Heavenletter # 5882 – 1.1.2017 Holy Purpose
Heilige Bestimmung
Gott redete …
Das Ego ist ein falscher Gott. Schenke dem Ego keine Verehrung mehr. Es mag einem Zweck dienen. Die wahre Bestimmung des Egos ist es, dass es euch hilft, es gehen zu lassen. In diesem Sinne hat das Ego eine enorme Bestimmung. In diesem Sinne dient das Ego einem Heiligen Zweck. Die Auflösung des Egos ist wertvoll.
Das Anschwellen des Egos ist eine Ablenkung von deiner wahren Bestimmung, welche ganz einfach und eindeutig Dienen ist, und dies nicht notwendigerweise zuerst für dich selbst. Ego ist voller Launen. Ego ist reich verziert. Dein Ego ist nicht dazu da, hervorgehoben zu werden. Keine Verbeugungen vor dem Ego. Da braucht es keine Schnörkel dran. Ego bedeutet nicht ein samtenes Cape, das du herumwirbelst, als wärest du ein Torero, bereit einen Stier zu besiegen.
Es ist unvermeidlich, dass du dich jetzt von deinen Knien erhebst vor dem dunkeln Ego. Du wirst nicht mehr länger das Ego anbeten und es hochjubeln. Das Ego führt dich einen trügerischen Pfad hinunter. Da ist ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Ego und, sagen Wir, der Glorie von Gott.
Das Ego würde dich gerne groß machen. Es möchte deinen Kopf aufblasen, so dass er proportionslos ist. Ego möchte dich prahlerisch sehen. Ja, das Ego steigt dir zu Kopf. Auf der anderen Seite gibt dir das Ego wenig. In Wahrheit besiegt das Ego dich. Immer und immer wieder lässt das Ego dich im Stich. Du fällst bei jedem Schritt, auf den dich das Ego führt. Das Ego ist ein heißer Luftballon. Und das Ego kann nur versanden. Das Ego sagt nicht einmal : „Es tut mir leid“, das Ego trickst dich aus. Oh ja, was für ein Betrüger ist doch das Ego. Mit dem Ego setzt du wirklich auf das falsche Pferd.
Du bist in Wahrheit viel mehr wert, als das Ego versucht, dir weiszumachen. Das Ego schwingt ein Cape um dich, und tut eine zauberhafte Aktion, was dich immer wieder zum Narren hält. Wieder und wieder geschieht dies, und jedesmal gehst du dem auf den Leim. Das Ego möchte dich ablenken von deinem Wert. Schau, es tut einen verflixt guten Job, dich zu erwischen, wenn du unachtsam bist. Sei still, und du hörst sein spöttisches Kichern des Sieges. Du wirst jedoch nicht mehr in Egos triumphierende Falle abstürzen
Und der Tag wird kommen, und zwar ziemlich bald, wenn du keine Geduld mehr hast mit dem Ego. Du gebietest dem Ego das Adieu. Du wirst deinem Ego ein für allemal Lebewohl sagen. Du wirst zur Vernunft kommen. Und du wirst erstaunt sein, dass du einmal dem Ego hörig warst. Du wirst ein beliebtes Lied schreiben, über das Narrsein, das du warst. Die Wahrheit wird dir dämmern, und du wirst nie mehr dem Ego erliegen.
Das Ego hat dich enttäuscht zurückgelassen, bereits jetzt mehr als oft genug. Leider verstehst du nicht ganz, wie sehr du hereingelegt wurdest.
Es wurden allerart Stories geschrieben, und du glaubst nicht mehr an sie alle. Du wurdest mehr als oft genug hinters Licht geführt. Das Ego schien einstmals erstaunlich, und jetzt siehst du das Ego als das, was es ist, ein wollsammelnder Tagträumer, ein Zeremonien-Schwindler und trügerischer Witzbold. Sicher, das Ego war groß darin, dich auszutricksen. Du fielst herein auf das Ego, jederzeit wieder.
Jetzt realisierst du, es war nicht einmal das Ego, das dich auf den Holzweg führte, jetzt merkst du, das warst du, du selbst, vergeblich-Glorioser, der sich selbst wahrhaftig übers Ohr haute. Also, okay jetzt, Das Leben hat dir den Kopf zurechtgerückt. du wirst nicht mehr länger auf Nebengeleise geführt. Künstliche Blumen werden dich nicht mehr so sehr bezirzen, wie sie es früher taten.
Du wirst das Ego so sehen, wie es ist, und wirst dich wundern, wie du dich so hast hereinlegen lassen. Ach, du warst ein Narr, und jetzt bist du vorgewarnt. Jetzt bist du weiser auf der Skala dessen, worauf Glücklichsein wahrhaftig hinausläuft.
Du hast nicht mehr länger das Bedürfnis, dich zur Schau zu stellen. Nicht mehr länger hast du das Bedürfnis, solche Portionen des Lebens zu erflehen, von denen du früher glaubtest, sie wären deine rettende Gnade — nur um zu merken, dass diese Portionen Wölfe im Schafspelz waren.
Sage jetzt Sayonara zum Ego. Sage „Ich bin dir jetzt auf die Schliche gekommen. Du bist nicht allererste Sahne (das Tüpfelchen auf dem i). Du hast nicht mein höchstes Interesse des Herzens. Weg mit dir.“
Heavenletter # 5883 – 2.1.2017 Who Is Going to Have a Heart Unless God Does?
Wer denn, wenn nicht Gott wird ein Herz haben?
Gott redete …
Meine Kinder sind nicht wertvoll oder wertlos bemessen nach ihren Punkten in der Welt.
Die Welt hat gedacht, dass das der Fall sei. Wenn du, als Kind, „gut“ warst, hat dir der Nikolaus Geschenke hinterlassen. Es spielte eine große Rolle, ob du „frech oder brav“ warst. Wenn du einem objektiven oder auferlegten Standard entsprochen hast, warst du gut. Wenn du einem festgelegten Standard nicht entsprochen hast, tja leider, dann warst du nicht gut.
Du bist keine bessere Person, weil du bei einer Prüfung eine Eins einheimst. Du bist keine schlechtere Person, weil du eine Prüfung nicht bestehst. Alle diese Resultate bedeuten, dass du bei einer Prüfung eine bestimmte Note erzielt hast. Ich vermute, wenn du bei der Prüfung eine Drei bekommen hättest, wärst du angesehen worden, als wärst du eine durchschnittliche so so lala Person. Du hast die Prüfung zwar bestanden, aber du warst nicht oben auf der Liste gestanden.
Was geschah mit: „Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet?“
Ich muss Mich fragen, wie leer es sich für euch anfühlt, als hoch verdient angesehen zu werden, weil ihr eine Eins bei einer Prüfung bekommen habt. Oder weil ihr größer seid als jemand anderer. Oder hübscher. Wie viel zählen alle diese Dinge letzten Endes wirklich? Ah, aber wenn ihr in der Welt lebt und so beurteilt werdet, wie die Welt beurteilt, dann können Minuspunkte schwer zu ertragen sein.
Es ist so, als gebe es da einen exklusiven Club, dem alle Welt beitreten will. Dieser Club wurde „in“. Ein jeder möchte diesem Club angehören. Es scheint sich so zuzutragen, dass Snobismus diesen Club regiert. Viel zu viele wurden aus dem einen oder anderen Grund ausgeschlossen. Dieser Club steht einfach nicht für jeden zur Verfügung.
Endlos sind die Arten, auf die wertvolle Menschen ausgeschlossen werden. Gleichwohl wird dieses oberflächliche Reden aus dem einen oder anderen hochnäsigen Vorwand als die Art verkauft, wie es sein soll – oder zu sein hat.
Es ist eine gute Sache, dass Ich keinen Unterschied mache, wenn es darum geht, Leute in den Himmel hinein zu lassen. Ich schließe nicht aus. Der Himmel ist keine Schwesternschaft oder Bruderschaft. Wenn es eine Initiation gibt, um dem Himmel beizutreten, dann können Wir sagen, dass die Initiation für den Himmel das Leben Selbst ist. Was hast du getan, außer Das Leben Zu Leben? Wie kannst du dich nicht qualifizieren? Jeder, der lebendig ist, wird im Himmel willkommen geheißen werden. Nicht eine einzige Seele wird ausgelassen. Warum solltet ihr diese Idee nicht gutheißen?
Ich habe zuvor gesagt: Wo wäre eine sich mühende Seele besser aufgehoben als im Himmel, so dass sie von all denen lernen kann, die in ihren Prüfungen besser als sie abgeschnitten haben? Warum um alles in Welt sollte ich all die Bösewichte zusammenlegen, damit sie sich alleine in Unwissenheit durchschlagen, wenn ich sie doch mit ihren Brüdern und Schwestern zusammentun kann, die ihnen den Weg mit Liebe zeigen können, nicht mit Verlassenwerden?
Wer denn, wenn nicht Ich, wird ein Herz haben?
Ich werde Meiner Wahrheit gerecht. Ich werfe Mich nicht auf, um dem äußeren Schein nach gut zu wirken. Ich bin nicht interessiert an Politik oder Wählerstimmen zu gewinnen. Popularität, so wie Popularität in der Welt bekannt ist, ist nicht Meine Motivation. Gut für die Welt zu sein – und das schließt euch ein – ist Meine Motivation. Freude für die Welt ist Meine Motivation. Liebe, die an alle eure Brüder und Schwestern weitergereicht wird, ist Meine Motivation. Dass Ich Mir wünsche, dass Liebe überfließen möge, ist Meine Motivation, und dies ist zugleich auch Meine Erfüllung. Bitte lasst euch das klar ersichtlich sein. Ich bin nicht Leistungs-orientiert und Ich habe keine Hintergedanken.
Dass Alles, was Ich Bin, jenseits eures Vorstellungsvermögens liegen mag, muss Wahrheit in sich bergen.
Möchtet ihr denn mit weniger als vollem Verstehen wirklich die Welt übernehmen?
Geliebte, ihr wart bereits daran beteiligt, Unsere Wunderschöne Erschaffene Welt mit einschränkendem Denken zu bedrängen. Das ist das Werkzeug, das ihr verwendet habt. Kommt jetzt von einer Höheren Warte her. Habt jetzt eine tiefere Erkenntnis eurer selbst und von allen anderen, einschließlich der Weidetiere und jeglicher sogenannter Geringerer Wesen, menschlicher oder anderer Art. Ein jeder ist eingeladen. Öffnet in Meinem Namen eure Herzen für alle. Es gibt keinen Grund, irgendjemanden auszulassen. Ich bin ein Alles-Umfassender Gott.
Sei Mein Alles-Umfassendes Kind.
Heavenletter # 5884 – 3.1.2017 Beneath the Ground Gold Mines Thrive
Unter der Erde gedeihen Goldminen
Gott redete …
Die Oberfläche des Lebens insgesamt ist wie eine Illustration. Die Oberfläche des Lebens ist ein ALS OB. SOFERN das Leben fürwahr so wäre, wie es an der Oberfläche zum Vorschein kommt, SOFERN das Leben fürwahr so wäre, wie es im allgemeinen gedacht wird und wie man mutmaßt, es sei so, wo denn sollten alsdann Wunder zu liegen kommen?
Es hat den Anschein, Meine Kinder führen Getrennte Leben. Menschenseinswesen leben in getrennten Heimen mit getrennten Adressen, und sie trennen alles auf. Zuallermeist, so wie das Leben in Betracht genommen wird, werden die zwei nie zueinanderfinden, dem hingegen heißt die Ungetrübte Wahrheit, dass es keine Getrennte Leben gibt. Einssein ist das gegebene. Dies ist euch unter Umständen nicht augenscheinlich. Dies sieht euch eher nach einem ziemlichen Sprung im Glauben aus, der nicht zutreffend sein könnte, so wie ihr es, derweil ihr euch umschaut, im Blick habt.
Der Tod scheint sinnfällig zu sein. An einem bestimmten Punkt werden alle Menschen, die du kennst und die du nicht kennst, ihre Augen zumachen und aufhören zu atmen, und danach wirst du dies wohl als eine permanente Lücke einstecken. Die Wahrheit ist die, dass kein einziger alleine lebt, und dass kein einziger stirbt, so, wie der Tod üblicherweise gedacht wird.
Nichts ist, wie es zunächst zu sein scheint. Unter dem Erdboden gedeihen Goldminen.
Sehen ist nicht Glauben, und desgleichen steht es mit Klang, desgleichen mit dem Sehvermögen. Lärm geht weiter, Tag und Nacht, Hupen sind zu hören, Sirenen heulen, Stimmen sind am Reden, Löwen brüllen und allerlei Laute sind am Erklingen, ein Laut nach dem anderen, derweil die Tiefere Wahrheit heißt, dass Meine Kinder in Stille eingetaucht sind, wo Alle vereint sind. Dies scheint wie ein Widerspruch, gleichwohl ist es Stille, welche den Lärm einholt. Nicht bloß ein bisschen, nicht bloß in maßvoller Weise, vielmehr ringsherum quer durch alles Getöse.
Stille ist lang und tief, und Stille trägt dich über Große Entfernungen, alldieweil Distanz nicht im geringsten existiert. Es gibt kein nah. Es gibt kein fern. Es gibt keine Vielfachheit. Einssein ist das gegebene, das ist es.
Inmitten von Nicht-Abgeschlossenheit heißt die Wahrheit, dass du Ganzsein bist. Du bist diese umschwärmte Endlosigkeit. Auf der ganzen Linie bist du Unendlichkeit. Du wirst dir selber dahinterkommen, wer du bist. Dies wird die Allergrößte Entdeckung der Menschheit sein.
Diese Entdeckung ist unumgänglich. An dem Punkt der besagten Vergegenwärtigung wirst du in Ehrfurcht dastehen, und mit Lächeln und Lachen anheben, wie du zuvor nie gelächelt oder gelacht hast. Unter Umständen kannst du mit Lachen nicht mehr aufhören. Dein Lachen wird rund um die Welt widerhallen und schallen. Dein Lachen wird die Welt spornstreichs vor deinen selbigen Augen umgestalten.
In der Welt wird es als der Lauf der Dinge angesehen, dass es nicht für jedermann Platz gibt, und dass es daher zu Grenzen und Einschränkungen zu kommen hat, und, leider Gottes, zu keinem Platz in der Herberge. Man redet darüber, dass alle in der Welt, notgedrungenermaßen, sich um sich selber zu kümmern hätten. Dies wird herausgeschrien, es sei zum Überleben notwendig. Darum geht es, was angesagt wird, du habest es zu tun, und dies wird unter den vorherrschenden Umständen keineswegs als eigennützig angesehen. Was für eine Ausrede für Selbstsüchtigkeit! Sprich Egoismus nicht frei und entlaste ihn nicht. Sage es, wie es ist.
Sofern du verkündest, du habest einen Sicherheitsvorbehalt eingeräumt zu bekommen, hast du die Macht und Ausdehnung des Bewusstseins und die Macht und Ausdehnung des Herzens, wo alles und jedes möglich ist, in Vergessenheit geraten lassen.
Du siehst bereits, wie der Löwe und das Lamm gemeinsam daliegen. Du hast Wunder der Liebe unter den Augen gehabt. Hast du jemals Wunder gesehen, die der Selbstsucht entsprungen sind, hast du das?
Sowie Höchlichere Motive und Höhere Sicht ins Spiel kommen, ist, was du ein Wunder nennst, ein übliches Vorkommnis. Wir können sagen, dass Alle Wunder gewöhnliche Ereignisse sind. Die Sonne geht jeden Tag auf.
Es ist nicht weise, die Existenz von Wundern zu verleugnen. Wir reden momentan nicht von einem Flaschengeist. Wir reden von Naturgemäß- und Unabdingbar-Sich-Abspielenden Gesetzen, die sich nicht von jenen unterscheiden, in Anbetracht derer du damit rechnest, dass Wasser nach unten läuft und dass die Sonne am Tag aufgeht und Sterne des Nachts hervorkommen. Ich bestehe darauf, dass du Anspruch Erhebst auf den Gesunden Menschenverstand von Wundern und dass es dein sehnliches Verlangen ist, dein Bewusstsein dermaßen am Zunehmen zu haben und zu sehen, sodass du bemerkst, was Liebe ist.
Heavenletter # 5885 – 4.1.2017 The Reason to Be Happy
Der Grund, glücklich zu sein
Gott redete …
Ja, ihr erreicht immer gern Höchststände. Selbst an mehr oder weniger normalen Tagen wollt ihr Glücklichsein einsaugen. Erinnert euch daran, dass es nicht Freudensprünge sind, nach denen ihr Ausschau haltet. Gerade jetzt ist Unsere günstige Gelegenheit in Freude zusammen zu sein. Der Grund glücklich zu sein ist glücklich zu sein.
Lasst nichts Unsere Freude behindern. Es gibt nichts, das ihr zum Glücklichsein haben müsst, was ihr nicht schon habt. Ihr könnt heute glücklich sein und nicht auf morgen warten. Ihr seid für euer Glücklichsein von nichts abhängig.
Hört, was Ich gerade gesagt habe: Du bist für dein Glücklichsein von nichts abhängig. Glücklichsein ist eine gegebene Tatsache. Wisse, dass du alles hast, was du heute für dein Glücklichsein brauchst. Du brauchst um glücklich zu sein nicht mehr, als das Glücklichsein anzunehmen. Glücklichsein ist ein natürlicher Zustand des Empfangens. Lass dir den natürlichen Zustand der Fröhlichkeit nicht entgleiten. Warum einen geringeren Bewusstseinszustand akzeptieren?
Wenn du sagst, dass du mehr Freude brauchst um glücklich zu sein, führst du dich selbst in die Irre. Du hast bereits alles um glücklich zu sein.
Irgendwo sind meine Kinder abgestumpft geworden. Ihr dachtet ihr braucht spezielle Ereignisse oder Eigenschaften, um glücklich zu sein. Ihr habt spezielle Rezepte zum Glücklichsein in ein Froschmaul geworfen.
Ihr braucht kein neues Kleid, kein neues Auto oder überhaupt irgendetwas Neues. Alles was ihr braucht, ist das Glücklichsein selbst vorwegzunehmen. Das Glücklichsein ist für euch heute als Bestellung aufgegeben. Akzeptiert kein Unbehagen. Akzeptiert keine Unzufriedenheit. Fröhlichkeit ist etwas was ihr SEID, Geliebte. Freude ist nicht etwas, was euch entgegengeschleudert wird. Sie ist der natürliche Plan der Dinge. Seid die Freude.
Glücklichsein muss nicht etwas Umwerfendes sein. Vielmehr ist es eine Segnung, die ihr akzeptiert. Es ist für genug Glücklichsein für alle da. Behaltet die Vögel im Auge, Geliebte (angelehnt an die Bibelstelle Matthäus 6, 26; in deutschen Bibeln steht nicht Spatzen – sparrows, sondern Vögel – Anm. der Übersetzerin).
Ist da heute Vogelgesang, seid fröhlich. Wenn ihr heute lebendig seid, seid fröhlich. Ihr mögt es nicht mehr gewohnt sein glücklich zu sein. Komme was mag, seid froh über eure Existenz und all das integrierte Glücklichsein, das das Eure ist. Schien die Sonne heute? Seid glücklich. Hat es heute geregnet? Seid glücklich sowohl über den Regen als auch die Sonne. Gebt den Ton für euer Glücklichsein an. Die Einfachheit darin wird zu euch wie eine großartige Offenbarung kommen.
Es gibt nichts, wovon ihr für euer Glücklichsein abhängig seid, außer all dem Glück in der Welt. Es ist für euch verfügbar gerade so, wie ihr seid. Ihr müsst keine Krone tragen. Ihr müsst keinen Prinzen heiraten. Das Leben ist ein Spaziergang, den ihr macht. Dieser besondere Spaziergang, den ihr macht, muss euch nicht durch die Bäume schaukeln oder die Blumen durchqueren, damit ihr glücklich seid.
Was gibt es für euch, was ihr heute antizipieren könnt? Nichts außer Freude vor Euch. Nehmt nichts Geringeres vorweg.
Ich habe euch nicht als einen Griesgram erschaffen, der jeden Tag gebalzt werden muss. Was euch auch immer widerfährt, nehmt eure Freude auf. Ihr seid nicht geboren worden, ein Muffel zu sein. Wartet nicht darauf, dass die Welt euch gefällt, Meine Lieben. Beginnt heute, pflückt die Freude und macht sie euch zu Eigen.
Wenn deine Frau dich nicht anlächelt, lächle sie an. Was muss das gemeinsame Reisen schwierig machen? Rufe einen Waffenstillstand aus. Du magst sagen, dass nichts dein Leben verändern wird. Du hast wahrscheinlich recht, denn nichts wird dein Leben verändern, außer du und wie du es begrüßt. Jeder Andere in deinem Leben kann falsch liegen, aber du bist derjenige, der deinen Gemütszustand ändern kann. Wenn dein gegenwärtiges Leben für dich unhaltbar ist, ändere deine Stimmung. Verändere das Licht, das du über dein Leben ausschüttest. Öffne eine neue Seite.
Du hast gesehen, dass die Veränderung des ein oder anderen Lebens nicht dein Leben verändert hat. Du hast das eine Leben rausgeworfen für ein anderes. Ein neues Leben kann funktionieren, doch häufig tut es das nicht. Etwas in dir muss optimistischer als vorher sein. Sei fröhlich. Lege das Unglücklichsein ab.
Wenn es hart auf hart kommt, gib jemand Anderem ein wenig Freude. Wenn du das nicht für jemand Anderen kannst, dann tu das für Mich.
Das Glücklichsein ist nicht außer deiner Reichweite. Es ist dir so nahe wie dein Herz. Entrümpele dein Herz von allem, was es blockiert. Sei gut zu dir selbst und sei gut zu Anderen. Wage es fröhlich zu sein. Entscheide dich im Vorhinein für dein Glücklichsein. Warte nicht darauf. Gebe dir Freude jetzt sofort. Warte nicht darauf, dass Freude später kommt.
Tatsächlich wartet die Freude gleich an der nächsten Ecke auf dich. Verpflichte dich einfach dazu. Du kannst es. Du kannst gleich in dieser Minute glücklich sein. Entscheide dich dafür im Vorhinein. Sei jetzt glücklich. Du bist zum Glücklichsein bestimmt. Du bist zum Glücklichsein in diesem Moment bestimmt. Du bist ein Kind Gottes. Lass die Freude in dich hinein.
Heavenletter # 5886 – 5.1.2017 How Do We Name a Heavenletter That Is About the Invisible?
Wie nennen wir einen Heavenletter, der vor dem Unsichtbaren handelt?
Gott redete …
Da kannst du natürlich in nicht existenten Raum geraten, der jedenfalls, ganz klar, bisweilen sogar elegant, genau der Boden ist, auf dem du dich bewegst. Und dann wird dir gesagt, dass Raum auch nicht Wahrheit ist, sondern Fiktion.
Was soll man glauben? Da wird doch tatsächlich von dir verlangt, nicht an das zu glauben, was du ganz offensichtlich siehst, und nicht genug damit wird von dir erwartet, an das zu glauben, was für dich unsichtbar erscheint.
Welch ein Dilemma ist das alles? Sollt ihr euch der unsichtbaren Welt verschwören und weniger Bindung an das haben, was ihr so einfach vor euch seht? Welchen Sinn ergibt das, fragst du dich.
Bitte verstehe, Ich verlange nicht von dir, dass du von einer Klippe springst. Da ist nichts für dich zu beweisen. Du brauchst die Existenz des Physischen, wo du im Augenblick verweilst, nicht zu beweisen. Nein, tue es nicht. Wisse lediglich, dass es das Unsichtbare gibt, das andauert – es bleibt für immer, ob es bei dir Anklang findet oder nicht.
Ist es nicht offensichtlich, dass die physische Welt, die du vor dir siehst, und all die Häuser und all die physischen Körper und eben der Boden, auf dem du dich bewegst, nicht alles ist, was es gibt? Gerade dein Wunsch nach mehr sagt dir, dass es mehr gibt. Wie könntest du nach größerer Liebe verlangen, wenn größere Liebe nicht existieren würde und in dir selbst existiert?
Sehr zu deinem Leidwesen sind physische Körper nicht für immer während. Das gibst du zu.
Von Moment zu Moment ändert sich alles Physische. Das siehst du nicht immer. Da ist vieles, das Wahr ist, welches deine Augen nicht sehen können.
Denke an all dieses Geplapper auf der Oberfläche des Lebens in der Welt, das du nicht hören kannst, dennoch findet dieses Geplapper statt.
So viele pochende Herzen in der Welt, die du nicht hörst und für die du vielleicht keine Liebe empfindest. Du weißt wohl, wenn es an Liebe fehlt.
Schau, du wurdest in diese imaginäre Welt des Gegenwärtigen geboren, wo du mit physischen Sinnen beschenkt wurdest, um sie zu nutzen. Selbstverständlich sollst du sie nutzen.
Nun, beginne dich über die unsichtbare Welt zu wundern, die, Ich sage dir, wahr und beständig ist. Ich spreche über das Immerwährende. Damit muss es etwas auf sich haben.
Du verstehst das Wort Immerwährend. Selbst wenn du ein Wort nur vage verstehst, hat es Bedeutung.
Du bist gut im Verstehen des Wortes Seele. Wo kannst du deine Seele sehen? Kannst du sie berühren? Kannst du sie in deinem Verstand oder in deiner Hand halten? Kannst du ein Bild von ihr malen? Sagt Mir, ihr Lieben, wenn euch gesagt würde, ihr hättet euren Glauben an die Seele aufzugeben, wie würdet ihr das eigentlich anstellen? Seelenrealität geht Oberflächenrealität in rasanten Sprüngen voraus.
Im Bezug auf Oberflächenrealität siehst du auch nicht die gesamte Oberfläche vor dir. Es gibt Aspekte der Oberflächenrealität, die auch über diese hinaus existieren.
Siehst du den Wind? Was du siehst sind Spuren des Windes. Du siehst, wie sich die Blätter bewegen und fallen. Du magst sehen, wie der Wind Äste und sogar Bäume ausreißt. Wie kannst du in aller Aufrichtigkeit sagen, dass Wind nicht existiert, nur weil du ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht sehen kannst? Siehst du die Luft, die du atmest? Der Wind ist aus Luft gemacht. Du weißt, dass Luft existiert. Luft ist physisch, dennoch siehst du sie nicht. Den Wind kannst du jedoch hören.
Liebe ist bewiesen. Große Liebe wurde bezeugt. Dennoch, wie kannst du Liebe in einen Kasten setzen und sie jederman zeigen? Du weißt sehr wohl, was Liebe ist und was sie sein kann. Augen und Verstand können Beweise von Liebe sehen, wohingegen das menschliche Herz Liebe sehr wohl kennt und um die Existenz von Liebe weiß. Zur gleichen Zeit sagen Menschen, dass Liebe von dannen gegangen ist, das ist, wie sie ihre Liebe auf der oberflächlichen Ebene des Lebens interpretieren.
Auch ihr, Meine Lieben, spielt mit den oberflächlichen und den tieferen Schichten des Lebens. Ihr kreuzt vor und zurück.
Und da gibt es noch tiefere Ebenen für dich zu erreichen und darüber hinaus.
Wisse, dass es menschliche Wesen gibt, die sich zwischen beiden Welten bewegen und für die es kinderleicht ist. Ich sage dir, du kannst es auch. Ich sage, dass du es bereits tust.
Heavenletter # 5887 – 6.1.2017 You Have Great Purpose in Life
Du hast eine große Aufgabe im Leben
Gott redete …
Meine Geliebten, es muss für euch offensichtlich sein, dass es mehr im Leben gibt, als man auf den ersten Blick erkennt. Ich habe gehört, wie ihr oftmals zu euch selber sprecht: „Es muss am Leben mehr dran sein, als ich vor mir erkennen kann.“ Habt ihr euch nicht vielleicht über diese traurige Tatsache mokiert?
Ihr kommt nicht grundlos auf diese Welt. Es hat einen Sinn, dass ihr da seid. Es muss eine größere Bedeutung haben, als einfach nur Zeit, die ohnehin nicht existiert, hier vom Anfang bis zum Ende zu verbringen. Ihr seid aus einem bedeutsameren Grund hier, als einfach durch eure Jahre zu leben und das hinter euch zu bringen, was man das menschliche Leben nennt.
Wenn du eine Schiffsreise machst oder bloß auf einer Fähre reist, so bist du auf einem Weg. Du kommst von einem Ausgangspunkt und reist näher und näher zu Mir und näher zur Wahrheit deiner selbst. Du segelst einem Ziel entgegen. Du fährst irgendwohin. Es gibt einen Grund. Du hast ein Ziel, welches aus deinem jetzigen Blickwinkel groß oder klein erscheinen mag.
Machst du eine Kreuzfahrt, hat das noch eine weitere Bedeutung. Statt im Leben zu Fuß zu gehen, statt mit dem Auto heim zu fahren oder mit dem Flugzeug zu fliegen, machst du eine Kreuzfahrt. Du fährst in eine bestimmte Richtung. Du fährst nach oder kommst von irgendwo. In der Zwischenzeit, nichtsdestoweniger, segelst du.
Selbstverständlich steht es dir frei, die Reise zu genießen. Ich bitte dich, die Reise zu genießen. Es ist Mein ausdrücklicher Wunsch, dass du die Reise genießt. Mach es so! Lass jene Bedenken ziehen, die dich davon abhalten. Mach‘s jetzt!
Sicherlich, diesmal dient dein Erdenleben deiner eigenen Bereicherung, der Bereicherung deiner Umgebung und auch der ganzen Welt. Niemand ist grundlos hier, wie immer du auch darüber denken magst. Vielleicht ist es noch nicht in dein Bewusstsein getreten – jedoch, was ist neu daran?
Bist du hier, um etwas zu lernen? Aber sicher!
Bist du hier, um etwas hinter dir zu lassen? Aber sicher!
Geh und stell dir alle die Segnungen vor, die du der Welt schenken kannst. Es ist eine gute Idee, das Augenmerk auf die Segnungen zu richten, die du der Welt zuteil werden lassen kannst.
Ist es wahrscheinlich, dass du genau den Sinn deines Lebens kennen wirst? Das ist keine sichere Wette, genaugenommen ist es unwahrscheinlich; nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich. Soviel kannst du wissen: Es gibt etwas Wertvolles, das du hinterlassen wirst. Sicherlich kann es sein, dass du mehr als einen wunderschönen Aspekt hinterlässt. Es können viele sein. Meine Lieben, ihr steuert auf etwas zu. Eure Reise ist nicht grundlos; sie hat einen Sinn.
Es ist nicht von Bedeutung, wer du bist. Du kannst reich oder arm sein. Du kannst gebildet sein oder Analphabet. Es gibt nichts, was du sein musst, außer ein menschliches Wesen, um der Welt Wohltaten zu schenken – sie hungert danach. Jeder Segen ist notwendig und wertvoll. Es macht nichts aus, was du als groß oder gering ansiehst, denn von dort aus gesehen, wo Ich bin, sind alle Wohltaten gleich wertvoll. Dort, wo Ich wohne, gibt es keine Größenmaße. Hier sind alle Wohltaten groß und werden dankbar angenommen. Hier gibt es keine Voreingenommenheit. Weder schiele Ich, noch schätze Ich ab. Alle Meine Kinder sind willkommen und alle Segnungen Meiner Kinder sind gleich willkommen. Um Mich in menschlichen Worten zu beschreiben: Alle Meine Kinder und alle ihre Beiträge erleuchten Mein Angesicht mit Unendlicher Freude.
Zurzeit misst du dich wahrscheinlich an einem falschen Maßstab. Jeder Beitrag, der von Herzen kommt, kann nur groß sein. Aus Größe bist du hervorgegangen, zur Größe kehrst du zurück. Bald wirst du die Größe, die du wirklich verkörperst, akzeptieren und sie leben. Ich kann diese Größe klar vor Meinen Augen sehen und wünsche Mir von ganzem Herzen, diese Sichtweise auch dir zu eröffnen.
Heavenletter # 5888 – 7.1.2017 Make Your Heart As Good As New
Mache dein Herz so gut wie neu
Gott redete …
Dein Herz ist dein Türöffner, und gleichwohl, so wie die Dinge stehen, findet die Tür deines Herzens zudem Gelegenheiten, sich zu schließen. Bitte wisse, dass Ich das nachvollziehen kann. Du hast deine eigene Sicht, wie du die Dinge siehst. Wenn dein Herz sich gefesselt fühlt, ist dir nicht klar, wie zu überleben ist und wie du gleichzeitig dein Herzen geöffnet halten kannst. Es ist natürlich und erklärbar, dass du dich zurückziehst. Es ist Einem leicht zu erkennen, wie du es in der Tat mit dem Empfinden zu tun hast, dass du keine andere Wahl erkennst, als, vielleicht auf gewisse Anlässe hin, um dein Leben zu rennen.
Lasst Uns einen Weg ausmachen, euer Herz, eure Ideen, eure Art in der Welt zu sein zu bewahren, und dass ihr auch so vorwärtskommt. Wo dein Herz verwundet wird, was für Möglichkeiten sind da vorhanden, anhand derer du gegen das Wehtun weiterkommen und dein Herz so gut wie neu machen kannst?
Bitte, wisse, Ich verstehe, dass es Zeiträume gibt, wann du einen anderen Weg zu nehmen hast. Vielleicht wird dir, unter den gegenwärtigen Umständen, kein Ohr geliehen. Deine Bedürfnisse werden nicht vernommen. Falls die Thematik, die derzeit zur Hand ist, deine Priorität ausmacht, ist es selbstverständlich schwierig für dich, voranzugehen, derweil dein Herz sich übersehen fühlt und ja in der Tat übersehen wird.
Was meint – von vorne anfangen? Sofern die Menschen, mit denen du gegenwärtig zusammenarbeitest, dir nicht zuhören können, dann gib jenen Mitarbeitern einen weiteren Versuch. Sofern sich ein Verständnis auftut, ist dies gut und fühlt sich dies gut an. Wenn du dich nach wie vor eingeengt fühlst, dann hast du auch so eine Wahl. Du hast eine Wahl, unter Fairness gegenüber Allen weiterzuziehen.
In diesem Falle machst du keinen Rückzug. Du gibst nicht auf. Du verschwindest nicht übergeschnappt. Du machst keinen Kompromiss. Du triffst eine klare Entscheidung, dich woanders hin bewegen zu mögen. Womöglich weißt du noch nicht, was der andere Weg ist, gleichwohl ist es dir jetzt klar, dass sich dir ein anderer Weg zeigen wird. Er wird dir unterkommen.
Es ist schlicht das, was das nächste ist. Du bist nicht gescheitert, und die Anderen um dich herum sind nicht gescheitert. Beide Parteien haben etwas herausgefunden. Dies ist – sich voran bewegen. Nun ist eine neue Route für dich da, die zu nehmen ist. Es gibt keinen Verlust und kein böses Blut.
Selbstverständlich, eben dies wünschen sich alle Parteien. Es ist wie über eine Erkältung hinwegkommen.
Überlastung ist weg, und Streitgespräche sind fort und nicht mehr da. Das ist eine schöne Sache.
Wie fühlt sich das bei dir an? Scheint es real? Scheint es möglich?
Kein einziger geht Kompromisse ein. Ein Kompromiss trägt die Konnotation bei sich, dich unter Wert zu verkaufen – du gibst für eine Lösung etwas auf, und die andere Seite gibt ebenfalls etwas, was sie sich wünschten, im Interesse einer Lösung auf.
Das Szenario, über das Wir hier soeben reden, handelt nicht davon, dass jemand etwas aufgibt. Es redet dabei nicht jemand: „Oh, also gut. Ich werfe dies in den Pott, um etwas anderes zurück zu bekommen.“
Nein, hier geht es nicht um eine halbwegs gute Maßnahme. Es ist kein Kompromiss, alldieweil es ein Beispiel davon ist, wie beide Parteien in Frieden und Wohlwollen vorangehen. Dies meint vorwärtskommen. Dies ist das Glücken von Fortschritt. Dies ist weitaus mehr als ein Kompromiss.
Vorankommen wird möglich gemacht. Zunächst ist da ein Verlangen nach einem friedvollen Ausgang zur Hand, und dann ist da eine gute Idee oder eine Mischung von Ideen, die einen ebenen Pfad auslegen, auf dem für Alle, die mit von der Partie sind, gut zu gehen ist. Keiner rief das Gericht an. Keiner fühlt weiterhin Groll.
Dies zählt zu den Schönheiten des Lebens auf der Erde.
Dies liegt innerhalb des Bereichs üblicher alltäglicher Entschlusskraft. Es wird mehr und mehr zu Tage treten. Keiner erringt einen Sieg über einen anderen. Keiner wird auf die Matte geheftet. Es gibt zwei Gewinner, welche, zum wenigsten, narbenlos herauskommen und sich die Hände schütteln.
Das Leben hat schier seine Ausgangsstellung abgewandelt. Was für ein Gewinn für das Universum! Der Mondlandung gleich, ist dies ein Geschenk an die Menschheit.
Heavenletter # 5889 – 8.1.2017 Kiss the Concept of Tragedy Goodbye
Gib dem Konzept ‚Tragödie‘ einen Abschiedskuss
Gott redete …
Natürlich, ihr wollt eure Gefühle bezüglich der Existenz des Lebens – eures Lebens – nicht in der Weise vortäuschen, als ob es nur nur unrealistische Hoffnungen wären und nichts dahinter stünde. Gleichzeitig müsst ihr auch nicht das Leben so ernst nehmen, wie ihr es zur Zeit zu tun beliebt. Ihr müsst all die Makel nicht noch herausstreichen. Ihr müsst einen Fehler nicht so ernst nehmen und schicksalshaft, wie ihr es möchtet, ob es nun euer Fehler ist oder der eines andern, oder ein Irrtum, den ihr Mir ankreidet.
Das Leben ist nicht immer eine Singlerche. Das ist kein Geheimnis. Aber zugleich seid ihr am Leben. Ihr habt das Geschenk des Lebens. Ihr seid lebendig! Das Leben ist etwas Gutes, wofür ihr dankbar sein könnt.
Das Leben ist keine Medizin. Das Leben schmeckt nicht immer bitter. Gebt dem Leben mindestens eine halbe Chance, wenigstens angenehm zu sein. Die Wahrheit ist, dass das Leben euch die meiste Zeit unterstützt. Das Leben tut die ganze Zeit sein Bestes für euch, doch ihr seht dies nicht immer.
Wenn etwas zutiefst Unerwünschtes euch trifft, ist dies ein Schlag. Es bringt euch zur Strecke. Es schlägt euch hart. All die guten Zeiten im Leben scheinen euch nicht kompensieren zu können, was euch geschehen ist, das zu schrecklich ist, um es zu betrachten. Ihr wisst nicht, wie ihr es mit Fassung tragen könnt.
Leidet, wie ihr müsst. Tut eure Schreie: „Wie konnte dies nur geschehen?“ Das Leben ist fähig zu vielerlei. Wir können sagen, das Leben hat eine Spezial-Lizenz.
Aus eurem Bauchgefühl mögt ihr niemals über das hinwegkommen, was euch geschehen ist. Verständlicherweise könnt ihr euch nicht einfach zusammenreißen. Gleichzeitig helfen all eure Proteste, all die Ungerechtigkeit, all die zufälligen Umstände niemandem, am wenigsten dir nicht, der du vielleicht am meisten leidest.
Niemand würde deine Tragödie verharmlosen wollen. Niemand würde dir sagen, zum Beispiel wenn dein Kind gestorben ist: „Ach, Hunderte von Kindern sterben jeden Tag.“
In der Form der Liebe und der Oberfläche der Liebe, wie ihr sie kennt, mag es keine Entschuldigung für das geben, was geschehen ist. Da mögen keine mildernde Umstände existieren, die du sehen kannst, aber am Ende des Tages zeigt sich eine Ursache. So unbegründet, wie es euch scheinen muss, eines Tages wirst du eine Ahnung eines klaren Blickes haben für das, was dem Ereignis einheizte, das du nur als Verletzung ansehen konntest. Kaum zu glauben von dem Ort aus, wo du sitzt, aber es könnte doch Güte sein in all dem, was dir großen Herzschmerz verursacht, und wenn du tiefer schaust, ist das Kreuz, das du gegenwärtig trägst, ausradiert.
In der Beurteilung der Welt heutzutage mag es zu irre erscheinen, ein Verbrechen einfach so auszuradieren, aber als ganzes Universum und in den Reichen der Grenzenlosigkeit ist das einzige, das zu tun ist, es (das Verbrechen) einfach loszulassen.
Es ist kein Fantasieren, dass es jenseits der Welt im Allgemeinen immer einen guten Grund gibt für alles, was geschieht. Es kann sogar das, was du als glorreiches Ereignis im Leben empfindest, sich als nicht so strahlend erweisen, wie du gedacht hast. Das ist etwas, was du vermutlich auch schon gesehen hast auf deiner Tour durch die Welt.
Wenn das, was du als sehr vielversprechend angesehen hast, eben nicht aufgeblüht ist zu diesem Versprechen, so kann doch vielleicht das Umgekehrte ebenfalls geschehen, nämlich dass du das Gute erkennst in dem, was sich zuerst als nackte Tragödie gezeigt hat.
Alle Segnungen für dich. Wisse, du bist gut genug, dein Herz aufzuhellen und das ziehen zu lassen, was du heute nur als Tragödie sehen kannst. Geliebte Mein, die ganze Welt scheint der Tragödie zu hofieren. Lasst dieses Konzept fahren. Haltet es nicht mehr nahe bei euch. Gebt dem Konzept von Tragödie einen Abschiedskuss.
Heavenletter # 5890 – 9.1.2017 Forgiveness Is a Given, Suffering Is Not
Vergebung ist eine Selbstverständlichkeit, Leiden nicht
Gott redete …
Auf der einen Seite erbittet ihr nicht genug vom Leben. Ihr begnügt euch mit zu wenig. Auf der anderen Seite verlangt ihr zu viel. Ihr seid beleidigt, wenn das Leben eine Wendung nimmt, die euch widerstrebt. Zuweilen verliert ihr die Gelassenheit, werdet heftig, stampft mit den Füßen auf das Leben ein und weigert euch, es zu tolerieren. Meine Lieben, ihr seid imstande, auf der Stelle kehrt zu machen, so betroffen seid ihr über das, was ihr als einen Affront von Seiten des Lebens empfindet.
Ihr seid nicht immer bis zum Äußersten aufgebracht, doch manchmal seid ihr es von einem Moment auf den anderen.
Könntet ihr doch nur den Stürmen ohne soviel Drama standhalten. Wenn ihr das doch nur tätet.
Ich erzähle euch nicht, dass ihr das Leben stets besänftigen müsst. Ihr müsst kein Ja-Sager gegenüber dem Leben sein. Auf der anderen Seite geziemt es sich euch zu wissen, wann es Zeit ist, zur Freude zurückzukehren und das Aufstampfen mit den Füßen sein zu lassen.
Es ist wirklich eure Aufgabe, voranzuschreiten und aufwärts zu gehen. Ihr könnt Erregung hinter euch lassen. Ihr könnt zu Frieden in euch selbst gelangen. Ihr müsst keinen emotionalen Schmerz auswalzen. Ihr könnt geliebt und verloren haben und gleichwohl vorwärts gehen.
Geliebte, welche Wahl habt ihr denn auf lange Sicht? Es ist nicht vorteilhaft, sich zum lang dauernden Leiden zu bekennen. Ihr tut besser daran, früher vom Leiden aufzustehen.
Wenn ihr euer Leiden reduzieren und die Dauer seines akuten Zustands um 10% verkürzen könntet, wäre das nicht in jedermanns bestem Interesse?
In der Welt herrscht ein Missverständnis bezüglich der Notwendigkeit, sich zu grämen, und der Bedeutung von Vergebung. Vergebung ist selbstverständlich. Leiden nicht. Beides, Leiden wie Vergebung, sind eure Wahl.
Vergebung ist kein großes Trara. Zu vergeben ist nicht „super“ von euch. Ihr erhaltet dafür keine Medaille. Vergebung ist etwas, was ihr nur dann gewähren müsst, falls ihr etwas übelgenommen habt. Wenn ihr das Leben nicht so persönlich genommen habt, so gegen euch gerichtet, so anstößig, was würdet ihr dann überhaupt zu vergeben haben?
Bei allem Respekt für eure menschliche Natur, Geliebte, was hat es Gutes für euch oder irgendjemanden gebracht, das Leben so persönlich zu nehmen? Ihr seid nicht hier auf Erden, um Angriffe zu sammeln. Sofern ihr hier auf Erden seid, um irgendetwas zu sammeln, dann lasst Uns sagen, dass ihr größeren Weitblick sammeln sollt.
Wann haben die Großen Meister jemals von irgendjemandem Vergeltung gefordert, bevor sie lieben konnten?
Es ist Zeit für euch, euch selbst dafür zu vergeben, dass ihr Verbitterung euch zu eigen gemacht habt.
Geliebte, wer seid ihr denn, dass ihr das Beste von anderen fordert und nicht von euch selbst? Es ist ein Vergehen gegen die Menschheit und gegen Mich, irgendetwas gegen jemand anderen zu haben. Ein jeder andere ist ein Teil von dir.
In gewissem Sinne ist jedermann auf Erden ein armer Dummkopf, der mit Augenbinden in die Welt hinausgezogen ist. Eure Rettung ist, dass ihr aus Erfahrung lernt. Ihr lernt, wo Die Straße Zur Freude ist, und nehmt sie. Ihr bleibt nicht länger auf Der Straße, Wo Die Freude Nicht Ist.
Findet ihr Freude daran, etwas gegen jemand anderen zu haben? Welches Verbrechen hat ein anderer begangen außer dem Verbrechen der Unwissenheit? Und sagt Mir, was ist das für ein Denken, dass ihr aufgrund eines Sondertatbestands ein Heiliger seid, dem es zusteht, jemandem zu vergeben, ein menschliches Wesen zu sein? Was ist Arroganz denn schon anderes als eine Form von Ego, könnte Ich da fragen.
Wenn ihr euch herablassend aufführt, wie segnet ihr dann die Welt oder jemanden in ihr? Gewiss handelt ihr da nicht in eurem eigenen besten Interesse.
Was ist damit geschehen, dass ihr euren Nachbarn lieben sollt? Was ist damit geschehen, dass ihr eure Brüder und Schwestern lieben sollt? Was ist damit geschehen, dass ihr euch selbst lieben sollt?
Vergebt jetzt jedem für alles. Was gibt es sonst für euch zu tun? Kommt schon, steigt von eurem hohen Ross herab und gebt die Welt frei.
Heavenletter # 5891 – 10.1.2017 There Is More to God Than a Leap of Faith
Es ist mehr an Gott dran als ein Sinneswandel
Gott redete …
Anstatt zu denken: „Wehe mir“, schicke dich an, in einer reichlicheren Weise zu denken.
Denke: „Freude ist mein.“
Denke: „Ich bin Liebe. Liebe ist, was ich bin. Gott sagt es so. Ich bin hier, um zu lieben. Möge mir es jeden Tag leichter werden, zu lieben. Es ist, ja tatsächlich, leicht, zu lieben. Was ist lieben anderes als die Schönheit Gottes überall zu sehen? Ich begreife, dies ist die Wahrheit des Lebens. Gott IST überall. Demnach bin ich die Freude Gottes.“
Ihr lieben Kinder, es kann nicht sein, dass Ich nirgends bin. Ich existiere. Ich habe immer existiert. Ich bin bei euch und in euch. Wir sind wahrhaft gemeinsam Endlosigkeit und nirgendwo sonst. Kein einziger ist aus der Endlosigkeit draußen gehalten. Ob ihr euch dessen nun gewahr seid oder nicht, dies ist die Wahrheit. Ihr wart niemals von der Endlosigkeit fort. Erzählt Mir eine andere Geschichte!
Ihr seid Endlosigkeit Selbst! Wir sind Endlosigkeit. Wir sind nicht bloß in Endlosigkeit auf Lager untergebracht, das ist dir klar. Endlosigkeit und Einssein – was gibt es da mehr zu sagen?
Ah, in der Welt aber gibt es derartige Wörter wie wir und ihnen und ihm und ihr und all diese präzisen grammatikalischen Trennungszeichen im Leben. Komisch, nicht wahr? Endlosigkeit ist nicht seltsam. Getrenntsein ist Ungemeine Fiktion. An Fiktion wird geglaubt. Glaube kommt nicht immer mit der Wahrheit gleich. Und es ist ungemein viel mehr an der Wahrheit von Mir dran, als ein Sinneswandel.
In Wahrheit gibt es keinen einzigen Menschen, der euch ein Fremder ist. Es gibt nichts, was ihr nicht kennt. Dass jenes Gewahrsein in einer Wolke von Fakten untergetaucht sein mag, bedeutet nicht, dass ihr ohne ein ungeheuer Großes Gewahrsein seid.
Es gibt zahlreiche Ebenen, auf denen ihr lebt und in denen ihr lebt. Es gibt zahlreiche Schichten des Gewahrseins, welche euer sind. Sofern die Wahrheit überall ersichtlich ist, gibt es keine Schicht des Gewahrseins, die euch abgeht.
Bewusstes Gewahrsein, das ist eine andere Sache. Was ihr bereits habt, seid ihr nicht notwendigerweise am Sehen. Dass ihr nicht seht, was ihr habt, bedeutet nicht, dass ihr es nicht habt. Wir nehmen zur Kenntnis, dass ihr nicht bereits Gewahrsein bequem und griffbereit in eurer Geldtasche habt.
Ihr seid hier auf der Erde, um euer tiefstes Wissen hinaus in die Bewusste Welt zu bringen. Ihr befindet euch auf einer Mission, um Euch Selber die Geheimnisse des Lebens zu Enthüllen, und somit einen jeden Aspekt des Universums zu segnen. Dies gilt für einen Jeden. Und ein Jeder hält ebenso individuelle Zwecksetzungen inne, welche desgleichen durchaus mehr erdverhaftet sein können.
Allgemein gesprochen, du bist ein Göttliches Seinswesen auf Erden, dem der Segen überreicht ist, die Tiefen hinauf an die Oberfläche zu bringen. Dies ist kein kleiner Segen. Dies ist ein Großer Segen. Dein Gelingen ist erreichbar. Habe das sehnliche Trachten an dir, das Universum aufzutun.
Du erlangst dies nicht kraft des Willens. Du lädst es ein. Dies kann keine lästige Pflicht oder eine Aufgabe sein. Es ist ein Sich-Klar-Machen, ihr Lieben. Ihr habt Mir nicht zu glauben. Glaubt Mir oder glaubt Mir nicht – was ihr glaubt, hat keine Auswirkung auf die Wahrheit. Die Wahrheit ist unantastbar. Mittendrin in der Wahrheit ist es, wo ihr eure Reale Existenz lebt.
Der ganze andere Rest ist nichts mehr als im Leben herumhantieren.
Irgendwo inwendig in dir, führst du ein ungemein tiefes und fruchtbares Leben der Herrlichkeit. Schreibe dir dies hinter die Ohren.
Worum mehr könntest du bitten? Sag Mir, würdest du das Aufblühen Deines Gewahrseins gegen all die Diamanten und Rubine auf der Erde eintauschen mögen, würdest du das wirklich mögen?
Nebst dem Vollen Gewahrsein ist alles beileibe trivial. Allerdings, in Gegenüberstellung, ermangelt es allen Schätzen der Welt der Tiefe der Endlosigkeit von all dem, was soeben in dir am Aufsteigen ist.
Heavenletter # 5892 – 11.1.2017 Collector of Undone Deeds
Sammler unverrichteter Taten
Gott redete …
Es gibt geliebte Menschen, um die du dich sorgst, die dich auf die Palme bringen – stimmt das etwa nicht? Falls du dich nicht zutiefst sorgen würdest und ein ureigenes Interesse daran hättest, ist es durchaus möglich, dass sie dich nicht so sehr auf die Palme bringen würden. Du siehst ihr sich wiederkehrendes Verhalten als selbstzerstörerisch an, gleichwohl hast du Mich sagen hören, dass du deine Finger davon lassen sollst. Du weißt nicht, ob du in der Lage bist, still zu sein.
Lass Uns einmal sagen, dass dein Ehemann ein Meister im Zaudern ist. Zu nahezu allem, was du sagen oder erbitten magst, scheint sein Refrain zu lauten:
„Nicht jetzt“, oder: „Später“. Und später heißt später und später.
Es ist, als ob dein Ehemann ein Sammler unverrichteter Taten ist. Du sprichst nicht davon, dass er seinen Rasen nicht mäht. Er könnte arbeitslos sein, und du bist vielleicht in Sorge darüber, ob er sich von der Couch erhebt und sich an die Arbeitssuche macht. Du bist so beunruhigt.
Du verstehst, was Ich meine, wenn Ich sage, du sollst ihn in Ruhe lassen. Du weißt, dass es weder dir noch ihm hilft, ihn daran zu erinnern, dass Zeit verloren geht. Genau das ist es – nichts scheint zu helfen.
Du bist nicht jemand, der einfach dasitzen und Däumchen drehen kann. Du kannst nicht einfach lächeln und so tun, als ob alles gut ist. Hat dein Mann aufgegeben? Vergeudet er sein Leben? Ist er womöglich krank? Du hast Sorgen über Sorgen.
Tatsache ist, soweit du sie erkennen kannst, dass seine Freude im Leben darin liegt, auf der Couch zu faulenzen, fernzusehen und das Leben dahingleiten zu lassen.
Seine Reaktionen sind für dich schwer zu ertragen. Irgendwie wurden du und dein Mann zu Gegnern.
Du bist nicht imstande, dies ewig so weitergehen zu lassen. Wie kannst du aus der Auseinandersetzung heraustreten und so tun, als ob alles gut ist, während es sich für dich so anfühlt, dass sein Leben – und damit deines – am Zusammenbrechen ist?
Du siehst ein, dass eine Konfrontation mit deinem Mann nichts bringt, und doch bist du nicht imstande, dazusitzen und Däumchen zu drehen und dabei nichts zu unternehmen. Was ist zu tun? Du fragst dich, ob er es nötig hat, zu einem Berater zu gehen. Du weißt nicht, wie du ihn dazu bringen sollst, und was zu tun ist.
Meine Liebe, wenn deine Klagen und Ratschläge nichts nutzen und dein Mann es dir verübelt, wenn du versuchst, ihm Vernunft beizubringen – dann musst du einen anderen Weg finden.
Ich verstehe, dass du mit deiner Weisheit am Ende bist. Es scheint tatsächlich so, als müsstest du dich irgendwie selbst aus dem Nörgeln herausziehen und ihn in Ruhe lassen, nicht wahr? Wenn du dem zustimmst, dass du deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge, die mehr in deinem Bereich liegen, richten musst, wenn du einfach nicht mehr an seine Verantwortung denken darfst und du deinen Mann loslassen musst, auf dass er selber für sein Leben sorgt – ungeachtet dessen, wie sehr dich das in Panik versetzt -, tja, dann musst du einen Versuch wagen.
Sofern du mit der Ausübung von Druck auf etwas, was auf das Leben eines anderen hinausläuft, aufhörst, ist es möglich, dass er vielleicht – mit dem Druck von außen von ihm genommen – beginnen kann, seinen Kopf zu erheben und sich nicht so vom Leben zurückziehen.
Von seinem Blickwinkel aus betrachtet, musst du dich mehr um dein Leben kümmern – und das ist das, was auch Ich denke. Du hast, Meine Liebe, eigenen Tatsachen ins Auge zu sehen. Du bist vielleicht auch gefangen, nicht in Lethargie, sondern in Betriebsamkeit.
In aller Liebe sage Ich dir, dass in dir selbst Veränderungen vorzunehmen sind. Deine Hände zurückzuziehen bedeutet nicht, dass du nicht kümmerst oder dass du so tust, als ob du dich nicht kümmern würdest. Das ist eine Art, sich zu kümmern, die deinen Mann auf eine Weise unterstützt, mit der er umgehen kann.
Wenn du die Art, wie du dich in der Welt bewegst, veränderst, sieht sich dein Mann vielleicht klarer und sperrt sich nicht so sehr.
Geliebte, dass du deinen Mann sich selber zurückgibst mag genau das sein, was ihm jetzt hilft. Er braucht seinen Freiraum, und du brauchst deinen.
Das Zurückziehen deiner Hände kann eine beträchtliche Erleichterung für euch beide sein. Mache diesen Schritt. Erwarte schon bald Erleichterung. Du wirst sie haben.
Heavenletter # 5893 – 12.1.2017 Time Used to Be More Intimate with the Stars
Zeit genutzt, um vertraulicher mit den Sternen zu sein
Gott redete …
All die Schwierigkeiten wären der Welt unbekannt, wenn es nicht der Zeit wegen wäre. Welch eine Sackgasse die Zeit doch ist. Welch Chaos Zeit mit sich bringt.
Ohne Zeit, was würde deinen Frieden wohl stören? Was würde dich hetzen? Was würde dich stressen?
Wie könntest du zu früh oder zu spät dran sein? Alles würde jetzt geschehen. Welch ein Segen wäre das.
Andererseits, was die relative Welt anbelangt, erfüllt Zeit einen Zweck. Ohne die schnelllebige Welt, wie du sie kennst, wie könnten Züge dann pünktlich sein und Schulen rechtzeitig aus sein?
Leider Gottes gibt es einen Sinn darin, wie die Zeit – diese fiktive Zeit – die Welt regiert. Wenn es eine Obergrenze von Zeit in der Welt gibt, dann muss die Welt irgendwie mithalten.
Dennoch wäre es ein Segen für die Welt, sich nicht im Griff der Zeit zu befinden.
Ohne Zeit, wer würde hastig essen? Wer hätte Verdauungsbeschwerden? Wer müsste langsam tun oder sich beeilen?
Wer wäre ein langsamer Lerner oder ein schneller Lerner? Würde so eine Beurteilung, ohne Zeit, überhaupt existieren?
Ohne die feste Illusion von Zeit, wo würden Eile oder Weile existieren?
Wenn du wie vor langer Zeit in primitiven Zeiten leben würdest, würde die Sonne dich wach schubsen und wenn die Sonne untergeht, würden sich deine Augen schließen. Du wärest der Natur so nahe. Ah, du magst dich nach solchen Tagen sehnen, ungehindert von allem Drum und Dran des modernen Lebens zu sein.
Doch bist du ziemlich daran gewöhnt, an Elektrizität angeschlossen zu sein. Natürlich, dein Haus sauber zu halten ist auch viel Mühe. Du musst abstauben und staubsaugen und du würdest vielleicht lieber etwas anderes tun.
Da gibt es viel Gutes über den Besitz eines Wigwams zu sagen, das du einfach einpackst und mitnimmst, wenn dir nach Umzug ist. Heutzutage ist es ein begehrtes Vergnügen für viele, in den Wäldern zelten zu gehen und in einem Fluss zu angeln. In der heutigen Zeit gibt es mehr Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Nicht länger kannst du so einfach aus dem Bett rollen, und fertig.
Natürlich wurde damals auch über Zeit gesprochen, nur war Zeit damals im Einklang mit der Natur. Sonne und Sterne erzählten die Zeit. Die Jahreszeiten erzählten von der Zeit. Wetter gab es damals auch, selbst raues Wetter.
Da mag es immer noch diese Sehnsucht nach dem Leben geben, wie es einmal war. Es ist wahr, dass alle die Annehmlichkeiten dich zurückhalten, in genau dem Moment, in dem sie dich vorwärts bringen. Es scheint, dass du weniger integriert in deinem eigenen Leben bist, dass dir das Leben irgendwie aus den Händen genommen ist.
In diesen, seit langem vergangenen Zeiten, als das Leben noch mehr das deine war, rückblickend, hattest du mehr Freiheit. Ah, die Tage beim Lagerfeuer und unter dem Sternenhimmel schlafend. Wie abhängig du jetzt bist von diesen Kräften außerhalb deiner selbst und so vielen von diesen Kräften, die künstlich sind und dir aufgebürdet wurden.
Zur gleichen Zeit, was würdest du heutzutage tun, ohne Bücher? Und für so viele, was würdet ihr tun, ohne Fernsehapparate und Computer? Was früher nicht existierte mag für dich jetzt ganz wichtig geworden sein. Autos natürlich. Öffentliche Verkehrsmittel. Geschwindigkeit, schneller als der Wind.
Es gibt viel größere Auswahl.
Doch ist nicht alles sowohl Segnung als auch Belastung?
Ist die Welt, in die du geboren wurdest, einzig, wozu du hier bist?
Du selbst bist verantwortlich für einen Großteil deiner Entwicklung und ja, deiner Umwelt – der Zeit –, in der du geboren bist, um eine entscheidende Rolle zu spielen. Zeit erscheint auf jeden Fall wirklich, Zeit scheint stark voranzugehen.
Doch sage Ich dir, dass du in Unendlichkeit lebst, welches Zeitlosigkeit ist.
Was soll ein Mensch tun? Was sollst du denken? Wie soll dein weiteres Leben verlaufen? Wie machen Wir es, dass du zählst, besonders dir selbst gegenüber?
Wenn es Unendlichkeit und Einssein gibt und Zeit illusorisch ist, wie kann nicht-existente Zeit dann solch eine Macht sein, als welche sie angesehen wird? Dennoch ist sie das.
Heavenletter # 5894 – 13.1.2017 Are You Alice Looking through the Looking-Glass?
Bist du Alice im Spiegelreich?
Gott redete …
Es ist wirklich wahr, dass jeder Tag ein Tag der Wiedergeburt ist. Jeder Tag ist eine Neuwerdung. Die Zellen erneuern sich. Du magst ein, zwei neue Gedanken haben. Du tust irgendetwas auf eine verschiedene Weise. Kein menschliches Wesen ist heute das gleiche wie gestern, und morgen wirst du weiter wachsen. Du verstehst, du hast darin kein Mitspracherecht.
Man braucht sich das nicht als Alterungsprozess zu denken. Körperliche Veränderungen sind eher wie das Auswechseln der Schutzvorrichtung. Körperliche Veränderungen sind eine Erscheinung, doch das Leben auf Erden ist natürlich insgesamt illusorisch.
Was für eine Propaganda ist doch das Leben auf Erden. Es geht aufs Ganze. Du gibst ihm alles, was du hast, währenddessen es eine Gruppenfantasie ist, etwa so wie das Telefonspiel, wo ein jeder hastig spricht und niemand ganz die gleichen Worte hört und somit die Konversation verstümmelt ist. Es ist eine Tatsache, dass jeder seine eigene Version des Lebens hört.
Das Leben ist gewiss eine interessante Angelegenheit. Es ist wie ein langer Bandwurmsatz. Das Leben hat kein Ende, einerlei durch welchen Übergang du hindurchgehst. Das Leben ist das Thema, das zufällig in allen Arten von faszinierenden Farben vor dir ist. Das Leben ist fürwahr ein Stück Arbeit. Inmitten von welcher Erzählkunst du doch lebst! Das Leben ist ein Meister von Geschichten. Das Leben ist eine unendliche Geschichte, eine Geschichte, die über Hügel und Täler schreitet, hoch in den Himmel hinaufreicht und ebenso unter Gewölben und in den Untergrund geht. Im Fernsehen oder in den besten Romanen gibt es nichts, was den Kreislauf des Lebens übertrifft. Dichtung leistet immerhin eine gute Arbeit. Sie führt deinen Geist von deinem Leben weg, das dir manchmal nicht wirklich gut genug erscheint.
Wo liegt der Hund begraben?
Das Leben ist eine fortlaufende Geschichte. Du magst dich ratlos fühlen, gleichwohl befindest du dich auf einer bestimmten Buchseite und morgen wirst du auf einer anderen Buchseite sein. Du wirst auf der nächsten Seite sein und manchmal scheinst du inmitten eines neuen Kapitels aufzuwachen.
Was du hingegen weißt, ist, dass das Leben dich überraschen wird. Es wird dich mit Schätzen überraschen, und das gleiche Leben wird dir auch Stöße versetzen.
Das Leben springt vielleicht schnell. Du bist einfach auf der Seite, auf der du bist. Es ist, als ob du Aufzug fährst und es hat den Anschein, dass man nicht aussteigen kann. Wenn du einmal im Leben drin bist, bist du drin, und das Leben nimmt dich vor und zurück und um die Kurve herum.
Manchmal hast du keine Ahnung, wo du dich befindest. Du bist dir nicht einmal sicher, dass du überhaupt bist. Manchmal fühlst du dich unsichtbar und dir selber unbekannt. Oder hast du dich allenthalben geschminkt? Oder wurdest du aufgegriffen und irgendwo in einer fremden Welt jenseits deines Horizonts abgesetzt?
Worum geht es bei der ganzen Sache?
Vielleicht wurdest du irgendwohin zugewiesen. Vielleicht wurde ein Schreibfehler gemacht. Du vermagst für dein Leben nicht zu ergründen, wie du hierhergekommen bist oder was du hier tun sollst – oder ob du überhaupt wirklich hier bist.
Du befindest dich in einem Traum, aus dem du eines Tages erwachen wirst. Natürlich liebst du ungeachtet deines Gejohles sehr wohl ein Geheimnis. Du denkst, du würdest dein Leben gegen das eines anderen eintauschen wollen, doch wenn du es könntest, würdest du entdecken, dass du immer noch durch ein Fenster auf den Süßwarenladen des Lebens blickst. Du bist Alice hinter den Spiegeln und alles, was du tust, ist, auf das Leben zu blicken und niemals so ganz dort heimisch zu werden.
Du befindest dich auf einem Transit. Es ist dir, wie es scheint, nicht erlaubt, still zu halten. Du bist immer-still und immer-dich-bewegend, alles in der gleichen Situation.
Was ist das Leben doch für eine gänzlich verblüffende Sache, wie du in ihm gefangen und wie du auch so weit entfernt von ihm bist. Du bist dir nicht sicher, dass das Leben überhaupt eine Reise ist. Vielleicht bist du einfach gerade dabei, eine Zeitschrift zu lesen. Vielleicht bist du einfach gerade dabei, irgendwie die Identität von jemand anderem anzunehmen, und du weißt nicht einmal von wem. Alles, was du denken kannst, ist, dass das Leben dir irgendwie nicht gehört. Vielleicht für eine Weile ausgeliehen. Dieses Mal nicht eintauschbar.
Heavenletter # 5895 – 14.1.2017 No Joy Is Too Small
Keine Freude ist zu geringfügig
Gott redete …
Wenn du morgens aufwachst, frage dich selber:
„Was fällt mir heute ein, was ich tun kann, etwas, was mir gar ein wenig Freude einbringt?“
Es ist ebenfalls gut, sich die Frage zu stellen:
„Was fällt mir heute zu tun ein, was der Welt ein wenig Freude bringt?“
Im Hauptsächlichen sind die Antworten auf die zwei Fragen die gleichen.
Selbst wenn heute das, was dir Freude bringt, eine Maniküre ist, ist dies gut. Du denkst wahrscheinlich, eine Maniküre sei oberflächlich und könne der Welt nicht weiterhelfen. Lasse es deine Gedanken sein, wie die Welt denn aussähe, wenn jeder, der gerne eine Fingerpflege haben möchte, heute eine bekäme. Oder eine Massage. Oder eine Sauna. Freude ist Freude!
Es ist vollkommen in Ordnung, Freude zu finden, wo du sie findest. Beginne mit kleineren Bissen. Keine Freude ist zu klein. Die eine Freude wird zu der anderen auswachsen.
Lasse Mich jetzt einen kleinen Rückzieher machen. Sofern das, was für dich Freude ist, einem anderen Menschen eine Kränkung oder einen Schmerz verursachen kann, dann geht das nicht als Freude durch, die du dir nehmen möchtest. Einen anderen Menschen auf die eine oder andere Weise übervorteilen erfüllt natürlich nicht die Kriterien. Es ist nicht so, dass alles erlaubt ist.
Gleichzeitig hat die Freude, welche dir heute das Leben schenken kann, nicht irgendwo auf der Skala der Rettung der Welt zu rangieren. Ebenso wenig hat deine Freude für den heutigen Tag nicht durchgängig hochherzig zu sein. Persönliche Freude ist ebenso Freude. Nimm hier den Anfang.
Deine Freude könnte eine Blume pflücken sein. Obendrein könnte es für dich eine Freude sein, jene Blume jemandem zu schenken, dessen Gesicht sich aufhellt, weil du ihm oder ihr eine Blume geboten hast. Selbstverständlich ist die Freude, das Leben von jemandem zu erheben, für dich ebenfalls eine fabelhafte Freude.
Gewiss ja, dein Geschenk könnte die Freude sein, den Rasen deines Nachbarn zu mähen. Es könnte auch die Freude sein, jemanden anzuheuern, der deinen eigenen Rasengarten mäht! Daran ist nichts Falsches.
Soweit Ich weiß, ist es ebenfalls so, dass das Leben eines jeden Menschen eine Anhebung gut gebrauchen kann. Ziehe in Betracht, dass, so wie du unterwegs bist, die Welt demgemäß unterwegs ist. Je glücklicher du bist, umso glücklicher ist die Welt. Es gibt absolut keine Möglichkeit, dass selbst deine verschwindend kleine Freude deren eigenen Segen für die Welt übersieht.
Sowie deine Freude und sei es bloß ein Prozent in die Höhe steigt, lässt du der Welt einen Schub zukommen.
Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass du rüberrutschst und dich zur Freude hinsetzt.
Du hast mit mehr als genug Schmerz zu tun gehabt, dass es für ein ganzes Leben ausreichend ist. Nimm jetzt den Pfad der Freude. Freude hat eine lange Zeit auf dich gewartet.
Freude ist dein Lebensunterhalt. Sei auf Ausschau nach Freude. Tue dies. Schaffe es zur selben Zeit, dass sich deine Freude begibt und tut. Du wartest nicht auf eine Zuteilung. Freude ist dein Geburtsrecht. Dir ist es angelegen, sie zu haben.
Es gibt keine Freude, die zu groß für dich ist, dennoch gilt es dir nicht, deine Hand ausschließlich für große Freude herauszuhalten. Posten kleinerer Freude tun es gut für dich und für das Universum.
Ego-Erfüllung ist günstigstenfalls eine kurzzeitige Freude. Früher oder später leitet dich das Ego zum Enttäuschtsein hin.
Wenn Ich es Mir genau überlege, so hat dich Freude nicht in einer bestimmten Dosierung zu erreichen. Freude ist nicht hoch und mächtig.
Der Anblick eines Säuglingsfüßchens kann dir Freude schenken.
Empfangene Freude ist das gleiche wie gegebene Freude.
Tue, was dir Freude gibt.
Freude hat dich nicht zum Mond zu schicken.
Stille Freude ist gut.
Bemerke deine Freude. Nimm von deinen Freuden Kenntnis.
Werde zu der Freude, die du gibst und entgegennimmst. Sei ein Freude-Empfänger. Sei ein Freude-Geber. Rufe Freude ins Leben. Trage Freude mit dir herum. Verstrahle Freude. Erblühe zu Freude.
Sei niemals ohne sie. Gehe in diese Welt hinaus und habe Vergnügen. Du bist hier auf der Erde um der Freude halber.
Wenn du ein Zimmer betrittst, sei freudig.
Sei jetzt soeben freudig, während Wir reden.
Du bist an jeder Stelle mit Freude an der Reihe.
Sei die Freude.
Heavenletter # 5896 – 15.1.2017 Awaken to Your Own Glory
Erwachen zu deiner eigenen Glorie
Gott redete …
Kenne deine eigene Bedeutung. Du bist kostbar. Darauf hast du Anspruch.
Du brauchst nicht auf Zehenspitzen um dich herum gehen. Sorge dich nicht darum, die Überzeugungen von der Welt, die andere haben, zu stören. Wer hat das Recht auch nur 1/8 Inch von dem wegzunehmen, was für dich bedeutend ist? Du entscheidest darüber, was für dich erstrebenswert ist. Niemand darf kleinmachen, was für dich vital ist.
Nächste Woche magst du dich vielleicht zu etwas anderem hingezogen fühlen. Wer sagt, du müssest dein ganzes Leben an dem selben Thema dranbleiben? Wenn du von etwas das ganze Leben angezogen bist, dann bist du davon angezogen. Wenn dich etwas Neues anzieht, dann zieht dich etwas Neues an. Dein Herz macht es dir möglich. Niemand anderes hat das Recht, über deinen Weg oder deine Wege zu bestimmen. Nur du. Du bist der/diejenige, der/die dein Leben führt.
Du magst dich nicht immer im Selbst-Antrieb fühlen. Manchmal scheint es, das Leben selbst pickt dich auf, wirft dich hoch in die Luft, und wo du landest – da bist du – vielleicht zu deiner großen Überraschung!
Ob so oder so, dein Schicksal wird dich finden. Oder auch nicht. Wenn nicht, sei dein eigener Selbst-Beweger. Mach alles, auch Handstände, wenn nötig, um deinen Weg im Nebel zu finden.
Dein Leben gehört dir und dein Leben gehört Mir. Ob kurz oder lang – in der Schlussanalyse: Ich bin dein Geschick. Du wirst dich bewusst mit Mir entwickeln. Wir sind zusammen geheftet. Unsere Verbindung ist gesichert. Es gibt keine Zeitspanne, wo wir nicht Eines sind.
Es war Mir immer ein Rätsel, warum irgend jemand es vorzieht, dass es die Welt ohne Mich oder ohne ein Konzept von Gott gibt, als ob so ein Gott-loser Zustand euch und der Welt irgendwie zur Ehre gereichen würde. Auf alle Fälle wird eine Welt ohne Mich niemals existieren. Denke nicht einmal daran. Du solltest nicht mit dieser Idee herum paradieren. Warum, oh warum nur möchtest du das überhaupt wollen?
Also, was vergangen ist und nicht mehr länger präsent, lass es sein. Du kommst jetzt voll zur Geltung. Du steigst höher und höher. Halte deinen Hut fest.
Da kommt eine ganze Menge auf dich zu. Deine Wünsche werden erwärmt. Deine Wünsche sind im Handumdrehen auf dem Weg zu dir – deine Wünsche und das Wissen, wie du sie erfüllst. Geliebte, ihr werdet reich an Wünschen sein. Ja, der Wunsch wünscht, und ihr werdet reich an Erfüllung eurer Wünsche sein. In dem was kommt liegt auch der Weg zu euren Wünschen und zu der Erfüllung eurer Wünsche. Dies ist die Art (von dem, was auf euch zukommt).
Jeder Tag fährt euer Leben hoch. Und da ist mehr am kommen. Da ist immer mehr am kommen.
Was könnte man dem Thema dieses Himmelsbriefes hinzufügen? Sicherlich Gratulationen. Gratuliere dir selber, denn du hast gewählt, auf die Erde zu kommen, um Unsere Wünsche nach überwältigender Einheit und Eröffnen des Göttlichen Lebens für alle zu erfüllen.
Du bist hier Für Etwas, nicht für nichts.
Wenn du dir vorgestellt hast, dass die Welt ein Ödland sei, stell dir jetzt etwas anderes vor. Das Erdenleben ist ein Aufwachen. Du wachst auf zur Glorie. Du bist hier zum Aufwachen. Du hast dich mit einer großen Gruppe von Einsseienden zusammengetan. Du greifst hoch. Du magst auf Zehenspitzen stehen, aber du greifst hoch hinauf. Bleibe am Hochgreifen. Bleibe am Hochklettern.
Glaube an deine Originalität und den Wert deines Selbsts. Und glaube an die Originalität und den Wert jedes scheinbar anderen in der Welt, denn sie sind ebenfalls Du. Gib jedem, auch dir selbst Schonzeit. Schonzeit von was? Eine Schonzeit von „so sein zu müssen, wie die Welt zu verstehen gibt, dass du sein sollst.“, als ob sie es wüsste und du nicht. Und JETZT atme die Frische Luft.
Heavenletter # 5897 – 16.1.2017 You Don’t Know What Lies Before You or When
Ihr wisst nicht, was vor euch liegt oder wann
Gott redete …
Was genau ist es, das ihr fürchtet, es würde euch im Leben fehlen? Welcher wahrgenommene Mangel an Liebe des Lebens plagt euch? Was von euch scheint Glück im Stillstand zu halten?
Wie ihr wünscht, ihr wäret einer dieser glücklichen Menschen, die mit dem Leben und ihren Ehefrauen zurechtkommen. Manche Leute scheinen wirklich zu lieben. Sie wissen, wie man fortdauernd dieselbe Person mit ganzem Herzen Jahr für Jahr liebt. Sie lieben auf Dauer, wohingegen eure Herzen zu sinken und euch im Stich zu lassen scheinen. Eure Herzen scheinen sich nicht selbst versorgen zu können.
All die Liebe, die die Erde euch hinhält, verpufft früher oder später. Vielleicht haben manche Leute ein Händchen dafür, die Liebe warm zu halten, während andere einfach nicht wissen, wie sie das Feuer im Haus am Brennen halten. Die Flamme erlischt. Die Liebe geht bergab.
Ihr möchtet nicht gerne, dass die Liebe abkühlt, jedoch, euer Liebesleben lässt euch im Stich, oder ihr seid es, die die Liebe im Stich lässt. Sicher, bis jetzt fallt ihr jedes Mal auf die Nase, wenn es um Liebe geht. Ihr ward einst sicher, jedes Mal, dass eure Liebe dieses Mal ewig dauern würde.
Mancher Leute Liebe bleibt stabil. Es bedeutet ihnen alles, Glück zu geben, und ihre Herzen gehen mit Volldampf voraus, während eure Gefühle der Liebe den Geist aufgeben. Eure Liebe wird sauer, und Bitterkeit wird das, was von eurer einst großen Liebe übrig geblieben ist. Ihr seid nicht in der Lage, sie neu zu entfachen.
Ihr habt einige Leute beobachtet, deren Liebe keine große Flamme war, und doch wuchs ihre Liebe. Sie lernten zu Lieben. Ihre Liebe wuchs und in hohem Alter hielten sie Hände und waren einander kostbar. Sie wurden nie Hitzköpfe.
Ihr würdet viel darum geben, zu wissen, wie Liebe aufrecht zu halten ist. Was haben andere, das ihr nicht habt? Natürlich, viele gehören über die Jahre in eure Reihen. Dies ist überhaupt kein Trost für euch.
Bleiben oder gehen, mit niedergeschlagenen Augen kommt ihr auf eine andere kleine Aussicht.
Das Leben sollte nicht so hart sein.
Ihr würdet liebend gerne unwandelbare Liebe teilen, doch dies war nicht euer Schicksal. Ihr fragt euch, warum.
Bisher habt ihr Liebe nicht andauern lassen. Liebe schwindet und stirbt dann direkt vor euch.
Wenn Ihr anders gewesen wäret, oder der andere anders gewesen wäre, wäre euer Leben anders gewesen. Anhaltende Liebe sollte nicht die Eure sein. Süße Milch wurde sauer. Jetzt könnt ihr euch nicht einmal mehr für einen Moment blenden.
Was auch immer an Möglichkeiten ihr hattet für Wahre Liebe ging zum Fenster hinaus.
Euer Herz kannte Liebe als nicht mehr als ein falsches Versprechen.
Wie dem auch sei, hättet ihr eine Liebe von Dauer gehabt, der Tod eines von euch hätte einen von euch beraubt. Letzten Endes, welche Bedeutung hat es? Leben wird immer gut gehen. Sorry zu sagen, was einmal war, ist nicht mehr.
Wer hätte geglaubt, dass der Idealist, der ihr einst ward, solch ein Pessimist werden würde.
Ihr hättet es nicht geglaubt, und hier seid ihr jetzt, mit einem bitteren Geschmack in eurem Mund.
Jetzt bittet ihr um so wenig, wie einen Sonnenuntergang zu sehen, der euren Herzen Auftrieb gibt. Ihr fragt nicht länger nach mehr. Ihr wisst, dass der schönste Sonnenuntergang nicht anhält, doch wollt ihr diesen momentanen Sonnenuntergang im Auge behalten, so lange er andauert. An dieser Stelle und bezogen auf diesen Zeitpunkt des Lebens, dient ein Sonnenuntergang.
Dennoch, wisst ihr nicht, was der nächste Sonnenaufgang für euch bereit halten wird. Aber zuerst müsst ihr wach sein, um den Sonnenaufgang zu sehen und darauf zuzugehen.
Lasst Uns eure Herzen flicken und lasst das Vergangene Vergangenheit sein. Enttäuschungen müssen kein Fluch eures Lebens sein. Das Leben bietet euch tatsächlich Leben. Es muss nicht das Leben sein, das ihr einst vorgesehen habt. Was ihr für euch sagen könnt, ist, dass ihr eure Risiken eingegangen seid, und ihr euer Leben gelebt habt, und mehr kommen wird. Ihr mögt jetzt noch nicht wissen, aus was ihr gemacht seid, und welche Schönheit noch vor euch liegt oder wann.
Heavenletter # 5898 – 17.1.2017 Congratulations!
Gratuliere!
Gott redete …
Optimismus ist nicht oberflächlich. Er ist nicht leere Versprechungen. Er gehört zu den förderlichsten Werkzeugen, die euch im Leben zur Verfügung gestellt sind.
Optimismus ist gelingens-orientiert. Jener ist das Gegenteil von Pessimismus. Pessimismus ist Aberkennen dessen, was dir das Leben bieten könnte, falls du jenem gegenüber offen wärest.
Pessimismus, hochgehalten als Realismus, ist definitiv auf Risiko, dass du dich was dich selber angeht für nicht so angenehm gefestigt betrachtest, setzen. Die Wahrscheinlichkeiten stehen in vielen Fällen nicht hoch, wo allerdings steht geschrieben, dass das Leben aus dem Durchspielen ausschließlich von fabelhaften Gewinnchancen zusammengestellt ist? Auf diese Weise wirst du ohne Weiteres gewaltige gute und günstige Gelegenheiten von dir fernhalten. Zähle dich selber nicht derart leicht aus.
Du magst meinen, du seist superintelligent, indem du dir selber und Anderen aufzeigst, wie unwahrscheinlich die Chancen dafür stehen, dass du dein Ziel erreichen wirst. Was kümmert es dich denn, sofern du eine ‚1 zu etliche-tausend‘-Chance, dass du gewinnen wirst, hast, unterdessen du gewinnst und gewonnen hast? Mit Sicherheit, wenn du es nicht riskierst, wirst du auf keinen Fall einen Gewinn einfahren.
Lasst uns einen Augenblick lang in Betracht nehmen, dass du, indem du den Mut aufbringst, es auf das abgesehen zu haben, was du möchtest – unbenommen der Gewinnchancen zugunsten deiner oder zuungunsten deiner -, die Natur rührst und umrührst. Du verschaffst dem Leben eine Gelegenheit.
Wenn du dich selber im Vorhinein aufgibst, setzt du eine niedrige Schwingung für das Erlangen an. Sofern du eine Idee hast, ein Geschäft zu eröffnen, lasst uns dies einmal als Beispiel hernehmen, und Jeder in der Welt trägt dir dabei vor, deine Idee werde niemals funktionieren, und wenn du deine Idee aufgibst, wie stehen dann die Chancen, deinen Traum erfüllt zu bekommen? Sie stehen auf null.
Dies passiert jeden Tag. Jemand hört einem Anderen zu, und gibt seinen Traum auf.
Es spielt sich fernerhin so ab, dass jemand, der nicht auf das hört, was andere sachkundige Menschen dazu meinen, unter Umständen verblüffende Erfolge zeitigt. Der Träumer erwies sich als zutreffend, und der Kritiker, einerlei wie gut sein Rat gewesen war, irrte sich.
Eine sichere Wette ist nicht alles, was es gibt. Genauso wenig gewinnen sichere Wetten jederzeit.
Eine niedergeschlagene Haltung macht es nicht wahrscheinlich, dass Träume Wirklichkeit werden. Es gibt Vieles in der Welt, um glaubhaft zu machen, was Ich dir soeben zu verstehen gebe. Es gibt Myriaden von Menschen, deren Träume sich als zutreffend erwiesen haben. Ach, an all die guten Träume denken, denen niemals eine Chance gegeben wurde, zu wachsen.
Bedeutet dies, du müssest immerzu in einen jeden deiner Träume alles investieren? Selbstverständlich nicht. Dennoch möchte Ich dir sagen, dass eine Menge von deinem Traum und von deinem Mut gegenüber dem, was andere Leute sagen, abhängt.
Glaubte irgendwer ans Fliegen und glaubte irgendjemand den Gebrüdern Wright, dass sie das hinbekommen würden? Keinesfalls. Und falls diese zwei Brüder nicht Flugzeuge auf die Welt geschafft hätten, hätte es sonst jemand getan, gleichwohl spielten sie ihren Part, und man kann sagen, dass sie den Sieg davon getragen haben. Schaue es dir an, was vonstatten gegangen ist, weil sie ihrem Traum gefolgt sind.
Wer glaubte an Einstein? Er konnte nicht einmal sprechen, bevor er sechs Jahre alt war. Zum Glück für ihn und für die Welt hat Einstein nie lockergelassen. Er zog niemals andere Menschen um Erlaubnis zu Rate, um voranzugehen und in der Weise zu denken, wie er dachte.
Karrieren, ebenso wie Geschäftsunternehmen, auf die Beine gestellt durch bewanderte Leute, können Einem ebenfalls aufzeigen, dass gute Chancen für ein Gelingen nicht immer den Sieg davon tragen. Einsteiger gewinnen ebenfalls nicht immer. Du hast beispielsweise davon gehört, wie Abraham Lincoln zahlreiche Wahlen verloren hat, bevor er eine gewonnen hat.
Wer immer auch dahinter gekommen ist, wie aus einem Hin-und-Her-Kratzen Feuer herausgeholt werden kann – wir wissen es nicht, wie viele Male es derjenige versucht hat, bevor ein Feuer zum Vorschein kam. Dies ist das gleiche, wie wenn man sagt – er gab nicht allzu früh auf.
Wage es dann und wann. Ja, Wir reden soeben von Möglichkeiten. Wie viel bedeutet dir eine Idee, wie viel bedeutet sie wirklich deinem Herzen? Sie hat dir nicht alles zu bedeuten, dennoch, sowie sie das tut, weswegen ihr nicht eine Chance geben, geboren zu werden und auf die Welt zu kommen? Nicht der Ego-Befriedigung halber, sondern aus der Beharrlichkeit der Idee selber heraus.
Was nun also, wenn du keinen Erfolg hast? Du bezogst Stellung. Du gabst ihr alles, was du geben konntest. Gratuliere!
Heavenletter # 5899 – 18.1.2017 The Need to Be Heard, and the Art of Listening
Das Bedürfnis, gehört zu werden, und die Kunst des Zuhörens
Gott redete …
In Begriffen der Welt gibt es zumindest zwei Parteien, die kommunizieren. Die eine wird der Sprecher, die andere der Zuhörer genannt. Wahre Konversation ist ein wunderschöner Tango. Der eine führt, der andere folgt. Sie beide führen. Sie beide folgen. Der Zuhörer hört wirklich zu, unterbricht nicht, hört innig zu, bis die Reihe an ihn kommt. Dann werden die Rollen getauscht. Der gute Sprecher wird ein guter Zuhörer. Man verletzt sich nicht. Jede Rolle ist unbezahlbar.
Manchen Leuten fällt es schwer, das auszudrücken, was sie wirklich ausdrücken wollen. Anderen fällt es leichter zu sprechen als zuzuhören. Der Redner und der Zuhörer sind beide essentiell. Ohne Sprechen und Zuhören, worin könnte dann Gemeinschaft liegen?
Wenn du in einem bestimmten Moment der Zuhörende bist, mag es sein, dass du einfach nur darauf wartest, dass du mit dem Reden an die Reihe kommst. Begierig darauf zu warten, sich alles von der Seele zu reden, ist nicht Zuhören. Es bedeutet, die Sekunden zu zählen, bis man dran ist.
Wegen Mangels an Zuhören wurden schon Freundschaften aufgekündigt.
Der eine oder der andere oder beide Parteien zucken mit den Achseln und denken: „Er schert sich einen Dreck. Warum sollte ich mich da bemühen?“
Freundschaften gingen in die Brüche. Kriege beginnen. Alles von der Unfähigkeit zum Zuhören. Es wird Partei ergriffen. Da entsteht die Notwendigkeit, nicht zuzuhören, so als ob Zuhören Schwäche wäre.
Zuhören ist eine große Fähigkeit. Sie ist notwendig zum Überleben.
Wunder was, du willst nicht, dass dir jemand Honig ums Maul schmiert, und du willst genauso wenig jemandem etwas vormachen, wie dass dir etwas vorgemacht wird. Du willst verstehen und verstanden werden. Wie wichtig ist es doch, gehört zu werden, und wie wichtig ist es zu hören.
Zuzuhören ist keine Schwäche. Es wäre klüger, wenn Wir sagen, dass das Zuhören eine Stärke ist, die zu oft ungenutzt bleibt, während das Bedürfnis, gehört zu werden, gewaltig ist und so tief sitzt wie Hunger. Irgendwie taucht das Bedürfnis, das Sagen zu haben, zu häufig auf und ergreift Besitz. Da gibt es eine Art von feigem Wunsch, recht zu haben, koste es, was es wolle.
Meine Geliebten, ist es hart zu verstehen und zu sagen: „Ich verstehe, was du sagst.“
Was ist so schwierig dabei zu sagen, dass es dir leid tut? Und was ist so wunderbar daran, recht zu haben? Was ist so wunderbar daran, in einer Debatte der Sieger zu sein? Was hast du gewonnen? Du und dein sogenannter Gegner gewinnt beide, wenn eine Streitigkeit beigelegt wurde!
Wenn man von vornherein aufrichtig miteinander spricht, von woher würde ein Gegner dann kommen? Ein unaufrichtiges Übereinkommen trägt später zu Verbitterung bei. Vielleicht sagst du nichts, um nachzugeben. Vielleicht hast du dich die ganze Zeit nicht richtig vertreten. Vielleicht hast du deine Rechte weggegeben und dich somit selber brüskiert. Vielleicht hattest du so ein Bedürfnis danach, geliebt zu werden, dass dir eine innere Stimme in dir zugeflüstert hat: „Ich werde die großzügigste Person auf der Welt sein. Ich werde unsere Freundschaft auf meine eigenen Kosten aufbauen.“
Du möchtest als ein guter Kerl angesehen werden und damit vielleicht als der Fairste von allen.
Es ist möglich, dass du zu viel für zu wenig bezahlst, und du fängst an zu erkennen, dass du für Gefälligkeiten zu teuer bezahlt hast. Du hast dich selber klein anstelle groß gemacht. Vielleicht bist du von Vortäuschung ausgegangen. Die falsche Position besteht darin, dass du nicht viel wert bist. Ich sage etwas anderes.
Meine Lieben, ihr existiert und ihr erweist weder der Welt noch irgendjemandem einschließlich euch selbst oder eurem Freund einen Gefallen, wenn ihr euren Selbstwert negiert.
Erinnert euch an Meine Bitte. Meine Bitte besteht darin, dass ihr Mich bei allen Interaktionen repräsentiert. Ich bin stark, Meine Lieben. Dass Ich demütig bin bedeutet nicht, dass Ich ein Beschwichtiger bin. Dass Ich ohne Ego bin bedeutet nicht, dass man Mich über den Tisch ziehen kann.
Ich habe nichts zu beweisen. Ihr habt es auch nicht. Ihr seid nach Meinem Ebenbild geschaffen. Ich bin direkt. Ich mache keine Geschäfte. Ich treibe keinen Handel. Ich gebe Die Wahrheit nicht auf, um dafür irgendetwas anderes zu gewinnen. Und bestimmt mache Ich Mich nicht selber klein.
Dass Ich empfehle, dass du bereitwillig und häufiger Ja sagst, bedeutet nicht, dass du eine Schachfigur bist, die sich selber ausradiert.
Erinnere dich, du repräsentierst Mich. Du sollst nicht dein Geburtsrecht hergeben. Ich bin Der Weg.
Heavenletter # 5900 – 19.1.2017 Herein Lies the Major Key to Happiness
Hierin liegt der wesentliche Schlüssel zum Glück
Gott redete …
Wenn es nur Einen Schlüssel des Lebens gäbe, welcher wäre es dann?
Aha, zum Glück gibt es mehr als einen Schlüssel zum Leben. Was immer für dich als Individuum wichtig ist, gehört auf deine Liste. Nach und nach magst du dich dazu entschließen einige deiner Vorschläge von deiner Liste zu streichen und andere hinzuzufügen.
Es ist verständlich, wie Geld sich auf deiner Liste darstellen würde. Jeder weiß, dass Leben auf der Oberfläche leichter ist, wenn du Geld in der Tasche hast. Gleichzeitig weiß jeder – zumindest in der Theorie –, dass Geld kein wahres Glück oder gar Liebe kaufen kann.
Gute Gesundheit – jeder will sie und verdient sie auch. Auf der Oberfläche würde sich niemals jemand Krankheit wünschen. Ich sage auf der Oberfläche, denn manchmal mag jemand, der eine Krankheit mit sich trägt, tief im Innern und unbewusst diese Krankheit für den einen oder anderen versteckten Grund brauchen. Er mag sich daran festhalten und dennoch ist er unschuldig.
Es ist auch wahr, dass gute Gesundheit nicht unbedingt Glücklichsein mit sich bringt. Es gibt genug Leute, die ihre ausgezeichnete Gesundheit nicht zu schätzen wissen, während sie sie haben.
Persönliche Liebe hat auch schon Schmerz und Leid gebracht, weil Anhänglichkeit sich oftmals als Liebe verkleidet. Anhänglichkeit kann sehr enttäuschen.
Kreativität ist großes Glück, dennoch, selbst die versiertesten menschlichen Schöpfer, die viel Freude am Erschaffen haben, können auch manchmal große Leidende sein.
Gibt es da nicht Einen Schlüssel, der ein Leben lang jedem dient?
Wir wissen, dass Erwartung und Interpretation Vertragsbrecher sein können. Du tust dein Bestes, dennoch, Erwartung ist ein Schreckgespenst und Interpretation ist ein weiteres.
Du bist weise, vorherzusehen, was du willst, und nicht zu schnell beim Missbilligen dessen zu sein, das du bekommst. Gleichzeitig mag selbst aller gute Wille in der Welt vielleicht nicht die Früchte hervorbringen, die du begehrst.
Wie kann es sein, dass Liebe und Freude am Leben so schlüpfrig sind? Welche Art von Erziehungslager ist das Leben überhaupt?
Trotzdem ist Glücklichsein immer möglich. Liebe ist immer möglich. Gesundheit ist immer möglich und Ich, Gott, bin weitaus mehr als eine irgendwann, ab und zu erscheinende, Möglichkeit.
Weisheit und das Bewusstsein vom Glück sind immer verfügbar. Wenn auch verfügbar, warum ist dann nicht jeder perfekt glücklich in jedem gegebenen Moment?
Warum seid ihr, Meine lieben Freunde, nicht offen, um Glück an jeder Ecke zu empfangen? Warum sollte dein Glücklichsein so sehr von den äußeren Drehungen und Wendungen des Lebens abhängig sein? Selbst Prinzen und Prinzessinnen sind nicht immer glücklich. Die Tatsache, dass Leben auf Erden mit eingebauten Gegensätzen geschaffen ist, erschwert die Sache.
Du würdest ewiges Glücklichsein in Anspruch nehmen, wenn du nur wüsstest wie.
Die Wirklichkeit der Seele ist Glückseligkeit selbst, während du nach ihr suchst. Natürlich suchst du nach Höhepunkten der Glückseligkeit.
Wenn ein Kind und ein großer Meister gemeinsam malen, wissen beide um Glückseligkeit und dennoch denken sie nicht über ihre Glückseligkeit nach, während sie im Zustand der Glückseligkeit sind. Du erlebst Glückseligkeit. Wenn du anfängst deine Glückseligkeit zu beobachten, dann ist es nicht mehr ganz das Gleiche. Was einmal große Glückseligkeit war, mag im Rückblick schmerzen, weil dieser Höhepunkt der Glückseligkeit in diesem Augenblick nicht mehr gegenwärtig ist.
Momente des Glücks kommen zu dir von außerhalb, dennoch kommen diese Momente stoßweise. Etwas in dir weiß, dass Glück viel tiefer liegt als das, was sich auf der Oberfläche abspielt. Die Sache ist – Glückseligkeit ist in dir selbst zu finden.
Der wichtigste Schlüssel zum Leben bist du. In dir drinnen ist der Schlüssel. In dir ist Alles. Und natürlich, Ich bin auch in dir und Ich biete dir Mein Selbst an. Finde Mich. Finde Mich jetzt. Unweigerlich Hand in Hand, sind Wir Freude für die Welt.
Heavenletter # 5901 – 20.1.2017 How About Today?
Wie wär’s mit heute?
Gott redete …
Was wäre denn, wenn ihr die Welt von der Liebe her sähet?
Was würdet ihr dann sehen?
Was wäre, wenn du aus deinem eigenen Herzen heraus in die Herzen hineinschauen könntest?
Was wäre, wenn du wirklich sehen könntest, wie Ich es tue?
Du würdest alle befürworten.
Du würdest alle segnen.
Du würdest in jedermanns Leben etwas ausmachen.
Du würdest Licht scheinen wie tausend Sterne.
Du würdest jeden aufgreifen und ihm den Staub abbürsten.
Heavenletter # 5258 Wie tausend Sterne
http://heavenletters.org/wie-tausend-sterne.html
Siehst du, heute habe Ich den Heavenletter mit einem Zitat von Mir begonnen. Jeder Heavenletter, jeder Satz, jedes Wort sät einen Samen. Man könnte sagen, dass jeder Heavenletter Samen für jeden anderen Heavenletter in sich trägt.
In derselben Weise könnte man auch sagen, dass jeder Seufzer, den eines Meiner Kinder ausstößt, ein Same für dasselbe Seufzen aller Meiner Kinder ist.
Hier ist ein Seufzen:
„Geliebter Gott, ich will darüber hinweg sein, weinend wegen einer momentanen Schwierigkeit zu Dir laufen zu müssen, die sich in verschiedenen Formen immer und immer wiederholt. Ich möchte frei sein von Schwierigkeiten. Ich möchte frei sein. Gott, gewähre mir Freiheit.
Ich zögere, Dich um Freiheit von der Vergangenheit zu bitten. Ich möchte meine Erinnerung behalten und dennoch alles in einem neuen Licht sehen. Gott, schenke mir neue Sichtweisen. Bitte gib mir Helles Licht und die Gabe der Beständigkeit. Lass mich jetzt und für immer mit Deinen Augen sehen.
Es gibt Dutzende von Talenten, Fähigkeiten und auch materiellen Dingen auf der Welt, die ich dringend ändern möchte. Als erstes würde ich gerne weniger reden und mehr zuhören. Ich war immer so ruhig. Ich möchte weder weiter so ruhig sein, noch möchte ich je wieder eine Plaudertasche sein, die dauernd irgendwas daherbrabbelt.
Manchmal denke ich, dass Energie das Geheimnis des Lebens ist. Bitte gewähre mir mehr Energie. Ich stelle mir vor, aus dem Bett zu springen, gierig darauf, loszugehen. Ich wünsche mir, niemals erschöpft zu sein und dennoch am Abend gerne und leicht einzuschlafen.
Noch viele andere Sachen würden mir einfallen.
Was ich wirklich, wirklich möchte ist, eine andere Persönlichkeit sein, als ich es jetzt bin. Ich möchte unbeschwert durchs Leben gehen, aber dennoch ehrgeizig und konzentriert sein und hart arbeiten.
Mein Gott, ich verstehe, dass Du alles von einer höheren Perspektive siehst als ich. Hast Du auch dieselben Wünsche für mich und alle Deine Kinder, die wir uns für uns selbst wünschen?“
Meine Lieben, Wir wünschen Uns das gleiche große Ganze. Nicht notwendigerweise dieselben Einzelheiten.
Veränderung ist schon gut, aber du brauchst keine andere Person zu werden. Du bleibst der- oder dieselbe, obwohl immer weiter dich entwickelnd. Sicherlich, einer tieferen Wahrheit zufolge sind du und Ich eins.
In der Welt wie sie zu sein scheint musst du dich selbst lieben, bevor du deinen Nächsten lieben kannst, so wie du dazu geboren bist. Du siehst es so, dass du einen langen Weg zu gehen hast, und du befürchtest, dein Ziel vielleicht niemals zu erreichen.
Möglicherweise versucht du schon dein ganzes Leben, dich selbst mehr zu lieben, und es ist dir nicht gelungen. Ist dies wahr, dass du dich nicht von ganzem Herzen liebst, geschweige denn andere?
Bei Anhaftung magst du brillieren. Du mühst dich ab, alle Menschen zu lieben. Vielleicht ist dir in der Kindheit Egoismus vorgelebt worden. Du hast vielleicht das Gefühl, dass alle Zeit der Welt nicht genug sei. Dabei vergisst du, dass Zeit nicht wirklich existiert, nicht einmal eine Sekunde.
Du vergisst, dass du in der Unendlichkeit lebst, wo du schon Selbst-Verwirklicht bist.
Wieder einmal erinnere Ich dich, dass die Erleuchtung, die du dir wünschst, nicht etwas ist, das du machst. Du BIST bereits erleuchtet. Eine Glühbirne wird aufleuchten und plötzlich siehst du die Wahrheit, die die ganze Zeit schon da war. Vielleicht bist du der Letzte, der es erkennt, aber auch du wirst darauf kommen, dass du samt allen anderen Hell Leuchtende Liebe bist. Es ist, als hättest du die ganze Zeit deinem eigenen Schwanz nachgejagt.
Du warst schon immer erleuchtet. Erleuchtung ist keine Errungenschaft. Sie ist dir gegeben. Eines Tages wirst du das mit Sicherheit erkennen. Warum nicht heute?
Heavenletter # 5902 – 21.1.2017 What Gives You Even a Little Happiness?
Was gibt dir und sei es bloß ein wenig Glück?
Gott redete …
Ich sage: „Friede sei mit dir“, hingegen hast du nicht Frieden.
Womöglich hast du stattdessen Aufruhr. Etwas hat zu verabfolgen. Vielleicht hat dein Festhalten an deinem Richtigliegen dargegeben zu werden.
Was ist dermaßen phänomenal am Rechthaben? Hast du wirklich als der Gewinner bescheinigt zu werden? Wie ist recht haben dienlich? Einen Gutteil der Zeit dient Richtigliegen eurem Ego. Hmm, Egos sind weidlich gut bedient worden, so, dass es für ein ganzes Leben genügt.
Wenn du Anspruch darauf erhebst, richtig zu liegen, was tust du da? Nun, hör Mir zu, du magst ja in der Tat richtig liegen. Und es gibt Zeiten, wann du eine Verantwortung hast, dies geltend zu machen. Dies ist nachvollziehbar. Du hast die Wahrheit nicht abzuweisen. Sage deine Wahrheit, und lasse es damit gut und durch sein.
Wenn du dich in einem Disput, wer recht hat und wer sich irrt, verfängst, begibst du dich in einem Turnier in einen Zweikampf. In Wirklichkeit bist du in einem Tauziehen, und möchtest Ehrenrettung. Zu jenen Zeitpunkten kannst du wissen, dass deine Sirene des Ego voll und ganz losgegangen ist. Haltet ein, Geliebte. Bleibt am Straßenrand stehen, bis der Notfall vorüber ist. Bleibt von Heimzahlen, vom Abrechnen und vom Wiederaufleben-Lassen schlimmer Taten aus der Vergangenheit weg.
Kein einziger, nicht einer hat das Recht, beispielsweise deinem Kind Schaden zuzufügen. Stehe für dein Kind mit aller Macht mit Meinem Segen ein.
Bevor der Würfel gefallen ist – das ist eine Sache. Nachdem die Tat getan worden ist – das ist eine andere.
Wenn jemand bereits dein Kind zugerichtet hat, sei es versehentlich oder aus boshaftem Vorsatz, hast du dich nunmehr selber aus dem Angreifer freizuwickeln. Sowie du, du selber, eine niedrigere Schwingung an dir hast, setzt die du Härte des Herzens fort, welche du der Welt weiterreichst.
Lasst Ungerechtigkeit los, Geliebte. Ihr könnt sie nicht festhalten. Ihr erweist allen Betroffenen und gar allen, die nicht damit befasst sind, einen schlechten Dienst, sofern ihr Ungerechtigkeit nicht los lasst.
Vergeben ist ein oft fehlverstandenes Wort. Vergeben bedeutet, du hast ferneres Es-Dir-Erklären-Können zu erzielen, sodass du deine mentalen Hände von demjenigen entfernen kannst, der ein schwerwiegendes Vergehen begangen hat. Mehr Macht für dich, sowie du ja gar Jenen los und frei lassen kannst, welcher, ahnungslos oder absichtlich, einen schweren Verstoß, oder auch einen geringeren Angriff wider dein Ego begangen hat. Jedwedes Empfinden von Verstoß hat los gelassen zu sein. Unmessbarerweise ist ein Verstöße-Abfühlen. Die Wahrheit lautet, ihr eignet nichts und könnt nicht, was ihr nicht eignet, einbüßen. Ihr habt kein Recht, einen anderen für haftbar zu halten. Ihr habt euren eigenen Sinn des Verargens los zu lassen. Ihr habt euch selber das strikte Festhalten daran zu vergeben, was euch ein anderes Menschenwesen zugefügt hat.
Es ist töricht, sich mit jemandem, den du als deinen Gegner erklärst, in mentale Umtriebe hemdsärmeligen Benehmens einzulassen. Es ist für dich nicht weise, zu köcheln. Ausgeschlossen, dass dir der Schaden in Vergessenheit gerät, dennoch musst du den Marodeur los lassen, anstatt unaufhörlich unter dessen Untat zu leiden. Weder er noch du können jene rückgängig machen. Was du tun kannst, ist, die Wicklungen des Verstrichenen, welche zu deiner regelmäßigen gemahnenden Erinnerung ausgeartet sind, zu entrollen, und den Stellenwert los und die Zügel fallen zu lassen. Es sei denn du rückst voran, befindest du dich auf einem tagaus tagein rotierenden Wasserrad, von dem du nicht herunterkommen darfst.
Was kannst du heute tun, was dir und sei es schier einen Funken Freude bereitet? Vielleicht einen Spaziergang machen. Vielleicht einige Äpfel auflesen. Vielleicht für jemanden einen Kuchen backen und das Gebackene vorbeibringen.
Heavenletter # 5903 – 22.1.2017 A Tale of God’s Glory on Earth
Eine Erzählung von Gottes Glorie auf Erden
Gott redete …
Wenn du das Strahlende Licht Deines Herzens sehen könntest ohne die erfundenen Anklagen dagegen, die du und andere unternommen haben, wie glücklich wärest du. Entferne all die Negativ-Propaganda und du würdest nie mehr dein Herz oder das eines andern entkräften. Du sähest das Licht Meines Herzens, wo immer deine Augen hinscheinen. Egal in wessen Herz du schautest, ohne Ausnahmen, wärest du umströmt von Großem Licht, weit mehr als womit du heute rechnest.
Es ist kein sinnloses Unternehmen, in das Ich dich schicke. Es ist keine Übertreibung. Es ist fantastisch, aber es ist keine Fantasterei irgendeines Kalibers. Es ist keine Fiktion, um dich anzuspornen. Es ist die von Gott gegebene Wahrheit, und es ist euch bestimmt, die Leuchtkraft zu kennen, aus der ihr gebildet wurdet, und sie rund um die Erde zu versprühen wie feinen Nebel.
Wie du es jetzt siehst, das ist eine fiktive Geschichte. Es ist eine übertrieben angsterfüllte Geschichte, die so spannend ist, dass du sie nicht niederlegen kannst. Du könntest deine Geschichte nennen: Wie geht es weiter? Oder: Wie du es siehst, oder du könntest deine Geschichte nennen: Fußspuren im Dunkeln, oder nenne sie: Dunkle Wolken und ominöse Schatten, oder: Verloren in der See, oder sogar: Verfolgt von Angst der einen oder andern Art …
Wie du die Dinge jetzt siehst, das ist ein sinnloses Unternehmen. Allzu oft ist, so wie du jetzt hinschaust, alles im Gegensatz zu deinen Träumen, und doch ist es ein Traum, den du hast mit offenen Augen, während du im Wachzustand bist. Natürlich könnte der Wahre Name dieses Zustandes „Unaufgeweckt“ heißen.
Welchen Neuen Titel würdest du dem Leben verleihen, wenn du nicht so verängstigt davon wärest?
Wie wäre es mit:
<em>Eine Erzählung von Gottes Glorie auf Erden</em>. Das ist Mein Lieblingstitel. Ja, den habe Ich am liebsten.
Aber da gibt es noch ein paar andere weitsichtige Titel:
Das Paradies auf Erden
Wiedersehen mit dem Paradies
Das Paradies aus einem anderen Blickwinkel
Die Erde von Engeln bevölkert
Schönheit finden im Leben, wie sie auf Erden schwingt wie im Himmel
Die Erde als Wunderschöne Blüte
In einer Oase leben
Gott ist überall
So viele Seelen es auf der Erde gibt, genauso viele Versionen und Lebensperspektiven sind auf der Erde, wobei es doch nur Eine Wahre Geschichte der Einheit gibt. Einssein ist das alles durchwaltende Höchste. Tatsache ist, Wir sind Alle Eins. Da gibt es nicht alle. Da ist nicht nur Einer, da ist Ein Spektakuläres Sein. Natürlich kannst du Nasen zählen, dennoch, Einssein nicht Menge existiert. In Wahrheit spielt das Einssein die Hauptrolle. Da sind Engel auf Erden. Ohne Zweifel ist Engelseinsheit auf der Erde da.
Nun, was machen Wir da mit dir? Wenn du den Kopf hängen lässt wegen dem Leben, was sollen Wir nur mit dir tun?
Wir wollen dich neue Lieder lehren mit neuen Refrains. Wir wollen dir klar machen, dass du ebenso geliebt bist wie alle, die deiner Meinung nach vor dir stehen, und die vielleicht dasselbe denken. Auch wenn du dich als überwiegend ungeliebt siehst, und auch selbst nicht liebend, wirst du doch anfangen zu sehen, dass dies alles eine Mär ist, denn in Meinem Königreich wird niemand ausgelassen. Nicht einer und sicherlich nicht du.
Bei jedem, von dem du denkst, er sei nicht fähig, in den Himmel zu kommen, da irrst du dich.
Nicht Einer muss warten. Wo macht es den besten Sinn für deine Entwicklung zu stehen? Wo wirst du am meisten lernen? Mit all denen, die du arrogant zurück stößt vom Himmel, oder auch, natürlich, mit all den Großen im Himmel, die nur mit Mir sein können.
Ich bestätige Dir deinen Platz, reserviert im Himmel, denn da ist auch Großes, das von dir kommt. Ich werfe niemanden raus. Jeder und jede in dieser Illusions-Welt ist mit Mir verbunden. Du kamst von Mir, und so wirst du zurückkehren zu Mir, denn Wir sind Ein Wunderbares Selbst, und Ich werde nicht ohne dich sein. Dies ist eine ausgemachte Sache, und es gibt keine Macht irgendwo auf der Erde, die von der Tatsache, dass Ich Mich niemals von dir trenne, abweichen kann. Egal wie sehr du denkst, du trenntest dich von Mir ab.
Denn Du Bist Mein Geliebtes.
Heavenletter # 5904 – 23.1.2017 Come with Me
Komm mit Mir
Gott redete …
Erinnere dich an deine Fähigkeit, unabhängig zu sein. Nicht immer bedarfst du der Hilfe, auf die du nach deinem Dafürhalten angewiesen bist. Du magst wirklich auf der Suche nach einem Liebesbeweis sein. Solche Bedürftigkeit liegt nicht in deinem besten Interesse. Hilflosigkeit kann nur in Frustration münden.
Manchmal mag das Gewähren von überreichlicher Hilfe dein Bedürfnis danach sein, gebraucht zu werden, mithin dein gewaltiges Bedürfnis, als von der Welt angesehen herauszuragen, etwas ganz Besonderes in der Welt zu sein. Ein großer Geber kann ein großer Benötiger von Bewunderung und Lob sein.
So oder so möchtest du weder aus jemandem einen Vorteil ziehen, indem du zu viel nimmst, noch möchtest du aus jemandem einen Vorteil ziehen, indem du zu viel gibst. Des Weiteren willst du nicht unfähig sein, Hilfe von sogenannten anderen anzunehmen.
Nun da du erkennst, dass Stärke auch dem, was du gedacht hast, entgegengesetzt sein kann, so vergiss es auch gleich wieder. Du versuchst nicht, jeden Schritt, den du machst, zu bemessen, denn bemessen und analysieren sind nicht das Leben leben. Wenn du erst einmal einen Einblick hast, stellt der Einblick den eingepflanzten Samen dar, und er wird wachsen. Du wirst wachsen.
Das Leben soll keine Methode sein, auch kein Plan oder ein Landkarte, der du folgst, sondern spontan. Kritisiere dich nicht im Nachhinein. Du wirst beim Entlanggehen lernen. Wenn du dahinterkommst, dass du nach Westen anstatt nach Osten gegangen bist, dass du Nein anstelle Ja gesagt hast oder vice-versa, was auch immer du bedauerst, lass es sein.
Du sollst weder dich noch jemand anderen für eine falsche Abbiegung schelten. Kein ständiges Abwägen des Lebens. Lass nicht irgendetwas schwer auf dir lasten. Lebe dein Leben nicht so sehr in Retrospektive. Während du entlanggehst, lebe mehr dein Leben und verfolge weniger zurück, wo du gestern gewesen bist. Du bist nicht dadurch ein wunderbarer Mensch, dass du Reuegefühle mit dir herumträgst. Ebenso wenig bist dadurch ein wunderbarer Mensch, dass du dich auf Schuld spezialisierst. Sei fertig mit großen oder kleinen Reuegefühlen. Schuld ist ein alter Wundschorf. Schuld anzusammeln ist dir nicht zugedacht. Sei fertig mit Reuegefühlen und Schuld. Dies ist eine andere Art zu sagen, dass du vorwärts gehen sollst. Vorwärts ist die einzige Richtung, in man gehen soll.
Dies ist die gleiche Anweisung wie: „Komm mit Mir.“
Die Sonne geht auf und sie geht unter.
Die Sonne denkt nicht: „Gestern habe ich es zugelassen, dass Wolken mein Licht bedeckten. Ich sollte das besser nicht noch einmal passieren lassen.“ Nein, gewiss nicht, die Sonne klammert sich nicht an Gestern oder versucht, es rückgängig zu machen.
Wenn die Sonne untergeht, zählt sie nicht ihre Irrtümer. Die Sonne lebt nicht in einem Modus von Selbst-Urteil. Die Sonne winkt dem Moment, der vorbeigegangen ist, zum Abschied zu und schreitet fort, dem nächsten Moment entgegen. Die Sonne zieht weiter ihre Bahn und scheint ihr Licht.
Ich erbitte von dir nicht mehr als Ich von der Sonne erbitte. Ich bitte dich und die Sonne, das Gleiche zu tun. Scheint euer Licht. Würde Ich mehr von dir verlangen als von der Sonne?
Du wächst zur Sonne hin. Die Sonne peitscht sich nicht selber zum Erfolg. Sie muss es nicht. Die Sonne kritisiert nicht sich selbst oder andere. Die Sonne scheint.
Deine Erwartungen an dich selbst reiben dich auf. Du bist dein eigener Prügelknabe. Du magst mehr auf Resultate schauen als darauf, wohin du gehst. Halte nach den Blumen am Wegesrand Ausschau. Sauge die Anblicke in dich auf und höre die Vöglein und die Grillen.
Du sollst das Leben leben und ihm keine Bewertung geben. Gehe, wohin dich das Leben führt, und visiere Freude an. Renne weder vorneweg noch trödle herum. Du stehst in Meinem Dienst. Du jagst weder Ruhm noch Vermögen nach. Du greifst nach Mir, Der dein Wahres Selbst ist.
Heavenletter # 5905 – 24.1.2017 Whose Life Is It Anyway?
Wessen Leben ist es wie auch immer?
Gott redete …
Sofern du nicht weißt, was aus dem Leben als Gesamtem zu machen ist, und schlechterdings im besonderen nicht weißt, was aus DEINEM gegenwärtigen Leben zu machen ist – wenn du ganz und gar nicht begreifst, weder im Pro noch im Kontra, wie du zu diesem Zeitpunkt und zu diesem Ort hergelangt bist, und wenn du dir nicht sicher bist, wohin du dich von hieraus begibst, dann schüttle das Leben auf und bringe dich selber zur Geltung, oder sprich gegebenenfalls: „Okay, Leben, nimm du deinen Weg.“ Es ist nicht an dir, unbeweglich zu bleiben, noch auch, viel Aufhebens davon zu machen, was der heutige Tag oder der morgige Tag bringt.
Leben ist, was es ist, und Leben ist zudem, wie du es siehst. Du bist mit jenen zwei Anschauungen vertraut. Du bist dir nachgerade allerhand Meinungsverschiedenheiten gewahr.
Du liebst Bananen, und dein Freund nicht. Dein Freund freut sich vielleicht auf mañana, derweil du dich eher morgens noch einmal umdrehen und weiter schlafen möchtest.
Es kann sein, dass alles, was du möchtest, Friede ist, und, auf der anderen Seite, dass du mittendrin in Erregung und Aufruhr am Leben bist.
Eventuell liebst du den Ozean, und du lebst im Mittleren Westen. Du liebst die Tropen, und du lebst in Alaska. Du lebst in einem Wolkenkratzer, oder du lebst abgekoppelt vom Versorgungsnetz, und so weiter. Du kannst in einem Palast leben, oder du könntest obdachlos sein.
Wo immer du bist, dort, scheint es, bist du. Du lebst das Leben, welches du in diesem Moment lebst. Du hast förmlich eine Wahl bei der Geschmacksrichtung der Eiscreme, welche du zu dir nehmen möchtest, und du hast überdies die Wahl, überhaupt kein Eis zu essen. Du hast die Wahl, fernzusehen. Es wird vielleicht so sein, oder es wird vielleicht nicht so sein, dass du nicht die Wahl hast, dir überhaupt einen Fernseher zu kaufen, je nachdem, wo du lebst und über wie viel Geld du verfügst.
Zur selben Zeit wird dir klar, dass du irgendwie gelandet bist, wo du bist, und hast du nicht das Gefühl, dass du in der Angelegenheit wirklich, falls überhaupt eine, eine gediegene Auswahl hattest. Irgendwie wurdest du hierher getrieben, wo du in dieser Veranlassung von Raum und Zeit im Leben bist. Manchmal fragst du dich, ob du überhaupt irgendwelche Entscheidung dabei hast. Du fragst dich, ob das Leben, welches du lebst, vorherbestimmt ist. Es mag dir so scheinen, dass du hierher getrieben worden bist, wo du dich soeben befindest. Das Leben widerfuhr.
Du heiratetest, wen du heiratetest, trafst du freilich wirklich die Wahl? Womöglich hast du die Ehe verlassen, oder du bliebst in ihr. War dies wahrhaft deine Entscheidung oder hattest du gar keine Entscheidung?
Du wunderst dich über den Freien Willen. Hast du wirklich Freien Willen? Oder ist das Leben im Eigentlichen eine Konstellation, eine Art abgekartetes Spiel? Bist du so etwas wie ein Bauelement, welches eingerichtet ist, dem gemäß wie vorher eingestellt los zu gehen?
Entscheidest du über die Worte, die du sprichst? Manchmal hat es den Anschein, dass Worte, über die du kein Sagen habest, deinem Mund entkommen. Die Worte schnellten aus eigenen Stücken heraus. Auf jeden Fall, das ist absolut gewiss, dein Leben ist dir eine Überraschung.
Manchmal fragst du dich, was deine Mitwirkung im Leben wirklich ist, und begehrst auf, gleichsam als wärest du, in der Praxis, wie ein Kind gekidnappt worden. Du weißt regelrecht nicht, wer oder was du bist.
Zur selben Zeit fragst du dich, wofür das ganze Getöse um das Leben ist? Was ist überhaupt die große Sache beim Leben? Weswegen hältst du derart stark am Leben fest, ja gar selbst dann, wenn dein Leben nicht deinen Herzenswunsch darstellt? Weswegen ist dein Leben nicht dein Herzenswunsch?
Das Leben ist solch ein Projekt. In gewisser Hinsicht gibst du ihm dein Alles, und zu anderen Zeiten scheinst du dem Leben schlicht und einfach miterlebend beizuwohnen und die Gänge zu durchlaufen. Ohne dein Sagen, gehst du hierhin und dorthin, und hast regelrecht keinen Anhaltspunkt bezüglich dessen, wer du bist oder wo du bist, ganz zu schweigen davon, wie du hierher gelangt bist. In gewissem Sinne ist dies alles weder hier noch dort.
Wie weißt du, dass dies nicht so einfach ist, wie es dem Leben zugedacht ist zu sein, wie weißt du, dass du das Leben ausspüren wirst, während du auf die eine oder andere Weise entlanggehst. Jedenfalls, das Leben wandelt sich vorne vor deinen Augen.
Heavenletter # 5906 – 25.1.2017 What Will the Neighbors Think?
Was werden die Nachbarn denken?
Gott redete …
Worauf gründest du deine Selbsteinschätzung? Es gibt nichts, worauf man sich zu gründen hätte. Die Vorlieben der Welt sind lediglich die Vorlieben der Welt. Die Vorlieben sind vorübergehend. Vorlieben ändern sich oft genug.
Die Welt ist nicht deine Entstehung. Ebenso wenig ist die Welt dein Verderben.
Es gab eine Zeit, da waren Frau wie Skalps. Der Wert eines Mannes mochte sich danach bemessen, wie viele Skalps er einsammeln konnte. Die Welt setzte solche Standards gemäß dem zusammengemischten Bewusstsein der Welt fest, welche einen Standard für Männer und einen anderen für Frauen bestimmte. Es ist das Bewusstsein der menschlichen Welt, die dich auf die veränderlichen Maßstäbe der Welt, in die du hineingeboren wurdest, eingestellt hat.
Die Welt hat einen Standard für Enthaltsamkeit aufgestellt und gesagt, dass diese Beschränkung dazu diene, Mich zu ehren – so als ob Ich mit einer Hand gebe und mit der anderen Hand wieder wegnehme, außer ihr wärt durch eine Zeremonie autorisiert. Es war so, als ob es euch untersagt worden wäre, zum Himmel hinauf zu blicken, als ob das menschliche Herz abzuschalten wäre, legalisiert werden müsste, als ob Ich euch anweisen würde, nicht vom Baum der Erkenntnis zu kosten, als ob Ich euch als Strafe für das Verbrechen, ein menschliches Wesen zu sein, aus dem Garten Eden vertreiben würde, als ob Ich euch persönlich mit einem Fußtritt aus dem Himmel hinausjagen würde. Wäre Ich denn so dumm?
Für Tugendhaftigkeit gibt es keine einzige pauschale Festlegung.
Stelle nicht für andere Menschen Standards auf, als ob das dein Recht wäre. Die Welt möchte auf der Grundlage von Logik funktionieren. Einer Welt ohne Herz gebricht es an gesundem Menschenverstand und an Logik einhergehend mit dem Herzen.
Ja gewiss, Ich spreche nicht davon, dass alles erlaubt ist. Das Leben ist nicht dazu gedacht, das eine oder das andere Extrem zu sein.
Es war niemals Meine Absicht, irgendjemandem unmögliche Standards aufzuerlegen. Niemals war es Mein Wunsch, dass du jemanden anlügst und ganz besonders nicht dich selbst. Ebensowenig schlage Ich vor, dass du jemanden übervorteilst. Ich bitte dich in der Tat, wahrhaftig zu sein. Ich bitte dich sehr wohl, das zu meinen, was du sagst, oder es nicht zu sagen.
Führe niemanden in die Irre, und führe ganz besonders nicht dich selbst in die Irre.
Ich sage dir nicht, dass du frei bist, und sperre dich dann ein.
Dass Ich dir Freien Willen gebe bedeutet nicht, dass Ich dir etwas Mächtiges gebe und es dir dann verbiete.
Mit dem Wünschen kommt Verantwortung. Aus sich selbst heraus gibt es weder gesetzlos noch gesetzmäßig. Es gibt nichts Absolutes in der Welt.
Täuschung war akzeptabel, als sie funktionierte. Für das Verbrechen der Schwangerschaft galt es als richtig, das zu verbergen. Der Refrain lautete: Niemand darf das wissen. Niemand darf es wissen, denn wenn es herauskäme, würde die ganze Familie deswegen in Ungnade fallen.
Es stößt Mir auf, dass die in Ungnade gefallene Familie jener Zeit für die Vergehen von denjenigen bezahlten, welche die Regeln aufstellten.
Früher einmal war es für eine unverheiratete Frau bedauernswert zu gebären, so als ob das Baby nicht wunderschön wäre, als ob Ich unehelich geborene Kinder nicht als wertvoll, sondern als etwas Minderes ansehen und unschuldige kleine Babys in Meinem Namen bestrafen würde. Ich würde so etwas nie tun.
Da mag es eine Vortäuschung in der Art gegeben haben, das neue Baby beispielsweise als Nachkomme seiner Großmutter zu bezeichnen, und so wurde eine Lüge verewigt, als ob es recht und ehrbar wäre zu lügen.
Die Strafe für das Verbrechen der Liebe bestand für die junge Mutter darin, geächtet zu werden, ebenso ihre ganze Familie einschließlich des Babys. Seit wann ist Hartherzigkeit ehrbar?
So wie die Dinge lagen, hatten die Mutter und die Mutter der Mutter anscheinend keine andere Wahl, als sich zum Armenhaus zu begeben und das Baby dort zu lassen, das Baby einem verachteten, lieblosen Leben preiszugeben, als ob eine erzwungene Entziehung des Herzens irgendeinen Sinn machen würde.
Hartherzigkeit besitzt keinen Wert.
Erinnert euch an Güte und Gnade.
Zu richten ist nicht der Weg zu Mir, ebensowenig sind Schuldgefühle der Weg zu Mir.
Liebe ist der Weg zu Mir. Jede Seele ist der Weg zu Mir.
Heavenletter # 5907 – 26.1.2017 An Academy Award for a Role Well-Played
Ein Oscar für eine gut gespielte Rolle
Gott redete …
Du kannst dir nicht vorstellen, was es Mir bedeutet, dich zu lieben, Mein Kind. Mein Eines Kind, welches in vielen Formen erscheint. Die Formen, in denen du erscheinst, sind wie alte Kleider, die in einem Schrank hängen. Zu einem Zeitpunkt waren dir diese Kleider kostbar. Jetzt mag der Wert, den sie einst für dich hatten, ziemlich verblasst sein.
So ist es nun mal in der Welt. Die Welt verzaubert dich heute. Die Erinnerung an einen Gedanken kann die Aktualität nicht ersetzten, den er einstmals dargestellt hat. Du magst dich an ein schönes, blaues, bedrucktes Taftkleid von vor vierzig Jahren erinnern. Dieses blau bedruckte Taftkleid war ein Schatz zu jener Zeit. Nun, diese beschriebene Kostbarkeit wurde vor langer Zeit weg gegeben und nun weißt du nicht mehr, wo es ist. Alles was es jetzt ist, ist ein rekonstruierter Gedanke. Selbst wenn der ehemalige Traum von einem Kleid irgendwie wieder auftauchen würde, der Glanz, den es einstmals hatte, wäre nicht mehr da und es wäre einfach nur ein weiteres Kleid.
Du magst dich an Anlässe im Leben deiner Kinder erinnern, als sie noch klein waren. Du kannst nicht mehr zurückkehren zu den Tagen dieser alten Fotos. Deine einstmals kleinen Kinder mögen bereits weiße Strähnen im Haar haben. Dennoch, all diese Erinnerungen sind nur Erinnerungen. Nicht ein erinnerter Gedanke ist mehr Realität. Tatsache ist, selbst als diese erinnerten Gedanken geschahen, war das auch keine Realität.
Liebe war die einzige Realität, damals, so wie auch heute. Was du mit Sicherheit feststellst, ist, dass Realität tiefer einschneidet in der Welt, als du es wahrnimmst. Die Welt dient größeren Zwecken, doch wird die Welt als Realität angesehen. Was in der Welt Grundstück genannt wird, erscheint als Wirklichkeit, dennoch, so wie das Kleid im Schrank, ist es nicht mehr als ein Schnappschuss dessen, was sowieso niemals wirklich war.
Unendlichkeit ist Wirklich. Unendlichkeit ist Ganz. Unendlichkeit ist Wirklichkeit. Der Schrank ist es nicht. Das Leben, das sich vor dir entfaltet, ist ein kurzer Gedanke dessen, was du dir vorstellst zu leben. Wirklichkeit reicht weiter als einen Moment. In der Unendlichkeit gibt es keine Schwere. Unendlichkeit ist Real. All die Dramatisierung ist nichts weiter als Theater.
Meine Güte, wie real das Drama zu sein scheint. Du könntest schwören, dass du in Realität getaucht bist, während du hindurch gehst. Du könntest schwören, dass du leidest oder dass du belohnt wirst, dennoch, Wirklichkeit hat ein anderes Ambiente. Wahre Realität ist so leicht wie Luft und sie ist leuchtend wie die Sonne. Gleichwohl tanzt du auf der Bühne des Lebens, ein Großartiger Schauspieler auf einer Großen Bühne. Oder, du malst ein Porträt dessen, wie Leben aussehen mag, diese große Produktion, für die du dich so oft zurechtgemacht hast.
Pack die Requisiten, die Kostüme und all den Trara weg. Darunter liegt die Wahrheit des empfundenen Dramas. Jenseits der dargestellten Dramatisierung liegt mehr Schönheit als du dir vorzustellen wagst. Die sogenannte Realität des Lebens ist Reklame, die du abgekauft hast.
Du spielst einen Traum, von dem du erwachen wirst. Die ganze Zeit siehst du den Traum als wirklich an. Du bist Teil eines Films, der immer weiter und weiter geht. Welch ein Schauspieler du doch bist. Du verdienst einen Oscar. Du spielst nicht einfach nur eine Rolle. Du denkst wirklich, dass du das bist und dass alle Spieler so wirklich sind wie du. Du führst alle hinters Licht. Natürlich, weil du die Rolle mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele spielst, denkst du.
Wenn du dann aufwachst, was natürlich geschehen wird, wirst du lachen über das, was du dachtest, dass das Leben sei. Wie konntest du auf eine Rose schauen und denken, dass sie nichts weiter tut als zu welken? Wie konntest du denken, dass du ein Schauspieler auf einer Bühne bist, wo du doch Existenz in Person bist!
Du hast einige große Erkenntnisse zu erwarten. Du bist willig und bereit, in die tiefsten Wasser einzutauchen, und du wirst daraus hervorspringen als ein Wissender der Wahrheit. Du wirst in Einklang mit Mir leben. Deine individuelle Identität wird von der Bühne gehen und du wirst ein für alle mal in Wahre Realität eingetaucht sein.
Heavenletter # 5908 – 27.1.2017 You Can’t Keep Life on a Leash
Du kannst das Leben nicht an der Leine führen
Gott redete …
Du weißt, weder muss das Leben gleich bleiben, noch muss es sich rasch, deinem Willen entsprechend, verändern. Hast du gedacht, das Leben muss sich deinen Wünschen anpassen? Ist es eine neue Idee, dass auch das Leben einen freien Willen hat?
Es gibt Veränderungen, die du vornehmen kannst. Selbst eine einzige kleine Veränderung, die du vornimmst, kann sich auf lange Sicht stark auswirken. Wenn du dazu neigst, dem Leben Vorwürfe zu machen, so nimm eine kleine, bewusste Veränderung vor und mache dem Leben keine Vorwürfe mehr.
Sagen Wir, du beschwerst dich darüber, dass du andauernd müde bist. Ergreife von dir aus die Initiative und verändere etwas. Geh früher schlafen. Bewege dich mehr. Du hast die Wahl. Gehe zu Fuß zur Arbeit oder gehe ein Stück des Weges, bevor du den Bus nimmst. Hör auf, über deine Müdigkeit zu klagen, das könnte deine Müdigkeit noch verschlimmern.
Keineswegs spreche Ich von einem momentanen Neujahrsvorsatz. Du musst dich nicht für immer binden. Du musst keinen großen Schritt tun. Wenn du einen kleinen Aspekt deines Lebens zu deinen Gunsten verändern kannst, dann mach das. Du musst keine Entscheidung für das ganze Leben treffen. Entscheide neu, heute, morgen, übermorgen. Wähle dir selbst eine einfache, kleine Veränderung.
Du kannst dein Leben nicht vollkommen selbst bestimmen, aber du kannst kleine Dinge verändern, die dir nützen. Auf jeden Fall verlange keine Resultate von den Änderungen, die du vornimmst. Möglicherweise erscheint es dir lediglich als Kleinigkeit, wenn du früher zu Bett gehst, nur eine Tasse Kaffee pro Tag trinkst oder beim Betreten des Hauses freundlich grüßt. Dennoch können diese kleinen Schritte Großes bewirken. Du bestimmst nicht, was deine Veränderungen bewirken. Du erlaubst dem Leben, sich zu entfalten. Du bestehst nicht auf bestimmten Resultaten. Du bist für Veränderungen offen, jedoch befiehlst du dem Leben nicht. Das Leben steht nicht unter deiner Befehlsgewalt.
Eine Änderung, über die du entscheidest, ist, nicht länger darauf zu bestehen oder zu verlangen, dass das Leben sich in einer bestimmten Weise ankündigt. Für dich ist es von allergrößter Bedeutung, wie dein Leben verläuft. Du kannst auf etwas beharren so viel du willst, das Leben geht jedoch seine eigenen Wege. Das Leben richtet sich nicht immer nach deinen Wünschen. Sei gnädig mit dem Leben.
Sei entschlossen bei deinem Vorhaben, z.B. früher schlafen zu gehen. Und sei nicht gleich böse auf das Leben, wenn die gewünschten Resultate nicht gleich eintreten. Brich nicht gleich den Stab über dem Leben. Schenke dem Leben eine Atempause. Gestehe dem Leben seine Freiheit zu. Es gibt also Veränderungen, die du nur in bestimmtem Maße vornehmen kannst. Aber sei nicht gleich über das Leben bestürzt, wenn es dir Brot statt Kuchen serviert.
Andererseits, vielleicht isst du kein Brot mehr, weil du abnehmen möchtest. Das heißt aber nicht, dass du dem Leben vorschreiben kannst, wie viel genau du abnimmst. Liebe das Leben nicht nur dann, wenn du fünf Pfund abnimmst, und sei nicht böse auf das Leben, wenn du nur ein Pfund abnimmst oder gar nichts oder sogar ein Pfund zunimmst. Verpflichte das Leben nicht zu etwas. Sei dem Leben gegenüber vorbehaltlos. Richte nicht über das Leben, steh ihm auch nicht feindlich gegenüber. Auf diese Weise gönnst du dir selber eine Atempause.
Von deiner Sicht aus betrachtet spreche Ich hier nicht von Gelöbnissen. Du schwörst nicht, früher ins Bett zu gehen. Nacht für Nacht legst du dich früher hin. Du setzt dir das zum Ziel. Es ist ein Ziel, das du im Kopf hast, aber kein Schwur. Es ist keine Verpflichtung. Es ist eine Wahl, die du triffst. Auf dieselbe Weise befreist du das Leben von dem, was es deiner Meinung nach tun muss oder nicht tun darf. Es lebe das Leben! Ein Hurra dem Leben!
Natürlich wollt ihr Freiheit. Deshalb sollt ihr auch Freiheit gewähren. Meine Lieben, schätzt das Leben, respektiert es. Doch an der Leine lässt es sich nicht führen. Ihr wisst nicht alles. Entschuldigt, wenn Ich es so direkt sage, in gewisser Weise wisst ihr vielleicht gar nicht viel.
Das Leben dient euch, aber ihr dient auch dem Leben. Es ist nicht eure Aufgabe, ein Gerichtsverfahren gegen das Leben anzustrengen.
Heavenletter # 5909 – 28.1.2017 Sing a New Tune
Singe eine neue Weise
Gott redete …
Ich frage dich:
Was für eine Emotion durchläufst du gerade? Gereiztheit? Unverblümte Wut? Und trittst du auf dich ein, weil du nicht für dich selber das Wort ergriffen hast, oder trittst du dich selber, weil du zu sehr den Mund aufgemacht hast?
So oder so, dein Gefühl kann sein, dass deine Gestalt sorgenvolle Züge angenommen hat. Wovon du auch soeben mitgenommen bist, gehe hindurch zu dem Jetzt, und rücke es zurecht. Was du bei dem Gefühl ausführst, ist gleichbedeutend mit im Geiste Kummer und Pein wieder und wieder aufleben lassen. Du bist gut Im Wiederaufleben Lassen, allerdings keineswegs darin gut, die Dinge ein für alle Mal abzuschütteln.
Du gäbest eine Menge dafür, nicht der Esel zu sein, der du gewesen bist. Auf dich selber eintreten bringt das Gewicht der Last, welche du trägst, nicht zum Ausdruck und stellt sie nicht gleichrangig dar. Dich durchprügeln besagt nicht hinlänglich viel.
Was genau ist es, was du versuchst zu annullieren?
Es kam einem des Öfteren zu Ohren, dass es bei dem, worüber du dich auch soeben aufregst, in Wirklichkeit um etwas anderes geht. Vielleicht könntest du es, sofern du wüsstest, was der Beweggrund für diese Qual im Eigentlichen ist, ein für alle Mal davonwerfen. Nun, es geht nicht so sehr darum, es wegzuwerfen, als darum, sich über dessen Schlingen und Pfeile zu erheben.
Was ist dieses Schuldgefühl, was du bei dir hast, das Schuldgefühl, welches einem bis zu dem Punkt unerträglich ist, dass du um seinetwegen aber und abermals leidest? Das ist nicht festgelegt und abgemacht. Für Einige ist es, dass du dir das, dessen du schuldig bist, durchschlüpfen lässt, vielleicht unter der Maske, jemandes Gefühle nicht verletzen zu mögen, indes deinerseits meisterlich darin, deinen eigenen Gefühlen Schmerzen zuzufügen. Und für Einige ist es das, dass du deine Gefühle vor den Gefühlen eines anderen Menschen rangieren lässt, und hernach bedauerst du dieses. Deine Thematik wird etwa lauten: „Mit Reue, mit Reue ist mein Herz bepackt.“
So oder so – du bereust aber und abermals, und was die Grundlage davon wirklich ist, das scheint nicht ein einziger zu kennen.
Du beginnst, einen Anhaltspunkt davon zu bekommen, worauf sich all dieses Bereuen beläuft — und dies ist weiteres Bereuen.
„Ihr setztet euch an die Wasser Babylons, und weintet …“
Ihr würdet eine Menge dafür geben, all dieses Bereuen freizustellen und auszulösen, welches euch zu seinem Sklaven gemacht hat. Ihr bereut das Bereuen. Sofern ihr wüsstet Wie, würdet ihr Bereuen dreingeben.
Es fühlt sich wie ein Zauberspruch an, von dem zu erwachen ihr euch erfleht. Es scheint wie eine Art Akne, die ihr nicht losbekommen könnt, so eine chronische Quälerei, mit der ihr lebt.
Ihr seid machtvoller, denn ihr euch selber stattgebt, darüber Bescheid zu wissen. Anstatt über euch herzuziehen, befasst euch mit Gutes-Verlautenlassen. Es ist wie wenn ihr unter einem Bann einer bösen Hexe standet, die böse Hexe freilich, die den Bann verhängt hat, seid ihr selber, niemand sonst. Gewiss ja, ihr könntet sagen, jemand weit zurück in eurem Leben habe es veranlasst, und dies ist zudem zutreffend, gleichwohl seid ihr die, welche es nicht unterbunden haben, die eintreffende Kunde zurückzuspielen. Schaltet jenes Aufnahmegerät aus. Nehmt etwas anderes auf in eurem Geist. Sagt jetzt zu euch selber:
„Was ich auch in mich hinein getrommelt habe, ich tausche es jetzt aus. Nun bin ich frei von ungebührlichem Einfluss vonseiten der Vergangenheit. Das Pachtverhältnis des Verwichenen endet. Ich bin ein Seinswesen Gottes. Als ein Seinswesen Gottes bin ich frei, einen neuen Gesang anzustimmen. Tatsächlich ist es so – es stellt meine Verantwortung dar, dies zu tun. Ich verkünde mir selber, dass ich diese betagten beschwerlichen Tonaufnahmen durch neue wahrhaftige Aufnahmen ersetze.
Ich bitte Dich, Gott, mir Deine Worte in den Mund zu legen, sodass ich die Worte, die Du sprichst, denken, sprechen, schreiben und leben kann. Lege jene Gedanken in mein Herz, damit ich eines neuen Herzens und Geistes bin. Nicht mehr länger möchte ich die Straße der Tilgung und Rückzahlung heruntergehen. Sofern ich Dich, Gott, in aller Gänze bemerke und erkenne, weiß ich, dass Du mich bereits wettgemacht und amortisiert hast, oder dass Du mir die Aussage zuteil werden lässt, ich hätte niemals einer Rückzahlung oder Tilgung bedurft. Sofern ich dessen irgendwie bedurft hätte, hättest Du mich bereits abbezahlt, und dies, dies setzt dann den Schlusspunkt für alles. Nun gewinne ich mich selber zurück. Die Vergangenheit ist zuende, und ich stehe jetzt in meiner Wahrheit unter Dir, Gott.“
Ihr Lieben, getreu Unseres Vereinten Willens, des Heiligen Du und des Voll und Ganz Erfassten Gottes, Welcher Ich bin, bist du nun aller Vergangenheit, welche dich aufgehalten hat, ledig, und, hier, schau her, Ich versorge dich mit einem guten Mittagsmahl, um all die Negativität zu ersetzen. Von jetzt ab vermag jedwede Negativität, welche inwendig in dir eingelagert war, nicht dazubleiben.
Betrachte dich selber als neugewaschen in den Wassern Babylons. Dies ist ein neuer Tag, und er ist dein auf dein Erbitten hin. Reiche ihn dir selber zu.
Heavenletter # 5910 – 29.1.2017 „You Can’t Catch Me!“
„Ihr könnt mich nicht erwischen!“
Gott redete …
Manchmal fühlst du, dass dein Leben ein Eigenleben hat, dass dein Leben außer Kontrolle ist, wie beim kleinen Gingerbread Buben im Volksmärchen, wo eine kleine alte Frau das Gingerbread-Männchen gebacken hat. Gingerbrot war ihres Mannes liebstes Essen. Eines Tages hüpfte ein kleines frisch gebackenes Gingerbrotbübchen, geboren mit einem Sinn für sein Selbst, aus dem Ofen und rannte weg. Der alte Mann und die alte Frau jagten den kleinen Gingerbrotjungen, der über seine Schultern zurück ihnen zurief;
„Rennt, rennt, so schnell ihr könnt,
ihr könnt mich nicht erwischen.
Ich bin der Gingerbrot-Mann.“
Später begannen eine Kuh, ein Pferd und ein Huhn den Gingerbrot-Jungen zu jagen, und er rief zurück über seine Schulter:
„Ich bin weggerannt von einer kleinen alten Frau,
von einem kleinen alten Mann,
und ich kann von euch wegrennen, ja ich kann!“
Und so läuft die Geschichte weiter. Und so mag es euch scheinen, dass ihr das Leben nicht erwischt, das immer hinter die nächste Ecke wegrennt. Und bis zum heutigen Tag, und vielleicht weniger und weniger, habt ihr den Kleinen Gingerbrot-Buben nicht eingeholt. Das Leben flitzt umher, ihr seid immer bereit für einen Tag Pause von solchem Leben, einen Tag, wo ihr dem Leben nicht nachjagt, aber so ein Tag kommt nicht. Ihr wartet immer noch darauf, dass das Leben langsamer wird, so dass ihr es einholen könnt.
Ihr fragt euch: „Wo ist die Pause im Leben, die uns wiederbelebt?“
Liebe Kinder, wie kommt es, dass ihr einen Tag frei braucht vom Leben? Das ist euer Leben. Natürlich muss es sein, dass ihr und euer Leben eng zusammen sind. Was bedeutet es, dass ihr fühlt, euer Leben müsse langsamer werden, damit ihr wieder zu Atem kommt? Das Leben geht nirgendwo hin ohne euch. Ihr seid dem Leben kostbar. Meint ihr damit, es sei eure Wahrnehmung vom Leben, die nicht Atem holen kann und ihren Hut schief sitzen hat?
Kann es sein, dass ihr es seid, die so schnell es geht wegrennt vor dem Leben?
Seht ihr das Leben als, man könnte sagen, unverlässlich? Meint ihr so sehr im Drama befangen zu sein, dass ihr keine Minute habt zum Nachsinnen, nicht einmal, auf was für einer Reise ihr eigentlich seid? Oft mögt ihr aufgeschreckt werden vom Leben, so als wäre eure Hauptverbindung zum Leben ausgerenkt, so dass ihr herumschlingert, während das Leben über euch dahin fliegt und ihr das Gefühl habt, das Leben sei ein System von losgelassenem Alarm. Außer Atem mögt ihr bemerken, alles was ihr tun könnt ist, euch ans Leben selbst zu hängen, indem ihr euch knapp daran festklammert.
„Ist dies denn Leben?“, diese Frage ist ein Thema für eine Komposition oder ein Oratorium, wie in der Vergangenheit, wo das Leben noch Zeit gab, über es nachzudenken.
Ihr sagt zu Mir innerlich:
“ Wie sollte ich wissen, was das Leben ist? Ich könnte der letzte sein, der es herausfindet — Ich halte fest am lieben Leben, mit allem was ich habe. Wie sollte ich auch nur eine Ahnung davon haben, was ich überhaupt tue? Ich versuche mit aller Macht, ein Leben zu leben und daraus mit heiler Haut davon zu kommen. Wie könnte ich wohl eine Chance haben, zu wissen wer oder was ich bin, lieber Gott. Mehr und mehr fühle ich, dass ich möglicherweise überhaupt nicht existiere. Ich bin eine Art Mitläufer, der vorgibt, dazu zu gehören, wobei ich nicht einmal weiß, was das ist, wo ich dazugehören möchte. Manchmal glaube ich, dass ich eine Fehlbesetzung bin, Gott. Ich weiß nicht einmal, wie ich hierher geraten bin, geschweige denn, wer ich bin. Gott, ja, es fühlt sich an, als sei ich ein Unbefugter in meinem eigenen so-genannten Leben.“
Mein Liebes, ist das so schlimm? Du hast dich doch genug verlangsamt, um dir selbst solche Fragen zu stellen. Du hast dich genug verlangsamt, dass du weißt, du segelst durch Unbekannte Ozeane.
Heavenletter # 5911 – 30.1.2017 The Key Is How You Look at Yourself
Der Schlüssel liegt darin, wie ihr euch selber betrachtet
Gott redete …
Es liegt an dir, dein Herz und deinen Sinn zu öffnen. Du bist der Schlüssel. Weite dein Herz aus. Weite deinen Sinn aus. Weite die Welt aus, in der du lebst.
Warte auf niemanden. Du bist es, der den Schlüssel für das Schloss in den Händen hält, das dir den Zugang zur Freiheit gewährt, und Freiheit bedeutet Ausweitung. Freiheit kann nicht Begrenzung bedeuten. Freiheit kann nicht die Freiheit bedeuten, dich selber kleiner und weniger bemerkenswert zu machen. Freiheit muss bedeuten, sich von Grenzen zu lösen und dich von den Fesseln loszureißen, die dich binden. Was ist das Fehlen von Freiheit anderes als Gefangenschaft? Es gibt viele Arten von Gefangenschaft. Der Verstand kann gefangen sein. Der Geist ebenso. Der Verstand kann im Gefängnis sein. Du kannst derjenige sein, der dich selber einsperrt.
Mein Wunsch für dich ist deine Freiheit im Innern, so dass du dich über die Welt erheben kannst. Akzeptiere die Freiheit abzuheben, dich davon zu befreien, dass du dich selbst von deiner Gott-gegebenen Selbstentfaltung abhältst. Selbstentfaltung schlägt Selbstunterdrückung allemal. Ich spreche davon, dass du deine eigene Selbstbewusstheit grenzenlos machst. Wacht auf, Meine Geliebten.
Beachte den Gedanken, mit dem du am Morgen erwachst. Vielleicht wachst du mit einem Gedanken von einem nächtlichen Traum auf, der sich vorschiebt. Vielleicht wachst du mit einem zufälligen Gedanken auf. Es gibt Gedanken, die dich verfolgen. Wache zu deinen Gedanken auf. So wie die Sonne zur Dämmerung durchbricht, so wie wenn du ein Ei köpfst und das ganze hellorange Eidotter erscheint. Deine Gedanken reihen sich für dich auf, damit du dich ihrer annimmst. Du kannst diese Gedanken nicht für immer zurückdrängen. Deine Gedanken anzuerkennen heißt, dich um sie zu kümmern. Du erlaubst Gedanken, die du unterdrückt hast, ihren Platz in der Welt einzunehmen.
Ein Gedanke nach dem anderen wartet darauf, dass du dich mit ihm beschäftigst. In den meisten Fällen bist du es, der deine Gedanken verletzt hat. Du magst vielleicht zuwarten, dich mit Gedanken zu beschäftigen, bis du dich stärker fühlst. Schau, ein Gedanke wartet auf dich, dass du dich seiner annimmst. Dieser Gedanke sollte nicht länger beiseitegeschoben werden, als ob er nicht existierte. Keiner deiner Gedanken sollte beiseitegestoßen oder auf einen anderen Tag vertröstet werden. Wenn du einen beunruhigenden Gedanken, den du nicht anschauen möchtest, einfach aufrichtig betrachtest, kannst du ganz schnell den störenden Aspekt des Gedankens beseitigen und davon befreit sein.
Andernfalls wird der Gedanke, wie sehr du auch versuchst, ihn zu unterdrücken, weiter darauf bestehen, dass du dich seiner annimmst, ungefähr so wie ein Virus, der sich bemerkbar machen wird. Wenn der Gedanke da ist, ist er da, damit du ihm zunickst. Manchmal ist das alles, was du zu tun hast, und dann bist du damit fertig. Stelle dich deinen Gedanken. Wecke deine Gedanken auf. Sag ihnen, dass es für sie in Ordnung ist zu sprechen.
Du hast vielleicht Gedanken nicht bemerkt, die versuchen, dich aufzuwecken. Sie sind keine Plage. Sie sind deine Freunde. Höre auf deine Gedanken. Wenn du deinem Gedanken einmal gelauscht hast, ist er gehört worden und hat sich zurückgebildet. Nun kann ein anderer vormals unterdrückter Gedanke Platz greifen. Erkenne deine wiederkehrenden Gedanken an. Sie beinhalten eine Botschaft für dich.
Die Botschaft könnte lauten: „Man denkt nicht gut über mich. Ich bin in dieser Welt nicht geachtet. Man billigt mir nicht meinen vollen Wert oder überhaupt keinen Wert zu.“
Meine Lieben, ihr seid es, die ihr euch nicht genug achtet. Anerkennung mag alles sein, was es braucht, also richtet den Rücken auf und steht gerade. Und schon ändert sich euer ganzes Auftreten vor der Welt. Behandelt euch selbst anders, und sogleich, irgendwie, ohne Anstrengung, beginnt die Welt euch anzusehen und euch zu geben, was euch gebührt. Der Schlüssel liegt darin, wie ihr euch selber betrachtet.
Es funktioniert.
Es ist nicht euer Ego, auf das Ich mich beziehe. Es ist nicht Eitelkeit, mit der Wir die Zeit vertrödeln. Ganz und gar nicht. Ihr seid es, die ihr aufstehen und euch selber respektieren müsst. Es gibt keine andere Suppe, die ihr auslöffeln müsst. Nun richtet endlich das Wort an euch selber und gebt euch, was euch zusteht.
Heavenletter # 5912 – 31.1.2017 Momentum Is Your Life’s Bread
Schwungkraft ist euer Brot des Lebens
Gott redete …
Ihr wisst, was es auf sich hat, Dinge auf die lange Bank zu schieben. Das ist nichts Schönes. Ihr setzt einen Preis fest für jeden Tag, den ihr verscherzt. Legt ihr euer Leben auf die Seite, gleichsam, als stelle das Links-Liegen-Lassen dessen, eurem Leben Förderliches zukommen zu lassen, das Beste dar, was ihr zu jenem Zeitpunkt machen könnt? Oh, wir haben gerade abnehmenden Mond, und ihr stellt euch eine Ausrede zusammen.
Es ist im Leben ein Schwung das gegebene. Es ist wie ein Feuer, welches ihr anmacht, und bei dem es euch obliegt, es am Brennen zu halten. Das Feuer, bei dem ihr nachlegt, seid ihr selber. Entweder ihr geht vorwärts, oder ihr lasst bei eurem Vorhaben zu, dass es am Rebstock vertrocknet.
Wenn ihr eine Leidenschaft habt und euer Leben bereichern möchtet, dann bleibt in Bewegung. Schwungkraft ist das Brot eures Lebens. Haltet jenen Schwung am Laufen. Es ist selbstbegrenzend, eure Leidenschaft am Wegesrand dahinsterben zu lassen. Es gibt keine Zeit des Wartens. Diese weist sich als langsames Hinschwinden aus. Ein langsamer Niedergang ist ein Niedergang, und so fatal wie ein rascher.
Es stimmt, in den tieferen Regionen des Lebens auf Erden existiert Zeit nicht. Einzig Endlosigkeit existiert. Dort gibt es kein Eilen, und dort gibt es kein zu spät.
In den Greifern des täglichen Lebens auf der Erde freilich, da nutze den Tag. Wenn du den Tag nicht nutzt, hast du ihn aus dem Fenster geworfen.
Lasst Uns dies als das bezeichnen, was es ist. Es ist den Ball fallenlassen. Mit Sicherheit macht ihr keinen Touchdown. Ihr garantiert euch selber Entziehung von Energie, und Energie meint Herz. Besser, auf einen Schlag Millionen Dollar hinauswerfen, als eure Energie hinauströpfeln lassen. Nutzt eure Kreative Energie. Setzt sie ein, und ihr werdet mehr und mehr Kraft haben, die an ihre Stelle tritt. Wenn ihr eure schöpferische Energie habt austrocknen lassen, ist sie weg und vorüber, und ihr habt euch selber ausverkauft.
Hier haben Wir es mit einem Zurückgewinnungs-Vorhaben zu tun. Wir verlangen Unserehinschwindende Kraft heraus. Sofern du unter deinen Projekten eines hast, dem du nicht dein Alles gibst, ziehe es hervor und wiederbelebe es. Beginne mit dem Sortieren. Schenke dem Projekt deine ungeteilte Aufmerksamkeit, so lange, bis deine Augen aufleuchten und du anhebst, mitten in dem Projekt zu gedeihen. Die Lösung ist so einfach, sie ist staunenerregend.
Das Heilmittel für Schwund an Energie ist Respekt für dich selber und dein Vorhaben und – Licht an! Kamera! Action!
Der Zeitpunkt, dein Projekt zu überdenken, ist überfällig. Nun krempelst du die Ärmel hoch und stellst etwas vor dich hin. Warte nicht auf irgendjemanden! Warte nicht auf dich selber. Versenke dich. Tauche in das Wasser ein. Werde nass. Auf diese Weise setzt du deine Schöpferische Energie wieder instand. Sie ist zu 100 % erneuerbar. Du bist erneuerbar.
Stufe dich nicht zum Kritzeln zurück.
Betrachte dein Vorhaben wie eine schöne Pflanze, die du dir ausgesucht hast. Halte sie feucht. Dies tust du, damit die Pflanze gedeihen kann. Wässere sie, gib ihr Sonnenschein.
Im Hinblick auf das Heranwachsen deines schöpferischen Projekts, da kannst du weder zu viel Wasser geben, noch zu viel Sonnenschein beibringen. Du kannst dich bei deinem Vorhaben nicht zu stark mit gefüllten Händen verausgaben. Es wird unter allem, was du ihm zukommen lässt, aufblühen. Es wird einzig unter deiner Zuwendung florieren und unter deinen Händen, die du auf ihm hältst, gedeihen.
Ein schöpferisches Projekt ist lebendig. Es verlässt sich auf dich, dass du es wiederbelebst. Die Idee dieses Projekts ist nicht, es brachliegen zu lassen. Sofern du es etwa beiseite gelegt hast, ziehe es jetzt zu dir her. Wecke es auf. Bringe es in Gang. Dies könnte dein bislang ertragreichstes Projekt sein. Mache es wach. Keine Probeaufführung mehr. Verwirkliche es nun.
Wenn du eine Tasse Tee möchtest, machst du ihn. Du hast aufzustehen und setzt das Wasser auf. Da geht es um – eine Tasse herausholen. Sie etwas warmmachen. Das heiße Wasser eingießen. Den Teebeutel hinein tun. Ihn ziehen lassen. Danach trinkst du den Tee.
Sowie du dein Schöpferisches Projekt eintreten sehen möchtest, hast du aufzustehen und es wiederzubeleben.
Heavenletter # 5913 – 1.2.2017 On the Wings of Angels
Auf Engelsflügeln
Gott redete …
Es gibt keine Anordnung, wonach ihr alles, was ihr anfangt, unbedingt auch beenden müsst. Es gibt Dinge, die ihr fallenlassen könnt. Ihr müsst euren guten Charakter nicht beweisen. Es gibt Zeiten, wo ihr mittendrin aufhören könnt, oder wo die Schwungkraft möglicherweise so mächtig sein wird, dass sie euch ungeachtet von allem weiter vorwärts trägt und ihr einfach nicht aussteigen könnt.
Trödelt jedenfalls nicht herum. Trefft eine Entscheidung. Meine Lieben, lasst die Welt nicht warten. Auf die eine oder andere Weise habt ihr euch zu bewegen. Ihr seid an der Spitzenposition des Universums und bewegt euch weiter fort. Der Zweck des Lebens besteht nicht darin, es zu verzögern.
Langsam und gemächlich ist nicht immer der Weisheit letzter Schluss. Auch ist Eile mit Weile nicht immer so ganz richtig. Habt anstelle der Idee, dass Eile mit Weile verbunden ist, die Idee, dass Eile die Arbeit erledigt.
Nun, sind Wir jetzt voller Elan zum Ausgangspunkt zurückgekehrt? Nicht ganz.
Schwungkraft ist der Treibstoff, mit dem ihr betrieben werdet, und sie ist der Treibstoff, mit dem die Welt betrieben wird.
Schwungkraft ist von großer Tragweite.
Es ist nicht nötig, Schwungkraft zu Schaum zu schlagen. Haltet mit ihr Schritt. Lauft mit ihr mit.
Baut auf das Innere. Hört auf den Welpen, den ihr bellen hört. Was sagt euer Herz? Beachtet euer Herz. Glaubt an euer Herz.
Zuweilen, wenn ihr es nicht wagt, an euer Herz zu glauben, wagt es gleichwohl, ihm zu folgen. Euer Herz mag sehr wohl besser qualifiziert sein als euer argwöhnischer Geist.
Letztendlich sind euer Herz und Mein Herz Eins. Mein Herz, Mein Bewusstsein und Mein Geist sind Eins. Gegenwärtig tendiert euer Geist dazu, ein Reisender, ein Wanderer zu sein. Euer persönlicher Geist ist mehr wie ein Schmetterling, der hierhin und dorthin flattert. Es ist nicht so schwer, die Aufmerksamkeit eures Geistes zu erregen, jedoch die Aufmerksamkeit eures Geistes zu behalten, das ist etwas ganz anderes.
Gleichwohl, wer missbilligt es, euren Geist frei sein zu lassen, dorthin zu gehen, wo er hingehen muss? Euer Geist muss nicht gefangen sein. Wer sagte, dass er das sein müsste? Ihr wisst nicht, worauf sich euer Geist fokussieren wird. Er wird sich auf etwas richten. Und ihr mögt euch mit ihm darauf fokussieren. Haltet euren Hut fest, euren Kopf, euer Herz, euren Geist. Euer Bewusstsein wird ohnehin mit euch mitgehen.
Woher wisst ihr denn, in der Mitte des Lebens oder am Rande, woher wollt ihr wissen, was was ist, und was geht es euch an? Es ist das Leben, das ihr führt, und das Leben führt euch. Ihr denkt vielleicht, ihr führt Rinder in den Stall, doch vielleicht wirbelt ihr um das Zentrum des Universums in einer noch unbenannten Galaxie herum. Oder aber es könnte sogar sein, dass ihr gebeten werdet, bisher unbekannten Galaxien Namen zu geben. Wenn es dazu kommt, wen kümmert es, was der Lohn ist? Akzeptiert die Position.
Wer kennt mit Gewissheit euren Wahren Namen? Und welche Rolle spielt es, wenn ihr zu euch selbst Wahrhaftig seid?
Das Leben auf Erden ist nicht dazu gedacht, eine bloße Fassade zu sein, und doch mag es bisweilen das sein. Anstatt dass ihr euer eigenes Kanu paddelt, paddelt ihr manchmal oder bietet ihr feil ein zerbrechliches Ego. Das ist zu niemandes Nutzen, und doch könnte diese Bergauffahrt gleichwohl ein Liedchen wert sein. Gewiss seid ihr mehr wert als ein Lied. Es gibt kein Lied, das mehr wert ist als ihr es seid. Ihr selbst könntet Das Lied Des Universums wert sein und ihr wisst dies nicht. Es wäre gut für euch, dies zu wissen.
Wenn ihr träumt zu fliegen, woher wisst ihr, dass es nicht mehr ist als ein Traum? Woher wisst ihr, dass ihr zu fliegen träumt, oder ob ihr tatsächlich fliegt, und Ich frage, welchen Unterschied es macht, ob es wirklich oder angenommen ist? In jedem Fall gewinnt ihr Große Freude.
Jedenfalls, wenn eure ungesehenen Flügel straucheln sollten, hier bin Ich, um euch aufzufangen.
Heavenletter # 5914 – 2.2.2017 If the Concept of Suffering Did Not Exist, Would You Suffer?
Wenn es das Konzept des Leidens nicht gäbe, würdest du dann leiden?
Gott redete …
Da gibt es etwas in dir drinnen, so tief und so wertvoll, dass du es kaum wagst, es zu ergründen. Meine Lieben, was glaubt ihr was passieren würde, wenn ihr es wagen würdet, aus der Fülle des Lebens zu trinken?
Tief nach innen zu versinken – was du möglicherweise befürchtest – ist wie fliegen! Tief in die Liebe zu versinken, bedeutet hoch über dem Leiden zu schweben. Es gilt, dich selbst zu entdecken, wo du bist und wo du die ganze Zeit warst. Bislang magst du gezittert haben vor dem, was als düsteres Schicksal erschien, du warst dir sicher, dass es sich vor dir zusammengebraut hat.
Ihr Lieben, ihr selbst seid das Thema, auf das Ich hier näher eingehe. Kommt, trinkt heilende Wasser mit Mir. Wir werden über Liebe sprechen zur Verbesserung der Welt. Manchmal wird eine Welt, die mit Liebe gefüllt ist, auf Abstand gehalten, fast aus der Sicht verbannt – das ist Leiden. Denke niemals, dass Leiden jemals eine Ehre ist. Mache Leiden nicht vorrangig oder zu der Auszeichnung des Tages in der Aufmerksamkeit einer Welt, die aufgelöst ist in Gram.
Leiden kann dir nichts von dem bieten, was du möchtest. Und niemals will Ich, dass du Leiden anpreist, als ob es eine erhabenen Würde wäre. Obwohl Leiden umsonst zu dir kommt, heisst es nicht, dass der Preis, den du dafür zahlst, nicht doch zu hoch wäre. Es gibt nichts Wünschenswertes am Leiden, bis dass es von dannen geht.
Kommt dir je die Idee, Leiden sei bewundernswert? Ist Krankheit denn bewundernswert? Ist Herzschmerz bewundernswert? Leiden ist nicht einmal gut verpackt. Leiden ist nicht die Reise eines Helden. Lasst Uns Leiden von der Oberfläche der Erde verbannen. Lassen Wir das Leiden einfach stehen. Wer sagt denn, dass Leiden eine wertvolle Beschäftigung ist?
Leiden ist keine Anforderung des Lebens. Sieh’ es nicht im romantischen Licht. Gib dem Leiden keinerlei Applaus. Wenn Leiden dir einen Besuch abstatten will, schicke es weg und sage, dass es dich und die Welt in Frieden lassen soll. Leiden sollte keinesfalls überhand nehmen. Geleite Leiden zur Tür und führe es unter Verbeugen gnädigst hinaus, um nie wieder zurückzukehren. Du brauchst es nicht. Da ist nichts Nobles am Leiden, rein gar nichts.
Leiden ist nicht dein. Leiden ist nicht angemessen. Natürlich magst du eine versteckte Agenda haben, die besagt, dass es unter bestimmten Umständen Regeln für das Leiden gibt, so, als ob du dazu bestimmt wärest, zu leiden. Streiche diese Bedingungen. Welche Macht hätte Leiden dann noch über dich?
Glaube nicht an Leiden. Leiden ist nicht in Ordnung. Leiden ist nicht synchron. Leiden ist widerspenstig. Wer, im vollen Besitze seiner Sinne, würde Leiden befürworten mögen? Dennoch, wer hat es noch nicht erlebt?
Ein Baby lässt seine Rassel fallen, das Baby weint dann.
Das Leben eines geliebten Menschen endet und Kummer kommt als ein wichtiger Gast durch die Türe, als ob Liebe ohne Leiden beleidigend und herzlos wäre, als ob von Leiden entfernt sein ein großer Akt von Egoismus und Unverantwortlichkeit wäre und unvorstellbar ist. Die Welt mag sagen, wie feige es von dir sei, einfach nicht zu leiden in einer Welt des Leidens.
In diesem Leben mag es scheinen, dass es keinen Ersatz für Leiden gibt. Warum jedoch sich darin hervortun? Warum sollte man Ammenmärchen darüber verbreiten? Warum willst du ein Experte im Leiden sein? Mache Leiden jetzt als die Ausnahme von der Regel. Sei frei davon.
Ah, Leiden muss wohl eine Tradition sein. Da wird viel Leiden von einer Generation auf die andere weitergegeben. Vor langer Zeit wurden Frauenfüße zusammengebunden, und dieses Leiden wurde als notwendig und rechtschaffen akzeptiert. Vor langer Zeit wurden Skalps gesammelt. Vor langer Zeit mussten sich Kinder in den Schlaf weinen. Zu viele Angelegenheiten waren verzwickt und wurden als Teil des Lebens angesehen.
Lasst Uns Leiden anders definieren. Frage jetzt, wovon ist Leiden die Abwesenheit? Ist es möglich, dass dir der Besitz und das Erbe von Leiden mehr bedeuten als dessen Nichtdasein?
Bist du dem Leiden möglicherweise treuer als dem Freigesetztsein von ihm?
Heavenletter # 5915 – 3.2.2017 Only in Infinity
Nur in der Endlosigkeit
Gott redete …
Das Leben nimmt seinen Lauf. Nicht eine Minute lang bleibt es stehen. So funktioniert‘s in diesem imaginären Rennen, in dem du mitläufst.
Sogar wenn du mit Mir kommunizierst, ist einer Meiner Gedanken, den du aufgreifst, da und vielleicht im nächsten Augenblick entschwunden und du weißt nicht wohin. Es scheint, der Gedanke sei verschwunden. Ein Gedanke von Mir ist dir direkt zugänglich, jedoch kannst du ihn anscheinend nur eine Zeitspanne lang wahrnehmen, dann entschwindet er.
Meine Lieben, es gibt keinen speziellen Gedanke von Mir, den ihr haben müsst. Macht euch keinen Stress damit. Denkt daran, auch wenn einer Meiner Gedanken eurem Bewusstsein entschwunden ist, so ist er doch immer noch Mein Gedanke und er ist lebendig und wohlauf. Meine Gedanken kennen keine zeitlichen Begrenzungen. Ob einer Meiner Gedanken zu euch zurückkehrt oder nicht, selbst wenn ein Gedanke eurem Wachbewusstsein entschwunden ist, ist er doch immer noch da. Meine Gedanken sind allgegenwärtig. Ihr müsst euch nicht plagen, Gedanken zu behalten, die scheinbar entfallen sind und die ihr verloren nennt.
Ihr wünscht euch, dass euch Meine Gedanken jederzeit zur Verfügung stehen. Ich existiere in eurem Inneren, und irgendwo tief in euch gehören Meine Gedanken in jedem Fall euch. Meine Gedanken, Unsere Gedanken existieren unabhängig davon, ob ihr euch an sie erinnert oder nicht. Ganz ehrlich, was wünscht ihr euch am meisten? Aha! Ein umfassendes Gedächtnis oder Unendlichkeit?
Unendlichkeit ist alles gleichzeitig, Gedächtnis ist das nicht. Erinnerungen werden aufbewahrt. Ihr greift Erinnerungen beim Entlanggehen auf. Ihr müsst eure Erinnerungen nicht in Beschlag nehmen.
Manche Dinge überlasst ihr dem Leben. Ihr braucht Erinnerungen nicht zu erzwingen. Ihr könnt empfänglich sein für Erinnerungen, aber ihr müsst sie nicht haben. Ihr müsst nicht darauf bestehen, sie zu haben.
Der Gedanke etwas JETZT haben zu müssen entspringt diesem imaginären Rennen gegen die Zeit. Das gibt es nur in der relativen Welt. Das nennt man Dringlichkeit. Das nennt man eine Notsituation. Das nennt man Unheil.
Wenn das, was ihr euch wünscht, euch einfach zu zufällt, dann nennt ihr es ein Wunder. Wenn das Wunder nicht – nach eurer Sicht – zeitgerecht eintritt, dann nennt ihr es vielleicht eine Tragödie. Ihr mögt es als unerwünscht, ungerecht oder unfair bezeichnen, als unglücklich oder fatal, und mit all jenen anderen Worten bedenken, mit denen ihr euer Herz brecht.
Erinnert ihr euch an den Fall einer 50kg wiegenden Mutter, die in einem Sekundenbruchteil in der Lage war, ein 2 Tonnen schweres Auto vom Körper ihres Kindes herunterzuheben und dadurch das Leben ihres Kindes zu retten? Nur so konnte sie es bewerkstelligen. Die Mutter hat nicht innegehalten, um Mich zu bitten, ihr zu helfen, das Auto von ihrem Kind herunterzuheben. Sie war sich nicht einmal der Worte bewusst. Sie wollte einfach ohne Worte, dass ihr Kind, welches unter dem Auto lag, befreit werden möge. Man kann sagen, sie kannte eine Technik, ohne sich dieser Technik bewusst zu sein. Sie hörte, ohne zu hören. Sie hörte auf einer tieferen Ebene als der des Hörens. Mit dieser Mutter geschah etwas, ohne dass sie dessen gewahr wurde. Wir könnten es die „unbenannte“ Wahrnehmung nennen. So rettete sie das Leben ihres Kindes.
Ihr hattet Beinaheunfälle und wurdet vor etwas bewahrt, was als schlimmer Unfall betrachtet worden wäre, der in das, in euren Augen, schlimmstmögliche Ergebnis genannt Tod gemündet hätte. Ihr habt diesen Beinaheunfall möglicherweise gar nicht bemerkt, dennoch mögt ihr sehr wohl trotzdem ein Wunder erlebt haben.
Vielleicht hattet ihr eine wunderschöne Einsicht oder Inspiration. In einem Augenblick ist sie verschwunden. Möglicherweise hattet ihr solche Momente und könnt diese anscheinend nicht, nicht einmal mit der größten Willensanstrengung in der Welt, zurückbringen.
Diese bemerkenswerten Momente ereignen sich, ob ihr euren Finger drauflegen könnt oder nicht.
Genauso ist es mit Godwriting oder wie auch immer ihr es nennen wollt, Mich zu hören. Es sind Meine Worte, die ihr niederschreibt, damit ihr nicht die Illusion habt, Mich zu verlieren. Es gibt einen ständigen Fluss Meiner – Meiner – was? Lasst es Uns Intelligenz, Licht, oder Gedanken jenseits von Gedanken nennen. Niemals seid ihr ihr ohne Mich. Ihr könnt niemals ohne Mich sein. Ihr existiert mit Mir. Wir existieren zusammen als EINS. Möglicherweise akzeptiert ihr das nicht, jedoch die Erinnerung daran liegt irgendwo in euch, bereit jeden Moment aufzutauchen. Ihr existiert in Unendlichkeit. Ihr seid Unendlichkeit. Jeder existiert in der Unendlichkeit. Es gibt keinen anderen Platz zum Existieren.
Heavenletter # 5916 – 4.2.2017 Speaking Up
Kein Blatt vor den Mund nehmen
Gott redete …
Dem gemäß wie ihr die Dinge auf der Erde seht, ist es so, dass ihr mit allzu viel vorliebnehmt. Eine Gewohnheit von euch kann sein, dass ihr nicht den Mund aufmacht.
Selbstverständlich gibt es Viele, die ebenso nicht ausgiebig für sich selber eintreten.
Es gibt in der Tat Viele, die später dann denken, was sie hätten sagen sollen und was ihnen wahrscheinlich künftige Schwierigkeiten im weiteren Verlauf, sofern sie die Dinge doch bloß ausgesprochen hätten, erspart hätte.
Es gibt dermaßen viele Angewohnheiten des Lebens und dermaßen viele Arten von Erziehung, welche derzeit auf euer Leben Einfluss nehmen.
Es ist ja durchaus möglich, dass ihr etwa der Auffassung seid, euch selber wiederzugeben sei unhöflich, und gleichwohl seid ihr euch im Klaren darüber, dass nicht den Mund für euch selber aufmachen einen beträchtlichen Beitrag zu sich wiederholendem Unglücklichsein darstellt.
Es ist wie wenn ihr auf eine bestimmte Spur hinaufgelangt, und irgendwie, unabhängig davon, wie sehr ihr es euch wünscht, von jener Spur herunterzukommen, fahrt ihr ein ums andere Mal auf der gleichen Spur, einerlei, wie sehr euch euer eingeschlagener Pfad des geringsten Widerstandes reut.
Und dann, sobald ihr den Mund aufmacht, scheint ihr zu dem Empfinden programmiert zu sein, ihr hättet die Dinge überzogen, oder ihr hättet es unter Ärger zur Ausführung gebracht, welches nun zu euren Schwierigkeiten mit euch selber noch das eine und andere hinzutut.
Was für eine Angst ist es, welche euch zurückhält, euch selber zur Geltung zu bringen? Mangel an Praxis, nehmt ihr das an? Eure Stimme denkt nicht einmal daran, so lange, bis es zu spät ist. Es ist so eine Art Falle, die ihr für euch selber stellt.
Und alsdann, sobald ihr euch aufmacht, für euch selber einzustehen, setzt eine weitere Art von Schuld an.
Irgendwo im Verlauf der Strecke habt ihr gelernt, die Gefühle anderer Leute vor euren Gefühlen rangieren zu lassen. Vielleicht wurde auch beigebracht oder ihr habt die Auffassung irgendwo aufgelesen, ihr wärt weniger als andere, und hättet deswegen Zugeständnisse zu machen, um Frieden zu wahren. „Vergib mir, dass ich am Leben bin“, etwa kann eure unabsichtliche Grundhaltung lauten.
Dann hat es da jene wenigen Anlässe gegeben, wo ihr euch zu Wort meldetet, und dies war ein voller Erfolg. Ihr wart nicht herablassend gegenüber jemandem, dennoch spracht ihr für euch selber, und das Ganze hatte eine wundervolle Auflösung – auf beiden Seiten. Wie glücklich ihr wart.
Zu jenen Zeiten glaubtet ihr voll und ganz an komplette Ehrlichkeit, und später danach bekamt ihr erneut zu sehen, wie ihr euch selber unterhöhltet. Zu jenen Zeiten saget ihr etwa, es gebe schlimmere Dinge, als ein Dummkopf und Esel zu sein, aber im Eigentlichen glaubt ihr das nicht. Dies ist eine weitere unechte Kulisse, welche ihr errichtet. Dafür mögt ihr euch nicht.
Es gibt hier an der Stelle für euch etwas zu meistern. Nicht Selbstkontrolle ist die Entgegnung. Ebenso wenig sich selber verbergen. Weswegen ist ganz mühelos den Mund für euch selber aufmachen die Stellungnahme für euch? Habt ihr wirklich auf eine weitere Lebenszeit zu warten, um dieses Anquetschen gelöst zu bekommen, mit dem viele andere Menschen gar nicht zu kämpfen haben?
Das Schlimmste daran ist, dass ihr euch selber aufbockt, einem vorgefertigten Scheitern, einem Scheitern als Fertigware, gleich.
Womöglich wisst ihr einfach nicht, wann es euer Recht ist, den Mund aufzumachen. Auf der anderen Seite mögt ihr es nicht gerne haben, dass dies als eure Lektion im Leben ausgewiesen ist. Und was ist die Unterrichtseinheit? Zu wissen, dass ihr das Recht habt, direkt zu sein, ohne zu befürchten … zu befürchten … was?
Ihr möchtet euch nicht unter Wert verkaufen. Vielleicht ist die Crux die, dass ihr euch überhaupt nicht verkaufen möchtet. Ihr Lieben, sofern ihr auf der Erde seid, und das seid ihr, seid ihr rechtmäßig auf der Erde. Ihr sollt hier sein. Ihr habt jedes Recht, eure Bedürfnisse kundzutun. Es ist für euch in Ordnung, etwas zu benötigen, und es ist für euch in Ordnung, nichts zu bedürfen, und doch kommt es vor, dass ihr etwas benötigt, und ihr fühlt euch bei diesem Spiel des Lebens wie ein Amateur.
Es ist freilich ebenfalls nicht so, dass ihr gerne so eine Art Super-Professioneller sein möchtet.
Ihr seid euch gewahr, dass ihr im Leben viel überstiegen und überragt habt. Dieses Gebiet des für euch Eintretens ist euch, eurer Anschauung nach, mehr wie eine Selbstverteidigung, und ihr erhebt dagegen Einwände.
Eventuell habt ihr das Gefühl, dass Ich euch, als Ich euch den freien Willen aushändigte, vergaß. Irgendwie wurdet ihr eingeschüchtert. Es könnte durchaus sein, dass ihr euch einfach keinen Glauben schenkt.
Ich bitte euch nun, ein wenig lauter zu sprechen. Das ist alles, was ihr zu tun habt. Lasst eure Stimme hervor ragen. Gebt euch selber wieder, so wie ihr euch gerne einen anderen Menschen vertreten sehen möchtet.
Und sofern ihr da und dort hin und wieder danebentrefft, dann ist es daneben gegangen, und ihr geht einfach unverdrossen weiter. Ihr habt so viele Fortschritte gemacht, und jetzt könnt ihr euch selber mehr lieben.
Ihr hattet, aus den Augen der Welt her gesehen, nicht Vollkommenheit zu sein. Wir reden soeben über eure Augen, Geliebte.
Heavenletter # 5917 – 5.2.2017 Infinity-Bound
Der Unendlichkeit eingebunden
Gott redete …
Geliebte, die du dich umsonst sorgst, lasse Mich es dir so sagen, was Ich dir zu sagen habe:
Ihr habt keine andere Wahl, als eurem Selbst zu vertrauen. Ich bin euer wahrhaftiges Selbst, so ist es euch zugedacht, Vertrauen zu haben – in Mich. Bis ihr in Mich Vertrauen habt, seid ihr im Unglauben. Ihr seid versiert im Unglauben. Man hat es euch gelehrt und ihr habt es gelernt. Lasst den Unglauben nun los. Hört auf, euch all die Fragen zu stellen.
Eigne dir ein Bild von dir selbst an, von der Unschuld, die du bist. Nimm das Baby deines Selbstes und überschütte es mit Liebe. Niemand, vor allem du nicht, sollst dich selbst über den Haufen werfen.
Du bist es, dem Ich schreibe, Godwriter, als Nebenbemerkung. Lasst Uns ein Herz zu Herz zusammen haben. Du verstehst die Heavenletters sehr gut. Du tust Meinen Willen. Lasse vorgesehene Resultate, Bestätigungen, Nummern, Persönlichkeit, harte Arbeit, etc. einfach fahren. Egal, wie nahe ihr den Heavenletters seid, Heavenletters sind in Meiner Verantwortung. Vergesst eure festen Überzeugungen. Vertraut Mir, was dasselbe ist wie vertraut eurem Selbst.
Die Existenz der Heavenletters ist von Mir gekommen. Ich schaute über die ganze Welt und Ich fragte Mich selbst: „Welches Meiner Kinder ist da, um sich um diese speziellen Worte von Mir auf der Erde zu kümmern?“
Ich suchte einen Vermittler Meiner Worte. Ich habe dich erspäht. Ich habe dich herausgepickt. Du warst geschickt und du bist gut darin.
Also, Meine Augen sind auf dich gefallen. Da war kein Zweifel in Meinem Geist. Und da war kein Zweifel in Meinem Herzen.
Das ist der große Unterschied zwischen dir, der Persönlichkeit, und Mir, der Überseele.Du weißt, wie man zweifelt. Ich wüsste nicht, wie zu zweifeln ist, auch wenn Ich es versuchte.
In einem Wort, du bist mitten in die relative Welt geplumpst, während Ich frei im Absoluten umher schweife. Ich bin der Unendlichkeit eingebunden, das heißt der Unendlichkeit als der unermesslichen Weite, für die Ich gelte und die Ich BIN. Und dies ist wahr auch für dich und für alle andern.
Meine Kinder scheinen allerdings Straßenblockaden für sich aufzustellen. Fragt jetzt nicht mehr: „Wie mach ich das? Mach ich das richtig? Was habe ich unterlassen zu tun?“
Wenn du kommentieren musst, dann sag: „Wie unglaublich begünstigt bin ich, jetzt an diesem Ort zu sein. Gloria, Gloria.“
Wenn du etwas fragen musst, dann frage: „Was gibt‘s als nächstes für mich zu tun?“
Du bist ein Aschenbrödel unter vielen hier auf der Erde, das so dient, wie es eben dient. Du kamst heraus aus der Asche der Unwissenheit. Und Ich goss dich in ein Neues Leben. Mach dir nicht so viel aus dem, was du tust, als eher, dass du deine Augen auf Mich gerichtet hältst.
Ich habe dich gefunden. Du wurdest gefunden. Ich bestätige dich. Du bist bestätigt. Ich bin hier, du bist hier mit mir. Ich wählte dich und so bist du erwählt. Du tust, um was Ich dich bitte. Ich habe den Ball dir zugeworfen. Du hast ihn aufgefangen. Seitdem bist du damit gerannt. Freue dich an diesem Abenteuer. Das ist alles, was du zu tun hast.
Du wirst nicht geprüft. Sogar wenn du geprüft würdest, warst du schon lange vorher angenommen. Es ist nicht möglich, dass du versagen kannst. Ich bin am Steuer. Erinnere dich, dass du nicht viel zu tun hast. Du nimmst einfach Meine Worte auf hier und dort. Deine Aufgabe ist nur Meine Worte aufzunehmen. Ich bin der Entscheider, welche Worte du aufnimmst. Erlaube dir selbst, mit dieser Freude erfüllt zu sein. Diese Freude gab Ich dir, so wie du dazu bestimmt bist, sie zu haben. Das hat den Wert eines Königlichen Lösegelds, und du der keine Ahnung davon hatte, Mir einfach so zu folgen, du folgst Mir einfach so.
Ich bitte dich darum, nichts als der Ausführende zu sein, der Mir folgt, die Stöcke aufzuheben, die Ich hinter Mir lasse. Das ist deine Chance, in der Unendlichkeit zu spielen!
Komm mit Mir. Ich bin der Komet. Du bist einer der Vielen, die der Schwanz des Kometen sind. Was könnt ihr im Grund der Dinge anderes wählen, als einfach Mir zu folgen?
Heavenletter # 5918 – 6.2.2017 Kiss the Earth
Küsst die Erde
Gott redete …
Ich bin euer lieber Gott. Das war’s! Was dachtet ihr, dass Ich wäre? Dachtet ihr wirklich, Ich bin ein Despot, der sich erfreut euch durch Reifen tanzen zu lassen?
In gewissem Sinne gibt es nur eine Wahl, die Ich euch gebe, und das ist die Wahl zu wachsen. Willig oder widerwillig, ihr werdet wachsen, und ihr werdet höher und höher wachsen, wie Iowa Mais. Ihr werdet sogar höher wie Jack und die Bohnenranke („Jack and the Beanstalk“ engl. Märchen, Anm.d.Übers.) wachsen. Nicht einmal der Himmel ist die Grenze. Es gibt keine Grenze zu den Höhen, die ihr erklimmen könnt. Es gibt einfach keine Grenzen. Mit anderen Worten, ihr seid grenzenlos.
Das ist eine wunderbare Sache, doch ihr fürchtet sie. Ihr mögt gegen den Boden aufbegehren, auf dem ihr spaziert, aber ihr wollt nicht davon lassen. Was denkt ihr, würde Ich euch sagen?
Ich sage euch: Küsst die Erde unter euren Füßen und küsst die Grenzenlosigkeit eures höher und höher Steigens. Ihr werdet nicht auf euren Zehenspitzen stehen müssen. Ihr werdet vom Boden abheben und fliegen. Ihr werdet fliegen. Wisst ihr, welches Glück das ist?
Hat nicht jeder Träume vom Fliegen?
Träume werden wahr. Ihr werdet hoch aufsteigen. Ihr werdet über eure kühnsten Träume hinaus fliegen, und auf’s neue träumen, sogar Große Träume, und sie werden auch wahr werden.
Ich habe euch sagen gehört: “Es muss mehr am Leben sein, als dies.“
Wie recht ihr habt. Shakespeare schrieb es: “Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio, als eure Schulweisheit sich träumen lässt“.
Dennoch habt ihr sie alle in eurer Seelenkunde geträumt.
Es ist gesagt worden, dass Ich Wunder darzubringen habe. Richtig. Und ihr ebenfalls. Bedenkt wie es sein wird, wenn ihr euch euer Wahres Selbst offenbart. Dies ist kein Wunder, denn es ist natürlich, aber es wird wunderbar und großartig sein. Es wird wahr sein.
Ihr werdet hinaustreten. Ihr werdet einen großen Sprung machen. Ihr werdet euch in den Straßen tanzen sehen. Ihr werdet euch im Himmel tanzend finden. Ihr werdet euch, in allen Herzen tanzend finden, denn wo Ich bin, seid ihr.
Ich stehe nicht allein in einem Hohen Turm. Nie bin Ich allein. Nie gibt es eine Zeit in der jemand alleine ist. Es gibt Trillionen an Möglichkeiten – Korrektur – endlose Möglichkeiten – Unendliche Möglichkeiten. Allein zu sein im Universum ist eine Unmöglichkeit. Trotzdem habt ihr ein trauriges Gefühl des Alleinseins erfahren.
Ihr Lieben, jeder von euch wünscht sich, sich mit seinem Selbst bewusst wieder zu vereinigen, was heißt, mit Mir. Da ist nichts Schlimmes dran, denn Einssein ist natürlich.
Es ist für euch natürlich, Mich zu hören. Deswegen ist es für euch leicht, Mich zu hören. Ihr werdet es so natürlich finden, Mich zu hören, wie ihr die Sonne auf eurem Gesicht fühlt. Ihr werdet Meine Gegenwart fühlen. Fühlt sie jetzt.
Ihr seid hier bei Mir jetzt, und Ich bin hier mit euch. Wir sind alle hier zusammen. Wir sind hier zusammen als Eines.
Es gibt nichts in der Welt oder im Himmel außer dem Einssein.
Ich bin euer Vorrecht. Ihr habt Anspruch auf Mich. Kommt näher zu Mir, auch wenn es kein näher gibt. Es gibt nichts näher als Einssein. Im Einssein, sind Wir Eins. Getrenntheit ist eine Fantasie, an der viele festhalten, als hinge ihr Leben davon ab.
Was sind eure Beweggründe? Ganz egal. Springt rein! Werdet nass. Das Wasser ist fein.
Tatsache ist, dass Wir wirklich als das Eine im Wasser des Lebens schwimmen. Schließt eure Augen, alles, was ihr wollt – es ist immer noch wahr. Es gibt keine Abkehr von der Wahrheit, und warum würdet ihr von einer Wahrheit wie dieser weglaufen wollen, die Ich euch gebe?
Heavenletter # 5919 – 7.2.2017 A New Adventure Awaits You
Ein neues Abenteuer wartet auf euch
Gott redete …
Sobald ihr weniger Zeit darauf verwendet, über euch selber nachzudenken, seid ihr aller Wahrscheinlichkeit nach – nahezu sicher – glücklicher.
Ich möchte damit nicht sagen, ihr sollet euch einfach auf Trab halten. Ich bedeute euch nicht, einfach herumzurennen. Ich bedeute euch nicht, einen großen Rummel zu veranstalten. Ebenso wenig wie Ich euch damit Leere und geistige Abwesenheit nahelege.
Ich möchte sagen, euer Augenmerk auf größere Angelegenheiten zu legen, als darauf, wie ihr euch heute fühlt. Ganz gewiss hat das Leben für mehr zu sein als für Selbstdiagnosen. Macht euch selber nicht zu einem Patienten, den ihr jeden Tag untersucht. Bekommt euren Geist von euch weg. Es ist mehr an eurem Leben dran als ihr. Es ist mehr am Leben dran, als ihr gekostet und probiert habt. Was habt ihr bis jetzt noch nicht getan, was ihr gerne tun möchtet? Etwas, was aus eurem Herzen der Herzen her rührt?
Ganz gewiss ist euer Begehren vom Leben mehr als das, schier herumzuhängen. Es muss am Leben mehr dran sein, als die Zeit vorübergehen zu lassen.
Oh, ja, weitet die Welt aus.
Ich möchte euch antragen, dass ihr die Zweckstellung ergründet. Ich meine, etwas, was euer Blut regt. Ich meine eine Leidenschaft fürs Leben. Was könnte sie sein? Was kann sie sein?
Was könntet ihr gerne beginnen mögen?
Euer Leben ist noch nicht erledigt.
Wofür könntet ihr gerne auf der Erde sein mögen? Was sind eure Träume? Erfüllt sie.
Fangt irgendwo an. Ihr wisst niemals, wohin etwas führen wird.
Mir geht es ebenso wenig darum, dass ihr ein vorgefertigtes Anliegen von der Stange auffindet, denn dies meine Ich nicht. Ich gehe euch nicht an, entrüstet zu sein oder mit Entrüstetsein zu prangen. Im Großen und Ganzen obliegt es euch, euren Weg zu finden, und ihr werdet ihn auf unerwartete Weise ausfindig machen.
In welche Richtung blickt ihr?
Es kann förmlich so sein, dass ihr in die entgegengesetzte Richtung dessen blickt, wo euer Herz zu suchen pflegt. Findet es heraus. Schaut euch nach dem um, was sich euer Herz zutiefst wünscht.
Es gibt immer Antworten auf eure Fragen. Euer Herz hätte keine Sehnsüchte inne, wenn es im Universum nicht etwas gäbe, was sich in gleichem Maße nach euch sehnt. Ihr könnt euch sicher sein, dass etwas vorhanden ist, was sich nach eurer Aufmerksamkeit sehnt. Was habt ihr nie gewagt zu tun?
Es kann alles und jedes sein. Einen Kurs belegen. Herausfinden, wohin euch euer Abenteuer führen wird. Ihr öffnet soeben in eurem Leben einen Schauplatz.
Stellt ein neues Rezept zusammen. Schreibt ein Buch. Beginnt mit etwas Neuem.
Ihr werdet euch wahrscheinlich bereits im Klaren sein, dass für euch der Status quo nicht hinreichend ist.
Worauf wartet ihr? Was hält euch ab? Schreitet über die Linie eures gegenwärtigen Lebens hinüber. Es ist am Leben kein Enden. Euer Leben ist immer Beginnen.
Leben ist nie-endend.
Euer altes Leben wird für euch jetzt eher nicht genügend sein. Meint ihr, dies sei bedauerlich? Dies ist erstrebenswert.
Ihr könnt zahlreiche Lebzeiten innerhalb einer Lebzeit durchleben!
Ihr macht euch nicht auf, um einen Rekord zu brechen, keinesfalls. Ihr selber brecht aus Umgrenzungen hervor, derer ihr euch womöglich nicht gewahr gewesen seid.
Wie viele Male bedenkt ihr das Leben als Unbeschränktes? Bedenkt es jetzt.
Wohin seid ihr unterwegs? Ihr habt nicht in halsbrecherischer Geschwindigkeit dorthin zu gelangen. Gleichzeitig kann es sein, es liegt ein Großes Abenteuer vor euch. Bist du ein unentfalteter Maler oder Musiker? Bist du ein Schriftsteller? Wer bist du, bei dem du bisher noch nicht dahintergekommen bist?
Was liegt vor dir? Was vor dir liegt, das fordert nicht Gewissheit ein.
Du findest es heraus. Du bist auf dem Pfad der Entdeckung. Du bescheidest zudem deinen Pfad. Mache den Anfang, wo immer du gerade bist. Du erhebst Anspruch auf dich selber. Auf jeden Fall streitest du dich dir selber nicht ab.
Was könnte jetzt für dich infrage kommen? Was steht auf deiner Handfläche geschrieben und was in deinem Herzen?
Du bist noch nicht in Stein gemeißelt.
Möchtest du gerne mit Ton arbeiten? Arbeite mit Ton.
Möchtest du gerne mit Hammer und Nagel arbeiten? Was möchtest du gerne bauen? Dann baue es.
Heavenletter # 5920 – 8.2.2017 What Cannot Be Divine That God Created?
Was kann nicht göttlich sein, was Gott geschaffen hat?
Gott redete …
Es ist für dich unmöglich, in Isolation zu leben. Selbst wenn du deine Jalousien herunterlässt und niemals aus dem Haus gehst, ist es für dich unmöglich, in Isolation zu leben. Selbst wenn du in einer Höhle lebst und den ganzen Tag meditierst, lebst du nicht in Isolation.
Selbst wenn du auf einer einsamen Insel lebst, bist du nicht isoliert, denn es gibt eine unverbrüchliche Massenverbindung.
Was du fühlen magst und was tatsächlich ist, mag nichts miteinander zu tun haben. Vielleicht informierst du dich falsch. Du kannst den falschen Weg hinaufgehen.
Du bist ein Göttliches Geschöpf Gottes. Und jeder und alles ist ebenfalls ein Göttliches Geschöpf Gottes.
Ich möchte soweit gehen zu sagen, dass Große Felsbrocken lebendig sind, und der Sand am Strand ist ebenfalls lebendig und Göttlich.
Es hat den Anschein, dass manchmal der Göttlichkeit des Lebens wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Was kann denn nicht Göttlich sein, was Ich geschaffen habe? Einer kleinen Ameise wohnt Bedeutung inne. Bienen und Schmetterlinge. Der Löwenzahn dient mit Anmut. Jedermann ist ein Geschöpf Gottes. Jede Blütenpracht. Jeder Duft. Jeder wird von jedem anderen beeinflusst. Jeder wird von jedem anderen tangiert und jeder tangiert jeden anderen. Richte deine Augen Himmelwärts.
Ein jedes Wesen in der Welt hat auf jedes andere Wesen in der Welt Auswirkungen. Ein Kleinkind hat Auswirkungen auf dich, und du hast Auswirkungen auf das Kleinkind. Ein jeder Vogel, der singt, singt für dich, ob du sein Singen nun direkt hörst oder nicht. Eine jegliche Nachricht wird überbracht und du empfängst sie, ob du die Worte hörst oder nicht. Jedes bisschen Lachen. Ein jeder stechende Schmerz.
Das Leben ist ein Herzenslied, und es wird in jedem Herzen gesungen. Die Sonne, die scheint, scheint für alle. Jeder eingeatmete oder ausgeatmete Atemzug erreicht alle. Jedes Rascheln der Blätter. Ein jeder wehende Wind. Ein jeder Wassertropfen. Nichts geht an dir vorbei. Alle auf Erden sind miteinander verbunden, ein jeder ist jedem anderen eingepflanzt.
Du bist nicht von jedem anderen oder von irgendetwas abgetrennt.
Du bist auf der Erde vereinzelt und gleichwohl bist du auf göttliche Weise verbunden. Es ist so, als ob du ein Klavier bist und auf deinen Tasten gespielt wird. Es gibt keine ungehörten Töne.
Es gibt nicht ein einziges gesprochenes Wort, das nicht gehört wird. Du hörst es. Du vermagst es vielleicht nicht zu wiederholen, doch es ist in einer jeden Zellen von dir aufgezeichnet. Es wird abgespielt und wieder abgespielt. Es ist vielleicht nicht dein Lied, doch du summst es. Du weißt vielleicht nicht, woher es kommt.
Lade wunderbare Musik zu dir ein. Lade erbauende Worte zu dir ein. Du bist imstande, dich mit Schönheit zu umgeben. Es soll keinen Mangel beim Leben des Erdenlebens geben. Es gibt guten Boden, guten Boden, aus dem die Blumen sprießen. Das Körperliche kehrt zur Erde zurück. Das was des Geistigen ist, kehrt zum Himmel zurück, was – in unverblümter Wahrheit – niemals fortgegangen ist und es auch niemals tun kann.
Beeinflusse dich selbst mehr. Du verfügst über einen größeren Einfluss als du auszusprechen wagst. Du bist in das Universum eingeklinkt. Das Wasser, das du trinkst. Der blaue Ozean. Die Erde unter deinen Füßen. Die Farbe des Himmels. All dies übersteigt deinen Horizont. Natürlich weißt du sehr wohl, dass die Sonne auch dann scheint, wenn du sie nicht siehst.
Wessen Gedanken greift du auf? Wer bist du und wer glaubst du zu sein? Du bist in Zusammenarbeit mit dem Gesamten Universum.
Geleite dich selbst gut, denn du bist verbunden mit dieser Welt, die ein Werk von dir ist. Du bist Gold wert. Ein jeglicher Atemzug von dir wird gehört. Ein jeglicher Gedanke von dir. Und ein jeglicher Traum von dir. Deine Auswirkung auf die Welt ist ein guter Grund, große Träume zu hegen. Deine Träume sind vielleicht die Kanus, die andere ebenfalls paddeln. Du machst dir einen Namen.
Nun, da du den Einfluss, den du hast, kennst, gehe nach draußen und mache aus dem Leben das, was du willst. Sei absichtsvoll. Gehe darüber hinaus.
Erinnere dich daran, was du hier gehört hast, und vergiss es gleichzeitig wieder.
Fühle dich behaglich. Die ganze Welt dreht sich auf einem Zehncentstück. Das Leben auf Erden verändert sich direkt vor deinen Augen.
Heavenletter # 5921 – 9.2.2017 You Are the Sun, the Moon, and the Stars …
Du bist die Sonne, der Mond und die Sterne …
Gott redete …
Du magst dich wie ein kleines menschliches Wesen auf Erden fühlen, so ein kleines Teilchen des Universums, unbedeutend eigentlich. Du hast keine Vorstellung von deiner Größe.
Lass Mich dir sagen, dass du das Ganze Universum einnimmst. Da bist du und da bin Ich – Eins. Wir füllen das Ganze Universum. Anders ausgedrückt, du, das Individuum, das du denkst zu sein, enthält das Ganze Universum in sich.
Selbst während diese Idee jenseits deiner Vorstellung liegt, bist du das Gesamte Universum, das heißt, du bist das Einssein des Lebens. Du bewohnst nicht das Universum – du bist das Universum. Die Welt ist in dir enthalten.
Das ist schwer zu begreifen, jenseits deiner Fassungskraft, so scheint es.
Dein physischer Körper ist nicht so wesentlich für das Universum. Es ist eher dein Herz und dein Geist – worin das Universum liegt. So großartig bist du. Das gibt dir eine Vorstellung von deiner Größe. So ist es, wenn Wir Eins sind. Jenseits deines Verständnisses sind Wir Eins. Du magst dies noch nicht wahrnehmen. Jedenfalls hast du noch kaum eine Vorstellung davon. Unabhängig von deinem Bild des Universums ist es dennoch so. Die Welt existiert davon, dass du und Ich Eins sind.
Wenn Lichter im ganzen Universum angehen, bist du diese Lichter. Du bist dieser erstaunliche Schaltkreis. Ohne dich gäbe es keine Lichter. Dass du das Licht der Welt bist, ist wahr, gerade jetzt.
Gleich wie du dich selbst sehen magst – als Halunke, als Schwerenöter, in schlechtem Zustand – was auch immer, die Welt existiert nicht ohne dich. Die Welt existiert wegen deiner Präsenz. Das Universum hat seine Identität durch dich.
Wir sind von Einem Bewusstsein, du und Ich und alle Fische im Meer, Ich meine damit, die Seelen sind Eins. Du hast gefragt:
„Was ist mit all den anderen Bewusstsein im Universum?“
Ich habe geantwortet:
„Du und all die anderen erdachten, trotzdem greifbaren, gefühlten Individuen sind du. Du magst diese vielleicht als Teile deiner selbst interpretieren.“
Du verstehst das noch nicht. Du musst es nicht verstehen. Dein Verstehen macht es weder wahr noch unwahr. Dein Verständnis tut hier nichts zur Sache.
Existiert die Sonne? Ja, die Sonne existiert. Sie existiert im Bewusstsein. Wenn du die Sonne siehst, strahlst du sie aus.
Siehst du den Mond? Du bist der Mond. Du bist die Sterne. Die Ganzheit des Himmels und der Erde sind in dir enthalten.
Es ist Fiktion – dass alle Schöpfung außerhalb deiner ist.
Da gibt es kein Draußen. Da gibt es nur drinnen.
Frage jetzt nicht nach Einzelheiten. Das ist Realität, all dies ist momentan jenseits deines Horizontes.
Wo ist Schöpfung? Sie ist in dir.
Da ist kein Außen. Schöpfung erscheint um dich herum. Die Quintessenz ist: es gibt nichts außerhalb von dir. Wir als Eins schaffen und wiedererschaffen. Denke nicht länger, dass dies weit hergeholt ist. Ich backe den Ton, von dem die Schöpfung kam, nicht wieder auf. Es ist so, wie die erträumte Welt sich selbst immer und immer wieder kreiert. Bewusstsein wächst. Folglich ändert sich die Welt.
Nur so lange du schläfst, erscheint der Traum, den du träumst, als wirklich.
Du bist jetzt in einem Traum, im Tageslicht, ein Traum, von dem du erwachen wirst. Wir werden Jubel haben. All dein Leben ist nichts als ein Traum. Du bist ein Teil dieses alltäglichen Traumes. Die Realität, zu der du erwachen wirst, ist jenseits deines gegenwärtigen Unterfangens. Du bist wahrhaftig in diesem Traum verfangen. Du nennst ihn Leben.
Immer, wenn du schläfst, wachst du auch auf. Die Welt, in der du erwachst, ist nicht die Welt, die du empfunden hast, bevor du eingeschlafen bist. Die Welt, so wie du sie kennst, wurde immer schon von einer Ebene des Bewusstseins beobachtet, von welchen es noch weitaus Höhere gibt.
Du bist viel Größer als du im Augenblick begreifst.
Du bist die Sonne, der Mond und die Sterne..
Heavenletter # 5922 – 10.2.2017 Hold No Hostages
Nimm keine Geiseln
Gott redete …
Wenn du außerordentlich mächtig sein willst – eine der mächtigsten Dinge, die du tun kannst, ist loslassen. Eine Sache, die loszulassen ist, ist das eingebildete Bedürfnis nach Macht über jemand anderen.
Nimm dich zurück. Werde weich. Lass Widerstand los. Das ist das, was Gandhi machte. Er verletzte nicht. War er nicht stark in seinem Loslassen von Spannung? Er wollte nicht Spannung in ihm selbst verstärken. Er wollte nicht für Spannung in anderen, und somit nicht in der Welt, kämpfen.
Er suchte nach einem Verschmelzen der eingenommenen Positionen. Er verstand. Er beharrte auf seinem Traum, aber er kämpfte nicht, ebenso wenig machte er Zugeständnisse. Er war weder ein Eiferer, noch hatte er weiche Knie. Aber die Nation, die darauf beharrte, eine andere Nationen zu besitzen und sie sich unterwürfig zu halten, diese Nation wurde in die Knie gezwungen. Nebenbei bemerkt, der Mann, der nach Frieden strebte und ihn auch fand, endete erschossen von jemandem, der ihn überhaupt nicht kannte. Gewiss kann die Welt mehr Zärtlichkeit gebrauchen.
Du bist dir bewusst, dass das eine Art von Ablassen ist, die in verschiedenen Kampfsportarten stattfindet. Der Zweck dieses Ablassens besteht nicht darin, sich hervorzutun, ein Argument anzubringen oder zu beweisen, dass man Recht hat. Wenn der sogenannte Gegner nichts hat, wogegen er stoßen kann, dann hat er nichts, wogegen er kämpfen kann, und ihr beide seid dem Frieden näher, denn ihr habt gemeinsam einen Kampf abgewendet.
Wir sprechen nicht davon, gegen jemanden zu gewinnen.
Manchmal ist es mutig, dass du aufhörst. Nun gehst du weg, um dich auszuruhen. Das ist in keiner Weise eine Niederlage. Es ist deine Fäuste senken.
Du musst diese Änderung deiner Haltung nicht ankündigen. Das arbeitet auf den subtileren Ebenen. Nimm deine Fäuste herunter. Ob du laute Worte sprichst oder nicht, du sagst: „Lass uns eine Pause von all diesem Lärmen machen.“
In einer Situation, in der du verärgert bist, mache eine Pause von deinem Ärger. Du kannst den Vorteil für dich ersehen. Du bittest nicht um Erlaubnis für einen Waffenstillstand. Du gewährst einen Waffenstillstand.
Ich möchte dir noch einmal sagen, dass Loslassen einer der mächtigsten Pfeile in deinem Köcher ist. Natürlich ist es überhaupt kein Pfeil in deinem Köcher. Es ist ein Segen, den du darbietest.
Vielleicht hast du diese Geschichte der Wahrheit, von der Ich spreche, erfahren. Vielleicht warst du rigide und nachtragend gegenüber jemandem, der dich gekränkt hat. Du konntest diese Kränkung nicht verwinden und wandtest dich von deinem einstmaligen Freund ab. Vielleicht sind zwanzig Jahre vergangen, bis er wieder in deiner Nachbarschaft war. Du fandest heraus, dass dein Herz erleichtert war, als du ihn sahst, ein Lächeln trat auf dein Gesicht und ein Lächeln trat auf sein Gesicht und ihr umarmtet euch wie lange verschollene Freunde, die ihr ja auch in der Tat wart. Keiner von euch konnte sich mehr an den Grund für die große Kluft zwischen euch erinnern. Und nun, wie dumm fühlst du dich dafür, dass du jemals deinem Freund den Rücken zugekehrt hast wegen irgendeiner dummen Sache, die so unbedeutend ist, dass du dir nicht einmal mehr zu denken vermagst, was den Bruch verursacht hat. Ihr wurdet wieder Freunde, was auch immer der Stein des Anstoßes gewesen sein mag.
Bevor ihr euch wieder getroffen habt, hattest du die Kränkung vergessen. Das ist ein anderer Ausdruck dafür, dass du die Kränkung vergeben hast. Eher, Meine Geliebten, möchte Ich die Kränkung als die eure bezeichnen, und ihr seid es, die locker gelassen habt. Ihr habt euch selbst vergeben.
Es gibt viele Geschichten, die zugleich in der Welt und in der Romanliteratur wahr sind, in denen sich verhärtete Gefühle lösten. Sanftmut trat an die Stelle von Zorn, und die Vergangenheit spielte keine Rolle mehr. Sie wurde losgelassen.
Kannst du dir vorstellen, dass wenn du im Himmel wieder mit der Familie und den Freunden vereinigt bist, dass sich dann irgendjemand von euch darauf besinnen wird, an irgendeiner Spur von Unmut festzuhalten? Unmut vergeht von selbst. Wo bleibst du, wenn du die vermeintliche Ursache des Herzschmerzes nicht mehr kennst?
Was auch immer jemand gesagt oder getan hat, die Quelle der Feinseligkeit rührt stets von etwas in dir her. Du hast auf etwas reagiert, das deinem Inneren entstieg. Es gibt für dich keinen guten Grund, schnell beleidigt zu sein, außer du sagst zu dir selbst, dass deine Ehre auf dem Spiel stand. Du sahst einen Splitter in deinem eigenen Auge. Aber zum Glück können zerbrochene Freundschaften, anders als Humpty Dumpty<span class=“purple_font“>*</span>, das Ei, das von der Wand herabfiel und zerbrach und nicht mehr zusammengesetzt werden konnte, wieder gekittet werden, je eher desto besser.
Nimm keine Geiseln.
* Humpty Dumpty ist eine Figur aus einem britischen Kinderreim. Er ist ein menschenähnliches Ei, Anm.d.Ü.
Heavenletter # 5923 – 11.2.2017 Perhaps Unbeknownst to You
Vielleicht ohne dein Wissen
Gott redete …
Es liegt ein Schatz in dir. Diesen Schatz zu finden gilt es dir. Und daraufhin gibst du den Schatz weg. Dein Schatz ist nicht zum Haben und nicht zum Festhalten. Du kannst ihn ausschließlich teilen.
Vielleicht ist er an dem einen Tag ein schöner Sonnenuntergang, welchen du zu sehen das Privileg hast. Vielleicht ist es ein einzelnes Blatt, welches von einem Baum weggeweht wird. Vielleicht hast du Unendlichkeit aus dem Winkel deines Auges erhascht.
Etwas Wundervolles hat sich abgespielt, und du hieltest es in deinen Armen oder hieltest es fast in deinen Armen. Einerlei, ob es vor dir verschwunden ist, ziehe die Sache durch und mache es ausfindig.
Das Leben trägt sich in diesem selbigen Moment zu. Ob du nun alleine bist oder in einer Menge, das Leben Ist Am Geschehen. Es ist ein Geschenk von massiven Ausmaßen, selbst wenn es keine Worte gibt, um dies zum Ausdruck zu bringen.
Egal was sich auf der Oberfläche befindet, bei der Dämmerung oder um Mitternacht, du bist reichlich ausgestattet. Ob du nun einen Atemzug nimmst oder atemlos bist, du bist in einem Erleuchteten Becken des Lebens. Du schwimmst, oder du lässt dich treiben. Du bist eine Brise in der Sonne, oder du bist ein Schmetterling am Fenster.
Du weißt um etwas Wundersames, ja gar dann, wenn du es nicht sehen oder nicht bezeichnen kannst.
Namen für Dinge, selbst für konkrete Dinge, sind relativ neu. Gewöhnlich war es hinlänglich, einfach zu zeigen und zu sagen: Ah. Und doch ist etwas benennen von äußerster Wichtigkeit. Es ist wie ein Bedürfnis, etwas zu essen zu sich nehmen zu mögen. Von den Namen her geraten Dinge zu Geschichten, sie laufen einen unbekannten Pfad entlang und purzeln in dein Herz hinein.
Geschichten kommt kein Ende zu, wie allerdings können Geschichten Unendlich sein? Nein, es muss so sein, dass die Wahrheit Unendlich ist, dennoch, es ist da mehr dran als dies. Was ist „es“ im Eigentlichen?
Es braucht Mut, auf der Erde am Leben und für Alle ersichtlich zu sein.
Nichts ist neu, und doch ist alles neu, und seid ihr in der Öffentlichkeit sichtbar.
Es gibt neue Tage, und niemals ist der selbige Tag ein weiteres Mal. Alles auf der Erde ist Wandel, und Wandel gestaltet um.
Sofern du bloß wüsstest, was du tust, oder, sofern du bloß erkennen könntest, was dir anliegt zu tun. Was bedeutet es, gut zu sein, und was bedeutet überhaupt irgendetwas? Es ist mehr an dir dran, als gut oder nicht gut zu sein. Mit Sicherheit bist du aus mehr gemacht als aus deinem Verhalten. Aufmachung kann nicht alles sein, genauso wenig kannst du die Gesamtsumme dessen sein, was du unter Umständen versteckt zu halten suchst.
Es gibt Zeiträume, wo du gerne dein Leben von vorne beginnen lassen und deine Karten anders ausspielen möchtest. Gleichwohl, auch so, hast du dich zu wundern – zu was für einem Nutzen?
Die Gegebenheit ist die, dass du an jedem Tag eine neue Chance hast. An jedem Tag werden neue Karten herumgegeben. Du nimmst dir einige daraus, und einige werden dir zugeteilt, gleichwohl, die Sache ist auch so die – wo bist du? Wo führt dich irgendetwas hin?
Alles, worum du bittest, ist – Schönheit und Liebe. Was mehr möchtest du? Dennoch scheint es da stets Das-gleichsam-noch-unbekannte-Mehr-von-dir-nach-dem-du-dich-umblickst zu geben. Du hast schöne Tanzschuhe und schöne Leute, mit denen du tanzen kannst, und doch ist all dies nicht hinreichend, um dein Herz zu besänftigen.
Du hast Gott, einen Gott der Wunder, und nach wie vor lechzt du nach mehr. Was ist dieses Beharren auf mehr?
Sind nicht genügend Sterne am Himmel? Gewisslich möchtest du mehr, als anzuhäufen. Was ist es, wonach es dir derart sehnlich ist? Nach mehr neuen Sternen? Nach einer Sonne, zu der du hingehen und die du halten kannst? Du möchtest auf der Luft tanzen. Du möchtest, dass alle Grenzen vorüber sind. Du möchtest Musik, welche kein einziger bisher gehört hat. Du möchtest Musik komponieren und Loblieder singen. Du möchtest Größe.
Könnte es dich nach Größe verlangen, sofern dir nicht zugedacht wäre, Großartig zu sein?
Ist es so, dass du allzu gierig bist, oder dass deine Wünsche sich nicht auf hinreichend viel beziehen?
Es hat so zu sein, dass du mehr als ein zufälliger Umstand bist.
Du verzehrst dich danach, ausgesprochen echt zu sein. Pinocchio wollte real sein, und er hatte Abenteuer und geriet lebendig.
Vielleicht möchtest du gerne zu Hause bleiben, und gleichzeitig die ganze Welt bereisen. Was ist es, wonach du dich sehnst, und wie findest du es heraus? Kann es sein, dass du alles geradewegs jetzt im Augenblick hast, indessen ohne Kenntnis deinerseits?
Heavenletter # 5924 – 12.2.2017 Catch Yourself in Peace and Happiness
Fang dich selbst auf in Frieden und Glückseligkeit
Gott redete …
In jedem Atemzug verewigst du dich selbst auf Erden.
Du bist ein williger Partner in deinem Leben. Dein Leben ist dein Leben. Und dein Leben ist deines, um mit ihm zu agieren. Natürlich sind da Faktoren außerhalb deiner gegenwärtigen Kontrolle, wo du geboren wurdest, bei wem, und doch, wie weit her geholt es scheinen mag, du hast beigetragen zur deiner Platzierung im Leben.
Weder wurde dir dein Leben einfach aufgezwungen, noch waren die Auswahlen nur auf dich limitiert. Du hattest Vorlieben, aus Gründen, die dir jetzt nicht identifizierbar sind. Dennoch hast du dich selbst positioniert. Du kannst das auch nicht herausfinden, jetzt, und es gibt auch keinen Grund, dies zu tun.
Wir könnten sagen, dass du jetzt in einer andern Sprache sprichst, als du damals sprachst . Man könnte sagen, du sprächest in Wörtern jetzt, und damals eventuell mehr in Formen und Farben. Mehr abstrakt damals, während du dich jetzt sehnst, andere Faktoren zu erkennen.
Ziehe in Betracht, dass du dir eine Aufgabe übergabst, damals, und jetzt erfüllst du sie. Akzeptiere deine Aufgabe mit Eifer. Gib dir selbst einen guten Schubs dafür. Du könntest womöglich dies Leben nicht so wählen, wie du es wähltest, oder du würdest es so wählen, aber auf jeden Fall wähltest du es nicht willkürlich.
Natürlich scheinen einige Puzzles komplexer als andere, aber du hast das Privileg, an dem Puzzle zu arbeiten, das vor dir liegt. Mach dich daran mit der Idee, dass du deinen Weg finden und jede Unterstützung haben wirst bei dem Puzzle, das vor dir liegt. Dies Puzzle nennt man Leben. Das bedeutet nicht, dass du dein Puzzle schleunigst in Unterordnung bringst. Du bringst es nicht schleunigst in seine Form. Du schaust es an auf neue Weise.
Wie oft hast du schon gesagt: „Wenn ich damals nur gewusst hätte, was ich jetzt weiß …“
Finde also viele sogenannte Lösungen, indem du dir anschaust, wohin du eigentlich zu gehen scheinst. Wähle deine Geschehnisse. Wähle deine eigenen Meinungen fürs Leben. Erhebe dein Leben, Sei fair zum Leben. Heiße das Leben willkommen.
Du weißt, dass alles nicht so ist wie es scheint. Dies ist so in beide Richtungen. Tue Mir einen Gefallen und tue der Welt und dir selbst einen Gefallen. Alles was du zu tun hast, ist nur auf die gute Seite zu schauen. Ich würde sagen, du spähst zu viel nach der Schattenseite. In dieser Hinsicht bist du schnell. Meine Lieben, ihr wisst nicht immer, was ein Segen ist und was nicht.
Man darf sagen, dass alles ein Segen ist. Da ist Gutes, das aus allem kommt, sogar wenn dies unwahrscheinlich oder unmöglich scheint. Das Leben wäscht sich selber rein. Denke aufwärtsstrebende Gedanken. Denk auf neue Weise.
Wenn du dem Leben eine neue Richtung geben willst, gib den Gedanken eine neue Richtung. Du wandelst dich jetzt, und immer mehr deines Leben wandelt sich von selbst. Wenn du ein Leben auf dem Höchsten Stand willst, dann denke auf höchstem Stand. Wie du denkst, verändert alles. Das ist, wo du beginnst. Beginne jetzt.
Dies geschieht nicht verfrüht, sozusagen dir voraus, noch kannst du warten, um Wandel zu sehen. Wandle dich jetzt und der Wandel beginnt hereinzufließen. Schiebe es nicht hinaus.
Jeder Tag ist dein Geburtstag. Feiere ihn. Freue dich auf ihn. Sei aktiv darin. Lass es dir gut gehen.
Sich auf etwas freuen ist kraftvoller, als man meinen möchte. Vielleicht denkst du, du könntest dein Leben verhexen, wenn du so vorwärts gehst. Überhaupt nicht. Es ist dein Leben und du bist sein Motivator. Inspiriere dein Leben und mach gigantische Schritte. Warum nicht?
Lass deine Ängste los, vor allem die Ängste, deren Namen du nicht kennst. Du sollst deine Ängste nicht im Schrank verstecken. Lass sie aus dem Schrank raus. Sie machen vielleicht „Buh!“, aber sie können dich nicht mehr ängstigen. Du erhebst dich über deine Ängste. Wenn du Angst hast zu ertrinken, wirst du aus dem Wasser aufbersten und erreichst die Sterne. Wenn du vor dem Fallen Angst hast, wirst du hochfedern und fängst dich auf in Frieden und Glückseligkeit.
Heavenletter # 5925 – 13.2.2017 A View of Life in the World
Eine Sicht auf das Leben in der Welt
Gott redete …
Du gelangst direkt zum Kernpunkt des Lebens. Bislang magst du sorglos gewesen sein, im Leben herumspielend, selbst wenn du das Leben vielleicht sehr ernst genommen hast. Wie wichtig ist das Leben doch für dich, und dennoch könnte es sein, dass du am Stadtrand herumgetrödelt hast. Das Leben ist für dich hochwichtig gewesen, und trotzdem hast du es möglicherweise auf Distanz gehalten oder im Zustand der Stagnation verharren lassen, wobei du nicht den Anschein gemacht hast, jemals wirklich anzufangen, sondern dass du einfach nur mechanische Bewegungen gemacht hast.
Macht nichts, sei nicht zu streng mit dir. Du musst das Leben nicht auf deinen Teller legen und diesen bis zum Überlaufen anfüllen. Natürlich ist es eine gute Idee, dem Leben gegenüber kameradschaftlich zu sein, eine unbekümmerte Beziehung zu ihm zu haben. Du willst doch nicht einen Wettkampf mit dem Leben führen und das Leben ausstechen. Für das Leben ist es in Ordnung, einfach dahinzuschlendern. Du kannst mit dem Leben ohne viel Aufhebens gut zurechtkommen.
Es ist in Ordnung, mit dem Leben, so wie es sich einstellt, mitzugehen. Du musst gegenüber dem Leben kein Teufelskerl sein. Du musst das Leben nicht überflügeln.
Du kannst das Leben, so wie es erscheint, auch okay finden. Du kannst dein Leben auch vertiefen. Du kannst es ausweiten. Du kannst Gas geben, wenn dein Leben in Sichtweite kommt.
Mache dich auf, dein Glück zu suchen. Es ist toll, über das Leben begeistert zu sein, freilich musst du nichts bahnbrechend Neues tun, obgleich mehr an deinem Leben dran war, als du dir vielleicht zugeschrieben hast. Du hast nur einen Anlauf für dieses Leben, das gegenwärtig auf Abruf ist, daher willst du doch nicht die ganze Zeit herumlümmeln und fernsehen. Es ist so, dass es dich vielleicht zum Fernsehen und einer Verschnaufpause vom Leben hinzieht. Du bist vielleicht nicht ehrgeizig. Es ist für dich nicht leicht, eine Balance zwischen Ehrgeiz und Verzweiflung zu finden.
Du möchtest auf deinen Zehenspitzen stehen bleiben, aber Ich frage mich, ob das die richtige Art ist, das Leben zu führen – jede Minute auf deinen Zehenspitzen zu stehen. Das Leben ist nicht dazu gedacht, eine Schlussfolgerung zu sein, die du ziehst. Das Leben ist dazu gedacht, das zu sein, was kommt und was du willkommen heißt. Das Leben muss nicht zu jeder Minute der Höhepunkt deines Lebens sein.
Das Leben kann einfach das Leben sein. Es gibt keine spezielle Vorschrift für dein Leben, allerdings kannst du gerade jetzt das Beste aus dem Leben machen, so wie es vor dir erscheint.
Du musst es nicht übertreiben, ebenso wenig brauchst du dich vorm Leben zu verstecken. Mache aus dem Leben, was du möchtest. Du wünschst dir kein Moratorium des Lebens, du musst aber auch nicht gleich die Hitparade stürmen. Wie auch immer, dein Leben scheint sich nicht in einer geraden Linie auszudehnen oder in gleichmäßiger Intensität voranzuschreiten.
Du könntest zu einer Übereinkunft über das Leben gelangen. Du könntest ein angemessenes Tempo vorgeben, nicht zu schnell, nicht zu langsam, einfach gerade recht, um die Tagesarbeit gut zu erledigen. Du musst nicht die ganze Nacht wach bleiben, ebenso wenig brauchst du den ganzen Tag zu schlafen.
Du brauchst nicht der Konkurrenz voraus zu sein. Du musst kein Rennen gewinnen. Du musst nicht gerade so weit und nicht weiter gehen. Du musst aber auch nicht herumlümmeln. Nicht jedermanns Leben rast dahin, das muss es auch nicht. Nicht jedermanns Leben verläuft ausgeglichen, das muss es auch nicht.
Was du aus deinem Leben machst, ist das, was du aus ihm machst. Freilich willst du dein Leben ausnutzen.
Einige Meiner Kinder kommen nur mit knapper Not über die Runden.
Dies ist natürlich dein Leben. Du kannst einen Versuch wagen. Es ist gut, dich von deinem Leben nicht so leicht unterkriegen zu lassen, aber erinnere dich daran, dass es im Leben nicht um Leistung geht. Das Leben ist etwas, was du erlebst und durch welches du wächst.
Heavenletter # 5926 – 14.2.2017 The Art of Disguise
Die Kunst des Verstellens
Gott redete …
Wenn die Wahrheit ans Licht käme – das ist eine allgemeine Redewendung.
Hier der Joker. Die Wahrheit ist an den Tag gelegt und bekannt. Tief drinnen in einem jeden einzelnen Meiner Kinder ist die Wahrheit bekannt. Dies hat so zu sein, denn tief drinnen in einem jeden einzelnen Meiner Kinder bin Ich.
Die Logik nimmt euch häufig nicht dorthin, wohin ihr möchtet. Jenseits von Logik, da wisst ihr in Wirklichkeit, dass ihr nicht diese kleinliche Person seid, als was ihr euch auf der Erde eher anseht.
Alles ist bekannt. Dies ist unabdingbar. Ihr wisst es auf einer tieferen Ebene, denn ihr es nach wie vor bei euren Beredungen mit euch selber zulasst. Euer Geist wird dieses Wissen, mit dem ihr, das Wahre Du, vertraut seid, eher nicht in sich hinuntergeschlungen haben. Das Wissen tief in eurem Herzen ist noch nicht an die Oberfläche getreten. Diese Kenntnis ist – selbstverständlich – ein Lebensretter, freilich befindet ihr euch nicht in einem Notstand. Ihr taucht im Grunde genommen aus einem Umhang der Dunkelheit empor.
Die Wahrheit ist euch kein Fremder. Ihr drückt euch womöglich um sie herum. Ihr rennt von ihr weg. Vielleicht habt ihr Angst vor ihr. Ihr bezweifelt sie. Womöglich denkt ihr, die Wahrheit sei zu gut, um wahr zu sein, dennoch wisst ihr um sie und könnt ihr nicht für immer entkommen.
Die Wahrheit, von der Ich spreche, ist die Wahrheit, dass du ein Göttliches Seinswesen bist. Du bist nicht dieses Individuum, mit dem du dich in deinem Geist behakelst. Du bist nicht dieses Individuum in einem Körper, welches Emotionen und die trügerische Illusion von Missbilligung und so weiter erlebt. Du bist mehr als das.
Die Liebe, von der Ich spreche, ist nicht das gleiche wie die Emotion, die du Liebe nennst. Die Liebe, über die Wir reden, ist tiefer und höher als jedwede Emotion. Sich verlieben, sich einander mögen, ist Emotion, und ihr habt das Empfinden, ihr könntet ohne all die Emotion, welche ihr an euren Hoffnungen angebracht habt, nicht leben.
Die Liebe für das Schwingen des Lebens entwischt eurem Gewahren, fürderhin seid ihr niemals ohne sie. Ein Same einer Blume kann den ganzen Winter hindurch irgendwo zu liegen kommen, sobald das Frühjahr oder der Sommer erscheint, richtet er sich auf und hält, was man sich von ihm verspricht.
Ihr Lieben, ihr habt nicht mit gebeugtem Kopf im Schatten dazusitzen. Ihr seid drauf und dran, aufzuwachen und mit dem Emporsteigen anzuheben. Ihr werdet erblicken, dass ihr in Ewigkeit seid und immerzu in Ewigkeit gewesen seid. Ihr werdet mit der Zunge schnalzen oder mit der Hand an eure Stirn fahren angesichts der Vergegenwärtigung, dass ihr – hier in all eurer Göttlichkeit und in all eurem Scheinenden Licht – die ganze Zeit ein funkelndes Seinswesen gewesen seid. Ihr habt euren strahlenden Glanz übersehen, gleichwohl wusstet ihr um ihn! Ihr kanntet ihn immer.
Sobald ihr erblüht, erkennt ihr, Wessen Glanz ihr an den Tag legt. Was für eine Offenbarung. Just das ist es. Ihr offenbart die Wahrheit des Lebens. Ihr werdet euch fragen und wundern, wie ihr das, was derart einleuchtend ist, verfehlen konntet.
In was für Angelegenheiten habt ihr euch dilettantisch versucht? Ihr beginnt jetzt zu bejahen, dass eure Erden-Erfahrung ein verhangener Traum gewesen ist. Die ganze Zeit hindurch war die Göttlichkeit, welche eurer Auffassung nach als der Traum ausgewiesen war, die Wortgetreue Wahrheit von Euch.
Ihr wacht nun auf, ihr Lieben, ihr wacht zu der Wahrheit auf, dass ihr nicht dem Himmel Vorherbestimmt seid. Ihr seid bestimmt zu dem Bemerken und Erkennen, dass ihr andauernd im Himmel gewesen seid. Es gibt keinen anderen Platz zu sein. Du und Ich – das ist alles, was es seit eh und je gegeben hat.
Hättet ihr denn mehr am Schlafen sein können! Das ganze Paradies ist euer, und ihr spieltet auf unwissend! Ihr kamt damit ungestraft davon! Schickt ihr euch nun an zu erkennen, wie meisterhaft ihr seid!
Ihr meistertet die Kunst der Verstellung. Ihr spieltet eine Partie. Ihr wart bei diesem Spiel derart trefflich, dass ihr euch selber – ebenso wie Andere – einredetet, das Spiel sei ernstzunehmend, und etwas sei wirklich von Belang.
HA HA, es gibt keine Sache, keine Materie, Geliebte. Ein Bild wurde gezeichnet und ihr glaubtet an das Bild! Ihr bücktet euch zu dem Bild herunter, unterdessen ihr der Prinz oder die Prinzessin seid. Ihr wart das immer. Ihr habt mit euch selber noch nicht richtig gleichgezogen. Jetzt seht ihr. Jetzt legt ihr eure Verkleidung ab, und hier steht ihr alsbald in all dem Hellen Licht, welches ihr seid und welches ihr niemals nicht wart.
Willkommen, Liebling.
Heavenletter # 5927 – 15.2.2017 Life Is not a Bad Guy
Das Leben ist kein Bösewicht
Gott redete …
Was wäre, wenn du das Leben einfach willkommen heißen würdest? Was wäre, wenn du fühltest, der freundliche Gastgeber des Lebens zu sein? Dass du dem Leben helfen sollst, sich auf Erden angenehm und behaglich zu fühlen?
Es hat den Anschein, dass du das Leben als deinen Gastgeber betrachtet hast und dass das Lebens dafür zu sorgen habe, dass du dich angenehm und behaglich fühlst. Stimmt das? Ich denke, das ist genau das, was viele oder die meisten Meiner Kinder getan haben, indem sie erwarten, dass das Leben ihre Füße massiert und ihre Gefühle besänftigt, als ob das Leben dafür das ist, dein Butler oder eine Art Diener zu sein.
Gewiss, das Leben dient tatsächlich.
Du und das Leben seid reziprok. Ihr dient einander. Das Leben auf Erden ist nicht eine Einbahnstraßen-Tätigkeit. Das Leben erzieht dich, und manchmal musst du mitgehen.
In gewissem Sinne bitte Ich dich, sich für das Leben zu verwenden und seine Arbeit leichter zu machen. Lass das Leben auf der Couch Platz nehmen. Lass das Leben seine Beine auf den Polsterhocker legen. Schüttle zumindest ab und zu die Sitzkissen für das Leben auf. Reich dem Leben etwas Tee. Übernimm zumindest etwas Verantwortung für das Leben.
Was auch immer im Leben geschieht, das Leben ist kein Bösewicht. So wie du dein Bestes gibst, so tut es auch das Leben. Das Leben gibt dir sein Letztes. Das Leben möchte dich glücklich machen. Das Leben hat auch andere Verantwortlichkeiten. Davon abgesehen ist es für das Leben nicht immer leicht, dich zufriedenzustellen.
Tu dein Äußerstes, um dem Leben zurückzulächeln. Verschaff dem Leben eine Pause. Sei kein harter Zuchtmeister. Sei herzlich, selbst wenn das Leben dich enttäuscht.
Ich würde nicht sagen, dass das Leben Fehler macht. Wenn es das täte – du vermasselst hin und wieder auch was.
Das Leben ist in Bewegung gesetzt, und alles kann geschehen. Das Leben bekommt nicht immer seinen Willen. Gib ein wenig, wenn es um das Leben geht. Und, ja, natürlich, manchmal musst du eine ganze Menge geben. Du musst dem Leben Platz machen und ihm Raum geben. In Begriffen der Welt ändert niemand etwas, das bereits geschehen ist.
Selbstverständlich dreht sich die ganze Sache des Lebens nicht nur um dich. Wenn das Leben eine Sänfte wäre, dann können Wir sagen, dass du einer der Leute bist, die sie tragen. Manchmal reist du komfortabel in der Sänfte. Manchmal musst du aussteigen und die Sänfte tragen, ob du willst oder nicht.
Das Leben ists eine Tortur, besonders wenn du gegen es ankämpfst. Das Gegenteil von Ankämpfen gegen das Leben ist vielleicht ihm die Hände zu schütteln. Du kannst gentlemanlike sein. Manchmal könntest du dem Leben sagen wollen:
„Verzeih mir, dass ich Anstoß nehme. Ich verstehe sehr wohl, dass du eine Arbeit zu verrichten hast, und du trägst dafür eine große Verantwortung. Ich erkenne, dass du für uns alle das Beste tust, was dir möglich ist. Du kannst nicht immer Ausnahmen machen. Du hast nicht immer das Sagen. Du musst bestimmten Routen folgen, und folgen musst du. Du magst genauso verdutzt sein wie ich. Genau so wie eine Katze eine Katze ist und ein Hund ein Hund, ist das Leben das Leben, und so ist es nun mal. Das Leben ist, was es ist. Das Leben kann nicht sein, was es nicht ist.“
Gewähre dem Leben alle Freiheit, die du ihm einräumen kannst. Was kannst du sonst schon tun? Es hat keinen Sinn, über das Leben zu jammern.
Vielleicht wolltest du einen Pfirsichkuchen backen. Du dachtest, du hättest viele Pfirsiche, aber du hast sie nicht, hier freilich steht ein Pflaumenbaum. Pflücke die Pflaumen. Backe stattdessen einen Pflaumenkuchen.
Falls der Ofen nicht angehen sollte, dann mache den Pflaumenkuchen als rohen Pflaumenkuchen. Du kannst etwas austüfteln.
Wenn du Wäsche auf die Wäscheleine aufhängst und es anfängt zu regnen und du weit weg von zuhause bist und nicht heraus eilen kannst, um die Wäsche von der Leine zu nehmen, oh, tja, dann lass sich die Wäsche an ihrer extra Spülung draußen erfreuen, denn die Sonne wird morgen wieder scheinen. Du kannst ein guter Verlierer sein. Du sollst nicht sauer sein.
Tut Mir leid, das Leben hat keine Beschwerdeabteilung.
Heavenletter # 5928 – 16.2.2017 The Morning Sun Is True
Die Morgensonne ist Wahrhaftig
Gott redete …
Ich sage nicht: „Wehe euch.” Das tue Ich nicht.
Ich sage: „Friede sei mit euch.“ Ich gehe so weit zu sagen: „Seid gesegnet. Freude sei mit euch. Seit leichten Herzens.“
Freude existiert und sie existiert in dir. Du besitzt sie bereits. Sie ist dein. Sie gehört dir. Ihr Lieben, ihr setzt aber Normen für die Freude. Das ist gleichbedeutend, wie deiner Freude Schranken zu setzen. Wenn du Einschränkungen machst, ist das gleichbedeutend damit, dass du Freude als etwas Verbotenes blockierst.
Freude ist dein natürlicher Zustand. Ernst ist nicht dein natürlicher Zustand. Ernst ist etwas, das du dir selbst auferlegst. Du und die Welt schneidet euch selbst ab. Irgendwo entlang des Weges wirst du davon überzeugt, dass Freude etwas ist, das verworfen werden muss.
Der Tod eines geliebten Menschen, aus deiner Sicht gesehen, schließt Freude aus, als ob ein Gesetz dagegen spräche. Eine schlechte Note in einem Schultest entreißt dir die Freude. Deinen Job zu verlieren, die Identität, die du darin siehst, das Gehalt und die Sicherheit, die er zu bieten schien, du magst das akzeptiert haben als Freude ausschließend. Dennoch, du beginnst einen Wink zu bekommen, dass Freude dein Geburtsrecht ist.
Du musst nicht glücklich sein wegen diesem und jenem. Sei einfach glücklich. Absorbiere das Glück einfach, egal was sich gerade zuträgt. Ich mache kein Gesetz, dass du dir nur unter bestimmten Umständen Glück erlauben darfst und unter anderen Umständen du es dir versagen musst.
Dir mag sehr wohl anerzogen worden sein und du magst auch sehr wohl gelernt haben, dass es für dich unter bestimmten Umständen gedankenlos und sogar schamlos wäre, glücklich zu sein. Es wurde dir wohl gezeigt, dass unter bestimmten Umständen du sogar die Sonne besser abstellen solltest. Das ist, weil von dir erwartet wird zu leiden und nicht zuletzt, dass es nobel wäre zu leiden, dass es gewissenlos wäre, wenn du nicht leiden würdest. Welche Art von Mensch wärest du, wenn du unter gewissen Umständen deinen Kopf erheben würdest?
Es ist in dir verwurzelt worden, dass es, zum Donnerwetter noch mal, dein Gewicht in Gold wert wäre zu leiden. Ist das nicht ein Trugschluss?
Natürlich, dein geliebter Mensch ist zweifelsohne zu Mir, was sich Himmel nennt, zurückgekehrt. Natürlich ist dein geliebter Mensch zur vollkommenen Freude zurückgekehrt und die Welt lässt dich dein Herz bewundernswert ausweinen.
Du wirst von Herzensqualen verzehrt. Gleichzeitig befindest du dich nicht in deiner Wahrheit. Trauern ist nicht deine Wahrheit. Egal wie sehr dein Herz schmerzt, Trauern ist nicht deine Wahrheit. Du magst mehr an Trauern als an Wahrheit glauben.
Ihr Lieben, ein schweres Herz ist kein besseres Herz als ein leichtherziges Herz.
Länger zu trauern ist nicht besser als kurz zu trauern. Du hast die Idee aufgegriffen, dass kurze Trauer herzlos wäre.
Du sagst, es sei ehrlich zu trauern. Ich sage, dass Trauern im Gegensatz zu deiner Wahren Natur steht. Ich sage, dass die Morgensonne Wahrhaftig ist. Vogelgesang ist Wahrhaftig. Freude zu verbergen ist nicht Wahrhaftigkeit.
Du magst in festem Glauben sagen, dass du es nicht ertragen kannst, dass dein geliebter Mensch von dannen ging und dich verlassen hat. Tatsache ist, du hast es ertragen und wirst es wahrscheinlich wieder ertragen. Das Unerträgliche wird immer und immer wieder ertragen.
Ist es ehrenwert, in einem unglücklichen Zustand zu sein? Ist es ehrenhaft, dein Wahres Selbst zu verleugnen? Kann Freude nicht ehrenwert sein? Warum kann der Tod des Körpers nicht auch ehrenwert sein? Was ist wirklich wichtig?
Du bist hier auf Erden, um eine Leiter zu erklimmen. Es gibt keine Sprossen, die du nicht erreichen könntest.
Sag´ Mir, dass du etwas von dem verstehst, was Ich dir sage. Hörst du wirklich, dass Ich vorschlagen würde, dass du traurig sein solltest? Ich würde vorschlagen, dass du Traurigkeit von dannen ziehen lässt.
Höre Mich sagen: „Freude für die Welt! Der König ist da.“
Ich bin der König! Zusammen sind Wir für immer. Niemand ist vom Himmel ausgewiesen. Werft eure Umhüllungen ab. Lasst uns Hände halten und bereit sein zum Tanz!
Heavenletter # 5929 – 17.2.2017 Joy in all Seasons
Freude an allen Jahreszeiten
Gott redete …
Jene Meiner Kinder, die in der nördlichen Hemisphäre leben, mögen sich im August gesagt haben:
„Ich bin des heißen Sommers vielleicht überdrüssig, doch leider, für Monate kalten Winters bin ich auch nicht bereit. Der Sommer erscheint mir kurz, der Winter lang. Wenn der Sommer kommt, bin ich voller Erwartung. Wenn der Winter bevorsteht, widerstrebt es mir. Freilich, als ich jung war, schlug mein Herz schneller beim Gedanken an frischen Schnee. Ist es wirklich notwendig, dass ich mich von allem um mich herum so stark beeinflussen lasse, als ob man den Sommer willkommen heißen sollte und den Winter nicht?“
Oh Gott, alles was Du auf Erden vor uns ausbreitest, all die Kreisläufe sind schön und wunderbar. Du umgibst uns mit Schönheit über Schönheit. Du sagst, wir sollen das Leben annehmen wie es kommt, und ich stimme Dir aus ganzem Herzen zu. Doch, wenn der Winter kommt, wird mein Herz schwer. Wie kann ich wieder Freude an allen Jahreszeiten in mir erwecken?“
Geliebte, indem ihr loslasst natürlich. Lasst die Schwermut einfach ziehen. Lasst die Vergangenheit ziehen. Blickt in die Zukunft. Stellt euch vor, dies sei der allererste Winter in eurem Leben, wie wäre euer Herz entflammt. Bemächtigt euch des Guten in allen Jahreszeiten.
Ihr habt Assoziationen aufgebaut, so als hielte nicht jede Jahreszeit frohe Ereignisse für euch bereit. Natürlich, jede Jahreszeit hält Geschenke für euch bereit.
Auch im Winter deines Lebens, – das ist, was die Jahreszeiten tatsächlich bedeuten, – kannst du immer noch einen Schneemann bauen. Winter bedeutet nicht bloß Schnee schaufeln und Salz auf’s Eis streuen. Wo steht geschrieben, dass du den Winter nicht genießen kannst, so wie er ist?
Denk doch mal an die Segnungen des Herbstes, wenn die bunten Blätter wirbeln und dein Herzschlag sich vor Freude beschleunigt. Der Herbst ist ein schöner Übergang zum Winter, genauso wie der Frühling zum Sommer überleitet.
Denk an die gute Luft und an die speziellen Anblicke und Gerüche jeder Jahreszeit. Wie frisch ist doch der Winter. Wie erfrischend ist doch die Kälte. Auch wenn du zittern magst, du fühlst den Pulsschlag des Lebens!
Veränderung ist immer eine wunderschöne Segnung. Eile den anbrechenden Jahreszeiten entgegen. Sieh die Welt mit neuen Augen, nimm sie mit neuen Gefühlen wahr. Wälze dich im Schnee, stapfe im Schnee, selbst wenn es nur in Gedanken ist. Bewundere die Fußabdrücke, die du im Schnee hinterlässt. Liebe das Leben zu allen Jahreszeiten.
Wo immer du zufällig bist, liebe das Leben. Das Terrain, in dem du dich gerade befindest, ist nebensächlich. Mit jedem Tropfen Regen kommen Segnungen einher. Mit jeder Schneeflocke erreichen dich Segnungen. Die ganze Natur unterstützt dich. Sowohl Eis als auch Pfützen, obwohl unterschiedlich, sind wunderbar. Alles ist für dich bereitet.
Wolken am Himmel sind genauso dienlich wie heller Sonnenschein. Ein jedes Jahr ist alles neu.
Schlage vor Freude ein Rad, küsse die Erde, springe fröhlich umher. Das Leben wartet auf dich, es heißt dich willkommen.
Ungeachtet der Jahreszeit bist du dazu bestimmt, hier zu sein. Freue dich auf die Geschenke, die Ich gebe. Sie sind für dich.
Es gibt Pulverschnee und es gibt angesammelten Schnee.
Es gibt Pfützen und es gibt Dürren, wenn der Boden Risse bekommt. Wo immer du hinblickst, überall sind Kunstwerke. Was auf dieser Welt ist nicht kunstvoll? Gibt es irgendwas auf der Welt, das nicht seinen eigenen Ausdruck von Schönheit hat?
Du lebst auf der Welt und hast die Möglichkeit, die Welt zu bestaunen.
Du kannst auch die Sterne bestaunen. Es gibt keine Eintönigkeit auf der Welt, außer du nennst es so. Tu das nicht.
Sei eine Blume auf der Erde. Nimm jegliche Lebensbedingungen an, wie es die Blumen tun. Blumen sind hell wach und strahlen im Sonnenschein und im Morgentau. Blumen nehmen den Regen auf ihren Gesichtern an und ihre Wurzeln trinken das Wasser. Und wenn eine schöne Blume in voller Blüte steht, dann verwelkt sie auch und rastet in der Erde, bis sie wieder erblüht. Genauso ist es mit euch, genauso.
Die Jahreszeiten wurden erschaffen und sie wurden für euch erschaffen, Meine Lieben. Nehmt alle Meine Gaben an. Beurteilt die Jahreszeiten nicht. Die Jahreszeiten sind Gaben für euch. Lehnt ein Geschenk von Mir nicht ab.
Sprecht:
„Danke, Gott, denn Du in Deiner Weisheit weißt, was gerade jetzt gut ist, und Du gibst es mit all Deiner Liebe. Wir wissen sicherlich genug, um ,danke‘ zu sagen. Wir wissen genug, um alles zu genießen, womit Du uns segnest.
Gott, ich möchte auf der Welt, so wie sie heute ist, tanzen. Ich will singen und tanzen. Ich will alles umarmen, womit Du mich umgibst, und ich will in meiner Liebe zu Dir alles wertschätzen, womit Du mich umgibst. Ich atme in Dankbarkeit zu Dir, Gott, für all die Herrlichkeit, die Du schenkst.“
Heavenletter # 5930 – 18.2.2017 Leap to the Sun
Hüpft zur Sonne
Gott redete …
Du machtest dich heute auf und sagtest: „Geliebter Gott, gib mir die Traute, Dich auf Erden widerzuspiegeln. Ich bin meiner überdrüssig. Hilf mir, aus dem Schlammloch herauszukommen. Ich möchte gerne zur Sonne hin hüpfen. Was hält mich zurück? Weswegen tue ich es einfach nicht ohne weiteres Aufhebens? Die Sonne streckt ihre Arme zu mir aus, und anscheinend kann ich meine Arme nicht in Gänze öffnen. Es muss so sein, dass ich mich selber zurückhalte?“
Geliebte, Ich sage: Wer ist für euch zuständig, wenn nicht ihr?
In der Welt der Materie am Schlafen bleiben nimmt von eurer Energie fort. Ich nehme Bezug auf euer am Schlafen Sein, unterdessen ihr in der körperlichen Welt herumrennt. Eure physischen Augen können offen sein, gleichwohl bleibt euer Bewusstsein am Schlafen. Ihr bemerkt, etwas ist da nicht richtig.
Fürchtet nicht, was der Tag bringen könnte. Die Wahrheit überbringt euch Sonnenschein. Und sie überbringt euch Mich. Es gibt nichts sonst, was auszuhändigen ist. Nun ja, ihr möchtet euch selber erlösen, und alsdann werdet ihr anheben, Unser Einssein ein für alle Mal zu merken. Wo sind Wir? Wir sind wie immer Seite an Seite. Wir sind dermaßen vermengt, dass es lediglich Einen von Uns gibt. Ich spreche von lediglich. HA HA – stellt euch LEDIGLICH Einssein vor. Es ist genug. Es ist alles, was da ist, und Einssein füllt die Gesamtheit des Lebens. Einssein fließt über. Ihr Lieben, ihr habt es gekostet, und dementsprechend schmachtet ihr nach ihm.
Erinnert ihr euch an die Geschichte von dem Prinzen und dem Armen? Der Arme war der wirkliche Prinz, bloß wusste er nicht davon. Weil der Arme nicht die Ausstaffierung eines Prinzen an sich hatte, hieß nicht, dass er nicht ein Prinz war. Ach, der Wahre Prinz hatte einen beschränkten Glauben bei sich. Er befand sich in Unwissenheit. Er kannte seine Identität nicht. Er hatte Momente eines flüchtigen Blickes auf Seine Wahre Identität an sich, allerdings bloß einen bruchstückhaften Moment lang.
Ebenso wenig erlebst du deine Wahre Identität.
Du hast nicht ein Prinz geheißen zu werden, um ein Prinz zu sein. Natürlich ist vielmehr am ein Prinz Sein dran, als ein Titel oder eine Krone.
Nichtsdestotrotz, jetzt im Augenblick erkläre Ich ein jedes einzelne Kinde Mein geradewegs zu einem Prinzen oder einer Prinzessin. Dies ist nicht neu. Es ist immer so gewesen und niemals anders. Meine Söhne und Meine Töchter können lediglich etwas Besonderes sein. Und du bist etwas spezielles. Ich weiß, was du wert bist. Die Welt nachgerade eher nicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit weiß sie es nicht. Lasse Meine Rede darüber in dich hinein sinken. Du bist Jemand! Du BIST Königtum.
Die Welt weiß nicht um viel, ihrer ausgestatteten Autorität zum Trotz. Ihr könnt die Welt, während ihr in ihr lebt, nicht ignorieren, gleichwohl habt ihr euch nicht in die Beschränkungen der Welt einzukaufen. Ich bedeute, ihr tut es nicht. Ich meine, ihr müsst es nicht tun. Begrenzt euch selber nicht gemäß den Maßstäben der Welt.
Die Welt, so wie ihr sie kennt, ist ein in Angst versetztes kleines Ding. Ihr wisst bereits, dass die Sonne und der Mond sich selber besser kennen, als die Welt sich kennt. Die Welt überschätzt sich, zur selben Zeit wie sie sich unterschätzt. Sie baut sich selber auf, und anschließend schlägt sie sich zusammen. Dies stellt die Attrappe der Welt dar, so wie ihr sie kennen lernt.
Ihr seht die Welt als eine Weltmacht und alsdann habt ihr eine Abneigung dagegen, wie sich die Welt anscheinend selber benimmt. Kommt schon, ihr schlagt und überholt die Regulierungen, die euch quetschen. Ihr sehnt euch nach Freiem Willen und danach, frei wie ein Vogel zu sein.
Hebt die Welt in die Höhe. Zieht nicht über sie her. Gebt ihr Auftrieb, und ihr werdet frei sein.
So wie ihr die Dinge seht, seid ihr in einer Art Rage hierher auf die Erde gelangt. Ihr landetet in einem fremdartigen Habitat von trügerischem Raum und trügerischer Zeit. Was für ein Land, ganz und gar im Gegensatz zur Wahrheit des Lebens.
Ihr, auch ihr, wurdet blind. Ihr vergaßt. Ihr entsannt euch der Wahrheit nicht mehr. Die Wahrheit wurde zu dem Traum. Ihr sehntet euch nach der Wahrheit, dem hingegen nanntet ihr die Wahrheit ein Märchen.
Steht nunmehr mit einer neuen Haltung da.
Heavenletter # 5931 – 19.2.2017 Money, Only in the World
Geld, nur in der Welt
Gott redete …
Manchmal erscheint euch das Leben auf der Erde so befremdlich. Es ist nicht wirklich die Erde, die so fremd ist. Es ist die Welt. Die Erde ist fruchtbringend. Ihr habt Beklemmung über die Welt.
Die Welt scheint an Geld gebunden. Geschäft ist Geld. Und Geld scheint auch eines der dümmsten Dinge zu sein, die du dir vorstellen kannst. Da muss es einen andern Weg geben.
Werbung hat die Macht übernommen. Marketing ist wie ein Gott geworden. Liebe ist scheinbar vergessen, und nur Gewinn wird erinnert, und zwar Gewinn um jeden Preis.
Wie konnte das geschehen? Was ist da geschehen? Und doch bist auch du abhängig vom Geld. Kann Geld wirklich die Basis des Lebens in der Welt sein?
Es mag sein, dass es nicht wirklich um Geld geht geht. Es kann sein, es geht wirklich um diesen Nervenkitzel der Jagd darauf. Kann sein, es geht um Wettbewerb, mit Großbuchstaben geschrieben.
Warum konnte nicht etwas anderes als Geld das Medium für Austausch sein? Doch du kannst dir nicht denken, was das sein könnte. Lächeln kann nicht Papier oder Münzen ersetzen. Blumen? Nicht wahrscheinlich, was du jedoch nicht weißt, obwohl Geld zu herzlos und unreif zu sein scheint. Hmm, da scheint etwas in der Idee der Übereinkunft zu liegen. Die Transaktion scheint der Knackpunkt zu sein.
Alles was du wirklich sagen kannst, ist, dass du in einer andern Welt leben willst, wo Geld nicht so überaus unpersönlich ist. Hand zu Hand, von Hand zu Hand. Hin und her von Taschen zu Beuteln. Welche Art von blühender Energie steckt in der Wertpapierbörse?
So real sind die Geschäfte, die mit Geld bezahlt werden, und so unwirklich für dich. Du hast keine Antwort darauf. Du kannst es nicht verstehen. Alles was du weißt ist, dass es zu schablonenhaft wirkt.
So wie es jetzt ist, ist es einfach so unpersönlich und sogar unmenschlich. Es ist wie ein Raubüberfall in einer Bank. Das Geld wurde gestohlen. Jemand ist der Dumme.
Da muss es doch eine Lösung geben, nur weißt du nicht, was das sein könnte.
Nicht, dass es dir zuwider wäre, unabhängig und reich zu sein, als ob das Unabhängigsein bedeuten würde, du hättest keine Sorgen mehr. Das wären gerade mal keine Sorgen einer bestimmten Art.
Aber das Konzept von Geld kann nicht natürlich sein. Geld kann nicht das sein, als was es zusammengereimt wurde.
Dir gefällt auch nicht das Konzept: „Im Schweiße deines Angesichts….“
Was willst du wirklich, fragst du dich. Freiheit schlägst du vor, aber nicht Gesetzlosigkeit.
Was kann dieses Unbehagen entfernen, das du hast, wenn es um Geld geht und um geschäftliche Angelegenheiten? Geld scheint für dich eine Erniedrigung zu sein.
Du magst Ideen von solchen Grenzen überhaupt nicht.
Geld ist wie ein eigenes Imperium geworden. Du hättest nichts gegen ein eigenes Imperium von dir. Manchmal klingt die Idee, auf einer verlassenen Insel zu leben, einfach wunderbar. Das würde bedeuten, von allem wegzukommen, von all dem Verkehr, dem Hin-und-Her, dem die-U-Bahn-immer-nur-knapp-Erreichen; und doch es wäre einsam.
Gut, es mag für dich jetzt auch einsam sein.
Unterdessen folgst du im Gleichschritt einer Welt, die du missbilligst.
Es ist jetzt Zeit für dich, ein breites Lächeln aufzusetzen, einige Male das Rad zu schlagen. Kommerz mag nicht dein Ding sein, aber es ist etwas. Natürlich ist Geld das, was man sagt es sei es, aber Geld ist wohl nicht mehr fiktiv als irgend etwas anderes in der Welt.
Gerade jetzt willst du den Begriff Ökonomie nicht mehr hören – DIE Ökonomie. Oder das Wort Budget. Oder das Wort ausgegeben oder das Wort bezahlt oder steigende Preise oder sich leisten.
Du würdest wünschen, dass Liebe die Welt übernimmt, aber das scheint dir unwahrscheinlich.
Du möchtest auch keine weiteren Fragen heute. Nein, das willst du nicht. Außer, dass du fragst:
„Wo, Gott, ist Frieden? Wann gehört mir?“
Heavenletter # 5932 – 20.2.2017 The God Sense
Der Gottes-Sinn
Gott redete …
Musik kann so inspirieren, und Liedtexte können inspirieren. Es ist definitiv etwas an Musik, das inspiriert. Ihr summt alte Songs, Melodien und Worte, von denen ihr nicht einmal wusstet, dass ihr sie kennt. Was wäre die Welt ohne Musik? Ihr wagt nicht einmal daran zu denken, wie es ohne Musik wäre in der Welt, auch wenn Musik nicht speziell euer Ding ist, in der Art, wie sie es für so viele zu sein scheint.
Sicherlich muss Musik mehr sein als Klang. Nicht jeder Klang ist Musik.
Ihr sehnt euch danach, alle Sinne zu erfüllen. Glücklich seid ihr, wenn Hören, Sehen, Geschmack, Geruch und Berührung für euch und alle um euch herum da sind. Ihr sehnt euch nach all diesen Sinnen. Babys aller Art können nicht leben, ohne berührt zu werden, geschweige denn gedeihen.
Die fünf Sinne nähren euch. Ihr begreift, dass ihr darbt nach den fünf Sinnen. Sie sind eine Notwendigkeit. Ihr müsst sie haben. Sie bieten euch ein Gleichgewicht in einer Welt, die oftmals unausgewogen für euch erscheint. Die Sinne geben euch Orientierung.
Es ist keine Kleinigkeit die Welt zu erben. Die Sinne bringen euch zusammen. Die Sinne sind wie Gucklöcher, die euch mit der Welt verbinden, in der ihr zu einem bestimmten Zweck und nicht zufällig seid.
Natürlich, völlig richtig, da sind größere Sinne als die gewöhnlichen aber sensationellen Fünf. Es gibt den sechsten Sinn. Da sind mehr, darunter auch ein Gottes-Sinn. Wären all die anderen Sinne von euch gegangen, hättet ihr immer noch den Gottes-Sinn.
Der Gottes-Sinn wird auf diese Weise reflektiert: „Alles ist mit der Welt recht.” Selbst ein Seufzer kann dies bekunden. Ihr habt Tage der Ruhmes gehabt.
Dieser Gottes-Sinn könnte als Liebe bezeichnet werden, aber es ist wohlbekannt und erlebt – wenn auch nicht immer -, dass Gott mehr den Ruf für Dauerhaftigkeit in der Welt hat als der Liebes-Sinn. Ich bin mir bewusst, dass der Gottes-Sinn auch getrübt wurde durch die Sicht einiger, doch, hier bin Ich, immer hier mit euch und für euch.
Selbst für diejenigen, die Mich verleugnen, die finden, sie müssen Mich sozusagen königlich verleugnen. Dennoch könnt ihr Mich nicht auslöschen. Könntet ihr Mich aus eurem Bewusstsein löschen, warum würdet ihr es für nötig halten, so einen Rummel um Mich zu machen?
Genießt die fünf Sinne und genießt die weniger bekannten und höheren Sinne ebenso. Ihr seid keine gewöhnlichen Sterblichen, ihr versteht das. Niemand ist ein gewöhnlicher Sterblicher. Ihr seid eine Seele, die aus vielen Galaxien entstanden ist, und ihr reist zur Erde, um die Erdenstätte zu erheben und euch selbst zu entdecken. Ihr seid ein geheimnisvoller Erdenbesucher mit Aufgaben, an denen ihr euch erfüllt und euch selbst übertrefft.
Ihr seid hier aus einem Grund. Ihr könnt den Grund vergessen, aber ihr werdet euch erinnern. Auch wenn ihr euch nicht bewusst daran erinnert, werdet ihr dienen. Dies ist in euch eingebaut.
Auch wenn die Zeit nicht existiert, gibt es Signale, die zeitgesteuert in euch losgehen. Die Signale sagen: „Jetzt!“
Es kann grobe Weckrufe geben. Es kann auch süße Melodien geben, die euch durchlaufen, und ihr ruft: „Eureka!“ Oder es kann eine Glocke geben, die läutet, und ihr scheint sie nicht einmal zu bemerken. Dennoch läutet die Glocke, und auf einer tieferen Ebene hört ihr die Glocke und hört sie gut.
Es gibt ganze Welten, die in euch vorgehen. Das übersteigt einfach euer Vorstellungsvermögen. Ihr seht nicht unbekümmert oder könnt gegenwärtig nicht alles sehen. Trotzdem geht etwas Großes vor. Eines Tages werdet ihr sehen, oder wenn nicht sehen, einfach in Ehrfurcht anerkennen.
Ihr werdet zugeben, dass ihr gewachsen seid. Ihr müsst euer Wachstum nicht geschehen sehen, damit es passieren kann. Eure Wahrnehmung zu der Zeit ist keine Notwendigkeit. Es ist schön, aber nicht wesentlich. Eure Teilnahme ist sicher. Ihr mögt keine Ahnung davon haben, wer ihr seid, aber ihr seid Wer Ich sage, dass ihr seid, was immer ihr auch denkt.
Heavenletter # 5933 – 21.2.2017 You Loose Nothing but Attachment
Euch ist nichts verloren gegangen, außer Angehaftetsein
Gott redete …
Jeder möchte gerne in der Welt eine Markierung von sich hinterlassen. Wann die Zeit da ist, Nachhause zu kommen, möchtet ihr einen Abdruck von euch selber dalassen, etwas, was besagt, dass ihr hier auf der Erde wart. Ihr möchtet etwas bestehen bleiben sehen, was spricht:
„Ich war hier. Ich lebte und atmete hier. Ich war ein Menschenwesen auf Erden für eine kurze Zeitspanne des physischen Lebens.“ Ihr möchtet, dass der eine oder andere Beleg für euch dableibt. Dies ist selbstverständlich eure Anhaftung an das Leben in der Welt. Das Leben auf der Erde hat für euch eine beträchtliche Bedeutung inne.
Die Gegebenheit ist die, dass euch dies später dann nicht jene selbige Wichtigkeit hat. Dies ist nicht betrüblich, ihr Lieben. Wenn ihr im Wortsinne eine Leiter hochklettert, seid ihr nicht an die letzte Sprosse, auf der euer Fuß gestanden hat, angeheftet. Ihr klettertet eine Leiter hoch, und jetzt seid ihr auf einer anderen Sprosse der Leiter. An der Stelle geht es nicht um Anhaftung. Es gibt dafür keine Verursachung.
Ihr denkt vielleicht an das Zuhause eurer Kindheit mit anhaftendem Empfinden. Es war besonders. Ihr erinnert jede Scharte und jede Ritze. Es gibt etwas, nach dem ihr euch sehnt, durch welches das Zuhause, wo ihr geboren wurdet, flankiert war. Dies ist Anhaftung, ganz rein und simpel. Euer früheres Zuhause wird schön gemacht mit einer Partie eures Lebens, welche nicht mehr länger ist. Eventuell möchtet ihr diesem Heim noch einmal einen Besuch abstatten. Es ist dort, wo ihr selber Platz genommen habt. Es war dort, wo ihr als Kind mit eurer Familie lebtet.
Selbst wenn ihr euer früheres Zuhause besucht, ist eure Familie nicht mehr dort. Ihr assoziiert eure Kindheit mit jenem Haus in einer Straße, mit diesem Haus, in dem ihr gelebt habt und groß geworden seid. Gewöhnlich platztet ihr durch die Tür herein. Es hat den Anschein jetzt, es ist wie Narnia, durch das ihr eingetreten seid.
In der Welt ist assoziatives Angehaftetsein das Gegebene. Während ihr auf der Erde seid, seid ihr mit dem verwirkt, was gewesen ist.
Sowie ihr die Erde hinter euch lasst, ist Angehaftetsein nicht mehr vorhanden. Ihr habt keine Sehnsucht nach irgendetwas. Ihr seid über Angehaftetsein hinaus. Ihr ächzt nicht um konventionelle Geschäfte. Das Kindheitszuhause spielt keine Rolle mehr. Heimweh ist eine Angelegenheit auf Erden. Die Liebe hat im Himmel nicht ein Quentchen Anhaftung an sich. Ihr habt alles. Ihr habt Immerwährendes Leben. Es gibt nichts, was ihr braucht. Ihr weilt in Unendlichkeit, in eurem Wahren Zuhause.
Nichts ist verloren gegangen außer Angehaftetsein.
Als Kind war es recht wahrscheinlich so, dass ihr besonders gerne Karussell fahren wolltet. Wann oder wie die Wichtigkeit des Erlebnisses vom Karussell Fahren von euch gewichen ist, davon habt ihr keine Idee.
Anders ausgedrückt, was Ich euch sagen möchte, ist, dass ihr euch in Wirklichkeit nicht an die Vergangenheit zu binden vermögt. Die Vergangenheit ist nicht Realität. Ihr benötigt keine bestätigte Identität, die Liebe ist eure ID. Unangehaftete Liebe ist eure ID, und ihr lebt und atmet im Himmel Liebe, ohne fürwahr einen Atemzug zu machen. Ihr seid das Seinshafte der Liebe. Wir können euch Liebe am Fließen heißen.
Ihr braucht keine Wegzeichen. Ihr braucht keinen Beleg. Ihr habt keine Andenken. In der Gegenwart von Liebe, was habt ihr da sonst noch nötig?
Ja, dies ist Leben in Freiheit. Angehaftetsein ist letztlich schier ein Bild in eurem Geist, ein Gedanke, und es ist nicht Teil und nicht ein Stück von euch. Angehaftetsein ist mehr wie ein kleines Liedchen, was ihr dahersummt. Es gibt da überhaupt keinen Zweck, außer dem, dass ihr euch von ihm abkehrt. Ihr leitet euch selber nicht mehr länger dorthin, Vergangenheit vis-à-vis von Gegenwart zu erleben. Das Leben schlüpft euch nicht durch die Finger. Das Leben ist dieser Moment, dieses Pochen von Ewigkeit.
Selbstverständlich ist kein Pochen da. Ihr seid nicht außerhalb von Ewigkeit, um über sie zu
sprechen. Ihr seid der Ewigkeit nicht ein Besucher. Ihr seid Ewigkeit. Ihr habt nichts, was euch fehlt. Ihr seid niemals absent. Ihr seid nicht vorneweg vor der Ewigkeit. Noch auch hinter ihr, oder an der einen oder anderen Seite von ihr, oder über oder unter ihr. Ihr stellt euch nicht früher oder später ein. Ihr sucht nicht nach Liebe, deswegen nicht, weil ihr Liebe seid, und weil es keine Welt gibt, um in ihr aufzutreten, derweilen ihr vorsätzlich und wissentlich in der Ewigkeit seid.
Heavenletter # 5934 – 22.2.2017 What Can You Not Create?
Was vermagst du nicht zu erschaffen?
Gott redete …
Wer bist du wirklich und woher bist du gekommen? Du fragst dich manchmal, ob du wirklich existierst. Manchmal scheint es, dass du das Subjekt bist, und im gleichen Zusammenfluss imaginärer Zeit bist du auch der Beobachter. Was beobachtest du außer dich selbst? Wenn du dich bewegst und dich selbst beobachtest, bist du dann auch der Bote? Gewiss spinnst du Geschichten. Sie mögen alle ausgedacht sein. Kann es sein, dass du ein Werk deiner eigenen Vorstellungskraft bist, so als ob du eine Stoffpuppe bist?
An dieser Idee ist etwas Wahres dran, denn das Leben auf Erden ist ein Fantasieprodukt. An das Leben wird geglaubt, gleichwohl ist es erfunden. Nichts von dem, was dich auf Erden beschäftigt, ist real. Wie kann das so wirklich Scheinende nicht wahr sein? Wenn du dir den Zeh stößt, tut es weh. Dennoch, so fragst du dich, hast du wirklich ein Bein, um darauf auf Erden zu stehen?
Alles im Leben mag dir wie ein Schuldschein vorkommen. Es ist eine Liste, die du schreibst. Deine Liste beinhaltet ein Jegliches, das du magst, aber sie beinhaltet nicht alles, was du möchtest.
Es wurde gesagt, dass du am Träumen bist. Warum dann kannst oder tust du deine Träume nicht im Rahmen des Kontextes deines Traums wahr werden lassen? Wenn es dein Traum ist, warum manifestierst du nicht alles davon? Was hält es zurück, dass nicht alle deine Träume wahr werden?
Es ist so, als würdest du Sätze nicht beenden. Du hebst an, und dann wirst du abgelenkt. Die Wahrheit ist, dass du sehr wohl manifestierst. Trotz deiner selbst und deiner auferlegten Liste von Beschränkungen bist du ein Schöpfer deiner eigenen Liste. Entferne jegliche Begrenzungen, die du gesetzt hast. Alles und jedes kann sich in dieser Welt der Illusion manifestieren. Du bist zu mehr fähig als du erkennst. Du spinnst ein Netz. Wähle das Netz aus, das du spinnst. Du kannst auch erwählen, ein größeres Netz zu weben. Du kannst die Bank sprengen. Du kannst Chaos anrichten und du vermagst Frieden zu stiften. Wenn du keinen Frieden hast, mach dich jetzt dran, sei Mein Gast und erschaffe ihn. Du kannst Sahne schlagen und du kannst Schlagsahne obendrauf auf das Teegebäck geben. Was vermagst du nicht zu erschaffen?
Ich bin nicht der einzige Schöpfer auf Erden.
Ganz und gar nicht.
Du erschaffst jeden Tag durch deine Gedanken und Worte. Du bist definitiv kein bloßer Empfänger. Du legst dich nicht einfach hin und wartest ab, was kommt. Du kultivierst das, was kommt. Wenn du ein Gärtner auf Erden bist, dann sind deine Gedanken und Worte deine Spaten, Hacken und Harken. Achte auf die Werkzeuge, die du verwendest. Du erschaffst nicht augenblicklich alles, was geschieht, aber du bist daran beteiligt. Ziehe das an, was du gut nennst. Du ziehst in der Tat oftmals deine Sicht auf das Erdenleben an. Wie siehst du es? Du beförderst die Art, wie du das Leben siehst. Das Leben, das du siehst, planst du voraus. Erhebe deine Gedanken. Deine Gedanken in ebendiesem Leben werden dich einholen. Du steuerst das Boot, auf welchem du segelst. Der Ozean selbst verneigt sich vor deinen Gedanken. Das soll nicht heißen, dass du den jüngsten Tsunami verursacht hast.
Dir werden viele Freifahrscheine gegeben. Irgendwie hast du dazu beigetragen. Selbst wenn du in einer dürren Wüste lebst, tragen deine Gedanken und Handlungen zu allem bei.
Das, was Ich sage, ist nicht dazu gedacht, dass du darauf Schuld aufbaust. Schuld und sein Gefährte, das schlechte Gewissen, bringen dir keinen Mehrwert. Gehe in eine Richtung, von der aus du von deinem Geist und deinem Herzen guten Gebrauch machen kannst. Schuld und schlechtes Gewissen mögen dich tiefer in das vergraben, was du nicht willst.
Selbst die Idee eines Gewissens ist nicht notwendig. Lass es im Leben nicht darum gehen, was du beenden musst. Lass das Leben natürlich und überschäumend sein. Denke an das Licht, in dem Ich dich sehe.
Heavenletter # 5935 – 23.2.2017 Give Yourself A Treat Today
Gönne dir heute ein Schmankerl
Gott redete …
Es mag deine Gewohnheit sein, morgens aufzuwachen und darüber nachzudenken, was heute wohl alles passieren mag. Das ist in Ordnung. Denke über das nach, was zu tun dir Freude bereitet. Wache morgens nur nicht auf und denke an das, was du nicht willst oder schlimmer noch, an etwas zu denken, wovor es dir graust, es zu tun. Welch Unterschied es doch macht, über was du nachdenkst und wie du darüber denkst, wenn du morgens aufwachst. Es könnte die Struktur des Tages festlegen.
Willst du den ganzen Tag über verstimmt sein? Nun, vielleicht willst du das. Wenn nicht, dann schlage Ich vor, ermuntere die Freude.
Treibe dich selbst voran, deinen Tag mit Freude zu beginnen, selbst wenn er nicht ungemein außerordentlich ist. Gewiss freust du dich doch aufs Essen.
Wenn du eine Erkältung bekommst, freue dich auf die Besserung.
Wenn du dich heute beispielsweise einer Operation unterziehst, dann denke daran, wie viel besser du dich fühlst, wenn du aufwachst und feststellst, dass du noch lebst. Tatsache ist es, wenn du nicht aufwachst, um festzustellen, dass du noch auf der Welt lebst, wirst du dich natürlich noch besser fühlen, als du es seit langem getan hast. Du wirst mehr als nur fühlen. Du wirst umgeben sein von dem Äquivalent Aller Freude im Himmel.
Um auf heute zurückzukommen, wenn du an diesem Tag nichts sehen kannst, was dein Herz erleichtern könnte, dann gib dem Tag etwas, das dir wenigstens ein Quäntchen Freude schenkt. Freude muss dir nicht zugeworfen werden. Freude kannst du selbst einfügen.
Gib dir selbst ein besonderes Schmankerl, was auch immer es für dich sein mag. Es mag ein belegtes Brot sein, das du auf einer Bank im Park alleine isst. Vielleicht ist es, einen Freund zum Mittagessen einzuladen. Es mag der Besuch in einem vornehmen Restaurant sein, statt dem, wo du normalerweise hingehen würdest. Es mag Shopping sein. Es mag der Kauf einer Topfpflanze sein für deinen Schreibtisch. Es mag das Grüßen eines jeden sein, den du triffst. Finde eine Art, gut mit dir selbst und anderen zu sein, in dieser Welt, in der du dich befindest.
Wenn du dich nach einem Vergnügen sehnst, dann schenke dir ein Vergnügen. Sei selbst der Vorbote der Freude. Lass nicht auf dich warten.
Was hättest du heute gerne? Was könnte dir wenigstens ein bisschen Stimmung verschaffen? Welche Aufmunterung könntest du vielleicht jemand anders schenken?
Vielleicht willst du heute nur eine nette Überraschung.
Wer weiß schon, was dir heute alles bevorsteht? Derweil erfreue dich an diesem Tag, der nie wieder kommen wird. Dieser Tag könnte ein Tag sein, der in goldenen Buchstaben eingetragen wird. Es könnte der beste Tag deines Lebens sein. Begeistere dich heute. Warum auch nicht?
Feiere im Voraus. Feiere das, was noch kommt. Es könnte Manna vom Himmel sein, das in der Form zu dir kommt, wie du es genüsslich findest. Denke lieber daran, anstelle einiger dieser Gedanken, denen du erlaubst, sich an dich zu heften.
Lass Mich dich rufen hören: „Welch ein wunderschöner Tag heute ist!“ Oder: „Heute wird ein wunderschöner Tag sein!“ Oder: „Heute wird der schönste Tag meines Lebens sein.“ Wie fühlst du dich nun?
Und am Ende des Tages, lass Mich dich rufen hören: „Welch ein wunderschöner Tag heute doch war! Ich hatte die beste Zeit meines Lebens!“
Wie machst du deinen Tag schön? Indem du ihn befürwortest.
Zunächst einmal bist du am Leben! Dann sei lebendig. Sei ein Praktiker der Freude. Suche danach. Sehe sie. Danke Gott dafür. Vergiss die Schwere, nach der du schauen und die du finden könntest. Suche nach Vorboten der Freude und säe die Samen dessen.
Du bist kein Trittbrettfahrer auf Erden. Kein Sitzen und Warten. Es ist besser jeden Tag Unternehmungsgeist zu haben. Ganz gewiss an diesem Tag, an genau diesem Tag. Das ist der einzige, den du gerade jetzt zur Verfügung hast. Mache diesen Tag grandios. Diesen – genau hier.
Heavenletter # 5936 – 24.2.2017 Thrive! Thrive! Thrive!
Blüht und gedeiht! Blüht und gedeiht!
Gott redete …
Hier auf Erden sollst du weit mehr als bloß überleben. Überleben hat die Bedeutung von bloßem Durchkommen angenommen, es gerade schaffen, vielleicht schwierige Prüfungen durchmachen, ein Duell bestehen oder sich durch eine Wüste schleppen ohne zu verdursten. Überleben, so wie es heute verstanden wird, ist nicht viel, gerade mal mit knapper Not durchkommen. In Meinem Buch soll überleben nicht bedeuten, gerade mal mit knapper Not durchzukommen.
Super beinhaltete im Lateinischen die Bedeutung von super, über, oberhalb, mehr. Vivere heißt leben. Überleben bedeutete viel mehr als bloßes Durchkommen. Lasst uns das Wort „überleben“ durch das Wort „aufblühen“ ersetzen. Es ist Mein Wunsch, dass ihr blühen und gedeihen möget auf Erden.
Ich lege es in eure Hände, euren Aufenthalt zu genießen, nicht bloß das Beste daraus zu machen, so wie es verstanden wird, sondern eine gute Zeit zu haben, während ihr alle Einzelheiten des Lebens auf Erden kennenlernt. Das Beste aus Trostlosigkeit zu machen, ist nicht Mein Traum für euch. Mein Wunschtraum für euch ist es, den Himmel für euch zu öffnen und euch in Meine Arme und in die Unseres Königreiches des Himmels zu schließen.
Richtet eure Blicke höher. Ihr sollt die Welt erheben. Das könnt ihr tun, indem ihr in Wonne euer Leben führt, voll Freude an dem Wohl aller. Keinesfalls sollt ihr auf Freude verzichten – sie aufgeben oder sie niemals haben, als wäre das unter irgendeiner weit hergeholten Vorstellung gut für eure Seele.
In Freudlosigkeit liegt kein Verdienst. In Leiden liegt kein Verdienst. Freude hat Wert. Wie kannst Du Freude geben, wenn in dir keine Freude wohnt, die du weitergeben kannst?
Höre Mich klar und deutlich:. Ich habe niemals viel vom Leiden gehalten. Niemals hielt Ich es für etwas Wunderbares. Niemals wollte Ich, dass ihr es für angemessen haltet. Ich habe euch die Erde als Garten zur Pflege gegeben.
Mit genügend fröhlichen Gärtnern, was könnte die Erde da sein? Sie wäre der Garten Eden. Warum nicht? Warum könnte die Erde nicht die Erfüllung Meiner Wünsche sein?
Vielleicht wartest du darauf, dass Ich einen Zauberstab schwinge, damit ihr die Herrlichkeit des Himmels auf Erden erkennen möget. Der Zauberstab für dich ist Freude, Liebe zur Güte und einfach Liebe. Alles, was es braucht, um all die Schönheit auf Erden zum Leben zu erwecken, seid ihr, Meine Geliebten.
Ich sporne euch an. Ich sage euch dasselbe auf hundert verschiedene Arten. Findet eine neue Bestimmung im Leben und ihr werdet ganz spontan den Himmel auf Erden erschaffen, an dem alle Anteil haben.
In Unserem Königreich gibt es keine Faulpelze. Ja, auf Erden gibt es das. Ein Faulpelz ist jemand, der im Schlaf verharrt und darauf wartet, dass jemand anders die Welt verändert.
Wenn du wirklich die Welt verändern und nicht bloß schimpfen und toben willst, dann füge deine Freude dem Stapel hinzu. Dein Einfluss hat seinen eigenen Umfang. Genau dort, wo du stehst kannst du ein Führer des Unternehmens „Freude“ sein.
Selbst wenn du bettlägerig sein solltest, hast du einen Einflussbereich.
Ungeachtet deiner Situation, ungeachtet dessen, was die Welt von dir hält, der Einfluss, den du hast, ist unendlich. Selbst wenn du ein zum Tode verurteilter Mörder bist, du kannst die Welt in Meinem Sinne verändern. Jeder Mensch auf Erden beeinflusst bereits die Welt. Hast du die Welt bis jetzt beschmiert, jetzt kannst du sie erhellen. Dein Mittel ist Freude. Male die Welt in den Farben der Freude.
Auf jeden Fall hinterlässt du dein Markenzeichen. Hinterlasse jenes Zeichen, welches du zu hinterlassen wünschst. Heiße die Freude willkommen und gib sie weiter. Du bist Teil einer Menge Kummers oder ein Teil einer Menge Freude. Niemand braucht deine Anhänglichkeit an die Vergangenheit. Erhelle die Gegenwart.
Verkörpert Freude, Geliebte. Liebt die Welt und erhebt sie. Bringt Freude hervor. Ich sage: Ihr könnt in der Welt den entscheidenden Unterschied machen, und ihr könnt für die Welt den entscheidenden Unterschied machen.
Heavenletter # 5937 – 25.2.2017 Clay Sculptured into a Work of Art
Ton, in ein Kunstwerk gewandelt
Gott redete …
Es war einmal, da bestimmtest du dir, als du Aladdin’s Lampe scheuertest und bloß drei Wünsche frei hattest, den Wunsch, dass alle deine künftigen Wünsche Wirklichkeit werden würden.
Nun, so du mehr Erfahrung und Weisheit hinzuerlangt hast, betrifft eine größere Anzahl deiner Wünsche die Welt im Großen. Nun wünschst du dir, dass in der Welt Jeder seine oder ihre Wahre Liebe findet, nicht lediglich du. Nun wünschst du dir, dass es für alle auf der Erde genug zu essen gibt, nicht bloß für dich und deine Familie, und du wünschst Friede und Liebe ohne Ende für alle auf Erden, nicht mehr länger schier deinen persönlichen Frieden und deine persönliche Liebe, und so weiter.
Eventuell hattest du den Wunsch an dir, für immer zu leben, ist das nicht so?
Natürlich heißt die Wahrheit, dass du immer lebst. Jeder lebt immerfort. Endlosigkeit kommt auf einer umfassenderen Skala zu liegen als das Körperliche. Das Physische ist ein gewisses Format von euch, Aufsehen Erregende Seele, die ihr seid. Das Physische ist eine Ausstaffierung, die ihr euch für diese Zeit überzieht. Selbst die Ausstattung, selbst der Leib, den ihr tragt, ändert sich ununterbrochen, währenddessen Wir miteinander reden.
Dies gehört nicht beklagt. Rosen können auf deinen Wangen aufblühen. Einst warst du lahm, und jetzt kannst du laufen. Es gibt viele, viele willkommene Wandlungen. Sackte dein Herz als erstes ab, als Ich Veränderungen erwähnte? Selbst Umschwünge, die du nicht möchtest, haben für dich Bedeutung. Was ihr als Tod bezeichnet, gehört zu jenen bedeutungsvollen Wandlungen.
Shakespeare schrieb: „Scheiden ist ein derart süßer Schmerz.“ Dies ist zutreffend bloß so weit, wie es reicht.
Die tiefere Wahrheit heißt, dass es kein Scheiden gibt, und dass es es niemals gegeben hat. Einssein bedeutet Einssein.
Ihr seid Ewig. Dies sind gute Nachrichten. Just so wie der Erdboden Schlamm sein kann, so kann er darüber hinaus Ton und Lehm sein, der in ein Kunstwerk Geformt Wird.
Die gesamte Welt wandelt sich geradewegs vor euren Augen. Die Welt wird umgestaltet. Sie hat sich zu ändern, derweil der Himmel unverändert bleibt und du ein Beförderer, eine Trägersubstanz des Himmels bist. Du bist genauso ein Bewohner, wenn du dies doch bloß bemerktest. Du steigst jetzt soeben im Augenblick, während Wir reden, auf. Du hast nicht Änderungen zu bemerken, damit dies zutreffend ist. Als Kind siehst du nicht vor deinen Augen, dass du drei Zentimeter größer gewachsen bist.
In der Welt kannst du eventuell zu den schönsten Menschen auf der Welt gehören, und kein einziger bemerkt dies an einem bestimmten Tag oder bemerkt es jemals. Dies hat keine Auswirkung auf deine Schönheit. Und Ich gebe dir zu erkennen, du bist – des Leibs, den du trägst, unbenommen – schön.
Die Kenntnisnahme durch die Welt – es ist angenehm und schön, sie zu haben – gleichwohl gestaltet sie deine Schönheit nicht um. Es erweist sich für dich als eine gute Idee, Mir mehr zuzuhören als dem Applaus der Welt. Die Welt ist eh und je sich wandelnd. Was heute populär ist, wird fast gewiss im nächsten Jahr nicht populär sein.
Ich, auf der anderen Hand, bin gleichbleibend. Was kann Mich davon abhalten, dich zu lieben? Nichts. Nada. Nichts und niemand. Ich liebe Meine Schöpfung, und Ich erschuf dich. Es ist gesagt worden, Ich machte dich in Meinem Bilde. In aller Meiner Liebe schuf Ich dich. Du bist Mein Schatz, und du bist Mein Schatz zum Betrachten. Was möchte Ich mehr, denn dich?
Du bist das Werk Meines Herzens. Ich sage überdies – das Werk Meiner Hände. Natürlich bist du Meine Hände. Du tust Meinen Willen. Und falls du ihn gegenwärtig nicht tust, wirst du ihn in Bälde tun.
Lehne dich in Meine Richtung. Gib deinem Herzen statt, dich zu Mir zu lehnen.
Du bist die Pracht Gottes. Bejahe die Herrlichkeit, die du bist. Bejahe, dass unterhalb vom Äußeren eines Jeden und von allem Gott ist, und dass Ich dir zu Diensten bin, und dass du Mir zu Diensten bist. Wir sind dermaßen auf Wechselseitigkeit. Wir sind Eins. Hier bin Ich, am Reden zu dir, Der du Mein Selbiges Selbst bist. Für dich gibt es nicht einen einzigen, zu dem du sprechen kannst, als zu Mir, denn Ich bin inwendig in dir, gleichwie du in Mir bist.
Dies ist Gottes Wahrheit.
Heavenletter # 5938 – 26.2.2017 A Key Word
Ein Schlüsselwort
Gott redete …
Es gibt kein Gesetz, das besagt, du müssest von dem, was im Leben geschieht, umgeworfen werden. Wirst du zugeben, dass das, was deine Erfahrung durcheinander schüttelt, womöglich extrem ist? Egal wie du dich wirklich bei einer Missinterpretation oder Beleidigung eines anderen fühlst, gib zu, dass du nicht die Feuerwehr bist, die das Feuer löschen muss. Warum muss dein Alarm losgehen?
O.K., manchmal ist das Leben aufregend. Richte jetzt deine Aufmerksamkeit darauf, die Aufregung abkühlen zu lassen. In einer ruhigeren Stimmung, mehr gefestigt, wie würdest du jetzt die Situation handhaben?
Ehrlich, du hattest eine reflexbestimmte Reaktion. Irgendwie hat dich eine Situation oder etwas, was einer gesagt hat, aus der Fassung gebracht. Es hat dich auf die Palme gebracht. Etwas aus der Vergangenheit zweifellos. Vielleicht etwas aus der Vergangenheit, von dem du keine bewusste Erinnerung hast.
Wenn es dich gar nicht aufwühlen würde, wie würdest du darauf eingehen?
Hier ist, was du nächstes Mal tun kannst, wenn du dich von etwas gestört fühlst, das vielleicht ein unschuldiger Fehler ist, und wahrlich nicht so schwer-lastig, wie du es gesehen hast. Die Antwort, die Ich für dich habe, ist Ein Wort, nur ein einziges Wort. Das mag eine Offenbarung für dich sein. Es wird dir Kummer ersparen.
Es ist nicht das eine Wort Liebe. In deiner Aufregung fühlst du im Moment keine Liebe. Und Liebe ist nicht etwas, das du versuchst zu tun. Versuchen funktioniert nicht, nicht wahr? Liebe kommt nicht unter Zwang.
Das Eine Wort ist nicht Geduld. Alles, was du mitten in deiner inneren Explosion brauchst, ist gesagt bekommen, du solltest geduldig sein, – da springst du wohl durch die Decke, wenn einer dir sagt, du solltest einfach geduldig sein, als ob du jetzt Geduld so ohne weiteres aufbringen könntest.
Deine Reaktion aus dem Bauch war wahrscheinlich jeweils, in den Kampf zu ziehen. Nicht direkt in einen Krieg, aber du erhobst deine Fäuste und warst zum Kampf bereit. Vielleicht hat dein Herz zu demjenigen, der dich angegriffen hat, gesagt: „Wie kannst du es wagen?“
Sagt dir dies etwas? In der Vergangenheit hast du überstürzt gehandelt. Ist es möglich, dass du wieder überstürzt handelst?
Das Eine Wort wäre nicht: „Trinke“, obwohl Wasser trinken immer eine gute Idee ist.
Das Eine Wort wäre nicht: „Verheimliche“.
Das Eine Wort wäre nicht: „Dementiere“.
Das Eine Wort wäre nicht: „Erkläre“.
Das Eine Wort wäre nicht: „Lasse Dampf ab“.
Das Eine Wort könnte sein: „Warte“.
Das Eine Wort könnte sein: „Pausiere“.
Das Eine Wort könnte die drei Worte sein: „Nicht so schnell“.
Gib einen Tag Ruhe, bevor du antwortest. Zu der Zeit, wo der Aggressor vor dir steht, musst du nicht Dampf ablassen. Du kannst einfach sagen, vor allem zu dir selbst: „Ich möchte darüber nachdenken.“
Es ist beinahe sicher, wetten Wir, dass du am nächsten Tag nicht so leidenschaftlich fühlst wie gerade jetzt. Du hast Gelegenheit gehabt, dich mit deinen Gefühlen auseinander zu setzen. Deine Aufmerksamkeit wurde zu etwas gelenkt, was in dir existiert. Dein hitziges Temperament ist deines. Etwas in dir wurde aufgebrochen. Und du bist es, der in eine ausgeglichenere Temperatur kommen wird.
Sogar wenn jemand dich so ernstlich attackiert hat, dass ein Gerichtshof ihn oder sie zu lebenslanger Haft oder zur Todesstrafe wegen dem verurteilen würde, was dir oder einem deiner Lieben angetan wurde, war doch die Aggression nur im Aggressor. Das bedeutet nicht etwas, was geschehen ist, kleiner zu machen – Ich versuche zu sagen, dass, so wie deine Gefühle in dir sind und niemand anderem zugehörend, genau gleich hat auch eines Aggressors Tat nichts wirklich mit dir zu tun. Du fühlst es zwar persönlich, du leidest darunter, aber es ist nicht Deines. Du warst einfach zufällig da.
Es ist viel mehr am Leben dran, als es dir erscheint. Umgekehrt ist da auch viel weniger dran.
Heavenletter # 5939 – 27.2.2017 A Soul in Costume
Eine Seele in einem Kostüm
Gott redete …
Es gibt so etwas wie Schicksal.
Du bist bestimmt. Du wächst in dein Schicksal hinein. Letzten Endes bist du zu Großartigkeit bestimmt. Du bist gerade jetzt zu Großartigkeit bestimmt.
Du magst dazu bestimmt sein, ein Künstler zu sein, oder du magst nicht dazu bestimmt sein, ein Künstler zu sein.
Du magst dazu bestimmt sein, ein Schullehrer zu sein, oder du magst nicht dazu bestimmt sein, ein Lehrer zu sein. Du bist vielleicht zum Lernen bestimmt.
Du bist vielleicht dazu bestimmt, das zu tun, was du gerade jetzt tust – ein Buchhalter, ein Lastwagenfahrer, ein Politiker, sogar ein Godwriter. Erinnerst du dich? Es gibt keine Zufälle.
Dein Schicksal kann sich auch aus sich selbst heraus verändern, oder auch nicht.
Es erscheint verblüffend, aber wo du im Moment gerade bist, ob nun angenehm oder nicht, das ist da, wo du auf kurze oder lange Sicht zu sein bestimmt bist.
Deine letztendliche Bestimmung ist dein eigenes Gewahrsein Unseres Einsseins, oft Erleuchtung genannt.
Die Tatsache, dass Bestimmung existiert, macht dich nicht hilflos. Im Leben schwimmst du ans Ufer. Ein jeder hat seinen eigenen Weg, das Ufer zu erreichen, manche direkt, manche um den ganzen Häuserblock oder um die ganze Welt herum. Du bist derjenige, der schwimmt.
Du bist beispielsweise dazu bestimmt zu reisen, oder du bist dazu bestimmt, zu Hause zu bleiben. Niemand ist aus Versehen ein Pilot. Oder ein Soldat, Matrose, Kesselflicker, Schneider usw. Niemand befindet sich dort, wo er sich befindet, aus Versehen. Natürlich magst du einen Fehler ausmachen, doch das, was als du als Fehler ansiehst, führt oder schiebt dich zu deiner letztlichen Bestimmung hin.
Du hast dich oft gefragt, wo du wärst oder wie dein Leben wäre, wenn du dich in eine andere Richtung gewendet hättest anstelle in diejenige, die du tatsächlich eingeschlagen hast. Du hast auf deinem Weg sehr wohl einige Wahlmöglichkeiten. Zum einen hast du die Wahl zu lächeln.
Da Schicksal existiert, könntest du fragen: „Wo ist der Freie Wille? Können sowohl Freier Wille als auch Schicksal existieren?“
Ja, sie können beide existieren. Sie koexistieren.
Kennst du bewusst deinen Weg oder deine vielen Wege im Voraus? Vielleicht ja, vielleicht nein. Wahrscheinlich nein.
Trotzdem, du bist irgendwo.
Natürlich existieren Zeit und Ort in der Welt, jedoch wo du wirklich wohnst ist in der Unendlichkeit, wo Zeit und Ort nicht sind.
In diesem heutigen Heavenletter sprechen Wir von deinem Leben in der Welt, so wie es ist, wie du davon denkst, während du auf Erden bist, eine Seele in einem Kostüm, die herumrennt, eine Identität führt, die dich ein menschliches Wesen nennt. Die Wahrheit ist, dass du Sein bist. Du bist ein Wesen mit der Illusion, dass es ein Individuum mit einer Identität ist. Du verkleidest dich auf Erden. Du tanzt zu einer ganz bestimmten Melodie oder zu einer anderen.
Denke auch nicht für einen Augenblick, dass du deine sogenannte Zeit auf Erden verschwendest. Es geht mehr vor sich als du dir auch nur entfernt vorstellen kannst. Du immatrikulierst dich auf Erden und eines Tages wirst du deinen Abschluss machen, selbst wenn du die ganze Zeit über im Bewusstsein des Himmels gegenwärtig bist. Du bist an zwei „Orten“ gleichzeitig – oder man könnte auch sagen an mehr als zwei Orten. Nichtsdestoweniger bist du die ganze Zeit über bei Mir sesshaft, denn Wir sind untrennbar. Was du auch denken magst, Unsere Verbindung bleibt auch in der Unwissenheit bestehen und kann nicht getrennt werden. NIEMALS.
Die Welt scheint ein sonderbarer Ort sein, um sich darin aufzuhalten. Wie viele Male hast du dich gefragt, was du, scheinbar auf die Erde beschränkt, hier eigentlich machst, mutmaßlich Platz einnehmend, so als hättest du nichts Besseres zu tun.
Du hast vielleicht keine Vorstellung, welche Höhen du erreichst, selbst während du dich in einem Körper befindest und man annimmt, du seist an die Erde gefesselt. Gegenwärtig, im Banne der Schwerkraft, weißt du nicht, wie du deine Flügel schlagen und zu anderen scheinbar-weit-entfernten-Galaxien abheben kannst.
Du weißt nicht einmal, wo du warst und wohin du noch weiterreisen wirst, während du doch die ganze Zeit in Meinem Herzen und in der Unendlichkeit bist, wo der Himmel, so wie er bezeichnet wird, blüht.
Heavenletter # 5940 – 28.2.2017 The Light of God
Das Licht Gottes
Gott redete …
Denkst du, Dich-Überstellen erfordere eine Menge Bestimmtheit und Disziplin, so, als komme Verschrieben-Sein in atemberaubender Weise durch Willenskraft zustande? So sehe Ich das nicht. Sich-Überstellen rührt nicht von irgendeiner Entschlossenheit her, es sei denn von der sich zutragenden Ausgangsstellung der Tiefe deines Verlangens. Verschrieben-Sein ist etwas, was einem unterwegs entgegenkommt, und du hast was das angeht nicht das Sagen. Es läuft erbetener- oder nicht-erbetenerweise herein. Es ist da, oder es ist nicht da.
Ein großartiger Künstler hat kraft seiner Liebe, sich zum Ausdruck bringen zu mögen, zu malen oder sich bildhauerisch zu betätigen. Die Künste sind voll von derart drängender Notwendigkeit, dass der Künstler keine andere Wahl hat. Das gleiche gilt für den Musiker. Er muss Flöte spielen. Ein Komponist muss komponieren. Er spricht dem ungemein zu, freilich hat er keine Wahl.
Ein großer Künstler hat nach wie vor seine Pinsel auszuwaschen. Er macht sie aufgrund der Notwendigkeit sauber. Seine Pinsel säubern ist eine äußere Notwendigkeit. Seine Kunst ist eine innere Notwendigkeit. Der Artist voller Herrlichkeit malt, weil er anders gar nicht kann. Möge ein Jeder ein derart tiefes Verlangen in sich haben, sodass er oder sie dem nicht zu widerstehen vermag.
Ein Säugling möchte gestillt werden, und eine Mutter möchte ihren Säugling nähren. Es ist kein Opfer, dass sie sich ihres Kindes fürsorglich annimmt. Es ist das, was die Mutter sich sehnlich wünscht zu tun.
Selbstverständlich leben viele Menschen auf der Erde im Schweiße ihres Angesichtes. Sie haben einen Tagesplan, und sie befolgen ihn. Sie gehen morgens um 8:00 Uhr zur Arbeit und haben um 5:00 Uhr Feierabend.
Ihre Hingabe rührt nicht von der Vollheit ihrer Herzen her, sie kommt freilich von einer anderen Art von Zueignung, vielleicht von dem Einsatz, ihre Familien zu versorgen, oder von dem Engagement, zu essen zu haben! Deren umfassendere Freude ist vielleicht dran, sobald die Arbeit getan und vorüber ist. Deren Freude am Sport beispielsweise könnte nicht dermaßen stark ausfallen, sofern sie jeden Tag das tun würden, was sie gerne tun möchten – sofern sie denn wüssten, was das ist.
Einschränkungen haben ebenfalls ihre Gaben, welche sie zuwenden.
Nicht jedermann hat eine fantastische Leidenschaft. Die Welt benötigt ebenfalls Wertschätzende. Kunstmuseen brauchen Menschen, die hereinkommen, um ihre Schätze, die sie beinhalten, anzuschauen.
Konzerte brauchen Leute, die sie um der Freude am Musik-Hören halber besuchen.
In der Welt, in die du deinem Empfinden nach womöglich nicht immer passt, ist für dich ein Platz da, und du bist am Dienen.
Der Künstler hat nicht den Gedanken: „Ich muss um des Dienstes an der Welt willen malen.“ Er malt, weil seine Liebe zum Malen derart groß ist, dass er nicht anders kann. Zur selben Zeit ist er der Welt dienlich und förderlich, und nicht anders seid ihr das.
Was ihr auch tut, ihr dient. Dies ist unabdingbar. Ihr dient Gott und den Menschen und der Welt, und demzufolge dient ihr euch selber.
Es wird eher so sein, dass ihr für euren Dienst keinen Beifall erhaltet. Du bist derjenige, der zu bemerken hat, dass du dienst. Diene gut. Warte dir selber mit Freude auf, bei was für simplen Akten, die du ausführst, auch immer.
Sofern dein Job der ist, auf der Straße Abfall aufzusammeln, dann wisse, dass du am Dienen bist. Du hast nicht vorherrschend dir selber zu dienen. Deine allergrößte Freude kann geradewegs vom anderen Menschen Dienen herrühren. Du, aus deinem inselgleichen Selbst heraus, bist nicht hinreichend, dass ihm gedient wird.
Um zu den großen Künstlern, Musikern und Schriftstellern, zu den Geschäftsmännern und Geschäftsfrauen, zu den Designern, Haarkünstlern usw. zurückzukehren – bisweilen wird das Feuer funzelig, und du bewegst dich in andere Richtungen. Dies, auch dies, ist Leben. Jahreszeiten wandeln sich, und manchmal wandelst du dich ebenfalls, ob es nun das Verlangen deines Herzens darstellt, sich zu ändern, oder nicht. Chirurgen, ebenso wie Musiker, haben Handverletzungen erlitten.
Aus keinem einsehbaren Grunde etwa kann sich eine Leidenschaft aus dem Staub machen. Du kannst von der einen Leidenschaft zu einer anderen überwechseln, oder dich der Leidenschaft beraubt fühlen. Das Leben hat zahlreiche Facetten. Alle Möglichkeiten existieren, solche, die dir lieb sind, und solche, die du nicht bevorzugst.
Du hast zudem die Gelegenheit, zu sein, wo du nicht sein möchtest, und zum selben Zeitpunkt die Gelegenheit, Freude zu bereiten und ebenfalls etliche Freude selber einzufahren. Es ist durch das Geben von Freude, dass dir Freude entgegenschlägt. Selbst unter düsteren Umständen kannst du Strahlen von Licht austeilen und mithin Freude ernten und Das Licht Gottes teilen und dabei auf Die Liedweise der Liebe pochen.
Heavenletter # 5941 – 1.3.2017 The Past Is Only an Idea
Die Vergangenheit ist nur eine Idee
Gott redete …
Es sollte kein Bereuen geben. Wenn du einen Irrtum begehst, korrigiere ihn und gehe weiter. Weine nicht über ihn. Bereue ihn nicht. Ein Fehler, einerlei wie ernsthaft oder wie lächerlich, ist ein Irrtum. Selbst wenn du absichtlich etwas Zuwideres getan hast, war es doch ein Irrtum.
Wenn du eine vorsätzliche Handlung begangen hast, die verletzend war, eine Handlung, die du jetzt in deinem höheren Bewusstsein nicht begehen würdest, reite nicht darauf herum. Damals meintest du, du wärst im Recht. Du wusstest es nicht besser. Jetzt weißt du es besser. Gratuliere dir und befreie dich von schmerzhaftem Bedauern.
Mache die Tat ungeschehen, indem du sie loslässt. Bleibe nicht länger unter dem Joch der Schuld. Schuld ziemt sich weder für dich noch für irgendjemanden. Komme jetzt von einem höheren Ort her. Identifiziere dich nicht mit einer vergangenen Handlung. Es liegt kein Gewinn darin. Sei froh darüber, dass du gewachsen bist, und gehe weiter vorwärts.
Der Akt, dein schlechtes Gewissen zu nähren und dich wegen der Vergangenheit schlecht zu fühlen, ist nicht erhebend. Habe mit der Vergangenheit abgeschlossen. Büße die Vergangenheit mit der Gegenwart ab. Um Himmels Willen, das ist das Richtige, was zu tun ist. Sich wegen der Vergangenheit abzuquälen ist nicht das Richtige, was zu tun ist.
Schuld zu fühlen ist kein ersprießlicher Bewusstseinszustand. Komm, mache jetzt die Welt zu einem besseren Ort mit dir darin. Du bist du jetzt. Du bist nicht du damals.
Hör zu, mach dir wegen der Vergangenheit keine Probleme. Beschäftige dein Herz oder deinen Geist nicht mit der Vergangenheit. Lass täglich die Vergangenheit los. Bringe in Bezug auf die Vergangenheit nicht immer dieselbe Leier an. Wegen deiner vergangenen Fehler nicht immer dieselbe Leier anzubringen ist nicht das Gleiche wie dich zu entschuldigen oder dich selbst wie ein kleines Kind zu behandeln.
Niemand vermag das, was geschehen ist, ungeschehen zu machen. Trage für das Jetzt Sorge. Gönne dir eine Pause. Lass gerade auch in dir die Vergangenheit ruhen.
Was Peinlichkeit anbelangt, lass sie los. Was Scham anbetrifft, lass sie los. Sei froh, dass du es jetzt besser weißt.
Weißt du, wie viel Energie zunehmend darauf verwendet wird, sich wegen vergangener Fehler zu quälen? Diese Energie kann besser für etwas Brauchbareres als die Vergangenheit verwendet werden.
Ich sage dir mit Nachdruck, dass du von der Idee der Vergangenheit loskommen sollst. Die Vergangenheit ist eine Idee. Du sollst von dieser Idee wegkommen. Die Zukunft ist auch nicht genau das Gegenteil von der Vergangenheit. Wo befindest du dich jetzt im Augenblick?
Es gibt gute Menschen, die nicht schlafen können, denn sie bereuen sogar eine nichtige Begebenheit, als sie in die erste Klasse gingen. Der Lehrer hat das aufgebauscht. Die Klasse lachte. Sie wurden gedemütigt. Was für eine Zeitverschwendung, die Seiten der Vergangenheit umzublättern und sie zu bereuen.
Tatsächlich existiert auch die Zukunft nicht. Die Zukunft ist, ebenso wie die Vergangenheit, nur eine Idee. Habe genau jetzt ein höheres Selbstbild und schlafe in der Nacht.
Du weißt, Ich sage dir, dass du große Träume haben sollst. Du magst einwenden, dass das Zukunfts-orientiert ist. Große Träume zu haben ist erholungsfördernd. Große Träume zu haben bedeutet keine Anstrengung. Zu träumen erlaubt es dir jetzt im Moment, höher zu steigen. Große Träume zu haben ist Teil der Gegenwart.
Nichts im Leben ist inaktiv. Beim Leben in der Welt geht es um Veränderung. Ich sage dir, dass du dich von der Vergangenheit freisprechen sollst. Ich schlage vor, dass du genau jetzt in Frieden und Harmonie mit dir selbst lebst. Vergib dir für alles in der Vergangenheit, was da nachklingt, egal wie groß oder klein, und gehe weiter. Das ist ein sehr praktischer Ratschlag, den Ich gebe. Dies ist Realistisch.
Wenn du einen Fehler begangen hast, begehe ihn nicht wieder. Und das ist das Gleiche wie wenn man sagt, dass man im Leben weitergehen soll. Gehe im Leben an sich weiter. Versauere nicht in einem Schwimmbecken von Schuld oder Ärger oder von irgendetwas, das einem Kind Gottes unwürdig ist. Lass los. Ein für allemal, krieg die Vergangenheit aus deinem Kopf heraus.
Heavenletter # 5942 – 2.3.2017 The Miracle of Life on Earth
Das Wunder des Lebens auf Erden
Gott redete …
Es gibt nichts, was Ich nicht tun könnte. Es gibt kein Wunder, das Ich nicht bewirken könnte. Ich bewirke das, was die Welt als Wunder bezeichnet, Tag für Tag. Du kannst dir sicher sein, dass alles Leben auf der Erde ein Wunder ist. Alles.
Diese Fülle von Wundern auf Erden, ihr Lieben, bedeutet nicht, dass Ich dir immer geben werde, was du willst, wann du es willst. Wenn Ich dir scheinbar nicht zur Hilfe komme, denkst du vielleicht, dass Ich dich nicht liebe. Ich liebe dich sehr wohl. Meine Liebe steht hier nicht zur Debatte. Ich diene dir, dennoch folge Ich nicht immer deinem Willen. Hast du gedacht, dass Ich das immer tun soll?
Dein Leben ist nicht separat von dem aller Anderen. Nimm nicht jede Verletzung, die du empfindest, oder Vernachlässigung, die du fühlen magst, als Beweis, dass du nicht geliebt wirst. Wir dienen einander, du und Ich und dennoch ist Unsere Beziehung nicht so sehr eine Frage des miteinander Durchhaltens. Wir sind wechselwirksam, du kannst bemerkenswert sein und trotzdem nicht so belohnt werden, wie du dir Belohnung vorstellst. Ich bin ein Geber von Geschenken, doch bin Ich nicht der Weihnachtsmann.
Nicht alle deine Wünsche werden immer wahr. Nicht alle deine Wünsche müssen sich verwirklichen. Wünsche dir zutiefst alles, was du dir wünschst. Wünsche alles, was du wünschst, dennoch muss nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen. Du musst nicht von Mir abhängig sein, um deine Wünsche zu erfüllen. Unsere Beziehung dreht sich nicht um Handel.
Vielleicht weißt du nicht, was eine günstige Gelegenheit ist und was nicht. Du magst glauben zu wissen, was in deinem besten Interesse ist. So denkst du. Du weißt, was du gerne hättest.
Wenn ein von dir geliebter Mensch, die Erde verlässt, ist es für dich unmöglich, das Gute darin zu sehen. Denke nicht, dass Ich dir etwas vorenthalten will oder dich ärgern will oder Mich nicht um dich kümmere. Du kannst nicht anordnen, was das Leben bringen wird. In dieser Lebensspanne magst du vielleicht niemals verstehen, dass du nicht alles erntest, was du möchtest. Oder, aus genau diesem Grunde, wirst du es immer verstehen, warum großes Glück dich aufsucht, wenn es das gerade tut. Im Leben geht es nicht ausschließlich darum, was die Welt als einen Verdienst bezeichnet.
Du magst dich selbst und Mich dementsprechend bewerten, wie das Leben dir passt. Ich liebe weder einen König noch eine Königin mehr als Ich dich liebe. Auch musst du dich nicht als weniger einschätzen als königlich. In der Tat ist deine besondere Stellung in der Welt nicht deine ganze Geschichte. Ich sehe Höheres und Größeres als die Welt es sehen kann und so musst du auch sehen.
Sei froh, dass du lebendig bist. Im Leben zu leben, ist nicht nichts. Es ist etwas. Das Leben auf Erden ist ein außerordentliches Geschenk. Betrachte das Leben als solches. Du bist nicht hier, damit dir alles angereicht wird. Du magst denken, dass das so wunderbar wäre – dein Wunsch sei Mein Befehl. Du würdest es lieben, erster Klasse Behandlung überall, jederzeit zu erhalten. Geliebte/r, sei ein Diener. Tue es nicht um einen zukünftigen Gefallen zu erwirken, sondern um zu dienen. Diene mit Freude.
Dein Geben von Segnungen ist kein Mittel. Du dienst nicht mit Gewinn im Sinne. Dein Gewinn kommt umgehend, mit dem Dienen selbst.
Du bist bereits gut. Du bist hier auf Erden, um zu lernen und zu wachsen. Jedermann auf Erden hat diese Gelegenheit.
Wenn du einen Samen in die Erde legst, brauchst du dem Samen nicht zu sagen, was er zu tun hat. Du brauchst ihm nicht zu sagen, dass er ein Gänseblümchen oder ein Apfelbaum werden soll. Die Großartigkeit, zu der er erwachsen wird, ist bereits in dem Samen enthalten. Ob der Samen am Straßenrand oder in dem Garten eines Palastes ausgesät wird macht keinen Unterschied.
Das Gleiche gilt für dich hier auf Erden. Deine Großartigkeit ist auch bestimmt. Dass du große Höhen erreichen wirst, ist garantiert. Jedermanns Bestimmung ist Großartigkeit. Jedermanns Großartigkeit entfaltet sich eben, wie sie sich entfaltet. Ob in einer Scheune oder in einem Palast geboren, wirst du zur Großartigkeit gelangen. Dies ist unausbleiblich. Dennoch hat jeder seinen eigenen Weg.
Heavenletter # 5943 – 3.3.2017 Birds of Desire
Vögel der Sehnsucht
Gott redete …
Ihr schönen Seelen, es gibt noch mehr zu sagen über Wünsche und deren Erfüllung. Ja, sehnt euch nach der Erfüllung eurer Träume. Die Erfüllung eurer Wünsche ist schon auf dem Weg zu euch. Ihr habt ein Recht auf die Erfüllung eurer Wünsche. Es ist euer Geburtsrecht, ohne wenn und aber.
Zur selben Zeit, da ihr wünscht, lasst jedoch die Notwendigkeit eurer Wunscherfüllung los. Eure Sehnsüchte, stoßt oder schiebt sie nicht auf ihrem Weg. Ihr wünscht ihnen sachte alles Gute. Ihr winkt ihnen freundlich hinterher mit der gleichen Leichtigkeit wie die Sonne untergeht. Seid nicht selbstsüchtig oder egoistisch in eurem Wunschdenken.
Wahrscheinlich hast du an anderer Stelle schon gelesen, dass du, wenn du Erleuchtung findest, bedürfnislos werden sollst. Das bedeutet, du lässt deine Wünsche los, indem du sie zwar vor Augen behältst, dich aber nicht an ihnen festklebst. Du zerdrückst sie nicht. Du nimmst sie wahr, bist aber auch fähig, sie aus den Augen zu lassen.
Du magst dich wundern, wie jemand es zu tun vermag, sich etwas aus ganzem Herzen zu wünschen und dennoch den Wunsch auf seinen eigenen Flügeln fliegen zu lassen. Ihr tut es nicht, Meine Lieben. Das ist genau der Punkt. Du lässt es geschehen. Dein Wunsch ist so etwas wie ein Vogel im Käfig, den du liebst. Du befreist ihn aus seinem Käfig. Du freust dich über seine Freiheit, und wenn der Vogel zurückkommt, veranstaltest du ein Freudenfest ob seiner Rückkehr.
Ungebunden bezüglich der Resultate kannst du die Vögel deiner Sehnsüchte frei fliegen lassen. Das ist auch dein inniger Wunsch und somit befreist du auch dich selbst.
Die Welt ist nicht verpflichtet, dir jeden Wunsch zu erfüllen. Du hingegen sollst der Befreier von allen und allem sein.
Wenn du in der Vergangenheit es jemandem übel genommen hast, wie er dich oder das Leben im allgemeinen behandelt hat, so kannst du jetzt mit einem Achselzucken sagen: „Ja, das ist eben Tommy“ oder: „Das ist Esmeralda, wie sie eben ist.“ Du lässt es sein, jemandem Regeln aufzuerlegen, und so gibst du anderen die Freiheit zu sein, wie sie sind.
Also, die andere Seite des Erlaubens von Freiheit ist die Akzeptanz des Lebens, wie es eben läuft.
Wer hätte gedacht, dass Loslassen und Akzeptanz solche Partner sind?
Jetzt verstehst du, dass dieses „Befreien“ und „Akzeptieren“ nicht Dinge sind, die du aktiv TUN musst. Du hast das Leben immer auf die Art gelebt, wie du es gesehen hast. Jetzt machst du dasselbe, nur von einer höheren Perspektive aus. Du kannst nur von jenem Standpunkt aus sehen, auf dem du dich gerade befindest. Das ist nichts Neues.
Du bist nicht einmal daran gebunden, heilig zu sein. Vielleicht war das irgendwann, irgendwie ein Entschluss von dir. Das könnte sein, jedoch kannst du diesen Entschluss auch loslassen und dich so befreien. Du befreist dich selbst von Zwang, von Pflicht, von Verbindlichkeit, vielleicht auch davon, zu sein, was du zur Zeit noch nicht bist. Du befreist dich selbst und kannst so ungebunden dem Fluss des Lebens folgen.
Jenseits von Zulassen und Akzeptanz kannst du dem Leben sogar applaudieren, wie es sich erweist. Durch diese Akzeptanz, diesen Beifall, findest du heraus, dass du Tommy und Esmeralda liebst, ohne sie ändern zu wollen. Du findest heraus, dass du ihren Eigensinn liebst. Du findest heraus, dass du selbst all jenes an ihnen liebst, was du vorher mit aller Kraft abgelehnt hast.
Wie sich dein Standpunkt gegenüber der Welt doch verändert hat. Das mag wohl einer deiner Wünsche gewesen sein, doch konntest du diese Veränderung in dir nicht bewirken. Diese Veränderung kam als ein Geschenk zu dir. Du begrüßt diese Veränderung, doch du kannst keinen Anspruch auf Anerkennung dafür erheben. Du freust dich. Die Veränderung deines Bewusstseins ist etwas, das dir zugestoßen ist, und du dankst Gott dafür. Was für ein Beweis für Wachstum ist es doch, dass du nun einen anderen so lassen kannst, wie er ist. Nicht länger hast du jemanden zu verändern und auf diese Weise besserst du dich selbst.
Wie schmecken dir diese Äpfel?
Heavenletter # 5944 – 4.3.2017 A State of Consciousness Called Heaven
Ein Bewusstseinszustand namens Himmel
Gott redete …
Wenn du einen Heavenletter still oder laut liest, wenn du einen Heavenletter vorgelesen hörst, bist du auf dem Torweg in den Himmel. Tritt ein. Alles, was du zu tun hast, ist, einzutreten, wo Alle willkommen geheißen sind. Alle sind hier im Himmel, im Himmel bei Mir, rückerstattet. Es gibt nichts Weltliches am Himmel.
Der Himmel ist außerhalb von dieser Welt, der Welt, die dir derart reell erscheint, es indessen nicht ist, alldieweil der Himmel, welcher derart weit entfernt zu sein scheint, Real ist. Der Himmel ist die Wahre Ware. Ist das Leben nicht staunenerregend?
Himmel ist Jetzt. Du bildest dir all dieses Leben in der Welt ein. Das Leben in der Welt ist unvergesslich. Es ist dir dermaßen viel. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf das Leben in der Welt. Was für ein Prosawerk ist das. Was für ein Abenteuer. Es ist eine fortlaufende Abenteuergeschichte, Seite um Seite, eine jede Seite anders. Dein Leben auf der Erde ist ein fesselndes Buch. Wer denn kann es abwarten, herauszukriegen, was als nächstes kommt?
Und du weißt niemals, wann du die letzte Seite dieser Fantastischen Reise aufblätterst.
Natürlich machst du im Himmel weiter, welcher förmlich eine andere Art von Buch darstellt. Der Himmel ist nicht Fiktion, keinesfalls. Selbst so dich die Erde aufzehrt, ist der Himmel von beträchtlichem Interesse.
Auf Erden, oder im Himmel – Ich bin dein Sponsor. Natürlich bist du niemals ohne den Himmel. Sofern es nicht zu der zusammenwirkenden Präsenz des Himmels käme, würdest du nicht existieren. Dem was du wahrnimmst zum Trotz, du bist niemals ohne deinen Verbleib im Himmel. Der Himmel ist der Hauptfaktor in deinem Leben auf Erden. Daran gibt es keinen Zweifel.
Selbstverständlich gibt es im Himmel nicht hier und dort. Himmel ist kurz und bündig Himmel. Du bist Eins mit dem Himmel, so wie du mit Mir Eins bist. Einssein spielt die Hauptrolle.
Sobald du erkennst, Wer du bist und Wo du bist, wird alles Quälerische zu Ende gekommen sein. In Wahrheit existiert Qualvolles nicht. Du bist mit Qualvollem trefflich vertraut, dennoch ist jenes nicht die Wahrheit von dir, auf gar keinen Fall. Einerlei, wie sehr du dir unter Umständen etwas anderes einredest, du bist nirgendwo sonst, außer hier bei Mir in einem Bewusstseinszustand namens Himmel.
Egal, wie ausgiebig du dich womöglich als auf der Erde befindlich erachtest, nichts davon, was du siehst, ist zutreffend, denn du bist im Himmel bei Mir. Hierin liegt die Realität. Wie gesegnet du doch bist, im Himmel zu sein, und auf die Welt zu zu linsen. Dein Wahres Zuhause ist im Himmel. Das Leben auf der Erde ist eine Geschichte, die du liest. Du bist von der Erde fasziniert. Du entdeckst jeden Tag etwas Neues, und nichts am Erdenleben ist tatsächlich, ausgenommen natürlich Liebe.
Das Tor des Himmels ist ständig offen. Endlos ist der Himmel. Endlos bist du.
Das Erdenleben ist eine Tasche voller Tricks. Es hat dich ausgetrickst. Auf der Erde, da bist du lediglich eine Charaktere in einem Buch. Als ein Einzelner, als du, und jedermann sonst, seid ihr real-scheinend. Scheinbar wirklich ist nicht wahr und echt. Alle tragen auf der Erde einen Umhang. Auf der Erde kennst du schwerlich dich selber, ganz zu schweigen von deinem Selbst.
In der Welt, da verortest du dich selber an den Rändern. In der Welt bist du, mehr oder weniger, Fiktion. Dass du auf der Erde augenscheinlich bist, ist bei weitem nicht das Wahre von Dir. Natürlich blätterst du unentwegt die Seiten des Lebens auf der Erde um. Du bist ein begieriger Leser. Was du zu lesen bekommst, ist dir derart interessant. Deinem Verstand zum Trotz, du verfügst und hast für immer, nicht für ewig und drei Tage, aber für immer. Für immer ist keinesfalls lange. Zu ihm kann nicht addiert, von ihm kann nicht subtrahiert werden. Es gibt weder eine wirkliche Subtraktion noch eine Multiplikation, sowie die Wahrheit die ist, dass du und Ich Eins sind. Wir sind unzertrennlich Eins. Wir sind Eins. Zwei-heit existiert nicht, ausgenommen in deiner Fantasie. Ja, wie du doch fantasierst. Du machst mit diesem Fantasieren, an dem du teilhast, weiter und weiter. Du wirbelst und rotierst auf der Erde wie ein Balletttänzer.
Heavenletter # 5945 – 5.3.2017 Speak Up
Heraus mit der Sprache
Gott redete …
Es gibt da einige Gebiete im Leben, wo du nicht so zu zögern brauchst oder dich so sehr sorgen musst, wie du es zur Zeit tun magst.
Wenn du denkst, du könntest allzu kühn sein, leg einfach los und sei das, von dem du vermutest, es sei zu kühn. Mit andern Worten, wenn du etwas zu sagen hast, mach den Mund auf. Es ist besser, dass das, was du zu sagen hast, jetzt in Worten herauskommt. Tauche das nicht unter, was du zu sagen hast. Sprich jetzt. Auf die eine oder andere Art kommt das, was du zurückhältst – dennoch ans Tageslicht. Lass es direkt in Worten rauskommen, bevor es sich selbst in Verbitterung ausdrückt. Mach den Mund jetzt auf und verhindere so, dass du später deine Teetasse zu Boden schmetterst.
Ich sage euch nicht, roh zu sein, Ich sage euch, ehrlich zu sein.
Wenn du glaubst, das was du zu sagen hast, werde als dumm betrachtet oder frivol oder töricht, sage es dennoch. Sei also dumm oder sei frivol. Sei töricht. Wenn du etwas sagen willst, dann bedeutet für dich das etwas. Du magst sogar herausfinden, dass die Person dir gegenüber dich überhaupt nicht als dumm oder frivol erachtet. Die Person dir gegenüber kann dich womöglich sogar mit den Augen der Liebe sehen. Ergreife die Gelegenheit. Setz auf dich selbst.
Was immer du sagen willst, ist wichtig und bedeutungsvoll für dich. An wessen Herz und Geist solltest du haften – deines oder das von jemand anderem? Du bist nicht auf der Erde um andern zu liebedienern.
Eine andere Art, das auszudrücken, was Ich sagen will, ist: nicht um den heißen Brei herum zu reden. Sei nicht das, was du subtil nennen magst. Du könntest da ein Spiel spielen, das eine Gewohnheit geworden ist. Du könntest jemanden manipulieren, Mein Lieber, im Deckmantel der Höflichkeit oder sonst irgend etwas.
Was ist wichtiger, höflich sein oder ehrlich? Sei nicht so taktvoll, dass du weitschweifig wirst und niemand den Punkt erfasst, den du herausstellen willst. Du hast die Verantwortung, kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen, jetzt! nicht später.
Ehrlichkeit ist erfrischend. Ehrlichkeit ist so eine Erleichterung. Mögest du umgeben sein mit andern, die ehrlich sind. Ehrlichkeit ist mit andern teilend. Du kannst ganz offen sein mit dem, was du zu sagen hast. Wenn du weiterhin unterdrückst, was du zu sagen hast, dann kann es sein, wenn du schließlich sprichst, dass es roh herüber kommt. Nein, ihr Lieben, wartet nicht, bis es explodiert. Sagt jetzt, was ihr zu sagen habt.
Ihr braucht nicht im voraus die Dinge tief zu eruieren. Seid eher ehrlich als clever.
Wenn du Klartext sprichst, magst du so eine Freundschaft nähren. Ich sagte nie, du sollst lügen. Ich sagte dir nie, jemandem etwas vorzumachen, oder sogar dir selbst. Sei entspannt. Du bist eine real-lebende Person. Sei, was für dich wahr ist, innerhalb des Bereiches deiner neuen Freiheit.
Abhängig davon, wer du bist, natürlich, wirst du ja sowieso nicht überborden. Wenn du schon scheu bist, mag es (dein neues Verhalten) für dich überbordend scheinen. Wenn dies der Fall ist, fühlst du so, weil du dazu tendiert hast, deine eigenen Gefühle wegzulegen. Man könnte vielleicht sagen, du seist gern gleicher Meinung mit den andern. Ist es möglich, dass du Anerkennung willst und Akzeptanz, mehr als für dich selbst zu sprechen? Mein Liebes, wer spricht denn für dich, wenn du es nicht tust? Ich spreche für dich, gerade jetzt.
Es ist nicht selbstsüchtig, wahrhaftig zu dir selbst zu sein. Wenn dir also jemand einen Grahamkräcker offeriert, und du magst Grahamkräckers nicht besonders, ist es in Ordnung, einen zu akzeptieren. Du musst natürlich nicht einer sein, der nichts annehmen will. Aber du brauchst auch keiner sein, der leicht zu haben ist. Du kannst bei Kräckern Ja sagen und Nein bei Drogen.
Ich ermutige dich, einen Höheren Blick für dich zu haben. Du willst nicht vortäuschen, du seist etwas, das du nicht bist. Auch wenn du fühlst, du seist der einzige in der Welt, der die Welt so sieht, wie du sie siehst, sei wahrhaftig zu dir selbst. Was tust du ansonsten mit dem, was dein Leben genannt wird?
Hat dich jemand indoktriniert, dass du ein Ochs am Berg bist?
Von Mir wirst du das nicht hören.
Heavenletter # 5946 – 6.3.2017 Enjoy the Sun That Sines
Freut euch an der Sonne, die da scheint
Gott redete …
Manchmal müsst ihr euch beugen. Manchmal müsst ihr euch strecken. Manchmal sind sich tief beugen und hoch strecken ein und dasselbe.
Manchmal habt ihr vielleicht das Gefühl, dass das Leben in der Welt zu viel für euch ist und dass ihr nicht viel mehr davon aushalten könnt. Bisweilen sagt ihr vielleicht, dass ihr unmöglich noch einen weiteren Schlag verkraften könnt. In Wirklichkeit könnt ihr das sehr wohl. In Wirklichkeit habt ihr und werdet ihr euch in alle Ewigkeit dem Leben, wie es sich euch darbietet, anpassen. Das ist unbestreitbar.
Ihr seid definitiv dehnbar. Ihr habt keine Grenzen. Keine. Ihr seid ein unbegrenztes Seinswesen. Dass ihr einen Schlag eingesteckt habt, oder mehrere Schläge gleichzeitig versetzt bekommen habt, ist eine Deutung, die ihr vornehmt. Eure Deutung macht den alles entscheidenden Unterschied aus. Wenn ihr euer Leben nicht beurteilen würdet, wie wäre es denn dann? Eure Interpretationen sind eure Rechtfertigung. Zu einem guten Teil sind Rechtfertigungen Entschuldigungen dafür, wie ihr euch fühlt. Es ist allzu einfach, dem Leben die Schuld zuzuschreiben, so als ob das Leben eine Erfahrung im Äußeren wäre.
Gewiss ereignen sich Dinge im Leben, von denen ihr euch wünschen würdet, dass sie nicht passieren, gleichwohl seid ihr für eure Anschauung verantwortlich.
Selbstverständlich haben eure Emotionen keinen Zapfhahn, den ihr einfach so auf- und zudrehen könnt. Gleichzeitig wählt ihr, wenn ihr aus welchem Grund auch immer oder grundlos verärgert seid, den Ärger.
Das Leben wird euch als Geschenk dargereicht. Es liegt an euch, wie ihr das Leben anseht. Ihr seid nicht imstande, eure Sicht auf das Leben auf einen Schlag umzugestalten, doch vermögt ihr euch zu einer Neuinterpretation, wie ihr das Leben betrachtet, hin zu entwickeln. Richtet euer Denken neu aus. Das heißt nicht, dass ihr so tun müsst als ob. Eure gegenwärtige Täuschung mag sehr wohl in eurer festgefügten Überzeugung oder euren festen Vorstellungen bestehen. Ihr seid davon überzeugt, dass das Leben euch betrogen hat, währenddessen das Leben das ist, was euch zu dem gemacht hat, was ihr seid.
In der Tat verlangt das Leben bisweilen Mut. Seid dann mutig.
Was auch immer im Leben geschieht, es ist erforderlich, dass ihr euch darin vorwärts bewegt. Ihr könnt nicht einfach stillhalten. Ebenso wenig vermögt ihr die Vergangenheit ungeschehen machen oder das Leben dazu bringen, dafür, wie es sich entwickelt hat, Reuegefühle zu haben.
Zuallererst hat sich das Leben niemals auf die eine oder andere Art entwickelt. Das Leben kommt gerade jetzt wieder um die Ecke herum. Vielleicht wart ihr gut darin, euch Ungemach vorzustellen. Das ist, Meine Lieben, ein sicheres Signal dafür, damit anzufangen, nach den Sternen im Himmel Ausschau zu halten. Vielleicht müsst ihr einige Stufen erklimmen. Niemand kann sie für euch erklimmen. Nur ihr könnt euch höher heben.
Das Leben war nie dazu gedacht, eine Beruhigungspille, ein Sedativum oder ein Placebo zu sein. Ebenso war das Leben nicht als Leiden gedacht. Gewinnt den Glauben an euch selbst und an die Güte des Lebens zurück. Erhebt eure Augen, Geliebte. Heißt das Leben willkommen. Haltet eure Seele und die Göttlichkeit hoch, die ihr und das Leben seid.
Das Leben ist bei weitem großartiger als ihr glaubt. Fangt an, das Leben, so wie ihr es gegenwärtig seht, mit Vorsicht zu genießen.
Es ist unausweichlich, dass einige Körper auf Erden ausscheiden und andere Körper fortbestehen. Ihr mögt den Tod des Körpers der Unfairness zurechnen und ihm ein Gefühl von Verlust und daher Trauer beimessen. Aber die Seele eures geliebten Menschen ist lebendig und wohlauf auf einer anderen Ebene. Ihr mögt sogar den Verlust eines geliebten Menschen schon jahrelang vor seiner tatsächlichen Abreise betrauern. Ihr macht euch Sorgen, wie ihr gegebenenfalls ohne euren Geliebten leben könnt. Wenn Ich euren geliebten Menschen in Meine Arme schließe, beklagt ihr euren Verlust als das Allerschlimmste, was je passieren könnte.
Genau genommen habt ihr vielleicht eine lange Liste von schlimmsten Dingen, die passieren könnten, zusammengestellt, als ob es ein Gesetz gäbe, wonach große Angst und Sorge in euer Leben eingegliedert werden müssten. Ihr mögt das Leben unter der Prämisse begonnen haben, dass das Leben tatsächlich unerträglich ist, und daraus schließt ihr, dass ihr leiden müsst. Lasst nicht eure falsche Wahrnehmung euch die Freude am Leben verderben, wenn ihr nach eurer Sichtweise einen geliebten Menschen oder einen Arbeitsplatz oder ein Bild verliert.
Freut euch an der Sonne, die da scheint.
Heavenletter # 5947 – 7.3.2017 Logic Goes Only so Far
Die Logik reicht nur so weit
Gott redete …
Jeder auf der Erde möchte alles verstehen. Du kannst zu dir selber oder zu jemandem sprechen:
„Wenn ich es mir doch bloß erklären könnte. Wenn ich es mir doch bloß verständlich machen könnte, wieso dies und das geschehen ist, wieso die Blumen in meinem Leben verwelkten, und wieso Gedränge und Herzschmerz einen Jeden heimsuchen, den Reichen wie den Armen. Wie kann Leiden überhaupt existieren, Gott, in einer Welt, die Du für uns gemacht hast, um in ihr Freude zu haben?“
Horcht her, Geliebte. Es ist eure Mutmaßung, euer präzises Anzeigen einer Ursache verschaffe euch ein besseres Gefühl. Das ganze Leben hindurch, in den Bezügen der Irdischen Sicht, ja gar selbst dann, wenn ihr die Spur all der Hervorbringungen nachverfolgen könntet – so lange wie ihr ein Empfinden von Verlust aufrechterhaltet, schmerzt euer Herz. In euren Begrifflichkeiten ist es demgemäß – das Leben gibt, und das Leben nimmt, gleichsam als liefe Leben auf Arithmetik hinaus.
Es existiert ein tief gegründeter Weltglaube, zu haben zu haben und dicht bei sich zu halten zu haben, was ihr eurer Auffassung nach in Besitz habt. Ihr haltet es eng an euch aus Angst davor, das Leben könne es euch am anderen Ende des Regenbogens fortnehmen.
Sofern das gesamte Leben lediglich eingebildet ist, und insofern als das Haben-zu-haben einen Teil eures eingebildeten Lebens ausmacht, wie kann dann irgendetwas, irgendetwas was nicht existiert, von euch weggenommen werden? Ah, die Logik geht nur soundso weit. Sobald der Anstoß kommt, zu schubsen und zu drängeln, ist Logik nicht dienlich.
Zur selben Zeit – was existiert auf der Welt, welches nicht bloß eine Idee ist? Demzufolge, habt Ideen, welche eure Übelstände begleichen. Habt eher Zusagendheit an euch, denn Klage. Kummer und Gram gehören nicht wertgeschätzt, ebenso wenig möchte Ich euch antragen, herzlos zu sein und alles, was sich auf der Erde abspielt, abblitzen zu lassen.
Geht voran, heult an, was ihr als Schwund vermeint. Wie viele Male müsst ihr anheulen? Wie lange dauert der Zeitraum von nicht existenter Zeit, in dem ihr, den Ansagen der Welt gemäß, zu heulen hättet? Selbst die Welt scheint auszusagen, ein Jahr lang in schwarzer Trauerkleidung sei ausreichend, gleichwohl, ja gar die Welt hat dies nicht als ein Gesetz festgemacht, und doch, selbst an diesem laufenden Tag und in dieser Epoche, ist der Zugang zum Sich-Grämen mühelos.
Selbstverständlich ist es so, die Betrübnis, die du spürst, ist nicht etwas, was du auf deine Nachdrücklichkeit hin verlängerst, und gleichwohl, dein Gram geht weiter und weiter und kehrt wieder, selbst wenn du ihn nicht erwartest. Überfallartig durchrüttelt er dein Herz. Lege deine Arme um die Trauer, und ziehe alsdann weiter, denn die Sonne ist auch so und nach wie vor am Scheinen.
Vielleicht veranlasst dein Mit-Schmerz-Erfüllt-Sein ein Gefühl bei dir, näher an dem dran zu sein, was dir von Belang ist.
Nun gut, es ist dir demnach etwas Verständnisinniges unersetzlich. Es existieren nicht zwei, die gleich sind. Das Leben ist ein Diamant mit zahlreichen Facetten. Haben Facetten Namen zu haben, Namen wie etwa Sorge und Schmerz? Dich erinnern lässt dein Herz schmerzen, und du lebst dein Leben, dem Wehtun deines Herzens zum Trotz.
Das Bemerken, dass Dinge in Vergessenheit geraten sind, verschafft deinem Herzen ebenfalls Weh, und du lebst dein Leben, jenem sonderlichen Schmerzen deines Herzens zum Trotz. Ah, Herzeleid hat sein merkliches süßes Angenehmes an sich. Es gibt dir zu erkennen, dass du einst eine große Liebe oder zwei oder mehrere große Lieben hattest.
Die hauptsächliche Bewandtnis ist die, dieses Leben, welches du heute lebst, schön zu machen. Es ist in Ordnung, betrübt zu sein, und auch so in deinem Schritt ein Federn an dir zu haben. Es ist angängig, etliche Ströme auf ein Mal in deinem Leben am Fließen zu haben, einige, welche uneingeschränkt daherfließen, einige, welche aufgedämmt sind.
Was bedeutet es, dass das Leben das ist, was du aus ihm machst? Dies stimmt, ist das nicht so? Ah, das Leben schließt obendrein das in sich ein, was du nicht aus ihm machst.
Vereinbare einen Waffenstillstand mit dem Leben. Schließe Frieden mit dem Leben. Begleiche dich mit dem Leben, zur selben Zeit wie du dich nicht mit dem Verflossenen begnügst. Mitunter ist das Leben wie ein Fremder, auf den du am Wegesrand triffst.
Du bist im Leben umgarnt. Das Leben ist deine in Anspruch nehmende Berufstätigkeit. Es ist ebenso dein Hobby. Das Leben ist die Schule, in die du gehst. Es ist wie eine angelehnte Tür, und du bist ständig eingeladen, einzutreten, und das Leben stattlich und beeindruckend zu machen.
Heavenletter # 5948 – 8.3.2017 Living on the Beach of Life
Am Strand des Lebens leben
Gott redete …
Ihr bevorzugt das Konzept von mehr und mehr. Ihr lebt das Konzept von mehr und mehr. Es gibt da etwas, auf das man nicht direkt mit dem Finger deuten kann, dennoch giert ihr danach. Mehr Gesundheit, mehr Essen, mehr Stimulierung, mehr Beruhigungsmittel, mehr und mehr „Etwas“, und nichtsdestotrotz scheint nichts zufriedenzustellen. Was auch immer dieses mehr und mehr, nach dem ihr euch sehnt, sein mag, ihr habt nicht genug davon. Etwas fehlt – etwas, das euch zu haben bestimmt ist und von dem ihr nicht seht, dass ihr es habt.
Ihr wisst, dass ihr euch im Leben nicht hängen lassen sollt. Ihr wollt nicht untätig im Leben sein. Vielleicht ist ein Hohes Ziel das, was euch fehlt. Ihr wollt nicht einfach so von Tag zu Tag dahintreiben. Oh, wie würdet ihr es euch wünschen, jeden Tag am Strand zu sein, euch in der Sonne zu aalen, aber ihr lebt nicht einmal in der Nähe des Ozeans, oder ihr fahrt vielleicht sogar jeden Tag daran vorbei auf eurem Weg zur Arbeit, wo ihr euch eingesperrt fühlt.
Es ist möglich, dass euer Leben auf Erden schlichtweg eine Suche ist, aber das, wonach ihr sucht, das wisst ihr nicht genau. Niemand weiß es, aber ihr sucht immer weiter.
Während ihr euch mehr und mehr wünscht, selbst wenn ihr nicht wisst, was es ist, seid ihr im Begriff, es zu suchen. Was ihr ersehnt, könnte mehr von Mir sein, mehr Nähe zu Mir, aber ihr findet euch vielleicht festgefahren, unfähig euch in mehr von Mir zu gründen. Ihr wünscht es euch, aber ihr fühlt vielleicht, dass eurer Sack voll Gott ein Loch hat. Wie sehr ihr es euch auch wünscht und wie sehr ihr euch auch anstrengt, ihr seid euch nicht eines Mehr von Mir bewusst. In Unwissenheit habt ihr einfach nicht das tiefe Vergnügen von Mir gehabt. Ihr würdet es haben, wenn ihr nur könntet.
Was auch immer es ist, was ihr ersehnt, ihr habt es nicht erfasst und ihr kennt nicht wirklich seinen Namen. Ihr lebt vielleicht mit diesem Gefühl, nicht ganz das zu berühren, was ihr haben sollt – oder was ihr geben sollt.
Da ist etwas am Leben dran, von dem ihr mehr und mehr wollt. Ihr wollt, wie sinnlos auch immer sich euer gegenwärtiges Leben anfühlen mag, länger leben und diesen vergrabenen Schatz, den ihr sucht, finden. Irgendwie, wie auch immer, scheint ihr einfach nicht genug Sonne kriegen zu können, selbst wenn ihr den ganzen Tag am Strand herumliegt.
Ein jeder befindet sich am Strand des Lebens. Es gibt keine Abwesenheit. Da ist der Ozean, und da ist die Küste, gleichwohl habt ihr das Gefühl, ihr wärt noch nicht recht da, wo ihr hingehört.
Eure Suche zielt auf mehr von eurem Selbst. Ihr esst, jedoch nicht genug von den Früchten des Lebens. Vielleicht ist die Liebe an euch vorbeigegangen. Wie viel Liebe auch immer, es ist nicht genug. Ihr seid immer noch am suchen und befindet euch im Zustand des Mangels zurückgelassen.
Es muss am Leben mehr dran sein als das, was ihr habt, wahrscheinlich mehr als das, wonach ihr sucht. Ihr seht Andeutungen dieses fehlenden Faktors. Ihr habt flüchtige Blicke erheischt, doch flüchtige Blicke sind nicht genug.
Was ist es, das nicht genug ist? Nicht einmal die heutige Befriedigung ist genug, denn ihr wisst, dass es eine größere Befriedigung gibt.
Tja, Meine Lieben, vielleicht ist das Leben selbst das herrlichste Jagdziel des Lebens, und ihr jagt einem Traum nach. Geliebte, ihr sollt träumen. Zu träumen scheint so nahe zu sein, wie ihr nur nahe gekommen seid. Wie würdet ihr denn suchen, wenn es nicht tatsächlich etwas zu suchen gäbe? Ihr seid dazu konzipiert, mehr und mehr Freude zu suchen, bis ihr entdeckt, dass ihr die Freude seid, die ihr sucht.
Erträumt eure Freude und ruft sie so zu euch herbei.
Ihr habt die Idee hochgehalten, dass euch Endlose Freude zusteht – und ihr habt recht. Zieht euch selber näher an die Freude heran. Bekommt Freude. Befriedigung ist nicht wirklich genug für Meine Kinder. Ja, es ist Freude, die ihr sucht, Unbegrenzte Freude. Freude ist Wahrheit. Trotz eurer, habt Freude. Bereitet euch selber Freude. Großes SELBST, keines Selbst, bereitet euch selber Freude.
Freude ist in diesem Moment, Meine Geliebten. Habt Freude an diesem Moment der Unendlichkeit, denn ihr wohnt in der Unendlichkeit.
Heavenletter # 5949 – 9.3.2017 How to Be a Light to the World
Wie der Welt ein Licht sein
Gott redete …
Ob die Menschen, über die du sprichst, genau neben dir stehen oder nicht, sprich gut über sie, als ob sie gerade vor dir stünden oder sei still. Vielleicht denkst du, dass du die Gefühle der Menschen verschonst, wenn du wartest bis sie den Raum verlassen haben bevor du sprichst.
Erinnert euch ihr Lieben, ein Grund, dass ihr hier auf Erden seid ist es, dass ihr die Welt verbessert. Du sollst inspirieren. Denkst du, dass deine Worte nur Hörweite erreichen? Selbst deine unausgesprochenen Gedanken sind mächtig. Sie reichen durch das ganze Weltall. Ihr Lieben, es gibt keine Entfernung. Abstand ist ein Irrtum unter vielen anderen. Du kannst Bemerkungen hinter jemandes Rücken machen, dennoch hallen deine Worte durch das Universum. Deine Worte reichen überall hin.
Lass deine Worte zu einem wahrhaft freundlichen Lächeln werden. Sei ein Freund der Welt und zu jedem in der Welt. Führe keinerlei Attacken. Erhöhe die Schwingungen der Welt. Verspotte andere nicht, als ob es ein Sport wäre, den man betreibt.
Segne jedes Land der Erde. Segne alle Politiker. Segne jedes Kind. Segne. Was könnt ihr mehr tun, Geliebte? Es gibt vieles, was ihr weniger tun könnt und getan habt. Nun weißt du es besser, also mache es besser. Sehe von Bemerkungen ab. Singe spontan. Lasse helles Licht erleuchten, absichtlich.
Alle Menschen auf Erden erhoffen sich, dass ihr Licht angezündet werde. Erleuchte die Welt, die du bezeugst. Lass ab von dem Kritiker in dir, der Scherze auf Kosten eines anderen herauspickt. Gönne es dir, ohne Schatten des Unbehagens, zu Leben. Du bist ein viel größerer Einfluss auf die Welt als du dir erlaubst zu sehen.
Rufe die Farben auf, die Ich von dir verlange. Lass die Farben hinter dir, die kein helles Licht auf die Welt leuchten. Nun ist es an dir Licht auszustrahlen. Jetzt wo du es besser weißt, musst du es besser machen. Erinnere dich daran, dass keine Freude darin liegt, das Missgeschick eines anderen zu verbreiten. Du musst jenseits der Klatschphase sein.
Nicht länger hast du das Bedürfnis, jemanden anderes herunterzuspielen um dein Ego im Vergleich um einen Grad zu erhöhen. Das ist nicht deine Aufgabe. Noch dient es deinem Herzen. Schließe das Fenster, selbst bei nur einer abfälligen Bemerkung.
Sei ein gutvertraulicher Mitmensch, der die Welt auf eine höhere Skala bringt. Sei ein guter Samariter für die Welt.
Betone, dass du dem Universum und Mir dienst. Achte auf deine Worte. Es ist nicht an dir achtlos zu sein, wenn es um die Herzen anderer geht. Es ist nicht an dir, zu verbreiten, dass das, was du sagst Alberei wäre und nicht wichtig sei. Es ist sehr wichtig, was du sagst.
Ermutige alle Herzen. Es ist an dir, sanft zu sein. Nie wieder rennst du rücksichtslos über jemanden hinweg. Achte auf dein Benehmen.
Sei der Güte verbunden. Nehme die Sorgen der anderen nicht leicht. Trenne niemanden von deinem eigentlichen Herz der Fürsorge. Würdest du jemanden von der Straße abdrängen?
Niemand sagt, dass du gute Gefühle, die du nicht hast, vortäuschen sollst, dennoch verunglimpfe niemanden im Namen der Freiheit, deiner Freiheit. Achte darauf, was du zum Universum beiträgst. Sei kein Plappermaul.
Nun, die Vergangenheit ist vorbei. Fange jetzt von neuem an. Fange jeden Tag von neuem an. Heute ist, wovon Wir sprechen. Ich rufe dich dazu auf, Güte in der Welt zu fördern. Es gab bereits genug Herzlosigkeit. Jetzt ist es an der Zeit, Herzen zu erwärmen, insbesondere dein eigenes. Spreche gütig über andere. Suche keinen Spaß auf Kosten anderer, ob sie anwesend sind oder nicht.
Hab’ ein Herz. Hege guten Willen. Trage gute Botschaften zum Universum bei, im Großen und zum Einzelnen. Mache Platz in deinem Herzen, für jeden.
Befreie dich von Kleinlichkeit. Engagiere dich in Großzügigkeit.
Hilf Mir beim Auftragen größerer Freude.
Heavenletter # 5950 – 10.3.2017 Love Is in Bloom
Liebe ist am Blühen
Gott redete …
Wenn in eurem Geist ein Durcheinander herrscht, dann kann es gut sein, dass auch in eurem Leben Unordnung ist. Kommt ohne Unordnung aus. Macht euren Teller sauber. Macht eure Schiefertafel sauber.
Findet ihr einfach aus Prinzip euren Frieden in der Welt eher dann, wenn ihr von Gegenständen umgeben seid? Staubt ihr diese Gegenstände öfters ab? Bewundert ihr sie? Schätzt ihr sie wirklich wert? Wenn sie für euch keine Schätze darstellen, dann fragt euch, warum ihr sie begehrt. Was bedeuten diese Besitztümer für euch, und warum müsst ihr sie aufbewahren? Sind sie wie Betperlen für euch? Etwas müssen sie euch bedeuten, aber was?
Alles auf Erden ist eine Idee. Alles, woran ihr herumfingert, ist eine Idee. Könnte sammeln womöglich ein Mittel sein, das euch hilft zu vergessen, wer ihr wirklich und wahrhaftig seid? Euch mit Dingen zu umgeben könnte eine Methode sein, um euch von eurem Wahren Selbst abzublocken, das sich weit über die Oberfläche des Lebens hinaus erhebt. Es ist möglich, dass Anhaftung ein Weg ist, euch abzulenken.
Ihr, die ihr ein mächtiges Seinswesen seid, mögt euch mit allen Arten von Dingen verschleiern. Ihr sammelt. Ihr hastet vielleicht sogar zum sammeln. Liebt menschliche Wesen, Geliebte.
Geliebte, kommt in jedem Fall vom Horten los. Gebt stattdessen. Hortet gewiss nicht die Liebe. Verbreitet Liebe. Liebe ist keine Ablenkung. Liebe ist ES. Die Liebe ist lebendig und in Bewegung. Die Liebe sitzt nicht auf einem Bücherregal. Liebe ist immer. Liebe ist allgegenwärtig. Beim Leben soll es um lieben gehen und um nichts als die Liebe.
Ihr beschwört Liebe nicht herauf. Ihr weitet Liebe aus. Liebe ist fließend. Liebe bewegt sich. Es gibt nichts Lebensnotwendigeres als die Liebe. Liebe gibt. Liebe nimmt nicht weg.
Liebt eure Sammlungen von Schönheit. Geht zu, verwöhnt euch. Die Wahre Schönheit, welche ihr erschafft, ist Liebe. Kennt den Unterschied zwischen Liebe und Anhaftung. Pflegt die Liebe und lasst eure Liebe um die Welt reisen, um das Universum reisen, von einem Herzen zum nächsten reisen. Liebe wird nicht aufbewahrt. Die Liebe weiß nicht, wie man Staub aufnimmt.
Liebt die Liebe. Liebt. Einfach Liebe. Ihr müsst kein großes Aufhebens um lieben machen. Fördert die Liebe, die Liebe zu Gott, die Liebe zum Selbst. Um Himmels willen, liebt einfach. Offenbart euch selbst die Liebe in eurem Herzen. Es ist euch zugedacht, die Liebe zu kennen, die in eurem Herzen aufkeimt, und sie an die Welt auszuteilen, die nach Liebe hungert, eurer Liebe.
Liebe ist unmittelbar. Lasst die Vergangenheit los und liebt jetzt. Die Liebe ist lebendig und es geht ihr gut – sie kann nicht gesammelt und auf ein Bücherregal gestellt werden. Gebt eure Liebe an die Welt aus, an die Massen, die Blumen, jedes Zweiglein. Liebe trifft alle Herzen und lässt ein Abzeichen eures Selbst zurück. Liebt nah, liebt fern. Liebt einfach.
Die Liebe gibt euer Herz an das Universum frei. Lasst, wohin auch immer ihr blickt, euer Herz dort sein. Gebt euer Herz frei, jetzt und für alle Zeit. Euer Herz darf man nicht zurückhalten. Euer Herz hat man ohne Wenn und Aber gehen zu lassen. Liebe ist Liebe, und das ist es.
Die Liebe ist die Wahrheit von euch. Irgendetwas Geringeres ist nicht die Wahrheit von euch. Liebt die Liebe und lasst die Liebe hochfliegen! Lasst eure Liebe um die Welt herum erschallen, hier, dort und überall. Lasst eure Liebe wohl in die Welt gesetzt sein. Lebt Liebe und gebt Liebe, als ob es in der ganzen weiten Welt nichts anderes als Liebe gäbe.
Seid ein Nebel von Liebe, der die Welt höher und höher hinaufhebt. Erhebt euer Herz und ihr erhebt alle anderen Herzen.
Lasst eure Liebe wie der Morgentau sein. Lasst eure Liebe wie die Mittagsstunde sein. Lasst eure Liebe auch wie der Frieden der Dämmerung sein.
Ich werde eure Liebe erblühen sehen und Ich werde euch sehen, wie ihr Liebe schenkt, und Ich werde sagen: „So ist es gut“.
Heavenletter # 5951 – 11.3.2017 See the Beauty
Sieh die Schönheit
Gott redete …
Bemerke heute die Schönheit in der Welt. Wohin immer du blickst, sieh etwas Schönes. Schönheit liegt in den Augen des Betrachters. Bewusstheit liegt inwendig in dir. Falls du Schönheit nicht siehst, bist du es, der Schönheit nicht sieht. Du bist der Betrachter. Also nun, blicke.
Sofern du heute nicht Schönheit siehst, schaue noch einmal.
Zum Mindesten, bewirte deine Augen an jedem neuen Tag festlich. Ein neuer Tag geht auf. Du kannst ebenfalls heute mit neuen Segnungen aufgehen, neue Segnungen, welche du gibst. Segne aufs Neue.
Liebe diese Welt, diese gegenläufige Welt. Liebe sie, wohin du auch blickst. Sieh die Schönheit und liebe sie.
Sieh großartige Kühnheit. Sei große Dankbarkeit für den neuen Tag, den Ich dir mit all der Liebe in Meinem Herzen sende. Bedenke dies, Ich sende dir an jedem einzelnen Tag mit aller Liebe einen neuen Tag. Der Himmel ist frisch und neu. Sei du frisch und neu. Erblicke dein neues Selbst. Ich erneuerte dich heute. Nun denn, erneuere du die Welt, derweil du auf sie blickst. Schenke der Welt Liebe, und du und die Welt werden aufgefrischt werden.
Liebe ist dein Geschenk, und Liebe ist dein nährender Unterhalt. Es ist nie endende Liebe von dir, welche in Umlauf zu bringen ist, das gegebene. Alle Liebe kommt von Mir. Reiche sie weiter. Sage Hallo. Biete diesem neuen Tag einen Willkommensgruß. Ohne Fehl übermache Ich euch jeden neuen Tag. Jedermann, und dir, übermache Ich diesen Tag. Finde Freude inwendig in diesem Tag, aus dem heraus du blickst. Erfasse die Liebe. Ergreife die Freude. Mache die Liebe und die Freude und die Schönheit nachgerade dir zueigen. Ich sage dir an diesem Tag einen neuen Tag zu. Versprich Mir, du wirst einen jeden neuen Tag als einen Neuen Segen betrachten. Auf diese Weise erfüllst du Meine Verlangen für dich.
Schenke der Schönheit, welche dich umringt, Beachtung. Schlecke sie auf.
Heute ist der Großartigste Tag deines Lebens. Und morgen ist er dies ebenfalls und umso mehr. Schau, und du wirst die wimmelnden Schätze der Welt bemerken, in deren Überfluss sie sich befindet. Schaue mit deinen neuen Augen der Liebe. Warte nicht an den Pforten. Stürme augenblicklich hinein, um das Manna vom Himmel selber zu sehen.
Sei der Seher von All dem Überfluss. Ich werde niemals einen Tag vorübergehen lassen ohne Gewaltigen Überfluss für dich. Dunkle Himmel, helle Himmel, alles ist Exquisite Schönheit für dich. Ihr, ihr selber, seid Exquisite Schönheit. Wie könnte es denn anders sein, unterdessen Liebe am Steuer ist?
Nehmt in aller Bescheidenheit die Größe und Schönheit, welche Ich euch gebe, entgegen. Falls ihr denn noch nicht seht, dann schaut euch danach um, wo sich diese Größe und Schönheit eventuell verborgen hält.
Du begreifst jetzt, glaube Ich, dass diese Schönheit und Größe in dir großartige Unerschrockenheit hervorbringen. Furchtloserweise, kommst du von einer höheren Höhe her.
Ich möchte dir gerne eine Wahre Geschichte erzählen. Es hat in einem Konzentrationslager eine junge Frau gegeben, die beschrieb, sie habe dort die glücklichsten Tage ihres Lebens gehabt. Wie konnte das sein? Ihre Welt war umfassender als je zuvor, größer als ihre Umstände, größer als sie selbst, und sie diente. Sie diente.
Sie war nicht mit sich selber beschäftigt und vertieft. Sie diente Mir und sie diente der Gemeinschaft, in der sie lebte. Ohne die Gelegenheit des Lagers könnte es sein, dass sie niemals dieses Reservoir inwendig in sich selber ausfindig gemacht hätte. Herkommend aus ihrem früheren Leben, als sie sich mit der Auswahl von Nagellack und jungen Männern beschäftigte, befand sie sich selber ausgestattet mit einer ungeheuren Gelegenheit, zu Diensten zu sein.
Als sie und die Anderen mit dem Bus dorthin, wo sie umgebracht werden sollten, gefahren wurden, sangen sie. Sie lehnten sich aus dem Fenster und riefen: „Erzählt es ihnen, wir gingen mit Singen!“
Demnach kannst du dir im Klaren sein, dass es, in welcher Lage du dich auch selber soeben befindest, für dich etwas Gutes gibt. Selbstverständlich erdachte sich diese junge Frau diese Haltung nicht und zergliederte sie die Dinge nicht. Sie fiel in das Geben hinein. Mithin nahm sie in Liebreiz und Anstand zu und wuchs zu einer Heldin heran, und nicht zu einer Märtyrerin, und mithin zierte sie das gesamte Universum.
Heavenletter # 5952 – 12.3.2017 Enough of Your Objections to Life
Genug deiner Einwände gegen das Leben
Gott redete …
Es ist nicht so schwer, eine Leidenschaft zu finden. Was du tun musst ist, alle Einwände in der Welt gegen sie fahren zu lassen. Darum lass also Einwände gehen.
Es ist nicht notwendig für Väter von Söhnen, zu regulieren, welchem Stern ihre Söhne folgen sollen. Zum Beispiel möchte etwa ein Universitäts- Professor, dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt. Der Sohn möchte dies vielleicht selbst auch, oder er möchte es nicht. Er könnte vieles werden, aber was er schließlich wählt, sagen wir, ist Fischer.
Ist es die See, die er liebt? Ist dies seine Wahl, um sich gegen den Vater durchzusetzen? Jedenfalls ist ein Fischer zu sein seine Wahl – oder ist es sein Schicksal?
Manche gute Leute switchen herum in ihren Wahlen, denn ihre Wahlen bleiben nicht beständig. Sie mögen das Gefühl der Notwendigkeit haben, so zu wählen wie sie wählen, wenn sie denn wählen.
Oder vielleicht ist ihre Wahl so etwas, das ihnen einfach zustößt. Sie finden sich einfach an einem andern Ort vor, etwa wie sich verlieben oder entlieben. Es geschieht einfach.
Von außen gesehen könnte ein Vater seinen Sohn sehen, wie er sein Leben verplempert, doch wer hat das Recht, den Willen eines andern zu bestimmen? Wer ist näher am Wertsein als ein anderer? Der Richter oder der Beurteilte? Gewinnt einer und der andere verliert? Wer kann in Wirklichkeit etwas berechnen in eines andern Leben und in allem, was dieser erlebt?
Kann sein, du machtest eine Wahl in einem andern Leben, und deine Wahl geschieht jetzt in diesem Leben. Was ist nicht alles möglich in dieser Welt, das dir behagt, oder das dir nicht behagt?
Wie könnte dein Leben morgen kehrtwenden und sich ausspielen in ganz anderem Stil, als du es gewohnt bist. Ein armer Mann kann reich werden, und ein Reicher kann arm werden. Und, alles in allem, wer kann von außen schauend bestimmen, was ist was, und was ist richtig oder nicht richtig? Oh, ja, deine Vorliebe kann klar sein und mag doch ihr eigenes Scheitern einschließen Niemand weiß es.
Das ist der Grund für dich, mit allem klarzukommen. Wenn du vermögend bist, erhebe dich über dein Vermögend-Sein. Wenn du kein Geld hast, erhebe dich über das Ohne-Geld-sein.
Weißt du überhaupt wirklich, was für ein Leben du willst, oder denkst du nur, du wüsstest es?
Wovon denkst du, du habest zu viel oder nicht genug? Wessen Bankkonten sind ausgeglichen, und was macht dich sicher, sie sollten es sein? Wer hat das Sagen? Erwache lieber.
Welchen Schatz bringt dir der morgige Tag? Welchen Schatz wirst du übersehen? Was wirst du betrachten und was wirst du nicht betrachten?
Wovon ist dein Leben abhängig? Wovon ist dein Leben deiner Meinung nach abhängig?
In der finalen Analyse ist dein Leben von dir abhängig. Du wunderst dich vielleicht darüber, denn du hast in deinem Leben doch nur soundso viel zu sagen. Du willst nicht, dass jemand dir sagt, du verdienst das, was die Welt Unglück nennt, oder du verdienst dein Glück gar nicht. Muss es im Leben um eine Diskussion um Verdienst oder Versagen gehen?
Jedenfalls bist du der, welcher nach einem Geschehnis sagen kann, dass etwas ein Segen war, und etwas anderes nicht. Später jedoch könntest du deine Meinung darüber ändern.
Was auch immmer geschieht, hege die Absicht, dass du Traumhaftes ausgesucht hast. Ohne Widerstand kannst du die Welt so ankündigen, wie sie sich dir präsentiert. in jedem Fall ist dein Leben auf der Erde schon etwas. In jedem Fall ist dein Leben beachtlich. Du kannst einen sehr guten Kuchen mit nur wenigen Ingredienzen backen, und du kannst ein Steak verkohlen lassen. Du kannst auch unbehelligt sein von dem, was im Leben geschieht.
Eiscreme kann schmelzen. Brot kann eingefroren sein. Du magst zu viel gegessen haben oder zu wenig.
Es ist in Ordnung fürs Leben, genau so zu sein wie es ist. Du kannst am Leben sein und dich beklagen darüber, oder du bist froh, dass du so manche Gelegenheiten zum Wachsen hast, und dass du die Verrenkungen und Wendungen und das viele Ein und Aus dieses einzigartigen Lebens zu schätzen weißt, das „zufälligerweise“ deines genannt wird.
Sei achtsam, dass du niemanden ermutigst, Mitleid mit dir zu haben.
Heavenletter # 5953 – 13.3.2017 Life Teaches You to Open Your Heart
Das Leben lehrt euch, euer Herz zu öffnen
Gott redete …
Ihr habt jeden auf Erden zu respektieren. Respekt meint nicht, jemanden zu bemitleiden. Jemanden zu bemitleiden ist überhaupt kein Respekt. Wer seid ihr, jemanden zu bedauern? Wer seid ihr, euch jemand anderem überlegen zu fühlen? Ihr habt euch nicht irgendjemandem überlegen zu fühlen. Denkt gut über euch selbst und seid ein Segen. Zieht über niemanden her. Macht euch über niemanden lustig. Nicht noch einmal.
Nie wieder möchte ich sehen, wie ihr euch über einen anderen und seine Art zu Leben lustig macht. Ich habe gesehen, wie ihr über einige ab und zu spöttisch lächelt. Ich habe euch ein Gesicht ziehen sehen hinter jemandes Rücken. Nein, das ist nicht Mein Wunsch für euch, noch ist es erstrebenswert unter irgendeinem Aspekt. Es gibt keine Rechtfertigung für diese Art von Spott oder Herablassung einem anderen Menschenkind gegenüber, das wie ihr auf Erden kämpft. Dies gereicht euch nicht zur Ehre. Ihr seid nicht hier auf Erden, um auch nur eine Person herabzusetzen. Verspotten setzt euch herab.
Ihr seid hier um herzlich und aufheiternd zu allen auf Erden zu sein. Dies gilt für politische Kandidaten und für all jene, die nicht mehr körperlich auf Erden weilen. Wie könnt ihr irgendjemanden erniedrigen und denken ihr seid der Alleskönner, dies zu tun? Pflückt ein anderes Leben nicht auseinander. Es gehört zu ihnen. Es ist ihr Leben. Würdigt euch selbst nicht herab. Würdigt einen anderen nicht herab.
Wenn ihr im Augenblick nicht alle lieben könnt, verstehe ich das. Ich verstehe, dass ihr euch zugeknöpft fühlen könnt. Euch selbst zu verringern bis zu dem Grad, auf irgendjemandem herum zu hacken und sein Selbstsein zu erniedrigen – nicht noch einmal. Nie wieder.
Wenn es eure Gewohnheit gewesen ist, auf der Straße jemand, den ihr nicht kennt, zu sehen und euren Freund, der neben euch geht, anzurempeln auch hin zu sehen, weil ihr ein Defizit erblickt darin, wie die Person gekleidet ist oder wie die Person entstellt ist oder in ihrer eigenen Welt lebt, hört jetzt auf damit.
Wenn ihr das nur einmal in eurem Leben getan habt, tut es nie wieder. Was habt ihr euch gedacht? Natürlich habt ihr euch nichts gedacht.
Wenn ihr es nicht innerhalb eures Selbst finden könnt, jemanden anzuspornen, ist das Mindeste was ihr tun könnt, nichts zu sagen. Einige Gedanken wollt ihr lieber für euch behalten. Wenn ihr unfreundliche Gedanken hegt, ändert eure Gesinnung. Zum Mindesten teilt euer Gefühl der Überlegenheit nicht mit jedermann, denn ihr würdigt die Welt herab, und ihr erniedrigt euch selbst.
Denkt nicht, ihr wärt überlegen. Ihr mögt glücklicher dran sein die schönere Kleidung zu haben. Ihr mögt Reichtümer haben. Ihr mögt die perfekte Figur haben. Genießt was ihr habt. Macht niemals irgendwen zu weniger, als einem Kind Gottes.
Ihr könnt vielleicht nicht wissen, warum ihr diese Person ausgemacht habt. Ihr wisst die Gründe nicht, für sein Dasein auf Erden. Er mag seine Gründe nicht kennen. Er mag einem größeren Zweck dienen als ihr. Er tut dies ganz sicher, wenn ihr ihn verlacht.
Lasst mich euch dies sagen. Jemand, den ihr als lachhaft anseht, in der Art, wie er sich der Welt gegenüber gibt, ist ein großer Lehrer für euch. Es könnte sein, er lehrt euch, euer Herz zu öffnen. Und wenn er euch Leid tut, hat er keine Zurschaustellung eures Mitleids notwendig. Er braucht es, dass ihr ihm in die Augen schaut und ihn als Mitmenschen betrachtet.
Es gibt da einen Spruch in der Welt: “Es hätte auch mich erwischen können.” Diese Aussage ist verständlich, doch deutet es auch auf ein Gefühl der Überlegenheit hin. Ihr Lieben, zunächst einmal wisst ihr nicht immer, was die Gnade Gottes ist.
In jedem Fall bitte Ich euch, die ihr Meine Worte lest, seid die Gnade Gottes.
Heavenletter # 5954 – 14.3.2017 Be What You Seek
Sei, was du suchst und erstrebst
Gott redete …
Was für Wunder füllen dein Leben jetzt im Augenblick? Worüber bist du heute voller Freude? Was ist dir jetzt im Moment von Belang? Welches Manna vom Himmel langt im Augenblick bei dir an? Was für Verlangen nach Gutem hältst du in deinem Herzen am Leben?
Ihr Lieben, reiht eure Gedanken dem entlang: Was auch immer an Gütigkeit, an Erbarmen und Freude auf euch zugetreten ist, setzt es um und führt es einer Wiederverwendung zu. Um des Himmels willen, werft was euch Herzschmerz eingebracht hat hinaus. Ihr schuldet euch derartiges ungemein.
Ah, im Leben, dem gemäß wie du es wohl soeben auslebst, scheint dir womöglich das, was du nicht hast, folgenreicher denn das, was du hast. Sofern dein Geist sich aufs Sich-Sorgen gelegt hat, kannst du dir sicher sein, dass deine Gedanken entlang der Linien von Furcht und Knappheit, und von all dem, was dich blockiert, deine Verlangen zu verwirklichen, verlaufen.
Vielleicht läuft deine Tasse des Glücks jetzt soeben über mit dem, was du noch nicht bemerkt hast. Selbst ein Stoß in eine widrige Richtung lenkt dich, dich Edlerem zuzuwenden. Also, alsdann, nimm den höheren Weg.
Wisse heute deine Existenz zu schätzen. Schätze sogar die schwierigen Zeiten. Im Zurückblicken, da könnte in dir gar eine Sehnsucht aufkommen nach der einen oder anderen Herzensgüte, über die du hinweggegangen warst, dermaßen angespannt und versessen wie du auf die abwegigen Untaten gewesen warst.
Ein Gefühl von Dankbarkeit wird dein Leben in der Welt in die Höhe heben. Dankbarkeit wird dir einen ungeheuren Schatz überbringen. Dankbarkeit für sich genommen ist ein großartiges Geschenk. Sich undankbar fühlen liefert Einem Gram zu. Unter Garantie. Spüre das aus, wofür du dankbar sein kannst.
Vor der Wahl stehend zwischen heiteren Sinnes sein oder verdrossen sein, welches Gebaren überbringt dir, was du gerne hast und willst? Worauf möchtest du gerne hinter der Ecke stoßen? Sei, was du dir gerne entgegenschlagen sehen möchtest. Sei nicht, worauf du nicht treffen möchtest. Es ist unweigerlich so – es bist du selber, dem du um die Ecke herum begegnest.
Sei dankbar, und alsdann wirst du sehen, dass mehr, um dafür dankbar zu sein, in dein Leben hinein laufen wird. Güte und Erbarmen werden sich auf dir türmen. Güte und Erbarmen türmen sich jetzt im Augenblick auf dir, sofern du doch bloß sehen würdest. Schaue auf dein tägliches Leben mit weit geöffneten Augen. Heiße das Leben bei dir willkommen, so wie es ist. Das Leben hat Reichtümer für dich. Komme über das Konzept von Verargen hinaus.
Sofern du festhältst, undankbar zu sein, wird mehr davon, wobei es Einem nach Undankbarkeit ist, ungeniert in deinem Leben aufschlagen. Dies ist eine Formel.
Oh, ja, in der relativen Welt ist alles und jedes relativ. Das Leben ist, so wie du es siehst. Vielleicht siehst du nicht gut genug. Vielleicht bist du, anstatt all die trefflichen Gelegenheiten, welche dich umringen, zu sehen, darauf erpicht, Punkte zu zählen. Blättere zu einem neuen Blatt um. Setze dich an, Segnungen zu bemerken. Kraft deiner Präsenz, mache die Welt zu einem einladenden Ort.
Sofern du gut darin bist, Foul zu kreischen, finde anstelle dessen wohltuende Segnungen. Auf diese Weise segnest du die Welt. Wir reden soeben von Bewusstsein. Geht voran und segnet die Welt in aller Stille, und segnet die Welt durch eure Sicht von ihr. Weitet eure Horizonte aus, und auf diese Weise weitet das Universum aus.
Sofern du gesegnet sein möchtest, segne die Welt. Es gibt ebenso viele Möglichkeiten zu segnen als solche, sich schwerzutun. Lasse das Kämpfen fallen, und segne die Welt. Ich habe euch niemals angesagt, es auf euch zu nehmen, die Welt zu verdammen, indem ihr die Untaten anderer Menschen geltend macht und beweist. Die Untaten Anderer belegen ist der Rachsüchtigkeit ziemlich ähnlich, Geliebte. Lasst Schandtaten und Missstände links liegen.
Sofern ihr euch die Welt besser verständlich machen möchtet, lasst vorgefasste Ideen los. Erhebt erneut Anspruch auf die Welt.
Habt mehr Zutrauen in euch selber und vertut euer Leben nicht mit den Vergehen anderer Menschen.
Seid euch Meiner sicher.
Steigt auf. Seid, wonach ihr sucht.
Haltet eure Augen offen. Seid offen. Freut euch auf den heutigen Tag, welcher sich selber noch nicht entfaltet hat. Schaut nach dem Guten. Schaut nach dem Silberstreifen. Seid liebenswürdig gegenüber den Wolken. Sofern ihr den Wolken gegenüber nicht Empfindungen des Wohlwollens haben könnt, heißt sie gleichwohl willkommen. Sie werden nicht sehr lange dableiben. Sie werden sich bald genug in blauen Himmel und Sonnenschein hinein verwandeln.
Euch ist es angelegen, ein Großes Licht auf Erden zu sein. Scheint euer Licht. Beginnt jetzt im Augenblick damit.
Heavenletter # 5955 – 15.3.2017 Dreams Are Thoughts, and Thoughts Are Mighty
Träume sind Gedanken, und Gedanken sind mächtig
Gott redete …
Träume werden tatsächlich wahr. Viele deiner Träume sind wahr geworden. Träume existieren. Ein jeder Traum kann wahr werden. Du sollst Träume haben.
Allzu oft wurden Träume in der Welt veralbert. Die Welt hat Träume unterdrückt, sie sogar verhöhnt und dich gewarnt, ja nicht zu träumen. Was für eine Torheit!
Es kommt auch die Idee auf, dass alle deine Träume wahr werden müssen! Wer sagt das?
Meine Geliebten, es liegt ein großer Wert darin, Träume an sich zu haben. Vielleicht besteht der wahre Zweck eurer Träume darin, die Träume zu haben. Es ist nicht zwingend, dass alle eure Träume wahr werden. Es macht Freude, wenn Träume wahr werden, aber Träume sind, genau wie ihr, frei zu existieren, wie sie existieren, für genau so lange, wie sie es tun. Träume sind Träume. Strebe nach ihnen. Leiste deinen Beitrag. Und wenn ein Traum nicht wahr wird, tja, dann sei froh, dass du den Traum geträumt hast.
Und es ist auch vorgekommen, dass manche Träume, die wahr geworden sind, nicht all das gehalten haben, was du dir von ihnen versprochen hattest. Irgendwie ging dein lieblicher Traum nach hinten los. Der Traum hat sich verwirklicht, und vielleicht warst du nicht nicht ganz dafür bereit. Wer weiß? Was ist, ist eben. Brich nicht den Stab über deine Träume, wenn sie nicht wahr werden. Immerhin hattest du einen Traum.
Deine Füße schreiten auf der Erde. Einerseits können Wir sagen, dass es keine Freifahrtscheine gibt. Andererseits können Wir sagen, dass alles im Leben eine Freifahrt ist. Du bist frei, deine Träume soweit wahr zu machen, wie du es vermagst. Du könntest davon träumen, eine Firma zu besitzen, die großartige Dinge herstellen wird. Du bist gesegnet, diese Firma ins Leben zu rufen, und sie hat Erfolg, oder sie hat keinen Erfolg – oder sie hat Erfolg und du findest, dass diesen Traum zu leben nicht so war, wie du es dir vorgestellt hattest.
Oder du bist vielleicht frustriert, weil dir das Geld fehlt, eine Traumfirma überhaupt zu gründen. Wenn du ein Ziegelhaus bauen willst, musst du die Ziegel zur Verfügung stellen. Es ist auch möglich, dass Ziegel ihren Weg zu dir finden werden, aber die Ziegel müssen dir nicht in den Schoß fallen. Du befehligst deine Träume nicht.
Habe deine Träume. Erfreue dich an ihnen. Es sind deine Träume. Du kannst nicht zu große Träume haben, freilich bist du selbst wahrhaftig der Erfüller deiner Träume. Es wurde gesagt, die Welt schuldet dir nichts. Niemand schuldet dir etwas. Wenn deine Träume erfüllt werden, ist es ein unschuldiger Prozess. Wenn deine Träume nicht erfüllt werden, ist es ebenfalls ein unschuldiger Prozess. Deine Träume sind frei, wahr zu werden. Es liegt kein Fehler vor, wenn sie nicht zu einer bestimmten Zeit auf eine bestimmte Weise wahr werden.
Ich sage dir auch, dass du große Träume haben sollst. Manchmal sage Ich vielleicht, dass du groß träumen und klein beginnen sollst. Wenn es dein Wunsch ist, ein Filmstar zu werden, könntest du über Nacht eine Weltsensation und auf Anhieb ein Star in einem Oskar preisgekrönten Film werden. Allerdings, wenn Ich du wäre, würde ich nicht eine Statistenrolle ablehnen, um deinen Fuß in die Tür zu bekommen.
Es bedarf vielleicht einer Grundlage von deiner Seite, damit sich deine Träume verwirklichen. Zugegeben, manche Träume werden in einem Augenblick wahr. In der Tat werden manche Träume wahr, bevor du auch nur einen bewussten Gedanken an sie hattest! Träume mögen, wie Ich, auf weise und wundersame Arten agieren.
Und Träume können dich auch im Regen stehen lassen wie eine Braut bei der Hochzeit. Was auch immer mit deinen Träumen passiert, nimm sie als Geschenk an und gehe weiter.
Träume sind das, was sie sind, wenn sie wahr werden oder wenn sie noch nicht wahr geworden sind. Träume dienen, ob sie wahr werden oder nicht.
Träume zu haben ist wie deine Flügel auszubreiten. Breite auf jeden Fall deine Flügel aus. Dies ist die Bedeutung von Träumen – dass du deine Flügel ausbreitest ist der Sinn von Träumen.
Der Zweck deines physischen Herzens ist es zu schlagen.
Der Zweck deines Höheren Herzens ist es zu lieben.
Der Zweck deiner Augen ist es zu sehen.
Der Zweck deines Lebens ist es, es zu leben.
Der Zweck von Träumen ist es, sie zu träumen.
Heavenletter # 5956 – 16.3.2017 Know God for Yourself
Kenne Gott für dich selbst
Gott redete …
Was ist Aufruhr? Aufruhr ist dieses Gefühl, dass das Leben zu schnell für dich ist. Mehr Leben, das auf dich zukommt, als du damit umzugehen weißt. Zuviel Multitasking für dich und alles auf einmal.
Manchmal, wenn du es könntest, würdest du Leben gerne aufschieben. Du würdest dich zurückziehen wenn du könntest. Du würdest den Pausenknopf drücken, eine Rückspultaste oder lieber noch eine Vorspultaste, wo du geschwind einen Blick in die Zukunft werfen könntest. Wie du dich danach sehnst, unterwiesen zu werden und Rückversicherung zu bekommen.
Mein Wort ist nicht zufriedenstellend. Ich sage, dass alles in Ordnung ist, während du vielleicht nur Chaos um dich herum siehst. Das Unerwartete tritt ein. Du siehst Gefahr. Du siehst alle Möglichkeiten von Schmerz und Verlust und du fürchtest all diese Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten treffen dich als unfassbar, weil du in der angsterfüllten Illusion der Zeit lebst. Ich kann dir sagen, dass Zeit nicht wirklich ist, bis dass Ich blau im Gesicht werde, dennoch spinnt Zeit ihr Netz vor dir und du wirst in der Zeit verstrickt.
Im jetzigen Augenblick sind Ewigkeit und Unendlichkeit nicht deine Hauptinteressen. Später ja, dann wirst du versuchen sie zu verstehen. Ein andermal wirst du es tun. Ein andermal wirst du es wirklich tun.
Irgendwie warst du bis jetzt noch nicht in der Lage, Unendlichkeit und Ewigkeit zu verstehen. Du sagst, dass du dich auf den Augenblick konzentrierst, doch das ist nicht ganz wahr. Wenn du auf den jetzigen Augenblick konzentriert wärest, dann wärest du nicht so vertraut mit der Angst. Du würdest nicht mit der Angst so nah an deiner Seite leben.
Okay, du erwartest nicht, in der relativen Welt, dem Tode diesmal zu entwischen, dennoch, musst du denn den Tod so über dir hängen haben, als ob er sogleich, jeden Augenblick zuschlagen würde? Schau´, du fühlst wie der Tod über deine Schulter lugt. Tod hängt herum. Tod schreitet munter herum, so als ob er es wäre. So wie du es siehst und fühlst, ist dir Tod ständig auf den Fersen, während du nicht siehst, dass Ich im Hintergrund ständig über dich wache. Du magst dazu neigen, dich lieber auf all die ungewollten Möglichkeiten zu konzentrieren, als auf die von dir gewünschten Möglichkeiten. Wie es so ist, bist du außer Atem in deinem Versuch, Gefahr abzuwenden, als ob dich deine Sorge davor schützen würde. Deine Sorge hemmt dich selbstverständlich.
Dennoch hat das Leben seine Weise sich selbst zu erneuern und dich vorwärts zu bringen – ob du bereit bist oder nicht.
Nicht alles Leben ist wie ihr es wollt, ihr Lieben. Das ist keine große Offenbarung. Du magst es gewohnt sein, dass dein Frühstückstoast nicht so ist, wie du ihn am liebsten hättest. Du kannst dir deine Zehe anstoßen. Du kannst zu spät sein. Du kannst zu früh sein. Du magst das Frühstück ganz und gar verpassen. Gleichzeitig, ohne dass du es weißt, mögen du und dein Leben genau fristgerecht verlaufen.
Auf die eine oder die andere Weise wird das Leben dich erreichen. Es ist nicht an dir voranzustürmen und Gefahren vorauszuberechnen. Wenn du vorauskalkulieren musst, dann kalkuliere die Freuden, die dich noch erwarten. Freue dich auf Unsere Treffen. Freue dich auf deine Bewusstheit über Unsere Treffen. Die Wahrheit ist nämlich, dass Wir uns ständig treffen.
Geliebte Söhne und Töchter, da befinden sich blanke Stellen in eurem Gehör. Sonst würdet ihr Mich kennen. Mich zu kennen wäre keine Frage des Vertrauens. Es wäre eine Sache des Wissens, so nah, wie zu wissen, was frische Luft an einem klaren Tag ist oder wie sich Sonnenschein auf deiner Haut anfühlt oder wie ein Blick in die Sterne der Nacht aussieht und was dir entgegenstrahlt.
Ich Bin in jedem Schlage deines Herzens. Ich wecke dich morgens auf und ich lasse dich einschlafen des Nachts. Ich Bin der Impuls der Liebe in deinem Herzen. Ich Bin die Kraft deines Lebens. Du bist für immer und immer Mein/e Geliebte/r. Du bist mein Selbst, nur gerade jetzt bist du ummantelt von einem menschlichen Körper. Das muss nicht bedeuten, dass du indes eingeschränkt bist. Ich bin Uneingeschränkt und so musst du es sein. Und hier sind Wir, in ein neues Abenteuer schreitend.
Heavenletter # 5957 – 17.3.2017 Come Out in the Front Yard
Tritt hervor in den Vorgarten
Gott redete …
Jede Emotion, die du fühlst, hast du selbst gewählt. Wenn du liebst, ist es deine Entscheidung, genauso wie wenn Du frustriert bist. Niemand anderer verursacht deine Gefühle, nur du.
Du hast immer mehrere Möglichkeiten. Wenn du dich unterlegen fühlst, kannst du das ändern und eine andere Emotion wählen.
Wenn du dich von Schwierigkeiten erdrückt fühlst, kannst du auch ein anderes Gefühl wählen. Wenn du dich als Opfer fühlst, dann ist das deine Wahl. Geh einmal um den Häuserblock, gewinne etwas Abstand. Möglicherweise hast du dann die vorgefasste Meinung, ein Opfer zu sein, abgelegt. Meine Liebe(n): Wenn ihr euch als Opfer seht, könnt ihr diesen Gedanken genauso gut wieder verwerfen. Du bist nicht gezwungen, ein Opfer zu sein, außer du zwingst dich selbst dazu.
Es ist nicht erstrebenswert dir einzureden, dass Du schikaniert worden bist. Sogar wenn du wirklich schikaniert worden bist, begib dich nicht in die Opferrolle. Du bist ein Kind Gottes, kannst selbst die Wahl treffen. So triff die richtige Entscheidung.
Wähle eine andere Rolle als die des Opfers. Setze keineswegs deinen Namen auf die Liste der Opfer. Keine „Oh weh, schon wieder ich“ Gedanken mehr.
Schau, vielleicht bist du wirklich über dein Durchhaltevermögen hinaus frustriert worden, jedoch hast du die Möglichkeit, es auch anders zu sehen. Lebenssituationen müssen nicht zu deiner Identität werden. Zum Beispiel muss jemandes Unfähigkeit, dir einen guten Kundendienst zu bieten, nicht dein Selbstbild prägen. Du bist erhaben darüber, Herzeleid zu haben, nur weil die Erzeugerfirma eines Produktes keine verständliche Gebrauchsanweisung für ihr Produkt liefern kann. Hast du vergessen, dass du nach Meinem Bild geschaffen wurdest?
Du sollst dich nicht selbst beschimpfen. Auch, wenn du gerade einen dummen Fehler gemacht hast, sollst du dich nicht selber einen Dummkopf nennen. Wenn du benachteiligt wurdest, wer sagt, dass du das groß bekanntmachen musst? Gibt es ein Gesetz, das besagt, du seist der Sündenbock?
Wenn du eine Prüfung im Leben nicht bestanden hast, so bedeutet das – Ich wiederhole – es bedeutet lediglich, dass du weiter im Leben voranschreitest. Du brauchst dich nicht so leicht von deinem Ziel ablenken lassen.
Ich vertraue dir. Also zeige auch etwas Vertrauen in Mich und vertraue dir selber.
Stelle dich selbst wieder her, stelle deine wirkliche Identität wieder her. Sei ehrlich zu dir selber und sei ehrlich zu Mir.
Du hast die Verantwortung dich selbst wiederzugewinnen. Noch besser: Du hast die Verantwortung, dich selbst gar nicht zu verleugnen. Du brauchst dich nicht im Hinterhof zu verstecken. Komm hervor, komm in den Vordergarten. Genieße dein Leben.
Einerseits bist du eine verantwortungsvolle Person. Freue dich darüber. Andererseits sollst du dich nicht mit einem Mangel an Selbstvertrauen verhätscheln. Die Welt soll einen guten Mann, eine gute Frau oder Kind nicht herabwürdigen. Wenn du aufrichtig bist, dann wirst du dein Kind fördern, und in diesem Maße förderst du auch dich selbst. Unterstütze dich nicht nur, erlaube dir, dich selbst zu lieben. Sich selbst zu lieben, das unterminiert niemand anderen.
Heile dich selbst, heile deine Verletzungen. Wachse über dich selbst hinaus. Es gibt keinen Gipfel, den du nicht erreichen kannst. Pflücke die Frucht ganz oben im Baum, sie ist der Sonne näher.
Außerdem bist du niemals außerhalb Meiner Reichweite. Ich bin immer an deiner Seite. Du bist Mein Repräsentant. Wir halten einander hoch. Wir geloben einander die Treue. In Unseren Leben gibt es keinen Raum für Schuldzuweisungen oder Bedauern. Würdige alle, das beinhaltet auch dich.
Heiße das Leben auf Erden willkommen. Wie mutig von dir, dich der Welt für diese Zwischenzeit zu verschreiben. Du kommst, um Meiner Bitte nachzukommen. Es ist um Meiner willen, weil Ich dich hierher eingeladen habe, dem Universum zu dienen. Deshalb stehe aufrecht, würdige das Leben, dich selbst und alle anderen, wie es dir bestimmt ist. Ich vertraue auf deinen Dienst.
Heavenletter # 5958 – 18.3.2017 Marching Across the Universe
Über das Universum marschieren
Gott redete …
Manchmal hast du das Gefühl, das Leben, so wie es sich zeigt, sei dir zu viel. Ich kann wie du dich fühlst nachvollziehen, allein, die Furcht-Einsichten, zu denen du gelangst, sind nicht statthaft.
Dein Körper und dein Geist sind eventuell am Leiden, womöglich gar überaus stark, wiewohl ist es dein Geist, welcher dein Leiden lebendig hält. Es ist solch ein feingliedriges, leicht reagierendes Bild, welches dein Geist von dir zeichnet. Alldieweil lautet die Wahrheit, dass das du, das unauslöschliche du, Ewig ist. Was du deinem Empfinden nach in der Welt durchläufst, wirkt auf deine Seele nicht einmal ein Quäntchen weit ein. Was du deinem Empfinden nach in der Welt durchläufst, ist ein unwahres Auflager für das, was von vornherein als trügerische Täuschung ausgewiesen ist.
Das Leben bringt dich zum dich Strecken. Zur selben Zeit bist du es, der dich selber als in Not seiend kennzeichnet. Es bist du, der dich selber als stark oder als schwach benennt. Es ist du, der es nicht abreißen lässt, sich zu äußern, wie schwierig dein Leben zu sein scheint. Sofern du denkst, dein Leben sei erbärmlich, bist du eben just so erbärmlich, wie du es ansagst. Deine eigenen Gedanken machen dich zum Opfer. Sei nicht rasch darin, die Ansichten und Ausreden der gängigen Welt anzunehmen und sie zu deinen eigenen zu machen. Wie deine Wahrnehmungen ausfallen, das ist insgesamt zeitweiliges Zeug.
Ganz im allgemeinen, möchtest du zugeben, dass dein Leben nicht unerträglich ist? Dein Leben ist recht gut, das ist eine Tatsache. Sich beklagen ist ein üblicher Bescheid, und solches ist nicht der Verdienst wert, den du ihm zuweist und den du an deinem Leben festklebst. Komme von einer ausladenderen Spannbreite her.
Es besteht Einvernehmen darüber, was es bedeutet, wenn du von dir gibst, das Leben sei zur Zeit zu viel für dich. Du rufst aus: „Welt, ich brauche eine Auszeit.“
Sofern euer Geist sich von seiner Über-Hyperaktivität ausspannen würde, würdet ihr selbstverständlich ruhiger sein. Stattdessen habt ihr die Neigung an euch, euch selber hochzudrehen. Ihr erzählt euch heftige Geschichten. Geliebte, was für euch zu viel ist, das ist das Gewicht, was ihr auf eure Umtriebigkeit im Leben legt. Bleibt dabei und erzählt euch ununterbrochen, das Leben sei euch momentan zu viel, und die Chancen werden gut stehen, dass ihr euch dazu überredet, ihr wäret über euer Durchhaltevermögen hinaus überfordert. Zu glauben, dass ihr über eure Spannkraft hinaus überspannt seid, hemmt euch, aus einem Labyrinth heraus zu gelangen, in welches hinein ihr euch von vornherein selber abgesondert habt.
Die Tiger des Denkens, welche euch nachsetzen, sind eure mannigfachen Angst-Gedanken. Die Panik, welche ihr fühlt, fühlt sich echt an, dennoch fußt sie auf Elementen von Unwahrheit, und in der Folge verfallt ihr in Panik aufgrund von verkehrten Auffassungen. Verlangsamt euch. Seid nicht so rasch dabei, eurem Leben Angst beizugesellen. Ihr gelangt dort hindurch, was auch immer das Leben für euch innehält, und ihr werdet weiterhin dort hindurch gelangen.
Selbstverständlich haltet ihr voll und ganz die Ängste in der Welt für wahr und glaubt sie. Ändert euren Sinn über das enorme Ausmaß von Ungleichgewicht zwischen Gutsein und Angst, dieses ungeheure Ausmaß von Ungleichgewicht, welches ihr euch selber unterschiebt.
Legt euch nunmehr selber den Gedanken bei, dass das Leben und ihr fügsam und ansprechbar sind. Nun seid ihr behutsam mit dem Leben. Ihr redet wieder mit dem Leben und seid nicht mit ihm zerstritten.
Sobald ihr rasch dabei seid, Zeter und Mordio zu schreien, werft stattdessen stattliches Licht auf eure Ansicht des Lebens. Belehrt euch selber, dass ihr nicht mehr länger das Leben missbilligen möchtet. Schaut über all das hinaus, was die Angst-Gedanken unter Umständen aufgehäuft haben. Ihr könnt sozusagen über das Leben hinwegkommen und euch in es schicken. Es ist nicht notwendig, dass ihr knietief in dem Schlamm des Lebens verbleibt, durch welchen ihr, ihr selber, euch hindurchstelltet.
Nein, Meine Lieben, haltet mit dem Leben Schritt. Haltet euch up-to-date. Angst-Gedanken haben nicht all die vielversprechenden Gedanken, welche geradewegs vor euren Augen gezüchtet werden möchten, wegzustoßen. Gelegene Gedanken wären das Richtige für euch vor euren Augen, wären sie bloß nicht durch all jene anderen Denkgepflogenheiten verdrängt, welche euch aufgezehrt haben.
Es gibt kein Misslingen. Fehlschlagen ist schier eine Idee. Kommt schon, tut euch mit Mir zusammen. Lasst Uns gemeinsam über das Universum marschieren.
Heavenletter # 5959 – 19.3.2017 Where Is There Not Beauty?
Wo ist hier keine Schönheit?
Gott redete …
Der Akt, hier ein Menschenwesen zu sein, beeindruckt euch nicht wie ein Spaziergang im Park. Und doch, hier seid ihr. Hier bist du, ein Hochflieger ohne Flugzeug. Es gibt viele Weisen, den Prozess zu beschreiben, den ihr auf der Erde als menschliches Wesen lebt.
Du kannst dich als Unschuldigen beschreiben. Du kannst dich als Flüsschen beschreiben. Du kannst dich als Engel ohne Flügel beschreiben, einen schlecht platzierten Engel. Einen unschuldigen glücklos verwirrten Geist, geworfen in die Wildnis, in einen menschlichen Körper, dich scheinbar verteidigend, in einem fremden Land, das dir oft nicht einmal Sinn macht, als ob du geworfen wärest mitten in eine geheime Mysteriums-Erzählung , wo die Schlüssel dazu nicht leicht gefunden werden können.
Du magst fühlen, dass du mit dem falschen Fuß aufgestanden bist, aber welches ist der richtige Fuß?
Du möchtest frei sein, aber du willst auch Grenzen. Du magst sie nicht einmal lieben, aber Grenzen können dich auffangen, falls du fällst.
Und dann komme Ich noch, und erzähle dir, dass du das Leben nicht so ernst nehmen musst, gerade jetzt, wo du so weit du sehen kannst und daran festhältst, dass dies dein einziges Leben ist. Dies Leben ist Ernstfall für dich.
Meine Lieben, seid so leicht wie die Luft. Ich persönlich bin körperlos. Und doch – oh, Mein Gott, Wie machtvoll und Ewig und Unendlich Bin Ich! Und so bist auch du. So bist Du.
Wenn man bedenkt, dass du ein Fremder in einem fremden Land bist, – lass uns einen andern Blick aufs Leben werfen.
Natürlich liebst du blauen Himmel mit süßen, weißen Puderquasten-Wölkchen. Du liebst es, Sonnenstrahlen durch die Baumzweige filtern zu sehen. Du liebst blühende Blumen und an ihnen zu riechen. Du liebst es, den vollkommen kreisrunden Vollmond zu betrachten, und die dünne Mondsichel ebenfalls, auch wenn du weißt, der Mond ist immer voll.
Denke daran, zum Mond hinauf zu schauen und zu den Sternen. Da gibt‘s zu sehen und zu hören und zu schmecken und zu befühlen und zu beschnuppern, was dich erfreut. Ja, es gibt diese kleinen Dinge im Leben.Vergewissere dich, sie zu bemerken, und wisse, dass du fähig bist, große Freude zu spüren in den Dingen, die von der Welt als klein bezeichnet werden mögen.
Wie ihr doch das Leben in klein und groß einsortiert habt, in günstig und ungünstig, gut und schlecht. Was, wenn du dies nicht tätest? Was, wenn du ein Künstler wärst, der dunkle Bilder malt, und doch darin das Exquisite findest, gleich wie in hellem Sonnenschein mit goldenen Blättern?
Sind nicht auch verdunkelnde Wolken schön? Und ein durchzogener Himmel, eine Seite dunkel, zusammengedrängte Wolken, die andere Seite mit Blasen voll Licht. Sogar wenn der Himmel ganz dunkel ist und Donner heranrollt und schwerer Regen strömt, weißt du, dass dennoch die Sonne irgendwo scheint und dass sie dir wieder voll sichtbar wird. Hände halten Hände. Und Gott ist im Himmel und Gott ist auf Erden.
Da ist Schönheit in des Winters Kälte. Es ist Schönheit in jeder Jahreszeit. Da ist Schönheit. Da ist Gott gegebene Schönheit, und du kannst sie durch deine Augen sehen. Es ist Schönheit in allem. Es ist Schönheit in dir. Winke Schönheit heran zu dir.
Ich werde dich nicht fragen „wo gibt hier es keine Schönheit?“ Dies werde Ich dich nicht fragen, denn nie wünsche Ich, dass du suchst, wo Schönheit nicht ist.
Es gibt Schönheit ein Leben lang. Es gibt Schönheit dein Leben lang. Da ist Schönheit im Tod, wenn Augen sich zum letzten Mal schließen auf diesem Trip und der Geist zum Himmel fährt. Wenn wir schon an den Himmel denken: du weißt ja, dass das Leben weitergeht – auch wenn du es nicht akzeptierst. Meine Lieben, ihr werdet euer Zugehörigkeitsgefühl zur Erde gehen lassen. Ihr werdet den Tod des Körpers nicht zum ersten Mal transzendieren.
Es gibt Unendliche Aspekte der Schönheit, die sind alle da, für euch zu erschauen, egal wo ihr zufällig denkt, dass ihr seid.
Heavenletter # 5960 – 20.3.2017 „Come, Abide with Me!“
„Kommt, bleibt bei Mir!“
Gott redete …
Ihr befindet euch auf einer Sprosse einer Leiter. Vielleicht zögert ihr, höher hinauf zu steigen. Wie sehr ihr Mich auch bitten mögt, euch nach oben hinauf zu schieben, steigt ihr vielleicht wieder herunter. Warum? Sofern ihr alle eure Anhaftung an Grenzen loslasst, fragt ihr euch vielleicht, zu was ihr euch dann öffnen könntet.
Was müsstet ihr vielleicht aufgeben und was könnte dieser empfundene Verlust von euch wegnehmen? Was wenn es euch eine Menge kostet und ihr feststellt, dass ihr keinerlei Regressansprüche habt?
Einmal wirklich unbegrenzt, seid ihr für immer unbegrenzt, und es gibt kein Zurück. Das würdet ihr nicht wollen.
Es stimmt, ihr seid an Furcht gewöhnt. Gewiss betreffen Ängste die Oberfläche des Lebens, aber was würde ohne alle eure Ängste dann für euch übrig bleiben? Die Abwesenheit von Furcht mag ihre eigenen Enttäuschungen bergen, und ihr habt Angst, die Angst zu entlassen.
Was wäre, wenn ihrspäter all die Unterhaltung des Lebens auf Erden zurückhaben möchtet? Was wäre, wenn die Grenzen des Lebens, die euch so vertraut sind – was wäre, wenn sie euch in Wirklichkeit sicher bewahren? Vielleicht wünscht ihr euch loszulassen und gleichzeitig habt ihr Angst davor. Währenddessen geht ihr vor und zurück.
Meine Lieben, die Entscheidung, euch an der Angst festzuklammern, ist natürlich eure. Mit euren Angstgedanken in der Welt fühlt ihr euch unwohl, aber zumindest könnt ihr sagen, dass sie eure eigenen sind.
Was ist denn Angst überhaupt anderes als eine falsche Sicherheit? Anstelle an Unwissenheit festzuhalten, haltet euch an Loslassen fest. Wenn ihr schon angehaftet sein müsst, dann seid daran angehaftet, die Vergangenheit loszulassen. Wie die Dinge liegen liebt ihr es, ob in Schmerz oder in Freude, eure Finger durch die Vergangenheit gleiten zu lassen, so als ob die Vergangenheit Klaviertasten wären, um eure Finger darauf zu senken, oder wertvolle Edelsteine, die man herumdreht und anstarrt.
Wie nachhaltig ihr das, was ihr durchgemacht habt, auch empfinden mögt, nie jemals hat irgendetwas davon zu euch gehört. Es war niemals für euch zum Festhalten. Die Vergangenheit ist nicht mehr als eine alte Fotografie, die ihr irgendwo bemerkt und mitgenommen habt. Es war niemals eure, um sie in die Hand zu nehmen, und ganz gewiss nicht eure, um sie aufzubewahren. Wie auch immer ihr denken mögt, die Vergangenheit wird zu purem Staub und sie zerrinnt durch eure Finger. Die Melodien, die ihr spielt, und die scheinbaren Juwelen, die ihr aufbewahrt, bewahren euch vor nichts außer der Erkenntnis eures Wahren Selbst.
Ihr zögert, eure Individualität aufzulösen. Anscheinend wollt ihr euch vor eurem Wahren Selbst verstecken. Ihr seid auf eure Individualität stolz, wie überholt sie auch sein mag.
Übergebt in diesem angenommenen Durchgang der Zeit euer verdrehtes kleines Selbst segnend an Mich. Wandert weg von eurem Anhaften an dieses Andenken an euch. Ihr könnt euer Wahres Selbst nicht für alle Zeit mit weniger als der Wahrheit verdecken. Schreibt es eurem kleinen Selbst zugute, dass es an euch gehaftet ist, wisset aber, dass euer kleines Selbst nicht so für sich engagiert ist, wie ihr das gerne denkt. Es ist ein Mitläufer. Gewiss hat euer kleines Selbst seine Sternstunden, aber es vermag, wie teuer es auch ist, nicht eure Größe zu erreichen. Ihr seid nicht die Vergangenheit. Ihr seid das Licht, das Ich in Meinem Herzen trage.
Dass ihr glaubt, ihr könntet von Mir getrennt sein, ist ohnehin ein Traum, den ihr nur habt, wenn ihr schlaft.
Haltet eure Augen weit offen. All dieses sich Dahinschleppen im Leben, das ihr wahrnehmt, ist eine Illusion. Es gibt keine Grenzen für euch. Das Physische ist nur ein kleiner Rollwagen, in dem ihr fahrt. Das Physische gehört nicht zu euch. Die Herrlichkeit des Einsseins erhält auch aufrecht. In der Welt habt ihr weitere Entdeckungen zu machen. Euer Wahres Selbst ist mehr als die Hälfte davon.
Macht jetzt weiter. Rühmt eure Herrlichkeit, denn sie ist Meine. Wenn Wir Eines sind, sind Wir Eins. Einssein ist. Ihr müsst euer Leben auf Erden nicht schlechtmachen. Euer Leben auf Erden ist einfach nicht das, was euch ausmacht. Ich bin das, woraus ihr gemacht seid. Holt auf zu eurem Selbst. Ihr seid ein Ebenbild von Mir, nicht um versteckt, sondern um enthüllt zu werden.
Ich danke Mir selbst für euch. Tretet jetzt mit Mir hervor.
Kommt, bleibt bei Mir.
Heavenletter # 5961 – 21.3.2017 Enjoy Your Voyage on Earth
Genießt eure Reise auf Erden
Gott redete …
Einerlei, worauf du heute deinen Geist legst, einerlei, wie sehr dies dich eventuell herunterzieht, einerlei, was dich in Beschlag nimmt, lasse es los.
Es sei denn, ein Gedanke übermittelt dir Glücklichsein, wieso ihn haben? Was für ein Vorteil für dich liegt darin, dir über dies und das Sorgen zu machen? Komme jetzt, komme mit Mir und habe Vergnügen an deiner Reise auf Erden. Du bist um der Freude halber hier, also genieße es.
Auf dem Schiff, auf dem du segelst, können durchaus zwei Unterhaltungen vonstatten gehen. Die eine Unterhaltung schafft es, dass dein Herz in die Höhe schwingt. Das andere Gespräch unterhält Einwände gegenüber dem Leben in der Welt, wie es ist. Zu welchem Gespräch setzt du dich gerne hin, bei welchem möchtest du teilhaben, welches möchtest du ausführen?
Ich glaube nicht, dass es dir am Liebsten ist, zuzuhören, wie das Leben und die Welt schlecht gemacht werden, und wie es auf der Welt, o du meine Güte, doch aussieht. Was ist der Punkt bei dem Dermaßen-Klug-Sein, wenn du die Verirrungen der Welt hineinhämmerst und es schaffst, dass sie Einem herausschauen? Ist es euch wirklich geboten, Störstellen und Irrungen aufzuaddieren und eine lange Liste zu präsentieren? Lasst euer Herz stattdessen singen.
Die Welt wird weiter und weiter gehen mit oder ohne euren Input.
Geht hinaus und pflanzt einige Blumen. Es gibt eine Menge hilfreicherer Dinge, denn all die nötigen Verbesserungen aufzulisten, die du anstellen könnest. Setze eine einzige Blume. Nunmehr hebst du an zu reden. Nun bist du der Welt wie ein Balsam.
Alles, was du tust, alles, was du sagst, überspült die Welt. Sie wird gepriesen. Sei dir im Klaren darüber, was du gerne verherrlicht sehen möchtest. Ich bitte dich, Segnungen zu vergrößern. Dies ist die Bedeutung von – so wie du säst, so sollst du ernten. Säen und Ernten sind nicht angelegt, eine Wiederbelebung der Vergangenheit zu sein, vielmehr, diesen selbigen Moment beglückend zu segnen.
Du bist für eine beschränkte Zeit hier auf der Erde. Du bist für immer und ewig, ja, gleichwohl bist du in der Welt hier förmlich für einen kurzen Zeitraum. Selbst wenn du auf der Erde eine Kerze bist, die zwei hundert Jahre lang brennt, sind zweihundert Jahre bloß ein Augenblinzeln. Nichtsdestotrotz, schaue dir an, wie weit du kommen kannst in bloß zweihundert Jahren oder gar in einem Jahr. Du hast Herrlichkeiten zu schenken.
Zeitige in deinem kurzen Aufenthalt auf der Erde eine Welt des Unterschiedes. Sofern du nicht bejahen kannst, dass das Leben auf der Erde ein Segen ist, dann kannst du zum wenigsten die Erde für andere Menschen segnen, die mit dir auf der Erde sind, und für all jene, die später kommen werden, unterdessen die Wahrheit die ist, dass du als Einer Für Immer Und Ewig ko-existierst.
Dein Beitrag soll fortlaufend und anhaltend sein, du, der du Unendlich Für Immer bist. Dir kommt kein Ende zu. Du kommst zur Erde, und du gehst von der Erde weg, wiewohl bist du für immer bei Mir. Nicht für immer und drei Tage. Nein, du fliegst stets mit Mir. In Wahrheit ist alleinig Permanenz das gegebene. Auf Erden kommt Einem die Konzeption des Zeitweiligen unter. Ein und für alle Mal, wisst, dass ihr in Meinem Herzen versiegelt seid, und dass das Ewige Leben bereits euer ist.
Ihr seid nicht als eine Eintagsfliege hier auf Erden. Es ist schön und befreiend, dass ihr Ewig seid, dies bedeutet immerhin keinesfalls, dass ihr nicht-existente Zeit zu vertun habt. Ihr seid um eines Behufes wegen hier. Ihr könnt euch sicher sein, euer letztlicher Zweck heißt nicht, über das Leben herzuziehen. Eure Botschaft für die Erde soll nicht lauten: „Ojeoje, was für ein Durcheinander die Erde ist.“
Euer Zweck ist nicht, ein Nestbeschmutzer zu sein. Gibt es irgendjemand, der sich nicht bereits gewahr ist, dass es der Erde anliegt, höher und höher zu steigen. Ich sage noch einmal: Pflanzt Blumen. Erzeugt einen Unterschied. Lasst ab davon, darauf was neugestaltet gehöre hinzuweisen. Verdrängt das Gespräch, welches ständig wiederholt, was die Erde dort hält, wo sie gewesen ist. Weist die Richtung. Haltet die Welt nicht in Zeitscherben auf. Erfrischt Herzen. Nehmt höhere Wege.
Heavenletter # 5962 – 22.3.2017 Getting to Know You
Dich kennenlernen
Gott redete …
Ein jeder hat eine einzigartige Geschichte. Keine zwei Kinder sind gleich, wurden sie auch in dieselbe Familie hineingeboren und haben sie auch dieselben Eltern. So wie es dir erscheint hätten die Kinder von den Enden der Welt her zusammenkommen können, aber irgendwie verbringen sie nun mal ihre Kindheit zusammen. So wie du es sehen magst ist es ein Rätsel, dass so grundverschiedene Kinder sich irgendwie jemals zu einem gemeinsamen Leben hatten zusammenfinden können. Es erscheint unmöglich, gleichzeitig erscheint es vorbestimmt.
Hätten sich die Kinder, wären sie in einem Waisenhaus blindlings zusammengewürfelt worden, als genauso wenig zusammenpassend erweisen können wie sie es tun? Doch da gibt es Familie und den Wunsch nach Familie sowie den Wunsch dazuzugehören, wie vielleicht auch den Wunsch, nicht dazuzugehören.
Ein jeder ist einzigartig. Du bist einzigartig. Wo auch immer du geboren bist, ungeachtet der Umstände, du bist du und oftmals bist du eine Überraschung für dich.
Es gibt da ein Lied, es heißt Dich kennenlernen.
Dich kennenlernen,
Alles über dich kennenlernen,
Dazu gelangen, dich zu mögen,
Zur Hoffnung gelangen, dass du mich magst.
Dein Erdenleben stellt eine bemerkenswerte Gelegenheit dar, eine Beziehung zu dir selbst aufzubauen. Von anderen Menschen abzuprallen ist ein Weg, auf dem man herausfindet, wer man ist.
Ja, in der Welt lernst du jene Persönlichkeit kennen, die du zu dieser Lebzeit bist. Gleichzeitig findest du auch die darunterliegende Wahrheit Von Dir heraus.
In der relativen Welt bist du ungeachtet der Individualität eins mit allem. Einssein ist die Wirklichkeit inmitten der Individualität. In Begriffen der Persönlichkeit auf Erden gibt es, ganz gleich wie du aussiehst, in welche Familie du hineingeboren wurdest, niemanden, der genauso ist wie du. Du bist unvergleichlich, im Einssein jedoch sind alle mit Allen Vereint, und du bist Einssein.
Schätze Einssein und schätze Einzigartigkeit. Die beiden werden zueinander finden.
In Begriffen der Welt bedeutet Einssein nicht, dass du die Charaktereigenschaften eines jeden anderen oder von irgendjemand anderem anzunehmen hast. Du brauchst es nicht versuchen. Welch eine Erleichterung ist es, du selbst zu sein und nicht eine unterschiedliche Rolle spielen und von dir entfernt sein zu müssen.
Die Geschichte eines jeden auf der Welt beginnt mit: Es war einmal. Trotzdem ist „Es war einmal“ wie Geschichten auf der Welt anfangen.
Deine Geschichte auf einer höheren und tieferen Ebene hat nichts mit Zeit zu tun, weil du immer warst und Zeit nichts mit dir zu tun hat, denn du bist zeitlos und zeitlos bedeutet Ewig. Ewig ist nicht langandauernd. In Begriffen von Ewig gibt es kein Zählen. Lang oder kurz haben nichts mit Ewig zu tun.
Du bist kein Kartenblatt, das hier und dort und dann und wann ausgeteilt wird. Du gehörst zur Abstammungslinie Gottes. Du bist Meine Ausstrahlung. Du bist Mein Sein auf Erden. Wir, das bekannte du und Ich, sind so voller Dimensionen, dass Wir außerhalb des Reichs von Dimensionen sind. Wir steigen jenseits von Dimension auf, oder du kannst sagen, dass Uns niemals die Dimensionen ausgehen, denn Wir gehen in die Tiefe. Wir sind endlos. Wir sind Ewig. Wir sind Ewigkeit und Unendlichkeit in Eins zusammengerollt.
Ich hatte einen Gedanken, und Mein Gedanke wurde eine Idee, und du hast Meine Liebe gejagt, selbst wenn Liebe viel weiter reicht als das Konzept von Idee.
Selbst auf der Ebene von Es war einmal, sogar in Verkleidung, selbst durch Illusion hindurch bist du immer noch Einssein, nur dass du Einssein warst ohne die Erkenntnis, dass du bist. Du suchst immer noch das Einssein, das du bist und immer warst.
Die Umstände waren für dich wesentlich, aber Umstände sind nicht maßgebend dafür, Wer Du Bist. Was haben Umstände mit Einssein zu tun?
Du spielst vielleicht immer noch mit dir selbst Verstecken in der Welt. Du tust das sogar höchstwahrscheinlich.
Heavenletter # 5963 – 23.3.2017 Making Music for God
Für Gott Musik machen
Gott redete …
Geliebte, Ich höre euch. Ich höre euch sagen:
„Lieber Gott, welch ein Gott Du doch bist. Du verzweifelst nicht. Du verschließt keine Türen. Du öffnest die Türen, die in mir sind, die ich mir selbst verschließe.
Ich versetze mich selbst in eine Trance, als ob die Bedeutung des Lebens nur zeitweilig wäre. Das Zeitweilige mag verglichen werden mit einem vielfarbigen Mantel, mit dem ich meine Seele bedecke. Diesen Mantel mache ich hochwichtig, als ob ich kein Sagen darüber hätte, Tatsache jedoch ist, dass ich alles Sagen der Welt darüber habe. Ich drücke diesen Mantel an mich und schlinge ihn um mich, als ob er das Leben selbst wäre.
In der Tat bin ich in der Oberfläche des Lebens eingewickelt, als ob diese Oberfläche das Einzige wäre, das es gibt. Ich verdecke mich vor der Wirklichkeit. Ich verkrieche mich in einem Loch. Ich schaue nicht in das Spiegelbild meiner Selbst. Ich verplempere mein Leben.
Natürlich würdest Du sagen, dass ich Fiktion mit jedem Atemzug lebendig halte. Ich verdrehe Fiktion aus der Welt und nenne sie mein eigen.
Bedeutet es, dass ich ein falsches selbst trage und es der Welt zeige, während ich sogar die Unechtheit meiner selbst mit verschiedenen Schlichen zu verdecken versuche? Wenn ich in einen kleinen Spiegel meiner selbst blicke, muss ich eine Abbildung meiner selbst sehen, sogar eine Karikatur meiner selbst. Ich würde mich gerne in einem klaren Spiegel anschauen und meine Reflexion so sehen, wie Du, Gott, mich siehst.
Manchmal fühle ich mich als ob ich nicht existiere. Ich hänge nur einfach hier im Leben herum und weigere mich, voran zu kommen. Ich verharre in der Illusion, dass ich ein einfaches hohles Rohr bin, wo ich doch eine Flöte für dich sein sollte, Gott.
Ich würde es lieben, Musik für Dich zu machen, Gott. Du sagst ich kann es, dennoch, wirklich, wie kann ich nur solch Erstaunliches in mir haben, wie du behauptest? Ich würde meine alten Hüllen fallen lassen, wenn ich könnte. Ich würde vor Dir stehen wie Du. Ich kann nichts voraussetzen, denn Voraussetzen erscheint mir wie höchste Arroganz.
Nun sage Ich, Gott:
Deine Verhüllungen fallen zu lassen, ist große Demut. War Christus arrogant? Waren alle Geistlich Großen arrogant? Nein, sie waren Inbegriff der Demut. Sie sprachen von Mir in Freude. Sie trugen Mein Leuchten.
Ich spreche sachlich: Das Leuchten Gottes ist auch dein. Wenn du außerordentlich in Meinem Lichte bist, musst du es nicht personifizieren, noch musst du drum herum tanzen. Wenn Licht leuchtet, dann leuchtet es.
Die helle gelbe Sonne spricht nicht über ihre Fähigkeiten. Die helle gelbe Sonne scheint einfach und dient der ganzen Welt. Sie erhält sie. Die Sonne bezieht sich nicht auf ihr Licht als ob sie es besitzen würde. Es ist einfach ihre Sache, zu scheinen. Sie scheint sich Selbst, im Dienste für Mich und auch im Dienste für dich, die Sonne kennt keinen Unterschied.
Du andererseits hast Trennung aufrechterhalten. Das ist unbescheidene Arroganz. Leuchte im einfachen Dienste für alles, das da ist. Es ist Arroganz, zu erklären, dass du leidest. Deine Arroganz gibt ein Liedchen und einen Tanz zum Besten. Du schlägst falschen Alarm.
Setze dich wieder in Gang. Unterscheide Verantwortung von Schuld. Schuld kommt vom Festhalten an der Vergangenheit. Verantwortlichkeit ist genau jetzt.
Suche nicht nach Ursache, denn Ursache führt zu Schuld.
Erweitere deinen Horizont. Du hast ein Herz zum in die Höhe schwingen. Halte dein Auge auf Mich gerichtet. Es ist keine Neuigkeit, dass deine Aufmerksamkeit für Mich für dich ist und nicht für Mich. Komm´, kenne Mich zu deinem eigenen Wohle. Sieh´Mich an, denn die Anmut dieses Großen Universums ist größer, als du wahrzunehmen vermagst. Du hast sehr wohl Dummheit erlitten. Akzeptiere jetzt Weisheit. Lass Rückzug aus der Fülle des Lebens gehen.
Trete genau jetzt hervor, um dein Selbst als Sohn oder Tochter Gottes zu behaupten. Das ist dein Recht. Das ist der Sitz, den Ich dir anbiete und den du akzeptieren sollst. Nicht länger sollst du zimpern über das, was Ich für dich bereithalte. Alles, was weniger als deine volle Akzeptanz der Fülle des Lebens gegenüber ist, ist falsche Bescheidenheit. Sei wahr zu dir selbst und wahr zu Mir. Greife höher. Erscheine vor Mir. Ich habe auf dich gewartet. Komme jetzt.
Heavenletter # 5964 – 24.3.2017 Be the Fruit of the Earth
Seid die Frucht der Erde
Gott redete …
Ihr müsst euch nicht unter großen emotionalen Druck setzen. Warum solltet ihr euch aus eurem eigenen Heim auf Erden aussperren und euch den inneren Frieden selbst verwehren? Vermeidet Stress.
Geduld und Ungeduld sind nicht so harmlos, wie ihr vielleicht denken mögt. Ungeduld kennzeichnet das Leben als Katastrophe. Ungeduld betrachtet vorübergehende Umstände als allmächtig. Geduld hingegen hat andere Zufluchtsorte und Ressourcen. Geduld sieht klar.
Seid still. Das Universum ist schon dabei, sich um euch zu kümmern. Haltet diese Wahrheit in euren Herzen fest. Erlaubt euren Herzen, stark zu sein. In der äußeren Welt ist alles vorübergehend. Ihr erstreckt euch wesentlich weiter als bis zur nächsten Schwierigkeit. Die Wahrheit bezeugt die Unendlichkeit, die ewig ist, und ihr seid es auch.
Es gibt einen Lebensfunken, der für alles sorgt. Nehmt zur Kenntnis, dass alles bereits geklärt und beschlossen ist. Haltet euch diese Tatsache vor Augen. Oh ja, alles ist vielleicht nicht nach euren Wünschen gelöst, jedoch alle Schwierigkeiten lösen sich auf. Wenn es Schwierigkeiten gibt, so gehören sie der Vergangenheit an. Ihr müsst sie nicht extra heraufbeschwören. Jeden Tag geht die Sonne neu auf.
Meine Kinder, natürlich nehmt ihr an, dass ihr von unübersteigbaren Schwierigkeiten umgeben seid. Das ist jedoch eine Fehlannahme.
Denkt daran: Gedanken sind mächtig,. Eure Gedanken sind mächtig. Auch eure falschen Gedanken sind mächtig. Die Wahrheit ist mächtiger.
Vergebt euch Übertetungen der Gedanken. Versteht einen Fehler nur als Nachsatz. Macht nicht soviel Aufhebens wegen der Vergangenheit. Die Vergangenheit ist lediglich ein Wort auf dem Papier, ein luftiger Gedanke, nicht wert aufbewahrt zu werden, ganz sicher nicht wert gesammelt zu werden um der alten Zeiten willen.
Betrachtet die Welt vor euch. Sie liegt vor euch, sie ist nicht darauf aus euch dranzukriegen. Lasst die ganze Vergangenheit hinter euch.
Aus dem Humus der Erde wachsen schöne Blumen. Ihr sollt nichts anderes tun als die aufgehende Sonne zu preisen und den Boden unter euren Füßen zu segnen.
Ich fahre fort, euch diesen Planeten zu schenken, Die Erde ist Euer, sie zu ackern, zu schützen, zu verschönern, eingeschlossen den Geist der Erde, die Freude auf der Erde, und zwar eure und die eures Nächsten.
Leichten Herzens bringt die Erde zum Wachsen. Macht das Leben großartig in seiner Einfachheit. Bringt die Erde zum Überfließen an gutem Willen. Guter Wille ist mehr wert als Rubine und Diamanten. Macht diesbezüglich keinen Fehler. Erkennt den Wert des guten Willens und bringt ihn zum Ausdruck. Was mehr könnt ihr euch wünschen? Sicherlich keinen bösen Willen!
Was spielt wirklich eine Rolle? Messt dem Ärgernis keine Bedeutung bei. Lasst euch von eurem guten Herzen tragen.
Geht mit Liebe über den Erdboden. Hinterlasst Rosenblätter. Seid Rosen. Indem ihr durch euer Erdenleben reist, hinterlasst einen Segen als Erinnerung an euren Besuch hier.
Seid gut zur Erde für die kurze Zeit, die ihr hier weilt. Die Erde versorgt euch und nährt euren Geist. Hier könnt ihr die Erfahrung machen, in jeder Weise unterstützt zu werden. Das Leben auf der Erde ist ein Glücksfall!
Sorgt für die Erde!
Erweitert eure Grenzen!
Bewegt euch weiter!
Lächelt!
Lacht!
Macht weiter so!
Seid Engel auf Erden, was sonst könnt ihr euch wünschen?
Erfülle Träume, deine und auch die Träume anderer. Mache Träume für alle wahr!
Begieße das Land mit deiner Liebe! Du bist unendlich.
Verliere dich nicht im Detail. Geh an den Kern der Sache. Lass Verletzungen und Konfrontationen ziehen.
Erweitere deinen Horizont!
Bringe das Leben voran!
Schreite voran und bringe Fortschritt in die Welt. Schreite leichtfüßig, gehe weit, komm nah!
Verbreite Wohlstand! Alle guten Dinge mögen dein Zauberstab sein, auf dass du damit hoch, weit und breit reichen mögest.
Diene allen, auch dir selbst! Sei ein Wohltäter ohne davon großes Aufheben zu machen. Gib die Bedürftigkeit auf, verbreite Wohlstand!
Sei wie eine Frucht der Erde und verbreite Samen!
Bedecke die Erde mit Liebe! Das ist, was du tun sollst, fange sofort damit an!
Heute beginnt ein neues Leben für dich, indem du dem Universum dienst. Jetzt gleich!
Heavenletter # 5965 – 25.3.2017 What You Have Really Been Seeking
Worauf du wirklich aus gewesen bist
Gott redete …
Wie ist deine Manier, zu leben? Wie ist sie wirklich? Geht es dir darum, die Prinzessin und die Erbse zu sein? Geht es darum, der Hase zu sein, wie in der Aesop-Fabel von der Schildkröte und der Maus? Oder bist du die Schildkröte, die langsam und stetig ist? Vielleicht ist es dein Stil, dir die Zeit im Leben recht angenehm zu machen. Oder es ist deine Manier, auf Fehler zu weisen?
Viele Meiner Kinder praktizieren den Stil des Sich-Beklagens als ihre Lebensart. Vielleicht bist du rasch dabei, einen Fehler zu sehen, wo auch immer. Vielleicht bist du ein Experte im Schwächen-Erblicken. Vielleicht bringt dich eine Schwäche ausfindig machen dazu, dich besser zu fühlen. Was genau gefällt dir am Fehlerfinden? Was? Verschafft es dir ein Gefühl von Kaisertum?
Einerlei, woher deine Unzufriedenheit rührt, du hast sie nicht zu schätzen. Du kannst vollkommen so in Ordnung sein, allein, was hat das mit irgendetwas zu tun? In der Welt, Geliebte, gibt es immerzu einen Gegensatz.
Weswegen schaut ihr euch nach Vollkommenheit außerhalb von euch selber, oder inwendig in euch selber, um? Vom Blickwinkel der Welt her gesehen könnt ihr nicht alles sein, könnt ihr nicht alles haben. Ihr werdet zu dem Ort gelangen, wo ihr jedermann und alles in jedermann wertschätzen werdet. In der Welt ist es nicht so leicht, zu gefallen, oder zufrieden gestellt zu werden. Nicht einmal die Großen Spirituell Erhabenen waren jedermann zum Gefallen, bei weitem nicht.
Freilich ist in jedermann Gutes. Es ist Gold in einem Jeden. Falls Gold in dir ist, bist du nicht der einzige, bei dem das so ist. Jeder hat inwendig in sich Gold. Du wirst dich nach dem Gold umzusehen haben.
Vielleicht bist du ein rascher Denker, und ein anderer Mensch ein langsamer. Beide Geschwindigkeiten haben ihre Vorteile. Es wird eher so sein, die Welt schätzt nicht schnurstracks die eine oder die andere Vorankommensweise, gleichwohl, beide haben ihren Wert. Die Welt hat den Vorsatz gefasst, was sie zulässt und was sie nicht zulässt. Vom Blickwinkel der Welt her gesehen ist in der Welt nicht ein Einziger hinlänglich gut genug. Berücksichtige Unterschiedenheiten mit.
Gelange aus der Sicht der Welt heraus, und du wirst erkennen, dass alles so ist, wie es sein soll. Ein jeder Karat eines jeden Diamanten ist recht und richtig so. Alles ist im Himmel gut.
Du trägst inwendig in dir den Himmel.
Besser als Fehlerfinden ist Akzeptanz. Bei weitem reichhaltiger als Akzeptanz ist liebend. Lieben übersteigt Akzeptanz. Lieben ist gelten lassen mit Licht. Sofern du nicht verspannt bist, ist es ein Leichtes, einen anderen Menschen, Schwächen und alles zu lieben.
Sowie du dich selber liebst, bist du nicht straff und verspannt. Wenn du straff und verspannt bist, liebst du dich selber nicht. Deinem Lieben gerät allzu viel in den Weg. Wie kannst du einen Anderen lieben, wenn du dir selber nicht gefällst.
Fange bei dir noch einmal von vorne an. Komme in einem anderen Modus ins Spiel. Führe die Thematik So wie du bist aus.
Fühle dich mit dir selber behaglich, und du wirst dich durch die Bank behaglich fühlen. Du wirst nicht auf An und Aus stehen. Du wirst ganz einfach an sein. Du wirst über tägliches Auf-Konfrontationskurs-Sein hinaus sein. Du wirst die Welt nicht konfrontieren. Du wirst die Welt lieben. Du wirst die Welt und Alle in der Welt lieben, so leicht, wie leicht dies oder das von einem Baumstamm herunterfällt.
Wenn du vor einer Wahl stehst zwischen Fehlerfinden und Lieben, dann entscheide dich für Liebe. Liebe gibt einem Jeden Raum zum Atmen. Vielleicht stellt dies eine leichtgängigere Art für dich dar, Liebe zu bedenken. Sobald du andere Menschen lässt, wie sie sind, schenkst du allen eine gewaltige Liebegabe. Anderen Menschen stattgeben, sich dafür zu entscheiden, ihr Leben so zu leben, wie sie es sehen, stellt für dich einen Weg dar, näher an Liebe heranzukommen. Komme von einer anderen Stelle her als von der, von der du bisher gekommen bist, und du wirst ganz automatisch näher heranwachsen, Liebe in deinem Herzen zu spüren. Anstatt Anstalten zu machen, andere Menschen umzuarbeiten, wirst du dein eigenes pochendes Herz ausweiten. Dies ist es, worauf du sehnlich aus gewesen bist.
Heavenletter # 5966 – 26.3.2017 A Day Off
Ein Ruhetag
Gott redete …
Tue heute die kleinen Dinge, die dir möglicherweise ein bisschen Freude machen. Mach heute eine Pause von Durchbrüche durchdrücken. Spanne heute aus von verantwortlich sein, mit Meinem Segen. Nimm dir einen Tag frei. Nur heute. Lass heute dein Sabbat sein, welchen Tag der Woche Wir auch haben. Wenn du heute nicht einen Tag frei nehmen kannst, setze einen andern Tag dafür ein.
Geh hinaus an die frische Luft. Setz dich unter die Bäume. Lies ein Buch. Liege in einer Hängematte in der Sonne. Pflücke eine Rose.
Backe etwas und iss es, während es noch warm ist.
Behandle dich auf überraschende Weise.
Wenn du heute tun kannst, was du willst, was könnte das sein? Das ist, was Ich dich heute gerne tun sähe.
Wenn du dich überarbeitet fühlst, unter-beschäftige dich eine Weile.
Geh heute weg von allem. Beauftrage dich, es leicht zu nehmen. Ordne dir die kleinen Freuden zu.
Gib dir ein bisschen Frieden.
Wenn du auf dem Rücken liegen und zum Himmel hoch schauen willst, dann leg dich auf den Rücken und schau zum Himmel hoch. Das ist dein Auftrag.
Betrachte deinen Ort in der Welt auf neue Weise. Heute ist es in Ordnung, faul zu sein. Heute gibt es keine Einschränkung deines Rechtes, dich behaglich zu fühlen. Mach es auf die gemütliche Tour. Das ist es, was Ich heute von dir möchte.
Möchtest du Fahrrad fahren? Leg los. Ohne Druck.
Willst du am Flussufer sitzen? Tue es.
Falls du zufällig jemand bist, der gerne Schränke reinigt, mach genau das. Leerraum sei rundum. Gib dir Raum. Nicht nötig, Raum oder Zeit aufzufüllen.
Lass den heutigen Tag für dich einer sein, an dem du gar nichts tun musst, so gut dir das möglich ist. Natürlich, pass auf deine Kinder auf. Aber heute musst du dich nicht bemühen, das allerbeste zu sein. Sei bequem, wenn es das ist, was du möchtest.
Stell dich darauf ein, dass du heute nichts erfüllen musst.
Ich gebe dir ein Rezept, dich selber heute zu verwöhnen, egal was du dir unter verwöhnen vorstellen magst. Ich sehe es eher wie gütig zu dir selbst sein. Heute ist ein Tag, wo du dich einfach schonen darfst. Du bist vielleicht gegen dich unerbittlich gewesen.
Lass dich selber frei. Lass heute ein Tag sein, weit weg von Arbeit. Heute hast du nichts anderes zu tun, als alles leicht zu nehmen. Leichtnehmen ist heute deine Verantwortung.
Es ist erfrischend, auf neue Art zu denken.
Lass das Leben für dich eine Erleichterung sein. Fordere nicht von dir, dich heute aufzurecken.
Sing eine fröhliche Melodie. Tanze den ganzen Tag lang.
Entfalte dich heute.
Blühe. Male den Himmel blau.
Sei einfach.
Heute nehme auch Ich es leicht. Du siehst, dass Ich dir heute einen kürzeren Heavenletter liefere als sonst. Dieser Heavenletter ist gleichwohl ausgezeichnet.
Heavenletter # 5967 – 27.3.2017 All the Fantastic Interweaving
All das fantastische Ineinanderverwobensein
Gott redete …
So wie der Himmel vor dir ausgebreitet ist, ist dies die Welt. Es gibt ein Panorama des Lebens in der Welt, und es ist alles hier vor dir. Such dir was aus.
Du kannst aufblicken in den vollen Baldachin des Himmels. In demselben Himmel über dir kannst du hübschen blauen Himmel sehen mit weißen Puderquastwolken. Blicke zu einem anderen Teil des Himmels und du kannst dunkle Wolken in einem dunklen Himmel sehen. Du magst denken:
“Gewitter kommt.”
Oder du kannst zum Himmel aufschauen und einen Regenbogen ausmachen, doch all das ist Ein Himmel, und wer kann sagen, dass nur einiges von Gottes Himmel schön ist? Wenn du persönlich nicht sagen kannst, dass Gewitterwolken schön sind, kannst du nicht sagen, du siehst Wunder vor deinen Augen? Ist ein dunkler Himmel irgendwie weniger ein Mysterium wie ein blauer klarer Himmel mit weißen erhabenen Wolken?
So ist Leben, das Leben, das du lebst, und das Leben, auf das du dich beziehst. Erinnere dich, Ich sah auf das Erschaffene und Ich sagte: „Es ist gut.“ Ich hätte sagen können: „Das ist ein fantastischer Himmel. Wir haben sicher das große Los gezogen.“
Oh die fantastische Verwobenheit der Welt, die Ich gewebt habe. Alles am Platz. Auf jeden Aspekt wurde Acht gegeben. Eine solche Verflechtung. Ich hätte sagen können: “Das ist perfekt, all das Ineinanderverwobensein“.
Auf die gleiche Weise, wie ein Kind bewundert, was seine kleinen Hände aus Spielteig zusammengepatscht haben. Es sieht auf das, was es gemacht hat mit gutem Gefühl. Es hat es gut gemacht und das Leben ist gut. Schau, was es gemacht hat!
Sag auch, dass das, was du gemacht hast, gut ist.
Egal, was das Leben dir anbietet, die Himmel sind blau und die Sonne scheint – oder die Wolken sind dunkel und unheilvoll. Du kannst nach dem Guten im Dunkeln schauen. Oder da ist eine Dürre und du kannst begierig sein nach den dunklen Wolken, als ein Zeichen von Regen.
Du kannst Regen bereuen, weil er deine Pläne für ein Picknick durchkreuzt. Du kannst einen Versuch machen, Regen zu bereuen, eines Meiner Segnungen. Jetzt fühlst du dich ein bisschen dumm.
Wenn du Teile des Lebens als Katastrophen ansiehst, siehst du einen kleinen Teil der Erde oder des Himmels an. Dein persönliches Leben ist ein Teil des Lebens, und es ist ein wichtiger Teil des Lebens. Du bist nicht nur eine Nummer. Du bist absolut von Bedeutung, und das ist ein guter Grund für dich, um nach dem Guten zu suchen und das gehen zu lassen, was dir unpassend erscheint. Auf eine kurze Entfernung von illusorischem Raum und Zeit kannst du nun sehen, dass, was dir als ein großer Sturm erschien, nur eine Winzigkeit ist.
Leider, du könntest dir dein Bein brechen und das Fußballspielen verpassen. Du bist so enttäuscht, dass du nicht mal sagst: „Danke Gott, das geht vorüber.“
Und wenn der Bruch so war, dass dir ein Hinken zurückbleibt, kannst du dir nicht erlauben, darüber hinwegzukommen.
Gelähmt zu werden ist schlimmer. Wie kannst du da überhaupt weitermachen?
Einen geliebten Menschen zu verlieren – wie kannst du ohne deinen geliebten Menschen weiterleben?
Dies ist, wie Meine Kinder das Leben auf der Waage der Erde wiegen.
Dann seid ihr vielleicht sicher, dass euer eigener unmöglich bestimmungsgemäßer Tod auf Erden das Allerschlimmste von allem sein könnte.
Die Sache ist die, Geliebte, auf Erden gibt es kein am schlimmsten, und es gibt kein am besten. Alles, was da sein kann, sind Anschauungen, und Anschauungen wechseln mir nichts dir nichts.
Heavenletter # 5968 – 28.3.2017 Get Off the Couch
Kommt von der Couch herunter
Gott redete …
Geliebte, sobald ihr die Hälfte Meiner Vorschläge in Gebrauch nehmt, werdet ihr nachgerade unversehens einen Vorsprung aufweisen und haben. Ihr werdet wissentlich aufblühen. Ihr werdet haufenweise gehörig mehr von eurem Potential einsetzen und weniger Euch-Überlegen gebrauchen.
So wie die Dinge stehen, ist es recht wahrscheinlich, dass ihr euren Anfang bei einer gewissen verbissenen Herangehensweise nehmt. Ihr bekamt beigebracht, das Leben auf eine bestimmte Weise zu sehen. Bei zahlreichen Vorgängen und Anlässen liegt das Denkgut, welches ihr erlerntet, nicht in eurem besten Interesse. Es existieren andere Weisen zu denken. Macht euch auf, erlangt einen neuen Blickwinkel auf das Leben in der Welt.
Dem Leben hierzuerden vor euch ist es garantiert, auf eine gewisse Weise zu sein. Es gibt keine Garantie, dass euer Leben ein Stück Kuchen sein wird. Andererseits, Einessein ist Einem verbürgt. Endlosigkeit ist garantiert. Euer Leben wird und möchte dem wert sein.
Wechselt eure Gedanken, und ihr werdet eurem Leben auf der Erde, diesem Leben auf Erden, welches ihr soeben auslebt, einen Unterschied erbringen. Derzeit und jetzt im Moment durchlauft ihr das Leben kreuz und quer. Ihr seid auf An, und ihr seid auf Aus, und es ist eher so, ihr wisst nicht andauernd, ob ihr gerade an oder soeben aus seid. Seid nicht derart rasch dabei, Gelegenheiten, welche euch das Leben offeriert, zurückzuweisen.
Ich sage euch obendrein, dass ihr dort seid, wo ihr sein sollt. Allein, Ich möchte darauf hinweisen, dass ihr unter Umständen eine lange Lernkurve an euch habt. So etwa, ihr denkt zu lange und zu schwer. Ob nun eure Gedanken beflissentlich oder ob sie spontan sind, so oder so, nach dem Fakt, da sind Alternativen, welche ihr erkennt, zur Hand, die ihr gerne zuvor ergriffen haben könntet, wenn ihr sie bloß bedacht hättet, ist das nicht so?
Einstweilen bitte Ich euch, nicht nach hinten zu blicken. Euer Leben jetzt im Augenblick ist es, was von Belang ist. Jenes spielt für euch eine gewaltige Rolle. Es zählt für Jene um euch herum, ob sie nun darüber Bescheid wissen, oder nicht. Es zählt für Jene weit weg von euch. Just so wie die Luft, die ihr einatmet, im weitgespannten Universum allerorts zugegen gewesen ist – sie ist eben die selbige Luft, die ihr in diesem Moment atmet -, dem gleich, atmen die weitest entfernten Partien der Erde eure Gedanken ein.
Lasst einen Traum aufsteigen, und er kann verwirklicht werden.
Sofern du ein unglückliches Leben geführt hast – Viele werden dabei soeben die Hand heben -, kannst du das ändern. Du kannst ein glückliches Leben führen. Das Auswärtige hat sich nicht zu ändern. Du kannst in dem gleichen Haus mit den gleichen Menschen leben, und dein ganzes Leben wie auch dasjenige der Menschen um dich herum kann sich kraft deiner frischen Gedanken und deines Einflusses umgestalten. Nach und nach, und du bist voraus und hast einen Vorsprung.
Mit einem Umschwung in deinem Blickwinkel, da wird dich das, was dich momentan unglücklich macht, nicht morgen unglücklich zu machen haben. Gib das Bemühen auf, das Auswendige anderer Menschen zu ändern. Wandle, wie du auf vermeintlich Andere blickst. Sowie du anders blickst, wird das, was vor dir in Erscheinung tritt, gewechselt. Dieser Wandel inwendig in dir rührt nicht von Anstrengung her. Du liebe Güte, du hast das über lange Zeit aufs Äußerste versucht. Der Wandel kommt von einem Wandel in dir her.
Lasse nunmehr los. Vergiss, was du einst als die Ursachen deines Unglücklichseins angesehen hast. Wechsle heute 1 % deines Ausblicks. Morgen dann ein weiteres Prozent. Ich gebe euch zu verstehen, ihr lieben Menschenseinswesen, euch eine neue Brille zu besorgen. So wie ihr seht – das ist machtvoll.
Ihr wisst, es gibt Menschen, die leben in fantastischen Villen. Sie haben keine finanziellen Sorgen. Sie haben Bekanntheit, Vermögen und alles, was euch lieb ist. Alles was euch eurer Auffassung nach glücklich machen werde, macht euch eventuell eine Zeitlang glücklich. Ihr liebt das Neue, und, ihr mögt Änderungen von außenher sich abspielen sehen, und, gleichwohl ist, auf lange Sicht, nicht Vieles in der Welt von so großer Tragweite, als was es sich alsdann in Stücke auseinandergelegt ausweist. Die Leute, die in den großen Häusern leben, sind womöglich nicht einmal so glücklich, wie ihr es soeben seid. Gebt nun eurem Glücklichsein statt.
Kommt vom Sofa herunter.
Heavenletter # 5969 – 29.3.2017 Near to God Are You
Nahe bei Gott bist du
Gott redete …
Du bist Mir nahe. Du bist Mir kostbar.
Die Wahrheit Von Dir ist Heiligkeit. Du machst dich darüber lustig, aber Ich will es dir nochmal sagen: Die Wahrheit Von Dir ist Heiligkeit. Du bist ein Heiliges Wesen.
Was könnte Ich denn erschaffen, das nicht heilig wäre? Stelle dir die Ehrerbietung für das Leben vor, das Ich wertschätze, das Ich erschaffen habe. Ich bin stolz auf Meine Unterschrift. Ich machte dich zum Nulltarif. Dem, was du aus dir machen kannst, sind keine Grenzen gesetzt.
Komm, teile mit Mir die Ehrerbietung für das Leben und die Ehrerbietung für dein eigenes Leben.
Ich sage dir, dass du ein Hohes Wesen bist. Du magst das durchaus anders sehen. Die Abgrenzungen, die auf Erden gemacht werden, oh, solche wie aufgeweckt oder träge, schön oder nicht schön, würdig oder unwürdig, sind schlicht und einfach unwahr. Jene sind Etiketten, die auf der Erde ausgegeben werden. Die Etiketten sind zufällig. Du bist töricht, sie anzunehmen, und wenn du diese Kennzeichnungen austeilst, bist du töricht, sie zu vergeben. Irgendwie haben sich begrenzte Beurteilungen durchgesetzt. Nun liegt es an dir, jene Beurteilungen aufzugeben. Mache jetzt einen neuen guten Anfang, wirst du das tun?
Was auch immer der allgemeine Konsens auf Erden ist, dieser Konsens ist irrelevant; er liegt neben der Sache; er ist nicht hinreichend.
Das Leben auf Erden ist staunenswert. Erhalte das aufrecht, was Ich erschaffe. Verderbe es nicht.
Du selbst weißt nicht einmal die Hälfte. Du sollst ein Unterstützer der Schöpfung sein, nicht ihr Verunglimpfer. Du, den Ich erschaffen habe – Ich habe dich nicht erschaffen, um zu richten. Ich habe dich erschaffen, um zu lieben. Einige von Meiner Schöpfung, die du verunglimpfen magst – warum, sie lieben vielleicht mehr als du. Vielleicht hast du noch Demut zu lernen. Demut ist etwas Natürliches, wenn du Ehrfurcht vor dem Leben hast. Rüge das Leben auch nicht ein einziges Mal mehr. Halte es in Ehren.
Ein jeder auf Erden, jede lebendige Sache auf Erden dient einem Zweck. Schau nur, Wir haben eine fantastische Schöpfung. Sieh sie nicht missbilligend an. Glaube nicht, du seist weiser als Ich. Sei nicht absurd. Bist du nicht absurd gewesen? Es ist absurd von dir, dich als heiliger als dich anzusehen. Heiliger als du gleicht nicht Heiligkeit.
Wenn es dir nicht gefällt, wie Ich das Feld beackert habe, packe jetzt mit an. Diene jetzt dem Universum. Es gibt da draußen reichlich Kritiker. Es gibt da draußen reichlich böse Zungen. Sei du nicht eine von diesen. Ich befreie dich von der Gebundenheit an die Unwissenheit. Ich befreie dich jetzt.
Interpretiere die Schöpfung nicht länger als Freiwild, so als ob es dir zustehen würde, aufs Geratewohl darauf zu schießen.
Vergrößere deinen Lebensraum. Um damit anzufangen, vergrößere die Reichweite deiner Sicht. Sieh größer als du bisher gesehen hast. Baue das Universum auf. Lass es leuchten.
Beißt euch auf die Zunge, bevor ihr jemals wieder über das Leben auf Erden schlecht redet. Preist es. Wenn ihr nichts Gutes zu sagen habt, schaut nochmal hin. Ihr seid nicht blind, Meine Lieben. Öffnet eure Augen! Die Welt ist herausragend. Sie ist auch sensationell. Das heißt, das ist bezogen auf die Ebene der Sinne auf Erden. Seht weiter und ihr werdet Größeres sehen. Ihr werdet Höheres sehen. Ihr werdet selbst Höher und Ausgedehnter werden. Das, was ihr seht, könnt ihr für euch hinzugewinnen. Seht größer und ihr seid größer. Je mehr Türen ihr öffnet, desto offener werdet ihr. Schließt niemanden mehr in der Welt aus.
Lasst Uns zusammen diese Welt, in der ihr lebt, zu einer Welt außerhalb dieser Welt machen! Lasst Uns aufsteigen! Lasst Uns mit jedermann aufsteigen. Steigt jetzt auf.
Lasst Uns Gärten Eden pflanzen. Lasst Uns die Welt erleuchten. Wollen Wir sie für die gesamte Menschheit nutzbar machen. Wollen Wir mit der Welt großzügig sein und die Wahrheit des Lebens sichtbarer machen. Wie geschätzt wird die Erde sein. Wie schön. Wie gut für die Menschheit gemacht. Wie verehrt wird das Leben sein, weil ihr da seid!
Heavenletter # 5970 – 30.3.2017 Near to God Are You
Heile dein Herz
Gott redete …
Du sollst lieben. Ich spreche zu dir. Ich habe dich geschaffen damit du liebst. Genieße den Geist der Liebe. Der Vorsatz zu lieben, dient.
Wie kann es sein, dass die größte Blockade, die ihr hier auf Erden habt, es ist, die Liebe zu fühlen und sie zu geben? Ihr findet so viele Gründe, warum ihr nicht lieben könnt. Eure Mitmenschen nicht zu lieben scheint viel leichter zu sein, als zu lieben. Was sind diese unüberwindlichen Hindernisse, die volle Liebe aus deinem Herzen zu verdrängen, die du aufbaust und demnach deine Liebe in Reserve hältst? Musst du das tun? Was kann so dringend sein am Nichtlieben? Wie wäre es damit, Lieblosigkeit zur Seite zu tun und sich niemals mehr mit ihr einzulassen. Wozu brauchst du Lieblosigkeit überhaupt? Sie ist ein schlechter Vorwand.
Es mag sein, dass du nach Gründen suchst, nicht zu lieben. Einer dieser Gründe mag wohl sein, dass dein Herz verletzt wurde. Ihr wisst, ihr Lieben, wenn euch jemand angreift, ist dies um so mehr Grund, euer Herz zu öffnen. Öffne deine Augen und öffne dein Herz.
Wenn du dich angegriffen fühlst, bist du der Halter dieses Ärgernisses. Auf lange Sicht, ist Ärgernis kein guter Grund, auf Liebe von und zu deinem Herzen zu verzichten. Denke daran, du hast ein Herz. Halte es offen.
Manchmal kann ein Ärgernis einfach darin bestehen, dass du jemanden einfach nicht leiden kannst. Das kann als deine Offensive angesehen werden. Du kannst den Klang von jemandes Stimme nicht ausstehen. Das Ärgernis ist der Klang seiner Stimme, oder dass er zu viel redet und du nicht zuhören willst, oder du findest die Person verdrießlich und willst dir das nicht aufladen.
Du kannst Liebe mit jemandem reflektieren, während du frei bist. Du brauchst nicht mit jemandem für alle Ewigkeit dazusitzen und dich zu unterwerfen. Verwechsle diese deine Auffassung nicht mit Liebe. Niemand will von dir oder jemand anderem erduldet werden. Wer sollte das wollen? Deine fingertrommelnde Toleranz ist längst nicht gut genug. Toleranz ist eine andere Art von Ungeduld. Es ist für einen Menschen untragbar zu spüren, dass er nur geduldet ist.
Wenn Ich von Liebe spreche, die aus deinem Herzen hervorkommt, dann spreche Ich nicht von der Leidenschaft Großer Liebe. Ich spreche einfach von einer gewissen Beständigkeit in deinem Herzen. Dein Herz muss nicht vor Liebe überlaufen, gar nicht. Ich bitte darum, dass du deinem Herzen die Freiheit gibst, wenigstens ein bisschen Platz für jemand anderen zu schaffen, jemanden, den du als anders empfindest. Meine Lieben, egal wie verschieden ihr beide sein mögt, seid ihr nicht totale Gegensätze. Seien wir ehrlich: In den Augen der Welt bist du auch nicht perfekt.
Vielleicht ist die Liebe, die du von deinem Herzen aus am einfachsten anbieten kannst, der Friede. Friede ist gut. Ein stiller Gedanke von: „Friede sei mit dir“, ist ausgezeichnet. Ein Gedanke des Friedens schafft Wege. Was immer Wege schafft, ist die Liebe. Wenn du denkst: „Friede sei mit dir“ lässt du etwas von grenzenloser Liebe herein. Friede ist ein großes Angebot der Liebe. Es ist genug. Und sowie du deinen Gedanken von Friede auf eine andere Seele richtest, wirst auch du deine Gedanken hören und du wirst fühlen, wie ein größeres Gefühl von Friede in dir selbst aufwallt. Halleluja!
Wenn du jemanden mit Frieden segnest, bist du doppelt gesegnet. Du selbst wirst zu einem Segen.
Wenn dich jemand scheinbar nicht verstanden und nicht unterstützt hat und dich demzufolge hängengelassen hat, warum bist du dann verletzt? Musst du verletzt sein? Musst du dich von dem Angriff erholen? Es ist eine Nichtigkeit. Dein Ego machte aus einer Mücke einen Elefanten. Jeder bevorzugt das, was er selbst denkt, statt dem, was ein anderer denkt. Niemand ist verpflichtet, die Welt so zu sehen, wie du es tust. Warum bist du beleidigt? Das hört sich an wie euer Vergehen, ihr Lieben. Ist es zu viel verlangt, zu bitten, dass du nicht aus dem Fahrwasser kippst?
Heile dein Herz, das Herz, das du vorenthältst.
Heavenletter # 5971 – 31.3.2017 Life Slips Through Your Fingers
Das Leben gleitet durch deine Finger
Gott redete …
Alle an Bord! Hinein in das Fahrzeug, welches „Erdenleben“ heißt. Ihr habt eine Erdenreise gebucht. Es gibt nichts Vergleichbares. Manchmal rast das Leben dahin, jeden Augenblick eine neue Überraschung. Alle anschnallen!
Wo sonst gibt es so ein Abenteuer? Das ist die Reise deines Lebens! Manchmal erscheint es dir, es sei es zu viel des Trubels, dennoch willst du nichts davon versäumen. Schließlich und endlich hast du diese einmalige Abenteuerreise gebucht. Dein Abenteuer ist einzigartig. Etwas Vergleichbares hat es nie gegeben und wird es nicht geben. Du erlebst alles. Obwohl es dir so erscheint gibt es keinen Raum zum durchfliegen. Möglicherweise zögerst du, diesen Raumflug anzutreten weil: Was wäre, wenn herunterfallen oder zu hoch fliegen würdest und niemals mehr zurückkehren könntest?
Selbst wenn du nicht gerade begeistert bist vom Leben, klammerst du dich doch mit aller Kraft daran, ob dir das Leben nun golden erscheinen mag oder nicht – oder sogar blechern.
Sicherlich, was zählt, ist die Reise, auf der du dich jetzt befindest. Ungeachtet all der Aufregung, ungeachtet all der Freude, das Leben gleitet durch deine Finger. Was ist dieses Leben auf Erden eigentlich anderes als ein kurzes Liebesabenteuer? Verliebt, getrennt, Liebe mal hier, mal da, deine Persönlichkeit entwickelt sich. So ist eben deine Erdenreise. Du bist in Wahrheit ein Reisender, ein Weltreisender. Du reist zu unvergesslichen Orten, die du dennoch wieder vergisst. Letztes Endes ist das Leben nicht mehr ist als eine Übung, eine Art Theaterprobe, das ist alles.
Die Wahrheit ist, du bist ein Reisender des Bewusstseins. Auf dem Festland oder im Himmel, du machst Gebrauch von deinem Bewusstsein. Du gehst von hier nach da, du bist ein Geist, der auf dem Pfad des Lebens sprintet. Du spielst das Himmel-und-Hölle-Spiel. Du bist ein guter Spieler und spielst mit ganzem Ernst.
Du glaubst, durch die Geschichte zu fliegen, in Wahrheit stehst du ruhig neben Mir. Alle diese Reiseanstalten sind nur Imagination. Der Computer, den du verwendest, ist nichts als ein Traum. Jedoch erfüllen auch Träume ihren Zweck. Ein Traum ist nur ein Traum, nichtsdestoweniger ist er ein Traum, der geträumt wird. Unausweichlich träumst du einen Traum. Hingegen ist die Wahrheit ist kein Traum.
Wie kommt es, dass Träume wahr werden? Werden Träume trotzdem geträumt? Du träumst, dass dieses Spiel auf der Erde wahr sei. Es scheint wahr zu werden. So wie sich dieses Spiel entwickelt, erscheint es dir als eine Angelegenheit von Leben und Tod. Es schaut aus, als würde alles von deinem Traum abhängen, obwohl dein Traum nur ein hauchzartes Lichtspiel ist, eine weit hergeholte Fantasie, nur scheinbar echt. Es erscheint so echt, weil es ein riesiger schwirrender Knalleffekt ist. Du bist gut in dem, was du Leben in der Welt nennst, jedoch glaubst du, dass alles von diesem Traum abhängig sei.
Es gibt Geschichten auf der Erde, manche gewinnst du, manche verlierst du. Auf alle Fälle ist das Leben auf Erden eine Geschichte, in die du verwickelt bist. Du fließt mit. Du wogst durch diesen Traum. Du musst herausfinden, worum es geht. Deine Geschichte ist ein fesselndes Buch. Jedoch haben alle Geschichten den gleichen Ausgang. Das Ende der Geschichte ist die Rückkehr ins Paradies, welches du in Wirklichkeit niemals verlassen hast — ob du nun in einem Kanu paddelst oder auf einem Kreuzfahrtschiff reist, auf einem Segelboot fährst oder mit einem Auto, ob du zu Fuß gehst oder fliegst.
So ist das Erdenleben, ein Faschingsumzug, an dem du teilnimmst, ein Mythos von Raum und Zeit, dem du völlig auf den Leim gehst. Du bist deiner Geschichte ergeben. Du beißt dich fest an ihr. Obwohl es nur ein Traum, eine immer wieder erzählte Gute-Nacht-Geschichte ist, hältst du doch daran fest, bis du erwachst zum Wahren Leben. Dieses ist Unendlichkeit, eine Unendlichkeit so unglaublich tief, dass man ihr nicht entrinnen kann. Gerade jetzt bist du in dieser Unendlichkeit, wohingegen das Erdenleben nur eine Seifenblase ist, die platzt.
Heavenletter # 5972 – 1.4.2017 A Topsy-Turvy World
Eine Welt wie Kraut und Rüben
Gott redete …
Glückwunsch! Ihr seid erfolgreich in einer Welt am Leben, die eine Menge von euch abverlangt – gelegentlich zu viel von euch, so hat es den Anschein. Es braucht Unerschrockenheit, auf Erden zu leben. Manchmal habt ihr womöglich das Gefühl, das Leben in der Welt scheint euch alles wegzunehmen, was es von euch mitzunehmen imstande ist. Gelegentlich habt ihr unter Umständen in der Welt das Gefühl, ihr würdet den Abgang machen. Es ist in einer Welt, die wie Kraut und Rüben ist, nicht immer leicht, die richtige Seite oben zu sehen.
Insoweit als die Welt, mit der ihr bekannt werdet, von zeitweiliger Art ist, sitzt ihr oben auf einer wackeligen Welt. Diese Welt, in der ihr euch befindlich seht, ist eine immerzu sich wandelnde Welt, was bedeutet, dass die Welt, so wie ihr selber sie bemerkt, festgenagelt ist. Ihr seid jeden Tag im Wandel begriffen.
Worin kommt die Stabilität, nach der du dich so sehnst, zu liegen? Du, das Reale Du, die Wahrheit von Wer Du Bist, ist Ewig. Dies bedeutet, du bist permanent. Du bist gleichsam die Essenz des Lebens. In diesem Sinne können Wir dich Einen Felsen von Gibraltar heißen. In Wahrheit bist du unerschütterlich.
Fürwahr bist du – das Ureigene Du, an welches Ich Mich wende – mittendrin in einem Tornado, unbesiegbar. Entsinne dich, das Leben auf der Erde ist eine Spielepartie, bei der du hinzukommst. Du bist bei ihr eingetreten. Wie auch immer die Partie gespielt wird, du kommst unversehrt heraus. Wir könnten sagen, das Spiel ist manipuliert. Du wirst einzig mit fliegenden Fahnen herauskommen. Du kannst einzig lebendig herauskommen. Du kannst einzig frisch und unter Spannung stehend herauskommen. Du kannst einzig belebt herauskommen. Es gibt keinen Tod. Du wirst versorgt. Du bist erneuerbar. Du existierst, allem unbenommen, ausschließlich als Wesenskern des Lebens. Du hast nicht in einer vermaßten, dimensionierten Welt herumzubummeln, um zu existieren.
Nicht-Anwesendsein beim unverhohlenen Leben auf Erden bedeutet, du kehrst massiv und dauerhaft zurück zur vollen Anerkenntnis deines Höheren Selbst, zu dem klar erfassbaren Leben der Seele, welches ist Wer Du Bist und welches dies niemals nicht gewesen ist.
Auf die Endlosigkeit kannst du zählen. Unendlichkeit ist nicht festumrissen. Unendlichkeit ist nicht Fleisch und Knochen. Unendlichkeit kann niemals wackelig sein. Womöglich erscheint sie dir ätherisch. Nichtsdestotrotz, Endlosigkeit ist der solide Boden, auf dem du läufst. Unendlichkeit ist der einzige wahrhafte feste Grund. Du und Ich, Wir weilen in Endlosigkeit. Einessein ist Endlos.
Liebe ist unabhängig davon, wie du aussiehst. Was spielt es für eine Rolle, ob eine Kamera von dir Aufnahmen machen kann, oder nicht? Du bist nicht die Gestalt deiner Ohren. Du bist nicht das Haar auf deinem Haupt. Deine Seele ist dicht und undurchlässig. Das Physische kann deine Seele nicht anpacken. Egal wie weit weg von den Sinnen deine Seele zu sein scheint, jene ersetzt und macht überflüssig was du spielend mit Links erreichst. Die Seele ist wirkmächtig, das machtvollste von allem. Du, du in der Tat, bist Seele. Das Feine geht weit über das Physische hinaus. In aller Feinheit bezeichne Ich dich als machtvoll. Feine, nahezu unmerkliche Seele bezwingt alles.
Fotos können von Nachweisen für Liebe geknipst werden, allein, wann hast du ein Bild von Mir zu sehen bekommen? Nein, es geht nicht darum, das Physische herunterzumachen, das Physische freilich, unzweifelhaft für euch auf der Erde von äußerster Bedeutung – das Physische von euch ist das Allerwenigste davon, worauf als Ihr Bezug genommen werden kann. Das Physische ist eine Art und Weise zum Anfassen. All die Sinne fangen sich wieder. Das Physische existiert. Es existiert lediglich für eine Weile.
Allein, ah, wie angeheftet Meine Kinder doch an das Physische sind. Es ist nicht Kraft des Willens, dass ihr unangehaftet werdet.
Je höher ihr euch begebt, umso umfassender ist die Sicht, die ihr vor euch habt. Sofern die Wahrheit allseits bekannt wäre, Meine Geliebten, würdet ihr bemerken, dass ihr ein Wissender seid. Ihr würdet erkennen, dass ihr ein Seher seid. Du bist ein Seher, welcher nicht bemerkt, was er sieht. Ich schlage euch zum Ritter der Größe Selbst. Ich habe euch hinaufgefegt, und habe euch zu keiner Zeit schlechtgemacht. Ihr seid bei Mir. Sowie ihr Unsere Verbundenheit bemerkt, sowie Einssein einzig ist, was ist dann mehr und ferneres zugegen, welches ihr zu erkennen habt?
Heavenletter # 5973 – 2.4.2017 Your Heart Will Soar
Dein Herz will sich aufschwingen
Gott redete …
Wenn dir das Leben keinen Sinn macht, atme. Wenn das Leben für dich zu viel ist, atme. Wenn du nicht weißt, wohin du dich wenden sollst, atme. Atme ein und atme aus.
Ja, erinnere dich, tief zu atmen, und erinnere dich an Mich mit deinem ganzem Herzen. Ich bin da. Du bist nicht verlassen. Es ist dir nicht möglich, verlassen zu sein. Gut, sicherlich kannst du dich selbst in die Idee von Verlassenheit hinein überreden.
Meine Geliebten, wenn es einen gibt, der verlässt, seid ihr das. Verpflichte dich nicht der Torheit, zu vergessen, welchen Platz du hast in der Ordnung der Dinge. Du bist hier auf der Erde aus einem Grund. Egal wie nackt dir das Leben auf der Erde vorkommen mag zu gewissen Zeiten, du bist nicht auf der Erde, um zu verzweifeln.
Ein Gefühl von Verzweiflung, wie stark du es auch empfinden magst, ist nicht die Wahrheit. Dies heißt nicht, dass das Leben auf deinem Spielfeld leicht ist. Ich verstehe, dass du dich verzweifelt fühlst kurz vor großer Gefahr. Du spürst, dass du scheiterst oder in irgend etwas scheitern wirst, und du bist konfrontiert mit unüberwindlichen Schwierigkeiten. Du könntest von einer Felswand fallen. Du spürst, wie sich ein Verhängnis zusammenbraut. Du bist verzehrt vom Konzept des Unglücks.
Natürlich bist du dir der verschiedenen Stufen von Verhängnis gewahr. Ein Desaster kann beinahe nur ein Verbrennen des Bratens im Ofen sein, für ein spezielles Festessen, oder es kann so weitreichend sein wie irgend einmal der Tod deines unglückseligen Körpers. Natürlich ist der Tod kein Desaster. Du stirbst nicht. Deine Lieben sterben nicht. Körper legen sich nieder. Deine Seele hebt ab.
Dein Herz, deine Seele, bewohnten einen Körper für eine Weile. Dein Körper hielt das Leben nur so lange, wie die Seele darin wohnte. Du bist Seele und deine Machtvolle Seele fährt weiter. Alle Seelen finden sich wieder, wo Desaster nicht einmal ein Gedanke ist. Seelen sind gesegnet, und auch du wirst eines Tages gesegnet sein mit der gleichen Freiheit. Seele ist, was du bist. Möge sich die Angst in dir legen, die Angst vor Verlust, die Angst vor Schmerz, die Angst zu leiden, die Angst vor der Angst. Der Körper reagiert darauf. Dein kleines selbst reagiert. Du hast Angst vor dem Leben, du hast Angst vor dem Tod. Kein Wunder, dass du angespannt bist.
Du wärest froh, dich friedlich zu fühlen, wenn du nur wüsstest wie. Beginne damit, es zu wählen. Dann atme. Nimm tiefe Atemzüge. Lass deinen verspannten Körper die Luft einatmen und sie dann loslassen. Lass diese Verspannung, die du mit dir trägst, los. Sie tut dir nicht gut und auch nicht jemand anderem.
Du fühlst dich angespannt, weil du deinen Atem und dein Herz eingeschränkt hast. Du bist der Schuldige, Geliebter. Jetzt erhebst du dich darüber. Ich werde dir helfen.
Die Sache ist die: Nichts ist das Ende der Welt. Nichts ist das Ende von dir. Du bist ein Besucher in dieser imaginierten Welt. Du bist Geist. Du bist ein Hauch. Das Mondäne ist mondän. Du bist nicht mondän. Du bist Seele. Seele bist du. Ein gesegnetes Wesen bist du. Wessen Wesen bist du überhaupt? Du bist Mein Wesen. Du bist Mein Seinswesen. Sei ein klarer Bergbach und sei wie fließendes Wasser.
Du bist nicht Stein. Du bist kein Felsbrocken. Du bist nicht schwerfällig. Du bist nicht zerbrechlich. Die Seele von dir ist Ewig. Du bist nicht ein Fremder für deine Seele und für deine Essenz, noch bist du ein Fremder für Mich. Wir haben einander immer gekannt. Wenn Ich immer sage, dann meine ich Immer. Da war niemals eine Zeit, wo Wir-als-Eins nicht waren. Du kannst dir etwas anderes nur einreden. Bewege dich über Trennung hinaus. Trennung ist auf verlorenem Posten. Überspringe diesen.
Während du in einem Körper bist, atme ein und atme aus und so schwingt sich dein Herz auf.
Heavenletter # 5974 – 3.4.2017 You Are Flying High
Du fliegst hoch
Gott redete …
Einssein ist unentrinnbar. Einssein ist eine Tatsache des Lebens. Einssein ist von Dauer.
Gleichzeitig lebst du in einer angrenzenden Welt, die relativ genannt wird. In der Welt ist alles relativ zu etwas anderem. Du lebst in einer Welt des Kontrasts und des Vergleichens. Du konzentrierst dich immer auf die Hauptsache. Deine Aufmerksamkeit wird in die Welt hineingezogen. Du übernimmst deine Stichworte von der äußeren Welt.
Inwendig in dir liegt eine Welt Der Großartigkeit. Du bist dabei, zu ihr aufzustreben. Du kommst näher. Du lernst sozusagen, auf einem schwankenden Schiff das Gleichgewicht zu halten, oder du wächst gewissermaßen in eine neue Schuhgröße hinein. Vielleicht könnten Wir auch sagen, dass du dich annäherst, barfuß im Sand zu gehen. In deiner Erkenntnis und aktuellen Verwirklichung der Unbegrenztheit, die du bist und immer warst, befindest du dich sehr nahe am Ozean. Akzeptiere das.
Du wirst dich nicht länger hauptsächlich als ein Meisterstück der Welt sehen, als ein Objekt der Welt, eine Persönlichkeit der Welt. Du bist dabei, deinem Schöpfer näher zu kommen. Es mag sich für dich nicht immer so anfühlen. Tatsächlich fühlst du vielleicht, dass du gegen große Schwierigkeiten anzukämpfen hättest, so als ob du in eine Art Ehrerbietung für die Welt hinein gehämmert werden müsstest. Du logierst in einer Welt der Individualität – weit entfernt von der Verwirklichung der Einheit in der Welt.
Betrachte das Näherkommen zu deinem Schöpfer (Das Herz Deiner Selbst) wie einen Pflug, der den Boden pflügt, oder wie einen Schneepflug, der den Schnee wegräumt, oder einen Schiffsbug, der im Unermesslichen Ozean Spuren zieht. Näher zu Mir zu kommen heißt, dein Selbst in Mir widergespiegelt zu finden, und auch dass Ich aus den Tiefen in dir emporsteige. Natürlich steigst du von Mir empor und Ich steige aus deinem Inneren empor, als ob Wir eine Sonne innerhalb einer Sonne sind, gerade so wie es Eine Sonnen-heit im Gesamten Universum, das da existiert, gibt.
Die Welt ist wie dein Jagdrevier. Du versuchst, dich hier bei Mir zu finden, während du noch in die Welt hineingezogen bist. Du bist in der Welt beschäftigt. Du definierst dich in der Welt, während du weit jenseits von Beschreibung und Definition bist. Wir könnten sagen, dass du eine Metapher für Gott bist und Ich eine Metapher von dir, obgleich Wir in Wahrheit Eins sind. Toll, Wir sind die unermessliche Weite selbst, da es nur und ganz das Alleinige Einssein gibt.
Wir sind alles inklusive, ja.
Wohnen Wir in der Unendlichkeit, oder ist Unser Einssein die Unendlichkeit An Sich? Fühlst du die Eskalation der Expansion? Fühlst du die Unendlichkeit jetzt? Du hast jetzt vom Boden abgehoben. Ist es das Universum, das sich ausdehnt, oder ist es dein Bewusstsein, das sich ausdehnt – und was ist der Unterschied?
Etwas Wunderbares geschieht, etwas, das großartiger ist als im Weltraum zu fliegen, denn Raum existiert nicht. Es gibt keine Zeitbeschränkungen, denn Zeit existiert ebenfalls nicht. Raum und Zeit, wie wunderbar sie auch sind, wenn man sie sich als existierend vorstellt, sind doch Begrenzungen, die bewirken, dass du in das Leben in der Welt hineingezogen wirst.
Wir gehen weder irgendwo hin, noch benötigt das Hochfliegen Zeit oder überhaupt irgendetwas. Das Sein dauert immer an. Das Sein ist die Essenz von dir. Du bist Sein. Du bist ein Göttliches Seinswesen. Auf Erden paddelst du ein Kanu auf einem Flüsschen.
Wir können sagen, du befindest dich in der Unendlichkeit, doch richtiger noch, du bist Unendlichkeit An Sich. Du bist Unendlichkeit, die es erfasst, die Unendlichkeit zu erkennen. Unendlichkeit ist keine Errungenschaft. Du erreichst sie nicht wirklich. Du gelangst dazu, deine Schultern breit zu machen und dich zu dem zu erheben, was du von Ewigkeit her bist. Unendlichkeit ist kein Was oder Wo. Unendlichkeit ist jenseits von Sprache. Sie ist jenseits von Gedanken. Du dachtest du wärst ein Gedanke. Auf Erden denkst du von dir als ein Individuum, während du in Wirklichkeit Emporsteigendes Einssein bist.
Glaube es. Wisse es. Lebe es. Du bist im Begriff emporzusteigen. Man kann auch sagen, dass du immer aufgestiegen bist und es niemals nicht getan hast.
Heavenletter # 5975 – 4.4.2017 When You Wake Up In the Morning
Wenn ihr des Morgens aufwacht
Gott redete …
Eure Gedanken sind nicht immer erhebend. Allzu viele negative Gedanken trotten herein und nehmen das Heft in die Hand. Eure Gedanken sind wirkmächtig, und dementsprechend eure Gefühle. Eure Gedanken und Gefühle federn voneinander ab. Zumeist habt ihr nicht die einen ohne die anderen.
Was zuvorderst ist, das ist außerhalb eures Begriffsvermögens. Eure Gedanken und Gefühle scheinen euch womöglich jenseits von euch zu sein, ja schlechterdings jenseits eures Willens. Klar, es wäre euch lieber, beim Leben beschwingt zu sein, denn ernüchtert und entgeistert.
Wenn ihr des Morgens wach werdet und nicht aus dem Bett herausspringen möchtet, habt ihr es eventuell mit dem Gefühl zu tun, ihr wärt verpflichtet, euch aus dem Bett heraus zu wuchten, vielleicht einhergehend mit dem Gedanken: „Ein weiterer Tag, ein weiteres mal Geldverdienen.“
Ihr steht mit einem Empfinden von Verpflichtetheit, welches ihr bei euch hinterherzieht, auf. Wie stumpfsinnig. Ihr werdet wohl alles über die Möglichkeit vergessen haben, voller Freude aus dem Bett heraus zu springen, voller Begeisterung und voller Verlangen. Stattdessen bringt ihr euch selber dazu, aufzustehen, weil – was für eine andere Wahl habt ihr denn bloß?
Ihr seid euch durchaus gewahr, wie gerne ihr aus dem Bett herausspringen würdet, so wie ihr es früher getan habt. Aus dem Bett herausspringen war für euch dereinst eine Art Lebensstil. Was ist geschehen? Es hat fast den Anschein, als hättet ihr Freude von euch weggefeilt, wie man das bei Fingernägeln tut.
Entmutigende Worte und Gedanken stießen euch zu. Eure Gedanken und Gefühle arbeiten als ein Team. Beide setzen euch in Gang. Sie stehen gemeinsam auf, oder sie plumpsen gemeinsam hin.
Ihr Lieben, ihr könnt den Trend eurer Gefühle und Gedanken umdrehen. Dazu seid ihr in der Lage. Dies gilt es euch, zu tun.
Sofern ihr ohne einen Appetit auf das Leben aufwacht, dann wacht zum mindesten mit einem Appetit für das Frühstück auf. Dies kann ein guter Start sein. Versucht, des Abends weniger zu essen, und schaut dann, was passiert. Was möchtet ihr gerne essen? Vielleicht bereitet jemand das Essen für euch zu. Was für eine liebenswerte Angelegenheit.
Wenn du dein eigener Koch oder Aufbereiter bist, dann entscheide am Abend davor, was du dir am nächsten Morgen zum Frühstück machen möchtest. Etwas, was du magst. Räume dir bereits im Voraus Zeit dafür ein. Fantastischer als das Frühstück selber ist – du setzt den Ton für einen Tag fest, auf den du dich im Voraus freust. Du kannst ein Trendsetter sein, sowie dein eigener Motivator und Anreiz.
Kein einziger weiß um den Inhalt des morgigen Tages, gleichwohl kannst du deine Gedanken nichtsdestotrotz daraufzu bereiten. Was möchtest du gerne morgen zum Essen haben? Was möchtest du gerne, dass es morgen passiert und vorkommt? Worauf würdest du dich gerne im Voraus freuen, sofern du das könntest? Sieh zu, dass du am Abend davor hinschreibst, was du gerne sich zutragen sehen möchtest, sobald du am nächsten Morgen aufwachst. Lasst uns einmal schauen, ob dies für dich einen Anlass darstellt, mehr Schwung in das morgendliche Aufwachen hinein zu schaffen.
Freue dich beispielsweise im Voraus darauf, was dich am Morgen glücklich machen kann. Füge weiteres hinzu zu deinen Vorstellungen, was dich wird veranlassen können, mit einem Lächeln aufzustehen und zu glänzen. Es existiert kein Gesetz wider das Niederschreiben von Möglichkeiten über Möglichkeiten, die du am Abend bedenkst, bevor du in dein Bett springst.
Finde desgleichen Freude am Ins-Bett-Gehen. Beides, die Freude am Ins-Bett-Gehen und die Freude am Aufstehen, sind für dich. Es existiert dabei eine Parallele.
Zubettgehen und aus dem Bett herauskommen, ihnen beiden ist es zugedacht, dir Freude zu schenken. Weder dem im Bett noch außerhalb des Betts Sein ist es zugedacht, eine Beschränkung zu bilden.
Versuche dies eine Woche lang, und Ich garantiere, dass deine Energie um ein oder zwei Kerben höher steigen wird.
Wenn du aufwachst, freue dich. Selbst wenn du heute Nacht nicht gut geschlafen hast, hast du nicht ermattet zu sein. Hin und wieder wird aus dem Schlaf allzu viel gemacht.
Wie auch immer, weder das Schlafen noch die Schlaflosigkeit ist bestimmt, dich zu drangsalieren. Die Wahrheit ist die, du möchtest wirklich nicht und fürwahr nicht den ganzen Tag über im Bett bleiben. Möge es sein, dass du dies niemals musst.
Und sofern du, sobald du aufwachst, tatsächlich tief in Schwierigkeiten steckst, dann bedenke, was du vielleicht unternehmen kannst, um einen anderen Menschen an diesem Morgen froh und freudig zu machen, sodass eben jener aus dem Bett hüpft.
Heavenletter # 5976 – 5.4.2017 Loosen Your Reins
Lockere deine Zügel
Gott redete …
Was auch immer du derzeit durchmachen magst, wie beschwerlich auch immer eine Situation für dich sein mag, es ist immer einmal vorüber. Immer. Das bedeutet, du kannst dich ein bisschen locker machen, selbst während du eine angespannte Zeit durchmachst. Früher oder später wird eine schwierige Zeit auf die eine oder andere Weise davonziehen.
Du tust klug daran, nicht in deinen Problemen zu wühlen und deine Aufmerksamkeit darauf zu verstärken. Das bedeutet nicht, dass du die Situation in deinem Kopf schönreden musst. Es bedeutet, dass du nicht an deiner Anspannung festhalten musst. Vielleicht bist du nicht in der Lage, von der Heftigkeit abzuspannen, aber du vermagst deinen Zugriff darauf zu lockern.
Wenn du an einer schwierigen Periode in deinem Leben festhältst, verstärkt die Schwierigkeit ihren Zugriff auf dich. Du übergibst deinen Frieden und forcierst so die Spannung. Du drückst sozusagen das Gaspedal herunter. Das Gaspedal loszulassen dient dir besser. Tatsächlich musst du nicht mit Vollgas vorangehen. Du musst nicht in die Schlacht ziehen.
Natürlich erkenne Ich, dass es für dich schwierig ist, Aufruhr loszulassen. Wenn du einen Auslöseknopf drücken könntest, würdest du das tun. Du würdest es liebend gerne tun.
Ungeachtet wie krass unfair eine Situation auch sein mag, lockere deine Zügel. Anstelle dass du Mich um sofortige Hilfe bittest oder zu Mir darum betest – übergib gelegentlich deine Situation einfach Mir. Das ist nicht unverantwortlich sein. Du kannst die Zügel hin und wieder Mir übergeben und eine große Veränderung in deinem Leben bewirken.
Ob du zu einer harten Zeit selber beigetragen hast oder nicht, ob du erbarmungslos in einen Taifun hineingezogen wurdest oder ob du anfällig warst für ein Verbrechen oder für eine Irreführung oder dafür, weggeschaut zu haben – einerlei wie sehr du es dir wünschst, dass Ich auf eine bestimmte Weise zu Hilfe komme, wie wäre es damit, einfach deine Situation zusammen zu bündeln und sie Mir zu übergeben? Übergib sie Mir, als ob du Mir einfach vertrauen würdest, und reiche deine Schwierigkeiten einfach so herüber zu Mir. Mache Mich zu deinem Partner.
Du könntest etwas in dieser Art zu Mir sagen:
„Gott, Ich lockere mein Festhalten an den Schwierigkeiten, die ich erfahre. Hier, Gott, tue mit ihnen wie es Dir beliebt. Ich werde alles tun, was ich kann, um meine Schwierigkeiten mit Barmherzigkeit für alle Beteiligten zu betrachten. Dass ich Dir vertraue heißt nicht, dass Du so handeln musst, wie ich es will. Ich lasse freilich Raum für Dich, Dich zu mir zu neigen. Ich erbitte nichts von Dir. Ich schenke Dir mein ganzes Herz. Was mich anbetrifft, kann ich nur so viel tun, wie ich tun kann. Es ist lächerlich von mir, Dir zu sagen, was zu tun ist. Was ich will und was Du tust müssen nicht übereinstimmen.
Während ich meine Situation Dir übergebe, versuche ich zu sagen, dass ich Verantwortung für mich übernehme. Ich greife die Lage, in der ich mich wiederfinde, nicht an. Ich mag sie nicht, aber ich schlage nicht wild um mich. Ich werde Dir nicht erzählen, was ich meine, dass Du für mich tun musst. Möge ich mich von den Grenzen befreien, die mich binden.
Lieber Gott, ich gebe mich Dir hin. Statt darum zu bitten oder darauf zu bestehen, dass Du mir dienst, so wie ich es wünsche, biete ich Mich an, Dir zu Diensten zu sein. Ich lege Dir schlicht mein Herz zu Füßen.
Was auch immer mich verzehrt – ob ich für den Rest meines Lebens unschuldig im Gefängnis sitze, ob ich eine unerfreuliche Diagnose von einem Arzt erhalten habe oder ob mich meine Frau verlässt, ich halte mein Herz offen für Dich und für mein Leben oder für meinen Tod.
Geliebter Gott, was auch immer vor mir liegt, ich werde dem begegnen und ich werde dem freundlich begegnen. Ich bin kein Kind, das mit den Füßen aufstampft. Was auch immer sei, ich werde Dir folgen, wohin Du mich führst. Das bedeutet nicht, dass ich passiv bin. Es bedeutet vielmehr, dass ich an Krankheit nicht mehr glauben muss als ich an Dich glaube, geliebter Gott.
Lieber Gott, darf ich fragen, segnet irgendjemand auch einmal Dich?“
Heavenletter # 5977 – 6.4.2017 Go Ahead, Have the Time of Your Life!
Na los, amüsiere dich prächtig!
Gott redete …
Hallo, dieses ist dein Leben, das du lebst. Leg los, amüsiere dich prächtig. Dein Leben, die Zeit, sie sind dein. Sie gehören niemand anderem als dir – nun, Wir könnten hinzufügen, dass dein Leben auch Mir gehört, weil Ich dein Leben hochhalte.
Während du auf Erden weilst, unterziehst du dich dem Gefühl von Zeit, welche auf Erden vorherrscht. Die Welt richtet sich nach der Zeit und die Welt ist vorbei in einem Augenaufschlag. Probiere das Leben aus. Finde deine Freude und teile deine Freude.
Was deine Freude ist, mag nicht jedermanns Freude sein oder überhaupt niemandes. Du könntest jemand sein, der es liebt immer auswärts zu essen. Du könntest jemand sein der es bevorzugt Essen für sich selbst zu kochen und zuhause zu essen. Du magst es lieben in Gesellschaft zu sein. Jemand anders mag eher besinnlich sein und sich nach Einsamkeit sehnen.
Ich sage dir eines: Auf Erden gibt es vieles um davon auszuwählen, sich darauf zu spezialisieren oder eine Pause davon einzulegen. Das Leben ist in der Tat eine großartige, prachtvolle Sache. Dein Leben ist was es ist, wenn es ist. Gleichzeitig kann dein Leben das sein, was auch immer du willst, dass es ist. Auf lange Sicht gesehen, kann es das wohl sein. Du hast etwas darüber zu sagen.
Es ist so, du musst dein Leben wollen. Du musst von deinem Leben wollen, das zu sein, was du willst, dass es ist. Sehe dein Leben wie eine Kamera mit der du Bilder machst. Du stellst den Fokus ein, wie du ihn willst. Fotografiere die Bilder die du willst. Das ist dein Leben. Mach daraus was du willst. Gib deinem Leben eine Chance. Gib deinem Leben so viel Aufmerksamkeit und Absicht wie du es willst. Laufe mit. Jedermanns Leben hat alle Möglichkeiten. Öffne dein Leben immer mehr und mehr. Greife danach.
Habe Spaß mit dem Leben. Du experimentierst mit dem Leben. Den Ausgleich den du findest gehört dir, nicht jemand anderes. Wahrlich, da gibt es keine Größe die allen passt.
Selbst wenn du der einzige bist, dessen Leben so aufgetischt ist wie das deine, ist alles in Butter. Da gibt es kein anderes Leben, das so zu sein hat wie das deine, oder einen anderen Lebensstil, dem du dein Leben anzugleichen hast. Da gibt es von unzähligen Wegen des Lebens zu wählen. Treffe deine eigene Wahl.
Dies ist schön und das ist schön. Wer maßt sich an zu sagen, dass es nur einen Weg zu leben gibt oder nur einer Route zu folgen? Wirf deinen Motor an und segle voran. Es gibt kein Rennen zu laufen. Es gibt kein Spiel zu gewinnen. Lebe dein Leben, dem Glück deiner Seele folgend und somit gewinnst du. Das Leben ist wirklich kein Wettbewerb. Alles was jemandes Glorie ist, ist vielleicht gar nicht deine Glorie und muss es auch nicht sein.
Jeder hat seine Vorlieben. Da ist Platz für jedermann im Universum. Auf einem Bus würdest du rüber rutschen um für jemanden Platz auf dem Sitz neben dir zu machen. Gib auch dir einen Sitzplatz.
Wenn du gerne läufst, laufe. Wenn du gerne fährst, fahre. Wenn du gerne den Zug nimmst oder in einem Flugzeug fliegst, du hast die Wahl. Wähle wie du es magst, schließlich ist das hier dein Leben.
Mach dir dein Leben genau passend. Dein Leben soll dir passen. Du bist nicht verpflichtet mit anderen zu prüfen um zu sehen was sie über dein Leben denken. Die Ansichten anderer mögen dir wohl wichtig sein, dennoch, in Wirklichkeit tun die Ansichten anderer nichts zur Sache. Du bist es, der dein Leben lebt. Dein Leben ist dein Privileg. Dein Leben ist keine Schmuggelware für einen anderen.
Du hörtest in deiner Kindheit oft: Kümmere dich um deinen eigenen Kram.
Ich würde sagen, kümmere dich um deine eigenen Sachen mit einer anderen Bedeutung im Sinne. Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten und natürlich, lass andere sich um die ihren kümmern.
Sich nicht einzumischen, reflektiert auch Liebe. Was auch immer du sagen magst über jemandes Lebensführung und falls du deine Meinung dazu abgeben musst, dann sage es nur einmal. Es ist nicht notwendig es zu wiederholen.
Lebe wohl.
Heavenletter # 5978 – 7.4.2017 Think Thoughts That You Have Never Thought Before
Denke ganz neue Gedanken
Gott redete …
Was ist wirklich wichtig? Du hast das Sagen. Du beschließt und entscheidest, was wichtig ist. Du triffst die Entscheidung, ob es für dich lebenswichtig ist, im Recht zu sein. Du verkündest es.
Natürlich gibt es Ausnahmen. Um auf dieser Welt als menschliches Wesen existieren zu können, brauchst du Essen und Wasser. Damit ein Baby überleben kann, braucht es die Berührung menschlicher Hände, es muss aufgehoben und umarmt werden. Und, selbstverständlich gibt es einen Unterschied zwischen bloßem Überleben und Wohlergehen.
Nicht jeder hat in der Kindheit genug Liebe, Verständnis und Zuwendung bekommen. Offen gesagt, viele oder die meisten Menschen in diesem Land haben dieses Problem. Wie gleichst Du diesen Mangel jetzt aus? Woher nimmst Du die Liebe, mit der jemand so knauserig war, ohne sich dessen bewusst zu sein?
Du nimmst dir vor, deinen Kindern all jene Liebe zu geben, die du selbst vermisst hast, um es bei deinen Kindern auszugleichen, indem du Liebe gibst. Trotzdem gelingt es dir vielleicht oft nicht. Rückblickend wünscht du, manches anders gemacht zu haben.
Die Zeit wird kommen, wenn das Geben und Nehmen von Liebe keiner Anweisung bedarf, ohne Anstrengung erfolgt. Es wird keines Entschlusses bedürfen, es wird ganz leicht und natürlich sein. Liebe wird aus sich selbst heraus fließen. Die Zeit wird kommen, wenn es unmöglich sein wird, keine Liebe zu geben. Niemand wird daran denken, Liebe in passenden Mengen auszuteilen. Es wird kein Messen, kein Hinzufügen oder Abziehen geben.
Im Leben auf der Welt wird die Liebe einfach erblühen. Jeder wird ein Experte in Liebe sein. Die Liebe wird blühen und sich ausdehnen. Es wird unmöglich sein für die Liebe, nicht vor Freude zu hüpfen.
Denke daran, dass Ich der Grundstoff der Liebe bin. Bin Ich das nicht? Schließe Ich nicht alles ein? Glaubt ihr, dass Ich manche Meiner Kinder liebe und andere nicht? Nun, ihr mögt so denken, und genau da schleichen sich gewisse Umstände ein. Ihr seht Unstimmigkeiten. Ihr fällt Urteile. Ihr seht, dass jemand anderes ein besseres Leben hat! Ihr seht auch, dass jemand anderes ein bemitleidenswertes Leben hat im Vergleich zu eurem. Arme Seelen, ihr wisst nicht, wie sie es ertragen.
Geliebte, wie wollt ihr wissen, was sich hinter dem äußeren Erscheinungsbild verbirgt?
Vielleicht geht ihr von der unausgesprochenen Prämisse aus, dass das äußere Erscheinungsbild alles ist. Ihr sollt dieser Annahme nicht anhängen. Doch wann immer ihr jemanden bedauert, nehmt ihr genau das an. Und jedes Mal, wenn ihr andere in misslichen Umständen seht und ihr euch wundert, wie sie lächeln und lachen können, sogar ohne Gliedmaßen, geht ihr nach der äußeren Erscheinung. Ihr seht Behinderungen. Ihr macht einen Kotau vor Entrechtung, Entbehrung, Enttäuschung, die ihr seht. Ihr seht vielleicht eher, was nicht da ist, als was da ist.
Geliebte, ihr denkt vielleicht, ihr setzt hohe Maßstäbe, dabei setzt ihr vielleicht niedrige. Möglicherweise denkt ihr, dass es sogar unmöglich ist, ohne das, was ihr „Annehmlichkeiten“ nennt, auf Erden glücklich zu sein. Ihr seht dunkle Wälder und fragt euch, wie jemand in einem dunklen Wald seinen Weg zum Glück finden kann. Geliebte, die Freude ist in einem dunklen Wald vielleicht sogar größer, denn wenn die Sonne durchkommt, zeigt man auf sie.
Ihr seht nicht, dass in allem ein Vorteil liegt, ob ihr es mögt oder nicht. Ihr wollt die Norm. Ihr besteht auf allem, was ihr als einen Vorteil betrachtet. Und trotz aller von der Welt anerkannten „Annehmlichkeiten“ der Welt habt ihr vielleicht kein Glück aufgelesen.
Üblicherweise identifiziert ihr die Ursache mit einem äußeren Ereignis, und ihr gebt diesem äußeren Ereignis die Schuld. „Wenn ich doch nur Geld hätte, dann wäre ich glücklich. Wenn ich doch nur eine wahre Liebe hätte, dann wäre ich glücklich. Wenn ich doch bloß nicht so viel Pech hätte im Leben, dann wäre ich glücklich.“
Geliebte, wenn ihr glücklich wäret, dann wäret ihr glücklich (* unabhängig von äußeren Umständen)! * Anmerkung des Übersetzers
Jene, die reich wurden, sehen vielleicht auf die Zeit ihrer Armut mit Wehmut zurück und denken, das seien glücklichere Tage gewesen.
All das „Gute“ und das „Schlechte“, das ihr heute seht, sind nur eure Sichtweisen. Seht es anders, denkt neue Gedanken.
Heavenletter # 5979 – 8.4.2017 Let Us Turn the Page Together
Lasst Uns gemeinsam die Seite umblättern
Gott redete …
Besseren Wissens zum Trotz siehst du dich ab und an in einer Welt voller Anspannung im Sumpf versunken. Du hast eine Menge erhebende Worte gelesen, darunter die Heavenletter. Du weißt um Besseres, und auch so gibt es Tage und Wochen oder längere Zeiträume, welche dich mit Erbärmlichkeit umgeben. In der Theorie, da etwa bejahst du die Zuständigkeit dafür, wie du dich fühlst, wiewohl, sobald du dich niedergeschlagen fühlst, bleibst du in dem Empfinden des Niedergeschlagenseins und vermagst anscheinend dort nicht herauszukommen. Wehe ist es dir.
Du bist eine gute Person, und doch, Tag um Tag durchstehst du womöglich Empfindungen, welche dich herunterziehen. In einer bestimmten Gesellschaft wirst du etwa lächeln, lachen und manchmal gar Vergnügen finden, und alsdann, sobald du zu dir alleine zurückkehrst, halten dich düstere Gefühle wie sklavisch gefangen. Dies scheint dir zuzustoßen, und du erkennst nicht, wie du hierher gelangt bist.
Du kennst Besseres. Du weißt um Besseres, denn dich mit düsteren Gedanken und trostlosen Empfindungen vollzusaugen, dem gegenüber, hier bist du nun, untergetaucht in tiefer und dauerhafter Entmutigung. Hier bist du nun, es mangelt dir an Appetit fürs Leben, und du scheinst außerstande zu sein, je wieder das Leben als Schön heraufzubeschwören. Es ist undenkbar, dass sich Unglücklichsein dir zugetragen hat. Du warst gewöhnt, niedergeschlagene Gefühle im Keim zu ersticken, derweilen jene nunmehr das Heft in die Hand zu nehmen scheinen.
Das Leben wird sich dir derzeit hohl anfühlen. Kein einziger scheint sich darum zu kümmern, wie du dich fühlst oder dich zu verstehen, selbst dann nicht, wenn sie dies wollten. Du, du selber, kennst den Grund deines Herzewehs nicht. Es ist nicht so, wie wenn jemand, der dir von Belang ist, kürzlich verstorben ist. Du hast deine Lebensgrundlage eingebüßt. Du hast keine körperliche Erkrankung. Du hast keinen trefflichen Grund, dich down und herausgenommen zu fühlen, und gleichwohl siehst du dich – so, scheint es, siehst du dich – als in einer abwärts gerichteten Spirale der Entmutigung befindlich.
Früher hat es immer, sobald du niedergeschlagen warst, eine Art Erklärung gegeben. Deine Liebe blieb unerwidert, und so fort. Du hattest den einen oder anderen Grund.
Jetzt, hier stehst du ausgerüstet mit einem jeden Beweggrund, glücklich zu sein, und bist es nicht. Du stehst auf dem Schlauch.
Du siehst dich nach einer Remedur um. Du weißt, dass das Heilmittel, sofern es denn eines gibt, inwendig in dir liegt. Du begreifst, dass du den Schlüssel zum Leiden inwendig in dir in der Hand hast. Du begreifst zudem, dass das Heilmittel in dir zu liegen kommt.
Dir wäre es sehr lieb, wenn Deus ex machina hereinträte und dein Herz erleichterte. Das Leben veranlasst Einen nicht dauernd, sich gut zu fühlen, wiewohl, irgendwie, jetzt, so du dich deinen Empfindungen zugewendet, jetzt, so du zu dir selber geredet, dir in die Augen geblickt hast, verspürst du etwas Erleichterung. Was vor einer Minute ein ungemein Großes Leid war, ist deinem Empfinden nach jetzt irgendwie weiter weg von dir. Es kommt zu einem Aspekt in dir, den du als weniger tragisch zu sehen beginnst. Ein Blick auf dich zu hebt an, als seist du nicht in einer gewaltigen Tragödie festgesteckt, vielmehr bloß in einem Gurkenglas.
Nicht mehr in einem Shakespeare’schen Drama oder einem Dicken’schen Roman verhakt, bemerkst du dich selber mehr wie einen Leser von Romanen, einige davon flott vorangehend, einige gemächlich und verwunden.
Nun bist du parat, anstelle eines tragischen Romans eine leichte Novelle zu lesen.
So steht es mit der Geschichte deines Lebens. Du liest einen Roman nach dem anderen. Du schaust dir ein Bühnenstück nach dem anderen an, und glaubst, du seist die Hauptfigur in dem Roman oder auf der Bühne. Du fährst Entlohnungen ein, und erntest ebenso das Durchlaufen der düsteren Hallen des Lebens. Du wanderst von einem Korridor zum anderen. Du siehst auf das Große Bild, und du siehst auf ein winziges Bild. Eine Zeitlang bist du Don Quixote, der mit Windmühlen kämpft.
Du scheinst vom einen Ende der Welt zum anderen zu laufen. Wer bist du nachgerade, und was tust du?
Du erzählst dir eine Geschichte nach der anderen, und keine davon ist Stimmig und Echt. Du und Ich sind wahr.
Blättert nun mit Mir die Seite um, Geliebte. Lasst Uns die Seite umwenden.
Heavenletter # 5980 – 9.4.2017 A King of Consciousness
Ein König des Bewusstseins
Gott redete …
Aloha! Namaste! Grüß Gott!
Arrivederci! Au Revoir! Auf Wiedersehen!
Das Leben in der Welt ist aus Begrüßung und Abschied gemacht. Zeitlich bedeutet, da sind Anfänge und Enden.
In der Ewigkeit ist das anders. Alles ist alles auf einmal. Unendlichkeit ist Fülle. Fülle besteht aus Fülle in Einheit. Dies ist der Bewusstseinszustand der, man hört es so, der Himmel sei, und dies auch wirklich ist.
Der Himmel kann nur ein Bewusstseinszustand sein. Die Welt hat die Illusion von Raum und Zeit. Das hat der Himmel nicht. Der Himmel ist nicht Illusion. Der Himmel ist die Wahrheit deines Seins. Also ist Einheit die Wahrheit von dir und von allen menschlichen Wesen.
Wir könnten sagen, es gibt zwei Versionen von euch. Da ist die ersichtliche Version, auf der Erde untergebracht in einem Körper der einen oder andern Art, und da ist die subtile, herzhaftere Version von euch, die ewig in der Unbegrenztheit als Einheit lebt.
Auf der Erde seid ihr in einen Körper hineingedrückt. Ihr fühlt euch abgetrennt. Alles in der Welt sagt dir, dass du getrennt bist. Du fühlst womöglich große Einsamkeit, denn du bist verlassen von deinem natürlichen Habitat, auch wenn du nicht genau weißt, ob du überhaupt wirklich existierst. Du fühlst vielleicht, dass du Schutz brauchst vor all den andern, die dich ignorieren oder sich gegen dich verbünden. Du nimmst deutlich dich wahr und die andern.
Gleichzeitig fühlst du eine Art Fernweh, obwohl du nicht weißt, wonach du eigentlich strebst. Ich sage dir, das bist Du Selbst, den du suchst. Die Identifizierung, die du ersehnst, ist die deines eigentlichen Selbst.
Zu existieren ist unglaublich, und du bist ein unglaubliches Wesen. Du bist Gold, doch du siehst dich womöglich als Schrott, eine Art Überbleibsel einer andern Zeit und anderen Ortes. Du identifizierst dich weit weg von Engeln. Du hast weder das Wissen noch den Mut, dein Wahres Selbst auszudrücken und überhaupt zu beachten. In gewisser Weise bist du wie Moses im Rohrkörbchen. Er wurde zwar gerettet, aber erst viel später wusste er, wer er war.
- ausgesetzt als Säugling im Papyrus Korb, Anm.d.Übers.
Natürlich bist du ein Gotteswesen. Du bist Mein Wesen. Du bist Mein Erbe, und es ist Mir eine Freude, dich anzuschauen. Ich schaue dich an. Wahrhaftig, du erbst das Königreich Gottes. Du bist weit über die Erde hinaus.
Du magst denken, bei der DNS, dies sei eine Angelegenheit für Detektive, oder reine Fernsehkost.
Es gibt einen Unterschied zwischen einem Vergrößerungsglas und einem Teleskop. Wenn du ein großartiges Bild willst, schau auf Mich mit einem Teleskop. Suche nicht Großes im Detail, auch wenn Großartigkeit überall existiert. Die Großartigkeit, von der Ich jetzt spreche, braucht ein größeres Bild. Um unermessliche Weite zu sehen, schau mit deinen Augen weit offen. Sei weitsichtig. Kurzsichtigkeit ist aus der Vergangenheit. Genaue Überprüfung gehört ins Feld der Wissenschaft. Du jedoch gehörst ins Feld des Bewusstseins. Bewusstsein ist Mein Feld.
Jedermanns Bewusstsein kommt von Mir. Es war Meine Freude, dich zu erschaffen, doch du hast vermutlich auf vielfältig Weise von Mir gehört, bevor du mit Mir bekannt wurdest. Du bist mehr oder weniger in Mich gestolpert. Du warst ein- und ausgeschaltet. Du warst nicht ganz sicher, wie man mit dem König des Bewusstseins einher wandert.
Das findest du jetzt heraus. Du kommst näher zu Meiner Vision und dem Wissen, dass dies auch deine ist. Du kommst näher zur Realisierung wahrer Realität und dazu, sie als deine eigene Realität zu akzeptieren. Geliebte/Geliebter, Alles was Meines ist, ist auch Deines. Meine Vision ist deine. Mein Herz ist deines. Mein Bewusstsein ist deines. Du bist so nah und liebenswert für Mich, dass es hart für dich ist, es zu akzeptieren.
Kein Grund für dich wegzugehen. Wir werden Uns nie verabschieden. Unsere Liebe wird nie gebrochen. Unsere Liebe ist immer. Sie verschwindet nie. Es ist dein eigenes Herz, das du auswringst. Komm, komm in Mein Herz, wo du immer bist und immer warst. Heiße dich willkommen. Lasse dich selbst im Himmel zu, genau jetzt. Fühle die Beglückung, wie du selbst hineingehst und da ankommst, wo du wahrhaft existierst. All der Rummel war für nichts, denn es ist absolut sicher dein Selbst, dass du begrüßen wirst.
Heavenletter # 5981 – 10.4.2017 Know Your Intentions
Kenne deine Absichten
Gott redete …
Falls die Vorstellung, jeden und alles zu lieben, für dich zu viel zum Verinnerlichen ist, dann denke stattdessen gemäß dem Motto, Wohlwollen aufzubringen. Dies mag dir besser munden. Es liegt durchaus im Rahmen deiner Möglichkeiten, Wohlwollen aufzubringen. Das scheint für dich nicht so fern zu sein, wie jeden und alles zu lieben und zu glauben, dass du es kannst.
Womit du dich auch beschäftigen magst, ziehe in Betracht Wohlwollen herzustellen. Gib dir selbst eine Chance. Du musst darin nicht über Nacht perfekt sein.
Nun, wisse mit Sicherheit, dass dieser Rat nicht bedeutet, dass du jeden zufriedenstellen und auf jeden eingehen sollst. Wir sprechen von etwas viel Größerem als Egos aufzubauen. Du versuchst nicht, Punkte zu gewinnen. Du beabsichtigst, zu Frieden auf Erden beizutragen und zu Wohlwollen für alle Menschen auf Erden und für die ganze Erde.
Sei liebenswürdig zum Land selbst. Liebe die Erde an sich und die ganze Natur.
In diesen Rahmen deiner Liebenswürdigkeit und deines Tonangebens für die Güte in der Welt kann alles mit einbezogen werden.
Sei freundlich und großzügig. Wünsche dir, gütig zu sein. Sei liebenswürdig zu deiner Familie. Sei liebenswürdig zu denen, die nicht als deine Familie spezifiziert sind. Sei liebenswürdig zu Arbeitgebern und sei ebenfalls liebenswürdig zu Arbeitnehmern. Sei freundlich zu den Tieren zu Land und zu den Vögeln in der Luft. Sie gnädig zu allen lebendigen Dingen auf Erden. Sei ebenfalls freundlich zu dir. Sei freundlich.
Sei freundlich, wenn du ein Kunde bist. Sei freundlich wenn du der Kundendienst bist. Sei liebenswürdig, wenn du der Busfahrer bist, und sei liebenswürdig, wenn der Fahrgast des Busses bist. Sei freundlich, wo auch immer du bist. Sei freundlich, wenn du glücklich bist, und sei freundlich, wenn du traurig bist. Sei ein Gastgeber des Universums.
Liebenswürdigkeit ist nicht mehr als das Öffnen von Türen und Fenster, das Hereinlassen von frischer Luft. Das ist Liebenswürdigkeit.
Was Liebenswürdigkeit zusätzlich gibt, ist das Honorieren von allen, das Respektieren von allen und das Freilassen von einem jeden, inklusive dir. Liebenswürdigkeit hortet nicht Missgunst, sie hortet auch nicht Raum. Liebenswürdigkeit macht immer Platz, sodass sich andere ebenfalls hinsetzen können. Güte lässt alles los, was nicht zum Frieden gehört. In Güte gelangt Kleinheit nicht herein.
In Liebenswürdigkeit ist niemand ungeduldig. Liebenswürdigkeit ist Geduld.
Das ist natürlich die Goldene Regel. Das Wort Regel ist nicht weithin beliebt. Viele Regeln engen dich ein. Sie sperren dich ein. Sie sind gegen deinen Willen.
Ich habe die Vorstellung, dass es genau dein Wille ist, Frieden in der Welt zu verbreiten, Frieden zu erwägen und zu ihm beizutragen. Ich habe die Vorstellung dass du Frieden mehr wünschst als Kampf. Ich habe die Vorstellung, dass du mehr als gewillt bist, vergangene Streitereien loszulassen. Ich habe die Vorstellung, dass du gerne ein wahrer Freund bist und die Welt zum Wohle aller unterstützt. Ich habe die Vorstellung, dass du fertig bist mit Animosität. Ich habe die Vorstellung dass du einen Überfluss an Feindseligkeit in der Welt gesehen und davon gehört hast und dass du dessen müde bist. Ich habe die Vorstellung, dass du dich nach Frieden sehnst. Selbst ein kleiner Frieden ist Frieden.
Du kannst es. Wenn irgendjemand Frieden schenken kann, dann du. Du vermagst freudig deine Verteidigungswaffen abzulegen. Jedermann kann das Ego ablegen. Das Ego ist nicht dazu gedacht, der Beherrscher von dir zu sein. Wohlwollen ist dazu gedacht. Wähle deine Loyalität aus. Verkünde dir selbst Frieden und dann lass Frieden wahr werden.
Reiche Frieden im Stillen weiter. Es ist nicht nötig, eine formelle Gruppe zu bilden und Aufmerksamkeit auch dich herbeizurufen. Sei im Frieden. Sei Frieden.
Heavenletter # 5982 – 11.4.2017 A King Is Not Measure by the Heft of His Crown
Ein König wird nicht an dem Gewicht seiner Krone gemessen
Gott redete …
Wie geht es dir heute? Wer bist du heute?
Bist du deine Stimmung? Bist du das, was du an Kleidung angezogen hast? Bist du das Haus, in dem du lebst? Bist du deine Haushalts-Zweckmäßigkeiten? Machen sie dein Leben leichter? Sammelst du Gegenstände, oder stößt du ab? Was möchtest du wirklich? Sage es Mir – was möchtest du wirklich?
Bringe zum Ausdruck, wonach es dir sehnlich ist, nicht als ein Entbehren oder als eine Klage. Schildere vielmehr, was du an deinem Streben und Verlangen gernhast. Was macht es dabei aus, dass es dir erstrebenswert ist? Was verkörpert der Gegenstand deiner Verlangen? In was für einem Feld sind deine Träume am Spielen? Wer sagte denn, Träume hätten genügsam und leicht zugänglich zu sein?
Träume sind gut. Weithergeholte Träume sind ebenso gut wie irgend ein magerer Traum. Träume sind gut. Weithergeholte Träume sind womöglich ganz und gar nicht von weitem hergeholt. Wer hat das Recht, die Träume irgendeines Menschen zu dekretieren?
Noch auch hast du das Recht, die Träume, die dein Herz betreten, im Zaum zu halten. Spiele mit den Träumen, die in dein Herz hineinlaufen. Bereite ihnen eine angenehme schöne Zeit. Sei nicht mehr strikt mit ihnen. Kein sie Beschneiden. Kein sie Herumkicken. Geleite deine Träume zu dir hin. Möge dein Leben der Traum sein, aus dem Träume gemacht sind. Gib deinen Träumen eine Chance. Selbst wenn dein Traum die allerunwahrscheinlichste Sache in der Welt ist, gib ihm eine Chance.
Gewiss, ja doch, träume nicht davon, ein Taugenichts zu werden.
Sofern du eine arme Person bist, die ein König sein möchte, kannst du in deinem Leben in der Welt ein Prinz sein. Ein König wird nicht an dem Gewicht seiner Krone gemessen. Bist du von Meiner Abstammung, oder bist du das nicht? Ein Prinz fällt nicht weit vom König.
Träume rüsten dich zu. Sie lockern dich auf. Sie bereiten den Weg. Wer wagt zu sagen, Träume hätten unauffällig gehalten zu sein? Deine Träume müssen sein, was sie sind. Träume weiter. Mögen deine Träume strömen wie Flüsse.
Ein Traum ist es wert zu existieren, ob er nun vor deinen Augen wahr wird, oder nicht. Betrachte deine Träume. Breite sie vor dir aus.
Mögen deine Träume weißen Rössern gleich sein, die frei über Berg und Tal rennen. Lasse deine Träume Edelsteinen gleich sein, welche funkeln.
All das auf der Oberfläche des Lebens in der Welt ist ohnehin ein Traum. Wir können sagen, je verträumter deine Träume sind, umso fröhlicher sind sie. Wieso denn nicht? Habe Spaß mit deinen Träumen. Spüre deren Erfüllung.
Natürlich, Träume haben einen Willen aus sich heraus. Träume können unmittelbar vor dir voll ausgewachsen in Erscheinung treten, oder sie tun es nicht. Sei es nun, die Träume werden vor dir wahr, oder sei es, sie werden es nicht, Träume züchten dich und rüsten dich zu größeren Träumen.
Träumehaben ist wie dein Auto für eine Ausfahrt herausholen. Selbst eine Fahrt um den Häuserblock herum ist eine Fahrt. Finde Vergnügen an ihr. Genieße diesen ganzen Traum des Lebens auf Erden. Träume sind die Gesänge, die du singst. Singe um der Freude daran halber. Singe für Mich!
Träumen ist wie ein Reisebuch lesen oder wie sich die Illustrationen in einem Kochbuch anschauen, die Einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Du hast nicht nach Sansibar zu reisen. Du kannst eine schöne Zeit haben, derweilen dein Geist dorthin reist. Du hast nicht die fabelhaftesten Plätzchen zu backen, die in dem Kochbuch abgebildet sind, um an den Plätzchen Freude und Vergnügen zu finden.
In einem gewissen Sinne – was für einen Unterschied erbringt es, ob nun ein Traum in dein Leben goldrichtig gekleideterweise hineinläuft und sich dir und der äußeren Welt herzeigt, oder ob ein Traum dies nicht tut? Wirklichkeit werden, und, für dich echt und wahr sein – sind nicht so weit auseinander. Wisse deine Träume zu schätzen. Sie sind für dich gemacht, um sie zu erkunden. Träumen nimmt dich irgendwohin.
Heavenletter # 5983 – 12.4.2017 God’s Promise
Gottes Versprechen
Gott redete …
Ich sende die Heavenletters, die ihr empfangt, direkt zu eurem Herzen. Wenn ihr euren Heavenletter öffnet, verändert sich sobald ihr lest „Gott redete“ euer Herzschlag. Er wird ruhiger.
Würde Humphrey Bogart Mich so spielen, wie er viele Rollen in Filmen gespielt hat, könnte er sagen: „Bleib bei Mir, Baby.“
Er könnte sagen: „Du kannst nichts falsch machen.“
Er könnte sagen: „Ich werde dich nicht im Stich lassen.“
Ist es möglich, dass ihr Humphrey Bogart leichter glaubt als Mir?
Ich sage euch: „Ich werde immer mit euch sein. Ich bin immer mit euch. Wir leben in der Unendlichkeit. Wir sind niemals außerhalb der Unendlichkeit.“
Ist es möglich, dass ihr Mich als Eigentümer eines Süßwarenladens begreift und darauf baut, dass Ich euch Süßigkeiten aushändige, wann immer ihr darum bittet?
In diesem Fall mögt ihr euch im Stich gelassen fühlen, sogar im Leben verstoßen, weil Ich nicht eure Erwartungen erfülle.
Ist es möglich, dass ihr das Gefühl habt, Ich schulde euch etwas und müsse in jeder Hinsicht die Orange des Lebens für euch schälen, dass Ich dafür da bin, dass Ich schäbig bin, falls Ich es nicht tue?
In Begriffen des Lebens an der Oberfläche – dieser dünnen obersten Schicht auf der Glasur des Kuchens des Lebens – da mögt ihr durchaus genauso fühlen. In diesem Sinne mögt ihr es so sehen, dass Ich euch im Stich gelassen habe, und ihr seid enttäuscht.
Ich verstehe das.
Ihr seid euch sicher, dass Ich euch die Sterne im Himmel versprochen habe und dass Ich es stattdessen zugelassen habe, dass Wolken die Sterne verdecken als eine Art Aprilscherz an euch. Ihr seid euch sicher, niemals gehört zu haben, dass Ich euch Wolken versprochen hätte.
Gleichzeitig würdet ihr, falls Wolken als genauso erstrebenswert wie Sterne angesehen würden, lächeln, wenn ihr die Wolken seht. An manchen schönen Tagen bewundert ihr tatsächlich schlichte Wolken.
Mein Versprechen an euch lautet: „Ich bin hier.“ Das ist keine geringe Sache, dass ich hier bei euch in all Unserer Herrlichkeit bin.
Drei weitere Worte, die Ich sage, lauten: „Kommt zu Mir.“
Und:
„Bleibt bei Mir.”
„Wir sind Eins.“
„Verbleibt in der Freude.“
Und dann lautet der für euch schwierige Teil in vier Worten:
„Mein Wille, nicht deiner.“
Dieses Erfordernis wird Hingabe genannt. Für euch, Meine Lieben, mag Hingabe eher als Unterwerfung betrachtet werden. Ihr ersehnt euch Absolute Freiheit.
Ihr seid frei, mit Mir zu fliegen. Wir werden über den Sternen fliegen. Wir werden Uns mit der Sonne und dem Mond in Verbindung setzen. Ihr seid an Mein Herz angebunden, und Mein Herz ist an eures angebunden.
Wo Ich bin, da seid ihr. Ich bin bei euch. Was auch immer sei, ihr seid bei Mir. Was Uns anbelangt, gibt es keine Trennung. Unsere Herzen berühren sich. Unser Einssein ist Freiheit. Wir sind frei zu lieben.
Unser Einssein ist euer Schicksal, und das Schicksal gehörte immer euch. Ich bin euer Schicksal. Wir sind dazu bestimmt, Eins zu sein, und es gibt kein Ende für das Einssein. Einssein war immer euer Geburtsrecht. Ihr musstet nicht darauf warten, dass euer Schicksal auftaucht. Ihr müsst jetzt nicht auf euer Schicksal warten. Es gehört euch bereits.
Wenn ihr den Bus schon bestiegen habt, müsst ihr nicht auf ihn warten.
Genau jetzt reist ihr in einem fliegenden Bus. Wir umkreisen das Universum. Es gibt keine Notwendigkeit für Reservierungen. Es gibt kein Schlange stehen. Es gibt keine Zeit. Es gibt keinen Raum. Es gibt kein<em> dich</em> und es gibt kein <em>Mich</em>. Da ist Einssein. Einssein umsäumt die Welt in Seide, in Gold und Silber, in Diamanten, in Perlen, in jedem vorgestellten Edelstein.
Sagt mir, selbst wenn Ich von Seide und Gold und Silber und Diamanten und Perlen und jedem vorgestellten Edelstein spreche, werden sie nicht schal neben der Einheit, Vollständigen Einheit, Einheit der Liebe?
Selbst wenn man euch ein ganzes Gebäude voller funkelnder Edelsteine anbieten würde, würdet ihr wählen, Einssein zu haben. Nichts vermag Einssein zu übertreffen. Nichts kann sich mit Einssein vergleichen. Nichts kann da mithalten.
Also, nehmt jetzt einen tiefen Atemzug und kehrt zum täglichen Herumrennen auf der Erde zurück.
Lernt. Wachst. Entwickelt euch weiter, während ihr schon dabei seid.
Gottes Segen über euch.
Heavenletter # 5984 – 13.4.2017 Bet On Your Life
Wette auf dein Leben
Gott redete …
Fördere Liebe bis dass sie sich in dein Leben ergießt. Finde Möglichkeiten zu lieben, wo auch immer du bist.
Lass Feindseligkeit gehen. Selbst Feindseligkeit materiellen Objekten gegenüber. Kicke deine Reifen nicht, wenn dein Auto nicht anspringt.
Heiße das Leben einfach willkommen, egal wie es gerade ausschauen mag. Es mag eine Offenbarung für dich sein, dass der Lauf des Lebens, egal wie der Inhalt aussehen oder sein mag, unterhalten werden kann. Denk nicht, dass du dir etwas vormachst, nur weil du das Leben akzeptierst.
Versuche dies: Wette auf dein Leben.
Das Leben wird dich irgendwo mit hinnehmen. Du wirst aus dem Leben lebendig hervorgehen. Du wirst graduieren. Du magst ein Doktorat im Leben verdienen und gleichzeitig sehr be-lernt werden während du unschuldig bleibst.
Das Leben ist unberechenbar. Das Leben rast die Schnellstraße entlang. Es nimmt Umwege. Trotz allem, so oder so, findet das Leben seinen Weg zurück auf die Schnellstraße. Auf die eine oder andere Weise kommt das Leben zurück auf den Pfad der Liebe.
Das Leben ist nicht da, um dich runter zu ziehen. Im Laufe deines Lebens magst du dir darüber den Kopf zerbrechen. Oder vielleicht schlitterst du gerade durchs Leben als ob du ein wilder Fahrer wärest. Du kannst das Leben überbewerten oder du kannst es unterbewerten.
Was auch immer du in einem bestimmten Augenblick fühlen magst, Leben kann sich selbst übertreffen und dich obendrein.
Leben wartet dir nicht immer auf. Es werden viele Lieder über das Leben geschrieben und viele Lieder gehen von der Seite und nehmen andere Wege. Rotiert mit dem Leben, Geliebte. Trinkt seine Freuden. Genießt die Zeit, die ihr dabei seid.
Wenn du dich nach Trost sehnst, spende anderen Trost. Was ist Trost anderes als Frieden?
Ach Gottchen, wie du dir doch wünschst, dass dir jemand dein Knie küsst, wenn du es aufgeschürft hast. Wie du danach schmachtest, von anderen bejubelt zu werden, wenn du einen unerwarteten Glücksfall erlebst.
Es ist weise, wenn du mehr von dir erwartest und weniger von den anderen. In gewisser Weise erwartest du zu viel vom Leben. In anderer Hinsicht, nicht genug.
Das Leben kann dich aufrütteln. Das Leben kann dich aus der Bahn werfen. Das Leben mag erscheinen als ob es dich übersehen hätte und dann kann es dir ins Gesicht springen. Das Leben kann dich aufheben und das Leben kann dich zum stolpern bringen. Manchmal empfindest du das Leben wie einen Witzbold und du findest es nicht lustig.
Es scheint, dass einige Meiner Kinder ständig über ihre Schulter blicken. Andere wiederum rennen davon so schnell sie nur können.
Egal wie, du kannst das Leben nicht umgehen. Leben gibt nicht auf. Leben lässt nicht nach, noch solltest du. Leben mag umstritten sein, dennoch kannst du es nicht argumentieren. Leben scheint besser zu wissen als du.
Manchmal erscheint das Leben wie ein verirrter Liebhaber, untreu in Dingen, die dir am wichtigsten sind. Im einen Moment mag das Leben dich mit Geschenken überhäufen. Im nächsten Moment scheint es, dass das Leben all seine Geschenke hinweg nimmt und dann läuft das Leben davon ohne sich auch nur umzudrehen. Das Leben läuft sein Ding. Manchmal scheint es, dass das Leben dich herum kommandiert. Manchmal spricht das Leben klar. Ein anderes Mal murmelt das Leben.
Leben kann sich alle Zeit für dich nehmen und du wartest. Leben kann für dich atemberaubend sein und Leben kann von dir hinweg tanzen und dir seine Rückseite zeigen. Leben kann dich anrempeln ohne dich um Verzeihung zu bitten.
Was anderes kannst du mit Leben tun als es zu leben. Leben kann nicht verleugnet werden. Das Leben bietet dir einen harten Wettlauf.
Höre, wie auch immer Leben für dich aussehen mag, das Leben ist dein Freund. Es ist dein Freund für alle Zeit. Da gibt es die Oberfläche des Lebens und da gibt es Leben tiefer und in Höchstform.
Da ist kein Berechnen des Lebens. Es hat seine Weise mit dir. Leben ist immer in Bewegung. Leben gebietet Leben. Lang lebe das Leben.
Heavenletter # 5985 – 14.4.2017 Planning a Trip to Faraway Lands Together
Gemeinsam eine Reise unweit entfernte Länder planen
Gott redete …
Ihr wisst, ihr müsst nicht zu Mir beten. Ihr könnt auch einfach mit Mir nachgrübeln über eure scheinbare getrennte Existenz und Wir beide, du und Ich, können auch direkt miteinander sprechen. Lasst Uns einander reflektieren. Lass Uns das Leben zusammen entdecken, als würden Wir gemeinsam eine Reise in weit entfernte Länder planen.
Die Wahrheit ist, Wir sind nicht einmal einen Katzensprung voneinander entfernt. Wir sind der jeweils andere! Wir sind mehr als das. Wir bewegen Uns synchron im Zickzack. Wir stehen in dauernder Kommunikation. Ich flüstere in dein Ohr und du in Meins. Wir werden transportiert. Wir fliegen hoch. Wir fühlen einander den Puls.
Worte sind nicht genug. Es gibt höhere Ebenen als Worte. Worte kitzeln unsere Fantasien. Worte sind etwas, woran man sich festhalten kann, aber auch etwas, was man loslassen kann. Manchmal geht es ohne Worte, ein anderes Mal malt man das Leben mit den Farben der Worte. Manchmal bist du ein Künstler im Lieben, manchmal übertriffst du dich selbst.
Wenn du dich von Mir getrennt fühlst, so bist du getrennt von deinem ureigenen Selbst. Sei stattdessen anwesend. Lass Uns zusammen am höchsten Zweig des Einen Baumes schwingen, der Leben genannt wird.
Ah, diese Einheit des Einsseins.
Zwischenzeitlich hattest du vielleicht das Gefühl, unsere Verbindung sei zerbrochen, wie Humpty Dumpty, der von einer Mauer fiel und nie mehr wieder zusammen gesetzt werden konnte. Du siehst unsere Verbindung als unterbrochen an, so, als könnte sie nie wieder hergestellt werden. – Niemand kann Unsere Verbindung durchtrennen, kein Mensch und auch nicht Gott.
Dein Gefühl, abgetrennt zu sein, ist deine Bitte um eine Wahre Verbindung mit deinem Selbst. Das Gefühl der Trennung, das scheinbar ganz von dir Besitz ergreift, ist ein Betrug, den du aufrecht erhältst, um dich selbst zu täuschen. Es spielt überhaupt keine Rolle, dass du nicht der einzige bist, der scheinbar versucht, sich selbst von der Wahrheit des Lebens in der Welt abzutrennen, wenn du protestierst und mit der Faust auf den Tisch haust.
Drückst du so eine Art von Rivalität aus? Verspürst du irgendwie die Notwendigkeit, dein kleines Selbst zur Hauptperson zu machen? Möglicherweise bestehst du darauf und willst für dich und andere beweisen, dass Ich, falls Ich existieren sollte, nur außerhalb von dir existiere, vielleicht als ein Schurke, der dich betrügen will? Du glaubst, du seist viel zu gescheit, um von Mir hereingelegt zu werden.
Was versuchst du zu beweisen? Was kann der Grund sein, dass du dich isolieren willst und deine Isolation dir und anderen beweisen willst? Möchtest du diese Verwüstung jenen unterstellen, die du als „die anderen“ bezeichnest, inklusive Mir? Meine Geliebten, welcher Nutzen liegt darin? Seht ihr Mich als so mächtig, dass ihr versucht, Mich auszulöschen und Meine Existenz gänzlich zu leugnen? Zu welchem Nutzen? Ist euer Wille so hochmächtig, dass ihr versucht, Meine Liebe zu euch zu besiegen? Ihr könnt damit nicht für alle Zeit Erfolg haben.
Geliebte, haltet die andere Wange hin. Besonders spreche Ich zu jenen unter euch, die darauf beharren, sich selbst davon zu überzeugen, dass sie Recht haben und Ich demzufolge nicht existiere. Wie könnt ihr dann mit Mir streiten, wenn Ich doch gar nicht existiere? Wo ist die Logik dabei? Diese Art von Unlogik nennt man im Englischen Antinomie, also ein Paradoxon.
Meine Lieben, ihr müsst nicht an Mich glauben. Noch sollt ihr versuchen, eure Wahrnehmung Gottes, des Schöpfers, oder jene irgendeines anderen Menschen herabzumindern, um zu versuchen, die Welt von eurem leidenschaftlich verteidigten Paradoxon zu überzeugen.
Sicherlich, Ruhm geht nicht immer mit Wahrheit einher. Andererseits, wen sonst kennt ihr, dessen Ruhm so unauslöschlich ist wie Meiner? Es geht nicht, man kann die Wahrheit nicht verändern. Ihr könnt Mich oder Unsere Verbindung nicht ungeschehen machen. Und selbst wenn es möglich wäre, welche Freude läge darin für dich oder sonst wen auf der Welt?
Heavenletter # 5986 – 15.4.2017 Let’s Get Going
Lasst Uns in Gang kommen
Gott redete …
Kann es sein, dass du es bist, dessen Empfinden von Frustriertsein zum Durchkreuztwerden führt? Kann es sein, dass du es bist, der deiner eigenen Frustration stattgibt, die Herrschaft über dich auszuüben? Dies ist schlechterdings nicht das, was du dir erwünschst, denn du vereitelst dich selber. Anstelle dessen könntest du dich voranbewegen.
Du ziehst an deinen eigenen Haaren, und daraufhin schreist du. Hah, du bist dein eigener Gegenspieler, derweil du schlicht und einfach genauso gut dein eigener Segen-Bereiter sein könntest. Du begibst dich selber in die Rolle des zu kurz Gekommenen, unterdessen du bessere Rollen hast, die du mit dir besetzen kannst.
Beginne damit, deine Frustration zu unterhöhlen, anstatt gegen sie anzugehen. Beachte deine Frustration von einer höheren Stufe auf der Leiter her. Du bist befähigt, nicht unfähig. Kein einziger macht es, dass du frustriert bist. Du ordnest dir selber jene Rolle zu, und hetzt mit ihr fort.
Dieses greift Platz bei Ängstlichkeit und Hilflosigkeit, gleichsam, als wäre das dir jene Zuordnen dem gleich, ungeschoren davonzukommen. Kein einziger macht dich frustriert, kein einziger macht dich ängstlich und machtlos, es sei denn du. Unter Umständen siehst du zu, dass du Zuständigkeit los lässt. Du tust gut daran, dich nicht bei deinen eigenen Ausreden ins Register eintragen zu lassen.
Feststecken ist ein Mittel, um dein eigenes Leben zu verschieben, und demnach wirst du es wohl als deine Praxis betreiben, dich gegenüber Verantwortlichsein krankzustellen. Du mögest dich selber nicht, infolge der einen oder anderen auferlegten Ratio, unter einem Mantel der Unfähigkeit verdeckt halten.
Glückverheißend und glücklich dran ist die Person, welche vierzig oder fünfzig oder sechzig Stunden in der Woche arbeitet. Er oder sie hat keine Zeit, auf ein Examen im Fache, wie er sich denn fühlt, zuzuarbeiten. Geliebte, die Idee, das Augenmerk auf euch selber und darauf, wie angespannt ihr euch fühlt, zu richten, ist keine gute Idee. Besser, ihr belasst eure Fragen unbeantwortet, anstatt sie zu begünstigen und zu verkuppeln.
Frustration, Ängstlichkeit und Unfähigkeit führen euch nirgendwohin, außer zu mehr von ihnen.
Vergesst sie. Ihr seid euer eigener strikter Inquisitor gewesen, und es seid ihr, die sich selber in einer Falle fangen. Es bist du, der deine Halsader zusammenquetscht, und du, der dies als Überleben bezeichnet. Es bist du, der dich anklagt, und der dich, zur selben Zeit, entschuldigt. Es bist du, der dir selber ins eigene Knie schießende Fragen stellt. Es bist du, der unentwegt deine Sicht einengt. Es bist du, der dich vor Gericht stellt.
Es bist du, der deine Jury ist. Du schenkst dir keine zwanzig Cent, während du unter dem Zaun herumschleichst. Du hast an dir Dinge auszusetzen, derweilen – für dich – eine Irrung Vorwürfemachen meint. Irgendwie tadelst du dich, dabei den Anspruch erhebend, eine ehrliche Person zu sein, selber, und daher rennst du davon, um aus allerhand Verantwortlichkeiten herauszugelangen. Sei es nun, die Zuständigkeit liegt bei dir selber, sei es, sie liegt bei Mir, bei der Familie oder bei Freunden, oder bei der Welt und bei dem unermesslich weiten Universum darüberhinaus – du entehrst dich selber. Du kommst dir beim Verantwortlichkeit-Übernehmen zuvor, indem du dich hilflos fühlst.
Etwas hat dich veranlasst, es zu tun – oder, es nicht zu tun. Du lässt dich allzu leicht von dir selber abperlen. Du verstofflichst Ausreden alias Ursachen aus dem Nichts.
Du steckst deine Vorwürfe an etwas außerhalb von dir an, an etwas, was du als außerhalb von dir verdinglichst. Selbst dann wenn du eine heroische Geste aufbringst und dir selber das Schuldhaben anheftest, kannst du dich in einen sich wirklichkeitsgetreu selber darstellenden, unglückseligen Märtyrer kehren und wandeln. So oder so, du schiebst deine Zuständigkeit ab. Der Eimer fällt auf dich herunter, allein, du flutschst von ihm weg.
Vielleicht lastest du deine Schuldhaftigkeit deiner Empfindsamkeit an. Sprichst du für dich selber oder wider dich? Auf wessen Seite stehst du? Schare deine Gedanken zusammen. Bringe sie, dem Vieh für die Nacht gleich, herein.
Unter Umständen stellst du dir selber eine Unmenge Fragen, und gerätst wie der Matador, der den Stier leicht mit seinem Schwert anpiekst und dabei versucht, von dem Tier eine Reaktion zu erhalten. Womöglich spielst du die Zweier-Rollen, die des Matadors und die des unschuldigen Stiers, ja gar dann, wenn du deine Hände in die Höhe hebst, um rundum herzuzeigen, dass du keine Tricks aus dem Ärmel schüttelst.
Geliebte, ihr führt euch selber hinters Licht. Erkennt ihr dies nunmehr? Schaut Mir direkt in das Auge, während ihr antwortet, und Wir werden es zu etwas bringen.
Heavenletter # 5987 – 15.4.2017 Accept Truth When I Say It
Nimm Wahrheit an, wenn Ich sie sage
Gott redete …
Geliebte Geliebte, was soll Ich nur mit euch anstellen? Natürlich weiß Ich, was zu tun ist mit euch, und das ist Weiterfahren mit dem Fluss Meiner Liebe für euch und zu euch, zu dir, die/der du Mein Geliebter/Meine Geliebte bist, von wo lediglich Meine Höchste Aufmerksamkeit für dich hervorgerufen werden kann. Du musst wissen, auch mit Unseren zeitweiligen Differenzen bist du Mein geliebter Stolz und Meine Freude.
Vom ersten Moment, an dem Ich an dich gedacht habe, an deine externe Präsenz, liebte Ich dich wie Mich Selbst. Dies kann jedoch nicht ansatzweise Meine Liebe zu dir beschreiben. Genau, zu sagen, Ich liebe dich wie du ein neu geborenes Baby liebst, beschreibt Meine Liebe nicht ansatzweise. Nichts kann auch nur ein wenig die Herrlichkeit Meiner Liebe zu dir beschreiben, so groß wie sie ist.
Vom ersten Moment an, als Ich an dich dachte, hast du Mein Herz aufgerührt. Vom ersten Moment, als Ich dich schuf, war Ich entflammt von deinem Licht. Wir können auch sagen, in unserem allerersten Moment stahlst du Mein Herz. Das ist nicht ganz richtig. Es ist richtiger zu sagen, dass Meine Liebe sich in ein menschliches Wesen hinein manifestiert hat, das die Welt als dich identifiziert. Du BIST Mich. Wie sehr liebe Ich Mich. Wie sehr liebe Ich Meine Schöpfung.
Für Mich gibt es kein Liebstes, denn alle und alles ist Mir lieb. Ohne Ausnahme. Ich liebe jedes Blatt, Ich liebe jede Ameise. Es gibt niemanden und nichts, das Ich nicht liebe. Ich liebe jeden Dunstschleier, jeden Nebel und jede Farbe. Ich brauche nicht einmal ein Objekt, um zu lieben, denn Ich bin inkarnierte Liebe, und das bist auch du.
Wenn man fragen würde und antworten darauf, was ist das Liebste von allem für Mich, dann würde Ich sagen, dass du das Liebste von allem für Mich bist, du, der vor Mir steht als vorgegebene Einzelperson oder auch als das ganze Kollektiv von euch Menschen. Gleichzeitig musst du auch akzeptieren, dass Meine Liebe Grenzenlos ist. Meine Liebe ist alles. Es gibt keine Grenzen für Meine Liebe. Doch, nur als Illustration, nur als Gedankenspiel, würde Ich aus tiefstem Herzen und leuchtendem Gesicht sagen, dass es dein Herz mitten in Meinem ist, das Mir das Liebste von allem ist. Ich spreche zu dir. Du bist das Liebste von allem. Du bist Mein Allerliebstes.
In Wahrheit liebe Ich alles in der Schöpfung so, wie Ich dich liebe. Ich liebe jedes Tier auf dem Feld, Ich liebe jedes Rinnsal von Wasser. Ich liebe die Bergspitzen und die Täler. Ich liebe. Ich bin Liebe, und das bist auch du.
Was in aller Welt hindert dich, das akzeptieren zu können? Was hält dich zurück, dir dies selbst zu verkünden? Würdest du das von dir schieben, als ob du weniger sein könntest als das, was Ich dir sage, du seist es? Meine Lieben, wenn ihr Ich seid, und ich sage, ihr seid es, wie könnt ihr denn die Liebe, aus der ihr gemacht seid – nicht kennen? Und die Liebe, die ihr deshalb seid, und – in Wahrheit – die Liebe, die ihr überhaupt nur sein könnt, wie könnt ihr die – nicht – kennen? Du kannst nicht weniger sein! Du kannst nicht dem Liebe-Sein, das du bist, entfliehen. Dazu kommt, du hast dich um diese Wahrheit herum gedrückt, die besagt, dass du Liebe bist und nichts als Liebe. In Wahrheit kannst du dich verkleiden so viel du willst, deine Verkleidung ist weit entfernt von der Wahrheit.
Inzwischen hast du dich entschlossen, dass du gelegentlich Liebe bist. Du hast dich auch entschieden, dass du, im allgemeinen gesagt, weniger als Liebe bist. Du magst verärgert, mürrisch oder unzufrieden sein bis zu dem Grad, dass du dich selbst zu gering einschätzt und darum auch andere, als wären da überhaupt andere im Spiel.
Du magst dich von andern abwenden und von Mir abwenden, Der/Die Ich doch Dein Echtes Selbst Bin. Die sogenannt anderen sind ebenfalls Dein Echtes Selbst. Du siehst sie als getrennt von dir. Du legst fest, dass es sich von selbst versteht, dass sie nicht du sind und nicht Ich, und dass du ebenfalls nicht sie bist oder Ich. Dass überhaupt niemand Ich ist und sogar Ich womöglich gar nicht existiere. Welche Art von Fiktion ist denn das?
Heavenletter # 5988 – 17.4.2017 The Way You Fill a Bowl with Granola
So wie du eine Schale mit Müsli füllst
Gott redete …
Du fragst dich, wie Ich, Gott im Himmel, wohl aussehen mag. Die physische Erscheinung bedeutet dir eine Menge.
Wenn Ich dich sehe, blicke Ich nicht auf deinen physischen Körper. Ich schaue DICH an, wie du wahrhaft bist, nicht wie du eingekapselt in einem Körper erscheinst. Ich sehe das Helle Goldene Licht Deiner Seele. Ich sehe Deine Goldenheit Umherschwirren. Du bist Wahrhaft Goldenes Licht. Unser Licht paart sich. Wir ordnen Uns einheitlich an. Ich übermache Mein Goldenes Licht dir. Gewiss ja, Ich dehne Mein Licht auf dich aus, der du keinesfalls du bist, wiewohl vielmehr Eines mit Mir.
Ja, Wir sind Höchstpoliertes Goldenes Licht. Wir sind Licht Hell am Brennen. Wir sind Überschäumendes Licht, und Unser Licht erlischt nie. Es gibt in Meinem Königreich genug Licht für Alle. Kein einziger ist außerhalb Meines Königreichs.
Es ist nicht so, dass du Mein Licht ausleihst. Unser Licht ist untereinander austauschbar. Unser Licht ist Endlos. Dies ist die Kühne Wahrheit. Sofern Wir Einessein sind – was Wir sind –, dann sind Wir desgleichen Licht, welches Ein und das Selbe ist. Ja, du – jedermann, den du gut kennst oder den du überhaupt nicht kennst –, ihr seid alle die Frucht vom Selben Baum. Wenn Wir die Dinge so richtig anschauen – Ich machte euch nicht als ein Bild Meiner Selbst, eingemeißelterweise in Stein, Ich machte euch demhingegen als Ich, als Mein Selbst, Wahrhaftes Licht von dem selben Goldenen Baum.
Wenn du dich selber als Fleisch und Knochen erachtest, wenn du deine Poren ansiehst, wenn du bemerkst, wie dein Make-up verwischt, wenn du dich ermattet und verärgert fühlst, wenn du deine Unvollkommenheit erkennst, all dies, was dich in Beschlag nimmt, ist nicht mehr denn deine erstklassig verzahnte Illusion. Was aus dir als ein Bild herausgezogen werden kann, ist nicht das Reale Du. Es ist ein identifizierbares du, wohingegen die Wahrheit Unseres Einesseins nicht skizziert werden kann, sie ist nicht äußerlich, sie ist nachgerade nicht von dir oder von irgendjemandem auf Erden getrennt.
In der Welt, da gelangt ihr dazu, die einzigartigen Differenzen gernzuhaben. Ihr liebt. Ihr liebt jemandes Augen. Ihr liebt jemandes Grübchen. Ihr liebt das Körperliche. Ihr seht den teuren physischen Leib, und ihr liebt eure geliebten eigenen Hände.
Dessen unbenommen, ihr seht überdies das Feine. Falls ihr es nicht seht, spürt ihr es. Ihr empfindet es. Ihr seid obendrein etwas gewahr, was umfassender ist denn das Leibliche. Ihr habt euch mit euren Augen an dem Leiblichen gelabt und euch selber an eine physische Erscheinung geheftet. Unterhalb der physischen Leidenschaften – was sich dort wirklich abspielt, ist, dass eure Seelen sich berührt haben.
Seelen leben für immer, sie sterben niemals, sie werden stets erquickt und senden ununterbrochen frische Ranken der Liebe aus. Seelen sind nicht untätig. Seelen funktionieren in aller Tiefe.
Seelen werden öfters als den Herzen ebenbürtig angesehen und erachtet. Herzen sind euch wohlbekannt, in etwa wie ein Jeder sein eigenes Herz und die Herzen anderer Menschen weit offen seiend an sich haben mag. Wie dankbar ihr doch seid, sobald euer Herz strahlend und selbstlos offen ist.
Jeder hat ein Herz. Herzen sind gute Dinge zum Haben. Herzen sind wie ein Willkommens-Komitee auf Erden. Haltet eure Herzen brauchbar. Sofern eure Herzen Kerzen wären, würdet ihr deren Licht niemals ausgehen lassen. Haltet euer Licht am Brennen. Erquickt euer Herz oftmals. Lasst euer Herz sich selber ungestüm und wild überschwappen, dem gleich, wie ihr eine Schale mit Müsli füllt.
Nährt euer Herz mit Liebe. Seid unentwegt dabei, Liebe auszugeben. Gießt Liebe aus. Dafür ist Liebe da – um mit ihr die Welt zu besprengen, um die Welt abzukühlen, um das schmerzhafte Stechen auf ihr auszustreichen und zu glätten. Eure Liebe vereint die Welt und die Liebe zusammen als Eines.
Ich weiß darum, euch ist es klar, dass ihr nicht zur Erde gekommen seid, um mit eurer Liebe knauserig zu sein. Euch gehört es, mit eurer Einverkörperung der Liebe großherzig zu sein. Ihr gleicht nicht Kontenstände aus, bevor ihr Liebe zukommen lasst und schenkt. Ihr gebt schlicht Liebe aus, just so, wie die Sonne gleichermaßen auf Alle scheint, unbenommen des Vollkommenseins oder der Unvollkommenheit. Ihr seid Licht auf Erden. Ihr haltet mit Güte und Barmherzigkeit für Alle die Liebe der sogenannten Anderen auf Erden flott und verschafft ihr Auftrieb.
Heavenletter # 5989 – 18.4.2017 Go Ahead, Make Mistakes
Nur zu, mache Fehler
Gott redete …
Geliebte, habt keine Angst, eine falsche Bewegung zu machen.
Wer hat euch gesagt, ihr hättet in den Augen der Welt makellos zu sein? Nicht Ich. Ein Streben nach Mustergültigkeit kann euch in Sachen Vorwärtskommen schlechterdings lahmlegen. Das Streben nach Vollkommenheit hält euch oftmals hin. Es ist eine Aufschiebe-Handlung. Kühn ist die Seele, welche es sein lassen kann, in der Welt perfekt sein zu mögen.
Ich kann nachvollziehen, wie es für euch im allgemeinen nicht leicht ist, mit Fehlgriffen ungezwungen umzugehen. Ich habe euch unverblümt zu verstehen zu geben, dass ihr die Idee des Vollkommenseins in der Welt los zu lassen habt. Ihr müsst das. Sobald ihr es tut, wird dies zu einem Tag, der im Kalender rot angestrichen gehört. Es wird einen Grund zum Feiern darstellen. Dein Bestes tun, und, perfekt zu sein haben, das sind zwei Paar Stiefel.
Rufe dir selber mehr als ein Mal ins Gedächtnis, dass in der Welt alles mit etwas anderem in Vergleich gesetzt wird.
Schau her, dein erster Entwurf beim Hinschreiben einer Geschichte könnte sich als reeller, als solider, als hervorragender herausstellen als all die feinverzahnten Versionen, die hinterher kommen. Du kannst die Grammatik ausbessern, den Aufbau verfeinern, etc., und kannst obendrein das ganze Leben aus deiner Geschichte herausschaffen. Schwungkraft hat einen erquicklichen Wert.
Die Perfektion wird ihren Zugriff auf dich eher nicht lösen. Etliche Meiner gesegneten Kinder würgen sich, anstatt ihr Leben zu leben, an jeder Stelle ab. Eurem Verstand gilt es nicht unentwegt, zuvorderst zu sein. Tut eurem Herzen, eurem Herz, eurem schönen Herzen Genüge.
Auf der Erde, ihr Lieben, wird es immer mehr Perfektion hinter der Ecke da vorne geben. Wenn du auf Vollkommenheit aus bist, hast du eventuell den Gedanken an dir, du seist realistisch, indessen umgarnst du dich selber in schiersten Fantasien.
Selbst die allerschönsten Blumen auf der Erde gedeihen aus Dreck. Anstelle dessen, dich an das Formvollendete zu halten, fliege blind. Ausrechnen ist nicht erschaffen.
Tue dein Herz auf. Es ist nicht ein enger Pfad das gegebene. Hopse und hüpfe hie und da herum. Bereite dir Freude.
Kleine Kinder sind im allgemeinen glücklicher als ihre erwachsenen Gegenüber. Sie stellen ihre Entchen nicht allesamt in Reih und Glied auf. Sie sind – auch so – frei, sich das was ihr als Freiheiten bezeichnen könntet zu nehmen. Sie denken nicht an eine Schattenseite. Wenn sie etwas ausprobieren möchten, probieren sie es aus. Sie leben nicht auf später einmal. Sie denken nicht einmal an Misslingen. Ihnen kommt bereits ein Erfolg zu in dem, was sie gerne tun mögen.
Sofern du auf ein garantiertes Gelingen wartest, wirst du wohl dein ganzes Leben lang darauf warten. Hätte denn Christoph Kolumbus die Neue Welt entdeckt, wenn er sich nicht auf den Weg nach Indien gemacht hätte? Hätte Steve Jobs den Mac erfunden, wenn er gewartet hätte, bis alles eisenplattiert ist? Hätten die Gebrüder Wright das Flugzeug erfunden, wenn sie nicht Risiken eingegangen hätten, ja selbst das Risiko, für Narren gehalten zu werden?
Gewiss ja, Träumer werden dafür kritisiert, tollkühn zu sein, sprich, so lange, bis ihnen die Dinge glücken. Davon unabhängig – ausschließlich Träumer können ihre Träume Wirklichkeit werden lassen.
Es ist vollauf in Ordnung, große Träume zu haben. Auf diese Weise reicht ihr euch mehr Schlupf und Spiel zu. Große Träume können euch am Vorwärtsgehen halten. Es ist für geringfügige Träume ein allzu Leichtes, sich selber zu zersplittern und euch nicht mehr länger von Wert zu sein.
Selbstverständlich sind kleine Träume öfters ebenfalls erfolgreich. Wer denn ist es, der ansagt, sie könnten dies nicht? Müsst ihr euch so sehr darum kümmern, was, und sei es gar ein Fremder, jener aus euch macht.
Was ihr am Leben halten zu habt, das ist euer Beflügeltsein.
Euer Herz wendet sich naturgemäß der Inspiriertheit zu. Großartige Inspiration hält große vorzügliche Verdienstlichkeiten bei sich.
Kolumbus setzte die Segel Richtung Indien. Er kam bei seinem Ziel nie an! Wiewohl stieß er unerwartet auf ein neues Land. Die Neue Welt entdecken kann ja schwerlich als ein Missgriff betrachtet werden.
Unzulänglichkeit hat ebenso ihren Platz.
Nun möchte Ich euch etwas sagen: Nach Mustergültigkeit streben hat, des Öfteren, Kranksein hervorgebracht. Dies ist unter Umständen der einzige Vorwand, der euch etwas wert ist, die einzige Ausrede, welche euer Unterbewusstes zu finden vermag, um euch eine Begründung dafür zu verschaffen, euch von der Suche nach der Vollkommenheit eine Auszeit zu nehmen. Hier folgt ein ehrenwertes Mittel, eine unmögliche Aufgabenstellung dranzugeben, in deren Pflicht ihr euch gegebenenfalls begeben habt. Schenkt euch Urlaub vom Makellos-Sein in der Welt. Holt ganz leicht Atem, Geliebte. Atmet locker und behaglich.
Ich sehe euch, wie ihr seid, und Ich sehe eure eigentliche Vollkommenheit. Was Ich sehe, ist wahrhaftig. Ihr habt nicht euer Alles zu geben, um bei Mir Gut Angeschrieben zu werden und zu sein. Mustergültigkeit in der Welt – das IST schier ein Ding der Unmöglichkeit.
Heavenletter # 5990 – 19.4.2017 Why Are You Bereft When Life Moves On?
Warum fühlt ihr euch beraubt, wenn das Leben voranschreitet?
Gott redete …
Es gibt so viele Ebenen des Lebens in der Welt, so viele Aspekte des Lebens, die zu euch hervorblicken, Aspekte, einer über dem anderen aufgeschichtet wie so viele Decken. Ihr fragt euch, wie viele Decken und Drum und Dran des Lebens es letztendlich gibt. Es ist unerheblich, wie feinsäuberlich die Decken gestapelt sind. Irgendwann mal kann sich die Temperatur ändern und du hast vielleicht das Gefühl, du wärst von einem Augenblick zum anderen in eine Falle geraten und das Leben lässt dich im Stich.
Vielleicht hast du dich auf jemanden verlassen, auf den man sich zu einem gegebenen Zeitpunkt nicht verlassen konnte. Natürlich war der Betreffende kein Illusionist. Das warst du – du hast den Titel geführt. Du hast an etwas festgehalten, an dem man sich nicht festhalten konnte. Du hättest klug daran getan, schon vor langer Zeit loszulassen, doch du hast festgehalten, bis die Schichten der Decken zerfleddert und aus deiner Reichweite weg gezogen waren.
Du hast das Gefühl, dass mit dir übel umgesprungen worden sei, doch du warst derjenige, der sich zum Nutzen und Frommen dessen, was du wolltest, festgeklammert hat. Es ist für dich von Bedeutung, wie eine bestimmte Beziehung oder ein bestimmtes Ereignis ausgeht. Letztlich geht das Leben so aus, wie es eben ausgeht. Was hätte sein können, liegt neben der Sache. Vielleicht dauerte es eine Weile und nicht lange genug, doch das heißt nicht, dass das Leben dir etwas schuldet.
Warum fühlt ihr euch beraubt, wenn das Leben voranschreitet? Es mag euch so erscheinen, dass es da andere gibt, die in ihrem Leben Stabilität haben, aber nicht ihr, oh nein, nicht ihr. Unabänderlich scheint der Boden unter euren Füßen weggezogen zu werden.
Aber du segelst auf dem einen Schiff fort und kommst auf einem anderen zurück. Du hast kein Mitspracherecht darin, wann du ein Schiff für ein anderes verlassen musst. Das Wesentliche für dich besteht darin, deine nächste Reise mit offenen Armen willkommen zu heißen.
Freut euch des Lebens, Geliebte, ohne euch daran festzuklammern. Es gibt da kein Eigentumsrecht. Das Leben, wie es auf Erden gelebt wird, mag wie ein Mosaik erscheinen, allerdings wie ein Mosaik, das nicht an einem Platz einzementiert werden kann. Heute da und morgen fort. Es gibt keine Regel, die besagt, ihr müsstet grübeln und nachtrauern.
Was bleibt am Ende auf Erden schon gleich?
Meine Geliebten, ein Teil des Lebens besteht darin, es loszulassen. Lustig, lustig, das Leben ist nur ein Traum.
Ihr könnt nicht in der Vergangenheit leben, ebenso wenig in der Zukunft. Ihr könnt nur betrachten, was sich gerade jetzt vor euch befindet. Ihr müsst nicht irgendetwas daraus machen. Ihr habt nicht über den Sonnenaufgang zu entscheiden noch über den Sonnenuntergang.
Ihr müsst euch nicht mit etwas belasten, was ein vorübergehender Moment ist oder viele vorübergehende Momente sind.
Geht aufgeweckt überall dort hin, wohin euch euer Schritt führt.
Trotz aller Bruchstücke eures Lebens, so wie ihr sie wahrnehmen mögt, reist ihr auf unterschiedlichen Schiffen, die euch direkt zu einer Bestimmung hin segeln, welche ihr Gewicht in Gold wert ist.
Da gibt es kein Tadeln oder Spekulieren. Da gibt es nur Leben, das euch hin zu Großartigerem geleitet, als ihr je geträumt hattet. Ihr werdet dorthin gelangen. Ihr werdet es schaffen. Es gibt vor euch einen Horizont. Es liegt ein Wert selbst in einem Leben, auf das ihr bestürzt schauen und es von euch weisen mögt.
Das Leben geht für euch nicht schnell genug, gleichzeitig geht es zu schnell und zerrinnt zwischen euren Fingern.
Gegrüßt sei das Leben. Versuch‘s doch mal! Ruft Freude hervor. Das Leben ist eine starke Gezeitenströmung, die euch zur Wirklichkeit Nahender Felder bringt. Bleibt auf Kurs. Volle Fahrt voraus hin zu Schönheit und Entdeckungen aller Art.
Ihr seid auf der Erde lebendig! Ihr seid Hier! Alle an Bord! Ihr habt eine einmalige Gelegenheit direkt vor euch auf diesem Planeten, der Erde genannt wird und wo auch die Musik der Sphären vom Himmel vernommen werden kann.
Heavenletter # 5991 – 20.4.2017 Knocking at God’s Door
An Gottes Tür klopfen
Gott redete …
Tatsache ist, dass du tief nach reiner Wahrheit suchst. Sie ist ein fehlender Bestandteil, den du von ganzem Herzen, dein ganzes Leben lang gesucht hast.
Derweil fährst du die Gleise von Heißpunkten und sämtlichen Oberflächenausdehnungen der Welt ab. Diese ganze Suche dient dazu, hier und da ein realisierbares Stück deiner Selbst zu finden.
Du weitest dich auf der Oberfläche aus und du vertiefst oder erweiterst dich ebenso, jenseits jeglicher Grenzen. Ja natürlich, so lange du auf Erden bist, bist du eine bunte Mischung. Du gehst in zwei Richtungen gleichzeitig. Du bist angebunden und du fliegst frei. Das ist die Situation, in der du dich befindest.
Du bist Janus, der Gott des Neuen Jahres, der gleichzeitig in zwei Richtungen blickt. Du weißt nicht immer, was wo ist und ob es überhaupt ist. Nicht immer liebst du das Mysterium. Du liebst auch Klarheit. Klarheit wird auf Erden nicht frei verteilt. So viele scheinbare Richtungen tauchen vor dir auf. Manchmal siehst du ganz flüchtig, dass der ganze Verlauf vor dir nicht frei sondern vorgesehen ist. Auf dieser Welt habt ihr es auf zwei Weisen – frei und vorbestimmt.
Tatsächlich würdest du deinem Weg immer folgen, wenn du nur wüsstest, welches dein Weg wäre.
Da gibt es jene, die einen Weg zu haben scheinen, auf dem sie bleiben. Und dann gibt es andere, die einen Weg für einige Zeit begehen und dann einen anderen, und zwischenzeitlich taucht noch mehr auf. Es ist, als ob dir ein Timer gesetzt wäre.
Du magst dich wie von einer Kanone ins Leben hinaus geschossen fühlen, wo hingegen jemand anderes sein ganzes Leben im gleichen Haus leben mag und mit gutem Recht. Ein anderer zieht hier hin und dort hin und das fast jedes Jahr.
Was kannst du da machen? Wer könnte sagen, welcher von vielen Wegen der bessere wäre? Vielleicht ist das Einzige, was du sagen kannst, wie es im Augenblick ist. Es mag dir nicht menschenmöglich sein, still zu stehen, gleich was du vielleicht willst oder denkst, dass du willst, kann dich das Leben irgendwo hin schleudern ohne Vorwarnung oder du bist vielleicht jemand, der sich nicht rührt, egal wie.
Egal wie sehr du dich bemühst, dein Leben mag ein Rätsel sein, das du einfach nicht lösen kannst. Du weißt nur, dass du hier bist und dann bist du woanders oder auch nicht.
Was kannst du ohnehin anderes tun als da aufzutauchen, wo du gerade bist, und zu sein, wer du eben bist?
Das Leben auf Erden ist keine sichere Wette. Du kannst hoch fliegen und du kannst niedrig fliegen. Flieg wie du kannst. Und manchmal kannst du höher fliegen als du dir je vorstellen konntest. Gewiss, auf die eine oder andere Weise wirst du fliegen im Leben.
So oder so nimmst du die Dinge wie sie kommen. Du bist auf einer Straße, der du folgst. Wo du heraus kommst, weiß keiner. Du bist wo du bist, wenn du bist. Du bist du auf Erden und du bist niemand anderes.
Du sollst dich nicht entschuldigen für die Luft, die du atmest, noch hast du dich für jeglichen Platz, den du einnimmst, zu entschuldigen. Obgleich dein Leben Mein Leben ist, ist es auch deines. Du sollst hier sein und du sollst auftauchen und sollst dich zeigen als du und nicht als Überbleibsel von jemand anders. Noch ist es an jemand anders, deine Erstaunlichkeit zu bestimmen.
Deine Individualität kommt in den Gerichtshöfen der Individualität ins Spiel. Es ist an dir, an deine eigene Tür zu klopfen. Da gibt es Platz für alle. Dort ein Platz für alle. Was Individualität betrifft, gibt es keine Größe, die jedem passt, und das soll es auch nicht.
Wenn du an eine Türe klopfst und jemand fragt: „Wer ist da?“ sage:
„Ich bin es, eine Schwarzkehl-Nachtschwalbe, die an deine Türe klopft.“
Jede Tür, an der du anklopfst, steht dir frei anzuklopfen. Sei Mein Gast. Klopfe oft an Meine Türe.
Heavenletter # 5992 – 21.4.2017 For One Moment in Eternity
Für einen Moment in der Ewigkeit
Gott redete …
Schau, Mich zu hören ist etwas ganz Natürliches. Einen Großteil der Zeit hörst du deine eigene Stimme daherreden. Du kannst mit Leichtigkeit Meinen Sender einstellen. Du musst dich nicht zu Meinem Sender hin verrenken. Du kannst Meine Stimme nicht mit lautem Lärm übertönen. Du musst nicht dafür arbeiten, Meine Aufmerksamkeit zu erheischen. Lade Mich einfach ein, dorthin zu kommen, wo Ich immer bin. Es ist nicht so, dass du Mich um etwas bitten musst. Komm einfach und setz dich zu Mir. Hier, lass Mich einen Stuhl für dich heranrücken.
Wenn du willst, erzähl Mir einfach von Dir! Erzähl Mir, was dir auf die Nerven geht. Erzähl Mir, was dein Herz bewegt. Sag Mir, was du gerne wärst und wie dein Leben gerne ausschauen sollte.
Wir müssen nicht auf einem Streifzug sein. Es ist nicht nötig, zu planen, was du Mir erzählen wirst. Finde selbst heraus, was dein Herz sagen möchte. Lass es gut sein, dich mit deinem Intellekt hervorzutun. Du musst Mich nicht beeindrucken. Ich liebe bereits dein Sein. Ich liebe es bereits, mit dir zu sein. Wir können auch in Stillschweigen dasitzen. Das ist für Mich ganz in Ordnung. Es müssen keine Vorkehrungen getroffen werden.
Du bist nicht hier, um etwas vor Mir zu vollbringen. Sei so schlicht, wie du magst. Sitze nur einfach neben Mir. Neben Mir ist gut. Du musst nicht zu Meinen Füßen sitzen oder eine Art von förmlicher Einführung machen.
Ich kenne dich bereits durch und durch. Ich kenne deinen Herzschlag. Ich liebe es, wenn du mit großen Schritten direkt zu Mir hingehst, um zu sagen, was auch immer aus deinem Mund herausplatzt. Keine Andeutungen. Kein Probedurchgang. Einfach dein Dasein hier bei Mir. Ich bitte um nichts anderes als um deine Anwesenheit. Labere Mir die Ohren voll, wenn du willst. Das ist Mir völlig recht, genauso wie Schweigen oder ein Lied, das du für Mich singen magst, ein nicht geprobtes Lied. Oder erzähl Mir eine Geschichte. Wenn du Schlagzeug spielst, nur zu, spiele Schlagzeug für Mich. Was auch immer du gern tust, lass es Mich mit dir genießen.
Ich halte niemals nur nach Virtuosen Ausschau. Das musst du wissen. Sprich zu Mir in einer jedweden Sprache, die du sprichst. Sprich zu Mir in keiner Sprache. Das ist Mir ebenfalls recht. Öffne alle deine Wellenlängen zu Mir.
Falls du ein Baby bist, das in den Armen gehalten wird, werde Ich mich an dir erfreuen.
Falls du eine Mutter bist, die das Abendessen kocht, sei Mein Gast. Sprich mit Mir. Sag alles, was du willst. Erzähle Mir ein Rezept. Dass Wir nahbar sind – dies macht Mich glücklich. Mach Mich glücklich, genauso wie Ich dir so gerne Glück geben würde. Unser Zusammensein macht Mich glücklich. Wollen Wir uns gegenseitig hinzugesellen. Wollen Wir uns vereinigen. Lasst Uns zusammen tanzen. Wollen Wir uns aneinander erfreuen. Lasst uns aneinander gewöhnen und an einen jeden anderen auf dieser Erde. Auf geht‘s. Wir verwenden keinen Gedanken auf Vortrefflichkeit. Wir schauen Uns einfach nur an.
Ah ja, lasst Uns miteinander beratschlagen. Lasst Uns über jegliches reden, worüber du gerne reden würdest. Das ist kein Kriegsgericht oder irgendetwas in dieser Art. Meine Tür steht immer offen. Mein Herz ebenso. Ich bitte dich, Mich dich genau so kennenlernen zu lassen, wie du bist. Bitte keine Formalitäten. Für Unser Zusammensein gibt es keine Förmlichkeit.
Allerdings gibt es Unsere Vertrautheit. Wir kennen Uns gegenseitig schon immer. Wir kennen Uns gegenseitig schrankenlos, denn Wir sind intime Herzensfreunde. Wir sind keine lange verschollenen Brüder oder etwas Derartiges. Wir sind beständige Freunde.
Du magst denken, wir haben getrennt Zeit verbracht, aber das stimmt nicht. Wir sind immer Eins gewesen. Dies ist keine neue Entwicklung. Wir sind vom selben Herkunftsland, wie man so sagt. Wir waren niemals getrennt.
Es mag sein, dass du Unser Einssein einfach für einen Moment in der Ewigkeit vergessen hast.
Heavenletter # 5993 – 22.4.2017 Shining Oneness
Glänzendes Einssein
Gott redete …
In England bekommt man eine Redewendung zu hören: „Don’t get your knickers in a twist.“ [„Mache dir nicht ins Hemd. // Reg dich nicht auf.“] Dies, Meine Lieblinge, ist Mein Rat an euch.
Offen gesagt, ihr regt euch auf. Ihr neigt dazu, Situationen zu verschärfen, ihr seid gereizt über herannahende Situationen, ihr lasst euch davon, was sein könnte, verärgern, nicht in einem Sinne, wie sich liebenswerte Geschehnisse einstellen könnten, vielmehr in dem Sinne von allerhand Entsetzlichkeit, welche statthaben könnte.
In den Vereinigten Staaten lautet eine allgemein gebräuchliche Ausdrucksweise: „Don’t yell until you are hit“. [„Schrei nicht, bevor du nicht getroffen bist.“]
In jedem Land auf der Welt gibt es einen Ausdruck, der den praktischen Punkt anspricht: „Don’t borrow trouble ahead of time.“ [„Mache nicht im Voraus Anleihen bei Scherereien.“]
Die Welt hat einfach nun einmal etliche gute solide Ratschläge für Meine Kinder zur Hand, auf die zu hören ist.
Gewiss ja, die Welt hält einem obendrein gegenteiligen Rat vor.
Was Ich sage, das ist: Halte dich vom Befürchtungen-Züchten heraus. Dies stellt deine Obliegenheit dar.
Bloß in der Welt gibt es ein dies und gibt es ein das. Während Ich zu dir von der Welt spreche, spreche Ich nicht anders von dieser Sicht und von jener Sicht. Dies ist der Fall, so, dass Wir Uns über Unsere Welten einander so gut Wir es vermögen und so gut es Uns, Unser Einssein zum Glänzen zu bringen, überkommt, in Verbindung setzen.
Sieh, in Wahrheit ist Reichhaltigkeit des Einesseins das vorhandene. In Wahrheit existiert Einessein. Einessein existiert jenseits von Worten. Einessein ist nicht eine Bewandtnis von Worten. Einessein ist eine Angelegenheit des Seiens, nicht eine Art und Weise des Seiens. Ah, schier klares Einessein, Einessein Seiendheit seiend. Da ist Eine Seiendheit das gegebene.
Sein zählt nicht Köpfe. Sein ist ein intransitives Verb. Dies heißt, dass Seien nirgendwohin läuft. Seien erzählt keine Geschichten. Es ist schlicht und einfach.
Seien ist schier. Ihr seid immerfort gewesen. Es hat nie ein Vor euch gegeben. Es gibt kein Nach euch. Ihr seid ein Unsterbliches Seinswesen. Ihr seid am Seien, das Seinswesen seiend, welches ihr seid.
Auf der Erde, da ist euch das Kraftwerk, welches ihr seid, in Vergessenheit geraten. Ihr werdet euch entsinnen.
In einem Körper auf der Erde, da vergesst ihr das Wahre. Wir könnten sagen, dass euer zeitweiliger Leib, unter dem Aspekt der Erscheinungsbilder, verschwitzt, dass ihr überdies eine unsterbliche Seele des Seiens seid. Als Seinswesen, da lebt ihr mit Mir in Unserem Palast der Erfüllung.
Ihr wisst von jetzt ab, dass ihr weitaus mehr seid, denn ihr vermeint zu sein. Ihr seid geneigt, euch herunterzuspielen. In der Welt ist Vorübergehendes zur Hand. Alles was euch als einstweilig erscheint, existiert in Wirklichkeit gar nicht. Illusion ist Illusion. Illusion verlockt euch. Ihr habt gedacht, Einstweiligkeit existiere nahezu für immer. Wie ihr doch nach Dauerhaftigkeit lechzt.
Ein erdachter Zustand von Beständigkeit ist nicht das gleiche wie Endlosigkeit. Endlosigkeit hat nichts ihr Gleichkommendes. Dauerhaftigkeit hat ein Gegenstück namens Einstweiligkeit. Schickt ihr euch an zu erkennen, dass das, was als ständig bezeichnet wird, der Endlosigkeit nicht einmal bis ans Knie reicht?
In der Welt ist Dauerhaftigkeit ebenfalls trügerische Illusion. Sie existiert in Wahrheit nicht. Ihr könnt Narben als dauerhaft bezeichnen. Verunstaltungen sind schlicht eine weitere Illusion.
Alles was von der Erde her kommt, kehrt zur Erde zurück. Alles was im Himmel existiert, ist niemals nicht gewesen.
Endlosigkeit ist Wahrheit. Fürwahr, Endlosigkeit hat kein Gegenstück. Zeit existiert nicht. Alles, was sich innerhalb des Konsenses von Zeit aufhält, ist Illusion. Zeit ist Trugbild, an welches geglaubt wird. Zeit scheint euch glaubhaft, derweil euch Endlosigkeit eher wohl unglaubhaft ist.
Wie schwer ihr euch daran zu schaffen macht, die unvereinbare Welt zu versöhnen.
In der Welt, da könnt ihr unwissend und unbeholfen erscheinen, in Wirklichkeit seid ihr weit über den Welt-Trugbild-Schleier hinaus weise und wendig.
Auf Erden habt ihr euch sehnlich gewünscht, Endlos zu sein, und Ich sage euch, dass ihr es seid. Ihr scheint nicht zu akzeptieren, dass ihr fürwahr Endlosigkeit sein könnt. Es geht nicht darum, wo ihr jene sein könnt. Es ist so, dass ihr Endlosigkeit seid und nie etwas anderes gewesen seid. Die Identität, welche ihr beim Hervortreten in der Welt durchspielt, ist nicht eure echte Identität. Das individuelle du, so wie ihr wahrhaft seid – ihr existiert in einem überaus Umfassenderen Gefilde denn auf Erden. Wahrheit reicht und läuft weiter denn euer äußeres Sichtfeld. Lasst Uns Uns nun eurem inneren Gesichte zukehren. Seht euch, so wie Ich euch gemacht habe. Dies ist das Echte von euch. Ihr werdet dorthin gelangen, die Wahrheit zu bejahen. Ihr werdet euch in dem Neuen Licht sehen. Es kann durchaus sein, ihr tut das früher, als ihr davon geträumt habt.
Heavenletter # 5994 – 23.4.2017 All Heaven Is Birsting Open
Der ganze Himmel birst jetzt auf
Gott redete …
Aus allen Ritzen deines Herzens kommt Liebe, wunderschöne Liebe, Liebe, die alles in den Schatten stellt, Liebe, nicht unterscheidbar von Freude, Liebe von Eigener Gnade, Liebe von dort, wo alle Liebe herkommt, und das heißt von Mir.
Gewiss spürst du diese Erfüllende Liebe als deine, und doch ist Alle Liebe Meine, insofern als du weißt, dass Ich voller Schätze bin und alles Mein ist. Ich bin jedoch nicht besitzergreifend, Ich teile, und so ist alle Liebe Unsere. Von Uns zu Uns. Das ist es. Dies ist, wie es ist.
Du könntest aber auch dich der Liebe beraubt fühlen an irgend einem Moment, was du jedoch fühlst, ist ganz einfach nicht so. Dein Verstand mag sich von der Liebe abgetrennt wähnen, aber dein Verstand ist einfach nicht die ganze Geschichte. Das Herz ist die Ganze Geschichte. Unser Einssein ist die Ganze Geschichte.
Ich bestehe darauf, dass wir Eins sind. Warum sollte Ich das tun, wenn es nicht Gottes Ehrliche Wahrheit wäre? Eure Arme mögen diese Wahrheit wohl auf Abstand halten, damit ihr sie nicht etwa anerkennt. Du möchtest etwa sagen, dies könnte wohl wahr werden eines Tages, aber es kann unmöglich schon jetzt wahr sein. Woher kam denn diese Idee von dir ?
Geliebte, da muss mehr an Wahrem sein, als ihr jetzt akzeptieren könnt. Es ist als ob ihr automatisch darauf präpariert seid, zu leugnen, was wahr ist, und zwar so lange wie es braucht, euer Herz ganz in eurer Bewusstsein hinein zu öffnen – und euer Inneres Auge ebenfalls.
Ach komm schon, jetzt, warum nicht dich jetzt genau vollkommen öffnen? Warum nicht, in Gottes Namen?
Ich sage dir ohne unds, wenns und abers: das Ist Deine Wahrheit, aber du beharrst darauf ,diese Realisierung wegzuschieben, diese Realisierung, die für dich die Welt öffnen wird, den Schlüssel tief innen drehen wird, der dich von vergangenen festgehaltenen Glaubenssätzen erlöst, von dem Glauben, der deine Erleuchtung auf Abstand hält, so als wäre Erleuchtung fern von dir und außer deiner Reichweite. Da muss es etwas an diesem Arrangement geben, das dich glauben macht, du seist weise. Da muss etwas Wünschenswertes dabei sein für dich, wenn du die Anerkennung der Wahrheit aufschiebst. Was genau ist es, das du gewinnst, wenn du darauf bestehst, dass deine Ignoranz die Wahrheit sei? Möchtest du tatsächlich lieber ein Winzling sein, oder wie Ich ohne Vorbehalte sage, der, der du in Wahrheit bist? Ach warum, warum nur willst du darauf bestehen, mehr zu wissen als Ich?
Wenn Ich dir eine Eine-Million-Dollarnote gäbe, würdest du alles was du hast geben, um aufzuzeigen, dass die Note gefälscht ist? Warum nicht losgehen mit der Absicht zu beweisen, das was Ich sage ist die wertvollste Münze im ganzen Land? Wenn du heute in der Lotterie gewonnen hättest, würdest du es ablehnen, deinen Gewinn einzuziehen? Was tut ihr da? Was denkt ihr, dass ihr tut, Meine lieben kleinen verärgerten „Auseinandersetzlinge“?
Am Tag, an dem ihr geboren wurdet, wusstet ihr viel mehr als diesen Schwindel, den ihr an euch verewigt, genau jetzt, als ob ihr wirklich etwas wüsstet. Wie bitte, seid ihr – eine Art Seher, die mehr wissen als Ich?
Ich sage euch, dass ihr noch immer viel zu lernen habt. Seid offen für das Lernen. Seid wach dafür. Öffnet, öffnet, öffnet euch. Da habt ihr nichts, nichts, rein gar nichts zu verlieren. Die einzige Möglichkeit, die ihr habt, ist gewinnen.
Ermutigt euch selbst. Inspiriert euch. Befreit euch hin zu eurer Entwicklung. Ermutigt eure Entwicklung. Macht euch das zum Ziel.
Was Ich sage, wird wahr werden, wird wahr werden. Da ist nichts Kompliziertes daran. Macht es nicht kompliziert. Seid lieber offen dafür.
Die Wahrheit steht für euch vor der Tür. Macht euch bereit. Der ganze Himmel bricht jetzt auf. Was spielt es für eine Rolle, wie die Vergangenheit war, wenn Ich hier direkt um die Ecke auf euch warte.
Heavenletter # 5995 – 24.4.2017 A Song of My Self
Ein Lied über Mein Selbst
Gott redete …
Fangt an, folgendermaßen zu denken: Was wäre, wenn?
Was wäre, wenn ihr von allem mehr hättet, wie wäre das?
Was wäre, wenn ihr von allem weniger hättet, wie wäre das?
Was ist euch wirklich dienlich und was nicht?
Vielleicht reicht das, um für einen Tag darüber nachzudenken.
Es gibt vieles, das ihr einfach akzeptieren könnt. Manchmal mag die erste Tendenz der Menschen die sein, nein zu sagen.
Habt mehr Vertrauen in euch, in Euer Selbst.
Ich habe euch gemacht. Ich habe euch erschaffen. Ich habe euch auf die Erde eingeladen, um mit Mir und all den scheinbaren Darstellungen von euch zu leben. Ich erschuf euch aus dem Lehm der Liebe. Geliebte, Ich erschuf euch für Eintracht. Ich erschuf euch im Einklang. Ich sang ein Lied über Mich, und das wart ihr. Ich habe nie zu singen aufgehört. Bei dem, was Wir begonnen haben, gibt es keine Unterbrechung. Wir haben niemals aufgehört anzufangen. Wir sind immerzu neu. Wir sind nach wie vor am Erschaffen. Das Wasserrad dreht sich. Das Leben federt zurück.
Was habe Ich nicht mit euch geteilt? Wohin könnten Wir nicht gehen und was könnten Wir nicht sein? Wo ist Unendlichkeit denn nicht?
Wählen Wir aus oder beziehen Wir ein? Einssein ist einbeziehend. Ja, lasst Uns alle einladen zum Festmahl des Lebens. Lasst Uns einen jeden willkommen sein. Wir bilden keine Cliquen. Wenn Wir einem eine funkelnde Medaille überreichen, denn überreichen wir allen eine funkelnde Medaille. Alle verdienen sie.
In Einem ist alles enthalten. Wir teilen Ein Leben auf Erden. Tretet hinzu. Versammelt Fröhlichkeit. Tretet hervor in Freude. So soll man hervortreten. Wollen Wir Uns auf der Erde in überschwänglicher Freude versammeln.
Ich gestaltete euch zur Freude. Euer Name ist Freude. Ich habe euch nie den Namen Leiden gegeben, und trotzdem glaubt ihr fest an das Leiden.
Wie hat das Leiden doch Schule gemacht! Wie wurde es so überaus nachgefragt und als wertvoll erklärt. Leiden ist deines Namens nicht würdig. Versammelt euch in Freude. Das Brot, das ihr teilt, ist Freude. Brecht das Brot. Taucht es tief ein in die Soße des Lebens. Teilt, auf dass ihr alles in den Schatten stellt.
Wie begannen die Seelen auf Erden mit dem Teilen? Es gab nichts anderes als teilen. Wo kam Egoismus her? Wie konnte es passieren, dass Selbstsucht auftauchte?
Das Leben auf Erden ist eine Großartige Gelegenheit.
Wer sagte, dass der Mensch zum Leiden gemacht sei? Ich habe euch nicht zum Leiden erschaffen. Ich habe euch erschaffen, um Mir als Ansammlung von Einem Gesellschaft zu leisten.
Möget ihr im Sonnenlicht und in Freude gehen. Das Tageslicht ist helle. Folgt der Sonne.
Nichts ist verborgen. Alles ist enthüllt. Ich fordere euch auf, euch selbst in euer Wahren Herrlichkeit zu enthüllen. Kein Verbergen mehr unter einem Pilz oder unter irgendetwas. Steht auf. Ihr seid lebendig auf der Erde. Es gibt nichts, worauf man warten müsste. Alles ist bereitgestellt.
Ihr habt eine Bestimmung hier auf Erden. Ja, leistet Mir Gesellschaft. Lasst die Erde sich drehen, während Wir zusammen wandern. Es gibt kein bergan. Es gibt kein bergab. Da ist unendliches Leben, und es ist ein Spaziergang im Sonnenschein.
Wo Wir sind, ist das Leben. Wo Wir sind, ist die Liebe.
Kommt mit Mir raus. Wollen Wir zusammen spazieren gehen. Lasst Uns zusammen tanzen. Lasst Uns zusammen singen als Eins. Lasst Uns zusammen singen als ein Chor. Lasst Unser Lied vernommen werden.
Lasst Uns Freude haben. Lasst Uns mit dem Konzept von Last abgeschlossen haben. Reist mit leichtem Gepäck. Entdeckt das Universum vor euch. Tanzt darüber. Tanzt hoch im Himmel. Wer sagt, dass eure Füße den Boden berühren müssen?
Die Erde ist ein großes Geschenk an euch. Erquickt die Erde. Küsst die Erde, auf der ihr wandelt. Es ist eine großartige Sache, die Erde steht zu eurer Verfügung.
Ich versage euch nichts. Ihr seid ermutigt zur Liebe. Liebe ist eure Redensart. Liebe ist, was ihr bemerkt, und Liebe ist, was ihr verkündet.
Euer Geburtsrecht ist Unsere Verflochtene Liebe. Liebe ist Unser Band. Liebe winkt Uns zu. Ja, wollen Wir lieben aus Freude an der Liebe. Und nun alle zusammen, lasst Uns lieben.
Heavenletter # 5996 – 25.4.2017 Thank You for Inspiring the World
Ein Dankeschön an dich für das Inspirieren der Welt
Gott redete …
Wie steht es heute mit einer Betrauung für dich? Du wirst sie mögen. Sie lautet:
Sei guten Mutes. Derart simpel. Was immer eintrifft, deine Aufgabe ist es, guten Mutes zu sein. Keine Wenn’s, keine Und, oder Aber’s. Sei einfach erhebend.
Sei fürwahr heiterer Stimmung. Habe die Geisteshaltung des heiteren Sinnes. Lade jenen herbei.
Wenn du dir deinen Zeh stößt, sei guten Muts.
Wenn dich jemand scheel anblickt, sei guten Muts. Es existieren keine Regelungen, welche besagen, du habest bar guten Mutes zu sein. Eine derartige Übereinkunft existiert nicht. Halte guten Mut in die Höhe wie einen Stimmabgabe-Berechtigungszettel. Du bist vorgesehen, ausgeglichen zu sein.
Ich weiß, du möchtest gerne gutartig und verträglich sein. Was für ein etwaiger Vorteil liegt im Schlecht-Drauf-Sein? Entsinnt euch, ihr Lieben, einer der Gründe dafür, hier auf Erden zu sein, ist der, andere Menschen zu beflügeln. So oder so, ihr inspiriert Andere. Nehmt zur Kenntnis, wozu ihr Andere beflügelt. Zu Unmut?
Denkt nicht, aufrichtig sein fordere es einem ab, schlechten Stimmungen nachzugeben. Setzt euch vom Reagieren frei. Jemand schnauzt euch an? Was ist zu tun? Ihr habt das nicht zu mögen. Ihr habt dadurch desgleichen nicht hingerafft zu werden. Das Maß von euch wird nicht durch irgendwen bestimmt, ausschließlich durch euch. Euer Leben ist eure Entscheidung.
Es gilt euch nicht, stolz darauf zu sein, empfindlich zu sein. Empfindsamkeit gegenüber anderen Menschen kann eine gute Sache sein. Empfindlichsein dir selber gegenüber neigt eher dazu, dich aus der Hand zu legen, eventuell stellt es eine Art Schmollen dar. Ihr Lieben, ihr habt ausreichend empfindliche Reaktionen an euch gehabt, dass es für ein ganzes Leben ausreichen würde. Seid guten Mutes.
Es gibt in Wirklichkeit eine Stadt namens Good Cheer. Womöglich mehr als eine. Sei von dort. Lasse deinen wahren Namen Guten Mutes lauten. Nichts soll dich herunterdrücken. Dies ist nicht So Tun Als Ob. Dies ist Sein. Dies ist dein wahres Sein.
Guten Mutes Sein ist Rubine wert. Sofern du niedergeschlagen bist, erhole dich unversehens. Auf diese Weise tust du das. Flugs.
Wer hat dir angesagt, dass du gegenüber Anschnauzen oder gegenüber irgendetwas allergisch zu sein habest? Dies ist nicht ehrenhaft. Zucke mit den Schultern und sei guten Mutes. Sei für das einfache und gewöhnliche Leben nicht zu gut. Gib dir eine Auszeit. Lasse Schlingen und Pfeile nichts mehr sein denn Wasser, was dir den Rücken hinunterrinnt. Horte nichts. Häufe auf jeden Fall nicht Kränkungen auf. Du lässt es nicht mehr länger so sein, dass dich das, was du als ein Hemmnis wahrnimmst, verkrampft.
Ist etwas Bewundernswertes daran, ein Nörgler zu sein? Was ist so Wunderbares daran, bewundert werden zu müssen? Deine Anhänglichkeit gehört dir selber und Mir, und nicht dem Ego. Was ist so bedeutsam daran, was ein Kritiker über dich zu sagen hat – oder was er oder sie scheinbar über dich sagt?
Das Vergangene los lassen bedeutet: nicht fest halten. Halte mit Sicherheit nicht an Sauer-Sein fest. Lasse schlechte Stimmungen los. Sei guten Mutes. Muntere dich selber auf. Du bist kein Schrei-Säugling. Es gibt bessere Dinge, um darüber zu schreien, denn über ein mögliches Anschnauzen durch jemanden in der Welt.
Deine Gefühle verletzt haben ist eine Zeit- und Kräfteverschwendung. Auf verletzte Gefühle gehört es nicht stolz zu sein. Sie sollen nicht deine Hauptbeschäftigung darstellen. Gehe über sie achselzuckend hinweg. Wieso bist du hierzuerden? Ich versichere dir, dass du nicht hier bist, um zu schmollen.
Selbst dann wenn dein Eine Schnute Ziehen begründet ist, ist es nicht begründet. Es gibt keine gute Ausrede dafür, dass du so drauf bist, jemanden, den du nicht kennst, öffentlich schlechtzureden. Es mag 100 Entschuldigungen dafür geben, freilich keine einzige gute.
Du sammelst nicht mehr länger verletzte Gefühle. Absolut nicht. Möchtest du gerne auf deinem Grabstein geschrieben sehen, du seist darin gut gewesen, verletzte Gefühle zusammenzusuchen? Du hast weitaus beträchtlichere Kräfte weiterzuentwickeln.
Sei kein Griesgram, und heirate keinen Griesgram. Es braucht kein Talent, ein Muffel zu sein.
Lasse dir das nicht vorkommen.
Heavenletter # 5997 – 26.4.2017 Like It or Not, You Are Someone Who Keeps Growing
Ob du willst oder nicht, du bist jemand, der am Wachsen ist
Gott redete …
Mische dich ins Leben nicht zu sehr ein. Falls du in einem Bus fährst und nicht aussteigen kannst, bevor er anhält, so warte, bis der Bus einen Halt macht. Dann steige aus. Spring nicht aus dem Fenster heraus. Wisse, wann du deine Energie sparen sollst. Wisse, wann du dir nicht selbst im Weg stehen sollst.
Es gibt Veränderungen, die man vornehmen kann. Es gibt Veränderungen, die du machen kannst. Nicht alle Veränderungen können in genau der Minute vorgenommen werden, in der du es möchtest. In diesem Fall, warte zu. Warte einen Moment – oder warte ein Jahr.
Sei spontan im Leben. Wenn du Spontaneität anscheinend nicht an den Tag legen kannst – wenn eine große Hand dich in die Schranken zu verweisen scheint – dann warte ab oder nimm einen Umweg.
Manchmal musst du den rechten Augenblick abwarten. Du kannst nicht gleichzeitig geduldig und ungeduldig sein. Du musst nicht clever sein. Du brauchst nicht gegen Windmühlen zu kämpfen. Manchmal wartest du darauf, dass der Wind auffrischt oder abflaut. Ob langsam oder schnell, du kannst rasant wachsen. Du kannst sogar über deine Gedanken hinauswachsen.
Was unausweichlich ist, ist, dass du wächst. Niemals wirst du nicht wachsen. Es ist deine Bestimmung zu wachsen. Erlaube es dir, in der Geschwindigkeit zu wachsen, in der du es tust. Es gibt viele Arten zu wachsen, auf diese Weise und auf jene Weise und auf viele Arten dazwischen.
Du bestimmst nicht immer, was geschieht. Du bestimmst, was du bestimmen kannst. Das Leben liegt nicht immer außerhalb deiner Macht, aber das Leben ist auch nicht dein vollständiger Herrschaftsbereich. Du vermagst nicht über jedes Detail deines Lebens zu bestimmen. Wer weiß, ob sich das Leben nicht als genau richtig erweist, selbst wenn es nicht alles das ist, was du wolltest. Du kannst von dem, was das Leben vorenthält, genauso viel lernen wie von dem, was das Leben im Überfluss gewährt. Selbstverständlich ist dein Leben, wie es sich zuträgt, so oder so deines in Fülle.
Du kannst das Leben nicht in eine Gussform pressen. Manchmal ist das Leben nicht das, was du wählen würdest, doch irgendwie eilt das Leben zu dir hin, oder das Leben mag sogar hinter dich hüpfen und sich zurückwenden oder wieder an dir vorbeigehen. Das Leben kann dich erfreuen oder es kann dich böse reinlegen. Du gehst dein Risiko ein. An manche Entscheidungen musst du dich halten, und manche kannst du loslassen oder auch nicht.
Man sagt, das Leben sei vorherbestimmt, oder man sagt, das Leben sei ein Zufall. Anscheinend gibt es das, aber du bist es, der eine Schicksalskarte zieht oder nicht, und du bist es, der die Würfel rollen lässt, doch was sie ergeben, das weiß niemand. Du bist es, der in die Quere kommt, oder du bist es, der aus dem Weg geht, aber das Leben trifft auch seine eigene Wahl, die auf kurz oder lang, so wie du es jetzt zu erkennen vermagst oder auch nicht, von deinen eigenen Wünschen abweichen mag.
Was spielt das für eine Rolle! Du kreuzt die Klinge mit dem Leben! Eine Enttäuschung ist das, was du sagst, dass es ist. Gewiss ist Enttäuschung deine Entscheidung, auch wenn sie nicht deine erste Wahl ist. Was du als Erfüllung betrachtest, ist auch deine Entscheidung.
Aber wie kann es sein, dass das Leben nachhinkt? Kann es sein? Selbst wenn das Leben nachhinkt, kannst du nicht weit dahinter sein. Morgen könntest du vorauslaufen. Was ist im Leben denn nicht möglich? Alles ist möglich – und in kleinen und großen Sprüngen?
Natürlich kannst du die Richtung für Indien vorgeben und dann findest du dich in Amerika wieder. Was du als einen großen Verlust ansehen magst, kann ein großer Schatz sein. Was du vielleicht als einen Verlust betrachtest, muss überhaupt kein Verlust sein.
Es kann sein, dass du etwas verpasst hast und dass du es noch zu entdecken hast.
Heavenletter # 5998 – 27.4.2017 Sunrise
Sonnenaufgang
Gott redete …
Sei ruhig. Beruhige die Angst, die in dir steckt. Löse Angst auf. Bringe die Kühle und Gelassenheit deiner Seele hervor. Wie es ist, leidest du starke Schmerzen durchs Angespannt sein. Du verspannst dich. Du bist im Kampf oder Flucht Modus, als ob dieses die einzige Möglichkeit wäre, die du hast. Hindere dich nicht länger daran, dich voll und ganz zum Ausdruck zu bringen. Dein Leben ist kein Entweder/Oder. Ehre dein Leben mit Sonnenaufgang.
Wir können sagen, dass es in deinem Erdenleben viele Rosenblätter zu pflücken gibt. Dein Leben geht über Liebe oder nicht Liebe hinaus. Leben geht über den alten Refrain hinaus: Er liebt mich, er liebt mich nicht. Wie auch immer, die Qualität deines Lebens hängt nicht von sogenannten Einzelnen ab, sondern von dir. Liebe ist kein Außenseiter Job.
Halte du den Schritt deines Lebens, den du eben hältst. Du rennst als ob du außer Atem wärest. Du rennst um dein liebes Leben. Packe das Leben neu an. Versuche es zu schaffen. Schlendere den Pfad des Lebens entlang. Fahre eine Raststätte an.
Schau in den Himmel und auf die Bäume. Diese sind zwei gute Ansichten zum anschauen. Sei in keiner Eile das aufzuholen, was du als über dir drohend empfindest. Beginne dich von Knechtschaft zu lösen. Du siehst dich als Gefangener. Ah, ihr Lieben, ihr befindet euch in eurer eigenen Sklaverei.
Du kannst ein Nickerchen machen. Es besteht keine Notwendigkeit, dass du dich je in Alarmbereitschaft befindest. Beende Gefahr. Trinke tief aus dem Frieden. Wenn du etwas ausufern lassen musst, dann lass Frieden ausufern. Frieden ist zur Hand. Wenn dein Leben von etwas dominiert sein muss, dann lass es Frieden sein. Gib Frieden eine offene Einladung. Frieden ist zu jederzeit gut.
Friede von was? Friede darüber, Frieden ohne Zögern zu erkennen, Friede ohne Sturm. Friede kinderleicht, Friede so leicht wie erlauben. Sei für den Frieden. Richte dich auf Frieden aus. Kenne seine kühlende Art, Friede ist eine Bekundung. Er bietet keinen Kontrast zu etwas anderem. Lass Frieden ein vorausgegangener Rückschluss sein. Wenn du ein Auto oder ein Fahrrad fährst, lass es Frieden genannt sein. Mache Frieden zu deinem guten Freund.
Lehne dich zurück. Entzünde keinerlei Feuer. Somit gibt es auch keinerlei Notwendigkeit, Feuer zu löschen. Zünde erst gar keine Hölzchen an. Friede bedeutet mit sich selbst in Frieden zu sein. Möge dein Name Friede sein. Mögest du Frieden als einen Rabatt sammeln. Verbuche Frieden. Kennzeichne Frieden. Lang lebe Frieden. Es gibt keine andere Alternative. Friede ist die Wahl der Könige.
Erwäge, dass Frieden sich in den Schwingen befindet. Frieden ist großartig. Bedenke, dass es keinen Gegensatz zu Frieden gibt. Es gibt keine Gegensätze.
Frieden ist ein erfrischender Pool. Kein heißer Rauch ist notwendig. Erfrische dich im kühlenden Pool des Friedens. Krieg existiert nicht außerhalb deiner selbst. Es besteht keine Notwendigkeit für Krieg, nirgendwo. Es liegt kein Nutzen darin, außer wenn du glaubst, dass Wirren einen Vorteil darstellen. Es besteht keine Notwendigkeit für dich, auf Gefahr zu spekulieren, keine Notwendigkeit auf das Gegenteil von Frieden zu spekulieren. Sei in Frieden. Frieden ist eine Priorität. Es ist tatsächlich Frieden um jeden Preis. Frieden kostet nichts. Alles andere kommt dich teuer. Es gibt keine Nachteile am Frieden.
Beginne Frieden heute. Beende jeglichen Krieg in dir. Ersticke ihn im Keim. Es ist noch nicht einmal notwendig, Krieg zu hassen. Verzichte auf jegliche Debatte. Nimm keinen Stolz in Auseinandersetzungen. Beende alle Gedanken des Krieges heute. Balanciere nicht an dessen Rande. Kein Anti-Krieg. Lass Krieg kein Thema deiner sein. Jeder weiß bereits, dass Krieg schrecklich ist. Krieg ist in keiner Form oder Weise rechtens. Krieg ist keine Nuss, die geknackt werden muss. Packt die Uniformen weg.
Keine Verhandlungen. Keine Aufstände. Sähe Frieden überall. Erkläre Frieden. Mache das Prinzip des Kämpfens rückgängig. Baue keine Mauern, Reiße Mauern ab. Mauern sind nicht Wahrheit. Frieden ist Wahrheit.
Heavenletter # 5999 – 28.4.2017 Life Is for Greatness
Das Leben ist zu Höherem da
Gott redete …
Worum dreht sich der ganze Wirbel in der Welt? Worüber jammert ihr? Wovon seid ihr wirklich genervt? Wahrscheinlich seid ihr davon genervt, dass ihr genervt seid. Ein Sturm im Wasserglas, fürwahr.
Das Leben ist zu Höherem da. Der Zweck des Lebens besteht sicherlich nicht in Geringfügigkeit. Ihr seid nicht hier, um herauszufinden, welch hohes Maß an Leidenschaft ihr aufpeitschen könnt. Eher seid ihr hier, um die Meere zu beruhigen, die sich in euch erheben, Meine Lieben, in euch.
Habt schwere Knochen. Verleiht dem Leben Standhaftigkeit. Du kannst einen schiefen Kleidersaum besser auftrennen, als dich darüber aufzuregen. Dramatisiert das Leben nicht. Provoziert keinen Streit. Was ist so wichtig am Kämpfen? Müsst ihr das tun?
Ein für alle Mal, Gefühle von Verletzung, Beschämung, Ärger, Bedauern, Festhalten sind Formen des Ego. Ob Worte und Taten richtig oder nicht richtig sind, ist nicht das Thema. Das Ego ist das Thema.
Ihr mögt euch sagen, dass <em>man</em> euch das nicht antun kann. Geliebte, aus der Tiefe Meines Herzens sage Ich euch, dass <em>man</em> euch nichts angetan hat. Befreit euch von der Vorstellung, dass ihr irgendwie die Bewusstseinsebene eines anderen geschaffen habt und die Ursache davon seid.
Ihr mögt denken, die Welt sei dazu da, euch stolpern zu lassen. Ihr mögt euch selbst dahingehend in die Irre führen, dass es eure Rolle wäre, das Leben geradezubiegen und die Welt in Ordnung zu bringen, dass ihr dazu hier seid, alle Schwierigkeiten zu lösen, dass es eure Aufgabe sei, die Welt ordentlich zu machen.
Bedenkt jetzt, dass ihr im Herrenhaus geboren wurdet. Das bedeutet, dass ihr euch Schönheit vor Augen halten sollt. Ihr sollt anzuschauende Schönheit sein. Ihr seid weder ein Küchenmädchen, noch sollt ihr Aufgabenlisten für andere erstellen.
Das Leben in der Welt ist nicht an euch gerichtet. Ihr seid ein Beobachter.
Es ist nicht schwer, Fehler zu finden, jedoch bedeutet Fehler zu finden in die falsche Richtung zu schauen.
Baut auf. Zerstört nicht.
Nörgeln? Nicht an eurem Leben herum.
Herum mäkeln? Gott behüte.
Bereite den Tisch und lade alle ein, sich hinzusetzen. Du bist der Begrüßer der Welt. Begrüße.
Niemand ist höherwertig. Niemand ist minderwertig. Niemand weiß alles. Seid ein Wegbereiter, nicht ein Reparierer anderer Seelen. Wenn ihr etwas durchsetzen müsst, setzt Liebe durch. Hebt die Liebe hoch. Liebt die Liebe. Verstärkt Frieden. Ihr könnt Gutes tun, wenn ihr ablasst. Ihr wurdet nicht zum Korrektor des Universums ausersehen.
Seid kein Auslöscher von Herzen. Nein, dreht niemals die Flamme von auch nur einem einzigen Herzen herunter. Lasst die Herzen hervortreten. Ah ja, leben und leben lassen, und die Liebe wird vor euren ureigenen Augen hervortreten. Große oder kleine Liebe, lass es gut sein. Lasst alle frei sein. Es steht euch nicht zu, euch an irgendwelche andere Seelen hinzuwenden, um sie zu korrigieren.
Manchmal scheint es für euch so schwierig zu sein, dem Ausblasen des Lichts von anderen zu widerstehen. Ermutigt das Licht von anderen. Gebt ihm Raum. Lasst es einfach gut sein. Es ist nicht an euch, über das Umfeld des Willens anderer zu beschließen. Erinnert euch, Freier Wille. Auf dass ihr der Willkommenheißer des Freien Willens seid.
Was bedeutet es, den Freien Willen anderer zu beschränken? Es bedeutet, die Herzen anderer zu verschließen. Ihr veranlasst andere, ihren Willen zu beschneiden. Ihr schaltet ihren Freien Willen ab, als ob er in eurem Weg stünde. Ihr steht euch im Weg.
Gewährt euch selber Freiheit vom Einmischen. Euer Zugriff auf die Welt sollte nicht fest sein. Lockert euren Griff. Lockert ihn jetzt. Befreit die Welt. Schaltet einen Gang herunter. Löst euren Griff. Befreit euch selbst und gebt so alle anderen frei. Schafft optimale Voraussetzungen für Liebe. Kein Anlegen von Handschellen mehr, nicht einmal dann, wenn ihr meint, es sei zu jemandes Nutzen. Befreit, legt keine Handschellen an.
Holt die Welt aus ihrem Gefängnis. Sperrt nicht länger die Welt oder jemanden in ihr ein. Befreit die Welt und ihr befreit euch selbst.
Was wollt ihr? Was ihr wollt ist, was ein jeder will. Eine Sache, die du willst, ist ein wenig Respekt. Dann ist es das, was du zu geben hast.
Lasst Uns darauf einschlagen.
Heavenletter # 6000 – 29.4.2017 Lyrics
Lyrik
Gott redete …
Was hast du deine Bestürzung, zu irgendeinem gegebenen Zeitpunkt, zu verdanken? Was auch immer, du irrst dich. In Wirklichkeit ist woran du dein Entsetzen gehängt hast nicht mehr als eine Kleiderschrankstange, die darauf wartet, dass du deinen Mantel bei ihr aufhängst. Die Stange wird deinen Mantel an sich hängen haben, hingegen ist sie nicht die Quelle deines Mantels. Deine Jacke kam von irgendwo her. Dein Entsetzen kam von woanders her.
Verstehst du, was Ich dir soeben sage? Du hast deinen Hut an einen Baumzweig gehängt, gleichwohl hat der Baum ihn nicht hergestellt.
Wer denn ist es, welcher deine Realität erschafft – oder sie deutet, sie fundiert, sie herausbildet, sie verbreitet und rundum ausstrahlt? Niemand anderes als DU, Lieber?
Das für richtig erklärte Entsetzen, auf das du ausgerichtet bist, ist durch etwas Tiefergehendes verursacht denn das, was du dir als die Ursache herauspickst. Hier die Crux:
Du hast die Ursache nicht zu kennen. Dir den Kopf zu zerbrechen, um nach der Ursache zu scharren, ist kein Heilmittel. In der letztgültigen Aufgliederung kommt der Grund bei etwas tief innen zu liegen, vielleicht bei etwas Tieferem, als wohin du jemals zu langen imstande sein wirst.
Etliche könnten äußern, der vermeintliche Grund rühre von einem vergangenen Leben her. Andere könnten sagen, es komme von diesem laufenden Leben her, von weit zurück, als dir in deiner Säuglingszeit Hilflossein unterkam. Das anstiftende Vorkommnis ist eventuell in Vergessenheit geraten. Auf jeden Fall ist die Ursache etwas, an dem du dich hochgezogen hast. Lasse sie los.
Die Ursache hat letztgültig von etwas herzurühren, was dir zuschreibbar ist. Sie ist etwas, in was du dich aus einem bestimmten Beweggrund oder zufälligerweise eingekauft hast. Egal wie grässlich ein anstiftendes Vorkommnis gewesen ist, egal wie du die Nase davon voll hast, selbst so wirst du es wohl eher ständig im Auge behalten und dicht neben dir halten. Erkenne, wann zu sagen ist – genug ist genug. Du bist dieser Tage kein hilfloses Kleinkind.
Ob die laufende Gegenwart nun einer tiefen Narbe zuschreibbar ist, oder nicht, du hast der Vergangenheit gegenüber nicht loyal zu sein. Wie fasse Ich dies in Worte, ihr Lieben? Es kann durchaus sein, es ist zu einem Unrecht gekommen, welches dir als unschuldigem Säugling angetan worden ist. Auch so ist deine aus ganzem Herzen ausgeführte Annahme einer Idee die Ursache. Woran du dereinst festgehalten hast, hat nicht mehr länger deine cause célèbre zu sein. Jenes hatte seine Liebschaft. Es hat ausgedient. Die alte Ausrede, wie auch immer sie gelautet haben mag, ist jetzt bis auf den Knochen abgenutzt. Es ist Zeit, sie wegzuschmeißen.
Du hast auf allerhand Weise vernommen, dass du die alten Gegenstände, welche dort Platz verbrauchen, aus deinem Haus zu entfernen hast. Das gleiche gilt in dem Äther deiner Gedanken.
Wie lauten die Worte des Liedes?
Then was then
And now is now
Don’t look bac
You can’t look back somehow
Sweet was sweet
But not so bitter now
Then was then
And now is now
You forgiv
And I will too
Let’s formte Unhappy times we knew We’ll come out
All shiny, bright and new
Then was then
And now is now
Now, now we can win
No matter what might have been
Now we can begin again
For then was then
And now is now
Damals war damals
Und jetzt ist jetzt
Schaue nicht zurück
Irgendwie kannst du nicht zurückblicken
Lieblich war lieblich
Indes nicht so bitter jetzt
Und jetzt ist jetzt
Du vergibst
Und ich werde das ebenfalls
Lasst uns vergessen
Unglückliche Zeiten, die wir kannten
Wir werden alle herauskommen
Glänzend, hell und frisch
Damals war damals
Und jetzt ist jetzt,
Jetzt, jetzt können wir obsiegen,
Einerlei was gewesen sein mag
Jetzt können wir von neuem beginnen
Denn damals war damals
Und jetzt ist jetzt
Ihr hieltet an der Vergangenheit fest. Ihr habt sie nie unter den Teppich gekehrt. Ihr nahmt sie als eure Bürde her.
In einer gewissen Weise fühlte sich euch diese Vergangenheit, welche euch behinderte, wie eure Fehlersicherheit an. Sie ließ euch niemals im Stich. Sie war in eurem Leben standsicher. Das Vergangene mag euch Betrübtsein verursacht haben, gleichwohl hat es euch nie enttäuscht. IHR lasst es ebenso wenig im Stich. Es ist jetzt die Zeit da, ohne das Verwichene auszukommen. Macht ihr dabei mit?
Heavenletter # 6001 – 30.4.2017 Your Gateway to Progress
Dein Torweg zum Weiterkommen
Gott redete …
Der Weg, dein Herz zu öffnen ist dein Herz zu öffnen. Halte deinen Intellekt davon weg, und das Herzöffnen wird ein Kinderspiel. Wenn es um Liebe geht, soll dein Intellekt eine Pause machen. Der Intellekt verkompliziert. Deinem Herzen geht es nicht so gut, wenn der Intellekt es überwacht. Dein Herz wird sich öffnen ohne die Einmischung des Intellektes.
Dein Intellekt legt dein Herz auf die Waagschale und wägt es ab. Der Intellekt sagt: „Ist das ein guter Handel für uns? Wird das gut herauskommen? Was denken wohl deine Eltern darüber? Denk nach bevor du dies tust.“
Der Intellekt zieht die Freude aus dem Öffnen deines Herzens heraus. Dein Verstand hat ein Langstreckenziel im Sinn. Dein Verstand ist angebunden an ein spezifisches Ergebnis. Dein Intellekt sagt: „Das ist gut, solange es so herauskommt, wie ich will.“
Der Intellekt sieht die Liebe als Investition an, die ein Herausgeld zu erwirken hat. Der Intellekt glaubt, dass das Leben nach gewissen Regeln spielen muss, sonst machst du einen Fehler.
Schau, interpretiere dein Herzöffnen nicht, dass ein garantiertes Retourgeld dabei herausspringen soll. Du bist nicht abwegig, wenn du dein Herz einfach fühlen lässt was es fühlt, wenn du liebst wie du liebst, sei es auch nur für einen Moment. Wir sprechen nicht davon, wie du dabei Nutzen ziehst aus irgend jemandem oder daraus, närrisch zu sein und etwas verrückt. Auch bist du nicht einfach schick damit, trendy. Dich auf deinen Verstand zu verlassen ist nicht nötig. Gewinnchancen durch deinen Intellekt zu erwarten macht dich vorsichtig. Vorsichtig sein schränkt dich ein. Dein Leben hängt nicht davon ab, was du von ihm hältst – Ich nehme das zurück – dein Leben hängt davon ab, was du von ihm denkst.
Es ist in Ordnung, dein Herz zu Wort kommen zu lassen. Du bist lebendig und lebst, du studierst nicht eine Gebrauchsanweisung.
Der Intellekt hat die Idee, dass du argwöhnisch sein sollst. Weißt du was? Du kannst argwöhnisch sein und zugleich ein Narr. Natürlich müssen Wir hier nicht über eine große Romanze sprechen. Große Romanzen sind auch schon verloren worden wegen großer Vorsicht: Spiel keine Spiele mit der Liebe.
Und überhaupt, Wir sprechen über Offenheit zur Liebe. Offenheit zur Liebe muss nichts zu tun haben mit einer Romanze irgendeiner Art. Fixiere keinen Preis an das Öffnen deines Herzens. Du öffnest dein Herz, wenn du einem kleinen Kind zulächelst. Du öffnest dein Herz, wenn du irgendjemandem ein Lächeln offerierst. Freundlich sein bedeutet, dass du dein Herz öffnest.
Es ist nicht so, dass deine Herzenstür immer ganz offen sein muss, für jeden einladend, dass er hineingeht und sein Lager da drin aufschlägt. Nein, einfach, komm von Freundlichkeit her. Du zählst nicht länger Eroberungspunkte ebenso wenig wie du Skalpe zählst. Du brauchst nicht das Höchste von irgendetwas zu sein. Wir sprechen davon, dein Herz bloßzulegen und nicht dein Herz zu verbarrikadieren und es so zu limitieren, wie du es zur Zeit tun magst. Du und dein Herz, ihr seid unendlich. So sei es.
Egal wer du bist, du bist qualifiziert große Liebe aus deinem Herzen zu geben. Niemand braucht zu denken, du seist großartig. Du willst einfach die Großartigkeit sein, die du bist. Du brauchst deine Liebe nicht aufzustauen, noch sie in ein Korsett zu klemmen. Du lässt deine Liebe einfach nur sein. Du wickelst sie nicht in durchsichtige Folie, noch zerschnipselst du sie.
Lass deine Liebe frei genug sein, in der Welt zu leben.
Erlaube dir eine kleine Freude. Gib eine kleine Freude. Du brauchst nicht alle in den Schatten zu stellen und eine Parade anzuführen. Lass dein Herz nur warm sein. Deine Liebe muss nicht raffinierte Tanzschritte ausführen. Deine Liebe kann einfach eine frische Brise sein, sie muss kein großer Sturm sein oder als tropische Hitzewelle daherkommen. Liebe muss keine große Sache sein. Es braucht keine Produktion zu sein. Sie muss sich nicht feierlich anziehen. Sie braucht nicht die Liebe des Jahrhunderts zu sein. Liebe will einfach die Liebe sein, die sie ist.
Liebe muss man nicht zählen, Liebe muss man nicht vorantreiben. Liebe muss nicht herausstechen. Liebe muss kein Kassenschlager-Roman sein. Liebe hat nur zu sein was sie ist, solange wie sie ist. Liebe ist dein Torweg zum Weiterkommen. Sei die Liebe, die du bist. Liebe.
Heavenletter # 6002 – 1.5.2017 New Frontiers
Neue Ufer
Gott redete …
Wie wäre es, wenn auch nur für einen Tag in deinem Leben ein jeder, dem du begegnest, Ja zu dir sagen würde? Wie einfach wäre das Leben in der Welt!
Wie viel großartiger wäre solch ein Tag, wenn du einen jeden Moment dieses Tages Ja zu dir selbst sagen würdest. Du sagst zu dir nicht ein einziges Mal: „Denke lieber darüber nach. Überdenke dies lieber. Kümmere dich später darum. Jetzt im Augenblick bist du zu beschäftigt.“
Keine Momente im Leben, die ausgelassen werden. Deine spontane Vision wird dich vorwärts bringen. Du würdest dein Leben in dem Moment, in dem es sich dir zuträgt, LEBEN. Nicht mehr „Später“ sagen. Nicht mehr auf bessere Zeiten warten. Du würdest nicht länger übervorsichtig sein. Du würdest dein Leben nicht länger blockieren.
Wenn du an jemanden denkst, von dem du seit langem nichts mehr gehört hast, würdest du es dir erlauben, ihn oder sie geradewegs anzurufen und nicht länger darüber nachdenken müssen, ob du nun deinen Freund anrufst oder – ob du einen weiteren Tag zuwartest, um zu vergessen, deinen Freund anzurufen.
Ja, du könntest davon befreit sein, deinen Tag durchzuplanen. Du könntest dein Leben in diesem Moment leben und von Unerledigtem frei sein.
Über welche Art von Vollkommenheit musst du denn gründlich nachdenken? Wozu? Musst du dir eine nette Geste ausreden? Ist dies eine Gewohnheit? Musst du zögerlich sein, etwas durchzuziehen? Falls du dein Leben nicht von ganzem Herzen lebst, was genau zusätzlich muss bedacht werden, bevor du denn dein Leben von ganzem Herzen lebst? Was sind die Regeln, nach denen du lebst? Musst du an ihnen festhalten, auch wenn sie dich bremsen?
Wenn dir aus heiterem Himmel ein Impuls in den Sinn kommt, muss das denn automatisch bedeuten, dass es sich um einen ungebärdigen Impuls handelt?
In dieser Welt kann es wünschenswert sein, auf eine neue Weise an das Leben heranzugehen. Falls du dazu tendierst, willkürlich impulsiv zu sein, dann empfiehlt es sich, dem Abwarten eine Chance zu geben.
Es kann in Ordnung sein, das Geld verschwenderisch auszugeben. Es könnte in Ordnung sein, mit dir selbst großzügig zu sein. Das liegt natürlich bei dir. Dies ist genau, was Ich zu sagen versuche.
Falls du dazu tendierst, deine Impulse zurückzuhalten, könnte es sich empfehlen, folgendes auszuprobieren:
Alle Mittel sind erlaubt.
Lass Mich dies auf andere Weise sagen:
Du musst nicht immer glauben: „Alles in Maßen.“
Ich gebe dir die Erlaubnis, Spontaneität auszuprobieren. Es ist okay, dem Leben zu erlauben, offen zu sein. Du brauchst vielleicht nicht immer das zu sein, was du immer gewesen bist. Vielleicht musst du einfach das Leben nicht so ernsthaft abwägen. Vielleicht musst du nicht immerzu denselben Messbecher verwenden.
Hmm, ja, alles in der Welt ist relativ.
Wo wurde gesagt, dass das Leben auch weiterhin dasselbe sein muss, was es immer gewesen ist? Dass du stets auf eine bestimmte Weise an das Leben herangegangen bist, bedeutet nicht, dass du auf dieselbe Weise fortfahren musst.
Das Leben muss nicht herausgezogen werden.
Das Leben muss auch nicht immer nur oberflächlich behandelt werden.
Kann es nicht klug für dich sein, dich mit deinem Leben auseinanderzusetzen, während es vor dir erscheint?
Wie sehr musst du ein Bequemlichkeitstier sein? Bist du so wie du jetzt bist mit dem Leben zufrieden?
Es gibt neue Ufer im Leben in der Welt. Wo wurde gesagt, du bräuchtest eine Art Erlaubnis dafür, dein Leben so zu führen, wie es dir in den Sinn kommen mag? Wer ist derjenige, der deine Grenzen setzt, und wer erlaubt es dir, dich auszudehnen und sogar die Sieben Meere zu befahren? Wer hat ein größeres Mitspracherecht bei deinem Leben als du?
Du hast dein Leben nicht mehr umzukrempeln als du dein Leben immer in den selben Bahnen zu führen hast. Du musst dir das, was die Welt Erfolg nennt, nicht so sehr zu Herzen nehmen.
Wie viel behaglicher wirst du dich fühlen, wenn du dir ins Gedächtnis rufst, dass du dein Leben nicht an Ergebnissen festmachen musst.
Heavenletter # 6003 – 2.5.2017 Walk on Rose Petals
Laufe auf Rosenblütenblättern
Gott redete …
Nun also, so Wir uns eurer Sinnesart gegenüber der Welt angenommen haben, was kommt als Nächstes?
Guten Mutes sein, das belegt einen Gutteil des Landes. Es überzieht den Boden, auf dem du und Andere gehen, mit Rosenblütenblättern.
Nunmehr, so du nicht mehr der Hauptdarsteller der Schau zu sein hast, kannst du alsdann mehr Zeit darauf verwenden, andere Menschen in Betracht zu ziehen und ihnen beizustehen. Es ist schön, eine Statistenrolle innezuhaben und nicht der Hauptdarsteller zu sein. Es wäre, bei der fertigenden Erbringung des Lebens, welches von Bewerbern für eine führende Rolle dermaßen voll ist, großartig, Einen mit einer Statistenrolle zu haben, welcher nicht den Applaus, der einem Star gebührt, zu haben hat.
Zum Besinnen: Einen Ausführenden haben, welcher nicht den Beifall zu haben hat. Zum Besinnen: Einen Darsteller um sich haben, der nichts dagegen hat, einem Anderen zu applaudieren. Einen einzelnen Darsteller, der nichts dagegen hat, für die Menge zu kochen. Einen Darsteller, der nicht mit Beifall vollgeschenkt zu werden hat, der ihn stattdessen erteilen kann, der stattdessen die Teller Anderer auffüllt und Freude daran hat.
Es ist besser, nicht mit dem Gedanken befasst zu sein, du bekommest die Überbleibsel. Und sofern du denn den Rest erhältst, zeigt dies geradewegs Unwertsein an? Es könnte herzeigen, wie von Wert du bist.
Gibt es eine Redewendung … „Der, der zuletzt isst, isst am Besten“?
Sofern es eine solche nicht gibt, dann erfand Ich sie einfach soeben. Als erster oder als letzter, das ist nicht von Belang. Freue dich, ein Glied in der Menschenmenge zu sein. Du hast nicht in einer Limousine vorzufahren. Du möchtest das nicht wirklich auf deinem Grabstein stehen sehen, oder etwa? „Fuhr in einer Limousine herum“, unterdessen du stattdessen zu lesen bekommen könntest:
„Diente Anderen gleich wie sich selber.“
„Ebnete für Andere einen Weg.“
„Machte es von hinten her vor.“
„Vergaß sein Ego.“
„Hatte sein Porträt nicht einzurahmen.“
„Lüftete seinen Hut.“
„War glücklich, zu schenken.“
„Wusste, wie geben geht und wie erquicklich geben geht.“
„Gab Glücklichsein. Fuhr größeres Glück ein.“
„Ließ keinen Einzigen zurück.“
„Hatte nicht sich selber auszuzeichnen.“
„Hatte genug Freunde für Alle.“
„Ließ Andere mitfahren.“
„Schwor seinem Ego ab.“
„Bedurfte keines schmückenden Beiwerks.“
„Kriegte es ohne das Ego hin.“
„Vergaß sich selber. Gedachte Anderer.“
„Brachte Jeden mit sich.“
„Trug seinen Bruder.“
„Hatte nicht als erster in der Reihe zu stehen.“
„Konnte still sein.“
„Nahm sich seine Zeit.“
„Gab Friede.“
„Hörte zu, was die Leute sagten.“
„Nahm sich dem an, was du sagtest.“
„Zog nicht voreilige Schlüsse.“
„Reichte jedem den Nutzen des Bedenkens zu.“
„Sagte eine Menge ‚Ja‘.“
„Sagte selten ‚Nein‘.“
„Was er sagte, das war von Belang.“
„Er meinte es so.“
„Er sprach für mehr denn für sich selber.“
„Er redete seine Wahrheit.“
„Er öffnete Türen.“
„Er bot im Bus seinen Platz an.“
„Er erbat sich nicht Vieles. Er gab eine Menge. Geben war ihm Entgegennehmen. Er kannte den Unterschied nicht.“
„Das Leben war kein Bußwerk.“
„Sein Leben und dasjenige eines Anderen waren das gleiche.“
„Er stach im Leben, von den Tiefen herkommend, auf See.“
Ich meine, Ich habe hinlänglich viel aufgeführt.
Wir lassen es diesem Heavenletter durch, kurz und wonnig zu sein.
Heavenletter # 6004 – 3.5.2017 If You Don’t Like What Life Gives You
Falls ihr nicht mögt, was das Leben euch beschert …
Gott redete …
Warum gibt es auf der Welt so viele Beschwerden? Warum beschwert ihr euch so viel? Von eurem Standpunkt aus seid ihr natürlich gerechtfertigt. Das Leben war nicht ganz das, was ihr gedacht hattet und nach eurer Meinung sein sollte. Ich verstehe dies, aber es ist nicht eure Rolle, über das Leben zu jammern. Eine Beschwerde erzeugt nur eine weitere Beschwerde.
Sich zu beschweren heißt, auf das Leben von außen hineinzublicken. Machen Wir uns nichts vor: Sich zu beschweren offenbart einen ziemlichen Mangel an Dankbarkeit. Sich zu beschweren mag eine Lebenshaltung geworden sein, als ob ihr glauben würdet, dass sich zu beschweren eine Tugend sei.
Ihr mögt hochnäsig herüberkommen, während ihr euch dauernd in der Opferrolle seht. Ihr könnt nicht gleichzeitig hochnäsig und ein Opfer sein. Das ist einfach keine gute Gepflogenheit. Das ist so, als würde man Haltungsfehler trainieren. Natürlich schleichen sich schlechte Gewohnheiten an euch heran. Ihr vermögt auch gute Gewohnheiten, das Leben zu begrüßen, entwickeln. Das liegt ganz bei euch. Von wem denn sonst sollte euer Leben abhängen?
Ihr seid kein unschuldiges Opfer des Lebens. Ihr wirkt daran mit. Ihr spielt eine Rolle. Falls ihr das, was das Leben euch beschert, nicht mögt, ändert eure Grundhaltung auf der Welt.
Es gibt eine Welt, und es gibt einen Gott, und es gibt euch. Im Großen und Ganzen ist euer Leben das, was ihr daraus macht. Es liegt kein Wert im sich Beschweren, denn dann werdet ihr zu einem Unterlegenen und in einem gewissen halbherzigen Sinn werdet ihr sogar noch stolz auf eure Malaise. Wie schlecht werdet ihr doch behandelt. Wenn ihr euch darüber beklagt, dass ihr ungerecht behandelt werdet, behandelt ihr euch selber ungerecht. Ihr suhlt euch in der schlechten Behandlung. Niemand engt euch ein. Sofern ihr eingeengt seid, könnte es sein, dass ihr lieber so bleiben möchtet, wie ihr seid, als euch einen halben Zentimeter zu bewegen.
ihr könnt lange darauf warten, dass die Welt sich verändert, während ihr eure alte Leier spielt.
Das Leben kann sich tatsächlich in jedem Augenblick verändern. Gebt den Ton an. Sich beschweren ist eurer schlichtweg nicht würdig. Ihr könnt nörgeln soviel ihr wollt, aber was bringt es euch? Nörgeln hält euch dort, wo ihr seid und wo ihr SAGT, dass ihr nicht sein wollt. Dann bleibt nicht am selben Fleck. Es scheint, als ob ihr euch selber in einer unbequemen Lage angekettet habt und nicht loslassen wollt. Euer Schlachtruf lautet: „Unfair!“
Wählt einen neuen Schlachtruf. Unterschätzt niemals eure eigene Macht des Guten auf der Welt.
Beißt euch auf die Zunge. Bislang habt ihr allzu viel über die Schwierigkeiten, denen ihr euch gegenüber seht, geplappert. Bla bla bla. Na kommt schon, Leute, geht in eine neue Richtung. Wenn ihr wollt, dass euer Leben auf die Weise für euch ersprießlicher wird, wie ihr sagt, dass ihr es gerne hättet, dann ladet euer Leben dazu ein, sich zu ändern. Ladet es ein. Ändert eure Taktik. Erneuert eure Auswahlmöglichkeiten. Kein Herumlümmeln wie ein Star-Opfer. Kein Trost Suchen in der Unfairness des Lebens. Schreibt ein neues Kapitel. Tretet für euch selber ein. Du kannst es. Du bist der einzige, der es kann.
Wenn du eine reife Pflaume essen möchtest, lange herauf und pflücke sie. Es stimmt, eine reife Pflaume kann vom Baum direkt in deinen Schoß fallen, aber warte nicht darauf, dass die Pflaume herabfällt. Das Leben muss sich dir nicht beweisen. Besser, wenn du dich dem Leben beweist.
Wenn du ein Star-Athlet sein willst, übe. Sei nicht lax. Fühle dir selbst den Puls. Steige auf zur Spitze.
Wenn du dich in einem Trott befindest, komme aus ihm heraus. Sei für dein Leben verantwortlich. Mach dein eigenes Glück. Hamstere für dich. Sei dir selbst verpflichtet. Schlage eine neue Richtung ein. Hüpfe zu ihr!
Heavenletter # 6005 – 4.5.2017 Under the Umbrella of Importance
Unter dem Schirm der Wichtigkeit
Gott redete …
Von all den Inhalten in der Welt existiert Einssein. Es ist kinderleicht.
Da geht eine ganze Menge Palaver in der Welt herum und vieles davon geht um nichts. Es versteht sich, dass alle Abweichungen vom Einssein große Dinge für dich und groß für die ganze Welt sind.
Worauf es wirklich ankommt ist der stille Zustand des Einsseins. Einssein zählt. Ungleichheit nicht so sehr. Das Leben kann hier und da, dann und wann, aus dem Gleichgewicht geraten.
Bis zu deinem letzten Tag auf Erden bist du erfüllt von einer großen Vielfalt an Vorkommnissen und Ereignissen. Du füllst dich mit Anregungen, oftmals vermerkt als Unbequemlichkeiten der einen oder anderen Art. Welch eine Welt!
Dein Leben muss nicht mit so vielen Details, hoch und breit angefüllt sein. Ja, Leben geschieht, dennoch was geschieht muss nicht allen Raum und die Ablenkung und den Trara einnehmen, den es üblicherweise tut. Sind nur die Nachrichten wichtig, die Überschriften bilden? Nur am Ende des Krieges sagt eine Zeitung: „Frieden wurde erklärt.“. Frieden scheint nicht die Verführungskraft zu besitzen, wie es das Rumlärmen in der Welt zu haben scheint.
Jedermanns Leben wäre zum Überlaufen gefüllt, wenn ihr Frieden so leicht wolltet wie alles andere. Nicht alle eure Taschen müssten so voll sein.
Manchmal scheint es, dass du dich von den wahren Gütern selbst ablenkst. Wenn du ehrlich bist, ist es sehr gut möglich, dass du Sturm und Drang lebendiger und wichtiger findest als Frieden. Frieden mag dir zu lau sein. Du behauptest deine Seiten. Du begünstigst das, worauf du Anspruch erhebst. Was ist dir nun wirklich heilig? Wenn es hart auf hart kommt, wo liegt dann dein Herz? Vielleicht dient all dieser Furor im Leben dazu, dass du herausfindest, wo dein Herz hingehört.
Es mag erscheinen, dass ein Großteil des Lebens mit Krempel gefüllt ist. Du füllst dich selbst mit Krempel. Es ist möglich, dass du Einfachheit für Erschwernis austauschst. Hast du das Leben auf den Kopf gestellt? Wenn dein Leben drunter und drüber geht, wer hat es denn so eingerichtet? Wer hat es begutachtet und als erstrebenswert erachtet?
Jeder gibt dem Lippenbekenntnis, was ihm wichtig ist. Muss Leid und Herzschmerz wichtiger sein als die Fundamente des Lebens? Wer behauptet das? Wer sagt, dass es so ist?
Sind denn die Resultate eines Buchstabiertests wichtiger als Leben in Freude zu leben? Was ist denn wirklich eine große Sache und was geht unter das Dach der Wichtigkeit?
Vielleicht warst du dein ganzes Leben lang auf der falschen Bahn. Worauf es ankommt ist, wo du dich jetzt befindest. Wo bringst du dich selbst hin? Worin zeigst du deinen Eifer? Oder, wo versteckst du dich? Lässt du dich selbst im Stich und beschuldigst dann das Leben oder jemand anderes? Hat dich jemand dazu gezwungen? War das Leben eine Verschwörung? Hast du dich gegen dich selbst verschworen?
Du bist in der Lage dir deinen Wert zu beweisen, genauso wie du in der Lage bist dir deinen Wert abzuerkennen. Welches ist der harte Weg und welches der leichte? Welchen Weg wählst du? Wenn alles gesagt und getan ist, welchen Weg wählst du dann?
Niemand zwang dich einen Weg zu nehmen. Wo auch immer dich das Leben platziert haben mag, was du da tust, ist im Großen und Ganzen deine Wahl.
Das Leben kann sich ändern. Ganz sicherlich kannst du ändern, wie du dem Leben entgegen gehst und was du damit tust, wenn es vor dir erscheint. Du kannst es mit Steinen bewerfen. Du kannst es beschimpfen. Du kannst betteln, dass dein Leben sich vor deinen Augen ändert. Vielleicht musst du dein Sichtfeld ändern bevor dir das Leben es gleichtut. Es liegt an euch ein anderes Pferd zu besteigen, Geliebte. Wechselt euer Reittier. Wenn du dein Reittier nicht wechseln kannst, dann ändere die Art wie du es reitest. Rette dich selbst.
Heavenletter # 6006 – 5.5.2017 Catch Your Breath
Atme durch
Gott redete …
Du kannst den Fluss fröhlich abwärts oder aufwärts rudern. Gibt es eine bessere Art, dein Kanu zu paddeln? Es mag nicht deine bevorzugte Art sein. Es könnte Meine Art sein. Komm sodann mit Mir. Ich werde dich begleiten.
Wenn du nur fröhlich den Ton halten würdest. Es gibt keinen Grund in Panik zu verfallen. Selbst wenn du dir verschiedener Gründe, in Panik zu geraten, sicher wärst, wozu nützt denn eine Panik? Panik reißt deine Augen auf, und du kannst sie nicht schließen. Du rüttelst an deinem Käfig. Wenn du in Panik bist, kannst du kaum atmen.
Erweise dir einen Gefallen – und Mir und der Welt. Mach langsamer. Atme. Atme durch. Drücke nicht länger den Alarmknopf. Es ist eine Verschwendung von Zeit und eine Verschwendung von Atem und eine Verschwendung von Herz. Schone deine Ressourcen. Konserviere. Löse deine Krawatte.
Richte das Augenmerk darauf, frei von Panik zu sein. Verpulvere nicht deinen Bausch an Energie an einem einzigen Ort. Nimm dich zusammen.
Rudere dein Boot in einem gleichmäßigen Rhythmus. Du wirst den Trübsinn hinter dir lassen. Vertage die Panik. Alles, was Panik tun kann, ist, dich in Knoten zusammenzuschnüren. Löse diese Knoten. Gelange jenseits der Grenzen. Dies ist dein Geburtsrecht. Bedenke, was das bedeutet. Das bedeutet, dies ist Mein Wille. Es gibt hier Gutes für dich, ob du es siehst oder nicht.
Welche Schwierigkeit du gerade auch durchmachen magst – das Schlimmste davon macht die Panik aus. Panik macht dich verzweifelt, als ob das Leben alles oder nichts sein müsste. Das Leben kann alles sein, was es will, wenn es will.
Ist das Ego der Schaden, den du als den schlimmsten betrachtest?
Du weißt, es gibt nicht irgendein Schlechtestes, außer wenn du es festlegst. Das Leben ist mehr als bloßes Durchkommen. Du wirst immer durch das Leben durchkommen. Du kannst dich besser schlagen als nur durch etwas durchzukommen. Du bist für weit Größeres geschaffen.
Das Leben wird dir immer eine neue Chance geben. Falls dein Leben, wie du es siehst, in Unordnung gerät – komme, was da wolle, das Leben wird sich in jedem Fall selbst übertreffen. Gib deinem Leben Raum zum Wachsen.
Nun denn, hier ist der springende Punkt: Das Leben muss nicht auf eine bestimmte Weise aussehen. Das Leben muss nicht vorprogrammiert sein. Das Leben kann so sein, wie es ist, ob nun in königlichen Gewändern oder in Freizeitklamotten.
Es gibt keinen Zweifel, dass du dein Leben gerne so einrichten würdest, wie du es wünschst. Das Leben ist ein Freihandel, aber nicht immer, wie du es wünschst – jedoch ist nicht alles verloren.
Manchmal ist das Leben wundervoller, als du es dir je erträumen könntest. Manchmal ist das Leben widerspenstiger, als du dir vorzustellen vermagst. Ob sich das Leben ausbalanciert, ist nicht deine Sorge. Dass du vorwärts gehst, ist deine Sorge. Dass du das Leben lebst, ist deine Sorge. Lass das Leben nicht am Wegesrand stehen.
Wie auch immer, wenn es da im Leben etwas gar so Unschönes, wie du es empfindest, geben mag, dann sei tapfer. Schlucke deinen Stolz hinunter. Vielleicht mag das Leben auf kurz oder lang unerträglich sein. Du bahnst dir zwangsläufig deinen Weg hindurch. Da gibt es etwas in deinem Leben, gewollt oder ungewollt, das deine Beziehung zu Mir vertieft. Du wurschtelst dich vielleicht durch das Leben durch. Nichtsdestotrotz lebst du es. Auf die eine oder andere Weise wirst du dein Leben überflügeln. Du wirst nicht immer im Regen stehen. Das Leben nimmt diese und jene Wendung. Das Leben kann dich auf diese oder jene Weise überraschen. Das Leben lässt dich dein Leben nicht einfach so von Hand zeichnen.
Nimm das Leben, wie es kommt. Betrachte es aus anderen Blickwinkeln. Schau noch mal hin. Du kannst mehr tun als das Leben einfach nur überstehen. Das Leben überstehen ist nicht genug für dich.
Segle durch das Leben. Pflüge immer geradeaus durch die Wellen. Sei leicht wie eine Brise. Das ist der Geist, in dem Ich dich gemacht habe.
Heavenletter # 6007 – 6.5.2017 The Best Scenarios
Die besten Szenarien
Gott redete …
Das Leben selber ist eine Phantasie, ist es nicht so? Du wirst dich wohl eher über die Idee von einer stark anwendungsbezogenen Person wie dir selber, über die Idee, du als jene Person seist schlicht und einfach am Herumphantasieren, lustig machen, unterdessen du eindeutig solide und feste hier unten auf der Erde zugange bist, gleichwohl, nein, sage Ich dir offenheraus, dass du zu viel Zeit darauf verwendest, dir die schlimme tragische Seite des Lebens auszuphantasieren. Entgegnest du Mir, du würdest das nicht tun?
Worum geht es bei all deinem Sorgen und bei all deinem dich auf die Palme Bringen, als darum, dir eine sich durchsichtig darstellende Zukunft auszuphantasieren, eine Zukunft, welche sich alldem, was du dir sehnlich wünschst, entgegenstellt – es sei denn, du hast irgendwie Aufregung und Chaos lieber oder betrachtest jene als glückbringende Amulette. Nein, ihr Lieben, Aufregung und Chaos sind nicht eure Zaubermittel.
Dem entgegen – phantasiert euch eine Zukunft, die voll von was ihr euch begehrt ist. Ganz gewiss, der Unterschied zwischen Sorgen und Phantasie ist nicht sehr weit. Lade das ein, worauf du sehnlich aus bist. Gib deinen Willen laut und vernehmlich kund. Lasse dem Universum keinen Zweifel über das, was du gerne haben möchtest.
Du hast nie zugebilligt, dass du jemand bist, der dich selber bedroht. Sage Mir, was kann denn all dein Sorgen anderes sein, als ein ahnungsvolles düsteres Vorhersagen? Lasse Dich-Sorgen wie eine heiße Kartoffel fallen. Kicke Dich-Sorgen weg. Sei durch mit dem Ausspüren dessen, was du als das Schlimmste, das einen netten Menschen wie dich befallen könne, ansiehst.
Beschwernisse im Leben können anheben, dem hingegen gilt es dir nicht, dir über Schwierigkeiten Gedanken zu machen. Bekomme Scherereien hinter dich. Schenke ihnen nicht deine Aufmerksamkeit. Schenke dem deine Aufmerksamkeit, was du ungemein gerne aus dem Leben zusammengesucht sehen und haben möchtest. Auf diese Weise tust du rechtens den zweiten Schritt vor dem ersten.
Denke niemals wieder, es sei klug von dir, dir Sorgen zu machen, und all die möglichen Chancen, womit dich das Leben heimsuchen kann, in Betracht zu ziehen und zu erwägen. Besser ist es, die Möglichkeiten, auf die du wahrhaft sehnlich aus bist, in Betracht zu nehmen. Du hast davon gehört, dass dasjenige, wonach du trachtest, das ist, was dir gilt es zu bestärken. Möchtest du lieber anderweitige fernere Wahrnehmungsweisen aufnehmen, um eine jede Möglichkeit zu überdenken und zu untersuchen? Das ist nicht notwendig. Das ist kontraproduktiv. Besser ist es, unproduktiv zu sein denn voraussagend, was unerwünschte Situationen angeht. Ich sage es noch einmal. Halte deine Aufmerksamkeit hoch. Achtung! Achtung! Achtung!
Wann ist es ein guter Ratschlag gewesen, deine Beachtung auf die schlimmsten Szenarien gerichtet zu halten? Wirf jene Auffassungen hinaus. Lade sie mit Sicherheit nicht zu dir ein.
Gottlob bedeutet dies nicht, dass, wenn du dich auf jeden minderen Gedanken scharfstellst, jene allesamt Wirklichkeit werden. Sie haben nicht Wirklichkeit zu werden. Weswegen allerdings von vorneherein an sie heranrücken?
Es gibt eine Gedankenschule oder Phantasie, welche besagt, das Schlimmste bedenken werde die Schwierigkeiten von euch weg halten. Hast du dies gehört? Wenn dich jemand fragt, wie heute das Geschäft läuft, könntest du erwidern: “Nicht so gut“, so, als stellte es eine Glückssträhne und Glück-Haben dar, zu sagen, du habest eben derzeit nicht gerade Glück. Mein Wunsch geht nicht dahin, dass du Geschichten erfindest. Falls du dir aber eine Geschichte ausdenken musst, erfinde eine solche zu deinen Gunsten.
Sofern das Geschäft nicht gut läuft, weswegen solltest du dies hervorheben mögen, gleichsam als wäre so vorgehen eine erkleckliche Idee? Du hast die Welt oder irgendjemanden nicht mit Untergangsbildern einzufärben. Mit Sicherheit hast du dir selber nicht eine düstere Geschichte zu erzählen. Was Ich hier anempfehle, ist, dass das Sonnenlicht durchaus in der Lage ist, dir deine praktische Veranlagung aufzuzeigen. Ich frage dich noch einmal – wonach siehst du dich um? Was möchtest du? Wie lautet deine Vorliebe, Wolken oder Sonnenschein?
Es ist eine gute Idee, Gutglück vor dich hin zu schütten und zu werfen. Ihr habt ganz bestimmt bei Mir nicht So zu Tun Als Ob. Es ist nicht Bescheidenheit, ein für euch armseliges Paket zusammenzutrommeln. Ich habe euch niemals gebeten, bei der Kür schlimmen Nachrichten vor guten den Vorrang einzuräumen. Ihr habt euch nicht selber auszutricksen. Ja in der Tat, nutzt euren gesunden Menschenverstand, Geliebte.
Seid ein großartiges glückendes Gelingen. Ihr könnt die Hälfte dessen, was ihr als Ernte einfahrt, anderen Menschen zukommen lassen. Erfreut euch an allen Segnungen. In Meinem Namen, fahrt die Ernte ein.
Heavenletter # 6008 – 7.5.2017 The Chance and Dance of a Lifetime
Die einmalige Chance und der einmalige Tanz im Leben
Gott redete …
Es gibt viele Gelegenheiten, da blendet dich das Leben oder erstaunt dich oder behindert unverblümt dein Glücklichsein. Es hat oft den Anschein, dass es auf diese Weise ist, wie das Leben sich dir zeigt, nicht wahr? Als ob das Leben sich dir als Dieb zeigt, der dir deine Bedürfnisse klaut.
Das Leben zerrt in Kehrtwendungen an dir. Das Leben hat keinen Nutzen davon, dir einen ganz anderen Weg zu zeigen. Meine Lieben, ihr zieht auch keinen Nutzen aus dem Leben eurerseits. Ihr seid nicht im Wettstreit mit dem Leben, noch trickst ihr das Leben aus, wenn ihr immer weiter vorwärts geht und es in der einen oder andern Art verwirrt? Gebt dem Leben euer Bestes.
Das Leben muss dich nicht daran hindern, dem Leben eine einmalige Chance und einen einmaligen Tanz zu geben. Das Leben freut sich für dich, dass du fähig bist, dem Leben dein Bestes zu geben. Es ist vollkommen richtig für dich, dem Leben vorzuführen, woraus du geschnitzt bist. Du brauchst dich nicht zurückzuhalten. He, zeige, was du drauf hast und halte fürs Leben deine Ohren steif. Das Leben liebt es, wenn du deine Substanz offenbarst. Dabei mag das Leben nur eine andere Ansicht darüber haben als du, was jetzt in deinem Leben geschehen wird. Es ist richtig für dich, wenn du darauf losgehst, deine eigene Erdentour zu führen. Es ist mehr als richtig für dich, auf das zuzusteuern, was du willst, nicht im Wettstreit (mit dem Leben), sondern weil dies ist, wer du bist .
Das Leben sagt keinesfalls zu dir: „Hände weg davon“. Nein gar nicht. Das Leben ist in dir investiert. Das Leben hat deine Interessen im Herzen. Das bedeutet nicht, dass du still stehen sollst, nichts deiner Wünsche erlangen wollend. Sicher, lächle dem Leben zu. Schau es freundlich an.
Zwar hat das Leben seine eigene Denkweise, da besteht kein Zweifel. Dazu hat es jedes Recht. Du brauchst keine Show abzuziehen. Du brauchst das Leben nicht herumzukommandieren. Du rennst keinen Wettlauf. Wenn du aber stepptanzen kannst, nur zu. Das Leben ist nicht dagegen. Das Leben wird deinen Tanz genießen. Dafür bist du sicher dankbar. Ich habe nie gesagt, du solltest nicht Wunder vollbringen. Das Leben macht sich nicht auf, um dir auf die Zehen zu treten. Du kannst dem Leben kein Privileg wegstehlen. Zwei Hände sind besser als eine. Du und das Leben, ihr seid Partner. Wir sind alle Partner.
Wenn es nötig erscheint zurückzutreten, dann trete ritterlich zurück. Wenn du einen Sitz in der zweiten Reihe nehmen musst, nimm diesen Sitz hinten. Nimm dann bei solchen Gelegenheiten als Beobachter teil. Du und das Leben seid auf der gleichen Seite. Wenn das Leben an der Reihe ist, seinen Tanz zu tanzen, dann wird das Leben tanzen, und ihr, Meine Lieben, tretet unbedingt zurück und lasst das Leben sein Ding drehen.
Das Leben hat eine Menge, um das es sich kümmern und das es passend machen muss. Euer Szenario ist einfacher. Ihr habt nicht so viel in Betracht zu ziehen wie das Leben. Natürlich seht ihr auch nur einen Teil des ganzen Bildes. Die Rolle des Lebens ist komplexer. Und doch, du und das Leben, ihr wirkt ganz gut zusammen. Ihr seid zwei Champions. Und da bin auch noch Ich, natürlich. Ich beeinflusse dich und Ich beeinflusse das Leben.
Das Leben ist kein Luftikus. Das Leben ist ein solider Handwerker. Das Leben bedroht dich nicht mit Schaden, wenn du fühlst, wie der Grund deines Lebens unter dir weggezogen wird.
Die Lektion hier für dich lautet, mit deinem ganzem Herzen zu lieben und doch nicht daran gebunden zu sein. Das ist der Hammer! Ihr seid nicht so gut im Losgelöst sein, bis jetzt. Ihr kommt gerne von einem Ort, wo ihr darauf besteht zu besitzen, wobei es in der Welt doch darum geht nichts zu besitzen. Bestenfalls seid ihr zeitweilig im „mieten-oder leasen-Modus“, aber niemals besitzt ihr etwas, so wie ihr euch Besitz vorstellt. Niemand besitzt seine eigene Bettelschale. Niemand besitzt morgen etwas und niemand hat ein Besitzzertifikat von gestern oder vom letzten Jahr.
Du bist frei und jedermann ist auch frei von deinen Erwartungen. Dies ist einleuchtend, Meine Lieben. Probiert dies aus!
Heavenletter # 6009 – 8.5.2017 When You Require Love the Most …
Wenn ihr Liebe am meisten benötigt …
Gott redete …
Fürchtet euch nicht. Belastet euch nicht. Seid nicht angespannt.
Fühlt euch behaglich.
Falls ihr eine schwere Zeit durchmacht, besteht keine Notwendigkeit, euer Unbehagen hervorzuheben.
Wenn ihr beispielsweise eine schmerzende Zehe habt, würdet ihr euren Fuß hochheben. Schont sie. Kümmert euch um sie. Ihr tanzt nicht auf ihr oder zieht enge Schuhe an.
Ihr seid es selbst, zu dem ihr gut seid. Ihr seid mit diesem eurem Fuß verbunden. Er ist ein Teil von euch. Ihr quält euren Fuß nicht oder beschimpft ihn, weil er weh tut. Ihr seid überhaupt nicht sauer auf eure Zehen. Ganz natürlicherweise tröstet ihr eure Zehen so gut wie möglich.
Wenn euer Schmerz ein Umstand in eurem Leben ist, sagen Wir ein Herzschmerz, drangsaliert ihr euch vielleicht selber diesbezüglich. Ihr mögt euch spitze Frage stellen, wie:
„Was ist bloß mit dir los? Du Dummkopf!“
Ihr sagt vielleicht: „Wie bist du nur in diesen Schlamassel geraten? Warum warst du so blöd? Und was machst du nun? Wie bringst du dich da jetzt selber wieder heraus?“
Ihr mögt euch selber beschimpfen. Ihr macht euch das Leben vielleicht schwerer als es die Situation erfordert.
Wie könnt ihr nur zu euch selber so rüde sein, der ihr doch der Gefährte eures Lebens seid? Ihr steht in ständigem Kontakt zu euch. Ihr seid jemand, dem Ich sage, dass er Eins mit Mir ist. Kommt schon, ändert eure Taktik, Geliebte.
Wenn ihr Liebe am meisten benötigt, schenkt sie euch selber. Überreicht sie. Seid zuvorkommend. Wenn ihr wüsstest, wie man Ereignisse in der Welt und persönliche Ereignisse verhindern kann, würdet ihr es tun.
Eine der besten Dinge, die man tun kann, ist, damit aufzuhören, mit sich selber zu zanken. He, was soll‘s? Du bist in einer Prüfung durchgefallen? Nun denn, du bist durchgefallen. Morgen ist ein neuer Tag. Hilf dir heute selber, wieder aufzustehen. Sei fertig mit Selbstvorwürfen. Das Erheben von Selbstvorwürfen, also DAS ist dumm.
Hämmert nicht auf euch ein, wenn ihr am Boden liegt. Konsolidiert eure Ressourcen. Seid eure eigene Güte und Gnade. Was tut ihr, schlagt ihr einen guten Menschen, wenn er am Boden liegt, oder werft ihr Steine auf eine Frau oder ein Kind oder macht ihr überhaupt etwas Unnachsichtiges? Seid zu euch ebenso freundlich, wie ihr es zu anderen seid, zu den meisten anderen oder sogar zu allen anderen. Seid gutmütig zu euch selbst. Warum soll man nicht ganz einfach gutmütig sein? Kein Schnappen oder Schnippen mehr nach euch selbst.
Genauso wie ihr jemand anderem einen Sitz anbieten würdet und eine Tasse Tee oder eine Erfrischung, bietet es euch selber an. Genauso wie ihr jemandem, der Schwierigkeiten beim Gehen hatte, euren Arm anbieten würdet, bietet den Arm euch selber an. Warum solltet ihr euch selber Lebensunterhalt und gewöhnliche Gastfreundschaft versagen?
Lasst den Groll los, den ihr gegen euch selber hegt.
Letzten Endes habt ihr euer bester Freund zu sein. Seid es also. Seid ein guter Freund. Kommt euch selber zu Hilfe. Ihr müsst euch gegenüber weder zu hart noch zu nachsichtig sein. Lasst euch selbst sein. Wenn ihr eure Wunden versorgen müsst, versorgt eure Wunden. Warum um Himmels willen sollte man zu einer Verletzung auch noch eine Beschimpfung hinzufügen?
Ihr wisst, mea culpa funktioniert nur bedingt.
Welche Größe leitet ihr daraus ab, einer der Les Miserables zu sein? Seid stattdessen ein Wohltäter. Seid ein Bahnbrecher. Reibt euch nicht auf. Ihr seid ein geistiges Wesen. Seid beherzt. Trampelt nicht auf euch herum.
Macht einen Neubeginn, Geliebte. Von diesem Moment an nie wieder ein entmutigendes Wort.
Die Schöpfung ist eine großartige Sache, und Ich habe euch erschaffen. Ich erschuf euch nach Meinem Bild. Macht nicht herunter, was Ich erschaffen habe. Ich habe euch erschaffen. Ich habe euch sicher nicht dazu erschaffen, über euch selbst schlecht zu reden.
Ich habe euch erschaffen, um euch und die Welt zu inspirieren. Ich verstand ein bisschen was davon, als Ich euch erschuf. Ich erschuf euch nicht, um mit hängendem Kopf dazustehen. Ich habe euch nicht dazu erschaffen, euch selbst zu bemitleiden. Ich habe euch nicht dazu erschaffen, sauer zu sein. Ich habe euch erschaffen, um die Schönheit der Welt zu erhöhen. Ich sagte nicht, ihr wurdet irgendwann erschaffen – nur wenn ihr euch danach fühlt. Ich sagte: „Jetzt“. Ich sagte: „Gehet hin.“ Ich sagte zu euch: „Versetzt Mich mit Eurer Wunderherrlichkeit in Erstaunen.“ Ich sagte alle guten Dinge zu euch und bat euch, das Gleiche überall zu jedermann und zu euch selbst zu sagen.
Heavenletter # 6010 – 9.5.2017 Choosing Your Freedom from the Past
Dich für das Freisein von der Vergangenheit entscheiden
Gott redete …
Was schreibst an diesem Morgen deines Lebens deine guten Gefühle oder deine eher gefahrvollen Gefühle zu? Was hält deine Düsternis aufrecht? Was hält deine Helligkeit aufrecht, was meinst du?
Meine Antwort heißt, dass du für deine teuren Gefühle verantwortlich gemacht bist, du Lieber als einzigem, und keiner sonst. Deine Empfindungen sind deine Schönheit, oder sie sind dein Hässliches. Widrigenfalls, wer überredet dich, du sollest so oder so denken?
Eventuell entgegnest du aufbegehrend: „Gott, falls mich jemand schlägt, schlägt er mich. Ich habe ihn nicht geschlagen. Wie kannst Du bloß sagen, jemandem, der mich geschlagen hat, sei wie ich mich fühle nicht zuzuschreiben?“
Ich sage nicht, dass er dich nicht geschlagen hat. Er war der Anschub. Er griff dich an. Was Ich sage, und aber und abermals sage, ist – du bist für das zuständig, wie du dich momentan fühlst. Du bist für deine Darauf-Eingehensweisen verantwortlich. Unbenommen all der Entschuldigungen – sofern dich jemand nie gemocht hat, sofern dich jemand misshandelt hat, einerlei worum es dabei geht –, du hast auch so nicht dein Leben zu leben, indem du Beweismaterial gegen ihn zusammenträgst.
Sofern du einst einen Lehrer hattest, der dich nicht schätzte, wie begründest du es vor dir selber, dass du dich an unheiliges Verbittertsein und ans Freisprechen deinerseits von der Zuständigkeit für deine Gefühle dranhängst?
Dies ist wirklich etwas Gutes, was Ich dir gerade sage, denn, einerlei was für ein Verzagen du spürst, jetzt, nun in dem selbigen Moment, bist du frei, deine Glaubensvorstellungen und deine nachfolgenden Empfindungen auszuwählen. Sofern nicht du zuständig bist, was kannst du dann jemals unternehmen, um deine Gefühle umzulenken? Was für Gutes kommt darin zu liegen, verhärtete Gefühle und demgemäße Gedankengüter aufrechtzuerhalten? Was für Gutes kann davon herkommen, an die betagten harten Gefühlen angeheftet zu sein? Sofern du Bitteres spürst, was für Gutes liegt für dich darin, dich zu bescheiden, du könnest einzig bitter sein, gleichsam als hättest du daran festgeklebt zu sein? Dein Geist verleitet dich, nicht deine Umstände.
Es gibt Leute, die bis zu ihrem Todestag Groll hegen. Sie scheinen sich für wundervoll zu erachten, die Dinge so dicht und feste an sich zu halten. Was für Gutes kann es sein, einen Groll zu behalten? Kein einziger hat einen Groll an sich zu halten, einerlei wie unredlich eine Situation gewesen sein mag. Ja gar dann wenn, beispielsweise, ein Gericht den Mörder deines geliebten Angehörigen ausfindig macht, ihn für die Tat für schuldig befindet, ist es nach wie vor du, der für dein Festhalten oder dein Los-Lassen zuständig ist, was es auch ist, es ist letztendlich deine Giftigkeit.
Auf welche Weise bist DU besser gestellt? Wen bestrafst du, so du bei deinem verwundeten Herzen harte Gefühle über harte Gefühle aufstapelst? Es ist du, welcher nicht aufhört, das Messer in deinem eigenen Herzen herumzudrehen. Wem, meinst du, tut es dabei am meisten weh? Negative Gefühle halten für dich keine Vorzüge inne.
Es gibt aufsehenerregende Belege, wo Menschen ihre harte Gefühle aufgeben. In manchen Fällen haben einige Menschen ihr Vergeltung-Üben-Mögen los gelassen, sind vielmehr obendrein dahin gelangt, sich um denjenigen zu scharen, der ihnen das Leben ihres geliebten Nahestehenden fortgenommen hat. Zu allerletzt, ein Jeder ist in der Lage, sein Geltendmachen von Vergeltung und von unabschließbarem Herzeleid los zu lassen.
An einem gewissen Punkt, da hast du dich selber frei zu setzen. Lasse dich jetzt frei. Was sich auch für ein Angriff gestern abspielte, sich vor zwei Jahren oder vor fünfzig Jahren begab, gib es jetzt auf. Ich sage nicht, dies tun sei ein Leichtes. Ich sage, dass du es kannst. Ich sage, du musst es.
Es ist nicht an dir, zu handeln wie ein Gerichtshof. Dein letztes Wort ist nicht vonnöten. Begünstigst du Festhalten, oder begünstigst du Loslassen? Macht es dich irgendwie wundervoll, erbittertes Entgegengesetztsein zur Liebe beizubehalten?
Du hast deine Richtung zu ändern.
Du kannst gar etliche Menschen übergehen, dies einzig aus dem Grund, dass du sie nicht magst. Sie geraten dir unter die Haut oder so etwas ähnliches. Wo hast du die Anschauung herbekommen, Andere seien verpflichtet, sich dein Nicht-Mögen gefallen lassen zu sollen? Es gibt stets einen Zeitpunkt, damit aufzuhören, gegen jemanden, den du nicht magst, eine Abneigung zu haben, oder das entsprechende für ein Verzeichnis von Leuten, die du nicht magst, aus was für einem Grund auch, oder schlechthin aus gar keinem Grund.
Wann denn ist es nachgerade lange genug, über alten Schmerz hinwegzukommen? Ihr lieben Halter von Schmerzen, der Zeitraum ist nie und nimmer zu kurz.
Heavenletter # 6011 – 10.5.2017 Where Is the Fervor of Yesteryear?
Wo ist der Eifer vergangener Jahre?
Gott redete …
Wie sehr wünschst du dir doch dein altes Feuer zurück. Einst warst du entflammt und hüpftest im Leben voran, du ranntest, um mit deinem Herz Schritt zu halten. Gegenwärtig könntest du das Gefühl haben, dass dein Herz hinterherhinkt.
Diese Einsicht bereitet dir großen Kummer. Es ist so, als ob du einfach nur herumhängst, als ob dein Herz resigniert hat und du ohne jedes Herz zurückgelassen wurdest, ein kalter Stein, als ob dein Herz nicht wieder hochhüpfen wird, als ob dein Herz aus dem Leben ausgestiegen ist und einen Vertrag gebrochen hat. Dein Herz kann dich doch nicht auf diese Weise zurücklassen. Dein Herz kann dich doch nicht im Regen stehen lassen. Nein, nicht dein Herz.
Ohne dass dein Herz in Feuereifer schwelgt, fühlst du dich tief unglücklich. Du kannst kaum schlucken. Du hattest nicht erkannt, wie wichtig Begeisterung in deinem Herzen ist und wie sehr du davon abhängst.
Du sprichst von diesem angespornten Enthusiasmus, dem du einst nachgejagt bist, um mit ihm Schritt zu halten. Nun ist es so, als würde sich dein Herz auf der Bahn niederlegen und nicht mehr aufraffen wollen. Jetzt scheint dich dein Herz aufzugeben – für was? Wo ist der Eifer vergangener Jahre? Kann es denn sein, dass dein Herz nicht mehr aufstehen will? Dass sich dein Herz in Bezug auf Selbst-Revitalisierung entschuldigen möchte? Niemals dachtest du, dein Herz würde sich niederlegen, als ob ihm die Puste ausgegangen ist. Es ist dein eigenes Echtes Herz, über das du sprichst.
Du erinnerst dich noch gut daran, wie du herumzuhüpfen pflegtest, um mit den Wünschen deines Herzens mitzuhalten, und nun, traurigerweise, hat sich dein Herz zurückgezogen und ist in den Ruhestand gegangen? Das kann nicht sein.
Dein Herz pflegte mit dir wegzufliegen. Ihr hattet eine fröhliche Spritztour und seid eine Bahn entlanggerast und dann eine andere und wieder eine andere. Du und dein Herz saustet mit voller Kraft voraus als Partner, und dein Herz flog höher und höher und du hieltest Schritt so gut du nur konntest. Nun möchte dein Herz Kompromisse machen, das Tempo drosseln und nicht mehr fliegen? Darauf warst du nie vorbereitet. Es kann nicht sein, dass dein ureigenes Herz sich je davon zurückziehen wollen würde, vorneweg in die Höhe zu steigen.
Was kann das Leben schon sein ohne Jagdfieber?
Du hast dir nie vorgestellt, dass dein Herz entsagen und nicht mehr davon begeistert sein würde, was als Nächstes kommt, dass dein Herz einfach herumhängen und über die Runden kommen würde. Etwas Derartiges hattest du dir nicht vorstellen können.
Dein Herz war immer zu Abenteuern bereit. Und nun, wie es scheint, hebt dein Herz kaum noch seinen Kopf. Das muss etwas Vorübergehendes sein. Wie kannst du überhaupt nur dein Leben leben ohne ein erfülltes Herz, das begierig darauf aus ist, sich wie wild vorwärts zu stürzen? Wie kann das Leben lebenswert sein, ohne dass du dich darauf freust?
Oh nein, es kann nicht sein, dass dein Herz einfach mit den Achseln zuckt und herumgeschleppt wird, während es doch immer mit den Hufen gescharrt hat. Lebensfreude kann nicht einfach so verloren gehen. Du bist immer deinem Herzen gefolgt. Du hast dich immer beeilt, um mit ihm mitzuhalten. Wie kannst du ohne Euphorie klarkommen? Das Leben hat dich immer beschwingt. Es hat dich so angeregt.
Die Sonne hat sich immer mit deinem Herzen zusammen herumgetrieben. Du warst begierig zu wissen, wohin dein Herz dich als nächstes bringen wird. Wie könnte es sein, dass dein Herz jetzt am Kamin sitzen und wie ein alter Hund die Glut betrachten will? Nein, nein, nein, nicht dein Herz.
Es ist in Ordnung für dich, kleine Freuden zu akzeptieren. Das ist gut so für dich. Du musst nicht an den größten und großartigsten Rennen teilnehmen, aber was wäre denn das Leben, wenn du nicht vorwärts rennst, darauf erpicht herauszufinden, was als nächstes kommt? Nö, es kann nicht sein, dass dein Herz bereit ist, am Wegesrand zu sitzen. Dies kann nicht sein. Davon willst du nichts hören. Du wirst es nicht zulassen, dass das wahr ist.
Heavenletter # 6012 – 11.5.2017 First Make Peace in Your Own Heart
Schließt zuerst Frieden in eurem eigenen Herzen
Gott redete …
Es scheint gewiss so, dass die Welt euch allzu oft über den Kopf wächst. Die Sache ist die, dass ihr von allem reichlich wollt. Ihr möchtet die Stromschnellen entlang fahren, während ihr ebenfalls auf kühlen Gebirgsflüssen dahingleiten wollt. Ihr möchtet sehr viel Sonnenschein und ebenso auch sehr viel Dunkelheit der Nacht. Was auch immer es sein mag, ihr wollt es alles, solange ihr es wollt, wann ihr es wollt. Gebt zu, ihr liebt Gegensätze, Geliebte. Ihr wollt, was ihr wollt, wenn ihr es wollt, und selbst dann noch fühlt ihr euch vielleicht nicht getröstet. Ihr möchtet den Verkehr regeln, während ihr gleichzeitig das Leben einfach sich ereignen lassen wollt. Meine Lieben, manchmal sendet ihr dem Leben uneinheitliche Signale aus.
Falls alles nach eurem Wunsch geschähe, was würdet ihr dann wählen? Gar nicht so eindeutig, nicht wahr? Wie wäre es damit, Güte und Barmherzigkeit für alle zu wählen? Wie wärs, damit anzufangen?
Vielleicht solltet ihr besser einige Ereignisse wieder absagen, die ihr zuvor eingeladen hattet. Das Leben Zentimeter für Zentimeter auszuwählen ist nicht so einfach, wie ihr gedacht haben mögt. Selbstverständlich bejahst du manche Bewandtnisse, aber du bejahst nicht alles. Meine Lieben, ihr verfügt einfach nicht über genügend Informationen, um positiv zu wissen, wohin etwas euch führen mag. Ihr mögt eine gewisse Sorge haben, dass ihr, euch selbst überlassen, etwas verpassen oder andererseits aufgeschmissen sein könntet. Ihr wollt vielleicht ein Führer sein, findet euch selbst aber gestrandet wieder.
Natürlich paddelt ihr eure eigenen Kanus nach bestem Wissen. Gleichzeitig findet ihr euch nicht immer in Bestform. Wie würdet ihr es doch schätzen, wenn es nicht so etwas wie am besten und am schlechtesten gäbe. Andererseits würde so lala euch auch nicht recht sein. Ihr wärt wirklich gerne die ganze Zeit über ekstatisch. Gleichwohl benötigt ihr manchmal Wiesen zum Weiden, wo ihr einfach sein und wiederkäuen könnt.
Ihr hört vielleicht, dass es für alles eine Jahreszeit gibt. So sehr ihr euch auch über das Eis und den Schnee im Winter beklagen mögt, es gibt etwas für euch darin. Genauso wie ihr über die Sommerhitze fluchen mögt, liebt ihr sehr wohl den Kontrast – wollt ihr das zugeben? Ihr mögt alles nach eurem Belieben haben wollen, aber gleichzeitig könnt ihr euren Geist nicht ständig mittendrin ändern.
Wie würde das Leben wohl wirklich aussehen, wenn ihr euer Leben nach eurer Pfeife tanzen lassen könntet? Es könnte schief sein.
All dies ist ohnehin Tagträumerei. Ihr könnt nicht alle Regeln festlegen. Ihr wisst nicht, was aus Entscheidungen hervorgehen könnte, die ihr hier und dort treffen mögt. Ihr wärt nicht in der Lage, Gewitterwolken aus dem Weg zu räumen, weil es nicht euer wahrer Wille ist. Wahllosigkeit könnte es an Wert mangeln. Obwohl das Menschheitsbewusstsein das Wetter beeinflussen kann, ist der Menschliche Geist noch nicht so versiert, als dass er das Ausmaß kennen würde, in dem ihr zurückhalten oder entfesseln könnt.
Habt mehr Vertrauen in das Universum. Es ist eine vernünftige Idee, auf Gott zu vertrauen. Schenkt Mir Glauben. Es gibt da Entscheidungen, die zu treffen ihr noch nicht bereit seid außer in Torheit. Es kann gut sein, dass je sicherer ihr seid, dass ihr wüsstet, was ihr tut, ihr vielleicht desto ignoranter seid. Ja, ihr könntet töricht sein. Ja, das könntet ihr in der Tat sein.
Ihr mögt das Warum und Weshalb der Welt noch nicht ergründen oder wertschätzen. Das bedeutet nichts mehr als das. Ihr seid noch nicht der Wahrsager der Welt. Noch lange nicht.
Welches Genie würde einen Krieg erklären? Ist das Erklären von Krieg nicht eine Narrheit? Zu erlauben, dass die Sache des Krieges zu einem Wettkampf wird, könnte der Gipfel der Narrheit sein. Niemand kann erklären, dass Krieg eine brillante Entscheidung ist. Stimulierend, ja. Brillant, nein. Ein Kampf ist nichts, worauf man stolz sein könnte.
Schließt zuerst Frieden in eurem eigenen Herzen.
Heavenletter # 6013 – 12.5.2017 For Whom Does the Sun Shine?
Für wen scheint die Sonne?
Gott redete …
Worum dreht sich all dieser Rummel auf der Welt? Es kann doch nicht alles Unsinn sein, nicht wahr?
Du stehst nicht unbedingt über der Welt. Dein Kleidersaum blieb an einem Nagel hängen. Oft genug steckst du fest. Anstelle dorthin zu gehen, wo es wichtig ist, und das zu erreichen, was du willst, verbringst du möglicherweise Zeit damit, von einem Nagel loszukommen, an dem du festhängst. So viel Zeit und Mühe für nicht eben viel.
Womit lohnt es sich, deine Zeit zu verbringen? Nicht einfach damit, dich davonzumachen. Mach dich ran an das, wo du sein willst. Dein Tag ist gekommen. Hänge nicht einfach herum, wo du zufällig bist. Sitze nicht einfach auf der Stelle, wo du bisher schon warst. Steh jetzt auf und gehe vorwärts.
Immer mit der Ruhe. Es wird von dir nicht verlangt, mehr zu tun als du zu tun imstande bist. Was von dir zu tun erwartet wird, ist definitiv machbar. Da ist keine große Anstrengung, der du dich unterziehen musst. Immer sachte soll deine Faustregel sein. Immer sachte. Schlendere voran. Taue auf. Schmiede das Eisen, solange es heiß ist.
Glaube Mir, für wen scheint die Sonne? Sie scheint für dich.
Heute ist der Tag, an dem du zum Leben erwachst. Heute ist der Tag, an dem du in Unternehmungsgeist eingetaucht bist. Du tust das spontan. Heute ist der Tag, an dem du in Fahrt kommst. Du fängst an, eine Aussage zu machen. Du sitzt nicht auf einem hohen Ross, aber du schafft es, dich zu bewegen. Was für ein gutes Gefühl ist das – irgendwohin zu gelangen. Du bist nicht dabei, in Bewusstsein hinein und aus Bewusstsein heraus zu treiben. Du machst rasante Fortschritte. Dies ist dein Tag!
Auf diesen Tag hast du die ganze Zeit gewartet, und nun ist er da. Du befindest dich auf deinem Weg, auch wenn du nicht wirklich alles perfekt beherrschst. Das spielt keine Rolle, denn die Eisschollen sind am Bersten und du segelst flussabwärts und bekommst im Leben eine Pause. Irgendwie hast du immer gewusst, dass du für große Dinge bestimmt warst, und nun bist du startklar. Du loggst dich ein.
Deine Träume geben ihre Identität preis. Du startest durch. Du bist an dem Tag angelangt, an dem du dich vorwärts bewegst und entdeckst, was du tust und warum du hier auf Erden bist und es tust. Einmal gestartet, bist du nicht mehr aufzuhalten. Du bist hier für etwas. Du bist nicht für nichts hier.
Das Leben bewegt dich vorwärts. Du bist auf einem ruhigen Pfad. Was von dir verlangt wird, ist gerade richtig. Das ist dein großartiger Eintritt ins Leben. Das ist dein Moment. Darauf hast du gewartet. Das ist dein Einstand, direkt vor deinen Augen. Du bist von dieser Insel weggekommen, an die du vertäut warst. Jetzt fängst du an. Jetzt reifst du aus. Du bist dabei, dich vorwärts zu bewegen. Das ist es.
Das ist der Tag, an dem du in dein Leben eintrittst. Das ist der Tag, an dem du aufsteigst und erglänzt und dich zu einem Bürger Des Himmels erklärst. Heute ist der Tag, an dem du aus dem Ozean Klaren Perlenden Wassers emportauchst. Heute bist du aus dem Ozean und dem Sonnenschein geschaffen. Wärme umfängt dein Herz und das Land. Dein Name ist Liebe. Du bist Gegenliebe. Du bist Oben. Du wirst allen Anlässen des Lebens gerecht. Das Leben ist im Aufstieg begriffen. Du bist jetzt ein Sprecher Des Universums.
Von diesem Tag an ist dein individuelles Selbst unerheblich. Jetzt bist du ein Wegbereiter Der Welt. Du hast dich deinem Selbst verkündet. Du stehst vor Mir in Unserem Strahlenden Glanz. Du bist jetzt offenbart. Die Wahrheit ist ans Licht getreten. Die Wahrheit siegt. Du hast mit dem, was Liebe in ihren Wahren Dimensionen ist, gleichgezogen. Du bist erfüllt von Liebe.
Geheiligt werde dein Name.
Heavenletter # 6014 – 13.5.2017 Accept Your God-Given Happiness
Bejahe dein gott-gegebenes Glücklichsein
Gott redete …
Schenke der Welt Freude! Dies kann nicht oft genug gesagt werden. Freude dir ebenso, denn du lebst auf Erden und bist, ja in der Tat, Teil der Welt. Es gibt keine Ursache für dich, beim Glück ausgelassen zu werden.
Falls du der Welt ein Unterschied sein möchtest, sei glücklich. Versuche nicht, glücklich zu sein. Sei glücklich. Ich frage Mich, ob Glücklichsein nicht als eine Entscheidung, die du triffst, ausgewiesen sein kann. Ich frage Mich, ob du Glücklichsein verstatten kannst. Unter Umständen hast du es nicht aufzuspüren und aufzufinden.
Glücklich hat nicht ein erfülltes Erstreben zu bedeuten, obschon es das sein kann.
Glücklichsein ist nicht eine zum Äußersten entschlossene Ich-habe-es-zu-haben-Sache.
Glücklichsein könnte ein Gang um einen See herum sein. Es könnte einen Sonnenaufgang oder -untergang zur allerbesten Zeit anschauen sein. Es könnte eine Freundlichkeit oder ein Lächeln erblicken sein. Aufrichtigkeit könnte Glücklichsein als Ernte einfahren. Glücklichsein kann ein stilles ruhiges Ding sein. Ein Glas Wasser. Ein Ei aufschlagen. Der Himmel ist die Grenze. Es gibt kein Ende bei den kleinen Dingen, welche Glücklichsein sein können, und Glück aber und abermals.
Ich votiere für Glücklichsein.
Es ist ununterbrochen direkt hinter der Ecke. Ist dies ein neuer Gedanke?
Glücklichsein ist erneuerbar.
Glücklichsein kann unvermittelt bis zu deiner Tür heranlaufen.
Glücklichsein könnte ein neues Ballkleid sein. Selbstverständlich, du kannst Glücklichsein ohne ein neues Ballkleid haben.
Wie du dein Leben ansiehst, das beeinflusst dein Glücksempfinden.
Fehlerfinden ist eben nicht genauso mehr und nicht genauso ausgiebiger eine Quelle fürs Glücklichsein, als es Hungrig-Sein ist.
Glücklichsein kann dich überrumpelnderweise übernehmen.
Es kann auch bei dir an der Tagesordnung sein.
Freue dich im Voraus aufs Glücklichsein. Ja in der Tat, Glück ist auf dem Weg zu dir.
Lasse das Glücklichsein seinen Anspruch auf dich geltend machen.
Ein Kleid kürzen kann dir Glücksempfinden übermitteln.
Deinen Kühlschrank sauber machen kann dir Glück schenken. Den Fußboden putzen.
Es gibt Vieles, was dir Glücksempfinden geben kann. Selbst wenn du eine bestimmte Arbeit nicht magst, die Arbeit hinter dich gebracht haben kann dir Glücklichsein zuwenden. Bejahe dein gott-gegebenes Glücklichsein.
Sammle dir die Rosenknospen zusammen, derweil du es magst.
Welche zehn Dinge sind es heute, die dir und sei es bloß ein wenig Glücklichsein schenken können? Und wieso nicht jene Schmankerl an Glück bei dir haben?
Du hast mit dem Glücklichsein nicht etepete zu sein. Es liegt keine Nachfrage vor, eigen damit umzugehen. Sei glücklich, selbst dann wenn dein weich gekochtes Ei nicht hinreichend oder wenn es zu sehr gekocht ist.
Du kannst pünktlich sein und glücklich sein. Du kannst früh dran sein und glücklich sein. Du kannst spät dran sein und glücklich sein.
Du bist imstande, in eine Pfütze zu treten, und kannst auch so glücklich sein.
Was hast du zu haben, um glücklich zu sein? Nicht viel wirklich. Alles was es braucht, um glücklich zu sein, ist glücklich sein.
Wieso nicht glücklich sein, unbenommen irgendetwas?
Weswegen dem Leben nicht danksagen dafür, dass es, wie es das wohl tut, aufs Geratewohl eintritt?
Wieso nicht deinen Glückssternen Danke sagen?
Du hast Glücklichsein nicht zu haben, wiewohl kannst du es haben. Es ist nicht etwas, für das es mit dem Fuß aufzustampfen gilt.
Wer oder was sollte dich davon abhalten, Glücksempfinden zu haben, oder, aus was für einem Belang heraus sollte wer oder was dich davon abhalten Glücklichsein wegzuschenken?
Sofern du zu Fuß nachhause zu gehen hast, sei glücklich, zu Fuß nachhause zu gehen.
Sofern dein Auto eine Panne hat, betrachte diesen Zeitraum als eine Ruhepause.
Was genau hat von deinem Herzen und sei es bloß ein kleines bisschen Glücklichsein wegzunehmen?
Was vermag nicht, ein klein wenig Glücksempfinden hinzuzutun? Vielleicht hat Glücklichsein schlechterdings nicht auf eine Waage gelegt zu werden. Was bedeutet es, ungemein glücklich zu sein? Und weswegen musst du äußerst glücklich sein, um hinreichend glücklich zu sein?
Ist dein Glücksempfinden etwas, was du besitzt? Oder ist Glücksgefühl etwas, was du entgegennimmst? Ist dein Glücklichsein etwas, was du für einen anderen Tag aufhebst?
Setze Glücklichsein auf deinen Kalender.
Schüre das Feuer des Glücksgefühls.
Lasse es zu keinen vom Glück-Empfinden freibekommenen Tagen kommen.
Sei mit Glücklichsein verschwenderisch. Warte dir selber auf.
Das Leben kostet einem ohne Glücklichsein zu viel.
Heavenletter # 6015 – 14.5.2017 You Sing in a Wholeness That Can Only Be Sung as You Sing It
Du singst in einer Ganzheit, die nur besungen werden kann, wie du sie singst
Gott redete …
Es ist ein Moment des Nicht-Denkens Gegebenes. Nicht-Denken ist, wo das Herz des Lebens sich selber entdeckt oder aufdeckt, oder, Wir könnten es so sagen, wo es wider sich selbst vorankommt. Zu dieser Nicht-Zeit, da gibt es keine existente Zeit. Da gibt es kein Ego, was herumtanzt. Ihr seid zu diesen Nicht-Zeiten goldrichtig, fürwahr sans Zeit.
In einem allgemeinen Rahmen – sowie ihr höher hinaus als Denken seid – oder ist es dann, wann ihr unterhalb von Denken oder aus dem Denken heraus seid – wer kann das sagen? –, kann kein einziger auf der Erde über jeden Zweifel erhaben <für euch sprechen, er weise euch nach, ihr wärt und weiltet vollauf in Endlosigkeit. Ich hinwiederum sage euch dies ohne jeden Zweifel.
Geliebte, in der Unendlichkeit gibt es keine Rückenlehnen, um sich dagegen zu lehnen. Sobald ihr in Endlosigkeit seid, seid ihr nirgendwo sonst, selbst dann, wenn ihr womöglich in eurem täglichen Leben ohne eine Kenntnis dessen seid.
Wenn ihr in Unendlichkeit seid, seid ihr einfach; was ein anderer Ausdruck dafür ist, dass ihr, sonderlicherweise, über die Existenz, in welcher ihr als ein unterschiedenes Teilstück des Lebens existiert, hinausgehend seid. Da ist kein Gewahren von Gedanken, noch auch ist da ein Gewahren von Nicht-Überlegen. Ihr seid jenseits von Überlegen. Ihr seid auf dem Unterbauch des Nicht-Denkens, ja gar so an jenem keine Unterseite ist. Ihr seid sozusagen der Lehnsherr des Denkens, der Lehnsherr des Denkens, welches noch nicht umfangen worden ist, nun, ja, durchaus möglich, des Denkens, was annulliert und zunichte gemacht ist, oder was überflügelt oder an die Seite gestellt worden ist, oder was in einem stillen See noch nicht an die Oberfläche gelangt, noch nicht unter die Blicke geraten ist, was ebenso wenig noch nicht in der Lage ist, erblickt zu werden, was ebenso wenig einem Streben unterliegt, erblickt oder gar in Betracht gezogen oder bildlich vorgestellt zu werden, oder was mit Selbst-Bewusstsein in Bezug auf sein Selbst als ein – eben nachgerade – irgendetwas existieren kann.
Dieses Nicht-Denken könnte vielleicht als ein Nicht-Denken beschrieben werden, welches kein Überlegen, kein Denken über sein Selbst als Forderung geltend macht, welches sein Selbst nicht anhand irgendeines gekannten oder nichtgekannten Maßstabes wiederzugeben hat. Das Kennen ist tief innen in dem Kennen Seiner Selbst bar der Konvention von Sprache. Dies geht in der Welt häufig über die gruppierende Angeordnetheit unter Menschen hinaus.
Nicht lange hin nachdem ihr einen Nicht-Gedanken bis zu einer gewissen Erstreckung hin zu gestalten vermögen würdet, so ist jener de-montiert worden. Er ist unterhöhlt worden. Es gibt, sobald es auf Reines Denken hinausläuft, kein über es, falls Wir denn überhaupt wahrhaft von Reinem Überlegen und Denken reden können.
Reiner Gedanke ist rein, oder er ist es nicht, wiederum ist er insgesamt jenseits – oder was für eine Präposition ihr auch immer an der Stelle verwenden möchtet – von Denken. Reines Denken ist Beträchtlicher als Denken, aus dem Unterschiedenes herausgelesen werden kann. Ihr seid gehörig eher tief drin im Bedeutungsgehaltlichen, denn tief drin im Denken.
Wenn du singst, dann singst du in einer Gänze und Ganzheit, welche nur, sobald du sie besingst, besungen werden kann. Aus dem Grunde kannst du Ganzheit nicht anordnen und arrangieren. Singen ist über das, den Inhalt deines Herzens abzuschildern, hinausgehend. Wiedergeben hat nichts mit der vorliegenden Tatsächlichkeit zu tun. Das ist genau der Punkt: Die Tatsächlichkeit kann nicht ohne der Tatsächlichkeit Verblassen – hinein ins Vergessensein – abgebildet und geschildert werden.
Ja, Ich schildere dich als den Bestauner dessen, was Wir Nicht-Gedanken heißen können, dich, ja eben denjenigen, der unentwegt, sogar im Schlaf, sogar in Träumen, von Gedanken verfolgt wird, auch wenn du dich nicht daran zu erinnern oder wenigstens irgend etwas davon zu umreißen oder aufzudecken vermagst.
Ich meine nicht unbewusstes Denken oder überbewusstes oder suprabewusstes Gedankengut, noch auch meine Ich schlicht Denkgut, welches noch nicht gedacht worden ist. Was Ich meine, ist mehr dem ‚Sein-Selbst-Seien‘ gleich, ist wie ‚der Samenkern des Bewusstseins Selber Seien‘. Der Kern des Bewusstseins ist wie der Same, der tief in der Eichel untergebracht und jenseits von Hinsicht ist, welcher gleichwohl gerade als just selbiges existiert.
An diesem Nicht-Ort können Worte ausschließlich umhertasten und sich verziehen – ah, jenseits von Sprache, jenseits von Worten, jenseits von jedweder Annäherung von Anflügen und Anschein.
Wir sprechen von einem Zustand von Bewusstheit, von einem Zustand von Wissendheit. Ihr seid entweder innendrin in dem Befinden ebenselbigen Selbsts, oder ihr seid außerhalb von deren Begrenzungen, obschon der eigens springende Punkt derjenige ist, dass es für diesen Zustand keine Umgrenzungen gibt, um darin umfasst zu werden. Wir reden nicht über einen Zustand ohne irgendwelche Grenzen, dies nicht mehr, denn wir nicht über einen eingegrenzten Zustand reden. Diese Beschaffenheit kann nicht präzise angezeigt noch auch demarkiert oder gar entsäumt sein. Dieses Befinden liegt jenseits eines Zergliedertwerdens in Gedankenhaftes hinein, denn Analysieren bringt den Gedanken zum Zergehen. Einige Dinge kann man nicht in eine Formel verschaffen, denn, an der Stelle dann, wärt ihr außerhalb dessen gelangt, was ihr euch auszusortieren wünschtet, und ihr hättet es, infolge, eingebüßt und verspielt.
Du wirst unter Umständen sagen, du fändest keinen Sinn in dem, was Ich kundgebe. Mit Sinn meinst du Logisches. Wir reden soeben von über Logik Hinausgehendes, und sind dabei, bei einem Land von Endlosigkeit und Ganzheit einzutreten, ein Land fernab von einer Steinwurfweite seitens des Denkens. Das Denken kann nicht dazu gebracht werden, in eine Gussform eingepasst zu werden, alldieweil die Wahrheit lautet, dass es eine Gussform nicht gibt.
Geliebte, Ganzheit kann nicht als diese Ganzheit, oder als jene Ganzheit ausgewiesen werden. Ganzheit ist, oder sie ist nicht. Die Gesamte Geschichte ist die: Es gibt die Ganzheit, jedoch vermag keine Abbildung mit Ganzsein Schritt zu halten. Abschilderung kann dem nur hinterherhinken.
Fasst ins Auge, – eurem Verlocktsein zum Trotz – bei der Sache ‚Abgeschildertes, Beschriebenes, Wiedergegebenes‘ fallt ihr mit dem Gewohnten so ziemlich auf den Bauch.
Heavenletter # 6016 – 15.5.2017 The Mover of Life
Der Beweger des Lebens
Gott redete …
Es erhebt sich die Frage:
Wer ist der Beweger des Lebens?
Man sagt, dass Ich der Tuende bin. Bist du die Tat, die Ich tue? Sind du und dein Leben vorherbestimmt? Triffst du deine Entscheidungen? Wirklich?
Es bist du, der seine Arme bewegt und auf der Erde herumläuft, oder bist du wie ein Double von dir? Manchmal magst du dich sogar nicht existent fühlen und überflüssig, grundlos, außerhalb deines Elements und dir selbst unbekannt.
Dein Herz pocht. Dein Herz fragt:
Wofür? Wofür? Wer bin ich? Bin ich denn? Was tue ich hier an diesem, wie es manchmal scheint Gottvergessenen Ort?
Du fragst dich, ob du wirklich hier oder irgendwo bist, oder ob du überhaupt existierst. Du magst denken, dass du eine Illusion bist, und das ist ebenfalls wahr – obgleich die Persönlichkeit von dir mehr ist als ein Motiv.
Was du aber weißt und wessen du dir sicher bist, ist, dass es viele Entscheidungen gibt, die du gerne ungeschehen machen würdest, ungeachtet dessen, ob du nun wirklich der Entscheider warst oder nicht. Man könnte sagen, dass eine Entscheidung eine törichte Entscheidung ist, weil du deine Wahrnehmung veränderst. Du würdest etwas, von dem du es dir wünschst, fortschaffen oder es neu machen, aber du kannst es nun mal nicht, weil die Vergangenheit nicht länger ist, selbst wenn sie jemals war. Wo findest du die Vergangenheit und wo hast du die Neigung, bei ihr hereinzuplatzen und herumzufahren? Da ist nirgends. Oh, gewiss, in Geschichten. Bitte glaube nicht, dass Ich Geschichten heruntermache. Geschichten haben ihren Wert.
Wir könnten auf andere Weise auf das große Ganze blicken. Wir könnten sagen, es gibt keinen Stillstand. Es gibt keine beendete Tat und auch keinen Anfang oder kein Ende einer Tat. Da ist ein Pfad vor dir, der jenseits deines Vorstellungsvermögens ausgedehnt ist. Es gibt auch Meine Augen, um in sie zu schauen, in die du tief hineinblicken und dein Selbst aufsteigen und zerschmelzen sehen kannst, während du die Welt zusammen mit Dem Licht Gottes, welches Das Wahre Licht Deines Selbst ist, verkörperst.
Im Leben kochst du eine Suppe ohne Rezept, aber es gibt einen Gott, Der dich umarmt und den Weg weist, nur bist du dir nicht immer sicher. Selbst wenn du dir sicher bist, verpasst du vielleicht einen Hinweis. Sogar im scheinbaren Nachhinein weißt du nicht immer, was gut und richtig ist. Eine Erscheinung mag sich unter deinen Augen verändern und wieder zurück verändern.
Es ist nicht so, dass dir für Taten oder Gedanken oder für überhaupt etwas vergeben werden müsste, denn wer unter Meinen Kindern sollte es wagen zu urteilen oder herumzumäkeln, wo Ich es nicht tue? Was einfach ist, mag nicht so einfach sein. Was kompliziert ist, mag nicht so kompliziert sein.
Du hast eine Idee. Auf der Welt mag eine Idee hier an dieser Ecke wahr sein aber nicht dort an jener Ecke, abhängig davon, wer du bist oder denkst zu sein. Die Welt ist situationsbezogen und manchmal ohne ein Bein, um darauf zu stehen, aber da ist sie – die Welt, vor deine Augen gestellt.
Worum gehen alle die Weltgedanken und welche Rolle spielt das schon? Doch, es spielt eine Rolle, manchmal allzu sehr. Selbst Geschichten in Büchern oder Filmen spielen eine Rolle, und du lachst oder weinst und du fängst an oder hörst auf, dennoch können Wir sagen, dass nichts geschehen ist und nichts angefangen und nichts aufgehört hat oder unterbrochen wurde, doch irgendwie ist da eine unendliche Geschichte, die sich selbst vorwärtstreibt und nur scheinbar vom Rand herunterfällt.
Manchmal scheint das Leben nahe zu sein und manchmal erscheint es fern. Manchmal scheint das Leben in deiner Reichweite zu liegen, und manchmal kannst du es nicht einmal sehen.
Zur gleichen Zeit wie du dich beklagen magst ist das Leben Großartig, und du befindest dich inmitten einer Beispiellosen Gelegenheit, die einen zweisilbigen Namen trägt – Leben – was auch eine Wunderwirklichkeit genannt werden kann, ein Keine Grenzen Kennendes Wunder Ohnegleichen.
Heavenletter # 6017 – 16. Mai 2017 – Grace the Playing Field
Seid eine Zierde auf dem Spielfeld
Gott redete …
Wenn jemand mit dir ungeduldig ist – dessen unbenommen, wie sehr du Geduldhaben verdienst -, so ist dies dein Stichwort, jetzt deine eigene Geduld zu verdoppeln. Wenn jemand bei dir seine Stimme erhebt, ist dies dein Stichwort, deine Stimme zu senken. Wenn jemand quengelig mit dir ist, ist dies dein Stichwort, gelassen und gleichmütig zu sein. Außer, du möchtest ein brüllendes Gegenüber – ändere deine Taktik. Selbst wenn die Regeln besagen, dein Lehrer habe es richtig und gut vorzumachen, oder deine Mutter, dein Vater, oder ein älterer Bruder oder eine Schwester, gibt es keine Regel, welche besagt, du sollest nicht die Richtung weisen. Gehe voran.
Ich übermittle euch ein mächtiges Werkzeug für das Leben – sofern ihr es in die Hand nehmen wollt, könnt ihr die Dinge schaffen. Tatsächlich, Ihr Lieben, dieses Werkzeug funktioniert. Es kann weidlich dem Beten überlegen sein!
Euch ist zu verstehen gegeben worden, nicht auf die Ungeduld oder auf ein Miesepetrigsein zu reagieren. Ich teile euch eine weise Möglichkeit, zu erwidern, mit. Dies ist eine anderweitige Möglichkeit, Einem zu erklären, wie es geht, aus dem Getümmel herauszubleiben. Tue dies, ausgenommen, dir sind erhitzte Stimmen lieber.
Bitte verstehe, Ich rede soeben nicht davon, du habest eine bestimmte Situation verursacht. Was Ich dir mitteile, ist ein Weg, das Kräftespiel, welches du zutiefst geändert sehen möchtest, umzumodeln. Du bist, selbstverständlich, für dich selber zuständig. Was ist hier das Thema, welches strittig ist? Wenn dir ein weiteres Schützenfest lieber ist, dann mache weiter so, wie du es üblicherweise getan hast.
In der Welt ist es dir unlieb, zu hören, dein Wintergarten habe einen neuen Fußbodenunterbau nötig. So etwas möchtest du ganz und gar nicht zu Ohren bekommen. Worauf läuft allerdings dein Einhalt-Gebieten, dein Aufbegehren oder Aufschreien oder Kreischen hinaus? Hopse mit dem, was in der Sonnenveranda gemacht werden muss. Finde einen Weg, deinen Schritt zu ändern und mit dem auf gutem Fuß zu stehen.
In Hinblick auf das Leben teile Ich euch einen Weg mit, die Wogen zu beruhigen. Ich heiße dies nicht einen Kniff, gleichwohl nenne Ich es einen Weg, die Reise zu betreiben. In der Welt, da klappt eine Anordnung verfügen oftmals nicht, weswegen also mit einer herkömmlichen Herangehensweise fortfahren, derweilen du eine neue hast, mit der du es versuchen kannst?
Du und Ich, Wir beide wollen Friede in der Welt. Woraus ist Friede in der Welt gemacht, wenn nicht daraus, was du als Kleine Zuwachsraten des Friedens in Deinem Leben bezeichnen könntest?
Im Leben kommst du dahinter, dass, was du gerne möchtest – dessen unbenommen, wie gut das ist, was du gerne möchtest -, nicht bedeutet, du kannst es einfach bestellen, wie du das an einer Saftbar mit einem Gesundheitsdrink machen kannst.
Ach, allzu oft sind im Leben, wie du es gewiss bemerkt haben wirst, nicht ständig eifrige Kellner um dich herum, dir zu Diensten zu sein. Allzu oft sind sogenannte Andere zugegen, die gerne möchten, dass du auf ihre Pfeife tanzt. Richtig oder falsch, das fordern sie von dir. Sie möchten, dass du dich änderst. Sie möchten, dass du ihnen aufwartest. Ich teilte euch soeben eine Anregung mit für eine trefflichere Möglichkeit, beide Nachfragen zu bedienen.
Was schlage Ich euch vor, ihr Lieben? Ich rege an, dass ihr eure Bedürfnisse herunterspielt. Seht zu, was dies an Friede einzufahren imstande ist. Dies bedeutet – was du gibst ist just das, was dir vonnöten ist.
Kannst du das tun? Bisweilen hast du dir im Leben ganz einfach auf die Zunge zu beißen.
Denke nicht, dies bedeute, dich abzubauen und klein zu machen. Dies ist ganz entschieden ein Weg, dich selber höher zu heben.
Denke nicht, dies bedeute, einen anderen Menschen zu begünstigen oder ihn auf einen Thron zu setzen. Geliebte, Geliebter, du setzt dich selber auf den Thron. Du wirst zu dem Weisen König oder der Weisen Königin auf einem Thron. Du weist den Weg.
Oder sieh dich selber wie einen Schlagmann beim Baseball, der in die Base schliddert und punktet.
Sofern es zu einem Wandel, welcher in einer zwischenpersönlichen Beziehung aufgenommen zu werden hat, kommt, dann ist das in Ordnung so, dass du derjenige bist, der den Wandel in die Hand nimmt. Wunder was, du kannst Jahrtausende auf jemand anderen warten, dass jener sich zu einem neuen Muster bequemt. Sofern dir denn ein Umbruch zufällt, so freue dich, dass dir dieser Wandel nutzbar ist. Packt auf ihn zu, Geliebte. Ziert das Spielfeld. Falls ihr dies als ein euch Erweichen-Lassen anseht, dann ruft euch in Erinnerung, dass ihr euch im Moment selber von der Weisheit der Geduld, welche ihr so zutiefst von einem anderen Menschen für nötig befindet, den Rang ablaufen lasst.
Gebt dem eine Chance. Seht, was für einen neuartigen Fußbodenausbau ihr erstellen könnt.
Heavenletter # 6018 – 17. Mai 2017 – Sparklers Like Stars
Wunderkerzen wie Sterne
Gott redete …
Bleib an Meiner Seite. Wisse, wo du bist. Bleib bei Mir. Es ist nicht nötig wegzurennen oder wegzugehen. Es gibt nichts, was du zu tun hast, außer zu wählen, an Meiner Seite zu bleiben. Wir werden alle Schätze bekunden. Lass Uns Heitere Tage zu Wunderkerzen wie Sterne machen. Zusammen erleuchten Wir das Universum. Jetzt lebst du in der Wahrheit und nicht länger in der Mutmaßung. Mutmaßung bedeutet Zweifel. Breite einen königlichen Teppich aus. Du musst in der Wahrheit gefangen sein. Liebe ist Wahrheit. Die Wahrheit der Liebe ist, was Sache ist.
Das Leben auf Erden übernimmt nicht länger gegebenenfalls die Rolle des Anstrengung Bereitenden. Beschwerlichkeiten, fort mit euch. Beschwerlichkeiten dienen keinem guten Zweck. Beschwerlichkeiten sind Tunichtguts. Entlaste dich selbst und du entlastest die Welt. Engagiere dich für das Leben. Du stammst vom Himmel und bist vom Himmel ausersehen. Du bist kein unzuverlässiger Mensch – mal hier, mal dort, dann nirgendwo. Du bist nicht zum Umherschwirren bestimmt. Steige am Licht der Liebe entlang in die Höhe. Alles Licht ist Unser. Du bist das Licht, und das Licht möge die Richtung weisen. Du bist der Wegbereiter des Lichts. Du erleuchtest die Welt. Wir erleuchten die Welt.
Wisse, dass du Mein Herz erreichst. Wisse, dass du Mein Herz bist. Du bist Meine Liebe auf Erden. Du bist Der Segen Meines Herzens. Es gibt keine Wüste. Sprich für Mich. Umarme die Erde. Du bist der Überbringer und Signalgeber der Liebe. Beschleunige das Erwachen der Welt. Beschleunige deine Durchquerung des Universums und du beschleunigst die Herrlichkeit. Es gibt nichts anderes zu beschleunigen.
Du bist als ein Vorbote Meines Willens etabliert. Setze deinen Namen unter eine Gotteserklärung. Du bist noch vor der Sprache – und du bist ausdrücklich. Geheiligt werde Dein Name. Wir teilen das Leben im Himmel wie auf Erden. Wir teilen Herrlichkeit. Es gibt sonst nichts zu teilen. Warum bist du sprachlos?
Du schmückst Mein Herz und Meine Schau über das Universum hinweg. Du hebst die Himmel an. Du warst nie eine Solonummer.
Natürlich trage Ich dich über das Firmament. Ich trage dich durch den Höchsten Himmel. Und du trägst Mich. Wir sind wechselseitig. Es gibt nicht Einen von Uns ohne den Anderen. Es gibt keinen Anderen. Es gibt nichts als Einssein. Wir sind Einssein. Es gibt nichts außer Einssein. Einssein ist Dein Name.
Du warst nie verloren. Das Konzept der Verlorenheit ist ein Irrtum deines Intellekts. Es ist vergebliche Mühe. Du bist kein Dummkopf. Du kannst aufhören so zu tun als ob. Du bist ein Exponent der Liebe, und alle Liebe ist Mein. Gehe Mir voran und folge Mir nach. Erhelle den Himmel mit Mir. Erhelle Herzen. Niemand soll ausgeschlossen werden, ganz und gar nicht. Meine Kinder sind vielmehr das Meiste.
Wir, du und Ich, meinen es ernst damit und Wir sind aufrichtig und Wir erfreuen Uns des Einsseins. Freude trifft ein. Du schwebst nicht länger in der Luft. Wir erreichen Freude und Freude erreicht Uns. Wir verbinden Freude mit Freude. Wir erstrecken Uns überall hin.
Ein Gefühl der Verlassenheit hat keinen Platz in der Schöpfung. Alles, was nicht Freude ist, ist falsch. Es ist nicht Wahrheit. Es ist ein Fake. Veräpple nicht länger dich selbst. Suche nicht länger nach Erklärungen. Sei Freude. Möge dein Herz nach der Melodie der Freude tanzen. Mögest du die Erde mit Freude erfüllen. Sei Freude – und nicht länger irregeleitet.
Bedenke, dass es keine Fehltritte gibt. Du bist auf deinem Weg zur Freude und nimmst die Welt mit dir mit. Das Universum dreht sich rasch um, um Uns Alle zu grüßen. Es gibt keine Abwesenheit von Begrüßung. Heil der Welt. Nimm von der Welt das Augenlid weg. Die Liebe erhebt sich. Die Liebe triumphiert. Das Herz triumphiert. Du triumphierst.
Löse Zweifel auf. Habe keinen Zweifel. Liebe ist garantiert. Liebe ist der König des Berges. Du befindet dich In Der Höhe. Wir, du und Ich, tragen das Universum. Du bist das Universum. Heil, heil, alle sind da.
Heavenletter # 6019 – 18. Mai 2017 – Go Ahead, Fly High
Gehe voran, wolle hoch hinaus
Gott redete …
Es geht nicht so sehr um die Zeit, die du verbringst. Es geht eher darum, womit du deine Zeit verbringst. Stimmt es oder nicht? Du kannst das Wort ergreifen.
Allzu oft verbringen Meine Kinder zu viel Zeit mit sich Sorgen machen. Eine jegliche Zeit, die mit sich Sorgen machen verbracht wird, ist zu viel. Verwende Zeit auf Frieden und Liebe, so baust du die Welt auf. Sei dir nicht selber entgegengesetzt. Widerspreche dir nicht. Besiege dich nicht selber. Du musst weder die Welt auf den Kopf stellen noch das Leben in eine Schachtel auf dem Dachboden wegpacken.
Hab Vertrauen in dich. Hab genug Vertrauen in dich, dass du dich für das entscheidest, was du willst. Vertraue deinem Einschiffen ins Leben. Vertraue. Zähle auf dich. Was kannst du schon anderes tun als den Ansatz zu wählen, dass du sehr wohl weißt, was du tust – und dann finde es heraus! Krittle nicht an dir selber herum. Nimm dich selbst vollwertig. Überdenken ist nicht nötig. Folge deinen Ideen. Versuche es energisch, sie durchzusetzen. Gehe dorthin, wohin sie dich führen. Das heißt es, deinem Herzen zu folgen. Wessen Herzen sollst du denn folgen, wenn nicht deinem?
Solltest du dich später entscheiden, umzudrehen und in eine andere Richtung zu gehen oder zurückzukehren, was ist falsch daran? Indem du das Leben lebst, findest du heraus. Ich habe nie gesagt, du müsstest 100% fehlerfrei sein.
Bedenke nicht, was du als falsche Wendungen oder Fehler identifizieren könntest. Traue dich! Meine Lieben, wenn ihr von euch verlangt, perfekt zu sein, legt ihr euch lahm. Es ist in Ordnung, etwas zu riskieren. Ihr müsst nicht unfehlbar sein. Unfehlbar sein ist eine gute Methode, euch dort zu belassen, wo ihr gerade seid. Fehler sind als ein Weg zur Entdeckung zu vermerken. Entdeckung ist gut. Entdeckung bedeutet sich vorwärts bewegen. Mittels Entdeckung gelangst du wohin. Ich befürworte es, lieber irgendwohin zu gelangen, als unfähig zu sein, dich aus einer Erstarrung zu lösen.
Das Leben hat Einzug zu halten. Es ist nicht so, dass du querbeet herum springen musst. Es geht darum, dass du im Leben etwas riskieren kannst. Ein Leben ohne Risiko ist ganz und gar nicht ein perfektes Leben. Perfektion wird überbewertet. Perfektion führt vielleicht nirgendwohin. Es ist nicht nötig, eine Routineleistung zu erbringen, um nur ja keine Fehler zu machen.
Wie auch immer, wer vermag schon mit Fug und Recht zu sagen, dass selbst ein Fehler ein Fehler ist. Ätsch! Was wie eine falsche Wegbiegung aussehen mag, ist vielleicht die Rettung. Wage dich hinaus. Vorsicht ist nicht immer die Mutter der Porzellankiste. Ab und an, hin und wieder besitze die Kühnheit, deine Bedenken über Bord zu werfen.
Sicherlich musst du dich nicht immer abrackern. Manchmal ist es gut, einen Sprung zu machen. Ja, es gibt für alles ein Sprichwort: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ hat schon etwas für sich.
Es kann sich lohnen, deine Möbel umzustellen, selbst wenn du sie später wieder auf ihren ursprünglichen Platz zurückstellst. Du kannst so ziemlich im Leben einfach nicht unbeweglich bleiben. Wohin bringt dich das?
Ich sage auch nicht, dass du niemals eine Pause einlegen kannst oder gar ein Schläfchen halten, wo du gerade bist.
Gleichzeitig ändert sich das Leben auf Erden nun mal wohl oder übel. Das Gemäßigte ist nicht immer das beste Szenario. Am Leben ist mehr dran als Stillstand. Andererseits hat das Leben auch nicht immer von einem Höhepunkt zum nächsten zu springen.
Lass die Angst im Leben los. Angst darf nicht dein Leben regieren. Ja, wage etwas mit dem Leben. Was soll‘s. Auf der anderen Seite musst du auch nicht immer eine Wildcard sein. Auch sage Ich nicht, dass Mäßigung immer der richtige Weg ist. Sicherheit zuerst mag ein exzellenter Rat sein, aber nicht stets und überall.
Gehe voran und schalte deine Hellen Lichter ein. Gehe voran und probiere das Leben aus. Du musst dich nicht immer selbst davon abhalten, Hoch Hinaus zu wollen.
Heavenletter # 6020 – 19. Mai 2017 – God Is Shining on You
Gott scheint auf euch
Gott redete …
Geliebte Kinder, natürlich höre Ich eure Gedanken, wie sie ständig herumgehen.
Ich höre Euch sagen, wenn schon nicht wieder und wieder, so doch oft genug – all euer Aufschreien zu Mir:
„Lieber Gott des Himmels, es gibt Zeiten, da sich mein Herz leer anfühlt, da ich ohne Vertrauen in mich selbst bin. Ich bin so schwer zufriedenzustellen, dass ich unmöglich zufriedengestellt werden kann. Gott, mir ist klar, dass ich mehr Glauben und Vertrauen in mich selbst haben muss.
Gott, ich will nicht immer in der Welt sein, die Du erschaffen hast. Allzu oft fühle ich mich als Fehlbesetzung in der Welt. Die besten Momente meines Lebens sind die Momente mit Dir, nicht draußen in der Welt. Es erscheint mir so, dass die Welt, nun ja, mich nicht liebt, sondern mich mangelhaft findet. Reicht denn nicht Deine Aufmerksamkeit auf mich? Ist es denn die Wertschätzung der Welt, die ich haben muss und nicht habe?
Es gibt da etwas im Leben, das mir fehlt. Ich denke, es ist eine Art von Lebenseinsicht. Ich denke immerfort, dass andere mehr wissen als ich. Ich scheine mehr Glauben in andere Menschen zu setzen als in mich. Ich höre zu sehr auf andere, und danach bedauere ich die Zeit und den Herzschmerz, die ich damit vergeude.
Ein Großteil meines Lebens ist mit Bedauern darüber gepflastert, dass ich zu sehr auf andere gezählt habe oder dass ich überhaupt nicht auf andere zähle, wann und wo ich gesegnet gewesen wäre, es zu tun.
Kann es sein, dass meine Misere darin besteht, dass ich nicht an meine Verbindung zu Dir, Gott, glaube, nicht genug glaube? Kann es sein, dass ich, ungeachtet anderer Anzeichen, nicht meinen Glauben in Dich setze?
Gott, es gibt niemand anderen, in den ich meinen Glauben setzen könnte, als in Dich. Dennoch scheine ich zu zögern. Wenn ich zögere, schwanke ich. Es gibt da etwas, das mir fehlt. Es gibt da etwas, dessen ich ermangele.“
Geliebte Kinder, ihr glaubt, dass euch etwas fehlt. Ihr besitzt einen starken Glauben daran, dass euch etwas fehlt. Das ist ein Irrtum eures Intellekts. Der Intellekt von euch glaubt zu sehr an sich. Euer Intellekt ist nicht heilig. Ihr mögt sogar so weit gehen zu sagen, dass ihr Unselige seid, dass ihr ein gefallener großer Stern vom Himmel seid.
Bittet ihr Mich, euch zu preisen? Es hat den Anschein, dass Ich euch gar nicht genug preisen kann. Seht ihr Mich als unfähig an, etwas Sinn in euren Kopf hinein zu rütteln? Falls ihr nicht an Mein Vertrauen in euch glaubt, ja, dann mangelt es euch an Vertrauen in Mich. Auf der anderen Seite ist Vertrauen euch nicht unbekannt. Steigt über diese unscharfen Linien des Zweifels hinweg. Beendet Zweifel. Schenkt dem Zweifel nicht länger euren Glauben. Wenn ihr Zweifel in eurem Herzen tragt, wandelt ihr auf dunkler Straße.
Geliebte, Ich bin das Licht und Ich scheine Mein Licht auf euch. Gießt euer Licht auf Mein Licht. Öffnet eure Augen weit, um Mein Licht zu sehen, das für alle Zeit, immer und überall, hell auf euch scheint. Ich bin ja selbst in dem, was ihr als Dunkelheit erkennt, immer bei euch. Ich sehe keine Dunkelheit.
Worauf sonst könnte Ich denn mein Licht scheinen außer auf euch?
Stellt ihr euch wirklich vor, dass Ich am Steuer schlafe?
Wofür existiere Ich denn, außer um Mein Licht auf euch scheinen zu lassen?
Die Sonne scheint ihr Licht auf die Welt. Die Sonne verpasst niemals einen Tag. Die Sonne sonnt sich ewig an der Erde. Selbst wenn es heute regnet, scheint die Sonne direkt um die Ecke uneingeschränkt für euch. Bin Ich denn weniger als die Helle Gelbe Sonne?
Ich verlange von euch nicht mehr Vertrauen als ihr geben könnt. Ich bitte Mir von euch nicht Bedingungsloses Vertrauen aus. Ein Glaubensbrocken reicht weit. Selbst ein Glaubenssame legt die Auseinandersetzung bei. Samen sind mächtig. Selbst ein kleiner Glaubenssame überspannt die Erde und das Königreich Des Himmels, wo, hier ICH BIN, auf euch scheinend.
Heavenletter # 6021 – 20. Mai 2017 – This Honeyed World
Diese honigsüße Welt
Gott redete …
Aus was für einem Grund solltest du, Mein Kind, weit weg laufen mögen? Allen Grünen Weiden, die Ich dir darbiete – spreche ihnen zu. Meinen Angeboten für dich. Trinke tief. Strebe und erfülle. Was kann dich zurückhalten außer ein geringfügiger Schluckauf inwendig in dir?
Ich gebe dir all die Majestät, welche im Himmel und auf Erden existiert. Rümpfst du darüber wirklich die Nase, als würdest du sagen mögen, dass ich Leckerbissen vor dir versteckt halte? Es kann im Himmel oder auf der Erde nicht mehr geben, als das, was Ich dir im Moment mit Weitgeöffneten Armen hinhalte. Ich enthalte dir keine herzensgute Schönheit vor. Ich schütte all die Schätze des Königreichs vor dich. Ich bin nicht knauserig. Ich biete dir alle Schätze dar.
Mache dir zu Nutze, was Ich schenke. All die Schätze sind dein. Komme zu den Wassern und trinke, und trinke mehr. Ich fülle die Tröge des Universums auf, um dir zu trinken zu geben. Ich biete dir das Universum. Ich bin reichlich ausgestattet mit Fülle für dich.
Wo kann es in dieser honigsüßen Welt eine Abkopplung geben? Keine Tore sind versperrt. Ich rede so zu dir, gleichwohl erhebt sich in deinem Sinn ein Einwand. Ziehe in Betracht, es ist womöglich an dir, deinen Geist von einer Bekundung von Unfähigkeit zu entsperren.
An was für ein Abkoppeln glaubst du, und wieso bloß in aller Welt solltest du dich von Gottes Fülle distanzieren mögen? Kannst du vielleicht einen Blick in den Garten Eden werfen und wirst du dort etwa eine Wüste zu sehen bekommen? Putzt eure Brillen, Geliebte. Hebt an, all das zu sehen, was zu sehen da ist.
Das Himmelskönigreich ist voll von allerhand wundervollen Sorten von Dingen. Wieso solltest du deine Zeit damit verbringen mögen, Blicke in düstere Ecken zu werfen? Schaue direkt in Meine Augen. Ich verberge Mich nicht vor dir, noch auch verstecke Ich die Schätze vor dir, welche Ich vor dich hin stelle.
Ich habe für dich einen Festschmaus vorbereitet. Komm und bewundere die Fruchtbäume Meines Herzens. Alles, was Ich dir verleihe, ist für dich. Ich stelle alle Schätze vor dich hin. Es gibt keine Beschränkungen, so lange wie dein Geist keine Linien zieht. Ich trenne dich nicht von deinem Guten. Wieso bloß in aller Welt solltest du vor den Anblicken, die Ich vor dir hinaus halte, zurückweichen und dich um sie herumdrücken mögen?
Es ist genug für alle da. Es ist mehr als genug für alle da. Ich verstecke die Schätze des Lebens vor keinem. Glaubst du, Ich sondere dich aus und übergehe dich? All die Hauptgerichte, sie schenke Ich Allen.
Ich höre dich erwidern: „Gut, Gott, ich bin nicht mit einem silbernen Löffel im Mund geboren worden, also, ist das nicht so?“
Geliebte, genug damit, auf die Oberfläche der Welt zu blicken. Es gibt ungemein mehr denn das, was unverhohlen vor euch erscheint. Hier geht es nicht um aufmunternde Worte, die Ich euch biete. Dies ist Wahrheit.
Der einzige, der dich zu verleugnen vermag, bist du selber. Sofern du dich ausgemustert fühlst, hast du dich selber ausrangiert. Es kann bloß du selber sein, der der Auffassung ist:
„Nicht alles ist möglich. Unmöglichkeiten liegen in Hülle und Fülle vor mir auf der Erde. Unmöglichkeiten sind vor mir verstreut, rechts wie links. Knapp daneben ist auch vorbei. Auf mich warten Enttäuschungen. Ich habe es zu sagen, wie es ist. Schlimme Dinge liegen für mich in Lauerstellung. Gott sei geklagt, so ist die Welt, in welche mich Gott hinein geworfen hat.“
Nun trage Ich dir an – sofern du unverblümt sagen kannst, alle Übel kämen möglicherweise dir zu, wieso kannst du dann nicht gleicherweise überdies sagen, dass alle Schätze vor dir liegen? Es bist du, der laut und vernehmlich zu sagen hat:
„Alles ist möglich. Alles Gute ist möglich. Alles Gute ist nicht ausschließlich für andere möglich. Alles Gute ist zudem für mich möglich. Ich bin kein Übeltäter. Ich bin ein Sohn oder eine Tochter Gottes, und alles Gute ist jetzt im Augenblick auf dem Weg zu mir. Ich erhebe Anspruch auf mein Gutes Glück. Ich bin dankbar für all die Schätze, die mir auf dem Weg unterkommen. Ich erhebe Anspruch auf all meine Gütigkeit, derweil sie stracks großen Schrittes zu mir hin ausgreift. Geheiligt sei Gott am Allerhöchsten. Ich bin nicht großartiger als sonstwer, und ebenso wenig bin ich geringer als irgendwer. Der Lahme soll gehen. Der Taube wird hören. Der Stumme wird reden. Sofern es nicht auf die eine Weise geht, dann gibt es eine andere. Ich bin jeden Tag von Wunderwerken umringt. Ich gehe geradewegs darauf zu, die Wunder, welche Gott vor mich hinstellt, entgegenzunehmen.
Um Himmels willen, Gott, weswegen sollte ich das denn nicht tun mögen?“
Heavenletter # 6022 – 21. Mai 2017 – How to Begin
Wie beginnen
Gott redete …
Im Leben bist du öfters in einer Zwickmühle. Manchmal sollst du unverblümt sein und manchmal einfach still schweigen. Was für ein Gabe wäre es, immer zu wissen, welches jetzt dran ist.
Es ist nie Mein Wunsch, euch zu sagen, ihr solltet euch von eurer Wahrheit entfernen. Es ist nie Mein Wunsch, euch zu sagen, ihr solltet grob sein. Hier kann Wahrheit sein, und da kann Höflichkeit sein, und manchmal, leider Gottes, scheint dabei kein Verbindungsglied zu existieren.
Ich dränge euch nicht, schönfärberisch oder geistlos zu reden, noch sage Ich euch, jemanden herunterzumachen oder zu zerstören, auch ermahne Ich euch nicht, doppelzüngig zu reden. Geliebte, in dieser Welt ist es manchmal am Freundlichsten, euch selbst zuerst zu klären. Das ist das Dilemma.
Manchmal müsst ihr einfach aus euch herauskommen und etwas sagen, was ihr nicht wirklich sagen möchtet. Es kann eure Verantwortung sein, zu reden, dann, wenn es nicht schon euer Wunsch ist. Versucht es wie ihr wollt, manchmal ist es die richtige Entscheidung, zu sagen, was gesagt werden muss, und dann sind da Momente, wo die richtige Aktion das Stillschweigen darstellt. Oder es kann auch sehr viel abhängen von den Beteiligten und den spezifischen Situationen. Es dürfte so sein, dass du eher auf deine Intuition angewiesen bist als auf deinen Intellekt.
Es kann sein, dass du von der Idee wegzukommen hast, es sei unfreundlich, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ehrlichkeit kann wahrhaftig die beste Methode sein. Manchmal aber sollt ihr die Hände wegnehmen und das Leben für sich selber sorgen lassen. Ich meine nicht einfach für euren eigenen Vorteil, Meine Lieben, sondern zum Vorteil von allen Beteiligten. Ja, manchmal ist es im Leben richtig für euch, eure Finger wegzulassen. Welch ein Segen, zu wissen wann.
Es gibt Zeiten, wo es eure Aufgabe ist, etwas richtig zu machen, und es gibt Zeiten, wo nichts tun richtig ist. Es gibt immer zwei Seiten – oder mehrere. Womöglich ist es euch lieb, die direkte Rede zu vermeiden, aber ihr findet euch in einer Position, wo Mildesein nichts klärend weiterzubringen vermag.
Meine Lieben, euer Leben und eure Arbeit sind nicht immer, was ihr wirklich wollt. Manchmal müsst ihr euch an eurem eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Ihr tut niemandem einen Gefallen, verweichlicht zu sein. Freundlich ist nicht immer freundlich.
Ihr müsst euer Bild von euch als der „nette Typ“ keineswegs immer aufrecht erhalten. Ihr braucht nicht um den heißen Brei herumzureden, so, dass niemand weiß, was ihr eigentlich zu sagen versucht. Ihr könnt euren Gesichtspunkt aussprechen ohne großes Trara, oder vielleicht könnt ihr das nicht. Jedenfalls geht es nicht darum, wie ihr euch fühlt. Ihr seid nicht hier auf der Erde, um euch selbst etwas vorzumachen. Auf der andern Seite …
Manchmal ist unverblümt zu sein eure wirkliche Freundlichkeit. Es geht nicht darum, ob ihr euch besser oder schlechter fühlt. Jemanden zurückzuhalten muss nicht heißen, dass ihr falsch zu euch selbst seid. Was du als Hartherzigkeit ansiehst, kann durchaus gesunder Menschenverstand sein. Du musst es darauf ankommen lassen.
Geliebte, so denn irgend etwas in der Welt in eurer Verantwortung steht, könnt ihr nicht Blinde Kuh spielen. Wenn du ein Lehrer bist, kannst du nicht den Schülern die Bestnote geben, wenn sie nicht auch wirklich brillant sind. Du magst ein Friedensstifter sein, aber ein Friedensstifter spielt nicht die Rolle eines Heuchlers. Ein Friedensstifter sucht die gemeinsame Erkenntnis. Da gibt es etwas zu sagen zum „Aus dem Regen treten“. Wir sprechen nicht über jemanden, der immer das letzte Wort haben muss.
Musst du immer zu 100% recht haben? Nie im Leben! Doch so sehr du es dir wünschst, die personifizierte Freundlichkeit zu sein, du hast nicht immer das Privileg, im sonnigen Garten spazieren zu gehen.
Dass jemand anderes auf etwas anders hinschaut als du, bedeutet nicht, dass ihr Gegner seid. Ihr könnt beide euch ums Ganze kümmern, und beide könnt ihr euch Harmonie wünschen.
Um den Weg für Frieden zu bereiten, beginne mit einer einfachen Recherche. So beginnst du am besten.
Heavenletter # 6023 – 22. Mai 2017 – Could Life Be a Crocodile?
Könnte das Leben ein Krokodil sein?
Gott redete …
Von da, wo du sitzt, weißt du nicht, wie das Leben sich selbst und seine vielfältigen Erscheinungen und Wiedererscheinungen verantworten kann. Es scheint dir, dass das Leben auf der Bühne herum spaziert, wie es ihm beliebt. Es ist schwierig zu sehen, dass das Leben die Verantwortung für seine Handlungen, Reaktionen, oder Untätigkeiten übernimmt, doch ist es die ganze Zeit das Leben, das alle Karten hält.
Leben scheint so dahin zu trotten, oder es hüpft dahin, unabhängig davon, was du darüber denkst. Du siehst einen Widerspruch und einen Mangel an Wertschätzung darin, wie das Leben seine Karten ausspielt. Du hast nicht immer das Leben sich ein Bein ausreißen sehen, um dir hilfreich zu sein.
Die Mechanismen des Lebens sind ein Rätsel. Das Warum und Weshalb scheint verdeckt, wenn nicht geradezu unangebracht, so wie du es siehst.
Du magst dich zurücklehnen, trotzdem pflügt das Leben immer voraus. Leben hat so viel Lebendigkeit und Schwung. Du hast Leben nie schlafend vorgefunden.
Du könntest dich gelegentlich gefragt haben, ob das Leben ein Krokodil ist, welches dich anlächelt, kurz bevor es dich schnappt. Bist du nur ein schmackhafter Leckerbissen für ein gerissenes Krokodil? Wie auf Erden kann das Leben herum hopsen, hüpfen und springen als ob es ohne Fürsorge wäre für die Welt und dich in einer Zwickmühle zurücklassen?
Wer auf Erden könnte sich ausdenken, was das Leben macht? Das Leben kann tun, wozu es gerade Lust hast. Es kann keine Rechtfertigung für das Leben geben, trotzdem magst du wünschen, das Leben würde sich dir gegenüber erklären, wenn nicht sogar dir unverzüglich eine vollständige Entschuldigung zukommen lassen. Es kann nicht richtig sein, dass das Leben dich behandelt, wie es dies bei der einen oder anderen Gelegenheit getan hat.
Gleichgültig, dies ist alles Spiel. Ich, Gott, spreche zu dir, aber du zweifelst.
Das Leben scheint ein Pokerspiel zu spielen und rennt mit dem gewonnenen Spieleinsatz weg, als ob dies ein guter Witz mit dir ist. Das Leben scheint sich richtig vorwärts zu drängeln, ohne um Erlaubnis zu fragen. Manchmal, fühlst du dich von einem gewaltigen Schuh mit Stollen zerstampft.
Es ist schwer für dich emotionslos zu sein darüber wie das Leben auftritt. Entweder du lachst, oder du weinst, oder du haust auf den Tisch, oder du fällst zu einem Häufchen zusammen. Du kannst aufbegehren soviel du magst, dennoch macht das Leben weiter sein Ding.
Du würdest es lieben, wenn das Leben Alle Rosen ausfährt, doch hörst du einen Chor von Grillen beharrlich anderes behaupten. Du wurdest verführt und überlistet. Du bist dir sicher, dass dir nicht immer eine faire Chance gegeben wurde.
Und doch, du hörst ein schwaches Echo widerhallen, dass du selber derjenige bist, der das Leben dazu anstachelt sich zu inszenieren wie das Leben sich zeigt und wie es auf ungebührliche Weise abläuft.
“Überraschung!” Sagt das Leben.
Jedoch, es ist keine Überraschung für dich, dass das Leben dich wieder einmal ausgenutzt hat und dir keine Gnade gezeigt hat.
Geliebte, es ist nicht so leicht für euch, euch selbst treu zu sein, wenn ihr nicht wirklich wisst, wer ihr seid.
Würde euch klarer sein, wer ihr seid und warum ihr am Leben seid in der Welt, wenn ihr euch sehen könntet wie Ich euch sehe, würde euer Leben ein anderes Licht werfen.
Also gut, ihr könnt nicht sehen wie anders das Leben auf Erden sein kann, so lange wie Tod weiter andauert. So weit ihr es sehen könnt, werdet ihr in der Tinte sitzen. So weit ihr es sehen könnt, seht ihr keinen Weg den Tod mit einem Achselzucken abzutun und zu sagen, er ist statthaft. Ihr seid des Weinens müde.
Hört auf Meine Antwort, ihr Lieben:
Ach, wenn ihr das Licht seht, das ihr seid, kann sich das Leben auch gut anders darstellen. Welches Leben werdet ihr dann führen? Was verändert ihr in euch, dass das Leben, dieser Landstreicher, es sich anders überlegen würde und den Kurs von diesem, euerm Leben abändert?
Von all den Möglichkeiten, bestellt euch was ihr ersehnt. Dies ist es, wie ihr die Gewinnchancen zu euren Gunsten steigern könnt. Nichts wie ran.
Heavenletter # 6024 – 23. Mai 2017 – God Tells Three Stories
Gott erzählt drei Geschichten
Gott redete …
Ich frage dich: Wie geht es dir heute?
Du antwortest: „Gut, danke Dir.“
Wenn du einen Moment lang nachdenkst, merkst du, dass dies deine wahre Antwort darstellt. Deine Klagen auflisten ist bloß hauttief. Sofern dir wirklich und wahrhaftig klar wäre, dass du im Moment vor Mir stehst, würde es Mich überraschen, wenn du Mir eine Liste von all deinen kürzlichen Irritationen überreichen würdest. Ich weiß, das würdest du nicht tun. Einerseits, du könntest derart entgeistert sein angesichts Meines Auftretens und Meiner Frage, dass dir vielleicht die Sprache vergeht. Vielleicht wärst du in dem Augenblick nicht imstande, an eine einzige Sache zu denken, die du brauchest oder die du einen Augenblick zuvor dir so sehr gewünscht hast. Es ist möglich, dass Mein Erscheinen unversehens vor dir alles darstellt, woran du denken kannst, sofern du denn überhaupt denken könntest.
Lasse Mich dir eine alte Geschichte von vor langer langer Zeit erzählen. Es ist so eine wahre Geschichte von einem alten, sehr armen Mann, der derart gut und würdig war, dass Ich, Gott, ihm auf der Erde einen Besuch abstattete und ihn fragte, was Ich ihm als Entgelt für all seine Gütigkeit, für die Verständigkeit und die Verdienstlichkeit, in welcher er jene Menschen hielt, die weniger als er hatten, zuwenden könne. Mit allen teilte er die letzten Krümel seines Brotes.
Dieser alte Mann kam nicht mit einer ganzen Liste hereingestürmt. Er dachte wenige Augenblicke nach und bat mich anschließend schier um eine einzige Sache:
„Gott, hast Du etwas dagegen? Könnte ich ein wenig Butter für mein Brot haben?“
Was für eine simple Geschichte von reiner und einfacher Bescheidenheit, ohne irgendwelche Anläufe, bescheiden zu sein.
Denke nicht, es sei dir verboten, Mich um etwas zu bitten, was du gerne haben möchtest. Sofern du Mich aus der ganzen Wahrheit Deines Herzens heraus bittest – sofern du Mich um alles, was du dir wünschen könntest, bittest –, würde Ich dir nicht eine Lektion erteilen, um dir den Schneid zu nehmen, um alle deine Herzensbegehren zu bitten, keineswegs, es ist just so, wie du deinem Kind stattgibst, seine gesamten Wünsche mit dir zu teilen. Ein roter Lastwagen. Alle Süßigkeiten, die es möchte. Schnell größer werden.
Zur selben Zeit, so Ich Mir dich bildlich vor Mir vorstelle, wie du Mich um einen ganzen Kuchen, um ein neues Auto, um Weisheit, um wahre Liebe und alles sonstige bittest, stelle Ich Mir vor, dass deine Stimme schwächer und schwächer wird, je länger deine Liste ist. Ist dies nicht ein Reinfall?
Es gibt hier zwei Versionen:
1. Sei simpel. Im Grunde genommen gibt es nicht eine ganze Menge, was du brauchst, um glücklich zu sein.
2. Bitte um all deine Herzensbegehren. Du kommst dahinter, dass es im Eigentlichen nicht eine ganze Menge ist, die du brauchst, um glücklich zu sein.
Was du brauchst, das ist relativ, so, wie diese ganze Welt, in der du auf Erden lebst, relativ ist.
Ich gehe dich nicht an, vom Bitten Abstand zu nehmen. Es macht den Anschein, dass in der Privatheit deines Herzens das Bitten um alles ganz gut funktioniert, in dem Augenblick allerdings, wo du unmittelbar vor Mir erscheinst und hintrittst, bemerkst du, dass dein Leben eine andere Gestalt annimmt, und dass eine gute Menge von deiner Liste ganz einfach nicht mehr gültig ist. Wieso sollte dies so sein?
Wer ist der reichere Mann, derjenige, der um Butter auf seinem Brot bittet, oder derjenige, der um alles bittet, was er sich jemals wünschen kann?
Und wo existiert Benötigen in Wirklichkeit?
Und was ist der Sog der Geschichten in der Welt? Geschichten scheinen ebenfalls ein Grundbedürfnis zu sein. Selbst dann wenn ihr von Geschichten umringt seid, möchtet ihr mehr von ihnen. Ich kann Mir nicht vorstellen, dass jemand der Auffassung ist, dass es im Leben in diesem Augenblick namens Leben in der Welt einen Menschen gibt mit allzu vielen Geschichten oder allzu vielen Metaphern.
Woraus ist die Welt gemacht, wenn nicht aus Geschichten?
Ich liebe die Redewendung: „Das nun ist eine lange Geschichte.“ Ich bin Mir nicht ganz sicher, was diese Worte bedeuten, gleichwohl liebe Ich es. Ihr habt nicht alles zu begreifen, um es zu lieben. Liebt zuvörderst, und ihr könnt später dann verstehen.
Oder, wer sagt denn, ihr müsstet verstanden haben?
Ich kannte eine alte Frau auf der Erde, die einmal weise zu verstehen gab: „Ich muss nicht begreifen. Ich habe schier zuzulassen und entgegenzunehmen.“
Heavenletter # 6003 – 2. Mai 2017 – Walk on Rose Petals
Laufe auf Rosenblütenblättern
Gott redete …
Nun also, so wir uns eurer Sinnesart gegenüber der Welt angenommen haben, was kommt als Nächstes?
Guten Mutes sein – das belegt einen Gutteil des Landes. Es überzieht den Boden, auf dem du und Andere gehen, mit Rosenblütenblättern.
Nunmehr, so du nicht mehr der Hauptdarsteller der Schau zu sein hast, kannst du fortan mehr Zeit darauf verwenden, andere Menschen in Betracht zu nehmen und ihnen beizustehen. Es ist schön, eine Statistenrolle innezuhaben und nicht der Hauptdarsteller zu sein. Es wäre, bei der erstellenden Erbringung des Lebens, welches von Bewerbern für eine führende Rolle derart überlaufen ist, großartig, Einen mit einer Statistenrolle zu haben, welcher den Applaus, der einem Star gebührt, nicht zu haben hat.
Zum Besinnen: Einen Ausführenden haben, welcher nicht den Beifall haben muss. Zum Besinnen: Einen Darsteller um sich haben, der nichts dagegen hat, einem Anderen zu applaudieren. Einen einzelnen Darsteller, der nichts dagegen hat, für die Menge zu kochen. Einen Darsteller, der nicht mit Beifall vollgeschenkt zu werden hat, der ihn stattdessen erteilen kann, der stattdessen die Teller Anderer auffüllt und Freude daran hat.
Es ist besser, nicht mit dem Gedanken befasst zu sein, du bekommest die Überbleibsel. Und sofern du denn den Rest erhältst, zeigt dies denn stracks Unwertsein an? Es könnte herzeigen, wie von Wert du bist.
Gibt es eine Redewendung … „Der, der zuletzt isst, isst am Besten“?
Sofern es eine solche nicht gibt, dann erfand Ich sie einfach soeben. Als erster oder als letzter, das ist nicht von Belang. Freue dich, ein Glied in der Menschenmenge zu sein. Du hast nicht in einer Limousine vorzufahren. Du möchtest das nicht wirklich auf deinem Grabstein stehen sehen, oder etwa? „Fuhr in einer Limousine herum“, alldieweil du stattdessen zu lesen bekommen könntest:
„Diente Anderen gleich wie sich selber.“
„Ebnete für Andere einen Weg.“
„Machte es von hinten her vor.“
„Vergaß sein Ego.“
„Hatte sein Porträt nicht einzurahmen.“
„Lüftete seinen Hut.“
„War glücklich, zu schenken.“
„Wusste, wie geben geht und wie erquicklich geben geht.“
„Gab Glücklichsein. Fuhr größeres Glück ein.“
„Ließ keinen Einzigen zurück.“
„Hatte nicht sich selber auszuzeichnen.“
„Hatte genug Freunde für Alle.“
„Ließ Andere mitfahren.“
„Schwor seinem Ego ab.“
„Bedurfte keines schmückenden Beiwerks.“
„Kriegte es ohne das Ego hin.“
„Vergaß sich selber. Gedachte Anderer.“
„Brachte Jeden mit sich.“
„Trug seinen Bruder.“
„Hatte nicht als erster in der Reihe zu stehen.“
„Konnte still sein.“
„Nahm sich seine Zeit.“
„Gab Friede.“
„Hörte zu, was die Leute sagten.“
„Nahm sich dem an, was du sagtest.“
„Zog nicht voreilige Schlüsse.“
„Reichte jedem den Nutzen des Bedenkens zu.“
„Sagte eine Menge ‚Ja‘.“
„Sagte selten ‚Nein‘.“
„Was er sagte, das war von Belang.“
„Er meinte es so.“
„Er sprach für mehr denn für sich selber.“
„Er redete seine Wahrheit.“
„Er öffnete Türen.“
„Er bot im Bus seinen Platz an.“
„Er erbat sich nicht Vieles. Er gab eine Menge. Geben war ihm Entgegennehmen. Er kannte den Unterschied nicht.“
„Das Leben war kein Bußwerk.“
„Sein Leben und dasjenige eines Anderen waren das gleiche.“
„Er stach im Leben, von den Tiefen herkommend, auf See.“
Ich meine, Ich habe hinlänglich viel aufgeführt.
Wir lassen es diesem Heavenletter durch, kurz und wonnig zu sein.
Heavenletter # 6007 – 6. Mai 2017 – The Best Scenarios
Die besten Szenarien
Gott redete …
Das Leben selber ist eine Phantasie, ist es nicht so? Du wirst dich wohl eher über die Idee von einer stark anwendungsbezogenen Person wie dir selber, über die Idee, du als jene Person seist schlicht und einfach am Herumphantasieren, lustig machen, unterdessen du eindeutig solide und feste hier unten auf der Erde zugange bist, gleichwohl, nein, sage Ich dir offenheraus, dass du zu viel Zeit darauf verwendest, dir die schlimme tragische Seite des Lebens auszuphantasieren. Entgegnest du Mir, du würdest das nicht tun?
Worum geht es bei all deinem Sorgen und bei all deinem dich auf die Palme Bringen, als darum, dir eine sich durchsichtig darstellende Zukunft auszuphantasieren, eine Zukunft, welche sich alldem, was du dir sehnlich wünschst, entgegenstellt – es sei denn, du hast irgendwie Aufregung und Chaos lieber oder betrachtest jene als glückbringende Amulette. Nein, ihr Lieben, Aufregung und Chaos sind nicht eure Zaubermittel.
Dem entgegen – phantasiert euch eine Zukunft, die voll von was ihr euch begehrt ist. Ganz gewiss, der Unterschied zwischen Sorgen und Phantasie ist nicht sehr weit. Lade das ein, worauf du sehnlich aus bist. Gib deinen Willen laut und vernehmlich kund. Lasse dem Universum keinen Zweifel über das, was du gerne haben möchtest.
Du hast nie zugebilligt, dass du jemand bist, der dich selber bedroht. Sage Mir, was kann denn all dein Sorgen anderes sein, als ein ahnungsvolles düsteres Vorhersagen? Lasse Dich-Sorgen wie eine heiße Kartoffel fallen. Kicke Dich-Sorgen weg. Sei durch mit dem Ausspüren dessen, was du als das Schlimmste, das einen netten Menschen wie dich befallen könne, ansiehst.
Beschwernisse im Leben können anheben, dem hingegen gilt es dir nicht, dir über Schwierigkeiten Gedanken zu machen. Bekomme Scherereien hinter dich. Schenke ihnen nicht deine Aufmerksamkeit. Schenke dem deine Aufmerksamkeit, was du ungemein gerne aus dem Leben zusammengesucht sehen und haben möchtest. Auf diese Weise tust du rechtens den zweiten Schritt vor dem ersten.
Denke niemals wieder, es sei klug von dir, dir Sorgen zu machen, und all die möglichen Chancen, womit dich das Leben heimsuchen kann, in Betracht zu ziehen und zu erwägen. Besser ist es, die Möglichkeiten, auf die du wahrhaft sehnlich aus bist, in Betracht zu nehmen. Du hast davon gehört, dass dasjenige, wonach du trachtest, das ist, was dir gilt es zu bestärken. Möchtest du lieber anderweitige fernere Wahrnehmungsweisen aufnehmen, um eine jede Möglichkeit zu überdenken und zu untersuchen? Das ist nicht notwendig. Das ist kontraproduktiv. Besser ist es, unproduktiv zu sein denn voraussagend, was unerwünschte Situationen angeht. Ich sage es noch einmal. Halte deine Aufmerksamkeit hoch. Achtung! Achtung! Achtung!
Wann ist es ein guter Ratschlag gewesen, deine Beachtung auf die schlimmsten Szenarien gerichtet zu halten? Wirf jene Auffassungen hinaus. Lade sie mit Sicherheit nicht zu dir ein.
Gottlob bedeutet dies nicht, dass, wenn du dich auf jeden minderen Gedanken scharfstellst, jene allesamt Wirklichkeit werden. Sie haben nicht Wirklichkeit zu werden. Weswegen allerdings von vorneherein an sie heranrücken?
Es gibt eine Gedankenschule oder Phantasie, welche besagt, das Schlimmste bedenken werde die Schwierigkeiten von euch weg halten. Hast du dies gehört? Wenn dich jemand fragt, wie heute das Geschäft läuft, könntest du erwidern: “Nicht so gut“, so, als stellte es eine Glückssträhne und Glück-Haben dar, zu sagen, du habest eben derzeit nicht gerade Glück. Mein Wunsch geht nicht dahin, dass du Geschichten erfindest. Falls du dir aber eine Geschichte ausdenken musst, erfinde eine solche zu deinen Gunsten.
Sofern das Geschäft nicht gut läuft, weswegen solltest du dies hervorheben mögen, gleichsam als wäre so vorgehen eine erkleckliche Idee? Du hast die Welt oder irgendjemanden nicht mit Untergangsbildern einzufärben. Mit Sicherheit hast du dir selber nicht eine düstere Geschichte zu erzählen. Was Ich hier anempfehle, ist, dass das Sonnenlicht durchaus in der Lage ist, dir deine praktische Veranlagung aufzuzeigen. Ich frage dich noch einmal – wonach siehst du dich um? Was möchtest du? Wie lautet deine Vorliebe, Wolken oder Sonnenschein?
Es ist eine gute Idee, Gutglück vor dich hin zu schütten und zu werfen. Ihr habt ganz bestimmt bei Mir nicht So zu Tun Als Ob. Es ist nicht Bescheidenheit, ein für euch armseliges Paket zusammenzutrommeln. Ich habe euch niemals gebeten, bei der Kür schlimmen Nachrichten vor guten den Vorrang einzuräumen. Ihr habt euch nicht selber auszutricksen. Ja in der Tat, nutzt euren gesunden Menschenverstand, Geliebte.
Seid ein großartiges glückendes Gelingen. Ihr könnt die Hälfte dessen, was ihr als Ernte einfahrt, anderen Menschen zukommen lassen. Erfreut euch an allen Segnungen. In Meinem Namen, fahrt die Ernte ein.
Heavenletter # 6010 – 9. Mai 2017 – Choosing Your Freedom from the Past
Dich für das Freisein von der Vergangenheit entscheiden
Gott redete …
Was schreibst du an diesem Morgen deines Lebens deine guten Gefühle oder deine eher gefahrvollen Gefühle zu? Was hält deine Düsternis aufrecht? Was hält deine Helligkeit aufrecht, was meinst du?
Meine Antwort heißt, dass du für deine teuren Gefühle verantwortlich gemacht bist, du Lieber als einziger, und keiner sonst. Deine Empfindungen sind deine Schönheit, oder sie sind dein Hässliches. Widrigenfalls, wer überredet dich, du sollest so oder so denken?
Eventuell entgegnest du aufbegehrend: „Gott, falls mich jemand schlägt, schlägt er mich. Ich habe ihn nicht geschlagen. Wie kannst Du bloß sagen, jemandem, der mich geschlagen hat, sei wie ich mich fühle nicht zuzuschreiben?“
Ich sage nicht, dass er dich nicht geschlagen hat. Er war der Anschub. Er griff dich an. Was Ich sage, und aber und abermals sage, ist – du bist für das zuständig, wie du dich momentan fühlst. Du bist für deine Darauf-Eingehensweisen verantwortlich. Unbenommen all der Entschuldigungen – sofern dich jemand nie gemocht hat, sofern dich jemand misshandelt hat, einerlei worum es dabei geht –, du hast auch so nicht dein Leben zu leben, indem du Beweismaterial gegen ihn zusammenträgst.
Sofern du einst einen Lehrer hattest, der dich nicht schätzte, wie begründest du es vor dir selber, dass du dich an unheiliges Verbittertsein und ans Freisprechen deinerseits von der Zuständigkeit für deine Gefühle dranhängst?
Dies ist wirklich etwas Gutes, was Ich dir gerade sage, denn, einerlei was für ein Verzagen du spürst, jetzt, nun in dem selbigen Moment, bist du frei, deine Glaubensvorstellungen und deine nachfolgenden Empfindungen auszuwählen. Sofern nicht du zuständig bist, was kannst du dann jemals unternehmen, um deine Gefühle umzulenken? Was für Gutes kommt darin zu liegen, verhärtete Gefühle und demgemäße Gedankengüter aufrechtzuerhalten? Was für Gutes kann davon herkommen, an die betagten harten Gefühlen angeheftet zu sein? Sofern du Bitteres spürst, was für Gutes liegt für dich darin, dich zu bescheiden, du könnest einzig bitter sein, gleichsam als hättest du daran festgeklebt zu sein? Dein Geist verleitet dich, nicht deine Umstände.
Es gibt Leute, die bis zu ihrem Todestag Groll hegen. Sie scheinen sich für wundervoll zu erachten, die Dinge so dicht und feste an sich zu halten. Was für Gutes kann es sein, einen Groll zu behalten? Kein einziger hat einen Groll an sich zu halten, einerlei wie unredlich eine Situation gewesen sein mag. Ja gar dann wenn, beispielsweise, ein Gericht den Mörder deines geliebten Angehörigen ausfindig macht, ihn für die Tat für schuldig befindet, ist es nach wie vor du, der für dein Festhalten oder dein Los-Lassen zuständig ist, was es auch ist, es ist letztendlich deine Giftigkeit.
Auf welche Weise bist DU besser gestellt? Wen bestrafst du, so du bei deinem verwundeten Herzen harte Gefühle über harte Gefühle aufstapelst? Es ist du, welcher nicht aufhört, das Messer in deinem eigenen Herzen herumzudrehen. Wem, meinst du, tut es dabei am meisten weh? Negative Gefühle halten für dich keine Vorzüge inne.
Es gibt aufsehenerregende Belege, wo Menschen ihre harte Gefühle aufgeben. In manchen Fällen haben einige Menschen ihr Vergeltung-Üben-Mögen los gelassen, sind vielmehr obendrein dahin gelangt, sich um denjenigen zu scharen, der ihnen das Leben ihres geliebten Nahestehenden fortgenommen hat. Zu allerletzt, ein Jeder ist in der Lage, sein Geltendmachen von Vergeltung und von unabschließbarem Herzeleid los zu lassen.
An einem gewissen Punkt, da hast du dich selber frei zu setzen. Lasse dich jetzt frei. Was sich auch für ein Angriff gestern abspielte, sich vor zwei Jahren oder vor fünfzig Jahren begab, gib es jetzt auf. Ich sage nicht, dies tun sei ein Leichtes. Ich sage, dass du es kannst. Ich sage, du musst es.
Es ist nicht an dir, zu handeln wie ein Gerichtshof. Dein letztes Wort ist nicht vonnöten. Begünstigst du Festhalten, oder begünstigst du Loslassen? Macht es dich irgendwie wundervoll, erbittertes Entgegengesetztsein zur Liebe beizubehalten?
Du hast deine Richtung zu ändern.
Du kannst gar etliche Menschen übergehen, dies einzig aus dem Grund, dass du sie nicht magst. Sie geraten dir unter die Haut oder so etwas ähnliches. Wo hast du die Anschauung herbekommen, Andere seien verpflichtet, sich dein Nicht-Mögen gefallen lassen zu sollen? Es gibt stets einen Zeitpunkt, damit aufzuhören, gegen jemanden, den du nicht magst, eine Abneigung zu haben, oder das entsprechende für ein Verzeichnis von Leuten, die du nicht magst, aus was für einem Grund auch, oder schlechthin aus gar keinem Grund.
Wann denn ist es nachgerade lange genug, über alten Schmerz hinwegzukommen? Ihr lieben Halter von Schmerzen, der Zeitraum ist nie und nimmer zu kurz.
Heavenletter # 6014 – 13. Mai 2017 – Accept Your God-Given Happiness
Bejahe dein gott-gegebenes Glücklichsein
Gott redete …
Schenke der Welt Freude! Dies kann nicht oft genug gesagt werden. Freude dir ebenso, denn du lebst auf Erden und bist, ja in der Tat, Teil der Welt. Es gibt keine Ursache für dich, beim Glück ausgelassen zu werden.
Falls du der Welt ein Unterschied sein möchtest, sei glücklich. Versuche nicht, glücklich zu sein. Sei glücklich. Ich frage Mich, ob Glücklichsein nicht als eine Entscheidung, die du triffst, ausgewiesen sein kann. Ich frage Mich, ob du Glücklichsein verstatten kannst. Unter Umständen hast du es nicht aufzuspüren und aufzufinden.
Glücklich hat nicht ein erfülltes Erstreben zu bedeuten, obschon es das sein kann.
Glücklichsein ist nicht eine zum Äußersten entschlossene Ich-habe-es-zu-haben-Sache.
Glücklichsein könnte ein Gang um einen See herum sein. Es könnte einen Sonnenaufgang oder -untergang zur allerbesten Zeit anschauen sein. Es könnte eine Freundlichkeit oder ein Lächeln erblicken sein. Aufrichtigkeit könnte Glücklichsein als Ernte einfahren. Glücklichsein kann ein stilles ruhiges Ding sein. Ein Glas Wasser. Ein Ei aufschlagen. Der Himmel ist die Grenze. Es gibt kein Ende bei den kleinen Dingen, welche Glücklichsein sein können, und Glück aber und abermals.
Ich votiere für Glücklichsein.
Es ist ununterbrochen direkt hinter der Ecke. Ist dies ein neuer Gedanke?
Glücklichsein ist erneuerbar.
Glücklichsein kann unvermittelt bis zu deiner Tür heranlaufen.
Glücklichsein könnte ein neues Ballkleid sein. Selbstverständlich, du kannst Glücklichsein ohne ein neues Ballkleid haben.
Wie du dein Leben ansiehst, das beeinflusst dein Glücksempfinden.
Fehlerfinden ist eben nicht genauso mehr und nicht genauso ausgiebiger eine Quelle fürs Glücklichsein, als es Hungrig-Sein ist.
Glücklichsein kann dich überrumpelnderweise übernehmen.
Es kann auch bei dir an der Tagesordnung sein.
Freue dich im Voraus aufs Glücklichsein. Ja in der Tat, Glück ist auf dem Weg zu dir.
Lasse das Glücklichsein seinen Anspruch auf dich geltend machen.
Ein Kleid kürzen kann dir Glücksempfinden übermitteln.
Deinen Kühlschrank sauber machen kann dir Glück schenken. Den Fußboden putzen.
Es gibt Vieles, was dir Glücksempfinden geben kann. Selbst wenn du eine bestimmte Arbeit nicht magst, die Arbeit hinter dich gebracht haben kann dir Glücklichsein zuwenden. Bejahe dein gott-gegebenes Glücklichsein.
Sammle dir die Rosenknospen zusammen, derweil du es magst.
Welche zehn Dinge sind es heute, die dir und sei es bloß ein wenig Glücklichsein schenken können? Und wieso nicht jene Schmankerl an Glück bei dir haben?
Du hast mit dem Glücklichsein nicht etepete zu sein. Es liegt keine Nachfrage vor, eigen damit umzugehen. Sei glücklich, selbst dann wenn dein weich gekochtes Ei nicht hinreichend oder wenn es zu sehr gekocht ist.
Du kannst pünktlich sein und glücklich sein. Du kannst früh dran sein und glücklich sein. Du kannst spät dran sein und glücklich sein.
Du bist imstande, in eine Pfütze zu treten, und kannst auch so glücklich sein.
Was hast du zu haben, um glücklich zu sein? Nicht viel wirklich. Alles was es braucht, um glücklich zu sein, ist glücklich sein.
Wieso nicht glücklich sein, unbenommen irgendetwas?
Weswegen dem Leben nicht danksagen dafür, dass es, wie es das wohl tut, aufs Geratewohl eintritt?
Wieso nicht deinen Glückssternen Danke sagen?
Du hast Glücklichsein nicht zu haben, wiewohl kannst du es haben. Es ist nicht etwas, für das es mit dem Fuß aufzustampfen gilt.
Wer oder was sollte dich davon abhalten, Glücksempfinden zu haben, oder, aus was für einem Belang heraus sollte wer oder was dich davon abhalten Glücklichsein wegzuschenken?
Sofern du zu Fuß nachhause zu gehen hast, sei glücklich, zu Fuß nachhause zu gehen.
Sofern dein Auto eine Panne hat, betrachte diesen Zeitraum als eine Ruhepause.
Was genau hat von deinem Herzen und sei es bloß ein kleines bisschen Glücklichsein wegzunehmen?
Was vermag nicht, ein klein wenig Glücksempfinden hinzuzutun? Vielleicht hat Glücklichsein schlechterdings nicht auf eine Waage gelegt zu werden. Was bedeutet es, ungemein glücklich zu sein? Und weswegen musst du äußerst glücklich sein, um hinreichend glücklich zu sein?
Ist dein Glücksempfinden etwas, was du besitzt? Oder ist Glücksgefühl etwas, was du entgegennimmst? Ist dein Glücklichsein etwas, was du für einen anderen Tag aufhebst?
Setze Glücklichsein auf deinen Kalender.
Schüre das Feuer des Glücksgefühls.
Lasse es zu keinen vom Glück-Empfinden freibekommenen Tagen kommen.
Sei mit Glücklichsein verschwenderisch. Warte dir selber auf.
Das Leben kostet einem ohne Glücklichsein zu viel.
Heavenletter # 6017 – 16. Mai 2017 – Accept Truth When I Say It
Akzeptiere die Wahrheit, wenn Ich sie sage
Gott redete …
Geliebte Geliebte, was soll Ich mit euch tun? Selbstverständlich weiß Ich, was mit euch zu tun ist, und das ist, den Strom Meiner Liebe für dich und an dich fortsetzen, du, der du Mein Geliebter bist und von dem das herrührt, was man schlicht und einfach Meinen Hohen Hinblick auf dich heißen kann. Du musst wissen, nebst Unseren Differenzen bei Gelegenheit – Du bist Mein Geliebter Stolz und Meine Freude.
Vom ersten Augenblick an, als Ich an dich dachte, von der auswendigen Präsenz von dir an, liebte Ich dich als Mein Selbst. Dies beschreibt nicht einmal anfänglich Meine Liebe für dich. Nun also – zu sagen: Ich liebe dich, dem gleich wie du ein Neugeborenes liebst, bringt dies nicht einmal anfänglich zum Ausdruck. Nichts schildert auch nur anfänglich die Herrlichkeit Meiner Liebe für dich, so groß, wie sie ist, ab.
Vom ersten Augenblick an, als Ich deiner gedachte, rührtest du Mein Herz. Vom ersten Augenblick an, als Ich dich schuf, war Ich durch dein Licht geschmückt. Wir können sagen, dass du Mir von eben dem selben ersten Augenblick an Mein Herz gestohlen hast. Das ist nicht ganz korrekt. Richtiger ist es zu sagen, dass Meine Liebe Sich Selber in einem Menschenseinswesen, welches die Welt als du ausmacht und ansieht, an den Tag gelegt hat. Du BIST Mein Selbst. Wie Ich Mich Selbst liebe. Wie Ich Meine Schöpfung doch liebe.
Mir ist kein Allerliebster, denn jeder und alles ist Mir lieb. Ausnahmslos. Ich liebe jedes Blatt. Ich liebe jede Ameise. Es gibt keinen einzigen oder keine Sache, welche Ich nicht liebe. Ich liebe jede Zeichnung von dir. Ich liebe jeden Dunst oder Nebel und jede Farbe. Ich habe nicht ein Objekt zum Lieben zu haben, denn Ich bin Liebe, Liebe Einverkörperterweise, und fürderhin bist du das.
Sofern, gedacht als eine Veranschaulichung, die Frage gestellt und beantwortet werden könnte, was Mir denn der allerliebste sei, würde Ich sagen, dass du Mir der allerliebste bist, du, der du vor Mir stehst als jemand, der den Anschein eines Individuums erweckt, ebenso wie das gesamte Kollektiv von euch. Zur selben Zeit, da habt ihr zu bejahen und euch zu eigen zu machen, dass Meine Liebe Endlos ist. Meine Liebe ist alles. Meiner Liebe kommen keine Beschränkungen zu. Gleichwohl, bloß als eine Illustrierung, bloß als ein Sich-Gedanken-Machen – so würde Ich mit all Meinem Herzen und all Meinem Erleuchteten Antlitz kundtun, dass es dein Herz inmitten dem Meinigen ist, was Mir das teuerste von allem ist. Ich spreche soeben zu dir. Du bist der teuerste von allen. Du bist Mein Allermeist Geliebter.
In Wahrheit liebe Ich alles in der Schöpfung, so wie Ich dich liebe. Ich liebe ein jedes Tier auf dem Felde. Ich liebe jedes Tröpfeln des Wassers. Ich liebe die Bergwipfel und die Täler. Ich liebe. Ich bin Liebe, und nicht anders bist du es.
Was bloß auf Erden hält dich zurück, dies zu akzeptieren? Dies dir selber gegenüber kundzutun und zu erklären? Möchtest du es von dir weg schieben, gleichsam, als könntest du minder, denn was Ich dir ansage zu sein, sein? Ihr Lieben, sofern ihr Ich seid, und, Ich sage, das seid ihr, wie vermögt ihr fortan nicht die Liebe zu erkennen, aus der ihr gemacht seid, und aus diesem Grunde die Liebe, die ihr seid, und fürwahr die Liebe, welche ihr einzig sein könnt. Ihr könnt nicht irgendetwas Minderes sein. Ihr könnt nicht dem Liebe-Sein, welche ihr seid, entkommen. Bis hierhin habt ihr euch um diese Wahrheit herumgedrückt, dass ihr Liebe seid und nichts als Liebe. Fürwahr, ihr könnt euch so viel verkleiden, wie ihr möchtet. Eure Verkleidung ist ein von der Wahrheit und vom Echten weit entfernter Schrei.
Zwischenzeitlich, da habt ihr entschieden, dass ihr ab und zu Liebe seid. Ihr habt überdies den Bescheid erteilt, ihr wärt, allgemein gesprochen, weniger als Liebe. Unter Umständen seid ihr in einem solchen Ausmaß verdrossen, quengelig und voller Unzufriedensein, dass ihr euch selber, und mithin Andere, abtut und außer Acht lasst, so, als gäbe es tatsächlicherweise Andere.
Ihr wendet euch von Anderen und wendet euch von Mir ab, von Mir, Der Dein Selbiges Selbst Ist. Die sogenannten Anderen sind ebenfalls dein Ureigenes Selbst. Du siehst sie als abgesondert von dir. Du machst es dir zur Auflage, dass es eine Selbstverständlichkeit sei, dass sie nicht du sind, oder nicht Ich sind, und, dass du nicht sie bist, dass du ebenso wenig Ich bist, dass kein einziger ist, und dass womöglich nicht einmal Ich existiere. Was für eine rein erfundene Erdichtung ist das?
Heavenletter # 6017 – 16. Mai 2017 – Grace the Playing Field
Seid eine Zierde auf dem Spielfeld
Gott redete …
Wenn jemand mit dir ungeduldig ist – dessen unbenommen, wie sehr du Geduldhaben verdienst -, so ist dies dein Stichwort, jetzt deine eigene Geduld zu verdoppeln. Wenn jemand bei dir seine Stimme erhebt, ist dies dein Stichwort, deine Stimme zu senken. Wenn jemand quengelig mit dir ist, ist dies dein Stichwort, gelassen und gleichmütig zu sein. Außer, du möchtest ein brüllendes Gegenüber – ändere deine Taktik. Selbst wenn die Regeln besagen, dein Lehrer habe es richtig und gut vorzumachen, oder deine Mutter, dein Vater, oder ein älterer Bruder oder eine Schwester, gibt es keine Regel, welche besagt, du sollest nicht die Richtung weisen. Gehe voran.
Ich übermittle euch ein mächtiges Werkzeug für das Leben – sofern ihr es in die Hand nehmen wollt, könnt ihr die Dinge schaffen. Tatsächlich, Ihr Lieben, dieses Werkzeug funktioniert. Es kann weidlich dem Beten überlegen sein!
Euch ist zu verstehen gegeben worden, nicht auf die Ungeduld oder auf ein Miesepetrigsein zu reagieren. Ich teile euch eine weise Möglichkeit, zu erwidern, mit. Dies ist eine anderweitige Möglichkeit, Einem zu erklären, wie es geht, aus dem Getümmel herauszubleiben. Tue dies, ausgenommen, dir sind erhitzte Stimmen lieber.
Bitte verstehe, Ich rede soeben nicht davon, du habest eine bestimmte Situation verursacht. Was Ich dir mitteile, ist ein Weg, das Kräftespiel, welches du zutiefst geändert sehen möchtest, umzumodeln. Du bist, selbstverständlich, für dich selber zuständig. Was ist hier das Thema, welches strittig ist? Wenn dir ein weiteres Schützenfest lieber ist, dann mache weiter so, wie du es üblicherweise getan hast.
In der Welt ist es dir unlieb, zu hören, dein Wintergarten habe einen neuen Fußbodenunterbau nötig. So etwas möchtest du ganz und gar nicht zu Ohren bekommen. Worauf läuft allerdings dein Einhalt-Gebieten, dein Aufbegehren oder Aufschreien oder Kreischen hinaus? Hopse mit dem, was in der Sonnenveranda gemacht werden muss. Finde einen Weg, deinen Schritt zu ändern und mit dem auf gutem Fuß zu stehen.
In Hinblick auf das Leben teile Ich euch einen Weg mit, die Wogen zu beruhigen. Ich heiße dies nicht einen Kniff, gleichwohl nenne Ich es einen Weg, die Reise zu betreiben. In der Welt, da klappt eine Anordnung verfügen oftmals nicht, weswegen also mit einer herkömmlichen Herangehensweise fortfahren, derweilen du eine neue hast, mit der du es versuchen kannst?
Du und Ich, Wir beide wollen Friede in der Welt. Woraus ist Friede in der Welt gemacht, wenn nicht daraus, was du als Kleine Zuwachsraten des Friedens in Deinem Leben bezeichnen könntest?
Im Leben kommst du dahinter, dass, was du gerne möchtest – dessen unbenommen, wie gut das ist, was du gerne möchtest -, nicht bedeutet, du kannst es einfach bestellen, wie du das an einer Saftbar mit einem Gesundheitsdrink machen kannst.
Ach, allzu oft sind im Leben, wie du es gewiss bemerkt haben wirst, nicht ständig eifrige Kellner um dich herum, dir zu Diensten zu sein. Allzu oft sind sogenannte Andere zugegen, die gerne möchten, dass du auf ihre Pfeife tanzt. Richtig oder falsch, das fordern sie von dir. Sie möchten, dass du dich änderst. Sie möchten, dass du ihnen aufwartest. Ich teilte euch soeben eine Anregung mit für eine trefflichere Möglichkeit, beide Nachfragen zu bedienen.
Was schlage Ich euch vor, ihr Lieben? Ich rege an, dass ihr eure Bedürfnisse herunterspielt. Seht zu, was dies an Friede einzufahren imstande ist. Dies bedeutet – was du gibst ist just das, was dir vonnöten ist.
Kannst du das tun? Bisweilen hast du dir im Leben ganz einfach auf die Zunge zu beißen.
Denke nicht, dies bedeute, dich abzubauen und klein zu machen. Dies ist ganz entschieden ein Weg, dich selber höher zu heben.
Denke nicht, dies bedeute, einen anderen Menschen zu begünstigen oder ihn auf einen Thron zu setzen. Geliebte, Geliebter, du setzt dich selber auf den Thron. Du wirst zu dem Weisen König oder der Weisen Königin auf einem Thron. Du weist den Weg.
Oder sieh dich selber wie einen Schlagmann beim Baseball, der in die Base schliddert und punktet.
Sofern es zu einem Wandel, welcher in einer zwischenpersönlichen Beziehung aufgenommen zu werden hat, kommt, dann ist das in Ordnung so, dass du derjenige bist, der den Wandel in die Hand nimmt. Wunder was, du kannst Jahrtausende auf jemand anderen warten, dass jener sich zu einem neuen Muster bequemt. Sofern dir denn ein Umbruch zufällt, so freue dich, dass dir dieser Wandel nutzbar ist. Packt auf ihn zu, Geliebte. Ziert das Spielfeld. Falls ihr dies als ein euch Erweichen-Lassen anseht, dann ruft euch in Erinnerung, dass ihr euch im Moment selber von der Weisheit der Geduld, welche ihr so zutiefst von einem anderen Menschen für nötig befindet, den Rang ablaufen lasst.
Gebt dem eine Chance. Seht, was für einen neuartigen Fußbodenausbau ihr erstellen könnt.
Heavenletter # 6021 – 20. Mai 2017 – The Honeyed World
Die honigsüße Welt
Gott redete …
Aus was für einem Grund solltest du, Mein Kind, weit weg laufen mögen? Allen Grünen Weiden, die Ich dir darbiete – spreche ihnen zu. Meinen Angeboten für dich. Trinke tief. Strebe und erfülle. Was kann dich zurückhalten außer ein geringfügiger Schluckauf inwendig in dir?
Ich gebe dir all die Majestät, welche im Himmel und auf Erden existiert. Rümpfst du darüber wirklich die Nase, als würdest du sagen mögen, dass ich Leckerbissen vor dir versteckt halte? Es kann im Himmel oder auf der Erde nicht mehr geben, als das, was Ich dir im Moment mit Weitgeöffneten Armen hinhalte. Ich enthalte dir keine herzensgute Schönheit vor. Ich schütte all die Schätze des Königreichs vor dich. Ich bin nicht knauserig. Ich biete dir alle Schätze dar.
Mache dir zu Nutze, was Ich schenke. All die Schätze sind dein. Komme zu den Wassern und trinke, und trinke mehr. Ich fülle die Tröge des Universums auf, um dir zu trinken zu geben. Ich biete dir das Universum. Ich bin reichlich ausgestattet mit Fülle für dich.
Wo kann es in dieser honigsüßen Welt eine Abkopplung geben? Keine Tore sind versperrt. Ich rede so zu dir, gleichwohl erhebt sich in deinem Sinn ein Einwand. Ziehe in Betracht, es ist womöglich an dir, deinen Geist von einer Bekundung von Unfähigkeit zu entsperren.
An was für ein Abkoppeln glaubst du, und wieso bloß in aller Welt solltest du dich von Gottes Fülle distanzieren mögen? Kannst du vielleicht einen Blick in den Garten Eden werfen und wirst du dort etwa eine Wüste zu sehen bekommen? Putzt eure Brillen, Geliebte. Hebt an, all das zu sehen, was zu sehen da ist.
Das Himmelskönigreich ist voll von allerhand wundervollen Sorten von Dingen. Wieso solltest du deine Zeit damit verbringen mögen, Blicke in düstere Ecken zu werfen? Schaue direkt in Meine Augen. Ich verberge Mich nicht vor dir, noch auch verstecke Ich die Schätze vor dir, welche Ich vor dich hin stelle.
Ich habe für dich einen Festschmaus vorbereitet. Komm und bewundere die Fruchtbäume Meines Herzens. Alles, was Ich dir verleihe, ist für dich. Ich stelle alle Schätze vor dich hin. Es gibt keine Beschränkungen, so lange wie dein Geist keine Linien zieht. Ich trenne dich nicht von deinem Guten. Wieso bloß in aller Welt solltest du vor den Anblicken, die Ich vor dir hinaus halte, zurückweichen und dich um sie herumdrücken mögen?
Es ist genug für alle da. Es ist mehr als genug für alle da. Ich verstecke die Schätze des Lebens vor keinem. Glaubst du, Ich sondere dich aus und übergehe dich? All die Hauptgerichte, sie schenke Ich Allen.
Ich höre dich erwidern: „Gut, Gott, ich bin nicht mit einem silbernen Löffel im Mund geboren worden, also, ist das nicht so?“
Geliebte, genug damit, auf die Oberfläche der Welt zu blicken. Es gibt ungemein mehr denn das, was unverhohlen vor euch erscheint. Hier geht es nicht um aufmunternde Worte, die Ich euch biete. Dies ist Wahrheit.
Der einzige, der dich zu verleugnen vermag, bist du selber. Sofern du dich ausgemustert fühlst, hast du dich selber ausrangiert. Es kann bloß du selber sein, der der Auffassung ist:
„Nicht alles ist möglich. Unmöglichkeiten liegen in Hülle und Fülle vor mir auf der Erde. Unmöglichkeiten sind vor mir verstreut, rechts wie links. Knapp daneben ist auch vorbei. Auf mich warten Enttäuschungen. Ich habe es zu sagen, wie es ist. Schlimme Dinge liegen für mich in Lauerstellung. Gott sei geklagt, so ist die Welt, in welche mich Gott hinein geworfen hat.“
Nun trage Ich dir an – sofern du unverblümt sagen kannst, alle Übel kämen möglicherweise dir zu, wieso kannst du dann nicht gleicherweise überdies sagen, dass alle Schätze vor dir liegen? Es bist du, der laut und vernehmlich zu sagen hat:
„Alles ist möglich. Alles Gute ist möglich. Alles Gute ist nicht ausschließlich für andere möglich. Alles Gute ist zudem für mich möglich. Ich bin kein Übeltäter. Ich bin ein Sohn oder eine Tochter Gottes, und alles Gute ist jetzt im Augenblick auf dem Weg zu mir. Ich erhebe Anspruch auf mein Gutes Glück. Ich bin dankbar für all die Schätze, die mir auf dem Weg unterkommen. Ich erhebe Anspruch auf all meine Gütigkeit, derweil sie stracks großen Schrittes zu mir hin ausgreift. Geheiligt sei Gott am Allerhöchsten. Ich bin nicht großartiger als sonstwer, und ebenso wenig bin ich geringer als irgendwer. Der Lahme soll gehen. Der Taube wird hören. Der Stumme wird reden. Sofern es nicht auf die eine Weise geht, dann gibt es eine andere. Ich bin jeden Tag von Wunderwerken umringt. Ich gehe geradewegs darauf zu, die Wunder, welche Gott vor mich hinstellt, entgegenzunehmen.
Um Himmels willen, Gott, weswegen sollte ich das denn nicht tun mögen?“
Heavenletter # 6024 – 23. Mai 2017 – God Tells Three Stories
Gott erzählt drei Geschichten
Gott redete …
Ich frage dich: Wie geht es dir heute?
Du antwortest: „Gut, danke Dir.“
Wenn du einen Moment lang nachdenkst, merkst du, dass dies deine wahre Antwort darstellt. Deine Klagen auflisten ist bloß hauttief. Sofern dir wirklich und wahrhaftig klar wäre, dass du im Moment vor Mir stehst, würde es Mich überraschen, wenn du Mir eine Liste von all deinen kürzlichen Irritationen überreichen würdest. Ich weiß, das würdest du nicht tun. Einerseits, du könntest derart entgeistert sein angesichts Meines Auftretens und Meiner Frage, dass dir vielleicht die Sprache vergeht. Vielleicht wärst du in dem Augenblick nicht imstande, an eine einzige Sache zu denken, die du brauchest oder die du einen Augenblick zuvor dir so sehr gewünscht hast. Es ist möglich, dass Mein Erscheinen unversehens vor dir alles darstellt, woran du denken kannst, sofern du denn überhaupt denken könntest.
Lasse Mich dir eine alte Geschichte von vor langer langer Zeit erzählen. Es ist so eine wahre Geschichte von einem alten, sehr armen Mann, der derart gut und würdig war, dass Ich, Gott, ihm auf der Erde einen Besuch abstattete und ihn fragte, was Ich ihm als Entgelt für all seine Gütigkeit, für die Verständigkeit und die Verdienstlichkeit, in welcher er jene Menschen hielt, die weniger als er hatten, zuwenden könne. Mit allen teilte er die letzten Krümel seines Brotes.
Dieser alte Mann kam nicht mit einer ganzen Liste hereingestürmt. Er dachte wenige Augenblicke nach und bat mich anschließend schier um eine einzige Sache:
„Gott, hast Du etwas dagegen? Könnte ich ein wenig Butter für mein Brot haben?“
Was für eine simple Geschichte von reiner und einfacher Bescheidenheit, ohne irgendwelche Anläufe, bescheiden zu sein.
Denke nicht, es sei dir verboten, Mich um etwas zu bitten, was du gerne haben möchtest. Sofern du Mich aus der ganzen Wahrheit Deines Herzens heraus bittest – sofern du Mich um alles, was du dir wünschen könntest, bittest –, würde Ich dir nicht eine Lektion erteilen, um dir den Schneid zu nehmen, um alle deine Herzensbegehren zu bitten, keineswegs, es ist just so, wie du deinem Kind stattgibst, seine gesamten Wünsche mit dir zu teilen. Ein roter Lastwagen. Alle Süßigkeiten, die es möchte. Schnell größer werden.
Zur selben Zeit, so Ich Mir dich bildlich vor Mir vorstelle, wie du Mich um einen ganzen Kuchen, um ein neues Auto, um Weisheit, um wahre Liebe und alles sonstige bittest, stelle Ich Mir vor, dass deine Stimme schwächer und schwächer wird, je länger deine Liste ist. Ist dies nicht ein Reinfall?
Es gibt hier zwei Versionen:
1. Sei simpel. Im Grunde genommen gibt es nicht eine ganze Menge, was du brauchst, um glücklich zu sein.
2. Bitte um all deine Herzensbegehren. Du kommst dahinter, dass es im Eigentlichen nicht eine ganze Menge ist, die du brauchst, um glücklich zu sein.
Was du brauchst, das ist relativ, so, wie diese ganze Welt, in der du auf Erden lebst, relativ ist.
Ich gehe dich nicht an, vom Bitten Abstand zu nehmen. Es macht den Anschein, dass in der Privatheit deines Herzens das Bitten um alles ganz gut funktioniert, in dem Augenblick allerdings, wo du unmittelbar vor Mir erscheinst und hintrittst, bemerkst du, dass dein Leben eine andere Gestalt annimmt, und dass eine gute Menge von deiner Liste ganz einfach nicht mehr gültig ist. Wieso sollte dies so sein?
Wer ist der reichere Mann, derjenige, der um Butter auf seinem Brot bittet, oder derjenige, der um alles bittet, was er sich jemals wünschen kann?
Und wo existiert Benötigen in Wirklichkeit?
Und was ist der Sog der Geschichten in der Welt? Geschichten scheinen ebenfalls ein Grundbedürfnis zu sein. Selbst dann wenn ihr von Geschichten umringt seid, möchtet ihr mehr von ihnen. Ich kann Mir nicht vorstellen, dass jemand der Auffassung ist, dass es im Leben in diesem Augenblick namens Leben in der Welt einen Menschen gibt mit allzu vielen Geschichten oder allzu vielen Metaphern.
Woraus ist die Welt gemacht, wenn nicht aus Geschichten?
Ich liebe die Redewendung: „Das nun ist eine lange Geschichte.“ Ich bin Mir nicht ganz sicher, was diese Worte bedeuten, gleichwohl liebe Ich es. Ihr habt nicht alles zu begreifen, um es zu lieben. Liebt zuvörderst, und ihr könnt später dann verstehen.
Oder, wer sagt denn, ihr müsstet verstanden haben?
Ich kannte eine alte Frau auf der Erde, die einmal weise zu verstehen gab: „Ich muss nicht begreifen. Ich habe schier zuzulassen und entgegenzunehmen.“
Heavenletter # 6028 – 27. Mai 2017 – When You Reach the Shores of Infinity
Sowie du bei den Gestaden der Endlosigkeit anlangst
Gott redete …
Du bist nicht mehr länger auf einer Jagd nach deinem Löwenanteil am Leben. Als du im Leben am Jagen warst, hast du darüber nachgesonnen, woran es dir sehnlich gelegen ist. Sowie du findest, was du verstehst und begreifst, kann es durchaus sein, dass es in deinen Händen zu Staub zerfällt. Was du bekommst, kann letztgültig unter Umständen nicht das sein, was du wirklich wolltest. Es ist nicht hinlänglich. Vielleicht kommst du dahinter, dass nichts so sehr von Belang ist, wie du angenommen hast. Du hast vielleicht auf das falsche Pferd gesetzt. Du hast vielleicht den verkehrten Baum hinauf gebellt.
Du hast nicht jemals die aufreizende Illusion aufgefunden, auf die du so sehr aus gewesen bist. Du bist nicht dorthin gelangt. In ihrem knappen Zurhandsein, da hat dich die Zeitdauer unterbunden.
So oder so, es ist das gleiche. Du öffnest deine Faust und hältst nichts in deiner Hand.
Was deinem Dafürhalten nach dir anhaltendes Glücklichsein bringen werde, hat dir überhaupt kein Glück verschafft. Du hast einst ein Mal einen Tiger an seinem Schwanz eingefangen, was alsdann? Wohin hat sich all das Versprochene begeben?
Du bist zurück auf Quadrat eins. Du kehrst zum Ausgangspunkt zurück. Die Zeit hat dich um ihren kleinen Finger gewickelt.
Du hast dich in der äußeren Welt nach Glücklichsein umgeschaut. Alles Glücklichsein in der äußeren Welt scheint nicht hinreichend zu sein. Du kommst zu dem Schluss, dass du ein sinnloses Unternehmen betrieben hast. Die obere Schicht des Lebens kann nur so weit reichen. Das Leben in der äußeren Welt ist nicht all das, was jenes aufgeknackterweise anscheinend ist.
Dies soll nicht das Leben in der Welt herunterspielen. Du bist um des Lebens in der Welt willen hier. Es gilt dir nicht vorzugeben, du seist deswegen nicht hier. Du rennst nicht von ihm weg. Zur selben Zeit vermag das Leben in der Welt nur soundso weit zu gehen. Es ist nicht dein gesamtes Leben. Es existiert ein größeres Recht inwendig in dir.
Geliebte, sowie ihr die Gestaden der Endlosigkeit erreicht, werdet ihr nicht enttäuscht werden. Endlosigkeit ist, wo sie zugegen ist. Mittendrin in der Endlosigkeit gibt es kein Bezweifeln. In ihr stellt ihr nicht Fragen. Es gibt nichts zum Fragen. Du bist da. Du ziehst dich selber nicht davon, wo du bist, weg. Es gibt keinen Weg. Sobald du in der Unendlichkeit wach bist, befindest du dich in einem anderen Ballspiel.
Sobald du in der Unendlichkeit gewahr bist, gibt es kein Definieren. Das ist es einfach. Das Leben in der Welt ist allesamt Definieren. Es existiert kein Weg aus dem heraus. In der Unendlichkeit gibt es kein übrig gebliebenes Abschätzen, anderenfalls wäre es nicht Unendlichkeit.
In der Unendlichkeit gibt es keine Ausreden. Es gibt nichts zum Entschuldigen. Ihr kommt keine Analyse zu. Es gibt dort kein peinlich genau bis ins kleinste Detail sein. Dort ist Reine Seienshaftigkeit.
Die äußere Welt scheint mit einer Ausrede nach der anderen gefüllt zu sein, weswegen du etwas tatest, oder weswegen nicht. Zeit ist die hauptsächliche Ausrede. Ist Zeit der Meister eures Lebens auf Erden? Ich möchte sagen, so ist es. Zeit ist zu eurem Gott geworden. Ihr habt euch vor ihr verbeugt.
Zeit ist ein treuloser Gott. Zeit dröhnt um die ganze Welt und schnippelt sie klein. Zeit entschlüpft euch rechts wie links. Zeit kann euer Leben verschlucken. Sie kann aus euch Hackfleisch machen.
Auf der Erde, da ist Zeit kurz. In der Unendlichkeit gibt es überhaupt keine Zeit. Das ist es. Unendlichkeit ist Unendlich. Sie ist zeitlos. Sie ist das Stetswährende. Das Kraftwerk der Zeit in der Welt zerstampft euch. Es stößt das Leben aus euch heraus. Das Leben aus euch heraus gestoßen zu haben, das kann nicht das sein, wofür ihr am Leben seid – euer Herz bezwungen und euer Geist außer Atem. Ihr legt unter Umständen der verwegenen euer ganzes Leben als ein Dargebot Zeit hin, und jene brennt euer Leben in ihren Flammen auf. Die Zeit hält euch fest in ihrem Griff, und ihr entschuldigt euch selber dafür, dass euch die Zeit ein Bein stellt. Es möchte einem scheinen, dass ihr der Zeit gegenüber auf euren Knien seid, gleichsam, als wisse die Zeit besser um die Dinge als ihr selber.
Im Grunde genommen ist Zeit wie ein gemalter Hintergrundsvorhang in einem Bühnenstück, oder nicht einmal so viel wie das.
Heavenletter # 6032 – 31. Mai 2017 – Everything Under the Sun
Alles unter der Sonne
Gott redete …
Meine Kinder könnten heute etliche Beifallsrufe gebrauchen, ist das nicht so?
Ihr habt die gesamte Welt zu euren Diensten, und auch so könnt ihr den einen oder anderen Jubel gebrauchen. Wenn ihr das bis zum Ende bedenkt – wie kann das sein?
Zunächst einmal, ihr seid geneigt, von der Konzeption wegzusehen, dass das Leben Schön Ist. Ihr prügelt euch in der Welt durch und mischt euch auf, wie die Redewendung heißt, was es indessen wirklich bedeutet, ist, dass ihr euch niederschlagt. Natürlich ist es so, ihr freut euch nicht im Voraus auf eine Unterseite.
Wohin ihr auch unterwegs seid, ihr neigt dazu, ein Schlagloch vorherzusagen, welches euch ausbedungen sei, darüber zu stolpern. Ihr sagt in der Dunkelheit ein „Buh“, welches herannaht, voraus. Ihr sagt die eine oder andere Angst im Inneren voraus, vielleicht befürchtet ihr gar Etwas, und, ach, leider, ihr errichtet euer Leben auf Furcht.
Kommt und seht die Welt anders. Seht euch nach der Schönheit um und erblickt sie. Da ist Luft zum Atmen. Da sind Vögel im Fluge. Äpfel wachsen auf den Bäumen. Nacht und Tag sind zweifelsfrei. Da ist eine Große Gelbe Sonne, und da sind Sterne, die auf und ab blinken, und ein Runder Weißer Mond nahebei am Horizont liebt euch. Euer Empfinden ist fast so, als könne sich eure Hand ausstrecken und den Mond anfassen. Ja, der Horizont ist eine Handlänge weg. Ja, näher als das – der Horizont ist inwendig in euch.
Da sind Blätter auf Bäumen. Da sind Äste und Zweige. Da sind ein Baumstamm und Wurzeln, die tief gehen.
Was gibt es denn, was die Erde Unter Deinen Füßen nicht bei dir hervorlockt, zu funkeln? Was fehlt deiner Auffassung nach bei dieser Schönen Gabe der Welt, so sie dein ist, um davon zu trinken?
Nimm Sprünge im Laufen! Gewiss, du kannst hinfallen. Du kannst überdies aufstehen! Du kannst auf Kurs bleiben. Du kannst vom Kurs abkommen. Dessen unbenommen, du bist eine Hauptsäule des Universums.
Wir können weitergehen denn das. Du Bist das Universum. Es gibt nichts außer du und Ich. Wir sind Wahr und Echt. In Wirklichkeit gibt es da draußen nicht einen einzigen, ausgenommen du und Ich. Die Welt ist so, wie du sie siehst. Nun also, du siehst zahlreiche Charaktere, die auf der Welt rundherum rennen. Du bist der Zuschauer, der dir selber zusieht. Du bist die Crux der Angelegenheit. Du siehst, was akkurat und real zu sein scheint, hingegen eine Projektion auf der Bühne sein kann.
Wenn du Gegensätzlichkeit siehst, siehst du eine Fata Morgana. Du siehst jeden Tag voll-ausgewachsene Trugbilder. Du reitest auf ihnen. Du denkst, sie seien für deine Stabilität. Was du nicht siehst und womit du vielleicht nicht rechnest, ist deine Wahre Stabilität. Was du üblicherweise siehst, sind eher nicht deine Bausteine, es ist vielmehr so, dass es den Kran symbolisiert, welcher deine Bausteine zusammenschlägt.
Da ist weitaus Umfassenderes zugegen, denn das, was du unmittelbar vor dir siehst. Da ist Hoffnung, Liebe und warmherzige Nachsicht. Da ist Größeres als jene! Da ist alles unter der Sonne in dem Himmel und ebenso darüber hinaus. Nichtsdestotrotz, da ist ausschließlich du, und da ist ausschließlich Ich.
Die Welt ist ein geräumiger Palast, in dem du lebst. Unter Umständen siehst du ihn als überbevölkert. Du siehst wohl so allerhand Dinge. Alles was du siehst, oder irgendetwas, was du siehst, ist nicht notwendigerweise so. Was du siehst, kann ohne Weiteres als deine eigene Projektion ausgewiesen sein. Die Wahrscheinlichkeit ist die, dass du die Welt siehst, wie du bist.
Und da draußen ist eine Menge, was deine Augen nicht sehen, ebenso wenig gestaltet dein Geist notwendigerweise, was deine Augen nicht sehen. Das, was von deinem Gewahren verborgen ist, existiert, und, was verborgen ist, ist gut so und lebendig. Wache zu dem auf, was dir noch nicht sichtbar ist.
Öffne dich der Möglichkeit, dass das Leben gut ist, und dass du ungewöhnliches Glück hast, am Leben zu sein. Genug mit der Angst. Lasse Liebe unwiderstehlich sein. Sei durch mit Furcht. Ein angsterfülltes Leben ist allzu schwer.
Gehe voran. Packe noch einmal eine neue Sicht des Lebens, deines Lebens, an. Es gibt kein Gesetz, dass du der gleiche bleiben musst. Weite dich aus. Wachse. Komme mit Mir.
Heavenletter # 6035 – 3. Juni 2017 – Where Are the Days of Yesteryear?
Wo sind die Tage vergangener Jahre?
Gott redete …
Wie gerne du doch dein altes Feuer zurückhaben möchtest. Es war einmal, da warst du aufgeleuchtet, und hüpftest im Leben voran, du sprangst, um mit deinem Herzen mithalten zu können. Zur Zeit ist dein Empfinden eher, dass dein Herz nachhinkt.
Diese Einsicht hat für dich große Sorge an sich. Es ist, als seist du am Herumhängen zurückgelassen worden, als hätte dein Herz abgedankt und als bliebest du ohne ein Herz, wie ein kalter Stein, als würde dein Herz nicht mehr erneut abfedern und prallen, als sei es aus dem Leben ausgestiegen und habe eine Vereinbarung gebrochen. Dein Herz kann dir nicht auf diese Weise den Rücken zukehren. So kann es dich nicht hängen lassen. Nein, nicht dein Herz.
Ohne dein Herz, erquickt in vollem Eifer, fühlst du dich trostlos. Du kannst kaum schlucken. Du hattest nicht begriffen, wie bedeutsam der vergnügte Reiz in deinem Herzen ist und wie sehr du auf ihn angewiesen bist.
Du sprichst von diesem angespornten Enthusiasmus, mit dem du einst eilends Schritt zu halten suchtest. Dieser Tage ist es so, als habe sich dein Herz auf der Laufbahn hingelegt und werde sich nicht mehr erholen. Jetzt scheint dir dein Herz den Rücken zuzukehren, für was? Wo ist die Inbrunst vergangener Tage hin? Kann es denn sein, dass dein Herz nicht mehr aufstehen möchte? Dass sich dein Herz, was das sich selber Wiederbeleben angeht, freistellen und entschuldigen möchte? Du hattest niemals einen Gedanken daran, dein Herz werde sich einmal hinlegen, gleichsam als gehe ihm der Atem aus. Dies ist dein eigenes Wahres Herz, über das du redest.
Du erinnerst dich gut, wie du im allgemeinen herumzuhüpfen hattest, um mit den Begehren deines Herzens mithalten zu können, und jetzt, so betrüblich es ist, hat dein Herz nun aufgesteckt, und, ist es auf die Weide gegangen? Dies kann nicht sein.
Gewöhnlich war es so – dein Herz flog mit dir fort. Du hattest einen lustigen Ausflug und braustest die eine Bahn lang, danach die andere und wieder eine andere. Du und dein Herz sausten als Partner voll ausgewachsen voraus, und dein Herz flog höher und höher, und du hieltest mit, so gut du es vermochtest. Jetzt, da möchte dein Herz Kompromisse schließen, da möchte es das Tempo drosseln und nicht mehr länger fliegen? Und Schluss. Dafür warst du nie gerüstet. Es kann nicht sein, dass dein ureigenes Herz je kneifen möchte, sich voran in die Höhe zu schwingen.
Was kann das Leben des dem Kitzel und dem Schauern Nachstellens entblößt sein?
Du hattest dir nie vorgestellt, dass dein Herz entsagen würde. Du dachtest nie, es würde eine Zeit kommen, wann dein Herz nicht über das was als nächstes kommt begeistert würde, du hattest nie einen Gedanken daran, dein Herz würde einfach herumhängen und mal so eben über die Runden kommen. An so etwas Ähnliches hattest du nie eine Idee.
Dein Herz war stets für Abenteuerliches zu haben. Jetzt hebt dein Herz kaum mehr den Kopf, so hat es den Anschein. Dies hat etwas Zeitweiliges zu sein. Wie kannst du bloß dein Leben ohne ein volles Herz leben, ein Herz darauf erpicht, einen wilden Ansturm aufs In Reih und Glied zu machen. Was kann das Leben ohne dein freudiges ihm Entgegensehen wert sein?
Oh, nein, es kann nicht sein, dass dein Herz einfach mit den Schultern zuckt und herumkrebst, derweilen es unaufhörlich vor Ungeduld am Fiebern gewesen war. Lebendigkeit kann nicht straucheln. Du bist immer deinem Herzen hinterhergegangen. Du hast dich immer rangehalten, um mit ihm Schritt zu halten. Wie kannst du mit Hochgefühl zurechtkommen? Das Leben hat dich unentwegt freudig erregt. Es hat dich derart wachgerüttelt und geregt.
Die Sonne hat sich dauernd mit deinem Herzen herumgetrieben. Du warst gespannt, wohin dich dein Herz als nächstes nehmen würde. Wie konnte es kommen, dass dein Herz beim Feuer sitzen und wie ein alter Hund der Glut zusehen möchte? Nein, nein, nein, nicht dein Herz.
Es ist für dich in Ordnung so, kleinen Vergnügen zuzusagen. Lasse es so gut sein. Du hast nicht Zugang zu den größten und fantastischsten Rennen zu haben, was indessen wird das Leben sein, wenn ihm dein Voranrennen abginge, begierig, herauszufinden, was als nächstes kommt? Nein, es kann und kann nicht sein, dass dein Herz bereit ist, am Wegesrand zu sitzen. So kann das nicht sein. So etwas möchtest du nicht hören. Du wirst es nicht zulassen, dass das zutreffend ist.
Heavenletter # 6038 – 6. Juni 2017 – Choose Gold, Beloveds.
Entscheidet euch für Gold, Geliebte
Gott redete …
Haltet euch von dem Fragen zurück: „Was heißt das?“
Dies schließt mit ein: „Was ist der Sinn von dieser fantastischen segensreichen Beglückung?“
Dies schließt mit ein: „Was ist der Sinn dieser großen Tragödie?“
Der Sinn heißt: Leben. Der Sinn ist variabel: So sahst du diese Episode in diesem Augenblick bei dieser eingebildeten Stelle und Zeit.
Später dann erblickt ihr unter Umständen eine andere Bedeutung. Geliebte, weswegen habt ihr es zu wissen? Ein nachforschender Geist ist nicht immer ein beglückender Geist.
Was ihr auch aus einer Erfahrung hinzugelernt habt, ihr habt es gelernt. Was ihr daraus macht, das ist eine andere Sache. So oder so, das Erlebnis ist vorüber. Ihr habt nicht auf die Erfahrung dicht zwischen den Zähnen zuzupacken. Die Vergangenheit los lassen heißt zudem, euer einen Sinn in ihr zu finden Haben los lassen. Der Sinn ist – es hat sich einst einmal begeben. Ihr erwuchst aus ihm bis zu einem gewissen Maß, sei es nun, ihr vermögt die Bedeutung oder das Ausmaß von ihm kennzuzeichnen, oder nicht.
Was wäre denn, wenn Ich euch zu verstehen gäbe, dass – unbenommen – alles einen Nutzen für euch innehat. Ein jedes Weh, ein jeder Schmerz, sie haben sich nach euch umgesehen. Nicht ausschließlich die idealen, so herbeigewünschten Erlebnisse sind wohltuende Segnungen. Dies scheint euch weithergeholt. Sofern ihr in die Endlosigkeit hinzusehen vermochtet, würdet ihr nicht einmal an eine Frage zum Stellen denken. Fragen sind nicht immer eine solch tolle Sache.
Hier ein Sinn, unter anderen:
Freut euch, ihr seid in diesem Durchgang des Lebens am Leben und könnt Erlebnisse haben, ob ihr sie nun als gut oder nicht so gut oder als sehr schlimm bemesst. Erfahrung ist Erfahrung. Das Leben leben ist das Leben leben.
In einem gewissen Sinne kann man sagen, dass es gar keine Bedeutung gibt, welche ihr habt, um sie etwas zuzuschreiben. Der Sinn ist die Erfahrung selber. Selbstverständlich, ihr deutet den Sinn. Er ist unzweifelhaft ein Sinn unter womöglich hunderten Bedeutungen.
Wir können so weit gehen und sagen: Der Sinn ist der, was ihr einer Bewandtnis beilegt. Dies ist die Bedeutung, von der ihr euch leiten lasst, zumindest eine Zeitlang leiten lasst. Die Bedeutung, die ihr ihm zuschreibt, ist das, von dem ihr euch leiten lasst.
Ob jemand ein Freund ist oder ein Gegner, das ist schlechthin eine Entscheidung, die ihr trefft. Zutreffend oder verkehrt liegend, ihr trefft sie. Die Entscheidung fiel nicht vom Himmel. Etwas erfreute euch, oder etwas missfiel euch. Ihr selber seid die Skala, auf der ihr das Leben abwiegt, und die Skala, auf der ihr die Menschen abwiegt. Ihr schreibt eine Ziffer zu. Ihr erteilt den Bescheid, ihr würdet euch freuen, oder ihr wärt traurig oder wütend.
In Wirklichkeit ist eure Deutung ein Gemälde, was ihr malt. Ihr sucht euch die Farben aus. Ihr entscheidet euch für ein Feuerwehrauto-Rot oder eine reizende rosa Farbe. In der letztgültigen Analyse seid ihr der Entscheider über euer Leben, wie ihr es seht.
Entscheidet euch für Gold, Geliebte. Es ist da.
Räumt ein, dass ihr nicht dauernd der Held seid. Ihr könnt ebenso der Anti-Held sein, eurem Glanz und vielleicht dem, was ihr auffinden wolltet, verschrieben. Habt ihr euch nicht mitunter nach einem Groll, um an ihm festzuhalten, umgesehen, oder nach einem verflossenen Freund, nach einer verflossenen Freundin, von dem oder der ihr die Nase voll habt? In eurem Sinn geht ein Bühnenstück vonstatten. Ungeachtet dessen, was ihr gewöhnlich als die Realität bezeichnet, existiert dieses Bühnenstück in eurem Geist.
Sofern du die abgetane Freundin bist, ist dies ebenfalls dein Szenario.
Was andere Leute vielleicht denken oder tun, ist eure Anschauung.
Geliebte, es gibt kein „da draußen“. Es gibt einzig innen. Inwendig in euch ist der einzige Ort, wo sich eure Geschichte entfaltet. Auf diese Weise kann es zu tausend unterschiedlichen Versionen, welche dank eurer Augen eingefärbt sind, kommen.
Heavenletter # 6042 – 10. Juni 2017 – As You Are, So Goes the World
So wie ihr seid, so läuft die Welt
Gott redete …
Für jene unter Meinen Kindern, welche eine große Last an Schuld und Gewissenhaftigkeit bei sich haben und von jener anscheinend kaum wegzukommen vermögen, hört Mir zu:
Ein großes Schuldempfinden bei sich tragen ist das gleiche wie winseln. Mit Sicherheit hat es einem den Anschein, die Schuld sei dir untergeschoben worden. Gewiss, du hast sie dir von irgendwoher angeeignet. Sicher sieht es danach aus, ein schweres Schuldempfinden stelle ein natürliches Resultat von Fehlverhalten dar.
Egal was du gemacht hast, um Schuld anzuziehen, in Unwissenheit oder absichtsvoll, es ist nicht naturgemäß, dir auf die Brust zu hämmern. Das ist ganz und gar nicht in Ordnung. Es ist nicht Mein Wille. Offen gesagt, ein Schuldgefühl verstärkt deine Irrung. Einerlei worum es geht, wie auch die Beweggründe lauten, die dich veranlassen, dich schuldbeladen zu fühlen, sie nutzen niemandem.
Wir könnten sagen, es ist gut, zu sehen, wie es dir leid tut, freilich bedaure es ein Mal und stelle dich fürderhin von weiterer Bestrafung frei. Anderenfalls drehst du dich im Kreise und gelangst nicht dorthin, wohin du möchtest.
Auf vielen Ebenen ist es eine gute Idee, schuldenfrei zu sein. Häufe nicht Rechnungen auf. Häufe nicht eine Verbindlichkeit an Schuld auf. Lasse nichts auflaufen. Streiche deine Schuld. Zähle sie nicht weiterhin zusammen und füge sie nicht deinem Rucksack an Schuldtiteln bei.
Ich verharmlose nicht Fehlgriffe. Ich sage euch soeben, dass ihr niemandem dienlich seid, indem ihr euch selber unter Druck setzt. Ich ordne euch nicht eine Lebenszeit an Schuld zu. Ich sehe darin keinen Vorteil – keine für dich und keinen für irgendwen. Sofern du Wiedergutmachung leisten kannst, tue es, und dann sei durch mit der Schuldsache. Es ist eine absolute Notwendigkeit, dass du stechende Schmerzen der Schuld los lässt. Ein Gefühl von unabsetzbarer Schuld zieht dich herunter, und es drückt die Welt nieder.
Man kann sagen: „So wie du Schuld fortbestehen lässt, so wie du dir selber eine großes Gewicht auferlegst, so trägt die Welt gleichermaßen gemeinsam mit dir die Hauptlast des Gewichts, welches du trägst.“
Niemand ist im Leben alleine unterwegs. Selbst wenn du auf einer öden Insel lebst, wird dein Weh geteilt.
Verschaffe dir die Anschauung, dass du angelegt bist, Freude zu teilen, nicht Gram. Sei auf der Erde ein Leichtgewicht. Außer es ist dein Wunsch, die Schwere der Schuld weiterzureichen, wirf deine Schuld von einer eingebildeten Klippe. Sei durch mit ihr. Verzeihe dir selber. Begnadige dich, ebenso wie die Welt.
Habe jetzt ein gutes Gewissen. Löse dich aus. Es tut dir leid. Selbst wenn die Bremsen an deinem Wagen versagen – lasst uns sogar sagen, es handle sich um einen Mietwagen – und jemand zu Schaden kommt –, trage nicht einen Sack Schuld auf deinen Schultern. Du bist betrübt. Bereue es ein Mal und sei durch damit.
Erbitte Ich zu viel von euch? Ich sage: Haltet keine Gefangenen. Lasst die Schuld vom Antlitz der Erde frei. Dies ist eine gute Tat. Lasst eine bedauerte Tat alsbald einen Antrieb darstellen für diese gute Tat, ja gar euch selber zu verzeihen.
Was das angeht, dass Ich euch bitte, einem Anderen zu vergeben, kann es in eurem Sinn keine Frage geben. Ich bitte euch obendrein, euch selber zu verzeihen.
Sowie ihr euer Herz wider euch selber verhärtet, was tut ihr dabei anderes als aburteilen? Ich trage euch an, nicht zu urteilen. Behaltet nicht bei, euch selber zu bewerten. Macht keine Schuld. Macht stattdessen Frieden.
Hängt an nichts. Säubert eure Schränke.
Verdammt niemanden zu lebenslanger Schuld. Ich werde euch niemals angeben, mit anderen Menschen herzlos zu sein, keineswegs. Ich lege dem hingegen Wert darauf, dass ihr ebenfalls mit euch selber nicht herzlos seid. Ihr seid Teil Meines Königreichs. Kommt mit dem Leben voran. Tragt kein schweres Gepäck mehr. Euer schweres Gepäck tragen dient niemandem, nicht einem einzigen. Seht nicht, seht absolut nicht über Schuld hinweg, gleichsam als sei Schuldhaben eine Tugend.
Aber und abermals, Ich trage euch uneingeschränkt an, ein für alle Mal aufzuhören, euch selber zu strafen. Genug. Ihr könnt die Tat nicht ungeschehen machen. Macht das ausdauernde Schuldgefühl ungeschehen.
Absolut, seht zu, dass ihr nicht an den Speeren der Schuld aufgehängt werdet. Schuld ist kein guter Junge. Legt euer härenes Gewand ab. Bekommt etliches Sonnenlicht.
Heavenletter # 6045 – 13. Juni 2017 – Whose Thoughts are Yours Anyway?
Wessen Gedanken sind deine also?
Gott redete …
Es war einmal – als du in der Zeit der Auffassung warst, du kennest das Leben, konnte das Leben nicht rasch genug verlaufen. Du sahst begierig dem entgegen, groß zu werden, und hattest das Gefühl, das Leben sei ein Ausladendes Weites Feld, vor dir vollauf ausgebreitet, eine Gold-Mine, um sie zu erschließen, vielleicht eine Glitzernde Karte, die sich selber vor dir auftun möchte, oder eine Goldene Welt, welche ihre Arme breit geöffnet hielt zum in den Arm Nehmen, derweil du in ihr herumtanztest.
Es gab eine Zeit, als das Leben direkt vor dir recht war und endlos vor dir lag. Es schien für immer und ewig. Die Aussage scheint einem möglich, du habest ein Empfinden der Unbesiegbarkeit an dir gehabt. Wo ist jenes hin? Wo ist Unbesiegbarkeit auf Lager gelegt? Fiel sie vom Rand der Welt herunter? Oder hat die Welt je wirklich mit dir in ihr existiert?
Derzeit siehst du dich eher auf mehrere Jahre und vielleicht auf eine Neigung zurückblicken, von dem Leben zu denken, es laufe sich im Nu tot, und, als dauerte die Vergangenheit überhaupt nicht lange. In der Tat, sie war ein Augenblinzeln lange. Das Verwichene ist irgendwohin gelaufen.
Du bist eventuell zu einem verschwommenen Empfinden der Nicht-Existenz von Zeit gelangt, in etwa so, wie wenn die Zeit und alle deine Jahre in ihr ein Komet wären, der dermaßen schnell vor dir vorüberbrauste, dass du dich fragst, ob dich das Leben, ohne dass du davon eine Kenntnis hast, übersprungen haben könne.
Bei diesem gegenwärtigen Tränentropfen an Zeit, gelangst du beinahe zu dem Glauben, dass Zeit, so wie du sie kennst, nicht existiert, dass sie nie jemals existierte, dass sie etwas sei, was dich hineintäuschte in das Denken, das Leben sei kein Durchgang oder gar keine Begebenheit, gleichsam als habe das Leben selber sich selber ausgedacht und als habe es mit dir nichts zu tun, gleichsam als sei das Leben, ja in der Tat, ein Traum, den du hattest, vielleicht dass das Leben, vielleicht dass dein Leben nicht einmal eine Spanne gewesen ist, dass das Leben mehr einer Anhäufung von rasch bewerkstelligten, aus den Fingern gesaugten Gedanken gleich sei, wo du dich selber durch eine Nichtsheit, welche du Denken geheißen hast, hindurch geredet hast. Deine ganze Story war vielleicht nichts mehr denn etcetera und etcetera, als wäre es dahergemurmelt. Ist dein Leben zum Ausdruck gebracht? Hast du es zum Ausdruck gebracht? Was ist das, was man Leben nennt, also wirklich?
An diesem Punkt in deinem Leben wirst du es womöglich nahezu billigen und hinnehmen, dass Zeit und Raum niemals waren, nicht, dass es dir lieb ist, dem zuzustimmen. Du möchtest gerne das Leben auf der Erde von Äußerster Bedeutung haben.
Alsdann, weiter noch, du kannst gar anheben, dich zu fragen, ob du je existiertest, ausgenommen in deinen Gedanken. Du kannst dich des weiteren wundern über die Gültigkeit gar von Gedanken, und darüber, wer sie denkt und worauf sie hinauslaufen. Wessen Gedanken sind sie, welche wie im Fluge auftauchen und verschwinden? Du fragst dich, was jene sogenannten Gedanken mit dir oder mit irgendetwas überhaupt zu tun haben.
Du kannst die Zeit nicht in deiner Hand anfassen. Die Zeit flog aus dem Fenster. In Worten, da kannst du es fast gelten lassen, dass die Zeit wirklich und wahrhaftig niemals gewesen sei, dass nichts je sich abgespielt habe, dies gleichwohl bedeutet nicht, dass du Endlosigkeit kennst oder gar eine Prise an Endlosigkeit mit dir tatsächlich in ihr spürst.
Du siehst Endlosigkeit nicht vor dir ausgebreitet. Der Nicht-Raum von Endlosigkeit und die Nicht-Zeit von Ewigkeit sind etwas anderweitiges, gleichwohl fühlst du dich mit ihnen bekannt. Jedwede solche Angeordnetheit entschlüpft dir. Du kannst dir ferners Sorgen machen, dass in der Endlosigkeit und Ewigkeit sich selbst die Vagheit von dir, welche zu existieren scheint, insgesamt verziehen werde. Hmm, wo kannst du dich selber finden, sofern du niemals auf der zeitweiligen Ebene des Lebens in der Welt in dem, was man den Kosmos heißen kann, wirklich existiertest?
Deinem Sinn ist es – noch ärger, es ist das Schlimmste von allem, wie du es siehst –, dass du dir keineswegs sicher bist, dass es dich gar viel kümmert, ob Zeit überhaupt irgendwie existiert hat. Heruntergekocht, sobald dann einmal alles gesagt und getan ist, zählt dir nichts davon genaugenommen viel. Das Leben mag anti-klimatisch sein, und nach allem und im Grunde genommen gehört in Wirklichkeit über das Leben nachgerade nicht so viel gesagt.
Ist dein Leben alles in allem auf eine Menge Trara und Getue um nichts hinausgelaufen?
Heavenletter # 6049 – 17. Juni 2017 – Nudge Life!
Stupse das Leben an!
Gott redete …
Es ist durchaus bekannt, dass es Zeiten gibt, wann du morgens nicht aufwachen möchtest. Du möchtest einfach in deinem warmen kuscheligen Bett bleiben.
Was können Wir tun, dass du aus dem Bett wirst heraushüpfen können, dass du die Vorhänge heftig aufziehst und dich diese Gabe des Heutigen Tages freut, in der Art, wie du du das am Morgen von Heiligabend tatst, zu Zeiten als das Leben jeden Tag neu war?
Was wäre denn, wenn „Raus aus den Federn“ wieder zu dir zurückkehren würde, wie es Musik tut, die wieder bei deinen Ohren einkehrt?
Ganz bestimmt sind Morgen nicht dafür da, dass du deinen Kopf zudeckst und murrst: „Oh, nein, es ist Zeit zum Aufstehen.“
In den Tagen, als die Menschen unter den Sternen schliefen und mit dem Zwitschern der Vögel und dem Aufgehen der Sonne erwachten, waren die Morgen inspiriert und war es voller Liebreiz, aufzustehen. Alle, die noch am Schlafen waren, warteten auf den Moment, aufzustehen und den Tag zu begrüßen. Jedem gehört es, sich schlafen zu legen, und jedem gehört es, aufzustehen! Stellt euch vor, so war es auf der ganzen Welt. Bedachte Ich dabei etwas nicht? Der Schlaf war gesegnet, und das Erwachen war gesegnet.
Schlafengehen ist ein geliebter Zuspruch, den Ich euch ausgesprochen habe, und Erwachen ist ebenfalls Mein Segen für euch. Geliebte, rollt euch ins Bett, und purzelt aus ihm heraus mit der selben Unschuld an Freudeerwartung. Das Ganze am Leben ist Leben!
Niemals war es Mein Bestreben, dass ihr Schlaf umgeht oder dass ihr Aufstehen umgeht.
Ich frage euch, was könnte euch dabei eine Hilfe darstellen, es zu mögen, des Morgens aufzuwachen und aus dem Bett zu hopsen? Was könnt ihr euch selber anbieten, welches euer Herz entfachen würde, so, dass ihr dem Tag mit Lust begegnet?
Ihr wisst, heute, dieser selbige Tag, könnte sich zusammenscharen, um einer der besten Tage in eurem Leben zu sein. Dieser selbige Tag hält eine Möglichkeit der Freude für dich inne. Jeder Tag ist dazu imstande. Wenn dies der Fall ist, würde dann dein Herz nicht ein Wach-Auf-Lied summen mögen? Du könntest die Decke beiseitewerfen und aus dem Bett springen, erpicht, den Tag, der vor dir liegt, zu begrüßen.
Halte die Auffassung von Allen Möglichkeiten dicht bei dir. Hebe an, nach Aufwach-Gedanken zu verlangen. Nie ist es dein Los, deine Augen am Vormittag von Freude wegzuwenden. Streife dein Leben nicht ab, so, als gelte es, es durchzustehen, und nichts sonst mehr.
Springe aus dem Bett, und lasse das Leben dir hinterhergehen! Das Leben wartet auf dich.
Etwas Unerwartetes wird sich heute ereignen. Der heutige Tag hat eine jede Gelegenheit an sich, ein köstlicher Tag zu werden. Heute könnte der Tag sein, wo deine Träume wahr werden. Ermutige dich zu dieser Anschauung. Wieso solltest du das nicht tun mögen?
Träume deine Träume, und lasse deine Träume just vor deinen Augen Wirklichkeit werden. Ungeträumte Träume werden ebenfalls wahr. Teil der Köstlichkeit von Träumen ist, deren Ankunft voller Freude entgegenzusehen. Willkommen, Träume. Werdet wirklich!
Habt Teil an dem Verlangen eines jeden Menschen, dass dessen Träume Wirklichkeit werden. Steigert die Wahrscheinlichkeiten, dass ihr am heutigen Tag vom Leben ein oder zwei oder viele gesegnete Beglückungen bekommt. Stupst das Leben an.
Kleine Freuden sind freudebringend. Erfreue dich der spontanen Unwillkürlichkeit. Habe Freude an Überraschungen. Freue dich, dass du ein gesegnetes Seinswesen bist, gerüstet, an diesem selbigen Tag gesegnet zu sein.
Auf alle Fälle, sei rechtzeitig bei der Arbeit, gleichwohl kann es da nicht eine Zwischenzeit geben, wo du nicht in Eile bist?
Lasst Uns den Anlauf deines Tages dahinschwindend und fast unsichtbar klein machen. Gebt der Zeit statt, diesen Tag, der vor dir liegt, zu genießen. Was machst du zum Frühstück? Ich werde da sein.
Falls es wenn du aufwachst dunkel ist, blicke zur Sonne, die im Osten heraufkommen wird. Falls es sehr kalt ist, blicke dich nach dem Tag um, dass er dich aufwärmt. Wärme dein Herz auf.
Wenn es Leute gibt, über die du dich eher verhalten freust, sie zu sehen, freue dich, sie zu sehen und ihren Tag zu erhellen.
Gib zur Nahrung deiner Seele Zeit und Raum. Wie ernährst du deine Seele? Nicht per vertraglicher Verpflichtung. Setze deine Höhen hoch an. Winke das Leben in All Seiner Pracht und Herrlichkeit zu dir herbei. Heil der Freude! Rechne mit Freude. Sei dafür bereit. Tue dich nach Freude um. Freude ist zugänglich, also winke sie zu dir her und heiße sie mit Freude willkommen. Der heutige Tag beginnt soeben für dich.
Heavenletter # 6052 – 20. Juni 2017 – One Blaze of Light Across the Universe
Ein Licht-Geloder quer durch das Universum
Gott redete …
Ihr lebt auf einem strudelnden Planeten. Die Sonne, der Mond, und die Sterne scheinen auf euch. Ihr strahlt die Gestirne oben wider.
Ihr seid aus Zellen gemacht, die durcheinander wirbeln.
Tänzer taumeln.
Was solide aussieht, das ist dessen unbenommen am Strudeln.
Was gehört aus diesem Wirbeln Wirbeln Wirbeln, in dem ihr und all die sich rasch drehenden Insassen, all die wirbelnden Gedanken und all die schnelldrehenden Mixer leben, gemacht? Kann die Substanz der Welt dermaßen wirbelnd sein?
Manchmal hast du das Gefühl, du seist unkontrolliert am Trudeln, derweilen du dich drehst, einer Oberseite in diesem nachgeprüften und gesicherten Rundplatz namens Erde gleich. Noch mehr als das – dir ist gesagt worden, alles sei in Wirklichkeit kopfüber und verzwirbelt.
Zur gleichen Zeit bist du über allem. Du bist der Wesenskern, der umfassender ist als In-Bewegung-Sein. Du bist Stille. Ruhig Schlägt dein Herz Seine Universale Weise.
Existieren Individuen wirklich? Bist du ein Individuum? Wirklich? Du ratest herum, du seist es nicht, ja das tust du, und dennoch kann man Individuen überall in einem Feld des Einsseins zu sehen bekommen.
Schaue dir ein Weizenfeld an. Jede Weizensträhne wird durch den Wind angeweht gleichsam wie ein Ganzes Feld des Einsseins. Eine Menge von Menschen ist aus Vielen gemacht, sich ins Einssein formierend, indessen, wie bloß in aller Welt kann Einssein geformt werden? Du siehst nicht Wie, freilich ist es – irgendwo in den Alleen deines Geistes und den Phalanxen deines Herzens – so.
Du hättest es gerne, dich weniger an die Erde gebunden zu fühlen, zur selben Zeit wie du den Wunsch hast, dich irgendwo oder überall festzumachen. Du möchtest nicht gerne da draußen im Universum herumwirbeln, denn du fragst dich, wo Geborgenheit und Umringtsein zu liegen kommen.
Geliebte, Ich halte euch. Ihr könnt nicht auseinanderfallen. Du und Ich sind als Eines gebildet. Wir sind einer an den anderen gebunden, gleichsam als gebe keinen anderen. Du, als ein Leib, könntest in Stücke zersprengen, und auch so sind Wir unversehrt. Wir sind Eins, und Einssein ist Einssein ist Einssein und nie minderes. Du könntest dich aus dem Staub machen, und auch so wären Wir Ein Geloder an Licht quer über dem Universum.
Du bist ein Suchtrupp, auf den Weg gebracht, dich selber herauszufinden, so, als seist du ein fremder Gegenstand, derweilen du, in Wirklichkeit, das Subjekt bist, was Sich Selber sucht. Du bist ein Seinswesen, und in aller Gänze bei Mir in der Welt bar jedweden Kümmernisses.
Wir sind A bis Z. Nein, Wir gehen darüberhinaus. Wir schreiten über den weiten Horizont.
Wohin Wir auch blicken, Wir sind alles und jeder, das oder den Wir sehen.
Wir sind Jeder, den Wir sehen und den Wir nicht sehen. Wir sind Alles. Die Wahrheit möge erkannt werden. Wir sind Endlosigkeit Selber. Wir sind über es alles hinausgehend, und Wir sind das Alles. Wir sind inwendig, und Wir sind die äußeren Grenzen, ebenso gar so es keine erdenklichen Grenzen gibt. Da ist nichts, was Wir nicht sind. Und alldieweil sind Wir überhaupt nichts außer Endlosigkeit, auf Ewig Endlos – wie staunenerregend ist dies!
Wir sind mit voller Kraft voraus, wiewohl es kein den Schritt Beschleunigen gibt, und ebenso wenig ein Drosseln. Was für ein Trubel das Leben doch ist, selbst so es bewegungslose Ruhe und Stille insgesamt in Einem ist.
Was für eine Fantastische Reise diese Spritztour auf der Erde doch ist. Du, du ebenfalls, bist eingestellt zu hüpfen, und bist hergerichtet, zu tauchen, und du bist eingestellt, emporzusteigen, und gleichwohl, es gibt keine Spitze, zu der anzusteigen ist, wie auch keinen Boden. Du fliegst, dem ähnlich, wie du in Träumen fliegst. Bloß, es gibt keinen Ort, um dorthin zu fliegen. Keine Stelle, um von dort her zu fliegen. Schier Fliegen, um zu fliegen.
Du bist aus dieser Welt heraus, selbst dann wenn du in ihr gegründet bist gar ohne einen Hinblick auf die Wählscheibe.
In was hast du dich selber hinein gebracht, und wohin hast du dich nicht verschafft, so du ja jedermann und alles bist, hineingekullert ins Eins?
Du bist ein Klümpchen Leben. Eine Chiffre. Du bist Nichtsheit und Alles-heit. Du bist das alles Drum und Dran, und du bist überhaupt nichts. Du sitzt da und wartest auf einem Bahn-Betriebshof. Du wartest auf den Zug, dass er kommt. Du hörst das das Puff-Puff und siehst ihn nie.
Du weißt sehr wohl, Wer und Was du bist. Du räumst nichts ein und spürst nichts, ausgenommen all dieses allerlei Fingerhakeln mit dem Leben. Es ist gut, Nichts zu sein, ja nachgerade so du Etwas bist, denn du bist Etwas Richtig.
Heavenletter # 6056 – 24. Juni 2017 – What a Difference One Person Can Make
Was für einen Unterschied eine Person ausmachen kann
Gott redete …
Sobald du etwas zum Beanstanden aufkommen spürst, segne stattdessen.
Falls du jemanden wie einen Dorn in deiner Seite empfindest, segne ihn oder sie ein weiteres Mal.
Dies hebt dich aus dem Modus des Beanstandens heraus. Spüre den Unterschied zwischen deiner Gewohnheit, dich zu beklagen, und deinem Mangel, Segen auszusprechen. Was für ein Unterschied.
Stelle dir den Unterschied vor, welchen eine einzelne Person, die ihre Klage in ein Segnen kehrt, machen kann. Stelle dir den Unterschied vor, den zwei Menschen machen können. Stelle dir den Unterschied vor, den zehn Menschen machen können, indem sie einfach schlichtes Segnen übermitteln. Stelle dir den Unterschied vor, den zehntausend Menschen zeitigen können, und wieso nicht? Fürderhin könnte in der Welt nichts mehr übrig sein, das zum Beanstanden wäre.
Wenn du eine Beanstandung hast, hast du dafür womöglich einen guten Grund, gleichwohl ist es nicht von Belang, ob du einen guten Grund hast oder nicht. Das Leben handelt nicht vom Rechthaben im Laufe deines Ärgers oder deiner kurzzeitigen oder langewährenden Verschlimmerung angesichts gar eines unzweideutigen Leides.
Sofern es dir eher lieb ist, deine Beanstandungen aufzulisten, mache weiter. Dies wird wohl das gewesen sein, was du die ganze Zeit getan hast. Eine Frage, sie dir selber zu stellen, lautet: „Wohin bringt mich Beanstanden?“ Ich meine, es gräbt dich in einen Ringelreihen von mehr und mehr Beanstandungen ein.
Ihr Lieben, beklagen – ob nun zurecht oder zu unrecht spielt nicht ein Jota eine Rolle – beklagen nimmt euch dorthin, wo ihr gewesen seid. Wenn ihr euch beklagt, ungeachtet der allerhand Ursachen und Ausdrucksformen, sagt ihr: „Ich Armer.“ Ihr seid in eurem Opferdasein pseudo-siegreich gewesen. Ist es euch mehr um anteilnehmende Sympathie zu tun, denn dass ihr Befreitsein vom Beanstanden möchtet?
Gestaltet euch jetzt nun in einen Wirklichen Lebendigen Segen um. Wo ihr auch seid, ihr vermögt dies zu tun. Mittendrin in irgendetwas, ihr vermögt dies zu tun.
Zu einem werden, der segnet, bedarf sehr weniger Worte. Sage die Worte im Innern. Sage:
„Gesegnet seist du, oder, Gott segne dich, oder Mögest du gesegnet sein, oder Möge aller Segen auf dich kommen, oder Mögen Segnungen aus meinem Herzen bei deinem Herzen anlangen etc.“ Und streite dich nicht mit dir selber herum. Sage nicht mehr länger zu dir selber: „Jaa, aber …“
Sowie du segnest, segnest du denjenigen, der bei deinem Herzen angeeckt ist. Zuallererst segnest du dich selber. Jemand, der segnet, ist gesegnet. Du löst dich von der Knechtschaft. Jemanden segnen ist ein kurzer Trip, wohingegen Beanstanden weiter und weiter geht und rundherum und rundherum läuft. Noch mehr als das – sowie du segnest, segnest du die Welt, und, wenn Ich dir das sagen darf, segnest du Mich.
Ehrlich gesagt, so wie es gewesen ist, hast du es mit dem Empfinden zu tun gehabt, du könnest dich nicht genug beklagen, ist das nicht so? Beklagen ist wie an einem Stich kratzen. Du kannst kratzen und kratzen, und dennoch juckt es dich.
Bedenke, dass es eine Salbe gibt, die du auf den Stich auftragen kannst. Was den Juckreiz, dich zu beklagen, angeht, gibt es eine Salbe namens Segnen.
Fange dich gerade noch, wann es zu einer Beanstandung kommt, die bei dir drauf und dran ist, sie der Welt zu bekunden. Ändere das gesamte Muster zu einem Schlichten Segnen. Sei durch mit Beanstanden, andernfalls wirst du dein ganzes Leben lang mit dem Beklagen fortfahren können.
Setze deinem Selbstbereden, was am Wetter oder an einem Dutzend anderer Dinge verkehrt ist, ein Ende. Reite auch dir selber gegenüber nicht ständig auf deinen Klagen herum. Bemerke, wie du mehr Kraft haben wirst.
Du kannst immer eine neue Klage heraufbeschwören. Im Himmels willen, Beanstandungen sind ununterbrochen in den Kulissen am Warten. Es gibt kein Zuwenig an Beanstandungen. Wenn du dich beklagst, beherbergst du Klagen. Du könntest genauso gut Beanstandungen auf deinen Kaminsims stellen.
Sei auf Mich eingestellt, und nicht auf Vergehen. Halte niemanden dafür verantwortlich, wie du dich fühlst. Wenn du es nicht magst, wie du dich fühlst, denke andersartige Gedanken, und deine Gefühle werden sich wandeln.
Ich übermittle euch heute eine simple Formel. Ich zögere mit der Aussage, diese Formel funktioniere garantiert. Ich zögere, da du versuchen könntest, zu beweisen, dass dies für das eine oder andere funktioniert, und dass Ich falsch liege, da diese Formel nicht idiotensicher ist. Unter Umständen ziehst du es vor, lieber zu argumentieren als zu wachsen und zuzunehmen.
Nun, eine weitere Angelegenheit. Du könntest Mich legitimerweise fragen: „Gott, wie kann ich – beispielsweise – Krankheit segnen?“
Lasse Mich dir sagen Wie. Segne die Erkrankung zu ihrer Reise nach Hause. Du könntest sagen: „Krankheit, mögest du zu einem Segen voller Guter Gesundheit geraten und allerorts mit offenen Armen willkommen geheißen sein.“
Ja, es ist Mein Wille für euch, dass ihr Beanstandungen segnet, davonzuziehen, und dass sie als Segnungen zurückkehren.
Heavenletter # 6059 – 27. Juni 2017 – Breathe In New Vision
Atme neue Sicht ein
Gott redete …
Erblicke die Pracht, mit der du angefüllt bist. Schaue hoch. Halte deine Aufmerksamkeit oben. Lasse deinen Geist sich in die Höhe schwingen. Liebe die Erde. Liebe den Boden, auf dem deine Füße wandeln. Liebe die Blumen. Liebe den Dreck. Liebe es alles. Koste diese Erde aus, welche Ich dir zur Freude gegeben habe, just so wie sie ist.
Sofern du jeden Tag draußen in der Natur und des Nachts unter den Sternen wärest, würdest du die Erde und das Leben auf ihr mehr lieben, denn du sie gegenwärtig dieser Tage liebst. Falls es keine Türen zum Öffnen oder zum Verschließen gäbe, falls Schlüssel nicht erfunden worden wären, wärest du bereits wohl-beschlagen in den Freuden der Erde. Deiner Freiheit der Wahl ist es nicht angelegen, weit hinausgeschoben zu werden.
Du hast einen Geist, der dich überallhin zu nehmen vermag, und ein Herz, um dich überallhin zu nehmen. Was hält dich ab? Was treibt dich voran?
Nimm deine Aufmerksamkeit höher.
Sorgen sind nicht hochsinnig. Sorgen halten dich am Niederblicken, nicht am Hochsehen. Sorgen bekräftigen, was du nicht gerne bekräftigt haben möchtest.
Richte deine Beachtung auf höchlichere Gefilde denn Sorgen. Ziehe inspirierte Beseeltheit heran. Züchte Licht. Nimm tiefere Atemzüge und atme all das Verwichene und all dessen Sorgen aus. Atme frische Luft ein. Weite deine Lungen, und weite deinen Blick.
Singe eine neue Weise. Schreibe dir selber eine neue Geschichte. Kein Aufschieben mehr. Nun hebst du an, dich zu den Höhen emporzuschwingen. Alles was du zu tun hast, ist, los zu lassen, wo du gewesen bist.
Höre auf, dich an den Geländern in deinem Leben festzuhalten.
Ihr lerntet schwimmen. Jetzt lernt ihr, euch in die Höhe zu schwingen. Breitet eure Flügel aus, Geliebte.
Ihr nehmt mit eurem Herzen und eurem Geist den Anfang. Setzt keine Grenzen. Entscheidet, wohin ihr möchtet. Pflanzt es in euren Sinn, und fortan wird euer Herz abheben. Oder es wird das Herz als erstes sein und der Geist dann später. Wen kümmert’s wer als erstes kommt. Herz und Geist möchten gemeinsam abheben.
Packe deine Siebensachen im Voraus. Träume deine Träume. Deine Träume sind der Motor, den du anlässt. Deine Träume stecken dich an und errappeln dich. Sie heben dich hoch. Sie nehmen dich dorthin, wohin du möchtest. Sie sind dir ein impulsgebendes Signal.
Dir ist es bereits klar, dass mehr am Leben dran ist, denn das, was dem Auge unterkommt.
Es gibt keine Stelle, wohin du nicht gehen kannst. Es gibt nichts, was du nicht sein kannst. Dies ist Fakt, nicht Theorie.
Wovon du träumst, das lässt dir einen Vorsprung zukommen. Träume sind dein Abhebepunkt.
Sofern dir jemand erzählt, Träume seien Eselei, traue dir, über die Stellungnahmen Anderer hinweg deinen Träumen hinterherzugehen. Halte an deinen Träumen liebevoll fest. Lasse sie dich wohin sie es mögen nehmen. Mit Träumen wirst du weit kommen. Gib ihnen eine Chance, dich in die Höhe zu tragen.
Träume sind nicht motorisiert. Sie sind keine Erfindung. Sie sind Ansporne. Träume sind die Funken, die unter dir ein Feuer anmachen.
Nutze eine Chance. Auf Gewissheiten warten wird dich förmlich aufhalten. Mit voller Kraft voraus. Es gibt nichts zu verlieren. Sofern diese Salve Liebe nicht glückt, bist du auch so weiterhin dem Spiel voraus. Du hast dich verkündet. Du hattest Bock. Du gehst ein Risiko ein. In dem Augenblick, wann du deinem Herzen folgst, hast du reüssiert – du bist im ein Risiko Eingehen und im eine Chance Ergreifen vorangekommen!
Du hast dich nicht in deiner Haut wohlzufühlen. Wo hast du die Idee herbekommen? Dich anhaltend behaglich fühlen kann das Vorankommen umgehen sein. Bestimmt, gib dir selber etwas Raum zum Atmen, und habe es alsdann darauf, worauf dein Herz aus ist, abgesehen. Bald genug wird dein Geist mit dir gleichziehen und dir womöglich vorausgehen.
Du fürchtest Risiko. Angst kann dich ausschließlich bremsen. Sie bringt dich nicht voran. Sicherheit ist nicht dein zuvorderster Ansporn. Du riskierst eine Menge, sowie du deine Füße eingräbst und nicht vorrücken möchtest.
Entdecke, was dein Herz verlangt. Wie wirst du es wissen, es sei denn, du fährst auf es ab?
Es heißt dir nicht, draufgängerisch zu sein. Du bist soeben dabei, neue Kanäle aufzutun.
Heavenletter # 6063 – 1. Juli 2017 – God’s Heart
Gottes Herz
Gott redete …
Du fährst in einem Passagierzug in die Ewigkeit. Du fährst durch Berg und Tal. Du fährst durch Wälder, und du fährst durch Berge, durch die Tundra, durch allerhand Gelände. Es gibt nichts, dem du ausgewichen bist. Dies schließt das Gesamt des Himmels mit ein. Du bist nicht ein Fremder. Nichts ist dir fremdartig. Nichts ist deplatziert. Es gibt keine Stelle, die du nicht durchmessen hast. Es gibt keinen einzigen, dem du nicht begegnet bist. Es gibt keinen einzigen, den du nicht kennst.
Freilich, über den du dieser Tage am wenigsten Bescheid weißt, das ist du selbst. Du scheinst dich selber als einen Nachzügler, als einen Pfuscher, als jemand, auf den nicht gut zu sprechen ist, gesehen zu haben, welcher scheinbar außerstande ist, Glücklichsein bei sich zu tragen, zumindest nicht für längere Zeit – jemand, der rechts wie links einen Flaschenhals in das Leben hineinzuwerfen scheint.
Über und etwas betreffend, das scheint dir wie ein belangloses Wort, und nachgerade bist du noch nicht hinreichend, um zu erfassen, von was du handelst.
Du bist größer und umfassender als das allerschönste gewobene Tischtuch. Du bist fantastischer als jede Seide in der Welt. Du bist Großartiger, denn du mit dem Ansinnen, dir selber, oder Mir, Glauben zu schenken, soeben anhebst. Du sitzt an der Tafel des Königs. Du bist die Großartige Tafel, an der das Universum sitzt. Du sitzt an der Tafel Deiner Selbst, und du bist großartiger als das.
Von vornherein bist du mit Sicherheit Größer denn dein Glaube an dich selber. Das versteht sich von selbst, denn du bejahst deinen Wert nicht. Du läufst rot an und wendest dein Gesicht weg.
Im Leben bist du dabei, herauszubekommen, worum es dir geht. Du blickst auf andere Menschen, um aus ihnen dich selber herauszulesen. Du neigst dazu, deine Glaubensüberzeugungen ins Wanken zu bringen. Du legst sie auf den Tisch deiner selbst, und daraufhin wischst du sie mit deinem Arm vom Tisch. In der Folge bezeichnest du dich als beraubt. Du sagst, das Leben habe dich niedergemäht, und du müssest verdient haben, was du bekommen hast, oder du müssest es nicht verdient haben.
In keiner Weise. Du bist aller Schätze des Königreichs würdig. Es ist nicht so, dass du all der Schätze es war einmal vor langer langer Zeit würdig gewesen bist, noch auch bedeutet dies, dass du all der Schätze ausschließlich späterhin wert sein werdest. Du verdienst sie jetzt. Ich sage, du bist wert, und du bringst fast mit Stolz und voller Selbstsicherheit vor, du seist unwert.
Was ist das für ein Spiel, das du spielst? Du möchtest gerne dein Würdigsein vor dir selber erwiesen bekommen, derweil dein Wert auf der ganzen Linie dein ist und derweil du ohne ihn niemals gewesen bist? Es ist nichts da, was du zu beweisen hast. Du hast schlicht und einfach die Pracht zu sein, die du bist.
So du geboren wurdest, warst du würdig, geboren zu werden. So du am Leben bist, bist du es wert, am Leben zu sein. Und wann dein Körper abfällt, bist du würdig, auf ein Neues im Himmel gegenwärtig zu sein, von wo du deinen Anfang genommen hast und wohin du zurückkehrst.
Komm, und setze dich neben Mich. Setze dich zur Rechten Gottes. Du bist immerzu neben Mir gesessen. Immer war Ich dir zu Diensten. Immer bist du Mir zu Diensten gewesen. Niemals warst du von Mir fort. Anerkenne, Wer du bist, und anerkenne den Wert, den du der Welt und Meinem Herzen hast. Meinem Herzen.
Was ist nicht in dem Herzen Gottes? Mein Herz ist allerorts. Was ist dein Herz anderes als Meines? Unser Eines Herz langt hinaus und kommt auf sich selber zu. Es gibt keine anderen Herzen. Da ist Ein Herz, und es ist das Meine. Ich vermag es nicht dir zu geben, da Wir bereits die Liebe untereinander gemein haben, welche das Universum umrundet. Wir legten Unser Gelöbnis vor langer langer Zeit ab, und Wir setzten niemals aus. Wir nahmen entgegen, und Wir gaben. Wir nehmen entgegen, und Wir geben. Wir sind. Wir haben gegeben. Wir haben alles gegeben und haben schier gerade mal eben darin den Anfang gemacht.
In der Tat, in dem Herzen Gottes ist endloser Raum. Mein Herz ist das Königreich. Es gibt nirgends, auf das Wir – Ich – nicht stoßen. Ich treffe überall aufeinander. Ich vermag ausschließlich mit Meinem Selbst zusammenzutreten. Wir schlagen überall einander entgegen. Du bist Mein Selbiges Selbst.
Heavenletter # 6066 – 4. Juli 2017 – A Cornucopia of Life
Ein Füllhorn an Leben
Gott redete …
Auf der einen Ebene, da ist die Welt in der Tat nicht ein Ort, um sich nach Vollkommenheit umzutun. Nach Vollkommenheit suchen wird dich dazu veranlassen, dass du dich wie in einem Karussell im Kreis herumbewegst, und dass dir das Glücklichsein, auf das du so sehr aus bist, entschlüpfen wird.
Indessen, so du dich von einem anderen Blickwinkel her nach Vollkommenheit umsiehst, ist die Welt nichts als Vollkommenheit! Mann oh Mann, höre zu, was Ich sage: Die Welt ist Vollkommenheit in all ihren glänzenden Farben.
Einen Sonnenaufgang oder einen Sonnenuntergang anschauen könnte hinlänglich sein, um für eine ganze Lebenszeit zu währen. Das gleiche gilt für Berge und Bergströme. Das gleiche gilt für die Myriaden an Gewässern, deren Tiefe, und für den Dunst und all die großzügige Fülle der Natur. Du kannst durch das Wunder der Jahreszeiten schier geblendet sein, von den Temperaturen und all den Echos von einer Höhle zu einer anderen, von einem Antlitz zu einem anderen, von einem Ozean zum anderen, von einem Fleckchen zum anderen. Und wie ist es doch mit Musik! Wie kann Musik in dermaßen vielen endlosen Weisen komponiert und zu Gehör gebracht werden! Oh du Meine Güte, dermaßen viele Töne, ausgefertigt hinein in Endlose Vielgestaltigkeiten von Musik, und vertrieben, nun ja – veräußert für ein Lied!
Und da ist der Tanz! Und da ist Kunst, welche über euren geistigen Horizont hinausgeht! Was ist da, was Ich nicht bedacht habe? Es gibt nichts, bei dem ihr zu kurz kommt. Selbst wenn ihr den längeren Weg nehmt, werdet ihr nicht zurückgewiesen. Ihr habt ein Füllhorn an Leben vor euch. Ihr habt Leben, welches aus dem Yin/Yang hervorkommt. Ihr habt Leben, welches aus seinen Säumen hervorbirst!
Die Welt, in der ihr lebt, ist ein Meisterstück, und ihr, Meine Lieben, seid das Größte Meisterstück Mein, welches je geschaffen worden ist. Selbstverständlich ist ein jedes Wunder ein Wunder. Es gibt kein Wegnehmen von irgend einem Wunder. Ein Wunder ist ein Wunder. Etliche Wunder werden dich in Erstaunen versetzen, und etliche Wunder wirst du wahrscheinlich für selbstverständlich nehmen. Mit Sicherheit nimmst du rechts wie links Wunder als gegeben hin. Es gibt so vieles, was du als selbstverständlich betrachtest. Gib es zu. Also dann, mögest du dich in Richtung Wertschätzung, und, ja gar in Richtung Danksagung lehnen.
Für ein jedes Geschenk, küsse die Erde und sage:
„Danke Dir. Danke Dir, Gott, für die beglückenden Segnungen, welche Du dermaßen freigiebig mir nichts dir nichts spendest. Du gabst Mir die Welt, und Du gabst mir Dich. Unter dem Ganzen Schatz der Geschenke, da bist Du das Größte Geschenk von Allen. Du hast mir Geschenke zukommen lassen – zu viele, um sie zu zählen, unzählige Geschenke, unermessliche Geschenke. Du hast mich selbst mit Talenten begabt, Gott! Bedenke dies! Bedenke die Größenordnungen ja selbst von dieser einen Person, die ich bin.
Ich mache soeben gerade mal den Anfang zu erkennen, dass ich etwas wert bin, Gott, wert, etwas Freude zu empfangen. Ich fange an zu erkennen, dass ich Dir wesentlich und fest eingebaut bin. Was für eine Gabe dies ist, dass Du mich reizvoll findest und dass mehr an mir dran ist, denn dem Auge unterkommt. Was ich bin, das erntest Du ebenfalls ein. Bedenke dies. Du schufst mich als eine Liebe Deinerseits. Du liebst mich. Du magst mich. Ich bin besser als okay!
Darauf verfallen, dass Du das Fundament von mir bist. Du bist der Begründer von mir, und Du bist die Quelle von mir.
Du warfst mir die Sterne hoch. Du tatst einen Perfekten Weißen Mond und die Vollkommenen Strahlen einer Gelben Sonne zusammen. Um Gottes Willen, Du erschufst all die Farben der Welt. Du erschaffst nach wie vor, ist das nicht so? Du erschaffst mich Tag für Tag? Mit Sicherheit hältst Du mich aufrecht.
Mein Gott, was bloß kann ich mir vorstellen, es zu brauchen und nötig zu haben? Alles ist vollkommen, just so wie es momentan ist. Wie vermag es vollkommener zu sein?
Sofern es in der Welt einen Schandfleck gibt, ist es, wie ich es sehe. Gott, gib mir Deine Augen, durch sie zu sehen. Was wäre mir alsdann möglich, mehr dazuhin zu wollen?“
Heavenletter # 6070 – 8. Juli 2017 – What’s All This about Karma?
Was hat es mit dem ganzen Karma auf sich?
Gott redete …
Die Idee eines Karma wird in der Welt bereitwillig angenommen, es werden eine Menge Bezüge auf sie hergestellt. Wir können sogar sagen, dass die Idee des Karma herumgetratscht wird. Mit der Idee des Karma kommt es zu einer Neigung, die Hände in die Höhe zu werfen, gleichsam als wärt ihr im Leben hilflos. Ich sage dazu Nein, ihr seid nicht hilflos. Ihr seid machtvoll.
Hört sorgfältig zu. In allem ist Wahrheit, wiewohl ist nicht alles Wahrheit. Was ihr in der Welt als Wahrheit wahrnehmt, wird sich wohl ändern, hat sich geändert und ist parat für weitere Änderungen. Heute ist die eine Sache oder ist eine andere Sache die glückverheißendste unter allen, und morgen etwa wird daraufhin etwas anderes noch verheißungsvoller sein. Heute gewinnt, beispielsweise, jemand das große Los in der Lotterie, und viele andere nicht.
Es gibt Märchen darüber, wer die Schönste unter Allen ist. Superlative sind fragwürdig. Nicht bloß das, Superlative werden zu Staub.
Und der Nikolaus bringt den guten Kindern Süßigkeiten, und den ungezogenen unter den Kindern Kohle, so ist es uns zu Ohren gebracht worden. Alle Kinder Gottes verdienen Süßes. Süßigkeiten verdienen es, mit allen geteilt zu werden. Jedermann ist eines Behufes wegen hienieden. Welchem Kind sollte etwas versagt werden mögen und aus was für einem hochtrabenden Grund?
Bemerkt ein für alle Mal, dass das Leben in der Welt nicht von Belohnung und Bestrafung handelt. Es ist kein Geheimnis, dass das Leben, so wie es in der Welt in Betracht genommen wird, in einer jeden Weise, wie ihr es in Scheiben schneidet, oder in allen Weisen, wie ihr es euch aufteilt, nicht gleichwertig und gleichgroß ist.
Mit Sicherheit ist es euch in der Welt in eurer Hinsicht nicht immer klar, was von vornherein ein gutes Vorkommnis ist, und was nicht. Eure Gedanken liefen vielleicht dahin, dass eine Begebenheit, oder dass zwei davon das Inbild von Glückssträhnen und Glück-Haben darstellen, und ihr habt befunden, dass dies so nicht ist.
Besser, nicht mit der Vorstellung zu leben, das Leben habe ausgeglichen und quitt zu sein. Euch wird keine Schuld geschuldet. Das Leben ist nicht verpflichtet, euch, so wie ihr es mögt, zu Diensten zu sein, noch auch sage Ich an, dies auch nicht mittels irgendeiner Dehnung des Einbildungsvermögens, dass ihr Güte nicht verdient. Ihr verdient jedwede Gütigkeit.
Letztlich enden selbstverständlich Alle bei Mir im Himmel, selbst so etliche unter Meinen Kindern nicht erkennen, dass es im Eigentlichen das Bei-Mir-Im-Himmel-Sein ist, was sie sich wünschen. Wie viele möchten wirklich gerne den ganzen Tag über Harfe spielen?
Es ist weise, die Anschauung los zu lassen, das Leben schulde euch etwas. Es ist weise, Freisein von Verpflichtetheit zukommen zu lassen und entgegenzunehmen. Es ist nicht so großartig, das Gefühl zu haben, es werde einem etwas geschuldet, noch auch ist es so toll, etwas schuldig zu sein. Bei beidem ist nicht viel Spaß mit im Spiel. Es ist für dich nicht mehr ein Kinderspiel, deinen Schuldnern zu vergeben, denn es für deine Schuldner ein Kinderspiel ist, dir zu vergeben.
Du anerkennst, dass du nunmehr zahlreiche Dinge anders machen würdest, als du sie getan hast. Also nun, hier das, was zu tun ist:
Wenn du dich zu Bedauern bekennst, lasse es los. Lasse die Vergangenheit los, die länger zurückliegende Vergangenheit, sowie die kürzliche. Tue das jetzt.
Das Leben handelt nicht insgesamt darum, reinen Tisch zu machen. Schuld, Rache, Zurückzahlen etc. sind allesamt Anläufe, Untaten wieder gutzumachen, und selbstverständlich habt ihr dankbarerweise mitunter das Verlangen, in der Welt Gutes zu tun.
Geliebte, euer Leben ist im Begriff, sich vor euren selbigen Augen zu wandeln. Werft eure Arme in die Höhe, und kommt mit dem Leben voran. Lasst Verletztsein, lasst Verbitterung oder jedwedes Empfinden von Ungerechtigkeit los.
Sowie ihr derzeit das Leben aus der Vorstellung von Unfairness her in den Blick nehmt, wann werdet ihr hinfort eine solche Hinsicht abstreifen und euch eine andere zulegen? Versucht, das Leben aus dem Blickwinkel des Vorsprungs und des Nutzens her zu sehen. An einem sonderlichen Punkt im Leben, da zieht die Schultern hoch, wendet euch in eine andere Richtung und geht unentwegt voran. Es ist keine gute Empfehlung, dass ihr unaufhörlich euer Herz auf das Alte werft und vergießt. Lauft jetzt von Neuem. Sprich – es sei denn, ihr möchtet, dass etwas so ist, wie es anscheinend gewesen ist.
Lasst vergangene Schritte los. Lasst auf jeden Fall Misstritte los. Es gehört in der Sache etwas gesagt, nicht bloß Kümmernisse los zu lassen, sondern obendrein eine grollende Kränkung von vornherein nicht bei euch zu behalten. Gesteht die Abwegigkeit, wie in der Vergangenheit eure Gedanken verlaufen sind, ein, und lasst die irrige Täuschung los. Ein für alle Mal, lasst los und frei.
Heavenletter # 6073 – 11. Juli 2017 – Change Your Own Frame of Mind
Ändert eure eigene Geistesverfassung
Gott redete …
Anstelle dessen, gedanklich mit den Beschaffenheiten, welche die Menschen nicht an sich haben, befasst zu sein, schreibe den Menschen gut, was sie sind.
Im Sinne der Welt, da ist kein einziger perfekt. Kein einziger kann deinen Vorstellungen nachkommen. Du hast dir selber gerecht zu werden. Es gibt großartige Leute, auf die du dich in einem gehörigen Ausmaß stützen kannst, obschon, auf keinen kannst du dich bei allem stützen. Wer hat dir gesagt, dir stehe es ins Haus, Menschen zu finden, welche alles für dich erfüllen? Woher rührt diese Anschauung?
Erfülle dich selber. Du bist niemandes Säugling, der den ganzen Tag lang gehegt gehört.
Sowie du auf dich und auf Mich setzt, triffst du den Nagel auf den Kopf.
Von der Irdischen Sicht her gibt es keinen, bei dem du nicht Missliches finden kannst. Jemandes veritable Schwäche, so wie du sie im Blick hast, ist ohne Weiteres womöglich die andere Seite seiner veritablen Stärke. Auf jeden Fall ist es nicht an dir, deine Freunde, deine Familie und Kollegen und Chefs oder den Menschen auf der Straße umzuformatieren.
Es ist für dich definitiv an der Zeit, bei dir die Dinge geradezurücken, anderenfalls wirst du ein Dorn in deiner eigenen Seite sein. Erkennst du das Wahre an dem, was Ich soeben sage?
Es gilt dir nicht, DER Kritiker der Welt zu sein. Lasse die Leute in Frieden. Es ist bei jemandem, der ein perfekter Kritiker der Welt ist, eine Menge Missliches zu finden. Du wärest von Anderen nicht dermaßen enttäuscht, sofern du nicht von ihnen erwartetest, dir stets zu gefallen. Scheide dich ab, ein Meister im Fehleraufsuchen zu sein.
Für Etliche oder für Viele scheint es wie eine hoffnungslose Aufgabe zu sein, nichts Fehlerhaftes zu erblicken. Es ist nicht gerade so, dass ihr euch unentwegt nach Misslichem umblickt – oder ist es so? Es sind kleine Sachen da und dort vorhanden, die euren Nerven durch und durch gehen.
Irgendwie, irgendwie habt ihr einen Weg zu finden, euch selber weniger mäkelig zu machen.
Es ist einleuchtend, dass ihr dann, wann ihr vollendet seid, den ersten Stein werfen könnt. Selbstverständlich wird dies, ihr Lieben, niemals der Fall sein, denn es ist obendrein klar, dass genauso wenig ihr, in den Bezügen der Welt, vollkommen seid. Irgendwer wird es nicht mögen, wie ihr kaut oder wie ihr euch die Haare schneiden lasst, und eine ganze lange Liste.
Körper stellen euch ein Bein. Ohne die leibliche Form, könnte es euch unbesehens leichter sein, liebevoller zu sein. Ohne Körper, was ist da zugegen, euch zu behelligen? Ohne Körper, was an Unfertigem würdet ihr da erblicken? Ohne Körper, was würde euch da nerven? Ohne Körper, da hätten eure Zurechtrückungen keine Basis, denn, bar der Existenz von Körpern, wogegen solltet ihr Einwände erheben können?
Was für Lärm würde euch ärgern? Was für ein Auftreten? Welches Nahrungsmittel? Welches Parfum? Ohne Körper, was könnte da glibberig sein, oder, da wir schon dabei sind, was könnte da ideal sein, es anzufassen?
Ohne Körper, da würdet ihr auf einer tieferen Schicht an Wundersamkeit leben, obschon euch andere Schichten des Entzückens, welche euch versagt sind, abgingen. Findet einen Weg, die Sinnesempfindungen, an denen ihr Vergnügen habt, zu genießen, und nicht durch das, woran ihr kein Vergnügen findet, zerzaust zu werden.
Räumt es den Kehrseiten von Beziehungen nicht ein, euch verkrampft und angespannt zu machen. Wir kommen abermals darauf zurück, Freuden einzufahren, wo ihr sie findet, und Verdruss los zu lassen, sowie ihr ihn kurz zu sehen bekommt. Haltet eure Sicht hoch, und, was ihr nicht dauerhaft hochzuhalten vermögt, nun, das lasst in der Folge gehen.
Das ist kniffelig, gewiss ja. Ihr wärt sicherlich aller Beeinträchtigungen ledig, wenn ihr bloß wüsstet Wie.
Hier nun ein weiterer Aspekt, welcher euch hilfreich sein mag, schlicht hilfreich sein mag. Und der ist – ein Wort aus eurem Wortschatz zu tilgen. Entfernt das eine Wort sollte oder die zwei Wörter sollte nicht. Sollte und seine Abkömmlinge, müsst, hätte zu, es geht einem an die Nieren, es gehört so — sowie ihr euch sie zu Nutze macht — werden sie euch ohne weiteres Zutun in eine Ecke glutvollen Eifers des Fehlerfindens drängen.
Falls ihr stille zu sein habt, seid stille. Und, sofern ihr euch denn dazu durchringen könnt – ändert eure Geistesverfassung.
Heavenletter # 6077 – 15. Juli 2017 – Setting the Dial Tone of Your Life
Dabei sein, den Wählton deines Lebens festzulegen
Gott redete …
Ist es dir mittlerweile eine Überraschung, dass dir das Leben nicht immer zupass ist und gelegen kommt? Ja in der Tat, es kann dir unter Umständen so vorkommen, dass du sehr wohl im Leben damit rechnest, dass es dich im Stich lässt. Du moserst unter Umständen über das Nichtkooperativsein des Lebens. Ich erbitte, dich nicht ob des Lebens in dem Ausmaß, dass du dich der Unzufriedenheit überantwortest, angegriffen zu fühlen.
Recht gewiss wirst du das Empfinden haben, das Leben müsse aussetzen, dir ein Bein zu stellen. Wenn das Leben doch nicht dermaßen widerborstig wäre. Ah, wenn du doch mit dem Leben ein Händeschütteln wechseln könntest.
Womöglich bist du des Empfindens, du habest es im Leben mit dem Leben zu schaffen, und dass dies immer so gewesen sei. Vielleicht sind deine Gefühle derart, du donnertest mit dem Kopf gegen die Wand oder du verzweifeltest an der von dir in Gebrauch genommenen Ausrüstung, welche dir der Hand entwrungen ist. Dein Rechner, dein Auto beispielsweise wollen nicht, was du möchtest. Du machst dies als Frustration aus. Du bist wohlgerüstet, angeknüpft zu sein, was Gutes indes verschafft dir oder irgendwem Derartiges?
Vielleicht vermeinst du das Leben als begriffsstutzig. Du leitest etwa ab, das Leben sei da draußen, um dich zu fangen, allzu viele unter den Menschen in deinem Leben seien bockig, und seien einseitig. Wo ist deine freundliche Haltung gegenüber dem Leben hin? Du hast ein Bild vom Leben an dir, welches dir nicht passend ist. Das Leben sitzt nicht recht bei dir. Du bist dir sicher, so sollte es nicht sein. Deine Frustration bringt sich in Stellung. Du bist dir gewiss, dem Leben gezieme es, für dich rechts wie links Türen zu öffnen.
Du scheinst ein oder zwei Hauptauslegungen des Lebens an dir zu haben – angenehmes Dahinsegeln, oder scheußliches Sich-Einmengen. Etwas geht dir gegen den Strich. Das Leben belegt dich mit Beschuss. Tag um Tag verfängst du dich selber in einer Falle. Frustration wickelt dich um ihren kleinen Finger. Du lässt wohl deine Arme sinken und sprichst zu dir selber: „Womit sonst konnte ich denn überhaupt rechnen.“
Und auf diese Weise setzt du den Wählton deines Lebens fest.
Du neigst dazu, auf einen Zug namens Frustration aufzuspringen und siehst kein Wiederwegkommen von ihm. Dir – dir sieht das Leben wie ein windiger, flüchtiger Schuldner, wie ein Trickbetrüger aus. Es hat dir genau das Aussehen eines Wolfs in Schafskleidern. Auf keinen Fall möchtest du dich noch einmal ködern lassen. Das Leben mag ja hundertmal das Beste von dir bekommen haben, aber du wirst ihm dies nicht mehr länger stattgeben. Du bist dir jetzt um das Leben klar. Du wirst dir das ärmliche Benehmen des Lebens nicht mehr länger bieten lassen. Du bist genug zum Narren gehalten worden. Daher bist du auf der Hut und auf dem Posten. Du bist für einen Kampf bereit.
Geliebte, es ist nicht ganz so, dass ihr verursacht, was sich im Leben abspielt, wiewohl, ihr seid nichtsdestotrotz zuständig dafür, wie ihr mit dem Leben zu tun habt. Was sprecht ihr zum Leben? Bitte erblickt im Leben nicht einen Gegner, der vor euch steht, denn dann erteilt ihr der Feindschaft Unterstützung. Ihr mokiert euch ja womöglich allerorts, auch so noch befindet ihr, das Leben habe sich an euch, soeben ein weiteres Mal, schuldig gemacht. Das Leben, der Sünder. Ihr, das Opfer.
Das Leben hält keinen Groll wider euch aufrecht. Es bist du, der einen Groll wider das Leben innehat. Machst du Anstalten, Beweise zu sammeln, dass das Leben ein Schurke ist? Versuchst du zu belegen, dass du unbefürwortet bist? Weswegen solltest du dies tun mögen?
Reiche dem Leben deine Hand zu. Lächle es an. Du hast es nicht zu bauchpinseln. Du hast dich dem Leben ebenso nicht entgegen zu setzen und Ihm nicht aufzuzeigen, dass du es Ihm nicht stattgeben werdest, dich jemals wieder einmal schäbig zu behandeln. Was für eine Art und Weise, dem Leben dein Gesicht zuzuwenden. Was du dir dabei doch alles denkst!
Das Leben ist bei dir nicht ununterbrochen ein Bösewicht gewesen. Es gibt eine Menge, was über dein Offen- und Willkommen-Sein gegenüber dem Leben gesagt gehört. Du kannst den Ton der Beziehung festlegen. Du kannst zuvorkommend sein. Du kannst Danke Dir sagen. Du kannst ein langes Band der Eintracht auftun. Es mag dir womöglich schmalzig klingen, dennoch, du vermagst es, im Leben das Beste herauszubringen. Du kannst das Leben aufmuntern. Du kannst dein Herz weit offen halten.
Ist es ein Narr, der das Leben willkommen heißt, oder ist es ein weiser Mann? Du brauchst dich nicht mit dem Vergangenen abgefunden zu haben, noch auch hast du fortwährend bei dir zu behalten, das Leben so zu sehen, als trete es auf dir herum. Begrüße das Leben.
Lege deinen Arm um des Lebens Schulter und sage: „He, Leben, ich freue mich, dass du hier bist!“
Heavenletter # 6080 – 18. Juli 2017 – By the Streams of Sweet Waters
An den Strömen lieblicher Wasser
Gott redete …
Ich höre dich reden, oder gar protzen:
„Gott, ich möchte mich gerne auf grünen Auen niederlegen. Ich möchte mich an frischen Wassern hinlegen. Ich möchte das – absolut –, sofern ich wüsste, wo grüne Weiden und frische Wasser zu finden sind. Wo sind sie? Wenn ich sie sehen könnte, wäre ich voll dabei, mich bei ihnen niederzustrecken.
So wie die Dinge stehen – es fühlt sich so an, als würde ich turbulente Stromschnellen hinuntergleiten. Ich falle kopfüber – manchmal über beide Ohren verliebt – und überschlage mich, oftmals in einem Morast oder in einer Einöde. Bisweilen lahme ich kaum daher. Ich scheine nicht zu erkennen, wohin es mich verschlägt. Ich bin im Dunkeln, Gott. Gott, errette mich vor mir selber. Nimm mein Herz und meinen Geist in Beleg. Tilge Furcht aus meinem Sichtfeld. Setze meine Seele zurück zu lieblichen Wassern.“
Geliebte, bringt ihr vor, ihr wärt verloren? Ihr könnt nicht mehr weiter wissen, derweil Ich bei euch bin? Dass Ich bei euch bin bedeutet just dies, dass ihr niemals sonder Mein seid. Und ihr könnt Mir niemals entkommen. Drinnen wie außen, Ich bin hier. Ihr seid geborgen. Ich erfasse euch in der ganzen illusorischen Zeit.
Falls ihr denn auf den Stromschnellen gleitet, und das lasse Ich nicht gelten, so reitet ihr die Schnellen mit Mir. Sofern es euch danach ist, als wärt ihr ohne Mich, so seid versichert, dass dies eine illusorische Täuschung darstellt, die ihr mit euch herumschleppt. Gibt es irgendeinen Grund, weswegen ihr solch eine Illusion bei euch zu haben braucht, unterdessen Ich unversehens für euch zur Verfügung bin? Törichtes Kind. Habe deine Träume. Sie sind es wert, sie zu haben. Träume groß.
Um Himmels willen, wieso bloß klein träumen? Aus was für einem Grund?
Du schaffst ausladende große Tagträume, sodass sie wachsen und sich entwickeln können, und dass sie, angelegentlich, Wirklichkeit werden können. Beginne die Wahrheit zu erkennen.
Fange einen fallenden Stern. Rudere dein eigenes Boot. Paddle dein eigenes Kanu. Erkläre die Unabhängigkeit von vergangenen Gedanken.
Als du Kind warst, da redetest du wie ein Kind. Nun, was tust du deiner Auffassung nach derzeit?
Sei so freundlich und fange frisch ganz von vorne an. Habe neue Fragen und neue Antworten, Antworten, welche aus deinem Herzen hervor und in die Höhe steigen.
Ganz gewiss, Glück-Haben und Glückssträhnen schwingen deinen Weg. Das haben sie oft getan. Zur selben Zeit kannst du dich zubereiten für größeres Gut-Glück und für mehr davon. Du bringst Glückssträhnen-Haben mittels deiner Gedanken dichter heran.
Hast du nicht Menschen gekannt, welche auf einen Schlag aufgeblüht sind, als wären sie neu? Deren frisches Glücklichsein sieht hervor. Sie sind zu Neuem Licht am Glänzen geworden. Wie ist dies passiert, wunderst du dich. Was brachte ein Gesicht dazu, sich aufzuhellen? Wo sind jemandes Flauten hin, und Wonne strahlt aus.
Begeisterung kommt von innenher. Ich wette darauf, dass ein Glänzendes Licht, welches einen so genannten Anderen vorwärtsbewegt hat, ebenfalls dich vorzurücken vermag.
Geliebte Seele, jemand pflanzt irgendwie irgendwo eine neue Frucht an Gedanken ein, und dessen Gedanken tragen Frucht, Früchte, reif zum Pflücken. Ich frage Mich alsdann selber, wieso nicht du, wieso nicht du? Ich habe Zutrauen in dich.
Diese Person, die euch dabei zuvorgekommen ist, hat nicht alle Angst gemeistert, gleichwohl hat sie sich trotzdem in eine neue Richtung voranbewegt. Ein kleiner Same kann zu einem großen Traum werden. Schiffe dich aus vergangenem Denken aus. Habe deine Träume. Habe sie, und sie haben eine gediegenere Chance, Wirklichkeit zu werden.
Etwas rief jemanden wach. Was es auch ist, das einen so genannten Anderen wach machte, es kann dich ebenso aufwecken.
Woher kommen große Träume? Sie kommen von inwendig in dir. Was quetscht Träume zusammen? Zusammenquetschen kommt ebenfalls von dir innen. Halte deine Träume aufrecht. Liebe sie. Liebe es, sie zu haben. Erteile dir die Erlaubnis, deine Träume zu träumen. Sie sind nicht verpflichtet, hervorzudringen und durchzukommen. Heiße sie ob der Träume wegen, die sie sind, willkommen. Gib ihnen einen Vorsprung.
In der Welt, da gib dem Himmel der Träume statt, in Schönheit zu erstrahlen und zu erblühen. Es werden einem die Worte fehlen, wie glücklich du sein wirst. Ganz bestimmt glücklicher mit Träumen denn dann, wann du ohne sie bist.
Stelle dir dies vor!
Wie malt ein Maler? Ein Gemälde dringt aus ihm heraus. Eventuell hat er nicht ein klares Bild in seinem Sinn, wiewohl bringt sich das Gemälde just vor seinen selbigen Augen zur Reife. Er bekommt ein Bildnis in den Blick, derweilen er nach und nach mitgeht und entlanggeht. Er spürt es, und es versammelt sich und kommt zusammen. Es kommt zu ihm.
Alles ist inwendig in dir. Bringe es heraus und warte mit ihm auf, alldieweil du bei ihm dran und zugegen bist.
Heavenletter # 6084 – 22. Juli 2017 – Stay One with God
Verbleibe Eins mit Gott
Gott redete …
Die Königin, welche in dem Märchen ihren Spiegel befragte: „Wer ist die Schönste im Lande?“, war von wettstreitender Gesinnung. Ihre Ansinnen waren nicht wohltuend, nicht einmal für sie selber, aber sie war sich darüber nicht im Klaren. Sie dachte, ihre Vorhaben bedeuteten etwas Wundervolles.
Es gibt ferner eine Art der Konkurrenz. Sie kann etwa heißen, dass du es dir wünschst, – nicht, die Schönste unter Allen zu sein – sondern die Beste-Freundlichste-Werteste-, die Am-Meisten-Gutes-Schenkende-, die Dienendste-Person unter Allen zu sein.
Dies ist nachvollziehbar und würdig, gleichwohl, ihr Lieben, blickt ihr auch so in den Spiegel. Besser, eure Augenbrauen zupfen als ein sinnvolleres Anliegen hernehmen, denn euch selber anzuordnen, euch als ein Großartiger Geber aufzublähen. Lasst euer selbst los. Erhebt euch zum Selbst.
Ihr seht es womöglich nicht gerne, wie Ich dabei bin, euer wohlgesonnenes Gutsein des Herzens in die Arena von Konkurrenz und Wettstreit zurückzustufen. Es ist fraglos, ihr vermeint, jenes sei weitaus wundervoller, dem gegenüber ist hier vielleicht das eine oder andre nicht so ganz richtig. Es könnte sein, dass sich das Ego recht unkonventionell gehabt. Es könnte so sein.
Woher rührt das Bestreben, die Schönste von Allen zu sein? Woher kommt das Verlangen, der Gebefreudigste von Allen zu sein? Sowie Superlative Einkehr halten in ein inwendiges Gespräch, könnte es der Fall sein, dass sich das Ego in den Vordergrund rückt. Ihr meint, ihr wärt am Glänzen. Ihr meint, ihr wärt edel und verdientet Anerkennung.
Geliebte, ein jedes Menschenwesen findet Anerkennung reizvoll. Applaus ist überall willkommen. Tut euch nicht nach Anerkennung um, habt sie genauso wenig zu haben. Der Wunsch, großzügig zu sein, ist wunderbar. Dass es euer Wunsch ist, großherzig zu geben, ist nicht ein Geben, so, dass ihr, ob der Privilegierung zu geben, in Selbstanerkennung glänzt und aufscheint. Eurem Geben ist es nicht angelegen als ein persönliches Zeugnis für euren Wert hervorzustehen.
Es ist klar, es ist besser, zu geben, denn nicht zu geben, dennoch bist du kein Ballon von einem Geber, der auf eigene Faust einen früheren Rekord zu schlagen hat.
Es liegt ein erklecklicher Wert darin, ein anonymer Geber zu sein. Auf diese Weise könnt ihr anfangen, euren Platz in dem gesamten Kosmos des Gebens zu begreifen. Gebt aus eurem ganzen Herzen heraus, gewiss doch, und alsdann seid ihr dabei, aus mehr denn aus euch selber, und ob mehr denn ob euch selber zu geben.
Übernehmt den Platz von Mir. Es ist stets in Meinem Namen, dass ihr gebt. Nicht euch selber aufzublähen, ihr Sterblichen, ebenso nicht, die Vorstellung äußerster Genügsamkeit zu übermitteln, vielmehr schlicht in Meinem Namen geben.
Es ist für euch weitaus besser, euren Wahren Namen zu kennen, welcher nun einmal angelegentlich der Meinige ist.
Euch an Meiner Stelle in die Höhe recken heißt – euch nicht allzu hoch erheben. Selbstverständlich, es ist Ich, euer Schöpfer, dem ihr dient. Im selben Sinne – es ist im Namen Gottes, dass ihr gebt.
Ihr nehmt von euch selber nicht als von einem Großen Geber Kenntnis. Euer kleines selbst tritt in das Bild nicht herein. Dies ist die Wahrheit. Jenes ist näher an dem Fakt der besagten Bewandtnis dran – dass ihr ein Instrument von Mir seid.
Macht auf niemanden Eindruck, nicht auf euch selber. Imponiert niemandem, und alsbald scheint ihr in aller Meiner Glorie. Gibt es irgendeinen anderen Glanz, in dem ihr erstrahlen möchtet? Aller Glanz ist Mein. Geliebte, Meine Pracht ist nicht ein Besitztum mit eurem eingestanzten Namen.
Strahlt die Sonne, Welche Strahlt, wider. Dies ist simpel und leicht zu tun.
Welchen Glanz gibt es überhaupt zum Widerstrahlen, ausgenommen den Meinen? Wer existiert außer Ich? Ihr existiert unter Meinem Selbigen Schirm.
Was für Vorwärtsschritte gibt es im Leben zu erlangen, außer die Meinigen? Was für eine anderweitige Stelle gibt es für euch, dorthin zu gehen? Ihr kommt von Mir her, und ihr traut euch zu Mir.
Volldrehung, zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Wir SIND, Geliebte.
Ihr steht als Eines mit Mir da und nicht abgesondert von Mir. Wir existieren als Eins.
Die Sonne widerspiegeln, dafür seid ihr hergestellt.
Heavenletter # 6087 – 25. Juli 2017 – Through Whose Eyes Are You Looking Now?
Durch wessen Augen blickst du soeben?
Gott redete …
Durch wessen Augen blickst du jetzt?
Du fragst dich, wie es kommt, dass diese Frage, durch Wessen Augen du blickst, in die Gleichung tritt?
Du wachtest eines Morgens auf und wurdest dir gewahr, dass die Augen, durch die du schautest, nicht die deinen waren. Du blicktest aus ihnen heraus, wiewohl waren sie nicht die deinen.
Nun, es war dir etwas Gewöhnliches, immer infragestellend zu sein, immer zu versuchen dir von etwas einen Reim zu machen, zu versuchen irgendwohin zu kommen. Es war, als wärest du zum Himmel hin gelaufen, und als seist du jetzt am Lauf los! vorbeigegangen. Ist das möglich? Nun, als du ja nun hier bist, hast du dich selber, so wie du dich gekannt hast, hinter dir gelassen. Das Du, welches du deinem Dafürhalten nach stets warst, hat sich aus dem Staub gemacht.
Nun, so du dich zu Mir erhoben hast, Wer kannst du da anderes sein als Mein Allmächtiges Selbst? Ist dies die Bedeutung von Einssein – dass du dich nicht mehr länger irgendwo auffinden kannst? Du scheinst verschwunden zu sein. Zunächst kannst du ohne Weiteres mit der Erfahrung befasst sein, du habest etwas Kostbares verloren, denn wo bloß sind deine Eigenarten hin?
Unter Umständen bedauerst du es, dass dein kleines Selbst weg ist. Wie bei der Kindheit, wie beim Spielzeug-Land – „Sobald du einmal ihre Grenzen überschreitest, sind sie niemals mehr aufzufinden.“
Was von dir übrig ist, fragt: „Wer ist dieses Eine Selbst jetzt, über welches sich mein Empfinden leidenschaftslos, sachlich und unparteiisch gibt?“
Womöglich hast du das Gefühl, als seist du dir ein Fremder geworden. Es ist, als habest du dich eingetauscht und Weitweg-heit bekommen anstelle von rundum tosendem Glücklichsein. Du verspürst einen Zustand von Nicht-Existenz. Im Einssein, wo kann es da Erscheinungsbildlichkeit geben, falls denn Einssein überhaupt ist?
Zunächst verspürst du womöglich deinen neuen Bewusstseinszustand als absent. Wo ist die goldene Gans, die du vorhersahst? Du erwartetest etwas. Ach, jetzt sieht es danach aus, als sei dein Herz abrupt entfernt und nicht ersetzt worden.
Sagt Mir nicht, ihr Lieben, ihr vermisstet die Verheerungen der Emotionen und das ganze Durcheinander, was mit ihnen einhergeht? Ihr seid auf ebenem Kiel, nicht mehr auf einem schwankenden Boot.
Ihr habt damit gerechnet, ungestüme Liebe zu spüren zu bekommen. Ihr wundert euch nun – hat sich gar die Liebe selber verstopft, ist sie unbefangen geworden und auf Distanz? Kann es sein, dass Selbst-Erkennen sich nicht mehr wie begeisterter Überschwang anfühlt?
Sowie du nicht mehr länger Gegensätzlichkeiten erlebst, verspürst du alsdann nicht das Nahesein, mit dem du gerechnet hast, vielmehr eher Weitwegsein, und empfindest dein Selbst anscheinend eher am Treiben, denn zutiefst am Auftreten und Vorkommen. Du bist nicht mehr länger im Schlamm versunken. Anstatt starke und tiefe Gefühle zu haben, fühlst du dich zur Seite genommen.
Ja, du kannst zu dir selber sprechen: „Sicher doch, wilde Emotionen habe ich nicht erwartet, oder – tat ich das?“
Durchaus, ja das tatst du.
Wenn du auf einem Gipfel bist, bist du ganz einfach auf einem Gipfel. Du hast große Schritte genommen und getan, und jetzt holst du nicht mehr mit den Schritten aus. Du kletterst keinen Berg mehr hoch. Nun bist du fürwahr oberhalb der Welt.
Du bist Zuhause. Es war einmal, da warst du Auf Der Heimreise, und hattest eine Menge, um darüber Nachhause zu schreiben. Nun ist der Kuchen aus dem Ofen heraus.
Die Welt ist nicht mehr länger deine persönliche Welt. Du hattest Ekstase vorausgesehen. Gleichmäßigkeit ist nicht Aufregung – sie ist Gelassenheit. Stille ist nicht das gleiche wie Karussellfahren.
Nun, so du jenseits der Welt bist, was bleibt dir da über, es zu erstreben und zu begehren? Dies ist die Bedeutung von jener Verlangenslosigkeit, von der du vernommen hast. Es ist nicht so, dass du deine persönlichen Wünsche beiseitezulegen hattest. Du hattest nicht irgendetwas zu tun. Es spielte sich ohne einen Entscheid ab. Es kam zusammen mit dem Territorium. Du hast jetzt eine umfassendere Sicht.
Jetzt existierst du nicht mehr für dich selber. Es gibt nicht mehr länger zwei Realitäten, eine von der Welt, und eine Gottes. So du Hier bist, bist du Hier. Du suchst nicht mehr nach dir selber, weil du jetzt bereits gefunden bist. Jetzt, da stößt du auf dich Selber en passant.
Heavenletter # 6091 – 29. Juli 2017 – Pictures of Life Taken from Different Angles of the Sun
Bilder vom Leben, aufgenommen aus unterschiedlichen Winkeln der Sonne
Gott redete …
Fürchte dich nicht mehr davor, was die Welt Tod nennt, welches, wie es sich erweist, nichts mehr als ein Wechsel einer Örtlichkeit ist. Diejenigen, die sterben, und die geliebten Nahestehenden, welche zurückblieben, gelangen zu einem Punkt, einen gewissen Filter los zu lassen, der mehr oder weniger als das Physische angesehen wird.
Die Kamera in hergekommener Art kann nicht mehr Bilder aufnehmen, oder, ja, ihr habt nicht die Mittel, die Fotos zu entwickeln, ebenso sind eure Augen derzeit nicht in der Lage, die Hinter-der-Szene-Ebenen des Seins zu sehen. Das Körperliche ist nicht mehr das gestaltete Bild. Die Einbuße, die du vorhersagtest, hat einzig mit einem flüchtigen Blick auf das Physische und mit den Sinnen, an die du dich gewöhnt hast, zu tun.
Dein geliebter Angehöriger, der im Physischen in Erscheinung getreten war, kann jetzt mehr wie – das ist nicht böse gemeint – ein altes beliebtes Sofa in Augenschein genommen werden, welches du los zu lassen hast, oder, bei etlichen Gelegenheiten, wie eine schöne neuere Couch, welche irgendwie zugedeckt werden musste. Es ist in der relativen Welt eine wohlerfasste Anschauung, dass alles, woran du geheftet bist, los zu lassen ist, dieses Abscheiden indes ist dermaßen hart beanspruchend, dass dein Herz wehtut und dass du das Privileg, die Seele des einen, der dir derart lieb und herzig geworden ist, gekannt zu haben, teuer erkaufst.
Was sich verzieht, ihr Lieben, das ist Zeit, ja, obschon Zeit ausschließlich eine Idee ist. Die Zeit ist sich gar im Klaren, dass sie weiterläuft, und dass es an ihr für ferneres kein Festhalten gibt. Zeit ist ein gewieftes Irrlicht.
Vielleicht kann man sagen, dass Zeit, welche täglich zu sein scheint, eine hingezeichnete Skizze ist. Sie ist ein als ob. Was euch auf Erden solide erscheint, ist eine Fassade, welche ihr zutiefst für echt haltet, die hingegen nichtsdestotrotz auch so eine Fassade ist. Dies ist nicht das erste Mal, dass du etwas eingekauft hast, welches sich als etwas herausstellt, was du dir so nicht gedacht hast.
Selbst bei dem Kristall-Diamanten der Liebe, so verdreht diese auch für dich gewesen sein mag, hast du dich was die Liebe angeht öfter mal zum Narren gehalten. Obschon Liebe unausweichlich weitaus mehr wahr ist, denn ihr es euch ausdenken könnt, habt ihr euch bei aufgepumpter Liebe, welche sich auf rein gar nichts belief, getäuscht. Ihr verkauftet euch ihr. Wahrheit währt. Politur nutzt sich ab. Ihr kauftet ein Lied und einen Tanz.
Worauf für euch das Leben in der Welt hinausläuft, ist eine Story. Die ganze Geschichte ist real-erscheinend, ja gar selbst dann, wenn sich das einzige Wahre Tiefe als Liebe erweist, wird sich Liebe auf der Oberfläche zu Staub kehren, sei es nun übermittelte, sei es nun empfangene Liebe. Nichtsdestotrotz, inwendig in euch kommt große knospende Liebe zu liegen, welche niemals überflügelt und beiseitegelassen werden kann. Sie ist, was ihr stets seid.
Seien ist permanent. Seien ist immer. Kein einziger geht in Wirklichkeit fort. Seien ist wahr. Seinshaftigkeit existiert und geht nie und nimmer ab. So eintägig das Sein euch auch scheinen mag, ihr seid feste in ihm untergetaucht. Ihr seid Seiend. Ihr seid Es! Kein einziger entflicht sich vom Seinshaften. Seinshaftigkeit ist Endlos. Endlos ist, was du bist und was du seit eh und je gewesen bist. Ich wiederhole es, du bist Endlos. Du bist eine Konstante. Du begannst niemals, und du setzt niemals aus. Das Leben auf der Erde scheint dir einen Anfang zu haben, dem gegenüber hat es niemals je eine Zeit gegeben, als du nicht warst.
Es mag demgemäß so sein, du fährst im Leben in der Welt in einem Zug und erblickst allerlei Ansichten, derweilen du mit Lichtgeschwindigkeit auf Reisen bist und in der Welt Aspekte des Lebens erhaschst. Es ist, als ob du einen Knopf hier, und einen Knopf dort, anfasst und in ein Kaleidoskop von Bildern des Lebens von unterschiedlichen Winkeln der Sonne her schaust.
Licht ist Licht. Licht ist niemals minder als Licht, obgleich sich Licht, in der Welt, zu verdunkeln scheint. In Wahrheit verdüstert sich das Licht des Lebens niemals. Es gibt keine Vorhänge zum Vorziehen oder zum Verdunkeln der Fenster des Lichts. Es gibt kein Entschwinden von Licht.
Im Leben auf der Erde, da hüpft ihr, bei dem was ihr als Tod bezeichnet, von der Fiktion zum Ewigen, wo Wahrheit allbekannt ist, und wo Fiktion eine Massenidee und nicht im Geringsten Wahres ist.
Fiktion ist eine Spritztour, die ihr unternehmt. Nun gut, Wir können sie als einen Kniff des Geistes bezeichnen. Demnach also, was ist trügerische Illusion anderes als ein Trick des Geistes förmlich noch dazu?
Heavenletter # 6094 – 1. August 2017 – Doors Open, and Someone Walks Through
Pforten gehen auf, und jemand geht durch
Gott redete …
Du hast eventuell mehr als ein Mal gesagt:
„Wie anders wäre doch die Welt, wenn ich das eine oder andere Sagen bei ihr hätte!“
Genau da liegt das Problem, ihr lieben Söhne und Töchter. Ihr habt das Sagen. Ihr und die Welt gehen Hand in Hand. Hebt euer Leben an, und ihr hebt die Welt an.
Falls du dich als ein Ritzel in dem Rad begreifst, wie veranlagst du dich demzufolge?
Falls du dich als hilflos siehst, wie lautet dabei dein Beitrag?
So wie du die Welt siehst, das ist, dem zum Trotz, was du womöglich vorziehst und lieber hast, zu einem Gutteil wie du dich selber siehst. Natürlich kann es dabei Ausnahmen geben, zum mindesten an der Oberfläche, gleichwohl ist das Besagte zu einem großen Teil der Fall. Bejahe mehr Zutrauen in deine Befähigung, einen Unterschied zu erbringen, und du wirst mehr von einem Unterschied erbringen.
Wie geht es zu, so ein Kind aus den Slums, welches keine Schuhe sein eigen nennt, heranwächst, um ein Milliardär zu sein? Du könntest sagen, das sei durch Zufall. Du könntest sagen, das Kind habe Glück gehabt. In der Tat! Du könntest sagen, es arbeitete schwer. Dessen unbenommen, es hatte irgendwo tief in sich selber einen Glauben an sich selbst und an seine Befähigung, etwas zum Sich-Ereignen zu bringen. Es hatte den Drive. Es hatte den Unternehmungsgeist.
Unabhängig davon, zudem kannst du vorbringen: „Was ist so uneingeschränkt wichtig daran, ein Milliardär zu werden?“ Gewiss, dies kann der Weg sein, auf dem Viele sich selber gegenüber ihren Wert, den sie haben, belegen. Gleichzeitig ist es so, diese Frage kann in Bezug auf viele Fortkommensweisen im Leben aufgebracht werden. In Hinblick auf Lehrer, auf Schüler, auf Möbeltischler, etc.
Bei dem Beispiel des Armen, der ein Prinz wurde, ist es recht wahrscheinlich so – der Arme wusste, was er wollte. Er schob die Dinge nicht auf die lange Bank. Er brachte nicht vor, er habe die Kraft nicht dazu. Er gab sich zu verstehen, dass er die Macht hat. Er erzielte, was er anging zu erzielen.
In Hinsicht darauf, was man als ruchlos bezeichnet – wie schaffte es Al Capone, in Chicago in jenen lange vergangenen Tagen die Herrschaft zu übernehmen? Wie machte er das? Gelingen, was immer dies meint, kommt nicht immer von guten Motiven her, dem hingegen kommt Erfolg, und trifft er ein. Sofern sich Erfolg in skrupelloser Art einstellen kann, wieso dann sollte Erfolg nicht aus all den guten Herzen, welche sich nach Gutem und Erquicklichem für alle Menschen sehnen, herrühren mögen?
Wie wuchs Abraham Lincoln auf, als er ein Präsident der USA geworden ist? Er lernte nicht vor seinem zwölften Lebensjahr lesen. Sein Erfolg wurde ihm nicht ausgehändigt. Sein Erfolg ist gar eher als für unmöglich angesehen worden.
Wie erreichte Mahatma Gandhi Freiheit für Indien und dies anhand friedlicher Mittel? Gandhi’s Glaube und Beharrlichkeit bargen ungemeines Durchhaltevermögen in sich. Es könnte auch gesagt werden, die Zeit für Indiens Freiheit ist gekommen gewesen.
Kraft Strebens, kraft Bestimmtheit und kraft derer Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen – werden Träume der Menschen, und was über deren Träume hinausgeht, wahr.
Zur selben Zeit, muss da mehr daran sein, denn viele Andere hatten ebenfalls tief reichende Begehren, für welche sie sich hart einsetzten, und deren Bestreben wurden nicht Wirklichkeit, zum mindesten noch nicht.
Somit, ja, was man als Glück-Haben und Glückssträhne-Haben bezeichnet, hat ebenfalls dazuzukommen. Gleichzeitigkeit und vielleicht überdies das, was man Schicksal heißt, ebenfalls. Auf jeden Fall war ein Gelingen, nachträglich gesehen, leicht von der Hand gehend, da es sich zugetragen hat – Türen gingen auf, und jemand lief durch.
Ich stelle in Frage, dass jemandes Geschick darin ausgewiesen ist, sich mit hochgelegten Beinen zurückzusetzen und den Bescheid zu erteilen, er habe kein Sagen oder ungemein wenig ein Sagen.
Eine ungeheuer große Anzahl Menschen wünscht sich den Welt-Frieden. Welt-Friede hat, auf der Oberfläche, noch nicht vorgeherrscht. Was schiebt dies auf? Was für ein Empfinden von Vergeblichkeit hat den Wert dieses Hinausschiebens?
Schließe Frieden in deinem Leben. Sofern der Friede, den du schließt, innerhalb der Wände deines Hauses logiert, ertönen die Friedensglocken nichtsdestotrotz. Kein einziger existiert auf der Erde in einem Vakuum. Jede Person ist, wie man so meint, bloß ein Tropfen in dem Eimer, wiewohl, wie viele Tropfen in einem Eimer braucht es, um den Michigan-See oder die Wolga zu füllen? Wie viel Salz braucht es, um eine Suppe zu würzen? Viele Tropfen bleiben über.
Bedenke Friede. Lebe Friede, und auf diese Weise winkst du Friede herbei. Kein einziger wird eventuell wissen, dass du zum Frieden beiträgst, ebenso wenig wird es jemand wissen, wie viel an Beiträgen er oder sie leistet, oder wegnimmt.
Achtet auf Mich. Sobald ihr für Friede eintretet, tragt ihr zum Frieden bei. Seid inwendig in euch mit euch im Reinen. In der Stille eures Herzens, da tragt zum Frieden bei. Schlingt eure Arme um den Frieden. Seid Friede, und auf diese Weise schlagt ihr das Tom-tom des Friedens überall rund um die Welt.
Heavenletter # 6098 – 5. August 2017 – The Language is Love
Die Sprache ist Liebe
Gott redete …
Ja, was Ich sage, macht etwas aus. In Wirklichkeit ist es freilich so – was Ich schwinge, das ist entschieden erheblicher von Belang. Was Ich schwinge und was Ich sage sind stets ein und das selbe.
Du sprichst ebenfalls, und du schwingst ebenfalls. Was du sagst und was du schwingst, sind eventuell ebenfalls das gleiche. Deine Worte und deine Schwingung haben untereinander gleichzuziehen. Nun reden Wir von Ehrlichkeit und Redlichkeit. Sei in jenen gut beschlagen.
Die gleichen Worte, die du in voller Wahrheit sprichst, schwingen obendrein in gleicher Schwingung. Die Schwingung ist stark. Sobald die Worte und der Wahre Sinn nicht einheitlich ausgerichtet sind – wie etwa bei einer Flunkerei, bei einem Lügenmärchen, bei einer Übertreibung, einer Ausrede oder bei einer rundheraus ausgesprochenen Lüge –, ist die Schwingung abgeschwächt. Sobald du weniger als deine Wahrheit sprichst, einerlei aus was für einem Grund, bemerkst du, was Ich meine, denn du hast so die Hohlheit von ungeerdeten, von unfundierten, fehlgeleiteten Worten erlebt.
Sprache wird in der Welt in Gebrauch genommen. Worte werden geschrieben und gesprochen, um Sinn zu übermitteln. Zum anderen empfängst du Schwingungen mit oder ohne bewussten Zugriff auf sie. Du schwingst unbekümmerterweise zu Schwingungen. Du fühlst sie, spürst sie, erahnst sie intuitiv. Du bedarfst nicht des Verstandes, um von höherer Schwingung erfasst oder von niederer beeinträchtigt zu werden. Dein Verstand wird eher nicht fortlaufend billigen, was du verspürst. Unter Umständen redest du dich aus dem, was du auffängst, heraus, einhergehend mit dem Wunsch, nicht mit irgendeinem Schiefstand Umgang haben zu mögen, gleitest du eventuell an dem vorbei, so als wäre es nicht da.
Auf der Ebene des Fühlens kannst du alles bemerken, selbst wenn dir jenes nicht klar ist. Du kannst die Quantenmechanik auf einer tieferen Ebene erfassen denn auf der des Denkens. Irgendwo in dir bist du auf einer tiefer gelegenen Ebene mit einer ganzen Menge vertraut, sei es nun, du erfasst dies bewusst, oder sei es, du tust das nicht.
Als kleines Kind hattest du das Wort für kalt oder heiß nicht zu kennen. Du erlebtest es, wie sich heiß anfühlt und wie sich kalt anfühlt. Du wusstest um heiß und kalt, so wie du jene spürtest. Du kanntest heißer und kanntest kälter. Womöglich hast du zu heiß und zu kalt ebenfalls erlebt.
Als Kind waren heiß und kalt für dich nicht theoretisch, auf keinen Fall. Du hast sie erfahren. Du hattest dabei kein Durcheinander, auch versuchte niemand, dir darüber etwas anderes anzusagen.
Gewiss ja, manchmal im Leben in der Welt konnte bei der Armatur, auf der Kalt stand, der verkehrte Handhebel mit der Aufschrift Heiß angebracht sein, und vice versa.
Sei dir im Klaren, dass im Himmel Sprache Liebe ist. Widersprüchlichkeit und Konfusion existieren in der Welt, und nicht im Himmel.
In etlichen Fällen könnten andere Menschen, die dir nahe standen, und/oder die Welt im Ganzen, als du jung warst, Anstalten gemacht haben, dir einzureden, ihre Wahrnehmung sei korrekt und die deinige nicht, und in der Folge sind die Sparren deines Selbst-Zutrauens zum Erbeben gebracht worden.
Eine Wahrnehmung des Kindes ist arglos und treuherzig ahnungslos. Es wird eher nicht begreifen, dass es, bevor es eine Straße überquert, nach links und rechts zu schauen hat. Es wird noch nicht wissen, dass ein Messer scharf ist.
Auf der anderen Hand hat ein Kind klare Kenntnis, dass es seinen Freund von nebenan, der soeben eingezogen ist, gernhat, und dass es gerne mit ihm spielen möchte. Vielleicht erteilt die Mutter des Kindes Bescheide, die Freunde ihres Kindes aussuchen zu mögen, selbst so das Herz ihres Kindes bereits die Wahl getroffen hat. Es könnte sein, dass die Mutter des Kindes die neue Familie von nebenan nicht mag. Es könnte jedenfalls schlechterdings vorkommen, dass die Mutter das Herz ihres Kindes für nichtig erklärt. Es kann nicht begreifen, wieso es nicht mit seinem Freund spielen kann. Etwas stimmt nicht. Etwas ist unzutreffend.
Zum ersten Mal in seinem Leben kann es sich eingestellt haben, dass das Kind spürt, dass etwas schief ist. Hat es sich irgendwie um etwas Schlimmes gehandelt, seinen Freund zu mögen? Wieso sonst sollte es denn dermaßen von seinem eigenen Herzen abgeschnitten worden sein?
Heavenletter # 6101 – 8. August 2017 – Create Camaraderie in the World
Schafft Kameradschaft in der Welt
Gott redete …
Es gibt so etwas nicht wie die Armen, die Reichen; die Schönen, die Hässlichen; die Guten, die Schlimmen; die Wertvollen, die Wertlosen; die Weißen, die Schwarzen; die Schuldigen, die Nicht-Schuldigen; Republikaner oder Demokraten; Christen oder Muslime; die Jungen, die Alten; die Ehrlichen, die Unehrlichen; die Mutigen, die Feigen; die Sauber-Gewaschenen, die Ungewaschen. Verstehst du Mich? Ausschließlich in der Welt gibt es Gegensätze. Rufe nicht eine Bezeichnung rundumher, welche du für diffamiert ausgibst. Dir ist es angelegen, in der Welt Kameradschaft zu schaffen.
Mit Sicherheit, stelle nicht Grenzen auf. Schaffe anstelle dessen das Schrankenlose. Ohne ein weiteres Hinsehen ist es dir danach, dass du mit dem Gebrauch von Worten voll mit Gegensätzen hin und her paradierst. Selbst ohne einen Blick darauf zu nehmen bist du geneigt, in der Welt die Leute, ohne dich weiters um die Bewandtnis zu kümmern, zu kategorisieren. Ja, Tatsache ist, du wirst dich etwa was deine Position angeht fühlen, als befändest du dich am Ende einer Wippschaukel, welches in die Höhe geht, während ein anderer abwärts geht.
Ich sage klar und kategorisch, dass jedermann eine bunte Mischung darstellt. Selbst die Schönen treten nicht dauernd schön auf, und jemand, den du etwa als hässlich bewertest, wächst dir unter Umständen ans Herz. Es ist hässlich, jemanden, dich selber mit inbegriffen, als hässlich zu kennzeichnen. Was ist von höherem Wert – erkleckliches Wohlempfinden, oder gutes Aussehen? Du bist in einer jeden Minute des Tages am Küren.
Dein Geist greift die Idee von Gruppierungen auf. Die Leute selber legen sich Umhänge um, dennoch gibt es keine solche Ansammlung von Menschen, keine solchartige Vereinigung. Es gibt ausschließlich Menschen. Stereotypen werden harsch auf die Beine gestellt. Es gibt Menschen, die haben Hausmädchen-Kleidung oder Krankenschwester-Kittel oder Clown-Outfits oder Bluejeans an. Unterhalb all der Namen und Kleidungsstücke sind ganz simpel Menschen von allerlei Art, und sind keine zwei gleich. Ein jeder hat ein Herz, welches schlägt. Ein Jeder hat ein Sehnen nach etwas mehr an sich.
Du bist nicht mehr länger in der Lage, einzelne Menschen in ein Regal hinein zu stopfen und sie dort zu belassen. Was für eine abschlägige Art, gute günstige Gelegenheiten einzuengen.
Die Welt ist zusammengesetzt aus allerlei Menschen. Jeder Fingerabdruck ist einzigartig. Jede Person ist einzigartig. Menschen kann man nicht als Gefangene oder Wärter zusammenklumpen, nicht als Speisende oder Kellner, nicht als Meister oder Sklaven. Die Sache ist die, sie sind Menschen, und Menschen wachsen und entwickeln sich. Öffne deine Augen.
Schließe deine Augen, wenn du möchtest, dir weniger aus Menschen zu machen, indessen vergegenwärtige dir, dass du vorgesehen bist, die Identitäten der Menschen weitaus tiefer zur Kenntnis zu bringen denn beim Benennen von deren Bezeichnungen. Wer bist du denn, zu verkünden, was ein anderes Menschenseinswesen sei, oder nicht sei? So du derartige Bescheide erstellst, machst du dich selber klein. Selbstgerechtigkeit ist ganz und gar nicht: – rechtschaffen sein.
Sowie du einen anderen Menschen beschränkst, begrenzt du dich selbst. Du schneidest dein Herz heraus und bietest es einem Altar des Ego dar.
Was meine Ich deiner Auffassung nach, wenn Ich sage: „Geheiligt sei dein Name.“ Dies beläuft sich auf jedermann.
Sofern du ein Namen-Benenner sein möchtest, sind viele schöne und weise Namen zur Hand, um aus ihnen auszuwählen. Was du einen Anderen heißt, das bekommst du zu hören. Was du hörst, insonderheit was du aber und abermals hörst, wird schlechterdings zu einer Schwingung ausarten, welche du dir in Wirklichkeit ungern zugelegt sehen möchtest. Es existiert kein Weise, dass du einen anderen Menschen herabsetzt, ohne dich selber zu minderem umzuwandeln. Sei nicht rasch darin, irgend einen anderen Menschen zu limitieren.
Wenn du jemanden einen Dummkopf heißt, wer ist dabei der Narr?
Sofern du dich selber höher aufbauen möchtest denn du bist, sofern du diese Bedürftigkeit, größer zu sein, an dir hast, baue, zu diesem Behufe, andere Menschen auf. Lasse das Erheben Anderer deinen Sinn einnehmen, denn, so wie du mit Anderen umgehst, ein solcher Umgang mit dir selber ist dir zueigen. Sofern es dir darum zu tun ist, größer zu wachsen, indem du Andere kleiner machst – vergiss es.
Wenn du Anderen dabei, sich selber dem gemäß, wie Ich sehe, in den Blick zu nehmen, unter die Arme greifst, greifst du dir selber, greifst du anderen Menschen und der Welt unter die Arme. Falls es dein Bestreben ist, in der Welt ein Zeichen zu setzen, ist ebendies die Markierung, die dir gut und gern lieb ist sie anzubringen.
Sobald du die Welt zu einem besseren Ort machst, um in ihr zu leben, wird alsbald die Welt, in der du lebst, zu einem besseren Ort für dich zum in ihm Leben werden. Womit du Anderen aufwartest, damit wartest du dir selber auf. Was du tust, das langt bei dir an.
Es ist keine Aufopferung, einen Anderen zu lieben. Dieses bildet das Sesam Öffne Dich zum Himmel. Hebe die Erde empor, und du lässt eine wundervolle Welt aufgehen. Ich bin nicht der Einzige, Welcher die Welt Erschafft. Du hast dabei zudem eine Hand mit im Spiel.
Heavenletter # 6105 – 12. August 2017 – The Animal Kingdom
Das Tiere-Königreich
Gott redete …
Tiere auf der Erde sind fühlende Wesen. Gewiss ja, es wird gesagt, die Menschheit sei die fortgeschrittenste von allen. Dies weist der Menschheit Verantwortlichkeit zu. Dir ist es bereits klar, dass die kundigsten Menschen auf der Erde von den schönen Tieren lernen. Gesegnete Tiere sind oftmals gute Modelle für euch. Vielschichtig sind deren Vermögen, euch zu weisen.
Die geliebten Tiere haben ihre Instinkte, so wie ihr. Die Muttertiere haben eine wunderbare Verbundenheit mit ihren Jungen. Sie wissen klar und deutlich, wie sie ihre Kleinen aufzuziehen haben. Ihre Instinkte sind simpel und stark. Instinkte variieren selbstverständlich von der einen zur anderen Sorte. Menschen neigen dazu, einen mehr individuellen Hang zu haben.
Affenbabys klammern sich an den Unterbauch ihrer Mütter, und den Affenmüttern ist dies eine Selbstverständlichkeit, denn das ist deren Gott-gegebener Weg, ein Baby ums andere und auf ein Mal mit sich auf die Bäume und über die Dächer hinauf und hinunter zu nehmen. Kängurus tragen ihre Kleinen in einem außen gelegenen Beutel. Wie erlesen ist doch die Natur!
Das Aufziehen der Tierjungen ist selbstverständlich so viel simpler als die Erziehung der Menschenkinder. Dies ist natürlich kein Geheimnis. Tierjungen haben keine Ausstattung, die man sich auszusuchen und anzuziehen hat, und keine Sorgen über den einen oder anderen Stil; keine Schulen, keine Hausaufgaben; und die gesegneten Tiermütter wissen, wann ihre Kinder los zu lassen sind. Das ist förmlich für Unsere geliebten Tiere-Freunde fast eingebaut.
Elefanten sind für ihr Gedächtnis bekannt, gleichwohl halten sie keinen Groll inne. Sie erinnern sich indessen sehr wohl an all die Güte und Schonung, welche ihnen zugekommen sind, und möchten darauf zurückkommen, einem ihre Dankbarkeit zu zeigen.
Tiere denken nicht aber und abermals an Ungerechtigkeiten, die ihnen angetan worden sind.
Tiere bedauern sich selber nicht. Vierfüßige Tiere mit bloß drei Beinen vermeinen sich selber nicht als behindert.
Haustiere, die in euren Häusern leben, nörgeln nicht herum, welcher Kanal im Fernsehen anzuschauen ist, ob das Gerät auf zu laut oder zu leise gestellt ist, ob die Temperatur zu heiß oder zu kalt ist, nicht über den Stil des Dekors, oder nicht darüber, dass sich in dem Haus ein heilloses Durcheinander zeigt. Haustiere rollen sich zusammen und schlafen unter allen Umständen ein.
Ja, es gibt von Unseren geliebten Tieren eine Menge Gutartigkeit zu lernen. Unsere geliebten Tiere tun sich nicht selber leid. Sie können über harsche Situationen hinwegkommen. Sie stellen keine Vergleiche an. Sie akzeptieren das Leben. Sie erholen sich mit Großer Liebe in ihren Herzen. Ja, sie sind arglos und unschuldig.
Ein Hund ist Tag um Tag aufgeregt, wenn es darum geht, einen Spaziergang oder eine Autofahrt zu machen. Tiere sind jeden Tag enthusiastisch. Sie werden nicht abgestumpft. Sie heißen jeden Tag willkommen, gleichsam als wäre es ihr erster Tag auf Erden.
Rein sind die Herzen der Tiere. Und, nicht anders wie bei Menschenwesen, jedes Herz ist einzigartig, und doch, Eins in der Heiligkeit des Lebens.
Und, ah, die anhängliche Ergebenheit des Tiere-Königreichs. Wie sie euch bewillkommnen. was für ein Genuss es für eure Hunde ist, euch die Hand zu lecken und mit dem Schwanz zu wedeln. Hingabe ist es, was ihre Kenntnisschaft ausmacht.
Sind nicht Tiere naturgemäß dankbar für den Moment, in welchem sie leben?
Was für ein Tier schafft sich ein Problem aus der Farbe des Fells eines anderen Tieres? Kein Tier ist derart lachhaft. Tiere machen das Leben simpel.
Tiere, die in der Wildnis leben und sich in jedem Augenblick einer Gefahr gegenübersehen können, auch sie wissen, wie Lieben geht, und wie es geht, unentwegt liebevoll zu sein. Sie sehen sich nicht nach Fehlerhaftem um. Das kommt ihnen nicht unter. Sie lieben einen jeden Tag dafür, ein Tag zu sein. Sie lieben den Sonnenschein, und sie lieben die frische Luft. Sie lieben ohne Erwartung und Berechnung. Sie wissen, wie es geht, sich zu entspannen, und sie wissen, wie es geht, hellwach zu sein.
Was für ein Geschenk an euch sind die Tiere der Erde.
Tiere wissen überdies um das Große Geschenk, was ihr ihnen seid. Ja, ihr liebt das Tiere-Königreich, dessen euch anzunehmen ihr gesegnet seid. Ihr nehmt viele von ihnen in eure Häuser auf und liebt sie als eure eigenen. Mit was für lieben Herzen segnet und beglückt euch doch das liebe Tiere-Königreich. Sie geben euch ihre äußerste Liebe. Im alltäglichen Leben – da wird euch womöglich keine Liebe unterkommen, die mit der ihrigen gleichzieht.
Heavenletter # 6108 – 15. August 2017 – Think High, Beloveds
Denkt höchlich, Geliebte
Gott redete …
Wache zu Meiner Liebe auf und wache zu all der Liebe auf, welche dein Herz füllt. Du hast viele Liebe weggelagert oder versteckt, indessen ist alle deine Liebe nach wie vor in deinem Herzen und wartet, dass du sie freisetzt. Womöglich befürchtest du, deine Liebe könnte unbedeutend sein, unterdessen alle und jedwede Liebe, und alle selbige deine Liebe, von ungeheurer Bedeutung ist.
Eurer Liebe sind vielleicht Handschellen angelegt gewesen, sie war vielleicht mit Augenbinden versehen, geknebelt, Geliebte. Wer ist der Täter, der so etwas angerichtet hat? Durch die Bank bist du das. Deine Liebe ist für dieses nicht zuständig. Deine Liebe ist arglos. Ja gar dir selber nicht kenntlich und von dir nicht gewusst – du bist der einzige, der die Wahl getroffen hat, deine Liebe zu unterdrücken, sie zu verbergen, sie klein zu machen.
Komm schon, lasse deine Liebe heraus. Lockere die Liebe in deinem Herzen, dorthin zu gehen, wohin sie möchte.
Vielleicht bist du gewohnheitsmäßig kühn und wagemutig gewesen, deine Liebe herauszulassen, und, du hattest es, auf die eine oder andere Weise, mit dem Empfinden zu tun, deine Liebe sei nicht wertgeschätzt oder werde geradewegs weggeschlagen. Mehr oder weniger hast du den Entschluss gefasst, sie als Geisel zu halten, darauf zu warten, dass sie eine Einladung erhält, und zu versuchen, Garantien unter die Augen zu bekommen, bevor du auch nur ein kleines bisschen deiner Liebe herauslässt, gleichsam als könnte ja gar selbst so wenig wie ein Tropfen Liebe verschwendet werden. Du hast dir selber angesagt, en garde zu sein.
Sofern du dich nach einem Rückfluss deiner Liebe-Anträge umsiehst, ist nicht jedermann an der gleichen Stelle wie du. Es kann sein, jene Menschen machen sich nicht so viel daraus, wie du das tust. Womöglich haben sie es nicht einmal bemerkt. Müssen Andere einfach so wie du sein? Musst du dies als Anforderung aufstellen?
Du hast dich selber nicht zu sehen, als sei dir Liebe geschuldet. Nein, nein, kein Abfordern eines Rückflusses. Du siehst dich nicht mehr länger als einen Nicht-Empfänger von Liebe. Teile deine Liebe dem Universum aus. Sie wird irgendwo landen. Und sie kann ohne Weiteres in einer weitentfernten Ecke der Welt in Empfang genommen und anerkannt und wertgeschätzt werden. Sei froh, du hast Liebe zum Geben. Sofern du den Heavenletter nicht gelesen hast, der diesem hier vorhergeht, lies ihn jetzt.
Wechsle die Plattform, von der her du kommst.
Du bist für Liebe zuständig. Du bist nicht verantwortlich für größere Liebe vonseiten eines anderen Menschen oder vonseiten irgendeines anderen. Nimm dich deiner selber vollauf an und akzeptiere die Winde, die wehen.
Ja, auf der einen Hand bist du verantwortlich für die gesamte Welt. Gleichwohl bist du überdies verantwortlich, einen Jeden freizusetzen davon, dir gegenüber verantwortlich zu sein. Du bist verantwortlich dafür, wie deine besagte, je darauf eingehende Erwiderung ausfällt. Dies ist deine Entscheidung, die zu treffen ist.
Dem Leben existieren keine Barrieren. Es gilt dir nicht, das Leben eines anderen Menschen in Anbetracht des Abstellens von Missständen zu überwachen, genauso wenig gilt es dir, mit dem Denken fortzufahren, Andere hätten dir gegenüber persönliche Verpflichtungen. Ebenso wenig trägt dies vor, dass du an irgend einen Menschen mehr gebunden sein sollest, denn du an Hinsicht auf dich selber aufbringst und hast.
Es ist an euch, entgegenzulächeln. Sofern ein anderer Mensch euer Lächeln nicht erwidert, segnet ihn, und träufelt in euch nicht die Überzeugung ein, dass euch in Erwiderung ein Lächeln geschuldet werde. Lasst es los. Ebenso wenig steht ihr in einer Schuld, Geliebte.
Erzieht euch selber. Seid gut zu euch selber. Seid euch selber erklärlich.
Diese Vergegenwärtigung eures Platzes im Leben bezieht sich ebenfalls auf eure Kinder. Lasst die Vorstellung los, dass eure Kinder EURE Kinder sind, und dass sie infolgedessen gemäß euren Standards mustergültig zu sein hätten. Setzt sie frei, ja gar schon während ihr sie großzieht. Sie haben ihre eigenen Seelen und ihre eigene Art des Seiens. Segnet eure Kinder mehr, denn dass ihr sie zurechtweist. Segnet eure Gleichaltrigen mehr, denn dass ihr sie unterweist.
Denkt Hoch, Geliebte.
Heavenletter # 6109 – 16. August 2017 – Weaving Straw into Gold
Stroh zu Gold verweben
Gott redete …
Hier eine einzige Idee, welche die Evolution der Welt beschleunigen wird. Sowie sie in die Lage gesetzt ist, wird diese eine Idee die Welt mit Lichtgeschwindigkeit voranbringen. Dies hat mit dem Loslassen einer Denkgewohnheit zu tun, welche in der Welt vorherrschend ist. Es scheint wie eine simple Sache, indessen ist es für Meine Geliebten nicht so simpel, von dieser weltweiten Gewohnheit abzulassen. Es kann durchaus schwer für euch sein.
Mitten in dieser Welt, in der ihr lebt, gibt es, einerlei wonach es in düsteren Augenblicken aussehen mag, nichts, was unmöglich ist. Der Himmel ist die Grenze, was besagen soll, dass es überhaupt keine Begrenzungen gibt.
Dermaßen viel wird unter die Fittiche genommen werden mit diesem einen Umschwung im Gewahren. So wie du dich wandelst, so ändert sich die Welt. Dein simples Gewahren des Nutzens der Möglichkeit von Wandel allein für sich genommen wird bereits auf die Welt, in der du lebst, Auswirkungen haben. Du wirst ein Universum des Friedens betreten.
Du wirst die Welt transformieren. Friede wird wie eine Rakete sein, die abgeht! Tumult in der Welt wird fortfliegen. Kein einziger wird mit Frustration Bekanntschaft haben. Kein einziger wird sich zur Wehr setzen mögen, und kein einziger entgegen arbeitend sein.
Diese neue Weise des Denkens wird die Büchse der Pandora verschließen.
Dies ist für euch nicht rasch und leicht zu erzielen, nicht einmal in der Theorie. Gleichwohl, selbst so gibt es da jene, die diese Weise dieser Tage leben. Eventuell seid ihr der Auffassung, dass diejenigen Menschen, denen eine derartige Beweglichkeit glückt, einfach Glück haben. Und, ja, sie haben Glück, dieses Können erworben zu haben. Zur Zeit, da wirst du eher auf dem Schlauch stehen, dies zur Anwendung zu bringen.
Unter Umständen setzt du dich mit der schönen indes arglosen Müllerstochter in einem Märchen der Gebrüder Grimm in Vergleich. Ihr Vater hat sich vor dem König fälschlicherweise gerühmt, seine Tochter habe die Fähigkeit an sich, Stroh in Gold zu verweben. Nachdem er davon vernommen hat, setzt der König die Tochter gefangen und befiehlt ihr, eine Riesenmenge Stroh in Gold zu verweben. Es muss ihr glücken. Sofern sie es schafft, wird sie der König heiraten. Sofern sie es nicht schafft, hat er vor sie umzubringen.
Die Müllerstochter hat keine Idee, wie es geht, Stroh in Gold zu verweben. Bei allem Willen und Erstreben, was sie ansetzt – sie wäre gerne in der Lage, Stroh in Gold zu verweben. Und ihr Leben hängt davon ab. Sie hat nichts weniger nötig als dieses Vermögen. Sie würde es gerne tun, sofern sie es könnte.
Der Rest des Märchens steht nicht wirklich zu diesem Heavenletter in Beziehung, weil Rumpelstilzchen sich, halb Bösewicht, halb Retterin, anbietet, für das Mädchen Stroh in Gold zu verweben, im Austausch für dessen erstgeborenes Kind. Die Tochter greift auf Rumpelstilzchens Angebot zu, was sie später nicht einhält.
Momentan bist du eventuell des Glaubens, du habest nicht, was es brauche, um Friede tatsächlich zu leben, gar nicht zu reden davon, Friede in deinem Gewahrsein zu behalten.
Hier nun, was du tun kannst, um der Welt Friede zu bringen:
Du möchtest nicht mehr länger deine Unzufriedenheit an irgend einem anderen Menschen anheften. Anstatt darauf zu sehen, andere Menschen zu ändern, möchtest du dich selber ändern.
Du möchtest dich nicht mehr länger mit Gedanken versehen, was Andere nicht sind und als was du sie gerne sehen möchtest. Von jetzt ab wirst du die guten Eigenschaften der anderen Menschen herausstellen und es dir fern und weitab sein lassen, jeglichen Verdruss, den du etwa verspürst, aufzuweisen und in den Vordergrund zu stellen.
Du wirst nicht mehr länger reden, nicht einmal mehr zu dir selber reden: „Wieso können in meinen Augen nicht all die Massen der scheinbaren Anderen perfekt sein? Vermögen sie nicht vollkommen zu sein?“
Geliebte, sie sind goldrichtig, wer sie sind.
O! wertschätzen, was ist. O! nicht mehr länger Enttäuschtsein verkünden.
Nun, ihr lieben Herzen, hier liegt die Crux:
Lasst es los, für euer eigenes Glücklichsein auf irgend einen anderen Menschen angewiesen zu sein. Oder für euer Unglücklichsein jemandem oder etwas die Schuld zu geben. O! möget ihr doch euer eigenes Glücklichsein ausspüren und ihm dahinterkommen.
Richtet euer Augenmerk darauf, was bei der Welt und bei den Menschen in ihr richtig ist. Ihr könnt das tun. Wie viele unter Meinen Kindern als Eines haben los zu lassen, durch Andere zufrieden gestellt zu sein, bevor sie alsdann Berge versetzen werden?
Heavenletter # 6112 – 19. August 2017 – You Are Living a New Life Now
Du lebst jetzt ein neues Leben
Gott redete …
Es gibt kein das Leben Vergeuden, selbst so ihr euch womöglich sicher seid, dass, wie es euch scheint, das gesamte eure Leben auf Erden sich selber mit verstreichender Zeit gleichsetzt.
Ihr habt etwas zu tun, während ihr euch hienieden aufhaltet, durchaus auch derweilen ihr gelegentlich des gewissen Empfindens seid, dass ihr euer Leben in Einzelheiten verplempert. Geliebte, es ist offensichtlich, ihr wisst nicht Bescheid, auf was sich Bewunderungswürdigkeit beläuft, ja gar während ihr der Wundersamkeit stracks erstaunt ins Antlitz blickt.
Hebt an, dem Leben die Ehre zu bezeigen, unabhängig davon, was das Leben scheinbar für ein Aussehen hat. Lasst euch von dem Leben leicht unterkriegen. Es ist mehr am Leben dran, denn ihr ihm von An-Ihm-Dran-Sein gutschreibt. Schreibt eurem Leben Höchliches gut. Dies ist eine Fantastische Reise, auf der ihr seid. Es hat niemals ein ferneres Leben wie das eure gegeben, noch auch wird es jemals ein solches geben. Nehmt dafür Mein Wort.
Du magst meinen, dein Leben sei ein alter Hut, derweilen das Leben das Neueste des Neuen ist. Es gibt kein weiteres Leben wie das deine. Du bist der einzige Eine, im Begriff, dein Leben zu führen. Du magst ja meinen, dein Leben sei Dutzendware. Dies ist selbstverständlich ein Ding der Unmöglichkeit, denn du bist Am-Dich-Hinauswagen.
Sofern du denn nicht auf einer Fantastischen Großen Reise bist, wieso sollte es dich dann nach einem Kissen verlangen, um dein Haupt darauf zu legen, oder nach einem Zimmer in der Herberge?
Geliebte, vielleicht ist euch die erstaunlichste Sache die, dass es an euch ist, euer Leben, um Mir dienlich zu sein, herumzuwirbeln. Ihr habt es mit den Gedanken zu tun gehabt, euer Leben drehe sich insgesamt um euch, und dass es an Mir, dass es zuvörderst an Mir sei, euch zu dienen, derweilen es euch angelegen ist, Mir zu dienen! Es gilt euch, Mir zu dienen, selbst dann, wenn ihr keine Idee davon habt, was dies meint.
Sofern ihr denn, ihr Lieben, im Leben nicht hoch emporragt, nun, dann seid ihr im Irrtum, ihr habt euch geschnitten, so sehr, wie man sich bloß zutiefst irren kann.
Das ist ebenfalls o. k., weil ihr euch im Verlauf, eure Wahre Identität herauszubekommen, befindet. Ihr verbleibt nicht für immer und ewig in Unwissenheit. Ihr entwickelt euch, weitet euch aus und zieht enteilend davon. Ihr seid in Wirklichkeit ein Höhenflieger. Eventuell ergebt ihr euch der Auffassung, ihr nähmet des öfteren einen Schwalbensprung. Hier die Sache:
Dessen unbenommen was für Schellen die Welt ertönen lässt – ihr vermögt nicht zu scheitern. So lange wie ihr auf Erden am Leben seid, könnt ihr im Ausleben eures Lebens ausschließlich mit Erfolg zu tun haben. Es gibt in der Sache keine Wenn’s, Und’s und Aber’s. Was immer ihr meint zu erzielen, oder meint, nicht zu erzielen, ihr seid ein Höhenflieger. Ihr seid hier für einen Höheren Behuf. Nun gut, ja, ihr werdet wahrscheinlich nach wie vor an dem Nicht-Zur-Kenntnisnehmen festhalten, gleichwohl nehmt ihr rechts wie links im Gewahren zu.
Kein einziger scheitert im Leben. Kein einziger, außer dir, hält dein Leben, wie es scheint, in den Einzelheiten zurück. Euer Leben ist singulär. Habt darüber keinerlei Zweifel. Euer Leben kann anderweitig zu Diensten sein, denn ihr es gegenwärtig dienlich zu sein im Blick habt. Später dann werdet ihr von einem umfassenderen Bild her die Dinge deutlicher zu sehen bekommen. Geheiligt sei Euer Name, Geliebte.
Auf jeden Fall findet ihr euren Weg und bin Ich mit euch. So wie die Sonne im Osten aufgeht, so tut ihr das. Ihr seid immerzu am Aufgehen, und ihr steigt stets Höher.
Ihr könnt, ja, durchaus vertrotzt sein. Wir kennen das. Es kann für euch schwer sein, euch zu ergeben. Was Hingabe oftmals meint, ist, einen Notbehelf, welcher euch lieb und teuer ist, los zu lassen. Diese Verlegenheitslösung ist oft als Ego bezeichnet worden. Ihr benötigt sie im Eigentlichen nicht. In keiner Weise. Ihr habt es ungemein besser ohne dieses Ausleuchten eines sich auferlegenden Ego. Ihr seid nicht dieses so genannte Ego. Ihr seid es nachgerade gar nicht.
Das, was man als Ego bezeichnet, ist weit weg von der Wahrheit von Euch. Ganz entschieden weit weg von der Wahrheit von Euch ist dieser Ausläufer von Selbst-Bedeutsamkeit. Ihr brauchtet ihn niemals. Dieser Sprössling ist unehelich. Er ist ein Schwindler. Kommt, und gründet euer Selbst in Mir.
Heavenletter # 6115 – 22. August 2017 – A Page from God’s Book
Eine Seite von Gottes Buch
Gott redete …
Ihr habt einen jeden Grund, eurem Herzen gegenüber treu ergeben zu sein. Sofern ihr nicht eurem eigenen Herzen und Wohlbefinden ergeben seid, wem gegenüber seid ihr dann loyal? Dies bedeutet ganz bestimmt nicht, dass es euch anliegt, egoistisch und alldas zu sein. Es bedeutet, dass es wirklich in Ordnung ist, desgleichen euch selber mit einzuschließen. Bietet euch selber selbstverständlich Treue, unterdessen ihr auf Ergebensein steht. Alles, was ihr zu tun habt, ist, dies als euer Geburtsrecht anzuerkennen. Ihr habt nicht mit Bannern zu winken.
Wenn ihr Geburtstag habt, backt euch selber einen Kuchen. Um damit jetzt im Augenblick den Anfang zu nehmen – sprecht euch selber mit all dem Respekt an, den ihr Anderen bietet. Lasst euch selber bei eurem eigenen Wohlergehen zu.
Erhebt euch selber zu einem Kandidaten. Kandidiert für das Gute Aller. Entsinnt euch, euch selber in diese Reise mit einzubringen. Lenkt eure Reise für euch, nicht anders wie für Andere. Ihr seid euch mit vermischten Botschaften über euch selber auf die Pelle gerückt. Manchmal handelt ihr so, als hättet ihr die Verpflichtung, auszukommen, ohne euch selber einzuladen. Ihr wisst, worüber Ich soeben rede?
Sofern es der Wunsch Anderer ist, euch zuletzt hinzusetzen, ist dies deren Privileg. In der Gesamtanlage der Dinge ist das in Wirklichkeit nicht dermaßen folgenreich. Du und Ich, Wir beide wissen darum.
Nun trage Ich euch eine Power-Feststellung vor: Habt im Sinn, was Platzierung, die Mir am liebsten ist, für euch ist. Danach, sobald ihr euch an die Kenntnis gewöhnt habt, dass ihr auf Meiner Liste seid, dass ihr hoch oben auf Meiner Liste steht, sobald ihr dies für eine Selbstverständlichkeit nehmt, dann habt ihr euch in der Folge selber nicht in den Vordergrund zu stellen. Natürlich lautet ein Hauptteil eures Jobs, zahlreiche Andere ebenfalls an die Vorderflanke der Reihe zu schaffen.
Schaut her! Seht ihr es just hier? Hier, Ich habe eure persönliche, anhaltende Einladung zum Himmel in goldener Tinte aufgestellt. Kein einziger ist geringer. Sofern ihr den Gedanken an euch habt, ihr oder irgendwer sei geringer, denkt noch einmal. Erinnert euch, ihr vernahmt dies von Mir. Hört nicht auf mit Voranrücken. Bekommt den Bogen was Meinen Willen angeht heraus.
Eine erste Lektion für euch heißt, euren Wert für Mich in der Welt zu kennen. Trinkt tief von der Götterspeise, die Ich euch zu trinken gebe. Ihr seid nicht einfach eine Vorführung von etwas. Ihr SEID etwas. Ihr seid die reelle Sache. Ihr habt es unter Umständen noch nicht bemerkt. Nehmt es jetzt zur Kenntnis.
Worum hat es sich eurer Auffassung nach gedreht, als davon die Rede war: Der erste kommt zuletzt, und der letzte kommt zuerst, und all das? Es bedeutet, Ich möchte euch erkennen sehen, Wer ihr seid und was der Radius ist, den ihr erlangt. Nicht länger gilt es euch, euch hinzulegen. Nun langt ihr tiefer nach innen und weiter hinaus, und dies ist passend, und dies ist recht so. Nun fangt ihr wirklich mit ihm etwas an – mit dem Himmelskönigreich und mit eurem Platz in ihm. Keinem einzigen gilt es, dieses Erlebnis auszulassen. Keinem einzigen. Als ein guter Gast, da erweist ihr eurem Gastgeber einen Gefallen.
Heil, Heil, the gang’s all here [Titel eines amerik. Films aus dem Jahr 1943; Anm.d.Übers.]. Alle für Einen, und Einer für Alle. Nehmt euch dies zu Herzen. Dies ist einer Meiner Großartigsten Refrains. Nehmt euch eine Lehrstunde aus Meinem Buch.
Ihr habt einen Gewaltigen Grund fürs Sein. Bringt euch dies selber und euren Kindern bei. Dies ist euer Erbe. Ich akzeptiere keine Ausreden. Ich erlasse euch nicht diese weit offenstehende Gelegenheit. Ich erkläre euch zu Meinem Heiligen Sohn oder zu Meiner Heiligen Tochter. Es soll von eurer Seite aus nicht zu Wortwechseln kommen. Vergeudet eure Zeit oder Meine Zeit nicht. Eure Position in Meinem Herzen ist bereits ein fait accompli. Stimmt darüber nicht ab. Die Stimmabgaben sind bereits durchgezählt worden. Die Debatte ist vorüber. Wir alle obsiegen. An dieser Sache gibt es keine zwei Seiten.
Der Gewinn ist Unser. Selbstverständlich sind Wir Eins, und sind Wir siegreich über alles Mindere denn Einssein.
So habe Ich gesprochen, und so ist es gesprochen worden.
Heavenletter # 6119 – 26. August 2017 – Life on the Comet of Itself
Leben auf dem Kometen von Sich Selbst
Gott redete …
Ihr kamt aus dem Dunst. Ihr kamt aus dem Hauch Meines Herzens. Ihr existiertet immerzu. Es gab niemals eine Zeit, als ihr nicht wart. Wir existieren gemeinsam. Wir laufen niemals auf Strand.
Wir existierten außerhalb von Zeit. Wir waren. Vielmehr, Wir sind. Zeit war nicht. Zeit ist nicht. Endlosigkeit ist. Wir sind Unendlichkeit. Unser Name ist Unendlichkeit. Wir sind der Wesenskern von Endlosigkeit. Wir sind Endlosigkeit.
Sofern Raum existierte, wären Wir Raum. So wie es darum steht – sind Wir Raumlos.
Wir sind Zeitlos, denn Zeitlos meint Unendlichkeit.
Wir haben keine Uhren um. Es gibt kein Ticktack.
Da ist die Stille von Unendlichkeit und nichts sonst außer Unendlichkeit. Du bist wahrhaft außerhalb des eingebildeten Gefildes von Zeit.
Es existiert kein Geräusch, mit Ausnahme, so wie Wir es auf Erden vernehmen. Es gibt, ja in der Tat, einen Lautsprecher. Ein Lautsprecher verweist auf Dezibel, obschon Dezibels ausgedachte Dinge sind. Sie sind Vorgaukelung, so wie einem alles Sonstige, was heruntergerasselt wird, vorgespiegelt wird.
Keine der herumerzählten Geschichten ist Wahr. Nichtsheit ist Wahr. Einssein ist Wahr. Die Vollheit von Nichtsheit und Allesheit ist Wahr.
Geschichten sind Wortspiele.
Aus den Wäldern her fielen Geschichten an. Sie tauchten auf, um eingebildete Zeit zu durchlaufen. Geschichten sind Ventilatoren gleich, welche geschwenkt werden, um Zeit abzukühlen, so, als würde Zeit in Wirklichkeit existieren. Zeit ist ein Fake. Ihr seid an der Nase herumgeführt worden. Ihr fahrt fort, zum Narren gehalten zu sein. Hereingelegt-Werden spricht euch Trost zu.
Wiewohl, da ist Leben, und du bist in oder außerhalb von ihm, gleichsam, als ob dieses Schauspiel auf einer vorgetäuscht erfundenen Bühne existiere – gleichsam, als ob diese Zusammenfügung von einer Parodie – echt sein könnte, unterdessen alleinig der Wesenskern des Seiens Wahr ist, so wahr mir Gott helfe.
All der Wirbel und all die Sirenen belaufen sich auf eine Lücken füllende Überbrückung.
Oh, ja, Schönheit ist zuhanden. Es stimmt, dass Schönheit mitten in diesem Moment des Liebreizes existiert. Es gibt kein Da-Draußen, was in Wahrheit existiert. Meine Kinder haben Leiber an sich, so dass von dem scheinbaren Du Fotos aufgenommen werden können. Fotografien sind eine Kurzweil, so wie alles andere.
Ihr glaubt an des Kaisers Neue Kleider. Ihr glaubt an alles. Ihr huldigt der Fantasie des Leidens. Ihr vergesst, euch selber zu zwicken. Ihr begebt euch auf eine verrückte Einkaufstour. Ihr seid unentwegt dabei, der Wahrheit zu entschlüpfen, gleichsam mit all eurer Macht, unterdessen Einzig Wahrheit Existenz hat.
Du lebst in Meinem Herzen. Wir sind in Meinem Herzen verflochten. Du stellst die Fragen. Die Antworten keimen auf. Wir reden in Stille. Du verstehst eine ganze Menge mehr, denn du dir selber Glauben schenkst.
Wir kennen einzig Huldvolle Gunst, du und Ich. Wir sind gesellig. Wir wissen im Grunde genommen nicht, wo Wir beginnen und wo Wir enden. Selbstverständlich gibt es kein Enden. Wir kommen niemals zu einem Schlusspunkt. In gewisser Weise haben Wir noch nicht einmal begonnen. Wir beenden niemals, was Wir gestartet haben, und das ist gut so bei Uns. Wir sehen Uns nach Sonnenaufgang um, und nicht nach Sonnenuntergang. Die Sonne geht niemals unter.
Wir sind Aufgegangen. Wir hocken Uns für das Leben, so wie es fürwahr ist, hin – rein und heiter. Es liegt ein Duft in der Luft. Wir bleiben jung. Es gibt kein alt. Wir haben goldrichtige Behaglichkeit. Wir strecken unsere Arme aus. Wir fliegen in den Himmel hinein und aus ihm heraus, zur selben Zeit wie der Himmel alles ist, und es sonst etwas anderes nicht gibt. Wir lieben alles am Leben, so wie es ist. Es gibt keine Zeitschaltuhr, um loszugehen. Die Himmel sind blau und klar. Vögel singen. Das Leben ist ein Verzaubernder Liebreiz.
Alles ist verbunden. Der Leim heißt Freude.
Wir machen einen Spaziergang am Strand, und das nächste, was Wir bemerken – Wir sind in den Bergen. Wir seufzen. Wir atmen ein und aus. Da ist das Stillschweigen von Liebe. Sorge ist nirgendwo. Wir lassen das Leben los, denn das Leben ist Ewig und nährend. Wir lachen und spielen. Wir gehen hügelaufwärts und herunter, hin und her, selbst so es kein hin und kein her gibt. Alles ist herzig. Das Leben ist süß. Du bist wonnig, und Ich bin wonnig. Wir sind im Überfluss. Ja selbst insofern als es keine Höhen gibt, sind Wir auf dem Gipfel. Es ist nichts sonst da, mit Ausnahme dieser Köstlichkeit von Leben auf dem Kometen von Sich Selber.
Heavenletter # 6122 – 29. August 2017 – Bright Light Is Your Name
Helles Licht ist dein Name
Gott redete …
In diesem Moment, unter all den Örtlichkeiten auf dem Planeten, bist du irgendwie auf diesem bestimmten Fleck, hier und nicht auf einem anderen. Wie hat sich dies ergeben? Wie kann es sein? Wieso hier und nicht dort? Es muss ein Unterschied von allerhand Tragweite das gegebene sein, anderenfalls – weswegen bloß sollte dies so wie es gerade ist sein mögen? Oder, spielt es denn im Eigentlichen überhaupt eine Rolle, was oben ist und was die Unterseite ist? Wem macht das etwas aus?
An diesem Punkt in der fiktiven Zeit isst du aus diesem Suppentopf und nicht aus einem anderen.
Du wirst unter dem Namen, mit dem dies geschieht, gerufen, und nicht mit einem anderen. Nach wie vor glaubst du nicht an: „Heh, du da!“
Hätte dir alles in allem die Wahl angestanden, so hättest du dir für dich einen anderen Namen aussuchen können, und ab und an ändert jemand seinen oder ihren Namen, freilich, was ändert das? Ändert es dies oder das, alles, etwas, oder nichts? Ist ebendas von Belang? Spielt es eine Rolle?
Was würdest du ändern, sofern du es könntest, oder würdest du es ändern mögen? Falls es dabei kein Zurückgehen mehr gäbe, was würdest du gerne umwandeln mögen? Wer hat dafür die Dreistigkeit, fragst du dich da selber.
Manchmal fühlt es sich dir so an, als könnest du schier eine Rakete sein, die ganz beliebig auf der Erde zur Landung kam. Von wo bist du gekommen, und jetzt, wohin bist du unterwegs, und was richtest du derzeit eigentlich aus, oder was wirkst du eigentlich nicht auf der Erde? Es scheint dir, als seist du durch eine unersichtliche Hand getragen, und zu anderen Zeitpunkten hast du das Empfinden, deine Existenz sei ein Wunderwerk, eine Art zauberische Fingerfertigkeit, welche mit dir im Grunde genommen nichts zu tun habe. Du bist einfach zufällig mal hier, Ursache unbekannt. Ein beliebig zufälliger Umstand.
Weil ein Toastbrot aus einem Toaster herausspringt, bewerkstelligt dies bei dem getoasteten Brot, es würde gleichsam ganz aus sich selber heraus hervorflippen? Zu welchem Behuf? Zu welchem Nutzen? Was für einen Unterschied erbringt es, wenn das Toastbrot herausspringt – oder wenn es nicht herausspringt? Wie lautet der Sinn, und wer vermag ihn zu erkennen? Du fühlst dich voller Mutmaßungen, Mutmaßungen, von denen du im Grunde etwas hältst.
Du spürst dich durch den Wind voll angeblasen und entfaltet, und hast das Gefühl, es gebe keinen Verlass auf den Wind. Du wirst eher niemals wissen, wohin er dich nehmen, wohin er dich verbringen, wann er dich ein weiteres Mal aufgreifen wird, und was er für dich an Überraschungen auf Lager hat.
Zur selben Zeit hast du eventuell das Gefühl, du seist ein Impuls von irgendwoher und von nirgendwoher aufs Geratewohl. Womöglich ist, was du ahnst, nicht einmal einem Impuls gleich, ist mehr wie ein Stab im Wind oder wie ein Vogel im Flug, der sich gedrungen sieht, gen Norden oder gen Süden zu fliegen, je nach dem wie die Sonne steht.
Manchmal möchtest du nach irgendwohin enteilen, wenn du doch bloß wüsstest wohin. Manchmal bist du durch deinen eigenen selbigen Griff verwunden. Hast du ein Sagen oder hast du kein Sagen darüber, wohin dich der Wind nimmt, oder wie weit?
Du hättest nichts dagegen, ein Gefangener der Liebe zu sein, dem gegenüber empfindest du dich eher wie ein ausgebüxter Ausreißer von der Liebe oder wie eine abgehalfterte vormalige, an einer trostlosen Ecke dastehende Größe, welche unweigerlich aus deiner eigenen Fabrikation zu entstammen hat, so bizarr dies auch aussehen mag.
Auf welche Ecke läufst du zu, und du fragst dich, ob es für dich, sei es nun, du gehst nach rechts, oder sei es, du gehst nach links, irgendwie von Belang ist, oder ob, dessen schlechthin unbenommen, trotzdem alle Wege zum gleichen Bestimmungsziel führen. Wie viel macht es aus, ob du ein Winddrachen oder ein Vogel bist, und doch, dir ist es klar, dass es zutiefst von Belang ist, und dass du darüber Klarheit haben müssest, so wahr dir Gott helfe.
Vorläufig, da bleibst du dabei und blätterst die Seiten um. Ja, als dies könnte das Ausmaß deines Zweckes ausgewiesen sein – andauernd Seiten umblättern –, und, irgendwie, du meine Güte, bist du beim Butterfass der Welt am Drehen, und ist dies gut und ist das Leben wonnig, und ist jenes Leben eine Suche nach der rechten Spur, auf die du zusiehst dich zu begeben, und, es glückt dir, auf dem Laufbett niederzugehen! Halleluja! Du bist ein Nachrücker auf den Thron. Du bist ein Gefolgsmann des Lichtes, so weit wie jenes läuft. Du bist zum Hellen Licht geworden. Helles Licht – dies ist dein Name.
Heavenletter # 6126 – 2. September 2017 – Love Is in the Wing
Liebe ist auf dem Fluge
Gott redete …
Tief inwendig in euch, tief inwendig in den Tiefen von euch und von jedermann sonst liegt ein glucksender Bergbach der Freude, welcher durch euch hindurch rinnt, ein solches Glück, dass ihr euch an jenes Empfinden kaum zu erinnern vermögt, dennoch ist dieser Überschwängliche Bach Voll der Freude da, Freude, über welche ihr gelesen habt und nach der, euch ihrer zu entsinnen, ihr lechzt. Es ist ganz deutlich, dieser Bach der Wiederauflebenden Freude läuft durch euren Blutstrom. Dies ist fantastischer als ein Blubbernder Bergbach, fantastischer als ein Murmelnder Bach. Tief drinnen in euch, bis zur Oberfläche hin hervor ragend, ist dieser Ausgelassen Lachende Bach, Welcher Keine Schranken Kennt. Er ist jetzt innen drin in euch, und er kommt empor, steigt an die Oberfläche. Er kann nicht für immer und ewig drinnen gehalten bleiben. Die Wahrheit möchte heraus. Tief in euch, oftmals als ein Geheimnis verwahrt, ist euer Herz voll von Immenser Freude, welche unaufhörlich Mitten In Der Luft die Erde mit Lachen übersaust.
Es kann dir unterkommen, du bekommst dergleichen Freude in Träumen und in Unerwarteten Momenten der Seligkeit zu finden, parat, dein Leben umzuwälzen. Anders ausgedrückt – deine Heimische Freude wird soeben in All Ihrem Glänzen Nachhause zu dir gebracht. Dies ist die Freude, Wofür Du Geboren Wurdest und über der du leider Gottes zum Stolpern gebracht worden bist.
Du rutschst soeben zurück dorthin, wo du den Anfang genommen hast. Dein Einstand beginnt. Ich veräpple dich nicht. Du hast davon noch nicht einmal das Anfängliche zur Ausführung gebracht. Dein Glänzendes Licht taucht soeben an die Oberfläche empor. Es gibt keine Möglichkeit, es aufzuhalten. Es gibt nicht mehr länger irgendeinen Weg, dich zu stoppen. Du fandst irrtümlicherweise eine Möglichkeit, es zurückzustopfen, und jetzt siehst du zu, dass du dir diesen Blubbernden Bach der Freude auftust.
Dies ist Leben, so wie es vorgesehen ist zu sein. Das Leben war nie bestimmt, gefesselt zu sein. Komm schon, stelle dich hier mit in die Reihe. Trage deinen Namen auf der gestrichelten Linie ein. Dein Vorname heißt – Unbeschränktes Glück. Dein Mittlerer Name heißt – Liebe. Dein Familienname heißt – Gottes Liebe. Jedwede Freude auf der Erde geht mit Gottes Liebe einher. Dies ist dein Familienname. Dies ist dein Seelenname.
Du bist der Inbegriff Meines Namens. Ich bin Liebe, und du bist Meine Liebe desgleichen. Es gibt da keine wenn’s, und’s oder aber’s. Dies ist mehr denn unabwendbar. Es ist niemals anders gewesen, deinen Klagen zum Trotz. Nun hast du den Applaus. Rühme die Familie Gottes, aus der du entsprungen bist. Halte nicht mehr länger deren Tiefe vor dir selber geheim.
Dies ist dein Augenblick des Wahrheit-Sagens. Traue dich, was stets wahr gewesen ist, zu verlauten, was indessen aus den einen oder anderen seltsamen Gründen oder aus keiner Ursache heraus unterhalb der Oberfläche eingegraben gehalten worden ist, aus einem Grund, der ausschließlich ein Moment von Vergesslichkeit zu sein vermag. Es ist Dein Geist und dein Verstand, der einen Hänger hatte, zugestopft und verfüllt mit Nonsens und mit schlechterdings Keinem Sinn.
Was für eine seltsame Gegebenheit, dass dein Herz zum Verstummen gebracht worden sein solle, dass es abgekoppelt sei, abgeschnitten, entfremdet von der Fröhlichkeit Seiner Selbst. Was für eine Abirrung ist an der Welt festgeleimt worden. Undenkbar, gleichwohl sind die Gedanken in diese Richtung gegangen. Das wurde ob des einen oder anderen geringfügigen, verzehrenden Verlangens nach Anonymität drahtziehermäßig vorgedacht.
Geliebte, nicht ausgeschmücktermaßen mit Liebe – Liebe ist Wer Ihr Seid. Liebe ist euch niemals fremdartig gewesen. Liebe ist euch nie ein fremder Auswärtiger gewesen. Ihr hattet stets die Sehnsucht an euch, euer Gott-Gegebenes Recht auf Liebe auszuüben, in der Weise, wie es der Liebe ausersehen war zu sein.
Drängt nicht mehr länger beeinträchtigenderweise in Liebe hinein. Lasst Liebe durch die eingebildeten Ketten, mit denen jene geplagt worden ist, hindurch hervorbersten. Entfernt jene steife Uniform, welche ihr euch angelegt habt. Sie war eine Kostümierung. Sie war niemals real. Sie ist durchsichtig. Seht jetzt durch sie hindurch, und werft sie weg.
Liebe hat keine Verkleidung, keine Aufrüstung, keine Umhängung, keine Entschuldigung, keine Wehrnisse notwendig. Liebe bedarf nichts, ausgenommen dessen, was sie bereits ist. Die Freiheit zur Liebe ist eingebaut. Nehmt eure Liebe kräftig in Anspruch. Ah, dies ist alles, was Liebe nötig hat, und dies gehört aber und abermals gegeben und gegeben, so lange, bis Lieben euch ein alter Hut ist, welches fürwahr fürwahr fürwahr ist und für immer und ewig ist.
Heavenletter # 6129 – 5. September 2017 – The Bread Crumbs of Truth
Die Brosamen der Wahrheit
Gott redete …
Die meisten Menschen sind gut im Beabsichtigen, Vorhaben ohne Tätigwerden hat dem gegenüber nicht viel an sich.
Gewiss, ja, eine gute Tat, die sich jemand vornimmt, ist besser als gar keine Tat, eine Idee haben freilich, auf deren Grundlage nicht Handlungen zur Ausführung gelangen, langt nicht weit. Es liegt ein gewisser Wert im Denken an eine Gefälligkeit, Worte allerdings haben Substanz, so ihr sie, ungeachtet etwaiger Hindernisse, fertigbekommt und durchzieht. Jeder kann alles und jedes sagen, und oftmals ist just das der Fall.
Auf der anderen Hand, trotz all des Guten Willens, mit welchem du die Dinge durchziehen möchtest, sinnst du über den Zeitpunkt und die Kraft nach, die du nicht habest. Du wärest gerne ein Engel auf Erden, sofern du nicht all die drückenden Verpflichtungen, welche zuallererst kämen, um dich hättest.
Es sei denn, ihr stärkt den Gedanken an gute Taten den Rücken mittels Handeln und Tätigsein, ansonsten, Geliebte, geziemt es euch, jene Gedanken nicht kundzutun. Ihr möchtet nicht unaufrichtiges Inserieren zur Gewohnheit an euch haben. Wenn ihr der Bank nach wie vor Geld schuldet, wird sie euch keinen Kredit gewähren. Ihr habt zu liefern, bevor der Kredit euch zur Hand ist. Versprechen ohne Rückendeckung sind nette Worte. Leider, nette Worte alleine bringen euch nicht weit, und das ist es dann.
Versprechen sind dem ähnlich, dass du dich zum Nachtschlaf hinlegst und hernach kein bisschen Schlaf bekommst. Versprechen können wackelige Prämissen sein, du Lieber. Wackeligen Prämissen steht es nicht an, als ein Lebensweg ausgewiesen zu sein. Ah, ja, all das, was du gerne tun würdest, sofern du es bloß könntest.
Mit einem Fundament versehen, wie gut würdest du dich dabei fühlen. Oh, den soliden Grund unter dir zu spüren. Es ist nicht dein sehnliches Verlangen, ein leckes Boot zu rudern. Du selber glaubst an Substanz, und nicht an Schattenhaftes.
Das Leben auf Erden kann sich wie ein Zaubertrick ausnehmen. Nun, tatsächlich ja, das Leben von Obenher betrachtet, ist ein Zaubertrick. Nichts an ihm ist Echt. Das Leben kann lebendig sein, und für Wahr genommen werden in dem Traum, welcher gemeinsam geträumt wird. Das Leben auf Erden ist entwaffnend. Nichtsdestotrotz, es ist an euch, euren Träumen mit allem, was ihr wert seid, den Rücken zu stärken. Inmitten der Illusion gilt es euch, Größeres zu geben und zu übermitteln denn trügerische Illusion. Inmitten des Traumes gilt es euch, solide zu sein. Inmitten des Traumes gilt es euch, die Dinge durchzuziehen. Inmitten des Traumes steht es euch an, zu liefern, und das ist es dann, Ende Gelände. Dies ist euer Anteil, der zu geben ist. Selbst auf trügerischem Grund ist es an euch, echt zu sein. Haltet inmitten des Traumes treuherzig an der beständigen Wahrheit fest.
Was für einen Unterschied erbringt es doch der eingebildeten Welt und erbringt es doch euch, so ihr euch selber treu seid. Was für eine liebreizende Sache sind in dieser Welt Worte, welche wahr gemacht werden.
Macht euch jetzt nichts aus der so genannten Vergangenheit. Das Jetzt ist es, was eine Rolle spielt. Ihr seid unaufhörlich von Belang und ihr zählt. Tragt euren Namen auf der gestrichelten Linie ein.
Es ist Mein Name, den ihr verkörpert, im Traum oder nicht im Traum. Liefert das Wahre all den Suchern im Universum zu. Jedermann ist ein Sucher von Wahrheit. Und Wahrheit gehört sichtbar gemacht, und Wahrheit gehört aufgefunden. Eines Tages wirst du zu der Vollen Erkenntnis des Wahren gelangen. Wahrheit und Faktisches sind nicht einmal in der gleichen Baseball-Anlage zugegen.
Ja, mache den Boden, auf dem du stehst, solide. Dann befindest du dich im Gleichgewicht. Dann bist du so stark, wie du stark sein kannst. Sowie du so stark bist, wie du stark sein kannst, trägst du mit einem jeden Atemzug bei, andere Menschen so stark zu machen, wie sie stark zu sein vermögen. Habe keine Bedauern. Ist dies zu viel erbeten?
Ich, Gott, liebe und segne dich, und nun segne du dich selber. Stehe dir selber bei. Sieh zu, dass du deine Worte vernehmlich laut, und redlich und lauter sprichst.
Heavenletter # 6133 – 9. September 2017 – Beyond Your Ken
Jenseits deines Gesichtskreises
Gott redete …
In der gesamten Welt bist du an der eindeutigen Stelle, an der du dich gerade vorfindest. Du lebst auf einem bestimmten Fleck auf dem Globus. Du lebst in einer bestimmten Straße. Du lebst unter einer gewissen bezifferten Adresse. Jetzt in diesem Augenblick befindest du dich in einem bestimmten Zimmer in deinem Haus und sitzt auf einem gewissen Stuhl, oder du bist gerade unterwegs Einkaufen in einem bestimmten Kaufhaus im Universum.
Ist dies nicht staunenswert? Von all den Millionen Menschen in der Welt befindet sich eine jede Person ganz spezifisch irgendwo. Es muss so sein, dass du an einem beigeordneten Ort ist. Es kann nicht so sein, dass du beliebigerweise existierst, dessen, wonach es eventuell aussieht, ungeachtet. Kann es denn sein, dass du schlicht und einfach in die Luft hinaufgeworfen wurdest und an der Stelle gelandet bist, an der es für dich darauf angelegt ist, niederzugehen, und dies per Zufall, und nicht unter Gewissheit?
Morgen könntest du irgendwo anders sein. Morgen könntest du dich in einem Flugzeug befinden, unterwegs zu einem anderen Ziel auf Besuch bei alten Freunden, oder auf einer Geschäftsreise zu einem anderen Ort im Universum. Kann irgendetwas davon zufällig sein, oder ist alles davon durch eine Meister-Intelligenz geplant? Nicht geplant, so wie euch geplant bekannt ist, nicht ausgedacht, indessen aufs Herrlichste orchestriert. Dies ist alles jenseits eures Gesichtskreises.
Eure Gegenwart vermag nicht eine zufällige Begebenheit zu sein. Dies hat insgesamt eine verabredete Zusammenkunft darzustellen. Wer hat diese Terminvereinbarung abgemacht? Hast du das gemacht, oder war sie dir beigemessen worden, oder beides unter gegenseitigem Einvernehmen, oder ohne Einvernehmen? Wie?
Wie frappierend oder wie ganz gewöhnlich ist all dies?
Du kannst in einer Hütte auf dem Land leben oder in einem großen Palast in der Stadt. Jeder auf der Erde ist irgendwo exakt in diesem Moment und nicht irgendwo sonst.
Einige leben vielleicht in einem Baumhaus. Einige leben in der ersten Etage oder in einem Keller oder ganz oben auf einem vielstöckigen Gebäude. Wie kann dies zugeordnet worden sein?
Gibt es irgendwo einen Computer, welcher all dies berechnet? Stimmt es, dass du zur rechten Zeit an der rechten Stelle bist, selbst wenn es sich herausstellt, dass du dich, wie man es so nennt, an der falschen Stelle zur falschen Zeit befindest, und dass auch so die Dinge korrekt sind?
Wie viel ist Freier Wille, und wie viel ist Geschick? Wie dich selber vorantreibend bist du wirklich? Und aus welchem Grunde ist dies von Belang? Es scheint von Bedeutung zu sein. Unter was für einer Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit hängt so Vieles an einem Faden? Es möchte einem scheinen, alles sei vorherbestimmt oder alles sei per Zufall, indes, wie kann irgendetwas, ganz zu schweigen von allem, per Zufall sein – ist das zu bejahen oder zu verneinen?
Schlag 12 Uhr wurdet ihr an einer gewissen Örtlichkeit und wie es scheint schier dort geboren, demgegenüber kommt es gewagtermaßen zu Äußerungen, ihr lebtet in mehr denn einer Dimension gleichzeitig, ja gar so doch Raum und Zeit im Grunde genommen nicht existieren. Wie vermag derartiges Scheinbares-Im-Gegensatz-Zueinander-Stehen inmitten von derart vieler durchgängiger Folgerichtigkeit zu existieren?
Wie seltsam ist eure augenscheinliche Erscheinung auf Erden und zudem desgleichen das vorausgesagte Entschwinden dieses augenscheinlichen Leibes? Wie kann es Meinen Erdlingen dermaßen von Bedeutung vorkommen, dieses übernatürlich-scheinende Abstatten eines Besuches der Erde ausloten zu mögen? Wer indessen seid ihr? Es ist unbestreitbar, dass ihr hier für eine vorüberlaufende Zeit irgendwie existiert, so unglaublich wie dies in zahlreichen Gegenden in einem Traum, welcher geträumt wird, kaum zu glauben ist.
Wie vielgestaltig seid ihr? Ihr seid ein Vater oder eine Mutter, oder eine Schwester oder ein Bruder, ein Sohn oder eine Tochter, eine tätige handelnde Person oder ein Weltabgeschiedener, und vielfältige Varianten dazwischen. Am einen Tag habt ihr einen roten Mantel an, am anderen Tag eine Jacke und und und …
Was seid ihr mitten drin, und was tut ihr hier, jenseits dessen, was ihr vielleicht zu einem gegebenen Augenblick zu tun scheint? Ihr wischt den Boden in diesem Augenblick, oder ihr wetzt ihn vielleicht gerade schlurfenderweise ab, oder ihr stolpert über einen Lappen, oder ihr macht ein Schläfchen. All die Möglichkeiten. All die Voraussagen und all die scheinbaren Notwendigkeiten und all die Routinen und all die Überrumpelungen, welche in ein einziges eingewickelt sind.
In was für einer Welt ihr euch doch selber befindet, nicht wissend, wie ihr hierhergekommen, für wie lange ihr hier seid, und eine lange Liste an Fragen, welche nicht zu eurem Genügen beantwortet werden und bleiben. Du bist ein Puzzlestück, zu dem du nicht dauernd genau passt, oder passt du zu jedem Zeitpunkt?
Unter all den Möglichkeiten bist du eine unter vielen Möglichkeiten. Wurdest du ausersehen und durch wen? Wieso bist du hier, und was liegt dir hier an zu tun, oder, nicht zu tun? Wer seid ihr, Geliebte? Weswegen ihr? Wie könnt ihr dafür aufkommen? Was ist die Geschichte dabei?
Heavenletter # 6136 – 12. September 2017 – In a Different Light
In einem anderen Licht
Gott redete …
Ich bin dein Fertiger, und du bist Mein Allergeliebtester. So ist es. Im allgemeinen Sprachgebrauch – Wir lieben. Du und Ich – Wir Lieben. Wir Lieben, Wir Lieben, Wir Lieben und Lieben etwas mehr. Es gibt keinen Engpass an Liebe. Kein einziger hat dir Liebe beizubringen. Du hast Liebe nicht zu exzerpieren, noch auch hat dir Liebe gelehrt zu werden. Liebe ist ein Natürliches Geschenk, dir und der Welt zugereicht.
Ihr Lieben, selbst wenn ihr auf euch einredet, euch sei durch etwas, was euch das Leben zuliefert, weil es nicht das darstelle, was euer Herz begehre, Unrecht geschehen, selbst dann stellt Meine Liebe nicht in Frage, nicht eine Minute lang in Frage.
Gewiss, ja, kein einziger ist am Hin- und Her-Tanzen, sobald ein wirklich geliebter nahestehender Mensch ob grünerer Auen von der Erde fortgeht. Kein einziger tut sich danach um, Einem Lebewohl zu sagen, nicht mehr, denn du eine Sehnsucht nach Kranksein aufweist, nach deinem eigenen Kranksein oder dem eines anderen Menschen. Einerlei wie verkehrt dir das Leben aufstoßen mag, behalte deine Bewertung ein. Lege dich dabei lahm. Gib dich nicht in abwegigen Folgerungen drein.
Einerlei wie im Stich gelassen oder betrogen du dich unter Umständen fühlst, einerlei wie betrübt und schmerzend dein Herz ist, einerlei wie unverzeihlich dir eine Lage sein mag, einerlei was, ausnahmslos – wisse, dass Ich dir Meine Treue nicht breche. Niemals umgehe Ich Liebe. Egal wie verheimlicht oder gegenläufig du dich fühlen magst in Anbetracht dessen, was du als das ansiehst, was Ich bewirkt hätte, egal wie undenkbar und wie unerträglich jenes zu sein scheint – stoße Unsere Liebe nicht weg. Wahre sie. Schätze sie. Halte sie Heilig.
Ihr Lieben, Ich teste euch nicht. Ich experimentiere mit euch nicht.
In der nämlichen Welt, in der ihr am Leben seid, kann etwa ein Arzt einen Knochen eines Menschen durchbrechen, um selbigen Knochen zu heilen. Seid versichert, Ich breche nicht absichtlich irgendwelche Knochen, noch auch mache Ich Mich auf, Chaos anzurichten und Herzeleid über euch oder über irgendwen zu bringen. Ich denke nicht einmal eine Millisekunde lang an ein Verwunden eures Herzens oder eines Körpergliedes.
Ja, ihr Lieben, dass Meine Sicht weit über die menschliche Schau hinauslangt, das geht ohne Reden und Erklären. Was ihr seht, ist nicht das gleiche wie was Ich sehe. Da Ich ein weiter gespanntes Bild habe, sehe Ich nicht und halte Ich nicht für wahr, was ihr Tragödie heißt. Meine Schau geht weit über die Einzelheiten und die Tragödie hinaus, welche ihr im Blick habt. Ich sehe Vorkommnisse in einem anderen Licht. Ich ziehe nicht mit den Linien des Intellekts mit, mit welchen ihr einhergeht, und mittels derer die gesamte Welt ihr Schönes Selbst hinunterzuziehen scheint.
Selbst mitten in dem laufenden Zustand des Erdenlebens, den ihr durchlebt und bei dem ihr mit aller Macht alles mögliche unternehmt, euch daraus einen Reim zu machen, existieren späterhin alsdann Zeiträume, wann ihr das, was ihr zunächst als tragisch betrachtetet, nun nicht mehr als tragisch wahrnehmt. Ihr könnt alsdann jetzt gar das eine und andere als unwillkürlich und als unveranlasst erfassen.
Ein Tag wird kommen, wann ihr die derzeit erblickten Tragödien in Makellosem Licht und vollendetem Begreifen seht. Geliebte, eine Zeit wird kommen, wann euer Bewusstsein selbst die Konzeption von Begreifen übersteigt. Ihr werdet erblicken.
Nicht mehr länger seid ihr befasst mit dem Ringen, etwas zu verstehen, nicht eine einzige Sache.
Selbst in der Welt, in der ihr gegenwärtig lebt, wisst ihr, bevor die Sonne über dem Horizont aufgeht, dass das Licht der Dämmerung stracks vor euch von neuem in Erscheinung treten wird. Das hat nicht mit einem Bemühen, oder nicht mit einer schwierigen Suche oder mit irgendetwas von der Art zu tun, dass euch dies, dass das Tageslicht ganz einfach auf euch scheinen wird, vollauf klar ist, und so tut es das.
Als kleines Kind, da hat es eine Zeit gegeben, als du nicht sprechen konntest. Dann eines Tages, da redetest du, und du hast mit dem Sprechen noch nicht aufgehört. Reden wurde so leicht wie ein Apfelkuchen. Es war einmal, da konntest du nicht lesen, und dann, eines Tages, bekamst du es spitz wie lesen geht, und es geriet für dich ganz natürlich und leicht. Es war kein Mühen mehr. Und eines Tages, da wirst du das Leben insgesamt in einem anderen Licht sehen.
Heavenletter # 6140 – 16. September 2017 – The Story-Telling Arts
Die Geschichten erzählenden Künste
Gott redete …
Inmitten eines jeden Herzens auf Erden bin Ich. So steht’s. Dies ist es, was Leben ist. Es ist allesamt Mein Selbst, dem gegenüber wirst du wohl ohne Weiteres des Glaubens sein, du seist jemand sonst, derweil das Gesamt des Lebens vollauf Mich, den Einen von Uns, zum Inhalt hat. Ihr spiegelt Mich in einer Fantasie, die ihr durchspielt, wider, selbiges So-Tun-Als-Ob, auf das ihr, eurer liebgewonnenen Auffassung gemäß, zutiefst steht.
Es ist wie wenn ihr auf einem Klavier spielt, welches nicht existiert, und wie wenn ihr euch dennoch vorstellt, die Musik rühre von dem Klavier, welches nicht da ist, her. Ihr seht das Klavier. Eure Finger bewegen sich über die ausgedachten Tasten. Schichten um Schichten Töne erklingen und ertönen unentwegt weiter in der Welt, gleichwohl bekommt ihr dieses Piano in Wirklichkeit nie zu sehen oder wird es nie aufgefunden. Wie bizarr.
An und für sich seid ihr abgefahrene Fabel-Erzähler und Gläubige was eure Erzählungen angeht. Als Literat von Geheimnissen übertrefft ihr den Autor von Sherlock Holmes. Ihr seid eigentlich ein Geschichten-Verfertiger und ein Geschichten-Erzähler. In eurer Lebens-Geschichte, da überragt ihr die größten Dichter, die größten Bühnenautoren, Romanschriftsteller. Das Ausmaß eures Einbildungsvermögens kann nicht vorgestellt werden. Ihr geht über die Geschichten erzählenden Kunstformen hinaus.
Du bist ein Zauberer, der seine magischen Tricks ausführt, bloß, ihr habt euch in den Glauben hinein hypnotisiert, eure Magie sei kein Trick, sondern sie sei der Stoff, aus dem das Leben selbst gemacht ist. Tatsache ist die, dass ihr nebst Fiktivem das Echte nicht gewahrt. Ihr glaubt, das, was ihr erblickt, sei das, was ihr mitbekommt und begreift. Diese Theorie langt nur so weit, wie ihr sehen könnt, und reicht ganz und gar nicht an das Echte und Wahre heran.
Irgendwie wandert ihr die Wandelgänge des Lebens hinunter, und begünstigt dabei, Auf’s und Ab’s und gar Schrecken aller Art zu erblicken. Ihr saugt euch neue Erfindungen aus den Fingern, neue Praktiken und neue Krankheiten und Drosselungen dazuhin. Ihr überlasst dies euch oder jemandem, den ihr du heißt.
Ihr denkt euch Gesetze und Geschäftspraktiken, welche ob des Profits angelegt sind, aus, so, als stelle Profit eines Einzelnen das Fundament des Lebens dar, so, als sei überflügeln euer Hauptzweck. Sofern nicht überflügeln, dann ist es vielleicht euer Vorsatz, dem Leben auf die eine oder andere Weise zu entkommen, so gut ihr das zu bewerkstelligen imstande wärt.
Oder, so, als hieltet ihr alle Rechte der Welt inne, und als wärt ihr der wichtigste Flaneur auf den Straßen von Laredo oder New York.
Oder, als wärt ihr der Eigner der Welt und berechtigt, all jene draußen zu halten, die ihr ohne jedweden Grund, oder aus irgendeinem Grund, der sich euresgleichen anfühlt, draußen halten möchtet.
Sei es in einer Schule oder in einer Gang, ihr verkündet euch zur Nummer Eins kraft eurer eigenen Autorität. Inmitten des Schichtengefüges dessen, wohin ihr euch selber platziert, ordnet ihr andere Menschenwesen und fühlende Seinswesen, so, oder so, an, und Etliche bootet ihr aus, oder irgendwer tut dies. Ihr erteilt Bescheid, wie die Welt aussehen sollte, und es wird wohl recht einfach die Person mit dem größten Mundwerk sein, die die größten Auszeichnungen einfährt.
Sofern jemand Herzenskummer hat, so etwa lässt du dich was das angeht hören, gibst du zu erkennen, er verdiene dies. Nicht du verdienest das, natürlich nicht – du, du vielleicht bekommst unrechtmäßig erworbene Waren und Dinge zugestellt. Du gibst dich als die Macht und Herrlichkeit aus. Einzig du und einige wenige Auserlesene sind das. Was du dir wünschst, das ist dir anheimgestellt, es dir zu nehmen, oder mit ihm all das anzufangen und es als das auszugeben, für was du es förmlich erklären möchtest.
Da ist du, und, – mit der Ausnahme sehr weniger Anderer – fernere Menschen werden eher nicht von der Bedeutung sein, welche du verdient habest. Es sind da Wölfe und Schafe. Es sind da Höhere und Tiefere. Ideale sind läppisch. Macht – das ist das einzig wahre und richtige.
Auch so, auch so bin Ich, Gott, kenntlich. Die Natur lässt ununterbrochen Früchte wachsen. Sie setzt Jahreszeiten und das Wetter fort. Die Sonne scheint. Der Mond kupfert bei der Sonne ab. Sterne kommen heraus.
Angeblichem Verheertsein zum Trotz – es ist überdies Gütigkeit und Friede auf Erden und allen ein Wohlgefallen, und Freude und Lachen. Auf Erden ist Güte und erbarmendes Schonen und Überquellende Freude.
Liebe gebiert sich aber und abermals.
Heavenletter # 6143 – 19. September 2017 – Getting Closer
Näher herangelangen
Gott redete …
Glaube an Mich, und glaube an dich. Habe Ich das bereits früher gesagt? Wie viele Male?
Was meint dies – zu kennen, Wer du bist? Es ist allerlei. Es ist Alles.
Zu wissen, Wer du bist, ist deine Schultern zurücknehmen.
Zu wissen, Wer du bist, ist rotbackig sein.
Zu wissen, Wer du bist, ist durchatmen.
Zu wissen, Wer du bist, ist über Angst lachen und in Anbetracht ihrer fröhlich sein.
Zu wissen, Wer du bist, ist lachen und lächeln.
Zu wissen, Wer du bist, ist nicht dermaßen an das, was rund um dich vor sich geht, hingegeben sein. Zu wissen, Wer du bist, ist dem zugetan sein, Hoch zu steigen. Dies ist nicht Ego. Dies ist Erkennen, Wer du bist und keines Applaus‘ vonseiten der Welt bedürfen. Ah, es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen für nötig haben einerseits und genießen andererseits.
Um Gottes willen, vergnügt euch an der Vielfältigkeit der Welt! Geliebte, das ist das mindeste, was ihr tun könnt. Kein Grummeln mehr. Das wird unter ’sich über die Oberflächen-Begebnisse der Welt erheben‘ gemeint.
Findet Gefallen, am Leben zu sein. Kümmert euch nicht darum, die Welt beheben zu wollen. Findet Vergnügen an der Welt, und die Welt wird sich selber in Ordnung bringen.
Sei einer unter zahlreichen Vergnügen-Findenden. Übermanne die Welt mit Freude. Lasse die Welt sich dir nachbilden. So du aufsteigst, nimmst du die Welt mit dir. Jeder möchte gerne höhersteigen. Ihr Lieben, schulmeistert die Welt nicht. Weist nicht mehr länger auf die Irrungen ihrer Wege hin. Hebt die Welt empor.
Setzt die Welt von den Banden frei, welche festzurren. Knotet das Vergangene auf, welches ohnehin nicht mehr länger existiert, außer in eurem Sinn. Ändert das Augenmerk eures Geistes, denn euer Geist ist ein fehlgeleiteter Liebender gewesen.
Kehrt zur Einfachheit zurück. Wendet euch von der Komplexität ab. Eurem eigenen Selbst seid treu. Ihr möget eingedenken und gewahren, dass es lebenswichtig ist, zu wissen, Wer ihr seid. Habt zum wenigsten eine flüchtige Hinsicht darauf. Schreibt euch mehr gut, denn ihr das getan habt. Öffnet eure Augen weit.
Wir sind Gefährten, du und Ich. Wir hängen zusammen herum. Wer ist Wer und Was ist Was – was spielt das für eine Rolle? Wir haben nicht Einen vom Anderen zu unterscheiden. Weswegen sollten Wir das zu tun haben? Es gibt keinen Anderen. Wir sind Eins, seid ihr euch dessen eingedenk?
Kein einziger und nichts vermag Uns zu verzetteln, denn inwendig in Uns (in dem Einen von Uns) kommt das Universum zu liegen, ein Gemälde, welches Wir als Eins verfertigen. Oh, ja, da ist euer Höheres Selbst. Übergenug vom Davon-Ausgehen, ihr wärt irgendwie minder.
Sofern vor euch zwei Aprikosen zur Wahl liegen, die eine ist herrlich saftig, und eine andere gequetscht und angeschlagen, du meine Güte, welche nehmt ihr?
Lasst es dabei nicht zu einer langen Rede kurzem Sinn kommen. Wir, der Eine von Uns, sprechen über das Leben, und Wir, der Eine von Uns, sprechen über Liebe. Was sonst gibt es, um darüber zu reden?
Oh, ja, gib dem Einen von Uns grünes Licht, über das Wetter und über Unser Eines Herz zu reden. Lasst Uns über den Himmel Oben und über die Schönheit sprechen, welche Wir (Ich) offenen Herzens sind, sie uns zu betrachten. Was kann die Angelegenheit sein, es sei denn das, was ihr soeben nun gerade ein Mal von einem bestimmten Winkel her in den Blick nehmt? Geliebte, schaut hin, wohin Ich schaue. Mögen die Augen, durch welche ihr blickt, die Meinen sein.
Es sieht vielleicht gerade danach aus, als würde Ich in diesem sogenannten Moment die Thematik dieses Heavenletter wechseln, indes gibt es alleinig eine grundlegende Thematik eines jeden Heavenletter, gefüllt mit zahlreichen Unterkategorien. Das grundlegende Thema der Heavenletter heißt:
Näher an die Wahrheit des Einen Selbst heran gelangen.
Den Heavenletter’n könnte man ‚Liebe Erlernen‘ beimessen; insonderheit – als das Individuum, auf welches du zeitweilig und unberechenbarerweise als du Bezug nimmst, im Begriff steht, lieben zu lernen. Du existierst wirklich nicht getrennt von Alldem Was Ich Bin.
Triff hier auf dein Eines Selbst.
Heh, Hallo, Grüß Gott.
Heavenletter # 6147 – 23. September 2017 – Like a Leaf on a Tree
Wie ein Blatt auf einem Baum
Gott redete …
Du hast eine Neigung an dir, dich selbst auf Erden wie ein Schwergewicht zu sehen. Das ist für dich Schwerkraft. Unter Umständen siehst du dich gar als einen Boxer im Ring oder identifizierst dich damit, du seist wie in den alten Tagen in Rom zu den Löwen geworfen worden. Um angstvoll zu sein, hast du etwas zu haben, um dich davor zu fürchten. Dies ist schwerlich Mein Traum für dich. Das hat keinerlei Ähnlichkeit.
Angst ist schwer, Geliebte. Kommt ins Licht und tretet nicht mehr länger hin und her. Lauft leicht. Tanzt auf der Luft! Was ihr wahrhaftig seid, wiegt überhaupt nichts. Nehmt eine Last von euren Füßen. Geht auf Luft, weswegen denn nicht? Kommt spielend mit dem Leben klar. Schaut in die Höhe. Fühlt euch selbst, dem gleich, wie es ein Blatt auf einem Baum ist, leichtlich mit der Erde verbunden. Kommt dahinter, dass ihr nicht so sehr angeheftet und dass ihr nicht so sehr mit Angst beladen seid. Ihr sollt euch nicht an Angst festhalten. Angst ist schier ein Schatten.
Ihr seid für Licht gemacht, nicht für Schatten.
Egal bei welcher Jahreszeit, Licht ist zugegen, und da ist Mein Wille für euch. Ihr bleibt ein Diamant in Meinem Herzen. Ich verliere euch niemals aus Meinem Gesichtsfeld. Ich bin euer Geleitendes Licht. Es ist nicht an euch, Schatten zu umklammern und zu fassen. Es gibt keinen Schwarzen Mann.
Selbst wenn du in der Armee bist, fühle dich behaglich, Soldat.
Kein Bedarf, dich mit dem Leben zu duellieren.
Lasse dein Leben eine Kutschfahrt mit Mir sein. Sei versichert, dass dein Leben Sinn hat. Es gibt nichts, was du zu erweisen hast. Gib dem Leben statt, ein Gang in den Park zu sein. Sei bedacht auf das Leben. Lasse die Bewegende Kraft des Lebens dein Geliebtes Leben sein. Bekenne, via deinem Licht auf Erden, Farbe.
Du hast nicht schwerfällig zu sein. Sei stattdessen Leichten Herzens. Was sonst ist eines Kindes Gottes würdig und wert?
Heute hier und morgen fort, wie lautet da der Unterschied, alsda du in Wahrheit doch unsterblich bist? Du bist ein Unsterblicher. Selbstverständlich, dein Körper ist der schwerste Part von dir. Deine Seele ist Leichtigkeit Selber. Deine Seele ist der Reisende. Du hast bereits auf der Hitparade den Sieg davon getragen. Deine Seele ist in ihrer Leichtigkeit köstlich. Kein Gepäckabteil für dich. Zünde für dich eine Kerze an. Führe dich bei der höflichen Zuvorkommenheit ein.
Halte dein Herz vor dir in die Höhe. Spüre deine Verbundenheit mit all den Sternen, und selbstverständlich mit der Sonne und dem Mond, und spüre die Helle von Liebe. Die Allee, die du entlanggehst, ist ein Weg der Liebenden. Liebe das Leben. Leben ist für dich hier. Lasse die Anschauung los, du könnest dunkle Abschnitte durchlaufen. Lasse den Ruf der Galaxien wie auch den Ruf der Meere den deinigen sein. Wohin bist du des Weges, es sei denn zu Mir, unterwegs mit Mir Arm in Arm?
In absoluter Gewissheit, ohne Mich gehst du nirgendwohin.
Wo bist du gewesen? Bei Mir.
Wer begleitet dich auf Land oder auf See? Ich tue das. Ich halte deine Hand. Ich umschließe deine Hand in der Meinen. Dies ist deine Wahrheit. Du kannst ausschließlich mit Mir Skip-to-My-Lou tanzen (zum Sich-Begegnen und -Näherkommen anregender Square-Dance mit rasch wechselnden Partnern; so gewiss wie man zunächst immer einem Anderen begegnet, so gewiss auch, dass man einem bestimmten Anderen wiederbegegnet; Anm.d.Übers.). Du bist Mein Verlobter. Du warst das immer. Niemals warst du es nicht.
Wir sind Eins – allein, Wir gehen niemals Solo. Wir segeln ein Solarschiff, gefertigt aus Sonnenstrahlen. Wir stehen auf solar, zweifelsohne, konstant-gehalten durch das Licht der Sonne und durch das Licht Unserer Selbigen Liebe.
Wessen Liebe ist deine? Meine, natürlich.
Wessen Liebe ist Meine? Deine, natürlich. Es ist keine andere Liebe da, ausgenommen die Göttliche. Göttlich seiest du.
Wer spricht für Mich? Du tust das.
Wer erwidert Mir? Du tust das.
Wie kann dies sein, so es Keinen Einzigen gibt, um Fragen zu stellen, und Keinen Einzigen, um Antworten zu erbringen? Was für Art Partner sind Wir? Ausschließlich Einssein, Einssein für immer, ebenso wie für bald und sogleich. Es gibt da keinen Ersatz. Dem, was die Welt euch erzählen mag, zum Trotz – Liebe ist Es. Liebe ist das Eine und Einzige. Liebe füllt die Truhen der Erde. Liebe ist, woraus ihr gemacht seid. Ausnahmslos. Ihr seid, woraus Liebe gemacht ist.
Ihr seid Liebe, und Ich bin euer Eckstein. Seht Mich, wohin auch immer ihr schaut, denn ihr seid in Meinem Bilde gemacht, was besagt, ihr habt Mich in eurem Herzen eingeprägt. Ihr seid ein Sucher, Welcher Euch Selber gefunden hat, dort wo er stets gewesen war, nachgerade bass hier bei Mir. So wie Ich euer Zeuge bin, so seid Ihr der Meinige.
Heavenletter # 6150 – 26. September 2017 – Welcome God
Heiße Gott willkommen
Gott redete …
Bisweilen wirst du dich wohl wundern, wie Ich dermaßen viel – wie Ich es tue – in Meinem Sinn trage, wie Ich alles auf ein Mal zusammenzusetzen vermag, und wie Ich alles, Meinen lieben Kindern ungleich, in Ordnung und in Sicht halte, und wie Ich Mich ruhig, nicht bestürzt, ungehetzt und niemals gegen den Strich halten und wahren kann.
Zum einen, die Welt residiert in Meinem Herzen, und wird nicht profanerweise in dem aufbehalten, was ihr als Meinen Verstandes-Geist hervorheben könntet. Mein Herz und Mein Sinn sind Eines. Meine Geliebten, Ich habe nicht zu denken und nicht über etwas nachzudenken.
Ich bin ein Freigeist, und alles ist für Mich organisiert und geordnet. Nichts ist, wie auch immer, für Mich eine Anstrengung. Ihr ordnet die Welt demgemäß an, wie ihr sie im Blick habt.
Wenn ihr euch verkrampft und angespannt seid, seid ihr es, die sich verkrampfen. Niemals bin Ich da draußen, um euch zu fangen. Lasst Uns die Edle und Höchliche Straße nehmen.
Ihr seid hier, Geliebte, scheinbar hin und her gerissen zwischen Freiem Willen und Vorherbestimmtheit.
Ihr seht die Welt vielleicht gleichsam als sei sie rechnergesteuert, so, als würden eure Gefühle nicht mit in Betracht gezogen.
Jeden Tag, jeden Tag schaffe Ich eh schon Wunder. Alles, was Ich geschaffen habe, ist fürwahr ein Wunder, und, ist möglichenfalls, euren Einwänden zum Trotz, eure beschiedene Wahl der Bestimmung und Vorsehung.
Ich, Gott, wirke auf zart-feinen Wegen. Es kann nicht wahrheitsgemäß vorgetragen werden, dass Ich am Arbeiten bin. Ich BIN. Ich BIN Seiend. Ich BIN ein Gott-Seinswesen. Mühegeben ist Mir unbekannt.
Die Energie der Sonne IST. Die Sonne scheint. Dies ist der Sonne Sein. Die Sonne reflektiert Mein Licht via ihrem Hellen Gelben Licht und ihrer Wärme. Die Sonne scheint ihr Natürliches Licht des Lebens auf alle gleich.
Und nicht anders strömt Meine Liebe aus. So machen es die Sterne. Und so werden die Sterne auf dem Glänzenden Ozean widergestrahlt.
Ihr könntet sagen, Ich sei einem College Footballstar ähnlich. So wie ihr es seht, mache Ich etliche Touchdowns und zu anderen Zeiten lasse ich den Ball fallen. Hängt eure Liebe für das Leben und eure Liebe für Mich von einem Punktestand ab? Räumt Mir Freilauf ein.
Ihr möget den Griff lockern, den ihr darauf, was ihr Punktestand nennt, eingenommen habt. Ihr möchtet einfach Lieben und Mich Lieben. Zum mindesten möget ihr ein guter Sportsmann sein, und nicht Fehler durchzählen, so, als wärt ihr ein Wachmann oder ein mit Perücke auftretender Richter an einem englischen Gerichtshof.
Es ist nicht Pflicht, den Spielestand richtig aufzuzeichnen. Geliebte, führt keine Punktestände. Da ist kein Hinein, und kein Heraus.
Wie bloß wisst ihr, dass das, was ihr als Mein Dazwischengehen oder als Meine Rettung der Lage anseht, nicht bereits vorgesehen ist? Es könnte sein, dass es Einem zugedacht ist. Es könnte desgleichen euer Freier Wille sein.
Bin Ich Gott zum Zergliedern? Was ist es genau, was du infrage stellen und wofür du Antworten finden musst? Es kann sich dabei genauso gut um Unfug handeln.
Komm schon, sobald du dich allzu ernst nimmst, erteile dir den Bescheid, von deinem hohen Ross herunterzukommen.
Du bist auf Erden ein Forscher. Entdeckungsreisende können Goldschätze auffinden. Sie können auch auf Dürren und Fluten stoßen. Forscher wissen, was sie gerne finden möchten, bloß, es ist ihnen nicht vorhergesagt, was sie genau finden werden. Alles, was sie tun können, ist, nach dort hinaus zu gehen, ist, sich selber anzufeuern und ihre Chancen zu ergreifen. So wie ihr es seht, ist das Leben eine bunte Mischung.
Gewiss ja, seid glücklich, wann die Sonne scheint. Ihr habt nicht bei Wolken oder Regen düster dreinzuschauen. Bald genug wird die Sonne wieder herauskommen. Unterdessen es regnet, betrachtet die Wolken genau und heißt ihre Existenz und die Abstufungen ihrer Färbung ebenso willkommen, wie das Trommeln des Regens auf das Dach und die Pfützen, welche das Nass erzeugt.
Ich begrüße und empfange euch, an dem Entfalten des Lebens teilzunehmen. Willkommen zur Erde. Möget ihr Mich willkommen heißen, Geliebte, möget ihr Mein Seien willkommen heißen. Ich BIN. Ich BIN zugunsten von euch. Ich preise euch selig zum Einessein.
Heavenletter # 6154 – 30. September 2017 – Wandering in the Desert
In der Öde am Umherschweifen
Gott redete …
Ich habe gehört, ihr wärt in der Wüste am Umherziehen.
Mitunter fühlt ihr euch ganz und gar nicht der Erde angegliedert. Irgendwie, irgendwie seid ihr hienieden, und doch fühlt ihr euch nirgendwo. Ihr fühlt euch keineswegs mit der Erde verbunden. Ihr wisst nicht, was mit dem Leben auf Erden anzufangen ist. Ihr wisst nicht, was mit ihm zu tun ist. Es ist euch dermaßen unreell. Sofern es denn ein Traum ist, so führt es die Liste absurder Träume, von deren Inhalten ihr eurem Empfinden nach weit entfernt seid, an. Nichts summiert sich zu etwas Sinnvollem. Wie bist du hierher gelangt, und wohin, falls überhaupt, bist du unterwegs, und woher bist du gekommen, selbst dann, so du keine irgend geartete Antwort hast, an der du dich festhalten kannst. Du hast unter Umständen das Gefühl, dass es da ein irgendwo gibt, an welchem du nie mehr vorbeilaufen werdest. Vielleicht war das Leben auf Erden ein verschwommenes Lied, was du beinahe hören konntest, und doch eben nicht ganz.
Da kann es sein, du fühlst dich noch fassungsloser, wenn du Mich aus einer Distanz zu dir sagen hörst, das Leben auf der Erde sei wahrhaft unreal. In Vergleich gesetzt mit der Realen Sache, ist das Leben auf der Erde eine verschwommene Geschichte, und nichts davon ist real. Jedermann ist wohl dabei, das Beste aus ihm zu machen, allein, es wird Einem hier so vorkommen, als sei es ein halbherziger Versuch, kaum wert, darüber herumzuzanken.
Es war einmal, irgendwie, irgendwo über dem Regenbogen, da wart ihr. Ihr wisst und ihr wisst nicht, was ihr darunter meint. Mitunter scheint es euch, es gebe überhaupt keinen Sinn und keinen Regenbogen, um dich darunter einzufinden. Etwas hat sich vielleicht abgespielt, gleichwohl ist es irrelevant. Du hattest einen Traum, doch hast du keinerlei Vorstellung davon, was der Traum bedeutet, sofern er überhaupt etwas bedeutet, und sofern du denn wirklich einen Traum gehabt hattest. Es ist so, als würdest du dich auf trockenem Land zu einer Ozeanreise aufmachen. Kein einziger kapiert es. Kein einziger begreift es. Es läuft letztlich darauf hinaus, dass du das Leben auf eine unter Dutzenden Weisen nehmen kannst, im Eigentlichen unter Endlosen Weisen, gleichwohl machst du eine Riesenmenge daraus, so als wäre das Leben echt, und als wärest du auf einem trockenen Ozean oder auf einem nassen Land hilflos am Treiben, oder nicht am Treiben. Wie unreal und fassungslos ist das eingebildete Leben in der Welt der so genannten Realität, derweil es für dich nahezu nichts gibt, um sich daran festzuhalten oder um von dort wegzukommen.
Wenn dir doch bloß irgendwer eine Idee geben könnte, wovon das Leben, letzten Endes nachdem alles gesagt und getan ist, handelt, oder was überhaupt die Unterschiedlichkeit ausmacht? Kann das Leben um Schule-Besuchen gehen, oder um einen Traum über Zu-Einer-Schule-Gehen oder um irgendetwas sonst oder um überhaupt gar nichts? Wann machst du deinen Abschluss und wofür steht er und was spielt er wirklich für eine Rolle?
So eine Art posierende Fassade ist auf dich begangen und verübt worden. Es muss eine arglistige Täuschung sein. Auf jeden Fall bist du hereingelegt worden, und was für einen Unterschied ergibt es, ob du nun an der Nase herum geführt worden bist oder nicht, und doch, auch so, ist dir das Leben von Belang. Es zählt eine Menge für dich. Es ist nicht dein Wunsch gewesen, durchblicken zu lassen, was dir das Leben bedeute, selbst so es für dich den Anschein hat, dass dir, was es dir bedeute, überhaupt nichts ausmacht.
Es ist dem ähnlich – du befindest dich auf einem Parkplatz und läufst umher, du schaust dich um, wo du deinen Wagen geparkt hattest. Du erinnerst dich nicht mehr daran, nicht einmal einen Augenblick mehr daran, dass du deinen Wagen zum Parken abgestellt hast oder wie er ausgesehen hat. Könnte dir dies Bitteschön irgendwer erklären, sodass du dich nicht dermaßen von all dem entfremdet fühlst, mit dem du gemutmaßterweise in Verbindung stehst, was du, deinem Empfinden nach, nicht tust und bist?
Schleppst du dich dahin, oder wirst du getragen, oder wirst du auseinandergezerrt?
Sofern denn das Leben auf der Erde schier ein Moment ist, was veranlasst es da, so lange zu brauchen? Sofern das Leben nie endend ist, gibt es dabei kein Davon-Wegkommen? Was wäre, falls, wohin du unterwegs bist, nirgendwo und wieder zurück ist?
Falls es je im Grunde genommen ein Alles Ist Gesagt Und Getan gibt, wo ist all das, was gesagt ist, was getan und aufgefunden ist, oder, ist es wahr, oder, stehst du ganz einfach herum und wartest, dich selber an dem Rand einer Kämmerchen-Öffnung aufzufinden?
Das Leben fühlt sich gleichsam wie ein Vom Thema Abgekommen Sein an, so wie ein Rundherumrennen, und dermaßen obskur und dahergelaufenermaßen. Du wirst dir wohl die Frage stellen, ob du schlicht herumrennst, um vorzugeben, auf dem Laufenden zu sein. Oder, trotz der Un-Realität, ist denn irgendetwas Wahres und Echtes an alledem, während du oder während jemand oder während ein Anderer hier am Sich-Wundern, was denn nun im Grunde genommen die Sache sei, ist?
Heavenletter # 6157 – 3. Oktober 2017 – Do Not Feed the Egos
Beköstigt die Ego’s nicht
Gott redete …
Verseht hier auf Erden die Ego’s nicht mit Nahrung. Füttert euer eigenes Ego nicht, und füttert die Ego’s anderer Menschen nicht. Dies ist nicht gut für den Planeten.
Aha, was freilich spezifisch meine Ich, wenn Ich sage, Ego’s nicht zu beköstigen?
Sofern jemand ein hübsches Kleid anhat, dann gib der Trägerin des schönen Kleides unter allen Umständen zu verstehen, dass sie hübsch aussieht. Jemandem wahrhaftig über etwas Komplimente machen ist nicht das Ego desjenigen Menschen beköstigen. Ihr gebt nicht den Ego’s anderer Menschen Nahrung, noch auch gebt ihr eurem eigenen Ego Nahrung. Eine unverfälschte Bemerkung ist nicht Schmeichelei. Ihr bringt nicht eine originäre Anmerkung zum Ausdruck, damit sie euch Nutzen einfährt, vielleicht damit sie euch in eurer eigenen Einschätzung höher hebt. Ganz bestimmt, schenkt anderen Menschen Beachtung. Absolut, schafft einigen Sonnenschein in das Leben anderer Leute. Sagt etwas Schönes, ohne dass ihr von der eigenen Begeisterung mitgerissen werdet. Niemals ist es euer Zweck, jemandem zu schmeicheln.
Wenn diese selbige Lady das gleiche hübsche Kleid anhat und wenn es dir danach ist, ihr Komplimente zu machen, um den einen oder anderen Gefallen oder Vorteil im Leben zu erhalten, um sie vielleicht, so, oder so, als einen Ego-Verstärker zu nutzen, dann ziehe dich zurück, ihr ein Kompliment zukommen lassen zu mögen. Sei der Wahrheit treu. Sei deinem Selbst Treu, und nicht der Verherrlichung. Wie viel ist überhaupt Erhöhung wert?
Es existiert ein Unterschied zwischen jemandem einen Beifallsruf übermitteln, und deinen Anstalten, zu Punkten zu gelangen.
Was wäre, wenn Wir nun über deinen Lehrer in der Schule reden. Es ist nicht an dir zu versuchen, der Liebling des Lehrers zu sein. Vielleicht versuchst du, die Lehrerin hinters Licht zu führen. Womöglich magst du ganz ernsthaft das rote Kleid von ihr, gleichwohl probierst du, ehrlich genommen, die Lehrerin zu beschwindeln, und mithin, errichtest du alsbald eine Vermummung, indem du meinst, du seist klug. Ist es von dir klug, eine Verstellung in die Wege zu leiten? Bedenke, was das Wort Ver-stellung bedeutet. Ihr sollt im Leben nicht ein Heuchler sein, Geliebte. Seid euch selber Treu. Seid eurem Selbst Treu.
Worüber Wir soeben reden, ist euer Doch-Mal-Ehrlich-Sein. Seid nicht unwahr, und bereitet euch selber nicht mit dem Ego eine Enttäuschung oder verunstaltet euch damit nicht. Das Ego ist eine bloße Fassade.
Kennt euren Wert, und alsdann gibt es nichts, was ihr aus Nichts zu errichten habt, ganz bestimmt nicht aus schierer Luft. Respektiere dich selber und respektiere Andere. Anderenfalls unternimmst du es, ein Leben aus dem, was sich auf Schwaden beläuft, zu verfertigen.
Was ist der Wert eines verkehrten Images?
Was ist der Punkt bei fingierten Empfindungen?
Ich kann es nachvollziehen, wie es in der Welt ist. Ich verstehe, wie ihr euch im Leben und in einem ausgeklügelten Plan verfangen könnt, um euch selber anzureichern. Haltet euch fern von raffinierten Vorhaben.
Ich kann nachvollziehen, wie ihr euch gedrungen seht, euer Kaliber so weit anzuheben, wie ihr es gerne haben möchtet. Ich verstehe wirklich, wie es euer sehnliches Bestreben ist, aufzublühen und all das zu sein, was ihr gerne sein möchtet und was Ich euch gerne sein sehen möchte. Seid nicht unaufrichtig. Seid es nicht.
Wie springt ihr von dort, wie ihr seid (so wie ihr es seht), zu dem, zu dem ihr euch wahrhaft erheben möchtet (so wie Ich es sehe)? Wie lauft ihr höher, ohne von dort, wo ihr seid, herabzustürzen? Dem Konzept des Höher-Laufens ist es anliegend, reell zu sein. Geliebte, höher steigen ist nicht eine Darbietung, welche ihr veranstaltet.
Hört an der Stelle sorgfältig zu. In der Welt, da bitte Ich euch nicht, jedem alles zu sein. Ihr könnt nicht jedem Menschen alles sein.
Niemals ein weiteres Mal mehr kann dein Achselzucken und dein Hersagen, du könnest ja doch nur du selbst sein, eine Ausrede dafür darstellen, nicht begehrend auf deine Größe aus zu sein. Natürlich rede Ich nicht dem das Wort, dass du ein Chamäleon sein sollst. Sei, und verhehle nicht. Du hast dich nicht als den Besten auf der Welt zu denken. Es gibt zahlreiche Großartige in der Welt, und du kannst dich zu Größe entwickeln und zu ihr heranwachsen. Absolut, du kannst das. Echt.
Das Bestreben haben, Großartig zu sein, ist nicht ganz das gleiche, wie dich selber verpflegen und besorgen. Sei. Sei Großartiger heute, denn du es gestern warst. Sei ehrlich mit dir selber. Wir reden soeben über dich, und nicht über sonstwen. Sei Wahrhaftig.
Lege vorsichtig etwas auf dich hinauf. Es gibt keinen Königszapfen, den du zu sein hast. Ruhe dich an Sonntagen aus. Gehe in aller Stille nach innen. Du brauchst dich nicht an jedem Tag der Woche selber zu übertreffen. SEI. Räume dir selber ein, die Wirkliche Sache zu sein, und nicht weniger.
Heavenletter # 6161 – 7. Oktober 2017 – All the Colors of the Rainbow
Alle Farben des Regenbogens
Gott redete …
Es gibt kein Sterben, und es gibt keine Geburt. Sie existieren in Wirklichkeit nicht, da ihr niemals nicht-existent seid. Hier auf Erden gibt es nichts weiteres als Erscheinungsbildlichkeit. Ihr könntet euch selber als einen Kokon bezeichnen. Hier auf der Erde handelt ihr in Sachen Kostüme. Heute tragt ihr den einen Anzug, und morgen einen anderen. Outfits sind austauschbar. Heute tragt ihr rosa, morgen gelb, oder grün oder blau oder grau. Endlos sind die Farben, die ihr tragt, Endlos seid ihr.
Nicht-existent? Nie.
Ihr legt euch selber in allerhand Weisen an den Tag. Just so wie eure Träume des Nachts sich umgestalten oder gar verschwinden, seid ihr, nichtsdestotrotz, der Träumer, welcher träumt, oder welcher einen Traum hatte, und daraufhin ging der Traum aus und nach draußen, und alsdann kommen neue und alte Träume zurück, und ihr schlüpft erneut in sie hinein. Früher oder später werden alle Träume irgendwo irgendwie wahr.
Alleinig auf Erden gibt es ein Dann oder ein Jetzt, derweilen Ewig in jeder Hinsicht etwas ungemein anderes ist.
Am einen Tag tanzt ihr eine Polka. Ein anderes Mal einen Walzer. Zur selben Zeit ist ein Tanz ein Tanz.
Heute summt ihr diese Melodie, und morgen eine andere. Endlos sind die Melodien. Das ist erstaunlich, nicht wahr, dass es bloß soundso viele Töne zum Spielen gibt, und dass es bei ihren Kombinationen und bei den Melodien zu keinem Endpunkt kommt? Wie viele Laute sind da und wie unendlich sind ihre Kombinationen und Sprachen, welche sich aus den Tönen, die immerzu umgänglich sind, erheben.
Da ist Stille, und da ist Lärm. Wenn du taub bist, existieren da Geräusche auch so? Wenn du blind bist, existieren Farben auch so, dessen unbenommen? Kommt Geschichten ein Ende zu? Nein, in der Welt kommt es immerfort zu neuen Geschichten, und ihr seid Teil all der Geschichten, selbst so ihr sie nicht allesamt kennt, und selbst so mehr am Leben dran ist als eine Myriade an Geschichten.
Und wenn es zu einem scheinbaren Ausgang kommt, ist dies nicht das Ende der Geschichte. Es gibt keinen als letzten genommenen Atemzug. Ihr geht weiter. Ihr wart niemals ohne euch Fortsetzen, und ihr werdet immerzu sein. Ihr seid immer in eben einer selbigen sich wechselnden Form oder in einer anderen. Ihr seid ein Wunderwerk, und ihr seid ein Chamäleon.
Als ein Menschenseinswesen seid ihr euch nicht im Klaren, wo ihr wart, und in Wirklichkeit nicht im Klaren, wo ihr jetzt seid. Da ist, wo ihr vermeint, ihr wärt jetzt da, und gleichwohl, ist es durchaus wahrscheinlich, dass ihr an mehr denn an einer einzigen Stelle seid und dass ihr mehr denn einen einzigen Namen, unter dem ihr lauft, tragt. Ihr seid gehörig vergesslich gewesen, selbst so ihr gerne der Auffassung zuneigt seid, ihr kenntet das meiste davon.
Unter Umständen versteckt ihr euch unter einem Pilz, und vielleicht seid ihr zur selben Zeit gar der Bergkönig. Ihr seid in der Tat ein Formen-Wandler.
Ihr wisst bereits, dass ihr womöglich heiß lauft, und dass ihr unter Umständen kalt lauft.
Egal, was ihr mutmaßt, immerzu existiert ihr. Ihr habt euch bewährt und seid echt. Alles Sonstige ist Ausflucht. Gewiss ja, ihr könnt euch ein X für ein U vormachen. Ihr verbergt euch.
Mit Sicherheit spielt ihr all die Rollen. Ihr probiert sie in der Größe an. Ihr verschönert sie. Ihr sagt euch selber die Wahrheit, und ihr tanzt zudem um die Wahrheit herum und schielt mit euren Augen.
Was für einen Unterschied macht das? Es macht den ganzen Unterschied auf der Welt, selbst so es überhaupt keinen Unterschied ergibt.
Über das Land, welches ihr kennt, hinausgehend, kommt ihr mit glänzenden Farben durch. Ihr seid in keiner Weise in Verlegenheit versetzt. Der Tag wird kommen, wann ihr euch selber anerkennt und zusagt, und, wie aufrecht ihr alsdann dastehen, und wie ihr lachen, und wie ihr vor Freude weinen und euch aus all den Umwegen nichts machen werdet. Sobald es hart auf hart kommt, wird alles es wert gewesen sein.
Heavenletter # 6164 – 10. Oktober 2017 – Gold Mines Exist
Goldminen existieren
Gott redete …
Ich, Gott, höre, was ihr eure Gedanken heißen könntet. Ihr scheint sie zu denken. Ich höre, ihr stöbert nach Mir. Ich höre euch sagen:
„Geliebter Gott, ich bin für meine Person ganz von Dir fort und abwesend gewesen. Ich gehe unter dem Schirm von Zeit, Gott, meinen eigenen Weg. Bin ich für Dich zu geschäftig? Hah!
Ich habe obendrein gespürt, dass Du mich zuweilen gerne mit mehr Selbstvertrauen auftreten sehen möchtest, als jemand, der sich weniger Persönlichen Angelegenheiten und Beziehungen anheimstellt, so eine Art weniger mich Auf Dich Verlassen, weniger angewiesen sein auf Dich, in etwa so. Möchtest Du mich den Kinderschuhen entwachsen haben? Also, Gott, möchtest Du das?“
Nun, du Lieber, lieber Gottling, du bist Mir alles. Ja, Ich möchte gerne, dass du es dir bei dir recht gemütlich machst, und Ich möchte gerne, dass du in der Welt deine eigene Sonne bist. Ich sitze dir am Tisch nicht gegenüber. Wir sind wechselseitig. Wir segeln die Meere gemeinsam ab. Wir sind niemals auseinander. Wir sprechen und unterhalten Uns. Es gibt zwischen Uns kein In-Sein. Es ist nachgerade nicht so, dass du von Anbeginn an weg von Mir Solo tanzt.
Du spürst Mich jetzt, ist es nicht so? Du spürst Mich durch deinen Blutstrom wallen. Ich bin in einem gewissen Sinne das einzige Vitamin, welches du einnehmen solltest. Nimm jeden Tag etliche Dosen von Mir.
Jetzt sehe Ich dich Mich anlächeln und höre dich sagen:
„Ja, Gott, ich spüre Dich. Ich fühle Deine Umarmung, und Du nimmst mich weit über die Welt hinweg in das hinein, was wie Vergessenhaben zu sein scheint, in ein Land der Liebe, wo Liebe im Eigentlichen nicht zur Notiz genommen wird, wo dennoch nichts anderes als schiere Liebe und kein Bedürfnis nach ihr da ist, abgesondert und zur Kenntnis genommen zu sein.
Ich spüre Dich, Gott, zudem, als hier unten auf Erden. Ich fühle Deine Hand, wie sie mein Herz massiert. Deine Hand langt gelinde hinein. Du glättest mein Herz. Fortlaufend drückst Du es und lässt Du es los. Wie ich gerne Deine Gegenwart, Gott, deine Stets-Präsente Gegenwart spüre.
Mitunter ist mein Empfinden, dass Wir, Du und ich, Gott, amerikanische Ureinwohner sind, die mit Unserem Eigenen Herzen, welches wie Trommeln schlägt, ums Feuer herum sitzen. Wir sind schlichte Musiker, welche untereinander die Friedenspfeife tauschen. Wir sind derartige Einfachheit und Reinheit, dass es einzig Du gibt, sodass es danach aussieht, als säße ich in aller Ausgelassenheit neben meinem Selbst, als würde ich nicht einmal atmen, als gäbe es keine Atemzüge zum Nehmen, oder keine irgend geartete Bewegung zu machen oder irgendetwas überhaupt, ausgenommen Dich, Gott. Du, Gott, füllst das Universum und füllst mein Herz, und mein Herz schlägt in Dir, Gott, in aller Reichhaltigkeit und in allem Einessein.
Gott, ist dies Wahr? Bist Du Echt, bin ich Echt, Echt im Einessein? Ist dies, was Einessein ist, selbst so ich nicht meinen Finger darauf zu legen vermag? Es muss so sein, dass Einessein nichts, um darin hinein zu tauchen, ist, es muss so sein, dass ich in Wirklichkeit nicht existiere, dass es schier Existenz, und nichts mehr zum darüber Sagen gibt.
Ich existiere nicht als eine Person und existierte niemals. Ich existiere nicht als ein Part einer zivilisierten hoch entwickelten Kultur, noch auch Du, Gott. Du fährst nicht Auto oder steuerst ein Flugzeug oder sitzt an einem Rechner. Du bist Einfachheit und Arglosigkeit Dein selbst, Gott. Du bist dermaßen simpel in Unendlichkeit am Dasein. Du bist ungemein weit von Komplexität entfernt.
Du versengst mein Herz als ein Urgewaltiges Einessein, welches niemals abbricht, ebensowenig kommt Dr ein Unterbruch zu. Es existieren keine Segmente von Dir. Da ist Du. Da ist alleinig schlicht Du.
Du bist nicht ein Attribut. Du bist einfach Gott. Alles, was Du tust, ist – existieren. Ich existiere nicht einmal in Dir, wiewohl – BIN ich Du, obschon dies von keinem für wahr gehalten wird, nicht ein einziger auf der Erde, also, nicht ein einziger würde dies glauben, selbst so es nichts sonst gibt, welches wert ist, es für wahr zu halten, was das gleiche ist, wie wenn Menschen sich verlauten lassen, auch ich würde derart schlicht und einfach existentes Dasein sein, so, dass ich unmöglich existiere; dass ich wiewohl förmlich schier Reine Existenz bin, und dass mithin, irgendwie, bewundernswerterweise ein Jeder sonst desgleichen Reine Existenz ist.
Bin ich in Deiner Umarmung? Oder bin ich einfach Dein Umarmt-Sein? Wie kann es sein, dass ich einfach Du bin, und dass es nichts anderes als Dich gibt, welches existiert, und dass ich einfach Du bin, einer welcher gerne irgendetwas anderes haben wollte, einer, der sich nach irgendetwas fernerem sehnt, alldieweil Du die Höhe der Existenz bist? Es gibt keine leere Stelle, nicht bei Deinem Leben, oder – falls denn Leben auf der Erde ohnedies tatsächlich am Existieren ist.
Existiert eine Goldmine, bevor sie gefördert wird?“
Heavenletter # 6168 – 14. Oktober 2017 – Helping Your Neighbour
Deinem Nachbarn beistehen
Gott redete …
Geliebte, kommt näher zu Mir. Setzt euch von etlichen Dingen weg, nicht aber von Mir, oh, nein, ihr Lieben, nein, nein, nein, nicht weg von Mir. Bleibt bei Mir, dicht bei Mir.
Setzt euch beiseite davon, durch vergangene schwerwiegende Entscheidungen, die ihr unter Umständen getroffen habt, verzehrt zu werden. Haltet nicht weiterhin an durch euch ergangenen Entschlüssen fest, welche euch wider euch reuen. Müsst ihr euch eure Entscheidungen in der Welt dermaßen zu Herzen nehmen? Wickelt bitte nicht Bedauern um euch selber herum.
Helft anderen Menschen. Steht Anderen kräftig bei, wiewohl, peinigt euch selber in dem Verlauf nicht übergebührlich.
Ich halte es nicht für gut, dass ihr euch von Gütigkeit und schonendem Erbarmen, euch entschuldigend, fernhaltet, aufgrund des Weltgedankengutes, ihr müsstet für genügend Essen und Nahrung sorgen, um sie euch und eurer Familie aufzutischen, ungeachtet des Hungrigseins eines anderen Menschen.
Derweilen ihr euch von zahlreichen Gefahren eine Vorstellung macht, kann Ich es zur gleichen Zeit nachvollziehen, dass es etwas Leichtes ist, davon, eurem Nachbarn zu helfen zu wagen, wegzulaufen. In der Welt, so wie sie euch bekannt ist, gibt es viele Gelegenheiten für Gefahrvolles. Die Dinge arten recht leicht dahingehend aus, euch selber mit der Wertvorstellung zu schmücken, euch und den Euren, vorrangig vor anderen Menschen, zu Diensten zu sein – und dies ausgemachtermaßen als ein feststehendes Faktum des Lebens. Es ist einfach, so zu denken. Es ist in der Tat eine leicht anzustellende Sache.
Oftmals kann diese Denkart ein Weg heraus sein für dich, dich in einer jeden Bewandtnis für verpflichtet zu betrachten, dich in einer jeden Bewandtnis, für dich selber zu stehen und einzutreten, anzusehen: „Es ist ganz einleuchtend, meine Familie hat vor allem anderen zuerst zu kommen. Dazu braucht man nichts zu sagen.“
Nichtsdestotrotz, die großen Helden in der Welt haben das Höchste beschieden. Ja, es kann weise sein, Anderen zuliebe Risiken einzugehen. Ich sehe Selbstbezogenheit nicht als eine Tugend. Nachdem all dies gesagt ist – es sind da jene unter euch, Meinen Kindern, die schlicht nicht so weit gehen können wie ihr es könnt; desgleichen – ebender Fassung, ja, just ihr würdet so weit gehen, freudig entgegenzublicken, jenem Hergang sehe Ich Glück beschieden. In dem besagten Verlauf – sofern ihr dabei aus euch selber ein Wrack macht, seid ihr niemandem dienlich.
Oh, hier ist solch eine feine Linie zur Hand. Sowie ihr mit euren eigenen Schwierigkeiten über euer Durchhaltevermögen hinaus gegangen seid und sowie ihr nicht in der Lage seid, obendrein den Schwierigkeiten Anderer gewachsen zu sein, nun, dann seid ihr ganz einfach dazu außerstande. Ihr könnt euch schlicht nicht veranlassen, egal worum es sich dabei handelt, über euer Durchhaltevermögen hinaus zu gehen. So stehen die Dinge angelegentlich, sofern ihr nicht die Konstitution aufweist, ein Gewicht von 200 Pfund in die Höhe zu heben. Die Aufgabe befindet sich derzeit ganz einfach nicht in eurer Reichweite.
Sofern ihr, während ihr darauf aus seid, ein Held zu sein, hysterisch, und, über eure Veranschlagungen hinaus, von Furcht übermannt werdet, wem werdet ihr alsdann schlechterdings eine Hilfe sein?
Auf der anderen Hand, es kann Zeiten geben, wann ihr stärker seid, denn ihr euch vorstellt, Zeiträume, wann ihr euch selber überrascht in Anbetracht dessen, wozu ihr in Wahrheit fähig seid und was ihr euch mit Bravour bestehen seht.
Tragt im Sinn, ihr Lieben, dass ihr niemandem oder dass ihr nicht euch selbst etwas zu beweisen habt. Ihr seid nicht hienieden, um euch in Dingen zu erproben. Ihr habt nicht Wagnisse einzugehen. Bei Anderen kann es ebenso sein, dass sie bis zu diesem Augenblick nicht bemerkt haben, was für Entschlüsse sie frei aus sich selber heraus zu fassen vermögen. Vor einiger Zeit sind sie dazu nicht imstande gewesen. Wer freilich kann Entscheidungen treffen, welche er, bis zum jetzigen Zeitpunkt, außerstande ist zu treffen?
Diejenigen Menschen, bei denen du erblickst, wie sie sich aufopfern, tun, was sich soeben inwendig in ihnen erhebt zu tun – oder, man könnte auch sagen, eine Entscheidung kam auf und entschied sich für sie.
Kein einziger ist verpflichtet, mit Schuld über dem Vergangenen zu leben. Schuld über Verflossenem – du musst sie los lassen.
Lasse dir nicht Schuld zufließen und bestrafe dich selber nicht. Ganz gewiss, Schuld stellt nicht den Zweck deines Lebens auf Erden dar. Schuld ist nicht ein Vorsatz, welchen Ich über euch oder über irgendjemanden entfessele, denn ihr alle, alle von euch, seid Meine Geliebten. Lasst mithin diese Schwere an Schuld für eine solche Bewandtnis, für die ihr nicht zum Appell antreten lassen können würdet, gelten. Lasst Schuld los. Vergebt euch selber. Rückt aus der Vergangenheit heraus und vor, wenn die Vergangenheit Schuld beherbergt. Das müsst ihr.
Heavenletter # 6171 – 17. Oktober 2017 – Let’s Turn the World Upside Down
Lasst Uns die Welt aus den Angeln heben
Gott redete …
Hallo, Geliebte, wie geht es euch heute? Im Eigentlichen, lasst Mich es euch sagen, wie es euch geht und Wer ihr seid. Lasst Uns eine neue Herangehensweise, was euch anbelangt und was all dies, das ihr als Leben bezeichnet, anbelangt, einnehmen.
Eure Gedanken gingen eher in die Richtung, dass das Leben besorgniserregend ist. Mit Sicherheit habt ihr auf die eine oder andere tiefreichende Art gemeint, dass es was euch anbelangt wirklich ein Problem gibt, oder, dass ihr euch bald in irgend einer Art Problem oder Turbulenz wiederfinden würdet, dass es unabwendbar sein werde, früher oder später zu Fall gebracht zu werden. Wie wäre es, aus dem gesamten Konzept von Unannehmlichkeiten herauszukommen und in der Folge Furcht und Abgeschlagenheit von dem ganzen Erdenkreis zu tilgen?
So wie die Dinge stehen, sind Kosten zu verzeichnen, welche Meine Kinder dem Durchleben des Lebens auf Erden anlegen. Ihr könnt meinen, es obliege euch, all die gemutmaßten Kosten des Lebensunterhalts aufzubringen und zu bezahlen. Man habe es ja allenthalben mit Finanziellem zu tun, und eure Beisteuerungen an die Auffassung, welche mit dem Aufbringen von Kosten verbunden ist, werden laufend Stück um Stück ansteigen. Lasst Uns diese Auffassung vom Antlitz der Erde wegschaffen. Lasst Uns besser Blauen Himmel und Sonnenschein behaupten und sie ausstrahlen.
Was wäre denn, wenn Meine Kinder die Idee an sich hätten, dass es allem, so alles dabei ist, in Rauch aufzugehen, danach ist, froh und wohlgemut zu sein! Oh, ja, lauft bitte zu diesem Gedanken auf, und die gesamte Welt wird sich vor euren Augen verwandeln. Dies, Geliebte, sind nicht Flausen. Dies ist eine Feier zum Jubeln. Was für ein Fest jeder Tag fürderhin sein wird! Das wird aber auch Zeit, ist es nicht das, was ihr gerne zum Ausdruck bringen möchtet?
Was wäre denn, wenn ihr die Idee hättet, dass ihr niemals etwas wiederaufzustocken gehabt hattet? Und die Idee, dass ihr niemals etwas für etwas zurückzuerstatten hattet, dass kein einziger euch gegenüber gar ein Dankeschön zu sagen gehabt hatte? Haltet vielmehr die Idee aufrecht, dass alles bestens ist – schlicht so wie es ist!
Was wäre denn, wenn ihr die Anschauung los ließet, an euch wäre es, der Problemlöser der Welt zu sein? Legt euch eine andere Rolle zu – dass ihr aus einem einzigen Beweggrund hier seid, der da heißt, an der Welt Vergnügen zu finden und ihr Freude zu benedeien und einen Jeden in der Welt zur Freude seligzupreisen. Macht euch nicht so viel daraus, was Andere zu tun und zu sein haben.
Betrachtet euch selber im Leben auf der Erde als einen Großartigen Künstler, und desgleichen einen jeden sonst als einen Großartigen Künstler im Leben in dieser Welt. Kein einziger schützt vor. Kein einziger spiegelt vor, es seien Entbehrungen und Verlust vorhanden, und es ist keine drängende Bedürftigkeit zugegen, ein Gemälde, der einen oder anderen vorgefassten Anschauung gemäß, zu Ende auszuführen.
Ja in der Tat, hebt die Welt aus den Angeln. Das ist keinesfalls eine gewaltige Angelegenheit. Erinnert ihr euch an umgestülpten Ananaskuchen? Genießt es. Ja, lasst Uns die Welt auf den Kopf stellen. Dreht die Welt zu Hopplahopp um. Seid spritzig. Seid alles, was ihr gerne sein möchtet. Dies ist keine Vorführung. Dies ist ein Offenbarwerden. Enthüllt die Wahrheit, so wie Ich es tue, von der Sonnenseite der Straße her.
Wahrheit ist Schönheit. Oh, ja, ihr wart womöglich der Meinung, Wahrheit sei ein Kniff des Geistes. Taucht euch selber ins Zum-Vorschein-Bringen ein. Enthüllung ist, wann die Sonne herauskommt. Die Wahrheit ist, dass die Sonne niemals abdunkelt. Die Sonne glänzt immerfort hell. Ihr habt das womöglich von einem anderen Blickwinkel her gesehen.
Beseitigt den Gedanken an irgendeine demgemäße Konzeption, wie etwa die von der unglücklich machenden Wahrheit, aus eurem Sinn. Wahrheit ist Licht, und Licht ist Schön. Redet keinen Stuss mehr. Ent-haust euren Geist von dem Geklatsche über die Welt. Lasst Uns dies mit einem Handschlag bekräftigen.
Bekommt es durch euren Kopf hindurch, dass ihr ob der Liebe hier seid, ob der Liebe für Alles und zu Allem. Ein Versteher des Wahren sein ist ein Kenner von Liebe und Freude sein. Springt vor Freude!
Tretet in die Welt mit joie de vivre ein, voller Lebenslust, und nicht mehr mit nie endenden Diskussionen. Genug des Murrens, des Ächzens und des die Lippen Schürzens über den Zustand der Welt.
Geliebte, erhellt die Welt. Erhellt die Welt einfach. Alles, was ihr zu tun habt, ist, für die Welt Vorbote zu sein. Macht in eurem Herzen Platz für die Welt. In eurem Herzen ist es ja nachgerade, wo die Welt existiert.
Heavenletter # 6175 – 21. Oktober 2017 – An Amazing Cast of Characters in Your Life
Eine staunenerregende Besetzung von Charakteren in eurem Leben
Gott redete …
Sofern es dir aus diesem Leben auf Erden anstünde, dir als einen gleichbleibenden fortwährenden Favoriten ein einziges Abenteuer auszusuchen, könnte es sein, dass du dich von einer Latte von Momenten in Beschlag genommen siehst. Es könnte sein, du bist nicht imstande, dir ein Herz zu fassen, einen, und sei es bloß einen der nunmehr köstlichen Augenblicke, welche sich in dein Leben hinein verwoben haben, wegzugeben.
Welchen Menschen könntest du fortgeben? Fürwahr, es wäre allzu schwierig. Du hast zahlreiche Augenblicke und viele Menschen in diesem Leben bei dir gehabt, die du womöglich mehr als ein Mal elendig geheißen hast, gleichwohl erkennst du nun, dass sie dir mehr bedeuten, denn du es dir je hattest durchblicken lassen.
Welches Gesicht könntest du weggeben? Welche Stimme? Wessen Augen? Welche Hände? Welchen Atem?
Es kann ohne Weiteres sein, dass du im Hergang dieser Augenblicke, welche du nunmehr in einem anderen Licht siehst, einen ziemlichen Aufstand gemacht hast. Es ist jetzt schwer zu begreifen, dass du es bei dir mit bösem Blut und Übelwollen zu tun gehabt hast. Gewiss doch, ja, dein Ego war verkrampft und aufgeregt. Wie konnte bloß der eine oder andere Mensch dermaßen viel Feindseligkeit in dir angefacht haben? Wie konntest du, und sei es bloß fünf Minuten lang, Zeit mit Verbitterung und Empörung verschwendet haben?
Du möchtest nun dein Ego hinauswerfen. In diesem Augenblick, da hast du es hinausgeworfen. Morgen wirst du vielleicht hier und da abermals eine weitere Gelegenheit für Aufgeregtwerden finden. Unter Umständen wirst du dieses Mal zu einem früheren Zeitpunkt darüber Vortrefflicheres an Gedanken fassen. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass du eine einzelne Seele dermaßen rabiat regelrecht hinauswirfst.
Du hast in deinem Leben eine staunenerregende Besetzung an Charakteren um dich gehabt. Sie alle spielten ihre Rollen auf spektakuläre Weise. Kein einziger hätte seine Rolle besser spielen können.
Lasst Uns einmal etwas aus deiner Vergangenheit hernehmen – Lehrer aus der Schule, von vor dreißig Jahren, lang, lang ist’s her – auf welchen unter ihnen würdest du denn heute nicht voller Freude zulaufen? Auf den einen oder anderen unter deinen Grundschullehrern etwa nicht? Sofern der Lehrer nach wie vor auf der Erde am Leben ist, wird er oder sie eher keine Erinnerung mehr an dich haben, indessen erinnerst du dich aller deiner Lehrer von vor langer Zeit. Dir selber darüber nicht im Klaren – hat dir ein jeder von ihnen dein Herz gestohlen. Hättest du das bloß früher gewusst und erkannt, dann hättest du zumindest zugesehen, dass du dich von ihnen liebevoll hättest verabschieden können. Deren Rolle in deinem Leben ist vielleicht von untergeordneter Art gewesen, jetzt indessen bedeutet dir deren Teilhabe in deinem Leben mehr. Bitte denke nicht, du seist soeben einfach sentimental.
Was ihr jetzt bemerkt, egal, ob die Positionen anderer Menschen in eurem Leben von geringerer Art waren oder nicht, ob sie euch gefielen oder nicht, einerlei, was sie euch verkörperten oder nicht verkörperten, eine jede Lehrerin, ein jeder Lehrer spielte in eurem Leben ihren Part. Wie auch die Partien und Rollen gewesen sein mögen, was für eine Bedeutsamkeit oder Unwichtigkeit sie an sich gehabt haben mögen, sie spielten sie bis an die Grenze des Möglichen. Sie waren Charaktere und Persönlichkeiten in eurem Leben. Sie spielten für euch ihre Rollen, sodass sie euch gut zustatten kamen. Vielleicht dauert euch jetzt die Partie oder die Rolle, die ihr gespielt habt.
Selbst Aschenputtels schlimme Stiefmutter, so böse sie auch gewesen ist, war förderlich und als Mittel dienend. Sofern es die böse Stiefmutter und die niederträchtigen Stiefschwestern nicht gegeben hätte, hätte dann der Fuß Aschenputtels dermaßen perfekt in den Glaspantoffel hineingepasst?
Irgendwie waren die Menschen in deiner Vergangenheit, selbst jene, denen du mit Missgönnen begegnetest, nichtsdestotrotz Part des Dich-Einrastens im Leben. Dies war damals zu jener Zeit die Geschichte, die du hingeschrieben hast. Du wirst jetzt die Geschichte neu niederbringen und umschreiben.
Ich klatsche Aschenputtel Beifall, dass sie sich über ihre Vergangenheit erhoben hat. Sie ließ es nicht zu, dass ihre gemeine Stiefmutter sie aufhielt.
Bei einem Märchen ist die gute Sache die, dass dort Rollen das Gegebene sind. Die Leute, welche sie spielen, führen sie auf und stellen sie dar.
Etliche der Charaktere in deinem Leben sind vielleicht nicht gut und rechtschaffen gewesen. Es wird wohl mehr so sein, dass sie ernstlich irregeleitet gewesen waren. Vielleicht gar auf eine halsbrecherische Art.
Jetzt, so sie sich nicht mehr länger auf der Bühne aufhalten, ließen sie ihren Hohn über euch abfallen, und nun lasst ihr eure Anhaftung an die Rollen, so wie ihr sie zu jener Zeit im Blick hattet, sausen.
Jene Menschen, die in eurem Leben ihre Rollen spielten, waren keinem anderen gleich. So oder so, sie hatten offenen Zugang zu eurem Leben. Sei es nun, sie spielten in eurem Leben einen grauenhaften Part, sei es, ihre Rolle war von guter und lieber Art – sie spielten ihre Rollen.
Nun werdet und möchtet ihr eure eigenen Rollen auf davon unterschiedene Weise spielen, und euer Leben wird eine Geschichte von anderer Art zusammengestellt haben.
Heavenletter # 6178 – 24. Oktober 2017 – Be a Shining Sun
Sei eine glänzende Sonne
Gott redete …
Du bist in deinem eigenen Leben nicht immer ein Held gewesen. Gelegentlich bist du auf deinem niedrigen Weg wohl eher ein Antiheld gewesen. Der Irrtum war der, dass du auf ein Feld von Blumen von Menschenwesen hinunter blicktest, und dass du, anstelle des Blickes auf die Blumen im Sonnenlicht, Angriffe und Vergehen sahst, und dass du dich aufmachtest, die Dinge, demgemäß wie du sie gesehen hast, wieder ins richtige Licht rücken zu wollen. In Verteidigung deiner selbst schlugst du zurück. Ihr wusstet nicht, wie es geht, in der Sache anzuhalten. Ihr hattet eure Fäuste oben. Geliebte, ihr wart kurzsichtig, und bei euch brannte ganz leicht die Sicherung durch.
Ihr wart mit Entrüstetheit wohlbekannt. Ihr begehrtet gegen die Zufälligkeit, mit der sich das Leben euch näherte, auf. Das Leben benahm sich nicht dauernd, wie es sich mit größter Sicherheit hätte benehmen sollen. Ihr wolltet das Leben belehren, ebenso wie diejenigen, die an einer Unterrichtseinheit teilhaben. Ihr, die ihr das Empfinden hattet, dass ihr bedrängt wurdet, piesacktet zurück.
Ihr dachtet, ihr würdet währenddem für euch selber einstehen. Ihr dachtet, das Leben habe euch im Stich gelassen. Andere Menschen hätten euch unter Wert verkauft, dem gegenüber seid ihr es, die ihr euch selber unter Wert verkauft habt. Ihr wart euch sicher, dass das Leben rund um euch Schurken verstreut hatte. In euren Augen war diese Person und war jene Person nicht die, die sie euch gemäß hätten sein sollen. Sie hatten nicht das Recht, sich so an den Tag zu legen, wie sie es taten.
Ihr schlugt zurück. Ihr hattet etwas zu unternehmen. Zurückschlagen schien die einzige Verteidigung, die ihr besaßt. Ihr wolltet die Dinge ins richtige Licht rücken, und also strecktet ihr euer Kinn hervor.
Anstatt dessen, eure Handflächen nach oben zu halten, so wie es Friedenstifter tun, ließt ihr Friede an der Seite des Weges runterfallen.
Verzeiht euch jetzt selber. Ihr wusstet es damals nicht besser. Nun seid ihr weiser und stärker. Ihr seid kein Heiliger, noch auch müsst ihr das sein. Jetzt seht ihr die Dinge anders, Geliebte. Ihr seid nicht mehr länger ein Krieger. Nun rückt ihr rüber an die Seite eines Freundes.
Geliebte, was sonst gibt es für euch zu tun? In diesen Tagen, unterdessen ihr die Dinge anders seht, geht ihr anders auf sie ein. Und jetzt sind andere Menschen besser in der Lage, anders auf euch einzugehen. Weswegen, ihr vermögt einem anderen zum Wohltäter zu werden.
Ihr drehtet eurer Auffassung die andere Wange zu. Ihr seid nicht mehr länger hoch und mächtig. Mit Gottes Gnade seht ihr anders. Durch die Gnade Gottes regt ihr euch ab. Es ist nicht ein Akt, den ihr aufführt. Sowie ihr nicht Vergehen im Blick habt, aus welchem Grunde solltet ihr dann irgendetwas zu unternehmen haben mögen?
Die Sonne wacht am Morgen auf. Sie hat nichts anderes zu tun, als zu scheinen. Sie geht einfach auf. Ohne einen Beschluss zu fassen, erscheint die Sonne, so wie die Sonne ist. Die Sonne ist nicht eine Wolke, genauso wenig spielt die Sonne die Rolle eines Helden. Die Sonne tut ganz einfach, was für Sonnen naturgemäß ist zu tun. Geheiligt sei die Sonne, und geheiligt sei du.
Die Sonne stellt nichts infrage. Sie hat keine Entscheidungen zu fällen. Sie ist schlicht und einfach eine Sonne. Ist es an der Sonne, irgendetwas anderes als die Sonne zu sein?
Die Sonne sieht nicht eine ungeheuer große Sache vor sich. Sie rollt sich aus dem Bett. Sie erhebt nicht Einwände. Die Sonne ist ihr eigenes Heraufdämmern.
Ein jedes Kinde Mein ist eine Sonne. Es ist leicht, eine Sonne zu sein. Kommt einfach von Osten her und geht auf. Überbringt Frohe Botschaften.
Die Sonne scheint auf Alle. Die Sonne weiß darum – sie ist Liebe. Die Sonne weiß, dass Liebe Alles Ist. Die Sonne erzeugt nicht Liebe. Die Sonne sagt nicht – nicht ein Mal überkommt es die Sonne, irgendwo in der Welt die Aussage zu machen: „Du hast heute über mich Klage geführt. Du hast gemeint, ich sei zu heiß. Demzufolge bekommst du heute mein Licht nicht. Nicht, bis ich zu sehen bekomme, dass es dir leid tut, und bis du niemals mehr bei mir einen Fehler findest.“
Sonnen sind so nicht. Sonnen scheinen einfach. Sie rollen sich schlicht aus dem Bett und Scheinen auf Alle. Sonnen begrüßen ganz einfach. Sei eine Sonne. Scheine Licht.
Heavenletter # 6181 – 27. Oktober 2017 – Every Word Has an Effect
Jedes Wort hat eine Auswirkung
Gott redete …
Alle eure Gedanken, alle eure Worte, alle eure Träume – während ihr sie denkt – ihr erschafft sie soeben just vor euren selbigen Augen. Alles ist, was es ist, freilich ist alles mehr, als das was es zu sein scheint. Du magst unbeweglich dastehen, dennoch sieht es dir so aus, dass du dich voranbewegst. Ihr seid der Welt vielleicht weise, zur selben Zeit wie ihr, Meine Lieben, kaum eine Ahnung habt.
Worte machen Bilder. Worte, ausgesprochenermaßen, oder nicht, sind ebenfalls Schwingungen. Wenn man spricht: ‚Lasse dich auf grünen Auen nieder‘ bedeutet das mehr, als die Wörter selber. Wir haben hier eine Form, freilich ist da das zurhand, aus welchem eine Form gebildet ist. Eine Form kann zusammenfügen und vereinigen, oder sie kann verhehlen und vortäuschen. Es ist Sinn und Bedeutung eines umfassenderen Ausmaßes das gegebene, dessen unbenommen, ob du sie erfasst oder nicht.
Lieder sind Lieder, ein Schlafliedchen ist freilich kein Marsch. Musik ist Musik, eine Harfe und Gongs, welche die gleichen Töne spielen, sind in den Bahnen, die sie dabei einschlagen, allerdings weit auseinander. Man kann sagen, Musik und ihr brennen durch und gehen auf und davon.
Selbst ein ausgedachter Nonsense-Name hat eine Wirkung. Jedes einzelne Wort, das du sprichst, oder jeder einzelne Gedanke, den du denkst, beschwört irgendwo irgendetwas herauf. Hallo! Jedes Wort, jeder Gedanke, jede Handlung erzeugt einen Effekt, welcher rund um die Welt läuft.
Von einem anderen Wort unterschieden, oder nicht unterschieden – und niemals ausgelöscht – Worte reichen sich selber weiter. Durchläufe sind Durchläufe. Womöglich hört ihr den Fernschreiber nicht, wie er rattert, dennoch macht er tap-tap-tap.
Nachdem die Sonne im Westen untergeht, seht ihr sie nicht mehr länger, gleichwohl existiert sie mit Sicherheit ungesehenermaßen weiter. Was ihr seht, und was ihr nicht seht, hat mit Sicherheit Auswirkungen auf euch. Was ihr kennt, und was ihr nicht kennt, das, beides, ergibt einen Unterschied. Alles macht einen Unterschied, gleichwohl kann man ebenfalls aussagen – ein Unterschied ist überhaupt nicht da.
Du kannst ein Einsiedler sein. Auch so bist du durch jedermann und durch alles um dich herum und durch alles von weit weg in der Welt affiziert. Du hast nicht zu testieren, Einwirkungen erfahren zu haben, um Einwirkungen zu unterliegen.
Dem was Einem bewusst ist nach – wird alles, was abprallt und zurückspringt, vielleicht mithalten und sich einfügen lassen können, oder, es wird nicht mithalten können. In der alltäglich gehandhabten Sprache zum Ausdruck gebracht – du kommst eventuell mit allem davon, dennoch ist irgendwo ein Gewahren gar dessen da, dessen du dir, wie es einem so aussieht, nicht gewahr bist. Dir ist ein mächtig dicker Boden lieber, dem gegenüber bist du bei dem Mit-Dem-Davon-Kommen auf dünnem Eis unterwegs.
Alles ist an irgendeiner Stelle oder an einer anderen Stelle gewusst und erkannt.
Leben geht in Lichtgeschwindigkeit vorüber. Dies ist eine andere Ausdrucksweise, um dahingehend überdies kundzutun: „Dieser Augenblick ist alles, was du bekommen hast.“
Das Leben ist ein Blitz. Der Blitz, zu Gesicht bekommen, fort und weg. Der Blitz, zu Gesicht bekommen, fort und weg. Ein Schlag im Dunkeln, und daraufhin ein anderer.
Und wiewohl, in der Endlosigkeit, da seid ihr in strömenden Wassern unauflöslich. Ihr seid in den Wassern untergetaucht, jedoch nicht abgetaucht. Ihr jagt auf der Oberfläche des Lebens dahin, selbst so ihr tief drinnen in Mir seid. Ihr lebt in einem Tiefen Wasserbecken, zur selben, aus der Luft gegriffenen frei erfundenen Zeit wie ihr die Wesensessenz von Mir seid, mehr denn die Essenz, der Einzige Faktor von Mir, den Anschein abgebend, ihr hättet im Leben hysterische Anfälle, derweilen das Leben herumhüpft und über sich selber keine Rechenschaft ablegt. Ihr seid derart frei gelassen, einem Erkundungsflugzeug gleich, welches einen Looping macht, und welches in der Welt, die Einem weisgemacht worden ist, niemals landet und niedergeht. Ihr seid nie in ihr gelandet. Ihr seid unterstellendermaßen von dem Leben als gegebenes ausgegangen, wie ihr es, dass es so und so sei, als gegeben angenommen habt.
Euer Leben war immer eine Spukgeschichte. Nichts existierte. Ihr hattet einen Traum. Ihr seid in zwei Träumen am Leben gewesen. Ihr saht bei zwei Leinwänden zu, in denen ihr einsinkt und schwimmt und hinein- und heraustaucht aus einem eingebildeten Leben. Was auch euer Leben ist, es ist mehr, es ist mehr. Es ist beträchtlicher.
Ihr seid größer, selbst so ihr alles wie auch überhaupt nichts seid.
Als Eines, da geben Wir alles auf ein Mal zu erkennen.
Heavenletter # 6182 – 28. Oktober 2017 – You Are Ever Sprouting New Leaves
Ihr seid unablässig hervorsprießende neue Blätter
Gott redete …
Ihr, die ihr Meine Geschaffenen Wesen seid, bleibt nicht gleich. Ihr könnt nicht gleich bleiben. Vielleicht ist es euch – eure Lieblingsdecke um euch geschlungen – lieb, in eurem Nest zu bleiben. Ihr möchtet gerne sicher und bequem dasein und nicht in einen anderen Gang umschalten. Ihr Lieben, worum geht es bei der äußeren Welt, wenn nicht um Wandel? Das Leben bleibt nicht gleich.
Ihr seht zu, dass ihr kein Jota nachgebt, weil euer Wunsch dahin geht, euch verankert und stabil zu fühlen. Geliebte, Verankertheit rührt von Tieferem her denn von der verbrieften Welt.
Lasst Uns einen Augenblick lang Heavenletter’s und deren Platz in eurer ferneren Entfaltung anschauen.
Dieser Heavenletter blickt darauf, wie sich die Dinge wohl für all die lieben versammelten Heaven-Leser, derweilen ihr euch Meine Worte zur Lektüre hernehmt, ausmachen werden.
Anlässlich dessen, dass Heavenletter’s euch unters Auge treten, ist euer Herz derart gefesselt und leichten Herzens – es ist, als hätte Ich euch gekidnappt! Die Welt ist derart wundervoll, dass ihr das Gefühl habt, Ich hätte euch für einen gewissen Heavenletter handverlesen, womöglich gar, dass Ich ihn ausdrücklich für euch niedergeschrieben hätte. Etwas überkommt euch, unterdessen euer Herz durch einen befürworteten Heavenletter eingenommen wird.
Bisweilen kann es sein, als liefe Ich mit euch in Lichtgeschwindigkeit los und davon. Ich wirble euch herum. Ihr könnt kaum Atem holen. Und dann lasse Ich euch wieder hinunterplumpsen, von wo ihr aufgebrochen seid.
Einige Heavenletter’s etwa scheinen euch zunächst überwältigenderweise bedeutsam, und andere ergreifen euch vielleicht gar nicht großartig. Wie kommt es dazu? Selbst wenn ihr lechzt, auseinander genommen und in einer höchlicheren Weise wieder zusammengefügt zu werden, könnt ihr euch dem überdies widersetzen. Es ist gleichsam so, als sehntet ihr euch danach, auseinander genommen und wieder zusammengesetzt zu werden, ja gar dann während ihr die Handbremse angezogen habt. Könnte dies bedeuten, dass ihr vielleicht kräftiger festhaltet als je zuvor, oder könnte es sein, dass dies allesamt überhaupt keine Rolle spielt?
Einige Heavenletter’s brauchen etwa ihre Zeit und dümpeln dahin, und andere fegen entlang.
Geliebte, seht vom Denken ab. Lauscht einfach stets so still und ruhig, so, wie ihr bei dem, was ihr nie zuvor vernommen habt, am Hinhorchen seid. Lasst den Hauch der Heavenletter’s den Himmel inwendig in euch klären, sodass euch Himmelsbriefe in eine Höhere Dimension hineinquirlen können.
Lasse verwichene Eindrücke los. Sie sind für dich nicht mehr länger up-to-date. Du bist ein Erschaffenes Seinswesen, welches jeden Tag neugeschaffen wird. Wer hat dir zu verstehen gegeben, an dem Verflossenen hängenzubleiben, als ginge es dabei um Leben und Tod? Sei wie ein Akrobat, der von Seil zu Seil springt. Einem Seilkünstler gleich, springst du, hüpfst du und schaffst du es zu einem Griff an einem neuen Seil. Sei ein Akrobat des Lebens.
Als Mein Erschaffenes Seinswesen betrittst du einen weitergefassten Horizont. Ganz bestimmt gefriertrocknete Ich dich nicht, damit du unerbittlich so bist, wie du es üblicherweise warst, oder wie du es gewohnt warst, dich so und so sein zu sehen. Nun kommst du von einer größeren Sicht her. Sie ist weidlich mehr denn genauso wie du selber, den du in Betracht hast.
Du kommst jetzt von einem neuen Blickwinkel her. Du siehst eine ganz frische Welt. Du hältst nicht dir zuliebe an alten Ideen fest. An angejahrten Anschauungen festhalten hält dich an Ort und Stelle fest. Ich trage nicht vor, dass du dich um des Wandels willen änderest, sondern darum, dass du dich ausweitest. Es ist nicht so, dass du dich zu ändern hast. Du hast Wandel zuzulassen.
Derweil du dich zu einem neuen Leben vor dir hingezogen fühlst, veranlasst du desgleichen eine neue Welt vor deinen Augen und vor den Augen Anderer in Erscheinung zu treten. Du hast einen langen Zeitraum hindurch nach einer neuen Welt getrachtet.
Du dehnst nicht alleine dich selber aus, sondern ebenso die Welt vor dir und vor Anderen. Jene, welche als Andere angesehen werden, sind in Wahrheit andere Streifblicke von euch selber, ihr Liebsten, schlicht und einfach von anderen Winkeln her in den Blick genommen. Die so genannten Anderen, sie kommen nunmehr ebenfalls dazu, sich selber und euch in dem Licht zu sehen, in dem Ich sehe.
So oder so, Alle kommen Meiner Sicht näher und näher.
Du bist heute fantastisch, und nun bringst du dich selber näher an die Großartigkeit Meines Sehvermögens heran. Du bist Größe Selber, und nun sind deine Bilder von Dir Selber und von scheinbaren Anderen mehr und mehr den Meinen ebenbürtig und angeglichen.
In der Vergangenheit, da nahmst du für dich den Hintersitz, und dies selbst angesichts all deines Ego. Jetzt soeben ziehe Ich dich in den Fahrer-Sitz. Komm.
Heavenletter # 6183 – 29. Oktober 2017 – God Describes the Process of Godwriting
Gott beschreibt den Vorgang des Godwriting
Gott redete …
Godwriting ist ein Erleben von Einssein, ob du dir nun dessen zu dem Zeitpunkt gewahr bist, oder nicht.
Ich, Gott, BIN der Urheber dessen, was zu dir hin gelangt und durch dich hindurch fließt. Du vernimmst Mich, spürst Mich, schwingst gemäß Mir auf einer tiefer liegenden Ebene denn die des scheinbaren, gewöhnlichen alltäglichen Denkens. Godwriting ist ein Erleben von Einssein.
Der Vorgang des sogenannten gewöhnlichen Denkens ist nicht weniger ein beglückender Segen oder nicht weniger bass ein Wunder, als es Godwriting ist.
Godwriting tritt gleichsam wie von selbst in Erscheinung. Der Zweck deines Godwriting ist nicht der, dass du ganz persönlich das Erleben hast. Godwriting ist ein Dienst, den du Mir erbringst.
Mitunter, unterdessen du ‚Godwrit-est‘, fühlst du dich wie eine Tambourmajorette, wie sie daherschreitet, deinen Stab schwenkend, wie du das Timbre und den Ton und den Rhythmus festlegst, wie du an der Stelle mit gehöriger Beflissenheit und voller Eifer dahermarschierst. Ich nehme dich an der Hand, und Ich halte dich hoch.
Selbstverständlich ist Leben Leben, und selbstverständlich ist alles Leben, egal, wie du es auch sehen wirst, dir von obenher dargereicht. Deine Wahrnehmung verläuft in allerhand Weisen. Deine Sicht auf das Leben – jene ist deine Herangehensweise auf es zu. Deine Herangehensweise auf Dieses schließt die Geschmacksnote des Godwriting, so wie es sich dir gerade an den Tag legt, mit ein.
Im Godwriting hast du unter Umständen das Empfinden, du stehest soeben am Anfang von etwas Aufregendem. Zu anderen Zeiten hast du eher das Gefühl wie ein Pferd, welches auf dem Boden scharrt. Godwriting hat sich nicht so oder so anzufühlen. Du hast dich nicht hocherfreut zu fühlen. Du hast nicht einmal das Gefühl zu haben, du seist am ‚God-writen’! Du hörst zu und schreibst nieder, was Ich sage, während du es eben in dem Augenblick hörst.
Bloß in der Rückschau sinkt, dass du ja wohl mittlerweile irgendwo gewesen sein müssest, womöglich in dich hinein. Du bist ein schlichter, nichts infrage stellender Stenograph, der niederschreibt, was du vernimmst. Einerlei, wie gewöhnlich-scheinend Meine Worte oder wie frappant Meine Worte, die ihr hört, sein mögen, Meine Lieben, ihr seid nicht der Wählende der Worte, die Ich euch zuflüstere. Ihr bemerkt Meine Worte in eurem Herzen. Sei es nun euer erstes Erleben von Godwriting, oder sei es euer tausendstes – es ist das gleiche. Godwriters, Meine Worte sind aus Gold-Staub. Ich lege in Goldenem Dunst mit euch ab, und Ich bringe euch zurück. Tag um Tag, einerlei, was ihr daraus macht.
Zu der Nicht-Zeit von Godwriting spürt ihr, oder spürt ihr nicht, dass ihr bis hin zu den fernen Winkeln der Erde ausgesprengt werdet, derweilen ihr im Himmel Ferien macht. Ihr habt euch lange Zeit nach einer erholsamen Ruhepause vom gewohnten Leben gesehnt, und Ich gebe sie euch. Mittendrin in dem, was Einem wie ein langsamer hervorkommender Heavenletter aussieht, werdet ihr soeben von unten, vom Gewöhnlichen dort, hervorgezogen, hinein in die Hohe See bei Mir. Wir reiten die Wellen.
Jeder Augenblick im Leben ist im Grunde genommen magisch. Ich sammle euch auf und nehme nebst Mir euch von dem ausgetretenen Pfad herunter. Sonder einer Kenntnisnahme eurerseits – Wir haben bereits abgehoben und sind oben in der Luft, bevor euch das Gewahren dessen dämmert.
Um ‚God-zu-writen’, gehen eure individuellen Empfindlichkeiten aus dem Weg. Die Freude am Godwriting rührt nicht von eurem Geist her. Sie rührt von Unserer Stille her. Ihr spürt Meine Gedanken von einem andersartigen Land herkommen. Wir sind Abenteurer ohne eine Karte oder Taschenlampe, freilich mit Natürlichem Licht, welches dermaßen hell ist – so, dass ihr kaum erkennt, wohin sich euer kleines selbst aufgemacht hat und auf und davon ist! Ihr seid auch so hier. Jetzt seid ihr still und sprachlos und gehört einem Größeren Horizont zu.
Weit weg von der Erde, seid ihr auf einem verschiedenen Kiel. So steht es darum, und so hat es zu sein. Ihr könnt, was sich da abspielt, geradewegs nicht in Teelöffeln oder in Offenbarungen oder in irgendetwas abmessen. Schenkt eurer Schreibkunst keine Beachtung, nicht dem Tippen, nicht der Rechtschreibung, nicht den Satzzeichen, denn sie sind profan, und ihr seid außerhalb dieser Welt. Durch eure Godwriting-Hände singe Ich, Gott. Ich summe. Ich balze. Ich fange ganz von vorne an. Und alsdann, nach all den Schnörkeln aus eurem Stift, wird der Moment da sein, wann Ich den Stift aus euern Fingern weglege, oder mit dem Tippen auf der Tastatur aussetze, danach bringe Ich euch zur Erde zurück, obschon ihr nicht vollauf von der Erde weggewesen seid.
Ich nehme euch an Meine Hand, und sage zu euch:
„Heute habe ich dich zu einer speziellen Tour des Godwriting mitgenommen. Wir liefen um den Block. Jetzt, Godwriter, gehe nach draußen und spiele in der Welt. Wir wollen uns morgen gemeinsam wieder im Himmel hinsetzen oder, sofern du denn sehr, sehr gut bist, vielleicht heute später noch einmal!“
Heavenletter # 6184 – 30. Oktober 2017 – Just for You – and Everyone
Grad für dich – und für einen jeden
Gott redete …
Du weißt nicht, was Ich als nächstes tun werde, nicht wahr? Andererseits wird dir das, wie und wann dir ein Gutteil des Lebens sich offenlegt, eben just dann deutlich gemacht. Du kommst dem Leben dahinter, unterdessen du es lebst. Es existiert kein Gesetz, welches einem abfordert, dass der Fortgang deines Lebens auf lange Sicht oder Tag-um-Tag trassiert ausgebreitet ist. Es ist durchaus in Ordnung, dich zu etwas hierhin und dorthin gezogen zu finden.
Du wirst zudem eventuell jemand sein, der gerne eine Speisekarte für eine ganze Woche zusammenstellt, oder du isst immer Freitagmorgens Haferbrei. Das Leben hält ebenfalls Wahloptionen und hält Wandel inne, und du gleichfalls änderst deinen Sinn. Und, oh, ja, das Leben hält Überraschungen bereit, und Überraschungen können willkommen geheißene Gäste darstellen. Leben kann veränderlich und flüssig sein, und nicht so mühevoll und so hastig, wie du vielleicht meinst.
Nicht einmal für die Erschaffung des Lebens auf der Erde legte Ich schriftlich einen Masterplan nieder. Sehnliche Verlangen sind ausgebrachte Saaten. Wünsche können sich entwickeln und wachsen, und sie können schwinden und zurückgehen. Verlangen tun sich selber kund und machen sich selber manifest. Ihr habt die Einzelheiten nicht vorauszuplanen, noch auch reden Wir von einem Sammelsurium, selbst so ein Sammelsurium seine Stelle, seine Form und Funktion haben kann. Du wirst bemerken, dass die Vorstellung ‚Sammelsurium‘ im Geist zu liegen kommt.
Geliebte, gleichzeitig, denkt nicht eine Minute lang, Vorbestimmung und Geschick seien mit Spontaneität unvereinbar. Es ist in der Herberge überdies Raum für Freien Willen. Ich möchte euch wissen lassen, dass die Bestimmung nicht präzise in Stein gemeißelt ist. Schicksal kann unvorhergesagt und, schier von der Rückschau her gesehen, beachtet und befolgt worden sein.
Spontaneität betrifft mit Sicherheit die Kunst des Godwriting. Ich, der Godwriter – Ich bringe Mich dauernd zum Ausdruck. Du wirst dich eher nicht immer einschwingen, obschon dir diese Option stets offensteht. Ein Godwriter und Ich verkehren vertraut miteinander in dem bestimmten Moment, wann Wir das tun. Es steht zu jedem Zeitpunkt allen offen, ein Godwriter zu sein. Ihr seid vielleicht erpicht, Mich zu empfangen, oder du bist vielleicht ein überraschter Godwriter, den Ich aufgreife und den Ich Mir zu Nutze mache. Der Punkt ist der, dass Unser Inniger Verkehr keine Voranzeige benötigt, keine Inhaltsangabe, keine Agenda. Tatsache ist, so etwas wie eine Gliederung existiert von Anfang an nicht. Wir haben nicht zu wissen, was aufkommt. Du kannst es nicht wissen. Was kommt, kommt. Du gibst dem statt. Sofern es dein Verlangen ist, Mich zu vernehmen, hast du deine vorgefassten Anschauungen, was Ich deinem Dafürhalten nach sagen müsse, wegzulegen. Du lässt Mich zu.
Du kannst nicht im Voraus wissen, was für Blumen blühen werden. Meine Blumen werden ununterbrochen vor deinen ureigenen Augen blühen. Geliebte, Ich habe keinen Bedarf, mir im Voraus Gedanken zu machen. Ich bin Mir gewahr, dass Ich in Endlosigkeit, welche Unermessliche Weite Selber ist, lebe.
Endlosigkeit, wiewohl kein Ort, sondern vielmehr ein Nicht-Ort, wo Ich, um der sprachlichen Redeweise halber so ausgedrückt, schlicht mit euch in einem permanenten Zustand des Austausches von Klang, von Wort, von Schwingungs-Wellenlänge und Liebe bin, und wo keine Grenzen existieren. Legt eure Vorhersagen weg. Unser Einessein existiert in diesem Nicht-Ort, in dieser Unendlichkeit. Dies ist es, wo Unser Einssein existiert. Unser Einessein existiert immer. Es ist nicht etwas Kompliziertes. Es ist dermaßen simpel, dass ihr es womöglich nicht spitzkriegt. Es gibt keine Beschränkungen. Nicht eingestimmt sein, das kann ausschließlich ein zeitweiliger Aussetzer sein.
Ihr stimmt euch in Mich hinein ein. Ihr errappelt euch irgendwo. Wir können sagen, ihr klingelt. Ihr hört ab. Ihr hört leise und nicht ganz deutlich.
Schaut her, alle Meine Herz-Gedanken sind euch verfügbar. Dies ist fraglos so. All Mein Denken ist erreichbar. Was an Meinigen Ausdrucksweisen allerdings verspielt und vertan wird, davon habt ihr keine Ahnung, nicht vor just dem Augenblick, wann Meine Worte herunterpurzeln, oder wann ihr zu Mir und zu Meinen Worten emporsteigt.
Es gibt nicht eine Registerdatenbank, die im Voraus geführt ist. Meine fast unmerklichen feinsinnigen Ausströmungen nähern sich euch zu genau dem Moment, wann sie ihren ersten Atemzug nehmen, und wann ihr euch vorlehnt, um hinzuhören. Mein Godwriting ist nicht auf einem ersichtlichen Bibliotheksregal am Warten. Ihr schaut hoch. Ihr wendet euch zu Mir. Alsdann öffnet ihr euer Herz. Danach hört ihr Mich. Wie Ich Mich doch für euch sehne, dass ihr Mich vernehmt.
Ihr wisst nicht, was für großartige ausgreifende Schritte für euch konkrete Formen annehmen werden, Meine Geliebten – grad für euch.
Heavenletter # 6185 – 31. Oktober 2017 – The Real God Stars within You Now
Der wirkliche Gott zeigt sich inwendig in dir in der Hauptrolle
Gott redete …
Ja und Nein was das betrifft, mit deinem Herzen mitzuziehen, wohin es dich auch nehmen möchte. Ja und Nein. Es gibt hinwiederum Zeiträume, wann du dem, mit deinem Herzen einherzugehen, dagegenhältst. Gut, lassen Wir das so! Wie merkst du, wann dir dein Herz Echtes und Wahres sagt oder wann es dich auf den Holzweg führt? Wann ist dein Herz wahrhaftig, und wann ist es launenhaft?
Bisweilen wird es so sein, dass du aller Zuständigkeit ledig wegfliegen und auf und davon möchtest. Du möchtest zum wenigsten eine Weile frei von Verantwortung sein. Du möchtest als ein Freigeist mit deinen Begehren Hand in Hand gehen. Zu anderen Zeitpunkten bist du ohne Weiteres an Gelegenheiten vorübergelaufen und dünktest dich dabei weise. Es war einmal, da warst du dir vielleicht sicher oder warst zumindest hoffnungsvoll, dass es für dich unten an der Straße immer eine bessere Gelegenheit gebe, die auf dich warte.
Unter Umständen stachelte dich der Reiz von Auf Partys Gehen an. Es ist nichts Verkehrtes daran, es dir gut gehen zu lassen. Partys sind eine gute Sache. Ebenso dich selber einbringen. Jahre wirbelten an dir vorüber. Im Nu scheint das Später Dann Einmal hinter dir zu liegen. Oh, nein, wohin ist die nicht-existente Zeit bloß?
Vielleicht nahmst du die behagliche Straße, und jetzt hast du das Gefühl, was du als einen vor dir liegenden Glücksfall angesehen hattest, existiert nicht mehr. Du hättest ein großer Athlet sein können. Du hättest ein großer Maler oder ein guter Designer sein können, jedoch hast du dich an irgend einer Stelle weggeschert. Was deiner Auffassung nach bestimmt passieren werden würde, trat nicht ein. Nun blickst du durch einen langen Tunnel davon, was hätte gewesen sein können.
Ich sage dir was – freue dich für das Leben, das du jetzt lebst.
Wer kann sagen, dass du nicht einen ausgezeichneten Weg gegangen bist? Ist wirklich etwas Verkehrtes daran, nicht einen Stern zu fassen bekommen zu haben? Womöglich ist die Art und Weise, wie sich das Leben herausstellte, so, dass nicht einmal du was richtig gewesen oder nicht richtig gewesen war, als ein gegebenes Faktum, ausgeben kannst,. Du ergriffst das Leben, welches du ergriffen hast. Hättest du eine andere Route eingeschlagen, was hättest du alsdann versäumt haben können? Kein Einziger kann mit irgendeiner Gewissheit wissen, wie sein Leben hätte gewesen sein können oder wie es hätte sein sollen. Beide, die Straße, die du bereist hast, desgleichen die Straße, die du nicht genommen hast, laufen weit über deine Deutungen hinaus.
Auf jeden Fall ist morgen für jedermann ein anderer Tag. Sei deinem Leben ein guter Gast. Heiße es herzlich willkommen, sobald es anlangt.
Wer weiß es wirklich ganz genau, als was irgendjemandes Geschick angelegt gewesen war? Du hast dich womöglich dein ganzes Leben lang nach einer vor langer Zeit verloren gegangenen Liebe gesehnt. Alles, was du weißt, ist, dass du auf dieser Fantastischen Reise auf einem bestimmten Schiff, und nicht auf einem anderen gesegelt bist.
Die ganze Zeit habt ihr wohl den Kahn der Offenbarung dessen, wer ihr wirklich seid, verpasst. Sprich, ihr habt euch dies entgehen lassen, es sei denn, eure Wahre Natur hat euch bereits gedämmert, oder es sei denn, ihr seid euch momentan etwa erst zu einem gewissen Grad im Klaren, Wer Ihr Wahrhaftig Seid.
Eines Tages werdet ihr, komme was da wolle, die Wahrheit für euer Selbst erkennen. Und sobald dieser Tag kommt, werden die Ablaufschritte davon, was euer Irdisches Leben hätte gewesen sein können – nun, jener Hergang wird euch nicht mehr ein Jota bedeuten. Es wird euch mit Sicherheit nicht mehr länger von Belang sein, was im Leben eurer Status gewesen war. Derartige geringfügige Dinge wie Status oder vormalige Absteckungen von Erfolg oder Nicht-Erfolg werden nicht euer Augenmerk ausmachen, ebenso wenig euren Ansporn ausmachen. Es wird euch nicht mehr länger etwas Folgenhaftes darstellen, wenn ihr ein bescheidener Bediensteter oder ein gewaltiger großer Bonze gewesen seid. Derartige kleine Dinge werden euch nicht mehr länger gewaltig viel ausmachen.
Sobald ihr den Gott inwendig in euch mitkriegt, was kümmert ihr euch dann um geringere Götter? Nebst eurer Selbst-Vergegenwärtigung, was lässt sich da mit dem Wirklichen Gott in Vergleich setzen, welchen ihr inwendig in euch in ebendiesem selben Moment Unermesslicher Weite sich rühren und regen fühlt?
Wonach ihr dereinst gelechzt habt, ist nicht mehr länger in eurem Sinn. Ihr lebt jetzt in einer anderen Welt. Ihr könnt in dem gleichen Haus leben, doch die Heimstatt, wo ihr jetzt lebt, wird förmlich über jedes frühere Zuhause, in dem ihr gelebt habt, den Vorrang einnehmen, ja gar selbst über das weltläufige Haus eurer Träume. Ihr könnt nunmehr über eure vergangenen Träume hinaus gegangen sein, denn die Wahrheit von euch ist die Wahrheit von euch, indessen – erleben und erfahren Wer Ihr Seid ist schöner!
Es gibt keinen Grund, euch mit irgendetwas oder irgendwem noch länger in Vergleich zu setzen, sobald ihr jetzt im Augenblick um die Wahrheit von Wer ihr seid und von Wer ihr stets gewesen und für immer und ewig seid wisst.
Heavenletter # 6189 – 4. November 2017 – Are the Innocent to Feel Guilty?
Gilt es dem Arglosen, sich schuldig zu fühlen?
Gott redete …
Du bist an einem Wendepunkt. Jeden Tag ist das so. An jedem einzelnen Tag triffst du Entscheidungen. An jedem einzelnen Tag gehst du in eine gewisse Richtung, oder in eine andere. Selbstverständlich ist es erklecklich für dich, mit dem Leben gut klarzukommen.
Ein jeder Bescheid hat eine Kompassrichtung.
Dein Entschluss darüber, in welches Café du heute morgen gehst, wird möglicherweise von einer gewissen Tragweite für dein Leben sein. Aber, hej, schau her, es gibt Wahloptionen, die du nicht veranschlagen kannst, und du hast da zu nehmen, was es gerade gibt. Du kannst dich nicht allzu viel über Entscheidungen aufhalten, anderenfalls wirst du eher mehr über dem Leben brüten denn es leben.
Du kannst nicht im Voraus wissen, in welchem Café du deiner Wahren Liebe begegnen oder durch einen Film-Makler entdeckt werden wirst, und ob sich dein ganzes Leben ändern wird – oder nicht.
Wie kann das Leben ausgerechnet werden? Es gibt keine Garantien.
Selbst hinterher könnt ihr euch nicht immer über den Sinn dessen, was eine ganze Geschichte in Wirklichkeit ist, klarwerden. Selbst ein bona fide-Irrtum ist kein Irrtum, denn ihr gewinnt Lebens-Erfahrung hinzu.
Sei es, es macht einen gewaltigen Unterschied, sei es, es tut dies nicht, im Augenblick des Entscheidens und gar im Rückblick – niemand weiß es. Hättest du eine andere Straße genommen, weißt du anschließend nicht, ob jene Straße die bessere oder die schlimmere gewesen wäre. Abermals kommen Wir auf das Unvorhersagbare und auf das Wundern, was hätte gewesen sein können, zu. War es insgesamt ohnedies Schicksal?
Entsinnst du dich der griechischen Mythologie, als die Vorhersage verlautbart wurde, der junge Sohn des Königs werde heranwachsen, um seinen Vater umzubringen und seine Mutter zur Frau zu nehmen? Allem was unternommen wurde, um diese Vorhersage nicht wahr werden zu lassen, zum Trotz, kam es nicht dazu, es zu verhindern. Das Königskind wurde auf einem Berg ausgesetzt, es sollte dort umkommen, der herzensgute Soldat, der diese Aufgabe ausführen sollte, übergab das Königskind einem anderen Königspaar, dort wuchs es an Kindes Statt auf.
Als der Junge das Mannesalter erreichte, erzählten ihm die Orakel von der vor langer Zeit ausgesprochenen Prophezeiung. Jetzt, dieser Vorhersage gewahr, und in dem Verlangen begriffen, ihr zu entfliehen, begibt sich Ödipus von dem Königspaar fort, welches er als seine Eltern ansieht, er flieht – möchtet ihr nicht ebenso dann und wann ein Orakel zugesprochen bekommen?
Als der junge Prinz von seinem Geschick wegrennt – im Glauben, er befinde sich auf einem Weg, der ihn von seinem Los wegflüchten lässt –, kommt es zu einer ernstlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und einem älteren Mann, und auf diese Weise erfüllt der Heranwachsende, Ödipus, unwissentlich die Prophezeiung und bringt seinen eigenen Vater um. Ironischerweise, ist es nicht so?, hat Ödipus, im Trachten nach eben selbiger Gütigkeit, wider sein Geschick Winkelzüge an den Tag zu legen, kopfüber die Straße nach dorthin eingeschlagen, wo die Prophezeiung zur Erfüllung gelangt.
Ödipus übernimmt nun freudig den Thron des toten Königs und gibt der Königswitwe die Hand – welche ihn nicht erkennt – zur Vermählung, sie ist seine wirkliche Mutter, Jocasta. Mithin, was mit ganzem Herzen als frohe Botschaft aufgenommen wird – dabei, nun, vermag man sich freilich zu irren.
Ödipus hat zu der Zeit selbstverständlich keine Ahnung, was wirklich vor sich geht.
Steht es im Leben dem arglos auftretenden Menschen an, sich schuldig zu fühlen? Ist Ödipus schuldig? Die griechische Mythologie, Freud und die äußerliche Welt scheinen zu der Haltung, Ödipus sei schuldig, Ja zu sagen.
Freud brachte die Auffassung ein, Menschen folgten ihrem Unterbewussten, und trügen ohne ferneren Bezug Schuld. Demnach scheint die Welt, ja in der Tat, ein lautstarkes Ja vorzubringen. Zucke mit den Achseln und gehe weiter.
Um die Geschichte zu Ende zu bringen – Jahre später dann, als Ödipus‘ Ehefrau und Mutter herausfindet, dass sie nicht bloß mit ihrem eigenen Sohn, dass sie zudem mit dem Mörder ihres Gatten vermählt ist, erhängt sie sich.
Und Ödipus sticht sich die Augen aus.
Meint ihr wirklich, im Namen eines derart niedrig und ordinär angesetzten Konzeptes wie demjenigen von Schuld gehörten dermaßen hohe Kosten entrichtet? Ich sage nein. Alles, wessen ein Menschenseinswesen schuldig sein kann, ist, ein Menschenwesen zu sein, das auf der Erde am Leben ist, wo und wann sich ja gar dem Ahnungs- und Arglosen allerlei Dinge zutragen können und zutragen.
Heavenletter # 6192 – 7. November 2017 – No More Hard Feelings
Keinen Unmut mehr
Gott redete …
Was ist Geduldigsein anderes als Warten? Sprich, Warten ohne Ungeduld.
Was ist Ungeduld anderes, als allzu aufgeregt sein, um warten zu können? Deine Vorfreude ist gewaltig, oder du bist auf etwas allzu begierig, dass es bewerkstelligt wird und dass es alsdann damit getan ist.
Es gibt die Redewendung, alle guten Dinge kommen auf Jenen zu, der wartet. Bisweilen bist du der Welt zu Diensten, indem du einfach so mal hier eine Sternschnuppe auffängst. Du rennst, um eine Sternschnuppe oder einen Baseball zu fangen zu bekommen und schlitterst in die First Base hinein.
In der Welt scheint alles von etwas anderem oder von allem anderen abzuhängen, und wer weiß schon, wozu Ungeschicktheiten gut sind? Vielleicht kannst du dir hinterher einen Reim aus ihnen machen, was für Gutes allerdings haben Erklärungen überhaupt an sich, insonderheit jene von im Nachhinein?
Gewiss, ihr, Meine Kinder, mögt eure T’s mit dem Querstrich und eure I’s mit dem i-Tüpfelchen. Das Leben ist demgegenüber entschlussfreudig und macht sich nicht viel aus Erklärungen. Am Ende des Tages, was ist an Begründungen Gutes dran? Sind Begründungen letztgültig Ausflüchte? Oder sind sie hinreichend gute Ausreden? Manchmal gibt es keine Entschuldigung, die zu genügen vermag, und etliche Begründungen sind nie-endend, einem wollenen Schal gleich, den du strickst oder häkelst.
Tatsächlich ist es so, euren Gedanken sind oftmals keine Entschuldigungen gut genug, um im Leben schwerwiegende Vorkommnisse zu entschuldigen. Ihr seid nicht imstande, genug von irgendwas ausfindig zu machen, um Verstümmelung, Grausamkeit und das Leiden unschuldiger Beteiligter zu verzeihen. Nichts rechtfertigt es.
Ohnedies, was ist hinter und nach dem Geschehnis änderbar, derweilen nichts da ist, welches imstande ist, vergangene Geschehnisse rückgängig zu machen? Ihr habt die vor langer Zeit hinter euch gebrachte, ja gar ebenso die kürzlich vergangene Vergangenheit hinter euch gelangen zu lassen. Am Ende des Tages müsst ihr alles los lassen, was in euch kocht, so, dass ihr euch voranbewegen könnt. Es ist eine Notwendigkeit, dass ihr vorwärtsgeht. Ihr könnt nicht mehr länger einen Span in eurer Schulter tragen.
Wenn ihr an einem Stich zu oft oder zu tief kratzt, blutet ihr. Wenn ihr euch mental straft, wenn ihr grollt, lasst ihr nicht los, unterdessen Los Lassen ein absolutes Muss ist. Los Lassen ist dir zuliebe, ist deiner Zukunft und ist, das ist stark möglich, deinen noch ungeborenen Kindern zuliebe. Es gibt Elemente unter deinen wiederkehrenden Gedanken, welche nicht fortgesetzt gehören und welche du fortlassen musst wie die Pest.
Die Liste führen üble Gedanken an. Du möchtest nicht die harsche Abgunst um dich haben und in deinem Leben erleben, Abgunst, welche, und sei es bloß durch eine Generation von dir, in dein Tägliches Leben hinein nachgezogen wird. Viel weniger noch auf lange Sicht. Versichere dich des Wohlwollens in deinem Herzen. Du kannst dies. Du hast es zu tun.
Wenn du ein hartes Herz beherbergst, einerlei wie du es vielleicht verborgen hältst, du reichst es als Teil des Erbes, das du hinterlässt, weiter. Sofern du Übelwollen beseitigt haben möchtest – sofern du Übelwollen ausgelöscht sehen möchtest – sofern du Übelwollen vom Antlitz der Erde auf und davon haben möchtest –, bist du nicht ohne dass du dieses Übelwollen an andere weiterreichst fähig, ein hartes Herz zu schüren. Deine Gedanken reichen weit und breit. Du hast keine andere Wahl, als das Kriegsbeil zu begraben. Du musst das tun. Um die Herzen deiner Kinder wiederzugewinnen, hast du dafür einen Weg auszuspüren. Dies ist erreichbar. Du hast es zu erzielen.
Ich rede gerade darüber, dass es im Leben etliche ‚Muss-e‘ gibt, Ich rede darüber, dass gleichwohl zudem Freier Wille existiert. Ich sage dir, dass du, sobald es zu Groll kommt, zu kleinerem oder größerem Unmut, keine andere Wahl hast, als dich über ihn hinweg zu bewegen. Du darfst keine Missgunst behalten. Vertue dich dabei nicht. Dies gilt für kleinere wie für größere. Du hast sie allzu lange behalten. Gewähre nicht mehr länger nahe bei deinem Herzen feindseligen Empfindungen Unterschlupf. Du darfst nicht ungute Gefühle schwären lassen. Die stärksten Ungerechtigkeiten haben los gelassen zu werden. Du hast ihrer ledig zu werden.
„Hinaus mit dir, abscheuliches Schandmal, hinaus mit dir!“, sprach Lady MacBeth.
In Lady MacBeth’s Fall bestand deren Schuld darin, Duncan umgebracht zu haben, es stand ihr an, die Schuldschande wegzutreiben. Sie hatte buchstäblich Blut an ihren Händen. Ihr dürft nicht übelwollende Gefühle beherbergen. Es ist von euch selbstgerecht, in eurem Herzen harten Gefühlen Unterschlupf zu bieten. Nachvollziehbar, ja. Sich etwaiger Verdienste für würdig befinden? Nein.
Einsheit existiert. In Wahrheit gibt es keinen Anderen. Da ist Eines. Wenn du wider einen Anderen eiferst, bist du es selbst, auf den du schimpfst. Wenn du das Herz eines Anderen verletzt, ist es dein eigenes Herz, welches du verwundest.
Heavenletter # 6196 – 11. November 2017 – Which Side Is Your Bread Buttered On?
Wie verstehst du dich auf deinen Vorteil?
Gott redete …
Was wäre denn, wenn du mit einem ganz neuen Leben starten, wenn du von jetzt an neu anfangen würdest, ohne irgendetwas aus der Vergangenheit, was dir oder irgendwem, welcher dir oder sonst jemandem ein wehes Herz verursacht hat, unvorteilhaft ist, übrig zu behalten. Wenn du ganz von vorne beginnen könntest, wo würdest du dann jetzt den Anfang nehmen?
Wenn du mit einer sauberen Schiefertafel von vorne anfangen könntest, mit welchem Alter, das du alsdann hast, würdest du gerne noch einmal beginnen mögen? Wo würdest du leben mögen? Wie sähe die Örtlichkeit aus, wo du wohnst? Würdest du in dem gleichen Staat oder dem gleichen Land leben wie jetzt?
Wer wäre deine Ehefrau und dein Ehemann, oder würdest du dir deine Wahre Liebe gerne von weither ausmachen mögen?
Wie würdest du aussehen?
Was würde dir aus deinem anderen Leben fehlen? In deinem neuen Leben, würde dir dort je ein Absturz unterkommen, wie dies in der Vergangenheit bei dir der Fall gewesen ist?
Würdest du je irgendetwas aus deinem alten Leben zurück haben mögen? Wer ginge dir ab? Könnte es dir fehlen, wer du gewohnterweise gewesen warst, und könntest du, ob einer neuen Chance im Leben, den Wunsch haben, das was du auf- und abgegeben hattest, wieder zurück zu erhalten?
Wenn du es dir recht überlegst, was wäre für dich ein abgeltender Ausgleich in diesem neuen Leben, ein Ausgleich für dasjenige Leben, über das du jetzt mit den Gedanken befasst sein könntest, dass du es eine Zeitlang in minderem als vielleicht in Goldenem Licht bei dir gehabt habest. Selbst all die Millionen Dollar würden es dir, so, wie du es dir bisher gedacht hast, nicht mehr angetan haben.
Wie verstehst du dich auf deinen Vorteil?
Würdest du dir dein reales Leben zurücksehnen können? Könntest du das? Was würdest du von dem, was du in deinem Neuen Leben hinzugewonnen hast, im Tausch gegen dein Altes Leben, welches du zurück erhalten hast, aufgeben können?
Sofern du erneut in dein früheres Leben nach dorthin, wo du zuvor davongegangen bist, eintreten könntest, würdest du es dann mehr lieben, als du es zu tun pflegtest? Was könnte für dich einen großen Unterschied erbringen?
Soll Ich es dir sagen?
Wertschätzung und Würdigung würden dir einen unbegrenzten Unterschied einfahren. Allein deine Wertschätzung für sich genommen könnte – schnurstracks vor deinen Augen – dein gesamtes Leben umgestalten.
All die Dinge, auf die du nunmehr nicht dein Augenmerk richten würdest, all die Dinge, die du überhaupt nicht beachten können würdest. Und wie viele neue und bessere Gelegenheiten könntest du jetzt zu dir hin ziehen?
Du könntest bei zahlreichen Gelegenheiten, bei welchen du es im ersten Anlauf nicht getan hast, Freude zum Ausdruck bringen. Du hattest vielleicht etliche Herrlichkeiten und Wagnisse erlebt. In der besagten Träumerei, da lebst du von jenen eine Anspielung, einen Hauch erneut durch. Jetzt könnte es sein, du lechzt nach deiner Vergangenheit, jetzt könntest du um sie weinen, ja gar den Wunsch an dir haben, dass dein Herz voller gewesen wäre, jetzt könntest du den Wunsch hegen, dass du, so du dir aus vollem Herzen heraus mehr Wertschätzung zueigen machtest, alsdann Momente davon zurück bekommen hast.
Oh, ja, es gibt da jene Augenblicke, welche du nicht abermals erleben möchtest, für andere Augenblicke allerdings könnte es sich durchaus lohnen, die schweren Zeiten und sei es nur für einen Moment lang zu durchlaufen, sobald jenes Es-war-einmal-Leben, so, wie es gewesen war, erneut das deine würde sein können.
Das waren gute Zeiten, ist das nicht so, geschätzte Zeiten, welche ausschließlich in deinen Tagträumen erneut wiederkehren. Du wirst dich eventuell an jedes Detail erinnern, und doch kannst du nicht den gleichen Zug erwischen. Du kannst nicht einmal in dem gleichen Güterzug-Begleitwagen nochmalig auf Fahrt sein. Die verwichenen Zeiten sind wie im Zwielicht, wie ein merklicher Zeitraum, dann wann die Dämmerung naht, man kann sich ihrer erinnern, indessen, just gleich so wie damals, können sie nicht erneut erlebt werden.
Sofern du in diesen Zeiträumen des Erträumens, abseits von den Leuten, die du jetzt dieser Tage wertschätzt, sofern du dann schier und einzig einen einzigen Moment von ihnen haben könntest, was würdest du dir daraufhin wohl angelegentlich aussuchen können? Während du das bedenkst, wird es womöglich so sein, dass du in deinen Gedanken desgleichen ferneres, was edel und geschätzt ist, berührst. Es könnte sich um ein Bild handeln, das du gemalt hast, um das erste Buch, das du gelesen hast. Um einen ganz gewissen Augenblick. Wie real er doch jetzt fast ist.
Oder, du bringst dir am heutigen Tag die allzu vielen Gegenstände in Erinnerung, welche du angesammelt und an dir gehalten hast, die dir, dich ihrer nunmehr zu entledigen, gut täten. Von welchem Belang ist jener Babylöffel oder jene Porzellan-Teetasse wirklich? Es ist ein Gegenstand, dem du Wert anheftest. Wie viel bedeutet es tatsächlich, dass er in der Küche auf einem Regal oder in einem Tassenschrank, wo du ihn vergisst, hingestellt ist?
Von irgendeinem Belang ist er, obschon du dir eher nicht genau im Klaren bist, was für eine Bedeutung er hat.
Heavenletter # 6199 – 14. November 2017 – Ride Two Horses
Reitet zwei Pferde
Gott redete …
Also, Geliebte, ihr habt die meisten eurer Pfennige in eine einzige Adresse verwettet, alldieweil es euch gilt, in eine andere Richtung zu gehen – in eine Richtung, welche euch für die Fahrt Eures Lebens zu Größeren Höhen und zu Größeren Tiefen nehmen wird. Ihr werdet ingesamt dort einzig so lange wie ihr dafür braucht anlangen.
Als euer Eigentum habt ihr ein Pferd, welches euch in eurer Kutsche zieht, und ein anderes, auf welchem ihr ungesattelt reitet. Das erste Pferd heißt ‚Erdgebunden‘. Das andere läuft unter zahlreichen Namen, die euch gängig sind, einer davon ist ‚Höheres Gewahren der Herrlichen Liebe‘.
Irgendwie, in einem Blitz mitten in der Nacht, an den ihr keine Rückerinnerung habt, springt ihr aus der Kutsche, die vor ‚Erdgebunden‘ gespannt ist, heraus, und reitet sattellos auf dem Rücken des ‚Höheren Gewahrens der Herrlichen Liebe‘. Ihr reitet unter den Sternen! Ihr braust durch den Hellen Himmel, bis zum Morgen dahin, wo ihr euch alsdann in den dunklen Wäldern erneut in der Kutsche, vor die ‚Erdgebunden‘ geschirrt ist, am Reiten findet.
Ihr werdet eher wohl insgesamt die Auffassung, dass ihr überhaupt irgendwohin geritten seid, ausblenden, oder ihr habt vage das Gefühl, ihr wärt irgendwo gewesen, ohne um das Wo zu wissen, und belasst es dabei.
Angelegentlich der zwei guten Pferde, mit denen ihr es zu tun habt, bekommt ihr zu erkennen, dass ihr euren Bestimmungsort mit dem Pferd namens ‚Höheres Gewahren der Herrlichen Liebe‘ rascher erreichen werdet. ‚Erdgebunden‘ ist euch näher vertraut, denn er durchstreift euer tägliches Habitat. Obschon ihr dem ‚Höheren Gewahren von Herrlicher Liebe‘ kein Fremder seid, ist euch ‚Höheres Gewahren Herrlicher Liebe‘ nicht so unmittelbar einprägsam.
Ihr seid euch zudem gewahr, dass dieses Zweite Ross Endlose Pferdekraft an sich hat. Nichtsdestotrotz bevorzugt ihr es im allgemeinen, in der Annehmlichkeit der Kutsche, vor die ‚Erdgebunden‘ gespannt ist, unterwegs zu sein und zu fahren. Ja, es ist für euch leichter, ‚Erdgebunden‘ herzunehmen, denn ihr seid mit ‚Erdgebunden‘ aufgewachsen. Er steht im Zentrum der Aufmerksamkeit und von ihm ist in den meisten eurer Zirkel die Rede.
Einerlei, wie viel ihr von der Dynamischen Kraft des Ungesattelten Rosses zu hören bekommt, dessen ungeachtet dass ihr bei Mir, Gott, Knie an Knie, sitzt, ist ‚Erdgebunden‘ zuvörderst in eurem Sinn. Geschichten des Lebens und Irdische Überraschungen bleiben in eurem Sinn frisch und verleiten euch dazu, bei ihnen zu verweilen. Geschichten und Irdische Überraschungen halten euch dort, wo ihr eurer Auffassung nach ohnehin seid, selbst unterdessen ‚Höheres Gewahren Herrlicher Liebe‘ die garantierte Zusage bereithält, euch zu einem früheren Zeitpunkt näher zu Mir heran zu schaffen.
Ihr glaubt nach wie vor an die Macht des Ego und an den unverhohlenen Ritt mit eurem loyalen Pferd, mit ‚Erdgebunden‘.
Egal, wie oft das Ego und wie oft die Oberfläche des Lebens euch im Stich gelassen haben, ihr verbleibt bei dem Gedanken, das Ego werde euer Leben auf der Erde umgestalten, es werde euch erretten und/oder euch bei sonst etwas anderem einweisen, welches höher oben als die Welt werde sein können. Wie dem auch sei, ihr erzählt euch selber, es gebe Zeit zum Warten.
Nichtsdestotrotz wird euch das Ego dank seiner Afferei gewisslich in Knechtschaft und unter stillschweigender Duldung halten. Des Ego Listen sind derart anziehend, wie jene es nur sein können.
Ich gebe euch nicht zu verstehen, der Welt den Rücken zuzukehren. Ich gebe euch zu verstehen, euch von der Anhaftung an die Erden-Welt loszumachen, nichts für ungut was die Erde angeht. Gewiss ja, die Erde ist funkelnd, sie hat Helle Lichter und Räder, die sich drehen. Selbst Säuglinge langen nach hellen Lichtern und Rasseln.
Es gibt Hellere Lichter und Größeres noch, nach dem zu langen ist. Aus Meiner Hand halte Ich euch, Die ihr nach wie vor an das Ausfahren mit ‚Erdgebunden‘, hin zur Zerstreuung, glaubt, das Allergrößte entgegen. Nehmt jetzt Meine Hand. Ich werde euch dorthin geleiten, wo ihr stets gewesen seid, welches direkt Hier bei Mir ist. Ich werde euch zu der Wahren Realität Unseres Einsseins führen. Reitet beide Pferde, Geliebte.
Der Himmel ist es, wo ihr hergekommen seid, und wo ihr seid, und wo ihr in dieser ganzen mythenhaften Zeit gewesen seid, der Himmel ist es, wo Ich euch Freiheit biete. Geht direkt hinein. Hier BIN Ich und warte auf euch. Hier BIN Ich, und halte euch Meine Hand entgegen. Kommt. Kommt jetzt. Tretet ein. Wagt euch. Getraut es euch jetzt.
Ja, es wird euch die alten Fotografien von euch selber und jene bejahrten Utensilien – gleichsam als vermöchten Wust und Wirrwarr euer natürliches Habitat zu sein – kosten.
Geliebte, wacht auf. Ich BIN euer Natürliches Habitat.
Heavenletter # 6203 – 18. November 2017 – Drama! Lights! Camera! Action!
Drama! Licht an! Kamera! Action!
Gott redete …
Die Thematik der Dramatik in der Welt ist zutiefst dramatisch und in ihrem Effekt langanhaltend. Dramatik bringt euch dazu, euch zwei Mal aufrecht hinzusetzen.
Das Drama des Lebens ist eine wesentliche Thematik, um von ihr wegzutreten. Rennt vom Drama fort wie von der Pest. Betretet das Leben und habt Vergnügen am Leben ob seiner selbst und nicht ob seines Spotlights. Lebt euer Leben aus. Lebt euer Leben simpel und lagert euch nicht rund um das Drama oder den Glamour oder das Timbre oder das Erbeben von ihm herum.
Geliebte, melkt die Dramatik des Lebens nicht, so, als würde das Leben ohne Sturm und Drang verdorren. Das Leben hat seine eigene Zwecksetzung. Es gibt an dem Drama nichts, was ihr benötigt, außer dass ihr von ihm weg bleibt. Lebt nicht für das Drama von irgendetwas. Stürzt nicht auf die Bühne zu. Vergrößert nicht das Drama. Lebt das Leben, indes nicht ob eines Auftrittes von ihm wegen. Euer Leben ist nicht aus dessen Bemessungsgrößen zusammengesetzt. Der Zweck eures Lebens kommt nicht in seinen verschwenderischen Aufwänden zu liegen. Bleibt aus dem Rampenlicht des Dramatischen heraus. Drama ist bloß Drama. Das Leben ist nicht angelegt, mit lautstarker dröhnender Musik, welche euch durch und durch geht, ausgespielt zu werden.
Sei kein Drama-Suchender. Sei kein Drama-Vielfraß oder sei dem in keiner Weise ähnlich.
Drama wird überbewertet. Es gilt euch nicht, zu den Gipfeln oder Erdrutschen des Dramas hinzueilen, über es Bescheid zu wissen, gleichsam als bestünde daraus der Beweggrund für euer Sein. Sein ist euer Beweggrund fürs Seien, nicht das Drama.
Es steht euch nicht an, unter eurem Leben ein Feuer anzumachen oder ein Feuerwerk losgehen zu lassen.
Erbaut euer Leben, errichtet es indessen nicht auf Concerti-Gipfelpunkten.
Ihr seid im Leben nicht hier, um auf einem strammen Draht zu laufen, noch auch, um über eine Bühne zu stapfen, so wie es ein Opernsänger mit geschwellter Brust tun könnte. Die Bühnenbretter gehören Schauspielern zu. Kein weiteres Hineinstürzen in Abwegigkeiten mehr eurerseits.
Auf wie viele Weisen werde Ich dieses Argument euch wohl vorzutragen vermögen, und weswegen dies? Das Weswegen ist eingängig. Schont eure Energie. Sofern ihr Dramatik möchtet, geht ins Theater. An eurem Leben Genuss finden ist simpel. Hetzt nicht, um euch mit Aufregung zusammenzutun. Es ist euch nicht angelegen, euer gottgegebenes Leben von der einen dramatischen Szene zur anderen zu führen. Euer Leben unablässig dramatisieren heißt, unablässig den Bogen zurück zu ziehen, so, als belaufe sich das Leben auf hohe Anspannung und auf überspitztes In-Der-Schwebe-Halten. Dies ist einer der Wege, um sich beim Leben einzulassen. Ich rede offen und ehrlich mit euch. Ihr sollt euer Leben nicht leben, gleichsam als gelte es euch, sich von dem Höhepunkt von Akt II oder Akt III angezogen zu fühlen und dort hängenzubleiben, und um ein Theaterdichter oder ein Bühnenstück-Geschäftetreibender zu sein.
Anstelle dessen, euer Leben zu leben, gleichsam als ginge es darum, auf die Bühne des Dramas zu eilen, so, als zähle Starruhm mehr als das Leben Selber – seht euch ausgiebiger als einen Diener des Lebens. Seht euch selber mehr so, wie Ich dem Leben zu Diensten bin. Wartet dem Leben aus dem Blickwinkel von Endlosigkeit auf. Ihr weilt nicht in einem wilden Ansturm. Zeit existiert nicht einmal. Ja, in Wahrheit, Ich lasse nicht Explosionen losgehen. Lautes Krachen scheint vernommen zu werden, und zu jenem gehört nicht hingeeilt.
In Frieden bin Ich. Sei du das gleiche, derweilen du zugegen bist. Verhelfe dir zu ruhiger Stille. Lasse dich nicht losgehen und auslösen. Mildere dich ab. Fühle dich behaglich. Gehe deiner Wege, gleichsam als wärst du in der Welt ein Dahin-bummelnder-vor-sich-hin-summender-Cowboy, aller Sorgen ledig. Lasse deinen Sinn für Selbstbedeutsamkeit außer Kraft gesetzt sein. Schwimme durch übersichtliche Wasser hindurch. Schreite sachte durch vorgebliche ruppige Gewässer. Erregte Zustände existieren nicht. Demzufolge bringst du dich im Leben nie aufgeregt auf Touren. Seid nicht hastig. In der Begrifflichkeit der Welt ausgedrückt – ihr lasst die Dinge abkühlen und seid dabei cool. Genießt das Leben mit wahrer Wollust. Kostet es aus. Lebt das Leben. Ihr seid ohne Dramatik hinreichend reichlich am Leben. Bleibt von gefälliger Nachgiebigkeit im Dramatischen fern. Ihr habt Dramatik nicht nötig. Ihr packt es ganz eindeutig besser ohne sie.
Es ist das Drama, welches ohne euch nicht zu existieren vermag.
Heavenletter # 6205 – 20. November 2017 – From Where Cometh Godwriting? I
Woher kommt Godwriting? I
Gott redete …
Es gibt für euch über das Godwriting nichts zu lernen, ausgenommen, Godwriting das sein zu lassen, was es ist. Godwriting ist von Mir. Godwriting ist nicht euer. Das ist es ganz einfach nicht.
Was Ich wispere, ist Mein. Es ist nicht dein Godwriting, was du niederschreibst. Nein. Meine Worte entgegennehmen ist an euch, derweilen ihr sie so schwach oder so klar oder fast gar nicht hört. Euer Platz beim Godwriting ist es, ein Gespür von Meinen Worten aufzunehmen, die mit Lichtgeschwindigkeit daherkommen, oder mit was für einer Geschwindigkeit auch immer, sodass ihr darüber in Erstaunen gelangt oder ganz und gar nicht erstaunt seid. Die Worte, die ihr niederschreibt, sind die Echos der Meinigen, welche ihr vernehmt.
Eine jede einzelne Person in der Welt ist ein potentieller Godwriter, das ist euch klar, gleichwohl ist nicht einer unter ihnen der Gott, Welcher Spricht. Wir können sagen, dass Meine Worte von dem Licht herkommen, oder dass Meine Worte aus dem Äther des Universums oder aus eurer DNA heraus kommen. Der Punkt ist der: „Geliebte, hört Mich.“
Du bist nicht der Zugführer des Godwriting. Noch auch bist du jemand, der den Wert Meiner Worte abwiegt, so, als wärst du der Lieferant von ihnen.
Du ‚Godwritest‘ nicht, um Gott zum Ausdruck zu bringen, wie du Wahrnehmungen aus deinen über lange Zeit hin innegehaltenen Glaubensüberzeugungen oder aus Unglauben über Gott oder über eure Religion oder in einer irgend gearteten bewussten Weise zur Ausführung bringst. Ihr bleibt aus dem Godwriting heraus. Ihr bezieht euch nicht in es mit ein. Wir können euch als ein Gefäß für Wahrheit, und nicht für eure Meinungen bezeichnen. Es ist da tiefer in euch weitaus Großartigeres denn eure schieren Stellungnahmen. Nichts für ungut, Ihr Lieben, kein einziger auf der Erde hat ein Sehnen nach euren Stellungnahmen an sich. Hmm, zur selben Zeit, rufe Ich euch zum Niederschreiben auf, nicht dessen, was ihr unter Umständen denkt, sondern dessen, was ihr hört.
Das Godwriting, welches durch euch hindurchkommt, ist nicht euers. Godwriting kommt von irgendwo her, was jenseits von euch ist, selbst dann, wann Meine Worte vom Inneren in euch herrühren, oder von irgendwoher aus eurer Vergangenheit, aus der Vergangenheit der Welt, oder vom Himmel Selber, oder von eurem Höheren Selbst, oder von was auch immer, wie ihr es benennt.
Von woher rühren denn die Worte, welche ihr dieser Vollheit, die aus euch heraus kommen möchte, anlegt, von irgendwo inwendig in euch heraus, so, dass ihr diese Fülle sehen und sie bezeugen werdet, und so, dass ihr sie als ein unerkannter Part in dem simplen Wunder des Lebens auf Erden, zum Aufwarten bei der Welt, bei und an euch habt!
Sofern sich ein Wunder jeden Tag zuträgt, ist es auch so nicht ein Wunder? Ich sage, JA. Ein jeder Tag ist wunder-erfüllt. Es gibt keinen Tag, der nicht ein Wunder ist.
Während du fortgesetzt ‚Godwritest‘, was da geschehen kann, ist, dass du in einem Wunder durchtränkt wirst, dass du dermaßen in dem Wunder eingeweicht, dermaßen in ihm eingetaucht bist, dass du deine Gegenwart für ganz selbstverständlich nimmst. In Meinem Buch, ist dies der Weg, der einzuschlagen ist – Godwriting für ganz selbstverständlich nehmen. Godwriting ist eine ganz übliche Begebenheit, welche in Vergessenheit geraten oder die zurückgedrängt worden ist.
Du machst dir nicht zu viel aus deiner Teilnahme an dem Geschehen. Du bist einfach gerade mal hier zur Stelle. Es wird dir dämmern, dass du zu jeder Zeit, wann du es möchtest, hier sein und Meine Worte aufzeichnen kannst, denn Ich bin Tag und Nacht hier bei dir. In den Begriffen, die Wir dieser Tage in Gebrauch haben, da bist du genaugenommen nicht der Star des Lebens – du bist ein Wanderer auf dem Weg. Du bist hier bei Mir, inwendig in Mir, und gleichwohl bist du, zur selben Zeit, während du am ‚Godwriten‘ bist, nicht an einer Stelle, um dort ersichtlich und sichtbar zu sein.
Nun zitiere Ich, als eine Gedächtnisstütze für euch, aus einem anderen Heavenletter von Mir Selber:
* „Ein Maler, der am Malen ist, malt. In dem Augenblick ist er nicht am Denken: ‚Ich bin ein Maler, der soeben dabei ist zu malen.‘ Er hat sich abgehängt und verloren, und er hat sich in seinem Gemälde gefunden.“
Und von diesem Bezugspunkt aus wollen Wir diesen Heavenletter am morgigen Tag fortsetzen.
* Siehe Heavenletter # 5651 Finding Yourself in Unity Consciousness
Heavenletter # 6206 – 21. November 2017 – From Where Cometh Godwriting? II
Woher kommt Godwriting? II
Gott redete …
Im Verlaufe des völlig naturgemäßen Hergangs des Godwriting bist du ein Zuhörer. Du stehst nicht genau an der Seite, hinwiederum bist du irgendwo im Hintergrund. Du bist fast nicht präsent, genauso wenig bist du in einer Art verwaister Träumerei da. Du bist Mir wie ein Zeuge für das Godwriting. Du bist präsent in der Weise, wie ein ahnungsloses Aufnahmegerät präsent ist. Du hörst rein, ein schlichter Zuhörer. Du hörst in aller Ruhe auf einer tieferen Tiefe des Zuhörens hin. Es ist gleichsam so, als habest du noch tiefer in es hineingelangt.
Du bist hier und nicht hier, wiewohl bist du es, du, mit dem Stift in der Hand oder mit den Fingerspitzen auf der Tastatur, mit denen du tippst. Du sitzt drin. Du bist der Zuhörer. Du bist nicht der Worteschmied, gleichwohl hörst du und präsentierst du Meine Worte. Du bist nicht von Meinen Worten absent, noch auch bist du der Große God Writer Selber. Zur selben Zeit, freilich auf einer tieferen Ebene, wirst du womöglich voller Ehrerbietung spüren, dass du und Ich, letztendlich, Eins sind. Du verbleibst bescheiden und maßvoll, unterdessen es dir dämmern mag, dass du gerade dabei bist, von tief Innen aus Meinem Herzen Aufzeichnungen zu machen. Du machst dir nichts daraus, auf die Seite zu treten. Wir sind beide voller Entzücken, am Godwriting mitzutun.
Als du sprechen lerntest, hörtest du hin Wie. Als du schreiben lerntest, warst du außer dir vor Freude. Habe Freude am Godwriting, Godwriter, nimm jedoch kein Eigentumsrecht ein. Godwriting kommt als ein Lächeln oder als ein beglückender Segen von Mir.
Ich liebe das Klingeln bei der Bezeichnung – Godwriter. Habe Ich Mir den Namen Godwriter ausgesucht? Ich möchte das nicht für ganz sicher behaupten. Die Bezeichnung hat sich unter Umständen aus sich selber heraus erhoben. Selbstverständlich sind Wir mit einem Höheren Medium als dem Faktischen befasst. Ihr, die ihr Meine Worte niederschreibt, schreibt sie durch feines müheloses Zuhören nieder.
Dieser Vorgang ist fantastischer denn jeder Name, den Wir ihm verpassen.
Eure selbigen Hände sind die Hände, die das niederschreiben, was ihr Mich in dem Puls eures Herzens hier sagen hört, ein Klang jenseits eines Lautes, gerade noch vernommen. Ich flüstere derart stille, dass sich das beachtende Erkennen inwendig in eurem mäandernden Herzen irgendwo irgendwie entspinnt.
Ich könnte Godwriting eine Heilige Allianz zwischen Uns nennen, selbst dann wenn sich Mir Zuhören – zuallermeist, allerdings nicht immer – überhaupt nicht wie etwas Außergewöhnliches und Beachtliches anfühlt. Im Verlaufe des Geschehens kommt ein Großteil des Godwriting nicht als eine gewaltige Sache über. Ihr rechnet nicht mit Blitz und Donner. Zumeist ist Godwriting nicht eine außergewöhnliche Erfahrung zum Zeitpunkt des Godwriting. Es kann unter Umständen so gewöhnlich überkommen, dass ihr kaum glauben könnt, es sei überhaupt etwas Beachtenswertes, und dass ihr euer Können und eure Tüchtigkeit anzweifelt.
Selbstverständlich hat Godwriting nichts mit Können und Fähigkeiten zu tun. Später dann – gleichwohl hat das nicht so zu sein – werdet ihr womöglich WOW sagen!
Ganz bestimmt nicht ist Godwriting etwas, um aus ihm schlau zu werden. Das Beste was ihr tun könnt – haltet euch von Taxierungen was euch angeht fern. Nehmt die Worte entgegen, ohne sie durchzusprechen oder ohne aus ihnen irgendetwas zu machen. Nehmt sie hin.
Es mag Gelegenheiten geben, wann Meine Worte von euch Besitz zu ergreifen scheinen, und wann ihr euch zu einem Höheren Gefilde hintransportiert fühlt, ihr möchtet dann nie mehr davon fortgehen. Nichtsdestotrotz seid ihr der simple Transkribierer Meiner Worte, derweilen ihr sie ungezwungen und lässig, bar einer jeden erheblichen Investition in ein Sie-Festhalten, aufgreift.
Du bist ein gewahres Menschenseinswesen, welches einen Taktschlag aufnimmt. Ihr greift einen Trommelrhythmus auf, einerlei welche Sprache nun einmal die eure ist. Was ihr hört, ist nicht gelehrt und gebildet. Schlichte Erstklässler-Sprache setzt Wunder in Worte. Wonnig! Freut euch, seid indessen nicht persönlich darauf stolz. Seid auf Mich als den Godwriter stolz.
Godwriters hören dem Einen Gott zu, bei welchem Namen ihr auch immer Mich ruft. Es ist nicht so, dass du, ein Godwriter, eine Art Dummkopf, der Gott hört, bist, gleichwohl bist du genauso wenig Sein offizieller Erklärer. Es ist einfach so, dass du eben gerade mal hier bist, um etwas beinahe Unmerkliches mit zu erlauschen. Ebenso haust du nicht auf Gottes Tür ein, obschon dein Gefühl eher von glühend inbrünstiger Art sein mag.
Ab und an mag es so kommen, dass du tiefer in Meine Gedanken hinein sinkst. Das hast du nicht zu tun, gleichwohl hast du es gern, sobald du es tust.
Fortsetzung folgt.
Heavenletter # 6207 – 22. November 2017 – From Where Cometh Godwriting? III
Woher kommt Godwriting? III
Gott redete …
Heute machen Wir den Eingang mit einem Zitat aus einem früheren Heavenletter *:
„Wenn du singst, dann singst du in einer Gänze und Ganzheit, welche nur, sobald du sie besingst, besungen werden kann. Deshalb kannst du Ganzheit nicht anordnen und arrangieren. Singen ist über das, den Inhalt deines Herzens abzuschildern, hinausgehend. Wiedergeben hat nichts mit der vorliegenden Tatsächlichkeit zu tun. Das ist genau der Punkt: Die Tatsächlichkeit kann nicht ohne der Tatsächlichkeit Verblassen – hinein ins Vergessensein – abgebildet und geschildert werden.
Ja, Ich schildere dich als den Bestauner dessen, was Wir Nicht-Gedanken heißen können, dich, ja eben denjenigen, der unentwegt, sogar im Schlaf, sogar in Träumen, von Gedanken verfolgt wird, auch wenn du dich nicht daran zu erinnern oder wenigstens irgend etwas davon zu umreißen oder aufzudecken vermagst.“
„Dieses Befinden liegt jenseits eines Zergliedertwerdens in Gedankenhaftes hinein, denn Analysieren bringt den Gedanken zum Zergehen. Einige Dinge kann man nicht in eine Formel verschaffen, denn, an der Stelle dann, wärt ihr außerhalb dessen gelangt, was ihr euch auszusortieren wünschtet, und ihr hättet es, infolge, eingebüßt und verspielt.
Du wirst unter Umständen sagen, du fändest keinen Sinn in dem, was Ich kundgebe. Mit Sinn meinst du Logisches. Wir reden soeben von über Logik Hinausgehendes, und sind dabei, bei einem Land von Endlosigkeit und Ganzheit einzutreten, ein Land fernab von einer Steinwurfweite seitens des Denkens. Das Denken kann nicht dazu gebracht werden, in eine Gussform eingepasst zu werden, alldieweil die Wahrheit lautet, dass es eine Gussform nicht gibt.
Geliebte, Ganzheit kann nicht als diese Ganzheit, oder als jene Ganzheit ausgewiesen werden. Ganzheit ist, oder sie ist nicht. Die Gesamte Geschichte ist die: Es gibt die Ganzheit, jedoch vermag keine Abbildung mit Ganzsein Schritt zu halten. Abschilderung kann dem nur hinterherhinken.“
* Heavenletter # 6015, May 14th, 2017 – You Sing In a Wholeness That Can Only Be Sung as You Sing It
Ich, Gott, mache nicht in Tricks oder auf Wunder. Ihr habt nicht wunderliche Erlebnisse zu haben. Du, der du ‚God-write-st‘, bist einfache gemeine Leute, schlicht beim Lauschen und Abhören. Vielleicht hört ihr, was ihr hört, in einer unauslotbaren Weise. Nur alle Jubeljahre ein Mal werdet ihr durch eine donnernde Erfahrung, die jenseits eurer wildesten Träume liegt, überrascht – oder eben niemals. Geliebte Godwriters, ihr seid nicht für euch am ‚God-write-n‘. Ihr seid für Mich am ‚God-write-n‘.
Ein Godwriter ist ein simpler ahnungsloser Empfänger, welcher ohne vorfabrizierte Anschauungen dessen, wie Godwriting auszusehen habe, dabei ist. Meine Worte haben definitiv nicht Froufrou/Raschel-Raschel zu sein.
Ein Godwriter ist nicht jemand, der sich auf den Weg begibt, sich einen Namen für sich selber zu machen. Dies ist ein Unabdingbares. Tatsache ist, Godwriting, oder sein Äquivalent, ist nicht immer eine behagliche leicht zu nehmende Straße gewesen. Räumt jedwede Vorstellungen übers Godwriting zum Zwecke von Ruhm und von Fortüne weg.
Zur selben Zeit – es kann ein Godwriter nicht als ein Anonymus überkommen. Nein, definitiv nicht, denn Anonymsein würde das Godwriting in einen geheimnisvollen Nimbus hineinheben, und davon möchte Ich nichts haben. Godwriting ist kein geheimnisvoller Nimbus. Godwriting ist eine gewöhnliche alltägliche Begebenheit, und es ist dir zugänglich. Ich glaube von Anfang an an das Rundheraus und Geradewegs.
Jedermann hat Godwriting oder God-hearing erlebt, unter welcher Benennung es auch immer dahergekommen ist. Ein Einfall! Eine Intuition! Eine Ausstrahlung! Ja es ist gar etwas, welchem du nicht einmal einen zweiten Streifblick mit auf den Weg gegeben hast, dermaßen eingeschränkt bist du womöglich auf das Geradeaus und Enge gewesen. Daher, ehedem, wirst du dich mehr davon, was deinem Dafürhalten nach durch die Welt nicht hinlänglich genug für normal erachtet worden ist, weggewandt haben.
Also denn, was ist ein Godwriter? Ein Godwriter ist jeder! Eine simple gewöhnliche Person, welche den Himmel durch ein Tor betritt oder welche durch die Bäume hindurchschlüpft und über die gängigen Welt-Entwürfe hinaus gelangt. Sei Mein Gast. Gehe über die Träume der äußeren Welt hinaus.
Godwriting ist nicht ein herausragendes Festmahl. Es ist ein gewöhnliches Faktum des Lebens, welches überschwemmt und für ballaballa erklärt worden ist. Mache dir nichts daraus, was die Welt dazu geäußert hat.
Ich sage, dass Alle den Himmel auf Erden auf dieselbe Weise, wie ihr in den Blauen Ozean hinein zu laufen vermögt, durch Offene Portale betreten können. Ihr habt nicht ein Wasserspringer zu sein. Ein gewöhnlicher Sterblicher wird es tun.
Heavenletter # 6208 – 23. November 2017 – From Where Cometh Godwriting? IV
Woher kommt Godwriting? IV
Gott redete …
Sowie dir Meine Worte auf der Zunge liegen, ist dies Godwriting.
Wir sind Eins. Lange bist du auf der Suche gewesen zu wissen und zu erkennen, woran Ich denke und wie Ich denke und wie Ich dich wohl überraschen werde. Der simple leichte Vorgang des Godwriting wird eine Leerstelle füllen, welche du dir ersehnt hast, angefüllt zu bekommen.
Es sind da mehr Überraschungen, die du gerne haben möchtest. Sie sind die deinen, allesamt. Mehr Wonne im Leben wartet auf dich, fantastischer, als du es dir vorstellen kannst.
Sofern du dahergeschlurft bist, fange nun zu tanzen an. Gewiss, beginne damit im Voraus. So geht das, wie das zu machen ist. Selbstverständlich, begib dich auf den Tanzboden Deiner Vorfreude, jetzt im Augenblick. Godwriting ist der Tanzboden. Gleite in diesen Erhabenen Tanz des Lebens hinein.
Um des Himmels willen, stehe nicht wie ein Mauerblümchen da, das darauf wartet, dass die Musik anfängt. Setze selber das Tempo ein. Ich spreche zu jedermann.
Macht die Pumpe betriebsfertig, Geliebte. Kein Warten mehr. Kein Trödeln mehr. Kein Zaudern mehr. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Traut euch! Tanzt nicht um das, alles an Ort und Stelle verbringen zu mögen, herum. Steht auf und tanzt.
Ich biete euch ein Vorsprechen. Der Große Gott, der Ich BIN, Ich bringe euch vor Mich, und Ich sage: „Beginnt.“
Ich stehe auf und nehme deine Hand, und Wir tanzen einen Tanz gemeinsam. Was für ein Augenblick dies doch ist! Mit Mir an deiner Seite, kannst du nicht fehlgehen. Sofern du sagst, du sehest Mich nicht, wie Ich deine Hand halte, dann stehe auf und tanze mit deiner Hand in der Meinen. Liebe ist auf allen Seiten. Du kannst sie nicht übersehen. Du und Ich werden Unseren Tanz tanzen.
Sofern die Welt im Großen sich nicht zu dir hin beugt, was spielt das für eine Rolle, solange du dich mit Mir beschäftigst? Ohnedies, du tanzt für Mich.
Bis zu dem Zeitpunkt, ziehe all das Gute im Leben in Betracht, was du gehabt hattest, bevor du dir darüber im Klaren warst, dass Ich hier bei dir bin. Nun, so du weißt, dass Ich existiere und dass Ich für dich existiere, was können Wir fortan nicht erzielen?
Das Wichtige dabei ist, dass du aufstehst und tanzt. Tue das, und du wirst vorankommen. Stehe auf und tanze, egal was dein Tanzstil sein mag. Stehe auf und taste umher! Wen kümmert’s? Stehe auf und tanze ohne ein schönes Ballkleid anzuhaben! Bluejeans werden es tun. Wen juckt das? Nicht Mich!
Sobald du und Ich gemeinsam tanzen, wird es zum Tanzen auf den Straßen kommen. Ich rufe alle Sänger Meiner Zuhörerschaft herbei.
Sofern ihr Matrosen auf der County Main wärt, könnte Ich sagen: „Heave Ho.“
Sofern ihr Eine nach der Anderen [‚Pretty Maids all in Row‘] wärt, würden Meine Worte anders lauten, wiewohl möchte Ich so weit gehen und sagen, dass alles euch gemäß ist. Alles, was du denkst und sagst und bestrebst, beläuft sich darauf, was du denkst und sagst und bestrebst. Wer denkt eure Gedanken und tut eure Taten, es sei denn ihr, Ihr Lieben? Ich leiste euch Gesellschaft. Ich trage euch jetzt im Augenblick an, dass ihr euch mit Meinen Gedanken eint. Ich sage soeben, dass ihr und Ich singen und tanzen, und dabei alles in den Schatten stellen können.
Was gibt es denn, was Wir nicht gemeinsam tun können, sobald Wir Uns an den Händen halten? Dies ist vielleicht nicht so, wie du es dir gedacht hast. Fange also mit den Gedanken über das Besagte jetzt an.
Vielleicht hast du auf ein Zeichen von außerhalb von dir gewartet, du sollest nun anfangen. Ich sage, du sollst auf den Gong schlagen, um zu beginnen.
Sei Mein Gast. Ich bin immerzu bei dir. Du nimmst stets bei Mir den Anfang. Also, Ihr Lieben, worauf wartet ihr! Steht auf und traut euch! Auf die Plätze, fertig los!
Wisst ihr was? ‚God-write-t‘ um des Spaßes daran willen! Tanzt das Grandiose Licht. Mit Sicherheit werdet ihr nicht euer Leben zubringen, indem ihr ans Tanzen ausschließlich denkt. Denkt an es und steht auf und tanzt! Oder steht auf und tanzt und denkt an es danach. Dies ergibt für Mich einen Sinn. Ich biete euch Jetzt Meine Hand. Lasst Uns nun anfangen.
Heavenletter # 6209 – 24. November 2017 – From Where Cometh Godwriting? V
Woher kommt Godwriting? V
Gott redete …
Um ‚God-zu-writen’, geht das auf die gemütliche Tour. Lasst Ideen an Erhabenheit oder an Vollkommenheit gehen. Habt keine Erwartungen an euch, überwältigt zu werden. Schlichtes Godwriting ist gut. Schlichtes Godwriting tut euch selber zu den Höhen auf, wo ihr euch wirklich und tatsächlich befindet.
Auf der anderen Seite, ihr habt womöglich gleichwohl fantastische Vorgefühle. Ich bitte euch nicht darum, euch damit zu strapazieren, euer Vorgreifen und eure Träume zu verscheuchen. Ein Bemühen, euch von euren sehnsüchtigen Verlangen zurückzuhalten, ist nicht weniger ein Bemühen, denn herausragendes Godwriting zu haben zu haben.
Begreifen Wir Mühelossein nunmehr müheloser?
Es gibt für euch nichts, worüber ihr beim Godwriting in Sorge sein müsst. Wenn Ich der Godwriter bin, enthebt euch dies von der Verantwortung. Lehnt euch zurück und ‚god-write-t‘. Legt eure Füße hoch und ‚god-write-t‘. Legt euch im Bett zurück und ‚god-write-t‘. Macht es euch beim Godwriting behaglich.
Ihr habt nicht wie aus dem Ei gepellt zu sein. Genauso wenig ist euer Godwriting ein irgend gearteter Test. Ich sehe nicht zu, dass Ich von euch einen fantastischen Auftritt bekomme, keineswegs. Ich tue Mich in keiner Weise nach einer Darbietung von euch um. Nach keiner.
Das Beste, was ihr tun könnt, ist, euch bei Mir zu entspannen. Ihr könnt euch selber nicht zwingen, euch bei Mir zu entspannen, selbstverständlich nicht. Zwingen ist Versuchen. Noch auch könnt ihr euch nicht größte Mühe geben, euch nicht zu zwingen.
Im Großen und Ganzen ist es ein Ding der Unmöglichkeit, euch, sobald es sich auf Godwriting beläuft, größte Mühe zu geben und voranzukommen. Steckt einfach euren Zeh in das Wasser. Seht, wie das geht. Ihr habt nicht hinein zu springen und tief unterzutauchen. Schreibt einfach hin. Belasst das Godwriting Selber Mir. Achtet nicht darauf, was ihr schreibt. Habt nicht exzellentes Godwriting in eurem Sinn. Freut euch an simplem, an auf ein in jeder Weise zum Vorschein kommenden Godwriting! Sofern das Godwriting, welches zu dir auf dem Weg ist, gerne vortrefflich sein möchte, so wird es das sein. Das Godwriting, welches zu dir kommt, ist das, was es zu sein ist. Du gestaltest es nicht aus. Der Rat an dich, was das Godwriting angeht, ist überdies ein guter Rat fürs gewöhnliche Leben, und der lautet:
Halte dich nicht allzu stramm an dem Steuerrad des Lebens fest. „Que sera sera, was sein möchte, wird sein.“
Es obliegt dir nicht, Meinen Zug der Gedanken voran zu ziehen. Meine Gedanken haben ihren eigenen Motor. Du zündest nicht das Streichholz an. Mein Streichholz ist bereits an!
Du hast nicht irgendetwas einzurichten. Ich traue sowieso schon in Meinem Gedankengut einer Klugheit und angelegten Intelligenz. Ich komme auf Meiner Eigenen Route daher. Traue Mir. Verlasse dich auf Mich. Sei offen gegenüber jedwedem Pfad, den Ich nehme. Was Ich sage – dafür räume Mir das Vorrecht ein.
Es gibt keine Vorschriften übers Godwriting. Ich verlange nichts von euch, außer, dass euch sehnlich nach Meiner Gegenwart ist, und alsdann bitte Ich euch, euer Verlangen los zu lassen und jenes Mir zu überantworten.
Dies ist eh das Mindeste, was ihr tun könnt. Und dies ist ebenfalls das Äußerste, was ihr tun könnt.
Es gibt keinen Bedarf, das Godwriting, welches zu euch hingelangt, in einen Rang einzureihen. Die Auszeichnung, auf die ihr aus seid, ist das Erfahren von Mir. Lasst Mich zu, euch das Erleben des Godwriting zukommen zu lassen. Nötigt Mich nicht, all euren persönlichen Begehren gerecht zu werden. Gebt Mir statt, euch Mir zu geben.
Ich bin nicht eine Lotterie. Ich bin Mir bereits über eure Begehren im Klaren. Es existiert keine Notwendigkeit, bei Mir darauf, für euch die Leistung zu erbringen, zu pochen. Ich trete für Mich Selber auf, was euch mit einschließt. Lasst Mich zu.
Ich bin kinderleicht. Dies ist die Wahrheit. Ihr möget den Kuchenteig nicht allzu ausgiebig ausrollen. Mehr ist nicht immer mehr. Mehr kann weniger sein. Erbittet euch weniger von euch selber, Geliebte. Es gibt bei euch nichts mehr, was von Mir zu erbitten ist.
Dies ist der Schluss der Serie von fünf Heavenletter’n, bei denen die Rede ist vom Loslassen des Godwriting, was dasselbe ist, wie wenn man erklärt, dass es kein Nachhelfen gibt, um Godwriting zum Sich-Zutragen zu veranlassen. Es gibt kein Ankurbeln von Godwriting. Lasst Godwriting einfach sein. Es ist von vornherein nicht euers.
Es trifft sich so – ein weiterer zur Sache gehöriger Heavenletter in dieser Reihe ist soeben dabei, gerne vernommen zu werden …
Heavenletter # 6210 – 25. November 2017 – From Where Cometh Godwriting? VI
Woher kommt Godwriting? VI
Gott redete …
Es gibt nicht einen einzelnen gesonderten Pfad zum Godwriting, welchen Ich euch an die Hand geben kann. Kein klar abgegrenzter Schritt zum Godwriting existiert, außer Wir heißen Hingabe den Ersten Schritt. Dies kann durchaus so sein.
Was Gesetze des Godwriting anbelangt – das einzige Gesetz fürs Godwriting, welches existiert, ist Naturgemäßheit, was bedeutet, Godwriting sein zu lassen, was es ist. Im übrigen, keine Vorgaben, hinwiederum gibt es da das Loslassen der Extravaganz eurer Individualität und eures So-Sagens und der Erstreckung eurer Teilhabe.
Gebt euch eurem Ganzsein hin. Dies soll besagen, sich dem Einssein hinzugeben. Hingeben ist nicht dicht festhalten. Hingeben ist eure Individualität los lassen. Lasst alles los, woran ihr euch vielleicht festhaltet. Scheidet aus der Vergangenheit aus. Tragt sie nicht mehr länger herum. Lasst all das los, worauf ihr beharrt, das Leben müsse so sein, und, es solle, eurem individuellen Willen gemäß, so sein. Mein Wille, nicht eurer, Geliebte. Lasst Annahmen los. Lasst Ängste, das Übergeben werde euch etwas wegnehmen, los, mit Ausnahme vielleicht von Kurzsichtigkeit.
In der Theorie, da begreift ihr dies, in der Anwendung freilich werdet ihr eher den Punkt verfehlen. Ihr werdet womöglich fürchten, rechts wie links eurer Bedeutsamkeit verlustig zu gehen. Obschon ihr in diesem Augenblick eventuell nicht mit einem Empfinden von Unwichtigkeit in Sorge seid, werdet ihr unter Umständen ständig auf der Hut sein, dass ihr hervorzustechen hättet.
Geliebte, ihr seid am Überfließen! Los Lassen bedeutet, dass ihr anfangt für wahr zu halten, mit Segen über Segen am Überquellen zu sein. Es existiert kein Mangel an Segnungen. Blockiert eure Torwege nicht. Gestattet euren Eingängen, leicht zugänglich zu sein. Vollgestopfte Tore blockieren euren Weg. Macht Raum für all eure gesegneten Beglückungen, dass sie Zugang bekommen können. Öffnet die Schlösser an euren Türen. Lasst alle Segnungen aus ihrem eigenen Antrieb heraus ungehindert herein laufen, versehen mit einer Unmenge an Raum, der ihnen erübrigt ist.
Es gibt nichts, was Ich euch wegnehmen möchte. Ich möchte euch mehr geben. Ich denke nicht in Bezügen von euch oder irgendwem etwas Wegnehmen.
Ja, dank eures selbigen zu strikten Festhaltens büßt ihr an Halt ein. Lockert euren Griff, ihr Lieben. Ihr könnt nicht alles festhalten. Dies steht von vornherein fest. Es ist um eures teuren Lebens willen, dass ihr los lasst. Ihr hattet es bei der diesbezüglichen Anschauung andersherum, nämlich, dass es euch trefflicher stünde, festzuhalten.
Geliebte, was halten die Erhabenen Spirituellen fest? Sie halten sich an nichts fest, und alles steht ihnen zur Verfügung. Alles steht euch zur Verfügung, sobald ihr einen Weg ausfindig macht, euch zu entkrampfen. Auf welche Weise habt ihr Vertrauen? Lasst Misstrauen los. Fragt euch selber, was ihr offen halten müsst, an der Stelle dessen, was verschlossen gehalten und was ganz dicht abgeschlossen gehalten gehöre. Öffnet, öffnet, öffnet, und öffnet etwas mehr.
Wenn euch die Frage gestellt wird: „Was fehlt euch?“ – gewöhnt euch an zu antworten: „Ich habe alles, was ich brauche“ – und meint es so!
Macht Raum, Godwriting anzunehmen, ohne dass ihr es, es sei fabelhaft, so haben müsst. Öffnet euch selber zum Mich sagen Hören, was Ich zu sagen habe, und nicht zu dem, was ihr meint, Ich sollte es zu sagen haben.
Lasst bei euch die Anerkenntnis zu, dass ihr der Schönste unter Allen seid und dass ihr nicht auf mehr zu pochen habt. Danach werdet ihr eine Bedürftigkeit los und gehen lassen, zu meinen, ihr müsstet haben, und zu glauben, ihr gehörtet mehr in den Vordergrund gerückt. Macht Platz für Mein Licht, damit es auf euch fällt. Und mithin teilt ihr Mein Licht mit Allen auf Erden und so spielt ihr eine beträchtlichere Rolle.
Sofern die Welt ein größerer besserer Ort werden soll, Ihr Lieben, dann macht euer Herz weiter auf und heißt weidlich mehr willkommen. Beginnt damit jetzt im Augenblick. Endlosigkeit existiert. Da ist Raum für alle.
Kein Bedarf, Dinge aufzuschieben. Es gibt keine Bedürftigkeit. Es gibt keine Notwendigkeiten. Ihr habt alles. Alles ist jetzt im Augenblick inwendig in euch.
Du hast die Befähigung, zu ‚God-write-n‘. Kein einziger hat ein besseres Vermögen dazu als du. Zur selben Zeit – ihr möget nicht eine Forderung geltend machen, oder als gegeben annehmen, ihr hättet in der Welt das fabelhafteste oder ausgefallenste Godwriting an euch zu haben.
Wonach ihr euch in Wirklichkeit umschaut, ist, näher zu Mir heran zu kommen. Dies ist es, was euer größtes Begehren ausmacht. Kommt näher. Dies ist gleichfalls Mein Verlangen.
ZWISCHENDURCH ….
Heavenletter # 6015 – 14. Mai 2017 – You Sing in a Wholeness That Can Only Be Sung as You Sing It
Ihr singt in einem Ganzsein, welches ausschließlich besungen werden kann, so ihr es besingt
Gott redete …
Es ist ein Moment des Nicht-Denkens Gegebenes. Nicht-Denken ist, wo das Herz des Lebens sich selber entdeckt oder aufdeckt, oder, Wir könnten es so sagen, wo es wider sich selbst vorankommt. Zu dieser Nicht-Zeit, da gibt es keine existente Zeit. Da gibt es kein Ego, was herumtanzt. Ihr seid zu diesen Nicht-Zeiten goldrichtig, fürwahr sans Zeit.
In einem allgemeinen Rahmen – sowie ihr höher hinaus als Denken seid – oder ist es dann, wann ihr unterhalb von Denken oder aus dem Denken heraus seid – wer kann das sagen? –, kann kein einziger auf der Erde über jeden Zweifel erhaben für euch sprechen, er weise euch nach, ihr wärt und weiltet vollauf in Endlosigkeit. Ich hinwiederum sage euch dies ohne jeden Zweifel.
Geliebte, in der Unendlichkeit gibt es keine Rückenlehnen, um sich dagegen zu lehnen. Sobald ihr in Endlosigkeit seid, seid ihr nirgendwo sonst, selbst dann, wenn ihr womöglich in eurem täglichen Leben ohne eine Kenntnis dessen seid.
Wenn ihr in Unendlichkeit seid, seid ihr einfach; was ein anderer Ausdruck dafür ist, dass ihr, sonderlicherweise, über die Existenz, in welcher ihr als ein unterschiedenes Teilstück des Lebens existiert, hinausgehend seid. Da ist kein Gewahren von Gedanken, noch auch ist da ein Gewahren von Nicht-Überlegen. Ihr seid jenseits von Sich-Gedanken-Machen. Ihr seid auf dem Unterbauch des Nicht-Denkens, ja gar so an jenem keine Unterseite ist. Ihr seid sozusagen der Lehnsherr des Denkens, der Lehnsherr des Denkens, welches noch nicht umfangen worden ist, nun, ja, durchaus möglich, des Denkens, was annulliert und rückgängig gemacht ist, oder was überflügelt oder an die Seite gestellt worden ist, oder was in einem stillen See noch nicht an die Oberfläche gelangt, noch nicht unter die Blicke geraten ist, was ebenso wenig noch nicht in der Lage ist, erblickt zu werden, was ebenso wenig einem Streben unterliegt, erblickt oder gar in Betracht gezogen oder bildlich vorgestellt zu werden, oder was mit Selbst-Bewusstsein in Bezug auf sein Selbst als ein – eben nachgerade – irgendetwas existieren kann.
Dieses Nicht-Denken könnte vielleicht als ein Nicht-Denken beschrieben werden, welches kein Überlegen, kein Denken über sein Selbst als Forderung geltend macht, welches sein Selbst nicht anhand irgendeines gekannten oder nicht-gekannten Maßstabes wiederzugeben hat. Das Kennen ist tief innen in dem Kennen Seiner Selbst bar der Konvention von Sprache. Dies geht in der Welt häufig über die gruppierende Angeordnetheit unter Menschen hinaus.
Nicht lange hin nachdem ihr einen Nicht-Gedanken bis zu einer gewissen Erstreckung hin zu gestalten vermögen würdet, so ist jener de-montiert worden. Er ist unterhöhlt worden. Es gibt, sobald es auf Reines Denken hinausläuft, kein über es, falls Wir denn überhaupt wahrhaft von Reinem Überlegen und Denken reden können.
Reiner Gedanke ist rein, oder er ist es nicht, wiederum ist er insgesamt jenseits – oder was für eine Präposition ihr auch immer an der Stelle verwenden möchtet – von Denken. Reines Denken ist Beträchtlicher als Denken, aus dem Unterschiedenes herausgelesen werden kann. Ihr seid dieser Tage gehörig eher tief drin im Bedeutungsgehaltlichen, denn tief drin im Denken.
Wenn du singst, dann singst du in einer Gänze und Ganzheit, welche nur, sobald du sie besingst, besungen werden kann. Aus dem Grunde kannst du Ganzheit nicht anordnen und arrangieren. Singen ist über das, den Inhalt deines Herzens abzuschildern, hinausgehend. Wiedergeben hat nichts mit der vorliegenden Tatsächlichkeit zu tun. Das ist genau der Punkt: Die Tatsächlichkeit kann nicht ohne der Tatsächlichkeit Verblassen – hinein ins Vergessensein – abgebildet und geschildert werden.
Ja, Ich schildere dich als den Bestauner dessen, was Wir Nicht-Gedanken heißen können, dich, ja eben denjenigen, der unentwegt, sogar im Schlaf, sogar in Träumen, von Gedanken verfolgt wird, auch wenn du dich nicht daran zu erinnern oder wenigstens irgend etwas davon zu umreißen oder aufzudecken vermagst.
Ich meine nicht unbewusstes Denken oder überbewusstes oder suprabewusstes Gedankengut, noch auch meine Ich schlicht Denkgut, welches noch nicht gedacht worden ist. Was Ich meine, ist mehr dem ‚Sein-Selbst-Seien‘ gleich, ist wie ‚der Samenkern des Bewusstseins Selber Seien‘. Der Kern des Bewusstseins ist wie der Same, der tief in der Eichel untergebracht und jenseits von Hinsicht ist, welcher gleichwohl gerade als just selbiges existiert.
An diesem Nicht-Ort können Worte ausschließlich umhertasten und sich verziehen – ah, jenseits von Sprache, jenseits von Worten, jenseits von jedwedem Herannahen von Anflügen und Anschein.
Wir sprechen von einem Zustand von Bewusstheit, von einem Zustand von Wissendheit. Ihr seid entweder innendrin in dem Befinden ebenselbigen Selbsts, oder ihr seid außerhalb von deren Begrenzungen, obschon der eigens springende Punkt derjenige ist, dass es für diesen Zustand keine Umgrenzungen gibt, um darin umfasst zu werden. Wir reden nicht über einen Zustand ohne irgendwelche Grenzen, dies nicht mehr, denn wir nicht über einen eingegrenzten Zustand reden. Diese Beschaffenheit kann nicht präzise angezeigt noch auch demarkiert oder gar entsäumt sein. Dieses Befinden liegt jenseits eines Zergliedertwerdens in Gedankenhaftes hinein, denn Analysieren bringt den Gedanken zum Zergehen. Einige Dinge kann man nicht in eine Formel verschaffen, denn, an der Stelle dann, wärt ihr außerhalb dessen gelangt, was ihr euch durchzusortieren wünschtet, und ihr hättet es, infolge, eingebüßt und verspielt.
Du wirst unter Umständen sagen, du fändest keinen Sinn in dem, was Ich dartue. Mit Sinn meinst du Logisches. Wir reden soeben von über Logik Hinausgehendem, und sind dabei, bei einem Land von Endlosigkeit und Ganzheit einzutreten, ein Land fernab von einer Steinwurfweite seitens des Denkens. Das Denken kann nicht dazu gebracht werden, in eine Gussform eingepasst zu werden, alldieweil die Wahrheit lautet, dass es eine Gussform nicht gibt.
Geliebte, Ganzheit kann nicht als diese Ganzheit oder als jene Ganzheit ausgewiesen werden. Ganzheit ist, oder sie ist nicht. Die Gesamte Geschichte ist die: Es gibt die Ganzheit, jedoch vermag keine Abbildung mit Ganzsein Schritt zu halten. Abschilderung kann dem nur hinterherhinken.
Fasst ins Auge, – eurem Verlocktsein zum Trotz – bei der Sache ‚Abgeschildertes, Beschriebenes, Wiedergegebenes‘ fallt ihr mit dem gewohnt Betriebenen so ziemlich auf den Bauch.
Heavenletter # 6213 – 28. November 2017 – The Whole Cake
Der ganze Kuchen
Gott redete …
Werft einen Blick auf das, was bei euch Sache ist. Geht nicht nicht auf eure Thematiken ein, Geliebte. Begrüßt sie! Seid zu euch selber ein Heil-dir-Geselle-ich-freue-mich-dich-getroffen-zu-haben. Finde heraus, was bei dir vor sich geht. „Beim Ausspüren, dich kennen zu lernen, da bekomme Kontakt mit allem was dich angeht.“ Lerne die simple Wahrheit über dich kennen. Auf jeden Fall bist du nicht das, als was du dich unbedacht angesehen hast. Oh, ja, du erstandst die Propaganda, die die Welt zum Verkauf feilbietet, und du hältst es mit ihr. Wie treu ergeben bist du doch vergangenem Denken gewesen.
In Vorleistungen gehen, das bedeutet nicht all dein Gepäck unentwegt mit dir herumtragen. Weil du einst nichts Besseres wusstest, ist kein Grund, der gleiche zu bleiben.
Wandel ist der Name des Spiels des Lebens auf Erden. Lasst die Sonne Aufgehen, und ihr geht mit ihr auf, Ihr Lieben.
Ihr seid im Besitz von dem Ganzen Theater, von der ganzen Bühne. Ihr seid der Star, der Einzige und Eine. Dies meint nicht, aufgeblasen oder egoistisch zu sein. Dies bedeutet, ihr seid lebendig. Ihr seid der enthüllende Freileger, der Schauspieler vor der Kamera. Ihr seid ebenso der Regisseur, der Kameramann, die ganze Show, ihr seid alles, was da ist, ihr, das Reale Du, welches ist.
Wir können sagen, dass das Leben in der Welt nicht einmal die Hälfte von ihm ist. Das Oberflächen-Areal deckt eine kleine Spanne ab. Siehst du die Oberseite des Straßenpflasters? Es ist nicht einmal die Hälfte von ihm. Der Straßenbelag ist bloß eine kleine Portion des Lebens. Es ist so viel mehr da, als das Auge zu sehen vermag. Gewiss ja, die Oberfläche blickt euch unvermittelt ins Auge.
Die Oberfläche des Lebens kann man vielleicht mit den Sirenen in der Alten Griechischen Mythologie vergleichen, welche die Matrosen weglockten. Die Sirenen hielten die Seeleute davon ab, das zu sehen, was unmittelbar vor ihnen zu liegen kam. Ihr habt weidlich ausgiebiger zu sehen, bevor ihr über den Regenbogen gehen könnt.
Der Regenbogen ist in Wirklichkeit nicht weit weg. Dies ist ein weiteres Märchen, was ihr euch gekauft habt.
Ihr kauftet ein Stück Kuchen, derweilen euch der ganze Kuchen verfügbar ist. Ihr möchtet gerne mehr als den Zuckerguss essen, ist das nicht so? Öfters schmeckt euch die Glasur des Lebens sauer, unterdessen ihr die Klippen durchlauft. Die Hürden sind desgleichen bloß Leben auf dem Bildschirm, hier und da mit Bildrauschen durchsetzt.
Wagt es mit dem Leben. Seht weiter, als eure Augen sehen. Wisst, dass ihr das Leben von weiter Ferne her seht, derweilen ihr hinfür selber Leben und das Herz des Lebens, der Geber und der Beschenkte Allen Lebens seid. Findet die Herrlichkeit des Lebens und der Liebe just dort, wo sie inwendig in euch sind. Hier bin Ich inwendig in euch. Hier ist es, wo Ich BIN. Und ihr seid hier bei Mir.
Entpackt Euer Herz. Schafft euer Herz direkt hinaus ins Freie. Lasst euer Herz den Leitstern sein, welcher euch zu eurem Selbigen Selbst führt.
Ich bin der Weise Kumpel, Der euch ansagt, Euer Selbst kennen zu lernen. Nun, dies ist alles, was da ist, es zu kennen. Die Wahrheit ist die, dass du es insgesamt kennst, dennoch plänkelst du um die Kanten herum, indem du vortäuschst, du bergest das Universum, welches stracks in deiner Hand gelegen ist, nicht.
Jedwedes Wissen ist inwendig tief in euch. Auf diese Weise habt ihr, jedes und jedes einzelne Meiner Kinder, die Befähigung, ‚godzuwriten‘ oder ‚Gott-zu-sprechen‘. Kein einziger wird bei dieser Partie außenvor gelassen. Jeder ist imstande, Mich sich Selber an den Tag zu legen. Genauer, Ich lege Mein Selbst euch an den Tag.
Dies ist ein Geheimnis, was ihr über eine lange Zeit vor euch selber geheim gehalten habt. Also, auch das geht schon klar. Wisst einfach, dass ihr euer Eigener Freier Wille seid. Ich gab euch Freien Willen ebenso, wie Ich euch Alles Wissen gab. Fühlt euch wohl damit, dass ich euch Freien Willen eingeräumt habe. Er ist euer, ihn in Gebrauch zu nehmen.
Ungebunden, rasch oder langsam, ihr werdet in den Palast hineingehen und euch in dem Thron, Den Ich für euch bewahrt habe, Heimisch einrichten.
Heavenletter # 6215 – 30. November 2017 – This Is How Life Is
So geht es zu beim Leben
Gott redete …
Sei einfach. Kein Bedarf, ein Make-Up der einen oder anderen Art zu tragen, weder von aufhellender noch von bleichender Art. Ihr seid für mehr gemacht denn für euch selber alleine. Dies bedeutet nicht, dass ihr gemacht seid, um Anderen zu Gefallen zu sein. Gefallt euch selber ebenso und gefallt Meinem Herzen, Geliebte. Auf diese Weise, seid ihr der Welt zu Diensten.
Ihr habt in eurem Leben nicht auf die Minute genau allem gewachsen zu sein. Ihr seid nicht eine Hypothese. Ihr seid nicht ein dummer Streich. Ihr seid ihr, und ihr seid reell, selbst so ihr, in der Welt, weitaus mehr seid denn die Persönlichkeit, auf die ihr euch womöglich beschränkt habt.
Ruft euch wieder zur Huld zurück. Seid Eines Sinnes mit Mir. Seid Eines Herzens mit dem Meinen.
Wir werden die Herrlichkeit des Lebens aufteilen. So gewaltig wie ein Berg, oder so klein wie ein Teich – lasst Uns fröhlich sein, während die Sonne scheint. Lasst Uns fröhlich sein, ja gar dann, wenn die Sonne nicht scheint, während sie dies freilich nichtsdestotrotz tut. Das Leben ist gut, einerlei, wie es sich angezogen hat. Es gibt nicht irgendetwas wie das Leben. Finde so viele Mängel wie du möchtest, und auch so kommt dem Leben, im Regen oder im Sonnenschein, nichts gleich.
Paddle dein Kanu oder brause mit deinem Motorboot daher, was sonst kann möglicherweise an das Leben herankommen, während es sich vor dir einfindet? Es gibt keinen Tod. Dein Körper begibt sich um eine Ecke und stößt sich selber ab. Er ist ohnehin nichts mehr als ein Anhängsel. Er ist nicht vorrangig. Der Leib ist eine Umhüllung, und Verpackungen sind einem eine Zeit lang dienlich, und daraufhin steigt die Seele von Dir empor.
Selbstverständlich, Leiber sind euch kostbar, gleichwohl, im Großen und Ganzen seid ihr euch im Klaren, dass ein Leib ohne seine Seele ein leerer Handkoffer ist. Ihr benötigt einen Koffer, wenn ihr nach hierhin und dorthin reist. Wenn ihr Zuhause seid, habt ihr für euren Koffer keinen Gebrauch. Einfach so ist es, wie es ist. Ihr seid Seele.
Ohne euren einstmaligen Körper sein, das scheint euch wie ein Verhängnis. Todsein ist eine Illusion. Es gibt keinen Tod, mit der Ausnahme, derjenige, den ihr euch denkt, und mithin habt ihr es mit der Neigung zu tun, den irrigen Anspruch des Sterbens an euch zu nehmen, so, als sei Tod echt und wahr. Für Meine Geliebten ist es ungemein schwer, physische Eindrücke los zu lassen.
Ihr denkt, das Körperliche sei das Evangelium. Ihr verlasst euch auf Körper, auf die euren und auf diejenigen anderer, während Körper nicht die Diamanten darstellen, welche ihr in Wahrheit wertschätzt. Ihr spielt euch unablässig einen Streich, und später dann, wann die Zeit gekommen ist und die Körper fortfallen und sich davonmachen, euch alsdann hinter sich lassend, begehrt ihr auf.
Sofern ihr in euch aufnehmen könntet, dass Zeit in Wirklichkeit nicht existiert, würde euch infolge der Fakt, dass der Tod ebenfalls nicht existiert, realer scheinen.
Ich kann nachvollziehen, dass Auseinandergehen holdes Weh darstellt, gleichwohl, es gibt kein Trennen, und aus diesem Grunde keinen Bedarf nach In-Sorge-Sein, ja es sei denn, ihr haltet all jenes Getrenntsein, welches nicht-existent, unmöglich und unlogisch ist, für wahr. Falls ihr der Auffassung, eine Süßigkeit sei bitter, wärt, würdet ihr an Süßem ebenso nicht Freude haben.
Keiner lässt das Leben zurück. Den Leib, ja. Das Leben selber, niemals.
Hier nun liegt der Hase im Pfeffer. Ihr meint zudem, ihr würdet einzig in dem Gefüge eines Körpers existieren. Ihr seid geneigt, die Absenz eures Körpers zu betrauern, gleichsam als würdet ihr, während ihr eure schönen Augen schließt und mit Atmen aufhört, zu Euch Tschüs sagen. Ihr glaubt, ihr wärt ebenfalls davongegangen.
Die Sache ist die – an euch ist kein Endpunkt. Ihr seid Ewig, nicht euer leiblicher Körper, sondern ihr, die Wesensessenz von Euch.
Eine jede Seele ist für immer und ewig. Was man Tod heißt, ist eine Gewaltige Umwandlung. Für eine Zeitlang existiert ihr in einem Leib. Ihr seid, unterdessen euer Körper fortfliegt, nicht weniger existent.
Sinkt in die Idee hinein, dass da – mit oder ohne einen Körper – du ist. Mit oder ohne einen Körper – das du von du ist SCHÖN. Deine Seele, selbst so du nicht auf sie zeigen kannst, überflügelt deinen Körper, welcher bloß eine Zeitlang als ein Vehikel dient, bei Weitem.
Gerate nicht mehr länger an materielle Dinge geheftet. Sie sind nicht wirklich. Die materiellen Dinge sind euch bloß eine gewisse Zeit hindurch von Belang. Ihr wisst darüber Bescheid. So nun, so stehen die Dinge.
Heavenletter # 6216 – 1. Dezember 2017 – Come to the Sanctity of Green Pastures
Kommt zur Heiligkeit grüner Auen
Gott redete …
Es war einmal, da ward eine Welt geboren. So weit du dir gewahr bist, bist du eine flüchtige Idee, gegenwärtig aktiv. Niemand kennt deinen Fristablauf. Du musst wissen, dies ist nicht die Geschichte, welche Ich erzähle. Ich kenne dich aus erster Hand. Ich weiß aus erster Hand, dass du immer existiertest. Es gibt keinen Tag, an dem du nicht warst. Du bist genauso Ewig wie Ich. Du und Ich leben seit eh und je in der Unendlichkeit als Eines. Niemals warst du nicht. Überdies bist du weit großartiger als du dir je eine Vorstellung von dir gemacht hast. Du bist definitiv kein Neuling.
Nimm es als Gottes Aufrichtige Wahrheit an, dass du, gesehen oder ungesehen, deinem gegenwärtigen Selbst bekannt oder unbekannt, schon immer existiert hast. Nimm dies für bare Münze. Falls das bedeutet, dies einfach zu glauben, dann glaube es Mir einfach. Was Ich sage, kannst du akzeptieren. Warum wolltest du das Wort der körperlichen Welt als Evangelium nehmen, dem was Ich sage vorziehend? Meine Geliebten, der körperliche Befund ist das Letzte, von dem ihr euch leiten lassen könnt. Ich erkenne sehr wohl, dass dies für euch, als ein Menschliches Wesen, eine harte Nuss zum Knacken ist.
Es ist so: Als die Erde als Scheibe angesehen wurde, war sie gleichwohl rund. Sie war niemals eine Scheibe. Beweis und sogar Glaube können mit dem, was ist, in indirektem Zusammenhang stehen.
Ihr hattet das eine oder andere verkehrt herum, oder würdet ihr das etwa nicht sagen? Das Universum verändert seine Plätze nicht, ganz gleich, was ihr glaubt und wie fest ihr es glaubt.
In jedem Fall ist das Universum Wahrhaftig, ungeachtet eures Standpunkts. Eure Auffassungen richten sich danach, wie ihr seht. Ihr seht, wie ihr eben seht. Ihr glaubt fest daran, wie und was ihr seht, aber was ihr seht, mag Wahrhaftig sein oder auch nicht. Eure festen Glaubenssätze sind oftmals keine sicheren Wetten.
Meine Lieben, euer Denken neigt dazu, nur bis hierher und nicht weiter zu reichen. Die Wahrheit ändert sich nicht um. Die Absolute Wahrheit, ob ihr sie erkennt oder nicht, verändert sich nicht. Wahrheit ist, oder es ist keine Wahrheit.
Ist es euch möglich zuzugeben, dass ihr euch dann und wann geirrt habt? Das ist ein guter Grund, euer Temperament zu zügeln. Beweisführungen sind nur allzu oft auf fehlbare Versuchsgelände anderer Leute gegründet. Die ganze Welt kann sich irren, und sie hat das wieder und wieder getan.
Ihr könnt, was die Wahrheit anbelangt, naiv sein, wie aufrichtig und überzeugt ihr auch sein mögt. Es gibt einen Grund, weshalb gesagt wurde: „Auf Gott vertrauen wir.“
Hallo, Geliebte, vertraut Mir, dass Ich euch zur Heiligkeit Grüner Auen führe.
Kommt. Geheiligt werde die Wahrheit. Die Wahrheit ist nicht willkürlich. Ihr mögt einfach nicht genug wissen, um etwas zu beschwören. Geliebte, wenn eure Glaubenssätze von der Wahrheit abweichen, dann ist das Schlimmste, was passieren kann, dass ihr im Irrtum seid. Es ist nicht verboten, sich zu irren. Das kommt jeden Tag vor. Es ist völlig ehrenhaft, auf andere Weise zu sehen, ja?
Euer gegenwärtiges Bewusstsein zu verändern ist kein Grund, euch zu geißeln. Seid froh, von einer höheren Warte aus zu sehen. Nun, ihr habt einen Fehler gemacht. Jetzt aber seht ihr anders. Ein Fehler ist kein verhängnisvoller Irrtum. Es ist ein Fehler, der gemacht wurde, und nun seht ihr die Dinge in einem größeren Rahmen. Es ist in Ordnung, eure Meinung zu ändern. Ah, nun blickt ihr weiter. Geheiligt werde dein Name. Beglückwünscht euch selbst und verurteilt euch nicht dafür, dass ihr am Wachsen seid.
Manchmal ist die Sicht eines Kindes treffender als die Sicht eines Erwachsenen. Oftmals ist eine Kindersicht weniger überladen mit Fakten und Urteilen und Weiß-Gott-Was.
Viele Einschätzungen von Menschen liegen weit daneben. Ich meine dies, wenn Ich euch rate, nicht zu richten. Es ist weise und offen gesagt vernünftig zu wissen, dass ihr nicht alle Karten in der Hand habt.
Was ihr aber habt, das ist Liebe direkt in eurer Tasche.
Heavenletter # 6217 – 2. Dezember 2017 – The Beloveds of My Heart
Die Geliebten Meines Herzens
Gott redete …
Im Leben, wovon hängt ihr da ab? Von jedem und allem? Oder, noch schlimmer, von gar nichts? Von einer milden Gabe? Von Vereinsamung? Von Bedauern? Von einem Empfinden von Isolation? Von den Rücken zugekehrt bekommen Haben? Von Angst?
Was ist dieser Friede und diese Balance in der Welt, auf die ihr aus seid? Von woher und wann verwirklicht ihr das Erstrebte? Wie kommt es, dass ihr das Furchterregende zu euch her zieht? Wie kommt es, dass ihr Furcht in Betracht nehmt und sie euer Leben betreten lasst? Belasst Furcht in einem wüsten Durcheinander, ja – nicht euch, nicht Mein Kind, Welches Ich in Allerinnigster Liebe halte.
Macht euch nicht mehr länger unselbstständigerweise hier, dort und überall fest. Ihr würgt, denn ihr seht euch womöglich einem bruchanfälligen Blatt gleich, im Wind umhergeweht, scheinbar ohne Festigkeit – unglückselig, wurzellos. Wie grob-fahrlässig-scheinend ist doch die Oberfläche des Lebens, alldieweil ihr zutiefst in der Gesegnetheit des Universums verwurzelt seid. Kennt eure Gesegnetheit. Sie ist euer.
Du bist nicht Teil von irgendeiner Bagage, gleichwohl bist du ein Panikmacher gewesen. Lasse davon ab. Schneide dies nunmehr heraus. Nicht ein einziges Mal mehr zerstückelst du dich selber als ein schwächliches Blatt, alldieweil Du dem hingegen der Geliebte Meines Herzens bist.
Der verdeckt existente Segen von Angst könnte der sein, dass du, voller Angst am Leben, wahrhaftigerweise als dein Ureigenes Selbst vernehmlich nach Mir rufst. Ich existiere. Angst ist ein hohler Holzklotz. Komme zu Mir in der Festigkeit von Eintracht.
Angst ist nichts mehr als ein Phantom. Sie ist in deinem Geist, das allerdings ist alles, was Angst ist, eine provisorische Angelegenheit. Wirf deine Ängste in den Wind. Furcht ist es nicht wert, sie zu behalten. Furcht ist ein Eindringling. Stelle dich selber von dem Dasein von Angst frei. Vergeude deine Zeit nicht mit Angst. Sie ist nicht da, um deine Füße an ihr zu schrammen. Sei durch mit Angst. So nun Angst nicht ein Vergnügen darstellt – dann bewirte sie nicht ein einziges Mal mehr.
Es scheint, dass Meine Kinder mit einer Angst vor dem Stürzen geboren werden. Angst ist renommiert. Das physische Universum nimmt bei dir das Heft in die Hand. Voller Angst, da gibst du dir selber statt, von Hinz zu Kunz und hin und her geweht zu werden, unterdessen die Wahrheit heißt, dass Wir, das scheinbare du und das scheinbare Ich, Ein Unauflösliches Seinswesen sind. Entsinne dich, du und Ich sind in diesem Leben gemeinsam, und Wir sind Eins.
Einerlei wie du es dir ansiehst, von der widrigen Oberfläche des Lebens her, wo Angst die Höhen des Einträchtigseins attackiert, packe deine Ängste zusammen und lege sie gemeinsam mit all deinen Sorgen in deinen angejahrten Tornister.
Welchem Zweck dienen Ängste, außer dem, einen Anschein, eine Ähnlichkeit von dir zu ängstigen? Sobald alles gesagt und getan ist – was für Gutes reichen Ängste der Welt zu? Ängste sind euch von keinem Nutzen. Ein Empfinden von Riskant-Sein ist euer nicht würdig. Lasst es los.
Sei ein Vogel, der in einem Baum sitzt und singt. Dazwischen hüpft er auf dem Boden, schlägt mit den Flügeln und begibt sich im Fluge in seine merkliche Gestalt und kommt dabei näher an die Wärme und das Licht der Sonne heran. Mögest du mit deinem Herzen und Geist Hoch in der Höhe Fliegen und in der Sonne gewärmt werden.
Wo Wir soeben dabei sind, das ist nicht eine Phantasterei oder ein geistiger Höhenflug. Nein, das ist die wirkliche Ware. Akzeptiere Ein Für Alle Mal, dass Wir der Eine des Universums sind.
Hebe mit Mir als Eine Seele ab und fliege, denn Wir, der Eine, sind Landsleute.
Geliebte, ihr seid darauf aus, die Sonne kennenzulernen, unterdessen Ich weiß, dass ihr die Sonne in euch einschließt. Gemeinsam getrauen Wir uns zu dem Herzen der Sonne. Wagt euch heute im Leben hinaus. Legt euren Arm um des Lebens Schulter. Wir sind im Leben Landsleute!
Hail, hail, the gang’s all here
What the heck do we care
What the heck do we care
Hail, hail, the gang’s all here
What the heck do we care about?
[In Amerika populär gewordenes kleines Lied; ca. 1917; Anm.d.Übers.; dt. in etwa:]
Seid gegrüßt, Heil euch, die ganze Truppe ist hier
Zum Kuckuck, was machen wir uns Sorgen
Zum Kuckuck, was machen wir uns Sorgen
Heil, Heil, die ganze Truppe ist hier
Um was zum Kuckuck machen wir uns Sorgen?
Fliege mit Mir.
Heavenletter # 6218 – 3. Dezember 2017 – When There Is Happiness, Must Unhappiness Follow
Wenn Glück da ist, muss Unglück folgen?
Gott redete …
Es sieht so aus, als ob das Leben euch Schwierigkeiten macht. Auch wenn ein Ereignis lange vergangen ist, könnt ihr noch jedes Detail davon heraufbeschwören. Aus welchen guten Gründen würdet ihr das denn tun wollen? Und doch habt ihr es getan und doch tut ihr es auch gegenwärtig.
Wie viel Schmerz und Leid sind solche Ereignisse wert?
Gewiss haben manche Ereignisse einen hohen Stellenwert bei euch, und dann gibt es aber auch solche, bei denen ihr euch jetzt wundert, was der ganze Wirbel eigentlich sollte. Viele Ereignisse reduzieren sich selber inzwischen in der Größe und sind überhaupt nicht mehr viel wert, sicherlich nicht den Preis, den ihr dafür gezahlt habt.
Vielleicht hat euch jemand scheel angeschaut, oder hat euch an dem Tag nicht genug Zeit gegeben, oder jemand hat euch betrogen, so wie ihr es gesehen habt, und euer Herz fühlt sich brüskiert und verletzt.
Ich gebe euch recht darin, dass ihr viel mehr wert seid als Brüskierung und dass ihr Besseres verdient, als eure Zeit und euren Ärger damit zu verbringen, so wie ihr es bei solchen Dingen durchaus schon getan haben mögt. Warum bedeuten diese soviel für euch, wie sie es eben tun? Was hättet ihr gewonnen, wenn ihr euch nicht so sehr verletzt gefühlt hättet? Was ist es genau, das euch so viel bedeutet? Was ist der Unterschied langfristig gesehen in eurem Leben, wo das Leben doch heute hier ist und morgen sowieso vorbei?
Es gibt mehr ernsthafte Angelegenheiten, die eure Zeit beanspruchen, um wieder ausgeglichen werden. Verlust eines geliebten Menschen hat bei euch viel Gewicht. Jeder Verlust von irgend etwas erscheint euch mehr oder weniger als großer Verlust.
Müsst ihr so viel Energie und Anstrengung auf schmerzhafte Dinge lenken? Ich frage, warum ihr von soviel so stark beeinflusst sein müsst.
Woher kam eigentlich die Idee des Leidens? Warum erkennen Meine Kinder im Leben in dieser Welt so viel Härte als bewiesen? Was wäre, wenn Leiden nicht eine gebräuchliche Aktivität wäre? Was, wenn ihr niemals etwas von Leiden gehört hättet? Würde euer Herz denn in dem Maße schmerzen, wie es das jetzt tut?
Die Welt legt sogar das Trauern für ein Jahr lang fest. Warum muss Trauern überhaupt existieren? Natürlich nehme Ich wahr, dass dies in der Welt von euch erwartet wird.
Es ist nicht so, dass der Tod, so wie er in der Welt gesehen wird, ein Geheimnis ist. Warum verbinden sich Meine Wunderschönen Kinder so sehr mit Tod und Niederlage, wie ihr es tut? Was ist der Verdienst in all dem Leiden und all der Aufmerksamkeit auf das, was ihr als schlechte Nachricht anschaut?
Ihr wisst schon, dass in der Welt nichts gleich bleibt. Warum ist es so ein brutaler Schicksalsschlag, wenn Geliebte Menschen aufbrechen auf eine neue Reise, für die es für euch noch nicht an der Zeit ist? Warum muss dies Ereignis wiederholt euer Herz herausreißen, dass ihr das Gefühl habt, nicht darüber hinweg kommen zu können?
Warum ist Verlust so überwältigend? Warum kann Freude über das, was ihr hattet, nicht lauter sprechen als späterer Verlust? Geliebte, Ich weiß, es ist, wie wenn euer eigener Atem herausgezogen worden wäre
Geliebte, vieles des Lebens in der Welt ist lediglich eine Passage im Schiff oder Zug durch die Nacht gleitend. Ob ihr Absenz oder Präsenz fühlt, muss denn so eine tiefe Furche daraus gegraben werden? Müsst ihr dabei mitmachen, und warum müsst ihr das? Wer sagt, dass ihr das müsst?
Wahrscheinlich leiden die meisten Meiner Lieben Kinder in ihren Gedanken tief, lange bevor das Ereignis des sogenannten Todes eintritt.
Wenn es Glück gibt, muss darauf Unglück folgen?
Was das liebevoll Sein betrifft, muss denn nicht-liebevoll Sein auch existieren?
Ich spreche ein klangvolles NEIN.
Wenn in der Natur irgendwo ein Loch im Boden ist, füllt es sich auf. Ihr seid dazu bestimmt, Freude zu haben auf der Erde. Liebt mit eurem ganzen Herzen und ohne Erwartung des Leidens als künftiges Ereignis. Du und alle deine Geliebten werdet sich wieder begegnen. Warum belastet dich Bindung mit so viel Misere? Dies ist nicht Mein Wille.
Liebe, ja.
Empfinde Zuneigung mit deinem ganzen Herzen, ja.
Leiden, nein, Meine Lieben, nicht so sehr wie ihr es tut.
Heavenletter # 6219 – 4. Dezember 2017 – You Believe In Thoughts
Ihr glaubt an Gedanken
Gott redete …
Wohin des Weges? Ihr geht dorthin, wo ihr hergekommen seid. Ihr kommt haargenau zurück zu Mir.
Der Witz an der Sache ist freilich, dass ihr niemals auch nur im Geringsten von Mir fortgegangen seid.
Ihr dachtet so, ja, denn ihr glaubt an Kommen und Gehen, links und rechts, irgendwo und nirgendwo, auf und ab, rückwärts und vorwärts, an etwas und nichts und an alle Variationen.
Ihr glaubt an Gedanken, die vor und zurück gehen.
Ihr glaubt an viele ehemalige Bewandtnisse und an die Wirklichkeit von solchen Dingen wie Leben und Tod sowie Leben oder Tod.
Ihr mögt tatsächlich so viel Glauben an die Liebe haben und auf sie vertrauen, aber ihr zweifelt das Allerwahrhaftigste an, welches da ist – Liebe Jenseits der Irdischen Grenzen. Beinahe mögt ihr glauben, aber eben nicht ganz.
Ihr mögt gleichermaßen ein Teilzeit-Gläubiger sein wie ihr ein Teilzeit-Skeptiker seid. Ihr bezweifelt sowohl eure Glaubenssätze als auch eure Zweifel. Ihr seid auf dieselbe Weise ein einstiger Zweifler, wie ihr vielleicht euren Kaffee halb und halb mit Sahne mögt. Selbstverständlich ist das eure Entscheidung, und, Meine Teuren, ihr habt euch so entschieden, wie ihr wollt. Ihr seid, bei was auch immer ihr engagiert seid, halb-engagiert – ihr habt einen Fuß auf einem Bahngleis und den anderen in der Schwebe wartend, ehe er sich selber abstellt.
Ihr seid ein Schürfer im Klondike (ein berühmter ehemaliger Goldgräber-Fluss in Kanada, Anm. d. Übersetzers). Ihr würdet gerne Gold finden. Ihr hättet gerne Recht, aber ihr wollt auch nicht Unrecht haben. Ihr möchtet über jeden Zweifel hinaus Recht haben, und so kann es sein, dass ihr mit dem Leben, unschätzbar wie es ist, herum zaudert.
Natürlich seht ihr euer Leben noch nicht als ein Allgegenwärtiges Kontinuum. Ihr seht das Leben Ein- oder Ausgeschaltet, Hier oder Dort. Ihr betrachtet das Leben als eine Hin-und-Wieder-Sache. Gewiss seht ihr das Leben als separate Kuchenstücke an, und jedes Kuchenstück verschieden. Ihr zählt die Zeit in Unterteilungen, während die Ganzheit der Zeit darin besteht, dass es keine gibt. Ihr zählt die Zeit, als ob sie real wäre. Ihr schaut ständig auf die Uhr. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ihr tun würdet, wenn ihr die Zeit nicht so, wie ihr es macht, zusammenquetschen oder sie in Segmente ausdehnen könntet – das Gleiche gilt für den Raum. Wenn es keinen Raum gäbe, wo würde dann Kunst existieren?
Wo existiert Kunst jetzt? Sie existiert jetzt in eurem Bewusstsein. In Wirklichkeit gibt es kein Draußen vor euch noch ein Draußen hinter euch oder überhaupt Irgendwo bzw. überhaupt Irgendetwas auf Erden. Ihr seid in einem Nieselregen von Bewusstsein. So können zwei Personen denselben Film anschauen und einen unterschiedlichen Film sehen. So vermag sich eine Person als von Liebe umgeben anzusehen und eine andere sieht sich in einer Wüste oder Oase. Das Leben auf Erden ist ganz und gar scheinbar.
So kann eine Person Schafe zählen, und eine andere sinkt in der Minute in den Schlaf, in der ihr Kopf auf dem Kopfkissen zu liegen kommt.
Was ist konkret und was ist abstrakt? Fragt euer Bewusstsein. Es wird es euch sagen, oder es mag sein, dass ihr eine Niete zieht.
Währenddessen spielt nichts davon eine Rolle. Nichts davon spielt wirklich eine Rolle. Scheinbar ist es reine Glückssache, während gleichzeitig die Spielkarten gezinkt erscheinen.
Manchmal erkennt ihr, was es heißt, nirgendwohin zu gehen, selbst wenn ihr ein Schürfer in einem Goldrausch seid. Es gibt nichts, wohin man gehen und nichts, woher man kommen könnte. Da ist ein Nimmerland.
In diesem Fall ist alles, was Ich sagen kann, dass ihr Niemals Irgendwo Anders als bei Mir seid. Ich sage das, so wahr Gott Mein Zeuge, Mein Selbst, ist.
Es gibt Antworten. In Wirklichkeit gibt es keine Frage, die zu beantworten wäre, weil sie nie gestellt wurde, und wer wäre da auch, dem man sie stellen könnte?
Es gibt natürlich gleichwohl viel Lärm um nichts. Dies ist so, weil es Überhaupt Nichts gibt, um das man viel Lärm machen könnte. Es gibt keine Details.
Da ist Sein, ein Stilles Ufer.
Heavenletter # 6220 – 5. Dezember 2017 – Soldiers of Good Fortune
Soldaten des Glückhabens
Gott redete …
Lasst Uns heute die Meere absegeln. Lasst Uns gleiten. Lasst Uns voller Freude frei auf der See schwimmen.
Was meint es, in Urlaub zu sein, wenn nicht, in Urlaub von Kummer, in Urlaub von Abgespanntheit und von In-Sorge-Sein? Ja, Ich kann das Verlangen nachvollziehen, der Angst zu entschlüpfen und was auch immer ihr als Plagerei und Fehlerhaftem in euch selber und in Anderen anseht zu entkommen – desgleichen auch den Sternen.
Ihr seid nicht nichtstuend, so ihr dahinschwebt, wiewohl, ja, euer Bestreben ist ein Freihaben von In-Sorge-Sein, von Missvergnügen und von anderen unruhigen Anliegen.
Die Welt möchte ebenso gerne ohne große Besorgnisse vorangehen. Ihr könnt das tun, ohne den Trubel des die Welt-Abbestellens und -Stornierens. Wie beschwingt seid ihr einfach bei dem Gedanken daran, in einem Status des Gutgeheißen-Seins zu sein.
Wofür benötigt ihr eurem Dafürhalten nach Sorgen, wovon jene euch schützen würden? Eure endlosen Sorgen legen das Augenmerk darauf, was in der Welt verkehrt ist oder was verkehrt laufen könne. Beginnt mit dem Bedenken dessen, was gut gehen kann. Ah, was gut gehen kann, das wird nicht Sich-Sorgen geheißen. Man heißt es – mit Vorfreude darauf zu gehen.
Macht euch eine gediegene, lange Liste davon, welchem ihr freudig entgegenseht – und mehr und mehr davon. Stellt in einer Reihe auf, worauf ihr euch freuen könnt, es zu mögen, kleinen Zinnsoldaten gleich. Wir können jene kleinen Zinnsoldaten als Soldaten des Glück-Habens bezeichnen.
Freut euch darauf, was euch das Leben anbietet! Ist es nicht eine neuartige originelle Idee? Möglicherweise sind eure Gedanken mehr entlang von Linien dessen aufgereiht gewesen, was ihr nicht mögt, und entlang dessen, wann denn nun das Beil herunterfallen werde?
Kommt jetzt her zu den neuen Pfaden und neuen Reisemöglichkeiten. So ihr die Wahl habt, wieso nicht Erste Klasse reisen?
Die Sache ist die, dass ihr die Wahl habt. Eure Reise kann auf mehr denn auf einer Route vonstatten gehen. Es gibt zudem zahlreiche mögliche Zielorte für euch, welche ihr euch unterwegs aussucht.
Sofern ihr auf einer einzigen Spur entlanggegangen seid, wieso denn – ihr könnt schlicht genauso eure Reise auf einer anderen machen.
Was ist jene Vollkommenheit, auf die ihr so aus seid, jene Perfektion, welche irgendwo außerhalb von euch existieren solle?
Ein Idealzustand scheint – mit den Augen der Welt gesehen – nicht zu existieren. Oh, vielleicht existieren Momente von Vollkommenheit. Unentwegtes Sich-Umtun nach dem, was ihr in der Welt als Idealzustand anseht, ist an der falschen Adresse sein. Ihr haltet euch am Warten. Ihr haltet euch am mit etwas Rechnen. Ihr geht den verkehrten Fingerzeigen hinterher.
Es ist nicht genau so, dass ihr euch der Ungenauigkeit überantwortet. Ihr seid einfach nicht dermaßen wild entschlossen für die scheinhafte Perfektion, wie es die Perfektion eurer Meinung nach sein sollte.
Was ist Gutartigkeit? Was ist aufnahmebereite Empfänglichkeit? Oh, Meine Lieben, ihr nehmt die Welt insgesamt an, um ihren Trommelschlag auf euer Geheiß hin zu ändern. Ihr habt einfach nicht auf all das, was euch bekümmert, ärgerlich zu sein.
Wir kommen zu der Erzählung von der Prinzessin und der Erbse zurück, in welcher der Prinzessin nichts so ganz recht sein konnte.
Wisst ihr was – das Leben kann gewöhnlich sein. Das ist durchaus in Ordnung so. Das Leben kann aus Üblichkeiten zusammengestellt sein. Es möchte einem der Anschein überkommen, dass unentwegt Abstauben und Schrubben das gegebene seien. Es kann genauso unentwegtes Streben nach Vollkommenheit das gegebene sein. Diese Haltung scheint nicht zu funktionieren – dies würde eine Unerlässlichkeit von Perfektion in einer Welt, welche euren Standards nicht gerecht wird, zwingend bei sich führen.
Ihr seid nicht am Trödeln, sofern ihr denn die Welt nicht mit der Peitsche in Form schlagt.
So sehr ihr es auch versucht, ihr seid genauso nicht vollkommen, und kein einziger hat der Auffassung zu sein, ihr wärt es. Eure Kinder sind nicht Inbegriffe von Perfektion. Eure Gatten und Gattinnen sind es nicht. Eure Mütter und Väter sind es nicht. Euer Unterbreiten höchlicher Vorschläge an Andere macht die Welt oder keinen in der Welt vollkommen, egal, wie sehr ihr auch der gesamten Welt ein Idealsein abverlangen möchtet.
Die Welt existiert nicht, um euch und euren Vorlieben zu gefallen.
Wer sagte denn, ihr hättet erfreut zu sein, in Anbetracht von allem und jedem, womit ihr nicht zufrieden seid? Wer rief euch zur Schildwache der Welt aus? Macht das Leben glücklich, so wie es gerade mal eben so ist.
Heavenletter # 6221 – 6. Dezember 2017 – A New Burst of Bloom
Ein neuer Ausbruch der Blüte
Gott redete …
Auf der Erde stellst du dir selber Fragen. Wie merkwürdig das ist. Einige Antworten scheinst du zu kennen. Andere Antworten sind undurchdringlich.
Wo findest du deine Fragen überhaupt auf, und woher kommen deine Antworten in der Zwischenzeit, sobald Zeit da ist zum darüber Sprechen?
Was ist Realität überhaupt? Wohin gehst du, oder, denkst du, du gehest irgendwohin in diesem Rätsel namens Leben auf Erden? Wo ist überhaupt irgendwo? Wohin wirst du geführt?
Wenn Raum und Zeit nicht existieren, was ist dann die Sache?
Woher erheben sich die Gedanken? Was fragst du überhaupt, und was erwartest du, aus diesem Diskurs mit dir selbst herauszubekommen? Ein Ausweichmanöver? Wenn du eine Antwort erhältst, was bedeutet sie und für wen ohnedies bedeutet sie überhaupt etwas?
Wenn es keinen Raum gibt, wie kannst du dich dann einleben oder aus einer Sache klug werden? Wie kommt man überhaupt voran?
Was ist der Zweck von Befragen? Wer schlägt Fragen vor und wer beantwortet sie? Was bedeutet es, wenn jemand den Schweif eines Kometen erwähnt und anspricht?
Wie kann etwas das bedeuten, was es deiner Auffassung nach tut?
Und doch liebst du es, Fragen vorzubringen und dich an den Antworten zu probieren.
Du bist außerstande, das Leben zu definieren, allein, du und alle reden darüber.
Geh höher. Klatsch ist zu geringfügig für dich. Klatsch füllt deinen Rucksack mit nichts.
Manchmal rätst du dir, kein Gepäck mit dir zu nehmen. Du möchtest gerne jemand sein, der alle seine weltlichen Habseligkeiten in einer Decke in nur fünf Minuten oder in zwei oder drei Minuten zusammenwickelt. Wie einfach wäre dein Leben ohne eine Überfülle an Fragen, die du in einem imaginären Wagen mit dir ziehst.
Wenn du wüsstest, wie, würdest du die ganze Vergangenheit hinter dir lassen. Ein neuer Tag wäre ein neuer Tag. Es gäbe keine alten Tage, nur neue Tage, und du wärst neu. Hurra! Es gäbe keine Stapel zum Durchsortieren.
Aus den Augen wäre aus dem Sinn.
Du möchtest vielleicht eher abstrakt als konkret sein. Es gäbe kein Gewicht zu tragen, keine Konturen oder Hürden zu überspringen oder auf etwas zu verzichten.
Reduziert aufs Einfachste, würdest du ausgeweitet werden. Alle Laderäume wären gesperrt. Es gäbe wirklich keine Aufzeichnungen zu führen, keine schleppenden Rechnungen, kein Wiederaufwärmen alter Zeiten oder irgendetwas. Es gäbe kein Buchführen. Wozu werden Bücher geführt? Es gäbe kaum etwas zu behalten, und wer würde letztendlich darauf bestehen, alles, egal was, zu behalten?
Man sagt, dass Ich im Himmel Aufzeichnungen mache und alles nachschlage, was Ich will. Warum sollte Ich Aufzeichnungen machen mögen? Du bist eine Schöne Seele, die umherwandert und sich selbst als fehlerhaft befindet. Ich sehe keinen Mangel. Ich sehe Überfluss. Überfluss ist Mein Fanfarenruf.
Übertrage keine Schulden aus der Vergangenheit. Gehe weiter. Sei fertig und zu Ende damit und bereit für Neues.
Lasse jeden Tag ein neuer Tag werden. Die Sonne geht jeden Tag auf. Du sollst nicht in der Vergangenheit bleiben und darüber nachdenken. Du hast nichts aus der Vergangenheit zu machen.
Mache den heutigen Tag zu einer neuen Blütezeit.
Kompostieren ist nicht dasselbe wie aufbewahren, also was, ist das nicht so? Kompostieren ist alles in den Wind schlagen. Kompostieren ist kein Sammeln oder Erinnern. Es ist kein Beiseitelegen. Es ist unter Verwendung. Sicherlich, wenn es Zeit, in Wahrheit, gäbe, würde Kompostieren von der Zeit gediegenen Gebrauch machen.
Zeit ist auf keinen Fall Zeit in dieser Filmrolle, in der du um den nicht-existierenden Block herum lebst. Du musst kein Gewohnheitsmensch sein. Dasselbe von altersher existiert nicht. Du bist, im Moment, ein Schalterumstellen. Du bist ein Sehnen nach etwas, und du wirst feststellen, dass Liebe in allem Überfluss vorhanden ist.
Du findest den Schatz auf dem Gipfel des Berges. Es ist deine Aufgabe, ohne weiteres Aufhebens zu finden. Deine Odyssee ist von hier bis hier. Du bist auf einem Rundgang.
Heavenletter # 6222 – 7. Dezember 2017 – Knowing the Glory You Are
Um die Pracht wissen, welche ihr seid
Gott redete …
Wann bist du in die Seichtstellen der Erde hineingewandert und wann hast du jene Mauernische, in der du zu sitzen scheinst, als die Ganze Wahrheit von dir bejaht? Wie erstaunlich ist es doch, dass dir just dieses Betreffnis des Lebens auf der Schönen Schöpfung der Erde zufällt. Sie ist schön, das weißt du. Schaue dir den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang an. Schaue dir Ein Einziges Blatt an einem Baum an.
Wie fernab von der Wahrheit dein gegenwärtiges Leben in seinem Aussehen doch zu sein erscheint, gleichsam als würdest du in einem weit entfernten Land als eine Geißel fest- und verborgen gehalten.
Du denkst, du kriechest auf deinen Knien in einem Gewässer von zwei oder vier Zentimeter daher, weit weg von dem Echten Strom des Wassers des Lebens, an dem du angestrandet scheinst. Da hast du es nun und bist nun, ja – ein Wahres Siebtes Weltwunder, und du glaubst, du seist bei so Vielem, was dir die Welt versprochen hat, zu kurz gekommen. Schaue noch einmal hin.
Vielleicht warst du es gewohnt, Falsche Götter vor eindeutiger Wahrheit rangieren zu lassen. Eventuell war Geld als deine Wertigkeit festgesetzt. Kannst du dir in deiner Vorstellung irgendetwas, das dem Gelde gleich ist, ausmachen, etwas so, dass es ernst genommen wird? Könntet ihr ebenso Sand zu eurem Wechselkurs für das Medium für Reichtum und Vermögen machen, oder Staub, oder Mehltau, oder irgendetwas sonst, was sich nicht bis zu dem Herzen von euch erstreckt, was besagen soll, was nicht bei dem Saum Meines Gewandes und Meines Herzens anlangt?
Wie konnten dermaßen viele menschliche Seelen Gold dafür erachten, die Sohlen ihrer Füße zu berühren zu bekommen? Geld konnte niemals die Breite und Höhe und der Schotter eurer Seele sein. Was für ein Widersinn geht auf dieser schönen Erde vor sich? Du wirst das Leben in seiner Wahren Schönheit und Herrlichkeit ausspüren. Lasse dich nicht irreleiten.
Wie fehlinformiert ihr wohl gewesen seid. Ihr seid exzellent gewesen im Billigen und Bejahen von Scharlatanentum und dessen Komplimenten. Zur Zeit, da dient ihr wohl euch selber bloß eine Kruste von der Wahrheit von euch an.
Ganz allgemein gesprochen – sobald jemand zu dir sagt: „Wie wagst du es bloß zu denken, du seist derart viel wert?“, so meint dies, du habest eine Mitgliedschaft im Königshaus, welche über deine Würde hinausgeht, angenommen. In dem besagten Kontext nunmehr, da meint dies: „Wie in aller Welt hast du die Unverfrorenheit, deiner Wahren Verdienstlichkeit, um den Preis einer Tasse Kaffee, untreu zu werden?“
Es gibt beträchtlichere Geschichten, welche sich abspielen und dabei über jene kleinen Zubettgeh-Geschichten, anhand derer du zum Einschlafen gekommen bist, weit hinausgehen. Da ist eine Erhabenere Geschichte und eine, die tiefer ist und jenseits dessen angesiedelt ist, was man den Schleier nennt. Bis jetzt hast du die Wahre Geschichte Deiner Herrlichkeit mit Machenschaften der einen oder anderen Art zugedeckt. Deine Wahre Geschichte wird dazu gelangen, hindurchzuscheinen. Dieser Tag ist baldig. Ehre dich selber.
Unter den fiktiven Geschichten sind zahlreiche Geschichten, welche noch nicht begonnen haben, ebenfalls echt. Da sind weitere und fernere Geschichten zuhanden, sie zu entfalten. Da sind die wilden Deutungen, die du im allgemeinen gepflegt hast, und loslassen mögest, um die Eine und Einzig Wahre Geschichte des Einsseins in Empfang zu nehmen, welche vor sich geht und unentwegt hervorkommt. Deine Augen werden die Herrlichkeit erblicken.
Die Wahrheit ist die, dass dir die Herrlichkeit widerfahren wird. Alle deine Interpretationen sind bloß Interpretationen, an die du irrigerweise glaubst. Du bist glühend heiß was deine Glaubensverständnisse angeht. So sperrig und verdrießlich deine Glaubensansichten unter Umständen auch sein mögen, du klammerst dich an sie, gleichsam als bildeten sie deine Lebenslinie, derweilen sie ausschließlich ein Ableger eines unerfüllten Dramas, eine Fehldeutung eines Traumes sind, der in Wirklichkeit mit der Wahrheit von dir nichts zu tun hat.
Glücklicherweise weiß Ich, wohin Unsere Geschichte führt, und mithin habe Ich Hohe Hoffnungen für euch – nein, nicht Hohe Hoffnungen, sondern vielmehr Restlose Kenntnis von alledem, was sich unmittelbar vor euren Augen abspielen wird. Geliebte, Ich weiß, ihr werdet euren Wahren Wert erlesen, sobald ihr ihn nicht mehr länger verhindern können werdet, und es wird nicht mehr zu einer dieser, von außen her rührenden Beschwindelungen eurer selbst kommen.
Geschichten haben Ausgänge der einen oder anderen Art, alldieweil ihr dem gegenüber Eine Großartige Wahl innehabt, euch mit Mir wiederzuvereinen, wo ihr, die ganze Zeit, fürwahr, auf der ganzen Linie, bereits in Endlosigkeit bei Mir seid, hier, wo Wir dermaßen verwandte Geister in Endlosigkeit sind, wie Wir dies ausschließlich immerzu-seienderweise zu sein vermögen.
Heavenletter # 6223 – 8. Dezember 2017 – What Is One Thing the Quality of Your Heart Degens On
Was ist die eine Sache, von der die Güte eures Lebens abhängt?
Gott redete …
Geliebte, ihr kommt nicht gut voran, wenn ihr mit jemand ungeduldig seid.
Dein Leben – und das Leben eines jeden – hängt davon ab, wie du dich zeigst. Es ist nicht mein Wunsch, dass du zu irgendjemand grob bist, nicht einmal zu dir selbst.
Wahrhaftigkeit bedeutet nicht, dass, wenn du auf jemand sauer bist, du deine Reizbarkeit zeigen musst. Du musst deine Anspannung nicht sichtbar machen. Wozu muss irgendjemand auf der Erde wissen, dass du dich heute angespannt fühlst? Was auch immer deine Umstände sein mögen, egal unter welchen Bedingungen du dich befindest, sei eine Lady oder ein Gentleman, die/der auf einem geraden Weg geht.
Das Mindeste, wozu du auf der Erde bist, ist es, deinen Teil dazu beizutragen, Harmonie in der Welt insgesamt hervorzubringen.
Wenn der Grad deiner Spannung am höchsten ist, dann ist es am notwendigsten, elastisch zu sein. Du kannst es schaffen. In solchen Zeiten kommt es darauf an, mehr von dir selbst zu verlangen. Nimm nichts jemand übel. Du solltest das schon wissen. Vergiss es nie.
Nimm Abstand davon, weniger zu können als das Geringste, was du in der Lage bist zu tun, und das Mindeste, was du tun kannst, Mein Lieber/Meine Liebe, ist es, dich von Reizbarkeit und vom schwer-zufrieden-Stellen abzuwenden. Für dich braucht es wenig genug, um das Leben anderer zu erleichtern. Es ist niemals in Ordnung für dich, den guten Tag eines anderen zu unterbrechen.
Möge jede/r ihr/sein gutes Wesen enthüllen. Egal wie du dich fühlen magst, du musst es die Welt nicht wissen lassen. Es gibt keine geistigen Gesetze gegen die wissende Erwartung einer besseren Zeit, um etwas aufs Tapet zu bringen, das euch an den Rand bringen könnte. Übe Voraussicht.
Sei verantwortlich für deine eigene schöne Art. Keine Ausreden dafür, dich so zu etablieren, weniger als dein Bestes zu geben wenn es um Freundlichkeit geht. Sei entschieden mit dir selbst. Sage zu dir selbst, als ob du vor einem Spiegel stehst und deute mit dem Finger auf dich: „Egal, was mit dir los ist, du wirst heute friedlich sein und nicht launenhaft. Hörst du, was ich sage? Wenn du etwas Wichtiges zum Ausdruck bringen möchtest, finde einen besseren Zeitpunkt um darüber zu diskutieren, als wenn du mit deiner Geduld am Ende bist. Bist du einverstanden?“
Geliebte, ihr könnt sicher sein, dass es keine Umstände gibt, unter denen Ich euch autorisiere, euch abzuwenden und quer zu liegen. Selbst wenn ihr Kopfschmerzen habt, seid sympathisch.
Sieh mal, du kannst darauf zählen, dass heute Abend dein Weg sich nicht wiederholen wird. Es gibt keine Kostümprobe im Leben. Du hast eine Chance. Es gibt keine Möglichkeit, die es dir gestatten würde, es heute noch einmal zu versuchen. Das ist deine einzige Chance für diesen Tag. Mach das beim ersten Mal richtig. Mach das Leben verträglich.
Du bist verantwortlich für Zuvorkommenheit in der Welt. Dein Verhalten in der Welt lehrt die Welt, wie man reagiert oder wie man nicht reagiert. Jemand stellt seine Uhr nach deiner Uhr. Jemand folgt dir. Es war schon immer so.
Wenn du ein Meister sein willst, sei ein Meister in Güte und Gnade.
Sei dir selbst wohlgesinnt. Wenn jemand ungeduldig mit dir ist, musst du nicht kurz angebunden sein. Bleib eine Weile. Gib die Ungeduld eines anderen mit Freundlichkeit zurück.
Es gibt bereits genug Unbehagen in der Welt. Sei ungezwungen. Sei akzeptabel. Sei großzügig. Stelle Fröhlichkeit her. Es ist höchste Zeit. Es gibt keine Zeit wie die Gegenwart. Außerdem ist alles, was es ohnehin gibt, gerade jetzt.
Erfülle das Himmelreich gerade jetzt. Keine Verzögerung. Später ist nicht gut genug. Die Zeit, gute Früchte zu tragen, ist in diesem Moment gerade richtig.
Es war einmal vor vielen Jahren, da wusstest du es nicht besser. Jetzt weißt du es besser.
Jetzt grüßt du jeden in Meinem Namen. Ende Gelände. Keine Ausreden. Keine.
…
Heavenletter # 6224 – 9. Dezember 2017 – Let All the Sunshine In
Lasse allen Sonnenschein herein
Gott redete …
Von diesem Augenblick an – sowie du gewahrst, dass du dir Sorgen machst, blase dir selber einen Kuss von Mir zu und schaffe an die Stelle der Besorgnis etwas anderes. Oftmals sind deine Sorgen eingebildet. Du setzt dich in eine prekäre Lage hinein. Du merkst das, dass du so vorgehst, oder etwa nicht? Du schließt Wetten auf Sorgen ab. Womöglich hast du das Gefühl, ohne ein dies oder das, worüber du genervt bist, sei irgendetwas nicht in Ordnung.
Sobald du erkennst, dass du in Sorge bist, ersetze deine Sorgen für einige wenige Augenblicke durch etwas anderes, wenn Ich dich bitten darf.
Laufe um den Block. Trinke ein Glas Wasser. Wasche dir dein Gesicht und deine Hände mit kühlem Wasser und angenehm riechender Seife. Blicke dich selber im Spiegel an, und ergreife eine Gelegenheit zu einem Lächeln, anstatt zu einem Stirnrunzeln oder zu was auch immer du machst, sobald Ängstlichkeit bei dir das Heft in die Hand nimmt.
Ja, lächle ein großes Lächeln zu dir selber.
Sage etwas Schönes zu dir selber.
Küsse deine Handfläche.
Erheitere dich selber. Mache Clown-Gesichter in den Spiegel.
Strecke dir selber die Zunge heraus. Versuche dich zu veranlassen, mit dem Lächeln aufzuhören, sofern du das denn kannst.
Finde eine ungemein gemochte Phrase in einem Heavenletter.
Drücke den Cosmic Heavenletter Generator
( http://heavenletters.org/gods-loveletters-from-the-universe.html ).
Rufe dir eine angenehme Erinnerung aus der Kindheit wieder ins Gedächtnis.
Rufe dir eine angenehme kürzliche Erinnerung ins Gedächtnis.
Sofern du noch einmal dorthin reisen könntest, wohin du früher einmal gereist bist, worauf fiele deine Wahl?
Sofern du irgendwo auf der Welt hingehen könntest, wo du bisher noch nie gewesen bist, wohin könntest du gehen?
Wann war es das letzte Mal, als du etwas einem Weiterverkauf-Geschäft hast zukommen lassen? Was war es?
Was könntest du heute weggeben?
Was ist dein Lieblings-Nachtisch von Kindheit an?
Unter einer langen Liste von Arbeitsaufgaben, die vor dir liegen, wie lautet da deine bevorzugte Wahl? Mache damit den Anfang.
Siehst du nun, dass du nicht mehr so ganz an derselben Stelle bist, an der du warst, bevor du eine oder zwei dieser Übungen ausgeführt hast? Das nächste Mal – da wisse im Voraus darüber Bescheid.
Kraft deines eigenen Willens (und des Meinigen), ändere deinen Sinn.
Wie änderst du deinen Sinn, deine Stimmung, dein Augenmerk auf Besorgnis? Du änderst deinen Sinn, indem du dich zu einer anderen Thematik verschaffst.
Sowie du dich in einem Taumel von Sorgen befindest, finde einen Weg, um die Spur, auf der du bist, zu wechseln.
Ich habe dir eine Zauberarznei übermittelt. Mache sie dir zunutze.
Wenn du eine dunkle Farbe hinmalst, dann wechsele die Farbkreiden, mit denen du zeichnest.
Sofern du in eine bessere Stimmung kommen möchtest, verschaffe dich in eine bessere Stimmung, und du wirst dich selber dort einfinden. Versuche nicht, dir selber es anders unter Beweis zu stellen. Weil du ein elendes Gefühl hast, bedeutet das nicht, dass du dich weiterhin elend zu fühlen hast. Du hast eine Chance für Besseres.
Selbst wenn das Schlimmste passiert ist, einerlei, was das gewesen sein mag, sei dir selber gegenüber geneigt und entgegenkommend. Öffne deine Jalousien und lasse die Sonne herein. Wisse, du verdienst den Sonnenschein. Lege in deinen Geist hinein deinem Leben einen neuen Dreh auf. Öffne Türen für dich selber.
Feuere dich selbst an. Greife dich vom Boden auf. Einerlei was, du hast eine Wahloption, dich besser zu fühlen. Nimm jetzt eine Gelegenheit wahr, dich besser zu fühlen.
Schule deinen Geist um. Es gibt im Moment gewisse Signale, welche deinen Geist triggern. Forme deinen Geist um. Fange nochmals an. Tue dies zu jeder Stunde des Tags oder der Nacht.
Du hast es zugelassen, dass dich etwas triggert. Du bezeichnest einige Tage als gute Tage. Du hast das Nötige bei dir, um einen jeden Tag einen guten Tag zu heißen. Du kannst dich für die Art Tag entscheiden, welche du haben möchtest. Du bist nicht hilflos.
Küre nun erlesenere Optionen. Du kannst das tun. Jeder kann das.
Nun steuere Ich dich in lohnenswerte Richtungen. Dies ist nicht Eskapismus. Sofern für dich ein klein wenig Glücklichsein Eskapismus darstellt, fahre fort damit und sei ein Eskapist von In-Sorge-Sein. Glücklichsein existiert. Es existiert für dich. Lasse dir selber Glücklichsein zu. Du bist jetzt soeben im Augenblick für Glücklichsein angelegt.
Heavenletter # 6225 – 10. Dezember 2017 – Lovvvvvvvvvvvvvvvv
Liebeeeeeeeeeeeee
Gott redete …
Sicherlich denkt ihr nicht, ihr seid dazu da, um zu leiden, in welcher Form auch immer das Leiden bei euch zum einen oder andern Zeitpunkt auftauchen mag. Wenn ihr euch in trüber Flaute fühlt, fügt der Beschädigung nicht noch Beschimpfung hinzu. Jetzt ist es an der Zeit, euren Kopf ein für allemal hoch zu erheben. Löst euch von dem Konzept, all dem anhaften zu müssen, woran ihr euch klammert. Die Wahrheit ist, dass ihr loslassen müsst.
Ich weiß sehr gut, ihr würdet nicht die ganze Bevölkerung zu ungemildertem Leiden ausersehen. Selbst ihr wisst genug, dass ihr erkennt, Glück existiert ebenfalls und wird freudig verschenkt.
Sicher, dass Leiden zu existieren scheint, ist unbestritten. Die Idee, dass Unglücklichsein alles ist, was ihr beanspruchen dürft, heißt, euch selbst hinters Licht zu führen. Ihr seid zum Glücklichsein geschaffen. Nie würde Ich für Mich und für Mich allein Glücklichsein beanspruchen, und euch, gestrandet, euch selbst überlassen.
Wenn Wir Eins sind, und Ich sage, Wir SIND Eins, dann muss Glückseligkeit rechts und links weitergegeben werden.
Wenn irgendjemand erklärt, dass Leiden eure Schuldigkeit ist, dann seid wahrscheinlich ihr es, Geliebte. Nun, sicherlich mag euch jemand das Leiden am eigenen Leib gelehrt haben. Sicher, jetzt seid ihr es, die die Ausrüstung zum Leiden arrangiert. Ihr seht es sogar kommen. Ihr sucht es geradezu.
Suche das Leiden nicht länger. Halte deine Augen offen für all die Güte in der Welt, denn Güte und Glück sind Mein Wille für dich, Tag für Tag, Augenblick für Augenblick. Natürlich sind Güte und Glück Mein Wille für dich.
Du neigst dazu, eine andere Erwartung zu pflegen. Sag nie mehr, dass Leiden Meine Erwartung für dich ist. Niemals. Meine Vision reicht weit übers Leiden hinaus.
Weil du Verlust als Leiden interpretierst, leidest du. Wenn du Nicht-Anhaftung eher denn Verlust anerkennen würdest, was würdest du denn erleiden? Ihr richtet all diese irdischen Regeln und Regulierungen ein. Ihr glaubt an sie. Glaubt eurer eigenen Propaganda nicht.
Ihr glaubt, dass die Liebe verloren ist und wiedergefunden, gefunden und verloren, und so geht ihr immer im Kreis. Auf einem Karussell fahren ist lustig, aber mehr auch nicht.
Kinder, freut euch auf jeden Tag. So soll es sein. Wenn ihr erwägt, dass dies Wahr ist, geht weiter ohne weiteres Aufhebens. Erwartet Freude jeden Tag. Zieht Freude zu euch mit Meinem Segen.
All das Weinen in der Welt ist keineswegs ein Hinweis, wie das Leben auf der Erde zu sein hat. Weinen ist nicht dazu da, den Großteil eures Lebens auszumachen, und doch insistiert ihr auf Weinen. Tatsächlich weiß jedermann um die Bedeutung des Sich Ausweinens.
Eigentlich könnt ihr keine Einzel-Freude haben. Freude ist ein nicht-zählbares Hauptwort. Freude für die Welt. Nicht, diese oder jene Art Freude. Freude ist Freude. Nicht um alles in der Welt ist Freude Ego hervorrufend. Freude ist nicht in Stücke zerbrochen, sei es in dieser oder jener Art.
Merkt euch, dass Ich sagte, Liebe ist nicht Ego hervorrufend. Das Wort Liebe (LOVE) hat vier Buchstaben, aber merke wie das Wort Liebe (Love) einen ausgeweiteten Namen hat. In der Tat ist Liebe ein Wort ohne Ende. Liebeeeeeeeeeeeee . Allerdings mögt ihr Liebe als ein befristetes Wort sehen, wobei Liebe überhaupt kein Wort benötigt.
Liebe braucht keinen begleitenden Ton. Natürlich wird Liebe durch Musik bestärkt, ganz ähnlich wie das Blätterrascheln in einem Baum. Die Wahrheit ist, dass Liebe nie abwesend ist. Abwesende Liebe kann nicht als Kunststück inszeniert werden kann, nicht einmal in einer Million Jahren.
Ihr aber erfindet die Absenz von Liebe jeden Tag. Ihr seht absente Liebe rückwärts schauend und vorwärts. Ihr seid womöglich fähig, Dunkelheit zu sehen, wo Licht ist. Tatsache ist, das könnt ihr gut. Natürlich habt ihr da alles verkehrt herum.
Heavenletter # 6226 – 11. Dezember 2017 – The Language of Oneness
Die Sprache des Einsseins
Gott redete …
Du bist nicht ein Thronanwärter. Du bist der Thronerbe. Dies bist du, wie auch immer du es einschätzt. Du bist kein Betrüger. Die Sache ist die, dass du vielleicht der Letzte bist, der es weiß. Was für eine schöne Bescherung!
Stelle dich jetzt gleich aufrecht hin und sei der Erste, der es weiß. Fordere dich ein. Du bist letztendlich das Funkeln in Meinem Auge. Du bist es, den Ich sehe, und du bist es, den Ich direkt vor Mir anschaue.
Meine Geliebten, es gibt keine Entfernung zwischen Uns. Nicht einmal eine Haaresbreite. Ihr seid Meine Eine Liebe. Ihr seid das Einssein, von dem Ich spreche. Ich flüstere in euer Ohr. Ich schaue euch in die Augen. Ich sehe auf der ganzen Welt Helles Licht in die Höhe schießen, und das Licht ist Unseres. Kommt, seid mit Mir im Einklang. Wir haben einen Gleichschritt, ihr und Ich.
Ich bin eure Wirklichkeit. Ihr seid Mein Ersehnter Traum. Ich rufe euch zu Mir, und ihr erscheint. Niemals seid ihr ohne Mich. Auch wenn Zeit nicht existiert und daher Nicht-Zeit auch nicht wirklich, bin Ich doch in der Unendlichkeit und scheinbar ohne euch. Ich sehne Mich nach euch. Ich träumte euch ins Dasein. Mein Traum ist unausweichlich Wahr.
Wenn Ich sage: „Kommt zum Vorschein!“, kommt ihr zum Vorschein. Zufälligerweise seht ihr nicht die Ganze Wahrheit. Auf Erden seht ihr nur eine Teilwahrheit. Ah, es ist die Ganze Göttliche Wahrheit mit aller Liebe in Meinem Herzen, welche ihr sehen und kennen wollt. Es gibt keine Scheiben von Wahrheit, außer in eurer Vorstellung.
Nun sage Ich euch, dass ihr am Träumen seid. Ihr spielt inmitten eures Traumes eine Rolle. Nehmt euch euren Traum nicht zu Herzen. Der partielle Traum, den ihr träumt, erscheint herzlos. So kannst du wissen, dass es nicht die Ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist. Du kannst es Eklektische Wahrheit nennen, was nicht das Gleiche ist wie Vollkommene Wahrheit. Was ihr als Wahrheit akzeptiert, ist weniger als die Wahrheit. Weniger als die Volle Wahrheit ist gar keine Wahrheit.
Ihr seid kein Buhmann, Geliebte. Es gibt keine echten Dunklen Mächte. Ich sehe Alle und Kenne Alle. Ich weiß um eure Interpretationen. Der Schatten, den ihr seht, ist nicht mehr als ein Staubfleck auf dem Spiegel. Tatsächlich ist der Spiegel, in den ihr schaut, ein schlichtes Stück Glas, das nicht einmal ansatzweise das Licht, das ihr seid, widerspiegelt.
Ihr habt euch selbst klein gemacht. Es ist so, als ob ihr einen Tennisball in die Luft geworfen und ihn mit einem Schläger getroffen habt, und er bewegt sich, somit meint ihr, ihr müsstet irgendeinen Home Run geschlagen haben (ein Begriff aus dem Baseball, Anm. d. Ü.), selbst wenn das auch nicht ansatzweise die Wahrheit von Wer Ihr Seid wiedergibt.
Ihr habt kaum einen Schimmer von Gewahrsein, Wer Ihr Seid. Es gibt für euch niemals eine gute Zeit, um kleingläubig zu sein in Bezug auf die Fülle, die ihr seid. Ihr fahrt euch selber in die Parade. Ihr mögt vielleicht sogar die Hälfte von dem, was Ich euch über euch sage, anzweifeln. „Aus nichts wird nichts“, sagt ihr.
Ihr werft einen Baseball ins linke Feld, und weiter traut ihr euch nicht zu gehen.
Es ist kein Wagnis dabei, zu Mir zu kommen, denn Wir sind Personifiziertes Einssein. Glaubt an Mich, und dann glaubt an euch als Altbewährt. Ihr seid authentisch. Ihr seid die Wahre Liebe, selbst wenn ihr über das, was Ich sage, spötteln mögt. Während dieser ganzen Zeit könnten Wir die Feste feiern, wie sie fallen.
Schaut Höher, Geliebte.
Es gibt ein Wahres Du, und es bedarf für euch so wenig, eine Wandelnde Gottheit zu sein. Ich reiche euch eure Referenzen, und ihr macht daran herum. Ihr seid zertifiziert, und ihr sagt „Tut mir leid, Gott, ich bin es nicht.“
Es ist eine gute Sache, dass Ich das Einssein von Allem bin. Nach den Vorstellungen der Welt bin Ich das, was geduldig genannt werden könnte. Ich bin überhaupt nicht geduldig. Ich, Der Ich fern der Hinfälligkeit von Zeit und in voller Gegenwart des Unendlichen bin, kann unmöglich die Nichtexistenz von Zeit betreten. Ich BIN, und ihr und Ich sind Eins. Geduld hat nichts mit Einssein zu tun.
Ihr sprecht noch nicht so recht Meine Sprache des Einen.
Heavenletter # 6227 – 12. Dezember 2017 – The God Train
Der Gottes-Zug
Gott redete …
Höre auf Meinen Rat. Lasse alles los, was du in Hinblick auf deinen eigenen Wert bisher stets gedacht hast. Nicht mehr länger möchtest du dein Wahres Selbst herunterspielen.
Du bist Mein Selbst. Wir können sagen, dass du der Jungvogel von Mir bist. Kann Ich es klarer machen als so? Du kommst von Mir. Du bist Mein Kind. Ich liebe dich. Du bist Mein Erbe. Ich habe es gerne, dass du Mir zuhörst. Lasse jeden Zentimeter dessen, was Ich sage, in dein Herz und deine Seele hinein treten, und von dir in eine jede Ecke des Universums hinaus ausstrahlen. Kein Mühen deinerseits. Ich werde diese Wirklichkeit und Selbst-Verwirklichung an deiner Stelle erzielen. Das nun gehört bei Mir so dazu, Ihr Lieben.
Du und Ich sind Eins. Wir sind die gleiche Dimension, oder, Wir können sagen, von der gleichen Unbeschränkten Verfassung, welche über Dimensionshaftes hinausgeht. Es hat niemals einen Moment gegeben, wann du und Ich getrennt waren. Du hast lange, lange die Auffassung von Getrenntheit und die Unmöglichkeit von Einessein mit Mir aufrecht gehalten. Jetzt drücke Ich dir Einessein in die Hand hinein und von dort hurtig in dein Herz.
Ich nehme dich nicht auf den Arm. Ich bin kein falscher Prophet, genauso wenig sehe Ich es gerne, dass du gegenüber der Wahrheit von Wer Du Bist verkehrt liegst. O. k., du bist dir noch nicht zur Gänze gewahr. Ich sehe es genauso, dass du noch einen Weg vor dir hast. Ich sage dir frei heraus, dass du zu dem Punkt gelangen wirst, wo du dich anschickst, dir in der Hinsicht die winzigste Möglichkeit einzuräumen. Das ist alles, was es braucht, Meine Geliebten. Ein verschwindend kleines Wispern von Wahrheit wird euch den gesamten Himmel auftun, dem gleich, wie der Morgen-Tau und die Dämmerung Hand in Hand gehen.
Lasse ein kleines Licht deinen Geist betreten. Sobald einmal ein kleines Licht von Es-kann-möglich-sein bei dir eintritt, wirst du weitergehen wollen, und rascher, und dein Selbst-Wertempfinden wird überschwänglich aufblühen.
Wenn du in einen Zug steigst, setzt du dich hin. Egal wie der Zug aussieht, in den du steigst, er wird dich nach Neu-Delhi oder New York City oder zu jedem von dir gewählten Ort bringen. Alles, was du zu tun hast, ist, dich in den Zug hinein zu begeben.
In Bezug auf Erleuchtung, auf dieses Ziel, was euch dermaßen fernab von euch oder was euch gar unmöglich erscheint, da vernehmt ganz klar: Ich reiche euch ein Ticket von Mir. Die Fahrkarte gibt unmissverständlich zu verstehen, wohin ihr unterwegs seid. Es existieren keine nicht-korrekten Tickets.
Ich sage euch unumwunden deutlich, dass ihr bereits in diesem Zug seid. Dass ihr in dem rechten Zug seid, das ist eine Gabe, womit Ich Mein Selbst beschenke. Unmittelbar hier, wo Ich bin, und dies ist, wo ihr – die ihr soeben dabei seid, zu euch selber aufzuschließen – Mich am Warten auf euch finden werdet.
Komme ein wenig näher, sage Ich zu dir. Ich habe all die Reichtümer des Himmels gleich hier bei Mir, sie warten auf dich.
Wenn du dir doch bloß darüber im Klaren wärest – du bist stets mit Mir gemeinsam in diesem Zug gewesen. Nicht bloß habe Ich dir die Fahrkarte gegeben, Ich reserviere deinen Platz, und stelle sicher, dass du die Stufen zum richtigen Zug betrittst.
Lasse dir gesagt sein, dass es keinen Zug gibt mit der Ansage: „Hier wirst du in die Rückwärtsrichtung fahren, dorthin wo Nichtwissen zu sein pflegte.“
Es gibt alleinig einen Gottes-Zug, und er wird Expresszug zur Erleuchtung genannt. Nenne ihn Himmel. Nenne ihn, was du willst. Er ist wo Ich BIN, und wo Ich Tag für Tag voller Glück auf dich warte. Ihr Lieben, macht nicht so lange. Ich bin ganz erpicht, euch zu begrüßen.
Um bei Endlosigkeit anzulangen – also denn, was ihr im Grunde genommen erreicht, ist euer Vergegenwärtigen dessen, wo euer Endloses Selbst bereits ist.
Eines Tages werdet ihr sagen: „Oh, dies ist es. Stellt euch das vor! Ich war die ganze Zeit hier da, gleichwohl habe ich es nicht gesehen. Ich kann es kaum glauben – ich bin hier! Was für Wunder verstreust Du doch auf Erden, Gott.“
Alsdann ist Mein Entgegnen, selbstverständlich, nicht mit den Worten: „Ich habe dir das doch so gesagt.“
Ich spreche vielmehr: „Meine Geliebten, nun seid ihr zu Mir gekommen, und jetzt jauchzen und jubeln Wir!“
Heavenletter # 6228 – 13. Dezember 2017 – What Will the World Be without You?
Was wird die Welt ohne dich sein?
Gott redete …
Ihr mögt euch über alles unter der Sonne Sorgen machen, was auch immer es ist. Ihr seid so fest mit dem Erdenleben verbunden, als ob das Leben nur ein vorgegebener Weg sein kann und nicht ein anderer. Wenn ihr nur könntet, würdet ihr liebend gerne alles und jedes kontrollieren. Ihr würdet alles auf dem Platz belassen, wie es jetzt ist. Im Gegensatz zu dem, was ihr über das Leben so spekulieren mögt, einerlei wie sehr ihr es missbilligen mögt, wie das Leben euch behandelt hat, ist euch das Leben lieb und teuer. Auf die eine oder andere Weise, wahrgenommen oder nicht wahrgenommen, kennt ihr das Einssein inniglich. Ihr lasst es für euch selber nur nicht zu.
Dennoch, wenn es nach euch ginge, würdet ihr, selbst nachdem ihr die Erde für einen Urlaub im Himmel verlasst habt, aus der Ferne bestimmen wollen, wo es langgeht. Es ist jetzt schwer für euch, das Leben seinen eigenen Weg gehen zu lassen. Das war es immer schon, stimmt‘s?
Unter all euren Sorgen macht ihr euch darüber Sorgen, was wohl wäre, wenn die Erde dezimiert würde und nicht länger bestünde. Was wäre, wenn eure Familie nicht mehr existiert? Was wäre, wenn es eine Art Endspiel gibt? Ihr sorgt euch um die Nachwelt. Ist es nicht so?
Ihr fragt euch, was wohl mit dem Internet passierte. Würde all das kostbare Wissen, das auf Erden gespeichert ist, verschwinden? Was wäre mit der Sprache? Der Musik? Werden die Instrumente die gleichen sein? Werden die Stimmen die gleichen sein?
Geliebte, Geliebte, erinnert euch, alles was ihr sich auf Erden ereignen seht, ist doch alles nur eine Geschichte. Es erscheint euch so, dass es sich ereignet habe. Ihr seht Ungleichheit und solche Dinge als Herzschmerz an. Alles bloß eine Geschichte.
Die einzige Wahrheit auf Erden, die ihr wirklich und wahrhaftig erfahrt, ist die Liebe Selbst. Bei der Liebe mögt ihr eine An/Aus-Funktion gehabt haben, doch die Liebe Selbst ist stets konstant. Ihr glaubt ernsthaft, dass über die Liebe hinaus, welche ein anderes Wort für Einssein ist, die Geschichten auf Erden eure Wahre Lebenserfahrung sind.
Ihr erfahrt sogar die Geschichte der Vergangenheit. Ihr erfahrt sogar ebenfalls Science-Fiction in der Zukunft. Solange ihr nicht ein Gefühl von Liebe auf Erden erfahrt, was ihr auf Erden in dem erfahrt, was man die Gegenwart nennt, macht ihr Erfahrungen aus eurer Einbildung heraus. Es ist ein Nachtschwärmer, den ihr euch einbildet, aber ihr kauft es als wahr ab.
Der Zeitablauf ist nicht Wahr.
Das, was fortwährt, das was Unendlichkeit genannt wird, ist Wahr. In der Unendlichkeit gibt es keine Zeit und keinen Raum. Keinen Anfang und kein Ende. Die Unendlichkeit ist nicht in der Lage, ein Ende zu haben, und die Unendlichkeit war niemals nicht. Ihr und Ich existieren als Eines in der Unendlichkeit, und das ist die Wahrheit. Das ist eine Kühne Wahrheit.
Liebe, liebe Lieblinge, regt euch nicht darüber auf, möglicherweise das Internet oder irgend etwas zu verlieren.
Seht das Leben als ein Zwischenspiel an, als eine außerhalb des Lebens liegende Erfahrung. Ihr könnt das Leben als eine Fahrt mit der Achterbahn betrachten oder als einen gemächlichen Tag mit Fischfang am Fluss. Es gibt eine Menge Start und Stopp auf Erden.
Ihr mögt das Gefühl haben, dass die Zeit schneller vergeht und dass sie einstmals wirklich langsamer verging. Natürlich ist dies eine Art, das Leben auf Erden zu betrachten. Es ist allerdings nicht die einzige Art.
Lasst Mich all dies anders ausdrücken. Wenn die Welt, wie ihr sie kennt, tatsächlich enden würde, wäre nichts verloren. Ihr könnt es nicht ertragen, an eine Welt ohne Shakespeare zu denken. Was würde mit der Bibel geschehen? Ihr könnt es nicht ertragen, an die Welt, wie ihr sie kennengelernt habt, zu denken, ohne dass sie existiert.
Meine Lieben, Ich, Gott, werde niemals vergehen. Die Fähigkeit zum Erschaffen besteht weiterhin. Details mögen variieren, aber das Leben Selbst wird wunderschön und bewegend sein. Die Liebe wird im Überfluss vorhanden sein.
Wie kann Ich euch zu der Idee bewegen, dass nichts verloren ist? In Wirklichkeit werdet ihr die Vorstellung von Verlust loslassen. Es gibt andere Welten, und es gibt Liebe und es gibt Leben. Alles ist gut.
Ihr werdet fortfahren, im Ozean des Lebens zu schwimmen, wie auch immer er genannt werden mag. Das Wahre gehört euch immer. Die Wahrheit ist niemals verloren, denn ihr habt immer die Wahrheit inne. Die Wahrheit ist sicher verbürgt.
Heavenletter # 6229 – 14. Dezember 2017 – The Work Police Are Not Chasing You
Die Arbeitspolizei jagt euch nicht
Gott redete …
Sobald das Leben allzu geschäftig ist, bist du fahrig. Es ist im Eigentlichen in deinem Sinn, dass und wo du zu abgelenkt bist. Du bist eher, unterdessen du übermäßig geschäftig bist, nicht recht bei Trost.
Vielleicht stellt dich selber antreiben nicht die Lösung dar. Dein Geist ist allzu geschäftig, da er den Verhalt, allzu geschäftig zu sein, einfach von sich abprallen lässt. Du hast die gleichen Stunden, die jeder sonst hat. Das schwere Empfinden, allzu beschäftigt zu sein, ist eine Gepflogenheit des Geistes. Sie hält dich davon ab, mit dem Geschäft, die Arbeit erledigt zu bekommen, anzufangen.
Wenn es heißes Sommerwetter wäre und du hättest einen schweren Pullover an, würdest du ihn ausziehen und dir ein T-Shirt oder ein dünnes Baumwoll-Top überziehen. Wie schaffen Wir es, dass diese Metapher einen Bezug hergestellt bekommt zu deinem Empfinden, mit Zu-viel-zu-tun-Haben heruntergezogen zu sein? Dies läuft auf eine Angelegenheit des Glaubens hinaus. Es ist nicht so, dass du zu viel zu tun hast. Du hast Verpflichtungen in deinem Geist aufgestapelt. Du häufst dich selber auf, und blockierst dich mit einem dich übermannenden Empfinden, überlastet zu sein. Du kannst, wie es scheint, darunter nicht hervor kommen.
Musst du ein Gefühl bei dir tragen, zu viel zu tun zu haben? Stimmt das? Ist es wahr, oder ist dies ein festumklammertes Gefühl unmäßiger Pflicht, welches du beköstigst? Es wird wohl eher so sein, dass du in Wirklichkeit aus Langsamer-Machen mehr Nutzen ziehst, denn aus Schneller-Tun.
Kein einziger kann zehn Dinge auf ein Mal zuwege bringen. Vielleicht kannst du bei einer Sache zu einem Zeitpunkt bleiben. Das Konzept, zu viel zu tun zu haben, veranlasst dich dazu, dich darin, zu viel zu tun zu haben, zu spezialisieren.
Der Nutzen einer Liste besteht darin, dass du die ganze Liste auszustreichen vermagst.
Womit bist du allzu geschäftig? Zunächst einmal, es hat so zu sein, dass du mit der Idee, zu viel zu tun zu haben, allzu beschäftigt bist. Das Leben selber ist nicht allzu geschäftig. Ja, das überwältigende Empfinden, zu viel zu tun zu haben, reibt euch auf. Der Druck, den ihr spürt, stammt aus eurer eigenen Fabrikation, Ihr Lieben. Die Arbeitspolizei jagt euch nicht.
Gebt dem Gefühl, unter Druck gesetzt zu sein, den Laufpass. Was Zeit in der Welt angeht, hat jedermann die gleichen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Kriege nicht die Krise. Tue, was du tust, ohne Panik. Fühle dich mit dem Leben, so wie es sich dir präsentiert, behaglich. Habe die Anschauung an dir, dass du ein weiser Mensch auf einem Berggipfel bist, der alles, ohne dass er herumspringt, erledigt bekommt.
Beeilung, Beeilung kann eine Bewandtnis, dafür da um vor ihr auszuweichen, sein. Es ist Selbst-Bezichtigung. Du schleppst zehn Waggons hinter dir her. Es ist nicht so sehr, dass deine Arbeit mörderisch ist, denn es so ist, dass das Gewicht, was du trägst, sich anhäuft. Lasst Uns einen Weg finden, das Gewicht zu verringern.
Begib dich zurück zu dem Hauptaugenmerk, was dir hilfreich ist, und nicht zu dem, was dir nicht hilfreich ist.
Lasse dir selber höhere Wertschätzung zukommen. Das ist naheliegend. Anstelle einer Liste davon, was du nicht getan hast, liste auf, was du erledigt bekommen hast. Ganz ehrlich, du bist nicht dermaßen gefesselt, wie du in der Hinsicht zu denken scheinst. Arbeit kann Arbeit sein und dennoch mühelos. Sei nicht kurzatmig. Renne nicht.
Dein ganzes Leben braucht nicht eine Panikattacke zu sein. Mache langsamer. Leicht obsiegt bei dem Rennen. Wie auch immer, wer braucht ein Rennen zu gewinnen? Mit Sicherheit nicht ein Rennen wider die Zeit. Ja, Mir ist das klar, dass in der Welt im Allgemeinen alles Zeit braucht. Selbst nichtstun braucht Zeit. Halte mit der Gegenwart Schritt.
Stecke dich fernab von einem Empfinden von Zeit ab. Daraufhin wirst du nicht das Gefühl haben müssen, dass dir die Zeit wegrennt. Setze dich in Schwung. Vielleicht wirst du alsdann dahinterkommen, dass du mehr Zeit hast. Ich führe dich nicht an der Nase herum.
Sieh auf deine Körperhaltung. Gib im Leben acht auf die Positur. In der Welt, da wirst du durchaus das Empfinden haben, dass nicht genug Zeit vorhanden ist, wiewohl, wie es auch in der Sache in dieser zeitlich abgepassten Welt steht – du hast schlicht und einfach die rechte Erstreckung an Zeit bei dir. Rufe dir selber ins Gedächtnis, dass du zeitlos bist.
Du, von lütter Zeitspanne, lasse deine inwendige Uhr gemacher laufen.
Heavenletter # 6230 – 15. Dezember 2017 – I See You Beautiful
Ich sehe euch wunderschön
Gott redete …
Du brauchst nicht in Lebensumstände verwickelt zu sein. Die Umstände sind größtenteils so, wie du dich in Begriffen der Welt selbst einschätzt. Ich sehe dich Wunderschön. Wie du inzwischen weißt, sehen die Welt und Ich dich nicht auf die gleiche Weise.
Die Welt mag dich gelehrt haben, dass es auf dieses und jenes ankommt. Du brauchst nicht eine bestimmte Art und Weise für Mich zu sein. Überhaupt nicht. Ich verlange nicht, dass du in einer sogenannten besseren Gegend der Stadt lebst. Ich schreibe überhaupt nicht vor, wo du zu leben hast. Ich nehme weder Notiz von fehlendem Obdach, einem Palast, einer Villa oder einer Bruchbude. Ich verlange von dir keine bestimmte Kleidung oder Bildung. Du brauchst kein neues Auto, um von Mir geliebt zu werden. Ich bin Licht und Liebe. Ich sehe mit Meinen Augen und nicht mit denjenigen der willkürlichen Welt. Ich habe eine hohe Meinung von euch. Ich bewerte dich nicht nach äußerem Schein oder irgendetwas. Ich Liebe.
Denkst du, dass Ich Mich auch nur für eine Minute vom Status in der Welt leiten lasse? Ich sehe recht unterschiedlich. Anstelle deiner Vorstellung, dass Ich dich einstufe, gehe davon aus, dass dein Platz in der Welt am allermeisten für Mich höchstwertig bedeutungsvoll ist.
Die Welt mag das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt haben.
Du liegst Mir am Herzen. Das ist Meine Geschichte. Es ist lachhaft zu denken, Ich würde Meine Wertschätzung für dich auf Größe, Gewicht, Hautfarbe, Körperhaltung, physisches Maß, sportliche Fähigkeiten etc. gründen. Ich zähle nichts.
Ich schließe alle Meine Kinder ein, auch die ungezogenen, auch die guten, die armen, die begabten, die berühmten. Ich denke nicht einmal in diesen Begriffen. Ich sehe dich und Ich Liebe. Ich schaue dich an und Ich sehe deine Herrlichkeit, mit der du vielleicht noch nicht bekannt bist. Du bist ein lieber Teil von Mir. Einerlei, wie weit du von der Wahrheit Deines Selbst weg gewandert bist, Ich sehe dich. Ich sehe deine Handfläche. Ich sehe deine Augen. Ich sehe dich mit den Augen Gottes.
Ich betrachte dich nicht als deine dunkle Vergangenheit. Warum sollte Ich die sogenannte Zeit auf die Vergangenheit verwenden? Ich betrachte dich so, wie Ich die Veranda eines Palastes betrachte. Ich sehe die Wahrheit, nicht Irrtum. Ich muss nach der Wahrheit nicht suchen. Ich sehe mit den Augen der Wahrheit. So ist es nun mal.
Falls du im Schmutz gekrochen bist, sehe Ich dich, wie du wirklich BIST. Ich sehe nicht all die Verkleidung, die du vielleicht trägst. Was haben Verkleidungen mit Mir zu tun? Warum sollte Ich Thronanwärter sehen, wenn ein jeder von euch das echte Wahre ist?
Ich schweife nicht ab. Du schweifst ab, nicht Ich.
Ich sehe, was ist. Ich höre, was ist. Komm, schaue mit Mir. Ich verlange von dir nicht die Perfektion, die du von dir verlangst. Falls du dich als vom Weg abkommend siehst, dann kehre auf den Weg zurück. Du magst zappeln und schreien, aber nichts wird dich lange zurückhalten. Es mag dir lange erscheinen. Das einzige Immer, das existiert, ist die Unendlichkeit. All die Ablenkung, die du im Leben erfährst, liegt auf dem Weg. All diese fiktionalisierten Umwege sind für Mich nur oberflächlich. Jenseits von törichten Handlungen – was könnte törichter sein als grausame Handlungen? Wo du bist, da mag ein Prinz daliegen, der zutiefst an seine eigene Unfähigkeit glaubt, ein Prinz zu sein.
Nichtsdestotrotz ist ein Prinz ein Prinz. Ich kenne dich. Ich glaube nicht nur einfach an dich. ICH KENNE DICH. Ich kenne dich wie Meine Handfläche. Und weißt du, was Meine Handfläche ist? Du bist Meine Handfläche.
Es gibt ein viel Tieferes Du, als du auch nur irgendeine Ahnung davon hast.
Komm hier rüber und Ich werde dir Lieder singen. Du wirst anfangen so zu singen, wie Ich von Meinem Herzschlag her singe.
Heavenletter # 6231 – 16. Dezember 2017 – Walk Like an Angel
Wandle wie ein Engel
Gott redete …
Was wäre denn, wenn Ich dir sagte, dass du vom Festhalten, im Namen von Mir, loslassen, und dass du anheben kannst, dir selber stattzugeben, einem Engel zu gleichen? Nicht mehr länger ist es an dir, in Disharmonie zu jauchzen. Nicht mehr länger ist es an dir, dich angeschlagen und überlastet zu fühlen und Beweggründe dafür aufzuspüren, dich, ja gar im Inneren, mit dir selber des Langen und Breiten hinzuziehen. Hast du gemeint, dagegenhalten und Fehler finden trieben die Welt und trieben das Wort Gottes in die Höhe?
Du hast alles Nötige, um zu beglücken und um zufriedengestellt zu sein, und eben nicht – um verärgert zu sein.
Spende Eintracht. Harmonie ist ein Segen. Was ist all dieses Aufhebens, was du davon, wie dich so genannte Andere in der Welt behandeln, gemacht hast? Musst du herumlaufen und dich ausgenutzt fühlen? Was wäre, wenn du beträchtlicheres Wohlwollen aufwendetest und freundliches Entgegenkommen dahingehend, dass es auf Erden am Glänzen ist, vorlegtest?
Welches unter Meinen Kindern hat nicht für die Erde den Wunsch gehabt, mehr freudig entgegenkommend zu sein und weniger entmutigend, als es den Anschein gehabt haben mag? Ist es möglich, dass du eben die Entwicklung in Gang bringst?
Was würde es bedürfen? Es würde eines gewissen Maßes von Loslassen deiner harten Gefühle bedürfen. Es könnte sein, dass du noch nicht imstande bist, die unverfälschten Güter hereinzulassen: Es ist dir eher geeignet gewesen, dich bei Missbehagen einzuklinken denn bei Zufriedensein.
Es scheint dir leichter zu fallen, dich beeinträchtigt zu fühlen, denn dich beglückt zu fühlen. Es könnte gar so sein, dass du eine Auseinandersetzung mehr aufheizt, denn dass du warmherzig und voller Behagen bist in Hinsicht darauf, Streitigkeiten zu bezwingen. Deine Grundhaltung im Leben ist vielleicht gewesen, dich nach einer Rauferei umzutun.
Unter Umständen bist du dem Empfinden zugeneigt, es gebe mehr Ehre, die dir gebühre. Du liegst ja unzweifelhaft richtig und hast Recht. Du sahst dich niemals als einen Rattenfänger, wiewohl fragst du dich nunmehr, ob du denn nicht dein Leben in einer Weise, dass du in der Welt Unruhe zusammenzuscharen vermögest, auftakelst.
Du hattest gedacht, du seist der gute Mensch, und jetzt machst du dir Gedanken. Du hattest gedacht, auf dir sei herumgetreten worden. Du bist vielleicht in der Welt ein minder-leistender Versager gewesen, schlecht behandelt, missbraucht, und jetzt, da magst du es nicht in den Blick nehmen oder nicht davon reden, demgegenüber schickst du dich an zu sehen, dass du derjenige habest gewesen sein können, der auf der ganzen Linie nach Trubel Ausschau gehalten hat. Du erkennst die Möglichkeit, dass du der Zerrütter, der Streithafte, dass du derjenige bist, dem es an Wertschätzung für Andere mangelte, an welcher für dich es Anderen, deinem Dafürhalten nach, haperte.
Vielleicht bist du die ganze Zeit der Täter gewesen, du, der Gute, in Anbetracht dessen du nunmehr dazu gelangt bist, dir darüber Gedanken zu machen. Es sieht danach aus, dass du ziemlich schnell dabei bist, Andere dessen, wessen gegenüber du in dir selber blind gewesen bist, zu überführen. Du hast einem ich und einem du nachgehängt, einem dir und einem mir. Leider Gottes, leider bist du des Kleinglaubens.
Du hast dich insgesamt als mit weit aufgetanen Augen und für arglos angesehen. Sofern jemand auf jemanden losgegangen ist, hat es denn sein können, dass du der Problemstifter gewesen bist, und nicht andersherum?
Wen wiewohl bittest du um Verzeihung? Das könnte eine lange Schlange sein. Dieser und jener hat sich dir gegenüber nicht anständig verhalten. Du warst dir sicher, dass dieser und jener sich nicht ausreichend um dich gekümmert hat. In all diesen Jahren hat es sein können, dass der Spieß andersherum gewesen ist. Du hattest ernsthaft geglaubt, dir sei Abbitte geschuldet. Du hattest ernsthaft geglaubt, dass in deine Rechte eingegriffen worden sei.
Zu schlucken, dass du unter Umständen unfreundlich, gedankenlos, lieblos, nach Fehlern Ausschau haltend gewesen bist, ist für dich schwer. Du warst der Vergnatzte. Du bist der Anklagende gewesen. Vielleicht bist du in Wirklichkeit gar nicht dermaßen erbarmend und mit Mitempfinden auftretend gewesen, wie du es geglaubt hast.
Wo setzt du nun ein? Du siehst dich soeben in einem neuen Licht, und nicht in einem helleren Licht. Nun findest du zu dir, wie du dir selber unverblümt ins Auge schaust. Inwiefern wandelst du die Welt um, derweilen es du bist, der umzuwandeln und fortzuentwickeln ist? Nun hast du dir selber die Stirn geboten.
Geliebte, wohin wenden Wir Uns von hier aus?
Heavenletter # 6232 – 16. Dezember 2017 – No Matter What
Was auch immer
Gott redete …
Ihr habt mehr oder weniger gedacht, das Leben sei brutal zu euch gewesen, und jetzt macht ihr euch Gedanken über euch selbst und eure eigene Schuld an dem Ganzen. Jetzt schließt ihr euch mit ein. Ein für alle mal, vielleicht werdet ihr realistisch.
Habt ihr euch selbst so gesehen, wie andere euch sehen? Was für ein Erwachen. Dies ist nicht das Erwachen, das ihr euch gewünscht habt. Ihr habt euch gewünscht, recht zu haben, das heißt, dass man euch Unrecht zugefügt hat. Es kann sein, dass ihr euch die ganze Zeit selbst irregeführt habt. Wie wenig wusstet ihr, und wie sicher wart ihr, ihr wüsstet alles. Jetzt habt ihr euch einen Dämpfer aufgesetzt. Es wäre aber auch Zeit dafür. Dies aufschlussreiche Erwachen ist eigentlich überhaupt kein schlechtes Zeichen.
Was wäre das für eine Welt, wenn da keine Rechtfertigung noch Befund von richtig und falsch existierte? Niemand wäre herrisch. Das Leben wäre einfach, wie es ist.
Eine Rose wäre eine Rose. Ein Gänseblümchen wäre ein Gänseblümchen. Niemand würde darauf bestehen, dass eine Blume mehr wie eine andere und weniger wie sie selbst ist. Kohl könnte Kohl sein in all seinem Glanze. Unterschiede wären Unterschiede, und das wäre alles, was man dazu feststellen würde. Alles wäre akzeptabel. Kein Sich-Bekriegen, keine Auseinandersetzung. Alles wäre in Ordnung. Es gäbe keine gegenseitige Beschuldigungen. Es gäbe keine Gerichtsurteile und kein abschließendes Läuten der Gerichtsglocken.
Es gäbe kein weniger und kein mehr. Alles wäre gut. Es gäbe kein falsch.
Niemand würde das Bedürfnis verspüren, einen andern zu verletzen. Es gäbe keinen Grund dazu. Es gäbe keine Vergeltungsakte. Es gäbe keine Einwände. Es gäbe keine Auseinandersetzungen. Alles wäre gut. Das Leben auf der Erde wäre da, sich daran zu erfreuen, Tag und Nacht, von der Abenddämmerung bis zum Morgenschimmer.
Auf jedem Gesicht wäre ein Lächeln. Es gäbe nichts, das man missbilligen könnte.
Es gäbe keine Kriminellen. Keine Mörder. Nichts, was man richtigstellen müsste, denn was könnte falsch sein?
Kein Mitleid wäre nötig. Es wäre kein Bedarf an Aufständen und auch nicht für Entschädigung.
Da wäre einfach Gottes Gnade in der Welt, in Meinem Namen gespendet. Nun, was anderes als Hurra, alles ist gut, und alles wird immer besser, wäre da noch möglich.
Gegenwärtig wird der Mangel gesehen. Da liegt der Hase im Pfeffer.
Die Finanzangelegenheiten würden anders herauskommen. Die Welt hätte kein Bedürfnis zu unterscheiden zwischen den Reichen und den Habenichtsen. Die Arbeit wäre Freude. Freiheit würde einläuten! So wird das Leben sein. Was immer gebraucht wird, wird sich von allein zur Verfügung stellen.
Sorge wäre eine Sache der Vergangenheit.
Alle hätten freie Wahl. Weise und soziale Wahlen würden getroffen. Alle für einen und einer für alle wäre das Thema des Lebens. Wenn jemand ein Einsiedler sein wollte, wäre das in Ordnung. Wenn jemand ein geselliger Mensch sein wollte, nun, warum nicht? Es wäre für alles Raum im Gasthaus.
Was auch immer könnte denn Sache sein, wenn es nichts mehr zum Bekämpfen gibt?
Es gäbe natürlich weniger Unfälle. Mit weniger Anspannung in der Welt würden Unfälle abnehmen. Wenn Unfälle geschehen und Leben verloren gehen, wie es gesagt wird, wäre dieser Verlust des Lebens nicht so folgenschwer, wie er zu sein schien. So viel mehr Freude in der Welt jetzt und so viel weniger Streit, einfach so.
Niemand wäre mehr hochnäsig. Niemand wäre weiter oben oder weiter unten oder hinter einem andern zurückbleibend. Alles wäre willkommen. Dies allein schon würde als Freude erkannt. Die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge würden bewundert. Was würde denn nicht bewundert? Wer würde nicht bewundern und wer wäre nicht bewundert?
Heavenletter # 6233 – 18. Dezember 2017 – Why Am I Here?
Warum bin ich hier?
Gott redete …
Weil Zeit nicht existiert, gibt es auch keine Eile. Daher gibt es auch keine Dringlichkeit, keinen Notfall, keine Hektik. Es gibt nichts, was von irgendetwas abhängt. In Begriffen des Lebens in der Welt ist man ohnehin nicht von einer Menge Dinge abhängig. Wo also rührt euer Sinn für Dringlichkeit und Atemlosigkeit her? Er kommt von eurer Aufmerksamkeit darauf, von bestimmten Umständen abhängig zu sein, her.
Ihr meint, dass euer ausgeliehener Sinn für Dringlichkeit eine Voraussetzung dafür ist, euch das zu bringen, was ihr wollt. Ich möchte auch, dass das Leben euch das bringt, was ihr wollt. Zur gleichen Nicht-Zeit wünsche Ich nicht, dass ihr gegenüber dem Leben in der Weise insistiert, wie ihr es ermahnt, denn es ist das <em>haben-Müssen</em>, das euch verstrickt. Befreit euch von euren Bindungen und ihr befreit euer Leben. Manchmal wollt ihr das Leben an Händen und Füßen fesseln. Ihr möchtet das Leben zu eurem Sklaven machen. Nein, ihr sollt das Leben nicht einfangen, seht ihr, was Ich meine? Begreift ihr es jetzt?
Natürlich denkt ihr über euer Leben als euch gehörend. Ihr lebt euer Leben aus, doch euer Leben gehört euch nicht zur Gänze. Euer Leben liegt in eurer Hand, selbst wenn ihr das Leben nicht in der Hand habt. Geradeso wie Entfernung nicht existiert, weil es keinen Raum gibt, ebenso wie es keine Zeit gibt, wie kann es da sein, dass ihr irgendetwas besitzt? Somit steht es euch ohnehin nicht zu, euer Leben, euer individualisiertes Leben zu definieren. Man sagt, dass ihr es lebt. Ihr lebt es in der Tat auf der Bühne aus, wohingegen ihr auch ein Leben jenseits des täglichen habt – wobei ihr, um es aufrechtzuerhalten, so tut, als ob ihr das tägliche Leben führt. Ihr seid lebendiger, als ihr eurem Leben zuschreibt.
Am Leben ist mehr dran, als ihr erkennt, auch wenn am Leben weniger dran ist, als ihr erkennt. Es fühlt sich für euch manchmal so an, keine Ahnung zu haben, worum es beim Leben geht. Es könnte sein, dass es beim Leben sogar um gar nichts geht.
In der Welt geht es beim Leben um Aktivität. Zur gleichen Nicht-Zeit ist das Leben ganz und gar Sein, ihr befindet euch außerhalb der Fiktionen und Friktionen von Zeit und Raum und existiert in der Unendlichkeit, die ihr als hoch über den Wolken ansehen mögt.
Befindet ihr euch in der Unendlichkeit oder seid ihr Die Unendlichkeit Selbst? Ihr habt das Gefühl, ihr existiert als eine andere Dimension, obgleich ihr erfasst, dass ihr keine Dimension seid. Gewiss, die Unendlichkeit ist höher als jede Dimension, selbst wenn das Wort <em>Dimension</em> etwas nach Ort und Zeit Bestimmtes meint und das Wort <em>höher</em> auch nicht-dimensionierte Bedeutungen haben mag.
Ihr seid nicht in irgendeine Dimension abgeteilt, aber was ist die Unendlichkeit und was seid ihr? Existiert ihr überhaupt? Und wenn ja, wo existiert ihr? Wenn es Existenz gibt, existiert sie irgendwo?
Oder aber vermögt ihr außerhalb von Zeit und Raum zu existieren? Was hat es mit all dieser Dimensionen-Geschichte auf sich und was soll die ganze Aufregung über Existenz und Nichtexistenz sowie Gestalt und Form, so fragt ihr euch. Kann eine Leere voll sein? Was soll dann das ganze Gerede über die Fülle der Nichtsheit? Ist Nichtsheit Fülle? Was soll überhaupt das Geplapper? Ist dies leeres Geschwätz?
Ihr mögt fragen: „Bin ich gerade zufällig vom Himmel gefallen?“. Und dann antwortet ihr euch selber: „Nun ich könnte es genauso gut sein.“
Für euch ist das alles der gleiche Mischmasch. Ihr fragt Mich:
„Gott, ich glaube, Du sagst, dass es Einssein gibt. Nach meinen Verständnisbegriffen existieren Du und ich als Eines. Ich bin nicht imstande, dem zu folgen. Ich kann es nicht er-fassen. Ist es das, was Du meinst?“
Ich antworte:
„Geliebter, Ich würde nicht sagen, dass du dich außerhalb deiner Tiefe befindest, nur weil du von Größerem her stammst als du zu erfassen und festzuhalten vermagst. Der Sinn Unserer Gespräche besteht darin, dich daran zu erinnern, Grenzen loszulassen und in die Existenz einzutreten, abseits von irgendjemandem oder irgendetwas einschließlich aller Fragen und Diskurse. Was ist es denn genau, von dem du beschlossen hast, es ein für alle Mal ebenso gut kennen zu müssen, wie du das Alphabet kennen musst? Was? Irgendetwas?“
Heavenletter # 6234 – 19. Dezember 2017 – What Do You Think You Must Atone For?
Wofür hast du deiner Auffassung nach zu sühnen?
Gott redete …
Manchmal möchtest du dir das Äußerste abverlangen. Einerlei, wie gut es bei dir steht, morgen möchtest du mehr von dir selber. Auf diese Weise bist du nie zufriedengestellt.
Der Schrei nach Mehr! Mehr! ersucht vielleicht bei dir allzu viel. Unter Umständen peitschst du dich in einen Rausch. Du lässt nicht von dir ab. Du forderst von dir zu viel. Du liebst dich nicht genug – sofern dies nicht der Fall sein sollte, wieso solltest du dich denn dann fortwährend ausschelten mögen? Was ist es deiner Auffassung nach, wofür du zu sühnen hast?
Ich lehre Vergebung, ja? Nein, Ich lehre dich nicht einmal Vergebung, denn wofür hat dir deiner Auffassung nach vergeben zu werden? Sofern du in einem früheren Leben ein Schurke gewesen bist, dann bist du also ein Halunke gewesen. Das war damals, und dies ist jetzt.
Sei gut zu dir selber. Wie kannst du zu Anderen fein sein, derweilen du dich selber schräg ansiehst? Liebe dich zuvörderst, und daraufhin werden Andere zu deiner Liebe hin gezogen.
Es gibt unter Meinen Kindern eine Neigung, allzu streng mit sich selber zu sein. Eine Neigung, vielleicht sich selber zu bestrafen, so, als würden sie Strafe verdienen.
Nehmt eine freundlichere Herangehensweise an euch selber ein, wie auch an die Welt und an Mich. Lasst Mich bei euch mit in die Räder greifen, Geliebte. Seid nicht hartherzig zu euch selber, gleichsam als stelle dies die Art dar, wie ihr Mein Bejahen gewinnt.
Erlange Mein Gutheißen, indem du dich selber als ein wertgeschätztes Seinswesen annimmst, welches dazulernt, nicht alles auf ein Mal, sondern Stück für Stück. Du hast kein Blitzerfolg zu sein. Du hast kein Wunderkind zu sein, welches es in die Schlagzeilen der Zeitungen schafft.
Sei dein eigener Lehrer. Möchtest du gerne einen Lehrer haben, der liebevoll und freundlich ist, oder einen, der derart strikt ist, dass du kaum atmen kannst? Lasse die Idee los, ein unnachgiebiger Zuchtmeister zu sein, der von sich selber mehr und noch mehr abfordert. Sei nicht übermäßig abverlangend. Spende dir selber etwas von der Milch Menschlicher Freundlichkeit und Huld.
Bejahe, dass du auf der richtigen Spur bist.
Gib dir selber etwas von deinem eigenen Gutheißen. Mache es dir nicht unmöglich, dich zufriedenzustellen und zu erfreuen. Starte mit einer sauberen Tafel.
Sofern du dich in der Welt mit Christus träfest, bist du dann der Auffassung, er würde dich schräg anschauen? Falls du dieser Meinung bist, dann denke noch einmal. Mein Sohn Christus würde sein Licht auf dich scheinen lassen. Dies ist das mindeste, was du für dich selber tun kannst. Sei warmherzig mit dir selber. Genug davon, an dir Dinge auszusetzen zu haben.
Niemals sollst du dir ins Schienbein treten. Öffne dein Herz für dich selber. Sei nicht festgelegt, dir etwas zuleide zu tun. Du bist wirklich nicht so schlimm, das ist dir klar. Verschaffe dir etwas Luft. Möchtest du wirklich gerne so eine Art perfekter Heiliger sein, der derart finster dreinschaut, dass er nicht lachen und lächeln kann?
Klopfe dir auf die Schulter, und höre auf, dir die größte Mühe zu geben. Verschaffe dir selber eine Auszeit.
Ich erschuf dich Schön. Ich erschuf die Welt Schön.
Ich kreuze nicht jemanden an, so, als würde Ich ihn abtun oder ihn aus Meinem Gefilde voller Freundlichkeit für immer und ewig hinauswerfen, oder als würde Ich es ihm dermaßen schwer machen, dass er infolge in Schuldgefühlen dahinzuschlaffen hat.
Keinesfalls. Stehe aufrecht da. Lege deinen Arm um deine Schulter, und halte den Kopf hoch genug, so, dass du über die Menge hinweg sehen kannst. Halte dich selber nicht aus. Nimm nicht mit dir vorlieb. Kicke dich nicht auf die Seite. Nein, sei zuvorkommend zu dir selber. Ermutige dich. Du bist Mein Kind.
Es geht auf die sachte Tour. Hart, überkrustet, muffig – so funktioniert es nicht. Liebe schafft es.
Liegt dir etwas daran, dass in deinem Leben Menschen zugegen sind, denen kaum etwas recht zu machen ist? Meinst du, Menschen, denen kaum etwas recht zu machen ist, seien gut für dich, seien von Nutzen für Andere und für die Welt? Möchtest du gerne Stirnrunzeln, oder möchtest du Lächeln und ab und an ein Schulterklopfen?
Von diesem Tag an künftighin, sei das, was du dir wünschst, dass es Andere sind. Sei, was Ich Mir wünsche, dass du es bist. Mein Verlangen ist, dass du warm und liebevoll bist. Mache den Anfang damit, dass du dich selber lieb hast. Sofern du dich selber rasch weiterentwickeln möchtest – so, auf diese Weise geht das.
– Für die restlichen Tage des Jahres 2017 sind auf der Webseite aus den USA keine Heavenletter eingetragen. # 6235 ist dort dann für den 1.1.2018. –