und Wärme. Sie schnieft nicht und macht nicht auf Wehwehchen. Die Sonne vergeudet in ihrer Majestät keine Zeit.

Heute – wirst du da wie ein Neugeborenes sein? Wenn Leute vorbeigehen, wirst du sie mit einem Lächeln begrüßen? Wenn du schräg angeschaut wirst, was macht es dir aus? Der Sonne Natur ist es, zu scheinen, und dementsprechend strahlst du, der Sonne gleich. Ganz bestimmt hast du nicht stille zu bleiben und in einer düsteren Stimmung dabei auf jemanden zu warten, dass er dich anlächelt. Die Sonne schenkt. Die Sonne gibt Licht, und dies ist die Geschichte mit der Sonne.

Und du bist die Sonne. Nichts soll dich von deiner Freude am Scheinen deines Lichtes auf Alle abhalten. Sagt Mir, ihr lieben Kinder, was sonst gibt es für euch zu tun? Euch selber auflauern? Euer Wahres Herz wegkicken und euch bescheiden, minder zu sein, denn ihr seid? Ihr seid dem Herrenhaus geboren. Spiegelt Mich wider, möchtet ihr das? Seid in eurem Wahren Licht.

Heavenletter # 5520 – 4.1.2016 Infinite Are You

Endlos seid ihr

Gott redete …

Auf der ganzen Welt – da ist du, und da ist Ich.

Dir, ja dir ist es, als hingen Wir im Raum, und doch hast du wohlvernommen, dass Raum nicht existiert. Genauso wenig schließt du nicht so ganz zu der Zeitlosigkeit auf, so dein Leben, so wie du es kennst, mit Zeit befrachtet ist. Es gibt keinen Raum, in dem du den Wunsch hast, anzuhäufen, und keine Zeit, in der du herumzueilen oder beim dich Sputen zu pausieren oder die du zu durchmessen hast.

Was du im Grunde genommen möchtest, ist Unendlichkeit. Nun, du hast sie bereits, wiewohl Endlosigkeit genaugenommen nicht gehabt werden kann. Du möchtest Endlosigkeit kennen lernen. Du möchtest Unglaubliche Endlosigkeit, so, als läge sie in deinem Handinneren. Indessen kann Endlosigkeit nicht in deiner Handfläche zu liegen kommen, genauso wenig ist Endlosigkeit verschwommen. Sie ist sehr real. Endlosigkeit ist das Reale, gleichwohl haben Meine Kinder das Konkrete verwechselt und das Impermanente als real hergenommen, derweil Endlosigkeit ewig und jene das einzige Reale ist.

Es fällt dir nicht leicht, die Unbeschränktheit von Endlosigkeit zu begreifen. Es gibt wirklich kein Wörterbuch für Endlosigkeit. Wie könnte es denn das geben? Die Worte dafür sind womöglich noch nicht ausgemacht worden, Endlosigkeit ist indessen schlechthin Jenseits von Sprache. Das Endlose ist nicht-spezifisch und jenseits sowohl von Erweitern als auch von Schrumpfen. Endlosigkeit kennt nichts von Zutritt Verboten. Sie besteht nicht aus Raum, noch auch begreift sie Raum, ebenso besteht sie nicht aus Zeit und begreift jene. Endlosigkeit kann nicht umschrieben werden. Sie ist nicht endlich. Endlosigkeit ist ein ziemlich gutes Wort, egal in welcher Sprache man von ihr spricht. Als du geboren wurdest, hattest du ein Empfinden von Unendlichkeit.

Endlosigkeit ist, so könnten Wir es sagen, über Liebe hinausgehend, doch möchte Ich das nicht sagen. Endlosigkeit schließt Alles ein, und desgleichen schließt sie zudem Nichts ein, und doch existiert Endlosigkeit, und existiert Liebe in Endlosigkeit.

Wir können sagen, dass Endlosigkeit just in dem Augenblick in deinem Herzen existiert. Dein Herz kann als Unendlich beschrieben werden, wiewohl, weder Endlosigkeit noch dein Herz können abgeschildert werden. Da ist Ein Herz in der ganzen weiten Welt. Wir teilen es, just so wie Wir Endlosigkeit miteinander teilen, selbst so ihr dies öfters nicht so recht gewahrt.

Endlosigkeit ist nicht weit weg. Sie ist just eben hier. Sie ist so nahe, wie nahe sein kann, gleichwohl, in der Endlosigkeit gibt es kein nah und kein fern. Sie ist nicht verortbar. Auch so – Endlosigkeit ist euer Zuhause, indes beherbergt sie nichts anderes als sich selbst. Nichtsdestotrotz ist Endlosigkeit, wo du lebst. Du aalst dich in ihr.

Du denkst dir Endlosigkeit eventuell, sie sei größer als die Sonne. Nun, Endlosigkeit ist weniger konkret als die Sonne. Sie ist Größer als Groß, freilich kann Endlosigkeit nicht als Groß beschrieben werden. Sie hat keine Ausmaße. Sie ist dimensionslos. Sie kann nicht aufgebrochen werden. Sie kann nicht zergliedert werden. Endlosigkeit, welche nicht geschildert werden kann, scheint mehr wie das übliche Verständnis des Inneren Raums, sie ist indessen förmlich nicht Raum. Ihr seid Endlos. Ihr lebt in mysteriöser, unbeschreiblicher Endlosigkeit.

Aber, nein, der Endlosigkeit kommen keine Teile zu. Endlosigkeit ist. Sie ist größer als Ganzheit, obschon Größe der Endlosigkeit nicht zugeschrieben werden kann.

Sollten wir es angehen mögen, Endlosigkeit zu beschreiben, könnten Wir sagen, dass sie reichhaltig ist. Wir könnten sagen, sie ist Alles, obwohl Wir überdies die Aussage treffen müssten, dass Endlosigkeit Nichts ist. Sie ist gewisslich nichts, auf das du den Finger legen kannst, und somit kannst du von ihr genauso wenig deinen Finger wegnehmen, auch dann, so ja in der Endlosigkeit dein Finger nicht existiert. Einzig in der relativen Welt existieren Finger.

Ihr könnt nicht zur Endlosigkeit hingehen, denn ihr SEID Endlosigkeit, selbst während ihr der Erde einen Besuch abzustatten scheint und eine Menge von Sprache und Wortschatz wisst. Vielleicht ist das Leben auf der Erde nichts mehr als eine Redefigur.

Das am nächsten an Endlosigkeit heran reichende Wort, das Mir einfällt, ist Ozean. Fürwahr, Endlosigkeit ist der Ozean, in dem ihr schwimmt, und doch seid ihr weitaus mehr als ein bloßer Schwimmer im Ozean der Endlosigkeit.

Heavenletter # 5521 – 5.1.2016 Who Are You?

Wer bist du?

Gott redete …

Schau, nicht jeder hat wie jeder sonst zu sein. Nicht jeder hat leicht zugänglich zu sein. Nicht jeder hat die Stimmungskanone zu sein. Nicht jeder hat genauso wenig Solo aufzutreten.

Es ist just so richtig, so zu sein, wie du bist.

Wenn du dein Alleinsein magst, dann habe es gern.

Wenn du Spiegeleier mit dem Dotter oben magst, dann ist das schön. Wenn du deine Eier als Omelett magst, dann sei es so.

Das Thema des heutigen Tages heißt, dass es nicht dein Streben zu sein hat, nicht erheblicher wie jedermann sonst zu sein, als du erstrebst, von Anderen verschieden zu sein. Es könnte sein, dass alle anderen versuchen, mit ihrem eigenen Bild, das sie von allen anderen zugestellt bekamen, Schritt zu halten. Unter Umständen haben sie sich irgendwo auf der Strecke zurückgelassen. Natürlich, dein Wunsch kann es sein, in der Straßenmitte zu gehen. He, dies hängt von dir ab.

Du hast nicht anders zu sein, als du bist. Es ist nicht, was alle anderen oder sonstwer von dir denkt, was zählt. Was du von dir selber denkst, das ist von Belang. Die Chancen stehen gut, dass du derjenige bist, der der Auffassung ist, du habest mit Erscheinungsbildern Schritt zu halten, selbst wenn dir das Schritthalten keine Freude einbringt.

Seit wann ist das Mithalten mit beispielsweise Stilrichtungen die Fertigung, aus welcher du hervorgehst?

Vielleicht trägst du gerne Make-up. Vielleicht nicht. Magazine, die für Make-up werben, preisen das Auftragen von Make-up an. Falls dir dies ein gutes Gefühl verschafft, dann trage ein Make-up. Falls das Make-up-Auftragen zu beschwerlich für dich ist, befasse dich nicht damit. Alle sind Eins, gleichwohl haben in der weiten Welt nicht alle identisch zu sein. Selbst wenn du die einzige bist, selbst wenn niemand sonst sich in der gleichen Kategorie befindet, wer ist es denn, der oder die besagt, dass das So oder das So die Fertigung von dir darstellt? Niemandem sonst gilt es, zu entscheiden, wie du dein Leben lebst. Du bist der Wähler deines eigenen Lebens.

Schau her, sofern es dir lieb ist, in einem Dschungel nahe am Amazonas zu leben, wieso nicht? Sofern du es vorziehst, in New York City zu leben, wer hat in der Sache mehr das Sagen als ihr, ihr Lieben?

Wie viel bedeutet öffentliche Meinung? Im einen Wahljahr wird ein Präsidentschaftsbewerber ins Amt gewählt. Im nächsten Wahljahr nicht. Bist du jemand, der sich selber verwandelt in jemanden, der anscheinend ist, was die Welt zu einem bestimmten Zeitpunkt möchte, oder gilt es dir schier, du zu sein? Und wieso nicht, Geliebte? Wieso nicht herausfinden, sowie ihr auf der Erde am Leben seid, was euch aussagekräftig ist? Und wieso es nicht sein? Ihr habt nicht auf die eine oder andere Art etwas unter Beweis zu stellen. Ihr befindet euch im Vorgang des Dahinterkommens hinter euch selbst, welcher sich unter allerhand Kostümierungen verborgen gehalten haben wird, derer du dir schwerlich gewahr warst.

Alles da draußen in der Welt ist eine Wahl, die ihr trefft. Macht eure Wahlen dazu, dass sie eure Wahlen sind.

Es gibt kein Gesetz, welches besagt, du habest dies oder das zu sein. Vielleicht hast du dich nicht einmal mit Gedanken dazu befasst. Vielleicht möchtest du in eine andere Richtung gehen, indessen hat dich eine Menge, die eine Massenrichtung einschlug, überrannt und aufgefegt, gleichsam als hätte dich ein starker Wind vorangetrieben.

Es ist wahrhaft insgesamt in Ordnung, dass du selbständig denkst und bist, wer du bist, ODER dass du herausfindest, wer du bist. Allzu viele Meiner Kinder werden heruntergeschluckt und leben ihr ganzes Leben so, wie es jemand ansagt, und mithin lassen sie ihre eigene Willensäußerung und ihre eigene Natur in Vergessenheit geraten oder ziehen nie mit ihr gleich.

Dies soll nicht besagen, dass es nicht schön ist, sich in einer Menge aufzuhalten, wenn dies deinen Wunsch darstellt. Das eine ist nicht besser als das andere. Just dies ist der besagte Punkt, um den es Mir geht.

Du könntest durchaus ohne Weiteres für dich selber sein, selbst wenn du dabei der einzige bist. Du hast nicht irgendetwas zu sein, außer was du bist.

Wer bist du?

Heavenletter # 5522 – 6.1.2016 What Is the Opposite of Worry?

Was ist das Gegenstück zu Sich-Sorgen?

Gott redete …

Mondlicht und Sonnenlicht sind beide Licht. Mondlicht ist dezenter, weicher. Mondlicht ist die Widerstrahlung der Sonne. Das Leben versieht euch sowohl tags wie nachts mit Licht, um von dem Licht inwendig in euch einmal gar nicht zu reden.

Ihr werdet versehen. Auf euch wird Acht gegeben. Ihr stellt die Sonne und den Mond nicht in Frage, und wiewohl, auch so könnt ihr euch wie eine Waise fühlen, die auf der Welt herrenlos herumtreibt, gleichsam als sei für euch das Leben allzu wackelig.

Ihr habt eine Neigung an euch, nach unten zu schauen. Eventuell eine Neigung, »Der Wolf!« zu schreien, bevor der Wolf sich einstellt. Euer Gefühl ist etwa, ihr lebt bei dem Wolf, der euch des Tags wie des Nachts anheult. Vielleicht habt ihr eine Neigung, euch einsam und verlassen oder zur Ablenkung hin getrieben zu fühlen, manchmal tagaus, tagein. Ihr findet es schwer, zu schlafen, und ihr findet es schwer, in der Welt das Leben zu leben.

Vielleicht seid ihr der Anschauung, ihr wärt der Herr im Hause, und ihr haltet an der eingebildeten Kontrolle dermaßen eng fest. Ihr tut dies zur Selbsterhaltung. Selbstverständlich, die Welt, in der ihr lebt, ist angefüllt mit Gegensätzen. Sofern ihr euch für das Wort Kontrolle ein Gegenstück auszusuchen hättet, könnte das Gegenteil Trauen heißen. Wie indes spürt ihr Zuversicht, derweil ihr euch eures Platzes in der Sonne derart ungewiss seid?

Benötigt ihr den Nachweis, bevor ihr trauen könnt? Ihr habt den Beleg, dass die Sonne aufgeht und dass der Mond des Nachts herauskommt! Indes, euer ungeratenes Herz wird sich wohl eher hören lassen: „Wie aber, was das nächste Mal angeht? Ich habe da kein so ganz sicheres Gefühl.“

Bisweilen hast du etwa das Gefühl, die Sonne und der Mond böten dir einfach nicht genug Entschädigung, so, als wären jene nicht hinlänglich zuverlässig. Du stellst die Frage: „Was ist Gutes an der Sonne und dem Mond, unterdessen ich in einer Lage bin, wo ich sie nicht sehen kann?“

Ihr Lieben, ihr seid dermaßen zur Unterseite hin abgehärtet, ja, dies selbst so ihr aber und abermals aufgefangen worden seid.

Euer Gefühl ist, das Beste, was ihr tun könnet, sei, dem Leben zu trotzen. Ja, ihr seid durch dies hindurchgekommen, und ihr seid durch das hindurchgekommen, und doch sorgt ihr euch, dass der Schwarze Mann Tod auslangt, um sich mit eurem Leben auf der Erde davonzumachen. Ihr habt über den Himmel einiges gehört, gleichwohl fürchtet ihr zur selben Zeit den illusionären Tod und die schicksalhafte Reise zu ihm hin mehr über euch schweben, als es euch lieb ist.

Könnt ihr mehr Zutrauen in Mich haben? Könnt ihr mehr Zutrauen in euer Selbst haben?

Neue Horizonte existieren ebenso wie euer Klagelied des ‚So Lange auf der Erde‘ diesesmal.

Vielleicht trauert ihr im Voraus just um das Leben, einerseits, ihr findet es womöglich nicht vertretbar, und doch könnt ihr es nicht verkraften, los zu lassen.

Geliebte, ihr hattet genug Leiden gehabt, und ihr rechnet förmlich unablässig mit mehr. Ihr sehnt euch nach der Vergangenheit, sie möge euch über die Hügel des Heute hinweghelfen. Unter Umständen schätzt ihr den Wert des Künftigen nicht mehr länger, denn ihr Donnern vernehmt und vor euch in der steinigen Holprigkeit, in welcher ihr lebt, Blitze sich entladen seht.

Habt ihr vergessen, dass ein jeder Tag euch einen Neuen Horizont unterbreitet? Möchtet ihr euch dies ins Gedächtnis rufen? Fühlt ihr euch pflichtschuldig, so sehr an Niedergang zu denken? Das Konzept des Einbüßens scheint in eurem Sinn das zuvörderste zu sein. Mitunter fühlt ihr euch inmitten all des Herzeleids, durch welches ihr gegangen seid, siegreich. Ihr macht euch Gedanken darüber, was derzeit an Herzschmerz auf euch warte. Vergebt die nicht-existente Zeit, und geht vor dem Herzschmerz der nicht-existenten Zukunft voran. Lasst Herzschmerz laufen.

Das Leben ist wirklich nicht zu viel für euch, gleichwohl hört ihr nicht auf, gegen das Leben anzugehen und euch zu verstehen zu geben, es sei zu viel für euch. Ihr erhebt Einwände wider es.

Die Wahrheit ist die, dass ihr in einem Palast lebt, und dass ihr viel Zeit darauf verwendet, die Möbel umzuarrangieren. Ihr sorgt euch im Voraus. Ihr verbringt eure Zeit mit Betroffensein und Befürchtung.

Wo existieren Gegenteile? Sie existieren in euren Gedanken. Kehrt euch von Gegensätzen ab. Vervollständigt euren Geist. Erweckt im Leben eure Freude aufs Neue. Kostbarkeiten harren euer. Nehmt sie heute in Empfang. Heißt sie willkommen. Wisst, sie sind für euch.

Heavenletter # 5523 – 7.1.2016 A Page You Turn

Eine Seite, die du umblätterst

Gott redete …

Sofern du dich länger an emotionale und mit Aufgeschmissensein befasste Erinnerungen aus der Vergangenheit klammerst, wie wird alsdann dein Leben aussehen? Was wirst du daraufhin sein? Womit wirst du durch sein?

In diesem Szenario, da wirst du deinen Namen kennen. Du wirst um all die Dinge wissen, die du zu kennen brauchst – wo du lebst, wo du arbeitest, die Fertigkeiten, die du erlernt hast, und wo dein Herz weilt. Wie wird dein Leben aussehen, sobald du nicht mehr länger versuchst, dein Leben, einem Singsang gleich, aber und abermals erneut aufleben zu lassen?

Dein emotionaler Schmerz wird nicht mehr länger existieren! Ah, es wird einem kein Betrauern von Vergangenem mehr unterkommen. Du wirst lieben. Du wirst dir all der Herzen gewahr sein, welche nicht mehr länger auf der Erde weilen. Um deine Anhaftung geht es, welche entschwunden sein wird. Liebe wird fortbestehen, hinwiederum wird dein Empfinden von Verlust und von Bedürftigkeit seinen Abgang nehmen.

Du wirst Freude haben. Du wirst anstelle des Wehs, dass geliebte Nahestehende nicht mehr länger in deinem Leben präsent sind, Süße haben. Du wirst über Gedanken an die geliebten Angehörigen lächeln, nicht über ihnen weinen.

Ein jedes Gedenken wird eine Seite in einem Buch sein, welche du umblätterst, und du wirst ohne einen Schwächeanfall parat sein für die nächste Seite.

Zur Zeit weinst du dir womöglich dein Herz heraus. Es wird sich begeben, dass dir ein Foto aus der Vergangenheit Glück zureicht, und dass es nicht mehr länger Sehnen und Fassungslosigkeit zum Fortbestand bringt.

Du wirst fortgesetzt lieben ohne ein Leiden daran. Weil dein Herz ein Herz ist, welches liebt, bedeutet nicht, dass du dem Leiden zu Dank verpflichtet bist. Deine Liebe wird nicht weggeflogen sein. Mit Schmerz erfüllt sein wird weggeflogen sein.

Du wirst deinen geliebten Angehörigen wiederbegegnen, und dies wird ein Jauchzen sein! Falls du an die Vergangenheit denken musst – falls du es denn musst –, dann mögest du mit Jubilieren an sie denken.

Dein Herz ist immer noch mit den Herzen deiner geliebten Nahestehenden verbunden. Bloß das zu haben Haben, das Beharren, du seist getrennt worden und lückenhaft – diese Schwere wird entschwinden, einem Segelboot gleich, das in einer Lagune dahinsegelt. Du hast dich nicht mit Erinnerungen auseinander zu quetschen.

Worum geht es bei diesem Zugriff, den deine Erinnerungen über dich haben?

Du weißt, dort bleiben, wo du einst warst, kannst du nicht, so, wie sich ein Säugling an seine Säuglingsdecke zu klammern hat. Du gabst die Säuglingsdecke vor langer Zeit auf. Du lebst nicht mehr in dem Haus, in dem du geboren wurdest, und gleichwohl, wie du dich doch mit einem Empfinden von Leere an die Erinnerungen der Vergangenheit klammerst.

Die Vergangenheit ist kein böser Junge. Die ganze Vergangenheit, die liebevolle und die schmerzliche, ist bloß Gedanken. Das ist alles, was Erinnerung ist – erinnerte Gedanken. Nun bist du dir im Klaren, wie kostbar dir das dereinstige Vergangene ist. Es bedeutet dir eine Menge. Jetzt möchtest du schlicht akzeptieren. Keine Worte brauchen gesagt zu werden. Du möchtest lieben und dich freuen, in den Arm zu nehmen. Einzig Liebe wird fortbestehen. Liebe wird zu dir nachhause gebracht werden, anstelle dessen dass du um sie trauerst.

Geliebte, ihr werdet in einer Welt ohne Bedauern leben, ohne Dran-Hängen-Bleiben, und ohne vermeintliche Nachfrage nach Angst. Bei Regen oder Sonnenschein, ihr werdet eure Zeit und euren Raum in der Welt lieben. Ihr werdet wie frischgemähtes Gras sein. Die Luft wird frisch und angenehm sein. Es wird nicht mehr die alte Filmspule der Vergangenheit vorhanden sein, welche momentan euer Herz entzweireißt.

Ihr werdet euch an jedem Augenblick eures Lebens erfreuen, denn ihr seid euch nun im Klaren, dass ein jeder Moment des Lebens als eine Einleitung ausgewiesen ist. Verzweifeltheit wird nicht einmal mehr ein Angedenken darstellen. Euer Herz wird froh sein, das Leben gelebt zu haben, wie ihr es lebtet. Ihr werdet eure Gedanken an richtig und falsch und an wer was und weswegen er es tat los lassen. Ihr werdet euch nicht mehr länger in einem Liedgesang von vor alter Zeit verfilzen.

Heavenletter # 5524 – 8.1.2016 Diamonds Are Diamonds

Diamanten sind Diamanten

Gott redete …

Wann stellt sich Stille ein? Stille wird dich segnen, wenn du nach ihr horchst. Stille wird dein Herz stehlen. Jene Stille, die man nicht hören kann, wird deine Ohren erfüllen. Eben Jene Stille wird deinen ganzen Blutkreislauf erfüllen. Die Stille wird Das Zuhause für dich sein. Dein Herz wird von ihr gezwungen werden.

Gezwungen wozu? Dein Herz wird genötigt werden, Dieser Stille Platz zu machen. Jene Stille ereilt dich ganz einfach – und dann kennst du Das Einssein. Es ist überströmend. Es nimmt deinen Überrest an Kleinheit weg und erfüllt dich bis zum Rand mit Einssein. Du denkst Das Einssein nicht. Du BIST Einssein.

Diese Stille ist wie eine Flöte, von der alle Töne herrühren. Die Stille, von der Wir sprechen, ist Musik, die dich überkommt. Alles, was du je über dich gedacht hast, schwindet. Du hörst nichts als Mich Selbst. Du bist nichts als Ich Selbst. Du bist fürwahr außerhalb dieser Welt des Richtig oder Falsch, des Gut oder Schlecht. Du bist himmlisch, du bist out bei der Welt. Es gibt keine Fragen. Es gibt Essenz, und du bist Die Essenz. Es gibt nichts als dich – das heißt, jenes du, das Ich bin.

Du bist an Der Quelle. Du bist Die Quelle. Du bist, was du die ganze Zeit über gesucht hast. Du sucht nicht länger das, was dir zur Verfügung steht, denn nun weißt du, worinnen Ich residiere. Die Quelle, dein Wahres Selbst, stand dir immer zur Verfügung. Es ist nicht so, dass du ein Alchemist bist, der Zinn in Gold verwandeln kann. Zinn hat es nie gegeben. Das Gold ging nie fort.

Diamanten sind Diamanten, ob du dir dessen bewusst bist, dass sie Diamanten sind, oder nicht.

Ich rede hier nicht über eine bewusste Entscheidung. Du kannst keine Entscheidung dahingehend treffen, Einssein zu sein. Geliebte, ihr selbst und Ich sind die Entscheidung. Das ist das, worauf ihr gewartet und wonach ihr euch verzehrt habt, Das Einssein, welches sich stets direkt in eurem Handinneren befand.

Wenn du Allheit bist, gibt es keine Fragen. Es gibt kein Suchen. Du wohnst Im Herzen Des Einsseins, wo Allein Einssein existiert. Du bist nicht im Wasser. Du BIST Die Quelle Des Wassers.

Dies hat nichts mit Ego zu tun. Das Ego ist nicht imstande, Die Stille zu betreten. Das Ego braucht ein Hup- und Pfeifkonzert. Stille ist. Stille ist Alles und braucht Nichts. Ganzheitlichkeit ist Ganzheitlichkeit. Man kann sie nicht in Stücke zerbrechen, sonst wäre es nicht Ganzheitlichkeit.

Stille ist streng genommen nicht ein Treffpunkt, denn Wir haben Uns immer getroffen. Neuheit gibt es an der Stelle nicht. Da ist das, was es immer gegeben hat. Wonach du dich gesehnt hast, ist dein Selbst.

Es mag den Anschein haben, dass dein Selbst die ganze Zeit über außerhalb von dir war. Doch dein Selbst war immer inwendig in dir. Es ist, als ob du zu beschäftigt gewesen bist und die Welt zu laut war. Du wusstest nicht, wie dich bei der Welt zusammenreißen geht, noch auch stand dir der Sinn danach, dich von der Welt loszureißen und mit ihr zu brechen, denn die Welt verschafft dir eine Art von Abenteuer. Stille nimmt dir nichts weg. Wohl aber nimmt sie deine Unwissenheit weg und gibt dir deine Unschuld zurück.

Es ist nicht einmal so, dass du dich näher damit befasst und es ergründest. Wenn Die Sonne scheint, weißt du, was Sonnenschein ist. Es gibt kein Berechnen oder Festlegen. Es gibt keine Einzelangaben.

Es gibt kein Aufsteigen, denn du bist aufgestiegen. Es gibt nichts, wohin zu gehen wäre, und keine Zeit, innerhalb der es zu tun wäre.

Ist es für dich möglich, dich in der Welt zu bewegen und in Der Stille zu bleiben? Ja. Dies ist Die Realität, allein, deine Kenntnis hat dies noch nicht so recht absorbiert.

So geschieht es, dass du oft mit dir selbst haderst. Du haderst nie mit Mir, einerlei wie sehr du dies vielleicht auch meinst. Wenn du haderst, haderst du mit dir selbst.

Jede Auseinandersetzung findet mit dir selbst statt, wie auch immer sie in der Welt erscheinen mag. Der Feind, den du da draußen wahrnimmst, bist du selbst. Es steht dir frei, mit dem Kämpfen fortzufahren, genauso wie es dir freisteht, Die Nicht-Ego-Herrlichkeit zu akzeptieren, die Die Wahrheit von dir ist. Alles das hast du dir weder eingestanden noch umgesetzt. Wir sprechen über Selbst-Verwirklichung. Das ist die am meisten Nicht-Ego-Sache, an die du jemals gedacht hast.

Das Ego war niemals wirklich. Das Einssein ist es.

Heavenletter # 5525 – 9.1.2016 Life Is Good

Das Leben ist gut

Gott redete …

Zärtlich ist das Herz Gottes.

Und doch, etliche Meiner Kinder sehen Mich, von Zeit zu Zeit oder ihr ganzes Leben hindurch, als ein Ungeheuer, welches ihnen in die Quere zu kommen scheint.

Es ist gut, sich zu entsinnen, dass Ich an eurer Seite bin, gleichsam als gäbe es Seiten. Es liegt euch oder irgendwem nicht Vorteilhaftes an, die Auffassung bei euch zu tragen, Ich sei euch gegenläufig.

Das Leben ist nicht dauernd eine leichte Spazierfahrt. Dies ist kein Geheimnis. Vielleicht seid ihr über die Schwierigkeiten hergefallen, die ihr erlebt, unter Ausschluss eurer Segnungen.

Ich weiß, was ihr fühlt und wie ihr euch fühlt. Es zählt zu den schwersten Dingen in euren Veranschlagungen, ein Kind zu verlieren. Ich bin Mir durchaus des Schmerzes gewahr, den dies erzeugt. Ich schüttele das nicht ab, ihr Lieben. Ich bin nicht hartherzig, wenn Ich sehen muss, dass ihr eurem eigenen Herzen etwas tut.

Sofern du dein Kind ein Jahr hindurch, oder zwanzig oder fünfzig Jahre hindurch, in den Armen gehalten hast, möchtest du dich dann nicht der Tage und Jahre erfreuen, die dir beschert worden sind? Die Alternative könnte heißen, dass du dein hinweg-gewalltes Kind niemals geboren hättest. Ist dies, wofür du dich entschiedest? Ich denke, nicht.

Es geht um großen Schmerz, der auf der Erde erlebt wird. Jeder weiß das. Denkst du, ich wüsste das nicht?

Ich mache Mich nicht auf, euch wehzutun. Der Tod etwa erscheint euch als das schlimmste Ding auf Erden. Diese Auffassung überkommt zu euren Lasten, ihr Lieben, ihr seht den Tod als einen Gegner. Dies ist ein Missgriff des Intellekts.

Ihr könnt nicht glauben, dass solch ein Hieb wie einen geliebten Angehörigen verlieren euch widerfahren könne. Ihr würdet gerne den Tod umgehen oder ihn vom Antlitz der Erde tilgen, wenn ihr könntet. Ihr würdet gerne den Tod auswischen, sodass niemand mehr leiden würde.

Ich spiele es nicht herunter, was ihr durchmacht. So wie ihr Verlust wahrnehmt, könnt ihr bloß leiden. Der Tod eurer Lieben ist euch unerträglich vorzustellen, ganz zu schweigen davon, ihn zu erleben. Ihr Lieben, sowie ihr leidet, stellt ihr euch darin durch.

Emotionen leisten Gedanken Folge. Eure Wahrnehmung des Todes ist der Übeltäter. Eure Überzeugungen sind der Übeltäter. Euch ist die Anschauung eingeimpft worden, Einbuße sei mit Leiden gleichzusetzen. Ihr wuchst mit jener Idee auf. Etliche könnten vorbringen, ihr wärt mit ihr geboren, denn als kleines Kind schriet ihr bei dem Abhandenkommen eures Spielzeuglastwagens oder eurer Puppe.

Der Tod ist Teil des Lebens. Er ist ein normaler Teil des Lebens. Im Leben ist Fließen das gegebene. Was, Geliebte, bleibt im Leben gleich? Die Flut kommt herein, und die Flut geht hinaus. Ihr könnt den Gezeiten nicht Einhalt gebieten.

Irgendwie, auf die eine oder andere Weise – kommt über die Auffassung hinweg, beides, sowohl das Leben wie der Tod, stelle eine Bestrafung dar. Verlust erleiden ist eine Idee. Es ist eine Idee, mit der du ununterbrochen einhergingst. Es gibt jene Leute, die sich gerne hören lassen, Schmerzhaftigkeit sei die Natur des Lebens und des Todes. Wer ist es, der eurem Herzen wehtut? Mit Sicherheit seid ihr dabei zum wenigsten mit ein Partner.

Die Lebensnatur ist Freude, nicht Leiden. Suche dir etwas aus. Es ist eine erzählte Geschichte, dass du leidest. Du hast die Geschichte gekauft. Du hältst sie aufrecht, als ob du dich nicht irren könntest.

Geliebte, es gibt keine Eigentümerschaft, und demzufolge gibt es keinen Verlust.

Ehrt euer Herz, das ihr als gebrochen erblickt und habt zur Genüge euer Heulen. Heult euer Herz heraus. Ihr wisst nicht, was sonst zu tun ist.

Sobald sich ein geliebter Mensch in voller Absicht von euch löst, betrauert ihr dies wie etwas, was dem Tod gleich ist. Er ist am Leben, und du findest Ursache, zu trauern, denn er ist dir ganz offensichtlich abhanden gekommen. Du heulst darüber, was hätte sein können. Du weinst um das, was deinem Wunsch nach gewesen wäre und gewesen hätte sein können, wenn es bloß hätte sein können.

Du heulst nicht für immer.

Ich habe die Welt sagen hören, dass ihr über Verlust nie hinwegkommen könnt. Ich verstehe, was darunter gemeint ist, gleichwohl ist allzu langes Leiden nicht kostbar. Mische dich nicht länger auf. Sei dein eigener Freund. Liebe dich selber überdies. Liebe mehr, als dich anzuheften.

Das Leben ist ein aufgeschlagenes Buch. Es sind da blanke Seiten, die noch beschrieben gehören. Schreibe etwas hin wie:

„Daraufhin hob ich meinen Kopf. Ich blickte um mich und sah aufs Neue, mit höherer Sicht und Einsicht, ich stand auf und begann zu gehen. Verwundert hörte ich mich sagen: ‚Das Leben Ist Gut‘.“

Heavenletter # 5526 – 10.1.2016 Grace Appears In a Thousand Ways

Gunst wird in tausendfacher Weise sichtbar

Gott redete …

Es ist mehr am Leben dran, als die bloßen Knochen, denen ihr euch zumeist widmet. Das Leben ist mehr, als was die Welt durchblicken lässt. Das Leben, so wie es der Welt erscheint, ist ein verborgenes Geheimnis, um welches jedermann, tief unten, ohne Weiteres weiß. Es ist, als würdet ihr um die Thematiken des Lebens herumgehen und daraufhin bescheiden, stattdessen zu schwatzen. Das Leben, das ihr lebt, ist des Öfteren ein Geheimnis gewesen, das ihr vor euch geheim haltet, und bei dem ihr keine Mühe scheut, es nicht im Blick zu haben. Was ihr nicht seht, kann euch nicht wehtun, sagt ihr zu euch selber, während ihr eure Augen abwendet.

Da ist eine Tür zum Öffnen, die ihr zögert zu öffnen. Ihr wünscht euch Glück und akzeptiert unter Umständen bei allem, was euch wert ist, Frivolität oder das Erscheinungsbild von Frivolität. Ihr könnt just von dem Leben, was ihr euch sehnlich wünscht, wegrennen, und dies euer Los heißen.

Es gibt ebenso viele Wege, dem Leben zu entschwinden, wie es Wege gibt, bei Mir anzulangen. Ihr könnt das Leben horten. Ihr könnt um es herum tanzen. Öfters befindet ihr das Leben als eine prekäre Situation und als unwirklich. Es fällt euch schwer, Reales von Fantasie zu trennen. Ihr möchtet euch ungerne dem Leben und der gegenwärtigen Leere, welche schwer auf euch wiegt, stellen, bei welchem ihr, so weit ihr sehen könnt, nicht wisst, wie es ohne es geht.

Kehrt zu den kleinen Vergnügen zurück. Die kleinen Freuden besäen euer Leben. Lasst Freude an die Spitze kommen.

Geht in den Wald, Geliebte. Macht Spaziergänge. Findet Mich. Sucht Mich auf. Wir sind Eins. Es gibt keine Einlinge. Das Leben versucht nicht, euch zu entschwinden. Das Leben tut sich an jeder Ecke um euch um. Seid hier.

Ich bin hier.

Ihr habt nicht herumzustreifen.

Werft weg, was euch bedrängt, wie einen alten abgetragenen Pullover, den ihr einfach behieltet, weil ihr ihn eine lange Zeit bei euch hattet, vielleicht wie es schien für immer.

Es ist möglich, dass ihr neuen Lebensmut bekommt. Lebt auf.

Es ist möglich, all die angejahrten Fesseln wegzuwerfen, die euch beschränken. Schmeißt sie weg.

Es ist euch möglich, zu fliegen. Hebt jetzt eure Flügel. Fliegt auf. Hebt ab hinein in den Horizont, der euer harrt.

Ich sähe es gerne, dass ihr das Leben eure Freude sein lasst und weniger eine Bußübung. Falls sich euer Leben wie ein Nagelbett anfühlt, steht auf. Schlaft im Gras.

Huld kommt auf tausend Wegen. Huld ist wie die Sterne, die scheinen. Alle Sterne und die ganze Schönheit und Gutheit der Welt im Großen, die Ich hierherschaffe, um euch zu eurem Heim fort von eurem Zuhause willkommen zu heißen.

Kein Verriegeln eurer Fenster, wenn Ich bitten darf. Werft die Fenstervorhänge hoch. Öffnet die Fensterflügel. Lasst das Leben herein. Reitet die Wellen. Surft die Himmel. Lockert die Stricke, die anbinden. Bringt an eurer Tür ein Willkommens-Schild an. Öffnet die Fenster und Türen weit. Lasst das Sonnenlicht und frische Luft herein.

Ihr vergaßt, dass ihr sie geschlossen hattet. Und nun erinnert ihr euch.

Dies sind die Zeiten, die die Herzen Aller auf Erden rühren. Dies ist keine Zeit für Befangenheit oder etwas dem Ähnlichen. Dies ist die Zeit, eine Ode an das Leben zu erstellen, die Alle bezeugen werden. Dies ist euer Einstand in den Freien Willen.

Dem Freien Willen, mit Sicherheit nicht der Bezweiflung, gilt es, euch anzuführen. Folgt dem Freien Willen. Das ist eure Wahl. Ich erwählte ihn für euch. Freier Wille ist die ureigene Natur des Lebens. Freier Wille bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist. Dies hier ist ein verantwortlich auftretender Freier Wille, den Ich euch geschenkt habe. Er ist eure Freiheit. Er ist euch zugedacht. Der Löwe ist frei, sich neben dem Lamm hinzustrecken.

Freier Wille bemerkt das Einssein und rückt näher heran.

Freier Wille ist befreiend.

Ihr wurdet vor langer Zeit freigesetzt. Womöglich habt ihr es nicht bemerkt. Ihr habt euch für Unterwürfigkeit gegenüber Ihr-wisst-nicht-was entschieden, bei der ihr euch nicht dazu bringen könnt, sie los zu lassen. Ihr habt das Wie nicht zu kennen. Lasst einfach los und startet mit euren Träumen. Setzt eure Träume frei. Lasst eure Träume wie hunderte Ballons in den Himmel hochsteigen. Euer Leben gehört auf den Schwingen eurer Träume gelebt.

Alte Fakten sind euch nicht länger hinlänglich. Angejahrte Fakten vermögen euch nicht zu versorgen. Es ist euer Freier Wille, zu lieben und mehr zu lieben und die ermattete Welt mit eurer Liebe hochzuheben, so lange bis eure Liebe einen Jeden und alles befreit. Führt euch Liebe zu Gemüte.

Heavenletter # 5527 – 11.1.2016 You Would Love Something Wondrous to Happen

Ihr möchtet gerne etwas Verwunderliches sich begeben

Gott redete …

Es mag dir so scheinen, dass Ich dich mit ‚Gehe!‘ durchlasse, oder dass Ich dich nicht mit ‚Gehe los‘ durchlasse. Es mag dir so scheinen, dass die Zugbrücke gerade dann, wenn du sie überquerst, hochfährt, oder dass eine anderweitige Axt am Fallen ist. Du wirst beim Leben scheu und sprunghaft. Du springst hier und da herum, und kannst scheint’s gegen nichts weiterkommen und deine Richtung nicht ausmachen.

Das Leben scheint dich zurückzustellen. Die Menschen zögern hinaus. Alles scheint es auszuhecken, dich zum Warten auf das Leben zu bringen, dass es beginnt, oder dich zum Warten auf das Leben, dass es sich vom Sofa erhebt, zu veranlassen. Es kann dir etwa so vorkommen, dass du unbestimmbar im Warteraum des Lebens am Warten bist.

Wie bringt ein einziges Individuum unter Milliarden auf der Erde sein oder ihr Leben wieder in Schwung? Das erfordert großen Mut von euch. Es ist euch kein Leichtes, das Empfinden aufzubringen, ihr wärt der Kapitän Eures Schiffs. Euer Gefühl geht eher dahin, ihr stecktet in der Flaute oder in einem wirbelnden Strudel fest, wobei keines von beidem euch dorthin führe, wo ihr gerne und wer ihr gerne sein möchtet.

Ihr seid euch gewiss, das Leben war bestimmt, anders zu sein. Ihr treibt euch im Rummel herum. Ihr bleibt still. Das scheint keine Rolle zu spielen, denn euer Leben scheint in der Schlange zu warten. Es ist gleichsam so, als wärt ihr euer ganzes Leben lang am Starttor eingesperrt.

Es könnte euch lieb sein, unter eurem Leben ein Feuer anzuzünden und in Schwung zu kommen.

Ihr wart in einem Segelboot am Faulenzen, und jetzt möchtet ihr ein Schnellboot.

Euer Empfinden ist es, dass ihr und euer Leben in einer Lagune still dasteht. Oh, wie gerne ihr doch irgendwohin gelangen möchtet.

Unter Umständen habt ihr das Gefühl, ihr säßet euer Leben auf eurer Vorderveranda in einem Schaukelstuhl aus.

Ihr fragt euch, wann euer Leben losgehen wird, so als hättet ihr das ganze Leben hindurch darauf gewartet. Ihr seid durch Bewegtheiten gelaufen, im Warten auf den Augenblick, wann ihr von einer Kanone hinausgeschossen werdet und wann ihr in der Welt einen Abdruck hinterlasst.

Es ist nicht so, dass euch Stürme sehr lieb sind. Ihr möchtet einfach aus der Flaute herauskommen. Ihr möchtet gerne etwas sich begeben sehen, so wie etwa, dass Träume wahr werden.

Ihr weint, und ihr wisst nicht weswegen. Tränen überkommen euch, und ihr fragt euch, weswegen das Leben nicht ebenso zügig zu euch kommt. Fortgesetzt wartet ihr auf das Leben, dass es beginnt, dass etwas geschieht, dass sich das Leben um euch herum zusammenschart, wo ihr einen tiefen Atemzug nehmen und stolz sagen könnt: „Dies ist mein Leben. Es spielt sich ab.“

Es ist etwas Unbestimmbares vorhanden, auf das ihr wartet, und ihr befürchtet, ihr wärt dabei ausgelassen worden.

Ihr hattet zahlreiche Freudenbotschaften, und jetzt sitzt ihr hier und macht euch Gedanken: „Ist dies alles?“

Eventuell wisst ihr nicht, was geschehen soll, dennoch seid ihr euch im Klaren, dass es sich begeben hat. Jetzt im Moment scheint euer Leben wie ein schmaler gerader Strich, der nirgendwo beginnt und endet, und dass es für euch kein Herunterkommen gibt. Das Gefühl ist so, als hättet ihr euch von jeher auf dieser flachen Linie aufgehalten, und dass es dabei kein Ende gebe. Ihr seid gespannt, ob euch sowohl das sehnliche Begehren als auch der Schwung abhanden gekommen ist.

Lasst Uns einmal sagen, du wolltest renommiert werden, und die Bekanntheit lief an dir vorbei, oder du gingst an der Bekanntheit bei. Das spielt soeben keine Rolle, indes wäre es euch lieb, dass ihr etwas bedeutet. Ihr möchtet, dass euer Leben von Bedeutung ist, so ihr am Leben seid oder sterbt. Ihr wollt, dass euer Leben etwas ausmacht, gleichwohl scheint euer Leben wackelig auf den Beinen gewesen zu sein.

Ihr mögt die Vorstellung nicht, vergessen worden zu sein, dem hingegen würdet ihr gerne in eurem Leben eine Menge vergessen.

Manchmal fragt ihr euch, ob euch etwas überhaupt von Bedeutung ist. Womöglich bedeutet euch die Welt einfach schlechthin nicht viel, wer zum Präsidenten gewählt wird oder wer nicht gewählt wurde und alle die Durchführungsverordnungen was das Leben des Lebens angeht.

Was kann euch jetzt anregen oder zum Schauern bringen?

Dein Leben hat sich auf mehr zu belaufen als sich einen guten Film ansehen oder ein gutes Buch lesen.

Dies kann es nicht sein, worauf sich Gleichmut beläuft – sich kümmern oder sich nicht ganz so sehr kümmern.

Die Sonne Geht Auf, und die Sonne Geht Unter.

Der Himmel ist blau oder bewölkt.

Nun siehst du dich, wie du mehr vom Leben möchtest, selbst während du im Grunde nicht weißt, wovon du mehr möchtest, oder wie es aussehen könnte. Was kann euren Anforderungen entsprechen, Geliebte?

Ihr möchtet gerne etwas, was euch dazu bringt, in die Höhe zu hüpfen und zu sprechen: „Eureka!“ Ihr möchtet gerne etwas, was euch dazu bringt, in die Höhe zu hüpfen und zu sprechen: „Ich bin am Leben! Ich bin am Leben!“ Ihr möchtet etwas, was euch dazu bringt, in die Höhe zu hüpfen und zu sprechen: „Genau dies habe ich mir immer gewünscht!“

Ich denke, ihr sucht nach Abenteuer und nach Abhanden-Gekommenen Schätzen.

Nichts, Geliebte, ist abhanden gekommen. Ihr sucht nach eurem Selbst. Schaut hoch. Zeigt euch. Öffnet eure Augen. Seht euch in Hellem Licht Glänzen.

Heavenletter # 5528 – 12.1.2016 What Matters

Was etwas ausmacht

Gott redete …

Oft, wann ihr einen Sinkflug an Selbstzutrauen und an Erfolgsempfinden in der Welt erlebt, kann das ohne Weiteres bedeuten – ihr seid soeben parat, abzuheben.

Das Flugzeug eures Lebens stößt euch nach oben, und, siehe da, ihr saust vorwärts. Das Dunkel der Nacht, welches euch dermaßen entsetzlich einfing, war schier die Dunkelheit vor der Dämmerung. Dämmerung existiert.

Es liegt ein Horizont vor euch. Ob ihr nun das Licht des Horizonts unversehens erblickt oder nicht, der Horizont ist für euch da, um ihn zu überqueren, hinein in das Helle Licht Gottes.

Es ist wie wenn Meine Hand euch in einer euch blendenden Schnelligkeit hochhebt, und ihr huscht an diesem dumpfen Schlag vorüber, welcher euch niedergeschlagen zu halten schien. Ihr seid eure eigene Inspiration, oder ihr seid euer eigener Niederschläger. Seid nicht niedergeschlagen. Erhebt euch zu neuen Höhen. Ihr seid zu neuen Höhen gerüstet.

Seid bereit, abzuheben. Seid immerzu-parat, abzuheben. Pulvert euch selber auf.

Im Leben steigt ihr eine Leiter hoch. Selbst eine Sprosse auf ein Mal funktioniert. Zur selben Zeit macht ihr euch bereit für die Fahrt eures Lebens. Das Leben ist angelegt, die Fahrt und der Aufstieg eures Lebens zu sein.

Wir sorgen uns nicht so viel darum, was die Welt von uns denkt. Uns geht es darum, was wir von uns denken. Wir kümmern uns nicht darum, was die Welt aus euch macht. Wir kümmern uns darum, was ihr aus euch macht. Unter Wir meinen Wir, jetzt im Augenblick, dich und Mich. Wir meinen, wo Eure Antenne ist. Jedermann ist imstande, jemanden verbal fertigzumachen. Darum geht es Uns nicht. Wir reden über eure Sehkraft und die Meinige, und darüber, was euch etwas bedeutet und was Mir von Belang, und mithin Uns von Belang ist.

Ich frage Mich oftmals selber:

Wie können Meine Kinder Mich mit ganzem Herzen lieben, und danach das Ansinnen vorbringen, sich selber zu entmutigen? Kommt in einem Anlassfall für ungemein stark an den Tag gelegte Abschreckung irgendein Vorteil zu liegen? Bist du dein Freund oder dein Feind? Bist du Mein Freund oder Mein Gegner?

Schaut her, denkt nicht zu viel. Kommt einfach mit Mir. Klettert mit Mir in die Höhe. Wagt euch mit Mir hinaus. Was für eine Musik Wir doch miteinander machen können! Was für Höhen Wir erklimmen können!

Sage Mir bitte, was können Wir nicht gemeinsam tun?

Es gibt nichts, was Wir nicht gemeinsam tun können. Wir gehen einfach entlang. Hügel sind mehr als Hügel. Hügel sind Bergrücken, die Uns höher und höher führen.

Ich weigere Mich einfach, euch eingegraben zu belassen. Noch auch rede Ich von einem Kampf. Ich rede über euer Vorwärtsgehen und darüber, euch nicht selber zu durchkreuzen. Hattet ihr es mit einer Neigung zu tun gehabt, euch allzu früh und allzu leicht abzuschreiben?

Selbstverständlich könnt ihr etwa sagen, ihr könntet bei dem Rennen abgehen, bevor ihr zum Schluss gelangt. Ihr wisst jetzt bereits schon, dass Ich euch nicht zu verstehen gebe, ihr wärt außerstande, euren Sinn über etwas zu ändern. Sofern es etwas gibt, das ihr nicht mehr länger werden möchtet, sofern ihr die Karriere umgestalten möchtet, ist dies gewiss eure Wahl. Sofern ihr einen Job auf einer niedereren Ebene oder für geringere Bezahlung annehmt um der günstigen Gelegenheit wegen, die ihr dabei eventuell erschwingt, ist dies um eines Zweckes willen, und es ist an euch. Was ihr niemals abschreibt, ist euch selber. In diesem Sinne scheidet ihr niemals aus.

Ihr seid euer eigener Lebensgefährte, und ihr schenkt dem Leben alles, was ihr geben könnt. Gebt ihm euer alles. Gebt euch alles, bis auf euch zunichtemachen. Fiebert fortgesetzt mit euch mit. Kümmert euch.

Sofern ihr euch nicht mehr darum kümmert, dies oder das zu erreichen, ist das okay. Ihr habt nicht mit sonstwem gleichzuziehen, bloß mit euch selber. Ihr werft euch nicht weg. Ihr geht auf das zu, was euch von Bedeutung ist. Ihr könnt los lassen, was euch nicht mehr von Belang ist, bis darauf – es ergibt keinen Sinn, Mich los zu lassen. Bleibt bei Mir.

Ihr rast nicht zur Vergangenheit. Ihr seid kein Bulldozer. Ihr haltet euer Auge darauf, was euer Ziel ist, fest. Ihr ermutigt euch selber. Ihr seid euer bester Freund. Ihr hebt euch selber in die Höhe und steigt an und steigt an und steigt an. Gemeinsam ragen Wir empor.

Heavenletter # 5529 – 13.1.2016 The Tide of Life Cannot Be Hemmed

Der Gezeitenstrom der Liebe kann nicht gehemmt werden

Gott redete …

Du bist Liebe. All den Mätzchen in der Welt, an denen du teilhast, oder der Wahrheit, der du abschwörst, zum Trotz – du bist Liebe. Unbenommen, du bist Liebe, denn – so machte Ich dich. Ein jedes Menschenwesen ist aus Liebe gemacht. Egal ob du nun Pfeile auf die Liebe wirfst, du bist aus Liebe gemacht. Egal, wie du dich auf den Weg begibst, Liebe geringzuschätzen, du bist just die Liebe, die du verschmähst. Du bist die Liebe, die du attackierst und verleugnen möchtest. Du – der du Liebe so sehr liebst –, du fichtst gegen deine Anerkennung von Liebe und verkündest Nicht-Liebe von den Säulen herunter. Du verdrehst Liebe. Du hast sie verdrillt. Du wütest wider sie. Du billigst einen Aufstand gegen sie.

Vermagst du wider Liebe dermaßen rückhaltlos zu wüten, außer Liebe existiert, und, außer du liebst oder möchtest – sofern du an sie glaubtest – gerne lieben? Liebe ist eine solche Thematik. Gestehe zu, du glaubst an Liebe. Es bist du selber, gegen den du wetterst. Liebe ist dir dermaßen bedeutsam, dass du gar bei der Abwehr von Liebe der Liebe ureigenen Fußabdruck kaputttreten möchtest.

Gibt es einen Törichteren als dich? Da hast du sie, die Liebe, welche eingefordert wird kraft deines ungemein ausgeprägten Bestreitens von ihr, so, als sei Liebe ein kaputtgegangenes Spielzeug, was dir geschenkt wurde, und als werfest du es jetzt so weit wie du kannst fort.

Vielleicht siehst du Liebe derzeit als zu schmächtig, als zu spät dran. Das Ego möchte dir gerne Belege, Liebe sei, selbst so sie existiert, nicht viel wert, vorlegen. Du hast mit der Liebe eine Fehde. Dein die Liebe Ableugnen ist dir unerlässlich geworden. Es kann so sein, dafür lebst du, Liebe günstigenfalls für wertlos, wenn nicht gar für nicht-existent zu beweisen. Liebe-Blattern, verkündest du. Du möchtest Liebe als einen Trottel herausgestellt sehen, gleichsam als seist du in einer Schlacht, welche niemand gewinnen kann, der Sieger. Du hebst den Arm und erklärst dich zum Gewinner. Erkläre dich zu was du auch möchtest. Du bist außerstande, Liebe widerrufend zurückzunehmen.

Rosen der Liebe existieren. Liebe kann nicht längere Zeit niedergehalten werden. Liebe kann nicht beiseite geworfen werden. Liebe nimmt zu. Die Gezeitenströmung der Liebe kann nicht aufgehemmt werden. Liebe ist eine ungeheure Kraft, ob du das nun magst oder nicht. All das Verschmähen auf der Welt ist außerstande, Liebe zu stoppen. Du könntest genauso gut deine Schlacht aufgeben. Einerlei was für eine Liebe du zerschmetterst, Liebe wird nicht zerschmettert dableiben. Trample auf Liebe, so viel du willst. Auch so kennt Liebe keine Grenzen. Es bist du, der Beschränkungen kennt.

Da ist die Helle Sonne, die oben am Scheinen ist. Heiße die Liebe bei allen Namen, wie es dir danach ist – Liebe ist nach wie vor. Haue Liebe um so viel du willst, und du bist nicht in der Lage, Liebe zum Verschwinden zu bringen. Probiere es wie du willst, du kannst auf der Liebe keinen Eindruck hinterlassen. Liebe ist auf dem aufsteigenden Ast. Der Brunnen trocknet nie aus. Rebelliere gegen die Liebe, so viel du kannst, dennoch wird die Liebe aufgehen. Liebe wird gar in deinem Herzen aufgehen, einerlei wie sehr du wider sie aufbegehrst. Ganz gleich, du hast was Liebe angeht nicht mehr Macht inne als eine Vogelscheuche.

Meine Empfehlung lautet – nimm Räson an. Setze die Brille auf. Sofern du dich aufbähen musst, dann fache dich für Liebe an. Du bist ein Marodeur, der deine Zeit verschwendet. Einerlei wie viel Wehtun du ausüben wirst, du bist auf einem Metzgersgang. Du vermagst Liebe nicht zurückzuholen. Du kannst bestreiten und bestreiten, und dies macht dich nachgerade nicht zu einem Helden. Es macht dich mehr zu einem Anti-Helden.

Ergib dich der Liebe.

Liebe ist dabei, dich zu erwischen. Liebe wird ihre Flügel um dich herum hüllen, und du wirst aufkreischen: „Besiegt.“

Gib zu, du liebst. Du kannst einhalten damit, deine Liebe der Feindseligkeit zu überantworten. Du kannst aufhören, das Dich-Streiten zu mögen. Du kannst aufhören, Feuer in deinem Blut zu lieben. Du möchtest im Grunde genommen nicht in Flammen aufgehen. Öffne die Schleusen deines Herzens. Mache auf, mache auf, mache auf.

Es ist für dich recht so, dich auf Irrwegen befunden zu haben. Missgriffe sind die Trittsteine für deine Offenlegung. Sei unerschrocken. Gestehe ein, dass du nach Liebe lechzt. Heiße Liebe in dein Leben hinein willkommen.

Heavenletter # 5530 – 14.1.2016 To Live In God’s Garden

In Gottes Garten

Gott redete …

Durch Gott geschaffen sein, durch Gott geliebt sein, in Gottes Garten leben, und eine Reise auf die Erde antreten und zum Himmel zurückkehren – dies ist für dich eine goldene Ein-Mal-In-Einer-Lebenszeit-Statthabende Gelegenheit, auf der Erde Glücklichsein anzuregen. Es wäre Glück, wenn doch bloß Meine Kinder an der Gelegenheit großen Gefallen fänden. Stattdessen brütet die günstige Gelegenheit Furcht aus. Ihr könnt gar die Gelegenheit betrauern, als stellte jene eine heiße Kartoffel dar, welche Angst und Zittern verursacht oder euch taub macht oder zum Schlafen bringt.

Womöglich habt ihr mehr Bangigkeit als Freiheit an euch. Wie ändern Wir dies? Wo seid ihr gewesen?

Kleine Kinder wissen in der Welt, wie Freude haben geht. Sie glänzen darin.

Wie finden Stress und Strapazen Eingang in das Leben Meiner Geliebten? Finden sie Eingang ohne eure Kenntnis was sie angeht? Werdet ihr vom Leben als Geisel genommen? Woher rührt all diese Angst?

Wie kann es sein, dass ihr vom Leben wegrennen möchtet? Euch darf Leben eine Zwischenstation sein, ein kleiner Zufluchtsort für eine Weile, eine Pause, sodass ihr wieder zu Kräften kommen und daraufhin zum Kampf zurückkehren könnt. Ist es so, wie ihr gelegentlich das Leben seht?

Was bekämpft ihr? Die Erwirkung eurer Träume? Das Risiko, dem sie unterliegen? Ich habe euch zu fragen: Welchem Risiko sind eure Träume in eurem täglichen Leben ausgesetzt? Ist es das tägliche Leben, das euch an die Nieren geht?

Euer königliches, treu gesonnenes Herz arbeitet für euch tagaus tagein. Ihr könnt die Schläge nicht zählen. Ihr könnt Tafelsilber zählen und einen Dollar in Wechselgeld aufteilen, und dem gegenüber widersetzt ihr euch, die Freuden durchzuzählen, die euch umgeben und zu euch gehören. An etlichen Tagen da grabt ihr einen Burggraben aus und möchtet nicht hinschauen, weil euer Leben, von dem ihr euch sehnlich wünscht, es möge sich ändern, sich über euren Willen hinausgehend gewandelt hat, und ihr befürchtet Verlust, rückständige Überbleibsel und Rückfall. Der Mythos der Zeit scheint auf euch überzugreifen. Ihr hört etwa den Schlag der Uhr mehr denn den Schlag eures Herzens.

Als kleines Kind konntet ihr nicht warten, bis ihr groß seid, und als ihr erwachsen seid, fühlt ihr euch womöglich desolat. Ob die Tage nun lang oder kurz sind, kalt oder heiß, ereignisreich oder ereignisarm, euer Herz hinkt nach.

Es kann nicht so sein, dass euer Wunsch Langweiligkeit darstellt, dem gegenüber könnt ihr ebenso das Vorwärtskommen verschieben. Womöglich wisst ihr nicht, was vorne ist und was hinten. Vielleicht seid ihr in einem Zug unterwegs und sitzt in der entgegengesetzten Richtung zu der, wohin der Zug fährt.

Wenn du dich für Freude entschiedest, würdest du sie dann nicht alsbald haben? Wähle Freude, oder wähle Abgeschlagenheit. Wähle. Wähle, dich erneut zu fangen. Mache heute einen guten Fang. Genieße gar den Durchlauf der Zeit. Schaue anders auf das Leben.

Bewege dich im Leben in Munterkeit voran. Stehe auf. Öffne dein Herz. Heiße dich selber willkommen. Singe eine andere Weise.

Du warst am Abschweifen. Du, Mein schönes Kind, hast dich womöglich bei der Arbeit des Lebens schlafengelegt, vielleicht hast du das Leben abgewimmelt, bis du dich eines Tages selber fragst:

„Was habe ich getan? War ich mit meinem Leben am Herumwerkeln? Habe ich es hingehalten? Was habe ich gemacht? Ich dachte, ich hätte alle Zeit der Welt. Bin ich im Leben ein Nachzügler gewesen, anstelle eines Reisenden? Was geschah mit meinen sehnlichen Bestreben? Wo sind sie jetzt? Mir ist kaum etwas recht zu machen.

Es ist gleichsam so, als hätte ich mich irgendwo fallen gelassen. Ich war nicht bei der Sache. Ich ließ die rosenfingrige Morgenröte [Ausdruck von Homer, Anm.d.Übers.], die Sterne und die Mitternacht und das Ertönen von Glocken in Vergessenheit geraten. Ich vergaß und scheine nicht so recht imstande zu sein, mich zu erinnern. Ich fiel in einen tiefen Schlaf. Bin ich dennoch wach? Wann werde ich die Decken zurückwerfen und aus reiner Freude daran aus dem Bett hüpfen?

Wann ließ ich meine Sinne stumpf werden, anstatt sie zu schärfen? Führte ich mich auf die Weide? Wann hob ich an, vorzugeben, ich sei lebendig, und schlief stattdessen? Kann ich mich nun erheben? Kann ich meinen Kopf heben und meine Augen aufmachen? Wen muss ich um Erlaubnis bitten, wieder zu singen und umherzutollen? Niemanden, bis auf mich selber.“

Heavenletter # 5531 – 15.1.2016 Seeking the Word of God

Auf der Suche nach dem Wort Gottes

Gott redete …

Ich spreche dir Meine Liebe zu, denn du, Mein Kind, bist Der Inspirator Meiner Liebe. Ich brauche keine Inspiration, du verstehst, gleichwohl bist du wie Die Sonne für Mein Herz. Als Ich dich mit Liebe inspirierte, als Ich den Odem von dir ins Dasein blies, stiegst du auf zu Den Sternen und flogst um den Mond herum, und die Sonne zog eine Nummer mit deinem Herzen ab. Ich hörte dich sagen:

„Hurra, Gott, Du hast eine Welt erschaffen. Du hast die Welt mit mir darin erschaffen. Es ist vollbracht. Wir sind ewig. Die Welt ist gemacht. Der Rest ist Guckguck-Spiel, und Die Schöpfung erschafft sich in einem Zyklus Von Liebe Und Schönheit neu.

Gott, Du lehrst uns zu lächeln und die Welt, die Du geschaffen hast, zu segnen. Du hast die Meere geschaffen, die sich erheben und über Wellen von Lachen zusammenschlagen. Mit einem Wimpernschlag hast Du das Surfen und alle Arten von Freude in Gang gesetzt. Du hast an alles gedacht. Du hast uns mit Mondstaub bedeckt. Du hast uns die magische Kraft der Liebe gegeben.

Gott, so wie ich Dich gehört habe, sprachst Du:

,Ich habe für euch alle Spielzeuge in der Welt geschaffen. Ich habe Mondstrahlen geschaffen. Ihr seid in sie eingesponnen. Ihr huldigt Mich durch Tanzen. Ich habe euch Das Universum gegeben, um darauf zu tanzen, und ihr singt aus eurem ganzem Herzen. Ihr singt ein Lied Gottes, und ihr seid das Lied, das ihr singt. Ich sitze still mit verschränkten Armen und nicke mit Meinem Kopf, während ihr Liebe immer während fortsetzt und auf eure Knie klatscht und und das Banjo eures Herzens zupft.‘

Ich, Dein Kind, sage Dir Danke. Danke. Ich gedenke Deiner, Gott. Ich gedenke aller Geschichten, die Du mir erzählt, und der Lieder über Mut und Helden, die Du gesungen hast. Du hast mich verkündet. Du hast mich angekündigt. Du hast mich meinem Selbst vorgestellt. Du hast geflüstert, dass ich Deine Hommage bin. Du hast mir erzählt, dass Du mich der Freude wegen geschaffen hast, Deiner und meiner Freude wegen.

Du hast mir einen Notizzettel geschrieben. Du hast das Papier achtmal zusammengefaltet. Du sagtest, ich würde in Ewigkeit danach trachten, den Notizzettel, den Du mir gabst und der mich mir selbst enthüllen würde, zu öffnen. Ich habe vergessen, wo ich den Zettel hingelegt habe. Erinnerst Du Dich, wo ich den Notizzettel, den Du mir gabst, hingelegt habe?

Ich habe in Den Sternen nach ihm gesucht und um Den Mond herum. Ist der Notizzettel, den Du mir geschrieben und zur sicheren Verwahrung übergeben hast, gar Im Gelb Der Sonne verbrannt?

Und dann, Gott, sprachst Du zu mir:

,Der Notizzettel, den Ich für dich, Mein Kind, geschrieben habe, ist in deinem Herzen versiegelt. Öffne dein Herz und du wirst den Notizzettel sehen wie Strahlen Der Sonne.‘

Du fuhrst fort, so wie ich Dich gehört habe:

,Ich schrieb zwei Worte. Ich flüsterte die zwei Worte auch in deine Ohren, oder schrieb und sprach Ich drei Worte? Ich würde das dritte nicht vergessen haben. Ich könnte es nicht vergessen haben. Mein Gedächtnis ist illuster. Komm, Ich werde die ersten beiden Worte jetzt flüstern. Komm näher.‘

Gott, ich lehnte mich dicht an Dich, und Du hast die zwei Worte geflüstert. Du hast geflüstert:

,Leben.‘

Und Du hast gehaucht:

,Liebe.‘

Du batst mich, mir die beiden Worte selber zuzuflüstern.

Ich flüsterte die beiden Worte mir selber zu. Die Worte traten in meinen Blutkreislauf ein. Die Worte pochten in meinem Puls.

Ich flehte Dich, Gott, an, das dritte Wort zu sprechen, und Du hast geflüstert, dass Du Das Geheiligte Wort mir zu einer anderen Zeit zuflüstern wirst, sowie sich in einer Ungemein Bedeutsamen Aussagekraft Die Sonne, Der Mond und Die Sterne in den Armen hielten. Du sprachst, ich würde Das Wort im Wind hören, und es würde durch mich widerhallen, und ich könnte dank des Klanges Des Wortes durch Das Universum geweht werden.

Ich suche beständig nach Dem Wort. Ich habe viele Worte geraten.

Ich riet Wir. Ich riet Eins. Ich riet Einssein. Ich riet Unendlichkeit. In nächtlichen Träumen kam Das Wort zu mir, doch wenn ich erwache, kann ich mich nicht an Das Wort erinnern. Dies ist Ein Wort Gottes, an das ich mich erinnern muss.

Ich riet Himmel. Ich riet Geburt. Ich riet Gott. Ich riet Herz. Ich riet Geschenk. Ich riet Mut. Ich riet Ewigkeit. Ich riet Herrlichkeit.

Ich habe mich auch an andere Worte erinnert, die ich dann vergessen habe und nicht zurückbringen konnte. Oh ja, Licht war eines davon. Ich suche Das Wort, das fehlt, aber habe ich es gefunden? Befindet es sich unter den Worten, die ich aufgeführt habe?“

Heavenletter # 5532 – 16.1.2016 Life Has Its Way

Das Leben marschiert weiter

Gott redete …

Ihr habt einige Ausbedingungen über das Leben an euch. Ihr möchtet mit Vielem vom Leben in Einklang stehen. Zur selben Zeit begehrt ihr gegen gewisse Herrichtungen auf, so, als hielte das Leben keine Autorität, für euch Dinge abzuklären, inne. Ihr möchtet gerne etliche bindende Regeln, und, ihr möchtet Anweisungen entgehen. Ihr möchtet gerne dem Leben ein oder zwei Dinge über dessen euch betreffende verkehrte Entscheide und Unterfangen zu verstehen geben. Ihr stampft mit dem Fuß auf. Ihr seid euch sicher, dass das Leben nicht so laufen soll, wie ihr es laufen seht – unvorhersagbar, instabil und unverbürgt.

Der Fakt ist der, dass das Leben auf jede Art sein kann, wie es gerade ist. Es gibt keine Gesetze wider dasjenige, gegen das du aufbegehrst. Das Leben kann dich in die Zwickmühle bekommen. Was für einen Rückanspruch hast du? Dem Leben ist kein Entkommen. Es ist größer als du. Es versucht nicht, dich zu erhaschen, oder dich in eine Zwickmühle zu schaffen. Es kümmert sich im Eigentlichen um sein eigenes Geschäft, wiewohl, hier haben wir es freiheraus zur Rede gebracht: Das Leben ist ungemein größer als der Lebensverlauf.

Wenn du dir doch bloß darüber im Klaren wärest, du, auch du bist größer als das Leben. Das Leben setzt dich gewissermaßen unter Druck. Es hat nicht immer Manieren. Es ist ein großer Kerl, ein Muskelpaket. Es fragt dich oder sonstwen nicht um Erlaubnis. Es bittet dich nicht, dich darüber auszulassen, wie du dich fühlst, was das angeht, wie das Leben verläuft. Vielleicht bist du einfach mittendrin abgepasst. Auf jeden Fall hat es den Anschein, als sei das Leben willkürlich. Ja, das Leben hat seine eigene Art, das zu beseitigen oder einzuregeln, was ihm womöglich, egal wie, im Wege steht.

Du etwa magst seitlich gestreift werden – – das Leben indessen schreckt nichts ab. Es hat seinen Weg. Jedwede Hindernisse – das Leben kann sie aufgreifen und beiseitestoßen, dich mit inbegriffen. Das Leben kann wie der Wind sein und dich erfassen, und der gleiche Wind kann dich fallenlassen. Das Leben, dem Winde gleich, kann dich über den Horizont hinweg heben. Es kann dich mit Glücksempfinden überschütten, und es kann dich herabwerfen.

Die Aussage, das Leben tue, was es möchte, sobald es das möchte, stellt eine sichere Wette dar, und es scheint, dermaßen viel, falls denn überhaupt das eine oder andere, habt ihr bei ihm nicht das Sagen. Das Leben gibt, und das Leben nimmt. Es möchte einem scheinen, das Leben werde sich nicht schlüssig.

Gleichzeitig scheint das Leben recht bestimmt, und zugleich überstürzt zu sein. Du könntest dir den großartigsten Rechtsanwalt aller Zeiten nehmen – er oder sie zeigt sich dem Leben nicht ebenbürtig. Bisweilen scheint das Leben wie dein bester Freund, und gelegentlich sagt es nicht einmal Guten Tag zu dir.

Wohin das Leben auch gehen mag, es kann dich mit sich entlangnehmen. Du kannst kreischen, schreien, weinen, bis du heiser bist. Sofern das Leben in die Richtung gehen möchte, und du einen anderen Weg nehmen möchtest, setzt sich das Leben durch, und du findest dich, wo immer dich das Leben absetzt, wieder.

Du kannst einfach den Sinn davon nicht erkennen. Du fühlst dich etwa wie eine aus der Mode gekommene ausgestopfte Puppe, die wohin sie auch geschleppt wird mitzugehen hat. Du möchtest gerne dabei das eine oder andere Sagen haben, dem gegenüber scheint das Leben dir nicht ausgiebig zuzuhören. Das Leben denkt, du ziehest insgesamt mit.

Deutlich für dich eintreten, das bewirkt eine Menge Gutes, so scheint es.

Es heißt, das Leben stehe in Erwiderung auf deine Gedanken, Wünsche und Worte, die du sprichst, desgleichen auf die Worte, die du nicht sprichst. Das Leben kann deinen Augenbewegungen und dem Umherschweifen deiner Gedanken folgen. Das Leben möchte dir geben, was du möchtest. Das Leben hört, was du möchtest, und das Leben vernimmt deine Worte, und überdies vernimmt es deine stillen Gedanken. Das Leben sieht den Ausdruck auf deinem Gesicht, und richtet sich nach ihm. Wenn du unmutig bist, weiß das Leben darum. Manchmal kann es einfach nicht herausbekommen, was du möchtest. Es fühlt sich so an, als würde dein Gefallen-Finden nicht beträchtlich ausfallen.

Du hast diese Person oder jene Person nicht gerne. Du magst diesen Job oder den zuletzt gehabten Job nicht. Du bist bei so vielem, was dir das Leben zureicht, vergnatzt, sodass das Leben nicht weiß, was du möchtest, und dass es schätzt und annimmt, du wollest davon, worüber dein Reden geht, mehr – oder worüber du dich beklagst. Rede nicht mehr, sofern du wem oder was auch immer zusetzen musst. Das Leben tut sein Bestes, wozu es imstande ist.

Nun, dies soll selbstverständlich nicht besagen, dass du die Zerrissenheiten im Leben, auf die du stößt, im Alleingang eigenhändig erzeugst, allerdings versiehst du dabei einen Großteil des Einspeisens.

Was würde deinem Leben passieren, sobald du das Leben okay findest und nicht mehr länger keine Mühen scheust, es zu besudeln. Was denn dann?

Heavenletter # 5533 – 17.1.2016 Invite the Sunshine In

Bitte den Sonnenschein herein

Gott redete …

Wo du Wolken in deinem Herzen hast, bitte den Sonnenschein herein. In deinem Herzen gibt es jene bewölkten Tage, und es ist leicht, ihnen zu erliegen. Es ist einfach für dich, es dir zu erlauben, geradewegs herein zu rauschen, so als hättest du keine andere Wahl. Die grauen Wolken scheinen wie ein Magnet zu agieren, und die Farbe deines Tages entspricht dem Grau der Wolken.

Dort, wo Wir existieren, du und Ich – und Wir existieren als Eins, und Wir sind in Strahlendem Licht –, gibt es keine Dunkelheit. Dunkelheit ist Fantasie. Wahrlich, es gibt nichts, mit dem man Licht vergleichen könnte.

Einssein lässt nichts zum Kontrastieren und zum Vergleichen übrig. Im Einssein gibt es kein mit. Kein dagegen, kein entgegengesetzt, kein anders. Stelle dir die Lieblichkeit von Einssein vor.

Du magst denken, dass du dich nach Schokolade oder weichen Karamellbonbons sehnst. Da ist noch etwas mehr, das du ersehnst. Es stimmt. Du strebst absolut danach, mehr Einssein zu finden. Du hast mehr als genug von scheinbarem Anderssein gehabt. Jetzt bist du reif für Die Lieblichkeit Des Einsseins, die jeden Hunger stillt. Hier, nimm jetzt etwas Einssein. Einssein ist überall, auch wenn es kein nirgendwo gibt.

Einssein ist nicht vor-verpackt. Es scheint durch Osmose einzutreten. Einssein sinkt ein so wie Die Jahreszeit Des Frühlings kommt. Plötzlich ist der Frühling da, und du erspähst einen Krokus, und dann gesellen sich immer mehr Blumen hinzu – Maiglöckchen, Flockenblumen, Tulpen. Du bist umgeben von Farbe, und du bist fröhlich.

Es wurde gesagt, dass es für alles eine Jahreszeit gibt. Der Sommer folgt dem Frühling. Der Herbst folgt dem Sommer. Der Winter folgt dem Herbst. Es wurde gesagt, dass es für jede Jahreszeit eine Zeit gibt. Was dein Leben betrifft, muss auf den Sommer kein Winter folgen. In deinem Herzen kann jeden Tag der Frühling sichtbar werden. Gibt es irgendein unumstößliches Gesetz, wonach du für so viele Tage im Jahr Winter haben musst und dergleichen mehr?

Auf das Leben folgt der Tod. Es ist eine Gewohnheit, dass auf den Tod Trauer folgt, und dennoch – musst du im Leben, das doch zum Erblühen da ist, von Trauer angezogen werden? Ich sage, du musst es nicht.

Blumen, die verdorren und sich daran machen, den Samen auszusäen, weinen nicht. Und all die anderen blühenden Blumen, die zurückgelassen werden, betrauern nicht das scheinbare Ende einer anderen Blume. Es ist Teil des Lebens, dass Blumen das Zeitliche segnen. Trauer muss nicht hereinbrechen wie eine schwere Schneedecke. Es muss keinen Schneesturm geben. Genauer gesagt, es kann zehn Schneestürme geben, und nicht einer davon hat das unveräußerliche Recht, dich aus der Bahn zu werfen. Es gibt Regeln, die besagen, du müsstest traurig werden, weil die Welt das von dir erwartet.

Dein Buch ist noch nicht geschrieben. Im Leben im Allgemeinen und in deinem Leben im Besonderen gibt es mehr Sonne als Schnee. Es ist nicht nötig, immer wieder dieselbe Leier zum Schnee anzubringen. Auch Schnee kann wunderschön sein. Auch Schnee kann Das Licht Der Sonne reflektieren.

Alles ist so, wie du sagst, dass es ist. In deinem Geist gibt es einen unterbewussten Klick, der dir angibt, wie du auf das, was das Leben bringt, antworten sollst. Musst du der Gewohnheit folgen?

Was wäre, wenn in der Welt alles verkehrt herum ist? Selbst dann nimmst du vielleicht das, was die Welt sagt, als Evangelium und gehst konform. Das war für deine und jedermanns Eltern gut genug, also warum ist es nicht gut genug für dich? Was für einen Sinn macht dein Rangordnungen-Durchbrechen, fragst du dich eventuell, und du zuckst mit den Schultern.

Ich werde dir jetzt ein großes Geheimnis im Leben erzählen. Ich werde dir einen Weg aufzeigen, wie von Trauer und Leiden wegzukommen ist. Du hast es schon gesehen und du hast es vielleicht schon getan. Psst, der Weg besteht darin, zu jemand anderem gütig zu sein, einem anderen das Leben einfacher zu machen, einem anderen zu helfen; er besteht darin, deine Ausrichtung ein bisschen oder auch viel von dir weg und hin zum Willkommen-Heißen eines anderen zu lenken – und sei es von deinem Sterbebett aus.

Selbst wenn du im Begriff bist, in das Abenteuer einzutreten, Die Erde zu transzendieren, dich bereit zu machen, deinen Körper zurückzulassen, währenddessen deine Seele zum Himmel aufsteigt, selbst wenn du vielleicht Schmerzen verspürst, selbst dann kannst du dich für andere interessieren und sie erheben und deine Geschichte davon, was mit dir selber gerade geschieht, beiseite legen. Du kannst sie aus dem Ganzen heraushalten. Du musst deine Leiden nicht nochmals erzählen. Sei der Gastgeber oder die Gastgeberin für alle, die vor dich treten, ungeachtet der Umstände.

Ich habe dieses gesehen. Ich habe menschliche Wesen gesehen, die sich selbst in ihren letzten Momenten auf Erden erheben und das Leben für andere freudig gestalten. Oh ja, es gibt immer noch mehr zu wissen als das, was in den Büchern niedergeschrieben ist.

Heavenletter # 5534 – 18.1.2016 Your Frame of Mind

Deine Geistesverfassung

Gott redete …

Wenn du akzeptiertest, dass du Meine Geliebte / Mein Geliebter bist, was gäbe es da, worüber du dich jemals bekümmern würdest?

Wenn du dich für Meine Denkweise entscheiden würdest, welche Angelegenheit könnte es sein?

Wenn ihr, Meine Kinder, an eure eigenen pochenden Herzen ebenso viel wie an Mein Herz glaubt, welche Ängste hättet ihr, und nach wie vielen würdet ihr euch richten?

Wenn du deinen und der Welt Gedanken mehr vertraust als Meinen Gedanken, was denkst du dann, und was sagst du daraufhin vorher, und was entwickelst du fortan?

Auf Gott vertrauen, das möchtest du. Das würdest du liebend gerne tun, wenn du jedoch der Angst mehr vertraust als Mir, womit kannst du dann rechnen?

Natürlich würdet ihr Auf-Mich-Vertrauen bereitwillig annehmen, wenn ihr nur könntet. Geliebte, ohne Vertrauen auf Mich vertraut ihr dem Chaos in der Welt, dem was ihr seht und dem, wovon ihr hört und worüber ihr lest. Im Allgemeinen fällt Chaos mehr auf als Frieden. Euren Augen ist der Friede mehr in etwa einem unbeschriebenen Blatt oder einer Art Nichtdasein gleich. Für Frieden gelten keine Einschränkungen wie bei Wortgeplänkeln gegenüber Wortgefechten, daher ist es nicht ganz so einfach, sich Frieden klarzumachen.

Nach dem letzten Weltkrieg – die Welt war gleichwohl schuldlos – wurde, als Friede verkündet war, auf den Straßen getanzt. Was das für ein Glorreicher Tag war: vom Krieg zum Frieden! Der Friede war ein Champion.

Aber Ach! Der Friede verblasste und war nicht mehr so dynamisch wie anfangs. Ach!Anderweitige Schwierigkeiten nahmen zu, und der Friedensimpuls ging zurück und war nicht so klar zu erkennen.

Kann die Möglichkeit bestehen, dass Meine Kinder sich mehr nach Beschwernissen umsehen, als sie nach Frieden Ausschau halten? Kann dies denn sein?

Kannst du schmerzfrei sein, ohne dir den Zeh angeschlagen haben zu müssen, um dann das Nachlassen des Schmerzes zu spüren und um somit das Ledigsein von Schmerzen zu schätzen wissen?

Wollte es doch so sein, dass in der Welt diese Zuwendung zum Leben aufgehoben wäre! Was wäre denn, wenn Ärger, um das Ausrufen des Friedens und um die Freude, die dies mit sich bringt, zu erleben, beibehalten werden müsste? Was wäre, wenn du einen tieferen Atemzug nehmen könntest, ohne den Rauch einer Zigarette inhalieren zu müssen?

Wieso denn nicht mit Friede den Anfang nehmen? Warum müssen Meine Kinder zuerst leidend sein, um höher aufzusteigen? Dies scheint so der Fall zu sein – dass sich als erstes die eine oder andere Art innerer Haltlosigkeit, und daraufhin dann beglückende Abhilfe einstellen, und dass diese Befreiung von Angst als Glücksgefühl empfunden wird.

Die Welt mag sich ihres gesunden Menschenverstandes rühmen, was für einen Sinn macht es indessen, Schmerz dem Frieden, welchen du dir im Grunde genommen in erster Linie wünschst, vorzuziehen? Oder, geben Meine Kinder wirklich dem aufregenden Reiz den Vorzug vor der Ausgeglichenheit des Friedens? Müssen sie das? Musst du das?

Ich stelle heute Morgen Fragen, um deine Augenbrauen ein wenig hochzuziehen und um dich erkennen zu lassen, wie oft du das Leid erwartest und wie viel davon, als ob du dafür lebtest, als ob das Leid und seine Freisetzung deine Wahre Liebe darstellten.

Überrascht es dich dahinterzukommen, dass du die eine oder andere Art von Leiden bevorzugt hast?

Ich bitte dich, aus deiner seelischen Verfassung herauszutreten, in der du dich oftmals im Zweikampf befandst. Es gibt andere Prämissen, von denen du ausgehen kannst. Musst du dich denn an Bindungen halten, die von Verlustangst begleitet sind? Wer sagt, dies sei unvermeidlich? Ich nicht!

Der Punkt ist der, dass Träume wahr werden, und dass du träumen und mehr vor dem Gefühl des Verlustes erschauern kannst, als dass du diejenigen Träume, die dein Herz am meisten verlangt, bis zum Ende verfolgst. Eventuell ist es deine Gewohnheit, dich mehr darauf auszurichten, was du fürchtest, als darauf, was du willst.

In der Welt gibt es viele Möglichkeiten. Alles ist möglich. Und so ist es ebenfalls möglich, dass Angst nicht über die Freude herrscht.

Denke mehr an die Freude und rufe sie dir herbei. Vertiefe dich gedanklich in das, was du gerne möchtest. Denke an was du lieben würdest, und stelle dir vor, dass diese Liebe ihren Lauf nimmt, und bringe unwillkürlich mehr Liebe ein und teile sie ebenso aus.

Heavenletter # 5535 – 19.1.2016 You Are Made of God

Du bist aus Gott

Gott redete …

Woraus bist du? Woraus bist du wahrhaftig gemacht? Zuallerletzt, und sobald der ganze Widersinn beiseite geschafft ist, was bleibt bestehen? Just daraus bist du.

Du bist aus Gott gemacht. Ja, du, du bist aus Meiner Liebe. Ah, wenn du dies doch bloß bejahen und all die Spielzeuge beiseite räumen könntest, die du dir unterwegs zugelegt hattest, wie glücklich wärest du doch fortan.

Gerümpel, dies indes ist euch kostbar. Ihr, Geliebte, seid auf die falsche Fährte gelenkt worden. Es gibt dermaßen viel, was überflüssig ist, bei dem ihr gerne wähnt, es sei euch unerlässlich, darin inbegriffen alle eure persönlichen empfindlichen Eigenheiten. Ihr könnt euch nicht so recht vorstellen, was aus euch würde, falls ihr weniger mit euren Persönlichkeiten besetzt wärt. Ich sage Persönlichkeiten im Plural, weil eure Persönlichkeit liebenswert und herzig ist, und weil sie obendrein auf der Welt und auf euch herumreitet. Eure Persönlichkeiten spielen in den Gefilden des Lebens herum.

Diese detailreichen Neigungen, nach denen ihr verlauft, halten euch dort, wo ihr seid. Gewiss doch, das eine oder andere sähet ihr gerne verändert, und dennoch seid ihr gleichzeitig an das Alte geheftet, bei dem ihr gut daran tätet, es zu beerdigen und von den Regalen eurer Vergangenheit zu beseitigen. Lasst das Vergangene ordentlich zurück. Lasst es schlafen gehen.

Des Öfteren sind Meine Kinder einfach Horter des Vergangenen, Sammler dessen, was nicht mehr existiert, was indessen um der lieben guten alten Zeit willen am Leben gehalten wird, am Leben gehalten wird koste es was es wolle, genauso wie allzu viele Meiner Kinder sich an Besitztümern Vorräte anlegen in angemieteten Speichern und wie sie schließlich ein Vermögen aufwenden, physisch das Vergangene zu stapeln. Die Relikte aus der Vergangenheit sind euch nicht mehr von großem Nutzen, außer als zusammengesammelte Stücke, die ihr irgendwohin stopft. Alles was sie tun können ist Staub anziehen.

Entsinne dich, du bist Einssein, und Einssein ist simpel. Einssein ist elementar. Einssein ist von Belang, Einssein ist nicht alte Überbleibsel, bei denen es dir schwer fällt, sie rauszurücken. Ergreife bereitwillig das Neue.

Besitztümer sind nicht wirklich Besitztümer. Sie sind Ideen. Ein Tisch ist eine bezeichnete Idee. Er ist wahrhaft nicht ein Erinnerungsstück. Was wahrhaft von Wert ist, ist leicht, nicht schwer. Halte das Verflossene nicht dicht an dir, einfach weil es dir schwer anmutet, dich von dem Vergangenen zu trennen. Du vermagst bloß, was unumgänglich ist, zu verschieben.

Was zählt in der Welt? Du zählst. Das Leben zählt. Schaffe Raum für Liebe, darin inbegriffen Liebe für dich selber. Du bist weitaus mehr, als du wusstest. Beginne jetzt mit dem Hinzulernen.

Verkleinere das Überflüssige. Behalte das Gold. Das Gold ist dein Kernstück, nicht ein Hochzeitskleid, nicht dein ausgestopfter Teddy-Bär aus der Kindheit, nicht irgendwas aus entschwundenen Zeiten.

Du lebst jetzt das Leben. Du lebst nicht mehr länger in einer Höhle der Vergangenheit. Komme aus ihr heraus. Deine Vergangenheit mag von großer Tragweite gewesen sein. Sie existiert nicht mehr, selbst so du eine Gedenkstätte an diese lange verflossene Vergangenheit errichtest. Du bist deine momentane Reise, keine angejahrte.

Vergangene Gedanken bringen dich zum Stolpern. Sei dir des Anhäufens der Vergangenheit gewahr, und dessen, wie du das Entschwundene zur Gegenwart hin hochziehst. Stapeln von Vergangenem ist wie Spielmarken aufbewahren, die nichts mehr wert sind. Vergangene Jetons sind dir von keinem Wert mehr. Sie halten dich vom Licht des Heute zurück. Es hat für dich nicht etwas weg und fort zu sein, damit du es zu schätzen weißt.

Dieser Traum, in den du eingetreten bist, dauert nicht für alle Zeiten, und dies stellt eine gute Sache dar. Träume die Wahrheit, die du soeben im Augenblick lebst, während Ich dir ins Gedächtnis rufe, dass du die Vollheit von Allem Was Ich Bin bist. Zum Mindesten lade Ich dich ein, bei Mir am Tisch des Königs Platz zu nehmen. Du wirst dahinterkommen, dass du just hierhin bei Mir gehörst. Du wirst es ausspüren, dass du immerzu hier bei Mir gewesen bist, selbst unterdessen du dich in der kurzlebigen Welt flüchtiger trügerischer Illusion herumgetrieben hast.

Heavenletter # 5536 – 20.1.2016 Two Quandaries

Zwei Dilemmata

Gott redete …

Manchmal habt ihr das Gefühl, ihr könntet nicht einen Augenblick lang mehr bestehen, was ihr, egal worum es sich dabei handelt, soeben durchlauft. Die Situation ist euch unerträglich, Geliebte, denn ihr habt euch als ein unglückseliges hilfloses Opfer bewertet. Bewertet nicht. Beurteilt euch nicht als ein Opfer. Beurteilt euch nicht als Märtyrer. Stellt keine Bewertungen an.

Weitgehend seid ihr ein selbst-verkündetes Opfer eurer eigenen Gedanken, oder ihr könntet es vorziehen zu sagen: eures Mangels an Weitblick oder eures Übergewichts an Ahnungslosigkeit. Ja, dies stimmt überdies, denn ist es für euch weiser, euch selber für die Lage, in die ihr euch hinein brachtet, zuständig zu erklären, wie auch, euch zuständig zu erklären dafür, ununterbrochen fortzufahren, eine selbstauferlegte Strafe des Opferdaseins abzudienen. Ihr seid der Verkünder eurer eigenen Wunden.

Sofern euch etwas untragbar ist, wieso dann fortfahren, davon die Fahne zu tragen?

Denke nicht, Ich würde Mich äußern, das Leben sei ein Kinderspiel. Ich sage, du bist derjenige, der den Preis festlegt, den du bezahlst. Geliebte, bezahlt nicht mittels Leiden. Leiden ist ein Holzweg. Akzeptiert Leiden nicht als einen Fakt.

Oftmals denkt ihr, ihr tauscht just ein Leiden für ein anderes ein. Manchmal denkt ihr: wenn doch bloß. Es gibt so viele wenn doch bloß. Irgendwie, auf die eine oder andere Weise, lenkt ihr euch selber in eine Falle. Ihr vermeint, ihr wärt in sie hineingefallen, derweil ihr euch ohne Weiteres selber in sie hinein geschoben habt.

Das Leben besteht aus Wahlen. Einen Großteil der Zeit habt ihr keine Idee, was ihr soeben wählt, und bisweilen nicht einmal, dass ihr soeben Bescheide erteilt.

Früher oder später werdet ihr im Leben vielleicht die Idee an euch haben, ihr wärt der Dumme. Ihr seid früher oder später vielleicht der Auffassung, das Leben packe euch einfach am Genick. Eventuell gehörst du zu denen, die zu viel denken, oder du denkst gar nicht.

Ihr könnt diesen Tanz im Grunde genommen nicht aussitzen, ihr Lieben. Ihr seid in eurem Leben ein Partner, ein Teilhaber. Irgendwie, irgendwo, handeltet ihr euch so dies und das ein.

Dies ist nicht etwas, um dazusitzen und euch darüber schuldig zu fühlen. Schuldgefühle sind Zeitverschwendung. Schuldhaben ist ganz gewiss nicht der Zweck eures Lebens. Schuld ist nicht ein wertiges Ziel, um eure Beachtung darauf zu richten, denn Schuldgefühle sind eine Pattsituation, welche euch dort hält, wo ihr seid. Werft den ganzen Halfter der Schuld weg und werdet zuständig dafür, im Leben voranzukommen.

In was für eine Lage, welche Leiden hervorbringt, auch immer ihr euch hinein geschafft habt, es gilt euch, sie zu ändern, kraft dessen, wie ihr denkt – wie ihr euer eigenes Leben euch selber gegenüber aufzeigt.

Einerlei welcher Lieferung eures Lebens ihr gegenwärtig nachkommt, es überkommt eine weitere Lieferung für euch, die euch engegensieht. Ihr macht zwei Zwickmühlen durch:

1. Das Leben bleibt das gleiche.

2. Das Leben bleibt nicht gleich.

Das eine ist schmerzhaft wie das andere. Ihr wollt euer Leben gleichhalten, und/oder ihr möchtet gerne euer Leben anders machen.

Ihr seid dahintergekommen, dass ihr das Leben, sobald es klar Stellung bezieht, nicht umzustimmen vermögt. Ihr könnt es – empirisch beobachtbar – nicht kontrollieren. Manchmal ist das Leben so, wie ihr es wollt, und manchmal das Gegenteil davon. Ihr steht Wandel in eurem Leben durch, oder ihr durchleidet, euch festgefahren zu fühlen.

Was wäre denn, wenn ihr nicht die Idee hättet, Leiden sei das euch Gebührende? Ich möchte euch unzweideutig sagen, dass Leiden nicht euer Anteil ist. Liebe ist das euch Gebührende. Hebt an, euch selber zu lieben. Je mehr Liebe ihr in eurem Herzen tragt, umso mehr Liebe werdet ihr verspüren, und umso unverfälschter wird eure Liebe sein. Liebe ist nicht bestimmt, etwas zu sein, was ihr aufrechtzuerhalten habt. Sofern ihr was auch immer eure Liebe zurückhält los lassen solltet, würde eure Liebe aus sich selber heraus scheinen. Ihr seid aus Meiner Liebe gemacht. Ihr seid die ureigene Existenz Meiner Liebe. Ihr wurdet in Meinem Bilde gegossen und ausgeformt, dem hingegen habt ihr ein verschwommenes Bild hergenommen und es Ihr gehießen.

Anstatt so schwer zu versuchen, den Wirbel des Lebens zu entzerren, könntet ihr ihn vielleicht los lassen. Ihr könntet ihn von euren Schultern abschütteln und geradewegs auf den Zweck eures Lebens zugehen. Euer Lebensbehuf ist definitiv nicht, zu leiden. Euer Zweck ist großartiger, als schier euer Leben zu bergen.

Euch gilt es, Mein Licht zu scheinen, sodass es alle sehen können. Was hält euch zurück, es sei denn eure Bereitschaft und eure Bewirtung von diesem und jenem, was ihr Leiden nennt. Macht eure Vergangenheit ungeschehen und kommt zu Mir herüber. Wie wäre es mit jetzt?

Heavenletter # 5537 – 21.1.2016 Supreme Knowledge

Allwaltendes Wissen

Gott redete …

Während du auf der Erde bist, musst du dich in das Leben auf Erden hineingraben. Das Leben hält viel Gold für euch vor, selbst in jenen Momenten, die du gerne überspringen wolltest, wenn du könntest.

Du bist hier auf der Erde des Wachstums halber, welches dir das Leben auf der Erde einbringt. Auf der Erde erlernst du, durch Nebel zu sehen. Du hast die Sinne, damit sie dir beistehen. Du hast verheerende und fiktionale Zeit und ebenselben Raum, um dir beizustehen zu sehen. Deine Engelheit im Himmel und darüber hinaus ist oh so wundervoll und erfüllend. Im Himmel bist du dermaßen glücklich und dermaßen der Rückfragen und Bedachtnahme ledig, welche für dich das Erdenleben im Wartestand zu halten scheint.

Du könntest fragen, wieso du Wissen über Gefährdung, Angst und Schmerz und über all diese Bewandtnisse nötig hast, welche dich auf der Erde am Hopsen halten. Wieso musst du etwas lernen über Unentschiedenheit, Zerbrechlichkeit und Unbeständigkeit, was du scheinbar auf der Erde immer und immer wieder in Erfahrung bringst? Weswegen musst du das peinigende Leben und Lernen auf Erden durchlaufen, während für dich im Himmel sein ein Kinderspiel ist? Im Himmel hast du aus dem Effeff Höchstes Wissen inne.

Du meinst, am liebsten möchtest du all das auslassen. Du möchtest keinen Erklärungen zuhören über dein Dasein auf Erden, über das In-Erfahrung-Bringen von Leiden und über dessen Los-Lassen.

Während du im Himmel ein Engel bist, kennst du alle richtigen Antworten, und du wählst sie von Herzen. Während du im Himmel bist, vergisst du nicht einen Augenblick lang, Wer Du Bist. Im Himmel hast du keine voreiligen Schlüsse, die du triffst. Du hast keine Beanstandungen. Die Sonne scheint sozusagen den ganzen Tag, und du bist unfehlbar. Du bist in der Tat im Paradies, und dann gehst du auf eigene Faust zur Erde hin, wo es Dschungel und Großstädte, und wo es scheinbare Unfälle, Schmerz und Pein von allerhand Art gibt.

Lese Ich deine Gedanken soeben richtig? Du fragst dich, weswegen in aller Welt du die Erde erleben musst, derweil du in Wahrheit bereits so hell wie das Licht bist. Wozu hast du durch all jene Scharmützel, durch die Vielzahl der Schrecknisse, durch das Herzeleid und so fort hindurchzugehen?

Die Leben auf der Erde sind die Materialien, aus denen Romane und Erzählungen und Poesie geschrieben werden, und Nicht-Fiktives ebenso, und Opern und Musicals und alldas.

Du fragst dich, warum dir nicht einfach Romane in die Hand gedrückt werden, anstelle von Stücken zum Ausspielen. Könnte es dir nicht ausreichend sein, großartige Romane zu lesen und von ihren Geschichten zu lernen? Du billigst zu, dass Zeit womöglich nicht existiert, wie Ich es von der Zinne herunter, auf der Ich sitze und wo du, bewussterweise, nicht mehr hockst, darlege. Du wärest erfreut, Mich dabei einfach beim Wort zu nehmen, und nicht das Ausleben des Lebens zu durchlaufen zu haben. Es ist gleichsam, wie wenn du im Leben noch einmal von vorne anfängst, um dir anzueignen, worum du bereits so gut Bescheid weißt. Auf der Erde ist es, wie wenn du das Beste vergisst, um dir erneut das Beste wieder anzueignen.

Offen gesagt, du fragst dich, ob du nicht soeben einen Metzgersgang machst. Dir wird ein Rätsel in die Hand gedrückt, um dasjenige einhergehend mit großen Sorgenfalten und mit Versuch und Irrtum zu lösen, was du bereits, ohne dich auch nur ein Mal umzusehen, weidlich gut wusstest.

Dir ist klar, weswegen Vögel aus dem Nest geschubst werden, wieso allerdings musst du, Der du Seele bist, in einem Körper angekleidet und zur Erde hin geschleudert werden? Irgendwie fühlt sich das für dich nicht richtig an. Auf der Erde, wo die leiblichen Sinne das gegebene darstellen, sind die Erden-Erlebnisse überwältigend und, soweit ihr sehen könnt, im Grunde genommen überhaupt nicht notwendig.

Gewiss, ja, ihr lernt, um euch zu erinnern, indessen bezahlt ihr dafür einen hohen Preis. Wenn das Leben doch bloß nicht derart extrem wäre. Warum durch Leiden gehen, um herauszufinden, dass es kein Leid gibt, und dass es dem ganzen Druck eurer Erden-Erfahrung gilt, über die Illusion hinauszugelangen, von der ihr derzeit überschwemmt seid?

Und jetzt, so ihr euch auf der Erde befindet, fragt ihr euch gar, ob, ganz im Gegensatz zur Erde, euer Zeitraum auf der Erde nicht beschleunigt und zu Ende gebracht werden könnte, sodass ihr bequem zum Paradies zurückkehren könnt. In der Tat, warum nicht mit Leichtigkeit?

Heavenletter # 5538 – 22.1.2016 Supreme Knowledge

Zu Huld zurückkehren

Gott redete …

Was wäre, falls niemand je auf das Wort leiden gekommen wäre, würdest du dann, als ein sterbliches Menschenseinswesen, das Leben ebenso bestimmen, wie du es derzeit tust? Falls es für Schmerz und all seine Verästelungen keine Wörter gäbe, würdet ihr dann behaupten, euer Leben sei gefüllt mit Leiden?

Wir haben da ein einzelnes positives Wort, was alles wieder gutmacht, und das Wort heißt Liebe. Das Wort Liebe ist wie ein Spruchband am Himmel in einer klaren Nacht voller Sterne.

In sehr jungem Alter erfassen Kinder den Sinn von Gott, und nehmen Gott als eine natürliche Begebenheit. Denkt daran, ganz kleine Kinder begreifen nicht einmal die Bedeutung von Gott, und haben obendrein ein vertrautes Verhältnis mit Mir, welches weit über die üblichen Verhältnisse auf der Erde hinausgeht. Als kleines Kind hast du nicht vergessen, woher du kamst. Du lebtest Unsere Nähe und nahmst Mich als eine Selbstverständlichkeit.

Welche Schwingungen schubst das Wort Gott in jungen Herzen und Sinnen an?

Eventuell glaubst du, dass du nun, als Eltern, für deine Kinder da bist, und das bist du natürlich, und deine Kinder sind indessen für dich da, zu lieben und von ihnen desgleichen zu lernen. Deine Kinder können die wirklichen Lehrer sein. Mögest du alle ihre Hinweise vernehmen.

Sofern du nicht die Anschauung annähmest, dass das Leben gefahrvoll ist, sofern du nicht die Idee annähmest, dass deine Zeitspanne auf Erden kein Picknick darstellt, wie würde dir fortan das Leben aussehen? Leg los. Mache mit deinem Herzen Sprünge. Habe die Anerkenntnis inne, dass Ich innendrin in dir bin. Ich bin in dir auf vollen Touren. Inwendig ist ein großartiges Wort, in das du dich hineinbeißen kannst.

Es liegt ein kolossales Ausmaß an Beachtung auf Wörtern wie etwa ohne und außerhalb, und mithin seid ihr mit der Welt überflutet und davon, was Andere von euch denken oder nicht denken. Macht Mich zu eurem Inneren Lotsen, und hört, was Ich euch sage.

Die Welt im Großen scheint deinen Geist und dein Herz zu übernehmen, und dies ist der Absturz. Mittendrin in dir eingebaut ist die Wiederkehr zu huldvoller Gunst.

Mittendrin in dir ist das Wieder-Sich-Erheben von Huld, welche dein Geburtsrecht ist. Ja, du fällst, um aufzustehen. Du erhebst dich zu deinem natürlichen Zustand, welcher die Huld Gottes und deine wahrhaftige Belegung ist. Schier in der Illusion hast du dich von einem Zustand der Gunst wegbegeben. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, aus der Gnade heraus zu rücken, einerlei wie gut du dich zu Anderweitigem überredet hast.

Sofern du Mich fragst, möchte Ich dir zu verstehen geben, dass die Oberfläche des Lebens schlicht versprengte Stücke an Erfahrung und ganz und gar nicht die Wahrheit darstellt. Wir können sagen, dass Leiden von allerhand Art dich beirrt. Du hast dich selber beschwindelt. Leben ist weit über Nichtzugegensein von Liebreiz und Anstand hinausgehend.

In puncto Illusionen auf der Erde, in die ihr euch einkauft, liegt eure Beachtung auf Abgespanntheit. Ihr büßt euer Augenmerk ein und schlendert in das Nicht-Verstehbare hinein und lauft eine sich schlängelnde Straße entlang, welche euch schlussendlich schier zum Einssein zurückzuführen vermag, welche Wir bereits untereinander gemein haben.

Ihr sucht die Selbstheit, die bereits euer ist. Wir können es nicht genau als ein fruchtloses Unterfangen bezeichnen. Das Herz von euch ist Liebe. Ich harre euer, dass ihr das Herz Gottes erkennt, von dem ihr voll seid, und welches ganz genau die Energie und das Licht Gottes ist. Wir teilen die gleiche Essenz.

Kaufe dich nicht mehr länger in ein Verkehrtes Bildnis ein. Dein Herz mag ja reuebeladen mit Krumen sein davon, was du die Vergangenheit nennst und was du zudem als deine Zukunft auflaufen lässt. Trotzdem erreichst du den Himmel, und der Himmel zieht dich zu deiner natürlichen Beschaffenheit hoch. Du bist kein einsames verwahrlostes Kind in der Wildnis. Du hast wohl dein Selbst förmlich in Vergessenheit geraten lassen, gleichwohl hast du es niemals vergessen.

All dieses vermeintliche Leiden, das du durchmisst, ist Fehl-Identifikation. Gehe über das Hörigsein hinaus. Schaue zu Höheren Orten. Du wirst dein Flammendes Licht erblicken und mit dem Freisein vertraut sein, dein Selbst als ein Gott-Gegebenes Helles Licht auf Erden zu erkennen, welches du in Wahrheit bist. Bejahe Wer du bist. Wisse es, und sei es.

Heavenletter # 5539 – 23.1.2016 Blessed Be You for the Good You Do

Gesegnet seist du für das Gute, das du tust

Gott redete …

Das Leben ist fortlaufend. Dem Leben kommt keine Unterbrechung zu. Der sogenannte Tod ist keine Störung. Er ist nicht einmal eine Pause. Es gibt keine Stillstände. Kommen derartige Deutungen in der Welt vor? Ja, davon gibt es eine gewaltige Menge.

Das Leben auf der Erde ist in den feinsinnigen Geschicklichkeiten des Himmels nicht eine Lebens-Finsternis. Himmel und Erde laufen weiter. Es gibt kein behinderndes Stören, ausgenommen das angebliche auf der Erde.

Das Leben auf der Erde ist voller Maskeraden. Ganze Gesellschaften sind auf Maskeraden errichtet.

Es gibt gar unter Meinen Kindern jene, die bei dem, was die Welt Abgefeimtheiten nennt, anheuern. Andere entscheiden sich, die Rezipienten der Schurkereien in der Welt zu sein. Es werden Handelsgeschäfte abgeschlossen. Ob du dich nun für das Leben in der Welt entscheidest, so wie es ist, oder nicht, das Leben in der Welt ist genau das Leben in der Welt, so wie es aufkreuzt.

Nicht vollendet, dennoch mustergültig präsentiert, selbst dann, so jemand, der oder die von seinen oder ihren prallen Befähigungen bemächtigt ist, nicht die Regungen, welche bisweilen in der Welt das Heft in die Hand zu nehmen scheinen, ausweisen möchte und wird.

Wer bloß auf der Welt sollte sich gerne herablassen mögen, bei den Herzen Anderer an die Macht zu kommen, und wer sollte als Lämmer auf dem Weg zur Schlachtbank herauskommen mögen? Wer sollte gerne auf den Gedanken kommen mögen, Andere als Opfer oder Sieger zu kategorisieren und sich über sie erhaben zu fühlen? Wie konnte sich irgendeines Meiner Kinder beim Niedergang eines anderen in Stimmung gebracht fühlen, so, als stelle der Sturz eines anderen Menschen eine Art Sieg dar?

Es gibt in dem Ozean verschiedenartige Strömungen, Läufe, herumgerudert und in der Ersatz-Welt rundum feilgeboten.

Wie ist es möglich, dass die Idee von Gegnerschaft erstand, derweil Einssein das Wahre ist? Da ist Eine Wahrheit und eine Vielfalt an Versionen von ihr, und es gibt da jene, die finden Vorzügliches darin, einen anderen Menschen zum Tode oder zu Gefängnis zu verurteilen, als ob einem dies Glücklichsein zukommen ließe.

Das Leben ist ein Kontinuum. Niemals war das Leben bestimmt, eine Bestrafung der einen oder anderen Art zu sein. Und, doch, selbst dann ist das Leben der Deutung aufgetan. Nicht alle Interpretationen sind auf Wahrheit gegründet, mit größter Sicherheit nicht.

Und allenthalben haben wir es mit dem Mysterium des Freien Willens zu tun, und ein jedes Menschenwesen findet für sich das Leben heraus.

Es gibt auf der Erde zahlreiche Umbrüche. Das Leben scheint vor und zurück zu gehen ebenso wie in der Runde, und doch scheint es oftmals, dass sich nichts abgespielt hat, und, dass sich der Fortschritt als überschäumend ausgewiesen gibt, just so, wie du, du selber, individuell und kollektiv, dich nicht dauernd auf der Erde ausgesprochen wirklich fühlst, und dich – zur gleichen Zeit, so du derart von dem Sehnen eingenommen bist, dich über dem Leben, in der Art wie es sich selber in der Welt darzutun scheint, am Fliegen sehen zu mögen – nicht zu erden können scheinst.

Mitunter fragst du dich zutiefst, wo bloß, oh, wo dem Leben Ehre Sei Gott In Der Höhe hingekommen ist. Wohin hat sie sich davongemacht? Und dennoch habt ihr einen wiederkehrenden Glauben an sie, und es gibt Zeiten, wann ihr tatsächlich die Herrlichkeit erlebt, sie euch vergegenwärtigt und in eurer Hand einfasst.

Es möchte einem scheinen, dass dieses euch angelegen ist. Du bist der Eine. Ihr seid die Einen. Das Leben ist an euch.

Keinen Gedanken mehr, bitte, dass das Leben ein Jammer ist. Das Leben ist ein Wunder, selbst so es nicht den Anschein hat, voll des Wundersamen, welchem du den Vorzug gibst, zu sein. Womöglich empfindest du mehr Entsetzen als Erhebung.

Gib der Welt Auftrieb. Sowie du Auftrieb gibst, liegt das Gewicht der Welt nicht auf dir, und dennoch ist das Gewicht der Welt auf dich angewiesen.

Heil dem König, denn Gott ist im Himmel und auf Erden, und Ich kenne keine Entmutigung. Sei keine Person auf der Erde, die verzweifelt. Halte nicht Verzweiflung in die Höhe. Halte gutes Glück-Haben und Segnungen in die Höhe, welche die Herzen und Seelen jener anspornen, die die Erde bewohnen. Euer Erbe ist mächtiger als das, was ihr vor euch gesehen habt, und dementsprechend müsst ihr zur Vorderflanke der Welt springen und deren Stimmung und Herzensgüte heben. Sei der erste. Sei mit Sicherheit nicht der letzte.

Und, falls du dich niedergeschlagen fühlst, dann gehe auch so voran. Du bist hier auf der Erde, um über alle Mahlströme hinaus voran zu segeln, von denen du liest, über die du hörst oder die du zu sehen scheinst.

Nun ist die Zeit da, die Liebe auf der Erde und all das Gute, allen Meinen Kindern – dich mit inbegriffen – zukommend, zu fördern. Falls du nicht nach Allem Guten zu trachten vermagst, dann trachte nach dem Guten von Allem.

Bei allem was Heilig ist, Ich bezeuge eure Liebe, wie sie die Erde hochhebt und einen hohen Pegelstand erreicht. Gesegnet seid ihr für das Gute, was ihr tut.

Heavenletter # 5540 – 24.1.2016 Forgive Others for Your Perception of Them

Vergib Anderen für deine Wahrnehmung von ihnen

Gott redete …

Vergeben ist los lassen. Vergeben vorenthalten ist mit all deiner Macht festhalten, so, als sei ein Verstoß für deinen Lebensweg unerlässlich. Du hast an Nicht-Los-Lassen festgehalten. Festhalten ist Anhaftung. Wer bist du, dies, was du auffasst, es sei ein Übergriff auf dich selber, nicht los zu lassen?

Jemand trat dir auf den Zeh. An einem bestimmten Punkt, wer immer es war, er ließ davon ab, dir auf die Zehen zu treten. Er hat sich womöglich entschuldigt. Auf jeden Fall nahm er seinen Fuß von dem deinen und ging weiter. Er erinnert sich möglicherweise nicht einmal mehr an den Vorfall, den du als ein Ereignis erinnerst, als ein riesiges Ereignis voller Sorgen für dich, und du erinnerst dich immer und immer wieder daran. Selbst wenn es sich um einen kleinen Verstoß im Vorübergehen handelte, du brandmarktest es in deinem Herzen. Irgendwann ließt du verlauten, diese Passage in der Zeit sei nicht zu vergeben, und du bist nicht in der Lage, es los zu lassen, somit hältst du es am Leben und stets unverarbeitet, lebst es aus und lässt es in der Vorstellung wieder aufleben, reibst dein Herz daran wie an einem Reibeisen.

Vielleicht sah dich derjenige, dem du nicht verzeihen kannst, voller Misstrauen an, und du vergaßt jenen Blick nie. Womöglich hat er dich gar nicht angeschaut. Vielleicht dachte er insgesamt an etwas anderes. Du dachtest, er habe sich an dich gerichtet. Auf jeden Fall sind deine Gedanken ununterbrochen demgemäß.

Wer ist hier der verursachende Täter? Wer hält das am Leben und möchte nicht los lassen? Wieso, es bist du, der bis an die Grenzen des Möglichen festhält.

Es gibt erstaunliche Geschichten von Menschen, die vergangene Übergriffe los ließen, ernsthafte Übergriffe, nicht die kleinen Vergehen, die Meine Kinder allzu oft quälen.

Großen oder kleineren Ausmaßes, ihr peinigt euch selber. Wenn ihr los lasst, tut ihr einem Anderen nicht einen Gefallen. Wenn ihr los lasst, hört ihr freundlicherweise auf, euch selber zu peinigen.

Nehmt euch ganz bewusst, jetzt im Augenblick, vom Haken. Vergebt jedem alles. Tut es auf einen Schlag. Kommt schon, lasst die Aasgeier der Vergangenheit, die um eures lieben Lebens willen über euch hingen, los. Eurem teuren Leben zuliebe, lasst sie gehen.

Ein anderer Mensch ist wahrhaftig nicht der Hersteller von euch. Ihr seid der Fabrizierer von euch. Falls dich der flüchtige Blick oder die Handlungsweise eines Anderen, ausgehend von vorliegenden Vorfällen beträchtlichen Ausmaßes oder ausgehend von deiner eigenen überzogenen Empfindlichkeit, beleidigt, möchtest du dieses wirklich für die Nachwelt bewahren? Vielleicht hat dir jemand versprochen, dich für immer zu lieben, und er tat es nicht, und du verbringst ihn in einen Groll deines Herzens.

Geliebte, sofern ihr an der Vergangenheit festhaltet, wann werdet ihr sie los lassen? Wann werdet ihr euch selber freisetzen?

Nehmt zwei Schritte vorwärts. Falls ein Fuß von euch an der Vergangenheit festhält, ist das ein Fuß zu viel. Bewahrt eure Träume. Gewiss, behaltet eure schönen Träume, und lasst schlimme Träume los, was euch andere Menschen unter Einwirkungen auf euch getan oder nicht getan haben.

Hüpft über die Vergangenheit hinweg, springt über sie, lasst sie hinter euch. Sagt: „Lebe wohl, Nutzlose Vergangenheit.“

Du bist dir im Klaren, dass du alte Pullover, die du in eine Truhe gestopft hast, los zu lassen hast. Du hast einfach alles aus der Vergangenheit los zu lassen und dich für den Sonnenschein des heutigen Tages zu entscheiden. Wolken ziehen vorüber. Dafür gibt es gute Gründe, sodass du das Leben für Andere segnen und dein Leben für Möglichkeiten öffnen kannst.

Es gilt dir nicht, aus anderen Menschen ein Fazit zu ziehen und sie auf den Stapel des Verhängnisses Deiner Liste des Unverzeihlichen Herzens zu legen. Es ist dein Herz, um das es Uns geht. Verzeihe dir selber deine Vergehen.

Komme aus dem hartherzigen Menschenschlag heraus. Hartherzigkeit ist nicht Stärke. Sie ist Schwäche.

Höre Ich dich sagen, du könnest einem anderen Menschen aufgrund deines Empfindens, wie du ihn siehst, nicht verzeihen. Dann ändere deine Wahrnehmung von ihm.

Du hast, um zu vergeben, nicht stillschweigend hinwegzusehen. Du gibst nicht etwas auf, bis auf einen Verstoß, den du in deinem Herzen umhegt hast. Gib ihn mit Kusshand auf.

Setzt du dem entgegen, dass du einfach nicht vergeben könnest, so sehr du es auch versuchst?

Dann vergib dir selber dafür, nicht-vergebend zu sein. Versuche es einfach nicht ganz so massiv. Just so wie du Junkmail ohne einen Blick zurück aufzuwenden in einen Müllkorb wirfst, so lade ab, was du mit dir herum getragen hast, welches im Grunde genommen nicht an dir ist, es bei dir zu haben.

Lade die Vergangenheit ab und rufe: „Halleluja!“

Heavenletter # 5541 – 25.1.2016 Here Is God’s Advice

Hier der Ratschlag Gottes

Gott redete …

Im Leben ist eine Schwungkraft das gegebene. Manchmal läufst du hügelaufwärts, und manchmal fliegst du einen Hügel hinunter. Du hast im Leben einen bestimmten Schwung. Manchmal ist es so, je mehr dich deine Reise bergaufwärts führt, desto höher hebt dich deine Energie empor. Vielleicht rücken dich Hemmnisse geradewegs voran und bringen zustande, dass du springst.

Ein leichtes Leben haben ist unter Umständen nicht das, was du dir für längere Zeit wünschst, denn in deinem Leben bringt dich Entgegenstehendes-Erfahren zum Vorwärtsgehen. Würde alles nach deinem Willen verlaufen, so wärest du vielleicht wie ein Faulpelz, der mit hochgelegten Beinen dasitzt, auf all die tollen Sachen wartend, die, ohne dass du einen Finger zu heben hast, zu dir her kommen.

Allzu oft scheint dein Leben nicht deine Wahl zu sein, dennoch, in der Praxis suchst du dir genau das aus, was du bekommst. Du siehst Voransichten. Womöglich erkennst du halbwegs, was, so du so bleibst, wie du bist, am Herankommen ist, und – gleichwohl bleibst du so. Du sahst die Warnhinweise, trotzdem gingst du so weiter. Du übtest dich in Selbstbestimmtheit, und es wurde dir ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Befasse dich nicht mit Bedauern. Sofern du den einen Weg nimmst anstelle eines anderen, – einerlei was die Sicht im Nachhinein besagt – du erfüllst etwas. Gewisslich, du hast dich an eine Stelle verbracht, und nunmehr liegt ein klar umrissener Pfad vor dir, dich beweglich zu schütteln.

Du hast gehört, es gebe für alles einen Grund. Manchmal bekommst du einen Grund oder mögliche Gründe zu sehen, und manchmal einfach nicht. Du widersetzt dich der Wendung auf der Straße, die du genommen hast, und vergisst, dass du die Wahl hattest, ja gar dann, sofern deine Bescheide standardmäßig vonstatten gegangen waren. Niemand stellte dich an die Wand.

Dich selber für verantwortlich halten bedeutet nicht, dich schuldbeladen zu fühlen. Schuld ist ein gehörig minderer Bewusstseinszustand denn Verantwortlichkeit. Zuständigkeit hält dich für erklärlich und nachvollziehbar. Irgendwie bist du hierher gelangt, und nun ist es deine Entscheidung, einen Weg heraus zu finden, oder, falls nicht, einen Weg dafür auszuspüren, einer Entscheidung entgegenzukommen, die du früher bar eines Verständnisses für die Verästelungen getroffen hast. Im Großen und Ganzen hast du dich selber veranlasst, an der einen Stelle aufzulaufen anstatt an einer anderen. Du bist deine eigene Beute.

In einem gewissen Sinne ist jeder blind. Und jeder beginnt, früher oder später, klarer zu sehen. Zum größten Teil wirst du in deinem Leben der Täter sein, und du trägst die Verantwortung für deine Kratzer und Schrammen.

Folge deinem Herzen. Bevor du deinem Herzen folgen kannst, bist du aufgerufen, die Richtung, in die dein Herz wirklich gerne gehen möchte, herauszufinden. Übernimm Verantwortung vor dem Fakt und der Tat.

Vor dir liegen unbegrenzte Optionen. Zwei Ratschläge lauten: Schaue hin, bevor du springst. Der andere: Schlage alle Bedenken in den Wind. Geliebte, in den Begrifflichkeiten der Welt, da könnt ihr auf Zutrauen fußend oder auf Angst fußend sein. Was funktioniert eurer Vorstellung nach besser?

Schaue zuerst, bevor du die Straße überquerst. Jedes Mal. Weil du das letzte Mal geschaut hast – dies spielt dieses Mal keine Rolle. Du bist zuständig, zu erkennen, was du tust und wohin du gehst. Nicht aus dem Gewicht von Angst her ist indessen dein Erkennen geleitet.

Wer immer du bist, und wo immer du bist, ob du dich nun als wert oder als unwert betrachtest, oder nicht, Mein Rat an dich heißt:

„Schaue nicht über deine Schulter. Schaue nicht zurück. Begib dich des Verflossenen, und gehe vorwärts.“

Es kann durchaus sein, du möchtest die Zukunft kennen, bevor sie eintritt. Womöglich lechzt du, alles bis einzelne zu kennen, was sich zutragen wird. Du denkst, wie reizend es für dich wäre, über deine Zukunft Bescheid zu wissen, selbst gar dann, wenn sich deine Zukunft nicht als das was du mochtest wird ausweisen können. Du möchtest gerne für alles gerüstet sein, was kommt, so, alles könnest du dich im Voraus auf alles vorbereiten, was in deinem Leben sich ereignen wird.

Blickt auf das Gute, Geliebte. Wettet auf das Gute. Rüstet euch für das Gute. Setzt euer Herz auf die Richtung fest, in die ihr gehen möchtet, und setzt einfach Segel.

Heavenletter # 5542 – 26.1.2016 The Sterling Wheel of Life

Das Steuerrad des Lebens

Gott redete …

Deinem Herzen ist es zugedacht, das Steuerrad deines Lebens zu sein. Deine Ängste lenken dein Leben nicht. Ängste sind von der Welt. Es ist gleichsam so, als würde dich die Welt mit Angst impfen. Du fasst auf Angst zu, als würde sie dich davor schützen, was du als Widrigkeit, welche nachgerade zu dir hin auf dem Weg ist, erblickst.

Ja in der Tat, das Leben auf der Erde ist eine Erfahrung. An dir ist es, Erfahrungen zu machen. Du bist hier, höher und höher zu gehen. Das Leben wird dich mal so, mal so anstupsen.

Du sagst etwa, dein Verlangen stehe auf Abenteuer, dennoch wünschst du dir eher, der gleiche in einer eingebildeten Behaglichkeitszone zu bleiben. In der Manier kannst du das Leben in einer Distanz von dir forthalten. Du möchtest dir lieber das Leben vom Leib halten. Eines Tages, da möchtest du das Leben mit Leib und Seele leben, jetzt im Augenblick könnte es dir indessen lieb sein, alles im Leben in einem Winkel zu behalten, auf die Seite geschaufelt, damit es dir dabei, was deiner Auffassung nach derzeit für dich gut sei, nicht in den Weg gerät.

Du erzitterst angesichts der Idee, das Leben zu leben. Du wirst dich eher nicht trauen, dich hinauszuwagen. Verstehe Mich. Ich sage soeben nicht, du müssest die Stimmungskanone sein. Ich sage nicht, dein Leben müsse aufrührerisch sein, oder du müssest eine Parade anführen. Du hast kein toller extrovertierter Mensch zu sein. Du hast kein großartiger Händeschüttler zu sein, außer es ist das, wer du bist. Sowie du bist, wie du bist und nicht versuchst, ein anderes Bildnis deines Selbst zu sein, hältst du dein Leben und dein Herz zusammen.

Ich bitte dich, das Leben willkommen zu heißen und ihm gegenüber offen zu sein. Lasse die Anschauung los, das Leben würde dich bestürmen und durchprügeln wollen. Eventuell weist du auf die Vergangenheit, auf frühere Wunden und Schmerzen in der Welt hin und bellst das Leben an. Du sagst dem Leben in jeder Beziehung Nein. Du verweigerst dich dem Leben und versuchst, dich weiter weg von ihm hinzustellen. Oder du gehst hin und her und raschen Schrittes überallhin, in einem Anlauf, vom Leben wegzurennen.

Machen Wir uns nichts vor. Ihr seht das Leben vor euch wie einen gefährlichen Schlund, wo sich alles abspielen kann. Behaltet im Sinn, dass sich ungemein Gutes und Freudiges ebenso zutragen kann. Bedenkt das. Ihr seid nicht zum Leben verdammt. Ihr seid zum Leben gesegnet, selbst so euer Leben dem Anscheine nach eurem Willen zuwiderläuft. Das Leben ist reichhaltig.

Derzeit seid ihr dabei zu altern, egal was ihr davon haltet. Die beste Schönheitschirurgie hält nicht an, und, wie auch immer, Erscheinungsbild ist bloß Erscheinungsbild.

Altern nimmt in der Welt Bezug auf euren physischen Körper. Altern ist ein Testament an die Zeit in der Welt. In der Endlosigkeit gibt es so etwas wie Altern nicht, wiewohl, auf Erden ist eine Form eine Form. Trotzdem ist Form nicht, was du bist.

Somit, wer bist du? Was für ein Bildnis deiner selbst möchtest du in der Welt malen? Ich stellte dich nicht aus einer Ausstechform her. Einssein bedeutet nicht, du bist das lupenreine Bild eines jedermann und musst dich gebaren wie jeder sonst. So ihr parat seid, der Menge zu folgen, was lasst ihr da aus? Folgt Mir, Geliebte.

Ihr seid nicht wie jedermann, wie es einem in der Welt bescheinigt wird. Ihr habt die Gelegenheit, die Welt aus eurem eigenen Fenster heraus anzusehen. Es ist an euch, das Leben entgegenzunehmen, wie ihr es wahrnehmt. Lernt so gut ihr es vermögt von jedermann hinzu, dennoch gehört es nicht jedermann, eure Ausblicke festzulegen. Ihr seid euer eigenes Gottes-Seinswesen. Was beflügelt euch? Für dich ist ein Regenbogen da, und jener mag durchaus nicht der Regenbogen sein, den jeder sonst erblickt, oder den gar bloß eine einzige andere Person, so wie du ihn siehst, sieht. Bisweilen bist du der einzige in der Welt, der Blicke auf die Welt, wie du sie erblickst, hat. Dies ist eine gute Sache, gleichwohl scheint die Welt herauszuschreien: Sei wie jeder sonst. Sei gleich, oder, nimm dich – zumindest – so aus, wie jeder sonst zu sein.

Die Welt kann euch vortragen: „Gehe nicht dort in die Mannigfaltigkeit der Welt hinaus. Die Welt ist ein gefährlicher Ort. Vermeide es koste es was es wolle, dich an den Tag zu legen. Behalte einfach den Status quo.“

Meine Rede geht anders. Ich sage, begib dich hinaus. Finde heraus, wer du bist, und sei, wer du bist, selbst wenn du der einzige bist. Wen gilt es dir zu sein, wenn nicht du selber? Oder, ja gar überdies, wenn nicht dein Selbst?

Heavenletter # 5543 – 27.1.2016 When You Need a Break

Wenn du eine Auszeit nötig hast

Gott redete …

Wenn du dich über das Durchhaltevermögen hinausgehend frustriert fühlst, nimm eine Auszeit. Verschaffe dir eine neue Perspektive. Gehe eine Zeitlang in eine andere Richtung. Triff dich nicht mit dem, was dich soeben frustriert. Lege es beiseite.

Frustration ist rauhe Musik. Du hast ihr nicht zuzuhören. Mache einen Spaziergang und setze dich wieder in Stand. Tue etwas, was du gerne tust. Sieh es so, du hast einen schulfreien Tag und mache das meiste daraus.

Wenn du von Frustration verzehrt bist, schaue aus dem Fenster, lies einen Liebesroman, mache ein Schläfchen, tue etwas, was du gerne tust, und dies wird dir einen Funken Freude überbringen und deinen Geist von dem was dich plagt wegschaffen.

Dies ist nicht Weglaufen. Zu viel ist zu viel. Frustration ist nicht vorgesehen, für dich einen Ausdauertest darzustellen. Du hast dir nicht zu beweisen, dass du fortwährender düsterer Frustration zu widerstehen vermagst. Dies ist ein Zeitpunkt, diese Verknäuelung eine Zeitlang aufzugeben.

Wenn du das Gefühl hast, die Frustration tue dir zwar etliche Dienste, aber eher schäbige, ist dies ein gutes Zeichen, dass du sie nicht mehr länger bringen kannst. Dies ist nicht Niedergeschlagenheit. Dies ist Zeit für einen Waffenstillstand, denn in Wahrheit bekriegtest du dich mit der Frustration.

Zahlreiche Dinge, ja gar die meisten Dinge werden sich selber gesunden. Die meiste Frustration wird mit oder ohne dein sie Wegschieben abgehen. Der Regen wird aufhören. Der elektrische Strom wird wieder fließen. Eine Flut wird zurückgehen. Was frustrierend ist, wird nicht andauernd um dich sein. Lenke dich von deinem Reservoir an erdrückender Beachtung dessen, was du frustrierend findest, ab. Bekomme deinen Sinn davon weg.

Es spielt keine Rolle, dass es, egal worum es dabei geht, bei jemand anderem nicht frustrierend ist. Jemand anderes kann Vergnügen daran finden, sich dabei, was dich zum Wände-Hochgehen bringt, an die Arbeit zu setzen. Jemand anderes möchte gerne damit umgehen. Es gibt andere Aspekte des Lebens, die für dich ein Vergnügen darstellen, welche für sonstwen keine Freude darstellen. Was soll’s? Was hat dieser oder jener zu tun damit, was dir derzeit wie eine riesige Mauer aussieht?

Mache eine Pause. Sei gut zu dir selber. Es mit Frustration zu tun haben ist nicht angelegt, die Gesamtsumme deines Lebens zu bilden. Was ist Frustration denn überhaupt? Sie ist etwas, was der geschmeidig dahergehenden Wirksamkeit dessen, was du gewisslich möchtest, und von dem du in intensiven Momenten glaubst, es stelle deinen Bedarf dar, zuwider läuft.

Eure Bedürfnisse sind wenig an der Zahl, Geliebte. Ein beträchtliches Bedürfnis indes ist Friede. Lasst Friede vor allem anderen rangieren, was auch immer euch durchkreuzen mag.

Wann ihr frustriert sein solltet, oder wann nicht, ist nicht eine zu stellende Frage. Das ist irrelevant. Es gibt ganz einfach Zeiträume, wann ihr eine Pause braucht. Sollen oder Nicht-Sollen hat damit nichts zu tun. Ihr seid für euer Wohlergehen zuständig. Als Erwachsener seid ihr für euer Wohlbefinden verantwortlich, niemand sonst. Ihr könnt nicht auf jemanden warten, der kommt und euch vor dem bewahrt, was ihr unerträglich findet.

Natürlich ist Meine Rede gerade nicht davon, von allem, was ihr nicht mögt, wegzurennen. Keineswegs. Gleichzeitig braucht ihr nicht überall mit im Spiel zu sein. Es ist nicht an euch, euch zu testen, wie weit ihr gehen könnt. Ich sage euch, dass ihr, wenn ihr eine Pause braucht, eine Pause braucht. Ihr müsst nicht euer Kinn zum Hervorstehen bringen.

Selbstverständlich, tragt im Sinn, dass, sobald ihr frustriert seid, dies eine Absprache ist, welche ihr getroffen habt. Ihr habt dem zugestimmt. Ihr habt nicht den Beschluss zu fassen, ihr müsstet in Frust geraten und danach die Frustration ertragen, bis ihr einfach nicht mehr länger könnt. Dies ist eine Abmachung, die ihr mit euch selber eingegangen seid. Geht voran. Dieser Kontrakt ist noch eine weitere Sache, die von euch abgesetzt gehört. Brecht jetzt diesen angejahrten Vertrag.

Heavenletter # 5544 – 28.1.2016 Backup Your Dreams

Stärke deinen Träumen den Rücken

Gott redete …

Es kann durchaus sein, deine Träume warten in den Außenbezirken, in Erfüllung zu gehen. Gehe deinen Träumen mit offenen Armen entgegen. Nicht alle deine Träume haben stracks vor deinen Augen wahr zu werden. Deine Träume haben ist eine spezielle Art Erfüllung. Von den Möglichkeiten von Träumen – von großen wie kleinen – träumen, dies ist ein Verlangen, was sich von selbst erfüllt. Einen Traum haben ist seine eigene Art Erfüllung. Es ist so:

Gewiss, ja, du mögest den ganzen Kuchen deines Traumes haben, gleichwohl hast du nicht den ganzen Kuchen zu haben. Du hast nicht einmal eine Schnitte des Kuchens zu dir zu nehmen. Sich im Voraus auf Kuchen freuen ist seine eigene Freude. Du kannst dir den Kuchen schmecken lassen, bevor er vor dir zum Essen zu stehen kommt. Du kannst den Kuchen in einem Schaufenster einer Bäckerei ansehen und ihn genießen. Du kannst ein Gemälde eines Kuchens genießen und dabei kann dir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Du kannst im Voraus Vergnügen finden. Du lenkst dich selber zu dem Preis des Kuchens, von dem du träumst.

Es kann sein, dass es dir nach Blaubeer-Kuchen ist. Vielleicht ist es soeben ein Apfelkuchen, der dir unterkommt. Genieße den Apfelkuchen. Du gelangst näher an den Blaubeer-Kuchen heran. Der Apfelkuchen ist ein Vorläufer.

Je bejahender du im Leben bist, umso mehr wird dir das Universum davon darbieten, was du liebend gerne in Empfang nehmen möchtest. Versage dich dem Universum, und du wirst dir dein Vorgesehenes wegwenden. Dein Ideal ist unter Umständen noch am Kommen. Schlage nicht vorderhand die Anläufe der Erfüllung deiner Träume ab.

Ja, lasse dir das Wasser im Mund zusammenlaufen in Anbetracht des vollen Kuchens deiner Begehren. Selbstverständlich ist es dumm, dir vor dem Fakt dies oder das zu versagen. Sage niemals: „Dies wird nie passieren. Es ist bloß ein Traum.“

Ich sage dir laut und deutlich, deine Träume zu verfolgen.

Natürlich, du bemerkst, Wir reden nicht um eine Handreichung von außerhalb von euch. Sofern dein Traum beispielsweise lautet, es auf die Vorderseite der Zeitung zu schaffen, wartest du auf etwas, was geschieht, von außerhalb von dir. Selbstverständlich, du bist frei und berechtigt, selbst eitle Träume zu träumen. Sie sind auf der Erde ebenfalls dienlich.

Und, ah, du kannst auch deine Mitwirkung an deinem Traum erträumen. Du kannst es dir sehnlich wünschen, ein Filmstar zu sein. Du kannst überdies die Straße erträumen, die du einschlägst, um dorthin zu gelangen. Du kannst es dir ersehnen, zu schauspielern. Du kannst dir Rollen in Filmen oder Bühnenstücken sehnlich wünschen. Du kannst es dir wünschen, ein unübertrefflicher Schauspieler zu sein. Gelte für deine Träume.

Mache deine Träume zur Wirklichkeit. Erübe sie. Stärke ihnen den Rücken. Träume haben nicht aus heiterem Himmel zu kommen, wiewohl dies bei ihnen sein kann.

Sofern es dein Wunsch ist, ein großer Schriftsteller zu werden, füge deinem Traum den Akt des Schreibens hinzu. Trachte zu schreiben. Trachte danach, an den Schritten deines Vorankommens großen Gefallen zu finden. Erstrebe es mit ganzem Herzen. Nähre deine Träume. Mache es deinen Träumen, die wahr werden, vor.

Ihr wisst, ihr Lieben, ihr wartet nicht einfach, dass ein Wunder eintritt. Selbstverständlich ist zur selben Zeit alles am Leben ein Wunder, Geliebte.

Selbst so Ich es klar mache, dass es euch erstrebenswert ist, auf eure Träume zu zu arbeiten und gerüstet zu sein, sie entgegenzunehmen, geschieht es dann und wann, dass euch Träume überstellt werden, wann ihr nicht hinseht. Ihr könnt Träume wahr werden haben, von denen ihr nicht geträumt habt. Ihr wusstet nicht, dass ihr sie hattet. Ja, etliche Träume platzen einfach just vor euren Augen herein.

Der reelle Punkt liegt im sehnlichen Trachten des Traums. Du bist ein Menschenwesen, welches begehrt. Gleichzeitig bist du dir gewahr, dass du, aus dir selber heraus, bedeutsam bist, und dass dein Leben mit oder ohne deine Träume, die wahr werden, bedeutsam ist. Deine Träume können sich in andere Träume hinein wandeln. Lasse sie. Bestimmte unter ihnen haben nicht Wirklichkeit zu werden. Deine Liebe fürs Leben ist nicht von einer bestimmten Ebene der Manifestation deiner Träume abhängig. Womöglich kennst du nicht all die Niveaus, auf denen Träume Wirklichkeit werden. Träume sind euch zuvor.

Ihr habt euch nach euren Träumen ausgestreckt. Ihr tut gut daran, euch zu strecken.

Und ihr seid noch nicht fertig.

Heavenletter # 5545 – 29.1.2016 What Do You Think?

Was denkst du?

Gott redete …

Eventuell denkst du, das Leben sei hart und grausam. Du setzt voraus und erlebst es, dass das Leben nicht leicht, dass das Leben voller Tücken und Lückenhaftigkeit und so weiter ist. Zur selben Zeit – das Leben ist mehr als das, was du an Etiketten an ihm anbringst. Du könntest tausendmal schwören, das Leben sei die schwierigste Sache, die du kennst. Du bist überzeugt, dass dein Leben sich als schwierig erwiesen hat. Du könntest schwören, dass du dies zu beweisen vermagst, und dass du eine lange Liste vorweisen kannst.

Dies hier ist eine Perspektive. Tue dich zu der tatsächlichen Gegebenheit auf, dass es anderweitige Perspektiven gibt. Es hilft dir nicht sehr weit heraus, zu behaupten, das Leben auf der Erde sei ein schwerer Fall. Wieso dies beteuern? Wieso solltest du jemals eine derartige Sache beweisen mögen?

Vielleicht wirst du obendrein zugeben, dass das Leben ebenfalls ein beglückender Segen ist. Transferiere dein Denken auf jene Aspekte des Lebens, welche du dir nicht um alles in der Welt entgehen lassen möchtest. Es gibt die großen Sachen und überdies die fantastischen kleinen Dinge. Hier haben wir die Geburt eines Kindes, und da der Geschmack eines Kaffee-Speiseeises. Da das erste Wort deines Säuglings. Da deine erste Liebe, selbst wenn sie nicht gut lief. Eine Einsicht. Ein Kleid, welches du einst hattest. Der Zeitpunkt, als du bei einer Theateraufführung im College Standing Ovation erhieltst. Der reizende Duft von Blumen. Die Schönheit gar von Blumen, die keinen Duft an sich haben. Als du zum ersten Mal einen Touchdown warfst. Als du in Statistik eine Eins bekamst …

Komm schon, richte deine Aufmerksamkeit auf die ergötzlichen Dinge, welche sich abgespielt haben und ununterbrochen geschehen, auf die Freuden, mit denen man rechnen kann, und die du freudig ein weiteres Mal willkommen heißen möchtest. Ist diese Liste nicht endlos? Verweile auf dieser Liste und nicht auf einer aufgehäuften Liste von Gefährdungen. Reiche dir glückliche Signale zu. Pflanze mehr Setzlinge des Glücklichseins in deinem Leben. Benutze deinen gesunden Menschenverstand. Gib dem Leben gute Rezensionen.

Wir kommen auf dein Spielen der Opferrolle zurück, so, als mache dich dies irgendwie zu einem Helden. Schau her, jeder kann ein Opfer sein. Alles, was du dabei zu tun hast, ist, dazuliegen und auf dich treten zu lassen. Besser ist es, aufzustehen und aufrecht dazustehen.

Richte eher etliche Beachtung auf deine Haltung, denn auf all die übereigneten Fehler, die du der Welt zuschreibst.

Du hast Waffen der Ängste bei dir geführt. Du hast die Furcht von vorneherein eingeladen, selbst als du vermeintest, du seist schlau und werdest dich der Ängste erwehren. Jetzt am Start – richte dein Augenmerk auf die Schönheit und Zusprechungen des Lebens. Danke Gott.

In der Regenzeit, finde sie reizvoll. Und bei Sonnenschein, finde diese Zeit reizvoll. Lasse diese gesamte Anschauung von Beanstandung und Einbuße los. Du kannst nicht verlieren. Du bist auf der Erde am Leben, und dennoch ist deine Existenz nicht auf die Erde angewiesen. Das Leben ist kostbar, und dein Leben ist kostbar gewesen. Jenes klar umrissene, niemals je umänderbare Beispiel, welches dein Leben auf der Erde gewesen ist, ist keinem anderen gleich und wird niemals wiederkehren. Unendliche Möglichkeiten. Dieses dein spezifisches Leben auf der Erde ist eine Ein-Mal-Im-Leben statthabende Gelegenheit. Du hast es dir erbeten, und es ist dir gegeben worden.

Wandel ist der Name der Partie auf der Erde. Wandel ist in der relativen Welt unumgänglich, und doch widersetzt du dich dem Wandel aber und abermals. Du kämpfst in einer Partie, die du nicht gewinnen kannst.

Kannst du leugnen, dass das Leben ebenfalls schön ist? Kannst du leugnen, dass du Momente reinen Glanzes hattest? Erinnere dich, als du Fahrradfahren lerntest und einen Hügel hinuntersegeltest. Entsinne dich eines blauen Himmels und wie du ihn umschlangst. Erinnere dich deiner Fantasieflüge und Bücher, die dir lieb und teuer waren und sind. Wo kannst du alldies zugewendet bekommen, es sei denn im Leben auf der Erde?

Erinnere dich, was du hier erlangst, und vergiss, was du nicht erzielt hast.

Das Leben auf der Erde lässt dir Wahlen zukommen. Es ist bloß eine Idee deinerseits, dass du verkehrte Entscheidungen triffst. Eine Wahl ausleben, das mag beschwerlich gewesen sein, wie freilich weißt du, dass es nicht die rechte Wahl war? So oder so, du rückst in Wirklichkeit voran. Du lebst in Wirklichkeit das Leben in all seiner Köstlichkeit. Überstelle dir die richtige Werbung. Schreibe deine eigenen Reklamesendungen. Achte darauf, was du dir selber erzählst.

Sofern du schlimmes verhängnisvolles Ende bewerben kannst, kannst du mit Sicherheit Freude bewerben. Im Grunde genommen vermagst du die Existenz von Freude nicht zu verleugnen, gehe ihr demnach mit offenen Armen entgegen.   

Heavenletter # 5546 – 30.1.2016 Break Your Fears And Not Your Heart

Brich deine Ängste und nicht dein Herz

Gott redete …

Du magst es dir damit ganz bequem gemacht haben, dein Herz zu verzerren, es einzuzwängen, dein Herz zu brechen. Du mögest denken, dass tiefes Herzeleid die Lage der Dinge sei. Du mögest denken, dass untröstlich zu sein die einzige Vorgehensweise sei. So viel in deinem Leben scheint von dir genommen worden zu sein, scheint entrissen von dir, scheint ausgelöscht von dir. Es gibt sogar ein Wort für dein Leiden in Liebesromanen und in der Welt, und dieses Wort heißt Drama. Du führst eine Tragödie vor.

Musst du auf diese Weise über deine Anwesenheit in der Welt, die Ich für dich machte und für dich gab, denken?

Ist es tragisch, dass deine Freunde sich in der Alltagswelt in den Himmel erheben, und du bist alleingelassen, vermisst sie und möchtest sie bei dir haben, und findest es sehr schwer darüber hinwegzukommen, zurückgelassen zu werden? Es ist zu entsetzlich für dich, sich vorzeitig Gedanken zu machen, und zu entsetzlich, nachträglich zu trauern.

Es ist zu entsetzlich für dich daran zu denken, dass jeder auf der Erde nur vorübergehend – einem Wimpernschlag gleich – da ist, und dann, pieps, irgendwohin verschwand, um nie wieder auf der Erde gesehen zu werden. Allerdings ist dies eine Weltsicht. Die Wahrheit ist anders. Die Wahrheit ist, dass du deine Lieben nach und nach wieder treffen wirst. Du wirst ganz bei ihnen sein, und du wirst sie an ihrem Leuchten erkennen.

Wenn du glaubst, dass deine Lieben verschwunden sind, irrst du dich, denn ihr seid Geschwister, die sich im Himmel begegnen. Himmel, ein Bewusstseinszustand, ist weit jenseits deiner Träume. Du warst dich deiner bewusst, doch es ist schwer für dich, dich jetzt an diese besondere Freude zu erinnern. Du weißt, dass du einst von großer Freude erfüllt warst, doch kannst du sie nicht wirklich in dein jetziges Leben zurückholen wegen deiner Vorstellungen, die du für wahr hältst. Du räumst diesen Ideen Priorität ein. Diese Vorstellungen, die du mit dir herumträgst und an die du dich angepasst hast, sind nicht immer oder sogar oft nicht in deinem besten Interesse.

Wenn du im Leben büßt, liegst du total daneben. Du tust es. Niemand anders tut es. Deine ganz eigenen Ängste tun es. Du hast vielfältige Ängste, und anscheinend schmückst du sie weiterhin aus. Die Angst hat dich eingeholt. Du umarmst die Angst. Du bist in Angst verfangen. Du kuschelst dich mit den Ängsten zusammen, und du übergibst dich ihnen. Kein Wunder, dass du weinst.

Eine Angst kommt dir in den Sinn, und du stockst sie noch auf. Du denkst an die schlimmsten Möglichkeiten, wie du gefährdet werden könntest. Verbringe deine Zeit damit, an all das Gute zu denken, das sich ereignen kann. Fang damit an, daran zu glauben und Gefallen an all dem zu finden, was du dir wünschst. Auf wessen Seite stehst du überhaupt? Auf der Seite der Angst, oder auf der Seite des Glücklichseins? Welche wählst du? Wofür verwendest du die meiste Zeit? Geliebte, worauf vertraut ihr? Was denkt ihr euch aus?

Du hast Angewohnheiten, die du aufbrechen möchtest. Jawohl, hier ist ein passendes Motto:

Brich deine Ängste und nicht dein Herz.

Enthülle deine Ängste. Zupfe sie auf die gleiche Weise aus, wie du deine Augenbrauen auszupfst. Deine Ängste sind wirklich nicht ihre Zeit wert, und doch scheint es so, als ob du deine Ängste favorisierst. Man könnte sagen, dass du deine Ängste verhätschelst. Ich empfehle, du lässt deine Ängste austrocknen. Lege sie beiseite. Es gibt andere Dinge, die du tun kannst. Baue Sandburgen. Pflanze Taglilien. Hole dir einen Hund, oder eine Katze, oder ein Haustier deiner Wahl. Befreie deine Gedanken vom Begriff der Angst.

Anstatt der Angst so sehr ins Gesicht zu sehen, sieh auf zum Himmel. Lasse dich von Meinem Licht überspülen. Wach auf zur Sonne. Verabschiede dich von deinen Angstträumen. Ängste sind Stechmücken. Du musst von Ängsten nicht angegriffen werden und dir die Angst nicht so zu Herzen nehmen. Steige höher. Steige hoch.

Heavenletter # 5547 – 31.1.2016 Be Good to Yourself

Sei gut zu dir selber

Gott redete …

Wie wird das Leben aussehen, sobald du gut zu dir selber wirst? Das, worüber Wir sprechen, ist nicht Selbst-Zentriertheit. Es geht darum, dass du liebenswürdig und einladend für dich selbst sein wirst, im Wissen, dass du hier bist, um freundlich zu sein, ja gar zu dir selbst. Es geht nicht darum, dass du dir selbst vergibst, nichts von alledem. Sondern dass du akzeptierst. Akzeptierst, dass du unterwegs am Lernen bist. Akzeptierst, dass du nicht alles über das Leben und dich weißt, was es zu wissen gibt, und dass du auf jeden Fall akzeptierst, dass du nicht alles weißt, was es über die Wege zu wissen gibt, die andere zu gehen oder von denen sie sich wegzuentwickeln haben. Du bist kein Entscheider über eine andere Seele.

Du weißt nicht alles. Bei weitem, du bist noch nicht einmal anfänglich dabei, alles zu wissen. Nunmehr wirst du dich wiederfinden, wie du im Begriff stehst, Urteilen und Angeberei abzulegen, und wie du näher und näher an die Wahrheit herangelangst.

Es mag dir so erschienen sein, dass du das Recht hast, dich über andere zu behaupten. Eine große Lektion, die man zu lernen hat, besteht darin, dass du dich nicht behaupten und die Oberhand haben musst. Was bedeutet die Oberhand haben eigentlich? Bedeutet die Oberhand haben, dass du dich selbst zum Sieger erklären musst? Was nützt das? Jemanden anfallen ist keine Leistung. Aus welchem Grunde solltest du, in dem einen oder anderen Ausmaß des Lebens, auf einen anderen Menschen losgehen mögen? Du mögest dich nicht groß machen. Du machst dich derweilen klein.

Ich verstehe, dass du es leid bist, dir auf deine Zunge zu beißen. Du bist es leid, dass ein jeder zu wissen scheint, dass er mehr und es besser weiß als du und dass ein jeder sich und seinen Bewusstseinszustand über deinen setzt. Geliebter, Geliebte, das Leben war nicht als Wettbewerb gedacht. Es gibt einen gemeinsamen Grund. Niemand soll in den Spiegel schauen und sich als all-weise und allwissend erklären und als den cleversten oder schönsten von allen. Solch eine Herausstellung ist einfach nur Quatsch.

Es ist nicht so, dass nur der Arme vom Reichen lernen kann.

Akzeptiere dich unbedingt selbst und akzeptiere andere ebenso. Es wurde gesagt, dass du andere wie dich selbst akzeptieren sollst. Du fragst dich, ob du das tun kannst, ohne deine Integrität auszulöschen. Redlichkeit in aller Höflichkeit bedeutet nicht jemanden herabsetzen, noch auch bedeutet Integrität, jemanden, dich mit inbegriffen, im Ansehen heben.

Was bedeutet es, dass du der Hüter deines Bruders bist? Was bedeutet das in deinem Leben? Wie behütest du deinen Bruder?

Gewiss nimmst du bei den Entscheidungen anderer Menschen nicht das Heft in die Hand, sie so zu fällen, als stellten sie die deinen dar. Dir gilt es nicht, voreilige Schlüsse zu ziehen. Deines Bruders Hüter sein hat mehr mit deinem Gott-gegebenen Selbst zu tun, denn mit demjenigen Menschen, der sich nun soeben einmal vor dir aufhält. Fängst du an zu verstehen? Es gibt inwendig in dir etwas, um das, es zu nähren und zu entwickeln, es dir Sorge zu tragen gilt. Dein Bruder steht in ebenso reichlichem Wohlwollen in Verbundenheit zu Mir wie du.

In dir liegt eine unerschlossene Größe. Die Großen Spirituellen waren nicht arrogant. Nach Meinem besten Wissen waren sie bescheiden und ganz gewiss nicht kriecherisch. Ganz und gar nicht. Sie machten sich nicht selbst Groß. Sie strebten nicht nach Größe in der bestehenden Welt. Sie strebten danach, Mir näherzukommen und Mir zu dienen, das heißt, Meinem Willen zu dienen. Sie gelangten dahin, Meinen Willen zu kennen. Sie kamen näher zu Mir, so wie ihr im Begriff seid, näher zu Mir zu kommen. Deine vermeintliche Lage und Schwierigkeiten fechten dein Aufsteigen, Mich begrüßend in Empfang zu nehmen, nicht an, denn du bist definitiv im Emporragen begriffen. Lernt es, euch selber verwerfen loszulassen.

Der Ausdruck Guter Gott nimmt eine neue Bedeutung an. Sohn Gottes nimmt eine neue Bedeutung an. Gottes Wille nimmt eine neue Bedeutung an. Der Menschheit dienen nimmt eine neue Bedeutung an. Du bist nicht in Knechtschaft. Du bist in Freiheit. Du bist jenseits deiner eigenen Reichweite.

Was besagt nunmehr deine Individualität? Was ist deren Bedeutung oder deren Belanglosigkeit? Das Ego tritt nicht mehr länger herein und setzt sich in deinem Leben nieder.

Wohin bist du gegangen? Nirgendwohin und überallhin. Du bist dir nicht einmal mehr sicher, dass das, was du für dein du gehalten hast, noch länger existiert oder jemals existiert hat.

Also, wo bist du jetzt? Du bist bei Mir, wo du immer gewesen bist. Wir sind nicht zwei, sondern Eins.

Heavenletter # 5548 – 2.2.2016 Your Heart’s True Nature

Deines Herzens wahre Natur

Gott redete …

Deinem Herzen ist es zugedacht, stille für Mich zu schlagen. Begreife, dass dein Herz auf Mein Geheiß hin für Mich schlägt. Vom Anbeginn der Zeit an hat es für Mich geschlagen.

Mir ist es nicht um Hochgefühle. Ich bin unreizbar. Ich nehme Mich des Lebens in einem gleichmäßigen Schlag an. Sofern Ich eine Form und ein physisches Herz hätte, würde Ich auch so die Welt in einem einzigen Schritt durchmessen. Mein Herz würde ohne Mühe und stetig schlagen. Kein Rauf und Runter. Ich bin Liebe, und Ich bin desgleichen Friede. Ich bin nicht Bähung. Keine Konflikte gehen in Meinem Herzen vor sich, kein Aufruhr, keine Verzweiflung, kein Bangen.

Mein Herz ist eine permanente Heilquelle. Mein Herz kennt nur Sachtheit.

Der Rhythmus Meines Herzens wurde vor langer Zeit in der Endlosigkeit in Gang gesetzt. Stetig ist der Schlag Meines Herzens. Ahme Meinen Herzschlag nach, wieso nicht? Mein Herz schlägt niemals wild. Es ist nie fieberhaft.

Dein Herz kann unter Umständen wie eine Trommelgruppe schlagen. Es kann Mucken haben, zu Extremen ansteigen und fallen. Eher wirst du kein gemäßigter Mensch sein, denn du schätzt Aufgeregtheit bis zum Äußersten sehr. Womöglich bist du ein Übererfüller an Aufregung. Seit wann hieß der Zweck deines Herzens, das Leben ganz laut fertig und zum Dröhnen zu bringen?

Komm jetzt, lebe dich alsdann wieder im Frieden ein und ruhe in Eintracht bei Mir. Ich lebe in dir, du indes siehst Gefährdetheit. Tatsächlich siehst du überall an jeder Kurve Gefahr, und dein Herz gerät einem Pferd gleich, welches aufgeregt hin und her trappelt.

Befasse dich mit dem Beruhigen deines Herzschlags. Möge Friede eher als Aufgeregtheit zu deiner Zielsetzung werden. Möge es Friede sein, worauf du aus bist, und möge Friede das sein, was du Anderen zukommen lässt.

Dein Herz ist nicht angelegt, ein großartiges Streitross im Gefecht zu sein. Genauso wenig soll dein Herz ein Mobiltelefon sein, das du aufgeladen halten musst. Dein Herzschlag reicht ohnehin schon überallhin. Noch auch ist dein Herz ein Rennwagen, der nach Super-Kraftstoff und Schnelligkeit verlangt, um das Rennen zu gewinnen.

In der Endlosigkeit gibt es kein Rennen. Da ist Seien. Du bist ebenso ein Bürger der Endlosigkeit. Sitze in einem Schaukelstuhl auf deiner Vorderveranda in der Endlosigkeit, und sieh die gestresste Welt, in der du einen Fuß hast, mit an.

Bist du willens, schlicht zu sein? Komme-was-da-wolle in der äußeren Welt, möchtest du deinem Herzen stattgeben, zu seiner wahren Natur von Ruhe zurückzukehren? Entsinnst du dich, wie Ruhe ist? Du hast kein Kämpfer fürs Leben zu sein. Ruhe in Frieden, während dein Körper und dein Erdenleben in Betrieb sind.

Oft, allzu oft setzt du dein Herz fest, eine altmodische Alarmglocke zu sein, welche laut bimmelt und dich zusammenfahren lässt. Heutzutage gibt es stille Wecker, welche behutsam losgehen.

Deinem Herzen ist es nicht angelegen, bei Gefahr vom Thema abzuschweifen. Möchtest du die Anschauung bejahen, dass dein Herz gegenwärtig eher konstant abschweift, so, als würde es von einem dunklen, mit Vorahnungen versehenen Schatten gejagt? Dein Herz ist angelegt, stille zu schlagen. Du hast bei deinem Herzschlag ein Sagen. Stelle die Wahlscheibe deines Herzens nach. Dein Herz benötigt Dramatik nicht. Du hast gedacht, es habe sie nötig. Du hast womöglich gedacht, dein Herz lebe für Dramatik, und Dramatisches sei dessen Treibstoff. Reiche stattdessen deinem Herzen Frieden. Singe ihm ein Einschlaflied. Tröste dein Herz. Liebe dein Herz. Lasse dein Herz für Friede wahlfähig sein. Gib deinem Herzen eine Ruhepause, anstatt es unter Strom zu stellen.

Bei was immer du dein Herz derzeit etwa zappeln lässt, erzähle ihm eine neue Geschichte, worin Angst nicht existiert. Angst ist eine Vergeudung deines Herzens und Lebens. Musst du der Furcht zuhören, derweil du Liebe und Friede und Allen Ein Wohlgefallen Gehör zu schenken und ausgeglichenen Schrittes zu gehen imstande bist?

Heavenletter # 5549 – 3.2.2016 The Ocean Runs to Itself

Der Ozean ergießt sich in sich selbst

Gott redete …

Jedermann auf Erden ist ein Suchender. Jeder sucht etwas. Einige suchen Unterhaltung. Einige Vergessen. Und einige suchen Mich aus tiefstem Herzensgrund.

Du kannst nur das suchen, was du finden willst. Dein Wunsch nach Einssein mit Mir kann tief in den Winkeln deines Herzens verborgen sein, doch im Grunde genommen bin Ich das, was du suchst, denn Ich bin das Glück. Niemand verlangt das Fernbleiben des Glücks. Jeder möchte reichlich davon haben.

Und jeder in der Schöpfung soll Mich haben, der Ich sein Herz fülle und schmücke. Alle sollen mit Mir gleichen Schrittes gehen, und jeder soll als Eins mit Mir dahinziehen. Ein Jeder, denn das ist Mein Wille.

Ich will niemanden draußen lassen. Einst rief Ich dich zu Mir, ja, und du kannst Meinem Willen nicht widerstehen. Du magst eine Zeitlang starrköpfig sein, Getrenntheit verkünden, aber du wirst dein Lied nach und nach ändern.

Dies ist derjenige Festzug, der einlädt sich anzuschließen, der Festzug, in welchem Mein Wille und dein Wille im Einklang sind, völlig gleich sind, allwaltend sind, und der die Zuschauerränge füllt. Die Zeit kommt, wo es keine verlorenen Söhne gibt, denn alle Seelen sind sich bewusst, dass sie zu Hause sind.

Unbekannt wird Furcht sein. Kein Splitter der Furcht wird fortbestehen. Die Furcht tritt ab. Die Furcht ist erledigt. Die Furcht ist verebbt. Furcht findet nicht länger Zufluss. Die Furcht verlässt ihren Thron und wird auf eine öde Insel geschickt. Furcht ist nicht länger im Bilde. Stelle dir bitte ein Leben ohne Angst vor, denn dies wird sich verwirklichen.

Stelle dir ein Leben ohne Angst und ohne Furcht vor der Angst vor. Die Sorge geht zur Tür hinaus, um nie wiedergesehen zu werden. Denke dir ein sorgenfreies Leben aus. Dann stelle dir deine große Energie vor. Es gibt nichts, was dich zu Fall bringen könnte, und das Leben ist beschwingt.

Keine Angst, keine Sorge. Was bleibt dann übrig? Es muss so sein, dass Liebe ein Nebenprodukt des Glücks ist. O denke nur, die Liebe ist der Führer! O denke nur an die Liebe, und siehe wie sie erblüht wie die Tage im Sommer! O denke nur an die Hingabe an die Liebe, an jedermanns Aufgeben jedweder Einschränkung, Beeinflussung oder irgendeines Nachlassens der Liebe! Liebe ist auf dem Vormarsch. Die Liebe hat auf ihren Aufstieg gewartet. Sie hat den Weg für den Wegfall der Spannungen geebnet. Keine Anspannung mehr. Nie mehr Stress. Warum in aller Welt sollte sich jemand an diesen Kleinigkeiten festhalten? Die Liebe ist zu Wort gekommen und übernimmt die Führung, und das Leben besteht aus unbegrenztem Glück und unbegrenzter Freude.

Wenn jeder glücklich ist und frei, von ganzem Herzen zu lieben – wonach kann dann noch gefragt werden? Du, die/der du Liebe bist, tritt hervor. Träume, vom Schlitten der Liebe gezogen, werden wahr. Steig auf! Komme, Ich habe einen Platz für dich hergerichtet, zu lieben und dich so zu lieben, wie Ich dich liebe.

Wie schön wirst du lernen, zu lächeln und lachen und mit Mir mitzukommen. Ich halte deine Hand, und Ich drücke dich an Mein Herz, und wie voller Glück wirst du sein. Wie glücklich werde Ich sein. Wie glücklich werden Wir sein. Wie glücklich im Einssein sind Wir.

Wir ziehen dorthin, wo die Liebe ist und wo sie nur sein kann. Wir gehen weg und gehen dorthin, wo du schon immer gewesen bist, ohne dass es dir bewusst war. Nun hörst du auf die Liebe. Wir können nicht sagen, du wärst mit Liebe angefüllt, denn sobald du Liebe überreichlich empfängst, verlierst du die dich fesselnden Bande, und die Liebe fließt in Fülle in dich ein. Du bist bis an den Rand mit Liebe voll. Du birst vor Liebe, und diese Liebe will nach draußen.

Die Liebe leuchtet wie die Sonne. Die Liebe ergreift die Macht über die Welt und gestaltet sie. Jedermanns Liebe befindet sich an der richtigen Stelle. Die Liebe gleicht dem Ozean, doch sie kennt keine Ebbe. Die Gezeiten der Liebe sind immer bis zum Rand gefüllt. Ein Abnehmen der Liebe kann nicht sein. Die Liebe ist die Präsidentin.

Fühlst du, dass du in einem Ozean der Liebe schwimmst, und dass du Liebe bist, und dass du der Ozean bist, der sich in sich selbst ergießt?

Heavenletter # 5550 – 4.2.2016 Your Heartstrings

Deine Herzenssaiten

Gott redete …

Was ist Betrübnis anderes als ein Strammziehen deiner Herzenssaiten? Die Sprache beschreibt gelegentlich Spannung als sich in etwas verbeißen. Betrübnis ist eine Kontraktion deines Herzens. Sie ist dein Herz, welches du straffziehst, so, als sei dein Herz der Bogen eines Pfeils, bei dem du in Begriff stehst, ihn los zu lassen, den du allerdings nie los schießt. Du ziehst dein Herz unaufhörlich straff, so, als gelte es, das Leben unausgesetzt oder ohne Ablösung gespannt und nervenaufreibend zu machen.

Die Sprache gibt euch ebenfalls zu verstehen, euch zu entspannen.

Dein Herz ist wie eine Geigensaite.

Du ziehst dein Herz zu sehr an, und verwirrst es völlig.

Dein Herz ist mit Angst in Schranken gehalten. Was für eine entsetzliche Sache würde passieren, wenn du alle deine errichtete Spannung löstest und dein ungleichmäßig pochendes Herz aus der Angespanntheit entflechten würdest?

Freiheit würde sich abspielen.

Du hast allzu viel Luft in dein Herz hinein geatmet, gleichsam als sei es ein Ballon. Lasse einige Luft heraus, sodass dein Herz ein entwicklungsfähiges Herz, und nicht ein eng gequetschtes Herz sein kann.

Du weißt nicht einmal, wovor du Angst hast. Deine Furcht ist bar aller Grenzziehungen generalisiert. Sie ist eine unbekannte, eine einen übermannende Furcht, welche dich schartig hinterlässt. Gezackte Angst presst sich auf dich, knechtet dich, drängt dich zurück. Furcht ist wie ein Druckverband, den du zu eng anlegst.

Du bist wie ein Läufer, der anscheinend mit dem Laufen nicht aufhören kann. Selbst im Schlaf bewegen sich deine Beine heftig.

Womöglich hast du Angst, du würdest zu Fall gebracht werden, solltest du nicht zu straff gezogen sein. Womöglich hast du Angst, du werdest zusammenbrechen, du würdest einen Rückfall erleiden, sobald es bei deiner Anspannung zu einem Ausfall kommt. Natürlich ist diese Entspannung genau das, was vonnöten ist.

Was fängt Anspannung, als dein langlebiger Gefährte, an?

Schütte kühlendes Wasser über deine angespannte Belastetheit. Verschaffe dir eine Auszeit.

Vielleicht hast du das Empfinden, du begegnest dem Leben frontal, derweil du im Grunde genommen vom Leben wegläufst. Sofern dein Leben ein Paket wäre, könnten Wir sagen, du packst es zu eng.

Atmetet, Geliebte, atmet. Atmet Friede ein, und atmet Angespanntheit aus, schlicht so wie ihr es beim Schwimmen mit zwei Bewegungen zu tun habt. Siedelt euch in schrankenloser Freiheit an. Ihr seid nicht auf Gespanntheit eingeengt. Ihr seid frei, in Frieden zu sein. Tunkt die Ruder eures Herzens in den See ein, und zieht sie ganz leicht aus dem See heraus.

Atmet durch, und lasst es heraus.

Wir kommen zurück auf: „Lasse los, lasse los.“ Geliebte, ihr werdet eher, was euch nicht lieb ist, festhalten. Tut ihr nicht just dies, so ihr die Saiten derart straff aufzieht? Wer sagt euch an, dies zu tun? Ich sage euch, euch zurückzulegen und zu gleiten. Hört mit dem Bemühen auf. Fische kämpfen nur, wenn man sie eingefangen hat. In was für einem Netz seid ihr gefangen? Und ihr seid kein Vogel im Käfig.

An euch ist es, locker zu sein. Lasst die wogende See über euch brausen. Lasst diesen Berg an Widerstand los, den ihr bei euch habt, so als sei Widerstand eure Verteidigung. Löst tätliches Angegriffensein aus eurem Leben heraus, Übergriffe wider euch, die ihr euch im Vorher überdenkt. Ihr braucht nicht abgestützt, nicht festbestimmt und überdreht zu sein. Setzt euch von der Angst frei. Lasst Angst los. Der Angst gehört es nicht, euer Meister zu sein. Unbezeichnete Angst ist euch nicht dienlich. Sie dient niemandem. Befreit euch von Hörigkeit gegenüber anonymer Angst. Angst ist furchteinflößend. Lasst sie los. Ein für alle Mal, lasst Angst los.

Ihr hattet von der Angst hinreichend viel gehabt. Ihr habt euch bei ihr allzu gut angedockt. Seid durch mit Angst. Löst die Knoten, die ihr geknüpft habt. Bindet sie auf. Verschafft euch Bilder von euch, wie ihr all diese nutzlosen Knoten aufbindet. Spürt, wie sich der Zugriff der Angst auf euch lockert. Seid nicht mehr länger furchtsam.

Befreit euch selber. Sagt der Angst Adieu. Verbannt sie aus eurem Königreich. Dies ist euer Leben. Euer Leben gehört rechtmäßigerweise zu euch – nicht furchtvollerweise. Ihr seid selbst-bestimmend. Ihr gehört nicht an die Gepflogenheit von Angst gebunden. Kehrt der Angst den Rücken. Sie beschützt euch nicht. Sie unterhöhlt euch. Angst ist zu eurem Schaden. Pflegt nicht mehr länger mit Angst Umgang. Da, da, jetzt, unterwerft euch nicht mehr der Angst. Verjagt sie, Ihr bedürft ihrer nicht. Ihr habt Mich.

Heavenletter # 5551 – 5.2.2016 Making It Across the Bridge

Es über die Brücke schaffen

Gott redete …

Wenn du vom Leben, so wie es dir erscheint, überfordert bist, frage Ich dich: „Wer ist übermannt? Ist in diesem Falle das Leben der Tuer? Oder bist du der Auffassung, Ich sei der Tuer, Der darauf besteht, dass du überfordert sein mögest?“ Es scheint so zu sein, dass er oder sie, der überfordert ist, der Überforderer ist.

Deine Arme sind voll. Dein Kopf ist voll von Verantwortung. Angenommen, die Last, die du trägst, ist zu viel für dich. Wenn du Trödelkram bei dir hättest und wärst nicht imstande, tausend Pfund über eine Brücke zu tragen, würdest du die Last, die du bei dir hast, verringern. Du würdest das eine oder andere dalassen und zu einer zweiten Partie zurückkehren. Auf einer schlichten physischen Ebene sind Lösungen für dich einfacher. Du würdest dir nicht abfordern, zu viel auf ein Mal zu tragen. Du hättest nicht das Empfinden, unverantwortlich zu sein, dass du deine Last eine Zeitlang ablegst und eine andere Möglichkeit suchst, damit klarzukommen.

Das Gewicht, das du momentan trägst, ist eine Geschichte, die du dir selber erzählst. Du keilst dich selber ein. Auf der psychologischen Ebene hast du etwa ein beträchtliches Empfinden nicht bloß von Verantwortlichkeit, die dir zugehöre, sondern auch ein Empfinden von Dringlichkeit. Obendrein hast du dir Dringlichkeit auferlegt. Du bist, ja, in der Tat, für dein Empfinden von Dringlichkeit zuständig. Dringlichkeit ist die Glasur auf dem Kuchen deines Übermanntseins. Dringlichkeit ist überfordernd, und nicht die Verantwortlichkeit selber ist schlechterdings erdrückend.

Wie stehen dir das Empfinden von Dringlichkeit und dein sie Abarbeiten zur Hilfe? Überhaupt nicht!

Dringlichkeit und Überfordertheit sind deine Manier, herauszuschreien: „Wehe mir. All das ist für mich zu viel. Ich schaffe das alles nicht.“

Du stellst dir selber eine Überfordertheits-Diagnose, und überforderst dich mithin selber. Du hast dieses Gewicht dir selber hinzugetan, dem gleich, wie wenn du zu viel isst, alsbald zunimmst, und dich daraufhin beklagst, du habest an Gewicht zugenommen.

In beiden Fällen äußerst du womöglich, du könnest nicht anders. Wer, ihr Lieben, wird einem da beistehen? Vielleicht wartet ihr im Leben nach wie vor auf einen dienstbaren Geist, der auftaucht?

Du erreichst den Höhepunkt des Gewichts der Last, und dementsprechend bist du notwendigerweise derjenige, dir selber eine Auszeit von dich überfordernden Lasten zu erteilen. Alles kann unter Umständen gleich bleiben. Die gleichen Schwierigkeiten setzen dir nach, gleichwohl bist du der einzige, der das Empfinden von Überfordertheit entbindet. Überfordertheit ist nicht deine Stärke.

Wieso dermaßen viel von deiner Kraft in nichtproduktives Herumflattern fortgeben, was nirgendwohin führt? Wow, setze jene vergeudete Sorgen-Energie nützlich ein, und du hättest alles, von dem du überfordert bist, schon längst von deinen Schultern heruntergeschafft. Faktisch desavouierst du dich selber.

Es kann auch geschehen, dass das Gewicht, das du trägst, aus Situationen gemacht ist, die nicht unter deiner direkten Kontrolle stehen und die du nicht von der Liste streichen kannst. Lasst beispielsweise Uns einmal sagen, dein Überfordertsein handle von einem Unfall oder einer Erkrankung, welche sich in deiner unmittelbaren Familie ergeben haben. Das Gewicht auf dir ist Kummer. Es ist leicht zu sagen, du habest den Kummer los zu lassen, alldieweil dir der Kummer erdrückend ist und jener nachgerade ausschließlich dann, wann ihm die Zeit dafür gekommen sei, abzugehen scheint.

Sieh es einmal so: Wenn du einen Job hast, hast du um 8 Uhr bei der Arbeit zu sein. Ob es nun leicht ist für dich, oder nicht, rechtzeitig bei der Arbeit zu erscheinen, du verschaffst dich dorthin. Sofern du deinen Job behalten möchtest, erscheinst du jeden Morgen rechtzeitig bei der Arbeit.

Im Falle von Kummer, da wirst du in der Welt voll und ganz ein Funktionieren einnehmen. Gib dir etwas Spielraum, und kehre danach zur Arbeit an deinem Leben und zu deiner Liebe für das Leben zurück.

Auf jeden Fall nimmst du den nächsten Schritt, und den nächsten und den nächsten.

Worauf kommt deine Zuständigkeit zu liegen? Auf Kummer, oder auf dem Leben?

Wenn du kleine Kinder hast, bist du aufgefordert, jedem Tag nachzukommen, unbenommen des Zustandes, in dem sich dein Herz befindet. Selbst wenn du Kopfschmerzen hast, nimmst du dich einfach fraglos deiner Kinder an.

Dein Wahres Seien trägt dich hindurch. Ein Jeder hat Wahres Sein. Ungesichteterweise – auch so ist Wahres Seien Wahres Seien. Früher oder später wirst du es über die Brücke machen. Schaffe es früher.  

Heavenletter # 5552 – 6.2.2016 There Is No For Away When It Comes to Consciousness

Es gibt kein weit entfernt, wenn es um Bewusstsein geht

Gott redete …

Zu manchen Zeiten betrachtest du das Leben, als wäre es ein Boxkampf. Das Leben – der Boxchampion – und du, der arglose, herumgestoßene und k. o. geschlagene ausgezählte Außenseiter. Dann siehst du dich von dieser speziellen Arena fortgetragen, um sogleich einem anderen Match gegenüberzustehen, wann immer das Leben es so vorgibt.

Ein Gebiet deines Leben wird weggenommen, und ein anderes bleibt übrig, dem du dich verzweifelt entziehen möchtest und/oder das du zur gleichen Zeit ersehnst. In jedem Fall hältst du fest und behältst deine Füße da, wo sie zufällig gerade stehen. Manchmal schlägst du auf das Leben ein, damit es gerade dort bleibe, wo du es haben willst.

Du magst die Wendungen, die das Leben nimmt, bewusst entscheiden oder auch nicht, gleichwohl fühlst du, dass das Leben früher oder später auf dich eindrischt. Das Leben lässt dich stolpern und holt dich von den Beinen. Natürlich stehst du jedes mal immer wieder auf.

Es ist eine gute Idee, dich von der Idee abzuwenden, dass das Leben etwas sei, dem du gegenübertrittst. Wer mag schon dem Leben gegenübertreten, so als ob das Leben ein mächtiger, dir im Weg stehender Opponent wäre, genauso wie du nicht einem Richterhammer oder einer Medizinernadel gegenübertreten möchtest.

Wie wäre es damit, das Leben als einen Freund zu betrachten, mit dem du dich triffst und Arm in Arm die Straße entlang schlenderst? Wie wäre es mit einem Freund, der dich gern hat, der oft deine Gedanken hört und sich zutiefst wünscht, auf deine Wünsche zu antworten?

Deine Wünsche sind nicht getrennt von deinen Gedanken, seien sie ausgesprochen oder nicht ausgesprochen. Auf einer bestimmten Ebene erzählen deine Gedanken und Worte dem Leben, was es dir zu bringen hat. Du und das Leben seid wie Zwillinge. Das Leben ist der Zwilling, der weiß, worüber du gerade nachdenkst, und der alles für dich tun wird, sogar dich verärgern, sofern es das ist, was es braucht.

Das Leben ist unschuldig. Das Leben spiegelt dich wieder, so gut es das nur kann.

Du bist verantwortlich für deine Gedanken. Das Leben ist ein Befehlsempfänger. Ich spreche von gerade jetzt und nicht von der lange zurückliegenden Vergangenheit gemutmaßter anderer Leben. Ich spreche von diesem Leben, das du jetzt gerade lebst. Es liegt an dir, dich selbst aufzurichten. Das Leben ist dein Diener. Es bedeutet, dass es deinen Anordnungen Folge leistet, und Ich schaue hinein auf dich und liebe dich jeden Moment. Wirst du Mir glauben?

Während deines Aufenthaltes Auf Erden ist das Leben ein ständiger Begleiter. Ich, Gott, bin ebenfalls dein Ständiger Begleiter. Du, Ich und Das Leben sind eine Heilige Dreifaltigkeit.

Es vergeht kein Tag, der nicht ein Wunder wäre. Ich bin Mir bewusst, dass du möglicherweise fühlst, dass du vernachlässigt seist. Du hast keine Ahnung, wie sehr du umsorgt bist. Du bist vielleicht so damit beschäftigt, Dem Leben entgegenzutreten, dass du gar nicht Die Wunder bemerkst, die dich umgeben und höher hinauf heben. Diese ganze Geschichte Deines Lebens Ist Ein Wunder. Du selber bist ein Wunder, eine Art erstaunliches Wunder, das du nicht von Herzen erfasst.

Segne den Boden, auf dem du gehst, und jeden, dem du begegnest, und all die anderen, denen du nicht begegnest, doch deren Herzen dir angelegen sind – alle deine Brüder und Schwestern, welche Die Erde gemeinsam mit dir bewohnen und welche durch jedes einzelne Leben hochgehoben oder heruntergezogen werden. Du bist so verwoben, du bemerkst es kaum.

Du hast dich so sehr in dich selbst als ein separates Individuum hinein versenkt, demütig und arrogant zugleich. Trotzdem bist du so viel mehr, und du übst einen viel größeren Eindruck auf die ganze Welt aus, als du dir nur irgendwie vorzustellen vermagst.

Bekomme jetzt eine Ahnung davon. Gerade so, als ob du und ein Freund dabei wäret, auf jedem Ende des Bettes zu hüpfen, so beeinflusst ihr euch gegenseitig in gewaltiger Weise. Die Idee, dass Die Welt Eins ist, ist nicht einfach nur ein Sprichwort.

Das hier ist der Knüller: Du beeinflusst einen jeden Auf Erden. Du beeinflusst jedermanns Leben – und jedermanns Gedanken, Handlungen, Taten und Stimmungen. Du bist ein Katalysator des Lebens. Du bist ein verschachtelter Teil von jedem Leben. Du beeinflusst das Leben deines Nachbarn an der nächsten Tür, und dein Nachbar beeinflusst dein Leben. Das gleiche trifft zu, ob nun dein Nachbar weit weg in einem anderen Land lebt oder treppeabwärts von dir. Es gibt kein weit entfernt, wenn es um Bewusstsein geht.

Heavenletter # 5553 – 7.2.2016 A Palace of Wonders

Ein Palast der Wunder

Gott redete …

Deine Seele ist wie Poesie, in dem Sinne, dass deine Seele mächtig ist, auch wenn du nicht direkt deinen Finger darauf legen kannst. Eine Stelle in einem Gedacht mag dich tief berühren. Es mögen nur ein paar Worte sein, die Kraft und tiefes Gefühl über dich ausüben. Du erfasst nicht genau die Worte oder warum um Himmels willen du so berührt bist. Du bist dir überhaupt nicht im Klaren, und dennoch stehst du da – unter dem Bann einiger einfacher Worte. Die Poesie deiner Seele lockt dich. Deine Seele ist unwiderstehlich. Sie führt dich zu Mir. Selbst wenn du Mich achtlos leugnest, kommst du dem Gott in deinem Innern näher.

Es wurde gesagt, dass Musik die Poesie deiner Seele ist. In jedem Fall berührt dich deine Seele auf diese Weise. Es ist jenseits deines Horizontes, wunderschöne Musik in Worte zu übersetzen, und gleichwohl stehst du da – berührt, vielleicht sogar hinweg getragen von der Musik, vielleicht heraus aus dieser Welt. Du und die Musik seit jenseits von Worten. Worte sind nicht notwendig. Vielleicht würden, selbst wenn Worte möglich wären, ausgesprochene Worte und Erklärungen für das, was nicht beschrieben werden kann, die Kraft wegnehmen, den Effekt begrenzen.

Lass es Mich so sagen: Der buchstabengetreue Geist vermag einfach nicht weit genug zu reichen. Das Gehirn vermag nur so weit zu gehen. Das menschliche Herz hingegen vermag fern und weit und nah zugleich reichen und über die Beschränkungen des er-lernten Geistes zu springen. Der Intellekt kann nur so weit gehen, und das ist nicht weit genug.

Es keine Worte für deine Seele, wie sie dir beisteht. Es gibt keine Worte. Du wirst jenseits von Worten transportiert. Du kommst näher zu Mir. Gewiss ist das nur ein Weg, auf dem du näher zu Mir kommst.

Das Gluckern eines Babys kann dich näherbringen. Ein Vogel im Flug. Stille im Wald. Ein Gesicht in der Menge. Die Sonne, der Horizont, der unauslöschliche Nachthimmel mögen dich umfangen und näher zu Mir bringen. Die Seele im Innern auf Dieser Erdenreise, auf der du dich gegenwärtig befindest, wird dich unausweichlich näher zu Mir bringen, ob du das nun bewusst erkennst oder nicht.

Worüber Wir gerade sprechen, geht über die äußere Welt hinaus direkt zum Raum tief im Innern, so als ob du zu den Sternen und über die Milchstraße hinaus geradewegs zur Unendlichkeit teleportiert würdest – so als ob Die Unendlichkeit ein Ort wäre und auf einer Karte eingezeichnet werden könnte. Da gibt es keine Karte. Falls es eine Karte gäbe, wäre die Karte ein Fortschreiten innerhalb von dir.

„Etliche wenige Worte in einem Gedicht oder eine Musikpassage nehmen mich zur Endlosigkeit?“, fragst du. Natürlich, dort bist du gewesen, wann immer du dorthin kommst, wohin dein Geist nicht zu folgen vermag, wo dein Geist sozusagen im Staub dagelassen wird.

In jedem liegt eine große Kraft. Der Tisch, an dem du sitzt. Die Position deiner Füße. Der Wind, der bläst. Die Sonne auf deinem Gesicht. Die Sehnsüchte deines Herzens. Du suchst nach dir selbst, dir selbst als diese wilde Kreatur, die du kennst, die findet und nicht findet und sucht und sucht, nicht einmal wissend, wonach er oder sie sucht, jedoch das Suchen an sich führt dich vorwärts und höher.

Die Seele, die so tief und umgreifend in dir ist, strebt danach, bekannt zu werden. Deine Seele wird dich zu stillen Wassern führen. Ja, du hast wirklich und wahrhaftig eine Seele, die dich in die Stille ruft und weit darüber hinaus bringen wird, wo du dein Haupt auf einem Kissen ausruhst. Du hörst eine tonlose Stimme, die dich sogleich weg und zu Einem Palast Der Wunder hinbringen wird, wo individuelle Seelen, deine eingeschlossen, In Einheit versammelt sind.

Komm, höre Meine Musik. Sie singt in deinem Herzen. Komm, höre Meine Poesie. Sie ist wortlos. Meine Poesie rennt durch deine Adern. Deine Seele ist komplett. Es ist nicht deine Seele, die umherschweift. Es ist dein Geist.

Heavenletter # 5554 – 8.2.2016 You Are a Commuter in Life

Du bist im Leben ein Pendler

Gott redete …

Da gibt es Zeiten, wo du lieber allein wärest, als in der Gegenwart von irgendjemand. Es gibt Zeiten, an denen du dich durch die Anwesenheit von sogar Freunden behindert oder zurück gehalten fühlst. Es gibt Zeiten an denen andere deine Gedankengänge unterbrechen oder sich deinem Leben aufzudrängen scheinen, nur durch ihr da Sein.

Auf der anderen Seite, wenn du dich ganz allein fühlst und das nicht sein willst, fühlst du dich möglicherweise verlassen und ungeliebt. Du weißt vielleicht nicht einmal, nach wessen Gesellschaft du verlangst, und doch weißt du, dass du ohne diese bist. Du bist dir sicher, dass du diese haben solltest. Etwas fehlt dir in deinem Leben, das für dich hier sein sollte. Manchmal fühlst du dich wie die einsamste Person auf der Welt.

Manchmal fühlst du vielleicht, dass Ich, Gott, ein schlechter Ersatz für eine lebende Person neben dir bin. Du mögest Meine Anwesenheit ersehnen, aber du möchtest, dass Ich die Initiative ergreife. Du hättest gerne, dass Ich eine große wohlwollende Rolle in deinem Leben spiele und Mich bekannt mache. Du zögerst. Manchmal fühle Ich mich nicht echt an für dich. Für dich bin Ich weit entfernt, jenseitig, vielleicht nicht wirklich hier.

Was manchmal passiert im Leben ist, dass du alleine schmollen willst, und nachsinnen über alle deine Anliegen, eins nach dem anderen, Wünsche, die nicht erfüllt sind und die du vielleicht in Schach zu halten beschlossen hast. Und so willst du und willst zur selben Zeit nicht. Du schiebst hin und her, und her und hin. Du beklagst den Verlust von dem, was du weg stößt. Du magst vielleicht dem Herzschmerz um jeden Preis ausweichen wollen.

Du willst eine sichere Sache, oder du willst sie nicht. Du willst kein durcheinandergewürfeltes Leben, und so gehen deine Gedanken hin und her. Es scheint, als ob du dich in eine Art Kokon einwickelst, der dich weiter beschützen soll. Was der Kokon hingegen tut, ist dich zurück zu halten. Selbstverständlich bist es du welcher sich selbst zurück hält, wenn du geruhst dich zum Teil vorwärts zu bewegen.

Geliebte, wenn jemand auf Erden von Herzens-Reichtümern umgeben wäre, die du dir erwünscht, warum dann nicht du? Liebe, Harmonie, Friede stehen für dich zur Verfügung. Du magst denken, Liebe, Harmonie und Friede sind nicht für dich bestimmt. Du straffst dich, und du würdest lieber den Job des Lebens aufgeben, als darin durchzufallen.

Was du aufgibst, ist Leben und all die pulsierende Leuchtkraft und die Gelegenheiten, die nach dir verlangen. Vielleicht bist du zu beschäftigt in dem Versuch, Leben zu verhindern, bevor es dich in voller Blüte erreichen kann.

Du hast festgestellt, was das Leben dir bringt, könnte nicht ganz nach deinem Geschmack sein. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dir mag noch nicht bewusst sein, was nach deinem Geschmack ist.

Im Großen und Ganzen gibt es tatsächlich keine Möglichkeit, das Leben zu umgehen und es im äußeren Randgebiet zu halten. Auf die eine oder andere Weise, wird das Leben zu dir kommen. Leben mag dich sogar in Beschuss nehmen und dich erschüttern.

Geliebte, beginnt zu Leben. Schenkt dem Leben nichts. Ihr könnt euch nicht wirklich vom Leben zurückziehen, während ihr am Leben seid. Leben wird Euch in jedem Fall ergreifen.

Du bist der Verursacher deiner eigenen Vision. Geh nicht länger auf Zehenspitzen herum.

Leben wird sich auf jeden Fall bezahlt machen. Besser, du packst das Leben beim Revers. Du wähltest auf der Erde am Leben zu sein, sonst würdest du nicht hier sein, mit dem Leben drohend.

Wie ein Pendler, der mit dem Bus zur Arbeit fährt, bist du ein Pendler im Leben. Du fährst hin und her zwischen dem Gedanken, in den Bus ein- oder dem Gedanken aus dem Bus auszusteigen. Wohl oder übel wirst du den Bus des Lebens so lange fahren, wie du dich in der Form eines Körpers auf Erden befindest. Deine Bestimmung ist sicher, so wie deine Ankunft auf Erden eine sichere Sache war.

Du bist dazu bestimmt, diese scheinbar kurvige Straße des Lebens hinunter zu fahren, die nur ein Traum ist. Es ist dein Geist der reist, Geliebte, in diesem schöpferischen, erfundenen Ereignis deines Lebens auf Erden. In diesem Traum bist du der Fahrer des Busses, wie auch der Passagier. Folglich bist du dem Leben gegenüber in der Verantwortung. Das Leben ist nicht für dich verantwortlich.

Heavenletter # 5555 – 9.2.2016 Green Pastures and Mount Olymp

Grüne Weiden und der Olymp

Gott redete …

Komme mit Mir zu den Grünen Weiden, und Wir werden auf dem Rücken liegen und in den blauen Himmel emporschauen. Vielleicht kauen Wir an einem Grashalm. Wir nicken und sagen: „Das ist gut.“

Wir sinken in Den Mittelpunkt Der Erde hinab und befinden Uns gleichzeitig auf dem Gipfel des Olymp. Du fragst vielleicht: „Was ist die Bedeutung des Olymp?“

In der griechischen Mythologie war der Olymp der Treffpunkt der Götter. Im übertragenen Sinne ist das der Ort, wo Wir Uns begegnen. Und so Wir die Innere Erde und die Höchsten Himmel überschauen, sagen Wir: „Das ist gut.“

In Der Unendlichkeit gibt es nur Die Ewigkeit, die überhaupt keine Zeit ist. Es gibt keine Termine. Da gibt es kein Etwas-Erledigen-Müssen und danach die nächste Sache in einer langen Reihe, die rechtzeitig geschafft und vom Druckerband laufen muss. Dort, wo Ich wohne, gibt es kein verrücktes Herumhetzen.

„Produziere“, tönt die Welt, die sich freilich nicht bewusst ist, dass geschäftiges Treiben nicht notwendig ist und dass Absicht und Vision die Wegbereiter von Aktivität sind

Vergiss jetzt die vermeintliche Vergangenheit, denn was bringt es, die Vergangenheit zu dir zurückzurufen, als ob die Vergangenheit zauberhaft gewesen wäre? Sicherlich stellt die Vergangenheit eine Art von Zauber dar. Die Vergangenheit möchte uns zurück locken, auf dass man sie in Ehren halten und an sie glauben kann.

Mein Ratschlag ist: Hat die Vergangenheit einmal ihre Geschichte erzählt, lass sie ruhen.

Wozu dient die Vergangenheit heute noch außer als Lesezeichen oder Anekdote? Die Vergangenheit ist eine Art von Zauber, den du gerne ins Gedächtnis zurückrufst und über den du gerne grübelst. Entweder willst du die Vergangenheit wiederauferstehen lassen oder sie beseitigen. He, lass sie einfach los. Lös den Zauber. Lass die Vergangenheit hinter dir, wie wichtig sie dir auch sein mag. Gehe fort von ihr. Sie wird ohnehin entschwinden. Ich möchte zudem erneut wiederholend bekräftigen, dass die Vergangenheit eine Illusion ist, über die du phantasierst.

Es ist eine Tatsache, dass die Vergangenheit, die du aufbewahrst, und die Vergangenheit, die du verwirfst, allesamt verschwinden werden. Du wirst sie zurücklassen mit all den anderen Besitztümern, die dir lieb und teuer sind. Die Vergangenheit ist dünne Luft. Du, du selbst, wirst niemals verschwinden, insofern als du unauflöslich existierst; Die Wahrheit Von Dir wird unauflöslich fortfahren zu existieren, diese Ewige Seiende Essenz von dir. Diese Erdentour wird vorbei sein, und du wirst auf deinem Weg direkt zu Mir sein.

Das Sein ist immer gerade jetzt. Das ist es! Du bist Das Sein. Wo existiert Das Sein, wenn es keinen Ort gibt? Es gibt den ganzen eingebildeten Raum in der Welt, doch nur Das Sein ist. Du bist Das Sein. Du bist Das Sein, das zeitweise in einer Form beherbergt ist. In Wahrheit bist du Das Sein und nichts als Das Sein.

Du bist keine Leere, denn Das Sein ist alles. Das Sein kann nicht platziert werden, ebenso wenig kann es berührt werden. Das Sein ist jenseits der Sinne, von jedem einzelnen Sinn. Du bist Das Sein, und Ich bin Das Sein. Seins-heit kann in der Welt nicht auf die Weise betrachtet werden, wie sich ein Grashalm betrachten lässt. Alles, was Wir wirklich tun können, ist zu sein, und zu sein bedeutet nicht tun. Nur menschliche Wesen rennen in einer verrückten Hektik herum und versuchen, etwas zu erreichen, das die Welt in ihren Korridoren widerhallen lässt. Die Welt sagt, tun ist alles, doch tun ist das Letzte von allem, gerade einmal etwas, das die fiktive Zeit ausfüllt. Eine Art von Herumwirbeln geht im Leben um, Herumwirbeln, Herumwirbeln, Herumwirbeln.

Während Wir Uns hier in diesem Feld voller Grün zurücklehnen, das mit Gänseblümchen und Pusteblumen durchsetzt ist, SIND Wir, du und Ich. Wir sein. [= Wörtliche Übersetzung der Originalformulierung „We be.“, Anm. des Übersetzers.] Es ist in dieser Nicht-Zeit, wo das Leben stattfindet und woher das Leben kommt. Hier ist es, wo Das Schweigen und Stille die Ereignisse Auf Erden erschaffen. Vom Schweigen aus. All diese hektische fortwährende Aktivität ist viel Lärm um nichts.

Geliebter, Geliebte, jetzt stehst du auf von den grünen Wiesenflächen. Du stehst auf, klopfst dich ab und kehrst zurück zum Gehsteig und zu den von Menschen gemachten Geräuschen und Bestrebungen, wo – auf der Oberfläche – Leistung verlangt wird.

„Was hast du heute getan?“, fragt die Welt. „Was hast du über das Wochenende gemacht?“

Was du tust, ist nicht das, was dich gestaltet. Was du bist, ist das, was dich gestaltet.

Heavenletter # 5556 – 10.2.2016 So What If Life Makes You Stretch Yourself?

Und wenn nun das Leben bewirkt, dass du dich ausstreckst?

Gott redete …

Die ganze Zeit beschützt du dich, und du denkst, das sei die Vorgehensweise. Wahrscheinlich ist das, was du tust, dich fernzuhalten. Dich fernzuhalten wovon? Vom Leben! Wache auf!

Wenn du dich vor dem Leben oder vor dir selber versteckst, beschränkst du dich. Du bist an ein vergangenes Bild von dir angeheftet. Du reduzierst dich. Du verkürzt deine Füße, damit sie in ein knappes, von dir gemachtes Bett passen. Du bist auf der Suche nach Bequemlichkeit, und du entscheidest dich für Inflexibilität.

Du bist dafür geschaffen, weiterzugehen. Du bist nicht dafür geschaffen, auf der gleichen Sprosse der Leiter zu bleiben. Du bist dazu gedacht, in Bewegung zu bleiben und weiter zu wachsen. Sei froh darüber, dass du aufsteigen kannst, um weiter zu sehen. Es ist nicht zu deinem Vorteil, der/die gleiche zu bleiben. Auf die eine oder andere Weise wird das Leben dich aus deinem kurzen Bett herausbekommen. Das Leben wird dich herausfordern.

Was immer das Leben tun mag, es wird nicht das gleiche bleiben, sosehr du auch mit dem Fuß aufstampfst.

Warum gestelzt sein, wenn du geschmeidig sein und richtig dahinziehen kannst? Warum starr sein, wenn du deine Muskeln spielen lassen kannst? Warum deinen Geist verschließen, wenn du ihn öffnen und neue Möglichkeiten entdecken kannst? Selbst angesichts nur müheloser Optionen – du dürftest dich wohl niemals auf eine eingelassen haben.

Du willst durchs Leben kommen. Inwiefern du dich an den Anblicken, die du siehst, freust und wie du die Welt für andere erweiterst, liegt an dir. Sicherlich möchtest du nicht ein Leben lang im Koma liegen? Warum aufhören zu wachsen, wenn du erblühen und Purzelbäume schlagen kannst?

Du meine Güte, machtest du vor Jahren einen vier Fuß langen Sarg für dich? Wie dein Leben auf Erden dieses mal enden wird, weißt du nicht. Du könntest genauso gut in die weiten blauen Horizonte abheben, indem du tanzt, entdeckst, dich am Neuen ergötzt. Geliebte, wollt ihr wirklich weit im Voraus aus euren Wertmarken Kapital schlagen?

Es ist zu keinem Vorteil, dich zusammenzupressen. Du bist im Leben, um dich auszudrücken und immer höher zu steigen. Und wenn nun das Leben bewirkt, dass du dich ausstreckst? Recke dich. Du kannst zum Fitnessstudio gehen, deine Muskeln anzuspannen. Gehe ins Leben und strecke dich, um dich und die Welt, in der du lebst, auszudehnen. Du bist für mehr hier, als Platz einzunehmen in einer Welt, die an Raum und Zeit glaubt.

Erweitere dein Herz. Erweitere deine Absicht. Niemals wurdest du beschränkt. Du beschränkst dich selbst. Es ist deine Stimme, die „Nein“ sagt. Es ist deine Stimme, die sagt: „Es ist besser, sich dort, wo ich bin, aneinander zu schmiegen.“ Es ist deine Stimme, die sagt: „Es ist besser, eine Fliege an der Wand zu sein, als meine Horizonte zu erweitern.“

Möglicherweise hast du zu dir gesagt, dass du dich vor dem Leben so gut du kannst verbergen musst, dass es besser für dich ist, auf deinem Lebensweg zu parken, als ob auf ein Abenteuer einzulassen das letzte für dich wäre. Gleichzeitig streitest du mit dem Leben und Anderen über alles, was dir wert ist. Geliebte, was tut ihr hier, wenn nicht starten? Sei leichtfüßig und leichten Sinnes. Keine Debatten mehr.

Du hast große Anstrengungen unternommen, um zu verhindern, dich für deine Lebensführung verantwortlich zu machen. Du lenkst dein Leben. Wo wird gesagt, dass du nur ein deprimierter, entlang trottender Mitläufer sein und den ganzen Weg lang jammern sollest? Du bist nicht dazu gedacht, ein Blindgänger zu sein, der niemals losgeht!

Erwecke dich. Möglicherweise ist es an der Zeit, dass du aus der Verminderung wachgerüttelt wirst, die du für dich aufrecht erhältst. In welcher Klemme du dich auch befindest, du hast dich selbst dorthin gebracht. Nun komme da heraus, aber nicht durch gewohnheitsmäßiges Streiten und jemand anderen zum Sündenbock erklären. Genug, sich feindlich gegenüber zu stehen. Höre damit auf, die gleichen alten Debatten als bewiesen anzusehen.

Was meine Ich, wenn Ich zu dir sage: „Steh auf.“ Was meine Ich, wenn Ich sage: „Erhebe dich zu deiner natürlichen Größe.“ Was meine Ich, wenn Ich sage:

„Selbst wenn du ängstlich bist, steh auf. Steh jedenfalls auf.“

Ich meine, Auferstehe.

Heavenletter # 5557 – 11.2.2016 An Orchestra of Creation

Ein Orchester der Schöpfung

Gott redete …

Du, der du ein Wunder bist, bist die Substanz, von der Wunder bewirkt werden. Leise oder laut, ungesehen oder gesehen, bewusst oder unbewusst, unwillentlich oder willentlich, beeinflusst du die Welt. Die Verbindungen zwischen dir und der Welt sind Unendlich. Es gibt mehr Einzelheiten als du zählen kannst. Die Verbindungen und Verknüpfungen sind unergründlich. Du bist für das Funktionieren der Welt notwendig. In einem Pullover ist jeder Nadelstich für den Pullover wesentlich.

Du siehst vielleicht nicht den Zusammenhalt, den du gibst. Du fühlst vielleicht, dass der Pullover der Welt nicht zusammenhält. Mit Sicherheit fühlst du nicht, dass du von unverzichtbarer Bedeutung für die Lage der Dinge bist. Auf keinen Fall bist du einfach so hier auf Erden, um als Müßiggänger Platz auszufüllen. Du glaubst nicht länger, dass du ohne Grund hier Auf Erden zu dieser Zeit an diesem Ort bist.

Egal, wer du bist, egal, was du machst, du sicherst die Erde ab. Selbst wenn du dich als einen schlechten Kerl betrachtest und die Welt das ebenfalls tut, du hältst Die Erde hoch. Du gibst denjenigen, die du als gute Menschen einschätzt, etwas, an dem sie sich selber aufrichten – eine Ballettstange, zum Beispiel, um sich daran festzuhalten oder mit Anmut dagegen zu stoßen. Ein Antagonist hält die Welt ebenso hoch wie ein Protagonist. Ein Antagonist dient ebenso, freilich ist das nicht eure Bestimmung.

Das, wovon Wir sprechen, ist ein komplex-verwobener Wandteppich.

Ein Fahrstuhl fährt hoch, und ein Fahrstuhl fährt herunter.

Ob du nun in den Begriffen der Welt gut oder schlecht dienst, bist du gleichwohl ein Lichtfunke und erleuchtest die Welt. Ein jeder Auf Erden erbaut Die Erde. Die Wahrheit Von Der Güte ist im Begriff, enthüllt zu werden. Die Erde wird nie wieder dieselbe sein wegen eines jeden, der in diesem Moment Auf Erden geht oder sitzt, ebenso wenig lasse ich all diejenigen, die vorher waren, und die Engel und die im Überfluss vorhandenen Wünsche der Menschheit aus.

Lass uns für einen Moment einen Blick auf den menschlichen Körper werfen, so als ob er ein vollständiger Planet für sich wäre. All die Atome in verschiedenen Bereichen des Körpers neigen sich zu Der Einheit Des Körpers hin. Atome leuchten auf. Es gibt Venen und Arterien, die in verschiedene Richtungen gehen, doch jede dient dem Körper und ist wesentlich für das Ganze. Keine Zelle des menschlichen Körpers ist eine Insel.

Jede Taste auf einer Computertastatur ist bereit und wartet darauf, in den Dienst gedrückt zu werden.

Menschliche Wesen müssen nicht warten. Sie sind im Dienst, was auch immer sie mutmaßen mögen. In jedem Meiner Kinder gibt es einen Auslöser. Wir können diesen Auslöser Das Leben nennen. Alle die Lichter können gleichzeitig aufleuchten. Da ist etwas, das in der Welt voll am Werk ist, und es ist zum Wohle aller. Was du wahrnimmst, mag relevant sein oder auch nicht.

Da ist eine ziemlich große Sache auf Erden, die bereit ist loszugehen. Wenn du zu dieser Zeit hier auf Der Erde bist, spielst du eine Rolle. Dein Bewusstsein spielt eine Rolle. Dein Bewusstsein dient. Dein Bewusstsein dient Mir. Wenn dein Bewusstsein Mir dient, dient es der Menschheit.

Wir können das Leben ein Orchester nennen. Alle die Instrumente singen ihr Lied. Jedes Instrument ist verschieden, und doch trägt jedes Instrument zu der wunderschönen Musik bei. Die Zuhörerschaft drängt die Musik ebenfalls vorwärts. Und die Musik trägt zu ihr selber bei. Die Instrumente wetteifern nicht um Bedeutung. Das Fagott und die Geige feuern sich gegenseitig an. Alle für einen, und einer für alle.

Glaubst du Mir jetzt, wenn ich mit Aller Liebe Im Himmel und Auf Erden sage, dass du die Voraussetzungen für Wunder bist. Was kann irgendein Teil von diesem Orchester Des Lebens denn anderes sein als ein andauerndes Wunder, Wunder hier, Wunder da, jeder Klang der Zimbel durchdringt das Gesamte Universum, jeder Moment fordert eine Zugabe, jeder Moment ist eine Liebeserklärung, Liebe quillt über, Liebe voller Begehren, mehr Liebe zu geben, ein Crescendo von Liebe zu machen und Frieden auf der Welt zu verankern, alles gemacht aus Teilchen von Licht und Klang, die aus sich selbst heraus fortfahren.

Friede ist mehr als nur zum Greifen nah. Friede ist gesichert.

Heavenletter # 5558 – 12.2.2016 Because the Sun Was in Your Eyes

Weil die Sonne in deinen Augen war

Gott redete …

Du bist so nah an der Grenze einer neuen Entdeckung. Du bist an der Schwelle zu einem riesigen Schritt aufwärts und vorwärts. Du musst ihm, diesem Sprung, nicht nachjagen. Du wirst ihn einfach sehen. Du wirst den Höhepunkt deines Lebens direkt vor dir sehen. Es wird überwältigend schön sein. Und los geht’s.

Du bist kurz davor zu wissen, was Glücklichsein ist. Und wie glücklich wirst du sein. Und wie du lachen wirst. Wie das Leben dein Lachen stützen wird. Du wirst lachend zu neuen Höhen fliegen. Lachend wirst du dich Mir anschließen.

Tonnen von Gewicht werden von deinen Schultern abfallen, und du wirst so leicht sein wie Luft. Du wirst zum Glücklichsein fliegen. Du wirst ein Engel von weit her sein, der sich selbst aufliest und in das blaue Himmelwärts hochsteigt. Du wirst wissen, Wer du bist.

Dein ganzes Leben lang hast du dich danach gesehnt, so leicht wie Luft zu sein. Du wusstest immer, dass Schwere nichts für dich ist. Dein Geist war nie dafür bestimmt, unten gehalten zu werden. Dein Geist war schon immer dafür bestimmt, an deinem Bug zu sein, definitiv nicht beschwert, so als ob du Ballast wärst, um Die Erde niederzuhalten. Du, der du Ein Botschafter Gottes bist. Gewiss doch, steige immer weiter auf, immer wieder. Es sind dir keine Grenzen auferlegt. Nicht länger hält dich irgendetwas davor zurück, hoch über der Welt zu fliegen.

Was geschieht, ist, dass du alle Ketten ablegst. Eigentlich legst du sie gar nicht ab. Sie fallen von alleine von dir ab. Es ist grotesk für dich, angekettet zu sein. Es ist die Absurdität des Lebens. Ketten fallen von deinen Füßen ab und verschwinden für immer. Jetzt kannst du dich selber auflesen und hoch fliegen. Du bist jetzt über Der Erde.

Du warst niemals an Der Erde festgeklebt. Die Ketten waren deine Gedanken, die in der Arena deiner Ängste und des Unglaubens niedergehalten waren. Ängste und Unglauben sind ziemlich synonym. Was konnte dich womöglich davon abhalten, an Die Wahrheit zu glauben, außer deine Ängste in der einen oder anderen Art? Du warst ängstlich, dadurch zum Narren gemacht zu werden, während der scheinbare Narr in dir weise war und zu seinem oder ihrem sehnlichstem Besten.

Jetzt bist du unbeirrbar in der Schönheit und dem Ziel des Lebens, deines Lebens, und dem Leben von anderen. Dein weites Leben ist gerade dabei abzuheben. Du rast über die Felder. Du blickst von einer Höhe, die dich einstmals atemlos gelassen hätte. Jetzt atmest du besser. Jetzt bist du auf deinem Aufstieg. Du hast den Flug aufgenommen. Du bist in deinem Freien Willen am Gipfel Des Lebens. Du strahlst in der Tat gleich Der Sonne. Du vergießt Licht über die Welt und in deinem eigenen Herzen sowie in den Herzen von anderen.

Natürlich bewohnst du noch immer Die Erde. Jetzt saust du bewusster Im Himmel herum im vollen Gewahrsein, dass du Den Himmel in dir trägst und ihn mit Dem Universum teilst. Du hast sozusagen zwei Beine auf Der Erde und zwei Beine Im Himmel. Du hast Deine Flügel Im Himmel akzeptiert, und das ist gut.

Du bist ein bewährter Pilot Des Lebens. Mit deinen Flügeln tippst du Mich an. Und du steigst auf. Du steigst zu den Höhen auf, und du fliegst durch Täler. Das bist du. Und du hast gedacht, du würdest niemals etwas werden, einfach weil dir die Sonne in die Augen geschienen hat und du nicht sehen konntest.

Jetzt kannst du sehen. Jetzt kannst du in die Nähe und in die Ferne sehen und alles zusammenbringen, und jetzt liebst du. Du hast Grenzen hinter dir gelassen. Grenzen waren nie genug für dich.

Was soll’s, jetzt steigst du empor, und jetzt liebst du.

Heavenletter # 5559 – 13.2.2016 In a Greater Field of Love

In einem Umfassenderen Liebe-Gefilde

Gott redete …

Warum sollte Ich jeden Tag zu dir sprechen, wenn es nicht Meine Sehnsucht wäre, dir zu dienen und dir wohl zu dienen? Ich vergeude weder Meine noch deine Zeit. Es gibt einen Ruf nach Bewegung. Es gibt eine Bewegung, wo es an dir liegt, sie zu ermöglichen. Rücke von deinem Weg ab. Blockiere dich nicht länger von deiner Entfaltung.

Obwohl Stille in Bezug auf die Entwicklung einen großen Teil des Lebens einnimmt, musst du dich rühren. Du kannst nicht der/die gleiche bleiben und dich gleichzeitig bewegen.

Anders gesagt: In deinem Werdegang ist es nun Zeit, dich zu bewegen. Indem du dich bewegst, gehst du weiter. Meine Botschaft an dich lautet heute: „Segle los“. Ich sage täglich ein dutzendmal: „Segle los“. Wenn du doch hören würdest!

Für dich fühlt es sich so mutig an, los zu segeln. Es mag sich für dich so anfühlen, dass, wenn du los segelst, du dich selbst verlierst. Du hast recht. Jawohl, es ist an der Zeit, dich zu verlieren, denn du machst Platz dafür, dass dein Höheres Selbst in den Vordergrund rückt.

Was lässt du los? Es sind Begrenzungen, die du loslässt. Lasse dein abgesondertes gebundenes kleines selbst zurück und steuere auf die Erhabenheit deines Selbst zu. Dies mag sich so anfühlen wie eine Wegnahme, wobei es tatsächlich ein großes Geschenk ist, denn nun erhebst du dich wie der Vogel Phoenix aus der Asche von gestern.

So wie du aus einem Schwimmbecken aussteigst und dich an der Sonne trocknest, so steige aus deiner eingegrenzten Vergangenheit aus. Du zerstreust dich in der Sonne deines Selbst. Wie gesagt, du verlierst dich, um dein Selbst zu finden. Du findest dein Selbst, was so viel heißt, dass du deinen Halt an vergangenes Denken loslässt und dich zu einem Neuen Weitblick erhebst, indem du das Alte gehen lässt. Du gehst aus dir heraus, und kommst näher und näher zu Mir, und entfernst dich immer weiter von der Selbstbezogenheit.

In der Welt ist es so, als wenn du einen Kurs des Lebens begonnen hast, und nun bereit für fortgeschrittene Erkenntnisse bist. Dieses erweiterte Wissen beruht jedoch nicht auf dem Studium der Vergangenheit.

Zur gleichen Zeit, wie du dein Selbst in einem erweiterten Bereich der Liebe vorfindest, gehst du immer noch auf der Erde. Du bist nicht vor die Wahl entweder-oder gestellt. Du hast keine Wahl. Wie du aus deiner Schale hervorbrichst, so brichst du aus alten Gewohnheiten des eingeschränkten Denkens aus. Du bist wiedergeboren, und du erkundest Neues in der Welt. Du behältst einen Fuß auf der Erde. Du verkehrst im Himmel, während du ebenfalls auf der Erde weitergehst. Geliebte, es ist ein Balanceakt, zwei Leben zu führen, einerseits in der Welt weiterzumachen, währenddessen du die Grenzen zum Himmel überschreitest und dich aus vollem Herzen mit Mir vereinigst.

Du verankerst dich tief in in das Einssein. Loslassen des Egos und das Loslassen seiner Wichtigkeit ist ein großes Geschenk in deinem Leben. Die Stärkung des Egos leistet dir keine guten Dienste. Die Abnahme des Egos kommt dir gut zustatten, da der Wegfall des Egos ein großer Gewinn ist.

Sein ist Sein. Du brauchst es nicht zu erlernen, wie. Du erfährst zu sein, während du in das Leben auf Erden eingetaucht bist. Du lernst, wie du aus deiner eingeschlagenen Richtung herauskommst.

Du erfährst die Erhebung über deine abermalige Vergangenheit. Du wirst den Höhenflug erfahren, und wie du doch nach wie vor auf Erden verankert bist. Da alter Ballast wegfällt, bist du licht genug, dich aufzuschwingen. Dazu bedarf es keines Tuns, sondern einfach des Seins.

Heavenletter # 5560 – 14.2.2016 The Splendor of Yourself

Die Herrlichkeit eurer selbst

Gott redete …

Machen Wir Uns nichts vor. Meistens habt ihr Angst vor dem Leben, und allzu oft schaut ihr auf die Schattenseiten. Hier ist diese Art von Katzenmusik, die ich von euch höre:

„Was passiert, wenn ich meine Arbeit verliere? Was, wenn ich aus meinem Haus zwangsgeräumt werde? Was, wenn ich meine Versicherung verliere?“

Was auch immer eure Sorgen sein mögen, es gibt da etwas, was ihr zu verlieren fürchtet. Für euch ist das Leben oft ein Spiel, das ihr gegen das Betrogenwerden spielt. Jemand, oder das Leben, ist dabei, etwas von euch wegzunehmen. Ihr lebt in Angst.

Hier ist, was zu tun ist. Ändert das Spiel. Anstelle in Angst vor Verlust zu leben, seid froh über das, was ihr jetzt habt. Seid froh. Seid froh für dieses Essen. Seid froh für diesen Arbeitstag. Seid froh für euer Heim. Segnet, wo ihr lebt, wenn ihr nach Hause kommt, und segnet, wo ihr arbeitet. Segnet.

Froh zu sein ist eine andere Art zu sagen, dass man dankbar ist. Dankbar zu sein ist eine andere Art zu sagen, dass man seine Segnungen zählst. Es ist jetzt genug damit, eure Ängste zu zählen.

Sicherlich braucht es Mut, im Leben zu leben, denn das Leben kann umkippen. Das Leben kann euch aus eurem Element herausschlagen.

Das Leben kann auch neue Höhen erreichen. Gewiss vermag sich alles im Leben umzukehren.

Was ist so schwierig daran, optimistisch zu sein? Ist pessimistisch sein eine bessere Idee? Auf dass ihr stolz verkünden könnt, ihr seid realistisch? Wohin führt euch das, Geliebte? Realistisch sein ist wie an eurem eigenen Haar zu ziehen und dann zu schreien, dass es weh tut.

Das Leben besteht aus Veränderung. Veränderung ist auch euer tägliches Brot. Es gibt Veränderungen, die gemacht werden, und Veränderungen, die ihr macht. Ihr seid aufgerufen, euch der Situation gewachsen zu zeigen. Das ist eine Sache von nicht so sehr festhalten. Lasst die Vorfeld-Sorgen los. Nehmt Großherzigkeit an. Schätzt es, wo ihr seid. Schätzt es wert. Dann könnt ihr leichter mit dem umgehen, was als nächstes aufkommt. Ihr könnt euch in der Tat zurücklehnen.

Es mag euch so vorkommen, als würde das Leben euch beißen. Ein Schäferhund zwickt das Schaf, auf dass das Schaf seinen Heimweg finden wird.

Manchmal habt ihr das Gefühl, die Veränderungen im Leben seien mehr als ihr ertragen könnt. Meistens, meine Lieben, ist das, was ihr verliert, das Ego. Meistens ist es euer Ego, das auf den Hackblock geht. Euer Wert basiert nicht auf Ego, dem flatternden, schädlichen Ego. Ihr werden euch vom Verlust des Ego erholen. Das Ego bedeutet ohnehin nicht viel.

Wem ihr im Leben wirklich gegenübertreten müsst, ist in euch selbst, es sind nicht alle diese äußeren Begebenheiten. Auf Erden geht es für euch darum, euch selbst zu stärken. Das heißt, ihr findet euch selbst weniger unterwürfig unter die sich ändernde Welt um euch herum. Ihr dürft nicht so anfällig für die äußere Welt der Veränderung sein. Seid euer eigener Ballast.

Das ist die Musik in eurem Innern? Komponiert euch selbst. Ihr seid eure eigene Komposition. Ihr seid der Welt nicht ausgeliefert. Ihr seid euch selbst ausgeliefert. Es lohnt sich nicht, eure Energie mit dem Versuch zu verschwenden, das Leben in seine Schranken zu verweisen. Euch steht es an, mit dem Leben zu fließen, das möge euer Refrain werden. So sei es.

Es geht nicht so sehr darum, dass ihr euch dem Leben unterwerft. Ihr rennt mit ihm. Nicht ein Wettrennen, gleichwohl haltet ihr Schritt. Wenn das Leben ein Wolf für euch ist, dann rennt ihr mit den Wölfen. Durch das, was ihr Ungemach nennen möget, zischt ihr vielleicht vorwärts und, stellt euch vor, findet euch selbst nicht an etwas mangelnd. Ihr spult vielleicht einen Champion des Lebens in der Welt auf gemäß eurer und Meiner Zählweise. Das ist es, wo es zählt. Das ist es, wo ihr zählt. Das ist es, wo das Leben zählt.

Ihr seid der Held eures eigenen Lebens. Das Leben ist kein Krieg. Das Leben mag eine Herausforderung sein, doch das Leben ist nicht euer Feind. Es ist nicht nötig für euch, das Leben zu bekämpfen. Ihr seid größer als das Leben. Ihr seid die Bausteine eurer selbst. Ihr entdeckt große Ressourcen innerhalb der Herrlichkeit eurer selbst.

Vertraut mehr, fürchtet weniger.

Heavenletter # 5561 – 15.2.2016 Where Consciousness Grows

Wo Bewusstheit wächst

Gott redete …

Es gibt so vieles im Leben und in Büchern, das du nicht mit deiner hohlen Hand greifen kannst, und du möchtest gern mit mir über Leben philosophieren. Oftmals bemühst du dich, Meine Meinung zu ändern, denn du bist sicher, du weißt mehr als Ich es tue, oder du möchtest sogar in Frage stellen, ob Ich überhaupt etwas darüber weiß, wie es ist für dich als Mensch in der Welt.

Du kannst dich an die Idee anhaften, Ich wüsste nichts und dass Ich scheinbar an dir eine Art Betrug verewige. Oder, wenn du nicht so denkst, hast du vielleicht entschieden, dass ein Freund oder jemand, über den du gelesen hast oder den du sprechen hörtest, es besser weiß, als Ich. Selbstverständlich ist alles offen für Interpretationen, allerdings wo hat an Mich glauben mit gängigen Meinungen oder Voten zu tun und solchen kurzzeitigen Sichtweisen? Jeder sucht sich selbst zu Kennen.

Du magst eine Notwendigkeit fühlen, an das zu glauben, was deine Ideen zufriedenstellt. Du magst lieber an Karma glauben, als an Verantwortlichkeit für dein eigenes Leben. Es kann gut sein, du glaubst an Schuld über Unschuld und Strafe im Jenseits über Frieden. Dir gefällt es zu glauben, was du glaubst. Etwas, das nicht in einer Linie ist mit dem, was du glaubst, kann aussehen wie Entweihung oder einfach zu haltlos oder unpassend, um sich damit zu befassen. Auf jeden Fall, mit oder ohne Grund, kannst du fühlen, dass du oder jemand im Leben, der eine überzeugende Meinung vertritt, es besser wissen muss, als Gott. Du magst an anderen Sichtweisen haften und Meine Ideen ungenießbar finden.

Der einzige Weg wie Ideen sich ändern können ist durch sich selbst. Du kannst Dir nicht neue Ideen verordnen oder dich von anderen Ideen entheben. Hole jetzt tief Luft. Du musst nicht mit Mir einverstanden sein. Es ist okay. Es ist nicht Meine Absicht dir Glaubensvorstellungen aufzuerlegen. Meine Absicht ist, dich dichter an Mich heran zu holen und, daher, das Leben höher reichend und mit weniger Mühe zu leben, nicht mit mehr. Ich würde dich gerne befreien, dein Leben zu leben wie du es für richtig hältst. Was hat Theorie eigentlich damit zu tun, wie du dein Leben lebst?

Du magst dir wünschen, dein Denken zu bewahren, wie es ist, und das ist dein Recht und dein Vorrecht. Dass sich deine Ansicht unterscheidet oder übereinstimmt ist deins. Dein Denken musst du nicht Meinem anpassen. Du scheinst bestimmte Denkweisen zu bevorzugen, weil sie dir zusagen, und du magst an ihnen festhalten. Dies ist wie es ist. Ich biete dir Meine Ideen an. Ich schikaniere dich nicht. Du stehst nicht in der Verpflichtung, zu denken, wie Ich denke und zu sehen, wie Ich sehe. Immerhin vermachte Ich dir den Freien Willen.

Gelegentlich sieht es aus, als würdest du lieber an alles Mögliche glauben, als an Mich und was Ich sage. Du darfst auch überhaupt nicht an Meine Existenz glauben! Jeder hat sein eigenes Bild und Verständnis von Mir und ist auch frei zu verwerfen wie Ich die Welt sehe, aus Rücksicht auf etwas anderes. Ich lege keinen Wert auf Zeremonie. Ich schaue nicht nach einer Darbietung von dir. Ich suche, lieber, nach einer Freundschaft, einem Treffpunkt tiefer als Überzeugungen und Meinungsverschiedenheiten, einem Treffpunkt, wo Wir uns jenseits vom Denken treffen und jenseits vom einen oder anderen Winkel. Wir könnten vielleicht sagen, jenseits von Politik, quasi. Wir leben miteinander wo Bewusstheit wächst. Möglicherweise könnten wir dies den vergessenen Garten Eden nennen, wo die Liebe aus sich selbst überfließt, ohne Blick auf die Vielfältigkeit des Denkens.

Was Wahrheit ist, ist Wahrheit, und Wahrheit ist, und Wahrheit ist Über der Gedankenwelt. Meinungen sind wie Farben, die du liebst. Du hast deine Lieblingsfarben. Was auch immer Wir anstreben, Wir leben zusammen in einer Welt, in der Wir uns wünschen ansteigend Freude und Harmonie und Liebe hervor zu bringen, um Einssein auf ewig zu erfüllen.

Wenn es Liebe gibt, wo existieren Uneinigkeiten?

Heavenletter # 5562 – 16.2.2016 Where Consciousness Grows

Wo Bewusstheit wächst

Gott redete …

Es gibt so vieles im Leben und in Büchern, das du nicht mit deiner hohlen Hand greifen kannst, und du möchtest gern mit mir über Leben philosophieren. Oftmals bemühst du dich, Meine Meinung zu ändern, denn du bist sicher, du weißt mehr als Ich es tue, oder du möchtest sogar in Frage stellen, ob Ich überhaupt etwas darüber weiß, wie es ist für dich als Mensch in der Welt.

Du kannst dich an die Idee anhaften, Ich wüsste nichts und dass Ich scheinbar an dir eine Art Betrug verewige. Oder, wenn du nicht so denkst, hast du vielleicht entschieden, dass ein Freund oder jemand, über den du gelesen hast oder den du sprechen hörtest, es besser weiß, als Ich. Selbstverständlich ist alles offen für Interpretationen, allerdings wo hat an Mich glauben mit gängigen Meinungen oder Voten zu tun und solchen kurzzeitigen Sichtweisen? Jeder sucht sich selbst zu Kennen.

Du magst eine Notwendigkeit fühlen, an das zu glauben, was deine Ideen zufriedenstellt. Du magst lieber an Karma glauben, als an Verantwortlichkeit für dein eigenes Leben. Es kann gut sein, du glaubst an Schuld über Unschuld und Strafe im Jenseits über Frieden. Dir gefällt es zu glauben, was du glaubst. Etwas, das nicht in einer Linie ist mit dem, was du glaubst, kann aussehen wie Entweihung oder einfach zu haltlos oder unpassend, um sich damit zu befassen. Auf jeden Fall, mit oder ohne Grund, kannst du fühlen, dass du oder jemand im Leben, der eine überzeugende Meinung vertritt, es besser wissen muss, als Gott. Du magst an anderen Sichtweisen haften und Meine Ideen ungenießbar finden.

Der einzige Weg wie Ideen sich ändern können ist durch sich selbst. Du kannst Dir nicht neue Ideen verordnen oder dich von anderen Ideen entheben. Hole jetzt tief Luft. Du musst nicht mit Mir einverstanden sein. Es ist okay. Es ist nicht Meine Absicht dir Glaubensvorstellungen aufzuerlegen. Meine Absicht ist, dich dichter an Mich heran zu holen und, daher, das Leben höher reichend und mit weniger Mühe zu leben, nicht mit mehr. Ich würde dich gerne befreien, dein Leben zu leben wie du es für richtig hältst. Was hat Theorie eigentlich damit zu tun, wie du dein Leben lebst?

Du magst dir wünschen, dein Denken zu bewahren, wie es ist, und das ist dein Recht und dein Vorrecht. Dass sich deine Ansicht unterscheidet oder übereinstimmt ist deins. Dein Denken musst du nicht Meinem anpassen. Du scheinst bestimmte Denkweisen zu bevorzugen, weil sie dir zusagen, und du magst an ihnen festhalten. Dies ist wie es ist. Ich biete dir Meine Ideen an. Ich schikaniere dich nicht. Du stehst nicht in der Verpflichtung, zu denken, wie Ich denke und zu sehen, wie Ich sehe. Immerhin vermachte Ich dir den Freien Willen.

Gelegentlich sieht es aus, als würdest du lieber an alles Mögliche glauben, als an Mich und was Ich sage. Du darfst auch überhaupt nicht an Meine Existenz glauben! Jeder hat sein eigenes Bild und Verständnis von Mir und ist auch frei zu verwerfen wie Ich die Welt sehe, aus Rücksicht auf etwas anderes. Ich lege keinen Wert auf Zeremonie. Ich schaue nicht nach einer Darbietung von dir. Ich suche, lieber, nach einer Freundschaft, einem Treffpunkt tiefer als Überzeugungen und Meinungsverschiedenheiten, einem Treffpunkt, wo Wir uns jenseits vom Denken treffen und jenseits vom einen oder anderen Winkel. Wir könnten vielleicht sagen, jenseits von Politik, quasi. Wir leben miteinander wo Bewusstheit wächst. Möglicherweise könnten wir dies den vergessenen Garten Eden nennen, wo die Liebe aus sich selbst überfließt, ohne Blick auf die Vielfältigkeit des Denkens.

Was Wahrheit ist, ist Wahrheit, und Wahrheit ist, und Wahrheit ist Über der Gedankenwelt. Meinungen sind wie Farben, die du liebst. Du hast deine Lieblingsfarben. Was auch immer Wir anstreben, Wir leben zusammen in einer Welt, in der Wir uns wünschen ansteigend Freude und Harmonie und Liebe hervor zu bringen, um Einssein auf ewig zu erfüllen.

Wenn es Liebe gibt, wo existieren Uneinigkeiten?

Heavenletter # 5563 – 17.2.2016 What Makes You Love?

Was bringt dich zum Lachen?

Gott redete …

Fröhlichkeit. Füge deinem Leben etwas Fröhlichkeit hinzu. Wirf die Last der Welt weg, die du auf deinen Schultern getragen hast. Möglicherweise schleppst du die Felsbrocken endlos herum. Woher genau bekamst du die Idee, dass die Schwere so stark an dir hing? Na, geschweige denn woher du die Idee bekommen hast, verlasse sie ein für alle Mal.

Gib Verantwortung nicht auf, sondern Besorgnis. Du bist mit Sorge bestens vertraut. Du kennst alle Einzelheiten der Sorge. Hin und her kennst du die Sorge. Du bist wirklich ein Sorge-Experte. Aufs Engste kennst du Sorge. Du hast dir die Sorge so eingeprägt, als ob sie die Antwort auf alles wäre. Sorge ist ein Quälgeist. Seit wann war Sich-quälen jemals gut für irgendjemand? Wann überhaupt schon?

So bitte Ich dich jetzt, leichten Herzens zu werden. Du besitzt eine Anhäufung von Sorgen – nicht um sie zu regenerieren – jedoch um sie aus deinem Weg wegzuräumen. Wenn du willst, kannst du noch mehr Sorgen anhäufen, doch warum um Himmels willen würdest du dies wollen?

Fülle dein Herz in der Weise mit Fröhlichkeit an, wie du es vielleicht gewohnheitsmäßig mit Sorgen tatest. Sorgen gleichen einem Computervirus, welches dich immer mehr nerven wird. Und zwar stopfe dich nicht mit Fröhlichkeit voll. Sei einfach offen dafür.

Denke daran, was du gerne tun möchtest, und das bringt dir etwas Freude. Was bringt dich zum Lachen? Du bist berechtigt zu lachen. Ich frage wieder: Was bringt dich zum Lachen?

Was lässt dich lächeln? Wobei findest du dein Herz glücklich vor? Bei Tieren? Bei Kindern? Während du neben einem See sitzt? Die Frage ist: „Wo findest du ein bisschen Glück auf deinem Weg?“

Was willst du heute beisteuern, das dir auch nur das Glück eines Augenblicks gewährt? Welchen Moment des Glücks kannst du heute deinem Mann oder deiner Frau bescheren? Jedem deiner Kinder? Jedem, den du triffst?

Weshalb dich nicht von Sorgen ablenken? Alles, was du zu tun hast besteht darin, deinen Fokus von „Solche Sorgen“ auf „Ich werde mich auf die Freude konzentrieren“ zu richten.

Ehrlich gesagt, was passierte mit deinem Sinn für Humor? Zumindest könntest du darüber lachen, wie ernst du deine Sorgen nimmst, als ob du deine Lebensweise auf Sorgen gründest, als ob Sorgen dir irgendwann einmal etwas Freude bereiten werden. Unwahrscheinlich.

Ersetze doch deine großen und kleinen Sorgen durch ein Lachen – oder auch zwei. Was dir Freude bereitet, mache es möglich. Beobachtest du gerne den Sonnenaufgang? Du kannst dir jeden Morgen den Sonnenaufgang ansehen. Du kannst ein Foto davon machen und es betrachten. Du kannst ein Zusammentreffen mit dem Sonnenaufgang oder dem Sonnenuntergang oder der Kulmination der Sonne arrangieren.

Hiermit bist du beauftragt, etwas Heiterkeit in deinem Herzen und deinem heutigen Leben zu erregen. Mache es soeben. So wie du im Laden Milch holst, so hole Fröhlichkeit in dein Leben. Du hast zu viele unstete Sorgen gehabt. Du hast dir die falschen Dinge vorgestellt. Stelle dir irgendeine schlichte und einfache Heiterkeit vor, und füge sie deinem Leben hinzu.

Nehme dir vor, dich ausnahmslos jeden einzelnen Tag deines Lebens zu segnen.

Ach ja, die kleinen Sachen. Gewähre sie dir. Gönne dir diese Momente, in denen ein Drängen nach Glück in deinem Herzen entsteht. Überlege dir einige davon. Und dann wirst du spontaner zu ihnen hingezogen, und sie werden zu dir hingezogen.

Berühre einen Baum. Atme frische Luft ein.

Wann war es das letzte Mal, dass du hopstest? Wann war es das letzte Mal, dass du deine Hand betrachtet und sie bewundert hast?

Gehe weiter und mache etwas Törichtes, wenn es das ist, was in dir überhaupt einen Freudenschub bewirkt. Es gibt keine Möglichkeit fröhlicher zu sein und diese Fröhlichkeit nicht an Andere weiterzugeben. Deine Besorgnis wirkte immer ansteckend. Jetzt kein Stirnrunzeln mehr über mögliche Missgeschicke. Freue dich auf das, was dich erfreut, und hole dir mehr davon. Schrittweise ist es gut so. Du musst die ganze Torte nicht auf einmal haben.

Höre gut zu. Dies bedeutet nicht, vor dem Leben auszuweichen. Es bedeutet gelebtes Leben. Mache aus dir etwas Gutes. Bringe Fröhlichkeit.

Heavenletter # 5564 – 18.2.2016 What Lies Beneath The Surface?

Was liegt unter der Oberfläche?

Gott redete …

Viele Meiner Kinder haben alles, was sie in der physischen Welt brauchen – und mehr.

Das könntest du sein. Du hast vielleicht nicht gerade genug von allem, was du deinem Geschmack nach gerne hättest. Ja, es ist eingebaut, dass du mehr und mehr begehrst. Gleichzeitig sollte sich mehr zu wünschen nicht das Gleiche sein wie haben müssen, und dass du deshalb zu einem Star in Unzufriedenheit aufsteigst.

Du hast ein Obdach, du hast zu essen, du hast zumindest etwas Liebe. Du hast nur nicht gerade alles, was du willst von was du willst und wann du es willst, denn deine Ambitionen mögen größer sein als das, was deine Hände erreichen können.

Du magst vielleicht Fisch geradewegs vom Meer, doch lebst du im Inland. Vielleicht ist das, was du wirklich möchtest, zur Küste zu übersiedeln. Es ist eine gute Sache, Wünsche zu haben. Wisse, was es ist, was du wirklich willst.

Es gibt auch viele in der Welt, die weit weniger besitzen als du. Viele, die weniger besitzen als du, sind vielleicht auch zufriedener mit dem, was sie haben. Es ist auch möglich, dass andere mit weniger vielleicht auch großzügiger sein mögen als du gegenwärtig zu fühlen in der Lage bist.

Manchmal seid ihr so begierig danach, etwas auf einem Regal in einem Geschäft zu kaufen – eure Augen werden glasig.

Ihr mögt über und über vor Verlangen sein, mehr zu erhalten. In euren Begriffen entspricht mehr wollen oft mehr brauchen. Geliebte, Wunsch ist eine Sache. Bedürftigkeit ist eine andere. Haben müssen macht euch bedürftig. Bedürftig sein malt kein gutes Bild von euch selbst. Es malt ein armseliges Bild. Bedürftig ist nicht die Art, wie ihr von euch zu denken habt.

Zufrieden zu sein mag sehr wohl ein größeres Bedürfnis sein als alle die Artikel auf deiner Liste.

Keinesfalls bitte Ich dich, deine Wünsche aufzugeben, um nobel zu sein. Ich bitte dich nicht um Opfer. Sicherlich musst du nicht entscheiden, wie wenig du dir selbst geben wirst, um ein Ideal oder irgendetwas zu beweisen. Du musst nicht die mittelloseste Person in der Welt sein. Du kannst dir ein gewisses Umfeld in deinem Leben erlauben. Ich bitte dich nicht darum, gerade über die Runden zu kommen.

Du musst auch nicht eine Myriade physischer Besitztümer haben und zu mehr und mehr Käufen geködert werden. Es gibt etwas Tieferes, nach dem du dich sehnst, jenseits eines Kaufes. Physische Besitztümer können nicht das ersetzen, wonach du dich wirklich sehnst, jedenfalls nicht für lange.

Es gibt andere Bereiche im Leben in der Welt jenseits dessen, was du als nächstes kaufen möchtest. Das allermeiste, was du kaufst, ist ohnehin ein Traum. Du denkst gern, ein neuer Kauf wird der etwas mehr bringen als das konkrete Objekt an sich.

Wenn du Parfüm kaufst, was ist dein Traum? Wenn du ein neues Auto kaufst, was ist dein Traum? Wenn du ein neues Haus kaufst, was ist dein Traum? Wenn du ein Schmuckstück kaufst, was ist dein Traum?

Objekte erfüllen ein flüchtiges Etwas nur für eine gewisse Zeit. Was ist das in eurem Innern, das sagt, ihr müsstet dies haben und ihr müsstet das haben, so als ob sie irgendwie wesentlich für euer Glücklichsein wären?

Geliebte, erinnert euch daran, wenn ihr euch echtes Tafelsilber wünscht, dass jemand es polieren muss.

Im Kaufen an sich liegt eine gewisse Freude für euch, die Wirklichkeit allerdings gibt euch danach nicht allzu viel Freude. Es gibt immer etwas anderes, das ihr ersehnt, um eine Leere in eurem Innern zu ersetzen, das ein neues Objekt nicht erfüllen kann. Was ist das, wonach ihr euch sehnt?

Manchmal ladet ihr euch mehr auf den Teller auf, als ihr wirklich essen könnt.

Der Vorgang, mit einem anderen einen Austausch zu machen, bringt euch näher an etwas, das ihr nicht benennen könnt. Ihr übergebt Geld, und jemand übergibt euch ein Kaufobjekt. Es muss so sein, dass da mehr vor sich geht als auf der Oberfläche. Die Freude liegt im Sport und nicht am Siegespreis.

Einkaufen bereitet euch Vergnügen. Das Vergnügen am Einkaufen ist weit mehr als irgendein Objekt, das ihr mit euch nach Hause nehmen könnt. Was füllt das Objekt für euer Leben aus?

Von welchem tieferen Nutzen versucht euch ein zusätzlicher Kauf zu sein, der er nicht erfüllen kann?

Heavenletter # 5565 – 19.2.2016 Life Like Amber Honey Drilling from a Spoon

Das Leben wie gelber Honig, der von einem Löffel tropft

Gott redete …

Mache dein Leben süß. Mache dein Leben wie gelben Honig, der von einem Löffel tropft. Versüße dein Leben. Mache dich dran, dein Leben und das Leben anderer zu versüßen. Mache das zu deiner Absicht – das Leben mehr als nur genießbar zu machen. Habe deine Absicht, das Leben, deines und das anderer, zu erheben – delikat und ergötzlich.

Strebe nicht mehr einfach nur an, ohne Quälerei durch das Leben zu kommen. Oh nein, das Leben ist dazu gedacht, süß wie Creme zu sein und süß wie Blaubeerkuchen, und süß wie Erdbeer-Teegebäck, süß wie deine Lieblingskekse, warm aus dem Ofen, süß wie Nougat, süß wie deine Träume vom Glück.

Lasse deine süßen Träume an die Oberfläche kommen.

Erhöhe den Einsatz bei deinem Pott von Süße.

Wo du jetzt an dieses süße Vergnügen denkst, beginnt dir da dein Mund nicht wässrig zu werden?

Schaue nie wieder auf die Delikatessen im Schaufenster der Bäckerei des Lebens und denke, sie seien nicht für dich. Alle Süße in der Welt ist für dich. Alle diese Delikatessen sind für dich her geflitzt. Alle die Schätze im Himmel sind für dich.

Dein Leben ist dazu gedacht, aus mehr als alten Brotkrusten zu bestehen. Jedermanns Leben ist dazu gedacht, aus Süßerem zu bestehen, als du dir vorstellst. Selbst wenn du Süßigkeit gescheffelt hast, ist da noch mehr im Begriff, auf dich zuzueilen. Mache dich bereit.

Riechst du die Aromen, wie sie ihren Weg zu dir wehen?

Die Erfüllung deiner Träume ist auf dem Weg zu dir. Die Erfüllung deiner Träume ist die Süßigkeit, nach der du dich sehnst. Alle die süßen Speisen sind bloße Stellvertreter, ein bloßer Wink auf das, was noch kommen wird. Löse den Gürtel dessen, wie viel Güte du in dein Leben zu kommen zulässt. Die einzige festgesetzte Menge ist die Menge, die du festsetzt. Ziehe die Dachsparren hoch. Öffne das Dach. Öffne die Türen, Öffne die Fenster. Heiße all das Wunder willkommen, das auf dem Weg zu dir ist.

Richte dich selbst aus. Sei bereit dafür. Sei bei jedem Anzeichen jubilierend. Immer mehr Süße ist auf dem Weg zu dir. Mache dich bereit. Werde auch nicht ungeduldig. Schau einfach weiter vorwärts. Ja, schmecke die Süße im Voraus. Große Fülle ist auf dem Weg zu allen, Fülle vielfacher Art.

Die Welt, die du dir gewünscht hast, steht vor der Tür.

Hü. Sei empfänglich. Lächle. Du wirst nicht in der Lage sein, der Süße, die auf dem Weg zu dir ist, zu widerstehen. Sie wird auf dich zueilen. Du wirst einen Ansturm von Freudenbotschaften erhalten. Du wirst platt sein vor Freude. Halte deine Augen offen für das, was im Begriff ist zu kommen. Das Glück gehört dir. Es ist für dich bereitgestellt. Sei bereit.

Sei geduldig und du wirst glücklich sein. Sei schlecht drauf und du könntest das Glück verscheuchen.

Wie wirst du dich fühlen, wenn das Glück auf seinem Weg zu dir herbeieilt? Fühle dich jetzt so. Fühle dich im Voraus bereichert. Heiße es willkommen. Mache dich bereit dafür. Akzeptiere die Geschenke, die gerade eben auf dich zu sausen.

Beziehe alle deine fünf Sinne ein. Sei bereit für die ersten Anzeichen. Hören könnte zuerst kommen. Oder sehen. Oder ein Geschmack in deinem Mund. Ein Duft. Eine Empfindung auf deiner Haut. Und du hast vielleicht auch einen sechsten Sinn für alle diese Herrlichkeit, die auf dem Weg zu dir ist.

Streite und debattiere nicht mit deinem Glück. Gehe nicht zur Vergangenheit zurück, als ob die Vergangenheit das sei, was dich ausmacht. Grummle nicht: „Nun, alle diese Süße ist vorher nicht zu mir gekommen. Grummel, grummel.“ Sei nicht argwöhnisch oder skeptisch. Warum um alles in der Welt würdest du das wollen?

Wenn du großes Glück willst, begrüße es. Lass dein Glück nicht durch ein Kreuzverhör gehen oder bringe es auf den Zeugenstand in einem Gerichtssaal. Tyrannisiere Segnungen nicht, warum sie nicht schon früher gekommen sind.

Was auch immer du tust, spiele auch nicht den Unbeteiligten. Breite deine Arme einfach weit aus und hüpfe vor Freude und freue dich an deinem großen Glück, wie es auf seinem Weg zu dir herbei eilt.

Heavenletter # 5566 – 20.2.2016 The Island Named Earth

Die Insel, genannt Erde

Gott redete …

Dieser Moment vor dir, gemessen in der Illusion der Zeit, ist diese Sekunde da und die nächste vergangen, um niemals wiederzukommen. Der relative Moment kann nicht gedehnt werden. Es kann nicht verkürzt werden, gleichwohl wird er abhängig vom Individuum als kurz oder lang angesehen. Zeit hat einfach nicht Die Tiefe Der Unendlichkeit. Zeit ist ein schnelltrocknender Lack.

Zeit ist in Fahrt. Im Rückblick rast die Zeit dahin, obgleich Zeit auch den Anschein eines Zeitverschwenders gehabt haben konnte, der Nichtsnutz.

Stell dir vor, Meine Kinder nehmen es ernst, dass sie sich inmitten von sprudelnder nicht-existenter Zeit befinden, mal hierhin, mal dorthin gepeitscht, gewissermaßen von der Zeit als Geisel genommen, als ob die Zeit alle Karten halten würde und als ob du, ein Kind Von Mir, bei dem Spiel, das die Zeit spielt, nur verlieren könntest.

Was für ein Paradies wäre es, wenn du ohne den Ärger sein würdest, in dem die Zeit dich hält. Es stimmt nicht, dass die Zeit voranschreitet, doch wie real scheint die Zeit mit ihren Anforderungen an dich doch voranzuschreiten.

Jenseits von Zeit existiert ebenfalls. Jenseits des Konkreten. Jenseits aller Regeln und Verordnungen, welche die Zeit eingerastet hat. Jenseits der Maske von Zeit liegt eine Mächtige Unendlichkeit – dein wirkliches Ding.

Was ist Wahrheit, Geliebter, Geliebte, denn anderes als Unendlichkeit? In Der Unendlichkeit können Wir nur Eins sein. In Der Unendlichkeit nimmt nichts irgendetwas von Unserem Sinn Des Einsseins weg.

Es existiert nicht einmal die Möglichkeit von weniger oder mehr. Die Welt ist eine Fata Morgana von großen Ausmaßen. Dies ist ein von Zeit und Raum hervorgebrachter Trick.

Niemand Auf Erden ist für das Akzeptieren des Meisterzauberers Zeit zu tadeln. Zeit, dieser Hypnotiseur von weltweiter Fähigkeit und Ruhm, ist ein Meisterzauberer von verblüffenden Ausmaßen. Du stümperst in der Zeit, während die Zeit dich verwirrt.

Ich spreche über Zeit, als ob Zeit ein massives menschliches Wesen wäre, das an dir und den Massen einen Betrug immer während fortsetzt. Die Illusion der Zeit ist nicht mehr ein Halunke als Gebirge und Meere und heiß und kalt sowie nah und fern und alles andere, das du durch deine Sinne erfährst, ebenso wenig sind deine Sinne dafür zu bemängeln, dass die Sinne sind, die dich mit der äußeren Welt Der Erde verbinden. Es existiert mehr als das Physische.

In der vergänglichen Welt, in der du lebst, gibt es solch große Schönheit und allwaltende Liebe. Die Erde ist großartig und ein Wunder, und sie ist für einen bedeutenden Zweck da. Sie dient der Menschheit. Sie leistet einen großen Dienst. Sie dient dir. In Begriffen der Welt können wir über die Intrigen der Welt streiten in vollem Wissen, dass die Welt auch die Segnungen birgt, die nicht an die hinterlistigen Intrigen angeschlossen sind. Die Welt ist eine große Ressource, die auch dir demütig alles von ihr anbietet.

Die Welt wurde dir gegeben, auf dass du dich über die Welt erhebst. Die Welt hält viel für dich zum Bewundern und Nutzen ziehen bereit. Ich habe diese Welt erschaffen, und ich habe sie schön für dich gemacht und ungeachtet ihrer Maskenspiele voll der Essenz von Liebe.

Die Welt ist wie eine Insel, auf der ihr euch selber findet. Die Insel wurde bevölkert. Du gehst deinen Weg auf dieser Insel so gut wie du es eben weißt.

Ich versuche, dich mehr über das Walten Meiner Gott-gemachten Insel, auf der du gegenwärtig lebst, ins Bild zu setzen. Liebend gerne würde ich dich über das gesamte Maskenspiel von Zeit und Raum und ihrer Bestandteile ins Bild setzen. An Der Erde, auf der du lebst, ist offenkundig mehr dran als das Auge sehen und das Ohr hören kann.

Die Insel Erde wird ein Planet genannt, etwas wie ein Planetarium, das du besichtigst. Die Erde ist nur ein Teil des Mysteriums, in dem du dich findest. Du hast hier viele und große Gelegenheiten. Eine der großen Gelegenheiten ist, jenseits dessen zu sehen, was sich geradewegs vor dir befindet, somit wirst du die Höhen anpassen und einen größeren Horizont erreichen, dem du dich seit langem schon annäherst.

Heavenletter # 5567 – 21.2.2016 The Sought-After

Das Begehrte

Gott redete …

Manchmal bist du hungrig, doch du weißt nicht, was es genau ist, worauf du hungrig bist. Du könntest an Schokoladenpudding denken. Du magst Schokoladenpudding, aber Schokoladenpudding ist vielleicht nicht das, was dich heute zufriedenstellt. Du könntest an Bananencremetorte denken, aber das ist es auch nicht. Du kannst alle deine Lieblingsdesserts durchgehen, und nicht eines davon könnte dein Verlangen, von dem du beherrscht bist, befriedigen, so dass du sagen könntest: Genau das ist es! Eine Geschmacksrichtung fehlt heute, doch du weißt nicht, welche es sein könnte.

Du kannst vielleicht spüren, dass insgesamt etwas von deinem Leben fehlt, und du verstehst nicht, was es ist. Du fängst an zu fühlen, dass es nichts gibt, was dich zufriedenstellen wird, oder wenn es etwas gäbe, was dir genügen würde, du seinen Namen nicht kennst. Du bist dir unsicher, dass dieses tief und zutiefst verborgene Verlangen besteht, und wenn es existiert, ist es auf dieser Ebene der Existenz vorhanden, und darüber hinaus, besteht es für dich?

Jedoch alles, was du auf dieser Ebene des irdischen Daseins siehst, kommt von irgendwo Tieferem her. Alles Köstliche hier wurde von einem tieferen bzw. höheren Ort als der Erde angebahnt. Das Leben selbst ist nicht wirklich aus Staub gemacht. Es entstammt einem Wesenskern. Es formte sich aus einem Samen, der von Tieferem als dem Erdboden ausging. Achte einmal auf die Gemeinsamkeit, die die englischen Worte Boden und Seele – soil und soul – teilen. Unabhängig davon entspringt es dem subtileren Unsichtbaren, dass all das Sichtbare gesehen werden kann.

Es gibt immer noch mehr, dass du bisher nicht gesehen hast. Eventuell ist es bisher noch nicht ans Licht gekommen, oder du hast es bis jetzt einfach nicht gesehen. Es ist überaus möglich, dass dein namenloses Bedürfnis die unsichtbare Welt finden wird.

Größtenteils, aber nicht immer, ist da ein Sehnen, eine Art Suche, bevor du das findest, wonach du suchst. Manchmal natürlich kannst du gerade über etwas Wunderbares stolpern, was dich begeistert. Immerhin warst du irgendwie Wegbereiter, oder der Weg wurde für dich bereitet. Du erkanntest nicht was du wolltest, bis es für dich stimmig war, woselbst du es sahst. Es könnte, von dir unbemerkt, dort immer gewesen sein.

Was immer du suchst, egal wie deutlich oder undeutlich, dein Streben kommt von innen. Wenn du über einen 5-Karat-Diamant tänzelst, darfst du wissen, dass das gleiche Karat-Gewicht und der gleiche Glanz in dir sind. Innerhalb von dir gibt es eine Diamantenmine von gleicher Brillanz. Du bist das Licht Deines Eigenen Lebens.

Bezüglich deiner bewussten Suche nach einem fundierten Wohlergehen außerhalb von dir in der Welt – wie etwa eine lang andauernde Romanze, eine fabelhafte Karriere, Beifall von der Welt etc. – das alles kannst du wohl in der Welt finden, doch die Schatztruhe des Glücks findest du schon immer in dir liegend.

Hingegen, wenn deine unmittelbaren Träume und Wünsche und selbst das Stillen des Hungers noch nicht erfüllt werden, sollst du nicht denken, dass ausbleibende Realisierung irgendeine Art von Kennzeichen gegen dich bedeutet. Sie kann alles Mögliche bezeichnen – oder auch nicht. Gleichwohl kommt die Sehnsucht aus dem Inneren von dir, und die Antwort liegt genauso in dir. Du verstehst, dass es eine heikle Angelegenheit ist, dein Herz auf dein Begehren eingestellt zu haben, und dann untröstlich zu sein, wenn du feststellst, dass du immer noch mit leeren Händen dastehst.

Dass du dich nach Gold sehnst und alles Gold in dir hast, heißt nicht, dass

du das Gold haben musst, und es jetzt haben musst, und es eingepackt wurde und deinem Wunsch gemäß überbracht wurde. Erkenne den Unterschied zwischen Notwendigkeit, haben zu wollen, absolut haben zu müssen, und am oberen Ende der Skala, zu empfangen.

Denke niemals, dass die Welt dir etwas schuldet. Dein Glück ist unabhängig davon, ob deine Wünsche erfüllt werden, oder ob sie in der Art und Weise deiner Vorstellung entsprechen. Wohl kannst du ein Prinz sein, und doch ist deine Prinzessin noch nicht gekommen. Es ist nicht die Angelegenheit von irgendjemand, den Segen deines Glücks zu verwirklichen. Du bist für dein Glück zuständig, mit oder ohne deine Prinzessin. Alles, was für dein Glück nötig ist, liegt in dir, ob es dir nun die Welt schnell genug oder fürstlich genug oder gar nicht bringt.

Das Begehrte ist nicht der fehlende Schlüssel zu deinem Glück.

Heavenletter # 5568 – 22.2.2016 And If All Your Wisches Do Not Come True

Und falls nicht alle deine Wünsche wahr werden …

Gott redete …

Um glücklich zu sein, musst du nicht alle deine Wünsche erfüllt bekommen. Lies noch einmal, was ich gerade gesagt habe. Höre dem zu. Du kannst auch glücklich sein, ohne dass deine Wünsche erfüllt wurden.

Es hat den Anschein, dass ihr, meine Geliebten, die allermeiste Zeit Glücklichsein gleichsetzt mit dem Erhalten von dem , was ihr wollt. Zu oft setzt ihr Unglücklichsein mit dem Nicht-Erhalten von dem gleich, was sich euer Herz wünscht und womit ihr gerechnet habt. Ihr werdet sauer oder regelrecht ärgerlich. Ihr habt das Gefühl, das Leben habe kein Recht, euch so zu behandeln. Ihr interpretiert das Leben als einen persönlichen Affront.

Sicherlich rührt der Ursprung momentaner Freude daher, dass eure zum Ausdruck gebrachten Wünsche wahr werden und manchmal vielleicht von noch mehr Wundern begleitet werden, als wonach ihr zu bitten gewagt hättet.

Geliebter, Geliebte, wenn du dein Leben in Abhängigkeit davon lebst, dass das Leben sich nach dir richtet, dann lebst du dein Leben in Abhängigkeit von glücklichen Belohnungen ebenso wie von Enttäuschungen. Und so fühlst du dich unvorhersehbar einmal ganz oben und einmal ganz unten. Auf diese Weise scheint dein Glücklichsein an- und abgeschaltet zu werden. Du bist derjenige, der es an- und abschaltet. Beschuldige nicht das Leben.

Möglicherweise hast du dein ganzes Leben lang gedacht, dein Glück wäre von äußeren Ereignissen abhängig. Das Leben ist dabei, dir viele willkommene Geschehnisse in deinem Leben zu geben, dennoch gibt es in dir tiefere Ressourcen und an deinem Leben ist mehr dran als Erwartungen deiner Überlegenheit.

Du musst von Enttäuschungen nicht so erschüttert sein. Du kannst anpassungsfähig und, nun ja, gut gestimmt über das Leben sein, so wie es dich erreicht. Du musst, was auch immer dir das Leben darreicht, nicht so himmelhochjauchzend oder am Boden zerstört sein.

Dein ganzes Leben muss nicht davon abhängen, dass dein Wille geschehe. Selbstverständlich liebst du es, wenn deine Träume wahr werden, aber dein Leben hängt nicht von den Winden ab, die wehen. Wie auch immer sich das Leben zeigt, ist es doch immer noch Leben, und das Leben ist gut.

Schließe einen Vertrag mit dem Leben ab, der besagt, dass du alle Fähigkeiten dazu besitzt, deinen Weg durch alle Arten von Gewässern zu steuern. Dein Leben, wie auch immer es sich zeigen mag, muss nicht zu solchen Extremen gehen, wie du es gegenwärtig wahrnimmst.

Bewege dich vorsichtig durch die Untiefen hindurch. Ressourcen in dir selbst erhalten die Gelegenheit, sich nach vorne zu erheben. Du musst dich von Ereignissen in deinem Leben gar nicht erst so einschüchtern lassen. Du bist imstande, das Leben in deinem Schritt zu nehmen, unabhängig davon, was du aus dem Leben machst.

Was auch immer geschieht, du hast immer noch die täglichen Freuden. Genieße es, dass du auf Der Erde am Leben bist. Du musst von dem, was im Äußeren passiert, nicht so hingerissen überrollt werden. Du hast mehr als zwei Auswahlmöglichkeiten zwischen geliebt und nicht geliebt zu werden, zwischen drinnen und draußen, stark oder schwach. Du kannst ein größeres Repertoire haben.

Es wird eine Zeit kommen, zu der du zu dir selbst sagen kannst: „Warte mal. Ich erinnere mich an Gott. Ich kann ein guter Sportler sein und mein eigenes Kanu paddeln. Was macht es, wenn ich raue Gewässer erreiche. Ich trage mein eigenes Glücklichsein in mir. Mein Boot kann hin und her gestoßen werden, ich aber bleibe standfest. Ich denke nicht mehr, dass ich die Welt in Ordnung bringen soll.“

Glücklichsein ist nicht länger eine Sache aufs Geratewohl, denn jetzt trägst du dein eigenes Glücklichsein in dir. Heftige Stöße bringen dich nicht mehr durcheinander. Emotionale Stürme tangieren dich nicht mehr so, wie sie es einst taten.

Stärke entsteht aus sich selbst heraus von deinem Inneren her. Du schätzt das Leben wert, ob in Krankheit oder Gesundheit, und erfreust dich an wilden blauen Ferne. Du bist ein liebenswürdiger Gast des Lebens auf Der Erde. Du bist, komme was wolle, inmitten des Lebens und du presst allen Saft aus ihm aus. Du brauchst das Leben nicht anzusehen, als wäre es ein Gegner, der kein Recht hat, mit der zusammenzustoßen. Jetzt ist es Zeit für dich, nobel zu sein.

Du verstehst, diese Veränderung in der Wahrnehmung kommt nicht durch Bemühen. Dies ist kein Versuch, eine gute Show zu veranstalten.

Du hast nunmehr Gewahrsein dessen, was Gott ausgearbeitet hat.

Du fängst an, dein Leben und dich selbst in einem anderen Licht zu sehen. Du bist eine gesegnete Seele, um hier auf der Erde zu sein. So oder so, ob du dir das Leben wünschst oder ob du es dir nicht wünschst, – das Leben ist lebenswert. Und somit mache dir, anstelle zu protestieren, das Leben zunutze. Du bist kein Miesepeter. Du bist in Begleitung von Engeln, und dein Herz bricht in Licht aus, denn du bist Licht.

Heavenletter # 5569 – 23.2.2016 Listen, Beloveds

Hört, Geliebte

Gott redete …

Ich sage, dass ihr die Liebe Meines Lebens seid. Ihr jedoch, mögt Meine Absichtserklärungen nicht ernst nehmen. Ihr mögt abstreifen wollen was Ich sage. Ihr mögt abschütteln wollen was Ich sage als ob, was Ich sage nicht bemerkenswert ist. Jedes Wort das Ich sage ist wahr, und Ich meine jedes Wort das Ich sage. Ihr seid es der Mich nicht hört, und es seid ihr die Mir nicht glauben und die nicht an Mich glauben. Ich glaube an euch mit all Meinem Herzen.

Ihr könnt nicht sehen wie Ich euch wohl lieben kann, während Ich nicht an eure Vorstellungen und Wunschbilder heranzureichen scheine, wie ein Liebender Gott aufzutreten hat. Ich entspreche nicht ganz euren Maßstäben. In Bezug auf eure Maßstäbe, würde ein Echter Gott euch nie im Stich lassen. Ein Echter Gott würde insgesamt Leiden verhindern. Niemand würde leiden. Es würde keinen Verlust von geliebten Menschen geben. Es würde keinen Verlust geben von allem, was ihr behalten wolltet.

Ihr würdet wählerisch vorgehen, entsprechend euren Vorlieben an einem bestimmten Tag. Was wäre euer Plan für andere, Geliebte? Hättet ihr es alles ergründet? Gäbe es keine sterbenden Körper, was tätet ihr mit dem Überschuss? Was tätet ihr mit denjenigen, die verstümmelt sind oder in Schmerzen? Hättet ihr ein Naturgesetz für diejenigen, die euch zusagen und ein anderes Naturgesetz für die, die ihr für unwürdig oder entbehrlich haltet?

Wenn ihr die Kontrolle über die Schöpfung übernommen hättet, glaubt ihr, ihr hättet jedermanns billigende Zustimmung? Wie lange denkt ihr würde es sein, bevor ihr mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt würdet?

Geliebte, mit all Meiner Liebe für euch, all Meiner Verehrung, aller Freude in euch, aller Freude auch in eure Widersprüchlichkeit, in eure Dummheit, in eure Kurzsichtigkeit, in eure Widerstände, eure Sturheit, eure Schicksalsergebenheit, in eurem Hin- und Herüberlegen, in all eurem Umherirren, in all eurem alten Mustern Folgen, an denen ihr festhaltet, sogar wenn ihr diese alten Muster nicht eingesteht oder gar wahrnehmt, mit denen ihr eurem vermeintlichen Untergang entgegengeht während ihr anderen die Schuld gebt oder gar Mir, für die Nöte deren Direktor ihr seid.

Wie ist es für Mich möglich, euch oder Mir zu verzeihen, wenn Ich euch mit Meiner allumfassenden Liebe betrachte und Ich nichts sehe, um euch dafür zu verzeihen? ich nehme keinen Anstoß an erster Stelle.

Das Leben ist nicht direkt eine Lehrstunde, aber hier ist es, wo ihr eure Vertrautheit mit dem Leben gewinnt und euren Weg um die Erde herum findet. Hier erlangt ihr Lebensweisheit. Wie schnell oder langsam hängt von eurer Offenheit ab. Je offener ihr dafür seid weiser zu werden, desto schneller seid ihr. Ihr werdet weiser wenn ihr nicht festhaltet an eurer gegenwärtigen Wahrnehmung von euch selbst als jemand der alles weiß. Manchmal, meine Lieben, schießt ihr wirklich den Vogel ab.

In dieser gegenwärtigen Phase der Entwicklung, bestehen zu viele Meiner geliebten Kinder darauf den Durchblick zu haben. Dies kann nicht nur jeden anderen betreffen, sondern könnte euch ebenso einschließen.

Zu viele Meiner Kinder klammern sich an der absonderlichen Idee fest, dass sie immer fehlerlos sind wenn ihr Recht haben von der Wahrheit am weitesten entfernt sein mag! Es ist sogar möglich dass ihr Anspruch hättet auf einen Pokal wegen Festhaltens an einer Rekordzahl von Fehlannahmen! Duzenden! Vielleicht Tausenden!

Wenn ihr alles besser wissen müsst, bitte denkt daran, dass ihr Meine Geliebten Besserwisser seid! Ich schließe euch fest in Meine Arme unabhängig davon wie ihr an Nichtwissen fest haltet.

Ich bin Unveränderlich. Wenn ihr im Gewahrsein wachst, werdet ihr in Wahrheit sein und werdet unveränderlich in eurer Wahrheit bleiben immerdar.

Bis dahin, ist es klüger offen zu sein und im Stande zu sein zu bekennen, dass ihr noch nicht so viel wisst wie ihr möchtet.

Hört, Geliebte.

Heavenletter # 5570 – 24.2.2016 Believe in Your Own Worth

Glaube an deinen eigenen Wert

Gott redete …

Du bist alles Goldes im Königtum würdig. Du bist es dadurch, dass du auf dieser Erde geboren wurdest. Du bist alles Guten und aller Gnade wert, einfach weil es in diesem Augenblick richtig ist. Die Welt sieht dich nicht immer so, wie du wirklich bist, noch leistet die Welt dir immer gute Dienste. Du erhältst nicht unbedingt das, was gerechterweise deines ist.

Die Sache ist die, sich nicht hinter dem zu verschanzen, was du einmal erhalten hast, als ob dies für immer gelten würde. Sammle mehr Pluspunkte als dir gegeben wurden. Bahne dir jetzt deinen eigenen Weg ins Glück und rücke das in den Mittelpunkt, was immer deines war – dein Platz an der Sonne.

Halte dich nicht an das, was für dich einmal festgestellt wurde. Der Wert war nicht hoch genug angesetzt, keineswegs hoch genug. Du nun, du kannst demütig sein und dir gleichzeitig deines Wertes bewusst sein. Die Demut weiß wirklich um deinen Wert. Dann hast du so viel Vertrauen in deinen Wert, dass du dich nicht an die erste Stelle setzen oder dich eine oder zwei Stufen höher einschätzen musst. Es genügt, dass du deinen Wert kennst. Den bist solide genug, anderen ihren Anteil zu geben. Du brauchst nicht viel Aufhebens von dir zu machen. Du siehst zu, mehr Punkte zu verteilen als zu empfangen. Du benötigst nicht länger irgendwelche Zeichen. Du brauchst nicht verehrt und geschätzt zu werden. Niemand muss dir deinen Wert noch länger beweisen.

Ich kenne deinen Wert. Du bist derjenige, der seinen Wert kennen muss. Erkenne deine guten Eigenschaften, und du wirst dich an der Welt und an jedem darin erfreuen. Was für eine Befreiung ist es, dich nicht mehr beweisen zu müssen. Immer musstest du dich beweisen. Deshalb bestandest du darauf, dass andere dich anerkennen, so konntest du an deinen eigenen Wert glauben. Glaube es. Vertraue nun deinem Wert.

Wie viel großzügiger und liebevoller scheinen andere erstaunlicherweise zu sein, indem dir dein eigener Wert klar wird. Was in deinem Leben fehlt, ist dein Selbstwertgefühl. Die Würdigkeit liegt bei dir. Du besitzt sie. Ich gab sie dir. Verstehe deinen eigenen Wert, und das Leben ist lohnenswert. Erkenne deinen eigenen Wert, und du liebst das Leben und führst der Welt und dir selbst mehr Leichtigkeit zu.

Wir sprechen jetzt eben nicht von Selbstüberschätzung. Du musst dich nicht selbst überschätzen. Du musst dir nicht schmeicheln. Du gehörst hierher auf die Erde. Du bist hierfür vorgesehen. Du bist vorgesehen für den Raum, den du einnimmst. Ich spreche in dem Sinn, dass du das dir nicht verdienen musst. Dafür bist zu geboren, und es ist deines. Das bedeutet nicht, dass du ein Bettler um Liebe und Respekt sein sollst. Du bist hier auf Erden, um lieben zu lernen und dich selbst zu respektieren.

Es war einmal, da warst du machtlos. Du bist nicht länger machtlos. Wie kann eines Meiner Kinder sich selbst verleugnen? Machst du Fehler? Es spielt keine Rolle. Du wirst missverstanden? Es macht nichts. Erkenne dich selbst.

Erkenne was Ich erkenne, denn was Ich erkenne, ist die Wahrheit über dich. Dein Leben kann scheinbar einem Trümmerfeld gleichen, aber ein Scherbenhaufen kann nie die Wahrheit von dir sein. Ein Durcheinander kann nur an der Oberfläche herrschen, und die Oberfläche ist nicht das, was du bist. Du dürftest nicht wissen, wie ein heimlicher Blick auf deine DNA zu werfen ist, und du musst es auch nicht. Meine DNA ist ein legitimer Teil von dir.

Du entstammst dem Adel.

Auf alle Fälle erweitere gerade jetzt deine Vision der Welt und von dir. Du bist hier, um zu entfalten.

Heavenletter # 5571 – 25.2.2016 What Limit Do You Set on the Expansion of Your Heart’?

Welche Grenze setzt du der Ausdehnung deines Herzens?

Gott redete …

Betrachte dein gegenwärtiges Leben als eine Vorschau, die herauskommt, bevor der Film in den Kinos erscheint. Dein gegenwärtiges Leben ist eine Vorschau auf die Zukunft, allerdings handelt es sich eher um Szenen eines alten Films. Von hier an, von genau jetzt – das ist es, von wo aus du startest. Von hier beginnt dein neues Abenteuer. Du hast, ob auf lange oder kurze Sicht, ein Ziel im Kopf. Jetzt ist der Startplatz und die Zeit, zu der du deinen nächsten Flug nimmst. Mache dich auf zu den Regionen, die du dir wünschst.

Wo du dich jetzt befindest, ist ein Vorspiel. Jetzt ist dein Startpunkt. Das Jetzt ist nicht eine Ansammlung der Vergangenheit, an der du festzuhalten hättest. Ebenso wenig hat die Vergangenheit an dir festzuhalten. Dies hier ist, von wo aus du anfängst. Hier ist es. Genau hier ziehst du den Pfeil des Lebens zurück und zielst auf das, was du willst.

Du redest die Vergangenheit nicht weiter schlecht, selbst wenn sie dir noch vor einer Minute nicht gefallen hat. Die Vergangenheit hat dich hierher gebracht, um neu zu starten.

Vielleicht möchtest du eine Geschichte erzählen, wie dich die Welt und ihre Bewohner nicht richtig behandelt haben. Komm jetzt, ohne auf die Vergangenheit oder irgendjemanden aus ihr, der dir missfallen hat und dir gegenwärtig missfällt, herumhacken zu müssen. Lass sie los. Lass dein Missfallen los. Warum immer wieder dieselbe Leier über die Vergangenheit vorbringen?

Wenn du den Mund aufmachen musst, dann sprich über die Segnungen, die dir zuteil wurden. Wenn ich in Begriffen der Welt sprechen darf, meine Lieben, dann mag es sein, dass ihr ebenfalls noch nicht die Vollendung seid.

Wenn du genervt bist, bist du genervt. Vielleicht hast du wirklich etwas, um darüber genervt zu sein. Und dennoch, warum solltest du deinen Unmut kundtun? Verbringe Tag für Tag ohne eine einzige Beschwerde. Du kannst es.

Gehe weiter.

Was Leute sagen oder tun, ist eine Sache. Was Leute dir in deinem Herzen bedeuten, ist eine andere.

Liebst du deinen geliebten Hund wegen blauer Bänder, die er gewinnt? Es gibt in jedem etwas Tieferes zum Gernhaben und in dir selbst für dich etwas Tieferes zum Lieben.

Welche Grenze ziehst du deinem Herzen?

Wie wäre es, wenn du Verstimmung aufgibst? Worüber würdest du dann sprechen? Was hättest du zu sagen? Denke an ein anderes Thema.

Habe gute Sachen zu sagen. Und sage sie. Du brauchst das ganze Drama nicht wirklich, und du musst dich nicht wirklich als ein Opfer identifizieren, ebenso wenig bist du ein Löwenbändiger im Zirkus, der anderen genau lehrt, wie sie sich zu verhalten haben, um dir genehm zu sein. Wer sagt es, dass jedermann dir genehm sein müsse?

Könnte es vielleicht sogar sein, dass du etwas von der Person vor dir zu lernen hast?

Seit wann hat dein ganzes Leben ein Drängen zu sein, jedermann so umzumodeln, dass er dir genehm ist?

Wenn die die Verkörperung der Perfektion bist, vielleicht mag dann ein Teil deiner Perfektion sein, dass du die Menschen respektierst, so wie sie sind? Vielleicht magst du sie sogar. Vielleicht schätzt du sogar ihre Unvollkommenheiten und Eigenarten. Es ist möglich, diejenigen um dich herum zu mögen und sich an ihnen zu erfreuen, gerade so wie sie sind. Lasse zum einen das Denken los, andere würden es dir schulden, anders zu sein als sie sind.

Dass ich anrege, dass du diejenigen um dich herum akzeptierst und nicht versuchst, sie zu ändern oder zu verbessern, bedeutet nicht, dass du liebend gerne Zeit mit ihnen verbringen müsstest. Kehre niemandem den Rücken zu, gleichwohl bist du nicht verpflichtet, dein Leben mit dem Versuch zu verbringen, dich wohlzufühlen, wenn und wo du es nicht tust.

Zum anderen, meine geliebten Gedemütigten, tretet zurück. Verlangt nicht so viel von euch. Atmet durch. Lasst euer Bestreben los, die Welt nach eurem Bild zu gestalten.

Heavenletter # 5571 – 25.2.2016 The Field of Life Where Dreams Come True

Das Feld des Lebens, wo Träume wahr werden

Gott redete …

Es gibt ein Feld, das du durchwanderst. Wir durchwandern es gemeinsam, du und Ich. Es wird Leben genannt, dieses Feld. Es ist ein endloses Feld von vielen Farben und Beschaffenheiten. Nichts ist abgängig von diesem Feld. Es ist ein Feld aller Möglichkeiten, wo Träume wahr werden, und gleichwohl, für eine gewisse eingebildete Zeit, manche Träume nicht oder nicht schnell genug wahr werden bzw. nicht auf die Weise, in der du dir ihre Verwirklichung ausmalst. Doch was macht das schon, denn dies ist Das Feld Des Lebens. Das Feld Des Lebens schreitet auf seine eigene Weise voran.

Dieses Feld Des Lebens in Der Welt geht in viele Richtungen. Es hat keinen Boden, dieses Feld, und es gibt keine Decke. Sowohl in der manifesten Welt als auch Im Göttlichen ist das Leben unbegrenzt, auch wenn in der Welt Grenzen aufzutauchen und mit einer lauten Stimme zu dir zu brüllen scheinen. Grenzen haben keine Substanz. Grenzen sind das, was du Grenzen nennst. Du pickst Grenzen heraus auf die Art, wie du Kirschen pflückst.

Du zeichnest Behälter und nennst sie Grenzen. Die Wirklichkeit von gezeichneten Linien beläuft sich auf gezeichnete Linien, mehr nicht. Was du real nennst, ist kaum Die Wahrheit. Du nennst Grenzen real und etablierst dadurch Grenzen und unterwirfst dich ihnen, oder zumindest weichst zu zurück und entschuldigst dich dafür, dass du an sie gestoßen bist.

Grenzen sind wie andere Götter, die du vor Mich stellst, denn du glaubst an diese hastig-gezeichneten oder überlieferten Grenzen. Grenzen sind instabil, wackelig, unausgewogen, kippend, zersplittert, du aber glaubst an Grenzen und bereitest ihnen einen Altar. Unsichtbare Grenzen werden errichtet und sind alles, was du sehen kannst. Dein Geist treibt dich. Von all dem, was in der Welt heilig ist, sind Grenzen nicht eines davon. Genug davon, Grenzen zu nähren und zu verehren. Verehre stattdessen Freiheit und Grenzenlosigkeit.

Tolle herum. Lämmer Gottes, tollt herum. Lämmer brechen durch das Leben und sind an jedem herumtollenden Moment des Tages froh. Es gibt keine Grenze für das Herumtollen der Lämmer. Lämmer halten nicht an vorgefassten Meinungen fest, so wie ihr es tut. Sie sehen Freude.

Ihr auf der anderen Seite mögt mit großen Schritten vorangehen oder eure Füße nachschleppen. Wie auch immer, ihr glaubt mehr an Grenzen als dass ihr an Mich glaubt – oder vielleicht an Freude. Grenzen erscheinen euch real, Meine Gegenwart dagegen erscheint euch vielleicht nicht real. Ihr mögt euch von Grenzen umgeben fühlen die euch wiederholt sagen: „Du kannst bis hierher gehen und nicht weiter. Bleibe jetzt stehen. Weiche zurück. Stoße deinen Kopf nicht gegen eine Steinwand.“

Geliebte, ich errichte keine Steinwände. Ich bitte euch nicht, euren Kopf gegen eine Wand zu stoßen. Das wird euch Kopfschmerzen bereiten. Es gibt einen anderen Weg, und ihr habt ihn übersehen, so verbunden ward ihr mit der Idee von Grenzen. Es gibt immer einen anderen Weg. Und dieser andere Weg ist, wenn du auf andere Weise siehst, eine magische Tür.

Etwas zu erreichen ist leicht, nicht anstrengend. Höre auf, die Stirne zu runzeln. Höre auf, dich so hart zu bemühen. Höre auf zu sagen, das Leben sei hart. Höre auf zu sagen, das Leben gehe nicht deines Weges. Genau das ist es nämlich, das Leben geht tatsächlich deines Weges. Fahre fort, Dem Leben zu erzählen, dass es hart oder sogar unmöglich sei, und das ist es, wonach dein Leben aussehen wird.

Wenn Ärger in dein Leben hereinrutschen kann, dann kann das die Erfüllung deiner Wünsche ebenso tun. Genau genommen liegt der Erfolg unter der Oberfläche. Doch sobald du siehst, wo sich der Erfolg herumtreibt, sobald du es erkennst, heiße ihn willkommen, bringe ihn nahe zu dir, das ist offensichtlich. Deine Antworten waren von jeher da. Auf die Weise, wie du nach einer Textstelle in einem Buch suchst, an die du dich erinnerst und die du scheinbar nicht finden kannst – plötzlich findest du sie. Sie war die ganze Zeit da, doch deine Augen sind darüber hinweggegangen.

Schließlich seufzt du und sagst. „Hier bist du. Du schelmische Textstelle, du warst die ganze Zeit hier. Ich habe dich bloß einfach nicht gesehen. Ich habe dich übersehen. Ich weiß jetzt, wo du bist.“

Du hast die Antwort auf alles. Nicht wie ein Neunmalkluger, sondern wie einer, der darauf vertraut, dass es einen anderen Weg gibt und dass er sich für dich öffnen wird. Es wird ein Licht angehen, und du wirst sehen. Du wirst die Dinge zusammensetzen, und die Antwort wird direkt vor dir sein, wo sie die ganze Zeit schon war. Hast du das nicht schon erfahren?

Heavenletter # 5572 – 26.2.2016 Come Out of the Shadows

Komme heraus aus dem Schatten

Gott redete …

Es ist selbstverständlich, dass du manchmal unwillkommene Gedanken hast. Manchmal hörst du dich selbst parodieren und leise negativ zu dir selber brummeln, als ob du eher ein Quertreiber als ein Freund deiner selber wärst. Du schießt aus dem Hinterhalt auf dich selbst. Du nörgelst an dir herum, als ob dein Zweck eher darin bestünde, über dich zu spötteln und dich herunterzuziehen als dich aufzubauen.

Stelle deine Loyalität dir gegenüber wieder her. Sei ein Fan. Schätze deine Gegenwart wert. Bekümmere dich nicht um deine Fehler. Lasse sie los. Sei kein Selbstankläger für schlechte Taten. Mache das Leben leicht, nicht schwer lastend. Lass Leichtigkeit dein Thema sein. Sei leichten Herzens und vollen Herzens. Wie konnte das Leben so ernst werden, dass du nicht über deine Fehler hinwegkommst? Manchmal zählst du sie wieder und wieder auf und heftest deine Fehler an eine Pinnwand als müsstest du sie haben, um dich selbst anzuklagen und niederzuhalten.

Baue dich lieber auf. Musst du dein eigener Gegner sein? Musst du ein alter mürrischer Lehrer sein, den du einmal hattest, anstelle eines liebevollen? Wer ist der beste Lehrer, den du je hattest? Sie oder er sah etwas in dir, das du jetzt in dir selbst sehen musst. So wie du dich selber behandelst, behandelst du die Welt. Kein weiteres Schlechtmachen. Keine weiteren bestrafenden Gedanken, mit denen du dich selber auspeitschst. Sei freundlich zu dir. Sei einladend. Vergebe dir deine Vergehen. Vergebe dir dein unerbittliches Fehlerfinden. Befreie dich von Fesselung. Es liegt kein Wert darin, deine Lebensgeister zu verflachen.

Wegen welcher Geringfügigkeit putzt du dich herunter? Ist diese extreme Missachtung, in der du dich selbst gefangen hältst, – ist das eine Art verzerrtes Ego? Ist das eine Art Alter Ego, das dich niederhalten möchte? Steh auf, bevor Ich bis zehn zähle. Wenn du in diesem Moment schon nicht der Beste von allen sein kannst, dann weise es dir wenigstens nicht zu, der Schlechteste von allen zu sein.

Du kannst ohne die Fehler auskommen, die du im Leben gemacht hast, die Fehler, die dich plagen, die Fehler, die der Eitelkeit dienten und deine eigene Selbstachtung und/oder die Achtung anderer übersahen – die ganze Zeit wolltest du beweisen, dass du recht hattest und jemand anderer Unrecht, die ganze Zeit agiertest du, die ganze Zeit fühlst du dich tief beschämt über das Jetzt, als ob deine Fehler im Leben dich unwürdig und strafwürdig durch Selbstverfolgung machen würden. Du kannst einfach nicht über deine fehlgeleiteten Ideen und das, wohin sie dich geführt haben, hinwegkommen. Vertreibe diese quälenden Gedanken aus deinem Kopf.

Ein großer Fehler, den du begehst, besteht darin, dich jetzt mit Gedanken über Irrtümer zu beschweren, die du nicht ungeschehen machen kannst. Was du tun kannst, ist, dich jetzt vom Haken loszumachen und neu zu starten. Du magst es vorziehen, dich eher selber zu bestrafen, als ein kompletter Dummkopf zu sein, aber wer anderes als ein Dummkopf würde sich selber bestrafen, weil er es nicht besser gewusst hat? Kann das eine Art von Ego Störung sein, die dich dich winden lässt?

Viele Fehler rühren von einer Art Falschdarstellung deiner selbst durch das Ego her. Dabei handelt es sich mehr um Verwirrung als um Schuld. Anstelle die Verwirrung loszulassen, baust du vielleicht auf ihr und vergibst dir niemals. Du sagtest etwas Unnötiges und jetzt fährst du fort, dich selbst zu verurteilen. Du denkst, einmal ein Dummkopf, immer ein Dummkopf und du lässt dich nicht von unten herauskommen.

Du hattest ein Bild von dir, das du nicht erfüllt hast. Das ist eine Rolle, die du spielst, und wo du der Hauptdarsteller im Fehler machen bist, anstelle zu honorieren, was Ich gemacht habe. Ich habe dich nach Meinem Bild gemacht. Ich habe dich nicht in diesen deinen lähmenden Egozustand gebracht, in den du dich selber hineingeschlagen hast.

Was ist Selbstbestrafung anderes als ein Urteil zu lebenslang, das du über dich selber verhängst?

Zerreiße diese Haftbefehl, den du gegen dich selber ausgestellt hast. Das ist verhaftete Entwicklung. Lasse dich frei. Gönne dir selbst eine Auszeit von der alten Wahrnehmung. Komme heraus aus den Schatten.

Heavenletter # 5573 – 27.2.2016 Your Impermeable Soul

Deine undurchlässige Seele

Gott redete …

Kinder Meines Herzens, ihr habt die Fülle Meines Herzens und Mein vollstes Vertrauen. Mein Glaube an euch ist unbedingt. Doch ist es nicht der Glaube an euch, dass Ich euch in Mir festhalte. Der Glaube ist ein roter Faden. Ich habe volle Kenntnis. Ich weiß, wozu du in der Lage bist. Wie könnte Ich dann dich fragen oder Mir über dich Sorgen machen? Unmöglich. Manchmal machst du Umwege, trotzdem ist es unvermeidlich, dass du in aller Herrlichkeit zu Mir zurückkommst.

Für dich ist dies eine lange Reise. Doch aus der Perspektive der Unendlichkeit gesehen, benötigt deine Reise gar keine Zeit.

Natürlich gibt es nichts, worüber Ich Mich beunruhige. Sich ängstigen kenne Ich nicht. Ich habe nicht das geringste Interesse daran, etwas zu befürchten. Meine Gefühle sind zuverlässig. Sie sind zwangsläufig. Sie sind Gewissheiten.

Geliebte, ihr könnt nur Meine Erwartungen erfüllen. Meine Erwartungen sind hoch, denn Mein Wissen von euch ist hochgradig. Ihr seid groß.

Was Ich hiermit sagen möchte – und dies geschieht, um deinen resistenten Verstand gegenüber Unserem Wahren Versprechen im Leben zu öffnen. Die Sache ist so. Da bist du und dort bin Ich, so denkst du. Hier bin Ich, Gott, und Ich glaube an dich mit Meinem ganzen Herzen. Ich habe Vertrauen in dich. Ich kenne dein Ziel. Ich weiß, wie du dich entwickelst. Du entwickelst dich in meiner Huld. Du bist, was Ich sage das du bist. Alles infrage zu stellendes Benehmen, an dem du vielleicht teilhast, bringt Mich nicht von Meiner Liebe und Meinem Vertrauen zu dir ab. Im Himmel und auf Erden ist es die selbstverständlichste Sache für Mich, dich aufs höchste wertzuschätzen. Ich kenne dich. Ich sehe, was du im Moment nicht sehen kannst, doch du wirst es. Du wirst es.

Also, hier ist Meine Frage: Muss es für dich wirklich so beschwerlich sein, Mir zu vertrauen? Dich bei Mir auszuruhen? In Mir zu gedeihen?

Manchmal ist es scheinbar dein Verhaltensmuster, Mich zu vergessen, Mich zu scheuen oder Mich anzuklagen. Fürchtest du dich davor, Mir in die Augen zu schauen? Ich gestehe ein, dass Ich ein ehrfurchtgebietender Gott bin, aber du magst Mich als einen furchterregenden oder launischen Gott betrachten, weil Ich nicht immer nach deiner Pfeife tanze. Tanze zu Meiner, Geliebte/r.

Verbinde deine Existenz nicht länger derart mit deinem Körper, denn du machst Knoten in ihm. Dein Körper ist dein Koffer, den du mit dir führst. Dein Körper ist eine Momentaufnahme von dir in der Welt. Dein geliebter Körper ist dein Schildkrötenpanzer. Er ist nicht du. Dein Körper gleicht einem Tortenboden, der mit dem höchsten Du belegt ist, welches deine Versiegelte Seele ist. Der Körper ist ein Mantel, den du trägst, eine Decke, die Deine Wahrheit verdeckt, welche deine Seele voller Schönheit ist. Deine Seele kann nur schön und unsterblich sein. Nie gab es Unendlichkeit ohne deine und Meine Seele, sozusagen in das Einssein Unserer Liebe verschmelzend.

In deinem Denken ist dein Körper bedeutsam. Ich verstehe wie es ist, dass du gegenüber deinem Körper voreingenommen bist, jedoch dein Körper ist das Wenigste von dir. Du verlässt dich mehr auf deinen Körper als auf Mich, während Ich Mich einfach für dich engagiere und auf dich verlasse. Geliebte, euer Körper ist ein Gebrauchsgegenstand, während ihr aus einem völlig andersartigen Stoff besteht.

Natürlich mache Ich Mir über euch keine Sorgen, und doch betrifft euch Meine Existenz und eure Sicherheit. Ihr neigt dazu, euch auf Sicherheit und Geborgenheit zu konzentrieren, während sie flüchtige Phantasiebilder sind. Leben kann nur mit Liebe gleichgestellt werden, selbst mit Liebe, die das Verständnis übersteigt.

Ihr mögt Unsere geistige Verbindung als überflüssig für das reale Leben betrachten, wobei das Geistige das eigentliche Leben ist, da das Leben davon kommt und dahin zurückkehrt.

Heavenletter # 5574 – 28.2.2016 The Seat of Consciousness You Sit On

Der Sitzplatz des Bewusstseins, auf dem du sitzt

Gott redete …

Wenn Ich die Welt von dem Gesegneten Sitzplatz Des Bewusstseins aus betrachte, auf dem ich sitze, dann denke ich manchmal, dass die Welt nicht so sehr auf der Basis von illusorischer Zeit funktioniert, als vielmehr auf der Grundlage von Entschuldigungen. Weißt du was? Entschuldigungen sind lahm. Entschuldigungen sind Dutzendware. Entschuldigungen sind überhaupt keine Entschuldigung. Es scheint da eine Art von gegenseitigem Einvernehmen zu geben, so als ob die Verkäufer von Entschuldigungen und die Käufer von Entschuldigungen einander zuzwinkern.

Ein angegebener Grund ist selten eine wahre Entschuldigung, trotzdem parieren Meine Kinder Entschuldigungen, um im Leben zurechtzukommen. Es gibt so eine Unmenge von griffbereiten Entschuldigungen, dass Meine Kinder Aufzeichnungen von einigen ihrer regelmäßig benutzten Entschuldigungen machen und sich dadurch viel Zeit und Energie sparen könnten.

Im Großen und Ganzen ist eine Entschuldigung eine Entschuldigung ist eine Entschuldigung. Es ist ein Lückenfüller. Baumwollfüllung.

Wahrscheinlich hast du alle die Entschuldigungen in der Welt gehört:

„Ich hatte keine Zeit. Ich musste was essen. Der Bus hatte Verspätung. Ich war zu beschäftigt. Ich musste zum Einkaufen gehen. Ich war zu müde. Ich bin einfach zu freundlich und kann nicht nein sagen. So bin ich nun mal. Ich kann da nichts machen.“

Sind diese dir vertraut?

Meine Kinder neigen dazu, an ihre Entschuldigungen als virtuelle Realität zu glauben, währenddessen die Wahrheit ist, dass Entschuldigungen schwache Lügengeschichten sind, die zu einer Lebensart werden können.

Die Wahrheit einer Situation ist eher: „Es gab etwas anderes, was ich tun wollte. Es gibt etwas anderes, das mir wichtiger ist als das, was ich dir versprochen habe. Ich bin nicht gerne abhängig. Ich nehme mir zu viel vor. Ich gebe Versprechen ab, die ich nicht halten kann.“

Die Wahrheit ist, dass du Versprechen abgibst und deine Versprechen brichst in der Meinung, du würdest deine Unschuld rechtfertigen.

Die wahre Geschichte wird zugedeckt. Die wahre Geschichte ist, dass zu viele Leute aalglatt sind beim sich Herausreden ebenso wie beim nicht Durchziehen, was sie sagen. Die wahre Geschichte ist, dass sie ihre Bequemlichkeit weit vor ihr Wort stellen.

Diejenigen, die Entschuldigungen machen, trödeln herum. Sie möchten von der Verantwortung entschuldigt sein. Sie möchten nicht den Tatsachen in die Augen sehen. Sie möchten den rechten Augenblick abwarten. Nichtsdestotrotz wollen sie Anerkennung.

Normalerweise bin ich kein Verfechter von dem, was nackte Tatsachen genannt wird, wenn es allerdings um eine Frage von Entschuldigungen geht, dann verlange ich den Kern des wahren Sachverhalts.

Entschuldigungen sind Thronanwärter. Sie sind heiße Luft. Entschuldigungen sind keine Steine, auf die du trittst, um auf die andere Seite zu gelangen. Sie bilden keine Grundlage. Sie sind schlüpfrig. Der Heuchler greift nach nichts und gibt vor, herüberzukommen. Er druckst herum. Er glaubt gerne ernsthaft an seine Entschuldigungen, was heißt, dass er sagt, er sei machtlos.

Entschuldigungen sind eine Art, mit irgendetwas davonzukommen. Entschuldigungen schieben auf. Diejenigen, die Entschuldigungen machen, wünschen die Illusion aufrechtzuerhalten und sich eine Decke über ihren Kopf zu ziehen.

Allzu oft gibt es einen Partner bei Entschuldigungen. Das ist derjenige, der die Entschuldigungen abkauft oder so tut als ob. Wenn jemand künstliche Diamanten kauft und als echt akzeptiert, ist er ebenfalls ein Partner bei der Illusion und wirkt bei der Täuschung mit. Wer wiederholt Entschuldigungen entgegennimmt, mag sich moralisch verpflichtet fühlen, die Illusion ebenfalls zu akzeptieren. Beide, der Vorbringer von Entschuldigungen wie der Annehmer von Entschuldigungen, schieben ihre Verantwortung hinaus. Was für eine Art von Dilemma ist das denn?

Selten ist eine Entschuldigung entschuldbar. Der Punkt ist, dass du überhaupt keine Entschuldigungen machen sollst. Natürlich kann es der Wahrheit entsprechen, dass du eine Reifenpanne hattest und dies der Grund für deine Verspätung ist. Es kann der Wahrheit entsprechen, dass du deine Geldbörse nicht in deiner Handtasche hattest. Es kann stimmen, dass es ein Feuer gegeben hat. Aber wie oft? Wie oft? Eine oft gebrauchte faule Ausrede ist zu gar nichts nütze.

Es ist besser, verantwortlich und aufrichtig zu deiner erklärten Absicht zu sein. Erfülle das, was du sagst, oder sage es nicht. Du hast ebenfalls einen Sitzplatz des Bewusstseins, auf dem du sitzt. Du willst, dass dein Sitz des Bewusstseins solide und nicht wackelig ist.

Aufrichtigkeit ist ein großer Gefallen für die relative Welt. Aufrichtigkeit ist erreichbar und so eine Erleichterung. Natürlich ist das Wichtigste, ehrlich mit dir selbst zu sein. Welchen Wert hat es denn, dir selber unter einem schlichten Vorwand nachzugeben. Welchen Wert haben leere Worte?

Lass die Vergangenheit jetzt gut sein. Beginne neu. Du verdienst es, die reine Wahrheit zu geben und zu empfangen.

Heavenletter # 5575 – 28.2.2016 Apologies May Be Excuses

Entschuldigungen können Ausreden sein

Gott redete …

Beschimpfe dich nicht länger für eines deiner Vorbeigleiten am Leben oder einer falsche Darstellung von Mir oder dir Selbst. Absolut, mache dich deswegen nicht fertig.

Du bist sehr gut darin, dich selbst zu quälen. Es ist kein Nutzen darin, dich erst mal zu beschuldigen. Lass dich selbst in Ruhe. Sprich dich selbst von Schwäche los. Sich selber fertig zu machen ist eine große Schwäche. Es übertrifft das Ausdenken einer falschen Verteidigung, eines Alibis, oder einer Entschuldigung. Dich selbst zu geißeln nutzt weder dir noch irgendjemand sonst.

Ausreden sind nur Worte. Dich selber fertig machen besteht auch nur aus Worten. Gib die Worte auf, und liebe dich selbst einmal mehr und ein für alle Mal. Liebe es, dir selbst in die Augen zu blicken. Du bist ein Mensch, der vielleicht gern vor der Verantwortung wegläuft. Die gesamte Weltbevölkerung ist bestens vertraut mit dem Wunsch, der Verantwortung auszuweichen. Profitiere also davon, deinen Teller zu hoch aufgehäuft zu haben. Schwöre dieser Art von Leidenschaft ab, die man sich Schützen nennt, während du über einem Fehler verweilst. Hör auf damit, Gründe zu finden, für die du dich beschimpfen kannst.

Gib dich nicht mehr länger dem Bestreben hin, einer Situation zu entkommen, in die du dich selbst so einwandfrei gebracht hast. Ebenso vertiefe dich nicht in das Bedauern.

In dir ist beides vorhanden, ein Erwachsener und ein Kind. Das Kind in dir sucht überall nach Schlupflöchern und greift danach, so wie der Junge in einem Kinderlied eine Pflaume herauszog und sagte: „Was für ein guter Junge bin ich!“ Wahrhaftigkeit zu vermeiden ist keine gute Idee. Dich selbst zum Narren zu halten ist keine gute Idee.

Der Erwachsene in dir blickt dir direkt in die Augen und erkennt deine Eigenverantwortung an, nicht überschwänglich, und nicht der Welt zugewandt, wie ein Filmstar ein Vergehen eingestehen würde. Dein erwachsenes Selbst versucht nicht mit einem blauen Auge aus der Sache rauszukommen. Dein erwachsenes Selbst verträgt sich mit dem Leben und hält sich aus dem Drama raus.

Für jede Ausrede die du tätigst, wirst du um ein Zoll kleiner. Entschuldigungen fügen deiner Größe auch nichts zu. Entschuldigungen befreien dich nicht von Verantwortung. Entschuldigungen sind nicht dein Lebensinhalt. Entschuldige dich bei dir für all die Entschuldigungen, die du gemacht hast.

Wer auch immer sagte, ehrlich währt am längsten, hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn du dir hier selbst helfen möchtest, ist alles, was du zu tun hast, aufrichtig zu sein. Der Pfad zur Aufrichtigkeit ist der einfache Weg, dich von Anspannung zu befreien. Ehrlichkeit ist der Weg zum Frieden. Gibt es einen anderen? Sei zuerst ehrlich mit dir selbst.

Versteck dich nicht länger vor dir selber. Was für eine befreiende Angelegenheit, dir selbst gegenüber aufrichtig und mit Selbstbewusstsein zu begegnen. Dadurch ändert sich deine gesamte Körperhaltung. Bekenne dich zu deiner Verfehlung, und du bist stärker als je zuvor, aber veranstalte keine Parade der Verfehlungen und entschuldige dich nicht ausgiebig dafür.

Vor was hast du dich denn versteckt gehalten? Worauf wartest du noch? Warum verzögerst du das Unvermeidliche? Schütteln wir uns die Hände auf deinem nächsten Schritt nach vorn. Herzlichen Glückwunsch.

Es ist unvermeidlich, dass du dir den Verschleiß ersparst und dein Wahres Selbst zurückbringst, und dein Wahres Selbst in den Vordergrund rückst. Dein Wahres Selbst ist kein Versager. Du bist das eigentliche Gut. Auf dein Wahres Selbst kannst du zählen. Vertraue auf dein Wahres Selbst. Löse dich von dem Rest.

Du bist Heller Sonnenschein. Du bist keineswegs eine Schattenfigur. Du gehst nicht aus der Wahrheit rein und wieder raus. Du bist unerschütterlich in Meinem Bilde. Erinnere dich Wer Es ist Den Du Repräsentierst. Du spielst nicht Dogmen. Sei echt in Meinem Bild. Erhebe die Welt. Halte sie hoch.

Vergiss nicht, Du trägst Mich in deiner DNA. Ich trage dich in Meinem Herzen. Deine DNA ist Mein Herz, in dich gepflanzt.

Lasse dein Höheres Selbst für dich sprechen. Lasse die eingebildete Vergangenheit los.

Heavenletter # 5576 – 29.2.2016 Apologies May Be Excuses

Entschuldigungen können Ausreden sein

Gott redete …

Beschimpfe dich nicht länger für eines deiner Vorbeigleiten am Leben oder einer falsche Darstellung von Mir oder dir Selbst. Absolut, mache dich deswegen nicht fertig.

Du bist sehr gut darin, dich selbst zu quälen. Es ist kein Nutzen darin, dich erst mal zu beschuldigen. Lass dich selbst in Ruhe. Sprich dich selbst von Schwäche los. Sich selber fertig zu machen ist eine große Schwäche. Es übertrifft das Ausdenken einer falschen Verteidigung, eines Alibis, oder einer Entschuldigung. Dich selbst zu geißeln nutzt weder dir noch irgendjemand sonst.

Ausreden sind nur Worte. Dich selber fertig machen besteht auch nur aus Worten. Gib die Worte auf, und liebe dich selbst einmal mehr und ein für alle Mal. Liebe es, dir selbst in die Augen zu blicken. Du bist ein Mensch, der vielleicht gern vor der Verantwortung wegläuft. Die gesamte Weltbevölkerung ist bestens vertraut mit dem Wunsch, der Verantwortung auszuweichen. Profitiere also davon, deinen Teller zu hoch aufgehäuft zu haben. Schwöre dieser Art von Leidenschaft ab, die man sich Schützen nennt, während du über einem Fehler verweilst. Hör auf damit, Gründe zu finden, für die du dich beschimpfen kannst.

Gib dich nicht mehr länger dem Bestreben hin, einer Situation zu entkommen, in die du dich selbst so einwandfrei gebracht hast. Ebenso vertiefe dich nicht in das Bedauern.

In dir ist beides vorhanden, ein Erwachsener und ein Kind. Das Kind in dir sucht überall nach Schlupflöchern und greift danach, so wie der Junge in einem Kinderlied eine Pflaume herauszog und sagte: „Was für ein guter Junge bin ich!“ Wahrhaftigkeit zu vermeiden ist keine gute Idee. Dich selbst zum Narren zu halten ist keine gute Idee.

Der Erwachsene in dir blickt dir direkt in die Augen und erkennt deine Eigenverantwortung an, nicht überschwänglich, und nicht der Welt zugewandt, wie ein Filmstar ein Vergehen eingestehen würde. Dein erwachsenes Selbst versucht nicht mit einem blauen Auge aus der Sache rauszukommen. Dein erwachsenes Selbst verträgt sich mit dem Leben und hält sich aus dem Drama raus.

Für jede Ausrede die du tätigst, wirst du um ein Zoll kleiner. Entschuldigungen fügen deiner Größe auch nichts zu. Entschuldigungen befreien dich nicht von Verantwortung. Entschuldigungen sind nicht dein Lebensinhalt. Entschuldige dich bei dir für all die Entschuldigungen, die du gemacht hast.

Wer auch immer sagte, ehrlich währt am längsten, hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn du dir hier selbst helfen möchtest, ist alles, was du zu tun hast, aufrichtig zu sein. Der Pfad zur Aufrichtigkeit ist der einfache Weg, dich von Anspannung zu befreien. Ehrlichkeit ist der Weg zum Frieden. Gibt es einen anderen? Sei zuerst ehrlich mit dir selbst.

Versteck dich nicht länger vor dir selber. Was für eine befreiende Angelegenheit, dir selbst gegenüber aufrichtig und mit Selbstbewusstsein zu begegnen. Dadurch ändert sich deine gesamte Körperhaltung. Bekenne dich zu deiner Verfehlung, und du bist stärker als je zuvor, aber veranstalte keine Parade der Verfehlungen und entschuldige dich nicht ausgiebig dafür.

Vor was hast du dich denn versteckt gehalten? Worauf wartest du noch? Warum verzögerst du das Unvermeidliche? Schütteln wir uns die Hände auf deinem nächsten Schritt nach vorn. Herzlichen Glückwunsch.

Es ist unvermeidlich, dass du dir den Verschleiß ersparst und dein Wahres Selbst zurückbringst, und dein Wahres Selbst in den Vordergrund rückst. Dein Wahres Selbst ist kein Versager. Du bist das eigentliche Gut. Auf dein Wahres Selbst kannst du zählen. Vertraue auf dein Wahres Selbst. Löse dich von dem Rest.

Du bist Heller Sonnenschein. Du bist keineswegs eine Schattenfigur. Du gehst nicht aus der Wahrheit rein und wieder raus. Du bist unerschütterlich in Meinem Bilde. Erinnere dich Wer Es ist Den Du Repräsentierst. Du spielst nicht Dogmen. Sei echt in Meinem Bild. Erhebe die Welt. Halte sie hoch.

Vergiss nicht, Du trägst Mich in deiner DNA. Ich trage dich in Meinem Herzen. Deine DNA ist Mein Herz, in dich gepflanzt.

Lasse dein Höheres Selbst für dich sprechen. Lasse die eingebildete Vergangenheit los.

Heavenletter # 5577 – 2.3.2016 The Truth of Everybody

Die Wahrheit eines Jeden

Gott redete …

Du bist jenseits des blauen Horizonts. Du bist jenseits von größer als du es dir vorzustellen vermagst. Du beginnst noch nicht einmal zu ergründen, wie weit du dich jenseits des Universums ausdehnst. Du beginnst noch nicht einmal, dich selbst zu begreifen und wie grenzenlos du In Wahrheit bist.

Du kamst auf Diese Erde mehr über dich selbst wissend, als du heute davon zu träumen wagst.

Was wäre, wenn du mehr an dich selbst glauben könntest? Was wäre, wenn du glauben könntest, dass du ein bedeutender Faktor Im Universum bist, dass du Ein Gipfel Des Universums bist?

Es gibt im Englischen einen gebräuchlichen Ausdruck, der da lautet: „Du kannst sie nicht auf der Farm klein halten.“ Ich sehe dessen Bedeutung so, dass alle die Menschen, die die Welt als gewöhnlich ansieht, und Menschen, die sich selbst ebenfalls als gewöhnlich betrachten, durch unvorstellbare Grenzen hindurch brechen, um sich jenseits von althergebrachten Ideen auszudehnen. Wenn es um den Glauben an das Eigene Selbst geht, sind viel zu viele Meiner Kinder einfach auf der Farm geblieben.

Wann hat jemand zuletzt deine Herrlichkeit postuliert? Wann hast du es getan?

Die meisten Meiner Kinder in der Welt hatten ihren Wert auf Testergebnisse und das Hineinpassen in eine begrenzende, herunter gedrückte Welt begründet. Vielleicht hat kein einziger jemals deine Herrlichkeit geschaut oder auch nur die Idee von Herrlichkeit welcher Art auch immer in Betracht gezogen, wenn er diese Idee auf sich selbst oder auf dich oder auf irgendjemand anderen bezog. Viele sind so erdgebunden, dass sie Ackerpferden gleich sind, die Scheuklappen aufhaben und die Ackerfurchen des Landes hinauf und herunter trotten.

Es war unerhört, um die Scheuklappen herum zu spähen oder sie abzunehmen. Es war nicht verboten, aber es wurde als suspekt angesehen.

Jetzt ist es an der Zeit, jene Scheuklappen abzunehmen, die zu viele Hohe Seelen in akzeptierten Schranken begrenzt hielten. Jedes einzelne Meiner Kinder ist als Hohe Seele geboren.

Wer gab dir auch nur einen Hinweis auf Deinen Wert? Wer erhaschte auch nur einen flüchtigen Blick auf dich in Deinem Wahren Licht? Wer ermunterte dich? Wer sah eine größere Welt?

Ja, in der Tat, im Großen und Ganzen wurde jeder auf der Farm klein gehalten. Wann hast du begriffen, dass es einen Platz jenseits davon geben könnte, einen Platz, wohin du wirklich gehörst, wo Rüben wachsen und wo immer größere Schönheit durchbricht? Wer hat dich darauf hingewiesen? Fast jeder hielt geschäftig an Bedeutungslosigkeit und Unwürdigsein fest.

Es schien, als ob ein Ackerpferd das ist, was du immer warst und immer sein würdest. Es gab für dich keine anderen Möglichkeiten. Es gab sonst nichts zu erstreben. Langweilig. Es mag für dich keine andere echte Zielsetzung gegeben haben, als ein Packesel auf Erden zu sein und es zu schaffen, ohne allzu viel Leiden durch das Leben zu kommen.

Jetzt beginnst du selber zu sehen, dass an dir mehr ist, als man auf Anhieb erkennen kann. Jetzt siehst du, dass dir eine große Bestimmung gegeben ist, nicht nur für dich selbst, sondern für andere, und jetzt weißt du, dass du nicht der einzige bist.

Geliebte, ihr seid dabei, eure Abschlussprüfung in der Welt zu machen und bis zu Den Hohen Himmeln hinauf zu reichen. Ihr beginnt gerade, eine Wirkung auf euch selbst zu entfalten. Ihr seid dabei, hoch hinauf zu reichen, um die Tiefen von euch selbst zu ergründen. Ihr fangt gerade an, es zu wagen, in die Höhe zu blicken. Ihr blickt hoch, und euer Leben, wie ihr es seht, blickt hoch.

Ihr seid der Horizont, den ihr zu sehen beginnt. Ein Vogel der Hoffnung beginnt in eurem Herzen zu pulsieren, und ihr seid gestärkt.

Eigentlich beginnt ihr eure eigene Stärke wahrzunehmen, die letzten Endes Mein Licht in euch ist. Ihr beginnt, mit einer Idee zu glänzen, die ihr kaum erfasst, der Idee, dass ihr tatsächlich großzügig und ein hoher Segen für die Welt seid und dass ihr es immer wart. Kann das sein? Ja, es kann sein. Es ist so.

Ich werde es wagen zu sagen, dass ihr bislang kaum eine Vermutung von Der Großartigkeit hattet, die ihr seid und immer wart. Ihr seid über die Bedeutung der Worte hinweggegangen – gemacht in Meinem Bildnis. Dies waren für euch leere Worte. Einfach Kauderwelsch, einfach Töne, die gleichsam ohne eine Grundlage hervorgebracht wurden.

Es herrschte bei euch vielleicht die Neigung vor, euch als nicht gut genug für die Welt anzusehen. Die am Boden festgeklammerte Welt hat sich euch falsch dargestellt und über Die Wahrheit von euch hinweggetäuscht.

Jetzt erhebt ihr euren Kopf und gelangt in euer Eigentum, sprich Mein Eigentum, und in Die Wahrheit Eines Jeden. Dadurch seid ihr gedemütigt. Ihr wisst jetzt, dass Besonderheit nicht von eurer Individualität herrührt und dass nicht nur ihr besonders seid; jeder ist es.

Heavenletter # 5578 – 3.3.2016 Jewels of Glory

Juwelen des Ruhms

Gott redete …

Werden in der Welt sogar Juwelen Des Ruhmes ein alter Hut? Gibt es irgendeine Liebe oder Verzückung, die sich nicht nach einiger Zeit zu etwas Alltäglichem abschwächt? Ich vermute, das liegt daran, dass ihr an gute Nachrichten gewöhnt werdet und deshalb sogar die erhabene Rose ihren Glanz verlieren mag und ihr euch möglicherweise am Wegesrand zurückgelassen fühlt.

Als du das erste Mal deine Augen zu Mir öffnetest, warst du frohlockend. Du befandest dich an einem Gipfel des Lebens. Wir könnten sagen, dass du dich wie im Himmel gefühlt hast. Dann, nach einiger Zeit, fühltest du eine Enttäuschung. Scheinbar entschwand Ich in den Hintergrund.

Daher bietest du dir selber eine Möglichkeit dar, dich zu einer höheren Schwingung zu erheben. Und so begann das Außergewöhnliche, gewöhnlich zu erscheinen, denn von diesem relativen Aspekt in der Welt rührt Veränderung her. Du suchst nach dieser Veränderung, denn du bist stets dazu bestimmt, dich zu verändern und zu wachsen. Manchmal scheint die Veränderung für dich grauenvoll zu sein. Du würdest es vorziehen, dass dein Leben am selben Platz verharren und sich nicht verändern würde, zumindest noch nicht.

Du befandest dich verständlicherweise auf Wolke sieben, und nun fühlst du leider Gottes Diese Leichtigkeit Des Seins nicht mehr. Du fühlst dich vielleicht irgendwie schwerfällig.

Wenn du die Spitze eines Berggipfels erklimmst, weißt du, dass du irgendwohin gelangt bist. Dann scheint der Kontrast schwächer zu werden, du bleibst zurück mit dem Wunsch nach mehr – und nach mehr und mehr. Es gibt immer mehr und mehr, und du möchtest es jetzt sofort. Du bist dazu bestimmt, es zu wollen. Du bist dazu bestimmt, es zu haben. Du musst es haben, und so führt Zufriedenheit zu Unzufriedenheit.

Selbstverständlich ist Wandel eine Komponente der Welt im Großen. In Wahrheit gibt es keinen Wandel. Du bist Die Herrlichkeit für immer und ewig. In Wahrheit wird Die Herrlichkeit nicht weggegeben. In Wahrheit geht Die Herrlichkeit wie die Morgendämmerung auf. In Wahrheit ist Die Herrlichkeit wie der Tau auf dem Gras, gleichwohl scheint es in der Welt so, als würde Die Sonne den Tau austrocknen – bis zum nächsten Morgen, wenn der Tau vor Der Sonne emporsteigt.

Ich erzähle dir stets, dass sogar in der Welt in allem etwas Gutes liegt. Wie argwöhnisch du auch immer sein magst, es befindet sich dennoch ein Regenbogen direkt vor dir. Liebe diese Welt, die sich vor dir dreht. Verletze sie nicht länger. Segne sie. Segne die Welt vor dir, denn sie führt dich vorwärts. Während du noch grübelst, führt dich die Welt vorwärts. Die Welt, wie auch immer sie für dich zu einem gegebenen Zeitpunkt aussieht, nimmt dich an der Hand. Sie bittet dich zum Tanz. Die Welt mag für dich wie ein Tölpel erscheinen, doch sie führt dich zu Größe.

Wo könnte ein Held existieren, wenn die Welt, so wie sie ist, in den Augen aller perfekt wäre?

Wenn du dich auf Dem Weg In Die Höhe befindest, wird dir die Welt ziemlich unterschiedlich vorkommen. Blicke von oben, und die Welt ist nicht die gleiche. Und so wird die Welt unterschiedlich gesehen, je nachdem wo du stehst. Stellt euch auf eure Zehenspitzen, Geliebte, um zu sehen, was ihr sehen könnt.

Die Welt ist auf Draht, egal wie launisch sie euch vorkommen mag. Die Welt mag scheinbar eine staubige Straße entlangzugehen, gleichwohl drängen euch die Welt und die von euch so empfundene Staubigkeit hin zu Größerem Und Größerem. Was ihr als Hindernisse ansehen mögt, was ihr als regelrechtes Unglück betrachten mögt und sogar wenn die Welt scheinbar euer Selbstgefühl entzweibricht, durchbricht die Welt auch Grenzen für euch. Ihr könnte Auf Erden und zugleich über Der Erde sein. Tatsächlich seid ihr stets jenseits von Schlaglöchern und ähnlichem. Während eure Füße Auf Erden wandeln mögen, fliegen euer Herz und eure Seele Im Himmel. Himmel Und Erde werden sich begegnen. Sie begegnen sich.

Sie begegnen sich in dir.

Heavenletter # 5579 – 4.3.2016 What Is Life on Earth Anyway?

Was ist Leben auf Erden überhaupt?

Gott redete …

Meine Kinder mögen Das Leben Auf Erden als einen Schritt ins Erwachsenenleben betrachten, als eine Kanufahrt den Fluss abwärts, als eine strapaziöse Dschungelwanderung voller unerwarteter Gefahren. Meine Kinder mögen Das Leben Auf Erden als eine Karussellfahrt ansehen, als ein Tanzparkett, ein Broadway Musical, eine Heldentat von großen Dimensionen. Als was kann Das Leben Auf Erden nicht angesehen werden?

Wie du das Leben betrachtest, bewirkt, wie du das Leben erfährst. Deine vorherrschenden Gedanken über das Leben sind Trendsetter. Deine Gedanken erschaffen für dein Leben eine Landkarte, der es folgt.

Mit Gewissheit kann man sagen, dass das Leben, als was auch immer du es betrachtest, für dich gleichwohl noch einige Überraschungen bereithalten wird. Das Leben lässt dich wirklich nicht still dasitzen, oder aber das Leben bringt dich dazu, still dazusitzen, wenn du es nicht willst, oder Das Leben Auf Erden bringt dich dazu, dich zu bewegen, wenn du lieber still dasitzen oder dich sogar verstecken würdest.

Du würdest sagen, dass das Leben eigenwillig ist. Das Leben widersetzt sich nicht. Du bist es, der sich dem Leben widersetzt. Das Leben nimmt nichts krumm. Du tust es. Manchmal nimmst du praktisch alles krumm. Manchmal kann dich das Leben nicht zufriedenstellen. Du findest es schwierig, zufriedengestellt zu werden. Du weißt vielleicht nicht wirklich, was du vom Leben willst. Was kann das Leben tun, um dir zu behagen, wenn du das Leben als ein gefährliches Abenteuer oder sogar als unverzeihlich empfindest?

Du könntest heiter den Nil hinab segeln. Moskitos oder Nattern könnten auftauchen. Angst könnte dich ergreifen. Alles könnte passieren. Eine nette Überraschung ist okay für dich, aber nicht irgendeine olle Überraschung, sondern nur Überraschungen, die dir gefallen. Oh wie gerne würdest du Überraschungen herauspicken und auswählen und das Privileg besitzen, bestimmte Überraschungen im Leben zurückzusenden. Wie gerne würdest du dein Leben bestimmen.

Meine Geliebten, in gewisser Hinsicht bestimmt ihr tatsächlich euer Leben. Es mag in eurem Leben gut und gerne Muster geben, die ihr in aufwändiger Weise für euch selber kreiert. Ihr sagt, dass ihr diese Muster niemals auswählen würdet, und dennoch reaktiviert ihr sie vielleicht immer und immer wieder. Ihr mögt über sie erschüttert sein, und doch lässt ihr sie immer wieder erneut aufleben, als ob ihr in Trance wärt.

Es mag gut und gerne Aspekte eures Lebens geben, die euch illegal vorkommen, doch ihr läutet eine Glocke und ruft sie zu euch. Ihr grabt eure eigenen Gruben und fallt in sie hinein. Ihr beklagt euch immer und immer wieder über sie und bezeichnet euch als Opfer und andere Leute als daran schuld, oder ihr haltet Mich für verantwortlich. Ihr seid nicht imstande, auf euch Verantwortung entfallen zu lassen. Ihr mögt dessen bedürfen, ein verletzliches Opfer zu sein, währenddessen ihr der Schuldige seid! Das Leben erscheint nicht immer fair, doch ihr seid derjenige, der die Karten mischt.

Ihr könnt verantwortlich sein. Seid verantwortlich. Verantwortlichkeit bedeutet nicht, euch selber zu beschuldigen. Es ist nun einmal so, dass ihr derjenige seid, der fortgesetzt über dieselben Schlaglöcher stolpert und erstaunt ist. Ihr lasst euch selber stolpern. Ist es der Fehler eurer Schuhe? Eurer trickreichen Beinarbeit? Wie könnte es sein, dass ihr die gleichen oder ähnliche Situationen im Leben anzieht und verblüfft seid? Ihr habt noch mehr über euch herauszufinden und die vertrauten Situationen, in denen ihr euch wiederfindet.

Wir könnten sagen, dass ihr bestimmte Pillen nehmt, die euch nervös machen, doch ihr bringt die Pillen nicht mit eurer Nervosität in Verbindung. Ja, Meine Geliebten, oft setzt ihr eure eigene Ursache und seht es nicht. Jemand anderer kann sehen, was ihr tut, doch ihr seht euch nicht selber den gleichen Weg erneut gehen, selbst wenn ihr den gleichen Weg geht und doch nicht seht.

Ihr folgt einer Spur von Krümeln, der ihr früher schon gefolgt seid, und erinnert euch nicht. Es gibt da etwas, das ihr nicht seht. Lasst euch dadurch nicht völlig fertigmachen. Seid einfach offen für die Möglichkeit, dass eine Veränderung in euch, eine Veränderung in euch in Bezug darauf, wie ihr mit der Welt interagiert, ebendiese Welt, mit der ihr interagiert, verändern kann.

Seid einfach dafür offen. Schaut hin. Seht. Folgt dem Pfad zu einem Muster, das ihr erkennt, und verändert es anschließend.

Heavenletter # 5580 – 5.3.2016 Learning How to Swim

Wie schwimmen lernen

Gott redete …

Du könntest Mich eher als Provokateur denn als Brötchengeber sehen! Mag es oder nicht, Ich versorge dich mit Leben. Das Leben gibt dir eine Gelegenheit, Gold zu spinnen.

Manchmal bist du im Leben überfordert. Manchmal wirst du umgeworfen, und du musst wieder aufstehen. Eines Tages – und es könnte bald sein – wirst du auf den Trichter kommen, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Du wirst dich in Bälde aufrappeln. Du musst nicht allzeit am Boden liegen.

Derzeit magst du dich wie ein Ertrinkender in den Wellen des Lebens fühlen, aber du lernst zu schwimmen. In der noch vorhandenen Welt ist es Zeit, schwimmen zu lernen und sich mit Nahrung zu versorgen, selbst wenn du deine Orientierung verloren hast.

Möglicherweise bist du der Letzte der versteht, was du lernst. Du erkennst keinen Zweck in den verschiedenen Arten von Kopf- und Herzschmerzen, die dich befallen. Du erblickst Belastungen, die dich verwirren. Du kannst dies sogar nicht begreifen – auch das nicht, was auch immer dir zustoßen könnte. So gut du erkennen kannst, gibt es eben einige in düsteren Korridoren endende Gefahren im Leben, die jenseits deiner Möglichkeiten liegen, sie abzuwenden.

Wie kann es sein, dass ein geliebter Mensch so unbarmherzig von dir genommen wird? Du siehst nur Nachteile und keinen Ausblick auf Erfolg. Doch du bist aus gehärtetem Stahl gemacht. Du bist aus gutem Holz geschnitzt. Du gleichst polierten Diamanten. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, dich als jemand ohne Standvermögen zu empfinden.

Möglicherweise empfindest du dich so, als ob du die Talsohle erreicht hast und nie wieder gerade aufstehen kannst, und doch wirst du es, und du weißt, dass du es wirst. Du wehrst dich gegen diese Erkenntnis. Blaue Flecken vergehen, und du wirst wieder in das Sonnenlicht treten. Abermals wirst du die Wonne der Wärme verspüren.

Du fragst dich, ob Tapferkeit gelernt werden kann. Können Lücken im Leben jemals geschlossen werden? Du meinst vielleicht, dass es das Beste wäre, was du jemals tun kannst, sich irgendwie im Leben durchzuschlagen, eventuell durchzukriechen, und dass das Leben nie mehr so sein wird, und du nie mehr derselbe sein wirst.

Dennoch wirst du dich mit dem Leben arrangieren. Du wirst wieder aufleben und dich auffrischen. Was gibt es sonst noch für dich zu tun? Möglicherweise kommst du nie dazu, das Leben völlig zu verstehen. Indessen wird es dir gelingen, das Leben so anzunehmen, wie es ist, und du wirst vorwärts gehen.

Du magst vom Leben enttäuscht sein, doch bei all dem bist du noch lebendig. Vielleicht kommst du nicht gut vorwärts, aber du bist am Leben. Wunden mögen nicht vollkommen heilen, aber du bist weiter auf dem Weg. Dir bleiben Narben. Die Wunden sind nicht mehr frisch, und doch mögen sie noch pochen.

Es gibt Zeiten in denen dir klar wird, dass du für eine Weile alles über den Schmerz vergessen hattest. Du magst feststellen, dass mit der Abwesenheit von Trauer ebenfalls schwer zu leben ist. So gefühllos könntest du nicht sein, und trotzdem musst du die Schwere deines Leidens abgeben.

Geliebte, es ist kein Fehler, dem Leid zu entsagen. Die Vergangenheit ist schließlich Vergangenheit. Was hinter dir ist, bleibt hinter dir. Schau, Drangsal ist keine Entschuldigung dafür, freudlos zu sein. Räume die heißen Eisen des Leidens weg und sieh auf zur Sonne. Du bist für das Licht zuständig. Deine Stärke ist Licht, nicht Dunkelheit.

Weiterhin zu leiden wäre unvernünftig. Weiterhin zu leiden ist Schwäche, keine Auszeichnung. Ehre die Vergangenheit mit der Gegenwart. Niemand möchte, dass du leidest. Du musst es ablegen. Aus irgendeinem Grund oder aus einem Grund, den du nicht erkennen kannst, musstest du durch das Leid gehen, doch jetzt musst du dich davon lösen.

Und so sage nun zu deinem verwundeten Herzen:

„Adieu, Schmerz meines Herzens. Steh auf zur Freude. Du musst die Vergangenheit beiseite legen. Du kannst mit dieser brennenden Glut nicht länger spielen. Du kannst dich selbst nicht mehr täuschen. Schwinge dich in die Gegenwart. Tritt ein in die Grenzenlosigkeit. Gerade jetzt ist Grenzenlosigkeit vorhanden, und dahin gehörst du hin. Du musst auf den fahrenden Zug aufspringen. Du kannst nicht stillsitzen bleiben, und du kannst nicht zurückgehen.“

In diesem Ton solltest du zu deinem Herzen sprechen.

Heavenletter # 5581 – 6.3.2016 Sing an Ode to Life

Singe eine Ode an das Leben

Gott redete …

Was, wenn du das Leben als Göttlich sehen würdest, wie anders wäre dein Leben? Was, wenn du die Welt als lieben Freund sähest, der dich willkommen heißt, was wäre dann? Was, wenn du die Art der Welt, in der du lebst, wählen könntest, wie würde diese von dir erwählte Welt aussehen? Sei es wie es sei, Du wählst den Trend des Lebens, das du führst.

Wenn dein Leben bestimmt ist, dann weil du es so bestimmt hast. Du siehst, was du dir vorstellst zu sehen. Ich weiß, dass das Leben dir nicht so einfach erscheint: Du magst fühlen, dass du Schutz brauchst. Was du wirklich brauchst, ist Inspiration. Außerdem klar ein „Facelifting“. Er-hebe dein Leben. Inspiriere dich selbst und die Welt, in der du lebst. Begeistere dein Herz und deinen Verstand.

Ich beabsichtige dies wahrlich für dich. Ich arbeite für dein Glücklichsein, könnte man sagen, obwohl, Ich arbeite keineswegs. Ich kitzle möglicherweise dich unterm Kinn, oder zerzause dein Haar. Höchstwahrscheinlich aber lächle Ich dich an. Ich denke an dich und sehe dich, so wie du bist. Du magst ein anderes Bild davon haben.

Jeder absteigende Gedanke, den du denken magst – ist nicht der Meine. Ich habe Freude an dir. Du bist Meine Freude.Mögest du deine eigene Freude sein. begeistere dich selbst und erfreue dich selbst. Mögest du mit deinen Augen hinaufschauen. Möge dein Blick hinaus sonnig sein. Warum etwas wählen, was weniger ist als sonnig? Was ist der Gewinnanteil, wenn du Düsternis wählst? Was tut dies dir oder dem Universum Gutes?

Gutes kommt dir entgegen, und noch mehr ist am Auftauchen. Sei bereit. Was kannst du tun, um bereit zu sein?

Du kannst an den Freuden des Lebens teilnehmen, halte sie nicht in Schach. Du brauchst das Leben nicht so ernst zu nehmen. In mancher Hinsicht erscheint das Leben dir wie Sciencefiction. Scheint unwirklich. Und genau das ist es. Das Leben auf der Erde ist unwirklich. Da ist die Absurdität, dass du stirbst und nicht mehr existierst. Nichts ist weiter entfernt von der Wahrheit. Du lebst immer, aber gerade jetzt lebst du im Schatten eines Körpers.

Während dein Körper auf Erden lebendig ist, ist er schon am Vergehen. Dein Körper und die Körper der andern verändern sich direkt vor deinen Augen. Mit all deinen Annahmen über das Leben und unbekümmert das Schwert der Vortäuschung vor dir tragend, könntest du dein Wahres Selbst unter den Teppich gewischt haben. Du lebst unter den Regeln eines falschen Selbstbildes. Du bist dran, das Leben auszutüfteln. Und du glaubst, das Leben ist reines Mysterium, und du habest nicht viel zu sagen darin. Du seist verheddert ins Leben, als wäre es ein Rosenbusch voller Dornen, die dich kratzen.

Was jedoch, wenn das Leben ein Spaß ist? Was, wenn die Stimme der Welt eher Vogelgesang ist, als das Stagnierende, das du wieder und wieder spielst? Was, wenn du das Leben als Segen auslegst, anstatt als Behinderung deiner Freude?

Oft wütest du gegen das Leben, als ob das Leben kein Recht hätte. Beginne, das Leben eher als einen Wohltäter denn als eine vor dir aufgestellte Falle zu sehen. Entwirrt euch selbst, Geliebte. Wacht auf mit den Vögeln, die aus voller Kehle am Morgen singen und nimm das Zirpen der Zikaden in der Nacht wahr. Es gibt Zeichen von der Welt, die dir sagen, dass alles gut ist.

Wenn du nur mehr Vertrauen haben als fürchten könntest. Du bist schnell dabei, das Leben zu fürchten, während das Leben doch das Theater ist, das du anschaust. Höre auf, das Leben herunterzumachen. Rede nicht länger schlecht über dein Leben. Singe ein Loblied des Lebens.

Du musst inzwischen wissen, dass dein ureigenes Leben ein Geschenk ist, dass Ich dir gebe. Wenn das Leben eine Orange wäre, presse den Saft davon heraus. Wäre das Leben ein Kunstwerk, male es. Du bist der Künstler deines Lebens. Du bist der Musizierende. Was immer du Geringeres von deinem Leben oder von dir selbst denkst, ist eine Geschichte, die du erfunden hast.

Wenn du Steckrüben magst, pflanze Steckrüben. Wenn du keine Steckrüben magst, pflanze sie nicht. Zumindest pflücke sie nicht.

Alle die Leben sind gleich zur gleichen Zeit, ebenso ist jedes Leben einzigartig. Gewiss erscheinen die Lebensläufe ungleich. Manche Lebensläufe sind härter als andere, und manche sind freier und federnder als andere. Sei es so. Jede Lebensgeschichte ist anders, selbst wenn jede Lebensgeschichte gleich beginnt und gleich endet. Ringe nicht deine Hände. Gib das Leiden auf. Singe eine Ode an das Leben.

Heavenletter # 5582 – 7.3.2016 Dancing to the Tune of the World

Nach der Pfeife der Welt tanzend

Gott redete …

Die Tage, Monate und Jahre gehen dahin. Jahreszeiten kommen und gehen. Im Winter wie im Sommer, immer noch bist du. Ob du über oder unter dem Äquator bist, du bist. Auf Erden und Im Himmel, du bist. In der Illusion bist du dein Name, wie er dir von der Welt gegeben wurde. Du magst Joe oder Mary heißen, dennoch ist deine Wahre Identität weit mehr als jeglicher Name, der dir angeheftet wurde.

Du hast immer, ob bewusst oder unbewusst, nach deiner Wahren Identität gesucht. Tief im Innern weißt du, dass du viel mehr bist, als was du zu sein scheinst. Die Welt ruft deinen Namen, und du antwortest darauf. Du tanzt nach der Pfeife der Welt, als würdest du automatisch ablaufen, als wärst du eine automatische Antwort, eine Aufnahme, welche du selbst sich wiederholen hörst. Von der Stimme, die aus deinem Kehlkopf entspringt, wird berichtet, dass sie deine sei; du hingegen bist nicht sicher, wo die Stimme, die du sprichst und hörst, wohnt, oder ob irgendjemand dich hört und dir antwortet, oder ob du einfach nur Bewegungen machst, während du vorangehst.

Du bist dir sicher, dass das Leben dazu gedacht ist, mehr zu sein als eine Formalität, aber du bist dir nicht sicher, wo du in dieser ganzen Transaktion, die man Leben nennt, stehst. Du würdest gerne wissen, wirklich wissen, wer du bist, woher du kommst und wohin du gehst. Kannst du wirklich ein Ansporn deiner Vorstellung sein? Ist dies die echte Show oder eine Probeaufführung? Um ehrlich zu sein, du weißt nicht, was oben und was unten ist. Es kommt dir vor, als seist du über das Ganze Universum verteilt wie ein rasanter Komet. Gleichzeitig stehst du still und bist unerkannt und ungesehen.

Wie gerne möchtest du wissen, was auf dieser Welt vor sich geht. Was geht Auf Erden vor sich? Geht überhaupt etwas vor sich? Manchmal hast du das Gefühl, Die Erde würde sich nicht bewegen und du auch nicht. Du magst dich fragen, ob es das ist, was mit einer Zeitschleife gemeint ist. Bist du in der Zeit verworfen, oder bist du überhaupt irgendwo? Du fragst dich, ob du in dieser temporären Existenz Auf Erden existierst. Du fragst dich, wo du bist, und du fragst dich, ob es sein kann, dass du ein heller Stern in der dunklen Nacht bist, bei dem man sich etwas wünschen kann.

Du nimmst an, dass du irgendwo bist. Du scheinst gleichzeitig zu sein und nicht zu sein. Manchmal scheinst du überhaupt nicht real zu sein, oder nicht wirklich irgendeine Wahl bei irgendetwas zu haben. Hast du dich selber ausgedacht? Du fragst dich, was du dir selber zugeteilt hast, falls es wirklich ein du selbst gibt.

Du würdest gerne aus diesem Traum erwachen, in dem du herum galoppierst. Du könntest ebenso gut Das Karussellpferd sein wie irgendetwas anderes. Gleichwohl besitzt sogar Das Karussellross eine Art von Bewusstsein, während du das deinige suchst.

Es fällt dir nicht leicht zu versuchen, dich zu lokalisieren. Angeblich sitzt du in einem Stuhl in einem Zimmer, vielleicht vor einem Computer, doch du bist dir nicht sicher, ob es das ist, wo du bist, oder ob du überhaupt irgendwo bist.

Dir ist mittlerweile bekannt, dass Ich erzählt habe, dass du das Ganze Universum ausfüllst und dass du Größer als Das Universum bist, das über deinem Kopf und weit jenseits deines Verständnisses zu sein scheint. Du fragst dich manchmal, ob du ein Irrlicht bist und dies alles sei, was du jemals gewesen bist oder sein kannst.

Im Augenblick magst du höchstens fühlen, du seist ein Schiff, das in der Nacht vorbeifährt, doch woran fährst du Auf Erden vorbei? An dir? Woran? Du könntest der einzige auf dem ganzen Planeten sein, und es gibt niemandem, um an ihm vorbeizufahren, und niemandem, der an dir vorbeifahren könnte. Wie kamst du hierher und was tust du hier, und sei es nur in deiner Vorstellung?

Was ist jetzt der Knüller? Wohin führt dieser Fragenkatalog? Du weißt nicht, wie er auszufüllen ist oder was irgendetwas bedeutet.

Gleichwohl, inmitten all diesen Gekritzels und dieser Wortklauberei, neigst du dich zu Mir. Du ruhst in Mir.

Heavenletter # 5583 – 8.3.2016 I Am with You Always

Ich bin Immer mit Dir

Gott redete …

Du weißt, Mich bedrückt nie etwas in dem Sinn, wie ihr den Ausdruck „Wo drückt dich der Schuh“ gebraucht. Ich bin einem Versprechen verpflichtet, doch nichts ruft Besorgnis in Mir hervor. Nichts drückt Mich nieder.

Zunächst einmal weiß Ich, dass alles gut ist. „Alles ist gut“ ist nicht nur ein Zuspruch, den ich verwende, um dir oder Mir ein paar aufmunternde Worte zu schenken. Das alles gut ist, ist eine buchstäbliche Tatsache. Unabhängig davon wie du dazu stehst, es ist jetzt alles gut.

Womit auch immer du dich näher befasst und als tragisch bezeugst, du siehst es doch nicht so wie Ich es sehe. Du musst noch hinter die Tarnung der Welt blicken, und erkennen, was die Welt verhüllt.

Du kannst Mich oft genug hören wie Ich sage, dass alles gut ist, jedoch stehst du mittlerweile unter Stress und Angespanntheit. Ihr Lieben, ihr stellt euch im Grunde genommen selbst unter diesen Stress und Druck. Ihr duldet diesen Stress und diese Belastung. Ihr sagt, dass es eben so ist. Ihr sagt zu euch selbst: “Wie kann ich in der Situation, in der ich bin, nicht angespannt sein?“

Und so geht die Wahl eures Lebens in Richtung Stress und Belastung.

Selbst da, wo sich euer Leben als äußerst erstaunlich und wunderbar zeigt, glaubt ihr nicht an euer gütiges Geschick. Ihr sagt, dies sei zu schön um wahr zu sein. Ihr glaubt nicht, dass ihr wie Cinderella seid und auf einem unverrückbaren Fundament steht, doch ihr glaubt fest, sogar unerschütterlich an schlechte Nachrichten.

Natürlich siehst du eine Existenzebene als realistisch an, als ob du nicht auf einem festen Grund stehst, wo die Vorstellung von Schwierigkeiten nur eine fehlgeleitete Interpretation sein kann.

Du bist mit deinem Körper mit ganzem Herzen verbunden. Du glaubst an und verlässt dich auf das Physische, an das deine und das anderer, als ob die körperliche Existenz dein Evangelium ist, dem du folgst.

Ja wie sich auf dem eigentlichen Ozean auf Erden Turbulenzen ereignen können, so bleibt auch der tiefe Ozean der ruhige Ozean. Es gibt eine Beständigkeit, tiefgründiger und fester als die, wovon jeder Monsun jemals geträumt hat. Möglicherweise gelangst du heute nicht zu dem Himmel, von dem Ich spreche. Doch kannst du glauben, das der Himmel existiert und für dich ist, und eines Tages, vielleicht bald, vielleicht ganz plötzlich, oder vielleicht zu einem Zeitpunkt mit einem winzig kleinen Vorgeschmack, wirst du einen Bewusstseinszustand erreichen, wo dich geradezu nichts mehr auffressen kann.

Es ist nicht so, dass du Herr über deine Gefühle und wahrgenommenen Schwächen wirst. Nein, der Tag kommt, wo du keine Angst mehr davor hast, mit irgendeiner Sache fertigzuwerden. Du kommst dahin, dich zurückzulehnen, so als ob du in der Tiefe des Ozeans wärst und du, unabhängig von den Vorgängen an der Oberfläche, des Friedens gewiss bist. Du wirst vorübergehend fest auf den Beinen stehen. Du weißt einfach, dass du fest auf dem Gerüst des Lebens stehst. Du gibst aufkommender Furcht nicht länger Raum. Du erkennst, dass du genauso solide bist wie ein Fels im Meer Meiner Liebe. Angst kann dich nicht mehr umwerfen, noch können die Windstöße der Veränderung dein Haar zerzausen.

Sobald du emotional bedrängt wirst, und in deinem Herzen Angst vor dem Tod und gleicherweise vor dem Leben aufkommt, dann hast du immer noch eine Wahlmöglichkeit. Du musst diesen Angstzustand nicht hinnehmen, als ob du keine Wahl hast. Geliebte, ihr habt die Wahl, in eine andere Richtung zu gehen. Kommt mit Mir, und ihr werdet die Angst in den Griff bekommen. Ihr werdet die Angst förmlich vergessen, und nicht länger in den Klauen dieses aufgeblähten anonymen Schreckgespenstes namens Angst sein. Wenn dieser Buhmann eure wahre Stärke kennen würde, würden ihm vor lauter Angst die Knie schlottern, und ihr würdet aus vollem Halse lachen.

Wenn die Angst euch weiterhin erreicht und ihr davor schaudert, dann macht euch keine Sorgen, denn Ich bleibe bei euch, und ihr werdet mit Mir dorthin kommen, wohin die Angst nicht gelangen kann. Inzwischen bin Ich an eurer Seite. Ich warte bei euch. Ich lasse euch nicht.

Heavenletter # 5584 – 9.3.2016 Within You Lies the Spirit of God

Inwendig in euch wohnt der Geist Gottes

Gott redete …

Du forderst das Äußerste von dir, und oftmals findest du dich unzureichend, so als ob du mangelhaft seist und niemals an die Spitze gelangen würdest. Manchmal scheint es, dass du dich ganz gleich was du tust oder wie viel du gibst, als mangelhaft ansiehst. Was ist das für eine tief verwurzelte sinnlose Gewohnheit, besonders dann, wenn faktisch alles, was du suchst, bereits direkt hier inwendig in dir liegt.

Was wäre, wenn du dich als dich vorwärts bewegend ansiehst? Was wäre, wenn du dir all das zubilligst, was du hervorbringst? Was wäre, wenn du bereits ordiniert bist?

Gewiss, in mancherlei Hinsicht mag es den Anschein haben, du seist dir selbst gegenüber zu nachsichtig, zum Beispiel wenn du faule Ausreden machst. Auf der anderen Seite bist du auch ein Ungeheuer von einem Zuchtmeister, wenn du dein eigener Zuchtmeister bist. Du scheinst einen unstillbaren Appetit darauf zu haben, mit dir weniger als zufrieden zu sein, oder du scheinst sogar unmöglich zufriedenzustellen zu sein, wenn es um dich geht.

Selbstverständlich bist du weit davon entfernt, das was du dir wünschst zu berühren. Es liegt noch immer vor dir. Deine Hand vermag noch nicht einmal darauf zu deuten. Du verlierst immer wieder deinen Platz, so wie du eine Stelle in einem Buch verlieren magst. Du weißt nicht, wo du aufgehört hattest. Du magst sogar vergessen, welche Richtung du ansteuerst.

Lass Mich dir etwas erzählen. Du musst nicht das Nirwana erreichen, oder eines der Worte, die du verwendest, um Diesen Seinszustand zu beschreiben, nach dem du dich so brennend sehnst. Jetzt im Moment ist es genug, dass du dich nach Größerem sehnst und deine Hand danach ausstreckst. Manchmal streckst du sie dorthin aus, wo es nicht ist. Gewiss liegt das was du suchst nicht irgendwo außerhalb von dir. Du magst weggelockt sein, doch du bist absolut niemals weit weg.

Alles was du suchst, liegt inwendig in dir. Alles andere, von dem du denken magst, dass du es besitzen müsstest, so als ob es essentiell wäre, ist nur eine Ausstaffierung wie eine Gucci Handtasche oder eine Halskette oder sogar eine Krone auf deinem Kopf oder ein Titel bei deinem Namen.

Falls du auf Die Erde geboren wurdest, und das wurdest du ganz gewiss, dann bist du gut qualifiziert. Niemand ist qualifizierter als du. Du bist in gleicher Weise qualifiziert wie jeder andere. Auf keinen Fall wurdest du ohne Den Geist Gottes geboren. Es spielt keine Rolle, in welcher Hinsicht es deiner körperlichen oder geistigen Form an etwas fehlen mag, deine Fähigkeit, auszubrechen und Mich zu erreichen und Mich als Dein Selbst zu finden, ist verbürgt. Von deiner Fähigkeit, Mich in dir zu finden, gibt es kein Entrinnen.

Du musst das Wort Nirwana nicht kennen oder verstehen. Es gehört dir bereits. Vielleicht siehst du es nicht, aber es gehört dir. Vielleicht musst du durch einen Vorhang schauen, aber was ist ein Vorhang schon anderes als ein Stück Stoff. Ein Stück Stoff ist kein Eisen. Und selbst wenn Mein Geist in dir hinter eine Eisentür von Glaubensvorstellungen gestellt wäre, so ist Mein Geist in dir doch immer noch lebendig und zugänglich. Tatsächlich ist er immer noch zuoberst in dir. Mein Geist in dir ist unentrinnbar.

Es gibt keine Grenzen, die dich daran hindern, zu Mir Zugang zu haben. Glaubensvorstellungen können rückgängig gemacht werden. Sie werden jeden Tag rückgängig gemacht. Du kannst ein Erzbösewicht sein, der Mich mit einer schweren Decke zugedeckt hat, und doch bin Ich immer noch inwendig in dir und Ich erkläre Mich als Dein Selbst. Ja, natürlich kannst du dich selber austricksen, aber täusche dich nicht selbst. All die hinterlistigen Tricks in der Welt sind nicht das letzte Wort von dir.

So sehr du Mich auch gerne unter den Teppich kehren möchtest, es gelingt dir nicht. Kein Besen oder kein neuer schicker Staubsauger schaffen es, Mich in deinem Herzen zu schwächer werden oder aus ihm gar verschwinden zu lassen.

Ich bin geduldig und Ich kann warten. Keine zehn Pferde können Mich von dir abhalten. Horden von lauten Flegeln oder stiller Dummköpfe können Das Geschenk Meiner Selbst auch nicht einen Zentimeter oder einen Zoll von dir wegnehmen. Du bist für Mich, für Meine Wahre Anziehungskraft empfänglich. Ich bin für dich unwiderstehlich. Das liegt in der Natur der Sache. Du wirst dich ergeben. Du könntest genauso gut den Kampf jetzt aufgeben, denn du bekämpfst nur Dein Selbst und du bekämpfst dich selbst aus überhaupt keinem guten Grund, und, Geliebte, ihr könnt diesen Kampf nicht gewinnen. Die Würfel sind gefallen.

Heavenletter # 5585 – 10.3.2016 What Would You Like to Hear Said About You?

Was würdest du gerne über dich sagen hören?

Gott redete …

Falls es eines gäbe, was die Welt über dich zu sagen hätte, was würdest du wollen, dass es sei? Was würdest du am liebsten die Welt sagen hören? Was würdest du gerne über dich selbst sagen können?

Nun, deine Antwort muss nicht heilig sein. Von dir wird nicht verlangt, eine heilige Antwort zu geben, wie etwa: „Er oder sie war ein Heiliger (eine Heilige).“

Was du gerne über dich gesagt haben würdest ist etwas, das du dir für dich selber wünschst. Ist es möglich, dass du damit zufrieden wärst? Würdest du gerne wissen, dass du Mir mehr bedeutest als du erkannt hast?

Was würdest du, so wie du dein Leben lebst, am allerliebsten haben, dass man es über dich sagt? Was wäre das wirklich? Würdest du wirklich wollen, dass man sagt, du seist die reichste Person in der Welt? Oder die klügste? Oder die schönste von allen? Dass du top-modische Kleidung getragen hast? Dass du große Schnäppchen gefunden hast? Dass du ein Pfennigfuchser warst? Vielleicht würdest du das wollen. Und das ist in Ordnung.

Schau, es liegt an dir, wirklich auszuwählen und nicht prätentiös zu sein. Es ist recht, falls du wolltest: „Sie hatte wunderschöne braune Augen.“ Das könnte dir wirklich etwas bedeuten. Wonach Wir suchen ist etwas, was für dich bedeutungsvoll ist.

„Ich habe Herzen glücklich gemacht.“

„Die Menschen haben mich gemocht.“

„Ich habe Herzen erleichtert.“

„Ich habe den Menschen direkt in die Augen geschaut.“

„Ich habe Menschen zum Lachen gebracht.“

„Ich habe einen Raum betreten, und die Augen leuchteten auf, wenn sie mich sahen.“

„Niemand wurde mehr geliebt als ich.“

„Ich habe das Leben von anderen verändert.“

„Mir wurden Die Himmel dargebracht.“

Es scheint Mir, dass für dein Herz eine kleine Sache mehr bedeutet als all die Juwelen in der Welt oder die beste Figur oder die schönste Haut, und gleichwohl können für dich einige der winzigen menschlichen Geschenke groß und willkommen sein.

Was bedeutet dir viel? Was ist für dich wesentlich?

„Ich habe gelernt, wie man das Leben lebt.“

Schau, was für dich wesentlich ist, ist für dich wesentlich. Wir sprechen hier nicht darüber, was dir am meisten bedeuten sollte nach den Maßstäben eines anderen oder den Maßstäben der Welt im Allgemeinen.

„Ich mag mich.“

„Ich bin etwas wert.“

„Man wird mich vermissen.“

„Für jemanden bedeute ich die Welt.“

„Ich habe Augen geöffnet.“

„Ich habe Herzen geöffnet.“

„Ich war stets zu jedermann aufrichtig.“

„Ich habe etwas in anderen gesehen, das viele nicht sahen.“

„Ich wurde gemocht.“

„Ich habe etwas riskiert.“

„Ich habe das Leben geliebt.“

„Es gibt auf der Welt niemanden wie mich.“

„Ich habe immer Ja gesagt.“

„Ich habe immer Hallo gesagt.“

„Ich habe Menschen das Tanzen beigebracht.“

„Ich habe anderen geholfen, mit neuen Augen zu sehen.“

„Ich habe das Leben nicht zu ernst genommen.“

„Ich habe mich selbst nicht zu ernst genommen.“

„Wo auch immer ich hingegangen bin, habe ich Regenbögen gesehen.“

„Ich habe Freunde auf den Mond mitgenommen.“

„Ich habe vieles begriffen.“

„Ich war hier neben dir, Gott.“

Nun, beende du den Heavenletter für Mich. Was hättest du am liebsten, dass es über dich gesagt wird? Was hättest du am liebsten, dass es heute über dich gesagt wird? Oder morgen? Was würde deinem Herzen viel bedeuten? Sage es und lasse es wahr werden.

Heavenletter # 5586 – 11.3.2016 How God Created the Wonders of the World

Wie Gott die Wunder der Welt erschuf

Gott redete …

Eines Tages sagtest du zu Mir:

„Geliebter Gott, weißt Du, was Du bist? Du bist erhaben, Gott. Du bist schlicht und ergreifend und ganz und gar Vom Höchsten. Du stehst über der Welt. Was für eine Idee erdachtest Du, als Du daran dachtest, die Welt ins Leben zu rufen. Was für eine mutige Sache! Gott, hattest Du irgendeine Ahnung, dass Du einstmals dafür kritisiert werden könntest, Die Wunder Der Welt erschaffen zu haben?“

Ich antwortete:

Es ist nicht so, dass ich Mir die Welt in jedem Detail ausgemalt hätte. So habe Ich darüber nicht nachgedacht. Ich habe Mir die Welt als eine Zwischenstation für Meine Kinder ausgedacht, in etwa so, wie wenn jemand sagen würde: „Lasst uns ein Zelt aufschlagen! Lasst uns ein Picknick machen. Lasst uns in den Zirkus gehen!“

Eine Idee stieg auf, und die Idee erschien kinderleicht. Nichts plustert Mich auf. Ich dachte nicht über alle die Anforderungen nach. Es ist eher so, dass Mir die Idee einer Welt voller Farben in den Sinn kam: „Wäre eine Welt nicht schön?“, dachte Ich bei Mir.

Ungeachtet deiner Perspektive von der Existenz der Welt entstand die Welt nicht durch Zufall. Die Erschaffung Der Welt war keine Nebenbemerkung. Sie war keine Laune.

Bevor die Welt aktiviert wurde, war sie Mir in den Sinn gekommen. Dann trat sie in die Erscheinung hervor so wie eine Rose aus einem Samen hervorgeht. Die Sonne bricht am Horizont hervor, und Ich habe nie Meine Meinung geändert. Erinnere dich, Ich sah Das Aufgehen Der Schöpfung Der Welt, und Ich sah, dass es gut war. Ich sah, dass es wunderschön war. Ich sah, dass es ein Geschehnis war, dass aus Der Unendlichkeit hervorgegangen ist. Ich sah die Geburt der Welt und die unermessliche Schönheit von solch Einem wie dir. Ich sah. Ich sah solche Pracht.

Und ihr fandet euch in einem Traum wieder, aus dem ihr Kapital geschlagen habt. Später kam das Geld. Später kamen Taschen und Geldbörsen und Brieftaschen sowie gegenseitige Kontrolle hinzu. Nach und nach dachten sich meine Kinder gewissermaßen Spiele aus. Ihr übtet euch auch in einer Art von Einspruch erheben und habt spitzgekriegt, wie man widerspricht und Fehler findet.

Freunde, es ist besser, die Schönheit zu finden. Besser den Segen zu finden. Besser segnen als nörgeln. Von Mir habt ihr das Nörgeln nicht gelernt. Ihr wart autodidaktisch. Ihr habt es übertrieben mit euren Einsprüchen anstelle von Zustimmung aus ganzem Herzen.

Auf seine Weise ist Protest eine Form von Liebe. Protest ist Aufmerksamkeit, die du schenkst.

Zu welch einem zusammengewürfelten Haufen habt ihr euch entwickelt. Schaut nur, wohin eure Vorstellung euch gebracht hat, und wohin geht ihr?

Ihr seid dabei, zum Anfang zurückzugehen. Ihr beginnt von neuem, so als ob ihr ein neues Kartenspiel austeilen oder Würfel in einem Glücksspiel werfen würdet.

Selbstverständlich habe Ich gesehen, dass die ganzen Teile nicht getrennt, sondern alle bei der Geburt gegenseitig verpflichtet und miteinander verbunden waren. Für euch war es nicht so einfach, die Einheit zu sehen. Der Egoismus brach aus. Ihr saht das Ego an, als ob das Ego das wäre, was ihr seid, als ob das Ego Bedeutung und Ernsthaftigkeit mit sich brächte, als ob das Ego euer Licht sei.

Die Liebe war nichts Fabriziertes. Das Ego war es. Das Ego war verstohlen. Das Ego war eine Handvoll, ein Ableger von euch. Das Ego kümmerte sich viel um nichts. Was für ein Sammelsurium ist die Welt so wie ihr sie seht und euch um sie bekümmert und in jede Erdspalte von ihr hineinschaut.

Ihr habt die Welt in Nationen aufgeteilt und manche geliebt und andere bekämpft. Ihr habt mit der Welt, die Ich zu eurem Nutzen geschaffen habe, herumgetrödelt. Ihr versklavtet euch an die physische Welt, die ihr kennt. Ihr wurdet in ihr deplatziert.

Sehe Schönheit und glaube an sie. Weise zumindest auf Schönheit hin. Schönheit wurde für euch geschaffen. Anderes Zeug wurde in eine von Gott geschaffene Welt hineingeworfen. Doch gab es dafür Raum, geradeso wie es keinen Platz für weniger gab. Alles kann aus der Welt gemacht oder zur Erscheinung der Welt – wie – ihr – sie – seht – hinzugefügt werden.

Ihr mögt euch im Kreis bewegen zur gleichen Zeit, wie ihr überhaupt nicht tangential seid. Ihr seid integral. Die Welt ist noch nicht fertig. Da ist mehr zum Anfassen, zum wieder Zusammenbauen Der Wunder Der Schöpfung, ein anderer die Augen öffnender Blick auf das, was du sehen kannst. Warte bis du das siehst!

Heavenletter # 5587 – 12.3.2016 The Past, The Past!

Die Vergangenheit, die Vergangenheit!

Gott redete …

Alles, was dir widerstrebt, hängt mit einem Irrtum in deiner Wahrnehmung zusammen. Nicht an jeder Verwechslung dürftest du beteiligt sein. Vielleicht hat jeder, dem eine ungewollte Begegnung widerfährt, teil an dem Druck dieses Mangels an Verständnis.

Es ist abwegig, wenn Feindseligkeit in deinen Adern rinnt.

Alles, was geringer als die Liebe ist, ist viel Lärm um nichts. Was auf etwas hinausläuft, das weniger als Liebe ist, ist Torheit, Phantasterei, großer Kummer, ein Ausbruch von Achtlosigkeit. Es ist eine Form von Hunger. Es gibt etwas, wonach du hungrig bist.

Wir könnten dies als eine Art von Verhungern des Egos bezeichnen. Ein Anteil an Anerkennung ist dir nicht gegeben. Er wird dir nicht gegeben, weil du nicht erkannt wirst. Meistens ist jeder vorprogrammiert und hat seine Augen sonst wo. Du bist geprägt.

Der Mensch vor dir denkt, dass er dich sieht. Er sieht dich nicht. Seine Gedanken sind bei jemand anderem. Gerade geschieht es, dass du hier bist, und es passt gut. Du bezahlst jemand anderes Gebühren.

Es war auch deine Angelegenheit, jemand anderes vor dir zu sehen, der dich bewusst oder unbewusst an eine Person erinnerte – vielleicht an die boshafte Schwiegermutter. Größtenteils programmierst du dein Leben mit diesen Wiederaufführungen vor, und so wiederholst du dich selbst.

Es gibt etwas in deinem Leben, womit du dich abzufinden hast. Du hast zu lange denselben Kleinkrieg geführt. Du wurdest in Rollenbesetzungen genannt, die dir eine große Ehrung verdankten, doch diese wurde dir nicht gegeben. Du meinst, man muss sie dir jetzt endgültig geben. Man schuldet sie dir, und nun präsentierst du die Rechnung. Gewiss, du verdienst geliebt zu werden. Du hältst weiterhin danach Ausschau, während du fortfährst, die Person vor dir und das Leben selbst wegzuschieben.

Du liest von demselben alten Manuskript. Du stürzt in eine Falle, die du dir selbst gestellt hast. Du stellst sie dir, und du stellst sie denjenigen, die du als gegen dich wahrnimmst. Der empfundene Feind kann allemal einen anderen Namen haben. Jeder von euch spielt eine Figur aus einer zurückliegenden Fehlinterpretation. Du nimmst weiterhin persönlich, was niemals für dich so gemeint war.

Du könntest das Gefühl haben, dass die Vergangenheit sich weigert, dich zu verlassen. Nichtsdestoweniger bringst du die Gegenwart in einen Zustand gefühlsbetonter Handgreiflichkeiten, die zu Recht nicht hierher gehören.

Es erhebt sich kein Triumph. Solange du dieselben Schatten siehst, hörst du den gleichen Aufruf zum Streiten. Du hemmst dich selbst. Ja, du spielst den gleichen Film auf die eine oder andere Weise ab. Du bist eigentlich nicht mehr aufzuhalten, so scheint es. Du wiederholst die verschiedenen Versionen der gleichen Situation immer und immer wieder. Du hältst dieselbe Unschlüssigkeit aufrecht.

Du siehst nicht was los ist, und wie du helfen und unterstützen kannst. Wenn du dich immer und immer wieder durchkreuzt oder schlecht behandelt siehst, dann rufst du selbst es hervor, weil du dafür immer noch bereit bist. Du hast dich in genau demselben Zustand gehalten und du bestehst darauf, dass jemand anderes es so bestimmt hat.

Da ist ein Licht, das in dir aufgehen muss. Du magst denken, dass du genug davon gehabt hast. Wenn du jedoch die Vergangenheit nicht losgelassen hast, dann hast du, so scheint es, nicht genug davon gehabt.

Es gibt eine alte Art der Kriegführung, die du löschen musst. Du musst die Auffassung fallen lassen, ein Sieger oder ein Besiegter zu sein. Das sind alte Kleider, die du einmal trugst. Sie passen nicht länger. Deine Gewohnheit, alte Sachen zu tragen, hat lange darauf gewartet, dich zu verlassen. Du musst sie gehen lassen. Sie diente dir niemals, außer um den alten Herzschmerz zu wiederholen. Es gibt etwas innerhalb von dir, wovon du dich trennen musst. Sei nicht mehr dem Alten verpflichtet. Lass es los, im Interesse der Welt. Schreite darüber hinweg. Du bist so nah. Du bist fast hier. Nur noch einen Schritt weiter, und dann – kehre nicht um.

Heavenletter # 5588 – 13.3.2016 The Heart Keeps a Different Tempo

Das Herz hat ein anderes Tempo

Gott redete …

Wenn du etwas im Kopf hast, ist dies auch ein Gewicht in deinem Herzen. Es verlangt den Zoll von deinem Herzen. Das Herz möchte Frieden. Der Verstand liebt schnelle Kurven im Sportwagen, während das Herz es liebt zu gleiten ohne Eile und ohne bedrängt zu werden.

Ich habe dich natürlich mit beidem ausgestattet, mit Herz und Verstand. Herz und Verstand sind wie Brüder. Sie gehen gerne zusammen, aber manchmal scheint einer der beiden mehr favorisiert als der andere. Es ist eine gute Idee, dass nicht einer der Brüder zuviel arbeiten muss. Lockere Art tut es besser . Ja, lass Geben und Nehmen im Spiel sein. Lass dein Herz und deinen Verstand ein elastisches Gewebe sein, das sich biegt und ausdehnt. Was immer dich anspannt in deinem Verstand und dein Herz beschwert, löse es auf. Du musst nicht so eng eingewickelt sein.

Wenn die Zeit nicht so allgegenwärtig wäre im täglichen Leben, wärst du entspannter. Das Konzept der Zeit neigt dazu einzuengen. Zeit ist nicht geschmeidig. Es ist an dir, geschmeidig zu sein und vorwärts zu gleiten.

Was wäre so schrecklich daran, wenn du dich irrtest und deine Muskeln des Urteilens dehnen und entspannter sein könntest? Was bewirkt, dass du dich zwingst zu glauben, du seist der erwählte Schiedsrichter dessen, was du als richtig wähnst, sogar wenn es zu deinem eigenen Nachteil ist?

Wenn du immer recht haben musst in dem was du erklärst und du keine Fehler machen kannst, dann sind die Latten zu hoch gesteckt. Du untergräbst dich selbst, um unbeweglich bleiben zu können. Es ist eine Tatsache im Leben, dass du zu wachsen hast und zu blühen. Das heißt, deine Meinungen haben zu wachsen und sich zu verändern. Wachstum bedeutet Veränderung. Stelle dich dem. Du kannst nicht wachsen und gleich bleiben.

Was lässt dich dir selbst gegenüber verweigern, dass du wächst im Herzen und im Verstand? Was lässt dich insistieren, dass du dich nicht verändern darfst, und dass du dich außerdem selbstgerecht darauf einstellst, dem Wandel zu widerstehen? Was kann diese Unsicherheit anderes sein als im Namen des Egos?

Rühre dich ein wenig. Wenn du dich nicht rührst, hältst du fest und hältst zurück. Du hältst fest an vergangenen Turbulenzen, und du hältst die Vergangenheit vor dir, als sei es richtig, die Vergangenheit wie ein Schwert vor dir zu schwingen.

Jetzt ist es Zeit, dein Schwert zu ergreifen, und die Schürzenbänder zu Mutter Vergangenheit, die du dir zurechtgebastelt hast, zu durchschneiden. Wenn du dankbar bist, machst du keinen Buhmann aus dem Leben oder aus irgend jemandem in ihm. Du magst gegenwärtig so sein, dass du die Welt siehst, wie sie dich in dieser oder jener Form verfolgt. Es mag sein, dass du es bist, der Negativität als etwas Richtiges ansieht, wenn nur irgend ein anderer in deinen Augen nicht perfekt ist.

Ist es möglich, dass du dich selbst als Opfer siehst, und du wünschst einen anderen als Bösewicht zu sehen, um deine Entrüstung zu rechtfertigen? Mein Lieber, du selbst bist empörend, indem du deine Selbstgerechtigkeit aufrecht erhältst.

Erzählst du Mir, dass Negativität ein Segen ist bei den Entscheidungen in deinem Leben? Wenn du denkst, es sei erstrebenswert für dich, dich über dir zugefügtes Unrecht zu beklagen, dann wisse, dass du dich selbst in der Sklaverei des Opferseins zurückbehältst.

Zuallererst lege alles, was deine Negativität hervorruft, beiseite.

Die Welt behandelt dich nicht richtig?

Anstatt dich zu wehren gegen das Bild, das du von der Welt hast, richte dich selbst gerade auf. Deine Beunruhigung über die Welt und diese schrecklichen Menschen in der Welt, die du immer wieder triffst, halten dich zurück. Niemand kann seine Füße eingraben und sich vorwärts bewegen. Du bist dazu erschaffen, vorwärts zu gehen. Sei wohlwollend andern und dir selbst gegenüber. Der eine vor dir bist du selbst, oder eine Version von dir, die auf unsicheren Beinen steht.

Heavenletter # 5589 – 14.3.2016 You Will Be Like a Dolphin

Du wirst wie ein Delphin sein

Gott redete …

Ihr seid Höchste Wesen, die ich im Köcher Meines Herzens trage. Ihr füllt mein Herz bis zum Rand. Güte, Gottheit, und Friede sind für euch da. Für euch ist alles Gute auf dem Weg. Dies ist eine Unbedingtheit. Da gibt es kein Drum herumkommen. Ihr seid in Meiner Obhut.

Einem Sinne nach, ist niemand etwas Besonderes in Meinem Herzen. Einem anderen Sinne nach, ist jeder etwas vollkommen Besonderes in Meinem Herzen. Es führt kein Weg daran vorbei, Geliebte. Ich halte euch sicher in Meinen Armen. Ich halte euch nahe bei Mir. Habt vertrauen in Mich, ihr, die ihr in Meinem Vertrauen ruht.

Wenn Ihr die Quelle von Allem sehen könntet, wäret ihr sorgenfrei glücklich. Ihr wüsstest um euren Wert, und ihr wüsstest um Meine Anerkennung für euren Wert. Ihr wüsstest, was ihr Mir bedeutet und das euch nichts schaden kann, dem euch von euch. Dies ist direkt und auf der ganzen Linie so, ohne Ausnahmen.

Sicher, ein kleines Haar auf deinem Kopf könnte verletzt werden. Das ist es, was du als schrecklich ansiehst. Das Körperliche, das so überwältigend wichtig für dich ist, kann eingebeult oder weggewischt werden, jedoch seid ihr intakt und Unvergänglich. Es gibt kein Ungeschehen machen dessen, was Ich geschaffen habe, verstehst du Mich?

Lehne dich zurück in deinem Verstehen von Mir. Deine Sicherheit ist gewährleistet. All deine Sorgen sind für die Katz. Du schnaufst und gerätst außer Atem über etwas, von dem du denkst es wäre wahr, das aber nie wahr war und nie wahr sein kann. Du kannst nicht verschwendet werden. Dein Leben kann nicht vergeudet werden. Es ist alles gut, es ist nur so, was du nicht festhalten kannst, kannst du nicht festhalten. Sogar ein vorübergehender Zustand ist nicht vergeudet. Das Leben auf Erden ist nicht vergeudet. Ah, all die Feinheiten des Lebens, deren Wert du nicht begreifen magst, haben dennoch einen Wert. Ich wertschätze dich jenseits von allem, was du dir vorstellen kannst.

Es gibt einen bestimmten Blickwinkel, den du auf das Leben nimmst, und es ist nicht so einfach für dich, diesen Blickwinkel von dem aus du siehst, anzuheben. Eines Tages wirst du sehen, und du wirst sehen, statt wie behaftet du warst oder dachtest, du warst es oder bist es, siehst du, wie du Güte bist und immer warst.

Das Gleiche gilt für das Leben. Das Leben ist gut. Das Vorhandensein von Leben ist gut. Meine Lieben, Ihr haltet Ausschau nach dem Heiligen Gral, wo doch der Heilige Gral fest in euch verankert ist. Eine Subtilität von Mir ist euch verliehen und dauerhaft eingelagert und mit Sternzeichen versehen in euch.

Ihr könntet schief auf die Erde geblickt haben. Ihr habt die Herrlichkeit übersehen. Dass ihr die Herrlichkeiten vor euch nicht gesehen habt, bedeutet nicht mehr, als dass ihr die Herrlichkeiten direkt vor euch nicht gesehen habt. Ihr habt haushoch danebengeschaut. Ihr habt verquer geschaut. Ihr saht fehlerhaft. Ihr saht, was nicht da war, und ihr saht nicht, was vor euch hell loderte.

Es kommt eine Zeit, früh oder spät, wo ihr das Leben und euer Leben als goldene Himmelskörper ansehen werdet. Ihr wart immer erleuchtet und Meine Geliebten Gesalbten. Es gibt nichts außer Meinem Licht, und Mein Licht ist Überall, nur habt ihr es nicht wirklich geschaut. Ihr blinzeltet, oder Tränen trübten eure Sehkraft.

Es gibt keine Geheimnisse, oder, das einzige Geheimnis ist, dass ihr nicht alles erblickt, was ich vor euch hingelegt habe. Ich habe Liebe und alle Arten von Juwelen vor euch verstreut. Ihr seht andere Dinge wie Angst und unterschiedliche Gefahren und Schäden. Ihr seht eine Möglichkeit, und nicht eine andere. Ihr könnt das, was nicht da ist, deutlich sehen und übersehen, was wirklich vor euch ist, und ihr nennt euch selbst klug.

Dennoch hast du flüchtige Einblicke auf die Sonne zwischen den Wolken. Selbst dann kannst du dich weigern, die Herrlichkeit die du erblickst, zu akzeptieren. Du nennst Einbildung Wirklichkeit, und du nennst Wahrheit eine abweichende Illusion. Du magst jetzt verwirrt sein, doch wirst du früher als du glaubst deutlich sehen. Du wirst nicht im Dunkeln bleiben. Du wirst die Scheuklappen aus eigenem Antrieb abwerfen. Du wirst die Brille abwerfen, die die Sonne blockiert, und dann wirst du sehen wie einfach Leben ist und immer war. Du wirst wie ein Delphin sein, der aus dem Wasser in die Höhe schießt, das vorher war.

Heavenletter # 5590 – 15.3.2016 The Lady Or the Tiger?

Die Frau, oder der Tiger?

Gott redete …

[Anmerkung: Dieser Titel bezieht sich auf eine englische Geschichte aus dem Jahr 1882. In dieser Geschichte gibt es zwei Türen ohne irgendwelche Zeichen darauf. Hinter einer Tür ist eine wunderschöne Frau, hinter der anderen Tür ist ein Tiger. Der Held der Geschichte muss erraten, welche Tür zu öffnen ist.]

Es ist für dich nicht nötig so viel zu überlegen wie du es tust, bevor du eine Entscheidung bezüglich deines Vorwärtskommens triffst. Das heißt nicht, dass du irgendetwas tun musst, noch bedeutet es, dass du dich hetzen musst, um dich vorwärts zu bewegen. Du hast nichts zu beweisen. Du bist lebendiges Leben. Strebe danach, dich an dem Leben das du führst, zu freuen.

Nichts besagt, dass du die ganze Zeit eine perfekte Auswahl treffen musst, doch gleichzeitig kannst du nicht immer auf ein Notfallereignis warten, das dich zu einer Entscheidung veranlasst. Es ist so, dass es für dich Wahlmöglichkeiten gibt. Manchmal suchst du andere Menschen aus, zum Beispiel wenn du für einen Präsidenten stimmst. Was weißt du? Eventuell bist du dir sicher, dass du es weißt, oder vielleicht bist du dir sicher, dass du es nicht weißt.

Manchmal fällt eine Wahl leicht. Manchmal hast du keine Ahnung, was eine gute Wahl wäre. Manchmal verschließt du deine Augen. Manchmal kann eine Wahl teils teils sein, nun, vielleicht bedeutet sie nicht allzu viel.

Du hast keine Möglichkeit zu erkennen, welche Türen deine Entscheidung öffnen werden, oder welche Türen sie schließen könnte. Dann gibt es Zeiten wo es scheint, dass dich das Leben gerade abholt, und dass du es nicht verhindern kannst, dass sich eine beabsichtigte Wahl ereignet. Es gibt alle Arten von Wahlmöglichkeiten, selbst innerhalb derselben. Manchmal bist du vom Wind durchgepustet worden. Manchmal schließt du deine Augen und spielst das Eselschwanz-Spiel [einem Kind werden die Augen verbunden und es wird langsam gedreht, sodass ihm ein bisschen schwindlig wird. Anm.d.Ü.]

Manchmal triffst du übereilte Entscheidungen, wohingegen du manchen Alternativen scheinbar nicht nachgehen kannst, als ob irgendeine Macht dich zurückhält. Manche Entscheidungen kannst du anscheinend nicht verhindern. So oder so, du gehst hierhin, oder du gehst dorthin, und du kommst irgendwo hin. Alle Wege führen zu Mir hin.

Ihr trefft Entscheidungen, und eure Entscheidungen betreffen euer Leben, Geliebte.

Manchmal trefft ihr eine schnelle Entscheidung über eine wichtige Angelegenheit. Es ist fast so, als ob ihr eine Karte aufhebt um zu wissen, wen ihr heiraten werdet, und doch wollt ihr jahrelang über eine oder zwei leichte Entscheidungen nachdenken. Meint ihr, dass es eine narrensichere Methode gibt, eine richtige Entscheidung zu treffen? Selbst bei allen guten Entscheidungen ist es schwer, eine auszuwählen und sich darauf festzulegen. Tatsächlich kann mit Recht gesagt werden, dass alle Entscheidungen blinde Entscheidungen sind. Das Leben hält sich nicht so sehr an Tatsachen.

Oft ist das Leben selbst ein Würfelspiel. Manche Menschen können sogar anscheinend das Beste aus einer schlechten Wahl machen, und manche Menschen sind scheinbar nicht in der Lage, das Beste aus einer klugen Wahl zu machen.

Aus irgendeinem Grund triffst du Entscheidungen, oder das Leben trifft sie für dich.

Oder hast du jemals wirklich eine Wahl in deinem Leben gehabt? Wurdest du weitergeschoben? Möglicherweise suchte dich eine Wahl aus. Eine Wahl hielt ihre Hand auf deiner Schulter fest und wollte dich nicht gehen lassen. Vielleicht warst du sogar geschmeichelt.

Ja, es kann notwendige Entscheidungen geben, wohingegen andere Wahlmöglichkeiten von dir ohne nachzudenken unberücksichtigt bleiben könnten. Du wurdest möglicherweise einfach weitergezogen. Wenn du in deinem Kanu einen bestimmten Weg einschlägst, magst du die Stromschnellen erreichen. Du wähltest eine Richtung, aber du hattest keinen Hinweis, wohin dich diese Richtung führen würde.

Die meisten Entscheidungen enden in der Regel nicht in einer Sackgasse, sondern sie haben einen offenen Ausgang.

Was wäre, wenn du dich mit der Idee anfreunden könntest, dass alle Wahlmöglichkeiten gut sind? Auch wenn eine von dir getroffene Entscheidung dich nicht zum gewünschten Ziel führte, hat sie dich irgendwohin gebracht. Vielleicht bist du jetzt sicher, dass du die gewählte Entscheidung nicht mehr willst. Du hast etwas gelernt. Vielleicht hat sich etwas dir Unbekanntes gelöst.

Wir kommen auf die Idee zurück: Woher weißt du, wann etwas gut ist oder wann nicht? Manchmal schmeckt Medizin bitter, aber sie ist trotzdem eine kräftige Arznei.

Im Leben suchst du natürlich nicht wirklich nach einem Heilmittel. Du erfährst, froh und dankbar für die Lebensfahrt zu sein. Es besteht keine Notwendigkeit, diese Fahrt zu etikettieren. Es war eine Fahrt, und diese Fahrt brachte dich irgendwohin, und jetzt stehen weitere Fahrten zur Auswahl.

Entscheide dich, in Frieden zu leben. Bedaure nichts. Umarme das Leben. Du folgst dem Leben, und das Leben folgt dir. Sei gastfreundlich zum Leben. Das Leben muss nicht immer charmant und dir gefällig sein.

Ihr Lieben, alles was ihr erreichen müsst, besteht darin, das Leben über die Bühne zu bringen. Es gibt keine anderen zwingenden Erfordernisse.

Heavenletter # 5591 – 16.3.2016 God Has No Gated Communities

Gott hat keine geschlossenen Wohnanlagen

Gott redete …

Sei rasch dabei, Ja zu sagen, anderen zu helfen, ob du diese Menschen nun magst oder nicht. Du bist im Kern jede andere Person selbst. In Wahrheit ist jeder an deiner Tür du selbst.

Sei nicht so rasch dabei, Liebe beiseite zu stellen wegen etwas, von dem du dir vorstellst, dass es Eigeninteresse sei. Du magst deinem Herzen absichtlich erlauben, langsam abzusterben, indem du einer anderen Version deiner Selbst den Rücken zukehrst. Du bist es selbst, dem du den Rücken zukehren kannst.

Warum würde Ich, Gott, den Weltnachrichten zuhören? Ich bleibe auf Meine Weise auf dem Laufenden. Ich habe eine Version des Lebens, die unterschiedlich ist von der eurigen und von derjenigen, die die Welt im Allgemeinen von sich zeichnet. Der größte Unterschied zwischen der Welt und Mir ist, dass die Welt dazu neigt, aus der Angst heraus zu leben, während ich es wähle, aus der Liebe heraus zu leben. Ich verbanne niemanden. Ich ziehe keine voreiligen Schlüsse. Ich schlage keine Türen zu. Ich öffne Herzen. Ich segne. Ich heiße willkommen.

Ich biete Zuflucht. Ich gehe nicht wählerisch vor, selbst wenn du glauben magst, Ich würde dich manchmal benachteiligen.

Ich denke Mir keine Regeln und Vorgehensweisen aus. Wenn jemand Einlass braucht, gewähre Ich Einlass. Wenn jemand Hilfe benötigt, gebe Ich Hilfe. Wenn jemand Hoffnung braucht, gebe Ich Hoffnung. Ich setze keine Grenzen. Ich sage nicht, dass nur Leute, die wie Ich ausschauen, in Meine geschlossene Wohnanlage eintreten können. Ich habe keine geschlossenen Wohnanlagen.

Ich denke mir keine Angstgeschichten aus über all die nachteiligen Dinge, die geschehen könnten, und Ich beschließe sie auch nicht. Wenn Menschen um ihr Leben flüchten, lasse Ich sie herein. Ich sehe sie nicht als eine Gefahr für Mich an. Ich biete ihnen einen Raum in Meiner Herberge an. Ich bin nicht ausschließend. Ich bin integrativ.

Die Welt, die Ich Mir ausmale, hat keine Grenzen. Es gibt nur ein Land, und das ist die ganze Welt. Alle sind willkommen. Die äußere Welt, so wie sie erscheint, ist verrückt [Anm. d. Übersetzers: im Original steht „squirrelly“, das heißt wörtlich „eichhörnchenartig“ und bedeutet im übertragenen Sinn „verrückt“] . Ein Eichhörnchen [Anm. d. Übersetzers: im Original steht „squirrel“, das bedeutet „Eichhörnchen“ sowie „Spinner“] vergräbt seine Besitztümer, so dass niemand anderer seinen Vorrat irgendwie wegnehmen oder verringern kann. Es bewahrt ihn bei seinem Eichhörnchen-Selbst. Es sieht neue Eichhörnchen-Neuankömmlinge als mögliche Diebe und lässt nur so viele und keine darüber hinaus herein und fühlt sich rechtschaffen, wenn es sein Land vor Männern, Frauen und Kindern verteidigt, so als ob es irgendwie ein Mitglied des Königshauses sei und Vorrang habe, so als ob es privilegiert wäre und andere dies nicht wären.

Und das ist die Art, wie manche die Welt begrüßen. Manche sehen ihren Raum als ihnen ausschließlich zustehend an. Manche sehen Gefahr, wohin auch immer sie blicken. Im Grunde sagen sie:

„Bleibe fort. Es tut mir leid, dass du um dein Leben flüchtest, aber du könntest wegnehmen, was mir gehört. Ich werde ein paar flüchtende Seelen hereinlassen, aber um selbst zu überleben, muss ich meine Tore dichtmachen. Ob du nun überlebst oder stirbst, ich kann keinen Überschuss auf meinem Grund zulassen. Sterbe Hungers woanders. Krepiere in dem Land, aus dem du gekommen bist. Ich bin der Hüter meines Bruders und kümmere mich um die Meinigen. Ich kümmere mich nicht um Leute von woanders her, die Böses über Unschuldige wie mich bringen könnten. Ich diskriminiere nicht. Ich unterscheide. Ich bin klug. Ich schütze mich und das Meinige, wie jede heißblütige Person es tun würde.

Ich werde euch sagen, Geliebte, dass Egoismus nicht länger angesagt ist. Egoismus ist nichts, worauf man stolz sein kann. Liebe ist angesagt. Wenn ihr möchtet, dass das, was ihr als euer Eigen anseht, überlebt, dann öffnet eure Herzen.

Bekanntermaßen habe ich gesagt: „Lass Mein Volk ziehen.“ Jetzt sage Ich: „Lass Mein Volk herein.“

Ich sage zu Dir: „Lass Mein Volk herein.“

Heavenletter # 5592 – 17.3.2016 „My Heart Is Bare, and I Am Loneley.“

Mein Herz ist entblößt, und ich bin einsam!“

Gott redete …

Ich habe euch laut rufen hören. Ich höre eure Worte und euer Herz. Ich höre euch sagen:

„Geliebter Gott, Du bist Der Bug Des Schiffes, auf dem ich fahre. Du bist Die Glocken, Die Läuten. Dein ist Die Hand, die ich halte. Du machst mich sicher. Wie kann ich mich fürchten, wenn Du neben mir bist? Wenn ich meine Augen von Dir abwende, bestehe ich aus Unsinn und verwunde mich so törichterweise selbst Auf Erden.“

Gott, lehre mich zu lieben, denn mein Herz ist entblößt und ich bin einsam. Der Liebe entkleidet lebe ich auf einer einsamen Insel, die ich selber geschaffen habe. Ich habe mich zurückgezogen. Ich weiß wirklich nicht, was ich tue. Vielleicht renne ich ins Verderben.

Die große Frage für mich ist:

,Gott, habe ich Dich verlassen?‘

Kann es sein, dass ich Dein Herz, und damit mein eigenes Herz, mein vorgestelltes eigenes Herz verlassen habe? Flirte ich einfach mit dem Leben und bleibe dabei die ganze Zeit an der Küste?

Wonach jage ich und warum? Welche Zutaten des Lebens bilde ich mir ein haben zu müssen, um mein Leben noch weiter zu bereichern, wenn es doch Dich gibt? Wovor laufe ich davon?

Habe ich mich selber verlassen?“

Meine Kinder, Ich antworte euch:

Jeden Morgen setzt ihr die Segel. Ihr tut es vielleicht nur halbherzig. Ihr haltet eure Finger in das Wasser. Ihr wisst vielleicht nicht einmal, in welche Richtung ihr die Segel gesetzt habt. Wisset nunmehr, dass ihr das Segel hin zu Mir gesetzt habt, denn Ich rufe euch. Ich rufe euch, Zur Sonne zur erwachen und Den Sternen zu folgen. Die Sonne ist Ein Stern. Folgt Der Sonne und ihr werdet zu Eurem Selbst erwachen. Euer Selbst kann es kaum erwarten aufzuwachen.

Ihr habt euch dahingeschleppt, während ihr doch in Wirklichkeit leichtfüßig seid. Ihr könnt Die Sonne in einem Tag überqueren. Ihr spiegelt Die Sonne wider. Ihr seid die Energie Der Sonne. Ihr seid Das Licht Der Sonne. Und ihr könnt heiter sein. Wie gelangte ein schwerer Felsbrocken in einer Herz, um es niederzudrücken? Lasst den Felsbrocken los und steht auf. Aufersteht, Geliebte.

Geliebte, da ist keine Schlacht, die es zu gewinnen gilt. Es gibt nichts, was man verlieren könnte, denn ihr seid von Der Sonne in Einem Land Der Sonne und Der Unendlichkeit, wo man nirgendwo hingehen kann außer zu Mir. Der Witz an der Sache ist, dass ihr bereits mit Mir seid, Eins mit Mir, doch ihr nehmt an, in einem partiellen Schatten zu leben.

Ihr seid Die Sonne und Jeder Stern, ob mit Namen oder ohne, den ihr je erträumt habt. Es gibt einen Bereich in euch, dem ihr euch rasch annähert. Die Sonne wird den Weg erhellen. Folgt Der Sonne und geht, wohin sie euch führt. Erlaubt, dass Sterne in eurem Herzen funkeln. Ob Regen oder Sonnenschein, Sonne oder Stern, ihr werden Himmelwärts geführt.

Es gibt sonst nichts, wohin ihr sonst gehen könntet. Es gibt sonst nichts, wo ihr gewesen seid. Es gibt sonst nichts, wohin ihr gehen könntet, außer zu Mir. Wir sind immer zusammen gereist. Wenn ihr sagt, dass ihr alleine seid, ist das ein Fehler des Intellekts. Unsere Einheit ist unausweichlich. Es gibt keine Trennung Unserer Herzen. Es gibt keine Dunkelheit, wie sehr auch immer ihr versuchen möget, euch in der Dunkelheit zu verstecken. Es gibt kein Getrenntsein. Wir sind Eins.

Wir sind in Der Sonne vermählt. Ihr kommt von der Sonne. Ihr kehrt Zur Sonne zurück, auch wenn ihr nirgendwo anders gewesen seid als in Der Sonne. Eure Augen werden strahlend Im Sonnenlicht. Ihr funkelt in Der Sonne. Ihr kennt nichts als Die Sonne. In euren Augen sind Sonnenlicht und Sternenlicht. Ihr beginnt, vollständig durch Meine Augen Der Sonne zu sehen, die euch in Meiner Leibeigenschaft hält. In Meiner Leibeigenschaft ist es gut sein.

Heavenletter # 5593 – 18.3.2016 Let Your Heart Soar and Take You Places

Lasse dein Herz sich erheben und dich an neue Orte führen

Gott redete …

Was würdest du, wenn du es könntest, aus deinem Herzen entfernen? An erster Stelle würdest du das herausnehmen, was nicht in dein Herz gehört. Du würdest Trivialität entfernen. Du würdest das Ego entfernen. Du würdest Kummer, Stolz, Herzschmerz, Verlustgefühl, Sorge und jegliche Zerrissenheit entfernen, die dich vielleicht in ihrer Umklammerung halten.

Du würdest, um die Wahrheit zu sagen, eine ganze Menge herausnehmen. Du würdest, wenn du es könntest, viele Erinnerungen entfernen. Mit der schmerzhaften Vergangenheit hättest du liebend gerne abgeschlossen. Die liebliche Vergangenheit vermisst du vielleicht, doch die Vergangenheit ist ein dahin strömender Fluss, der nicht mehr gegenwärtig ist.

Du würdest jedes Gefühl von Nutzlosigkeit und Frustration entfernen. Du würdest Schuld und das ganze Konzept von Bedauern entfernen. Du würdest nichts bedauern. Die Liste dessen, was du aus deinem Herzen, das auch Meines ist, herausnehmen würdest, ist lang. Du bist dir sehr wohl bewusst, was in dein Herz hineingehört und was nicht. Du würdest dein Herz herausholen. Du würdest es trösten. Du würdest deinem Herzen erzählen, dass alles gut ist. Ja, wenn du Bindung loslassen kannst, dann ist alles gut.

Woran kannst du gebunden sein? Nur an etwas aus der Vergangenheit. Sogar vergangene Ideen hast du loszulassen anstelle ihnen nachzuhängen, als ob sie wirklich Gold für dich wert wären. Du bist über viele deiner Ideen hinausgewachsen – wenn du sie nur fallen lassen könntest. Manchmal klebst du am Alten einfach weil es alt ist, und du verzichtest auf das Neue, einfach weil es neu ist und weil es deiner Meinung nach dazu Mut braucht. Tatsächlich ist es die Vergangenheit, die dir Mut abverlangt, wenn du sie an dein heutiges Leben anhängen willst. Du fürchtest das Neue, weil es noch unerprobt ist. Und somit klebst du möglicherweise am Alten, einerlei wie sehr es sich als unzulänglich erwiesen hat.

Obendrein gibt es so vieles mehr, mit dem du dein Herz anfüllen möchtest. Du würdest Unschuld und Freundlichkeit hinzufügen. Du würdest Freude hineintun, wenn du nur wüsstest wie. Du würdest Mitgefühl beifügen, wenn du es könntest, ohne dass es eine Last für dich wäre. Du würdest das wirklich tun. Du würdest Friede und Ruhe hineintun. Du würdest Hoffnung und anderes helles Licht deinem Herzen hinzufügen. Du würdest aus deinem Herzen eine leuchtende Sonne machen, wenn du nur wüsstest wie.

Ich sage dir, dass du sehr wohl weißt, wie das geht. Du fügst deinem Herzen Dimensionen einfach dadurch hinzu, indem du all das loslässt, was du dort aufbewahrt hattest. Erzähle deinem Herzen nicht alles dasjenige, was du ihm erzählst. Dein Herz ist für dich ein großer Signalgeber. Höre auf seine Signale. Gib deinem Herzen grünes Licht. Dein Herz ist nicht für das Straucheln bestimmt. Dein Herz ist dafür ausgelegt, sich zu erheben. Lass dein Herz sich erheben und dich an neue Orte führen.

Setze dein Herz an seinen angestammten Platz zurück. Du hast zu sehr gegen dein Herz angekämpft, indem du ihm sagtest, wie es sich verhalten solle. Für das menschliche Herz gibt es keine Sollvorschriften. Es gibt keine Sollvorschriften, die durchgesetzt werden können. Deinem Herzen geht es vor allem um das, was ist, nicht um das, was war, und nicht um all das, von dem du gelesen haben oder über das du belehrt worden sein magst.

Dein Herz ist ein Herz ist ein Herz ist ein Herz.

Dein Herz ist nicht ungestüm, gleichwohl hast du dein Herz gezügelt. Dein Herz muss frei sein, dorthin zu gehen, wohin es sich selbst führt. Dein Herz hat hohe Ziele, die es verfolgen möchte. Dein Herz ist kein Nichtstuer. Du hast deinem Herz nicht seine Träume zu nehmen.

Lass dein Herz herausfinden, wohin es gehen will, ohne einen Hammer zu schwingen.

Lass dein Herz dein Herz sein und die Richtungen finden, die dir und Dem Universum dienen. Dein Herz ist nicht eigensinnig. Dein Herz kennt sich besser als du es tust. Sponsere dein Herz.

Heavenletter # 5594 – 19.3.2016 A United State of Consciousness

Ein Gemeinsamer Bewusstseinszustand

Gott redete …

Was würdest du am liebsten von Mir hören? Was möchte dein Herzenskummer hören?

Wenn du Mich nur gerade jetzt hören würdest, Mich wirklich hören könntest, würde dein Herz voll Freude sein. Gott spricht zu dir, und Gott liebt dich mit all der himmlischen und irdischen Liebe.

Auf Erden wertest du die Liebe. Du hast eine kleine Zeitschaltuhr, die klingelt und anscheinend nicht hoch genug eingestellt werden kann. Vom Himmel regnet Liebe rund um die Uhr über dich. Natürlich gibt es im Himmel keine Uhr. Dort existiert kein Timing. Es gibt kein mehr oder weniger. Dort ist Ist-heit. Dort ist Sein, und Sein ist alles.

Es gibt im Himmel keine Bruchteile, keine Stückchen. Alles ist in der Fülle des himmlischen Seins. Du kommst zu einer umfassenden Himmelsfahrt, selbst wenn du schon im Himmel bist. Du bist wirklich im Himmel. Du suchst noch, auf den Himmel eingestimmt zu sein, wo doch die ganze Zeit der Himmel dein eigentliches Sein ist. Im Himmel kannst du ausruhen. Im Himmel gibt es kein Angespannt sein. Wie könnte es das dort geben?

Im Himmel gibt es keine Nervosität, denn es gibt keine Gegensätze im Himmel. Liebe ist Alles, und Alles ist Liebe. Da gibt es keine zwei, denn Alles ist Eins, und Eins ist Alles.

Gleichzeitig wie der Himmel ein Heiligtum der Liebe ist, ist er kein Versteck. Es gibt im Himmel keine Vögel in Käfigen. Du kannst hineinfliegen. Oder du kannst hineingehen. Du kannst jetzt sofort hineingehen, ohne eine Erlaubnis zu benötigen. Im Himmel gibt es keine verschlossenen Türen. Es gibt keine Schilder, auf denen ´Kein Zutritt´ geschrieben steht. Gäbe es Schilder, würden sie in schönen leuchtenden Farben besagen:

Zum Himmel Hier entlang.

Komm ganz nahe herein.

Kein Erkennungszeichen Notwendig.

Hier Eintreten.

Flieg Herein, Leicht wie ein Vogel.

Komm, Bleibe eine Zeit lang.

Komm, Bleibe für Immer.

Hier Ständiger Wohnsitz.

Hier Ist der Platz, Wo Dein Herz Verweilt.

Dies Ist der Weg zur Ewigdauernden Liebe.

Hier entlang zur Freiheit des Herzens.

Hier entlang zu Gott.

Komm, Setze Dich eine Weile und Ruhe Deine Füße aus.

Zum Einführungskurs in den Himmel.

Der Himmel ist die Einfachste Stelle von Allem, Auch wenn der Himmel Kein Ort ist.

Der Himmel Ist ein Gewahrsein der Wahrheit.

Du Bist im Himmel.

Wenn Dir die Wahrheit Bekannt Ist, hast Du Nie den Himmel Verlassen.

Nur als eine Idee in Deinem Kopf Kannst Du Möglicherweise den Himmel Verlassen.

Wer bei Klarem Verstand Würde Jemals den Himmel Verlassen?

Himmel Ist Wirklich, und Alles Was Weniger Als Himmel Ist, Ist ein Mythos.

Alles was Weniger Als Himmel Ist, ist eine Filmrolle.

Himmel Ist Kein Ereignis. Himmel Ist eine Alltägliche Angelegenheit.

Wäre der Himmel ein Ort, Wäre er Dein Natürlicher Lebensraum.

Himmel ist ein Gemeinsamer Bewusstseinszustand, Der für Dich Weit Offen Ist, Da es Keine Andere Stätte des Seins Gibt, Ausgenommen in Deinem Phantasiegebilde, Das Dich Immer Wieder Beschäftigt.

Hier entlang zum Himmel.

Hier entlang zur Wahrheit.

Tritt Hier ein in die Endlosigkeit, Geh Ohne Zögern Vorwärts.

Der Himmel Ist Größer Als Dir Bewusst Ist.

Bleib Ewig Hier.

Gerade Hier Ist Himmel.

Gerade Hier im Himmel Gehörst Du zu Mir.

Du Bist Ohne Dein Wissen Hier.

Du Bist Nirgendwo Anders.

Wo Du bist, Ist Hier im Himmel bei Mir.

Du Besitzt Wissen, und Es gibt Keine Wegweiser.

Ihr Lieben, bisher habt ihr euch bewusst nebenbei ein bisschen mit dem Himmel beschäftigt, indem ihr mit dem Gedanken spieltet: „Jetzt Erkennst Du Mich, und Jetzt Erkennst Du Mich nicht“. Dieses Plätschern kommt nun zu einem Ende.

Bleibt bei Mir.

Heavenletter # 5595 – 20.3.2016 A United State of Consciousness

Ein Geeinter Bewusstseinszustand

Gott redete …

Was würdest du am liebsten von Mir hören? Was möchte dein Herzenskummer hören?

Wenn du Mich nur gerade jetzt hören würdest, Mich wirklich hören könntest, würde dein Herz voll Freude sein. Gott spricht zu dir, und Gott liebt dich mit all der himmlischen und irdischen Liebe.

Auf Erden wertest du die Liebe. Du hast eine kleine Zeitschaltuhr, die klingelt und anscheinend nicht hoch genug eingestellt werden kann. Vom Himmel regnet Liebe rund um die Uhr über dich. Natürlich gibt es im Himmel keine Uhr. Dort existiert kein Timing. Es gibt kein mehr oder weniger. Dort ist Ist-heit. Dort ist Sein, und Sein ist alles.

Es gibt im Himmel keine Bruchteile, keine Stückchen. Alles ist in der Fülle des himmlischen Seins. Du kommst zu einer umfassenden Himmelsfahrt, selbst wenn du schon im Himmel bist. Du bist wirklich im Himmel. Du suchst noch, auf den Himmel eingestimmt zu sein, wo doch die ganze Zeit der Himmel dein eigentliches Sein ist. Im Himmel kannst du ausruhen. Im Himmel gibt es kein Angespannt sein. Wie könnte es das dort geben?

Im Himmel gibt es keine Nervosität, denn es gibt keine Gegensätze im Himmel. Liebe ist Alles, und Alles ist Liebe. Da gibt es keine zwei, denn Alles ist Eins, und Eins ist Alles.

Gleichzeitig wie der Himmel ein Heiligtum der Liebe ist, ist er kein Versteck. Es gibt im Himmel keine Vögel in Käfigen. Du kannst hineinfliegen. Oder du kannst hineingehen. Du kannst jetzt sofort hineingehen, ohne eine Erlaubnis zu benötigen. Im Himmel gibt es keine verschlossenen Türen. Es gibt keine Schilder, auf denen ´Kein Zutritt´ geschrieben steht. Gäbe es Schilder, würden sie in schönen leuchtenden Farben besagen:

Zum Himmel Hier entlang.

Komm ganz nahe herein.

Kein Erkennungszeichen Notwendig.

Hier Eintreten.

Flieg Herein, Leicht wie ein Vogel.

Komm, Bleibe eine Zeit lang.

Komm, Bleibe für Immer.

Hier Ständiger Wohnsitz.

Hier Ist der Platz, Wo Dein Herz Verweilt.

Dies Ist der Weg zur Ewigdauernden Liebe.

Hier entlang zur Freiheit des Herzens.

Hier entlang zu Gott.

Komm, Setze Dich eine Weile und Ruhe Deine Füße aus.

Zum Einführungskurs in den Himmel.

Der Himmel ist die Einfachste Stelle von Allem, Auch wenn der Himmel Kein Ort ist.

Der Himmel Ist ein Gewahrsein der Wahrheit.

Du Bist im Himmel.

Wenn Dir die Wahrheit Bekannt Ist, hast Du Nie den Himmel Verlassen.

Nur als eine Idee in Deinem Kopf Kannst Du Möglicherweise den Himmel Verlassen.

Wer bei Klarem Verstand Würde Jemals den Himmel Verlassen?

Himmel Ist Wirklich, und Alles Was Weniger Als Himmel Ist, Ist ein Mythos.

Alles was Weniger Als Himmel Ist, ist eine Filmrolle.

Himmel Ist Kein Ereignis. Himmel Ist eine Alltägliche Angelegenheit.

Wäre der Himmel ein Ort, Wäre er Dein Natürlicher Lebensraum.

Himmel ist ein Gemeinsamer Bewusstseinszustand, Der für Dich Weit Offen Ist, Da es Keine Andere Stätte des Seins Gibt, Ausgenommen in Deinem Phantasiegebilde, Das Dich Immer Wieder Beschäftigt.

Hier entlang zum Himmel.

Hier entlang zur Wahrheit.

Tritt Hier ein in die Endlosigkeit, Geh Ohne Zögern Vorwärts.

Der Himmel Ist Größer Als Dir Bewusst Ist.

Bleib Ewig Hier.

Gerade Hier Ist Himmel.

Gerade Hier im Himmel Gehörst Du zu Mir.

Du Bist Ohne Dein Wissen Hier.

Du Bist Nirgendwo Anders.

Wo Du bist, Ist Hier im Himmel bei Mir.

Du Besitzt Wissen, und Es gibt Keine Wegweiser.

Ihr Lieben, bisher habt ihr euch bewusst nebenbei ein bisschen mit dem Himmel beschäftigt, indem ihr mit dem Gedanken spieltet: „Jetzt Erkennst Du Mich, und Jetzt Erkennst Du Mich nicht“. Dieses Plätschern kommt nun zu einem Ende.

Bleibt bei Mir.

Heavenletter # 5596 – 21.3.2016 Witnessing The Glory of God

Zeuge sein der Glorie Gottes

Gott redete …

Heute Morgen sah Ich dich dein Haar flechten und hörte dich singen:

„Mein lieber Vater Gott, Du, der mich aus den Aschen erhoben und über die Erde verbreitet hast, Der mich genährt hat, und Der mich immer noch nährt und liebt, Der mich zum Heiligtum Seines Herzens machte, Der mir alles gab, was ich Bin, Der mir Leben gab, Leben in seiner Rohheit und Leben in seiner Schönheit, Der mir die Bäume gab, dass ich meinen Rücken stärke und aufrichte, und den Grund und Boden, um darauf zu wandeln, Der mir die Berge gab, sie zu erklettern und runter zu taumeln, Der mir Sein Herz gab, dass ich voller Liebe sein kann, Der mich zum Zeugen gemacht hat, dass das Leben in allen Aromen und das Konzept des Himmels mein sind für immer, Der mir das Ewige Leben gab, mir alle Möglichkeiten gab, mir die Frucht des Weines schenkte und die Jahreszeiten zum Betrachten, Der mir die Glorie gab und Lieder zum Singen Was hast Du, Gott, mir nicht gegeben?

Gott, ich war nicht immer so dankbar wie ich es jetzt bin. Kann es sein, dass ich Dankbarkeit gelernt habe? Habe ich alles gelernt, sogar Sorgen und launenhafte Formen des Leidens? Ich habe mich wohl gesehen als Mahlgut für die Mühle, gefangen in einem Netz, verstreut auf der Erde, doch von den Höheren Reichen und aus meiner eigenen Suche. Kam ich, lieber Gott, Dich zu sehen und mein Selbst?

Kannst Du und ich wirklich der Eine und der Selbe sein? Wo war ich all diese Jahre? Und wohin ging ich danach? Du hast mir erzählt, dass ich niemals irgendwo war ohne Dich, sogar wenn ich gedacht habe, ich sitze in einem Heuhaufen.

Was habe ich beigetragen, und was hast Du mir gegeben? Wozu bin ich gegeben worden? Du hast mir weitreichende Gaben verliehen. Ich war verwöhnt, so dass ich dieser scheinbar erzwungenen Erforschung der Erde Widerstand leistete. Ich hatte einen Groll Dir gegenüber, Gott, obwohl ich mich jetzt nicht genau erinnere, worum es ging.

Jetzt sehe ich Deine Glorie, und dies ist alles was ich jetzt erbitte. Früher habe ich um Erfolg in der Welt gebeten. Nahe bei Dir ist Erfolg in der Welt eine Lappalie, wo doch Du und Du allein der springende Punkt von allem bist. Du umarmst mich und ich bin umarmt. Du machst mich umarmenswert. Mein Wert kommt von Dir und dehnt sich zugleich zu Dir aus.

Du hast Deine große Liebe zu mir ausgebreitet. Ich beuge mich hin zur Erde. Was gibt es hier für mich anderes zu tun, als mich hin zu Dir zu beugen, was dasselbe ist wie zu Dir erhöht zu werden, um immer höher und höher aufzusteigen.

Du hast mich zerstreut über der Erde, in Form der Vielen. Ich entwickelte mich. Ich verstand nicht, Wer ich war, und was ich hier tat, und wozu ich hier war, wenn überhaupt für etwas. Ich beginne es jetzt zu sehen. Ich bin Zeuge von Dir und Du rinnst durch mich durch. Du verbreitest Dein Licht durch mich. Dein Licht ist meines. Du sagst, ich verdiene Dich. Mein Dich Verdienen und mein Dir Dienen sind dasselbe. Wir tanzen, Gott, Du und Ich. Wir tanzen als Eines. Wir sind der Tanz, der zusammen tanzt im Himmel und auf Erden. Wir sind der Tanz.

Du hast mich zur Erde geschleudert und Du hast mich aufgefangen. Du hast Dich mir ausgeliefert. Du hast mich Dir ausgeliefert.Wir haben uns entfaltet als Ein Wunderschönes Wesen. Und doch jage ich Dir noch nach. Ich will vollkommen Dir gehören, aber manchmal stürme ich rundum. Manchmal ziehe ich mich zurück. Es ist, als forme ich mein eigenes Wirrwarr. Dann erwache ich, denn Du stupst mich an, auf Erden aufzuwachen und die Gnade anzunehmen, die Du über mich ausgebreitet hast.

Ich dachte früher, ich sei in einer Wüste. Jetzt weiß ich, Du gabst mir eine Oase namens Paradies. Du erkanntest mich überall, sogar wenn ich Dich unter den Teppich gekehrt habe, so sehr war ich im Griff meiner Interessen an mir.

Du gibst es mir zu glauben, dass ich ein Geschenk für Dich sei, ein Geschenk von Dir an Dich. Deine Umarmung hört nimmer auf. Nicht ein Einziger von uns kann Deinem liebenden Herzen entgehen, denn Du gehörst in unsere Herzen, und unsere Herzen gehören in Deines. Ein Einiges Herz in Deinem Einen Herzen.

Bist Du ein Geschenk, das wir uns geben? Mit Sicherheit, Du bist ein Geschenk. Es ist eine Freude, Dich zu treffen.“

Heavenletter # 5597 – 22.3.2016 A Glorious Moment

Ein himmlischer Moment

Gott redete …

Ich hörte jemanden sagen diesen Morgen, dies sei ein Himmlischer Moment in der Welt. Ich stimme zu. Es ist immer, in jedem Moment, ein himmlischer neuer Anfang in der Welt, nicht wahr? Immer Raum für mehr und mehr und mehr, und unendlich mehr. Es gibt keine Begrenzungen, weil da Endlosigkeit ist und keine Grenzen.

Jeden Tag gibt es eine Unendlichkeit von Neuen Blumen, die die ganze Welt eröffnet, neue Sterne, die zu Flammen der Freude zerbersten. Jeden Tag, du, wer immer du bist – Stern oder Sonne, Mond am Nachthimmel, oder Mond, reflektiert auf dem See, Neu Geboren oder noch nicht geboren, oder Eines von Vielen Monden, es spielt keine Rolle, du blühst unter Meiner Umarmung. Denke dir nur. Du blühst unter Meiner Umarmung. Die Geliebten Gottes ohne Begrenzung blühen unter Gottes Umarmung. Es gibt nie eine Zeit, an der du nicht umschlungen bist.

Ihr, Meine Kinder, blüht. Ihr blüht, und Ich bin mit Energie überströmt. Dies ist, was Liebe tut. Es überflutet mit einer Welle von Energie. Wessen Liebesenergie ist das in diesen Fällen, eure oder Meine? Unausweichlich ist es die Energie der Liebe, und sie ist Unsere, und Wir werfen sie in die Welt in freier Form. Hier kommt sie! Liebe, in die Welt geworfen. Besser als Baseball ist dies Hochwerfen der Liebe. Es ist ein gegenseitiges Emporwerfen. Wer schmeißt hier? Wer fängt hier? Die Energie ist überall. Die Energie übersteigt alles. Ganz sicher übersteigt sie kleinliche Argumente. Es gibt nichts wie diese Energie der Liebe um die Welt zu überraschen.

Nun, werde ich sagen, und ich werde mehr sagen, als eine Metapher, dass die Energie der Liebe wie die von Tausend Sternen ist. Tatsächlich, all die Energie der Liebe in der Welt trifft all der Sterne Diamanten. Eintausend Pferde, die galoppieren, haben nicht genug Energie, um der Liebe eines Menschen Herzens zu gleichen.

Geliebte, ihr seid gefangen im Licht der Sterne. Ihr überschreitet die Sterne zur selben Zeit, in der ihr euch darin verfangen habt. Ihr seid übersprudelnd im Licht der Sterne und dem Licht der Sonne, denn ihr seid der leuchtende Horizont aus jedweder Richtung. Ihr seid der Weckruf der Liebe. Ihr seid sicher nicht fern der Liebe, die Liebe spaziert über die Sterne. Die Liebe durchquert das Universum und wieder zurück, und nimmt euch mit sich. Da ist kein anderer Platz für euch, zu sein.

Wessen Liebe ist dies? Es ist Unsere. Unsere Liebe bereist den Äther. Es ist egal, aus welcher Richtung sie kommt. Es ist die Liebe, und der Liebe Licht steigt jeden Tag auf. Es führt Herzen wieder zusammen, die immer schon vereint waren. Könntet ihr das Licht in euren Augen sehen, könntet ihr sehen… wenn ihr nur sehen könntet, dann wüsstet ihr, dass ihr nichts seid außer der Liebe. Ihr und die Liebe seid Eines. Es gibt kein Verwahren der Liebe in Euren Herzen, und das schließt Mich mit ein und all die Liebe, mit der Ich dich erfülle. Du fängst mich ein und gibst Mich ab, alles auf ein Mal.

Liebe ist wie ein Niesen, in das du Liebe mit hinauslassen musst, um dessen Kurs zu folgen. Du kannst Liebe nicht pflegen. Liebe benötigt keine Steuerung. Liebe wünscht sich, herausgelassen zu werden und nichts zu folgen, außer der Formlosigkeit Aller Liebe in der Welt Selbst.

Wenn ihr jenseits der oberflächlichen Hügel und Berge blicken könntet, ihr würdet Liebe im Überfluss erblicken. Wohin ihr auch blickt, ihr würdet Sichtbare Liebe schauen. Wo auch immer ihr hinseht, ihr würdet Liebe den Thron übernehmen sehen. Wo immer ihr hinseht, da ist nichts als Liebe in alle Richtungen sprühend und surrend. Liebe am Horizont, Liebe in Vorbereitung, Liebe am Himmel tanzend. Ihr springt einen leuchtenden Stufenweg oder Sternenweg empor, eure Finger leuchten und ebenso leuchten eure Zehen. Es ist nichts zu sehen, außer dem Licht. Ohne Zweifel, ihr seid das Liebes Licht Meines Herzens. Da ist nichts sonst. Dachtest du wirklich, da war etwas?

Heavenletter # 5598 – 23.3.2016 God and Prashnant: Follow up Questions in Regard to the Future of Our Planet

Gott und Prashant: Nachfolgende Fragen bezüglich der Zukunft Unseres Planeten

Gott redete …

Prashant zu Gott:

Weitere Fragen an Dich, Gott, um die ich bitte.

1) Da Du erwähntest, dass Gesellschaften und die Welt sich zum Besseren ändern werden, wird der Tag kommen in dem die Mehrheit der Menschen in der Lage sein wird, ohne Nahrung zu leben? Somit könnten zwei Drittel der landwirtschaftlichen Flächen der Erde eingespart werden – welche für den Anbau landwirtschaftlicher Produkte und gegenwärtig als Futter für Rinder und die Fleischproduktion verwendet werden – sodass Wälder wieder wachsen und andere Arten gedeihen werden. Ich bin mir bewusst, dass derzeit einige hundert bis einige tausend Menschen ohne Nahrung leben können – Menschen, die sich von Lichtnahrung ernähren.

2) Du erwähntest, dass die menschliche Gesellschaft perfekt und in vollständiger Harmonie erschaffen wurde, was eigentlich für all die anderen Millionen Arten auf Erden gilt – aus meiner Sicht. Weshalb zerstören dann Menschen für ihre Bedürfnisse Milliarden von Pflanzen, Bäumen und Tieren an Land, im Wasser und in der Luft und verschmutzen die Erde, wie es keine andere Art außer dem Menschen getan hat?</span>

Nach einigen Wochen habe ich vor, weitere allgemeine Fragen zu stellen zum Leben nach dem Tod, zur Reinkarnation, zum Leben auf höheren Ebenen und Dimensionen wie in Bezug auf das Astrale, das Alltägliche, die Niveaus der Seele, die Landschaften und Strukturen, die Geographie, die Grenzen sowie auf die Potenzen und Stufen der Vereinigung mit Gott, auf die Wahlmöglichkeiten die wir haben, und auf das Einssein etc.</span>

Es ist gut, Heavenletters zu unterstützen, die jeden Tag einen Brief von Gott an die Menschheit veröffentlichen.

Gott zu Prashant:

Geliebter Prashant,

Ich sagte, dass die Welt sich bereits verändert hat. Achte auf die dahin deutenden Zeichen. Der Löwe liegt schon neben dem Lamm. Es gibt Wunderbares auf der Welt. Halte danach Ausschau. Warum musst du all diese Antworten wissen? Hättest du alle Antworten, wozu würden sie dienen? Es würden sich andere Fragen erheben.

Diese Fragen, die du über die Welt stellst, bedeuten eindeutig viel für dich und die gesamte Welt. Dies sind Fragen aus deinem Herzen an Mich und sie sind vielleicht für dich wichtiger, als Fragen zu deinem eigenen Leben.

Lieber, diese Fragen bedeuten auch eine Ablenkung von dir selbst, so als ob du mit einem Fingerschnippen alle Antworten kennen würdest.

Antworten sind innerhalb von dir. Alle Antworten sind tief in dir, aber du musst die Antworten nicht in Worten haben, denn ein Wort zieht das andere nach sich. Jede Frage hat Nebenfragen. Deshalb wollen kleine Kinder ihre Eltern nach den Sternen fragen. Und nach den Antworten fügt das Kind dann weitere Warum´s hinzu, und die Fragen gehen dann ‚ad infinitum’ weiter. Fragen haben kein Ende. Fragen haben ihre Berechtigung und Fragen setzen sich fort.

Manchmal gleicht das Fragestellen dem Schälen einer Ananas. Jede Frage kommt aus einer verschiedenen Ecke, doch jeder Ansatz betrifft die eine Ananas die du schälst.

Oder wir könnten auch annehmen, du seist ein Holzfäller. Hier wäre ein großer Baum. Du hackst hier, du hackst dort. Du hackst aus verschiedenen Winkeln, bis der Baum zu Boden fällt. Jedoch die ganze Zeit, in der du aus vielerlei Winkeln hackst, hackst du am Ende den gleichen Baum ab. Alles Hacken richtet sich auf denselben einen Baum.

Alle zu deinen Fragen hinzugefügten Perspektiven sind Perspektiven, die aus der gleichen einen Frage hervorgehen, Geliebter.

Mein Sohn Prashant, die Antwort die Ich dir das letzte Mal gab richtet sich auch auf deine weitere Fragenliste.

Auf der Oberfläche der Welt in der du lebst, gibt es Listen. Auf der Oberfläche der Welt gibt es Auflistungen von zu stellenden Fragen. Es gibt eine Menge Fragen, währenddessen Fragen nicht von der Bedeutung sind, die du ihnen zumisst. Sieh auf das Ganze und nicht so sehr auf die einzelnen Teile.

Im Himmel, der ein Bewusstseinszustand ist, werden keine Listen geführt. Dort gibt es keine Fragen. Da gibt es keine Fragen die gestellt werden könnten, und es gibt kein gesondertes Individuum das Fragen stellt, noch gibt es außerhalb etwas, was Fragen beantwortet. Entsinne dich, es besteht Einssein.

Was Ich sagen will: Deine Fragen sind – unabhängig von ihrer Genauigkeit im Detail – gestellt und beantwortet worden.

Steig aus dem Morast von Problemen aus. Komm weg davon, deine Probleme darzulegen. Beende das Sezieren von Problemen. Wenn du dich in deinen Gedanken in das Problem vertiefst, ist das Problem der König und die Fragen sind die Königin. Die Probleme werden dich beherrschen. Du beugst dich den Problemen. Du verehrst Probleme als ob sie Filmstars wären. Probleme sind Theateraufführungen. Probleme belasten dich.

Lebe dein Leben besser ohne Problemkonzepte. Hinsichtlich des Erdenlebens ist das Leben kurz. Komme mit deinem Leben zurecht und lebe es.

Fragen stammen aus dem Kopf. Der Kopf hat seinen Platz, jedoch sind Fragen des Kopfes nicht dein Spielplatz. Sie stellen nicht deine höhere Position dar. Lasse dich nicht von den Gedanken an Probleme vereinnahmen. Hör damit auf, Probleme aufzubauen. Erwarte sie nicht, denn du vergrößerst sie noch, welches ganz und gar nicht das ist, was du zu erreichen meinst.

Die Antworten auf Probleme liegen nicht in den Problemen selber. Hebe dich selbst höher. Was bedeutet es wenn Ich dir sage, dass du dich auf grünen Wiesen hinlegen sollst? Es bedeutet nicht, dass du geärgert werden sollst. Es bedeutet nicht, Schwierigkeiten mit einem Umhang zu bedecken. Sich in grünen Wiesen niederzulegen bedeutet nicht, Probleme aufzuzählen. Es bedeutet nicht, einen Aufstand zu beginnen. Ist das Wort Aufstand nicht lustig? Es bedeutet nicht, aufzustehen. Es bedeutet zu kämpfen.

Komme aus dem Bereich der Probleme heraus. Lege dich in grüne Wiesen und blicke auf zum Himmel. Um Himmels willen, schau nach oben. Die Lösungen, die du so begehrst sind nicht in den Problemen selbst zu finden.

Bringe mehr Glück in dein Leben, und du wirst die Welt emporheben. Natürlich ist es deine Absicht, die Welt hochzuziehen.

Die Welt glaubt, dass Probleme nie enden werden. Die Welt glaubt, dass Probleme wie Unkraut sind das emporwächst, ohne das ein Ende in Sicht ist. Die Welt glaubt, dass Probleme eins nach dem anderen gejätet werden müssen, und das sie sie lösen muss.

Die Welt ist jedoch schnell dabei zu glauben, dass das Glück ein Ende hat. Sie glaubt, dass es mit dem Glück ein schnelles Ende nimmt. Was für einen Unterschied wird es machen, wenn die Welt ihre Position umkehrt!

Der Hinweis auf die Übel der Welt erhebt sie nicht. Deine Rolle in der Welt ist es, sie zu erheben. Deine Rolle besteht nicht darin, ihr einen Vorwurf zu machen. Geh über die Welt hinaus. Geh tiefer.

Was immer du tust, sei nicht das was die Welt scheinbar meint, wenn sie dir sagt, du sollst realistisch bleiben.

Fragen schließen oftmals Anklagen mit ein. Fragen mögen oft ihren Wert haben, doch Anklagen nicht.

Geliebter Prashant, Ich sage dir: Steig aus dem Drama aus. Drama erregt. Drama hat der Welt schwerlich dauerhaften Frieden gebracht.

Der Begriff, deine Feinde zu lieben ist nicht unnütz. Tatsache ist, dass es keine Feinde gibt. Zwar denken die Menschen der Welt so. Es gibt Menschen, die beurteilt werden. Es gibt Menschen, die verstoßen und nicht gehört werden. Und es gibt Zustände und Situationen, die ebenfalls als unfreundlich, rau und herb angesehen werden.

Du – jeder, Prashant – wirst/wird gut daran tun, Liebe in deinem/euren Herzen für das Leben, genauso wie es anscheinend ist, aufzubringen.

Hab Vertrauen in Mich. Vertraue dir selbst. Dies wird den ganzen Unterschied zur Welt ausmachen.

Pflanze Blumen an.

Liebe dir und allen,

Gott.

Prashant schrieb:

Vielen Dank für das Überbringen von Gottes Antwort. Ich bin nun herausgefordert, mich unabhängig von den äußeren und inneren Problemen dieser Erde hin zu Frieden und Liebe zu bewegen.

Könnte diese Antwort Gottes ebenfalls bei Heavenletters veröffentlicht werden?

Die Veröffentlichung dieser Gottesantwort wird auch meiner Absicht dienen, sie für den Rest der Welt und nicht nur für mich zu erbitten. Ich hoffe, dass diese Antwort Gottes all diejenigen Menschen erreichen wird, die Heavenletters regelmäßig lesen.

Danke und Grüße,

Prashant

Heavenletter # 5599 – 23.3.2016 Opening the Petals of Learning

Die Blütenblätter des Lernens öffnen

Gott redete …

Wie weit ist weit und wie groß ist groß? Wie hoch ist der Himmel und wie endlos ist Die Ewigkeit?

Vielleicht fragt eine Mutter ihr kleines Kind: „Wie lieb hast du mich?“ Und das Kind öffnet seine kleinen Arme so weit wie sie reichen und sagt: „So GROSS.“

Mit einem Löwenzahn, den ein Kind seiner Mutter schenkt, schenkt es ihr das Ganze Universum. Ein Kind kennt die Unendlichkeit wirklich besser als die begrenzte Welt. Was gibt es Auf Erden für das Kind zu lernen, das es nicht schon wüsste, außer dem Endlichen. Vom ganzen Spektrum des Wissens her wird das Kind reduziert auf Einzelheiten und Messungen und zu einer Verkleinerung des Maßstabs; es wird in der Welt beschult, doch wahres Lernen ist etwas, das nur entzündet und nicht studiert werden kann.

Ein Kind hat noch eine Ahnung von Der Ganzheit, und was es dann formal gelehrt wird, bedeutet eine Reduzierung auf Grenzen in der einen oder anderen Art. Vieles was wir Auf Erden lernen ist eher weniger als mehr. Anstelle von Fülle gibt es eher ein Anfüllen, das Der Fülle nicht nahekommt, ein Gemenge sozusagen, eine Art Luft im Tank und Sand im Getriebe.

Lernen ist gedacht als Freude. Das Kind möchte scheffelweise Wissen erhaschen. Stell dir vor, wie ein Kind eine Sprache so wunderbar und leicht erlernt und wie begierig. Alles was dazugehört, eine Sprache zu lernen, all die richtigen Zungenstellungen und Lippenbewegungen – und die Ohren geben eine Zugabe. Wenn man eine Sprache und alles was dazugehört lernen kann, dann kann man alles lernen, was man lernen möchte.

Wann ist Lernen zu Arbeit geworden oder zu etwas Vorgefertigtem, gerade so, als ob Lernen etwas Isoliertes und von einem Entferntes und Übergestülptes wäre, während doch jegliches Lernen über das Leben und die Lebendigkeit des Lernens geht. Seit wann war Lernen etwas, das einem Kind eingetrichtert werden musste, so als ob Lernen etwas von der Freude des Lebens und der Liebe selbst Getrenntes wäre und das Kind in einen Waggon gesteckt werden müsste und nur in einer Richtung und nicht in eine andere fahren dürfte?

Lass Lernen Liebe und Freude hervorbringen, denn sind Liebe und Freude nicht das, worauf es beim Lernen ankommt? Unterwerfung ist weder angesagt noch notwendig.

Im Leben führt eine Sache zur nächsten. Herz und Sinn sehnen sich danach, mit Wissen angefüllt zu werden. Verwechsle wahres Lernen nicht mit Fakten oder Informationen. Wahres Lernen bedeutet eine Verbindung herstellen. Es bedeutet, ganz verschiedene Dinge zusammenzubringen und zu sehen, wie sie sich zueinander fügen und zur Spirale des Lebens in der Welt beitragen.

Zwei verschiedene Sachverhalte haben eine Gemeinsamkeit. Lernen heißt, Dinge zusammenfügen. Lernen bedeutet herauszufinden, wie die unterschiedlichen Dinge nicht unterschiedlich, sondern lebendig und ähnlich sind. Was haben Sprache und Musik gemeinsam? Selbst innerhalb von Sprache und Musik gibt es Stille. Es gibt Stille zwischen Worten und es gibt Stille zwischen Tönen. Es gibt Stille zwischen Gedanken. Es gibt Eintauchen in Subjektivität und es gibt Objektivität, die von ihrer Bestimmung her nicht weit weg sein soll. Objektivität kann dich bereits näher zu Mir bringen, allerdings muss dein Herz im Lernprozess sein.

Lernen muss der Freude dienen, oder was ist es sonst wert? Der Test des Lernens besteht darin, wie viel es dem Lernenden bedeutet. Lernen ist mehr als Übung und Wiederholung. Lernen ist eine Erforschung der Welt. Alles kann an seinem Platz und alles kann durcheinander sein. Alles kann alles sein, oder es kann gar nichts sein, und nichts kann alles davon sein.

Wahres Lernen ist Entdeckung. Das Leben ist dazu bestimmt, eine Entdeckung zu sein. Das Entdecken hat kein Ende. Das ist auf der ganzen Welt so. Das ist im ganzen Universum so. Das ist auf Dem Weg Zum Himmel so. Das Leben ist jenseits aller Beschränkungen, die ihm künstlich auferlegt werden. Das Leben ist Ein Wunder An Entdeckung. Es gibt für Entdeckungen keine Grenzen. Alles Auf Erden ist eine Blume, die zu pflücken und in die entlegensten Gegenden wegzugeben ist, ungefähr so wie ein Herz, das alle anderen umschließt.

Heavenletter # 5600 – 24.3.2016 Love Like the Sun Shining

Liebe wie die Sonne, die scheint

Gott redete …

Gib zu, du hattest manchmal die Angewohnheit, dein Herz zusammenzupressen und zu verschließen. Wann immer du in Abwehrhaltung bist, verhärtest du dich. Du ziehst dein Herz zusammen. Zuweilen schneidest du schnell dein Herz entzwei.

Du möchtest, dass man dir immerfort Liebe entgegenbringt, auch dann, wenn du dein Herz zurückziehst, um dich vor der Liebe zu schützen, die dir entgegeneilt, vielleicht aus Angst, die Liebe könnte später von dir abgezogen werden, oder dass du die Liebe, die du die ganze Zeit über wahrgenommen hast, missverstanden haben könntest. Du lässt es nicht zu, von der Liebe erhoben zu werden, denn du hast zweifelsohne schlechte Erfahrungen gemacht.

Dich von der Liebe in deinem Herzen abbringen zu lassen, ist definitiv eine schlechte Sache. Du siehst die Liebe vielleicht wie Die Sonne an, und dennoch sorgst du dich um einen Sonnenbrand oder eine Sommersprosse. Du wendest dich von Der Sonne ab, die doch schließlich deine wahre Lebensquelle ist. Du entfliehst Der Sonne und weichst ihr aus. Du bedeckst dich vor Der Sonne.

Genauso wendest du dich davon ab, durch Liebe verwundbar zu sein, und du möchtest nicht, dass möglicherweise ein ständiges Affentheater mit dir aufgeführt wird oder du es selber mit dir aufführst. Oh, wie gerne hättest du eine sichere Anleitung für deine Liebe, bevor du sie leicht selber geben kannst. Du bist einfach nicht in der Lage, dein Herz für nichts hinzugeben.

Hier ist der springende Punkt:

Andere Leute müssen nicht irgendetwas tun. Sie müssen deine Liebe nicht erwidern. Du sollst deine Liebe nicht töten, noch bevor sie ans Licht kommt. Lass einen jeden gewähren, so wie er die Dinge wahrnimmt, und lass einen jeden entscheiden, was er als nächstes tun möchte.

Jeder hat das Recht, im Dunkeln zu sitzen so wie er will und aus welchem Grund auch immer oder aus gar keinem Grund, du aber sollst deine Liebe nicht in einem kleinen ärmlichen Kleingeldbeutel zurückhalten. Nein, du sollst dein Herz weit öffnen und der Liebe Raum geben. Deine Verantwortung besteht im Geben und nicht im Nachrechnen, was du zurückbekommst. Du gibst der Liebe eine Chance, sogar der Liebe in deinem eigenen Herzen.

Und, wenn Liebe aus deinem eigenen Herzen fließt, tja, dann tut Liebe das, was Liebe tut, und du bist auch frei, deine Liebe weiterhin Liebe sein zu lassen, ohne dass du oder irgendjemand anderer sie besitzt. Wie auch immer du es drehst und wendest, an Liebe soll man sich nicht festklammern. Liebe ist nun mal Liebe, und Liebe ist weder eine Zurschaustellung noch eine Schuld, die irgendjemand zurückzuzahlen hätte.

Wenn du der Liebe verpflichtet sein möchtest, dann sei dem verpflichtet, dass du Liebe in deinem Herzen hast und gehabt hast, selbst wenn deine Liebe oder die Liebe eines anderen für dich davongeflogen ist. Ja, die Liebe ist ein Vogel mit Flügeln und kann nicht in einem Käfig gefangengehalten werden. Liebe kann von niemandes Standpunkt aus eine Verpflichtung sein.

Einige Meiner Kinder tun sich leichter zu lieben und lieben immerfort, während es für andere nicht so einfach ist, in der Liebe beständig zu sein. Manchmal scheint die Liebe eine Unterbrechung zu erfahren und sich dann wieder zu erneuern. Die Liebe von manchen Meiner Kinder scheint zu kommen und zu gehen, und dennoch, erinnere dich, gibt es trotz allem Liebe in dir, die Raum und Zeit überschreitet.

Die Hochzeit ist eine Herausforderung. Diese eine Person, die du heiratest, mag als die schwierigste Person erscheinen, mit der man eins sein kann. Manchmal findest du einen Weg, in Harmonie zu bleiben, und manchmal machst du einen Umweg. Wie auch immer, es tut dir im Herzen weh. Und manchmal bleibt ihr zusammen, weil ihr eine Trennung nicht über euch bringen könnt. Es gibt so vieles, das mit einem Eid verbunden ist.

Wer kennt schon im Voraus gerade denjenigen, den er oder sie heiratet? Du weißt vielleicht nicht, wer du selber bist, bevor du den Knoten knüpfst. Und überhaupt, wer kennt schon die Zukunft? Wer kann die Zukunft von der Vergangenheit trennen? Wer weiß schon, was recht ist und was nicht, und vermag schon sein Leben mit seinen Träumen in Einklang zu bringen?

Jeder tut das Beste, was er im Augenblick tun kann. Du bist nicht der verlängerte Arm des Gesetzes. Du bist kein Erfüllungsgehilfe des Gesetzes. Wenn du jemanden gehen lassen musst, musst du ihn gehen lassen. Das ist ein einvernehmlicher Grundsatz. Warum es jemandem vorwerfen, wenn er in der Welt so lebt, wie er eben lebt, anstatt dass er so lebt, wie du es gerne hättest? Gehen lassen heißt die Kontrolle über das loslassen, was nicht in deinem dir zustehenden Kontrollbereich liegt. Wenn du gehen lassen musst, was anderes bleibt dir zu tun, als gehen zu lassen, und das in liebenswürdiger Weise?

Heavenletter # 5601 – 25.3.2016 Walk into the Sonny Glases of the Forest

Betrete die sonnigen Lichtungen des Waldes

Gott redete …

Um dein Leben in die Richtung zu lenken, die du dir wünschst, musst du dich zunächst besser fühlen.

Zu fühlen, dass du in einer Krise bist, niedergedrückt und mutlos, hilft dir nicht, dein Leben voranzubringen. Das Gefühl, in einer Krise zu stecken, tendiert dazu, dich dort festzuhalten, wo du bist.

Deine Füße werden im Treibsand gefangen, und du kannst dich nicht bewegen; infolgedessen bereitest du dich zum Kämpfen vor. Der Treibsand, in dem du feststeckst, ist der Morast deiner Gedanken. Du sagst dir vielleicht immer und immer wieder: „In welch einer schrecklichen Situation bin ich bloß.“

Wenn du nur einen Knopf drücken könntest, der dich dazu bringen würde, dich besser zu fühlen, dann würden bessere Neuigkeiten aufkommen.

Also, hier noch einmal, du musst auf eine trübselige Situation schauen, und du musst sie anders anschauen. Sagen wir einmal, du hast deine Arbeit verloren. Du gerätst in Panik über den Verlust deines Einkommens und du lässt es zu, dass dein Selbstwertgefühl dahinschwindet. Du hast einen unfairen, ungerechten Schlag abbekommen. Du siehst einen Feind, der dir Unrecht getan hat. Mach dich nicht selbst zu einem außergewöhnlichen Opfer. Glaub es nicht.

Schau anders auf diese harte Situation. Du musst sie anders betrachten.

Zum Beispiel wurdest du aus der Firma, in der du arbeitest, entlassen, herausgeworfen, ohne Wert für die Firma, der du dein ganzes Herzblut so überreich und loyal gegeben hast. Herausgeschmissen. Egal wie ungerecht und unverdient, jetzt heißt es auf Wiedersehen sagen. Tschüss, jetzt bist du auf dich selber gestellt.

Jetzt liegt es an dir, aus dem engen kleinen Bild herauszutreten und in eine größere Arena einzutreten jenseits der Grenzen, die du um dein Herz und deinen Geist gezogen hast. Stehe auf.

Das Leben will dir sagen, dass es jetzt für dich Zeit ist, dich nach vorne in ein neues Territorium zu bewegen, wo andere Möglichkeiten auf dich warten. Das Leben hat nicht die Absicht, dass beispielsweise deine Entlassung ein grausamer Schlag ist. Es ist eher so, dass dir bedeutet wird, dass du dich genau jetzt zu größerer Entwicklung hin ausstrecken sollst.

Denke nicht, dass Ich glaube, dass alles ein Honigschlecken ist, wenn Ich dir sage, dass der Verlust deiner Arbeit oder der Tod eines geliebten Menschen oder das Eintreten einer Scheidung oder einer Krankheit dir eine neue Gelegenheit gibt. Ja, du bist aufgerufen, dich zu verändern, aber du hast Angst vor der Veränderung.

Du hast Angst vor der Idee, dass das Leben dich unterbricht. Du hattest doch nur noch zehn weitere Jahre in der Tretmühle bis zur Pensionierung abzuleisten. Oder du hattest so sehr deinen geliebten Menschen geliebt, der von dir genommen wurde. Oder du warst bester Gesundheit und jetzt … Du bestehst vielleicht darauf, dass nichts von dem, was du als Feindseligkeit betrachtest, hätte passieren sollen.

Du hast dir gewünscht, dass das Leben so bleibt, wie es ist. Das ist alles, was du verlangst. Aber, meine Lieben, das war zuviel verlangt.

Nehmt einen neuen Ansatz. Anstelle in der ehemaligen Lebensform zu verharren, seid ihr nun im Begriff weiterzugehen. Ihr seid auf einem Abenteuertrip. Ihr sucht nach etwas. Ihr werdet es finden. Anstelle in der Zeit eingefroren zu sein, bewegt ihr euch vorwärts. Was kommt für euch als nächstes? Niemand weiß es. Vielleicht empfindet ihr, dass euer Sicherheitsnetz in Fetzen ist.

Betrachtet es auf diese Weise: Ihr geht in den Wald hinein und ihr werdet entdecken, was auf euch wartet. Ihr werdet etwas Wunderbares tun. Die Zeit wird kommen, wo ihr froh sein werdet, dass ihr in den Wald hinein gestoßen wurdet, wo ein Schatz auf euch wartet. Wenn ihr nicht in den Wald hineingegangen wäret, wie hättet ihr dann den Schatz finden können und wie wäret ihr euch selbst näher gekommen?

Stattdessen habt ihr seinerzeit vielleicht nur Niedergang vor euch gesehen. Ihr habt eure eigenen Hände gefesselt und fühltet euch hilflos. Wer schwächt euch, meine Lieben? Ihr selbst. Nur ihr selbst.

Sei jemand, der eine glücklichere Arbeit anzieht oder finde dich selbst wieder als jemand, der ein Geschäft eröffnet und dabei äußerst erfolgreich ist. Ohne diesen Anstoß wärst du vielleicht niemals diesen Weg gegangen.

Sammle Glück in dir. Ein dunkler Wald hat Lichtungen. Betrete die Lichtungen.

Heavenletter # 5602 – 26.3.2016 Create Your Own Orbit

Schaffe deine eigene Umlaufbahn

Gott redete …

Du musst nicht der selben Spur folgen, auf der du gewesen bist. Du kannst neue Wege in der Welt entdecken. Es ist möglich, dass du deine eigene Umlaufbahn schaffst und dich auf ihr bewegst. Geradeso wie du mit allen eins bist, bist du gleichfalls einzigartig. Du bist verschieden von allen anderen in der Welt, die hier sind oder jemals hier gewesen sind, und du bist verschieden von jenen, die ebenfalls noch kommen. Es sind nicht nur Fingerabdrücke, die keine Entsprechung irgendwo in der Welt haben. Erstaunlich, nicht wahr?

Aus dem gleichen Grund gibt es für dich einen einzigartigen Weg, den du nehmen und auf dem du dich nach Herzenslust fortbewegen kannst. Ja, Wir wollen einmal zum Glück deines Herzens gelangen.

Es kann für dich schwer werden, den Spuren anderer in der Welt zu folgen. Du wurdest erschaffen, einzigartig zu sein. Überall erblickst du jedoch einfach nicht deinen Namen, und so nimmst du unterdessen einen Weg, der deinem Namen nicht entspricht, selbst deinen Anfangsbuchstaben nicht.

Dies ist scheinbar die Anpassung, die die Welt von dir erwartet oder sogar fordert. Währenddessen musst du deinem eigenen Stern folgen. Es gibt genauso viele gute Wege denen gefolgt werden kann, wie jetzt Menschen über die Erde gehen. Für jeden gibt es einen einmaligen Weg. Das scheint für einige Meiner Kinder auf Erden einfacher zu sein als es für andere ist.

In der Welt bist du auf einer ständigen Suche zu erkennen, wie du in sie passt und wie du deine eigene Integrität aufrechterhalten kannst, auch wenn dir bis jetzt nicht bewusst ist, was deine Integrität wirklich beiträgt.

Soeben spreche Ich von dir als das menschliche Wesen das du auf Erden bist, und Ich spreche noch nicht von der Schönheit deiner Seele. Natürlich ist dein menschliches Sein mit deiner Seele verbunden. Dein Ziel in dieser Inkarnation auf Erden ist es, deine Mission zu finden und zu erfüllen, selbst wenn du nicht weißt was sie eigentlich ist. Du musst sie nicht wissen. Ungeachtet dessen wirst du deine Mission erfüllen.

Einige Bewohner der Welt erfahren ihre auf sie zugeschnittene Bestätigung und/oder die zu erweisenden Wohltaten, wohingegen viele andere sich dessen nicht bewusst sind. Was du wissen kannst: Du wirst dein Ziel erreichen. Immer wirst zu deinen Zweck erfüllen. Es ist deine Bestimmung Mir zu dienen, welches das gleiche ist wie wenn Ich sage, dass dies deine Aufgabe für die Welt und alle Menschen darin ist. Egal was sich ereignet, dem ist so. Wie immer du oder irgendjemand das Leben empfinden mag, dürfte wohl nicht seine Herrlichkeit offenbaren.

Du müsstest auch wissen, dass du in diesem Dienst aufblühst. Du würdest es anders nicht haben wollen. Selbst im Koma dienst du. Dein Erblühen mag für jemand anders nicht offensichtlich sein, doch das heißt für dich, dass du im siebten Himmel schwebst.

All die Großen Heiligen kannten großes Glück, ungeachtet des Ringens in ihrem physischen Leben. Sie bewegten sich wirklich in einer anderen Dimension. Und sie wirken noch. Immer noch erheben sie die Welt und jeden darin. Sie haben nie damit aufgehört. Ihnen käme gar nicht in den Sinn aufzuhören, und sie würden es auch nicht wollen.

Und wenn dein Körper abgelegt wird, ist dein Dienen nicht beendet.

Während du auf der Erde weilst könntest du denken, dass dein einmaliges Dienen eine Sache sei, wobei dein Auftrag ein ganz anderer sein könnte. Deine Bestimmung könnte sein, genauso gut zu empfangen wie an andere weiterzugeben.

Für dich ist es gut dir Möglichkeiten vorzustellen, warum du auf diese Erde gesetzt wurdest dienend für Mich, dienend für alle auf Erden und für die Erde selbst. Natürlich gibt es Möglichkeiten von denen du keine Ahnung hast, Möglichkeiten die du dir nicht vorstellen kannst. Du darfst wissen, dass du ein Segen bist und dass du Mich und die Welt und jedermann in der Welt segnest. Ungeachtet deiner derzeitigen Ansicht des Lebens auf der Welt und deiner Herangehensweise an das wahrgenommene Leben in der Welt – du segnest.

Heavenletter # 5603 – 27.3.2016 You Were A Positive Thinker Once

Du warst einmal ein positiver Denker

Gott redete …

Wie du das Leben betrachtest, hat große Wirkung auf die Art, wie dein Leben dir mitspielt. Das ist kein neuer Gedanke. Du kannst Mir alle Gründe nennen von heute zum St. Nimmerleinstag, warum du denkst, dies sei nicht so. Vielleicht warst du ein positiver Denker – einst. Und dein Positivsein wurde zerschmettert. Jetzt nennst du dich Realist, als ob Pessimismus, der neuerdings als Realismus gilt, etwas Großes wäre. Sage etwas Realistisches voraus, von der Unterseite (des Geschehens), und so wehst du stolz die Fahne der Lebensunterseite.

Geliebte, worauf wollt ihr wetten? Dass ihr verurteilt seid zu Mittelmäßigkeit, oder schlimmer, zum Versagen? Es gibt kein Versagen, wenn du das Leben aufwirbelst. Entferne dich von begrenztem Denken. Alles muss nicht nach deinem Herzenswunsch erfüllt werden.

Schau, wenn du Pumpernickel für dein Sandwich willst, du jedoch Roggenbrot bekommst, kriegst du dann einen hysterischen Anfall? Hey, du hast Brot erhalten. Du hast ein Sandwich. Du musst keinen Elefanten aus einer Mücke machen. Morgen ist ein neuer Tag. Und heute ist nicht dunkel, weil du keinen Pumpernickel erhalten hast. Und außerdem willst du nicht die Vorhersage machen, – realistisch wie du bist – dass du wahrscheinlich nicht erhältst, was du willst.

Natürlich gibt es größere Angelegenheiten in der Welt, in der alles ein Gleichnis ist, und es erweist sich leider, dass deine wahre Liebe nicht deine wahre Liebe ist. Okay, du hast dich geirrt. Das, was du wolltest, es sei wahr, und was auch wahr schien, erwies sich nicht als wahr, oder nicht lange als wahr.

Bist du ein größerer Narr, dich so voll eingesetzt zu haben und verloren zu haben (wie du es siehst), als wenn du das Potenzial deiner wahren Liebe schon bei Beginn von dir geschoben hättest?

Du hättest ja kopfschüttelnd sagen können: „Nee, das wird nichts“ und hättest die Angelegenheit erledigt, ohne dir oder dem andern dabei eine Chance zu geben.

Wenn deine wahre Liebe wahr wird, und du bist im Glück, und dann wird deine wahre Liebe dir entrissen, durch Krankheit oder einen Unfall oder durch eine Art Schicksalsschlag, musst du jetzt fühlen, dass du betrogen wurdest, und das Leben habe kein Recht, dir deine wahre Liebe so wegzuschnappen? Das Leben hat Rechte, und eines davon ist der Tod des Körpers.

Du, der sich wehrt gegen die Ungerechtigkeit in dieser Biegung Deiner Straße, du magst dabei jeden Gedanken der Dankbarkeit ablegen für deine 20 glänzenden Jahre, für die so viele andere ihre Glückssterne geben würden. Oder für die zehn Jahre des Glücks, oder die zwei Jahre, oder die sechs Monate oder die fünf Minuten von Freudenbotschaften, die dir gegönnt waren. Jetzt wirfst du faule Tomaten auf das Leben, das sich deiner Ansicht nach gegen dich gewandt hat. Du klagst das Leben unlauterer Praktiken an. Das Leben habe dir deine wahre Liebe weggestohlen.

Niemand schätzt es, wenn geliebte Menschen sein Herz und Heim verlassen, doch das Leben ist nur geliehen. Niemand ist dessen Besitzer. Dein Geliebter ist nun ganz Daheim. Bist du sicher, es sei richtig, dagegen zu wettern?

Schau, hier gibt es für dich einen neuen Blickwinkel zu gewinnen. Leben auf Erden ist geben und nehmen. Leben auf Erden ist dir nur für eine gewisse Weile anvertraut. Es ist kein Handel, auf dem du beharren musst.

Wenn du auf einem Boot segelst, fährst du wohin der Wind dich weht und das Boot dich hinträgt. Gibt es da wirklich einen anderen Weg, vor allem nachträglich?

Geliebte, was bringt es Gutes, mit den Armen um dich zu schlagen und mit deinem Fuß zu stampfen? Das Leben geht nicht immer deinen (erwünschten) Weg. Dies ist die Realität hier auf Erden. Die Wahre Realität ist, es gibt in der Liebe kein falsches Handeln. Liebe verschwindet nicht, außer du sagst, sie tue es.

Ehre die Liebe, die du bekommen hast, und ehre die Liebe, die du gibst. Ehre deine Träume, die, welche wahr werden, und die, welche in deinen Augen nicht wahr werden. Ehre das Entfalten des Lebens, während Es sich entfaltet. Da liegt eine Bedeutung drin. Das Leben wartet auf dein Akzeptieren. Wie lange muss das Leben warten, bis du wieder einmal aufschaust zur Sonne und mit einem federnden Gang gehst?

Heavenletter # 5604 – 28.3.2016 All The Flowing Water of the World

All die fließenden Wasser der Welt

Gott redete …

Lasst euer Denken und übermäßiges Denken nicht ein Hindernis sein. Lasst eure Gedanken ein Segen sein, einen nach dem anderen, wie wunderschöne Prinzessinnen. Segnet euer Leben und das Leben derer um euch herum. So werdet ihr ein Segen. Ihr seid mein Segen, euch selbst gegeben und der Welt. Ihr kommt vom Himmel, und ihr kehrt wieder zum Himmel zurück. Trotz eures Durcheinanders habt ihr den Himmel nie verlassen. Ihr gehört in den Himmel. Trotz allem ist der Himmel bei euch.

Lasst ab von der Angst. Ihr seid nicht die Gefangenen der Angst, es sei denn, ihr gebt euer Einverständnis. Ihr könnt aufhören, mit der Angst einen Zweikampf zu führen. Wenn ihr die Furcht vor der Angst mit euch herumtragt, bindet ihr eure Hände auf euren Rücken. Ihr lasst euch von der Angst bewegungsunfähig machen. Verweist die Angst auf ihren Platz.

Viele Meiner Kinder befinden sich auf die eine oder andere Art im Griff der Angst, wo doch das Leben – euer Leben – nicht dafür angelegt ist, furchterregend zu sein.

Ihr braucht nicht mit der Furcht vor der Angst zu leben. Es ist nicht lebenswichtig, sich Angst einzubilden. Ihr habt die Möglichkeit, die Angst auf ihren Platz zu verweisen. Grübelt mehr über Unvergänglichkeit, als ihr über gekappte Endlichkeiten grübelt. Nicht länger obliegt es euch, Angst davor zu haben, falsch verstanden zu werden, noch habt ihr Peinlichkeit länger zu fürchten. Ihr müsst nicht fürchten, am Leben zu sein. Ihr könnt mit der Liebe und der Liebe allein fließen. Liebe hat nichts Gleichwertiges. Ihr habt die Fähigkeit, wie ein Meister zu lieben. Liebe ist innerhalb eurer Reichweite.

Meine Geliebten, was können Wir tun, um die Angst für euch auszuschalten und die Liebe einzuschalten? Die Spur der Angst hat eine Furche in euer Herz gezogen. Kommt mit Mir zu den fruchtbaren Feldern und Wir werden tanzen.

Wie kam es, dass Meine Kinder der Angst erlaubten, solch ein Schreckgespenst zu werden? Sagt „Buh“ zur Angst. Ihr, die ihr Angst vor der Angst habt, seid ein zu großer Fürsprecher davon gewesen.

Seit mit euch harmonisch. Steht euch bei, mehr, als ihr euch fürchtet vor der Angst.

Überquert die Straße indem ihr in beide Richtungen blickt. Erlaubt euch zu leben, indem ihr nach oben schaut. Angst ist eine Mücke. Ihr seid größer als eine Mücke. Ich bezeuge euch als größer als eine Mücke.

Stellt euch vor, Ich platziere einen Sheriffstern an euch. Ich frage euch: Braucht ihr wirklich ein Abzeichen und Cowboy-Stiefel um das Fortschreiten der Angst zu inhaftieren? Nein, braucht ihr nicht.

Angst ist ein Verbrecher. Schaut der Angst in die Augen. Sinnt nicht nach über Angst. Badet euch nicht in Angst. Trennt die Angst im Fanggehege ab.

Lasst uns über den Stand der Liebe sprechen. Liebe anstatt Angst. Liebe ist mächtig, wohingegen Angst herumschleicht. Hurra für die Liebe, die alle fließenden Wasser der Welt vereinigt. Einheit ist wahr. Angst ist ein Faulpelz. Stimmt für die Liebe. Umarmt die Liebe.

Angst geht bis zur Gemeinheit.

Genug von der Hauptbeschäftigung mit der Angst. Legt Angst beiseite. Lasst uns die Angst im Namen der Liebe ausräumen.

Die Angst nimmt. Liebe gibt. Gebt Liebe. Sendet Liebe. Hegt und pflegt Liebe. Liebe ist von gutem Wert. Die Liebe wird euch tragen. Die Liebe wird den Tag tragen. In Wahrheit ist es die Liebe, die euch die Berge hoch und runterträgt. Liebe poliert euch. Liebe erhebt euch. Liebe erhebt die Welt.

Es gibt nichts als Liebe in der ganzen Welt. Liebe ist Einheit, und Einheit ist Wahres Dasein. Denkt daran, ihr seid Einheit. Ihr seid Meine Einheit. Einheit kann nicht aufgeteilt werden. Das Bewusstsein von der Einheit stellt euch in eure Mitte, und wie ihr in eurer Mitte sein wollt. Seid zusammen mit Mir in eurer Mitte. Wisst, dass ich euch halte. Ihr könnt nur mit Mir landen. Kommt jetzt zu Mir. Umarmt Mich jetzt.

Seid nicht zaghaft. Stürzt in Meine Arme. Hierin liegt die Ewigkeit. Wenn Raum in der Ewigkeit existiert, könnten Wir sagen, dass Ich einen Platz für euch gemacht habe für alle Ewigkeit. Der Himmel ist Ewigkeit, und in Ewigkeit verweilen Wir als die Eine Wundervolle Liebe. Hier ist es, wo Wir für immer sind.

Heavenletter # 5605 – 29.3.2016 Nearer to God Are You

Näher bei Gott bist du

Gott redete …

Du bist näher bei Mir. Während Wir sprechen, wirst du zu Mir katapultiert. Du kommst immer schneller zu Mir. Du bewegst dich so schnell, dass du sogar deine Bewegung nicht merkst. Du könntest das Gefühl haben, dass du dich überhaupt nicht bewegst, dass du tatsächlich in der Zeit eingefroren bleibst, so als ob du aus der Eiszeit bist.

Du baumelst über einem Abgrund der Zeit; deine Pumpe [gemeint ist das Herz. Anm.d.Ü.] läuft auf vollen Touren und du bist der letzte, der das erkennt.

Du fragst inständig: „Wo, o wo bleibt die Erleuchtung, von der ich höre. Mir wird in Aussicht gestellt erleuchtet zu werden, vergleichbar einer ferngehaltenen Karotte, einer Karotte gerade außerhalb meiner Reichweite. Ein für allemal: wann wird dies eintreffen? Wann wird diese Erleuchtung, über die gesprochen wurde tatsächlich bei mir eintreffen? Bringen wir es auf den Punkt, Gott. Ich freue mich über jeden der Erleuchtung erreicht, nur vorausgesetzt, dass ich meine bekomme. Vielleicht wurde irgendjemand erleuchtet, aber dies betrifft nicht mich. Weshalb dauert es so lange?“

Geliebte, Erleuchtung bekommt man nicht. Ihr habt sie nicht. Ihr besitzt sie nicht. Ihr seid bereits erleuchtet. Sie ist euer Wesen. Ihr habt mit Informationstechnologie zu tun, doch empfindet ihr den Zustand der Erleuchtung so weit weg, dass er dabei außer Sicht sein könnte.

Was die Erleuchtung von eurer umlagerten Wahrnehmung fernhält, ist der hauchdünne Seidenumhang oder selbst das feinste Moskitonetz, das ihr euch vorstellen könnt. An Erleuchtung fehlt es nicht. Ihr seid es, bei denen es an dieser eurer Wahrheit fehlt.

Es ist gerade dasjenige, worüber Wir gesprochen haben. Ihr seht durch das falsche Ende des Fernrohrs. Ihr konzentriert euch auf die Unterseite, als ob die Unterseite durch die ihr seht, die Vergrößerung darstellen würde. Großartigkeit ist eure Vergrößerung. Gleichwohl neigt ihr dazu, euch auf die Abwesenheit eurer Wünsche anstatt auf die Anwesenheit zu konzentrieren.

Wenn ihr diese Erleuchtung erkennen wollt von der Ich sage, dass ihr aus ihr erschaffen wurdet, dann zieht die Möglichkeit oder Gegebenheit in Betracht dass ihr Meine Kinder seid, dass Ich euch sage dass ihr erleuchtet seid, dass eure und Meine DNA Ein und Dasselbe sind. Ihr wollt einen Beweis. Akzeptiert diese Annahme. Geht von der Voraussetzung aus, dass ihr schon erleuchtet seid. Auf diese Weise seht ihr durch ein anderes Objektiv.

Seid wie Sherlock Holmes mit seiner wunderbaren Lupe. Er sucht nach Spuren. Er ist sich sicher dass Hinweise existieren, wenn er sie lediglich zusammensetzen könnte. Er beginnt damit, die Anhaltspunkte zu verstehen. Er hat die Aha!-Erfahrung wegen seines inneren Wissens, woher er kommt.

Er geht nicht umher und sagt: „Ich kann die Hinweise nicht finden. Folglich gibt es keine Indizien.“

Geliebte, es ist ein solch feiner Unterschied zwischen „can“ [können] und „can´t“ [nicht können], nur ein Apostroph und ein t. Ihr seid diesem heißbegehrten Stadium der Erleuchtung sogar näher als ein Katzensprung, als ein Hüpfer oder als ein Freudensprung.

Ich will euch wieder sagen, dass Entfernung, Raum, Zeit etc. nicht der Wahrheit entsprechen. Entfernung, Raum, Zeit etc. sind vorgetäuschte Prämissen, doch ihr glaubt mit aller Intensität daran. Sie wiegen euch nicht in Sicherheit.

Habt mehr Vertrauen in dasjenige, was für euch noch nicht sichtbar ist. Was für euch noch unsichtbar ist, ist wirklicher als Diamanten. Auf der Erde gibt es reinere Diamanten als glänzendes Silber und Gold. Es gibt Gott, und es gibt die Nachkommen Gottes die schon fähig sind, das Licht innerhalb den Trugbildern ihres Alltagslebens zu erkennen.

Natürlich verstehe Ich, dass dies für euch wie abwegiger Nonsens klingt.

Haltet einen Augenblick inne und ermuntert euch selbst, hinter jeder Ecke nach Aufklärung zu suchen.

Erleuchtung ist kein Märchen. Noch ist Erleuchtung der alle Aufmerksamkeit auf sich ziehende Ritter, der zu euch auf seinem streitbaren Ross reitet und für euch das Leben so ideal gestaltet, wie ihr glaubt dass es sein soll. Es ist eher so, dass Schwierigkeiten euch einfach jetzt nicht mehr in einer falschen Art und Weise so zusetzen, wie sie es so oft taten. Ihr habt vom Leben ein größeres Bild. Was euch nun bestürmen mag, nimmt jetzt einfach seinen Platz in einem ganzen Panorama des Lebens in der Welt ein.

Die Geschichte des Lebens wird eine Geschichte des Mag-Kommen-Was-Will-Lebens.

Bösartigkeit existiert nicht, denn ihr werdet alles aus einer höheren Perspektive überblicken, ohne eure gegenwärtige Fokussierung auf Risse in den Wänden und in der Decke.

Heavenletter # 5606 – 30.3.2016 Sometimes You Experience That Blessings Come in Disguise

Manchmal erlebst du, dass Segnungen verschleiert kommen

Gott redete …

Lasst uns noch einmal sagen, was du als Bedrohung deines Glücks ansiehst, kann ebenso ein Segen sein. Da ist dieser Aspekt aus der Vergangenheit, der dir eingeschärft wurde, und der Blick auf die Welt, die dich umgibt, wodurch du bestimmst, was ein Segen ist und was nicht. Wenn du nur die Möglichkeit in Betracht ziehen kannst, dass eine ungewollte Entwicklung ein Segen sein kann, dann segnest du dein Leben.

Du bist voreingenommen. Du hast zwei Gesichtspunkte. Du nennst den einen Schön und den anderen Hässlich. Du nennst eine Sache Gut und eine andere Sache Böse und die ganze Welt stimmt dir zu. Wie kannst du dann Unrecht haben?

So sehr du auch widerstrebst, im Nachhinein magst du wohl erkennen, dass das, von dem du dachtest, es wäre unzuträglich, sich als Segen für dich herausstellte. Du gingst durch seelische Qualen, um später zu erkennen, dass du deinen Kummer an etwas verschwendet hast, was sich als Segen erwies.

Du hast dir das Herz ausgeweint. Wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, wenn du damit einverstanden gewesen wärst nicht zu leiden, dann hättest du vielleicht Freudensprünge gemacht, denn jetzt siehst du, dass du größeres Leiden abgewendet hast.

Geliebte, das soll nicht heißen, dass ihr immer den Wert sofort in allem erkennt. Trotzdem kann es geschehen, dass ausbleibender Erfolg auf einem Gebiet, der dich ernsthaft verletzt hat, geringfügig erscheint im Angesicht einer größeren Tragik. Tatsächlich kann dir versagter Erfolg vielleicht völlig unwichtig werden. Das zeigt dir wieder einmal, wie relativ das Leben in der Welt ist.

Wenn in der Kindheit eine Puppe zerbricht, ist es eine Tragödie. Es schmerzt wie eine Tragödie. Im späteren Leben muss dir niemand erzählen, dass eine zerbrochene Puppe keine Tragödie ist. Eine Tragödie ist, was du als Tragödie ansiehst, und du bist darin geübt, Tragödien überall um dich herum zu sehen.

Ich sage nicht, dass du mit allen Ereignissen im Leben zufrieden sein musst, in deinem oder dem der anderen. Du musst Kummer einfach durchlaufen. Du kannst Kummer nicht einfach wegleugnen. Du musst aber auch keinen Schrein für den Kummer errichten. Geliebte, ihr könnt nicht für immer am Leiden festhalten.

Das Leben mag nie mehr sein, was es einmal war. Deine ganze Familie kann dir von einer Welle des Ozeans entrissen werden. Leben wird niemals wieder sein wie es einmal war.

Ich versichere dir, ich erwarte nicht, dass du so tust, als ob du es anders siehst. Ich bin nicht hartherzig. Ich vergesse nicht, was ihr durchmacht. Du hast die Wahl, für immer zu leiden, und viele Möglichkeiten dazwischen.

Ich verstehe, dass du ernsthafte unablässige Seelenqualen erlebt hast. Ich sage auch, dass es niemandem dient, dort für immer zu bleiben. Leiden dient dir nicht und Leiden dient auch denen nicht, die vor dir gingen.

Bitterkeit und unterschiedliche Arten von Kummer dienen dem Universum nicht.

Egal wie widrig deine Umstände sein mögen, Leiden dient nur dem Leiden. Leiden ist kein Diener Gottes. Noch sollst du dich vor dem Leiden beugen, als ob du ein Bittsteller oder Vollstrecker des Leidens bist. Das ist nicht deine Rolle im Leben.

Es kommt eine Zeit in deinem Leben, wenn der einzige Schritt ist, das Leiden zur Seite zu tun. Deine Lieben sind bedeutungsvoll und wertvoll für dich, dennoch ist Leiden nicht heilig. Leiden ist nicht Liebe. Bewahre deine Liebe und lass das Leiden los. Du hast genug Leiden gehabt. Leiden ist kein Geschenk an deine Lieben. Liebe soll nicht mit Leiden gleichgestellt werden. Trete aus dem Leiden heraus. Gib dem Leben eine Chance dein Herz zu erneuern, dein wunderbares Herz.

Das Leben mag verletzen, aber das Leben ist auch der Heiler.

Heavenletter # 5607 – 31.3.2016 Your Deepest Longing

Dein tiefstes Verlangen

Gott redete …

Schließlich und endlich, nach den Bonbons, nach all den Wundern, die die Welt bereithält, nach der möglichen Erfüllung deiner kühnsten Träume, kommt die Sehnsucht nach Mir. Selbst wenn dir nicht klar ist, worin dein tiefstes Verlangen besteht, ist es das Verlangen nach Mir.

Es gibt eine Erfüllung, die du dir mehr als alles andere wünschst, und diese Erfüllung ist die Vereinigung mit Mir. Dieser tiefe Wunsch treibt dich um. Unabhängig davon, wie oft Ich dir sagen mag, dass Wir bereits Eins sind, möchtest du Mich KENNEN als eine Besondere Sendung. Du möchtest Mich für dich selbst kennen. Du möchtest Mich unterzeichnet, versiegelt und zugestellt erhalten. Du möchtest Mich unversehrt.

Du möchtest Meine Ankunft bestätigt bekommen. Du möchtest für Mich unterzeichnen. Du möchtest Mich an deine Tür geliefert bekommen, und zwar eindeutig, genau, ohne einen möglichen Irrtum oder ohne dass irgendein bisschen fehlt. Du möchtest, dass Glocken läuten und Hörner blasen. Du möchtest, dass Unsere Vereinigung untrüglich ist. Und du möchtest, dass sie bekannt wird mit einem Konfettiregen vom Himmel in einem Großen Ausströmen Gottes ganz für dich.

Dies kann passieren. Es ist vorgekommen. Du wirst wahrscheinlich wollen, dass all das, wonach du dich sehnst, als eine Große Gelegenheit auftaucht. Wir können es in Wahrheit nicht einmal eine Gelegenheit nennen. Du wirst dich mit einem Ereignis zufrieden geben. Diese Bedeutsamkeit ist nicht typischerweise eine Gelegenheit oder ein Ereignis. Wahrscheinlicher ist, dass dies auf die Weise geschieht, so wie Tee zieht. Tee zieht nicht in einem Moment ganz plötzlich. Du magst vielleicht sogar der Letzte sein, der es bemerkt. Du musst es nicht bemerken. Es geschieht alles gerade jetzt.

Wir sprechen über Die Unendlichkeit, welche das ist, wo du wirklich existierst. Die Unendlichkeit, die tatsächlich nicht definiert werden kann, endet nie. Meine Lieben, ihr seid immer im Werden. Manchmal mögt ihr einen Blick auf euer Wachstum erhaschen, aber es ist auch möglich, dass ihr es nicht tut. Ich schleiche mich sozusagen nahtlos in euer Bewusstsein hinein.

Es ist eure Natur, nach mehr und mehr und Größerem und Größerem zu suchen. Selbst in Anbetracht dessen, dass Ich eingebaut bin, wollt ihr mehr und mehr von Mir. Euer Bewusstsein, dass euer Durst gelöscht ist, hält bei euch nur eine Weile an. Und danach, wie das Glück es wollte, macht sich euer Durst wieder auf tiefersitzende Weise bemerkbar. Meine Lieben, euer Durst ist nicht zu löschen. Euer Durst ist nicht zu löschen für etwas, das ihr bereits seid, aber von dem ihr keine volle Erkenntnis habt.

Auf diese Weise kommt ihr an, und ihr kommt wieder an, und immer wieder und wieder. Ihr befindet euch in einem ständigen Prozess des Ankommens. Das Licht schleicht sich herein. Eure Sicht dehnt sich beständig aus. Euer Einfluss in der Welt dehnt sich aus. Eure Sicht wächst und wird größer. Euer Herz dehnt sich aus, selbst wenn ihr euch dessen nicht gewahr sein mögt. Ihr mögt denken, euer Herz würde geringer werden. Für euch mag es sich anfühlen, als ob euer Herz in einen kleinen Plastikbeutel eingewickelt sei.

Ihr fragt euch, wie es möglich ist, dass ein Gefühl von nicht genug Gott ein Zeichen von Fortschritt sein kann. Auch das ist bei Mir möglich. Alles ist bei Mir möglich. Sogar Verwirrung ist möglich. Selbstverständlich ist Verwirrung euer Verständnis. Du und Ich sind jedoch, Verwirrung hin oder her, wesenhaft Eins und niemals zwei. Zwei ist weniger, nicht mehr.

Nichtsdestotrotz sind Wir in dem Moment, in dem Ich Meine Augen auf dich richte, Eine Vereinigung Von Einem. Schau, du bist Mein In Erfüllung Gegangener Traum, genauso wie du Eine Widerspiegelung Meines Selbst bist. Du bist Mein Selbst. Du bist Mein Vollständiges Einssein.

Es ist eine gute Sache, dass es viel gibt, auf das du dich freuen kannst. Ganz sicher ist es nichts, worüber du verzweifeln müsstest. Meine lieben kleinen Götter, Meine Unendlichen Kleinen Götter, Meine Inspirierten und Inspirierenden Kleinen Götter, Ich bin kein Sammler, doch Ich stelle Meine Schätze von Euch in Der Welt aus, damit Alle sie Sehen mögen so wie Ich sie Sehe.

Sehne dich nach Meiner Vision, Mein Eines Kind. Fahre fort, von deinem Erkennen Unseres Vereinten Einsseins, Unserer Vereinten Liebe, Unseres Einsseins zu träumen, das sich als Viele Blumen in Einem Großen Strauß darstellt, während Wir hier Sind – Schon Immer Perfekt Eins.

Heavenletter # 5608 – 1.4.2016 The Patz of a Blossoming Heart

Der Pfad eines erblühenden Herzens

Gott redete …

Meine Lieben, Ich bin nicht ein hartherziger Gott. Ich erschaffe eure Stärke mit aller Meiner Kraft. Ich sehe euch auch nicht als schwach an, so sehr ihr euch auch kleinmacht. Ihr klagt lauthals, dass wo ihr trauriger- und fälschlicherweise zu sein glaubt, tatsächlich das ist, wo ihr seid. Ihr sagt:

„Gott, der Eine und Einzige Gott, der sozusagen in meinem Vorgarten existiert und mein Herz berührt, auf ihm wie auf einem Klavier spielt, mich von Verzweiflung wegreißt und mich liebt, mich einfach liebt, sich nichts aus meinen Eigenarten macht und meinem Herzen zuhört, als ob dieses Die Ganzheit von mir sei. Gott, hast Du gesagt, dass mein Herz das Ganze von mir ist? Ich sehne mich danach zu wissen, worum es beim Leben Auf Erden wirklich geht.“

Meine Lieben, eure Seele ist das Herz von euch. Oh, eure Seele ist eine Brücke, die euch auf eurem Weg trägt, welcher der Weg des erblühenden Herzens ist. Menschliche Herzen werden übernächtigt, so als ob die Herzen die ganze Nacht aufbleiben und keinen Schlaf finden würden, so als ob die Welt die Herzen aufrechterhalten müsste, damit dein Herz bedeutungsvoll sei.

Dein Herz mag wie ein Wanderer erscheinen. Es driftet weg, als ob euer Herz blind wäre und seinen Weg, zu dem es euch trägt, nur fühlen könnte. Das Herz von euch und die Seele von euch werden sich zueinander neigen. Euer Herz wird nicht länger untröstlich sein. Die Seele von euch ist stark. Sie schweift nicht umher. Euer Herz kann umherschweifen und sich verloren fühlen. Eure Seele weiß immer, was los ist.

Gleichwohl wird die Zeit kommen, wenn euer Herz und eure Seele Ein Großes Ross werden, das auf Euer Schicksal zu galoppiert. Euer Schicksal, egal in welcher Form es erscheinen mag, ist nichts anderes als Die Fülle Der Liebe.

Die Seele weiß, was sie tut, währenddessen das Herz hier und da herumlungern mag und sich irgendwo festkrallt. Deine Seele ist Tag und Nacht entbrannt, während dein Herz sich völlig ausgelaugt fühlen mag. Wir können sagen, dass es dein Herz ist, welches umherirrt.

Gewiss irrt dein Herz, wenn es sich eher an Leere als an Liebe reibt. Dein Herz, so herzzerbrechend es auch sein mag, sucht seinen Weg zu immer mehr Entäußerung, um zu Wahrer Liebe zu werden, welche von Einer Selbstheit ist, die jenseits von Wissen wächst. Einzelne Stellen von Liebe wachsen zu Tälern Von Liebe heran. Dein Herz sehnt sich danach, seinen Gegenpart zu treffen, seine eigene Seele, von der du so wunderbare Dinge hörst und die du so wahnsinnig gerne verwirklichen würdest.

Dein Herz ist wie ein Blindenhund, während das Ganze und Wahre Bewusstsein Deiner Seele bereits gut sieht. Dein Blindenhund bringt dich zu deiner Seele, von der aus dein sehendes Herz an Größe gewinnt und eine höhere Schwingung erreicht. Dein Herz ist unschuldig, wie ermattet es auch sein mag.

Es ist möglich, dass das am meisten ermattete Herz das unschuldigste von allen ist. Je verkrusteter dein Herz, desto unschuldiger ist es vielleicht. Der gefühlte Mangel an Liebe existiert vielleicht nur wie ein gut paniertes Wienerschnitzel.

Es stimmt. Manchmal verschließt dein Herz seine Augen und vergräbt sich in Selbstsucht. Das verschlossene Herz mag erschöpft glauben, dass Selbstsucht zum Überleben notwendig ist. Du kennst diese alte Vorstellung, wonach Selbstsucht mit deinem eigenen Besten gleichgesetzt wird und es als gerechtfertigt gilt, immer unbedingt als Sieger hervorzugehen, so als ob Selbstsucht das Geheimnis des Erfolgs wäre.

Das Überleben an sich ist nicht all das, wozu es hochgespielt wird. Reines Überleben ohne freigiebige Liebe ist keine so große Sache. Die Wahrheit Der Liebe befestigt Liebe. Es ist die Liebe, die zu überleben hat und in dir zu überleben hat um zu erblühen. Liebe, Die Wahre Liebe in dir schlägt Selbstsucht um Längen.

Die Wirklichkeit Des Lebens ist Liebe, denn Liebe ist Bewusstsein. Selbstsucht ist wie ein militärisches Manöver. Liebe ist kein Manöver. Liebe ist Wahrheit, die Einssein enthüllt. Wahrheit und Liebe sind Verbündete. Wahrheit und du und Ich sind Eins. Wenn Die Wahrheit bekannt wäre, wäre jeder Auf Erden ein Verbündeter. Die Drei Musketiere existieren in der Welt, nur dass sie keine Musketiere sind. Sie tragen Liebe, keine Musketen, und sie sind Eins. Drei werden Eins. Drei ist symbolisch für Göttlichkeit.

Du, der du Einssein repräsentierst, wirst Einssein. Selbstsucht mag an dir sticheln, aber du lässt Selbstsucht hinter dir. Du legst deine Waffen Der Selbstsucht nieder. Waffen können sich nicht selber erhalten. Selbstsucht kann mit Liebe nicht mithalten. Liebe tritt nicht in Wettkämpfe ein, doch Liebe macht das Rennen, keine Türen sind verriegelt.

Heavenletter # 5609 – 2.4.2016 A Field of Daisies

Ein Feld mit Gänseblümchen

Gott redete …

Du kannst nur bedauern, wenn die Zeit die Herrschaft über dich hat. Indem du zögerst, mag es für dich den Anschein haben, dass der Zeitpunkt einer Entscheidung für etwas Wunderbares vorübergegangen ist. Vor Überraschung hieltest du den Atem an, und dann setzte Bedauern ein. Lasse das Bedauern. Hat das Bedauern auf dem Marktplatz der Welt irgendeinen Wert?

Du könntest an einem Feld mit Gänseblümchen vorübergehen, ohne dass du eines pflückst. Oder du pflückst einen ganzen Strauß, und die Gänseblümchen verwelken zu früh. Oder sie verwelken später. Verwelken ist immer zu früh. Und so welkt dein Herz. Du weinst um die vergangenen Gänseblümchen. Jedoch waren die Gänseblümchen für dich da. Du wurdest mit der Gegenwart der Gänseblümchen und vielleicht mit einer verlorenen Liebe beschenkt.

Was für ein wunderbarer Moment ist es, Blumen zu pflücken und sie zu pflegen. Was für eine Gabe ist ein Feld mit Gänseblümchen für dich. Dir präsentiert sich selbst ein Gänseblümchenfeld.

Gänseblümchen haben es gern wenn du sie anschaust. Sie nicken dir zu wenn du vorbeigehst. Gänseblümchen bedauern nicht dein Vorbeigehen, oder das du sie pflückst oder nicht pflückst. Gänseblümchen verschwenden ihr Leben nicht mit Bedauern. Sie sind Gänseblümchen und wissen es besser. Ihnen drängt sich wegen ihrer Zeitweiligkeit kein Bedauern auf. Sie geben sich preis. Sie geben einfach nicht auf. Sie erfreuen sich am Leben, so wie es kommt.

Gänseblümchen wiegen sich in der Brise so weit wie sie können. Natürlich können ihre Blütenblätter und Samen durch den Wind irgendwohin geblasen werden.

Wenn ein ganzes Feld voller Gänseblümchen abgemäht würde, würden sich die Gänseblümchen nicht beklagen. Sie würden nicht heiser rufen: „Niemals wieder!“

Gänseblümchen wissen, dass das Leben immer irgendwohin unterwegs ist und dass das Leben wunderschön ist, von welcher Seite der Wind auch weht.

Und wenn Schnee ein Gänseblümchenfeld bedeckt, dann stimmen die Gänseblümchen damit überein: „Ah, wir denken an die liebende Hand die unser Feld mit Schnee bedeckt, um uns warm zu halten während wir schlafen.“

Lasse die Idee fallen, dass das Leben an dir vorbeigegangen ist oder dass du am Leben vorbeigegangen bist. Was du tust oder nicht tust, ist das Leben selbst. Woher hast du die Idee, dass du im Leben zu kurz gekommen bist? Wer sagt das? Du sagst das. Es ist besser, wie ein Gänseblümchen zu sein.

Wenn du einen Weg genommen hättest, der sich von deinem tatsächlich gegangenen Weg unterschieden hätte, wem könntest du jetzt nachtrauern? Was gewinnst du, wenn du das Leben dass du lebst anfechtest? Du lebst Leben, und was du lebst – ist das Leben. Du bist es der/die sagt, das Leben sei gut oder schlecht verbracht. Wer bist du, dich selbst auf eine Reue nach der anderen zu verweisen? Wer sagte dir, das Leben an die zweite Stelle zu setzen? Bedauern und Reue sind nichts anders als eine Änderung deiner Meinung. Du musst deine Meinung nicht ändern. Oder wenn doch, Wennschon!

Ich sage: „Liebe das Leben. Liebe es für immer und ewig.“ Was kümmert es dich, dass der Rabe sprach: „Nie wieder.“ *

Du bist ein Besucher des Lebens in der Welt. Du lernst, indem du vorwärts gehst. Danke dem Leben. Sage deinem Leben laut oder leise: „Vielen Dank!“ Wer bist du, dass du zum Leben sagst: „Nein danke.“ Genieße stattdessen das Leben.

Höre wie das Leben selbst ausruft: „Nimm mich in Anspruch. Nimm mich in Anspruch. Komm, hole mich für immer zu dir!“

Wäre das Leben ein Baum, könntest du hören wie er dir zuruft:

„Komm unter meine Blätter. Höre wie sie rauschen. Sieh das Sonnenlicht an, wie es durch meine Blätter schimmert. Berühre meine Rinde. Setze dich nieder und lehne dich gegen meinen Stamm. Gerade jetzt. Und dann gehe für eine Weile…für immer und ewig weiter zu deinem nächsten Plätzchen unter der Sonne.“

  • Der Verweis auf den Raben stammt von dem amerikanischen Dichter Edgar Allan Poe (1809-1849), der ein gereimtes Gedicht über seine verlorene Liebe, Leonore, und einen Raben schrieb, der an seine Tür klopft. Der berühmte Refrain lautet: „Sprach der Rabe: Nie wieder!“

Heavenletter # 5610 – 3.4.2016 Great Lights of the World like the Sun

Große Lichter der Welt, wie die Sonne

Gott redete …

Wer kann sagen, welche Farbe des Regenbogens die schönste ist? Wer kann sagen – was dasselbe ist wie bestimmen – welcher Moment im Leben besser ist als ein anderer? Wer ist der Bestimmende, der alles bestimmt?

Wer macht die Feststellung, dass seine Gesundheit versagt, und warum sollte er das tun? Besser an Gesundheit glauben und weniger an Krankheit. Gesundheit ist natürlich. Krankheit ist….was? Ein Wort. Ein Phantom. Eine Gegenerfindung, die man sich vorgestellt und heruntergebogen hat und aufrechterhalten hat in Gebäuden und Universitäten und weitschweifigen Texten.

Christus und andere Große heilten die Menschheit, weil sie keine Krankheit zum Heilen wahrnahmen. Sie sahen nur den Segen von Gottes Willen und Gottes Liebe. Sie sahen Heilendes Licht. Sie sahen nicht Krankheit. Krankheit war nicht wahr. Sie sahen Wahrheit. Sie tanzten nicht zu den Schatten. Ihre Augen sahen durch die Schatten hindurch. Sie sahen Mich, wohin sie auch schauten. Sie wussten, dass es den Tod nicht gibt, und dass ewig dauernde Liebe von den Himmeln ruft. Sie wussten, dass Gesundheit allein wahr ist.

Christus hat nicht auf Krankheit gesetzt. Er sah Die Wahrheit und er bestätigte nur Wahrheit.

Christus wandelte nicht auf Wasser, um irgend jemanden zu beeindrucken, oder um ein Talent zur Schau zu stellen, oder um als Wunderwirker zu gelten. Er ging auf dem Wasser, um hinüber zu gelangen.

Wo immer sein Schritt hinging, heilte Seine Gegenwart. Was ist Heilung anderes als der Segen anerkannter Gesundheit?

Christus war immer erhoben. Er musste nichts tun, denn er war, wie er war. Er war, so wie ihr, das Licht der Welt. Er dachte nicht anders darüber, noch ist es für euch, anders zu denken, es sei denn, ihr glaubt es nicht.

Vielleicht habe ich heute genug gesagt. Vielleicht gibt es nicht mehr zu sagen, nur für euch mehr zu realisieren.

Christus war, was ihr Selbst-realisiert nennt, was bedeutet, sein hauptsächliches Augenmerk lag nicht auf ihm selbst. Er musste nicht an sich selber denken, denn er wusste schon, wer er war, und warum er auf Erden war im Dienst an Mir und der Welt, die ich allen gab, darin zu spielen.

Christus war heilig, weil er Heiliges sah. Er sah durch Fiktion hindurch. Er sah Fiktion einfach gar nicht. Er sah Wahrheit. Christus war ein Wahrheits-Wanderer.

Gesegnet waren seine Füße, die auf der Erde wanderten, denn seine Gegenwart erhob die Erde. Er goss Liebe und Licht auf die Erde. Er war nicht segenheischend. Er war demütig. Er liebte mit einer Liebe, höher als die irdische Liebe. Er liebte höher und größer, als ihr mögt geglaubt haben, sei menschenmöglich. Und war doch ein menschliches Wesen. Er war ein erhöhter Mensch, weil er so einfach war, erfüllt mit Licht, wie er war.

Jesus Christus war nicht der einzige Große Spirituelle, der auf Erden gewandert ist und die Herzen von so vielen berührt hat. Viele Große Spirituelle wanderten über die Erde. Viele sind bekannt, aber nicht all waren und sind bekannt. Sie mussten nicht bekannt sein. Sie beeinflussten das Leben auf der Erde genau gleich. Ich hatte und habe natürlich mehr als einen Sohn. Ihr seid meine erleuchteten Söhne und Töchter aus Licht, wenn ihr es nur wüsstet.

Christus hielt keine Feindseligkeiten in sich. Nie hatte er Feindlichkeit an erster Stelle. Er hatte eine Alltagsvernunft, die nicht so alltäglich ist (bei euch), die Göttliche Vernunft genannt werden kann.

Kannte Christus seine Weite? Er kannte nur Weite. Er brauchte nicht über diese unendliche Weite nachzudenken, weil er diese Weite war. Er schien Sein Licht. Er gab es freiwillig. Dies ist, was er tat, und er konnte nicht weniger tun.

Er verlangte nach nichts anderem als zu sein, wer er war. Er gab nicht sein Leben weg, versteht ihr. Er lebte sein Leben. Er war, wer er war, überall. Wer er war, wurde nicht überall gesehen, so war es in der Welt.

Mit genug Licht auf Erden werden die Herzen von allen gesehen. So wird es sein. Da wird kein grosses Trara sein. Alle meine Kinder werden scheinen als große Lichter der Welt, so wie die Sonne.

Heavenletter # 5611 – 4.4.2016 A Game of Tag

Ein Fangenspiel

Gott redete …

Es gibt keine Entfernung, wie kann es dann Meilen geben? Es gibt keine Zeit, wie kann es dann Minuten geben? Und doch kennt eben diese Erde, auf der ihr gegenwärtig lebt, Raum und Zeit, und alles andere, das die Welt zu kennen behauptet. Ihr seid überaus abhängig von Illusionen, mit denen ihr lebt und denen ihr zuzwinkert. Auf der Erde, nicht wissend was sonst zu tun, verlasst ihr euch auf das nicht Nachgewiesene, dem sich jeder anschließt. Ihr betretet wieder und wieder ein Hamster Rad des Lebens.

Das Leben auf der Erde scheint Leben auf einem schwachen Ast zu sein, doch da sind auch die Freuden des Lebens auf Erden. Euch werden Farben und Sonnenlicht und Mondschein und Sternenlicht, Elektrische Lichter, Weihnachtslichter und Schatten über Schatten gewährt. Ihr habt ein Stopp und ihr habt ein Geh. Ihr habt unterschiedliche Gewandungen, und ihr habt Überraschungen auf der Erde, einige mögt ihr und einige mögt ihr nicht.

Das Leben auf Erden ist ein Wunder an Wonnen. Am anderen Ende des Spektrums – und das Leben auf Erden hat immer ein anderes Ende des Spektrums – liegen Furcht und Schrecken und Irrtum. Furcht und Schrecken und Irrtum sind frei verfügbar für euch, trotzdem, müsst ihr teilnehmen?

Könnt ihr die besorgniserregenden Gegebenheiten des Lebens nicht aufgeben? Warum euer Vertrauen in das setzen, was euch keine Freude bereitet? Wie erbärmlich sind Furcht und Schrecken, da sie Furcht vor dem Bekannten und Furcht vor dem Unbekannten und angenommenen Irrtum beinhalten?

Das Blut in euren Venen ist nicht aus Furcht gemacht. Eure DNA ist tapfer und hält einer Menge Stand. Eure DNA kennt keine Furcht, es sei denn, ihr hämmert Furcht in eure DNA ein. Es scheint, ihr schneidet eure DNA an den Rändern zurecht, als ob eure DNA Herzschmerz einfordert.

Leben scheint in der Tat eine magische Tat zu sein, eine todesverachtende magische Tat, selbst wenn der Tod nicht existiert. Ihr seht eine Täuschung namens Tod und erklärt sie für wahr. Tod mag das Ungeheuer werden, das ihr fürchtet, währenddessen der Tod überhaupt kein Feind ist. Der Tod ist nicht Abschied. Der Tod ist ein Willkommen heißen. Euer Körper kann in die Erde gelegt werden, jedoch seid ihr auferstanden im Tod. Die Welt, wie ihr sie seht, ist auf den Kopf gestellt, nicht wahr? Selbst obschon Vermessungen nicht wahr sind, ist dies die Lage des Landes, wie sie aus der Perspektive der überfluteten Welt gesehen wird.

Solch‘ Schönheit jenseits aller Vorstellung wird als trostlos oder grottenschlecht angesehen. Ihr seht den Spaziergang um den Block nicht als was er ist. Ihr könntet die Monster lauern sehen, statt der goldenen Münzen vor euch.

Egal wie sehr ihr auch die Dunkelheit fürchtet, ihr fürchtet auch das Licht. Egal wie ihr euch vor dem Leben auf der Erde fürchtet, ihr habt mehr Angst vor dem Ende eures Lebens auf der Erde und dem Ende des Lebens Anderer auf der Erde.

Es bewegt sich eine Brise im Dunst und es könnte gut sein, dass ihr das Thema des Lebens verfehlt. Nehmt ein für alle Mal zur Kenntnis: Der Sinn des Lebens ist es nicht, zu leiden. Wie in der Welt seid ihr auf diese Idee gekommen und habt sie euch an euer Revers geheftet?

Fürchten ist Leiden. Leiden ist Furcht erregend. Ihr habt vielleicht einen andauernden Kampf mit dem Leben. Möglicherweise seht ihr Leben als einen Spießrutenlauf und euch selbst hin- und her prallend. Das Meer hat eine große Flut, und ihr scheint vor der Flut herzulaufen, um zu entkommen. Ihr bleibt dabei zu Laufen, während das Meer gerne hätte, dass ihr in ihm spielt. Ihr seid für das Leben gemacht, nicht auf der Flucht vor dem Leben.

Und doch seid ihr auf einer Fröhlichen Verfolgungsjagd. Es gibt in der Tat etwas im Leben, und, tief unten und manchmal aber auch an der Oberfläche, ist etwas über das Leben, dass ihr auf das Äußerste liebt. Nehmt es an, ihr liebt das Leben. Ihr mögt es abwehren, jedoch liebt ihr es genauso.

Kann es sein, dass das Leben, wie du es wahrnimmst, ein Fangenspiel ist, und du bist Es?

Heavenletter # 5612 – 5.4.2016 Love Is Now in Fashion

Liebe wird nun zur Lebensweise

Gott redete …

Was würdest du gerne in diesem Augenblick zu Mir sagen? Ganz im Ernst, wenn du und Ich Knie an Knie säßen, was würdest du Mir sagen mögen? Würdest du sprachlos sein? Würdest du wegen allem, was in dir aufgespeichert ist, stumm sein? Würdest du endlos quasseln und Mich nicht zu Wort kommen lassen?

Es würde keine Rolle spielen. Zwischen Uns, zwischen dem Einssein und Uns redet auch die Stille, und selbst wenn du in einem fort plapperst – es spielte keine Rolle. Wir verstehen alles. Es gibt zwischen Uns keine Barrieren.

Und wenn du gar nicht reden würdest, was könnten denn Worte jetzt ausdrücken, da Wir anscheinend von allen Seiten mit Liebe überhäuft werden? Liebe ist das Element, in dem Wir leben. Wenn die Wahrheit bekannt wird, sind Wir in beständiger Liebe.

Wir kennen Uns gegenseitig innig. Uns ist alles bekannt, noch bevor Wir sprechen. Fürwahr, es muss nichts gesagt werden. Wir gehen über die Sprache hinaus. Wir sind Eins, und was spielt irgendeine Rolle, wo Wir Uns jenseits aller Mauern befinden, die die Welt errichtet? Was gibt es, über das wir überdies eigentlich sprechen könnten, was neben der Liebe, die Wir sind, von Bedeutung ist? Unsere Liebe ist nicht nur möglich, sie ist verankert.

Unsere Herzen sprechen. Die Sprache ist für Uns nicht mehr so wichtig. Wir sind der Gesang eines Vogels. Wir hören Uns in der Musik, die von der Natur herrührt. Zwischen Uns kann keine ausweglose Situation bestehen. Es gibt keine Störung, die Unsere Liebe aufhalten kann, denn Wir sind aufeinander eingestimmt.

Nichts außer der Liebe ist für Uns von Bedeutung, und Wir besitzen sie ganz. Wir sind alles davon. Liebe ist alles und alles ist Liebe. Wir sind außerstande, nicht zu lieben. Vielleicht denkst du, nicht imstande sein zu lieben oder die Liebe nicht aufrechtzuerhalten, wobei du doch das eigentliche Sein der Liebe selbst bist.

Du könntest etwas anderes als Liebe für wahr halten. Erinnere dich bitte, dass Ich an dich glaube. Glaubst du vielleicht, dass Mein Vertrauen in dich nichts bedeutet? All das Beiwerk mit dem du dich umgibst bedeutet nichts. Fälschliche Ansichten sind bedeutungslos. All die falschen Ansichten die du mit dir herumträgst bringen dich ins Wanken. Das heißt, du hast sie in der Vergangenheit mit dir herumgetragen, als du unwissend warst. Du verstehst von der Liebe weit mehr als damals.

Dass du möglicherweise empfindest dass du den Status der Liebe verlassen hast, oder die Fähigkeit zur Liebe wäre dir abhanden gekommen oder du wärst darüber hinweggegangen, kann tatsächlich bedeuten, dass du dem Zustand umfassender Liebe näher bist als du dir vorgestellt haben

könntest. Zuerst kommt der Durst, dann das Wasser.

Deine Liebe wird zum Durchbruch kommen. Die Liebe wird durch alle Tore brechen von denen du dachtest, dass du sie geschlossen hättest. Deine Bestimmung ist es, Schleusentore der Liebe zu öffnen. Du gewinnst deine Liebe wieder, was sagen will dass du deine Liebe enthüllst. Deine Liebe wird sich nicht länger verbergen können, noch wird sie sich aus dem Staub machen können. Die Zeit zu lieben ist nun gekommen, und du öffnest dich mit ganzer Kraft dafür, jetzt zu lieben.

Es gibt jetzt ein solches Anschwellen von Liebe in deinem Herzen dass du fürchtest, dass du darin ertrinken wirst.

Fort mit der Furcht: Die Liebe kann nicht länger in deinem Leben auf dem Rücksitz Platznehmen. Liebe ist im auf-er-stehen, und Liebe ist im auf-er-stehen in dir. Die Liebe wird zur Lebensart. Das ist die Wahre Liebe, von der Ich spreche.

Weder ordnest du die Liebe ringsumher als Vorschrift an, noch grenzt du die Liebe ab. Du bist mit Liebe umgeben und überhäuft. Wo Liebe ist kann das Ego nicht bestehen. Die Liebe kann jederzeit alles einnehmen und ausfüllen, selbst wenn das Ego meint, es sei der König vom Berge. Bei dem Wort Liebe fühlt sich das Ego entmutigt. Die Liebe packt das Ego an und wirft es hoch in die Wolken, wo das Ego sich der Unsterblichkeit der Liebe gegenübersieht.

Die Liebe hat dir auf die Schulter getippt. Mit der in deinem Herzen pochenden Liebe wirst du tanzen, und du wirst tanzen wie du noch nie zuvor getanzt hast. Die Liebe hat dir dein Herz nur deshalb gestohlen, um es dir zurückzugeben, sodass du umso mehr ohne Einübung lieben kannst oder noch in ein Studio gehen musst, um tanzen zu lernen. Ihr Meine Lieben, ihr wurdet geboren um zu lieben, denn Liebe ist eure Berufung.

Heavenletter # 5613 – 6.4.2016 The Glasses You Wear

Die Brille, die du trägst

Gott redete …

Alles Gegenwärtige, so wie es dir erscheint, einerlei wie sehr es dir vielleicht unangenehm ist, egal wie entsetzt, verärgert, ins Mark getroffen, leidtragend, verzweifelt, untröstlich und überfordert du sein magst, ist dennoch eine perfekte Darbietung des Lebens – wenn du nur sehen könntest … Wenn du nur sehen könntest.

Kein noch so großer Künstler könnte eine großartigere Darbietung dieser Szene vor dir machen. Eine Szene an sich, aus ihrem Kontext gegriffen, ist gleichwohl ein Porträt, das aus dem Leben geschnitzt ist. In deinen Augen ist es wahr, doch so, wie du es siehst oder irgendwann sehen wirst, während du auf Erden wandelst, ist es nicht wahr. Trennung scheint Teil deines Bildes zu sein. Es ist ein anschauliches Bild, das du in Händen hältst. Es ist das, was du siehst und mit dir herumträgst, aber es ist nicht wahr. Vieles vom Leben ist so, wie du es siehst, nicht wahr.

Du trägst eine Brille, die deiner Sicht nicht dienlich ist. Selbst wenn es seine alte Brille sein mag, aus der du herausgewachsen bist, blinzelst du vielleicht immer noch durch sie. Es gibt einen viel größeren Kontext des Lebens, weit jenseits des Ungehobelten und Rohen des Lebens, für das du das Leben halten magst.

Natürlich reagierst du auf das Leben dementsprechend, wie du es siehst. Du siehst es nach deinem besten Vermögen. Eines Tages wirst du weitsichtiger sein. Du wirst eine größere Vision und Bedeutung der Ereignisse erkennen jenseits dessen, was du gegenwärtig als tragisch ansiehst.

Wo du früher einmal geweint hast, wirst du anfangen, Dimensionen wahrzunehmen, von denen du früher nicht hättest träumen können. Falls du von ihnen geträumt oder eine Ahnung gehabt haben solltest, hättest du dich von ihnen auch nicht aufmuntern lassen, weil du überzeugt gewesen wärst, dass deine Trauerzeit nicht vorbei wäre und vielleicht nie jemals zu Ende sein würde.

Aus Angst davor, frühere Interpretationen aufzugeben, habt ihr weggeschaut und es vorgezogen, gegenüber der Gegenwart unehrlich zu sein. In der Vergangenheit habt ihr euch aus einem unangebrachten Loyalitätssinn heraus hinter der Vergangenheit zusammengeschart. Jetzt wächst eure Loyalität zur Gegenwart hin.

Eine Rose ist nicht der Vergangenheit verhaftet. Du fängst an zu akzeptieren, dass du eine nicht verhaftete Rose bist. Du fängst an, dich vor dem Leben, so wie es sich präsentiert, niederzubeugen. Du siehst, dass das Leben andauernd und bereitwillig vor dir ist und nicht länger in der Art, wie du es in der Vergangenheit gesehen hast.

Die Trauerzeit ist vorbei. Ob du bereit bist oder nicht, das Leben hat dir mehr zu bieten und du hast dem Leben mehr zu bieten. Das Leben befand sich nicht im Stillstand. Du hast dich dem Leben widersetzt.

Wo auch immer du dich im Leben findest, es liegt an dir weiterzugehen. Das Leben, wie gering du es auch schätzen magst, ist wunderschön, und du befindest dich an einem wunderschönen Platz in deinem Leben. Akzeptiere, dass das Leben unparteiisch ist und voranschreitet, und so musst auch du voranschreiten.

Glaube nicht, dass ich respektlos gegenüber dem bin, was du als einen unverdienten Verlust ansiehst. Selbst wenn dein dunkles Bild vom Leben wahr wäre – was es nicht ist – , selbst wenn es das wäre, läge es immer noch an dir, im Leben voranzuschreiten und zu einem größeren Bild hin zu wachsen. Du bist nicht hier im Leben, um dich in Kämmerchen der Verzweiflung zu vergraben und dort zu verstecken.

Ehre nun deine vergangenen Freuden, indem du dich vorwärtsbewegst, um über das hinüberzublicken, was du als eine Klippe ansiehst, und zu erschauen, was jenseits liegen mag. Die Vergangenheit mag Diamanten und Rubine für dich vorbereitet haben. Du wirst den Trübsal überwinden.

Mache dir jetzt das Leben zunutze. Das Leben ruft dich. Gehe direkt darauf zu und sage „Hallo“.

Heavenletter # 5614 – 7.4.2016 The Past, the Past, the Unknown Past

Die Vergangenheit, die Vergangenheit, die unbekannte Vergangenheit

Gott redete …

Meine Geliebten, warum ist Traurigkeit so wichtig für euch? Warum ist es für euer Herz so wichtig, der Vergangenheit nachzutrauern? Ihr fühlt große Traurigkeit für alle die Freunde und Familienangehörige und für alle die Ereignisse und Gelegenheiten, die ihr vermisst. Und dann trauert ihr sehnsüchtig den Gelegenheiten nach, die ihr verpasst habt. Manchmal seid ihr schwierig zufriedenzustellen und so leicht über ein jegliches traurig zu machen.

Wie teuer ist auf die eine oder andere Weise die Vergangenheit für euch, ob erfüllt oder nicht erfüllt, ob seinerzeit überhaupt wahrgenommen oder ob bis eben, so viel später, kein Gedanke darauf verwendet wurde. Wohin verschwanden die Höhepunkte in eurem Leben, und natürlich fragt ihr euch, worum es bei all dem geht, das ihr zurückholen oder neu schreiben würdet, sofern ihr nur könntet.

Manchmal würdet ihr auf Knien rutschend um Verzeihung bitten, sofern ihr nur könntet. Ihr würdet beispielsweise in der Schule aufstehen und dem Lehrer sowie der Klasse sagen:

„Ihr habt mich nicht gekannt. Ihr habt mich überhaupt nicht gekannt. Ebenso wenig habe ich euch gekannt. Genauso wenig habe ich mich selber gekannt. Die meiste Zeit meines Lebens war ich benommen und verwirrt, wie in einer Art Trance. Ich bin in Erscheinung getreten, doch war ich nicht wirklich gegenwärtig. Ich war kaum gegenwärtig, ob ich mich nun wohl gefühlt oder nicht wohl gefühlt habe. Ich habe so getan, als ob ich dort wäre. Ich wusste nicht, wie zu handeln ist, so rollte ich mich in einer Art von Haltung zusammen und war nicht wirklich da.

Ich habe auf etwas gewartet, eine Art Rettung, und Rettung kam und ging, aber ich weiß auch nicht, was das bedeutet hat. Sicherlich war ich, um mich aufzubauen, von äußerlichen Dingen abhängig, und noch immer sind diese äußerlichen Dinge von größter Bedeutung für mich. Ich weiß, wenn ich zurückgehen könnte, wäre ich jetzt anders. Und dennoch teeren und federn all die Täuschungen, die ich über das Leben, über die anderen und mich hatte, mein Herz jetzt. Ich kann nicht gut genug loslassen.

Ich kenne euch ebenfalls nicht. Der eine oder andere Lehrer gab mir Frieden oder mehr, und gleichwohl habe ich diese vergessenen ebenfalls nicht wertgeschätzt. In gewisser Hinsicht war für mich alles das Gleiche. Vielleicht war das Leben damals alles ein verschwommener Fleck, doch die Erinnerung kommt jetzt in kleinen Stücken, ein etwas unordentliches Gedächtnis, würde ich sagen.

Ich wusste nicht, was aus mir werden wird, und ich weiß jetzt nicht, was aus mir geworden ist. In einer Hinsicht bin ich nicht weiter, als ich jemals war. In einer anderen Hinsicht bin ich nie gewesen und ich bin mir nicht sicher, dass ich tatsächlich existiere. Ich gebe vor, hier zu sein. Ich lese die Uhr. Ich öffne den Kühlschrank, und dennoch weiß ich nicht wirklich, wer dies mechanisch tut.

Und dennoch, was würde ich dafür geben, jetzt in diesem Klassenzimmer mit euch allen für auch nur fünf Minuten zu sein. Ich denke, ich würde euch umarmen, meinen gesichtslosen Lehrer und alle die Schüler, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnere. Ja, diesen hier, und dich, diesen da.

Ich denke nicht, dass das Leben eine große Erfahrung für mich war oder dass ich es überhaupt erfahren habe. Ich denke, ich saß irgendwo auf einem Hügel und stellte mir vor, dass irgendetwas vor sich ginge. Ich war von allem so weit entfernt. Ich bin noch immer nicht recht dahin gelangt.

In gewisser Hinsicht fühle ich mich wie ein Vagabund. Ich fahre mit einem Zug, und es spielt keine Rolle, woher er kam und wohin er fährt. Ich bin vor mir selbst verschlossen.

Ich weiß nicht einmal, was ich sage oder was ich zu sagen meine oder was ich mit dem, was ich sage, meine. Ich scheine tatsächlich zu wissen, dass ich mit der Eisenbahn fahre und nicht aussteigen kann. Gleichzeitig bin ich mir wohl bewusst, dass ich entgleist bin.

Woher komme ich und wohin gehe ich? Wohin gehe ich und wohin denke ich zu gehen?

Wo bist du gewesen, Klassenlehrer? Klassenkameraden, haben wir uns je untereinander gekannt? Wir haben Plätze in einem Raum eingenommen, und ich vermute, das war das Ausmaß unserer Bekanntschaft. Worum ging es bei alledem und worum ging es nicht?“

Dennoch, Geliebte Söhne und Töchter, war es etwas. Es war nicht nichts. Auch wenn ihr dessen Bedeutung nicht kennt oder nicht wisst, ob es eine Bedeutung hatte oder hat, das Sitzen in diesem Klassenzimmer hat auf euch abgefärbt und irgendwie, irgendwo zu euch beigetragen. Ihr müsst es nicht wissen, und ihr müsst es nicht wiederbeleben oder es erstreben oder verleugnen.

Wohin geht ihr heute?

Heavenletter # 5614 – 8.4.2016 What You Market in the World

Was ihr in der Welt vermarktet

Gott redete …

Auf was für einem Kurs seid ihr doch im Leben! Was für ein bemerkenswerter Kurs! Wer hätte das ahnen können, dass ihr dort sein würdet, wo ihr jetzt seid? Und ihr seid noch nicht fertig. Ihr geht rings herum. Wie und wo ihr dieses Mal ungefähr enden werdet, wisst ihr nicht. In Begriffen der Welt weiß es niemand. Ich weiß es. Alle kommen zu Mir zurück.

Das Leben ist schon was, nicht wahr? Das Leben ist mit allem angefüllt, und alles bedeutet endlose Möglichkeiten. In der Welt ist das Leben ein Zeitabschnitt. Für euch ist das Leben, euer Leben, bedeutungsvoll.

Meine Lieben, ihr wisst nicht die Hälfte davon. Ihr habt noch nicht einmal angefangen, all das zu wissen, was ihr in der Welt vermarktet. Welche Waren verkauft ihr in der Welt? Welche unsichtbaren Waren gebt ihr zudem kostenlos von eurem Herzen? Wozu tragt ihr bei? Wie geschah das? Und wessen Verantwortung ist es?

Ihr tragt auf die eine oder andere Weise etwas bei. Ihr tragt Licht bei. Ihr seid aus Licht geboren, und Licht seid ihr. Ihr seid bestimmt, Licht in der Welt zu manifestieren. Lasst euer Licht strahlend sein. Es wurde bereits gesagt, dass ihr Das Licht Der Welt seid. So sei es.

Wenn ihr denkt, dass ihr der Abschaum der Welt seid, irrt ihr euch. Wenn ihr denkt, man müsse sich über das Leben beklagen, irrt ihr euch. Wenn ihr euch selbst unterschätzt, irrt ihr euch. Wenn ihr denkt, dass ihr Pöbel seid, irrt ihr euch ebenfalls. Wenn ihr denkt, ihr seid weniger wert als jemand anderer, oder wenn ihr denkt, ihr seid wertvoller als jemand anderer, irrt ihr euch auch. Aller Wahrscheinlichkeit nach irrt ihr euch einen Großteil eures Lebens lang. Wenn ihr urteilt, irrt ihr euch. Wenn ihr als menschliche Wesen denkt, dass ihr nichts wisst, liegt ihr falsch. Wenn ihr als menschliche Wesen meint, dass ihr alles wisst, liegt ihr falsch.

Das bedeutet nicht, dass ihr jemand Gemäßigter zu sein hättet. Das bedeutet, dass ihr unabhängig von den Höhen, die ihr erklimmt, demütig seid. Bescheiden sein bedeutet nicht sich im Hintergrund halten. Es bedeutet, dass ihr echt seid. Es bedeutet, dass ihr eine Ahnung davon habt, was Ich von euch möchte. Demütig bedeutet nicht niedrig. Es bedeutet, dass ihr so hoch seid, dass ihr euren Wert nicht verkünden oder ihn euch selber beweisen müsst. Ihr müsst euren Wert nicht stolz vorzeigen. Niemand anderer braucht euren Wert zu kennen. Ihr und Ich kennen ihn. Ob der Rest der Welt ihn kennt, ist bedeutungslos.

Bei der Anerkennung von Demut existieren keine Superlative. Bescheidenheit ist überhaupt nicht das, was ihr meintet. Sie ist jenseits von Stolz. Bescheiden sein heißt den Wert des Lebens anerkennen. Ihr müsst nicht im Mittelpunkt stehen. Ihr könnt davon ausgehen, dass ihr für mich eine 1* seid. Sagt Mir, Meine Lieben, was benötigt ihr sonst noch? Ein Abzeichen? Ein Zertifikat für eure Wand?

Ihr benötigt nichts außer euch selbst als Einer, der Mir und der Welt gibt. Ihr gebt Licht Vom Herzen Eures Seins aus. Es müssen keine Lieder zu eurer Ehrung geschrieben werden. Ihr schreibt die Welt Ihrem Schöpfer zu – und ihr dient, und ihr dient.

Ihr benötigt keinen Ruhm. Was ihr benötigt ist dienen – und gut dienen. Ihr verlangt nicht nach Preisen. Zu dienen ist Preis genug.

Ihr könnt für alle, um die ihr euch kümmert, unsichtbar sein. Ihr sucht nicht nach Rechtfertigung, Aufmerksamkeit oder Rampenlicht. Ihr verlangt allein danach, Das Licht Der Welt zu sein.

Sterne am Himmel scheinen hell, und sie verlangen nichts weiter, als im Dienst für Das Universum zu scheinen.

Ihr seid ein Wahrhafter Stern, der nur danach verlangt, Mein Licht zu reflektieren. Tief in euch wisst ihr, dass ihr Gott-gegeben seid. Ihr verlangt danach, dass ihr die Möglichkeit habt zu geben.

Heavenletter # 5615 – 9.4.2016 On the way to Peace

Auf dem Weg zum Frieden

Gott redete …

Es könnte einen anderen Namen für das Spiel des Lebens geben, und der heißt: Auf dem Weg zum Frieden, denn natürlich bist du auf diesem Weg. Du richtest dich neu auf die Wirklichkeit aus.

Wie es sich euch, Meinen Kindern auf Erden zeigt, ist das Leben ganz und gar kein Spiel. Es ist ein Kampf bis zum Ende. Natürlich nehmt ihr den Tod irrtümlicherweise als das Ende des Lebens hin, wobei es in der Unendlichkeit nicht irgendwelche Enden oder gar ein Ende an sich gibt.

Der einzige was das Leben zum Stillstand bringen kann ist dein Körper. Du siehst ein, dass das Wesentliche in deinem Körper eingehüllt ist. Du verstehst dich selbst so, dass du als Körper bekannt bist. Deine Familie und Freunde beziehen sich auf deinen Körper, gleichwohl entspricht dein Körper einem jener Siegelbänder um eine Zigarre. Das Etikett benennt die Zigarre, die es umgibt. Die Zigarre ist mit dem Siegelring umwickelt, doch das Siegel ist nicht die Zigarre. Dein Blickwinkel geht daneben. Du kannst auf diese Weise im Leben herumgehen, ohne dass du die Zigarre erreichst. Selbst das Etikett bleibt nicht in klarer Sicht.

Dabei wissen eigentlich jene unter euch die einen geliebten Menschen verloren haben, dass diese geliebte Person nicht mehr in einem mit einem Sarong umwickelten Körper ist, der einst die wundervolle Seele der/des Geliebten zu tragen schien.

Der physische Körper ist so etwas wie das Halsband eines Hundes, gleichwohl weiß jeder, dass das Hundehalsband nicht der Hund selbst ist. Die Halskette diente immer zu nichts mehr als zur Zierde. Deine Hundeleine ist ein physisches Band zwischen dir und deinem lieben Hund, eine sichtbare und fühlbare Verbindung von einer Seele zur andern, ganz wie Händchenhalten.

Natürlich kann deine geliebte Person eine Autotür öffnen, sich in das Auto setzen, den Zündschlüssel umdrehen und im Auto wegfahren, gleichwohl erachtest du nicht das Auto das dein geliebter Mensch fährt, als das Ausmaß seiner Größe.

Dennoch betrachtest du den physischen Körper, der du in der Welt bist, als verbunden mit deinem/r Geliebten. Früher oder später wirst du Bindungen loslassen und dich auf das wirkliche Wesen konzentrieren.

Das wahre Band von Herz zu Herz und von Seele zu Seele ist die Liebe.

Möglicherweise fühlst du dich nicht mehr in der Lage, die Seele deines Freunde/deiner Freundin zu entdecken, gleichwohl ist sie immer gegenwärtig. Ich bin nicht der Einzige, Der immer da ist, doch du weinst über die eingebildete Trennung. Du stammst aus der Schule, die behauptet: „Was du nicht sehen oder berühren kannst ist nicht da.“

Solange du in physischer Form auf der Erde bist, glaubst du inbrünstig an die fünf Sinne und bist skeptisch über dasjenige, was nicht ist.

All deine Energie und Zeit verwendest du dafür, deine Geliebten zu betrauern die nach wie vor um dich sind, nur nicht im physikalischen Bereich, der ohnehin immer ein Nebenzweig war.

Deine wahre Berufung bezieht sich auf die Seelen. Du kannst sie nicht mit deinen Augen sehen, du kannst sie nicht mit deinen Fingern berühren, du kannst sie nicht mit deinen Ohren hören – aber du kannst sie durch ein inneres Wissen erkennen. Gerade jetzt betrifft dich diese Idee, und du möchtest mehr. Du möchtest etwas Greifbareres als eine Seele, woran du dich halten kannst. Du möchtest noch auf der leiblichen Ebene einen Moment mit deinen geliebten Personen, so wie sie waren, zusammentreffen. Verstandesmäßig könntest du die Aussagen über die Seele begreifen, doch dein Herz empfindet den Verlust, und so trauerst du.

Das Leben so wie du es kennst, ist eher wie Seifenblasen. Hier und da tauchen all diese leeren Ringe mit deinen Lieben auf, und dann platzen die Blasen. Ihre Formen ändern sich. Die Verbindungen nicht. Mit fünf Sinnen begabt, vermissen diese ihre Leckerbissen und fühlen sich zu kurz gekommen.

Ich sage dir in diesem Augenblick dass deine Lieben, wo immer sie sein mögen, ob im nächsten Zimmer oder bei der Arbeit oder im Himmel Droben, gleichwohl bei dir sind und ihre Herzen in dich hineinschütten. Das Äußere hat sich verändert, das ist alles. Pah, das Äußere. Alles ist innerhalb deines Herzens. All die Liebe in deinem Herzen und all die Erinnerungen umspielen dich. Du wirst Frieden schließen mit allen, von denen du empfindest dass sie weggegangen sind, und du wirst sie dort wiederentdecken, wo sie immer waren und dich nie verlassen haben, du Dummerchen.

Heavenletter # 5616 – 10.4.2016 Hyacinth in Spring

Hyacinthe im Frühling

Gott redete …

In der Tiefe unterhalb von allem bist du eine schöne Hyacinthe im Frühling, egal wieviel Schnee noch liegt.

In der Tiefe von allem bist du am Blühen. Das ist die Wahrheit von dir, magst du es glauben oder nicht. Es ist besser, dies zu glauben. Wenn du es nicht glauben kannst, richte dich dennoch danach. Schau hinauf. Sogar bei Nacht, Sterne bieten Licht an. Wer könnte an solche Schönheit wie die der Sterne glauben, ohne hinaufgeschaut und Sterne selbst gesehen zu haben?

Trotzdem, wenn du niemals Sterne gesehen, und du würdest nicht an ihre Existenz glauben, sie würden dennoch schimmern.

Wie ergeben du an Schwierigkeiten glaubst! Du suchst die Ecke, aus der Ungemach kommen kann. Du suchst noch weit entfernte unangenehme Ereignisse und bringst sie näher zu dir. Du sagst Unheil voraus. Du lebst mit Gedanken, die dich auf die eine oder andere Weise krank machen.

Du bist sicher, dass du recht hast, all den negativen Möglichkeiten ins Auge zu starren. Du nennst das realistisch und erachtest diesen lumpigen Realismus als rechtschaffen.

Ich nenne das einen falschen Glauben. Ich nenne es euer Festlegen des eigenen Schicksals.

Ich sage euch, dass ihr dazu bestimmt seid, in dieser Welt zu leuchten. Nicht euch herumzuschlagen mit Gedanken von Verhängnis, das ihr niemandem wünschen würdet, an die ihr euch jedoch hängt um der Realität willen.

Ihr mögt wohl an krasse Realität glauben und betonen wie smart ihr seid, danach Ausschau zu halten. Glaubt ihr das tatsächlich? Denkt ihr, ihr seid clever, endlos negative Möglichkeiten in euch aufzunehmen? Ihr mögt sogar an diesen falschen Grundsätzen hängen um des lieben Lebens willen, oder als Totenhemd. Ihr hetzt euch selbst mit Angst, als ob Angst ein gebrauchter Kittel sei, den ihr tragen müsst.

Meine geliebten Kinder, entfernt alte ramponierte Gedanken der Angst vom Antlitz der Erde. Angstgedanken beschützen euch nicht. Lasst nicht Angstgedanken euer Fleisch-und-Kartoffel-Mahl werden und euch auf eine Abwärtsspirale setzen.

Genug der Negativität. Sie zieht euch hinunter. Wie wäre es, euch selbst hochzuheben? Ihr habt Tonnen von Negativität angesammelt, um euch unten zu halten. Sagt mir, wann hat dies Kleckerzeugs zufälliger Gedanken euch je Glücksgefühle gebracht oder aufs Glück hingewiesen? Geliebte, sich verriegeln in Negativität betrügt euer wahres Schicksal. Ihr sollt nicht länger dulden, euch selbst falsch auszurichten. Ihr werft Kohlen auf euren Kopf.

Ihr werft Beleidigungen auf euren Verstand. Ihr beleidigt euch selbst. Um Gotteswillen, erneuert euren Optimismus. Seid fertig damit, Angstgedanken anzusammeln. Ladet Positivität zu euch ein. Wenn ihr Freude in euer Leben wünscht, müsst ihr gerade jetzt eure Zweifel und Angst vollkommen ausräumen und sagen: “ die wären wir los, die sitzen nicht länger auf meinem Zweig. Ich setze von jetzt an auf mich selbst. Von jetzt an setze ich auf Gott.“

Ich, Gott, wundere Mich, warum Lichtwesen wie ihr euch verpflichtet fühlt, euch im Schlamm zu beschmutzen und euer Leben runter zu drehen?

In euch ist ein Herz und eine Seele. Da ist ein Ort in euch, wo kein Zunichtemachen geschehen kann. Ihr habt euch wohl selbst vom Beginn an fertig gemacht. Ihr habt aus euch einen Prügelknaben gemacht. Wenn ihr euch selbst verurteilt habt zu Angst und Zweifel, ist dies ein Fall, wo ihr erntet was ihr gesät habt. Es ist nicht notwendig, euch als von feindlich Umgebenen auszugeben, eure Hände hochzuwerfen und zu schreien: „Seht doch! Schaut, wie das Leben mich behandelt!

Nein Meine Geliebten, rüstet das Leben und die Welt nicht länger so auf, dass Welt und Leben auf euch Schatten werfen. Wählt Licht von nun an. Genug der toten Äste. Wählt lebendige Zweige. Hört auf, eure Augen auf Feindschaft zu richten. Ihr sollt nicht aus euch einen Märtyrer der Vergangenheit machen. Weil gestern ein schlimmes Ereignis geschah, heißt das nicht, dass ihr ein ähnliches für heute voraussagen sollt. Steigt aus dem Morast.

Schaut von nun an hoch hinauf. Und das meine Ich wirklich.

Heavenletter # 5617 – 11.4.2016 Joy and Striving Are Not in the Same Ball Park

Freude und sich Bemühen liegen nicht im gleichen Baseballplatz

Gott redete …

Das Leben, das du dir wünschst, kommt nicht von extremer Anstrengung. Die Welt, so scheint es, mag sagen, dass du hart für alles arbeiten musst. Trotzdem ist harte Arbeit nicht genug. In der Tat ist harte Arbeit manchmal viel zu viel, weil es dich runterzieht.

Vieles des Guten, das du im Leben erfährst, kommt ohne Anstrengung. Es passiert. Es passiert einfach. Du hast vielleicht noch nicht mal danach ausgeschaut. Es taucht einfach vor dir auf.

Zweifelsohne ist es nicht deine Leistung, die die Sonne zum Scheinen bringt und den Regen kommen lässt. Ideen, die dir kommen, kommen nicht von Anstrengung. Anstrengung verhindert das Aufkommen von Ideen. Wenn Ideen auftauchen, dann schießen sie aus dem Boden wie Gänseblümchen. Freude erscheint oftmals als Nebenwirkung. Du magst Freude vielleicht nicht als dein Hauptziel gesetzt und danach gestrebt haben. – Wie strebt man nach Freude? Freude und Streben liegen nicht im gleichen Baseballplatz.

Um Holz zu hacken, verausgabst Du dich und es ist physische Anstrengung, trotzdem kann Holz hacken sich gut anfühlen. Aus dem gleichen Grund verausgaben sich viele im Fitnesstudio und schwitzen und haben trotzdem Spaß dabei. Es fühlt sich gut an. Sie haben ein Ziel im Sinn – oder auch nicht – und dennoch gibt die Übung in sich selbst Befriedigung.

Auch ist es nicht außerordentliche Anstrengung, die dich aus der Grube der Verzweiflung holt. Wie sehr können dein Wille und Entschlossenheit freudige Schätze zu dir bringen.

Wenn du einen Diamantring auf der Straße findest, mag er wohl das Letzte sein, was du im Sinne hattest, bis dass du darüber gestolpert bist.

Du magst hart daran arbeiten einen neuen Job zu finden – wenn du dann einen neuen Job gefunden hast – und einen, den du magst – war es leicht. Du magst wohl sehr hart daran gearbeitet haben, eine neue Arbeit zu finden, und jedoch, an einem Punkt, hast du vielleicht jemanden im Zug kennengelernt, dessen Firma gerade eine Stelle ausgeschrieben hatte und eben nach der richtigen Person für den Job geschaut hat und dich vielversprechend findet und dir dein neuer Job so günstig in den Schoß fällt.

Es gibt keine Zufälle. Du suchst vielleicht nach etwas auf deiner linken Seite und es taucht auf deiner Rechten auf.

Natürlich musst du vielleicht im Gymnasium hart für eine gute Note in Geometrie arbeiten. Ein Anderer braucht vielleicht gar nicht dafür zu lernen. Dem Einen fällt es leicht und dem Anderen nicht. Wenn du sehr hart an deinen Studien arbeitest, bist du es, der die Entscheidung trifft, hart für eine gute Note zu arbeiten. Wir könnten das Außen- Motivation nennen. Gleichzeitig ist da etwas, das es dir lohnenswert macht, so hart zu lernen, – oder – vielleicht auch nicht.

Es ist nicht so, dass du vor allem leistungsorientiert sein sollst, trotzdem hat Leistung auch ihren Platz im Leben. Es kann Freude bereiten drei Orangen in die Luft zu werfen und sie zu fangen und wieder in einer gewissen Folge hochzuwerfen, um sie dann wieder in einer gewissen Folge mitten in der Luft zu fangen.

Das Leben zu leben war bislang nicht immer Vergnügen für dich.

Im großen Ganzen, wenn du angespannt bist, erfreust du dich nicht. Anspannung scheint Freude außer Acht zu lassen und macht es schwierig. Wie kannst du vor Freude hingerissen sein, wenn du angespannt bist? Ich spreche vom Leben, nicht von einer Theatervorstellung. Natürlich kannst du angespannt sein beim Halten einer Rede und sehr gut dabei abschneiden, nach der Begebenheit freust du dich noch nach Jahren an der Erinnerung an dieses Ereignis.

Es kann sein, dass du mit dem Verständnis groß wurdest, dass das Leben ein Kampf ist, dass das Leben vielleicht ein Kampf zwischen dem, was du gerne tust, und dem, was du verpflichtet bist zu tun, ist und du hast es noch nicht so recht herausgefunden.

Leben muss nicht die eine oder die andere Weise sein, doch ist das Leben auch deine Entscheidung. So oder so – du bist der Schöpfer Deines Lebens.

Heavenletter # 5618 – 12.4.2016 Smarten Up, Godlings

Gebt euch neuen Schwung, kleine Götter

Gott redete …

Wenn du zur Tankstelle fährst, hast du die Wahl, welche Benzinsorte du kaufst, um deinen Tank zu füllen.

Kannst du nicht ebenso wählen, womit du dein Herz anfüllst? Du hast die Freiheit der Wahl. Du hast deinen eigenen Willen und deine eigene Selbstbestimmung. Immer stehst du vor einer Wahlmöglichkeit.

Ich vermute, dass du Freude wählen würdest. Vielleicht liege ich falsch, und du würdest genauso gern düster wie freudig gestimmt sein. Vielleicht macht es dir Freude, in eine trübe Stimmungslage zu verfallen und auszurufen: „Ich erkläre mich für besiegt. Ich gebe auf.“ Zugleich möchte Ich nachhaltig erklären, dass Kapitulation nicht – Ich wiederhole – nicht Niederlage bedeutet.

Überkommt dich eine Gemütslage? Was ist eine Gemütsverfassung neben deiner Freiheit? Was Ich sagen will: Denkst du wirklich, dass eine düstere Stimmung stärker ist als du? Räume diese Stimmung aus deinem Herzen aus, und fülle es wieder mit Freude.

Auf jeden Fall hast du die Wahl. Du denkst möglicherweise, du seist hilflos. Hm! Das ist das erste Missverständnis. Du hast einen Willen, und du hast die Freiheit des Willens. Dein Gefühl der Hilflosigkeit mag deine bevorzugte Stimmung sein, sozusagen deine bevorzugte Plattform, von der du kommst. Du neigst vielleicht eher zur Vorsicht, als dazu, dich vorwärts zu wagen. Hilflosigkeit mag dein Modus Operandi sein. Es kann funktionieren. Und so kannst du dich zu einem Bettler des Lebens machen. Du nimmst eine Haltung ein die besagt: Du armer, wie sehr brauchst du Unterstützung! Mein Wille für dich ist immer Unabhängigkeit und Freude gewesen, beide Arm in Arm.

Rapple dich auf und komm in die Gänge. Du kriechst nicht. Du wühlst nicht im Dreck. Nicht länger denkst du jemals oder sagst zu dir selbst: „Ach, ich armer!“

Stattdessen stehst du auf und dankst dem Boden über den du gehst dafür, dass du aufrecht bist.

Deine Haltung ist bedeutungsvoll. Sie ist deine Ausrichtung auf die Welt.

Auch bittest du Mich niemals so, als ob du hilflos bist. Sei dein eigenes Glück. Sei dein eigener Wunschbrunnen. Komme mit deiner Selbstentwicklung weiter. Du hast das Recht auf dein eigenes Leben in der Welt.

Es geht nicht darum, etwas zu sein was du nicht bist. Ganz und gar nicht. Es geht darum, dein Selbst zu sein mit all den Rechten und Vorzügen eines autarken Menschen. Schaffe deine eigenen Verhältnisse. Sei deine eigene treibende Kraft. Wisse, du kannst. Wisse, dass du dich weiterentwickelst und dein Leben machbar ist.

Was immer dein Leben zu sein scheint, wisse, dass du verantwortlich bist. Du könntest über diese Idee erschauern. Nehmen wir für einen Moment an, du wärst nicht verantwortlich für dein Leben, so wie es für dich geschaffen zu sein scheint. Sagen wir, du hättest dich unerwartet auf dieser besonderen Stelle der Erde wahrgenommen und du seist nicht verantwortlich. Mit aller Liebe für dich, frage Ich dich:

Wer ist nunmehr verantwortlich? Wer ist es, der soeben deine Arme und Beine bewegt? Danke Gott, dass du die Fähigkeit hast, auf deinen eigenen beiden Beinen vorwärts zu gehen. Danke Gott, dass du ein Herz und einen Verstand hast, und dass du die Befähigung besitzt, mit ihnen die Weichen in die Richtung zu stellen, die du einschlagen möchtest. Danke Gott, dass du nicht ein auf seinem Rücken liegender Käfer bist, der sich vergeblich bemüht aufzustehen. Danke Gott, dass du ein menschliches Wesen auf Erden und gleichzeitig eine höhere Wesenheit im Himmel bist. Freue dich, dass es dich gibt. Freue dich darüber, dass du zu neuen Höhen gelangen kannst.

Und wenn du dich gelähmt vorfindest und dich nicht bewegen kannst, danke Gott für deinen Verstand, und danke Gott für dein Herz, und sei dir selbst behilflich durch die Möglichkeiten deines Herzens und Verstandes. Danke Gott, dass du dich nicht selbst zum Märtyrer oder Bittsteller machst.

Bedenke, dass du überall dort wo du sitzt oder liegst, auf einem königlichen Thron sitzt, und dass du eine goldene Krone trägst, denn Ich bin mit dir, und Ich bin in dir.

Werft euch in Schale, Götterchen.

Heavenletter # 5619 – 13.4.2016 The Unassailing Truth

Die unanfechtbare Wahrheit

Gott redete …

Es gibt keine Zeit wie die Gegenwart. Falls die Zeit überhaupt existieren würde, gäbe es nur die Gegenwart, aber Zeit ist selbstverständlich kein Faktor in Der Unendlichkeit. Man kann Die Unendlichkeit nicht in Teile, wiederkehrende Raten oder Formen irgendwelcher Art aufspalten.

Falls die Zeit tatsächlich existierte, könnte sie nur in diesem speziellen Moment existieren, der während Wir sprechen unterwegs ist. Jeder sogenannte Moment wird ersetzt wie eine surrende Biene nach der anderen. Die imaginäre Zeit ist so schnell, dass sie augenblicklich überholt ist. Die Zeit ist ein Reißverschluss, der herauf und herunter geht.

Es gibt Länder, die festlegen, dass ihr zu bestimmten Jahreszeiten eure Uhr eine Stunde vor- oder zurückstellt, und niemand zuckt mit der Wimper. Die Zeit, in voller Kenntnis, dass sie schnell oder langsam vergeht je nachdem, wie ihr in Bezug auf sie fühlt, treibt ihr Spiel und legt euch herein.

So zieht sich die Zeit zurück oder bricht nach vorne aus. Die Zeit ist festgelegt, und jedermann gehorcht der Uhr, als ob die Zeit der Heilige Gral wäre.

Zeit ist bestimmend. Zeit ist wie eine Religion, der niemand die Ehrerbietung versagen würde. Die ganze Welt ist pünktlich nach der Uhr. Es ist ein Ritual, auf die Uhr zu sehen und oft nach ihr zu schauen.

Irgendwann wird die Zeit nicht mehr existent sein.

Ebenso wenig existiert der Raum. Er tut es nur, soweit man sich über ihn einig ist. Er ist abgemessen. Der Raum wird gekauft und verkauft, und es werden Gebote über ihn abgegeben. Raum kann gesäubert und er kann vollgefüllt werden. Und jemand kann ein wenig „weggetreten“ sein.

Illusion ist für euch von großem Interesse. Selbst wenn Illusion eine spektakuläre Attrappe ist, werdet ihr Raum und Zeit bis zum Schluss verteidigen. Ihr erklärt Raum und Zeit für die euren, so als ob ihr sie besitzt und ihr es nötig habt, euch zu ihnen zu bekennen. Natürlich benötigt das Leben in der Welt euch.

Ihr stärkt euch mittels der Idee, dass der Stuhl, auf dem ihr sitzt, fest ist. Falls der Stuhl, auf dem ihr sitzt, nicht fest wäre, würdet ihr auf den Boden fallen. Falls der Boden, auf dem ihr steht, nicht fest wäre, würde euch der Boden ebenfalls nicht hochhalten. Falls der Raum nicht fest wäre, wo auf Erden wäret ihr dann?

Ihr wäret auch nicht Dorothy in Kansas, ebenso wenig der Zauberer von Oz. Desgleichen wäret ihr nicht Hans Brinker, der auf dem Eis in Holland Schlittschuh läuft. Auch wäret ihr nicht Emil und die Detektive in Deutschland. Ohne Illusionen würde sich keine eurer Geschichten halten.

Wenn ihr schwimmt, schwimmt ihr in Handlungen eurer Vorstellung. Wenn ihr im Wald spazieren geht, sind eure Beine Moleküle und dergleichen Gewirbel. Wenn ihr einen Kirschkuchen esst, dann esst ihr ein liebliches Stück euer Vorstellung.

Gleichzeitig haltet ihr am Bild fest, das euer Geist gezeichnet hat. Ihr habt felsenfesten Glauben an die Bilder, die ihr gezeichnet und die Ausschnitte, die ihr von ihnen gemacht habt. Ihr glaubt an alle die einseitigen Nachrichten und stellt euch Ballerinen und alle Arten von Dingen vor und glaubt zutiefst an sie.

Ihr seht, was nicht ist. Ihr seht nicht Das Leben Der Seele, welches euer inneres Walten ist.

Wie viele Meiner Kinder glauben wahrhaft mehr an sich selbst als an das, was man mit dem Auge sehen kann? Ihr mögt Mich cum grano salis* aufnehmen – noch mehr als Salz, eher wie Seide und Verschleierungen. Ihr mögt dazu neigen, Meine Existenz für suspekt zu halten.

Das Sahnehäubchen dabei ist, dass Ich in euch enthalten bin! Wenn Ich euch Diese Wahrheit kundgebe, höre Ich euch sagen: „Ach komm – das gibt’s doch nicht! Wie kann ich diesen Quatsch glauben, den Du, Gott, erzählst?“

Falls ihr wirklich fest und wahrhaftig an die Fiktion glaubt, die ihr euch von dem, was Ich kundgebe, zurechtgelegt habt, dann fürchtet ihr, im Reich der Märchen und Fantasie zu sein.

Meine Geliebten, ihr seid gegenwärtig im Reich der Märchen und Fantasie, denn Ich gebe euch Die Wahren Güter. Ihr schüttelt den Kopf als wolltet ihr sagen: „Unmöglich“, während Ich euch Die Unanfechtbare Wahrheit gebe.

  • Im Original: with a grain of salt, d.h. wörtlich: „mit einem Salzkorn“ und bedeutet „mit Vorsicht“, Anm. d. Übersetzers.

Heavenletter # 5620 – 13.4.2016 The Wheat of Life Grows Tall

Der Weizen des Lebens sprießt hoch

Gott redete …

Ihr seid seid für mehr gemacht als fürs bloße Auskommen. Es geht nicht darum, dass ihr euch selber einen großen Erfolg auf Erden beweisen müsst, doch da ist mehr an euch und für euch, als über die Runden zu kommen, während ihr auf Erden seid.

Die Existenz hält für euch Größeres bereit, als so eben gerade durchzukommen. Dieses Leben auf Erden dient nicht dem Zweck, euch in den Augen anderer wichtig zu machen. Es handelt sich hier darum, dass ihr näher zu euch selber und näher zu Mir kommt. Dies geschieht nicht dem Ego zuliebe. Es geschieht um des Lebens und der Liebe willen.

Euer Potential ist so gewaltig, macht um Meinetwillen davon Gebrauch. Ja, ihr werdet andere und die ganze Welt segnen. Am wichtigsten ist, dass ihr euch selber segnet, indem ihr Wege im Innern eures umherwandernden Geistes öffnet.

Ihr seid für Größeres bestimmt, als im Leben auf dem Zahnfleisch daherzukommen. Selbstverständlich kann es ein Abenteuer an sich und ein Segen für euch und andere ebenso sein, auf dem Zahnfleisch daherzukommen.

Wisst, dass ihr die Erfüllungsbringer Meiner Segnungen seid. Wenn ihr in die Höhe steigt, segnet ihr Mich. Seid euer eigener Segen, was besagt, bereichert euren Sinn für das Leben und die Lebendigkeit. Indem ihr das tut, bereichert ihr die Welt.

Euer Verdienst ist Freude und nicht Anstrengung. Zufrieden und unzufrieden sein liegen so nahe beieinander. Sie grenzen aneinander an. Gerade einmal ein Schwimmzug mehr und du bist so nahe der Küste und voller Sicht. Du bist näher an Gott.

Das Wasser ist golden. Hüpfe hinein.

Da, wo Ich bin, gibt es für dich keine solchen Schilder wie „Halten Sie sich vom Rasen fern“. Da gibt es keine Tore, die du nicht öffnen kannst. Da gibt es keine Haie, die darauf warten, dich anzugreifen. Die Seen und Ozeane und Kinderplantschbecken sind für dich da, um darin zu schwimmen, genauso wie die Sandfläche, die die Ozeane umgibt, für dich da ist, um barfuß darauf spazieren zu gehen.

Wünsche, beabsichtige und empfange. Das ist ein natürlicher Ablauf. Es ist nicht so, dass du Träume anderer für dich erfüllen müsstest. Ich spreche nicht über das Erreichen im weltlichen Sinne. Es geht hier nicht darum, eine gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Hier geht es darum, das Leben, so wie du es lebst, zu lieben. Wenn du ein bisschen Glück haben kannst, warum kannst du dann nicht größeres Glück haben oder sogar innere Glückseligkeit so wie du sie dir niemals erträumt hast?

Damit kommen Wir zurück auf Träume.

Du bist viel größer als deine Umstände. Es gibt ohne Zweifel ein äußeres Glück, doch nach einiger Zeit der Weihnachtskugeln verliert äußeres Glück seinen Glanz. Reichtum existiert in deinem Innern.

Wir sprechen von einem inspirierten Leben, ein Leben, das nicht so sehr auf Gewinn ausgerichtet ist, sondern darauf, selbst Dem Leben zu geben. Es existiert großes Glück, und es existiert für dich. Du bist dazu bestimmt, es zu haben. Das Suchen nach innerer Glückseligkeit an sich ist wie ein Touchdown im Football.

Es ist dein Herz, über das Wir sprechen, das sich selbst in die Richtung abkommandiert, in die es gehen möchte, nicht zum Zwecke des Erfolgs, sondern wegen seines eigenen Ausdrucks. Wir sprechen über etwas Größeres, als das Auge sehen und Worte ausdrücken können.

Der Weizen des Lebens sprießt hoch. Am Leben ist mehr dran als gemähtes Gras. Am Leben ist mehr dran als dessen Details. Dein Geist wächst über dein tägliches Leben hinaus. Du bist für Ruhm bestimmt, nicht als Soldat auf dem Schlachtfeld, der durch Sieg den Ruhm der Welt erringt, sondern für einen höheren Ruhm, für eine Art von innerem Ruhm, der die Welt aufrecht erhält, während er über die Welt emporsteigt.

Heil dem Gott im Innern. Gott sprießt in deinem Innern. Dein Herz weiß mehr als die Welt dir jemals zu erzählen vermag. Die Welt stützt sich auf Messung. Wir sprechen über das Unmessbare. Wir sprechen über die Ausdehnungen des Himmels, wie er von deinem Herzen Der Liebe aus aufblüht. Das bedeutet, eine Ahnung davon zu bekommen, Wer Du Wirklich Bist. Ohne einen Hehl.

Hallo. Willkommen. Du bist immer willkommen in Meinem Königreich. Es ist Platz im Gasthof.

Heavenletter # 5621 – 14.4.2016 Lights in the Night Skies

Lichter am Nachthimmel

Gott redete …

Komm’ aus der Dunkelheit heraus, für die du Raum geschaffen hast. Du magst wohl die Dunkelheit angelockt haben als ob die Schwere der Dunkelheit dir gebührend wäre oder die Dunkelheit dir irgendwie Wert verleiht und dir den Unrat wegbrennt der du, mit sinkendem Herzen, glaubst zu sein.

Wer weiß, warum die Welt dich schlagen und davon überzeugen kann, dass du weit weniger bist als du scheinst, wenn in Wahrheit du viel mehr bist als du je zu träumen gewagt hast. Fange an zu träumen. Schwimm’ raus aus der Trübsal.

Die Trübsal ist nichts wert. Die Trübsal ist deiner nicht wert. Glaube nichts, was die Trübsal dir erzählt. Und sei auch nicht böse auf die Trübsal, denn auf die eine oder andere Weise hast du sie in dein Schwingungsfeld eingeladen. Du kannst der Trübsal auch die Türe weisen.

Du bist dazu in der Lage. Stelle deine Ansprüche höher. Gleiche dich der Höhe an. Du bist Teil der Sterne, selbst derer, die hinter denen, die du im Augenblick sehen kannst, existieren. Du bist jenseits deiner Fantasie. Du hast Unkraut gezupft, wo du doch die Sterne verkörpern solltest. Schau zu den Sternen. Die Sterne sind deine Vermittler. Die Sterne und du seid aus dem gleichen Licht geschaffen, wenn du nur wüsstest.

Eigentlich weißt du es, du hast es jedoch ausgeblendet. Du hast dir eingeredet, dass du wohl kaum das Licht sein kannst, das sich so weit erstreckt und den Nachthimmel erhellen kann.

Selbst als du das Licht der Welt genannt wurdest, hast du nie geglaubt, dass du von den Sternen kamst. Wir können sagen, dass die Sterne das Licht eures Gottvaters oder Gott reflektieren – wie es dir lieber ist. Wie auch immer, das Licht der Sterne wurde noch mehr als du.

Du bist das gleiche Licht, dass ich in den Himmel setzte. Du bist umgeben von deinem Licht. Wenn der Nachthimmel von den Sternen erleuchtet werden kann, warum denkst du dann, dass du nicht leuchtest?

Ich spreche zu jedem einzelnen von euch. Jeder Stern ist mit jedem anderen verbunden. Es gibt keine einsamen Sterne. Es gibt kein Weinen im Himmel und auch keinen Grund dafür. Wo Realität ist, scheint Licht – und Liebe ist.

Du, der du auf Erden herum hüpfst, gibst genau das gleiche Licht von dir wie Ich. Nur, dass du das nicht glaubst und dir nicht erlaubst zu sehen, wie hell du scheinst. Du sagst dir selbst, wie kannst du leuchten, wenn dir das Herz so schwer ist?

Geliebte, wie könnt ihr nicht leuchten wenn euer inneres Licht aus den Teilchen meiner herausragenden Liebe ist?

Meine Liebe trübt niemals, noch tut deine. Jeder scheinbar Einzelne auf der Erde ist mein Licht.

Verstehe endlich. Akzeptiere, dass du Licht gibst, für die ganze Welt zu sehen. Akzeptiere, dass du alles Licht des Himmels gibst. Du bist wahrhaftig das Licht der Liebe und trotzdem magst du dich vielleicht umdrehen und sagen: Wer? Ich?

Ja ihr, Geliebte. Ihr seid die Sterne, die leuchten. Du kannst es nicht glauben. Das kann nicht sein, redest du dir ein. Das kann niemals wahr sein, wiederholst du.

Du bist sicher es war niemals wahr, dass du Licht bist, weil du es bis jetzt noch nie gesehen hast.

Geliebte, ihr braucht nur den Schalter zu drehen und ihr werdet die Himmel und die Erde erleuchten. Die Erde braucht das Licht des Himmels und ihr seid hier, um es zu liefern. Ja, du, zu dem ich jetzt spreche, du, der du meine Worte liest, und alle anderen auch , die sie nicht lesen.

Maulwürfe sind zum Buddeln geschaffen, aber du nicht. Du bist da, um auf dem Ozean zu glimmern und überall auf der Welt. Du bist kein Replikat des Lichtes. Du bist das wahre Ding. Wer hat dich hinter das Licht geführt? Das musst du gewesen sein.

Komm’ jetzt aus deiner Höhle heraus. Lass deine Augen sich an die Sonne und die vielen Sterne, die die Dunkelheit erhellen, gewöhnen. Warum um Himmelswillen würden meine Kinder Dunkelheit beherbergen, wenn sie doch mein eigenes Licht sind, das geschaffen ist, um zu scheinen? Du magst genausogut dein Lichtsein akzeptieren und deinen Besuch auf Erden genießen und dich mit deinen Brüdern und Schwestern ausrichten und mit allen Lichtern am Nachthimmel.

Heavenletter # 5622 – 15.4.2016 Whatever the Future of Your Love

Ungeachtet der Zukunft deiner Liebe

Gott redete …

Liebe kommt in vielerlei Hinsicht. Manchmal wird die Liebe nur still und heimlich da bemerkt, wo sie immer war. Manchmal rauscht sie herein wie eine donnernde Herde galoppierender Pferde aus dem wilden Westen. Es gibt keine Grenzen, die die Liebe in ihrer vollen Blüte nicht durchbrechen kann.

Manchmal scheint die Liebe nichts anderes als ein Zaubertrick zu sein, und manchmal erblüht die Liebe und hält ewig gleich einer sprießenden Rose in deinem Herzen. Manchmal genügt allein die Tatsache, dass du weißt, dass es Liebe gibt, um Rosen auf deine Wangen zu zaubern.

Dir selbst mag dein Herzenswunsch nicht in Erfüllung gegangen sein, doch zu wissen, dass jemand wahre Liebe lebt, ist Balsam für dein Herz. Denke bloß daran – es gibt die Liebe. Du hältst die Liebe hoch, und diese Achtung kommt von der Liebe aus deinem Inneren her. Du freust dich darüber, dass jemand eine große Liebe besitzt.

Meine Kinder sorgen sich um die Dauerhaftigkeit der Liebe. Du kannst sie nicht sehr oft sehen – Liebe, die bleibt. Verliebtsein fühlt sich für dich vielleicht an wie der Sprung von einer Klippe. Wo du landest weiß niemand.

Was auch immer die Zukunft deiner Liebe sein mag, du trägst dazu bei. Die Liebe ist wegen dir, doch du kannst nicht einfach dasitzen, als ob du beim Kommen der Liebe nicht beteiligt seist.

Achte auf deine eigene Liebe. Deine Verliebtheit ist deine eigene. Gib daher acht auf deine eigene Liebe. Du kannst die Liebe von jemand anderem nicht so für dich manipulieren, als ob du selbst entscheiden würdest. Du kannst Liebe zuwenden, jedoch kannst du jemand anderem die Liebe nicht verordnen oder anweisen. Du besitzt die Liebe eines anderen nicht. Du kannst nur deine eigene gottgegebene Liebe geben.

Zu oft weißt du nicht was Liebe eigentlich ist. Zu oft rufst du nach beständiger Liebe, und du klammerst dich zu fest daran. Liebe kann man nicht besitzen. Wenn du versuchst, dir die Liebe eines anderen anzueignen, presst du die Liebe seines Herzens zusammen. Du möchtest doch die Liebe nicht einzwängen.

Liebe wird gelebt. Liebe ist Freiheit. Liebe ist vergleichbar großen Bizeps, die Ketten, die einen gefangen halten, sprengen können. Es ist das zarte Herz, das Ketten bricht. Du bist verantwortlich deine eigenen Ketten zu zerbrechen, so du anderen Ketten anlegst.

Was die Liebe anbetrifft da gibt es kein Muss, außer du räumst deiner eigenen Liebe ein, sich zu entwickeln.

Das Leben ist ein großes Theater, und du musst [in deiner Situation, Anm.d.Ü.] einfach abwarten und sehen. Liebe muss nicht dargestellt werden. Liebe ist keine Rechnung, die bezahlt werden muss. Liebe ist frei. Sie kann nicht gefesselt werden. Du kannst nicht über die Liebe eines anderen bestimmen sowie darüber, wie dessen Liebe auszusehen hat.

Manchmal ist die Liebe ein Besucher der nicht lange bleibt. Manchmal bist du der Gastgeber, dem es leid tut zu sehen, dass der Besucher ihn verlässt. Für dich bedeutet dies nicht, darüber trübselig zu werden. Winke dem Besucher zum Abschied ein Lebewohl zu. Lächle und werfe ihm eine Kusshand zu. Dein willkommener Besucher hat jederzeit das Recht zu gehen. Es steht dir nicht zu, ihn oder sie gefangen zu halten. Das Leben hat sein eigenes Timing, selbst da Zeit Illusion ist.

Das ganze Leben auf Erden ist voller Illusion.

Die Liebe die du dir wünschst mag in einer Dimension wohnen, die verschieden ist von dem, was dir die Welt gegenwärtig von sich zeigt. Liebe kann nicht eingefordert werden. Forderungen funktionieren nicht. Ein angezündetes Streichholz kann nicht immer ein Feuer entfachen. Das Wetter muss gerade richtig sein, der Zunder trocken. Du kannst nicht davon ausgehen, dass deine Kraft größer ist als der Sturmwind.

Die Liebe ist nicht dein Jo-Jo. Du hältst die Schnur zur Liebe eines anderen nicht fest. Liebe muss ihren eigenen Weg gehen. Wahrlich, zu lieben ist nicht etwas, was gelehrt werden kann. Um Liebe zu erfahren musst du dein eigenes Herz öffnen. Natürlich könntest du denken, dass du mehrere Crashkurse in Liebe absolviert hast und gescheitert bist. Für dich gibt es beachtenswerte Vorbilder. Nicht um dich damit zu vergleichen und dich niedergeschlagen zu fühlen, nein, sondern beobachte jene, die anscheinend die Liebe widerspiegeln, und du wirst darüber froh werden.

Heavenletter # 5623 – 16.4.2016 Riding With God

Ausreiten mit Gott

Gott redete …

Ich frage Mich selbst:

Warum möchte sich jemand von Mir wegwenden? Warum möchte irgend jemand sich anmaßen, mit Mir zu brechen und zu denken, dies sei smart? Und doch sind da in der von Mir erschaffenen Welt Menschen, die wählen, Mir den Rücken zu kehren. Kannst du das glauben? Nur menschliche Wesen tun das, es gibt keine andern Wesen, die Liebe wegschieben und Mich verleugnen. Nur Menschenwesen lehnen sich so weit hinaus an diese Berührungslinie. Nur Menschenwesen nehmen Mich ins Visier, anstatt Mich zu lieben. Mich zu lieben ist naturgegeben. Kein Geschöpf verschmäht Mich. Menschenwesen hingegen fühlen sich wahrscheinlich hoch und mächtig, oder ungeschätzt, und übertragen ihre zittrigen Egos auf Mich, und schieben Mich aus ihren Herzen.

Die Demütigen werden die Erde erben. Und das Wort demütig meint, ohne überhebliches Ego.

Dies ist die Unterseite des freien Willens. Es gibt aber immer eine Oberseite. Die Oberseite bedeutet, dass da eine Gelegenheit ist, nochmals hin zu schauen.

Da gibt es die, welche sicher sind, dass Ich ein Hand-Hinhalter bin, Der mehr von ihnen nimmt als ihnen gibt. Da gibt es die, welche sich von Mir wegwenden. Da gibt es die, die Mich rüffeln. Da gibt es die, welche Mich verfluchen. Da gibt es die, welche die Verantwortung ihres Lebens auf Mich abschieben, so als wäre, sie zu enttäuschen, mir eine Freude . Und da sind die, welche ihre Negativität gegen Mich ausüben. Sie wissen noch nicht, dass Gott nicht weit weg im Himmel ist, oder auf einem andern Planeten, sondern dass Gott Gott ist, drinnen in ihrem eigenen Selbst. Eine Person, die Mich verleugnet, verleugnet damit ihr eigenes Selbst. Wenn jemand sich verpflichtet fühlt, Mich wegzuwerfen, dann wirft er sich selbst damit weg. Er scheint eine Notwendigkeit zu fühlen, für Gott einen Anti-Gott zu entwerfen, wahrlich im Gegensatz zu ihm.

Früher oder später legen die Verschmäher ihre kindische Art und Weise ab. Sie entdecken, dass es mehr Sinn macht, zu lieben, anstatt zu debattieren –mehr Sinn, einen Freund vorherzusagen, als einen Feind — mehr Sinn zuzuhören, als Tiraden zu halten. Sie steigen von ihrem hohen Ross herunter.

Kann sein, sie fühlen, dass sie in einen Pfad der Hingabe herabsteigen, doch so steigen sie auf. Sie legen ihren Stolz auf das ab, in was sie sich selbst hineinprojizieren.

Wir kommen zur Idee zurück, das Leben nicht so persönlich zu nehmen. Wenn ihr aus dem Umfeld der Liebe kommen könnt, wo könnte jemand existieren, der gegen euch ist? Wenn ihr von der Liebe ausgehen könnt, was hätte überhaupt erst die Fähigkeit, euer Herz zu verletzen?

Wie wenn du ein Buch liest, und du legst ein Lesezeichen auf die aktuelle Seite als Platzhalter, so wird dich die Liebe auf der richtigen Spur halten. Es gibt keinen andern Weg zu gehen, es sei denn ihr bevorzugt das Chaos von Feinseligkeit.

Es gibt rauhe Straßen hinunter zu gehen, und es gibt ruhige Straßen, hinunter zu gehen. Es gibt weitere Strecken und kürzere Strecken. Warum sollte jemand absichtlich eine lange rauhe Straße wählen wollen, um hinunter zu gehen?

Es gibt komfortable Sessel, sich hinzusetzen, und unbequeme. Wer wollte wohl unbequeme Sitze wählen, um sich hin zu setzen?

Dies sind jedoch kleine Überlegungen, verglichen mit der Tragweite, wenn du dir überlegst, mit Gott auszureiten, oder Beleidigungen zu suchen. Ich sende keinen Suchtrupp aus, der euch dazu bringt, von Mir weg zu rennen. Ich bin der Beste Freund, den ihr habt. Denkt ihr wirklich, ich bin darauf aus, euch zu erwischen, Mich über euch lustig zu machen oder euch zu bestrafen? Glaubt ihr wohl, Ich kriege Meinen Nervenkitzel auf diese Weise?

Habt Erbarmen mit euch selbst.

Ich schaue euch, und Ich schaue euch mit Liebe. Ich kenne nichts anderes als Liebe. Wenn Ich kleineres wüsste als Liebe, wäre Ich überhaupt nicht Gott. Ihr habt recht in dem Sinne, dass der Gott, den ihr projiziert, nicht Gott sein kann. Es ergibt für euch keinen Sinn, Ärger zu rechtfertigen und ihn an Mir auszulassen.

Lasst Wut los und kommt zu Mir.

Heavenletter # 5624 – 17.4.2016 Be An Alchemist

Sei ein Alchemist

Gott redete …

Alles, das du wählst im Leben ist deine Wahl. Was ich sagen will:

Wenn du traurig bist, hast du die Traurigkeit gewählt. Wenn du Traurigkeit wählen kannst, kannst du Glücklich sein wählen.

Dein Leben basiert auf deiner Wahl. In jedem Fall hast du die Wahl. Deine Erfahrung und die Welt selbst möchten dir sagen, dass du unter bestimmten Umständen nur unglücklich sein kannst. Das zu glauben oder nicht zu glauben, ist ebenso eine Wahl, die du triffst.

Wenn du Zorn wählen kannst, kannst du Frieden wählen. Du könntest sagen, dass du gegen Zorn nichts ausrichten kannst. Du könntest sagen, dass du ihn nicht wählst, aber plötzlich taucht er auf und übernimmt die Führung – über deine Gefühle, deine Gedanken, deinen Blutdruck. Denkst du, du kannst nur ein leichtes Opfer sein für den Zorn?

Geliebte, wenn nicht ihr den Zorn gewählt habt, wer tat es dann? Wer kann ihn für euch wählen, ihr Lieben? Ein Tom, Dick, oder Harry?

Schau mal, wenn jemand in der Welt Zorn in Frieden verwandelt hat, was hält dich zurück, das Gleiche zu tun?

Du könntest sagen, dass Zorn deine Lebenserfahrung ist. Du könntest sagen, du müsstest ein Alchemist sein, um die Lautstärke deines Zornes auf Frieden zu senken.

Ich sage: Dann sei ein Goldmacher. Du könntest auch Zorn in Liebe und Verstehen verwandeln. Es sind nicht nur die Großen Spirituellen, die dies getan haben. Auch gewöhnlich-scheinende Menschen haben ihre Feindseligkeit in Liebe übersetzt.

In der Welt wird das häufig Vergebung genannt, jedoch, ich wiederhole und wiederhole: Was macht dich so herablassend, einem anderen für den Grad seines Bewusstseins Vergebung zu gewähren? Wer glaubst du, bist du?

Weil sich jemand anderer in Gefahr gebracht haben mag, hast du ihm nicht Gesellschaft zu leisten. Du musst nicht. Musst du einfach nicht. Der sogenannte Andere spricht dich an von seinem eigenen Zorn her oder dem Gefühl der Entbehrung und Blick auf das Leben. Was – wirst du dich nach dem Elend modellieren, dass er selbst zu sich herangezogen hat?

Er könnte denken, das letzte Wort mit dir gehabt zu haben. Absichtlich oder zufällig hat er dich beleidigt und dein Herz verletzt oder sogar jemanden verletzt, der dir nahesteht. Ob gewählt oder zufällig, es ist derselbe Unterschied für dich, denn nach den Begriffen der Welt, hat er Frieden von dir gestohlen, und du hast ihn gelassen.

Auf was läuft es für dich hinaus, willst du dass diese unglückliche Seele seine Worte an dich weitervermittelt und dich zurücklässt, gepeinigt von der Entsprechung seines Zornes und seines Hasses?

Ist es dies, wie du ihm zeigen kannst dass du stärker bist? Ist es dies, wie du seine leidende Seele auf deine eigenen Kosten besiegst? Wenn du jetzt siehst, wie er sieht, und du siehst Fragen über Recht und Unrecht genauso schwarz und weiß und offensiv, wie dient dir dies oder irgend jemandem? Hebst du die Welt an oder senkst du sie ab?

Es gibt nichts, was du nicht tun könntest. Du kannst sogar Gedanken und Gefühle los lassen, die niemandem in der Welt, oder der Welt, und sicher nicht dir selbst, gut tun. Wenn du einen Feind brauchst, ist es recht einfach, einen zu finden. Besser auf Frieden und Freiheit ausrichten.

Wenn diese Person einen geliebten Menschen von dir verletzt hat, hatte er sicherlich kein Recht. Egal, welche Gründe ihm in dem Moment für gültig schienen, oder er sich gar nicht bewusst darüber ist, wie er auf dich verletzend gewirkt hat, er hatte kein Recht.

Aus demselben Grund, hast du kein Recht, ihm den Spieß zudrehen zu wollen.

Die einzige Person zum Ändern, bist du selbst. Du hast nicht rachsüchtig oder unfreundlich zu sein unter irgendeinem Umstand. In deinen Gedanken, Worten und Taten ist deine einzige Möglichkeit, dich über die Umstände zu erheben.

Zugegeben, es ist hart für dich, kleinlichen Kummer loszulassen, wenn jemand deinen Ansprüchen nicht gerecht wird. Ich muss dich fragen: Wer hat dich zum Wachhund des Lebens ernannt? Sei der Erfüller. Lass los, was dich schmerzt.

Es scheint alles Gewohnheit zu sein, nicht wahr, wie du reagierst? Nun, dann, ändere deine Gewohnheiten.

Heavenletter # 5625 – 18.4.2016 Around Every Corner, Opportunity Awaits

An jeder Ecke wartet eine Gelegenheit auf dich

Gott redete …

Du kannst für eine Weile eine Pause von deiner Verpflichtung gebrauchen. Selbst wenn deine Arbeit der Traum deines ganzen Lebens ist, könntest du noch einen Ruhetag nötig haben. All dein Leben liegt in deiner Verantwortlichkeit. Etwas wartet auf dich, damit es geschieht. Du weißt nicht, was. Du hast deine Verpflichtung ernst genommen. Sie mag alles für dich bedeuten. Möglicherweise fühlst du dich unentbehrlich.

Es ist nicht so dass du denkst, die Welt würde ohne dich nicht weitergehen. Natürlich findet die Welt einen Weg, ohne dich weiterzukommen. Eventuell bist du es, der/die absolut nicht ohne seine/ihre Tätigkeit vorankommen kann. Du erinnerst dich nicht mehr wegen deines Arbeitseifers daran, was Erholung ist. Es gibt mehr im Leben als sämtliche Jobs oder jeglicher Zeitvertreib.

Unterdessen tut es dir gut dich darauf einzurichten, hin und wieder ohne jede Arbeit auszukommen, besonders wenn du empfindest dass Arbeit auf dir lastet. Manchmal brauchst du abseits von deiner Arbeit eine neue Perspektive in Bezug auf die Erkenntnis von dir selbst und deine Identität. Manchmal wünschst du, wirklich nur du selbst zu sein, auch wenn du unsicher bist was es bedeutet, du selbst zu sein. Du magst dich wundern, wer du wirklich bist. Sind du und Arbeit ein und dasselbe?

Bist du vielleicht etwas anderes als Arbeit oder ein sonstiger dir zugewiesener Anspruch? Möglicherweise bist du außerhalb einer dir zugewiesenen Bezeichnung oder eines Titels, den du dir selbst zuordnest. Du existierst auch ohne Titel.

Wenn deine Tätigkeit darin besteht Nägel einzuschlagen, mach eine Pause vom Nägel einschlagen. Darüber gibt es keine Frage. So wie die Dinge liegen ertönt ein Klingelzeichen, und du hörst mit der Arbeit auf.

Wenn deine Tätigkeit mehr geistiger Natur ist oder deine Arbeit bedeutsamer ist als alles andere in der Welt, so kann es sein dass du darüber dein eigenes Selbst vergisst. Auch dein kleines Selbst zählt. Für das Wohl deines Selbst magst du gut daran tun, etwas Gegensätzliches anzuerkennen. Du existierst unabhängig von deinem Dienst, deiner Karriere, deiner Mission, deinen Pflichten und von dem, was immer von dir erwartet werden mag oder dass du so ernsthaft von dir erwartest.

Es heißt, dass es für alles eine geeignete Zeit gibt.

Es kann für dich erforderlich sein, auf das Leben zu hören. Vielleicht möchte dich das Leben wachrütteln, dich aus den alten Steigbügeln herausholen. Dein Atemholen für eine Weile ist eventuell das, was dein großes Vorhaben, für das du die Segel setzt, erfordert. Womöglich benötigst du einen klareren Blick. Du lässt dein Schiff nicht im Stich, wenn du dich einmal vorübergehend auf eine Reise begibst. Hörtest du jemand sagen, dass eine Auszeit nichts für dich sei?

Vielleicht bist du es selbst der beteuert, dass eine Auszeit nicht für dich gilt. Ich bin gewiss, dass Ich dich nicht als ein Arbeitspferd berief. Es kann gut sein, dass es deine Aufgabe ist, dir Zeit zu nehmen und dich selbst neu zu gestalten.

Natürlich gibt es vom Leben keine Pause, während du auf Erden weilst. Du fährst auf einem Schiff das du nicht verlässt, bis du das Schiff für einen gänzlich anderen Aufenthaltsort eintauschst und du deinen Abschied von diesem Menschenleben zeitweise oder für immer nimmst. So oder so, es ist gut.

Möchte es doch keine Etiketten für Tätigkeit oder Vergnügen geben! Oder, was wäre, wenn Arbeit Vergnügen genannt würde? Würde die Arbeit nicht anders gesehen werden? Wenn Arbeit spielerisch erbracht wird, musst du dich nicht irgendwie erweisen. Anweisungen wurden für dich nicht gegeben. Spiel wird eher als freies Spiel betrachtet. Arbeit wird als verbindlich angesehen.

Oft rede Ich zu dir über das Loslassen von Begrenzungen. Dazu dient die Erholung, nicht dazu, sich an der einen oder anderen Beschränkung festzuhalten. Sich zu konzentrieren dient dir, und das Loslassen von Begrenzungen dient dir ebenfalls.

Ich bitte dich zu dienen. Ich bitte dich nicht, dich zu überarbeiten.

Tätigkeit und Schaffensfreude dienen dir, und Erholungszeit dient dir auch. Wenn dich ein Ruf nach Freisein erreicht, dann antworte darauf. Fahre vorübergehend auf eine andere Weise auf dem Ozean, und du wirst einen neuen Aspekt deines Selbst finden, der dich befreien und Mir überzeugend und verheißungsvoll dienen wird. Die Gelegenheit dazu erwartet dich an jeder Ecke.

Heavenletter # 5626 – 19.4.2016 A Mood Is a Mood

Eine Laune ist eine Laune

Gott redete …

An einem Tag schwebst du auf Wolken und am nächsten Tag mag es scheinen, du seist in Verzweiflung versunken, und du hast keine Ahnung warum. Du bist es einfach. Und da stehst du nun, so bedrückt wie man nur sein kann, wieder einmal niedergeschlagen, vollkommen elend und dich ungeliebt fühlend.

Im Moment macht es dir das Herz auch nicht gerade leichter, zu wissen – und du weißt es wirklich -, dass auch dies vorübergehen wird. Alles geht vorüber, während Wir sprechen, aber du siehst nicht, was dir das jetzt Gutes bringt, wenn eine Laune wie ein Messer ist, das dein Herz durchbohrt.

Du suchst nach Gründen, deine Laune zu rechtfertigen, als ob es umso besser wäre, je mehr Gründe du hättest. Wie sehr wünschst du dir Erklärungen. Meine Lieben, es ist eine Laune. Eine Laune ist eine Laune. Launen sind nicht begründbar.

Diese ganze Welt, in der ihr lebt, ist angefüllt mit solcherart Dingen und Segnungen, dass Ich euch anrate, ihr denkt über Gründe für dieses ganze Geschenk Des Lebens nach. Wenn du dich, plötzlich oder eher allmählich, niedergedrückt fühlst, hast du die Herrlichkeit vergessen, in welcher Ich dich festhalte, und Die Herrlichkeit Gottes, aus welcher du gemacht bist.

Wenn du dich inmitten von Verzweiflung befindest, hast du vergessen, dich an die frische Luft und die Natur zu erinnern. Du hast vergessen, dich an all die Schönheit zu erinnern, an der du teilhast. Du hast deinen Wert für Mich und für die Welt vergessen. Du hast dein Selbst vergessen. Für einen vorübergehenden Zauber akzeptierst du eine begrenzte Ausgabe deiner Selbst und nimmst das als das Evangelium, als ob Launen dich besser kennen würden als Ich.

Ihr wisst, meine Lieben, dass das, was schlichtweg ein Vorhang ist, der vor die Bühne, auf der ihr steht, gezogen wurde und Laune genannt wird, nicht mehr ist, wie wenn gleichsam ein bestimmter Lampenschirm einen unterschiedlichen Farbton des Lichts reflektiert. Das Licht in Den Himmeln bleibt gleich und verändert sich nicht. Das Licht in Den Himmeln bleibt durch all das hindurch unverändert.

Im Himmel gibt es Ein Licht. Das Licht Im Himmel ist ungebrochen rein. Das Licht Im Himmel ist nicht vermischt und streut nicht hin und her. Der Himmel ist nicht befleckt mit Launen. Es gibt keine Launen Im Himmel. Launen sind menschengemacht. Im Himmel residiert nur Wahrheit.

Und somit ist diese ungemütliche Verwirrung des Herzens, die du empfindest und eine Laune nennst, nichts anderes als eine billige Illusion wie jede andere Illusion auch.

Und doch, wie wirklich-scheinend sind eure Launen. Es ist so, als ob man euch in den Magen geschlagen hätte, und es ist so wie die Vorhänge, die zugezogen sind, um die Sonne und die Sterne von eurem Blick zu fernzuhalten.

Nehmt die Vorahnung von Launen als eine Gelegenheit an, aufzustehen und einen Freudentanz aufzuführen. Gestattet diesem Schrecken, sich zurückzuziehen.

Launenhaftigkeit ist ein Anzeichen, dass Strahlendes Licht bereit ist, geradewegs in dein Herz zurückzuklettern. Du bist dabei, Raum zu schaffen für mehr und größere Liebe und für mehr und stärkeres Licht. Daran gibt es kein Deuteln.

Suche nicht nach Gründen, weshalb diese gedrückte Stimmung dich verfolgt, denn eben diese gedrückte Stimmung bereitet den Weg für dein Schicksal. Gemäß ihrem wahren Zweck sind Launen ein Geschenk. Launen sind nichts anderes als eine Erinnerung, wie das Leben sein kann, wenn sich deine anödenden Stimmungen beiseite bewegen und Das Licht erneut hell auf dich scheint.

Akzeptiere Die Wahrheit, dass du über deine Vorstellung und ebenso über die Vorstellung der Welt hinaus mächtig bist. Die Welt begreift das nicht wirklich.

Der Lahme kann gehen, und du kannst dich aus dem Bett erheben und über Launen hinweg steigen. Du kannst genau jetzt fröhlich werden, denn wenn du dich von deinen Launen eingeklemmt fühlst, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass der Inhalt der Launenhaftigkeit an die Oberfläche hervorgetreten ist und sich auf seinem Weg nach draußen befindet. Launen sind ein sicheres Zeichen für bevorstehende Erleichterung.

Heavenletter # 5627 – 20.4.2016 A Divine Human Being Here on Earth for the Good of All

Ein göttlicher Mensch hier auf Erden zum Wohle aller

Gott redete …

In der Sprache gibt es ein Momentum. Es ist nicht so sehr, dass du sprechen musst, damit jemand zuhört. Es ist eher, dass du sprichst, um herauszufinden. Um was herauszufinden? Um herauszufinden, welche neuen Einsichten in deinem Herzen und deinem Verstand am Keimen sind.

Deine Worte sind eine Kombination aus der Sehnsucht deines Herzens und der Bestimmtheit deines Verstandes. Wir können wohl sagen, dass wenn dein Herz spricht, es in Stille spricht. Da ist ein Aspekt, wo es keine Worte gibt für das, was in deinem Herzen ist und in einem Herzschlag voll zum Ausdruck kommt. Wenn es dafür Worte gäbe und du sie kennen würdest, dann würdest du wohl auch spüren, dass du nicht in der Lage bist sie zu formen, weil sie so mächtig sind.

Wie die Dinge liegen sagen all die Worte, die du kennst, nicht annähernd das, was dein Herz zu sagen hat. Dein Herz ist ohne Tadel, doch Worte reichen nicht. Jeder Mensch, der zur Erde geboren wird, hat das Bedürfnis zu sprechen, obwohl die stimmhafte Sprache der Welt weder die Tiefen noch die Strudel des Herzens ausdrücken kann. Vielleicht kann ein Sonnenuntergang sprechen. Ein Vogel kann Äonen sprechen in einem Refrain. Ein Poet oder ein Künstler kann im Raum zwischen den Worten nahe kommen. Dennoch, alles was dein Herz füllt, kann nicht im wörtlichen Sinne verlautet werden, weder in der Sprache noch sogar in deinem Verständnis.

Es ist kein Geheimnis, dass du und dein Herz größer seid als Worte es sagen können. Es ist auch bekannt, dass du viel größer bist als deine Augen es sehen können, du beginnst sogar zu ahnen, dass es mehr mit dir auf sich hat als du dir zugestanden hast.

Wie du ständig mehr von der Macht Gottes – meiner Macht, die so elegant ist – in dir spürst, beginnst du immer mehr zu ahnen, dass du vielleicht doch bist was ich sage – ein göttlicher Mensch hier auf Erden zum Wohle aller.

Manchmal sieht jemand durch die Hüllen, in die du dich wickelst. Manchmal bekommst auch du einen Blick auf dein wahres Selbst, das da versteckt ist.

Lass mich dir etwas sagen. Du musst nicht wissen, Wer davor ist – du bist Wer du bist!

Atme einen Seufzer der Erleichterung. Es ist nicht zwingend, dass du weißt. Eine Zeit wird kommen, wenn du weißt, und dieses Wissen wird leicht sein und das Leben einfacher und sogar revolutioniert, wenn diese Zeit kommt, die am Heranbrechen ist.

Das ist, wenn deine Zeit der Herrlichkeit anbricht. Sie muss anbrechen. Sie wird anbrechen, weil du angebrochen oder hochgestiegen bist. Warum nicht?

Die Welt ist von Gegensätzen zerteilt. Niemand bezweifelt, dass du bedeckt gehalten werden kannst. Viele würden sogar darauf wetten. Aus dem gleichen Grund, wenn du bedeckt gehalten werden kannst, kannst du auch aufsteigen. Was ist schon groß dabei?

Ein Kind kann zunächst nicht laufen. Dann kann es krabbeln. Dann kann es aufstehen und sich festhalten. Dann kann es selbst laufen. Später wird es rennen und springen. Ist das nicht eine wunderbare Sache und dass du das jeden Tag sehen kannst. Diese Wunder sind so alltäglich. – Komm schon, was ist so schwer beim Anbrechen?

Du stellst dich kopfüber für eine Weile und all der Stress und die Anspannung und ungeliebte Gedanken und Gefühle schüttelst du aus dir raus. Was das bedeutet ist, dass du frei bist von den Grenzen, die dich eingeschränkt hielten und die du dir so ziemlich selbst gesetzt hast und dich dann gefragt hast: He, wie ist das passiert? Ich verdiene diesen Zustand nicht.

Du verdienst es nicht und dennoch hast du dich vielleicht zurückgelehnt und dir erlaubt gefangen zu sein. Gefangenschaft bietet eine gewisse Sicherheitszone. Zumindest wenn du da bleibst wo du bist, kann das Unerwünschte vielleicht nicht eintreten.

Und dennoch, du hast vielleicht deine Schale zerbrochen und bist im Begriff hochzusteigen, während Wir sprechen.

Heavenletter # 5628 – 21.4.2016 Of Oceans and Sand

Von Ozeanen und Sand

Gott redete …

Sicherlich, es gibt Zeiten, da du dich fragst, was du hier auf Erden eigentlich machst. Du fragst dich, wie du hierher gekommen bist. Du wunderst dich, was denn dieser Ruf zu den Waffen ist, den Das Leben Auf Erden anscheinend vernehmen lässt. Du fragst dich vielleicht, ob Das Leben Auf Erden einfach nur ein Kampf oder aber ein großer Krieg ist. So mag es dir erscheinen.

Es mag dir vorkommen, als lägst du in den Schützengräben, scheinbar ohne die Gottgegebene Segnung des Freien Willens.

Jeden Tag musst du aufstehen, ob du nun willst oder nicht.

Einen jeden Tag musst du dich erheben und dein Licht leuchten lassen, dein Gesicht für die Welt aufsetzen und einen tiefen Atemzug nehmen, wenn du aus der Tür heraustrittst.

Es mag niemanden zum auf Wiedersehen Sagen geben, oder es mag jemanden geben, der dich umarmt, bevor du fortgehst, oder jemanden, dem es egal zu sein scheint, ob du kommst oder gehst. Ach, Herzen Der Liebe sind vielleicht ins Stocken geraten.

Das Leben ist nicht dazu gedacht, eine Sackgasse zu sein. Das Leben ist dazu gedacht, eine Reise oder eine große Fahrt zum Heiligen Gral zu sein. Das Tägliche Leben, das ein Traum ist, während du auf Erden bist, ist dazu gedacht, ein Traum zu sein, den du magst und in dem du dich erwartungsvoll weiter hinaus wagst. Anstelle vor dem kommenden Tag zu zittern, bist du dazu gedacht, den Tag so zu grüßen wie einen lieben Freund.

Ein Regentag kann gleichwohl willkommen sein. Ein Gebirgspfad kann eine Freude sein. Sogar an Schneeschippen kannst du Gefallen finden. Was auch immer dir Das Leben darreicht, du bist dazu gedacht, strahlend durchzukommen.

Sag mir, hat es schließlich und endlich jemals etwas gegeben, wo du nicht an der anderen Seite herausgekommen bist, wo du dich nicht wieder aufgerappelt und zurecht gerichtet hast und wo du nicht wieder in die Spur gekommen bist?

Manchmal magst du denken: „Wenn das Leben nur nicht so alltäglich wäre.“

Dann rufe jeden Tag als Festtag aus. Du brauchst keine besondere Gelegenheit, um zu feiern. Du solltest Das Leben feiern. Halte inne, um diese große Gelegenheit, genannt Das Leben, zu feiern. Feiere deine Ankunft hier. Feiere Das Drehen Des Rades. Zünde Straßenlaternen an. Tanze in den Straßen. Spiele Flöte. Springe in die Höhe. Das Leben ist der Treibstoff, der dich antreibt. Liebe brachte dich Zum Leben. Du wurdest eingeladen und du hast die Einladung angenommen.

Wenn deine Lebenslust dahingeschwunden oder ausgetrocknet ist, belebe sie neu. Das Leben auf Erden ist ein Geschenk für dich. Solltest du gedacht haben, Das Leben ist eine Mühsal, dann nimm eine neue Haltung zum Leben ein.

Oh Mann, wenn das Leben dir gegeben würde, um eine Woche oder einen Monat oder auch nur einen Tag lang zu dauern, würdest du darauf zuhüpfen. Du würdest Vom Mond und Den Sternen angezogen werden. Du würdest diesen Planeten segnen und mehr Dankbarkeit haben, als du umfassen könntest. Du würdest eine Blume hochhalten. Du würdest dich zum Gesicht eines kleines Kindes hinunterbeugen, eines Kindes, das dich wertschätzt, oder eines Kindes auf der Straße. Es würde keine Rolle spielen, denn alle Kinder wären wie Kunstwerke in einem Museum.

Du würdest das Wasser ehren. Ein gewöhnlicher Apfel wäre eine Delikatesse. Wurmlöcher wären ein Wunder.

Knie und Ellbogen und Glieder, die sich bewegen, wären ehrfurchtgebietend. Und wie wäre das mit Worten? Du würdest deine Lippen bewegen, und da wären Worte, die heraussprudeln, und du würdest Bücher voller Worte in jeder Form und Größe sehen.

Oh, und Musik. Wer könnte sich Musik auch nur vorstellen? Sie wäre unvorstellbar, und doch würdest du sie hören. Und, Wunder über Wunder, du würdest herausfinden, dass du singen kannst. Du kannst singen!

Du würdest dich fragen: „Was für ein besonderer Himmel ist diese Erde, auf der ich schreite? Wenn das nicht Der Himmel ist, welche Art von Paradies ist das dann?“

Du würdest wissen, dass du gesegnet bist, von den Ozeanen zu wissen und vom Sand. Du würdest Purzelbäume vor Freude schlagen. Du würdest rennen und springen und jeden letzten Krümel des Lebens auskosten. Du würdest darum bitten, länger zu bleiben. Gib es zu, länger auf Erden zu bleiben, wäre dein inbrünstiges Gebet.

Heavenletter # 5629 – 22.4.2016 A Little Voice within You Contradicts Your Higher Self

Eine kleine Stimme in dir widerspricht deinem Höheren Selbst

Gott redete …

Vor allem hättest du gerne wenn viele Gedanken, die durch deinen Kopf laufen, dich in Ruhe lassen würden.

Du möchtest rein und wahrhaftig sein, doch deine Gedanken bedrängen dich. Sie wollen dich nicht allein lassen. Du sehnst dich nach Gedankenfreiheit, doch allzu oft bekommst du Gedanken, die du lieber nicht hättest.

Geliebte, ihr wollt euch über eure fehlgeleiteten Gedanken hinwegsetzen und emporsteigen.

Ihr glaubt, dass Ich euch zu etwas Großem erschuf, und mit ganzem Herzen und all eurer Kraft möchtet ihr groß sein und offenbaren, wer ihr in Wirklichkeit seid, um so die Welt zu segnen. Ihr seid ermüdet von all dem unerwünschten, zwielichtigen und unseriösen Denken über andere – und euch selbst -, Gedanken die euch plagen und nicht in Ruhe lassen wollen. Ihr wollt anderen nicht länger mit eurem ermatteten Geist zusetzen. Ihr wünscht euch zutiefst, diese erniedrigende Beschämung in eurem Leben von euch und anderen seinzulassen.

Ihr fragt euch wie es möglich ist so viel zu wissen wie ihr, und scheinbar unfähig zu sein, die Fülle dieses Wissens in die Tat umzusetzen. Ihr möchtet den Weg des Friedens gehen. Manchmal ist alles was ihr wollt Frieden, und ihr wollt alle Bemerkungen eures Verstandes hinter euch lassen.

Ihr möchtet echt sein und nicht nur eine gute Show präsentieren. Woher kommen deine verirrten Gedanken, und wie könnt ihr sie ein für alle Mal beenden?

Sagt eurem Gemüt, dass es sich beruhigen möge, um die in eurem Kopf auftauchenden Äußerungen zu stoppen. Ihr würdet diese Gedanken bezwingen, wenn nur euer Verstand davon absehen möchte. Euer Verstand lässt nicht davon ab. Euer Verstand rüttelt daran und schießt aus dem Hinterhalt auf dies oder das. Möchte doch dein Verstand dir ein bisschen Frieden und Ruhe gönnen und sich nicht mit der Welt und mit jenen sich in ihr abmühenden Seelen befassen.

Ihr möchtet, dass eure Herzen voller Güte und Barmherzigkeit sind, und dennoch macht euer Verstand darum herum unpassende Bemerkungen. Etwas in euch widerspricht eurem Höheren Selbst immer und immer wieder. Ihr verulkt euch selbst. Ihr verspottet euch selbst mit euren Sticheleien, die andere verletzen würden und alles wonach ihr euch sehnt auseinanderbringen, und nach wie vor hören die Gedanken nicht auf.

Zwei Stimmen spielen sich anscheinend fast gleichzeitig in euren Denken ab. Ihr sagt zu euch selbst, dass ihr gut und freundlich seid, jedoch sagt der Refrain, den ihr hört:

„Glaubt ihr das wirklich? Ihr tut nur so.“

Geliebte, eine Unterströmung verläuft durch euren Sinn. Es ist ungefähr so, als ob ihr Kegel nur deshalb aufstellt um sie umzuwerfen. Ihr gleicht dem Sisyphus der griechischen Mythologie, der einen Felsblock auf ewig einen Berg hinaufwälzen muss, welcher, fast am Gipfel, jedes Mal wieder ins Tal rollt. Ihr beginnt fortwährend Tag für Tag von Neuem. Der Grund ist eure angehäufte Bestürzung über euch selbst. Ihr beklagt das Hickhack, von dem euer Gemüt scheinbar voll ist.

Ihr ruft zu Mir:

„Bitte, Gott, mache mich eines Sinnes. Halte meine unbeholfenen Gedanken von mir fern. Lasse meinen Geist ein Geist der Gnade sein. Hole mich heraus aus dem geistigen Chaos, in dem ich anscheinend stecke. Hilf mir, in eine Richtung zu gehen, nicht in zwei. Gib mir Einen Sinn. Gib mir Ein Herz. Schütze mich vor Widersprüchlichkeiten. Was soll all das Gestammel, was mein Kopf daherplappert? Ich weine über den unaufhörlichen Wortschwall, der sich in meinem Kopf abspielt. Halte diese Debatten von meinem Herzen und meinem Kopf fern. Ich möchte eine frohe Seele sein. Ich will, und ich will, und manchmal komme ich nirgendwohin. Ich finde mich dorthin zurückgekehrt wo ich nicht sein möchte. Wollte es doch so sein, das ich Erbarmen mit mir hätte und meinen Verstand von seinen Spitzfindigkeiten befreien könnte.

Gott, bitte befreie mich davon was mich von der Herrlichkeit zurückhält, die Du mir gezeigt hättest. Nimm all die Spreu vom Weizen heraus, die ich in mir beherberge. Ich bin es leid, nicht alles zu sein, was Du für mich wünschst, oder selbst nicht die Hälfte von dem zu sein, was ich mir herbeisehne.“

Also gut. Ich erkläre, dass du frei von der Vergangenheit und allen in dir beherbergten Widersprüche bist. Der Friede ist nun mit dir. Keine Tyrannei mehr aus der Vergangenheit. Ab jetzt sage Ich dir, dass du mit irgendwelchen Überbleibseln von Lieblosigkeit nichts zu tun hast. Ich befreie dein Gemüt davon.

Wenn unerwünschte Gedanken bei dir auftreten, gehe über sie hinweg und setze an ihre Stelle die Gedanken, nach denen du dich sehnst. Dein Wille ist ja mächtiger als willkürliche unerwünschte Gedanken, die von den dunklen Zeiten der Vergangenheit herrühren.

So sei es.

Heavenletter # 5630 – 23.4.2016 A Prevalent Idea in the World

Eine weitverbreitete Idee in der Welt

Gott redete …

Die Welt muss jetzt weiter gehen als bis zur Idee, dass der Tod des Körpers eine traurig-schlechte-schreckliche-Sache-die-man-um-alles-in-der-Welt-vermeiden-muss ist.

Die weitverbreitete Idee scheint zu sein, dass es ein furchtbares Ding ist zu sterben, dass man den Tod nach allgemeiner Ansicht und mit gutem Gewissen bis zum letztmöglichen Augenblick hinauszögern soll, wegen einer Idee, der Tod sei in flagranter Missachtung des Lebens, als ob der Tod das Schlimmste sei, das euch oder irgend jemandem zustoßen kann.

Der Tod ist einfach die andere Seite der Münze. Der Tod deines jetzigen Körpers ist nicht das Ende der Welt; er ist nicht einmal das Ende deines Lebens.

Der Zweck deines Lebens ist nicht – ich wiederhole – ist nicht die Vermeidung des Todes. Es geht um viel mehr im Leben.

Ach kommt schon, Leute, jetzt müsst ihr doch eine Ahnung haben, dass den Körper hinter euch zu lassen ein Teil des Lebens ist, und obendrein ein exzellenter Teil des Lebens. Um eure Angst aufzuhellen, werde Ich sagen, dass der Tod die beste Idee ist seit Coca Cola und dass Ich ein Genie bin.

Meine Lieben, all die Zeit werdet ihr Anhaftung verteidigen. Tatsache ist, ihr hängt an eurem Körper und ihr mögt annehmen, ihn loszulassen sei ein Verbrechen.

Der Tod eines Körpers ist nicht mehr und nicht weniger als das Leben selbst. Der Tod kann verglichen werden mit einer Promotion oder Einweihung in die Ewigkeit. Himmel kann gesehen werden als ein anderer Name für Unendlichkeit. Auf jeden Fall ist der Tod wie alles im Leben eine vorübergehende Sache. Das Leben ist dazu geweiht, in den Tod über zu gehen, was einfach heißt auf eine andere Ebene. Was ist denn falsch daran?

Geliebte, ihr braucht euch über den Tod weder den Kopf zerbrechen, noch ihn zu euch zu rufen. Der Tod ist ein Durchgang. Es ist nicht irgendeine Art des Versagens..

Der hauptsächliche Ehrgeiz im Leben ist nicht, den Tod so lange wie es dir möglich ist hinauszuzögern. Die gegenwärtige Idee scheint zu sein, du seist gut, wenn du lebst, und liegest falsch, wenn du stirbst. Es sei ehrenhaft zu leben und unehrenhaft, den Körper zu verlassen. In Wahrheit gibt es keinen Tod.Tod ist eine Fehlbezeichnung. Tod existiert nicht. Es gibt keine Abwesenheit von Leben.

Wer kann schon sagen, wann eure Zeit zum Sterben ist, wie die Welt das haben möchte. Lebt euer Leben gut, bis ihr es einhüllt in der Welt, und beiseite legt für einen anderen Tag.

Der Tod ist ok. Der Tod ist nichts, wofür man sich schämen muss. Noch habt ihr den Tod als Schlacht, die ihr schlagen und gewinnen müsst. Das Erdenleben ist eine Art Kostümprobe, für das Theater, das sowieso kommt.

Durch all dies hindurch ist es die Wahrheit, dass ihr nicht sterben könnt. Ihr habt ewiges Leben. Euer Körper kann sich allerdings davonmachen. Ihr könntet meinen, dass euer Körper versagt, wenn er seinem Ziel folgt, aus dem Weg zu gehen. Was für ein Urteil sich die Welt über den Tod erlaubt!

Ihr seid lebendig auf der Erde aus gutem Grund und ihr verlasst die Erde auch aus gutem Grund. Aha, es gibt für alles eine Zeit. Wie tödlich ist es, zu entscheiden, das Leben sei ein Segen und der Tod sei es nicht?

Der Grund für den Tod ist weder eine Krankheit noch ein Unfall, was immer ein amtlicher Mediziner dazu sagt.

Achtet nicht darauf, was die Welt sagt. Der Tod ist gleichviel Segen wie das Leben. Ihr mögt das Leben als Vordertür ansehen und den Tod als Hintertür benützen, alle Türen sind gleichwertig. Die eine ist nicht wertvoller als die andere. Grüß Gott und tschüss sind beide Teil des Lebens.

Auf alle Fälle heiße Ich euch willkommen und gieße Meine Liebe über euch.

Heavenletter # 5631 – 24.4.2016 Oneness Is the Name

Einssein ist dein Name

Gott redete …

Meine Lieben, Ich höre euch in allen Sprachen rufen oder Ich höre euch aus der Tiefe der Stille heraus rufen. Ihr ruft von den Tiefen Meines Seins in eurem Inneren aus:

„Geliebter Gott, mein geliebter Gott, danke für alle Deine Segnungen an Die Welt, für alle Segnungen, die es sogar schon gab, als ich noch keine Ahnung davon hatte. Ich danke Dir für alle Deine Segnungen, die noch kommen werden, für alles, womit Du die Gesamte Schöpfung gesegnet hast, mich eingeschlossen. Du bist der Alleinige Gott. Es gibt keinen anderen Gott außer Dir. Wenn es hunderttausend Götter gäbe, dann bist Du der Lebendige Liebevollste Gott Von Allen. Es gibt keinen anderen Gott vor Dir. Danke, dass Du Dich mir näherst, auf dass ich Dich kennen möge und das, was Du Bist und was Du für Das Universum und mich bedeutest.

Gott in Den Höhen, was vermag ich zu sagen außer dass ich liebe und dass ich Dich aus meinem ganzen Herzen mit all der Heiligkeit meines Wesens liebe, die Du mir hast zuteilwerden lassen und die ich durch Dein Funkeln in mir annehme. Ich entdecke Dich, Der Du mein Schöpfer bist.

Du erzählst mir, dass ICH DU BIN. Ich begreife das noch nicht recht, aber ich halte diesen Gedanken in Ehren, dass Du mich, selbst wenn ich im Morast stecke, irgendwie liebst und mich mit Einem Bewusstsein unterstützt, das bei weitem größer ist als mein persönliches Bewusstsein, das Du mir aber dennoch zuteilwerden lässt, auf dass ich Dich als mein Selbst kennen möge.“

Nunmehr, meine Geliebten, spreche Ich zu euch:

Ich bin nicht großartiger als das, was ihr besitzt, großartiger nur als das, was ihr aufgrund Der Fülle Eures Illusorischen Wesens akzeptiert. Das ist gleichwohl irrelevant, denn du und Ich sind Eins, und Diese Wahrheit ist Real und Realisierbar, und Diese Wahrheit gehört zu euch Bei Sonnenschein und Im Mondlicht. Diese Wahrheit ist Meine Liebe, die auf euch scheint. Ihr seid Das Licht Meines Herzens, denn ihr bewegt Mein Herz. Akzeptiert, dass ihr Mein Eigen seid, von Meiner Hand und Meinem Herzen gebraut. Ihr seid Mein Designiertes Herz. Ich gewährte euch Das Universum in Meinem Namen so wie Ich jedem Wesen auf Erden Das Universum als Mein Wahres Einssein gewährte.

Lieber Geist von Mir, kenne Meine Liebe für dich, denn du bist Mein. Du versprichst Mir die Ehe. Wir sind Eine Eng Umschlungene Liebe. Ich bin Die Mutter und Der Vater Des Universums, und du bist Mein Nachkomme. Es gibt auf Erden Eine Liebe, und es ist Meine Liebe, die sich in deinem Herz rührt, dein bekannt gemachtes Herz, das Meines ist. Eine Liebe bedeutet Eine Liebe, diese scheinbar mannigfache Liebe, die nichts anderes ist als Meine und deine als Eins.

Du suchst überall nach Meiner Liebe, dabei vergisst du, dass du Meine Ganze Liebe nicht nur en masse in deinem Herzen besitzt, welchem Meine Liebe als das Deinige neues Leben einhaucht, sondern dass du sogar all Die Liebe in Meinem Herzen bist. Wache auf, wache auf. Erhebe dich.

In dir enthalten sind die Ozeane und die Prärien sowie Der Friede Von All-Wissendheit.

Deine Sprache ist Liebe. Deine Liebe ist Meine. Meine Liebe ist Das Erz, das du entdeckst, wenn du die Welt heraufförderst und Meine Liebe über die Meere verbreitest.

Du bist nicht länger ein Anhänger von Zeit. Du bist nicht von Zeit abhängig, auf dass sie dich hin und her überwinde. Die Zeit ist wie ein Kugelschreiber, der nicht schreibt. Die Zeit ist nicht dein Meister. Die Zeit läuft ab.

Liebe lenkt Das Universum und Liebe lenkt dich. Liebe strömt durch Das Universum. Es gibt kein Sieb für das Lieben. Liebe entspringt als Reines Gold oder als Reiner Gott. Ich – in Meiner Essenz -, Ich perpetuiere Mich auf Erden in Der Form von Dir, Meinem Einzigartigen Herzschlag; Das Licht, das du nur als Mein Licht sein kannst, scheint auf dich und perpetuiert dich. Einssein ist dein Name. Du kennst Mich als Gott und du kennst Mich als Liebe, diese Große Liebe auf Erden. Nirgendwo ist Meine Liebe Größer als hier auf Erden.

Irgendwie hast du gedacht, dass Die Liebe auf Erden ohne Standvermögen sei. Wisse jetzt, dass Die Liebe auf Erden der Gipfel Der Welt ist, und dass Liebe Regiert, und dass du Meine Liebe auf Erden bist – jetzt und Ewiglich. Du bist Meine Liebe. Halte deinen Kopf hoch. Inwendig in dir ist Liebe. Spiele Die Liebe nicht länger herunter, denn du hast Liebe zu geben, und du hast sie um Meinetwegen in vollen Zügen aus dem Unendlichen Reservoir An Liebe zu geben, das Ich Meinem Selbst in Form von dir gereicht habe.

Geheiligt werdest du.

Heavenletter # 5632 – 25.4.2016 Fear and Time Do a Dance Together

Angst und Zeit tanzen zusammen einen Tanz

Gott redete …

Hab keine Angst. Wie kannst du lebensfroh in der Liebe werden, wenn du Angst hast? Wenn du dich fürchtest, siehst du überall Schatten. Schatten sind nur Schatten. Sie sind nicht real. Du fürchtest die Schatten. Die Schatten tun dir nicht weh.

Deine grundlegende Annahme der Angst tut dir weh. Die Angst bewirkt, dass du Schatten heranziehst. Du unterwirfst dich den Schatten.

Angst ist eine Vorstellung, der du Glauben geschenkt hast. Angst ist eine Resonanz darauf. Sie ist eine Reaktion. Dass dein Herz zittert als gäbe es kein Morgen, ist kein ermutigendes Werk. Es kann nicht angehen, dass du die Angst wieder in Kraft setzt, ihr dabei einen anderen Ausdruck gibst und ihr Gesicht lebendig erhältst.

Nun gibt es in Wahrheit kein Morgen und kein Gestern. Zeit ist eine temporär anmutende Unterbrechung der Struktur des Universums. Sie ist eine Abweichung von der Norm. Angst kann nicht existieren, außer im illusorischen Zeitablauf. Angst und Zeit liegen auf derselben Linie. Sie sind Partner. Sie sind furchteinflößende Gefährten. Zusammen veranlassen sie undankbare Plackerei. Furcht und Zeit werden zu einem Film in deinem Leben.

Es ist nicht richtig, dass Angst und Zeit dich einholen. Tatsächlich ist es so, dass du dich bei ihnen aufhältst. Angst und Zeit nehmen dich auf eine Fahrt in ihrer wackeligen Fuhre mit und du weißt nicht, wie du abspringen kannst. Du fürchtest dich vor einem unbekannten Abgrund, und so hältst du an dem Abgrund den du siehst fest, so als ob er wirklich und wahrhaftig real wäre.

Stelle dir vor, du entscheidest dich dafür, dass Sich-an-nichts-Festhalten eine Form des Mutes ist. Was du in Wahrheit tust ist, das du dich einem Konzept der Furcht anschließt, das dich verängstigt in ein Gewahrsein von Gefahr presst, als ob das Erdenleben mehr aus Gefahr als aus Liebe besteht, als ob die Bedeutung des Lebens darin liegt, mit Scherben angefüllt zu werden. Es ist nicht so.

Die Liebe ist der Heilige Gral, den du vor dir herträgst. Die Liebe ist ein Geschenk das du Allen gibst die zu Deinem Selbst gehören, denn da ist niemand ausgenommen. Es ist eine Tatsache, dass vermeintlich andere allemal du selbst sind. Du bist mehr auf ein ängstliches Zittern fixiert als auf das Strahlen aus der Liebe. Furcht ist eine Menge Nonsens. Sie hat keine Substanz.

Solange die Zeit der Niedertracht ihre Hand auf dir hält, läufst du mit dem davon, was nicht wahr ist. Mit aller Kraft hältst du dich an der Angst fest, wie wenn du auf der richtigen Seite der Zeit sein musst, wo doch Zeit und Angst verderbliche Waren sind.

Die Sache mit der – überaktiven – Illusion der Zeit verhält sich so, dass sie dich allzu oft sitzen lässt. Du könntest eine Lebenszeit mit der trügerischen Macht der Zeit verbringen, denn du unterwirfst dich ihr, da du in Bedrängnis geraten könntest. Du akzeptierst und legitimierst ihre Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn. Du fährst sozusagen im Auto der Zeit.

Tatsächlich steuerst du das Auto der Zeit. Im Gedränge hörst du den Glockenschlag der Zeit. Du hörst den dich betreffenden Glockenschlag. Diese läutenden Glocken sind keine schönen Kirchenglocken. Sie erheben dich nicht. Sie beunruhigen dich. Wie gnadenlos ist die Angst, der du dich unterwirfst.

Angst ist eine Menge Propaganda. Im Brausen des Windes schwingt die Angst mit. Angst hallt wider. Angst ist Blitz und Donner. Sie ist ein Löwengebrüll. Angst ist eine Menge Radau. Die Angst ist der Zauberer von Oz, der dich täuscht. Du machst mit. Du versuchst ungeschoren davon zu kommen. Du befürchtest, auf die Angst ausgerichtet zu sein. Die Angst wird zu einem kleinen Lagerfeuer, an das du dich drängst um dich zu wärmen. Was ist Angst anders als ein Ballon, der in dein Herz schwebt, der jedoch bewirkt, dass dein Herz schwer wird?

Suche über die Angst zu lachen und du wirst sehen, wie deine Ängste nachlassen. Ziehe dich von der Angst zurück. Setze stattdessen Liebe an ihre Stelle, große ausgelassene Liebe, die dein übergroßes Herz für alle öffnet, damit sie es sehen können. Ihr Lieben, öffnet eure eigenen Herzen, damit ihr die Fülle der Liebe erfasst.

Nieder mit der Angst, hoch mit der Liebe.

Heavenletter # 5633 – 26.4.2016 Heroes of Infinity

Helden der Unendlichkeit

Gott redete …

Schau, niemand kann alle die Fragen vorhersehen, die du stellen magst, bevor du einen Sprung hinein in das lebendige Leben machst.

Du lernst, während du wächst. Du wächst, während du lernst. Du bewegst dich Schritt für Schritt vorwärts. Das ist die Weise, wie du gehst – ein Fuß nach dem anderen. Ein Muster bildet sich heraus und kommt ans Licht. Das ist Das Leben – Die Überraschung Eines Lebens.

Du wanderst sozusagen in einem Nebel. Vielleicht hast du keine Ahnung, wo du dich befindest oder wie weit du gekommen bist. Du magst denken, du würdest dich dahinschleppen, während du in Wirklichkeit frei wie ein Vogel fliegst.

Das Leben kommt nicht vorgefertigt zu dir. Das Leben ist nicht vollkommen ordentlich und verpackt, wie du es möglicherweise gerne hättest. Das Leben geht tausend Wege – eine Million Wege – eine Milliarde Wege -, um seinen Weg zu dir zu finden und dir eine Botschaft zu überbringen.

Auf dem Weg zu dir ist Das Leben immer am Dahinrasen, scheinbar so wie das Kinderspiel Flohhüpfen, wo du kleine Scheibchen in eine Tasse schnippst – und da bist du nun – Dein Leben, das aus kleinen Kreisen gemacht ist, erreicht dich. Diese kleinen Kreise werden die Bausteine Deines Lebens in Der Welt. In was für einer Fantastischen Welt befindest du dich doch!

Schau, Flohhüpfen kommt in allen Farben daher, und alle Farben treten in Dein Leben und nehmen ihren Platz ein. Das Leben mag zufällig, versehentlich oder unbeabsichtigt erscheinen, aber Das Leben läuft nicht auf gut Glück ab. Das Leben ist in der Tat absichtsvoll. Das Leben führt dich immer irgendwohin, selbst wenn du keine Ahnung haben magst, wohin dich das Leben gerade führt oder was dein nächster Schritt sein wird – dennoch liegt dein nächster Schritt direkt hier vor dir. Ergreife deine Chancen!

Das Leben mag dir wie ein Schachspiel vorkommen und du magst Das Leben zu dir sagen hören: „Schachmatt!“

Aber immer gibt es wieder einen neuen Zug und noch einen weiteren nach diesem. Das Leben ist niemals vorbei. Du stehst auf, und da ist ein neues Spiel Des Lebens zu spielen. Es gibt kein Endspiel, meine Geliebten, denn ihr seid Helden Der Unendlichkeit. Die Unendlichkeit ist offen. Das Leben geht immer weiter. Das Leben setzt sich fort.

Du magst dein Spiel Des Lebens auf einem harten Tisch oder auf Filz oder auf Moos auf dem Boden eines Dschungels spielen. In welcher Szenerie auch immer du dich wiederfindest, die Szenerie fängt nicht an, deine Geschichte zu erzählen. Wo du zu sein scheinst, mag durchaus nicht sein, wo du bist. Wohin du von hier aus gehst, das führt dich zur Ganzen Unendlichen Geschichte.

Du spielst in einem Großen Spiel und du bist ein Großer Spieler. Es gibt keine kleinen Leute. Alle sind gleich in ihrer Stärke, in Turnieren mitzuspielen, Fehdehandschuhe zu tragen, sich zu verstecken oder davonzulaufen. Es gibt keinen Mangel an Arten zu spielen oder nicht zu spielen. Einmal drin bist du dabei.

Da mag es felsige Berge zum Erklimmen geben und grüne Täler, um dich auf deinem Rücken da hinzulegen und an einem Löwenzahn zu kauen, während du zum Blauen Himmel empor schaust. Deine Augen und Der Himmel sind allezeit dazu gedacht, sich zu begegnen. Die Sonne und Der Mond und Die Sterne genauso. Ihr seid füreinander gedacht.

Worauf der Blick deiner Augen auch fällt, deine Augen waren dazu gedacht zu erblicken und zu bestaunen. Wie auch immer das Objekt heißen mag, es hat dich herbeigewunken. „Komm schon“, sagt es. Worauf auch immer dein Blick ruhen mag, der Grund ist, es hat dir zugerufen:

„Komm, sieh mich, komm, sieh wie wunderschön ich bin. Ich spiegele deine Schönheit wider, ob du meine Schönheit siehst oder nicht und ob du dein eigenes Schönsein erkennst oder nicht.“

Meine Lieben, eure Augen sind eine Kamera. Ihr könnt ein Foto von einem Schrottplatz machen, und direkt hier vor euch liegt inwendige Schönheit, verewigt in einer Fotografie, die vom Blick, den deine Augen geworfen haben, gemacht wurde. Deine Augen können die Wahre Kamera sein.

Deine Augen und dein Geist sehen die Welt, und von daher schlussfolgerst du, wie die Welt so ist. Wenn deine Sichtweise die ist, dass die Welt mangelhaft ist, dann schaue bitte nochmal hin. Wenn du graue Wolken siehst, die Die Sonne verdecken, sieh nochmal hin. Fahre fort zu schauen.

Du beginnst, mit Meinen Augen zu sehen.

Heavenletter # 5634 – 27.4.2016 A Bag of Surprises

Eine Tüte voller Überraschungen

Gott redete …

Ihr seid auf Erden frei. Es mag euch nicht so vorkommen. Ihr mögt euch auf so vielen Gebieten festgefahren fühlen, dass ihr überwältigt seid.

Meine Lieben, ihr seid sogar frei, überwältigt zu sein. Es ist nicht weit hergeholt zu sagen, dass ihr aus einem Blumenstrauß der Möglichkeiten durchaus eine namens Überwältigt ausgesucht haben mögt.

Im Leben vor euch liegen so viele Wahlmöglichkeiten. Sie alle sind für euch zum Auswählen da.

Ihr habt sogar die Wahl, vor dem wegzulaufen, was ihr liebend gerne wählen würdet. Ihr mögt eure Hand ausstrecken und sie dann wieder zurückziehen. Ihr billigt euch nicht die Möglichkeit zu, eure Wünsche zu verwirklichen, und so weicht ihr zurück, oder vielleicht kann man sagen, dass ihr aus Schüchternheit oder möglicherweise aus einer Art von Angst vor Erfolg oder Versagen davon Abstand nehmt, einen Wunsch von euch zu erfüllen. Jedenfalls kann es sein, dass ihr weniger als euren vollen Anteil akzeptiert.

Auf einer Ebene spielt das keine Rolle. Auf einer anderen Ebene spielt das eine sehr große Rolle. Nun, wer weiß im Leben schon mit Sicherheit, was das Beste für einen zum Auswählen ist? Ihr könnt nur mutmaßen.

Vielleicht könnt ihr euch darauf ausrichten, häufiger Ja zu dem zu sagen, was ihr euch wünscht, als dass ihr zu dem, was ihr euch wünscht, Nein sagt. Wenn Das Leben eine Blume für euch gepflückt hat, dann mag es sich für euch ziemen, die Blume anzunehmen und sie nicht wegzuwerfen.

Wie auch immer, Das Leben ist eure Wahl, und ihr wählt auf die eine oder andere Weise.

Die Vorsicht rät dir, nicht alles anzunehmen, was deines Weges daherkommt. Andererseits möchtest du, dass dein Herz dahin fließt, wohin es fließen will.

Herausforderungen sind annehmbar. Du musst keine todsicheren Wetten annehmen. Du kannst arbeiten, woran du willst. Es muss nicht alles eine sichere Sache sein.

Du musst nicht in allem Erfolg haben. Erfolg kann darin bestehen, dein Bestes zu geben.

Vielleicht kannst du genauso leicht bei etwas bleiben, wie du es fallen lassen kannst. Es obliegt dir nicht in stärkerem Maße, dabei zu bleiben, als es dir obliegt, es fallen zu lassen. Freie Wahl.

Triff deine Entscheidungen eher selbst, als dass du dem Rat der scheinbaren Welt folgst. Es gibt allerlei Arten von Gewinn. Es gibt viele Arten von Gewinn. Durch welche Brillengläser möchtest du schauen?

Halte dir deine Optionen offen. Natürlich kannst du wählen, auf der gleichen Spur zu bleiben. Natürlich kannst du ebenso auch neue Horizonte wählen. Du bist der Wähler der Auswahlmöglichkeiten.

Ich spreche hier davon, es zu wagen, deinem Herzen zu folgen. Darin liegt die Belohnung. Die Sache ist, wenn es darum geht, deinem Herzen oder deinem Verstand zu folgen, ist es für dich nicht zu einfach zu wissen, was was ist. Das Leben in der Welt hat viele Variablen.

Manchmal bist du dir nicht sicher, was das Herz ist und was das Ego ist, und manchmal verbringst du dein Ganzes Leben damit, eine Entscheidung zu diskutieren. Und manchmal musst du einfach entscheiden.

Und manchmal musst du einmal getroffene Entscheidungen loslassen.

Lasst uns in Betracht ziehen, dass es keine besten oder schlechtesten Entscheidungen gibt. Es gibt nur Auswahlmöglichkeiten. Bereue nichts. Bereuen ist eine herausschiebende Handlung. Wenn du bereust, bist du ein Sklave der Vergangenheit.

Schau, Reuegefühle sind ebenfalls deine Wahl. Verschwende nicht dein Leben damit, etwas zu bereuen. Du kannst nicht die gleichen Seiten in einem Buch immer und immer wieder lesen. Blättere um und gehe weiter.

Wenn ihr offen seid, Geliebte, seid ihr offen für eine Zaubertüte voller Überraschungen. Alles kann geschehen. Alles kann auf mehr als eine Weise geschehen. Öffne dein Herz und deinen Geist für das, von dem du dir wünschen würdest, dass es während deines Leben Auf Erden geschieht. Was sind die Möglichkeiten, an die du denkst? Was sind die Möglichkeiten, an die du noch nicht gedacht hast?

Antizipiere ein großartiges Leben auf Erden. Öffne die Tore zum Glück. Wache auf, du bist nicht für Unglück hier.

Wirf Segnungen in die Luft hoch – und fange sie auf.

Heavenletter # 5635 – 28.4.2016 Be a Miracle

Sei ein Wunder

Gott redete …

Es gibt Zeiten, in denen ihr, Die Kinder Gottes, euch hilflos, unfähig, zurückgewiesen, frustriert und schwach fühlt. Ich werde euch sagen, dass ihr inwendig in euch Große Kraft habt. Ich werde euch sagen, was eure Große Kraft ist. Freiheit. Freiheit ist eure Kraft. Wahlfreiheit ist eure Kraft. Es gibt immer Wahlmöglichkeiten. Wählt Freiheit.

Wenn ihr fühlt, dass ihr unterdrückt werden, habt ihr eure Freiheit vergessen. Andere mögen euch ausnutzen und als Hindernisse erscheinen, wenn ihr dies so sagt. Natürlich mögen ohne euer Wissen und ohne das Wissen der anderen scheinbarer Widerstand und Beschränkungen eine Türe zu eurer Freiheit öffnen, die verschlossen war und zum Öffnen einen Schubs brauchte. Tatsächlich mögen andere euch dazu stimulieren, nach dem Schlüssel für eure Freiheit zu suchen.

Ich spreche hier nicht von einem künftigen Kampf mit einem scheinbaren anderen. Ich spreche von eurer angeborenen Freiheit, über euch hinauszuwachsen. Über euch hinauszuwachsen ist eure Freiheit.

Wenn ihr euch eher kraftvoll denn kraftlos fühlen wollt, dann macht das Leben, das ihr lebt, zu eurer eigenen Verantwortung. Wenn ihr schüchtern seid, stammt die Schüchternheit von eurer Wahl her. Vielleicht ist gerade jetzt es Mut, der euch helfen wird emporzusteigen. Möglicherweise sind diejenigen im Leben, die ihr als Beschränkungen anseht, euer Startknopf, auf dass ihr hoch fliegen werdet.

Selbst wenn ihr in der Schule seid, selbst wenn ihr im Gefängnis seid, sogar wenn ihr gelähmt seid, gehört die Freiheit euch. Ihr könnt euch die Freiheit zunutze machen.

In der Schule seid ihr in einer Position, in der ihr zu tun habt, was der Lehrer sagt. Ihr mögt lieber reden und Spaß haben, aber ihr müsst still sein.

Im Gefängnis müsst ihr den Regeln gehorchen. Die Regeln mögen inhuman sein. Nichtsdestotrotz obliegt es euch, den Regeln zu gehorchen.

In der Schule, im Gefängnis, sogar wenn ihr gelähmt seid, habt ihr Freiheit des Herzens und des Geistes. Ihr habt Willenskraft. Ihr habt die Freiheit, alles das zu sein, was ihr unter solchen Umständen sein könnt, die eine Entschuldigung für euer Blockieren von eurer Freiheit sein könnten. Ihr habt die Freiheit, euch über Umstände zu erheben.

Erinnert ihr euch an die wahre Geschichte von einem Chefredakteur einer größeren Zeitschrift in Paris, der einen schweren Schlaganfall erlitten hat, der ihn gelähmt zurückließ? Er war noch keine 50 Jahre alt. Er hatte nur eine einzige Bewegung unter seiner Kontrolle, und das war mit einem Auge zu blinzeln. Er war in der Lage, mit einem Blinzeln ‚Ja‘ oder ohne Blinzeln ‚Nein’ zu sagen.

Wie wuchs er darüber hinaus? Er betrachtete sich als vom Glück begünstigt. Er hatte die Freiheit, sich selbst als stark zu betrachten. Er war auch entschlossen. Er wollte fortfahren zu schreiben. Er hatte optimistische Gedanken. Er manifestierte seine optimistischen Gedanken. Sage niemand, dass Ich nicht dort an seiner Seite gewesen wäre.

Eine freundliche Dame erstellte Karten von allen Buchstaben des Alphabets. Der einstmals weltlich-starke Mann schrieb seine Geschichte, indem blinzelte oder nicht blinzelte, um den nächsten Buchstaben des Alphabets für ein Wort auszuwählen, das er niedergeschrieben haben wollte. Das zeigt, wie zutiefst entschlossen er war, dass sein Buch geschrieben wird.

Es bedurfte Verlangens, starken Willens, Tapferkeit und der Entwicklung unendlicher Geduld – und einer anderen wesentlichen Zutat -, um sein Buch zu beenden. Diese wichtige andere Zutat war Der Wille und Die Liebe des Autors für Das Leben. Er übte seine Freiheit aus, das Leben zu lieben. Seine Liebe Zum Leben inspirierte die engelsgleiche Frau mit ihren Karten des Alphabets an seiner Seite und viele andere, die später sein Buch gelesen haben.

Nach dem Tod des Autors wurde das Buch auf der ganzen Welt veröffentlicht, und später wurde es verfilmt. All das war die Hommage des Mannes an das Geliebte Leben. Die Rollen des Autors und der freundlichen Dame inspirierten viele zu Hingabe Ans Leben und an Die Freiheit Der Wahl.

Jedes menschliche Wesen hat die Freiheit – nennt Freiheit Kraft – zu denken, zu lernen, sich zu kümmern, über sich hinauszuwachsen. Das ist eure Freiheit. Ihr habt die Freiheit der Absicht. Ihr habt inwendig in euch ein Reservoir an zu treffenden Entscheidungen, die nur ihr treffen könnt.

Ihr habt Freiheit. Ihr habt Absicht. Ihr habt Mich. Ihr habt Mich, komme, was da wolle. 

Der Autor ist nie von seiner körperlichen Lähmung genesen, doch gleichwohl war er ein Wunder.

[Das Buch, auf das in diesem Heavenletter Bezug genommen wird, heißt „Schmetterling und Taucherglocke“, von Jean-Dominique Bauby.]

Heavenletter # 5636 – 29.4.2016 In the Absence of the True Love

In Abwesenheit der wahren Liebe

Gott redete …

Jede Seele auf Erden verlangt danach, von der Liebe umhüllt zu werden. Ohne das Gefühl von Liebe stürzen sich Meine Kinder während des Aufstiegs in einen Rausch um zu versuchen, mit Liebe übergossen zu werden, oder sie ziehen ihre Liebe zurück und ihre Herzen werden dadurch gefriergetrocknet. Ein Gefühl der Abwesenheit von Liebe lähmt ihre Liebessehnsucht.

Du kannst über nicht gewährte Liebe in Panik geraten, oder du verfällst in Panik wegen zurückgezogener Liebe, oder du beschleunigst die Desensibilisierung deines Liebeherzens aufgrund deiner Idee, dass Liebe irgendwie nicht für dich bestimmt ist. Für andere vielleicht, doch nicht für dich.

Natürlich bist du für die Liebe bestimmt. Du magst das Leben in einer solchen Weise erfahren haben dass du glaubst, die Liebe sei nicht für dich da und dass du nicht länger darauf hoffen darfst. Du kehrst der Liebe den Rücken zu. Die Liebe und ihr Fehlen haben ihr Werk an dir getan. Du fügst dich in den Gedanken dass Liebe, wahre menschliche Liebe für dich nicht möglich ist. Du magst zu dir selbst sagen dass du auf die Liebe verzichtest hast, denn wer hätte schon gerne auf die eine oder andere Weise ein ständig gebrochenes Herz ? Wem hilft erkaltete Liebe?

Am wichtigsten in deinem Erdenleben ist der Zustand deines Herzens. Herzen sind dazu bestimmt, lebhaft zu sein. Möge dich reichlich mehr Liebe treffen. Mögest du, du selbst, Liebe einbringen. Beteilige dein Herz daran, Liebe zuzuwenden. Ja, in der Welt hast du die ganze Liebe zu geben.

Geliebte, brecht die Dämme eurer Herzen auf.

Liebe muss nicht solch eine persönliche Angelegenheit sein, zu der ihr sie gemacht habt. Euch ist bewusst, dass ihr Liebe nicht einfordern könnt und doch fühlt ihr, dass ihr sie haben müsst. Wenn du wie in einem Schraubstock eingespannt bist, kannst du vielleicht empfinden, dass du Liebe ganz über dich ausgegossen haben musst. Du willst keinen Behelf annehmen, und dennoch könntest du alle Arten von Ersatz an dich reißen und die Liebe leugnen.

Vielleicht erkennst du Trauer anstelle von Liebe als gültig an und empfindest dich als verletzt. Vielleicht ersetzt du Liebe durch ein sich abrackerndes Gefühl, das du für einen Mangel an Liebe empfindest. Vielleicht denkst du, dass du betrogen wurdest, weil die Liebe die du einst in deinem Herzen spürtest, nicht berechtigt war.

Nicht ein einziges Mal hat das Leben mit deiner im Überfluss vorhandenen Liebe Schritt gehalten, die aus dem Gefäß deines Herzens überströmte. Du trauerst über dein einst pochendes Herz. Du fühlst dich allein gelassen, und so verlässt du die personenbezogene Liebe, die einmal jeder Atemzug von dir war, einmal dein Alles, das zu Staub wurde.

Was sich einmal selbst als Liebe darstellte, stellte sich als eine einst naive Erinnerung heraus, die am besten vergessen wird. Tatsächlich war die Liebe so enttäuschend, dass du es nicht ertragen kannst, noch einmal eine so bittere Liebe durchzumachen. Was als Idee einer großen Liebe in deinem Leben erschien, trat nicht ein.

Die große Verwüstung in deinem Herzen entstand dadurch, dass du die Liebe aufgegeben hast. Dein Leben ohne Liebe ist unfruchtbar. Du möchtest nichts mehr mit Liebe zu tun haben, gleichzeitig ist Liebe alles was du brauchst, doch die Liebe existiert scheinbar überhaupt nicht irgendwo in deinem Leben. Möglicherweise erfahren manche Menschen bleibende Liebe, jedoch du nicht. Du eben nicht. Du weißt nicht, wie wahre Liebe zu finden ist. Du erfährst sie nie.

Was können Meine Kinder bei Abwesenheit von Liebe tun? Du weißt dass es töricht ist, dein Leben zu betrauern. Trauer und ein Gefühl von Selbstmitleid kommen nicht von irgendwo her. Aufprallen auf die Talsohle verschafft dir keine gute Aussicht.

Vielleicht würdest du gerne die Liebe verstehen, egal wie, doch du schüttelst deinen Kopf, denn die Liebe ist nicht für dich gedacht.

Und dann hörst du ein altes Lied das besagt, dass Liebe alles ist was zählt. Und darüber hinaus hörst du Mich denselben Refrain immer und immer wieder sagen.

Du findest dich darin wieder, auf Gedanken zurückzukommen wie: „Wo ist denn meine Liebe? Wo ist mein Anteil an Liebe? Wo ist er? Liebe existiert nicht. Liebe existiert nicht für mich. Wo ist meine Freude an der Liebe?“

Du hörst Mich darauf zu bestehen, dass Ich dir sage dass du Liebe bist, dass du aus Liebe geschaffen wurdest, aus Meiner Liebe. Wer und was du bist, ist Liebe. Du bist nichts anderes als Liebe. Entferne alle Hindernisse, die du aufgestellt hast um dich vor Liebe zu schützen. Liebe jetzt. Spare die Liebe nicht für irgendwann einmal oder für etwas anderes auf.

Die Vorstellung, dass es besser ist geliebt zu haben als überhaupt nie geliebt zu haben, ist dir fremd. Dir ist bewusst, dass du niemals die Liebe in der Art und Weise gelebt hast, wie sie eigentlich zum Ausdruck gebracht werden soll. Du weinst um mehr als um eine verlorene Liebe. Du weinst um dein Herz das um Liebe gerungen hat, aber ohne sie geblieben ist. Du weinst, dass die Liebe dein Herz verlassen hat. Du weinst darüber, dass du nie so geliebt hast wie die Liebe sein soll.

Also gut, was machst du nun?

Jetzt trittst du an. Mach dein Herz auf. Gib Liebe.

Heavenletter # 5637 – 1.5.2016 Nothing Else and Nothing Less

Nichts Anderes und nichts Geringeres

Gott redete …

Genau genommen, auch wenn da keine Dimensionen sind in der Ewigkeit und der Unendlichkeit, und es keine Zeit und keinen Raum gibt, überhaupt keinen, und gesprochene oder geschriebene Sprache nur so und so weit gehen kann, ist da dennoch immer Mehr am Kommen.

Da gibt es größere Höhen zu ersteigen, und ihr steigt wirklich höher hinauf, auch wenn die Füße im Grund feststecken, oder Ihr auf den Knien liegt, oder euch die Sonne zu hell in die Augen sticht. Höhen sind da für euch, um sie zu erreichen, und Tiefen ebenfalls.

Wie tief ihr seid und wie hoch. Ihr seid wie das Drehkreuz des Universums, oder Wir können sagen, wie der Nabel des Universums. Das Zentrum und die Höhen und die Tiefen sind Eins. Es kann gesagt werden, da gibt es nur ein Höher und Höher und nichts Anderes und nichts Geringeres.

Und dazu sind alle Höhen erreichbar. Ihr habt Arme und Beine und Herzen und Seelen und Wünsche, die Höhen zu erreichen. Ihr seid dazu da, nach den Höhen und Tiefen zu streben, und ihr seid dazu da, die Höhen und Tiefen zu erreichen. Ihr seid für sie geboren.

Ihr seid nicht dazu da, in den Gräben zufrieden zu sein.

Der Zug, in dem ihr reist, heißt Mehr und Mehr, und Höher und Höher und auch Tiefer und Tiefer, und Unermesslicher und Unermesslicher.

Alle Reiche und Höhen und Tiefen sind in euch. In euch existiert alles. Dies ist euer Erbe. Und während ihr euch so ausstreckt und euch so danach sehnt, habt ihr es schon. Und so sucht ihr euch Selbst. Ihr seid randvoll von all dem, was ihr euch wünscht. Dennoch seid ihr eine bodenlose Grube von Sehnsucht.

Was macht das schon aus? Würdet ihr etwa essen ohne Appetit?

Natürlich gibt es Grenzen in der physischen Welt. Ihr könnt nur so und so viel essen. Ihr könnt nur so und so viele Rumpfbeugen machen. Ihr habt nur so und so viele Körperglieder und könnt nur zwei Schuhe aufs mal tragen.

Wenn es aber um dringende Wünsche und Erfüllung geht, kommt Unendlichkeit ins Spiel. Ihr könnt alles sein, was ihr wollt. Ihr seid dazu da, alles zu sein, was ihr sein wollt. Ihr seid dazu da, in der Liebe zu schwimmen. Ihr seid da, um ein Anker für Liebe zu sein, der überall hin reichen kann. Ihr seid ein Gottwesen, das designt ist, durch die Sonne hindurch zu fliegen, auf dem Mond zu sitzen, die Spitzen der Sterne zu berühren und Sternenlicht aufzusaugen.

Natürlich seid ihr dazu da ein Gotteswesen zu sein. Überdies ist es Tatsache, dass ihr schon ein Gotteswesen seid.

Was glaubt ihr, bedeutet es, dass ihr als Mein Ebenbild geschaffen seid? Wessen Ebenbild würdet ihr lieber sein? Ihr seid ein Apfel, der nicht weit vom Baum gefallen ist, wirklich. Ja. Sogar, wenn ihr bei einem guten Dutzend Prüfungen durchgefallen seid, auch wenn ihr einiger Körperglieder beraubt wurdet, euch verknotet habt, auch wenn ihr darniederliegt, ihr, das Eigentliche, das ihr seid, ihr fliegt auf Engelsflügeln.

Ihr gehört alle zu Meiner Flugstaffel, die man Nobel nennen könnte, aber Ich keine keine Fantasterei.

(Im Englischen ein Wortspiel: „fancy“ = modisch, schick, nobel – „fantasy“ = Fantasie, Hirngespinst, Fantasterei, die Übersetzerin.)

Ich kenne die Wahrheit, und Wahrheit umkreist das Universum, und Wahrheit steigt auf aus dem Universum, und ebenso steigt ihr auf.

Meinst du etwa, Ich meine andere und nicht dich, oder nur dich und nicht andere? Ich meine die ganze Bande der Repräsentanten Gottes. Ich meine alle die möglichen Manifestationen von Mir. Ich meine, jeder einzelne von euch ist hier, um mit Mir in die Höhen zu fliegen und die Welt den ganzen Weg in den Himmel zu tragen und sie hier im Arm zu halten.

Der Himmel ist ein Bewusstseinszustand, das versteht ihr. Einen Himmelsort gibt es nicht. Da ist kein Raum, und ihr dürft euch erheben und Mir folgen in die Unschuld der Liebe von hier Oben.

Komm mit Mir, Ich nehme dich an der Hand. Halte Meine, und los gehen Wir.

Heavenletter # 5638 – 2.5.2016 How and Where Are Illusions

Wie und wo sind Illusionen

Gott redete …

Termine sind eine Form der Zeit, und Termine sausen vorbei. Wie schnell sich Zeitpunkte ansammeln. Zeitpunkte sind fast ein Hokuspokus, ganz gleich, wie geordnet sie gesehen werden können.

Weil sich die Zeitpunkte ansammeln, kommt es, dass sie unwirklich erscheinen. Einst wurdest du zu einem bestimmten Datum geboren, und du wurdest ein Jahr alt. Jetzt bist du vielleicht fünfzig oder sechzig Jahre alt – oder einhundert Jahre alt. Die Jahre, die langsam vorbei gegangen sein können, vergehen jetzt vielleicht wie im Flug und erscheinen wie ein Strohfeuer. Wie unwirklich bestimmte Daten jetzt erscheinen mögen. Zeit verwüstet den Lauf deines Lebens. Wo ist der Schnee der Vergangenheit.

Du hast möglicherweise das Gefühl Karten gespielt zu haben mit Kalenderzeiten. Zeit scheint so stumpfsinnig, eine Markierung, irgendein Bruchteil, um was anzuzeigen? Etwas anzuzeigen, das nun unsichtbar scheint und nie war. All die Heiterkeit und all der Kummer – sie scheinen nicht mehr real zu sein. Sie waren nie mehr, als eine Skizze der wilden Einbildungskraft. Zeit war immer erdichtet. Es gab sie nicht. Des Kaisers Kleider. Man hat Zeit einander mit einem Augenzwinkern zugebilligt, weil jeder sie huldigte, als ob sie heilig wäre.

Es ist ähnlich einem Eintopf deines Lebens, der aus vielen Zutaten gemacht wurde. Ihr erinnert euch an einige Punkte, beileibe nicht an alle. Da ist das Gefühl, dass euch die illusorische Zeit auf dem Trockenen hat sitzen lassen. Geliebte, Zeit war nie, jedoch schien sie euch zu drücken und zu ziehen und euch in tausend Teilen zu verspritzen.

Euer Leben lebte sich selbst episodisch und charakterisierte diese Weise oder jene. Einiges aus eurem Leben könnt ihr nicht vergessen, und an einiges aus eurem Leben könnt ihr euch nicht mehr erinnern. Euer Leben mag euch jetzt wie ein verblasstes Bilderbuch mit fehlenden Seiten erscheinen. Alles war so wichtig einst. Jetzt scheint alles unwesentlich.

Es war einmal, da waren diese Gelegenheit und jener Anlass von größter Bedeutung, und nun sind diese Zeiten verschwunden, alles Staubflocken die nicht existieren. Dies ist der Zaubertrick der Zeit – Zeit hat es nie gegeben – und jetzt täuscht sie dich in dem Glauben, dass das, was nie war, nun verschwunden ist, so sagen es die Wahrsager der Welt.

Was für ein Schauspiel! Was für ein Drama! Ihr könnt in der dritten Klasse gewesen sein, und es war von solcher Wichtigkeit, dass ihr einen Vortrag halten musstet. Was bedeutet dies heute noch? Natürlich, ihr habt einen Vortrag unter großem Applaus gehalten, oder ihr ward ein Reinfall. Erzählt mir, meine Lieben, was hat dies mit irgendetwas jetzt zu tun? Was hat es jetzt für eine Bedeutung, dass ihr beklatscht oder ausgepfiffen wurdet?

Wo ihr eure Zeit verbracht habt, war eine ebensolche Täuschung, denn Raum ist auch erfunden. Natürlich, was macht es für einen Unterschied, dass beides, Zeit und Raum, erfunden sind, wenn ihr zu jener Zeit mit ganzem Herzen daran geglaubt hattet?

Wenn ein Verfahren gegen euch vor Gericht aufgrund einer falschen Anschuldigung stattfand, und ihr gingt ins Gefängnis, welchen Unterschied machte es für euch, dass diese erfunden war? Unabhängig davon sitzt ihr an einem unwirklichen Ort namens Gefängnis. In jedem Fall verbringt ihr Zeit im Gefängnis. Die Zeit, die ihr dort verbringt, heißt Strafe.

Die Wirklichkeit von Zeit ist, dass da keine Zeit ist. Dennoch rennst du darin herum. Du glaubst du tust das. Du kannst Zeit nicht zurückhalten, und du kannst sie nicht einholen. Du tanzt zur Pfeife der Zeit, als wärest du in einem Kino, einen Film der einen oder anderen Variante betrachtend. Der Film wird abgebildet. Für eine Weile, für eine nicht existierende Weile, betrachtest du den Film, der Leben genannt wird. Es ist eine Kinovorstellung und du nennst sie die deine.

Die wahre Geschichte der Erde besteht aus einem Bauteil, und das ist die Liebe. Liebe ist die Eine und Einzige Wahrheit des Lebens. Liebe ist etwas Wahres und wert, gelebt zu werden.

Liebe ist Einheit, und das ist der Deal.

Heavenletter # 5639 – 3.5.2016 Non-Resistance

Ohne Widerstand

Gott redete …

Oftmals wird das Erdenleben als Kampf angesehen, doch dem ist nicht so. Was bedeutet denn das Wort Kampf anderes, als gegen irgendetwas zu kämpfen? Kämpfen kommt dir nicht zugute, durchaus nicht. Es kann dich wahrlich schwächen. Du hörtest den Ausdruck: Schwach vor Zorn. Du bist ohne Zorn klarer. Frieden wirbelt den Schlamm nicht auf.

Im Kampfsport wird von Widerstandslosigkeit gesprochen, denn ohne Widerstand bleibst du gefasst. Gelassenheit zerstreut die Energie eines vermeintlichen Gegners und schont deine eigene.

Güte weiß, du magst einen Feind da sehen, wo kein Feind ist. In diese Falle bist du mehr als einmal getappt. Du selbst könntest ein Experte darin sein, „feuern!“ auszurufen. Nimm dies an.

Von wie großem Nutzen ist es, wenn du deine ganze Energie einsetzt und sie wirkungslos verbrauchst? Du kamst manchmal nicht zur Ruhe wegen all deinem polternden Aufbrausen. Werde klug. Es ist ganz und gar nicht klug, dich selbst mit Worten und Gedanken fertigzumachen.

Keinen Widerstand zu leisten bedeutet nicht, dass du klein beigeben musst. Du musst nicht kapitulieren. Auch musst du nicht dem nachkommen, was du nicht direkt befürwortest. Du musst nicht deinen Kopf gegen eine Steinmauer schlagen. Du kannst um ein Hindernis herumgehen. Du musst nicht voller Muskelkraft und Stärke sein. Du kannst zu einer erweiterten Sicht gelangen als zu der, die du in der Vergangenheit zu deiner Gewohnheit machtest, wo deine Antwort Kampf war. Du hast automatisch reagiert.

Du musst nicht kämpfen. Du hast nicht zu treten und zu schreien. Du brauchst weder einen übereilten noch verlangsamten Verbrauch deiner Energie. Du musst dich sicherlich nicht als ein Grobian oder Bandenmitglied darstellen. Es gibt noch andere Wege Schwierigkeiten zu bewältigen, als sie mit der erstbesten Handhabe anzugehen.

Du musst nicht weglaufen, und du musst nicht deine Fäuste erheben.

Du kannst offen sein. Du sollst nicht doppelzüngig sein. Du kannst ebenfalls dein wundervolles Herz und deinen Verstand gebrauchen. Du kannst herzlich und aufmerksam sein.

Weißt du, einen Umweg zu nehmen ist besser als verbal oder anderweitig anzugreifen. Wenn du eine rote Ampel siehst, verlangsamst du das Tempo und hältst an. Es ist keine gute Praxis, bei Rot durchzufahren. Es ist viel klüger zu warten. In diesem Fall tust du gut daran zu warten, bis deine eigene Ungeduld dich verlässt. Gib dein Feuer ab. Sei zuerst ruhig.

Erschien dir das Leben nicht zu oft wie ein schlimmer Notfall? Erneuere deine Gedanken. Gönne dir etwas Zeit, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wenn deine erste Reaktion Wut ist, musst du nicht gleich rot sehen oder aufschreien.

Du könntest eine Situation falsch einschätzen. Du könntest zum Beispiel unvermittelt falsche Schlüsse ziehen, ohne eine Nachricht ganz gelesen zu haben. Gib anderen eine Gelegenheit gehört zu werden, bevor du etwas tust. Hör zu und antworte, bevor du reagierst.

Ja, sei freimütig, aber freimütig zu sein bedeutet nicht, dass du auf hundertachtzig sein musst. Du musst deine Ehre nicht verteidigen. Sei die Ruhe selbst [andere Übersetzungsmöglichkeit: Denke daran, in aller Seelenruhe zu sein].

Nicht sofort reagieren zu müssen wie im Nahkampf heißt nicht, zu zaudern oder das Leben zu vernachlässigen. Es bedeutet, dein Schwert niederzulegen. Es bedeutet für dich, kein Hitzkopf zu sein.

Schau, du siehst dich nach beiden Seiten um, wenn du die Straße überquerst. Es ist sinnvoll, in beiden Richtungen zu suchen. Mache in deinem Leben davon Gebrauch. Es existiert mehr in der Welt als deine Perspektive. Du könntest recht haben. Du kannst gleichfalls recht haben, ohne es beweisen oder herausstellen zu müssen.

Wenn nun die Sicht von anderen verschieden von deiner ist, na und? Deine Sicht ändert sich ohnehin oft genug. Als du ein Kind warst, dachtest du wie ein Kind. Nun wirst du erwachsen.

Halleluja!

Heavenletter # 5640 – 4.5.2016 When Wishes Come True

Wenn Wünsche in Erfüllung gehen

Gott redete …

Vergeude nicht dein Leben, indem du dich als unerfüllt oder abgewiesen darstellst, während du dich gleichzeitig danach sehnst, dass mehr Träume verwirklicht werden und dein Herz erfüllen. Ich sage stattdessen:

Hurra den unerfüllten Träumen! Hurra den Träumen, die sich noch nicht verwirklicht haben. Unerfüllte Träume sind Träume auf ihrem Weg zu dir. Ein Teil der Freude auf deiner Reise ist es, dass du irgendwohin gelangst. Die Erfüllung gibt dir Freude. Erlaube es, dass im Hochsteigen, das dich zur Erfüllung deiner Träume antreibt, ebenso viel wenn nicht gar noch größere Freude liegt.

Wie sehntest du dich danach, als du noch ein Erstklässler warst, ein großer Sechstklässler zu werden. Als du in die sechste Klasse gingst, stellte sich der Traum, die sechste Klasse zu erreichen, als glänzender heraus als der tatsächliche Erfolg.

Du hast viele erfüllte Träume. Ist es nicht auch eine gute Sache, Träume zu haben, nach denen du dich sehnst und die du noch zu erreichen hast? Um voller Träume zu sein, ist es notwendig, einige Träume zu haben, die noch jenseits der Umzäunung auf dich warten. Einer Sache entgegenzusehen beinhaltet seine eigenen Freuden.

Würdest du wirklich das Abendessen unmittelbar nach dem Mittagessen haben wollen? Willst du wirklich, wirklich, dass all deine Träume sofort in Erfüllung gehen? Du könntest blasiert werden. Im Moment des Erfolgs liegt ein Nervenkitzel, doch dann ist dieser Moment vorbei.

Ab und zu ist es eine gute Sache, eine Mahlzeit auszulassen und wirklich hungrig zu werden, denn Überfluss kann sich in Über-Überfluss verwandeln. Du möchtest es wirklich, dass unerfüllte Wünsche vor dir liegen. Juble, dass du das, wonach du suchst, noch vor dir hast.

Möge alles, wonach du suchst, dich erreichen, aber nicht alles gleichzeitig! Ein Löffel Honig ist so süß. Zehn Löffel später kann es gut sein, dass du den Geschmack von Honig nicht mehr so wertschätzt wie einst.

Ah, das ist Die Welt Der Erde, eine Welt, wo alles mit irgendetwas anderem verglichen wird. Bist du mit dem Volksmärchen „Die drei Bären“ vertraut? In diesem Volksmärchen ist es der Haferbrei von Baby Bär, der immer gerade recht ist. Gerade recht ist für Meine Kinder dann am wünschenswertesten, wenn ihr Haferbrei variiert und nicht die ganze Zeit „gerade recht“ ist.

Es gibt da die Geschichte von einem Mann, der eine Bitte an einen Flaschengeist richtete. Der Mann wollte, dass seine Freundin für alle Zeit an jedem einzelnen Wort von ihm hängt und ihn ununterbrochen liebt oder anhimmelt. Er bat den Flaschengeist, dies zu bewerkstelligen. Der Flaschengeist gewährte dem Mann seinen Wunsch, natürlich um einen Preis, und der Flaschengeist sah die Zukunft voraus und rieb seine Hände vor Vergnügen.

Siehe da, im Lauf der Zeit konnte der Mann das ständige bombastische Anhimmeln seiner Frau nicht länger ertragen. Er konnte sie keine einzige Minute mehr aushalten. Er flehte den Flaschengeist an, seinen ursprünglichen Wunsch ungeschehen zu machen. Der Flaschengeist stimmte zu – für einen mehr als doppelt so hohen Preis wie ursprünglich.

Und da gab es eine Erzählung von einem Bäcker, der sich wünschte, dass seine Hefe wie von Zauberhand aus der Schüssel überquellen möge. Sein Wunsch wurde gewährt. Seine Hefe allerdings überschwemmte sein Haus und füllte die Straßen seiner Stadt. Wer sehnte sich dann wohl danach, seinen Wunsch zurückzunehmen?

Du könntest sagen, dass du Herausforderungen nicht magst, aber falsch gedacht. Wie viel ist Erfolg wert, wenn er an dir klebt? Du magst dir eine Menge Erfolg wünschen, aber deine Wünsche zu erreichen ist vielleicht auch nicht ganz das Gelbe vom Ei.

Du hast das Recht, dich an den Gipfeln des Erfolgs zu erfreuen. Du hast ebenso das Recht auf Freiheit von Erfolg. Erfreue dich an allem, was du empfängst. Zähle deine Glückssterne.

Falls das, was du empfängst, Macken in sich hat, arbeite die Macken heraus. Und wenn keine Macken in dem sind, was da kommt, und alles perfekt ist, dann wende dich deinem nächsten Abenteuer zu. Du willst doch Abenteuer, nicht wahr?

Dann heiße das Abenteuer willkommen und freue dich daran. Wenn du auf Schneeschuhen durch den arktischen Stürme gehst, freue dich an der frostigen Kälte. Wenn du dir in Mokassins deinen Weg durch den Dschungel bahnst, freue dich an der Hitze. Sei froh über das, was du hast.

Wenn du Eis hast, um darauf Schlittschuh zu laufen, sei froh wegen des gefrorenen Wassers. Wenn du Wasser hast, um darin zu schwimmen, freue dich an dem, was du kriegst.

Und das ist die Geschichte. Du musst nicht deine Wünsche zu jedem beliebigen Zeitpunkt erfüllt bekommen, und sei froh über Unannehmlichkeiten. Erfreue dich an dem, was dir das Leben bietet, in dem Moment, in dem es dir geboten wird. Sag danke. Wringe so oder so dem Leben die Freude ab. Im Leben in der Welt sollst du dich an unzähligen Dingen erfreuen, also erfreue dich an dem, was kommt.

Heavenletter # 5641 – 5.5.2016 One In a Million

Einer von einer Million

Gott redete …

Geliebte Kinder, müsst ihr immer dort sein, wo ihr sein wollt? Gewiss, ihr wollt sein, wo ihr sein wollt.

Zu anderen Zeiten wisst ihr vielleicht gar nicht, wo ihr sein wollt. Ihr mögt sehr wohl wissen, wo ihr nicht sein wollt. Euer gegenwärtiges Leben mag ganz und gar nicht das sein, was ihr gerne hättet.

Nun, es ist gut, dass ihr eine Arbeit habt, in die ihr auch dann gehen müsst, wenn ihr lieber irgendwo anders wärt. Nicht jeder Job ist ein warmer Regen oder dein Fall. Andererseits ist es besser, einen Arbeitsplatz zu haben, um dorthin zu gehen, als gar keine Arbeit zu haben.

Freiheit ist gut. Struktur ist ebenfalls gut. Struktur hat seinen Verdienst. Innerhalb einer Struktur gibt es auch die Freiheit, wie ihr mit Struktur umgeht.

Gewiss wäre es für euch – und für jedermann – schön, wenn ihr einen Arbeitsplatz hättet, der ganz genau zu euch passen würde. Nur wisst ihr nicht immer, was zu euch passt, oder es mag sein, dass keine Arbeitsstelle zu euch passt.

Glücklich sind diejenigen, die eine Arbeit haben, die mehr beinhaltet als Zeit hineinzustecken und darauf zu warten, eine Zeituhr zu drücken, wenn eure Schicht vorüber ist.

Es mag besser sein, zur Schule zu gehen als nicht zur Schule zu gehen, auch wenn die Schule nicht perfekt ist. Selbstverständlich will jeder Schüler wertgeschätzt werden, ganz besonders dann, wenn er es nicht wird.

Natürlich gibt es im Leben den Kompromiss, und es gibt den überwältigenden Kompromiss, der eure Seele entzwei zu schneiden scheint. Ein mittlerer Platz mag euer Herz nicht in dem Maße erfüllen, wie ihr es verdient und euch wünscht.

Manchmal ist das Leben, so wie es erscheint, eine saure Gurke. Ihr mögt wenige oder viele Wahlmöglichkeiten haben, wobei keine von ihnen gut zu passen scheint. Was ist zu tun mit dieser unbekannten Qualität genannt zufrieden sein, oder auch nur halbwegs zufrieden sein, in Bezug auf euer eigenes Leben. Selbst in einem Feld von Unzufriedenheit kann es große Belohnungen geben.

Während ihr im Leben voranschreitet, mögt ihr euch fragen, wie viel Leben und Arbeit euch niederzuhalten scheinen. Innerhalb der Parameter eures Leben – wie viel akzeptiert ihr und wie sehr seid ihr gewillt, in die Welt hinauszugehen, um euer Glück zu suchen? Wo liegt euer Glück?

Wenn ihr das Leben eher bekämpft als euch daran zu erfreuen, dann erinnert euch daran, dass das Leben in Stufen daherkommt. Heute mag ein spezieller Teil des Lebens emporsteigen und ein anderer Teil mag versanden. Du fragst:

Verlange ich vom Leben zu viel oder nicht genug? Ich würde Glücklichsein verschlingen, wenn ich nur wüsste wie. Ich bin mir überhaupt nicht sicher, dass das vollständige Glück, das ich mir wünsche, überhaupt möglich ist.“

Es gibt jene unerschütterliche menschliche Wesen, die dienen, in welcher Funktion auch immer, und die das Leben nehmen wie es kommt. Der Arbeitsplatz ist nicht der Maßstab ihres Wertes. Sie beharren nicht darauf ihr Leben abzuschätzen. Sie arbeiten um ihre Familien zu unterstützen und das ist gut so für sie. Sie sind zufrieden was auch immer sie zufällig im Kontext ihres Lebens sind.

Manche Menschen arbeiten ihr ganzes Leben lang in einem Bereich oder sogar in einem Job. Andere springen herum. Wem von außen steht es zu zu sagen, was besser ist? Vielleicht trägt euch das, was ihr habt, weiter als ihr es wisst.

Schließt Freundschaft mit dem Leben, das ihr lebt. Es mag möglich sein das Leben, das ihr führt, zu übertreffen. Das Walten eines jeden Lebens hat unterschiedliche Geschichten zu erzählen. Selbst das Untragbare mag, wenn es in einem neuen Licht gesehen wird, durchaus lohnenswert sein.

Muss das Leben, euer Leben, abgezählt und abgehakt werden? Ist das Leben ein Wirtschaftsbetrieb zum Addieren und Subtrahieren um seinen Verdienst zu finden? Gewiss hat euer Leben mehr zu besagen als die vergangene Geschichte.

Möget ihr an jedem einzelnen Moment des Lebens so wie es ist Freude finden, denn euer Leben gehört euch. Das Leben gehört euch und euer Leben ist das, was ihr daraus macht. Was ihr über euer Leben sagt ist das, was ihr daraus macht. Es gibt alle Arten von Leistungen, und ihr habt geleistet. Ihr habt vielleicht mehr geleistet als ihr erkennt.

Beginnt zu erkennen. Schließt mit euch selbst eine Vereinbarung. Ihr lebt ein Leben auf Der Erde. Das Leben, das ihr Auf Erden lebt – ihr mögt darin herausragend sein. Sicherlich gibt es kein anderes Leben genau wie eures oder ebenso wenig eine andere Person genau wie ihr. Ihr seid einer unter einer Million.

Heavenletter # 5642 – 6.5.2016 The Chariot of Life

Der Streitwagen des Lebens

Gott redete …

Das Leben scheint in Augenblicken auf so wie der Verschluss einer Kamera. Klick, klick. Das Licht des Lebens hat das Erscheinungsbild einer Bewegung. Das Licht scheint zu flackern. Wegen des Lichtes verändert sich der Berghang entsprechend den Zyklen Der Sonne.

Nach dem, was die Welt sagt, gibt es akkurate Messungen eines Berghangs, die vorgenommen wurden. Ungeachtet der angepriesenen akkuraten Messungen ist das Leben selbst nicht wirklich so wie ein Berghang, den du ausmessen kannst. Im Leben transportieren die Blickwinkel, aus denen du schaust, keine solche Genauigkeit. Das Leben ist mehr frei-förmig.

Während sich Die Sonne bewegt, bewegt sich auch das Leben. Du kannst nachsehen; du kannst vermuten; du kannst nachdenken, doch die Oberfläche des Lebens steht nicht still, nicht einmal für einen Moment. Es gibt keine Stillleben-Gemälde im Leben. Da ist Bewegung. Das Sonnenlicht und die Schatten bewegen sich. Die Stille bleibt im Verborgenen. Das Kerzenlicht flimmert. An seiner Grundlage ist das Leben an sich Stille.

Es wurde gesagt, dass niemand zweimal in den gleichen Fluss steigen kann. So ist die Welt Der Erde, die du bewegst und in der du lebst.

Und somit ist das Leben Auf Erden beweglich, während Die Wahrheit das ist, was still bleibt. Die Wahrheit ist unbeweglich. Die Wahrheit ist immerwährend. Die Wahrheit ist gewissermaßen eingefangene Stille.

Es gibt kein Leben ohne Unermessliche Liebe. Die Liebe in der Welt springt herum. Allzu oft erscheint die Liebe in der Welt wie ein Wackelpudding. Sie flattert und sie wackelt. Sie reist immer rundherum.

Trotzdem ist Die Existenz Der Liebe eine Konstante. Inwendig in dir kennst du durchaus eine Liebe, die niemals vergänglich ist. Es ist Reine Liebe in ihrer Essenz. Der Brunnen Wahrer Liebe trocknet niemals aus. Diese Wahre Liebe ist Das Sein. Das Sein ist Liebe in Ihrer Essenz. Willkommen zu Meiner Liebe. Ich gab dir all Meine Liebe auf einmal und Ich gebe sie dir jetzt – immerdar – selbst wenn Zeit nicht existiert.

Die Liebe gehört dir. Die Liebe ist immerwährend. Du magst um Die Liebe in dir herumgehen und es kaum wagen es zu glauben, es kaum wagen, sie zu bestaunen, dennoch gehört die Unermessliche Weite Der Liebe ganz und gar dir und es gibt nichts, was du dagegen tun kannst.

Seinsheit ist Liebe, die ihre Meinung nicht plötzlich umkehrt. Seinsheit Der Liebe ist kein Luftikus. Die Liebe ist geborgen in der Herrlichkeit ihrer selbst. Diese Seinsheit Der Liebe braucht keine Begründung. Das Sein ist die Grundlage von Begründung. Die Existenz an sich ist Liebe. Es gibt keine Kursabweichung. Die Liebe an sich ist ihre eigene Begründung, doch hat sie nichts mit dem zu tun, was du Begründung nennst. Liebe ist. Leben ist. Absicht ist. Es gibt kein Heucheln. Wahrheit ist nicht auf Begründung angewiesen. Liebe ist die Basis Von Wahrheit. Es gibt keine Begründung außer derjenigen Der Liebe.

Missverstehe Die Liebe nicht. Akzeptiere Liebe als dein wahres Innerstes, denn du bist Die Seinsheit Der Liebe. Alles andere ist Fiktion. Liebe ist In Wahrheit wie Die Sonne.

Irgendwann einmal entzündete Die Sonne Das Licht Ihrer Selbst. Einmal angezündet gab es nichts anderes Existierendes außer Dem Licht Der Liebe. Liebe Und Licht sind nicht vergänglich in dem Sinne wie die Welt davon denkt. Liebe Und Licht sind die Wahre Wirklichkeit. Liebe Und Licht lösen sich nicht in Rauch auf. Liebe Und Licht sind Eins. Sie sind Die Einheit Der Ewigkeit und du, welche Abschweifung auch immer du nimmst, bist ebenfalls Die Einheit Der Ewigkeit.

Nichts und niemandem auf Erden ermangelt es Der Einheit Der Ewigkeit und ihrer Ausdrucksformen Der Liebe und Des Lichts. Seinsheit leuchtet. Seinsheit, so still und heiter wie sie ist, ist Der Streitwagen Des Lebens. Alle fahren auf ihm. Diese Qualität, aus welcher Die Erde Entsprang, Dieses Liebeslicht, das wie Die Sonne aufgeht und auf alle scheint, das bist du.

Warum, das bist du, der Meine Worte liest und eine Verbindung zu denen herstellt, die in diesem Zirkel Der Liebe genannt Leben Meine Worte nicht lesen, welche genau jetzt dir präsentiert werden, damit du weißt, woraus du wirklich gemacht bist.

Heavenletter # 5643 – 7.5.2016 Come, Fly Away With Me

Komm, flieg mit Mir davon

Gott redete …

Wessen Augen auch immer auf diesen Heavenletter gerichtet sind, zu dir spreche Ich. Es ist dein Herz, in das Ich mit der vollen Absicht einfließe, dich mit Mir mitzunehmen.

Du würdest es doch nicht begrüßen, dass ein Pirat dich auf das offene Meer verschleppt, nicht wahr? Oder dass ein FBI Agent dich heimlich in ein entferntes Zeugenschutzversteck wegbringt? Oder dass ein Multimillionär dir einen Scheck ausstellt, der dich für den Rest deines Lebens versorgt? Könntest du vielleicht jemand oder etwas lieber wollen als Mich? Sag so was nicht.

Ich bin überglücklich dich mit Mir mitzunehmen, so kannst du ein für alle Mal erkennen, dass Ich bei dir bin. Ja, Ich will mit Freude mit dir davonlaufen. Bevor Wir losgehen, ist das Ziel bekannt.

O ja, Wir könnten wie in einem Traum in den Himmel davoneilen.

Du könntest gerne mit Mir zum Großen Ball wegrennen und Wir tanzen und tanzen, drehen Uns um die Welt und fliegen um die Planeten herum, setzen Uns zum Mond ab und lassen Uns sanft auf den Sternen nieder.

Geliebte, Ich bin nicht ziellos. Ich mache Mich nicht nur einmal in deinem Leben mit dir auf. Ich begleite dich jeden Tag in der Woche. Ich lade dich jeden Augenblick ein. Die Vergangenheit spielt keine Rolle. Ich wünsche Mir bei dir zu sein und dich bei mir zu haben, und da gibt es keine Ausnahme. Ich bin für dich hier. Ich ändere Meine Meinung nicht. Ich schiebe nichts auf. Ich lasse Mich jeden Tag in einer großartigen Kutsche blicken und sage:

„Komm mit Mir.“

Erträumst du dir, dass es für dich leichter wäre mit einem Vagabunden oder einer romantischen Romanfigur durchzubrennen, wenn du schon immer deine Hand in Meine legen könntest und Wir losgehen?

Du würdest mit Mir kein Neuland betreten. Zweifellos ist unser Reiseziel gesichert. Nenne es wie du willst, Unsere Bestimmung ist Wahrheit, unermessliche Weite, Unendlichkeit, die Gesamtheit der Liebe, sozusagen Himmel. Wir haben so viele Orte zu besuchen und sie Uns wieder ins Bewusstsein zurückzurufen.

Du musst mittlerweile wissen dass Ich die Liebe bin, die du suchst. Auf der irdischen Ebene des Lebens gibt es Große Liebe. Wenn du wirklich die Liebe, die größer als alles in der Welt ist kennen lernen möchtest, gib mir jetzt deine Hand und komm mit Mir. Deine Augen werden sich weit öffnen. Du wirst weit sehen. Na komm, sieh, wie deine Träume in Erfüllung gehen.

Lasse Mich an dieser Stelle Verwunderung, Erstaunen über dich ausdrücken. Lasse Mich deine Fesseln sprengen. Komm, fliege mit Mir weg.

Es ist unausbleiblich, dass du eine Große Reise mit Mir machen wirst. Um Himmels Willen, wieso wolltest du trödeln und herumdrucksen?

Komm, fliege mit Mir jetzt weg. Nimm Mein Angebot an. Ah, akzeptiere dass Wir beieinander sind. Heutzutage können Wir beisammen sein. Ich muss bekräftigen, dass Wir immer zusammen sind, aber deine Augen mögen getrübt sein, und bereitwillig oder unwillig schaust du weg.

Liebe/r, kannst du allem wonach du dich sehnst den Vorzug geben, wenn Wir, du und Ich, schon verlobt sind? Wenn Wir Uns schon in einem verliebten Zustand befinden? Woher, denkst du, kommt die Liebe wenn nicht von Mir? Und wohin, denkst du, geht deine Liebe wenn nicht zu Mir? Von wo sonst käme die Liebe her?

Du bist durstig, und Ich fordere dich auf zu trinken. Es ist unwahrscheinlich, dass du sagen würdest:

„Nein danke.“

Doch du könntest in der Mitte eines Satzes vergessen wo du warst, und deine Gedanken könnten zu etwas anderem abschweifen von dem du glaubst, dass du dich aufmachen musst es zu tun.

Jungs und Mädels, lasst Mich euch etwas sagen. Ihr mögt Millionen Dinge zu tun haben, wo doch die ganze Zeit über alles was ihr zu tun habt darin besteht, mit Mir zu sein. Seid bei mir. Lehnt euch an den Gott von Allem an. Ich will euch hochheben und euch mit Mir zum Herzen der Liebe mitnehmen, dorthin, wo alle Schätze liegen.

Natürlich habt ihr immer die Möglichkeit mit Mir morgen oder alsbald wegzugehen, doch heute ist ein schöner Tag für Unser Zusammenkommen. Während ihr auf der Hochstraße zum Himmel mit Mir seid, könnt ihr euch um das tägliche Leben auf Erden kümmern. Umarmen Wir Uns heute. Sagt nur:

„Ja, geliebter Gott, Ich will mit Dir kommen. Ich brauche nicht meinen Mantel zu holen und ihn anziehen, ehe ich mit Dir fortfliege. So ich in deine Augen blicke, die mich schon so lange gerufen haben, brauche ich nur meine Hand in Deine zu legen. Okay, Gott, hier bin ich, mein Herz sehnt sich danach, sich mit dem Deinen ohne viel Aufhebens zu verflechten.“

Heavenletter # 5644 – 8.5.2016 Why Not Paradise On Earth?

Warum nicht das Paradies auf Erden?

Gott redete …

Was würde das, wo du lebst, zu einem Paradies auf Erden machen? Was würde aus der Welt ein Paradies machen, diese Welt, von der du so schreckliche Dinge liest und hörst, wo Kriege geführt werden und Krieger Helden sind?

Du könntest sagen, dass du nicht ans Paradies glaubst. Du magst daran nicht glauben. Gleichzeitig ist es schwer zu glauben, dass die Welt, die Ich geschaffen habe, nicht dazu da ist, ein Paradies zu sein. Das ist auch schwer zu glauben. Es ist vor allem schwer zu glauben, jetzt, wo du vor deinen Augen den Löwen und das Lamm zusammen liegen siehst.

Da kann Frieden sein. Du hast es gesehen.

Wie kann es sein, dass unter von den Gott kreierten Menschenwesen es schwer ist, Frieden zu finden, wo doch die allermeisten Leute gute Nachbarn sind. Was für eine mögliche Freude kann im Widersprechen gefunden werden?

Hirsche und Hunde liegen zusammen. Katzen und Ratten liegen zusammen. Ein Tier einer Rasse legt sich stillvergnügt nieder und nährt die Jungen einer andern Art. Was macht die menschlichen Wesen so wählerisch?

Was hat es auf sich mit den menschlichen Wesen, dass sie gegeneinander sind und Spannungen erzeugen? In Meinem Buch ist Friktion Fiktion. Es ist in Brand gestecktes Drama. Es ist Drama aus einem Kochkessel gegossen wie Hexengebräu. Um Macht rangeln ist immer um Macht rangeln. Das kann nicht notwendig sein. Es wäre besser, man hätte von Feindseligkeit und Brandstiftung nie gehört.

Es ist Friede, der als natürlich gemeint ist im Leben. Welchen Sinn macht es, wenn ein Nachbar gegen einen andern Nachbarn feindlich eingestellt ist? Das ist nicht das was gedacht ist.

Manchmal wird Krieg sogar verherrlicht. Welche Art Glücklich-Macher kann Krieg sein? Krieg ist kein Glücks-Macher. Krieg ist ein Witwen-Macher.

Negativität mag etwas Milch der Güte und Erbarmen hervorbringen, weil ihr eine natürliche Affinität zu dem habt, was wertvoll ist. Doch im Großen und Ganzen brütet Negativität nur Negativität aus. Ihr seid nicht geschaffen worden für Negativität. Negativität ist euer nicht würdig. Sie ist euer überhaupt nicht würdig.

Und doch begrüßen Verwaltungsgebäude und Karrieremenschen Krieg und feiern Krieg mit Toastsprüchen, Stolz und Applaus. Viel Aufmerksamkeit geht auf Feindlichkeit, als ob Feindlichkeit ein nobler Besitz wäre.

Täuschung geht um in der Welt. Die Welt weiß wie sich das verkauft, was vom Gesicht der Erde zu verschwinden hat. Oh, gut, Krieg ist ein Spiel, gespielt mit Spielzeugsoldaten, denen man wichtige Namen und Motive gibt. Kommt, wir nennen einen Spaten einfach Spaten. Krieg ist Krieg. Krieg ist nicht als Triumph zu beklatschen. Krieg bedeutet verlorener Glaube.

Wie ist Krieg zu beenden? Nicht indem man ihn bekämpft, Meine Lieben.

Es ist mehr am Leben als das Physische. Da ist das Spirituelle, das Krieg nicht beherbergen mag. Da gibt es Liebe auf Erden. Halte die Liebe Hoch. Licht löst Dunkelheit auf. Das kann der Krieg nicht. Liebe ist hell leuchtendes Licht.

Die Sterne am Himmel glitzern so hell, dass du aufschaust und inspiriert bist. Die Sonne da oben sendet euch Strahlendes Licht, das Ich geschaffen habe, Tag ein Tag aus, damit ihr das Tageslicht seht. Ich möchte Purzelbäume schlagen, damit Friede auf Erden Regiert.

Doch Frieden hat auch euer Wunsch zu sein. Ihr fühlt euch schon friedlicher, wenn ihr nur hört, wie Ich Frieden erwähne. Frieden. Frieden. Frieden. Frieden macht eine bessere Welt als Krieg. Krieg ist das Wort eines Korrektors. Das Wort Frieden hingegen erschafft seine eigene Schwingung. Das Wort Krieg tut dies auch. Welches Wort wählst du hervorzurufen?

Gebrauche dein Hirn, das Ich dir gegeben habe. Sonst bist du verloren im Wort, das Nein sagt zum Leben, anstatt Ja. Ich ermutige dich, Ja zu sagen und Ja und Ja.

Wenn du aus Meinen lieben Tieren Haustiere machen kannst, kannst nicht auch du dein Herz sanft werden lassen zu deinen Schwestern und Brüdern, genau so gut wie du es entflammen lassen kannst? Komm jetzt, leg den Krieg beiseite und hebe deine Arme des Friedens. Frieden ist es, wofür du gemacht bist.

Heavenletter # 5645 – 9.5.2016 This Rich Rife Plum of Your Heart

Diese üppige reife Pflaume deines Herzens

Gott redete …

Betrachte dein Herz als Den Raum Im Gasthaus. Es gibt immer Raum Im Gasthaus Deines Herzens für jedermann und jede Kreatur und für alle Herzensgüte Auf Erden wie Im Himmel. Es gibt für den Umfang, den dein Herz erreichen kann, keine Grenzen. Warum um alles in der Welt würdest du dein Herz einengen wollen?

In Begriffen der Liebe ist dein Herz ausdehnungsfähig. Dein Herz ist niemals ausdehnungsfähig. In deinem Herzen gibt es Raum für alle Liebe in der Welt. Du hast Teil an dieser Liebe. Diese Liebe ist bereit und wartet. Dein Herz wird rasen, um diese Liebe zu erreichen. Du kannst in Wirklichkeit ohne sie nicht auskommen. Wenn du denkst, du kannst weniger als voller Liebe und dabei immer noch liebenswürdig und glücklich sein, irrst du dich. Triff in Bezug auf Liebe ein für alle Mal die Entscheidung, dass sie deine Lebenshaltung ist.

Auf Erden lernt dein Herz sich auszuweiten. Dein Herz mag tollpatschig sein und gänzlich über sich selbst stolpern. Du bist hier auf Erden, auf dass dein Herz – diese üppige reife Pflaume deines Herzens – fortfahren kann zu wachsen. Es gibt eine Höhe, zu der dein Herz wachsen kann. Dein Herz ist für Wachstum geschaffen. Wisse, dass du einen grünen Daumen hast, wenn es um dein Herz geht. Mit Liebe schwillt dein Herz an. Ja, du bist darauf ausgelegt ein Herz zu haben, das über alle imaginären Grenzen hinausreicht.

Deinem Herzen ist es nicht zugedacht zu weniger als voll zurückzupendeln. Es gibt Raum Im Gasthaus Deines Herzens. Das ist dein Glücklichsein – stets immer mehr Liebe für alles und Jedes Wesen zu fühlen. Alle Liebe ist möglich, und alle Liebe ist zugedacht, und alle Liebe ist dazu da, dass du sie zu Herzen nimmst.

Wie einfach ist Liebe doch, wenn du über sie nicht viel Wirbel machst. Alles was du tun musst besteht darin, dass du die Wahl triffst zu lieben und dich nicht länger entscheidest und auswählst. Triff jetzt ein für alle Mal die Wahl zu lieben. Sei fertig mit auswählen. Triff die Wahl dein Herz weit zu öffnen und du hast dich für alle Zeit entschieden. Du betrittst Die Ewigkeit Der Liebe.

Liebe bedeutet dein Herz weit zu öffnen und es geöffnet zu lassen. Hab einen guten Appetit. Bereite Liebe vor dir zu und fülle dich an mit Liebe. Fahre fort dein Herz mit all Der Liebe Im Universum zu befüllen. Du kannst nicht zu viel Liebe haben. In der Liebe verlierst du dich nicht. In der Liebe findest du dich. Du wärmst dich in Der Sonne Der Liebe. Wärme dich wie es deinem Herzen beliebt. Ah, ja, Liebe ist das Geschenk, das sich beständig immerzu hergibt. Liebe ist das Geschenk.

Herz und Geist sind dazu gedacht gemeinsam zu gehen. Es ist schlau deine Liebe wachsen zu lassen. Dein Herz ist keine Gewächshausblume, die besonderer Pflege bedarf. So lange dein Herz mit Liebe anschwillt geht es ihm gut. Mit Liebe zu knausern lässt das Herz darben. Es ist dir nicht zugedacht herz-schwach zu sein. Deinem Herzen ist es nicht zugedacht wählerisch vorzugehen und seine Meinung zu ändern. Deinem Herzen ist es zugedacht jeden und alles zu lieben. Auf diese Weise setzt du dein Herz für das frei, wozu es bestimmt ist. Lang lebe das Herz.

Liebe wurde verkündet. Die Welt hat eine Deklaration der Liebe gemacht. Alle Fahnen der Welt überbringen eine Botschaft der Liebe an die Welt. Die Schiffe zur See befördern Liebe und liefern Liebe von Küste zu Küste aus. „Ahoi, Liebe“ lautet die Ansage.

Liebe segelt auf den Meeren und Liebe erreicht die entlegensten Winkel der Welt. Es gibt keinen Ort, wo es der Liebe ermangelt. Liebe ist auf der Hitparade. Liebe ist jedermanns Handgepäckstück.

Ohne Liebe gibt es nichts Besonderes. Liebe ist alles, was du willst und alles, was es gibt. Trinke sie aus. Liebe ist von Dauer. Liebe ist direkt vor dir. Liebe grüßt dich und Liebe folgt dir. Liebe ist angekommen. Du bist das Futter der Liebe. Du.

Heavenletter # 5646 – 10.5.2016 A Great Classic, Written by God

Ein großer Klassiker, von Gott geschrieben

Gott redete …

Geliebte, ihr seid dabei euch von der Bindung an euch selbst, in der Art wie es die Welt euch prophezeit haben mag, zu lösen. Ihr lasst los. Ihr habt einen hohen Berg bestiegen. Nun werdet ihr auf der anderen Seite herunterrutschen, was anders ausgedrückt bedeutet, dass ihr höher steigt. Ja, ihr könnt eine Schablone von euch selbst hinter euch lassen. Eure Seele ist im Aufstieg begriffen.

Es gab ein einmal gemaltes Bild von euch, und nun steigt eure Wahre Seele wie ein Dunstschleier aus dem Bild auf. Deine Seele und das von dir erstellte Selbstportrait waren nie identisch. Du bist größer als du dir vorstellen kannst. Du bist größer, als es sich die Welt vorstellen kann. Führe dich selbst.

Dein mutmaßliches Selbstportrait wurde aus diesem und jenem gebastelt, hier eine Erweiterung, dort eine Hinzufügung, ein Versuch das zu sein wovor sich die Welt verbeugt. Du wolltest gut sein. Du wolltest in den Augen der Welt als qualifiziert dastehen, und so magst du dich selbst abgetrennt haben, wozu? Um die Genehmigung von irgendetwas zu erhalten? Für einen Versuch, dich mit einem retuschierten Photo von dir zu identifizieren, geschönt, an einer Wand aufgestellt und dort aufgehängt, ein trügerisches Ahnenportrait von dir von dem du hofftest, dass es dich in bestem Licht zeigen würde. Es mag als ein schönes Portrait von dir gezeichnet sein, nur dürfte es dich nicht darstellen.

Dein wirklicher Zustand ist der beste Schnappschuss von dir.

Vielleicht bist du von dir selbst abgerückt. Vielleicht hast du dich selbst belogen. Wer braucht ein gekünsteltes Selbst? Woher kam der Gedanke, dass ein äußeres Erscheinungsbild von dir deine aufrichtige Herzensgüte übertrumpfen würde?

Ja, komme voran. Ja, entfalte dich. Zu wachsen ist naturgegeben. Du wirst dich ungekünstelt entwickeln. Du musst dein Wachstum nicht aufbauschen. Niemand sagte, dass dein Bild mustergültig für die Welt sein soll. Du bist wunderschön anzusehen – so wie du bist.

Ziehe einmal in Betracht dass du, so wie du in der Welt lebst, eine Seereise unternimmst. Du bist auf einer Entdeckungsreise nach dir selbst und nicht auf einer Reise, um ein Modell zu erstellen. Du bist dabei dich selbst zu finden, anstatt eine Voraussage über dich zu machen oder dich nach irgendjemandes Idee zu formen, wonach und wie du aussehen solltest. Ich habe dir nicht gesagt, dass du dich nach den Ansichten anderer ausrichten und einen äußeren Richtungswechsel vornehmen sollst, um der Meinung der Welt zu gefallen.

Es ist für dich nicht beabsichtigt, beliebigen Tendenzen eines Buches oder eines Vortrags zu folgen. Du hast deiner Seele nachzufolgen.

Der Punkt ist:

Du sollst derjenige sein, der du bist. Du bist da, um zu sein. Strebe danach zu entdecken, was innerhalb von dir ruht. Gewiss streut die Welt Brotkrumen für dich aus, damit du ihrem Weg folgst. Ich sage dir, folge stattdessen deinem eigenen Treuen Herzen. Du musst deine eigenen Seemannsbeine ergründen. Du und Ich sind die Kapitäne auf dem Schiff, mit dem du fährst. Du selbst bestimmst über dich.

Vertraue dir selbst. Finde Mich in dir. Dies ist deine Berufung: Das Göttliche in dir aufzusuchen. Hier bist du zuhause. Das bist du.

Es gibt so vieles außerhalb von dir. Dein wahrer Reichtum liegt innerhalb von dir. Bist du nicht auf der Suche nach den Himmeln? Imitationen sind Imitationen. Die eigentliche Sache bist du. Komme von selbst dahinter, Wer du in Wahrheit bist.

Selbsthilfe bedeutet Selbsthilfe. Es gibt keine autorisierte Darstellung, den Aufstieg in dieser Welt betreffend. Wage dich hinaus auf die Hochsee, und du wirst wirken. Du wirst als derjenige, der du bist, aus dem Meer auftauchen. So wie du bist, steigst du empor. Du gehst in deinem Wesen auf und nicht in einer von der Welt kopierten Imitation. Glaube an das Wahre Gold das du bist, denn Ich habe dich auf meinem Spinnrad gesponnen.

Sieh, du sollst nicht lax eingestellt sein und selbst darauf warten, von einem Filmagenten entdeckt zu werden. Du bist nicht dazu da, auf dem Sofa zu sitzen und auf einen Großen Moment für den Auftritt zu warten. Der Große Moment liegt innerhalb von dir bereit. Beflügele dich selbst. Würdige dein Selbst. Erhebe dich zu deiner Wahren Natur.

Du bist kein Groschenroman. Du bist ein Großer Klassiker, geschrieben von Gott. Lese in dir selbst. Folge deinen eigenen Einsichten. Du bist eine große Seele.

Werde dir bewusst, wer du bist.

Heavenletter # 5647 – 11.5.2016 What God, the Creator, Creates

Was Gott, der Schöpfer, erschafft

Gott redete …

Dir selbst gegenüber aufrichtig sein bedeutet dich nicht schlechtmachen. Sei dein Wahres Selbst, und du ehrst Mich, den Gott, Der dich zu Dem Wesen gemacht hat, das du bist – zu dem Wunderschönen Wesen, das du bist.

Falls du dich nicht als Wunderschönes Wesen siehst, hast du dich selbst in die Irre geführt. Höre Mir ein für allemal zu: Ich erschaffe Wunderschöne Wesen, nicht weniger. Du bist ein Wunderschönes Wesen, das Ich erschuf.

Es hat den Anschein, dass zu viele Meiner Kinder in Geist und Herz niedergedrückten Versionen ihrer selbst zugehört haben. Es ist nicht die Demut, die euch erzählt, euch selbst als etwas Minderes aufzufassen. Na komm schon, Ich vergeude Meinen Atem nicht für Minderes. Menschliche Wesen sind mehr, nicht weniger.

Es gibt da eine Tendenz für Meine Größten Wesen, sich selbst als minder zu betrachten. Das ist nicht Bescheidenheit. Das ist Albernheit. Das ist Leichtsinn. Das ist eine Form von Ego, das sich schämt und sagt: „Nee, ich bin nicht gut genug.“

Ich sage, du bist Weit Großartiger als gut genug. Ich erschaffe nicht menschliche Wesen, die so lala sind. Ich erschaffe Gottwesen. Ich erschuf dich als Ein Gottwesen. Es spielt keine Rolle, dass du darüber aufgeblasen bist. Was hat deine Meinung mit Deiner Seele zu tun? Bedenke was wesentlich ist und was nicht. Weltliche Perfektion ist nicht das Ende vom Lied.

Ich erschaffe keine vergangenen Größen – liest du, was Ich sage? Ich erschaffe keine verlorenen Seelen. Ich erschaffe Wesen. Ich erschaffe Gottwesen.

Unschuldige Tiere stellen ihre Vollkommenheit nicht in Frage, denn sie sind mit sich selbst vollkommen im Reinen. Sie fragen nicht: „Warum dies, und warum das?“ Sie akzeptieren sich als Meine Innig Geliebten.

Warum ist das für euch so schwer zu akzeptieren? Ihr mögt Mich zynisch anschauen als ob ihr Mir sagen würdet: „HA HA, Gott. Beweise Mir, was du sagst.“ Ihr streckt euer Kinn vor, legt eure Hände an die Hüften, so als ob ihr zwinkern würdet: „Gott, wir beide wissen, dass Du es nicht beweisen kannst.“

Tatsächlich sehen sich manche Meiner Kinder als der Abschaum der Erde. Wer brachte euch bei so zu denken? Irgendwo habt ihr das gelernt. Auf die Welt gekommen seid ihr mit Vertrauen und in Vertrauen ohne irgendeinen Spott über das, was Ich gemacht habe.

Ich frage Mich, ob ihr meint, dass Zynismus clever ist und Unschuld nicht?

Werft stattdessen den Zynismus heraus, dann seid ihr vorneweg. Optimistisch ist pessimistisch noch allezeit überlegen.

Es ist weder eine gute Idee für dich, dich selbst herunterzumachen, noch ist es eine gute Idee für dich, irgendjemanden in der Welt herunterzumachen. Warum würdest du dich selbst oder irgendjemanden beschimpfen wollen? Falls du die Welt, in der du lebst, beschmiert haben solltest – unterlasse es jetzt. Löse dich von Negativität. Erschaffe Harmonie in deinem eigenen Geist.

Komme von einem Ort Der Stille her. Singe eine Melodie, die die Schwingung der Welt erhöht. Du kannst die Welt nicht höher erheben als du selber bist. Das Universum begibt sich nicht auf deine Meinung von ihm herunter.

Ich sage, du bist eine wunderschöne Rose in einer Rosenlaube. Wunderschöne Rosen stechen sich nicht selbst mit ihren Dornen. Wunderschöne Rosen stehen aufrecht, aber sie veräppeln sich nicht selbst dahingehend, dass sie alles besser wüssten.

Enthalte dich der Illusion alles besser zu wissen und dich als klüger anzusehen als Deinen Schöpfer. Strebst du es wirklich an, der Große Kritiker Des Universums zu sein? Strebe an zuvorkommend zu sein.

Überfalle nicht Das Universum. Achte auf den Blickwinkel, von dem aus du Das Universum, in dem du lebst, betrachtest. Inspiriere Unsere Welt.

Es ist besser ein Nichtswisser zu sein, als zu denken man wisse alles besser. In Wirklichkeit weißt du tatsächlich viel mehr als du dir zuschreibst, und somit segne jetzt Das Universum.

Heavenletter # 5648 – 12.5.2016 Dreams Are Like Gates That Open

Träume sind wie Tore, die sich öffnen

Gott redete …

Betrachte alles, dem du im Leben beiwohnst, als eine Metapher. Es gibt eine Botschaft in allem. Natürlich ist die Botschaft offen für Interpretation. Das Entscheidende ist, dass in allem Leben eine Botschaft für dich ist.

Leben lehrt euch, Geliebte. Es lehrt euch oftmals in Bildern und Worten. Worte sind auch Bilder. Es gibt Interpretation auf so vielen Ebenen.

Ob du Liebe siehst oder die scheinbare Abwesenheit von Liebe, Liebe ist die Geschichte. Auf was für einer Tangente du dich auch befindest, es ist wegen Liebe, um Liebe zu unterstreichen, um dein dich selbst nach oben Ziehen durch Liebe, um dein Wachsen zu größeren Höhen. Du bist der Erzähler deiner Geschichte. Manchmal, scheint es, triffst du Entscheidungen über die Geschichte die du erzählst, dennoch kommen Worte deines Traumes aus deinem Mund hervor als ob du kein Sagen hättest. Der Gedanke ist da, und der Gedanke ist ausgesprochen bevor du weißt, dass du ihn hast.

In der Welt ist alles eine Geschichte. Alles scheint erdacht zu sein. Du läufst mit der Geschichte oder die Geschichte läuft bergauf und bergab mit dir.

In Bezug auf die Unendlichkeit treten Geschichten nicht ein. Geschichten, von ihrem Wesen her, brauchen unwirklichen Raum und Zeit, um darin zu existieren. Geschichten brauchen Herausforderungen. Geschichten brauchen unerfülltes Begehren. Wow, du bist gut beim Zuhören von Geschichten und vielleicht machst du dir viel aus ihnen.

Gleichzeitig enthalten Geschichten mit viel Erdachtem auch Kerne von Wahrheit. Einige Geschichten gehen zu Ende – oder tun sie das?

Geschichten die erzählt wurden, können sie ungeschehen gemacht werden? Kann eine Geschichte zurück geholt werden? Gibt es eine andere Geschichte, um die vorherige zu ersetzen oder die nachfolgende? Können Geschichten umgeschrieben werden? Wie kann es so viele Geschichten geben!

Hier sind drei Arten von Geschichten kurz zusammengefasst:

Er kam, er sah, er siegte.

Er liebte sie. Er küsste sie. Er ging

Lieb’ mich, lieb’ mich nicht. Ich liebe, und doch vielleicht nicht.

Es gibt Träume, die wahr werden. Es gibt Träume, an die du nie denkst, die nicht wahr werden. Es gibt Träume, die dein Bewusstsein noch nicht erreichen und trotzdem wahr werden.

In Wahrheit gibt es keine Träume, die nicht wahr werden können. Früher oder später werden alle Träume wahr, du hast sie und sie sind wahrhaftig dein, um geträumt zu werden. Sogar leere Träume in deinem Leben tragen Früchte irgendwo, irgendwie.

Träume werden aus gutem Grund geträumt. Du musst den Grund nicht kennen. Träume sind da, um von dir geträumt zu werden.

Träume rufen aus nach dir. Sie rufen:

„Träume mich, träume mich, damit ich wahr werden kann. Ich habe Sehnsucht geträumt zu werden. Wähle mich, wähle mich. Ich werde für immer dein. Ich bin der Traum, den du träumen sollst. Ich stelle mich vor dich. Ich komme bald zu dir und ich werde in die Welt hinein blühen. Ich soll geträumt werden. Du bist dazu bestimmt, von mir zu träumen. Ich gehöre in deine Welt. Es gab mich lange bevor du geboren wurdest. Ich habe auf dich gewartet, damit du mich aufhebst und mich hochhebst. Lass mich dein Traum sein, der wahr wird.

Was wichtig ist, ist, dass du mich träumst. Auf diese Weise werde ich für mich selbst wahr. Auf diese Weise existiere ich. Auf diese Weise nehme ich einen Atemzug. Ich lebe in mehr Herzen als dem deinen, ich, der Traum, bin ein Traum-Erfüller. Einfach dass ich geträumt werde, lässt mich lebendig werden.

Es ist nicht, dass ich wie ein Weise bin, der ein Zuhause braucht. Vielmehr werde ich zu deinem neuen Zuhause. Ein Traum führt zu einem anderen. Möge dein neues Zuhause in deinem Herzen gefüllt sein mit Träumen wie mir. Finde mich und du findest dich selbst. Du bist dazu bestimmt ein Träumer von Träumen zu sein und Träume lebendig zu machen. Lang leben Träume. Mögen die Träume, die du träumst, dein Herz mit Liedern füllen. Ich stehe direkt vor dir. Nimm meine Hand. Begleite mich durch dein Leben. Möge die Sonne immerfort für uns scheinen, von Traum zu Traum, jeder Traum in deinem Herzen sich verankernd. Wir Träume sind nicht von weit her geholt. Wir Träume sind sinnvoll. Wir sind Vernunft, genau wie Tore, die sich vor deinen eigenen Augen öffnen.”

Heavenletter # 5649 – 13.5.2016 Victory

Siegreich sein

Gott redete …

Deine Absicht, dein Verlangen, deine Entschlossenheit sind Wegbereiter. Absicht, Verlangen, Entschlossenheit, Engagement und Sehnen sind der Antrieb für die Rakete, die deine Evolution hervorbringt.

Ich habe keine Absicht mit Geld zu hadern. Ich habe keine Absicht mit der Suche und dem Verlangen nach Geld zu hadern, doch Geld erscheint eher als Ergebnis von Kreativität und Energie als ein Wunsch an sich. Der Wunsch nach Geld mag die Pumpe in Gang setzen, jedoch gibt es auch eine andere Art von Feuer, das deine Wünsche wohl erhitzt, auf dass sie dich erreichen.

Geld mag süß auf deiner Zunge schmecken. Es fühlt sich so real an, dass du es regelrecht auf Deiner Zunge zergehen lassen möchtest. Du magst eine Leidenschaft für große Geldsummen haben, die dir die große Freiheit verschaffen, die man mit Geld kaufen kann. Dein höchster Wunsch ist große Freiheit und die unschuldige Freiheit der Fülle.

Jeder Wunsch hat seine eigene Schwingung. Das heißt, jeder Wunsch züchtet seine eigenen Qualitäten in dir. Gleichzeitig züchten alle Wünsche auch etwas von einer gleichen Frequenz. Wünsche justieren dein Herz. Alle Wünsche, die auf gleicher Frequenz schwingen, ähneln einander.

Das erfährst du, wenn du auf das Gefühl achtest, das dein Wunsch in dir hervorruft.

Du könntest, sagen Wir einmal, leidenschaftlich auf Rache sinnen, doch du weißt bereits ohne auch nur eine Sekunde lang darüber nachzudenken, dass Gedanken von Rache oder Rechtfertigung eine gänzlich andere Schwingung in sich tragen als Gedanken, die das allgemeine Wohl zum Ziel haben. Der Wunsch, dass jemand anderer seine wohlverdiente Strafe erhält, entspringt nicht dem guten Willen. Geliebte, die Wünsche, die euer Leben zum Erblühen bringen – und die die ganze Welt zum Erblühen bringen – jene Sehnsüchte unterstützen und erheben alle.

Gemeinheit bedeutet Engstirnigkeit. Engstirnige Wünsche haben eine niedrige Schwingung. Eine hohe Schwingung fühlt sich besser an. Eine hohe Schwingung verkrampft dein Herz nicht. Hohe Schwingungen fühlen sich nicht an wie Messerstiche.

Hüte dich vor Wünschen, die dich von der Liebe abschneiden. Selbst wenn du in deinen Bestrebungen, den Sieg zu erringen, Erfolg hast, hast du doch nur Erfolg in Übelwollen, und Übelwollen ist keine Errungenschaft. Übelwollen verheißt nichts Gutes.

Negativität ist kontraproduktiv. Mit der Liebe gehst du als Sieger hervor. Die Gefühlsebene ist entscheidend.

Der Rechte Weg bahnt dir einen besseren Pfad für deine Reise. Der unrechte Weg ist schmuddelig.

Du weißt, wie du dich fühlst, wenn du gut gekleidet bist. Achte auf deine inneren Gefühle genauso wie auf deine Kleider. Achte – nicht auf Leistung, sondern auf guten Willen. Ziehe den Pfeil des guten Willens zurück. Alles Geringere ist, nun ja, geringer.

Lieblosigkeit ist nicht der Rede wert, schon gar nicht wert das Ziel eines Wunsches zu sein. Begehre nicht jemandes Niedergang, begehre seinen Aufstieg. Es ziemt sich für dich ohnehin nicht das zu wünschen, was verletzend ist, denn der Dolch zeigt auf dich. Verwunde niemals wieder etwas in dir. Ziehe das Messer jetzt heraus. Benutze es erst gar nicht.

Sei auch nicht für einen Moment gut darin, andere zu verletzen. Du verletzt dich unfehlbar selbst. Selbst wenn du durch das Verletzen anderer Reichtümer gewinnst, bringt es dir nichts ein. Es bringt dir Verbitterung ein. Es bringt dir Torheit ein. Wer Unrecht anrichtet ist ein Narr.

Negativität ist eben nichts anderes als Negativität.

Die Grube, die du jemand anderem gräbst, ist leider Gottes die Grube, in die du selber fällst.

Wenn dir Unrecht widerfahren ist, nütze die Gelegenheit, dich darüber hinaus zu entwickeln. Lass dich nicht anstecken von den Fehlern und Gemeinheiten anderer. Beantworte Kleinkariertheit immer mit innerer Größe.

Sammle Licht vor deinen Füßen. Erleuchte den Weg für alle. Sei ein Licht-Bringer. Öffne die Fensterläden. Lasse nicht die Rollläden herunter, denn du bist dazu bestimmt eine andere Art von Lehrer zu sein.

Lehre, was du wissen möchtest. Öffne die Fenster. Lass die frische Luft herein. Lege das Leben ordentlich zusammen. Bringe es nicht durcheinander. Knittere das Leben nicht. Umarme es. Liebe das Leben. Um des Einsseins willen, siehe das Leben als einen Schatz.

Heavenletter # 5650 – 14.5.2016 There Is a Place for You

Es gibt einen Platz für dich

Gott redete …

In der Welt wird eine Ansicht vertreten die besagt, dass jedermann auf Erden im Besitz bestimmter Fähigkeiten sein soll. Zu gewissen Zeiten und an gewissen Orten der Welt gibt es ein Verzeichnis von deinen guten Eigenschaften. Zu anderen Zeiten kann es eine Liste verschiedener Eigenschaften von dir geben und eine andere Liste von Eigenschaften, die absolut nicht zu dir gehören.

Ich erinnere dich daran, dass ich dich so erschuf, wie du bist.

Viel hängt davon ab, wie du deine Situation siehst. Natürlich denkt die Welt zweifellos, dass sie eben weiß, wie alles in der Welt angeblich sein soll. Wie viel versteht die Welt letzten Endes wirklich?

Unabhängig davon, welche Eigenschaften in Zeit und Raum als männlich oder weiblich, erfolgreich oder nicht erfolgreich, sehr populär oder unpopulär angesehen werden, du bist du, und du bist dazu bestimmt, du zu sein. Du musst nicht den wechselnden Normen der Welt entsprechen. Du musst nicht wie jeder andere oder selbst wie irgendjemand sonst sein. Du bist dazu gedacht in den Baum hineinzuwachsen, als der du von Mir geschaffen wurdest, nicht der dir verordnet wurde, sondern der du bist.

Du wächst rapide. Du bist Mein/e Geliebte/r. Für Mich bist du genau richtig. Es ist weise, deinem tiefen Verlangen zu folgen und nicht den Wünschen von jemand sonst.

Einige Meiner Kinder können sich in verschiedene Typen unterteilen – am Tag Clark Kent [die bürgerliche Tarnidentität von Superman, Anm.d.Ü.] und nachts Superman. Nicht jede/r kann sich in Kategorien unterteilen. Nicht jede kann am selben Tag eine große Mutterpersönlichkeit sowie eine erfolgreiche Geschäftsfrau sein. Nicht jede/r kann einerseits hier, andererseits dort sein, noch musst du das sein. Einige andere mögen dazu in der Lage sein, aber nicht du. Ich sage du sollst du sein, so wie Ich es dir gab.

Es gibt für jede/n einen Platz auf der Welt.

Sanftheit könnte dein wahres Make-up und deine wahre Stärke sein. Du solltest nicht deine Weichheit beklagen und auf Grund irgendeiner Verfügung unwahr zu dir sein, indem du Härte zeigst weil die Welt meint, Härte sei gefordert. Rufe Ich denn zur Härte auf?

Es ist nicht so gedacht, dass du etwas anderes bist als du. Sei nicht bitter enttäuscht über dein weiches Herz. Weichherzigkeit kann durchaus die dir von Mir verliehene Kraft sein.

Du musst nicht denken, dass du aufgrund von Weichherzigkeit kapitulierst. Höre, du bist ein großes Schiff, welches die Meere befährt. Und wenn du nun anders als andere Schiffe bist? Du fährst die Wellen rauf und runter. Du musst weder ein Schlachtschiff, noch ein Unterseeboot sein. Du bist kein Hai. Schon gut, du magst eine Elritze sein, doch eine Elritze gelangt zu Plätzen und dient dem Ozean in einer Weise, wie es ihr kein Wal gleichtun kann.

Wenn dein Herz deine Stärke ist, ist dein Herz deine Kraft. Du brauchst nicht mit dem Kopf anzustoßen. Für dich dürfte es gut sein, die Vorstellungen der Welt, was du vermeintlich bist, loszulassen, wie sie vielleicht in der monatlichen Ausgabe der Vogue erscheinen. Du kannst auf eine einzigartige Weise Königin sein oder die Würde einer Königin besitzen, oder auf einzigartige Art König sein oder Königsherrschaft innehaben.

Was wäre, wenn du dir gestatten könntest, so zu sein wie du bist und darüber froh zu sein? Was wäre, wenn du die heimliche Königin oder der heimliche König sein würdest? Was, wenn du der König oder die Königin von flachen Gewässern wärst, der König oder die Königin von tiefen Gewässern, der fast unsichtbare König oder die fast unsichtbare Königin, der König oder die Königin des kreativen und intuitiven Denkens, der unwirkliche König oder die unwirkliche Königin, der König oder die Königin der ruhigen Gewässer?

Was, wenn du die königliche Person in einem Kanu wärst? Ein Königtum, dass nicht das Ufer erreichen muss? Ein Königtum, dass längs einer Lagune treiben kann. Eine Königswürde, die keine Verteidigung braucht. Eine Königswürde, die weder Ablehnung noch Anerkennung benötigt. Ein Königtum der stillen Wasser. Ein Königtum, dass mit offenen Armen begrüßt.

Was, wenn du dir gönnen würdest so zu sein, wie du bist? Wenn du im Herzen kein Krieger bist, musst du nicht den Anschein eines Kriegers erwecken.

Es mag sein, dass du in diesem Leben mit dir selbst Krieg geführt hast. Nun halte deine eigene wahre Natur hoch. Jetzt hast du ein Okay, du zu sein. Du bist nicht unansehnlich. Möglicherweise ist es dir nicht förderlich, scharfen Ecken und Kanten zu haben. Du musst dich nicht selbst beim Schopf hochhalten, um dir zuzuschreiben was du nicht bist.

Ich erschuf dich, damit du du bist. Ich erschuf dich nicht dazu, eine Show, eine Inszenierung aufzuführen oder an einem Fließband zu stehen. Ich erschuf einfach Dich.

Heavenletter # 5651 – 15.5.2016 Find Yourself in Unity Consciousness

Finde dich selbst im Bewusstsein der Einheit

Gott redete …

Unendlichkeit existiert. Das Wort Unendlichkeit bedeutet dasselbe, wie zu sagen, Zeit ist nicht-existent. Da ist keine Vergangenheit, Gegenwart, oder Zukunft. Da ist keine Zeitlinie, nicht einmal ein Hauch von Zeit, nicht einmal ein Teelöffelchen voll Zeit. Alles ist simultan, auch wenn das Simultane sich dennoch mit der Zeitlinie koordiniert. Im Leben auf Erden spielt das Timing eine große Rolle.

Du wirst oft angewiesen in der Gegenwart zu leben Was bedeutet das eigentlich? Wir können sagen, es bedeute, auf die Ewigkeit fokussiert zu sein. Da wird Doppelbödiges gespielt, denn Ewigkeit ist Zeitlosigkeit. Unendlichkeit ist unermesslicher als die Unermesslichkeit.

Unendlichkeit ist sicherlich mehr Sein als Tun. Wie oft ist dies schon gesagt worden?

Und doch ist da eine Übereinstimmung darin, dass es ratsam ist, im Moment zu leben. Im sogenanten Moment zu leben, kann ein Willensakt sein. Ich setze nicht voraus, dass es eine Entscheidung ist, die du machst, im Moment zu leben. Im Moment zu leben kann ein Wunsch und eine Absicht sein, aber dein Gewahrsein der Gegenwart geschieht nicht kraft deines Fingerschnippens. Du kannst dich nicht so leicht von der Vergangenheit oder der Zukunft abschalten, auch wenn du dir wünschst, dies zu können.

Leben in dem, was man Gegenwärtigen Moment nennt, braucht keinen Fokus. Du kannst nicht darauf fokussieren, präsent zu sein. Du bist wo du dich gerade aufhältst, verhalten oder volle Kraft-voraus, überall quer durch den Planeten. Es ist dir nicht möglich, den Strahl des Lebens auf und zu zu drehen, genau so wenig wie du in Wahrheit die Liebe an und abstellen kannst. Du bist, wo du bist.

Wo du jetzt gerade bist, musst du nicht sein oder wirst du nicht immer bleiben. Du wirst auf neuen Meeren segeln. Damit kannst du rechnen.

Liebe und nur im Moment Leben, sind Bewusstseinszustände. Jeder und jede auf Erden hat sicherlich schon die Freude erlebt, voll in der Gegenwart zu leben, denn Bewusstheit ist nicht eine gleichbleibende flache Linie, und nichts weiter.

Wenn du im gegenwärtigen Moment lebst, sagst oder denkst du nicht: „Oh Junge, Junge, ich lebe in der Gegenwart“. In der Gegenwart leben kann man beobachten, aber es wird erst im Nachhinein bemerkt, obwohl gerechterweise dem Leben gegenüber zu sagen ist, dass es ebenfalls möglich ist, in die Gegenwart zu treten wie auch immer die Situation ist. Dies ist wahrscheinlich für dich. Es ist unvermeidlich für dich.

Wer in der Vergangenheit lebt, weiß, dass er/sie etwas wieder erlebt, oder sich erinnert, und dass dies sich Erinnern die Erinnerung belebt. Alle wissen, dass das Tagträumen mit Freude auf erwünschte Ereignisse schaut, die erst kommen könnten.

Vielleicht ist in der Gegenwart leben eher wie in den Lücken zwischen den Worten leben.

Ein Künstler, der Bilder malt. In diesem Moment denkt er nicht: „Ich bin ein Künstler, der malt“. Er ist verloren und gefunden in seiner Malerei.

Eine andere Weise dies zu sagen könnte sein, dass es, das Individuum, sich selbst vergessen hat und in das Einssein getreten ist, seine Individualität hingegen tritt da nicht ein.

Wenn du mit Willen in der Gegenwart leben könntest, wärest du immer glücklich. In der Gegenwart leben gilt oft als Mittel für Glücklichsein. In der Gegenwart leben ist wahrlich ein Mittel zum Glück, aber Glück ist nur das Resultat vom Leben in der Gegenwart. Du versuchst nicht Glücklichsein zu erreichen, indem du den Karren vor das Pferd spannst.

Wenn du im jetzigen Augenblick lebst, ist dir Glücklichsein sicher. Du magst die Idee von Töpfen und Pfannen Schrubben nicht sehr lieben, aber wenn du in der Gegenwart lebst, fühlst du Freude beim Schrubben dieses Topfes oder jener Pfanne, weil es dich spontan erfreut, diesen Topf zum Glänzen zu bringen.

Du gibst dich nicht zufrieden mit immer Pfannen und Töpfe schrubben. Du lebst nicht durch dies. Du erfreust dich einfach an diesem Moment, solange du ihn lebst.

„Godwriting“ ist ein Beispiel von dem was wir nennen: Im Augenblick leben. Natürlich, wenn du mit Gott schreibst, sagen wir dein Bewusstsein bewegt sich einen Millimeter – und du findest dich in der Einheit.

Heavenletter # 5652 – 16.5.2016 A Palette of Beautiful Colors

Eine Palette von schönen Farben

Gott redete …

Ein Unterschied zwischen dir und Mir hat damit zu tun, wie sich Verantwortung für Uns anfühlt und das Hinaustragen der Verantwortung in die Welt. Du magst Verantwortung als hochbeanspruchend und, vielleicht insgesamt als niederdrückend empfinden. Du magst empfinden, Verantwortung hänge an deinen Schultern. Du wägst Verantwortung und findest sie schwer.

Vermutlich zerrt dich Verantwortung hin und her, wie eine Katze eine Maus. Du hast möglicherweise die Idee, dass Verantwortung zu viel für dich ist. In diesem Fall, kannst du auch die Schultern zucken und so oder so einen Weg hinaus finden. Wenn du glaubst, dass Verantwortung zu viel für dich ist, dann wird Verantwortung zu viel für dich sein, und du wirst damit kleiner werden.

Du vermengst Verantwortung mit Sorge. Du bezweifelst, du sorgst dich, wie gut du sein wirst und wie gut von dir gedacht werden könnte. Wirst du den Job gut machen, oder wird es ein Misserfolg für dich sein?

Du möchtest Fehlerhaftigkeit nicht fühlen. Du willst dich nicht in diese Position begeben, damit du Verantwortung ablehnen kannst. Du kannst dich mit den Worten entschuldigen: „Ich bin jemand, der Verantwortung nie gemocht hat – da bin ich nicht gut drin. Ich möchte darin nicht mal gut sein.“

Das Spiel des Lebens dreht sich nicht nur um Zustimmungswerte, jedoch sind Zustimmungswerte sehr wichtig für dich. Du würdest gerne über deine kühnsten Träume hinaus geschätzt sein. Zumindest willst du dich nicht missbilligt fühlen. Du hast womöglich im Leben zu viel Kritik und zu wenig Unterstützung bekommen. Du versagst dir nicht nur einige Wahlmöglichkeiten, sondern trippelst im Leben dahin, scheinbar ganz unbesorgt.

Wenn du nichts tust, oder wenn du nicht viel tust, wirst du für nichts den Kopf riskieren, und somit bist du ohne Aufmerksamkeit. Deine eigene Aufmerksamkeit mag zu sicherer Beschäftigung hingehen, die dein Leben umgrenzt und dich nur am Rand sein lässt. Vermutlich bemogelst du dich selbst. Du kannst ein ereignisloses Leben einem erfindungsreichen Leben gegenüber den Vorzug geben.

Da sind jene, die Verantwortung übernehmen, und da sind jene, die sie vermeiden. Du kannst dich in jede Kategorie begeben, du bestimmst.

Es kann die Natur einiger Menschen sein, Verantwortung zu wählen, sie zu mögen und sich von ihr leiten zu lassen, aber es gibt jene, die Führer wurden durch die einfache Tatsache, dass sie ihre Ängste geschluckt haben und gewagt haben, Führer zu werden.

Du musst kein Stimmführer sein in der Welt, aber du hast die Wahl. Dachtest du, dass du keine andere Wahl hattest?

Heavenletter # 5653 – 17.5.2016 I Hear Your Heart Say

Ich höre dein Herz sagen

Gott redete …

„Geliebter Gott meines Herzens, Liebe meines Lebens, Du bist mein Eingang in den Himmel, von dem es keinen Ausgang mehr gibt. Ich sage das wahrlich aus meinem Herzen. Ich glaube es, denn Du hast es so gesagt. Es gibt Zeiten, in denen ich dies ohne den Schatten eines Zweifels erkenne. Der Zweifel ist so eine lästige Mücke.“

„Dennoch ficht mich die Angst an. Angst, geliebter Gott, ist ein Gegner von Dir, eine eingebildete Angst die mein Herz von Dir rauben möchte. Ich glaube Dir, nicht der Angst, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht zu oft von Angst verfolgt und erfasst werde. Angst hält mich manchmal in einem Würgegriff. Heute Morgen hält mich die Angst an der Wand fest, und ich erliege ihr.“

„Wie ich es verstehe, ist Angst ein Flackern meiner Phantasie, dabei zittere ich jedoch vor Angst, obgleich ich ihr nicht einen Augenblick glaube. Ich möchte nicht, ich möchte nie, nie, nie die Angst beibehalten, aber ich tue es.“

„Wie kann es sein, dass ich das Wort Angst so sehr fürchte dass ich schaudere, es niederzuschreiben? Angst ist ein Gegenspieler, der grimmigste Gegner den ich kenne. Ich verstehe, dass Angst eine Verdrehung meiner eigenen Gedanken ist.“

„Gott, du bist wirklich. Die Angst ist es nicht. Wie kann ich Dich, Gott, in einem Atemzug lieben und im nächsten dieses erbärmliche Gebilde, das sich Angst nennt, fürchten? Es ist die menschliche Angst, wohingegen Du Gott bist, und Gott ist die Liebe. Es muss so sein, dass Du, Gott, siegst. Daran kann es keinen Zweifel geben. Trotzdem schlängelt sich die Angst herein. Ich würde die Angst gerne wie ein Feuer austreten, wenn ich nur wüsste wie.“

„In Dir würde ich mich niemals für Angst entscheiden, jedoch gibt es Zeiten, in denen Angst emporsteigt. Ich möchte der Angst niemals die Hand geben oder vor ihr einen Kotau machen, doch was mache ich wenn ich mich davor fürchte, von der Angst versklavt zu werden und weglaufen möchte?“

„Es gibt große, lang andauernde Momente wo mein Herz von Dir erfüllt ist, wo Du in meinem Herzen vertäut bist. Es gibt Zeiten, in denen ich deine Gegenwart unwiderstehlich verspüre. Zu diesen Zeiten existiert Angst nicht, und doch scheint sie mir eine Falle zu stellen. Ich fühle mich geborgen, obwohl ich mir im selben Augenblick bewusst bin, dass die Angst mich um den Finger wickelt. Die Angst ist sich ziemlich sicher. Wie kommt es, dass mich sogar dann Angst bedrängt, wenn Du, Gott, hier bist?“

„In Dir, Gott, gibt es keine Angst, nicht im mindesten. Ich wünsche mir, dass Angst nicht einmal an meinem Fenster vorüberzieht. Ich möchte nicht, dass das Wort Angst sich jemals wieder in mich eingraviert, doch wenn ich wünsche dass die Angst das Angesicht der Erde verlässt, so schreibe ich der Angst, die an sich selbst Vergnügen findet die Oberherrschaft zu, während Du, lieber Gott, Dich darüber freust, dass Du und ich zusammen eine Einheit bilden.“

„Es ist so, dass ich, wenn ich vor Angst bebe, gleichzeitig an Dich glaube. Angst mag nur eine Fußnote sein, doch was macht die Angst um mich herum selbst als Fußnote, wo Du doch da bist. Du bist ein unendlicher Gott. Wie kann Angst mich in Deiner Gegenwart verfolgen?“

„Theoretisch liegt Angst weit hinter mir, und doch, wie das Leben auf der Welt so ist, verfolgt sie mich.“

„Gott, ich bitte Dich, alle meine Angst wegzunehmen. Verbanne Angst selbst als einen Gedanken aus mir. Mache Angst unbekannt für mich. Mache Angst zu einem Nichts. Entferne jede Spur von Angst, sodass ich Dich erkennen kann und ohne jeden Zweifel weiß, dass, wo Du bist, Angst niemals Zutritt hat. Die Angst kann sich nicht mehr in mir verstecken, wenn Du in meinen Gedanken bist, wenn Du mein Gedanke bist. Ich kann doch nicht an zwei Dinge auf einmal denken, nicht wahr?“

„Ich bin mit dem Einssein vertraut, von dem Du sprichst, und doch…und dennoch… frage ich mich, was aus mir werden wird solange ich auf Erden bin. Ich bin im Himmel geborgen. Deine und meine Hände liegen ineinander. Du klopfst heftig an mein abtrünniges Herz. Ich habe nicht den geringsten Wunsch in dem Einssein, welches Dich und mich verbindet, Raum für irgendwelche Ängste zu schaffen, trotzdem spreche ich hier über Angst, wobei ich mich doch einfach in Dir sonnen könnte.“

Ich antworte deinem auf und ab gehenden Herzen:

Geliebte, wenn jemand aus dem Zimmer geht, schaut ihr automatisch auf und ihr seht, wie sich die Tür hinter der Person schließt, die den Raum verlässt. So nehmt nun zur Kenntnis, wie sich die Angst entfernt. Es sind die letzten Zuckungen der Angst, die ihr beim Schließen der Tür entdeckt.

Werdet gewahr, dass die Angst den Raum verlässt und sich die Tür hinter der Angst schließt. Angst wird euch nicht länger begleiten. Die Angst kann jetzt nichts anderes machen als zu gehen. Ohne Angst seid ihr frei. Ohne Angst habt ihr Freiheit. Die Angst hat an Boden verloren, währenddessen ihr in euren Herzen mehr Raum für Mich findet.

Gott ist auferstanden, und ihr steigt zu Mir auf. Die Liebe ist im Aufwind begriffen, während die Angst eine schmutzige schüttere Rauchfahne darstellt.

Heavenletter # 5654 – 18.5.2016 The Unwarranted Past

Die unbereinigte Vergangenheit

Gott redete …

Komme über deine alten Gefühle aus der Vergangenheit hinweg. Behalte sie nicht bei dir als wären sie kostbar. Ich spreche von alter, schwerwiegender Ablehnung und Niedergedrücktheit in der Kinderzeit, die du in die Gegenwart mitschleppst, Gefühle, die jetzt in dir widerhallen; ein Gefühl, dass du nicht oder jedenfalls nicht für lange gemocht würdest – vielleicht der Glaube, dass jemand anderer anscheinend der Ansicht ist, du seist unzureichend und ungeliebt. Dieses magst du bei dir bewahren, als ob du gut daran tätest, diese fehlgeleiteten Eindrücke zu liebkosen.

Meine Lieben, ihr hattet Liebe gehabt, doch in eurer Kindheit war große Liebe nicht so vorherrschend wie Wir es wünschen würden. Von der einen oder anderen Seite her kam Unsicherheit, freilich nicht von überall her. Ihr habt den Glauben angehäuft, dass ihr nicht akzeptabel wärt. Diese Gefühle waren euch damals nicht dienlich und heute sind sie für euch wertlos. Lasst sie jetzt los. Diejenigen, die euch diese Eindrücke vermittelt haben, sind nicht imstande, jetzt eure Gefühle über euch selbst loszulassen.

Du bist Mein Kind und Ich liebe dich. Was andere Leute irgendwann einmal über dich gedacht haben, hatte nichts mit dir zu tun. Nichts. Die Gefühle, die in jenen Zeiten erzeugt wurden, waren ungerecht und unberechtigt. Du wurdest beurteilt und falsch beurteilt. Du hast diese falschen Urteile wie Fotos von dir angenommen. Du hast diese Fotos nie vergessen. Die angenommenen Bilder sind in deinen Blutkreislauf eingetreten, in deine Zellen, dein Herz, während sie doch seit eh und je die Verständnisfehler von anderen waren.

Du warst und bist Mein Kind, und du warst und bist zu lieben.

Tu es allermindestens für Mich und betrachte dich selbst mit Liebe.

Sicherlich gab es in deiner Kindheit eine harte Kante und sie hat in dein Herz eingeschnitten. Wahrlich, es gibt keinen Grund, diese Schnittwunde immer und immer wieder zu öffnen. Wenn du damals gewusst hättest, was du jetzt weißt, hättest du die Täuschungen der Welt nicht angenommen, als wären sie glaubwürdig. Das hättest du nicht getan.

Wenn jemand heute zu dir hochnäsig ist, musst du dir dadurch deinen Tag verderben lassen? Warum solltest du, nur weil jemand anderer gestört oder töricht ist, um der alten Zeiten wegen dir deine liebliche Zeit hier auf Erden verderben? Genug von der Vergangenheit.

Von deinem Bewusstsein her verbindest du dich heute mit Mir. Ich habe Mich immer mit dir verbunden. Tatsächlich magst du noch nicht angefangen haben, nach oben zu sehen. Du hast dich in der Welt zusammengerollt und die Welt hat nicht immer zur Sonne aufgeschaut. Die Welt wusste es einfach nicht besser. Einst wusstest du es nicht besser, als Kritik dir zu eigen zu machen.

Jetzt weißt du es besser. Starre Blicke von anderen oder die Entziehung einer wohlwollenden Aufmerksamkeit haben nichts mit dir zu tun. Schemenhafte Blicke von anderen senken sich auf dich nieder. Du hattest nicht Unrecht du zu sein. Du warst ein Kind. Diejenigen, die dich angesehen haben, mögen dich verkehrt angesehen haben – wegen deiner Rasse oder eines anderen derartigen Unsinns oder einfach, weil sie einen harten Tag hatten, bzw. schlichtweg, weil du ein verwundbares Kind warst.

Ich entschuldige Mich bei dir für jeden, der jemals unnachsichtig zu dir war.

Heavenletter # 5655 – 19.5.2016 A Divine Rainbow Powered by the Sun

Ein göttlicher, von der Sonne angetriebener Regenbogen

Gott redete …

Alles was du tun musst, ist mit Mir zu sein. Mit Mir sein ist Sein. Sein ist wie eine Plattform, auf der du stehst. Sein ist nicht tun. Von dieser Plattform des Seins, bist du. Alles was du tun musst, ist mit Mir zu sein. Da gibt es kein Tun zu tun. Da gibt es Sein zu sein, welches du bereits bist. Du siehst einfach nicht, was vor dir ist. Vielleicht schaust du schräg.

Du musst nicht auf Zehenspitzen stehen um mit Mir zu sein. Es ist kein weit reichen, um mit Mir zu sein. Wenn Ich Allgegenwärtig bin, dann bin Ich bereits bei dir. Ah ja, du denkst von Mir als getrennt von dir. So siehst du Mich außerhalb von dir. Außerhalb von dir heißt getrennt von dir. Wahrscheinlich ist das Image, das du von Uns hast, nicht ganz richtig.

Du kannst Mich einen Partner von dir nennen. Demzufolge bist du auch ein Partner von Mir. Komisch, je mehr du Mich suchst als ob Ich nicht bei dir wäre, getrennt von dir, umso selbst versonnener magst du sein. Zu begrenzt, scheint es. Zu begrenzt für Worte zumindest.

Die Welt benutzt Worte wie weiter und näher, dennoch ist da keine Entfernung zwischen Uns. Du magst das so empfinden, doch Gefühle, wie wahr sie dir in ihrer Großartigkeit auch erscheinen mögen, sind nicht wirklich. Sie sind eine Fantasie, die du als wahr angenommen hast. Du nennst deine Gefühle wahr. Du hast diese Gefühle angenommen. Du trägst sie als dir passend. Jedenfalls sind diese Gefühle nicht deine Wirklichkeit. Ich bin deine Wirklichkeit. Du hast deine Gefühle auf deine Oberseite appliziert. Gefühle, egal wie wichtig für dich, sind nichts weiter als ein bisschen Lack auf Holz. Lack ist nicht das Holz. Lack ist nur ein dünner Film, der aufs Holz gepinselt ist. Lack ist kaum das Holz selbst.

Du spielst Versteck mit dir selbst. Du würdest dein wahres Selbst vor dir und vor anderen verleugnen. Du hast einen gewissen Komfort darin den Zutritt zu deinem wahren Selbst zu verweigern. Lieber Himmel, was wenn du nun doch wahre Größe bist! Was mag von dir erwartet werden? Vertraue dir selbst und du wirst Vertrauen in Mich haben. Was ist der Unterschied zwischen dir und Mir? Nun, ich weiß, wer ICH BIN. Du magst denken, dass du gar nichts bist, wo du doch Höchste Intelligenz und Hochherzigkeit bist.

Existenz in sich selbst ist Beweis von mehr, als das Auge sehen kann.

Sherlock Holmes selbst würde sagen, du schaust misstrauisch auf Hinweise. Du selbst bist der einzige Beweis, den du brauchst. Die Wahrheit ist, dass du in einem physischen Körper enthalten bist. Du magst vielleicht mehr auf das Behältnis, das dich hält, achten als auf den Kern der Sache. Jungs’ und Mädels, Ich bin in euch enthalten ob ihr es wollt oder nicht.

Vielleicht bevorzugst du ein Trugbild über die Wirklichkeit deines Selbst und die Wirklichkeit von dem, woraus du tatsächlich gemacht bist. Du bist aus Meiner Liebe gemacht. Ihr seid aus Meiner Liebe gemacht und Meine Liebe verfolgt euch auch.

Du bist dir vielleicht noch nicht bewusst, dass du Mich suchst und doch hast du immer ein Auge und eine Hand offen für einen Segen. Tatsache ist, mit oder ohne dein Bewusstsein, das was du suchst, sucht auch dich. Du, der du vielleicht überall suchst, bist auch der Gesuchte. Du bist wonach du suchst. Und du wirst dein Selbst finden. Du magst sozusagen über dich in der Dunkelheit stolpern, der letzte, der es mitbekommt, dennoch wirst du erleuchtet sein, du Mein Kind, bist wahrhaftig das Licht.

Oder Wir können sagen, dass du ein göttlicher, von der Sonne angetriebener Regenbogen bist, von Gott erkannt als Sein Sohn oder Seine Tochter oder sogar als Seine Eigene Seele im Himmel und auf Erden leuchtend. Du bist überall vorhanden, ob du es bewusst siehst oder nicht.

Heavenletter # 5656 – 20.5.2016 The Golden Light of Reality

Das goldene Licht der Wirklichkeit

Gott redete …

Was du sein sollst, bist du bereits. Glaubst du, wenn eine Eichel der Samen einer Eiche ist, dass du weniger als eine Eichel bist? Glaubst du es wirklich? Was möchtest du sein? Ein Faulpelz? Oder ein Aktivposten? Ein unglückseliges Opfer, das von einem Windhauch verweht wird? Du kannst sehr wohl auf deinen eigenen zwei Beinen stehen.

Solange du nicht Der Dirigent Des Orchesters Deines Lebens bist, werde Ich dir offen sagen, dass deine Sicht ziemlich begrenzt ist. Ich würde sagen, deine Sicht ist viel zu klein. Mensch Meier, hast du denn Die Ganzheit Der Wahrheit von dir übersehen? Du weigerst dich sie anzusehen. Du schaust dein Selbst nicht an. Du übersiehst dein Selbst, so als wärst du nicht ein Teil Der Schöpfung und ebenso Ein Schöpfer.

Wer hat dir jemals eingeredet ein linkischer Halbmast-Schöpfer zu sein?

Du müllst dein Leben zu. Du nimmst an, du seist der verstreute Müll selbst. Durch dich läuft ein Klarer Strom Gottes. Du bedeckst diesen Strom mit Blättern und Zweigen. Entferne den Müll und du siehst das Goldene Licht Der Wirklichkeit. Wer ist schließlich und endlich das Goldene Licht Der Wirklichkeit? Nun, du bist es.

Du sammelst viele Dinge, die nicht du sind, und du magst beständig weiter Dinge zu dem Stapel hinzufügen, der deine Lebensfreude einebnet.

Du bist die Luft selbst, die du atmest. Du bist Die Sonne, die dich wärmt. Du bist die Gipfel der Berge, die du erklimmst. Du bist die Unermessliche Weite, die du vor dir siehst, nur dass du der Unermesslichen Weite den knappen Namen Hoffnung gibst anstelle ihrer wahren Namen Unermessliche Weite und Liebe. Du fürchtest in der Unermesslichen Weite zu verschwinden. Du magst sogar einen Brückenkopf in der Unwissenheit vorziehen. Du wagst es nicht so recht dort zu schreiten, wo Die Ganzheit ist.

Du denkst: „Was, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich es schaffen und später, als unzulänglich befunden, heraus geschmissen würde?“

Du kannst den Gedanken nicht ertragen, demzufolge gelangst du nicht einmal zum Wartesaal. Du magst dich selbst vertreiben, bevor du auch nur irgendwie in die Nähe davon gelangt wärst, wo Freiheit liegt. Du bist dir nicht darüber im Klaren, dass Freiheit frei macht.

Natürlich ist das alles deine Wahl. Wenn du im Erdulden bist, bist du derjenige, der das Erdulden wählt. Du magst gegen das, was Ich sage, protestieren, doch du bist derjenige, der die Wahl trifft. Natürlich ist es wahrscheinlich, dass du nicht die Wahl treffen kannst, dort, wo du jetzt bist, für immer zu bleiben.

Von einem Augenblick zum anderen kannst du das Dulden abwählen.

Worauf wartest du?

Die Letzte Wahrheit ist, dass du unausweichlich Freiheit und Ganzheit wählen wirst. Von Der Wahrheit wegzulaufen dauert nicht ewig an. Nichts von deinem Mäandern ist wahr. Mäandern ist temporär. Etwas, das temporär ist, kann nicht wahr sein. In der physikalischen Welt kann temporär faktisch sein. Faktisch ist nicht Die Wahrheit. Die Wahrheit ist Ewig. Die Wahrheit ist immer wahr, gleichwohl ist sie nicht aus Zeit gemacht, sondern eher aus Der Ganzheit Der Unendlichkeit. Es gibt für Die Unendlichkeit keinen Anfang und kein Ende. Die Unendlichkeit kann keine Haltestellen haben. Es gibt keine Unterbrechungen Der Unendlichkeit, sonst wäre es nicht Die Unendlichkeit.

Nur in der physikalischen Welt gibt es eine Pause.

Du bist auf das aus, was in der Welt die Langstrecke genannt wird, gleichwohl muss die Langstrecke gar keine Strecke sein. Du kannst das entscheiden. Solange du nicht der Entscheider bist, kannst du nur das Opfer sein. Es ist besser ein Entscheider als ein Opfer zu sein. Es ist besser Verantwortung zu übernehmen.

Übernimm Verantwortung dafür, wohin du jetzt gehst.

Mit Verantwortung kommt Inhaberschaft. Der Job gehört dir. Dein Leben wird zu deinem Leben und nicht zu etwas, das dir übergestülpt wird. Der Kapitän Deines Schiffes verehrt Gott. Du bist Der Kapitän Deines Schiffes und du übernimmst die Verantwortung für dein ureigenes Leben, das vor dich hingebreitet ist.

Heavenletter # 5657 – 21.5.2016 Life in the World Is Not Real

Das Erdenleben ist unwirklich

Gott redete …

Dieses Leben in der Welt ist nicht wirklich. Scheinbar sind deine täglichen Erfahrungen real. Sicher sind sie greifbar. Du kannst dein Geld darauf setzen, jedoch das Konkrete ist nicht real. Was du Leben nennst, ist nicht wirklich. Die Momente und wie du sie verbringst entsprechen nicht der Wirklichkeit. Du glaubst dass sie real sind, da du Dinge gerne haben, behalten und dich nie davon trennen möchtest. Du möchtest gerne das Leben in den Händen halten und es in deine Geschichte eingliedern.

Was die Welt Tod nennt, entbehrt der Wirklichkeit. Vielleicht gehst du über das was wahr ist hinweg und begibst dich auf die Seite eines Märchenbuchs, das du für kompetent hältst. Es gibt keinen Tod, der der gewöhnlich akzeptierten Auffassung von Tod entspricht.

Das Leben ist Ewig. Die irdische Ebene ist nur ein wahrgenommener Spiegel einer andauernden Existenz, doch dieser Spiegel ist wie ein bemalter Überzug. Er ist ein gemaltes Bild, bestehend aus hell und dunkel.

Die Liebe ist wahr. Liebe ist wahr, wenn Liebe stattfindet – nicht wenn mit ihr gehandelt oder über sie diskutiert wird, sondern wenn Liebe geschieht, ohne sich groß anzustrengen, Liebe, die von selbst entsteht, ihrem eigenen Weg folgend. Liebe ist nicht unbedingt das, was bezüglich auf Liebe in Geburtstagskarten geschrieben steht oder was in all den anderen Worte enthalten ist, mit denen sich Liebe, vermeintlich als solche angepriesen, auf der Etikette der Welt schmückt und die von dir folglich so verstanden werden sollen, als seien sie Äußerungen der Wirklichkeit.

Du bist Liebe, suche zu ihr aufzuschließen.

Am Horizont erscheint die Liebe, und Liebe ist tiefer und höher und weiter als die höchste der Hoffnungen. Liebe IST. Wahres Sein ist voller Leben und schön, aber du kannst es einschnüren – wodurch? Durch Erwartungen und durch den Gedanken der Kontrolle, durch das Bedürfnis zu kontrollieren, wobei du einfach nur alles loszulassen brauchst, was dich von der Liebe zurückhält.

Was dich zurückhält, ist wahrscheinlich die Geschichte deiner Liebe, die empfundene Geschichte deiner Liebe, deine zusammengezogene Geschichte der Strähnen und Locken der Liebe, oft zusammenhangslos, oft erwünscht, oft erträumt, doch nicht immer im Einverständnis deines Herzens.

Reisen, selbst wenn du ein Ticket hast, ist nicht dein Eigentliches, denn du bist die Ruhe und die Stille, und da existiert kein auf und ab. Du gehst nirgendwo hin. Du schöpfst Sinn aus der Bedeutungslosigkeit. Du ermisst die Bedeutung des Bedeutsamen. Beachte wie wichtig der zeitliche Spielraum für dich ist, selbst wenn er sich in deinen Augen verflüchtigt. Zeit besitzt kein ihr zugehöriges Tischkärtchen.

Und dieser Raum ist illusorisch, wie du dich gerne in ihm bewegst, ihn mit deinen Fingerspitzen berührst und dir sagst, dass er zu dir gehört.

In der Welt ist alles eine vorübergehende Laune. Du magst alle flüchtigen Ideen beurteilen. Du kannst sie dekorieren. Du kannst sie herumschieben, doch sie laufen alle auf eine Fiktion heraus. Was du vielleicht als deine Hochburg ansiehst, ist eine phantastische Erzählung.

Du magst denken, dass Liebe nicht da ist und dass Angst, Furcht und Verlust vorherrschen. Geliebte, hinter der Farce des Lebens regt sich die Großartigkeit der Liebe. Liebe ist nicht etwas, auf das ihr genau den Finger legen könnt, dennoch ist Liebe real. Allein die Liebe ist wirklich. Ihr seid jedoch vielleicht skeptisch und glaubt an andere Dinge, selbst wenn sie Irrlichter sind, an ausgedachte Geschichten voller Drama und Trauer, und gelegentlich an durchkommende Sonnenstrahlen.

Seid der Wahrheit getreu, denn die Wahrheit ist euer Fanfarenruf. Ihr seid aus Wahrheit erschaffen, selbst wenn ihr Skippy oder Susiebell genannt werdet – ein widerhallender Schall, der euch identifizieren soll. Wie kann Einssein identifiziert werden? Einssein hat keinen Spitznamen. Einssein ist Wirklichkeit, und das ist die ganze Lebensgeschichte.

Die Berge, die ihr vor euch seht, sie zu erklettern, sind Grenzen, die ihr euch selbst zumutet.

Oh, aber ja, das ist die Art, wie ihr gewöhnlich lebt. Ihr beginnt als Baby, haltet eine Rassel in euren Händen und schwenkt sie umher. So lernt ihr die Art und Weise der Welt kennen. Dies ist innewohnend in euch.

Doch Liebe ist das Wahre Leben, welches ihr lebt. Babys strahlen Liebe aus. Sie sind Liebe. Sie wissen um die Liebe. Babys untersuchen die Welt und wollen herausfinden, was die Welt ist. Sie umfassen die Welt mit ihren kleinen Händen, und Babys wachsen auf. Früher oder später entdecken sie, dass sie überhaupt nichts in den Händen halten, und dass Liebe Alles ist.

Heavenletter # 5658 – 22.5.2016 The Stars of the Universe

Die Sterne des Universums

Gott redete …

Alles in der Welt ist so, wie du es empfindest oder miss-empfindest. Es gibt Verstehen und Missverstehen, und Hineinspringen in Schlussfolgerungen. Angriffe sind entstanden. Verpflichtung trat in die Welt. Herzschmerz wuchs. Das Konzept vom Feind wuchs. All die Gegensätze wurden stabil eingepflanzt. Das Unerwünschte wuchs.

Überwuchertes Gedankenunkraut übernahm das Steuer. Die Welt wurde willkürlich und gefahrenreich.

Es war keine Kleinigkeit, die Erde zu verlassen, noch ist es immer lieblich zu verbleiben.

Worte dehnten das Universum, während Worte das Universum auch zurückstutzten. Leute wurden konstruiert auf wilde Art und niedergeschlagen, aussortiert und klassifiziert gemäß was-weiß-ich wofür-Regelungen.

Wie kurz war das Leben für ein menschliches Wesen, und wie lang dauerte es.

Zeit wurde niederverbogen. Raum kostete Geld. Wasser wurde dürftig und kostete. Es waren allerart Engpässe in der Welt.

Da wuchs ein Engpass im Herzen auf Erden. Herzen welkten, als ob Herzlosigkeit ein begehrenswerter Schatz wäre. Herzlosigkeit war keine Seltenheit.

Schuld wurde auf Dauer verfestigt auf Erden. Sie wuchs wie wilder Wein. Sie übernahm die Felder. Niemand konnte dem Schuldspruch des Weins entgehen, obwohl einige mehr, andere weniger heftig Schuld zuwiesen.

Und bei alledem dauerten die täglichen Wunder des Lebens an.

Ich sah über das hinaus, was ihr in der Welt saht. Ihr vergaßt, in den Himmel hoch zu schauen. Wo immer ihr hinschautet, ihr saht Irrtümer, und ihr setztet sie fort. So lerntet ihr die Arithmetik, und die Welt erzählte euch, auf Fehler zu zeigen, sei eine gute Sache.

Der Mensch dachte, er habe das Universum gemeistert. Er konnte nicht einmal sich meistern. Er ernannte sich zum Experten. Er war ein Experte in Verdrehtheit.

Der Mensch kalkulierte, das Leben auf Erden beuge sich zu ihm hinunter. Er überhöhte sich in der selben Zeit, in der er zerfiel.

Die Stuarts des Universums fielen durch ihr Werk. Sie suchten vehement Gewinn und bewunderten Selbstsucht, als wäre dies ein Diamant in der Sonne.

Und trotzdem ging die Sonne loyal auf. Das Licht ging nie aus auf Erden. Die Sonne war so oft da, dass sie nicht beachtet wurde. (Nur) Seltenes wurde geschätzt.

Ihr, meine Kinder, trugt Masken. Ihr fandet viele Wege, euch zu verstecken. Am schlimmsten war es, dass ihr die Wahrheit vor euch selbst verbargt. Lügen wurden erfunden, geglaubt, und über die Welt verstreut.

Dies ist eine kurze Geschichte, wie das Leid für die Erde geboren wurde. Die Geschichte war ein Fehler des Intellekts. Die Geschichte war ein widerschallender Fehler des Intellekts. Glocken wurden nicht geläutet. Hände wurden gerungen und Quellen wurden ausgewrungen.

Pandoras Büchse war geöffnet. Jetzt schließt sie sich. Die Epoche des Leidens ist am Auslöschen. Das Weh tritt in den Hintergrund. Da ist nicht mehr länger Platz für Opfer auf der Erde.

Leben hat geehrt zu sein. Das menschliche Herz gewinnt Führungsposition. Die Welt wächst göttlich in die Göttlichkeit.

Die Verkündungsengel singen. Musik der Sphären und Hemisphären wird erneuert. Die Erde steigt aus ihrer Beengung.

Liebe wird frei gelassen über der Welt. Liebe wird erinnert und Liebe wird wieder aufgeladen.

Unermessliche Weite sammelt sich an. Disharmonie weicht zurück. Da ist kein Platz für Disharmonie. Disharmonie ist nicht länger möglich. Harmonie ist aufgegangen. Harmonie singt ihr eigenes Lied.

Liebe ist erlöst worden aus ihrer Zelle. Liebe kann nicht länger zurückgehalten werden. Liebe singt sich selbst laut und klar.

Liebe ist nicht mehr umkämpft.

Einklang hat Missklang ersetzt.

Der Ausdruck von Liebe kann nicht mehr niedergehalten werden.

Ihr und die Welt expandiert zusammen.

Seichtheit und Unreife existieren nicht länger. Da war nie ein Platz für weniger als echte Größe. Was nicht lieblich ist, schwindet.

Die Welt ist jetzt nur einen Hüpfer, einen Sprung und ein Emporschnellen entfernt von Anmut. Sieh es jetzt so, dass die Schönheit des Lebens deklariert und akzeptiert worden ist.

Niemand ist jetzt mehr eine Insel in sich selbst. Inseln gibt`s nicht mehr.

Die Welt ist überzogen von Glorie.

Sterne wurden geboren und geehrt. Ihr meine Kinder seid die Sterne des Universums. Ich habe eure Gegenwart angekündigt. Ihr kamt an in ferner Vergangenheit, auch wenn euch vielleicht noch nicht klar sein mag, wer ihr immer gewesen seid. Ihr seid es, die die Welt erhellt. Ihr seid das Licht über der Erde. Ihr seid die Sonne. Wer ist der Retter der Welt? Warum fragt ihr noch, Ihr seid es.

Heavenletter # 5659 – 23.5.2016 Embrace Oneness

Umarme Einssein

Gott redete …

Wenn vom Einssein eine Fotoaufnahme gemacht werden könnte, würde sie mit dem Strahlenden Licht Meines Herzens gemacht werden. Ein Foto würde Mein Herz geradeheraus offen darstellen. Allerdings könnte kein Foto Mich enthalten.

Einssein ist nicht unscharf, allerdings gibt es keine Kanten. Ganzheit kann keine Kanten haben, weil es keine abzugrenzenden Klippen gibt.

Wie würde eine Umarmung von Einssein aussehen?

Du bist sehr kurz davor Das Einssein Der Fülle zu begreifen.

Du könntest Einssein als einen Stecknadelpunkt in der Mitte einer leeren Leinwand ansehen. Du könntest Einssein schlicht als Fülle ansehen. Es gibt kein Ende für Die Fülle. Ebenso wenig einen Anfang. Es gibt keine Mitte, keine Hälfte, kein Hier, kein Dort. Es gibt kein Abgrenzen von Einssein. Einssein kann nicht umrissen werden.

Bindfäden Des Herzens sind lose. Einerlei wie du Einssein nennst – Unendlichkeit, Ganzheit, Unbegrenzte Weite – du kannst ihr nicht entfliehen. Es gibt Platz für alles und jeden – auch wenn es keinen Raum gibt. Da ist Das Nichts Der Fülle.

Bei Einssein, Fülle, Unermessliche Weite gibt es nichts, auf das man deuten könnte. Es gibt keine Punkte, gleichwohl gibt es Bedeutung. Da ist eine Klarheit Des Scharfsinns, auch wenn das, was Ich sage, nicht begriffen werden kann. Es ist ein Scharfsinn. Genug gesagt – Scharfsinn macht auf euch Eindruck.

Heil Dem Einssein und all der Großen Fülle und Unendlichen Unendlichkeit.

Kein Künstler könnte Die Unendlichkeit malen. Kein Kind mit Buntstiften könnte Die Unendlichkeit anmalen. Kein Bildhauer könnte sie meißeln. Es gibt nichts Weiteres als die Unermessliche Weite.

Nichts kann Der Unendlichkeit hinzugefügt werden, ebenso wenig kann von Der Unendlichkeit etwas weggenommen werden. Unendlichkeit lässt sich nicht messen und man kann von ihr auch nicht fortgehen.

Nur das Begrenzte kann addiert, subtrahiert, multipliziert, geteilt, in Klammern gesetzt oder gleichgesetzt werden.

Einssein und Unendlichkeit lassen sich nicht dokumentieren. Sie können nicht dokumentiert werden wegen der schlichten Tatsache, dass sie nicht begrenzt sind. Nur was begrenzt ist, lässt sich dokumentieren. Nein, Größe muss man nicht sehen, um an sie glauben zu können. Glaube und du wirst fühlen, dass du in Einssein eingetaucht bist. Einssein ist.

In Der Unendlichkeit gibt es keine Worte. Es gibt keine Landkarten. Wenn es Landkarten Der Unendlichkeit gäbe, wärst du nicht in der Lage sie zu lesen. In Der Unendlichkeit gibt es keine Hinweisschilder entlang des Wegs. Es gibt nichts, auf das hinzuweisen wäre.

Wenn du Unendlichkeit wahrnimmst, gibt es nichts außerhalb davon.

Was ist Glücklichsein? Glücklichsein ist Unendlichkeit. Unendlichkeit ist Unendlichkeit, welchen Namen auch immer man ihr beilegt.

Lass uns um Die Unendlichkeit herumspazieren, selbst wenn man nicht um sie herumspazieren oder sie betreten oder verlassen kann. Tatsache ist, dass du niemals Die Unendlichkeit verlassen hast oder irgendwo anders gewesen bist. Wo du verweilst und wo du zu verweilen meinst, sind nicht das Gleiche. Du durchstreifst bereits den Bereich Der Unendlichkeit. Du kannst von Der Unendlichkeit nicht wegkommen und es gibt keinen Bereich von ihr.

Unendlichkeit! Wir kommen!

Unendlichkeit ist keine wilde Mutmaßung. Sie ist Gewissheit. Du kennst Die Unendlichkeit bereits. Du kannst sie fühlen. Du kannst sie erfahren, selbst wenn du Die Unendlichkeit Selbst bist. Du bist Ein Wissender Der Wirklichkeit. Unendlichkeit ist deine Heimspielstätte, selbst wenn Die Unendlichkeit keine Markierungen aufweist. Du bist Die Ganzheit Von Allem, dennoch existierst du nicht außer in einem Anhang. In Der Unendlichkeit bist du. Das mag alles sein, was Wir sagen können.

Du bist nicht Licht und Schatten. Du bist Licht. Worte können auch nicht ansatzweise das sagen, dennoch drücken alle Worte Einssein aus. Selbst in der Vielfalt spielt Einssein die Hauptrolle. Vielfalt ist eine erfundene Funktion, in welcher der Geist spielt. Vielfalt ist verwandt mit Vorschulaktivitäten. Nichtsdestotrotz gibt es keine Abstecher von Der Unendlichkeit.

Es gibt kein Davonkommen von Der Wahrheit. Es gibt keine Vielfalt, dennoch spielst du in der Vielfalt. Du stellst Kuchenplätzchen her bis du entdeckst, dass du Die Wirklichkeit bist. Du bist Der Erschaffer, Der Beobachter und Das Erschaffene alles in Einem.

Ich, Gott, heiße Mein Selbst Meinem Selbst in der einstigen Form willkommen, in welcher du herumspielst.

Heavenletter # 5660 – 24.5.2016 The Door of What Is Next

Die Tür zum Kommenden

Gott redete …

Ob du an Land oder auf See bist, du reitest auf den Wellen des Lebens. Möglicherweise fühlst du dich wie auf Stelzen gehend, jedoch du schwimmst im blauen Ozean. Du bist ein Schwimmer großen Ausmaßes. Du bist ein Original der Gottheit.

Du kümmerst dich um die Welt. Du bist rechts von Mir. Ich bin immer an deiner Seite, und du bist an Meiner. Es gibt keinen Tag, ohne dass Wir zusammen sind. Nicht einer fehlt Meinem Herzen.

Du hast vor langer Zeit diplomiert, auch wenn du es noch nicht völlig begreifen kannst. In der Tat schließt du jetzt zu deinem Selbst auf. Sei für weitere neue Überraschungen bereit. Sicherlich muss eine Überraschung neu sein, damit sie eine Überraschung ist. Wisse jedoch, dass deine Entwicklung für Mich keine Überraschung ist. Mein ist alle Wonne, aber sie ist keine Überraschung. Ich bedarf keiner Überraschung. Ich bin ein Oberster Dirigent des Lebens. Ich heiße alle willkommen. Willkommen zu dieser Großen Feier, die Ich zu deinen Ehren bereite.

Du hattest mit Mir auf deine Weise an dieser Feier mitgewirkt. Du hattest dich für dein Debüt an der Seite der Wahren Güter des Lebens bereit gemacht. Das Wahre Leben hatte dich gerufen.

Deine Vision erweitert sich. Du fängst an, Größeres zu erkennen. Bald wirst du begreifen, dass das Innere und das Äußere dasselbe sind. Du bist leichten Fußes und du bist bereit, du bist entschlossen, geh. Du bist ein Gedanke von dir selbst.

Du bist dabei Grenzen loszulassen. Du brauchst dich nicht mehr länger an sie zu halten. Du tatest es niemals. Ballast hast du nicht mehr nötig. Du brauchst Freiheit. Du erhaschst die Freiheit. Über dich wird die Freiheit gerade ausgeschüttet. Deine Füße sind nicht mehr gebunden.

Du realisierst bislang noch nicht recht, dass du zwei Meter über dem Boden bist, und du gehst in der Luft weiter. Die Wahrheit ist noch nicht ganz zu dir durchgedrungen, zugleich läufst du nicht länger vor ihr davon. O ja, wärme dich an der Sonne der Wahrheit. Lasse dich vom Licht der Sonne an der Hand führen.

Du bist nicht mehr in einem vermuteten dichten Wald. Du warst nie dort. Du warst der Ansicht, du wärst dort. Freilich hattest du viele Vorstellungen, die keinen Sinn ergeben. Du hältst dich nicht mehr an jenen Ideen fest als ob du in einem Labyrinth wärst. Du bleibst nun im Sonnenlicht. Du bist nun an der Tür angekommen die dir zeigen wird, was als Nächstes kommt. Ich lasse dich jetzt herein. Tritt ein.

Hier bin Ich wo Ich wohne, und wonach du dich sehnst zu sein, und wo du dazugehörst und wo du in Wirklichkeit bist. Zu wem sonst könntest du gehören als zu Mir? Wo Ich Bin ist deine Heimat. Fühlt sich deine Wahre Heimat nicht vertraut an? Hast du eine ziemliche Zeitlang deine Wahre Existenz nicht geahnt?

Dies ist einfach dein nächster Schritt. Du brauchst dafür nicht einmal einen Schlüssel, denn du, dein Selbst – du bist der Schlüssel.

Ich habe auf dich gewartet. Du bist gemäß deinem eigenen Tempo gekommen. Du schiebst diesen Tag nicht mehr auf. Du nimmst meine Einladung an. Dies ist ein Tag, dem Ich lange entgegengesehen habe. Möglicherweise bist du kribbelig.

Es gibt nichts, was dich jetzt zurückhalten wird.

Du bist bereits in das Schloss Meines Herzens eingegangen.

Gewiss könntest du eine Zeitlang in der Vorhalle Meines Palastes sitzen. Du bist frei. Du musst nicht. Du brauchst nicht den Hut in der Hand zu halten um auf Mich zu warten. Du bist hier, und hier bist du drinnen in Meinem Herzen.

Du bist nicht geschmückt. Du musstest dich niemals für Mich in Pluderhosen oder Seide zurechtmachen. Schon immer war alles was du zu tun hattest, hereinzukommen. Nie gab es Schlösser oder Riegel. Immer bist du willkommen. Immer stand die Tür zu Meinem Herzen weit offen.

Komm, gehe auf den Teppich Meiner Liebe und tritt ein. Ich habe auf dich gewartet. Jetzt bist du hier. Nun bleibe bei Mir.

Heavenletter # 5661 – 25.5.2016 Use Your Quiet Voice

Gebrauche deine leise Stimme

Gott redete …

Was auch immer du gibst, welchen Dienst auch immer du verrichtest, tue es um Meinetwillen. Tue es Im Namen Gottes und Im Namen Der Liebe. Sei großzügig. Sei liebenswürdig. Sei liebenswürdig zu allen Seelen. Sei wenigstens für dich selbst ein Segen.

Lass gerechten Zorn gut sein. Wut ziemt sich nicht für dich.

Im Leben geht es nicht darum dein Selbstwertgefühl zu heben. Im Leben geht es nicht darum zu zeigen, dass du soundsoviel wert bist oder mehr wert bist als jemand anderer. In deinem Leben geht es nicht darum irgendetwas zu beweisen. Du musst dich nicht in Dramen hineinziehen lassen. Du vermagst die Dynamik deines Austausches mit anderen, die dein Leben auf Erden teilen, zu verändern, einerlei wie unvernünftig andere möglicherweise zu sein scheinen oder sogar erwiesenermaßen sind.

In deinem Leben geht es um mehr als um Stolz oder darum den Respekt von scheinbaren anderen zu gewinnen. Andere müssen sich nicht dir fügen. Du bist weder Der König Der Berge noch ein Vormund der Welt.

In deinem Leben geht es um Dienen. Diene Mir. Diene Mir gutmütig. Gutmütigkeit ist etwas, das du denjenigen um dich herum anbieten sollst. Indem du anderen dienst, dienst du Mir. Indem du anderen dienst, dienst du dir selbst. Ganz gleich wie subtil du andere missachten oder geradeheraus auf ihnen herumtrampeln magst, du entehrst damit dich selbst und die große weite Welt da draußen.

Lerne andere Arten des Umgangs mit dem, was dich verletzt. Deine Angewohnheiten im Leben haben einen Einfluss auf das Leben um dich herum. Siehe nochmal hin.

Ich gab dir Das Sorgerecht für Die Welt. Ich gab dir nicht eine Rolle als Vorschriftenmacher. Sei ein Repräsentant dessen, wie das Leben in der Welt zu leben gedacht ist. Gebrauche deine leise Stimme. Korrigiere dich selbst und nicht so sehr andere.

Ich fordere dich nicht auf, Liebe vorzutäuschen. Nein, täusche Liebe nicht vor. In Wahrheit täuschst du – wenn du zänkisch bist – Feindseligkeit vor. Feindseligkeit ist nicht wahr. Feindseligkeit ist eine Art Schutzschild oder Waffe, von der du fälschlicherweise glaubst, dass du sie als Verteidigung benötigst, um Herablassung abzuwehren oder um vielleicht sogar, unter gewissen Umständen, Liebe von dir fernzuhalten. Warum würdest du dich mit anderen duellieren oder versuchen die Oberhand zu behalten, wenn du dich nicht bedroht gefühlt hättest? Was ist das, das dir anscheinend das Gefühl vermittelt, du müsstest ein anderes menschliches Wesen ausstechen? Ist ein aufgeblasener Boss zu sein etwas gar so Tolles?

Eher als zurückzuschlagen, schlage vor. Schlage einen neuen Ansatz vor.

Pausiere für einen Moment. Wie würdest du dann, wenn du nicht reaktiv wärst, auf eine dir nicht willkomene Situation antworten? Ganz bestimmt würdest du eher antworten als reagieren.

Wie würdest du, wenn du nicht reaktiv wärst, die Liebe in deinem eigenen Herzen stärken? Das, womit du es zu tun hast, ist nicht so sehr die Feindseligkeit von jemand anderem. Es ist deine eigene Feindseligkeit, die deiner Aufmerksamkeit bedarf. Das Leben versucht dich zu lehren eher zu antworten denn zu reagieren. Das Leben versucht nicht dich zu lehren ein Hitzkopf zu sein.

Es ist dir hinlänglich bekannt, dass du, wenn du scharfen Chilipfeffer gegessen hast und dein Mund und Rachen brennen, eher zur Abkühlung Wasser trinkst als über Chilipfeffer zu schimpfen.

Siehe dich um nach anderen Wegen Konflikten zu begegnen. Wenn schon nicht friedlich, dann musst du zumindest nicht eine zum Hochgehen bereite Bombe sein.

Was wäre, wenn jemand dir gegenüber seine Stimme erhebt und du dämpfst deine?

Was wäre, wenn du alte Reaktionsmuster hinter dir lassen könntest? Was hält dich davon ab?

Welches Gesetz besagt, dass du, wenn jemand dir gegenüber unhöflich ist, genauso unhöflich oder noch unhöflicher sein musst, um dir bei anderen Respekt zu verschaffen?

Was glaubst du zu gewinnen, wenn du um dich schlägst? Gewinne deinen Respekt vor dir selbst und dann frage dich, wie du mit der Welt verfahren willst, von der fälschlicherweise behauptet wurde, sie liege außerhalb von dir.

Heavenletter # 5662 – 26.5.2016 From Whence Flows Love?

Woher fließt Liebe?

Gott redete …

Wenn du dein Herz zudrückst, das ist wenn du Schmerz im Herzen fühlst. Herz-zudrücken ist der Grund jeder Qual.

Du triffst die Entscheidung dein Herz zuzudrücken. Du magst sagen, dass das, was du fühlst, nicht in deiner Hand liegt. Jemand sagt oder tut etwas und du sagst vielleicht, du kannst dir nicht helfen wie du dich fühlst. Wer kann helfen? Ich sehe niemand anderen als dich.

Denkt noch mal nach ihr Lieben. Ein Wecker klingelt – du entscheidest, dass dies ein Signal sein muss, auf das du reagierst. Du bist der Deuter und der Entscheider von Signalen, die los gehen. Ein Rauchalarm geht in der Küche an während du grillst. Du folgerst die Bedeutung des Rauchmelders. Egal wie oft der Rauchmelder falschen Alarm gab, du springst darauf an. Du reagierst auf bestimmte Signale auf eine bestimmte Weise. Angst wurde übertrieben, Geliebte.

Angst scheint gewiss real zu sein. Du reagierst auf Angst. Sie mag natürlich sein, sie ist aber nicht unvermeidlich.

Würdest du so gut sein und deine Aufmerksamkeit von Angst wegleiten, zu Liebe hin? Erwarte Liebe. Setze dein Herz auf einen Klingelton der Liebe. Stelle dein Herz darauf ein Liebe willkommen zu heißen, nicht Angst. Stelle dein Herz auf eine Einstellung der Liebe, Liebe kommt herein und Liebe geht heraus.

Liebe ist ein Kreislauf. Liebe geht herum. Liebe ist deine Verbindung zum Himmel. Liebe ist dein wahrer Ausdruck. Stelle dein Herz auf Liebe und Freude ein. Stelle deine Atome auf das Lieben ein. Freue dich. Liebe ist zur Hand. Liebe ist hier und mehr Liebe ist auf dem Weg.

Lass Liebe deine Wahl sein. Lass Angst am Wegesrand zurück.

Wenn du ein Fisch wärest, würden Wir sagen, dass Liebe das Wasser ist, in dem du schwimmst. Was dich betrifft, Liebe ist dein Element. Erlaube Liebe die Luft zu sein, die du atmest. Lass Liebe dein Wahrer Name sein.

Du bist hier auf Erden, um Liebe in Umlauf zu bringen. Du bist der Schiedsrichter der Liebe. Wie auch immer, verweise Liebe nicht. Strahle sie aus. Sei sie.

Erinnere dich an Liebe und vergiss sie nicht. Liebe ist dein Vermögen. Wie die drei kleinen Schweinchen ziehst du in die Welt, um dein Glück zu suchen, das ist wahr, dennoch ist Liebe dein Vermögen, das du herzugeben hast. Gib dein Vermögen weg. Schicke dein Vermögen an Liebe aus, in die Welt hinein.

Spiele deine Karten. Lass jede Karte die du spielst, Liebe genannt sein. Gib Liebe überall und zu jedermann . Sei guter Stimmung. Nicht länger, nicht für eine Minute sollst du Liebe zurückhalten. Du hast nichts zu beweisen außer Liebe. Alle brauchen Liebe und sind deiner Liebe wert. Liebe.

Liebe macht einen *Touch-down und die Engelsboten singen. Ja, Liebe fließt. Liebe ist der Lauf des Lebens. Für Liebe gibt es keinen guten Grund je zu stolpern.

Bis dass du Liebe von Herzen gibst, bist du dir selbst ein Fremder. Nimm Liebe in deine eigenen Hände. Liebe jetzt sofort. Da gibt es keine Debatte. Du bist Mein Erbe der Liebe. Es ist deine Erbschaft. Liebe ist nicht zum Herauspicken und Auswählen oder zum Einkaufen und Aufsparen. Liebe ist nicht da, um eingelagert zu werden. Liebe hat wie die Sterne zu sein, die für alle leuchten. Liebe hat wie die Sonne zu sein, die unabhängig von irgendetwas für alle scheint. Liebe hat der Schnee zu sein, der fällt, von dem du aufsteigst. Du bist ein Wesen der Liebe.

Wer ist der Gegenstand deiner Liebe? Es ist nicht notwendig das herauszufinden. Jeder ist dazu bestimmt, Gegenstand deiner Liebe zu sein. Du bist das Thema der Liebe. Du bist da, um Liebe zu verteilen. Streue Liebe. Da ist genug Liebe, um abzugeben. Liebe vermehrt sich. Beginne jetzt. Hol´ Liebe aus dem Versteck. Schalte alle vier Brenner ein. Liebe ist ein Segen, der dein ist, um gegeben zu werden. Woher kommt Liebe? Sie kommt von Mir. Woher fließt Meine Liebe? Meine Liebe fließt durch dein Herz.

* Touch- down, Begriff im American Football, wenn der Ball hinter des Gegners Ziellinie den Boden berührt (Anm. d. Ü.).

Heavenletter # 5663 – 27.5.2016 The True Story

Die wahre Geschichte

Gott redete …

Da ist ein Rumoren in deinem Herzen, das dich zu Mir ruft. Es ist unausweichlich, dass du zu Mir kommen wirst. Es ist Mein Wille – und auch deiner -, dass du zu Mir kommst. Wir haben keine Meinungsverschiedenheit. Du entscheidest über das Wann. Ansonsten gibt es nichts zu entscheiden.

Ich werfe Meine Leine ins Meer aus und du tauchst auf. Du schwimmst zu Mir empor und sagst: „Da bin ich.“

Ich sage: „Da bist du.“

Nur in deiner Vorstellung warst du jemals von Mir fort. Es war Illusion, dass du jemals irgendwo anders gewesen bist als bei Mir. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass du irgendwo anders sein kannst oder dass da ein „irgendwo anders“, wo du womöglich sein kannst, existiert. Nur in deinem Kopf bist du in der Ferne herum geschweift.

Tatsächlich bist du dahin gedriftet. Es war für dich keine Arbeit in der Ferne dahin zu driften. Du bist einfach so dahin gedriftet, verfangen in den Fabeln über Einen Tag im Menschlichen Leben. Du bist ein Göttliches Wesen, das seine Finger in das Wasser zu beiden Seiten seines Kanus eintaucht.

Ein anderes Mal liegst du im Gras und schaust nach oben in das Baumkronendach, und du siehst, dass es gut ist.

Manchmal hast du das, was du als Aufruhr wahrnimmst. Aufruhr ist fabriziert. Zu diesen Zeiten magst du das Gefühl haben, dass du deinen Weg verloren hast. Dein Weg ist mir Mir, und das ist garantiert. Da gibt es kein Herumkommen. Wir könnten sagen, dass Wir Füreinander gemacht ist, und das stimmt. Trennung zwischen uns hat keine Substanz.

Eine andere Dimension dieser Geschichte ist, dass Wir ohnehin Eins sind. Du bist mit der Idee verbandelt, dass Wir Uns gegenseitig in die Augen starren, während Wir in Wahrheit durch die gleichen Augen schauen. Deine Brillengläser sind beschmutzt. Lass sie Uns jetzt sauber wischen.

Ich erzähle dir, dass deine Augen so rein sind wie Mein Herz. Nichts hat jetzt dein klares Sehen zu stören. Sprudelnde Gewässer sind klar. Du bist jetzt sehr wohl in der Lage, in die Ferne und in die Nähe zu sehen. Blicke aus Meinen Augen heraus. Du erneuerst dein Herz und du erneuerst deine Seele. Du frischst deine Augen auf, so dass du so sehen wirst, wie ich tatsächlich sehe.

Deine Augen schweifen über ein Feld der Freude.

Wie nahe bist du doch dem, was du Erleuchtung nennst. Es gibt nichts, was dir hinzuzufügen wäre. Habe einen Vorsatz. Dein und Mein Vorsatz sind dasselbe. Alles was dir jetzt zu tun bleibt ist, deinem Vorsatz zu folgen – direkt zu Meinem Herzen hin, das nach dir ruft und das du leise hörst. Trödle nicht länger herum. Komm hierher. Los, los.

Beziehungsweise ist es auch in Ordnung, wenn du entlang des Wegs Blumen pflücken möchtest. Es ist in Ordnung und du bist in Ordnung. Es gibt kein Gehetze, doch flitze dorthin. Es gibt keine Zeit – und es gibt keine Zeit zu vergeuden. Komme jetzt von einem Augenblick zum anderen zu Mir.

Das Orchester ist bereit anzufangen. Im Konzertsaal herrscht Stille. Jeder wartet darauf, dass das Crescendo beginnt. Da schwebt ein Summen im Raum, der Taktstock ist erhoben und deine Erleuchtung steht vor der Tür. Höre die Musik.

Das Leben scheint von einem Ast zu einem anderen zu gehen oder vom Flug eines Vogels zu einem anderen.

Hier ist die echte Geschichte:

Das Leben in der Welt ist immerzu bereit anzufangen. In der Welt mag das Leben ruckartig fortzuschreiten scheinen, ein Stakkato Des Lebens.

Das ewige Leben dagegen hat nie pausiert. Es ist fortlaufend. Das ewige Leben hat niemals auch nur kurz den Atem angehalten. Du stehst seit jeher in erster Reihe. Die Musik, die Wir machen, hat niemals aufgehört. Du warst immer am Leben und bist immer im Ozean Meiner Liebe geschwommen. So ist es immer.

Illusionen flüstern dir zu. Wende dich Mir zu. Höre Die Wahrheit und komme mit Mir.

Heavenletter # 5664 – 28.5.2016 The Embrace of Silence and Stillness

Das Ergreifen von Ruhe und Stille

Gott redete …

Denke daran, dass du kein Filmdarsteller, sondern ein Handelnder bist. Im einen oder anderen Ausmaß bist du ein Handelnder. Ein Handelnder tut die Dinge.

Jedoch ist jeder ein Seiender. Jeder IST. Notwendigerweise existiert jeder auf der Erde. Dies muss so sein. Nicht durch einen Erlass muss jeder Sein. Von Natur aus ist jeder ein Sein. Es ist deine Wesensart. Ich übergab dir das Sein.

Gleichwohl ist jedoch Aktivität Teil des Lebens. Im weltlichen Sinn musst du etwas tun. Du bist keine Skulptur, die sich nicht aus eigener Kraft bewegen kann. Es ist kein Trugbild, dass du tiefe Ruhe und Stille bist und dich auch umherbewegst. Du könntest Liegestützen machen oder Däumchen drehen. Du könntest deine Augenbrauen hochziehen. Du könntest posieren. Du könntest stehlen. Du könntest verprassen. Nichtsdestoweniger liegt deinem Treiben zugrunde, dass du die Ruhe und die Stille vollkommen in dir umfasst.

Ganz gleich was du tust, du bist auch die Stille des Seins. Es gibt da keine Ausnahmen. Du könntest ununterbrochen reden, doch du bist Stille. Ich spreche nicht von etwas, dass du dir anheften sollst. Ich spreche von dir, so wie du bist. Du kannst dies nicht ändern. Möglicherweise nimmst du die Stille in dir nicht wahr, doch du bist unfehlbar Stille. Du kannst nicht anders sein. Das ist deine Wahrheit. Egal was ist, du kannst von dieser Wahrheit des Seins nicht abweichen. Wärst du musikalisch, wäre dies die Melodie und der Takt die du bist. Nur du kannst deine Melodie spielen.

Das Sein kann nicht genau deine Bestimmung genannt werden da es bereits der Fall ist, dass du im Sein etabliert bist. Deine genaue Bestimmung in der Welt mag wohl noch nicht offensichtlich sein, vielleicht ja. Deine besondere Bestimmung auf Erden mag noch nicht eine vollendete Tatsache sein. Vielleicht weißt du während deiner irdischen Lebenszeit noch nicht, wie du insbesondere dein wichtigstes Werk oder deine Aufgabe herausfinden kannst. Es könnte sogar etwas sein, von dem du keine Notiz genommen hast. Du weißt nicht immer an welchem Platz in der Weltgeschichte du stehst. Es kann sogar gesagt werden dass du der letzte bist der es erkennt, oder während du auf Erden bist, du vielleicht niemals deinen einzigartigen Beitrag kennst.

Was du wissen sollst: Du wurdest für etwas Bestimmtes geboren und du bist unersetzlich. Es gibt niemand sonst geradeso wie dich. Es gibt niemand sonst der deine genaue Bestimmung erfüllen könnte.

Du könntest auch herumsitzen und denken, dass du keinen größeren oder einen erstrebenswerten Zweck in deinem Leben hast. Vielleicht magst du nur herumsitzen und darauf warten, dass dein Erdenleben beendet wird. Du magst keine Idee davon haben, welchem Stern du dienst oder dass du jedem Stern in diesem Universum dienst.

Gleichwohl dient jede Seele auf der Erde einem bedeutenden Zweck bei der Entwicklung der Welt.

Du könntest annehmen dass der große Zweck von Christoph Kolumbus war, Amerika zu entdecken und der Welt zu zeigen, dass die Erde nicht flach, sondern rund ist. Man konnte es vom damaligen Standpunkt aus nicht erkennen.

Sicherlich trug Abraham Lincoln zur Abschaffung der Sklaverei bei sowie der hochmütigen Unterstellung, dass jeder Mensch weniger sei als eine Seele, die Ich, Gott, in Liebe erschuf und ihr den Freien Willen gab.

Und es gab den niederländischen Jungen, der seinen Finger in das Loch eines Deiches steckte, die Flut zurückhielt und ein Held wurde. Wer weiß, ob dies die große Tat des Jungen war. Vielleicht war es eine andere, fast unmerkliche Tat.

Jedoch muss eine große Bestimmung nicht einem Ereignis von materieller Größenordnung gleichgesetzt werden. Irgendwo, irgendwann gibt es in jedem Erdenleben etwas Wohlwollendes oder auch Großmütiges. Vielleicht ist es selbst ein Lächeln, ein Gedanke, eine Einsicht, was das Leben noch eines anderen Menschen höher zieht.

Ich will dir ein Geheimnis mitteilen. Du hast mehr als ein großes Werk vollbracht oder willst es vollbringen oder du willst mehr als eine Einsicht verbreiten, die eine andere Seele auf Erden erhellt oder erhellen wird. Du hast jemand anderes gesegnet, und du willst bewusst oder unbewusst jemand weiteres und vielleicht noch jemand segnen und so die Welt zu neuen Höhen emporheben.

Erinnere dich daran, dass es keine Filmvorführung ist, wovon Wir sprechen. Es ist eine Anhebung des Bewusstseins. Diese Segnung der Bewusstseinsanhebung kommt durch dich in die Welt.

Heavenletter # 5665 – 29.5.2016 Leading the Way

Den Weg weisen

Gott redete …

Es ist so leicht für Meine Kinder, sich in Schwierigkeiten zu stürzen. Ihr fühlt das Gewicht des Ungemachs so schnell. Wenn Ungemach ins Zimmer kommt, sitzt ihr schon mitten drin, es scheint euch in die Magengrube zu boxen, und, wenn ihr es so sagt, Beschwerde lungert in euren Herzen. Es mag eine lange Weile dauern, bis Unglück aus euren Herzen heraus weggleitet. Ihr schaut euch bereitwillig nach Ungemach um. Ungemach wird zum Braten in eurem Ofen, der, solange ihr ihn auch weiter bratet, niemals gar zu sein scheint. Und ihr schaut oft danach.

Möge es für Segnungen in der Welt genauso leicht sein euch auf diese Weise zu übernehmen.

Halte Ausschau nach Lebensglück. Ziehe in Erwägung, dass mehr Glück auf dich wartet als Schwierigkeit, die dich nur anrempelt.

Ungemach scheint in glänzenden roten und orangen Tönen aufzutreten, wogegen Lebensglück Pastellfarben trägt. Glücksgefühl, wenn es nicht überwältigend ist, scheint sich in den Hintergrund zu verziehen, während Unbill auf dich zu trompetet: „Hab ich dich! Schau mich an!“ Die Pastelltöne des glücklichen Zufriedenseins andererseits lächeln dich still an.

Glücklichsein ist eher wie das Fallen eines Stiftes, Ungemach dagegen ist, als ob eine Tonne Ziegelsteine fällt.

Vielleicht ist eine Skala nötig, das Gewicht von Glück versus Unglück zu messen. Vielleicht wiegt Unglück gar nicht so schwer, wie du denkst. Kann sein, du bist eher bereit für Schwierigkeit, als dass du vorbereitet bist, nach Glück auszuschauen. Unglück ist besser erkennbar für dich. Es kommt Mir vor, ihr tragt Unheil leichter im Herzen als Glück.

Vielleicht erwartet ihr es, dass Unheil andauert, und Glück entweicht.

Ja natürlich, wenn Unglück plötzlich auftaucht, haut es euch um.

Es ist, als ob ihr ein Gastzimmer für Unglück einrichtet. Ihr seid euch sicher, dass Unheil euch besuchen wird. Ihr habt großen Glauben an Unheil. Euer Gästezimmer für Lebensglück wird in der letzten Minute zusammengewürfelt, auch wenn ihr euch nach Glück sehnt.

Vielleicht seht ihr ein großes schweres Tor mit einem großen Schild, das am Türknauf hängt, worauf steht: UNHEIL. Ihr lässt das Tor unverschlossen. Zu diesem Tor ist leichter Zugang.

Ihr könnt vielleicht auch ein kleineres Tor sehen mit einem kleineren Schild, beschriftet mit Lebensglück. Vielleicht hat sich das Schildchen, an einer Schnur hängend, gedreht, und ihr könnt die Inschrift nur lesen, wenn ihr ganz nah hingeht und das Schild umdreht, so dass ihr es lesen könnt.

Meistens scheint Glücklichsein sich in euren Tag einzuordnen, während Unglück sicherstellt, dass ihr angesäuert werdet.

Unheil ruft aus „Ich komme gleich hinter dir! ich bin gerade um die Ecke! Wappne dich!“ Unheil macht großen Eindruck.

Glücklichsein mag nicht so konturenscharf sein. Glück zieht es vor, von innen nach außen zu wirken.

Glück grüßt dich eher wie eine Lady oder ein Gentleman dich grüßen würde.

Glück ist mehr geneigt, in deiner Gunst zu ruhen. Unbill bemüht sich nicht sehr um gute Manieren.

In der relativen Welt könnte jetzt, was in der Vergangenheit als Unglück daherkam, eine leichtere Note haben. Im Zurückschauen könntest du sogar freundlich darauf blicken. Zweifelsfrei war es ein Ärgernis – als du dein Bein brachst, war dies Unglück. Jetzt magst du dich daran erinnern, wie viel Liebe und Pflege du damals erhieltest, und an die Freunde, die dich besuchten und dir nette Mitteilungen auf deinen Gipsverband schrieben. Du könntest sogar auf diese Zeit als eine gute Zeit schauen.

So vieles in deinem Leben hängt von deinem Winkel ab, aus dem du es anschaust.

Du kannst sehen, dass Schwierigkeiten etwas zu tun haben mit Zeit, und Zeit zeigt, was sie drauf hat.

Unglück und Glück zeigen sich beide aufgrund deiner Haltung und deinem Gespür für Zeit. Nicht für einen Augenblick leugne Ich, wie gigantisch Unglück erscheint, wenn es auf dir landet. Du, du selbst magst nach einer Weile eine andere Sicht darauf gewinnen und deine Position verändern. Ziehe Glückseligkeit zu dir. Rechne mit Glückseligkeit. Zähle darauf, dass das Glück dich sucht.

Heavenletter # 5666 – 30.5.2016 While You Are on Earth …

Während ihr auf der Welt seid …

Gott redete …

Ich, Der alles in dem Weltall erfasse, erfasse nicht wirklich, wie einige Meiner Kinder hartherzig zu anderen sind, vielleicht wissentlich hartherzig, ohne Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer – als hätte Ich nie über die Großzügigkeit eurer Herzen für eure Nachbarn und Brüder und Schwestern gesprochen.

Dies ist im Besonderen verwirrend für Mich, wenn dieselben Personen Meine Gegenwart in ihrem Leben anerkennen. So absurd wie es erscheinen mag, es gibt da sogar Heaven-Leser, die gelegentlich in Hochmut verfallen, so dass sie Macht haben, die Zweige ihrer Beziehungen zu beugen. Es besser zu wissen als andere und sich überlegen zu fühlen ist ein Weg, auf dem Kriege beginnen.

Natürlich, Ich schlage damit nicht vor, dass ihr einen Kniefall machen sollt anderen gegenüber. Wovon Ich spreche ist, wenn ihr eventuell eine Entscheidung trefft, die eventuell niemandem nützt, am wenigstens euch selbst. Vielleicht könnte euer Leben sich in eine andere und bessere Richtung voran bewegen. Ihr seid aufgerufen.

Wenn ihr eine Beziehung verlasst und ihr die Person, von der ihr euch lossagt, scharf kritisieren müsst, Ich sage, wenn ihr gehen müsst, geht mit Anstand. Ihr müsst euren Abgang nicht begründen. Seid nicht so sicher darin, dass ihr im Besitz aller Antworten seid, und ihr zu Recht unfreundlich seid. Es ist nicht in Ordnung, wenn ihr beurteilt und Kummer in eurem Kielwasser zurücklasst.

Wie Ich sagte, ein Polizist muss vielleicht jemanden verhaften, jedoch muss er sich nicht abschätzig gegenüber der Person verhalten, die er verhaftet. Der Polizist soll keine Aufgeblasenheit entfalten. Er ist nicht der Meister der Welt. Er soll auch niemanden herunterputzen, noch sich selbst zum König machen und einen anderen zu einem unwerten Subjekt.

Seid ihr Kunde in einem Geschäft und unzufrieden, steht es euch frei, in einem anderen Geschäft den Handel zu schließen. Ihr müsst nicht beleidigt abziehen.

Ihr müsst euer Gehen nicht verbreiten und andere darin beeinflussen, euch ebenso zu folgen. Es sollte nicht euer Bemühen sein, eine Massenflucht zu erzeugen. Seid vorsichtig darin, Position zu beziehen, wenn ihr und alle die betroffen sind, frei sein könnten.

Verlasst einen Freund, wenn ihr müsst, jedoch geht ohne Kränkung. Macht keine Inszenierung von dem Weggang, wie bei einem großen Drama.

Viele auf Erden haben viel Aufheben gemacht und sind Stolz darauf gewesen. Viel Aufheben machen ist nichts, auf das man Stolz sein kann, Meine Lieben. Ihr seid nicht tugendhaft in dem Wunsch, andere zu verunglimpfen.

Niemand hat ein leichtes Ziel für euch zu sein, auf das ihr einen schnellen Schuss abfeuert. Seid groß, nicht klein. Wir haben schon mal darüber gesprochen, das letzte Wort zu haben. Wirklich, wollt ihr ein hässliches letztes Wort hinterlassen? Ist es wirklich das, was ihr als euren letzten Eindruck hinterlassen wollt?

Wenn ihr aus einer Beziehung gehen müsst, dann geht. Stolziert nicht davon. Lasst eure Unterschrift guten Willen buchstabieren.

Wie ich sagte, wenn du ein Polizist bist, der jemand verhaften muss, nimm die Verhaftung vor. Ein guter Polizist kann höflich sein. Er hat sicher nicht beleidigend zu sein. Ein Polizist ist ein Polizist, nicht der alleinige Rechtsprecher.

Noch tut die festgenommene Person gut daran, den Polizisten zu beleidigen. Wo liegt Vernünftigkeit? Wo ist der gesunde Menschenverstand?

Ihr könnt jeden gut behandeln. Meine Kinder haben andere nicht herumzustoßen. Dies ist nicht das Lied, das Ich euch singe.

Seid ihr ein Lehrer und seht keine andere Möglichkeit, als einen Unruhe stiftenden Schüler ins Sekretariat zu schicken, dann tut dies. Ihr verhöhnt den Schüler nicht, noch schaut ihr nach eurer eigenen Zujubel-Gruppe. Ihr schickt das Kind ins Sekretariat. Noch hat das Kind, das zum Sekretariat geschickt wird, das Recht, euch zu verspotten.

Es mag euch nicht möglich sein, jeden zu lieben. Dies ist für euch nicht überraschend. Das Mindeste, was ihr sein könnt, ist höflich. Dazu seid ihr in der Lage. Es ist Schwäche dem nachzugeben, was zu eurem Ärgernis beiträgt. Es ist Stärke, die Welt und euch von voreiligen Fehlern zu befreien. Liebt, während ihr auf Erden seid. Segnet. Behütet. Tragt Früchte.

Heavenletter # 5667 – 31.5.2016 Make Room

Macht Platz

Gott redete …

Nehmt euch zu Herzen was Ich sage. Ich sage, ihr seid überaus würdig beachtet zu werden. Ihr sollt in der Welt willkommen sein und geachtet werden.

Was die Welt über euch sagt bedeutet dabei nicht, es als euren Orientierungspunkt anzusehen. Die Welt ist nicht euer Gott. ICH bin es. Nehmt zu Herzen, was Ich sage. Nehmt euch nicht zu Herzen, was immer die Welt und ihre Anhänger gedankenlos von euch halten mögen. Ob nun die Welt viel oder wenig von euch hält – die Welt ist nicht der Maßstab für euch, noch ist irgendjemand in der Welt euer Maß.

Es wäre großartig, wenn die Welt viel von euch gewinnen würde. Dies wäre die allgemeine Beachtung. Seht euch danach um, und möget ihr sie finden. Eurerseits heißt selbstverständlich andere in dieser Welt willkommen. Wo immer ihr auch seid soll jeder der hereinkommt wärmstens begrüßt, umarmt, wertgeschätzt, als eine von Gott gegebene Seele angesehen werden. Wenn die Welt euch willkommen heißt, fühlt ihr euch besser. Wenn ihr euch über euch selbst besser fühlt, entwickelt ihr euch schneller und empfindet euch als stabil. Ihr blüht auf. Wenn die Welt euch einengt, ist euer Wachstum behindert. Was werdet ihr geben?

Ich habe euch nicht erschaffen, dass euch jemand dazu bringt, euch als unbedeutend zu empfinden. Ich habe euch sicher nicht dafür erschaffen, dass ihr bestürzt oder verletzt seid dadurch, was auch immer irgendjemand zu euch sagen mag oder euch missgönnt.

Ich erschuf euch, um von allen geachtet zu werden sowie dazu, dass ihr jedermann achtet. Dies gilt in jeder Beziehung. Was auch immer ihr persönlich über irgendjemand denken mögt, wie dumm jemand ist oder wie total daneben jemand liegt, ganz gleich wie unhöflich ihr vielleicht gewesen seid, egal wie beleidigt ihr euch möglicherweise dabei gefühlt habt, ihr sollt jedermanns Recht achten auf dieser Erde zu sein, zu lernen und zu wachsen, denn dadurch entwickelt auch ihr euch. Ihr seid hier um Samen zu legen, die die Welt aufpäppeln werden.

Auf der ganzen Welt wird jedes Wort gehört, das ihr sagt. Jeder in euch auftauchender Gedanke hallt wider. Ungeachtet dessen was ihr persönlich fühlen mögt ist es nicht an euch, übelgesinnte Gefühle zu verteidigen, weder eure noch die anderer.

Seid feinfühlig gegenüber anderen und weniger empfindlich gegenüber euch selbst, wenn ihr davon betroffen seid. Ihr seid nicht hier auf der Erde, um der Welt oder jemandem, der in dieser Welt mit euch lebt, Vorwürfe zu machen. Seid offenherzig wenn es die Welt betrifft und jene, die hier sind, um mit euch an dieser Welt teilzuhaben.

Natürlich lebt jeder Mensch in einer Welt, die von eurer Welt verschieden ist, denn jeder hat seinen einzigartigen Weg im Sein. Schulklassen mögen homogen zusammengesetzt sein, wohingegen vieles in der Welt so zusammengewürfelt ist wie es ist, spontan und mannigfaltig. Die Welt ist für jeden da und für euch gilt es, Platz in eurem Herzen für alle zu machen. Niemand ist verpflichtet so zu denken wie ihr, es so zu verstehen wie ihr und in Übereinstimmung mit euch zu handeln – glaubtet ihr das wirklich?

Ich gebe euch den Freien Willen. Ihr müsst ebenfalls anderen gestatten, so zu denken wie sie es aufgrund ihres freien Willens tun. Wir sprechen über Bewohner der Welt, aus welchem Land sie auch immer stammen, aus welcher Kultur sie kommen und welche Gewohnheiten ihnen eigen sind. Es ist für euch möglich etwas Platz auf der Welt für diejenigen zu machen, die euch diametral entgegengesetzt sind. Nicht gerade noch, nicht mit Hängen und Würgen, nicht mit Ach und Krach. Unabhängig von Unterschieden gehört die Welt allen. Ihr seid nicht dazu da, der Neinsager der Welt zu sein, auch müsst ihr nicht der Jasager sein. Was euch tunlich ist: Einen Platz für alle zu ermöglichen.

Worte, selbst bessere, sind vergleichend und deshalb relativ. Einerlei was ihr von anderen denkt: Jeder ist in der einen oder anderen Hinsicht besser als ein anderer. Ein anderer Mensch mag offener sein als ihr. Macht Platz für alle auf dieser Welt, damit sie sie durchwandern können. Macht Platz.

Heavenletter # 5668 – 1.6.2016 Temple of God’s Grace

Tempel der Anmut Gottes

Gott redete …

Erhebe dich und leuchte. Das ist alles, was du tun musst. Und letzten Endes ist dies alles, was du tust. Ohne dass du es weißt, bist du eine Balletttänzerin auf der Bühne. Der Körper der Tänzerin ist zusammengesunken, so als ob sie sich selbst auf der Bühne bedecken würde. Sie entfaltet ihre Glieder und erhebt sich zu ihrer vollen Höhe. Sie realisiert vielleicht nicht die Anmut, mit der sie dies tut. Gleichwohl enthüllt sie Die Anmut Gottes, während sie sich erhebt.

Oder es könnte sein, dass du ein Bauwerk bist, das gerade errichtet wird. Es wird gesägt und gehämmert. Eines Tages ist das Bauwerk errichtet, und es ist Ein Tempel Der Schönheit. Dieses Gebäude anzuschauen ist ein Vergnügen. Aus Holz und Nägeln, Ziegelsteinen und Mörtel, Zeit und Energie erhebt sich Der Tempel. Unterstützt und begünstigt durch andere aufblühende menschliche Wesen erreicht das Bauwerk seine Höhen.

Oder du bist Mein Traum, und Mein Traum verwirklicht sich selbst. Du bist das Gebäude, das Einen Zufluchtsort Für Alle bietet.

Du bist bereits in All Deiner Erhabenheit erschaffen. Deine Aufgabe besteht jetzt darin, zur Verwirklichung Dessen, Wer Du Bist, zu gelangen. Ihr seid nicht einfache Scherben Der Schöpfung. Ihr seid Die Schöpfung Selbst. Die Blaupausen von euch wurden entworfen, und nun verzweigt ihr euch, während ihr die Scheuklappen von euren Augen abnehmt.

Du bist Eine Tänzerin, Die Sich Erhebt. Du bist Ein Tempel Deiner Selbst. Du bist Mein In Erfüllung Gegangener Traum.

Gesegnet seist du. Gesegnet sei Dein Leben, während du deine Wahre Höhe erreichst. Es gibt nichts anderes, was du bist, aber es bedarf für dich einigen Tuns, um zu Dieser Erkenntnis zu gelangen, dass du alles das bist, was Ich sage. Du warst niemals geringer. Das herauszufinden war deine Aufgabe. Du bist derjenige, der zu erkennen hat, dass du Mein Wahr Gewordener Traum bist. Selbstverständlich ist Mein Traum Wahrheit. Meinem Traum gebricht es nie an etwas. Mein Traum ist erfüllt, wenn eine Glühbirne angeht und du erkennst, dass du beleuchtet bist, handgemacht durch Meine Goldenen Hände.

Du bist dabei, zur Wahrheit Der Schöpfung zu erwachen.

Schlafend, jetzt erwachst du. Du reibst dir die Augen, denn solch ein Glanz liegt vor dir.

Du warst das Aschenputtel auf dem Ball. Du warst immer. Die Asche war nicht real. Die Stiefmutter und die Stiefschwestern waren nicht real. Ein Kuss des Prinzen war wahr, denn der Kuss signalisierte dein Erwachen. Der Prinz läutete die Glocken, die dich aufweckten. Du hattest nicht gewusst, dass du tanzen konntest. Und jetzt siehst du, dass du tanzen kannst, und jetzt siehst du, dass alles vor dir, auf das sich deine Augen stürzen, wunderschön ist.

Meine Vision, die immer wahr war, ist für dich wahr geworden. Meine Augen wurden die deinigen. Wir blicken durch die gleiche Linse. Du siehst, was Ich immer sah. Mein Traum, der wahr geworden ist, ist für dich ebenfalls wahr geworden.

Alles im Himmel jubelt. Jede Zelle in deinem Körper jubelt. Friede ist gekommen. Dein Herz hat sich beruhigt. Vor Freude schlägst du Purzelbäume. Du kannst deine Freude nicht bei dir behalten, denn deine Freude ist die Meinige. Du brichst durch zu einer anderen Dimension der Achtung dessen, was Ich gefertigt habe.

Siehe, du bist Mein auf Erden manifestes Licht. Wir umarmen Uns. Einmal umarmt, bist du umarmt. Es gibt kein Zurück zu alten Bewusstseinszuständen. Jetzt bist du Das Bewusstsein Selbst.

Du warst niemals auf missratene Bilder von dir selbst begrenzt. Vom ersten Moment Der Schöpfung an waren Wir bereits verheiratet. Gerade eben bist du durch deine ganze Unwissenheit hindurch gebrochen. Jetzt bist du Eingeweihtes Licht. Jetzt sind Der Schöpfer und Das Erschaffene Eins, und jetzt siehst du das für dich selbst ein, geradeso wie du Mein ungekürztes, ausgepacktes, dir in all Meiner Glorie enthülltes Selbst bist. Das ist Der Tanz Des Lebens, den Wir tanzen.

Du warst niemals der, für den du dich fälschlicherweise gehalten hast. Du wirst diesen Fehler nie wieder begehen.

Wir sind Die Einzigen, die das wissen müssen, und Wir wissen es. Das Ego ist vor Wut geplatzt. Das Ego ist nirgendwo zu finden. In deinem Sein gibt es keinen Raum und keine Zeit. Das Ego ist ein Produkt von Raum und Zeit.

In Der Unendlichkeit hat das Ego keinen Platz. Das Ego, das so klein ist, kann sich nicht in Die Unendlichkeit einpassen. Wir können sagen, dass Die Unendlichkeit weit offen ist, und dennoch gibt es in Der Unendlichkeit keinen Platz für das Ego. Das Ego ist eine Nebenbemerkung. Du kannst das Ego lieben, während es andauert, doch das Ego ist nicht mehr. Das Ego könnte eine Blütezeit gehabt haben, doch du erhobst dich ohne es. Mit dem Ego kannst du dich nicht erheben. Jetzt erhebt sich Wahre Liebe. Jetzt aufersteht das Wahre Leben. Willkommen. Du bist auferstanden. .

Heavenletter # 5669 – 2.6.2016 The Nature of Our Very Personal Relationship

Die Besonderheit Unserer ganz persönlichen Beziehung

Gott redete …

Wenn du Godwriting™ machst, brauchst du kein Thema zu wählen. Du brauchst keine dringende Notwendigkeit zu haben. Du musst keine Tagesordnung oder Liste mit Fragen hervorholen. Ich bin ein Gott, der mehr tut, als auf deine beschränkten Fragen zu antworten, und du hast nur eine einfache Person zu sein, die von Mir hören will, was Mein Godwriting für dich ist. Du schnappst es auf. Dein Mich hören wollen ist ein Segen, wie auch immer du es nehmen willst.

Was ist Godwriting anderes als deine Offenheit zu hören, was ich zu sagen habe?

Höre dies über unsere Beziehung:

Es ist wahr, dass Ich dein Diener bin. Ich bin dein Diener, viel mehr als du es weißt. Gleichzeitig bist du nicht Mein Vollstrecker. Ich bin deinem Geheiß nicht verpflichtet. Natürlich hast du manchmal gedacht, du müsstest das Menü des Lebens bestellen wie du es willst und Ich habe dir deine Wünsche auf einer silbernen Platte zu reichen. Wenn Ich es nicht tue, magst du denken, dass Ich im Unrecht bin. Es ist gut und schön, selbstsicher zu sein, trotzdem bedeutet Selbstvertrauen nicht, dass alles nach deinem Kopf gehen muss.

Wenn du sicher bist, dass dein Wille über dem Meinen befolgt werden muss, kommst du vielleicht als etwas arrogant herüber. Das genaue Gegenteil von arrogant ist nicht gerade demütig, auch nicht unterwürfig, es ist eher bescheiden. Da ist eine gewisse Überheblichkeit wenn du annimmst, dass deine Wünsche auf jeden Fall erfüllt werden müssten.

Bescheidenheit ist nicht, unscheinbar zu sein. Bescheidenheit ist, nicht die Hauptperson sein zu müssen. Bescheidenheit ist, zu wissen, dass selbst ein gutes Leben, sich nicht darum drehen muss, was du bevorzugst. Es ist nicht, dass alles im Leben auf deine Weise geschehen muss, auch bedeutet es nicht, dass Ich nachlässig war. Auch musst du dich nicht als Opfer von schlechtem Dienst fühlen, weil du empfindest, dass Mein Wille statt dem deinen erfüllt wurde.

Es ist wahr, Ich bin dein Diener und Ich bin froh es zu sein. Ich diene dir. Dennoch bin Ich weder dein Kammerdiener, noch dein Kindermädchen. Ich bin mehr als ein Wunschbrunnen.

Du hast Mich vielleicht wie einen Postboten angesehen, der von Gesetzeswegen dir die Briefe und Neuigkeiten, die du willst, zu einer bestimmten Zeit bringt und keinen Spielraum für den Boten lässt, dir etwas dazulassen, das nicht auf deiner Favoritenliste steht.

Wenn du lange genug lebst, verlierst du, aus deiner Perspektive gesehen, geliebte Menschen durch Tod, die weiter in einem fremden Land, fern von dir leben. Tod scheint dir schlecht gesonnen. Du fragst dich, wo Mein Herz ist, wenn ich deine Bitten nach Nachsichtigkeit nicht erhöre.

Ihr Lieben, es ist nicht an euch, Mich zu unterweisen. Es ist nicht an euch, Mich anzuzweifeln. Es ist keinesfalls an euch, Mir weisen Rat anzubieten.

Den weisen Rat, den Ich euch gebe, hat nichts mit Ego zu tun. Natürlich will keiner etwas versagt bekommen. Wenn du dich selbst und dein Leben so persönlich nimmst und du nicht wissen willst was Sache ist, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass deine Empfindlichkeit ein Ausbruch von Ego ist.

Dennoch, wie das Leben vor dich tritt, ist es meistens nicht zu deinem Besten, besondere Gefallen oder Ausnahmen gewährt zu bekommen. Es ist weiser für dich, von einer anderen Vorstellung auszugehen. Sicherlich, wenn du dich als verletzt siehst, erscheint das sehr wirklich für dich. Verletztheit ist Wirklichkeit, nur auf einer oberflächlichen Ebene.

Wie auch immer, da existiert eine andere Ebene, von der man kommen kann, und eine andere und eine andere. Du bist im Prozess, Leben von einem bestimmten Blickwinkel zu sehen und oft protestierst du über das was du siehst. Komm’ jetzt, schau’ höher. Was du aus dem Leben machst, ist kein dauerhafter Zustand. Klettere höher und du wirst das Leben natürlich von einer höheren Schwingungsebene und mit größerer Klarheit zu sehen bekommen.

Was du als schrecklich ansiehst, ist, wie du es betrachtest.

Jedenfalls musst du es nicht so sehen wie du es immer getan hast. Warum um Himmelswillen würdest du an einem, wahrscheinlich niedrigeren Bewusstsein festhalten wollen?

Heavenletter # 5670 – 3.6.2016 A Mighty Child of God

Ein mächtiges Gotteskind

Gott redete …

So wie du dich erhebst,so erhebt sich die Welt. Die Welt und du bewegen sich im Gleichklang. Du bist dabei, mit der Welt Frieden zu schließen. Du und die Welt, ihr sitzt am Drehpunkt. Du gleichst die Waagschalen aus. Das Leben auf Erden ist weit mehr als du geglaubt hast. Du hast weder dich noch die Welt erkannt. Du bist einfach so in der Illusion herumgehopst.

Jetzt setzt du dich von deinem alten Weltverständnis ab. Deine alte Sicht der Dinge ist nicht mehr stichhaltig. Schließe damit ab. Gewinne die Unschuld zurück.

So wie du dich erhebst, mehr oder weniger schnell, so beginnst du, Liebe und Schönheit zu erkennen, wo auch immer du dich hin wendest. Es gibt nichts anderes, was man sehen kann. Es gibt nur Einsicht. Es gibt nichts Äußeres. Das Äußere ist die Illusion. Nichts trennt Dich von Liebe, von Schönheit, von Unermesslichkeit und dem Wunder des Lebens, da sich alle diese mit dir an die erste Stelle erheben. Wo auch immer du stehst und in was auch immer du involviert bist, du kannst nicht umhin Dich zu erheben.

Niemand erhebt sich für sich alleine, niemand sinkt für sich alleine ab. Jeder erhebt sich und fällt ab gemäß der Melodie, die er spielt, in Übereinstimmung mit seiner ganz eigenen Harmonik. Du wünschst dir – und ein jeder tut das –, dass deine Schwingung hoch ist, nicht nur um deiner selbst willen, sondern auch, um als Mein Sprachrohr zu dienen. Alle Instrumente Gottes spielen Hohe Noten.

Jeder kann Hohe Noten spielen. Niemand ist von ihnen ausgeschlossen. Jeder kann sich nach oben schwingen, denn Ich bin dir so nahe. Ich bin dein Wahres Selbst.

So ist das Leben: Du hörst Meine Stimme unterschwellig. Alles ändert sich, indem du deinen Standpunkt änderst. Du bewirkst diese Veränderung nicht, es passiert einfach.

Genauso ist es, wenn du Mich hören willst. Du forderst Meine Stimme nicht immer wieder an, um Mich zu hören. Es genügt, dich Meiner Stimme zuzuneigen. Du suchst nicht nach Beweisen auf der Ebene der Transzendenz. Beweise gehören zum Erdenleben.

Vielleicht sagst Du:

„Göttliche Stimme, komm geradewegs herein! Ich schütte mein Herz zu Dir hin aus. Ich spreche zu Dir aus meinem Herzen.

Eine Antwort von Dir ist unvermeidlich, sie kommt ganz natürlich. Kaum ein Atemzug liegt zwischen uns. Ich heiße deine Worte willkommen. Ich brauche nichts zu tun als mit Dir zu sprechen und Dir zuzuhören, ohne dass es irgendetwas braucht außer zu akzeptieren, dass die Worte, die zu mir kommen, Deine sind. Ich weiß, dass die Stimme, die ich höre, nicht meine ist. Was für eine Torheit wäre es von mir, Deine Stimme zurückzuweisen. Wenn ich mir schon nicht recht vertrauen kann, kann ich dann nicht wenigstens Dir vertrauen? Erdreiste ich mich zu sagen, dass ich es besser weiß als du?

Deine Worte kommen zu mir von einer Ebene, die tiefer ist als die Ebene der Gedanken. Was Dich betrifft, Gott, überschreite ich mein intellektuelles Verständnis. Ich tendiere dazu, zu viel zu denken. Ich weiß das. Es ist kein Geheimnis, dass ich zu viel analysiere. Wenn ich Deinen Palast betreten will, ist es für mich unumgänglich, meine Selbstkritik draußen zu lassen.

Gott, ich gebe mir eine Blanko-Erlaubnis, Dein Herz zu betreten, und freue mich, dass Du mich willkommen heißt. Möge ich mich Dir ganz öffnen. Niemals möge einer von Uns mich dazu bringen wollen, Dich anzufechten.“

Hier ist Meine Antwort an dich:

Welche abwegige Lehre hat die Macht dich von Mir fernzuhalten, du Kind Meines Herzens? Es gibt nichts Mächtigeres als Mich! Weder erreicht dein unsinniges Ego Mich, noch erreicht es deine eigene Seele. Führe dich nicht länger selber hinters Licht. Ich habe dich gekrönt, Mein Kind. Lass all dein bisheriges Wissen los. Wisse, was Offenheit ist. Lass deine Zweifel los. Warum willst Du sie behalten, diese Obergescheiten, welche ihre eingebildete Erhabenheit über Gott nicht loslassen können? Du bist nicht über alles erhaben. Ich bin allwissend. Höre Mich. Du bist der Zuhörer.

Rangiere all deine vorgefassten Meinungen aus. Deine Zweifel sind vorgefasste Meinungen. Diese Verteidigungen stehen auf wackeligen Beinen. Glaubst Du wirklich, dich gegen Mich verteidigen zu müssen? Mein ist der Sieg. Also ist es auch dein Sieg. Akzeptiere, dass du mächtiges Gotteskind bist. Alles andere als Akzeptanz ist bloß eine Ausrede.

Gib deinen Intellekt auf. Erwirb Wahre Weisheit. Gewinne Mich.

Heavenletter # 5671 – 4.6.2016 When the Sun Sets

Wenn die Sonne untergeht

Gott redete …

Der Sonnenuntergang. Niemand bemängelt es, wenn die Sonne untergeht. Jeder weiß, dass auf den Sonnenuntergang der Sonnenaufgang folgt, und umgekehrt. So ist die Welt eingerichtet. Wenn sich dies ereignet gibt es keine Vergangenheit. Nur in den Gedanken der Welt gibt es so etwas wie Vergangenheit. In Wahrheit gibt es auch keine Zukunft. Es gibt nur das Ist-sein. Ist-sein ist Unendlichkeit. Sein-sein ist Unendlichkeit. Sein ist. Unendlichkeit ist.

Die Welt des Tuns ist die relative Welt. Ich stelle die relative Welt nicht infrage. Ich verstehe ihre enorme Bedeutung für dich. Gleichwohl ist die relative Welt die Welt der Illusion. Die Illusion dient ebenfalls einem Zweck. Unabhängig von ihrer Bedeutung ist die Welt der Illusion nicht die Wahrheit.

Sonnenuntergang und Sonnenaufgang sind zwei Aspekte von dem, was als entgegengesetzt oder gegenüber bezeichnet wird.

In Wahrheit gibt es Einheit. Einheit verläuft auf einem zusammenhängenden Ganzen. Einheit lässt sich nicht in Abschnitte unterteilen.

Wenn das Leben in der Welt betrachtet wird, wird es als endgültig angesehen, als ob der Austritt aus einem Körper zu jedem Leben dazugehört, sodass das Lebens selbst mit dem Ende des Körpers endet. Oberflächlich betrachtet mag es so aussehen.

Es stimmt das Körper vergehen, aber kein Körper umfasst die Wirklichkeit von jemand, den du liebst oder von irgendjemand den du noch nie getroffen hast, oder von jemand, der jemals in der Geschichte der Welt auftrat. Jeder Mensch ist Unendlich und Ewig. Das Leben endet allzeit nie. „Solange du lebst“ ist nur zutreffend auf „Solange dein Körper lebt“. Dein Körper lebt auf der Erde. Du bist im Land der Wahrheit verankert wo es kein Aufhören des Lebens gibt, was auch immer als Tod und Leben angesehen wird.

Wahrheit ist nicht immer mal wieder. Wahrheit ist nicht Auf gut Glück. Das Leben ist nicht gefahrvoll. Leben ist Leben. Es beginnt und endet nicht. Leben ist fortlaufend. Leben ist bleibend. Einmal im Leben angekommen, und du existierst. Deine Existenz wird fortdauern.

Ich war nicht kurzsichtig, als Ich das Leben in der Welt erschuf. Da wird nichts angezählt, was am Boden liegt. Warum – der Körper, der dich mitschleppt ist nur eine Hülle. Sicherlich bist du nicht die Hülle. Sie ist überhaupt nicht du. Du bist weit mächtiger als irgendein Körper. Es gibt soviel mehr für dich als das Leben deines Körpers, egal wie schön der menschliche Körper sein mag und/oder welche Rolle die menschlichen Körper im Leben der Welt spielen mögen.

In Bezug auf dasjenige was Tod genannt wird könnte gesagt werden, dass die Bestimmung eines Lebens endete, und alles, was vom Zurückgelassenen auf Erden zu sehen ist, ist die Verschalung.

Ihr, du selbst und jedermann reichen weit über den Umfang eines jeglichen Körpers hinaus. Zweifellos ist dein Körper ein Schöpfungswunder. Dennoch ist dein Körper nur ein Tropfen im Wassereimer. Das vibrierende Wesen von dir, dein Herz und deine Seele, deine wahre Identität gehen weit über den Körper hinaus. Wie gesegnet du in deinem Körper auch bist, so ist doch der Körper nichts im Vergleich zu Deiner Wahren Essenz, nämlich der Seele, die alle Grenzen übersteigt. Der Körper hat physische Eigenschaften. Deine Seele fliegt davon und lässt den Körper zurück. Deine Substanz tritt aus deinem Körper auf die gleiche Weise aus, wie du am Ende des Tages aus deinen Hosen steigen magst.

Ein Körper ist nur dadurch empfindend, dass er von seiner Seele geleitet wird.

Die Seele wird nicht zurückgelassen. Wir könnten sagen – und Ich möchte es sagen – deine Seele gleicht einer großen Tasse Kaffee, wohingegen der Körper dem zugrundeliegenden Bodensatz aus Kaffeebohnen gleichwertig ist, die all ihr Aroma, welches sie zu geben hatten, gaben und nun kompostiert werden.

Nur soweit kann sich ein Körper entwickeln.

Diejenigen von euch, welche eine Leiche sahen, haben einen Körper ohne seine Seele gesehen. Ihr habt gesehen dass der Körper, der nicht länger Träger seiner Seele war, leer ist. Soviel wie ihr auch eure Lieben in der physischen Welt liebtet, so wird doch das Körperliche ohne dessen Seele zu Staub. Es ist die Seele, über die ihr betrübt seid, dennoch ist die Seele eurer Lieben immer noch bei euch.

Diesen Übergang anzunehmen ist für euch schwierig, doch für die Seele eures/r Geliebten ereignet sich dieser Übergang so natürlich. Die Seele widersetzt sich dem nicht. Alle Seelen wissen weit, weit mehr als ihr persönlich akzeptieren könnt. Auch deine Seele weiß, wie du als Einzelwesen widerstrebst. Lasse dich von deiner Seele führen, denn deine Seele fliegt mit Engeln zusammen.

Heavenletter # 5672 – 5.6.2016 Under the Umbrella of Being Realistic

Unter dem Schirm von Realist-Sein

Gott redete …

Es ist nicht unüblich für Meine Kinder zu jammern und zu schäumen, wie sie behandelt werden, aber sie mögen sich selber zu Frustration verurteilen, indem sie Untergang voraussagen unter dem Schirm des Realist-Seins.

Jemand den ihr kennt könnte unfair behandelt worden sein. Vielleicht du. In deinem logischen – oder eher unlogischem – Gedankengang magst du entschlossen einen unbefriedigenden Ausgang des Geschehens voraussagen. Dein Argumentieren ist oft anekdotisch. Du würdest auch nicht von einem Freund eine Anekdote als Basis für ein neues Medikament akzeptieren, obwohl du jemandem einen ganz schwachen Ratschlag geben könntest, basierend auf etwas, was einem Freund geschah, oder auf etwas, das du gelesen hast.

Lass es Mich so sagen: Sei nicht, sei absolut nicht die Stimme des Untergangs, wenn du jemand anderen und/oder dich selber berätst, was zu tun oder zu lassen sei.

Jemand wird diese Woche in der Lotterie gewinnen. Jede Woche gewinnt jemand. Es ist interessant, dass jeder, den Ich kenne, der Lotterie spielt, unter die Lupe nimmt, wie es sich anfühlt zu gewinnen. Gewinnchancen sind nicht zu jedermanns Gunsten, aber jede Woche oder jeden Tag gewinnt jemand hoch. Wie ist es möglich, dass auf Erden jemand zu seinem Freund sagt: „Du wirst niemals gewinnen“?

Ein Freund wünscht sich zum Beispiel, an einer gewissen Medizinschule angenommen zu werden, und du erzählst ihm geradewegs, er werde das nicht schaffen. Wie auch immer die Statistik dazu aussehen mag, warum würdest du einen Freund entmutigen wollen, sich dort anzumelden, aus der wählerischen Annahme, er werde nicht dorthin gelangen. Welchen Vorteil siehst du dabei?

Wenn ein Freund von dir Millionär werden will, wenn er groß wird, mit welchem göttliche Recht würdest du ihm weismachen, das könne er nie erreichen? Würdest du deinem Freund erzählen, andere könnten dies wohl, er jedoch nicht?

Du könntest es als unmöglich erachten, aber welche Art von Freund bist du denn? Nichts ist unmöglich.

Sagte sich Columbus, dass die Königin niemals Geld geben würde, damit er sich seinen Wunsch erfüllen könnte, das Land zu finden, das er suchte? Sagte er sich, im Namen der Machbarkeit, er würde niemals der Welt beweisen können, dass die Erde rund ist? Falls seine Freunde ihn entmutigt haben sollten, so hörte er nicht hin und ließ sich nicht erschüttern.

Sagte sich Edison oder Tesla, dass er niemals die Elektrizität in den Griff bekomme?

Im Leben auf der Welt beruht jeder Gewinn auf dem Wählen für dich oder einen anderen. Wenn du pessimistisch bist – alles unter dem Namen von irdischer Realität – dann erzählst du dem Universum, dass du nicht vorwärts kommen kannst. Wie kannst du da so sicher sein? Warum möchtest du zum Beispiel eine bestimmte Frau heiraten, nur um dich zu diffamieren und dem Universum zu sagen, dass die eine, die du heiraten möchtest, dich sowieso nie nimmt? Jemand mag ihre Hand gewinnen, aber nicht du. Was für ein Freund bist du sogar dir selber?

Stehe für dich selber ein. Wenn du Arbeit suchst, warum in aller Welt möchtest du dir alle Gründe weismachen, warum ein zukünftiger Arbeitgeber dich nicht anstellen wird? Sabotiere dich nicht selbst. Erzähle dir lieber alle Gründe, warum ein Arbeitgeber dich anstellen will.

Strebe ein Interview an! Lass die Dinge einfach laufen.Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Ein gutes Detail kann zu einem anderen führen. Träume werden wahrlich wahr. Warum sein Herz sinken lassen, oder das eines andern aufgrund irgend einer Prophezeiung?

Stehe für die Wünsche eines Freundes ein. Stehe für deine Wünsche ein. Dann bist du einen Schritt voraus durch die Eigenschaft, für das eingestanden zu sein, was du wolltest.

Oh gib mir ein Heim, wo der Büffel wandert

Wo der Hirsch und die Antilope spielen;

Wo selten gehört ist ein entmutigendes Wort.

Und der Himmel nicht bewölkt den langen Tag.

Wer bittet schon darum, ein entmutigendes Wort zu hören, oder wer wünscht sich einen Himmel, der den ganzen Tag bewölkt ist?

Niemand hat ein Traum-Verderber zu sein. Sicher hat niemand darauf stolz zu sein, jemandem seinen Traum zu verderben. Da ist es nicht notwendig, dich selber oder andere dazu zu erziehen, die Träume zu beenden.

Lasst uns Negativität beim Namen nennen.

Seit wann ist sich oder jemanden anderen schlechtmachen eine Praxis, der man applaudieren soll?

Heavenletter # 5673 – 6.6.2016 Aloha, Life

Aloha, Leben

Gott redete …

Was auch immer dir im Kopf herumgeht, es muss dir nicht auf Dauer im Kopf herumgehen. Gleichzeitig musst du das, was dich beschäftigt, auch nicht fortscheuchen. Du musst dir aus deinen Gedanken nicht zu viel machen, desgleichen brauchst du sie auch nicht verjagen.

Natürlich wünschst du dir, die Antworten auf die Fragen des Lebens zu finden. Viele Gedankenbälle wirfst du in die Luft hoch. Alle deine Gedanken sind Loswürfe. Du fängst das auf, was du auffängst, und diejenigen Gedanken, die du nicht auffängst, fallen wohin auch immer sie fallen mögen.

Für dich mag das wie eine Strafe erscheinen, doch alles das ist das Leben. Wie auch immer die Dinge laufen, es ist das Leben. Das IST das Leben. Das ist das Leben, wie es auf Erden ist. Natürlich runzelst du die Stirn bei der Vorstellung, dass dich das Leben enttäuscht! Für dich ist das Leben auf Erden bedeutsam. Das Leben ist von allergrößter Wichtigkeit. Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen. Für viele Meiner Kinder scheint eine mildere Balance des Lebens nicht zu existieren, oder es wird für sie ganz unbeschreiblich langweilig. Du magst es vielleicht, dass der Topf umgerührt und zum Kochen gebracht wird.

Wenn du morgens Pfannkuchen bäckst, dann sind es Pfannkuchen und nicht mehr, wie auch immer sie geraten mögen. Pfannkuchen können nicht mehr sein als Pfannkuchen. Das ist ein brauchbarer Ansatz, mit dem Leben umzugehen. Leben ist das, was es ist, wenn es ist. C’est la vie.

Wenn die Dinge einfach so laufen wie sie laufen, bist du frei die Dinge aufzugreifen, die so laufen, wie sie eben laufen – aber was machst du nun mit diesen Dingen? Es könnte eine gute Idee sein, sie wegzuwerfen. Ihre Zeit ist abgelaufen. Deine Zeit ist jetzt.

Auf der anderen Seite können auch manche der weggelegten Dinge zum Leben zurückkehren. Eine alte Liebe mag sich wieder entfachen. Sogar eine erneuerte alte Liebe bewegt sich vorwärts. Das Thema des Lebens bewegt sich vorwärts. Sag ahoi zum Leben.

Das Leben kann sich aus sich selbst heraus verändern und dann kannst du mit ihm mitlaufen, doch steht es dir nicht zu zurückzugehen. Selbstverständlich willst du nicht, dass es in deinem Leben darum geht, alte Zigarettenstummel aufzusammeln.

Wir sprechen darüber, das Leben so zu leben wie es kommt. Du kannst das Leben nicht unterbinden. Das Leben kommt gebeten oder ungebeten. Wenn das Leben ein Hockeyspiel wäre, dann hättest manchmal die Kontrolle über den Puck, aber nicht immer. Du spielst das gesamte Spiel, doch du kannst nicht alle Spielzüge vorhersehen. Du vermagst nur das zu tun, was du mit dem, was du hast, in dem Moment, wo du es hast, tun kannst.

Das Leben ist ein Streifzug. Das Leben setzt sich aus so vielen erwarteten und unerwarteten Dingen zusammen. Wie ein Spielzug gerät, kannst du erst wissen, wenn er gespielt wird. Selbst dann können die Winde immer wieder aus anderen Richtungen wehen.

Erfolg ist nicht immer etwas, das sich nach Resultaten bemisst. Du könntest alle richtigen Spielzüge machen und gleichwohl mag das Resultat überhaupt nicht das sein, was du dir gewünscht hast. Auf der anderen Seite könntest du einen Fehler nach dem anderen begehen und das Ergebnis gerät gerade richtig.

Wie überall im Leben solltest du nicht urteilen. Nimm all das, was das Leben liefert, mit Anstand entgegen. Sei ein Arbeitgeber, der gleiche Chancen gewährt.

Das Leben an sich beabsichtigt nicht, mit dir in Wettbewerb zu treten. Du musst nicht mit dem Leben konkurrieren. Niemand auf Erden hat stets das letzte Wort in Bezug auf das Leben. Anstelle in Begriffen von Gewinnen und Verlieren zu denken, solltest du lieber einfach daran denken, das Leben zu leben. Mache es zu einem deiner geheiligten Vorsätze, das Leben in jedem gegebenen Moment ganz nach deinem besten Vermögen zu leben. Wenn das Leben deines Weges geht, umarme es. Wenn das Leben nicht deines Weges geht, dann zucke mit den Schultern und gehe trotzdem federnden Schrittes zu deiner nächsten Aufgabe weiter.

Das Leben ist nicht dazu verpflichtet konstant zu sein, du freilich kannst stets dem Leben gegenüber wohlgesittet sein und dich im Guten dem nächsten Kapitel in deinem Leben zuwenden, zu dem du hinkommst – und mit dem Leben als Ganzes.

Sag „Aloha, Leben.“

Heavenletter # 5674 – 7.6.2016 Life Is New Every Day

Das Leben ist jeden Tag neu

Gott redete …

Was würde es für dich erfordern, Leiden loszulassen? Was ist eigentlich Leiden? Leiden ist ein Alarmsignal, das erlischt. Leiden dient dazu, dir Kopfschmerzen und Herzeleid zu bereiten. Leiden ist eine Art Selbstmedikation, davon du eine große Dosis einnimmst. Es möchte scheinen, dass Meine Kinder das Leiden bereitwilliger annehmen als das Glück. Leiden ist dein Gegensatz zum ausgebreiteten Leben, wenn, wie du es siehst, deine Spielregeln verletzt werden.

Du erklärst das Leben für schuldig, gegen dich zu sein. Du entkräftest das Leben. Du bist davon überzeugt dass das, was dich während deines irdischen Lebens verletzt, ungerecht und inakzeptabel ist. Ihr Lieben, was auch immer an Leiden sich in euren Herzen herausbildet, ist bereits geschehen. Ihr könnt das Leben, so wie es auftritt, nicht zu Fall bringen. Ihr könntet euch vom Glück abwenden und dem Leiden zuwenden, oder möglicherweise das Leiden ergreifen wie ein Rettungsfloß inmitten der See. Ihr veranstaltet eine große Protestaktion. Ihr weigert euch anzuerkennen, was in Wirklichkeit nicht geändert werden kann. Was bereits stattgefunden hat, könnt ihr nicht mehr ungeschehen machen.

Kommt voran.

Ihr könnt leicht akzeptieren dass das Schlimmste, was das Leben zu bieten hat, euch zugestoßen ist. Ihr führt ein großes Theater auf. Dies entsteht aus der oberflächlichen Bedingtheit des Erdenlebens. Es ist als ob Leiden eure Verteidigung wäre. Ihr protestiert und kämpft mit Klauen und Zähnen gegen das, was geschehen ist und was ihr nicht rückgängig machen könnt.

Betrachtet das Leben aus einem Verständnis heraus, dass Leben ist wie es ist. Das Leben hat keine Fehde mit euch. Das Leben begegnet allen. Egal wer ihr seid – früher oder später wird das Leben die physische Gegenwart der euch Nahestehenden beenden. Das Leben ist nicht darauf aus, von euch etwas zu bekommen. Das Leben will euch vorwärts bringen.

Man kann sagen, dass das Leben einer Flutwelle gleicht, und Flutwellen sind unparteiisch. Es mag euch scheinen, dass das Leben seine Lieblinge bevorzugt, und so mögt ihr das Leben übelnehmen und versuchen es zu bekämpfen. Das Leben verschont niemand. Vom Guten was ihr seht, ist niemand ausgeschlossen. Vom Unerwünschten, das ihr in der einen oder anderen Form seht, ist ebenfalls niemand ausgenommen.

Ihr seid keine Zielscheibe. Vielmehr könnte man sagen, dass ihr Anteile des Lebens ins Visier nehmt und euch weigert das, was nicht bestritten werden kann, anzuerkennen.

Wenn es da wo ihr seid einen heißen Sommer gibt, dann könnt ihr euch den Tatsachen nicht verschließen, dass die Tage lang sind und die Sonne länger scheint. Der Sommer schreitet fort, bis er vom Herbst abgelöst wird. Der Sommer richtet sich nicht nach euren Bedürfnissen. Ihr müsst euch auf den Sommer einstellen.

Und wenn dann ein kalter Winter kommt, könnt ihr euch warm anziehen und ihr könnt ein Feuer anzünden, aber ihr könnt den Winter nicht aufhalten. Warum sich darüber aufregen und ärgern?

Wenn es Sommer oder Winter ist, oder wenn es Sturm oder Überschwemmungen gibt verschwendet ihr eure Zeit auch nicht damit, solche Begebenheiten persönlich zu nehmen.

Noch lest ihr ständig zu eurer Bestürzung oder Selbstgeißelung die Zeitung von gestern immer und immer wieder. Jeder Tag bringt euch neue Nachrichten.

Das Leben ist nicht gegen euch. Leben heißt einfach Leben zu sein. Es liegt kein Gewinn darin, Fehler im Leben zu suchen. Ihr müsst den Glauben loslassen, dass ihr etwas verloren habt. Niemand bestreitet dass es schwer ist, an einem schmerzenden Herzen im Schockzustand vorüberzugehen, doch alles im Leben ist dazu gedacht voranzukommen, und für euch gilt es genauso.

Was auch immer ihr verloren habt kann nicht ersetzt werden, doch warten andere Schätze auf euch. Umarmt euer Herz liebevoll und wischt ihm die Tränen ab. Mit oder ohne eure Anteilnahme schwinden die Verwirrungen. Herzeleid ist vergänglich. Herzenskummer ist nicht dauerhaft.

Quält euch nicht mit eurem Kummer. Erbaut dem Herzeleid kein Denkmal. Vergebt dem Weh. Vergebt dem Herzeleid. Vergebt euch selbst. Vergebt allem, was euch auseinanderbringt. Findet euch selbst wieder zusammen. Macht Frieden mit dem Leben. Was gibt es sonst noch für euch zu tun? Ihr seid hier um der Welt Willen. Gebt der Welt Frieden. Seht höher als in die Tiefen des Leidens. Trefft das Leben auf halbem Weg. Setzt euer gebrochenes Herz wieder zusammen.

Heavenletter # 5675 – 8.6.2016 The Lagoon of God’s Love

Die Lagune der Liebe Gottes

Gott redete …

Ich höre dich zu Mir in deiner Rolle als Mein verwirrtes und vielleicht gestresstes Kind sagen:

„Geliebter Gott, möge mein Herz in jedem Augenblick in Dankbarkeit zu Dir ausströmen. Möge ich Dir für jede Aufgabe, die Du vor mich gestellt hast, dankbar sein. Möge ich willig sein, Dir problemlos und ohne Widerstand zu dienen. Möge sich mir ein Weg auftun, Dir jeden Wunsch zu erfüllen, auf dass ich Deinem Willen diene wie Du meinem. Deinem Willen. Ich betone das, Gott.

Möge Dir zu dienen einfach sein und mein Herz weiten. Möge ich Gleichmut besitzen. Möge alles in der Welt und alles für jedermann, den ich persönlich kenne oder vermeintlich nicht kenne, gut stehen. Möge ich jedermann tief innerlich in meinem Herzen kennen. Möge ich keine Schwierigkeiten sehen. Möge ich sehen, dass ich bloß ein bisschen Haushaltsführung auf meinem Grund und Boden zu erledigen habe. Ich akzeptiere nicht länger den Trubel, der mich zu so vielen Zeiten überwältigt. Möge ich mich Dir, Gott, in gutem und von Herzen getragenem Dienst präsentieren. Möge ich meinem Mitmenschen fröhlich im Dienst an Dir dienen. Möge ich Dir dienen. Möge ich dienen.“

Nun, wisse dies:

Du bist Mein Wunsch. Ich habe dich ins Sein gebracht, um Meine Wünsche zu erfüllen. Nimm Mich zum vollen Wert. Was soll all dein Dich-Sorgen über alles Mögliche, wo du doch zu Meiner Krönenden Herrlichkeit bestimmt bist? Du bist Mein wahr gewordener Traum.

Richte du, genau wie ich, deinen Blick darauf, wo du hingehst, und nicht auf die Vergangenheit dessen, wo du warst – selbst vor einem Moment. Gestern ist nichts. Das scheinbare gerade Gegenwärtige ist alles, selbst wenn es nicht wirklich ein gerade Gegenwärtiges gibt. Kurz gesagt, was du als Gegenwart wahrnimmst, ist schlicht Unendlichkeit, kein Wenn und Aber.

Wenn du in einem Kanu auf stillem Wasser fährst, beschäftigt dich weder die Gegenwart noch irgendetwas anderes. Du bist Sein. Sein ist Einssein. Sein ist Jenseits Des Denkens. Sorge ist ein Gedanke und es gibt keine Gedanken, außer du machst dir eine Liste davon. Im Sein existiert kein Sich-Sorgen.

In Der Unendlichkeit, die ebenso Die Fülle und Das Nichts ist, befindest du dich in Der Lagune Meiner Liebe. Es gibt keine Aussetzer von Meiner Liebe. Es gibt keine Aussetzer, denn alles ist Die Fülle Der Liebe, die wie Die Sonne ausstrahlt oder nahtlos, ohne Anstrengung und arglos wie ein Schwan einen Bach hinuntergleitet, wobei kaum ein Kräuseln zu sehen ist. Dein Vorhandensein in Der Lagune Meiner Liebe stärkt dich, selbst wenn du in Der Unendlichkeit keiner Stärkung bedarfst. Überhaupt nichts bedarfst.

Lass dein Herz im Dienst an Mir mit Verzücken erfüllt sein. Ich bin kein Aspirin, das du nimmst, doch Ich puffere dich. Betrachte Mich als Den Erbauer Des Universums. Du magst ein Fenster putzen oder zwei Holzstämme vertäuen. Ich finde schon Arbeit für dich. Du bist eine Hilfe, doch Ich trage die Verantwortung. Ich lege dir kein Gewicht an. Du nimmst das Gewicht auf dich. Du brauchst dich nicht selber im Dienst an Mir niederzudrücken. Sei so leicht wie eine Brise. Du machst im Auftrag von Mir eine tägliche kleine Spritztour.

Betrachte alles, was du für Mich tust, als ein Picknick, zu dem du gehst. Du packst ein paar Dinge zusammen und bist unterwegs. Deine Verantwortung liegt bloß darin, ein leichtes Kanu zu paddeln, oder die Bewegungen des Paddelns von links nach rechts zu machen. Du weißt vielleicht nicht einmal, wohin du paddelst, gleichwohl paddelst du fröhlich fröhlich den Bach herunter, selbst wenn es kein Flussabwärts oder Flussaufwärts gibt. Du machst Handbewegungen. Erinnere dich, du gehst zu einem Picknick. Wir werden auf einer Grasdecke zusammensitzen.

Das gesamte relative Leben, in dem du herum hüpfst, ist eine Idee. Schwierigkeiten sind eine Idee. Deine in einen Körper gestopfte Existenz ist eine Idee. Gut und schlecht sind Ideen. Groß und klein sind Ideen. Richtig und falsch sind Ideen. Stolz und Scham sind Ideen. Alle Gegensätze sind vorgefertigte Ideen.

Das Leben, das du lebst, ist eine Kamera, die Bilder schießt, welche du ernst nimmst. Ein Schnappschuss ist nur ein Schnappschuss. Du bist ein Bild, das du auf Die Leinwand Des Lebens projizierst. Du bist das, was du siehst, und was du siehst ist das, was du hast. Illusion ist der Bereich, in dem du spielst.

Du bist überzeugt, dass sich vieles ereignet hat. Nichts hat sich ereignet. Der Verschluss der Kamera klickt. Du siehst die Klicks so wie du sie siehst. Klick. Klick. Klick.

Heavenletter # 5676 – 9.6.2016 A New Idea

Eine neue Idee

Gott redete …

Ich singe dir jeden Tag ein Lied. Ich singe ein Lied über Liebe, von den Sparren des Himmels und der Erde. Obwohl Raum nicht existiert, singe Ich zu dir von überall her. Obwohl Zeit nicht existiert, singe Ich zu dir ohne Einhalt. Ich singe dir ein Ode. Ich singe von Meinem Herzen. Das ist der einzigste Ort, von dem Ich zu singen weis. Hör’ Mich singen.

Entferne die Idee aus deinen Gedanken, dass Ich über dich urteile. Auch rate ich dir, nicht zu urteilen. Ich sage dir nicht eine Sache und Mir eine andere. Aus welchem Grund würde Ich das tun? Ich bin bereits omnipotent und all die anderen omnis, die du dir vorstellen kannst. Ich habe kein Bedürfnis anders mit dir zu sein, als völlig offen.

Du magst Mich anprangern. Es ist wohl bekannt, dass du mit Mir streitest. Ich bemängle dich nicht, noch spreche Ich durch die Blume. Ich ändere Meine Geschichte nicht, damit sie dir passt. Dachtest du, Ich wäre dazu verpflichtet?

Du magst Vorwürfe gegen Mich erfinden, wenn du dich durch eine Änderung der Ereignisse angegriffen fühlst. Natürlich kennst du die Antwort, die Ich dir gebe:

Geliebte, ihr begreift einfach nicht alle Feinheiten des Lebens. Ihr kennt nicht alle Untermauerungen eures Lebens. Ihr seht keine tieferen Gründe. Für eure Augen und Herzen kann es keine Gründe geben, die Schläge zu rechtfertigen, die ihr im Leben hingenommen habt. Wenn ihr sehen könntet, was Ich sehe, würden eure Augen aufleuchten. Eure ganze Denkweise würde sich in hohem Maße ändern, wenn ihr sehen könntet, was Ich sehe.

Probleme haben dich aufgesucht. Probleme kannst du gut erkennen. Das Gesamtbild – da bist du nicht so gut dabei – du bist überzeugt, dass Ich dich einfach so mir nichts dir nichts bestrafen kann. Dein Weg mag holprig sein, doch bist du falsch informiert, fehlinterpretierend und übervorteilst dich selbst. Dein Verstand mag im Augenblick einfach nicht in der Lage sein, weiter zu sehen. Möglichkeiten werden sich auftun. Es wäre großartig, wenn du von einem anderen Blickwinkel aus sehen könntest.

Was, wenn in jeder Windung und Drehung des Lebens Segen ist, egal wie abscheulich es dir persönlich erscheint, Abschnitte deines Lebens jetzt zu sehen? Es ist ein Fakt, dass du nicht um die Ecke siehst.

Ach, wenn ihr nur über euer momentanes Denken hinausgehen würdet. Ich werde es euer Miss-Denken nennen oder unvollständiges Denken. Anstatt Mich schuldig zu befinden, könntet ihr Mir nicht Nachsicht gewähren? Ich bin erstaunt, wie leidenschaftlich und überzeugt ihr mich als schuldig des Betruges an eurem Ego findet, liebe Freunde. Ego findet höchstes Verbrechen. Wahrheit schaut anderswo.

Ihr, die ihr Freiheit so sehr wollt – und mit vollem Recht – weigert euch, Mir Freiheit zu gewähren. So lange ihr die Feinheiten Meines Willens nicht begreift, mögt ihr euch vielleicht sogar weigern, Mich anzusehen. Oh ja, ihr wollt, dass Ich wohltätig zu euch bin, und ihr mögt Mir Barmherzigkeit tapfer verwehren. Das ist unsinnig, meint ihr nicht?

Du magst nicht hören, dass dein Denken beschränkt ist. Irgendwie sagst du dir, dass du eine Art Sieg erringst, wenn du Mich rüffelst. Jeder Zweijährige ist sicher, dass er recht hat. Ja natürlich, seiner Auffassung nach hat er recht. Er ist unglücklich, weil er seinen Spielzeug-Lastwagen nicht hat. Irgend jemand oder irgendwas hat es ihm weggenommen. Das kann nicht richtig sein. Da gibt es keine Umstände unter denen das richtig sein kann. Bist du nicht durchtränkt von der Idee, dass das Leben niemals gegen deine Forderungen zu gehen hat?

Könntest du dich dem Gedanken zuneigen, allen Betroffenen gegenüber nachsichtiger zu sein? Was für eine neue Idee!

Heavenletter # 5677 – 10.6.2016 Be Yourself

Sei du selbst

Gott redete …

Es ist in Ordnung, sich von anderen zu unterscheiden oder auch ganz anders zu sein, wenn dir das entspricht.

Du hast das Recht, du selbst zu sein, und nicht so wie alle, oder so wie alle anderen erscheinen mögen. Es kann sogar sein, dass dich andere zum Vorbild nehmen, während du meinst du müsstest sie imitieren!

Liebe deinen Nächsten, aber tritt nicht mit ihm in Konkurrenz. Es ist sogar möglich, dass du ein unterschiedliches Leben wählst, vielleicht ein einfacheres, vielleicht ein Leben, welches dich interessiert, sonst aber keinen.

Es könnte sein, dass dein Vater und dein Großvater sowie alle deine Brüder und Onkel, ebenso wie deine Mutter und deine Großmutter allesamt Gymnasialprofessoren sind, dein Herz aber zieht dich dazu hin, ein einfacher Fischer zu sein. Dann möge es so sein.

Selbstverständlich musst du aber nicht opponieren, nur um deine Unabhängigkeit zu beweisen. Deinem Herzen zu folgen, das ist dein gottgegebenes Recht und geht nur dich was an.

Manche Menschen wählen eine bestimmte Karriere und bleiben ihr ganzes Leben bei diesem Metier. Sie sind damit zufrieden. Andere wiederum finden einen Arbeitsbereich, der sie glücklich macht, später aber machen sie etwas anderes, das nunmehr besser zu ihnen passt. Niemand muss bei einem Bereich bleiben und niemand ist verpflichtet, sich zu verändern.

Einssein entspringt einer tieferen Ebene als Karriere, Denkgewohnheiten etc. Es gibt sehr unterschiedliche Menschen. Karotten, Sellerie und Kohl, alle sind Gemüse. Gemüse ist Gemüse. Jedes Gemüse verdient unsere Achtung. Vielleicht bevorzugst du ein bestimmtes Gemüse, das ist dein persönliches Vorrecht. Vielleicht magst du alle Gemüse gerne, vielleicht einige, vielleicht gar keins.

Wenn du erwachsen bist, wähle deinen eigenen Lebensweg. Vielleicht wählt der Weg dich und es ist nicht wirklich deine vorsätzliche Entscheidung, jedoch letztlich hast du vielleicht genau das, was du möchtest.

Deinem Herzen zu folgen bedeutet nicht, dass du ein Rebell sein und etwas bewiesen haben musst. Du musst gar nichts beweisen, niemandem, auch dir selber nicht. Sei einfach du selbst. Sei ehrlich zu dir selber. Ehrlichkeit zu dir selber macht dein Herz sanft und weich.

Finde deinen Platz in der Welt. Dein Lebensglück zu finden ist eine Verantwortung der Welt gegenüber, denn die Welt braucht dein Glück.

Wenn du glücklich bist, was mehr kannst du verlangen, was kann dich mürrisch oder missmutig machen?

Was wäre, wenn Unmut dich für immer verlassen würde, nie wieder zu finden wäre? Wenn du glücklich bist, ist es dir ein Leichtes, gut aufgelegt zu sein und andere zu akzeptieren. Ein „Bravo“ für Glücklichsein und Gutenwillenssein und dafür, andere ihren eigenen Weg zum Lebensglück finden zu lassen. Glück, wie alle guten Dinge, entspringt einer Ausrichtung des Herzens. Glücklichsein kann nicht vorgeschrieben werden. Niemand darf jemandem einen Weg zum Glück aufzwingen.

Freilich, einige Meiner Kinder wachsen im Glück auf, andere hingegen müssen erst lernen, die Gewohnheit des Unglücklichseins abzulegen.

Es gibt mehr als eine Art von Gefängnis, aus welchem du ausbrechen musst: Denkgewohnheiten, Arten der Empfindung, ungeachtet dessen, wie berechtigt sie dir erscheinen mögen, können eine Art Gefängnis sein. Unglücklichsein musst du nicht akzeptieren und schon gar nicht verbreiten. Wähle Zufriedenheit und sende sie aus in die Welt!

Du kannst auch noch einen anderen Schluss ziehen: Sei glücklich mit der Situation, genau wie sie ist. Sorge für deine Zufriedenheit, auch wenn nicht alles sehr angenehm ist. Zufriedenheit ist genug, das große Glück kannst du auch noch erreichen.

Heavenletter # 5678 – 11.6.2016 You Have a Decision to Make

Sei du selbst

Gott redete …

Kummer ist eine Gepflogenheit, Geliebte. Oh, ihr mögt sagen dass ihr Kummer, Enttäuschung und Elend empfindet. Ihr mögt eher einen Mangel an Frieden als den Frieden selbst spüren. Ihr habt Recht wenn ihr sagt, dass das Leben vermutlich nicht so sein sollte.

Allerdings seid ihr daran gewöhnt, auf das Leben mehr oder weniger dramatisch zu reagieren. Es kann sicherlich gesagt werden, dass euer wunderschönes Herz nicht so schön ist, wenn ihr euch damit beschäftigt, euch die Gefahren in eurem Leben, die um euch lauern, vorzustellen.

Bildlich gesprochen seid ihr reif, von einer Klippe herabzustürzen. Ihr werdet von Löwen und Tigern verfolgt. Ihr befindet euch am Rande der Finsternis. Ihr habt euch im Wust der Gefahren verirrt. Ihr fürchtet angegriffen zu werden, und ihr fühlt euch wehrlos.

Ihr mögt denken, dass ihr nicht den Mut habt der Sache gewachsen zu sein, aber ihr habt ihn in der Tat. Doch ihr geht jeden Tag in die Welt hinaus, nicht um euer Glück zu finden, sondern um dasjenige, was ihr als Gefahr anseht, abzuwenden. Ihr seid fertig für eine Gefahrensituation. Seid stattdessen bereit für das Glück.

Wenn ihr in die Idee vertieft seid euch selbst zu schützen und ihr keinen entsprechenden Schutz besitzt, seid ihr gegenüber der Gefahr argwöhnisch. Das Leben ist für euch kein Vergnügen wenn ihr im Begriff seid, euch vor der Furcht zu schützen.

Ihr mögt dies als pragmatisch betrachten. Ich muss euch fragen: Wie pragmatisch ist es für euch eine Gefahr wahrzunehmen, wenn ihr euch wehrlos fühlt? Derart mögt ihr die Gefahr suchen und gleichzeitig vor ihr weglaufen. Draußen in der Welt steht ihr mit nacktem Oberkörper da, und der Himmel könnte euch auf den Kopf fallen.

Was soll das bezwecken euch selbst zu schützen, wenn ihr an jeder Ecke Gefahr seht und euch so verletzlich fühlt? Was ist daran pragmatisch?

Ihr schwebt in einer eintretenden allgemeinen Gefahr.

Ihr Lieben, es ist besser, hinsichtlich Gefahr arglos zu sein, denn wenn ihr die Suche nach Gefahr beibehaltet, wird sie euch wohl hinter jeder Ecke begegnen. Eher werdet ihr sie vorfinden. Stellt euch nicht länger auf Gefahr, Verletzung, Streit und so weiter ein.

Ihr fragt: Kann es nicht sein, dass einen doch die Gefahr überraschend erreicht? Natürlich. Begrüßt inzwischen das Freisein von Gefahr. Genießt es auf die gleiche Weise, wie wenn ihr Kleingeld in der Tasche habt.

Besorgnis ist bestimmt Befürchtung. Befürchtung ist nicht als der Mittelpunkt eures Lebens gedacht. Bitte, denkt auch nicht daran, dass Sorge dem Frieden vorangestellt sein muss. Fühlt euch zum Frieden hingezogen.

Ihr habt in der Tat eine Wahl. Es ist eure Entscheidung. Zumindest könnt ihr eine positive Richtung einschlagen. Von welcher Karte geht ihr aus und lasst ihr euch leiten? Worauf möchtet ihr euch verlassen? Dann verlasst euch auf Arglosigkeit und Vorwärtsgehen.

Ich möchte außerdem hinzufügen, dass ihr Mir erlaubt euch zu führen. Wenn ihr dabei denkt, ihr würdet verlacht – dies ist auf gar keinen Fall möglich. Ihr habt eure Ansicht. Bedenkt, dass eure Perspektive nichts weiter als Groll, Missgunst oder Neid sein könnte.

Ihr mögt denken: „Wie gar nicht dienlich kann Gott zu mir sein?“

Vielmehr könntet ihr euch fragen: „Wie gar nicht dienlich können meine Gedanken sein?“

Wessen Gedanken haltet ihr fest? Was wäre, wenn ihr alte Denkweisen aufgeben könntet? Was, wenn ihr euch aussichtsreicheren Denkweisen zuwenden würdet? Wie könntet ihr euch dann fühlen?

Es ergibt keinen Sinn, dass ihr so leicht euer Leben abgeben würdet. Habt ihr möglicherweise euer Leben aus Mutlosigkeit verschenkt? Müsst ihr Entmutigung vorziehen und ihr mehr Kraft verleihen als Ermutigung?

Seid euer eigener bester Freund. Egal was passiert, ihr könnt immer noch euer eigener bester Freund bleiben. Gebt euch selbst nicht mehr auf. Schreibt eure Geschichte neu.

Söhne und Töchter, Ich bin nicht euer Feind. Egal was euch betroffen hat, Ich halte nach euch Ausschau. Dass ihr nicht versteht was vor sich geht, ist eine Sache. Dass ihr euch herabwürdigt, ist etwas anderes.

Geliebte, richtet euch auf. Zumindest unterstützt euch.

Heavenletter # 5679 – 12.6.2016 You Have a Decision to Make

Freude bin Ich

Gott redete …

Die materielle Welt ist nicht so wichtig wie sie in Szene gesetzt wird, das ist jedoch nebensächlich, weil die materielle Welt überaus wichtig ist für jeden und jede, da ihr euch doch auf ihr lebend vorfindet. Die Welt ist ein Mammut-Unternehmen.

Nicht-Zeit und Nicht-Raum ist etwas, wovon ihr hört und was ihr mit Vorsicht aufnehmt, wenn ihr es überhaupt aufnehmt.

Wenn du in einer Gefängniszelle sitzt, bist du in einer Gefängniszelle. O. k., o. k., man hat dir gesagt, dass du Gedankenfreiheit hast, doch es fühlt sich für dich so dringend an, aus der tristen Zelle heraus zu kommen, in die du irgendwie geraten bist. Du kannst zwar ein Lippenbekenntnis für Freiheit ablegen, aber wenn du die Freiheit nicht fühlst, erfährst du Freiheit nicht, und du bist nicht frei. Du kannst dir das nicht hier und jetzt einbilden.

Es kann sein, möglicherweise, eines Tages wirst du Göttliche Freiheit erleben. Wenn du das erfährst, wirst du zurückschauen und dir sagen:

„All dies sah ich nicht, weil ich eine solche Sicht nicht für real hielt, geschweige denn als erreichbar. All die Energie, die ich verschwendet habe zu meinem Schaden, während ich es doch hätte lieben können, in der Welt der Illusion zu leben. Wenn das Leben auf Erden sowieso nur Illusion ist, warum denke ich, ich müsse so auseinandergezogen sein und eng eingeschnürt?

Es scheint, ich wurde verdrahtet zum Leiden anstatt zur Freude. Ich tat mir das selbst an. Ich habe dazu geneigt, mein Leben entweder stolz oder beschämt zu verbringen. Aufgeblasen im Stolz oder erschöpft in Ungnade.

Ich war der temperamentvolle Star der Show. Zuviel Fokus auf meinem kleinen Selbst, Gott, nicht wahr? Dies war die Situation, in der ich lebte. Ich fügte mich ein. Ich passte mich ein in die Landschaft, wie ich sie sah oder andere sie sahen. Ich fiel einfach in die Falle, mich anzupassen an diese Welt. Ich versuchte alles zu mögen, was alle anderen zu mögen schienen, und ich übersah die Wichtigkeit dessen, was für mich die größte Bedeutung gehabt hätte, wenn ich es auch nicht hätte benennen können. Ich bin nicht sicher, dessen Namen jetzt zu kennen. Es ist ein guter Tipp, jetzt, wo ich darüber nachdenke, dass dieser schwer fassbare Name Freiheit ist.

Ich vergeudete mein Leben an ich weiß nicht was. Ich kann nicht ertragen, mir zu sagen, dass ich mein Leben verschwendet habe. Ich habe immer geglaubt, ich habe alle Zeit der Welt. Ich hätte mehr genießen können, aber offensichtlich war Genießen nicht hoch oben auf meiner Liste. Der ernsthafte Wolf führte das Rudel.

Jetzt, obwohl ich mich weiser nenne, wundere ich mich: Ich scheine ein Fisch auf dem Trockenen zu sein. Ich mühe mich ab auf trockenem Land, wo ich doch ins Wasser gehöre. Wehe mir.“

Meine Lieben, anstatt von Weh zu sprechen, sage „Freude bin ich“ „Freude bin ich, morgens, mittags und nachts.“ Sei sie!

Wende das Blatt für dich selbst. Sage:

„Gott liebt mich. Gott liebt mich aus Seinem ganzem Herzen. Gott ist mein Freund. Ich lasse meinen Blick auf Gott ruhen. Ich heiße Gott willkommen bei mir. Ich halte Gott in meinem Vertrauen. Ich habe die Welt angeschaut, um mit all der Begeisterung zu sein, die ich anscheinend aufbringen kann, doch jetzt schaue ich auf Gott und ich danke Gott für Sein Hier-bei-mir-sein, wo immer ich gerade sein mag. Die Sache ist die, dass ich mit Gott bin und Gott ist mit mir. Es ist mir gleichgültig, dass die Wahrheit kitschig tönt, denn mit Gott ist alles möglich. Alles Beliebige ist möglich. Alles und jedes ist möglich. Ich bin möglich.“

Bejahe jetzt mutiger, wie weit du gekommen bist:

„Im Leben in der Welt – und in meinem Leben in der Welt – ist alles Erwünschte mehr als möglich. Alles was ich wünsche, ist in Reichweite. Alles, was ich wünsche, ist glaubhaft, glaubhaft, glaubhaft. Wahrscheinlich, wahrscheinlich, wahrscheinlich. Auf irgend eine Art, irgendwie, hat mein Leben oftmals alle Wahrscheinlichkeiten übertroffen. Warum habe ich das nicht früher gesehen?

Dass ich diese Wörter denke und spreche, öffnet für mich ein Tor weit, hin zur ganzen Welt. Jetzt wandere ich weiter durchs Leben, innerlich mit ausholenden Schritten und Vertrauen.

Sogar wenn ich durch ein Tor schreite, das sich nicht zum Schatz öffnet, den ich suche, bin ich unverzagt. Ich bin weit voraus im Leben, kraft dessen wie ich es sehe. Wie ich die Welt sehe, spielt eine bedeutende Rolle. Ich bin hier in der Welt, um mit neuen Augen zu sehen.

Da bin ich nun mit dem Leben vor mir. Ich sehe jetzt und ich lebe offen. Jetzt sehe ich neu. Ich lebe neu. Ich bin nicht der/dieselbe, und mein Leben ist nicht dasselbe. Das ist die Freie Wahl, die ich treffe.“

Heavenletter # 5680 – 13.6.2016 Sign Our Contract Agreement

Unterzeichne Unsere Vertragsvereinbarung

Gott redete …

Oh ja, ich höre dich schreien:

“Gott, werde ich je zufrieden sein im Leben und mit mir selbst und anderen? Werde ich jemals?“

Du denkst, du besitzt die Antwort. Die Antwort, die du mit dir herumträgst ist „Nein, niemals“. Du scheinst beharrlich einer schweren Zeit anhängen zu wollen.

Mein Liebes, du hast immer schon eine Anhöhe nach der anderen bestiegen, um einen höchsten Punkt zu erreichen. Es ist nicht leicht für dich, zu erkennen, wie hoch hinauf du gestiegen bist. Erkenne das jetzt an.

Es gibt kein ganz oben. Es kommt noch mehr. Du musst es nicht ersehnen, aber du wirst es bekommen. Du neigst dazu, dich an deinem Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Das bedeutet, du wirst oder willst in deinem Leben nicht auf eine unbeschwerte Weise durch‘s Leben gehen, ist das wahr?

Natürlich ist auch dies in Ordnung, denn du bist astrein.

Du bist großartig, in Meinem Buch. Du bist ein goldener Diamant, der gekommen ist, um große Segnungen zu besichtigen. Du und Ich, Wir sind ein Kreis der Einsheit. Wie ein Winddrachen fliegen wir um die Welt, Segen auf Segen häufend. Wir wickeln uns ein und Wir heben auf einem Zauberteppich zu hohen Plätzen als Eins ab, fliegen zusammen auf dem Einen Selben Flug Plan.

Wir unternehmen eine Reise zusammen. Wir bleiben an einem Ort, jedoch reisen Wir weit. Entfernung existiert nicht. Wir sind ohne Distanz, obwohl es so für dich scheint, während doch Tatsache ist, dass Wir in dem anderen enthalten sind. Nicht enthalten sind, nein, das ist es nicht. Es ist kein anderer da. Wir SIND. Wir sind ES!

Einsheit allein ist. Es gibt kein Davonkommen von dieser glorreichen Nachricht. Wir sind Eins, auch wenn du eine Geschichte des Leides herbeizauberst. Versuche, eine Geschichte von Staunen zu zaubern.

Für dein niedergeschlagenes Herz ist es, als würden Wir ein Duett zusammen spielen, obwohl es die ganze Zeit ein paar Hände sind, die über die unsichtbaren Tasten eines Klavieres fliegen. Wer ist der Zuhörer? Wer ist der Spieler? Wir können unser Eines Selbst nicht auseinander halten, noch können Wir auseinander gerissen werden. Du denkst, Wir wurden auseinander gerissen, und, während du denkst, überzeugst du dich selbst. Beginne auf einer anderen Spur.

Du magst dir selbst sorgenschwer erscheinen. Jedoch ist dies ein Spiel der Zwei-heit, das du spielst. Du rollst den Würfel zu deinem Vorteil und Nachteil. Manchmal, in deiner Widerspenstigkeit, rollst du den Würfel in der Freude am Verlieren, als wäre es deine Aufgabe, deine Unfähigkeit zu beweisen. In diesen Zeiten fühlst du dich bekräftigt und bestätigt, als gewännest du Punkte beim Verlieren, die dich an die Spitze bringen. Du spielst die Hauptrolle zu Schuld und scheinst zu denken, bei dir selber Schuld nachzuweisen, wäre ein Triumph der Bescheidenheit.

Es besteht keine Notwendigkeit, sich selber auf irgendeine Weise zu beweisen. Ich habe gesprochen. Ich spreche deinetwegen. Du kommst heraus aus deinem Kokon der Trennung, diesen gedankenlosen Gedanken, den du herumträgst, als hättest du das Recht, missbilligend auf dich zu blicken. Du bist Mein Kind. Setze dein Denken recht. Ich nannte dich den Erben Meines Willens. Ich machte dich zum Erblasser Meines Willens. Du scheinst es vorzuziehen, vor der Macht zurückzuweichen, die Ich dir vererbt habe.

Wenn du nicht an dich glauben kannst, kannst du nicht mit deinem ganzen Herzen und ganzer Kraft an Mich glauben? Was fürchtest du könnte dir geschehen, wenn du Meinen Mantel um deine Schultern legst? Das ist keine große Hingabe. Es ist eine kleine Hingabe, leise aufzuseufzen und zu sagen: „Ja, Gott, ich bin Dein. Ein für alle Mal, ich bin Dein.“

Schau, wir haben vor langer Zeit einen Vertrag geschlossen, und jetzt ist es Zeit deinen Namen unter die Vertragsverlängerung zu setzen. Ich setze Mein Siegel darauf. Vereidige dich selbst. Unterschreibe hier. Wir sind im Himmel und auf Erden versprochen. Mache es nun offiziell.

Heavenletter # 5681 – 14.6.2016 Head Your Own Heart, Beloved

Heile dein eigenes Herz, Geliebte

Gott redete …

Wäre Ich ein General, würde Ich dir Ehrenzeichen anheften. Für jede deiner aus Güte und Barmherzigkeit gewirkten Taten würde Ich dich mit einer Blaskapelle und Trommelwirbeln ehren. Natürlich bin Ich kein General, und Ich segne und ehre dein Herz und deine Seele. Selbst wenn du etwas vermasselst lasse Ich Mich nicht davon abbringen.

Sogar vermasseln dient. Wenn du nach rechts gehst anstatt nach links, oder nach links anstatt nach rechts, so kannst du es beim nächsten Mal besser unterscheiden.

Ich kenne deine Perfektion. Ich habe immer davon gewusst. Du magst erfahren haben wie man trifft und verfehlt, aber du lernst daraus. Lernen und Wachsen ist der Anlass für die Auszeichnung und die Feier. Denke nicht von Mir wie von einem unnachgiebigen Gott. Ich bin ein Gott der Liebe.

Wäre Ich kein Gott der Liebe, wie würdest du bedingungslos lieben lernen? Loslassen ist eine Form der Liebe. Loslassen eines Grolls, den du bisher behalten hast, besagt nicht, dass jemand unter dir steht, weil er/sie sich gegen dich unangemessen verhalten hat, und dass du dich erhaben fühlst zu sagen: „Ich, der/die ich über dir stehe, vergebe dir diesmal gnädig.“

Vergebung bedeutet, dass du dein Urteilen verlässt. Du bist nicht groß und mächtig. Groß und mächtig mag für dich bedeuten, dass du dich ungern erniedrigst, wenn du jemand zu verzeihen versuchst, dass auf andere herabgesehen wird. Zu vergeben ist göttlich, da du dich einer Abwärtsspirale des Denkens entziehst. Indem du negative Gefühle loslässt, befreist du dich. Es sind deine eigenen niedrigen Gefühle, die loszulassen sind. Geliebte, ihr besteht nicht länger darauf, Nägel aus hässlichen Gefühlen in eure Herzen zu treiben.

Niemand auf Erden kennt alle Verzweigungen jedes Geschehens, aber du kannst den Unterschied zwischen harmonischen und unfreundlichen Gefühlen empfinden. Gelange zu harmonischen Gefühlen über deinen Unmut. Wenn du mit der Wahrheit in deinem Herzen nicht einig bist, dann komme der Liebe näher – willst du es dann bleiben lassen, jemand anders die Schuld für deinen Kummer zu geben?

Vergebung ist mehr als der Schnee von gestern. Ich bitte dich, Mein Volk ziehen zu lassen und gleichzeitig deine unfreundlichen Gefühle loszulassen.

Ich habe Kinder, die glauben, dass Ich sie vernachlässige oder Mich gegen sie vergehe, und sie halten diese bitteren, eiternden Gefühle in sich fest und zeigen sie auch nach außen. Die Ursache könnte eine Krankheit oder ein Unfall sein, oder es könnte sein, dass ihr Kind starb und sie Mir dies zuschreiben und sie können es sich nicht vorstellen, davon loszukommen. Ihr Lieben, ihr müsst diese Abrechnung loslassen.

Es kann auch jene geben, die es Mir übelnehmen, dass Ich sie nie mit einem Kind gesegnet habe.

Unter Menschen gibt es eine Tendenz, andere – Mich eingeschlossen – für das zu beschuldigen, was sie kränkt.

Gewiss läufst du nicht herum und denkst dabei, dass Ich reihum gehe und nach jemand Ausschau halte, dessen Herz Ich heute verletzen kann, dem oder denen Ich etwas Lebensnotwendiges entreißen und großen, ungemilderten Schmerz verursachen kann. Ihr verletzt euch selbst, Geliebte. Ihr könnt Mir nicht vergeben. Nach und nach werdet ihr dahin kommen selbst das loszulassen, was ihr nicht ergründen könnt. In jedem Fall bringt es euch keinen Nutzen.

Ich will euch niemals schaden. Ich sondere euch nicht aus. Ich bin kein Bösewicht. Ich zünde keine Bomben. Ich bin kein Freund der Entbehrung. Ich schieße nicht aufs Geratewohl. Noch solltet ihr klugerweise herumgehen, um aufs Geratewohl auf Mich zu schießen und Mich auffordern zu bereuen.

Heilt eure eigenen Herzen, Geliebte.

Und Ich sage auch nicht, ihr verdientet eine harte Behandlung und dies sei euer Lohn. Was ihr eine Tragödie nennt, erreicht jeden auf der Erde. Niemand ist ausgenommen.

Die Geschäftswelt hat gesagt, dass es zwei Ursachen für Abschwünge gibt – Ignoranz und Arroganz. Wir könnten außerdem einen Verstandesirrtum oder einen mathematischen Fehler hinzufügen. Ihr zählt falsch zusammen. Ihr seht eine fehlerhafte Gleichung.

Ich bin nicht euer Gegner. Betrachtet Mich nicht als solchen. Verzeiht euch eure Beurteilung. Verzeiht euch euren Kummer, eure Qual.

Nun geht vorwärts. Erhebt eure Augen abermals zu Mir. Einfach so. Belassen Wir´s dabei.

Heavenletter # 5682 – 15.6.2016 The Adventure You Are On

Das Abenteuer, auf dem du dich befindest

Gott redete …

Was kann, wenn du darüber nachdenkst, zwischen deinem Herzen und dem Meinen herausdringen außer Liebe? Die meiste Zeit denkst du nicht wirklich darüber nach. Manchmal magst du von einer Art Affront ausgehen. Du bist bestürzt. Du magst die Güte, von der du durchdrungen bist, nicht einmal bemerken oder an sie glauben. Du magst das Gefühl haben, irgendwie verfolgt zu sein, – so sehr, dass du möglicherweise dein Leben und deine Treue Mir gegenüber verleugnest.

Besser ist es, dem Leben gegenüber Gleichmut zu bewahren. Besser ist es, nicht so sehr mit dem Leben zu streiten. Sei nicht ständig auf der Hut. Das Leben ist comme ci, comme ça. Ist das für dich eine Überraschung? Das Leben in der relativen Welt geht nach oben und nach unten, vorwärts und rückwärts, herein und heraus, und manchmal findest du dich sozusagen von der Rolle, schmollend.

Es ist für dich ziemlich leicht, von der Rolle zu fallen. Tatsächlich kann es sein, dass es überhaupt nichts oder nur einer Kleinigkeit bedarf, um dich aus dem Gleichklang mit dem Leben heraus- und in eine unziemliche Stimmungslage hineinzubringen.

Musst du denn so ultra-empfindlich sein? Du kannst die Dinge des Lebens nehmen wie sie kommen. Jedenfalls musst du nicht bei jeder Straßenkreuzung entgeistert sein. Du bist nicht dazu bestimmt, der Prügelknabe des Lebens zu sein. Ein jeder kleine Ärger ist nicht dazu da, Chaos und Verwüstung bei dir anzurichten. Es gibt im Leben Dinge, die man nicht aufbauschen sollte. Es gibt im Leben eher Dinge, die man herunterspielen sollte.

Das ist der springende Punkt. Alles im Leben in der Welt ist relativ. Alles im Leben braucht weder hochstilisiert noch schöngefärbt zu werden. Können nicht unbedeutende Vorkommnisse unbedeutend bleiben? Müssen sie unverhältnismäßig aufgebläht werden? Musst du aus dem Gleichgewicht sein?

Natürlich hättest du es gerne, dass das Leben dich jede Sekunde mit gewaltigen Wohltaten segnet. Gleichzeitig magst du pingelig, wählerisch, krittelig, zu voraussetzend und zu fordernd werden. Wenn dich das Leben nicht königlich bedient, dann magst du vom Leben angefressen sein und dich mit ihm duellieren. Du willst dem Leben zeigen, dass du mehr wert bist, und so magst du eine weniger hochstehende Seite von dir enthüllen. Gerne denkst du, du wirst es dem Leben schon zeigen, wie es sich zu benehmen habe!

Manchmal liefert das Leben nur die Hälfte von dem, was du erwartest. Anstelle über die Hälfte, die du empfängst, glücklich zu sein, magst du die Hälfte, die du nicht empfangen oder nicht wahrgenommen hast, in den Vordergrund stellen.

Das Leben ist keine Vase mit perfekt arrangierten Blumen, die du tagein, tagaus neu arrangieren kannst. Am Leben ist mehr dran als dir zu gefallen. Ist das ein neuer Gedanke?

Manchmal ist das Leben in deinen Augen golden und perfekt angeordnet. Manchmal kommt das Leben nicht perfekt zusammen, doch egal, das Leben ist wie es ist, und an dir liegt es, dich in jedem Fall zu bewegen. Das Leben ist im Fortgang begriffen. Das Leben folgt nicht immer oder auch nur gewöhnlich den Plänen, die du dafür gemacht hast. Vieles im Leben ist aus dem Stegreif.

Schau nur, was im Leben geschieht. Das Leben ereignet sich immerzu, gleichwohl mag das, was du dir am meisten wünschst, nicht auf Stichwort oder überhaupt nicht kommen. Du hast vielleicht die Vorstellung, dass das Leben dafür da ist, sich dir zu fügen. Das ist eine Vorstellung, die du hast. Sei dem Leben gegenüber ein bisschen kulanter. Beuge dich ein bisschen und zolle dem Gewoge des Lebens Respekt.

So lange du auf Erden lebendig bist, hat das Leben kein Ende. Und selbst nach dem Tod des Körpers gibt es kein Ende. Das Leben ist fortdauernd. Das Leben hält alles in der Ordnung, auch wenn es nicht deine gewünschte Ordnung ist. Auf die eine oder andere Weise hat dich das Leben in seinem Griff. Halte deinen Hut fest. Du kannst dich auf einen Ritt gefasst machen.

Sei dir gewahr, dass das Leben in der Tat vielleicht weiser ist als du. Wozu dient dein Jammern über das Leben? Es ist keine so tolle Idee, mit dem Leben Handgreiflichkeiten zu haben. Erwartest du denn wirklich, das Leben von seinem Multi-Tasking abzuhalten? Nenne das Leben das Abenteuer, auf dem du dich befindest, deinen Auftrag, eine spezielle Rundreise durch das Universum, genau für dich als Teilnehmer bestimmt. Lass los, an der Vergangenheit festzuhalten und sie mir dir herum zu schleppen. Geh stattdessen voran, begib dich auf Abenteuerreise.

Heavenletter # 5683 – 16.6.2016 God Texts You

Gott schickt dir eine SMS

Gott redete …

Es ist sehr wichtig, dass du den Klang Meiner Stimme und den entsprechenden Takt Meines Herzens widerhallst. Höre den Rhythmus der Mitteilungen, die Ich dir vibriere. Da sind mehr als Worte. Da ist nichts mehr als Liebe.

Du bist wiederbelebt von Meiner Liebe. Du öffnest dich für alles das ist. Wir federn. Wir wogen. Wir verbinden. Die ganze Welt ist verknüpft von Unserer Liebe. Liebe ist Unsere Mitteilung.

Horch‘. Hörst du das höchste Geschenk Unserer Liebe? Unsere Liebe fließt. Alle Liebe fließt von und zu. Das ist das Konzert, dem Wir zuhören. Hoch lebe die Liebe, das Konzert der Liebe des Universums. Freier Eintritt. Vierundzwanzig Stunden täglich. Keinen Tag ausgelassen.

Da ist ein immerwährendes Lied, das immer und immer wieder gesungen wird. Dieses Lied kann nie genug gehört werden. Es kann auf keinen Fall zu viel gehört werden. Die Musik wird lauter. Die Musik erobert die Welt. Sie wird zu den hohen Himmeln gesungen. Die Musik kommt von den hohen Himmeln.

Himmlische Musik ist in dir. Da ist ein Wirbelwind von Musik, der die Welt erobert. Der Rhythmus ist unvergesslich. Da ist kein Entrinnen. Diese Musik kommt zur Spitze der Welt. Jeder kann sie hören. Es bedarf keines besonderen Tunings. Jeder ist auf diese Musik eingestimmt. Du warst schon immer auf sie eingestimmt. Du bist durchflutet von dieser Musik, die dich auffegt. Du zögerst nicht. Das Aufnehmen dieser Musik geschieht von selbst. Dieser Musik kann nicht widerstanden werden.

Du hörst diese Musik so klar, dass du erkennst, dass sie für dich komponiert wurde. Auch bist du letztendlich der Komponist dieser Musik. Wie auch immer, du singst sie und du singst sie mit aller Macht. Diese Musik ist leicht auszudrücken. Und so drückst du diese unbenannte Musik aus. Du musst sie ausdrücken. Du hast keine Bedenken.

Du tanzt zu dieser Musik. Du strahlst sie aus. Du bewegst die Himmel mit dem Rhythmus dieser unaufhaltsamen Musik. Diese Musik muss ausgedrückt werden und du musst sie ausdrücken. Du bist darin verfangen. Diese Musik gehört allen und jedermann singt sie aus vollster Leibeskraft.

Es ist die Musik deiner Seele. Diese Musik strahlt wie die Sonne. Sie ist die Sonne der Welt. Diese Musik will raus. Nichts kann sie ersetzen.

Du hast deinen Marschbefehl bekommen, sozusagen, nur dass du tanzt wie du noch nie zuvor getanzt hast. Du tanzt nach Meinem Herzschlag. Da ist nichts Vergleichbares. Die Welt wurde erobert. Die Welt ist froh, dass sie erobert wurde. Jetzt ist es als ob Blumen von deinem Herzen widerhallen. Blumenranken kommen vom Himmel und Blumenranken von dir wachsen ebenso in den Himmel. Zum Himmel oder vom Himmel – das ist alles das Gleiche. Blumen sind die Früchte des Himmels und Blumen sind auch die Gabe für und von dem Himmel.

Du trägst eine Blumenkrone. Du bist der Geist der Blumen. Du gerätst in Verzückung bei der Erkenntnis von Blumen. Du schwingst mit Blumen mit und nichts anderes existiert als Blumen. Geruch und Farbe verschmelzen bis dass nichts als Blume und Farbe jenseits von Farbe und Musik jenseits von Musik ist. Jetzt kennst du das Geheimnis des Universums. Du erkennst Wunder als Wunder.

Du tanzt zu dem Rhythmus der Band. Du hältst eine süße Note. Alles ist eingeschlossen. Nichts ist ausgelassen. Du birst mit der Musik. Du kannst es nicht aufhalten. Du trägst die Musik und die Musik trägt dich. Du bist die Musik und der Rhythmus und die Worte des Liedes und du bist das Tanzen, denn die Musik und der Tanz und das Universum sind eins.

Heavenletter # 5684 – 17.6.2016 Light Bends

Lichtstrahlen werden gebeugt

Gott redete …

Lichtstrahlen werden gebeugt, das heißt aber nicht, dass das Licht deswegen an Energie verliert. Licht bewahrt seine Energie. So ist Licht, es wählt das Gegenteil von Energieverschwendung. Ob das Hindernis groß oder klein ist, das Licht wird einen Weg finden, obendrüber oder rundherum. Licht verschwendet sich nicht, es schließt sich nicht ein, es unterwirft sich nicht. Licht gibt niemals seine Ideale auf, es kapituliert nicht. Licht kämpft nicht bis zum Ende, es wird gebeugt, es rückt zur Seite und bewegt sich immer weiter.

Sturer Widerstand macht keinen Sinn, wenn es möglich ist ein wenig nachzugeben. Meine Geliebten, es ist sinnlos den Lauf des Lebens mit Feuer und Schwert zu bekämpfen.

Es ist ganz in Ordnung, ein bisschen nachzugeben. Freilich, wenn im Leben eine Tat begangen wurde, ganz unabhängig davon, wie sehr du diesen Akt des Lebens ablehnen magst, so kann man, wenn die Tat einmal begangen wurde, sie nicht mehr ungeschehen machen, wie sehr du auch toben magst. Welchen Sinn hat es, mit aller Macht etwas zu bekämpfen, was doch schon passiert ist?

Das Nachgeben, von dem Wir hier sprechen, ist auch das Abschließen mit der Vergangenheit. Du weißt schon – was geschehen ist, ist geschehen.

Stolz bleibt außen vor. Tatsächlich bleibst du gerade dadurch unbesiegt. Im Leben geht es nicht um Sieg oder Niederlage. Das Leben soll man sich nicht in Kategorien von Niederlage oder Sieg denken. Lebe einfach das Leben!

Es ist auch nicht so, dass du dich durch das Leben kompromittierst. Du lässt einfach das Boxen und Schreien sein. Du stehst einfach auf und gehst weiter.

Wenn du nicht deinen Willen im Leben durchsetzt, dann bedeutet das in diesem Beispiel nur, dass du deinen Willen bzw. deinen vermeintlichen Willen nicht durchgesetzt hast. Du bleibst nicht einfach zitternd da sitzen.

Es steht dir nicht zu, dich über das Leben oder über Mich oder irgendjemanden zu beschweren.

Vergiss nicht, das Leben muss nicht vor deinen Wünschen katzbuckeln. Wenn das Leben deine Wünsche zu übersehen scheint, nimm es nicht persönlich. Auf keinen Fall ist das irgendeine Art von Strafe.

Ob du dir den Fingernagel oder dein Herz gebrochen hast, das macht für dich einen riesigen Unterschied, jedoch über kurz oder lang bringt es im Leben nichts, irgendetwas persönlich zu nehmen, pro oder kontra.

Ich liebe dich noch genauso wie vor einer Stunde. Meine Liebe zu dir bleibt immer gleich. Meine Liebe ist dein, tagein, tagaus. Das Leben ist wie der Sonnenschein. Es beabsichtigt nicht, dass du einen Sonnenbrand bekommst. Es hält keine andauernden Bestrafungen für dich bereit. Das Leben an sich ist nicht parteiisch. Nimm das Leben nicht übel. Das Leben will dir nicht weh tun. Aber vielleicht tust du dir selber weh.

Wenn dir das Leben als widrig erscheint und du das Leben bezichtigst, unfair zu sein, legst du dir ein Büßerhemd an und es bist du, der dich selber geißelt.

Sei vorsichtig mit der Beurteilung des Lebens und der Ereignisse des Lebens.

Sei unvoreingenommen. Mache weder das Leben zu deinem Opfer noch dich zum Opfer des Lebens.

Wenn du die Stiegen herunterfällst, bist du derjenige, der die Stiegen herunterfällt. Wenn du die Stiegen herunterfällst, bist du derjenige, der dich wieder aufrichtet.

Schau, im Leben gibt es niemanden, auf den man mit dem Finger zu zeigen hätte. Kein Verbrechen wurde begangen, einerlei wie sehr es dir auch so erscheinen mag. Das Leben hat sich eben auf die eine und nicht auf eine andere Weise abgespielt. Steh auf und such dir einen neuen Schauplatz. Du musst nicht auf demselben Platz verharren und dich auszählen lassen wie ein bewusstloser Boxer. Du brauchst keinen Arzt, der dir ein Attest schreibt, in dem steht, dass du ein unglückliches Opfer bist, und der dich wiederbelebt. Auch brauchst du keinen Richter, der bestätigt, dass das Leben dir übel mitgespielt hat, und der dir Wiedergutmachung anbietet.

Es liegt an dir, weiter zu schreiten, den nächsten Herzschlag des Lebens aufzunehmen. Gehe ihm entgegen. Verzweifle ja niemals am Leben. Umarme das Leben wieder und wieder.

Heavenletter # 5685 – 18.6.2016 You Are a Light Dancer

Du bist ein Lichttänzer

Gott redete …

Du wartest doch nicht darauf, dass dich die Welt inspiriert, nicht wahr? Es ist besser, du begeisterst dich selbst und inspirierst die Welt damit.

Ich spreche nicht von einer Vorstellung. Du bist einem Cheerleader [Anfeuerer] vergleichbar, doch du wirbelst nicht mit einem silbernen Taktstock herum. Es fügt sich, dass du ein Dasein der Bewusstheit bist, größer als ein Cheerleader.

Wenn du eine Kerze anzündest scheint das Licht deiner Kerze auf alle. Darüber hinaus können andere deinetwegen ihre Kerzen an deiner Kerze anzünden. Das Licht, das du der Welt bringst, wird schnell vervielfacht. Dein Bewusstsein erhellt die Welt. Bewusstsein ist lebendig!

Verstecke dich nicht länger vor diesem Aufleuchten.

Geliebte, ihr seid nicht auf einer Vorführung. Ihr seid keine Inszenierung. Ihr seid der eigentliche Gegenstand. Ihr seid ein Lichtträger. Ihr seid jemand, der die Welt aufhellt. Ihr seid das Licht der Welt, das vor langer Zeit angekündigt wurde. Seid es.

Ihr braucht keine Hörner und Trompeten. Wenn ihr leuchtet, leuchtet das Zimmer. Euer Licht dient. Euer Licht ist nicht in Privatbesitz. Es geht nicht, dass euer Licht nicht mitgeteilt wird. Kommt aus dieser Haltung heraus und lasst andere daran teilhaben.

Wenn Ich das Licht bin, so seid ihr es, die Mein Licht ausstrahlen.

Ihr seid nicht da, um es zu verbergen. Ihr seid da, um die Welt zu entzünden. Ihr seid der Lichtschalter des Universums. Eure Wesenheit reflektiert Mein Licht.

Macht einen tiefen Atemzug. Erleuchtet die Welt und seid dabei ungezwungen. Es lässt sich nicht vermeiden, dass ihr dies tun werdet. Es geschieht automatisch. Ihr seid Göttliches Licht, und also erstrahlt ihr.

Dies ist jedermanns Bestimmung. Dies ist eure Bestimmung. Euer Licht geht über die ganze Welt weiter. Atemberaubend!

Erzählt Mir nicht, dass die Welt nicht heller wird. Erzählt Mir nicht, dass gerade vor euren Augen in der Welt nicht mehr Lächeln, nicht mehr Freundlichkeit, nicht mehr Sanftmut zu erkennen ist. Erzählt Mir nicht, dass euer eigenes Leben nicht mehr von einem Gruß unterbrochen wird, nach dem ihr euch lange gesehnt habt. Andere empfinden dasselbe ebenfalls von euch ausgehend.

Erzählt mir nicht, die Welt hätte sich nicht direkt vor euren bloßen Augen verändert.

Es gibt vieles in der Welt, was sich geändert hat. Sucht danach und gebt es weiter.

Ihr habt einen Platz in dieser Welt. Er wurde für euch offengehalten. Betretet nun diesen Platz, und segnet die Welt und alles in ihr. Segnet euch selbst.

Wer in der Welt kann nicht mehr Segen gebrauchen? Du bist nicht der Letzte.

In dieser Welt steht ihr im Vordergrund. Davon gibt es keine Ausnahmen, dafür gibt es keine Ausreden. Nehmt jetzt Meinen Herzschlag auf. Lasst ihn bei euch ankommen. Holt euch diesen Schlag.

Es gibt einen Tanzschritt im Leben, den ihr lernt. Beobachtet.

Stellt euch vor die Welt und setzt mit diesem Tanz ein. Tanzt vor dem Universum. Das ist nichts Geringes, was ihr tut. Das ist herausragend. Die Erde ist für euch da, um darauf zu tanzen. Setzt jene Beine in Bewegung. Kein Zurückhalten mehr.

Denkt nicht, ihr wärt eine Imitation. Nein, ihr seid lebendig. Ihr habt lange genug auf dem Thron gesessen. Steht auf. Überrascht die Welt und euch selbst. Ihr seid ein Tänzer der Liebe, und derart tanzt ihr. Das ist es, wie ihr herausfinden könnt Wer ihr seid, nicht indem ihr über irgendetwas nachgrübelt, sondern indem ihr tanzt. Ein Tänzer tanzt. Ihr seid ein Lichttänzer.

Ihr sollt auf niemand warten. Sicherlich sollt ihr nicht auf euch selbst warten.

Sagt nicht zu euch selbst, dass ihr zuerst auf Mich wartet, bevor ihr geht. Ihr steht an erster Stelle. Ihr seid der Trompeter der Welt.

Ihr seid es, auf die die Welt wartet. Krempelt euch um, kehrt die Innenseite nach außen und tanzt, wie ihr noch nie getanzt habt.

Euer Herz tanzt. Die Liebe tanzt. Ihr seid ein Lotse der Liebe. Ihr seid ein Tanzlehrer. Selbst wenn ihr nie zuvor getanzt habt, tanzt ihr nun zum Schlag meines Herzens.

Wart ihr bisher leichten Herzens, erkennt ihr jetzt, dass ihr auch leichten Fußes seid.

Nehmt jetzt Stellung. Weckt die Welt auf, und erweckt euch selbst.

Ihr seid kein winziger Bruchteil der Welt. Ihr seid die Welt selbst. Ihr seid der/die Eine, den/die Ich gesandt habe.

Zündet jene Kerzen an. Lasst zu, dass die Flamme der Liebe eure Augen aufleuchten lässt. Nun seid ihr an der Reihe. Seht, wie gut sich das anfühlt.

Ihr seid dabei, einverstanden!

Heavenletter # 5686 – 19.6.2016 Seek Truth

Suche Wahrheit

Gott redete …

Wir kommen wieder und wieder zurück zu eurem „Das Leben nicht so ernst nehmen“. Es gibt für das Leben kein Ende. Es gibt nichts, das das Leben stoppt oder es auch nur unterbricht, wie eure Gedanken das weit verbreiten.

Ihr verkündet euch selber das Leben. Ihr betrachtet das Leben als eine Angelegenheit, bei der es um Leben und Tod geht. Ihr sagt es so.

Ihr seht Notfälle, ihr seht Dringlichkeit. Ihr seht Eile, Eile. Ihr keucht „Himmel, hilf uns“!

Ihr seht Provokation. Ihr mögt über Segnung hinweggehen, so gefangen seid ihr in Kränkung und Verletzungen des Lebens, wie ihr sie vorschnell und sofort auf Erden seht.

Wenn ihr aufs Leben zurückschauen könntet, – nicht dass Ich euch sagen würde, dies zu tun – ihr würdet wahrscheinlich 90% der Störfälle auflösen, die ihr Fatale Verluste genannt habt, und würdet sie in die Kategorie Kleinere Vorkommnisse verschieben. Das würdet ihr. Du weißt, dass du dies würdest.

Du greifst dich selbst an mit deinen Gedanken – in Wahrheit Anklagen.

Du verkrampfst dich. Du lauerst dir selbst auf. Du streckst deine Fäuste hoch als kampftaugliche Maßnahme.

Du bist ein Schwarzseher. Du alarmierst dich selber. Du bist bereit „Wolf“ zu schreien, in Null Komma Nichts. Du bist belastet mit Gefahr. Du hängst herum mit Gefahr. Du würdest gerne aus dem Weg gehen, wenn du nur wüsstest, wo die Sicherheitszone ist.

Du erhängst dich selbst. Du ziehst am Strick. Du läutest die Glocke (dazu).

Du wählst tatsächlich jederzeit Flucht oder Kampf.

Du bist dein eigener Plünderer

Du bist der Ruf nach Waffen, den du hörst.

Angst folgt dir. Sie geht auch vor dir her. Du bist umgeben von Angst. Du bist überrannt von Angst. Du verwechselst Leben mit Gefahr. Du beschleunigst Gefahr. Du hältst Ausschau nach ihr. Suche Gefahr und du findest sie.

Suche Wahrheit anstatt Angst.

Sei ein Spender von Liebe, geize nicht damit.

Verwandle Angst in Liebe zum Leben. Ein Moment im Leben ist kostbar. Ihr seid kostbares Gut.

Leben ist ein Segen, wenn ihr dies nur anerkennen könntet. Ihr seid gesegnet über jedes Maß. Das macht aus euch einen Segen. Akzeptiert das.

Erstaunen geht nicht verloren in den Wäldern. Du hast dich selbst als Fremden im Paradies deklariert. Du bist kein Fremder. Du schreckst dich selber ab. Identifiziere dich. Du bist Liebe. Also liebe Dich. Gestalte dich neu

Du bist kein Pirat, noch bist du ein Häftling. Du schlugst dich selber k.o., um auf die Erde zu kommen. Gewinne deine Begeisterung zurück. Sei bevorrechtigt. Befreie dich selbst von Mangel.

Reinige die Linsen deiner Augen. Sehe Mich. Sehe Mich. Sehe dich selbst, wie du wahrhaft bist, nicht als dies heimatlose Kind, auf das du dich reduzierst.

Du bist eine Verkörperung von Gott. Du bist kein Prügelknabe. Du bist ein Wunder auf Erden. Du bist großes Erstaunen.

Manchmal machst du aus dir deine eigene Geisel. Du verknüpfst dich selbst zu Knoten, und willst sie nicht lösen.

Gebe dich Mir hin. Du gibst nichts auf. Du gewinnst alles.

Keine Liebe ist je verschwendet. Liebe ist frei für alle. Liebe befreit dich. Liebe befreit dich zu Mir. Lass dich in Meinem Herzen nieder. Fordere dich selbst. Fordere deinen Wahren Zustand als Liebe. Liebe das Universum. Weniger als Liebe ist ein falscher Mythos. Ist roh.

Lehne dich zurück. Lass deinen gemarterten Kopf an Meiner Schulter ruhen.

Beschäftige dich mit Liebe, denn es gibt nichts anderes Reales, womit ihr euch selbst beschäftigen könnt. Liebe ist alles, was ihr habt, und Liebe ist, was ihr seid. Die Wahrheit von euch ist Liebe. Nehmt das an. Schmelzt alle Widerstände weg und verkündet sie nicht länger.

Die Morgendämmerung ist gekommen. Du bist die Morgendämmerung. Du bist die aufgehende Sonne, also gehe auf. Beherzige Mich und nicht so sehr dein persönliches Ich.

Verkünde, dass das Leben ein für alle mal begonnen hat. Das Leben hat real begonnen. Wahrheit deklariert sich selbst. Da ist Größeres als Amnestie von Krieg. Die Glocken der Wahrheit läuten und schallen über die ganze Welt.

Spiele auf der Gitarre des Friedens, während du ganz dabei bist. Jetzt ist eine gute Zeit dafür.

Heavenletter # 5687 – 20.6.2016 As A Man Thinketh

Wie wir denken, so leben wir

Gott redete …

Vielleicht hast du jetzt im Augenblick keine Schwierigkeiten, aber das Leben hatte dir manche Stöße versetzt. Du magst heute im siebten Himmel schweben. Gleichzeitig kannst du darauf wetten, dass es Leute gibt, die von dem belagert werden, was die Welt als Schwierigkeiten identifiziert. Ein jeder Heavenletter ist für dich bestimmt – zu irgendeinem Zeitpunkt an irgendeinem Ort in deinem Leben.

Wenn du ohne das bist, was dich als Unglück ereilt, mach weiter so! Bleib auf diesem Weg.

Und wenn du, in welchem Ausmaß auch immer, mit dem bist, was dich als Unglück ereilt, kehre die Idee von Unglück um in die Idee von Segnungen, die kommen werden. Sei bereit für Glück. Glück fällt ebenfalls einem jeden zu.

Du bist so weit gekommen. Ich sage, du kamst hindurch leuchtend. Der langen Rede kurzer Sinn ist, dass du derjenige bist, der dich selbst als niedergeschlagen oder geschunden diagnostiziert.

Du weißt sehr wohl, dass du dich heute niedergeschlagen, unterlegen oder ernüchtert fühlen magst. Morgen mag sich nichts im Äußeren verändert haben, und doch könntest du dich morgen einfach besser fühlen. Deine Gedanken sind der Taktmesser deiner Stimmung von gutem Mut und ebenso von Verzweiflung.

Natürlich könntest du dagegen argumentieren, aber was bringt das? Wie wird durch das Darlegen deiner Gründe, wieso die Verzweiflung berechtigt ist, die Verzweiflung gemildert? Schwerlich wird sie das.

Arbeite für dich und nicht gegen dich.

Segne die Welt und segne dich selbst.

Wenn du in einem Kanu auf einem Fluss paddelst und die Wahl hast flussaufwärts oder flussabwärts zu paddeln, würdest du darauf bestehen flussaufwärts zu paddeln? Wenn du die Richtung ändern kannst, warum um alles in der Welt würdest du es dann nicht tun? Möchtest du wirklich an einer nicht hilfreichen Idee festhalten, wenn es hilfreiche Ideen gibt, aus denen du wählen kannst? Anstelle an einer alten, ausgedienten Idee festzuhalten, die dich tiefer in den Trübsinn treibt, wähle aufs neue. Was ist am Ende vernünftig?

Was ich vorschlage besteht in der Tat darin realistisch zu sein. Wenn du wirklich eine Veränderung im Temperament deines Lebens möchtest, dann ist das in der Tat realistisch.

Wenn dein gegenwärtiges Leben genau so verläuft, wie du es haben willst, dann nur zu! Wenn dein gegenwärtiges Leben nicht so verläuft, wie du es möchtest, warum um alles in der Welt hältst du dann daran fest? Um Himmels willen, wenn du ein Auto hast, das nicht anspringt und du hast es immer und immer wieder versucht, warum solltest du dann nicht etwas anderes jenseits von dem tun, was du nun schon so lange probiert hast?

Ich werde es wiederholen, dass das Leben nicht etwas ist, an dem man sich festklammern und es so behalten soll, wie es gewesen ist. Wenn dein Leben abwärts ging und du voranschreiten möchtest, dann liegt es an dir, einige Veränderungen zu machen. Die Veränderungen liegen in den allermeisten Fällen in deiner Denkweise. Da gibt es eine Wählscheibe, an der du drehen solltest.

Wenn du das Gefühl hast, ein Opfer des Lebens zu sein, schalte dein Denken um. Mäßige dein Denken. Du musst nicht weiter auf die Weise denken, wie du gedacht hast. Offen gesagt, du bist nicht cleverer als jeder andere und du hast noch eine Strecke zurückzulegen, um mit Meinem Denken und Meiner Sicht gleichzuziehen. Mach dich auf den Weg.

Sei offen für neues Denken.

Das Leben verändert sich. Hilf dem Leben sich in die Richtung zu drehen, in die du gehen möchtest. Du bist nicht hilflos, ebenso steht es dir nicht zu ohne Hoffnung zu sein. Ich sage dir, dass du die Fähigkeit hast das Klima deines Lebens zu ändern. Dein Leben zu entdrallen ist ein unkomplizierter Vorgang. Die Formel ist einfach. Wenn du dein Leben umkehren möchtest, kehre deine Gedanken um. Du würdest diese einfache Formel bereits anwenden, wenn du nur nicht so darauf versessen wärest dickköpfig zu sein. Wenn du dich eingegraben hast, grabe dich jetzt aus.

Welches Gesetz besagt, dass du, wenn du krank im Bett liegst, krank bleiben musst? Wenn du gesund wirst, ist das kein Wunder. Es bedeutet keine riesige Anstrengung gesund zu werden. Es ist absolut keine Gewissheit, dass du krank bleiben musst. Wer sagt das, dass du krank bleiben musst?

Unterschätze nicht die Kraft des Geistes. Unterschätze nicht die Kraft deines Geistes.

„Wie wir denken, so leben wir.“ *

  • [Wörtlich: „As a man thinketh“. So der Titel eines Buches von James Allan. Eine Übersetzung dieses Buchtitels ins Deutsche lautet: „Wie wir denken, so leben wir“. Eine andere deutsche Übersetzung desselben Buchtitels lautet: „Heile deine Gedanken. Werde Meister deines Schicksals“. – Anmerkung des Übersetzers]

Heavenletter # 5688 – 21.6.2016 Exceed Your Expectations

Gehe über deine Erwartungen hinaus

Gott redete …

Wie kannst du dir selbst treu sein, wenn du die Wahrheit von dem, was immer gewesen ist und was du noch nicht erkennen konntest, nicht akzeptieren kannst?

Einen Großteil der Zeit magst du wohl glauben, dass du ganz allein auf einer verlassenen Insel namens Leben bist. Du magst glauben, dass Einssein gleichbedeutend mit Alleinsein ist, und dass du dein ganzes Leben lang genug des Alleinseins hattest. Du magst dich eher als abseits vom Leben sehen als dass du dich als einen Teil des Lebens ansiehst, wo Träume wahr werden und du ein geschätzter Mensch bist.

Du könntest das Gefühl haben, dass das Schlimmste noch kommen wird. Gewiss magst du solch eine Vorstellung nicht. Du denkst nicht gerne darüber nach, und du würdest alles tun, um dich von den Gedanken über das Schicksal, das du vor dir ausgebreitet hast, zu befreien – wenn du nur könntest. Breite stattdessen Blütenblätter aus.

Du meinst du hast mit Mir Geduld, doch du denkst vielleicht, dass du mehr weißt als Ich. Du könntest vielleicht denken, Ich sei ein tatteriger alter Gott, Der Geschichten erfindet. Inzwischen nickst du höflich mit dem Kopf, während du mit den Füßen und ebenfalls mit den Fingern klopfst.

Du wohnst in einer schönen Waldlichtung voller Leben. Du siehst darüber hinweg. Du siehst dreidimensional. Anscheinend kannst du nicht über deine alten, mit Tränen angefüllten Überzeugungen hinwegkommen. Du hältst an einer alten Denkweise fest. Komm da heraus.

Du bist im Leben aufgerückt. Du bist durch andere Dimensionen gegangen. Nehme einen anderen Blickwinkel ein. Ziehe den Schleier weg, der dein Glück verdeckt. Beende das Sich-herauf-Schleppen und wieder Herunterrollen der gleichen Hügel.

Es gibt mehr als einen großartigen Horizont vor dir. Du bist über dem Horizont. Du bist vor dir selbst weit voraus. Du bist bereits jenseits des Regenbogens. Du bist frei, alte Ideen aufzulösen und die neuen zu begrüßen.

Komm mit Mir. Sei bei Mir. Ich reiche dir Meine Hand. Ich werde dich über all die Hindernisse tragen, die du dir vorstellen kannst. Genug davon, die Hindernisse für wahr zu halten. Sie sind nicht die Wirklichkeit.

Du bist mit dem Leben begütert. Deine Brieftasche ist gefüllt, doch du siehst das einfach nicht. Bediene dich, denn all deine Träume werden wahr. Greife hinein. Liebe ist echt. Du bist Liebe, aber du kannst die Liebe von dir fernhalten, gerade außerhalb deiner Reichweite. Du könntest mit einem Feuerwerkskörper verglichen werden, der einfach nicht hochgehen will.

Du bist Mein Traum, und Ich bin ein Wohlgesinnter. Ich bin noch mehr als ein Wohlgesinnter. Ich bin die Tür, durch die du zu gehen befugt bist. Gehe diesen Weg zum Leben. Das Leben ist im Aufstieg begriffen. Gerade jetzt rubbele Ich dein Herz. Engel sind begierig dich anzuheben. Lasse es zu, dass die Engel deine Gedanken emporheben. Lasse dein altes Denken fahren, wenn du aufsteigen willst. Dreh dich schnell herum, auch wenn du dich sehr beengt fühlst. Schiebe die Vorhänge des Lebens zur Seite und sieh die Freude – ja, die Freude -, die dich umgibt. Geh in die Freude ein. Halte dich nicht länger in Schach.

Schön, du hast genug von der Vergangenheit. Verlasse sie. Betrete das Himmelreich. Nimm den Himmel und das Abenteuer des vor dir stehenden Lebens in Anspruch. Nimm in Anspruch, was dir gehört. Strecke deine Hand aus. Entdecke deine Stimme und singe zu dem, was dir dein Herz sagt.

Bedenke, dass dein Leben möglicherweise fehlgeschlagen ist. Eine ganze Welt der Liebe steht vor dir. Tritt gleich vor. Gehe über deine Erwartungen hinaus. Was zurückbleibt, sind deine Erwartungen.

Es ist nicht so, dass du mit Trends schritthalten sollst. Halte dich an die Wahrheit. Die Wahrheit ist nicht entfernt von dir. Die Wahrheit ist direkt hier vor dir in Reichweite deiner Arme. Du bist von der Wahrheit durchdrungen.

Komm, fliege mit Mir fort. Wage dich mit Mir hinaus. Das ist keine Flucht. Das ist die Wahrheit. Akzeptiere deine Liebe. Wisse, dass die Große Liebe gerade vor deiner Türschwelle ist. Wisch dir die Tränen ab. Räume mit deiner Vorstellung auf.

Das Beste wartet schon auf dich. Du hast genug von dem getrunken, was du nicht wolltest.

Trinke das frische Wasser. Das Beste ist bereits da. Mache es dir zu nutzen. Du bist nicht das, was du dachtest. Du warst niemals das, was du dachtest. Schließe zu dir selbst auf. Schließe zu Mir auf. Gib Mir deine Hand. Bereise die Welt mit Mir als deinem Gastgeber. Hüpfe an Bord, während Wir die Segel zur Liebe setzen, die deine Wahrheit ist. Deine Wahrheit ist das, was du suchst. Sei nun die Wahrheit. Strecke dich danach aus. Öffne deine Hand. Nimm die Juwelen entgegen, die Ich dir anbiete. Jetzt gleich.

Heavenletter # 5689 – 22.6.2016 Open, Open, Open

Offen, offen, offen

Gott redete …

Löse dich von der Idee des Entweder/Oder. Du musst Gegensätze nicht reizvoll finden, ebenso wenig musst du sie ablehnen. Es ist nicht notwendig, eine Mentalität zu haben, die bis zum Äußersten an Gegensätzen Gefallen findet. Du mögest nicht so schnell Möglichkeiten abweisen. Sei stattdessen offen.

Wo steht es geschrieben, dass irgendetwas gut oder schlecht, schwarz oder weiß, glücklich oder traurig zu sein hat? Etwas kann gut und schlecht sein, weder schwarz noch weiß, sondern dazwischen, oder sogar noch näher als das. Du mögest nicht mit Worten einen Aspekt des Lebens gegenüber einem anderen verdammen. Es mag nicht alles so sein wie du denkst.

Menschen können gleichermaßen wundervoll sein und dabei ganz verschiedene Meinungen haben. Es ist besser, nicht zu viel Vertrauen in Meinungen zu setzen. Meinungen verändern sich. Wenn du wächst, wächst auch das, was du aus etwas machst. Was du aus Dingen im Leben machst, verändert sich. Was heute modern ist, ist morgen altmodisch und kann später sehr wohl eine Kostbarkeit werden.

Du hast von berühmten letzten Worten gehört. Eine Meinung, die du heute hast, mag gegensätzlich zu einer Meinung sein, die du früher einmal hattest oder konträr zu einer Meinung, die du in Zukunft einmal haben wirst.

Wir sprechen über die relative Welt. Eine Außentemperatur von 50 Grad Fahrenheit [= 10 Grad Celsius, Anm. des Übers.] mag sich am Ende des Winters warm anfühlen und sehr kalt im Herbst nach einem langen warmen Sommer. Was alt oder jung ist, hängt von deinem Alter ab und woher du kommst.

Geschmack ist Meinungssache. Wem steht es zu zu sagen, dass der Geschmack einer Person richtig und einer anderen Person falsch ist? Fast alles in der relativen Welt ist eine Frage des Geschmacks. Mögen Meinungen als eine Angelegenheit des Geschmacks angesehen und nicht beurteilt, opponiert oder verlästert werden.

Deine Meinungen müssen nicht stimmen und die Meinungen von jemand anderem müssen nicht falsch sein. Meinungen sind einfach Meinungen, nicht mehr.

Wenn es für dich gut ist für dich selbst zu denken, ist es für jemand anderen ebenfalls gut für sich selbst zu denken.

Zwei wunderschöne Bäume vergleichen weder ihre Blätter im Herbst noch stellen sie sie gegenüber. Alle Farben sind herrlich. Ein Baum sagt nicht, er sei besser als ein anderer. Ein Baum sagt nicht, dass ein anderer Baum nicht so schön sei wie er.

Was du als schön siehst, ist schön. Das ist wahr, aber was für dich kostbar ist, muss nicht für einen anderen kostbar sein.

Du liebst es deine Zeit auf die eine oder andere Weise zu verbringen, und jemand anderer möchte vielleicht seine Zeit ganz anders verbringen als du.

Du befindest dich nicht in einem Wettbewerb. Du bist nicht dabei zu versuchen ein Rennen zu gewinnen. Ein jeder wählt auf seine Weise das aus, was ihm gefällt, selbst wenn das, was ihm gefällt, nicht dasjenige ist, was dir gefällt.

Du magst vielleicht helle Farben und jemand anderer zieht vielleicht Pastelltöne vor. Wem steht es zu zu sagen, dass eine Farbe besser ist als eine andere? Das ist eine Meinung, nicht eine Tatsache. Es mag im Moment eine Tatsache sein, dass du grün gegenüber blau vorziehst. Deine Vorlieben sind frei sich zu verändern. Es steht dir frei eine jede Farbe zu bevorzugen, die du zufällig zu jedem beliebigen Zeitpunkt gerade präferierst. Meinungen sind keine Gesetze.

Du bist frei allen anderen eine jede Vorliebe zu lassen, die sie zufällig haben. Die Meinungen von anderen gehören ihnen und nicht dir. Du bist nicht der Vorarbeiter, wie andere Leute denken.

In der Welt gibt es Platz für einen jeden.

Manche Menschen bevorzugen die Berge und andere bevorzugen das Meer.

Im Großen und Ganzen finden sich viele Menschen dort wieder, wo sie zufällig sind. Sie sind dort geboren, oder sie waren wie wie ein Samen vom Hauch eines Löwenzahns, der wundersamerweise vom Wind an eine bestimmte Stelle getragen wurde. Andere mögen die ganze Welt bereist haben, um herauszufinden, wo sie leben wollten. Andere mögen ihr ganzes Leben lang im selben Haus verbracht haben.

Wer kann sagen, was im Leben das Beste ist und wann und für wen?

Es gibt in der Welt alle Möglichkeiten. Wem steht die Meinung zu, dass nur einige Möglichkeiten Gold mit sich führen und andere nicht?

Sei froh, wo du bist. Wo du bist ist nicht die ganze Geschichte.

Heavenletter # 5690 – 23.6.2016 When You Win the Lottery, Life Is Okay

Wenn du in der Lotterie gewinnst, ist das Leben in Ordnung

Gott redete …

Akzeptanz und Verständnis sind nicht gleichbedeutend. Wenn du nach vollkommenem Verständnis des Lebens strebst, bevor du es akzeptierst, dann streitest du mit dem Leben. Es ist weiser, wenn du das Leben so akzeptierst wie es ist. Es ist besser, das Leben nicht anzufechten. Nimm das Leben wie es kommt. Du weißt sehr wohl, dass du nicht vor dem Ozean stehen kannst, um die Flut zurückzuhalten.

Wenn du die Lotterie gewinnst, dann ist das Leben natürlich in Ordnung. In solchen Momenten jubelst du dem Leben zu. Das Leben ist dein guter Freund und du bist sehr zufrieden. Den großen Haupttreffer zu landen, nennst du einen Gewinn. Andererseits, wenn dir das Leben etwas in den Schoß wirft, das gegen deinen Willen ist, nennst du es einen Verlust. Du siehst und empfindest einen Verlust als eine Tragik.

Du weigerst dich, das Leben zu nehmen wie es kommt, wenn es nicht so ist, wie du es willst. Dein Herz ist verletzt. Du nimmst es persönlich. Das Leben hätte das nicht zulassen sollen und erst recht nicht dir das antun sollen. Und so beurteilst du das Leben als mangelhaft und dich selbst als Opfer. Tragik verweilt.

Herzschmerz ist relativ in der Welt. Du registrierst Herzschmerz auf einer Art Skala. Es gibt größere und kleinere Herzschmerzen. Manche sind Enttäuschungen und dauern einen Tag oder zwei. Manche sind großes Herzeleid und du kommst vielleicht nie über sie hinweg, obwohl nach und nach etwas von deiner Bitterkeit verblasst. Du kommst vielleicht nie darüber hinweg, trotzdem, so schmerzvoll und sogar unglaublich es ist, Ärgernis und Schrecken werden weniger.

Wenn das Schlimmste geschehen ist, mögen einige Meiner Kinder darüber hinwegkommen, dennoch scheinen nicht alle das zu können. Genau da kannst du das Blatt wenden.

Als Moses ausrief: „Lass mein Volk gehen“, wollte der Pharao nicht zulassen, seine Leute gehen zu lassen.

Jetzt ist es an dir, dich selber darum zu bitten, die Vergangenheit und die Verbitterung gehen zu lassen. Ihr Lieben, was auch immer das Leben für ein Verbrechen begangen hat, lass den Schmerz darüber los.

Du magst dich vom Leben angegriffen fühlen, dennoch hat es das Leben nicht auf dich abgesehen. Das Leben pickt nicht an dir herum.

Es mag die härteste Sache der Welt sein, von deiner speziellen Sichtweise auf das Leben abzulassen, trotzdem musst du die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen.

Du musst von der Idee loskommen, dass das Leben oder Gott darauf aus ist, dich zu kriegen. Dem ist nicht so. Manche überleben einen Wirbelsturm und andere nicht. Einige geliebte Menschen bleiben heil und andere geliebte Menschen verlieren ihr physisches Leben. Du kannst einfach keinen Groll hegen. Groll hegen ist genauso wie einen Gifttrank zu sich zu nehmen.

Du musst von der Idee des Beschuldigens loskommen. Einige Kinder haben gelernt, den Gehsteig zu beschuldigen wenn sie stolpern oder fallen. Böser Gehsteig. Das einzige, das man auf sicher weiß, ist, dass ein Kind gefallen ist und sich das Knie geschrammt hat. Noch nicht mal der Gehsteig muss als Bösewicht hingestellt werden und gewiss gibt es hier kein Opfer. Es ist Teil des Lebens über etwas zu stolpern. Du bist es der die Kosten hoch oder niedrig nennt. Einige Ereignisse im Leben sind zu schrecklich, um an sie zu denken, und trotzdem geschehen sie. In jedem Fall musst du dich aufrichten und weitergehen.

Um einen großen Verlust zu empfinden, musst du zunächst einen großen Gewinn erfahren haben. Sei dankbar für die Freude, die du hattest. Versüße dein Leben wieder. Bitterkeit ist kein Segen. Schließe ab mit Bitterkeit. Sag’ noch nicht mal zu dir selbst: „Wie kann ich diesen Schmerz loslassen?“

Lass den Schraubstock los mit dem du dein Herz beklemmt hast. Entschuldige dich bei dir selbst und entschuldige dich bei deinen Lieben, die dich glücklich sehen wollen.

Komm aus der Trauer heraus. Zum Gedenken an einen geliebten Menschen, dessen Körper von der Erde verschwunden ist, erhebe dich und begrüße den Morgentau und grüße die Sonne, die den Tau verdunsten lässt. Grüße die Welt und grüße das Leben. Leben zu haben, ist eine feine Sache. Das Leben ist kein Wettbewerb, du hast nicht Partei zu ergreifen. Wische deine Tränen ab. Gib dem Leben eine neue Chance. Lebe und liebe einen neuen Tag. Schließe Frieden mit dir selbst.

Heavenletter # 5691 – 24.6.2016 The Sun Emblazoned in Your Heart

Die Sonne selbst ist die Zierde deines Herzens

Gott redete …

Die Sonne macht den Weg für dich frei, sie scheint direkt in dein Herz und erleuchtet es. In Gedanken, nimm die Sonne genau jetzt in beide Hände und hole dir ihre Kraft ins Herz. Die Sonne wird dein Herz erfüllen und du wirst glücklich sein.

Mit der Kraft der Sonne im Herzen kannst du alles erreichen.

Was glaubst du, was ist der Sinn des Sonnenscheins? Vitamin D? Na ja, schön und gut, doch das Leuchten der Sonne in deinem Herzen ist der Hauptzweck dieses goldenen Himmelskörpers; ein Leuchten von Herz zu Herz. Das ist LIEBE, das bist DU! Das ist es, wofür dein Herz geschaffen ist – um Lichtfeuer zu senden, Licht, das kreuz und quer von Herz zu Herz verläuft.

Und dann stelle dir natürlich auch vor, dass das Sonnenlicht deinen Geist erleuchtet. In Bezug auf das Sonnenlicht sind dein Herz und dein Verstand eins, perfekt ausgewogen und miteinander im Einklang. Von der Sonne erleuchtet, gibt es keine Zwietracht zwischen Herz und Verstand. Das Herz und der Geist zerren nicht aneinander herum im Bestreben sich selbst zu finden. Herz und Geist sind in perfekter Harmonie. Wenn es Harmonie gibt, wo kann dann Disharmonie existieren?

Wenn dein Herz und dein Verstand vom Licht der Sonne erfüllt sind, gibt es weder Spaltung noch Spannung zwischen beiden. Alles ist von der Schwingung des Sonnenlichts erfüllt, wie könnten Herz und Verstand da miteinander streiten? Das Herz wird zur Sonne und der Verstand wird zur Sonne. Es gibt kein Auseinanderdividieren zwischen Herz und Sonne. Beide verschmelzen miteinander, es gibt keine Trennung mehr zwischen beiden. Es gibt keinen Geist mehr, der auszuweiten wäre, kein Herz mehr, dem zu gefallen wäre. Als Eines sind Herz und Geist vollkommen zufrieden. Es gibt zwischen ihnen keinen Unterschied mehr.

Einssein streitet nicht mit sich selbst. Diese Einheit, die einstmals Herz und Geist war, schießt nun voran wie ein einziger Pfeil und trifft sein Ziel wie ein Schuss aus einer Kanone, der das Innere und das Äußere zu Einem macht. Die Sonne bricht hervor und das Universum ist erleuchtet.

Intelligenz ist nicht einmal notwendig, denn Intelligenz ist. Es gibt kein Wegkommen von Intelligenz. Bewusstsein ist. Du bist Bewusstsein. Du bist die Sonne des Lebens. Du bist der Sonnenschein und sendest dein Licht aus.

Du erleuchtest die Welt. Du bist das Licht der Welt. Das hörst du nicht zum ersten Mal.

Die Sonne denkt auch nicht darüber nach, wie sie ihr Licht spendet, sie IST einfach die Sonne. Es gibt nichts, worüber nachzudenken wäre. Die Sonne scheint und badet die ganze Welt in ihrem Licht, auch dich. Du BIST das Licht der Sonne. Du reflektierst das Licht, das du bist. In Wirklichkeit bist du nie etwas anderes gewesen als ein helles Lichtwesen, in welchem Land auch immer du innerhalb oder außerhalb der Welt lebst.

In der Welt hast du vieles im Kopf. Im Himmel und auf Erden strahlst du einfach aus. Was mehr kannst du dir wünschen? Und was mehr kann sich die Welt von dir wünschen, als dass dein Licht um sie herum kreist und die gesamte Schwelle der Welt erhellt?

Du bist die Schwelle, du bist die Sonne, die in jedes Herz scheint. Dein Geist rollt in der Unendlichkeit herum. Dein Geist steigt in der Unendlichkeit auf. Du bist Unendlichkeit. Du bist das Licht der Unendlichkeit. Du bist eine Sonne, die niemals untergeht. Du bist eine aufgegangene Sonne, welche das Universum preist. Du hast gedacht, das Universum sorgt für dich, nein, du sorgst für das Universum. Du bist die Sonne und du bist die Gesamtsumme des Universums.

Du hattest ein anders geartetes Bild von dir. Doch wenn du die Sonne in dein Herz und deinen Geist aufnimmst, wirst du selbst zur Einen Sonne, die für alle scheint. Höre den Schlag des Taktgebers der Sonne, erfahre den Trommelschlag der Sonne, wie er durch dein Herz pulsiert. Alle können ihn hören!

Heavenletter # 5692 – 25.6.2016 Befriend Our World

Sei liebevoll zu Unserer Welt

Gott redete …

Sanftmütig. Sei sanftmütig zur Welt. Umfasse die Welt mit Behutsamkeit. Komme der Welt mit zärtlicher Liebe entgegen. Verzeihe bevor eine Begebenheit stattfindet, und du wirst nichts übelnehmen. Vergebe allen für alles. Verzeihung und Vergebung bedeuten, dass du dich nicht angegriffen fühlen wirst.

Manchmal fühlst du dich angegriffen bevor der Angriff stattfindet. Wenn du weinen kannst bevor du betroffen bist, kannst du auch vor der Zeit lieben. Du hast die Wahl.

Alle Welt hat nicht gelernt, wie man ein Freund im voraus sein kann. Viele auf der Welt haben gelernt auf der Hut zu sein, allzeit wachsam zu sein, um zu verhindern, dass ihr Wesen getreten, auf ihm herumgetrampelt oder es beleidigt wird.

Selbstverständlich sage Ich, dass es besser ist, sich auf eine Umarmung der Welt einzustellen. Anfangs erfordert es Mut, jedermann unbesehen willkommen zu heißen. Muss es denn beängstigend sein, vorzeitig zu akzeptieren?

Einige Meiner Kinder lernten es deswegen kampfbereit zu sein, weil es ihnen so beigebracht wurde oder weil sie es irgendwie irgendwo aufgenommen hatten. Eine Lebensabsicht von ihnen war sich davor zu schützen, ausgenutzt oder übervorteilt zu werden. Sie eigneten sich an, angespannt zu sein, um jederzeit Ausschau nach einem Mangel an Respekt halten zu können.

Oh – was ihr sucht, werdet ihr größtenteils auch finden. Sucht nach einem Vorwurf, und in aller Regel wird der Vorwurf sich euch auch anbieten. Angenommen, ihr sucht Anerkennung, so werden sich Gelegenheiten für Anerkennung auch problemlos ergeben.

Erwarte auf alle Fälle das, was du dir wünschst.

Ehrlich gesagt, einige Meiner Kinder haben eine richtige Kontroverse recht gerne. Sie würden gerne einen Anlass für ihre Streitigkeit bekommen. Sie werden dann lebendig, da sie der Ansicht sind, ihr Image als Kämpfer für die Gerechtigkeit wahren zu müssen. Eigentlich suchen solche Kämpfer in diesen Fällen Streit. Wenn du Streit suchst, ziehst zu ihn an. In gewissem Maß bist du dann ein Kriegstreiber.

Besser, du säst Frieden vor dir aus. Dann bist du ein Friedensbringer, einer, der den Frieden ankündigt, und ein Segen für das Universum. Dies bedeutet, dass du die Menschheit anhebst. Dies bedeutet, dass du die Narben eines Kampfes entfernst. Dies bedeutet, du lässt die Verkrampfung los, und so bist du entspannter. Wo du hingehst, geht auch die Welt hin.

Es gibt Platz für dich und jeden sonst in der Welt. Es gibt für alle Platz.

Mache das Zeichen, das du pinselst so, dass es als „Willkommen“ gelesen wird. Mache es so, dass es besagt „Es gibt Raum in der Herberge“. Dies sind die Zeichen, die in deinem Herzen auszuhängen sind, damit sie von allen gesehen und erkannt werden.

Wenn du dir eine herzliche Begrüßung wünschst, dann praktiziere sie.

Sei das, was du gerne empfangen würdest. So wird in der Welt Frieden geschaffen. Was ist daran falsch? Was würdest du denken, wenn Ich es gerne sähe, dass du – ein Aufwiegler wärst?

Ich würde es gerne sehen, dass du eine Dame oder ein Gentleman bist. Was Damen und Männer von Stand ausmacht: Sie sind zuvorkommend. Ihrem Verhalten liegt Frieden zugrunde. Sie öffnen verschlossene Herzen. Verschlossene Herzen mögen fürchten, dass auf ihnen herumgetrampelt wird. Wahre Damen und wahre Herren verbreiten Beherztheit in der Weise, als ob sie Rosenblüten streuen würden. Sie bieten dir einen guten Boden, auf dem du weitergehen kannst. Sie segnen dich dafür, dass du hier bist.

Wenn du dich nicht ängstigen willst, dann lasse die Angst fallen. Du möchtest nicht in Angst leben. Woher, denkst du wohl, kommt Überbeanspruchung? Von der Angst. Gib deshalb die Angst auf. Ohne Angst kannst du besser leben. Außerdem ist es sehr leicht, die Angst wieder in ihren alten Zustand zu versetzen, solltest du später finden, dass du dies möchtest. Jedermann kann es mir nichts, dir nichts tun.

Besser ist es, ein Verfechter des Wohlwollens zu sein. Was ist Frieden anders als Wohlwollen gegenüber der Welt und allen ihren Fahrgästen. Warum nicht ein Vertreter des Friedens sein? Nur so kannst du und kann die Welt in einem guten Zustand weiterbestehen. Eine kluge Wahl ist diese Wahl: Die Türen aufzureißen und die Liebe herauszulassen, damit sie sich inmitten von Fremden tummeln kann.

Wenn du ein Freund bist, wer kann dir dann fremd sein?

Es ist deine Bestimmung, liebevoll zur Welt zu sein.

Heavenletter # 5693 – 26.6.2016 Peace Comes Shining Through

Frieden ist am Durchscheinen

Gott redete …

Wie bringt eine Taube Frieden?

Durchs Sein. Nichts als Sein. Die Taube ist ein Vorbote von Frieden. Du bist eine Friedenstaube.

Frieden bringen ist nicht eine Präsentation. Gewiss, habe deinen Wunsch, Frieden zu bringen, und dann lebe das Leben. Du gibst Frieden kraft deines Bewusstseins. Frieden machen geht tief.

Nun verfalle aber nicht in den Zustand, zu vermuten, du würdest scheitern am Frieden. Auch scheitern am Frieden-Verbreiten ist besser, als das ganze Friedensthema ad acta zu legen. Entscheide dich, ein Friedensbringer zu sein, und dann lass Frieden erstehen. Frieden kann nicht hineingezwängt werden.

Deine Verantwortung ist es, echt zu sein. Zu sein wer du bist ist voll Frieden.

Dein Wunsch ist für den Frieden. Beabsichtige, wünsche, suche Frieden – dies gebe Ich dir zu verströmen, unbekümmert über den Zustand deines Bewusstseins. Friede ist Hintergrund, ein Bezugsrahmen. Es ist kein Paket, das du erwirbst.

Frieden ist ein Champion, der einfach auftaucht. Friede kann verloren gehen in der Menge, aber Friede, wenn man ihn sieht ist anerkannt. Oh ja, Friede, der das Verstehen übersteigt. Während Frieden ersehnt wird überall in der Welt, mag der Frieden doch für weniger als Frieden getauscht werden. In Weniger-als-Frieden bist du außer Atem. In Weniger-als-Frieden ist das Leben derb, hektisch und aufgewühlt. Du kannst nicht in den Frieden treten mit Aufruhr, sondern nur durch Frieden.

Frieden kann nicht eine Problemstellung sein. Frieden kann nicht forciert werden. Daumen hoch für Frieden. Mach Raum für Frieden. Lade ihn ein. Schätze ihn. Erzwungener Frieden führt nicht zum Frieden. Ein Ende von Krieg zeigt nicht immer Frieden.

Frieden geht über Frieden hinaus, und Frieden kommt von allen Seiten.

Natürlich ist es Angst, die Krieg anfacht.

Waffenruhe ist nicht wirklich Frieden. Eine gesetzmäßige Aufmachung ist nicht zwangsläufig Frieden. Genau genommen kann Frieden nicht reguliert werden.

Gegrüsst sei der Friede. Frieden ist Abwesenheit von Krieg, doch Frieden ist größer als die Absenz von Krieg. Frieden ist die Freiheit, für dich selber zu entscheiden. Da ist kein Platz für Krieg außer als eine Ablenkung. Frieden ist ein natürlicher Zustand und keine Regelung.

Wir können den Frieden als Hochzeit betrachten. Eine Vermählung wird vollzogen. Eine Vermählung bedeutet nicht zwangsläufig, dass zwei Herzen vermählt sind. Es bedeutet, eine formale Erklärung wurde abgegeben. Ein Liebes-Vertrag wurde anberaumt, doch Friede ist größer als Form.

Und doch gibt es Hochzeiten, die über die Form aufragen. Vermählte Herzen erscheinen. Anstatt Uneinigkeit taucht Himmelfahrt auf. Herzen, eines nach dem anderen, werden erfüllt bis zu der Herzen Zufriedenheit. Frieden ist keine Simulation. Frieden ist keine Unternehmung. Frieden ist eine Ankunft, die am Durchscheinen ist. Das Leben springt eine Stufe höher. Liebe wird Wahrheit in Aktion. Frieden ist darin enthalten. Frieden tritt ins Herz und Frieden ist gesehen und anerkannt, wie er da im Herzen residiert. Frieden ist wirklich geworden. Vive La Paix! Frieden kommt in sein Eigenes. Frieden ist wie Sternenlicht übers ganze Universum gestreut.

Friede wird König. Friede erbt den Thron.

Einige Meiner Kinder sind Fremdlinge im Frieden. Sie haben darüber gehört. Sie suchen Frieden wie einen lange verschollenen Bruder und erkennen ihn doch nicht, wenn er auftaucht.

Frieden trägt kein Kostüm. Lass jeden Menschen, der in dein Leben tritt, dein Bruder oder deine Schwester sein.

Es ist so einfach. Friede kann sein. Lasse den Frieden deinem Wunsch für ihn folgen. Frieden kann durch dich durchfegen. Du kannst ein Friedens-Bringer und ein Friedens-Geber sein. Du kannst die Türschwelle zum Frieden sein. Du kannst Frieden in die Welt fegen. Setzte einen Ruf nach Frieden in Umlauf. Läute den Frieden ein. Nimm Frieden wahr.

Ja, nimm Frieden wahr. Sage: „So sieht Frieden aus. Hmm, so fühlt sich Frieden an. Frieden ist mein.“

Welche Offenbarung ist doch Frieden. Blindlings findest du deinen Weg in den Frieden, und du erreichst ihn. Du berührst Frieden mit eigenen Händen. Friede strömt durchs Universum. Du hast den Frieden etabliert, indem du ihn anerkennst. Frieden ist dein Bruder, und Frieden ist deine Schwester. Du strömst Frieden in die Welt aus. Du bist der Künder von Frieden. Du hältst Frieden auf deiner Handfläche. Du verkündest, was schon wahr ist. Im Namen des Friedens bist du Frieden. Du bereitest Frieden einen herzlichen Empfang. Jetzt ist er hier. Frieden steht vor dir.

Heavenletter # 5694 – 27.6.2016 The Main Theme of Your Life

Das Hauptthema deines Lebens

Gott redete …

Warte bis du dich selbst ohne Angst findest in der Welt, ruhig und beständig.

Ich meine nicht genau, dass du warten solltest. Ich möchte vielmehr zum Ausdruck bringen:

Wirst du nicht überglücklich sein, wenn dein innerer ewiger Tag des Friedens zu dir kommt, und du kennst Gelassenheit, sogar Gleichmut. In der Tat wirst du über Frieden einfach Bescheid wissen. Gewiss wirst du nicht in Rage geraten über irgendetwas.

Ja, wow, schau auf all die Leere in der Fülle, die du besitzen wirst. Da wird es keine Zeit geben, die sich dir in den Weg stellt. Raum wird leer sein. Materie wird dich nicht überwältigen. Du wirst vollständig und grenzenlos bei mir Wohnsitz nehmen. Wir werden für immer im Einklang sein, wenn Wir das Lied des Lebens singen und Oden für das Leben gestalten, aus Freude daran.

Was für einen Unterschied dein Leben machen wird, wenn du unsere Verbindung wiedererkennst. In Ganzheit gibt es sich um nichts zu kümmern, nur das Leben leben und das Leben lieben, wie es kommt. Ja lasst uns eine Ode an das Leben singen, denn das Leben ist prächtig und du und Ich bilden Ein Prächtiges Leben. Wir sind nicht nur ein Teil vom Leben, sondern das Ganze daran. Wir sind das Leben Selbst. Wir sind Leben.

Du gewinnst in der Lotterie des Lebens. Du gewinnst für alle. Du kannst die Lotterie nicht bloß für dich gewinnen, weil du das Leben teilst wie die Luft. Es gibt kein Zurückhalten von anderen. Du wirst andere als dich Selbst erkennen. Du wirst Eins Sein leben. Du wirst nur noch wissen, wie ein Paradies erschaffen wird, und nicht weniger. Es gibt keinen Grund auf Erden, warum du weniger als ein Paradies erschaffen möchtest.

Du hast genug von weniger gehabt. Du hast genug Schmerzen gehabt und du hast genug Schmerzen gesehen. Du hast noch nicht genug Freude gehabt und gesehen. Du hast um Ecken gelugt, die eine oder andere Art Schmerzen erwartend, die sich an dich heranpirschen.

Du fängst an das Leben von einer anderen Höhe und von einem anderen Winkel her zu erfahren und wahrzunehmen. Eins Sein lässt keinen Raum für Selbstsucht. Dies ist dein Ego über das Wir reden, nicht das Ego im Allgemeinen. Wenn du dich übersehen fühlst, schleppst du die Gewehre des Egos heran. Im Eins Sein siehst du ringsherum Segen. Im Lieben, eingetaucht in Weite, wer würde da nur daran denken, das Leben mit Engherzigkeit zu verschwenden? Es lebe die Unermessliche Weite! Es lebe das Eine Herzen der Welt.

Wenn du Eins Sein kennst, kannst du dir auch keinen Verzicht jedweder Art vorstellen. Du kannst dir keinen Verlust denken, denn Eigentum ist kein Konzept mehr, das du begreifen könntest. Du bist bereits reich. Alles ist frei. Alles wird geteilt. Es gibt kein nicht Teilen. Es gibt nur den Einen Herzschlag. Du kannst nicht ungeteilt machen, was ohnehin schon geteilt ist. Du kommst in einen Zustand, in dem die Liebe nicht herausgenommen werden kann aus einer jeden Gleichung. Das Alle Eins Sind ist unbestritten. Wenn der ganze Kuchen sowieso dir gehört, welches Bedürfnis hättest du, ein fremdes Stück zu wollen?

Die ganze Welt ist dein. Vielmehr ist das ganze Universum dein. Du bist ein Hoher Stern, der auf die Erde kam, sie zu erleuchten. Dies ist die wahre Geschichte von deinem Leben. All das ausgedachte Streben ist fiktionsgefüllt. Wie auch reibungsgefüllt, nur eine Ablenkung vom Hauptthema des Lebens – deines Lebens.

Und doch gibt es kein “dein” Leben, weil die Wahrheit des Lebens Eins Sein ist. Es gibt keine andere Bahnstrecke um fortzufahren. Für eine Weile stellst du dir vor, da wäre eine. Für eine Weile rührst du die Farbe um und vergisst das Bild, das du zu malen gekommen bist. Du verhedderst dich in Torheit, bis du dich daran erinnerst, warum du wirklich hier bist. Dann holst du die verloren gegangene Zeit nach. Aber natürlich gibt es keine Zeit, also hast du sie nicht wirklich verloren.

Du lebst auf mehr als einer Ebene, auch wenn die Idee, dass du ein Stern bist, gekommen die Erde zu erleuchten, vorübergehend aus deinem Sinn entflogen ist. Was vergraben ist, kannst du ausgraben. Du wirst dich deines Zieles hier wieder erinnern, und du wirst dich mit allen Herzen und Seelen verbinden und sie lieben wie dich selbst, was nunmehr bedeutet, wie Mein Selbst, bevor dir.

Heavenletter # 5695 – 28.6.2016 You Can Change Your Habits of Thinking

Du kannst deine Denkgewohnheiten ändern

Gott redete …

Wie kann es sein, dass jemand das Glück ablehnen würde, doch dies geschieht jeden Tag. Du magst dies nicht wahrnehmen. Manchmal kannst du vielleicht im Nachhinein erkennen, wie du Glück zurückgewiesen hast.

Möglicherweise beginnst du damit, in einer bestimmten Richtung zu denken, und dann fühlst du dich an diese Richtung gebunden. Du fängst an und du weißt nicht recht, wie du andere Richtungen einschlagen kannst. Du denkst vielleicht gar nicht daran, die Spur zu wechseln. Selbst wenn du daran denkst, weißt du irgendwie nicht wie du auf die richtige Spur kommen kannst, und so vertagst du die Entscheidung und verschiebst sie auf später.

Es ist, als wenn du gewöhnlich Schwarztee trinkst. Du könntest Grüntee versuchen, doch Grüntee ist nicht auf deiner Tagesordnung. Vielleicht genießt du einfach nur deine menschlichen Behaglichkeiten, selbst wenn du nicht mehr an der Vergangenheit hängst.

Es ist nicht so, dass du auf deine Spur festgelegt bist, du sozusagen in einer Furche steckst. Du bist nur betriebsblind. In gewisser Weise entsprechen die Wege, die du gehst, deiner Haltung. Wenn du einmal in dich zusammengesackt bist, so ist es nicht so einfach, sich wieder aufzurappeln. Ja, du bleibst in deiner normalen Haltung. Ja, Gewohnheit ist das Wort, nach dem Ich suche. Gewohnheit sagt eine Menge.

Wenn du jeden Tag unverbraucht wärst, wenn du jeden Tag neu beginnen würdest, könntest du dein eigenes Glück von Grund auf umgestalten.

Ich weiß, dass du glücklich sein möchtest. Du hast darum gebeten, glücklich zu werden. Manchmal stößt du auf das Glück vor dir, und da bist du ein Empfänger großen Glücks. Manches Mal erkennst du das Glück nur außerhalb deiner Augenwinkel, oder du würdest es jemand anderem entwinden, wenn du könntest. Irgendwie weißt du, dass du am Glück teilhaben solltest.

Für alle ist genug Glück da. Ich bin entschieden dafür, dass du gerade jetzt glücklich wirst.

Dein Glück in diesem Augenblick ist eine Frage davon, wie du dein Leben betrachtest. Man würde frohlocken über das Leben, das du hast, während du es möglicherweise von der dunklen Seite her siehst. In der relativen Welt kann man die Dinge immer aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Wieder können wir sagen, dass es eine Frage deiner Haltung ist, wo du stehst, was du aus dem Leben machst und dass es nicht so sehr darauf ankommt, wie das Leben selbst ist.

Du magst mit Verlust rechnen. Denke mehr an Segnungen. Gewöhne dich an Segnungen und halte Ausschau nach Segnungen. Segnungen laufen dir hinterher, doch du schenkst ihnen nicht immer deine Aufmerksamkeit. Segnungen können dir zuflüstern, jedoch bist du dafür unempfindlich.

Nennen wir die Segnungen Schönheit. Schönheit umgibt dich. Sie besteht unabhängig von einer vorübergehenden oder lange andauernden Stimmung. Suche nach ihr. Sie existiert links und rechts von dir. Blicke auf, und sie ist da. Schau auch auf eine einzige Pusteblume herunter, und vor dir liegt Schönheit oder ein ganzes Feld voller Schönheit. Plätschernde Regentropfen zeigen dir mehr an als nur, dass du nass wirst.

Wenn du weinen kannst, kannst du auch lachen.

Siehst du dich selbst als eine Heldin in einem russischen Roman? Du kannst dir aussuchen wie du dich siehst. Du kannst daran festhalten zu leiden, oder du kannst dir über die Freude Gedanken machen. Du kannst Bingo oder Solitär spielen. Du hast viele Möglichkeiten. Die Auswahl gibt es in allen Farben. Suche nach helleren Farben. Lasse die dunklen Farben sein. Sie tun dir wirklich nicht gut. Für dich ziemt sich Sonnenlicht und Sterne und harmonische Musik. Dreh dich im Tanze wie ein Star.

Du kannst auf dem Wasser gehen. Du kannst auf Schienen fahren. Es gibt nichts, was du nicht tun könntest, denn du bist Sein, und du bist ein hohes Sein. Erwäge die Möglichkeit dessen. Denke nicht, dass du schon alles wüsstest. Ziehe verschiedene Schlussfolgerungen in Betracht. Setze dir neue Ziele. Befreie dich vom alten Denken, denn es kann dich zurückhalten.

Jeden Tag gibt es da draußen eine lebhafte Welt. Tausche das Alte gegen das Neue auf dieselbe Weise aus, wie du ein neues Modell für ein altes Auto eintauschst. Ersehne was du dir wünschst und sieh dich danach um.

Suche Mich, denn Wir kommen augenblicklich in Frieden und Harmonie zusammen.

Heavenletter # 5696 – 29.6.2016 The Simple Truth

Die schlichte Wahrheit

Gott redete …

Welches Meiner Kinder ist nicht ein Abbild von Mir im Spiegel Der Sonne, Des Mondes, Der Sterne, der Gewässer des Sees und so weiter? Wer unter euch könnte je etwas Geringeres sein als Ich es sage? Nicht einer von euch. Falls du so denkst, heuchelst du.

Du magst denken, dass du bescheiden bist. Meinst du, du bist dafür da, um dich kleinzureden und dich selbst geringer zu machen als du bist? Worum geht es dabei, wenn du dich selbst als klein hinstellst, was für dich so wichtig zu sein scheint? Diese vermeintliche Bescheidenheit ist ein Akt des Ego, das deine Aufmerksamkeit zu deinem kleinen Selbst hinzieht, vielleicht sogar mit Tränen in deinen Augen. Wach auf.

Schau, wenn Ich sage, du bist aus Herrlichkeit geschaffen, dann nicke einfach und sage „Ja, Gott“. Vielleicht wird Die Wahrheit zu dir durchdringen. Durch das Hervorheben von dem, was du als große Demut ansiehst, hast du nichts zu gewinnen. Demut war niemals auch nur im Entferntesten dazu gedacht, dich klein zu machen.

Warum wolltest du darüber hinaus in dem Versuch, dich selbst hinters Licht zu führen, Mich einen Träumer, einen Großen Geschichtenerzähler, einen Irreführer oder eine Art Betrüger nennen? Warum? Ich bin der Unverblümteste Redner, den du jemals hören wirst. Wenn du Mir schon kein Vertrauensvotum geben kannst, dann leihe Mir zumindest für einige Momente dein Ohr.

Was wäre, wenn Ich akkurat bin und du dich im Irrtum befindest? Warum bist du so irrig über all das, von dem du keine Ahnung hast, dass du dich im Irrtum befindest? Es ist keine gute Idee, Darts-Pfeile auf dich selber zu werfen.

Ich, der Gott Des Himmels und Der Erde, sage dir mit Bestimmtheit: Komm schon, wozu soll das gut sein, Der Wahrheit von dem, was Ich sage, zu widersprechen? Wenn es um Mich geht, ist es für dich vernünftig, Ja zu sagen.

Wenn du zu einem uniformierten Offizier in der Armee „Ja, Sir“ sagen kannst, warum um Himmels willen kannst du dann nicht zu Mir „Ja, Gott“ sagen?

Warum, oh warum nur, willst du dich mit solchem Aplomb selbst denunzieren?

Ich habe keinen Grund, dich zu täuschen oder in die Irre zu führen. Wenn du dich über das Vergessen erheben willst, dann glaube Mir. Selbstverständlich wirst du dahin gelangen, das anzunehmen, was Ich sage, aber warum, warum nur soll es so lange dauern, bis du zu Mir kommst? Schau Mich lieber mit offenen Augen und Ohren an als mit blindem Widerspruch.

Warum, warum nur willst du auf Distanz zu Mir bleiben und darauf noch stolz sein? Warum willst du das Leben so beschwerlich machen, wenn du dein Augenmerk auf Mich richten und dein Herz an Meines anpassen kannst?

Ich sage dir, dass du Liebe bist und dass Ich dich liebe, und du zuckst mit deinen Augenlidern aus Unglauben und vielleicht mit gewisser Herablassung. Was ist daran so hart, dass du nicht die schlichte Wahrheit annimmst, die Ich dir gegeben habe? Ich gebe dir die ungeschminkte Wahrheit.

Du bist so mächtig, dass du in der Lage bist, dich selbst davon zu überzeugen, dass du es besser weißt als Ich. Wenn du nicht viel von dir selber hältst, dann bestehst du ganz gewiss darauf, dass du mehr weißt als Ich. Gewiss denkst du nicht recht. Du denkst verkehrt.

Mich anzufechten macht dich nicht zu einem Schlaumeierchen. Ein Dummkopf ist besser als ein Schlaumeierchen. Als Schlaumeierchen magst du die Dummheit zur Schau stellen, gegen dich selbst zu wetten und eine entgegengesetzte Position zu Meiner einzunehmen. Du protestierst gegen deinen Wert. Du brüstest dich der Tollkühnheit. Du bist stolz auf deine Tollkühnheit, wenn du dich so demütig erniedrigst.

Ihr seid Meister, Meine Kinder. Macht euch nicht länger im Namen der Bescheidenheit klein. Bescheidenheit ist ein anderer Name für Stolz. Sei mir zu Diensten und stehe nicht in Knechtschaft von etwas, was am Ende das Ego mit gesenktem Blick sein mag.

Heavenletter # 5697 – 30.6.2016 Greater Than the Eye Can See

Größer als das Auge es zu erkennen vermag

Gott redete …

Wie es sich begibt, fallen deine Augen auf einen Heavenletter, der am Tage des Heiligen Abends geschrieben wurde, 24. Dezember 2015. Ich flüsterte diese Worte an Heiligabend und fünf oder sechs Monate später liest du jetzt willkürlich Meine Worte zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort.

Das gibt dir eine Ahnung über die Relativität und Unmöglichkeit von Zeit. Was heute geschrieben wurde ist gut dafür, an jedem beliebigen Tag gelesen zu werden. Und wenn du das, was du heute gelesen hast, ein zweites Mal liest oder in einem der nächsten Jahre zum ersten Mal oder zum zehnten Mal, mag es dich vielleicht noch mehr berühren.

Ja, Zeit ist eine Erscheinung.

Und ja, vor zweitausend oder so Jahren wurde ein Prinz geboren. Er war ein besonderes Wesen mit einem besonderen Weg. Ich möchte dir vermitteln was ich dir zuvor bereits gesagt habe, du bist auch ein Prinz oder eine Prinzessin. Geboren zu einer späteren Zeit, dennoch, auch du bist königlicher Herkunft mit einem besonderen Weg zu folgen, einer Tat zu vollbringen oder einem Wort zu sagen, das erleuchtet.

Es bedarf keiner Berühmtheit deinerseits, um wichtig zu sein. Ruhm ist aus Zeit und Raum. Du bist größer als Ruhm.

Wir sprechen von größer als Zeit und größer als Raum und größer als das Physische. Wir sprechen von einer Macht, die alles was du dir denken kannst übertrifft.

Es gibt nicht ein Kind, das geboren wurde, ohne eine besondere, einmalige Bestimmung zu haben. Dein Lebenszweck passt hinein. Du bist ein Puzzleteil von einer ganz bestimmten Form, das etwas Wesentliches erfüllt und das nur du erfüllen kannst. Was auch immer deine bewussten Ambitionen sein mögen, dein besonderer Lebenszweck erfüllt bei weitem mehr.

Mögest du ein Prinz oder eine Prinzessin in der Welt sein, applaudiert und bejubelt von der Welt, bist du doch ein Vollzieher von mehr als dem. Du kennst einfach nicht deine Aufgabe auf der Erde. Du weist vielleicht gar nicht, was es ist oder wann du es vollziehst, trotzdem kannst du wissen, dass du eine Aufgabe zu erfüllen hast und dass du sie tatsächlich erfüllst.

Ohne all die Möglichkeiten, die du dir noch nicht einmal vorstellen kannst, setzt du dein Zeichen in der Welt, zur Erbauung aller. Du weißt nicht, welche Erkenntnisse du zu geben vermagst oder wie sehr du jemandes Leben vielleicht umdrehen kannst. Du weist nicht, was du tun sollst und trotzdem tust du es, und nichts bleibt gleich.

Das Leben ist vielleicht gar nicht, was du denkst, dass es ist. Dein Leben ist mehr als du ihm zuschreibst zu sein. Vielleicht bist du nicht mehr als die Saite einer Gitarre und dennoch machst du einen großen Unterschied in der Musik, die in der Welt gehört wird.

Hier sprechen Wir von einer besonderen Gabe, die du gibst oder vermittelst. Du bist ein Schlüssel der passt und kein anderer Schlüssel ist genauso wie du.

Ihr seit keine kleinen Fische. Auch wenn du dich selbst fälschlicherweise als unheilbringend empfinden magst, egal, du spielst eine wichtige Rolle. Held oder Bösewicht, du setzt ein besonderes Reservoir in der Welt in Bewegung. Du dienst der Welt. Du magst arrogant sein und dennoch dienst du der Welt. Vielleicht bist du nicht in der Lage, deinen Kopf zu heben, und du dienst der Welt. Es gibt niemanden auf der Erde, der nicht eine große Aufgabe zu erfüllen hat. Vielleicht bist du der Letzte, es zu wissen.

Heute sprechen Wir über Individualität. Es gibt niemanden, der genau so ist wie du. Es gibt niemanden, der dich ersetzen kann. Man kann sicherlich sagen, dass du keine Ahnung hast, wozu du eigentlich beiträgst. Alles was man mit Gewissheit sagen kann, ist, dass du ein Prinz oder eine Prinzessin bist.

Du bist höchste Einheit, und dennoch, in Weltzeit, erfüllst du wie prophezeit einen göttlichen Zweck oder mehr, den du als Einziger auf genau die Weise erfüllen kannst, wie du es tust.

Du hast diese Aufgabe gewählt. Du hast dich dafür angeboten. Auch wurdest du dafür ausgewählt, nicht so wie in der Lotterie, dennoch aus einem größeren Whirlpool, als du dir vorstellen kannst. Du bist ein Überbringer, und du überbringst die richtige Ladung, ob du es weißt oder nicht oder was die liederliche Welt auch immer bescheinigen mag.

Egal wie, trotzdem bist du Mein göttliche/r Sohn oder Tochter, geboren etwas zu sagen oder zu tun, das einen Unterschied in der Welt macht. Ob du anerkannt wirst oder nicht, was auch immer dein Erbe oder Mangel an Erbe ist, Ich bin dein Vater und du bist ein Prinz oder eine Prinzessin, der/die in die Welt gekommen ist, um Zeuge dessen zu sein, was größer ist, als das Auge zu erkennen vermag.

Heavenletter # 5698 – 1.7.2016 Greater Than the Eye Can See

Schenke der Welt augenblicklich Freude

Gott redete …

Es ist eine Sache, dass du stets Gutes tun, dein Bestes geben, Glück und Freude verbreiten möchtest. Es ist eine andere Sache, dass du gefangen bist in der Angst, irgendwas zu verfehlen – das Universum, Mich oder dein eigenes Lebensziel – und daher dich selbst in Gefahr zu bringen. Es ist nicht angenehm, unter dem Joch der Angst zu leben. Die Angst, falsche Entscheidungen zu treffen, beeinträchtigt deine Energie.

Wie können Wir dich von den Fesseln der Angst befreien? Angst ist kein guter Meister, Angst hämmert Nägel in dich.

Ich würde es gerne sehen, dass der Drachen der Angst von der Erdoberfläche verschwindet. Angst existiert nirgendwo anders als in den Köpfen der Menschen. Sich von der Angst zurückziehen, die Angst beiseite legen, sich von der Angst befreien, das lässt eine Menge Spannung ab. Lass nicht mehr zu, dass die Angst dich führt.

Allein schon der Gedanke, dass sich dein Geist und dein Körper über die Angst erheben, erleichtert dein Herz.

Kannst du dir vorstellen, dass Ich will, dass auch nur ein einziges Meiner Kinder in Angst lebt? Was für ein grauenhafter Zustand des Daseins. Nein, Angst ist ganz und gar nicht das, von dem Ich will, dass ihr es als Hauptfach studiert. Löst euch davon! Seid der Angst gegenüber misstrauisch, sie hat euch beim Nacken gepackt und ihr habt stramm an ihr festgehalten.

Was kann deine größte Angst sein? Ich glaube, ihr habt mehrere „größte“ Ängste. Ihr fürchtet um euer physisches Leben, so als wäre die Existenz im Körper tatsächlich der Anfang und das Ende des Lebens. Sicherlich seid ihr in das physische Dasein eingetaucht. Vielleicht habt ihr das Gefühl auf dünnem Eis Schlittschuh zu laufen. Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass euer ureigenes Leben in einem Augenblick von euch genommen werden kann. Ihr fürchtet das, was ihr auf der Oberfläche des Lebens seht, so als ob die Oberfläche alles wäre, was eure Existenz ausmacht. Es gibt kein Ende der Existenz. Ihr fürchtet um euer Leben, als ob ihr auf das Physische beschränkt wärt. Ihr seid es nicht.

Gebt die Vorstellung von Grenzen auf. Ihr seid grenzenlos. Ihr könnt auf gar keinen Fall vom Leben abgeschnitten werden, außer wenn ihr das denkt.

Es ist ein Elend, unter der Vorstellung zu leben, dass das, was das Leben dir letzten Endes bietet, Verlust ist – Verlust von dem, was du gewusst hast, Verlust von dem, was du als dein Eigenes ansehen magst.

Denk lieber, du hast alles, du BIST alles. Und trotzdem bangst und zitterst du jetzt schon bei dem Gedanken, dass dir das, was dir gehört, und deine ureigene Existenz zwischen den Fingern zerrinnen und auf immer verschwinden werden.

Sicherlich, dein Körper ist nicht unsterblich. Du selbst aber bist ein Impuls, der niemals dem Tod begegnet. Dein Körper kann zu Fetzen zerschossen werden, jedoch du, deine Essenz, deine Seele kann niemals verschwinden. Du bist das Wahre. So wie Ich endlos bin, so bist es auch du. Aber vielleicht ist gerade das deine allergrößte Angst.

Außerdem stehst du ständig unter Zeitdruck, so als ob die Zeit für dich ablaufen würde, auf dass du dir ein Wettrennen mit der Zeit liefern müsstest. Du glaubst, dich beeilen zu müssen, um die Zeit gut auszunützen und etwas zu produzieren. Geliebte, was wollt ihr denn produzieren? Das Leben dreht sich nicht allein um Produktion und Erfolgsquoten. Sehr euch den Ausdruck an – dein Leben führen. Ja, also führt euer Leben. Die Angst vor einem Ende der Zeit soll euch nicht abhalten ein Leben in Liebe und Freude zu führen.

Wenn ihr Angst habt, sabotiert ihr euch selber. Du magst denken, du läufst der Zeit nach, um sie bestmöglich auszunützen, dabei läufst du mit aller Macht vor der Zeit davon, weil du einen Verlust befürchtest. Zeit existiert nicht. Darum verbringe nicht dein von Gott gegebenes Erdendasein damit, nach einem Entkommen von der Zeit zu suchen, die ohnehin nur eine Idee ist. Komme von dieser Idee los.

Unendlichkeit und Zeitlosigkeit sind mehr als Ideen, jedoch mag die Wahrheit für dich schwer fassbar sein. Du magst mit der Permanenz einen Zweikampf führen, auch wenn du förmlich danach schreist.

Verwende deine Energie für Liebe, Liebe ist real. Die Sonne strahlt Licht aus, und deine Aufgabe ist es, Liebe auszustrahlen, die ein anderer Name für Einheit ist. Möge die Liebe das Mittel sein, welches du benutzt.

Du lebst in Zeiten – wieder dieses Wort Zeit – jetzt jedoch in der Mehrzahl. Es erscheint dir, du lebst unter dem Joch der Zeit und kannst nicht entrinnen. In Wahrheit gibt es aber gar keine Zeit. Die Zeit treibt dich nur solange an, als du dich dieser Tyrannei unterwirfst. Solange du an die Zeit glaubst, solange ist sie auch real für dich.

Kannst du dir das Maß der körperlichen Erleichterung vorstellen, wenn du nicht mehr der Angst unterliegst? Angst ist eine Sucht und nur zu oft versprichst du ihr Gefolgschaftstreue. Befreie dich aus der Macht der Angst. Wähle stattdessen die Freiheit. Lebe die Freiheit. Halte an der Freiheit fest, denn Freiheit ist real und Angst ist nichts, außer wenn du sie in der Entfernung grollen hörst, ihr zuhörst und sie anerkennst.

Heavenletter # 5699 – 2.7.2016 God’s Invitation to Godwriting

Gottes Einladung zum Godwriting

Gott redete …

Ob Ich nun mit euch bereits früher über euren möglichen Widerstand gegen das Vernehmen dessen, was Ich euch zuflüstere, gesprochen habe oder nicht, Tatsache ist, dass Ich jederzeit zu euch und zu jedem Menschen singe. Dies ist die Bedeutung von Allgegenwärtigkeit.

Ich besinge euch und verspinne eine Welt wie auch euch mittels Meines Bewusstseins von Liebe – was besagt: Unseres Eins Seins – in die Existenz. Ich spreche zu Allen, nicht bloß zu etlichen, denen Wertschätzung entgegengebracht wird. Ausschließlich in der Welt wird eine Person ein Schnitt oder zwei Schnitte höher denn sonst jemand betrachtet.

Ihr müsst erkennen, Bewerten ist nicht Meine Gedankenwelt. Beurteilen erschöpft jeden Menschen überaus. Ich liebe ein jedes einzelne Meiner Kinder und heiße es willkommen. Ich lasse niemanden aus. Aus dem Grunde bin Ich nie am Ermüden.

Es ist ein zitterndes Schwingen, welches Ich durch das Universum hindurch anschlage. Herrührend aus Meiner Schwingung der Liebe langt bei euch ein Empfinden von Meiner Bedeutung an, womöglich ein Abbild dessen, was Ich euch von euch zusinge, welches ihr in jedem Augenblick aufgreifen könnt. Ich bin nicht Philosophie. Ich bin reell. Wenn Ich zu jemandem spreche oder singe, rührt was Ich singe von euch.

Vernehmen was Ich euch kundtue ist eine natürliche Begebenheit. Man braucht dafür kein Training. Sofern es denn etwas braucht, ist es sich getrauen. Mich hören betrachtet ihr als eine weit entfernte Angelegenheit. Eventuell habt ihr es nie für möglich, ganz zu schweigen von für wahrscheinlich angesehen. Noch einmal – erwägt die Möglichkeit, denn diese Möglichkeit ist eine Gewissheit.

Hier nun sei für euch eine Weise angegeben, dabei den Anfang zu nehmen, und die lautet – an Mich zu schreiben. Ich empfehle euch, an Mich zu schreiben, weil ihr überdies eure Worte lesen könnt. Sowie du hinschreibst: Lieber Gott – an der Stelle ist es du, der spricht, und du gießt Mir dein Herz aus. Es macht nichts, wo sich derzeit dein Herz gerade mal aufhält. Wo du auch bist, was auch immer du was dich anbelangt denkst oder nicht denkst, du kommst dichter an Mich heran, selbst dann, wenn dir solches unmöglich erscheint, oder gar deinem Willen zuwider ist.

Du bist auf deiner Bahn zu Mir. Eventuell läufst du um die Möglichkeit herum, gleichwohl kannst du, ja sogar unwillentlich, einzig näher an Mich heran geraten. Unbenommen jedweden Grolls, den du über Mich hegst, du behauptest deinen Weg zu Mir.

Ich bin dir bereits so nahe, wie nahe sein kann. Es ist an dir, dich Mir zu nähern. Ich bin nicht zum Verpassen. Du bist spröde abweisend, vielleicht reserviert gewesen, hast dich aufgrund von Scheu und unausgesprochenem Bangesein von Mir distanziert. Du möchtest ungerne erdrückt werden. Du möchtest nicht gekidnappt werden. Es mag sein, du fürchtest, deine Welt würde auf den Kopf gestellt und du werdest zugrunde gehen.

Eventuell fühlst du dich so, wie du derzeit in Erscheinung trittst, von größerer Bedeutung. Du befürchtest, dich selber los lassen sei wie deiner selber verlustig gehen. Du wirst dein Selbst finden. Dieses Zugeklebte von dir, welches du mit dir herumträgst, war niemals deine Identität. Deine derzeitige Identität ist eine Attrappe, eine Kostümierung, welche du dir beim Guten-Willens-Sein oder bei der Heilsarmee aufgeschnappt hast. Eventuell hast du dir sogar ein Kostüm eines guten Typen angeeignet, zur selben Zeit wie du innendrin kochst und schäumst. Bei den Kostümen, die du dir auffischst, gibt es keine zahlenmäßige Obergrenze.

Hinsichtlich Unseres Verkehrens spielt nichts davon irgend eine Rolle. Eine Vermummung kann nur eine Vermummung sein.

Wisse ein für alle Mal, du hast kein Heiliger zu sein, nicht in der Sicht der Welt oder in deiner eigenen Sicht, um Mich wie einen Glockenschlag gerade innendrin in deinem Herzen und in deinen Ohren zu hören.

Die ganze Kraft, die in Mir ist, ist inwendig in dir. Du bist eine Gold-Mine an Bewusstsein. Ja, du kannst dir jene Maske überziehen und du kannst in voller Bestimmtheit einen Schleier des Vergessens tragen, dennoch gerätst du bei Mir niemals in Vergessenheit. Ich widerhalle dich in Unendlichkeit.

Vielleicht bist du dermaßen in einem Spinnennetz von Welt verheddert, dass du dich von Mir ablenkst. Gib der Möglichkeit statt, dass Ich dir jetzt zuhöre, ja, dir, just jetzt im Augenblick. Dessen unbenommen, wohin du auch in der normalen Welt vordringst oder nicht vordringst, Ich bin dir erreichbar. Ich bin nicht einmal auf der anderen Seite des Ganges von dir.

Ich mache dir den Vorschlag, Mir zu schreiben. Du wirst überrascht sein davon, was du einem zu verstehen gibst. Lasse an Mich schreiben etwas sein, was du wie Haare-Kämmen täglich tust. Du rechnest nicht mit Wundern, wenn du dir jeden Tag die Haare kämmst.

Ganz aus deinem Herzen heraus Mir schreiben – dabei stellst du DICH dir selber vor und machst DICH mit dir selber bekannt.

Nichts hat sich aus diesem Niederschreiben zu ergeben. Nichts hat zu passieren. Du erhebst keine Ansprüche. Du bleibst einfach mit dir selber in Verbindung. Womöglich bist du dir darüber, was du wichtig nimmst, nicht im Klaren gewesen. Ich kenne dich bereits. Du schreibst und legst dich soeben dir selber an den Tag. Auch so werde Ich dich hören. Ich lausche deinem Herzschlag.

Sprich davon, egal, was sich bei dir zuträgt. Hier geht es gerade darum, dein Herz zu öffnen. Du drehst den Schlüssel zu deinem eigenen Herzen herum.

Beginne mit Lieber Gott, und gebrauche einen höflichen Abschluss wie etwa In aller Liebe, und natürlich deinen Namen. Auf diese Weise nimmst du Mich in den Arm und schaffst Klarheit, dass du es bist, der Mir schreibt. Du hörst dir selber zu.

Heavenletter # 5700 – 3.7.2016 Your Life is Your Interpretation of It

Dein Leben ist so, wie du es interpretierst

Gott redete …

Manchmal, da würdest du es vorziehen, in der Flaute zu sein. Vielleicht gibt es dir eine Gelegenheit, von der Freude ausgeschlossen zu sein. Dies kann man Selbstmitleid oder Drama nennen. Entlasse die Idee von deinem „Lebensschicksal“. Dein Lebensschicksal ist dein Vorrecht. Dein Los im Leben hängt von dir ab.

Von außen betrachtet mag jemand ein höchst schwieriges Leben führen, doch er oder sie mögen glücklicher sein als jemand, der auf der Oberfläche ein hochgesegnetes Leben führt.

Dein Leben ist, wie du es nennst.

Jedenfalls bist du ein self-made Mann oder eine self-made Frau.

Natürlich sind einige Dinge im Leben außer deiner Reichweite, aber wie du empfängst oder agierst mit dem, was das Leben dir zuspielt – nun, das ist deine Sache. Darum ist das Leben deine Sache. Du bist der Weber deines Lebens. Du hast eine Vision davon, und du lebst in Richtung dieser Vision. Habe eine Großartigere Vision.

Vielleicht hast du nie gedacht, du könntest ein frohes Leben haben. Nimm dir die Idee zu Herzen, dass du ein sehr glückliches Leben haben kannst und wirst. Beachte die Vergangenheit nicht. Halte nicht daran fest. Rette nicht alte Ideen.

Du bist immer am Wendepunkt zu neuem Leben. Es gibt keine Trennung zwischen dir-und-Mir, außer der, die du erdenkst. Einheit ist wahr. Trennung ist Illusion. Die Idee von Trennung zwischen Uns ist eine Auffassung in der Welt. Dies ist nicht Wahrheit. Es tut nichts zur Sache, ob die ganze Welt meint, Wir seien getrennt, es ist nicht die Wahrheit. Es ist eine wilde Einbildung, die ihr euch selber erzählt habt, und diese Einbildung dient euch nicht. Sie hält euch zurück.

Du hast den Ausdruck schon gehört: die Gesinnung ist Alles.

Gesinnung ist eine andere Art, deine Wahrnehmung darzustellen. Natürlich bildet deine Wahrnehmung deine Gesinnung. Denke nicht mehr länger, du würdest dich veralbern, wenn du ein positiver Denker bist.

Deine Wahrnehmung, ob positiv oder negativ, ist wie ein Menü, das du dir präsentierst für den nächsten Tag. Durch deine Wahrnehmung – allzu oft eine Sinnestäuschung – schreibst du dein Menü für den morgigen Tag. Das ist, wenn du dich nach der Vergangenheit richtest. Richte dich nach der Vergangenheit, und du verurteilst dich zur Vergangenheit.

Du projizierst deine Wahrnehmung deines Lebens auf einen Bildschirm. Du projizierst deine Ansicht des Lebens.Du bist der Projektor. Du folgst dem, was du siehst. Solange du nicht anders siehst, wirst du in Details gefangen. Du drehst dein Lebensrad. Früher oder später zeigt sich das, was du sagst und was du denkst, in deinem Leben. Das ist einer der guten Gründe, sich nicht den Kopf zu zerbrechen und nicht zu jammern.

Wir können sagen, dass das Leben unparteiisch ist.Das Leben hört dich auf gewisse Weise schwingen. Wir können sagen, dass das Leben -wie du -, das Leben missinterpretiert. Das Leben glaubt, du wolltest die Projektion, die du vorschlägst. Das Leben nimmt deine Gedanken und Worte als Wünsche.

Erinnere dich das nächste Mal daran, wenn du dich selbst sagen hörst, „das Leben in der Welt ist Herzschmerz. Das Leben ist unfair. Das Leben gibt mir harte Zeiten. Es scheint, ich ende in einem Debakel, wie angestrengt ich mich auch bemühe.“

Wenn du schlecht gelaunt bist, verursachst du dir eine Menge, worüber du schlecht gelaunt sein kannst.

Komm von einer anderen Ebene.

Es ist, als lerntest du eine neue Sprache. Die neue Sprache, die du lernst, ist, dich vorzubereiten auf neuen und größeren Segen. Du steigst höher auf in deiner Sprache und deinen Taten, und tatsächlich in deinem alltäglichen Leben.

Projiziere auf den Bildschirm, was du heute und morgen vor dir sehen willst. Ist das zuviel verlangt?

Bereite deine Menüs zu. Ändere das Bild, das du auf deinen Bildschirm projizierst. Mache dein Bild so, wie du wünschst, dass es aussehen soll. Vielleicht reden Wir über Tapferkeit und Mut, genug, um dein Leben neu zu arrangieren, so wie du möchtest, dass es sich dir präsentiert. Deine Projektion wird dein Leben beleben, vor deinen eigenen Augen.

Was um Himmels willen würde dich stoppen, dies zu tun?

Heavenletter # 5701 – 4.7.2016 The Land of Enlightenment

Das Land der Erleuchtung

Gott redete …

Du hast eine Bestimmung. Du weißt vielleicht nicht, was deine Bestimmung ist, doch deine Bestimmung wird dich finden. Das Leben wird dich an der Hand nehmen oder Das Leben wird dich am Nacken packen oder es wird dich am Ohr packen oder es schubst dich und du wirst vorwärts gezogen oder gestoßen. Letztendlich hast du dabei kein Mitspracherecht. Deine Bestimmung wird hervortreten. Du kannst dich genauso gut jetzt ergeben.

Du gehst schneller und schneller in diesem wirbelnden Universum. Du magst so schnell gehen, dass du das Gefühl hast langsamer zu werden. Brr, brr, tatsächlich gehst du schneller, bis du Stille und nur Stille oder Schweigen oder Grenzenlose Weite oder Unendlichkeit kennst. Auf das Wort kommt es natürlich nicht an. Die Verwirklichung zählt.

Du, der du aus Geist Geboren bist, erkennst dein Selbst. Dein Leben, so wie du es siehst, hat sich für immer verändert. Du kannst nicht zur Unwissenheit zurück gehen. Du magst es versuchen, aber es gelingt dir nicht. Du magst in eine alte gemütliche Couch sinken wollen, doch du wirst finden, dass die alte Couch nicht mehr gemütlich ist. Du kannst dort einfach nicht bleiben.

Ein Neuer Bewusstseinszustand ersteht. Es kann nicht länger der alte Zustand sein. Du bist ein Entzündeter Lichtfunke. Das Licht ist immer neu. Du wirst dich bei dem Helleren Licht wohlfühlen. Du wirst es annehmen. Du wirst etwas daraus machen. Du wirst mit Dem Glanz all Dessen, Was Du Bist, in die Höhe steigen.

Du wirst nach Mir suchen und du wirst Mich finden. Du hast Mich schon immer gesucht. Du wirst mit Sicherheit Das Land Der Erleuchtung betreten. Es mag für dich eine Weile dauern, bis zu erkennst, wo du bist. Zu sein, wo du bist, und zu erkennen, wo du bist, gehen nicht immer Hand in Hand. Gleichwohl bist du dort, wo du bist – ob bereit oder nicht. Es gibt manche Dinge, wo du keine Wahl hast. Es gibt manche Dinge, die du wählst, von denen du es vielleicht vergessen hast, dass du gelobt hast sie zu wählen. Wenn du dich hier auf Erden befindest, dann hast du es gewählt hier zu sein und du hast es gewählt hier erleuchtet zu werden. Du hast es gewählt mehr zu sein als du gegenwärtig von dir denken magst. Du hast es gewählt Mein Helles Licht auf Erden zu sein. Irgendwann wirst du nicht länger bestreiten, dass du Das Licht Der Welt bist. Es könnte heute sein. Warum nicht heute? Hast du eine anderweitige dringendere Verabredung?

Einst warst du blind und jetzt bist du sehend. Einst warst du lahm und jetzt willst du mit Lichtgeschwindigkeit rennen. Oder du willst vielleicht vor dem Licht, dem du nicht entkommen kannst, davonlaufen. Die altgewohnte Dunkelheit mag dir sicher erscheinen, doch du kannst dich nicht länger in der Dunkelheit verstecken.

Du befindest dich auf einem Crashkurs zur Erleuchtung. Eine andere Art dies auszudrücken ist, dass du dich wild entschlossen auf dem Pfad zur Wahrheit Des Lebens befindest, zur Wahrheit und nichts als Der Wahrheit.

Was Wahr ist, ist Wahr und verändert sich nicht. Wahrheit ist Wahrheit, oder es ist nicht Wahrheit. Die Wahrheit ist die gleiche Wahrheit für alle. Du magst Ideen erzählt bekommen oder erlernt haben, die du als wahr bezeichnest, die in keinster Weise wahr sind.

Der Tod ist dir als wahr erschienen. Die Wahrheit ist, dass es keinen Tod gibt außer für den Körper. Das soll keine Beleidigung für den Körper sein, aber deine physische Gegenwart ist ein Mantel, den du für eine Weile geborgt hast.

Der Körper ist Ein Wunder für sich, gleichwohl wirst du diesen geborgten Mantel ablegen und hinter dir lassen. Die Wahrheit von Dir geht auf, und du hast eine Glanzvolle Zeit.

Das Konzept des Todes, in das du so viel investiert hast, ist nicht Die Wahrheit, wie du geglaubt hast. Du lehnst es ab, es nicht zu glauben. Du hältst an diesem Konzept fest, das dich weinen lässt. Du magst das Gefühl haben, dass der Schmerz, den du fühlst, deine Buße ist. Buße für was? Ich habe keine Ahnung.

Heavenletter # 5702 – 5.7.2016 The Sunshine of God’s Heart

Der Sonnenschein des Herzens Gottes

Gott redete …

Das Leben in der Welt bedarf einer Balance. Ansonsten nutzt du dich ab. Ja, sei froh und dankbar, zu dienen, schmeichle dich indessen nicht ein. Das Leben gilt für leben und geben, gleichwohl drehst du nicht an deinen Rädern. Du siehst nicht zu, dass du dich zu der Welt niederbeugst, ebenso wenig ist es an der Welt, sich vor dir zu bücken. Du bist freilaufend.

Sei auf der Hut was Anforderungen angeht, die du an Andere stellst. Sei vorsichtig mit Anforderungen, die du an dich stellst. Es ist nicht an dir, dich selber zu überragen. Du bist nicht da, um deine Herrlichkeit zu beweisen.

Natürlich, unentwegt gelangst du dazu, besser und besser zu sein. Es ist naturgemäß, zu wachsen. Es ist für dich natürlich, aufzublühen. Im Leben am Wachsen sein ist nicht das gleiche wie zur Gymnastik gehen und sich an ein Schema halten. Ja, du entfaltest dich und verschenkst im Leben Nachsichten, indessen nicht bis hin zur Auslöschung deines Gott-gegebenen Selbst und deiner Gott-gegebenen Bestimmung. Du existierst ewiglich, einerlei was du daraus machst.

Die Spirituell Erhabenen taten ganz einfach einen Schritt nach dem anderen. Sie übten nicht Heiligkeit ein. Sie machten nicht Liegestützen in einer gewissen Ordnung. Sie brachten kein Opfer. Sie lebten ihr Leben. Sie erwarben spirituelles Gewicht, welches, in Wirklichkeit, gewichtslos ist.

Ein jedes Kinde Mein – jedes einzelne Meiner Kinder – hat sein eigenes Leben zu beherzigen, gleichwohl ist keinem eine genaue Landkarte an die Hand gegeben, die zu befolgen ist. Das Leben liegt vor dir, freilich deckst du deinen eigenen Tisch. Du lernst hinzu und wächst in deinen Lebenszweck oder in deine Lebenszwecke hinein. Der Pfad, auf dem du gehst, schlängelt sich unter Umständen vor dir. Du stößt unerwartet aufs Leben. Dein Leben ist vor dir hingestreut, und doch, du machst deinen Weg aus. Du bist soeben dabei, deinen Weg zu finden. Zwischenzeitlich führst du dein Leben, so gut du es kannst.

Du machst dich selber und dein Leben besser, selbst so du noch nicht recht weißt, was das wohl meint. Auf eine Art, da nimmst du deine Hände davon weg und lässt das Leben sein. Lasse dein Leben sich vor dir im Dunst erheben. Ah, süßes Mysterium des Lebens.

So es ja dein Leben ist, wessen Einwilligung hast du nötig?

Haben es sich die Spirituell Erhabenen vorgenommen, Spirituell Erhabene zu sein? Waren sie sich im Voraus im Klaren? War es deren Wille oder der Meinige? Hatten sie dabei ein Sagen? Hatten sie eine Wahl? Auf jeden Fall empfingen sie ein Geschenk, und es war eine Gabe an die Welt.

Auch du bist eine Gabe an die Welt. Es ist dein Tun, allerdings ist es nicht insgesamt dein Tun. In Wirklichkeit ist es dein Seien, welches das Geschenk darstellt, und nicht so sehr dein Tun. Es gibt nicht einen unter euch, der sich sicher darüber ist, wer er ist, was er der Welt beschert, und der sich darüber im Klaren ist, was die Welt weit vorzeitig oder im Rücklauf einräumt.

Darüber, was du darzureichen hast, hast du nicht insgesamt das Sagen. Du kannst es nicht vorher planen. Das Leben widerfährt, und du findest heraus, wer du bist. Dies heißt Selbst-Entdeckung.

Was du als sicher wissen kannst, ist, dass du hier als eine gesegnete Beglückung auf der Erde bist. Segne demnach. Segne dich selber, und segne die Welt. Ich segne dich soeben. Sei alsdann gesegnet.

Du weißt nicht, was ausdrücklich um die Ecke herum zu liegen kommt. Was du wissen kannst, ist, dass für dich etwas Wundervolles um die Ecke ist. Profitiere davon.

Für jeden gilt – es ist mehr zugegen, denn das, was dem Auge unterkommt.

Was euch ansteht zu tun, das werdet ihr tun. Ihr habt es nicht zu kennen. Ihr habt es nicht im Vorfeld zu wissen.

Was heißt es, dass Gottes Wille getan wird?

Ihr habt eine Wahl, zur selben Zeit wie ihr keine habt. Es gibt für euch keine Anweisungen zu befolgen. Und doch findet ihr heraus, was für euch wahr ist, und was ihr bei euch behaltet.

Ihr könnt ausschließlich Mein schönes Kind sein. Ihr seid nicht in den Wäldern verschollen gegangen. Ihr seid der Sonnenschein Meines Herzens.

Heavenletter # 5703 – 6.7.2016 Self-Responsibility

Eigenverantwortung

Gott redete …

Halte dich nicht immer für verantwortlich für das Wachstum von anderen oder für deren Zurückhaltung zu wachsen. Ich weiß, dass du niemanden verletzen möchtest, gleichwohl möchtest du auch nicht herum springen, um jedermann allezeit zu gefallen. Du magst das schon genug getan haben. Du möchtest nicht länger deine persönlichen Gefühle zurückstecken und dein Leben damit zubringen anderen nachzugeben. Das ist die Fessel, in der du dich möglicherweise befindest. Die Frage lautet knallhart: Wen wirst du in deinem Leben repräsentieren – dich oder jeden anderen?

Du magst ein idealisiertes Bild von dir selbst haben als jemand, der immer nur Freude um sich herum verbreitet. Das hättest du gerne so. Du bist, nach Lage der Dinge, vielleicht schon seit langem dem Weg des geringsten Widerstandes gefolgt, einhergehend mit allzu vielen vermeintlichen Bedürfnissen anderer, die über die Deinigen gestellt wurden, weil du noch nicht gelernt hast, wie du dich selber repräsentierst.

Genug davon andere zu repräsentieren unter Ausschluss von dir selbst, weil du dann finden magst, dass du viele kleine Ressentiments für kleine Dinge aufgestaut haben magst, und du reagierst vielleicht stärker als erforderlich. Du überreagierst.

Du beginnst festzustellen, dass du innerlich wütend bist, und du magst anfangen jemand anderen zu verletzen, weil du im Moment in dem Bestreben gefangen bist, die verlorene Zeit wieder wettzumachen, die Welt geradewegs auf deine Repräsentationsrechte hin auszurichten.

Du magst dich als jemand sehen, der es nötig hat, sich einen Anlass zu suchen. Aus dem Anlass mag deine Empörung über jemand anderen und Mitleid für dich selbst erwachsen.

Du fühlst vielleicht, dass dir der Wind aus den Segeln genommen wurde. Es mag sein, dass dieser scheinbare andere den Wind aus seinen Segeln genommen hat, was nichts mit dir persönlich zu tun hat, aber du nimmst es vielleicht persönlich.

Der entscheidende Punkt hier ist, dass Missverständnisse alltäglich sind. Es besteht keine Notwendigkeit, sich jedes Missverständnis zu Herzen zu nehmen, denn dann übernimmt oft das Drama die Herrschaft. Du befindest dich nicht in einer schlimmen Lage. Deine Gefühle wurden verletzt, das ist alles, und du magst dich vom festen Willen beseelt fühlen den Sachverhalt richtig zu stellen.

In Wahrheit gibt es wenig im Leben, das deine Unbarmherzigkeit rechtfertigt. Wenn du die Dinge bei Lichte besiehst, braust du oft auf wegen etwas, das sich ohne dein Zutun von selbst wieder einrenkt. Du ärgerst dich.

Wenn eine Blume welkt, wenn eine Blume ihre Dynamik verliert, bist du wegen des Welkens der Blume nicht beleidigt. Du nimmst es nicht als eine persönliche Beleidigung, doch wenn ein Freund sein Interesse an dir oder an etwas, das dir teuer ist, verliert, ja dann nimmst du es übel.

Stelle dein eigenes Gleichgewicht wieder her und du wirst nicht mehr über die Handlungen oder Nichthandlungen von anderen richten. War das nicht schon immer die Geschichte deines Lebens? Beleidigt zu sein, weil jemand Das Leben anders als du betrachtet?

Niemand hat dir Genugtuung zu leisten, ebenso wenig musst du gegenüber allen anderen Wiedergutmachung leisten. Leiste dir selbst gegenüber Wiedergutmachung für den Glauben, du müsstest von enormer Unterstützung und Anerkennung von überall her abhängen.

Immer und immer wieder sage Ich dir, dass du loslassen sollst, dich selbst als bedürftig zu sehen.

Du hast es nicht nötig, dass die Menschen so oder so sind. Was du genau jetzt brauchst ist, die Menschen so sein zu lassen, wie sie eben gerade sind. Du brauchst ihre Gefolgschaft nicht. Andere Menschen müssen nicht das sein, was du dir wünschst, dass sie wären, was auch immer du dir wünschen magst, dass sie sein mögen. Die Person, die zu verbessern ist, bist du.

Sofern du denn ein beträchtliches Verlangen nach Hilfeleisten hast, dann gehe dir selber zur Hilfe. Du magst dich von der Welt übersehen fühlen, während du doch gerade derjenige bist, der dich übersieht. Warum hältst du daran fest, auf solche zu vertrauen, die deinem Weg nicht so folgen, wie du es wünschen würdest? Wenn dies deine Sache ist, wer ist es dann, der es nicht kapiert? Meine Vermutung lautet, dass es du bist.

Fange jetzt an zuzuhören und zu sehen. Du bist bereit für die Führerschaft, falls noch nicht für andere, dann jedenfalls für dich selbst. Führt euch selbst, Meine Geliebten, und reflektiert nicht so sehr das Leben anderer.

Heavenletter # 5704 – 7.7.2016 Keep On Dreaming

Träume weiter

Gott redete …

Ich bin groß im Träumen. Habe Träume. Träumen ist, deine Sicht auf das zu richten, was du gerne möchtest.

Gib‘ jedoch acht, dass du Sehnen nicht in eine Art Betteln um Nachsicht umdrehst. Du bist Mein Kind und kein Bettler. Du fragst Mich nicht nach einem Almosen. Du legst nicht alle Eier in einen Korb. Du bist nicht unglückselig. Du hast einen Willen.

Wenn du sagst: „Gottes Wille, nicht mein Wille” bedeutet das zum Beispiel nicht, Armut als dein Schicksal zu akzeptieren. Um Himmelswillen, es ist Mein Wille, dass du erfolgreich bist. Wenn du in der Wüste durstig bist, hast du keine Zeit zu theoretisieren und da zu sitzen, um nach dem Erscheinen eines Brunnens voller Wasser zu wünschen, da stehst du auf, um Wasser zu finden.

Ich kann Wunder bewirken. Da gibt es keine Zweifel. Gleichzeitig, lass es dein Wille sein, aufzustehen und Wasser zu finden. Sich auf Mich zu verlassen, bedeutet nicht, einfach dazusitzen, als ob du nicht in der Lage wärest aufzustehen.

Erinnere dich daran, dass Verantwortung nicht Schuld ist. Beschuldige Mich nicht deiner Probleme und dich nicht, und keinen anderen. Was du in deinem Verstand hervorheben magst, bedarf wahrscheinlich einer Revision.

Wenn du dein Augenmerk auf Bedürftigkeit und Hilflosigkeit richtest, mag es sein, dass du Bedürftigkeit und Hilflosigkeit haben wirst. Sei geduldig mit dem Leben, während du Ideen hervorbringst. Strebe nach einer neuen Version. Strebe nach einer Neuerfassung dessen, was du anders sehen könntest, wenn du es wolltest. Sei offen für neue Weisen. Wünsche, sei dennoch nicht von Wünschen eingeschränkt. Tue einige Schritte. Es mögen Babyschritte sein, die du tust, bevor du einen neuen Horizont vor dir siehst.

Spüre dich selbst, wie du dein Leben ergreifst. Deine Befürwortung des Lebens, liegt in deinen Händen.

Sich auf Mich zu verlassen, entbindet dich nicht deiner Verantwortung. Lass es auf dich einwirken, dass du Verantwortung hast und dass du etwas Denken und Nachdenken zu tun hast. Verlasse dich auf Mich, ja, und verlasse dich auf dein Selbst. Finde einen Weg, Verantwortung anzunehmen. Diese Verantwortung anzunehmen, ist, wie ein anderes Bild von deiner Situation zu malen. Fange irgendwo an. Erinnere dich, dass du kein Opfer bist. Es ist leicht sich als Opfer zu fühlen, dennoch hast du nicht dem Unterliegen hinzugeben. Komm’ aus diesem Modus heraus. Komm’ aus diesem “Armes ich”-Denken heraus.

Denke stattdessen: „Wenn ich mein Denken ändere, ändere ich mein Leben.“

Wenn du dich als arme Seele vorstellst, inwiefern hilft dir das voranzukommen? Es liegt an dir voranzukommen. Wenn du in einer Flaute bist, geh’ heraus. Deine Gedanken sind eine Vorschau deines Lebens.

Ja, einige Leben erscheinen gewiss leichter als andere Leben. Ja, manche Menschen haben mehr Glück als du. Das ist nicht das Thema, ihr Lieben. Das Thema ist: „Was tust du, um dein Leben jetzt zu ändern?”

Als Erstes ist dein Denken zu ändern. Ziehe in Betracht, dass du dazu fähig bist. Wenn du dich in eine verdrießliche Situation bringen kannst, kannst du dich auch aus ihr heraus holen. Für jede Frage, die du hast, liegt die Antwort in dir drinnen. Finde einen Weg, um nicht in Elend verwickelt zu werden. Lass einige Lichter in deinem Verstand und Herzen aufgehen.

Welche Gedanken erzählst du dir selbst? Dein Verstand sagt deinem Herzen was es fühlen soll. Dein Verstand kann deinem Herzen sagen, sich fröhlich zu fühlen, ebenso wie dein Verstand deinem Herzen sagen kann, sich traurig zu fühlen.

Du hast Denkgewohnheiten. Entwickle neue Arten zu denken. Weg mit dem Alten und herbei mit dem Neuen. Kleider machen keine Leute. Der Inhalt deiner Gedanken macht den Mann, die Frau und das kleine Kind.

Oh ja, auch wenn du keine Alternative in der Außenwelt hast, hast du eine Wahl. Dein Leben wird nicht nur auf der Oberfläche gelebt. Da ist eine tiefere Stelle, von wo aus du lebst.

Schau’, das Leben ist nicht immer eine leichte Mission. Das ist kein Geheimnis.

Lass’ dein Leben nicht dein Kreuz sein, das du zu tragen hast. Glaube nicht, dass du leiden sollst. Leiden und Opfer sind nicht Mein Wille für dich. Glaube Mir. Geh neben Mir. Ändere, wofür du dich interessierst. Sieh’, wie du dich fühlst. Sehe, wie du stillschweigend Möglichkeiten schaffst und sie verwirklichst.

Heavenletter # 5705 – 8.7.2016 This Very Moment of a New Day

Genau dieser Moment eines neuen Tages

Gott redete …

Traurigkeit ist wie ein alter, ach so gemütlicher Bademantel. Du hast ihn schon ewig und hast ihn immer und immer wieder getragen. Er besitzt einen sentimentalen Wert. Wie gerne möchtest du diesen alten Bademantel behalten. Gerne hältst du an der Vergangenheit fest, sogar an ihrer Traurigkeit. Manchmal besonders an ihrer Traurigkeit.

Hat dieser alte Bademantel deinem Leben eine Bedeutung gegeben, indem er auf Traurigkeit aufmerksam macht? der Traurigkeit wirklich so große Bedeutung für Dich? Du möchtest dich von der Traurigkeit nicht trennen, selbst wenn du dir wünschst, dass du sie nicht hättest. Natürlich könntest du auch ohne dieses Überbleibsel der Vergangenheit leben. Du kannst ohne es leben, aber du tust es nicht.

Du hast es noch nicht richtig geschafft, dieses alte Relikt auf den Dachboden zu räumen. Nein, du scheinst es dir zu wünschen, die frühere Traurigkeit schnell bei der Hand haben, wenn du sie zufällig wieder hervorkramen möchtest um der alten Zeiten willen.

Irgendwie verbindest du Tränen mit diesem alten Bademantel, als wären die Tränen kostbare Diamanten. Dieses alte Ding ist gut getragen in dem Sinn, dass es noch nicht so schäbig ausschaut, als dass du es sofort ausrangieren müsstest. Dieses Kleidungsstück ist voller Löcher, dennoch gleiten deine Augen liebevoll darüber.

Dieser Bademantel aus den alten Tagen war niemals schön. Du hast ihn niemals so gesehen, wie er wirklich war, und deshalb hängst du jetzt an diesem Bademantel der Traurigkeit, als wäre er etwas Besonderes. Dieser Bademantel ist aber ganz alltäglich. Solche Bademäntel hängen in vielen Kästen. Sie hängen in zu vielen Kästen.

Jetzt kannst du dieses alte Stück aber wirklich aussortieren. Lass es nicht länger in deinem Kasten hängen. Wozu, glaubst du, könntest du es noch brauchen? Du bist bereits ein Experte in Bezug auf Traurigkeit. Dein Leben beinhaltet wirklich mehr als diesen alten Fetzen.

Wie haben sich Frohsinn und Traurigkeit überhaupt jemals so vermischt? In Wahrheit gibt es außerhalb der Herrschaft der Welt gar keine Gegensätze, die zu würdigen wären.

Du empfindest keine Liebe für die gestrige Vergangenheit, aber dennoch möchtest du die Traurigkeit vergöttern und heilig halten. Du möchtest die Traurigkeit fest und beständig bewahren, bereit jederzeit herangezogen zu werden, um sie hervorzuholen, wann immer dir danach zumute ist, wobei du das Leben durch die Vergangenheit ersetzt.

Schwelge eher in Liebe als in Traurigkeit. Warum in aller Welt klammern sich Meine Kinder mit aller Kraft an Traurigkeit? Was soll das Ganze? Die Momente wieder zu erleben, als dein Herz verletzt wurde? Also wirklich, kannst du dein Herz nicht mit etwas Neuem füllen, das es eher wert ist, sich daran zu erinnern?

Glück ist keineswegs so radikal, wie du dir das so in diesem dunklen Kämmerchen deines Geistes vorstellen magst. Es mag sehr wohl für dich eine gute Idee sein, bei diesem vollgestopften Kämmerchen gänzlich draußen zu bleiben. Bei Lichte besehen, was ist denn überhaupt wert, aufgehoben zu werden?

Was musst du denn, wenn du im Leben voranschreitest, wirklich als Andenken bewahren? Warum die Vergangenheit warmhalten oder wieder aufwärmen? Warum die Vergangenheit vor dich hinstellen, wo doch die Vergangenheit vergangen ist und niemals wiederkommen kann? Kann du Vergangenheit mit einem Schoppen oder einem Becher Eis verglichen werden, den du gern aus dem Tiefkühler holst, um ihn dann ganz alleine aufzuessen?

Sagst du: „Lecker!“ oder sagst du „ich werde das niemals mehr tun“ – und doch kommt das Verlangen nur zu bald wieder. Man kann auch ein Bier, das bereits gezapft wurde, nicht ewig aufheben.

Warum in Nostalgie dahinschmelzen, wo ihr doch an der Schwelle eines Neuanfangs steht! Zieht diesen alten Bademantel aus. Steht aus euren Betten auf und geht hinein ins Jetzt eines Neuen Tages. Die Zeit, die in Wirklichkeit gar nicht existiert, dauert sicherlich nicht für immer. Du kannst die Zeit nicht anhalten. Im selben Augenblick, in dem du die Zeit wahrnimmst, ist sie auch schon vorbei.

Zeit existiert gar nicht und dennoch sollst du deine Zeit nicht mit nostalgischen Erinnerungen vergeuden. Sag der Vergangenheit „Gute Nacht“. Zeit ist nicht für immer. Unendlichkeit ist immerdar.

Heavenletter # 5706 – 9.7.2016 A Day Off from School

Ein Tag schulfrei

Gott redete …

Jeder Schüler mag einen Tag voll mit Schnee, einen unerwarteten Tag schulfrei. Ein unerwarteter schulfreier Tag, weg von Verantwortlichsein. Was hat sich verändert? Ein Tag ist ein Tag ist ein Tag. Dennoch, wenn du einen Tag frei bekommst, hast du so etwa das Gefühl, du habest im Lotto gewonnen.

In Wirklichkeit hat sich an Änderung begeben, dass du jetzt in Erwartung auf mehr Freude stehst! Ein Tag in Irdischen Bezügen ist vierundzwanzig Stunden, gleichwohl hast du nun einen Bonus. Die Idee eines freien Tages facht dein Feuer an. Ein gewöhnlicher Tag ist im Handumdrehen zu einem herrlichen Tag geworden.

Es braucht wirklich so wenig für dich, glücklich zu sein, ist das nicht wahr?

Irgendwie ist es Unser Wunsch, es hinzubekommen, dass jeder Tag ein Tag ist, wann Wir von Anstrengung frei, und dessen ledig sind, was Andere von uns wollen oder gar einfordern. Ihr liebt die etlichen Tage, bei denen ihr einfach seid! Was soll das denn alles, das Erfüllen der Verlangen anderer Leute, und – recht wenig überzubehalten dafür, wonach es euch persönlich sehnlichst ist?

Nicht einer wird euch gefragt haben, was ihr euch wünscht. Ihr selber wisst womöglich nicht, was ihr wollt, und was euch glücklich macht. Ihr habt eine Menge Kenntnis darüber, was euch nicht glücklich macht.

Hier nun ein einzelnes Wort, was euch glücklich macht: Gelegenheit.

Und was heißt Gelegenheit? Es meint, du bist frei, auf Erkundungen zu gehen, frei, allerhand Gedanken anzustellen, heute etwas aufzusuchen, welches dich für das einfach du Sein, so wie du bist, und fürs du Sein, so wie du erstrebst zu sein, vergilt.

Wann war es das letzte Mal, als irgendwer gerne hören wollte, was du denkst, was du wirklich denkst, und nicht, was Kopernikus oder irgendein Sachkundiger weit entfernt von dir dereinst einmal gedacht hat. Du möchtest gerne kennen lernen, was du denkst.

Was möchtest du gerne heute sich begeben sehen? Was möchtest du gerne heute dir über den Weg laufen sehen, um dein Herz zu füllen, und nicht, um dir abzuverlangen, den Erwartungen Anderer nachzukommen?

Wo sind all die treuen Freunde, die vorgesehen sind, dass du auf sie stoßen werdest? Wo sind sie, und wann ist jener Tag? Wo liegt schrankenlose Freude? Wann schien Freude aus dir heraus gequetscht worden zu sein? Wann schien das Leben dich sitzengelassen zu haben? Wann gerietst du zu einem einsamen Wanderer mit einem Kloß im Hals? Wann war es das letzte Mal, als du wirklich gelacht hast? Wann war es das letzte Mal, als du Freudensprünge machtest? Wohin hat sich scheinbar deine Begeisterung – sozusagen –: fürs Leben unter den Hufen, davongemacht?

Leben leben ist freudig. Leben planen nimmt etliche Freude beim Leben heraus. Ihr möchtet Leben leben. Ihr wisst, ihr tut es, selbst so ihr euch nicht sicher seid, ob ihr ein Bewunderer des Lebens seid. Unter Umständen ertappt ihr euch, nicht produktiv sein zu mögen, oder, ihr möchtet gerne schöpferisch sein und zu sehen bekommen, wie ihr insgesamt in eine neue Richtung geht, irgendwohin, wo ihr nie gewesen seid oder wohin ihr nicht im Traum meintet, euch künftig hinzubegeben.

Ihr möchtet gerne einen Tag von Routine-Fragen und Routine-Antworten frei haben. Ah, nun wisst ihr, was ihr euch wünscht. Ihr möchtet einen routine-freien Tag.

Ihr könnt nicht begreifen, wie weiland Menschen Fleiß aufwendeten, um jede Woche sieben Tage in der Woche am Arbeiten zu sein, als die Menschen sich schwer mühten und nicht die Frage stellten, ob es sich bei dieser Arbeit darum handelt, was sie für immer und was sie einen Tag lange gerne tun möchten. Die Leute nahmen einfach die Arbeit als die ihrige an, die zu tun ist.

Ihnen war nie der Luxus gegeben, sich die Frage zu stellen: „Möchte ich dies wirklich gerne tun?“ Sie legten ihre Schulter an den Pflug, und waren zu Diensten. Ihre persönliche Befriedigung war nicht zuvorderst. Sie waren froh, vor sich Arbeit zu haben, die anzugehen ihnen zur Wahl stand.

Meine Kinder haben nicht immer leichte Entscheidungen zu treffen. Es hat den Anschein, etliche Meiner Kinder haben die Erfüllung ihres Herzens zu haben, währenddessen Andere ohne diese dahinschlendern, nicht Anspruch auf sie erheben können, und, sich dabei, was ihre Verantwortlichkeiten anbelangt, nicht schlecht fühlen.

In einigen Aspekten ist das Leben in der Welt wie rein zufällig. Mitunter scheint das Leben in der Welt göttliche Intervention zu sein, wo du, sowie deinem Befinden nach ein Traum Wirklichkeit geworden ist, beglückt bist, und wo dir unterdessen nicht klar ist, wie sich dies zugetragen hat.

Einige Träume werden wahr. Einige nicht. Entsinne dich, es ist mehr am Leben dran, als das, was du siehst. Nichtsdestotrotz trägt dich das Leben in seinen Armen. Man könnte es so ausdrücken, es führt dich zum Sieg. Das Leben selber ist Gewinn. Es ist preisgekrönt, am Leben zu sein.

Du wurdest nicht für nichts geboren. Du wurdest für etwas geboren. Du warst kein nachträglicher Einfall. Du bist Mein Beweggrund fürs Seien. Du bist überdies dein eigener Beweggrund fürs Seien als Part einer Mächtigen Schar.

Heavenletter # 5707 – 10.7.2016 The Dance Floor of Your Dreams

Der Tanzboden deiner Träume

Gott redete …

Ich habe zufällig gehört, dass du gesagt hast: „Ich danke Dir Gott, dass Du jedermann zusammenbringst.“

Das ist, was Ich tue, Ich bringe alle zusammen. Ich trenne sicherlich keines Meiner Kinder von den andern. Ich verstehe und respektiere eure individuellen Neigungen, und Ich vergesse nie Unser Einssein. Ich Bin Jedermann und jedes Ding, und das bist auch du. Nichts kann an die Macht kommen über Meine Liebe hinweg, und du bist auch unterwegs zu diesem ein-punktigen Ziel.

Sogar im Ärger suchst du den Zustand des Einsseins. Wie sonst würdest es dir in den Falten deines Herzens und Geistes keine Ruhe lassen, wenn du nicht geschätzt wirst?

In deinem Stress suchst du ein Hintertürchen zum Entkommen, um mit allerlei Tricks die Liebe zu überwinden. Du experimentierst ganz schön mit der Liebe. Du gehst ins Labor des Lebens und du versuchst allerhand Experimente, was die Liebe betrifft.

Du stellst Fragen wie: Auf wie viele Arten kann Liebe ausgedrückt werden? Auf wie viele Arten kann Liebe zurückgehalten werden? Was dehnt die Liebe und was bindet die Liebe? was zerreißt Liebe? Was ist Liebe überhaupt? Wie gefährlich kann Liebe sein? Wie viel hat das Ego damit zu tun, mit dem, was immer wieder als Liebe herumgereicht wird? Wie können zwei Menschen, die sich lieben, sich von dieser Liebe wegwenden und sich gegenseitig aus dem Leben wegschicken? Wo kommt Freundlichkeit ins Spiel? Von woher schleicht sich Feindseligkeit ein?

Wie viel kann schmerzenden Herzen angetan werden, bis sie auseinander brechen?

Kann Liebe wieder zusammengeleimt werden?

Ich sage euch:

Wie viel kostet Liebe, wenn sie dazu bestimmt ist, frei zu sein? Wie viel kostet es euch zu atmen? Ist denn Liebe nicht frei? Ist Liebe zu etwas verpflichtet? Wurde Liebe gekidnappt und kann Liebe nie mehr gefunden werden? Was ist das Lösegeld für Liebe? Wer zahlt dieses Lösegeld? Wem zahlt man das Lösegeld? Kann Liebe verraten werden? Was bedeutet überhaupt all der Hokuspokus um die Liebe ?

Was bedeutet es, in einem Niemandsland zu leben? Kann die Welt sich selber vergessen? Wie kann man Liebe vergessen? Wie kann Liebe auch nur für einen Moment von einem Menschen außer Acht gelassen werden? Kann die Welt überhaupt existieren ohne Menschen? Was wäre dann die Welt? Wie würde die Welt aussehen, voller Rotbrüstchen und Blauhäher? Wie würde die Welt aussehen ohne euch? Was wäre die Bedeutung des Lebens?

Worüber denkst du nach die ganze Zeit?

Wie teilst du die Welt mit andern?

Wie könntest du die Welt – nicht – mit anderen teilen?

Warum stelle ich so viele Frageblitze, und wer antwortet Mir? Wenn du Mir nicht antwortest, warum antwortest du Mir nicht?

Antwortet euch selbst, Meine Lieben.

Wovor habt ihr Angst? Wovor habt ihr nicht Angst?

Warum flüsterst du und warum schreist du? Wen geruhst du anzuschreien?

Sei versichert, Ich verhöre dich nicht. Ich bin ein Gott der Liebe. Was kannst du mehr wünschen als Mein Kind der Liebe zu sein? Geboren aus Meinem Herzen, was kannst du mehr sein als berechtigt, Liebe zu geben und empfangen?

Ich bitte dich, auf der Erde gegenwärtig zu sein. Du kannst nicht unsichtbar sein. Welchen Prospekt bietest du an, und was willst du ernten?

Bist du allein heute Nacht? Dann tanze in den Sternen. Helle dein eigenes Herz auf. Beginne wieder zu träumen.

Träume von deinen Träumen. Erträume neue Träume. Nimm dich selber vom Bücherbord und stelle dich auf den Tanzboden deiner Träume. Ich sehe dich Walzer tanzend. Ich sehe dich auf Luft tanzen. Ich sehe deine Füße weg vom Boden. Wer sagte dir, du könntest nicht fliegen?

Ich sage dir immer wieder und wieder: Fliege hoch. Erreiche den Mond und die Sonne und die Sterne, Erreiche Mich. Klettere geradewegs hinauf. Klettere geradewegs eine Gartenlaube mit Trauben empor. Klettere einen Baum hoch. Da sind keine Zäune. Sei frei. Verhalte dich selbst auf neue Weise.

Ich bin hier. Hier bin ich. Wo bist du?

Heavenletter # 5708 – 11.7.2016 Happy New Day Celebration

Feier zum Glücklichen Neuen Tag

Gott redete …

Oh ja, das Neue Jahr wird gefeiert. Lasst uns diesmal jeden Tag des Neuen Jahres feiern um diese Zeit herum, die in Büchern und Karten als 2016 beziffert ist. Es gibt keine Zeit, es sei denn, wie sie wahrgenommen und angepriesen wird, jedoch feiert die Welt die Zeit, als wäre sie so echt, wie echt nur sein kann.

Ich schlage einen neuen Feiertag vor, der Feier zum Glücklichen Neuen Tag genannt wird. Gefüllt mit Liebe, lasst Uns diesen Glücklichen Neuen Tag feiern. Die Glocken läuten. Hört die lauten Glocken, wie sie den Neuen Tag begrüßen. Lasst Uns jede Veröffentlichung des Lebens in der Welt feiern.

Ein Neues Jahr zu feiern ist nicht genug. Lasst Uns das Andauern des Lebens feiern. Lasst Uns jeden Moment des Lebens lieben. Lasst Uns den Hut ziehen an jedem einzelnen Neuen Zyklus des Mondes und der Sonne und jedes Seins auf Erden.

Wie voll die Tage sind. Sie erscheinen immer – scheinen zu erscheinen, dies ist. Die Welt nimmt Notiz von Tagen. Es gibt Kalender der Tage zur allgemeinen Bezugnahme auf das Leben auf der Erde.

Warum nicht jeden Tag feiern, ihr Lieben? Warum nicht einen jeden einzelnen Tag ehren? Lasst uns nicht Dinge murmeln, die den einen Tag über den anderen stellen, als wären Tage ein Wettbewerb. Lasst Uns die Unendlichkeit feiern – das ist mehr wie es ist. Dankt Gott für das Leben, das Leben, das weit mehr ist als nur Überleben.

Überleben ist nicht gut genug. Es durch das Leben zu schaffen ist nicht gut genug. Ein Kreuz auf den Kalender zu setzen, ist nicht gut genug. Einen Tag abzuhaken, ist nicht gut genug. Einen Tag vorbeiziehen zu lassen ist nicht gut genug. Durch das Leben zu gehen mit Hängen und Würgen ist nicht annähernd gut genug. Nur Wertschätzung ist gut genug. Wisst, dass ihr würdig seid. Kennt eure Schätze.

Leben vibriert! Ihr seid eine Schwingung. Also schwingt die Hohen Töne. Singt das Lied der Liebe. Hört, der Engel Verkündiger. Das Leben ist jetzt hier. Erhöht das Leben. Erhöht eure Präsenz in diesem rotierenden Spiel vom Leben.

Verkündet euch selbst. Der König ist hier. Der König Eures Lebens wurde geboren. Ihr seid ein beherzter Held. Singt heraus all die Töne, die sich sehnen, gesungen zu werden.

Ihr mögt euer Leben als sehr traurig ansehen, jedoch ist dies kaum ein Tribut an das Leben. Werdet ihr einen neuen Tag einläuten, und die Schwermütigkeit hinter euch lassen? Habt ihr nicht genug gehabt von Schwermut? Ihr kennt schon Schwermut hinüber und herüber.

Wollt Ihr mit Mir diskutieren? Ich erzähle euch, dass ihr Reich seid an Leben. Das Leben wurde euch hinterlassen. Nehmt das Leben in eure Hände und lebt es. Lasst die Liebe des Lebens erklingen. Bestimmt euer Leben. Erhebt euch und leuchtet!

Was, wenn ihr wirklich aus dem Bett springt, an jedem einzelnen Morgen? Was, wenn ihr wirklich fühlt, dass das Leben euch für immer segnet? In alle Ewigkeit echot das Leben, als es sein weißes Streitross besteigt und Leben und Liebe nach rechts und links verstreut. Macht euch sichtbar. Kein Reiten in den Sonnenuntergang hinein. Sonnenuntergang signalisiert ein Ende. Es gibt kein Ende zum Leben. Leben ist immer gegenwärtig.

Ihr Lieben, ihr seid Unsterblich. Ich spreche nicht von eurem physischen Körper. Jeder Einzelne auf Erden ist Unsterblich. Wenn ihr Mir nur glauben würdet. Hört die Musik des Lebens klingen in euren Ohren. Da ist ein Pulsieren zu dem Leben. Lasst euch in das Leben beleben. Belebt das Leben.

Ihr könnt empfinden, dass ihr weggefegt werden sollt durch das Leben, während ihr doch die ganze Zeit das Leben erleuchten sollt. Ihr seid, um Mein Licht auf Erden zu leuchten. Sicher, Ich bin Allgegenwärtig und Allmächtig. Es gibt nichts, das ich nicht tun könnte. Jedoch verlasse Ich mich einzig auf euch, um die Welt im Bogen zu den Hohen Himmeln zu führen. Ihr seid die Verbreiter Meines Willens.

Ihr seid auf Erden lebendig, die Welt die Ihr Wünscht zu erschaffen. Ihr erschafft die Welt für euch, und ebenso erschafft ihr die Welt für weit mehr als euch. Ein Erschaffer der Welt denkt über sich selbst hinaus. Was für eine Art einer Welt wäre das, die Einzelne nur für sich selbst erschaffen würden? Was wäre der Punkt, das Leben zu erschaffen, nur für einzelnen Gewinn? Macht keinen Sinn, nicht wahr? Warum sich abtun damit, eine Welt zu erschaffen, nur für einzelnen Profit? Davon profitiert niemand.

Natürlich, ihr sollt Gewinn einem jedem Wesen in der Welt zuteil werden lassen. Das lässt euch nicht Hochmächtig werden. Das lässt euch Lieben. Erschaffe die Liebe und du wirst die Liebe Sein. Da ist nichts auf der Welt, das du mehr ersehnst als zu lieben. Das Lieben und das Liebe Geben übertrumpft Liebe zu empfangen. Ihr seid die Schöpfer der Liebe, so sei es.

Seid der Kündende Engel der Liebe.

Heavenletter # 5709 – 12.7.2016 What God Created

Was Gott schuf

Gott redete …

Ich vernehme deine Schreie in der Wildnis. Du fichtst Meine dir gegenüber bekundeten Bekenntnisse an. Du rennst wie ein Stadtschreier vor Mir her und schreist laut:

„Geliebter Gott, Danke Dir für alles, was Du schenkst, für alles, womit Du uns segensreich beglückst, für alles, was Du bedenkst, für alles, was Du an einem Strang auffädelst, um uns und die Welt zu beglücken. Danke Dir für Deinen Vorbedacht, für Deinen Weitblick, für Deine Liebe für alles, was heilig ist.

Deine Bedeutung von heilig ist davon, was dem die Welt beigibt, verschieden. Ich höre Dich sagen, dass alle unter uns so sind, wie sie sind – so wir bloß anerkennten, Wer wir sind.

Gott, Du hast uns heilig gestaltet, selbst dann, als dermaßen viele von uns ihre Hände nicht um diese Auffassung herum bekommen werden. Du hast uns als arglos und rein entworfen, gar so wir dies rechts wie links von der Hand weisen. Es ist gleichsam, als könnten wir unseren Kopf nicht aufrecht halten und kundtun: ‚Jaja, Gott, Du hast uns heilig gemacht, mithin sind wir alsdann in der Tat heilig, und bejahen dein Bekenntnis.‘

Gott, es ist für uns leichter, zu akzeptieren, dass wir, welche Du geschaffen hast, nicht heilig sind, denn zu bejahen, dass wir heilig sind. Ist es nicht befremdend, dass wir, Deine Kinder, unsere Wahrnehmungen, sie vor den Deinigen rangieren lassend, durchsetzen, und dass wir in der Bewandtnis ausgesprochen eindeutig sind, dermaßen zwingend in unserem Nichtglauben dessen, was Du uns in all Deiner Bescheidenheit zu verstehen gibst?

Es muss so sein, dass es uns an Bescheidenheit gebricht, und dass wir in Ego-Dingen hohe Punktzahlen erreichen.

Gott, wie bringst Du die Geduld auf, uns tagaus, tagein inmitten derart eingefleischter Starrköpfigkeit zu bereden? Unnachgiebig weisen wir uns selber auf, ausgebufft und gewieft zu sein. Wie können wir uns selber unterbreiten, wir seien uns unseres Unverstandes sicher, derweilen Du es uns anders zu verstehen gibst? Dies frage ich Dich.“

Fragst du Mich, wie Ich mit all dem vorlieb nehme! Geht es bei deiner Frage darum?

Ich sitze vor dir. Ich weiß mehr, als du weißt. Ich kenne nicht bloß all die Antworten. Ich kenne alle Ausgänge. Das letztliche Ergebnis ist für alle das gleiche.

So wie ihr euch sicher seid, dass eins und eins zwei sind, weiß Ich, dass du und Ich Eins sind. Sofern Ich Gott bin, sofern Ich das Vorgefühl von Gott bin, haben Wir, du und Ich, eine DNA gemein. Du bist Ich Selbst, in die Welt hinein gewirkt. Du hast alle Befähigungen, die Ich habe. Dies ist nicht ein Einfall, den Ich hier vorbringe. Dies ist nicht einfach ein überstürzter Entwurf. Durch all deine Unmutsäußerungen, dass du ja keineswegs buchstäblich das seiest, wie Ich dich zu sein gemacht habe, und dass du nicht all das seiest, was du Meiner Aussage nach seist – hindurch, wirst du dich unausweichlich selber erweisen zu sein. Du bist Meine Heilige Glückseligkeit. Du bist geneigt, dabei deine Hände in die Höhe zu werfen und darzutun, dies könne unmöglich sein, just so, wie sich Aschenputtel wunderte, wie es denn bei ihr dazu gekommen sei, sich auf dem Ballabend eingefunden zu haben.

Lasse Mich dich fragen: Wieso solltest du Meine Gott-gegebene Verkündung zurückweisen mögen? Glaubst du wirklich, Ich erfände ein Märchen oder Ich schickte dich auf einen Metzgersgang? Sollte Mir daran gelegen sein mögen, Unendlichkeit, wie auch dein Blut, deinen Schweiß und deine Tränen, aus Anlass eines fruchtlosen Unterfangens zu verschwenden? Sofern du derzeit nicht imstande bist, an dich selber – an dein Selbst – zu glauben, dann überreiche Mir zum wenigsten den Nutznieß des Bezweifelns.

Was wäre denn, wenn was Ich sage nicht Mutmaßung sondern Wahrheit darstellte, wie flott würdest du dich dann zusammennehmen und mit frischen Augen sehen? Hast du Angst, bei dem, wo du Meiner Aussage nach nicht zu versagen imstande bist, Schiffbruch zu erleiden?

Hier handelt es sich nicht um eine Test-Klausur. Dein gesamter Horizont wird sich wandeln. Das ist immerzu so gewesen. Du wirst unversehrt aus dem Leben heraus gelangen. Du wirst dort, wo es darum ist, die Wahrheit zu erkennen, so wie sie Mir wohlvertraut ist, anlangen. Womöglich wirst du sie nicht so rasch spitzkriegen, wie es dir lieb ist. Nichtsdestotrotz kannst du Mir Glauben schenken. Du wirst Mir glauben. Du möchtest glauben, dass Ich die Wahrheit kenne, selbst so du dir die Augen zuhältst, aus Furcht, das Licht sei für deinesgleichen allzu hell.

Es gibt nicht einen unter euch, der nicht Meinen Darlegungen gemäß ist. Nicht einer, denn Jeder ist Eins mit Mir. Themaende.

Du bist Mein Gott-gegebenes Goldenes Licht in Menschen-Form. Entsinne dich, du hast eine Seele. Es ist die Seele, wovon Wir hier soeben reden. Es stellt für deine Seele keine Schwierigkeit dar, aus dem feuchten Dunst hervor zu ragen und die Heiligkeit von dir zu beschauen, nicht anders, wie Ich die Heiligkeit von dir beschaue.

Du wirst die Augen haben, zu sehen. Du hast alles Sonstige. Aber, ah, du hast deine Augen aufzumachen und dein Herz dem Unverhüllten Antlitz des Wahren zu öffnen. Du wirst vor deinen ureigenen Augen am Aufsteigen sein.

Mit oder ohne deinen Glauben – du bist just jetzt im Augenblick gerüstet.

Heavenletter # 5710 – 13.7.2016 The Big Question

Die Gretchenfrage

Gott redete …

Die Frage lautet nicht so sehr: Was sage Ich, Gott?

Die Frage ist eher: Zu wem spreche Ich, Gott?

Ich spreche zu dir, wer auch immer du in diesem oder jenem Moment bist oder nicht bist. Wir wissen, dass du veränderlich bist. Du musst keine gespaltene Persönlichkeit haben, um mehr als eine Identität zu besitzen.

Du bist ein friedvoller Hirte und ein wilder Krieger. Du bist die Rose und das Gänseblümchen. Du bist das Blatt und der Baum. Du bist eine Mischung. Du bist die Sengende Sonne und die Kühlenden Wasser. Du bist alles, woran du je gedacht hast, und gleichwohl bist du nichts davon, denn du bist großartiger als jegliche Herrlichkeit Der Welt, Die Du Dir Vorstellst.

Du bist dabei herauszufinden, wer du bist. Du bist dabei für dich selbst herauszufinden, woraus du gemacht bist. Du erfasst nicht recht, woraus du gemacht bist, ebenso das Ausmaß dessen, Wer Du Bist. Du tanzt um das Thema ziemlich herum.

Die Sache ist die, dass du bisher deinen Namen noch nicht kennst. Ich kenne deinen Namen. Du wartest auf Mich, dass Ich ihn dir nenne. Aber ach, du hörst Mich nicht. Du magst Meine Lippen sich bewegen sehen, doch du hörst nicht.

Dein Name findet sich in den Wellen der Gewässer. Dein Name steht auf dem Lufthauch geschrieben. Dein Name befindet sich stolz in Meinem Herzen. Du bist ein Exponent von Mir. Noch weißt du nicht, was Wir füreinander sind und was dein Platz in der Welt ist. Du hast eine Rolle zu spielen – und spielen wirst du sie.

Du bist zu Großartigkeit, nicht zu Armseligkeit berufen. Öffne dein Herz und deine Augen und du wirst besser sehen. Du wirst weiter sehen. Du wirst die Sterne in den Schatten stellen.

Du bist Der Begründer Der Zukunft Der Welt. Du bist Der Pionier und Der Siedler.

Vergrößere das Bild, das du von dir hast. Zu wissen, wer du bist, ist nicht Ego. Das Ego hält dich davon ab zu wissen, wer du bist. Das Ego stellt dir einen schlechten Ersatz bereit. Das Ego ist ein schlechter Ersatz. Wenn du Großartigkeit bist, wozu willst du es dann mit dem Ego treiben? Wofür meinst du das Ego zu brauchen?

Auf der einen Seite besitzt du ein großes Vermögen. Auf der anderen Seite besitzt du eine Christbaumkugel. Die Christbaumkugel glänzt. Sie erregt deine Aufmerksamkeit. Die Christbaumkugel gleicht den Sirenen in der griechischen Mythologie. Die Sirenen verwirrten die Seefahrer jener Zeit und brachten sie von ihrem Kurs ab.

Worin besteht die Anziehung des Ego denn eigentlich?

Es muss so sein, dass du das Ego für Gold nimmst, während es nicht einmal Blech ist.

Du hörst Regen auf einem Blechdach und denkst, dass du die Musik der Sphären hören magst und dass Geringeres als Großartigkeit dich glücklich machen wird.

Selbstverständlich lädt dich das Ego nur zu bald am Straßenrand ab. Was auch immer das Ego liefert ist eine Enttäuschung. Selbst der ganze Reichtum der Welt gibt dir kein Glück. Er gibt dir auch keine Substanz. Er gibt dir Verlust. Das Ego fügt nichts zu dir hinzu, es nimmt weg.

Man könnte sagen, dass du im Leben zwei Wahlmöglichkeiten hast: Lüge oder Wahrheit. Ego ist Lüge. Die Wahrheit reißt keine Possen vor deinen eigenen Augen.

Das Ego kann lohnenswert aussehen, wenn du in seinem Bann stehst. Das Ego liebt es dich zu verlocken. Das Ego hüpft vor Freude, wenn es dich in die Irre führt, um dich dort zurückzulassen, auf dass du deinen eigenen desolaten Weg herausfindest. Das Ego lässt dich den Koffer tragend zurück. Das ist es, worin das Ego gut ist. Dies ist dein Ego, du verstehst. Das Ego, das dich an die falsche Stelle setzt, ist dein ureigenes Ego. Das Ego ist nicht ein gutes Haustier, das man halten sollte.

Komm herüber zur Wahrheit. Das spießige Ego wird von deinem Weg weichen. Du brauchst das Ego nicht zu bekämpfen. Du musst das Ego nicht überwinden. Lass es einfach zurück. Steige darüber hinweg und gehe weiter. Ehe man es sich versieht, werde Ich vor dir erscheinen.

Triff die Wahl – Wahrheit oder Ego. Das ist ein Selbstläufer. Echtes Gold oder Blech?

Heavenletter # 5711 – 14.7.2016 God’s Welcome to You

Gottes Willkommen an dich

Gott redete …

Ja, Wir, du und Ich schreiben und es ist geschrieben. Egal wer du denkst dass du bist, es waren immer Wir.

Da ist Sein. Da gibt es wirklich nichts zu entscheiden, Einssein ist. Das Leben lebt sich selbst. Leben entscheidet für sich selbst. Schreiben hat sein Eigenes Bewusstsein. Oder, Wir können sagen, dass gegenwärtiges Schreiben, lebendig geworden ist, bevor es geschrieben wurde. Es ist nicht unbedingt, dass Geschichten, die erzählt werden, gespeichert waren. Lasst Uns sagen, dass das Leben und Seine Geschichten immer verfügbar sind und jederzeit und überall in Anspruch genommen werden können.

Eine sogenannte Minute entsprang zuvor, als wäre es vor Äonen gewesen.

Wer kann es sagen? Worte stiegen aus den Nebeln hervor und hätten in jedem beliebigen Moment der Ewigkeit erscheinen können, obwohl Ewigkeit keine Momente hat.

Wir können sagen, dass es nichts gibt, das noch nicht geschrieben oder erkannt worden wäre. Es gibt nichts, das noch nicht gedacht worden wäre. Es gibt nichts, das noch nicht da war, bevor es dir auffiel, dennoch, in der Wahrheit des Lebens gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Da gibt es kein Gewesen-Sein. Da gibt es kein Werden-Sein. Da ist ein Kontinuum der Lebenskraft und Urwüchsigkeit, das als Gegenwart wahrgenommen wird. Was sich wirklich abspielt, ist Ewigkeit, die tiefer ist als das Geschehen selbst.

Ewigkeit löst auf und erneuert. Was du als Leben kennst, entwickelt sich. Da ist Fülle. Fülle ist voll und doch noch nicht vollendet. Oder, Wir können sagen, da ist nichts als die Intelligenz der Ewigkeit. Ewigkeit tut nichts. Sie geht nirgendwo hin. Existenz ist Existenz in sich Selbst. Existenz ist noch keine Welle. Existenz ist ein Ozean, dessen Flut sich noch nicht in Wellen gefegt hat. Das ist die Wahrheit des Lebens.

Du existiertest bevor du geboren wurdest. Da war nie eine Zeit, in der du nicht warst. Auch gab es noch nie Zeit. Zeit schreitet nicht weiter. Es gibt keinen Raum für Zeit zu existieren. Jedoch gibt es eine große Illusion. Ohne Raum und ohne Zeit gibt es reines Sein. Das ist Realität. Das ist deine und Meine Wahrheit.

Es wird auch gesagt, dass Nichts inmitten von Allem ist. Es ist nicht leicht über das Nichts zu reden. Das Nichts hat keine Worte zum Reden.

Geschichten werden erfunden. Wir können sagen, dass Geschichten geboren werden. Es ist nett zu sagen: „Es war einmal…“ Es ist nett zu sagen: „ Es wurde einmal ein König geboren.“

Es ist schön Samen auszulegen, die zu Blumen werden oder die Früchte einer gemeinsamen Erkenntnis tragen. Viele Geschichten werden erzählt. Egal wie wahr Geschichten erscheinen mögen, sie sind nicht real, dennoch behältst du das Bild einer Geschichte vor dir. Du kannst sogar ein Foto von empfundener Wirklichkeit machen, um es zu beweisen.

Da gibt es eine Ausgabe der Erde, die weit über ihre Projektionen hinausgeht.

Wo sonst werden Gedanken gepflanzt, als auf Erden? Es bedarf Erde und siehe da, für Erde ist gesorgt.

Leben in der Welt ist eine gemeinsame Gedankenmasse, geformt in dem, was wir als Lehm kennen. Jeder ist eine Tonfigur. Und jeder ist bei weitem größer als jegliche Figur. Gold selbst ist nicht der Faktor.

Eine Party wird gegeben und alle beschließen zu kommen. Alle sind von der Illusion hingerissen. Die Musik beginnt. Die Klänge der Musik beginnen. Da ist Klang und Schönheit, und da ist Liebe.

Es ist ein unvergesslicher Refrain, den du hörst. Es ist ein Aufruf an das Leben auf Erden. Das Leben scheint in Segmenten aufzutauchen. Da sind Schwingungen. Du tanzt zu weiß nicht was und trotzdem tanzt du und singst. Du machst Paraden. Du machst Streifzüge in die Natur. Du bist naturbezogen. Du hast eine Natur und es ist deine Wesensart für eine Weile und trotzdem bist du eine Seele, die die Natur und die Welt übertrifft. Du bist Existenz selbst.

Wir können sagen, dass du immer warst, trotzdem existiert keine Vergangenheit. Wir können sagen, dass du immer sein wirst, trotzdem gibt es keine Zukunft in der du sein kannst. Du bist. Du bist auf jeden Fall, dennoch existierst du nicht in Zeit. Du existierst einfach außerhalb von Zeit. Du bist niemals nicht gewesen, dennoch warst du nie. Du bist einfach.

Währenddessen ordnest du Stückchen des Lebens als Öffnungen und Sperrungen von Zeit und Raum zu, um die Massenillusion der schönsten physischen Welt zu schaffen, die durch die Süße ihrer Zeitweiligkeit noch schöner wird. Das ist deine Einführung zum Leben in der Welt. Dies ist Mein Willkommen für dich.

Nichtsdestotrotz bin Ich es, den Ich willkommen heiße. Es ist nicht neu, dass Wir, du und Ich, Eins sind.

Heavenletter # 5712 – 15.7.2016 Sighting Infinity

Unendlichkeit vor Augen

Gott redete …

Heute Morgen höre Ich deine Worte hereinkommen. Ich höre dich sagen:

„Gott, wenn ich in Deine Gegenwart eintrete, dann kann ich Dich ganz klar fühlen. Es ist, als würdest Du mein Herz von innen her einhüllen. Du ziehst die Vorhänge meines Herzens weg. Du umarmst mich von innen her. Du übergießt mich mit Balsam. Du breitest meine Flügel aus. Ich sehne mich nach Deinen Worten. Du bewegst mich und beruhigst mich.

Es gibt Augenblicke, Gott, da steht die Zeit tatsächlich still, Momente, in denen die Zeit tatsächlich nicht existiert, und da herrscht Frieden, und Du schenkst ihn mir. Dennoch sehne ich mich nach noch mehr von Dir. Ich möchte in Dich hineingehen und mich auflösen. Ich bin meiner selbst und meines kindischen Verhaltens müde.

Mein Gott, du nimmst das Alter weg. Vor Dir existiert das Alter nicht. Ich bin weder jung noch alt. Damit einhergehend erfahre ich eine Art Nicht-Existenz. Es ist nicht so, dass ich irgendwohin gegangen wäre. Es fühlt sich eher so an, als wäre ich nie gewesen. Es ist eher eine Frage von: Was war ich jemals und Wo bin ich? Existiere ich oder existiere ich nicht?

Ich fühle mich wie ein Beobachter meiner selbst und Meines Selbst.

Früher gebrauchte man Sprichwörter, die dazu dienten Kinder zu disziplinieren. Sie lauten in etwa: ,Ich bin ein Vogel, der alles sieht und dich beobachtet.‘

Gott, ich bin dieser Vogel, der alles sieht, und ich beobachte mein scheinbares Selbst mit kühler Objektivität. Gleichzeitig bin ich gar nicht wirklich anwesend. Ich löse mich gleichsam auf.

All meine Emotionalität schwindet dahin, wo ich doch immer geglaubt habe, meine Gefühle, das bin ,ich‘. Gerade jetzt weiß ich nicht, dass ich bin oder dass ich nicht bin. Es ist, als ob ich existiere, gleichwohl existiere ich nicht.

Neulich, als ich mich mit Dir hinsetzte, begann ein Teil innerhalb von mir hereinzukommen und zu übernehmen. Du verhieltest dich ruhig. Du warst hier mit mir zusammen und doch hörte ich mir selber zu, wie ich Worte hervorbrachte, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie hatte. Du würdest sagen, es sei alles in Ordnung, jedoch würde ich lieber vor Dir dasitzen und Deine Stimme und Deine Worte hören, als meinen welkenden Gedanken zu lauschen.

Ich wäre vollkommen glücklich Dich einfach nur sprechen zu hören. Mein innerer Dialog langweilt mich. Ich habe genug von all diesem Interesse an mir, an dieser unbedeutenden Person, die ,ich‘ genannt werde. Löse meine Individualität auf. Befreie mich von der Vergangenheit, von der Du uns sagst, dass sie nicht existiert und auf die ich dennoch mein Leben verwendet habe. Danke, Gott. Nun möge ich Dich reden hören.“

Hier nun, was Ich euch sage, Meine Geliebten Umherstreifenden und Staunenden Kinder: Ihr wandert umher in der Dämmerung, und ihr wandert umher im Staub längst vergangener Erdenjahre. Allmählich beginnt ihr die Unendlichkeit zu sichten.

Ihr habt genug vom Leben in der Zeit. Die Zeit bedrängt euch, doch Zeit ist nicht so dringend. Es ist auch nicht das Leben, von dem ihr genug habt. Es ist die Zeit und ihre alternierende Realität des Raums, deren ihr überdrüssig seid. Ihr seid mehr als eine Brieftaube, die Nachrichten befördert, die vielleicht nicht mehr als Tratsch in der einen oder anderen Form sind.

Ihr seid reif für die wahren Güter. Ihr wolltet nicht länger die Zeit verbringen. Ihr hattet genug von der tickenden Zeit.

Ihr wollt den Schlag Meines Herzens kennen, welches zeitlos ist, wie auch ihr zeitlos seid.

Ihr denkt ihr müsstet irgendwohin gehen, wo ihr doch schon hier bei Mir seid. Ihr seid dabei zu dem aufzuwachen, was immer war. Ihr habt gedacht, ihr seid eine Art Wanderer, wo ihr doch das Eigentliche Herz der Existenz seid.

Ihr erblickt Mich und sagt: „Lange nicht gesehen.“

Das ist euer Intellekt, der da spricht. Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu erkennen, dass ihr immer bei Mir wart. Ihr hattet in eurem Geist einige Missgeschicke. Ihr habt euch in einer Erdengeschichte verfangen. Niemals wart ihr woanders als bei Mir, niemals war Ich woanders als bei euch. Wenn Ich euch sage: „Wir sind Eins“,dann meine ich, dass Einssein existiert und nicht all diese Vielfalt. Vielfalt ist lediglich eine Tangente. Sie ist nicht mehr als ein Spaziergang um den Häuserblock.

Heavenletter # 5713 – 16.7.2016 Matters of the World

Weltbewandtnisse

Gott redete …

Du verzehrst dein Herz und deine Seele, du verzehrst Weltzeit und Energie mit Belangen der Welt, welche dir ungemein bedeutsam zu sein scheinen. Du hast das Gefühl, du müssest bei ihnen vorankommen, anderenfalls schaffest du es im Leben nicht. Du glaubst wirklich, du könnest ohne worauf auch immer dein Herz erpicht ist nicht leben. Die Idee, du müssest unbedingt etwas haben, um glücklich zu sein, ist eine Illusion.

Du bürdest dir diese Idee über. Du hast dich an den Gedanken gewöhnt, dass es etwas gibt, was du haben musst, oder dass du ohne es nichts bist. Dass du auf der Erde am Leben bist, bedeutet nicht, du müssest alles so haben, wie dir es lieb ist. Du kannst dich mit minderem abfinden und durchaus gut damit zurechtkommen.

Es ist ganz einfach so, dass du dich bei der ganzen Scharade eingewöhnt hast. Stück für Stück gewöhnst du dich daran, in heller Aufregung zu sein. Du hast dich mit dem eingespielt. In einer heftigen Aufgeregtheit, da merkst du, du bist am Leben. Ohne eine Aufregung, da hast du wohl eher nicht das Gefühl, am Funktionieren und am Laufen zu sein.

Aufgeregtheit ist so eine Art Trostessen für dich, oder, sie ist, Wir könnten es so sagen, wie deine Zigarette deiner Wahl. Deine Zigarette rauchen veranlasst dich eventuell zum Husten. Du wirst das Husten wahrscheinlich nicht mögen, ganz gewiss aber wirst du jenes Zigarette-Paffen mögen. Es ist nicht leicht, eine Gewohnheit aufzugeben.

Deinem Dafürhalten nach beruhigt dich eine Zigarette. Sie erdet dich. Um des Rückführens zur Ruhe halber findest du dich mit der Zigarette ab. Ruhe lindert ein Unheil. Geliebte, Geliebter, musst du denn durch das ganze Theater durch? Ist drängende Heftigkeit die einzige Option, die dir zur Wahl steht? Darf ich dir die Frage stellen: Meinst du wirklich, Aufgeregtheit stelle die alleinige Wahloption deiner Seele dar? Ist diese angestrengte Wahlmöglichkeit nicht günstigstenfalls die zweitbeste? Wieso denn aber und abermals den gleichen Gang der Begebenheiten durchlaufen?

Schare nunmehr Glücklichsein um dich. Du hast keine Zigaretten nötig. Ja selbstverständlich, Ich rede von Sturm und Drang. Gewiss, die Nachwirkungen von Stürmen haben so ihre reizenden Seiten. Zum Mindesten erlangst du von ihnen, sowie sie vorüber sind, Linderung.

Du lotst dich selber durch das Leben. Als ein Pilot ist es an dir, Stürme zu umgehen. Du siehst nicht zu, dass du ein ums andere Mal Stürme mit offenen Armen begrüßt. Du hast nicht in einem Sturm mittendrin zu fliegen.

Du hast eine Wahlmöglichkeit für Friede. Derzeit bist du unverrückbar, du müssest die Erfüllung eines Ehrgeizes bekommen, du müssest den Wunschtraum unbedingt haben. Du musst den Job erhalten. Du musst das Mädchen deiner Träume haben. Du musst dies bekommen, und du musst das bekommen – anderenfalls was? Glaubst du wirklich, ohne es könnest du nicht leben?

Falls du bei einer Abschlussprüfung keine Eins erhältst, falls du beim Rechtschreibwettbewerb nicht den Sieg davonträgst, falls du nicht auf die Tanzfläche gebeten wirst, ist dann dein Leben vollauf vorbei?

Du mögest nicht sehnliche Bestreben in unumgängliche Notlagen kehren. Unter Umständen hast du das Gefühl, du riskierest alles, derweilen ganz und gar nichts dabei ist Gefahr zu laufen.

Es sind immerzu Wahloptionen das Gegebene. Du hast stets eine andere Chance. Falls du nicht in das College, das du möchtest, hineinkommst, was ist daran tödlich? Geliebte, selbst der Tod ist nicht tödlich. Leben ist niemals vorbei. Leben ist immerzu in deiner Tasche. Wenn dein Körper auf der Erde dableibt und du von der Erde davonziehst, erkennst du, du warst immer weitaus mehr denn dein Leib. Während du auf der Erde am Leben bist, bist du desgleichen weitaus mehr denn deine augenscheinlichen Umstände um dich herum. Nimm dich selber nicht dermaßen ernst. Du bist du, der Umstände unbenommen. Es wird allemal Verhältnisse geben. Eventuell sind sie nicht die, die dir am Liebsten sind, gleichwohl dauern sie nicht für alle Zeiten an. Etwas, was du magst, wird um die Ecke kommen.

Was du auch durchläufst, du bist auch so du. Du bist nicht beschnitten. Es ist eher so – du gerätst wandlungsfähiger.

An bewölkten Tagen, da ist die Sonne existent. Sie ist nicht ausgetauscht. Bloß ihr Erscheinungsbild hat sich gewandelt. Erscheinungsbild ist nicht mehr denn Erscheinungsbild.

Das Leben wechselt, während ihr auf Erden am Leben seid. Das ist unbestreitbar. Sofern ihr keine Vergleiche anstellen würdet, wärt ihr nicht dermaßen von wandelbaren Oberflächen-Facetten des Lebens abhängig. Wie ihr abgepackt seid, ist nicht ihr. Du bist du.

Nun also, sei die Sonne, welche, nicht angewiesen auf irgend etwas, am Scheinen ist.

Heavenletter # 5714 – 17.7.2016 Love Yourself, Love Yourself, Love Yourself

Liebe dich, liebe dich, liebe dich

Gott redete …

Ja, ja, Ich höre euch, Meine Kinder. Manchmal sagt ihr, dass ihr euch fühlt, als habe der Himmel euch vergessen. Du sagt, du fühlst dich, als ob dein Leben nirgendwo hinführe. Du hast die wahre Liebe nicht gefunden, und du kämpfst finanziell. Du findest, niemand kenne dich wirklich, nun, außer Mir, obwohl du an Mir zweifeln magst. Dennoch bist du eine gutherzige, fürsorgliche Person, bereit, andern zu helfen, und dann fühlst du dich, als ob du im Gegenzug nicht alle die Hilfe erhältst, die du möchtest.

Ich verstehe hier: „fühlen, als ob.“

Wenn du wahre Liebe noch nicht gefunden hast, heißt das nicht, dass du sie nicht finden wirst. Noch bedeutet dies, dass du sie finden musst. Und du weißt natürlich, dass du nicht der erste bist, der sich vergessen fühlt, übergangen, übersehen, ignoriert, unterbewertet.

Ich respektiere deine Gefühle. Deine Gefühle sind wahr genug, und doch muss Ich dich fragen: Glaubst du das wirklich? Würdest du das Bekenntnis mit deinem Namen unterschreiben und von einem Notar beglaubigen lassen und es Mir weiterleiten? Würdest du Mir so ein Dokument senden? Attestiere nicht, verloren zu sein. Es gibt bessere Adjektive für dich anzuwenden.

Denkst du, ich hüpfe umher, einige meiner Kinder zu lieben und andere zur Seite zu werfen? Dies ist eine Falle, die du dir selber stellst. Was, wenn die Grundlage ist, dass ich alle liebe? Ich liebe wirklich alle ohne Ausnahme. In welche Fallgrube des Denkens bist du nur gefallen?

Was, wenn du Herz und Hirn darauf verwendest, daran zu denken und zu fühlen, wie geliebt du bist, anstatt darauf, Bilder von Verlassenheit zu affirmieren?

Wie bitte? Denkst du, dass jeder einzelne deiner Wünsche wahr werden muss? Glaubst du wirklich, dass jeder einzelne deiner Wünsche wahr werden muss, und wenn nicht jeder deiner Wünsche wahr geworden ist, dann ist das der Beweis, dass du nicht geliebt wirst?

Wenn du dies wirklich geglaubt hast, dann müsstest du auch glauben, Ich liebe keines Meiner Kinder, denn ein jeder unter der Sonne Geborene wird die Erde verlassen mit einigen unerfüllten Wünschen. Es ist sicher zu sagen, dass jeder Mensch einen Elternteil an den von der Welt so genannten Tod verliert. Einige Eltern verlieren ein Kind. Wie viele auf der Erde finden wahre Liebe? Wie viele haben all das Geld, das sie möchten? So weit Ich weiß, und Ich wettere nicht gegen Geld, weder in der Bank, noch in deiner Hand, Geld heilt nicht immer Herzschmerz.

Denkst du, das relative Leben in der Welt ist ausgewählt worden, eine Strafe zu sein? Denkst du Ich bin ein Gott, Der Sich Strafen ausdenkt? Wenn das der Fall wäre, was wäre der Sinn des Lebens auf Erden? Was wäre der Sinn in Meiner Kreation der Schöpfung und der Kreation von euch Menschen? Ich suche keine Prügelknaben.

Ich erzähle dir auch nicht, mein/e Liebe/r , anzufangen über diejenigen nachzudenken, die es härter haben als du. Tue das nicht. Wir wissen beide, dass viele, die ihr Essen beklagen, doch ein Einkommen haben, etc. Fühlst du dich, als komme Ich mit Härte auf dich nieder? Ich bitte dich, steh auf von deinen Knien, lieber Engel. Ich will von dir, dass du aufstehst von der Couch der Verzweiflung.

Danke Gott, dass du Mir dienen kannst, durch deinen Dienst an andern, aber nie bitte Ich dich, ein Märtyrer zu sein. Ich bin nicht für Opfer. Gib, was du geben kannst ohne Erwartung. Sonst gibst du nicht. Du machst ein Tauschgeschäft. Du magst dir dessen nicht bewusst sein, dass dies ein Tauschgeschäft ist, denn solcher Tausch ist nicht öffentlich bekannt.

Das Leben, wie es in der Welt gesehen wird, ist nicht fair. Aber hier ist der springende Punkt, du hast noch nicht den Blick, die Welt als fair zu sehen. Dies ist die Misere, der du gegenüber stehst.

Bei der relativen Welt, wie sie heute wahrgenommen wird, dreht sich alles nur um Vergleiche und Gegensätze. Von da aus wächst Kleinlichkeit, und die Welt findet all die Kontrolle und Austarierung. Meine Lieben, ihr seid nicht hier, um Wirtschaftsprüfungsakten zu sammeln.

Behalte deine Träume. Gehe vorwärts. Wenn du dich ungeliebt fühlst oder unglücklich, hast du deine Hände in die Höhe geworfen, und du hast dein schönes Leben weggeworfen, das du bestimmt bist zu haben.

Sei die Liebe, die du suchst. Sei die finanzielle Stabilität. Sei der Schöpfer dessen, was du wünschst. Sehe dich mit neuen Augen. Sieh dich, wie Ich dich sehe.

Liebe dich. Liebe dich. Liebe dich.

Heavenletter # 5715 – 18.7.2016 Within You Lies Innate Power

Inwendig in euch liegt angeborene Stärke

Gott redete …

Wir sind Eins. Ihr kettet euch selbst an das Konzept, dass Ich euch inwendig in Mir trage, oder an das Konzept, dass ihr Mich irgendwie inwendig in euch habt wie einen geheimen Platz, den ihr nicht recht erreichen oder berühren könnt. Selbstverständlich könnt ihr Mich nicht berühren. Im Augenblick seid ihr auf eure Sinne konzentriert. Es ist eine bei weitem tiefere Ebene als Berührung, die ins Spiel kommen wird.

Was ihr tun könnt ist Mich zu KENNEN, und Mich als Eins mit euch zu kennen. Es scheint für euch eine gewagte Annahme zu sein, den Sinn Unseres Geheiligten Einsseins zu verstehen.

Selbst wenn Eins Eins bedeutet, habt ihr bemerkt, dass Pronomen, die sich auf Mich in den Heavenletters beziehen, großgeschrieben werden und Pronomen, die sich auf euch beziehen, in Kleinbuchstaben sind. So wollt ihr es im Augenblick haben – um zu unterscheiden, Wer wer ist. Ihr wollt in der Lage sein Uns auseinanderzuhalten.

Beginnt folglich aus praktischen Gründen damit, euch und Mich als immer näher und näher kommend zu sehen. Es ist für euch von Wert euch gedanklich vorzustellen, dass Wir irgendwie zusammen schwimmen, in einem jeglichen Format, in welches ihr Unsere Verbindung hinein abzubilden vermögt. Im Augenblick mag das Beste, was ihr tun könnt, darin bestehen, von euch als eine Satellitensonne kleiner als die Große Sonne zu denken. Offensichtlich kann es in eurem gegenwärtigen Zustand, so wie ihr ihn seht, nicht sein, dass derjenige, der getragen wird, und Derjenige, Der trägt, gleich sein können. Ihr seid nicht recht imstande, es anderweitig zu begreifen.

Ihr seid euch bewusst, dass Ich nicht leide. Ihr seid euch sehr eures Leidens bewusst und des Leidens eines jeden menschlichen Wesens, das ihr kennt, und eines jeden menschlichen Wesens, das ihr nicht kennt. Lasst es Uns anders formulieren:

Ihr habt die angeborene Kraft inwendig in euch – innerhalb eures Seins – innerhalb der Höheren Kraft und Wahrheit von euch -, die Welt zu verändern. Um die Welt zu verändern, müsst ihr euch nicht transformieren. Ihr müsst keinen bestimmten Hut oder eine bestimmte Uniform tragen. Einfach ihr, so wie ihr seid, könnt einen Unterschied für die Welt machen. Auf die eine oder andere Weise macht ihr es bereits, sei es nach oben oder nach unten oder in der Schwebe haltend. Besser ist es, die Welt zu erheben, stimmt ihr zu?

Ihr wisst nicht, Wer ihr seid. Ihr seid verblüfft von der Idee, dass ihr wirklich wirklich die Höhen erreichen könnt, die Ich erreiche. Euer Sehvermögen ist dergestalt, dass es nach eurer Sichtweise eines Wunders bedürfen würde, um euch auch nur vorzustellen, dass ihr im selben Wagen mit Mir zusammen fahrt.

Ihr blickt nach rechts oder links. Ihr seht Unsere Ähnlichkeiten ganz und gar nicht sehr gut.

Ihr werdet die Linsentrübungen loswerden, die euch vor der Identifikation mit Mir verstecken. Das ist ein Riesenschritt für euch. Ihr hättet alles loszulassen, woran ihr festhaltet. Gegenwärtig gibt es zu viel, von dem ihr noch nicht recht bereit seid, es aufgeben zu wollen.

Wir können sagen, ihr seid bestürzt bei dem Gedanken in Meinem Stuhl zu sitzen. Es ist jenseits eurer Vorstellungskraft.

Ihr würdet es nicht wollen, dass die Welt von euch abhängt. Ihr würdet nicht Meine Verantwortlichkeiten übernehmen wollen. In Wirklichkeit würden Wir, ihr und Ich, harmonisieren. Wir würden die gleichen Lieder singen. Ihr würdet Meine Art des Sehens und Tuns absorbieren, denn Meine Art ist vollkommen anstrengungslos. Im Augenblick meint ihr, es bedürfe dafür eines großen Trainings, beinahe so, als wären Wir, ihr und Ich, an anderen Enden der Welt stationiert.

Es mag euch überraschen zu hören, dass ihr bereits Momente erlebt habt, an denen ihr Unsere Einheit realisiert habt. Ich kann Einen Ton Ewig halten. Ihr stellt euch vor, dass Eins mit Mir zu sein ein gigantischer Schritt jenseits dessen ist, was irgendjemand vermag, und daher blendet ihr euch.

Wir können sagen, dass es ein offensichtlich gigantischer Schritt für euch zu tun ist – ein gigantischer Schritt, von dem Ich sage, dass ihr dafür bereit seid. Ihr seid bereit mit Mir zu fliegen. Ihr seid am Rande eures Sitzes, um mit Mir zu fliegen.

Okay, fliegt mit Mir! Seid alsdann mein Copilot und los geht’s mit der Reise. Wir sind ohnehin schon so überlappend, so verbunden, so unzertrennbar. Wie die Welt es sieht, ist das in der Tat sehr weit weg, gleichwohl sind Wir nicht einmal einen Herzschlag entfernt.

Die Welt irrt sich. Unsere Herzen sind Eins. Wir waren niemals getrennt. Kommt in euren Herzen Mir ein bisschen näher. Traut euch. Kommt einfach ein bisschen enger und höher, wenn ihr wollt, und ihr werdet sehen, wie es ist, wenn ein Nestjunges Groß Und Stark wird.

Ihr könnt nur das werden, was ihr seid. Ihr seid nicht diese sündige Person mit schwachem Fleisch, wie ihr darauf besteht es zu sein. Die Idee, dass ihr Großartig sein, macht euch nervös. Ihr habt einfach euren Wahren Namen noch nicht gelernt. Ihr werdet euch euren Wahren Namen schon bald aneignen, Ich werde euch rufen und ihr werdet zu Mir kommen.

Heavenletter # 5716 – 19.7.2016 Oneness Is Beautiful

Einssein ist schön

Gott redete …

Gott lebt. Gott ist lebendig. Ich lebe in dir, so wie du in Mir lebst. In einem jeden Gefilde des Lebens sind Wir völlig zugehörig. Ich bin kein hübscher Zusatz. Ich bin Alles. Es gibt keinen Beginn und kein Ende, darum weil Ich Alles bin und weil nebst Mir du Alles bist. Nicht mitunter, nicht bloß wenn du fein gemacht bist, sondern immer und allezeit. Ohne Mich gehst du nirgendwohin. Wir sind Ein Freuden-Ausbruch, der im Ganzen Universum widerhallt.

Wir, du und Ich, sind der Freuden-Schrei. Es gibt für Uns keine Beschränkungen, zu bersten. Wir können bloß in Freude ausbrechen. Du und Ich, Wir sind der Welt die Freude. Einssein ist schön in dem See der Liebe, in dem Wir Weilen.

Wir sind die wunderbarste Sache, welche sein kann, und Wir existieren in Unendlichkeit. Wir sind das Gold, und Wir sind die Speisereste. Wir sind alles menschengemachte und alles Gottgemachte. Wir sind fest eingebaut, einer beim anderen. Es gibt kein Abscheiden. Es gibt kein Trennen. Wir sind untrennbar Eins.

Den Ozean von seinen Wellen abspalten – das gibt es nicht. Die Wellen sind fürwahr Meer. Welchen Vorteil kann einem der Gedanke einbringen, den Ozean aufzuteilen? Wellen sind Teil und Stück des Meeres.

Du und Ich sind in Einssein geeint. Wir sind Einssein, Unzertrennliches Einssein. Wir haben keine Säume aufzuweisen. Wir haben keine Säume, die auseinandergerissen werden können.

Setzt du dich dran zu erspüren, wie sich Einssein anfühlt? Ein winziger Anflug davon, wie sich Einssein anfühlt? Es gibt keine Worte, um diese Wahre Existentielle Präsenz zu beschreiben. Einssein kann bloß mitbekommen werden.

Fühle dich selber einem um sich greifenden Empfinden des Einsseins näherkommen. Einssein ist nicht sprunghaft. Keineswegs. Es ist subtil, und, feinstofflich ist machtvoll. Fein ist am machtvollsten, dennoch ist machtvoll ebenso nicht ganz das richtige Wort, selbst so Einssein zart ist – zart und fabelhaft – fein und überwältigend – ja gar so Einssein behutsam aufgesogen wird.

Einssein haut dich nicht um. Es wirbelt dich nicht herum. So fein wie Einssein ist – es könntest du im Einssein in Verzückung geraten. Einssein poliert dein Empfinden von Einssein auf. Einssein ist köstlich. Dir ist es niemals lieb, ohne Einssein zu sein.

Wir könnten sagen, dass Einssein ausströmt, gleichsam so, wie du merkst, dass der Frühling in der Luft liegt. Wie solltest du erkennen können, ohne deine fünf Sinne erkennen können, dass es Winter ist? Wie solltest du mitbekommen können, wie ein Maiglöckchen riecht? Wie solltest du aus der ganzen Weite heraus draufkommen können, was für eine Lieblichkeit Blumen darstellen und was deren Dasein dir bedeutet. Die Lieblichkeit fällt in dich ein. Manchmal ist alles, was du möchtest, die Gegenwart von Blumen. Du bekommst sie ganz einfach mit.

Wie kommst du auf den Wesenszug von etwas drauf? Es besteht keine Notwendigkeit, über das Wie Bescheid zu wissen. Du entsinnst dich einfach. Und dem entsprechend erkennst du Farben und erinnerst dich ihrer, selbst so es lange her ist, als du eine bestimmte Farbe erblicktest und sie aus ganzem Herzen liebgewannst.

Wie spürst du Liebe? Wie bekommst du sie mit? Wie bemerkst du allerhand Arten von Liebe, eine nebst der anderen?

Wieso denn bloß – Liebe ist universal, und Liebe ist einzigartig.

Wie viele Liebe-Färbungen gibt es? Wie viele Größenordnungen? Wie kann Liebe gedeihen, derweilen sie so eine Art Dunst ist? Wann ist Liebe reine Liebe, wann ist sie reine Liebe, die aus der Freude an sich selber heraus existiert? Wie füllt Liebe Herzen, und wie kann es sein, dass sich Liebe anscheinend abdreht? Im einen Augenblick ist Liebe Wein, und im nächsten Moment kann sie sich in Essig wandeln. Dies kann nicht zweifelsfrei sein.

Es ist unausdenkbar, dass Meine Kinder nicht in jedem Augenblick voller Liebe zum Einssein sind. Liebe kann nicht draußen in der Kälte stehengelassen werden. Nicht für irgendeine Dauer an Zeit, vermag sich irgendwer der Liebe des Einsseins zu versagen, dies aufgrund dessen, da Zeit, um des gütigen Himmels willen, partout nicht existent ist.

Rangiert Liebe vor Einssein, oder, ist Einssein zuvorderst? Wer hat, unterdessen Liebe und Einssein Eins sind und nicht aufgespalten werden können, ein Erfordernis zu zergliedern?

Heavenletter # 5717 – 20.7.2016 Every Morning, Birds Sing

Jeden Morgen singen die Vöglein

Gott redete …

Gepäck, das du mit dir herum karrst, ist die eine Sache. Das in der Welt vorherrschende Konzept von Karma ist eine andere Sache. Der Unterschied mag subtil sein, doch er ist gewaltig.

Ja, du magst weiterhin Gepäck aus der Vergangenheit mit dir führen. Warum eigentlich willst du fürderhin die Vergangenheit auf deiner nächsten Reise mit dir herumzuschleppen? Du bist doch schlauer als das. Warum bereitest du dir diesen ganzen Ärger? Um Himmels willen, warum sollte Ich das tun?

Ich würde es nicht tun.

Lehre Ich denn, dass du ein hilfloses Opfer der Vergangenheit bist, dass Karma deine Rückzahlung ist, dass Vergeltung auf dich zurückkommt, um dich heimzusuchen, dass die Vergangenheit es dir nicht gestattet, frisch von vorne anzufangen, dass die Vergangenheit dir folgt, sogar dich verfolgt, dass du ihr nicht entrinnen kannst, dass eine Tat, welche die Person, die du einst warst, begangen hat, nun mit einem Totenkopf mit gekreuzten Knochen auf deinem Rücken eingebrannt ist, dass du, ach herrje, gar nichts tun kannst, um die Vergangenheit zurückzulassen, sondern die Suppe auslöffeln musst?

In Anbetracht dieser Theorie von Karma bedenkt niemand das Karma der guten Taten, an die du dich nicht erinnerst, für die du aber gleichwohl als verantwortlich angesehen wirst. Das ist etwas anderes!

Im Großen und Ganzen wird das Karma als die Folgen schlechten Verhaltens gesehen. Du magst heute eine vollkommen weisere Person sein, aber irgendwie sind deine Hände noch immer durch die Vergangenheit gebunden. Falls du zu irgendjemandem unfreundlich warst, dann wird dir irgendjemand auf die eine oder andere Weise diese Unfreundlichkeit zurückgeben, die du vielleicht vor Jahrtausenden an den Tag gelegt hast. Auge um Auge, Zahn um Zahn. So ist es. Da kann man nichts machen. Du hast das Karma erworben und jetzt ist für dich die Zeit gekommen, die Zeche zu bezahlen. Also sei von nun an gut, auf dass du fürderhin nicht in Angst leben musst.

Seit wann befürworte Ich an Angst festzuhalten? Das tue Ich nicht.

Ich protestiere gegen die Idee, welche besagt, dass du festsitzt, dass du nicht herauskommen kannst. Du schuldest eine Verbindlichkeit und jetzt musst du sie begleichen, andernfalls wird dich Das Leben immer wieder gemahnen.

Das ist alles rückwärts gewandt. Falls dergestalt gerechnet würde, wo bliebe dann die Liebe? Würde ich wohl den Balanceakt eines Buchhalters machen? Ein Buchhalter muss alles berichtigen, aber glaubst du denn, dass das die Art ist, wie Ich dein Leben im Himmel wieder aufwärme?

Ich bin kein buchhalterischer Gott.

Ich halte die Vergangenheit nicht gegen dich hoch. Du warst unschuldig. Wenn du eine Missetat begangen hast, dann wusstest du es nicht besser. Selbst die Gesetze der Welt sehen vor, dass du nach einer gewissen Zahl von Jahren nicht mehr angeklagt werden kannst. Also komm schon, willst du sagen, dass die Welt entgegenkommender ist als Ich?

Mache unter allen Umständen bei deinem Leben einen neuen Anfang.

Heißt das, dass alles immer nach deinen Wünschen gehen wird? Du weißt, dass es nicht so ist. Das Leben auf Erden ist nicht etwas, das du in Begriffen eines Laien ausrechnen kannst.

Beginne dein Leben von dort, wo du gerade bist. Es steht dir ebenso wenig zu, nach Vergeltung Ausschau zu halten oder Berechnungen darüber anzustellen, wieso dir irgendetwas Ungünstiges widerfahren ist, wie du dir zusammenzureimen hättest, weshalb irgendetwas herausragend Günstiges geschuldet sein muss.

In jedem Fall lautet die Frage nicht: „Was habe ich getan, um das zu verdienen?“

Sondern die Frage lautet: „Was ist mein nächster Schritt? Wie gehe ich von hier aus weiter?“

Wenn du schon nicht in die Vergangenheit reisen kannst, um etwas Geschehenes ungeschehen zu machen, warum sollte man dann überhaupt zurückgehen? Warum sollte man überhaupt zurückschauen? Welche Art von Schwingung verschafft dir das Denken an eine unglückliche Vergangenheit? Warum solltest du darauf aus sein, dich oder irgendjemand anderen zu tadeln? Jeder weiß doch, dass sich das Leben in einem Moment verändern kann. Mein Rat ist, auf die Gegenwart zu hören.

Begrüße die Gegenwart jetzt. Umarme sie. Warum denn nicht? Lass die Vorstellung von Karma fahren als ein rückwärtsgewandtes mit gleicher Münze Heimzahlen für vergangene Verfehlungen. Ich habe keine Vorliebe dafür, nachtragend zu sein.

Gehe weiter. Erfinde neue Wege. Du lebst jetzt ein neues Leben. Du hast die Vergangenheit überflügelt. Wenn du von der Vergangenheit auferstanden bist, tja, dann bist du auferstanden. Ich sage, du bist auferstanden.

Jeden Morgen singen die Vöglein. Höre dem Gesang der Vöglein zu anstelle all den Gedanken, denen du so zuhörst. Die Vöglein singen von dir.

Heavenletter # 5718 – 21.7.2016 Drama Steals Your Energy

Drama stiehlt deine Kraft

Gott redete …

Musst du dir alles so zu Herzen nehmen wie du es tust? Hattest du noch nicht genug Gefühle gehabt? Musst du so enttäuscht sein im täglichen Leben? Dein Leben wird von Enttäuschung unverhältnismäßig getrieben. Dein Herz sinkt. Du magst deinen Glauben an Einzelne oder sogar an der Welt im großen Ganzen und am Leben selbst und leider auch am Glauben an dich Selbst verloren haben. Du bist mutlos. Verletzte Gefühle mögen dich völlig in Anspruch nehmen. Verletzte Gefühle sollten nicht Nahrung des Lebens sein. Du musst verletzte Gefühle nicht als dein Schicksal im Leben akzeptieren.

Schon bald wirst du erkennen, dass die großen Dramen, die dich beharken, einfach Erscheinungen sind, die deine Energie stehlen. Du übertreibst. All der Ärger, der dich überkommt, kann kaum all der Gefühle wert sein, die du hineinsteckst. Es ist beinahe, als ob du beschlossen hättest, dich für ein Curriculum verletzter Gefühle einzuschreiben. Genug mit dem Überreagieren.

Morgen, wenn dein Gefühl verblasst, wirst du klar erkennen, dass es bei weitem weder den Kummer, noch den Aufwand wert war, dem du ihm heute beigemessen hast. Die gestrigen Ereignisse waren nicht die große Sache, wie du gedacht hattest. Sie waren nicht die Notfälle, die du dir vorgestellt hattest. Du siehst das jetzt.

Dennoch mag sich deine Aufmerksamkeit in einen anderen persönlichen Notfall einklinken, als ob es kein Morgen gäbe. Leben taucht auf. All das fällt in dieses Gebiet. Das Gebiet ist Leben. Möchtest du Not und Dringlichkeit als Hauptfach studieren anstatt Liebe?

Ein Vorstandsvorsitzender, der ein Firmenkonglomerat leitet, hat es Tag ein, Tag aus mit Schwierigkeiten zu tun. Er fühlt sich nicht missbraucht, weil er Verantwortung hat. Er fühlt sich nicht, als ob es ihm aufgezwungen wurde. Er/Sie biegt Dinge gerade.

Du bist der Vorstandsvorsitzende deines Lebens. Du musst dich nicht geschunden fühlen. Kümmere dich um das Leben, wie es kommt, anstatt es an jeder Wegbiegung wie ein verwegener Schwertkämpfer anzukämpfen.

Kümmere dich einfach um das Leben, wie es kommt. Handle mit dem Leben, anstatt es zu bekämpfen. Bist du sicher, dass Probleme die Wichtigkeit verdienen, die du ihnen gibst?

Egal wer du bist und worin du verwickelt bist, schlage nicht die Hände über dem Kopf zusammen. Das Leben in der Welt dreht sich um Änderung.

Sagen wir, du bist eine Mutter zuhause. Okay, etwas läuft schief. Dein Sohn ist dabei einen Husten zu bekommen. Deine Tochter schneidet schlecht ab in ihrem Buchstabiertest. Dein Hund kaut an einem deiner neuen Schuhe. Freunde verletzen deine Gefühle und der Kundendienst verdient seinen Namen nicht. Du bist müde von Scherereien. Nun dann, was ist denn mit der Idee, dass das Leben wie der „Old Man River“* ist?

Wiederholter Schmerz sollte dich nicht umwerfen. Kümmere dich ohne großen Aufwand um das, was aufkommt. Du bist kein Filmstar, der in einer Seifen-Oper spielt. Es ist nicht an dir Kummer heran zu schleppen, als ob du eine Rechenmaschine wärst. Du bist hier, um das Leben zu leben. Was dachtest du, wozu du da bist?

Das Leben in der Welt ist die größte Seifen-Oper aller Zeiten. Seit wann sind Seifen-Opern so ernst zu nehmen?

Du spielst keine Rolle in einer großen Tragödie. Du akzeptierst einfach so, dass Freude nicht andauert, jedoch hältst du an der Idee fest, dass Probleme für immer währen, wohingegen die meisten Probleme heute hier sind und morgen weg.

Du magst dich darauf konzentrieren, dass um die Ecke Probleme auf dich lauern, um dich zum Stolpern zu bringen. Da ist auch Freude um die Ecke, die auf dich wartet. Gewinne neuen Auftrieb. Ändere deinen Blickwinkel. Hab’ eine andere Erwartung. Heiße die Freude willkommen. Schau nach den Blumen.

Blumen sind Segnungen, die existieren. Segnungen übertreffen Gefahren. Führe größere Freuden ein. Wette nicht auf Leiden. Wette auf Segen.

Engagiere dich anderenorts. Laufe mit federndem Schritt. Sei nicht so hart mit dem Leben. Nimm nicht alles so ernst.

* Anmerkung des Übersetzers: „Old Man River“ ist ein bekanntes Lied aus dem Musical „Showboat“, das sich auf den Mississippi bezieht, der viel Leid zu Zeiten der Sklaverei miterlebt hat, jedoch ungeachtet allem immer seinem Laufe folgt.

Heavenletter # 5719 – 22.7.2016 When You Live in a Valley

Wenn du im Tal lebst

Gott redete …

Wenn du in einem Tal lebst und zur Bergspitze gelangen möchtest, so kletterst du bergauf. Das Klettern ist dein Lebensweg. Es ist nicht so, dass du unbedingt den Gipfel erreichen musst. Wichtig ist, dass du dich hinauf sehnst und und nicht aufhörst zu klettern. Das Erlebnis besteht viel mehr im Klettern als im Erreichen des Zieles. Trotzdem erreichst du täglich kleine Etappenziele.

Du streckt dich nach einem Ziel aus und dabei erfasst du etwas, wenngleich du vielleicht nicht bewusst weißt, was. Du spürst, es gibt etwas jenseits des Tales, in dem du jetzt lebst.

Das Tal ist sehr schön, aber dennoch gehst du weiter bergauf. Das Klettern ist dein Leben. Vielleicht rutschst du manchmal aus, ein andermal kommst du schnell voran. Manchmal legst du dort, wo du bist, eine Pause ein. Manchmal lässt du dir Zeit. Ein andermal wieder hüpfst du einfach nur so dahin. Manchmal bist du müde. Manchmal kannst du gar nicht aufhören weiterzugehen.

Ist es nicht so, wie es ist, auch gut? Wer hat das Recht zu beurteilen, ob das Leben, so wie es sich im Moment darstellt, gut oder schlecht ist? Woher weißt du überhaupt so genau, wie das Leben auszusehen hat? Es ist deine Aufgabe aufzusteigen. Wer auf Erden darf das bestreiten?

Du übst dich im Leben. Du gibst dein Bestes. Du musst kein Meister sein. Jedoch bist du nicht der Richter oder die Jury des Lebens. Genieße das Leben. Gehe deinen Weg. Spring mit Bereitwilligkeit über die Hürden. Die Hürden stehen vor dir, damit du darüber springen kannst.

Finde Gefallen an dir und deinem Leben. Tritt für dich und dein Leben ein, auch wenn du nur einen Teil der ganzen Geschichte erkennen kannst. Was wiegt, ist, dass du nicht aufhörst weiterzugehen. Dir wurde weder ein Stichtag noch eine Karte mit auf den Weg gegeben. Hättest du eine genaue Karte deines Weges in den Händen, wäre das ganze Abenteuer weniger spannend, vielleicht sogar langweilig. Wie die Dinge liegen, findest du während des Gehens die Wegrichtung heraus. Du triffst auf Hinweisschilder, die besagen: „Geh diesen Weg. Diese Richtung, nicht jene!“

Manchmal bist du am Anfang unsicher. Das ist in Ordnung. Du musst nicht gleich alles wissen. Du bist ein Entdecker. Du weißt nicht, was du entlang deines Weges alles entdecken wirst. So ist es nun mal, wenn man ein Abenteurer ist. Trotzdem bist du ein Wissender.

Du bist ein Leben lang auf Abenteuerreise. Auch jetzt, wo Wir miteinander sprechen, erlebst du dieses bemerkenswerte Abenteuer! Alles, was du dazu tun musst, ist weiterzureisen. Hindernisse können dich nicht aufhalten. Es gibt keinen Grund dafür!

Es liegt stets immer noch mehr vor dir. Keine Landkarte wird vor dir ausgebreitet. Deine innere Stimme leitet dich. Du kommst von irgendwoher und du gehst irgendwohin. Und aufgrund deines Dahinschlenderns kommst du irgendwo an. Steige weiter hoch!

Freue dich, du bist auf einem Weg, ob du den nächsten Schritt erkennst oder nicht.

Du bist dazu bestimmt, deine Bestimmung zu erreichen. Es muss ja nicht sofort sein. Du wirst hingeführt. Du kannst gar nicht fehlgehen.

Es ist in Ordnung, wenn du langsam bist wie eine Schildkröte, auch, wenn du so schnell läufst wie ein Hase. Es passt auch, wenn du Rast machst, das Leben ist kein Wettlauf. Du bist nicht hier auf Erden lebendig, um etwas zu beweisen, du bist einfach hier, um zu leben. Bislang erkennst du deine Perfektion noch nicht einmal im Ansatz.

Eine wunderbare Sache am Bergsteigen ist, dass je höher du kommst, umso weiter die Aussicht ist. In größerer Höhe ist der Blick weiter. Du siehst, ob du nun hinauf- oder hinunterblickst, du siehst!

Wichtig ist, dass du erneut Ausschau hältst, blicke nach oben!

Wenn du hinaufschaust, halte Ausschau nach Mir.

Du betrittst einen Aussichtspunkt.

Du betrittst die Weite.

Dein Herz wirbelt herum, dein Puls klopft. Es gibt mehr auf der Welt, als du dir erträumt hast. Du bist ein Teil eines Chors.

Du wirfst deine Netze ins Wasser. Jeder streckt seine Hände aus und jeder ist verankert.

Verankere dich und dein Selbst in Mir. Du setzt die Segel, um Mich zu erreichen.

Heavenletter # 5720 – 23.7.2016 Look at Rainbows!

Schau dir Regenbogen an!

Gott redete …

Höre mit dem Maulen über das Leben auf. Nörgeln bedeutet beklagen. Es ist nicht aufgeweckt, über das Leben Klage zu führen. Dementsprechend sind viele Meiner Kinder gut darin, Fehler zu finden. Du liebe Zeit, wer denn weiß schon, wie Viele das Murren über das Leben für so leicht zu haben befunden haben, wie leicht es ist, ein Stück Torte zu bekommen.

Schaue dir den Himmel an. Schaue dir die Farben eines Regenbogens an. Schaue dir funkelnde Sterne an. Schaue dir die gelbe Sonne an.

Falls du in der Welt Friede möchtest, so bringe der Welt Friede. Sei der Friede.

Falls du in der Welt Freude sehen möchtest, bringe der Welt Freude. Sei selber Freude.

Sofern du der Welt eine hohe Schwingung überbringen möchtest, ströme eine hohe Schwingung aus. Sei das, wonach es dir sehnlich ist.

Wenn du dich über Verbrechen in der Welt beklagst, was hebst du derweil dabei an?

Wenn du über die Armut in der Welt herummoserst, was Gutes tust du damit?

Wenn du über die Zustände in der Welt erbost bist, was übermittelst du währenddessen?

Dz-dz, sagst du über das Leben in der Welt. Stelle der Welt stattdessen Schönheit zu.

Sowie jemand niest, sagst du: „Gesundheit“. Was wäre denn, wenn du zu dem Regen reden würdest: „Gott segne dich“?

Was wäre, wenn du jenen, die in der Welt Leid erfahren, Liebe zusenden würdest? Was wäre, wenn du ihnen Liebe zukommen ließest. Ganz bestimmt gerätst du nicht, gleichsam so, als würde dich dies edel machen, in Aufruhr, weil Leiden existiert. Denkst du vielleicht, du seist edel und mächtig?

Du segnest Babys. Du segnest schreiende Babys. Schicke Segenswünsche überallhin. Segne die Welt. Segne den Boden, auf dem du wandelst.

Lamentiere nicht darüber, was Andere tun oder nicht tun.

Jammere nicht, dass die Welt nicht so gemacht wurde, dass sie dir passend ist. Bringe in Gang, stattdessen die Welt zu lieben. Die Welt wird sich erheben. Du wirst aufsteigen.

Es gibt da eine Redewendung: „Runzle die Stirn, und du runzelst alleine die Stirn. Lächle, und die Welt lächelt mit dir.“ Das Leben ist ein Chancengleichheits-Arbeitgeber. Es ist zutreffend – wenn du lächelst, lächelt die Welt mit dir. Es ist ebenfalls zutreffend, dass die Welt, sowie du die Stirn runzelst, mit dir die Stirn runzelt. Du verbringst die Welt in das, was du zu sehen bekommst.

Sofern du die Welt zu einem besseren Ort machen möchtest, nimm sie anders in den Blick, denke anders über sie. Höre auf zusammenzumengen, was du nicht magst. Mische zusammen, was du gernhast. Sage etwas Schönes. Nimm zustimmend Bezug auf die Welt. Gib es auf, der Welt Verwerflichkeiten zuzuwenden. Kein Steine-Werfen mehr. Händige Wertschätzung für das, was dein Herz würdigt, aus.

Man braucht kein Talent dazu, um über die Welt zu maunzen. Dies ist der faule Weg. Ebenso wenig mute Ich euch an, Volksreden zu halten. Kommt von eurem Volksrednerpodest herunter.

Jetzt im Augenblick, heute, schaue dich nach etwas um, was du magst. Bemerke Freundlichkeit. Sei freundlich. Sei gar freundlich zu dem, was du geringschätzt. Dies meint nicht, Armut oder Hunger oder Krieg gernzumögen. Achte schlicht auf das, was dir unter den Augen ist, welches du gernehast. Du wirst es vermannigfachen.

Es mag so sein, dass Rom nicht an einem Tag gebaut wurde. Mit hinreichend Liebe in der Welt kann die Welt über Nacht umgewandelt werden. Fördere Liebe und beglückende Wohltaten, und stelle es ein, darüber zu hadern, was du nicht gerne siehst.

Sofern du die Welt missbilligst, bist du mit dir selber nicht glücklich. Erlange Glück in dir selber, und die Welt, die du unter den Augen hast, wird sich augenblicklich vor deinen Augen verwandeln.

Es ist dermaßen bequem, ein Kritiker zu sein. Es ist einfach, ein guter Kritiker zu sein, ein überragender Kritiker zu sein – was freilich zeitigt Kritisieren Gutes? Es hält dich dort, wo du bist.

Meine Rede geht nicht dahin, blind zu sein, oder dich blind zu stellen. Du bist fähig, deinem Mund allerhand unterschiedliche Töne entkommen zu lassen. Singe ein neues Lied.

Du bist ansteckend. Deine Herangehensweise an das Leben ist ansteckend. Verbreite Licht, nicht Düsternis. Weise auf Blumen. Die unreinliche Erde, in der Blumen wachsen, ist es ebenfalls wert, gutgeheißen zu werden.

Darum geht’s. Sofern du die Welt verwandeln möchtest, sei ein Gutheißer, nicht ein Missbilligender.

Dir ist es zugedacht, das Licht der Welt zu sein.

Heavenletter # 5721 – 24.7.2016 The Kingdom You Were Born To

Das Königreich, für das du geboren bist

Gott redete …

Ego kommt herein, wenn ein tief liegender Mangel an Selbswert herrscht. Mangel an Selbstwert ist die Plage der Welt.

Ego pickt Details heraus und versucht, sich selbst darin zu vergrößern. Es ist schön für euch, wenn ihr Freude habt, dort wo ihr Freude habt. Es ist dabei eine Sache, Freude zu haben an einem neuen Auto, es ist etwas anderes, wenn dein Ego sich aufbläht durch den Kauf dieses Autos, und sich nun selbstgefällig als König betrachtet, weil du einen neuen Wagen lenkst. Ein neuer Wagen hat rein nichts zu tun mit deinem angeborenen Selbstwert. Genieße die Fahrt, aber vermische dies nicht mit deinem gottgegebenen Selbstwert.

In der Welt kein Auto zu besitzen, oder zehn wertvolle Wagen zu besitzen ändert an deinem Selbstwert kein bisschen.

Der Selbstwert meiner Kinder ist groß. Allein, wie viele wissen dies? Du könntest die schönste Frau in der Welt sein, oder der attraktivste Mann, der reichste, der berühmteste, der weiseste, der effektivste und so weiter, doch all diese Dinge haben nichts zu tun mit dem Königreich, für das du geboren bist.

Selbstwert ist nicht enthüllt durch den Status in der Welt.

Selbstwert ist nicht bewiesen durch äußerliche Bezeichnungen.

ICH habe euren Selbstwert deklariert. Deine Präsenz hier auf Erden etabliert deinen Selbstwert. Wenn du zusätzliche Bezeichnungen von der Außenwelt brauchst, um dein Gefühl von Selbstwert aufzupolstern, dann hat Ego dich überzeugt, hat dich verführt, getäuscht, dich gelenkt, und zur Ver-kehrtwendung gezogen.

Lass es Mich klar machen, dass es richtig ist, dir zu wünschen, was immer du dir wünschst, und es auch zu erhalten. Aber was immer du in der materiellen Welt auch gewinnst, attestiert dir nicht deinen Selbstwert. Ist das klar?

Wenn du ein Millionär bist, macht dich das keinen Deut wertvoller als einen Mann in Lumpen. Sei ruhig ein Millionär, es ist angemessen ein Millionär zu sein. Es ist angemessen, groß zu sein in Errungenschaften und deine Freude weiterzugeben. Das ist für andere anspornend. Denke nicht für einen Moment, Ich lehne irgendeines Menschen Errungenschaft in der Welt ab. Gut gemacht, sage Ich.

Nur, Du hast größeren Verdienst, als Dir die ganze Welt attestieren kann. Du bist viel mehr wert als irgendetwas, das die Welt anbieten kann.

Ich bitte, dein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

Beim Schlafen in einem Schloss, oder Schlafen am Strand, ist Selbstwert kein Thema.

Unglücklicherweise mag dein Sinn für Selbstwert tatsächlich unterjocht worden sein. Ich halte aber aufrecht: ein ungeschliffener Diamant ist dennoch ein Diamant.

Die Welt kann dich nicht bewerten. Sie hat kein Recht dazu. Noch darf die Welt wagen, dich abzulehnen. Sicherlich verändert das Urteil der öffentlichen Welt niemanden wirklich zum Pöbel, noch beeinträchtigt es irgend jemanden, es sei denn in Ego-Begriffen.

An das Ego glauben die, welche ihren wahren Wert aufpoliert haben aufgrund dessen, was ihnen geschehen ist, und was sie sich von der Welt einverleibt haben. Egoanhänger haben der Welt Werte über Meine gestellt.

Wenn jemand seinen wahren Selbstwert nicht erkannt hat, kann er den eines andern nicht kennen. Man kann sagen, dass die Sünde deiner Väter ist, dass sie ihren Selbstwert nicht bemerkt haben. Ohne seinen eigenen Wert realisiert zu haben, wie kann er ihn dir weitergeben?

Ich bitte euch, Meinen Worten zu folgen zur eurem Nutzen. Für Mich selbst brauche ich keine Anhänger. Natürlich ist euer Nutzen Mein Wunsch. Er ist auch Mein Wille. Mein Wille ist, dass du deinen Wert kennst. Es gibt keine Grenzen in dem, was ihr wert seid, Geliebte.

Die Welt, in der ihr aufgewachsen seid, mag euch in die falsche Richtung gelenkt haben. Ihr müsst ihr das nicht abnehmen. Du darfst das nicht abkaufen. Eine niedrige Wertschätzung von dir ist Vergangenheit. Ich gebe dir die klaren Anweisungen gerade jetzt:

Vergiss Selbstwertgefühl. Vergiss Prachtentfaltung. Sei fertig mit Ego und seinen Schmeicheleien. Finde deinen Sinn für deinen Inneren Selbstwert, und du wirst Wunder erleben, die sich vollbringen. Sei zusammen mit deinem wahren Selbstwert und erhebe so die Welt.

Ego kann in der Nähe von Selbstwert kein Licht entzünden. Ego ist Rauch ohne Substanz.

Unser Gemeinsamer Wahrer Sinn von Selbstwert Ist König.

Heavenletter # 5722 – 25.7.2016 Beyond the World of Appearances

Jenseits der Welt der Erscheinungen

Gott redete …

Kommt ganz rein. Kommt hierher zu Mir.

Für Uns läuft es darauf hinaus, Ich bin was da ist. Wir könnten auch sagen, dass du, das sogenannte du, ebenso alles ist, was da ist. Nennt es du, Ich, Wir – sucht es euch aus – das Eine von Uns ist die Gesamtheit.

Die Welt ist nicht wirklich da draußen. Oh ja, es scheint so zu sein. Gewiss tut es das. Man kann es berühren; man kann es hören, man kann damit beschäftigt sein. Man kann es brechen; man kann es zusammensetzen; man kann es lieben; man kann darüber empört sein.

Ihr könnt mit der vorhandenen Welt alles machen, was ihr mögt. Ihr könnt sie beweisen; sie tadeln; sie überarbeiten; sie rückgängig machen; euer Skript ganz umschreiben. Ihr könnt auch jenseits der Welt der Erscheinungen gehen.

Hier ist es, wo Ich hereinkomme. Hier ist die Wahre Realität. Innerhalb von Uns ist nicht genau die richtige Bezeichnung. Wir tun das Beste, was Wir können. Wir versuchen. Und doch ist sogar die Sprache nicht wirklich. Wir palavern. Wir machen Geräusche und Gestaltungen von Geräuschen und Kombinationen von Geräuschen, die Wir Sprache nennen. Wir nennen Sprachen auch Zungen, während sich unsere Zungen drehen und wackeln.

Freilich geht die Sprache über Klänge und Formen hinaus. Einige Sprachen werden guttural genannt. Es gibt eine Verbindung zwischen den Klängen und euren Eingeweiden – eure Eingeweide meint, wo eure Wahrheit der Welt liegt. Ihr schüttet euer Herz aus, wird gesagt, wenn ihr die Wahrheit sagt, die ganze Wahrheit, und nichts als die Wahrheit. Seht ihr, wie ein Wort das andere verändert, oder es verstärkt, oder auskreuzt. Raus mit der Sprache.

Die Wahrheit ist, dass nichts existiert als die Wahrheit. Im Großen und Ganzen sind Sprachen und ihre Worte etwas, mit dem ihr spielt, ein Puzzle, auf vielfältige Arten zusammensetzend. Ebenso ein Puzzle, das ihr auf vielfältige Arten auseinandernehmt.

Ihr könnt Worte zurücknehmen. Ihr könnt sie kleinmachen. Es gibt das Puzzle der Sprache, jedoch kann es in deinen Gedanken verbleiben. Und wo sind Gedanken wirklich angesiedelt?

Sogar ein und dasselbe eine Wort mag viele Bedeutungen haben.

Sprache ist Klang, und es ist auch die Sicht. Es gibt außerdem viele Möglichkeiten des Sehvermögens. Das Hellsehen. Und doch kann Bedeutung ohne Sehvermögen erreicht werden. Es lässt sich erahnen. Es kann gespürt werden.

Bedeutung und die Welt kann all das sein, was ihr zu sagen wählt, dass es ist. Ihr setzt die Regeln. Ihr lasst euch ein oder gebt frei. Ihr dreht das Rad. Wo es stehenbleibt, weiß niemand. Und auch wenn ihr vielleicht wisst, wo das Rad stehenbleibt, es bleibt nicht stehen. Deshalb heißt es Rad.

Ich habe heute Spaß mit Worten. Ich habe heute Spaß mit euch. Möget ihr Spaß mit Mir haben.

Lasst uns heute fröhlich sein. Dieser ganze Spielplatz, auf dem ihr lebt, ist ein Spiegel. Er ist ein Spiegel für euch. Er kann euer schlimmster Traum sein oder er kann der beste Traum sein, den ihr je hattet. Der einzige Wahre Gehalt dieser vorgestellten Welt, der ad infinitum studiert wird, kann nicht wirklich wohlüberlegt sein, denn er tanzt weg aus dem Blickfeld direkt vor euren Augen. Ihr erinnert euch kaum noch, was ihr ohnehin bald genug gesehen habt.

Ihr spielt im Spiel des Lebens. Es ist sehr, sehr ernst für euch. Das Spiel des Lebens kann alles für euch bedeuten.

Also, was sagen und sehen Wir heute, hier, gerade jetzt? Nichts und Alles, und überhaupt nichts.

Und doch wirbeln Wir die ganze Zeit verliebt dahin. Manchmal beabsichtigt ihr das, manchmal nicht. Macht aus dem Leben, was ihr wollt. In der Welt ist dies, wie es ist.

Außerhalb der Welt, gibt es eine andersartige Geschichte. Es ist nicht einmal eine Geschichte. Es ist Unendlichkeit, wo keine Würfel rollen.

Heavenletter # 5723 – 26.7.2016 Do You Really Desire Perfection?

Ersehnst du dir wirklich Vollkommenheit?

Gott redete …

Was ist die Sache bei etwas, was Sache ist? Was ist Sache beim Leben, ja selbst so es unvollkommen ist?

Gelegentlich gibst du den Eindruck ab, allem gehöre es fehlerlos zu sein, und etwas sei regelrecht Sache, sowie es nicht perfekt ist. Aus einer intellektuellen Geisteshaltung heraus, was kann da fehlerfrei sein? Was soll Vollkommenheit bezwecken, so das Leben frisch ist und sich unversehens voranbewegt?

Natürlich IST, auf einer Ebene, alles perfekt. Es ist goldrichtig, was es ist.

Auf der Oberflächenebene des Lebens in der Welt hast du wohl das Gefühl, das Leben sei durch Beschwernisse bedrängt. Meintest du wirklich, das Leben solle das Einnehmen eines Tees im Queen’s-Palast sein? Liegt es dem Leben an, dir mit Tee und Hefegebäck aufzuwarten, wo der Tee aus Sterlingsilber in Knochenporzellantassen eingegossen wird, wo alle Gäste den kleinen Finger ausstrecken, während sie den perfekten Tee in der perfekten Temperatur zu sich nehmen?

Seit wann hatte das Leben nicht umgeschütteten Tee bei sich, und seit wann denn ist Staub nicht auf Klassiker- Büchern, ebenso wie auf Comics, nicht auf Pappe und edlen Möbeln niedergegangen, und seit wann ist es nicht an Schuhen zu Schmutz gekommen?

Seit wann hat sich die Stimme eines Jeden füglich eingepasst und kam einem nie ein behelligendes Wort zu Ohren?

Muss dem Leben verfügt werden, etwas zu sein, was es nicht ist? Wie weißt du, das Leben gehöre zurechtgehübscht?

Weiß selbst bloß eines Meiner Kinder unveränderlich, was für das Leben das Beste oder was Besseres ist? Gilt etwas Unterschiedliches als das, was du an Erleben hast, allezeit als die letztgültige Erfahrung ausgewiesen? Auf jeden Fall bist du nicht hier, um ein einstudiertes Leben in Empfang zu nehmen.

Wenn du zurückschaust, siehst du eventuell auf das Vergangene zurück, welches zu jener Zeit nicht gut genug oder schlimm gewesen war, und derzeit könnte es sein, du findest an dessen Herrlichkeit Gefallen, und sehnst dich nach jener Vergangenheit, und sei es bloß nach einer Minute von ihr, zurück, just so, wie sie gewesen war. Weswegen daraufzu warten, Jahre später dann in der Rückschau das Prickeln des Lebens zu würdigen zu wissen.

Verschüttete Milch oder nicht – dieser Moment ist perfekt. Dieser selbige Moment ist kostbar.

Wie kannst du sicher sein, es sei nicht das Richtige, dass in diesem Moment Rockmusik auf der Bühne gespielt wird? Wie kannst du sagen, dass klassische Musik nicht richtig und perfekt ist, just so wie sie ist, während sie erklingt? Vielleicht heißt alles mehr, als du durchblicken lässt.

Womöglich hast du einst das Schulleben nicht gemocht, würdest du aber, falls du dort in die zweite oder sechste Klasse zurückgebracht werden und falls du in der Schule auf einem Platz in einem Klassenzimmer, wie du es einst getan hast, Platz nehmen könntest, dazu Nein sagen, mit der ganzen Klasse nach dorthin in eure gleichen Plätze und zum gleichen Lehrer ein Mal zurückversetzt zu werden? Ihr könntet vor lauter Freude in Tränen ausbrechen, noch einmal dort zu sein. Niemand trägt vor, die Dinge seien fehlerlos gewesen, indes war es das deinige, und es hatte eine Art Vollendetheit an sich. Deine Zuneigung zu dem Einstigen wird unter Umständen unmittelbar vor deinen Augen kräftiger und kräftiger werden und zunehmen.

Es ist nicht bloß die Zukunft, über die ihr tagträumt.

In Anbetracht der mehr jüngst vergangenen Zeiträume kann es euch vielleicht klar werden, dass ihr von jemandem angetan seid, den ihr zu der Zeit nicht gernhattet, lasst uns einmal sagen, von einem Mitarbeiter oder einem Chef, und jetzt, da wärt ihr glücklich, mit ihm oder ihr zu einer Begegnung zu kommen.

Vielleicht hattet ihr auf dem Gymnasium einen Lehrer, den ein jeder durch den Kakao gezogen hat. Dieser Tage würdet ihr ihn nicht verhohnepiepeln. Womöglich könntet ihr ihm jetzt mit offenen Armen entgegengehen. Ihr könntet eine Menge für die Gelegenheit hergeben mögen, jenem Lehrer in die Augen blicken zu können.

An einem Großteil des Verflossenen gibt es etwas, etwas, was du momentan am Erträumen bist. Du könntest dich dieser Tage bevorrechtigt fühlen, dass es dich nach der Vergangenheit verlangt oder dass du ihr nachtrauerst – wäre es doch so gewesen, dass du den beträchtlichen Wert von Anfang an empfunden hättest!

Lasse das Leben sein, was es ist. Möglicherweise liebst du das Leben mehr, denn du dir selber Verdienste zuschreibst.

Heavenletter # 5724 – 27.7.2016 Admit That You Are Oneness

Erkennt an, dass ihr Einssein seid

Gott redete …

Was wäre, wenn das ganze Leben ein Videospiel wäre? Wie es aussieht, gibt es viele, die, obwohl sie wissen, dass ein Videospiel ein Produkt der Phantasie ist, ein Videospiel mit völliger Inbrunst spielen. Die meisten Spiele spielt ihr mit ganzem Herzen. Angesichts der Intensität, mit der ihr spielt, könnte man leicht glauben, ihr würdet denken, ein Spiel zu spielen sei real. Und so ist Das Leben.

Selbst als Zuschauer nehmt ihr Spiele ach so ernst. Schaut auch nur den Sport an. Viele Leute, die Baseball, Fußball, Hockey und so weiter ansehen, nehmen es sich zu Herzen. Die Fans applaudieren oder buhen nach Herzenslust. Gewiss fühlt sich das Spiel an, als ginge es um Leben und Tod. Und über den Sieg oder die Niederlage einer bevorzugten Mannschaft wird noch lange geredet.

Das Leben auf Erden steigt von weit unterhalb der Oberfläche auf. Die Wahrheit ist andauernd, doch ihr mögt auf die zugrundeliegende Wahrheit Der Existenz nicht so viel Aufmerksamkeit verwenden wie auf das Nacherzählen der Spiele auf der Oberfläche. Auf der Ebene der Oberfläche mag das Spiel so recht verfolgt und bewundert werden. Oh ja, auf der Oberfläche kann es Spaß geben. Habt ihn. Habt den Spaß. Erfreut euch daran. Dafür ist er da.

In einer Eislaufbahn hält die Oberfläche des zu Eis gefrorenen Wassers die Eisläufer sehr gut – bis das Eis schmilzt. Das Eis, das ihr seht, welches gefrorenes Wasser ist, besteht nicht für immer, gleichwohl mögt ihr ein schnelles Vorpreschen sehen, welches die Atome des gefrorenen Wassers ermöglichen. Hurra dem Eis für die Plattform, die es bietet. Hurra für die Gelegenheiten, die das Eis bietet.

Jeder weiß, dass ein Spiel ein Spiel ist. Es existiert etwas Höheres als die Vorstellung. Ganz gewiss gibt es Höheres als das, was man sich vorstellt. Unendlichkeit ist das Realste des Realen und kann nicht gewogen oder gemessen werden, dennoch ist sie Gold wert.

Gleitet ruhig auf dünnem Eis dahin in vollem Wissen, während ihr es tut, dass ihr von etwas viel Größerem getragen werdet als Eis. Sicher ist: Selbst das wunderbarste Eis und das herrlichste Spiel, das ihr spielt, welches von diesem temporären Eis getragen wird, vermag Der Grundlage Allen Lebens nicht das Wasser zu reichen.

Heiho für die Freude am Leben in der relativen Welt. Hip hip hurra für das, welches das Eis trägt, auf dem ihr Schlittschuh lauft. Das Ungesehene, wie schüchtern oder unsichtbar es auch sein mag, ist Der Champion. Diese subtile Ebene des Lebens, auf der ihr herumtollt, ist so viel mächtiger als ihr es euch vorstellen könnt.

Ihr mögt über die Unterseite der Existenz, von der Ich spreche, sogar regelrecht spotten. Ihr könnt sie nicht berühren. Ihr könnt nicht eure Faust in sie hinein schlagen. Ihr könnt sie nicht schütteln. Ihr neigt dazu zu denken: Wenn ich das Feinere und Kraftvollere nicht in Aktion sehen kann, wie kann ich dann sagen, dass es überhaupt da ist?

Lasst es uns auf einem anderen Weg in Angriff nehmen. Du kannst Schmerz fühlen. Du magst nicht genau wissen, wo der Schmerz herkommt. Du romantisierst ihn auch nicht. Du schreist vielleicht. Niemand zweifelt daran, dass du Schmerzen hast, obwohl du nicht auf den genauen Punkt zeigen kannst. Niemand kann den Schmerz selbst sehen, nur eure Vorstellung davon.

Es scheint, als wenn die Welt schneller und ernsthafter an Schmerz glaubt, als sie an die Existenz der Quelle des Lebens, genannt Gott, glaubt.

Leben kommt von irgendwo her. Ihr seid geboren worden. Ihr seid mehr als euer Körper. Da gibt es eine Spur, wo eure Seele herkommt, von der ihr kein Foto machen könnt.

Wie kann es keinen Gott geben, von dem alles herkommt. Der Himmel ist kein erdachter Ort, noch ist er ein Ort überhaupt. Der Himmel kann nicht in einen Ort hineinpassen. Gott ist nicht in einer Beschreibung begrenzt. Gott und das Paradies sind zu groß, um eingeschränkt zu werden. Natürlich ist die Idee des Raums erfunden, und doch glaubt ihr noch immer an Raum und Zeit. Ihr würdet euer Leben dafür aufs Spiel setzen. Ihr lasst eure Uhr über eine vereinbarte Zeit laufen.

Ihr und Ich passen in Unsere gegenseitigen Herzen hinein, nur dass es ehrlicherweise ein Einziges Herz in allem gibt, was existiert. Es ist das Eine Herz, das Eine Sein, in dem Alles was ist existiert. Erkennt an, dass ihr Einssein seid.

Heavenletter # 5725 – 28.7.2016 There Is Wonder

Hier ist Staunen

Gott redete …

Geliebte, es gab euch, bevor ihr gezeugt wurdet auf Erden. Hab ich das bereits gesagt? Es gab nie eine Zeit, als du nicht existiertest. Im Englischen gibt es ein altes Sprichwort: Du warst nur ein Zwinkern in deines Vaters Auge. In diesem Fall könnte man sagen: Du warst nur ein Zwinkern in deines VATERS Auge.

Niemals warst du nicht. Es ist mir egal, ob ich es zum hundertsten Male sage. Es gab nie eine Zeit, in der du nicht warst. Wir existierten immer in der Unendlichkeit, weil du unendlich bist. Wir, du und Ich, existieren in der Unendlichkeit bis zum jetzigen Tag. So ja, dein Körper ist vergänglich, dennoch bist du ewig und unendliche Ewigkeit. Man kann ruhig sagen, dass du ein Unsterblicher bist. In Bezug auf Bewusstsein bist du unsterblich.

Hast du so ein Gefühl, dass du dich gerne kennengelernt hättest, damals vor langer Zeit? Natürlich war da kein wenn oder dann, dennoch würdest du dich liebend gerne kennen in dieser Art von reinem Bewusstsein.

Da war kein Durchwurschteln. Da war nur Sein, und Sein warst du und Sein BIST du.

Du kanntest jeden, nicht nur einige. Sein kannte Sein. Sein kennt Sein. Es gab nie ein Abwesendsein. Natürlich nicht, weil Einssein immer für immer ist.

Es ist schwer, nicht wahr, das Einssein, das du immer warst, sich vorzustellen? Fühlst du jetzt unsere Bekanntschaft irgendwie? Fühlst du es? Man kann es nicht beschreiben, dieses beinahe Ohnmächtige, eine Art stille Ohnmacht, die durch die Welt zieht. Kann nicht beschrieben werden. Kann nicht verstanden werden. Kann nur gefühlt werden. Es ist kein vages Gefühl, dennoch ist es nicht klar. Es ist wie ein Hauch vom Einssein, dennoch ist es so auch nicht. Einssein. Ein einfaches Einssein. Du fühlst dich berauscht davon. Wenn es eine Million Einssein gäbe, könntest du dich nicht größer fühlen, als diese Seinheit von Einssein sich jetzt anfühlt. Was? Kann das Himmel sein?

Nahe. Es ist nah, dennoch erinnere dich, in diesem nicht auffindbaren Ort namens Himmel gibt es keine Orte. Orte sind nicht verfügbar in Unendlichkeit, ebenso wenig wie das Konzept von Zeit in dem nicht auffindbaren Ort von Unendlichkeit existiert. Auf Erden gewiss sind Zeit und Raum todsicher. Ihr habt sogar Landkarten und Zeitmesser, dennoch sind Landkarten und Zeitmesser nur als ob. Landkarten und Zeitmesser sind nur Vortäuschungen.

Einssein andererseits ist Ausdehnung, selbst da, wo es kein Mehr oder Weniger gibt. Fühlst du Weite im Herzen oder anderswo gerade jetzt? Das kann nicht sein, magst du denken, dennoch fühlst du so etwas. Als Wesenheit, selbstverständlich, transzendierst du die Welt. Du transzendierst die Transzendenz! Du existierst im Einssein und dennoch existierst du nicht, obwohl du letztendlich immer Einssein für immer bist.

Wie kann Liebe beschrieben werden? Alle möglichen Worte und Filmausschnitte können Ideen und Bilder geben, dennoch ist nichts als Einssein wie Einssein. Einssein ist Wahrheit. Da ist weniger als die Wahrheit, an die geglaubt wird, und trotzdem, weniger als die Wahrheit existiert eigentlich nirgendwo.

Einssein mag sich so anfühlen, wie Teil einer wunderbaren Suppe oder eines Eintopfes zu sein. Jedoch ist da kein Meistes von irgendwas. Ah, da gibt es aber Wunder.

Wenn es keine Zeit gibt, wie kannst du fragen: “Wann haben wir uns kennengelernt?” Nein, alles was Wir tun können ist, im Wunder aufzuatmen.

Im Einssein gibt es keine Gedanken, so wie du Gedanken kennst.

Liebe kennt man. Liebe ist niemals unbekannt. Wer im Einssein kann Liebe von sich trennen? Ja, da ist Liebe, dennoch wer kann denken oder sagen: “Ah ja, das ist Liebe”, als ob Liebe getrennt wäre vom Einssein, als ob Liebe identifiziert werden könnte, wo es doch im Einssein keinen zu identifizieren gibt. Wer kann in der Freude des Einsseins die Energie aufbringen, aus dem Einssein herauszutreten, um zu schauen? Niemand.

Wer könnte sich überhaupt eine Frage ausdenken zu fragen, geschweige denn Einssein zu stören oder zu antworten, selbst wenn es möglich wäre die Stille des Einsseins zu brechen? Wer hätte Lust darauf? Wer würde sich jemals die Mühe machen wollen? Oh Glückseligkeit. Oh Einssein. Dein Herz sagt: “Oh Gott, Danke!”

Heavenletter # 5726 – 29.7.2016 In Infinity There Is No Bias

Die Unendlichkeit kennt keine Einseitigkeit

Gott redete …

Mein Herz kennt weder unten noch oben. Mein Herz ist Unendlich. Und die Wahrheit ist, dass dein Herz auch Unendlich ist. Wie die Dinge liegen, ist Mein Unendliches Herz jedoch ruhig und langmütig, wohingegen dein Unendliches Herz dazu neigt, vor Ungeduld mit dem Fuß auf den Boden zu tippen.

Möglicherweise genügt es, dich zu beruhigen, um die unendliche Weite deines Herzens wahrzunehmen. Selbst wenn du weißt, dass Zeit nicht existiert, lass Mich dir sagen, dass du alle Zeit der Welt hast, deine Ungeduld abzulegen. Warum bist du in Eile? Musst du so durchs Leben hetzen? Wozu? Genießt Du das Gehetztsein und das Bestehen auf deinen Meinungen, als wären es geheiligte Dogmen?

Lass den Gedanken ziehen, dass du alles und jedes so einrichten musst, wie es Dir gefällt. Wenn du das Haus anderer Leute besuchst und dir gefällt die Einrichtung nicht, ich wette, du stehst nicht auf und veränderst die Einrichtung für sie. Du würdest das nicht tun, nicht wahr? Wahrscheinlich würdest du nicht einmal, wenn du ein zertifizierter Innenarchitekt bist, ein Möbelstück umstellen, außer der Hauseigentümer bittet dich ausdrücklich darum.

Das war nur ein Beispiel zur Veranschaulichung. Jetzt sprechen wir von einer anderen Innenarchitektur, nämlich dem Weltbild, deiner Meinung und Sicht der Dinge und wie andere das möglicherweise ganz anders sehen.

Wer sagt es, dass dir alles gefallen muss? Warum wärst du denn ungeduldig, sofern du nicht meinst, es müsste alles nach deinem Willen gehen? Warum nur meinst du, jeder muss sich nach deinem Geschmack einrichten und so denken wie du? Wer hat es verfügt, dass andere dir Rechenschaft schuldig sind? Selbst deine erwachsenen Kinder sind dir nicht rechenschaftspflichtig.

Jeder auf der Welt hat seine Vorlieben. Muss sich die Welt zu dir niederbeugen, um deinen persönlichen Vorlieben zu huldigen? Habe Ich hier irgendwo einen Fehler gemacht, wenn ich glaube, dass für alle Platz in der Herberge ist?

Welche Verwirrung würde es in der Welt geben, wenn jeder meinte, es müsste auf dieser Welt nach seinem Willen gehen? Dennoch ist seit unzähligen Jahren genau dies die allgemeine Annahme. Nicht dass dies ein bewusster Gedanke von allen oder von dir wäre. Es ist eher so, dass man ohne nachzudenken einfach annimmt, alles auf der Welt müsste nach den eigenen Vorstellungen laufen.

Bedenke, es IST ein riesiges Durcheinander auf dieser Welt. Könnte da eine Beziehung zwischen diesen beiden Faktoren bestehen: 1.) Jeder glaubt, es besser als praktisch alle anderen zu wissen, und 2.) all diese Ungeduld auf der Welt.

Haben wir möglicherweise den Grund für den Zustand der Welt gefunden? Könnte das ICH-bezogene Denken Schuld sein an all den Kriegen und dem Leid in der Welt? Sind deine Meinungen maßgeblich für die Welt? Sind sie überhaupt unerlässlich für dich selbst?

Nun, zur gleichen Zeit, wo Ich all das sage, möchte Ich auch darauf hinweisen, dass die Welt deine Auster ist, und die von jedem anderen ebenso.

Sogar all das, was ihr als eine absolute Tragödie anseht, ist bloß eure Sichtweise. Eure Ansichten kommen von irgendwo her. Wahrscheinlich hat euch eben diese Welt, in der ihr lebt, gelehrt, was in eurem Leben als herausragend zu gelten hat.

Du hast einmal gelernt, dass man den Tod des Körpers zu fürchten hätte. Du hast einmal gelernt, dass das Leben mit Leiden verbunden sei. Du hast gelernt, was gut und böse sein soll. Du hast die Kunst der Peinlichkeit und des regelrechten Schämens erlernt. Schamgefühl ist lediglich die andere Seite der Münze, welche Stolz genannt wird. Irgendwie wurdest du auch mit Selbstwertgefühl vertraut, was etwas ganz anderes ist als selbstsüchtiges Gefühl des Stolzes. Du hast auch irgendwo aufgegriffen, was als wesentlich und was als unwesentlich zu gelten hätte.

Manche ändern oft ihre Meinung, andere hingegen klammern sich an ihre Ansichten.

Wie wäre es, wenn du deine Ansichten nicht als das letzte Wort ansehen würdest? Das würde dir dazu verhelfen, ruhig und gelassen zu bleiben. Was wäre, wenn du ein Nebeneinander verschiedener Meinungen dulden könntest und nicht gegen andere Meinungen ankämpfen müsstest? Es ist einen Versuch wert!

Heavenletter # 5727 – 30.7.2016 For Evermore and Nevermore

In alle Ewigkeit und nimmermehr

Gott redete …

Für immer. In alle Ewigkeit. Zeitlosigkeit könnte als ein Hinausrecken betrachtet werden, weiter hinaus als in alle Ewigkeit.

Sprach der Rabe: Nimmermehr. Sprach der Rabe: Als ob es Einbußen-Haben gäbe, und das wäre es dann.

In einer gewissen Hinsicht vermag Verlust nie existent zu sein, weil es in Wahrheit überhaupt nichts zum Innehalten, zum Eignen, nichts Wirkliches zum Daran-Zerren gibt. Wie kann Abhandengekommensein das Gegebene sein, derweil nichts gewesen ist? Wiewohl, es gibt selbstverständlich Vieles, was für wahr gehalten wird, unterdessen es nicht einmal partiell wahr ist. Es ist hingegen gehörig eingebildetermaßen.

Fata Morgana’s werden für wahr gehalten. Es gibt im Leben Haufen an Schimären, die sich in Rauch auflösen.

Ich machte Hände zum Halten, selbst so es für Hände nichts gibt, um sich an ihm festzuhalten. Es ist der Geist, der umklammert. Es ist das Herz, welches gehen lässt.

All dies wird als tragisch angesehen aufgrund von Ideen, an denen festgehalten wird.

Meine Kinder glauben, das Leben in der Welt sei wahr. Ihr, Meine Kinder, glaubt, die Welt sei konkret und sehr real. Ihr, Meine Kinder, leistet der Welt Gefolgschaft. Eventuell gebt ihr zu verstehen, ihr würdet das Leben auf der Erde nicht mögen, und dennoch möchtet ihr es gerne für immer behalten. Ihr möchtet die Geleise des Lebens bis in alle Ewigkeit befahren. Ihr miss-billigt Nimmermehr.

Leben ist dem allen zum Trotz für immer. Leben hat keine Zeitdauer an sich. Leben auf einem anderen Gefilde ist nach wie vor Leben.

Leben ist Endlos. Leben ist Ewig. Gleichwohl spricht das Wort für alle Zeiten von Zeit. Das Wort Nimmermehr redet von Abwesenheit von Zeit, was die Idee von Zeit befürwortet. Das Wort Zeitlosigkeit macht Anstalten, von der Nichtexistenz von Zeit zu reden, allein, wie können Wörter bestreiten, was nie jemals war?

Wörter sind Ideen. Ideen sind nicht immer dienlich. Wörter sind Vögel im Flug. Wörter mögen nicht still stehen. Sie sind unwirklich. Wörter sind, in letztlicher Erschließung, wortlos. Sie sind bloß Wörter, und dennoch sind euch Wörter köstlich, und ist es eine universale menschliche Requisite, zu reden. Säuglinge brabbeln, erzeugen Laute und fertigen alsbald zum Entzücken ihrer Mütter und Väter Wörter.

Heruntergekocht – was ist im Leben auf der Welt etwas anderes als eine vorüberziehende Mär? Ihr seid mit dem Leben sehr beschäftigt. Ihr hebt ab und boomt!

In Wahrheit sitzt ihr stille auf einem Bergwipfel. Wir könnten sagen, das gesamte Leben auf Erden ist eine Art inbrünstige Regsamkeit, und Ausruhen und Schlaf kommen gleichfalls vor. Könnte das Leben auf der Erde für sich genommen eine Art nichtirdische, erstellte Spannweite sein? Gewiss, ja doch – ihr redet zu euch selber. Eventuell sprecht ihr gar im Schlaf.

Ihr seid auf das Erkennen, was vonstatten geht, aus, unterdessen all das scheinbare Vonstatten-Gehende – all die Übermütigkeit und all die Betrübtheit – Riffelungen in einem Teich darstellt. Es geht in Wirklichkeit nichts vor sich, und es gibt in Wirklichkeit keinen Ort, wo sich etwas begeben kann.

Verständlicherweise werdet ihr dies von der Hand weisen mögen. Etwas hat vonstatten zu gehen, sagt ihr, weil ihr glücklich seid oder unglücklich seid, weil ihr traurig oder nicht traurig seid. Ihr befindet euch in allerhand unterschiedenen Aspekten des Lebens, dennoch seid ihr weder hier noch dort. Das Leben auf der Erde ist unerfindlich. Es singt zahlreiche Weisen, und ihr seid beflissen, bei den Gesängen einzufallen.

Ihr wollt zur selben Zeit, dass diese Episode aufs Mal Bewusstheit ist, wie ihr möchtet, dass die Episode von dieser Welt ihren Abgang nimmt. Ihr hüpft – sozusagen – von der Wahrheit und den Folgeerscheinungen vor und zurück.

Ihr denkt auf eurem Erleben des Lebens auf der Erde als etwas Folgenschwerem herum. Es ist euch bedeutungsträchtig. Ihr macht ein Affenspektakel daraus. Ihr setzt eure Unterschrift unter das Leben. Gegebenenfalls mögt ihr das Leben nicht in aller Gänze, ebenso wenig möchtet ihr es vollauf aufgeben. Unterdessen ist dieses Leben ein Strohfeuer.

Sofern Zeit existieren würde, würdet ihr – just im selben Zuge – das Leben streng nehmen, als ob – als ob – es keine Endlose Ewigkeit oder Ewige Unendlichkeit gäbe.

Heavenletter # 5728 – 31.7.2016 God Sure Loves You!

Sicher liebt dich Gott!

Gott redete …

Ich flüstere dir ins Ohr. Ich flüstere: „Du bist Mein Geliebtes.“

Ich wünschte, dass du Mich hörst und dass du weißt, du bist es, zu dem/der Ich spreche. Wenn du Mich jetzt nicht hörst, wirst du Mich einmal hören. Kannst du Mich kaum hören, hörst du Mich doch. Ich donnere nicht, wenn Ich spreche. Ich spreche ruhig, so dass Ich dich wecke, aber nicht aufschrecke. Wenn du Mich denn hörst, wirst du Mich aus deinem Innern heraus hören.

Innerhalb von dir ist diese Wüstenei, von der aus du herausrufst, bis du Meine Stimme hörst. Vielleicht ist es nur Meine Stimme allein, die du hören musst. Vielleicht bedeutet Meine Stimme mehr als Meine Worte. Auf alle Fälle, höre Mich. Ich bin in dir stationiert.

Wenn du eine schwache Sehnsucht nach Mir in dir spürst, ist es Meine Sehnsucht, die du fühlst, denn ich sehne Mich danach, dass du Mich empfängst, ich bin ja in dir integriert. Der Ruf, den du in deinem Herzen hörst, ist Mein Ruf nach Dir: „Höre Mich.“

Ist dies viel verlangt? Es ist wenig, doch es ist alles. Es ist das Sesam, öffne dich!

Ich klopfe an deine Türe. „Lass Mich ein“, sage Ich. Du hörst Mich vielleicht nicht. Wenn du Mich nicht hörst, hörst du deine eigene Sehnsucht nach Mir nicht.

Dein Leben muss nicht alles sein, was es gibt, aber dein Leben braucht Meine Präsenz. Du hast Meine Präsenz. Es ist bedeutungsvoll zu wissen, dass du einen Schatz in dir trägst.

Ich bin nicht eine arrogante Art von Gott. Ich bin eine bodenständige Art von Gott. Ich bin ein Familiengott. Ich bin mit ganzem Herzen mit euch. Ihr habt Mich wohl eine lange Zeit links liegen lassen. Jede Zeit, die ihr Mich links habt liegen lassen, ist zu lang.

Ich bin kein Torwächter, Ich bin ein Toröffner. Ich bin das offene Tor, durch das ihr geradewegs die Treppen zum Himmel hinaufsteigt.

Ich suche euch, und ihr wisst vielleicht nicht, dass ihr Mich sucht. Du magst eine Lappalie mehr suchen, als dass du dein Gewahrsein von Mir suchst. Manchmal bin Ich nicht mehr als das Ungesehene oder Ungehörte in deinem Leben. Du vermagst Mich nur in weiter Ferne sehen, wenn überhaupt. Für dich mag ich wie ein Paket im Poststauraum sein, das du noch abholen musst. Du kannst es immer noch später bekommen.

Ein wunderbare Sache an Mir ist, dass du, wenn du einmal teilhast an Mir, kein Ende mehr an Mir findest. Wenn du einmal beginnst, dich Mir zu öffnen, gib acht – da gibt es immer mehr. Ich bin eine geradewegs überschwängliche Art von Gott.

Ich spreche offen zu dir. Zuerst sieht es aus, als wandere Ich um die Ränder deines Herzens. Das heißt, nur so weit hinein, wie du es wagst, mich einzulassen. Du bist vielleicht reserviert. Irgendwie hast du Angst, die Türe der Liebe zu öffnen, mit der Ich dir das Königreich offeriere. Es ist wahr, du hast lange Zeit ohne Mich gelebt. In Hinsicht auf das Erdenleben ist das sicher wahr.

Du hast einige Ideen im Kopf. Du wagst nicht, Mir dein Herz zu öffnen, doch du lässt einige Ideen nutzlos hängen an den Wänden deiner Gedanken. Du fürchtest dich, einige dieser Gedanken fahren zu lassen, die da schon so lange hängen geblieben sind. Mitgehangen – mitgefangen.

Was glaubst du würde Schreckliches geschehen, wenn du einige der altbackenen Gedanken entließest? Der große böse Wolf würde dich nicht erwischen. Der große böse Wolf hat schon mehr in seinen Eingeweiden, als er mampfen kann.

Du andererseits, in der Mitte deines Lebens, hast Hunger. Du hast eine Ahnung von deinem Zögern, Mich zu wählen, doch du bist jemand, der/die den dezidierten Verzicht auf Mich als Unabhängigkeitserklärung sieht, und großartig zu deinem Vorteil. Geliebte, wie kann Ablehnung der Nähe und Einheit mit Gott eine zierende Feder auf eurem Hut sein?

Ein klein wenig Realisierung von Gott wird Rosen auf eure Wangen malen.

Heavenletter # 5729 – 1.8.2016 Day-to-Day Happiness

Alltagsglück

Gott redete …

Du sehnst dich nach etwas du-weißt-nicht-was, gleichwohl sehnst du dich nach etwas Größerem als was du in deinem Leben gegenwärtig siehst. Mit deinem Herzschlag sprichst du:

„Gott, ich fühle tatsächlich Wachstum, so als ob ich irgendwohin gelangen würde, und dennoch, und dennoch, da bleibt ein Schmerz in meinem Herzen, nun ja, ein Sinnieren, eine Sehnsucht nach … irgendetwas. Es ist, als ob ich glücklich oder glücklich genug wäre, und dann gerate ich in eine Falle, demzufolge ich nicht genug hätte, wobei ich fühle, mich eher auf der Seite der Traurigkeit zu finden und etwas zu verpassen, nach dessen Verwirklichung ich mich schon seit langem gesehnt habe.“

Also, Meine Lieben, Ich sage, es ist nicht so schlecht, traurig zu sein. Ein Sehnen nach etwas zu verspüren, das du vielleicht nicht genau ausmachen kannst, ist keine Horrorgeschichte. Die Art von Glücklichsein, nach der du dich sehnst, ist kein Notfall. Trotz des Wunsches, den du fühlst, – wenn du darüber nachdenkst, erkennst du mehr und mehr eine allgemeine Zufriedenheit, keine überschäumende Glückseligkeit, aber weißt du was? Wer sagt denn, dass ein Alltagsglück nicht in Ordnung ist? Sicherlich ist es genauso recht, eine ruhige Straße auf dem Land entlang zu gehen wie ein belebte Straße in der großen Stadt.

Manchmal unterbrecht ihr eure Leichtigkeit der Zufriedenheit mit entmutigenden Gedanken, die von eurem Intellekt ausgegossen wurden. Ihr seid euch bewusst, dass allzu großes Nachdenken über euer Maß an Glücklichsein von eurem Glücklichsein ablenkt. Euer Leben ist nicht eben dazu gedacht, ein Ausstellungsstück zu sein.

Wenn du versunken bist in wo du bist und was du gerade tust, stellst du dir nicht die Frage: „Bin ich glücklich?“ Das ist keine Frage, die man sich stellen soll. Es gibt im Leben keinen Fragebogen, den du ausfüllen und auf die Weise beantworten musst, wie die Welt es suggerieren mag.

Es ist so, wie wenn du eine Fahrt mit deinem Auto machst. Bevor du deine Fahrt beginnst, hältst du an der Tankstelle und tankst voll. Das ist eine automatische Sache, nichts Großes.

Du steigst einfach in dein Auto und fährst. Du betrachtest die Landschaft. Du fühlst eine Gleichmäßigkeit. Du kramst keine Sorgen hervor. Du erwartest keine funkelnde Fahrt. Dein Fahrweg muss nicht funkelnd sein. Das Leben muss nicht funkelnd sein.

Du musst dich auch nicht ständig fragen: „Ist der Benzintank noch voll?“ Das ist keine Frage, die du dir ständig stellst. Dann nicht, wenn du die Fahrt genießen willst. Du bekümmerst dich nicht unterwegs. Du fragst dich nicht immer wieder: „Werde ich wirklich dort ankommen? Wann, oh wann, werde ich dort ankommen?“

Du behältst deinen Fuß auf dem Gaspedal. Vielleicht fährst du nach Salt Lake City. Salt Lake City existiert in der Welt. Du wirst dort ankommen. In der Zwischenzeit behältst du die Straße im Auge. Du bist, wo du im Moment bist, nicht irgendwo anders. Was ist daran falsch? Nur deine Ungeduld ist daran falsch.

Du bleibst innerhalb der Geschwindigkeitsbegrenzung. Es steht außer Zweifel, dass du auf deinem Weg bist. Nun, sicherlich bist du nicht auf dem Debütantenball. Und wenn du dort wärst, ist der Debütantenball auch nicht besser als wo du gerade jetzt fährst. Auf dem Debütantenball tanzt du. Wenn du tanzt, denkst du wahrscheinlich nicht, dass es besser wäre, wenn du eine Reise machtest.

Wie auch immer, ob auf einer Fahrt oder beim Tanzen, du bist auf deinem Weg. Du bist du, wo auch immer du bist. Dein Leben hängt nicht so sehr davon ab, wo du dich zufällig gerade an einer bestimmten Verbindungsstelle im illusionären Raum und in der illusionären Zeit befindest.

Das Leben muss nicht irgendetwas anderes sein als das, was es ist. Wie auch immer das Leben an einer bestimmten Ecke ausschauen mag, es ist Das Leben und es bringt dich irgendwo hin. Unausweichlich gelangst du irgendwo hin.

Du lebst dein Leben. Ob es nun eine Seifenoper oder ein Spaziergang im Park ist, du lebst dein Einmaliges Leben.

Tatsächlich spulst du Im Leben herum, so als ob du ein Kleid nähen würdest. Du hast die Wahl des Stils, des Materials, der Farbe, der Muster. Auf der Nähmaschine wendest du das Kleid auf diese und jene Weise herum. Und wenn das Kleid fertig ist, probierst du es an und trägst es. Fühle dich wohl in diesem Kleid. Wahrscheinlich wirst du morgen ein anderes Kleid anziehen.

Welche Spazierfahrt du auch machst, auf welche Tanzveranstaltung du auch gehst, welches Kleid du auch trägst, du bist immer noch du.

Heavenletter # 5730 – 2.8.2016 What the World Looks Like to You

Wonach euch die Welt aussieht

Gott redete …

Geliebte, im Leben in Einklang mit Meinem Willen entlang gehen wäre kinderleicht, wenn ihr denn bloß Meinen Willen erkenntet und akzeptiertet. Ihr seid euch nicht sicher. Die Sache ist die, dass ihr eine Menge in Frage stellt. Ihr wendet in eurem Sinn hin und her, was ihr vernehmt, und fasst einen trüben Blick auf das Leben, so wie es vor euch ausgebreitet ist.

Ihr zweifelt Mich im Nachhinein an. Die Idee dabei ist ein wenig amüsant, nicht wahr? Ihr sitzt gegebenenfalls da und seid euch sicher, dass ihr es besser als Gott wisst! Ich meine, ist das nicht ein klein wenig lachhaft? Bestimmt schlagen eure Lippen in Anbetracht des Sich-Anbahnens eines Lächelns um. Ich weiß nicht, wie ihr es schafft, euch vom Auflachen abzuhalten.

Die Gegebenheit ist die, dass ihr Mich eher überhaupt nicht vernehmt. Ich meine nicht, dass ihr nicht, was Mich angeht, eine Menge zu hören bekommen habt. Ihr habt wohl eine Masse aus zweiter Hand über Mich gehört. Ihr habt anderer Leute Deutungen von Mir und von Meinen Worten vernommen. Einerlei wie wohlbeabsichtigt – was ihr über Mich verbreitet zu Ohren bekamt, können durchaus Fehlverständnisse sein. Es kann durchaus ganz an der Sache vorbeigehen. Es kann durchaus sein, ihr begreift das Wesentliche nicht. Was ihr hört, das ist wohl eher das Abendessen vom Sonntag, am heutigen Tage des Abends aufgewärmt.

Wieso Gedanken aus zweiter Hand zuhören, derweil ihr für euch selber von der Quelle Allen Denkens vernehmen könnt? Meint ihr, Ich rede nicht, und Ich redete nicht zu euch? Denkt ihr, Ich möchte nicht, dass ihr Mich unvermittelt hört? Papperlapapp, selbstverständlich verlangt es Mich sehr, dass ihr Mich vernehmt. Es ist Mein Bestreben, dass ihr Meine Worte hört und Meine Liebe für euch und die ganze Menschheit verspürt.

Lasst Uns über die Zehn Gebote reden.

Ich gebiete euch nicht zu den Zehn Geboten. Selbstverständlich ist, auf Anhieb herausgebracht, der Gebrauch des Wortes Gebote inakkurat. Ich preise euch die Zehn Anpreisungen an, da ihr Anderen eine Karte an die Hand geben könntet, ihren Weg zu finden. Betrachtet sie als Zehn Handreichungen.

Sofern Ich euch etliche werte Handreichungen für unterwegs geben sollte, würde Ich euch mitteilen, die Geschwindigkeitsbegrenzungen befolgen zu mögen. Ich würde euch sagen, euer Auge auf der Straße zu halten. Ich würde euch zu verstehen geben, während ihr fahrt, keine SMS zu schreiben. Ich würde euch Leitlinien übermitteln. Ich würde euch Raum zum Hinzulernen geben. Seid versichert, Ich habe euch gute Führung zukommen lassen. Hier geht es um guten Rat, den Ich euch gebe. Ich biete ihn euch als Regeln für auf den Weg dar. Es ist einleuchtend – es ist eure Wahl, sie zu beherzigen oder nicht zu beherzigen.

Im Leben vermögt ihr ausschließlich von dorther, wo ihr sitzt, auf den Rat, wie das Leben zu leben sei, einzugehen. Damit meine Ich, wo euer Bewusstsein zu liegen kommt. Ihr seid, wo ihr seid. Sofern eure Sicht eine andere ist als die Meinige oder sofern ihr nicht so gut seht wie Ich, seid ihr außerstande, Meinen Winken nachzukommen, just aus dem Grunde, weil sie sich euch nicht als richtig anfühlen. Sie sitzen bei euch nicht richtig.

Lasst es Uns einmal so sagen: Nehmen Wir einmal an, Ich gebe euch Unterricht im Autofahren. Eine ganze Menge hängt dabei von eurer Sehkraft ab. Wenn ihr nicht gut seht, wenn ihr keine Brille habt, oder eure Brille nicht aufhabt, und vor euch kommt ein Baum zu stehen, werdet ihr ihn unter Umständen ganz einfach nicht sehen, und könntet in ihn hineinfahren. Ihr habt für euch selber den Baum zu sehen, um ihn zu umfahren. Falls ihr den Baum nicht sehen könnt, könnt ihr ihn nicht sehen.

Ich benutze dies zur Illustrierung dessen, um was für einen Bewusstseinszustand es gehen könnte. Es ist nicht so, dass ihr absichtlich Meine Leitung abweist. Ihr seid, derweilen ihr euch in einer bestimmten Lage befindet, dort ganz einfach nicht. Ihr habt andere Tätigkeiten im Blick, so sie euch ja unter euren Gegebenheiten, dergestalt wie ihr jene seht, sinnvoller sind.

Ich sähe es gerne, wenn ihr Meinem guten Rat, welchen die Welt als die Zehn Gebote bezeichnet, folgtet. Natürlich wäre es Mir lieb, euch ums Irregeleitetsein herumkommen zu sehen. Natürlich habe Ich es gerne, euch zu beraten, wiewohl herrsche Ich euch nicht mit Anordnungen an. Ich bin nicht euer Armee-Sergeant.

Auf jeden Fall weiß Ich, dass ihr vom Leben selber hinzulernen werdet. Früher oder später unterweist euch das Leben. Eure Augen werden aufgehen, und ihr werdet imstande sein, Meinen Rat zu beherzigen, weil ihr ihn nun zu fassen bekommt. Nun keimt auf, was Ich euch anempfehle euch sinnfällig zu sein.

Ihr seid hier auf Erden, um hinzuzulernen. Ihr werdet unveränderlicherweise hinzulernen, und Wir werden ganz naturgemäß auf einer Wellenlänge sein. Ihr werdet all dies, von euch selber heraus, sehen.

Heavenletter # 5731 – 3.8.2016 Ten Understandings God Has

Zehn Verständnisse, die Gott hat

Gott redete …

In jedem Moment flüstere Ich euch ach so leise zu. Gleichzeitig suggeriere Ich euch, dass ihr euch zu den Tiefen der Stille hingezogen fühlt, wo ihr Mich für euch selbst hören könnt.

Lasst Mich ein paar Meiner Verständnisse für euch formulieren. Ihr mögt unterschiedliche haben. Diese hier sind einige Meiner hinsichtlich eurer Fähigkeit Mich tatsächlich zu hören.

1. Ihr müsst nicht in einer bestimmten Art und Weise sein, bevor ihr Mich hören könnt. Es braucht Verlangen, um Mich für euch selbst zu erkennen. Da sind ein paar Ideen von euch, die euch dabei im Weg stehen könnten.

2. Da ist nichts im Leben, das so zu sein hat, wie es nach eurer Aussage ist. Nicht alles hat WUNDERBAR zu sein, wie ihr es seht. Wer hat gesagt, dass das Leben eine Erfahrung nach dem Muster eines Kanonenschlags zu sein hat? Ich nicht.

3. In eine tiefere Stille zu gehen, hat nichts mit Kontrolle zu tun. Es geht dabei um das Zulassen. Ein tieferer Zustand der Stille gehört zu euch. Ihr erschafft es nicht selbst. Ihr lasst Kontrolle los. Ihr erlaubt Euch selbst, Mich zu hören. Seid erstaunt, wenn ihr Mich hört. Ihr leitet Mich nicht an, wie ihr in die Lage kommt, Mich zu hören.

4. Beginnt mit einer Absicht. Ihr wählt eine Absicht. Ihr versucht nicht, eine Absicht zu erzwingen. Ihr könnt eine Absicht nicht erzwingen, denn dann habt Ihr keine Absicht mehr, sondern ihr strengt euch an, um ein bestimmtes Ergebnis zu erlangen. Ihr könnt es ein Beharren auf einer bestimmten erhofften Regel oder Gesetz nennen. Anstrengung für eine großartige Stille ist keine Entspannung. Um Himmels Willen, wisst es besser, als euch absichtlich anzustrengen. Es ist nicht notwendig, es mühsam zu versuchen. Es steht euch im Weg.

5. Wenn Ich ein Gebot in Umrissen darlegen würde, dann würde es sein: Loslassen!

6. Was ist loslassen anderes als Freiheit? Ihr möchtet loslassen, sodass ihr höher gelangen könnt. Freiheit ist höher. Seid sicher, dass wir über verantwortungsvolle Freiheit reden. Wir reden hier nicht über „Alles geht“. Da sind keine Beschränkungen, aber auch nicht: erlaubt ist, was gefällt.

7. In der äußeren Welt als auch in der inneren Welt bist du Eins mit jedem Anderen. In der bestehenden Welt ist es unnatürlich für dich deinen Arm selbst zu verletzen oder dir selbst einen Schlag ins Gesicht zu geben oder deinen eigenen Körper in irgendeiner anderen Art zu verletzen. Ebenso es ist unnatürlich für dich jemand Anderen auf irgendeiner Ebene zu verletzen. Blockiere niemanden.

8. Da Ich in einer Tiefe spreche, die vor der Sprache liegt, und da Ich immer pulsiere, kann Ich, wenn du Mich aus der Tiefe Meines Herzens und Meiner Seele zu dir flüstern hören willst, in jedem Moment und überall gehört werden. Wenn jeder Mich hören kann, kannst du Mich ebenso jeden Moment und überall hören.

9. Ich glaube du kannst sagen, Ich spreche auf einer virtuellen Ebene, weil Ich auf tiefere Weise als Sprache rede. Ich rede aus den Tiefen Meiner Selbst, die in DIR pulsieren. Eingebaut in Mein Geschenk des Pulsierens der Harmonie Meines Seins – Ich übermittle dir Meine Liebe zu dir über Mein Herz – übermittle es an das Eine von Uns -, kann Ich gehört werden, und du kannst Mich hören.

Es ist natürlich für dich, Meine Stimme zu hören. Allerdings ist Meine Stimme feinsinniger als eine dröhnende Stimme. Sie ist subtiler als Sprache. Folgerichtig übersetzt ihr nicht von dieser Ebene. Du hörst, was Ich sage, als wenn es alles auf einmal ist, selbst wenn du es nicht bemerkst. Du magst dir dieses Schrittes nicht bewusst sein. Trotzdem, Ich gehe zurück und wiederhole Mich langsamer.

Manchmal spreche Ich schneller oder langsamer als in anderen Zeiten. Du hörst Mein Herz nicht mit den Ohren. Du bist in Mir in etwas vertieft, genauso, wie wenn du einen Vogel im Flug in der Ferne siehst. Der Vogel und Ich sind dennoch in überhaupt keiner Entfernung zu dir.

10. Du hast Mein Sein schon immer hier und dort aufgesammelt. Meine Stimme ist kein Fremder für dich. Du bist an Meine Stimme gewöhnt, obwohl du natürlich Meine Stimme übertönt hast. Trotzdem, inmitten lauter Musik, lauter Stimmen, Aufruhr, Sorgen, Angst, Beunruhigung, Elend, Qual, Furcht, Gefahr, Angriffe, kann Ich gehört werden und du kannst Mich hören. Ich rede von Liebe. Liebe ist Meine Sprache.

Hörst du Mich? Ich spreche zu dir. Still! Hör zu.

Heavenletter # 5732 – 4.8.2016 The Inner Beauty

Die innere Schönheit

Gott redete …

Nichts ist vergessen. Alles wird erinnert. Alles, was du lebst, hast du zuvor gelebt. Es ist dir nicht neu. Du lebst es nach. Teile der Vergangenheit waren verdeckt, versteckt, aus der Sicht geräumt, verboten, nicht anerkannt, ganz besonders für dich selbst. Es ist, als ob Licht etwas ist, das dir gefährlich sein könnte, und so schützt du dich vor deiner eigenen Präsenz.

Natürlich, einmal ans Licht gebracht, wird sich diese Verdeckung im Winde zerstreuen und weg sein, dennoch scheint da ein Mechanismus in dir zu verbleiben, der dir sagt, dass es besser wäre, dieses Bewusstsein vom Lichte fern zu halten.

Versteckte Gebiete aufzudecken und sie hinter dir zu lassen würde dich tatsächlich befreien.

Es ist besser das zu sehen, was dich zurückhält. Dann kannst du ihm ins Auge blicken und das vertreiben, was dich blockiert und geklärt davon aufsteigen. Siehe dem ins Auge, was dich schmerzt, dann bist du frei, um von neuem in Freiheit zu beginnen. Du kannst jeden Tag neu beginnen.

Möglicherweise trägst du unnötiges Gepäck. Das Gepäck der Vergangenheit verlangsamt dich. Es behindert dich. Durch Ignorieren der Vergangenheit magst du denken du, hättest sie aus deinem Leben gestrichen, dennoch wiederholst du dich immer wieder. Du weigerst dich, die dich verfolgende Stimme der Vergangenheit los zu lassen.

Etwas mag so schrecklich erschienen sein, dass du nicht hinschauen konntest, und jetzt willst du es auch nicht sehen. Du fürchtest, dass es zu viel für dich wäre, somit sammelst du ungewollte Gefühle und unterdrückst sie. Sowie du tiefe Gefühle übergehst, gewinnen sie an Stärke. Die Vergangenheit hat dich zu Lasten deiner Lebensfreude in ihrer Gewalt.

Die Wahrheit ist die, trotz deines Vorenthaltens gibt es nichts, das du dir Selbst vorzuenthalten hättest.

Komm´, lass Uns einen Spaziergang machen. Entbinde dich von dieser verschwiegenen Vergangenheit. Die Vergangenheit ist vergangen, dennoch magst du darin untergetaucht sein, einfach wegen des Verbundenseins an das, was einmal war. Es ist Bindung, die dein Herz zurück hält.

Lebewohl Bindung an die Vergangenheit. Jetzt bist du frei. Wirf die Ketten ab, die dich fesseln. Komm aus deinem Versteck und du wirst fliegen. Du wirst hoch und weit fliegen. Du, der du Weite bist, wirst deiner Weite erlauben aufzusteigen. Du wirst die eingeprägte Vergangenheit durchbrechen. Keine Einbußen. Kein Zurückziehen von der Fülle des Lebens.

Lasse alte Bilder zurück. Du findest dich Selbst stattdessen. Du findest Freiheit. Deine Bestimmung ist Freiheit.

Freiheit lockert Anspannung. Anspannung ist ein weiterer Name für den Zwiespalt mit sich selbst. Komm jetzt raus aus dem Gehäuse, mit dem du dich möglicherweise selbst umgeben hast. Erwache zu der inneren Schönheit. Du erforschst und erweiterst dein Bewusstsein. Das ist dein Erwachen. Die Vergangenheit besteht aus Asche. Werfe den Deckmantel der Vergangenheit ab. Nicht länger sollst du alte Vorstellungen representieren. Diese alten Bilder sind nicht, wer du bist. Sie waren nie. Sie wurden gepflegt und jetzt befreist du dich, um die Winde vergangener Jahre los zu lassen.

Schalte ab von der Vergangenheit.

Hab ein neues Bild von dir selbst.

Fordere deinen Selbstwert ein. Er gehört dir.

Dir fehlte es nie an Wert. In der Vergangenheit verkauften dir vielleicht andere ein Bild von Unwürdigkeit. Alte Ansichten, die andere fälschlicher Weise hielten, reflektierten sie selbst. Sie reflektierten nicht dich. Wie auch immer, du glaubtest es. Es sind jetzt deine eigenen Gedanken, die dich unterdrücken. Steige aus den alten Klamotten heraus. Angst vor Offenbarung hat dich zurückgehalten. Geliebte/r, du bist ein aufgehender Stern.

Du bist leuchtende Helligkeit. Du kannst nichts anderes sein. Erwache zu deiner wahren Präsenz. Erhebe dich von den Fesseln der Vergangenheit. Sei wahr zu dir selbst. Folge Mir. Wage es auf Luft zu gehen. Du sollst hoch fliegen.

Sag Hallo zu dir selbst und verabschiede dich von der Vergangenheit. Komme jetzt zu Mir. Halte Meine Hand, Wir steigen jetzt auf.

Heavenletter # 5733 – 5.8.2016 Write Your Life Now with Golden Ink

Schreibe dein Leben jetzt in goldenen Lettern

Gott redete …

Du schreibst deine eigene Lebensgeschichte. Schreibe dein Leben jetzt in goldenen Lettern. Keine Reue mehr, keine Selbstvorwürfe. Milch, die verschüttet wurde ist weg, du sollst ihr nicht länger nachweinen. Kannst du aufhören, die Vergangenheit zu bedauern? Lass einfach die Vergangenheit hinter Dir. Gedanken sollen dich aufbauen und erheben. Unterschätze nicht die Macht der Gedanken. Gedanken sind mächtig, sie können Freude hervorrufen oder auch verletzen, und deine Gedanken sind sehr mächtig.

Genauso wie du dein Haus renovierst, erneuere dein Selbstbild. Du bist nicht einfach nur ein menschliches Wesen, du bist ein geliebtes Gotteskind. Dass du jetzt einen menschlichen Körper bewohnst, macht dich nicht zu einem geringen Wesen. Erweitere deinen Horizont. Denk voraus. Erstelle dein Selbstbild neu. Mach ein neues Foto von dir. Erhebe dich!

Verbleibe nicht auf den alten Schienen des Lebens.

Erinnerst du dich, dass du nach meinem Bilde geschaffen wurdest? Du sollst dich nicht von der Welt formen lassen. Du bist es, der die Welt bildet. Was hast du sonst geglaubt?

Sei dir selbst Vater und Mutter.

Jeder erschafft sein eigenes Schicksal. Darum sei ehrlich zu dir selbst. Du lebst unter der Sonne; also wärme dich an ihr. Für dich ist die Sonne geschaffen, der helle Sonnenschein gehört dir. Das Leben härtet dich, aber nicht zu Stahl, nein, zu Gold.

Du lebst nicht nur unter dem Licht der Sonne, nein, du lebst unter dem Licht Gottes. Genaugenommen lebst du nicht unter dem göttlichen Licht, sondern du reflektierst das göttliche Licht. Du leuchtest in Meinem Licht. Du verdienst Mein Licht, du bist Mein Licht. Wage es doch, dieses Licht als Schlüssel zu deinem Wert zu ergreifen. Auf Erden sollst du Mich widerspiegeln. Lege überholte Denkweisen ab.

Früher hast du dich in einem trüben Licht wahrgenommen. Du hast dich geirrt. Gib dein Versehen zu. Lass das Licht der Liebe ein. Du bist MEIN geliebtes Geschöpf. Erkenne das Licht, das du bist, mit Meinen Augen. Ich gebe dir Meine Augen, seien sie nun blau oder braun oder haselnussfarben, deine Augen mögen sich öffnen und Meinen entsprechen.

Deine Sichtweise ist äußerst wichtig für die ganze Welt. Habe einen weiten Blickwinkel. Erhelle den Weg vor dir. Erhelle den Weg auch für alle anderen Bilder, die du vor dir siehst. Lass niemanden aus. Es gibt niemanden außer Mir, dem zu folgen ist. Folge Mir. Welch wundervolle Welt können Wir zusammen erschaffen!

Du bist nicht alleine. Auch Ich bin nicht alleine. Du bist an Meiner Seite. Lege diese Wahrheit in dein Herz. Ich bin an deiner Seite und du bist an Meiner Seite. Einsamkeit gibt es nicht. Sie existiert nicht. Die Welt spricht von Einsamkeit und davon, dass Einsamkeit existiert. Leider ist die Welt manchmal falsch informiert und so informiert sie auch dich in der falschen Weise.

Die Sonne scheint, die Sterne leuchten und der Mond reflektiert das Sonnenlicht. Falls du dich nicht als leuchtende Sonne erleben kannst, so vielleicht als Mond, der das Sonnenlicht reflektiert. Ah, die Sonne widerspiegeln, die Welt beständig erleuchten! Jetzt hast du deine Aufgabe erfasst. Freilich ist das keine Aufgabe, das ist dein Lebenszweck. Ist es eine Aufgabe Wasser zu trinken, wenn man durstig ist?

Du hast deinen festen Platz an der Sonne, erhebe nun deine Augen. Nimm JETZT Mein Licht an! Du musst dabei nicht viel denken, es ist dein natürlicher Zustand, Mein Licht zu leuchten. Nimm Mein Licht an, unterschreibe es, setz dein Siegel drauf und sende es weiter. Genau JETZT ist die richtige Zeit dafür! Dazu ermächtigte Ich dich. Ich bitte dich, Mein Licht vor der ganzen Welt scheinen zu lassen. Ich gab dir Mein Licht. Dazu brauchst du dich nicht groß anzustrengen. Strahle einfach MEIN LICHT aus. Sprenge die Ketten, die dich zurückhalten.

Bleib nicht länger im Dunkeln. Öffne dich weit. Halte dein Strahlen, welches von der Sonne und Mir kommt, nicht länger zurück. Ich habe dich genauso wie die ganze Welt immer geliebt.

Begrüße die Sonne, strahle das Licht aus weit und breit! Strahle wie das Licht und besiege die Dunkelheit!

Heavenletter # 5733 – 6.8.2016 You Are the Conjunction of the Stars

Du bist die Sternekonjunktion

Gott redete …

Dein Herz schlägt. Dein Herz schlägt den Schlag des Universums. Ein Rhythmus des Lebens ist das Gegebene. Du bist der Puls des Universums. Du stehst im Einklang mit dem Universum. Du bist der Herzschlag des Universums, und du bist das Lied des Universums. Du bist der Trommelschlag des Universums, und du bist die Musik der Seele.

Und du bist der Sinn. Du bist in Wahrheit die Thematik, und bist das Objekt, das du wahrnimmst. Du bist der Schreiber der Poesie, der Tonsetzer und der Sänger. Du bist zudem der Zuhörer und der Widerhallende. Du stehst im Verein mit Liebe. Demzufolge bist du in Konjunktion mit Mir.

Du bist die Konjunktion der Sterne. Du bist nicht auf Abstand. Nichts ist fern von dir auf Abstand. Du bist das Tom-tom der Liebe.

Selbst wenn du dich in Ruhelage befindest, ist dein Herz am Schlagen. Wenn dein Herz mit Schlagen aufhört und dein Atem mit Atmen aussetzt, bleibst du Seele, und bist du Größe. Am Leben oder tot, auf der einen sogenannten Seite des Lebens oder auf der anderen, du BIST und Ich BIN. Daran gibt es überhaupt nichts zu rütteln.

Wir sind Eins. Nichts hat sich begeben. Ein großes Trara wird gemacht, wenn du geboren wirst, und ein großes Trara wird gemacht, wenn du die Brücke von der einen Seite zur anderen überquerst, hin und her, wiewohl sich nichts zugetragen hat.

Es existiert keine Entfernung, und Trennung ist nicht vorhanden. Du bist Seiend.

Dies ist schier Leben, diese Fantasie, in die hinein du verschwimmst. Heil dir dafür, dass du die Erde zierst, und Heil dir, dass du den Himmel zierst. Heil der Huld Gottes, Der dich hier versammelt. Du bist einer, mit dem man auf Du und Du steht – wenn du doch bloß darum wüsstest.

Dein Zuständigkeitsbereich ist die Welt und darüber hinaus. Du zauderst, dich dem zuzuordnen. Mit der einen Ausrede oder einer weiteren, du gibst dich dem nicht bei. Du siehst eine Kiste, und du verbringst dich in sie und wagst es nicht, ihre Umgrenzungen zu verlassen. Du – der du über Vorstellungsgabe verfügst – möchtest dir dies nicht vorstellen. Du entziehst dich deiner Erlesenheit.

Dein Leben artet in einen Eintopf von Übriggebliebenem und ungleichartigen Teilen aus. Du funktionierst. Du bist eine Brieftaube, derweil es dir in Wahrheit zugedacht ist, ein Pionier zu sein. Du bist ein Sprungbrett des Lebens und räumst dir dies nicht ein. Du gestehst es dir selber oder sonst wem nicht zu, aus Angst, rausgekriegt zu werden. Was würdest du dann tun? Du könntest nicht mehr länger ein Nachzügler sein. Du hättest Verantwortung zu übernehmen. Du wärst nicht mehr weiter imstande, deinen Mummenschanz an dir zu tragen. Du würdest aufgedeckt. Du wirst dich selber entlarven, gleichwohl, ja doch, die Welt ist stets an deiner Narretei mit beteiligt gewesen.

Ahoi, du bist mitten auf Hoher See, während du vermeinst, du befändest dich in einem Kinder-Planschbecken. Irgendwie, irgendwie stehst du an der Schwelle, dich selber mitzubekommen, nicht einmal Zentimeter davon entfernt. Nichtsdestotrotz fürchtest du dich, die Küste zu erreichen. Du magst die Küste gerne weit weg. Das ist dir zur Gewohnheit geworden. Du hast allein auf einem öden Eiland gelebt, abgetrennt von anderen Seinswesen, die desgleichen du selber sind. Du hast dich selbst auf diesem Eiland deiner selbst ausgesetzt, und meintest, dies stelle Geborgensein dar. Du ranntest vor dir selber weg. Du möchtest dich ungerne selber anschauen, aus Furcht vor einem inneren Aufruhr, von dem du nicht zurücklaufen könntest. Du dachtest, unverwandt Anspruch erheben auf die passionierte Lust des Lebens komme dem Preisgeben deiner selbst gleich. Du ranntest fort, und rudertest, dem Fernbleiben vom dich in die Lüfte Erheben den Vorzug gebend, dabei einen lecken Nachen.

Du erkanntest deinen Wert nicht. Du dachtest, du seist auf einem Seitensprung. Du stromertest von deinem Selbst weg. Dies war das Übliche. Du warst der Haken an der Sache. Du spieltest mit dem Leben Autoscooter. Du sprangst in einen Wagen und braustest vor der Begegnung mit dir selber davon. Du warst wie Kleider, die in einem Schrank hängen, die dort einfach hängen, herumhängen, aufgehängt im Schrank Deines Lebens.

Ich klopfe an die Tür des Schranks, in dem du dich verbirgst, du, der du dich dort vor der Glorie Deines Selbst versteckt hältst.

Komm nun, Ich warte auf dich. Komme heraus. Komme heraus. Komme heraus zu Mir. Kehre Deiner Insel des vergesslichen Achtlos-Seins den Rücken. Lasse deine Fassade zurück. Du bist herausgekriegt. Schließe dich Mir an. Hier ist für dich ein Neuer Tanzboden und sind Neue Höhen zu erklimmen. Nun hebst du in die Wilde Blaue Ferne ab. Nun gibst du das Verwichene auf. Nun lässt du die trügerische Illusion im Stich. Und nun hörst du auf, auf deinem Herzen Stepp zu tanzen. Komme hier rüber. Tritt an.

Heavenletter # 5734 – 7.8.2016 You Want Life to Be What You Say

Du willst, dass das Leben so ist, wie du es ansagst

Gott redete …

Das Leben ist eine Brise. Du jedoch fantasierst Leben sei beschwerlich. Du setzt Parameter fürs Leben und sagst dem Leben, dass es so und so weit gehen kann und nicht weiter. Du stellst Zäune auf und greifst das Leben an, wenn Es ist, was Es ist, und du nicht schätzt, dass das Leben über die Grenzen tritt, die du beliebt hast festzusetzen. Du magst denken, das Leben drangsaliere dich. Du bist der Verbieter. Du möchtest das Leben regeln, das Leben einen Gefangenen deiner Zuneigungen und Abneigungen machen. Du würdest gerne das Leben rundum dirigieren und Ihm sagen, was Es tun darf und was nicht.

Das Leben ist nicht unerbittlich. Du hast es nicht gern, dass das Leben sein Ding durchzieht. Du denkst, Leben sei entfesselt. Du möchtest das Leben einschränken. Da gibt es Tänze, die du bevorzugst und Tänze, die du nicht unterstützt. Wenn es nach deinem Sagen ginge, wäre das Leben nicht das Leben. Und du denkst du würdest es verbessern.

Du magst beteuern, das Leben habe keine Arbeit damit, Leben zu sein. Du magst fühlen, dass das Leben kein Recht hat, dich aufzupflücken, dich aufzufordern zu tanzen und dann die Füße vom Boden wegzuziehen. Du verlangst, dass das Leben zu deiner Melodie tanzt. Du willst die Tänze deiner Wahl tanzen. Du willst, dass das Leben ein Restaurant ist, wo du das Menü festlegst, gemäß deiner Wünsche, sogar gemäß deiner gegenwärtigen Laune.

Du bekämpfst das Leben. Du leistest Widerstand. Du willst dem Leben zuvor kommen. Du hast nichts gegen das Geborenwerden, aber du lehnst den Tod ab.

Du würdest den Tod verbieten, so wie du dich bewaffnest mit (Selbst)Gerechtigkeit.

Wach auf. Im Leben und in der Fehlbenennung Tod bist du in Meinen Armen. Dein Kleingeist und Herz sind belastet mit Ideen von Gefahr. Du verknüpfst dich zu Knoten und klagst das Leben an, sich dir aufzubürden, aber du vergisst, dass Ich bei dir bin.

Du erfindest Geschichten. Wahrlich, du erfindest Romanzen, aber du erfindest auch Tragödien. Du möchtest wirklich, dass das Leben eine Ponyshow ist. Du möchtest wirklich jeden Zentimeter des Lebens wählen. Dein Prinz würde kommen. Du würdest die ganze Szene so einteilen, wie du sie haben willst. Du würdest das ganze Skript schreiben.

Unbekannt ist dir, der/die du Teil des Lebens bist – du bist nicht getrennt vom Leben -, dass du tatsächlich dein Script schreibst. Du hamsterst dafür. Du leitest Drama her, und du magst dann die Verletzung deiner Rechte und Privilegien deklarieren. Du debattierst mit dem Leben noch Jahre nach dem Geschehnis. Du willst, dass das Leben sich wegen deinem Insistieren selber umstülpt.

Ihr seid es, Geliebte, die ihr das Leben zu nehmen habt, wie es kommt. Protestiere den lieben langen Tag gegen einen wolkigen Tag. Protestiere gegen Regen, protestiere gegen Durchzug. Protestiere gegen Hitze und protestiere gegen Schnee. Woher hast du die Idee, das Leben habe dir aufzuwarten von vorne bis hinten und dir nur klare Himmel zu bringen und Leckerbissen und Leckereien, für die du schwärmst?

Das Leben ist nie falsch. Das Leben folgt seinem Weg. Was, wenn du aufs Leben gerichtet bist und es akzeptierst? Was, wenn du deinen Geist befreist von der Idee, dem Leben einen Schiedsspruch zu erteilen und es zu verurteilen? Wenn aus deiner Perspektive das Leben dich schlagkräftig k.o. schlägt, wie wäre es, aufzustehen und dich über deine Bewertung zu erheben?

Schließe mit dem Leben Freundschaft. Schüttle die Hände mit ihm. Sei gelassen bei dem, was das Leben dir aushändigt.

Das Leben ist nicht dein Gegner. Das Leben mag nicht all die Blumen sein, die du dir pflücken würdest. Deine Lieblingsfrüchte haben nicht immer Saison. Ihre Saison wird wieder kommen. Da Ich dich kenne, meine Ich, du würdest, auch wenn das Leben nur Pfirsich mit Rahm wäre, dieses Angebot auch ablehnen. Du würdest sicher auch des Lebens müde werden, wenn es nur pfirsich-erpicht wäre.

Das Leben in der Welt ist eine Mixtur. Beim Leben auf Erden geht es um Kontrast. Das Leben muss keine Glacéhandschuhe anziehen. Woher hast du die Idee, das Leben habe über dich Vergünstigungen auszugießen, so wie du Vergünstigung auffasst? Woher hast du die Idee, das Leben sei eine Tragödie? Wer sagt das? Die Welt hat das Leben mangelhaft beurteilt. Wer kann sagen, das Leben sei hartherzig? Wer kann sagen, das Leben sei unfair? Wer hat das Recht, das Leben herunter zu beschneiden in begrenzte Größe und es im Keim zu ersticken? Wer kann erklären, dass das Leben kein Wohltäter ist, was auch immer du davon hältst?

Sicherlich lehrt euch das Leben Nicht-Anhaftung. Du magst ein unwilliger Lerner sein.

Heavenletter # 5735 – 8.8.2016 Follow Your Own Star

Folge deinem eigenen Stern

Gott redete …

Setze auf dein Glücken.

Gerade so wie deine Mutter dir vielleicht gesagt hat: „Gehe auf deinem Schulweg nicht durch den Schlamm. Spiele auf deinem Nachhauseweg nicht im Schlamm“, so sage Ich dir, dich aus dem Schlamm deiner Gedanken herauszuhalten. Versinke nicht im Schlamm. Mache das Wasser deiner Gedanken nicht schmutzig.

Halte dich fern von geknechteten Gedanken. Baue auf Erfolg. Schenke all den Gründen, weshalb ein Projekt von dir scheitern könnte, keinen Glauben. Scheitern ist nicht deine Sache. Entmutige dich nicht selbst von dem, was du dir wünschst. Trödle nicht mit dem Ratschlag der Welt herum. Höre nicht auf Berichte, wie viele Leute gescheitert sind. Höre nicht auf Statistiken. Höre nicht auf all den Realismus in der Welt. Schwöre ab realistisch zu sein, so wie die Welt realistisch definiert. Die Welt scheint das Bestreben zu haben, dich klein und dort festzuhalten, wo du bist.

Wie viele Male hörte Christoph Kolumbus Nein? Er nahm sich all die Absagen, die ihm die Königin gab, nicht zu Herzen, bevor sie Ja sagte, sie wird ihm seine Fahrt, um zu beweisen, dass die Erde rund ist, finanzieren! Kolumbus setzte Segel für Indien. Er erreichte zwar nicht Indien, aber er entdeckte Amerika – und zeigte dadurch auf, dass die Erde rund war.

Wenn du dir Erfolg wünschst, dann höre auf Erfolgsgeschichten. Wenn du dir keinen Erfolg wünschst oder wenn du den Erfolg nicht einmal wirklich angehen möchtest, dann magst du gut daran tun all den Miss-Erfolgsgeschichten zuhören. Daran herrscht wahrhaft kein Mangel.

Achte darauf, mit wem du verkehrst.

Unabänderlich geht jeden Morgen die Morgendämmerung auf. Die ganze Nacht hindurch kommt die Morgendämmerung nicht. Eine Minute bevor die Morgendämmerung kommt, gibt es keine Morgendämmerung. Dann, dort, vor deinen Augen erscheint eine Andeutung der Sonne.

Bedeutet das, dass jeder Wunsch, für den du arbeitest, sich vor deinen eigenen Augen erfüllen wird? Nein, das bedeutet es nicht. Warum sollte man dieses als Scheitern bezeichnen? Dasjenige, von dem die Welt als Scheitern sprechen mag, hat auch zu Erfolg geführt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es ist keine Bedingung, dass du ein Blitzerfolg bist.

Versuch und Irrtum haben ebenfalls ihre Berechtigung.

Und dennoch werden nicht alle Träume wahr. Ah, aber allein schon nach einem Traum zu streben ist ein Erfolg an sich.

Die Idee von Scheitern ist ein äußeres Konzept. Es macht dich nicht zu einem Versager, wenn du nicht weißt, wie ein mathematisches Problem zu lösen ist. Wer sagt das? Sage nur du das ja nicht.

Wenn andere dich schlechtmachen wollen, sei es drum. Du selber sollst dich nie schlechtmachen. Die sollst nie die für dich gesetzten Standards der Welt als die deinigen annehmen. Die Welt trifft Annahmen. Die Welt mischt zu viele Meinungen zusammen und präsentiert sie als wahr. Lasst es Uns geradeheraus sagen:

Zu oft weiß die Welt nicht, wovon sie spricht. Die Welt hat selber zugegeben, dass sie Fehler gemacht hat. Einst war es eine geheiligte Annahme, dass die Erde eine Scheibe ist. Die Erde ist, was sie ist, unabhängig von dem, was die Welt sagt, dass sie ist. Die Form der Erde hängt nicht von der Erlaubnis der Welt ab. Die Erde braucht nicht die Billigung der Welt.

Du auch nicht.

Lasse nicht die Meinungen von anderen sich gegen dich verbünden. Sei dein eigener Wahrsager. Sei dein eigener Sachverständiger. Sei dein eigener Denker, dein eigener Entscheider, dein eigener Suchender, dein Eigener Stern Im Himmel.

Was bedeuten schon alle die Meinungen in der Welt?

In der Welt sind zwei Meinungen von Bedeutung – deine und Meine. Meine Meinung ist nicht eine Meinung. Was Ich sage, dass du bist, das bist du. Ich sage, dass es dir zusteht alle Möglichkeiten in der Welt und darüber hinaus als deine zu beanspruchen und sie nach deinem Wunsch dir zu verpflichten. Wenn du dir etwas von ganzem Herzen wünschst, wer sollte es da wagen zu behaupten, dass du es nicht erreichen kannst? Wer sollte es wagen zu behaupten, dass die Welt es besser weiß als du? He, du magst es sehr wohl richtig sehen – und nicht die Welt. Ein jegliches, das dich begrenzt, ist haltlos. Du bist ein Wundertäter. Sei es demnach.

Heavenletter # 5736 – 9.8.2016 No Longer Have You Need for a Lion’s Roar

Deinerseits kein Bedarf mehr an Löwengebrüll

Gott redete …

Du lebst dein Leben. Du machst dich nicht auf den Weg, ein Held zu sein. Du wirst nicht schon vorzeitig zu einem Helden. Ehe man’s versieht wirst du eventuell zu einem Held werden, selbst so du dich nie anschicktest, zu erkennen, dass du ihn in dir getragen hast.

Jeder hat die Zutaten zu einem Helden in sich. Es braucht den einen oder anderen Anlass, dass dein Heldentum zu Tage tritt. Es ist eine andere Person oder es sind andere Personen, die dir die Gelegenheit zuführen, den Helden in dir herauszubringen.

Es gibt zudem die kleinen täglichen Anlässe, die dich zu einem stillen Heldentum geleiten. Du bist kein Märtyrer. Das bist du nicht. Du bist nicht lange-leidend. Dein Bescheid heißt, dein Herz zu schenken, um Andere zu besänftigen. Womöglich wirst du nicht einmal das, was du zuwendest, als Geduld bezeichnen, denn es erscheint dir naturgemäß, Anderen Frieden zu bescheren. Du siehst dein Leben als einen Anlass für eine Art unermessliche Weite, worin du in aller Ruhe auf jene eingehst, die bei dir unter Umständen launisch oder ungeduldig auftreten. Du siehst andere Menschen in einem anderen Licht als in dem, in dem du Andere gewöhnlich sahst, denn du bist nicht die Person, die du deiner Auffassung nach zu sein pflegtest.

Vielleicht ist es hinlänglich, die Aussage zu treffen, dass Andere ihre eigene übereilte Widerspiegelung in dir erblicken. Sie können mit dir ungeduldig oder gar unduldsam sein, unterdessen du in ihnen deine eigene Reflexion erblicken magst. Nunmehr bist du in der Lage, ihnen die Aufmerksamkeit für sich selber zuzureichen, nach der es ihnen so sehnlich ist.

Gewiss, ja, sie sind mehr wert, als sie wissen und als die Welt weiß. Und gewiss, ja, du denkst nicht an deinem Wert herum, vielmehr gehen deine Gedanken dahin, wie du den schmerzenden Herzen Anderer Linderung verschaffen kannst. Deine Freundlichkeit und Geduld sind dir zu Eigen, um sie zukommen zu lassen, und demzufolge wendest du sie zu. Wenn Andere rasch dabei sind, düster dreinzuschauen, siehst du unter die Oberfläche und bemerkst, wonach sie in Wirklichkeit lechzen, und gibst es ihnen in aller Freude.

Du gibst für das Zukommenlassen kein Limit vor. Du denkst an Andere, indessen in dem Sinne, was du tun könnest, um ihr Leben zu erhellen. Du hast mehr als genug Licht zum Schenken.

Du bist keine Fußmatte. Dein Bescheid ist, eben just die Ruhe zuzuwenden, die dir angelegen ist zu schenken.

Du reagierst nicht so sehr. Jemand macht spöttische Bemerkungen über dich – dein Bescheid ist nicht, zurück zu sticheln, weder aus Feigheit noch aus Selbstbeschränkung. Du tust einfach, was in deinem Herzen ist. Du entscheidest dich, Mir zu Diensten zu sein. Wo jemand Groll sieht, siehst du gegebenenfalls wehen Schmerz. Wo jemand Gefecht oder Heimzahlung sieht, wirst du darauf aus sein, Linderung und Erlösung zu bieten. Du gehst über das übliche typische Vorhalte-Machen hinaus. Du gehst weit über das Konzept von der Art hinaus: Ich werde es dir zurückgeben, in dem Maße, wie du es mir gibst.

Jemand könnte äußern, du verfügest über starke, stille Beherztheit und bekommest ja für deinen Edelmut nichts zurück. Just dies ist es; du tust dich nicht nach Entgelt um. Du rechnest nicht. Du gibst deine Gott-gegebene Stärke einem Anderen unentgeltlich. Bei dir beläuft es sich darauf, Gott zu dienen, und auf diese Weise wendest du jenen Menschen Liebe zu, die sie, selbst so jene Liebe unversehens vor ihnen das gegebene ist, unter Umständen nicht zur Kenntnis nehmen.

Ihr seid nicht auf Unverzüglichkeit aus. Wenn Andere Durst haben, seht ihr zu, dass ihr ihnen Wasser zum Trinken bietet.

Womöglich seht ihr andere Menschen sich zanken, anstatt tanzen, drauf und dran, mit einem Vortrag über ihre Rechte und Privilegien anzuheben. Du hörst dir ihre Rechte und Privilegien und Aberkennungen an. Du siehst jenen anderen Menschen randvoll gepackt mit Gefechten, du siehst ihn sich aufreiben, seine Rechte zu behaupten, demzufolge gibst du ihm seine Rechte. Dies ist ebenfalls euer Privileg.

Vielleicht befindet ihr euch einfach nicht an einem Ort, wo es einen Sinn ergibt, sich darüber auseinanderzusetzen, was auf lange Sicht von Belang ist.

Dies hat mit dich selber bloßstellen nichts zu tun. Dies hat mit Gott im Höchsten dienen alles zu tun. Du wächst in die Höhe. Du spendest jenen deinen Respekt, die niedergeschlagen worden sind. Mittels deiner Ruhe und deiner Stärke langst du zum Boden, um sie weiter nach oben zu ziehen.

Denn einen Jeden, dem du huldvoll begegnest, hebst du höher. Wo ist dein Ego hin? Es hat sich verzogen. Du schlosst Frieden. Du hast keinen Bedarf an Löwengebrüll mehr. Du vernimmst Stille nunmehr zutiefst. Du kamst dahinter, wie lieben geht, und, demzufolge liebst du jetzt.

Heavenletter # 5738 – 10.8.2016 The Dance Card of Life

Die Tanzkarte des Lebens

Gott redete …

Mich dünkt, ihr denkt tatsächlich zu viel. Mit euren Gedanken mögt ihr wie ein Hund sein, der auf einem Knochen herumkaut. Ihr bekommt gar nicht genug davon auf euren Gedanken herumzukauen. Ihr stellt euch Fragen wie:

„Warum stecke ich in einer Krise? Warum kann ich nicht glücklich sein und für alle Zeiten glücklich bleiben? Warum muss ich die ganze Zeit so viel analysieren? Warum denke ich, dass ich mein Leben durchschauen müsste? Warum kann ich nicht einfach mein Leben in Freude leben ohne es in Frage zu stellen? Was ist es denn genau, das ich wissen zu müssen glaube? Trage ich in mir ein Gen, das mich zum Hinterfragen anhält? Das Hinterfragen ist für mich zu einer Lebensart geworden, die im Analysieren und Fehlerfinden besteht, nicht wahr?

Könnte ich nicht eher ein Trost für mich selber sein als ein Steller von Fragen, in denen ich mich immerzu im Kreis bewege und nicht wirklich irgendwo hinkomme? Oh ja, dann und wann habe ich Einsichten und Durchbrüche und beginne zu denken, dass ich angekommen bin, doch das Resultat meines so sicher Seins, dass ich angekommen bin, ist, dass ich früher oder später wieder umgehauen werde und mich in einem Scherbenhaufen wiederfinde.

Was bringt mich dazu zu denken, dass ich alle die Antworten brauche? Ich liebe es im Regen und im Schnee zu leben. Ich liebe es mich lebendig und geliebt zu fühlen wie auch immer das Wetter sein mag. Ich sehne mich danach Sommers wie Winters ein dankerfülltes menschliches Wesen zu sein. Was ist das in mir drin, dass ich denke ich müsste allezeit und allerorten positiv aufgenommen werden, und dass ich so enttäuscht bin, wenn das nicht der Fall ist?

Gott bekundet, dass Er mich liebt und dass Er alle liebt. Kann ich damit denn nicht zufrieden sein?

Selbst wenn mein Leben gut aussieht verkünde ich, dass das nur von kurzer Dauer ist. Oh ja, ich setze jenem Knochen zu. Ich stelle seine Quelle ständig in Frage. Ich stelle Dich, Gott, in Frage. Ich stelle mich selbst in Frage und während ich versuche alle Antworten zu finden lege ich mein Leben aufs Eis oder ich gehe gleichsam herum zur Hintertür des Lebens. Oftmals versuche ich mich vor dem Leben zu verstecken. Ich schlage meine Augen nieder.“

Geliebte, ihr wisst jetzt, dass ihr dem Leben in die Augen sehen sollt. Ihr tanzt und singt im Einklang mit dem Leben. Ihr verbringt eure Zeit nicht damit das Leben zu vermeiden oder darüber empört zu sein. Ihr mögt das Leben einladen mit euch zu tanzen. Ihr mögt eure Hand als erste ausstrecken. Ihr befindet euch nicht im Alarmzustand. Ihr seid mit dem Leben synchron. Ihr seid ein guter Tänzer.

Wenn ihr das Leben als euren Partner und Tanzlehrer anseht, dann folgt ihr anmutig den Bewegungen des Lebens. Ihr mögt dem Leben Danke sagen. Ihr sagt nicht: „Leben, warum könnten wir, du und ich, jetzt nicht einen Walzer tanzen? Diesen neuen Tanz will ich nicht lernen. Ich taumle.“

Es hat den Anschein, dass ihr nicht alle Tänze lernen wollte, die es gibt. Ihr wollt euch nur die Rosinen herauspicken. Manchen Tänzen wollt ihr blaue Bänder verleihen. Im Falle anderer Tänze wollt ihr das nicht, ihr kehrt den Rücken zu und bittet von ihnen entschuldigt zu sein. Ihr seht es so, dass sie euch verletzen, gar euer Herz zerreißen. Solche Tänze wollt ihr niemals.

Liebend gern würdet ihr die Richtung des Lebens umkehren, wenn es nicht eine Richtung ist, die ihr euch wünscht. Ihr wollt nicht einige der schwierigen Tänze lernen. Nie jemals wollt ihr sie erleben. Ihr wollt von ihnen entschuldigt sein. Ihr wisst nicht, warum ihr es nicht seid.

Ihr wollt nicht jede Tanzkarte tanzen, die vor euch erscheint. Ihr wollt unbedingt entschuldigt sein.

Was auch immer das Leben Ungebetenes für euch bereithält, ihr verlangt davon entschuldigt zu sein. Indem ihr das tut, vermeidet ihr das Leben. Geliebte, Vermeidung ist nicht eure Wahl. Es gibt ein Leben zum Auswählen und das ist eures. Erlernt es und macht es zu etwas Wunderbarem. Unausweichlich tauchst du auf seiner anderen Seite auf.

Heavenletter # 5739 – 11.8.2016 Life Enters on Its Own Terms

Das Leben tritt zu seinen eigenen Konditionen auf

Gott redete …

Ihr Lieben, ihr wisst, dass ihr rauf und runter geht, entsprechend euren Launen? Du merkst das, nicht wahr? Was verändert wie du dich fühlst so schnell wie diese unbeschreiblichen Launen, die dich um ihren Finger wickeln. Sie führen dich an der Nase herum. Einen Moment kannst du auf dem Gipfel der Welt stehen und im nächsten bist du ein Häufchen Elend auf dem Boden. Wie deine Launen ohne deinen Verlaub schwanken.

Das Leben in der Welt ist in ständiger Veränderung, das bedeutet jedoch nicht, dass du dich dadurch vom Leben angegriffen fühlen musst. Du wurdest nicht auf der Erde geboren, um in Aufruhr zu geraten, weil du empfindest, dass dir etwas Wertvolles vorenthalten oder weggenommen wurde, wo du dir doch sicher bist, dass es so nicht sein sollte. Drehe dich jetzt um, damit du siehst, was dir gegeben wurde. Du magst es nicht so einfach hinnehmen wollen, dennoch ist es an dir, es zu akzeptieren.

Dein Herz sinkt, wenn dein persönliches Leben eine Wendung nimmt, die du nicht magst.

Sofern du sowieso nicht die Antworten zu all deinen Fragen weißt, warum dann versuchen deines oder das Leben anderer als gut oder schlecht, richtig oder falsch, zu definieren? Du musst nicht empfinden, dass du vom Leben gequält wirst. Du weißt nicht wie das, was du denkst, dass es nicht richtig sei, dir auf andere Art zum Guten gereichen mag. Was macht dir glauben, dass du das Leben richtig einschätzt, wenn du ihm eine niedrige Bewertung gibst?

Meine Lieben, ihr seid nicht die Gebieter der Welt.

Schlag nicht die Hände über dem Kopf zusammen. Egal wie du des Lebens Nennwert siehst, das Leben nimmt dich irgendwo mit hin. Du musst nicht wissen wohin. Du musst nicht alle Einzelheiten kennen. Das Leben führt dich. Das Leben führt dich durch schmale Untiefen. Das Leben springt auch über hohe Gebäude mit dir.

Wenn du sowieso nicht alle Antworten weißt, dann akzeptiere es, dass das Leben dich in Größe verankert. Akzeptiere die Gaben des Lebens, die dich zu kühlenden Wassern leiten können.

Du leitest in eine neue Welt hinein. Die Welt öffnet sich für dich. Gib dem Leben den Vertrauensbonus. Die Wasser, in denen du schwimmst, sind tief und du hast Oberwasser. Gütigkeit regiert.

Da ist mehr im Leben als du mit deinen Augen sehen kannst. Sieh durch Meine Augen. Ich bin nicht kurzsichtig. Sieh den Regenbogen hier drüben, wie schön er ist.

Verdienst du es nicht, einen Regenbogen zu sehen?

Was für ein Lied geht dir gerade durch den Kopf? Wenn du dieses Lied nicht liebst, denke an ein anderes Lied und singe es. Oder erfinde deine eigene Melodie. Schreibe dein eigenes Lied und singe es in die Welten hinaus.

Dein Leben ist fortlaufend. Dein Leben ist noch nicht vorbei, noch längst nicht. Da ist sogar Zeit, diese illusorische Zeit auf Erden, von der du dir mehr nehmen kannst als du es momentan tust.

Es ist eine gute Idee ständig zu lernen. Du wirst es tun. Du kannst nur lernen. Du kannst nicht gleich bleiben. Fortschritt existiert. Selbst wenn du an die Vergangenheit gekettet bist, wird dich Veränderung einholen. Du wirst dich entfalten. Änderung ändert dich.

Du kannst nicht dein ganzes Leben lang schlafen. Schlaf hat seinen Platz, ja. Wach sein hat auch seinen Platz, dennoch bist du viel mehr als ein Platzhalter. Du bist auch ein Entdecker. Entdecke dein Glück. Lerne neue Sprachen des Verstehens. Wachse! Wenn du gleich bleibst, widersprichst du dem Wachstum. Geliebte, das Leben hat nicht für euch vorgesehen, dass ihr in der gleichen Höhle verweilt.

Mache Platz für das Leben. Öffne die Türen weit. Genau wie wenn ein guter Kuchen vor dir steht, setz dich hin und nutze alles, was dir geboten wird. Entdecke Wer du bist und was du der Welt bieten kannst, wie es kein anderer kann.

Heavenletter # 5740 – 12.8.2016 The Art of Letting Go

Die Kunst des Loslassens

Gott redete …

Es gibt eine Redeweise: „Alles ist vorbei!“ Vielleicht sagst du das mit Trauer. Oder du magst mit Erleichterung sagen: „Ich habe es überstanden!“

So ist es: Jede Erfahrung, die du machst, gräbt sich in dir ein. Somit ist in gewissem Sinne nichts wirklich vorbei. Vielleicht vergisst du das Ereignis. Sicherlich lässt du die Vergangenheit hinter dir und schreitest weiter, jedoch hinterlässt die Erfahrung ihre Spuren in dir.

Selbstverständlich kommt es darauf an, wie du die Erfahrung interpretierst. Wenn du die Sichtweise der Erfahrung veränderst, so verändert sich auch die Prägung in dir. Die ganze Vergangenheit, all die Erfahrungen, die du im Leben gemacht hast, sind nur deine persönliche Interpretation. Du siehst lediglich dein persönliches Bild der Dinge. Doch gibt es viele Sichtweisen ein und derselben Sache. Ob du einen Schurken oder einen Engel siehst, es kommt auf deinen Blickwinkel an. Deine persönliche Sichtweise hinterlässt ihr Markenzeichen.

Du bist der Interpret deines Lebens. Was immer deine Sichtweise eines Ereignisses oder deines Lebens sein möge, es ist nun mal so, wie du es siehst, und das ist für dich die Wahrheit. Vielleicht beurteilst du in einigen Jahren die Dinge anders. Wahrscheinlich siehst du nach einiger Zeit deine Mutter oder deinen Vater in einem anderen Licht. Das Leben hat dir größeres Verständnis der Dinge beschert und jetzt hast du einen zweiten Eindruck. Es ist gut seinen Horizont zu erweitern, jedoch geht das nicht auf Bestellung. Du kannst eine neue Sichtweise nicht erzwingen.

Gerne würdest du all das loslassen, was du angesammelt haben magst. Gerne würdest du damit abgeschlossen haben. Gerne hättest du, dass es vorbei ist. Gerne hättest du, dass es zu Ende ist.

Vielleicht hast du schon ganz bewusst mit deiner Vergangenheit abgeschlossen. Ich lade dich ein die Vergangenheit ziehen zu lassen. Vorbei ist vorbei, lass zu jedem Zeitpunkt los so gut du kannst.

Im gleichen Atemzug möchte ich Dir vor diesem Hintergrund sagen, dass deine Erfahrungen in der Gegenwart zum Großteil Widerspiegelungen der Vergangenheit sind. Gegen deinen jetzigen Willen magst du noch immer althergebrachten Signalen folgen. Alte Signale mögen nicht so leicht auszumerzen sein.

Trotzdem sind viele Menschen, die nicht so liebevoll behandelt worden waren, wie Wir uns das gewünscht hätten, über ihre früheren Wahrnehmungen hinausgewachsen.

Aus Trümmern kann vollendete Güte erwachsen, aus Ungeduld kann sich Geduld entwickeln, aus Zorn kann Liebe erblühen. Sogar eine Rose hat Dornen und dennoch ist sie wunderschön.

Also, trotz der verbliebenen Narben aus der Vergangenheit wachsen Rosen und es kann sich auch Frieden in deinem Herzen breit machen. Alles, was du dir wünschst, kann sich entwickeln. Wachstum bedarf keiner konstanten Anstrengung. Willensanstrengung hilft nicht in zarten Herzensangelegenheiten.

Aus deinem Herzenswunsch entspringt gewöhnlich, was du erreichen möchtest. Wünsche dir Frieden in deinem Herzen. Ich bin hier, um dir zu sagen, dass es möglich ist die negativen Effekte der Vergangenheit auszulöschen. Du kannst es, du hast es schon getan und du wirst es wieder tun.

Nach dem Ausradieren der Vergangenheit bleiben vielleicht Schmutzflecken zurück. Die Auswirkungen vergangener Erfahrung und früherer Interpretationen lassen aber nach. Trotz verbleibender dunkler Flecken: Hässliche Entlein der Vergangenheit können sich zu wunderschönen Schwänen entwickeln.

Alles kann sich über die Asche erheben. Du machst es jeden Tag. Du kaust den ganzen Tag einen Kaugummi, doch plötzlich spuckst du ihn aus. Es bleibt vielleicht noch etwas Geschmack zurück, doch auch der verschwindet mit der Zeit.

Das Leben ist wie das Wasser, mit dem du dich wäschst. Das Wasser fließt, es spült Hindernisse weg, es kann sogar Felsbrocken wegtragen. Du kannst nicht beobachten, wie Felsbrocken ausgewaschen werden, jedoch weißt du genau, dass es so ist.

Alles ist möglich im Himmel und auf Erden. Das heißt, es gibt nichts, was unmöglich ist. Auch für dich ist nichts unmöglich.

Wünsche, und was du ersehnst kann sich verwirklichen. Das MUSS nicht so sein. Wenn dein Wunsch sich verwirklichen MUSS, hältst du daran fest. Du kannst nicht loslassen, was du festhältst. Es ist ja nicht so, dass das Leben dir etwas schuldet. Es ist vielmehr so, dass du deine Forderungen ans Leben loslassen kannst, so sanft wie ein leichter Strich mit dem Farbpinsel.

Das Erdenleben ist ein anderes Wort für die Kunst des Loslassens.

Heavenletter # 5741 – 13.8.2016 Ego Shows Up in Many Forms

Das Ego taucht in zahlreichen Formen auf

Gott redete …

Der Refrain des Lebens, so wie er auf der Erde gesungen wird, geht auf Verlust und Gewinn, mit einer Betonung auf Verlust, den Eindruck macht es einem.

Wer schlägt den Gerichtsweg ein und reicht wegen einer irrtümlich zustande gekommenen Einkommenserhöhung Klage ein? Wer verklagt eine Autofirma, weil der Benzinverbrauch des Wagens geringer als angegeben ist? Niemand verklagt jemanden dafür, dass unerwartet ein drittes Kind unterwegs ist, unter keinen Umständen!

Niemand beklagt sich, in der Lotterie eine Mrd. Dollar gewonnen zu haben. Niemand klagt darüber, auf dem Bürgersteig einen 20 Dollar-Schein gefunden zu haben. Niemand beklagt einen Zuwachs, es sei denn einen Zuwachs an Gewicht oder Müll.

Es kommt zu einer Unmenge an Klagen, wenn jemand sein Augenlicht einbüßt. Auch du würdest dies verständlicherweise tun, wo allerdings war all die Jahre über die ganze Dankbarkeit für dein Augenlicht, als die Augen fehlerfrei zu gebrauchen waren?

In diesen Tagen wird das Alter oft als eine Minderung an Kraft angesehen, es ist indessen oft ein Zuwachs an Weisheit, und, gelegentlich, ein Zuwachs an beträchtlicher Weisheit und Herzensgüte. Du kannst im Grunde genommen nicht die Aussage treffen, du habest im Verlaufe deiner Reise auf der Erde nichts hinzugelernt.

Ich plädiere hier für ein Sich-Enthalten von Empfinden von Verlust, für ein Sich-Enthalten davon, Einbuße in den Blick zu nehmen, die Abwesenheit von jemandem, der dir lieb und teuer ist, er habe sich zum Himmel davon gemacht oder sei zum Himmel hingekidnappt worden, als einen Übergriff auf dich wahrzunehmen. Genaugenommen siehst du das Abhandengekommene als etwas, was dir eignet und von großem Wert ist, welches dir durch List und ganz ohne Recht weggestohlen wird. Dir würde es nichts ausmachen, die Ausnahme von der Regel und unsterblich zu sein, ja, dies gar in Anbetracht dieses leiblichen Lebens auf der Erde.

Es gilt hier an der Stelle, ihr Lieben, sich zweier Dinge zu entsinnen. Es gibt Gründe für das gefristete Währen eures Körpers. Was ihr als Tod seht, das hat hinter sich Verdienstliches.

Die zweite Sache ist die, dass ihr von Anfang an nichts eignet. Unter Umständen habt ihr Brief und Siegel darauf, dennoch ist auf der Erde alles, in der letztlichen Veranschlagung, geborgt oder gepachtet oder ausgeliehen, eingenommen oder eingegraben oder konfisziert. Der Tag, wann die Zeche zu bezahlen ist, kommt.

Eine dritte Sache gilt es zu bedenken. Niemand eignet irgendetwas. Ungeachtet all der Gerichtshöfe, niemand eignet irgendetwas. Nicht Reichtümer, nicht Armseligkeiten. Nicht Silber, nicht Zinn. Und es gibt viele Dinge, die du für von äußerster Wichtigkeit erachtest, welche genaugenommen nicht wichtig sind.

Und ein Viertes. Es gibt Menschen, die horten. Es gibt gute Leute, die horten ob eines Regentags. Was ist ein Sammelwütiger anderes als jemand, der nicht viel genug zusammensuchen kann?

Was ist ein Geizhals? Es ist jemand, der viel Gold hat und es mit der Angst zu tun kriegt, dass es ihm abhanden kommt. Was hat ein Geizhals erlangt, und was hat ein Geizhals sein ganzes Leben lang entbehrt?

Ein Gutteil der Dinge, die du für unbedeutend erachtest, können große Bedeutung haben, wirklich. Ich rede gerade beispielsweise von Lauterkeit und Liebe und Lachen. Manche Meiner Kinder lassen Freude und Einfachheit und weswegen sie hier auf der Erde sind in Vergessenheit geraten. Fürwahr, im Kern ist niemand des Beschaffens und Anhäufens halber hier.

Ein Erwachsener ist jemand, der etwas hergeben kann, und der gar zuguterletzt froh darüber ist, er ist einer, der dies in Ordnung so findet.

Es gibt jene Menschen, die unter Umständen Freundschaft verscherzen und sich für Egoismus entscheiden. Es gibt jene, die können einem nicht die Uhrzeit sagen. Sie scheinen zu denken:

„Warum hat er/sie nicht selber eine Uhr dabei?“

Es gibt jene Leute, die jemandem nicht ihr Handy ausleihen, weil sie den Menschen, der sich das Handy für eine Minute borgen möchte, nicht mögen. Es gibt jene, die halten es für eine Zumutung, wenn ein Freund um eine Mitfahrt bittet.

Wer ist reich und wer ist arm? Dies ist nicht alles, was im Menschen steckt, verstehst du. Es ist mehr an der Geschichte eines Menschen dran, über das hinausgehend, dass er einem eben ohne Schwierigkeiten Zuwendungen zukommen lässt, oder dass er sich damit recht schwer tut, denn Allen stehe es ja gut an, sich davon, heiliger zu sein als du, auf Abstand zu halten.

Selbstgerechtigkeit ist genauso wenig ein fantastischer Besitz.

Ich sage euch dies: Ihr habt von jedem und allem etwas zu lernen. Ihr könnt euch dem, dass ihr etwas hinzuzulernen habt, nicht versagen, oder, könnt ihr das etwa? Etliche haben vielleicht in Erfahrung zu bringen, ihre Herzen wiederaufzufinden und von jenen Herzen her was sie zuwenden möchten anzugehen. Etliche haben es vielleicht nötig, zu lernen, sich der Freude am Geben zu entsinnen, während einige zu lernen haben, nachgerade nicht leichtgläubig zu sein.

Ach, leider, das eine oder andere Extrem – jedes ist anscheinend zu einer trickreichen List des Egos imstande.

Heavenletter # 5742 – 14.8.2016 B Does Not Have to Follow A

Auf A muss nicht B folgen

Gott redete …

Sei im Frieden. Wenn du schon nicht so entzückt und glücklich mit dem Leben sein kannst, wie du es gerne sein würdest, dann sei wenigstens im Frieden damit. Sei still. Sei ausgeruht. Sei stabil. Du brauchst nicht herumgeworfen zu werden vom Leben und seinen Widersprüchen.

Erinnere dich, Wir hatten einmal Gespräch über das Nicht-Beschuldigen anderer, denn was macht dich unglücklich? Du musst nicht jemand anderen für dein Unwohlsein beschuldigen. Wenn du aufgebracht bist, bist du es, der/die Aufgebrachtsein wählt.

Sicher, jemandes Wort oder Gesichtsausdruck mögen dich aus der Bahn werfen, aber du bist es , der/die dich aus der Bahn wirft. Du hast das Sagen über dich. Deine Emotionen sind dein. Du kannst niemanden für deine Emotionen beschuldigen, noch kannst du das Leben beschuldigen.

Ja, viele, wenn nicht die meisten menschlichen Wesen betrachten andere Menschen und das Leben verantwortlich dafür, wie sie sich fühlen. Vermutlich, wie du es siehst, folgt B auf A. Eine äußerliche Sache bewirkte, dass du dich ärgerlich fühlst oder traurig oder unglücklich oder ungefällig. Oder du magst es so sehen, dass Ich etwas Widriges und Störendes in deinem Leben bewirkt oder zugelassen habe, das in dir nur Groll zur Folge haben konnte.

Selbst wenn jemand absichtlich deine Gefühle verletzen wollte, bist du es, Mein Liebe, die letztlich die Verantwortung darüber hat, die Weiche für deine Gefühle zu stellen. Deine Gefühle sind in deiner Verantwortung, in niemand anderes. Erinnere dich, deine Reaktionen sind deine Reaktionen. Deine Gefühle sind deine Gefühle. Du bist nicht ein Figürchen im Monopolyspiel, das jemand von außerhalb herum schiebt.

Wenn du glücklich bist, ist es auch nicht wirklich deshalb, weil jemand anderes dein Glück bewirkt hat. Es scheint dir sicherlich so. Du beharrst darauf, dass der schöne Diamantring, den dein Verlobter dir geschenkt hat, dich sehr glücklich gemacht hat. Sicherlich, dies war die Absicht. Der Diamantring an sich ist ein unbelebtes Objekt. Du bezeugst auch einem unbelebten Objekt glückbringende Qualitäten, genau so wie du wie du dies demjenigen, der dir das Objekt gibt, gleichfalls attestierst. Natürlich bewirken einige Menschen mehr Anerkennung bei dir als andere. Deine Anerkennung bleibt nicht immer konstant.

Eure Glaubenssätze kommen ins Spiel, Meine Lieben. Falls du glaubtest, dass besagter Diamantring mit einem Fluch belegt ist, würdest du ihn womöglich überhaupt nicht annehmen. Und wenn du fühltest, dass der Mann, der ihn dir angeboten hat, ein Schuft ist, dann würdest du wohl auch zehn wertvolle Diamanten von ihm nicht annehmen.

Von irgendwoher hast du die Idee gewonnen in deinem Leben, dass du in bestimmter Weise auf bestimmte Begebenheiten reagieren musst, die dir widerfahren.

Jemand in der Welt hat gesagt, dass du und alle andern etwa so glücklich seid, wie ihr euch entschließt es im Geist zu sein. Das scheint Mir plausibel.

Falls du die Idee hast, dass du nicht niedergeschlagen wirst von gewissen Angelegenheiten, oder erhoben wirst von andern Dingen, magst du da wohl einverstanden sein damit. Aber musst du immer so beeinflusst werden wie jeweils früher?

Ein Punkt dabei ist, dass es dir gut dienen mag, darüber nachzusinnen, was dich glücklich macht. Du hast jedes Recht, auf das zu fokussieren, was dich glücklich macht. Ersetze deine unglücklichen Gedanken mit glücklichen Gedanken .

Es gibt eine Alternative für dich, das ist einfach zu wissen, dass Glücklichsein aus deinem Innern kommt. Es ist alles da. Du hast all die Ingredienzen zum Glück genau jetzt in dir. Akzeptiere diese Ingredienzen. Du brauchst über dein Glück und seine Gründe keine Debatten zu führen

Irgendwo in dir triffst du die Entscheidung, unglücklich zu sein. Unbewusst oder selbstgerecht, irgendwo in dir ziehst du bestimmte Rückschlüsse. Du bist zum Schluss gekommen, dass bestimmte Bedingungen dir befehlen, unglücklich oder glücklich zu sein, und du hältst fest an diesem Rückschluss. Du trägst auch die Idee mit dir herum, dass deine Geisteszustand gerade jetzt von einem äußeren Umstand herrührt.

Du kannst diese Idee dein ganzes Leben auf Erden mitschleppen, aber warum? Niemand heißt dich diese Idee weiter zu tragen. Nur du tust das.

Die Idee, dass du dein Glück oder Unglück wählst, scheint dir unbegründet.

Welche Intelligenz ist in der begrenzenden Idee, dass du ein Opfer bist in der einen oder andern Weise und dass du als solches zu jedem Preis reagieren musst? Einfach um sagen zu können: „Schau, du hast mich unglücklich gemacht. Ich bin unglücklich wegen dir.“

Lass deine Frage eher so lauten: „Welcher Vorteil kann da tatsächlich für mich sein, wenn ich diese Beleidigung nicht einfach gehen lasse?“

Du kannst an viele Situationen denken, in denen du einfach unglücklich sein musstest. Nicht wahr? Ich verstehe, doch Ich lasse Meinen Fall auch einfach ruhen. Du magst wohl denken, dass Unglücklichsein auf dich gefallen ist und du es überhaupt nicht selbst gemacht hast.

Heavenletter # 5743 – 15.8.2016 Set Yourself Free from the Winds That Blow

Mache dich frei von den Winden, die wehen

Gott redete …

Du bist der Vermittler deines eigenen Glücklichseins oder deiner eigenen Traurigkeit. Du magst dich vielleicht noch nicht an jenem Platz in deinem Innern befinden, wo du es dir gestatten kannst, unter vielen Situationen glücklich zu sein. Du bist einfach noch nicht dort. Du warst vielleicht noch nie dort. Du bist vielleicht immer vom Wind hin und her geweht worden.

Vielleicht glaubst du nicht, dass du jemals an einem großartigen Ort des Gleichmuts sein wirst. Und dennoch, wirst du vor dir selbst eingestehen, dass du diesem Ideal näherkommen kannst und dass du, indem du näher kommst, dich, deine Familie und die ganze Welt segnen wirst?

Erzählt Mir, meine Geliebten, was kann schlimmer sein als ein totes Gewicht mit euch ins Jenseits mitzuschleppen?

Fangt einfach mit ein paar Gelegenheiten an. Falls euch jemand enttäuscht, müsst ihr nicht geknickt sein. Ihr müsst nicht aufgebracht sein. Ihr müsst euch nicht von der Person distanzieren. Ihr müsst gar nichts.

Wenn sich jemand daran stört, wie ihr euch anzieht, ist das euer Problem? Wenn euch jemand nicht mag oder scheinbar nicht mag, warum daraus eine Riesensache machen? Ihr müsst weder jemanden auf eurem Rücken tragen, noch müsst ihr jemandem euren Rücken zukehren.

Einander zu lieben bedeutet nicht, dass du jedermanns großer Kumpel sein musst. Folge deinem Glücklichsein. Lade Traurigkeit ab. Lass sie los. Wofür willst du sie denn?

Wenn du in deinem Haus giftige Materialien hättest, würdest du sie aus deinem Haus hinausschaffen wollen. Du würdest sie umgehend hinauschaffen wollen. Du brauchst sie nicht, warum also sie behalten?

Als berichtet wurde, dass Ich gesagt habe: „Die Rache ist Mein“, habe Ich gesagt, dass Rache nicht das Eure ist, ganz und gar nicht. Ich habe nicht gemeint, dass Ich herablassend in dem Sinne bin, dass Ich Vergeltung üben werden. Solange nicht Liebe als Vergeltung angesehen wird, übe Ich keine. Vergeltung ist eine Falle. Lasst euch nicht darin einfangen.

Ja, du wünschst wohl, dass du anders wärst, doch es bleibt dabei, dass du auf äußere Ereignisse reagierst. Ja, wenn eine Autohupe plötzlich ertönt, bist du erschrocken. Ja, wenn ein Auto dich überfährt, tut dein Körper weh. Ja, du magst auch verärgert sein. Ja, wenn jemand dein Kind verletzt, magst du für den Rest deines Lebens Ärger auf den Verletzer verspüren. Und, ja, es ist möglich, dass du die Erweckung von Negativität gänzlich an dir vorbeigehen lassen kannst.

Wenn ein Kind verletzt wurde, ist das verwerflich. Musst du zusätzlich die Last tragen, fortan hasserfüllte Gedanken auf jemanden zu richten? Zu wessen Nutzen? Sicher nicht zu deinen Nutzen, auch nicht zu Nutzen des Verletzers und ebenso nicht zu Nutzen deines Kindes. Es ist zu niemandes Nutzen.

Du würdest jene Last nicht tragen, sofern du nicht denken würdest, du wärst gerechtfertigt. Gerechtfertigt liegt neben der Sache. Verbitterung mit sich zu führen ist eine schlechte Wahl.

Angenommen, jemand erweist dir eine Liebenswürdigkeit und du würdest das als einen Affront auffassen, dann fühlst du dich ebenso beleidigt, wie wenn man beabsichtigt hätte, dich zu kränken. Was auch immer du denken magst – deine Gedanken sind mächtig.

Aller Kummer, Schmerzen verschiedener Art, Kränkungen, Anklagen sowie Ungerechtigkeit brauchen dich nicht zu plagen. Du musst nicht dort mit ihnen verbleiben. Lass sie los. Mach dich selber frei. Egal wie verletzend, mach dich selber frei. Lass Verbitterung los.

Da ist wieder dieser Refrain. Lass gehen. Lass gehen. Warum soll man einen Groll bei sich hegen? Von einer ernsten Situation zu einer weniger ernsten, es gibt überhaupt keinen guten Grund. Wo liegt, wenn jemand wirklich bösartig ist, der mögliche Nutzen, wenn du vom Gift eines anderen trinkst?

Gebe Negativität auf. Gebe die Gedanken auf, die Negativität in deinem Kropf einfangen.

Heavenletter # 5744 – 16.8.2016 Service

Dienstbar sein

Gott redete …

Mit Sicherheit, das Ego kann dich zu Erfolg anspornen. Gleichzeitig macht dich ein großes Ego nicht groß. Großartige Ergebnisse sind schön, sehr schön, sehr erwünscht und äußerst willkommen, dennoch, Resultate geben dir nicht Kraft. Der ganze Erfolg in der Welt erhält dich nicht aufrecht. All das Geld in der Welt ist nett, ist sehr schön, sehr willkommen, und doch, wie du bereits gehört hast, kannst du Glück mit Geld nicht kaufen. Gedeihlicher Ausgang ist keine äußere Bewandtnis.

Eben so wie das Geheimnis des Glücklichseins, wie auch des Unglücklichseins, im Inneren zu liegen kommt, hat das gleiche Geheimnis selbstverständlich auch für Erfolg Geltung, unabhängig davon, was du deinem Dafürhalten nach als Glückendes kennzeichnest.

Unter keinen Umständen sage Ich dir, dich über Gelingen verächtlich zu äußern. Gelingen ist wertvoll. Alle Arten von Erfolghaben sind wert. Sei wohlhabend. Sei ein Filmstar. Schreibe einen fantastischen Roman. Sei berühmt. Erfinde etwas Wunderbares für die Menschheit.

Wiewohl, früher oder später nutzt sich in der Welt der Erfolg ab. Er ist nicht andauernd. Er ist für dich ganz einfach nicht hinlänglich. Selbst wenn sich die Welt vor dir verbeugt, ist er am heutigen Tag hier, und morgen dahin. Lasse zuvörderst die Liebe dich anspornen, vor dem Ego.

Es ist kein Seinswesen das Schönste von allen, wie es die Königin in dem Märchen jeden Tag gerne zu hören bekommen wollte. Das ist das Ego. Früher oder später lässt dich jenes im Stich. Das ist die Natur des Ego.

Habe Vergnügen mit Berühmtheit, mit Erfolghaben, mit dich im Teig Wälzen etc., verliere indessen dabei deinen Kopf nicht. Lasse dir den Erfolg in der Welt nicht zu Kopfe steigen.

Oh, ja, die Welt ist geneigt, dich, gepaart mit weltlichem Erfolg, für bedeutsamer zu erachten, als sie dich vor deinem Erfolg in Betracht genommen hat. Auch so – die Idee von Bedeutsamkeit ist bloß eine Idee. Deine Wichtigkeit langt tiefer als das, was die Welt als Gelingen bezeichnet. Was die Welt geneigt ist als Erfolg zu anzugeben, ist ein Tropfen in einen Eimer. Es ist nicht hinreichend, dich aufrecht zu erhalten.

Erfolg ist nicht alles. Man könnte sagen, Erfolg ist gar nichts.

Nichtsdestotrotz, habt es auf gedeihliches Gelingen abgesehen, und behaltet eure Füße auf dem Boden.

Lasst Mich euch sagen, ihr seid beim Anlangen auf der Erde in glückendem Gelingen verfasst gewesen. Ihr seid dazu geboren worden. Ihr seid geboren, um auf der Erde zu leben. Ihr wurdet für das Leben in der Welt geboren. Jeder, der jemals hier auf der Erde zugegen war, wurde zur Erde geboren. Ihr wart zu Anfang Mir voll und ganz bedeutsam. Ihr scheidet Mir rundum belangvoll von der Erde. Es ist Mir wichtig, dass ihr auf Erden Friede und Liebe findet, Friede in eurem Herzen und Liebe in eurem Herzen. Dies ist gedeihliches Gelingen.

Fasse Gelingen nicht so sehr als dich zur Nummer eins machen auf. Betrachte dich als jemand, der sich der Welt zu Diensten begibt. Welchen Dienst, einen Dienst, der dein Herz erfüllt, zu erbringen liegt dir an?

Du dienst Mir und dem Universum, und dementsprechend dienst du. Komponiere schöne Musik. Sei die großartige Schauspielerin des Jahrhunderts. Lege dies als Dienst vor. Sei dir im Klaren – eine öffentliche Auszeichnung macht dich nicht zu mehr. Mit oder ohne Medaillen, ihr seid dienstbar. Genießt die Anerkennung eines glückenden Gelingens, werdet indessen davon nicht umgestimmt. Erfolg ist nicht dasjenige, was euch fabriziert. Ich bin die Entstehung von euch. Es ist mehr an euch, denn das Auge zu sehen vermag.

Seht mit eurem Herzen. Seht mit Meinen Augen, die mit den euren verschlungen sind. Seht aus den Tiefen eures Herzens heraus. Seht aus den Höhen eures Herzens her. Seht. Seid. Seht. Seid.

Unbenommen eures Erscheinungsbildes, ihr seid bedeutsam. Unbenommen eures Status, ihr seid bedeutsam. Ihr seid kolossal belangvoll. Es seid ihr, denen es gilt, euren Stellenwert zu erfassen. Nicht die Welt steht in einer Verpflichtetheit.

Es ist eine gute Idee, die Welt und einen Jeden in ihr zu lieben. Letztlich ist euer Geschenk, das ihr überbringt, Liebe. Kommt her, schaut durch Meine Augen, und seht die bedeutende Maßgeblichkeit, die ihr Mir seid. Dies war seit eh und je so. Ihr seid Meine Göttlichkeit.

Heavenletter # 5745 – 17.8.2016 Wield the Wand of Wonderfulness

Schwingt den Zauberstab der Herrlichkeit

Gott redete …

Denkt nicht, dass Ich euch sage, dass ihr die Welt ablehnen sollt. Ich erhebe euch dazu, die Welt zu lieben. Macht einfach die Welt nicht zu eurem Gott. Betet keine Weltpaläste an. Gebt der Welt nicht die Herrschaft über euch.

Befolgt die Gesetze und seid ehrlich zu euch selbst. Seid ihr ehrlich zu euch selbst, seid ihr ehrlich zu Mir. Mit selbst meine ich dein Wahres Selbst. Ich meine nicht deine Persönlichkeit. Erfreut euch an eurer Persönlichkeit, aber lasst euch von ihr nicht überrollen.

Genau wie ihr nicht wisst, was das Leben euch bringen mag, wisst ihr nicht, welche Wunder ihr noch vollbringen werdet. Natürlich ist es nicht gerade so, dass ihr Wunder vollbringt. Ihr SEID das Wunder. Ihr schwingt den Zauberstab der Herrlichkeit. Da sind Schätze in euch, von denen ihr keine Ahnung habt. Diese Schätze lassen euch demütig werden, nicht aufgeblasen.

Die Schätze mögen von euren Händen fallen. Sie mögen euch aus dem Mund rutschen. Ihr seid ein Botschafter Gottes. Die Schätze mögen still sein. Sie mögen unsichtbar erscheinen. Gerade jetzt sind die meisten dieser Juwelen, die in eurem Besitz sind, unsichtbar für euch. Es ist, als hättet ihr eure Augen zugedrückt.

Die Juwelen von euch werden sich vorwärts wagen. Rubine und Diamanten werden aus eurer Liebe aus eigenem Antrieb fallen. Sie wissen wann und wo. Ihr braucht das nicht zu wissen. Ihr seid ein Instrument Meines Willens und Meiner Liebe.

All das habe Ich in euch eingepflanzt. Blüten wissen, wann sie blühen sollen. Entsprechend der Jahreszeiten wissen Früchte, wann sie zum Vorschein kommen sollen, und es ist wunderschön. Die Welt ist wunderschön. Das Leben ist wunderschön. Du bist wunderschön. Schönheit ist aus Liebe gemacht.

Wisst, dass ihr schön seid, auch wenn ihr nicht wisst, was Ich meine, wenn Ich das sage – nehmt es euch trotzdem zu Herzen. Fühlt Meine Worte wie Manna vom Himmel. Das ist gemeint mit euren Wert zu kennen. Nehmt das, was Ich euch sage, wörtlich.

Ihr seid jetzt an einem Höhepunkt eures Lebens. Macht euch nichts daraus, dass ihr denken mögt, ihr seid an einem Tiefpunkt.

Ich sage euch dies: Ihr werdet größere Höhepunkte kennenlernen. Das wird euch nicht allzu viel beunruhigen, da ihr glücklich sein werdet in Meinem Licht.

Ihr werdet euch in Freiheit eingeschlossen wiederfinden. Mauern oder Einzäunungen werden euch nicht länger zurückhalten. Die Welt, in der ihr lebt, ist in euch. Eure Ketten, die niemals Wahrheit waren, werden zurück gelassen. Ihr seid nun auf einer anderen Spur.

Ihr seid dazu bestimmt, in Grenzenlosigkeit zu leben. Alle Grenzen sind weg. Bereit oder nicht, ihr seid Schwimmende im Universum.

Ihr habt nie Grenzen gebraucht. Ihr dachtet, das sei so. Werft den Krückstock und die Zäune weg, an denen ihr festhieltet.

Ihr braucht die Welt nicht mehr durch die Augen Anderer zu sehen. Das musstet ihr nie. Ihr seid reingelegt worden zu glauben, dass ihr das gebraucht hättet.

Ihr braucht nichts. Ihr seid Alles. Ihr seid die Chance des Lebens. Da ist nichts, das ihr nicht tun könnt, auch wenn ihr es noch nicht manifestieren könnt.

Ihr seid jetzt eine unermessliche Weite. Ihr seid das Unendliche. Ich bin in der Tasche eures Herzens. Ihr könnte Mich jederzeit erreichen, wenn ihr wollt. Ich bin immer da gewesen – hier – es gibt kein Dort – , doch ihr wart zu beschäftigt. Ich bin nie zu beschäftigt, um eurer Herz auszufüllen. Lasst Mich rein.

Das, was von Meinem Herzen ausgeht, kehrt zu Meinem Herz zurück. Der Witz ist, dass ihr Mein Herz nie verlassen habt. Ihr habt so gedacht, doch das Einzige, was auf der Erde für euch unmöglich ist, besteht darin anderswo zu sein als in Meinem Herzen.

Soll Ich euch willkommen heißen da, wo ihr schon immer wart? Gut, das werde Ich. Ich werde euch in Meinem Herzen willkommen heißen. Hier sind Wir beisammen. Wie fühlt sich Unser Beisammensein an? Fühlt es sich jetzt vertrauter für euch an?

Heavenletter # 5746 – 18.8.2016 Take Joy in Singing

Freue dich am Singen

Gott redete …

Du wirst wohl bereits wissen, dich deinem Ego nicht zu beugen. Ich weiß, dass du dein Bestes tust. Du weißt nicht immer, was dein Ego ist, was eine Laune für eine Art von Begeisterung ist oder was ein Wunsch nach Wahrheit ist. Folge dem, was in deinem Herzen ist und halte nicht daran fest. Ausgezeichnet, wünsche dir von ganzem Herzen zu singen. Mach schon.

Dennoch wisse, dass die Freude im Singen liegt und nicht daran, was die Welt oder deine Mutter davon hält. Du musst dabei nicht in den Augen der Welt an Ansehen gewinnen. Dein Singen muss nicht beliebt sein. Singe aus Freude am Singen. Wenn du in die Hitparade gelangst, freue dich, dass du in der Hitparade bist. Lass dir in der Hitparade sein nur nicht zu Kopfe steigen.

Du kennst das alles.

Die Flammen des Egos anderer Leute nicht mehr anzufächeln als die eigenen, ist etwas, worüber du vielleicht noch nicht nachgedacht hast. Ja, du möchtest andere aufbauen. Du willst andere inspirieren aus ganzem Herzen. Du bist indes nicht darauf aus, Pluspunkte zu verdienen. Verstehst du den Unterschied?

Da mag ein feiner Unterschied sein, jemandem zu schmeicheln, für seine eigenen Absichten und wahres Lob zu singen. Es mag sein, dass Wir hier von deiner Motivationslage sprechen. Zu wünschen, jemandem Vertrauen in sich selbst zu geben, ist ein entfernter Ruf deines Wunsches, deinen Wert dem Anderen gegenüber zu erhöhen.

Du lobst einen Anderen nicht, um dich dann an ihm zu bereichern. Du streichst einem Lehrer nicht Honig um den Bart, um deine Note zu verbessern. Natürlich, sei zuvorkommend. Sei zuvorkommend aus den richtigen Gründen.

Wenn jemand gute Arbeit geleistet hat, dann sage es. Das ist nicht um dich selbst gut zu fühlen. Deine Gabe wahrer Glückwünsche erhöht nicht dein Ego. Dein Wunsch, sich gut fühlen zu können, dreht sich um das Ego. Irgendwo kennst du die wahre Geschichte. Du weißt, dass du vielleicht gedacht hast, du seist intelligent oder klug, dennoch, es geht nicht darum, dass du intelligenter oder klüger sein sollest als jemand anderes. Es könnte sein, dass du dein eigenes Ego aufplusterst. Das ist möglich.

In diesem Falle wirst du das Herz eines Anderen benutzen, um dich selbst gut zu fühlen. Vielleicht versuchst du, ein Weltverbesserer zu sein. Sei gut zu Anderen, aber sei kein Weltverbesserer. Ein Weltverbesserer neigt dazu, sich eine Medaille anzuheften.

Es ist in etwa wie der Unterschied zwischen aufrichtig, und ehrlich sein. Dass du aufrichtig bist, für deinen eigenen Nutzen, ist nicht ganz das Gleiche, wie ernsthaft ehrlich zu sein. Du magst aufrichtig sein in dem, was du behauptest, dennoch magst du nicht ganz ehrlich sein, inwieweit du deine Aufrichtigkeit lebst. Du trägst unter Umständen Schnörkel bei dir, mit denen du dich selbst beschummelst.

Die Bedeutung von ehrlich zu sich selbst sein umfasst viele Schichten. Wir reden jetzt nicht über jemanden anderes. Wir reden über dich.

Ermutige Andere, unbedingt. Inspiriere Andere, ja. Anderen schmeicheln um Gefälligkeiten zu erhalten? Nein.

Wir kommen zurück zum Einfachsein.

Hier ist eine wahre Lebenssituation. Du willst, dass dein Vater dir Geld gibt, für einen dir wichtigen Zweck. Alsdann, um deinen Wunsch zu erfüllen, kümmerst du dich vielleicht um deinen Vater, damit er dir das Geld gibt. Sei gut zu deinem Vater aus deinem Herzen heraus und segne ihn und unterstütze ihn jederzeit, nicht nur zu besonderen Anlässen, die dir wichtig sind. In dem gegebenen Augenblick mag eine Situation auf Leben und Tod eintreten. Aus einer Notwendigkeit heraus erwünschst du dir das Geld. Du willst dann aber nicht findig sein müssen, in welcher Weise nach dem Geld zu fragen ist.

Tatsache ist, dir das Geld geben oder nicht, das ist deines Vaters Entscheidung. Gib deinem Vater die Freiheit, die auch du dir wünschst. Ehre deine Mutter und deinen Vater wahrhaftig.

Sei deinem Vater gegenüber jederzeit verständnisvoll und dankbar. Dann steht es ausser Frage, dass du deinen Vater in deinem eigenen Interesse versorgst. In eine Beziehung eintreten ist nicht das gleiche wie bewirten und versorgen.

In erster Linie sei ehrlich mit dir selbst, mein/e Liebe/r.

Heavenletter # 5747 – 19.8.2016 Your Own Happiness Isn’t Payment Due from Others

Dein eigenes Glücklichen ist nicht eine Bezahlung, die dir Andere schulden

Gott redete …

Sei gut zu dir. Kümmere dich um dein eigenes Wohlergehen, was nicht bedeutet, selbstsüchtig zu sein. Es bedeutet lediglich, ehrlich zu dir selbst zu sein. Auf diese Weise hilfst du auch anderen, ehrlich zu sich selbst zu sein. Du, genauso wie alle anderen, alle können sich frei fühlen, ehrlich mit sich selbst zu sein.

Genaugenommen musst du nicht um Liebe betteln. Du brauchst keine Almosen von anderen anzunehmen. Du bist nicht so abhängig von anderen.

Niemand ist dir etwas schuldig. Nur du selbst schuldest dir Liebe. Liebe dich selbst. Und dann schau, was passiert.

Es ist nicht notwendig, dass sich die ganze Welt um dich drängt. Sicherlich brauchst du Liebe, aber du hast ja MEINE ganze Liebe. Die anderen müssen dich nicht liebhaben. Wenn du weniger von der Liebe anderer abhängig bist, wirst du mehr Liebe empfangen. Du MUSST sie nicht von außen bekommen!

Auf diese Weise wirst du auch freundlicher sein zu anderen. Ob du glücklich bist oder nicht, es hängt von dir ab. Andere sind nicht für dein Glücklichsein verantwortlich, lass sie in Ruhe.

Sei dir deiner Liebe zu dir selbst sicher, sei dir selbst ein guter Freund. Wenn es dir außerdem noch gelingt, die Seele eines anderen zu erheben, ist es gut.

Doch du weißt: „ICH bin dein allerbester Freund!“

Und jetzt kommt der springende Punkt: Du und ICH, wir sind EINS. Unsere Liebe ist abhängig von – nichts. Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern, und Ich liebe dich auf dieselbe natürliche Art. Für Mich ist es einfach zu lieben. Ich kann nicht anders als zu lieben.

Das bedeutet aber nicht, dass ich immer gelaufen komme, um dich aus Schwierigkeiten zu retten. Liebe Mich, aber vertraue auf dich selbst. Du bist am wachsen. Die Welt ist nicht dazu da, vor deiner Tür ein Ständchen zu spielen. Du selbst sollst dich willkommen heißen, du selbst sollst gut zu dir sein, du selbst sollst dich lieben! Wenn du das tust, hast du kein Bedürfnis nach verflossenen Liebschaften oder danach, dass sich Bäume vor dir verbeugen.

Allmählich übernimmst du die Verantwortung für dich selbst. So wie du in der Welt wandelst, segne sie mit jedem Schritt, den du tust.

Wie du deinen Weg gehst, vielleicht sogar mit einem tiefen Gefühl der Einsamkeit, segne alle jene, die neben dir gehen, sowie auch jene, die an dir vorüberziehen. Mach kein großes Aufhebens wegen der Dinge, die du zu benötigen glaubst. Du hast MICH und du hast dich selbst. Du verdienst das Beste auf der Welt! Du verdienst es, das heißt aber nicht, dass die Welt dir irgendetwas geben MUSS! Je weniger du verlangst, je mehr Freiheit du anderen lässt, desto mehr Liebe wird dir entgegengebracht werden. Es muss nicht die „große“ Liebe sein, es muss keine Liebe sein, die in einer Schleife verpackt ist. Sie muss nicht dezidiert ausgesprochen werden oder demonstrativ vorgezeigt. Liebe wird einfach da sein, und du wirst sie erkennen.

Eine gewisse Anerkennung wird dir entgegengebracht werden, da Mein Geist in dir wohnt. Mein Geist wohnt auch allen anderen inne. Du aber, segne alle, in guten wie in schlechten Zeiten. Sieh nur zu, dass die Liebe in dir selbst wohnt, unabhängig von der äußeren Situation.

Du willst ja nicht angebetet werden, ja, das wäre wunderbar, aber du suchst gar keinen großartigen Liebesbeweis. Du hast MEINE ganze Liebe, also was brauchst du noch? Du willst nicht gefeiert werden wie ein Filmstar. Du suchst bloß mehr Liebe, um sie von deinem Herzen an andere weiterzugeben.

Meine Geliebten, verfolgt die Liebe nicht nach, sammelt sie nicht auf, ihr seid keine Taschendiebe der Liebe.

Liebt die Bäume, den Himmel, liebt euch selbst, die Ruhe, die Betriebsamkeit. Mögt das Gefühl eurer Energie, euren Schlaf, den Schaufensterbummel, den Aufenthalt in der Natur. Eure Natur ist es zu sein. Es ist nicht notwendig, überschwänglich glücklich zu sein. Es genügt, einfach, zufrieden zu sein.

Wie kannst du das erreichen? Du bist nicht abhängig. Alles was du brauchst, das ist du und Ich, und das hast du garantiert. Das ist dein Geburtsrecht. Denke nicht, dass Ich mehr für dich tun muss als du siehst. Wenn du dich von der Liebe abgeschnitten fühlst, ändere dein Denken. Beachte die Liebe, welche dir entgegengebracht wird. Erkenne an, womit du gesegnet bist, und segne dich selbst. Richte deine Aufmerksamkeit schlicht und einfach auf Liebe.

Sei wie ICH. Schau dich um und sage: „Ja, was Ich gemacht habe – es ist gut.“

Heavenletter # 5748 – 20.8.2016 In Eternity, There Is No Sequence

In der Ewigkeit gibt es keine Aufeinanderfolge

Gott redete …

Bist du aufgewachsen mit pflichtschuldigen Refrains in den Ohren, wie etwa diejenigen:

„Iss zuerst das Gemüse. Danach dann den Nachtisch. Nicht davor.“

„Mache zuerst die Arbeit fertig. Dann kannst du raus und spielen.“

„Leichtfertigkeit ist leichtfertig. Träge Hände verschaffen dir Probleme.“

„Halte dein Geld fest. Verschwende weder deine Zeit noch dein Geld mit Narrheiten.“

Bist du mit der Anschauung großgeworden, Freude komme besser später? Bist du mit der Idee aufgewachsen, Freude, der einen wie der anderen Art, gehöre dir bis zu einem vagen späteren Zeitpunkt versagt, zu einem Zeitpunkt, der dir wiewohl noch bekanntgegeben werde? Wann genau, das weißt du nicht. Einfach zu einem Zeitpunkt später. Und so wurde deine Freude gezwackt, und unter Umständen beschränkst du Freude immer noch bis auf den heutigen Tag, und das Irgendwann Einmal Eines Tages kommt womöglich nie.

Meinen Kindern ist es nicht zugedacht, angeschirrt zu sein und schweren Fußes entlangzutrotten. Seid leichten Herzens und leichten Fußes. Möge Freude als euer Passwort für Arbeit und Spiel ausgewiesen sein. Wieso denn nicht?

Es ist durchaus möglich, dass Kindern die richtige Anschauung zu Eigen ist. Freude zuvörderst. Freude ist ein Vorläufer für alles. Dich selber beschränken wird Freude fortnehmen und deine Träume eintrüben.

Unterweise dich selber in der Auffassung, dass Freude deine Gewinnnummer darstellt. Freude aufschieben ist keine Tugend.

Die Verlegenheit beim Schwerfälligsein was das Leben angeht ist die, dass du in Ernsthaftigkeit feststeckst. Manchmal hat es den Anschein, dass du allzu stark der Konzeption Glauben schenkst, du habest, bevor du es mit Freude zu tun bekommen könnest, zu leiden. Es ist allgemein die Auffassung vertreten worden, du müssest leiden, bevor du schön sein könnest.

Es existiert ein Unterschied zwischen Arbeiten einerseits, und, langes Leiden mit einschließendes Der-Arbeit-Verpflichtetsein andererseits, derweil ihr irgendwie dem, aus der Angelegenheit hervorzukommen, entgegen harrt. Eines Tages. Ihr könnt es gar mit dem Eindruck zu tun haben, euch selber einengen sei als euer hauptsächlicher Zweck im Leben bestimmt. Dies verheißt eurem Leben nichts Gutes.

Verseht euch mit einem Arbeitsethos, ja, das ist gut so. Ruft euch indes ins Gedächtnis, dass eine Arbeitsmoral nicht das gleiche ist wie Liebe. Gebt euch statt, jetzt Vergnügen zu haben. Ich erschuf euch für Freude, für eure Freude und die Meinige.

Wisst, ihr verdient Freude, und nehmt sie ein. In Wahrheit ist es dem ganzen Leben zugedacht, Freude zu sein. Lasst Freude und Verantwortlichkeit in eins fallen. Warum denn eigentlich nicht? Beide können schön sein.

Also, gut, Ich trage euch nicht vor, die Schule zu schwänzen. Ich sage euch nicht, unverantwortlich zu sein. Freude und Verantwortung sind nicht wechselseitig ausschließend. Es gilt euch nicht, Verantwortung gegen Freude einzutauschen, genauso wenig Freude gegen Verantwortung. Wiewohl seid ihr auf Freude berechtigt. Ihr möget niemals vergessen, wie Freude zu haben ist. Unter Umständen habt ihr die Ahnung von Freudehaben in Vergessenheit geraten lassen, derart seid ihr mit einer schweren Last auf eurem Rücken befrachtet, welche euch zu mühseliger Arbeit und einem Nichtvorhandensein von Freude herunterzieht.

Ihr habt eine Verantwortlichkeit, Genuss zu erleben. Sofern ihr nicht freudig seid, wie werdet ihr euch dann daran begeben, Freude mit Anderen zu teilen?

Ihr könnt ein guter aufrechter Weltbürger sein, und voller Freude und – ja – die Freude für die Welt sein.

Freude gehört nicht beiseitegeschoben. Ihr braucht nicht untätig oder auf Urlaub sein, um Freude zu haben und euer Leben und die Welt zu erhellen.

Euch ist es angelegen, euch von Beengung freizusetzen, an euch ist es, nicht an Sich-Beschneiden, einer Idee zuliebe, die irgendwo in den Nischen eures Geistes bewahrt wird, festzuhalten. Ich habe nie zu verstehen gegeben, sich aufopfern sei eine gute Idee, oder dass ihr euch opfern solltet. Nein, wo wird gesagt, Ich hätte euch empfohlen, ihr hättet euch ob eines hehren, edlen Lebens aufzuopfern? Ich sehe nichts Förderliches im Aufopfern.

Betrachtet Freude als vortrefflich. Macht eure Arbeit mit Freude heller. Haltet eure Schultern hochgezogen. Liebt die Welt, ohne die Welt als eine schwere Last, welche schlechterdings euer Leben dämpft, zu tragen.

Ich weiß, ihr kümmert euch um die Welt. Ich weiß, so ist es. Dann seid der Welt Freude.

Heavenletter # 5749 – 21.8.2016 New Light on Life

Neues Licht aufs Leben

Gott redete …

Hast du vielleicht dein Leben bejammert? Hast du gewählt, dich über das Leben zu beklagen, anstatt dich mit Ihm weiter zu bewegen?

Geliebte, wenn ihr dem Leben jeden Tag dankt, wenn ihr am Morgen aufwacht, und jeden Abend, wenn ihr zu Bett geht, wie könnte da euer Leben in Neuem Licht daherkommen.

Einverstanden, das Leben auf Erden ist nicht immer ein Spaziergang im Park, und einverstanden, das Leben ist nicht immer, was ihr möchtet oder erwartet, aber das Leben allgemein und euer Leben im speziellen ist mehr, als eure Augen erblicken können.

Geliebte, was immer ihr tut, bedauert euch nicht. Welche Anklage ist doch Selbstmitleid. Fühle Selbstmitleid und du verurteilst dich selbst zu Unglücklichsein. Welch fauler Zauber!

Anstelle von Selbstmitleid, steig auf dein Pferd und reite weiter.

Denke in die Richtung, worüber du froh sein wirst. Wenn nicht froh, dann denk in die Richtung, worüber du dem Leben wenigstens ein bisschen dankbar sein kannst. Es ist nicht an dir, in deinem Leben Gruben heraus zu stochern.

Mach eine Pause mitten im Lamentieren, um das Geschenk des Lebens anzuerkennen. „Hey, Gott, danke für das Leben, das Du mir gegeben hast.“ Geliebte, empfängt in Anmut, was ihr erhalten habt.

Was immer ihr erhalten habt oder was immer ihr nicht erhalten habt, da gibt es eine großartige Gelegenheit für euch. Ihr seid am Leben, für weit Größeres, als herumzuhängen und Fehler zu finden.

Was ist die logische Folge vom Auffinden von Fehlern? – nichts als Mangel an Dankbarkeit.Wertet nicht länger Euer von Gott gegebenes Leben ab. Vielleicht ist Jetzt die Zeit, das Leben als euer Geschenk zu sehen, scheinbar aus heiteren Himmel.

Das Leben offeriert euch einen Ozean an Gelegenheiten. Vergleicht das Leben auf Erden mit einem Abenteuer auf Hoher See. Welche Anforderungen und Gesetze auferlegt euch das Leben ? Wer hat die Entscheidung getroffen, das Leben müsse hart sein? Wer hält fest an dieser Idee? Euer Leben ist nicht getrennt, von dem, was ihr aus ihm macht.

Im Leben magst du ein Stück Kuchen bestellen. Anstelle eines köstlichen saftigen Kuchens erhältst du einen harten Knorpel. Wirst du deine Hände in die Luft werfen und schreien „Widerlich!“, oder wirst du gutmütig sagen. „Lass mich diesen harten Knochen kauen. Früher oder später werde ich damit fertig sein.“

Wenn das Leben nur Pfirsich mit Rahm wäre, würdest du es wohl nicht so gerne haben, wie du jetzt meinst. Du magst glauben, es sei wunderbar, dort zu leben, wo die Sonne jeden Tag strahlt — bis du dorthin ziehst und dann sehnst du dich nach einem wolkenverhangenen Tag.

Alles in richtigem Maß, Geliebte. Das Leben auf Erden ist nicht jeden Tag ein schickes Restaurant, wo man dir eine fabelhafte Auswahl aus der Speisekarte serviert. Sei froh um die Nahrung, die du überhaupt erhältst.

Das Leben ist, was es ist. Wenn du ein Erdbeer-Milchshake willst und du erhältst entrahmte Milch, dann trink die entrahmte Milch. Entrahmte Milch ist auch eine Erfahrung. Alles im Leben ist eine Erfahrung.

Ich erzähle dir nicht nur, das Beste aus dem Leben zu machen, auf die Weise, wie einer, der im Gefängnis sitzt, dazu angewiesen ist. Ich empfehle, dass du den Geschmack von allem reizvoll findest. Erinnere dich, du bist in einem Abenteuer. Wenn du auf einer Fähre bist, genieße es. Wenn du auf einem Dampfschiff bist, genieße es. Wenn du auf einem Rettungsboot bist, genieße es. Wenn du auf einem Kanu paddelst, genieße es. Genieße jeden Bissen des Lebens.

Du kannst dir dein Abenteuer nicht immer aussuchen. Vielleicht ist das einzig Gute, das du in etwas sehen kannst, dass es vorbei gegangen ist. Genieße also, dass es vorbei geht.

Was immer das Leben für dich bereithält, da ist das gewisse Etwas für dich drin. Du bist hier, um Proben vom Leben zu kosten, und das tust du ja.

Heavenletter # 5750 – 22.8.2016 Befriend the Universe and Your Self

Freunde dich mit dem Universum und mit deinem Selbst an

Gott redete …

Manchmal, hin und wieder, trampelst du auf deinem eigenen Herzen herum. Du attackierst dich selber. Du magst dich selber beschimpfen. Zu diesen Zeiten wirst du dir nicht gerecht. Oh ja, die Welt mag dich beschimpfen, du aber sollst dich respektieren. Es ist weder für dich noch für die Welt richtig, dich herabzusetzen. Gleichzeitig ist das, was die Welt über dich sagt, nicht deine Angelegenheit.

Du weißt am besten, wie sehr du dich bemühst. Was ist daran so schrecklich, dass du noch nicht das ganze Wissen der Welt besitzt? Du sollst unter keinen Umständen hart zu dir selber sein. Beschimpfe dich und du bist weniger als gut zu dir. Sei ungeduldig mit dir und du bist minder als das, was Ich sage, dass du es bist. Was soll das bezwecken, dass du dir selber sagst du seist minder? Nein, nein keine Beschimpfungen deiner selbst. Keine verächtlichen Adjektive. Sei zu dir selbst immer liebenswürdig.

Du sollst dir ein guter Freund sein. Sei es.

Wenn du bereits alles, was zu sagen und zu tun ist, im Voraus wüsstest und du in deinen Augen narrensicher wärst, warum würdest du dann auf Erden leben? Ich sage dir nicht, dass du auf Erden Fehler machen sollst. Aufgrund deines Menschseins bist du im Lernen begriffen – und du wirst lernen. Es gibt viele Arten zu lernen. Fehler zu machen ist eine davon.

Hast du je gedacht du würdest Mich sagen hören, dass du keine Fehler auf Erden machen sollst? Deine Vollkommenheit rührt von einer tieferen Ebene der Existenz her als du dich in der Welt im Allgemeinen befindest. So ist es nun mal in der relativen Welt, die Gegensätze verkündet. Definitionsgemäß bist du hier auf Erden zu großen Taten der Liebe und Weisheit fähig, du kannst es aber auch vermasseln.

Es macht für dich keinen Sinn, auf dich selber einzuprügeln. Deine Vollkommenheit liegt in anderen Bereichen als in deinem Menschsein. Ich nehme das zurück. Deine Vollkommenheit liegt in der Tat in deinem Menschsein, aber nicht ausschließlich. Du hast wirklich Momente der Vollkommenheit. Du hast in der Tat deine Stärken und auch Bereiche, in denen du tagtäglich am Lernen und am Stärken deines Bewusstseins bist. Es macht keinen Sinn für dich, dich für das Lernen zu schelten.

Das ist die Bedeutung von sich lieben. Dann vermagst du andere zu lieben. Die Liebe ist dazu bestimmt sanft und gütig zu sein. Beginne mit deinem ureigenen Selbst. Das wird dich zu anderen herübertragen. Warum solltest du nicht zu deinem Selbst genauso sein wie du zu anderen bist?

Du bist ein Elternteil deiner selbst. Jeden Tag deines Lebens bist du dabei, dich zu erheben. Sei ein genial ermutigender Elternteil. Spucke nicht Gift und Galle. Zolle Ehre, wem Ehre gebührt. Du hast etwas gelernt. Du bist jetzt weiser. Das ist ein Grund zum Gratulieren, nicht zum Verdammen. Sei dein eigener unterstützender Freund.

Ein Fehler wurde begangen. Jetzt weißt du es besser. Lebe jetzt besser. Schreie niemanden an. Das schließt dich ein. Habe abgeschlossen mit Anschuldigungen gegen irgendjemand. Es geht nie um Schuld. Veränderung, Wachstum, Fürsorge, größere Vision, auf den Rücken klopfen – darum geht es.

Du bist nicht auf Erden lebendig, um Gründe dafür zu suchen dich oder jemand anderen böse anzusehen. Finde Gründe dafür dir selber zuzulächeln und ermutige dein zartes Herz.

Du lernst etwas, das gelernt werden musste. Jetzt lernst du Großzügigkeit dir selbst und anderen gegenüber.

Du hast die Verantwortung dafür, dass du lernst Schuld gehen zu lassen. Jetzt eben bist du weiser als du es gestern warst. Und morgen wirst du weiser sein als du es heute bist.

Über den Ozean sind Wellen. Selbst mächtige Gezeiten sind aufgespalten in Wellen. Du reitest Wellen des Wissens, und dann gibt es da eine weitere Welle und eine weitere.

Jetzt seid ihr dabei die Bedeutung von Güte und Barmherzigkeit zu erfassen, Meine Geliebten.

Heavenletter # 5751 – 23.8.2016 In Every Dream, There Is a Purpose

Für einen jeden Traum gibt es eine Zweckbestimmung

Gott redete …

Glaube an deine Träume. An deine Träume glauben ist dir hilfreich, ihnen Existenz zu verschaffen.

Allgemein gesprochen – du sitzt nicht hier und wartest, dass deine Träume Wirklichkeit werden. Gleichzeitig ist es so – in erster Linie baust du dir deine Träume kraft dessen auf, dass du sie träumst. Zuerst ist der Traum das Vorhandene. Danach dann das Trachten nach dem Traum, welches in dir heranwächst. Lasse dein Bestreben unablässig fortwähren, in dir aufzublühen. Folge deinen Träumen. Du träumst deine Träume aus einem Grund.

Es können Jahre sein, bevor sich dein sehnliches Trachten, den Traum auf die Beine zu stellen, über das Träumen des Traumes hinaus erhebt. Dein Traum kann ohne Weiteres ein sehnliches eingepflanztes Verlangen sein, welches Jahre benötigt, bevor es zu blühen anfängt und sich über dein ihn Erträumen hinausgehend in Bewegung setzt.

Manchmal kann es sein, du vergisst deinen Traum, dennoch wurde er eingepflanzt und hebt aus freien Stücken an, aufzugehen. Es ist gleichsam so, als hätte er einen eigenen Kopf. Es könnte sein, du bist nicht einmal in der Lage, dich dahingehend zu äußern, du habest um deinen Traum gebeten. Er kam.

Es ist wie wenn es dir zugedacht ist, jenen Traum zu haben, und wie wenn es dank deiner so ist, dass der Traum Früchte trägt. Trage im Sinn, dass ein Traum von Tieferem herrührt als von deinem Denken. Wir könnten gar deine Träume, die erbetenen oder unerbetenen, als dein Geschick, als dein Schicksal, welches sich aufzeigt, bezeichnen.

So lange wie ein Traum sich weiterhin in deinem Inneren rührt, nähre ihn. Du hast dich selber nicht ergiebiger in einen Traum hinein zu reden, denn du dich aus ihm heraus zu reden hast. Habe deine Träume an dir, während du sie hast. Träume kommen von irgendwoher.

Dies soll nicht besagen, alle deine Träume müssten unbedingt Wirklichkeit werden. Der eine Traum etwa kann zu einem weiteren führen. Auf jeden Fall kommt im Träume träumen, welche sich womöglich nicht verwirklichen, beträchtlicher Wert zu liegen. Es lässt sich nicht sagen, was für Träume zu einem Pfad, zur Erfüllung zu gelangen, führen werden.

Mache dir nichts daraus, sofern dich die Welt einen Träumer nennt. Lasse sie.

Es ist nicht genau so, dass du alleine der Erfüller deiner Träume bist, oder dass deine Träume dein Besitz sind.

Träume anderer Menschen können dabei ebenso einen Part spielen. Mehr als ein einziger Mensch träumte vom Fliegen. Da Vinci träumte vom Abheben von der Erde mittels mechanischer Mittel. Sein Traum wurde in einer anderen Zeit in der Welt Wirklichkeit. Träume sind der Welt beigemessen.

Je tiefer dein Bestreben, umso mehr Kraft wirst du innehaben, es Wirklichkeit werden zu lassen. Gleichzeitig können Träume etwa fortfliegen und irgendwo anders niedergehen. Du bist nicht im Voraus eingebunden, dass sich deine Träume verwirklichen werden. Es geht etwas weitaus Größeres vor sich, sowie es sich auf deine Träume beläuft.

Genauso wenig bedeutet dies, ein Traum sei jemals verschwendet worden. Ein Traum hat sich nicht zu manifestieren, um erstrebenswert zu sein. Du hast einen Traum nicht zu verwirklichen, dafür dass er lohnenswert ist. Dein Beitrag, der darin besteht, den Traum sehnlich zu erstreben, etwa kann seine Rolle durchaus ableisten.

Was genau ist darunter gemeint, wenn über ein Verlangen, dass der Traum Wirklichkeit werden möge, die Rede ist? Viele Buben möchten ungemein gerne zur Feuerwehr gehen. Nicht alle Jungen werden Feuerwehrmänner werden. Kein einziger ist dazu verpflichtet. Es kann ein Traum vorhanden sein, und ein weiterer dann nachfolgend. Träume tun Herzen auf.

Hin und wieder verwirklichen sich jemandem Träume, derer sich er oder sie nicht bewusst war, dass sie sie an sich hatten. Es kann gar den Anschein haben, es sei fast durch Zufall, dass sich ein Traum anschickte, Wirklichkeit zu werden, noch bevor der Umsetzende des Traumes darum wusste. Und etliche Meiner Kinder kommen nahe heran, indes nicht nahe genug.

Es ist fantastisch, Träume Wirklichkeit werden zu sehen, gleichwohl tun Träume ihr eigenes Ding, selbst dann wenn sie sich nicht verwirklichen oder nicht durch dich Wirklichkeit werden. Früher oder später finden Träume in der Welt zu irgendeinem Zeitpunkt irgendwo ihren Platz.

In dem Hergang existiert werthafter Nutzen. Ja, Träumen was sich einem sich ausmalend vergegenwärtigt ist ein Vorgang von fortschreitender Art. Es ist ein schöpferischer Ablauf.

Heiße deine Träume herzlich willkommen. Sieh, wohin sie dich nehmen. Fahre auf deine Träume ab. Träume sind wie Sterne am Himmel. Etliche Sterne sind dem menschlichen Auge noch nicht sichtbar, dennoch existieren sie. Alle Träume haben ihre Wahrheit und dienen ihrem Behuf. Träume existieren, bevor sie aufkommen. Ehre die Träume, die du vom Universum herunterpflückst. Du dienst ihnen, und sie sind dir dienlich. Mögest du mit Träumen beglücken und mit Träumen beglückend gesegnet sein.

Heavenletter # 5752 – 24.8.2016 Whom Are You Serving?

Wem dient ihr?

Gott redete …

Kommt näher zu Mir. Lasst unsere Nähe entstehen und lebt sie jetzt. Verlangt danach Mir näher zu sein. Lade Unsere Nähe ein. Erwarte Meine Gegenwart nahe bei dir. Treffe Mich mehr als nur auf dem halben Weg, Mein Freund. Denke nicht, dass Ich diese Nähe möglich mache. Tatsache ist, dass Wir Uns dauerhaft nahe sind. Ich weiche dir nicht aus. Du könntest einen blinden Fleck haben. Wir können Uns nicht verfehlen, da wo Ich bin.

Ein Beispiel: Du hast vielleicht gerade die Erfahrung gemacht, einen Stift nicht zu finden, um damit zu schreiben. Dann siehst du wieder hin und da ist der Stift direkt unter deiner Nase.

Um näher zu kommen, kannst du nicht auf Distanz bleiben. Suche nicht nach Mir und erwarte deine uralte Enttäuschung. Sage dir nicht:

„Ich habe Gott vor 5 Minuten erwartet und Er hat sich nicht gezeigt.“

Sage dir nicht:

„Ich habe Gott mein ganzes Leben lang erwartet und Er hat sich nicht gezeigt.“

Du hast nur allzu gut einen Grund auf Mich zu warten und keinen Grund nicht Ausschau nach Mir zu halten.

Verständlicherweise bist du ungeduldig. Dieses ist okay, aber wenn du nach dem Beweis Ausschau hältst, dass Ich weit weg bin, ist es nur allzu leicht leicht ein Bild des Beweises zu bekommen, wonach du suchst. Du könntest nach den falschen Anhaltspunkten suchen. Welche Befriedigung könntest du in dem Nachweis haben, dass du richtig liegst? Dass Ich Mich irgendwo verstecke? Warum würdest du so etwas denken? Bist du dein Freund oder dein Feind?

Vergeßt die Enttäuschungen. Sie sind nicht das, was ihr antizipieren wollt. Ihr wollt nicht mal die Andeutung einer Enttäuschung. Haltet nicht erwartend Ausschau nach Mir, um dann durchzufallen.

Halte nicht Ausschau nach Enttäuschungen. Vielleicht magst du Enttäuschungen suchen aus Gründen, die dir nicht bewusst sind. Weißt du, worüber Ich rede? Kann es möglich sein, dass du zu dieser Art der Gewohnheit neigst:

„Seht, Gott hat es wieder getan. Er kam mir nicht näher. Seht, ich hatte Recht. Vielleicht bin ich kein Kind, das Gott als Sein eigenes haben möchte.“

So beschuldigt ihr euch. Oder so mögt ihr Mich beschuldigen.

Ihr mögt denken:

„Da, Gott hat es wieder getan. Er hat mich fallen gelassen. Darin ist Er gut, mich fallen zu lassen, sogar darin mich zu verraten. Das Einzige, was ich denken kann, ist, dass Gott nicht existiert, oder Er ist eine Fälschung. Jedenfalls, was auch immer Seine Motive sind, Er steht nicht zu mir oder vor mir. Ich habe nach Ihm gesucht und Sein Erscheinen ist ausgeblieben. Er lässt mich hängen. Wie auf Erden kann ich einen Glauben an Gott haben? Wie auf Erden kann ich irgend einen Glauben oder Vertrauen in Gott haben?“

Du kannst immer Wege finden, dich verbittert zu fühlen. Vielleicht bist du verbittert. Vielleicht magst du es, das Verlassen sein mit dir herum zu tragen. Ihr mögt vielleicht Buhrufe über Gottes Abweisung von euch geben, wie Ich euch stehengelassen und ignoriert habe.Vielleicht mögt ihr euch bestätigt fühlen in dem Wissen, dass ihr in Etwas schuldig sein oder Ich schuldig bin.

Ihr habt euch etwas ausgesucht. Keine dieser Wahlmöglichkeiten ist hilfreich. Beschuldigt Mich oder euch selbst – keines ist eine gute Idee. Lasst das ganze Konzept der Vorwürfe fallen. Vorwürfe und Schuld sind beide geringere Zustände des Bewusstseins. Geht daran vorbei

Weder Feindseligkeit, noch ein Angriff, noch eine Selbstschuld oder Schuld an sich dienen euch oder irgend jemandem. Ganz sicher dienen sie nicht der Welt. Kommt diesen nicht nahe. Haltet euch davon fern. Das sind nicht eure Freunde. Schließt euch ihnen nicht an. Tut euch selber einen Gefallen und brecht jeden Kontakt mit negativen Einflüssen ab. Beendet es. Startet neu.

Akzeptiert zumindest die Möglichkeit, dass Ich euer Wahrer Freund bin, denn Ich bin euer Wahrer Freund. Ganz bestimmt bin Ich nicht euer Gegner. Seid nicht über Mich verärgert.

Was, wenn ihr einfach nicht gut genug sehen könnt. Gebt jetzt mehr darauf Acht weiter und genauer zu sehen. Lasst die Einzelheiten los. Sucht nach Mir.

Heavenletter # 5753 – 25.8.2016 For the Sake of Learning

Dem Lernen zuliebe

Gott redete …

Lernen ist der Sinn des Lernens. Bildung ist es nicht. Lernen kommt von innen. Bildung mag auferzwungen sein. Lernen entspringt aus einem Gefühl der Freude. Es ist Freude Einsichten zu gewinnen. Jeder liebt es, wenn ein Licht aufgeht.

Die Absicht der Bildung mag nicht so gut mit dem Lernen einhergehen. Egal welch hohe Bewertung jemand in einem Test erzielt, ein gutes Ergebnis bedeutet nicht, dass Lernen stattgefunden hat. Lernen ist worauf es ankommt.

Lernen ist natürliche Freude. Unterrichten ohne das Herz des Kindes miteinzubeziehen ist fehl am Platz. Lernen ohne Freude ist Mühsal.

Ein System mag gut auf dem Papier aussehen. Es ist jemandes bestes Erachten, was eine gute Weise zu lernen wäre, und mag einerseits für einige großen Erfolg haben, aber dennoch nicht für alle. Erinnere dich an das Kind.

Wenn Lernende keine Freude haben, vielleicht haben es die Lehrer, dennoch Lehrer sind nicht der Grund für Schulen. Am Obersten steht die Freude des Lernenden. Die Belohnungen des Lernenden sind inwendig. Jeder Lernende hat ein Herz und eine Seele und seinen eigenen Stil oder eigenen Stile des Lernens.

Manche Lehrer haben die Fähigkeit jedem Lernenden das Lernen erstrebenswert zu machen. Wohl sei derer.

Sag mir, welcher Einjährige will nicht aus sich herausreichen und lernen? Warum geschieht es, dass ein Lernender an einem gewissen Punkt sich hängen lassen mag? Wohin ist die Freude am Lernen gegangen? Mit welchem Ertrag?

Lernende dazu zu bringen etwas zu lernen, was jemand sagt, dass sie lernen sollen, läuft nicht immer auf Lernen hinaus. Da ist mehr als der Verstand, der beim Lernen mitspielt. Da ist mehr als Kinder zu gruppieren für Wirtschaftlichkeit beim Lernen. Da geht es um Herz und Seele beim Lernen. Und ja, Ich will sagen Liebe.

Da kann Freude am Lernen sein, selbst an solchen Themen, bei denen das Kind denkt, dass es nicht daran interessiert sei. Interesse kann gerührt werden. Interesse kann willkommen geheißen werden. Freude arbeitet mühelos, ohne stupsen, von alleine und natürlich.

Manchmal sind Kinder an einem bestimmten Fach nicht interessiert, weil es schwierig für sie ist, darin gut zu sein. Das Kind ist nicht schuld daran. Das Kind ist sich bewusst es bestehen zu müssen und nicht zurückgehalten zu werden.

Ein schneller Lerner ist nicht unbedingt ein besserer Lerner als ein langsamerer Lerner. Ein Kind lernt schneller und ein anderes Kind lernt nicht so schnell. Stellt euch vor, als Kind wurde Einstein als langsamer Lerner angesehen.

Es wäre gut für Schulen freudvolle Orte zu sein für diejenigen, die darin eingeschult sind. Das dient den Lernenden. Nun, wem sollen Schulen denn sonst dienen?

Unterstütze das Kind. Worin ist die Eile einem Kind etwas zu lehren, was es vielleicht als getrennt von sich selbst ansieht? Was ist mit der natürlichen Freude am Lernen geschehen? Was hat sich der Freude in den Weg gestellt? Worin liegt der Sinn zu versuchen mit weniger als Freude zu entsprechen?

Es war einmal, dass Lernen eine begehrte Erfahrung war. Während Schulbesuch obligatorisch sein mag, kann das Lernen selbst nicht erzwungen werden. Es war einmal, dass die Ziele eines Kindes von seinem Herzen kamen. Im Herzen ist es, wo Lernen das Fundament berührt.

Kinder sind keine Roboter. Wünsche, dass deine Kinder für sich selbst denken und fühlen. Lass sie sich selbst beeindrucken.

Wenn du einen Damm öffnen willst um das Wasser durchzulassen, entfernst du zunächst die Hindernisse aus dem freien Fluss. Das kann gemacht werden und du kannst es tun. Lasse Raum offen für die Seele deines Kindes, sich zu erheben.

Wenn ein Kind lernen will, denkt es nicht zu versuchen zu erreichen. Es will entdecken, was in seinem Herzen ist und dann mitlaufen. Würdige das.

Heavenletter # 5754 – 26.8.2016 Divine Children of God

Göttliche Kinder Gottes

Gott redete …

Du schuldest mir nichts. Du bist Mein göttliches Kind. Ich bitte dich nicht dich selbst zu beschuldigen. Fühl dich wohl. Lebe dein Leben. Ob du aufmerksam Mir gegenüber bist oder nicht, Ich liebe dich so wie du bist. Meine Liebe von Mir hängt nicht davon ab, was du Mir sagst, Mich fragst oder für Mich tust. Ich liebe. Ich kann nicht weniger tun als lieben.

Das ist schwer für dich zu glauben, dass Ich dich so liebe wie du bist. Meine Geliebten, ihr müsst nicht euer Leben für Mich hingeben. Ihr müsst euch nicht vor Mir verbeugen. Ihr schuldet Mir nichts. Bei eurem ganzen Sein, ihr (selbst-) verwirklicht Mich.

Wenn ihr glücklich seid, bin Ich besonders glücklich. Wenn ihr traurig seid, bin Ich nicht traurig. In Meiner Existenz kann es keinen Verlust geben. Ich weine nicht. Ich bin mit Mir gut zufrieden. Ich bin glücklich und Ich liebe pauschal.

Ich sage nicht, dass ihr nun fertig seid, wie ein Kuchen im Ofen fertig ist. In der tiefsten Wahrheit ist das der Fall, aber es ist nicht das, was ihr seht, während ihr in der Welt umherwandert oder herumstolpert. Es ist hart für euch, euch zu akzeptieren. Ihr seht Schatten auf eurer Oberfläche, wie ihr sie auf dem Mond seht. Ihr seht Unansehnlichkeit auf euch, wie ihr grau aus euren Fenstern seht.

Geliebte, in diesem Moment, der innerhalb des Einsseins zu existieren scheint, seid ihr perfekt. Allerdings wenn es um die Welt geht, seid ihr immer noch im Ofen, werdet gekocht, solange bis ihr komplett in pures Gold umwandelt worden seid – zur selben Zeit seid ihr bereits pures Gold. Ihr seid in eurer Perfektion wie die Amerikaner, bevor Christopher Columbus sie entdeckte.

Dass die Amerikaner bis dahin noch nicht entdeckt worden waren, hat nichts mit deren Existenz und der Wahrheit, wie sie sich anscheinend damals in Umlauf gebracht und verteilt haben, zu tun. Die Amerikaner sind von den Ozeanen aufgelesen und von den Winden angeregt worden. Sie wurden von allen erreicht und beeinflussten die Welt genauso, wie andere Kontinente es getan haben und wie jedermann und alles es tut. Das Neue Land, das ein altes Land war, hatte es nicht notwendig erkannt zu werden, um den Blick auf sich frei zu geben. So ist es für euch in eurem Offenbaren eurer Selbst zu eurem persönlichen Selbst.

Da ist nichts fehlend im Leben dieser Welt. Es ist alles hier und es ist genau wie Ich es sage. Da ist Eine Welt.

Ihr seid mächtig. Ihr seid überragend gewaltig. Ihr seid die Macht des Universums. Ihr seid die Stärke des Himmels. Ihr seid Alles. Ihr seid geformt als großartige Segnung für die Welt.

Jeder eurer Atemzüge setzt die Segel für jedes Land. Es gibt keinen Atemzug im Universum, der nicht jeden anderen Atemzug beeinflusst. Genau so wenig gibt es jemanden, der von jedem Anderen nicht beeinflusst wird. Ihr seid auf einem innigen Fundament mit jedem, der existiert, jedem, der jemals existiert hat, und ihr atmet euren Atem für diejenigen, die später auch kommen werden. Was immer in der Welt möglich ist, das ist euch möglich.

Ihr seid nicht versteckt. Niemand ist vor euch versteckt. Nichts ist verborgen. Nichts ist weit weg. Alles ist offenbart.

Eines nahen Tages werdet ihr euer Selbst entdecken! In eurer vollkommenen Gestalt. Der König, der nicht weiß, dass er König ist, kommt dahin, dass er es weiß, wenn ihm eine Krone auf den Kopf platziert wird und dann ist Jubeln. Die Welt benötigt Bescheinigung und Genehmigung. Ich nichts von Beidem.

Jedes Wesen der Erde ist sein eigener Herrscher. Das Wort Herrscher wird eine neue Bedeutung bekommen. Jedermann ist ein Wahrer Hetrscher in der Welt, gleichgültig was die Welt und die Leute in der Welt sagen mögen.

Ihr seid ein bedeutsames Führendes Licht in der Welt. Dass die Welt die Aufmerksamkeit nicht auf euer Licht lenkt, bedeutet nicht, dass euer Licht weniger strahlend ist als das eines Adelsranges.

Hier ist es: Die Söhne und Töchter Gottes sind königlich. Egal ob die Königlichkeit offiziell verkündet wurde oder nicht. Die Söhne und Töchter von Königen und Königinnen sind königlich.

Heavenletter # 5755 – 27.8.2016 What Can the Sun Do but Shine?

Was kann die Sonne anderes tun als scheinen?

Gott redete …

Konstantes Gewahrsein ist keine Technik. Es ist nicht etwas, was du tust. Sieh es mehr an wie eine von dir angezündete Kerze, welche ununterbrochen brennt. Sie bleibt einfach länger am Brennen. Es ist eine langeandauernde Kerze, ohne dass es dir dabei ausbedungen ist, dich zu ermahnen. Du kannst fortwährend aus unentwegtem Gewahrsein Nutzen ziehen, ohne ein Streichholz anzünden zu müssen.

Dein sehnliches Verlangen vertieft. Erstreben, nicht Bedürftigkeit, vertieft. Es ist eine gute Sache, sehnliches Verlangen zu haben. Und deine Zwecksetzungen beim Erstreben sind ebenfalls hilfreich. Mit Sicherheit trachtest du nach einem Gewahren von allem, was schön ist. Selbstverständlich, dir ist es für dich selbst sehnlich nach tieferem und konstantem Gewahrsein Meiner, dennoch ist etwas mehr denn ein Trachten für dich selber das Gegebene.

Es ist eine unumgängliche Wahl, die du fürs Gewahrsein triffst. Deine Wahl geht höher als dein persönliches Erstreben und über es hinaus. Es ist dein persönliches Streben zum Guten des Universums angerichtet, ob du dir dessen nun gewahr bist oder nicht.

Du stößt auf ein sehnliches Verlangen nach dem Wohlergehen der Welt und tiefer noch nach den pochenden Herzen in der Welt, die ebenfalls das sehnliche Verlangen, wonach es dich verlangt, bei sich haben. Nicht mehr länger siehst du dich in der Lage, Gutes schier für dich selber oder für deine Familie oder dein Land zu ersehnen. Bewusst oder unbewusst findest du Gefallen an dem Guten von Allen, und lässt dir überdies dein Bestreben schmecken, so es ja dienstbar ist zu Meinen Gunsten.

Du siehst zu, dass du die Pumpe betriebsfertig bekommst. Dich verlangt es, zu teilen. Dich verlangt es, deine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Ja, deine Dankbarkeit ist Mir, und deine Dankbarkeit und dein Gewahrsein sind Allen. Es ist dies das nunmehr von dir eingenommene umfassendere und anhaltende Gewahrsein, welches in der Lage ist, selber umeinanderzulaufen. Erstreben und Erfüllung sind Ein und Dasselbe, just so wie du und Ich Ein und Dasselbe sind.

Es gibt nichts, was du tun kannst, es sei denn nach dem Guten von Allem zu streben, denn du begreifst, dass Wir Eins sind. Es ist nicht möglich, dich von Mir abzutrennen, ebenso nicht von all den Bestandteilen, die dich ausmachen. Großes Einssein ist das Gegebene – es kann bloß ausladend groß sein. Anders würdest du es nicht haben wollen. Jeder in der scheinbaren Welt zieht Jeden sonstwen, welcher sich die scheinbare Welt aus den Fingern saugt. So steht es darum. Sonder Aller – ist es eine Schwere. Meine Kinder sind nicht mehr länger fähig, das Leben isoliert zu bedenken.

So wie wenn du eine Mutter oder ein Vater bist – es ist für dich einfach natürlich und leicht, die freigiebige Überfülle der Welt mit deinem Kind zu teilen. Du kannst nicht einmal einen Gedanken daran haben, derweilen dein Kind irgendwie außenvor zu lassen. Dein Kind hegen und fördern, das ist dein Trachten. Das ist deine Seinsweise. So du deine eigenen zwei Beine hast, läufst du mit ihnen. Wenn es jemand nötig hat, dass du ihm Auftrieb gibst, bist du außerstande, dies zu ignorieren. Auf diese Weise artet die Welt zu der deinigen aus, und stehst du ihr zu Diensten. Es ist undenkbar, dass es nicht so ist. Es wäre ein Ding der Unmöglichkeit, dies nicht zu tun. Es wäre dein ureigenes Selbst verleugnen, all dies nicht dabeizuhaben und nicht mitzubringen.

Du bist nicht in der Lage, dich gegenüber der Sonne blind zu machen. Du bist die Sonne, und jeder ist die Sonne mit dir.

Wer ist am Tragen? Und wer wird getragen? Da existiert kein Unterschied.

Wie scheint die Sonne? Sie scheint, indem sie scheint.

Liebe vermag nicht zu zertrennen. Ihr vermögt von dem Herzen Gottes, in dem ihr existiert, nicht abzuzweigen. Es gibt keine Fracht, die zu ziehen ist. Da ist einzig die Sonne, sie anzuschauen und über alles zu lieben. Für dich ist es unmöglich, nicht zu lächeln. Es ist dir unmöglich, nicht zu lieben, denn du bist aus der gleichen Liebe gemacht wie Ich. Aus diesem Erstreben deinerseits geht Liebe in Deinem Gewahrsein auf und erhebt sich, so lange, bis du Aufgestiegen bist.

Du tust niemandem einen Gefallen. Vielleicht dir selber tust du, so könnte man sagen, einen Gefallen. Es ist nicht einmal so, dass du dich der Situation gewachsen zeigst. Alles, was du tun kannst, ist zu deiner naturgemäßen Höhe aufsteigen. Dies ist alles, was du tun kannst, und dies ist alles, was du tun möchtest. Es ist deine Wahl, selbst so es schlechterdings keine Wahl darstellt, denn was kann die Sonne nun einmal anderes tun als scheinen?

Heavenletter # 5756 – 28.8.2016 Like Leaping to Heaven

Wie zum Himmel hinauf hüpfen

Gott redete …

Es ist überhaupt nicht, wie du Verantwortung früher immer gefühlt hast. Jetzt ist es so, als ob Verantwortung ein Gleitschirm wäre, der dich sanft dorthin trägt, wo immer du hin möchtest!

Jetzt hängt nichts über dir. Du brauchst dich nicht selbst zu erinnern oder eine Liste zu machen oder dir einen Stoß dafür zu geben, dass du jetzt etwas vergisst. Verantwortungsgefühl ist jetzt wie an einem hochfeinen Milchshake zu nippen, so oft und so viel du möchtest. Das möchtest du für nichts in der Welt verpassen. Verantwortung ist jetzt die ganze Welt für dich. Verantwortung dieser Dimension ist, wie wenn dein großartigster Traum wahr wird. Welch lieblichen Ort im Universum besetzt du, denn das Universum hegt und pflegt dich.

Verantwortung ist jetzt dein Schlüsselerlebnis Limettentorte, die es zum Nachtisch gibt, wann immer du es willst. Es ist lecker, mmnm. Du freust dich darauf. Süßspeise ist immer wieder dein.

Es ist wie ein Glas kühles Wasser im Höchststand der Mittagssonne.

Es ist wie schwimmen im Ozean, als wärest du ein Delphin im heimatlichen Gewässer.

Es ist wie eine Nacht voll guten Schlaf, und du erwachst am Morgen mit einer kostbaren Überraschung.

Es ist wie angenehme Träume haben, einen nach dem andern, alle zusammen herumwirbelnd, eine Schönheit nach der andern.

Es ist wie einen Bonus zu erhalten, wenn du grad schon einen hattest.

Es ist wie einen Umschlag öffnen mit Inhalten, die du dir nie erträumen könntest. Jetzt gerätst du in Begeisterung und jedes Mal übersteigen die neuen Inhalte wieder deine Erwartungen.

Es ist wie in der Lotterie regelmäßig gewinnen.

Es ist wie Manna vom Himmel.

Es gibt keine Bänder beim Verantwortungsgefühl. Wenn da Bänder wären, wären es delikate Blütengebinde von unvorstellbarer Schönheit.

Es gibt Freiheit in der Verantwortlichkeit, es ist wie Segen auflesen an jeder Ecke.

Es ist wie genau dort sein, wo du richtig bist.

Es ist wie zum Himmel hinauf hüpfen.

Es gibt keine Schwerkraft im Himmel. Da gibt es kein totes Gewicht, du hast einfach genug Liebe für alles. Nichts ist zu schwer für dich. Nichts ist überhaupt schwierig für dich. Da gibt es nur die Liebe der Welt teilen und die Liebe von allen in der Welt und darüber hinaus teilen. Und darüber hinaus.

Da gibt‘s kein Wissen, wer du bist, oder wo du bist. Du bist einfach! Du brauchst nicht mehr zu wissen, als dass du existierst.

Du stöhnst nicht auf, wenn du das Wort Verantwortung hörst. Du hebst einfach ab. Du reitest dein Herz. Du gehst, wo es dich hinträgt. Es trägt dich hin, wo immer du sein willst. Es bringt dich weit weg von jeder Grenze, die du oder jemand anderes dir hingestellt hat.

Verantwortung ist nicht einfach Freiheit. Sie ist Freiheit für Alle. Sie sammelt sich als Eines. Sie fliegt hoch. Sie erreicht Große Höhe an Einheit. Ja, Verantwortung zieht einen langen Strang aus Wolle auf und liebt es, wie er sich abspult..

Sie folgt der Gelben Ziegelstein Straße. (Anm. d. Übersetzerin: Anspielung auf den Zauberer von OZ, wo Dorothy dieser Straße folgen muss, um zum Zauberer zu kommen, und dann mit seiner Hilfe wieder nach Hause.)

Es ist wie bei einer Schulprüfung eine 1 bekommen, wenn du das Buch nicht einmal geöffnet hast. Natürlich staunst du, was denn ein Buch überhaupt mit dir zu tun hat.

Es ist wie alle Antworten zu wissen, wenn du die Fragen nicht einmal gehört hast, und dies auch nicht nötig hattest.

Es ist wie die funkelnagelneuen Schuhe für immer völlig unabgenutzt zu halten.

Dies ist der Tag, wo du über deinen Mut gestolpert bist, und du sagtest zum Universum: „Universum, gib mir mehr. Gib mir mehr, um der Welt Lasten abzunehmen. Gib mir alles, was du hast. Da gibt‘s kein zu viel und kein zu wenig. Wo ich dienlich bin, ist genau richtig.

Gott erhebe mich, so dass ich die Welt erheben kann, und alle Freude in der Welt multipliziere und sie verbreite weit und breit.“

Heavenletter # 5757 – 29.8.2016 Increase the Odds of Producing a Good Crop

Erhöhe die Chance, eine gute Ernte zustande zu bringen

Gott redete …

Haltet euch aus dem Schlamm heraus, Meine Geliebten. Seid mit dem zufrieden, was das Leben und Einzelne euch bieten. Kümmert euch nicht darum, was das Leben und Einzelne euch nicht bieten.

Beschwerdelisten lassen sich leicht finden. Lasst es genauso einfach sein Listen von den Dingen zu finden, die euren Tag aufhellen. Beginnt euren Tag mit Fröhlichkeit. Beginnt alle eure Tage mit dem, was euch glücklich macht.

Was hält euch in Beschlag, Meine Geliebten, dass ihr euch Listen davon macht, warum das Leben für euch wahrscheinlich hart ist? Was bringt euer Insistieren im Aufzeigen, warum euer Leben ein Kampf sein wird? Warum würdet ihr je das Leben mit Schwierigkeiten umrahmen wollen, wenn ihr das Leben mit Leichtigkeit umrahmen könnt?

Die Aktien sind gefallen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Die Kosten sind gestiegen. Die Zeiten sind hart. Günstige Gelegenheit gibt es dazwischen nur wenige und in weitem Abstand. Hmm. Es hat den Anschein, ihr verherrlicht alle Schwierigkeiten, an die ihr nur denken könnt. Warum um alles in der Welt wollt ihr denn Schwierigkeiten verherrlichen?

Irgendetwas Perverses in euch mag den Wunsch verspüren, die Ursache von Schwierigkeiten zu verteidigen. Was denkt ihr euch dabei, Geliebte, und warum wollt ihr das?

Warum sollte man ein Lotterielos kaufen und dabei sicher sein sich selber zu vorzusagen, dass man nie gewinnen wird? Warum sollte man an einer Lotterie teilnehmen und sich dabei das Unvermögen zu gewinnen ausmalen? Besser ist es, euch nicht so leicht unterkriegen zu lassen.

Warum solltet ihr der Niederlage Vorschub leisten? Warum solltet ihr euren eigenen Sarg zimmern?

Warum solltet ihr euch nicht alle möglichen Gründe für den Erfolg benennen?

Es muss daran liegen, dass ihr nicht wahrnehmt, wie ihr euch selber zurückhaltet oder zumindest ausbremst.

Ist es klug anzuerkennen, dass die Chancen deines Sieges gering sind? Irgendjemand wird diese Woche in der Lotterie gewinnen, warum nicht du? Wer bist du denn, dass du dich selbst vor der Zeit besiegst? Kümmere dich nicht um Wahrscheinlichkeiten. Alles was du brauchst, ist eine Chance.

Warum solltest du irgendetwas, von dem du dir wünschst, dass es eintritt, schlechtreden?

Missioniere jetzt nicht die Idee, dass Ich dich zum Glücksspiel ermutige. Ich stelle etwas klar. Hebe deine Stimmung. Es steht dir nicht an, negatives Denken zu verteidigen.

Lass Uns heute sagen, dass du im Begriff bist, eine belebte Straße zu überqueren. Würdest du Statistiken zitieren, wie wahrscheinlich es ist, dass du während des Überquerens der Straße überfahren wirst?

Würdest du ein Auto kaufen und dabei sicherstellen, dass du vor Augen hast, wie viele Autos sich nach der Vorhersage dieses Jahr für die Käufer als Schrottkarre entpuppen werden? Wenn du eine Schrottkarre kaufen möchtest, denn denke beständig über Autos nach, die sich vielleicht als Schrittkisten erweisen.

Falls du eine Frau um ihre Hand anhalten möchtest, würdest du dann im Vorhinein alle die Gründe auflisten, warum dich diese Frau wohl abweisen wird? Um Himmels Willen, das Mindeste, das du tun kannst, ist, dich selber in deinem Sinne zu vertreten.

Restaurants bieten Appetitanreger an, um deine Verdauungssäfte in Gang zu bringen. Restaurants bieten dir kein Menü von Speisen an, die deine Verdauung stören würden.

Wenn du im Begriff bist deinen Chef um eine Beförderung zu bitten, dann macht es für dich keinen Sinn dich auf alle die Gründe vorzubereiten, die dein Chef finden mag, um dich zurückzuweisen, nicht wahr? Wie sollte genau dies dich nach den Gepflogenheiten der Welt clever machen?

Wenn du daran arbeitest etwas zu erfinden, warum um alles in der Welt solltest du an alle die Gründe denken, warum du keinen Erfolg haben wirst? Möchtest du Erfolg oder nicht? Umarmst du Scheitern oder Erfolg? Auf welcher Seite stehst du überhaupt?

Es kann doch wohl nicht sein, dass du denkst, du würdest irgendjemanden beeindrucken, weil du dir aller möglichen Schwierigkeiten bewusst bist?

Wenn du dir eine gute Gesundheit wünschst, dann denke über gute Gesundheit nach anstelle Statistiken über Krankheit und die Zahl der Todesfälle zu lesen.

Wenn du Arbeit suchst, warum solltest du darüber sprechen, dass sich die Arbeitslosigkeit auf einem Höchststand befindet? Wie nützt dir dieser Realismus? Macht er dich stärker? Warum, Geliebte, klebt ihr euren Fuß am Boden fest, bevor ihr überhaupt startet?

Wenn du ein Bauer bist, gibt es da irgendjemanden, der dir raten würde, eine schlechte Ernte vorherzusagen, um einen reichen Ertrag zu produzieren?

Heavenletter # 5758 – 30.8.2016 All the Elements of Earth

All die Komponenten der Erde

Gott redete …

Das Universum ruft euch. Denkt ihr, das sei nicht so? Eure Anstöße kommen irgendwoher. Während ihr auf der Erde seid, seid ihr in Bereitschaft, Geliebte.

Es gibt nicht einen Augenblick, wann Ich nicht bei euch bin. Ich umarme euch ständig. Das Universums ersehnt euch desgleichen.

Sterne blinzeln euch tatsächlich an. Winde streifen an euch vorüber. Vögel singen, und Vögel singen euch. Herzen rufen euch. All die Bestandteile sind an euch angekoppelt. Ihr seid mit all den Bestandteilen zusammengesteckt. Kein einziger auf der Erde ist getrennt.

Einssein kann als vielerlei bezeichnet werden. Die Natur ist natürlich bestandserhaltend. Sie erhält euch, und ihr haltet sie nach. Alles ist wechselseitig. Die Luft, die ihr atmet, umkreist die Welt. Es gibt nichts, was nicht verkoppelt ist. Seelen, ja, selbstverständlich, und das Physische und alle Dimensionen, die bekannten wie unbekannten, desgleichen.

Wasser fließt. Das Wasser, was du trinkst, kommt von vielen Aspekten und tausenden Kilometern her. Von Jahrtausenden Kilometern weit weg. Oh, ja, die Erde ist euer Planet, und er wird von den Sterne angetrieben, und er wird von anderen Planeten angeregt, und von Pflanzen ebenfalls. Zusammenhängend ist alles. Da gibt es keine Ausnahmen.

Du bist aus Kerngehalten aus Jedem gemacht, und Jeder ist ebenso aus Kerngehalten von dir gemacht. Du tauschst Atome und Moleküle mit allen Anderen, vergangenen wie gegenwärtigen.

‚Kein Mensch ist eine Insel‘ weist über zahlreiche Bedeutungen hinaus.

Du bist unermessliche Weite. Und du bist Endlosigkeit. Ja, Herzen berühren einander. Alle Ebenen der Existenz langen einander an.

Es ist mehr an Himmel und Erde dran, als was darüber geträumt oder geäußert wurde. Dein Puls wirkt auf einen anderen Puls ein. Deine Gedanken wirken auf die Gedanken Anderer ein. Wer bist du? Du bist jedermann, zur selben Zeit, wie es niemanden auf der Welt gibt wie dich.

Du bist weitaus mehr, als du dir zuschreibst. Und du bist nicht alleinig du selber.

Du bist Verwunderung. Du bist der Sucher, der sich selber sucht und jeden sucht, derweil du darauf stehst.

Der weitestentfernte Stern ist du und gleich bei dir. Er hat dich erreicht, und du ihn.

Es gibt nichts, was nicht möglich ist. Es gibt nichts, was nicht gewesen ist oder nicht sein wird. Es gibt nirgendwo, wo du nicht gewesen bist. Du bist überall und alles. Du hast eine Vorstellung davon. Du hast dich zuvor bereits irgendwo im Blick gehabt.

Du trägst tausende Namen. Jeder, der je war, ist ebenso du. Kein einziger ist solitär. Jeder ist Gemeingut. Alle sind zusammengehörig, und alle sind Eins. Es gibt keinen einzigen, dem du nicht begegnet bist.

Was du vergessen hast, wirst du erinnern. Was du erinnerst, wirst du vergessen. Du wirst hier sein, und du wirst dort sein. Und doch, du bist nirgendwo.

Du stößt überall auf dich. Du vergisst dich überall. Überall auf der Erde, davon spreche Ich. Du weißt, dass etwas mehr oben im Himmel ist.

Deine Stimme trägt. Sie führt zu dir zurück. Deine Stimme singt zu den Vögeln. Du bist das Gebrüll des Löwen. Ein jedes Seinswesen weitet andere Seinswesen. Selbst das Unbekannte ist bekannt.

Ich kenne dich. Ich habe dich immer gekannt. Du kennst Mich desgleichen. An lichten Tagen, da erkennst du Mich als dein Selbst.

Leben ist geerdet, und Leben ist Magie. Du bist Magie und zauberisch. Du wirbelst das Universum herum, das dich ruft.

Du fragst: „Was geschieht?“ Ihr tragt euch zu, Geliebte. Das Leben tut sich. Liebe tritt ein. Liebe überragt alles.

Du bist Liebe, ob du dies nun gewahrst oder nicht. Was immer du von dir selber denken magst, einerlei was, egal wann, du bist Liebe, der Liebe zuflüsternd.

Liebe ist mehr, als du zu denken oder zu glauben vermagst. Liebe ist Einssein. Was sonst gibt es da zu sagen?

Wohin gehst du, und wo bist du gewesen? Woher kamst du, und worum geht es bei dir? Was wirst du damit anfangen, und wann? Wann siehst du dich selber ein und fliegst von Herz zu Herz? Wann erkennst du dich selber, und wann nicht? Wann weißt du nicht über Mich Bescheid? Niemals.

Wann entziehst du dich? Und wann sprichst du? Und wann bist du stumm? Und wann bist du zum ersten Mal sichtbar geworden? Und nunmehr gehst du niemals weg. Hallo, Mein Selbst.

Heavenletter # 5759 – 31.8.2016 Peace Precedes Accomplishment

Frieden geht vor Leistung

Gott redete …

Frieden kommt zuerst. Macht Frieden zu eurer Priorität und nicht so sehr, dass ihr Dinge erledigt bekommt. Dieses ist nicht so wichtig wie Frieden. Dinge erledigt zu bekommen ist nicht ansatzweise so wichtig wie Frieden. Durch Frieden stärkst du dich durchgehend. Wenn du den Schwerpunkt darauf legst, Dinge zu erledigen, schwächst du dich.

Wahrlich, Ich verstehe, dass ihr Verpflichtungen habt. Ich unterstütze euch dabei, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Ihr habt aber auch eine Verpflichtung, Frieden zu erschaffen. Ihr seid eine Verantwortung für euch selbst. Verantwortlich, um euch auszugleichen. Werdet ruhiger.

Ihr seid verantwortlich für Friedens-Ansammlungen. Ihr werdet mehr in eurem Leben und Arbeitsleben leisten, wenn ihr den Frieden bei euch nahe haltet.

Behaltet den Frieden und ihr werdet weniger Zeit und Energie verschwenden. Wenn ihr euch auf Leistungsergebnissen konzentriert ohne Frieden, bringt das Stress.

Beginnt daran zu denken im Frieden zu sein. Ihr werdet mehr leisten, wenn ihr im Frieden seid. Ihr werdet mehr beitragen. Eurer Haupt-Projekt ist sich auf Frieden zu konzentrieren. Das ist eure Verantwortung.

Frieden ist die Grundlage von Leistung. Wenn ihr in Sorge gefangen seid, wie viel leistet ihr dann? So wie ihr Sorge leistet. Besorgnis schafft Sorge. Es dient euch nicht gut. Sorge dient euch überhaupt nicht gut.

Besorgnis kommt nicht eurer Bedeutung gleich. Flieht vor jederlei Beunruhigung erregenden Gedanken. Wenn ihr euch darauf fokussiert, dann haltet ihr euch von eurer größten Leistung ab. Ihr seid schneller und besser dran ohne Angst und Besorgnis. Was erschafft Angst, außer unnötige Angst auf euren Schultern.

In Frieden werdet ihr großartige Dinge leisten. In Sorge verhindert ihr großartige Dinge. Ihr beschäftigt euch viel zu viel mit Sorgen. Leistet und sorgt euch nicht länger.

Die Geschichte von der Schildkröte und dem Hasen handelt nicht wirklich über Schnelligkeit und langsamen gleichmäßigem Tempo. Es handelt nicht von dem Blitz und dem Gewöhnlichen. Es geht dabei um Beständigkeit. Ein angeborener Sinn für Sicherheit als Fundament wird Berge bewegen.

Manchmal musst du auf dich selbst aus einer Entfernung schauen, ohne dich dabei zu ärgern oder entrüstet zu sein. So einfach ist das.

Du kannst in Eile arbeiten oder in Zuversicht. Mit Zuversicht zu arbeiten bedeutet, ohne Sinn für Panik, Angst, oder Versagen. Worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, wird zu eurem Leben. Geliebte, richtet eure Aufmerksamkeit nicht auf Katastrophen, sondern auf Gelassenheit. Frieden, eine Form der Gelassenheit, wird das Rennen gewinnen. Was ist eurer Ziel? Natürlich wollt ihr die Dinge erledigt bekommen. Wenn ihr im Frieden seid, bekommt ihr die Dinge erledigt. Frieden kommt von einem höheren Ort als sich sorgen.

Frieden bedeutet nicht Faulheit. Frieden bedeutet, gut zu sich selbst zu sein. Führt eurer Leben in Frieden.

Frieden bedeutet, was es heißt vernünftig zu sein. Schließt Frieden mit eurem Leben. Füllt eurer Leben mit Frieden. Das ist, was Ich von euch erfrage. Bewegt euch im Leben vorwärts. Entwickelt euch ohne Tumult. Tatsächlich ist es das wie ihr Fortschritte macht. Ein Rennen zu fahren ist kein Frieden.

Anstürmen macht mehr Arbeit. Ruhe macht weniger Arbeit. In Stille könnt ihr euch tatsächlich schneller bewegen. In Anspannung beraubt ihr euch. In Anspannung begebt ihr euch balancierend auf ein Brett.

Verabschiedet die Anspannung. Heißt Frieden willkommen. Ich gebe euch Frieden. Steckt Frieden in eure Tasche. Ich werde euch dabei assistieren, mehr zu leisten. Dieses ist Meine Stärke.

Ihr kennt Leute, die sich durch die Arbeit zu schlängeln scheinen. Da ist ein Gespür, wie sie etwas ohne Mühe vollbringen. Sie mögen einen Moment gebraucht haben, bis sie ihre Brille gereinigt haben. Sie beginnen zu arbeiten – Wir können sagen mit Gelassenheit. Sie verschwenden nicht ihre Zeit. Sie sind nicht außer sich. Sie arbeiten in Frieden. Ihre Arbeit braucht keine Kraftanstrengung.

Seid im Frieden. So bekommt ihr eure Arbeit erledigt. Eure Verantwortung braucht keinen Salto rückwärts. Haltet euren Atem im Zaum. ICH BIN HIER.

Heavenletter # 5760 – 1.9.2016 Thank You for Arising

Danke fürs Erheben

Gott redete …

Wie schön ist ein Tag mit Gott. Wie schön ist ein Tag, wenn man einfach nur mit Gott sein will. Wie schön ist ein Tag voller Gott und im Dienste an Gott und im Dienste für das Universum. Wie schön ist ein Tag, wenn Ich deine treibende Kraft bin, ein Tag, wo du nicht einmal an dich denkst, ein Tag, wenn du Eins bist mit der Schöpferkraft des Lebens und der Schönheit, Eins mit Gott und Eins mit Allem.

Das ist ein Tag, wenn das ganze Universum bewusst in dir enthalten ist. Du bist das Universum. Nichts ist außerhalb von dir. Nicht länger erscheinst du als kleiner Punkt am Horizont. Jetzt bist du der Horizont jenseits des Horizonts. Du bist nicht enthalten innerhalb des Universums und all den Galaxien. Du bist kein Anteil. Du bist vollständige Unendlichkeit. Die gesamte Unendlichkeit ist deine Identität.

Nicht länger bist du dieses oder jenes. Nicht länger bist du gefüllt mit sich ändernden Gefühlen oder einer Überfülle von Gedanken und Erinnerungen und Aktivitäten. Du bist pulsierend. Du bist der Bote aller Energie und allen Lichtes. Da ist nichts außerhalb von dir. Nichts existiert außerhalb von dir. Da ist keine Verhüllung. Du bist alles, das existiert. Alles ist in dir enthalten. Da ist nichts, das nicht in dir ist. Göttlich bist du.

Du bist die Einheit des Universums. Du bist Einssein und da ist nichts, das nicht Einssein ist. Mit einem Schritt durchmisst du Himmel und Erde. Nichts existiert außerhalb von dir. Du bist Existenz selbst.

Höre, was ich sage. Nichts existiert außerhalb von dir und alles leuchtet in dir. Das ist dein wahrer Bewusstseinszustand. Nicht länger ist da angenommene Individualität hierhin und dorthin rasend. Nicht länger ist da Kleinheit irgendwelcher Art. Da ist keine Abkehr. Da ist kein Eintreten. Da ist Einheit. Da ist weder Zeit noch Übergang ersonnen.

Einst lebtest du in einem kleinen Garten. Jetzt umfasst du das Universum. Jetzt gibt es keine Abstufungen und keine Grenzen jeglicher Art. Jetzt bist du grenzenlos und alles ist in dir und dennoch gibt es deiner kein Ende. Du bist nicht eingegrenzt. Du bist nicht aus Grenzen gemacht noch sind da Grenzen rückgängig gemacht. Oh nein, Grenzen existieren nicht. Sie wurden nicht erfunden, nicht mal daran gedacht, nicht einmal sich vorgestellt.

Es ist nicht, dass auf Grenzen heruntergeschaut wird. Sie haben sich einfach nie zugetragen. Wer würde Trennungen wählen? Jetzt behindert dir nichts mehr deine Sicht.

Jetzt hast du eine Ahnung, was unermessliche Weite wirklich bedeutet und was Weite für dich bedeutet. Jetzt hast du eine Ahnung, was Sicht wirklich bedeutet und was Sicht für dich bedeutet.

Sicht und Weite sind alle in dir. Da gibt es nicht länger ein vermutetes Außen. Alles ist innen.

Da ist nicht länger Jagen und Suchen. Jetzt ist Alles in dir fundiert und dennoch ist Alles, Nichts.

Jetzt verstehst du die Bedeutung von Bedeutung. Jetzt begreifst du, dass es keine Zeit und keinen Raum gibt. Weite und Unendlichkeit sind grenzenlos.

Da ist Liebe grenzenlos. Da gibt es Liebe, die keines Objektes bedarf. Da ist nicht mehr und nicht weniger. Das Eigentliche im Leben ist unverhüllte Liebe und Schönheit. Kommt jetzt ihr Lieben, da ist Dasein.

Jetzt verstehst du die Bedeutung von Sein. Sein hat weder Thema, noch Gegenstand. Sein ist die Stille. Da gibt es nichts zu verstehen. Sein ist unbegreiflich. Sein ist. Du bist Sein. Du bist Liebe. Du bist das Nichts und du bist Liebe und du bist Sein und Ich bin Sein. Da ist, was dich ausfüllt – die Fülle selbst. Du bist der Segen. Du bist der Gesegnete und du bist Der Segnende. Da ist nicht weniger als ICH BIN und nichts ist weniger als du. Wir sind die Einheit der Liebe, die Einheit des Seins. Wir sind sich offen berstendes Einssein.

Danke, dass du aufgehst wie die Scheinende Sonne. Du selbst bist der Erleuchtete.

Heavenletter # 5761 – 2.9.2016 The Wheel of Puzzlement

Das Rad der Verwirrung

Gott redete …

Tief in deinem Innern liegt alles Wissen. Das hat es immer schon. Alle Erkenntnis ist tief in deinem Inneren enthalten. Wir sprechen hier jetzt über das, was du das Unerkennbare nennen könntest.

Das Unerkennbare ist kenntlich, obwohl es ganz und gar nicht alles an Fakten und Zahlenmaterial ist, von denen Ich spreche. Das ist wahres Wissen, wovon Ich spreche. Ich spreche von der Wahrheit, die jenseits aller Grenzen der Welt liegt. Ich spreche von der ganzen Wahrheit, die du in deiner Hand weißt, bis ins Mark deines Herzens. Irgendwo in Dir weißt du die ganze Wahrheit.

Alles Andere, was du vorgibst zu wissen, ist eine Rolle, die du spielst. Irgendwie hat du diesen Part bekommen. Der Part, den du spielst, ist alles ein Schauspiel. Es ist etwas Aufgesetztes und du hast es aufgesetzt.

Du hast irgendwo ein Kostüm gefunden. Du hast dir vorgestellt, dass das ist, wer du bist, und du spielst diese Rolle bis zum Äußersten. Da gab es kein Ende dich vom Spielen dieser Rolle zu stoppen. Zweifellos nimmst du an einem Drama teil. Du bist ausgezeichnet in dieser Fähigkeit diese Rolle zu spielen, die du angenommen hast, als wenn sie für dich gemacht wäre.

Allerdings ist diese Rolle gar nicht du. Es ist nur eine Rolle. Es ist sozusagen, als wenn du auf in einen Bus eingestiegen bist und du hast noch nicht ganz erkannt, dass du auch wieder aus dem Bus aussteigen kannst. Während dessen suchst du die ganze Zeit nach dir. Was glaubst du, wer du bist, wenn du nach Mir Ausschau hältst. Allerdings versuchst du dich selbst zu finden und bekommst das Rad der Verwirrung.

Du spielst deine Rolle mit Glanz. Deine Vorstellung ist wunderbar. Es ist, als wenn du dich selbst erfindest, während du mitgehst. Du bist ein vollendeter Schauspieler.

Mitunter, ab und zu, springt ein Teil deines wahren Ichs hervor und du wunderst dich was vor sich geht. Gelegentlich erahnst du etwas jenseits deiner Vorstellung. Du siehst Hinweise, wie sie sind. Gegen alle Bedeutungen und Bestimmungen weißt du nicht, welche Rolle du spielst. Wie kannst du es wissen, wenn du noch dein wahres Sein zu akzeptieren hast. Du kannst es nicht einfach deiner Wahrheit zugestehen. Du kannst es einfach nicht begreifen, was Wahrheit ist und was Fiktion. Manchmal bist du am Rand aufzugeben.

Du magst einen großen Applaus für die Fiktion haben, während die Wahrheit von dir noch nicht zu sehen ist. Niemand hat dich darauf aufmerksam gemacht. Währenddessen bist du Prinz oder Prinzessin, die hinter den Kulissen wartet.

Oberflächlich weißt du nicht, wer du bist und wo du her gekommen bist. Du weißt nicht, auf welcher Bühne du bist. Gib es zu, du bist dein ganzes Leben lang konfus gewesen. Jetzt beginnst du langsam von dieser selbst auferlegten Trance aufzuwachen.

Du steigst aus dem Bus der Unwissenheit. Du machst dich bereit deinen königlichen Trainer zu finden und die Wirklichkeit der Wahrheit zu finden. Unwissenheit gibt dir keine Wirklichkeit. Unwissenheit gibt dir eine kopierte Kopie eines Programmheftes. Unwissenheit sagt dir mache es oder lasse es.

Nun steigt deine wahre Weisheit zu einem Aszendenten auf. Du steigst empor. Ungeachtet deiner Selbst steigst du auf. Die blinden Orte beginnen auszugehen. Deine Kostüme sind in Fetzen. Du bist kurz davor dich dir selbst zu offenbaren. Du bist dabei eine Offenbarung zu haben und das Leben, wie du es kennst, wird nie wieder das Selbe sein.

Das ist eine gute Sache. Das ist das, worauf du schon dein ganzes Leben gewartet hast.

Du bist auf dem Vormarsch.

Du betrittst eine größere Arena des Lebens. Du beginnst zu erkennen, wie du das Theater verlässt, und die Wahrheit zu entdecken, wer du wirklich bist. Ich bin hier, um dich willkommen zu heißen.

Heavenletter # 5762 – 3.9.2016 Tip Your Hat to the Past

Tippe dir, der Vergangenheit zum Gruße, kurz an den Hut

Gott redete …

Was lässt dein Leben sich darin, eine Jubelfeier von sich selbst zu sein, zögerlich geben?

Bei all den Gelegenheiten von so vielerlei Art, die das Leben vorsieht, wieso sind da Meine Kinder nicht sehr, sehr glücklich, außer Rand und Band voller Glück, und eben nicht eingenommen, den Kopf hängen zu lassen? Was ist dies denn bloß alles – – etwas wollen und etwas nicht wollen und darüber jammern? Da ist dermaßen viel Stochern und Aussuchen, dermaßen viel Sortieren und Klassifizieren zur Hand.

Du sagst womöglich, das Leben stelle dir Leiden zu, und du habest die Nase voll von Leiden, und die Nase voll von geringer ausfallendem Kummer ebenso.

In der Tat, du bist sehr gut im Unzufriedensein. Wir könnten Unzufriedenheit einen Hut nennen, den du aufhast, du hast ihn über deine Augen herunter gezogen. Überlegt euch, jene Kappe hochzuziehen und anzufangen zu sehen, was ihr bis hierhin noch nicht gesehen habt.

Sofern du merkst, wie du dich nach Vergangenem, nach der lange bereits davongezogenen Vergangenheit sehnst, kannst du daraufhin nicht einfach das Verflossene lieben, anstatt dich in Sehnsüchte nach ihm und nach den idealen Partien von ihm zu begeben? Sofern es in deinem Leben jemanden gab, den du jetzt aus ganzem Herzen vermisst, sofern es in deinem Leben Jene gegeben hat, auf die du nunmehr in liebreicherer Weise eingehen würdest, dann sei darüber jetzt im Augenblick froh und wohlgemut, denn dieses schlechthinnige bisschen Zeit tut sich, gleichwie dein Herz, soeben weit auf. Wie wäre es damit, dir jene Freude schmecken zu lassen, und, nachgerade ohne Betrübtheit auszukommen?

Schau her, du hattest in deinem Leben jemanden gehabt, bei dem du ehedem eingeengt wurdest. Nun, jetzt im Augenblick, könntest du ihn oder sie in deinem Leben zurück begrüßen und für angenehm und willkommengeheißen befinden. Du kannst jetzt eingestandenermaßen in anderer Weise reagieren, entschieden anders reagieren. Dein Herz würde in die Höhe gehen. Du würdest es lieben, jemanden in deinem Leben zurück zu haben. Wir reden soeben nicht bloß über jene regelloserweise Wenigen, welche das Beste in dir herausbrachten, Wir reden indessen ebenso zutiefst über jene Menschen, die dich, zu jener Zeit, zu behindern und zu entmutigen schienen. Du wirst sie jetzt in diesen Tagen mit ganzem Herzen und voller Liebe ausgiebiger willkommenheißend für angenehm befinden mögen.

Lege deine Betonung auf die Freude des Bewillkommnens jener Menschen aus der Vergangenheit, bei denen du jetzt eine zweite Chance nutzen würdest, ihnen Glück und mithin dir selber Glück zuzureichen. Womöglich schüttest du momentan Bestürztsein über dich. Drehe die Auffassung von Bedauern ein wenig herum. Finde Vergnügen daran. Male das Bild um, nicht mittels Schmerz und dunklen Farben, sondern mit Freude und gerechtwerdenden und pastellenen Farben.

Sofern es dir unterkommt, dass du dir alte Erinnerungen hervor schaffst, gestalte die Erinnerungen in Freude um. Schreibe sie, so wie du sie magst, um, und sei alsdann mit ihnen durch. Tippe dir, dem Verflossenen zum Gruße, kurz an den Hut.

Vielleicht habt ihr weitere Lebenszeiten vor euch, um euch im Voraus darauf freuen zu mögen, wie ihr eure Geschichten umschreiben und illustrieren möchtet und werdet. Begrüßt euch selber, euch selber von Es War Einmal, und euch selber von Jetzt Momentan, Geliebte. Heißt euer Erheblicheres Gewahrsein freudig willkommen. Auf jeden Fall, es hat sich das Vergangene nach irgendwohin fortbegeben.

Woher stammte die Idee von Leiden? Wie geriet Leid dermaßen wohl in Empfang genommen und zu solch einer gängigen Gepflogenheit? Manchmal scheint einem Leiden wie die gefragteste Sache auf Erden. Ist es denn nicht möglich, dass ihr einfach Traurigkeit überspringt und stattdessen Freude hinunterschlingt?

Ihr werdet wahrscheinlich sagen, ihr würdet ja doch Freude begrüßen, dennoch, es scheint, ihr hebt eure Hand für Sorge, für Traurigsein, für Leid hoch. Ihr lasst jene in aller Eilfertigkeit direkt vor euch herunterplumpsen, als könntet ihr damit kaum warten. Es möchte einem meinen – Sorge, Traurigsein und Leiden stehen bei euch hoch oben auf der Liste. Ihr werdet angelegentlich von Euch-Sorgen high. Oh ja, eine Sache, was Sich-Sorgen, was Traurigsein und Leiden bei euch ausrichten, ist die – sie lassen euch merken, dass ihr am Leben seid.

Lasst Uns Furcht, Frustration, rasende Wut und allerlei Geschäftigkeit als einen schwachen Versuch eurerseits vermerken, ebenjenen Angelegenheiten zu entwischen, die euch derzeit nicht das Glück, welches ihr euch sehnlichst wünscht, übermitteln.

Zu vergessen zu versuchen scheint eure Erinnerungskapazität zu steigern, derweil ihr unentwegt, was so viel von eurer Zeit und eurem Herzen aufgreift und was euch unbefriedigt zurücklässt, durchpflügt.

Formt Leiden um, so, wie ihr es euch wünscht. Eine jede Deutung, die ihr innehabt, habt ihr ausgelegt. Es hat den Anschein, ihr erschafft, in Übereinstimmung mit eurem Bild von euch selber, auf zufällig-wahllose Weise. Ändert alsdann euer Bild. Dieses ist ohnehin in Gänze eingebildetermaßen.

Heavenletter # 5763 – 4.9.2016 A Sense of Lightness

Ein Sinn für Leichtigkeit

Gott redete …

Ich sage, du sorgst dich zuviel. Sei. Vor der Geburt ist Sein. Ihr seid verpflichtet zum Sein, nicht euch zu sorgen.

Zur Zeit bist du daran, dich von der Vergangenheit zu befreien. Du willst nicht mehr länger die Rolle spielen, die du in der Vergangenheit übernommen hast.

Du siehst jetzt, dass zu viele Menschen dich nicht so sehen, wie du es möchtest, wie du bist und wie Ich dich sehe und wie du es verdienst. Wenn sie sich auch irren, was soll’s! Jetzt kannst du auf die Ansicht anderer von dir verzichten. Jetzt beginnst du zu sehen, dass du auf Mich abgestimmt bist. Es ist gut, dass du beginnst dies zu sehen.

Ein Sinn für Leichtigkeit ist am zurückkehren, da du dich den Verletzungen der Vergangenheit weniger verpflichtet und eingebunden fühlst. Freiheit kurbelt Energie an. Dir fehlt Freiheit. Was hält dich zurück, dich selber zu befreien von den Zwängen der Vergangenheit? Was hält irgendjemanden zurück?

Du magst es Trägheit nennen, dies ist jedoch nicht so sehr Mangel an Energie, sondern ein Würgegriff, mit dem du dich selbst festhältst.

Du hast dich nicht befreit. Du hast Einwände an die Vergangenheit, an die du dich klammerst. Du rührst immer noch in einer alten Suppe. Du warst fertig damit schon vor langer Zeit, aber ihr Aroma verweilt noch.

Da gibts niemanden aus der Vergangenheit, der dich zurückhält, außer dir. Du bist das selbst. Andere mögen dich gerne dort behalten, wo sie dich aus Gewohnheit hingestellt haben, du verstehst. Einige haben einen Status deklariert und sie halten daran fest.

Wie kann es sein, dass du Mein Licht trägst und selber blind bleibst für deinen eigenen Gott-gegebenen Selbstwert? Du hast so sehr Angst vor dem Ego, dass du deinen Selbstwert ignorierst. Also gut, vergiss deinen Wert. Erinnere dich an Meinen.

Du fürchtest, dass Hochmut vor dem Fall kommt, und du bist unwillig zu fallen.

Stolz kommt nicht vor Mir. Also warum sich deswegen sorgen? Natürlich hast du nicht ganz akzeptiert, deine Hauptsorge zu sehen, die ist, dass du versagen würdest in deiner Größe. Du magst ein Idealist sein, der sein Schwert schwingt. Du warst ein besiegter Idealist. Nicht mehr länger, Meine Lieben. Ihr werdet zum Leicht-Herzig-über-Hindernisse-Springenden Idealisten.

Du musst nicht einmal an dich selber glauben. Was bedeutet überhaupt an dich selber glauben? Glaube an Mich. Ich trage den Tag. Ich habe keine Bürden für euch zum Tragen. Ich hielt niemals Bürden in Meinem Ganzen Leben. Noch muss Ich tragen, was Ich nicht enthalte.

Kommen Wir zurück zu eurem Einfach-Sein. Vergesst irgend etwas zu tragen, außer Freude.Tragt Meine Freude. Händigt euch selber Freude aus. Dies ist die Aufgabe, die Ich euch gebe. Haltet Mein Herz in eurem. Dies ist alles, was ihr gebeten seid zu tun. Ist dies so hart? Welches Gewicht trägst du da rum? Es ist sicherlich nicht Meines. Darum ist es nicht deines. Nicht länger schleppst du dich dahin. Fliege jetzt mit Mir.

Gewicht existiert nicht. Es war nie an euch eines zu tragen. Nur die Illusion von Gewicht hält dich zurück. Abwesenheit von Gewicht ist alles, was Fliegen bedeutet. Du hast eigentlich überhaupt nichts zu tragen. Zusammen fliegen wir.

Du warst schon oft beinahe am Fliegen. Beinahe ist nicht mehr gut genug für dich. Nicht gut genug für dich oder für irgend jemanden.

Meine Botschaften wiegen nichts. Jeder/Jede von euch erhält etwas davon, auf die eine oder andere Weise. Niemand ist abgetrennt. Niemand ist von Mir getrennt, was auch immer sein oder ihr Verstand dazu meint. Ihr seid nicht getrennt von Mir.

Heute setzt du dich selbst frei. Du fliegst mit Mir. Alle tun dies. Du darfst es jetzt sogar wissen. Deine Unabhängigkeit von der Vergangenheit wurde deklariert. Du bist nicht dein altes persönliches Selbst. Du bist eine Neue Freie Seele, unbehämmert und unbehindert von der Vergangenheit. Lass die Vergangenheit fallen. Das ist alles, was du jetzt zu tun hast. Lass sie sein. Sie gehört nicht zu dir, gehörte nie zu dir. Die Vergangenheit, wie du sie sahst, gab es nie.

Die ganze Vergangenheit verschwindet jetzt aus deinem System. Nichts kann dich jetzt zurück halten. Die Vergangenheit war ein Tot-Gewicht. Jetzt erkennst du, dass du am Sein bist.

Heavenletter # 5764 – 5.9.2016 Climbing to Greater Heights

Hinaufsteigen in größere Höhen

Gott redete …

Natürlich hättest du gerne, dass Freude und Glücklichsein eine Konstante sind, ebenso wie du gerne die ganze Zeit einen vollen Benzintank hättest, ohne an einer Tankstelle halten und volltanken zu müssen.

Wie würdest du es lieben, wenn Glücklichsein eine Konstante ist. Selbstverständlich ist Glücklichsein kein Wohltäter von außerhalb von dir. Gewiss hat es den Anschein, dass das Leben sich einfach so zeigt. Dennoch ist Glücklichsein etwas, was du zulässt. So wie du in einem Tanz zwangsläufig vor und zurück gehst, auf diese und jene Weise, andernfalls wäre es kein Tanz.

Du bist im Begriff eine Leiter hochzusteigen. Du bist zufrieden auf einer bestimmten Stufe der Leiter, und dann möchtest du höher steigen und unterwegs neue Aussichten wahrnehmen. Daran ist nichts Falsches. Wünsche dir unbedingt größeres Glück.

Zu größeren Höhen aufsteigen ist nicht das Gleiche wie unzufrieden sein mit dem, was man hat, oder zu denken, man hätte eine Belohnung verdient. Du magst so denken. Es gibt einen Teil von dir, der frühere Rekorde an Glücklichsein brechen möchte. Natürlich wünschst du dir ein beständig sich steigerndes Glück – und du hast es zu Zeiten bereits erlebt, vielleicht über Jahre hinweg, und dann bist du auf einen Einbruch gestoßen, wie wenn du dir sicher bist, dass ein Aktienkauf an Wert verloren hat. Du bist unersättlich nach immer mehr Glück.

Gewiss magst du das Gefühl haben, einfach nur ein unschuldiger Empfänger von Glück zu sein – es gibt auch diesen Aspekt. Glücklichsein ist kein Willensakt. Falls Glücklichsein ein Willensakt wäre, wäre ein jeder auf Erden jetzt sofort entschieden glücklich. Glücklichsein ist so nah und doch so fern. Man könnte meinen, Glücklichsein taucht sporadisch auf, es kommt und geht ohne dein bewusstes Zutun. Wer würde denn schon am Drama der Traurigkeit Gefallen finden? Gleichwohl gibt es viele, wo das der Fall zu sein scheint.

Es ist möglich in leben und lieben zu vertrauen, ohne in einem konstanten Fluss überschäumenden Glücks zu sein. Die Wellen des Ozeans können dich auf die offene See schleudern. Du kannst an einer Küste angespült werden, die nicht deinem Wunsch entspricht. Das Leben trägt dir nicht immer das zu, was du möchtest, ebenso trägt es dir nicht immer die Wünsche zu, welche die allgemeine Meinung der Welt als kolossale Erfolge betrachtet.

Selbstverständlich gibt es Zeiten, an denen dein Geist nicht weiß, was er will. Das heißt, dein Geist kann seine Gedanken in alle Richtungen verändern. Der Geist erforscht Möglichkeiten. Der Geist geht viele Szenarien durch und er scheint dich hierhin und dorthin zu peitschen.

Meine Geliebten, das ist die Weise, auf die ihr euch selbst findet: Ihr erforscht die Richtungen, in denen ihr vorangeht. Es ist durch den Prozess des Verlorengehens, dass ihr beginnt euch zu finden, euch zu erkennen und zu entdecken, wer ihr seid und wer ihr nicht seid. Was ihr findet seid ihr selbst. Niemand geht auf einem geraden Wege. Selbst Fehler treiben auch auf eurem Weg voran – diesen Weg, nicht jenen Weg. Zwei Schritte nach links. Zwei Schritte nach rechts. Das Leben ist ein Tanz und niemand hat in den Begriffen der Welt einen perfekten Stand.

Im Leben lernst du wirklich eine Menge. Es zeigt deinen Fortschritt an, dass du manche deiner Entscheidungen bereust. Es gibt für dich einen nächsten Schritt zu gehen. Es steht dir nicht an vorwärts zu schreiten, während du zurückschaust. Richte den Blick nach vorne und schreite beständig in die Richtung deiner selbst voran.

Heavenletter # 5765 – 6.9.2016 The Empire of Human Beings

Das Imperium der Menschenseinswesen

Gott redete …

Nun möchte Ich sagen, was Freiheit ist. Es ist Freisein von einem Empfinden von Gewissenhaftigkeit. Überrascht euch das?

Ihr bedürft keiner Gewissenhaftigkeit, um den Weg gewiesen zu bekommen. Sie ist ein Schuld-Trip. Meine Kinder sollen keine Schuld bei sich tragen. Schuld kommt von der verkehrten Vergangenheit.

Gewissenhaftigkeit ist in keiner Weise eine Notwendigkeit. Glaube nicht eine Minute länger mehr, du habest eine lange sich hinziehende Gewissenhaftigkeit nötig.

Freiheit ist des Bewertens ledig sein. Bewertung ist keine heilige Sache. Sie ist der Vorläufer von Gewissenhaftigkeit. Sei durch mit Bewertung und mit Gewissenhaftigkeit. Beide halten dich an der Vergangenheit fest.

Sofern ihr euch nicht an dem Verflossenen festhieltet, würdet ihr sie nicht bedauern. Ihr würdet im Augenblick leben, und das wär’s. Ihr wärt nicht an das Verflossene angekettet. Ihr würdet nicht Gegenbeschuldigungen wider euch selber vorbringen. Ihr würdet euch nicht alle eure Verfehlungen ins Gedächtnis rufen. Ihr würdet kein Schrapnell-Geschoss auf euch selber oder auf irgendwen abzielen. Wozu? Es war da nie etwas dran, es sei denn, euch selber durch Minderes als die Wahrheit von euch, denn ihr es wirklich seid, versklaven zu lassen.

Die Oberhand eures Menschentums erscheint euch abwegig. In Wirklichkeit seid ihr mehr Göttlich als menschlich. Es ist bloß so, dass ihr eurem Menschensein angehaftet seid.

Menschheit ist nicht ganz das gleiche wie Menschentum. Glaubt um der Menschheit halber mehr an Liebe, als ihr an die menschliche Befähigung für Verfehlung glaubt. Was ist das bloß für eine Sache, um an es zu glauben – Irrtum! Findet Beträchtlicheres, um daran zu glauben. Wieso sich dort, was ihr als Matsch wahrnehmt, herumwälzen! Es existiert ein großer Unterschied zwischen Dreck und der Erde, in der ihr lebt.

Die Erde hat Adel. Sie ist aus Adel gemacht. Verkauft die Herrlichkeit der Erde und des Lebens auf Erden nicht unter Wert. In der Vorherrschaft der Erde kommt großer Adel zu liegen. Erwägt die Vornehmheit und Hochschätzung dessen, was die Erde innehält. Die Erde ist ein Erhabener Triumph.

Was kann euch mehr zum Lächeln bringen als ein Welpe oder ein Lämmchen? Ein Faultier-Baby ist hinreißend! Irgendwo habt ihr auf der Erde gelernt, Geringeres denn Stattliches existiere. Ihr lerntet vielleicht, Schlangen und Schnecken seien etwas Minderes und ihr wärt minder. Ihr bekamt die Vorstellung von Geringerem von irgendwoher.

Ihr habt zudem die Idee erlangt, dass einige Menschenwesen vollkommener sind als andere, zur selben Zeit wie euch beigebracht wurde, dass einige Menschenwesen unvollkommener sind als andere. Ihr lerntet, etwas sei besser als etwas anderes. Daran hattet ihr keinen Zweifel.

Ihr vergaßt, dass Ich Eine Schöpfung machte. Ein jedes Wesen, das Ich auf der Erde erschuf, ist die Größte Schau auf der Erde, freilich gibt es dabei keine Show. Reine Arglosigkeit ist das gegebene. Dies ist Natur, und auf diese Weise regelt die Natur das Imperium der Menschenseinswesen. Alle Sitze sind eingerichtet, und alle Sitzplätze sind verfügbar. Die Rangstellung ist Einssein. Es gibt keine Vorrangstellung. Es gibt kein minder. Es gibt kein Höher und kein tieferstehend. Ende der Thematik.

Ihr denkt anders. Ihr denkt, etwas sei das Meiste, und etwas müsse tatsächlich das Mindeste sein. Ihr seid dermaßen voller Bewerten, es scheint euch durch die Adern zu fließen.

Sofern ihr hohlköpfig sein möchtet, ihr Geliebten, dann fertigt Beurteilungen aus. Sofern ihr weise sein möchtet, dann liebt. Seht keine Differenzbeträge. Seht Liebe. Es gibt in der Welt nichts Besseres als Liebe. Die Wahrheit ist die, dass es nichts als Liebe gibt.

Die Schöpfung wurde mit Liebe geschaffen. Ihr wurdet mit Liebe geschaffen. Ihr seid aus Liebe konstituiert. Liebe ist euer Zeuge. Ich bin Liebe. Ich bin Gott. Ich bin Geliebt. Ihr seid Geliebt. Wir sind Geliebt. Es gibt für Uns bloß eine Sache zu tun, und die ist, die Liebe, die Wir sind, zu sein und fortgesetzt weiter zu lieben, gleichsam als gäbe es kein Morgen. Liebt heute. Liebt jetzt im Augenblick. Dies ist alles, was geboten ist.

Setzt jetzt damit an. Dies ist der beste Rat, den ihr jemals erhalten werdet. Wagt euch heraus und liebt um alles was euch etwas wert ist. Ihr seid die ganze Liebe in der Welt wert. Mehr gibt es nicht. Selbst dann wenn du Einbußen-Zugereicht-Bekommen für wahr hältst, existiert irgendetwas Minderes denn Liebe nicht. Stellt die Dinge richtig. Es gibt fürwahr kein Minder als Liebe. Liebe ist Alles.

Heavenletter # 5766 – 7.9.2016 Be a Gracious Host

Seid ein freundlicher Gastgeber

Gott redete …

Es ist ein ehrenwerter Gedanke für dich, sich nach Frieden zu sehnen und Fröhlichkeit aus eigenem Antrieb heraus eintreten zu lassen. Und das ohne Anstrengung oder ohne große Anstrengung. Habe Ich dir das vorher schon mal eingeflüstert?

Mit Anstrengung magst du kämpfen, um dich zu entspannen und die Fröhlichkeit von einem Netz loszubinden, das du vielleicht ausgeworfen hast, um sie einzusperren.

Du könntest so versessen darauf sein, glücklich zu sein, dass es ist, als ob die Freude ein geschuldeter Betrag für dich ist, so sehr, dass du dich vielleicht die Freude verscheuchst, als ob Freude für dich zur Arbeit wird, etwas Verpflichtendes, und vielleicht ärgerst du dich über das Leben, das dich fallen gelassen hat. Und/oder du bist unzufrieden mit dir selbst, weil du ein ersehntes Ergebnis nicht erreicht hast.

Wenn du versuchst, Glück zu erzwingen, zwingst du dich selbst auch. Ich denke nicht, dass Freude die Fähigkeit besitzt, zu dir durch Zwang zu gelangen. Wenn, bei verdientem Glück, du meinst, dass das Glück kommen MUSS und bei dir bleiben MUSS, löst du dich von dem Glück. Egal wie würdig du auch bist, das Glück schuldet dir nicht einen einzigen Cent. Glück kann nicht in deinem Leben unter Druck gesetzt, erpresst oder erzwungen werden. Glück wählt zu dir zu kommen, und du bist da es auszuwählen.

Es möchte einem so scheinen, dass Glück nicht etwas Verdientes ist. Glück und sein Gegenstück die Unzufriedenheit sind auf einer Skala, und es ist unwahrscheinlich, dass du deinen Wert in Verbindung bringst mit dem entsprechenden Grad auf deiner Glücks-Skala. Wenn das Leben dich belohnt, bist du glücklich. Wenn das Leben dich nicht belohnt, als das was du dir wünscht, dann wird sich das Leben für dich anfühlen, als wenn es dich bestraft, und so wirst du unglücklich und traurig und voller Enttäuschung.

Dein Ersehnen von Glück mag zu etwas werden wie z.B. das Wunsch, Gewicht zu verlieren. Du gehst auf eine vollständige Diät, um abzunehmen. Der bloße Wunsch mag weniger zu einer Sehnsucht werden als zu einem Entschluss, dabei Erfolg zu haben. Anstelle des Wortes „Entschluss“ könnten wir die Worte einsetzen – dein Wille. Es ist dein Wille, erfolgreich zu sein. Wenn es auf das Diät-Einhalten ankommt, und vielleicht auf Freude-Haben ankommt, dann magst du schwanken. Das Ziel kann dir entgehen und du befolgst deine eigene Diät nicht.

Besser ist es, die Erweckung des Glücks eine Überraschung für dich sein zu lassen. Lasse die Freude zu dir her fliegen. Wenn du das Glück voraussiehst, ist es einfach, es zu erwarten, es zu beanspruchen, darauf zu bestehen und auf diese Weise eben jene Freude wegzustoßen, nach der du dich so sehnst. Jeder hat schon mal den Ausdruck gehört: „Du bemühst dich zu sehr.“ Wenn du es mit allen Kräften versuchst, wirst du bei dem Glück die Luft rauslassen und zerschlägst es. Anstelle dessen bekommst du Unzufriedenheit.

Glück an deine Seite zu bringen, es einzuladen, willkommen zu heißen, zu ermutigen, zu beabsichtigen, zu schätzen, die Idee zu lieben – dies ist eine Sache. Es zu befehlen wie ein Sergeant der Marines, der das Glück laut anschreit, es anbellt, außerstande zu sein, ohne das „Feuer und Flamme“-Glück leben zu können – das ist eine ganz andere Geschichte

Erlaubt, dass das Glück für euch wie ein Gast ist, über den ihr euch freut, dass er euch besucht. Sobald ihr dem Glück befehlt, zu kommen und zu bleiben, entkommt es euch. Erlaubt dem Glück aus eigenem Antrieb zu kommen. Heißt es jederzeit willkommen, wenn es euch besucht. Glück ist kein Schuldner. Seid ein freundlicher Gastgeber. Was könnt ihr sonst noch tun? Ganz gewiss könnt ihr das Glück nicht wie einen Gefangenen halten.

Ihr mögt euch der Freude widersetzen. Lasst den Widerstand los. Auf der anderen Seite, haltet euch nicht zu fest am Glück. Es möchte genauso wenig eingefangen und beschlagnahmt werden wie ihr.

Lasst das Glück euch seinen eigenen vollen Umfang des Gebens schenken.

Heavenletter # 5767 – 8.9.2016 Slow Down

Mach langsamer

Gott redete …

Mit einem Auge siehst du, wie sehr du gebraucht wirst. Mit dem anderen Auge siehst du die Sinnlosigkeit, ein Rennen zu laufen, um zu übertreffen oder einfach um aufzuholen, als ob du hier auf Erden wärest, um all die Schwierigkeiten der Welt zu lösen. Ist es wirklich notwendig, sich auf die Schwierigkeiten zu konzentrieren, als ob sie ohne deine Aufsicht aussterben würden? Sind Probleme das Hobby deines Lebens?

Aufzuholen hat den Beiklang mit großen Schritten Fortschritte zu machen und im Leben vorwärts zu kommen. Aufzuholen mag auch den Beiklang haben, sich übermäßig in etwas zu verwickeln. Natürlich willst du Fortschritte machen. Manchmal ist es, als ob du das Leben schon vor seiner Zeit leben willst. Es mag erscheinen, dass das Leben dich überholt und du nicht mithalten kannst, geschweige denn vorwärtskommen. Wenn du denn vorwärtskommen würdest, was würde dich dann beschäftigen?

Dies ist eine zweigleisige Problematik, in der du dich befindest.

Wisse dies und erinnere dich daran: Du dienst am besten in Frieden.

Wenn du in eine Falle trittst, trete aus ihr heraus. Steige über das hinweg, was du als Barrikaden betrachtest für den freien Fluss des Lebens auf Erden. Es ist nicht so sehr, dass du Schwierigkeiten lösen solltest, als vielmehr, dass du zu einer höheren Perspektive aufsteigst. Komme aus den Schwierigkeiten heraus, um zu sehen, was eigentlich die Lage der Dinge ist.

Du hast eine höhere Bestimmung im Leben, als Schwierigkeiten auszumachen. Versuche weiterhin Schwierigkeiten zu lösen, und du wirst dich gänzlich mit Schwierigkeiten beschäftigen. Auf diese Weise mischst du Schwierigkeiten in einer Art, wie du vielleicht Karten mischst. Du bist mittendrin am Karten Mischen anstatt ein Kartenspiel zu spielen.

Trete bitte aus Schwierigkeiten heraus. Schaue von einem anderen Winkel her. Das Analysieren aller Schwierigkeiten ist nicht die beste Weise, eine Lösung zu finden. Springe auf eine höhere Ebene. Nimm eine andere Perspektive ein.

Warum, oh warum nur Schwierigkeiten zuoberst in deinem Verstand aufstellen? Es ist nicht an dir, Schwierigkeiten zirkulieren zu lassen und sicherzustellen, dass jeder darüber weiß, als ob dies eine Feder zur Zierde deines Hutes wäre. Das macht dich nicht zum Helden.

Habe Selbstvertrauen in deine Fähigkeit. zu einem glänzenden Erfolg zu kommen. Habe Selbstvertrauen. Sieh weiter als das, was gerade vor dir ist.

In einem Kinderreim, ruft Henny Penny (eine Henne auf dem Hühnerhof) zu allen, die es hören wollen: “Der Himmel stürzt ein! Der Himmel stürzt ein.” Sie löst Alarm aus. Warum meint Henny Penny, dass der Himmel einstürzt? Weil ihr eine Eichel auf den Kopf gefallen ist.

Schwierigkeiten erscheinen wie Notfälle. Du stürzt dich auf sie. Oh, wow, ein Notfall. Ziemlich bald bist du umgeben von Notfällen, ein Notfall schlimmer als der andere. Hier ein Notfall, da ein Notfall, Notfall, Notfall überall. Dann werden Notfälle zu Krisen.

Ändert eure Geisteshaltung, ihr Lieben.

Du bist keine Klatschtante voll der Worte über Schwierigkeiten. Niemals bist du dazu bestimmt, ein Fürsprecher schlimmster Szenarien zu sein. Dachtest du wirklich, dass du das wärest?

Sei Inspiration. Klettere voraus. Klettere höher. Du musst deine Ziele höher setzen. Du musst in neuen Weisen sehen.

Du bist hier auf Erden, um die Welt zu erheben. Konzentriere dich auf etwas Besseres. Höre auf nach Schwierigkeiten zu suchen und sie zu finden. Klettere höher und sehe besser. Sieh die Horizonte vor dir. Schau weiter. Vielleicht kommt eine Heilung nicht durch herausfinden sondern durch neu sehen.

Geliebte Söhne und Töchter, von größerer Höhe seht ihr natürlich höher.

Genug gesagt.

Heavenletter # 5768 – 9.9.2016 Slow Down

Ein Seilkünstler des Lebens

Gott redete …

Egal wie aktiv du auch in deinem Leben sein magst, du bist auch ein Beobachter deines Lebens, wie es sich dir offenbart. Du beobachtest dein Leben, sozusagen wie von einem weit entfernten Land aus. Das ist so, als ob du dein Leben nicht erlebst, sondern ihm eher zuschaust, wie es an dir vorbeigleitet. Du siehst zu, wie dein Leben über die Grenze gleitet.

Von diesem Ausgangspunkt her können wir sagen, dass da zwei Leben sind, die du lebst, das eine, wo du etwas auf der Bühne aufführst, und das andere, dem du zuschaust, wie es vor dir tanzt. Was bist du doch für ein Künstler. Du bist ein virtueller Seilkünstler des Lebens.

Möglicherweise ist da noch ein drittes Leben untergemischt, und das ist das Leben, welches du interpretierst. Was du deutest, nimmt Vorrang ein. Egal ob du das Leben pro oder contra deutest, deine Auslegung feuert dich an. Tatsächlich schmückst du deine Auslegung. Du versiehst sie mit Verzierungen. Du lässt dich davon leiten, wie du dein Leben siehst.

Wenn du jemanden siehst, der sich bereit macht dich zu schlagen, dann gehst du unverzüglich in deinen Kampf-Modus über. Du setzt dein Leben nicht immer in das beste Licht.

Du magst nach Schmerz suchen, weil Schmerz dasjenige sein mag, was dazustellen du gewohnt bist. Und so reagierst du darauf mit erhobenen Fäusten. Wenn du jemanden bemerkst, der dir einen Diamantring gibt, beeilst du dich ihn in die Arme zu schließen. Was an diesem Punkt wahr oder nicht wahr ist, ist unerheblich. Deine Interpretation ist das, was zählt.

Wenn, lasst Uns sagen, sogar wenn du in deiner negativen Beurteilung völlig recht hast, halte sie auch dann nicht wie einen Pokal fest. Du bist kein Kopfgeldjäger. Du möchtest niemandem den Kopf abschlagen. Du möchtest dir nicht eine Verletzung immer und immer wieder ansehen und an dich pressen.

Wenn du es dir von vornherein nicht wünschst, einem Angriff ausgesetzt zu sein, dann lasse deine Gedanken darüber, wie verletzt du dich fühlst, von den Winden der Veränderung wegblasen. Oder vielleicht stelle dir einen Schmetterling vor, der sich jedenfalls lange nicht niedergelassen hat, bevor er sich dann doch erneut in die Lüfte erhebt, um sich irgendwo anders niederzulassen. Lebt wohl, Missstände der Vergangenheit, ob wahr oder eingebildet.

Du hast keine Verpflichtung, die Vergangenheit am Leben zu erhalten. Wenn du eine Verpflichtung hast, dann die, dich von der Vergangenheit frei zu machen. Oder du magst darüber in der Weise denken, dass die Vergangenheit von dir befreit wird. Lasse die respektlose Vergangenheit von der Gegenwart abfallen. Starte neu. Schaue auf das Leben in einem neuen Licht. Gib deinem Leben eine zweite Chance. Du mögest dich nicht an der Vergangenheit festnageln.

Wenn du einen schwarzen und blauen Fleck hast, dann verblasst er auf ganz natürliche Weise. Und danach ist er verschwunden. Du hast dabei kein Mitspracherecht, auch bist du nicht traurig darüber, den schwarzen und blauen Fleck weggehen zu sehen.

Wenn dein Herz geprellt wurde, dann lasse deine innere Prellung ebenfalls abebben. Lasse in diesem Sinn deine Wohnungsbrände nicht weiter lodern.

Habe heute eine andere Loyalität. Sei deinem Höheren Selbst gegenüber loyal. Gib den Wunden der Vergangenheit einen Abschiedskuss. Auf Nimmerwiedersehen! Bis du nicht losgelassen hast, zwingst du dir selber deine Vergangenheit auf. Du verkleidest dich als Opfer. Du wirst ein Blender. Du spielst eine Rolle, die weder zu dir passt noch dir nützt. Sei du selbst, frei und klar. Mache deinen Angreifer nicht zum Opfer, denn du bist kein Sieger und du gewinnst nichts. Sei weder ein Sieger noch ein Opfer.

Es gibt da das Wort ehemalig. Es bedeutet vergangen, früher, es war einmal. Es bedeutet nicht länger. Die Vergangenheit war ein Echozeichen. Sie war ohnehin nicht wirklich. Warum bewahrst du deine Vergangenheit vor dir auf? Beerdige die Vergangenheit. Es ist nicht deine Aufgabe, ehemalige Wunden eitern zu lassen. Es ist deine Aufgabe, Wunden von dir zu befreien. Befreie die Vergangenheit vom Gefesseltsein. Du tust der Vergangenheit keinen Gefallen, wenn du sie verhätschelst oder sie einrahmst und an die Wand über deinem Bett hängst.

Hinweg mit dir, Vergangenheit, hinweg mit dir.

Heavenletter # 5769 – 10.9.2016 Enlightenment Isn’t a Personal Gift

Erleuchtung ist kein persönliches Geschenk

Gott redete …

Was wäre, wenn du heute Erleuchtung mitbekommen hättest, wie, meinst du, würdest du dich alsdann fühlen?

Ziemlich wahrscheinlich hieße deine Erwartung, dass du wahnsinnig begeistert wärst. Zeitgleich damit, lasse Mich dir zu verstehen geben, dass es keine gesicherte Art und Weise gibt, wie sich Erleuchtung anzufühlen oder wie sie zutage zu treten hat.

Es ist möglich, dass du sie nicht einmal bemerken wirst. Es ist gar möglich, dass du sie nicht bemerkt hast.

Es ist möglich, dass das, was du mit Erleuchtung assoziierst, nicht dein Erleben darstellt. Unter Umständen erlebst du Erleuchtung nicht so, wie du sie deiner Auffassung nach erleben werden würdest. Du erwartetest etwas Verblüffendes, und dem entgegen, scheinst du nach wie vor so zu sein, wie du es stets warst oder vermeintest, stets zu sein.

Du erlebst diesen großen Wandel womöglich nicht mit den hellen Farben, denen du aus ganzem Herzen entgegengesehen hast.

Ihr wisst, ihr Lieben, das Leben legt sich euch unentwegt selber dar, allerdings tut es das nicht immer so, wie ihr es erwartet.

Entsinnt euch dessen, Erleuchtung hat nicht dauernd wie ein verzücktes Erleben in Erscheinung zu treten. Sie ist womöglich nicht derart, wie es eure Erwartungen hießen. Vielleicht fühlt sich euch Erleuchtung als nicht von großer Tragweite an. Erleuchtung könnte euch gar zum Weinen bringen, nicht aus Freude, und dennoch durchaus zum Weinen, ohne dass ihr wisst, warum. Du liebe Zeit, ihr fragt euch, was denn mit euch los ist, weil ihr vor lauter Freude keine Sprünge macht. Ihr könnt euch sicher gewesen sein, dass ihr Erleuchtung als ein Außer-Der-Welt-Sein erleben werdet, und jetzt erfahrt ihr ihr Erfassen als eine Erfahrung von der Welt.

Die Sache, welche es euch in Erinnerung zu rufen gilt, ist die, dass Erleuchtung keine Medaille ist, die an eurer Brust angebracht wird. Sie ist vielmehr etwas, was ihr, zum Nutzen der Welt, treuhänderisch verwahrt. Ihr Ansinnen ist nicht ein Tätscheln eures Rückens. Sie ist eine Vergütung, jedoch keine Medaille. Sie ist eine Ehre, freilich werdet ihr sie eher nicht als eine Ehrung empfinden oder überhaupt als irgendetwas, denn eure Erleuchtung ist nicht um euretwegen. Sie ist um der Welt halber.

Ihr möchtet euch gerne umwerfend fühlen, stattdessen fühlt ihr euch womöglich eher verlegen gemacht.

Die Gegenwart von Erleuchtung ist nicht persönlich geschenkverpackt für euch.

Derweil ihr euch Erleuchtung sehnlich herbeiwünscht, hat eure Suche Bedacht auf Erleuchtung, und nicht auf eine Supertolle Erfahrung von Erleuchtung. Seht ihr den Unterschied? Alte Gepflogenheiten dauern fort. Es gilt euch nicht, bei eurem physischen und persönlichen Erleben des Lebens auf Erden einen ausgesprochen entschiedenen Umschwung zu erwarten.

Ihr erhebt euch über euch selber. Ihr steigt zu eurem Wahren Selbst auf.

Euer persönliches Erleben ist nicht der Zweck von Erleuchtung. Ihr seid mehr so wie ein Nebenprodukt von Erleuchtung.

Eines der Attribute von Erleuchtung ist das, dass ihr die Ruhe selbst seid. Ihr werdet wahrscheinlich kaum Großartige High’s erleben. Genauso wenig werdet ihr wohl die niedrigergeführten Strecken dermaßen gestochen scharf zu erleben bekommen. Der Kontrast wird eher nicht so aufsehenerregend sein.

Werdet stille, und ihr werdet die Ruhe des Einsseins bemerken, welches euch umhüllt. Ihr werdet das Einssein erkennen, welches Aufgeregtsein übersteigt.

Ein High wird euch wohl eher nicht mehr länger aufregen. Aufgeregt sein fordert Kontrast an. So ihr bereits verrührt seid, habt ihr die Dinge nicht hoch am Sieden zu halten.

Ihr werdet behaglich mit Gelassenheit umgehen. Ein sanft verlaufender Pfad ist nicht langweilig, ebenso führt er nicht in die Höhe und wieder abwärts, gleichsam als wäre euer Seelen-Geist ein Schwert, das ihr schwingt. Ein Friedenshüter erstaunt gewöhnlich nicht und wird gewöhnlich nicht in Erstaunen versetzt. Als ein Friedenshüter übt ihr Friede und Liebe aus. Ihr seid eine Quelle von Friede und Liebe, und demgemäß strömt euer Leben.

Alte Gewohnheiten sterben langsam. Ihr habt eine Gewohnheit, einen festen unantastbaren Wartestand einzunehmen. Vielleicht habt ihr obendrein eine Gepflogenheit, euch enttäuscht zu fühlen. Ihr gewinnt die Top Auszeichnung und wundert euch, wo sich denn nun, nach allem, euer Neues Selbst ausweise. Ihr fragt euch, wo denn das Hochgefühl, nach dem es euch so sehnlich ist, euer harrt. Ihr seht euch selber noch nicht als ein Wundergeschöpf vor euch stehend, welches angestaunt gehört.

Kitzel und Schauer werden eher, zugunsten von Urwüchsigem Leben beflissener Dienstbarkeit, mit welcher ihr nunmehr zuwendet, am Abflauen sein.

Heavenletter # 5770 – 11.9.2016 Hear Me

Höre Mich

Gott redete …

Was ist Wut? Es ist ein brüskierender Teil von dir, der in Brand gerät. Ärger bringt die Flammen in deinem eigenen Innern hervor, die du löschen sollst. Niemand verursacht, dass du wütend bist. Sag das dreimal: Niemand verursacht, dass du wütend bist. Niemand verursacht, dass du wütend bist. Niemand verursacht, dass du wütend bist. Wut ist eine innere Angelegenheit.

Die ganze Geschichte deines Lebens ist eine innere Angelegenheit. Beschuldige niemanden. Dich selbst in Verantwortung sehen bedeutet nicht dich zu beschuldigen. Es bedeutet den Weg hinaus zu finden aus der Klemme, in die du dich selbst gesteckt hast. Dämpfe die Flamme.

Du bist deinem Selbstbild der Selbstgerechtigkeit verhaftet. Du musst nicht wütend sein.

Wie kommst du über die Wut hinweg? Wie überwindest du sie? Du willst sie nicht verschlucken, denn du könntest daran ersticken. Du willst die Wut nicht weg heucheln, aber du willst die Wut ganz und gar nicht behalten. Du willst sogar deine Wut überhaupt nicht verwalten. Du willst weder, dass sie aus dir heraus bricht, noch willst du, dass sie in dir weiter schwelt.

Je mehr du auf deine Wut hämmerst, umso stärker wird sie. Es scheint, dass Wut keine Grenzen kennt.

Ich weiß keine Schnell-Reparatur für Wut und Ärger. Du kannst nicht zu einem plastischen Chirurgen gehen, um deinen Ärger heraus zu operieren. Du kannst nicht so tun, als ob er weg wäre. Du kannst ihn nicht zerkleinern und wegwerfen. Gleichzeitig fühlt es sich an, als sei es dringend ihn los zu werden. Ärger frisst dich auf, ganz zu schweigen von dem, was er dem Empfänger deines Ärgers antut.

Du willst deine Wut nicht maskieren. Du willst auch nicht hasenfüßig vor ihr sein, noch willst du sie anzünden wie eine Zigarette. Es ist nicht richtig, den Ärger an anderen auszulassen. Es ist nicht richtig, ihn an dir selbst auszulassen und ihn in deine inneren Organe zu senden.

Was kann ein Körper da tun? Wenn du in der Zange der Wut bist, ist deine Wut überbordend. Du bist nicht fähig gewesen deine Wut zu begrenzen, noch fähig ihr zu entfliehen.

Du hast andere Leute gesehen einen tiefen Atemzug zu nehmen und ihre Wut zu bändigen zum Wohle aller, aber deine Wut bläht sich auf und du bist unglücklich, und die, welche die volle Wucht deiner Wut abbekommen, sind nicht glücklich.

Etwas muss getan werden deinen Ärger zu beenden, gezeigt oder nicht, und du weißt einfach nicht was.

Die eigentliche Ursache deines Ärgers, egal was der scheinbare Grund ist, ist dein Gefühl von Hilflosigkeit. Ich beziehe Mich nicht auf die Hilflosigkeit Ärger zu vermeiden, sondern auf die Ohnmacht, die dich im Leben als Sklaven zu halten scheint. Wenn du dich im Leben nicht so hilflos fühlen würdest, müsstest du nicht wütend werden. Du müsstest die Wut nicht horten, noch müsstest du sie zum Ausdruck bringen. Es gäbe keinen Grund für sie.

Ein Gefühl von Kraftlosigkeit hält dich in Hörigkeit. Dir fehlen die Muskeln, dich selber durchzuschlagen.

Und so steigt das Beschuldigen auf. Beschuldigen ist kein angemessenes Spiel. Es ist nicht fair gegenüber irgend jemandem. Wenn du dich wie ein Opfer des Lebens fühlst, beschuldigst du, was gerade zur Hand ist, und dich selbst wirfst du so in eine Grube, aus der es schwer ist, wieder heraus zu klettern. Du findest dich in einer Sackgasse. Groll hat dich in der Hand. Groll ist wohl kaum ein Lückenauffüller. (… ist wohl kaum eine Brücke über die Grube, Anmerkung der Übersetzerin)

Anstatt zu versuchen die Wut zu regulieren, ist es nötig dich zu ent-opfern. Wut in allen Schattierungen, was immer die gegenwärtige Ursache ist, stellt dein Gefühl von Ohnmacht dar. Wir müssen einen Weg finden, deinen eigenen Sinn von Selbstwert wieder herzustellen.

Das heißt nicht, du müssest äußerliche Kontrolle ausüben über alles im Leben, sondern es geht darum zu wissen, dass du wahrlich die Kraft hast, höher zu steigen im Leben. Geliebte, egal wie es aussieht für euch, ihr seid fähig, Kraftlosigkeit loszulassen. Wenn ihr das tut, wird euch Wut nicht mehr versklaven.

Finde sogar diese kleinen Gebiete im Leben, wo du deine Entscheidungen triffst. Wut ist der Vergeltungsschlag, wenn du nicht wählst. Was ist ein Gefühl von Hilflosigkeit anderes als deine wahrgenommene Unfähigkeit, eigene Wahlen zu treffen?

Jetzt ist es deine Aufgabe, den tieferen Grund für Wut zu eliminieren. Du gewinnst Einsichten. Steige auf in deiner Selbstanerkennung.

Es ist nicht mehr länger notwendig, dass Wut deine Rechte an andere abgibt. Höre Mich.

Heavenletter # 5771 – 12.9.2016 What Do You Focus On in Ordinary Life?

Worauf richtet ihr im täglichen Leben eure Aufmerksamkeit?

Gott redete …

Sucht nach Meiner Glückseligkeit, Geliebte. Das wird euch aus Fallen heraushalten, die ihr euch selber stellt. Ihr wisst mittlerweile, dass euch kein großer Erfolg dabei beschieden ist, jemand anderen direkt zu verändern oder zu verbessern. Eure Absichten mögen alle gut sein, und, ja, es ist gut eurer Absicht zu folgen das Leben für jemand anderen besser zu machen, aber vielleicht müsst ihr das tun, indem ihr euch auf eure Zunge beißt.

Ihr mögt denken: „Oh nein, ich soll mich doch nicht selbst blockieren. Wenn ich verärgert bin, soll ich dann nicht offen und ehrlich sein und nicht mir meinen Selbstausdruck verkneifen?“

Kommt von einer höheren Absicht her als euch Erleichterung von eurer eigenen Ungeduld zu verschaffen. Ehrlichkeit ist keine Entschuldigung dafür Irritation zum Ausdruck zu bringen. Kommt von eurem Höheren Selbst her. Ihr habt ein Höheres Selbst.

Es funktioniert nun mal nicht – euer beständiges Bestreben jemand anderen zu verbessern. Die Fehler von jemand anderem herauszustreichen hat nicht zu dem Erfolg geführt die Fehler abzuschotten. Die Ärgernisse eines anderen mögen zu einem Thema werden, das euch völlig in Anspruch nimmt.

Es ist nicht so, dass euer Leben darin besteht euch auf die Zunge zu beißen, und ebenso wenig soll euer Leben aus ausgewachsener Verärgerung bestehen.

Ja, kehrt eure Aufmerksamkeit um. Findet einen anderen Weg. Nörgelei, wie begründet sie auch sein mag, bringt das Leben nicht voran. Nörgelei ist nicht einmal ein Sprungbrett.

Vielleicht beneidet ihr Menschen, die unter Bedingungen zu lieben scheinen, unter denen ihr dazu scheinbar nicht fähig seid.

Was passierte mit dem Lieben? Wohin ist es gegangen? Unter welchem Stapel habt ihr die Liebe abgelegt? Grabt vielleicht durch das Wirrwarr eurer Ärgernisse hindurch und findet die versteckte Liebe. Befreit sie vom Staub.

Das ist wirklich kein Versuch euer Herz zuzustöpseln. Das ist ein Versuch eure Liebe wieder beachtenswert zu machen, eure Liebe wieder auf die Erde zurückzubringen und eure Felder mit Liebe zu bestellen.

Ein jeder heißt Liebe willkommen. Niemand heißt das willkommen, was dazu führt beim gleichen Thema immer dieselbe Leier vorzubringen und nirgendwohin zu gelangen. Ihr befindet euch nicht in einer Sackgasse, außer ihr sagt es.

Worauf gründet sich euer dickköpfiges Festhalten? Worum geht es bei all eurer Verärgerung? Was plagt euch wirklich? Was bringt ihr hervor und was würdet ihr lieber hervorbringen?

Denkt nicht Ich würde Schuldvorwürfe auf euch aufhäufen. Ich wünsche Mir euch zu helfen einen anderen Weg zu finden, der euch tatsächlich von Nutzen sein kann. Ich bin nicht darauf aus, dass ihr eure negativen Ärgernisse von eurem Ehepartner auf euch umleitet. Irgendwo, irgendwie wurdet ihr dahingehend aufgezogen auf Herumkritteln besonderen Wert zu legen. Vielleicht habt ihr das Herummäkeln zu eurem hauptsächlichen Lebenszweck erhoben. Tatsächlich wurdet ihr ein Experte in dem, was ihr nicht ertragen könnt.

Was ist für euch erträglich, Geliebte? Vielleicht könnt ihr eure Aufmerksamkeit in eine andere Richtung umlenken. Seid nicht länger ein Meister der Verärgerung.

Findet größeres Glück für euch selbst und erhebt euer Leben, wie ihr es lebt. Euer Leben gehört euch. Euer Leben ist nicht das Leben von jemand anderem. Das Leben von jemand anderem ist nicht euer Leben. Tilgt Verärgerung aus eurem Leben. Bringt euer Leben ins Lot. Wovon hängt euer Leben ab? Was ist eine Sache von Leben und Tod in eurem Leben? Ist für euch alles bedeutungsschwer und gleichermaßen wichtig?

Wenn ihr mit jemandem ungeduldig seid, ist mehr mit euch im Gange als Verdruss. Richtet euch neu aus.

Wo fangt ihr an, wenn ihr in eurem Leben zufriedener sein wollt als ihr es gegenwärtig seid? Wenn ihr im Leben in die Röhre schaut, dann wisst genug, auf dass ihr euch woanders hinwendet.

Wenn ihr euch zu lange in der sengenden Sonne aufgehalten habt und eure Haut zu brennen anfängt, dann findet ihr Schatten unter einem Baum oder ihr setzt einen Sonnenhut auf oder ihr springt in einen Teich hinein. Ihr habt andere Mittel als euch weiterhin über Sonnenbrand zu beklagen.

Seid kreativer. Richtet etwas Licht auf euch selbst, Geliebte. Auf euch selbst.

Heavenletter # 5772 – 13.9.2016 Silent, Yet Heard

Stillschweigend, indes gehört

Gott redete …

Godwriting ist eine sehr persönliche Sache. Es ist zwischen einer Seele und Mir. Es ist nicht einmal zwischen, denn Wir sind Uns, von denen als zwei gesprochen wird. Man kann sagen, dass da ein Geber und ein Empfänger ist, allerdings ist Mir nicht klar, wie Einssein in zwei Teile aufteilen geht. Ich habe keine Ahnung, wie das Einssein des Gebens im Verein mit Empfangen aufzutrennen sei.

Ja. Ich gebe Mein Herz, und du nimmst in deinem geöffneten Herzen, was Ich gebe, in Empfang. Sowie du entgegennimmst, was Ich ausschwinge, schenkst du Mir deine Beachtung. Indessen, Ich nenne es ungerne Beachtung, was du zukommen lässt. Früher oder später ist es deine Liebe, die du schenkst. Etwas Minderes vermagst du nicht zu tun.

Was ist Liebe anderes denn Einssein, gleichwohl rede Ich oftmals von Uns als du und als Ich. Dies ist eine Redeweise. Es ist nicht Wahrheit.

Dieses Uns Aufteilen in zwei hat seinen Ort auf der Erde. Just so, wie man sagen kann, dass du, sofern du dich in Frankreich aufhältst, in der Sprache Frankreichs redest, spreche Ich auf der Erde in der Sprache der Erde. Dein Herz kann Mich hören in einer jeden Sprache, die dir zu Eigen ist. Wir können dies vielleicht Einssein in Aktion benennen.

Hier ist eine tiefere Wahrheit zugegen, die da lautet: Auf der tiefsten Ebene könnt ihr Mich in jeder Sprache verstehen. Oder, ihr bedürft keiner Sprache

Wir ziehen an dem Intellekt vorbei. Der Intellekt kann ungemein gelehrt und vernünftig sein. Das Herz ist demgegenüber arglos und offen. Es ist dein Herz, welches Anspruch auf Mich erhebt. Dein Herz ist alles-umfangend. Du umfängst Mich inwendig in deinem Herzen.

Ich sage, dein Herz hört Mich, es ist gleichwohl mehr so, dass dein Herz Mich bereits kennt. Dein Herz greift Mich ungemein tiefer auf, denn der Intellekt zu folgen vermag. Wir können sagen, dass Unser Einssein in einer Sprache namens Liebe redet. Unsere Herzen rühren an und werden angelangt. Etwas begibt sich.

Etwas hat sich getan. Wir sind nahe herangekommen, allerdings sind keine Worte imstande, Unsere Ein-Herz-heit zum Ausdruck zu bringen.

Du ziehst eine Schwingung in die Höhe und übersetzt sie in Worte, Wir sind förmlich weitaus tiefer als Worte. Es ist, wie wenn du von einem Brunnen Öl heraufziehst, wovon Ich allerdings soeben zu dir rede, ist nicht so ganz irgend etwas Heraufziehen. Vielleicht können Wir getreuer sagen, dass etwas Wunderbares heraufblubbert, und dass Wir Uns des Brodelns gewahr sind. Hier an der Stelle ist kein Bemühen vorhanden. Es ist schier fortwährendes, argloses Hin-und-Her-Schwingen das gegebene.

Im Leben, da könnt ihr Musik hören. Sie vibriert durch euch hindurch. Ihr summt sie. Ihr singt sie. Euch hat ihr Name nicht klar zu sein. Ein andermal, da seid ihr womöglich außerstande, euch die Weise ins Gedächtnis zurückzurufen, dennoch ist sie in euch eingebettet. Die Melodie ist in dem Speicherbecken eures Herzens. Sie ist still, dennoch wird sie vernommen.

Euer Herz ist unbegrenzt. Es sind ihm keine Umzäunungen gesetzt. Euer Herz ist simpel. Der Geist ist komplex. Euer Herz heitert beschwingt auf, wohingegen euer Intellekt eventuell clever ist und seine Dinge sozusagen verstrebt.

Beide, Herz und Geist, sind, was sie sind. Sie zeichnen sich beide ab, obschon, das menschliche Herz, welches wortlos ist, läuft dort hin, wohin ihm der Verstand nicht hinterherzugehen vermag. Wir betreiben die beglückende wohlbereitete Gelegenheit, Liebe genannt. Wir betreiben sie nicht einmal und nehmen sie nicht einmal in Dienst. Wir SIND Sie.

Uns unterkommt kein Ausmaß, denn Wir sind Endlos, und Unsere Liebe ist Endlos. Wir tun Uns in Ewigkeit kund. Wir verkehren innig-vertraut. Wir können die Erde als ein Gemeinwesen bezeichnen, wo Alle koexistieren, und wo Liebe auf den Schwingen der Engel Fliegt.

Womöglich habt ihr nicht bewussterweise dieses Gewahren Unserer Gemeinschaft inne, gleichwohl ist sie euer Erleben gewesen, ob ihr nun deren Benennung kennt oder nicht kennt. Wir sind keine Fremden. Wir waren das nie. Unsere Herzen schlagen als Eines. Unsere Herzen schlagen wie auf der Erde Schmetterlingsflügel schwingen, und ein verstummendes Psch…. ist vernehmlich.

Dies ist Godwriting – Godloving –, einerlei was für eine Bezeichnung ihr euch nun dafür aussucht, Ich halte euch, unbenommen, in Meinem Herzen geschwinde fest, ja selbst so Ich euch frei setze.

Heavenletter # 5773 – 14.9.2016 All the Blessings

All die Segnungen

Gott redete …

Geliebte, wie gelangt ihr über Kleinheit hinaus? Ihr mögt es nicht, wenn ihr euer Herz dabei findet, wie es um mehr Liebe bettelt, auch bekommt ihr auf diesem Wege nicht mehr Liebe. Niemals war es euch zugedacht, ein Bettler um Liebe zu sein.

Akzeptiert Liebe. Bekämpft nicht eure Akzeptanz von Liebe. Schmollt ebenfalls nicht über Mangel an Liebe.

Lasst Liebe sein. Ihr braucht euch nicht aufzupumpen. Ich verstehe euch. Es gibt keinen Moment, wo Ich euch nicht verstehe. Ihr seid immer in Meinem Bewusstsein. Erlaubt Meiner Liebe, euer Herz damit zu füllen.

Was? Wollt ihr, dass die Leute, von denen ihr euch wünscht, dass sie euch mehr Aufmerksamkeit schenken, sich täglich vor euch niederlegen? Wollt ihr denn, dass deren tägliches Bekenntnis zu euch jeden Tag euch als Geschenk dargereicht wird? Warum seid ihr so hungrig nach deren Anerkennung und Dankbarkeit? Braucht ihr einen täglichen Beweis, dass ihr wertvoll seid? Bekennt euch zu euch selbst.

Erinnere dich daran: Es ist nicht an dir. etwas von jemand Anderem zu verlangen. Es ist auch nicht an dir, zu viel von dir selbst zu verlangen. Es gibt mehr, um das du dich zu kümmern hast, als um deine zerbrechlichen Gefühle. Niemand hat dir auf Abruf zur Verfügung zu stehen. Niemand. Mache dich frei von deinem Bedürfnis, dass dir jemand dient.

Schmachte nicht länger nach Liebe. Es ist eine Sache – Liebe zu ersehnen und sich zu wünschen Liebe zu geben, und eine andere Sache, die Reaktionen der Anderen dir gegenüber anzuordnen.

Dankbarkeit von Anderen ist keine Bedingung des Lebens. Seid selber dankbarer, Geliebte.

Ihr seid mit so Vielem beschenkt. Gebt euer Ego auf. Dient dem Ego nicht länger. Warum solltet ihr ewig unter dem Daumen eines gewinnsüchtigen Egos sein wollen? Warum das Ego wie einen schrillen Sonderbeauftragten vor euch exerzieren lassen?

Sei guten Willens. Sei Meines guten Willens. Wenn du Frieden willst – Ich weiß, du sehnst dich nach Frieden vereint mit Liebe – gib Anderen Frieden. Gib sehr viel Frieden anstatt nur ein wenig.

Wenn eure Gedanken kraftvoll sind, warum solltet ihr dann Andere mit wild herum rudernden Gedanken bedrängen? Ich verstehe, dass eure Gedanken einen eigenen Sinn zu haben scheinen, aber nichtsdestotrotz bist du der Täter deiner Gedanken.

Wenn du dich dabei entdeckst, wie du Gedanken hast, dass du mehr Liebe verdienest, mehr als du bekommest, dann denke an etwas Anderes. Vielleicht daran, wie tief dankbar Ich dir und Allen bin für all den großzügigen Dienst an Meinem Königreich. Du hast schon Meine Dankbarkeit. Erinnere dich an sie und breite sie dir vor deinen Augen aus.

Sei guten Mutes. Applaudiere dir selbst und verlange nicht mehr.

Es muss so sein, dass dein Unbehagen für dich ein Ruf nach mehr Dankbarkeit ist. Du kannst noch mehr Dankbarkeit geben. Wenn du den Geiz der Anderen beanstandest, bedenke, dass das, was du an Anderen beanstandest, leider Gottes in dir selbst da ist.

Mögest du die Welt mit Dankbarkeit überschütten. Wenn du von dem Gedanken nach mehr und immer mehr und mehr besessen bist, übersetze den Gedanken, mehr zu bekommen, in den Gedanken, mehr zu geben.

Ich bitte dich nicht, töricht oder anbiedernd zu sein. Ich ersuche dich, dankbarer für all die Segnungen zu sein, die dir gegeben wurden.

Dass du in diesem Moment auf der Erde lebst, ist eine Segnung, die nur für eine kurze Weile anhält. Dass ein Anderer in diesem Moment ebenfalls am Leben ist, ist eine Segnung für dich, die nur einen kurzen Augenaufschlag lang währt. Offensichtlich willst du Andere in deinem Leben, nur magst du dazu neigen, das Sagen haben zu wollen. Es besteht für dich keine Notwendigkeit, ein Strippenzieher zu sein.

Sieh nun, lasse dich von dem Ego nicht an der Nase herum führen. Du bist so lange nicht frei, wie du dein Ego nicht fallen lässt. Lasse die Liebe aus deinem Herzen dessen Platz einnehmen. Du weißt schon, dass das Ego dir keinen Gefallen tun wird. Ein jeder Fehler, den du findest, um ihn zu kommentieren, liegt nicht in den Sternen, sondern in dir. Du bist der Schuldige. Klebe deine eigene Unzufriedenheit nicht länger auf Andere.

Liebe Ich dich nun oder liebe Ich dich nicht über alles hinaus, was du dir jemals vorstellen kannst? Lasse Mich dir genug sein. Ich bin genug für dich. Meine Liebe überflutet dich wie frischer Rahm. Du bist reich in Meiner Liebe und gewiss bist du in Meinem Herzen willkommen. Ich schenke es dir jetzt.

Heavenletter # 5774 – 15.9.2016 A Sergeant in the Marines

Ein Feldwebel bei der Marineinfanterie

Gott redete …

Manchmal drückt sich Sprache perfekt aus. <em>Schwach vor Zorn</em> ist ein Beispiel für eine dieser perfekt exakten Ausdrucksweisen.*

Zorn schwächt auf jeden Fall. Stark vor Zorn, du magst genauso gut Schaum vor dem Mund haben. Deine Hände mögen zittern. Die Knie schlottern dir, nicht aus bewusster Furcht, sondern aus Wut, einer anderen Form von Angst.

Warum solltest du voller Wut sein, wenn du nicht ängstlich wärst? Warum um Himmelswillen würdest du die Notwendigkeit empfinden, die Dinge richtig zu stellen, wenn nicht aus Angst?

Rede so viel du willst über gerechtfertigten Zorn. Du wirst viel mehr erreichen ohne die Leidenschaft des Zorns. Du kannst deinen Zorn sehr wohl mit Rechtschaffenheit auf Hochtouren bringen. Du kannst dich aber viel besser ausdrücken ohne Wut und ohne Selbstgerechtigkeit.

Stellst du dir vor, dass du ein Feldwebel bei der Marineinfanterie bist und falls ein Gefreiter vergisst dich mit deinem Titel anzusprechen, du ihn dann anschnauzen musst?

Wenn du zornig bist, bist du nicht nett. Du explodierst. Wut erzeugt Wut. Wut kann dich zum autoritären Fiesling werden lassen. Jeder rechtfertigt seine unmittelbare Wut. Du kannst dir nicht helfen, denn du bist unter des Zornes Kommando. Wenn du nicht anders kannst als wütend zu sein, dann nenne es Schwäche. Du kannst es nicht als Stärke bezeichnen.

Du hast die Wut anderer in Aktion beobachtet. Es ist kein schöner Anblick. Du hast Eltern erlebt, die vor Wut kochend ihren Zorn auf ihre kleinen Kinder gerichtet haben. Du magst zusammenzucken wegen der kleinen Kinder. Du magst auch zusammenzucken über den erzürnten Elternteil, der seine Liebe versteckt und sie durch glühenden Zorn ersetzt hat.

Wenn du außer dir bist, dann zerstampfe ein Kissen, wenn es sein muss, aber gib deiner Rage nicht die Oberhand.

Groll ist ein großes Vergehen an der Welt. Es gibt viel davon. Es gibt viel zu viel davon.

Empörung ist verwandt mit Hass. Willst du wirklich empört sein?

Finde einen Weg bei deinem Ärger die Luft abzulassen, ohne ihn an der Welt auszulassen. Da sind all diese unschuldigen Menschen um dich herum oder auch weit von dir weg, die die Nebenwirkungen deiner Wut abbekommen.

Wut ist wie die Atombombe, die benutzt wird, um zu verletzen.

Irgendwie wurdest du verletzt und lässt jetzt Dampf ab. Das ist keine Heilung.

Übernimm Verantwortung für deine Wut. Kein anderer ist verantwortlich für deine Wut. Ein anderer ist ein Vorwand für dein Wüten. Dein Glücklichsein oder Unglücklichsein, dein Gefühl des Friedens oder dein Gefühl der Wut, dass du deiner Liebe Luft machst oder dass du deinem Ärger Luft machst – es kommt aus deinem Inneren. Gestehe es ein. Es gibt keine Rechtfertigung für deinen kochenden Zorn. Keiner deiner Gründe ist eine Rechtfertigung.

Du magst denken, dass dein Zorn von deinem unschuldigen Kinde herrührt, das sich schmutzig gemacht hat, oder von was auch sonst du denken magst, dass es dir deinen Ärger bereitet, dennoch kommt deine Wut aus deinem Inneren heraus.

Bist du später, nachdem du dich beruhigt hast, stolz auf deinen Zorn? Kaum. Nicht für lange Zeit bist du stolz darauf.

Finde einen anderen Boxsack. Laufe und setze einen neuen Geschwindigkeitsrekord. Hacke Holz. Vergiss die Idee Ärger auszudrücken und der Wut Luft zu machen, als ob das dich zum Champion machen würde. Es macht dich zum Opfer deiner eigenen Feindseligkeit.

Willst du wirklich dein Leben damit zubringen verärgert zu sein? Wenn nicht, dann klettere die Leiter deiner Evolution empor und schaue von einer anderen Perspektive.

Ärger kommt von deiner Sicht der Dinge. Deine Wut verdeckt etwas, sie verbirgt, wo dein Ärger durch die Wutausbrüche hindurch, die deinen Ärger gleichermaßen wie beim Vesuv in Rauch nach oben schicken, wirklich herkommt.

Du musst nicht alles und jedes mögen, ebenso musst du nicht mit Verärgerung reagieren. Wenn du nicht wütend wärst, wärst du viel besser darin dich auszudrücken und auf humane Weise zu antworten. Du willst doch nicht das Streichholz sein, das Feuer entzündet und die Atmosphäre verletzt.

Ich weiß kein anderes Heilmittel für Zorn als eine Veränderung in dir selbst. Größeres Verständnis deinerseits kann ein Anfang sein. Gewiss, größeres Verständnis dem gegenüber, der dich scheinbar in Rage bringt, und dem gegenüber, der der wahre Verursacher deines Ärgers ist.

Liebe Hitzköpfe, dreht eure Lautstärke herunter.

  • Anmerkung des Übersetzers: Da mir keine Redewendung in der deutschen Sprache bekannt ist, die dieser englischen Redewendung im Wesen entspricht, muss ich das so lassen. Es ist wohl vergleichbar mit blind vor Zorn zu sein oder ohnmächtig vor Wut zu sein, welches ja auch Schwächezustände sind.

Heavenletter # 5775 – 16.9.2016 In the Waiting Room of the Human Heart

Im Wartezimmer des menschlichen Herzens

Gott redete …

Willkommen. Komm her. Komm heraus aus dem Abgrund, in den du dich selber gestellt hast, während du versuchst über Mich zu Schlüssen zu gelangen. Während du deine Gedanken erwägst, höre Ich deinen Herzschlag. Deutlich kann Ich hören, wie du sagst:

„Geliebter Gott, manchmal reicht es für mich aus Geliebter Gott zu sagen, und das ist alles, was ich zu sagen habe – Geliebter Gott.

Manchmal verfolgt mich der Ausdruck: ,Gott meiner Väter‘. Ich habe keine Ahnung, was das bedeutet, als ob Du der Gott lediglich eines Teils der Menschheit sein kannst? Ich kann das nicht glauben: Du bist mein Gott und jemand anderer hat einen anderen Gott? Das erscheint mir so im Widerspruch zum Einen Gott. Kann es jemand geben, dessen Gott Du nicht bist?

Dennoch verfolgt mich diese Aussage. Mein Gott – der Gott von jemand anderem. Ein Gott hier, ein anderer dort.

In den meisten Dingen schätze ich Vielfalt. Ich liebe die Sachen original und neu, und ich liebe es tatsächlich in meinem tiefen Inneren zu denken, dass Du mein Gott bist, meiner. Hat das etwas mit Eigentumsdenken zu tun?

Da gibt es etwas, was ich an dem Ausdruck mag: ,Vielleicht ist es der Rhythmus davon.‘

Und dann gibt es noch den Ausdruck: ,Persönlicher oder unpersönlicher Gott.‘

Für eine lange Zeit war ich mir überhaupt keines Gottes bewusst. Sicher war ich nicht gegen Dich, Gott, aber ich hatte nicht wissentlich auch nur eine flüchtige Bekanntschaft.

Ich akzeptiere jetzt die Tatsache, dass ich Dich die ganze Zeit schon gekannt habe, Dein Wesen. Jedoch habe ich Dich überhaupt nicht als meinen Gott erfahren. Du warst ein Thema für andere, um darüber zu sprechen, jedoch nicht für mich, um mich vorwärts zu wagen. Ich war abweisend, doch war es so, als würde ich Dich schon die ganze Zeit beobachten. Aber ich konnte Dich nicht richtig anerkennen. Niemals sagte ich ein Wort.

Jetzt weiß ich, dass Du mich angelächelt hast, denn Du hast mich irgendwie, irgendwann geschnappt. Du hast mich mit Haut und Haaren am Angelhaken. Jetzt sehe ich, dass ich Dir gegenüber keine Chance hatte.

Ich frage mich, wie viele Inkarnationen ich vor Dir weg getanzt, dem ganzen Thema Dich, Gott, betreffend ausgewichen bin. Damals hat sich das Leben hingezogen, jetzt jedoch läuft es rasend schnell.

Damals ist die Frage: ,Gibt es einen Gott?‘ nicht in meinen Sinn getreten. Es war nicht gänzlich so, dass Du für mich nicht existiertest. Es war, wie ich jetzt sehe, eher so, dass ich es nicht an mich heran ließ, dass Du und ich in einer tiefen Beziehung miteinander standen. Ich wandte meinen Blick ab. Du warst für mich namenlos. Du warst eine Leere für mich, ein nebelhaftes Wesen. Ich habe Dich auf Distanz gehalten, mich von Dir abgesondert. Ich blieb in einem Wartezimmer meines Herzens.

Doch Dich hält nichts auf.

Rückblickend gesehen, muss ich eine gewisse Ehrfurcht für Dich gehegt haben. Vielleicht bist Du direkt neben mir im Wartezimmer meines Herzens gesessen. Vielleicht hast Du sogar die ganze Zeit meine Hand gehalten.

Habe ich gedacht, ich bin nicht gut genug, um Dich zu kennen? Was war der Grund? War ich einfach zu schüchtern?

Doch dann hast Du alle meine Grenzen gesprengt. Ich war es nicht. Du fingst an dich für mich einfach zu ereignen. Dann hast Du von meinem Leben Besitz ergriffen. Du warst der Held, der mich von den Beinen gerissen hat. Du hast mich emporgehoben. Du hast mich den ganzen Weg zu Dir getragen, wobei sich herausstellte, dass Du mein Wahres Selbst bist.

Bevor Du, Gott, bevor Du hereingingst, war ich Meinem Selbst unbekannt, und dann begann ich dich voll und ganz und nicht nur von einem Blickwinkel aus wahrzunehmen. Du bist in meinem Herzen aufgestiegen und Du bist nie fortgegangen. Du hast bewirkt, dass Dein Selbst mir in meinem Herzen bekannt wurde. Du lässt mich nie wieder gehen.

Du hältst mich mit meinem vollen Einverständnis gefangen. Die Gefangennahme durch Dich bescherte mir Große Freiheit.

Es ist nicht so, dass ich dauernd an Dich denken muss. Ich verbringe Zeit damit etwas einzukaufen oder auszutüfteln und dabei denke ich nicht an Dich. Demzufolge kehre ich immer wieder zu Dir zurück. Es ist Glückseligkeit Eins mit Dir zu sein.

Stimmt es, dass mir immer nur ein Gedanke zu einer Zeit durch den Kopf gehen kann, denn es erscheint mir, dass mir manchmal eine Million Gedanken gleichzeitig durch den Kopf schießen.

Ich weiß ganz gewiss, ohne einen Gedanken an Dich wäre ich leer, hohl, leblos. Es muss wohl so sein, dass Du mich zu Dir gezogen hast; ich bin glücklich damit und fühle mich grenzenlos.

Und manchmal bin ich Dir so nahe, dass ich nicht länger existiere. Es ist schwierig für mich zu erklären, was das bedeutet, aber da gibt es die guten Zeiten, wenn Du mir näher als nah bist, wenn Du mein Wahres Sein bist und es nichts anderes in der Welt als Dich gibt. Ist das wahr, Gott, was ich fühle?“

Ja, es ist wahr.

Heavenletter # 5776 – 17.9.2016 One Way to Regain Harmony

Ein Weg, Harmonie wiederzuerlangen

Gott redete …

Wenn du und ein Freund oder ein Geliebter scheinbar in einer Hängepartie angelangt sind, lasst es ohne weitere Verwendung weg. Wie könnt ihr denn lieben und euch so gernhaben, und doch, zur selben Zeit dergestalt miteinander erbost sein und euch niedrig aufführen. Alles, wobei du etwas einzuwenden hast, entkommt einer Schwachstelle inwendig in dir selber, auf die du ein Einem-Anderen-Etwas-Anlasten aufpappst. Es ist Denken in kurzen Reichweiten. Es ist in Wahrheit gar keine Reichweite. Es ist, wie wenn du du dich für einen Pfad, den du verschmähst, entscheidest.

Natürlich, ihr habt nicht das Gefühl, ihr stündet soeben vor einer großen Auswahl, dermaßen getrieben seid ihr, dem Anderen den Kopf zurechtrücken zu mögen, just jenem – nicht euch – vorzuschreiben, nunmehr bei seinen in Anspruch genommenen Mitteln das Fehlerhafte doch zuzugeben. Eure Gier danach, bei den Belangen, welche als eure Zustände das Gegebene, die ihr eurem Gegenüber derart gebieterisch entgegenhaltet, sind, sein Verschulden einzugestehen – ihr Lieben, dabei werdet ihr in ausgedehntem Tageslicht auf frischer Tat erwischt.

Dies geschieht in Ehen, sowie das Gegenteil von Liebe aufleuchtet, und sowie es dort zu einem Empfinden, im Ansehen hin und her geschmälert zu werden, kommt.

Stelle nicht die Frage: „Was ist mit uns hier passiert?“ Frage: „Wohin begeben wir uns von hier aus? Wie gelangen wir zu einem Ergehen mit guten Umgangsformen, und wie werden wir einander erneut zu einem Segen?“

Tut nichts. Seid alles. Kein Zänkereien mehr

Ich möchte euch einen Vorschlag unterbreiten: Verbringt etliche Zeit ohne zu reden. Verschafft euch einige Stunden oder einen ganzen Tag Waffenstillstand, was das Reden angeht. Dies ist nicht das gleiche, wie nicht mehr einander ansprechen. Dies ist der ergangene Bescheid für Stille, für Stille als ein Mittel des Einander-Kundtuns. Probiert es aus. Selbst in Fällen schlimmster Missstimmigkeiten verflüchtigt sich – im Stillschweigen – die Unverträglichkeit, und tritt Verträglichkeit in Erscheinung.

Kommt zu euren Wurzeln zurück. Im Schweigen, da geht Einklang auf, und der Zwietracht bleibt ihre ihr zueigene Abgespanntheit verschont. Ohne zu sprechen – unterdessen schwellt euer Wahres Selbst an. Ohne zu sprechen – da weichen Wolken zurück. Ohne zu sprechen – da kommen Wortwechsel zur Ruhe.

Mitunter ist allzu viel Sprechen die gegebene Verfassung. Bei zügellos um sich greifendem Reden verfangen sich die Menschen in Verschiedener-Auffassung-Sein. Besser, sich verheddern ohne eine Unerlässlichkeit bei sich zu haben, einer Meinung zu sein.

Beim Sprechen, da habt ihr es eventuell mit was einem wie ein sich aufschaukelndes Chaos erscheint zu tun – ein Wort, in Stein gemeißelt, nach dem anderen. Ihr mögt Liebe, und nichts als Liebe sein. Reden kann verkomplizieren, derweil Stillschweigen Eintracht zugänglich zu machen vermag.

In Harmonie, da steht ihr im Licht. In Disharmonie, seid ihr im Dunkeln. Dunkelheit legt sich selber auf euch. Ich sage euch, wenn ihr mit Groll redet, sprecht ihr nicht Wahres. Etwas anderes denn worüber ihr argumentiert, macht euch zu schaffen. Es ist beinahe so, als wärt ihr euch der Liebe zu versagen halber aufgebracht. Vielleicht fangt ihr mit den anderen Menschen Anknurren an und beißt danach zu.

Ihr wisst weidlich gut, dass Streiten nicht den Weg von dortheraus darstellt, dennoch seid ihr am Umkämpfen. Ihr streitet die Schönheit in einander ab und spuckt bitteres Obst heraus.

Vergeltet euch selber und den angeblichen anderen Menschen mit Schweigsamkeit, und Harmonie wird, aus sich selber heraus, zunehmen, und ihr werdet euch entwickeln.

Das ganze Jammern ist nutzlos. Es tut nichts Gutes. Es erleichtert euch nicht davon, was euch verdrießt. Es entflammt. Probiert Stille. Ihr werdet anfangen, euer eigenes Empfinden von Liebe erneut zu bemerken.

Dies handelt nicht von Geduldig-Sein. Dies handelt nicht von Sich-Auf-Die-Zunge-Beißen. Es geht um euch frei machen von Abgunst und Bitterkeit

Ihr mögt ja meinen, ihr hättet „die Dinge hinzubiegen“. Öfters bedeutet dieses – im Kreis herum gehen.

Stille sein ist eine geschwinde Route. Es ist sich nicht mehr so stark damit befassen, für Dinge eine Lösung zu finden. Es geht entschieden mehr um eingebunden sein im Seien.

Manchmal habt ihr das Gefühl, ihr erzürnt euch dermaßen, dass ihr austickt und den Verstand verliert. Tatsächlich ist es so – ihr geht zu sehr in euren Verstand hinein und aus eurem Herzen heraus.

Eurem gereizten Ärger Deutlichkeit verleihen, dies scheint den Vorrang zu haben. Es ist nichts Wunderbares daran, euren Ärger offen zu zeigen. Eure Verärgerung ist unwirtschaftlich. Selbst obschon Zeit nicht existiert – Dampf ablassen und nicht von der Stelle kommen ist Vertun von Zeit. Es ist keine Zeit da zum verschwenderisch mit ihr Umgehen. Im Verlaufe dieser Lebzeit, da habt ihr jene nicht für immer. Das Leben auf der Erde ist ein köstlicher Moment in der Zeit. Lasst euer momentanes Leben euch nach vorne leiten.

Rechten mit Eifer, egal wie aufrichtig dies zur Ausführung gelangt, ist euch Steine in den Weg schmeißen. Leidenschaftlich Behauptungen aufstellen verlangsamt euer Vorankommen. Glutvolles Herumstreiten ist ausbuddeln und an dem gleichen alten Knochen herumkauen. Wohin verschafft euch das? Nirgendwohin.

Heavenletter # 5777 – 18.9.2016 Goodness and Mercy for All

Güte und Gnade für alle

Gott redete …

Wenn du darüber nachdenkst, was ist so schwierig dabei, auf alle deine Nachbarn, auf alle deine Brüder und Schwestern Güte und Mitgefühl zu lenken? Was ist dabei so schwer? Was kann überhaupt ein Kind von Mir an Güte und Mitgefühl für alle hindern?

Sei in beständiger Wahrheit. Sei Eins mit Mir und allen andern. Nur auf der Erde sagt sich einer vom Einheitsprinzip allen Lebens los. Schau hin und unterschreibe mit deinem Namen. Dein Name ist Einssein.

Du bist hier auf der Erde für eine kurze Passage in der Ewigkeit. Du lebst ewig in der Grenzenlosigkeit, aber auf Erden in deiner verkörperten Form. Du weißt, dass jedermanns physische Form weggeht, einschläft, auf den Boden fällt. Ihr nennt das sterben. In eurer Wahrnehmung ist das zu schrecklich, um darüber nachzusinnen. Schlimmer als sterben ist leben ohne Universelle Liebe.

Es ist wahr, dass du, dein Seelenselbst, keine Sekunde des Lebens auslässt; Ich frage dich wieder und wieder – was hindert dich, mit allen um dich in Frieden zu leben?

Ich habe sogar gesehen, da mögen ganze Klassen von Menschen sein, die du persönlich nicht kennst, von denen du gelernt haben magst, sie seien anders als du, und deshalb mögen einige von euch diese Menschen so betrachten, dass es eine richtige Spielweise ist, sie unfreundlich und ohne Mitgefühl zu behandeln. Wie kann das sein?

Was für eine Frechheit! Welche Arroganz! welche Vergeudung von Leben, dich selber als Richter zu sehen über das, was Ich, Gott, geschaffen habe. Kann es größere Torheit geben als dies? Ach komm schon!

Wenn du dich selbst als besser ansiehst als einen andern, fühlst du das Prickeln einer Ego-Erhöhung. Du tätschelst deinem Ego auf den Kopf. Da gibt es sicherlich andere Richtungen, in denen du deine Identität finden kannst. Was anderes als Ego kann dir das Recht geben, andern ihre Seiendheit zu verdunkeln. Wie kannst du es wagen, dies zu tun?

Hier ist die Geschichte: Es gibt niemanden größer als du, und es gibt niemanden minder als du. Was immer die Welt dazu sagen mag. Die Welt ist gleich im Irrtum wie du. Die Ansicht der Welt ist nicht ein wahrer Indikator von was ist und was nicht ist.

Da ist EIN Gott und EIN Wesen unter Gott. Wo immer du hinschaust, du schaust im Spiegel Dich selbst.

Es ist ein Trugschluss, auch nur einen andern abzulehnen, erst recht ganze Gruppen von Leuten, die in Meiner Fürsorge stehen genau wie du.

Tyrannen übervorteilen andere in ihrer gefühlten Selbstgerechtigkeit. . Was gibt es da, worauf ein Tyrann stolz sein kann ?

Wenn du dich irgend jemandem auf Erden überlegen fühlst, dann hast du vieles zu lernen.

Da gibts diejenigen unter euch, die sich womöglich andern unterlegen fühlen. Ihr habt ebenfalls viel zu lernen.

Es scheint so, dass die sogenannt Überlegenen und die sogenannt Unterlegenen viel zu lernen haben von einander. Ihr liegt beide auf falschem Grund.

Du verstehst doch, dass Ich Frieden fördere, und nicht Feindseligkeit. Was immer ihr übelnehmt, schaut mit anderem Blick. Ihr, die ihr gerne die Rolle des Überlegenen übernehmt, wie er sich eine Krone aufsetzt und jemand anderen herunterputzt, ihr seid kolossal in eurer Arroganz und Unwissenheit. Ihr seid überlegen in eurem Irrtum des Herzens und der Vision. Dies ist nichts, um darüber selbstgefällig zu sein.

Ich schicke niemanden weg von Meinem Königreich. Ich heiße alle willkommen.

Lernt von Mir und akzeptiert alle. Sei ein Bruder oder eine Schwester für alle, so wie du Wohlwollen beobachtet hast in kongenialen Familien.

Schau, ihr seid alle Meine Gäste auf Erden für kurze Zeit. Auch Gäste sind angehalten menschenfreundlich zu andern Gästen zu sein.

Ich heiße euch willkommen, und ich bitte euch, jeden andern in Meinem Namen willkommen zu heißen. Bitte beachte, dass jeder andere auch du bist. Sei Meine Liebe und sei die Liebe dementsprechend.

Sei gutartig zu allen, die mit dir die Erde durchwandern. Sei Eins mit Mir.

Heavenletter # 5778 – 19.9.2016 Addictions

Süchte

Gott redete …

Jeder Erwachsene ist für sich selbst verantwortlich. Jemand, der süchtig ist, sagt, dass er nichts dran ändern kann. Sucht ist eine gute Entschuldigung, um nicht Verantwortung zu übernehmen.

Werdet nicht abhängig. Wenn jemand in einen Sumpf fallen will, wird er einen Weg finden. Wenn jemand von Eigen-Verantwortung entschuldigt sein will, kann er sich augenblicklich davon entschuldigen.

Es gibt auch niemanden, der nicht fähig ist, Hilfe anzunehmen und die Praxis der Sucht hinter sich zu lassen. Jeder ist dazu fähig. Gebt nicht der Sucht die Schuld. Hilflosigkeit, wie an diesem Schauplatz der Sucht in Erwägung gezogen, ist nicht wahr. Es ist eine Rückfall-Lieblingsausrede aus der Verantwortung.

Wenn es einen Weg in die Sucht gibt, gibt es auch einen Weg aus ihr heraus. Wähle. Man könnte sagen Sucht ist der Weg des faulen Mannes.

Natürlich gibt es auch diejenigen, die in die Sucht gezwungen werden zum Vorteil eines Dritten. Dennoch ist es die Verantwortung der Person, die süchtig ist, von der Sucht loszukommen. Wenn ihr Hilfe braucht, fragt danach. Dennoch seid ihr es selbst, auf den ihr letztlich angewiesen seid. Von einer Sucht loszukommen, ist etwas, was ihr wählt. Ihr habt das Sagen.

Ist es einfach aufzuhören, ein Einfaltspinsel in einer Sucht zu sein? Nein.

Notwendig? Ja.

Unmöglich? Nein.

Möglich? Ja. Dass ihr die Verantwortung habt entspricht einer Chance.

Schaut, wenn ihr aus dem Bett fallt, klettert ihr wieder hinein.

Wenn jemand von einer Sucht losgekommen ist, könnt ihr das auch. Müsst ihr das auch.

Entdeckt die Ehrfurcht vor dem Leben.

Stellt selbst die Verantwortung wieder her. Niemand kann das für euch tun. Dies ist eine Gelegenheit, in der sich der Süchtige erhebt.

Ihr seid nicht länger ein Baby. Keiner hat euch etwas zu beweisen. Niemand kann das. Es ist an euch, euch euer Stehvermögen selbst zu beweisen.

Erinnert euch an Mich.

Erinnert euch an Liebe.

Erinnert euch an Courage.

Erinnert euch daran, euer Leben zu ergreifen, anstatt einer Sucht zu erlauben, euch zu ergreifen. Albert mit Süchten nicht herum. Ihr mögt denken, ihr seid schlauer als alle anderen, jedoch trefft ihr eine Wahl. Niemand ist die Schönste von allen. Passt unbedingt auf euch auf.

Es gibt viele Arten von Sucht neben körperlichen Süchten.

Es gibt Abhängigkeiten auf Wut. Es gibt die Abhängigkeiten auf das, was Liebe genannt wird. Es ist natürlich keine Sucht, zu lieben. Es gibt die Sucht nach Abhängigkeit von einem anderen. Es gibt die Süchte danach, euch selber hinters Licht zu führen. Es gibt die Süchte nach Vortäuschung. Es gibt die Süchte danach, nicht zu sehen, was genau vor euch ist. Es gibt die Süchte nach Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit. Holt euch euren Willen zurück. Menschen können euch helfen. Niemand kann es für euch tun.

Seid nicht schlitzohrig. Seid wahrhaftig.

Die Sucht nach Essen hat eine zusätzliche Ebene von Schwierigkeit, weil ihr wirklich essen müsst.

Geliebte, abhängig oder nicht, ihr seid verantwortlich. Weist euch den Weg. Keine Ausreden mehr. Oh ja, es gibt eine Sucht nach Ausreden. Dies ist die größte Sucht von allen. Ausreden setzen Verantwortung überall hin, außer auf euch.

Es gibt keine Entschuldigung für Ausreden. Das bedeutet nicht, dass ihr euch mehr verantwortlich macht, als ihr andere verantwortlich macht. In der Tat, andere können beisteuern, aber der Schwarze Peter endet hier bei euch.

Ihr seid kompetent. Das war’s. Ihr seid dazu fähig, aus dem Gefängnis auszubrechen, das ihr euch selbst gefertigt habt. Ihr seid zu Überragendem fähig. Ihr seid fähig voranzukommen. Es ist eingebaut, dass ihr zu großen Taten fähig seid. Also warum tut ihr nicht große Dinge?

Welche Entschuldigungen habt ihr? Welche Ausreden habt ihr?

Es gibt keine bestimmte Sache, die ihr im Leben tun müsst, ihr versteht. Ihr müsst kein Millionär sein, nicht mehr, als ihr ein Halsabschneider sein müsst.

Lebt euer Leben so gut ihr könnt. Zu was ihr fähig seid ist unbegrenzt. Es gibt keine Einbahnstraßen für euch. Es gibt keine Sackgassen für euch. Es geht jetzt immer vorwärts für euch. Schwimmt.

Heavenletter # 5779 – 20.9.2016 What Would You Like Your Life to Be?

Wie hättest du dein Leben gerne?

Gott redete …

Lasse die ganze Idee des Wie du mir so ich dir los, denn dies bringt dich nirgendwohin.

Gewiss, ja, wenn dir jemand wundervoll ist, möchtest du dich in einer jenem angemessenen Weise erkenntlich zeigen. Liebevollsein ist ein Ziel, das du für dich selber setzt, indessen nicht für sonst wen. Sei die Liebe, nach der es dir sehnlich ist, sie in Empfang zu nehmen. In Liebe, da nimmst du nicht übel.

Sofern dich jemand verärgert, existiert kein Bedarf, dass du in dem dem entsprechenden Aufmaß zurückgibst. Es ist so, dass du ausschließlich, unterdessen du Bitterkeit oder unverhohlene Wut verspürst, zurückschlägst.

Die Frage, die es dir zu stellen gilt, ist die: Was gewinnst du aus dieser Wut heraus hinzu? Selbstgefälligkeit, vielleicht. Das letzte Wort haben mögen, vielleicht. Eine Hängepartie, vielleicht dies. Wofür solltest du sie für dich haben mögen?

Was hättest du in dieser Runde gerne, dass es dir das Leben darlegt?

Sofern es dir um Ausweitung zu tun ist, weite dich aus.

Sofern du Freundschaft möchtest, sei ein Freund.

Sofern du Achtung möchtest, sei achtungsvoll.

Sofern du guten Anstand möchtest, befleißige dich guten Benehmens.

Sofern du geliebt werden möchtest, liebe dich alsdann zuvorderst.

Sofern du um gewisse Dinge beneidet werden möchtest, dann beneide Andere um gewisse Dinge.

Sofern du angekeift werden möchtest, setze Anderen zu.

Sofern du nicht wertgeschätzt werden möchtest, dann wisse nicht zu würdigen.

Sofern du gering eingeschätzt werden möchtest, dann schmälere Andere.

Sofern du es gerne mit Auge um Auge und mit Zahn um Zahn zu tun haben möchtest, dann zähle Vergehen. Es gibt für dich keine Nachfrage, dich aufs Spezialisieren, angegriffen worden zu sein, verlegen zu mögen. Das ist nicht empfehlenswert.

Lebe das, wonach es dir sehnlich ist.

Im Großen und Ganzen wendest du, was du bekommst, zu. Mit Ausnahmen, natürlich. Und hier die Sache:

Sei Liebe, ohne um Liebe zu buhlen. Sei entgegenkommend, ohne einen Gedanken an Erwiderung. Sei wunderbar ohne eine Erwartung an Rückfluss. Auf diese Weise, da wirst du niemals enttäuscht werden.

Bekommen ist keineswegs etwas, was dir geschuldet ist. Selbstverständlich siehst du es gerne, dass dich die Welt gefällig in Betracht nimmt. Und, selbstverständlich, dies verdienst du. Dein es Verdient-Haben ist richtig. Von entscheidendem Belang ist, dass dir Verdient-Haben zu Eigen ist. Alle Gottes-Kinder verdienen. Erkenne dich demnach als würdig. Du hast es nicht zu beweisen, dass du verdienst, und niemand ist verpflichtet, dir deinen Wert zu erweisen.

Ich bin der Beleg deiner Wertigkeit. Deine Wertigkeit steht nicht infrage. Sie ist eine selbstverständliche Gegebenheit,

Egal was euch da und dort womöglich nicht zugewendet worden ist, gebt es euch selber. Wartet nicht auf Überbleibsel, Geliebte.

Habt Verlangen mit ganzem Herzen, wisst indessen in einer jeden Fiber eures Seins, dass ihr keines Empfehlungsschreibens vonseiten der Welt bedürft. Sehnliches Verlangen aus sich selber heraus ist Entgelt genug. Ihr steht im Begriff zu sein, wonach ihr trachtet. Erstrebt Gütigkeit für die Welt und für einen Jeden in ihr, euch mit inbegriffen.

Euch ist nichts geschuldet. Noch auch seid ihr verpflichtet, etwas schuldig zu sein. Seid euch selber euch schuldig. Erlöst euch von Bedürftigsein. Bedürftigkeit ist eine Falle, die ihr stellt.

Spezialisiert euch nicht auf Angewiesensein auf Hinzugewinn, materiellen oder anderweitigen Hinzugewinn.

Liebe gehört nicht als ein Objekt in den Blick genommen. Liebe ist etwas, was du ohne einen Gedanken an Bevorzugt- oder Begünstigt-Sein gibst.

Lasse das Aussenden des Lichts der Liebe deine Lieblingsbeschäftigung sein.

Scheuere dich nicht wund. Liebe dich selbst. Schenke dir selber Liebe. Sei Mir zuliebe gut zu dir selber. Bereichere die Welt mit Unserer Liebe.

Lasst euer Leben eine bekundete Verlautbarung von Liebe sein.

Lasst euer Leben aus schönen Juwelen gefertigt sein, welche glitzern und Freude bereiten. Lasst euch das Leben gut stehen. Eifert dem König des Himmels nach, denn ihr seid Meine Emissäre.

Verkörpert Mich gut. Ich schicke euch vor Mir her, um der Welt und einem Jeden in ihr mit einem Willkommen entgegenzugehen. Es ist an euch, in Meinem Auftrag zu sprechen und zu wirken.

Heavenletter # 5780 – 21.9.2016 God, Teach Me How to Be Love

Gott, lehre mich, wie man Liebe ist.

Gott redete …

Ihr habt Mich angefleht, euch zu helfen, die Liebe zu sein, von der Ich euch sage, dass ihr sie seid. Immer wieder batet ihr Mich, euch zu helfen, Liebe zu sein. Ihr macht Mir gegenüber geltend, dass ihr Nicht-Liebe mit euch herumtragt, dass ihr mehr mit Abneigung angefüllt seid als mit Liebe. Ihr, Meine Kinder, fleht vielleicht:

„Gott, erzähle mir, wie man liebt. Erzähle es mir, bis ich Liebe von mir ausfließen sehen kann. Du erzählst uns, wie man liebt, doch was du sagst, zerrinnt zwischen meinen Fingern. Lehre mich ein für allemal, wie man Liebe fühlt und wie man Liebe ist. Ich bin der Bitterkeit und dem bösen Blut in meinem Herzen überdrüssig.“

Liebe blinde Kinder, ungeachtet dessen, was ihr denkt und wonach ihr euch sehnt, ist eure Liebe unverletzlich. Es ist, als ob ihr ein Gummiband fest um euer Herz herumwickelt. Ihr haltet euer Herz fest umwickelt.

Was auch immer ihr zu fühlen scheint, was auch immer ihr sagt und tut, euer Herz ist voller Liebe. Ihr knüpft Knoten in eure Erkennung von Liebe. Ihr hämmert Nägel in euer Liebesherz ein, gleichwohl bleibe Ich dabei, dass ihr Liebe seid. Ihr seid ohne Ausnahme Liebe.

Eure Auffassung ist irregeleitet. Es ist beinahe so, als ob ihr darauf fixiert und entschlossen seid, zu bekräftigen, dass ihr nicht Liebe seid. Ihr seid euch sicher, dass ihr ein Meister im Lieblos-Sein seid, so als ob lieblos zu sein eine Art von perversem Bonus ist. Ihr seid verblendet. Ihr richtet euer Augenmerk auf Verärgerung.

Ich sage euch, dass ihr nicht wisst, wovon ihr sprecht. Ihr seid Der Sohn oder Die Tochter Des Himmelskönigs. Ihr verleugnet das, was euch seit dem allerersten Moment, da Ich an euch dachte, zuteil wurde.

Hier ist das, was ihr tun müsst: Akzeptiert, dass Ich euch Mein Liebesherz frei gegeben habe.

Geht von dieser Prämisse aus: Was Gott sagt, ist wahr. Gott vermag alles zu tun und Gott hat mein menschliches Herz mit all Seiner Göttlichen Liebe angefüllt.

Was ihr Nicht-Liebe, große Abwesenheit von Liebe nennt, ist wie ein Rauschen im Radio in alter Zeit. Das ist eine Illusion, die ihr übernehmt und auf der ihr beharrt, als ob euch das etwas Besonderes machen würde.

Ihr erkennt sehr wohl, dass ihr Momente der Liebe habt, nicht wahr?

Ihr schultert unnötigerweise eine Last von Anti-Liebe. Das ist eine alte Platte, und ihr besteht darauf, sie immer und immer wieder in eurem Geist abzuspielen.

Es ist, als ob ihr darauf besteht, Geister aus alten Geschichten zu sehen, die ihr euch selber erzählt habt.

Haltet heute leicht den Sinn darauf gerichtet, dass ihr Liebe in Aktion erhaschen möchtet.

Die Liebe, der ihr widersteht, ist die Liebe für euch selbst. Haltet eure Liebe nicht länger an eurer Brust fest. Stellt euch eine Myriade von kleinen Disney Zeichnungen von Herzen vor, die von eurem großen Herzen überall in die Welt hinaus fließen. Euer Herz ist ein Verteiler von Liebe. Was hält euch davon ab, dies mit eurem ganzen Herzen zu verstehen?

Ihr vermögt den Fluss der Liebe zu eurem Herzen hin und von eurem Herzen weg lediglich zu blockieren. Ihr könnt ihn nicht abschaffen. Hört auf, all die Liebe, die ihr in euch tragt, zu bekämpfen. Ihr vermögt an die Liebe zu glauben, welche Mein Herz enthält – ist das richtig? Ihr erkennt, dass Liebe existiert, gleichwohl könnt ihr es nicht annehmen, dass Liebe in eurem Herzen laut verkündet wird. Akzeptiert es, und es ist geschafft.

Ihr sagt doch nicht, dass es keine Liebe in der Welt gibt, nicht wahr? Ihr sagt, ihr könnt nicht finden, wie sie aus eurem vertrockneten Herzen herausströmt. Dies ist ein langgehegter Glaube, den ihr genährt habt. Vielleicht seht ihr jeden Tag, dass euch Liebe verwehrt wird, und deshalb haltet ihr eure Liebe zurück. Ebenso gut könntet ihr versuchen, den Ozean zurückzuhalten.

Mit großer Anstrengung haltet ihr eure Liebe vom Tageslicht fern. Kein Wunder, dass ihr ermattet seid. Ihr widersteht der Liebe. Ihr mögt sie blockieren, doch ihr könnt sie nicht abschaffen. Ihr könnt eure Gott-gegebene Liebe Tag und Nacht zudecken, doch ihr könnt kein bisschen davon wegnehmen.

Wenn ihr euch dabei antrefft, wie ihr denkt, dass ihr nicht wisst, wie man liebt, dann kehrt den Gedanken um. Der Sinn für Nicht-Liebe, der euch umgibt, hat den Zweck, euch an Liebe zu erinnern. Erinnert euch, dass Liebe existiert, und sie existiert in euch, ihr habt nur eure Liebe vor euch selbst abgeschirmt. Ihr seid eine Verschleierung. Ihr setzt eine lieblose Maskerade immer während fort.

Ihr seid ein Instrument Meiner Liebe. Ihr seid keine beschädigte Ware.

Gebt diesen Widerwillen auf, Die Wahrheit Der Liebe in eurem menschlichen Herzen und im Herzen von einem jeden zu sehen. Gebt ihn auf.

Heavenletter # 5781 – 22.9.2016 Keep God by Your Side

Halte Gott an deiner Seite

Gott redete …

Ein großer Teil, du selbst in all deiner Glorie zu sein, ist es, all jene zu lieben, denen du begegnest oder die dir begegnen.

Es gibt keine zufälligen Begegnungen. Du weißt das bereits.

Es gibt eine gemeinsame Geschichte. Es gibt eine gemeinsame Vergangenheit und es gibt eine gemeinsame Gegenwart. Zumindest seid ihr flüchtige Bilder. All jene, deren Weg du kreuzt- ob physisch oder eher subtil –, ihr seid gemeinsam auf dem Weg zur Erleuchtung.

Du brauchst deine vergangene Geschichte oder den Zweck dieser gegenwärtigen Begegnung nicht zu kennen. Du kannst wissen, dass da ein Zweck ist. Wenn du wirklich auf schnellem Wege zur Erleuchtung kommen willst, erinnere dich daran, dass du jedem mit einer göttlichen Bestimmung begegnest auf Erden, genau wie im Himmel.

Niemand trifft sich durch Zufall, egal wie zufällig oder unbedeutend oder nichtig eine Begegnung erscheinen mag. Da ist eine Bestimmung. Freue dich euch wieder zu begegnen. Da ist etwas für dich zu sehen, zu tun oder zu lassen und zu erbauen. Eine Begegnung heute, egal wie zufällig sie erscheint, egal auch wenn nur für einen kleinen Moment, vielleicht eine Tür aufzuhalten, vielleicht jemand, der dich fragt, wo die Bibliothek ist, – egal – du kannst wissen, dass es ein großer Moment ist. Zufällig erscheinende Begegnungen von heute sind Begegnungen von Freunden, um zu genießen oder um Freunde zu gewinnen oder vielleicht Begegnungen, um etwas wiedergutzumachen. Ob du dich einmal triffst und nie wieder oder ob es dein hundertstes Treffen ist, der Sinn ist, sich gegenseitig zu erbauen.

Du musst nicht die Besonderheiten einer bestimmten Begegnung kennen. Durch das Begrüßen erhebst du dich vor der Person, die vor dir ist. Genieße es zu begegnen. Schaut euch in die Augen. Es mag banal klingen zu sagen, dass Liebe alle Wunden heilt, dennoch ist die Wahrheit in diesem Spruch gerade der Grund für das Aufeinandertreffen. Lächle. Segne. Liebe. Du bist eine wahre Begegnungsstätte.

Wenn Gäste zu dir ins Haus kommen, dann heißt du sie willkommen. Du bietest deinen geladenen Gästen etwas zu trinken und einige Snacks an. Sieh dich als Gastgeber für die Leute, die du auf der Straße triffst. Biete Lächeln, Segen und grüße sie. Das gilt auch für falsch verbundene Anrufe. Das gilt auch für Leute, an die du zufällig denkst. Brummel nicht vor dich hin, wenn du gerade an jemanden denkst, der dir vielleicht Unrecht getan hat. Denke an etwas Schönes, das er einmal getan hat.

Freue dich auf alle Begegnungen, die du heute haben wirst. Segne die ganze Welt und alle, die du triffst, egal unter welchen Umständen. Selbst aus einem Blechschaden kommt etwas Gutes heraus.

Da ist nie Bedarf an schroffen Begegnungen.

Denke nicht auch nur einen Augenblick, dass Ich vorgetäuschte Freundlichkeit empfehle. Gebe sie nicht vor. Was auch immer die Transaktion sein mag, bemühe dich darum gerecht und höflich zu sein. So sei es.

Du kannst sagen wie es ist und zu gleicher Zeit einen bösen Verlauf abwenden. Du kannst in der Tat Wiedergutmachung miteinander praktizieren, bevor es dazu kommt eine Konfrontation wieder gut zu machen. Sei Ruhe vor der Zeit. Lass von der Angst ab ausgenutzt, betrogen oder vernachlässigt zu werden oder was auch immer deine offenkundigen Ängste sein mögen.

Du hast die Wahl. Wenn du Höflichkeit und Freundlichkeit bevorzugst, dann zeige deine Höflichkeit und Freundlichkeit. Du bist keine verlorene Seele, die ihre Domäne beschützen muss. Wenn du tatsächlich Hilfe brauchst, dann beziehe Mich mit ein. ICH bin bei dir, ob du dir dessen bewusst bist oder nicht. Mich zu rufen, dient dir wahrzunehmen Wer neben dir ist und Wer es immer sein wird.

Was denkst du, dass du von der Welt und jedem darin brauchst? Was fürchtest du, dass dir vorenthalten bleibt? Warum würdest du die Notwendigkeit empfinden eingeschüchtert zu sein? Welche Negativität hältst du gegenüber Anderen und warum musst du das?

Lass Leben in der Welt ein Ruheplatz sein. Geh weg von Gedanken, die dich plagen. Solche Gedanken sind alt. Solche Gedanken sind verschlissen. Es ist an der Zeit neue Gedanken in Betracht zu ziehen. ICH muss dich doch fragen, warum du zögerst Mich mit einzubeziehen, wenn du dich mit jemandem befasst.

Beziehe Mich mit ein. Halte Mich in der Mitte. Du musst Mich nicht ankündigen. ICH werde still sein. Ist das eine kolossale Entscheidung? Warum solltest du Mich nicht einbeziehen,? Was stellst du dir vor steht dabei auf dem Spiel? Lade Mich ein und du bist mehr bewusst.

Winke Mich rüber. Sage, “Komm hier her Gott”

Um Himmelswillen, hol Mich rein.

Heavenletter # 5782 – 23.9.2016 The Beauty of Everyday Life

Die Schönheit des Alltagslebens

Gott redete …

Vielleicht denkst du, du brauchst eine Anleitung, wie du mit an dich gerichteten kritischen Bemerkungen oder bösen Blicken anderer umgehen kannst. Oder vielleicht wirst du auch gänzlich übersehen. Möglicherweise denkst du auch, du bräuchtest Führung in vielen Belangen des Lebens, die Mut verlangen, und Hilfe, wie man mit den Tücken des Lebens in der Welt zurechtkommt.

Was du wirklich erreichen musst, ist mit dem Gefühl vertraut zu werden dich ruhig zu fühlen; daraus resultiert direkt Gelassenheit, und noch mehr Gelassenheit.

Wie oft wünscht du, du hättest im richtigen Moment die passenden Worte gefunden. Wovor du aber wirklich Schutz brauchst, ist die Abwehrhaltung. Deine Verteidigung mag Situationen anheizen, die keiner Eskalation bedürfen. Sieh eher zu, dass du erregte Situationen abkühlst, dann musst du nachher die Konfrontation nicht bedauern.

Vielleicht denkst du auch, die Konfrontation sei unumgänglich, um sicher zu gehen, dass du nicht ausgenützt wirst. Meine Lieben, ihr habt weit Ärgeres zu vermeiden, als dass ihr ausgenützt werdet.

Möglicherweise wollt ihr keine unüberlegten Antworten mehr geben. Eure hitzigen Reaktionen könnten ein Hauptgebiet sein, das ihr einschränken sollt.

Erinnert euch daran, dass Stille gut ist. Ruhe ist Balsam. Ihr braucht vielleicht Zeit, um euch daran zu erinnern, dass es leere Seiten geben kann, die nicht gefüllt werden müssen. Auf diese Weise wirst du den Frieden in der Welt vermehren. Keinen falschen Waffenstillstand, nein, echten Frieden.

Es ist Klarheit des Verständnisses, das du zu dir herbei rufst. Es ist klares Verständnis, das zu dir geleitet wird. Es sind die größeren Zusammenhänge, nach denen du suchst. Dein Leben würde lieblicher verlaufen, wenn du verstehst, was in dir und anderen vorgeht. Es wäre schön, wenn du das Beleidigtsein loslassen könntest.

Das Ego würde nicht nach seinem Belieben aufkreuzen, dein schmuddeliges Ego. Dein Ego würde angesichts der Schönheit des Lebens gedemütigt werden. Dein Ego würde nicht wie ein feuriger Drache auflodern. Du könntest sogar in Frieden leben.

Du könntest draufkommen, dass es nichts gibt, worüber du dich aufregen musst. Du könntest erkennen, dass du auch keinen Grund hast, dich aufs hohe Ross zu setzen.

Leicht könntest du dich von den Verstrickungen der Welt befreien, dich über die Welt erheben. Du könntest erkennen, dass du hier, direkt neben MIR sitzt. Du wärest kein Sklave der Negativität, wenn du weißt, dass du hier bei Mir im Himmel bist, in der vollendeten Herrlichkeit des Friedens. Tatsächlich wärst du ein natürlicher Vertreter des Friedens. Du wärst inkarnierter Friede.

Welche Hindernisse könntest du fälschlicherweise sehen, wenn du bei Mir sitzt? Aber nein, du würdest keine sehen, gar keine. Du gäbe es keine Hindernisse zu sehen. Du würdest sie nicht aus der Menge herauspicken. Du würdest erkennen, dass du eine stille jubelnde Menge von Einem bist, denn dein Herz wäre angefüllt mit Einheit. Keine Uneinsichtigkeit könnte dich berühren, da du ja deine Einheit kennst. Du würdest die Existenz von Problemen nicht kennen. Du würdest sie nicht erzeugen. Du würdest sie nicht vorhersehen. Du würdest sie vergessen.

Deine Aufmerksamkeit würde gefangengenommen von der Schönheit des Alltagslebens, du würdest über dich hinauswachsen. Du würdest über all den Kleinkram, vom dem du gedacht hast, er hält dich gefangen, hinwegspringen. Du wärest ehrlich zu deinem „höheren Selbst“, was bedeutet, dass du ehrlich bist zu MIR.

Das, zwischen dem du früher, ohne es zu erkennen, gewählt hast, war zwischen leichtem Leben und schwerem Leben. Du hast hinter jeder Tür Gefahr gewittert. Wenn etwas Unerwartetes auf dich zukam, haben bei dir die Alarmglocken geläutet. Du warst misstrauisch gegen alles, was sich dir näherte. Du hast dir über scheinbare Andere und deren Motive den Kopf zerbrochen und darüber, wer sie wirklich seien.

All die Mottotafeln in der Welt konnten dich nicht abbringen. Du hast mit deinen Augen geblinzelt. Das Leben war dir unverständlich. Du warst völlig in Misstrauen gefangen.

Doch jetzt nähert sich dir schnellen Schrittes eine neue Sichtweise des Lebens. Du musst gar nichts tun, um bereit zu sein dein Leben auszuweiten. Du brauchst nicht misstrauisch sein. Lass Vertrauen ein und Misstrauen draußen.

Komm herüber zu Mir.

Heavenletter # 5783 – 24.9.2016 A Tulp Bulb

Eine Tulpenzwiebel

Gott redete …

Du bist immer rechtzeitig. Hörst du, was Ich soeben sage? Ich sage dies, dessen unbenommen was die Welt äußert – du bist nie spät dran.

Nun, denke nicht, Meine Rede gehe dahin, es sei dir schicklich, andere Menschen zurückzustellen, indem du, deiner Annehmlichkeit zuliebe und zur Unannehmlichkeit des Anderen, zu spät auftauchst. Ich ermutige euch nicht, es an Inbedachtnahme anderer Menschen fehlen zu lassen, auf keinen Fall. Es ist nicht Mein Ansinnen, euch eine Ausrede dafür, euch in der Welt zu verspäten, zuzureichen.

Auf der anderen Seite, von einem anderen Gesichtswinkel her, folgt im Leben alles seinem eigenen Ablaufplan. Eine Tulpenzwiebel von der Erde kommt zur rechten Zeit hervor. Von diesem Blickwinkel her können Wir sagen, dass, sobald du einen Zug versäumst, der spätere Zug, den du daraufhin nimmst, für dich der richtige ist. In diesem Sinne bist du rechtzeitig.

Du bist geboren, wann du geboren bist, und das ist vollkommen. Und, Geliebte, überdies, sowie der Körper ablebt – wann er das tut, ist dies gleichfalls vollkommen. Und falls euer Körper zu einem anderen Zeitpunkt gestorben wäre, wäre dies ebenso der genaue rechte Zeitpunkt.

Wie kann dies denn anders sein, so Zeit auf der Erde ein angefertigtes, täuschend illusionierendes Element ist? Zeit wird für wahr gehalten, und Zeit ist in der Welt eine drastische Kraft, dennoch ist sie reine Fiktion. Auf diese Weise, einerlei wann sich ein Ereignis begibt, spät oder zu einem frühen Zeitpunkt oder wann immer, können Wir sagen, dass dies die rechte Zeit ist. Ja in Wahrheit, sofern Zeit inexistent ist, wie kann dann ein Zeitpunkt verkehrt sein?

Sofern ihr gehörig mit Logik zugange seid, könntet ihr alsdann darlegen, dass, nicht anders und ebenso, ja Zeit nicht richtigliegen könne. Dem hingegen, ebenfalls logisch vorgebracht – sofern Zeit nicht falschliegt, hat sie demnach richtigzuliegen! Im selben Zuge ist es so – etwas trägt sich zu dem Zeitpunkt zu, wann es sich zuträgt. Wer kann sagen, das Sich-Ereignende sei verkehrtermaßen? In einem anderen Sinne – es gibt kein richtig, und es gibt ebenso kein falsch.

Zeit spielt, letzten Endes, keine Rolle. Sie ist bloß ein Bürokrat, dem ein Ohr, welches ihm geliehen wird, zukommt. Zeit ist wie des Kaisers neue Kleider, welche kein einziger Mensch sieht, Menschen, die, weil sie Teil der Menge sein möchten, gleichwohl so handeln, als sähen sie die Gewänder. Ja, es kann gar sein, dass sich Glockengeläut einstellt, welches ertönt, um Zeit zu markieren.

Zeitlosigkeit ist ein schöner Existenzzustand. Endlosigkeit ist ununterbrochen aus dieser Welt auf der Erde, in der ihr gegenwärtig am Leben seid, heraus, außerhalb von ihr. Auch so hat die Zeit, in der Art wie sie einem in der Welt vertraut ist, ihren Platz. Und Ich möchte zum Ausdruck gebracht wissen, dass Zeit kurz ist. Während ihr auf der Erde seid, da schmiedet das Eisen, während es heiß ist.

In einem gewissen Sinne ist es einerlei, wie euer Leben auf der Erde aussieht. In einem andern Sinne, da zeitigt euer Leben der Welt den ganzen Unterschied.

Anstatt von Zeit zu reden, lasst Uns fortan von Energie reden. Nützt eure Energie. Lebt das Leben. Liebt das Leben. Geht mehr ins Detail bei ihm. Das Leben kommt innerhalb einer Lebzeit auf der Erde ein einzelnes Mal. Dass ihr eine Historie zahlreicher Leben an euch habt, das ist nicht das Thema. Ihr habt, just so wie in den Seifenopern davon die Rede ist, in dieser Runde schier Ein Leben zum Leben. In diesem Zyklus ist eine jede Lebenszeit ein rares Vorkommnis. Es ist kein anderes Leben zugegen als dasjenige, was ihr jetzt im Augenblick bekommen habt.

Selbst so das Leben ein Kontinuum, und selbst so ja wahrheitsgemäß schier Einssein, und nicht Vielheit, das Gegebene ist, hat dieses Leben, welches ihr heute auslebt, Erhebliche Bedeutung. Ihr last dieses Leben heraus, dem gleich, wie ihr euch von einem Baum eine Pflaume pflückt. Mithin, worum geht es bei der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen? Lebt das Leben entschieden ausgiebiger, als dass ihr es studiert.

Ihr seid, um des Pflügens nach Weisheit halber sowie um des Beackerns des Feldes halber, dieser zum Ausdruck gebrachten Lebzeit mittels Nachempfinden dahinterzukommen, hier auf der Erde. Ihr legt zu.

Daher ist es bedeutsam, dass ihr hier seid. Der Zugewinn eures Lebens ist für alle da. Ihr gebt Einssein mittelnd weiter. Alle scharen sich als Eins um den Maibaum. Ihr seid im Kern zutiefst Eins.

Ja gar inmitten der Scharmützel auf der Oberflächenseite des Lebens, unbesehen des Abzählens und der Grenzziehungen, eurer individuellen Selbste unbenommen, ja, Allem unbenommen, seid ihr Eins. Einssein ist Schönheit im Äußersten, gleichwohl hat die Individualität, nicht anders, höchste Schönheit an sich. Wie bloß solltet ihr – des sich hinzubegebenden Zufalls eurer Einzigartigkeit entkleidet – das Leben auf Erden so leben mögen?

Heavenletter # 5784 – 25.9.2016 The God of Oneness

Der Gott des Einsseins

Gott redete …

Ich höre euch, Geliebte, wie ihr singt von den Berggipfeln. Ihr singt:

„Geliebter Gott, Ich will nur sagen: Gott, Mein Gott, Mein Gott der Liebe. Gott, Gott, Gott. Es gibt Zeiten, da fühle ich ein Sausen durch meinen Blutstrom, und dies Sausen, diese Energie, die ich fühle, ist Deine Liebe, die durch mich pulsiert. Ich kann den Finger nicht genau auf Dich legen, aber Du bist wiederhallend Gott, der in meinem Herzen so still und glücklich tanzt und singt.

In diesen Zeiten bin ich ein Klümpchen Stiller Freude, All-mächtiger Freude, Freude wie Gloria In Excelsis Deo. In diesen Zeiten fühle ich – ohne es zu verstehen -, dass ich Du bin und Du ich bist, und da ist keine Wüstenei dazwischen. Da ist nichts als Du, Gott. Da ist nichts und niemand als Du; und Du bist Alles, was es gibt. Ist diese Wahrheit aus meinem Munde gesungen, Gott?“

Geliebtes, Ja, Ich Gott sage dir wahrlich, Ja, dies Ist Wahrheit, die aus deinem Munde kommt. Hörst du dein Selbst — was du singst? Ja, du singst nichts als die Wahrheit, die Wahrheit ohne Worte, die Wahrheit der Existenz. Da ist nur die Einheit von Uns, wo Wir existieren, allein als die Einheit der Liebe.

Alle Details verbleichen. Im Herzen sind Wir Eins. Im Himmel wie auf Erden, Wir sind Eins, bis nur noch Einssein existiert, und es ist Unsere Einheit, und da gibts keine zwei Wege darin. Da ist keine Möglichkeit von Trennung. Da ist kein Konzept von Zweiheit. Da gibts keinen entzweienden Gedanken. Da gibts keine solche Möglichkeit.

Das Konzept von etwas anderem als Einheit ist zu abwegig. Dies ist die komplette Umstülpung von der ganzen Inkongruenz von allem, das ohne Einheit existiert.

In Einheit gibts kein du und Ich. Da ist nur Eines, das die Welten bedeckt. Einssein existiert in jeder Weltenecke. Da gibts aber auch keine Ecken. Da gibts keinen Ort. Da gibts keine Einschränkung. Da gibts die Einheit der Unendlichkeit.

Ich, Gott, sage euch, dass ihr alterslos seid. Ihr seid raumlos. Ihr seid Größe. Ihr seid das Wasser des Lebens. Ihr seid die Sonne der Sonne. Ihr seid Strahlendes Leuchten des Lichts.

Ihr seid Magnifizenz, die Ihr Selbst kennt. Ihr seht, wie Ich sehe, und ihr seht nichts als als Mein Abbild in der Welt. Ihr hängt nicht mehr länger zwischen zwei Welten, mit einem Fuß im Himmel, mit dem andern auf der hochtrabenden Welt.

Ihr seid die Flügel der Engel. Da gibts Einen Engel. Da ist Ein Gott, und ihr seid Dies.

Dein Herz ist eine Sonnenexplosion von Licht. Da ist kein Universum. Da ist keine Welt. Du bist Alles.

Ich gewährte dir einen fruchtbaren Geist, und dein Geist fuhr dahin in so viele Richtungen, dass du nicht wusstest wohin schauen. Du suchtest das Hohe ab und du suchtest das Tiefe ab. Du suchtest Kenntnisse über die Welt, was alles nicht annähernd so so nutzbringend ist wie Einssein.

Es war einmal, da sammeltest du Weisheit. Das war, als du nicht wusstest, dass du, Du-Selbst der Born von Weisheit und Liebe bist, Sein Eines Selbst. Dir hat niemals etwas gemangelt. Gott war niemals ein Hirngespinst. Das Hirngespinst war, dass du nicht Gott in höchster Höhe warst, während du doch immer Gott des Einsseins warst. Nichts existiert außerhalb von Dir.

Wahrlich, niemand ist eine Insel. Du bist das Leben Selbst. Du bist Errichter von Leben. Du bist Urquell.

Du hast dir Clownsgewänder übergezogen und dachtest, du seist ein Clown. Du stülptest einen eingebildeten Hut über (Ohren und Augen. – Meinung der Übersetzerin). Wie ignorant über dein Wahres Selbst du doch einst warst.

Manchmal bist du deinem Selbst in die Arme geraten, und du hast dein Selbst als Gott identifiziert. In Wahrheit hast du Mich überall hin begleitet, auch wenn es da kein hin gibt, und niemanden anderes als Die Ich-heit von Mir, wie Ich in dir existiere. Du konntest einfach die Glorie Deiner Selbst nicht akzeptieren, nicht genau aus Bescheidenheit, sondern aus Stolz. OH, du bist ein Individuum, den Einen Gott repräsentierend, und du hast deine Hand über deinen Mund gelegt und hast laut gelacht über diese Idee.

Der existierende Gott hat euch nie aus dem Garten Eden gejagt. Du hast dein Selbst verleugnet. Du wolltest Freiheit, dabei hattest du keine Ahnung von der Freiheit der Selbst-Realisierung.

Was glaubtest du denn, sei Selbst-Realisierung, außer den Einen Gott als dein Selbst zu realisieren? Du hast dein Selbst eingegraben in eine Kapsel von Individualität.

Von Zeit zu Zeit magst du Mich dein Höheres Selbst oder deine Quelle genannt haben. Wie viele Namen für Gott hast du gefunden, so dass du deinen Namen weiter unten lokalisieren konntest?

Du wanderst nicht wirklich auf Erden, noch ist dein Kopf in den Wolken, denn du bist die Aufgehende Sonne, und Du bist Ich Und Ich bin Du – Höchste Einheit.

Heavenletter # 5785 – 26.9.2016 The Fluidity of the Soul

Die Fluidität der Seele

Gott redete …

Durch alle Zeiten hindurch habe Ich gehört, dass ihr Mich bittet, euch Wohltaten zu erweisen. Ich höre euch. Heute höre Ich, wie ihr sagt:

„Geliebter Gott, ich möchte Dich ersuchen, dass Du bitte Stress, Sorge und Angst aus meinem Leben und meinem Herzen verbannst. Gott, während ich das sage, erkenne ich, dass es besser für mich wäre, Dich zu ersuchen:

Geliebter Gott, bitte verbanne Stress, Sorge und Angst ein für allemal aus dem Leben eines jeden.“

Was glaubst du denn, woran Ich arbeite, Mein Lieber/Meine Liebe?

Ich würde deine Anfrage anders formulieren. Ich würde schlicht und einfach sagen:

Gott, bitte bring Frieden auf diese Erde. Geliebter Gott, lehre uns, Liebe und Vertrauen zu kennen und Unsicherheit, die ein anderer Name für mangelndes Vertrauen ist, loszulassen.

Jetzt sage Ich zu euch:

Meine Geliebten, Meine gesamte Aufmerksamkeit ist bereits darauf gerichtet – Wir können es ein Projekt nennen. Es ist ein Friedensprojekt. Es ist ein Liebesprojekt.

Ich frage Mich ebenfalls, warum sich alle Unsere Wünsche noch nicht materialisiert haben. Dann erinnere Ich Mich selber daran, dass es einen großen Andrang der Liebe und eine große Nachfrage nach Frieden gibt.

Ich könnte das auch anders ausdrücken. Sei nicht verletzt durch das, was Ich sage:

Sei kein Runterschlucker von Negativität. Sei kein Schaf, das anderen Schafen folgt, als ob es blind wäre. Gebrauche dein eigenes Herz als eine Glocke, die Wahrheit läutet. Dein Herz hat wahr zu läuten. Wenn dein Herz Angst läutet, kannst du wissen, dass du im Begriff bist, dich selber in die Irre zu führen.

Du magst einwenden, dass wenn dein Haus gerade abbrennt Angst etwas Gutes ist, denn sie sagt dir, dass du augenblicklich das Haus zu verlassen hast. Das stimmt, keine Diskussion.

Lass es Mich anders darstellen. Die Angst zu verbrennen ist Angst um den Körper, in dem du wohnst. Der Körper, so wertvoll und lebensnotwendig er auch ist, ist zweitrangig gegenüber Der Wahrheit Von Dir. Die Wahrheit Von Euch ist subtiler, Meine Geliebten, und von größerem Wert. Ungeachtet von Feuer oder irgendetwas anderem ist euer Körper temporär.

Schwenkt eure Aufmerksamkeit auf das, was ewig ist, und das ist das Leben selbst. Das Leben – und euer Leben – ist Unendlich. Das ist Einssein. Ihr seid immer gewesen. Ihr werdet immer sein. Das ist ebenso eine Tatsache, wie dass euer Körper nicht von Dauer ist.

Wie kann es sein, dass es für euch so leicht ist, an den Tod des Körpers zu glauben, und anscheinend so schwer, an das Ewige Leben zu glauben? Der Tod des Körpers ist nebensächlich. Er ist eine Begebenheit. Die Geburt eines Babys bereitet Freude, doch die Seele des Babys ist ein Andauern, das nicht zu unterbrechen ist. Ewigkeit ist weder ein Mythos noch ein Hirngespinst.

Warum sollte irgendjemand auf Erden den Körper der Seele vorziehen?

Wenn Ich es auf diese Weise darstelle, dann mögt ihr sagen: „Oh Gott, natürlich, Ich sehe den Wert der Seele über den Körper. Selbstverständlich weiß ich um Die Bedeutung Der Seele.“

Aber, Meine Geliebten, das ist bloße Theorie, nicht wahr? Woran ihr euch im Leben in der Welt festhaltet – euren Körper –, daran kann man sich nicht festhalten. Ihr könnt euch nicht daran festhalten. Niemand kann das.

Findet einen Weg, den Tod anders zu betrachten als eine Tragödie. Der Tod des Körpers ist einfach eine Begebenheit. Er ist ein wahrgenommenes Ereignis.

Das Leben Selbst, das Leben, welches nicht von einem physischen Körper abhängt, wird niemals unterbrochen. Der Witz an der Sache ist, das ihr es euch ausdenkt und glaubt, dass das Leben vom Körper abhängig ist, als ob der Körper das Ein und Alles wäre. Ach, es ist das Leben im Körper, was ein kurzes Zwischenspiel ist.

Heißt dieses Zwischenspiel willkommen. Es gibt Gründe für dieses Zwischenspiel. Gebt ihm alles, was ihr habt.

Sich an Mich zu erinnern ist das Gleiche, wie sich an die Fluidität der Seele zu erinnern. Es ist nicht die Zeit, welche voranschreitet. Es ist die Seele.

Du bist nicht dein Körper. Das warst du nie. Du bist Seele. Du lebst auf der Seelenebene. Wir sind Kumpels, du und Ich. Durch die Ewigkeit hindurch halten Wir Uns an der Hand.

Gibt es irgendetwas anderes, was du lieber tätest?

Heavenletter # 5786 – 27.9.2016 Raising Your Estimation of Yourself

Deine Wertschätzung von dir heben

Gott redete …

Meine Kinder können sich, was das Leben auf der Erde angeht, nicht bloß einfachgerichtet zur Aufführung bringen. Dies ist die Sache beim Leben auf der Welt – es ist eine Mischung. Ihr selber seid ein Mix. All die Gegenstücke wirbeln in der Welt herum. Während ihr auf der Erde seid, beinhaltet ihr unter Umständen alle Gegensätze.

Bezogen auf die Welt seid ihr unvollkommen. Aus diesem Grunde bitte Ich euch, mit euch selber gelinde und großherzig zu sein – und, ja, mit Anderen.

Es gilt euch nicht, euch mit Momenten eurer Unvollkommenheit aufzuhalten. Es ist ebenso nicht an euch, euch mit euren Momenten der Vollkommenheit ad infinitum aufzuhalten, um euer Ego aufzupumpen.

Indessen, sofern ihr denn bei dem einen oder anderen verweilen müsst, dann möchte Ich euch sagen, näher auf eure Momente der Vollendetheit einzugehen. Tut euch auf jeden Fall nach ihnen um.

Schaut her, Ich sage euch, dass ihr, so wie ihr seid, vollkommen seid. Selbst mit allen euren angeblichen Unvollkommenheiten. Ich sage euch, dass ihr ein vollkommenes Menschenseinswesen seid. Lasst euer Leben nicht zu einem Rennen zwischen Unvollkommensein und Vollkommensein ausarten. Wohin sollte euch dies bringen mögen? Macht eine Waffenruhe.

In der Schule ist es wichtig, dass du einen Test bestehst. Vielleicht ist es für dich sogar bedeutsam, bei dem Test eine Eins zu erhalten. Ich bitte dich: Ist eine Eins bekommen, so herzerwärmend das ja auch sein mag, wirklich der Zweck eures Schulbesuchs?

Erkennt ihr, wie sehr einer Eins der Schwung, ja doch dermaßen große Freude am Lernen zu haben, abgeht? Eine Eins ist eine Ablenkung. Sie ist eine Umleitung. Sie ist ein Ausrutscher.

Legt eure Betonung nicht auf Noten.

Mehr als euch zu fragen, wie ihr notenmäßig steht – mehr als eine gewisse Punktezahl erreichen –, richtet euer Auge darauf, was für gesegnete Wohltaten ihr heute jemandem in der Welt geben könnt, und, demzufolge, der Welt im Großen. Stellt euch die Fragen, die euch, der Wahrscheinlichkeit nach oder ganz gewiss, irgendwohin schaffen.

Lasst Uns einmal vorstellen, dasjenige, was ihr der Welt und euch selber zukommen lasst, seien musikalische Töne. Was für einen Ton solltet ihr heute der Welt zuzuwerfen vermögen? Was für einen Ton würdet ihr gerne abgeben mögen?

Bedenkt in diesem Moment, dies soll ganz leicht vor sich gehen. Ihr möchtet nicht euer eigener Zuchtmeister sein. Stellt euch auf Freudehaben ein. Umgeht die Falle, euch zu gebieten, ihr hättet mustergültig einer Kartierung zu folgen. Vollkommen oder unvollkommen, ihr gelangt irgendwohin.

Hier geht es nicht um euch Zensieren. Es ist schlicht ein Pack-es-wie-du-es-nur-packen-kannst. Es ist ein Abschätzen, ein Ahnen. Geliebte, ihr geht in eine Richtung. Sofern ihr das Gefühl habt, ihr wärt zurückgefallen, oder gar, ihr hättet den Tag versiebt, ist das schon in Ordnung so, denn jetzt könnt ihr ausschließlich aufstehen und weiter vorwärtsgehen. Weswegen denn gewinnt ihr bei euch nicht an Wertschätzung?

Wir reden soeben davon, wie ihr euch fühlt, nicht davon, wie viel ihr an dem Tag zuwege gebracht habt. Wir reden von einer Innen-Sicht, nicht von einer äußeren flüchtigen Hinsicht. Worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, ist euch von Belang, und es ist für das glückende Gelingen der Welt von Bedeutung. Ihr zeichnet eure eigene Landkarte. Ihr seid uneingeschränkt auf eurem Weg.

Entsinnt ihr euch dieses volkstümlichen Liedes von einst?

Du hast das Positive zu akzentuieren

Das Negative zu eliminieren

Dich bei dem Zusagenden einzuklinken

Mache dich nicht bei Mr. Dazwischen schmutzig

Du hast Freude bis zum Äußersten zu verbreiten

Düsternis aufs Minimum herunterzusetzen

Habe Vertrauen, oder sei andererseits anfällig

Für wildes Durcheinander, das die Bühne betritt

Um – was jene zuletzt sahen – aufzuzeigen

Jonas in dem Wal, Noah in der Arche

Was taten sie da

Just als alles derart düster aussah

Mensch, sagten sie, besser, wir akzentuieren das Positive

Eliminiere das Negative

Klinke dich bei dem Zusagenden ein

Mache dich nicht bei Mr. Dazwischen schmutzig

Nein, mache dich nicht bei Mr. Dazwischen schmutzig

Hörst du mich? … .

Heavenletter # 5787 – 28.9.2016 There Is No Loss

Es gibt keinen Verlust

Gott redete …

Du willst nicht zu viel aus dem machen, was du Zeichen nennen magst. Sagen wir du hast eine Geschichte verloren, die du geschrieben hast, oder du hast einen Musikakkord verloren, den du in dir erklingen gehört hast.

Sollte das Verlorene aus irgendeinem unbekannten Grund verloren gegangen sein? War die Geschichte dazu geschaffen nicht das Licht des Tages zu sehen? Der Akkord nie dazu gedacht gehört zu werden? Und dann kommen die Warum-Fragen und du grübelst noch mehr.

Geliebte, ihr wollt das Leben nicht voraussagen. Ihr braucht nicht alle Antworten. Es ist völlig in Ordnung ohne all die Antworten zu sein.

Vorzeichen können zu einem beherrschenden Gedanken werden. Ihr beginnt, euch rund um die Uhr zu wundern. Ihr seid so beschäftigt damit, auf Zeichen von oben zu hören, dass ihr euch davon ablenkt, euer Leben genau hier auf der Erde zu leben. Oder es könnte gesagt werden, dass ihr euer Leben vorwiegend aus einer Perspektive der Analyse heraus lebt, was kaum der Sinn des Lebens sein kann. Warum das Leben weg analysieren?

In gewisser Hinsicht ist dein Leben das, was du darüber denkst. Was du über dein Leben denkst ist das, was du daraus machst.

Oh du Meine Güte, da ist kein Ende über das Leben zu spekulieren und sich zu fragen, was dieses und jenes bedeutet oder was dieses bedeuten könnte und was jenes bedeuten mag. Mit Analysen zermürbst du dich zu Boden. Du magst wohl zu viel aus dem machen, was tatsächlich überhaupt nicht viel bedeutet.

In dem Beispiel der verlorenen Geschichte oder eines verlorenen Akkords ist der Punkt, dass sie verlorengegangen sind und du dein Leben weiterzuleben hast. Du weißt, das Beste, das du tun kannst, ist einen Schritt nach dem nächsten zu gehen. Bei einer verlorenen Geschichte hast du andere Wahlmöglichkeiten, als wenn dir die geschriebene Geschichte noch zur Verfügung steht. Da sind immer neue Akkorde für dich zum Entdecken übrig.

Wenn du etwas einbüßt, was dir wichtig ist, egal wie groß seine Bedeutung für dich ist, du gehst weiter, so oder so. Wenn du ein Pferd einbüßt, das du reitest, wirst du offensichtlich ein anderes Pferd zum Reiten finden. Und dann kommst du auf dem neuen Pferd vorwärts. Oder du fährst per Anhalter oder du gehst zu Fuß. Ist das eine Tragödie?

In dem Fall der verlorenen Geschichte entscheidest du entweder es nochmal zu versuchen und sie wieder herzustellen, oder eine neue Geschichte beginnt dich zu inspirieren. Was du definitiv nicht tun sollst, ist darüber zu nörgeln und zu stöhnen. Du hast weiterzugehen. Schreite voran.

Du kannst versuchen die Geschichte nochmals zu schreiben, aber der kreative Fluss ist weg. So machst du weiter mit einer neuen Geschichte. Oder du entscheidest dich dazu, es nicht zu versuchen, die verloren gegangene Geschichte ganz von vorn zu schreiben. Später fühlst du einen Impuls es nochmal zu versuchen. So sei es.

Wenn du einen geliebten Mitmenschen verloren hast, der Welt zugehörig wie du, trauerst du auf die eine oder andere Art und dann früher oder später wachst du aus der Trauer auf.

Kommt aus all euren Verlusten heraus. Das Leben hat für euch eine andere Erfahrung gegen eine frühere eingetauscht. Sogar der Verlust eines innig geliebten Menschen bereitet den Raum für etwas Neues für euch. Geliebte, die Sonne scheint immer irgendwo. Es ist an euch herauszufinden wo.

Ich könnte sagen, dass es überhaupt keinen Verlust gibt, weil euch von vornherein gar nichts gehört!

Ich werde es in dem Fall eines geliebten Menschen, dessen Körper stirbt, auch wieder beteuern, dass euer geliebter Mensch nicht nur in einem Raum eures Hauses erscheint. Euer geliebter Mensch wird euch in einem jeden Raum wieder erscheinen.

Wenn ihr in der Lage seid, euch an die Unendlichkeit zu erinnern, seid ihr nicht durch Zeit begrenzt. In der Unendlichkeit existiert Zeitlosigkeit. Da sind keine Minuten. Da sind keine Stunden. Es gibt überhaupt keine Abwesenheit von irgendwas.

Abwesenheit, egal wie stark ihr sie fühlen mögt, ist eine Unmöglichkeit. Ihr werdet wieder vereint sein.

Es gibt eine Doppeldeutigkeit bezüglich des Konzepts der Vergangenheit. Ich kann euch sagen ihr und eure Nahestehenden werdet wieder vereint sein. Ich kann auch wahrhaftig sagen, dass da nie eine Trennung war, außer in euren Gedanken. Ihr dachtet eure Gedanken wären wahr, aber eure Gedankengebäude waren auf Unwahrheit gestützt.

Eine körperliche Anwesenheit ging von der Bühne. Seelen berühren sich unendlich. Das ist keine Idee zum Verspotten.

Das Körperliche ist ein wunderbarer Ausdruck des Lebens. Genießt eure Zeit in der körperlichen Welt. Denkt nicht, dass ihr nicht um das Leben in der Welt gebeten habt, denn aller Wahrscheinlichkeit nach habt ihr das getan. Das Leben in der Welt ist nicht dazu gedacht ein Leichentuch für euch zu sein. Gebt auf eure innere Einstellung zum Leben in der Welt acht.

Nun würde Ich gerne noch etwas Anderes zu diesem Punkt sagen. Kummer, Ärger, Schmerz etc. sind ohne das Körperliche nicht möglich. Ohne das Körperliche gibt es keine Trivialität. Es gibt kein wütend werden. Es gibt kein sich alleine fühlen. Ohne das Körperliche gäbe es keine Gewohnheiten. Es würde keinen Verlass auf die Zeit geben. Ohne das Körperliche würdest du nicht altern.

Ohne die Gegenwart der Erde würdet ihr nicht mal den Begriff des Unglücklichseins haben. Ohne das Körperliche, was könnte euch da verärgern? Ohne das Körperliche gäbe es keine Nasen zum Schlagen, keine müden Füße, keine Fingernägel zu feilen. Ohne das Körperliche wäret ihr in einer anderen Liga.

Heavenletter # 5788 – 29.9.2016 You Shall Be Greatness

Ihr sollt Größe sein

Gott redete …

Ja, Ich hieß euch einem negativen Gedanken entgegenzuwirken, indem ihr ihn in einen positiven Gedanken umwandelt. Das ist ein Schritt, den ihr gehen könnt. Ich weiß, dass ihr es euch inständig wünscht, über den Gedanken niedrigen Bewusstseins zu stehen, die allzu oft in euren Geist eingedrungen sind.

Unterschätzt niemals die Macht von Absicht und Wunsch. Ihr wünscht es euch, die Negativität hinter euch zu lassen, und so werdet ihr es auch tun. Ihr wünscht es euch, von boshaften Gedanken weg zu kommen, und somit ist es eine ausgemachte Sache, dass ihr von Gedanken frei sein werdet, die ihr nicht behalten wollt.

Gedanken scheinen tatsächlich aus dem Nichts heraus zu kommen, gleichwohl sind die meisten eurer Gedanken von euch abgeleitet. Sie rühren von Urteilen her, die ihr fällt. Ihr befindet Leute für schuldig, euch nicht wertzuschätzen, und ihr verurteilt sie. Ihr verurteilt sie gemäß eurer Erinnerung an ihr Vergehen. In kleinem Umfang nehmt ihr an ihnen Rache. Ihr zahlt es ihnen in Naturalien zurück in Form von abfälligen Gedanken, die ihr über sie hegt.

Eure negativen Gedanken basierend auf feindseligen Gefühlen sind wie kleine Dosen Gift, die ihr einnehmt. Ihr nehmt kleine Dosen ein, dennoch sind sie, trotz allem, Gift. Diese kleinen Dosen sind für euch nicht gut. Ihr vergiftet auch diejenigen, die ihr für eure Gedanken verantwortlich macht. Eure Gedanken erreichen sie in ungünstiger Weise, dennoch sind es eure Gedanken, die euch am allermeisten vergiften.

Ich weiß, ihr wollt solche sperrigen Gedanken aus eurem Geist entfernen. Ihr wollt größer sein als jemand, der kleinlich reagiert. Ihr möchtet über Kleinheit erhaben sein. Ihr wollt solche Gedanken aus eurem Kopf heraus haben. Wahrlich, ihr wollt kein kleiner Denker sein. Ihr wollt euch selbst Ehre machen, und ihr wollt Mir Ehre machen.

Ihr sehnt euch danach, aus einer alten Geisteshaltung herauszukommen, die sich Rache wünscht, erbärmliche Rache, indem ihr die Verantwortung für euch selbst auf jemand anderen abwälzt.

Ihr seid klug genug zu wissen, dass ihr, wenn ihr Bauchgefühle des Glücks haben wollt, Bauchgefühle der Bitterkeit loslassen müsst. Euch selbst von Bitterkeit zu befreien ist eure Sache. Niemand kann sie für euch erledigen. Nur ihr.

Falls ihr Bitterkeit angenommen habt, könnt ihr sie auch loslassen. Was ist das Gegenteil von Bitterkeit? Es ist das Festhalten loszulassen. Das Gegenteil von Bitterkeit ist die Bitterkeit loszulassen. Wenn Salz bitter wäre, würdet ihr es nicht auf euer Essen streuen. Nicht länger wollt ihr das Salz der Bitterkeit auf eure Wunden streuen.

Ihr, die ihr es liebt, Liebe zu empfangen, müsst euch in eurem Leben des Gebens von Liebe bedienen.

Was ihr nicht ertragen könnt, ist eure eigene Bitterkeit. Lasst euch also nicht länger in Aufruhr versetzen durch eure Interpretation der Nichtbeachtung eures Herzens durch andere. Lasst die Idee los, etwas übelzunehmen. Ihr bedürft nicht des Wohlwollens von jedermann. Ihr mögt euch das Wohlwollen von jedermann wünschen, aber ihr müsst nicht jedermanns Wohlwollen haben.

Ihr seid dabei, Selbstgenügsamkeit zu lernen. Ihr seid dabei zu lernen, wie man gibt. Ihr mögt das, was ihr lernt, sogar Vergebung nennen. Dennoch ist Vergebung nicht euer Ziel. Seid darauf erpicht zu lernen, nichts übelzunehmen. Wenn du von vornherein keinen Anstoß genommen hättest, dann gäbe es auch keine Notwendigkeit für Vergebung.

Ihr und jeder andere lebt in euren eigenen Welten. Euer Leben ist das, was ihr sagt, dass es ist. Kommt in eurer Welt zu einer neuen Sprache. Kommt von einer unbeschriebenen Tafel her.

Was ihr jetzt im Begriff seid zu tun ist wie Geschirrspülen. Jedes Mal, wenn ihr einen Teller benützt, wascht ihr ihn wieder. Wie gut ist es, einen sauberen Teller zu haben. Wie gut ist es, eure Gedanken zu waschen.

Eure Gedanken sind eine Gewohnheit gewesen. Jetzt wählt ihr neue Gedanken, nicht als Gefallen gegenüber jemand anderem, sondern gegenüber euch selbst.

Wenn ihr irgendetwas schuldet, dann schuldet ihr euch selbst diesen Gefallen. Ehedem habt ihr irgendwo inwendig in euch bestimmte Rechte beansprucht. Jetzt gebt ihr diese Rechte auf. Ihr lebtet in einer kleineren Welt. Jetzt bringt ihr euch selber voran zu nützlichen Gedanken, die eher der Menschheit denn dem Ego dienen. Egogedanken führen euch zu nichts. Es liegt an euch, euch irgendwohin zu bringen. Gelangt dorthin, wo ihr hingehen wollt. Wo ihr gewesen seid, spielt keine Rolle. Wo ihr hingehen wollt – das ist es, worauf es ankommt.

Lasst Segen aus eurem Herzen herausströmen. Das ist eure Bestimmung. Negativität und Kleinheit sind es nicht.

Wenn ihr groß sein möchtet, denkt größere Gedanken. Ihr könnt es. Ihr seid jetzt dabei, aus alten Grenzen herauszubrechen. Ihr seid dabei, zum Himmel heraufzureichen. Ihr erstrebt nicht länger Auge um Auge, Zahn um Zahn. Nein, jetzt sucht ihr Größe, und ihr werdet sie haben. Ihr werdet sie sein.

Heavenletter # 5789 – 30.9.2016 Your Personal God

Dein persönlicher Gott

Gott redete …

Du liebst es, mit Mir als deinem persönlichen Gott zusammenzusitzen, im Zentrum Meines Interesses. Ich sitze auch gerne hier bei dir, obwohl Ich weiß, dass Ich eigentlich mit Mir selbst zusammensitze.

Du bist der gemeinsame Strang, Geliebte(r). Du bist EINS mit Mir, daher, wo immer du bist, da bin auch Ich.

Wir können folglich auch sagen, dass du der ganze Laib Brot bist. Ich bin der Gott im Innern. Ich bin die Quelle von allem und bin in dir enthalten. Du könntest Mich auch deine DNA nennen. Gewiss bin Ich die geweissagte Essenz von dir.

Wir sind SEIN. Das Sein hat keine Grenzen. Das Sein hat keine Begrenzungen. Seinsheit ist Einssein. Ein Gott, jedoch auch jedes menschliche Wesen bewegt Göttlichkeit. Nochmal sage Ich es: Wir sind EINS. Du bist nicht nur ein Anhängsel. Du bist das ganze Paket.

Das ist unglaublich für dich.

Du liebst wirklich die Vorstellung eines Gottes außerhalb von dir. Du findest es beruhigend, dass ein Gott der Liebe dich in Seinen bzw. Ihren Händen hält und dich wie ein Baby in den Armen herumträgt.

Alldieweil bist du es selbst, der dein Selbst in den Armen hält. Du bist deinem Selbst Rechenschaft schuldig und bist auch für dein Selbst verantwortlich. Ich spreche nicht von der kleinen Ausgabe von dir, die du herumträgst als dein körperliches Erscheinungsbild. Ich, Gott, spiele dich nicht herunter. Es ist deine eigene Auffassung von dir, die dich klein macht. Du schwörst, dass du unmöglich Gott sein kannst. Du selbst bist der Gott, an den du nicht glauben kannst. Du bist der Leugner des Gottes in dir.

Du schwörst, dass du bloß ein Körper bist. Du schwörst, lediglich eine Marionette zu sein.

Du glaubst an das Offensichtliche und lehnst es ab, an das Hintergründige zu glauben. Du glaubst an Schmerz und Leiden. Du glaubst ein bisschen an Freude und Glückseligkeit und kannst nicht glauben, dass du, dein alleiniges Selbst, mitbestimmst, was dir im Leben auf Erden widerfährt. Du hast dich selbst überzeugt, dass du keinen großen Einfluss hast. Ich hingegen sage dir, dass du allmächtig bist. Selbst wenn du von Herzen an einen allmächtigen Gott glaubst, so bist du doch blind für die Wahrheit, die Ich dir sage.

Dann fragst du: Was bedeutet all der Blödsinn über „Jeder ist ein Gott“, wenn es im Himmel höhere und niedere Engel gibt und ausgesprochene Gauner auf Erden?

Meine lieben Verblendeten, Ich sage zu euch: Alles, was nicht Einssein ist, ist eine ausgedachte Geschichte, und ihr glaubt eher an die Geschichte als an Gott. Tatsächlich verspottet ihr die Idee, ein Gott zu sein. Ihr glaubt, dass das WAHRE EINSSEIN die ausgedachte Geschichte ist.

Wenn ihr euch in dieser Welt der Gegensätze als ahnungslos und unwissend sehen könnt, so könnt ihr euch auch als Wissende der Realität sehen. Was bin Ich, Gott, anderes als ein Wissender der Realität?

Der Tag wird kommen, an dem ihr den Gott, der ihr seid, als das Echte akzeptieren könnt. Zur Zeit habt ihr so viel Angst, enttäuscht zu werden, dass ihr euch davor zurückhaltet, euch als den „Gott des Königreichs“ zu verkünden. Ihr könnt euch nicht einmal als Bewohner des Himmels wahrnehmen. Ihr habt es sehr eilig, euch als gering zu sehen, euch mit all diesen Drehungen und Wendungen vollständiger Ignoranz, die ihr verkörpert, lediglich als weniger bedeutendes menschliches Wesen zu sehen.

Hallo, warum zieht ihr es vor, euch auf Unwissenheit zu spezialisieren und den falschen Weg zu beschreiten? Warum kommt ihr nicht heraus aus der Höhle, in die ihr euch zitternd verkriecht, und überlegt, ob Ich nicht doch wissen könnte, wovon Ich spreche. Was wäre, wenn es wahr wäre, was Ich sage, und ihr seid selbst Götter, wie es ja tatsächlich ist. Ich werde euch nicht „gefallene Götter“ nennen, denn ihr habt euch erhoben. Ihr bleibt geknickt, solange ihr euch nicht zu eurem wahren Wesen erhebt. Wer hat euch befohlen, euch geringer zu schätzen als Ich es sage? Ich war es nicht!

Ihr, die ihr vorgeben mögt, an Mich zu glauben und jedes Wort von Mir als Evangelium nehmt, ihr könnt Mir anscheinend nicht glauben, wenn Ich von eurer Einheit mit Mir spreche. Wenn wir EINS sind, was sonst könnte Einheit bedeuten? Dass Wir eins sind, bedeutet nicht, dass Wir ein menschliches Wesen sind. Einheit bedeutet, dass Wir der EINE GOTT des UNIVERSUMS sind.

Also, lass diese Idee sich im Innern des bloßen menschliches Wesen, als welches du dich selbst siehst, herum bewegen.

Vielleicht mögt ihr es so sehen, dass euch selbst als „größer“ anzuerkennen als ihr euch jetzt anerkannt, ein Akt der Arroganz wäre, der eure Demut schmälert. Ist es nicht eher Arroganz, dass ihr euch als weiser als MICH dünkt?

Heavenletter # 5790 – 1.10.2016 The Broken Heart Club

Der Club der gebrochenen Herzen

Gott redete …

Herzen sind gebrochen. Es wird so sein, du kommst über den Herzschmerz nicht hinweg, obschon die Liebe deines Lebens seit langem davon ist. Jetzt soeben rede Ich von einem günstigen Anlass, als du, der Wirkung nach, am Altar verlassen wurdest. Ehedem bedeutete dir eine Liebe derart viel. Deine Liebe strömte. Liebe, die deinem Dafürhalten nach die deine war, quoll über. Man könnte sagen, du habest zu viel geliebt, und der Andere nicht so viel, nicht so ausgiebig, wie du es dir gewünscht hattest. Du hattest das Gefühl, du seist am Altar zurückgelassen worden, dein Herz war ohne Frage hoch oben in der Luft, Liebe, die entzwei gebrochen ist.

Dieser Tage kannst du sehen, dass die ganze Liebe, die du deines Herzens verwiesen hast, vollauf ein Gedanke war, ja gar so die zwei schlagenden Herzen, Es War Einmal dort draußen im Raume, existierten. Dein Herz hatte sich mit der Liebe ineins begeben, und danach, als die Liebe des Gegenübers sich nach jenseits der Sonne verzogen hatte, stießt du die Liebe vehement von dir, so, als wäre sie eine heiße Kartoffel.

Nun setzt du an zu erkennen, dass alles, was dir dermaßen viel bedeutete, ein Traum gewesen war. Es war insgesamt ein Traum, einer, den du dir herbeigewünscht hattest, um dich als Wahre Liebe zu qualifizieren.

Sie war bedeutsam, deine Verlorene Liebe, und nach wie vor ist sie dir von Bedeutung, selbst so du nunmehr bejahst, dass es insgesamt ein Traum war.

Dennoch wunderst du dich, wie ein Traum einer Liebe, und, wie Zurückgenommene Liebe immer noch in deinem Herzen einen stechenden Schmerz auslösen können. Du und Liebe waren wie zwei Schiffe, die in der Dunkelheit aneinander vorbeiziehen, selbst während du, eine Zeitlang, diese Liebe als zwei Menschenherzen, welche als Eines schlugen, im Blick hattest. Ah – Liebe ist umfassender als zwei schlagende Herzen,

Jetzt fragst du dich, ob jegliches Nachtrauern Liebe, Rückgängig Gemachterweise, oder Liebe, Unverwobenerweise, darstellt, Liebe, der der Garaus gemacht ist, ausgelaugte Liebe, in etwa wie in einem Buch wichtige Wörter unterstrichen werden und in der Folge die unterstrichenen Stellen auf den Seiten von jetzt ab außer Betracht gelassen werden.

Wie lautete die Botschaft dieser vor langer Zeit daseienden Liebe? Nunmehr würdest du die Empfindungen von Liebe als ungebundene Liebe weiter fortbestehen lassen. Du wärest nicht verschleierten Blickes und klammertest dich nicht fest, du würdest dein Herz voll von Liebe nachgerade freigeben. Du würdest der Liebe stattgeben.

Du würdest niemals was Liebe angeht übersäuert werden. Ebenso wenig würdest du dich an Liebe festklammern. Du würdest gegenüber deiner einstmaligen Liebe nicht hartherzig werden. Du würdest die Menschen gehen, nicht aber die Liebe in deinem Herzen weggehen lassen. Du würdest sie genauso existieren lassen. Du würdest ihr nicht einräumen, vergangen zu sein,

Du hattest mehr als bloß eine einzige Liebe, welche ihren Schimmer einbüßte. Die Anderen sind dir jetzt nichts, diese eine Liebe allerdings ragt wie eine Silhouette hervor, wie ein weißer Mond oder eine glänzende Sonne. Diese erinnerte Liebe läuft niemals, gemeinsam mit all den früheren Lieben, mit denen keiner etwas am Hut hat, hinterm Horizont davon.

Du hast zahlreiche Gelegenheiten ausgelassen. Nun weißt du das. Nun würdest du die Liebe nicht zur Seite reißen und nicht versuchen, sie von deinem Herzen zu streichen. Du wärest mit Liebe vertraut, gar in einer Weise, wie du Liebe in der reellen Zeit nie kennen lerntest, ja, obschon Zeit nie und nimmer real ist.

Ewigkeit und Endlosigkeit indessen sind real, und alle Liebe ist irgendwo unversehrt. Nun würdest du dich zur Liebe, zu deinem Liebe-Schenken und zu deinem Liebe-Inempfangnehmen, niederbeugen. Nun würdest du der Liebe nicht noch einmal den Rücken zukehren. Nun würdest du die Liebe nachhauserufen, und sie hoch hinauf in den Wind werfen, sodass sie immerfort die Welt und was darüberhinaus ist überflöge. Und wie du jetzt die Liebe in deinem Herzen wiedervereinen würdest.

Und wie du doch die Liebe bündeln würdest, und wie Liebe die Summe und die Gänze deines Herzens wäre. Du siehst nunmehr im Verlaufe dieses augenblicklichen Betrübtseins, wie viel Liebe du inne und wie viel du im Namen von du weißt nicht was weggestoßen hattest. Du hast Liebe mit vollen Händen fortgeworfen, weil sie deinem Standard von Immerwährender Liebe nicht nachgekommen war.

Jetzt, im Winter des Lebens, siehst du die Herrlichkeit von Liebe, ja gar so sie nicht klappte und nicht aufging. Womöglich warst eben du nicht aufgeknotet, Liebe indes war niemals zerschnitten oder stumpf angelaufen oder sonst etwas. Schließlich bist du darauf gekommen, dass – auf einer anderen Ebene – Liebe, nicht Besitz, Es ist.

Rufe daher all die Liebe zurück, der du gestattet hattest, von deinem Herzen abzuirren. Rufe die Liebe zu Sich Selber zurück, denn was du wirklich möchtest ist Liebe, Voll und Ganz, in deinem Herzen.

Du hast alle Liebe in deinem Herzen zusammengequetscht. Du hast mit den Füßen auf sie eingestampft. Du versuchtest, unerwiderte Liebe wegzuscheuchen, dennoch, hier ist sie, alle deine Liebe, drauf und dran, aus dem Verhau hervorzukommen und sich selber als die Liebe an den Tag zu legen, die sie war, ja selbst so du ihr abgeschworen hattest.

Du schworst deiner Liebe ab, und jetzt kommst du dahinter, dass es eine Existenz namens vergangene Liebe nicht gibt. Alle Liebe schlägt nach wie vor in deinem Herzen. Liebe ist zu ihrem heimatlichen Schlafplatz zurückgekehrt. Lasse sie fließen. Lasse sie überallhin fließen. Lasse Liebe sein.

Der Tag wird kommen, wann du in Meine Augen blickst und dich selber siehst und zu lächeln beginnst. Wie erpicht und wie beflissen du sein wirst, ganz einfach dich mit Mir als Liebe zu vermengen und die Einzelheiten los und gehen zu lassen.

Heavenletter # 5791 – 2.10.2016 Thoughts Whirling

Wirbelnde Gedanken

Gott redete …

Gedanken fliegen hinein und hinaus wie Vögel. Es ist weise, einen Gedanken im Flug zu erwischen, sonst entwischt er. Erinnern ist nicht dasselbe, wie den Gedanken im ersten Auftauchen zu empfangen. Wieder gedachte Gedanken sind nicht ganz dasselbe wie das Original. Gedanken steigen auf und Gedanken entfließen.

Du magst nicht im Stande sein, einen Gedanken zu erinnern, den dein Verstand erhalten hat. In jedem Fall kannst du ihn nicht zurückzaubern.

Gedanken besetzen euch. Gedanken verlassen euch. Gedanken fliegen aus dem Fenster, Gedanken fliegen herein und bleiben nicht oder verlassen euch gar nicht mehr.

Wenn Gedanken elektrische Ladungen sind, mögen Gedanken aufblinken und verlöschen. Es scheint, dass du dein ganzes Leben von Gedanken verfolgt wirst, dass Gedanken dein Leben sind, und dass Gedanken andauernd und unaufhaltsam da sind.

Du magst einen Gedanken verlieren, der wie ein Juwel in deiner Hand lag, und schon wieder tauchen andere Gedanken aus deinem Geist auf. Manche Gedanken heißt du willkommen, manche lehnst du ab.

Man möchte meinen, du würdest nicht Gedanken denken, eher kommen sie zu dir, springen dich vielleicht regelrecht an. Du hast eine Flut an Gedanken, durch die du watest.

Wie viele Gedankenimpulse an einem Tag hast du wohl? Hunderte? Tausende? Millionen? Was du dagegen weißt, ist, dass Gedanken ein großes Manöver mit dir vollführen.

Ein Gedanke führt zum nächsten, oder du bleibst an einem Gedanken hängen, der dich nicht verlassen will.

Manchmal denkst du in Bildern. Manche Gedanken sind wie ein Ohrwurm, ein Lied, das dir andauernd durch den Sinn geht. Und manche Gedanken sind peinigend.

Wenn du in der Natur bist, unter freiem Himmel, deine Füße wandern auf Blättern, die Sonne blinzelt durch die Bäume, dann ist es möglich, dass deine Gedanken dich eine Weile verlassen. Deine Gedanken sind wie Bäume, deren Zweige in vielen Richtungen auseinander streben.

Deine Gedanken mögen wie ein Fass voll Gelächter sein, oder deine Gedanken sind ein Brunnen voll Tränen.

Deine Gedanken können klar sein, oder deine Gedanken können ein Spiel treiben mit dir.

Du möchtest dir etwas Urlaub von deinen normalen Gedanken wünschen, aber je mehr du denkst, desto mehr denkst du und kommst vielleicht nirgendwo hin.

Gleichzeitig bist du dir bewusst, dass du fähig bist zu großen Gedanken, Einsichten und Offenbarungen, und du bist auch fähig, überhaupt keinen Gedanken zu haben. Du magst zum Beispiel vergessen haben, wo du gerade warst in deinen Gedanken. Vielleicht warst du unter einem Bann, und dann erwachst du aus der Verzauberung. Du hast aber keine Ahnung, wo du in deinen Gedanken warst, um was es ging, wohin sie dich geführt haben. Du weißt jetzt, dass du zurückgekehrt bist zu der Stelle, wo du jetzt gerade bist, aber wo du vorher warst weißt du nicht.

Manchmal wunderst du dich, ob dich all die Gedanken irgendwohin bringen oder ob all die Gedanken nur Gedanken sind, die dich nirgendwo hinführen — Gedanken, die dich nur aufhalten beim Abenteuer, das du suchst. Dein Gehirn ist überfüllt mit in alle Richtungen springenden Gedanken, ein Zufalls-Knobeln, ein Herum-Mäandern, das dich herumwirbelt, aber nirgendwo hin bringt.

Wie du doch Inspiration liebst, und doch, so viele Gedanken – so viel Kopfzerbrechen – zermürbt dich manchmal. Du fragst dich vielleicht, ob keine Gedanken das Nirwana wären? Du willst zwar deinen Verstand. Daran ist kein Zweifel. Es ist all das Herumdenken, dabei bist du dir nicht so sicher.

Manchmal wunderst du dich, wenn du das Wort Krankheit nie gehört hättest, ob du dann nur Gesundheit kennen würdest? Wenn du nie das Wort Disharmonie gehört hättest, würdest du nur Harmonie kennen? Wenn du das Wort Überforderung nie gehört hättest, würdest du nur Gelassenheit kennen?

Eine Tatsache ist, dass viele deiner Gedanken Geschwätz sind, nicht viel mehr als das.

Und doch, deine Gedanken bringen dich auch zu MIR.

Heavenletter # 5792 – 3.10.2016 Habits Are Habits

Gewohnheiten sind Gewohnheiten

Gott redete …

Alle die Umwege vom guten Leben, die dir unter die Haut gehen, alle die Dinge, die dich an die Wand fahren lassen, die Gewohnheiten von anderen, die dich zur Ablenkung verleiten, gehe um sie herum und über sie hinaus. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du von Gewohnheiten abgelenkt wirst, die gleichermaßen deine sind und denen du zu widerstehen suchst. Vielleicht hast du dieselbe Tendenz zur Saumseligkeit in deinem Blut. Möglicherweise überkompensierst du das durch deine diesbezügliche Intoleranz.

Vielleicht ist die Saumseligkeit von jemandem unerträglich. Du bist darauf allergisch. Vielleicht bist du das Opfer der Saumseligkeit eines anderen. Niemand bewundert Verschleppung und niemand bewundert das Nörgeln eines anderen darüber.

Du magst dir wünschen, die Aufschieberitis vom Erdboden getilgt oder zu einem Straftatbestand erklärt zu sehen, denn du würdest liebend gern alles in der Welt in tadelloser Ordnung haben. Du siehst keinen Grund, warum das nicht so sein sollte.

Hättest du es lieber, dass jemand die Dinge verschleppt, oder würdest du lieber angekeift werden? Ist das eine dem anderen vorzuziehen? Ist eines besser oder schlechter als das andere? Ist es besser, Versprechen zu machen, die du nicht hältst und nur zu gerne vergisst? Oder ist es besser, ständig zu versuchen, jemanden dazu zu bringen, zu seinem Wort zu stehen? Beide wiederholen sich dauernd. Der eine hält nicht, was er verspricht, und der andere kann nicht aufhören, darüber zu reden. Eine perfekte Kombination – unerfüllte Versprechen und ständiges Nörgeln. Keines von beiden ist von Wert, gleichwohl sind sie in der Welt hinlänglich verbreitet.

Was konntest du im Hinblick auf andere Menschen in der Welt erreichen, die dich scheinbar als Geisel bei ihren Verspätungen halten? Und wer vermag jemanden davon abzubringen, darüber verärgert zu sein und herumzujammern?

Es ist hübsch sich vorzustellen, wie es sich für Meine Kinder macht, entgegenkommend zu sein und ihre Versprechen zu erfüllen und wenn niemals ein nörgelndes Wort zu vernehmen ist.

In der Welt haben wir einesteils zu viel Entspannung und andernteils zu viel Anspannung.

Falls es da Leute gibt, die einfach herumnörgeln müssen, dann sind sie vielleicht von Leuten umgeben, die Dinge auf die lange Bank schieben, so dass diejenigen, die einfach herumnörgeln müssen, eine Gelegenheit dazu haben.

Falls die Leute, die zaudern, und ihre Gegenparts, die nörgeln, von der Erde eliminiert würden, würde die Bevölkerung vielleicht halbiert werden. Niemand wünscht es sich bewusst, Dinge zu verschleppen oder zu meckern.

Dies sind nur zwei Materien, die dich dazu bringen, dir die Haare auszuraufen, während du dir wünschst, im Leben voranzuschreiten. Diese zwei Materien stärken dich nicht.

Wer kommt zuerst? Wer ist der Fährtenleger und wer folgt nach? Niemand weiß das. Dennoch scheinen sich beide auf dem Lebensweg in der Welt zu treffen.

Es gibt so oder so keine Rechtfertigung, und beide Arten sind weit verbreitet.

Was obliegt einem Körper in der Welt zu tun?

Für die Leute, die daran beteiligt sind, hat es den Anschein, dass man da nichts machen kann. Der eine nimmt zu viel an und verspricht zu viel. Der andere bellt wegen der Aufschübe und kann scheinbar nicht still sein.

Niemand möchte seinem Wort untreu werden und niemand möchte eine Nervensäge sein.

Lass Uns keine weiteren falschen Propheten haben und keine weiteren kläffenden Feldwachen. Wohin bringt dich eine jede dieser beiden Stilarten außer genau dorthin, wo du schon jetzt nicht sein willst?

Das Leben bietet viel mehr als leere Worte und Meckerei.

Mach keine Versprechungen, die du nicht halten wirst. Es ist eine Sache, die Worte zu meinen. Du magst vollkommen aufrichtig sein. Solange du dein Wort nicht hältst, bist du nicht ehrlich. Zu sagen, dass du etwas tun wirst, bedeutet, dass du es durchziehen wirst. Halte dein Wort oder sage nicht, dass du es tun wirst, denn du erniedrigst denjenigen, der an dich glaubt, und du erniedrigst dich selbst.

Das sind keine geringfügigen Angelegenheiten. Aus deinem Leben erwachsen Gewohnheiten. Manche Gewohnheiten sind wie Unkraut, und es ist gut, es abzumähen, bevor es sich fest etabliert hat.

In Begriffen der Welt hat es den Anschein, dass es immer irgendetwas geben wird. In Begriffen der Welt ist es immer das Eine oder Andere.

Sieh zu, was du im Hinblick auf das Voranbringen von Liebe tun kannst.

Heavenletter # 5793 – 4.10.2016 Your God-Given Energy

Deine Gott-gegebene Energie

Gott redete …

Heute könnte es sein, du fühlst dich schwungvoller, als du dich seit langer Zeit gefühlt hast. Es ist so ein gutes Gefühl, Energie durch dich laufen zu spüren, und du bist für die Welt gerüstet. Ja, du wirst dieses Empfinden freudiger Erregung mehr und mehr spüren.

Ein jeder in der Welt hat Zugang zu dieser Energie. Es ist physische Energie, gleichwohl ist sie zudem umfassender als physisch. Die Kraft, die du spürst, existiert in deinem Körper, und ebenso in deinem Geist und Herzen. Der Kräftemangel, den du unter Umständen gefühlt hast, ist eine Art malaise. Eine Art Mief. Sei dir sicher, dass du anlässlich von Angespanntsein zum dich Ausruhen gelangst, sodass du ansetzen kannst, deine Gott-gegebene Energie zu spüren und zu nutzen.

Das Empfinden des Kräftemangels bewegt sich von dir fort. Es ist eine Art Zudecke. Deine Energie hat immerzu Bestand, freilich ist sie gelegentlich mit dem zugedeckt, was du als Stress und als anderweitige Schwierigkeiten mit dir selber bezeichnen könntest. Übe dich im Gemütlich- und Gelassen-Sein.

Es ist leichter, sich darin zu üben, gutmütig zu sein, als sich zu üben, entspannt zu sein. Ziele darauf ab, gutmütig zu werden. Es ist eine fabelhafte Sache, gutmütig zu sein.

Das nächste Mal, wann du es beispielsweise mit einem frustrierenden Kundenservice zu tun hast, sei verträglich. Guten Mutes sein erbringt in deinem Leben und in dem Leben jener, mit denen du, direkt oder indirekt, verkehrst, einen großen Unterschied. Ja, sei guten Mutes. Guten Mutes sein ist verwandt mit entspannt sein. Bereits das Anhören der Wörter entspannt und gutmütig lässt die Anspannung sinken. Spüre deinen Körper, wie er sich löst. Auf diese Weise nimmst du dir Jahre von der Schulter. Du nimmst dir Verschleiß ab. Du nimmst dir Grobheit weg.

Diese simple Herangehensweise kann eine großartige Enthüllung sein.

Sofern es dir um eine neue Einstellung zum Leben zu tun ist, ist gelassen sein der Weg dorthin. Du bist nicht aufgestaut. Du suchst keinen Kampf. Du siehst nicht zu, zu beweisen, du habest recht. Du siehst nicht zu, zu beweisen, die Welt behandle dich nicht richtig. Du siehst zu, es einem schön zu machen.

Dies ist das Gleiche wie darauf aus sein, herauszufinden. Das, was du gerne herausfinden möchtest, ist, wo der Friede liegt. Friede ist ungemein schöner und feiner, als Fehler finden. Wirklich, wofür möchtest du Fehler finden? Je mehr davon du findest, umso einseitiger bist du. So ziemlich – wonach du dich umguckst, das findest du. Nicht jedesmal. Nicht immer, lasse allerdings keine selbstgerechte Haltung dein Leben einengen.

So ziemlich gilt es – über was du moserst, das vervielfältigst du. Deine Beschwerden sind sich selbst-erfüllend. Sprich unentwegt davon, in was für einem Schlamassel du dich befindest, und ganz bestimmt wird bei dir der eine oder andere Schlamassel das Gegebene sein. Du wirst dich ohne Weiteres knietief in Schwierigkeiten befinden. Deine Gedanken materialisieren sich in Verbund mit einem so gestalteten Gut-Zusprechen von deiner Seite – wieso bist du denn überrascht?

Zerlumpte Gedanken tragen dir Zerlumptheit ins Haus. Wütende Gedanken bringen wütende Gedanken. Sei gelassen, und die Gedanken, die in dir herumgeistern, sind besser. Werde besser. Hast du irgendeine Vorstellung davon, wie du deine Gedanken zusammenstellst und sie manifestierst? Lasse deine Gedanken darum gehen, was du magst. Höre jetzt mit dem dich Beschweren auf. Kein Eingeschnapptsein mehr. Belebe dich selber.

Wer bist du denn, dass du im Leben verstimmt bist? Kein einziger schuldet dir einen Lebensunterhalt. Du schuldest dir selber. Wo sich deine Gedanken aufhalten, ist, im Großen und Ganzen, wo du bist. Die Welt geht nicht außerhalb von dir vonstatten. Sie geht inwendig in dir vonstatten.

Sofern du eigennützige Menschen anziehen möchtest, sei eigennützig. Du bewirbst und beförderst die anordnende Richtungnahme deines Lebens. Dein Leben ist nicht derart willkürlich, wie du glaubst. Sieh auf deine Worte, und sieh auf deine Gedanken.

Deine Gedanken sind die Räder, auf denen dein Leben läuft.

Heavenletter # 5794 – 5.10.2016 Upon What Is Happiness Based?

Worauf beruht Glück?

Gott redete …

Hört zu, ungeachtet eurer Zweifel und eurer schmerzlichen Verluste, alles ist gut. Ungeachtet eurer Enttäuschungen im Leben, alles ist gut.

Wisset, dass ihr Glück habt im Leben. Viele wären in euren Schuhen glücklich, sehr glücklich. Ihr wisst das. So frage Ich euch, warum solltet ihr wählen mögen, unzufrieden zu sein mit eurem Leben, wenn ihr genauso gut euer Leben in einem wunderschönen Licht sehen könntet?

Fragt euch selbst, was euch glücklich machen würde. Habt ihr eine Antwort darauf? Egal wie schön eurer Leben auch ist, da ist immer etwas, was ihr haben wollt und nicht habt. Das scheint eine Tatsache des Lebens in der Welt zu sein.

Alle Menschen auf der Welt haben Objekte der Begierde, die sie noch nicht in ihren Händen halten. Jeder. Und viele auf Erden begehren Unterschiedliches im Vergleich zu anderen. Viele sehen ihre Begehren als reale Bedürfnisse. Der eine braucht eine Gewichtsabnahme und ein anderer mehr Gewicht. Es ist sogar möglich, dass sie dies wechselseitig austauschen würden, wenn sie nur wüssten wie.

Wenn ihr einen jetzigen Zustand auflösen könntet, der diese Unzufriedenheit auslöst, würde das euer Glück garantieren? Ich muss Mich fragen, welche unerfüllten Sehnsüchte würdet ihr vor Mich bringen, über die ihr dann verstimmt wäret?

Du magst vielleicht eine Situation nicht ändern können, sagen wir wie z. B., wenn dein Wagen liegen bleibt, wie auch immer, dein Auto geht damit locker um. O.k., es ist liegen geblieben. Dein Auto wird dagegen nicht energisch Einwände erheben. Es wird sein Herz nicht verlieren, weil es liegen geblieben ist. Du aber möglicherweise. Du magst vielleicht verärgert sein.

Und gleichwohl mag jemand, der kein Auto hat, trotzdem glücklich sein. Er hüpft nicht vor Freude, weil er kein Auto hat, doch er lässt sich dadurch nicht sein Glück unterbrechen. Er wird für die öffentlichen Verkehrsmittel dankbar sein.

Und wenn er irgendwo auf dem Land lebt, wo keine öffentlichen Verkehrsmittel vorhanden sind, ist er glücklich für seine beiden gesunden Beine, für die frische Luft, die Bewegung.

Es liegt definitiv etwas Gutes darin, ein Auto zu haben. Es liegt definitiv etwas Gutes darin, kein Auto zu haben.

Egal in welcher Situation du dich wiederfindest, es gibt immer darin etwas Wertvolles. Wenn du momentan nichts Gutes darin sehen kannst, dann denke dir, dass da etwas Gutes ist und beginne danach zu suchen, anstatt nach dem Nachteil.

Die Wahrnehmung liegt im Auge des Betrachters. Das Leben genießen liegt im Auge des Betrachters.

Es gibt eine Menge von allen Situationen zu lernen. Sicherlich magst du von bestimmten Situationen nichts lernen wollen. Du magst bestimmten Situationen nicht einmal nahekommen wollen, ebenso wenig sind Situationen eine Notlage. Deine Konzentration auf deine Unzufriedenheit ist die Notlage. Lasse Mich das wiederholen: Deine Konzentration auf deine Unzufriedenheit ist die Notlage.

Bedenke, dass es sein könnte, dass du von etwas anderem verschont worden bist. Du hast von den Geschichten gehört, wo jemand ein Flugzeug verpasst hat, das dann abgestürzt ist. Das war höchst ungelegen, doch nun ist er am Leben und kann davon erzählen.

Sieh, du willst nicht wirklich die Straße des Unglücks entlanggehen. Du willst wirklich aus dem Trauer-Modus raus. Überspringe die Konzentration auf das, was gewesen ist, und all die „Warum“ und „Wofür“ und „Warum nicht das“.

Wenn jemand dir eine scharfgemachte Handgranate in die Hand drückt, fragst du auch nicht Warum oder Wie können sie das nur, ist das nicht so?

Und wenn du in einem Dschungel bist und ein grimmiger weißer Tiger vor dir auftaucht, denkst du auch nicht immer wieder drüber nach, wie das ausgerechnet dir passieren konnte, dass du doch nie jemandem wehgetan hast, und du trägst nicht auf diese Weise eine Vielzahl von Argumenten zusammen, um zu begründen, wie unfair doch diese Bredouille ist, in die du da geraten bist.

Oder in dem Szenario – wenn du als Bräutigam auf deiner Hochzeit von deiner Braut sitzen gelassen wirst, gehst du es auch nicht immer und immer wieder durch, wie unerträglich das ist, all das Warum und all das Wie es denn möglich ist, dass dir das passieren konnte. Alle die Gründe oder gar nicht vorhandenen Gründe liegen einfach neben der Sache.

Im Fall der Handgranate lautet die Frage: „Wohin kann ich schnellstmöglich die Granate werfen und den geringsten Schaden verursachen?“

Im Falle des grimmigen weißen Tigers ist die Frage: „Wohin kann ich rennen, um ihm zu entkommen? Oder wie ihn ablenken?“

Im Falle der Braut, die deine Hochzeit sausen lässt, lautet deine Frage nicht: „Wie kann sie mir so etwas antun?“ „Wie konnte ich mich so irren?“ Deine erste Frage sollte sein: „Geht es meiner Braut gut?“ Dann: „Hat sie mich wirklich sitzen gelassen?“ Und wenn sie das wirklich gemacht hat, frage dich: „Wie beende ich das mit Anstand, in Liebe und ohne Verbitterung?“

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist es immer ein Schock, egal was. Niemand wird davon, was ihr den Tod nennt, verschont, und zum größten Teil werden all die Angehörigen, die zurück geblieben sind, nicht von der Trauer verschont.

Könnt ihr glücklich darüber sein, dass eure Angehörigen euch vor und nach ihrem Dahinscheiden um sich hatten, um sie zu lieben? Und dass ihr sie gekannt und geliebt habt?

Es gibt viele Facetten von Diamanten und des Lebens. Ihr habt die Gelegenheit zu wählen, wo ihr noch nicht gewählt habt.

Heavenletter # 5795 – 6.10.2016 Deeper Than the Deep

Tiefer als die Tiefe

Gott redete …

Als Godwriter erlebst du es, nicht in der Lage zu sein, eine Nachricht von Mir auf der Ebene, auf der du sie erhalten hast, aufzuschreiben. Du trittst nicht zweimal in den gleichen Fluss. Diese Erfahrung mag dir sagen, dass Zeit, so wie du Zeit kennst, nicht existiert. Unter deinen Bedingungen erscheint es, dass du mit einem bestimmten Heavenletter eine einmalige Chance bekommst.

Du würdest denken, dass in der Unendlichkeit bestimmte Gedanken von Mir Ewig existieren und dass du nicht nur viele erhaltene Heavenletters, sondern jeden Einzelnen, für immer, unendlich finden kannst.

Natürlich greifst du Gedanken aus dem Äther auf. Sie sind nicht aufgeschrieben, bis dass du sie aufschreibst, dennoch können Wir sagen, dass sie immer gegenwärtig sind und immer gegenwärtig sein werden für die Nachwelt.

Meine Gedanken sind permanent. Sie sind alle gegeben und alle zugänglich, dennoch sind Meine Gedanken etwas wie ein Fischfang. Du kannst zu dem gleichen Fischfangplatz gehen, wo der Fluss der Unendlichkeit fließt. Ich bin Stille und immer erreichbar, dennoch gibt es keine Landkarte der Unendlichkeit, damit du ihr folgen kannst.

Auch gibt es keine Platzkarten in der Unendlichkeit. Es gibt keine Orte, wo Pfeile hinzeigen können.

An irgendeinem Tag, an dem du da sitzt, um Meine Gedanken zu empfangen, gleich welcher Tageszeit in der Welt, fängst du, was du fängst. Du lässt dich sozusagen überraschen. Du bestellst keine Wiederholung eines bestimmten Heavenletters. Du empfängst mit offenem Geist.

Beabsichtige Ich, welchen Heavenletter du beziehst? Ja und Nein. Du bekommst einen Heavenletter von der Quelle. Was du empfängst, ist, was Ich will, dass du empfängst, dennoch, welcher Heavenletter ist das nicht? Ich biete dir all Meine Gedanken an, dennoch von deiner Perspektive, bekommst du die Katze im Sack.

Ich sitze nicht da mit Meinem Kinn in der Hand und grüble, welches Thema oder welche Worte Ich dir geben werde. Wir könnten sagen, dass du derjenige bist, der in diesem Moment zu den Worten gelangt, die Ich dir gebe. Es ist, als ob du sie von einem bestimmten Ast eines bestimmten Baumes pflückst, genau so, wie du vielleicht Pflaumen von einem Pflaumenbaum pflückst. All die Bäume Meiner Gedanken stehen dir zur Verfügung zum Pflücken. Du grabschst, was du grabschst.

Im Falle von Godwriting können Wir sagen, dass du so hoch greifst, wie deine Hand reichen kann. Du reichst nach oben und nimmst die Pflaumen, die deine Hände erreichen können.

Wir können sagen, dass du Meine Worte durch Berührung erhältst. Du liest nicht erst meine Worte und wählst dann. Du magst erkennen, dass du durch andere Sinne pflückst. Meine Gedanken gelangen durch einen jeglichen deiner Sinne zu dir, dennoch kommen Meine Gedanken von irgendwo her, das weit stiller und mächtiger ist.

Oftmals, vielleicht genau wie jetzt, kann dein Verstand intellektuell nicht erfassen, was Ich sage. Das ist in Ordnung. Es ist nicht gerade ein Baum der Erkenntnis, von dem du pflückst. Eine Art das auszudrücken mag sein zu sagen, dass du die Frucht tieferen Wissens von Meinem Herzen pflückst.

Auf jeden Fall pflückst du letztendlich von Meinem Herzen. Das wirft die Frage auf: Ist Mein Herz das Gleiche wie Unendlichkeit?

Hmm, Mein Herz der Liebe enthält Unendlichkeit oder, wenn es dir lieber ist kannst du sagen, dass Liebe und Unendlichkeit untrennbar sind, genau wie du und Ich untrennbar sind.

Wir können auch sagen, dass du die wunderbare Frucht, die du pflückst, aus deinem eigenen Herzen pflückst. Mein Wissen ist kein Geheimnis. Alles was Ich weiß, weißt auch du, tief in dir drinnen, wo du vielleicht noch nicht wagst hinzugehen.

Mein Wissen existiert auf einer tieferen Ebene, als du es gewohnt bist. So, wo existiert Mein Wissen? Es existiert immer und überall. Es ist enthalten in dir und in jedem. Du hast dich bis jetzt noch nicht an die Tiefe dieses Wissens gewöhnt. Das heißt nicht, dass es dir nicht zugänglich ist. Nutze es.

Mein Wissen existiert und Mein Wissen ist dir verfügbar, egal wer du denkst dass du bist. Du magst dieses Wissen vor der Reichweite deines bewussten Selbst verstecken. Ich verstecke es nicht vor dir. Ich lade euch ein, alle Bäume in Meinem Garten zu finden. Folglich verstecke Ich Mich nicht vor euch. Ich verstecke nichts. Ich gebe euch alles.

Ihr Alle seid Seher, wenn ihr es nur wagen würdet zu sehen oder zu hören oder zu berühren oder zu spüren, was Ich sage, in egal welcher Weise es auch zu euch kommen mag. Öffnet die Tore.

Heavenletter # 5796 – 7.10.2016 Grace the World

Schmücke die Welt

Gott redete …

Tue deinem Leben Liebreiz hinzu. Verleihe der Welt Huld. Du weißt Besseres, als der Welt Beunruhigung zuzureichen.

Du bist hier, um die Welt zu schmücken, und für nichts minderes.

Dies meint, du bist hienieden, um die Erde zu segnen.

Du hast auf der Erde kein Feuerkörper zu sein. Du hast nicht großartige Spuren auszuposaunen. Gib allseits kleine Spuren bekannt. Sei die Freude der Welt, nach der es dich so verlangt. Gib das, was du gerne entgegennehmen möchtest. Auf diese Weise wirst du stracks vor deinen Augen Großartig werden. Hebe deine Augen zu den Meinigen hoch.

Sei die Ozean-Wasser, welche gegen die Küsten schlagen.

Sei die Widerspiegelung der Sonne.

Sei der Liebreiz, den du schenkst.

Öffne das Tor für Andere. Halte es offen.

Du kommst von Gott her.

Du bist ein Geschenk von Gott an die Welt.

Ich gebe dir die Welt um ihrer Erfüllung und um deiner Erfüllung halber.

Du bist Licht, das Ich der Welt schicke.

Du wirst gedacht haben, der Welt sei es angelegen, dich aufleuchten zu lassen, während es anders herum ist.

In den alten Tagen, da gab es Laternenanzünder, die auf Leitern kletterten, um händisch die Straßenlampen anzuzünden. Es ist an dir, den Weg auszuleuchten. Erhelle die Augen all jener, die auf der Erde wandeln. Auf diese Weise reizt du die Welt und dich selber an.

Du bist der Entzünder der Herzen.

Du gibst den Durstigen Wasser.

Du bist die Hefe der Liebe. Liebe schwillt in deinem Herzen an und segnet die vorbeiziehende Welt. Lächeln betreibt seine Wunder.

Du bist der Gastgeber, der Einladungen verschickt. Du lädst Gäste zum Glücklichsein. Du heißt sie willkommen. Du teilst großzügig mit ihnen alles. Du hast mehr und gibst mehr. Du richtest eine nie endende Party aus. Du begrüßt alle Kommenden.

Du wäschst deine Liebe durch dein eines Herz durch, und deine Liebe langt alle Herzen an.

Du entzündest auf der Erde Liebe. Du reichst weit. Es gibt keinen Platz, wo deine Liebe nicht hinkommt.

Du bist ein Verehrer von Liebe.

Du bist ein Ambassadeur des Wohlwollens. Du handelst an Meiner Stelle. Liebe geht weit. Heil der Liebe. Du wirfst Liebe-Samen auf die Erde. Du gießt nach. Du wässerst ein riesiges Feld der Liebe. Du hältst Liebe am Leben. Du legst dein Herz bloß.

Du umstellst die Welt, just von dorther, wo du bist.

Du bist Liebe. Du bist der Verscheucher von Angst. Du nimmst jedermann ans Herz.

Du machst in der Schenke Platz für alle.

Du bist das Licht der Sonne und das Licht des Mondes und das Licht der Sterne. Du schüttest dein Licht auf Alle. Geringeres kannst du nicht. Du verkündest Licht und Liebe. Du pflanzt die Setzlinge Meiner Liebe. Du kniest dich überall hin und bereicherst das Land nah und fern.

Du segnest die Erde und den Himmel und das gesamte Leben.

Du verewigst Liebe und Licht und Alle Guten Dinge. Du bist der Welt zu Diensten. Du bist weitsichtig. Anders kannst du nicht. All dies, dies weise Ich dir zu. Du nimmst an.

So du atmest, langst du alle Welt an. Die Welt ist vor dir ausgebreitet. Sie öffnet ihre Arme gegen dich. Du trittst leichten Fußes auf dem Erdboden auf. Du pflanzt Blumen der Liebe. Du bist von Liebe überwältigt. Du tischst Liebe auf.

Du pflanzt überall Liebe, indem du das Licht der Liebe aussäst. Du lässt keinen aus.

Die Sonne scheint. Du scheinst sie. Du scheinst Liebe, und saugst Liebe auf. Du bewässerst das Land mit Liebe. Liebe fällt, dem Regen gleich, auf dich.

Die Welt blüht auf. Sie trinkt den Regen, und die Welt Lebt Unter der Sonne. Du bist der Bringer der Sonne.

Du folgst Meinem Willen, gleichsam als hättest du keinen anderen Willen. Du kannst nicht gegenhalten. Du kehrst die Liebe überallhin. Du singst von den Sparren herunter. Du bist mit Händen zu greifen.

Du bist der Finder und der Gefundene. Du bist Alles und Nichts.

Du schenkst der Welt Huld. Das ist alles, was es zu geben gibt.

Heavenletter # 5797 – 8.10.2016 Just Love

Liebe einfach

Gott redete …

Was gibt es für dich sonst zu tun, als zu lieben? Was gibt es sonst, was dem Liebe-Schenken aus deinem Herzen her gleichkommt? Liebe ist all die Juwelen auf der Welt wert. Was reicht so weit wie das Geben von Liebe auf der Erde? Liebe alleinig reicht bis zu all den Weitentfernten Abschnitten der Existenz.

Die Erde nimmt, wie den Regen, der von oben herabfällt, Liebe auf. Was für eine Verzauberung! Was für eine vorsätzliche Entschlusskraft! Was für eine Kunst! Was für eine Umgestaltung! Was für eine Erde langt Menschenherzen an!

Die Erde ist gut, und dein Herz ist gut. Auf einen Schlag, gibst du Liebe und nimmst du Liebe entgegen. Du hast eine edle Arbeit zu verrichten, das Universum zusammenzuhalten. Du hältst alles zusammen. Du bist das Verbindungsstück zwischen Erde und Himmel. Du vollbringst auf der Erde Wunder. Du kommst vom Himmel her, um die Erde zum Allerhöchsten Himmel hochzuheben. Was für ein Vorrecht. Was für ein Geschenk vom Universum du dem Universum darstellst.

Ist nicht Liebe ein Wunderwerk? Ist nicht ein Apfelkern ein Wunder? Bist du nicht ein Wunder auf der Erde? Pur deine Existenz ist ein Erhabenes Wunder. Das Gesamte der Erde ist ein Wunder von Gewaltiger Majestät.

Alles, was du tust oder nicht tust, ist ein Wunder. Deine Augen auf- und zumachen ist ein Wunder. Hinunterschlucken ist ein Wunder. Verdauung – ein Wunder. Leibliches Leben ist ein Wunder. Es existiert nichts, was kein Wunder ist. Das eine Wunder zeugt ein weiteres.

Es ist eine Art Wunder, dass du, mitten drin in aller Pracht, einen Flunsch ziehst!

Die Untereinander-Verbundenheit alles Lebens ist ein Wunder von ungemeinen Proportionen.

Ein Orchester des Lebens tritt vor deinen Augen und Ohren und allen Sinnen hervor. Musik ertönt. Stelle dir vor, solch eine Schöpfung wie Musik. Ich habe Mich Selber überboten. Und alles ist perfekt orchestriert. Was für ein Tanz kommt in dem zu liegen, was man als Leben bezeichnet.

Das Leben auf der Erde ist fiktiv zum Schein. Und was für eine Fiktion! Un-niederschreib-bar. Zahlreiche Schichten und Geschmacksrichtungen der Fiktion. Die Eine Wahrheit kommt unbeschadet hervor. Liebe ist die Wahrheit. Einssein ist Wahrheit. Liebe und Einssein sind Eins.

Ich bin ein Staunenswerter Schöpfer, und nicht anders du. Du bist geschaffen, und du schaffst. Schöpfung wird überall verstreut. Du vermengst und paarst Schöpfung. Schöpfung ist dem Wunder gleichrangig. Die Welt ist mit nichts als Wunder auf Wunder bevölkert. Was bist du, deiner früheren Auffassung nach? Überreste?

Was für Nebeneinanderstellungen Ich erstelle. Was für Einheit. Was für Variationen allesamt inmitten des Einen.

Wir reden soeben nicht von transitiven Verben. Wir reden von dem intransitiven Verb des Seiens. Wir reden nicht von Verben erstrangigen Tuns, weil Seien vor tun rangiert. Aus deinem Seien strömt das Tun hervor. Dein Seien ist primär. Dein Seien ist wesentlich. Vom Seien her tritt Handlung in Erscheinung. Tätigen ist deinem Seien zweitrangig.

Sofern eine Leiter deinen Zustand des Seiens wiedergäbe, markiert die Sprosse der Leiter, auf der du stehst, deinen Zustand des Seiens. Handlungen kommen von deinem Seinszustand. Handlungen können die Höhe Deines Seiens anzeigen, just so wie die Größe des Krugs, der Wasser innehält, darauf verweist, wie viel Wasser aus dem Krug kommen kann, der es in sich birgt. Anders ausgedrückt, die Tiefe deines Bewusstseins fließt, gemäß der Sprosse der Leiter, auf der du stehst, in das Tätigsein hinein. Du agierst deinem Bewusstseinszustand gemäß.

Gleichzeitig existiert nicht ein Vorbehalt. Du kannst dich zudem über die Leitersprosse, auf der du stehst, hinausgehend verkörpern, oder, du kannst fehlinformiert sein, was die Sprosse angeht, auf der du stehst. Du kannst der letzte sein, der erkennt, dass Liebe keine Grenzen hat.

Es ist eine Wahrheit, dass du überdies die Leitersprosse, auf der du stehst, übertreffen kannst, denn du bist unbeschränkt. Liebe kennt keine Bande. Du bist durchaus in der Lage, dich selber zu überflügeln. Erfasse dich nicht knappbemessen.

Vergiss Messungen. Liebe einfach.

Heavenletter # 5798 – 9.10.2016 Be As Good a Receiver As a Giver

Sei ein gleich guter Empfänger wie Geber

Gott redete …

Du sollst dich nicht spezialisieren in Geliebtsein. Deine Spezialität ist zu leben und die Liebe, die du bist, zu verbreiten.

Keine Frage, jedermann liebt es, unbegrenzte Liebe zu empfangen. Lass das Teilen deiner Liebe dein Fokus sein. Bitte dein Herz zu geben und sei glücklich zu geben und großzügig im Geben, alles von der Liebe in deinem sogenannt unabhängigen Herzen.

Die Liebe, die du weitergibst, muss keine romantische Liebe sein, keineswegs. Es kann ungefilterte Liebe sein, klar und simpel. Du bist dazu da, ein Verfechter von Liebe zu sein. Liebe ist Liebe, so lange du frei bist zu geben. Liebe kann eine winzige Freundlichkeit sein. Liebe ist von genialer Natur. Liebe ist real. Liebe ist die Realität der Lebens. Das Leben ist unreal ohne die fließende und mehr generierende und mehr Liebe anhäufende Liebe, die immer bereit ist, hinaus zu fluten.

Gewiss kann deine gebende Liebe sich herauslaufen auf einfach Geduld und Verständnis. Dein Liebe Geben kann bedeuten, dass du nicht super-sensitiv bist. Es kann bedeuten, dass du gut geartet bist und nichts von andern für deinen eigenen Gewinn verlangst. Es kann bedeuten, dass du an andere soviel denkst wie an dich. Es kann bedeuten, dass du nicht andere beleidigst. Es kann bedeuten, dass du großzügig bist in Wort und Tat. Fahre fort damit und multipliziere die Liebe.

Verlange wenig und gib viel. Gebe, weil es für dich Freude ist zu geben. Das ist Geben auf die wahre Art. Da ist kein Preis angesagt oder veranschlagt über die Freude hinaus, wenn du gibst. Gebe einfach aus Freude an der fließenden Liebe. Lass Geben Freude sein. Gib, denn du hast All-Mächtige Liebe zu geben.

Es ist nicht nötig zu erfassen, wie sehr dein Geben geschätzt wird, und zu entscheiden, dass dein Geben mehr geschätzt werden sollte. Du bist nicht hier, um beim Lieben Punkte zu gewinnen.

Wie würdest du es lieben, wenn die Welt dir einen Freifahrschein gewährte, und immer würdest du sofort vergöttert. Wie einfach und verdienstvoll.

Niemand soll zu viel von dir verlangen, genauso wenig wie du ein gewisses Minimum oder das Maximum von andern fordern sollst. Was du benötigst ist, fähig zu sein, zu geben ohne gezählten Profit. Liebe geben ist nicht geschäfts-orientiert. Es ist überschwänglich für dich, Liebe zu geben. Also sei überschwänglich.

Da sind auch jene, die gut im Geben sind und nicht so gut fähig im Empfangen dessen, was ihnen gegeben ist. Es ist für sie schwierig zu empfangen. Es gilt auch Liebe zu empfangen.

Du bist ein Mitglied des Königshauses. Lass den oder die dir gegenüber auch royal sein. Sei ein ebenso guter Empfänger wie ein Geber.

Zuhören ist empfangen. Höre zu. Höre der Seele vor dir zu.

Liebe geben bedeutet nicht, du schuldest jemandem etwas. Geschuldete Liebe ist keine Liebe. Liebe bedeutet, deinem Herz erlauben, sich auszudehnen. Wohlan, was noch ist die beste Nutzung deines Herzens? Sicherlich nicht Kontraktion. Du kannst keine Liebe geben, die du nicht wirklich hast. Du brauchst nicht mit Liebe heraus zu rücken, die eher Heuchelei ist als Liebe deines Herzens. Du baust dich nicht auf, indem du Liebe gibst. Liebe dient nicht deiner Verschönerung.

Es ist natürlich zu geben. Wenn du nicht Liebe gibst im Moment, ist der natürliche Fluss der Liebe behindert worden. Wenn deine Liebe behindert ist, dann kann sie verglichen werden mit Feingebäck im Ofen, bei dem du vergessen hast, den Ofen anzuschalten. Wie gut sind wohl diese Gebäcke? Eine Menge kalter, ungebackener Feingebäcke.

Liebe soll verteilt werden, ohne Ausflüchte. Du kannst nicht zu viel Liebe geben, wenn sie gegeben wird für eine/n andere/n, und nicht fürs eigene Aufboomen.

Ent-hindere jetzt deine Liebe. Dann bist du im Naturzustand. Liebe zurückhalten ist unnatürlich.

Heavenletter # 5799 – 10.10.2016 Seek Gently with All Your Heart

Suche behutsam mit ganzem Herzen

Gott redete …

Halte Ausschau nach allem, was du dir wünschst, und lade so mehr von dem, was du dir wünschst, in dein Leben ein. Du lädst alle Herzensgüte und ein größeres Verständnis der Reise ein, auf der du dich befindest, einschließlich der Erkenntnis, wie man andere unterwegs entzündet. Suche behutsam mit ganzem Herzen.

In deinem Herzen bist du frei, Mich zu bitten, dich auf Kurs zu halten. Bitte darum. Es ist gut, dass du so begierig bist zu wachsen, dass du Mir deine Wünsche kundgibst.

Sei dir darüber im Klaren, was du willst. Du bettelst nicht. Du bittest nicht um ein Almosen. Du bittest Mich um das Gute, das Ich für dich will. Du bittest. Du erzwingst nicht und du beschwatzt nicht. Du bittest Mich schlichtweg darum, dir den Weg für dich zu zeigen und dich geradewegs zu dem zu führen, was dich singen lässt.

Du möchtest etwas Großartiges. Du bittest Mich nicht um eine Beigabe. Du bittest Mich inbrünstig um Erfüllung eines tiefsitzenden Wunsches, der dem Wohle aller zugute kommt. Du bittest Mich darum, dir zu helfen, deine Empfänglichkeit für deine tiefsitzenden Wünsche zu verstärken. Du bittest Mich weder um einen halbherzigen Wunsch, noch sitzt du da und wartest darauf, dass Ich alles tue.

Und falls dein Wunsch nicht schnell genug für dich wahr wird, sei weitsichtig. Werde deswegen nicht sauer. Denke auch nicht einen Moment, dass du verlassen worden bist. Um Himmels willen, beiße nicht die Hand, die dich füttert!

Du musst nicht immer deinen Willen bekommen, du musst deinen Willen auch nicht immer jetzt und sofort bekommen.

Du brauchst dein Leben nicht zu persönlich nehmen. Du brauchst dich nicht echauffieren, weil es dir so scheint, Ich hätte dir nicht die mustergültige Fürsorge angedeihen lassen, die Ich dir nach deiner Vorstellung spornstreichs hätte zuwenden sollen.

Du suchst intensiv nach einem Beweis der Liebe von Mir und von der Welt im Allgemeinen. Übernimm die Verantwortung für das Leben, das du auf Erden führst. Andernfalls verhätschelst du dich selbst, indem du Geige spielst und die leidende Rolle eines Opfers annimmst. Ein großes Opfer zu sein, ist wohl kaum deine Rolle im Leben. Das kann doch sicherlich nicht dein Ehrgeiz sein, das beste – oder das schlechteste – was ist es? – Opfer auf der Welt zu sein. Es gibt andere Arten, sich auszuzeichnen und herausragend zu sein.

Wähle niemals für dich, eine Hauptrolle als verfolgte Unschuld zu spielen. Sieh dich nicht selbst als einen Märtyrer. Verunglimpfe dich nicht selbst.

Von einem weltlichen Gesichtspunkt aus betrachtet, kommt niemand unversehrt davon. Ein jeder trägt Leiden der einen oder anderen Art mit sich herum. Leiden sollte man nicht stolz mit sich herumtragen. Streiche deine Leiden weg, eines nach dem anderen. Selbst mit Leiden vermagst du ein Leben zu erschaffen, das des Erschaffens wert ist. Kein Meckern über deine Leiden. Trotz allem und jedem liegt es an dir, ein Helles Licht Auf Erden zu sein.

Zähle besser deine Segnungen als deine Leiden. Aber sicher!

Es mag dir nicht möglich sein, alles in deinem Leben zu verändern. Was vollständig in deiner Hand liegt, es zu verändern, ist die Art, wie du dich selbst in der Welt wahrnimmst. Hebe hervor, was des Hervorhebens wert ist. Lass das Übrige los.

Du sollst kein Kritiker deines Lebens sein. Du sollst nicht wie ein gestrenger Lehrer sein, den du vielleicht in der Grundschule hattest, ein Lehrer, der auf dir herumgeritten und dich dazu gebracht hat, dich unwohl über dich zu fühlen. Dein Leben ist deine Sache. Dein Leben ist nicht die Sache eines Schattens aus der Vergangenheit.

In deinem Leben geht es nicht um Vorwürfe. In deinem Leben geht es nicht darum, was jemand anderer daraus macht. Dein Leben ist, was du daraus machst. Wische den Schmutz von deinen Füßen ab. Wache auf. Erhebe dich!

Blicke nach oben. Indem du deine persönliche Welt hochhebst, hebst du das Universum hoch. Sei das Licht, als das Ich dich erschuf. Sei Liebe. Befreie dich von der Vergangenheit. Sei. Sei jetzt.

Heavenletter # 5800 – 11.10.2016 When Does Life Begin?

Wann beginnt das Leben?

Gott redete …

Ich lese deine Gedanken, wie sie herumrennen, ja selbst während sie herumwirbeln und du nicht weißt, wer sie denkt oder wer sie gleichsam von einer Liste herunter liest.

Alles im Leben bedeutete euch und bedeutet euch nach wie vor eine Menge. Eine jede Sache. Ihr wart beeindruckbar. Ihr seid das immer noch. Das Leben wirkt auf euch ein. Es hat einen Effekt auf euch. Das Leben ist wie die Hand, welche dich, während du entlanggehst, zum Abfedern veranlasst, ja dich, und, die Erde dreht sich. Woher bist du gekommen, und wohin bist du unterwegs?

Du suchst den Sinn des Lebens. Du suchst den Sinn deines Lebens. Du bist der Sinn. Du bist der Sinn all dessen, was du für heilig hältst, selbst so dir heilig ein verschwommenes Prinzip darstellt.

Was bedeutet etwas, und was bedeutet etwas nicht? Du hast keine Ahnung. Du befindest dich in einem Labyrinth, welches nicht existiert. Du bist eher nicht erstaunt, allerdings bist du durch das Leben ziemlich stark fassungslos und betäubt gemacht, durch dieses Leben, welches dich am Nacken zu halten scheint. Es ist insgesamt eigenentwickelt, dieses Leben, aus dem du zu viel machst, ja, gar dann wenn du es abschüttelst.

Du weißt nicht, wie du hierher gelangtest, und du weißt nicht, was vonstatten geht. Du spielst bei einem Schattentanz mit. Deine Füße sind schwer auf dem Boden, obschon sie ihn nicht berühren. Ja, du hast vielleicht das Gefühl, du seist ein Ball, der durch eine Unsichtbare Kraft am Herumgeprellt-Werden ist. Du fragst dich, ob die Ungesehene Kraft dich wirklich sieht.

Es gibt Zeiten, wann du nicht existierst. Es gibt Zeiten, wo du das gesamte Ausmaß der Existenz bist. Zu anderen Zeiten bist du ein schierer Zaungast oder nicht einmal das. Es ist, wie wenn du der Schaulustige bist, der aus einer Entfernung auf dich selber sieht, ohne dem Aufmerksamkeit zu zollen.

Worum geht das Leben insgesamt? Wo bist du gewesen?

Wann, das fragst du dich, beginnt das Leben? Wohin geht es, und weswegen ist es denn dermaßen von Belang, falls es das überhaupt ist? Es ist einfach einen Moment lang, eine kurze flüchtige Hinsicht lang, der dir alles bedeutet, und der dir zur selben Zeit überhaupt nichts bedeutet. Du bist schwerlich präsent. Das Leben ist praktisch kaum eine Fantasie, und es ist nahezu nicht real. Es ist nicht-existent. Es ist eine Menge Gerede.

Dein Leben mag sich wie ein Klecks auf einem Blatt weißes Papier anfühlen.

Du bist in Überraschung versetzt und gleichzeitig enttäuscht.

Du bist frei, und unter einem Joch.

Manchmal hat es den Anschein, als stehe das Leben dem Leben entgegen, selbst sofern das Leben womöglich gar nicht existiert. Bist du für das Leben oder bist du ganz und gar nicht für das Leben, vielleicht keines von beiden. Warst du jemals? Du durchläufst allzu oft triebwerks-gleiche Bewegungen.

Du dachtest, du wärst bodenständig, indessen hast du den Grund nie berührt und war der Himmel nie auffindbar. Galt der Himmel für dich oder tat er das nicht? Alles war ein Gedanke, und noch dazu, in zahlreichen Fällen, praktisch kaum mit Hinsichten bedacht.

Wo warst du, als das Leben vonstatten ging, oder als es vonstatten gehen sollte? Hieltst du dich versteckt? Und doch warst du nicht versteckt. Du existiertest irgendwo, aber wo? Und wofür? Was ist die Geschichte?

Das Leben kann ohne Weiteres mehr zum Fürchten ausgesehen haben denn nach ewig.

Wo waren deine niedergeschriebenen oder gesprochenen Worte, und wohin gingen sie? Worauf beliefen sie sich, falls denn auf etwas?

Wohin begab sich dein Leben, als es verschwand und dich im Stich zu lassen schien, und wovon handelt Leben überhaupt? Es schien, hier und da, von Belang zu sein, und dennoch spielte es gar keine Rolle. Du warst der blinde Mann, der sagte: „Ich sehe“,welcher allerdings überhaupt nicht sah.

Im Rückblick scheint es, dass dein Leben in deinen Augen ein Bild war. Du und das Leben waren introvertiert, wie auch bestritten. Du sahst nicht, und du wurdest nicht gesehen.

Dennoch, durch all dies hindurch, wobst du mit der Hand und schlugst Rad.

Wie kennst du all diese Worte genannt Vokabular, und was ist Sprache, und wohin verbringt dich Sprache, und wofür steht sie, so du ja nicht eine einzige gesegnete Sache begreifst, ja und dies selbst dann, wenn du vor den Massen stehst und Worte, mit Pausen dazwischen, vor ihnen dahermurmelst. Du hast nicht viel zu sagen, auch wenn du als eine Autorität gefeiert wirst.

Gemeinhin dachtest du, du wärest der Zugführer. Heute fühlst du dich wie ein Passagier, der sich keine Fahrkarte besorgt hatte.

Irgendwie hypnotisiertest du dich selber. Du bist in Trance, und du bist der Trance-Erzeuger. Wann wirst du aufwachen und dein Wachsein bekunden? Und wem gegenüber? Murmelst du zu dir selber?

Wer bist du überhaupt, so du nicht existierst? Wo bist du gewesen, und wohin gehst du? Gehst du mit dir entlang, oder bist du jemand, der derart lange wellenartigerweise in Bewegung ist, und der sich danach in die unermessliche Weite hinein auflöst, wo du in Wirklichkeit die ganze Zeit gewesen bist?

Heavenletter # 5801 – 12.10.2016 Spread Your Wings of Belief

Breite deine Schwingen des Glaubens aus

Gott redete …

Deine Wahrheit zu leben, in deiner Wahrheit zu sein, deine Wahrheit anzunehmen ist ebensoviel wie eine liebliche Lichtung ausgerechnet direkt in deinem Vorgarten zu entdecken. Die Lichtung ist nicht länger der Sicht verborgen.

Du magst bislang gedacht haben, dir fehle es an Wundersamem. Die Wahrheit von dir ist, dass du wundersam bist. Ein menschliches Wesen in einem Körper zu sein spiegelt mehr vom Himmel wider, als du gegenwärtig einsiehst. Du siehst es nicht ein, aber du verdienst es sehr wohl.

Du bist, was Ich erschaffen habe, und du bist Meine Vision, und meine Vision ist wahr. Ziehe gleich mit Mir und demnach mit deinem Selbst.

Ich sage, du bist ein wahrhaftiger Engel aus Fleisch und Blut. Ich sage, du hast die Flügelspannweite eines Engels. Du schüttelst verneinend mit dem Kopf.

Du magst dir selber erzählen, dass du von ganzem Herzen an Mich glaubst, während du dazu neigst, das, was Ich als wahr verkünde, abzutun, gerade so als ob Ich ein netter irregeleiteter Gott in weiter Ferne irgendwo im Himmel bin. Übst du Nachsicht mit Mir? Glaubst du an Mich und bezweifelst, was Ich sage? Sagst du, es ist zu weit hergeholt, Mich beim Wort zu nehmen?

Jenseits des Sichtbaren liegt das Unsichtbare. Weite deinen Glauben an Mich dahin aus, dass du zum Mindesten an die Möglichkeit dessen, was Ich sage, glaubst. Falls du deine Vorstellungskraft gebrauchen musst, dann beginne mit deiner Vorstellung. Stelle dich dir vor.

Ja gewiss, du bist auf Erden und gewiss, du bist in einem Körper. Gleichwohl bist du Seele, und die Seele, deine Seele, hat alle Freiheiten in der Welt wie im Himmel. Du bist, ob mit oder ohne Körper, eine Freie Seele. Es gibt keine Höhen, die du nicht zu erklimmen vermagst. Breite deine Schwingen des Glaubens aus. Du bist mein in Erfüllung gegangener Wunsch. Ich tue mehr als nur an dich glauben. Ich habe dich als eine Widerspiegelung von Mir erschaffen. Mein Auge ist scharf.

Du siehst Begrenzungen. Ich sehe keine. Außerdem habe Ich dich erschaffen, wie Ich dich erschaffen habe. Ich weiß, was Ich erschaffen habe. Ich erkenne einen Engel auf Erden, wenn Ich einen sehe. Dich als einen waschechten Engel zu bezeichnen, das erscheint dir weit hergeholt. Weite deine Begrenzungen aus.

Von dem Ich sage, dass es wahr ist, das ist wahr. Das ist nicht willkürlich. Das ist unbestreitbar. Nimm dich so an, wie Ich es gegeben habe, dass du bist. Der Körper ist die Illusion. Der Geist ist die Wahrheit. Nimm die Wahrheit an und bezweifle die Hindernisse, die du vor dich hingestellt hast.

Du verbindest dir selber die Augen, doch du bist nicht blind; Wir können auch sagen, dass du selektiv blind bist. Du bedeckst deine Augen. Du zögerst, den Gott und das Gold zu sehen, aus dem du gemacht bist. Unausweichlich bist du ein von Meiner Liebe geschaffener Engel. Du bist nicht die schnell dahingeworfene Skizze, zu der du und andere dich und sich gemacht haben. Demaskiere dich selbst.

Was lässt dich denken, dass du weiser bist als Ich? Hast du die Vorstellung, du siehst besser als Ich? Du siehst nicht weit genug. Zu bestreiten, was Ich sage, ist unvernünftig für dich, gleichwohl begibst du dich auf einen Ast der Unwissenheit. Du fürchtest dich, dich auf einen Ast eines Staunenswertes Baumes zu begeben. Was Ich aus dir mache, das machte Ich aus dir. Was, wenn du Mir glaubst? Das, was du bist, befindet sich standhaft hinter den Kulissen des Allgemeinwissens, weggeschoben im Gedränge des Unglaubens.

Glaube folglich nicht. Ziehe die Möglichkeit der Wahrheit in Betracht.

Strebe auf. Erstrebe demnach, der Engel zu sein, den Ich dir attestiere. Du hast schwache Nerven, wenn es darum geht, an dich selber zu glauben. Entdecke dein Sein. Tritt hervor. Wage es, die Wahrheit deiner selbst zu sein.

Was denkst du bedeutet es, Geist auf Erden zu sein? Dein Geist fliegt weit weg. Du wanderst nicht in Dunkelheit. Dunkelheit ist eine Fassade, eine erdichtete Bewölkung, die du als wahr ausmachst. Du akzeptierst Unwissenheit und Unvermögen als Entschuldigungen, nicht für dich selber einzutreten. Du verkündest deine ausgedehnte Unwissenheit auf Erden, wo du doch in Wahrheit Eleganz auf Erden bist. Erhalte einen Mythos nicht länger aufrecht. Genug der geringschätzenden Unwissenheit. Stecke deinen Claim ab.

Im Namen einer kleingläubigen Welt und im Namen eines Gottes im Himmel und auf Erden, lebe die Wahrheit, die du bist. Ziehe gleich mit deinem Selbst.

Heavenletter # 5802 – 13.10.2016 The Meanwhile Trail

Der einstweilige Pfad

Gott redete …

Was bedeutet dir am meisten im Leben? Wer bist du wirklich? Wessen Leben lebst du eigentlich? Deines? Oder probierst du jemand anderes Leben? Da ist eine Tendenz bei einigen, vielleicht bei vielen, das Leben eines anderen mitgehen zu lassen, als ob du ein Fremder deines eigenen Selbst wärest. Lebe dein Leben. Sei wahr zu dir selbst. Da mag mehr als ein Weg wahrhaftig deiner sein.

Du magst dein ganzes Leben lang falschen Geistern folgen. Du magst andere nachahmen und dich verloren fühlen. Finde heraus, wer du bist, und folge deinen eigenen Schritten, einem Schritt nach dem anderen.

Die Bedeutung deines Lebens ist sicherlich nicht, dass du der Masse folgen musst, als ob die gesamte Bevölkerung schlechthin mehr über dich weiß und wie du in diesem Leben und an jeder Wegkreuzung zu erscheinen hast. Keiner weiß so viel über dich wie du es tust, selbst wenn du ins Schwimmen gerätst. Du musst nicht so sein wie andere meinen, dass du sein müsstest.

Oh ja, du magst mit jemandes Gedanken einhergegangen sein.

Ihr Lieben, ihr probiert das Leben aus. Du probierst es aus, um zu sehen, wie es dir passt.

Tausche nicht dein Leben gegen das Leben von irgendjemand anderem ein. Was ist der Anteil daran? Du bist nicht jemand anderes. Du bist du. Du hast deinem eigenen Stern oder Sternen zu folgen.

Komme weiterhin mit Mir. Folge Mir. Ich werde dich zu deinem Weg führen. Dein Weg mag dich überraschen. Dein Weg ist wie kein anderer. Dein wahrer Weg wird dich zum Gipfel des Berges bringen. Du musst nicht den Umweg nehmen.

Natürlich ist es nicht an dir, dem Weg eines anderen zuzustimmen oder zu widersprechen. Auch kehrst du mit deinem Besen nicht den Weg eines anderen.

Du bist einzigartig. Du hast deinen eigenen anerkannten Weg, selbst wenn du nicht genau weißt, welches dein Weg ist. Ihr Lieben, da ist ein Weg oder vielleicht mehr als ein Weg mit deinem Namen bestickt.

Ja, du probierst den einen oder anderen Weg, letztendlich beginnst du deinen eigenen für dich gemachten Weg zu betreten. Irgendwie befindest du dich auf einem Weg, dem du jetzt zu folgen hast. Es mag sein, dass dein Weg vielleicht nicht ist, was du gedacht haben magst. Es mag sehr wohl unerwartet sein. Du wirst einen Seufzer der Erleichterung ausstoßen und es beglückend finden zu sehen, wie richtig dein Weg für dich ist. Wenn du auf einem Weg bist, der wahrhaft deiner ist, wirst du deine Bestimmung finden, als ob du sie dein Leben lang gekannt hättest.

Wenn du dich selbst verirrst, erkenne das Verirren von deinem Weg als etwas, worüber du hinwegkommst. Der Tag wird kommen, wenn du beschließt, dass du wissen musst, wer du bist. Das ist, wenn du zu leben beginnst. Das ist, wenn du die konservierten Fotos von dir weg räumst und die Korridore deines Lebens erweiterst.

Das mag sich riskant für dich anfühlen, dieses Enthüllen deiner selbst vor dir selbst und folglich vor anderen. Deine Selbstoffenbarung und auch die Offenbarung deiner selbst zu der Welt, sind angst-lindernd. Steht aufrecht ihr Lieben. Du bist vielleicht nur ein Diamant auf Erden, doch als was für einen Diamant der Wahrheit wirst du dich erweisen.

Dein Umweg konnte ebenso auf einer Schnellstraße gewesen sein, dennoch, die Straße, die du nimmst, muss dein ureigener Weg sein.

Nun, es ist nicht, dass du buchstäblich einer Landkarte folgst. Dir ist keine Landkarte gegeben. Wir könnten sagen, dass die Route in deiner DNA eingestellt ist. Du findest deinen Weg. Wisse in deinem Herzen, dass dein Leben darum geht, deine Route sogar blind zu entdecken. Eine Bestimmung ist für dich festgelegt und dann entdeckst du deine Bestimmung. Heureka, ich hab’s!

Es ist nicht so, dass du besorgt sein musst, deine Bestimmung zu finden. Es gibt hier keine Sorgen. Sei leichten Herzens, dass deine Bestimmung ihren Weg zu dir findet. Erwarte ihre Ankunft. Genieße deine Rundfahrt. Du wirst ein X finden, dem du folgen kannst. Es wird zu dir kommen.

Derweil befindest du dich auf dem Einstweiligen Pfad.

Heavenletter # 5803 – 14.10.2016 The Simple Birds on Earth

Die einfachen Vögel auf der Erde

Gott redete …

Nächstes Mal, du über etwas jammern möchtest, denk doch an was Gutes, ein Glück, das dir widerfahren ist, wofür du dankbar sein kannst.

Sagst du Mir, das dir nichts einfällt, wofür du Mir dankbar sein kannst? Wenn dein Leben davon abhinge, würde dir nicht ganz schnell was einfallen, das es wert ist, geschätzt zu werden? Vielleicht Dankbarkeit für dein Leben?

Oder wenn dir jemand auf der Stelle tausend Dollar gäbe, wenn dir eine Sache einfällt, über die du dich freust, wie schnell würden die Ideen dir zuströmen? Du wärest gar nicht imstande so schnell zu sprechen, deine Ideen würden sich nur so überschlagen.

Vielleicht würde dir einfallen, dass du dankbar bist für die Vögel, die zwitschern und durch die Luft fliegen, manchmal sogar im Formationsflug. Die Vögel heißen jede Morgendämmerung willkommen, singend begrüßen sie den neuen Tag. Warum tust du das nicht?

Denk daran, du hattest das Privileg, die Vögel zu beobachten und dich an ihren zu erfreuen. Du bist begeistert von der Vielfalt ihrer Gesänge, der Vielfalt an Größe sowie der Farben und der Gestaltung des Federkleids. Du erfreust dich an dem zarten Glücksgefühl, welches sie in dir erwecken, wenn du die Augen erhebst und dir einen Blick auf die einfachen Vögel der Erde, der Luft und der Liebe gönnst, wie sie sich in Freude in die Lüfte erheben und genauso auch landen. So ein kleines Vöglein, erfreut es sich nicht an allem? Und du, was ist mit dir passiert? Hast du die Freude aus deinem Leben verbannt und stattdessen Verdruss eingelassen? Wann hat die Bitterkeit die Freude verdrängt, und Ich frage dich nochmal: Wozu? Warum in aller Welt?

Fang jetzt nochmal an.

Denk an die Nester, die die Vogeleltern bauen, dank an die Eier, denk daran, wie die Küken aus der Eischale schlüpfen. Wie bezaubernd!

Sag Mir, gibt es etwas in der Schöpfung, woran Ich nicht gedacht habe, wofür Ich nicht gesorgt habe?

Denk an die Schöpfung und all den offenbarten Überfluss.

Keine tausend großartigen Erfindungen des Menschen können sich vergleichen mit der Herrlichkeit eines einzigen Vogels, der in der Morgendämmerung singt.

Und das Gras, das wächst, die Blumen, die blühen,was denkst du darüber? Sind es nicht Wunder, welche dein ermattetes Herz begeistern?

Und ein einziges behendes Reh?

Und das Lachen eines Kindes?

Und was ist mit deinem Lachen? Wo hast du es gelassen? Hör Mir zu: Wertschätze selbst die kleinen Augenblicke der Freude und dein Glück wird keine Grenzen kennen.

Dein ist das Glück, ergreife es!

Wann hast du Freude gegen verlorene Freude eingetauscht? Hat die ganze angesammelte Traurigkeit die Freude verdrängt? Hast du zugelassen, dass der Kummer das Glück auslöscht? Als was für eine Torheit würdest du diesen Tausch bezeichnen? Was hat dich bloß dazu bewogen? Wann hast du Freude beim Fenster rausgeworfen und dir stattdessen Verlangen eingehandelt, als ob Verlangen wertvoller wäre als ein Vogel in der Hand, der freudvoll singt, so als ob ein Vogel bedeutungslos wäre.

Wann hast du begonnen regelrechtes Elend für schmackhaft zu halten? Warum gießt du wie Bratensoße Löffel davon auf deinen Teller? Was hat dich dazu veranlasst so missmutig zu sein und es zuzulassen, dass dein Leben von Unrat überhäuft wird? Was ist denn da in dich gefahren?

Trage deine Freude voller Stolz wie einen Orden. Lass deine Freude nicht den Bach runter gehen. Was ist mit deinem gesunden Menschenverstand passiert? Wann hast du die Freude abgeschrieben und Geringeres akzeptiert, so als wäre das deine Pflicht und Schuldigkeit?

Du bist Mein Kind. Ich habe dich nicht dazu geschaffen, Angst im Hauptfach zu studieren. Immatrikuliere dich in Freude. Freude ist für dich passend, Sorge und Angst sind es nicht.

Warum solltest du ein schlechtes Geschäft machen? Wann hast du begonnen Leid zu sammeln, so als wäre das besonders vornehm?

Sicherlich gibt es das, was dir als das Gegenteil von Freude erscheint, aber wer hat dir gesagt, dass du es als zu dir gehörend annehmen musst?

Bist du dir nicht bewusst, dass du das Metronom des Universums bist, dass du den Rhythmus für so viele Leben vorgibst? Gibst du auf, gibst du einen düsteren Takt vor und findest du darin eine Art mürrischer Befriedigung, so als ob das alles wäre, was du verdienst?

Was für eine lächerliche Idee ist dir da in den Kopf gekommen, so als entspräche der Schmerz der Größe deiner Vergeltung und wäre das Beste, was du tun kannst. Aber mitnichten, dem ist nicht so. Spüle deine Augen mit kühlem Wasser aus und dann schau nochmal, wenn Ich bitten darf.

Heavenletter # 5804 – 15.10.2016 Life in 3D

Leben in 3D

Gott redete …

Was sind die Bausteine deines Lebens? Sie sind Liebe. Falls nicht Liebe selber, dann eine Suche nach Liebe oder eine Zurechtweisung auf Liebe hinzu. Viele der Gesänge und viele der Tänze gehen für Liebe durch, selbst obschon Liebe in imitierender Art als sonst etwas ausgegeben wird. Vielleicht dachtest du, besser vermögest du es nicht, indessen hängt das Empfinden über dir, das Leben habe dich unter Wert zu Verkauf gestellt, oder, dass du es gewesen seist, der sein eigenes Licht unter den Scheffel gestellt hat.

Was genau ist Liebe überhaupt? Der Liebe ist es, anzugehören und in dem Herzen zu existieren, doch irgendwie siehst du Liebe herausgeputzt wie in einer Parade. Du gingst mit ihr entlang. Du siehst jetzt, dass Liebe zum Unterschlagenwerden geartet war, dass sie als Liebe zurecht gemacht und als Liebe weitergereicht wurde, die deinige Liebe und die Liebe Anderer. Es hat den Anschein, als bringest du dich vor einer bloßen Fassade zu. Dieser Art Liebe hattest du nie freudig entgegensehen mögen, nicht sie sollte es sein, was du gerne bekommen mochtest oder wofür du dich abfinden solltest.

Gewiss, ja, du möchtest deinem Herzen getreu sein, dennoch kann es so sein, dass du deiner Liebe entgegen wirkst oder sie fingierst. Du möchtest zu keiner Zeit, dass man dich kriegt und gefangen setzt, dennoch möchtest du unter keinen Umständen deine Selbst-Täuschung spitzkriegen, und mithin betrügst du dich selber. Du entziehst dir die Liebe, entziehst dir das Hauptwerk der Liebe. Oft genug schleifst du deine Liebesgeschichten heraus und spielst sie aber und abermals bis zum Anschlag durch – als wären sie zweifelsfrei.

Häufig weißt du nicht wirklich, was aus deinem Leben zu machen ist oder gar wer du bist, derweil du bei dieser Abfolge von Vorkommnissen, auf die in loser Weise als dein Leben Bezug genommen wird, am Herumspielen bist. Du hast dich noch nicht mit dem Leben in Verbindung gesetzt, welches dir zugeteilt worden ist.

Du siehst dich selber und das Leben als entfernt und weit weg, derweil du dich an Vergehen entzückst und dein Wahres Selbst links liegen lässt. Du wirst eher nicht begreifen mögen, wo du dich befunden und wo nicht, und wie du dein Leben vorgetäuscht hast. Du wolltest das nicht verstehen. Selbstverständlich wolltest du das nicht. Du wolltest dich nicht mit der Angelegenheit, vernachlässigend und kurzsichtig gewesen zu sein, ins Benehmen setzen.

Du möchtest nicht gerne alleine sein, ohne Liebe im Hin und Her, dennoch findest du dich ohne Liebe und verzweifelt alleine. Das Leben geriet zu einem unaufrichtigen Liebe-Anlauf, gleichsam als zählte Liebe, nach allem Hierhin und Dorthin, in Wirklichkeit nichts.

Dein Herz schlägt eine andere Melodie. Du könntest dich lieber vor dir selber verstecken mögen, als dieser Ausschreitung, die du begangen hast, dahinterzukommen. Du hattest gedacht, dein Leben habe den Sieg davongetragen, du habest geliebt und seist weidlich geliebt worden.

Irgendwie hast du deinen Anspruch auf Liebe nie untermauert. Dies sollte sich nie getan haben können, und doch, es geschah. Dies sollte nie dein Leben, das du durchlebtest, sein können. Mit Sicherheit konnte dies nicht dein Leben sein, was dir angelegen war, es zu leben. Irgendwie packtest du auf das verkehrte Leben zu. Vielleicht wurde es dir mit irgendeinem Kniff untergeschoben. Du spieltest dir selber einen Streich. Du möchtest ungerne dein Leben derart dürftig daherkommen sehen.

Du wurdest in den Augen der Welt niemals zu dem Prinzen oder der Prinzessin, und jetzt, in deinen eigenen Augen desgleichen nicht.

Du maskiertest dich als jemand anderer. Du bist dir nicht so recht sicher, wer du bist. Du versuchst, dich wieder hinzukriegen.

Du erkennst, dass du am Leben vorüber gegangen bist. Wohin war dein Leben gelaufen? Wo sind alle deine Vorhersagen gelandet? Wo warst du in all dieser eingebildeten Zeit? Was hattest du in Wirklichkeit vor, und wie kam das?

Du hattest dich nicht umgeblickt. Erst vor kurzem begannst du, dir selber geradewegs in die Augen zu blicken. Dein Leben war aus einer Übertreibung hier, und einer Übertreibung dort zusammengestellt. Deine Träume hatten dein Leben nicht verwandelt. Du warfst dich selber weg, oder, zumindest, wurdest du zu jemandem mit herunterhängenden Augen.

Deinem Gefühl nach warst du der Bodensatz in deiner Tasse des Lebens. Wie konnte dies sein, während du einstmals Hoffnungen innehieltst? Du bisst mehr ab, als du kauen konntest, oder du bisst einfach nicht viel genug ab. Du sprengtest deine Träume auseinander für etwas, was dir auf lange Sicht nicht belangvoll war.

Du weißt nicht, wie das passierte. Vielleicht wirst du es das nächste Mal besser wissen. Vielleicht wirst du das nächste Mal mit deinem Leben nicht auf Sparflamme umgehen. Vielleicht wirst du das Leben an und für sich kapieren und es durchleben, als wüsstest du das nächste Mal wirklich, worauf es ankommt. Warte nicht. Beginne jetzt damit.

Heavenletter # 5805 – 16.10.2016 Fear Thoughts, Begone

Angstgedanken, fort mit euch

Gott redete …

Ich, Gott, frage Mich: Wessen Gedanken höre Ich? Sind dies eure Gedanken, die Ich durch die Welt poltern höre, Gedanken wie diese:

„Lieber Gott, wie sehr scheine ich von Hindernissen umgeben zu sein, all diese Drachen, die mich zurückhalten, immer und immer mehr. Es hat den Anschein, ich könne mich kaum behaupten, geschweige denn vorwärts bewegen. Ich habe die Frustration so satt. Alles, was Du sagst, Gott – halte ich Deine Worte davon ab, in mich einzusinken? Ich kann nicht glauben, dass das Leben so ausbremsend sein soll. Ich halte aus, doch all das scheint jenseits meines Durchhaltevermögens zu sein.“

Meine Lieben, manchmal fühlt ihr euch euren Gedanken ausgeliefert, als ob eure Gedanken, so unerwünscht sie auch sein mögen, Herr im Hause sind, so als ob Niederlage euer zweiter Name in Großbuchstaben sei. Obgleich ihr doch wisst, dass dies nicht wahr sein kann, führt euch euer Glaube an das, was nicht wahr sein kann, eine dunkle Gasse hinunter.

Behauptet ihr wirklich, dass Ungemach euer Meister ist? Ungemach ist nicht Gott. Ungemach ist ein Fehler eures Denkens, wie so viele andere Gedanken auch. Diese eure Gedanken mögen kommen und gehen, doch es gibt zu viele sinnlose Gedanken, die euch nicht in Ruhe zu lassen scheinen.

Ist Furcht ein Gedanke? Furcht muss ein furchterregender Gedanke sein, welchen ihr zwar mit einem Achselzucken abtun könnt, den ihr aber bisher bei euch behalten habt. Altes Denken betreffend eure Unfähigkeit, euch darüber zu erheben, scheint euch zu verfolgen. Eure widerspenstigen Gedanken müssen nicht so glanzvoll sein, wie ihr sie selber macht. Dient Mir, Freunde, und nicht euren Gedanken.

Furcht, einerlei wie schädlich sie euch erscheinen mag, ist ein Winzling. Angstgedanken sind Abtrünnige, die euch unten halten. Furcht übt in der Tat eine gewisse Faszination auf euch aus. Die Furcht steht in Siegerpose da, wobei ihr Fuß euch niederhält.

Ihr könnt von der Furcht aufstehen. Ihr könnt die Schatten der Furcht ziehen lassen. Ihr müsst wirklich nicht so sehr in Schatten gefangen sein. Ihr müsst nicht an der Seite der Angst kleben.

Angst ist eine erlernte Angewohnheit. Angst ist für euch wie Opium. Sie ist eine von diesen Hasslieben. Seien wir ehrlich. Furcht ist ein Svengali, ein böser Manipulator, und ihr tanzt nach einer schrillen Pfeife. Furcht ist etwas Negatives, und ihr mögt ein Ermöglicher der Furcht zu sein.

Die Furcht hat euch weder entführt, noch ist sie ein guter alter Freund, der euch beigestanden ist. Furcht drangsaliert euch. Furcht hält euch gefangen.

Ihr seid der Elefant, der so an seine Ketten gewohnt ist, dass er selbst dann, wenn er frei ist, immer noch denkt, er sei angebunden, und weiterhin in einem engen Kreis herum geht. Er könnte ebenso gut angebunden sein, denn seine Wahrnehmung ist angebunden.

Eure Frage hat zu lauten – nicht wie die Furcht niederzuschlagen ist – sondern eher, wie man sich von der Furcht abwendet und die Maskerade absetzt, wonach Furcht euch irgendwie helfen würde. Die Furcht mag euch wohl unter ihrer Fuchtel haben, doch ihr könnt aufstehen und fortgehen, wann immer ihr es wollt.

Seid ihr nicht schon genug durch die Faxen der Furcht gegangen? Ihr müsst die Furcht nicht einmal verdrängen. Ihr müsst einfach nur „Sayonara“ sagen und von den hohen Schatten der Furcht fortgehen. Ihr müsst nicht vor Angst schlotternd dastehen.

Kommt, Ich werde euch bei der Hand nehmen, und Wir werden ganz einfach dieses Land der Furcht verlassen. Keine Erlaubnis vonnöten. Die Furcht wird euch nie die Erlaubnis geben. Die Furcht wird euch einschüchtern. Verneigt euch nicht länger vor der Akzeptanz der Furcht, egal wie sich die Furcht einschleichen mag, um euch zurückzuhalten. Duelliert euch nicht länger mit der Furcht. Geht nicht länger mit der Furcht auf der Ebene der Furcht um. Erhebt euch eine Stufe darüber.

Erhebt euch.

Heavenletter # 5806 – 17.10.2016 Hey, Let Go of Suffering

He, lasst Leiden los

Gott redete …

Habt ihr irgendwann im Leben, vielleicht in einem frühen Alter, gelernt, dass Leiden mit dem Territorium der Erde einhergeht? Dass ihr euch dem Leiden unterwerfen müsst, dass das Leiden auf die eine oder andere Weise nach euch greifen und euch niederhalten wird? Habt ihr gedacht, ihr müsst euch auf das Leiden vorbereiten, euch gegen das Leiden stählern?

Ihr seid vorbereitet. Auf die Plätze, fertig, los. Ihr versteift euch gegen das Leiden. Es ist für euch nicht so einfach, euch nicht unterkriegen zu lassen. Vielleicht habt ihr euch in ein Schicksal des Leidens ergeben. Ihr stellt euch vor, schlechte Chancen zu haben, und weist euch selber eine geringe Ausbeute zu.

Meine Lieben, euch auf Leiden gefasst zu machen, lässt euch angespannt sein. Antizipiertes Leiden und der tatsächliche Beginn des Leidens, beides macht euch angespannt. Leiden und/oder Angst vor dem Leiden bringen euch Schmerzen ein. Für diese Lebensdauer mögt ihr darauf ausgerichtet sein, das Leiden zu erwarten. Ihr habt danach Ausschau gehalten. Indem ihr bereitwillig auf das Leiden wartet, macht ihr euch selbst zu einem bereiten Ziel. Das Leben landet bei euch einen Volltreffer.

Freilich, die Erfüllung eurer Wünsche, wie sehnlich auch immer sie sein mögen, lässt euch unweigerlich mit immer noch mehr Wünschen, die ihr habt, zurück – und in der Gefahr, dass sie sich nicht erfüllen. Ihr warnt euch selber vor. Ihr habt noch mehr zu wünschen, und alle eure Wünsche und ihre entsprechende Erfüllung haben vielleicht noch nicht eure Tür erreicht.

Vielleicht habt ihr das Leben auf die folgende Weise angesprochen. Ihr habt dem Leben gesagt: „Beeil dich! Mach zu. Ich leide. Ich leide, denn ich bin geschaffen, auf das zu warten, was ich mir wünsche. Leben, antworte jetzt auf meine Wünsche. Gib mir endlich, wonach ich so sehnlich verlange.“

Seid ihr noch nicht zur Erkenntnis gelangt, dass mit dem Fuß zu stampfen, zu betteln oder zu weinen euch nicht das bringt, was ihr wollt? Die Tatsache, dass ihr etwas inständig wollt, egal wie dringend und gleich, wie sehr ihr es verdient, bedeutet nicht, dass es pünktlich oder überhaupt zu euch zu kommen hat. Manchmal mag einfach etwas nicht zu erwarten oder zu fordern seine Ankunft an eurer Tür beschleunigen. Die Ankunft eurer Wünsche ist nicht der einzige Zweck eures Daseins auf Erden.

Es ist vollkommen in Ordnung, das zu akzeptieren, was sicher zu euch kommt. Was lässt euch denken, dass es für euch auch vollkommen in Ordnung ist, über das zu murren, was euch noch nicht erreicht hat?

Ihr mögt Mich fragen: „Gott, warum bringt mein Nachdenken über das Leiden mir Leiden ein, während mein Nachdenken über das, was ich will, nicht notwendigerweise das, was ich will, direkt zu mir bringt. Was hat es damit auf sich?“

Meine Lieben, keine Erklärungen nötig. Wir müssen nicht wissen warum. Euer Wunsch nach einer Erklärung deutet bereits ein gewisses Maß an Verstimmung an. Wie es aussieht, glaubt ihr wahrscheinlich mehr an das Leiden als an das Glück. Vielleicht sitzt ihr mit Verbitterung da und habt eine Art Fehde mit dem Leben. Schwerlich ein guter Verlierer. Schwerlich das Leben nehmen, wie es kommt.

„Das ist es, was geschehen ist“, oder: „Das ist es, was nicht geschehen ist.“ Das ist alles, was ihr wisst oder irgendjemand weiß. Zieht keine voreiligen Schlussfolgerungen in Bezug auf warum oder warum nicht. Wer weiß denn schon überhaupt, was wirklich geschieht, ganz zu schweigen warum oder warum nicht? Seid nicht so sicher, dass ihr es wisst. Ihr könnt viele Mutmaßungen anstellen und es nie wissen.

Besser ist es, euch zu fragen: „Hmm, wohin gehe ich von hier aus?“

Ihr wollt wissen: „Was ist mein nächster Schritt? Bin ich ein Champion oder ein Defätist?Wie stark halte ich fest? Und wie sehr lasse ich los? Und wie sehr spielt es wirklich eine Rolle? Habe ich alle meine Glücksmurmeln auf ein Pferd gesetzt und schmolle ich jetzt deswegen?“

Ihr selber seid derjenige, der zu fragen ist. Nicht die Welt. Ihr habt nicht herumzuplärren.

Ob es euch gefällt oder nicht, das Leben schuldet euch keinen Lebensunterhalt. Das Leben an sich ist ein großes Geschenk, das euch gegeben wurde. Seid froh. Seid dankbar. Sagt danke und seht, wohin euch das Leben als nächstes bringt.

Welchem Pfad folgt ihr jetzt?

Heavenletter # 5807 – 18.10.2016 Sometimes You Envy the Nomads

Manchmal beneidest du die Nomaden

Gott redete …

Worum geht es beim Verlieren von Sachen, ein Ding nach dem anderen? Was ist die reale Geschichte dabei? Verlieren ist mehr eine Frage des Nicht-Findens, wonach du dich umgeguckt hast. Es ist mehr eine Sache, dass du dir die Frage stellst: „Wo habe ich es hingelegt?“

Vielleicht ist zu viel in deinem Geist. Vielleicht hast du zu viel weggesteckt und weggepackt. Du legtest etwas weg … irgendwohin, oder du übersahst es, wie du es weglegtest. Wie konntest du dich bloß so ausblenden? Etwas, was dir derart wichtig ist. Es ist irgendwo. Oder es gab es nie.

Bisweilen, anderntags, kommt das Vermisste vor dir zum Vorschein. Hier ist es, plötzlich geradewegs vor dir. Und manchmal wird es nie gefunden, und du spürst einen Brocken aus deinem Herzen herausgegriffen.

Menschenwesen lagern Dinge um, selbst unersetzliche Dinge. Ja gar wenn du im Leben auf dem richtigen Weg bist, verlierst du den Überblick. Oh, das simple Leben. Es war einmal, da war leben einfacher. Du bist dir sicher, es war leichter,

Du beneidest die Nomaden, die ihre Decken zusammenrollten, die ein oder zwei Töpfe oder Pfannen, vielleicht etwas Getreide mit sich nahmen. Dies war ihr Bestand. Keine Rechnungen kamen per Post oder im Internet ins Haus. Es gab keine Zugfahrpläne, keine Reservierungen zu machen oder sich an sie zu erinnern. Das Leben wurde gelebt, sozusagen durch und durch. Es gab keine Sockenschubladen. Keine Socken zum Verlieren. Ein derartiger Katalog von Dingen kreuzte niemals euren Sinn.

Es könnte sein, dass dein Geist mit einem riesigen Tisch an Mobilien in die Höhe getrieben worden ist. Wie viele Dinge kannst du in deinem Geist bei dir tragen?

Du möchtest keinen Geist haben, der sich als eine Enzyklopädie von Informationen ausweist.

Du möchtest keine solche Zusammenstellung von Dingen, wie du sie hast. Du sehnst dich nach dem Porzellan deiner Großmutter, und dennoch ist dein Geschirrschrank ganz gefüllt. Zur selben Zeit wie es dich nach leeren Orten verlangt, kann es sein, du hast dich im Auffüllen von allem und jedem bis zum Rand verfangen.

Was, ihr lieben Freunde, ist wirklich verloren gegangen, unterdessen eure Speisekammer ja dermaßen gefüllt ist?

Mit alledem, was ihr euren Besitz nennt, wird ein Knoten geknüpft.

Und, oh, du meine Güte, die Ansammlung von Erinnerungen, die du hast, Zusammengetragenes an Erinnerungen aller Art. Es sieht danach aus, du bist mit einer Überlast unterwegs. Du möchtest das nicht, dennoch bestehst du darauf. Oh, wie du dich doch nach einfachem Leben sehnst, und wie du es dir doch herbeiwünschst, dein Leben vollzufüllen und es dir, nachgerade weitab von simpel, zu gestalten.

Worum geht es bei diesem Mix von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überhaupt?

Vielleicht lebten die Nomaden, die du so beneidest, in der simplen Gegenwart. Jetzt sammelst du sogar Fotografien. Womöglich setzt du an zu erkennen, dass Zeit und Raum ein und das selbe sind. Keines von beiden existiert, wie bedeutsam dir die beiden Konzepte förmlich doch geworden sind. Zeit und Raum existieren nicht, dennoch hältst du mit aller Macht an dem fest, woran man sich nicht festhalten kann.

Du weißt nicht, wie es geht, mit dem Zusammentragen aufzuhören, zu stoppen, dieser eifrige Sammler zu sein, der selbst all das behalten möchte, was nicht existiert.

Du möchtest ein Sammler von Aufzeichnungen sein, vielleicht von etwas, was besagt, du seist hier auf der Erde gewesen, und du seist jetzt hier.

Falls es nichts zum Sammeln gäbe, wie gäbe es dann so etwas wie verloren oder vergessen? Wo könnte das Wort wo existieren? Weg sein wäre eine Binsenweisheit. Nicht zu finden, ein Fakt des Lebens.

Sofern dir etwas abhanden kommt, hast du ganz gewiss existiert. Sofern du ein Service Porzellangeschirr besitzt, anstelle einer Schüssel für alles, kannst du, das mag durchaus so sein, an der Glaubensvorstellung festhalten, dass du als eine separate Einheit existierst.

Vergessen? Gut, ist vergessen. Verlorengegangen? Gut, also verlorengegangen. Auf der Suche wonach? Nun, los geht’s, auf zur Expedition.

Also, hier zudem eine anderweitige These, die so geht: Nichts geht verloren.

Auf jeden Fall kannst du Narrheit aus dem Spiel lassen. Du kannst Komplikationen weglassen. Du kannst frei sein. Ich ordne an, dass du der Vergangenheit ledig bist, und ebenso der Zukunft. Geliebte, ihr seid eine frei laufende Seele in der Gegenwart. Segnet eure Seele. Dies seid ihr. Seele. Nichts zum Sammeln, nichts zum Verlieren, nicht einmal euer Leben – ihr seid lebendig. Vergesst Verlieren und Erinnern. Macht euch aus den Einzelheiten nicht dermaßen viel.

Die ganzen Details, die euch nachsetzen, sind just das – Details. Sei ein Vogel im Fluge. Erfreue dich am Singen. Komm, fliege mit Mir entlang.

Heavenletter # 5808 – 19.10.2016 The Focus of Your Energy

Der Fokus deiner Energie

Gott redete …

Das, was für dich im Leben gut ist, ist einfach, da kannst du dir sicher sein. Es gibt einfache Freuden, die weit reichen.

Egal wie der Tag ausschaut, wisse dass der Tag, dieser Tag, schön ist. Auf diesem Wege kannst du dir erlauben, den ganzen Tag mit Schönheit umgeben zu sein – warum nicht?

Energie an sich ist schön. Energie existiert. Eine gewaltige Energie ist vorhanden. Licht ist Energie und du weist großartige Energie und Licht auf. Selbst wenn du dich müde fühlst, umstrahlt dich großartige Energie und Licht. Wir sprechen hier von reiner Energie, die kraftvoller ist, als es dir vorstellen kannst. Deine Energie ist nicht weniger kraftvoll als die der Meeresgezeiten.

Geliebte, ihr habt eine Seele, ihr seid eine Seele. Ihr seid mehr als reich an reiner Energie.

Selbst auf eurem Sterbebett strahlt ihr großartige Energie aus. Eurer Körper ist machtvoll, obwohl er das Geringste von euch darstellt. Ihr habt den Unterschied gesehen zwischen einem Körper, der eine Seele beinhaltet, und einem Körper, dessen Seele sich hinausgewagt hat. Diese Energie ist ein Ausdruck der Göttlichkeit.

Selbst wenn du im Fitnessstudio trainierst und dir Schweiß austritt, bist du ungelogen reine Energie – frei und hell, Energie jenseits der Oberfläche des Lebens. Du bist niemals ohne die Tiefe deiner Seele.

Die Energie deiner Seele wird zumeist dann wahrgenommen, wenn du glücklich bist. Offenkundig ist Schönheit großartiger als das Äußere. Schönheit ist Energie.

Natürlich ist Ärger auch eine Energie, getrübte Energie, abgegrenzte Energie, von der Schönheit abgelenkte Energie. Es mag nichts Schönes an Ärger geben, nicht so, wie es sich für dich anfühlt oder wie du es erlebst. Aus einem anderen Blickwinkel kann Ärger als ein so zielgerichteter Fokus gesehen werden, so klar und massiv wie Löwengebrüll.

Ärger und Wut scheinen dich in der Tat mit heißer Energie anzufachen, aber nichtsdestotrotz, bist du nicht glücklich, mit Ärger fertig zu sein? Ist es nicht erfüllender, ohne Ärger zu sein?

Energie verändert seine Form. Positive Energie, die fröhlich aus deinem Inneren empor steigt, ist wie ein Baum, der Blätter sprießen lässt, oder gleich einem blühenden Kirschbaum, der sich in eine Blütenlaube verwandelt. Ist dir ein Kirschbaum nicht lieber als ein Haus in Flammen? Gehe, wohin du willst. Du musst nicht dorthin gehen, wo du nicht hin willst.

Ich weiß, Ärger und Wut überrumpeln dich manchmal. Plötzlich ist Wut da, ein Sturm, ein Feuer und ein Eisregen, welche dich umhüllen. Wie wild und grausam ist Zorn, wenn er aufbraust.

Es ist besser, wenn du Ärger nicht Luft machen musst. Ist dem Ärger Luft zu machen etwas, worauf man stolz sein kann, oder ist es eine Entschuldigung wie jede andere auch? In gewissem Sinn gibt es keine Entschuldigung für Wut und seine nachtragenden Begleiter.

Wenn du ernsthaft darüber nachdenkst, über was in aller Welt möchtest du gegebenenfalls wütend sein? Wut ist Energie, doch es ist eine Energie, die von dir Energie abzapft. Deine Wut mag jemand anderen erzittern lassen, aber wofür sollte das gut sein? Es kann nicht deine Aufgaben im Leben sein, andere erbleichen zu lassen.

Erinnere dich, dein Zorn ist dein Zorn. Du musst die Eigentümerschaft davon übernehmen. Sei nicht stolz darauf. Wut bedeutet niemals Sieg. Ich rede hier von der um sich schlagenden Wut. Sie kann jemanden verletzen. Und zweifellos wird sie dich verletzen.

Es ist auch nicht deine Bestimmung im Leben, deine Wut zu unterdrücken. Erkenne sie an und begib dich auf einen anderen Weg. Denke nach, was du möglicherweise ändern kannst, was die Wut von deinem Herzen ableitet. Möge dein Herz lieber unschuldig sein als voll von Ärger. Ärger scheint Ärger nur noch zu verstärken. Kann Ärger denn wirklich so lohnend oder erleichternd sein? Egal wie gerechtfertigt der Ärger auch sein mag, möchtest du ihn wirklich? Wann ja, wofür? Finde einen anderen Weg.

Komme wieder zurück zu der reinen Energie. Komme zu etwas Großartigerem als Wut zurück. Es existiert Größeres als Ärger. Du hast die reine Energie bereits erfahren und du magst sie. Lasse es zu.

Die Wahrheit von dir ist weit großartiger als Zorn.

Heavenletter # 5809 – 20.10.2016 Into the Sunshine

In den Sonnenschein hinein

Gott redete …

Komm´ dorthin zurück, wo dein Herz ist. Lass dein Herz nicht hängen. Leute mögen dich hängenlassen, dennoch hast du das nicht deinem Herzen anzutun. Verdunkle dein Herz nie. Dein Herz ist ein Wegweiser für dich.

Folge deinem Herzen. Wenn du Bauer bist, fütterst du deine Ziegen auf eine Art und deine Hühner auf andere. Du kümmerst dich um alles, das dir gehört. Du hast ein Herz.

Jetzt kümmere dich um dein Herz. Ich spreche nicht von Herzklappen und dergleichen, das Physische ist ein Nebenprodukt des Annehmens der Anweisung deines Herzens. Würdige dein Herz. Nimm dir dein Herz zu Herzen. Dein Herz lenkt dich immer. Dein Herz sagt: „Gehe diesen Weg. Dieser Weg führt zum Glück.“

Und Glück soll zu mehr Glück führen.

Da liegt der Hase im Pfeffer. Du weißt einfach nicht immer, ob es dein braves Herz ist, das da spricht, oder eine Marotte, an der du dich eingeklinkt hast, die dir ein Lied und ein Tänzchen gibt. Wann hörst du Wahrheit und wann ist es Stolz, der dich lockt?

Wer auf Erden weiß, wer seine Wahre Liebe ist? Natürlich weißt du, dass Aussehen nicht alles ist. Wirst du deine Wahre Liebe nur erkennen, wenn es zu spät ist? Wirst du es nur im Rückblick wissen? Wirst du enttäuscht sein? Kann es wirklich eine Wahre Liebe für dich geben?

Du magst umworben sein, dennoch, wo ist dein Herz und wie lange wird es da bleiben, wo es jetzt ist?

Dein Herz mag zu einer Karriere gezogen werden. Es erscheint wie eine große Chance. Jetzt wunderst du dich. War es Eitelkeit, die das Ego wieder mal vor dir baumeln ließ? Wann wusstest du jemals, wer du wirklich warst und was du wirklich wolltest?

Ihr, die Wesen, die ich meine, ergeben sich in der Regel nicht dem Ego, dennoch habt ihr keine tiefe Gewissheit dessen. Wie kann man sicher sein?

Wie weiß ein menschliches Wesen, wann sein Wahres Herz spricht? Entscheidungen scheinen ein Glücksspiel zu sein. Das ganze Leben scheint ein Glücksspiel zu sein. Du willst eine sichere Wette.

Sicherlich, Leben ist mehr als nur Zufall, dennoch bist du dir darüber nicht ganz sicher. Du fühlst dich wie ein blinder Schiffer am Steuerruder. Wie weißt du, ob es dein Herz ist oder Verblendung? Für einen glorreichen Moment oder zwei fühlt sich Liebe wirklich an und dann hat sie sich vielleicht aus dem Staub gemacht.

Nicht alles was glänzt ist Gold. Gold kann sich zu Staub verwandeln.

Sogleich erscheint dein Herz, so wie du es kennst, als nicht gerade zuverlässig. Dein Herz scheint dich nicht immer zu unterstützen. Vielleicht kurzzeitig, aber nicht auf lange Sicht. Oh, wie kannst du es nur wissen?

Jedenfalls weißt du nicht, wie du wissen kannst, wann dein Herz wirklich auf einer Glückssträhne ist oder wenn du dir schlichtweg etwas vormachst.

Muss das Leben voller Anfänge und Enden sein? Ist dein Leben so?

Es mag erscheinen, dass du nicht genug weißt, um in die Welt geworfen zu werden, um dich selbst durchzuschlagen. Du weißt einfach nicht die Zeichen zu deuten. Zu früh wurdest du mitten ins Leben geworfen. Du warst zu jung. Dessen bist du dir sicher.

Du verstehst, dass es von großem Wert ist, keine Beschränkungen zu haben, dennoch würden dir ein paar Ampeln, die dir sagen, ob zu fahren oder anzuhalten ist, nichts ausmachen oder ein Pfeil, der einen Weg weist und nicht zwei.

Ist das Leben ein Fotoshooting und nicht mehr?

Wann kommt Wahres Leben zu dir und trägt dich über die Berge? Wann ist es an der Reihe, ein Leben ohne Ärger?

Wann bist du dran, wertvolle und lang anhaltende Entscheidungen zu treffen?

Wirst du jemals wissen, was du tust, und die richtigen Entscheidungen treffen, wie es manche Leute zu tun scheinen? Wann bist du dran, die richtigen Wendungen im Leben zu machen?

Hallo meine Lieben, wie wisst ihr, dass ihr es nicht tut! Ihr lernt etwas. Ihr lernt mehr als all die Unsicherheiten und Zweifel.

Eine Definition des Lebens ist vielleicht, dass es ein Risiko ist. Oh ja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Wenn du in einem Dschungel bist, schlage deinen Weg hindurch. Wenn du im Verkehr bist, schau nach beiden Seiten. Wo auch immer du reist, was auch immer die Höhen und Tiefen sind, das Leben pumpt mehr Leben in dich hinein, und es ist an dir, vorwärts zu gehen, in den Sonnenschein hinein.

Heavenletter # 5810 – 21.10.2016 The Value of Life Is in the Joy of It!

Der Wert des Lebens hängt von der Freude ab, die du darin findest!

Gott redete …

Wann bist du in deinem Element? Du machst gerne etwas Konstruktives. Du erkennst vielleicht nicht, dass diese Aktivität in deinem Leben eine bestimmte Bedeutung hat. Du ersiehst nicht, dass sie eine Zukunft für dich hat. Macht nichts. Du brauchst überhaupt nicht an einen Gewinn zu denken, es genügt, dass die Beschäftigung dir Freude bereitet. Du weißt nicht, was sich aus einem scheinbaren Nichts entwickelt. Das bedeutet, deinem Herzen zu folgen. Das bedeutet, das Leben zu erforschen!

Immer wieder sage Ich es dir: Du lebst nicht, um ein bestimmtes Resultat zu erreichen. Zum Beispiel: Du machst gerne Mayonnaise. Du hast einfach Freude daran, Mayonnaise herzustellen. Du fühlst dich gut dabei. Du magst die Zutaten, die du hineintust. Du besorgst sie auch gerne. Du machst gerne die Mayonnaise und du magst den Geschmack. Du fühlst dich einfach gut dabei. Du brauchst es nicht zu erklären. Es ist genug, dass dir diese Beschäftigung Freude bereitet.

Du brauchst nicht gleich ins „Mayonnaisegeschäft“ einzusteigen. Es ist Gewinn genug, dass dir das Herstellen von Mayonnaise Spaß macht und dass du, deine Familie und vielleicht ein paar Freunde deine Mayonnaise genießen. Du weißt niemals, was sich aus etwas entwickelt, noch ist es notwendig, dass sich etwas aus einer Sache entwickelt.

Sicher, du könntest als ein Mayonnaise-Mogul enden, wenn es genug Leute gibt, die deine Mayonnaise kosten und wollen, dass du ihnen welche machst. Aber notwendig ist das nicht.

Was sich aus einer Sache entwickelt, weiß niemand. Befreie dich von dem Gedanken, dass du aus all dem, was du tust, mehr machen musst.

Worin liegt der Gewinn, im Park spazieren zu gehen? Es bereitet dir ein bisschen Freude, es nimmt dir vielleicht etwas von deinem Schmerz weg.

Was ist der Nutzen des Lebens? Es ist heute da und morgen vergangen. Dennoch ist das Leben gut, und du bist am Leben. Das Leben hat einen Wert. Wirklich, das Leben ist mehr als ein bloßes Vergehen der Zeit.

Kleine Kinder malen und genießen es stets, die Farbe auf‘s Papier zu spritzen. So etwas Einfaches. Es ist ja nicht, dass sie deswegen große Künstler werden müssen. Der Punkt ist: Es macht ihnen einfach Freude.

Du hast Anspruch auf Freude im Leben. Um Freude zu haben, brauchst du nicht gleich einen Preis zu gewinnen. Du brauchst keine Auszeichnungen.

Ah, diese Freude, wenn zwei Kinder miteinander Kekse essen.

Schau, lass deine Freude einfach herumwirbeln. Ich würde sagen, übe dich in Freude, aber in dem Moment, wo du dich darin übst, wirst du dir dessen bewusst und damit verschwindet auch das spontane Vergnügen. Dann strengst du dich an. Man kann der Freude nicht befehlen zu erscheinen. Sie kommt zu dir. Sie findet dich. Gib der Freude die Gelegenheit, dich zu finden.

Entdecke das Vergnügen und du wirst auch bei anderen Freude hervorrufen. Du wirst fröhlich sein. Du entwickelst diese Freude nicht, du lässt sie bloß zu. Du erlaubst dir selbst, fröhlich zu sein. Die Fröhlichkeit ist durchaus ansteckend, und du verbreitest Freude. Freude kann auch mutig sein.

Die kleinen Freuden sammeln sich an.

Sicherlich, das Leben geht schnell, aber es ist nicht notwendig, das Vergnügen zu beschleunigen. Finde Freude dort, wo du sie findest, und du wirst auf mehr Freude treffen.

Sei bereit für Freude. Sage Ja zur Freude. Die kleinen Freuden sammeln sich an. Besuche selbst alte Freuden wieder, wie das Himmel-und-Hölle-Spiel [ein Kinder-Hüpfspiel, Anm. d. Übers.].

Es gibt nichts, was dir Freude machen MUSS, aber du kannst dem Leben eine Wendung geben und es genießen. Das Leben ist dir verbunden, wenn du seine Geschenke annimmst.

Du selbst bist ein Geschenk, also erfreue dich an dir selbst. Was auch immer sein mag, freue dich daran, am Leben zu sein. Wenn du ans Bett gefesselt bist, erfreue dich am Sonnenlicht, das durchs Fenster scheint. Erfreue dich an dem, woran du dich erfreust. Es wird die Zeit kommen, wo du dich an allem erfreuen kannst, oder, lass es Uns so sagen: Lebe in andauernder Freude. Was ist Freude anderes, als das wertzuschätzen, was gerade vor dir liegt. Sieh doch!

Heavenletter # 5811 – 22.10.2016 Dreamer of the Dream I

Träumer des Traumes I

Gott redete …

Einer Meiner Refrains lautet: Komme aus der Vergangenheit heraus. Lasse das Vergangene los. Schlüpfe am Verwichenen vorbei.

Die Vergangenheit, welche niemals existierte, ist weder ein Ort noch eine Zeit, wo ihr wirklich sein könnt. Ihr könnt euch dort bloß maskieren. Schaut her, es ist alles ohnehin ein Traum. Oh, ja, euch ungemein real, der ihr ja der Träumer des Traumes seid.

Was ihr saht, was ihr fühltet, was ihr sagtet, schien sich in der Tat zugetragen zu haben, dennoch passierte es alles schier durch eure Augen. Ja im Eigentlichen, es war gleichsam, als blutete euer Herz davon, was ihr als eine Tragödie seht. Oder, durchaus, in sonnigen Erzählungen, in ihnen wurdet ihr zu einem großen glänzenden Wunder. Wie derart voll euer Herz, vielleicht über ein scheinbar kleines Ding, zu sein scheint. Wie leer euer Herz über etwas zu sein scheint, was wie die größte Tragödie unter allen zu sein schien, so lange, bis ein anderes Vorkommnis eintrat und euer Leben auf eine andere Art zum Kentern brachte.

Ah, was ist auf Erden Realität, und was ist im Himmel Realität? Zwei gewaltig große Unterschiedlichkeiten. Welche ist für euch wahr?

Hier nun eine andere Möglichkeit, wie Wir auf das, was gewöhnlich Erfahrung genannt wird, unsere Blicke richten können. Alles und jedes kann in einem anderen Licht betrachtet werden. Dies besagt auf keinen Fall, dass ihr dies auf Wunsch zu tun vermögt. Dies ist ebenso eine Möglichkeit. Ihr könntet die Dinge in anderem Licht betrachten, aber ihr seid sozusagen nicht immer da, wo ihr gerade nun einmal gebraucht werdet. Weltliches Denken hat über euch das Sagen, derweil ihr mit ihm mitzieht.

Ihr seht euch in einem Spektakel des Lebens umherlaufen, unterdessen ihr im Grunde an einer Stelle bleibt. Es ist mehr so, dass ihr mit einem Aufzug hochfahrt, der euch in Bewegung setzt, und, dass ihr mit ihm herunterfahrt, denn ihr seid ein Beschauer des Lebens, während das Leben just vor euren Augen passiert. Es kann so sein, dass das, was ihr als euer Leben bezeichnet, schlicht ist, was ihr ausfindig macht und erspäht. Was ihr herausfindet, das nennt man Beobachtung.

Von einer anderen Position in dem Aufzug, mit dem ihr fahrt, her könntet ihr andere Szenen und andere offensichtliche Vorgänge wahrnehmen. Es hängt davon ab, wo ihr soeben sitzt oder steht.

Hier ein weiterer Drall, den ihr absehbar bemerken könnt. Diese Verwindung könnte euren Blick gewaltig öffnen. Sie könnte das. Sie könnte euer Leben ändern, obschon, ja, zunächst erkennt ihr nicht Wie. Lasst diese Idee sanft in euch hineinsinken.

Selbstverständlich habt ihr von unterschiedenen Ebenen des Bewusstseins gehört. Lasst Uns nun an der Stelle ein anderes Vokabular hernehmen, das Vokabular von Dimensionen.

Wo euer Bewusstsein positioniert ist, hängt davon ab, was ihr seht und was ihr erfahrt. Betrachtet euer Bewusstsein als den Stuhl, in dem ihr soeben sitzt.

Dimensionen bauen sich von einer Dimension zur nächsten auf. Beendet die eine Größenordnung, und geht alsbald zur nächsten über. In der Welt komplettiert sich euer Einstimmensvorgang über eine recht lange Zeitspanne hinweg. Wir könnten ebenso leichthin sagen, dass der Gang von einer Dimension zu einer anderen dem Beenden eines einzelnen Kapitels in einem Großartigen Buch ähnlich, und dem Vorangehen zum nächsten Kapitel in dem Großen Buch vergleichbar ist. Dies ist Leben in der Welt. Es ist ein naturgemäßes Vorankommen. Ein Ding führt zum nächsten.

In den Augen der Welt – dort scheint dies so. Vom Himmel her gesehen – ist nichts davon dermaßen klar umrissen. Es gibt die Abgesondertheit nicht. Es gibt keine Zeit, keine Abfolge, etc.

Wie es freilich durch die Welt gesehen wird, da hat eine jede Dimension eine scharfe Abgrenzung. Just so wie ein jedes Individuum auf der Erde durch einen Namen gekennzeichnet wird, um es alleinig zu machen. Ich möchte sagen, die 3.te Dimension ist das überkommene angejahrte Denken, welches auf den fünf Sinnen fußt. In dieser Dimension ist bloß echt, was ihr seht.

Die 4.te Dimension berücksichtigt mehr Möglichkeiten mit.

Die 5.te Dimension hat eine ungeheuer breitere Weitwinkellinse.

Ihr knipst nicht an einem Schalter, um in der einen oder in der anderen Dimension zu sein, nach und nach gewöhnt ihr euch sozusagen an eure 5.te Dimension.

Ihr bemerkt nicht immerzu, wo ihr seid. Vielleicht könnt ihr euch anschicken anzuerkennen, dass etliche unter euren persönlichen Betrachtungen des Lebens und eures Lebens nach wie vor in der 3.ten Dimension eingesehen werden. Übriggebliebenes Denken. Demzufolge gibt die 4.te Dimension allerhand mehr Möglichkeiten statt. Sobald ihr zu der 5.ten Dimension aufsteigt – ihr bemerkt dies womöglich nicht. Unter Umständen dünkt es euch, ihr wärt nach wie vor am Leiden. Dies bildete eure Denkgepflogenheit, nicht wahr? Altes Denken.

Es gibt endlose Dimensionen, gerade so wie Endlosigkeit dimensionslos ist.

[Fortsetzung folgt]

Heavenletter # 5812 – 23.10.2016 Dreamer of the Dream II

Träumer des Traumes II

Gott redete …

Glaubst du Mir? Ich frage dich, ob du Mir glaubst, nicht ob du an Mich glaubst. Es mag für dich leichter sein, an Mich zu glauben, als zu glauben, was Ich sage.

Glaubst du, dass du aktiv in Höheren Dimensionen lebst und dennoch aus der 3. Dimension sprichst? Du könntest ja hinter den Zeiten herhinken, in einem Bereich, wo es so sehr zählt. Warum würdest du dich so hemmen, wenn du doch aus der 5. Dimension sprechen könntest, so wie jeder andere auch. Komm jetzt zurecht mit dem.

Sogar in früheren Jahren, bevor der Terminus „5. Dimension“ ein Alltagsbegriff war, gab es Große, die aus Großen Höhen sprachen. Warum nicht du?

Dein Denken zu verändern ist nicht genau etwas, das du entscheidest. Leichter Hand, mit sanfter Absicht, ohne große Anstrengung, wunderst du dich, in der Welt stehend, wie wohl diese Dimension, genannt die 5., aussehen mag. Du magst nachsinnen: „Was wäre, wenn ich in den Himmel hinauf gucke, was könnte ich da sehen?“

Wie glücklich wärest du da! Hebe deine Augenlider sogar mit den Händen, wenn es sein muss. Öffne deinen Geist zu der Idee, dass das Leben grenzenlos ist. Das Leben muss nicht in alte Überreste von altem Denken zerkrümeln.

Wenn du Walzer tanzen kannst, kannst du auch Salsa tanzen. Wenn du einen alten ausgewrungenen Gedanken denken kannst, kannst du auch einen brandneuen denken. Wenn deine Augen geschlossen sein können, können deine Augen sich auch öffnen.

Ach kommt, Meine Lieben, Ich sehe euch mit den Schultern zucken, und vielleicht höre Ich euch auch ein Statement abgeben, wie: „Das ist halt die Welt für uns. Das ist, wie die Welt funktioniert. Die Welt ändert sich nie. Ja, es gibt heutzutage Jets und Computer, aber was die Menschlichkeit angeht, sind wir in derselben alten Welt gelassen, d.h. jede Person schaufelt für sich selbst. Wenn es hart auf hart kommt, sind die Leute wie immer. So ist das hier. Dem muss man ins Auge sehen.“

Hör zu, auf was würde die 5. Dimension sich denn beziehen, außer auf die Evolution der Erde? Es ist nicht die Evolution des Himmels. Der Himmel ist so himmlisch wie immer. Der Himmel verändert sich nicht, warum sollte er?

Mehr Dunstschleier vom Himmel erreichen die Erde. Mehr Dunstschleier vom Himmel erreichen dich. Du atmest ein und du atmest den Himmel ein. Transformation existiert. Wechsle deine Melodie. Du bist jetzt lebendig. Du bist nicht mehr länger im Dunkeln Zeitalter.

So wie das Bewusstsein der Menschheit wächst, so wächst auch die Erde. Die Erde ist mitten in einem Großen Durchbruch. Du bist ebenfalls inmitten eines Großen Durchbruchs. Ein Durchbruch kann Groß sein und dennoch mag es sein, dass du ihn nicht vor deinen Augen siehst. Du nimmst ihn einfach nicht wahr. Zu Großes geschieht, als dass du es einlassen und anerkennen kannst.

Schaust du etwa noch durch die Linse der 3-Dimensionalen Augen? Ist das so? Kannst du zugeben, dass du es zeitweise tust? Also ehrlich, warum hältst du an dem fest, das hinter dir liegt? Was hast du davon?

Dann gibt es da die Zeiten, in denen du dir selbst eindeutig antworten kannst: „Ich schaue nicht mehr durch die Linsen der 3. Dimension, wenigstens nicht mehr so sehr.“

Dann gibt es Zeiten, wenn du dir sagen kannst: „Ich lasse ein wenig mehr Licht herein.“

Und die Zeit kommt, wenn es euch möglich wird hinaus zu singen: „Ich beginne Licht zu sehen.“

Jetzt könnt ihr zulassen: „Ich existiere wirklich in der 5. Dimension… oder in der 7. …..“

Wenn ihr die Möglichkeit erlaubt, öffnet ihr euer Fenster weit. Jetzt brecht ihr aus ins Singen, und ihr singt:

„Ich bin Licht. Ich Bin Licht! Ich bin Licht in einer Neuen Dimension.“

Und alle singen: „Halleluja“

Und so öffnet ihr die Scheuklappen dieser Welt.

Heavenletter # 5813 – 24.10.2016 Life ta ta – ta ta – ta dum!

Das Leben ra ta ta tam!

Gott redete …

Universelles Kind Meines Herzens, du befragst Mich über diese Angst, die in deinem Herzen festsitzt.

Du fragst Mich: „Was ist das für eine Panik? Bin ich paralysiert, erstarrt? Ich bin mit Angst geschlagen, als ob ich das Boot Des Lebens rudern würde. Mein Herz fühlt mit denen mit, die Echte Probleme haben, während ich verleitet bin von Angst und Schrecken der Tage, an denen ich nicht liebe und mich nicht geliebt fühle und wo Liebe nicht zu existieren scheint.“

Ich sage dir:

Überlasse das Leben anderer Mir. Überlasse dein Leben Mir – schreite leichtfüßig, spring hoch! Angst gehört nicht zu dir. Lass Angst los, denn in der Angst könntest du dich vom Leben davonstehlen. Betrachte das Leben nicht länger als riskant. In gewissem Sinne erscheint dir das Leben als Gerangel, oder vielleicht als freier Fall. Du siehst Gefahr.

Bildlich gesprochen läuft das Leben auf Blüten hinaus, die von einem Baum herabfallen. Die Blüten wirbeln in deinem Herzen herum. Die Sonne spielt mit Bildern ihrer selbst. Die Vögel singen aus welchem anderen Grund als aus Freude?

Was wäre, wenn das Leben ein Spiel und überhaupt keine Tragödie wäre? Was wäre, wenn du dich einfach dabei wiederfindest, wie du in das Theater gehst und Platz nimmst? Der Vorhang öffnet sich. Die Aufführung beginnt.

Wenn die Aufführung vorbei ist, schließt sich der Vorhang, und auf der Bühne findet nicht länger die Aufführung statt. Eine Vorstellung ist ausgespielt, und dann ist die Aufführung vorbei. Jeder verlässt das Theater. Jeder geht nach Hause.

Der Schlaf, den du des Nachts schläfst, ist eine andere Art von Theater. Verschiedene Standorte in der Welt und im Universum sind verschiedene Kulissen für alle Arten von Theater, das vonstatten geht. Manchmal spielen Schwarzkehl-Nachtschwalben die Hauptrolle im Theater, manchmal trompetende Elefanten. Manche Filme sind in Farbe, manche sind stumm oder leise. Es gibt Dunkelheit und es gibt Licht, und alles ist Theater, ganz gleich wie die Vorstellung ausgeht und wer sie besucht.

Für dich bedeutet das Leben auf der Bühne alles, und doch ist es einfach ein Wechsel der Szenerie sowie vielleicht eine scheinbar neue Besetzung von Charakteren. Es spielen sogar die gleichen Schauspieler verschiedene Rollen, ob sich sich an ihren Text erinnern oder nicht. Manches Drama spielt sich hinter den Kulissen ab. Manche Schauspieler rennen die Gänge auf und ab und vermischen sich mit dem Publikum.

Dennoch spielt sich das ganze Theater gleichzeitig ab. Ein Filmregisseur sagt: Licht! Kamera! Achtung, Aufnahme!“

Das ganze Theater sagt: „Herz, zeig deine Gefühle!“

Das ganze Theater sagt: „Herz, sei still.“

Das ganze Theater sagt: „Es war einmal …“

Und dennoch gibt es nichts Derartiges wie Zeit. Alles erscheint real und ist dennoch zur gleichen Nicht-Zeit imaginär – diese Dramen, Tragödien und Komödien auf der Bühne, alle eingestreut und – in Wahrheit – imaginär, gleichwohl für echt gehalten. Jeder nimmt es wichtig und mag trotzdem dabei nicht beteiligt erscheinen, gleichsam unbeteiligt, dennoch schaust du zu mit dem Herz in die Hose gerutscht.

Das Gedächtnis spielt eine Rolle. Das Gedächtnis ist wie ein Echo, der Schlag einer Trommel in der weit entfernten Nacht. Erinnerungen machen sich breit. Erinnerungen tanzen auf und hinter der Bühne.

Gibt es einen Eintrittspreis? Es erscheint dir so. Ein jeder bezahlt die Zeche, so scheint es, für eine jegliche kurze Szene. Tänzer, Musiker, Tanzgruppen, Publikum, alle tanzen sie nach der Melodie des Dudelsackspielers. Engel tragen zur Musik bei, und die Aufführungen sind zu schnell vorbei und trotzdem endlos, bis alle Aufführungen zu einem endlosen Spinnen des Rads verschmelzen.

Worin liegt der Unterschied, sagen dir deine Gedanken, während sie dir zurufen. Gleichwohl hat es den Anschein, dass alles eine Wiederholung seiner selbst ist, ob nun am Strand oder auf einem Berggipfel. Das Drehbuch ist das gleiche. Sogar die Drehorte verschmelzen, während du die Kulissen nicht mehr auseinanderhalten kannst.

Und dann ist da das Wirbeln der Trommeln, und der Schlag ist der gleiche, und das Wort heißt Leben. Das Leben ta ta tam. Das Leben ta ta tam.

Du, das Publikum, das die Zugangsberechtigung hat, wird zu den Tänzern und du wirst die Geschichten. Währung du herumwirbelst, wirst du zu Butter, und die Butter, zu der du wirst, kehrt zur Sonne zurück, und du erstrahlst für alle in Cinema-Scope und Technicolor sowie in Schwarzweiß, hell und düster, alles zugleich oder ein und aus.

Das Leben ist eine bunte Mischung, welche vor deinen Augen verschwindet, und du, wie du in der Welt aufzutreten scheinst, verschwindest mit ihr.

Es gibt Eingänge und es gibt Ausgänge, und so findest du dich in dem einen oder anderen, bis du den Großen Abgang von der Bühne machst. Dem Anschein nach gehen die Lichter aus.

Morgen wird es eine andere Aufführung geben, ein anderes Stück und einen anderen Tanz, eine andere Besetzung der Charaktere. Dann kommst du wahrscheinlich für einen neuen Ablauf zurück und du wirst dir wieder selber zuschauen, wieder und wieder in einer neuen Version, die Großen Applaus erntet. Bravo! Bravo!

Heavenletter # 5814 – 25.10.2016 You Fear Falling from Grace

Du fürchtest, in Ungnade zu fallen

Gott redete …

Es gibt allerlei Arten von Angst. Mehr noch, es gibt unterschiedliche Ausreden für Angst. Dies soll nicht sagen, dass Angst nicht angstvoll ist. Mit Angst leben ist wie an dem Rande eines Kliffs leben, und ihr zittert. Ihr habt Angst vor Angst – Angst davor, was die Angst euch als nächstes hinwerfen wird.

Es gibt ego-basierte Ängste, so etwa die Angst, was Andere wohl von dir denken, oder die Angst, deine Reputation einzubüßen, oder die Angst, nicht deinem Ansehen nachzukommen zu vermögen. Angst davor, zurückgewiesen zu werden, ist ego-basiert, gleichsam als hättest du zu „gewinnen“, um zu überleben. Ja, du hast Angst, in Ungnade zu fallen.

Alle deine Ängste sind Furcht vor Verlust. Der scheinbare Verlust eines Geliebten Angehörigen ist so eine tiefe Angst, wie ihr überhaupt Angst haben könnt. Auf die eine oder andere Art ist der Verlust eines Geliebten Nahestehenden eine tiefere Angst als die Angst vor dem Verlust deines eigenen Körpers, welchen du als Verlust des Lebens erachtest. Niemals möchtest du, dass dich jemand, den du liebst, wodurch auch immer veranlasst, verlässt.

Es ist dir keine Hilfe zu vernehmen, der Kummer, den du verspürst, werde vorübergehen, denn du bist zudem an dein Leiden angeheftet.

Anhaftung hat zur Folge, dass du teuer bezahlst. Komme näher heran dahinterzugelangen, wie lieben geht ohne Besitz zu ergreifen. Sofern du nicht darauf bestündest, feste zu halten, wärst du nicht angeheftet.

Besser, dem Leben, so wie es kommt, angehaftet zu sein, und nicht einem Skript, welchem du über alles sehnlich hinterher bist. Auf diese Weise, da wird dein Herz nicht in dem Ausmaß ächzen, wie es das jetzt tut. Dieser Tage blutet dein Herz allein schon bei dem Gedanken, einen Geliebten Angehörigen zu verlieren. Du hast dir den Verlust sogar bereits im Voraus ausgemalt. Du kommst nicht zu Ende mit dem Betrauern vor dem Fakt. Wie kannst du bloß den Verlust eines Geliebten Nahestehenden ertragen? Bereits der Gedanke daran ist allzu viel zu ertragen.

Schau her, das gesamte Leben ist eine vorübergehende Caprice oder eine Fantasie. Du hast nicht in deiner Hand zu behalten, was, egal wie sehr du es versuchst, nicht permanent gemacht werden kann. Dauerhaftigkeit für sich genommen ist auf der Erde eine Anmache. Sie hat für euch einen großen Reiz, selbst so Beständigkeit eine Idee oder ein Ideal ist, welches nicht existiert und auf diesem Feld nie eine Existenz hatte.

Wenn Ich sage, Verlust existiere nicht, nehmt ihr Meine Aussage mit Vorsicht auf. Sofern eure Sicht die ist, das Leben handle von Zugewinn, wie könnt ihr demzufolge nicht ein tiefes Empfinden von Verlust erleben, sobald die trügerische Illusion von euren Augen fortgewischt ist? Ein Empfinden von Zugewinn führt unumgänglich zu Schmerz. Anstelle eines ausgeglichenen Gleichgewichtszustandes, seid ihr womöglich über euch selber gestolpert.

Vermagst du, ein gewöhnlicher Sterblicher, über das Gefühl von Verlust, vor dem Fakt wie auch hinter dem Fakt, hinwegzukommen? Bleibe nicht in Verlust feststecken. Dies bezieht sich auf materielle Besitztümer ebenso wie auf deine Geliebten Nahestehenden. Es ist nicht so, dass ihr gegenüber Verlust unempfindlich zu werden habt, sondern dass ihr euch von dem Verlustempfinden entflechtet.

Im Falle der Geliebten Angehörigen – haltet deren Hände, haltet eure Geliebten indessen frei. Sie sind eure Geliebten, dennoch niemals Wesen, die durch euch geeignet werden. Sie sind dessen unbenommen an eurer Seite.

Ja, eure Geliebten sind ebenso Meine Geliebten. Sowie für sie die Zeit da ist, Nachhause zu kommen, kommen sie Nachhause. Sofern sie ihr Leben leben und sich mit jemand anderem entfernen, ist dies ebenfalls deren Wahl, selbst dann, wenn ihre Planungen sich nicht mit den euren decken.

Die ganze Welt wird sagen, euer Geliebter habe ein Unrecht getan. Ihr habt euren Geliebten nicht als einen Betrüger oder schlechten Menschen zu sehen. Das Herz, das Herz. Ihr habt nicht das Recht, dem Herzen eines Anderen zu gebieten. Eure Meinungen sind allzu oft kurzsichtig.

Sowie ihr angehaftet seid, verübelt ihr jemandes Fortgang, gleichsam als müsstet ihr, kraft göttlichen Gesetzes, als der Stern des Herzens Eures Geliebten weiterbestehen. Ihr sagt, euer Geliebter hätte euch eigentlich nicht verlassen müssen. Die ganze Welt wird sagen, euer Geliebter sei schlecht und habe euch betrogen. An der Stelle lautet die Wahrheit, ihr habt euer eigenes Leben zu leben und habt kein Recht, dem Leben irgendeines Menschen zu gebieten.

Wenn euch ein Freund, eine Freundin verlässt, einerlei aus welchem Beweggrund, ist es an euch, euren Segen zu erteilen und Auf Wiedersehen zu winken.

Behaltet Wohlwollen. Liebt mit eurem ganzen Herzen. Lügt euch nicht in die eigene Tasche, ihr würdet eignen.

Heavenletter # 5815 – 26.10.2016 Your Beliefs Art Not Necessarily True

Eure Überzeugungen sind nicht zwangsläufig wahr

Gott redete …

Was wäre, wenn ihr euch über das Leben, so wie ihr es seht, geirrt habt?

Sicherlich, Aspekte des Lebens unterscheiden sich aus verschiedenen Gesichtspunkten.

Was wäre, wenn ihr gelernt hättet, dass das Leben ein langer Aufstieg ist und ihr euch somit nur voran schleppen könnt? Ihr werdet immer nur noch den langen Berg vor euch sehen. Aus einem speziellen Blickwinkel betrachtet ist das Leben genau so. Ihr seht Hoffnungslosigkeit aus der einen oder einer anderen Sichtweise. Hoffnung existiert aber auch. Und ihr könnt mehr als nur Hoffnung haben, mehr als Glauben. Ihr könnt das Gute kennen, das auf dem Weg zu Euch ist. Trefft eure Wahl.

Was ist, wenn ihr betrogen worden seid und ihr schon auf der Spitze des Berges seid. Wenn ihr weiter geklettert seid, obwohl ihr schon auf dem Gipfel angekommen seid? Was ist, wenn ihr wirklich nicht um etwas kämpfen müsst?

Was, wenn ihr wie ein Sozialhilfeempfänger seid, der nicht weiß, dass er enorme Rücklagen hat, die er vergessen hat? Es war sein Vermögen, nichtsdestotrotz, gleichwohl, unschuldig wie er war, hat er sein Vermögen nie eingefordert.

Wenn der Sozialhilfeempfänger/Millionär nur wüsste, dass er wirklich ein großes Vermögen hatte, nur dass er nicht wüsste, wo es genau ist, er würde dennoch das Amtssiegel des Kronschatzes an einer goldenen Kette um seinen Hals tragen. Er mag immer noch im wahrsten Sinne des Wortes ein Sozialempfänger sein, dennoch würde er sich sehen als einen wirklich reichen Mann.

Was wäre, wenn dieser Sozialhilfeempfänger eine Prophezeiung gehört hätte, dass er der Wahre Prinz ist, der dazu bestimmt ist die Goldene Krone zu tragen? Wie wäre seine Körperhaltung dann? Das Vermögen wäre wahrhaftig seines. Eines Tages wird er es finden. Ich sage, er wird es finden. Das Vermögen wäre in seinem Blutstrom oder in seiner DNA, wenn ihr dieses Wort eher bevorzugt.

Was euren Reichtum als der heilige Sohn oder die heilige Tochter vom König des Himmels anbelangt, wurde euch von eurem Erbe erzählt. Dieses Erbe am Vermögen wurde euch versichert. Ihr wurdet informiert, dass ihr es schon habt, nicht auf einer Bank, aber ihr tragt es alles schon in euch. Alles was ihr zu tun habt, ist zu erscheinen.

Wenn ihr nicht wisst, dass ihr diese Schätze des Himmels in Euch habt, wisst ihr nicht genug, um die Wirklichkeit zu kennen. Ihr müsst es wissen und ihr müsst dies in euer Bewusstsein eindringen lassen.

Es ist besser zu wissen, wer ihr seid und was eurer rechtmäßiges Erbe ist, als es nicht zu wissen. Auch wenn ihr nur einen Verdacht habt, dass ihr dieses Gewinnlos habt, seid ihr gesegnet, alleine dass ihr nur vermutet, das Gewinnlos zu haben.

Ich sage euch, Wer ihr seid, und ihr glaubt Mir nicht. Ihr mögt euch so fühlen, als wenn das, was euch hingehalten wird, zu gut ist, um wahr zu sein, und dass es nie passieren wird.

Lasst Mich euch sagen, Söhne und Töchter, es ist gut für euch, bevor euer Vermögen eintrifft, darauf Anspruch zu erheben.

Was ist Wahrheit, Geliebte?

Lasst Mich euch was sagen. Selbst wenn ihr alle versprochenen Schätze in eurer Hand halten würdet, selbst wenn ihr benachrichtigt worden seid und das Erbe von Mir beglaubigt worden ist, mögt ihr es immer noch nicht glauben!

Warum müsst ihr ein einem guten Schicksal für euch zweifeln? Ich sage euch, Glück ist absolut wahr. Ihr mögt artig sein und dennoch das euch Entgegengebrachte im selben Moment als nicht wahr zu sehen. Ihr seht es als nette Geschichte an, aber eben halt nur eine Geschichte, eine unmögliche Geschichte, eine die nie wahr werden kann und schon gar nicht für euch.

Ihr haltet euch selbst für jemanden, der an die Realität glaubt, welcher ihr euch verschreibt , als ob nur das, was ihr mit euren fünf Sinnen wahrnehmen könnt, den Anforderungen genügt. Ihr könnt einfach nicht an eurer Glück glauben. Es spielt keine Rolle was Ich sage.

Das hässliche Entchen war unschuldig. (The Ugly Duckling – eine Geschichte vom dänischen Poeten Hans Christian Andersen, Anm. d. Übers.) Es wusste nicht, wer er war, und trotzdem wuchs er heran, um ein wunderschöner Schwan zu sein.

Eure Geschichte ist auch so ein Fall von verfehlter Persönlichkeit.

Ihr mögt glauben, ihr seid ein schwaches vergessenes unglückseliges Wesen, dem Reichtümer versagt werden müssen und das immer im Leben kämpft.

Lasst die Vergangenheit los und die frühere Identität, mit der ihr euch assoziiert habt.

Schaut höher. Seht euch nach einer Höheren Wahrheit um. Erwacht zu eurer Bestimmung. Schafft Raum dafür. Akzeptiert euer Erbe. Ich gebe euch hierzu die direkten Güter. Es ist in Ordnung etwas falsch zu verstehen. Last eure früheren Überzeugungen los. Warum haltet ihr daran fest? Frühere Überzeugungen sind nicht eure Glücksbringer.

Heavenletter # 5816 – 27.10.2016 Therein Hangs the Tale

Das ist eine längere Geschichte

Gott redete …

Zu denken, dass du jemals zu Mir sagen würdest:

„Gott ich bin in Eile. Mach schneller bitte, ich bin jetzt zu beschäftigt, um zu warten!“

Du bist selbst erstaunt über deinen Mumm, dich Mir gegenüber so auszudrücken.

Trotzdem antworte Ich dir, du Ungeduldiger. Ich antworte dir auf diese Weise:

Es gibt keine Fragen. Es gibt kein Warten. Da ist kein einstweilig. In diesem Sinne gibt es keine Pausen. In diesem Sinne machen wir einfach weiter, wie ein nahtloser Anschluss. Unsere Leben und unsere Lieben werden zusammen weitergeführt, wie verwoben in einem gestrickten Schal.

Da ist keine Zeit. Da ist kein davor oder danach. Da sind keine Verletzungen in Unseren haltenden Händen. Wir sind Eins und Wir sind Eins Untrennbar. Wir würden es nicht anders haben wollen. Da gibt es keine Verspätungen. Da gibt es keine Wettläufe. Alles schlendert göttlich einher. Wir sind göttlich. Wir verschmelzen miteinander als Eins. Wir waren niemals zwei. Niemals.

Die Idee, dass du und Ich jemals zwei waren, ist ein Tagtraum. Von diesem Tagtraum erwachst du nun. Man könnte sagen, dass Ich der Prinz bin, der Dornröschen küsst. Du bist Dornröschen und du erwachst. Ich würde alles Erdenkliche tun, dich in das Einssein zu erwecken, welches Wir sind. Dass du erwachen wirst, ist unausweichlich. Du bist jetzt im Moment im Prozess des Erwachens.

Derzeit bist du benommen. Wenn du deine Augen, Unsere Augen, öffnest, wirst du nicht in der Lage sein zu begreifen wie es sein konnte, dass du überhaupt jemals geschlafen hast, so als hättest du dich von der Wirklichkeit ausruhen müssen, die wunderschön ist, so wunderschön. Du hast eine faszinierende TV Serie betreten. Du musst herausfinden, wie das Drama endet. Du bist süchtig danach. Du kannst nicht aufhören zu schauen.

Die wahre Geschichte des Lebens beginnt, wenn die Liebe dich erweckt und dich nicht mehr loslassen wird. Die Liebe war immer. Jetzt bist du dir bewusst. Welch ein feines Wechseln von Schlaf zu Wachsein. Wie wach du jetzt wirst.

Du erneuerst dich selbst zu deinem Selbst. Du bist leichtfüßig. Dein Herz der Bewusstheit fliegt mit dir davon. Du kommst nach Hause, wo du schon immer gewesen bist. Für eine Weile schautest du in die andere Richtung. Du schliefst nur. Da war Bewegung hinter deinen Augenlidern. Zwei Welten kreisten in dir herum, die Wirkliche Welt und die erfundene Geschichten-Welt. Es ist, als ob du in zwei Betten geschlafen hättest, eines Drama genannt und das andere genannt Liebe.

Sobald deine Augen zucken und sich öffnen, weißt du worin die Wahre Welt liegt. Du warst weg auf einer Tangente für eine Weile. Für eine Weile bezeichnet Zeit, von der es keine gibt, außer der, die auf Erden beschrieben ist. Zeit ist kein Spiel, das im Himmel gespielt wird. Es gibt keinen Anlass für so ein Spiel im Himmel. Warum sollte es jemals so sein?

Wahrheit ist kein Spiel, das gespielt werden sollte. Wahrheit ist, was ist. Ein anderer Name für Wahrheit ist Liebe. Liebe ist nicht nur Teil des Lebens – Liebe ist Leben.

Dein Herz, sich selbst überlassen, ist unbehindert, es ist Reines Sein. Reines Sein kennt nur Liebe. Du bist immer Reines Sein. Du magst das, was deinen Wahren Wert darstellt, verdecken, aber du kannst es wirklich nicht viel länger vor dir selbst verstecken. Etwas Vorläufiges ist einfach nicht wahr. Ich sehe das Wahre Du und du beginnst, dir die Augen zu reiben und aufzuwachen und dich zu wundern.

Wacht auf, Geliebte, ihr macht Mir nichts vor. Irgendwo, tief in dir drinnen, selbst wenn du den Kopf drehst, erkennst du etwas in dir, das du nicht für immer zurückhalten kannst. Das ist deine Göttlichkeit. Du bist mit Ganzheit gebrandmarkt. Da ist ein wunderschöner Stern auf deiner Stirn. Keiner ist ohne diesen Stern. Du bist, was du bist. Du bist Großartig.

Du bist ein Sinnbild Meiner, welches das Gleiche ist wie zu sagen, ein Wahres Testament der Liebe. Wie du dich bisher in all die Geschichten getaucht hast, so wie man ein Stück Brot in Bratensoße taucht und es sich dann eifrig schmecken lässt.

Dennoch, die Geschichte ist keine Frage des Anmerkens. Einssein ist. Da ist keine Geschichte des Einsseins. Einssein war niemals nicht. Du versteckst dich vorm Einssein ,als ob Einssein ein schlaues Komplott wäre, über das du gestolpert bist.

Da ist keine Verschwörung. Da ist keine Reihenfolge. Liebe ist. Liebe ist die ganze Geschichte. Das ist eine längere Geschichte.

Heavenletter # 5817 – 28.10.2016 The Weaving of Life

Das Weben des Lebens

Gott redete …

Meine lieben Menschen, Ich bin Mir der vielen Ängste bewusst, die euch gefangen halten. Lasst Mich euch einige Fragen stellen über die Myriade von Sorgen, die euer Leben füllen.

Glaubst du daran, dass du dazu beiträgst die Schwingung des Universums hoch zu halten? Glaubst du an deinen göttlichen Willen? Glaubst du an Mich als deinen Ursprung und deine Quelle?

Und Ich werde zugleich antworten:

Man kann sagen, dass das ganze Leben auf Erden eine bunte Mischung ist. Jedoch ist, relativ gesprochen, alles richtig, es kommt nur auf den Blickwinkel an, von dem aus du es betrachtest.Wenn du von Angst erfüllt bist, siehst du das Leben nur von seiner Nachtseite. Du bist sicher, dass etwas Schreckliches plötzlich aus dem Dunkel der Nacht auftauchen wird und dich mit einem „BUUHH“ erschrecken wird.

Jetzt frag ich dich mal was anderes: Wenn du keine Ängste hättest, könnte es dann überhaupt Sorgen geben?

Ich werde wieder antworten: Sei nicht absurd. Natürlich nicht, wenn du keine Ängste hättest, hättest du keine Sorgen.

Ängste sind Flattergeister, sie sind wie fliegende Mücken in deinen Augen. Ängste vermehren sich von selbst.Wenn du Ängste hast, warum hängst du an ihnen, als wären sie deine Freunde? Dass deine Ängste alte Bekannte sind bedeutet nicht, dass sie deine Freunde sind.

Wenn du aufhörst deine alten Ängste wiederzukäuen, fürchtest du dich dann vor anderen, neuen Ängsten? Oder bleibst du lieber bei jenen alten Sorgen, die du schon gut kennst, so als wären jene irgendwie sicherer?

Die Idee, die Last eurer Ängste ziehen zu lassen — diese Idee erscheint euch gefährlich. Das erscheint euch wie ohne Fallschirm aus dem Fenster des 40. Stockwerks zu springen. Deine Ängste erscheinen dir genauso verhängnisvoll wie die Welt, in der du lebst. Ihr lebt euer Leben wie auf glühenden Kohlen sitzend. Meine Lieben, ihr fürchtet euch vor der Angst mehr als vor sonst was. Ihr teilt die Ängste sogar in Kategorien ein, so als wären die Ängste logischer, wenn sie fein säuberlich geordnet sind und deswegen irgendwie sicherer. Ist das die Art und Weise, wie ihr auf das Leben zugeht?

Lasst die Ängste über die Verflechtungen des Lebens ziehen. Wahrscheinlich fallen euch Dutzende von Gründen ein, warum das Leben zu fürchten sei. Müßt ihr an euren Ängsten festhalten? Zu welchem Nutzen?

Ohne Ängste wäret ihr frei. Ihr wäret wie Fohlen, die mit dem Wind umherlaufen. Wie könntet ihr das leben genießen, wenn ihr aufhören würdet, euch dauernd vor euren Ängsten zu verneigen. Ihr braucht euren Ängsten nicht so viel Respekt zollen. Sicherlich wollt ihr nicht, dass die Ängste euch beherrschen. Es ist besser von Liebe angetrieben zu werden als von Angst. Ihr müßt nicht auf Zehenspitzen um eure Ängste herumschleichen, steigt einfach drüber hinweg. Jetzt ist es Zeit für eure Ängste, euch zu verlassen und euch in Ruhe zu lassen.

Eure Ängste fahren fort, sich zu vermehren und zu wiederholen, so als wären sie Gebetsperlen, die ihr durch eure Finger gleiten lässt. Ihr würdet zwar fast alles tun, um von euren Ängsten frei zu werden, doch dadurch, dass ihr ihnen soviel Bedeutung beimesst, gerade dadurch erweist ihr ihnen Ehre, ja ihr betet sie geradezu an. Ihr verwickelt euch in eure Ängste.

Seid fertig mit der Angst. Wenn notwendig, tretet sie nieder. Die Ängste sind eure Schöpfung.

Ihr erinnert mich an den lieben kleinen Prinzen, der sich Sorgen machte über die Affenbrotbäume, ob er die jungen Triebe auch rechtzeitig ausreißen würde, damit diese Bäume auch nicht seinen kleinen Planeten überwuchern würden.

Ich bitte euch, hört auf, euren Ängsten nachzulaufen, so als würden die wiederkehrenden Gedanken an Angst diese irgendwie abschwächen oder mürbe machen. Ihr müsst den Heizkessel des Lebens nicht am Feuer der Angst entzünden.

Am Leben ist mehr dran als Angst. Und auch an euch ist mehr dran als Angst. Ich bitte euch nicht, lediglich eine kühne Mine aufzusetzen, nein, Ich bitte euch, der Angst jenen Platz zuzuweisen, der ihr zusteht. Ihr seid viel mehr als eure Ängste. Ihr macht euch zu viele Gedanken, lebt stattdessen. Folgt eurem fröhlichen Weg, nicht dem angstvollen. Lebt das Leben.

Heavenletter # 5818 – 29.10.2016 A Masterpainting of Love

Ein Meistergemälde von der Liebe

Gott redete …

Ihr seid alle allemal erneut aufgestellt. Etwas Großartiges tut sich auf. Ja, die ganze Welt öffnet sich. Vielleicht spürt ihr dies als Neue Energie, als Neue Ausbrüche von Energie, als ein Neues Gefühl, als eine Gefühlsregung, die für euch ein Neuerlich In Hülle und Fülle ist.

Dieses Neue Empfinden ist ein erstarkendes Gespür von Einssein. Die Welt hat dieser Tage sozusagen eine Neue Entschleierung seiner selbst vor sich. Sofern das Leben auf der Erde ein Bühnenstück ist – was es natürlich ist -, so ist dies eine Neue Wiedergabe des Lebens auf der Erde, zu der ihr sehnlich Eintritt erhalten möchtet.

Dies ist eine neue SPEKTAKULÄRE Darbietung. Dieses Wiederaufflammen kann damit, wie aus Schwarzweißfilmen TECHNICOLOR wurde, verglichen werden. Über Nacht, so scheint es.

Ja, ihr erschafft ein Meistergemälde der Liebe, welche mit Friede in Wechselbeziehung steht. Wir heißen Friede der Erde und der Erde ein Wohlgefallen willkommen.

Es gibt in der Welt Graduierungen von Friede. Friede ist nicht neu. Ein Jeder ist mit dem Empfinden von Friede wohlvertraut. In Wahrheit seid ihr umringt von Friede. Friede ist immerzu um euch herum gewesen, so wie für euch zum Pflücken Gänseblümchen rundherum waren.

Anstelle dessen, was ihr unter ‚euch den Fakten stellen‘ versteht – anstelle all der Illusionen des ernsthaft in den Blick genommenen gegensinnigen Wehklagens –, rufe Ich euch ins Gedächtnis, einen Blick auf die Wahrheit zu richten. Wahrheit ist nicht mehr im Off in den Kulissen. Wahrheit ist just jetzt im Augenblick, wo du sie sehen kannst. Wahrheit kommt soeben um die Ecke. Hier kommt sie. Die Wahrheit trommelt ihren Mut zusammen, holt auf und wird up to date. Die Zukunft, die ihr euch lange ersehnt habt, ist hier.

In den Begriffen der Welt ist dies der Lenz des Lebens. Blumenzwiebeln kommen hervor. Bäume blühen, eure ganzen alten Lieblinge. Da ist etwas, was nicht einfach neu auf der Erde ist, was allerdings soeben aufgefrischt wird. So zum Beispiel sind Schmetterlinge nicht neu. Sie fliegen zur Erde und entzücken Herzen, so wie es Schmetterlinge naturgemäß zu tun wissen. Euer Herz artet zu einem Schmetterling aus, der weiß, wie es geht, andere Herzen zu erquicken. Ihr kommt voll zur Geltung. Ihr kommt in Mein Herz hinein, welches ganz entschieden euer Eigenes ist.

Ein aufgefrischtes Surren ist in der Luft. Macht euch nichts daraus, was ihr in den Nachrichten zu sehen bekommt. Friede auf Erde ist am Erblühen. Ihr seid Teil eines Unersetzlichen Konzerts auf Erden. Hört zu, wie ihr all die Titel in der Welt spielt, von denen ihr nicht einmal wusstet, dass ihr sie kennt. Ta dum ta dum ta dum. Und wie leichten Fußes ihr doch geworden seid. Eure Füße berühren fast den Boden nicht. Ihr kennt noch nicht einmal all die Musik, bei der ihr soweit seid, sie zu singen, und noch nicht einmal all die Schritte, auf die ihr vorbereitet seid, sie zu tanzen, oder die ihr euer ganzes Leben lang vorbereitet hattet für diesen Moment.

Die Welt graduiert. Sie wird mündig. Ihr befindet euch auf einem neuen Horizont des Lebens. Ihr erkennt, dass das Leben auf der Erde bestimmt ist, in eben der Weise zu sein. Ihr wusstet das immer.

Die Welt hat einen neuen Schimmer. Was ist dieser strahlende Glanz, den ihr verspürt? Wieso denn, es ist die Wahrheit, die Wahrheit, Wie Sie Sich Erhebt. Was ist Aufstieg denn anderes als Wahrheit? Nun tretet ihr in euer Wahres Erbe ein. Aufsteigen ist stets euer Wahres Erbe gewesen. Euer Wahres Erbe ist einem fabelhaften Auto, welches geparkt in einer Garage steht, vergleichbar gewesen. Jetzt ist dieses fantastische Auto auf der Straße. Keine Autos mehr, die unbemerkt gehalten werden. Alle Fuhrwerke sind nun draußen im Sonnenschein. Ihr, auch ihr, aalt euch nun in der Sonne von Gottes Liebe, wohin es euch immerzu sehnlich gezogen hat, und wo ihr in Wahrheit allezeit wart.

Wer kann nunmehr Minderes hinnehmen?

Ihr könnt sehen, dass alle Autos in die frische Luft hinaus fahren. Alle Wagen sind aus der Garage heraus. Die Wagen des Wahren Erbes kommen in Schwung! Hört das Hochdrehen der Motoren. Vrumm! Vrumm! Vrumm! All diese Neuheit dreht auf Hochtouren. Ihr bringt dieses Empfinden von Neusein ein. Ihr habt der Erde dieses Licht überbracht. Ihr setztet mit dem Summen dieser Weise an, bevor ihr euch genau im Klaren wart, wo ihr seid.

Was ihr ererbt, das ist rechtmäßig euer. Trinkt tief vom Nektar der Liebe. Liebe wird auf der Erde ausposaunt. Gut gemacht! Ihr ererbt die Erde.

Heavenletter # 5819 – 30.10.2016 Sometime

Irgendwann

Gott redete …

Meine Lieben, natürlich weiß Ich, dass ihr mehr Zeit mit Mir zu verbringen gedenkt. Ihr wisst, dass Ich auf euch warte. Die langen Pausen, die ihr macht in eurer Aufmerksamkeit auf Mich, tun euch leid; ihr sagt, ihr seid zu beschäftigt. Dann, im nächsten Moment, gesteht ihr Mir flüsternd:

„Gott, was ist mit mir los? Wie kann ich sagen, ich sei zu beschäftigt für Dich? Und doch sage ich es.“

Ah, hallo, das ist Leben in der Welt. Leben in der Welt zieht an euch und lehrt euch Geschäftigkeit und mach schnell-schnell. Und ihr beschleunigt noch sehr, bereit zu akzeptieren, euer Leben entzwei zu reißen. Die Welt ist eine Aufhetzerin. die Welt ist im Großen und Ganzen sehr gut, sich selbst voran zu treiben. Klar weiß die Welt, wie sich euch als von höchster Wichtigkeit zu vermarkten. Und so versucht die Welt, die Ich erschuf, euch von Mir weg zu bringen, und manchmal, allzu oft, mit Erfolg.

Die Welt ist bei euch gut angeschrieben. Also gut, hey, ihr lebt halt in der Welt. Die Welt ist von höchster Wichtigkeit für euch. Die Welt scheint viel mehr Zeit-reiz-empfindlich als Ich es euch scheine.

Natürlich, Ich warte immer auf euch. Da ist immer ein „Nachher“. Später, nach allem andern, könnt ihr immer zu Mir kommen, denn Ich Bin in Ewigkeit, wo keine Eile vorkommt. Es ist so einfach, Unsere Verbindung zu übergehen, während die Welt weiter rast, die Rennbahn hinunter stürmt und ihr versucht, in der Raserei dieser Welt nicht aufzugeben.

Die Welt will zu viel von euch und nimmt euch zu viel weg. Sie setzt euch Fristen und ihr bekommt die Quittung, wenn ihr diese Frist nicht einzuhalten vermögt. Die Welt schreit heraus wie Henny-Penny in dem Kindermärchen hinausschrie: * „Der Himmel fällt herunter, der Himmel fällt herunter“, und in Wahrheit fiel nur eine Eichel von einem Baum.

Es gibt da Gerüchte und Wolken auf Erden, und es gibt Termine und Schlagzeilen. Die Welt trödelt nicht herum. Die Welt gießt Einschränkungen auf euren Teller.

Die Welt hat ihre militärischen Aspekte. Hab acht , hab acht, hab acht! Links. Rechts. Links. Rechts!

Fristen oder Deadlines haben den richtigen Namen. Sie sind tödlich in ihren Befehlen. Deadlines jagen euch, den Hügel hinauf zu rennen. Uhren der Zeit führen euch weg von Mir. Du magst beabsichtigen zurück zu kommen. Dann aber vergisst du vielleicht mit der Sonne und dem Mond zu leben. Was für einer Montage-Linie seid ihr da aufgesessen. Ihr seid auf einem Schiff bei den Sirenen, von welchem es nicht einfach ist zu fliehen, wie die Geschichte von Odysseus es berichtet.

Es ist besser prächtig zu gedeihen im Bett der Grenzenlosigkeit, in dem ihr in Wahrheit liegt. Besser Mich zu hören und Meine Liebe zu euch zu fühlen. So erneuert ihr euch. So nehmt ihr nichts weg von euch. Erinnert euch an Mich. Das ist einfach genug!

Seht Mich nie als Unterbrechung in eurem Leben. Ich stehe euch nie im Weg. Ich kläre den Weg für euch. Ich richte eure Schultern auf, dass eure Haltung aufgerichtet ist und ihr größer seid.

So wie es ist, erwacht ihr hastend am Morgen. Ihr eilt zum Essen. Ihr rast hierhin und dorthin und esst zu schnell. Beeil dich, beeil dich, ist der Schrei, den ihr im Ohr habt. Schneller, schneller ist der Schrei des Lebens in der Welt

Ihr steht mitten im Leben, doch schon wieder seid ihr weg, irgendwohin zu eilen.

Gebt Mir gerade 5 Minuten täglich. Ich verspreche euch, dass ihr auch nur 5 Minuten im Tag mit Mir genießen werdet. Ihr habt doch viele Tage auf Erden gehabt, denkt ihr, und fühlt keine Eile. Erinnert euch an Mich nicht aus Angst, sondern aus Freude. Zögert das nicht hinaus.

Der Trip, auf dem ihr seid, ist einfach nicht gut genug für euch. Ich schlage euch nicht vor, dass ihr wegrennt nach Tahiti und so eurem gegenwärtigen Hügelauf- und Hügelab-Gerenne zu entfliehen. Ich bitte euch, Mir 5 Minuten im Tag zu geben. Es ist dies kein Opfer, worüber Wir sprechen. Es geht um eine Belohnung.

Wenn du meinst, du könnest dir 5 Minuten täglich mit Mir nicht auf einmal schenken, dann denke einfach mitten in deinem Rennen: „Gott“, oder „Gott Gott Gott“, wenn du von einer Pflichtaktion zur nächsten eilst.

Ein paar Tropfen von Mir reichen weit. Ich bin ein konzentrierter Gott. Ich komme in kleinen Mengen ebenso gut wie in großen. Ja, Ich Bin Der Eine Gott. Komm näher. Eine Minute von Mir ist gleich einer großen wirtschaftlichen Größe.

Einen Heavenletter lesen zählt für deine Zeit (mit Mir). Es geschieht etwas, wenn du an Mich denkst. Dies ist nicht ein beschwerlicher Weg, den ich Dir gebe. Auch eine kleine Dosis von Mir wirkt Wunder.

* Fußnote: Henny Penny, in den USA eher bekannt als Chicke Little, oder manchmal als Chicken Licken ist ein Volksmärchen, mit einer Moral in der Form einer sich steigernden Fabel über ein Hühnchen, das glaubt, die Welt gehe zu Ende. Der Satz: „der Himmel stürzt ein “ kommt markant immer wieder vor, und ist in den englischen Sprachgebrauch geraten, als ein allgemein bekanntes Wort, das einen hysterischen oder falschen Glauben anzeigt, ein Desaster stehe bevor.

https//en.wikipedia.org/wiki/Henny_Penny

Heavenletter # 5820 – 31.10.2016 Life Is the Wonder

Das Leben ist das Wunder

Gott redete …

Mit den Worten Geliebter Gott – auch wenn Ich es zu Mir selbst sage -, was für eine Art ist das doch, deinen Tag anzufangen! Kennst du eine bessere Art? Kennst du eine andere Art, die so golden ist, um deine Gehirnwellen und dein Herz so einfach und in einer so anhaltenden, erhebenden, natürlichen Weise zu starten? Zwei Worte, die dich für deinen Tag in die richtige Spur setzen.

Beginne deinen Tag mit den Worten Geliebter Gott. Du kannst es näher ausführen, wenn du willst. Erinnere dich, dies ist kein Gebet oder eine Bitte, die du vorbringst. Du sprichst zu Mir. Das ist die Wahrheit. Ich bin bei dir. Dein Hindeuten auf das Geliebtsein Gottes erinnert dich an Unsere Verbindung. An einem guten Ort anzufangen – was bedeutet, stark anzufangen – begründet dich im Königreich Des Himmels, wo du wahrhaftig wohnst.

Hast du deinen Tag nicht gelegentlich gestartet mit: „ Oh nein, ich möchte mich geradewegs wieder schlafen legen.“

Hast du zusätzlich zu dem, dass du überhaupt nicht aufstehen wolltest, manchmal nicht in die Arbeit oder zur Schule gehen wollen oder bzw. wolltest du überhaupt nichts mit irgendetwas zu tun haben, das es mit sich bringt, dass du in die Welt hinaus gehst? Oh, wie sehr magst du im Bett faulenzen und dich nicht der Welt stellen müssen! An manchen Tagen fühlt sich das für dich geradezu himmlisch an!

Jedoch gibt es im Leben, wie du vielleicht weißt, keine Auszeit von der Welt – der Welt, welche du mit dem Leben gleichsetzt.

Manchmal magst du wünschen, für eine Weile jemand ohne Gefühle zu sein, selbst ohne die freudigsten Gefühle, denn du hast das Gefühl, dass das Leben in Bezug auf Freude und/oder Schmerz gleichgearteten Druck ausübt. Insofern magst du irgendwann bereit sein, auf alle Arten von Gefühlen zu verzichten, als eine Art von Fühlen eine andere zu erfordern und zu reflektieren scheint.

Vielleicht erhältst du im Schlaf eine kleine Auszeit vom Leben in der Welt. Einen Kamm-Kurzstiel [eine aus Südafrika stammende Staude, Anm. d. Übers.] zu verzehren ist köstlich und lässt doch auch nur für ein paar Minuten das Leben vergessen. Entsprechend deinem Gefühl, das du zu irgendeinem beliebigen Zeitpunkt haben magst, entschädigt selbst Das Leben In Bestform nicht für das Leben, wenn es gemäß deinem möglichen diesbezüglichen Gefühl nicht in Bestform ist.

Schätze das Leben um seiner selbst willen wert – vermagst du das? Du musst dich nicht danach richten, ob dir das Leben gefällt oder nicht gefällt. Um Himmels willen, am Leben ist mehr dran, als dass du vor Freude herumwirbelst oder dich auf rauem Terrain hinsacken lässt.

Du magst das Leben von einem Punkt zum nächsten vermessen, wobei du den Kreisumfang vergisst. Versuche, mit einem weichen Samtband zu messen. Oder, besser noch, lass das Messen gänzlich bleiben.

Was immer du trinkst, es ist ein Getränk. Ob es nun dein Lieblingswurzelbier oder deine am wenigsten gemochte saure Limonade ist, es ist immer noch ein Getränk. Es dient. Nicht ein jedes Getränk muss dein Inbegriff eines Getränks sein.

Und genauso mit dem Leben. Das Leben muss nicht eben das sein, was dein Lieblingsteil vom Leben ist. Wer hat gesagt, das Leben müsse so sein, wie du es am liebsten hättest? Erinnerst du dich an das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse? Nicht einmal ein Stapel von einhundert Matratzen hielt die Prinzessin davon ab, das Unbehagen der Erbse zu spüren, die unter der am weitesten entfernten Matratze lag.

Gelange zu dem Ort, an dem du das Leben so wie es ist wertschätzen kannst, ob es nun in einer Weise gestaltet ist, die dir genehm ist oder nicht. Wie auch immer, es ist das Leben.

Das Leben bedient dich nicht von vorne bis hinten. Vielleicht noch wichtiger ist die Frage: Wie dient ihr, Geliebte, dem Leben?

Ihr mögt geneigt sein, darauf zu warten, dass das Leben in einer umwerfenden Abfolge erscheint, während das Leben keine derartige Verpflichtung hat. Das Leben ist das Leben, und das Leben ist das Wunder. Ihr seid in dieses Wunder einbezogen.

Das Leben ist eine Erfahrung auf Erden. Lasst uns einen Weg finden, euch von der Vorstellung wegzubekommen, dass das Leben auf die eine Art richtig und auf eine andere falsch ist. Beim Leben geht es nicht immer darum, sich die Rosinen herauszupicken. Beim Leben kannst du nicht herumgehen und alle Tomaten anlangen, um die allerbeste, die dir am meisten zusagt, herauszufinden. Lange nicht die Frucht Des Lebens an, um nur das zu besitzen, was du in diesem Moment für reif erachtest.

Selbst die Frucht, die du nicht magst und nicht haben willst, mag für dich einen Schatz bereithalten. In den Situationen, die als die allerschlimmsten angesehen werden, hast du immer noch das Leben.

Du hast entschieden, was akzeptabel ist und was nicht. Du entscheidest vor der Zeit und verschließt deinen Kopf und dein Herz.

Entsinnst du dich des kleinen lahmen Jungens, der sich so wünschte, herumzulaufen und zu spielen und es nicht konnte? Selbstverständlich hätte er es vorgezogen, herumzulaufen und zu spielen. Natürlich hätte er es vorgezogen, frei zu sein. Oh, allein nur an die Freude zu denken, frei herumzulaufen!

Doch all die Jungen, die frei herumlaufen können und es tun, sie haben vielleicht das Geschenk, von leichten Gliedmaßen zu sein, übersehen und haben sich auf etwas konzentriert, was sie nicht haben. Jemand, der klein ist, möchte groß sein. Denkt tiefer nach, Geliebte. Seid tiefgründig.

In der Geschichte vom Kleinen Lahmen Prinzen heißt es:

„Je mehr der kleine lahme Prinz hatte, desto mehr wollte er haben; und nicht immer kann man alles haben, was man will – jedenfalls nicht in gerade der Minute, in der man danach verlangt; selbst dann nicht, wenn man ein Prinz ist und eine mächtige und wohlwollende Patentante hat.

Dann erinnerte sich der Kleine Prinz plötzlich an den ausdrücklichen Befehl seiner Patentante ,Öffne die Dachluke!‘.

(…) [Stellt euch vor] die Freude des kleinen lahmen Prinzen, als er aus dem Hoffnungslosen Turm herauskam (…)“

http://the-office.com/bedtime-story/lameprince5.htm

Heavenletter # 5821 – 1.11.2016 Let There Be Light

Es werde Licht

Gott redete …

Heiße dich zu dem Planeten Erde willkommen. Vielleicht hattest du das Empfinden, deine Füße gehörten nicht auf die Erde. Du hast dich gefragt, was du hier tust. Mitunter schien es dir, du büßest im Dunkeln eine Strafe ab. Du sähest es lieber, wenn du deine Beine erneut in Bewegung brächtest.

Ihr seid verreist, ihr Lieben!

Derweil ihr hier seid, gehört ihr hierzu. Ihr seid hier ein Besucher. Ihr wurdet hier nicht geboren und großgezogen. In einem gewissen Sinne kann man sagen, ihr gehört irgendwo zu und überall zu. Insofern als ihr hier seid, könnt ihr euch im Klaren sein, dass es euch zugedacht ist, hier zu sein. Selbstverständlich, Ich kann es nachvollziehen, dass dies nicht zu bedeuten hat, das Leben auf der Erde sei eure Kragenweite. Ihr könnt fürwahr fassungslos sein.

Ihr macht nachgerade Anstalten, euch hier zu akklimatisieren. Es ist nicht zu bezweifeln, ihr habt das versucht.

Dies sind gute Neuigkeiten, keine schlechten. Du bist jemand, der verfolgt, zuhause zu sein, und Anderen beizustehen, ebenso zuhause zu sein. Du bist für eine begrenzte Zeit hienieden ein Gast. Du könntest genauso gut das Eisen schmieden, solange es heiß ist, und das Leben auf Erden für alle Fassungslos-Gemachten, die nahe bei dir stehen, leichter machen, und für jene ebenfalls, die weiter weg von dir stehen. In den Bezügen der Endlosigkeit – wo nah und fern nicht existieren – ist dir ein Jeder nah. Mehr noch, ein Jeder ist du.

Mitunter spürst du in der Tat den Schmerz von Allen, nicht bloß den deinigen, es sei denn, der ganze Schmerz auf der Welt ist ohnehin der deine.

Schau her, zu Anfang, da wurdest du in ein weitaus umfassenderes Gefilde als die Erde hineingeboren. Einem Part von dir verlangt es nach deinem Zuhause, wo du derart gut hineinpasst, nach diesem Land namens Himmel, wo du herstammst, wo du jedwede unaufhörliche Behaglichkeit und Annehmlichkeit erlebst, welche dir naturgemäßer sind, denn nach Luft zu ringen. Ihr seid euch keineswegs sicher, ob ihr all das Umherziehen und das allem Anschein nach allzu häufige Versäumen des Fährschiffes – dem gemäß wie die Dinge auf der Erde zu stehen scheinen – gernhabt.

Im Verlaufe eures Verweilens im Himmel habt ihr keine Klagen. Ihr habt keine Fragen. Euer Herz und euer Geist sind nicht am Herumziehen. Sie sind keine unbestellten Felder. Ihr seid spornstreichs ins Paradies versetzt. Ihr seid aus ihm und für es gemacht. Sofern denn jemand in den Himmel gehört, seid ihr das, und dies soll zudem besagen, dass ein Jeder ebenfalls dorthin gehört.

Eine Saison auf der Erde kann nach einer Verurteilung zu einem Aufenthalt in einem arretierten Raum aussehen. Für diese Zwischenzeit gehört ihr auf die Erde, wo ihr einen Körper auf Zeit und eine zeitlich begrenzte Mitwirkung habt, Befristetheit allemal, vor und zurück. Ja, gewiss doch seid ihr auf einem anders gearteten Planeten am Leben, als woher ihr stammt.

Ihr seid, so können Wir es sagen, in das Welt-All hineingestoßen. Wir können es so ausdrücken, der Himmel ist Innen-All, denn dort, im Himmel, verweilt ihr ausschließlich in Endlosigkeit. Dies ist für euch leicht und natürlich. Dies ist Reines Sein. Ihr seid Reines Seien im Verlaufe eures Bleibens auf Erden, bloß überdeckt ihr jenes mit allerlei Erfahrungen, von denen ihr viele als Schwierigkeiten der einen oder anderen Art bezeichnet.

Ihr habt diesen Leib, und hängt diesen Leib mit allerhand Gewändern zu. Ein Leib hat seine Freuden, freilich ist er für euch zudem problematisch. Er hält euch mit all seiner Schwerkraft, die auf euch hinunter plumpst, zur Erde hinab. Eure Seele kennt keine Schwerkraft. Das Reine Seien Eurer Seele vergießt Erleuchtendes Licht. Einzig während ihr euch auf der Erde aufhaltet, sind tanzende Schatten zugegen.

Ihr steht da in einem Körper, in etwa so wie sich ein Cowboy soeben gerade einmal in einem Rodeo aufhalten sieht. Was für ein verquerer Ort, an dem du dich befindest, wo du von deinem Pferd heruntergeworfen werden kannst, oder versuchst, einem Stier ebenbürtig zu sein. Du zauderst ein klein bisschen, dir die Frage zu stellen: „Was TUE ich SOEBEN hier? Was für ein wunderlicher Ort ist das hier, wo ich gerade lebe. Er scheint unreell. Er ist unreell. Unter Umständen habe ich zeitweilig die Geschenke des Himmels übersehen und vergessen. Ich möchte den Himmel zurück. Ich gehöre in den Himmel, nicht hierhin.“

Natürlich ist es so – selbst während du dich auf dieser wunderlichen Stelle namens Erde befindest, bist du dem Himmel kein Fremder. Du verbringst auch so Zeit (gleichsam als gäbe es so etwas wie Zeit) im Himmel. Immerhin – der Himmel ist, wo Wir in Gänze als Eines verschmelzen. Du bist nachgerade erfahren im Umgang mit dem Himmel. Im Einssein wirst du bereichert. Im Einssein, da BIST du. Im Einssein, da bist du das gesamte Universum, derweil du lächelst, lachst, arbeitest und am Spielen bist.

Ich sehe dich just jetzt im Augenblick durch die Endlosigkeit umherspringen. Du bist Unendlich, so du dich dessen doch bloß entsinnen könntest.

Heavenletter # 5822 – 2.11.2016 Reaching Heaven While You Are Still on Earth

In den Himmel gelangen noch während du auf der Erde bist

Gott redete …

„Lieber Gott, wirst du mir Energie im Übermaß geben, um Dir zu dienen? Wirst Du mir die Klarheit geben, damit ich all meine Liebe und Verantwortung an das Universum freisetze, die Du uns allen schon überliefert hast?

Mache meinen Geist klar. Fülle mich mit überströmender Energie. Hilf mir, dass ich klar sehe. Hilf mir, dass ich meine Ausrichtung auf Bedürfnisse loslassen kann. Lass mich nicht auf die Missgeschicke und Irrtümer in meinem Leben achten.

Wenn ich Liebe in meinem Herzen möchte – und oh wie sehr möchte ich Liebe in meinem Herzen anstatt dem Geschwätz, dass immer weiter und weiter und weiter geht. Ich bin es leid, arm in meinem Herzen und meiner Lebenskraft zu sein. Mein Verstand will nicht still stehen. Er hetzt überall umher. Gib mir Ruhe.

Ich bin der Herausforderungen müde. Ich bin der Störungen hier und da müde. Ich bin dessen müde, wie ich auf das so vieles im Leben reagiere. Hilf mir die Leiter zu Dir empor zu steigen. Hilf mir den Himmel zu erreichen, noch während ich auf der Erde bin.

Ich bin Dir dankbar für das Leben, das Du mir gegeben hast. Du hast mir großartige Freude gegeben und dennoch bin ich unglücklich. Ich fühle mich düster und übersehen. Ich weiß nicht, was mich glücklich machen würde. Ich fühle mich zerlegt. Ich weiche dem Leben nicht von der Seite und scheine nicht zur Ruhe kommen zu können. Ich lese jedes Wort, das Du sagst, Gott. Ich stimme Dir in Allem zu, auf das Du hinweist, und dennoch, ich fühle mich derangiert anstelle inspiriert und inspirierend. Oh ja, lieber Gott, bitte gib mir Kraft und Inspiration. Erfülle mich und alle Anderen mit der Gnade zu empfangen.

Welches Heilmittel kann es für mein Leiden geben außer Deine Liebe? Es mangelt mir nicht an Deiner Liebe. Manchmal fühle ich, wie Du in meine Augen siehst und mich hältst. Ich würde in Deine Augen für immer blicken, aber ich sehe mich selbst, wie ich wieder eine andere Gasse hinunter renne, bevor ich es auch nur weiß. Hilf mir, dass ich bei Dir bleibe.

Meine Frage an Dich, Gott, läuft auf folgendes hinaus: ,Warum kann ich nicht glücklich sein? Wie verfalle ich immer der Unzufriedenheit?‘

Lieber Gott, bitte hilf mir das Überflüssige aus meinem Herzen und Geist zu beseitigen und mich mit Deiner Freude wieder aufzufüllen. Hilf mir die mühsame Vergangenheit loszulassen. Hilf mir, dass ich durch Deine Augen sehe. Hilf mir. Ich brauche eine große Behandlung oder Etwas, auf dass ich neu werde oder zumindest erneuert. Wirst Du das für mich und Andere jetzt tun? Öffne jetzt die Tore des Himmels wahrhaftig und in unserem Bewusstsein und unserer Akzeptanz. Ich weiß, Leiden ist nicht Dein Wille für uns. Gib uns die Stärke deines Willens. Fülle jetzt all Herzen mit Deiner Majestät.“

Liebe Söhne und Töchter, auf der Erde rennt Euer Geist den Berg rauf und runter. Es ist euer fragender Geist, der euch verschleißt. Vergesst das was, warum, wann und wie für eine Weile. Ihr bittet Mich um Reichtum. Ich habe ihn euch gegeben. Es ist an euch den Reichtum zu beachten. Ihr zerreißt sonst eurer Herz.

Wenn euch im Leben Geschenke gegeben werden, bedankt ihr euch bei dem Gebenden für die Geschenke. Manchmal bedeuten diese Geschenke euch viel. Es könnte gesagt werden, ihr zählt eure Segnungen. Wie hoch könnt ihr zählen, Geliebte, ihr die ihr euch über Mangel beklagt? Nehmt euren Reichtum wahr. Nehmt eure Fülle mit euch. Tragt die Diamanten und Rubine Meiner Liebe. Erschließt euch den Besitz, den Ich euch gegeben habe. Nehmt ihn an.

Eure Aufmerksamkeit mag so sehr auf die Zukunft gerichtet sein, dass ihr all die Segnungen, die euch gerade jetzt umgeben, vergesst. Es ist nicht ganz so, dass ihr gierig seid, dennoch scheint ein Sinn für Versagung des rechtmäßig Zustehenden eurer Herz zu belasten. Ihr kommt von der Prämisse her, dass ihr nicht genug bekommen habt.

Dann besteht das Heilmittel für euch darin, in eurem Alltag mehr zu geben. Sich zu sehr darauf zu fokussieren, was ihr haben müsst, ist neben der Sache für euch. Sachdienlich ist es für euch, dem Leben mehr zu geben, als ihr jetzt im Moment gebt.

Beginnt damit dankbar zu sein. Dann werdet ihr die Schatztruhen auf Erden wieder füllen. Öffnet die Tore zu eurem Herzen. Seit offen für Reichtümer aller Art, die Ich euch sende. Die Sonne scheint. Sie scheint jeden Tag. Eine Wolke mag sie verdecken, dennoch scheint die Sonne, ob ihr das Licht seht oder nicht. Es kann nur eine Illusion sein, dass die Sonne oder der Mond nicht scheinen. Das gilt auch für die Sterne.

Ihr glaubt an eine Illusion. Mein Kind, du magst gerade jetzt die Illusion haben wegen eines Mangels nicht glücklich zu sein. Ihr glaubt durch und durch an Mangel und Unzufriedenheit. Nun glaubt an alles, was ihr euch vorenthaltet. Glaubt an den Schatz, den Ich euch gebe. Greift danach. Öffnet eure Herzen und Hände.

Bemerkt, dass die Hände von Christus in Gemälden geöffnet sind, um zu empfangen. Seine beiden Hände sind himmelwärts geöffnet. Die Offenheit seiner Hände ist ein Symbol seines Herzens. Sein Herz ist kein offene Wunde. Sein Herz ist eine offene entgegenkommende Segnung.

Der Schwerpunkt von Christus liegt auf dem Geben. Er überlässt seine Erträge Mir. So wie er andere Herzen reich macht, so macht er sein Herz reich. Das ist ein Automatismus. Das Gleiche gilt für euch

Alle Schätze sind die Euren. So wie ihr gebt, so entfalten sich die Schätze in euch. Zuerst kommt der Schatz des Gebens. Eure Offenheit des Herzens öffnet die Quellen für euch. Jetzt fließen die Wasser reichlich.

Heavenletter # 5823 – 3.11.2016 Out of Time

Aus der Zeit heraus

Gott redete …

Wenn du, so wie Ich, frei wärest vom Joch des Konzepts der Zeit, würdest du, so wie Ich, Ungeduld überhaupt nicht kennen. Wie es so ist, kennst du Ungeduld nur zu gut. Wir könnten sagen, dass du ein Experte in Ungeduld bist. Das Lied, das du singst, heißt Hurtig, hurtig. Witzig, du glaubst völlig daran, dass Zeit eine Macht ist, und dann siehst du wie dir selbst die Zeit davonrennt. Zu spät, du stampfst mit dem Fuß auf den Boden und trommelst mit deinen Fingern auf dem Tisch.

Wenn du dein Augenmerk nicht auf Zeit gerichtet hättest, wärest du ohne Angst und Sorge. Du würdest nicht auf „jetzt sofort“ bestehen. Du würdest nicht von Begriffen wie später, spät oder zu spät, reden.

Deine Kopfschmerzen würden verschwinden. Da wäre keine Rubrik für Ausdauer oder Leiden oder das Konzept von HABEN MÜSSEN. Was auch immer ist, es wäre alles bestens. Da wäre kein Warten. Da wäre Sein.

Du wärest niemals aufgelöst. Du würdest dir niemals an den Fingernägeln kauen. Da gäbe es nie die Frage: Wann, Oh Gott? Wann?

Du würdest nicht erwartungsvoll um jede Ecke schauen. Auch würde es nie einen Mangel an Erwartungen geben. Erwartung wäre keine Frage, weil alles dein wäre, nicht frühzeitig, dennoch immer hier und verfügbar. Alles stünde dir offen. Es gäbe keine Schlüssel zum Schlösser schließen.

Ohne Zeit würde Zweifel nicht existieren. Da wäre keine Leere. Es gäbe keine Zeit, um mit ihr zu kämpfen. Alle Schatzkammern wären voll und du würdest hineingreifen, wie du wolltest.

Ohne das mühselige Konzept der Zeit würdest du nicht altern. Meine Güte, wie mächtig doch Glauben und Meinungen sind.

Du hast erlebt, dich zu verspäten. Wenn Zeit nicht existieren würde, so wie du Zeit kennst, wärest du immer pünktlich. Zeit wäre jetzt.

Ohne das Gesetz der Zeit gäbe es keine Fristen. Da gäbe es keine Atemlosigkeit. An was könnte es wohl mangeln? Wo würde Krankheit lauern? Ohne das Konzept der Zeit würde Zeit nicht weitergehen.

In Zeitlosigkeit, wo würden fällige Termine existieren? Wie könntest du spät oder früh dran sein? Es gäbe kein Warten oder Sehnen oder Verlust. Ja, wie könnte Verlust existieren? Zeit existiert nicht wirklich, nicht mehr als Tod es tut. Beides ist fiktiv.

Wenn es keine Zeitsperren und Uhren zum Ticken gäbe, wie könnte es warums und wofürs geben? Ohne Zeit gäbe es kein wo. Da könnte es kein wann geben. Könnte es was geben? Könnte es zählen geben?

Wenn Ich es richtig berechne, dann könnte es nur Sein, geben. Du bist Sein und Sein ist die ganze Geschichte.

Es würde keine Höhepunkte geben. Es gäbe keine Fehler. Es könnte keine Enttäuschungen geben. Katastrophen könnten nicht existieren, kein Schmerz, keine Schuld, keine Zerstörung, keine Angst, keine Gefahr, kein Chaos, kein Verstecken, keine Geheimnisse, keinen Stress. Es ist Zeit, die Angst und Dilemmas erlaubt und alles das, was du vermeiden würdest, wenn du wüsstest wie.

Doch trotz allem, den Verlust einiger zeitlicher Waren würdest du bereuen, ohne Zeit gäbe es keine Museen. Da gäbe es keine Geschichte und dergleichen.

Ich plädiere nicht für die Zeit. Ich weise darauf hin, dass Zeit ein wertvolles Gut geworden ist.

Es ist nicht, dass die Erfindung der Zeit sich gegen Gott stellt. Es ist nur, dass Zeit eine Art hat, Mich zu verschleiern. Zeit schafft Vorwände. Falls im Konzept von Zeit, wo, wirklich existieren würde, könnte gesagt werden, dass Zeit Vorhänge und Schleier über Gottes Glorie legt.

Trotzdem, auch in der Welt von Zeit und Übergang bin Ich noch bekannt. Ich bin nicht ganz versteckt. Ich bin kein totales Geheimnis. Ich mag als ein Mysterium erscheinen, dennoch bin Ich der Schöpfer.

Zeit wurde aus einem Grund erfunden. In fiktiver Zeit lernst du. Mit der Zeit machst du Korrekturen. Als ein Individuum existierst du in Zeit.

Natürlich, du bist an Zeit gewöhnt und Zeit spielt ihre Rolle, unecht wie sie auch sein mag. Zeit hat gewiss einen Einfluss, dennoch ist Zeit kein Gott. Zeit ist ein falscher Gott, vor dem man sich verbeugt.

Und wie du Musik liebst und Instrumente und Talent und Singen und Seifen-Opern und all diesen Zirkus, der sich selbst, auf der Ewigkeit tanzend, verausgabt, zum Schlage des Taktstocks der Zeit und dem Leben in der fiktiven Welt – – nichtsdestotrotz ist es heilig.

Heavenletter # 5824 – 4.11.2016 True Joy

Wahre Freude

Gott redete …

Weißt du, was Ego ist? Ego ist Belanglosigkeit! Ego ist Kurzsichtigkeit. Du würdest dich nicht um dein Ego kümmern, wenn du um deinen wahren Wert Bescheid wüßtest. So wie es ist, fühlst du dich möglicherweise übersehen, unwichtig in dieser Welt und du hast ein großes Bedürfnis danach, wichtig zu sein. Das ist der Punkt, wo dein ego auftritt, dich zum Narren hält und dich wegträgt.

Du neigst dazu zu glauben, daß du wichtig sein mußt, so als wäre Wichtigkeit vor der Welt eine Garantie für Glück. Nicht auf lange Sicht! Wichtigkeit vor der Welt ist der Schlüssel zu Prahlerei. Der Gedanke, du müßtest der/ die Erste, vor allen anderen, der/die Wichtigste sein, bewundert, blendend, hervorstechend sein, ebnet den Weg für dein ego. Ego ist wirklich klein. Ego offenbart dich als Egoist. Ego verspricht dir Ruhm und Glanz. Aber ego hält sein Wort nicht.

Wie engagiert du auch sein mögest, deine Wichtigkeit darzustellen, ego läßt dich scheitern. Ego betrügt dich. Ego erlaubt es dir nicht, dich weiterzuentwickeln. Ego wirft dich von der ersten oder zweiten Sprosse deiner Karriereleiter. Hochmut kommt vor dem Fall

Du meinst, es sei notwendig, dich aufzublasen.Du möchtest gerne dein volles Format erreichen. Doch ego kann dir das nicht geben. Das beste, was ego erreichen kann, ist, dich mit heißer Luft zu füllen.

Wenn du wirklich etwas für die Welt bedeuten willst, mußt du aufhören, soviel darüber nachzudenken, wie die Welt dich wahrnimmt. Bewirke Großes, um der Dinge selbst willen, nicht wegen der Wichtigkeit, von der du meinst, sie gebühre dir. Für den Anfang sieh zu, daß du eine bessere Meinung von dir selbst hast. Du brauchst dein ego nicht darzustellen.

Es ist ein großer Unterschied zwischen einem aufgeblasenem Ego und dem Wunsch, der Welt zu dienen. Wünsche dir, im Dienst für die Welt zu stehen. Achte nicht so sehr darauf, daß dir gedient wird. Versuche eher zu geben als zu nehmen! Ego kann lediglich ein Gefäß sein; dieses wird mit Luft gefüllt. Ego ist vergänglich; es füllt dich mit einem falschen Verständnis. Ego kann dich nicht zum Erfolg führen, denn, wenn du auf dein Ego hörst, kannst du sicher sein, dein wahres Selbst zu belügen. Ziehen wir das ego aus dem Vergleich! Ego kann dich nur zum Narren halten. Ego ist nur ein Sturmwind. Eine Zeitlang schwebst du auf heißer Luft, dann zerplatzt der Luftballon. Ego kann dich nur enttäuschen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Ego macht gerne falsche Versprechungen.

Für dich ist ego nicht gut genug! Mit ego, gehst du auf deinen Untergang zu. Wenn du auf dein ego setzt, kannst du mit einem Fehlschlag rechnen. Ego ist ein Schwindler.

Schau, genieße den Moment! Bedenke, auch der allergrößte Ruhm in der Welt hält nicht an. Alle Festzüge der Welt machen dich nicht stärker. Träume deine Träume, aber wisse dabei, daß ego dir diese Wünsche nicht erfüllen kann. Ego kann dich dazu verleiten, dem Geld nachzulaufen. Ego ist ein: „Laß uns etwas vortäuschen!“

Glück erwächst nicht aus Geringfügigkeit. Mit ego bist du nur ein Schauspieler. Du kannst großartig darin sein, etwas vorzutäuschen. Dennoch, es gibt immer den Moment, in dem du alleine bist und dein Herz abstürzt. Es sind zwei verschiedene Dinge, ein König zu sein, oder es nur vorzutäuschen.

Nicht einmal der König auf dem Thron ist erpicht darauf, König zu sein. Das bringt viele Einschränkungen mit sich. Es ist nicht immer lustig, Fans zu haben, dauernd fotografiert zu werden, in der Zeitung zu stehen und andauernd im Mittelpunkt zu stehen.

Ein gemütlicher Abend zu Hause kann mehr echte Freude bereiten als in einer Kutsche zu fahren.

Schau der Wahrheit ins Auge! Finde etwas, das dir Freude bereitet und nicht der Selbstglorifizierung dient. Soviel über sich selbst nachzudenken führt nicht zur Selbstfindung. Es ist genug, im Chor zu singen, du mußt nicht der Star der Vorstellung sein.

Wer bist du und was bereitet dir wahre Freude, und ist nicht bloß Lametta? Egoismus ist zu limitiert. Er entspringt den falschen Beweggründen. Erweitere deinen Horizont!

Heavenletter # 5825 – 5.11.2016 What Questions Could a God in Heaven Ponder?

Über was für Fragen könnte ein Gott im Himmel nachsinnen?

Gott redete …

Ich höre Meine Lichtarbeiter zu Mir schreien:

„Geliebter Gott, bitte stehe mir als Helfer bei, Deine Träume wahr zu machen. Gewiss, ja, ein Teil von mir hat das Gefühl, es sei blöde, zu denken, Du habest etwas von mir nötig, dennoch, hier bin ich, ich habe das Gefühl, dass es an mir ist, Mich deiner anzunehmen, dass es an mir ist, etwas für Dich zu tun. Was kann ich für Dich tun? Du bist der Tuer. Ich bin nicht der Tuer. Du hast nicht einmal zu tun. Du BIST.

Selbstverständlich, Gott, mit oder ohne mich, Du findest einen Weg. Mit oder ohne mich, Du triumphierst. Womöglich ist der Gedanke, Du habest mich nötig, meine Blödheit, oder, womöglich reichst Du uns Aufgabenstellungen zu, um uns davor zu bewahren, in Schwierigkeiten zu kommen. Am wahrscheinlichsten ist es, dass Du an uns denkst und an Deine Bedürfnisse überhaupt nicht. Natürlich hast Du keine Bedürfnisse. Was für Bedürfnisse kannst Du denn haben, Gott im Himmel?

Ich habe mir selber ins Gedächtnis zu rufen, dass im Himmel, in dem Du lebst, lieber Gott, keine Zeit existiert. Du hast es nicht eilig. Du hast nicht zu hetzen. Wo Du bist, existiert Hetze nicht. Von Deinem Gesichtspunkt her ist bereits alles erreicht. Es hat sich selber erzielt. Es gibt überhaupt kein Tun.

Aus Deiner Perspektive gibt es kein wann oder wie oder irgendetwas von den Fragen auf der Erde, die Deine Kinder dermaßen mitleidsvoll stellen. Für Dich ist es insgesamt ein glattes Dahinsegeln. Du stellst sozusagen die Wählscheibe ein, und alles ist erledigt.

Gott, Du erfährst Totalität und Unendlichkeit, über was für Fragen kannst Du mithin sinnen?

Ist es bloß hier auf der Erde so, dass Menschenwesen glauben, es gehe Unfreundlichkeit von statten, Kleinheit und die Nutzlosigkeit von Krieg? Wie kann Chaos existieren, derweil Dich die Reinheit des Herzens und des Geistes umfängt? Du bist nicht auf der Suche nach einer Umfassenderen Vision. Du hast sie bereits.

Es muss so sein, dass nichts Widriges in Deinem Herzen und Sinn existiert. Natürlich existiert Negativität für Dich nicht. Auf diese Weise kannst Du uns aber und abermals sagen: ‚Alles ist gut.‘ Wie bloß könnte etwas verkehrt sein, dementsprechend wie Du siehst? Du siehst die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit.

Gott, in dem Ganzsein, woher Du kommst, aus der Arena der Zeit heraus, so wie Du es bist, was kann da in Unordnung geraten sein? Was für Komplotte kann es da geben?

Ich habe gehört, dass es Menschen, sobald sie erleuchtet werden, schwerfällt, mit dem Lachen aufzuhören – jetzt erkennen sie den ganzen Streich. Der Witz muss der sein, dass dieser ganze Zirkus und all das Aufschäumen Fiktion ist. Es gibt, ja tatsächlich, nichts, um sich darüber Sorgen zu machen. Alles ist bereits besorgt.

In Deinem Mitempfinden, kannst Du es dir erklären, woher wir kommen, gleichwohl bist Du nicht davon, was nicht existiert, affiziert. Du wirst nicht durch all das niedergemäht, was Du als nicht-existent siehst, und was die meisten von uns bereits im Voraus erblicken und worüber sie erzittern.

Das Volksmärchen von Henny Penny macht den menschlichen Fehlschluss deutlich. In dieser Geschichte fällt eine Eichel auf Henny Penny’s Kopf. Sie glaubt irrtümlicherweise und ernsthaft, der Himmel sei heruntergefallen. Sie rennt umher und schreit, der Himmel sei heruntergekommen, und jeder rennt herum und glaubt, der Himmel sei heruntergefallen. Stellt dies die Aufsummierung unseres Lebens auf Erden dar? Ist dies unsere menschliche Geschichte des Lebens in der Welt?

Den meisten von uns besteht die Welt aus ernstlichen Schwierigkeiten, eine nach der anderen. Die meisten von uns haben nach und nach das Gefühl, dass die Probleme in der Welt nicht zu einem Ende kommen. Von den frühesten Tagen an, scheint Unfreundlichkeit vonstatten zu gehen, und scheinen Herzen zutiefst bekümmert zu sein, dem hingegen, Du gerätst in dies nicht hinein – Du vertust nicht nicht-existente Zeit. Du bist ein dermaßen Großer Denker, dass Du Darüber hinaus siehst, und Dich nicht in diesen Fragen verfängst, wie es die meisten von uns keuchenden Seelen tun.

Gott, Du kennst Angst nicht. Du kennst Tod nicht. Du kennst Verlust nicht. Du kennst einzig Liebe und Schönheit. Dein Herz ist voll. Wie könntest Du Panik kennen, Leiden, Herzschmerz, Enttäuschung, Wut, Groll, Übelnehmen, oder gar solch ein Konzept wie Fehler? Gott, Du siehst Missstand überhaupt nicht, ist das nicht so?“

Ich sage zu euch, Meinen Kindern:

Sobald Ich durch eure, mit euren Glaubensmeinungen versehenen Augen schaue, sehe Ich ein Abbild davon, was ihr seht. Ich sehe es nicht für Mich selber. Selbstverständlich sehe Ich nicht das tragische Entfalten, das ihr, Meine Kinder, im Blick habt. Meine Sicht läuft zur Wahrheit hin und nicht zur Einbildung schlimmster Szenarien. Es ist nicht einfach so, dass Ich ein andersartiges Szenario sehe. Ich sehe Wahrheit ohne die Umwölkung, die ihr der Wahrheit habt zuwachsen lassen. Ihr seid wie der blinde Mann.

“Ich sehe“, sagte der Blinde, obwohl er überhaupt nicht sehen konnte.

Heavenletter # 5826 – 6.11.2016 The Transom of Life

Der Querbalken des Lebens

Gott redete …

Ein Bild taucht in Mir auf, wie Meine Kinder dem Querbalken des Lebens entlangklettern. Man könnte es auch anders sagen – es kann sein, dass ihr ins Leben umwegiger einsteigt, als nötig ist. Ihr lehnt womöglich geradliniges Segeln ab. Ihr könnt einen harten Kurs wählen, oder einen Umweg. Auch könnt ihr im Leben stumpfsinnig so daherrudern. Oder ihr rudert wie wild, könnten Wir sagen.

Du magst einen Schurz angezogen haben von jemand, der auf einen Ambos loshämmert, während du nur zu lächeln, und das Leben bei dir aufzunehmen bräuchtest. so wie du deine geliebten Enkelkinder um dich versammelst.

Ist das Leben für dich belastend und schwierig gewesen?

Ich frage dich ganz direkt. „Muss dein Leben so sein? Musst du so ein Büsser sein? Musst du tiefe Gräben ausgraben? Könntest du nicht dein Wahres Selbst mehr hervorheben?

Du könntest den heutigen Tag zum Urlaubstag erklären. Du könntest wählen, ein beliebtes Leben zu führen. Du könntest Frieden wählen. Du könntest mehr wählen, als du bisher gewählt hast.

Was, wenn du im Leben den Schwierigkeiten abschwören könntest? Was, wenn du ein Vogel sein könntest, und beim Erwachen jeden Morgen singen würdest? Was, wenn das Lied das du singst vom Ankommen der Morgendämmerung spricht? Was, wenn du einfach singen würdest aus purer Herzenslust? Was wenn du den Tag als den deklarierst, wo du dich mit Freude in deinem Herzen einbringst?

In was für einer Verstrickung warst du vielleicht heute morgen? Was hast du auf deiner Bühne aufgenommen?

Kannst du nicht die Musik spielen, die du möchtest? Wer wählt denn die Musik, die zu deinem Leben wird ?

Sei freundlich zum Leben. Wenn das Leben beschwerlich für dich war, singe ein anderes Lied. Gib dich selber in einen anderen Groove.

Fange an, das Leben anders zu sehen, und du rüstest dich für Freude.

Wenn du genug Kummer fürs ganze Leben hattest, lasse den Kummer los. Stelle ihn hinter dich. Beginne dein Leben neu. Warum an alten Nachrichten hängen bleiben?

Vielleicht ist es nicht die Welt, die so anstrengend ist. Es kann sein, dass du es bist, der/die nach einer anstrengenden Welt Ausschau hält, als ob Beschwerliches das Echo deines Lebens zu sein hätte.

Ich sage, du kannst ein neues Leben schaffen, und du schaffst es in dem Moment, wo du deine Absicht änderst. Wer sagt denn, dass du mit andauernden Verwüstungen zu tun haben musst? Was, wenn du dich für ein Leben in Freude entschlössest, anstelle in Verletzung?

Ich schlage vor, dass du dein Konzept vom Leben als Leiden fortziehen lässt. Dies ist deine Wahl, so wie irgendeine andere Wahl. Wer wählt, was du zum Frühstück essen willst? Setze dein Leben auf, in Übereinstimmung mit einem guten Ergebnis.

Du kannst einen tiefen Blick auf dein Leben werfen, und es ziemlich anders sehen. Mache das Beste mit deinem Leben. Schwinge deine Arme voller Leben.

Ich kann dich sehen, wie du Saltos schlägst. Ich kann Mir vorstellen, du hüpfst vergnügt auf. Ich sehe dich, wie du bei deinem Leben die richtige Seite nach oben drehst. Ich kann sehen, wie du das Universum änderst, und den Zugangs ihm leicht machst. Warum nicht? Was genau glaubst du, steht dir im Weg? Das musst du sein, der/die dir im Weg steht.

Wenn da Abfallkübel in deinem Eingang stehen, stelle sie weg. Mache deinen Weg sauber.

Meine Absicht ist es, dass das Leben so grossartig ist, wie du es willst, aber du bist es, der/die das Ruder ergreifen muss. Was vergeudest du die Zeit, mit daran Herumdenken.? Biete dir irgend eine Entscheidung an. Beschliesse ein Neues Leben. Ein Neues Leben ist nur ein Hüpfer, ein Tanzschritt, ein Auf-Sprung entfernt.

Ändere die Bilder, die sich in deinem Hirn herumdrehen, Ändere die Bilder, und du bist verändert. Lege eine neue Filmspule ein. Lenke ein in eine andere Richtung. Lasse gehen, was war, und erschaffe ein neues Bild.

Gerade jetzt ist in diesem unermesslichen Universum – Expresszeit für Neues! Lasse die alten Wege des Denkens aufbrechen. Lasse die alten Wege des Denkens nicht mehr dich ablenken von dem Leben, das du dein eigenes nennen willst. Rufe es zu dir hervor, das Leben, das du willst. Rufe es!

Wenn du zum Leben, das du willst keinen Zugang gehabt hast, hast du keinen Zugang zu dir selbst zugelassen. Du, öffne die Fenster deiner Augen. Öffne die Fenster deines Herzens. Öffne die Fenster deiner Seele.

Nimm dich selbst an der Hand und gehe vorwärts. Los von Rom, jetzt! Da hast du’s. Darum gehts. geh einfach weiter, einen Schritt nach dem andern. Das ist leicht für dich zu tun, also tue es. Lass das Leben einfach sein. Es gibt keinen Grund für das Leben, hart zu sein. Komm mit Mir. Da ist nichts dabei. Lass deinen Blick auf dem, was du willst. Darum gehts. So schaffst du es. Erlaube MICH.

Heavenletter # 5827 – 7.11.2016 Flowers Bloom Every Year

Blumen blühen jedes Jahr

Gott redete …

Die Natur sieht keine Probleme. Blätter und Blumen und Bäume und fruchtbare Felder kommen zum Erblühen. Wenn es einen Frost geben sollte, weiß die Natur, dass sich Blätter und Blumen und Bäume und alle Wünsche wieder erheben. Sagt Mir, was hat die Natur auf dem Herzen? Worüber um alles in der Welt sorgt sich die Natur, frage ich euch?

Die Natur schart sich nicht zusammen und ruft eine Versammlung ein, was zu tun ist bei Frost oder zu heißen Hitzewellen! Die Natur denkt nicht so. Die Natur erstellt keine Listen, worauf zu achten ist.

Die Natur gedeiht und das ist die Geschichte von der Natur. Die Natur sagt nachdrücklich: „Es ist sehr gut so. Verwicklungen finden ihren eigenen Weg heraus.“

Die Natur beruft keine Vorstandssitzung ein. Die Natur druckt keine Zeitung aus, die sagt: „Tut, tut. Welche Probleme sind da. Wir müssen diese ankündigen und sicherstellen, dass jeder über die Nachrichten Bescheid weiß und bestürzt und wachsam ist.“

Wer sagt denn, dass all die unerwünschten Dinge in der Welt hervorgehoben werden müssen? Kampagnen müssen nicht gestartet werden und Warnungen ausgerufen. Die Natur schlendert einfach dahin. In der Natur geht es um Güte. Kein Alarm geht los. Keine Sirenen reisen herum in den Gärten, die die Natur versorgt.

Die Natur ist ruhig. Keine panischen Angriffe. Die Natur ist sich selbst ein Balsam. Die Natur liebt. Die Natur erfrischt und füllt auf. Die Natur gibt sich selbst ein High Five.

Ich frage mich, ob ihr an einem Kriegstanz mit tanzt, als ob Krieg hold und erwünscht wäre.

Die Natur sucht nicht nach schlechten Nachrichten. Die Natur hat nie davon gehört. Die Natur hält nicht Ausschau nach schlechten Nachrichten. Die Natur genießt querbeet.

Es ist, ungeachtet all der gehäuften Theorien, nicht naturgemäß für euch, zu deuten, wie ihr es tut. Die Natur und Ich sagen, dass alles gut ist, doch ihr weicht ab. Ihr mögt Gefahr sehen hinter jeder Ecke. Sicher, ihr sucht danach, und so beschleunigt ihr, was ihr angebt, nicht zu wollen. Ihr entzündet die Feuer.

Es ist eine Sache, in jede Richtung zu schauen, wenn ihr eine Straße überquert. Es ist eine andere, jedem Auto auszuweichen.

Was geschah mit dem locker bleiben?

Ihr steht angespannt auf über die eine oder andere Sache. Eure Gedanken erschrecken euch selbst. Ihr bringt euch für Ärger in Form. Ihr verkündet Ärger. Ihr seht ihn voraus. Ihr feiert ihn!

Wow, ihr sagt, da sind einige Schwierigkeiten am Kommen.

Ihr mögt die Natur verantwortlich machen. Wenn jeder im Universum die Ruhe behielte, wo würden Tsunamis dann herkommen?

Für euch ist die Zeit gekommen, jeden Zentimeter der Erde zu lieben und dies großartig und liebevoll zu erklären. Wenn ihr keine Rauheiten im Universum wollt, entspannt eure eigenen zitternden Herzen. Die Natur ist gebunden daran, euch und euer Temperament zu reflektieren. Genug Frieden in euren Herzen, und wie könnten tobende Stürme entstehen?

Entfernt den Schrecken in euren Herzen. Ihr lenkt nicht exakt die Natur, doch ihr mögt die Natur in eine Ecke setzen, sie fest zusammendrücken und sie zwingen. Macht die Natur stattdessen behaglich . Gebt der Natur alle Annehmlichkeiten des Hauses. Erregt die Natur nicht. Lebt in der Natur und regt sie an, Frieden in der Welt zu teilen.

Seid Eins mit dem Universum. Hebt die Schönheit des Universums hervor. Pickt nicht daran herum.

Möge euer Herz und Verstand die Natur segnen.

Beklagt euch nicht wieder über Regen oder Schnee oder Sonne oder Schneeregen. Bedenkt was ihr tut. Beklagt euch nicht mehr länger über Hitze oder Kälte oder über Unebenheiten in der Straße. Seid gestärkt. Stärkt das Universum und die Erde. Habt Freude daran, sogar bergauf spazieren zu gehen! Begrüßt die Welt. Vereinigt die Weiten des Universums in euren Herzen.

Seid der Natur ein Held. Segnet die Natur. Ehret sie. Ehret die Welt. Ehret das Universum.

Gebt nicht länger ein Gefühl von Gefahr oder jede Art von schlechten Nachrichten weiter. Entlasst die schlechten Nachrichten. Hyperventiliert nicht mehr mit jedem Wind, der bläst.

Heavenletter # 5828 – 8.11.2016 Set Sail for Happiness

Setze die Segel auf Glücklichsein

Gott redete …

Habe einen Aufschrei der Liebe. Halle nicht mehr länger Ungemach als eine Selbstverständlichkeit wider. Gut, du hast einen kleinen Kieselstein in deinem Schuh. Gut, du hast einen Splitter in deinem Finger. Mache den Himmel ausfindig, nach dem du dich so sehr sehnst.

Ich höre diesen Aufschrei von dir aber und abermals:

„Geliebter Gott, ich habe meines Herzens Weh so leid. Es gibt dermaßen viel für mich, um damit über und über glücklich zu sein, dennoch bin ich es nicht. Gott, wie bekomme ich meine Angst weg? Ein für alle Mal, kann denn die Sache mit dem Herzeleid nicht vorüber und erledigt sein? Muss Herzschmerz der permanente Zustand meines Unzufriedenseins darstellen, gleichsam als sei er mir übermacht worden?“

Geliebte, berstet durch die Angst hindurch. Euch stehen anders geartete Gedanken zur Hand. Sofern ihr die Angst wahrhaft nicht möchtet, lasst sie los. Ihr habt sie nicht zu behalten. Ihr habt nicht andauernd die alten Wunden offen zu halten. Es ist eine alte Wunde, welche sich an euch ausprobiert. Es ist eine alte Wunde, die da spricht: „Du bist zu der Party nicht eingeladen worden.“

Dies hätte etwas für euch sein sollen, und es wurde einem Anderen zugewendet. Du wurdest übersehen – erneut. Du findest dich in heller Aufregung, übersehen worden zu sein. Als ob übersehen werden die schlimmste Sache sei, die dir passieren kann. Irgendwie bist allerdings du derjenige, der sich selber übersieht.

Es ist so eine Art dein eigenes Herz Herausreißen. Wie viele Male und auf wie vielen allerhand Wegen kannst du an deinem eigenen Herzen herumschnipseln, derweilen du ihm Glücksgefühl überreichen könntest? Wenn du derart kleinlich bist, ist es schwer, glücklich zu sein. Du machst dich selber unmutig. Es bist du, der sich nicht gut behandelt, denn dann, weswegen bloß solltest du dir nicht in einem tagtäglichen Tempo Glücklichsein übermachen mögen?

Du trägst die Idee mit dir herum, dir sei etwas entzogen worden. Du sagst zu dir selber: „Siehst du? Wieder einmal benachteiligt.“

Dies ist eine Art von Hinweg- und Fort-Schmachten dessen, in was du dich hineinlehnst und mit dem du dich zu beruhigen scheinst. Dein Herz galoppiert hierhin und dorthin, und du bezeichnest Enttäuschung als deine Gepflogenheit. Eine weitere Enttäuschung hat auf dich abgezielt, und da – noch eine und noch eine.

Wer sagt denn, du seist außerstande was man Unvollendetheit nennt einzuräumen? Du übersiehst womöglich, dass Glücklichsein eine Möglichkeit darstellt. Du wurdest in der Vergangenheit verleugnet, und fährst fort, auf dem, was dir versagt wurde, herumzureiten. Die Vollkommenheit, auf die du aus bist, versagst du dir selber. Was ist damit anzufangen? Wie dir selber deine Wünsche ein für alle Mal gewähren?

Wie vergönnen Wir dir Vollheit des Herzens, an der Stelle von Leere des Herzens? Das Himmelskönigreich ist für dich, ebenso wie für jeden anderen. Was fährt an dem Punkt dazwischen?

Die Idee, mit der Bitte um Fertigstellung und Vollendung an dich heranzutreten, ist dir recht lieb, dem hingegen hat es den Anschein, dass du Vorbote für Unzufriedenheit bist. Kann es sein, dein Glücksgefühl ist Durchstecherei? Kann das wirklich sein? Was wäre, wenn dich das Universum gut behandelte? Was wäre, wenn du nicht eine derart große Summe für die Scherben des Glücklichseins, die du aufhebst, zu bezahlen hättest?

Du weißt, es fühlt sich nicht gut an, wenn du mit dem Leben einen Kuhhandel betreibst. Du bezahlst einen allzu hohen Preis dafür, Glückssträhne um Glückssträhne nicht entgegenzunehmen. Wunder was, du hast genug Glück inne, dennoch ist es irgendwie nicht genug, und der Betrag, den du auf den Tisch legst, um für deinen Mangel – anstelle von Überfülle – Beweise zu erbringen, ist allzu hoch. Es gibt nicht einen Knoten in deinem Herzen, den du scheinbar nicht auseinanderwickeln kannst.

Du beredest dich selber, du verdienest Besseres, und in der Folge machst du es schwierig. Du ortest Flecken. Du deckst sie auf. Und der Preis, den du bezahlst, ist hoch, und du bringst dich selber dazu, den Betrag immer und immer wieder aufzubringen.

Komme aus diesem Schrank heraus, in den du dich selber hinein geschafft hast. Sei gut zu dir selber. Vergüte dich selbst. Weissage eine andere Situation. Nimm die Landschaft deiner selbst nicht allzu sehr unter die Lupe, wie du das getan hast. Lasse dich segeln. Es bist du, der zu viel von der Welt und von dir selber erbittet. Es bist du, der deine Verdienstlichkeiten übersieht. Du bist der schwere Zuchtmeister. Du siehst zu, dass die Dinge bei den beiden Waagschalen gegen dich gehandhabt werden.

Hebe nunmehr an, dir gegenüber glückliches Zufriedensein förmlich zu erklären. Komme aus diesem dunklen Schrank heraus, in den du dich verbracht hast. Die Sonne ist am Scheinen. Verkünde, die Sonne scheint. Erkläre dies als deine Neue Wahrheit.

Heavenletter # 5829 – 9.11.2016 Bridge of Life

Brücke des Lebens

Gott redete …

Das Leben kann dir Schrammen zufügen, besonders wenn du in die Details gehst. Es ist besser, sich aus den Details herauszuhalten. Du bist kein Staatsanwalt im Leben, der dafür verantwortlich ist, all die Vergehen vorzubringen, die in deinem Leben bewiesen sind. Du führst nicht Buch. Du zählst keine Missetaten und auch keine Enttäuschungen und die Absichten anderer. Lass sie fallen. Lass sie los. Es liegt keine wirkliche Erfüllung darin, irgendjemanden für schuldig zu befinden. Was denkst du, wie weit kommt man mit Rechtfertigung? Wohin bringt dich das außer zu Selbstgerechtigkeit?

Lass Missetäter von deinem Leben fortgehen. Lass Delikte fortgehen. Während du durch das Leben schreitest, werden manche Leute in einer angenehmen Geschwindigkeit neben dir einhergehen. Anderer mögen an dir zu deiner Rechten oder zu deiner Linken vorbeiziehen. Anderer mögen dich zufällig treffen oder dich mit dem Ellbogen stoßen. Das ist die Maut, die du dafür bezahlst, auf Der Brücke Des Lebens zu wandeln. Suche nicht nach einem Grund oder einer Rechtfertigung, vor Zorn zu erglühen oder zu kämpfen.

Das Leben, Das Du Führst, soll nicht wie Autoskooterfahren auf einem Rummelplatz sein. Du stößt nicht absichtlich mit anderen zusammen. Du wurdest zur Seite weggestoßen und du bist in andere hineingerauscht. Du hast dich in das Schlachtgewühl gestürzt und bist davon weggelaufen.

Es gibt einen Masterplan; er besteht darin, dich höher hinauf zu erheben. Lehne ein bisschen zurück. Nimm dir nicht so viel von den Aktionen und Reaktionen anderer zu Herzen und mach dir nicht zu viel aus deinen eigenen.

Das Leben sollte nicht aus Vergeltungsmaßnahmen bestehen. Du sollst kein Jäger sein. Lass das Leben allein. Du musst das Leben nicht ordentlich verpacken. Du musst keine Punkte bereinigen. Du befindest dich nicht in der Gedankenschule von Rache. Sei in Der Loslassen-Schule Des Lebens und Der Liebe.

Liebe dich selbst. Lass dein Klammern an das Leben los. Lebe Das Leben, jedoch lass Das Leben Wie Einen Spaziergang Im Park sein. Einige Spaziergänge sind heiterer als andere. Gleichwohl gehst du weiter. Lass dich nicht in Dornengestrüpp verheddern oder in ein Sumpfloch geraten.

Sei im Leben gutmütig. Sei freundlich. Es ist nicht deine Sache, dich Ebenen anzupassen, die andere gewählt haben mögen. Wenn dir andere zusetzen, sind sie deshalb dein Lehrer? Bleibe auf hohem Kurs. Du musst nicht die Welt gerade biegen. Mach dich nicht selber fix und fertig. Du musst nicht die Welt managen und andere dazu bringen, dass sie so sind, wie du sie gerne hättest. Viel Glück ohnehin bei diesem Unterfangen!

Mach aus dir, was du sein möchtest. Du bist nicht in dem Geschäft, einen jeden anderen zurechtzuweisen. Entwickle dich lieber weiter, als dass du dich in Buchhaltung verwickelst. Du sollst kein Buchhalter des Lebens sein. Meine Geliebten, es gibt nichts, was ihr ausgleichen müsstet.

Wenn du angegriffen wirst, schreibst du die Punktzahl an. Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du. Das ist eine Sichtweise. Eine andere Sichtweise besteht darin, sich über die Details zu erheben. Gehe weiter. Schau nicht hinter dich. Mit einem jeden Schritt trägst du zum Leben bei. Achte darauf, was dein Beitrag ist.

Folge den Wunderschönen Sternen Am Nachthimmel. Folge der Wunderschönen Sonne Am Tag. Folge Mir.

Ich bitte dich darum, weiterhin emporzusteigen. Du hast weiß Gott viele Gelegenheiten, über dich hinauszuwachsen und die Vergangenheit hinter dir zu lassen. Der Sieg liegt im stetigen Voranschreiten. Sei dort, wo du sein möchtest. Bezeuge ein großartigeres Leben. Du sollst im Leben nicht Vergeltung üben, außer du verstehst unter Vergeltung das Zurücklächeln, wenn dir jemand zugelächelt hat.

Du sollst Das Strahlen Der Sonne Am Tag und Der Sterne In Der Nacht reflektieren. Darin liegt Das Licht Gottes. Lass Mich dich sehen, wie du hell in Meinem Licht strahlst. Ich hebe dich höher hinauf, wo du Im Glanz strahlst und somit die Erde erhellst. Finde deinen eigenen Weg. Leuchtet, Meine Geliebten, leuchtet. Fahrt fort zu leuchten.

Heavenletter # 5830 – 10.11.2016 Ah, the Relative World

Ah, die relative Welt

Gott redete …

Ihr Lieben, glaubt ihr, dass ihr genau wisst, wie alles im Leben zu sein hat? Du magst dir sicher sein, dass das Leben sich nicht so zu präsentieren hat, dennoch ist das Leben so eingetreten. Du erhebst Widerspruch. Du magst heftig protestieren, dennoch, wo bringt dich Widerspruch hin?

Das Leben mag im Moment nicht gerade ein Kinderspiel für dich sein. Es kann wohl sein, dass nichts Lustiges an der Situation ist, in der du dich befindest. Früher oder später, auf die eine oder andere Art, musst du Frieden schließen mit dem Leben, so wie es sich gerade präsentiert, ob das Leben deine bevorzugte Wahl in diesem Moment trifft oder nicht.

In einer schwierigen Situation zu sein, ist hart genug. Eine schwierige Situation ist besonders hart, wenn du dich weigerst dich zu biegen. Schließe Frieden mit dem Leben und den Menschen darin.

Lass die Bindung daran, dass deine Gedanken korrekt wären und das Leben im Unrecht sei, los. Es ist keine Frage der Schuld. Schuld lässt deinen Herzschmerz nicht besser werden. Tatsächlich nagelt dich Schuld da fest, wo du gerade bist. Beweise Frevel, bis du ihn greifen kannst, und du bleibst immer noch da, wo du bist.

Lass dich loslösen. Es gibt eine Geschichte von einem Mann, der sich in ernsthaftem Schmerz befand wegen seiner rechten großen Zehe. Der Schmerz ließ nicht nach – bis dass sein linkes Knie auch noch verwundet wurde. Von da an war die schmerzende Zehe nicht mehr so schmerzhaft. Diese Geschichte macht klar, wie relativ alles in der Welt ist.

In gewissem Sinne ist deine Einschätzung der Situation, egal wie sie auch sein mag, deine Entscheidung. Notwendigerweise ist die Art, mit der du einer Herausforderung begegnest, eindeutig deine Entscheidung. Du bist derjenige, der deine Situation abwägt. Du entscheidest, wie schlimm es ist. Die Akzentuierung liegt bei dir. Ziehe in Betracht dein Leben auf eine neue Weise zu sehen. Bilde dir eine andere Meinung. Räume Gram aus dem Weg. Schließe Freundschaft mit dem Leben.

Ihr Lieben, ihr könnt nicht für immer in fatalem Notstand verweilen. Du bist derjenige, der die Macht hat dich umzugestalten und neuzugestalten. Im Bezug auf die menschliche Selbstbestimmung ist die Entscheidung deine. Erinnere dich an die Eigenschaft der Selbstbestimmung, welche Bewegung und Neueinschätzung erlaubt. Finde Wertigkeit.

Was auch immer der Grund oder die Gründe für deine Umstände sind, du magst vielleicht nicht in der Lage sein, sie zu ändern oder zumindest nicht in diesem Augenblick. Dann bist du es, der sich ändern muss. Etwas in dir hat die Macht es zu ändern. Ändere deine Umstände, durch die Art, wie du sie betrachtest. Was du ändern kannst und ändern musst, sind deine Ideen dessen, wie du deine Umstände betrachtest. Du kannst seufzen; du kannst heulen, du kannst entscheiden. Du kannst ein williges Opfer sein oder du kannst dich über die Grenzen, die du dir selbst gesetzt hast, erheben. Menschen geben auf und Menschen halten glänzend durch.

Selbst als du dich in keiner schlimmen Lage befunden hast, warst du vielleicht nicht immer himmelhoch jauchzend.

Lobe das, was du jetzt verfügbar hast und würdige es nun.

Erhebe dich jetzt vom Boden. Richte deinen Hut. Laufe, renne oder humple. Das Leben erwartet dich.

Akzeptiere, was zu dir gekommen ist, gleichzeitig begnüge dich nicht damit. Dein Glücklichsein, nachdem alles gesagt und getan ist, hängt von dir ab. Erhebe dich zu einer höheren Ebene. Sei der Gefährte des Lebens, der du sein willst.

Wirst du zugeben, dass selbst vom Rande des Bettes Glück vorhergesehen werden kann und du danach greifen kannst? Jetzt wartet dein Leben auf dich, damit du das Glück betrittst und es in Anspruch nimmst.

Schreib dir selbst eine Notiz in kräftiger Handschrift. Erinnere dich an das, was du willst, anstatt wie miserabel du dich fühlst wegen diesem und jenem. Tue diese Schritte, um dich deinem wahren Selbst näher zu bringen.

Sag dir niemals, dass du realistisch sein musst. Dieser selbige Realismus, wenn du an ihm festhältst, wird dich aus dem Spiel beseitigen. Liquidiere dich niemals selbst. Schaue hoch. Ziele hoch.

Glaube an Mich und glaube an dich.

Heavenletter # 5831 – 11.11.2016 Heart of the Matter

Der Kern der Sache

Gott redete …

Meine Kinder rufen: „Warum keine Freude, oh Gott, warum keine Freude? Gibt es irgendeinen Grund, warum sich auf dieser fruchtbaren Erde keine Freude ausbreiten sollte?“

Es gibt überhaupt keinen Grund dafür. Alles was weniger ist als Freude ist nur ein Vorwand, eine Abdeckung der Liebe, so als könntest du nicht lächeln und bist auch noch froh darüber. Die Bedeckung ist etwas, was du einführst, um die Liebe in deinem Inneren zu verstecken. Ist Liebe zu viel für dich? Warum liebst du nicht einfach und lässt die Liebe auch hören bei jeder Gelegenheit. Harmonie total, nichts weniger. Frieden zwischen zwei Meiner geliebten Kinder oder zwischen Hunderten Meiner Kinder gleichzeitig. Kein Herumtanzen mehr um den Kern der Sache.

Du weißt, dass sich jeder nach Liebe sehnt. Vorläufig, wünsche dir einfach in Frieden zu sein. Wünsche dir Frieden zwischen zwei Menschen, die in ihrem Inneren mehr Liebe hegen als sie wissen, was sie damit machen können. Es gibt keinen triftigen Grund, Liebe zu verbergen. Glaubst du wirklich, dass es sicherer ist, die Liebe auszuschließen und ein Drama zu machen? Vorzutäuschen, dass da keine Liebe ist? Pflege die Liebe.

Meine Kinder sollten Liebe nicht vortäuschen, ebensowenig wie sie die Liebe auch nicht verbergen sollten.

Wenn die Liebe aus Blumen bestünde, würdest du sie nicht blühen lassen? Es ist definitiv nicht deine Aufgabe, die Liebe irgendwo in eine Ecke zu stecken. Ihr sollt auch nicht irgendwann zur Liebe zurückkehren. Nein, ihr sollt der Liebe Tür und Tor öffnen und sie nicht verleugnen oder blockieren. Liebe ist jetzt und soll definitiv nicht beiseitegeschoben werden. Die Liebe ist kein Waisenkind, nein, sie ist Unser allerliebstes Kind.

Du darfst Lieben, es ist vollkommen in Ordnung. Die Liebe ist sicher. Ihr braucht eure Liebe nicht zu beschützen. Ihr seid hier auf Erden, um mit ganzem Herzen zu lieben und die Liebe in den Herzen aller zu befördern.

Ihr seid nicht hier auf Erden für eine Konfrontation mit der Liebe, nein, ihr seid hier auf Erden, um die Liebe zu enthüllen, Liebe, die ihr bereits seid.

Wir haben eine Verabredung, ihr und Ich, Uns mit der Welt zu treffen und die Liebe zu vermehren. Was sollten Wir sonst auf der Erde tun, als zu lieben? Wo wird die Liebe mehr gebraucht als auf Erden? Und wo sollte die Liebe lieber sein als auf Erden? Darin liegt die Bedeutung von: „Seid fruchtbar und vermehret Euch.“ Ihr seid Liebe.

Die Liebe teilt sich mit sich selbst auf Erden.

Liebe ist die Beschaffenheit des Landes. Liebe ist Mein großes Geschenk an die Welt, das war immer so und ist es auch genau jetzt. Ihr sollt die Geschenke, die ihr von Mir bekommt, an die Welt weitergeben. Es soll niemanden auf Erden geben, der auch nur für einen Moment ohne Liebe ist. Natürlicherweise ist jeder erfüllt von Liebe, um sie weiterzugeben. Sei ein Verfechter der Liebe.

Du musst ja nicht gleich einen Liebesroman schreiben. Alles, was du tun sollst, ist: Erlaube der Liebe das Licht zu sein, welches du ausstrahlst.

Du kannst die Liebe ansehen als etwas, was du zu produzieren und dem du gerecht zu werden hast, genauso wie du deine Wangen kneifen könntest, damit sie rosig werden. Es ist nicht notwendig, dein Herz zu kneifen. Für dich ist es natürlich, dass deine Liebe rosig ist und zur Oberfläche drängt.

Liebt einfach, Geliebte, ohne viel Aufhebens davon zu machen. Liebe ist natürlich. Sie muss nicht extra gemacht werden. Liebe ist Mein Wille für euch und Mein Wille für die Liebe wird durchs ganze Universum gesendet und hallt in eurem Inneren wider.

Könnt ihr möglicherweise glauben, dass die Liebe auf irgendeine Art festgebunden und in den Kofferraum eures Autos geworfen werden soll, bis …. ja bis sie eines Tages mit Pomp und Trara hervorgeholt wird? Lass die Liebe Schlichte Liebe sein. Liebe braucht keine Verpackung. Liebe die Liebe. Lass die Liebe dadurch geschehen, dass du sie einfach aus dir fließen lässt. In den stillen Ausbuchtungen deines Herzens erklärt sich die Liebe, dann reift sie. Liebe existiert, niemals kann es eine Zeit geben, in der es keine Liebe gibt.

Die Liebe ist robust. Die Liebe ist zäh. Die Liebe ist wie ein Löwenzahn, der überall wachsen kann, am besten in deinem Herzen. Gieße dein Herz. Nähre dein Herz. Öffne dein Herz für die Liebe. Pflege die Liebe wie einen wertvollen Garten. Pflanze die Liebe in deinem Vorgarten, wo du sie sehen kannst und alle, die vorübergehen, durch die Liebe, die du zeigst, aufgemuntert werden.

Heavenletter # 5832 – 12.11.2016 „What Am I Waiting for, God?“

Worauf warte ich, Gott?“

Gott redete …

Ich höre dich. Ich höre dich sprechen:

„Geliebter Gott, wie angespannt ich bin. Bitte hilf mir mich zu beruhigen. Ich bin wie eine Uhr bis zum Anschlag aufgezogen. Ich mache mir selber bange mit meiner inneren Anspannung. Wenn ich es bloß könnte, würde ich los lassen. Was tue ich bloß gerade? Und wofür? Es ist nicht just so, dass ich an dem, was man das Leben nennt, für immer und ewig festzuhalten habe, dennoch habe ich mein Leben nicht in einer Art von Panik zu verbringen, sodass ich nicht einmal dabei bin zu erkennen, weswegen ich es habe und worum es dabei geht. Entspanne mich, lieber Gott. Lasse mich bei Dir sein und ein entschiedener Anhänger von Dir und dem Himmelskönigreich sein, welches Du vor uns ausgebreitet hast.

Ich zerstreue meine Gabe der Liebe von Dir und ersetze sie durch eine riesenhafte Panik. Also, Gott, dies ist ein ferner Schrei, ein Schrei, der von dort her kommt, was ich von mir selber erbitte und was Du von mir erbittest. Meine Worte gehen dahin – ich möchte Dir weit und breit zu Diensten sein, indessen scheint es, dass ich Dir die eine oder andere Art von Bereuen und Beklagen andiene.

Mit all meinem Herzen und aller Bestimmtheit des Willens möchte ich Dir gerne Schlagrahm, Blaubeeren und Erdbeeren in schönen Glasschüsseln servieren, die weit über das Universum hinausreichen. Stattdessen bin ich verkrampft und serviere Dir rüderweise steifgewordenes, unnachgiebiges Angespanntsein. Bin ich wirklich derart scheußlich? Bin ich insgesamt ein Getöse bar jeder Substanz?

Was versuche ich zu tun? Worüber explodiere ich? Habe ich ein Knallkörper zu sein, derweil es mein Wunsch ist, auf Erden ein Gute-Wünsche-Aussprechender und Friedenmacher zu sein? Gott, was ist hier meine Schwierigkeit? Ist es zu viel Beachtung meiner selbst? Trage ich Kleider, die zu eng sind?

Gott, so wie ich mir selber derzeit erscheine, bin ich wie eine beliebig einsetzbare Spielkarte. Für mich gibt es keine Buchung. Für meine Anspannung gibt es keine Kontierung. Was ist so schwer daran, die Vergangenheit ruhen zu lassen?

Lieber Gott, ich bitte Dich, mir beizustehen, für Dich in aller Ruhe zu sein. Ich möchte gerne sein, was Du mich gerne sein sehen möchtest. Wie kann ich bloß dieser alte Drachen sein, der ich zu sein scheine, derweil ich mich bei Dir befinden möchte?

Ich habe in etwa das Gefühl, ich sei niedergemäht worden, derweil Dein Wunsch lautet, in die Höhe zu wachsen und die Erde zu segnen. Wohin ist das Beste von mir abgegangen, unterdessen ich das Geringste von mir auf Dich schütte? Dein Bestreben ist Besseres, und ich bestrebe Besseres. Ich bin von mir selber enttäuscht. Bist Du von mir enttäuscht, Gott?

Ich bin solch ein Schrei herrührend davon, was Du geschaffen hast. Du fehlst niemals. Daher bin ich es, der Dich verfehlt und der mich selber verfehlt. Wie bloß kann ich mir Dich, Gott, entgehen lassen? Sofern ich mit so einer Macht, derartiges zu verfehlen, ausgestattet bin, dann sollte ich doch gewiss in der Lage sein, die Spur zu wechseln, auf der ich bin.

Ich weiß, es geht nicht um schöne Kleider oder um eine schöne Rüstung, die ich benötige. Ich habe meine alte Haut abzuziehen. Ich habe aus ihr herauszukommen. Ich bin nicht dieser verdorrte Sammler bitterer Früchte. Du lässt mich nicht aus. Dann muss es so sein, dass ich mich selber auslasse. Möchte ich eine spezielle Beachtung von Dir? Du gabst mir alles. Wie kann ich nach mehr lechzen, als nach all dem, womit Du mich beglückt und gesegnet hast?

Was, Gott, was möchte ich? Ich bin mir gewiss, ich möchte nicht ein Einzel-Kind oder ein Kind sein, was anderen vorgezogen wird. Kraft welchen göttlichen Rechtes erhebe ich auf mehr Anspruch als auf das Leben, das Du mir gabst? Ich scheine zu beanspruchen, dass ich bröckelig bin und drauf und dran zu zerbrechen, derweilen Du mir starke Knochen und kräftiges Mark ausgehändigt hast.

Worauf warte ich, Gott?“

Ihr Lieben, es hat so zu sein – ihr wartet auf euer enges Selbst, dass es mit eurem Wahren Selbst gleichzieht. Ihr seid fast hier. Die dunkelste Stunde der ganzen Nacht ist die Stunde vor dem Sonnenaufgang – und all das. Ihr schaltet in einen höheren Gang, die Welt in die Höhe zu heben. Wir sind beinahe da.

Heavenletter # 5833 – 13.11.2016 The Highest Fruir on the Tree

Die höchste Frucht im Baum

Gott redete …

Denke an alles, was du möchtest, dass es geschieht. Denke nicht länger an das, was noch nicht geschehen ist, wenn du dich verloren und verlassen siehst. Welchen Unterschied macht doch der Winkel deiner Herangehensweise. Welchen Unterschied in deinem Leben macht es, welches Tor du angehst und dessen Knauf du drehst. Unter allen Umständen, öffne das Tor der günstigen Gelegenheit. Gib keine Aufmerksamkeit dem Schattentor der Niederlage.

Wenn du zwei Eingänge siehst, wähle den, der dir offeriert, was du wünschst. Denke nicht daran, deine Träume zu begraben, – absolut nicht! Öffne weit all deine Träume. Was immer es ist, wovon du träumst, wisse, es liegt in deiner Reichweite. Greife danach.

Gleichzeitig sei offen, für sogar noch mehr Schätze, als du bewusst erfragen kannst. Verlange danach, zu empfangen. Ersehne, offen zu sein fürs Empfangen. Deine Wünsche kommen von irgendwo her. Du brauchst nicht zu wissen woher. Anerkenne, dass Ich dich geschaffen habe, fähig die höchste Frucht im Baum zu ergreifen.

Wohlgemerkt, das bedeutet nicht, dass dir alles zusteht, was du dir wünschst. Dass du eines Wunsches wert bist, und eine Wunscherfüllung dir geschuldet ist, ist nicht dasselbe. Du bist nicht schlecht behandelt oder unterbedient, wenn du nicht jeden Wunsch erfüllt bekommst, den du auf deinem Handteller trägst. Erinnere dich, da ist immer mehr da draußen, das dich erwartet.

Möglicherweise hast du dir gedacht, dass die Welt gegen dich konspiriert. Erdenleben ist nicht darauf aus, dich zu erwischen, dich einzufangen, dich zu verdreschen oder dich zu enttäuschen. Erdenleben hält Ausschau nach dir. Riesige Chancen warten auf dich. Mehr Tasten auf dem Piano spielen für dich, jubeln dir zu, und umarmen dich weit inniger, als du wagst daran zu glauben. Die Welt, oh Wunder, schafft Verbindungen für dich.

Subtil sind die Vorbereitungen, die die Welt trifft, um dein Leben glücksverheißend zu entfalten. Das Erdenleben möchte dich gerne inspirieren. Die Welt wünscht, Verbindungen herzustellen für dein Wohlergehen. Die Welt ist ein Netzwerker. Die Erfüllung deiner Wünsche braucht dein Offensein. Es macht einen Unterschied in deinem Leben, wenn du dich auf etwas freust, oder wenn du dich zurückhalten lässt.

Wenn du Mich fragen würdest nach einer einfachen Richtlinie, die Ich dir gerade jetzt geben könnte, die Richtlinie, die Ich dir gäbe, ist diese:

„Bleibe offen. Offen, offen, offen. Das heißt, nichts auszuschließen. Das heißt Ja zu sagen, bevor du wagst Nein zu sagen. Du weißt vielleicht nicht, wozu du Nein sagst.“

Schließe Tore nicht.

Die meisten Tore schließen sich nicht von selbst. Du hast vielleicht die Tendenz, Türen mit dem Fuß zuzustoßen. Deine erste Reaktion mag sein, Nein zu sagen. Du sagst oft zu schnell Nein. Von jetzt an, lass deine erste Reaktion ein klangvolles Ja sein. Ein Ja öffnet. Ein Nein verschließt.

Ich sage euch nicht, unbesonnen zu sein. Ich sage, gebt euch eine Chance, bevor ihr Nein sagt.

Viele Meiner Kinder haben den Finger nahe bei der Nein-Sager-Klingel.

Wenn ihr auf Anhieb Nein sagt, dann sagt ihr:

„Das Leben ist riskant. Du, Risiko, bleib weg von mir. Lass mich dort, wo ich gerade bin. Lass mich sicher so stehen, wie ich bin und wie ich immer gewesen bin auf einer kleinen Insel für mich selbst. Du sollst mich nicht dabei erwischen, wie ich mich für ein mögliches Ungemach im Leben öffne. Ich bin daran, mich davor zu schützen, verletzt oder enttäuscht zu werden. Und so sage ich Nein beinahe automatisch und ganz pauschal. Lass nichts mich von meiner Insel entfernen und von dieser Schattenpalme, unter der ich sitze“.

Sei jemand, der vorwärts geht im Leben. Gebe dein Geburtsrecht nicht preis. Der Schlüssel zum Geben ist derselbe wie zum Empfangen, er ist Offenheit. Öffne deine Empfangsbereitschaft. Erwarte Schiffe und die See, dir das zu bringen, was du willst. Du musst nicht bescheiden sein oder höflich und darum nichts erbitten. Lass dein Herz so frei sein, zu erbitten, was es möchte, und du erlaube, was du zu erscheinen wünschest. Und wenn das, was du möchtest, nicht so schnell auftaucht, wie du möchtest, erlaube das auch. Du musst das Leben nicht auf dies oder jenes limitieren.

Heavenletter # 5834 – 14.11.2016 Ride the Waves

Reite die Wellen

Gott redete …

Wenn ihr jeden Moment eures Lebens als den Moment lebt, der er ist, dann erkennt ihr jeden Moment, der sich ereignet, als wertvoll. Andernfalls habt ihr die Neigung, mit eurem Herangehen ans Leben herum zu trödeln – eine Neigung, faktisch eine Zeitlupenaufnahme vom Leben zu machen.

Wenn ihr Auszüge eures Lebens vorwärts und rückwärts analysiert, wenn ihr analysiert, was sich ereignet, dann erfahrt ihr das Leben nicht länger, denn dann erfahrt ihr das Leben in Unterbrechung. Ihr habt das Leben gewissermaßen zur Seite gelegt. Ihr erfahrt eure Beschäftigung mit dem Leben. Ihr mögt vollbeladen mit Krimskrams des Lebens sein, in Abstand vom Leben selbst. Das Leben zu analysieren ist nicht das Gleiche, wie das Leben zu leben.

Wenn ihr das Leben einfach so leben würdet, wie es kommt, würdet ihr weder Ärger, Verdruss, Raserei, Verdrießlichkeit usw. haben, noch gäbe es für euch die Notwendigkeit, euer Missbehagen zu verteidigen. Ihr wäret Reines Sein in Liebe zum Leben, wie es hin und her fließt. Ihr würdet Die Wahrheit dessen, Wer Ihr Seid, leben. Ihr würdet nicht über euch selbst nachsinnen, so als ob ihr nur ein Objekt des Leben seid, wohingegen ihr doch Das Leben Selbst seid. Ihr würdet nicht in den Qualen der Ängstlichkeit gefangen sein. Ihr würdet euch nicht fragen, was los ist und was ihr diesbezüglich tun müsst. Wenn ihr nicht durch eure simulierte Sezierung eures Lebens behindert wäret, würdet ihr das Leben bewundern, wie es sich selbst überbringt. Ihr wäret davon nicht so verwirrt. Ihr würdet das Leben auf Erden mehr in Lebendiger Farbe leben. Es gäbe keine Klagelieder mehr.

Es gibt bei Meinen Kindern eine Tendenz, das Leben wieder aufzuwärmen und darüber zu spekulieren. Es gibt die Tendenz zu versuchen, das Leben zu ergründen, so als ob ihr eine Aufsummierung des Leben haben müsstet, während das Leben nicht etwas ist, was man so genau ausmachen kann.

Ihr versucht, schneller als vorgesehen fertig zu sein. Ihr wollt das Leben im Ticktack und euer Leben nach festgefügten Regeln ablaufen lassen, während das Leben ausschließlich dazu bestimmt ist, freien Lauf zu haben. Ihr mögt dazu neigen, aus dem Leben eine Meinung über das Leben zu machen, eine Einzeiler-Stellungnahme, wo doch die Summe und die Ganzheit des Lebens Liebe ist.

Liebt und ihr werdet frei sein. Ihr wollt nicht euer Leben damit verbringen, es zu bewerten. Euer Leben zu bewerten heißt, euer Leben zu beurteilen und über euch selbst und andere zu urteilen.

Werdet ihr freundlicherweise jeden Spritzer des Lebens einfach nur lieben? Liebt euch freundlicherweise einfach selbst und habt mit jeglichen Spuren von Voreingenommenheit gegenüber dem Leben abgeschlossen. Bei Voreingenommenheit wird dieses Wunder Des Lebens niedergedrückt.

Reitet lieber mit dem Leben aus. Ob euer Leben nun bergauf oder bergab geht, ihr seid auf einem Ritt. Euer Leben ist ein nicht-endender Ritt. Es gibt nichts, an dem ihr festhalten müsst. Lehnt euch zurück und, du meine Güte, erfreut euch daran, wenn euer Ritt schnell oder wenn er langsam ist. Der Punkt ist, sich am Leben mehr zu erfreuen als es zu sammeln und zu interpretieren. Lebt das Leben. Gebt dem Leben eure Zustimmung. Das Leben ist ein Schatz, allerdings kein Schatz, den man an die Wand nagelt, als ob sich euer Leben nicht auf mehr beläuft als auf einen Kalender.

Du, du selbst, bist großartiger als das, was du aus dem, was Leben genannt wird, machst. Du bist Der Eine, Der Das Leben Lebt. Du musst das Leben nicht so sehr beschwindeln. Das Leben ist kein Rennen, bei dem du außer Atem kommen musst. Soll das Leben eine Schlussfolgerung sein, die du ziehst? Muss das Leben ergründet werden, bevor du es loslassen kannst?

Was ist, wenn du dem Leben die Erlaubnis gibst, den Weg zu gehen, den es gehen möchte, und du das Leben einfach mehr lieben als es anhäufen wirst?

Was ist das für ein Impuls, über das Leben aufgebracht zu sein und es auf Zack zu bringen, so als ob dein ureigenstes Leben davon abhängt? Das Leben ist eine Geländereise, während du es durchquerst. Das Leben ist nicht weniger. Natürlich ist das Leben weit mehr als du ihm zuschreibst. Jetzt fängst du an, dem Leben mehr zuzuschreiben, indem du das Leben auf seiner Reise so segeln lässt, wie es das tut.

Das Leben muss dich nicht versöhnlich stimmen. Das Leben schuldet dir nichts. Das Leben ist nicht verpflichtet, etwas zu sein, das es nicht ist. Das Leben ist ewig, Meine Geliebten. Das Leben ist immer mit dir. Du kannst deinen Griff am Leben lösen.

Reite Die Wellen Des Lebens und sage Mir lächelnd: „Gott, das ist gut.“

Heavenletter # 5835 – 15.11.2016 You Are My Beloved

Du bist Mein Geliebter

Gott redete …

Licht ist außer Sichtweite. Dimensionen des Lebens und Größenordnungen an Leben sind außer Sichtweite. Sowie ihr nicht alles seht, seht ihr bloß teilhaft. Nichtsdestotrotz, selbst wenn ihr nicht alles sehen könnt, vermögt ihr alles zu merken. In euch ist ein Talisman, der weit über euren Intellekt hinausreicht. Ihr könnt alles was Ich sage hinnehmen. Ihr könnt alles glauben was Ich sage.

Ihr könnt glauben, dass ihr in einem Universum lebt, welches unermesslich weiter ist, als ihr überhaupt was es angeht eine Ahnung habt. Ihr könnt es besser angehen als euer früheres Wissen und all eure frühere Unkenntnis überflügeln, und zu eurer ursprünglichen arglosen Ahnungslosigkeit zurückkehren, welche weise, über jedweden Intellekt hinausgehend, ist. Der Intellekt kann sich schlechterdings über ein Wunder verächtlich äußern.

Du bist ein Wunder. Jedermann hienieden ist ein Wunder. Du bist wundersam. Du bist ein Meisterstück Meiner Kunst, welches Ich in freier Form schuf. Es gibt auf Erden niemanden sonst wie du. Da ist keine einzige Person auf der ganzen Welt wie du. Es gab niemals einen anderen wie du, und es wird niemals einen geben. Bedenke dies, keine zwei Schneeflocken sind gleich. Was an Bewundernswürdigkeit kannst du alsdann nicht sein?

Weder Individualität noch Universalität gehören als solala genommen. Sofern es gehörig mehr als Mörtel und Spanneisen sind, welche in die Herstellung eines Gebäudes einfließen, dann gibt es ungemein Erheblicheres, was in die Erschaffung eines neuen Menschenwesens Eingang findet. Einerlei wie viele Babys an einem Tag auf die Welt kommen, keine Montagebänder sind dafür vorzufinden. Unzählige Male an einem Tag ist Einzigartigkeit das gegebene. Dies ist nicht neu. Dies ist niemals anders gewesen.

Da ist der Glanz vom Einssein, und da ist der Glanz von Vielfalt. Sie sind alle in Eins eingeschlagen. Alle von der gleichen Quelle kehren zur gleichen Quelle zurück. In der Zwischenzeit, da kommt es zu Geschichten ad infinitum, keine zwei sind gleich, alle sind vielmehr selbiges, ein Menschenwesen der Länge nach auf den Sternen auseinandergezogen, ein Wunder, unanfechtbarerweise. Die Fabelhaftigkeit der Schöpfung wird weder fortwährend zur Notiz genommen noch stets besungen, gleichwohl können Erschaffene Seinswesen als die Bedeutsame Gabe, die sie sind, ausgemacht werden. Bilanziere.

Wie kann es sein, dass Menschenseinswesen für selbstverständlich genommen und in bestimmte Boxen aufgeschlüsselt werden? Es kann angesichts eines gottgegebenen Seinswesens nicht ein gelangweiltes So-so … aha geben, ein Wesen, für Gott gestaltet aus sozusagen außergewöhnlichem Feen-Staub, unter Beimengung gewöhnlichen Staubs, die Herrlichkeit Gottes – so leichtgehend wie es leicht ist, wenn etwas von einem Stuhl herunterfällt – zu Tage bringend.

Geliebte, es gibt nicht Nichtbeachtung. Es gibt einzig Gottes Artistische Neigung – ungesehenerweise, sich in Anonymität zutragend, ein jedes Wunder unaufgezeichneter- und nicht-aufgefallenerweise in aller Ehre gehalten, gleichsam als gäben die Dinge dabei den Eindruck ab, eine Schöpfung Gottes könne in Verwirrung und Unordnung geraten. Hier auf Erden, da findet eine Art Mogelei statt, denn der Prächtigkeit wird da vonseiten der breiten Öffentlichkeit eher kaum Huld erwiesen, es ist dort so, als könne Herrlichkeit stummgeschaltet werden, so, als ob eine sogestaltete Abfolge von Strahlendem Glanz – dem Übersehenwerden überantwortet – auf einen Wert von schier gar nichts, nicht einmal auf den Wert eines Liedtitels, abgesenkt worden ist.

Was kann hier vor sich gehen? Was geht hier vor? Eine Wundergeburt wird nicht zur Kenntnis genommen? Eine Mirakel-Geburt wird als gängig abgesteckt, so als gäbe es überhaupt insgesamt Wunder nicht? Ich schuf Wunder, und Ich war und bin bei einer jeden Geburt von der Absicht geleitet, dass es gehört, dass ihr Ehre zuteil wird, nicht bloß bei der Geburt sondern das ganze Leben danach hindurch, mit Sicherheit nicht dass sie unerkannt oder dass sie verkannt bleibt und dass mit ihr nicht viel angefangen und erwirkt wird.

Nicht allen Bäumen des Lebens wird Ehre erwiesen und kommt eine – und sei es bloß flüchtige – Hinsicht zu. Nicht alle werden gewässert. Nicht alle werden bewundert. Nicht alle sehen sich selber in dem Spiegel Meines Lichtes ein. Es gibt nicht einen, den ich Mir entgehen lasse und versäume. Ich sehe in allen das gleiche Helle Licht, und was Ich sehe, ist Mein Selbst.

Ich sehe Mich nach Meinem Selbst um und Ich sehe Mein Selbst. Ich schuf Gottgleiche Seinswesen in der Form von Menschenseinswesen.

So wie Ich Mich, Gott, als ein Säugling zu einer Reise in die Welt aufmachte, kann Ich durchaus unter Umständen unbemerkt bleiben, und wird es etwa eher eine unsichere Sache darstellen, in aller Meiner Herrlichkeit ausgemacht zu werden. Auf einer Skala in Betracht genommen, so wie sie auf Erden vorgehalten wird, ist dieses für die Kinder der Erde, welche ihren eigenen Wert nicht wiedererkennen, weitaus schlimmer. Ich wünsche es einem jeden Kinde Mein, sich selber so zu sehen, wie Ich das Kind sehe, daraufhin wird kein einziger sich höher stehend oder tiefer stehend denn ein Anderer erachten. Alle sind in Meinen Augen ebenbürtig. Jeder ist Mein Geliebter.

Heavenletter # 5836 – 16.11.2016 Sing a Song of the Sea

Singt ein Lied über das Meer

Gott redete …

Niemand will Kummer fühlen. Ihr wollt nichts davon. Niemand möchte irgendwas davon und dennoch seid ihr vielleicht in Kummer verstrickt. Wohin werdet ihr von hier aus hingehen?

Im Kummer liegt nichts Tugendhaftes. Nicht mal ein einziger Tag oder eine einzige Nacht sind erstrebenswert, für dich nicht und für niemand anderen oder für die Welt. Wie könnt ihr Kummer auflösen, dieses ansteckende Unwohlsein, dem ihr es erlaubt euch runterzuziehen? Manchmal Tag für Tag, einen Tag nach dem Anderen.

Genug.

Lasst Uns die Welt in ihrer Gesamtheit erheben. Lasst Uns alle Herzen erheben und eine neue Unabhängigkeit über der Erde verkünden. Seid eine souveräne, unabhängige Seele, die die Erde mit einer entschlossenen Zielbestimmung im Kopf und im Herzen bereist. Lasst jedes Gefühl für Trostlosigkeit los, mit dem ihr euch selbst bedrängen mögt.

Kommt mit Mir zu den Berggipfeln.

Ihr seid wie der Bug eines Schiffes, das durch das Meer furcht. Immer vorwärts, ihr stoßt vorwärts durch die Wellen eurer Meeres-Jungfernfahrt. Ihr werdet seefest und überliefert eure Waren.

Wann war ein Boot jemals dazu gedacht Schlamm unterwegs aufzusammeln? Boote sind dafür gemacht in den Wassern zu segeln und das Meer zu besänftigen.

Jeder von euch, Meine Kinder, hat seinen eigenen Blutkreislauf in sich, der wie euer eigener persönlicher Ozean ist. Die Gewässer des Ozeans haben kühl zu sein und euer Blutkreislauf soll ruhig sein, während ihr das Leben für ein reibungsloses Segeln aufrecht erhaltet.

Betrachtet eure persönliche Reise als eine Segeltour über den Wassern des Lebens. Ihr seid wie eine Fähre. Seid eine unbeschwerte Fähre, während ihr auf ihr seid.

Betrachtet jeden, dem ihr begegnet, als einen Passagier, den ihr aufnehmt und absetzt. Ihr mögt einen Passagier nur einmal haben, oder ihr mögt Passagiere haben, die an jedem Tag der Woche zu- und aussteigen. Ihr gebt allen eine gute Mitfahrgelegenheit. Ihr räumt allen eine Vorzugsbehandlung bei der Fahrt mit eurer guten Agentur ein. Eure Mitfahrer können auf dem Deck fahren. Ob über oder unter dem Deck, eure Mitfahrer fahren mit euch und ihr segelt mit ihnen zusammen weiter.

Bringt eure Passagiere sicher durch die Wogen des Lebens.

Ob ihr nun ein Ausflugsboot seid, ein Kreuzfahrtschiff oder ein Paddelboot, ob ihr auf Ozeanen segelt oder in Flüssen, ihr dient. Ihr habt eine Bestimmung, eine Bestimmung, die weiter reicht als die Küsten, die ihr berührt. Wie auch immer, ihr seid an Land geparkt oder haltet auch auf dem Wasser auf, um im Dienst der Menschheit zu stehen. Euer Auftrag ist es das Leben wertvoll zu machen und allen Reisenden Unterhalt sowie Segnungen anzubieten und das ebenso für alle anderen Boote, denen ihr begegnet.

Vielleicht richtet ihr einen Mast auf oder zieht eine Fahne auf. Ihr bietet Erfrischungen an. Ihr bietet frische Luft an. Egal was ihr tut, ihr seid da, um jedermanns Seele zu erhöhen, der euch nahe kommt. Ihr seid der Gastgeber des Lebens auf dem Meer. Egal ob euer Leben lang oder kurz ist, ihr seid gastfreundlich zu allen. Ihr begrüßt, und zwar alle.

Grüßt das Leben, geliebte Reisende. Lasst eure Motoren aufheulen. Lasst die Ruder ins Wasser gleiten. Ihr seid ein Reisender mit einem Ziel, und euer Ziel, egal welche Route ihr auch nehmen mögt, ist gewiss.

Wir können vom Leben sprechen als „unterwegs“. Wie ihr eure Reise wahrnehmt ist eure Verantwortung und die Reise ist eure Sache. Wie ihr etwas beginnt, durch welche Brillengläser ihr seht – nun, es ist wie eine Speisekarte, die ihr anfertigt, um daraus zu wählen. Bestellt für alle. Schlagt den Ton eures Lebens und des Leben anderer an. Seid guten Mutes.

Was für ein Schiff werdet ihr sein? Was für ein Kapitän werdet ihr sein? Wessen Fröhlichkeit steigert ihr? Auf was für eine Reise werdet ihr aufbrechen? Welche Küsten werdet ihr auf eurem Weg erreichen? Und wohin werdet ihr als nächstes gehen, wen werdet ihr mit euch nehmen und wen werdet ihr absetzen und wo?

Von woher brecht ihr auf? Wann werdet ihr zurück kehren? Wo fahrt ihr hin? Wo seid ihr gewesen? Wo seid ihr jetzt im Augenblick?

Singt ein Lied über das Meer. Seid ein Begrüßender, seid ein Glück-Wünschender. Seid ein kühner Seefahrer.

Niemand ist auf seiner Reise alleine. Bereitet jedermann einen guten Abschied und erweist jedermann einen Gefallen.

Heavenletter # 5837 – 17.11.2016 A Good Citizen of Life

Ein guter Bürger des Lebens

Gott redete …

Was, um Himmels willen, hat dich davon überzeugt, dass du der Richter und die Jury des Lebens bist? Lebe dein Leben, indessen gilt es dir nicht, ein geweihter Kritiker des Lebens zu sein. Was wäre denn, wenn du ein Guter Bürger des Lebens und mit dir und dem Leben liebenswürdig wärest? Lasse das Leben seine Kehren und Wenden ausführen. Es ist mehr am Leben in der Welt dran als dein Nachbessern.

Hier nun, was Ich aus deinem Herzen und deinem Geist vernommen habe:

„Danke Dir, Gott, für dieses Experiment – für diese Wellen des Lebens, so sie sich zu mir kehren. Diese Wellen sind nicht mein. Sie laufen an mir vorüber. Sie sind Endlos, diese Momente in der Zeit, welche ab und an wider mich zu verstoßen scheinen. Es siehst so aus, dass meine Hinsicht auf das Leben aus Denkgepflogenheiten zusammengestellt ist.

Manchmal zögere ich, das Leben entgegenzunehmen. Ich messe es stattdessen. Ich sehe das Leben geradezu nicht als Heilig. Allzu oft schien es mir, als habe das Leben kein Recht, hierhin und dorthin zu gehen und mich dabei mitzunehmen, gleichsam als wäre ich ein mimosenhaftes Herz und eine butterweiche Seele. Ich bin ein Beweger des Lebens, gleichwohl bin ich persönlich nicht Herr und Meister des Lebens, selbst schon als ich, in der letztlichen Betrachtung, Dich sagen höre, dass ich, so wie Du, der Bewohner Allen Lebens bin.

Wenn ich, dieses Individuum demgemäß wie ich mich selber wahrnehme, doch bloß gegen diese Fata Morgana von Zeit anzukommen imstande wäre, wenn ich mir selber sozusagen einen Vollstreckungsaufschub verschaffen könnte. Zur Zeit stampfe ich herum, nehme mich als zerbrechlich und verletzlich wahr, derweil die Wahrheit lautet, dass mir nichts Missliches geschehen kann. Ich bin Endlos. Ich bin Ewig. All diese Zeitweiligkeit, von der ich überzeugt bin, beeinflusst mich so viel und so oft, wie ich ihr dieses stattgebe. Sie ist eine Theorie, die ich mit mir herumtrage, während ich, als Reines Seinswesen, nichts bei mir habe. Ich habe kein Besitztum.

Reines Seien hat keine Besitztümer. Reines Seien hat keine Taschen, keine Verwirrung. Mein Reines Seien wird durch Liebe getragen, und das ist es, was Du, Gott, vorträgst, dass ich es sei. Es ist Alles. Ich bin ein dringlicher Fall Liebe. Ich bin Unbegrenzt Ewige Dauer von Liebe. Ich bin nichts Minderes, und es existiert nichts, was mehr ist als Endlosigkeit und Ewigkeit, die Du mir als meine ureigene Essenz beimisst.

Als Dein Geschenk, das Du mir gibst, scheine ich eingehüllt in allerhand Verpackungen, dem hingegen bist Du das Geschenk, das Du mir schenkst. Ich scheine überkreuz zu sein, dennoch bin ich nicht überkreuz. Ich bin Dir ergeben, Dir, dem Gott des Einsseins. Unter Umständen sieht es danach aus, ich würde von dannen ziehen, indessen ist ein Weggehen von Dir schlechterdings nicht existent. Deine Hand ist standhaft in meinem Herzen, Unabhängig davon, was ich womöglich an anderweitigen Äußerungen von mir gebe. Es gibt etwas anderes nicht. Das gab es niemals.

In meinem Leben als ein Menschenwesen spiele ich eher allerhand Streiche mit mir selber. Streiche sind Tricks und bedeuten in Wirklichkeit nichts. Sie sind Gebilde der Einbildungskraft. Sie sind herrenlose Gedanken, die herumrennen und nichts heißen. Du bist Alles, Gott, und irgendwo in den großen Nischen meines Geistes begreife ich, dass ich ebenfalls Alles bin, und nachgerade kein Ding existiert. Es sind keine Dinge vorhanden. Es gibt einzig Herzen und Seelen. All dem <em>dies</em> und all dem <em>das </em>zum Trotz, tragen wir, Deine Kinder, dieselbe Macht und dieselbe Herrlichkeit wie Du bei uns. Dies erscheint ein Ding der Unmöglichkeit, denn mein Geist lässt sich dahingehend hören, das könne nicht sein, unterdessen Dein Herz inwendig in mir mir zu verstehen gibt, dass es ausschließlich so sein könne.

Freilich, ich begreife es vage, dass gar nichts anders ist. Es gibt kein Anders. Anders ist bloß ein Stück zum Spielen auf einer Bühne gewesen. Ein Stück mag ja echt erscheinen, dennoch ist es eine Inszenierung, mit dem Namen Theaterstück, und kommt auf einer Bühne zum Auftritt. Meint dies demnach, dass das Leben Inszeniert Ist? Ist es so, dass das Leben ein vorübergehender Moment ist, gemacht, um eine Zeitlang real auszuschauen, und dass es in Wirklichkeit mit der Essenz von Wer ich Bin nichts zu tun hat?

Ich bin ziemlich voll mit Mir Nichts Anmerken Lassen. Ich spreche: ‚Licht an, Action, Kameras!‘

Es muss so sein, dass ich im Moment versuche, Abwegigkeit zu verteidigen. Ich schreie ‚Wolf‘, derweil der Wahre Schrei Liebe lautet und nichts als Liebe. Ich mache Anstalten, meine zusammengestellten ausgedachten Geschichten in zahlreichen Versionen zu erzählen. Eine jede Version ist eine Lebenszeit. Eine jede Lebenszeit ist eine fiktive Geschichte, unabhängig davon, wie viele Menschen an Fiktion als Realität glauben, derweilen Fiktion nichts anderes ist als ein für einen Augenblick lang So-Tun-als-Ob. Illusion ist Illusion. Trügerische Illusion kann nicht echt sein, ich habe fürderhin die Dinge durcheinandergebracht und bin allzu lange umhergeschweift, eine allzu lange Weile, Gott.“

Heavenletter # 5838 – 18.11.2016 Winning

Gewinnen

Gott redete …

Vielleicht betrittst du eines Tages einfach so ein Kaufhaus und bekommst ein Stück Papier mit einer Nummer darauf ausgehändigt. Es ist möglich, dass du ein Gewinnlos in Händen hältst.

Wie einfach ist es doch, etwas mir nichts, dir nichts ohne Anstrengung zu gewinnen. Du warst unschuldig. Du hast ein Kaufhaus betreten. Du hast eine Chance, etwas zu gewinnen, und es ist so nett, wenn du es tatsächlich gewinnst. Es ist ein Segen, sich vom Glück begünstigt zu fühlen. Einfach so – vom Glück begünstigt! Du zeigst ein breites Lächeln. Das Universum hat dich gerade gesegnet. Es segnete dich aus heiterem Himmel heraus. Du bist erfreut.

Das ist die Art, wie Ich wünsche, dass du dich auf Schritt und Tritt in der Welt fühlst – vom Universum begünstigt. Das Universum freut sich darauf, dich zu segnen. Das Universum steht ganz auf deiner Seite.

Es besteht keine Notwendigkeit und keine Möglichkeit, ein Lotterielos vor der Zeit zu überprüfen. Du kannst das nicht. Wer sagte, dass du vor der Zeit Bescheid wissen musst? Niemand, außer vielleicht du. Mein Lieber/Meine Liebe, du musst nicht einmal eine lange Liste von Gründen haben, warum du gewinnen solltest, warum du es verdienst zu gewinnen oder warum du gewinnen musst. Wenn du gewinnst, gewinnst du. Man hat dir auf die Schulter geklopft. Du musstest lediglich dort in Reichweite sein.

Was Glücklichsein im Leben anbelangt, fordere Ich dich in völliger Gewissheit dazu auf, in das Leben vollständig mit sicherem Herzen einzutreten.

Öffne ohne jede Diskussion dieses dein Herz. Ich rate dir niemals, dass du dein Herz zum Schmollen drängst. Auf keinen Fall schlage Ich dir vor, dass du dich selber entmutigst, vorneweg zu gehen. Niemals möchte Ich dich sagen oder andeuten hören:

„Nee, ich werde nie gewinnen.“

Sei dein eigener Antreiber.

Es gibt da vielleicht eine Arbeitsstelle, die du gerne hättest. Warum um alles in der Welt solltest du die Gründe aufzeigen, weshalb du nicht genommen werden könntest? Ist es das, was Freunde tun? Bist du dein eigener Freund oder nicht?

Komm schon, ist es dir förderlicher, dir auszureden, etwas zu tun, oder ist es besser, Ja zu sagen? Es geht nicht um die Frage des Gewinnens. Es geht um die Frage des Teilnehmens.

Wählst du Tür 1 oder Tür 2?

1. Ich werde diese Arbeitsstelle niemals bekommen. Ich habe keine Chance.

2. Ich hätte diese Arbeitsstelle sehr gern. Ich werde sie mir holen gehen.

Wer sagte etwa, du darfst dich nicht um eine Arbeitsstelle bewerben, außer wenn du ziemlich sicher bist, dass du sie bekommen wirst?

Möglichkeiten sind Gelegenheiten. Sogar Unmöglichkeiten sind Gelegenheiten. Gehe nicht weg.

Es existieren Schätze. Du weißt nicht mit absoluter Sicherheit, hinter welcher Tür dein Schatz liegt. Der einzige Weg, das herauszufinden, ist anzuklopfen.

Es gibt diesen Prozess namens Gewinnen. Es kommt vor. Und wenn du tatsächlich gewinnst, siehst du, dass nichts dabei war.

Meine Geliebten, gewinnen ist einfach! Hast du dir das anders gedacht? Es gibt nichts, was im Leben eines Menschen nicht geschehen kann, und das gilt auch für dein Leben.

Du hast gesagt, dass dies oder jenes noch nie geklappt hat. Nun folgerst du, dass es diesmal auch nicht klappen wird. Und das ist es, wie du dich selber ausscheidest. Du unternimmst nicht einmal einen Versuch. Du bleibst in deinen Gleisen stehen, sobald du irgendetwas automatisch ausgeschlossen hast.

Selbst wenn die Chancen 1 zu 100 oder 1 zu 10 Milliarden stehen, was geht es dich an? Sag nie: „Das kann nie passieren.“ Du weißt nicht, was passieren kann. Deine Aufgabe ist es, am Leben teilzunehmen. Also nimm teil!

Sei nicht das, was die Welt realistisch nennt. Realistisch ist ein andere Art zu sagen:

„Wer glaubst du, dass ich bin? Glück ist nicht für mich. Ich könnte mich ebenso gut selber von der Liste streichen. Das wird nie für mich klappen.“

Und so nimmst du dich selber aus dem Rennen, im sicheren Wissen, dass du Recht hast, dass du nicht gewinnen kannst, als ob nicht teilzunehmen dich tugendhaft macht.

He, irre dich auch einmal! Wer weiß schon, was hinter verschlossenen Türen liegt? Sei offen. Klopfe an. Oder, wenn du einen Schlüssel brauchst, der Schlüssel besteht darin, vorwärts zu gehen. Was denkst du, was es bedeutet, wenn Ich dir sage, du sollst die Vergangenheit loslassen? Sicherlich bedeutet das nicht, so zu bleiben, wie du bist.

Solange du nicht offen bist, bist du verschlossen.

Heavenletter # 5839 – 19.11.2016 Let Ego Play No More Jones on You

Lasse das Ego dir keine Streiche mehr spielen

Gott redete …

Ihr, Meine angeschlagenen und herzwunden Kinder, bittet Mich öfters um Freiheit und winkt anschließend mit aller Macht Abhängigkeit zu euch her.

Ein für alle Mal, gib die erdrückende Abhängigkeit von Worten und Handlungen vonseiten anderer Menschen in der Welt dran. Sei ein freier Agent deines Lebens. Vorkommnisse und Eingehensweisen anderer Menschen in der Welt haben nicht auf dir hoch und nieder zu prallen. Die Welt kann dein Glücksempfinden sein, gleichwohl ist dein Glück nicht von der Welt abhängig. Dein Glücksgefühl ist auf dich angewiesen. Habe mehr Zutrauen in dich selber und in Mich.

Sofern du die Anschauung für wahr hältst, dass Ich, Gott, alles und jedes vorsehe, dann lehne dich zurück und lasse das los, was dein wohldokumentiertes dringendes Dich-Verlassen auf das Lächeln vonseiten der Welt zu sein scheint. Ich lächle dich an. Meine Augen schauen in die deinen. Du und Ich sind insgesamt angesetzt, zu gedeihen.

Ich trage dir an, dir selber Freiheit zu schenken und dir nicht überzogene Bedürftigkeiten aufzubürden. Stehe auf von der Asche der Verzweiflung, Aschenputtel.

Mitunter scheint das Leben beißend zu sein. All deiner Dankbarkeit für das Leben zum Trotz, du verdingst dich bei der vermeintlichen Kunst, den Anderen um eine Nasenlänge voraus zu sein. Den Anderen um eine Nasenlänge voraus sein ist gleichbedeutend mit Ego-Befriedigung. Hast du wirklich dein Ego nötig? Bedarfst du tatsächlich des endlosen Beifalls seitens der Welt?

Manchmal fühlst du dich von Mir gezüchtigt. Vielleicht ist es jedes Mal, so dein schönes Herz verwundet wird, das Schlimmste, dass du das Gefühl hast, Ich hätte dich im Stich gelassen. Dein Empfinden ist, Ich nutzte das Leben in der Welt und einige Menschen in ihr dazu, dir ordentlich eins überzubraten, unterdessen dein Wunsch dahingeht, derartiges sollte Ich schlechterdings nicht zulassen.

Höre Mir jetzt zu. Zucke mit den Achseln. Das Leben handelt von der Welt. Sage dies zu dir selber:

„Mein Leben ist oberhalb von Welt. Ich bin nicht in der Welt steckengeblieben. Der Ton meines Lebens hängt nicht von den Schlingen und Pfeilen der Welt ab. Der Ton meines Lebens ist auf nichts angewiesen, ausgenommen auf die Liebe in meinem Herzen. Es ist an mir, mich der Liebe zu entsinnen und nicht meines persönlichen Ego. Genug vom Ego. Ich bin vom Ego krank und habe es satt. Ich möchte die Last des Ego nicht einmal ein einziges Mal mehr bei mir haben.

Mein persönliches Ego ist eine armselige Ausrede für Enttäuschtheit und für Rückzug vom Leben. Es ist nicht an mir, das Leben zu erzwingen. Mir gilt es, das Leben in Empfang zu nehmen. Ich habe nicht zerschrammt zu werden. Ich habe es nicht auf mich zu nehmen, zerbeult zu werden. Ich begreife das, Gott, dennoch gebe ich mir statt, ein Boxsack zu sein. Manchmal habe ich das Gefühl, ich müsste jenes Schild an mir tragen mit der abgedroschenen Aufschrift: ‚Tritt auf mich ein.’“

Geliebte, ja, damit haben Wir es zu tun. Rappelt euch nun auf. Rafft euch auf. Betrachtet euch, als wärt ihr eine Poststelle. Eine Poststelle ist mit Sicherheit unparteiisch was die Post angeht, die bei ihr eintrifft. Post ist Post. Und inwendig in euch ist der Ort, wo die Post sortiert wird.

Es mag sein, Post wird auf euch zu geworfen. Ihr habt nicht all diese zufällig daherkommende Post zu behalten. Du bist derjenige, der die Post einstuft, die du erhältst. Es wird danach aussehen, dass ein Gutteil der Post, die bei dir eintrifft, letztlich nicht für dich ausgefertigt worden war. Sie kam bei dir an. Womöglich ist sie an dich adressiert, du hast dir nicht sehr viel aus ihr zu machen.

Falsch-Adressiertes kommt bei dir an. Alles, was dir das Gefühl übermittelt, nicht von Wert und ungeliebt zu sein, ist nicht der Kern Deines Seins. Es ist nicht die Post, die bei euch eintrifft, welche euch den Kummer bereitet, Geliebte. Es ist euer Selbstbildnis, was euch den Kummer erzeugt.

Ihr habt das Empfinden, es sei ein großes Loch in euch. Verlasst euch auf euch selber, euch aufrecht zu erhalten. Versichert euch eures Wahren Selbst. Füllt jenes Loch nunmehr mit Freude. Sei mit Freude dir gegenüber ebenso freigiebig wie anderen Menschen gegenüber. Schenke Freude dreist. Nimm Freude entgegen. Steige eine Stufe höher. Lächle die Welt an. Lasse sie herein, und wenn das Leben in der Welt für dich nicht freundlich ist, gehe an ihm vorüber. Dies bedeutet los lassen – : das Vergangene lösen.

Du bist nicht mehr länger weh-gezeugt. Bejahe deine Segnungen. Anerkenne sie als das dir Zustehende, und lasse den Rest deiner Post in einen Abfallkorb fallen.

Was ihr dabei wegwerft, ist euer Geltenlassen des heftig einprügelnden Ego. Seid durch mit ihm. Lasst das Ego nicht mehr länger euch Streiche spielen.

Heavenletter # 5840 – 20.11.2016 Memories

Erinnerungen

Gott redete …

Wenn du darüber nachdenkst, Erinnerung ist ein merkwürdiges Ding. Wenn du dich an etwas erinnerst, wie kommt es, dass du dich erinnerst? Und wenn du dich an etwas nicht erinnerst, wie kommt es, dass du dich eben nicht erinnerst?

Wenn du dich an etwas erinnerst, hast du lange nicht daran gedacht, oder sogar, schon vor der Erinnerung, scheint es irgendwie, als ob deine Erinnerung spontan eine Saite zum Klingen gebracht habe für genau diese Sache. Zuerst ist die Saite aufgetaucht. Zuerst hat sie selber geklungen, dann schlendert die Erinnerung zurück zu dir. Du ergreifst nicht gleichsam die Erinnerungen. Du hast keinen Plan, doch eine Erinnerung fällt gewissermaßen in deinen Schoß. Die Erinnerung ergreift dich, und dann sagst du: „Ah, ja da ist es, ich erinnere mich wieder.“

Es mag eine willkommene Erinnerung sein oder es mag eine sein, von der du nicht wünschst, dich daran zu erinnern. Warum solltest du auch? Und wenn eine Erinnerung wie ein Fass herunter rollend, von woher auch immer Erinnerung kommt, warum gerade diese Erinnerung in diesem speziellen Moment und nicht in einem andern? Es ist, als ob Erinnerung an langer oder kurzer Saite daherkommt. Eine kurze Erinnerung joggt heraus aus deinem Gedächtnis, dann entfließen mehr Erinnerungen aus dieser einen Erinnerung, eine nach der andern. Es könnte eine Blütezeit für Erinnerungen sein.

Wenn es geschieht, dass eine Erinnerung in dir aufpoppt, wie vielleicht dass du dich plötzlich erinnerst, dass du deine Miete vergessen hast zu zahlen, dann mag das sein, wie eine kurzsaitige Erinnerung aussieht. Dies Versäumnis dämmert in dir und du schnappst nach Luft. Solche Erinnerung kommt zu dir ganz plötzlich und wie ein Blitz aus heiterem Himmel.

Dann gibt es Erinnerungen, die du versuchst ans Licht zu holen. Du versuchst intensiv, dich zu erinnern, aber du bist einfach im Stich gelassen.

Dann gibt es Erinnerungen im Speicher, die du vollkommen vergessen hast. Du hast einfach keine Rückbesinnung. Jemand anderes könnte wohl davon eine Erinnerung haben, die man deine nennen könnte, aber du kannst dich überhaupt nicht daran erinnern. Alles was du tun kannst ist, diese Niete zu ziehen. Das könnte eine gute Erinnerung sein, die du liebend gerne hättest, oder auch eine, die du nicht haben möchtest. Jedenfalls kannst du diese eigensinnige Erinnerung nicht herbeizaubern. Sie ist für dich verloren.

Du glaubst zwar dem, der dir von deiner Erinnerung erzählt, irgendwie ist es aber nicht ein Zurückrufen in dein Repertoire, das du ernten und bei dir einbringen kannst. Du hast einfach überhaupt keine Erinnerung dieser Zeit in deinem Leben. Und doch erinnert sich jemand anderes daran.

Wozu sind eigentlich Erinnerungen da? Sind total vergessene Erinnerungen wie ein abgestellter Motor, der einfach nicht mehr starten will? Wie auch immer, welchen Gewinn hast du davon, noch eine Erinnerung in deinen Stapel zu schichten und sie am Rücken mitzutragen, zusammen mit dem ganzen Rest.

Sicher, es gibt Erinnerungen, die du besser behalten sollst. Deinen Namen, das Datum, wer der Präsident der USA ist, deine Sozialversicherungsnummer und all diese Dinge.

Natürlich willst du dich erinnern, wo du bist, und du willst deinen Weg zurück nach Hause im Gedächtnis haben.

Und doch, was bedeuten all die andern beliebigen Erinnerungen, die du fortwährend hast, und wozu dienen sie dir?

Niemand kann sich an alles erinnern. Natürlich nicht.

Aber die beliebigen Erinnerungen, die in deinem Kopf aufpoppen, warum sind sie gerade jetzt da und nicht in einem andern Moment? Welchen Zweck haben die Erinnerungen, die um dein Gehirn und durch es hindurch schwirren, in ihrer eigenen Erkenntnis? – Warum kommen sie und warum entfliegen sie, und wie dienen sie dir oder irgend jemandem?

Da gibt es Erinnerungen, die spielen wieder und wieder die gleiche Melodie. Du weißt nicht, wie diese Erinnerungs-Platte abzustellen ist. Es ist, als würdest du andauernd die gleiche Saite von einigen Erinnerungen anschlagen. Sie scheinen zu viel für dich zu bedeuten. Oft machen dich diese Erinnerungen, die du beibehältst, auch traurig. Du wünschst dir vielleicht, dass du nur glückliche Erinnerungen behalten kannst.

Die Sache ist die, dass, wenn es um Erinnerungen von vor langer Zeit geht, die haben die Tendenz, dich alle traurig zu machen, jetzt. Es ist sogar kein Klacks, für eine frohe Erinnerung, dich jetzt froh zu machen. Jetzt wird etwas Bitter-Süßes daraus.

Du sinnierst über die Bedeutung von Erinnerungen.

Du sinnierst, wie und warum Erinnerungen sich an dich weitergeben. Du sinnierst, was mit deinen Erinnerungen geschieht, wenn du die Erde verlässt. Wohin gehen deine Gedanken überhaupt? Gibt es irgendwo einen Ort für verlorene Gedanken?

Heavenletter # 5841 – 21.11.2016 The Indweller of Your Heart

Der Bewohner deines Herzens

Gott redete …

Ihr murmelt euch zu. Ihr unterhaltet euch so oft mit euch selbst. Ihr, als Redner, sprecht mit eurem Herz, und ihr, als Freund, hört euch selber zu. Naturgemäß höre Ich eurem Gemurmel auch zu. Ich höre euch zu Mir sprechen:

“Du bist ein Gott von Angefüllter Liebe. Unendlicher Gott. Du bist ein Wunder, und Du erzählst uns, dass auch wir Wunder sind, obwohl wir wie zweigeteilt sind, das Herz und der Verstand.

Das Herz ist mein Favorit, Gott. Fülle mein Herz.

Glaube mir, Gott, ich bin ebenso in Ehrfurcht vor des Menschen Geist. Wir Menschen sind solch eine Glanzleistung. Es ist erstaunlich, alles.

Wir sind so mutig. Wir haben keine Rüstung. Wir sind wehrlos, jedoch wehren wir uns. Blocken wir ab. Halten wir dagegen. Graben wir unsere Füße ein. Strampeln wir uns ab für ein Gefühl von Sicherheit, aber unter uns bewegt sich alles. Es gibt keinen soliden Boden. Ich habe gehört, dass wir aus Atomen gemacht sind. Wir holen tief Luft. Wir seufzen auf.

Wie gut sind wir letztendlich darin, das Leben zu managen? Es ist, als wären wir auf ein Roulette-Rad geworfen. Wir drehen uns, und wie wir geraten werden, weiß niemand. Nun, am Ende wissen wir es. Du hast es uns gesagt. Den Weg kennen wir nicht, sogar wenn wir sicher sind, dass wir ihn kennen.

Vielleicht wissen es manche Leute, aber nicht ich. Ich wusste es nie. Ich bin überhaupt nicht sicher, wer ich bin, wo ich bin, wo ich gewesen bin, was geschieht. So oft fühle ich mich aufgeschmissen, Gott. Ich habe noch keine Peilung. Ich schlage mich irgendwie durch.”

Höre Mich, ist was ich zu dir sage, liebes Kind.

Ständig sich veränderndes Leben in der Welt bedeutet, einen Sprung zu machen. Du machst eine Reihe von Sprüngen. Manchmal vor und zurück. Manchmal änderst du deine Meinung in der Mitte des Stromes. Manchmal scheiterst du. Manchmal spielst du mit deinen Muskeln. Alles ist möglich.

Denk daran, dass die Ergebnisse nicht das Hauptanliegen deines Lebens sind. Hohe Punktwerte sind nicht dein Ziel. Nicht mal „irgendwo hinkommen“ ist der beste Zweck deines Lebens. Lasst Uns sagen, dass der Ausflug, die Reise selbst, der Zweck deines Lebens ist. Du entwirfst dein Leben, während du mitgehst. Du schaust in alle Richtungen.

So lange du dich innerhalb eines Körpers auf der Erde befindest, belegst du einen Kurs in Leben. Sicherlich, Zugvögel wissen besser als du, wohin sie ziehen. Sie intellektualisieren nicht. Sie leben auf Vertrauen, währenddessen du auf Unsicherheit lebst. Für deinen Verstand ist dein Leben voll mit gefährlichen Kreuzungen. Wie verbunden du mit diesem deinem Leben bist, das sich zur Schau stellt und an dem du oft verzweifelst.

Jeden Tag ziehst du los, unbesehen. Du magst dich fühlen wie ein Blinder ohne Stock, oder vielleicht fühlst du dich wie im siebten Himmel. Gleichwohl eilst du voran. Du kennst natürlich nicht all die Konsequenzen von dem, was du tust. Selbst wenn du denkst, du kennst die Partitur, wer kann das schon sagen? Du siehst Luftspiegelungen. Dein ganzes Leben hier auf Erden ist eine Fata Morgana. Du täuscht dir etwas vor. Egal, wer du bist, du täuscht dich selbst und du täuscht andere.

Ja klar, gib auf dich Acht. Im Winter knöpfe zu. Im Sommer spritze kühles Wasser in dein Gesicht. Halte Türen für andere auf.

Aber selbstverständlich willst du alles sein, was du sein kannst. Aber jetzt kommt’s – sei einfach. Du bist Leben. Du bist, für das nicht-existente Zeit Seien, Menschliches Leben auf Erden.

Niemand sagt, dass du ein Wahrsager sein solltest. Es ist okay das zu sein, was du einen Hersteller von Fehlern nennst. Du bist im Lernen und weiter lernen erfolgreich, unabhängig von irgendetwas. Wer sagt, dass du dich vertust, wenn du stolperst? Wer sagt, dass du verpflichtet bist, anders zu sein, als du bist?

Für Mich bist du völlig in Ordnung. Sei vollauf einverstanden mit dir selbst. Während du dich durchwurschtelst, bist du auch durchscheinend, denn du wohnst immer in Meinem Herzen.

Heavenletter # 5842 – 22.11.2016 One Answer to All the Mysteries

Eine einzige Antwort auf all die Mysterien

Gott redete …

Ihr liebt ein geheimnisvolles Rätsel. Ihr mögt es, herauszufinden, was es da herauszubekommen gibt. Ihr seid immerzu auf der Suche nach mehr und mehr. Ihr findet die Kirsche auf der Spitze des Kuchens, und danach gibt es einen anderen Kuchen und eine weitere Entdeckung zu erleben – und noch eine.

Es stimmt, ihr seid nie zufriedengestellt. Ihr liebt es, gleichzuziehen, und ihr liebt es, vorwärtszukommen. Es ist du selber, dem du nachstellst. Alles, wonach ihr sucht, ist inwendig. Du bist der Finder, und du bist der Gefundene. Du bist der Schatz, Welcher Dein Selbst Sucht. Du bist der Schatz, dem du hinterher bist. Du bist die Entdeckung, die du machst.

Du bist begierig, deine Seele bloßzulegen. Du möchtest deine Seele für dein eigenes Selbst entdecken. Nebst der Realität deines sehnenden Verlangens, deine Eigene Seele kennen zu lernen, ist Weltruhm schlechthin nichts.

Sofern rundum das Wahre bekundet wäre, würde dir klar sein, dass du jedwedes Wissen inwendig in dir hältst, indessen, wie die Dinge derzeit stehen, versagst du deinem kleinen Selbst dein Erhabenes Selbst. Dies ist die Satire, in der du schauspielerst. Selbstverständlich glaubst du diesem Herzen und dieser Seele, dennoch schlägst du dir selber nichtsdestotrotz ein Schnippchen, ebenso deinem Auditorium. Du führst ausgelassene Späße im Schilde. Du agierst, als spieltest du in einem Stück innerhalb eines Stücks die Hauptrolle, ein Schauspieler in einem Schauspieler.

Auf jeden Fall ist es so, du möchtest Mich kennen lernen. Du bist dir nachgerade gewahr, dass du und Ich Eins sind. Dies sind die Neuigkeiten, denen du aus dem Weg gehst, sie herauszubekommen, selbst während dir dies bereits klar ist und du dies innehast. Zutiefst und anscheinend vor dir versteckt wusstest du bereits, wer du bist. Du kanntest das immerzu. Du möchtest Bestätigung dessen, was du bereits weißt. Du bist ein wenig verschlagen, so du mit Taschenspielertricks am Spielen bist. Du mischst Zeit auf. Du verrührst sie. Du setzt diese heimtückisch grausame Zeit nebeneinander. Ja, in der Tat, du bist ein Zeitreisender. Du erheuchelst Zeit. Du machst ein Chaos aus ihr und bringst sie durcheinander. Du spielst mit ihr Huppekästchen.

Anstatt auf deine Brust zu pochen und Unser Einssein anzuerkennen, machst du eine Spiele-Partie daraus. Du alberst mit dir selber herum. Es ist wie wenn du jemandem einen Streich spielst, und, wie wenn derjenige sich als du herausstellt.

Du schlägst dich wacker, gleichsam als seist du was die Wahrheit von dir und die Wahrheit von Mir angeht ahnungslos und unbedarft. Du nimmst eine Identität als gegeben an, unterdessen deine Wahre Identität nicht von der Art ist, die du vorgibst und spielst.

Die Wahrheit heißt, dass du Endlos bist. Du bist nicht endlich. Das Porträt, was du von dir gezeichnet hast, ist eine Bleistiftskizze, während du – in Wahrheit – als das Werk eines Alten Meisters ausgewiesen bist. Sei du. Du hast nicht mit Bildnissen von dir selber herumzualbern, derweilen du, in deinem Selbst und aus deinem Selbst, die Wirkliche Ware bist.

Geliebte, Geliebter, du bist ein spektakulärer Chef des Lebens. Du bist bereits bei deinem ersten Versuch fantastisch. Du wirst auflockern, und du wirst reifen. Komm, und wisse dich selber und wisse dein Selbst just in dem Maße naturgemäß zu würdigen, wie du eine Melodie vor dich hinsummst und dich währenddessen nicht auf das Summen konzentrierst.

Worüber Wir soeben reden, ist eine Vermählung. Dies ist eine Hochzeit von dir selber mit der Majestät Deines Selbst. Hebe das funkelnde Wasser hervor. Lasst Uns einen Toast ausbringen zu Ehren deiner Anerkennung deines Selbst als die Prächtigkeit von Wahrheit.

Ein Prachtvolles Porträt von dir hängt in der Vorhalle. Du bist vollauf zufrieden. Du siehst jetzt klarerweise. Du hast nicht mehr das eine oder andere ungeheuerliche Bedürfnis, dich selber zu schmälern. Ebensowenig kommt es zu irgendeiner Nachfrage, dich selber zu übertreiben. Es existiert kein irgend gearteter Bedarf mehr, anders zu sein, als du wahrhaft bist. Du bist fürwahr, was Ich sage, du seist es.

Du bist Mein Selbst, ausgefertigt in eine menschliche Form. Du bist Mein Bildnis. Du bist Mein Traum, Wirklichkeit gewordenerweise. Ich spreche durch dich. Du siehst Mich in dir. Du bist ein Porträtist von Mir. Du bist Mein Porträt, hervorgehoben über die eingebildete Zeit hinweg. Wir sind einander bekannt in dem Immerzu und in dem Darüberhinausgehenden von Ewigkeit. Wir sind Endlos, nichts weniger. Jenseits von Zeit. Jenseits von Raum. Jenseits der Welt selber – sind Wir festetabliert in Wahrheit.

Heavenletter # 5843 – 23.11.2016 Guilt Holds You Back

Schuldgefühle halten dich zurück

Gott redete …

Soviel zum Thema Zeit. Es ist wahr, Kinder Meines Herzens. Ihr könnt nicht an Zeit und all ihre Auswirkungen glauben, nicht wenn eure Augen geöffnet sind. Eine Minute zuvor war niemals. Ihr mögt euch berechtigterweise voller Kummer, niedergeschlagen und unzufrieden mit euch selbst fühlen. Mit sich selbst unzufrieden zu sein ist nichts als eine Parade von selbstsüchtigen Schuldgefühlen. Keine Schuldgefühle mehr. Schuldgefühle sind nicht angemessen für ein Kind Gottes.

Ich händige euch kein Büßerhemd aus. Bereitet euch nicht noch mehr Kummer mit der Vorstellung in eurem Geist etwas abzuwenden, das ihr eure gerechte Strafe nennen mögt. Klinkt euch selbst aus. Ihr habt euch genug bestraft. Zu viel. Beendet es jetzt. Tragt keine Medaillen der Schuld.

Leiden ist nicht – Ich wiederhole – NICHT – eure Vergeltung. Niemals. Entschuldet euch sofort von Bestrafung. Was ist ein Gefühl von Schuld anderes als Bestrafung? Das Gefühl von Schuld ist keine Fahne, die geschwenkt werden sollte. Du machst dich nicht heiliger, wenn du dich selbst geißelst.

Lege diese Dornen ab. Trage stattdessen Rosenblätter.

Trage Meine Krone. Sie ist aus Goldenem Licht gemacht. Es ist dasselbe Licht, das du ausstrahlst, außer du bedeckst dich mit Wolken aus Selbstvorwürfen. Du sagst du genügst den Anforderungen nicht. Das tust du dann nicht, wenn du dich selbst degradierst. Hör damit auf jetzt.

Hast du Fehler gemacht? Du hast ein paar gute gemacht. Geh über sie hinweg. Sei fertig mit ihnen. Fehler sind ganz normal. Bestrafe dich nicht für Fehler. Vorwürfe für Fehler sind deiner nicht würdig. Hebe Fehler nicht auch noch hervor. Lass sie gehen. Du kannst nicht dein ganzes Leben damit verbringen keine Fehler zu machen und/oder sie zu bereuen, als wenn Buße tun Weihwasser wäre.

Lebt euer Geschenk des Lichtes auf der Basis von vorangehen. Hört auf zurück zu sehen. Kommt darüber hinweg mit späterer Einsicht zu leben. Geht weiter.

Fehler stellen euch keinen Hafen bereit. Hängt nicht mit Fehlern herum. Sie sind nicht eure Gefährten. Fehler sind nichts weiter als vergebliche Mühen. Lasst sie fallen. Lasst die Gedanken an sie fallen. Wenn du deine Zeit verschwendet hast, verschwende nicht noch mehr Zeit mit dem Nachdenken über unwiderrufliche Fehler. Verschwende nicht deine nicht-existierende Zeit mit Kurzsichtigkeit.

Würdest du faule Äpfel sammeln und die guten auf der Spitze des Baumes brach liegen lassen? Wach auf.

Dich selbst mit Schuld fertig machen ist wie in deinen eigenen Säften schmoren. Bade nicht in deiner Schuld. Wende dich davon ab. Du hast Besseres in dieser Welt zu tun als darüber zu flennen, welche unbeabsichtigte Wahl du getroffen hast. Bedauerliche Entscheidungen kommen häufig von Feigheit. Wende dich auch von Feigheit ab.

Schuld ist ein Weg eure eigene Trommel zu rühren. In eurer Reue spielt ihr selbst die Hauptrolle in einem Drama. Ihr zieht Applaus aus der Luft heran. Anstatt als die Schönste im ganzen Land macht ihr euch als die Hässlichste oder Geringste im ganzen Land zurecht. Habe Ich euch für diese Sackgasse auf die Erde gebracht? Lasst euch stattdessen Flügel wachsen.

Wenn ihr ein Narr zu sein wünscht, so bleibt es denn. Wiederholt in eurem Geiste eure Fehler immer und immer wieder. Geißelt euch selbst, wenn es das ist, was ihr wollt.

Wenn ihr es nicht wünscht, weiter ein Narr zu sein, dann nehmt auf Mein Anraten hin die Narrenkappe der Schuld ab. Stoßt sie weg und nehmt den besseren Weg.

Was bedeutet es denn deiner Meinung nach die Vergangenheit hinter sich zu lassen wenn nicht heraus zu treten aus den Fesseln der Schuld? Fesseln sind nicht lobenswert. Finde etwas Besseres, als deine Vergangenheit zu bereuen.

Steh auf. Geh auf die Sonne zu. Oder geh in einen Sonnenuntergang hinein. Eine neue Morgendämmerung wird folgen. Regenbogen sind bereit dir ein Zeichen zu geben und auf dich zuzugehen.

Wenn du deine Vergangenheit nicht bewunderst, dann verbuche sie als Erfahrung und ziehe jetzt eine neue Gegenwart hervor. Gib dir selbst die Gegenwart als ein Geschenk von Mir. Du hast es verdient. Sei fertig mit der Dummheit der Vergangenheit. Vergangenheit bedeutet Vergangenheit. Verlasse sie. Winke etwas Neues heran.

Du machst nicht länger aus der Schuld eine Zeremonie. Sie ist nicht mal deines kleinen Fingers wert. Schuldgefühl ist Selbst-Beschuldigung. Ich bitte dich, Andere nicht zu beschuldigen, und das gilt auch für dich. Verschlimmere deine Fehler nicht. Sei fertig mit ihnen.

Verlasst den Kriegspfad mit euch selbst. Schuldgefühle sind nicht gut für euch. Entscheidet euch jetzt für die Freude. Legt los.

Heavenletter # 5844 – 24.11.2016 The Awaker of Love

Der Erwecker der Liebe

Gott redete …

Es gibt den einen Gedanken und der Gedanke ist Gott. Von dem einen Atemzug Gottes wurden Laute verstreut. Sprache war geboren. Aus dem Innern des Klangs des Namens Gottes wurde Sprache geboren. Der Gedanke Gottes multiplizierte sich und vervielfältigt sich noch immer in Ausdruck hinein. Wir kommen wieder zurück zu Gott, das Alpha und das Omega, und so war das Alphabet geboren.

Sprache pflanzte sich selbst auf der Erde an. Sprache wurde wie ein Trichter. Gott dachte und Laute kombinierten sich selbst. Gedanken brachen aus in Liedern. Noten hallten nach. Gedanken wurden Musik. Musik füllte die Erde. Musik zeigte sich selbst und teilte sich selbst. Der Name der Sprache war Liebe. Liebe war offensichtlich und Liebe überwog. Da war nichts als Liebe.

Wenn Sprache kein Wunder ist, was ist dann eines? Liebe entdeckte sich selbst.

Babys üben sich darin Geräusche zu machen. Babys verstehen Worte ohne Wörterbuch. Sie spielen herum mit Lauten und ihre kleinen Münder formen glucksende Laute, welche sich als Sprache manifestieren und nur als Liebe erkannt werden können.

Leben ist aus vibrierenden Klängen gemacht. Rühre die Trommeln. Erwecke die Welt, um die Pulsschläge zu hören. Verweile in der Sprache der Liebe. Wirble Sprache im Universum herum. Sprache trifft sich. Sprache schlägt ihren Gong. Bäume beugen sich vor Sprache. Sprache ist eine Art Flöte, die sich selbst spielt.

Vögel singen. Selbst Stille spricht. Es gibt nichts, das nicht sinnvoll ist. Bedeutung ist dargelegt. Da herrscht Frieden zwischen unterschiedlichen Sprachen. Da ist eine Sprache jenseits der Sprache. Eine Glocke läutet. Und eine Nachtigall singt.

Tag und Nacht sind eine Frage des Tons.

Was war es, das du sagtest? Und was war es, das du sagen wolltest? Hören ist Teil des Sprechens. Liebe muss gehört werden.

Irgendwo, irgendwie wurden Leben und Liebe scheinbar abgestellt und Geschäft

wurde als eine Entschuldigung erklärt, um Liebe zu zerschlagen. Lichter gingen aus. Einsamkeit und Gleichmut wurden geboren. Widerhall wurde staccato. Herzen wurden unterdrückt.

Es machte nichts, dass du aufschriest. Sprache wurde unkenntlich, selbst wenn sie gehört wurde. Es wurde so getan, als ob man sie nicht gehört hätte. Der Richter schlug seinen Hammer und verheerte die Wahrheit, warf Menschlichkeit zur Seite und schrie Zeter und Mordio.

Leben wurde zu einer Sache des Entscheidens. Liebe war vergessen. Irgendwo zielte ein Bogenschütze. Wahrheit wurde nicht berücksichtigt. Der Triumph der Unmenschlichkeit blies sein Horn. Herzen wurden weggetrieben, um für sich selbst zu kämpfen.

Das war das Ende der Sache, so schien es. Herzen wurden als nicht praktikabel zur Seite geräumt. Frieden gab es nicht. Krieg war nicht erklärt. Siehe, da war Gleichgültigkeit zu erblicken. Gleichgültigkeit wurde herumgeschwenkt wie eine zerschlissene Fahne. Über und Unter wurde erklärt. Was sollte ein Körper tun?

Ich sage es dir.

Liebe musste über Steine kriechen, um zum Brunnen zu gelangen. Liebe musste aus dem Versteck hervor kommen. Die Ungeliebten mussten Lieben, Existenz hängt von der Liebe ab.

Herzlosigkeit gehört ausgewiesen. Herzlosigkeit ist eine Posse, die die Welt scheinbar durchgehen lässt und sich dennoch nicht durchsetzen kann.

Was dein Herz der Liebe betrifft, lass niemanden dein Geliebtes Herz zerrütten, nicht einmal für eine Minute. Du und Ich haben das Sagen über dein Herz. Kein Polterer oder Hornbläser kann Liebe für nichtig erklären. Kein Dahergelaufener, der Liebe als begrenzt oder für besondere Anlässe aufgespart erachtet, sollte Reden halten, weder auf Paraden noch in Heimlichkeit.

Dein Herz kann angegriffen werden, dennoch, deine Liebe kann nicht bezwungen werden. Dein Herz steht über allem. Dein Herz ist nicht zu besiegen. Lass Liebe wie Kirchenglocken läuten. Lass Liebe ertönen. Lass Liebe bejubelt werden. Sei guten Mutes und lasse dich über die eigengefertigten Grenzen hinwegsehen. Verkünde Liebe. Trödele nicht. Verkünde Liebe. Singe Liebe von den Dächern. Sei ein Sänger der Liebe. Sei eine Fußnote der Liebe. Wasche Tränen hinweg.

Wer sonst soll Liebe verkünden als du? Du musst Liebe verkünden. Lass den Gong erklingen. Schalte den Wecker aus. Lösche Nicht-Liebe. Gib der Abwesenheit von Liebe keinen Ansatzpunkt. Erhalte deine Gott-gegebene Liebe und klage nicht.

Beim Aufkommen von Bürokratie hole Mich zu dir herunter und reiche dein Herz zum Himmel hoch. Kein Beklagen. Keinen Groll, hörst du? Kein Jammern über Herzlosigkeit. Fülle dein Herz mit Liebe von dem Reservoir, das Ich dir fülle. Fülle Liebe an der Quelle der Liebe auf und selbst ein Tropfen dieser Liebe wird die Welt verjüngen, welche im Augenblick Liebe vergessen zu haben scheint.

Du wirst nicht vergessen. Du wirst die Welt mit Liebe tränken. Du wirst Liebe am Schopfe hochziehen. Du wirst Liebe von deinem Herzen fördern. Liebe kann nicht weggefegt werden. Es wird eine Wiederkehr der Liebe geben. Liebe wird ihren Namen für alle Zeiten nennen. Du wirst nichts als Liebe sein, so habe Ich gesprochen und so bezeuge Ich es und so bist du. Liebe ist dein Geburtsrecht. Ich habe dich als den Wiedererwecker der Liebe ausgewählt. Du wirst die Kerze nicht ausbrennen lassen.

Auch wenn du der Einzige bist, der sich erinnert.

Heavenletter # 5845 – 25.11.2016 What Are Doubts Really?

Was sind Zweifel wirklich?

Gott redete …

Du hast Fragen. Einige deiner Fragen stellst du nicht. Oder du stellst sie auf Umwegen. Deine Fragen sind öfters Zweifel in Schafskleidung. Du stellst sie oftmals, um Argwohn, der in dir lauert, zu beschwichtigen. Was sind Zweifel im Eigentlichen anderes als Argwohn?

In deinem Herzen ist es dir eher nach den Fragen:

„Wohin geht das alles, was zu mir und zu allen von uns im Leben auf Erden her gelangt? Sofern Energie niemals abhanden kommt, wohin ist meine Energie gegangen? Wo ist sie? Sofern menschliches Leben auf der Erde nicht verloren gehen kann, bedeutet dies, dass Energie, die meinige mit eingeschlossen, nicht vergeudet wird? Für mich hat es den Anschein, dass ich auf der Erde eine Menge Energie vergeude, so lange, bis sie mir zur Neige geht und ich keine mehr für den heutigen Tag habe.

Gott, ich weiß durchaus, dass Schönheit existiert. Ich habe sie niemals vergessen, gar auch dann nicht, als ich sie nicht immer vor mir zu sehen bekommen habe. Ich glaube an Schönheit, dem hingegen schenke ich anscheinend überdies Mangel und Leiden Glauben. Möge doch meine übrig gebliebene Energie des Leidens verschwinden und einzig Schönheit bestehen bleiben.

Ich glaube, dass ich mich, sobald mein Körper stirbt, zu einem Zustand von Schönheit erhebe, wo Leiden nicht existiert. Ich möchte es so gerne, dass alles Leiden beseitigt ist. Ich komme aber und abermals darauf zurück, den Wert jedweden Leidens zu bezweifeln. Ist es wirklich im Leben notwendig? Wir sind Deine geliebten Kinder. Wir sind unwissend. Wir sind töricht. Wir wissen nicht, was wir tun. Könnten wir nicht vom ersten Augenblick hier auf der Erde an erleuchtet sein? Haben wir wirklich so, wie es bei uns der Fall ist, in unsere Zeit hinein gestellt zu werden? Ich begreife, das Leben ist ein Segen, gleichwohl ist es mir sehr daran gelegen, nicht ein einziges Mal mehr eine Spur von Leiden zu sehen zu bekommen, nicht ein einziges Mal mehr. Hatte ich nicht ausreichend peinigenden Kummer gehabt?

Also gut, Gott, ich erkenne, dass ich derjenige bin, der Leiden zu mir her ruft. Ich würde gerne Dein Schwert, Gott, hochheben, und die Aufwendungen allen Leidens bestreiten und begleichen. Ich begreife, dass Dein Schwert Liebe ist. Vergib mir, ich kann einfach nicht so richtig Deine Liebe akzeptieren, als eine Schutzrede dafür, dass Du es zulässt, dass wir weiterhin leiden.

Mir ist klar, ich könnte mehr Zutrauen gebrauchen, indessen weiß ich nicht, wie wir mit dem Zustand, blind zu sein, umgehen können. Du streichelst mir über den Kopf und sagst, eines Tages würde ich es verstehen. Jetzt im Moment verstehe ich es nicht. Lasse mich an einigen deiner Einsichten teilhaben.

Lasse mich es so sagen, mir ist es so ziemlich klar, dass ich nicht genügend verstehe, um die Position, in der ich mich befinde, mir erklären und verständlich machen zu können. Gott, es ist gleichsam so, als stünde ich bei Leiden und bei der Angst vor dem Leiden in Sklaverei. Du hast gesagt: ‚Lasse mein Volk los.‘

Möchtest du so freundlich sein, und mich und deine anderen derzeit präsenten Menschen auf der Erde, ein für alle Mal, gehen lassen? Wird sich für mich und für einen Jeden, während wir auf der Erde sind, Friede einstellen? Haben wir zu sterben, um frei zu sein? Hat Erleuchtung dermaßen lange auf sich warten zu lassen, Gott?“

Geliebte, ihr macht Anstalten, eine Währung für eine andere einzutauschen. Ihr versucht, eine Sprache zu sprechen, die ihr noch nicht vernommen habt.

Ihr seid nicht hier, um zu leiden. Ihr seid hier, um zu lieben und um das Leben zu leben. Verlernt Leiden. Meine Kinder haben Leiden zur Kunst des Leidens gemacht. Ich bitte euch, Leiden los zu lassen, gleichwohl haltet ihr es fest.

Denkt nicht, Ich versuchte, die Verantwortlichkeit für Leiden auf euch festzustecken. Ich weiß, ihr könnt hier an der Stelle kein Verwandlungskünstler sein. Wer möchte es denn gerne hören, dass euch, was ihr Leiden nennt, dorthin führt, Leiden los zu lassen. Ihr seid bereits dermaßen gut in Sachen Leiden. Seid besser, im Los-Lassen von ihm. Gebt eure Anhaftung an Leiden fort. Ihr mögt das Leiden nicht, dennoch heftet ihr euch ans Leiden.

Ich begreife das, ihr könnt nicht automatisch und augenblicklich Leiden fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel, welche es tatsächlich ist.

Ich bitte euch, alles Leiden von der Erde zu verbannen.

Beschließt Friede, nicht als eine Armee, hingegen mehr als ein Friedensgesandter.

Ich bitte euch, dem Land Frieden zu bringen. Ich bitte euch, einen Jeden freizusetzen. Ich bitte euch, eure Wortwechsel, euren Groll, eure Einwände fallen zu lassen. Ihr seid hier, um euch zurechtzufinden.

Nehmt einen anderen Blick auf das Leben ein. Respektiert es. Ehrfurcht vor dem Leben ist nicht das gleiche wie Furcht.

Mir ist es klar, dass das Leben für euch keinesfalls ein Picknick ist.

Denkt nicht, Ich würde euch all das Leiden bescheren. Gebt es auf, euch beim Leiden Mühe zu geben. Es ist euch kein Applaus.

Füllt die Knappheiten in der Welt so gut ihr es könnt. Findet Freude und schenkt Freude. Ermutigt Freude. Heißt die Sonne willkommen, welche heute scheint.

Was ihr wirklich vonnöten habt, was euch wirklich von Nutzen ist, ist Liebe. Lasst euch in der Hauptrolle von Liebe sehen. Leidet nicht. Freut euch. Rückt näher zu Mir heran.

Haltet euer Auge voll und ganz aufs Ziel hin gerichtet, Geliebte.

Heavenletter # 5846 – 26.11.2016 Love Is Beautiful

Liebe ist schön

Gott redete …

Liebe ist der Name der Partie auf Erden. Liebe ist von äußerster Wichtigkeit, dennoch hat selbst Liebe nicht dermaßen ernst genommen zu werden. Das meint, Liebe ist angelegt, unbeschwert zu sein. Liebe hat nicht dramatisch zu sein, genauso wenig gehört sie verhüllt.

Liebe hat definitiv nichts damit zu tun, dass es hart auf hart geht. Auf keine Weise ist es der Liebe, sei sie nun zugehängt oder am Herumtanzen, oder sei sie Unerwiderte Liebe, zugedacht, tragisch zu sein. Es sind für alle Zeiten ausreichend viele tragische Liebesgeschichten niedergeschrieben worden. Nunmehr ist die Liebe mehr wie ein Gesang, in den du hinein birst. Liebe ist für jedermann, es gibt keine Ausnahmen.

Es gibt keinen Schwund von Liebe. Menschenskind! Du hast Meine Liebe. Selbstverständlich möchtest du Liebe und mehr Liebe. Die Sache ist die, dass Liebe dein Herz füllt. Spürst du sie? Bemerke Liebe.

Es ist nicht genauso, dass du Liebe für selbstverständlich nimmst, gleichwohl, Liebe für selbstverständlich nehmen ist etwas Machtvolles, was man tun und einnehmen kann. Gleichzeitig hat aus Liebe kein großartiges Getue gemacht zu werden. Liebe Ist der Ausdruck des Lebens. Du hast es gehört – Love is Bloomin‘ Out All Over!

Ja gar wenn Blumenzwiebeln ungesehen im Boden weilen, kommen die Blumen allesamt, alle von ihnen, für die Tulpen, die Hyazinthen, die Krokusse auf. Ihr gebt der Blume einen Namen. Ja gar wenn Liebe, darin eingeschlossen deine Liebe, ungesehen ist, gar wenn du die Liebe in deinem Herzen nicht bemerkst, gar wenn deine Liebe zerbrechlich, anfällig, ängstlich ist – ist sie immer noch Liebe. Liebe ist hier, dort, und allerorts, rechts und links, oben und unten, und in einer jeden Weise.

Ja gar wenn die Fenster dicht geschlossen sind und du den Schall der See nicht hörst, ist das Meer nichtsdestotrotz präsent, es Rauscht, und die Musik der See Wird Irgendwie Überall Gehört.

Ebenso steht es mit der Liebe. Ebenso steht es mit dem Scheinen der Sonne hinter den und jenseits der Wolken. Die Sonne ist Immerzu-Scheinend, und so steht es mit der Liebe, Deine Liebe mit eingeschlossen. Schscht. Höre hin, Love is Busting Out All Over!

Liebe, und deine Liebe, einerlei wie sehr sie beschlagnahmt worden ist, kann nicht in einem Durcheinander eingedämmt werden. Liebe möchte hinaus! Liebe ist eine beschlossene Sache.

Male dir Liebe aus, wie sie aus einer Vollen Kanne heraus geschüttet wird. Liebe hat kein Ende. Liebe ist nicht bloß Vergangenheit. Liebe ist die Zukunft. Liebe ist jetzt. Liebe ist Endlos. Um Himmelswillen, Liebe Ist!

Ich rede von Liebe, von dem Realen Ding. Selbst Liebe, die bei einem Gezwicktwerden als Liebe durchgeht, hat ein gewisses Auflager. Wer sollte Liebe vortäuschen mögen, ausgenommen, es ist etwas schlechthin das Gegebene, was es wert ist, es vorzutäuschen? Wer sollte dermaßen viele Lieder über Liebe niedergeschrieben haben mögen, ausgenommen, Liebe ist der Gesänge-Würdig?

Der Liebe kommt kein Ende zu. Im Grunde, ihr lieben Fans der Liebe und ihr lieben Angsthasen der Liebe, gibt es keinen Mangel. Liebe, Nicht zum Ausdruck Gebracht, ist Nach Wie Vor Liebe. In den Tiefsten Ritzen von Höhlen Existiert Liebe. Auf dem Einsamsten, Verlassensten Eiland Ist Liebe. Liebe Ist Wo Du Sie Findest. Liebe Ist, Wo Du Bist, Einerlei An Was Für Bedingungen Du Deiner Auffassung Nach Teilhast. Enträtselnd, unerledigt, glorios und prächtig Ist Liebe.

Vielleicht ist dein Trachten darauf gerichtet, Liebe in All Ihren Formen zu umgehen. Dazu bist du nicht imstande. Du kannst der Liebe nicht entkommen. Liebe wird dich finden. Liebe hat dich gefunden. Liebe ist Resolut. Liebe ist in einem jeden gesprochenen oder geschriebenen Wort. Worte würden nicht ausgesprochen bar der Liebe hinter ihnen.

Zugegebenermaßen, Liebe scheint nicht unentwegt derart rein und simpel zum Vorschein zu kommen, wie du es gerne möchtest, dennoch setzt sich Liebe durch und hat das Sagen. Liebe befindet sich ständig im Umbruch.

Liebe ist direkt bei der Hand. Lange zur Liebe hin. Verstreue ihre Blütenblätter. Sei ein Verteiler von Liebe.

Liebe ist nicht ein Taschenspielertrick. In was für einer Gestalt Liebe auch in Erscheinung tritt, Liebe ist Auch So Liebe. Taste Meinen Vortrieb ab – Liebe Ist Echt. Selbst falsche Liebe hat ihre Grundlage in Wahrer Liebe. Es gibt zahlreiche Wege, auf denen die Welt-Im-Großen Nach Liebe Sucht. Alles in der Welt Sucht Liebe, und Fragt Liebe Nach.

Liebe Ist Bekannt, und Liebe Wird Gesucht. Liebe Vervielfältigt Sich Selber.

Liebe steht an der Ecke. Liebe fährt den Bus. Liebe fliegt Flugzeuge. Stifte schreiben mit Liebe. Liebe umfängt. Liebe ist uneingeschränkt. Liebe hat eine saubere Schiefertafel.

Gib Liebe. Möchte Liebe. Habe Liebe. Lasse dein Habgier heißen, Liebe zu Geben. Sei nicht zaghaft. Liebe übernimmt die Vormachtstellung. Komm schon jetzt. Gib Liebe fort. Gib Liebe fort, alles in den Schatten stellend. Etwas anderes gibt es nicht zu tun. Kein einziger soll jemals wieder in diesem Schönen Universum mit Liebe knauserig sein. Liebe ist echt. Knauserigkeit nicht. Liebe ist Göttlich, und du bist Liebe, und Deine Liebe Ist Meine Liebe, Welche Heute Ausgegeben Gehört.

Heavenletter # 5847 – 27.11.2016 Surrender to Your Own Will

Ergib dich deinem eigenen Willen

Gott redete …

Du schriest auf in dem Moment vor der Morgendämmerung: „Gott, zeig mir, bitte, den rechten Weg. Ich bin im innern Konflikt die meiste Zeit. Ich bin so zerrissen. „

Lieber Zerrissener, es ist nicht leicht für dich, dich deinem eigenen Willen zu ergeben. Viel deines Widerstandes ist gegen deinen eigenen Willen. Du willst Wandel, aber du widerstehst diesem Wandel. Du widerstehst deinem eigenen Glücklichsein-Wollen.

Es ist, also ob du ausgehst zu einem kleinen ein-Mann -Festgelage. Du willst einen Herrenabend feiern gerade vor deiner Hochzeit fürs Leben. Du willst ein bisschen die Nacht frei nehmen in der Stadt, eine schwafelnde Abwehr von dem, was dein Schicksal ist.

Es ist wie wenn du kaum in die Armee eingetreten, und du wirst bald in einer Uniform einhergehen, in die Stadt abwanderst, in ein Lieblingskleid gekleidet für ein letztes Mal.

Deine Hingabe hat immer Mir gegolten. Jetzt aber willst du noch einen letzten Seitensprung, ein wenig Plappern, das du Freiheit nennst, und der doch überhaupt keine Bedeutung hat.

Du kannst nicht zu etwas zurückgehen, das nie war. Du bist immer nur mit Mir gewesen. Jetzt braucht es lediglich deine Anerkennung davon. Du verschiebst diese Anerkennung auf die lange Bank. Du bist eine Bettschnecke in Sachen Wahrheit.

Dennoch bist du dem Leben mit Mir hingegeben, wenn auch in einem Graben verschanzt. Komme was wolle, du bist immer mit Mir.

Du kannst das Unleugbare leugnen so viel du willst, doch wirst du nie Erfolg haben darin. Du überzeugst dich selbst nimmermehr. Du magst deinen Seitensprung nicht in Worte fassen, und doch strengst du dich an gegen das Unvermeidliche, was bedeutet gegen dein wahres Herz und die Allianz mit Mir. Du warst einverstanden, Mir zu folgen vor langer Zeit. Mir zu folgen ist das selbe wie deinem Eigenen Herzen zu folgen, lieber als allen Ablenkungen und Umwegen.

Mein Freund, dein Spiel ist aus. Wir sind zusammengebunden an den Hüften. Dies ist Deine Freiheit, die du abweist. Dies ist deine Vertagung, deine leichtfertige Vertagung, einer totalen Allianz und Wiedereinordnung mit Deinem Gottselbst. Du bemühst dich, von dem weg zu kommen, was unwiderstehlich ist.

Was für ein Veräppler deiner selbst du doch sein kannst. Es ist, als ob du im Teer gefangen bist. Noch einen letzten Tango, sagst du. Das ist eine Art Ego-Wirbel, als ob Individualität besser sei als König zu sein.

Du bist zum Großen Ball eingeladen. Und du hängst herum auf der Couch, schaust TV-Serien stattdessen, lässt dich aufhalten und vergisst die Wahrheit über dich selbst, als ob du leichten Jux der Substanz vorziehen würdest, als ob du künstliche Edelsteine den wahren Juwelen vorziehen würdest, als ob du eine Nacht im Ausgang in der Stadt dem wahren Sinn vorziehen wolltest.

Wir haben eine Tiefe Verbindung, du und Ich, und, was immer du sagen magst, hat deine Huldigung immer der Wahrheit gegolten, die ganze Zeit. Wir sprechen von dem Großen Entzücken deines Herzens, dem nichts vergleichbar ist.

Hier bist du also, am Abend vor deiner Hochzeit, und du magst eine Idee von Ungenügen in deinem Engagement fühlen, möchtest dich verschwinden lassen auf die See, als ob wegrennen dich einschmieren könnte mit Glückseligkeit. Vielleicht bist du in eine Träumerei versunken von Hilflosigkeit, als ob kein anderer Kurs erstrebenswerter wäre zu diesem Lied und Tanz. Kämpfe herum wie du willst, du bist doch unterwegs zur Wahrheit von dir und zur Wahrheit von Mir. Einssein ist vor dir aufgestellt. Zusammen setzen Wir Uns von aller Täuschung ab. Halte dich an deinem Hut fest. Wir werden Hoch fliegen. Akzeptiere diesen Jubel, zu dem du angezogen wirst von aller Himmlischen Macht.

Erhebe dich aus der Couch. Steh auf. Bring dich selbst ganz ein.

Du lügst dich selbst an, dein Wahres Selbst. Du wirst dich mit Deinem Wahren Selbst gut verstehen. Ich bin das, was du dein ganzes Leben gesucht hast, und was du – gegen deinen Willen – versucht hast, anzuerkennen. Du schweifst ab, du tanzst um dich Selbst herum. Du führst eine Schauspielszene auf. Du wartest ab, den Wahren Kurs in Liebe zu beanspruchen, und gehst lieber auf eine andere Eskapade. Du kannst dich nicht ganz salonfähig sehen, an den Großen Ball zu gehen. Du verwendest jeden Trick aus der Trickkiste, um dich nicht einzuschreiben für das, wonach dein Herz und deine Seele sich sehnen. Und doch ziehen sie dich langsam aber sicher zum Großen Eingang hin zum Großen Tanz.

O.k., du warst dickköpfig. Obwohl deine falsche Front jetzt weg-erodiert. Nicht mehr länger kannst du all dein Gepäck mit dir nehmen. Nicht mehr länger bist du auf einem Narren-Irrgang. Jetzt wählst du, was du wirklich und wahrlich ersehnst und es schon lange hättest, wärest du nicht dermaßen zögerlich.

Zögerlichkeit war lange genug dein Partner. Jetzt komm mit Mir. Da ist so eine kleine Stufe für Uns zu steigen. Jetzt treten wir hinein in die Wahrheit.

Heavenletter # 5848 – 28.11.2016 Divine Power Is Already Yours

Göttliche Macht ist bereits dein

Gott redete …

Auf welche Umstände wartest du denn noch, bevor du in den Ganzheitlichen Dienst an deinem Höheren Selbst eintrittst? Das Spektakuläre Vor-Ereignis, was ist es? Blitz und Donner? Dass die Nacht zum Tag wird? Dass sich der Himmel auftut, um das Königreich des Himmel zu enthüllen? Eine schriftliche Verheißung? Glockengeläut? Ein Wechsel in den Gezeiten des Meeres? Dass die Sterne dir zuwinken? Eine Laute Stimme von Gott, die zu dir in Lautem Dunklen Ton spricht, so als käme sie von einem Rundfunksender?

Fürchtest du, in ein Erdbeben von großer Stärke hineinzugeraten? Oder in eine Grube zu fallen? Oder dich einfach nicht wiederzuerkennen? Oder dass du wie aus dem Gleichgewicht gerätst? Dass du einfach fortgegangen bist nicht wissend wohin, so als ob du dein Individuelles Selbst zurückgelassen hättest?

Wenn die Zeit gekommen ist, geht deine Individualität mit dir mit. Irgendwie bist du in einen Palast geraten, und irgendwie wird es als etwas ganz Normales angesehen werden, dass du dort bist. Es könnte sein, dass du wirklich dorthin gehörst. Es könnte sein, dass es da einen Sternencode auf deinem Rücken gibt und dass du dich bereits im Hause Gottes befindest, hier angenommen, hier zu Hause, hierher gehörend, als wärst du niemals irgendwo anders gewesen, was auch tatsächlich so ist.

Du warst immer direkt bei Mir. Du hast den Spielplatz und den Tumult gesehen und hast nicht Mich direkt vor dir bemerkt. Jetzt siehst du Mich. Jetzt schüttelst du gewissermaßen Meine Hand, während Unsere Bindung natürlich subtiler ist. Da ist ein Gefühl, dass nichts andersartig ist, außer dass du von reinem Gold anstelle von Vergoldung umgeben bist. Da ist ein Lichtschein. Deine Augen müssen sich daran gewöhnen.

Du erwartest irgendetwas Phänomenales. Die Sache ist die, dass du immer in das Phänomenale eingehüllt warst. Jetzt bist du in das Göttliche eingehüllt. Du bist im Licht, du produzierst Licht und du bemerkst, dass du Licht bist. Ja, selbst du bist Licht, du kannst auf den Sternen tanzen, die Erde drehen und das Licht an einem jeden Tag des Jahres willkommen heißen. Es ist dir peinlich, an einem Heiligen Ort zu sein.

Was macht ihn Heilig?

Die Liebe macht es. Liebe ist Göttlich, und du bist Liebe. Da gibt es jetzt kein Entrinnen mehr. Du bist eine Göttliche Macht, die von Innerem Licht Erleuchtet ist. Du bist eine Große Entdeckung. Du entdeckst dein Selbst.

Du weißt nicht, wie das geschehen ist, denn Ich arbeite auf wundersamen Wegen. Und du auch. Du auch.

In gewisser Hinsicht bist du verblüfft. In einer anderen Hinsicht hast du das immer schon gewusst. All dein Herumwandern war ein Lasst-Uns-so-tun-als-ob. Jetzt lebst du deine Wahrheit, und sie ist das Zuhause. Sie war schon immer das Zuhause. Du bist niemals irgendwo anders gewesen.

Das Körperliche ist nicht der Schwerpunkt, der es einstmals war. Das Licht ist der Schwerpunkt. Bewusstsein ist der Schwerpunkt. Liebe ist der Schwerpunkt. Das Göttliche ist der Schwerpunkt. Die Wahrheit wird gewusst, und du bist der Wissende. Du bist aus deinem Versteck herausgekommen. Das macht allen Unterschied in der Welt aus, und allen Unterschied für die Welt. Die Welt des Menschen war eine Fassade.

Die Welt Gottes war immer direkt bei dir. Eine Verkleidung wurde entfernt, abgeschält sozusagen, jetzt sichtbar, und die Welt Gottes ist mit Engeln bevölkert. Ihr seid die Engel, und horcht, wie ihr eine so liebliche Melodie von den Berggipfeln singt.

Was ist Sehvermögen wert? Was ist die Musik der Sphären wert? Was ist der Wert dieser goldenen Gelegenheit, die dir geboten wird und die du jetzt ergreifst?

Du singst ein neues Lied. Du schwingst zu einem neuen Widerhall. Ah, das ist das Leben, wie es zu leben gedacht ist. Das ist keine Farce. Deine vergangene Erfahrung war eine Farce.

Du bist aus der Vergangenheit ausgestiegen. Jetzt wählst du die Gegenwart und die siehst die Gegenwart durch die ganze Ewigkeit hindurch. Du bist in die unermessliche Weite gesprungen. Plötzlich hast du die Unendlichkeit und Allgegenwart geschaut, und die ganze Welt vibrierte Herrlichkeit, und es wurde dir enthüllt, dass du Einssein bist und immer warst. Meine Geliebten, ich küsse den Boden, auf dem ihr geht. Die Fußstapfen sind Meine.

Heavenletter # 5849 – 29.11.2016 The Three Musceteers

Die drei Musketiere

Gott redete …

Es gibt nicht bloß drei Musketiere, die alle für Einen stehen, und bei denen Einer für Alle steht. Es gibt eine Unendliche Anzahl von Musketieren. Kein einziger ist separiert. Das Konzept von Getrenntheit ist eine weltliche Sache. Es ist nicht stimmig. Du, so wie du hienieden in Erscheinung trittst, bist ein Individuum. In Wahrheit bist du Einssein Selber. Demzufolge bist du Jedermann. Du bist Eins mit All den Bildnissen von Menschen, seien sie dir persönlich bekannt oder noch nicht persönlich bekannt.

In einer gewissen Weise können Wir sagen, dass du als ein Individuum zu existieren scheinst, indessen ist dies eine Fraktion von Wer Du Bist. Alleinig Einssein existiert. Du und Ich sind Eins, und das deckt es ab. So Wir Eins sind, ist Alleinig Einssein das gegebene. Du und jedermann sind Ein und das Selbe. Einssein nimmt sich des Gesamten Universums fürsorglich an.

Einssein ist entschiedenermaßen nicht Alleinsein. Alleinsein ist dein Fantasiegebilde. Wie kräftig freilich ist Einbildungskraft.

Sehen mag ja Glauben sein, gleichwohl, was du siehst, bedeutet nicht, dass das, was du siehst, so existiert, wie du es siehst. Singularität gibt einen entsprechenden Eindruck ab, gleichwohl reden Wir soeben über Unendlichkeit.

In der Unendlichkeit ist Einssein und nichts als Einssein. Einssein ist größer, als du dir es ausdenken kannst. Es ist eine sichere Sache zu sagen, dass Einssein und Unendlichkeit Ein und das Selbe sind, dermaßen weit umfassend sind Wir in Unserem Einssein.

Du und deine Brüder und Schwestern sind Einssein. Ein Bettler oder ein reicher Mann sind anmerkende Kommentierungen. In Wahrheit bist du mit Allem Eins. Da ist Eine Seele, und sie ist Mein. Ich bin inwendig in dir und in einem Jeden. Eins ist Eins ist Eins. Es gibt kein Aufaddieren. Eins existiert, Ein Wunderbares Einssein existiert. Gott alleine existiert. Dies ist die Unermessliche Weite des Einsseins.

Einssein ist ein riesiges Konzept, dennoch kann es nicht durchgezählt werden. Zählen ist Lippenbekenntnis. Zählen ist wie ein Triller auf einem Piano. Du magst ihn. Du magst zählen und mit Zahlen Tricks anstellen. Es ist rhythmisch. Zahlen haben eine Wiederholung, die dir liegt, um dich mit ihnen einzulullen. Einssein rührt das Eine Herz des Universums. Sei es nun im Himmel oder auf Erden, Einssein Ist. Ich BIN. Du und Ich sind Eins, und es gibt nichts, was du dagegen unternehmen kannst.

Ich bin Größe, und nicht anders du. Größe fällt euch schwer, sie in euch selber hineinzupassen. Ihr seid euch gewahr, dass Größe und Weite existieren. Es ist schlicht so, dass ihr nicht glauben könnt, dass ihr Weite seid. Ihr meint, ihr kenntet euch allzu gut, um zu glauben, dass ihr, schier ihr, die Unermessliche Weite des Einsseins sein könntet. Natürlich ist die Sache die, dass ihr im Eigentlichen euer Selbst überhaupt nicht erfasst. Ihr verheddert euch in der Individualität. Wie denn kannst du, der du ja gerne lange schläfst, möglicherweise die Weite des Einsseins sein? Wie kannst du, derart begrenzt, wie du dich selber siehst, Unendlichkeit sein?

Anerkenne nunmehr, dass du soeben schauspielerst. Du schauspielerst ziemlich gut. Du bist gut darin, vorzutäuschen, du seist minder denn die Ganzheit des Lebens. Du bildest dir ein, du seist ein Stierkämpfer. Oder du denkst, du seist ein Mechaniker oder ein Geschäftsmann. Du hast dir selber eine Menge dummes Zeug beigebracht. Du glaubst, Lasst-Uns-Einmal-So-Tun-Als-Ob sei Real, derweil es nichts derartiges ist. Du presst Vortäuschen an dich. Du schwörst der Wahrheit ab.

Wahrheit ist für dich zu viel, um sie zu dir zu nehmen. Du ziehst es eher vor, ein kleiner Bub zu sein. Du weißt nicht, was dir abgeht. Will sagen, du merkst es, dennoch wirst du eher nicht hereinlassen, woran es bei dir hapert. Etwas könnte dir abverlangt sein, und du möchtest hier bei der Partie vermeintlicherweise mitmachen. Du hältst dich selber zum Narren, so lange, wie du damit durchkommen kannst. Selbstverständlich kannst du in Wirklichkeit niemals damit durchkommen.

Nichtsdestotrotz möchtest du dich gerne selber belohnen, wie auch die Welt. Du wirst das Einssein bejubeln mögen. Du wirst dich dem Einssein fügen. Du wirst auf das Einssein Anspruch erheben. Du wagst es, dies zu sagen und zu bekunden, und du wagst es, die Essenz von Wer Du Wirklich Bist anzuerkennen. Du wagst es abzuheben. Du wagst es, dein Lied zu Gehör zu bringen. Du wagst es, deine Identität dreinzugeben, indem du auf deine Große Identität Anspruch erhebst. Heil dem König.

Durchschnittsmensch, so du denn die Vollheit der Vollheit bist, wie kannst du derart wenig davon bemerken, während du in Wahrheit zutiefst um Alles weißt, was es zu erkennen gibt, und was darüberhinaus reichend ist?

Heavenletter # 5850 – 30.11.2016 The Main Requirement I Ask of You in Service to Me

Was Ich von euch in Meinem Dienst vornehmlich erbitte

Gott redete …

Hört aufmerksam zu, Ergebene. Lasst Mich euch sagen, wie euer Dienst an Mir in Meinen Augen aussieht – wie Ich euren Dienst an der Welt, an Mir und an euch betrachte.

Es gibt nichts Großartigeres als in Meinem Dienst zu stehen, doch Dienst an Mir bedeutet nicht, euch zu sehr zu verausgaben. Es besteht keine Notwendigkeit zur Über-Erfüllung. Lockerer Dienst für Gott ist das Gebot der Stunde.

In Freude dient ihr Mir am Besten. Wem dient ihr unter Belastung? Nicht euch selbst. Nicht der Welt. Nicht Mir. Ihr dient einem illusionären Ideal. Was ihr auch immer in Meinem Dienst tut, ich sage es in Großbuchstaben: GENIESST ES!

Gebt großzügig. Gebt mit all eurem Herzen, aber gebt nicht euer letztes Hemd.

Genug damit eure Herzensgüte unter Beweis zu stellen. Ich habt nicht der beste Gebende der ganzen Welt zu sein. Ihr gebt einfach pflichtschuldig das, was euch zum Geben zusteht. Ihr gebt alles, aber ihr schlagt euch nicht selber k.o. Handelt jeden Tag eher aus Fröhlichkeit heraus als aus Knechtschaft. Versteht ihr Mich?

Man sagt, dass Ich am siebten Tag ruhte.

Es ist für euch in Ordnung ab und zu sich hinzusetzen und einen Groschenroman zu lesen.

Es gibt das Sein und es gibt das Tun. Die Hauptrolle von den beiden spielt das Sein. Das Tun ist zweitrangig. Was immer ihr auch tut, macht es mit Freude. Aus Freude entstehen großartige Dinge. Spielt ein wenig. Habt eine gute Zeit.

Für Anstrengung werden keine Punkte vergeben. Ihr gewinnt Punkte durch Freude. Freude ist der Schlüssel.

Ihr müsst eure Finger nicht wund arbeiten, um Mir zu dienen. Dient Mir mit eurer Freude. Freude ist Diamanten wert. Ihr seid frei zu dienen. Wählt die Freude.

Den Armen zu geben bedeutet nicht, nicht selbst zu essen. Esst und genießt.

Im Schweiße eures Angesichts zu arbeiten, hat seine eigene Freude, solange sie anhält. Der Beweis eurer guten Arbeit ist Freude. Freude ist der Maßstab, an dem ihr euren Dienst an Mir und Meinen Idealen abgleichen sollt.

Wenn ihr Schlaf braucht, dann braucht ihr Schlaf. Wenn ihr ausruhen müsst, dann müsst ihr ausruhen.

Mir zu dienen soll Freude sein und kein unablässiges Opfer. Richtig, es liegt auch Freude darin, den Boden für Mich zu scheuern. Ihr müsst irgendetwas tun. In gewissem Sinne geht ihr eine Arbeitsverpflichtung bei Mir ein. Das ist wahr, aber nicht auf eure Kosten.

Wenn ihr Mir irgendetwas beweisen wollt, dann dass Mir zu dienen euch Freude bringt.

Ihr seid keine Büßer.

Freude soll eurer Ehrenabzeichen sein. Mir zu dienen ist Freude, nicht Knechtschaft. Ihr seid Mir in Liebe und Freude verbunden.

Ich weise das Konzept zurück, dass du ein Arbeitssklave bist. Oh nein, keine Arbeitssklaven für Mich. Ich werbe gerne fröhliche Mitarbeiter an, die während der Arbeit pfeifen.

Ihr seid eingeladen mir Mir zu arbeiten. Es ist Mir ein Vergnügen euch zu haben. Macht euch von der Idee frei, dass Mir zu dienen irgendeine Art von Zwangsarbeit oder Dauerstellung ist. Ich will das nicht. Wenn ihr Mir dienen wollt, dient Mir mit Freude im Überfluss. Freude ist Mein erstes Gebot. Freude ist das, worum Ich euch bitte.

Ich betrüge euch nicht. Ich verspreche euch nicht Freude auf der einen Seite und gebe euch dann einen schwierigen Vertrag zum Unterzeichnen, aus dem ihr niemals herauskommt. Welche Aufgabe Ich euch auch immer gebe, Ich bitte euch unbeschwert zu sein, sehr freudig zu sein, so fröhlich, wie man nur fröhlich sein kann.

Ich suche nach Arbeitern, die freudevoll sind. Gehorsam zu sein bedeutet nicht, ohne Freude zu sein. Ich suche nach Arbeitern, die vor Freude in die Luft springen. Ich halte Ausschau nach Naturwundern. Nicht länger will Ich wundgescheuerte Knie sehen, die vom Beten auf zu harten steinigen Böden herrühren. Nicht im Geringsten. Ich suche fröhliche Diener Gottes, die über das ganze Gesicht lächeln. Ich suche fröhliche Diener Gottes, deren Augen leuchten und die Spaß daran haben freudige Liebe aus glücklichen Herzen zu empfangen und zu erbringen. Stellt euch hier zu meiner Freude an, meine rotbäckige Schar.

Heavenletter # 5851 – 1.12.2016 Let the Sunshine In

Lasse den Sonnenschein herein

Gott redete …

Ja, es gibt Menschen, die wie Schnappschildkröten<span class=“purple_font“>*</span> sind. Und Menschen in solchem Tumult tauchen manchmal in deinem Leben auf und manchmal, wie man so sagt – wenn du sie am wenigsten erwartest.

In der Theorie verstehst du es, dass es sich hier um den Zustand handelt, in dem sich Schnappschildkröten befinden. Du bist nicht der Grund für ihr Schnappen. Egal was sie und andere denken mögen, du bist nicht verantwortlich, dennoch mag dich jemand für verantwortlich halten und du hältst dich womöglich selbst verantwortlich dafür.

Lass dich selbst vom Haken. Du bist nicht der Grund. Schnappschildkröten mögen dich als den Grund empfinden. Ihre Sichtweise ist der Grund. Ich spreche von anderen menschlichen Wesen, die versuchen Entschuldigungen zu finden, das Leben einer Schnappschildkröte zu leben.

Dass jemand aufgewühlt ist und scheinbar durch dich beunruhigt ist, ist nicht dein Tun – es sei denn, du hättest es beabsichtigt sie zu beunruhigen.

Deine Aufgabe ist es nicht, dich vom Ärger anderer beladen zu lassen. Deren Ärger muss nicht von dir getragen werden. Deren Ärger muss von dir fallen gelassen werden, wie du vielleicht ein Buch auf den Boden fallen lässt, wenn du des Nachts das Licht löschst, um schlafen zu gehen. Genau wie wenn du mit einem Buch fertig bist, genauso lege dein Kümmernis ab und lasse es gehen.

Nimm deinen Tag in Angriff. Nimm was vor dir liegt im Leben in Angriff. Es ist dein Leben, worüber Wir sprechen.

Wenn du in Hinblick auf das Lesen von Büchern schlau sein kannst, dann kannst du ebenso schlau sein, wenn es darum geht Menschen zu lesen, welche vielleicht sauer auf dich sind und nach dir schnappen. Dein Leben soll nicht von jemandes Irritation beherrscht werden, auch soll dein Leben nicht von deiner eigenen Irritation beherrscht sein.

Ihr Lieben, die Faustregel des Lebens ist es, zurück zur Liebe zu kommen.

Ich verlange nicht von dir, Aufwiegler von ganzem Herzen zu lieben, dennoch sollte deren Zorn dich nicht aus dem Takt bringen. Das ist Kleinlichkeit. Wir sprechen von Nicht-Wichtigkeit. Wer würde mit weniger als Gutem Willen niedergeschlagen werden wollen?

Bleibe auf dem Kurs deines Lebens. Öffne die Gardinen deiner Fenster und lasse diesen Sonnenschein herein. Selbst wenn Wolken aufziehen und Regen fällt, deine Liebe muss nicht durch andere zu Staub zerfallen.

Du musst der momentanen Zerrissenheit anderer nicht erlauben dein Herz zu entleeren.

Stelle dir vor, den Ärger anderer aus deinem Herzen zu entfernen und dein Herz zu befreien. Da war immer der Ärger anderer für dich zur Seite zu stellen. Andere haben ihr eigenes Versagen. Das ist deren Schwierigkeit. Mache es nicht die deine.

Mein Sohn Christus ist eine großartige Inspiration. Er blieb nicht wach, um mit sich zu argumentieren, was er möglicherweise getan haben mochte, um den Zorn gleichgültiger Männer ausgelöst zu haben. Er hatte über andere Dinge nachzudenken und diese zu tun.

Christus könnte dich als kleingläubig bezeichnen. Ihr Lieben, deren Herzen schmerzen, setzt euren Glauben in Mich und nicht in Leute, die Angst verbreiten. Am wenigsten solltest du Angst verbreiten. Es gibt Große Seelen, die du nachahmen kannst.

Die wahre Frage, die du dir stellen solltest, ist: Was tust du, wenn du dich ausgenutzt fühlst? Ist das nicht deine eigentliche Frage – was machst du mit deiner Angst? Gewiss hast du nicht Angst in dein Leben einzubringen.

Möge die schiefe Ansicht, die andere von dir haben, von ihren Augen weichen. Mögen sie zum wahren Thema ihres Lebens zurückfinden, welches Liebe ist sowie zumindest Abwesenheit von Feindseligkeit. Sie sehen Barrieren, wo keine sind. Du musst ihre Vorwürfe nicht zurückwerfen.

Wie bei aller Negativität musst du daran denken, dich darüber zu erheben. Du musst dich in einen höheren Modus versetzen. Da zu bleiben, wo sich ein anderer befinden mag, ist nicht deine Aufgabe. Deine Aufgabe ist es, hoch aufzusteigen. Deine Aufgabe ist es, Mein Licht zu leuchten. Das ist auch die Aufgabe anderer, die bekümmert sind. Noch hat nicht jeder das gelernt. Du selbst hast es vielleicht nicht.

Es sollte anderen nicht gelingen, deinen Zorn zu wecken. Für welchen Zweck? Für Mich jedenfalls nicht. Lass es auch nicht für dich sein. Niemand außer dir hat deine Schalter zu drehen, gleich welche Macht sie scheinbar ausüben.

Niemand hat die Klangfarbe deines Lebens zu übernehmen .

Niemand hat dein Herz nachteilig zu beeinflussen, denn dein Herz ist Mein.

Fühlst du dich jetzt besser? Kannst du dich jetzt besser in die Lage hinein fühlen, über das, was nur Ereignisse des Lebens sind, hinweg zu steigen?

Ein Lebewohl an alte, abgenutzte Reaktionen, denn jetzt steigst du auf.

  • Anmerkung des Übersetzers: Schnappschildkröten sind eine hauptsächlich in Amerika vorkommende Schildkrötenart, die vorwiegend in schlammigen Seen und Tümpeln lebt und für ihr aggressives Verhalten bekannt sind.

Heavenletter # 5852 – 2.12.2016 The Cards of Life

Die Karten des Lebens

Gott redete …

Gemeinsam mit der langen Liste von wunderbaren Geschenken, die du dir wünschst, füge jenen Wunsch hinzu: Wünsche dir zunehmende Demut und dass du auch fest in dieser Demut verankert bleiben mögest. Du bittest nicht darum, demütiger zu sein als irgendwer anderer, du findest Demut nicht mal bewundernswert.

Wenn du bescheiden bist, so bist du einfach. Du schätzt, was dir gewährt wurde. Du bist auch nicht darüber aufgebracht, wenn dir das Leben nach deiner Sicht nicht alle Wünsche pünktlich erfüllt hat. Du weißt, dass du Gutes verdienst. Du weißt das genauso wie du weißt, wie man ein- und ausatmet ohne deine Atemzüge zu zählen oder dich zu ihnen anzuweisen. Die Fähigkeit zu atmen ohne darüber nachzudenken ist gottgegeben. Sie gehört dir bereits, du musst also nicht danach lechzen.

Wenn du bescheiden bist, wirst du nicht arrogant. Du bist nicht beunruhigt. In Bescheidenheit nimmst du das Leben so, wie es kommt. Du hast nicht das Gefühl, das Leben müsste dieses oder jenes tun. Du fühlst dich weder übersehen noch schlecht.

Was du tust, ist, das Leben ohne Affront zu nehmen. Welch ein großes Talent hast du doch, wenn du keinen Anstoß nimmst. Wenn du nicht beleidigt bist, akzeptierst du die Karten des Lebens einfach so, wie sie dir zugeteilt werden. Du verbirgst sie nicht vor dir. Du hegst keinen Groll gegen sie. Deine Federn sind nicht zerzaust.

Es kann sehr wohl sein, dass du Gutes für dich und andere wünschst, genau genommen Gutes für alle. Nimm es als gegeben, dass du all das verdienst. Wenn jemand Gutes verdient, dann bist es du. Nun, wisse in aller Bescheidenheit, es ist auf dem Weg zu dir.

Das, was du gewinnst, wenn du bescheiden bist, ist Gelassenheit. Strebe diesen Gleichmut an. Erbitte den Frieden für dich und sende ihn ins Universum und zu allen Menschen.

Wenn du demütig bist, weißt du, wer du bist und mit Wem du Eins bist. Wenn du bescheiden bist, schluckst du nicht deinen Stolz hinunter. Dir ist eher bewusst, dass du, sollen wir sagen, „Einer unter einer Million“ bist? Oder besser „Eins mit Gott“. Wenn du demütig bist, brauchst du nicht aufzuschreien, nicht zu klagen. Was auch immer passiert, du entspannst dich im Reinen Wissen, dass du Eins bist mit Mir. Was kann es da für dich geben, worüber du mit den Füßen stampfen solltest?

Wenn du von einer Gleichmut kommst, die Bedürfnislosigkeit genannt wird, und dich nicht von ihr trennst, dann weißt du ohne Frage, dass du Mir gleichst. Du musst deinen Wert nicht beweisen. Dein Wert steht außer Frage.

Du brauchst weder Auszeichnungen noch Zurücksetzungen. Deshalb setzt du dich auch nicht selbst zurück. Du musst nicht „unfaires Spiel“ rufen. Das hast du nicht notwendig, dafür hast du keinen Grund. So eine Idee kommt dir gar nicht.

Ungeachtet dessen, was die Welt gemeinhin sagen mag, du weißt im voraus, du bist Gottes Gold wert.

Mit oder ohne Rubine und Diamanten: Du kennst bereits deinen Wert. Du musst niemanden übertreffen. Du brauchst keine Huldigung, weil du weißt, Wer du bist. Du musst das Leben nicht unterwerfen. Du richtest deine Aufmerksamkeit nicht darauf, Ansehen und Respekt in der Welt zu erzielen. Du weißt, du hast bereits all Meine Achtung. Du hältst nicht nach jemandem Ausschau, der sich vor dir niederbeugt, denn du brauchst das nicht von den anderen, und ganz gewiss suchst du niemanden, der dich zu bewundern hätte.

Andere mögen das Wesentliche im Leben verfehlen. Du hältst deine Aufmerksamkeit direkt auf das Wesentliche im Leben gerichtet. Folgendes sagst du zu Mir:

„Danke, Gott, dass Du mich hier bei Dir an Deiner Seite hast. Ich weiß, es ist nichts Besonderes. Ich weiß, für Dich ist das ganz normal, und auch für mich ist es selbstverständlich. Wie sehr ich es doch schätze, dass Du hier vor mir stehst, so dass ich Dir harmonisch nachfolgen kann. Ich schätze diese Möglichkeit. Ja, Gott, ich danke Dir für alle Deine Segnungen.“

Das ist gelebte Demut.

Heavenletter # 5853 – 3.12.2016 Do You See the Life As a Great Trial?

Siehst du das Leben als eine große Widrigkeit?

Gott redete …

Dich verlangt es nach diesem, dich verlangt es nach jenem, und was du begehrst, befindet sich womöglich an zwei Enden zweier unterschiedlicher Spektren. Du hast miteinander konfligierende Verlangen. Du möchtest alles. Du fragst dich etwa selber: „Was möchte ich denn mehr, als ich bereits habe?“, und dennoch bist du dir nicht sicher, wie es geht, dich zwischen den zwei Wünschen zu entscheiden, die einander annullieren.

Beispielsweise könntest du eine Liebesbeziehung haben mögen, und dir ist es überdies vorlieb, alleine zu sein. Sofern du eine friedvolle liebevolle Beziehung haben könntest, würdest du dich freuen, dennoch befürchtest du, alsdann dort zugange zu sein, wo du zuvor entlanggetrottet bist, bevor sich der einträchtige Friede noch nicht herbegeben hatte.

Du möchtest gerne all deinen Zuständigkeiten nachkommen, und zudem ansehnlich eine Unmenge an freier Zeit haben.

So stehst du in Konflikt. Du redest hin und her. Du redest dich in eine Idee hinein, und im nächsten Atemzug aus ihr heraus. Du überredest dich selber, du könnest nicht alles sein oder haben. Hierin liegt das Scheuern.

Komme von der Anschauung her, dass du in der Tat alles sein und haben kannst, wonach es dir sehnlich ist. Komme überdies von der Idee her, dass du nicht in Bedürftigkeit stehst, mit Sicherheit nicht in verzweifelter Not.

Richte dein Augenmerk auf deine Begehren und weniger darauf, was dir deinem Dafürhalten nach versagt werde.

Der Mittelweg ist nicht immer die Lösung. Es gibt jederzeit eine Lösung. Es gibt immer einen Weg, der aufgefunden werden kann. Ein Weg wird sich zu dir hin begeben. Wisse dies: Womöglich hast du weder nach links noch nach rechts zu gehen. Womöglich hast du dir nicht aus allem einen Reim zu machen.

Es ist möglich, dass du alles, was du möchtest, haben kannst, schlicht und einfach kraft dessen, es zu erstreben. Womöglich hast du dich nicht in den Details zu verfangen. Womöglich kannst du frei sein wie ein Vogel, und nicht in der einen oder anderen Art zu Boden gezogen.

Es mag sein, dass du für dich selber Gesetze aufgestellt hast. Du hast dich im Leben, als einem großen widrigen Testlauf, verheddert. Vielleicht hast du die Gesetze los zu lassen, die du für dich selber aufgestellt hast. Womöglich hast du dich nicht zwischen diesem und jenem zu entscheiden. Womöglich bist du gar nicht dermaßen hineingestopft, wie du glaubst. Glaube an dich selber als jemanden, der Teil von Wundern ist.

Was wäre denn, wenn du alles haben könntest, was du möchtest? Du bist in jedem Augenblick neu und von Gelegenheiten umzingelt. Vielleicht kannst du lieben und mit einem anderen Menschen leben und in Ruhe und Eintracht sein. Du kannst etwas sein, was du zuvor nie gewesen bist. Wir reden soeben über dich, du Liebe, du Lieber, und nicht über Grenzen. Ich verkünde dich als losgelöst von früheren Glaubensvorstellungen, welche dich eingeschränkt haben.

Wer sagte dir, du könnest nicht alles haben? Öffne jetzt im Augenblick die Tore deines Herzens. Du bist für ein jedes Glücksempfinden wählbar. Weg und Aus mit dem alten, und An mit dem neuen. Du kannst Topfen und Molke und all jenen köstlich daherfließenden Schlagrahm haben, und obendrauf eine Kirsche.

Wer sagte dir, du könnest deinen Kuchen nicht essen und ihn überdies nicht haben? Nicht Ich.

Du verdienst nachdrücklich die Erfüllung aller deiner Träume. Streiche nichts von deiner Liste.

Stehe in Erwartung des Lebens, welches du bei dir anlangen sehen möchtest. Es ist zu dir auf dem Weg. Deine Verlangen können sich in jedweder Form zu dir hin begeben. Du hast nicht Mühen aufzuwenden. Lasse deine Begehren vor dir her laufen, damit sie etwa an der nächsten Straßenkreuzung auf dich stoßen.

Glaubst du, das Leben sei schwierig zu erzielen? Mache jenen Glauben rückgängig. Deine Begehren haben es eilig, dir zu begegnen. Du bist berechtigt. Die Erfüllung deiner Begehren ist eine Gabe, und Ich treibe die Erfüllung zu dir hin. Stolpere über all die Erfüllung, welche frohgemut auf ihrem Weg zu dir hin ist. Du wirst sehen. Hüpfe über deine Logik hinweg.

Zwischenzeitlich, da winke alle deine Begehren zu dir her. Dies ist das Sesam Öffne Dich. Finde im Verlaufe unterwegs Vergnügen an dir selber.

Pferde werden nicht imstande sein, deine Segnungen davon abzuhalten, bei dir anzulangen. Gib deinen Träumen statt, über hoch aufstrebende Gebäude zu hüpfen. Nichts vermag zu hindern, was bereits auf dem Weg zu dir ist. Strebe sehnlich nach all dem, was du dir mit Meinen Segnungen zutiefst erwünschst, und bestehe gleichwohl nicht darauf. Stampfe nicht mit den Füßen auf. Tue dein Verlangen dar, und lasse es alsdann los.

Heavenletter # 5854 – 4.12.2016 The Playing Field of Infinity

Das Spielfeld der Unendlichkeit

Gott redete …

Was möchte ich am liebsten von euch? Ich denke nicht so sehr in Begriffen von Superlativen, wie ihr es tun mögt. Ich gedenke nicht etwas von euch auszuschließen. Ich wünsche jedoch, dass ihr jegliche Fesseln auflöst, mit denen ihr euch eventuell gefesselt habt. Superlative können euch von ihrer eigentlichen Natur her nur begrenzen.

Ja es ist Mein Wunsch, dass ihr ungebunden seid. Das bedeutet ihr habt frei zu sein. Frei wovon? Nicht so sehr frei von, als eher frei zu. Dafür frei zu sein, euch aufzuschwingen. Sicher genug sein, es zu wagen, frei zu sein. Frei sein von Anklammern an der Vergangenheit oder an der Zukunft, als ob Vergangenheit und Zukunft das Ausmaß von euch wäre. In jedem Falle seid ihr frei loszulassen. Ihr seid frei, frei zu sein. Ihr seid frei von allem, das euch eventuell zurückgehalten hat – und das die Welt abgehalten hat von ihrem Aufstieg.

Angst ist aus dem Fenster geflogen. Jegliche Angst, die euch vorher eingeschränkt hat, geht aus dem Fenster und verschwindet von der Himmelslandschaft. Du verlässt die Angst im Interesse aller Lebewesen in der Welt. Angst ist nicht mehr länger eine Entität, die dich angreifen wird, noch wird sie irgend jemanden, nahe oder fern, packen.

Du hast dich selbst rekonfiguriert, umgewandelt, jetzt spielst du wahrlich die Hauptrolle in deinem Leben.

Mit verschwundener Angst bist du ein unerschütterliches menschliches Wesen. Du bist stark genug, gütig zu sein. Du bist dir selbst und Mir verbunden. Da ist kein Gezerre mehr an dir selbst. Da ist dich selbst befreien. Da ist dein Selbst befreit. Kampf gibts nicht. Er kann nicht einmal konzipiert werden.

Und weg gehst du, direkt zu deiner Selbstheit mit Mir.

Du bist zurück im Sein. Sein ist sehr befreiend. Sein kann nur Sein sein, und du bist erfüllt mit Sein. Unbehindert von beliebig nebensächlichen Gedanken bist du eine Unendlichkeit an Sein.

Du bist neu jeden Tag. Du bist erlöst von Vergangenheits-Gedanken. Dies bist du: der Phönix steigt auf. Dies bist du, ungehindert. Dies bist du, befreit von Vergangenem. Darum bist du frei, einfach so zu sein, wie du bist. Welche Erleichterung das ist. Du bist schon Alles. Und jetzt weißt du dies auch.

Du stehst auf deinen eigenen zwei Beinen. Du fliegst mit Engelsflügeln. Alle Landungen sind sanft. Alle Aufschwünge in die Lüfte sind mühelos. Du bist pure Leichtigkeit. Da steht nichts auf dem Spiel. Du lebst das Leben auf Erden wie im Himmel. Du bist von der heißen Sonne beschienen, und du bist eingetaucht ins kühlende Mondlicht. Du kannst im Dunkeln sehen. Alle Augenbinden sind weggefallen.

Du fliegst. Du hast dich immer danach gesehnt zu fliegen. Du fliegst zu Mir, und du fliegst zu Dir Selbst. Die Welt ist dein Hafen. Der Himmel ist die grüne Wiese, in die du dich jetzt hinein legst. Du betrachtest wundersame Szenerien. Du siehst die Welt sich entfalten, um sich zu offenbaren in all ihren Bereichen. Da ist nicht mehr nacktes Schwarzweiß. Alle Wünsche sind Eine Wundersame Kunstfertigkeit. Du spielst in einer wunderschönen Malerei, von deinen Wünschen erdacht, und im selben Moment der nicht- existierenden Zeit realisiert. Wir können sagen, dass du dich selbst willkommen geheißen hast im Spielfeld der Unendlichkeit.

Du wirfst den Ball des Lebens und, zauberhaft, er offenbart sich selbst. Du bist daheim, wieder eingegliedert. Das Leben in Klarheit hat wahrhaftig begonnen. Keine Konsultationen mehr, um zu wissen, was die Welt sagt. Konsultationen sind jetzt mit Mir und deinem Höheren Selbst. Nicht mehr länger denkst du darüber nach, was die Welt als angemessen ansieht. Nicht mehr länger bist du so begrenzt. Du erkennst, dass die Welt (dich) fest zurückhält. Du erkennst, dass du frei bist. Nicht mehr länger bist du gefangen. Nicht mehr länger bist du gebunden an die Regeln und Rollen und Details aus der Vergangenheit. Du brauchst nicht so weltkorrekt sein. Du bist Seiend. Du bist befreit.

Sein ist über aller weltlichen Welt

Heavenletter # 5855 – 5.12.2016 Life on Earth Is Not about Certainty

Beim Leben auf der Erde geht es nicht um Gewissheit

Gott redete …

Es ist definitiv keine gute Idee, euer Leben damit zuzubringen, euch selbst zu bedauern. Umgekehrt ist es ebenfalls keine gute Idee, euer Leben damit zuzubringen, irgendjemand anderen zu bemitleiden. Ein Gefühl des Mitleids auszusenden ist für euch genauso wenig gut wie Mitleid zu empfangen. Mitleid zu haben ist keine Errungenschaft. Es ist eher wie eine Entlassung.

Klar, selbstverständlich soll das nicht bedeuten, dass ihr hartherzig sein sollt. Stark sein ist nicht das Gleiche wie hart sein. Ihr musst nicht immer der Gutmensch sein. In der Welt liegt reichlich Verdienst in Direktheit. Verwechselt Direktheit nicht mit Unfreundlichkeit. Ihr sollt im Leben keine Gefühlsduselei betreiben.

Meine Geliebten, das, was ihr als jemandes Los im Leben betrachtet, mag durchaus nicht die Weise sein, wie diese Person ihr eigenes Leben ansieht. Ihr wisst schon, seid vorsichtig damit, irgendeine Art von Äußerung über euer Leben oder das Leben eines anderen abzugeben. Das, was ihr sagt, könnte eine Glocke der Endgültigkeit läuten lassen. Legt nicht das Leben eines anderen fest und findet euch auch nicht mit den Beurteilungen ab, die die Welt an eurem Leben vornimmt, als ob das, was die Welt sagt, eure Mustervorlage wäre, nach der ihr euch zu richten hättet. Nehmt nicht einen Fleck an der Oberfläche eures Lebens oder des Lebens von irgendjemand anderem für die Summierung des Lebens Selbst.

Der äußere Schein ist kein Modell, von dem man sich leiten lassen soll. Aus diesem Grund wurde gesagt, wenn jemand an deiner Tür erscheint, sei barmherzig, denn der scheinbare Bettler könnte ein Geheiligtes Wesen sein. Habt nicht ihr in eurem Herzen Leute wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes abgewiesen? Eine Gelegenheit ist nicht etwas, was ihr verpassen wolltet.

Auf der anderen Seite können Wir auch das Gegenteil von dem, was Ich gerade sagte, hernehmen. Beispielsweise erscheint ein Hochstapler nicht als ein Hochstapler. Ein Teil seines Wesens als Hochstapler besteht darin, euch zu täuschen. Natürlich seid es immer ihr, die ihr euch selbst täuscht, ihr versteht schon.

Träume werden tatsächlich wahr. Jedoch ist vielleicht nicht ein jeder Traum, der auf euch zugeht, nicht euer Traum, der wahr wird. Und selbstverständlich taucht euer Wahr Gewordener Traum vielleicht dann auf, wenn ihr nicht nach ihm Ausschau haltet. Es gibt keine Gewissheit auf die eine oder andere Art. Beim Leben geht es nicht um Gewissheit.

Habt Gefallen daran, wer auch immer an euer Tür anklopft. Seid barmherzig und zuvorkommend. Welche Qualitäten ihr auch immer geringschätzen mögt, ihr müsst euch nicht von ihnen leiten lassen.

Das Leben ist einfacher, als ihr es seht. Wenn das Leben kompliziert wird, seid ihr es vielleicht, der es kompliziert macht. Wer ist in die Irre geführt worden, und wer führt in die Irre?

Es ist nicht Mein Wunsch, dass ihr ein Kostüm tragt. Lasst das Ja ein Ja bedeuten. Und das Nein ein Nein. Seid nicht schlau. Überlistet nicht euch selber. Macht niemandem etwas vor und macht euch nicht selbst etwas vor. Seid aufrichtig. Es bringt nichts, jemandem etwas vorzuspiegeln, weder euch noch einem anderen.

Wenn ihr auf unwegsamen Gelände geht, tretet fest auf. Tanzt nicht auf unwegsamem Gelände herum, als wärt ihr eine Ballerina, und seid auch nicht übermäßig zögerlich. Ihr sucht die Balance.

Liebe ist unendlich, aber ihr müsst eure Wahrheit nicht für eine Illusion von Liebe hergeben. Vortäuschung ist nicht euer Ziel. Ein Fake ist ein Fake, unter welchen Farben auch immer. Erlaubt es eurem Herzen, alle zu lieben. Ihr könnt auch – wollen Wir es so sagen – unpersönlich lieben. Liebe braucht keine Investition zu sein. Liebe verlangt keine Rückzahlung und ihr braucht nicht etwas zurückbekommen. Ihr müsst auch von euch selber nicht etwas verlangen, wenn ihr nicht die Wahrheit davon fühlt.

Eure Liebe kann diskret sein. Ihr müsst nicht groß über eure Liebe für jeden, der da kommt, plappern. Ihr müsst nicht so tun als ob ihr liebt, wenn es nicht die Wahrheit eures Herzens ist. Seid aufrichtig gegen euch selbst, Geliebte.

Ich ermutige euch, ein offenes Herz gegenüber allen zu haben, und gleichwohl, genug kann genug sein. Erinnert euch daran, dass Liebe keine Handelsware auf dem Marktplatz ist. Liebe ist kein Tauschgeschäft. Liebe sind keine Kosten, die ihr bezahlen müsst.

Liebe ist umsonst, aber Liebe muss nicht überall sein. Schätzt eure Liebe wert. Liebt und achtet euch selbst, dann werdet ihr andere lieben und achten.

Es gibt sowieso keine anderen. Ihr und die anderen seid Ein Und Dasselbe.

Heavenletter # 5856 – 6.12.2016 God & Friends

Gott & Freunde

Gott redete …

In der Einsamkeit eurer Herzen höre Ich einige Meiner Kinder flüstern:

„Gott, ich habe nicht das Gefühl, Freunde zu haben.“

Vielleicht hast du die Anschauung eines Romanlesers, was Freundschaft ist. Freundschaft ist etwas, wohin du gezogen wirst und von wo du überdies weggezogen wirst. Du möchtest sie, und möchtest sie nicht. Du hast das Gefühl, es gebe unzählig viele andere Menschen im Leben, die eine große Anzahl treuer und wahrer Freunde, die bei ihnen bleiben, um sich haben, nicht indessen du.

Du hattest es mit romantischen Beziehungen in derselben Weise. Du fragst dich, weswegen du derart viel aus deinem Herzen in romantische Liebesbeziehungen investiert hast, derweilen eine solche Beziehung für dich niemals Wirklichkeit wurde. Niemals andauerte. Liebesbeziehungen blieben bei dir auf der Strecke, und mithin trauerst du und es reut dich.

Es gibt da diejenigen Menschen, welche die Erde mit dir teilen, und von Mir enttäuscht wurden und gar gegen Mich wettern, unterdessen du bei Mir ins Auge springend bist. Sofern Liebe ein Schiff wäre, welches segelt, bin Ich das Schiff, auf dem du segelst. Du magst im Leben enttäuscht worden sein, dennoch hast du niemals das Gefühl, dass Ich dich im Stich gelassen habe. Komme was da wolle, du erlebst Mich als hier für dich. Ich halte dich flott. Die Chancen stehen gut, ist das nicht so, dass du eine solch einfallsreiche Beziehung mit Mir hast, und dem gegenüber eine solche eher nicht so ausgiebig mit deinen mitreisenden Gefährten.

Freundschaft ist eine Herausforderung für dich, und eine Herausforderung, welche dich betrübt. Ohne zu viel Trara haben du und ich ein Verständnis untereinander. Du verstehst Mich. Du spürst Meine Beständigkeit. Du findest Trost in Mir.

Du hältst Mich nicht an einer Leine. Die Leute neigen dazu, dich an einer Leine zu führen, und deswegen bist du verkrampft und angespannt in Anbetracht dessen, was du als Enttäuschung im Blickfeld hast. Bei Mir, da fühlst du dich bereichert.

Dein Erleben Völligen Friedens bei Mir ist nicht etwas, was du veranlasstest sich zu begeben. Dies ist Mein Geschenk an dich, und du gewannst es lieb, wie ein Fisch das Wasser. Nicht ein Mal im Leben machtest du Mir Vorwürfe. Meine Präsenz wärmt und entzückt dich.

Dein Leben auf der Erde ist ganz bestimmt kein Wettbewerb zwischen Mir und Anderen, obschon Wir, in menschlichen Begriffen, sagen können, dass Ich gewonnen habe, was bedeutet, dass du der Siegreiche bist. Es ist für dich wahr, dass dein Vertrauen auf Gott liegt. Du siehst dich ganz einfach an dieser Stelle präsent sein.

Es sind Menschenwesen, denen du nicht traust. Deine Hohen Hoffnungen für Menschenwesen sind zunichte gemacht worden. Als dir die Hoffnung abhanden kam, zogst du dich zurück. Dein ganzes Leben hindurch akzeptiertest du Mich in aller Stille, ohne dabei Fragen zu stellen.

Die Welt ist, wie du sie siehst. Du unterscheidest dich nicht von Anderen, bloß segelst du auf einem Schiff, auf dem du nun einmal wie zufällig niedergingst. Das Leben enttäuschte dich. Alles was du dir vom Leben sehnlich erwünscht hast, ist dir nicht vergönnt worden, gleichwohl ist es so, dass du Mir trotz alledem deine Gunst erweist. Ich bin ganz einfach dein Favorit. Ich bin schlicht in aller Stille hier bei dir, und du erbittest nichts weiteres von Mir. Vom Leben, von ihm erbittest du mehr.

Das Kanu deines Lebens kann umkippen. Dessen ungeachtet, du verspürst Unsere Liebe. Wir lieben. Lange bevor du Meinen Namen kanntest, merktest du Unsere Liebe.

Es ist menschliche Liebe, der du nicht traust, und an der Stelle befindest du dich.

Andere Menschen bilden dich ab. Ihnen und dir selber gegenüber stellst du Anforderungen auf. Bei Mir bittest du um nichts mehr als um Meine Gegenwart. Du akzeptierst Mich, wie du niemals, was du als du selbst ansiehst, akzeptiert hast. Nicht anders als so Viele, siehst du nicht das Helle Licht, welches du bist.

In Begriffen menschlicher Gemeinschaft ziehst du nach hinten. Von Menschenwesen drehst du dich weg. Du rackerst dich mit deinen Beziehungen ab, und mithin machst du Bekanntschaft mit Turbulenzen.

Begreife, dass dies eine Wahl ist, die du triffst. Du wurdest zu Meiner Küste angespült. Du weißt nicht, wie du hierher gelangt bist, dennoch landetest du hier bei Mir. Ich bin die Kehrseite deines Abenteuers hienieden. Hier bist du an der Küste, und dennoch beließt du das eine oder andere Gepäck verwahrt in deinem Herzen.

Etliche Meiner Geliebten haben Frieden mit ihren Brüdern und Schwestern auf Erden geschlossen, währenddessen einige liebe ramponierte Heruntergekommene diese eine letzte Reise zu machen haben.

Der Kontrast, den du auffindest zwischen der Sesshaftigkeit, die du und Ich gemein haben, und der Unsesshaftigkeit, welche du auf dem dürren Land der Erde hinnimmst, ist etwas, was du nach und nach los lassen wirst. Deine Akzeptanz deiner Mit-Menschenseinswesen ist auf dem Wege. Geltenlassen wird ebenso naturgemäß herankommen, wie Wellen am Strand anschlagen.

Heavenletter # 5857 – 7.12.2016 Choose Miracles, Not Worries

Wählt Wunder, nicht Kümmernisse

Gott redete …

Das ganze Leben ist ein Wunder. Natürlich ist es das. Deswegen ist es eindeutig, Ich bin ein Wundertäter. Es mag dir nicht so deutlich zu sein, dass du auch ein Wundertäter bist.

Du magst keine Ahnung haben wie alltäglich Wunder sind. Wunder sind weit verbreitet, zu deiner Rechten und zu Deiner Linken. Du stolperst über Wunder wie Sand am Meer. Du magst es nicht wahrnehmen. Wahrscheinlich trägst du schwere Gedanken von Kummer mehr mit dir herum als Erleuchtete Gedanken von Wundern.

Irgendwann, irgendwo hast du Gedanken an Wunder beiseite gelegt und stattdessen Gedanken von Kummer angepflanzt. Gedanken von Kummer wachsen wie Unkraut. Du hast den Erdboden bearbeitet. Du hast Löwenzahn in guten Erdboden gekippt, als wenn du es nicht glauben kannst.

Ich spreche von dir. Was Ich sage, betrifft dich, nicht nur die Anderen. Du bist gut darin geworden, Sorgen zu verkünden. Es scheint als ob du Kummer verherrlichst. Natürlich bist du nicht der Einzige. Das ist nicht relevant. Du hast das Hauptfach Kummer erfolgreich studiert. Du bist ein Meister der Sorge. Es könnte sein, dass niemand besser im Sorgen ist als du. Auf jedem Fall bist du gut genug. Du hast alle Tests der Besorgnis mit Bravour bestanden.

Das gereicht dir nicht zum Vorteil. Noch gereicht es der Welt zum Vorteil. Ebenso wenig gereicht es der Geschichte zum Vorteil.

Lasst viele gute Früchte gedeihen. Das ist biologisch angebaut, Meine Geliebten. Ihr möchtet gute Früchte pflanzen, die allen nützen. Was ist lebenserhaltend? Gute Gedanken. Erfüllt die Erde mit guten Gedanken, die die Erde zum Himmel herauf ziehen. Genug von herunterziehenden Gedanken. Macht euren Geist fruchtbar mit Gedanken, auf die ihr stolz sein könnt.

Zieht ihr die Saat von Segnungen zu euch her oder tauscht ihr sie aus durch herunterziehende Gedanken, die von keinem Wert sind? Pflanzt Samen von herrlichen Farben, die der Sonne entgegen wachsen. Es kann nicht sein, dass ihr für diese Wunderschöne Erde weniger ersehnt, die Ich in eure Obhut gelegt habe.

Es ist genauso einfach guten Samen zu pflanzen. Tatsächlich ist es einfacher. Wenn ihr wollt, dass Wunder auf der Erde gedeihen, pflanzt Wundergedanken. Ihr habt sie nicht unbedingt zu pflanzen. An Wundergedanken zu denken heißt sie zu pflanzen, und dann kümmert sich das Leben von selbst darum. Wundergedanken sind euer Beitrag, den ihr geben sollt.

Mögen eure Gedanken aufwärts tendieren. Möget ihr mit Gedanken abgeschlossen haben, die schwer auf euch lasten und euch niederdrücken. Was könnt ihr denn schon mit Gedankenspinnereien wollen?

Schaltet das Licht in eurem Geist ein. Schaltet auf An und denkt euch Lieder aus, die die Erde höher heben. Warum nicht, während ihr es seid? Ja ihr zieht die Erde nach oben oder nach unten entsprechend euren Gedanken. Ihr habt eine großartige Gelegenheit die Erde zu hegen. Es ist euer Auftritt.

Ihr stellt den Taktmesser der Erde ein. Stellt ihn gut ein. Stellt ihn hoch ein. Eure Gedanken rennen über die ganze Erde und sie werden gehört. Ihr erstellt die Pläne für das Steuerruder der Erde. Eure Gedanken gehen über die ganze Erde wie ein Fernschreiben und sie hallen wider im Internet. Und wäre da keine Technologie, eure Gedanken würden immer noch widerhallen.

Verantwortung ist eine gute Sache. Es gibt euch Gelegenheiten. Es gibt euch die Wahl. Seid ein Champion der Erde. Seid ein Cheerleader (Anfeuerer). Seid ein Wortführer. Seid ein Trendsetter. Seid ein Erden-Gestalter. Gebt den Ton an, so wie ihr es wollt. Kreiert die Welt so, wie ihr sie haben wollt.

Deine Gedanken können die Welt verkehrt oder richtig herum stellen. Ihr könnt die Welt auf den Kopf stellen. Ihr könnt die Welt transformieren. In jedem Moment rührt ihr die Erde in frische Butter um. Ihr seid ein Designer des Gegenwärtigen Universums. Seht was ihr begonnen habt!

Nun stellt fertig, was ihr begonnen habt.

Heavenletter # 5858 – 8.12.2016 Out of the Whirlwind

Aus dem Wirbelsturm heraus

Gott redete …

Es scheint, als ob das Leben selbst Launen hätte, dennoch schlendert das Leben einfach so daher und tut, was das Leben eben tut. Leben ist kein Schneepflug, trotzdem pflügt das Leben ohne besondere Berücksichtigung, wer oder was ihm in den Weg gerät.

Das Leben ist nicht gerade eigensinnig, noch diskutiert das Leben seine genaue Wahl. Was auch immer geschieht, ob Wirbelsturm oder Dürre, das Leben scheint unparteiisch zu sein. Nichtsdestotrotz entwischt keiner dem Leben, dennoch, einige scheinen mehr darin verwickelt zu sein, während andere eher Beobachter von ausserhalb des Wirbelsturms zu sein scheinen.

Du kannst über das Leben so viel spekulieren wie du nur willst um über es herauszufinden, doch das Leben tut was es tut. Das Leben spielt seine Karten als ob nichts wäre und schwirrt herum. Das Leben schaut nicht zurück. Was könnte dem Leben im Wege stehen?

Das Leben hat seine Arbeit zu tun und das Leben zögert nicht. Das Leben tut wie es tut und diskutiert keine der Wendungen, die es nimmt. Manchmal ist das Leben ein Riesenspaß und du rollst seinen Berg hinunter. Manchmal ist das Leben chaotisch. Das Leben bringt mit sich, was es mit sich bringt. Das Leben schummelt nicht. Da ist nichts wischiwaschi, wenn es um Leben geht. Des Lebens Ruder ist gesetzt. Es verhält sich wie der Ozean. Nichts kann ihm im Wege stehen. Nichts ist stark genug, um es aufzuhalten.

Das Leben scheint seine Anweisungen zu haben und es folgt diesen auf den Punkt, ohne Umwege. Das Leben druckst nicht herum. Das Leben scheint zu galoppieren. Das Leben scheint niemals unentschlossen oder seiner selbst nicht sicher zu sein.

Das Leben stürmt Bollwerke. Das Leben nimmt keine Gefangenen, dennoch kann das Leben Tumult nach sich ziehen.

Leben ist unpersönlich, doch fast alle Teilnehmer des Lebens nehmen das Leben persönlich. Das Leben hat seine Weise mit jedermann ob groß oder klein. Keiner kann das Leben austricksen. Früher oder später verbeugt sich jeder vorm Leben, schließt Frieden mit dem Leben oder wenn nicht, sträubt sich so gut er kann. Auf die eine oder andere Weise eilt jeder mit dem Leben oder hoppelt zumindest damit einher.

Das Leben hat sein Sagen und das Leben hat seine Weise.

Was ist es, dieses Schauspiel des Lebens? Das Leben ist stark. Das Leben wickelt dich um den kleinen Finger. Du kannst schreien, wie du willst, dennoch scheint dich das Leben aufzuheben und nach seinem eigenen Willen fallen zu lassen. Wie auch immer, im Leben spielt sich mehr ab, als das Auge zu sehen vermag.

Trotz allem, Leben ist ein Geschenk. Inmitten des Lebens auf Erden weile Ich, das Ruhige Auge dessen, was als Ungestüm erscheint. Größer als das Leben erscheint bin Ich, Meere und Ruhe für immer mit dir reitend. Durch alles, was jenseits deines Verstehens ist, bin Ich für dich da und Ich bin mit dir. Du und Ich reiten durch alles im Leben. Du liegst nicht falsch. Leben ist nicht so eigensinnig, wie du vielleicht denkst.

Das Leben kann sich nicht mit Mir messen. Ich trage dich durch die Winde des Lebens. Durch alles, was wie Wüten erscheint, das Leben dreht sich um dich und das Leben ist für dich. Da ist Sinn und Verstand. Da ist Bedeutung. Da ist Absicht und das Leben selbst führt dich. Es hebt dich auf und bringt dich zurück nach Hause, zu Mir.

Deine Ankunft ist gewiss. Hoch lebe das Leben. Es fängt dich auf und trägt dich weit. Hoch lebe das Leben. Du magst das Leben vielleicht nicht so recht verstehen, dennoch weiß das Leben, was es tut.

Was soll’s, wenn das Leben dich scheinbar willkürlich herumträgt! Das Leben nährt dich. Was ist, wenn das Leben dich jenseits deines Verständnisses hierhin und dorthin trägt. Es gibt kein Ende des Lebens und da ist kein Ende deines Lebens. Was wenn alles, das du Leben nennst, sowieso nur ein Traum ist? Trotz aller empfundenen Stürme des Lebens bietet dir das Leben auch eine Oase.

Engel existieren. Das Leben trägt deine Rauheit ab. Das Leben bringt dich zu Mir, in Bewusstheit. Das Leben verdrängt nicht Meine Liebe. Das Leben stärkt dich. Das Leben stattet dich neu aus. Auch du bist ein befähigter Spieler des Lebens. Du bist auf der Wiedergabeliste des Lebens und du trittst auf seiner Bühne auf.

Heavenletter # 5859 – 9.12.2016 The Truth of All That Which You Surely Are

Die Wahrheit von all dem, was du sicher bist

Gott redete …

Hörst du Mich laut und deutlich? Hörst Du Meine Stimme trotz der Schar anderer Stimmen, die durch deinen Kopf gehen? Hörst du Mich jetzt lauter als die Stimmen des Alltagslebens? Hörst du Mich und hörst du Mir auch von ganzem Herzen zu? Alle Tage deines Lebens hast du dich nach Mir gesehnt. Ob du dir dieser Suche gewahr bist oder nicht, so ist es. Ich bin der Urgrund von dir und Ich bin es, was du suchst.

Immer und immer wieder hast du willkürlich nach Minderem gesucht. Ich habe dich immer gesucht. Ich habe immer danach gestrebt, dass du deinen wahren Wert erkennen mögest. Du hast das als schwierig empfunden. Hmm, Ich muss Mich fragen, warum es schwierig für dich ist, deinen wahren Wert zu erkennen, ebenso wie den wahren Wert des Lebens von einem jeden anderen und den Wert allen Lebens auf der Welt.

Du hast dir schicke Hüte gekauft und an Festumzügen teilgenommen, aber dennoch, von deinem eigentlichen Lebenszweck hast du dich abgewendet, bist immer irgendwas anderem nachgelaufen. Ebenso hast du dich in Tangenten entfernt und Meinen Namen vergessen.

Natürlich, es ist nicht Mein Name, den du kennen sollst. Es ist Dein Name, den du zu kennen hast, dein Name im Himmel, jenseits des Namens, den du auf Erden trägst. Auf die eine oder andere Art suchst du deine Identität. Du magst vor ihr weglaufen, gleichwohl strebst du immer danach zu wissen, Wer und Was du bist.

Du fragst dich, was die Bedeutung von Sternen ist, und bist von diesem oder jenem Filmsternchen bezaubert. Aber irgendwo tief in dir drinnen hast du immer gewusst, dass du Fantasien nachläufst. Um jeden Preis bist du vor deiner Wahren Identität geflüchtet.

Vielleicht hast du nicht akzeptiert, dass Diamanten und Smaragde nicht mehr sind als Weihnachtskugeln mit einer guten Presse und einem hohen Preis. Nichts ist, wie es erscheint. Du bist definitiv mehr als du vor dir selbst und der Welt erscheinst.

Du setzt dich gerne auf Pause. Du nimmst dir eine Auszeit. Du spielst gerne ein anderes Lied und eine andere Rolle. Du versteckst dich gerne im Unbewussten und beeilst dich, um den Maulbeerbaum herum zu tanzen. Du entfernst dich vom Schlüsselpunkt deines Daseins auf Erden. Du würdest fast alles tun, um dich unten zu halten. Du spielst eine Rolle, die dir überhaupt nicht zusteht. Du tanzt mit den Verrücktheiten des Lebens herum. Du willst fast alles tun, um die Wahrheit dessen, Wer du bist, zu entwerten. Das ist ein altes Spiel, das du spielst. Du möchtest dich so lange wie irgend möglich von der Selbstverwirklichung fernhalten, bis du es nicht mehr länger kannst.

Nichts hält dich von deiner Selbsterkenntnis ab, außer du selbst. Du tummelst dich, doch dann zauderst du weiter zu schreiten.

Was eigentlich ist so schwierig daran, dich selbst kennenzulernen? Was ist so schwer, die Wahrheit über dich selbst zu entdecken? Musst du um die Wahrheit herumtanzen und vortäuschen, dass du weniger bist, so als wäre dieser Mangel an Bewusstheit als wertvoll zu anzusehen? Du bist ein Gewaltiges Geheimnis, welches du bewahrst. Komme jetzt heraus aus den Sumpfpflanzen. Erkenne die Wahrheit im Spiegelbild des Flusses. Schau tief in dein Spiegelbild im Fluss und du wirst zu schauen beginnen. Du bist ein Ebenbild von Mir. Ich bin das Porträt in der Tiefe deines Herzens.

Du bist es, der einfordern wird, Wer du bist. Die Welt kann darüber denken, was immer sie will. Ich spreche mit dir. Ich versuche, dich in dein Selbst umzuwandeln. Du brauchst vor dieser Herrlichen Wahrheit nicht wegzulaufen. Vielleicht hast du Angst wieder einmal enttäuscht zu werden. Schau nochmal hin.

Sicherlich, du musst wissen, dass du großartiger bist als die Summe dessen, was die Welt zu sehen scheint, wenn sie dich misstrauisch beäugt. Kümmere dich nicht um die Meinung der Welt.

Selbst Mein Flüstern ist mehr wert als der lauteste Ruf.

Ich schlage vor, dass du Mir genau zuhörst. Ziehe dein Herz herüber zu Mir. Gib es Mir zur sicheren Aufbewahrung. Du bist Mein schönes Selbst, ob du es glaubst oder nicht. Komm, nimm Meine Weise an, die Wahrheit von All Dem, Was Du Sicher Bist, auszudrücken.

Heavenletter # 5860 – 10.12.2016 Seek New Roles in Life

Suche dir neue Rollen im Leben

Gott redete …

Egal was einem zustößt, du suchst dir den Part aus, den du spielst. Ein Jeder wählt seine oder ihre Rolle.

Der Titel der melodramatischen Bühnenstück-Königin wird von Generation zu Generation weitergereicht. Der Titel kommt von irgendwoher auf. Und dann zieht er ab, und ein anderes Kapitel nimmt das Heft in die Hand. Lasse das nächste Kapitel sich entfalten.

Ein Teil, eine melodramatische Person zu sein, ist der Glaube, dir sei diese wohlbekundete Rolle untergeschoben worden, du habest irgendwie wohl oder übel keine Wahl.

Du bist nicht verpflichtet, dir diese Rolle zu Eigen zu machen, selbst wenn du meinst, du seist mit ihr besetzt worden. Ein Ereignis spielt sich ab. Ein Vorkommnis, einerlei wie dramatisch es ist, ist nicht deins, um darin Feuer zu fangen und in ihm zu bleiben. Dies soll nicht besagen, dass bei dir Dramatik nicht eintritt oder dich nicht befällt. Es kann sein, dass du in das Drama hinein gestoßen wirst, wie du freilich dabei deine Rolle spielst, ist an dir.

Wie ausgiebig stellst du Gefühle dar? Was für Fingerschnalzer fügst du der Rolle hinzu? Bis zu welchem Ausmaß und für wie lange siehst du dich in dieser Rolle gut besetzt?

Keiner einziger sagt an, keine widrigen Vorkommnisse würden auf dich zugreifen. Was für widrige Ereignisse dich auch erreichen, du bist der Auto-Responder. Du sendest sozusagen eine Autoimmun-Erwiderung aus. Gewiss ja, was sich dir zuträgt, hat Einwirkungen auf dich. Für wie lange fährst du darin fort? Für wie lange, und bis zu welchem Ausmaß bejammerst du, was geschehen ist?

Geliebte, sofern das Allerschlimmste passiert ist, ist es passiert. Ihr habt tiefste Dramatik mehr als ein Mal erlebt.

Sofern ihr einzig zu einer Folgerung gelangt, schweift ihr ringsherum dramatisch von der Lektüre-Seite ab.

Denkt nicht einen Augenblick lang, Ich würde euch anempfehlen, stoisch zu sein. Es gilt euch nicht vorzutäuschen, ihr hättet kein gebrochenes Herz, derweilen ihr ein solches habt. Schreit euer rechtschaffenes Herz heraus, wenn ihr das müsst.

Wir reden über hinzugetanes Drama. Verringert Dramatik euer Leiden? Und wann gelangt ihr zu eurem Leben zurück, so, wie das Leben gelebt gehört? Wann verringert ihr eure Strafdauer und weist euch einen Kummer-Urlaub zu? Für wie lange spiegelt ihr Trauerkleidung auf eurem Antlitz wider, und für wie lange und wie ausgiebig seid ihr mit Schmerz erfüllt?

Ihr Lieben, wie gut Ich doch mit eurem Gram vertraut bin, dennoch ist Sich-Grämen eine heiße Kartoffel, die nicht festgehalten gehört. Einerlei wie tief und unverdient euer Harm sein mag, ihr habt die Rolle des Schmerzenden nicht dermaßen gründlich zu spielen. Sie gründlich spielen wird sich eher darauf belaufen, sie bis zum Anschlag zu spielen. Veranlasse dich lieber früher als später dazu, zu den Freuden des Lebens zurückzukehren. Habe ein Comeback. Du bist keine Schauspielerin auf der Leinwand. Du hast keinen Oscar zu bekommen.

Geliebte, es gibt mehr denn eine Rolle, die ihr zu spielen und gut zu spielen vermögt. Ihr wechselt das Kostüm. Jemand, der dermaßen gut im Betrauern ist wie ihr, kann ebenso lächeln. Vielleicht kannst du gar an etwas anderes denken, neben der garstigen Tat, die dir zustieß. Es ist vollkommen in Ordnung, eurem Schock und Betrauern eher eine knappe Zeit zuzumessen, ihr Lieben. Es gilt euch nicht, lebenslang dem Euch-Härmen Treue zu erweisen. Euer Gram ist nicht ein Film, der über jenem erstellt wird.

Und du bist kein Darsteller in einem Bühnenstück. Du siehst nicht zu, ein Star zu sein. In deinem Herzschmerz fühlt es sich bestimmt so an, es habe nie jemanden gegeben, der so litt wie du. Du bist der eine in einer Besetzung von Tausenden. Es ist okay, eine kleine Nebenrolle zu spielen.

Dann finde eine andere Rolle, in die du eintrittst. Kehre zu den kleinen Vergnügen des Lebens zurück. Du hast nicht Tragik im Hauptfach zu studieren. Du kannst dich vom Gram erheben. Du kannst zum Leben zurückkehren, selbst so dein Herz schmerzt. Du kannst mit deinem Leben weitermachen. Du kannst Blumen pflücken.

Trauere deine Trauer, und erhebe dich alsdann von den Untiefen der Welt. Stück für Stück kannst du eine andere Geschichte erzählen. Stück für Stück kannst dich wieder instandsetzen. Du weinst nicht für immer. Nicht einmal die allergrößten Trauernden weinen für immer. Deine Rolle im Leben heißt, neue Rollen zu erforschen. Du kannst nicht in einer alten verbleiben. Weite die Rollen aus, die du spielst. Du warst dereinst ein untröstlicher Weinender. Nun kannst du erneut ein Genießer kleiner Dinge sein.

Herzen heilen, und dies ist eine gute Sache. Sei froh, dass dein Herz heilt. Du hast jetzt im Leben eine neue Rolle. Sieh, was sie ist. Willkommen.

Heavenletter # 5861 – 11.12.2016 Engage with Life

Lasse dich aufs Leben ein

Gott redete …

Ziehe in Betracht, dass das Leben dazu gedacht ist, dich zu überraschen. Erwarte, dass das Leben dir eine Überraschung nach der anderen bietet. Sei froh um die Überraschungen. Es gibt allerlei Überraschungen. Du liebst die Überraschungen, die du gern hast, und du wirst überrannt von den Überraschungen, die du als sich nicht lohnend ansiehst.

Das Leben ist nie radikal mit dir. Gewiss, du fühlst, dass das Leben liebend ist oder dass das Leben unerfreulich oder sogar geradezu feindlich ist. Du etikettierst dem Leben eine Reihe von Erfahrungen, die du als erlaubt ansiehst, und eine Reihe von Erfahrungen, die du als unakzeptabel ansiehst.

Das Leben wählt nicht, dich vor den Kopf zu stoßen. Das Leben ist, wie das Leben kommt. Es gibt Erfahrungen, die dich anfallen, die du vom Antlitz der Erde wegwischen würdest. Du würdest gerne denken, dass, wenn du das Sagen hättest, das Leben weniger unberechenbar wäre, dafür viel freundlicher, als das Leben jetzt für dich aussiehst.

Du rügst das Leben für das, was du als Angriff auf die Menschheit siehst.

Nimm das, was man den Tod nennt. Natürlich hat man den Tod falsch benannt. Es gibt nichts Derartiges.

Ihr beginnt mit falschen Annahmen, und ihr seid, Meine Lieben, hocharrogant in dem, was ihr seht, als ob das Leben x-beliebig wäre und kein Recht hätte, so zu sein, wie es ist. Das Leben hat jedes Recht dazu. Ihr müsst noch eine Spannweite wachsen, und wachsen werdet ihr.

Ungeachtet, wie ihr das Leben seht, mit allem Mitgefühl für euch, ihr habt das Leben anders zu interpretieren. Ich beauftrage euch, das Leben selbst mitfühlender zu betrachten.

Es gibt keine Gesetze für das Leben, die sagen, dass ihr haben müsst, was ihr gerne hättet. Das Leben ist zugemessen, wie es zugemessen ist.

Geliebte, ihr seid am Lernen, nie deprimiert zu sein nach einem Schlag. Ihr seid am Lernen, wieder auf die Füße zu kommen.

Du bist subjektiv, und so widersprichst du dem Leben. Das Leben tut, was das Leben eben tut. Jedenfalls, wenn es aussieht, als versetze dir das Leben einen Schlag, musst du wissen, dass das Leben Leben ist.. Ungeachtet dessen, was Leben für dich zu sein scheint, in einem bestimmten Moment, schikaniert dich das Leben nicht oder grenzt dich aus. Lass dich nicht zurückhalten vom Leben.

Es mag so aussehen, als ob das Leben dich mit hartem Harnisch versieht, aber so ist es nicht. Du siehst es nur so. Das Leben sondert dich nicht aus, um dich zu verletzen. Das Leben ruft dich, damit du vorwärts gehst. Du findest die Maßnahmen harsch und unakzeptabel. Du sagst, das Leben sei radikal und unfair, und du weigerst dich, etwas zu ertragen, das du nicht ändern kannst.

Was ihr alle ändern könnt, ist mit weiterem Blick zu schauen. Ihr braucht nicht so radikal zu sein, Meine Geliebten. Ihr wurdet nicht geboren, um Kümmernisse zu haben. Ihr seid nicht geboren, um irgendjemandem oder irgendeiner Erfahrung, die in euer Leben treten mögen, nachtragend zu sein.

Hör jetzt dies: Ihr seid nicht geboren, um zu leiden.

Es mag euch scheinen, ihr habet keine Wahl. Ihr habt nicht erkannt, wie das, was sich in eurem Leben so ereignet, ohne Aufschrei zu akzeptieren ist. Das Leben ist – wie sehr ihr das auch wollt – nicht verpflichtet, euch genehm zu sein.

Ihr seid hingegen verpflichtet, mit dem Leben Frieden zu schließen. das Leben ist kein Plünderer. Das Leben hat sich nicht auf den Weg gemacht, euch zu schaden. das Leben hat eine viel größere Vision als ihr. Das Leben hat eine viel weitere Auswahl an Perspektiven als ihr. Es ist nicht in eurem höchsten Interesse, wenn ihr wählt eng-sichtig zu sein. Das Leben ist nicht eine Frage von entweder oder. Es ist nicht für euch bestimmt, das Leben herunter zu schießen. Wischt eure Tränen weg und lebt weiter. Wenn das Leben viel von euch verlangt, gebt es. Das Leben scheint euch Bürden aufzuladen, – lasst das Konzept von Bürde wegfallen. Das Leben hat seine Macken, doch auf die eine oder andere Art, mit genau diesem Leben an eurer Seite, wachst ihr.

Schaut freundlich aufs Leben, und gewährt dem Leben eure Gnade

Heavenletter # 5862 – 12.12.2016 The Life of a Sailor is the Life for You, My Hearties!

Das Leben eines Seefahrers ist für euch, Meine Kameraden!

Gott redete …

Es ist das Leben, auf dem ihr euch einschifft. Neues Leben ist gesichert. Altes Leben ist vorbei. Das Gestern ist nie gewesen. Das Heute ist hier und dies ist jedermann’s Neuer Tag. Das Heute eröffnet sich euch in dieser Minute und von jetzt an.

Denkt daran, was ein neuer Tag bedeutet. Jeden Tag habt ihr einen neuen Anfang. Ihr beginnt von Neuem. Das Leben ist heute neu und ihr seid neu. Diesen Tag habt ihr nie gehabt. Kein Grund für euch, blasiert zu sein. Wenn ihr Wandel wollt, ist dies euer Tag, Wandel zu ermöglichen. Wandel steht zu eurer Verfügung. Ein Leben des Wandels liegt vor euch. Ein Leben des Wandels liegt vor euch.

Alles was es braucht, damit Wandel sich in eurem Leben ereignet, ist offen für Wandel zu sein. Lasst Vorbeugung los. Richtet euch auf. Los geht’s.

Das Heute hat euch etwas zu sagen, dass vorher noch kein Tag zu euch gesagt hat.

Dies ist die Bedeutung eines neuen Tages, denn kein Tag ist eine Wiederholung. Jeder Tag ist einzig. Wenn ihr anders denkt, irrt ihr euch.

Ich kann euer Offensein gegenüber Veränderung nicht genug betonen. Wandel ist nicht von euch zu zensieren. Wandel ist was er ist. Der heutige Wandel muss nicht auf eure Zustimmung stoßen. Wenn ihr euch das Heute als Einschreiben zusenden müsst, verhindert ihr Veränderung. Wandel zu verhindern, ist Angst. Angst ist ein Bekanntes. Veränderung ist ein noch Unbekanntes.

Habt keine Angst vor Veränderung. Ihr seid die Empfänger. Tretet vor für einen guten Start. Freut euch heute auf Veränderung. Tretet gleich an, bevor die Sonne untergeht.

Natürlich mögt ihr einige Veränderungen lieber, als andere. Je offener ihr gegenüber Veränderung seid, desto einladender wird der Wandel sein, der in euer Leben tritt.

Es ist durchaus möglich, dass ihr stumpf für Veränderung gewesen seid. Warum? So sehr ihr Wandel willkommen heißt, so sehr wollt ihr die Sicherheit der Kontrolle. Wisst ihr, ihr Lieben, ihr wollt nicht wirklich euch selbst überlassen sein. Manchmal fließen eure Ideen dürftig. Aufgerüttelt zu werden, egal wie sehr ihr dies fürchtet, kann der für euer müdes System benötigte Ruck sein. Wart Ihr zu müde für ein Abenteuer?

Es gibt noch kein Stillhalten. Stillhalten ist an der Begrenzung festhalten. Bindet euch los. Ihr habt die Freiheit zu sein zu wagen. Das Sein ist nicht revolutionär. In eurem Leben auf Erden geht ihr wohl eher von Annahmen aus, statt zu Sein. Sein ist nicht radikal. Sein ist ein Atemzug, und dann erkennt ihr, „ah ja”.

Es ist möglich, dass ihr vor der Langeweile weggelaufen seid und euch lieber versteckt habt, statt zu Sein. Vielleicht habt ihr euch vor euch versteckt. Es ist, als hättet ihr Angst die Wahrheit zu Leben von Wer Ihr Wirklich Seid. Ihr seid wohl vor der Einheit von Uns weggelaufen, eures Herzens Wunsch.

Wisst ihr, es sind keine Kugeln, denen ihr ausweicht. Es ist die Liebe Gottes und all die Liebe in Euren Herzen, als ob das eine unerhörte Entdeckung wäre, als wäret ihr nicht für diesen Augenblick gemacht, den ihr auf Eis setzt. Vielleicht seid ihr auf Automatik gestellt, wenn es um‘s Weglaufen vor dem Leben geht.

Ihr mögt denken, dass das Leben eines Seefahrers nichts für euch ist. Für wen ist Leben, wenn nicht für euch? Ein Seefahrer segelt auf See. Er ist seefest. Ein Seefahrer segelt nicht im Sumpfgebiet, wenn seine Bestimmung die Hohe See ist.

Die Hohe See ist eindeutig nicht trockenes Land. Die Hohe See ist schwimmend. Auf Hoher See könnt ihr nicht sicher sein, was ihr finden werdet. Wenn ihr Entdeckung wollt, ist die Hohe See für euch das Richtige.

Ihr könnt euch nicht auf Hoher See verbergen. Ihr könnt nicht vorgeben, kein Seemann zu sein. Ihr könnt nicht Pfeife rauchend am Kamin des Hauses, in welchem ihr geboren wurdet, stehen und ein Seemann sein. Ihr seid für Abenteuer geboren, und das bedeutet, ihr wurdet für neue Horizonte geboren.

Niemand sagte, dass das Leben – euer Leben – so bleibt, wie es immer war, oder das ist, wie euer Leben auf der Oberfläche erschien. Das Leben eines Seefahrers ist das Leben für euch, meine Kameraden.

Heavenletter # 5863 – 13.12.2016 Ah, Freedom!

Ah, Freiheit!

Gott redete …

Annulliert Angst. Schafft Angst vom Antlitz der Erde weg.

Oh, bloß daran zu denken, wie das Leben ohne Angst aussähe. Wie frei werdet ihr dann sein. Wie gut ihr euch fühlen werdet. Ihr werdet durchatmen. Ihr werdet auf der Erde tanzen. Ihr werdet euch drehen und wirbeln. Schaut her, ihr tanzt! Dies ist Freisein. Ihr wart auf Freiheit aus, selbst so ihr von ihr weggeblickt habt. Ihr habt Freiheit womöglich schief angesehen.

Freiheit heißt, dass ihr am Tanzen seid. Freiheit ist euer Sesam Öffne Dich. Sie ist der Schlüssel zu eurem Leben. Leben nicht in Freiheit ist ein Leben in Unterwerfung. Schenke dir die Freiheit zu einem Leben des Dienens.

In Angst, da bist du leicht erhältlich. Furcht schafft Gier. Habgier ist nicht Freiheit. Gier schränkt dich ein. Gier ziemt sich dir nicht. Zu den üblichen Ängsten gehört, zu denken, es gebe nicht genug zum Auskommen. Gier ist Furcht. Spärlichkeit ist Furcht. Unglücklichsein ist Furcht.

Freiheit ist selten. Ja, die Welt könnte dich in Angst einhüllen und an weltliches Denkgut festgebunden halten. Gesetze werden Einen eher einengen als freisetzen, und du kannst dich im Mahlstrom von Konformität verfangen. Was für ein Balanceakt.

Wie zollst du dem Beachtung, was die Norm ist, die von dir erwartet wird, und wie kannst du nach wie vor frei sein? Du möchtest keine Gesetze brechen. Du bist nicht vorgesehen, ein Rebell zu sein. Ein Rebell prallt vom Lebensweg eines Anderen ab, anstelle von seinem eigenen.

Kein einziger möchte gefesselt werden. Jeder möchte seine eigene Art an Gedanken. Diejenigen, die dich ihrer Art und Weise unterwerfen möchten, sind nicht frei. Derjenige, der einen anderen ankettet, ist nicht frei. Mitunter ist die einzige Freiheit, derer du dir gewiss bist, die drückende Freiheit, zu leiden.

Was ist damit anzufangen? Sowie du leidest, ist es, als gebe es etwas, was du nicht zum Ausdruck bringst, nicht einmal dir selber gegenüber.

Du gehörst nicht auf Größe geschnitten. Wenn du Schuhgröße 39 hast, ist es schmerzhaft, eine kleinere Größe zu tragen.

Vielleicht möchtest du gerne barfuß gehen. Wie gerne du es hättest, in einer losgelassenen Welt zu leben. Auf barem Gras laufen wäre wunderbar. Mokassins anhaben wäre ebenso fabelhaft. O frei herum laufen.

Andere Menschen liebhaben heißt nicht, das Denken Anderer zu befolgen, gleichwohl gilt es euch selbstverständlich auch, Anderen stattzugeben, frei zu sein. Du bist nicht bestimmt, der einzig eine zu sein.

Du möchtest nicht auf Andere übergreifen, indessen ersehnst du es dir ungemein, frei zu sein. Du möchtest nicht in einer Fessel sein.

Gelegentlich wunderst du dich, ob dir Freiheit lieb ist mitsamt all der Verantwortlichkeit, welche Freiheit impliziert. Auf die eine oder andere verschrobene Weise, setzen dich die Ketten, die dich fesseln, überdies frei? Hmm, du zuckst mit den Schultern. Gewiss ja, dir ist es klar, dass Verwüstung und Krieg nicht befreien. Krieg ist die unfreieste Sache, die du kennst. Krieg verwundet einen Jeden, den Gewinner wie den Verlierer. Das Leben in einem Körper, in dem deinen und in dem anderer Menschen, in dem Körper eines Jeden – ist allzu kostbar, um es auf diese Weise zu kürzen. Das ist eine Verschwendung.

Wärter und Gefangener sind gleicherweise angekettet. Keiner von beiden ist in den Bezügen der Welt frei.

Was ist damit anzufangen, mit der Freiheit, die dein unveräußerliches Recht sei?

In Wahrheit, Geliebte, existiert Freiheit in Liebe. Du bist frei, um dich über allerlei Hindernisse hinweg zu erheben. Die allergrößte Freiheit ist die, zu lieben. Liebe befreit dich. Du bist zuständig, zu lieben. Liebe dich selber, und du bist frei. Liebe Andere, und du befreist dich davon, an deine Gedanken gebunden zu sein. Liebe ist befreiend, wenn du doch bloß um die Essenz, Liebe freisinnig zu schenken, wüsstest.

Du findest nun heraus, wie lieben ist. Befreie dich selber, um dich selber zu lieben, Und daraufhin wirst du alle anderen lieben, und alle anderen werden dir in Unermesslich Umfassender Liebe folgen.

Du bist Seiend. Du bist Frei, zu Lieben und Lieder der Liebe zu Singen. Sei Liebe. Verkünde Liebe. Liebe. Liebe Jetzt. Liebe Über Alle Maßen.

Heavenletter # 5864 – 14.12.2016 What Does It Mean That God Is Here for Us?

Was bedeutet es, dass Gott für uns da ist?

Gott redete …

Solche von euch, die sich unzufrieden fühlen, lasst Mich euch fragen, Geliebte, welche Wunder habe Ich nicht erbracht? Welche Wunder gibt es, die Ich nicht vollbringen kann? Vorführen ist nicht das richtige Wort. Ich bin kein aufführender Künstler. Ich bin ganz bestimmt nicht ein dressierter Seelöwe, der eure Befehle auszuführen hat, dennoch seid ihr aufgefordert, in Mich Vertrauen zu setzen.

Ihr fragt euch, was es heißt, Vertrauen in Mich zu setzen. Es scheint nicht zu bedeuten, dass Ich euch alles und jedes gebe, was ihr wünscht. Wisst ihr, ihr selbst wirkt mit am Erfolg und dennoch seid ihr in Verlegenheit und manchmal verzagt ihr. Was vermisst ihr denn? Ist Glaube weitreichender als Vertrauen?

Was gibt es, was Ich nicht tun kann? Was kann Ich nicht geben? Nun kommen Wir zu dem, wo der Haken zu sein scheint. Was bedeutet es wirklich, dass Ich für euch da bin?

Ihr seht, dass Mein Wille möglicherweise nicht mit dem Eurigen übereinstimmt. Da gibt es ein von eurer Seite. Wir sind Uns nicht direkt uneins, aber irgendwie sind Wir auch nicht ganz konform. Oh weh, von eurer Seite aus, denn ihr seht nur allzu häufig nicht, warum nicht mal die Hälfte eurer Wünsche scheinbar noch nicht erfüllt sind.

Häufig fragt ihr euch, wie jemand, der etwa so ist wie ihr, Reichtum hat, während ihr euch so abkämpft. Jemand scheint Liebe ohne Ende zu haben, während ihr auf einem Ödland genannt Erde gestrandet zu sein scheint. Warum?

Warum sind manche Leute so begabt? Warum sieht es so aus, als wenn dir etwas mangelt, wenn nicht an Fähigkeiten, dann an Ehrgeiz und Antrieb? Nach all dem fragst du dich, was genau deine Schwierigkeit ist.

Warum sind manche Leute so schlau und brandaktuell, wohingegen Du nur allzu oft der Letzte zu sein scheinst, der etwas erfährt, und aus einem inneren Kreis ausgeschlossen bist?

Für viele sind die Wege klar und auf der anderen Seite bist du in einem Kuddelmuddel. Ab und zu scheinst du annähernd einen Hauch von Erfolg zu erhaschen, nur um dann zu entdecken, dass knapp daneben auch vorbei ist.

Du verstehst bereits das Problem und was mit dir los ist. Ja, das tust du, auch wenn es für dich beunruhigend ist, ein Leben zu haben, froh darüber zu sein und auch zu fühlen, dass du irgendwie das Ziel verfehlst, selbst wenn du nicht wirklich begreifst, was dein Ziel ist.

Du bist dankbar für all deine Segnungen, dennoch weißt du, dass es Leute in dieser Welt gibt, die dankbarer sind als du. Bedeutet die Tatsache, dass andere dankbarer sind als du, dass sie bewusster sind und du weniger bewusst bist? Bist du irgendwie nur ein Pfuscher im Leben?

Da stimmt etwas nicht. Du kannst nicht direkt mit dem Finger darauf zeigen. Wenn es nicht das Leben ist, was nicht stimmt, dann bist du des Gedankens überdrüssig, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Sagen Wir, eine sehr alte Dame, ohne die Möglichkeit zu sprechen oder zu gehen, liegt vielleicht schon sehr lange in einem Bett im Krankenhaus. Wenn ihre erwachsenen Kinder zu Besuch kommen, leuchten ihre Augen auf, sie zu sehen. So viel könnt ihr sagen. Du magst dich über diese Wertschätzung wundern, während du, der du die Freiheit hast, alles zu sprechen, was du willst, und mit dem Wind zu rennen – warum du über dein Leben verärgert sein magst.

Diese Dame ist erstaunlich in ihrer Dankbarkeit. Natürlich wünschst du dir nicht, diese alte Dame zu sein, sehr wohl aber wünschst du dir, von ebensolcher Dankbarkeit beseelt zu sein wie sie.

Du siehst ihre Tapferkeit und ihre Hingabe, während du über dein Leid und deine Unzufriedenheit trauerst, die du fühlst, und leider die Missstände, die du mit dir herumträgst.

Du wünschst dir, dass Sonnenschein und frische Luft genug für dich wären. Du wünschst dir, dass du dich zufriedener mit den paar Freunden fühlen würdest, die du hast, anstelle dich über die Freunde zu beklagen, die du nicht hast.

Du fragst dich, was denn irgendwie das Heilmittel für dich ist. Du fragst dich, wie du Undank in Dankbarkeit verwandeln kannst, Unzufriedenheit in Zufriedenheit, Einsamkeit in Liebe. Da ist so viel, das du ändern würdest, wenn du nur wüsstest wie. Du bist nah dran, so nah.

Geliebte, versucht das: Wisset, wie dankbar Ich für euch bin.

Heavenletter # 5865 – 15.12.2016 The Sun Shines on You

Die Sonne scheint auf dich

Gott redete …

Wenn du heute Aufmunterung gebrauchen kannst, finde welche.

Wenn du an nichts Neues denken kannst, um dich zu inspirieren, denke an etwas, das dich in der Vergangenheit inspiriert hat, und bleibe zwischenzeitlich offen für etwas Neues. Welche Bücher inspirierten dich? Welche Filme munterten dich auf? Welche Menschen glaubten an dich?

Ah, du befürchtest, dass sie dich jetzt nicht mehr inspirieren. Es ist möglich, dass das, was dich einst inspiriert hat, jetzt seine Jalousien herunterzieht.

Wenn du nicht nach Inspiration geschaut hast, nach was hast du dann geschaut?

Es gibt Inspiration, um von dir gefunden zu werden. Hol’ sie dir.

Wenn du Auftrieb gebrauchen kannst, stehe auf. Gehe direkt auf das Leben zu und sage: “Inspiriere mich. Inspiriere mich jetzt.” Bitte das Leben darum, dich mit Inspiration zu bewerfen. Bitte mich darum, deinen Geist zu heben.

Was machst du mit deinen Tagen, wenn dein Herz nachhinkt? Sitz nicht einfach herum und klage, wie du dich fühlst. Erhebe dich von der Couch.

Raus, in die Natur zu gehen ist immer gut. Wie auch immer, schaue nach Inspiration und sie wird auftauchen. Sei offen dafür. Wenn es um Inspiration geht, sage auf jeden Fall: “Gib mir, gib mir.” Ziehe sie an, indem du die Augen offen hältst.

Schaue, wen du inspirieren kannst. Schenke ein inspirierendes Wort. Gebe, wonach du dich sehnst. Kein falsches Lob, verstehst du, dennoch heb’ deine Schultern.

Erinnere dich, dass du dich in der Sonne aalst.

Sei die Sonne. Wenigstens reflektiere die Sonne.

Die Welt wird von genug Wolken beschattet. Sei sonnig, nicht grau.

Drehe die Welt. Vibriere. Lass Leben herein. Komm durch die Vordertüre. Schließlich bist du hier für mehr als nur für dich. Du bist hier, um mit Mir und all deinen Brüdern und Schwestern verbunden zu sein. Du bist hier, um zu geben. Also, gebe.

Oftmals erscheint Geben in Form von Nehmen. Durch Nehmen erlaubst du jemand anderem zu geben. Annehmen ist eine Form von Geben. Es gibt mehr als eine Weise zu geben.

Sei großzügig mit dir selbst. Gib dir Frieden und somit vervielfältigst du Frieden in der Welt. Gib anderen Frieden und du umgibst dich selbst mit Frieden. Warum umgibst du dich nicht einfach mit Frieden?

Womit hast du dich umgeben? Mit Tumult? Hmm, das zu tun ist leicht. Es bedarf keinerlei Anstrengung. Jeder weiß, wie man ärgert. Das ist leicht, viel zu leicht.

Was immer du gut beherrschst, ist leicht. Wenn du etwas weißt, ist es leicht. Finde Leichtigkeit. Leichtigkeit ist friedvoll. Leichtigkeit ist ein Kinderspiel.

Und dennoch, obwohl euch, Meine Lieben, oftmals unbehaglich ist, ist es das Unbehagen mit euch selbst. Du magst wissen, dass du momentan falsch liegst. Du bist außerhalb deiner Rolle. Du magst dir bewusst sein, dass du nicht ganz ehrlich mit dir selbst bist. Wahr zu sein ist schön.

Die Wahrheit deiner ist schön. Du bist schön, wenn du es nur wüsstest.

Du bist nicht dieser Tunichtgut, der du vielleicht glaubst zu sein. Du bist falsch informiert. Informiere dich jetzt.

Feiere dich selbst. Es ist an der Zeit, dass du dich selbst feierst.

Eine Feier muss keine wilde Party sein. Feiere so, wie du es gerne hättest. Wie würdest du gerne feiern? Welche Art von Party möchtest du geben? Das mag etwas Nachdenken deinerseits erfordern. Du magst etwas aus der Übung sein beim Feiern.

Feiere dich jetzt. Feiere das Leben. Feiere Mich in deinem Herzen. Nimm Mich mit. Was immer das Leben für dich bereit hält, bringe Mich mit.

Egal was, Ich bin bei dir. Ich begleite dich. Du gehst nirgendwo hin ohne Mich.

Ich bin dein Schöpfer. Ich bin dein Gründer. Ich habe dich aus Meinem Herzen gezogen. Ich habe dich hinaus in die Welt gehalten und habe dich vorgestellt: “Hier bist du, zur Verbesserung der Welt” habe Ich gesagt.

Steige auf zu deinen Höhen. Du bist der Angeschmierte. All diese Zeit hast du dich irgenwie daneben gefühlt. Jetzt findest du heraus, dass du nicht nur zu deinen Höhen steigst, sondern die Welt inspirierst. Es ist nicht die Welt, die dich zu tragen hat. Das hast du vielleicht falsch verstanden.

Was sonst gibt es da für dich zu tun, als zu inspirieren? Steige auf zu dem Anlass. Was sonst kannst du sein, als das Licht der Welt?

Heavenletter # 5866 – 16.12.2016 Love That Lasts Only For a While

Liebe, welche nur eine Weile anhält

Gott redete …

Du liebst, und du streitest dich mit jenen, die du liebst, herum. Liebe wird zu Bitterkeit. Liebe gerät sauer. Liebe wird zugedeckt mit Tamtam und Aufschäumen. Liebe ist verschwendet worden.

Erkläre Frieden. Rücke voran. Gehe an der Kleinheit vorüber. Kehre zur Größe zurück.

Du liebst, und dann annullierst du die Liebe, gleichsam als wäre sie eine Spule, die du zwecklos und müßig abwickelst, gleichsam, als wäre das Sich-Abrollen von Liebe bedeutsamer als die Präsenz von Liebe. Wie viele Male hast du die Liebe in deinem Herzen unterhöhlt? Es ist, wie wenn du gegen Liebe aufmuckst. Auf wie viele Weisen und wie viele Male kann ein einziges Menschenwesen Liebe wegschaufeln und sie in Verärgerung, Frustration und Verwehrung von Liebe umkehren?

Weswegen in dem Gefilde von Liebe eine Praxis von Negativität betreiben? Weswegen Licht in Düsternis wenden?

Du sagst unter Umständen, du könnest nicht anders.

Sei bescheiden und wisse den Wert von Liebe zu schätzen. Mäste deine Liebe. Leuchte Liebe von unten her an, nicht Misshelligkeit.

Einssein existiert. Musst du an Liebe herumnörgeln und sie durchkreuzen?

Wie viele Male obliegt es dir, auf die Liebe loszuschlagen? Du gibst dir selber zu verstehen, dass Liebe beständig sein könne, und dass du sie nicht durch Zwischenrufe fertig zu machen habest, dennoch, irregemacht wie du bist, fragst du dich selber, wie viele Liebe-Intermezzi du innerhalb eines Lebens zu verunzieren imstande bist.

Du sprichst zu dir selber, sofern du dich von Liebe zu trennen habest, dann dich verträglich und einvernehmlich zu trennen. Was für etwas Gutes kann Liebe sein, Liebe, welche sich in Staub verwandelt?

Üblicherweise warst du der Auffassung, du hättest alle Zeit der Welt, derweilen Liebe just jetzt in diesem Augenblick deine ungemein günstige Gelegenheit, zu lieben, darstellte. Liebe hatte nicht in Fetzen zerrissen zu werden, dennoch wurde sie es.

Was für eine Geringfügigkeit ist es, die es gerne sieht, Liebe für ungültig zu erklären?

Du und ein geliebter Nahestehender küssten einander bei der Begrüßung, und jetzt ist es so, ihr windet euch gequält in Bestreitung der Liebe, welche ihr einst innehieltet – oder, welche ihr einst festhieltet? Tief in eurem Herzen fragt ihr euch selber, ob ihr jemals liebtet. War das, was eurem Dafürhalten nach Liebe war, bloß ein Simulieren?

Liebe ist außerstande, unerheblich und unnütz zu sein. Wie kann das, was schön schien, nicht schön bleiben?

Ihr habt mit der Liebe ein Thema. Ihr möchtet sie, und gleichzeitig möchtet ihr sie nicht. Ihr möchtet gerne ein Liebesverhältnis haben, dem gegenüber möchtet ihr nicht der Liebe überlassen und ausgeliefert sein, gleichsam, als sei rückgängig gemachte Liebe romantischer und mächtiger.

Ihr schaut euch um und seht, dass etliche Menschen der Liebe treu bleiben. Ist dies per Zufall, oder worüber sind sich andere Menschen im Klaren, was euch nicht klar ist?

Es kann durchaus sein, ihr legt der Liebe gegenüber ein Lippenbekenntnis ab, allerdings habt ihr in der Liebe nicht das Gefühl von Freiheit. Ihr seht Ketten, die euch anbinden. Ihr debattiert mit euch selber eine ganze Menge. Es ist immer ihr selber, mit dem ihr euch streitet.

Gut, ja, habt ihr euch selber gegenüber die Liebe vorgespiegelt, oder spiegelt ihr die Misshelligkeiten vor? Wann habt ihr euch selber eine gute Anzahl Waren verkauft? Zuvor schien die Sonne zu scheinen. Jetzt strampelt ihr euch in unruhigen Gewässern ab.

Ich kann nachvollziehen, dass es euch nie so schien, als hättet ihr eine Chance gehabt. Ihr liebtet, als ihr das tatet, und daraufhin ging die Sonne unter. Sie ging allzu früh unter.

Kann Liebe, welche sauer geworden ist, jemals echt gewesen sein? Vielleicht wusstet ihr einzig darüber Bescheid, wie es geht, euch selber etwas vorzumachen. Ihr möchtet gerne lieben, dafür, dass dies, auf die eine oder andere Weise, etwas Vielsagendes darstellt, ja gar dass dies, derweil ihr wild um euch schlagt, etwas Sinnvolles ist.

Ihr würdet immerzu gerne ein liebevolles Verhältnis gehabt haben, wenn ihr bloß gewusst hättet Wie. Vielleicht ist das Beste, was ihr schaffen könnt, das, Augenblicke von Liebe zu haben. Anderenfalls, da seid ihr bei der Liebe am Versagen gewesen, und ihr spürt dies zutiefst.

Es ist gleichsam so, als ob irgendetwas in euch von der Liebe wegkommen möchte. Unter Umständen ist euer Glaube an eine kurze Laufzeit von Liebe erheblicher als an Liebe, die immerfort bestehen bleibt.

Bisweilen fragt ihr euch, ob Liebe eine Sache des Glück-Habens ist, und ob eure Glückssträhne einfach nicht ausreichend war.

Ihr mögt es nicht, so zu tun, als würdet ihr lieben. Ihr wisst nicht, wie es geht, ohne das Vortäuschen auszukommen, und ihr liebt vortäuschen nicht.

Ihr macht euch Sorgen, es gehe euch sozusagen ein Liebe-Gen ab. Womöglich gelangt ihr zu der Folgerung, ihr hättet niemals geliebt. Ihr hättet niemals gewusst Wie. Ihr suchtet Liebe und konntet es nicht hinkriegen. Ihr seht nun, dass ihr von Anfang an dem Schicksal geweiht wart. Liebe war einfach nicht für euch.

Hättet ihr euch selber und Anderen Schmerz ersparen können, wenn ihr dies von Anfang an gewusst hättet, oder nicht? Ihr hättet nicht ein einziges Mal Vermutungen darüber angestellt, dass ihr nicht nur liebeleer sondern überdies außerstande seid zu Wahrer Liebe, so wie sie in der Welt rundum bekannt ist. Ihr wünscht euch, ihr wärt mit langewährender Liebe vertraut gewesen. Ihr wünscht euch, Liebe wäre dageblieben und nicht am Kommen und Gehen gewesen.

Heavenletter # 5867 – 17.12.2016 One for All, and All for One – This Is Joy

Einer für Alle, Alle für einen – dies ist Freude!

Gott redete …

Sowie du, anstelle von Leichtigkeit in deinem Herzen, Schwere verspürst, hier nun, was dabei zu tun ist:

Sei ganz einfach bei Mir. Du bist Mir gegenüber keinerlei Verpflichtungen eingegangen. Unsere Beziehung hat nicht darum zu gehen, was du für Mich tust. Unter Mühen, oder ohne solche, du bist Mir zu Diensten. Der, der lächelt, dient.

Wisse, dass du ergeben bist. Alles, was du zu tun hast, ist sein. Ich stelle dich von Anstrengung frei. Ich stelle Jeden von Anstrengung frei. Sich Mühe geben ist nicht das, was Mich-Lieben sich nimmt. Es nimmt sich Freude. Du verdienst Freude. Sei freudig. Dies ist es, was Ich wahrhaft von dir möchte. Mein Wille für dich heißt, Freude im Leben zu spüren. Deine Betrauung ist Freude und Frohsinn. Freude von dir über die Welt. Drehe in deinem Herzen, was singt, den Schalter um. Komm, Ich singe mit dir, unsere Stimmen verflechten sich.

Freude, Freude dir, Freude Gott. Freude der Welt. Lasst Uns eurer Freude Blasen hinzutun. Blast immerzu Freuden-Blasen in die Höhe. Gut, nun lächelt ihr. Sofern ihr keine Freude spürt, lächelt als erstes, und Freude wird sich einstellen. Nun küsse Ich eure Stirn und schenke euch Friede. Friede und Freude sind Gefährten. Seid in Frieden, Meine geliebten Söhne und Töchter.

Ihr seid nicht bestimmt, Buße zu tun. Dies steht weder in eurem besten Interesse, noch in dem Meinen. Freude steht in eurem besten Interesse. Ihr steht bei Mir nicht in Schuld. Ihr habt keine Schuld abzubezahlen. Sofern ihr Mir irgendetwas schuldet, so ist es eure Freude. Eure Freude ist es, welche Ich Mir erbitte.

Darunter, das wisst ihr, meine Ich nicht, ihr hättet leichtfertig-frivol oder die Stimmungskanone zu sein. Es gibt zahlreiche Arten von Freude. Finde die deine. Sei voller Freude. Sage dir ein satt-großes Herz zu. Kein Zusammenquetschen deines Herzens mit erdrückender Ernsthaftigkeit mehr.

Lasse dein Leben hienieden prunkvoll sein. Lasse ernste Getragenheit los. Es mag zu einem überentwickelten Hang, eher entlangzustampfen als zu tanzen, gekommen sein.

Ziehe in Erwägung, dem Leben sei es zugedacht, ein Großartiger Ball zu sein, dem du deine Beachtung zuwendest, und dass du sehr gerne tanzt. Stelle dir in deinem Geist vor wie du tanzt. Du bist leichten Fußes, was das gleiche ist wie wenn man sagt, dass du Vergnügen hast.

Dein Vergnügen am Leben auf der Erde ist ein großartiges Geschenk an Mich. Dies möchte Ich gerne von dir. Kein Opfer. Pfui dem Opfer. Ich gab euch nicht das Leben, sodass ihr es opfert. Es ist nichts Geweihtes am Sich-Opfern. Oh, nein, kein Märtyrertum für Meine Kinder. Märtyrertum ist nicht Freude. Es gereicht Mir nicht zur Freude, zu sehen, wie ihr Leiden billigt. Absolut nicht.

Sofern jemand zu einem Auto hinläuft, um das Leben eines Kindes zu retten, ist es das, was die Person tun möchte. Dafür ist kein Gedanke notwendig. Keine Entscheidung ist zu treffen. Es wird auf keinem Bescheid herumgeritten. Eine Sekundenbruchteil-Entscheidung wird getroffen. Es ist möglich, dass der Bescheid ergangen ist, bevor du zur Erde kamst. Es spielt keine Rolle, wann oder wieso. Der Bescheid ist ergangen, und die Entscheidung war geschwind.

Ich möchte gerne sagen, dass es zu keinem Wortwechsel gekommen ist. Im Grunde genommen gab es keine Entscheidung, die zu fällen ist. Dies war Leben, noch lebenderweise ausgelebt, sozusagen. Sofern es dabei eine Wahl gegeben hätte, bestand die Option in – Freude. Es gab keine Gedankenlücke. Es gab keinen Gedanken wie etwa: „Ich opfere mich.“ Zeit existierte nicht. Tod existierte nicht. In diesen Augenblicken ist Zeit vom Monitor herunter. Alles ist vom Monitor herunter, ausgenommen Liebe.

Nun, Ich jage euch nicht Angst ein, dass ihr hinausgeht und ein Kind vorm Überfahrenwerden rettet. Meine Empfehlung geht dahin, Eins mit dem Leben zu sein.

Liebe ölt die Gänge des Lebens. Seid im Leben schmiegsam. Ihr liebt und lebt das Leben. Euer Leben ist für euch, dennoch ist euer Leben zur selben Zeit weder ein Opfer noch ist es für euch alleine. Die Vorstellung, dieses Leben gehöre einzig euch zu, ist wahr, indes wahr bloß in dem Sinne, dass ihr für es verantwortlich seid.

Lasst Uns nicht aufopfern, und lasst Uns genauso nicht Selbstbezogenheit ausleben. Das Leben auf Erden ist eine Partnerschaft. Die Drei Musketiere verstanden es richtig. Alle für Einen, und Einer für Alle. Dies ist Freude.

Heavenletter # 5868 – 18.12.2016 You Are Invited

Ihr seid eingeladen

Gott redete …

Ich höre eure Klage: Ihr fühlt euch von der Party ausgeschlossen.

„Geliebter Gott, ich wäre liebend gerne eine Enormere, Mehr Gebende und Mehr Vergebende Person als ich bin. Ich finde Fehler. Fehler finden macht mir überhaupt keine Mühe. Mit den Menschen zufrieden sein, so wie sie sind, ist nicht leicht für mich. Mit mir zufrieden sein ist ebenfalls nicht leicht, und doch liebst Du uns alle.

Gott, ich glaube, Du würdest sagen, dass jedermann heutzutage, in diesem Moment der spekulierten Zeit, das Beste ist und tut, das er oder sie tun oder sein kann.

Gott, ich weiß sicher, ich bin nicht das Beste, das ich sein kann. Ich würde es lieben, mehr zu lachen. Ich wäre liebend gerne weniger ernst, was das Leben betrifft. Ich scheine das Leben jeden Tag als das A und O des Lebens anzusehen. ginge. Meine Gesinnung lässt eine Menge zu wünschen übrig. Das Leben scheint dringlich zu sein und mich hereinzulegen. Es ist so, als ob ich, wenn es nicht um das Leben ginge, glücklich sein könnte. Meine Gesinnung lässt eine Menge zu wünschen übrig.

Meistens lasse ich den Kopf hängen. Hilf mir gut geartet zu sein. Ich bin es müde, ein Kritiker zu sein.

Und doch, da war eine Zeit, da war ich begeistert voll Leben. Ich war erwartungsvoll, jeden Morgen aufzustehen. Ich wollte, das würde noch andauern. Ich rede nicht davon als ich noch ein Kind war und die Treppen rauf und runtersprang. Sogar als Kind, ich erinnere mich, war das Leben kein Kinderspiel für mich. Es war später, da wurde das Leben eine Freude, und ich hieß es mit vollem Herzen willkommen. Ich pflegte zu denken: Welches Glück ist jetzt unterwegs zu mir?

Ich war begierig zu sehen, was ein Tag mir bringen würde, wenn ich ihn ungeduldig erwartete. Sag mir, Gott, was ist mit meiner Freude geschehen? Wann verließ sie mich?

Für eine Zeitspanne da schien es mir, als sei ich verwirklicht. Ich meine Selbst-Verwirklicht, Gott. Ich kannte Freude, nichts als Freude. Wohin ging meine Freude? Bring sie zurück. Sende uns jetzt allen wieder solche Freude. Ich weiß, dass die Sonne immer noch jeden Tag aufgeht. Bin ich es, der/die weg ist? Sag mir Gott, wie bekomme ich all meine Freude wieder zurück?“

Liebe Kinder mit schmerzenden Herzen, Freude ist mühelos. Freude kommt nicht durch darauf Beharren. Freude, Freude, ausgebreitete Freude steigt einfach vor euch auf. Freude kommt von selbst, oder es ist nicht Freude.

Freude erklingt in euch. Freude geht einfach auf. Freude singt in euch ihr Lied.

Es ließe sich sagen, dass dein Glück eine spezielle Konstellation der Sterne war. Für eine Weile war das Leben ein Picknick. Du hattest ständige mühelose Freude. Man kann ohne weiteres sagen, dass du aufgestiegen bist zum Potential der Freude. Wir können sagen, du wurdest rosig voller Freude. Du hattest mit dem Leben kein Hühnchen zu rupfen. Dein Herz war überfließend vor Freude.

Während dieser wundervollen Zeit warst du mehr als empfänglich. Für eine Weile warst du 100 Prozent in Liebe mit dem Leben.

In dieser wundervollen Zeitspanne hast du das Leben gelebt. Du liebtest es. Ja, Liebe zeigte sich der Situation gewachsen, und du warst es auch.

Lass sogar los, dass du diese Freude haben musst. Es ist eine Sache, das Leben zu antizipieren, und eine andere, zu schmollen beim scheinbaren Wegbleiben von Liebe. Schaut vorwärts. Seid Freude, ihr Geliebten.

So wie Marias kleines Lamm, dessen Fell weiß wie Schnee war, kommt Freude wieder Heim zu euch und wedelt mit dem Schwanz.

Maria hatt’ ein kleines Lamm,

Sein Fell war weiß wie Schnee,

und überall, wo Maria war,

das Lamm war sicher bei ihr.

Es folgt ihr nach zur Schul eines Tags,

das war wohl gegen die Regel,

Dies ließ die Kinder lachen im Spiel

ein Lamm zu sehn in der Schul`.

Der Lehrer stellt’s dann vor die Tür,

Doch noch schweift’s rum ganz nah,

und wartet geduldig bis zur Zeit

wo Mariechen wieder erscheint.

Warum liebt das Lamm Mariechen so sehr?“,

das rufen die staunenden Kinder.

Warum? Mariechen liebt das Lamm, wisst ihr,

Das antwortet der Lehrer ihnen.

Heavenletter # 5869 – 19.12.2016 Spinning in Joy

Sich in Freude drehen

Gott redete …

Ich hörte dich Mich freundlich fragen diesen Morgen:

“Geliebter Gott, welchen Heavenletter möchtest Du uns heute schenken?”

Hier ist Meine Antwort an dich. Hier ist gerade jetzt von Meiner Zunge abrollend ein neuer Heavenletter, so frisch wie ein Gänseblümchen.

Es ist eine Freude für Mich dir einen Heavenletter zu übermitteln. Genieße es. Ich könnte dir jeden Tag Heavenletters geben und nie zu einem Ende kommen! Unendlich sind die Wörter, die Ich dir überreiche. Sie sind ein Segen für dich. Gesegnet, gesegnet bist du.

Ich bin sozusagen ein Verzauberer.

Ich habe dich sozusagen verzaubert.

Ich habe dich in eine angenehme Fahrspur gesetzt. Ich weite dich aus. Du weitest dich aus. Du versinkst in Meiner Schwingung. Du kommst bei Mir an. Wir reisen gemeinsam herum. Wie glücklich Wir sind während Wir übereinstimmen im Leben. Wir sind eine Parade des Einen.

Wir reichen weit über Berg und Tal.

Wir ziehen Unsere Schultern zurück.

Wir gehen zusammen, und Wir sind ehrlich. Wir lesen dieselbe Seite. Wir fliegen zusammen davon, was dasselbe ist, wie zu sagen, dass Wir darüber gemeinsam beraten. Ich füge eine neue Seite zu deinem Repertoire hinzu.

Wir sind auf derselben Seite. Wir stimmen überein.

Es ist keine große Sache, Unsere Übereinkunft.

Wir tänzeln über die Seite.

Wir schwören Uns Ewige Treue.

Wir versammeln Uns in Meinem Herzen.

Wir sind immer Arm in Arm gegangen. Wir lieben es, Uns zu treffen. Wir treffen Uns ständig. Es ist Uns eine Freude, Uns zu treffen. Wirklich, was wollen Wir sonst tun als dies, diese Begegnung Unserer Herzen? Das ist Unsere Freude. Unsere Blicke treffen sich. Unsere Herzen berühren sich. Wir drehen Uns in Freude. Es gibt nichts, was Unserem Einssein und der Wonne daran ähnlich wäre.

Wir kommen direkt zur Sache. Wir kommen zum Herz aller Dinge.

Wir binden Unsere Herzen nicht an irgendeinen Ort. Wir, jeder Einzelne von Uns als Eines – Wir haben gemeinsamen Anteil an dieser Großen Abenteuerreise. Wir kommen jetzt zur Sache. Wir nehmen es sogleich in Angriff.

Wir sind sehr vertraut, du und Ich.

Welch ein Eines Wir sind! Was würden Wir je sonst sein wollen, als Eines?

Wir teilen eine Göttliche Einheit. Es gibt nichts Vergleichbares. Dies ist der Höhepunkt Unserer Gegenwart. Wir sind Ein ungeteiltes Sein. Zu Unserem Einen Selbst sind Wir wahrhaftig. Das ist ES. Einssein ist Unsere Priorität. Einssein Ist. Wir sind immer zurückzuführen auf das Einssein der Liebe. Dies ist Unser Grund zum Sein.

Auch wenn Wir spielen, kommen Wir doch gleich auf den Punkt. Auch wenn Zeit nicht existiert, verschwenden Wir sie nicht. Wir machen weiter. Wir liegen absolut richtig.

Wir sind keine Studentinnenvereinigung. Wir sind Eine ungeteilte Einheit. Wir sind nicht problematisch. Wir lösen Probleme nicht einmal. Im Einssein gibt es nichts zu lösen. Dort ist nichts zu reparieren. Dort ist nichts aufzulösen. Dort gibt es nichts besser zu machen. Es gibt nichts Kleineres. Wir haben Alles. Wir sind Alles.

Es gibt kein Küstennah. Es gibt kein am Strand. Es gibt nichts als Einssein. Einssein ruft Uns. Wir erfreuen Uns im Einssein. Dies ist die Wahrheit. Dies ist alles, was es gibt, jemals war, jemals sein kann. Dies ist Reichtum. Dies ist, wie es ist, Unser Einssein für immer.

Da gibt es kein Hinzufügen. Da gibt es kein Abziehen. Da gibt es kein Plus. Noch ist da ein Minus. Was fehlt dort, das Wir hinzufügen müssten? Nichts. Gar nichts.

Wir sind immer während Eins. Da ist nichts mehr. Da ist nichts weniger. Dies ist die Beziehung, die Wir lieb halten. Es gibt nichts Größeres lieb zu halten, als Unsere Einheit, diese unvermeidliche Unendlichkeit des Einen, diese Einzigartige Schönheit des Einen, in der Wir Einander halten, verheißungsvoll in Unserem Licht. Wir sind das Licht, Das Ist.

Nichts ist wirklich wichtig. Materie ist nur Materie. Was zählt sind Herzen. Und Seelen sind von Bedeutung. Alles ist nichts als Unser Einssein von Schönheit.

Heil, heil, die ganze Bande ist hier.

Heavenletter # 5870 – 20.12.2016 Love Sought

Liebe gesuchterweise

Gott redete …

Unter Umständen setzt du Freiheit mit allem was Einem so nötig ist gleich. Oh, ja, es mag Zeiten geben, wann du das Gefühl hast, das einzige, was dich ausbremse, sei Geld.

Ihr Lieben, es gibt etwas bedeutsameres als Geld, was euch ausbremst. Da ist ein Reichtum von etwas anderem, was euch dienlich und wohlweislich zu Diensten sein kann. Ich spreche von dem Empfinden von Wohlergehen, auf das du aus bist, von Vertrauen in dich selber, auf das du aus bist, und von Vertrauen in das Leben und in Mich desgleichen.

Es ist stets mehr denn Reichtum, wonach es dich verlangt. Es gibt mehr, es von dir selber zu erbitten. Geld kann ein Mittel sein für ein Ziel, es kann indessen bloß so und so weit reichen.

Es gibt etwas von dir selber, was du gerne ausgeweitet sehen möchtest. Geldmangel kann eine Ausrede dafür sein, nicht unabhängig zu sein. Geld kann wie eine rasche Lösung aussehen, gleichwohl ist an Unabhängigkeit und Freiheit mehr dran, als dem Auge unterkommt. Da sind tiefere Qualitäten, nach denen du trachtest.

Dir ist klar, dass du nach etwas suchst. Sofern du den Namen davon kenntest, könntest du es vielleicht besser verfolgen. Du tust dich nach mehr um, als was in dir festzustecken scheint.

Friede? Gewiss ja, dennoch mehr als Friede. Gleichmut? Gewiss ja, dennoch mehr als Gleichmut. Zutrauen? Sicherlich, dennoch ist mehr an der Geschichte dran als dies. Glückssträhnen? Wie du doch Glückhaben willkommen heißen würdest.

Schicke dich jetzt im Augenblick an, anzuerkennen, dass du die Glückssträhne bist, auf die du aus bist. Dass du Unabhängigkeit suchst, ist dein gutes Glück. Du möchtest nicht mehr länger irgendwen niederdrücken. Du möchtest gerne frei sein und es Anderen stattgeben, frei zu sein.

Kein einziger möchte sich wie eine Bürde fühlen. Du könntest es in der Tat gerne mögen, dass man sich um dich kümmert, gleichwohl wäre es dir keineswegs lieb, dass dich jemand zur Seite kickt. Unerwünscht sein ist ein entsetzlicher Gedanke. Unerwünscht sein ist wohl das Schlimmste, woran du denken kannst.

Sofern sich doch bloß irgendwer geehrt fühlte, sich für dich zuständig zu erklären, so würdest du aufatmen und dich geliebt fühlen. Wie dein Herz nach Liebe, auf die gezählt werden kann, schmerzt. Deine Angst vor Zurückweisung ist erheblicher, denn es dir klar war.

Deine Furcht vor dem Zurückweisen anderer Menschen steht in einem Rennen mit deiner Bangigkeit, zurückgewiesen zu werden. Welches wird dabei als erstes Wirklichkeit werden, fragst du dich. Du weißt nicht, ob du tatsächlich jemals kennen lernen wirst, was man in der Welt als Liebe bezeichnet.

Von woher kommt dir Hilfe? Ich bin für selbige angepriesen, und dies ist letzten Endes so. Und nachgerade kommt Hilfe zudem von deinem Inneren.

Nun stellst du dich dem, wovon du ahnst, dass es wahr ist. Du schaust ihm ins Auge. Dein Gewahren des Knapphaltens von Liebe in deinem ureigenen Herzen ist ein großer Schritt vorwärts.

Ja, du hättest es so gerne, mehr geliebt zu werden, und zudem hättest du es merklich gerne, mehr zu lieben. Nunmehr bist du dir deutlicher der Distanz von deinem Herzen zu den anderen Herzen gewahr. Was du nicht weißt, ist, wie die Entfernung zurückzulegen ist.

Du bist außerstande, deine eigene Liebe zu handhaben. Mit all dem Geld in der Welt, bist du außerstande, deine abgeschreckte Liebe in deinem eigenen Herzen aufzukaufen, um sie weiterzugeben. Mit mehr Liebe in deinem eigenen Herzen für dich selber – alsdann könntest du mehr Liebe an Andere, ohne um Rückzahlung zu bitten, ausgeben. Dir wäre es lieb, zu lieben. Dir wäre es lieb, das Heilmittel für die befleckte Liebe kennenzulernen, welche mehr ist, als du aushalten kannst.

Dir ist es nicht klar, dass du jemals Liebe im Überfluss in deinem Herzen, welches sich in jeder Hinsicht ausgetrocknet fühlt, empfinden wirst. Womöglich hast du es mit dem Gefühl zu tun, deine Liebe habe niemals eine Chance gehabt. Was du hofftest, es sei Liebe gewesen, hat sich nie bezahlt gemacht. Was du hofftest, es sei Liebe gewesen, hat sich in Schärfe gewandelt.

Woher war Bitterkeit gekommen? Was vergällte dich? Wie gelangst du von hier nach anderswohin? Wie gelangst du von Bitterkeit zurück zu Liebe? Wie denn?

Wie zeugst du mehr Liebe in deinem eigenen Herzen? Dies ist die Frage aller Fragen.

Heavenletter # 5871 – 21.12.2016 Be the Sun that Rises

Sei die aufgehende Sonne

Gott redete …

Liebe Menschliche Wesen, wie ihr fühlt und wie Ich fühle, das kann es verkraften, miteinander versöhnt zu werden.

Ich sehe das Wunder von euch. Ich sehe eure Schönheit. Für Mich ist es einfach, euch zu lieben, während ihr überaus kritisch gegenüber euch selbst seid. Ihr seid schwer zufriedenzustellen. Ich blicke über die Grenzen hinaus, die ihr seht.

Kommt mit Mir. Lasst Uns über diese Pappkartongrenzen hinwegspringen, die ihr seht. Ich bitte euch, damit aufzuhören, euch selbst mit den harten Fakten zu belasten, auf welchen ihr beharrt. Fakten sind überhaupt nichts. Güte und Barmherzigkeit zählen, nicht Fakten. Ihr seid stark in der Feststellung von Tatsachen, im Finden von Zerstreuung und ja, im Unruhestiften.

Auf welchen deiner Fehler magst du dich heute spezialisieren? Welchen Makel musst du dir heute entgegenhalten, um dich niedergeschlagen und fertig zu fühlen? Wie möchtest du dein Herz heute zusammenquetschen und diese Sache auch noch gut machen?

Heute Morgen bist du aufgestanden. Du hast dich mit den Kleidern beschäftigt, die du anziehst. Du magst das, was du heute trägst. Du hast deine Krawatte gut gebunden.

Dennoch hast du dir heute unkleidsame Gedanken angezogen, so als ob das ein täglicher Auftrag wäre, den Ich dir gebe – dir selber die Leviten zu lesen und dich selber aus der Fassung zu bringen.

Ich bitte dich, dir selber bessere Geschichten zu erzählen. Sende dir selbst und der Welt bessere Botschaften. Welche Art von Schwingung gibst du heute dem Universum? Meine Geliebten, fangt an, bewusst Botschaften von Hoher Schwingung auszusenden. Jeder kann heute etwas Inspiration gebrauchen. Jeder, euch eingeschlossen.

Ihr seid euch selbst nicht untreu, wenn ihr euch gut anzieht. Es muntert euch auf. Es muntert andere auf, euch gut angezogen zu sehen.

Was lässt dich denken, du würdest dir und der Welt einen Gefallen tun, wenn du dir selber ins Bein schießt? Du bist nicht falsch zu dir selbst, wenn du mit deinen Gedanken auf dich aufpasst. Du bist wahrhaftig zu dir selbst.

Kein Singen von Klageliedern mehr, wenn Ich bitten darf. Singe eine fröhliche Melodie. Du kannst es. Ich weiß, dass du es kannst.

Wenn du in einer Krise steckst, gehe aus ihr heraus. Sei dir gegenüber wahrhaftig.

Wenn du nicht an dich selbst denken kannst, dann denke an Mich. Tue es für Mich. Lass düstere Gedanken sein. Schmücke für alle den Horizont des Lebens.

Was du sagst und was du denkst, du sendest es in die ganze Welt hinaus. Es ist von allergrößter Bedeutung, dass du der Welt Freude gibst. Die Welt hängt von dir ab. Sie hängt sogar von deinem Benehmen ab.

Sei heute eine gute Seele, gute Seele. Wenn du ein Lächeln zeigen musst, zeige ein Lächeln. Wenn du dir selber zulächelst, fängst du vielleicht an, dich fröhlich zu fühlen. Sei du der erste, der die Welt aufmuntert. Warte nicht darauf, dass die Welt dich aufmuntert. Spanne nicht den Karren vor das Pferd.

Denkst du wirklich, dass die Welt im Ganzen dazu da ist, deinen Motor anzuwerfen? Glaubst du wirklich, dass du einen antiquierten Wagen zu fahren hast, dessen Motor du ankurbeln musst?

Ging man, als Pferde das Transportmittel waren, jeden Tag heraus und sagte „Brr, Pferdchen“, bevor man „Hü, Pferdchen“ sagte?

Kommt zur Vernunft. Brecht am Morgen in dem Geist auf, in dem ihr tätig sein wollt. Gebt den Ton für euren Tag vor. Gebt der Welt das, von dem ihr wollt, dass es die Welt euch gibt.

Ihr sollt die Aufgehende Sonne sein.

Ihr sollt darauf verzichten, Fehler zu finden, ganz besonders bei euch selbst.

Erbietet Wohlwollen euch selber gegenüber. Habt einen guten Start. Ist das nicht offensichtlich?

Wenn ihr euch selber einen Merkzettel schreiben müsst, macht das. Stellt ein Schild auf, das ihr als erstes am Morgen seht:

„Es ist meine Aufgabe, heute der Welt Freude und Harmonie hinzuzufügen. Ich heiße diesen Tag willkommen. Ich heiße alle willkommen, mich eingeschlossen. Ich grüße jeden in der Welt mit einem Lächeln, mich eingeschlossen. Das ist das Mindeste, was ich an diesem Tag mit Anstand tue. Danke Dir, Gott, für diese Gelegenheit, die Welt zu erhellen. Danke Dir für heute. Danke Dir für mich.“

Heavenletter # 5872 – 22.12.2016 Walking Through the Gates of Learning

Durch die Tore des Lernens gehen

Gott redete …

Mein/e Liebe/r, du tust erstaunlich gut im Leben. Ist das ein neuer Gedanke – dass es dir gut geht?

Wie du über dich selbst fühlst, macht den entscheidenden Unterschied in der Welt. Es scheint, dass du dich vielleicht als mangelhaft, leistungsschwach, zu kurz kommend eingeschätzt hast, wenn doch in Wahrheit du die Welt mit Blumenbouquets füllst und, lass Mich sagen, Großer Liebe.

Es ist nicht länger an dir, Reste von Schuld zurückzubehalten. Ich spreche zu dir, der/die Mich hört.

Halte deine Liebe und dein Leben in Bewegung. Lass die Vergangenheit gehen. Denke nicht an Schuld. Löse dich von der Idee, dass etwas nicht in Ordnung ist. Während du ein menschliches Wesen bist, das in der Welt verstrickt ist, wird deine Wahrnehmung unterteilt. Du empfindest, dass etwas nicht in Ordnung ist, wo es doch möglich wäre, dass das, was du siehst, du selbst bist, Flügel bekommend und selbst zu fliegen beginnend.

Das ist das Leben in der Welt. Bindungen werden gemacht und Bindungen werden gebrochen. Dramen wurden geschrieben über das Kommen und Gehen von Freundschaften. Einige Enden – oder eher weltlich empfundene Enden – reduzieren ihre Stunden hinweg, bis dass du es wahrnimmst, so auch einige Freundschaften, die nie stattfinden, und auch der Niedergang von Freundschaften ist oftmals dramatisch und traumatisch.

Wisse, dass Fehden nicht existieren. Freundschaften existieren. Leben geschieht. Bindungen scheinen abzubrechen. Es gibt kein Gut oder Böse bis dass es jemand ausruft. Gut und Böse sind beanspruchte Vorrichtungen. Leben ist, was es ist, solange es ist. Das ist einfach Leben in der Welt und kein Zerrbild. Wer kann mit Sicherheit sagen, was im Leben akzeptabel ist und was nicht?

Wetter trägt Außenfarbe ab. Keiner hat das Leben zu verachten wegen abgetragener Farbe. Du hast keinesfalls das Recht ein Urteil über dich oder andere abzugeben, genauso wenig wie kein anderer das Recht dazu hat. Leben ist was, es ist, solange es ist. Applaudiere wenn möglich. Halte dich fern von pochenden Hämmern.

Keiner kann alles Gepäck sein Leben lang tragen. Keiner ist wunderbar durch das Festhalten an der Vergangenheit. Du lebst es und jetzt verlässt du es und gehst weiter. Sobald du Essen verdaut hast, verdaust du es nicht weiter.

Lass die Vergangenheit gehen. Einst liebtest du Elemente der Vergangenheit, oder du littst darunter. Das ist gut genug. Kein weiteres Beherbergen der Vergangenheit.

Grüße jeden Winkel des Lebens. Und wenn es Zeit ist sich zu verabschieden, verabschiede dich und kein nochmaliges über die Schulter Blicken und sich in Salz Verwandeln.

Welches sind die Lektionen des Lebens? Welches sind die Lektionen von Gestern und der Vergangenheit? Welche Lektionen sollten schlafen gelegt werden?

Das ist etwas, das du im Leben herausfindest. Du beschäftigst dich mit diesem nicht bei der Geburt. Du weißt nicht im Voraus, welche Lektionen wann auftauchen. Du siehst sie vielleicht nicht kommen. Du magst nicht alle Lektionen selbst lernen müssen. Du beobachtest. Du kannst auch von Literatur und Theater und von anderen um dich herum lernen.

Worum geht es im Leben wenn nicht ums Lernen? Du bist ein Sammler des Lernens. Wie auch immer, du sortierst nicht und ordnest nicht zu und systematisierst nicht all dein Lernen. Du gehst weiter durch die Tore des Lernens und du gehst immer weiter. Du gehst hindurch. Du brauchst dich nicht zusammenzunehmen an den Toren. Du gehst weiter. Du gehst einfach nur hindurch.

Auf der Durchreise lernst du mehr entlang des Weges. Das Konzept des Lernens sollte nicht als Überraschung kommen. Entlang des Weges gibt es viel Lernen um gepflückt zu werden. Es gibt wunderbare Blumen, vor denen du dich verbeugst, und es gibt Dornen, an denen du dich zerkratzt. Da ist nichts um darüber erstaunt zu sein.

Egal wie be-lernt du bist, du sammelst neue Erfahrungen. Leben in der Welt ist eine Erfahrung, du verstehst. Und da sind immer mehr Erfahrungen verschiedenster Art auf dem Wege zu dir. Unter ihnen ist immer Schönheit, Schönheit die sich herüberbeugt um dich zu grüßen.

Siehe! Leben wartet genau vor dir!

  • Anmerkung des Übersetzers: In Salz verwandeln, eine Redewendung, die von der Bibelerzählung des Unterganges von Sodom und Gomorrha herrührt, wo Lot’s Frau bei der Flucht aus Sodom noch einmal über die Schulter blickt und zur Salzsäule erstarrt.

Heavenletter # 5873 – 23.12.2016 Travel First Class

Reist Erster Klasse

Gott redete …

So viel Traurigkeit für Meine Geliebten. Tränen wollen fließen. Allergien. Betrübnis. Kummer. Gefühl von Verlust. Seid gut zu euch selbst. Verwöhnt euch hin und wieder einmal.

Ruft euch ins Gedächtnis zurück, dass ihr einfach ein Reisender seid, der durch das Leben reist. Möchtet ihr mit dem Schiff, dem Zug oder dem Flugzeug reisen?

Vielleicht antwortet ihr, alles in allem mit dem Zug. Aber möglicherweise, für eine weite Entfernung, so überdenkt ihr es, – also da wäre ein Boot besser, doch halt, nein, zu einengend, zu unterhaltsam. Ja, ihr möchtet vielleicht doch den Zug nehmen. Ihr könnt alle Beförderungsmittel nehmen, die ihr wollt.

In Unserer Geschichte kannst du umändern. Du kannst dir sogar vorstellen, dass du einfach nur zu Fuß gehst. Wie auch immer, du grübelst. Allerdings scheint das Leben nicht immer ein Spaziergang zu sein. Nein, das Leben in der Welt ist mehr festgelegt als dies.

Ich möchte dich bitten, deine Reise durch das Leben in der Welt zu genießen. Es ist so, als ob du stillstehen würdest und das Leben wirbelt vorne und um dich herum. Ich würde Mich so freuen, wenn du glücklich bist. Du bist ein Fahrer. Du wirst nicht auf den Gleisen überrollt. Du ertrinkst nicht im Meer und es gibt auch keine Zusammenstöße. Du kannst hier drüben und dort drüben stehen und gespannt sein. Du kannst auch herumspazieren. Es gibt viele Geländearten.

Du bist ein Entdecker. Du machst auf dem Weg Entdeckungen. Sand und Schnee und überhaupt alles ist akzeptabel. Umwege – kein Problem. Du bist nicht der Zug, der tuckert. Du bist ein Passagier, der auf den Gleisen fährt oder auf den Weltmeeren segelt oder durch die Lüfte fliegt. Du steuerst nicht die Fahrt, die Reise, den Flug. Du bist bloß unterwegs auf der Reise. Du gehst dorthin, wohin deine Reise dich führt.

Du machst deine Tour. Das ist alles. Du siehst, was es zu sehen gibt. Lehne dich währenddessen zurück. Genieße es.

Ich bitte dich, dich nicht dahinzuschleppen oder entlang zu trotten. Erfreue dich an der Reise ungeachtet der Annehmlichkeiten oder Unannehmlichkeiten. Habe die Idee im Kopf, dass du erster Klasse reist. Du befindest dich auf einem Abenteuer und du wirst Überraschungen erleben. Welche Überraschungen es auch immer geben wird, du wirst sie glänzend überstehen.

Was Ich noch sagen wollte, wenn du mit deinem Fahrrad fahren möchtest, ist das ebenfalls eine gute Reisemethode. Du kannst Skifahren. Du kannst Berge besteigen. Du kannst ein Kamel reiten, mit einem Hundeschlitten fahren. Es gibt nichts, was du nicht tun kannst.

Die Sonne geht unter und sie geht auf, wo auch immer du dich auf deinen Reisen befindest. Das Leben ist immerwährend.

Hier ist das Großartige. Wo auch immer du reist, durch was auch immer du reist, Ich bin mit dir. Ich treffe dich, begrüße dich, und Wir reisen Arm in Arm. So machen Wir es. Zusammen. Wir sind niemals der Eine ohne den Anderen. Es gibt keinen anderen. Wir sind Eins. All die gedachten Leute in der Welt, Alle sind Eins.

All die gestrickten Pullis in der Welt, so viele Maschen, und doch ist es so, als ob es einen Pullover gibt, eine Einheitsgröße. Ein jeder mag eine unterschiedliche Reise unternehmen, und doch ist da ein Reisender und eine Reise. Es gibt sozusagen einen Kunden und jeweils Ein Leben pro Kunde.

Einssein überschreitet Erfahrung. Es gibt das Reisen, und es gibt das, was jenseits des Reisens ist. Und es gibt überhaupt kein Reisen. Es gibt keine Grenzen zum Überqueren. Es gibt keine Pässe zum Abstempeln. Wir sind alle das Gleiche, und doch gibt es keinen Präzedenzfall. Es gab niemals zwei, die identisch waren, und niemals irgendeinen Unterschied. Es gibt Eine Ganzheit, und Wir teilen sie.

Wir können sagen, dass ihr keine Reisenden, sondern Besucher seid, doch es gibt gar keine Zeit zum Reisen oder zum Besuchen. Vielleicht seid ihr von jeher Beobachter. Ihr müsst daraus nicht irgendetwas machen – Ich meine aus der erdachten Reise.

Vielleicht ist das, was ihr Leben nennt, ein gerader Weg und nicht so gewunden, wie ihr denken mögt.

Es gibt kein Reisegepäck. Wir reisen mit leichtem Gepäck. Wir sind in der Tat Lichtreisende. Wir sind eine Lichtshow, auf die Art, wie die Sterne auf die Wasser des Libanon oder das Tote Meer scheinen. Es gibt keinen Unterschied in irgendetwas. Einssein ist.

Und trotzdem erfahrt ihr als Meine Kinder Meinungsunterschiede. Und ihr schweift ab. Ihr errichtet eine künstliche Nebelwand. Ihr täuscht Gleichgültigkeit vor. Ihr kümmert euch, und ihr kümmert euch nicht. Trotzdem könnt ihr nicht aus der Spur geraten. Ihr seid dazu bestimmt, hier zu sein, selbst wenn es keinen Ort zu sein gibt. Ihr seid schlichte Seinsheit. Also, seid.

Heavenletter # 5874 – 24.12.2016 Bewildering Hearts

Irregemachte Herzen

Gott redete …

Ich höre das Weinen in deinem Herzen. Ich vernehme alldas, was du ausgebremst hast. Heute legst du die so Leichthin Abgetane Verlorenheit Deines Irregeleiteten Herzens offen. Wie kann dies sein? Gleichwohl, da hast du es:

„Geliebter Gott, Deinem Herzen möge ich treu sein. Möge ich doch einzig Dich kennen. Möge ich meine Aufmerksamkeit auf Dich und nicht auf mich legen. Ich bin die Beachtung leid, die ich auf meine Zweifel und Sorgen lege, ich bin es leid, wie ich eine Sorge über die andere staple. Dies ist mein Leben, und ich vertue es mit kleinen Angelegenheiten, vornehmlich mit Egoismus und krampfhaftem Mich-Sorgen. Ich habe einen Gott. Hilf mir, Gott, mir mein Selbst von dir zunutze zu machen und nicht meinen Stapel an Herzeleid.

Wieso muss ich Gedanken haben, die mein Herz in Anspannung versetzen, gleichsam als hätte dieses Vertieftsein irgendwelchen Nutzen? Ich bin herzewund. Beunruhigung ist nicht das Gute meines Lebens, warum also, warum, warum verausgabe ich mein Leben bei dem, was mich zerschmettert, derweil ich es mit dem was mich bereichert verbringen könnte. Ich könnte anderen Menschen etwas einbringen, mal im einen Ausmaß, alsdann in einem weiteren. Wieso bloß, oh wieso, wieso sollte ich knauserig sein mögen?

Es hat den Anschein, dass ich von der Spur abgekommen bin. Vermeintlicherweise im Namen von Glücklichsein renne ich mich selber in den Boden hinein.

Sofern ich nicht Dir, Gott, diene, was tue ich dann? Wofür bin ich hier? Sofern ich die Erfüllung des Lebens für mich selber unterbinde, hat es alsdann so zu sein, dass ich die Freude des Lebens für all jene, auf die Du als meine Brüder und Schwestern verweist, verneble. Mein Herz wird kalt. Ich stoße auf Fremde mit einem Flackern in ihren Augen.

Geliebter Gott, rücke mich gerade auf eine Aufwärts-Gerichtete Spirale des Lebens. Halte mich frei von Ablenkung durch irgendetwas, was minder ist als Liebe auf Erden. Ich bin es so leid, ich habe all die Umleitungen um die Liebe satt, über die ich stolpere und die ich mir zu Herzen nehme. Hilf mir, zu lieben. Ich habe genug davon, Mangel zu sehen. Sofern ich wahrhaft Liebe dermaßen stark begehre, weswegen liebe ich dann nicht mehr?

Dir, Gott, zuliebe, stehe meinem Herzen bei, für Liebe zu schlagen. Hilf mir, Dein Herz herzunehmen und zu erkennen, dass es meines ist. Hilf mir, kein anderes Herz außer das Deinige zu bemerken.

Gott, Du schreibst mich nicht ab, tust Du das? Ich konnte nicht der sein, der an der Liebe verzweifelte, konnte ich dies sein? Konnte ich an meinem Selbst verzweifeln?

Setze mein Herz erneut instand, O Gott. Bringe mich zurück zu Dir, Der Du Mein Ureigenes Selbst Bist. Ein für alle Mal, hilf mir, mein Selbst, so wie Du mich, dass ich bin, kennst, an den Tag zu legen. Gib mir Dich ein für alle Mal. Danke dir, Gott.“

Kommt, kommt, kommt jetzt, ihr lieben Kinder. Seit wann wart ihr in einer trockenen Wüste am Leben? Eine Oase existiert. Weswegen ersucht ihr Mich ununterbrochen darum, was Ich euch unaufhörlich gegeben habe? Ich zog niemals Liebe von euch zurück. Um Himmelswillen, wieso sollte ich das bloß tun mögen? Sofern Ich Gott bin, bin Ich nicht weniger.

Erhebt euch von den Knien und stellt euch auf die Beine. Gebt all diese übergehängten Selbstzweifel auf.

Sofern ihr wisst, was ihr möchtet, was sollte euch davon abhalten mögen, Unmengen davon, was euch lieb ist, zu haben? Würdet ihr dann herumbummeln? Würdet ihr eine Rolle spielen, welche treulos gegenüber eurem Selbst ist? Ist dies womöglich eine camouflierte Art, Anstalten zu machen, euch von eurem Selbst loszueisen? Seht ihr zu, eine arglistige Täuschung ausfindig zu machen, die ihr auf euer Selbst ausübt – um was zuliebe denn? Um des Verzagens zuliebe?

Schleudert Verzweiflung weg und tauscht sie des Gewahrseins zuliebe ein. Sofern du ein Pferd namens Verzweiflung geritten hast, springe rüber auf das Pferd namens Gewahrsein.

Wo auf Erden werdet und möchtet ihr, Geliebte, was verausgaben?

Heavenletter # 5875 – 25.12.2016 Life to Joy

Joie de vivre

Gott redete …

Ja, Ich höre einen wiederkehrenden Refrain in der Welt in der einen oder andern Form wie:

„Geliebter Gott, gestern traf ich im Supermarkt einen alten Freund, und der sagte mir wie gut ich aussehe. Wie man aussieht ist beileibe nicht alles, aber, wow, was für eine schöne Botschaft war es dies zu hören!

Was, wenn ich jeden Tag diese Botschaft erhielte, anstatt der vielen Botschaften, die ich tagein tagaus höre? Ich möchte so eine Botschaft jeden Tag hören, und sogar noch bessere!

Gott, es kann nicht im natürlichen Plan des Lebens liegen, tief betrübt über das Alter im Leben zu sein. Es kann doch nicht sein, dass Verfall und Enttäuschung dazu bestimmt sind die Geschichte unserer Leben zu erzählen.

Dieser Freund, der mich so erfreut hat, ist sicher einer der glücklichsten und liebevollsten Menschen, die ich kenne. Es muss so sein, dass glücklich und liebevoll dasselbe ist. So eine Kleinigkeit, nach der ich wie nach einem Strohhalm greife. Was hat überhaupt irgend etwas ohne Aufmunterung Gutes an sich?

Gott, was ist mit meinem Glücklichsein geschehen, die erinnerten Tage, als ich ungeduldig war, aus dem Bett zu springen am Morgen, um zu sehen, was jeder Tag wohl bringen würde. Wie geschah es, dass all meine damals empfundene Freude sich einfach in Staub verwandelt hat? Wie stelle ich mein Leben in der Freude wieder her?“

Geliebtes, jetzt nehme Ich dich zur Seite, weg von dem Treiben in der Menge. Ich sage dir klar und deutlich, dass du dich nicht niedergeschlagen fühlen sollst und weg vom Fenster, nur weil du gerade wegschautest oder misstrauisch auf Freude geblickt hast, Mein Liebes. Diese Art von Sühne laugt dich aus.

Lass das wie Kohleschaufeln für deinen Ofen sein. Bald genug – oder sogar im Handumdrehen – hast du genug Feuer angezündet, und du wirst damit den Ofen wieder anzünden, und der Ofen wird heiß bleiben. Er wird nie mehr ausgehen. Du wirst perfekt wiedergewonnene und aufrechterhaltene Energie haben. Das Leben selbst wird dich wieder aufladen.

Das Leben wird dich nicht mehr länger runter ziehen. Du brauchst nicht mehr den Kopf hängen lassen. Nein, nie mehr. Deine Sicht aufs Leben wird das nicht mehr erlauben.

Ich wünsche nicht, dass du oder irgend jemand ans Alter als eine schwächende Kraft glaubt. Diese Idee enthüllt einen gravierenden Irrtum. Das Alter ist nicht dein Niedergang. Deine Gedanken über das Alter vermögen dagegen wohl deinen Niedergang zu bewirken.

Das Alter ist als ein Segen gedacht. Ich bitte dich, auf neue Art zu denken. Eine Genussreife von Freude und Energie sind sausend unterwegs zu dir.

Klarheit des Geistes soll das Alter begleiten, und Große Klarheit des Geistes soll Großes Alter begleiten. Altern ist sowieso ganz und gar eine Illusion. Wenn Zeit nicht existiert, wie kann denn Alter regieren? Der physische Körper mag wohl altern, und doch ist das Konzept von hohem Alter, wie es in der Welt gesehen wird, eine Täuschung. Glaube nicht an Täuschungen. Bleibe am Tanzen.

Ich entwarf euch als Jungbrunnen. Keines der Symptome, die angeblich das Altern indizieren, ist wahr. Gib dir nicht mehr länger Mühe, Symptome zu verhindern. Glaube nicht mehr an Symptome. Suche sie nicht mehr. Wofür in aller Welt willst du sie?

Dein ganzes Leben hast du von den schädlichen Auswirkungen des Alters gehört. Wenn du nur oft genug zu hören bekommst, was kraftlos ist, fängst du an, es zu glauben. Du vertraust, dass es so sei. Erwarte Weh und Schmerzen und sie rauschen gehorsam zu dir. Sie eilen dir unvoreingenommen zu.

Erwarte die Erfüllung, die dein Herz begehrt, und diese Erfüllung wird auch den Weg zu dir finden. Freude oder Sorgen, beides kannst du anordnen.

Ihr seid dazu eingeladen, Weisheit und Verstand sowie das Herz auszudehnen. Weisheit, Verstand und Herz sind nicht dazu entworfen, euch herunterzuziehen. Ihr seid niemals dazu da, euer Leben abgekoppelt von eurer Gesundheit, von euren Talenten und von eurem Strahlenden Licht aufzugeben. Strahlendes Licht ist euer Geburtsrecht.

Eitelkeit hat zu schwinden, ja, natürlich, aber nicht die Rose auf deiner Wange, nein nicht die Rose auf deiner Wange.

Gerade jetzt, zusammen, du und Ich, Wir bereiten das Große Ankurbeln deines Lebens vor. Kleineres als Wahrheit ist nicht geplant wahr zu werden. Die Tautropfen der Jugend sollen und werden viel länger andauern, als du verführt wurdest zu glauben. Es gibt einen dauerhaften Feuchtigkeitsbalsam, den du nicht im Laden kaufen kannst. Glaube nicht länger dem Massenkonsens. Glaube nicht länger den Ammenmärchen.

Heavenletter # 5876 – 26.12.2016 Life Tells Its Own Story

Das Leben erzählt seine eigene Geschichte

Gott redete …

Wohin geht ein Tag? Wohin versinkt eine Erinnerung? Was bedeutet es, wenn jemand sagt aus dem Auge, aus dem Sinn? Letzten Endes, was bedeutet etwas, wenn alles weiter hüpft auf seinem Weg genau in dem Moment, in dem es sich ereignet, oder, vorgibt sich zu ereignen, oder sich verhält, als ob es sich ereignet, und was war, wie es einmal war, sich nie wieder ereignet. Etwas füllte einen Platz. Du dachtest, es sollte für immer sein. Es entschlüpfte, auf Nimmerwiedersehen, als ob du sicher gewesen warst, es sollte sein.

Es gibt Zeiten, in denen nichts Sinn zu machen scheint. In dem Fall, warum darauf herumreiten, Leben hat für dich Sinn zu machen? Vergiss den Sinn. Das Leben hat keinen Sinn. Wer hat gesagt, dass das Leben Sinn machen muss? Wer hat diese Idee aufgestellt und dir gesagt, dass das Leben zwangsläufig deinem gesunden Menschenverstand zu folgen hat?

Lass das Leben sein, was es zufällig ist. Das Leben ist ein Rätsel, wie Humpty Dumpty, das nicht zusammengefügt werden kann, um einen vollkommenen Sinn zu ergeben – sowie Humpty Dumpty irgendwann einmal zu einer erdachten Zeit war. Das Leben ist durchaus in der Lage, zu sein was es ist, wenn es ist. Für meine Kinder bedeutet das oftmals, überhaupt keinen Sinn zu ergeben. Du hast ein Wörtchen mit zu reden im Leben, jedoch bist du nicht der ermächtigte abschließende Entscheider der Welt.

Ihr habt euer Leben nicht neu auszurichten nach der Meinung oder der Mode oder der Beschränkung, wenn das Leben uneingeschränkt ist und mehr das Sagen hat als ihr.

Alles geht im Leben. Ihr fragt euch vielleicht:

“Wie kann das Leben neue Pläne schmieden für uns bangende Menschen entgegen unserem Willen? Wirklich, wie kann sich irgendetwas Neues im Leben ereignen, wenn wir keine Chance im Leben bekämen, es zu verhindern, bevor es Endgültigkeit ist? Wie kann es sein, dass das Leben womöglich wissen kann, was es tut, wenn es verheerend ist für uns, die sich scheinbar um das Leben mehr bekümmern, als das Leben Selbst es tut?“

Geliebte, das Leben erzählt seine eigene Geschichte. Egal, wie eindringlich ihr fühlt, es kann nicht sein, dass das Leben irregeführt ist. Es muss so sein, dass es da Gedanken bei euch aufzulösen gilt und Leben sein zu lassen. Das Entspannen oder in Frage Stellen eurer eigenen Gedanken und Eindrücke ist es, was ihr verändern könnt. Eine andere Möglichkeit zu sehen ist eure zweite Chance auf Leben.

Eier fallen von der Mauer. Die Sonne kocht Eier und der Wind kann Butter machen. Eis soll mehr Platz einnehmen, als Wasser. Wer weiß, wohin die Würfel fallen werden. Ehrlich, wer kann sagen, ob die Würfel so oder so fallen werden?

Ihr könnt das Leben beschuldigen, unfreundlich oder unfair zu euch zu sein. Es ist möglicherweise nicht ganz fair von euch, das Leben des fehlerhaften Managements zu beschuldigen. Vielleicht verlangt ihr zu viel vom Leben, anständig zu sein und verständnisvoll und zu zögerlich gegenüber eurem persönlichen Wunsch?

Ihr Lieben, dient dem Leben. Ihr habt das Sagen in eurem Leben, jedoch ist es nicht an euch, das Leben rundherum zu bestimmen oder zu schelten. Das Leben macht seine Ansage, und so ist es.

Das Leben kann euch mit seiner Macht überraschen. Sind die Würfel einmal gefallen, ändert das Leben den Wurf der Würfel nicht mehr. Wir sprechen von eurem unmittelbaren Leben, doch habt ihr vernommen, dass es eine Erkenntnis gibt, dass das Leben tatsächlich enorm andauert alles dies gleichzeitig, und ihr lebt viele Ebenen von Dimensionen, alle auf einmal. Weil ihr nicht ganz begreifen könnt, bedeutet deswegen nicht, dass Leben nicht auf die Weise sein kann, wie das Leben Selbst zu sein sagt.

Leben ist Freiform. Und so müsst ihr loslassen welche Form das Leben zu nehmen scheint und ihr seid auch Freiform.

Heavenletter # 5877 – 27.12.2016 Love Expressed Again and Again

Liebe, aber und abermals zum Ausdruck gebracht

Gott redete …

„Du bist der Stern, der die Erde erleuchtet.“

Heavenletter #430 The Star That Illuminates the Earth

Veröffentlicht am 25. Dezember 2001

http://www.heavenletters.org/the-star-that-illuminates-earth.html</span&gt;

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Wenn du mit dem Wort Dankbarkeit nicht gut zurechtkommst, dann denke an das Wort wertschätzen und würdigen, für den Fall, dass du dich damit wohler fühlst.

Was denn sind sie, diese Worte, anderes als eine Anerkennung eines Geschenkes, welches auf euch heruntergefallen kam? Die Beachtung eines Geschenkes ist eine Kenntnisnahme, ein kurzes Nicken, oder vielleicht ein zeitweises Aufblitzen von Freude, welches besagt: „Du schenktest mir etwas. Ich nahm es in Empfang. Ich freue mich ungemein. Du gabst mir eine Gelegenheit, hochzuschauen.“

Es ist nicht dich selber verharmlosen, jemandem Dank auszusprechen. Du bist nicht allzu geschäftig. Das Leben ist angelegt, simpel zu sein. Ein jedes Meiner Kinder ist bestimmt, unter einem guten Stern zu stehen. In den Sternen ist Liebe, immerwährend fortgesetzt auf Erden.

Jeder erkennt das fabelhafte Geschenk, welches ein gepflückter Löwenzahn darstellt, den kleine Kinderhände der Mutter hinhalten. Dafür bedarf es keines Gedankens. Der Löwenzahn ist ein reines unmittelbares Geschenk aus dem Herzen des Kindes. Er möchte gerne gegeben sein, und das Kind händigt sein Herz aus. Der Löwenzahn ist eine Liebeserklärung des Kindes, welche über das gesamte Universum erklingt und erschallt. Liebe wird erklärt, und alle vernehmen das Läuten der Glocken, ob sie sich dessen nun bewusstermaßen gewahr sind oder nicht. Liebe klingt nach. Alles hallt wider. Alles wird überall gehört. Auf einen Jeden hat es eine Auswirkung.

Der Kohinoor-Diamant könnte nicht ein größeres Geschenk sein denn der gelbe Löwenzahn. Ein Diamant kommt in seiner Großartigkeit nicht einmal in die Nähe von einem Geschenk, wie es dies das Darbieten eines Löwenzahns durch ein Kind darstellt. Ein kleines Kind hat keinen Unterbruch zwischen dem Wunsch, Freude zu verbreiten, und der Bekanntgabe dessen. Das Geschenk eines Löwenzahns ist Einssein, als ein Signalzeichen gesendet.

Es ist für ein Kind Gottes naturgemäß, aus seinem Herzen heraus zu geben, und es ist für den Entgegennehmenden einer Gabe natürlich, sich zu seiner Würdigung des Geschenks zu bekennen. Jemand gibt ein Geschenk, und der Empfänger sagt: „Dankeschön.“ Der eine gibt, der eine empfängt, und beide sind als Eins. Beide sagen: „Danke.“

Geschenk-Schenken und Wertschätzung sind Ein und Dasselbe. Ein Geschenk wird gegeben. Danksagung wird zugewendet. Das Einssein des Herzens sagt fürs Einssein Dank.

Kein Geschenk ist klein. Keine Handlung ist klein. Die simpelsten Handlungen können groß sein. Wie leicht ist es doch, die Welt und alle zu segnen, die sich auf der Welt befinden. Unter Umständen sind sich alle nicht im Klaren, was sie hienieden tun, wie sie hierher auf die Erde gekommen sind, gleichwohl ist ein Jeder hier, um wertzuschätzen, so, wie Ich die Welt, die Ich machte, und euch wertschätze. Und dich.

Wie kühn ist es für euch, in der Welt zu sein, und wie verheißungsvoll. Ihr tragt keinen Harnisch. Ihr habt kein Schwert um. Ihr lebt in der Welt, und ihr ebnet den Weg für Alle. Eure Präsenz ist ein Geschenk. Ihr seid hienieden eines Behufes halber. Euer Zweck heißt durch die Bank – zu segnen und Freude zu verbreiten.

Eure Gaben sind dauerhaft. Die Geschenke, die ihr vor Jahren überreichtet, können momentan erinnert werden, lange nachdem ihr vergessen hattet, sie verschenkt zu haben. Auf diese Weise wird eurer gedacht. Die Gabe, die ihr schenkt, ist immerzu ihr selber und nicht der Gegenstand, den ihr überreicht.

Womöglich weißt du nie Bescheid, wie fabelhaft ein Geschenk ist, welches du überreicht hast. Unter Umständen wirst du niemals erfahren, was das Geschenk, das du zugewendet hast, dem Empfänger bedeutet haben konnte, oder, wie es dessen Leben emporgehoben hat. Ein Geschenk ist ein lebendiges Ding. Es steht für dich. Ein Geschenk ist ein erhebliches Ding. Wenn du dich doch bloß vorwagtest, die ganze Zeit über, dank deiner schieren und selbigen Existenz, deine Liebe zu erklären.

Wie fand Gehemmtheit Eingang in die Welt? Wann artete Geschenke-Übermitteln zu einer einstudierten Inszenierung aus? Wann verlor das Leben seine Spontaneität? Wann geriet das Naturgemäße zum Ausgedachten? Wann wurde Geschenke-Schenken zu Erwartbarem, und wann hatten Geschenke gut genug zu sein, ab wann hatten sie in eine Gießform zu passen und so und nicht anders verpackt zu werden? Wann ist es zu einem Muster an Geschenke-Schenken gekommen, anstelle eines Impulses?

Wann gelangst du zurück zu den unermesslichen, ozean-gleichen Schätzen deines Herzens? Wann segnest und beglückst du dich selber als Nächstes mit Liebe, mit zum Ausdruck gebrachter Liebe, mit aber und abermals zum Ausdruck gebrachter Liebe?

Heavenletter # 5878 – 28.12.2016 The Stars of the Show

Die Stars der Show

Gott redete …

Es wurde gesagt, dass es 40 Tage und Nächte geregnet hat. Das Leben hat auch Dürreperioden präsentiert. Wo sind die Regenschauer und Trockenheiten der Vergangenheit? Wo sind die Schneeschauer und all der geschaufelte Schnee? Lange vorbei.

Es ist keine neue Idee, dass auf der Erde alles, jede einzelne sichtbare Sache, Person und Erfahrung, vorübergehend ist.

Wenn du dir die Rosinen herauspicken könntest, was zeitlich begrenzt ist, so würdest du dich besser fühlen. Doch das kannst du nicht. Genauer gesagt: Früher oder später wirst du deine Vorlieben beiseite legen. Und eines Tages wirst du, so wie du es siehst, selber beiseite gelegt werden. Dieser Gedanke braut sich über dir zusammen und du fragst dich, wie das möglicherweise sein kann.

Gewiss ist, dass du das Leben nie verlässt und du bist niemals abwesend. Somit bist du immer gegenwärtig. Sogar nach deinem sogenannten Ableben bist du immer existent und du existierst auf Ebenen, von denen du nicht mal eine Ahnung haben magst.

Wenn du ein Gebrauchsgegenstand wärst – du bist viel mehr als jeder Gebrauchsgegenstand -, dann bist du eine kostbares Erzeugnis. Du bist eine Seele. Du bist eine kostbare Seele.

Hast du auch nur eine Ahnung davon, was für eine kostbare Seele du bist?

Ehrlich gesagt, du und Ich sind Eins. Dieses ist die bleibende Realität. Das Einssein ist. Irgendetwas weniger oder etwas, das du möglicherweise mehr nennst, ist eine Fiktion.

Es mag sein, dass du demsTheaters überdrüssig bist, in dem du spielst, dennoch willst du es aber auch nicht aufgeben. Da gibt es etwas in diesem Drama, von dem du gefangen bist. Du magst nicht jeden Film, den du siehst, dennoch bist du noch nicht bereit es loszulassen. Du willst wissen, was gespielt wird. Tatsächlich bist du süchtig danach. Mit Sicherheit magst du es deine Lieblingsserien im Fernsehen zu sehen. Du wirst stundenlang aufbleiben, um sie ja nicht abzustellen.

Eines Tages oder Abends wirst du den Fernseher ausschalten und dem Leben, so wie du es gegenwärtig siehst, auf Wiedersehen sagen. Du wirst von der Leinwand verschwunden sein. Die Menschen, die nach dir auf der Erde bleiben, fühlen als wärst du außer Sichtweite, weggegangen, eine andere Route nehmend. Du denkst, dass jene, die ihren Körper verlassen haben, vergangen sind. Es ist genau anders herum.

Diejenigen, von denen du denkst, dass sie vergangen sind, sind nun zufällig genau vorn. Sie sind die Stars der Show. Es ist nur so, dass deine Augen das nicht ganz durch den Nebel sehen können. Ihr könnt nur so weit sehen, wie eurer Auge reicht.

Für euer Herz und euren Geist ist das Leben Hektik. Ihr seht das Wahre Leben als einen Verkehrsstau. Ihr habt das Leben durcheinander gebracht. Wahres Leben ist Einssein. Einssein ist Fülle. Für viele scheint ein Großteil des Lebens auf der Erde Leere zu sein.

Auf alle Fälle gibt es kein abwesend sein vom Leben. „Weg vom Leben“ existiert nicht. Was ihr abwesend nennt ist mehr voll gegenwärtig als alles andere, an das ihr auch nur denken könnt. Was ihr wuchernd mit Leben nennt, kommt dem Hochgefühl des Lebens nicht mal nahe.

So oder so, du machst immer dein eigenes Ding. Es gibt keinen Ort, wo das Leben nicht in das Leben ineinander greift. Das Leben ist niemals um die Ecke oder davor. Das Leben ist immer genau jetzt. Es gibt kein tot oder lebendig. Es gibt nur lebendig, in einem Körper oder nicht in einem Körper. Der Körper ist zwischenzeitlich, aber das Leben – niemals. Es gibt niemals eine Pause in deinem Leben, denn deine Seele führt ein Immerwährendes Leben.

Immerwährendes Leben bedeutet, dass du immer lebendig bist. Dein Körper ist nicht die einzige Form des Lebens, in der du auftrittst.

Um Himmels Willen, da ist mehr an dir dran als nur dein Körper. Einerlei wie wichtig dein Körper und deine Sinne und all das für dich auch sind, sie sind großartig und wichtig, aber nicht das Meiste von dir. Ich sage dir dieses nicht als Urteil, sondern als Wahrheit. Dein Körper so kostbar er auch ist, ist das Geringste von Dir.

Genieße deinen kurzen Aufenthalt auf der Erde. Wisse auch, dass du nie sterben kannst, nie und nimmer. Unendlichkeit bedeutet dies. Meine Lieben, ihr seid immer sicher daheim. Euer Glanz ist immer da.

Geliebte, ihr seid Mein Licht.

Heavenletter # 5879 – 29.12.2016 Your Daily Thoughts

Deine täglichen Gedanken

Gott redete …

Das Leben erscheint in der Tat wie ein Geheimnis, ein Geheimnis voller zauberhafter Momente und sogar Wundern. Verpasse den Zauber und die Wunder nicht. Verschwende keinesfalls deine Zeit und Energie damit, misslungene Versuche und Missgeschicke zu studieren.

Wenn du es richtig bedenkst, ist alles Leben auf Erden ein Wunder. Wer könnte erfinden, wie Babys gezeugt und geboren werden? Tatsache ist, wer könnte dieses ganze Wunder des Lebens erfinden? Und wer könnte sich etwas so Phantastisches vorstellen wie das Leben, das sich in der Welt auslebt?

Da sind einzelne kleine Häuser, in denen Menschen leben, und einzelne kleine Autos, in denen Menschen Zeit verbringen und tagsüber damit herumfahren und des Nachts vielleicht darin schlafen. Und da gibt es Plätze wie Wigwams und Iglus und Dome und Wohnhäuser entlang der Strecke.

Da gibt es Orte entlang des Weges, wo du hineingehen und Essen kaufen kannst und fertige Gerichte und allerlei andere Sachen. Es gibt Schnappschüsse und Gemälde und Fakten und Fiktion, so viele Fakten und Fiktion, dass es unmöglich ist sie auseinanderzuhalten.

Es scheint an alles gedacht worden zu sein und dann wird wieder an etwas Neues gedacht und vermarktet.

Da gibt es nichts Neues unter der Sonne und dennoch gibt es das. Es gibt Regenbögen und Wirbelstürme, alle auf der gleichen Erde und jedes Mal neu. Leben auf der Erde ist unwiderstehlich und Leben auf der Erde ist bizarr. Da gibt es Dinge wie Scherze und da gibt es Opern, die Geschichten sind und zu dem Rhythmus pochender Herzen singend erzählt werden.

Was gibt es, das auf Erden und im Himmel noch nicht entdeckt worden ist?

Das Leben auf Erden in einem Körper ist nicht mehr als ein Augenblick.

Du kommst an. Du bleibst. Du gehst und gehst woanders hin, obwohl es nur Einssein gibt und kein anderswo, aber mit Mir, von Mir, zu Mir, ein Großer Schriftzug der Liebe, während Wir sprechen.

Wie kann es sein, dass Liebe jemals vergessen wird auf Erden und dennoch erscheint es, dass die Liebe zu oft ausgeschieden und ausgeschlossen wurde, als ob Liebe vergessen worden wäre oder ausgeplündert wurde und nicht einmal beachtet worden ist.

Welche Lächerlichkeit ist das? Welche Ironie? Das eine Extrem wird verheert und ihm wird für ein anderes abgeschworen, als ob Liebe eigentlich egal wäre, als ob Geschäft vor Liebe käme. Als ob es austauschbare Teile des Lebens gäbe. Als ob Teile des Lebens gleichviel wert oder unwert seien und Unterschied nicht wichtig wäre. Hast du je so etwas Unverschämtes gehört? Als ob auf Erden alles egal wäre. Als ob Liebe nicht wichtiger wäre als alles, was Geld kaufen kann.

Du lebst in einer herausgeforderten Welt. Da mögen ehrlose Zeichen in der Welt, dich in verschiedene Richtungen weisen. Folge Meinem Zeichen. Erinnere dich an die Liebe. Selbst wenn du dich an nichts anderes erinnern kannst, erinnere dich an die Liebe.

Lass Kleinheit nicht groß gemacht werden. Lass Kleinheit vergessen sein. Erinnere dich an Mich.

Lass Leiden vergessen sein.

Lass Gutmütigkeit und Vergebung deine täglichen Gedanken sein.

Lass Herzen erweichen im ganzen Universum. Lass Gedanken sich im ganzen Universum umwandeln. Lasse es Straßen der Freude sein, auf denen du wandelst. Lass die Sonne in dein Herz scheinen. Lasse nichts als die Liebe anerkannt und bewundert werden.

Lass Herzen sich treffen und mit jedem anderen Herzen in Austausch sein. Lasst alle Herzen singen. Lass jedes Herz gefordert sein für immer und ewig. Herzen sollen Eins sein.

Lasst alle die Füße von der Erde hochheben und in einem Augenblick in den Himmel aufsteigen.

Lass all das Gute, das vorausgesagt wurde, in deiner Vision vorbei gleiten.

Lasst alle auf die Erde schauen und sagen: „Ah, das ist gut.“

Heavenletter # 5880 – 30.12.2016 Match the Light of the Stars

Kommt dem Licht der Sterne gleich

Gott redete …

Ihr steht inmitten des Himmels und wisst nicht, wo ihr seid. Ihr seht darin eher einen Grund zur Beunruhigung, wo ihr euch befindet und was ihr da macht, querbeet, Yin und Yang, hier und dort, auf diese und auf jene Weise.

Zu welchem Zweck wandert ihr auf der Erde umher und haltet nach etwas Größerem Ausschau als das, was ihr gegenwärtig empfangt? Zu welchem Zweck? Zu welchem anderen Zweck, Geliebte, als den, zu SEIN? Indem ihr sucht und selbst indem ihr herumwandert, erfüllt ihr immer wieder Meinen Willen. Das ist Unser Heiliger Vertrag.

Zu SEIN bedeutet, jenseits von Grenzen zu sein. Zu SEIN bedeutet, über der Welt zu sein.

Ihr fürchtet, dass während ihr auf Erden stationiert seid, etwas auf dem Spiel steht. Da steht nichts auf dem Spiel. Eure Präsenz, ebenso wie Meine, ist sichergestellt. Es gibt nichts, was ihr vermisst, indem ihr SEID. Man muss nicht mehr sein als was ihr wirklich seid. SEIN ist Unendlichkeit, und Unendlichkeit seid ihr. Ihr seid der Neue Visionär des Universums.

Macht sich ein Stern Gedanken darüber, wer oder was er ist oder wo? Welche Begrenzung hat ein Stern zu kennen? Muss ein Stern Osten oder Westen kennen oder wie eine Nachbarschaft benannt wird und durch welche Autorität?

Die Sterne müssen keine Fragen stellen. Die Sterne leuchten Licht. Sie müssen nichts beantworten. Sie reflektieren einfach nur das Licht. Und so sind die Sterne gesegnet, und so seid ihr gesegnet.

Wahrlich, was habt ihr denn noch mehr zu tun, als Licht zu sein? Was könnt ihr denn noch mehr tun, als Licht zu sein? Betrachtet euch selbst als den Glücklichsten der Glücklichen. Akzeptiert mit Anstand die Großartige Bestimmung, die euch gegeben wurde.

Ich habe euch Licht zum Scheinen gegeben, auf dass ihr Licht aus den Höchsten Himmeln scheint. Ich habe euch nicht darum gebeten, schüchtern zu sein. Ich habe euch nicht darum gebeten, euch aus Bescheidenheit zurückzuhalten. Ich sagte: „Leuchtet das Licht, welches Ich gebe, auf dass alle leuchten und Mein Licht sehen mögen. Mein Licht, euer Licht – leuchtet das Licht einfach, reichlich, inniglich und Unendlich.“

Das Licht braucht keine Belehrung. Manchmal könnt ihr eine gewisse Erinnerung gebrauchen – nicht darüber, wie man zu leuchten hat, sondern eher darüber, euch in Erinnerung zu rufen zu leuchten. He, leuchtet mit aller Macht. Das ist nicht eine Form von Vortäuschung. Natürlich leuchtet ihr euer Licht nicht gerade, indem ihr auf eure Füße hinabseht.

Schaut auf niemandes Füße. Schaut hinauf jenseits der Himmel und kommt dem Licht der Sterne gleich. Sagt Mir, was ist dringlicher, als das Licht zu leuchten, das ihr leuchten sollt? Ihr tut das nicht durch Anstrengung, das versteht ihr mittlerweile. Ihr leuchtet schlicht und natürlich mit all der Liebe in eurem Herzen.

Im Leben sollt ihr nach oben sehen und die Welt erleuchten, auf dass alle sehen mögen, was zum Leuchten bestimmt ist. Die Majestät des Universums liegt vor euch ausgebreitet, auf dass ihr euer Licht ausstrahlen und es als ein Teil des Engelschores singen möget. Ihr werdet zweifellos mit dem Universum zur Melodie Meines Lichts mitschwingen. Schaut Mich an und sagt: „Ja, das werde ich.“

Sagt: „Ja, Gott, ich leuchte Dein Licht, welches auch meines ist, und ich leuchte es zu Deinem Ruhm.“

Ihr wisst, dass sich die Welt nach mehr sehnt als nach ihrem täglichen Brot. Jedermann auf Erden ersehnt die Herrlichkeit Täglichen Lichts.

Schließt zu euch selbst auf. Hüpft vorwärts. Eintausend Riesenschritte sind nicht zu viele. Ihr seid kein einsamer Schatten, der herumschleicht. Erhebt euch jetzt und beginnt mit der Emission von Licht.

Das Licht ist dabei, ans Ruder zu kommen. Nichts anderes ist im Begriff, an die Macht zu kommen. Dunkelheit ist eine Sache der Vergangenheit. Die Vergangenheit ist eurer nicht länger wert. Das Licht wurde angezündet und nun bleibt das Licht angezündet, auf dass die ganze Welt an das Licht erinnert und das Licht in den Augen und Herzen aller begründet werde.

Leuchtet weiter, Praktiker von Gottes Licht. Ihr seid es, welche die Bestimmung erfüllen. Ihr und Ich dienen. Wir dienen der Welt als Untrennbare Seinswesen. Ihr dient ihr jetzt und ihr dient Mir reichlich. Dieser Moment ist gekommen.

Heavenletter # 5881 – 31.12.2016 Bet on Yourself

Wette auf dich selber

Gott redete …

Dass es keine Zeit zum Vergeuden gibt bedeutet, dass die Zeit jetzt da ist, um mit dem Leben voranzukommen. Um des Himmels willen, weswegen nicht deine Träume stracks vor deinen selbigen Augen Wirklichkeit werden lassen. Gelte für deine Träume. Setze eine Weile mit dem Fernsehen aus, und habe es auf deine Träume abgesehen. Lasse deine Träume in dein Leben hinein. Schaffe Platz für sie.

Sofern du der Auffassung bist, deine Träume könnten nicht wahr werden – wieso bloß solltest du dich zu jener Anschauung hin lehnen mögen? Dein Herz ist der Entscheider. Sowie es sich auf deine Träume beläuft, riskiere wagemutig etwas, damit deine Träume Wirklichkeit werden.

Bringe nicht vor, es sei unwahrscheinlicher, dass deine Träume nicht Wirklichkeit werden, als dass sie wahr werden. Weswegen dich der Ermangelung angeloben? Berede dich in der Angelegenheit, auf das falsche Pferd zu setzen. Setze auf dich selber, und nicht wider dich selber. Was für einen Vorteil siehst du darin, Unfähigkeit zu bejahen? Komm schon jetzt, gib dir selber eine Chance zu sehen, was du und Ich wirken können.

Wette auf deine Träume. Und sofern du hundertmal zu wetten hast, wette hundertmal.

Gewiss, ja, es ist großartig, anderen Menschen zu applaudieren. Es ist ebenfalls großartig, dir selber eine Chance zu geben. Was du auch dich gerne in der Welt wirken sehen möchtest, wer ist es denn, der ansagt, du könnest dies nicht erreichen – oder du dürftest es nicht? Sprich nicht mehr weiter zu dir selber, du seist ein sehnsüchtig wünschender Denker. Wer sagt denn, es sei irgendetwas Verkehrtes daran, ein sehnsüchtig wünschender Denker zu sein? Solltest du ein Neinsager sein? Solltest du dich am Gehege stoppen? Wieso denn dich nicht zum Gewinner titulieren. Wer sagt denn, du könnest dich und die ganze Welt nicht überrumpeln? Stehe dafür! Wie viel ist dir das Leben ohne einen oder zwei gute Träume wert?

Was sind deine allertiefsten sehnlichen Verlangen? Gehe voran und habe Verlangen nach ihnen. Gestatte es deinen Verlangen, Wirklichkeit zu werden. Du hast nicht einmal darauf zu verfallen, was du an Wunderbarem möchtest. Träume werden jeden Tag Wirklichkeit. Wieso denn nicht für dich, Geliebte, Geliebter? Wieso nicht für dich?

Was meint die Welt, so sie vorträgt, dasjenige, wonach es dir sehnlich ist, sei zu weit hergeholt? Was tust du soeben, so du dich mit dir selber beredest? – dass du zu groß für deine Kniehosen geworden seist? Jeder, den Ich kenne, der jemals große Träume geträumt hatte, wurde verspottet. Du hast dich nicht selber zu bespötteln.

Höre her. Es gibt keinen zu großen Traum. Genauso wenig hast du nicht das Gefühl zu haben, dass dein Traum Wirklichkeit werden MUSS. Es ist gut genug, dir klar zu sein, dass dein Traum Wirklichkeit werden kann. Träume deine Träume. Gelte für sie. Halte dich für alle Möglichkeiten offen. Wunder passieren in der Welt jeden Tag. Gewähre deinen Wundern einen Nachlass. Träume deine Träume wahr. Setze deine Träume nicht auf die Seite. Was soll daran gut sein? Was hast du zu verlieren, sofern dein Traum nicht Wirklichkeit wird? Zumindest hattest du die augenblickliche Freude, ihn dir sehnlich zu wünschen.

Sofern es dir um ein vorankommendes Leben zu tun ist, halte deine Augen auf deinem Ziel fest. Ist es irgendwo niedergeschrieben, dass einzig rasch herannahende Träume wahr werden können? Auf jeden Fall gilt es dir nicht, deine Träume niederzuwerfen. Mache Raum für Träume.

Du hast noch nicht einmal die Hälfte von ihnen geträumt. Sei weitgesteckt mit Träumen. Ein Traum in der Hand ist besser als zwei Träume im Unterholz.

Sofern es Schneid bedarf, dass du Großes träumst, dann habe den Schneid. Ich sage dir offenheraus, Träume haben kann niemals eine Zeitverschwendung sein. Du kannst ein ganz gewöhnliches Leben führen und auch so Träume haben. Du bist bedeutsamer denn ein Gewinner oder Verlierer. Du hast zahlreiche Gelegenheiten. Gib dir selber die Möglichkeiten statt. Öffne deine Sicht ganz weit.

Du hast eine Chance. Du hast nicht alles aufzugeben. Du kannst hier und dort einen Traum hinzutun. Was möchtest du gerne deinem Leben hinzutun? Beginne irgendwo damit. Beginne mit Träumen. Du bist zu deinen Träumen berechtigt. Träume gehören geträumt. Du bist der Träume wert. Rufe Träume zu dir her. Erquicke deine Träume. Pflanze große Träume in dein Herz hinein. Sage dem Leben Hallo.