Heavenletter # 6235 – 21. Januar 2018 – The Playing Field of Life
Das Spielfeld des Lebens
Gott redete …
Nichts für ungut, Geliebte. Räumt ein. Meine Eine, alles-sehende Sicht auf das Leben überholt alle Menschlichen Gesichtspunkte mit Abstand. Wie klar Ich das Leben sehe und wie eure Sicht doch verdunkelt ist. Schaut über Meine Schulter. Ich reiche euch die Wahrheit Gottes dar, derweilen ihr euch zu einer Meinung herablasst.
Ich segne euch für euer gutes Herz für die Menschheit.
Ich weiß, wie euch das Leben scheint, ihr, die ihr von den Frontlinien des Lebens her seht. Ganz bestimmt gibt es Lebensgebiete, welche ihr eilends wegschaffen möchtet. Ich bin nicht naiv. Ich weiß, wie beängstigend und ungerecht euch das Leben scheint. Ich bin nicht nonchalant. Ich weiß durchaus darum, dass das Leben, so wie ihr es seht, unter keinen Umständen ein Spaßvogel ist.
Ich äußere Mich nicht verächtlich über eure Ängste. Ich liebe euer Gutsein und mitempfindendes Erbarmen für andere und ebenso für euch selber. Natürlich möchtet ihr von jetzt auf gleich alle Angst von der Welt beseitigen. Ihr wisst nicht, wie es geht, Angst und Sorgen unter euer Kissen zu stopfen. Ihr würdet ehe man bis drei zählen kann Angst und Leiden von der Wahrnehmung in der Welt ausmustern, sofern ihr wüsstet Wie. Ich verharmlose euer Leiden nicht, wiewohl werfe ich die Frage auf, dass ihr vielleicht das eine oder andere Sagen beim Leiden habt, ob ihr das nun erkennt oder nicht.
Leiden ist nicht Meines Herzens Verlangen für euch.
Natürlich sehe Ich von einem anderen Winkel her als ihr. Ich sehe nah und fern und breit, auf lange Sicht – während ihr eher nahe und nicht so weit seht. So steht es darum.
Selbstverständlich möchtet ihr niemals, dass euch Angst oder Schmerz verwüstet, nicht einmal einen Tag lang in einem Jahr oder nicht einmal einen halben Tag lang alle zehn Jahre. Ihr möchtet Angst und Schmerz abgeschafft wissen. Ihr möchtet keinerlei Pein mehr jemals für irgendwen. Qual und heftiger Schmerz fühlen sich euch so ziemlich als Bestrafung an. Natürlich würdet ihr keine zwei Cent für Schmerz geben. Ihr würdet voller Freude all das von der Welt fortschaffen, was ihr als Negativität seht, denn ihr seht es dermaßen gut und klar.
Ihr Lieben, just so wie kalt und heiß, so existieren in der Welt Angst und Schmerz. Sie sind allen Menschen auf keiner guten Grundlage zugänglich, so weit wie ihr sehen könnt.
Zum Glück sind euch Freude und Liebe, Lachen und Wohlergehen ebenso dargetan. Das Leben in der Welt trägt überdies handvollweise Segnungen bei sich. Natürlich, wer denn sollte nicht alle Segnungen Gottes liebend gerne entgegennehmen mögen.
Niemals möchtet ihr und sei es bloß eine Segnung vor irgend jemandem auf dem Spielfeld des Lebens in Schieflage gebracht oder vernebelt gemacht sehen.
Nicht am besten Tag möchtet ihr gerne und sei es nur eine jener Segnungen auslassen, keineswegs. Was würdet ihr hernehmen mögen, um es an dessen Stelle einzuhandeln? Das Leben, auf seinen tiefsten Ebenen, feilscht nicht, gleichwohl sind da natürlich Entscheidungen zu treffen.
Sofern ihr könntet, würdet ihr erbittert und sei es nur ein einziges Kind auf Erden vor Leiden schützen mögen, und davor, was man lose gesprochen Sterben nennt. Das würdet ihr tun. Nichtsdestotrotz ist euch diese Option nicht offenstehend. Einerlei, wie viel euch dies bedeuten würde, ihr wisst nicht Wie. Diese Inkraftsetzung würde euch eine Menge bedeuten. Ich habe euch mit der Gänze eures Herzens Mich um diese Befähigung anflehen hören. Ich weiß, es gibt Zeiten, wann ihr im Austausch dafür euer eigenes Leben hergeben würdet, gleichwohl ist dies ebenfalls nicht eure Option.
Denkt Mich nicht als einen mutwilligen Gott oder als einen Willenlosen Gott oder als einen Gnadenlosen Gott.
Das Erdenleben ist in Bewegung gesetzt worden. Dies ist der Zustand der Dinge.
Im alltäglichen Leben, um dort den Fahrplan eines einzelnen Zuges zu ändern, gilt es eine ganze Menge in Betracht zu ziehen. Es gibt Variablen, die ihren Platz zugewiesen bekommen haben. Leben ist nicht auf Gutglück. Eine Änderung eines einzelnen Gliedes von Ereignissen ändert das, was ihr in der Welt als eine Abfolge erkennt. Das Leben ist untadelhafterweise zusammengestellt, mehr, denn ihr zu sehen vermögt.
Geliebte, selbst mit all der Güte in eurem Herzen und all der Liebe für alle – dem Leben ist es angelegen, zu sein, so wie es ist. Selbst mit den Höchsten eurer Motive, es sind da unbekannte Faktoren gegebenes. Und es gibt hin und wieder Motive, welche in der Welt existieren, die nicht die Höchlichsten sind.
In der Welt sind nicht alle Beweggründe ebenbürtig. Alles in allem, denke Ich, ihr überlasst besser Mir das Leben, so, wie Ich es aufgestellt habe.
Heavenletter # 6236 – 22.1.2018 In Oneness, You Toss Your Heart High in the Sky
Im Einssein, da werft ihr euer Herz hoch hinauf in den Himmel
Gott redete …
Ja, du bist kein Nomade in der Welt. Du bist ein Forscher, ein Kundschafter, ein Entdecker, ein Reisender, ein Suchender nach Allem, was Gesucht werden kann. Du bist jedermann in Existenz. Du bist mehr denn ein Fragment deiner selbst. Du bist nicht gestrandet. Du bist nicht ausgesondert. Du bist Einssein, dabei, dein Herz Hoch hinauf in den Himmel zu werfen.
Du entwirfst dein eigenes Leben. So oder so, dein Name ist Liebe. Du neigst dazu, mit der Liebe durchzubrennen und sie für einen Regentag aufzuheben.
Um an Liebe festzuhalten, lasse sie los. So geht es. Keinem einzigen glückt es, Liebe festzubinden. Es gibt keinen Faden, der es hinbekommt, Liebe feste anzubinden.
Um zu lieben, da stoße alle deine Liebe weg. Auf diese Weise findet Liebe ihren Weg zurück zu dir. Um Liebe aufrechtzuerhalten, da lasse sie los. Gib alle deine Liebe weg. Wirf alle deine Liebe zu der Mächtigen Sonne, und in der Folge wird mehr Liebe hinter dir her jagen und dir die Füße wegfegen.
Der Geist der Liebe benötigt Freiheit. Freiheit ist der Liebe Zweiter Name. Liebe ist ein Freigeist. Auf diese Weise gedeiht Liebe. Es gibt keine Liebe, die in einer vorgeschriebenen Weise festzuschreiben ist. Liebe hat frei zu atmen. Liebe entdeckt sich selber. Man sagt, man habe sich verliebt, man sei in Liebe gefallen. Mögest du zur Liebe aufsteigen.
Ihr Lieben, es wird zu keinem Glücklich Auf Immer Und Ewig kommen, wenn ihr jemandes Liebe festnagelt und einordnet. Die Liebe eines Anderen muss Frei sein, anderenfalls ist es nicht Liebe. Es ist nicht an dir, die Liebe eines Anderen zu konfiszieren. Liebe ist ungebunden, anderenfalls ist sie nicht Liebe. Liebe muss dir gegeben werden. Anderenfalls bleibst du zurück mit einer Handvoll Stroh.
Liebe bittet sich nichts aus. Es gibt bei der Liebe keine Voraussetzungen oder Repressalien. Liebe ist frei, oder es ist nicht Liebe. Du treibst nicht Liebe ein. Liebe hat nicht auf eine bestimmte Weise auszusehen. Kein einziger eignet die Liebe eines Anderen. Liebe gehört nicht reglementiert. Liebe gehört nicht in Reih und Glied.
Liebe, verkrampft und angespannt, dazu gebracht, einer bestimmten Struktur zu folgen, erstickt Herzen. Liebe soll der Erguss von Freude sein. Die Liebe eines Anderen steht nicht unter deiner Jurisdiktion. Liebe soll die Freude aus dem Herzen des Einen, welcher sie schenkt, unaufhörlich bleiben.
Kein einziger hat Dein Herz bis zum Anschlag zu füllen. Du kannst nicht eine Liste aufstellen, wie der Liebe nachgekommen gehört. Ein jeder ist frei, dich zu lieben. Kein einziger ist verpflichtet, dich zu lieben, oder dich, wie du es dir aussuchst, zu lieben. Wie jemand Liebe zu dir anbahnt oder Liebe zu dir zurückkommen lässt, das ist nicht in deiner Rufweite. Kein einziger ist verpflichtet, dich zu lieben oder dein Herz wiederherzustellen.
Keinem einzigen ist es angelegen, die Gesetze von Liebe dem Herzen eines Anderen festzuschreiben. Herzen gehören nicht gesetzgeberisch behandelt. Es gilt dir, deine Hände wegzunehmen vom Schenken und Geben von Liebe aufseiten eines Anderen.
Es gibt Gesetze der Mathematik, und sie gehören befolgt. Es gibt, dem gleich, Verkehrsregelungen. Stringente Liebesgesetze sind obendrein in der Welt festgeschrieben worden. Indessen, die Hauptregel der Liebe, welche sich aus einem Offenen Herzen heraus auf den Weg begibt, ist die, dass der Liebe stattgegeben werden muss, frei zu sein. Liebe kann nicht angeordnet werden. Liebe anordnen macht Liebe dicht. Liebe muss freisinnig dargereicht werden. Keinem einzigen liegt es an, die Liebe eines Anderen zu arrangieren. Liebe gehört nicht, was das anbelangt, wie sie hervorbrechen solle, verfügt. Es gibt kein Patent auf Liebe. Liebe kann nicht in Handschellen gelegt werden. Liebe hält keine Gefangenen.
Einerlei, wie sehr du es verdient haben magst, du hast nicht die Zuständigkeit inne für die Liebe eines Anderen. Die Liebe eines anderen Menschen gehört nicht an den Willen eines Anderen gebunden. Vielleicht nicht einmal an deinen eigenen. Es kann durchaus sein, du wirst nicht immer deinen eigenen Standards gerecht.
Heavenletter # 6237 – Deep in the One Ocean – 24. Januar 2018
Tief drin in dem Einen Ozean
Gott redete …
Ein Empfinden von Unvollendetsein scheint euch hinterher zu sein, so, als gäbe es etwas, was ihr entbehrt, und bei dem ihr womöglich niemals herausfindet, was es ist. Ja, ihr habt ein Sehnen an euch, indessen ist das, was hergeflogen gekommen ist, leerer denn eures Herzens Sehnen. Bei allem was ihr wisst, ihr könntet am Sehnen sein nach einem Sehnen.
Sobald euch ein Zahn fehlt, findet eure Zunge die Lücke.
Es kann nicht sein, dass eure Seele oder ein Teil eurer Seele fehlt, was allerdings ist diese Verschwommenheit, die euch da und dort folgt? Ihr kennt ihren Namen nicht. Ihr legt etwas an dem verkehrten Platz ab oder vergesst insgesamt, was jetzt ein Blanko zu sein scheint. Ihr möchtet gerne eine Suchmannschaft losschicken. Vielleicht habt ihr eure Adresse verloren. Könntet ihr eine vermisste Person sein? Könnt ihr euch möglicherweise selber verfehlt haben? Könnt ihr euch ausgestrichen, und dies niemandem mitgeteilt haben? Wieso wurde euch das nicht gesagt?
Ich trage euch nun an, hinaus in die Natur zu gehen, und Ich möchte eure Seele wieder instandsetzen. Ihr werdet euch euer Selbst wieder ins Gedächtnis rufen. Ihr werdet dahinterkommen, was ihr hier auf Erden tut. Nicht mehr länger das Gefühl haben, irgendwie weg oder auseinander zu sein. Zieht eure Socken aus. Lasst eure nackten Füße das Gras berühren. Entsinnt euch der frischen Luft. Bevölkert das Universum dicht hinauf.
Jetzt in diesem Augenblick, da findet ihr euch selber. Ihr habt noch nicht ganz den Dreh von der Endlosigkeit herausbekommen. Ihr vermögt die Endlosigkeit nicht eng bei euch zu halten. Es gibt für sie keine Inhaltsangabe, bei der ihr nachschlagen könnt. Es ist mehr am Leben auf Erden dran, denn eurem Auge unterkommt.
Vielleicht habt ihr die vertraute Bewandertheit in Vergessenheit geraten lassen. Ihr seid in Sicht. Ihr seid in Kontakt. Ihr hebt an, euch selber zu vernehmen, wie ihr euer Lied summt.
Etwas Bewundernswertes geschieht. Es hat sich dauernd abgespielt. Ihr seid soeben nicht am Meer am Baden. Ihr seid voll und tief in dem Einen Ozean. Ihr schwimmt zur Küste hin oder ihr schwimmt weiter weg von ihr. Ihr schwimmt!
Ihr braucht keine Verstärkung. Das Wasser ist fantastisch. Ihr seid fein. Denkt weniger. Seid. Seid einfach. Gebt euch selber statt, so frei zu Sein wie eine Brise. Setzt mit dem Denken, was Sache ist, aus. In Wahrheit gibt es keine Sache. Sache existiert nicht. Der Inhalt des Lebens stellt sich als leerer Raum heraus – diese Fülle von Leersein, welche restlos rechtmäßig ist. Macht euch nichts daraus, was scheint. Alles, was im Eigentlichen auf diesem Planeten existiert, sind Ausdrucksweisen von Liebe. Es gibt keine Wildnis. Es gibt kein Verrechnen für irgendetwas. Liebe macht sich selber rundum bekannt.
Da sind keine Kalender. Keine Einträge. Keine Personalausweise. Da ist Ist-heit in Hülle und Fülle. Da sind Widerspiegelungen der Sonne. Du bist eine Widerspiegelung der Sonne, welche du betrachtest. Die Sonne wärmt dich. Du bist nahe am Zuhause. Vielmehr, du bist Zuhause. Du bist hier bei Mir Zuhause. Du hinkst nicht hinterher. Du bist mit Mir frei am Fliegen. Wir steigen auf das Ross der Liebe, welches über den Himmel fliegt. Du hast den Himmel nie verlassen. Du existierst im Himmel. Du hast eine prächtige Sicht, welche inwendig in dir einlogiert bleibt. Du bist niemals nicht Zuhause. Manchmal bist du nicht so recht in der Lage, dich auf dieses Helle Licht, welches dich verzehrt, zu fokussieren.
Seid nicht aberwitzig, Geliebte. Die einzige Existenz, welche existiert, liegt im Himmel. Es gibt keine andere Stelle um zu sein. Der Himmel weitet sich aus, und dementsprechend tut es euer Herz und tun es die Herzen Aller.
Willkommen zu Meinem Land. Kommt und setzt euch bei Mir hin, und Wir wollen all die Schätze des Himmels bekunden. Wir machen Uns nicht auf, um sie zu beweisen. Dies ist ganz einfach so, wie es ist. Der Himmel ist Unsere Adresse. Just dort sitzen Wir und Lieben Wir die Welt, so, dass alle es sehen können.
Liebe ist allenthalben am Fliegen. Liebe ist der Meister des Universums. Haltet eure Augen auf Liebe gerichtet. Licht ist dein Kanu, Bruder. Licht ist dein Herz, Bruder. Geheiligt sei Unser Name.
Heavenletter # 6238 – 26. Januar 2018 – Do You Really Come from the Stars?
Kommt ihr wirklich von den Sternen her?
Gott redete …
Wie es euch doch verlegen macht – die Art und Weise, wie das Leben ungeschminkt hervorzuschnellen scheint. So ganz zufällig werdet ihr durch ein jedes bisschen Leben, durch eine jede Begebenheit, geformt und gestaltet, und doch, wie kann dies sein? Wirklich? Alles hat eine Auswirkung auf euch? Jeder Vorfall in eurem Leben, das liebenswerte und das nicht liebenswerte? Jeder Mensch, dessen Weg ihr kreuzt? Diejenigen, die euch verzaubern, und diejenigen, die euch schmähen, diejenigen, die freiheraus reden, und diejenigen, die kein Wort sagen, alle diejenigen, die euren Geist glänzend zu machen scheinen, wie auch alle diejenigen, die ihn in Stücke hauen? Wirklich? Ein jedes gesprochene Wort über die Welt hinweg geredet, oder in dein Ohr hinein geflüstert, in den frühen Tagen deines Lebens oder in den späteren, ein jedes Wort, was zu dir oder zu jemand anderem gesprochen worden ist? Ein jedes Wort, was dir Glück schenkt, oder was dir Sorgen übermittelt? Wie kann dies sein? Ganz bestimmt bist du umfassender als die Gesamtsumme dessen, was du hörst und siehst und woran du denkst.
Zusammengefasstermaßen musst du mehr sein als jeder, der dich bewundert oder der von dir weg driftet, mit inbegriffen jedes Kind, mit dem du zum Kindergarten gegangen bist. Wie sind sie in der Lage, in deinem Leben einen beträchtlichen Unterschied zu erbringen?
Jeder, der lebt, und jeder, der stirbt, jeder Fremde, an dem du vorübergehst, und jeder, dem du Guten Tag sagst, jeder Klang, den du vernimmst, jedes Buch, über dessen Titel du hinwegstreifst, jede Seite, die du umblätterst? Jede Wolke, die hochoben vorüberzieht, jedes Lachen, jedes Weinen, jeder vernommene Schuss rund um die Welt? Wie kann dies sein?
Geliebte, ihr seid aus einer jeden Farbe und Blume, welche blüht, und aus jedem Duft, den ihr einatmet, und aus jedem Regentropfen, der auf eurer Nase landet, oder aus jeder Wasserpfütze, in die ihr hineintretet, heraus entwickelt. Und, ja, natürlich kommt ihr wirklich von den Sternen und von Meiner Einflussnahme her, dessen unbenommen, wie feinsinnig jene sind.
Ja, ihr kommt von mehr her, als ihr wisst. Ihr kommt von Meinem Herzen. Oh Wunder der Wunder, ihr seid zur Erde getragen im Inneren Meiner Hand. Ihr seid ‚Alles Bestens‘, ganz gleich, wie ihr dies eventuell mit Worten bestreitet.
Die Sprache, die euch ausbedungen ist, sie zu sprechen – ihr sprecht sie. Ihr setzt in dem Land auf, bei dem ihr vorgesehen seid, aufzusetzen. Ihr langt bei genau der Familie an, in die ihr hineingeboren werdet. Ihr werdet gemäß eines Geschicks geboren, aus einem Schock heraus, aus einer Überraschung, aus einem Mysterium, aus Versuch und Irrtum, aus einer jeden Anzahl günstiger Gelegenheiten und Anlässe, aus einem Abenteuer heraus, und auch so wundert ihr euch über all das Geheimnisvolle, was eure Existenz umgibt. Trotz alledem, ihr seid schlicht und einfach recht und richtig so. Ich erträumte euch. Ihr seid Teil eines Großen Umfassenden Planes. Ihr seid so, wie ihr bestimmt seid, zu sein.
Ihr vermögt euch dieser Tage nicht umzustimmen. Ihr erlest euch selber. Zum selben Zeitpunkt bedauert ihr euch womöglich selber. Ihr könnt an einem weiteren Tag frische und neue Beschlüsse fassen. Auf die eine Weise oder auf die andere – ihr landet, so wie ihr es tut. Alldieweil fragt ihr euch, wie es wohl kommt, wie ihr auf diese Express-Art am Aufsteigen seid. Es ist ganz offensichtlich, ihr könntet auf allerhand Routen, auf vielen Routen hierhergekommen sein, dennoch langt ihr auf einer gewissen Route an, und eben nicht auf einer anderen.
Dann und wann seid ihr glücklicher oder betrübter, als ihr glauben könnt. Ihr fallt in eine gewisse Laufbahn hinein. Ihr werdet himmelwärts geweht. Manchmal habt ihr nicht wirklich eine Idee davon, wer ihr genau seid und wie es nun einmal exakt zugegangen ist, aufzusteigen, so, wie ihr das getan habt. Ihr erörtert all dies mit euch selber um des Einwände-Erhebens willen.
Nichtsdestotrotz, so außerweltlich wie euch das Leben eurem Empfinden nach zu sein scheint, ihr kommt, um Luft zu bekommen, hoch. Ihr geht auf der Erde nieder, so wie es euch vorgesehen ist es zu tun, um eines einzigen schlechthinnigen Grundes – ein Grund, so gut wie jeder andere – wegen – – allemal um der ausgespürten Einsicht halber, welche ihr von dem Beweggrund zu halten vermögt.
In den Begriffen des Lebens auf Erden, da wundert ihr euch, als was ihr euch wirklich erweist. Sind das nicht alles frohe Botschaften, nach alledem, sind es nicht gute Neuigkeiten, die ihr euch niemals je ein einziges Mal in einer Million Jahren hättet erträumen können?
Kann es wirklich stimmen, dass ihr durch die Endlosigkeit auf Reisen gewesen seid? Möchtet ihr gerne im Zuhause anlangen, und was wollt ihr, sobald ihr dort aufgeschlagen seid, daraus machen? Was wird aus euch nunmehr denn, so alles alsbald geredet und verrichtet worden ist?
Heavenletter # 6239 – 27. Januar 2018 – The Three Little Pigs II
Die drei kleinen Schweine II
Gott redete …
Horcht auf das NEUE! Fügt das Wort Neu eurem Wortschatz hinzu. Seid neu. Ah, ja, entlasst das Alte. Tatsache ist die, dass ihr heute Neu seid. Seid ein Atemzug Frische Luft. Langt bei neuen Höhen an. Langt bei neuen Längen an. Stellt euch selber eurem Selbst vor.
Seht euch von einer Neuen Sicht her. Fügt euch selber Neue Schichten hinzu. Bezieht Neue Dimensionen mit ein. Da ist Eine Wahrheit. Da sind keine Neuen Wahrheiten.
Geliebte, Ich bekunde das Offensichtliche. Das Leben in der Welt ist seit eh und je neu.
Der Tag von heute kommt nicht wieder.
Es gibt kein gleiches Althergekommenes. Niemals. Kein Tag wiederholt sich selber.
Dies ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass Ich euch anrede:
„Wacht auf, Gottlinge! Ein Neuer Tagesanbruch, welcher niemals zuvor gesehen worden war, dämmert heran.“
Ich fahre damit jetzt fort:
Neuheit ist über euch. Schafft euch selber erneut in Erinnerung, dass ihr inmitten des Lebens seid. Macht mit euch Purzelbäume in den Heutigen Tag hinein. Dies ist soeben eure Chance.
Schlagt heute Rad, und – weswegen denn nicht?
Ihr gehört dem Heutigen Tag zu.
Streckt euch! Es gilt euch nicht, im Leben dauernd sitzen zu bleiben. Kommt aus eurem Gartenstuhl heraus. Bleibt unentwegt lebendig. So lange wie ihr auf Erden am Leben seid, seid spontan. Auf diese Weise begrüßt ihr das Leben. Macht nachgerade etwas aus ihm. Heißt das Leben willkommen, und bereitet dem Heutigen Tag eine neue Verabschiedung.
Entsinnt ihr euch der Geschichte von den Drei Kleinen Schweinchen? Sie begaben sich auf den Weg, ihr Glück zu suchen. Jedes Kleine Schweinchen nahm sich einen Rucksack über die Schultern und machte sich auf den Weg. Sie vertrödelten ihre Zeit nicht und warteten nicht auf ihr Glück, dass jenes für sie Segel setzte. Selbstverständlich hat die Gütigkeit im Leben gleichfalls die Lebendigkeit an sich, euch hinterher zu sein.
Auf der anderen Hand, du kannst dich im Schwung-Haben üben. Du bist nicht gehalten, im Leben herumzusitzen und einfach müßig zu sein im Warten auf den Tag, bis er heraufdämmert.
Wie kommst du zu dem Wissen, dass deine Vorfreude heute die Sonne nicht wach machen werde?
Nun, was ist danach den denkwürdigen Drei Kleinen Schweinchen passiert? Wie ist es ihnen auf der Reise ergangen?
Genau genommen – es dämmert Mir jetzt, dass die Geschichte von Den Drei Kleinen Schweinchen nicht die Thematik an sich hat, die Ich im Sinn hatte. Ich bitte um Entschuldigung. Bei näherem Hinsehen stellt es sich heraus, die Geschichte hat es mit der Thematik ‚Sicherheit zuvorderst‘ zu tun. Sicherheit Zuerst hat ebenfalls seine Verdienste. Jetzt im Augenblick möchte Ich gerne die Anschauung des In-Schwung-Kommens vorangebracht sehen! Der Aufgewecktheit. Des Voranrückens zu Etwas Neuem, die Sicht von einem Neuen Märchen. Ihr erkennt den Punkt, den Ich versuche herauszustellen, nicht wahr?
Natürlich, zunächst einmal machen sich die Drei Kleinen Schweinchen auf, ihr Glück zu suchen, das Ende der Geschichte allerdings befördert dieses Vorhaben nicht. Wir können uns einfach auf den Anfang der Geschichte konzentrieren, welcher ja nicht ‚Ruhig-Gesetzt und Sicher‘ in den Vordergrund rückt.
Nun habe Ich eine Gelegenheit euch zu sagen, dass ihr nicht dauernd praktisch zu sein habt. Keinesfalls. Dies genau ist es, wovon Ich soeben rede. Für den Fall, dass ihr dieses Märchen aufgrund seiner Schlussfolgerung mögt, welche auf die Einrede hinausläuft, das Leben sicherer zu machen, denn es zu einem Abenteuer zu erheben, so lasst Mich euch die Auflösung darlegen:
In der Fabel hat es einen großen bösen Wolf gegeben. Natürlich, es gab einen Großen Bösen Wolf. Selbstverständlich möchte Ich euch gerne das Gegenteil von Gefahr rüberbringen. Ich möchte euch zu dem Denken an Sichersein und nicht an Gefährdetsein, durch was auch immer in Gefahr, schaffen. Vergesst den Großen Bösen Wolf. Kommt von der Spur der Gefahr herunter. Genug davon.
Also, sofern ihr gerne möchtet, dass Ich euch den Rest der wirklichen Geschichte erzähle, hier nun folgt sie:
In der Hinsicht darauf, Gefahr abzuwenden, entschloss sich jedes der Drei Kleinen Schweinchen, ein Haus zu bauen, welches ihnen Sicherheit vor dem Großen Bösen Wolf bieten würde. Ein Kleines Schweinchen baute ein Haus aus Stroh, ein anderes aus Zweigen, und das Weiseste Älteste Schweinchen baute ein Haus aus Ziegelsteinen, welches allen Drei Schweinchen Schutz bot, und zuletzt zum Anlass für den Sturz des Großen Schlimmen Wolfes wurde.
Meine Vorliebe liegt nun darauf, dass ihr euch hinauswagt, euer Glück zu suchen, und dass ihr Furcht beiseitelegt. Wollt ihr Meiner Empfehlung folgen, ja?
Heavenletter # 6240 – 28. Januar 2018 – A Seeker of My Knowledge
Ein Sucher Meines Wissens
Gott redete …
Ihr habt unter Umständen mit der Idee herumgespielt, wie denn Ich euch, in derselben Art wie bei einem Genie, die gesamten Inhalte Meiner Schöpferischen Intelligenz mir nichts dir nichts verleihen könnte.
Ho, Ho! Was für ein warmer Regen dies für euch in dieser Welt sein könnte, selbst so Ich euch erneut zu verstehen gebe, Geliebte, und dies aufgrund Unseres Einsseins — alle Meine Kinder sind bereits im Besitz der Gesamtheit des Wissens natürlichermaßen, sie werden es freilich eher nicht derart rasch auf der Zungenspitze haben.
In eurem Tagtraum von einer solchen Explosion an Kenntnis in der Welt, ist es euch da nicht vorgekommen, dass ihr dabei etliche Schritte zu weit geht? Ein zu großer Bissen zum auf ein Mal Hinunterschlucken? Dass ihr euren geistigen Verstand zum Brutzeln bringen könntet? Dass ihr fortgeweht werden würdet?
Geliebte, Euch-Einverleiben und Begreifen – jene sind nicht auf die Schnelle. Ihr könnt euch nicht einfach hinsetzen und euch insgesamt auf ein Mal ein Lexikon einverleiben. Etwas hat sich einzuleben, und ihr habt mit ihm gut auskömmlich zu werden. Etwas hat Klick zu machen.
Ihr möchtet ungerne euren Geist vollstopfen. Tatsache ist, euer Geist ist bereits vollgestopft.
Sehr wohl läuft euer Verlangen auf anwachsende Weisheit hin, welche über informierende Angaben hinausreicht.
Richtungsanweisungen in eurem Besitz haben, das ist nicht die gesamte Geschichte. Ihr möchtet die Anweisungen wohl beherbergen und euren Bestimmungsort erreichen. Euer Herz schmachtet nach mehr denn nach Angaben. Eure Befähigung für sich genommen, dafür, eine Ansprache vorzutragen, ist nicht so ganz ausreichend.
Einen Vergleich können Wir heranziehen: Wenn ihr beispielsweise ein Verlangen habt, weswegen habt ihr es? Was sind eure tiefsten Beweggründe? Es ist an einem Säugling mehr dran denn dessen Geburt. Was macht ihr mit dem Säugling von dem Augenblick an? Im Kern sind die Fürsorge und das Handhaben des Säuglings von euch abhängig. Die Geburt ist ein spezifischer Part eurer Beziehung. Es ist mehr am Kommen.
Du und der Säugling sind einander in einem wechselseitigen Austausch dienlich. Du und der Säugling kommen einander zugute. Wir können das Geschehen Wachstum heißen. Du dienst dem Säugling, und der Säugling dir. Du erfüllst den Säugling, und der Säugling erfüllt dich. Jeder von euch gibt dem je anderen eine Menge, und jeder von euch erlangt eine Menge. Keiner von euch erntet alle Vergütungen. Es gibt Segnungen, die reihum gehen, während ihr euer Leben miteinander teilt.
Ich frage euch, derweil ihr ein trachtender Sucher Meines Wissens seid: Was erwartet ihr von Mir, es euch zukommen zu lassen? Was möchtet ihr mehr? Worauf seid ihr in Wirklichkeit auf Suche? Wie lauten eure Beweggründe fürs Suchen? Es gibt da etwas, worauf ihr aus seid, dass es euer Herz füllt, etwas, was über Neugierigsein hinausgeht, was über Herrlichkeit, was über die übliche Welt hinausgeht.
Ich stöbere nicht dermaßen tief in den Verlangen eines Godwriter’s herum. Es ist klar und deutlich, Godwriter möchten gerne näher zu Mir herankommen. Es sind die Kenntnisse Meines Herzens, worauf Godwriter aus sind. Es ist klar, was Godwriter wirklich möchten: Näher zu Mir herankommen. Das ist verschieden von dem Wunsch, Anspruch auf Mein Wissen zu erheben.
Ganz allgemein gesprochen, ein Godwriter möchte Mich gerne kennenlernen, es ist sein Begehren, dass Wir Uns an den Händen halten. Dies ist für Mich gut genug.
Ich stelle in diesem Heavenletter Fragen an euch, an euch, welche sich augenblickliches Wissen erbitten. Mein Bestreben ist es, dass ihr eure eigenen Antworten merkt. Bitte sucht für euch selber eure Antworten. Es bist du, du selber, der von deinen Antworten hinzulernt. Zugang zu Mir haben geht weit über den Wunsch nach angehäuftem Wissen hinaus.
Godwriting, auf der anderen Hand, kommt dichter an Mein Herz heran denn irgendwelches anderes enzyklopädisches Arbeiten, stimmt ihr dem zu?
Godwriting bringt euer Ohr näher zu Meinem Herzen, zu Meinem Herzen, welches nach eurem Ohr trachtet. Ich mache eine Unterscheidung zwischen Herz und Geist. Naturgemäß treffe Ich die Unterscheidung.
Heh, ja gewiss, es ist für euch etwas Schönes, auf Alles Wissen aus zu sein. Ich bitte euch, dass ihr beim Wunsch nach all Meinem Wissen euch so aufstellt, dass ihr mehr davon erkennt, was eure Prämissen sind und darstellen. Was ist in eurem Herzen, jenseits dessen, was euch zuerst und zunächst einmal herbeigelockt haben mag?
Heavenletter # 6241 – 29. Januar 2018 – Twiddling Your Thumbs
Däumchen drehen
Gott redete …
Es liegt etwas Werthaftes in deinem Däumchendrehen. In jeder Übung und in jeder Bewegung, die du ausführst, liegt ein Wert. Im Weinen, da liegt ein Wert. Im Lachen, da singt die Kostbarkeit zu den Himmelshöhen hinauf.
Natürlich, in der Stille liegt ein Wert. In Allem unter der Sonne liegt ein Nutzen.
In jedem Tanz, in jedem Lied, liegt eine Wertigkeit. In all den Kinderreimen ist ein Wert. Im Hüpfekästchen-Spiel liegt ein Wert. Im Backe-backe-Kuchen liegt ein Wert. Im Radschlagen überschlägt sich der Wert. Im Auf-dem-Kopf-Stehen. Im Mit-dem-Kopf-ein-Einverstandensein-Schütteln liegt ein Von-Wertsein.
Es geht mehr nützlicher Wert vonstatten, als du irgendeine Vorstellung darüber hast.
In jedem Schlag deines Herzens. In jeder Tätigkeit, und in jeder Wiederholung geht mehr vor sich, als du bemerkst.
Güte und Barmherzigkeit werden rund um die Welt vernommen.
Du bist weder dabei, dich straffzuziehen, noch dich zu lockern. Umarmen hat Kostbarkeit. Solitaire spielen hat Nutzen. Poker spielen hat einen Wert.
Gewinnen wie Verlieren hat in der einen oder anderen Weise Wert, ob du’s nun magst, oder nicht.
Spannung hat Wert. Ruhe hat Wert.
Denken hat Wert, und Spontaneität hat Wert.
Heiße Suppe hat Wert. Schlagsahne hat Wert.
Du hast Wert, mehr als du eine Idee davon hast.
Beide, Leere und Vollsein, schenken Wert. Heiß und kalt verleihen Wert.
Eine jede Örtlichkeit in der Welt hat Wert, welchen ein anderer Ort nicht aufzuweisen hat.
In der Tat, bei allem unter der Sonne ist Güte gegebenes.
Kalte Hände und warme Herzen haben Wert.
Wertsein hat nicht bewusste Wahrnehmung zu sein, und das Unwahrnehmbare hat desgleichen Wert.
Eine jede Bewegung zieht entweder zusammen oder schafft Lockerung. Alles hat auf alles einen Einfluss.
Mit der Hand schreiben ist gut. Schnell tippen ist gut. Langsam ist gut, und Raschsein ist gut, oder es ist nicht gut. Lesen ist gut. Nicht lesen ist ebenso gut. Gutes liegt darin, wie du es siehst.
Du hast nicht eine Nische zu haben.
Du hast nicht einen Erfolg zu haben. Du hast nicht populär zu sein. Du hast kein Einsiedler zu sein.
Du hast nicht einen Berg hinauf zu klettern. Bergaufwärts und bergabwärts sind beides gute Varianten.
Wer immer du bist und was immer du bist – es ist exzellent.
Finde mehr, um es wertzuschätzen. Verschmähe nichts und niemanden.
Mikado spielen ist für etwas. Aus dem Fenster blicken ist gut.
Ein bestimmter Zweck hat nicht bemerkt zu werden. Dessen unbenommen – alles ist erkannt. Du kannst dir durchaus über etwas gewiss sein, über das du in Wahrheit nicht sicher bist.
Sei froh.
Rufe Meinen Namen heraus, oder nicht. Es ist dein Ruf.
Spiele ein Musikinstrument. Spiele. Arbeite.
Gehe bergaufwärts und bergabwärts.
Leicht ist es, wie etwas spielend getan und ausgerichtet wird.
Du hast nicht etwas für dich zu tun, weil es gut für dich ist.
Alles kann gut sein.
Routine ist gut. Wohlgemeint ist gut. Sprühend-Sein ist gut. Was meint es – Gutes zu tun?
Wohin gehst du, falls denn überhaupt irgendwohin?
Was bin Ich dir?
Du bist im Überfluss. Alles ist niemals gesagt und niemals getan. Es ist ungemein viel mehr am Bevorstehen. Es gibt nichts zu erzielen, ausgenommen Freude. So oder so, deine Tasse ist voll. Liebe läuft über. Wie kam der Ausdruck ‚alles ausreden / alles über etwas verraten‘ unter die Leute? Wer sagte zum erstenmal ‚wie aus einem Ei gepellt‘?
Weswegen möchtest du die Namen der Leute kennenlernen? Ja, worin liegt da die Wichtigkeit. Dennoch ist es so.
Wer und was bist du ohnehin, falls denn überhaupt etwas?
Was ist der Behuf eines Rätsels? Müssen Rätsel einen Sinn haben?
Muss alles eine Bedeutung haben? Was bedeutet Sinn?
Wer sagt, du habest mit ‚immer mit der Ruhe‘ vorzugehen? Wieso? Ich frage das.
Worum geht es beim Rechnen?
Ist alles Nonsens? Ist kräftiges Ernst-Sein notwendig?
Wieso bringt die Heranziehung von Sternen Glück? Weswegen scheint dies ein Nachthimmel ohne Sterne weniger zu bewerkstelligen?
Müssen Köpfe geradeaus sein?
Weswegen sind Kurven gefälliger als gerade Linien?
Heavenletter # 6242 – 30. Januar 2018 – The Miracle of Healing
Das Wunder des Heilens
Gott redete …
Mitten im Heilen kommt eine Beziehung zu liegen, durch welche Einem vertrauensvolle Zuversicht verliehen wird. Ohne jegliche Anstrengung passiert etwas durch den Arzt, welcher Heilung angedeihen lässt, und durch den Patienten, der sich Heilung einverleibt. Es ist überdies möglich, dass es der Patient ist, welcher die Heilung schafft, die der Doktor überbringt. Etwas geschieht, was jenseits von Berechenbarkeit liegt. Welcher der beiden der Heiler ist oder der Geheilte, ist nicht so ganz leicht zu sagen.
Ein wohlangelegter Anlauf zu einem gleichsinnigen Bund von Menschen und zu klarer Bestimmtheit, zu heilen und geheilt zu werden – jenes Ansinnen reicht bloß so und so weit. Heilen kann nicht reproduziert oder fabrikmäßig hergestellt werden. Es kann nicht nachgeahmt und getürkt werden. Es kommt schlicht und einfach so daher. Heilung stellt sich ein, wann du nicht hinsiehst. Es gibt ein Verbundensein zwischen dem Heiler und dem Geheilten. Es ist definitiv nicht das Ausgestaltetsein, welches hier unter Uns soeben zur Rede steht. Es geht nicht darum, den einen Willen auf den eines Anderen zu drücken. Keinesfalls.
Christus tat sich nicht nach einem Namen für sich selber um. Beim Heilen geschieht etwas Tiefes, oder es geschieht nicht. Was sich abspielt, das ist oberhalb von Welt.
Ein Gerücht tut sich kund. Heilung kommt herbei. Sie ist das Umarmen zweier Seelen. Sie ist Gemeinschaft. Christus war des Heilens unschuldig-ahnungslos.
Wie heilte Christus?
Es ist etwas in seinem Willen, zu heilen, ja, dennoch mehr als in seinem Willen, oder, als in Meinem Willen, oder als in jemandes Willen, es geht etwas vor sich beim Bewusstsein Christi. Es rührt nicht von einem Buch her. Christus benötigte keine Röntgenstrahlen. Einem Funken von Verbundensein, und, ja, einem Gewahren entsprungen, waren alle seine Heilungen simpel und bescheiden. Seine Heilungen passierten vor uns, bevor wir es merkten. Es kam nicht zu einer großartigen Begebenheit. Es geschah ganz einfach.
Christus beugte sich nicht zu einer Krankheit herunter. Er huldigte keiner Krankheit. Er studierte nicht Krankheiten. Er machte sich nicht auf den Weg, ein Großartiger Heiler zu sein. Sein Verlangen war, anzufassen. Seine heilende Hand war wie eine Hand, die ganz einfach durch Wasser streicht. Es kam zu keiner Anstrengung bei seinen gesegneten Heilungen, nicht zu möglichen Hindernissen bei seinem Heilen. Innen drin in Christus, um zu heilen – da gab es weder ein Drängen noch auch gar eine Unerlässlichkeit.
Der Kernpunkt beim Heilen Christi ist der, dass er Krankheit nicht im Blickfeld hatte. Er sah nicht eine Krankheit, die geheilt werden müsste. Krankheit existierte für ihn nicht. Natürlich gingen seine simplen Heilungen über jedwede Mechanik von Heilung hinaus. Seine Heilungen langten über den physischen Körper hinaus.
In seinen Heilungen liegt der Friede, welcher alles Verstehen übersteigt. Eine Seele trifft mit einer anderen zusammen, auf dieselbe Weise, wie sich zwei Sterne in ihrem eigenen Licht begegnen könnten. Keine Dunkelheit ist dort zugegen, welche erblickt werden oder zu der Stellung genommen werden könnte.
Man könnte sagen, dass es Christi Liebe gewesen ist, welche heilte, allerdings bin Ich zurückhaltend mit der Aussage, es sei Liebe, denn Christi Einung von Liebe geht weit über das hinaus, was im allgemeinen Liebe genannt wird. Da gab es kein Streben nach Liebe. Da gab es keine Liebesbekenntnisse oder Hinweise, geliebt zu werden, oder soeben dabei zu sein, eine Eigenschaft von Liebe zu erlangen. Liebe war das gleiche wie das Herauskommen der Sonne. Da ist sie. Die Sonne scheint nun eben einmal.
Es kam nicht zu einem Warten auf eine Heilung oder auf eine schlagartig sich einstellende Heilenergie, welche gerade auf dem Wege sei. Christi Heilungen waren Heilungen des Bewusstseins. Es gab nichts, um es untersucht zu bekommen.
Christus sieht nicht eine einzige Spur von Kranksein. Er hat niemals, sich Krankheit näher anzuschauen, umgangen und gemieden. Er sah ganz einfach durch einen Türdurchgang hindurch, durch den leicht hindurch zu schauen war.
Im Zuge eines Durchlaufs einer Heilung fließt etwas hindurch. Was hindurchläuft, ist nicht ein Versuch an Einung. Es ist Einheit. Was auch immer sich abspielt, es ist nicht eine erlernte Aktivität. Wir können sagen, dass es eine Gabe ist, welche zwischen zwei Seelen ohne irgendwelches Aufheben hindurchläuft, in derselben Weise, wie zufällig Zwei Sterne herauskommen und den Nachthimmel erhellen könnten.
Das, was man als das Heilen von Christus bezeichnet hat, erhebt sich aus sich selbst. Eine Heilung heilt dich, bevor sie dir dämmert. Liebe ist dermaßen weitweg am bemerkenden Innewerden deines Herzens vorbeilaufend – sie ist ein Dunst. Sie ist nicht einmal ein Dunst.
Eine Heilung wird nicht namentlich genannt oder besorgt, dennoch geschieht etwas, was das Bewusstsein der Welt erhöht und was jenes nach wie vor bis auf den heutigen Tag anhebt.
Heavenletter # 6243 – 31. Januar 2018 – The Changing of the Guard
Der Wechsel des Wachpostens
Gott redete …
Auf der Oberfläche des Lebens ändert sich alles. Alles scheint sich vor euren ureigenen Augen zu wandeln. Nichts bleibt das gleiche. Nichts bleibt. Ihr habt gleichzuziehen. Business ist nicht mehr länger as usual.
In den Tiefen, da ist Leben seit eh und je Ewig und niemals sich auswechselnd. Dies ist die Ewigkeit, über die ihr fortwährend zu hören bekommt.
Auf der Ebene der ephemeren Welt bleibt nichts festgestellt. In einem gewissen Sinne ist Leben, das, was man Leben nennt, Treibsand. Jener bleibt nie, wo er war.
Ihr rennt entlang. Euer Bestreben ist, gleichzuziehen, oder gleich gezogen zu werden.
Ihr befindet euch in einer Zeitkrümmung. Ihr wollt mit der Zeit gleichziehen, oder euer Wunsch ist es, gegen sie weiterzukommen.
Alldieweil hört ihr Mich unterdessen davon reden, Zeit existiere nicht. Ja, Ich habe euch zu verstehen gegeben, dass das Leben, dass das Schöne Leben, wie auch das verdrießliche Leben – – dass das Leben insgesamt ganz von Beginn an Illusion ist.
Natürlich existiert die Herrlichkeit des Lebens obendrein drunten auf Erden.
Nichts hat bedeutungsschwer zu sein, noch auch wird irgendetwas sein Folgenschwer-Sein versagt.
Du bist der, der sieht. Wer denn weiß bloß darum, wie gut du siehst, falls es überhaupt jemand weiß.
Du wärest froh, wenn du bei dir selber bewandert wärest oder wenn du dir auf halbem Wege entgegenkommen würdest.
Hier bist du erneut, und wunderst dich darüber, worum es beim Leben, worum es bei deinem Leben insonderheit geht. Wohin bist du unterwegs? Gelangst du irgendwohin?
Manchmal hast du das Gefühl, du befindest dich in einem Wolkenbruch von Nirgendwo-Hingelangen, alldieweil es gar nichts derartiges gibt wie irgendwo.
Du hättest es gerne, zum Mond zu fliegen und auf allen Sternen zu landen und Columbus zu sein, der ein Neues Land entdeckte.
Du hättest es gerne, unter Dampf-Machen im Himmel aufzuwachen. Ja, du sehnst dich nach einem Neuen Land auf Erden, und wo ist es? Wo ist es gewesen? Was hält dieses Neue Land auf? Existiert es?
Es muss hier irgendwo sein. Zeit für dich, Neue Ufer zu entdecken. Ja, das könnte es sein – Neue Ufer. Neue Bekanntschaften. Keine Embargos mehr.
Es war einmal, da dachtest du, deine Füße befänden sich auf dem Boden. Manchmal hast du das Gefühl, sie hätten kaum den Boden gestreift. Ganz bestimmt weißt du nicht, was daraus zu machen ist.
Du könntest gerne Merkur sein mögen, der so frei am Fliegen ist. Auf der anderen Hand, da könnte die Freiheit, nach der du schmachtest, befremdlich sein.
Du kannst dich nicht selber finden, zur selben Zeit, wie du dich selber nicht mehr länger verborgen halten kannst.
Du bist dir so ziemlich im Klaren, dass du nicht bestimmt bist, ein Reporter von Neuigkeiten zu sein, noch auch ein Entdecker von ihnen.
Du gehörst irgendwo hierher auf die Erde, zur selben Zeit, wie es unplausibel zu sein scheint, dass du liebenswürdigerweise irgendwohin gehörst.
Was steht es deinem investigativen Sinn an, zu untersuchen und zu ermitteln, und wofür?
Während du dich ganz mit der Thematik befasst – worauf beläuft sich überhaupt irgendetwas, und weswegen solltest du es riskieren mögen? Sofern ohnehin alles Illusion ist, wieso sich dann nach dorthin begeben mögen? Dennoch tust du das. Du tust es aber und abermals in deinen Träumen und mit der Möglichkeit zu noch mehr.
Was liegt vor dir? Und was hinter dir? Mit was setzt du etwas in Vergleich? Du bist soeben einmal gerade vom Boot heruntergekommen. Du möchtest gerne deine Suche für morgen abblasen, falls du das könntest, oder, du möchtest gerne mit deiner Suche loslegen, falls du bloß irgend eine Idee hättest, wie das geht.
Du hältst nicht für wahr, dass der Mond aus Käse gemacht ist.
Du fragst dich durchaus, ob er gar vielleicht eine flüchtige Straßenbekanntschaft ist.
Bist du ein Erforscher oder schlicht jemand, der einer Karte nachfährt? Du möchtest gerne zu einer Folgerung gelangen. Bis jetzt bist du nach wie vor oben in der Luft, allerdings nicht wie ein Astronaut. Du würdest gerne auf Kurs sein, wenn du wüsstest, wo er wohl ist. Du möchtest gerne der Leitstelle Bericht erstatten, sofern du sie ausfindig machen könntest.
In der Zwischenzeit, da wirst du unter Umständen eher einfach dahinschlendern, gleichsam als wärest du außer Sicht und außer Banden. Du möchtest auf die Welt hinausspähen ohne eine gehörige Sicherheit in deinem Auftreten.
Heavenletter # 6244 – 1. Februar 2018 – Would You Decide that a Daffodil Makes a Better Dandelion?
Möchtest du den Bescheid erteilen, eine Narzisse ergebe ein besseres Gänseblümchen?
Gott redete …
So etwas wie Kurz vor Torschluss gibt es nicht. Noch auch ist nichts zu früh dran oder zu spät. Alles ist, wann es ist. Dies ist eine Möglichkeit, auf das Leben zu blicken, das begreift ihr. Ganz bestimmt besteht keine Erfordernis für Tränen, vergossen zu werden. Es ist eine schöne Idee, auf das, dass alles rechtens so ist, zuzuströmen. Diese eine Vorstellung bereits alleine wird dein Leben glätten. Das Leben auf der Erde wird nicht sinnlos verbraten, wie auch immer deine Aussagen über es lauten.
So wie in den Märchen, ist alles genau richtig. Ihr seid genau richtig. Und jeder ist der Schönste von Allen.
Lasst alle zugeschriebenen Barrieren, die euer Leben betreffen, los, Geliebte. Ihr seid imstande, um die Tadellosigkeit mit allzu hohen Einsätzen zu spielen.
Zieht in Betracht, was wäre denn, wenn ihr just so, wie ihr seid, recht wärt. Selbst dann, wenn ihr an euch selber etwas auszusetzen hattet oder wenn euch das ganze Leben hindurch Vorwürfe gemacht worden sind, setzt euch zurück und entspannt euch heute. Gebietet all dem Kritisieren Einhalt. Schlagt nicht mehr länger auf euch ein.
Schaut her, Ich, Gott, sage, ihr seid o. k., UNGEMEIN OKAY. Ich bejahe euch heute so, wie ihr seid. Mein einziger Einwand ist der, dass ihr allzu kleinlich seid. Geliebte, in Meinen Augen seid ihr Gülden. Was wäre denn, wenn Ich richtig läge, und wenn ihr Diejenigen seid, die sich irren? Tatsache ist, darauf könnt ihr wetten.
Klopft euch selber gar ein wenig auf den Rücken.
Wo ist jene Idee der Letztlichen Vollkommenheit hergekommen, welche für euch unerreichbar zu sein scheint? Wer setzte jene Anschauung in Bewegung? Nicht Ich? Falls Ich das nicht war, wer hat es getan? Sofern ihr euch letztlich als scheußlich konzipiert begreift, dann irrt ihr euch in der Tat.
Seid freundlicher zu Anderen, und freundlicher zu euch selber. Die zwei gehen Hand in Hand.
Heißt euch selber kräftiger willkommen. Sofern Ich euch willkommen heißen kann, könnt ihr euch dann nicht auch von Herzen willkommen heißen und dies aber und abermals?vWorum geht es denn bei all dem Nicht-Willkommen-Heißen und Ramponieren?
Es hat nicht ein jeder Tag ein Test fürs Gebilligt-Werden zu sein. Geliebte, was ist bei euch verkehrt, dass ihr oft von Unzufriedenheit und Missfallen her losgeht? Wer hat euch erzählt, so solle es sein? Nicht Ich.
Ich ersuche euch stattdessen, heiter zu sein. Menschenskind, seid leicht zufriedenzustellen. Ich machte euch. Ich bin ein Künstler. Ich bin nicht ein Flop. Schaut euch die Schönheit der Natur an, welche euch umgibt. Möchtet ihr Mir wirklich etwas anderes zu verstehen geben?
Nehmt einen Blick auf das gewöhnliche Gänseblümchen. Hat es nicht ein schönes Gelb an sich? Und ist nicht ein jedes Blütenblatt sensationell? Ich meine, kommt schon!
Sagt Mir, wie möchtet ihr gerne bessermachen, was Gott gewirkt hat? Würdet ihr gerne den Bescheid erteilen, dass eine Osterglocke ein besseres Gänseblümchen ergeben würde? Eine goldene Iris ist ebenso schön, ohne Zweifel. Ich bin vollauf der Überzeugung, dass überall Schönheit ist. Lasst euch keine davon entgehen. Haltet euer Herz und eure Augen offen. Öffnet sie weit. Lasst nichts davon aus.
Dies ist Meine Bitte an euch von Herzen her. Falls ihr euch zusammengestaucht habt, hört damit jetzt auf. Sofern ihr nicht überall Schönheit seht, kommt ihr in der Tat zu kurz.
Entschuldigt Mich, Geliebte, welcher Regentropfen ist nicht schön, und hält nicht einen Schatz inne, was für eine Gestaltetheit des Schnees, was für ein Antlitz auf Erden ist nicht ergreifend?
Kein einziger hat wie irgendwer anders zu sein, noch auch hat irgendwer ganz entschieden anders zu sein. Hier die Sache. Jeder nach seiner eigenen Art und Weise belassen, das ist schön. Ihr seid schön. Möchtet ihr Mir gerne etwas anderes sagen?
Gebt auf, ihr Toren. Räumt ein. Beendigt die Auseinandersetzung unmittelbar jetzt. Legt euch mitten in der Straße hin, und Ich werde euch zeigen, aus welcher Herrlichkeit ihr von A bis Z gemacht seid.
Sofern ein jedes Gänseblümchen bis zum Rand voll mit Schönheit gefüllt ist, was verschaffte euch dann die Anschauung, dass irgendein Menschenwesen, ihr selber darin eingeschlossen, nebst dem weit abgeschlagen sein kann? Wacht auf, Geliebte. Es gibt keine Schönheit, an der es unter der Sonne mangelt. Ah, es gibt Augen, welche nicht sehen. Nunmehr, tut, wie Ich es sage, und ihr werdet von den Dachsparren herunter Schönheit zu sehen bekommen. Springt darauf, ihr Lieben Meines Herzens.
Heavenletter # 6245 – 2. Februar 2018 – Reconnaissance of Your Heart
Erkundung eures Herzens
Gott redete …
Was hat das Leben zu sein, außer das, was es ist, während es ist? Was ihr euch zu verstehen geben könntet, es sei erledigt und vorüber und aus dem Weg geräumt, sind Umstände, welche ihr wahrnehmt, und bei denen ihr womöglich darauf besteht, sie weggeräumt zu bekommen, gleichsam als wärt ihr die Königin des Landes. Geliebte, legt eure Beeinträchtigungen beiseite. Womöglich habt ihr in Formation festgelegte Erforderlichkeiten an euch. Ihr werdet vielleicht sagen, ihr müsstet haben, was ihr eurer Auffassung nach haben müsstet, und ihr müsstet es absolut haben, anderenfalls könntet ihr euch ausschließlich als Beraubte empfinden. Das geht durchaus klar. Ihr könnt Bitten vortragen. Wo freilich steht es geschrieben, dass ihr alles, worauf ihr besteht, haben müsst, denn – anderenfalls würdet ihr nicht mehr mitspielen. Ihr könntet alle eure Karten herauslegen, unterdessen es euch gilt, das Leben anzunehmen und zu bejahen.
Mir ist es voll und ganz lieb, dass ihr eure Träume erfüllt bekommt. Dies ist buchstäblich verschieden von eurem Bestehen und Beharren, die Erde schulde euch etwas. Ihr Lieben, ihr habt eher nicht die Autorität, für erforderlich zu befinden, was sich euer teures Herz zuallermeist wünscht. Dieser Tag ist womöglich nicht der eure, euch Dinge einzugestehen. Ihr habt vielleicht nicht das Recht, das Heft in der Hand zu haben. Geliebte, seid nicht so hastig. Haltet eure Pferde fest.
Hier, Geliebte, der Punkt: Koste es was es wolle, bleibt davon weg, euch am Tiefpunkt zu sehen, gleichsam, als sei euer Herz von der Liebe weggehalten worden, und, damit nun wolltet ihr euch kein Einverständnis bekunden sehen.
Was macht euch so sicher, Ich sei verpflichtet, euch alles auf euer Geheiß hin zukommen zu lassen? Falls ihr nicht alles von eurer Liste erhaltet, kraft welchen Gesetzes habt ihr es denn zu bekommen? Auf der Grundlage welchen Gesetzes setzt ihr dies an? Laut welchem Göttlichen Recht müssen eure Wünsche Wirklichkeit werden? Falls sie nicht Wirklichkeit werden, muss sich dann die Welt in einen hilflosen Absturz hinein kehren, müsst ihr dann abgewiesen oder ungeliebt oder in Umständen sein, für die ihr zu gut seid? Heißt euch selber nicht ungewürdigt und ungeliebt, aufgrund einiger weniger Heller oder aufgrund unerwiderter Liebe. Entleert eure Taschen nicht und seid nicht so rasch dabei, ‚Foulspiel‘ zu rufen. Begebt euch nicht so rasch zu der Aussage, Ich hätte euch den Rücken zugekehrt. Geliebte, gebt nicht so schnell auf. Haltet euer Bemessen am Abklingen.
Ich kann nachvollziehen, dass auf Einen im Leben Schocks zustoßen, welche euch zerrütten. Ich halte euch an, in eurem Herzen ein wenig Erkunden zu betreiben. Ihr habt nicht so rasch dabei zu sein, euch aus dem laufenden Rennen auszublenden. Ja, eventuell seid ihr ja überarbeitet, dennoch bedeutet dies nicht, dass alles verloren ist. Ihr habt euch nicht für besiegt zu erklären.
Es ist am Leben mehr dran als dieser schiere Moment, und mehr dran als die derzeitigen Emotionen. Es ist mehr am Leben dran als Durchkreuztwerden. Es ist mehr am Leben dran als euer Empfinden, den Rücken zugekehrt bekommen zu haben. Ihr Lieben, werft euch nicht so rasch heraus für den Fausthieb.
Ein anderer Tag liegt gleich hinter der Ecke. Ein weiterer Tag, um ihm Gute Nacht zu sagen. Es gibt eine weitere Morgendämmerung, welche anhebt. Ein weiterer Tagesanbruch. Es ist nicht alles verloren, selbst wenn ihr das Gefühl habt, es sei alles verloren. Geliebte, wie viele Male habt ihr derartiges empfunden? Wie viele Male habt ihr allzu früh befunden, ihr hättet eine Niederlage erlitten? Ist da eine Art Empfinden von Stolz bei der Aussage, ihr wärt erledigt, mit im Spiel? Ihr würdet nicht mehr weiterspielen mögen. Habt ihr euch selber aus der Partie genommen mit den Worten „Also jetzt! Ich bin draußen! Mit mir ist nicht mehr länger zu spaßen“?
Hat es denn so zu sein, dass ihr alle Liebe und alles Fair-Play, nach denen es euch so sehr verlangt, haben können solltet, anderenfalls würdet ihr nicht mehr länger mitspielen mögen, so, als würdet ihr euch für geschlagen erklären, indem ihr auf das Nicht-Mehr-Mitspielen-Mögen stolz seid? Könnt ihr nicht mehr sein denn ein Spielverderber, der eure Jetons beisteuert? Muss denn alles verloren sein, aufgrund dessen dass ihr es für verloren erklärt?
Heavenletter # 6248 – 6. Februar 2018 – Good Morning, Merry Sunshine
Guten Morgen, vergnügter Sonnenschein
Gott redete …
Heute ist der Tag, den Ich für dich gemacht habe. Nimm ihn. Er ist dein. Du möchtest Mich gerne deinen Tag auffüllen sehen. Natürlich möchtest du das. Es gibt alle möglichen Arten von Tagen, sie vor dich hin zu stellen. Das Menü ist Unendlich. Partizipiere auf jeden Fall an diesem Tag. Schlendere umher, während du die Wahl triffst. Deine Art zu gehen hängt von dir ab.
Jeder Tag hat für dich eine blendende Aufstellung. Der heutige Tag ist in der Tat der deine, auf Anforderung hin. Du bist der nächste in der Reihe.
Ein jeder Tag ist ein Tag mit Neuen Schul-Schuhen für dich. Ein jeder Tag ist eine Verlosung, die nie zuvor abgehalten wurde, und du bist der Zeichner. Du trägst dich in den Heutigen Tag ein.
Komme gleich her. Nimm dein Ticket. Der heutige Tag ist für dich, so wie es kein Tag jemals zuvor gewesen ist. Das Potenzial ist enorm.
Aus welchem Winkel der Sonne her möchtest du heute das Leben gerne sehen, Teurer Freund. Mit welcher Möglichkeit oder Unumgänglichkeit möchte der Heutige Tag rechnen? Auf welche Möglichkeit, die nie zuvor an den Tag gelegt worden ist, möchte sich der Heutige Tag einstellen? Auf welche Offenlegung? Welcher Stern scheint heute auf dich? Auf welchem Stein läuft heute dein Fuß auf der Pflasterung? In welches gekennzeichnete Jahrhundert trittst du ein oder von welchem trittst du aus, während es so etwas wie Zeit nicht gibt und dir gleichwohl Zeit an diesem ungewöhnlichen Ort, an dem du dich befindest, vorrangig ist?
Deiner Wahl nach – wie sieht der Tag heute aus? Wähle Blauen Himmel, um unter ihm Purzelbäume zu schlagen! Du bist am heutigen Tag ein Minitrampolin. Die Welt ist deine Plattform. Möge der Heutige Tag dein Absprung-Platz sein. Du bist nicht an ihn angeleimt. Du hüpfst vielmehr auf ihm hoch und von ihm herunter und rund um den Block.
Alle Regenbogenfarben sind Heute dein. Heute ist für dich. Wir können den heutigen Tag als einen Überblick betrachten.
Jeder Tag ist eine geschnitzte Skulptur, eine zum Vorschein gebrachte Skulptur. Du steigst in das Karussell ein und kommst kaum herunter.
Es gab nie einen Tag wie heute. Komme her. Der heutige Tag hat deinen Namen auf sich. Siehst du deinen Namen in aufflackerndem Licht? Was denn anderes kann der Heutige Tag sein als Helles Licht?
Der Heutige Tag hat dich nicht zu schmücken. Er kann ebenso eine gewöhnliche Art von Tag sein. Er hat nicht spektakulär zu sein. Nichtsdestotrotz gibt es keinen Tag, welcher nicht spektakulär ist, außer, wie du dir um seinetwegen Gedanken machst. Selbst ein eintöniger Tag kann abheben und sich selber veranlassen, über den Horizont zu tanzen.
Heute ist ein Tag zur Entnahme. Schwinge den Heutigen Tag vorwärts. Mache ihn zu jedweder Art Tanzenden Tags, den du dir aussuchst. Dies tust du ohnehin fortwährend. Du hast nicht zu schnaufen und zu keuchen und den Tag herunterzublasen. Du hast ihn nicht über den Himmel zu schlagen und zu stoßen.
Geliebte, ein Tag ist mehr als Umstände und Sachverhalte. Ein Tag ist ein Broadway-Stück, und du bist der Moderator. Du bist ein Schauspieler und ein Präsentierer. Du setzt die Befestigungsmauern auf. Du verbindest die Punkte. Du bedienst dich des Tages. Du schilderst ihn. Du tust den Tag dar. Du bereitest das Croquet-Set vor. Du bekommst deinen Tag zum Laufen. Manchmal scheint dein Tag aufs Geratewohl, gleichwohl entfaltet sich jeder Tag auf die eine oder andere Weise, so, wie er es eben tut. Keine zwei Tage gleichen sich.
Du meldest dich für jeden Tag an. Der Tag mag ja vor dich hin gestellt worden sein, dennoch dribbelst du den Tag auf den Platz und vom Platz herunter und schaust kurz und verstohlen auf ihn.
Du gewährst es, dass Einen Aufeinandertreffen ereilen, erwartete wie unerwartete, allerdings wird es keine Treffen auf und hinter der Bühne geben. Du schließt Verbindungen. Was für ein Arrangement du doch an jedem einzelnen Tag deines Lebens auf der Bühne ausführst, und wie du doch selber um den Block herum tollst.
Heiße Heute deinen Tag auf Erden willkommen. Umarme den Heutigen Tag. Bekomme ihn zu fassen. Scheine dein Licht auf den Heutigen Tag. Heute ist für Etwas. Genieße ihn. niemals war dieser Tag um Einen herum, bis jetzt. Du wirst wohl eher nicht von dem Heutigen Tag geträumt haben, dennoch ist es dein Traum, den du Heute Träumst. Es ist dein Lied, das du Singst. Singe Heute Gut. Heute ist dein Tag. Ätze ihn auf die Erde. Mit welchem Namen möchtest du diesen Heutigen Tag benennen?
Heavenletter # 6249 – 6. Februar 2018 – Life Forevermore
Leben für immer und ewig
Gott redete …
Was ist all dies Vor und Danach? Was ist dieser Nicht-Sinn von Zeit, gleichsam, als wäre Zeit Murmeln, welche vor euch hin geschubst werden? Was genau ist es, was du, deinem Dafürhalten nach, so, als ginge es um dein teures Leben, festzuhalten habest. Es gibt nichts, was du zu behalten und festzuhalten hast, mit der einen Ausnahme, dem, wie du dir dies ansagst, entsprechend und gemäß. Es ist eine vollauf sichere Angelegenheit, mit der Aussage, dass es nichts gibt, was du festzuhalten hast, in festem Einvernehmen zu stehen.
Wir können schlicht ebenso sagen, dass das Leben für das Immerfort-an-ihm-Vorübergehen da ist. Ja, Tatsache ist, es scheint Einem, dass das Leben gar nicht an Ort und Stelle gehalten, und dass es, sei es auf diese Weise oder anders, nicht festgemacht werden kann. Das Leben geht vorbei, wie unsere gebräuchliche Redewendung lautet. Wir leisten dem Leben Gesellschaft, so lange wie das Leben vorübersaust. Ist Leben ein Wann oder ein Wo, oder ist es schlechterdings keines von beiden?
Leben scheint ein Durchgang zu sein, manchmal länger, manchmal kürzer. Irgendwie, irgendwie hängt Leben gemeinsam zusammen, selbst so das Leben so eine Art Gruppierung um das Leben herum, aneinander anstoßend und anliegend, zu sein scheint, gleichsam, als wäre Leben das Belangvollste von allem. Mit Sicherheit hat es den Anschein, dies zu sein. Leben ist ganz gewiss für das Nachdenken über das Leben gehalten worden. Nichtsdestotrotz kratzt ihr euch eine Menge am Kopf. Was ist der Sinn von alledem?
Es ist allzu schwer, sich vorzustellen, es sei am Leben nicht ein Sinn dran. Irgendwie ist es euch klar, dass das Leben und die Menschen in eurem Leben von Belang sind. Leben ist für etwas. Es kann nicht für nichts sein. Das kann nicht sein. Unter keinen Umständen kann dem Leben kein Sinn untergekommen sein. Leben hat weitaus mehr zu sein denn Schnee von gestern. Jeder hat das zu bemerken.
Leben hat nicht dokumentiert und begründet zu sein. Kein einziger hat dem Sinn festest anzuhangen oder aus dem Leben etwas Poetisches zu machen, oder tut ihr das? Ja, ihr habt euch im Klaren zu sein, dass am Leben Sinn ist, selbst so Sinn sich selber abwehrt und er eher nicht so recht bei euch vorbeischaut. Euch ist nicht klar, dass die Bedeutung von Leben auf Menschen ruht. Es ist etwas an Menschen dran, worauf ihr nicht ausgesprochen den Finger legen könnt. Eine Landschaft ist wegweisend, dem gegenüber haben Menschen insgesamt das Ende vom Lied zu sein.
Im Leben gibt es etwas unermesslich Weites und Bedeutsames, welches von allen geteilt ist, auch dann wenn ihr nicht erkennt, wie es quantitativ oder qualitativ zu erfassen ist.
Mit absoluter Sicherheit ist etwas ganz und gar Verblüffendes am Leben dran, welches um euch herum fliegt, und durch welches ihr hindurchfliegt, ja gar so ihr eher nicht vollauf landet und niedergeht. Ihr habt das noch nicht so ganz zu eurer Zufriedenheit herausbekommen.
Oh, ja, wie lieb wäre es euch doch, alle Antworten zu kennen. Leben scheint eine vorübergehende Idee zu sein, wiewohl stellt ihr eine Anforderung auf, das Leben sei eine Kraft, die es wert sei, sie bemessend zu veranschlagen. Ihr habt ein Verlangen an euch, das Leben sei eines fantastischen Aufhebens wert, selbst so ihr nicht so recht erblicken könnt, was ihr erhalten habt, derweil es in eurer Hand zu liegen kommt. Ihr erkennt, dass das Leben definitiv eines Halleluja wert ist, ja gar während ihr eher nicht euren Finger darauf legen könnt, was dieses denn sein könne. Ihr beharrt darauf, dass euer Leben ein Fantastisches Für-Gut-Befunden-Sein an sich hat. Ihr möchtet die Welt in bedeutender Weise durch eure Einwirkung affiziert sehen, obschon ihr euch nicht so ganz vorstellen könnt, bei was für einer Art Besorgungen-Erledigen ihr euch derzeit befindet.
Nach wie vor ist es euch von beträchtlichem Interesse, dass ihr den Anforderungen genügt, was immer dies bedeuten oder nicht bedeuten könnte. Es wäre euch der Gedanke unerträglich, dass euer auf diese Weise zugebrachter Durchlauf schier als ein kurzer Urlaub ausgewiesen war. Ihr könnt es nicht ertragen, ein Leben ohne erhebliche Folgenhaftigkeiten zu durchleben. Ihr werdet es dieser Reise nicht einräumen mögen, für nichts, oder für minderes denn für etwas Wundervolles gewesen zu sein.
Es hat eurem Leben und eurem spezifischen Leben Gold zugekommen zu sein. Leben kann nicht für nichts sein. Leben muss für etwas sein, was in Worten wert ist, dass ihr es begreifen und wobei ihr euch gut fühlen könnt. Es muss einfach ein Großartiger Punkt an dieser Mysteriösen Endlosigkeit dran sein, und ihr wollt gerne wissen, was es letzten Endes ohne Und’s, ohne Wenn’s und Aber’s ist. Ihr wehrt euch, euer Leben für bedeutungslos zu erachten. Der Allmächtige Gott existiert, und ihr existiert. Letztlich, seid ihr für einander geschaffen. Ihr müsst für immer und ewig umschlungen sein.
Heavenletter # 6250 – 6. Februar 2018 – All Dreams Are Meant to Come True
Alle Träume sind angelegt, wahr zu werden
Gott redete …
Manchmal scheint es euch endlos vorzukommen, was alles schief gehen kann. Ihr habt es gesehen.
Aber und abermals dränge Ich euch, mehr Zeit dafür aufzuwenden, zu bedenken, was im Leben richtig laufen kann. Nehmt einen zweiten Blick. Steuert eure Gedanken in eine Aufwärtsrichtung. Was möchtet ihr gerne geschehen sehen? Wer sagt denn, dass Größe und Schönheit für euch außer Sicht zu sein hätten, unterdessen das, was ihr nicht möchtet, vor euren ureigenen Augen heranrauscht.
Ich sage: Stellt euch auf Schätze ein.
So Ich Mich auf der ganzen weiten Welt umsehe, sehe Ich zahlreiche Meiner Kinder zäh beharren auf — nicht: auf ihrem Erwachsenwerden — sondern vielmehr auf ihrem Recht auf Entmutigung. Entmutigtsein gehört, dem auf den Weg gebrachten Vorhaben gemäß, nicht zu euren unveräußerlichen Rechten. Schafft euch selber aus dem Weg. Langlebige Glühbirnen gehen überall auf der Welt an. Sofern Zeichentrick-Charaktere Glühbirnen, die angemacht werden, bei sich haben, wie das der Fall ist, weswegen dann nicht ihr, Meine Geliebten? Geht in einen Laden und holt euch einen Nachschub an langlebigen Glühbirnen, so, dass ihr stets Einsichten bei euch habt, welche für euch hervorschnellen!
Schaut her – wenn ihr bei der Bushaltestelle eine lange, ebenso wie eine kurze Warteschlange zu sehen bekommt, wieso bloß in aller Welt solltet ihr euch für die lange Reihe entscheiden mögen? Solltet ihr geneigt sein mögen, einen Platz in einem Zug zu reservieren, welcher zu spät ankommen wird? Mir scheint es, dass ihr von Zeit zu Zeit die Idee nach außen projiziert, euer Glücksfall sei soeben dabei, sich nicht einzustellen. Legt einen Schritt zu. Steigt in den Zug ein, JETZT, in den Zug, welcher euch zu euren Begehren hinbringt.
Nehmt nicht einen Augenblick lang irgendwelche vormaligen Dinge, welche schief laufen können, in Betracht, und macht euch über sie keine Gedanken. Begebt euch dorthin, wo die Schmetterlinge sich aufhalten. Orientiert euch dorthin, wo die Blumen wachsen. Fliegt, so wie die Krähe am Fliegen ist.
Sei dein eigener Vorläufer des Glücksfalles. Flüstere dir Liebesgeflüster zu. Habe es auf das Beste abgesehen. Träume werden Wirklichkeit. Weswegen nicht die deinigen? Du bist Mein Geliebter, ebenso wie jedermann sonst.
Ich gehe euch nicht darum an, ausschließlich hart und lange zu arbeiten, noch auch sage Ich euch, euer Herz ohne zu schauen zurückzuhalten. Lasst euer Herz voranhüpfen! Erwischt eine Fahrt dorthin, wohin ihr gehen wollt. Ganz bestimmt wollt ihr euch nicht, euch mögen Glücksfälle abhold sein, bekräftigen sehen. Ich sage:
„Geliebte, begebt euch hinüber auf die sonnige Straßenseite. Denkt nach! Wenn ihr Sonnenschein möchtet, dann dreht eure Augen nicht in eine nördliche Richtung. Hin und wieder, Ihr Lieben, ergibt das, was ihr macht, überhaupt keinen Sinn. Sowie ihr eure Richtung gen Osten nehmt, vermag sich irgendwas zu begeben und darzutun. Gewiss ja, ihr könnt euren Geldbeutel verlieren. Auch dies beschert der Anschauung, dass eures Herzens Begehren ein Steinwurf weit entfernt ist, keinen Abbruch. Wo steht geschrieben, dass euer Denken ausschließlich Wunschdenken zu sein vermag? Ich sage Nein dazu.
Maria hatte ein kleines Lamm. Lasse das Lamm alleine, und sie wird Nachhause zurückkehren.“
Auch deine Begehren werden dir den ganzen Weg Nachhause über hinterhergehen. Demnach, es kann dir ohne Weiteres ein Rattenfänger folgen. Alles unter der Bezeichnung Glücksfall kann gleichfalls belebt werden. So, wie du siehst – das zeitigt einen Unterschied. Mache deinen eigenen Unterschied. Tue das jetzt.
Lasse die Schattenseiten los, ein für alle Mal. Allzu oft ist es deine vorhersagende Schräglage, welche dich zurückhält. Wenn du meinst, der Glücksfall schlüpfe an dir vorbei, dann führe bei dir die Vorstellung ein, dass der Glücksfall dir vorhergeht. Lasse Glückhaben das Taxi sein, welches dich dorthin bringt, wohin du möchtest.
Schreibe dein eigenes Szenario. Falls die Hälfte deiner Lämmer nach Hause kommen, hast du unsägliches Glück gehabt. Wette darauf. Wette auf Mich. Wette auf dich. Ich nehme dich an deiner Hand. Behalte Mich in deiner Gesellschaft. Nimm Mich bei Meinem Wort. Sieh Mich deine Segnungen vor dich hin fegen. Du hast es verdient. Winke deine Träume herein. Erblicke Deine Träume, wie sie mit Mir an deiner Seite Wirklichkeit und wahr werden.
Heavenletter # 6249 – 3. Februar 2018 – The Prince and the Pauper
Der Prinz und der Arme
Gott redete …
Ih habt nicht alles oder irgendetwas über euer Leben vorherzusagen, Geliebte. Das Leben geht nicht um das Erfüllen eurer Vorhersagen. Ihr seid nicht der Seher eures Lebens. Ihr seid noch nicht an der Stelle, noch auch habt ihr das zu sein.
Selbstverständlich ja, das Leben kann zu euren Träumen hin einen Pfad bahnen. Träume können Wirklichkeit werden. Alle Träume können Wirklichkeit werden. Ladet alle eure Träume herbei, nagelt sie indessen nicht an die Wand. Ihr, die ihr Freiheit mögt, müsst eurem Leben ebenfalls Freiheit verleihen.
Ihr Lieben, ihr habt das Leben nicht unter Dach und Fach zu bringen. Genau gesagt habt ihr dieses Privileg nicht. Es gilt euch nicht, das Leben zu reglementieren. Es hat nicht eine vorher ergangene Schlussfolgerung zu sein. Das Leben hat nicht ein absolut stichhaltiges Versprechen zu sein, welches erfüllt worden ist, noch auch ist es an euch, niedergeschmettert oder abgewirtschaftet zu sein, alldieweil ihr enttäuscht worden seid.
Gebt dem Leben Raum, zu wachsen. Gebt eurem Leben Spiel. Geht voran und schüttelt mit dem Leben die Hand, freilich könnt ihr es nicht dauernd stauchen oder von vornherein abwürgen.
Das Leben ist für euch. Träume werden wahr. Eure größten Träume können wahr werden, dennoch möchtet ihr dem Leben eine Chance geben, seinen Weg ausfindig zu machen. Seht, was geschieht. Ja, ihr habt Freien Willen, und das Leben selber hat ebenso Freien Willen. Ihr möchtet euch mit dem Leben beugen und alle Möglichkeiten einräumen, dass sie geschehen, während sie sich stracks vor euren Augen abspielen.
Ihr Lieben, macht keine Anstalten, euer Leben einzuschließen. Leben geht nicht darum, Gefangene zu machen. Je bejahender ihr seid — umso mehr Freiheit gewährt ihr dem Leben – umso mehr Möglichkeiten sind frei, sich in euch zu erheben. Es ist nicht an euch, das Leben einzugrenzen. Es gilt euch, das Leben zu öffnen, in derselben Weise, wie ihr leicht am Öffner dreht, wenn ihr eine Sardinendose aufmacht. Ja, Geliebte, tut dem Leben seine Möglichkeiten auf.
Seht euch als einen Akrobaten, der voll gelenkig ist. Als ein Akrobat des Lebens könnt ihr nicht halsstarrig oder festgefahren sein. Seid ein atemberaubender Akrobat des Lebens. Perfektion ist nicht der Name des Lebens. Noch auch ist Unvollendetheit der Name des Lebens. Das Leben kommt in allerhand Größen daher.
Weil das Leben euren Verstand auf der Skala nach oben oder nach unten rückt – dies bedeutet nicht, dass euch das Leben im Stich lässt. Lehnt euch in das Leben hinein und erhebt euch weit in die Höhe.
Leben ist ein Chancengleichheits-Arbeitgeber. Jeder hat beim Leben eine gute Chance wie jeder sonst, einerlei, wie ihr es seht. Dies oder das, und alles ist möglich. Die Möglichkeiten sind Endlos.
Ermutigt das Leben, aufzublühen. Das Leben ist nicht ein Urteil, welches ein Richter an einem Gericht spricht. Leben ist nicht eine Bedingung, welche sich nicht wandeln kann.
Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, wie ein Hündchen heranwachsen kann. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie sich das Leben sich selber an den Tag legen kann. Heißt das Leben willkommen, so wie es sich abspielt. Das Leben ist nicht eine sichere Wette, noch auch hat das Leben auf die eine oder andere Weise definiert zu werden. Öffnet euch zu Neuen Möglichkeiten, selbst wenn ihr ihnen gegenüber argwöhnisch seid.
Leben ist mehr von der Art: Alles kann passieren.
Gebt dem Leben dann und wann einen Schubs, um zu sehen, wie es euch vielleicht überrascht oder aufrüttelt. Ihr könnt Träume träumen, von denen ihr niemals geträumt habt, und eure Träume können so groß wie das Leben hereinlaufen. Leben hat nicht ein offenkundig wohltuendes Stärkungsmittel zu sein. Manchmal springt das Leben von einem Hohen Sprungbrett herunter. Nehmt eure Chancen wahr.
Entsinnt ihr euch der Geschichte von dem Prinzen und dem Armen, welche untereinander die Plätze tauschten? Wer war der Prinz, und Wer war der Arme? Lasst Raum dafür, herauszufinden, woraus ihr gemacht seid.
Ganz gewiss, ihr werdet wohl alle um den Block herumzulaufen haben, um eure eigene Bestimmung von euch selber ausfindig zu machen. Ihr erreicht unter Umständen den Gipfel, sobald ihr nicht hinschaut. Ihr könnt all den äußeren Begrenzungen nachkommen. Selbst Grenzziehungen können euch aufhellen, und ihr findet euch überall des Weges erleuchtet.
Wandel ist der Name des Spiels. Seid ihr dabei? Unter allen Umständen, seid dabei. Kopf hoch, Geliebte. Lasst das Leben sich selber gelegen kommen.
Heavenletter # 6251 – 10. Februar 2018 – Days of Glory
Tage voller Herrlichkeit
Gott redete …
Wie geht es dir heute? Wie lautet dein Horoskop? Will sagen, was Ich meine, ist nicht wirklich dein Horoskop. Ich meine: worauf schaltest du für den heutigen Tag hoch? Wie wirst aus dem Heutigen Tag Kapital schlagen, und mehr noch … wie wirst den Heutigen Tag zum Tag deines Lebens machen? Kommt, habt es auf Gold abgesehen!
Lasst Uns heute in einen glimmenden Tag verknallt sein. Ein ‚Baseball über den Zaun‘-Tag. Ein Glorie-Tag. Der so weit bis jetzt allerbeste Tag mittendrin in Deinen Pracht-erfüllten Tagen. Ein Bonanza-Tag. Ein Tag vollauf zum Ausgeben. Ein Tag des Sonnenscheins. Ein Tag der Einsicht. Ein Hervorstehender Tag. Ein Tag der Träume, welche spornstreichs vor deinen Augen Wahr Werden. Ein Herzerwärmender Tag. Der Beste Aller Tage Jemals.
Wieso nicht? Während du in ihm zugegen bist, mache ein paar Purzelbäume. Wärme dich auf.
Eine Neue Art Tag. Der Frühling ist entsprungen, und du bist jung. Was für ein Tag. Leben ist Spiel. Lasst Uns unter der Sonne etwas Spaß haben.
Lasst Uns weit in die Höhe fliegen angelegentlich des Heutigen Tags.
Die Abrechnung für den heutigen Tag ist Hut ab.
Dies ist ein Tag, welcher dank seiner Wunder erinnert gehört.
Dies ist ein Tag, der rechts wie links einen Freude-Trend in Gang setzt.
Dies ist ein Tag, von dem etwas zu halten ist. He ho.
Dies ist ein Tag, um Symptome los zu lassen. Dies meint, ausgenommen – Wir reden soeben über Symptome von Freude. Summiert sie zusammen. Freudevolle Tage. Bitte schön, hier sind Wir.
Nicht mehr länger sitzt du auf dem Zaun. Heute springst du über den Mond drüber. Du spähst über die Sterne hinweg. Die Sterne sind Medaillen, die Ich dir ans Jackett hefte. Wisse um deine Verdienstlichkeiten. Du bist ein Stern aus deinem eigenen Recht heraus. Es gibt keine Nächte, welche nicht sternengeäugt sind.
Da sind keine Mangellagen, welche durch einen Wachtposten zu reportieren wären. Jeder Stern endet in diamantenen Punkten. Du pflückst Diamanten von den Sternen und wirfst sie zum Hohen Himmel. Du wirfst dich gemeinsam mit den Sternen, und landest genau dort, wo Mein Herz ist. Du kannst es nicht verfehlen.
Heute und dieser Abend sind jene Art von Ausgezeichnetheit, sind sie das nicht, bist du das nicht?
He, du wirbelst die Sterne herum. Du kommst dahinter, du bist ein Stern, welcher scheint, um das Universum zu erhellen. Gut gemacht, Kind.
Du weißt, Wessen Licht du scheinst. Schönes? Du jubelst dem Himmel und all der Herrlichkeit im Himmel und auf Erden zu. Du singst zu dem Rhythmus der Kapelle. Du bist die Band. Du bist die gesungene Musik und alle Musik, welche noch nicht gesungen worden ist. Du bist das Universum, welches du festlich begehst. Feiere heute. Nimm das Dach vom Himmel weg. Nimm deinen Hut wie einen Plafond ab. Es gibt keine Distanz zwischen dir und dem Sternenlicht. Deine Augen strahlen die Sterne wider. Sie sind die Sterne am Firmament. Es gibt keine Abdunkelungsvorrichtungen. Es gibt keine Gewichte zu tragen, oder sie sind gewichtslos, Echter Liebe gleich, welche unetikettiert ist, und – das ist alles, was ist. Liebe immer und ewig, welche in den Himmel aufsteigt, für alle zum Sehen, dem gleich wie ein Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang für Alle zum Sehen da ist.
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Wer kann wirklich sagen, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang seien aus dem Kontext herausgenommenermaßen voneinander abgesondert. Beide erheben sich, so und dem gleich, wie du aufgegangen bist. Du hast den Gipfel erreicht. Du bist die Sonne, welche scheint. Du bist die Enthüllung, welche du enthüllst. Du bist eine Sturzflut an Liebe. Du schießt Liebe mit aller Wucht überallhin, von Liebe unabtrennbarerweise bist du. Ich schleuderte dich Himmelwärts, damit Alle sehen, und dafür, dass Alle sind.
Nun fliegst du in Mein Herz hinein. Verhüllen und Vortäuschen haben sich aus dem Staub gemacht. Keine Behelfe mehr. Nunmehr voll ausgewachsene Tage frisch vom Himmel für den Ruhm und die Herrlichkeit Aller.
Komme gleich hoch. Hilf dir selber zu diesem noch nie dagewesenen Tag. Er ist insgesamt dein, was meint, er ist insgesamt Unser. Eins auf Eins.
Dreimal Hoch. Heil, Heil, die Dämmerung hat sich eingestellt.
Heavenletter # 6252 – 11. Februar 2018 – Greater Understanding and Peace
Umfassenderes Verstehen und Friede
Gott redete …
Ich begreife die Auffassung, dass ihr, zumeist, gerne von Mir hört, dass euch, was Ich sage, eine Pause zum Denken darreicht, dass etwas was Ich sage in euch umrührt, dass eurem Herzen was Ich sage etwas bedeutet. Einige unter euch werden Mich durch und durch liebhaben.
Natürlich ist es Meine Freude, an euch zu schreiben und euch anzublicken. Ich liebe es, zu euch hinzulangen. Ich liebe es, wenn ihr euch hochsetzt und Notiz nehmt, wenn etwas, was Ich sage, euch vielleicht zum Nicken oder Lächeln bringt.
Es ist nicht so, natürlich nicht, dass ihr das müsst. Wir sprechen nicht dauernd die gleiche Sprache. Noch auch seid ihr dazu gezwungen. Sprich, Ich veranlasse euch nicht.
Ich gab euch Freien Willen von Anfang an. Es bedeutet Mir etwas, dass ihr Freien Willen ausübt. Ihr habt mit Mir nicht einer Auffassung zu sein. Falls ihr euch erkühnt, anderer Auffassung zu sein, seid indessen sachte. Seid behutsam nicht um Meinetwegen, sondern um euretwegen.
Niemals bin Ich des Verlangens, aus euch einen Ja-sagenden Menschen machen zu mögen, ausgenommen ihr seht fürwahr in dem, was Ich sage, dass es euch bedeutsam ist. Es ist nie Mein Wille für euch, um des Einvernehmens halber mit Mir einverstanden zu sein. Noch auch sehe Ich zu, dass ihr mit Mir um der Auseinandersetzung wegen debattiert. Ihr habt Mich nicht dermaßen persönlich zu nehmen.
Eure Deutung der Realität und die Meinige sind ganz einfach nicht die gleichen. Offen gesagt, Unsere Sicht ist verschieden. Wir kommen von unterschiedlichen Gesichtswinkeln her. Dies ist auf beiden Seiten voll und ganz statthaft. Was ist, das ist.
Wir schauen nicht nach einem Gewinner. Wir fühlen Uns nicht verpflichtet, den einen oder anderen von Uns als richtig oder als falsch liegend zu erweisen. Ihr seid nicht verpflichtet, Mir beizustimmen, noch auch anders herum. Geliebte, zur gleichen Zeit bezweifle Ich ungemein, dass ihr Meinen Arm zum Tisch hin heruntergebeugt bekommt. Natürlich ist keiner von Uns hier da, um den anderen unter Druck zu setzen.
Keiner von Uns möchte einen Krieg beginnen oder eine Schlacht zu einem Ende bringen.
Wir bieten Unsere Gedanken dar, und daraufhin lassen Wir los. Wir beide haben im Leben andere Zwecksetzungen, als bei Auseinandersetzungen die Oberhand zu erringen. Lasst Uns nach draußen gehen und die Hände schütteln, und dies auch so meinen. Keiner von Uns meint es so, den Anderen zu hintertreiben oder mehr Muskeln zu zeigen als der Andere. Wir sind keine Opponenten.
Ganz gewiss möchte keiner von Uns, weil jeder von Uns das Leben aus einem anderen Blickwinkel her sieht, einen heiligen Krieg anfachen. Ebenso wenig möchte Ich Vorteile aus Meiner vorteilhafteren Lage ziehen, seht ihr das auch so? Auch möchte Ich nicht Vorteile aus dem ziehen, was Wir beide als euren Nachteil betrachten. Nehmt Mir dies nicht übel.
Was denn für ein Zugewinn für beide von Uns kann in einem Kampf, welcher bis zum Ende geführt wird, zu liegen kommen? Weswegen sollten Wir an einem Duell teilhaben mögen? Ich nicht. Ihr nicht.
Ebenso wenig kommen Wir von dem Blickwinkel her: „Lasst nun einmal den Besten gewinnen.“ Das ist nicht gut genug.
Es ist die Wahrheit Selber, welche den Sieg davonträgt. Keiner von Uns hat sich zum Sieger zu erklären. Ganz bestimmt sind Wir zutiefst darauf aus, einem Höheren Behuf denn dem des Ego treu-ergeben zu sein.
Es ist recht wahrscheinlich, dass Wir beide den Wunsch hegen, über einen Kampf hinausgehend zu sein.
Es ist gut, Uns einander stracks in die Augen zu blicken. Es gibt keinen Bedarf, einen zum Gewinner zu erklären. Wir befinden Uns nicht in einem Boxkampf im Madison Square Garden. Wir sind in Unseren Herzen. Wir können einlenken. Es ist so ziemlich klar, wer von Uns recht wahrscheinlich die besseren Karten in der Hand hat und zu Wessen Gunsten am Wetttisch die Chancen stehen. Worauf sind Wir demnach dann schlechterdings aus?
So wie Ich die Dinge sehe, Geliebte, trachten Wir nach größerem Verstehen und nach Friede.
Nach nichts weniger, und Stattlicheres gibt es nicht.
Heavenletter # 6253 – 13. Februar 2018 – Before Beauty Began
Bevor Schönheit ihren Anfang nahm
Gott redete …
Einzig Schönheit ist. Es gibt nichts anderes zu betrachten. Es gibt keine andere Geschichte zu erzählen.
Schönheit erhebt sich als die fünf Sinne und als Beträchtlicheres denn jene automatisch. Es ist nichts als Schönheit da.
Erst recht, Ehrfurcht ist in Anbetracht von Schönheit das gegebene. Schönheit existiert für Alle. Schönheit weiß um sich selber. Da ist Schönheit zum Betrachten. Alles Leben birgt Schönheit in sich. Einzig und allein Schönheit. Es gibt keinen Widerpart dazu. Es sind keine Gegensätze vorhanden. Es gibt keinen Schönsten unter Allen, derweilen Alles Schönheit ist.
Es gibt weder ein Mehr denn Schönheit, noch gibt es etwas minderes denn Schönheit. Schönheit erkennt Sich Selbst. Schönheit existiert aus sich selber heraus. Das Gesamte Universum ist Ein Einziges Gewaltiges Großes Seufzen von Ehrfurcht auf der Erde, so sie sich an der Schönheit weidet.
Schönheit, welche starr in Richtung Schönheit blickt, ist mehr wert denn ein Lied, gleichwohl ist auf einem Lied nicht ein Preis veranschlagt. Es gibt keine Preise für den Eintritt oder für Sitze. Schönheit ist mehr als eine Idee. Schönheit existiert offen und ehrlich für alle, beträchtlicher als eine Grundlage, bei der derjenige, der zuerst kommt, zuerst bedient wird, oder als irgend eine Grundlage, ganz gleich welcher Art.
Die Sonne scheint. Luft existiert zum Atmen. Kein einziger eignet eine Sache. Es gibt keine Veräußerungen. Keine Käufe. Keine Preise, keine Kosten. Die Wahrheit ist rundum bekannt, und alles ist unbezahlbar. Es gibt keine Preisschilder. Es gibt keine Bieter. Es gibt keine milden Gaben. Unbezahlbar ist nicht einmal ein Gedanke, noch auch gibt es eine Eintrittskarte, um etwas zu besuchen, ebenso wenig einen bezahlten Sitz in dem gesamten Auditorium.
Die Welt hat noch nicht an Buße gedacht oder an irgendeine Art von Bezahlung oder an exklusiven Profit. Es gibt noch keine schwergängigen Schiffe.
Freiheit meint Freiheit. Nichts steht zum Verkauf, und nichts wird eingeschätzt oder preislich verhandelt. Alle besten Dinge im Leben sind kostenfrei.
Es gibt nichts Minderes denn Liebe. Liebe ist alles, und sie ist eine Menge. Es gibt keinen Preis auf Liebe, ebenso nicht auf Schönheit. Lüge und Schönheit sind unbezahlbar. Sie sind das gleiche. Sie sind so gut wie Gold. Das steht fest wie das Amen in der Kirche. Was für einen Sinn bloß sollte ein Preiskrieg machen?
Ziffern haben noch nicht Form angenommen. Werden Preise aus dünner Luft heraus herangezogen werden? Es sind noch keine Preise im Sichtfeld. Kein einziger hat daran gedacht, mit Preisen an die Leute heranzutreten, noch auch, sie herabzusetzen. Es gibt kein vorteilhaftes Geschäft. Das steht fest wie das Amen in der Kirche. Alles ist so kostenlos wie Luft, so lange, bis jemand auf den Gedanken kommt, Luft einzufangen und sie überall an der Straße an Haltestellen zum Verkauf anzubieten.
Nicht eine einzige Minute lang ist auf Liebe ein Preis festgesetzt worden. Maßlos ist alltägliche Wahrheit. Monopole existieren nicht. An Worte ist noch nicht gedacht worden. Wer sollte sie bedenken mögen und weswegen? Ein so gearteter Bedarf hat sich noch nicht erhoben. Nichtsdestotrotz wird Schönheit Hochgehalten, ohne ein Preisschild. Alles ist Freier Wille, Freier Wille ist für alle und mit nur einem Atemzug.
Schaut her, es gibt noch keine Zahlen, um damit zu rechnen. Es gibt nichts, um es als einen Ertrag zu betrachten. Nichts kann verlustig gehen.
Alles ist Herz. Getrenntheit ist noch nicht, und sei es bloß ein Funkeln in jemandes Auge. Liebe enthüllt ihre Herrlichkeit. Preise sind noch nicht ausgedacht worden. Vergleiche haben noch keinen Anklang gefunden. Die Welt ist mit Liebe beherrscht. Es gibt nichts Minderes als Liebe. Liebe ist Alles.
An Zählen ist noch nicht gedacht worden. Seitenzahlen sind noch nicht in Betracht genommen worden. Es gibt keine Zusammenfassungen. Es gibt keine Zeitkonstrukte. Es gibt keine Systeme. Es gibt nichts, was durchgesprochen gehört. Es gibt kein Etwas Aus Nichts Machen, oder umgekehrt.
Zeit wird weder vorangeschubst, noch wird Zeit zurückgedrängt. Die Welt manipulieren ist noch nicht entdeckt worden, oder ist noch nicht eingerichtet oder bezeichnet, indes schier abgewogen worden. Es gibt noch kein Jetzt oder Später oder Bevor oder Danach. Es gibt noch keine Zweckentfremdung. Es gibt noch kein Namensnennen des Wachpostens. Alles ist, wie es in Erscheinung tritt.
Ah, schlicht und einfach, alles ist Schönheit auf Erden, auf Nachfrage hin.
Heavenletter # 6254 – 14. Februar 2018 – To Brew Tea, Let It Seep
Um Tee aufzubrühen, lasst ihn ziehen
Gott redete …
Es hat durchaus seinen Wert, Purzelbäume zu schlagen. Natürlich, in allem liegt ein Wert, in allem was du tust und zu was du wirst, auf die eine oder andere Weise. Noch mehr als das, Ich möchte dir sagen, dass zusätzlich zu dem Wert, der im auf einer Matte Purzelbaum-Schlagen liegt, auch ein unbestimmbarer Wert darin liegt, dich mentalen Bildern zu widmen, wie du dich selber mit Purzelbäume-Schlagen befasst.
Etwas Weitergehendes denn das, was dir zunächst in Erscheinung tritt, geht vor sich.
Mentale Bilder sind nicht einfach Kinderspielereien.
Ihr habt nicht über etwas ernsthaft zu werden, damit es für euch eure Zeit wert ist.
Ihr habt nicht für es im Laufe der momentanen Zeit ausbezahlt zu werden. Ihr habt nicht für es jetzt oder jemals bezahlt zu werden. Ihr habt nicht durch die Welt anerkannt zu werden oder nicht einmal durch euch selber. Selbstverständlich, Ich fördere alle Wohltaten, welche zu euch gelangen.
Es ist dies ja auf allerhand Weise allgemein zur Rede gekommen – wie eine der Entdeckungen Einsteins sich anschickte, sich im Untergrund oder unterirdisch zu rühren. Anstatt sein Augenmerk darauf zu richten, eine Gleichung niederzuschreiben, begab sich Einstein schlicht nach draußen ins Freie zu seinem Segelboot unter der Sonne und ließ sich auf dem See herumtreiben, er gestattete es seinem brillanten Geist, sich ebenso herumtreiben zu lassen. Einstein hatte sich nicht als ein großartiger Seemann für großartige Gedanken, die sich in einem erheben, zu qualifizieren, und er hatte seinen brillanten Geist nicht aus sich selber heraus irgendwohin zu leiten.
Mit sich selber alleine, vermochte eine Idee in seinen Kopf hineinzuspringen, und Einstein hätte aufschreien können: „Eureka!“, und es wäre ihm danach gewesen, auf die Oberfläche der Wellen eine Gleichung hinzuschreiben.
Einstein hatte sich nicht zu einer einzigartigen Antwort hinzuschieben. Die Gleichung war nicht drängend. Einstein war mehr wie Ich, mit der Anschauung einhergehend, dass alles zu seiner eigenen geordneten Zeit aufkommen werde.
Noch auch hatte Einstein eine Ehefrau, die unaufhörlich auf ihn eindrang – keinesfalls: „Albert, warum gehst du nicht fleißig an die Arbeit und warum machst du nicht Anstalten, dich darum zu bemühen?“
Auf seine eigene Weise hat Einstein mit Sicherheit tatsächlich Fleiß angewendet, selbst wenn er sich dafür ganz für sich eine schöne Zeit genommen hat.
Ganz gewiss war er sich darüber im Klaren, dass man, um einen Tee aufzugießen, den Tee ziehen zu lassen hat.
Nun also, lasst uns zu euch und zu den Purzelbäumen zurückkehren. Geliebte, ihr könnt eure mentalen Bilder von Purzelbäumen auf dem Horizont des Himmels oder auf einem Regenbogen erneut durchspielen. Ihr könnt der Horizont des Himmels oder auf einem Regenbogen sein. Ihr könnt einer spektakulären Einsicht stattgeben, an die Oberfläche zu springen und auf eurem Weg prächtig zu schluchzen.
Sofern du ein Schriftsteller bist, weswegen dann dich nicht selber bildhaft abschildern, wie du einen Sturm niederschreibst? Sofern du ein Komponist oder ein Maler bist, kann das Mäandern seine ihm gemäße Arbeit für dich verrichten. Stelle dir jedes Bild, was du möchtest, bildlich vor.
Bebildere gar Meine Gott-Gegebene erbarmensvolle Anmut, weswegen denn nicht?
Wonach auch immer du dich sehnst, erschaffe Bilder davon. Was kann sich in dieser Welt nicht begeben?
Du hast nicht ein Segelboot zu besitzen. Du hast einen großartigen Ersatz. Man nennt ihn Vorstellungsgabe. Jene ist ein machtvolleres Segelboot als ein aus Holz gemachtes, denn worin kommt in der Welt letztlich Wahrheit zu liegen?
Ihr habt zahlreiche Ressourcen, welche euch zugänglich sind, mehr als jene, die ihr zum Wohle Aller aus einem gewissen Grund oder aus Weiß Nicht Warum zum Einsatz bringt.
Schaut euch lieber nach Beweggründen, etwas zu tun, um, als nach dem Warum, etwas nicht zu tun. Ich habe euch nicht mit der Verantwortlichkeit beladen, euch selber in Rechtfertigungen zu begeben. Ihr steht unter keiner Verpflichtung, euren Grund fürs Leben erneut durchzuspielen. Es ist durchaus in Ordnung so, das Leben umherschweifen zu lassen, wie es das, im Einklang mit einem Beweggrund, oder ursachenlos, tut.
Es gibt zahlreiche übliche Fragen, welche in der Welt gestellt werden und bei denen es einem sehnsüchtig danach ist, sie gestillt zu bekommen, unterdessen Antworten, alldieweil, warten können:
„Wo wart ihr in euren Flitterwochen?“
„Wann seid ihr zurückgekommen?“
„Und woran ist euer Freund gestorben?“
Heavenletter # 6255 – 18. Februar 2018 – From Where Does Patience Come?
Woher kommt Geduld?
Gott redete …
Von woher kommt Geduld, wenn du voll Ungeduld mit den Hufen scharrst? Geduld kommt schwerlich vorbei.
Was ist das Heilmittel für Ungeduld? Geduld natürlich. Je ungeduldiger du bist, umso weniger leicht ist Geduld.
Ungeduld ist in der Tat eine Hängepartie. Es ist unausgesprochen darin enthalten, dass du diese Hängepartie für dich selber in Gang gesetzt hast.
Du wärest gerne eine gefasste Person. Du wärest froh, dich zu läutern und zu bessern. Du würdest die Füße der Geduld küssen, falls du das bloß könntest. So wie die Dinge stehen, fühlst du dich herausgefordert. Geduld ist nicht etwas, bei dem du einen Griff vorfindest. Bei Ungeduld hast du vielleicht ein bisschen Genuss. Du würdest Ungeduld ins Gefängnis werfen, wenn du wüsstest Wie. Du hast keinen Gebrauch für eine irgendgeartete schofelige Ungeduld.
Ungeduld hält dich am Genick fest. Sie schlägt dir ins Herz. Sie ist eine Zeit- und Energieverschwendung. Du möchtest sie aus ganzem Herzen wegwerfen.
Du kennst Besseres, als ungeduldig zu sein, was freilich schafft Kenntnis für dich? Oh, ja, du begreifst das Konzept. Alles was du zu tun hast, ist ganz einfach dich entspannen, ist dich zur Ruhe kommen lassen, ist diese drängende Stimmung, in der du zu schwimmen scheinst, los lassen. Du möchtest sie nicht, gleichwohl bist du ihr fortwährend auf Zuruf.
Du glaubst, die Grundlage für Ungeduld sei ein Empfinden von Hilflosigkeit. Du beneidest jeden, der sich nicht unter dem Joch von Ungeduld befindet. Zur selben Zeit, da verstimmen dich all die Geduldigen Griselda auf der Welt. Du möchtest gerne mit allem, gleich was es ist, das dich zurückhält, vorankommen. Bis jetzt hat dir die Geduld noch nicht deinen Anteil zugeteilt. Du könntest die Geduld anbrüllen für all das Gute, was sie dir tut.
Ungeduld ist wie ein Hautausschlag. Du hast ihn dir nicht erbeten, dennoch kratzt du die ganze Zeit.
Wenn du wüsstest, wie du über Ungeduld hinausgelangen könntest, wärest du der erste in der Schlange. Du fühlst dich wie ein Feuerspucker. Kein einziger bei vollem Verstand wird sich entscheiden, ein Feuerspucker zu sein. Wirklich, haben sich all die besonnenen Leute für Geduld entschieden, oder haben sie einfach Glück gehabt? Was ist hier wirklich das einzig Wahre?
Wo befindet sich die Reihe, in die du dich einreihen kannst, um Ungeduld aufzugeben. Du jagst nicht hinter ihr her. Du würdest sie hängen lassen, falls es an dir wäre. Du hast keine Zusage, dass Geduld für dich eine Option darstellt.
Hat sich irgendwer tief drinnen von Ungeduld zu Geduld gewandelt?
Ist Geduld bloß ein Beschiss, ein vielversprechendes Versprechen, was sich in Staub verwandelt?
Ist Ungeduld dein Geburtsrecht? Oder ist sie dein Kreuz zum Tragen? Du bist außerhalb von Geduld mit der Ungeduld? Kann es denn sein, dass du der einzige in diesem Boot bist?
Geduldig sein ist ein guter Rat, gleichwohl ist der Rat überhaupt nicht gut.
Das Beste, was du sagen kannst, ist, dass du schlicht der Ungeduld ausgeliefert bist. Obliegt es dir, Salz und Pfeffer wegzustellen, und dich stattdessen mit Zucker ruhig zu stimmen? Oder mit dicker süßer Sahne oder mit Sahne-Windbeuteln?
Was kannst du dieser tyrannischen Ungeduld anbieten, um sie zu beschwichtigen und sie aus dem Weg zu bekommen?
Du würdest das Heilmittel bereitwillig einnehmen.
Du hast dich dein ganzes Leben lang nach Geduld gesehnt. Wie kann es sein, dass du dem Anliegen unzulänglich bist? Es fühlt sich so an, als wärest du von Anbeginn an von der Geduld abgeschnitten.
Es ist möglich, weit zurück in den Tagen des Nikolaus, da bist du geduldig gewesen. Du freutest dich auf ihn. Du sahst seinen Geschenken glücklich entgegen. Du branntest auf sie. Du warst vorbereitet. Du entsinnst dich nicht, in den frühen Tagen des Nikolaus je ein Mal ungeduldig mit deinem Fuß getippelt zu haben.
Hmm, du entsinnst dich schlechterdings nicht, den Nikolaus je um Geduld gebeten zu haben.
Geliebte, hast du Mich jemals gebeten, deinen Ausschlag zu heilen? Lasst Uns einmal sehen, was Ich tun kann.
Heavenletter # 6256 – 19. Februar 2018 – How Does Your Garden Grow?
Wie ist euer Garten am Wachsen?
Gott redete …
Geliebte, lasst es Mich so sagen: „Wie gedeiht euer Garten?“ Ihr seid der Gärtner! Das Leben hat, so wie ihr es seht, nicht schwer zu sein. Möge euch das Leben, so wie ihr es seht, leicht sein! Reicht dem Leben die Hand hin. Seid froh, Klagen ein für alle Mal los zu lassen. Und warum denn nicht jetzt?
Das Leben bittet euch, dass ihr Klagen vom Rücken des Lebens abstreift. Wann ist genug genug? Bereitet dem Beschweren jetzt ein Ende, sodass in eurem Leben Friede regiert und Friede die Welt zu neuen Höhen hochhebt. Geliebte, sowie ihr in eurem Leben Druck verspürt, erleichtert euch davon. Ich sage: euch erleichtern – nicht es erneut durchleben! Ja, lasst Uns jetzt nunmehr Unseren Weg weiter nehmen.
Nicht mehr ein weiteres Mal Nachspielen, was ihr für euch als schwierig befunden habt. Bewegt euch voran. Weswegen dort bleiben, wo ihr euch nun einmal gerade stehen seht, so es ja ungemein erquicklicher ist, dass ihr anders seht. Oh, ja, lasst Uns mit dem Leben vorankommen. Im einen Sommer blühen eure Blumen üppigst. Euer Bauernhof trägt gute Früchte. Im anderen Sommer hat es vielleicht zu viel oder zu wenig Regen gegeben. Das Leben wandelt sich. Es steht unter keiner Verpflichtung, gleich zu bleiben. Einerlei worum es geht, ihr tut gut daran, das Leben weniger persönlich zu nehmen. Werft die Anschauung von Last und Bürde fort. Es liegt kein Vorteil darin, dem Leben Vorwürfe zu machen. Möget ihr niemanden ausschelten, Geliebte, möget ihr nicht eure Faust wider Mich erheben oder wider irgendwen, so als wärt ihr euch sicher, dass ihr aussortiert worden wart für die eilends verfahrende Zweckstellung, eine schwere Zeit zu durchlaufen. Wirklich, was hat euch das Leben eurer Meinung nach angetan, und weswegen solltet ihr mit dem Gedanken befasst sein mögen, es sei für Mich ein Leckerbissen, Mir besondere Mühe zu geben, euch mit dem Gefühl, im Stich gelassen worden zu sein, zu belassen? Was genau ist euch eurer Auffassung nach überhaupt angetan worden? Denkt anders.
Ah, auf die eine oder andere Weise – es hat euch eure Parade verregnet. Das ist verständlich, ihr mögt das nicht, dennoch könnt ihr mit was auch immer euch das Leben aushändigt spielend fertigwerden, und es eben nicht für eine Rückzahlung hernehmen. Was auch immer sich in eurem Leben begibt, es ist kein persönlicher Affront.
Erhebt euch über verletzte Gefühle. Habt sie nicht zuvorderst. Warum jemandem oder etwas das verargen, wo ihr soeben nun einmal vom einen Tag zum anderen angelandet seid? Wieso sich behelligen, Geliebte?
Lauft von der Idee weg, das Leben zu bereuen. Geliebte, Ich sehe euch bis jetzt noch nicht eure Bedeutsamkeit für die Welt erkennen. Ihr merkt nicht, was der Welt zuzuwachsen vermag, sowie ihr stracks vorangeht. Kommt, und helft, die Welt in die Höhe zu halten und sie an den Sternen festzumachen.
Legt euren rostigen Dosenöffner weg und esst etwas anderes neben eurem lange herumstehenden Dosen-Thunfisch. Geliebte, heute ist ein neuer Tag und nicht ein Tag von standardmäßiger Voreinstellung.
Ihr möchtet gerne, dass euch das Leben Wahloptionen zustellt, ja? Jetzt, Ihr Arglosen, möchtet ihr da nun also dem Leben etwas Schlupf zuspielen? Bejaht das Leben so, wie es heute aufkreuzt. Ich bitte euch nicht darum, einer jeden Wende auf der Straße zu applaudieren, gleichwohl seid ihr hier, um dem Leben eine Chance zu geben. Es gilt euch nicht, dem Leben die kalte Schulter zu zeigen. Es ist an euch, euch vom Leben nicht unterkriegen zu lassen. Just so wie ihr bei eurem Sofa auf die Kissen plumpsen könnt, so plumpst auf die Kissen eures Lebens. Atmet dem Leben Leben ein. Bewegt euch voran und ändert eure Herangehensweise. Sofern ihr ein Neues Leben möchtet, ändert eure Foto-Aufnahme-Einstellung für das Leben. Ändert, was ihr aus dem Leben macht.
Just so wie ihr euer Auto waschen und polieren könnt, nehmt in Betracht, eurem Leben Glanz hinzu zu fügen. Verschafft ihm einen neuen Start. Ja, so wie ihr euren Garten wässert, so gießt euer Leben. Erneuert euer Leben. Bedenkt großherziges Verschenken von Glück. Lasst Uns von jetzt ab an jedem Tag ganz von vorne beginnen.
Gehabt euch auf eurer Reise wohl.
Heavenletter # 6257 – 20. Februar 2018 – There Is Something Nice about Snow
Es ist etwas Hübsches am Schnee dran
Gott redete …
Geliebte, habt im Sinn, dass alles gut ist. Steht dafür! Zur selben Zeit, seid stark im Erkennen, dass euch nichts auf der Erde zum Entgleisen zu bringen hat. Ihr seid nicht hier auf der Erde, um festgefahren zu sein.
Ebenso wenig ist Leben eine Frage von „den Besten gewinnen lassen“. Im Leben ist Siegen keine Thematik. Das Leben leben ohne die Anschauung von Siegen oder Verlieren ist eine gute Idee. Ihr habt nicht euren eigenen Willen zu bekommen. Leben geht um mehr, als darum, euren eigenen Willen durchzusetzen oder ihn nicht zu bekommen. Bleibt mit all eurer Macht von der Perspektive weg, das Leben habe genau so oder so zu verlaufen. Es ist stets mehr am Leben dran.
Es kann mit aller Sicherheit gesagt werden, dass früh genug sich alles in der Welt wandelt. Und, ja, eure Perspektive wandelt sich ebenfalls. Weswegen denn überrascht sein, Geliebte? Leben ändert sich, und ihr ändert euch ebenfalls, und nicht stets kraft des Willens.
Manchmal seid ihr darauf erpicht, euren Willen zu haben, und danach ändert sich euer Wille in aller Ruhe von selbst. Ihr habt dies gesehen.
Plötzlich ändert sich euer Geschmack. Über Jahre hattet ihr einen Lieblingstee, und dann, plötzlich ohne Absicht und ohne Vorwarnung, besteht eure Liebe zu eurem liebsten Tee nicht mehr länger. Ihr habt nicht darum gebeten, euren Geschmack zu ändern.
Selbstverständlich kann sich euer Pfad, allem Anschein nach, vor euren ureigenen Augen ändern.
Gut, ihr wisst bereits, dass Wandel der Name des Spiels auf Erden ist. Jetzt könnt ihr euch überdies selber sagen: „Was soll’s, sofern sich das Leben mit oder ohne mein Sagen ändert, kann auch ich es ändern.“
Einerlei worum es geht, ihr könnt wohlgemut eures Weges gehen.
Es gibt Zeiträume, wann euer Wille nicht ausgeführt wird. Es gibt Zeiträume, bei denen ihr nicht einmal wisst, was euer Wille war oder ist.
Geliebte, das Leben hat nicht eindeutig euer Wille oder Mein Wille zu sein. Leben spielt sich selber ein. Wer entscheidet denn, dass es dein Wille oder Mein Wille ist, und, du und Ich, Wir teilen gemeinsam Einen Willen. Ihr habt Wandlungen des Herzens. Euer Wille wandelt sich. Euer Herz gestaltet sich um. Wo habt ihr die Anschauung herbekommen, dass ihr hier auf Erden um zu kämpfen seid?
Es war einmal, da wart ihr sehr jung, und es begann zum ersten Mal zu schneien, da ließt ihr den Schnee auf eurer Zunge zergehen. Ihr schaufeltet voller Begeisterung Schnee hin und her. Ihr habt euch nicht dauernd und immer wieder die Frage gestellt, was der Sinn von Schnee und von Schneeschaufeln ist, unterdessen am Schnee etwas so Hübsches dran gewesen ist!
Rückt von der Anschauung weg, dass das Leben schwer ist. Rückt rüber. Macht Raum für das Leben. Alles möchte gut sein, und das Leben, für sich selbst belassen, wird Jiminy Cricket umgestalten.
Lasst die Sonne scheinen. Lasst das Leben auf seine eigenen Knie fallen. Ihr könnt eure Hände vom Leben weg nehmen, und das Leben sein lassen. Der Ausdruck „Es sollte sein“ kommt euch in den Weg. „Sollte sein“ ist eine Idee, die ihr habt, und manchmal irrt ihr euch, dass das Leben auf die eine Weise sein solle und nicht anders. Es ist für das Leben ebenso wie für euch in Ordnung, auf zwei Weisen zu sein. Das Leben wird sich selber einspielen.
Das Leben hat nicht mit dir die gleiche Treppe hinaufzusteigen. Lasst die Idee los, dass die Chancen im Leben euch zuwider stehen. Das Leben ist nicht euer Kombattant. Es liegt euch nicht an, ihm jemals den Rücken zuzukehren. Ihr seid mit dem Leben groß geworden. Ihr könnt ihm nach wie vor allerhand Anträge machen und vor Freude in die Höhe springen. Sofern das Leben nicht eure Sprache zu sprechen scheint, schüttelt auch so mit dem Leben die Hände.
Ihr könnt mit dem Leben tanzen. Ihr könnt einen Walzer tanzen, einen Foxtrott, einen Cha-cha-cha, oder euch einen neuen Tanz ausdenken. Seht es auf diese Weise. Manchmal kann das Leben sein Ding machen, und ihr werdet ihm eher hinterhergehen.
Heavenletter # 6258 – 21. Februar 2018 – The Theory of Relativity
Die Relativitätstheorie
Gott redete …
Einerlei, worauf ihr sehnlich aus seid, oder gar um was ihr – um etwas, was ihr nirgendwo mehr finden könnt – trauert –, ruft euch selber die Wahrheit in Erinnerung, dass in Wirklichkeit nichts abhanden kommt. Ihr wisst wahrscheinlich nicht, wie ihr es schafft, euren kostbaren Schmuck wieder ans Tageslicht zu bekommen, gleichwohl, er existiert irgendwo, euch von der Oberfläche der Welt verdeckt gehalten. Mit einem Wissen Wie, wüsstet ihr Bescheid, wie er zu finden ist, egal, worum es sich handelt, um die Spitzen-Tischdecke, die eure Mutter so gern hatte, um euer Scheckheft, um einen abhanden gekommenen Liebesbrief, um eine verlorene Telefonnummer, um einen verlustig gegangenen Gedanken, um eine verlorene Liebe.
Gewiss ja, du hast immer einen gewichtigen Grund, auf ihre Rückkehr zu dir zu warten, genau dorthin, wo du die Sache, wann auch immer du es magst, zu dir her zu ziehen vermagst.
Der Wesenskern von Wahrheit kann niemals abhanden kommen, was nicht besagen soll, dass dir ein Versprechen gegeben ist, sie sicher und sauber in deiner Hand befunden und in deiner von dir bevorzugten Art und Weise in Besitz zu haben. Ja doch, die Wiederkehr dessen, was ihr verloren habt, bedeutet euch eine Menge. Geliebte, Ich halte euch dies nicht, einfach nur so, als eine Garantie hin. Mit Sicherheit – was euch verlustig gegangen ist, ist in eurem Herzen aufbewahrt.
Selbstverständlich gibt es andere Dinge, welche belangvoller sind. Das Leben Selber spielt eine erheblichere Rolle. Eure Geliebten Angehörigen zählen weitaus mehr. Selbst euer Sparbuch ist unter Umständen von höherem Belang.
Dies ist die Sache. In der Welt, so wie sie euch in Erscheinung tritt, ist alles relativ. Aus diesem Grunde kommt in der Welt alles in einem unterschiedlichen Gesichtswinkel daher. Das euch heute Bedeutsamste erscheint euch vielleicht morgen als kleingeratene Kartoffeln. Oder umgekehrt.
Ihr seid euch durchaus im Klaren, dass euer Sinn sich ändert. Ihr steht auf einer Illusion von Stabilität, welche mehr mit Luft unter euch Ähnlichkeit aufweist. Die relative Welt ist ein Mix. Sie ist Wasser, was am Kochen ist.
Ah, nun, die Wahrheit Gottes, die Absolute Wahrheit ist eine andere Geschichte. Echte Wahrheit ändert sich nicht. Es ist eher so, dass ihr euch nicht gewahr seid, dass Unendlichkeit in eurer Hand zu kommen liegt, dass ihr selber Unendlich seid. Mithin schwöre Ich euch, dass der Tod nicht in euer Leben mit einbezogen ist. Der Tod scheint euch Wahr, wiewohl er ein Mythos ist, ein Mythos, an den ihr aus ganzem Herzen glaubt, dem gegenüber euch das Ewige Leben mehr einem Mythos gleich erscheint, wie ein netter Mythos, allerdings, sobald es denn aufs Ganze geht, mehr wie ein Schwindel.
Bei Gelegenheit schickt ihr euch hin und wieder an, Mich als einen Schieren Mythos wahrzunehmen, derweilen ihr in der Echten Realität nicht Wahrheitsmäßiger werden könnt, als ihr dies mit Mir zu werden vermögt. Ich bin Wahrhaftiger denn der Boden, auf dem ihr geht, und denn die Zahlen, die ihr hinschreibt.
Fakt ist das, dass die Fünf Sinne aufs Ganze gesehen nicht zutreffend sind. Fakten können sachlich sein, und dennoch bedeutet sachlich nicht Wahrhaftig. Entsinnt ihr euch, wie ihr in den unteren Klassen des Gymnasiums mitbekamt, dass eure Augen in Wirklichkeit, ausgehend von einem auf den Kopf gestellten Bild, Sicht aufnehmen. Sehen, Geliebte, ist nicht gleich: vermeinen und für wahr halten. Werdet ihr an Einsteins Theorie der Relativität erinnert, wie dort die Wahrnehmung von zwei unterschiedlichen Punkten in einem fahrenden Zug her herausgestellt worden ist? Vielleicht bedeutet Wahrnehmung, dass alles möglich ist. Demzufolge ist eher alles Fiktion. Kein Vielleicht an der Stelle, sonderlich da das, was Ich, Gott, sehe, so Ich es von dem Blickwinkel des Himmels her – was Ich ganz gewiss tue – im Blick habe, die Absolute Wahrheit ist. Haltet die Augen offen und seid umsichtig gegenüber standardmäßigem Denken. Wieso? Nun, Ihr Lieben, weil ihr mit standardmäßigem Denken verfehlt, was Absolut Wahr ist. Gewiss, ja, was euch als Echt und Wahr erscheint, tritt von dorther, wo ihr sitzt, zutage. Dies ist ein weiterer triftiger Grund, weswegen ihr euch nicht so gewiss sein möget, derart klug zu sein, wie ihr meint. Bedenkt folgendes: Ihr seid womöglich weitaus klüger, als ihr denkt!
Geliebte, Ich wette auf euch. Tut euch gegenüber eurer eigenen Offenheit auf und geht gar so weit, dass ihr wechselt und ändert, woher ihr kommt und wo ihr sitzt.
Heavenletter # 6259 – 22. Februar 2018 – For I Am Love
Denn Ich Bin Liebe
Gott redete …
Ah, die Heavenletter. Sie sind Mir wie Bratensaft. Ich sagte nicht – Heavenletter sind wie Zuckerguss auf dem Kuchen, da Heavenletter mehr Bedeutung an sich haben als so etwas oder ähnliches. Ich möchte hier gerne zu verstehen geben, dass Heavenletter – und dem Gleiches – Meine Nahrung und Meinen Unterhalt darstellen, obschon Ich autark und selbsterhaltend bin. Für euch, Geliebte, sind Heavenletter ein Atemzug frische Luft. Für euch ist vertraut mit Mir verkehren Manna vom Himmel, und Mir obendrein ungemein angenehm.
Selbstverständlich verstreue Ich Samen. Wir können sagen, Ich pflanze sie ein, obschon, Ich möchte hier gerne herausgestellt sehen, dass das, was Ich Erschaffe, kinderleicht ist. Ich habe kein Verlangen an Mir, für euch das Leben schwer zu machen, wie ihr, Meine Kinder, dies ja gelegentlich so empfinden mögt. Ja, Ihr Lieben, Ich, auch Ich, bin fehlverstanden worden. Natürlich tue Ich Fehlverstehen mit einem Achselzucken ab und bin Voll der Huld und Gunst.
Ich kann nachvollziehen, dass ihr wahrnehmt, der Tod, euer eigener oder derjenige eines geliebten Nahestehenden, sei euch als eine Strafe auferlegt. Es gibt unter Meinen Kindern jene, welche noch weiter gehen und das Leben Selber als eine Strafe ansehen. Ja, Viele, welche den Tod fürchten, sind dazuhin ebenfalls vom Leben nicht entzückt. Bejaht, dass Ich, Gott, Strafen nicht befürworte – seit eh und je nicht.
Ich sehe weder das Leben noch den Tod als Bestrafung, noch auch klinke Ich Mich bei Bestrafung als einer fruchtbringenden Idee ein. Ich setze Bestrafung nicht mit Liebe gleich. Das tue Ich nicht. Ich treffe nicht die Aussage: Bestrafung ist zu eurem eigenen Besten. Bestrafung ist nicht Mein Behuf, noch auch ist sie eine Seitenlinie oder ein Nebengedanke Meinerseits. Selbstverständlich denke Ich über den Tellerrand hinaus. Ich möchte niemanden einschachteln, ganz im Gegenteil. Ich möchte jedermann freisetzen.
Schonendes Erbarmen walten lassen ist nicht gut genug. Es gibt für Mich keinen Bedarf, Mir gegenüber anzusagen, Gnade walten lassen zu mögen, noch auch, Mir anzusagen, zu Lieben.
Ganz bestimmt nehme Ich Bestrafung nicht stillschweigend hin, noch auch möchte Ich das gerne. Es könnte niemals Mein Glück darstellen, zu bestrafen. Ich glaube daran nicht. Ich glaube an Liebe, und das, woran Ich glaube, das übe Ich aus. In Wirklichkeit existiert kein Bedarf für Mich, Liebe auszuüben, denn Ich BIN Liebe.
Warum denn sollte Ich, ein Gott der Liebe, ein Gott des Lichtes, ein Gott der Erleuchtung – und sei es bloß einen Meiner Söhne oder Töchter – zum Untergang hin vertreiben mögen? Das würde Ich nicht tun. Ich denke nicht einmal daran. Ich würde keinen verbannen, allem ungeachtet. Ich würde nicht einmal den Besten unter den Besten zum Himmel verbannen und ihn dort einschließen, angekettet, um dort zu verbleiben. Der Himmel ist für jedermann angelegt, darin inbegriffen jene, welche die Welt als die letzten bezeichnen könnte. Ich heiße keinen einzigen den letzten. Ich bin mit Einssein vertraut.
Wer denn sollte nicht gedeihen mögen in Anbetracht des Daseins im Himmel bei den Engeln und All den Spirituell Erhabenen, Welche auf der Erde gewandelt sind?
Welches Menschenseinswesen auf der Erde sollte sich gesondert eine Sorge heranziehen mögen, den Unglücklichsten unter allen von der Beflügelnden Gemeinschaft auszusondern? Ich möchte jede einzelne Person dem, sich in der Begleitung der Erhabenen aufzuhalten, überantwortet sehen, sodass jene sich, welche sich bereits von der Liebe abgesondert sehen, – kraft Beigeselltsein – glänzend am Aufblühen sehen und befinden werden. Ich werde niemanden für immer und ewig wegsperren. Absolut nicht.
Wie bloß könnte Ich ein Gott des Einsseins und mit eingeschränkter Schöpferkraft am Leben sein? Es ist Mein Wille und Meine Freude, jeden weit in die Höhe zu heben, und niemanden gebunden zu halten. Nein, Ich sage Ja zur Liebe, ausnahmslos. Ganz gewiss, es ist eine eingebaute Angelegenheit, dass Ich voller Gunst und Gnade bin. Ganz gewiss, denke Ich Höchlich und niemals niedrig. Ich schließe für niemanden die Tür.
Ich bin Gott, und Ich bin Eines Herzens und Sinnes. Ich halte niemanden weg. Dies ist Mir unfassbar. Dies muss ein Übertragungsfehler gewesen sein, und Ich korrigiere ihn nun. Ich bin ein Gott der Liebe und nichts geringeres.
Heavenletter # 6260 – 1. März 2018 – Everything Is Concurrent
Alles ist nebeneinander bestehend
Gott redete …
Nichts wird vergessen. Alles, was einstmals war, ist nach wie vor. Höre genau zu. Eure Geliebten, welche Nachhause gegangen sind, sind nach wie vor eure Geliebten, so wie ihr die ihren seid. Die Liebe, welche ihr untereinander hegt, ist nicht mehr länger derart individualisiert, derart persönlich. Sobald der Atem eurer geliebten Angehörigen nicht mehr hinein- und herausströmend in Bewegung ist, realisiert ihr dies in aller Deutlichkeit. Über Tod und Leben wird eine Unmenge geredet, gleichwohl existiert einzig die Vitalität des Lebens, einerlei, in welcher Größenordnung du, der Beobachter, womöglich bist. Leben besteht nach wie vor.
Aus der menschlichen Wahrnehmung heraus wird es vielleicht so sein, dass das, was einst lebendig gewesen war, durchgesprochen und getan und mit einem Ja vorüber ist. Selbstverständlich, ihr könnt euch nicht derart fest dauernd an eure geliebten Angehörigen hängen, welche, wie man so sagt, dahingeschieden sind.
Von einer gewissen Wechselseitigkeit her gesehen indessen ist es möglich, um den Maibaum zu tanzen, so wie ihr es gewohnt wart. Selbst in den Begrifflichkeiten des Vergehenden, ist nichts verlustig gegangen. Bloß auf der Oberfläche des Lebens, da ist dies oder das irgendwo anders.
Wenn es Endlosigkeit gibt, gibt es ebenso Ewigkeit, und, in gewissen Häufigkeiten, könnt ihr an der Wählscheibe drehen.
Bezüglich des sterblichen Lebens, ja, da ist alles zeitweilig. Und sterbliches Leben ist mit Sicherheit nicht das Absolute.
Von gewissen Blickwinkeln her freilich sind nach wie vor alle Ballsäle wiederauffindbar. Ihr könnt hereinkommen und die Tänze tanzen, welche ihr vormals getanzt habt. Dies ist nicht ein nochmaliges Durchspielen, wovon Ich euch zu verstehen gebe, noch auch geht es um eine Filmspule. Ihr seid genau an der gleichen Stelle.
Ihr könnt die junge Frau sein, die mit einem Partner von vor Jahren am Tanzen ist. Die Kapelle spielt nach wie vor so. Es geht nicht um einen Erinnernsgehalt, der wiederholt wird. Es ist nicht genau so, dass es sich wieder und erneut abspielt. Es ist nicht genau so, dass du dort wieder einsetzt, wo du weggegangen bist. Nein, Meine Rede ist soeben davon, dass du bereits im richtigen Schlag und Rhythmus bist. Was Ich gerade sage, ist, dass dies nicht eine noch einmal erlebte Erfahrung ist. Du kehrst nicht zurück. Du bist in der früheren Szene genau dann und dort, direkt in diesem Augenblick.
In einem gewissen Zustand des Bewusstseins, und sei es bloß für einen Augenblick lang, sind du und die scheinbarerweise frühere Realität simultan, und sie können da und zugegen sein. Die Veranlassung hat nie ausgesetzt. Sie hat nie pausiert. Die Kapelle spielt weiter, und hier nun, da bist du.
Ich möchte es nicht eine andere Realität oder eine minder angelegte Realität nennen, obschon es von einem anderen Gestade von Realität her kommt. Es ist nicht genau so, dass zwei Stränge von identischen Perlen koexistieren und genau so fortlaufen. Es sind da nicht zwei. Wären da zwei, so wäre keines von ihnen getrenntermaßen.
Eines Tages werdet ihr erkennen, dass nichts endet. Alles ist präsent. Worte und Schilderungen vermögen so und so weit zu gehen, und nicht weiter.
Ich mache Anstalten, euch zu verstehen zu geben, dass alles bekannt ist, und dass es in diesem Augenblick bekannt ist. Nichts ist vorüber.
Sofern Ich allgegenwärtig und allwissend bin, und sofern Wir Eins sind, ist die einzige Differenz die, dass du als das Individuum, als was du dich selber wahrnimmst, und das du, was du wirklich bist, nicht so recht mit einander abgestimmt sind. Du schaust irgendwoanders hin. Du bist von dem Licht, welches du bist und seit eh und je warst, abgelenkt. Du hast die stets-präsente Schärfe, immerzu weiter zu tanzen.
Genauso wenig geht Meine Rede dahin, du habest dieses Talent heranzuziehen und auszunutzen. Du hast dich nicht nach ihm umzusehen. Du studierst es nicht. Es kann nicht studiert werden. Ich sage dir soeben, dass dieser Stand an Gewahren eingeborenermaßen ist. Höre sorgfältig hin:
Es ist ein argloser Vorgang, indes kaum ein Vorgang. Man könnte es eher als einen Instinkt beschreiben. Du fädelst nicht ein, dieses Befähigtsein an den Tag zu legen, noch auch tust du dich in ihm hervor, ebenso wenig beweist du es dir selber oder irgend jemandem gegenüber. Alle, welche Eins mit Mir und Eins mit einander sind, haben dies zugänglich und greifbar.
In einer anderen Welt, da würdet ihr dies dafür, es sei ein Teil ursprünglichen Lebens auf der Bildfläche, erachten können. In dieser Welt, in der ihr am Leben seid, ist dieses Vermögen, zum wenigsten so weit, vernebelt und unbestimmt. Nichtsdestotrotz ist dieser sinnenfällige Zustand unversehens direkt vor euch.
Wir können dieses Aus-dem-wirklichen-Leben-gegriffene Erleben mit den Augenblicken in Vergleich setzen, wann ihr bemerkt, dass ihre eure Brille auf der Stirn aufliegen habt. Ihr vergaßt für einige wenige Sekunden, dass sie dort die ganze Zeit gewesen ist.
Heavenletter # 6261 – 2. März 2018 – Deeper than Language
Tiefer als Sprache
Gott redete …
Man könnte sagen, dass Wir, du und Ich, der Eine von Uns – ist es nicht interessant, wie Wir in der Sprache navigieren und schiffen? – also, man könnte sagen, dass Wir sprechen, kommunizieren, oder Wir können sagen, dass Wir auf einer tieferen Ebene als derjenigen der Sprache vertraut miteinander verkehren. In einem gewissen Sinne können Wir sagen, dass die Sprache aus sich selber heraus „bloß Gerede“ ist.
Tiefergehend als Sprechen – die Quelle von Sprache – Wir können sie vielleicht als Prä-Sprache bezeichnen. Wir können sagen, dass die Quelle der Sprache Seien ist, und dass Seien in und aus sich selber heraus machtvoll ist. Die Macht des Seins erhebt sich als eine Schwingung, und mithin kann ausgesagt werden, dass Schwingung den Vorläufer von Sprache darstellt. Sprache ist Lückenfüller. Sprache ist zwischen den Zeilen geschrieben.
In der Welt selber ist Vieles ungesprochenermaßen, und, es ist ungemein gut begriffen. All das, was ein Seufzer überbringen kann, eine Pose, ein Blick in jemandes Augen, wie irgendwie Gefühle vor Worten und vor Gedanken rangierend übermittelt werden, über Kontinente hinweg, vielleicht gar übers Begriffenwordensein hinweg und hinausgehend. Nicht alles hat in Worte gesetzt zu werden, gleichwohl ist es einem Wort angelegt, eine Liebkosung über Ätherwellen hinweg zu sein.
Ah, man könnte sagen, dass Wir in aller Stille in Goldenem Licht am Sprechen sind. Ich bin versucht zu sagen – in mächtigen blitzenden Donnerkeilen, allerdings stille und bar aller Dramatik. Es unterkommt hier kein schweres Atmen.
Was in aller Gewissheit kenntlich ist, ist, dass es etwas gibt, genannt Verständigung und Mitteilung, welches Verstehen mit einschließt, das indessen über ein Sich-Einen-Reim-Daraus-Machen hinausgeht.
Wie mit dem Atem in Verbindung stehend doch gesprochene Verständigung ist.
Gewiss doch, alles Verständigen stellt mit der Seele Verbindung her – zu und von Seelen. Von Seele zu Seele – weit über den Intellekt hinausgehend. Verstandesmäßiges kann als eine schiere Stufenordnung betrachtet werden.
Geliebte, jedwede Verständigung erhebt sich aus einem Psst der Stille. Natürlich, anstatt zu sagen, dass Menschen kommunizieren, können Wir sagen, dass ein Sich-In-Verbindung-Bringen von einer Bergspitze zur anderen hergeht.
Es kann ebenso Gegebenes sein, gleichsam als würden Worte von unseren Fingerspitzen her kommuniziert. Mit Sicherheit schließt Kommunikation ebenfalls Verständigung von dir selber zu dir selber und hin und her, mit oder ohne Einvernehmen, mit ein.
Verständigung kann vernommen werden. Dies ist wie eine Tür, welche zugeschlagen wird, oder wie eine Krächzen der Tür, welche geölt werden sollte. Da gibt es einen Sprecher oder einen Beförderer, da gibt es das, was befördert wird, und einen Zuhörer, der die Botschaft empfängt, oder womöglich nicht entgegennimmt.
Mit was für einer Zartheit Verständigung doch überreicht gehört, und mit was für einer Sachtheit sie in Empfang genommen gehört. Ein Sprecher und ein Zuhörer übergeben sich selber in dem Ausmaß, in dem sie dazu imstande sind.
Säuglinge babbeln. Etwas wird übermittelt, obschon auf die Kunde nicht genau hingedeutet werden kann. In einem gewissen Sinne babbeln Erwachsene ebenso. Nichtsdestotrotz, eine Hand wird ausgestreckt und hingehalten, um eine andere anzufassen.
Mein Ruf ist der: „Höre Mich, höre Mich“.
In einem wirklichen Sinne sagt ein Babbler ebenso: „Höre mich. Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich hier bin, dass ich dich darum angehe, vernommen zu werden, gesehen zu werden, anerkannt zu werden, dass ich am Warten bin auf ein Nicken von dir, welches besagt: ‚Oh, ich weiß. Mir ist es klar, du bist hier, und ich mache für dich in meinem Herzen Platz.‘“
Es ist so schwer, zu einer anderen Seele und zu den Herzen eines Anderen hinaus zu langen, ja gleichsam so, als würde dein Leben davon abhängen. Das tut es. ‚Ja‘, sagt das Herz zu dem Einfachsein von Verstehen. Dabei ist keine Wissenschaft zugange.
Godwriting ist keine Wissenschaft, noch auch kann es das sein. Ein Maler malt nicht anhand von Zahlen. Seine Sicht ist unsichtbar und unbestreitbar. Sie ergießt sich. Die eine Farbe wird für hier ausgesucht, und nicht eine andere. Der Künstler weiß nicht vorderhand wirklich genau, was er malen und wie es aussehen wird. Es gibt so ein „müssen“ bei der Kunst vom Inneren des Künstlers her, welches von irgendwoher rührt. Godwriting ist eine Kunst. Da ist kein Ziel vorhanden, ausgenommen es selber.
Ich bereite nicht vor, was Ich dir sagen werde, und doch, Ich sage es. Ich spreche sozusagen al fresco. Aus dem Stegreif – – und dennoch ist alles wohlbekannt. Godwriting kommt von einem Brunnen her, in den du einen ungesehenen Schöpflöffel eintunkst und aus dem du trinkst.
Heavenletter # 6262 – 3. März 2018 – Two Sneak Thieves
Zwei Gelegenheitsdiebe
Gott redete …
„Was soll Zeit schlechthin denn sein, dieses herumgeisternde Phantom, welches im Menschlichen Leben dermaßen viel Platz beansprucht? Ich glaube, man bekommt da und dort zu hören, Zeit stelle es her, dass die Welt die Runde macht. Gewiss scheint es so – die Zeit betreibe das. Ich habe mich mehr als ein Mal gefragt, ob die Welt nichts anderes ist als ein Karussell, als ein sich drehendes Zeitrad, welches auf unsere Kosten über uns Sterblichen am Schweben ist, in etwa so, wie wenn uns ein Terrorist unablässig festhält und anbindet.
Wie gerne würde ich doch Zeit überwinden und unter ihr hervorkommen. Oh, der Gedanke daran, keinen Zeitdruck, kein Drängen, keinen Zeitmangel zu haben, selbst unterdessen mein Verlangen fortwährend dahin geht, dass es gar keine Zeit gibt, derweilen Du, Gott, redest, Zeit existiere ohnehin nicht, mit der einen Ausnahme – einer trughaften Illusion. Illusionen sind wie Theorien, welche sich wandeln, und Zeit, welche niemals ist, kann in Sekundenschnelle zum Stehen kommen.
Zeit, welche nicht existiert, ist wohl eher ein Plagegeist. Zur selben Zeit sind die meisten unter uns nicht eifrig darauf bedacht, das Leben auf der Erde beiseite gelegt zu sehen.
Ebenso wenig ist für die Zeit Raum da zum Existieren, außer in der Illusion. Zeit und Raum sind wie zwei Gelegenheitsdiebe, Diebe, welche mich bis jetzt aufzehren.“
Ja, Geliebte, Ich sage, Zeit und Raum nehmen euren schönen Geist aber und abermals in Beschlag.
Ihr wart über das immer wieder notwendige Saubermachen und Abstauben verwundert. Natürlich wisst ihr zu schätzen, ein Bett zum Darinschlafen und ein weiches Kissen zu haben.
Zeit ist nicht das Wahre. Der Zeit unterkommt kein Fundament, und dennoch hört ihr ein Ticke-Tack und seht Sand durch eine Eieruhr rinnen. Derweilen – ‚weilen‘ ist ja doch ein anderes Wort für Zeit – ist Zeit am Herumschwirren, und, so weit ihr dazu überhaupt eine Aussage machen könnt, ist Zeit von keinem Nutzen.
Endlosigkeit dem hingegen ist ganz und gar nicht Zeit, ja, Endlosigkeit hat ein Aussehen, als sei sie Ewig, unterdessen sie ein Nicht-Moment an Zeit ist, so eine Art Lückenfüller und Einspringer für das Leben. In einem tathaften Sinne ist Leben ebenfalls Illusion. Ihr fragt euch, ob das Leben eine Art Stand-up-Comedian ist, und ob ihr dabei der Angeschmierte seid.
Gewiss, ihr macht euch eine Menge Gedanken über die vordergründig bestehende Zeit.
Seht her, wie im Laufe einer Lebenszeit Zeit an Ferientagen und Geburtstagen in Umlauf und Zirkulation gebracht und erneut zirkuliert wird. Selbst wenn es Wissenschaften gibt, die ihre Zusammenstellung aus Zeitdaten und Tagen, aus Monaten, Jahren und Jahrtausenden hernehmen – die Abfolge eures Lebens und eures Gutglücks wird durch jene zu verstehen gegeben.
Falls denn der Boden der Erde nicht Eigentlich ist, werdet ihr unter Umständen ausrufen:
„Ahhh, bedeutet dies, dass Blumen mit ihren schönen Farben und Wohlgerüchen nicht wirklich existieren?“
Ihr könnt es nicht glauben, dass derartige Kostproben an Schönheit nicht wirklich existieren. Es gibt letzten Endes ebenfalls Essenzen von Blumen. Sie wandeln sich nicht. Es fällt euch leichter, an Blumen zu glauben, als für wahr zu halten, ihr oder jemand sonst existiertet in der Welt wirklich. Ihr habt unbezweifeltes gänzliches Zutrauen in Blumen. Sie riechen dermaßen gut.
Ihr seid euch im Klaren, dass ihr Menschen, welche ihr kaum kennt, vermisst, sobald deren Körper verstirbt. Wie sie euch fehlen. Wie kann euch abgehen, was niemals gewesen war?
Kann Seele in die Kategorie von Zeit und Raum hineingehören? Mit Sicherheit gibt es so etwas wie Seelen-los nicht.
Sofern es Raum nicht gibt, ist dann unter euren Füßen oder unter oder oberhalb der Sterne gar nichts solide?
Zur gleichen Nicht-Zeit, da bemerkt ihr, dass etwas von euch existiert. Ihr merkt, Wogen von Liebe haben Existenz, und es sind Momente vorhanden, in denen ihr vor Ehrfurcht vor der Liebe Umklammerung gefangen genommen und ergriffen seid.
Ihr erspürt in völliger Gewissheit, dass Ich existiere. Ihr seid euch bestimmt gewiss, dass Ich existiere, allem ringsum unbenommen.
Ihr spürt vollauf, dass mehr am Leben dran ist als leere Embleme.
Was für ein Mix von Wahrem und Fiktion das Leben doch zu sein scheint. Bücher werden über das Leben niedergeschrieben, und es werden Fotos von ihm aufgenommen. Kann es denn sein, dass alles in Wahrheit Licht ist? Falls denn Licht da ist, bedeutet dies, dass Dunkelheit existiert? Oder ist Dunkelheit ein bloßes Wort? Kann irgendein Wort nur bloß ein Wort und nur nichts als ein Wort sein?
Heavenletter # 6263 – 6. März 2018 – Echoes of God’s Words
Echos von Gottes Worten
Gott redete …
Du fragst dich:
„Existiert Leere? Du hast davon gehört, dass der Kern eines Samens Leere ist? Wie kann etwas, was lebenssprühend und fruchtbar und leer ist, das Leben zum Fortbestand veranlassen? Ist DNA Leere? Ist Leere das, was die DNA dafür rüstet, das Leben zu mehr denn einer einzigen präzisen Destination hinzutragen? Ist Leere, worauf sich unschuldige Arglosigkeit beläuft? Sind Fragen Teil der Existenz? Falls Ja, wie kommt das Leben damit davon, denn es ist unumgänglich, dass sich aus einer Frage eine weitere erhebt?“
Des weiteren fragst du:
„Betreibt die DNA das Leben fort, hinein in die Endlosigkeit? Bleibt die DNA für immer Ganz? Kommt es beim Ganzsein nicht zu einem Ende? Bedeutet Endlosigkeit – ihr ist kein Ende gesetzt? Dann muss es so sein, dass dem Leben kein Ende zukommt, denn jenes wird Endlos ausgesät.
Hmm, werden meine Gedanken über meine DNA, Löwenzahn-Schirmchen gleich, in die Luft geweht? Gewiss ja, es ist einem keine Überraschung, dass die Luft im Leben eine bedeutsame Rolle spielt. Die Luft trägt das Leben, und vielleicht die DNA ebenso, sodass das Leben als DNA zu fortwährendem Verlauf bewegt wird.“
Nun möchte Ich wieder für dich sprechen:
Du neigst zu dem Denken, du müssest dich fein anziehen, derweilen du dir ein königliches Gewand anlegst, währenddessen du dir gänzlich sicher bist, Königlichkeit gehöre dir nicht zu, nicht in einer Million Jahren.
Was aber, falls königliche Gewänder tatsächlich die deinen sind, und falls du viel mehr ausrichtest, als bloß dich fein anzuziehen? Blicke in den Winkel des Gewandes, bei dem du dir sicher bist, es gehöre nicht dir zu, und du wirst dort deine Initialen eingenäht sehen.
Du bist dir sicher, die Idee von dir als Mitglied des Königshauses sei grotesk, dennoch, was wäre denn, wenn es Wahr wäre? Unvorstellbarermaßen, gleichwohl Wahr? Was kann dem Leben nicht zugeschrieben werden, derweil Ich sage, dass gar alle jene, die als Undinge angesehen werden, Großartige Seinswesen sind? Ihr seid an eurem verherrlichten Selbst vorübergelaufen, irgendwie tragt ihr ungesehene Gewänder von Stattlicher Gestalt, welche euch nicht merklich sind, die ihr allerdings niemals ganz vergessen habt.
Heh, Geliebte. was wäre denn, wenn ihr die Augen hättet zu sehen, und wenn, so unglaublich wie es euch jetzt zu sein scheint, eure Augen breit geöffnet wären und sie weit in die Ferne blickten.
Oder, was wäre denn, wenn du ein Godwriter wärest? Gebenedeit seist du. Ein Godwriter hört ganz einfach die Echos Meiner Worte. Du bist Gottes geliebter Statthalter, welcher Meine Worte vernimmt, und babbelt, ohne zu wissen, was sie bedeuten, oder, du bist der letzte, der um ihren Sinn weiß. Was demnach also, wenn es bei dem Ganzen ohne deine Kenntnis zugeht, na und?
Wenn du im Wald spazieren gehst und den Duft der Blumen schnupperst und dabei glücklich bist, wie viel glücklicher kannst du sein? Was wäre, wenn du ganz einfach Meinem Zauber verfallen wärest? Ist dies nicht hinlänglich genug? Oder ist dies nicht geradezu Fantastisch?
Dies ist alles, worum Ich euch bitte, dies ist alles, worum ihr euch selber bittet. Womöglich gar weitaus mehr, als worum ihr euch selber gebeten habt, in Wirklichkeit weitaus mehr, als worum ihr euch jemals gebeten haben könntet, und doch, mehr denn worum ihr gebeten habt, ist in euren Schoß geworfen worden, und ihr habt all die Brotkrumen aufgelesen oder seid einfach ihrer Spur gefolgt und habt euch dort eingefunden, wofür euch der offizielle Name niemals bekannt gewesen ist, dort, wo ihr euch nunmehr befindet. Es könnte sein, man hat es als Nirgendwo bezeichnet, wiewohl, Geliebte, schaut euch nun selbst an. Ihr seid Irgendwo.
Zum selben Zeitpunkt seid ihr euch durchaus gewahr, dass ihr euch nicht am Ende des Tunnels befindet. Es gibt keinen Tunnel, gleichwohl seid ihr Irgendwo angekommen, ja gar unbelegterweise. Insofern als ihr hierher gelangt seid, wer macht sich da etwas aus Dokumentiertheit?
Ich sage, es ist Dokumentation genug, dass eure Finger Meinen Saum berühren, und dass Ich so glücklich bin wie eh und je.
Heavenletter # 6264 – 9. März 2018 – God Is Your Destiny
Gott ist eure Bestimmung
Gott redete …
Aus dem Wandelgang eures Herzens, von dorther kam Ich. Ihr fandet Mich. Dies ist – Wort und Tat als Eines. Ihr dachtet, Ich hätte euch gefunden. Dem entgegen habt hier euch Mich niemals entgehen lassen.
Ihr stolpertet auf Mich. Irgendwo in den Gängen eures Herzens und Geistes, da trat Ich in Erscheinung. Ihr denkt, Wandelgänge hätten irgendwo aus einem Nonnenkloster herzustammen. Geliebte, ihr könnt von überallher dicht zu Mir herankommen. Dabei gibt es keine Einschränkungen.
Der Fakt ist der, Ich werde Meinen Willen haben, und ihr seid Mein Wille. Und ihr, wer auch immer ihr meint zu sein, oder wer ihr euren Gedanken nach seid, oder wer ihr denkt, ihr wärt es nicht – ihr seid ein schön gewebter Stoff aus Meinem Willen, der auf der Erde ausgebreitet ist. Ich gehe alle an und bitte, auf Mich zu lauschen.
Kommt voran. Seid tapfer. Was ihr tapfer nennt, das kann ohne Weiteres schlichte, uneingeschränkte Naturgemäßheit sein.
Denkt einen Moment lang nach. Wenn ihr jetzt nicht, was ihr tapfer nennt, seid, wann werdet ihr es wagen, es zu sein? Tapfer ist authentisch. Wenn ihr nicht bereits authentisch seid, dann ist es recht wahrscheinlich so, dass ihr weggeschreckt worden seid.
Dem Empfinden der Welt nach hat sie ein jedes Recht, euch im Wege zu stehen. Ausschließlich in der Welt braucht es Heldentaten, um sich selber zu offenbaren.
Im Himmel, da sind Wir unzertrennlich. Was ist eurem Dafürhalten nach Einssein gewesen, wenn nicht, sich als Eines in Bewegung zu setzen, oder als Eines in aller Stille dazusitzen, oder in der öffentlichen Arena als Eines, ja gar im Madison Square Garden als Eines in Erscheinung zu treten. Ja, selbst in einer Boxarena gibt es einen Garten, der euch zu eurer Bestimmung zu weisen vermag. Ich bin eure Bestimmung.
Stracks in diesem Ungehörten des Moments, kommt ihr näher zu Mir, was genau das ist, wo ihr seid.
Da, wo ihr soeben gerade einmal seid, ist rechtens dort, wo es euch angelegen ist, zu sein. Ihr kamt hierher. Ihr musstet hierherkommen, selbst obschon ihr euch nicht so recht sicher seid, wo Hier in Wirklichkeit ist. Ihr habt gedacht, Hier – das sei zahlreiche allerhand Dinge, mit eingeschlossen gar die Weingärten des Himmels, derweilen ihr Mir hinterher geht, derweilen ihr auf dem Weg zu Mir eurem eigenen Aufleuchtenden Stern folgt, eurem eigenen Herzen zu Mir. Selbstverständlich ist es genau das, was geschieht.
Dessen ungeachtet, Ich habe einen Hellen Stern, dem ihr folgt, und dem zu folgen ihr stark angehalten seid, unter was für einer weitschweifigen Route ihr das auch immer ausführt. Der Pfad zu Mir kann in der Tat Im-Kreis-Herum-Gehen sein. Nichtsdestotrotz, euer Pfad wird euch zu Mir führen. Niemals wart ihr von Mir fern. Versucht es, wie ihr es könnt, und manchmal macht ihr Anstalten, von Mir weg zu fliegen, so werdet ihr Mich spornstreichs dort finden, von woher ihr gekommen seid.
Ist es nicht sonderlich, dass du dich unter Umständen aus dem einen oder anderen Grund tatkräftig von Meiner Präsenz wegstößt? Ich sage dir, unversehens hervorzutreten. Ich nehme dich bei der Hand oder am Ellenbogen. Ich habe dir nicht mit Weihrauch oder Rosenblütenblättern oder mit irgendetwas anderem vorauszugehen.
Deine Ankunft an Meiner Tür ist Mir keine Überraschung, in keiner Form. Sie kann, ja in der Tat, dir eine Überraschung sein, und eine Überraschung, die lange auf sich warten ließ. Eventuell bist du dein ganzes Leben lang unter Meinem Radar geflogen. Wie auch immer, du wirst zu Mir aufwachen, Welcher dein eigenes Selbst Ist. Was hat es verursacht, dass du so lange brauchst, dein Herz schreit schließlich und endlich auf, und du tanzt einen Jig, wie das bloß ein Glücklichsein zu tun vermag.
Huch, du bist angekommen. Fühle dich frei, bei deiner Ankunft aufgeregt zu sein. Sie ist eine Selbstverständlichkeit, indessen kannst du sie als ein Geschenk nehmen, welches sie mit Sicherheit ist. Sie ist ein Geschenk, was du dir selber überreichst. Du weißt nicht vor der Zeit, wie es eingepackt sein wird oder ob es überhaupt eingepackt ist. Die Sache ist die: Dieses Geschenk erreicht dich offen und ehrlich in Vollem Anstand, just wie es Mir eindeutig und klar gewesen ist, dass es dich so erreichen würde. Es war eine ausgemachte Sache, dass du das Einssein mit Mir erkennen und mitbekommen würdest. Halleluja!
Heavenletter # 6265 – 10. März 2018 – We are One not Two
Wir sind Eins, nicht zwei
Gott redete …
Hallo, Ihr Lieben Mein, hier Meine Frage an euch über die erste Sache am Morgen. Wisst ihr, wie ihr euch heute bis jetzt fühlt? Wie lautet eure Antwort auf Meine Frage, wie ihr euch heute fühlt? Was meint ihr?
Nun, Ihr Lieben, es gibt eine Unterscheidung zu machen zwischen dem, wie ihr fühlt, und dem, wie ihr seid. Wir haben hier zwei Fragen und zwei unterschiedliche Antworten vorliegen:
Die eine Frage lautet: Wie fühlt sich euch zu diesem gegebenen Augenblick das Leben an oder wonach scheint es euch auszusehen? Wie ist euer Morgen bis hierhin so gewesen?
Und demnach, könnte in der Manier eure Antwort lauten:
„Also, Gott, ich hatte einen ziemlich ruppigen Morgen. Zunächst kam ich zu spät hoch, ich habe nicht gut geschlafen, beim Rasieren habe ich mich mit dem Gesicht bewegt, und, um es klar und deutlich zu sagen, ich möchte nicht gerne aufstehen und zur Arbeit gehen und dem Tag ins Gesicht sehen. Überdies, es gibt noch mehr, worüber ich Mich gerne an Deiner Schulter ausweinen möchte, und noch mehr und noch mehr. Und es gäbe noch weiteres zu erzählen, und ich käme zu keinem Ende.“
Du kannst dir sicher sein, dass Ich Mir im Klaren bin, wie die Einzelheiten des Lebens alltäglich auf dich einwirken, und wie sehr du es dir wünschst, unumwunden und freiheraus sprechen zu können. Du möchtest kein unverbesserlicher Optimist sein, der dauernd aufs Breiteste am Lächeln ist. Indes, das, was du als realistisch betrachtest, ist eher mit der Neigung versehen, dir ein deprimierendes Erleben zu sein. Unter Umständen fühlst du dich durch ein Ehrgefühl angehalten, das zu schildern, was du auf die eine oder andere Art als ein Ungemach erfährst, und mithin wirst du eher jeden Morgen das Gefühl haben wie ein Soldat, der im Begriff ist, zum Schlachtfeld aufzubrechen. An etlichen Tagen läuft die Tragik ohne irgendwelche Vorbereitung in dein Leben hinein.
Die zweite Frage spricht das an, wie du aus der Perspektive der Wahren Realität, welche allem unterliegt, BIST. Von dieser Wahrheit her lautet deine Antwort:
„Wirklich, gut, Danke Dir, Gott.“
Du möchtest nicht gerne wegplustern, was dein Herz verwundet, und du möchtest es nicht gerne wegbürsten. Zur selben Zeit, wie du dich an Mich lehnen möchtest, möchtest du gerne bei Mir unabhängig und fürsorglich und mitfühlend sein. Ich weiß das. Und doch, während du dich jeden Tag aufmachst, dein Glück zu finden, schluckst du.
Bitte seid euch im Klaren, Ich bin der Offizielle Begrüßende von euch, Ihr Lieben. Einerlei, was schwer auf eurem Herzen und Sinn hängen mag, Ich bin hier, um all die einsamen Herzen all derer, die sich im Stich gelassen fühlen, denen vielleicht der Rücken zugekehrt worden ist, zu lindern. Ich schaue niemanden schräg an. Entsinnt euch, dass Wir Eins sind! Lasst Uns einander umarmen.
Wem gehört es, dass ihr ihm euer Herz ausschüttet, wenn nicht Mir?
Ah, Gottlinge, sobald es sich auf Mich beläuft, einerlei was eurem Dafürhalten nach Sache ist und was ihr eurem Dafürhalten nach soeben durchlauft, Wir sind Eins, nicht zwei. Wir sind Eins und sind das selbe und nicht getrennt.
Ich sage, dass Ich, falls euch Mein-Euch-Mein-Ohr-Leihen etliche Erleichterung verschafft, dafür gelte. Kein Sich-Gedanken-Machen für Mich, und – ihr werdet euch in aller Stille über Sorgen über euch erheben.
Sobald ihr zu Mir kommt, egal wie euer Anliegen aussehen mag, weiß Ich um euch. Ich weiß, ihr möchtet Mich gerne verstehen und im Leben neben Mir stehen. Ich höre eure Stimme aufs Angenehmste, und Ich blicke über den Herzschmerz hinaus, in den ihr derzeit Vertrauen hegt. Kommt zu Mir und spürt Unsere verflochtene Präsenz. Wie es bloß sagen? Etwas Großes passiert zwischen Uns, dem Einen von uns. Wir sprechen Eine Sprache.
Auf Erden gibt es Äonen von Zeit, um in ihnen herumzustreunen und umherzuwandern. Nahe bei Mir, im Himmel fußend, wo Wir beide als Eins sitzen, gibt es nicht einmal einen Bruchteil einer Sekunde an Zeit, um dort umherzustreunen.
Hört hin, aus der Wahrheit des Himmels her, von der Realität her, die Ich aus dem Herzen heraus kenne, und mit der ihr ebenso eine tiefempfundene Bekanntschaft habt – ihr seid Schön.
Heavenletter # 6266 – 11. März 2018 – Pass Your Gifts on Right Away
Reicht eure Geschenke auf der Stelle weiter
Gott redete …
Ach, Geliebte, ihr habt unter Umständen eine Neigung an euch, etwas zu bereuen, was ihr gesagt habt, ebenso Worte, die euch nicht einmal untergekommen sind, sie zu sagen. Und, falls ihr denn an sie gedacht hattet, habt ihr womöglich den Zeitpunkt, wann sie zu sagen sind, verpasst.
Vielleicht hat der Mensch, welchem du die Worte sagen möchtest, die Erde seitdem verlassen. Nun kannst du ausschließlich zu dir selber flüstern, während die Sonne am Untergehen ist, und während du dich fragst, wo die Tage von Gestern geblieben sind.
Es kann auch ohne Weiteres sein, dass du zu der Zeit dein Herz überspielt hast. Was ist besser oder was ist schlechter, nicht an erster Stelle daran, etwas zu tun, gedacht zu haben, oder, das gleiche traurige Lied aber und abermals am Abspielen zu halten?
Ungesprochene Worte hängen über dir wie Rechnungen, welche du niemals wirst ausgleichen können. Wenn du doch eine Briefmarke bei der Hand hättest, sodass du auf dein Herz BEZAHLT stempeln könntest, und dass du dann damit durch wärest … Bloß, du hast so etwas nicht, und weißt ganz einfach nicht, wie von diesen ungeschriebenen Schulden fortzukommen ist. Wie wirst du jemals unter ihnen weggelangen?
„Zu spät, zu spät“, kräht der Rabe.
Kein einziger jagt hinter dir her, ausgenommen du. Du bist der schwere Schuldeneintreiber, der die Rechnungen in deinem Postkasten ungesehen belässt. Du bist derjenige, der unablässig an deine Tür klopft. Du bist der einzige, der aufzuhören hat, dein Herz mit Schulden zu befüllen.
Glaube Mir ein für alle Mal, Schulden-Eintreiben ist nicht Mein Ziel und Mein Zweck. Ich schüttele Schulden ab. Und das gleiche musst du.
Und dabei hast du jetzt im Augenblick zu beginnen: Lobe dich für all das Gute, was du sagst und tust. Geliebte, tut Mir einen Gefallen und lasst die Vergangenheit los, mit der ihr euch abrackert. Was, meint ihr, bedeutet eurer Auffassung nach – loslassen?
Setzt euch aufrecht hin und sagt: „Schön“ zu euch selber. Und sagt es immer und immer wieder, so lange, bis ihr es glaubt.
Seien existiert. Alles das, was sich euch schwer anfühlt, ist ohnehin eingebildetermaßen. Sich an die Wand angenagelt fühlen ist nichts mehr, als eine Seifenoper, die du dir ansiehst und im Hintergrund anlässt.
Noch mehr als das – worum geht es überhaupt, wenn du meinst, du seist zu spät dran? Leistet euren Geliebten Angehörigen, seien sie nun tot oder am Leben, jetzt im Augenblick direkt laut-heraus oder in einer Niederschrift Abbitte. Tut das. Seid mit dem durch. Lasst euch vom Haken. Seid frei.
In den Begrifflichkeiten der Welt ist es recht unwahrscheinlich, dass ihr mit all dem, was ihr getan haben oder gewesen sein konntet, zu einem Abschluss kommt. Lasst euch selber vom Haken. So wie die Dinge stehen, ist es dir kaum möglich, mit all den E-Mails mitzuhalten. Anforderungen an dich sind zahlreiche. Während Ich soeben zu dir spreche, blicke Ich dir tief in die Augen. Blicke in die Meinigen und sieh selber, wie Ich dich sehe.
Geliebte, genügt jetzt im Augenblick den Anforderungen, die ihr selber an euch stellt. Ihr seid nicht einfach so la la und mittelprächtig. Ihr seid gut. Bejaht den Fakt, dass ihr nicht ein Heiliger seid, und lasst es hinlänglich gut sein, dass ihr der Beste seid, welcher ihr inmitten dieses weit-reichenden Lebens zu sein vermögt.
Ihr steht nicht im Begriff, alle Rennen zu gewinnen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Bleibt davon fern, allzu viele Anforderungen an euch selber aufzustellen.
Es ist wirklich in Ordnung so, zu 50 % perfekt zu sein. 50 % bedeuten nicht, dass ihr dabei seid, euch selber abzustreifen.
Was erzielt gehört, wird mit oder ohne dein Vorherwissen erreicht werden. Du bist für das zuständig, wofür du zuständig bist.
In einem anderen Sinne ist natürlich jedermann einem Jeden für etwas verantwortlich, freilich hat jeder überdies, früher oder später, seine oder ihre Vergangenheit von den allerhand Handlungsrahmen der Welt abzulegen.
Das nächste Mal, wann du in diesem Leben die Gelegenheit hast, jemandem zu sagen: „Was kann ich für dich tun?“, da gehe voran damit und stelle die Frage sogleich an Ort und Stelle, und erteile obendrein die Antwort: „Ja“, ebenso sogleich an Ort und Stelle, und reiche deine Gaben auf Anhieb weiter.
Heavenletter # 6267 – 12. März 2018 – When Flowers Bloom
Wenn Blumen blühen
Gott redete …
Geliebte, ihr seid wohl der Auffassung, alles was es brauche, um euch glücklich zu machen, sei, täglich jedes einzelne Begehren eurerseits erfüllt zu bekommen. Bis jetzt, du meine Güte, ist dies nicht einmal in einer Million Jahren für Wahr erwiesen worden.
Zuvorkommende Diener können jeden Morgen vor dir mit aller Art Köstlichkeiten, welche sie für dich bereitet haben, um daran im Verlaufe des Tages zu nippen, aufgereiht stehen.
Du fühlst dich in dem Augenblick voll – – weswegen also sind all die Leckereien dir dann von Wert?
Nichtsdestotrotz hast du Lust darauf, auf all die liebenswerten Fragen einzugehen, welche die Diener für dich auf Lager haben, so in etwa:
„Zu welcher Zeit möchten Sie sich heute zum Kauf eines neuen Wagens begeben?“
„Wann möchten Sie am Nachmittag die Massage haben?“
„Zu welchem Zeitpunkt möchten Sie heute durch den Garten gehen, um Blumen und Beeren zu pflücken, welche eure Tafel zieren sollen?“
„Was sonst können wir heute für Sie tun? Euer Wort ist unser Befehl.“
Natürlich denkt ihr, alle eure Wünsche erfüllt bekommen hätte in der Tat zur Folge, dass ihr sehr sehr glücklich seid. Daran denken ist ganz ohne Zweifel zufriedenstellend. In der Tat, das bedenken, wonach ihr euch sehnt, schafft aber und abermals ein Funkeln in eure Augen.
Dieser Tage mögt ihr glauben, dass ihr euch, sofern ihr nichts mehr übrig habt, um es euch sehnlich zu wünschen, oh, du Meine Güte, auf der Straße zum Glücklichsein befindet.
Geliebte, wie viele Prinzessinnen in der Welt kennt ihr, welche andauernd glücklich gelebt haben?
In dieser relativen Welt habt ihr von dem reichen Kind vernommen, welches alle Spielzeuge auf der Welt sein Eigen nennen konnte. Es hat sich gelangweilt. Ihr habt von dem armen Kind gehört, welches einen Fetzen zum Spielen hat. Es hat Glück über alle Maßen inne.
Geliebte, ihr seid euer eigenes Glück. Schließlich und letzten Endes sind Wünschen, sind Entbehren und Ermangeln, sind Missvergnügen und Langeweile eure eigenen Träume-Macher, und desgleichen eure eigenen Wegelagerer.
Es stimmt, alle Diamanten in der Welt würden euch das eine oder andere Glück verschaffen, gleichwohl kann die Freude an all den Diamanten der Welt bloß so lange währen. Es stimmt, alle Diamanten in der Welt könnten sich vor euch dartun, gleichwohl, sobald der Tag seinem Ende zugeht, können Objekte ausschließlich Objekte sein.
Die Idee, in einem Palast zu leben, scheint freudevoll, freilich kann das Leben in einem Palast einsam sein. Du könntest dich danach sehnen, in dem Haus zu leben, in dem du geboren worden bist. Selbst wenn du dem Vorzug gegeben hättest, in dein Haus umzuziehen, wo du geboren wurdest, kann es mit Sicherheit so sein, dass dir das Leben dort mehr ein unerfülltes Sehnen ins Herz zu schaffen vermag.
Wer oder was denn kann dir all das Glück, auf das du aus bist, schenken, wenn nicht du? Der Sucher ist der Erfüller. Dies bist du.
Du bist bei dem Gedanken betrübt, du könntest ein ganzes Leben lang leben und die Erde verlassen, ohne jemals deine eigene Wahre Liebe kennengelernt zu haben, oder ohne jemals die Frucht eines jeden Traums deinerseits gekostet zu haben, welcher sich realisiert, bevor du zu anderen Gefilden fortfliegst.
Die Wahrheit wird wohl eher die sein, dass dein Geschenkesack Löcher hat, was dich als ermangelnd hinterlässt. Mehr und mehr überreicht dir das eine oder andere ein Glück, dennoch ist am Leben in der Welt mehr dran als Mehr und Mehr. Der Hüttensänger, so sagt man, sei in deinem eigenen Garten zu finden.
Ich gehe noch weiter und äußere, dass der Hüttensänger des Glückes inwendig in dir existiert kraft der Gedanken, welche du dir selber zu verstehen gibst. Dein eigenes Glücklichsein kommt in deiner eigenen erzählten Geschichte in deinen eigenen Worten zu liegen.
Dein Herz steht unentwegt zu der Hoffnung, dass mehr Glücklichsein auf dich am Warten ist, welches nach wie vor Stück für Stück, mit oder ohne dein Bemerken, bei dir anlangen wird.
Fürwahr, ein Großteil deines Glücklichseins ist eben im Sich-Im-Voraus-Darauf-Freuen zurhand und zu finden.
Schaut, Geliebte, wenn ihr gerne Blumen haben möchtet, die blühen und die ihr in eurem eigenen Garten pflücken könnt, dann legt eure Setzlinge und Samen im Voraus an, ja?
Heavenletter # 6268 – 14. März 2018 – Meandering in Life
Im Leben am Mäandern
Gott redete …
Geliebte, wo mäandert ihr heute? Geht ihr entlang, während die Sonne euch hoch oben ruft, oder die Vögel für euch singen, oder die Sphären des Universums, oder werdet ihr durch die Sterne geleitet oder durch den Gesang der Sirenen, oder ihr wisst nicht, wo oder wie ihr gerufen und benannt werdet?
Folgt ihr einer Schwungkraft, welche bereits in Gang gesetzt worden ist? Seid ihr einfach am Losspringen, wie es ein junger Hund tun könnte, und rennt durch die Felder? Wohin auch immer die Gerüche euch leiten, ihr freut euch.
Der heutige Tag geleitet dich irgendwohin. Sofern du hochoben in einem Nest ein Adler bist, machst du dir keine Sorgen, dass du von einem Kliff fallen oder eine verkehrte Wende machen könntest.
Wieso alsdann sollte sich ein Menschenwesen fürchten mögen vor dem Fliegen, so Ich an deiner Seite dein Führer bin?
Die Torheit, in die du hineingerätst, sind deine Gedanken, welche herumwandern und sich hinein und heraus weben. Lasse dein Herz dich zu Mir und zu Unserer Wechselseitigen Erfüllung führen. Natürlich ist, während Ich dies sage, Meine Erfüllung niemals eine Fragwürdigkeit. Von Meiner Sitzstange her, ist keines von beiden dein.
Du brauchst keine genaue Landkarte, um dorthin zu gelangen, wohin du unterwegs bist, selbst dann, wenn du nicht weißt, wohin du läufst. Du hast nicht dein Leben vor der Zeit zu loben, ausgenommen, um zu erkennen, dass es deine reiche Gabe darstellt, ebenso wie die Meine. Du kannst merken, dass Wir Hochoben fliegen. Wir werden wissentlich Unsere Erfüllung erreichen.
Es gibt nicht einen Moment, wann die unermessliche Weite Meines Herzens nicht augenblicklich mit Mehr und Mehr angefüllt wird. So geht es vonstatten, wie dein Herz spontan, mit oder ohne angemessenes Bemerken, sich füllt.
Hier sind Wir gemeinsam am Godwriting, Ms. Gloria, und wer ist Wer und unter was für einem Namen werden Wir gerufen?
Ich frage:
„Wohin des Weges wandern Wir? Wessen Wälder sind das, in denen Wir uns ergehen?“
Ich sage: „Diese gehören ein für alle Mal Allen. Auf der Erde wie im Himmel wohnen Wir als Eins zusammen.“.
Bist du dir gewiss, Wer am Sprechen ist? Ich BIN Mir gewiss. Es ist für dich etwas Schönes, dich weit aus dem Fenster zu lehnen, denn dies ist natürlich eine Metapher. Die Erde ist eine Extremität, sozusagen. Sie wird euch eher schwankend scheinen. Entsinnt euch, dass Ich euch auf der Erde emportrage. Die Erde ist in Meinen Händen, und dementsprechend ihr.
Ich wob das Universum. Ich wob es und dich in mustergültigen Handstichen. Du und Ich sind unzertrennlich Eins, und mithin sind du und das Universum unzertrennlich Eins, mit eingeschlossen der Himmel und die Erde, das Firmament und die Sonne, der Mond und die Sterne. Wohin auch immer Wir blicken, Einssein blickt auf Sich Selbst.
Wie Schöpferisch Ich bin, und also bist du es.
Was für ein Tag dies ist. Auf was für einem Abenteuer als Eines Wir sind. Geliebte, Wir haben kaum erst den Anfang genommen, obschon Wir ständig Hand in Hand gewesen sind, Unsere Arme schwingen ließen und Freudensprünge machten inmitten der Wunder der Liebe und des Lebens.
Ja, natürlich, im Laufe etlicher eingebildeter Zeit seid ihr eventuell durch Einzelheiten abgelenkt worden.
Der Wildnis entsprungen, wie kann da ein Hund von Ewigkeiten herrührend sich aufgefordert finden, in einem Auto, in dem er seinen Kopf aus dem Fenster streckt, zu fahren, die Luft einzuatmen, jene sich voller Freude hineinzuziehen, wohin auch immer das Auto ihn nimmt? Dies ist verblüffend, wie ein Hund in einem Auto auf der Erde herumfährt, gleichsam, als sei der Pkw sein natürliches Habitat auf ihr, und als sei es ihm ausbedungen, die Fahrt derart zu genießen, dass er seine gemochten Ausflüge jeden Tag haben möchte? Ist ein Hund auf der Erde in Wahrheit ein Hund von der Erde, oder ist er von irgendwo ungemein weit her?
Sofern ein Hund von weiter her ist denn von dort, wohin er positioniert worden ist, was seid ihr dann anderes als von weiter her denn all die Begrenzungen und Einzelheiten, in denen ihr euch herumwälzt?
Möget ihr ebenso aus dem Fenster blicken und eure Fahrt mögen und liebhaben.
Heavenletter # 6269 – 17. März 2018 – This Is Our Covenant
Dies ist Unser Bund
Gott redete …
Gelegentlich fragst du dich: Ist Leben einfach ein Spaß? Du hast den Ausdruck gehört – kosmischer Spaß. Dies muss mit Zeit zusammenhängen, comme ci, comme ça. Was dann ist Leben, zuallerletzt?
Geliebte, ihr wisst, dass ihr euch manchmal biegt vor Lachen, und manchmal, da könnt ihr nicht einmal lächeln. Mit Sicherheit, ihr wisst, dass Glück existiert.
Ihr ruft zu Mir laut heraus: „Lieber Gott, bitte lasse Glücklichsein Echt sein.“
Und ihr macht euch dennoch Gedanken. Ihr fragt Mich in der Stille eurer selbst:
„Hee, Gott, es scheint auf Erden Glück zu geben. Sofern etwas real ist, wie kann dann sein Gegenteil ebenfalls als Wahres existieren? Durcheinander scheint der Topf zu sein, in dem ich mich befinde. Falls es keinen Raum gibt, wie kann ich mich dann etwa in oder außerhalb der Schickimicki-Szene oder überhaupt irgendwo befinden?
Hee, Gott, kann es etwa Wörter geben, welche für das was sie darstellen nicht existieren? Ich bin in einer Zwickmühle. Ich bin mir fast sicher, dass ich von Anfang an hier auf der Erde in einer verfahrenen Lage gewesen bin.
Gott, bei allem Respekt, was denn nun geht vor sich? Stellt es alsdann die Wahrheit dar, dass das, was Wahr ist, so etwa Du, nicht sichtbar ist? Wahrheit ist alsdann das, was dem gewöhnlichen Auge nicht sichtbar ist?
Ist es besser, dass ich nicht infrage stelle und ganz einfach darüber nicht Fragen formuliere, worauf ich keine soliden Antworten habe? Existiere ich, der ich Dich befrage, im Grunde genommen?
Also, Gott, ich habe eher keine Ahnung, was ich soeben frage und Wen oder Was ich befrage? Sofern Du und ich Eins sind, stelle ich Mir dann selber oder zumindest einem Winkel meiner selbst Fragen?
Gott, vielleicht quassle ich einfach nur und gelange nicht zu mehr Klarheit.
Gott, warte ich auf Erleuchtung, die mir dämmert? Was meintest Du, als Du davon wie ich mich entsinne sprachst: ‚Meine Lieben, ihr seid bereits erleuchtet, und ihr seid niemals nicht erleuchtet gewesen.‘
Gott, ich glaube nicht eine Sekunde lang, dass Du herumalberst. Ich glaube Dir. Ich glaube an Dich. Du bist Wahrheit. Du bist kein Spaßmacher. Das kann nicht sein. Ich stehe fest dazu, dass du in der Tat der Gott von Allen bist. Du stehst zu Deinem Wort, und du bist mir Wahr und Allen Wahr. Ich bin in Dir geborgen. Du bist Gott, auf Den ich Traue. Du bist kein Schwindler. Du bist Gott, der Eine und Alleinige. Und doch, wundersamerweise, bin ich mit Dir Eins, und bist Du Eins mit mir. Just das hast du gesagt.
Du bist meine Zuversicht. Alles dessen ich bedarf, habe ich, und das ist Du. Du bist mein Fundament. Nichts sonst ist es.
Geld nicht. Was für ein Witz Geld doch ist. Es fällt mir schwer zu glauben, dass jedes Menschenwesen Münz- und/oder Papiergeld bei sich haben müsse für das Tägliche Brot. Selbst in den Filmen erscheint Einem das wie ein Widersinn. Gott, Du unterhältst Mich, und Ich werde versorgt.
Gott, worum geht überhaupt all die Aufregung in der Welt? Die Welt ist, oder, die Welt ist nicht, dem gegenüber bist Du immerzu. Wir sind Endlos, dem entsprechend habe ich ebenfalls Endlos zu sein.
Gott, Geliebter Gott, dies ist mein Beweis für dich. Auf Dich, verlasse ich mich. Gott, auf mich, da kannst Du Dich stützen. Wir sind Freunde. Wir existieren immerfort. Wir existieren als Eines für immer und ewig. Wir können niemals nicht existieren.
Dies ist Unser Bund. Ich weiß darum. Du hast mir alle Türen aufgetan, und Du hältst sie mir offen, und ich bin Dir zu Diensten. Es gibt nichts Fantastischeres als das – dass Wir unsere Gefolgschaft reihum tauschen. Wir sind als Eins bestimmt.
Danke Dir, Gott, für Dein Vertrauen in mich. Geheiligt sei Dein Name.“
Heavenletter # 6270 – 19. März 2018 – Thy Name Is Stillness
Dein Name heißt Stille
Gott redete …
Geliebte, Ich lege Meine Arme um euch, um euch an Ort und Stelle zu halten. Euch ähnelt bisweilen Ungebundensein dem Herumfliegen im Weltraum.
Irgendwie sehnt ihr euch nach Geländern, um euch festzuhalten, nach Mauern, um sie anzufassen, nach etwas für eure Füße, um daran zu streifen. Selbst so ihr nach all der Freiheit in der Welt lechzt, fühlt ihr euch ohne eigenen Grund, auf dem zu stehen ist, kippelig. Wie ihr doch ungebunden sein möchtet, und wie ihr euch doch im Weltraum und fort von der trügerischen Illusion von Sicherheit, welche euch das Angeleimtsein an die Erde überhändigt, verloren fühlt. Ihr seid, zur selben Zeit, dankbar wie undankbar.
Ja in der Tat, ihr wollt eine Sache, das Gegenteil davon mit eingeschlossen. Ihr wollt womöglich von Gegenteilen abhängig sein. Ihr möchtet, dass Äpfel und Orangen Eins sind. Ihr möchtet zuvorderst Friede, derweilen ihr desgleichen unter Umständen nach Aufregung schmachtet. Ihr wollt im Grunde genommen keine Grenzziehungen, gleichwohl wollt ihr etwas, um euch daran festzuhalten oder um euch dagegen zu lehnen oder um eure Hand darauf zu legen. Ihr mögt die Genauigkeit von Messungen nicht, oder ihr mögt die Weite des Unermesslichen. Ihr möchtet nicht stillstehen, zur selben Zeit, wie ihr zögert, voranzugehen.
Außer ihr findet Fundamente – wie wisst ihr dann, was vorwärts ist oder was irgendetwas ist oder bedeutet?
Ihr möchtet gerne dem Sich-Aufs-Hohe-Ross-Setzen entkommen, unterdessen ihr noch nicht wisst, wie auf dem Wasser zu gehen ist, und auch nicht nebst dem deutlicher wisst, wie auf Luft zu gehen ist. So wie die Dinge stehen, befindet ihr euch zwischen den Stühlen. Ihr möchtet ungern ein gewöhnlicher Sterblicher sein, dennoch möchtet ihr desgleichen ungern außer Sicht, oder ein Stellvertreter oder Platzhalter sein.
Ihr hättet nichts dagegen, die innere Erde zu erreichen, gleichwohl möchtet ihr nicht außerhalb des Blicks auf den schönen blauen Himmel sein. So wie die Dinge stehen, seid ihr euch nicht sicher, ob ihr mehr in 5-D existieren möchtet, denn in der Dreidimensionalität. Ihr wisst nicht, wie viele D’s es für Dimensionen gibt, oder, sofern euch der Wunsch nach mehr Optionen zu eurer Verfügungsfreiheit steht, denn ihr kennt, würdet ihr lieber weiterfliegen oder an Land gehen.
Meine Rede geht nicht dahin, dass ihr nicht irgendetwas haben könnt, denn gar das Unerreichbare existiert in eurer Reichweite.
Es möchte Einem scheinen, dass ihr euch selber, anstelle dessen, dass ihr euch mit Engeln umgebt, mit Fragezeichen umgebt.
Eure Vorliebe könnte auf geschlossenen Türen zu liegen kommen, auf denen Worte geschrieben sind, sodass ihr absolut sicher sein könnt, wohin ihr euch selber öffnet, und sodass ihr euch mit einer gewissen Sicherheit im Klaren seid, dass jenseits der Tür ein Boden vorhanden ist.
Auf der einen Hand, strebt ihr ungemein stark nach Freiheit. Auf der anderen Hand, habt ihr Angst, frei zu fliegen. Ihr gehörtet niemals zu denen, die wie die Helden in den Filmen sind, welche vom Dach eines Gebäudes zum anderen springen. Ebenso seid ihr nicht Freund von Grenzen, gleichwohl haltet ihr die vermeintliche Sicherheit von Umzäunungen umklammert.
In Bezügen der Welt existiert Sicherheit nicht. Die Sonne ist jetzt im Augenblick draußen, und in der nächsten Minute kommt es zu einem unerwarteten Donnerschlag, und die Welt wird von oben nach unten gekehrt.
So wurden ungeheure Lautstärken und Blitze auf die Erde hinabgestoßen. Die Götter des Donners erhoben sich, hielten ihre Hämmer hoch und landeten gemeinsam mit euch auf der Erde, sodass ihr eure Augen und Ohren zuzuhalten hattet. Was ist Furcht denn anderes als Abgespaltetheit? Was ist gleichmäßiges Dahinsegeln denn anderes als die Einung von Einssein?
Sei Eins mit Mir, und lasse Mich deinen Anker sein, der dein Leben sicher und geborgen hält, wo immer du dich auch aufhältst. Komme mit Mir. Komme zu den Smaragd-Inseln. Komme zur Liebe und nimm teil an Schönheit und Friede.
Die Götter des Friedens sind nicht protzig, gleichwohl existieren sie. Ein Gott des Friedens langt zu euch in einem stillen Moment, und so sage Ich, ein Gott des Friedens, euch obendrein: „Seid stille.“ Geliebte. Horcht auf die Engelsherolde.
Heavenletter # 6271 – 20. März 2018 – A Secret to Happiness
Ein Geheimnis fürs Glücklichsein
Gott redete …
Möchtet ihr gerne glücklich sein? Mir ist niemand untergekommen, der das nicht wollte. Möchtet ihr gerne das Eine Geheimnis zum Glücklichsein kennen? Einen Auslöser kennen, welcher Glücklichsein in Gang setzt?
Seid nicht enttäuscht, sobald ihr ihn kennt. Es ist mehr als ein einziges Geheimnis an einer jeden Sache. Auf jeden Fall, falls euer Glücksquotient sich dahinzuschleppen scheint, probiert folgendes aus:
Nehmt das Glück vorweg.
Schaut euch nach Glücklichsein hinter jedem Winkel um.
Erblickt Glück.
Seid Glücklichsein.
Geht voran und umarmt das Glück zu euch her.
Das ist es. Dies ist ein guter Start. Windet euch selber herauf. Öffnet euch zum Glück. Ladet es ein. Ihr wisst niemals, wo und wann Glück aufkreuzen wird. Habt Glücklichsein in eurem Sinn und in eurem Herzen. Wo bloß kann sich euer Glück derzeit verborgen halten? Wo kommt euer Glücklichsein zu liegen? Glück sehnt sich, mit euch zusammen zu sein, bevor es ankommt und bevor es sich einlebt.
Meine Rede geht nicht dahin, dass Wünschen alles das, was ihr euch wünscht, Wirklichkeit werden lässt. Was Ich euch anempfehle, ist ein klein wenig anders als Wünschen. Sich Glück Wünschen scheint kräftig festzustellen, dass euch Glück abgehe, und es scheint demzufolge zu bekräftigen, dass ihr bar des Glückes seid. Euer Erbitten bezieht sich nicht durch und durch auf das Glück der Welt insgesamt. Ihr wärt für eine kleine tägliche Tasse voll Glück dankbar.
Geliebte, sofern ihr am heutigen Tag einen halben Teelöffel voll Glück habt, dann seid überglücklich über jenen halben Teelöffel Glück. Leckt ihn gut ab.
Sagt: „Alle Herrlichkeit, sie sei und möge sein – hier lecke ich soeben an diesem herrlichen halben Teelöffel Honig. Es ist Qualitätshonig. Glück ist der Nektar der Götter.“ Je mehr du sagst: ‚Danke dir‘, umso mehr Honig fließt zu dir hin.
Denke an das morgendliche Aufstehen, wie du es am Tag des Heiligabend tatst, als du Kind warst. Du warst voller Erwartung auf das, was kommen wird.
Schreibe vielleicht, bevor du abends zu Bett gehst, eine Liste auf davon, was dich morgen früh glücklich machen könnte. Gewiss doch, tue das, und mache eine Menge aus den materiellen Gegenständen, welche dein Herz zum Hüpfen bringen könnten. Stelle auch eine Liste des nicht-materiellen Glückes zusammen, welches durch dein Herz und durch deinen Blutstrom laufen könnte.
Wessen Klopfen an der Tür würde dein Herz vor Aufregung zum Fiebern bringen? Für den Anfang, bedenke bloß jene Menschen, die nach wie vor auf der Erde am Leben sind. Ich mache diesen Vorschlag, damit du nicht eine ganze Schlange von Betrübtheit und Sehnsucht nach der Vergangenheit zu dir hin einlädst.
Du könntest sogar an jemanden denken, der es mit dir schwer hat. Ein gelindes und leichtes Wiederversöhnen könnte dich glücklich machen; weswegen denn nicht?
Nun, so du also diese lieben Menschen an deiner Tür vorhersiehst, was möchtest du sie als erstes sagen hören?
Was wirst du daraufhin sagen, oder wirst du der erste sein, der redet, oder vielleicht wirst du ganz einfach deine Arme um deine Freunde schlingen und sprechen: „Heiliges Kanonenrohr, wo bist du die ganze Zeit gewesen?“
Es ist so. Du fängst nicht mit dem Backen eines Kuchens an, solange du nicht als erstes die Idee vom Backen eines Kuchens hast. Zuerst denkst du vielleicht, du backst einen Ananaskuchen zum Wenden, wie es deine Mutter gerne getan hat. Danach spielt sich dir der Gedanke an ein Cranberry-Nuss-Brot zu, das du gewöhnlich gebacken hast. Und daraufhin späht ein anderer Gedanke herein.
Gewöhnlich, da langt ein Gedanke an etwas, aus sich selber heraus, als erstes an, bevor etwas Früchte trägt und verwirklicht wird.
Um mit dieser besagten Thematik fortzufahren:
Wessen Stimme würdest du am liebsten hören?
Von was für guten Nachrichten über diesen Menschen möchtest du gerne etwas zu hören bekommen?
Was für drei Worte könntest du heute gerne hören wollen?
Was für drei Worte würdest du gerne heute am liebsten sagen wollen?
Welches Buch möchtest du vielleicht heute erneut lesen?
Was für eine Überraschung möchtest du in deiner Mailbox finden?
Welche Schlagzeile in der Zeitung möchtest du gerne heute Abend zu lesen bekommen?
Heavenletter # 6272 – 21. März 2018 – An English Country Garden
Ein englischer Landgarten
Gott redete …
Sobald es darauf ankommt, gibt es Zeiträume, wann euch das Leben aufschüttelt und euch unter Umständen ermattet belässt. Selbstverständlich wäre es euch lieb, euch über das Leben im Klaren zu sein, darüber, was es anrichtet, und was ihr mit ihm anstellen sollt. Allzuoft habt ihr das Gefühl, ihr würdet kabbelige See treten.
Ihr möchtet euch in Wirklichkeit nicht schlafenlegen, gleichwohl hättet ihr nichts dagegen, in einem Kanu mehr stromabwärts zu paddeln. Ihr möchtet euch gerne zurücklehnen und des Tags zum Sonnen-Licht und zu den hübschen weißen Wolken hochblicken, und des Nachts zum Schlupfen des Mondes und zum Funkeln der Sterne. Ihr wisst, ihr möchtet nicht wütende Stürme. April-Schauer sind okay. Ihr hättet auch genauso wenig etwas einzuwenden gegen eine kleinere Trockenperiode, bloß nicht zu viel davon. Ihr möchtet im Grunde genommen das Leben auf der Erde, wie es wolkenlos dahersegelt, bloß mit einigen wenigen Dosen an Mysterium hie und da, nichts Aufschreckendes, ein Leben, hergestellt aus übersichtlichen Segnungen und aus Gutglück, aus jener Art Glück-Haben, welches schlichtweg und simpel ist, ein Glückssträhnen-Haben, welches sich mit euch in ein Ineinandergreifen begibt und über welches ihr nicht auf den Fingernägeln kaut.
Selbst auf eurer Kanufahrt möchtet ihr die Erde gerne solide unter euch haben. Im Leben möchtet ihr gerne die Wahl treffen, dass es keine Kliffs gebe, von denen herunterzufallen ist.
Ihr habt mehr Bekanntschaft mit Unsicherheit, als es euch nach einer solchen Bekanntschaft ist.
Ihr würdet all die Schlachtenhymnen der Republik sausen lassen. Für euch keine trüben Gesänge. Ausschließlich glückliche Lieder, wenn es nach euch geht, nur um den Maienbaum tanzen, und der Nikolaus auf dem Wege zu euch.
Ihr möchtet einen Gutteil des Lebens griffbereit in eurer Tasche halten, unterdessen ihr das eine oder andere von ihm sausen lassen möchtet. Ihr möchtet gerne das Leben irgendwo über dem Regenbogen sehen und aus wohlgemuten Handstandüberschlägen gemacht, und ihr möchtet nicht einen Schirm bei euch zu tragen und euch nach dem Guten Alten Sonnenschein zu sehnen haben.
Es gibt Lieder, und es gibt Reime, welche euch durch den Kopf laufen. Ihr wundert euch, wie sich das Leben selber den Gesang geborgt hat, und ihr fragt euch, wie Lieder und Poesien existieren. Wie sähe wohl das Leben aus ohne alle jene Weisen, die euch durch den Sinn laufen? Welche Lieder hat die Welt in Vergessenheit geraten lassen, welche du niemals vernommen hast? Was für Lieder werden danach kommen, für die du, sie zu singen, keine Gelegenheit haben wirst?
Du fragst dich, wie die Musik im Himmel tatsächlich ist. Existieren im Himmel Autoren von Liedern und Gedichten? Du bist dir gewiss, es muss nicht Maschinisten geben, die Funken erzeugen, und nicht Bauersleute mit ihrem Rücken in Richtung Pflug. Was für Früchte wird es dort anzubauen geben? Was für Blumen zu pflücken? Um was für Maulbeerbüsche herumzutanzen? Es gäbe keine Irrtümer zu begehen. Ausschließlich mehr Güte zu ernten und einzufahren.
Welches Vergnügen gäbe es?
Ein Glorienschein hat nichts zu wiegen, und du würdest ihn niemals abnehmen, nunmehr, oder würdest du das tun?
Du würdest keine Schuhe tragen.
Du hättest keine Socken auszuziehen.
Es gäbe keine Bücher zum Lesen, keine Bühnenstücke, deren Aufführungen man beiwohnen kann.
Worüber wirst du nachdenken, sobald du im Himmel bist?
Es gibt im Himmel keine Berufungen, noch auch gibt es Ferientage.
Werden Tage in Zeit gemessen? Mit größter Sicherheit nicht.
Es gäbe nicht Zeit, um in ihr zu weilen.
Keine Stunden zum Zählen.
Keine Orangen zum Auspressen.
Kein Staub zum Abwischen.
Übersehen Engel die Erde, oder sind die Engel allzu geschäftig damit, Engel zu sein?
Wie sieht es aus, von Schuld und Sorge ledig zu sein? Ihr möchtet dies gerne ausprobieren, selbst so ihr euch nicht gewiss seid, wie sehr ihr wahrhaftig ohne Euch-Kümmern-Mögen sein möchtet. Auch so, ihr sähet es gerne, dem Leben in einem Englischen Land-Garten einen Strudel zu verleihen.
In einem Englischen Land-Garten
Wie viele liebenswürdige Blumen wachsen
In einem Englischen Land-Garten?
Ich möchte euch nun etliche nennen, welche ich kenne,
Und für jene, die ich übersehe, werdet ihr mich hoffentlich entschuldigen.
Narzissen, Ackerveilchen und Phlox,
Mädelesüß und Lilienstängel,
Enzian, Fingerhüte, Schneeglöckchen, Vergissmeinnicht
In einem Englischen Land-Garten.
Wie viele Insekten finden ihr Zuhause
In einem Englischen Land-Garten?
Ich möchte euch nun etliche nennen, welche ich kenne,
Und für jene, die ich übersehe, werdet ihr mich hoffentlich entschuldigen.
Libellen, Motten und Bienen,
Spinnen, die sich von Bäumen herunterlassen,
Schmetterlinge schaukeln in der milden sanften Brise.
Da sind Igel, die umherstreifen,
Und kleine Gnome
In einem Englischen Land-Garten.
Wie viele Singvögel bereiten ihre Nester
In einem Englischen Land-Garten?
Ich möchte euch nun etliche nennen, welche ich kenne,
Und für jene, die ich übersehe, werdet ihr mich hoffentlich entschuldigen.
Reisstärling, girrende Tauben,
Amseln und die Wirbelwind-Drossel,
Hüttensänger, Lerche, Waldtaube, Nachtigall.
Wir alle lächeln im Frühling,
Wann die Vögel zu singen anheben
In einem Englischen Land-Garten.
Das Rotkehlchen, vergiss das Rotkehlchen nicht.
Poesie von Nana Mouskouri.
Heavenletter # 6273 – 21. März 2018 – Depending upon Happenstance
Abhängig von zufälligen Umständen
Gott redete …
Ja, des Öfteren erscheinen euch Tage auf der Erde wie Scharmützel. Ihr möchtet mehr von einem Tag, oder ihr möchtet weniger von ihm, abhängig von zufälligen Umständen und von eurer Hinsicht darauf.
Ihr seid nicht dauernd schwer zufriedenzustellen. Ich begreife, dass ihr mit einem jeden Tag umgeht, so gut wie ihr es zu dem Zeitpunkt vermögt.
Im Rückblick seht ihr womöglich alternative Straßen, die ihr hättet nehmen können. Ihr hättet gegenüber dem Leben weniger unleidlich und widerständig sein können. Über etliche Tage hättet ihr gar mit der Schulter zucken und euch äußern können: „Dieser Tag war letztlich gar nicht mal so schlecht.“
Natürlich gibt es Tage, die ihr nach wie vor bedauert und bei denen ihr wünscht, sie könnten ungeschehen gemacht werden. Um vieles mehr mögt ihr Tage, die euch nicht fuchsen und ärgern. In etlichen Fällen wünscht ihr euch, dass ihr euer eigenes Benehmen nicht bereut.
Ich sähe es gerne, euch auf geebnetere Pfade zu schaffen. Ihr ebenfalls habt den Wunsch, abgeklärter und sanfter zu sein. In diesem Falle würde das Leben nicht in dem Ausmaß, wie es dies zu tun scheint, über euch hinwegrennen. Oh, ja, Geliebte, wenn doch bloß von Anfang an euer Schlechtmachen des Lebens der Vergangenheit angehören könnte und nicht mehr länger betrieben würde. Wenn ihr doch bloß dem Leben mehr nachkommen mögen wolltet, als dass ihr ihm die Stirn bieten möchtet.
Zuallerletzt – das Leben ebnet den Weg für dich. Es räumt den Weg frei. Du mögest nicht die Rolle des Opfers spielen, noch auch, ein Angreifer sein. Du kannst im Leben in jede Richtung gehen, nach der es dir ist. Du möchtest nicht den Eindruck abgeben, dass du heute mit einem Herzeleid rechnest.
In deinem Sinn hast du oftmals am Leben etwas auszusetzen. Du hättest es gerne, mit dem Leben ausgeglichen dazustehen. Wie wäre es dir doch lieb, mit dem Leben in Frieden zu sein, anstatt mit Schwertern ihm gegenüber aufzutreten. Nebst dir ist das Leben der Riese, und nicht du. Und dementsprechend fühlst du dich eingebunden und verpflichtet.
Währenddessen du etliche Tage aus der Vergangenheit überstreifst, scheinst du unfähig zu sein, es zu einem besseren Skript umzuformulieren. Dies ist die Sache. Du bist vom Leben abhängig. Es gibt nichts, was du, was das angeht, bei ihm tun kannst. Du siehst dich als ausgenutzt. Du bist nicht in der Lage, den Versuch zu unternehmen, dem Leben gegenüber ein hübsches Gesicht zu machen.
Zumindest fühlst du dich durch das Leben vernebelt. Natürlich hättest du es gerne, durch das Leben getröstet zu werden. Einstweilen befindest du dich womöglich auf dem Rücken des Lebens, indes, das Leben könnte sich gerüstet haben, dich zu drangsalieren.
Du möchtest lieber eine andere Welt ausprobieren, um in ihr zu leben, allerdings kennst du keine andere Welt, um zu ihr hinüber zu schalten. Selbst wenn du dir sicher wärest, dass eine andere Welt existiert, bist du dir unsicher, ob du es wagen würdest, zu ihr hinüberzuspringen.
Du bist in der Story von der Lady und dem Tiger die Person, die zu entscheiden hat, welche Tür nun zu öffnen ist. In deinem Falle scheint es so, du hast gar keine Wahl, welche Tür zu öffnen ist. Sie öffnet sich dir selber, bevor du es bemerkst. Manchmal hast du das Gefühl, es würden dir als Option Tiger oder Tiger feilgeboten, und niemals Äpfel oder Orangen.
Jeder Tag kann ein Gewitter oder einen Blizzard oder eine Trockenheit aufbringen. Ihr wisst nicht, wozu ihr aufwacht. Ihr habt keine bewusste Wahl. Ihr möchtet ungerne undankbar klingen. Das Leben ist dann und wann gut zu euch gewesen, dessen unbenommen, wie sehr es euch in euren Stiefeln durcheinandergerüttelt hat. Ihr hättet gerne eine Garantie.
Geliebte, ihr seht vom Leben Stückchen und Scheibchen, unterdessen alldieweil eine ganze Welt zugegen ist. Macht mit eurem Cowboyhut vor euch einen großen Schwung und entbietet dem Leben ein stattliches Willkommen. Und gebt dem Leben eine gehörige Chance, auf euren Willkommensgruß erwidernd einzugehen.
Heavenletter # 6274 – 21. März 2018 – Imagined
Vorgestelltermaßen
Gott redete …
Ich war gerade dabei und wollte euch fragen, was in eurem Sinn ist. Dann fiel Mir etwas Besseres ein. Hmm. Lasst Mich Meine Frage frisch stellen.
Geliebte, was möchtet ihr gerne jetzt in diesem Augenblick in eurem Sinn haben?
Die Ankunft eurer Wahren Liebe?
Eine Zufallsbegegnung?
Einen verborgenen Schatz finden?
Morgen früh aufwachen und zehn Pfund weniger wiegen?
Schnee? Eine neue Freundschaft schließen?
Erleuchtung?
Simple Freude?
Einen dienstbaren Geist finden, der euren Kühlschrank saubermacht?
Imstande sein, was immer ihr mögt zu essen und dabei schlank zu bleiben?
Ein neues Hündchen?
Euch selbst in eine neue Person umgeformt finden?
Eine Liste von all dem, was ihr an euch selber mögt und was euch froh macht?
Sofern Ich euch fragen würde, anzugeben, was in eurem Sinn ist, hätte Ich dann eine Schleuse von Sorgen geöffnet? Dies wäre ein Fehlgriff gewesen, denn selbstverständlich ist jetzt die Zeit dafür da, von Kummer und Leid Abschied zu nehmen. Ich meine, dies ist lange überfällig. Wofür möchtet ihr gerne Kummer und Leid herumhängen sehen?
Erkennen, was im Leben von Belang ist?
Davon reden, was du möchtest, und nicht davon, was du nicht möchtest?
Ein Segen für Alle sein, die du kennst, und für dich selber?
Mit dem Leben vorankommen?
Die Welt erhellen?
Nebst deinem eigenen, heute ein einzelnes Leben erhellen?
Dem Leben freisinnig schenken, ohne eine Rückerstattung?
Groß denken, und niemals klein?
Deine Wahrheit leben. Deine Wahrheit sprechen. Niemals eine Lüge erzählen, einerlei wie geringfügig sie ist, niemals je wieder?
Gut von Anderen reden?
Gut von dir selber reden?
Im Voraus lieben?
Grenzziehungen niederreißen?
Dich selber überrumpeln?
Die Welt in die Höhe heben?
Geheimnisse wahren?
Dem Leben mit Freude entgegengehen?
Fortschritte machen?
Zugänglich sein?
Weitsichtig sein?
Gott dienen und einzig Gott dienen?
Deine Mutter und deinen Vater ehren?
Allen Menschen Respekt erweisen?
Nicht mehr länger versuchen, jemanden zu ändern?
Mich selber ebenso davon freisetzen, an mir herumzunörgeln?
Lächeln?
Es mir gut gehen lassen, wo immer ich bin und woran auch immer ich denke?
Bildliche Vorstellungen haben und entwickeln?
Träume, große wie kleine, haben?
Näher und näher an Gott herankommen?
Sich ins Leben hinauswagen?
Die Welt angenehmer machen?
Sich selber ganz alleine gehören?
In niemandes Weg geraten?
Einen Jeden so wahrnehmen, wie Gott wahrnimmt?
All das sein, was ich sein möchte?
Mit der Zeit unterwegs gar noch Großartigeres bildlich sich vorstellen?
All das sein, was Gott mich sein sehen möchte? Wieso denn nicht?
Heavenletter # 6275 – 25. März 2018 – It Is All Water Under the Bridge
Es ist alles Schnee von gestern
Gott redete …
Zunehmend habt ihr das Empfinden, tiefer und tiefer in das Leben hineinzugehen. Ihr könnt darauf nicht euren Finger legen, jedoch fühlt ihr, dass dies stimmt. Ihr mögt diese Vorstellung. Ihr werdet durch diese Vorstellung belebt. Zur selben Zeit, werdet ihr durch sie desgleichen geschüttelt.
Manchmal habt ihr das Gefühl, dass ihr im Leben am Schweben seid. Dass ihr den Boden nicht berührt. Wie lieb wäre dies euch doch. So wie die Dinge stehen, schnellen Worte von irgendwoher hoch – es muss sich von irgendwoher in euch handeln, allerdings, Wie? Weswegen? Und müssen sie das?
Nun, so ihr dies bedenkt, wo sind denn Worte überhaupt gelagert? Es gibt Worte, oftmals Namen, welche du sehr wohl kennst, und die du in dem Augenblick nicht zu dir heranzuziehen vermagst, so sehr du es auch versuchst, und dann gibt es etliche Worte, die du bewusstermaßen ungern herausziehen möchtest, sie sind dir nicht von Bedeutung, nicht von Belang – und doch, hier, sie sind soeben dabei hervorzusprudeln.
Sie haben sich irgendwo in euch versteckt gehalten, aber wo? Wie sind sie dorthin gelangt?
Was bedeutet überhaupt Erinnern?
Ehrlich gesagt, ihr fragt euch, wofür das Gedächtnis da ist. Natürlich, ihr erkennt seinen Wert, sowie ihr das Rezept für die Erbsen-Gerste-Suppe eurer Mutter nachkochen möchtet. Es wäre euch lieb, es läge euch auf der Zunge.
Was das Leben anbelangt, da entsinnt ihr euch einer Einzelheit von hier und von dort, welche ihr vergessen hattet, und, wofür ist all dies? Wofür ist irgendetwas davon, so seufzt ihr auf, darüber Klarheit haben zu mögen. Weswegen schnellen gewisse Gedanken hoch, während sie das tun? Manchmal blubbern Gedanken hoch, die du nicht gerne hochkommen sehen möchtest.
Ist Erinnern nichts mehr als eine Puppe aus Stofffetzen vollstopfen? Ist Sich-Entsinnen bloß eine Füllmasse, und weswegen kümmerst du dich darum?
Manchmal hast du das Gefühl, dein Geist sei überfüllt, und dein Haus ebenso.
Du hast eine Masse an Erinnerungen, und einige scheinen nutzlos und nicht erfüllend. Gewiss ja, es gibt Gedanken, die du gerne zu dir herziehen möchtest, dennoch hast du kein System. Hast du mentale Aktenschränke und farbige Faltmappen?
Selbst wenn du wüsstest, wo sie sind, was für einen ordentlichen Gebrauch könntest du überhaupt von ihnen machen?
Gibt es Regale, auf die Schachteln mit Erinnerungen gestellt werden können?
Dies ist nicht das erste Mal, dass du dich darüber gewundert hast, wohin deine Erinnerungen, sobald du die Erde verlässt, gehen, die ergreifenden Erinnerungen ebenso wie das Entsinnen, wie ein schwieriges Wort richtig zu schreiben ist.
Dann sind da die Erinnerungen, die der Tränen wert sind. Mögen sie in Frieden dahingehen.
Es ist alles Schnee von gestern.
Bei all dem, was auf der Welt vonstatten geht, weswegen sind derzeit Erinnerungen in deinem Sinn?
Dir wäre es lieber, du würdest zum guten Nutzen der Welt etwas Neues erfinden, oder du würdest dein Leben als Fiction noch einmal nieder- und umschreiben, dein Leben, über das Ich Mich geäußert habe, dass das Leben in Wirklichkeit nicht zuvörderst ist. Du könntest den Wunsch hegen, du hättest eine Aufzeichnung über all die großartigen Bücher angelegt, die du gelesen habest, obschon du sie niemals gelesen hast.
Du könntest eine Schubkarre mit deinen Erinnerungen füllen – doch wo würdest du sie loswerden?
In mancher Hinsicht möchtest du derzeit dieses Leben, welches du durchwanderst, umformulieren, sobald es allerdings letztlich darauf ankommt, was würdest du ungeschehen machen wollen? Verlegenheit? Nicht zur Kenntnis Nehmen? Unerwiderte Liebe? Würdest du tatsächlich die anderen Charaktere in deinem Skript auswechseln mögen? Was würdest du ausstreichen, sobald es letztlich darauf ankommt? Wen würdest du gerne hinzufügen mögen – eine gute Fee? Was würdest du wagen, zu tilgen? Welchen Saum würdest du gerne aufnehmen mögen? Wo würdest du überhaupt das Kleid ausfindig machen? Es scheint sich insgesamt um allzu viel Trouble zu handeln.
Du fragst dich auch, wie dein nächstes Leben wohl aussehen wird. Wie würde dein nächster Name lauten? Was für eine Arbeit wirst du verrichten? Wo wirst du leben? In welchem Land? Du fragst dich selber wortlos, in welchem Land du gerne leben möchtest. In Wirklichkeit bist du froh, dass du darüber nicht nachzudenken hast. So wie die Dinge derzeit stehen, hast du allzu viel in deinem Sinn.
Heavenletter # 6276 – 26. März 2018 – Before the Sun Sets
Bevor die Sonne untergeht
Gott redete …
Mein Freund, zu was und nach wohin machst du dich auf den Weg? Welchen Pfad oder welche Pfade in der Welt, und, noch mehr als das, zu – Mir hin, sind dir am liebsten? Was ist deine allgemeine Richtung, so wie du es siehst?
Zu diesem Zeitpunkt gibt es keinen Bedarf, sich nach einer Landkarte oder nach einem exakten Plan umzutun. Sei versichert, du wirst nicht hinters Licht geführt, so, wie in der Welt darauf Bezug genommen wird, hinters Licht führen meine vom rechten Weg abgebracht werden, sofern Ich das korrekt verstehe, und das tue Ich ganz sicherlich.
Auf dem Holzweg sein kann kurzentschlossen und fernab von dem gewöhnlichen ausgetretenen Pfad sein. Es wird womöglich als eine verkehrte Kehre oder als ein vergeudeter Pfad auf der Reise betrachtet. Diese Idee rührt von einem Blickwinkel her, der sich zuvorderst um die Akkuratheit schart, während tatsächlich das, was zu dem Zeitpunkt als Sich-auf-dem-Holzweg-Befinden erachtet wird, stracks zum Zum-Geschäft-Kommen gehört.
Ich, für Mich genommen, bin nicht ausgesprochen geschäftsmäßig. Ich bin mehr herz-mäßig, und Ich gehe euch darum an, euch auf Erkundungen einzulassen. Für Mich ist Erkunden der Sache wert. Dem genauen Scheitelpunkt deines Lebens bereits beim ersten Versuch auf die Nase treffen – dies ist Mir nicht etwas, was Ich als wesentlich erachte.
Ich sage: „Lasst Uns einmal schauen. Lasst es Uns herausfinden. Geliebte, du hast nicht in großer Eile zu sein, oder überhaupt nicht in Eile. Alles wird zu seiner rechten Zeit kommen.“
Es kann durchaus jene unter Meinen Kindern geben, die einen einzigen Pfad zu verfolgen haben. Es gibt ungemein viele mehr davon, die, bevor die Sonne untergeht, zudem zahlreiche Seitenstraßen zu nehmen haben, bevor sie auf die gerade und enge Straße hingelangen. Es gibt ohne Weiteres Möglichkeiten, welche es gehörig wert sind, dass ihr sie bereist, über die ihr beim ersten Gedanken der Auffassung seid, sie lägen neben der Hauptroute, so wie ihr sie seht, schier am Wegesrand sitzend, nicht wert, mit ihnen anzubändeln. Geliebte, bei allem was ihr wisst, ihr werdet eher nicht erkennen, auf welchem unerlässlichen Pfad ihr womöglich bereits seid.
Mit dem Fokus auf Leistung und Erzielung, werdet ihr eventuell eine Allee verfehlen, die ihr nicht versäumt haben möchtet. Ihr seht vielleicht eine Straße als einen Umweg, der euch von eurem Weg wegführt, während sie sich in Wirklichkeit als genau der richtige Pfad herausstellt, den zu nehmen ihr bestimmt seid.
Deinen Weg in der Welt finden hat nicht auf die Schnelle zu sein. Es hat nicht unter Lichtgeschwindigkeit stattzufinden, noch auch hat es eine sichere Sache zu sein. Ihr habt in Wirklichkeit kein Rennen zu gewinnen. Tatsache ist die – welches Rennen ist da, was zu gewinnen wäre? Selbst dann, sofern es ein Rennen gäbe, was zu gewinnen ist, habt ihr euch bei ihm nicht als ein Feuerwerks-Heuler auszuweisen.
Ihr habt euch nicht zu überstürzen. Ihr habt nicht derjenige zu sein, der immer da ist, wann er gebraucht ist, ebenso, wie ihr im Sommer nicht all die Blumen auf ein Mal zu pflücken habt. Meine Vorliebe liegt auf der Idee: Alles zu seiner Zeit.
Gleichzeitig teilt ihr genauso wenig die Blumen, die ihr pflückt, ein und portioniert sie. Im Großen und Ganzen begünstigt die Natur den Zustand, dass immer genügend Blumen da sind, die, so wie die Dinge liegen, für jedermann in Umlauf gebracht werden können. Die sachte Tour bringt’s! Wie auch immer, ihr habt definitiv nicht das schnellste Kid um den Block zu sein.
Habt Zuversicht, dass ihr alle eure Wetten auf der Erde, wie auch spirituell, in guter und rechter Zeit abgedeckt bekommt. Kein einziger kennt all die Antworten oder gar all die Optionen. Auch so, ihr werdet euch selber zum rechten Zeitpunkt an der richtigen Stelle finden. Ihr könnt nicht alles erkennen, noch auch habt ihr das zu tun.
Derweil ihr im Leben Fortschritte macht und euch fortentwickelt, fertigt euch Bilder von euch in einem Kanu in stillen Gewässern. Lehnt euch zurück. Hört eine Zeitlang mit dem Rudern auf. Lasst das kühle Wasser eure Finger umspielen. Es spielt insgesamt nicht so eine große Rolle, wann ihr ankommt. Ihr werdet ankommen, und ihr werdet ankommen, so wie ihr dafür bestimmt seid.
Bis dann!
Heavenletter # 6277 – 27. März 2018 – The Highlight of God’s Being
Der Glanzpunkt des Seins Gottes
Gott redete …
Geliebte / Geliebter, du bist das Highlight Meines Seins. Du bist, worum Ich handle. Du bist Mein Fokus. Du, dein Leben etc., sie erfordern nicht dermaßen viel an Beachtung deinerseits. Insofern als du Mich in deiner Ecke hast, wieso solltest du dann dermaßen auf dein spezifisches Leben konzentriert sein mögen, in dem Ausmaß, wie du das bist?
Selbstverständlich bekommt man gerne zu Ohren: „Das Leben geht nicht voll und ganz um dich.“
Nichtsdestotrotz stellt dies einen guten Ratschlag dar. Es hat bessere Möglichkeiten zu geben, dies zum Ausdruck gebracht zu sehen. Hier etliche, an die Ich denke:
„Liebe deinen Bruder.“
„Diene Gott mit all deinem Herzen.“
„Sei deinem Selbst treu.“
„Das Leben trägt weitaus mehr Herrlichkeit bei sich, denn du je davon ins Blickfeld genommen hast.“
„Das Selbst überzieht eine Große Spannweite.“
„Schaue Höher.“
„Die Welt ist Unermesslich Weit.“
Geliebte / Geliebter, suche dein Herz. Versammle es. Kein Verhehlen mehr. Sein Herz suchen ist ausspüren, wo es bereits ist und was du möchtest, und was du sein möchtest und Wer Du wirklich bist. Du bist nicht, was du gedacht hast zu sein. Du hast dich dir selber noch nicht in aller Gänze zueigen gemacht. Du hast dich ein wenig steif behandelt, nicht willens, in den Tiefen deiner selbst fischen zu gehen, für den Fall, dass du eine Anerkenntnis deiner selbst durchzuhalten hättest, welche dich übermannt. Wie ist es bloß möglich, dass du all das bist, was Gott sagt?
Du fürchtest, du könnest mit Mir und deinem Selbst nicht mithalten. Du befürchtest, Ich sehe ein Trugbild von dir, jenseits deiner Befähigungen liegend. Du kannst womöglich nicht all das sein, was du Meiner Aussage nach bist. Du fürchtest, dass du die Grundelemente von dir an eine verkehrte Stelle setzt. Du bist dir nicht sicher, ob du für dieses Phantom deiner Selbst Platz machen möchtest. Unter Umständen möchtest du in Wirklichkeit einfach in deinem alten Bademantel und den alten Slippern herumhängen. Du möchtest nicht in dem Ausmaße, sodass allzu viel von dir erbeten werden könnte, herrlich und ruhmreich sein.
Dein Verlangen geht eher dahin, nicht mehr länger ein Kanonenschuss zu sein. Du möchtest nicht herausragend sein. Wieso solltest du wirklich Berühmtsein haben mögen? Gegen den Applaus hättest du nichts einzuwenden, gleichwohl möchtest du nicht herbeigewinkt werden, um auf die Bühne zu gehen. Du möchtest in Wirklichkeit eher lässig dastehen und nicht aufgerufen werden. Du wärest froh, im Hintergrund zu bleiben. Ganz lieb wäre es dir wohl, wenn du dich einrollen, wenn du unter die Decke schlüpfen und es dabei belassen könntest.
Es kann sein, für dich ist es nicht genug zu wissen, dass Ich, Gott, existiere. Du könntest aus dem Spiel gelassen worden sein. Du könntest lieber Mich bewundern mögen, denn ein Neugestalten von dir in den Blick nehmen zu mögen. Du möchtest in Wirklichkeit nicht aussortiert und herausgerufen werden.
Lieber ist es dir wahrscheinlich, an der Hintertür herumzuschleichen. Du möchtest lieber von Überraschtheit getragen sein, denn nachgerade zur Kenntnis zu nehmen, was Ich, Gott, von dir denke.
Du bist noch nicht bereit, im Rampenlicht zu stehen. Du möchtest Mich ungerne enttäuschen. Du möchtest nicht in einer Lage sein, wo allzu viel von dir erwartet wird. Du möchtest nicht eine Führungsperson sein und eine Leiter hochklettern, welche mit deinem Gewicht auf ihr umstürzen könnte.
Du hast eher den Wunsch, weniger zu sein, als du sein kannst, und nicht, das meiste zu sein, was du sein kannst.
Kein einziger braucht deinen Namen zu kennen. Du hast nichts dagegen, namenlos zu sein. Du magst es, dass Mein Name überall verkündet wird. Du bist glücklich, Backstage zu sein. Wenn es hart auf hart geht, möchtest du lieber das Licht Anderer vor deinem eigenen rangierend im Blick haben. Bist du dir sicher, dass es deine Wahrheit darstellt, anonym zu sein?
Du bist dir nicht des Wunsches, dass Gott dich begünstigen und vorziehen möge, gewiss, weil dies auf deinem Ärmel einen Stern anbrächte. Du möchtest nicht Verantwortung auf deinen Schultern. Du wolltest niemals Verantwortlichkeit. Lieber möchtest du dich unter dem Bett verkriechen.
Du gehst Mich an:
„Bitte, Gott, erlaube mir, Dir hinter der Szene dienlich zu sein. Ich möchte den Boden vor deinen Füßen fegen. Geheiligt sei Dein Name.“
Heavenletter # 6278 To Go Down a Garden Path – 28.3.2018
Auf dem Holzweg sein
Gott redete …
Meine Freundin, wozu und wohin machst du dich auf, derweil du im Leben aufbrichst? Auf was für einem Pfad oder auf welchen Pfaden möchtest du deinem Wunsch nach in der Welt sein, und, mehr noch – was soll der Pfad zu Mir hin sein? Was ist deine allgemeine Richtung, so wie du es siehst? Sei nicht vorschnell. Bis jetzt hast du keinen Bedarf, dich nach einer Landkarte oder nach einem exakten Plan umzusehen und zu versuchen, ihm haargenau zu folgen. Du wirst über deinen Pfad kommen, oder er wird dich finden.
Der Ausdruck Auf dem Holzweg sein meint – dich auf einem Pfad befinden, der dich in die Irre führt. Sofern Ich das richtig verstehe, und, Ich bin Mir sicher, dass Ich das tue, ist Auf dem Holzweg sein kurzentschlossen und improvisiert, und abseits der gewöhnlich betretenen Wege sein. Auf dem Holzweg sein wird als eine verkehrte Wegewendung oder als eine umsonst eingeschlagene Reiseroute verstanden. Es ist – nicht so recht Erfolg gehabt haben, gemäß einem schwer nachvollziehbaren Standard. Es wird wohl von der Oberfläche verschwunden sein meinen.
Die derartige Wirkungskraft rührt von einer Bemessung her, laut der Akkuratesse von höchster Bedeutung ist. Genaugenommen ist es so, was vom Weg abgekommen sein scheint, kann genau auf damrechten Pfad sein. Du siehst das einfach noch nicht. Ich, Mein Selbst, bin nicht ‚businesslike‘. Ich bin mehr Herzens-gleich, und Ich habe Meine Freude an eurer Reise. Erkunden ist lohnenswert. Es ist wundervoll. Bereits beim ersten Versuch stracks die Nasenspitze des Lebens treffen ist nicht exakt Freiheit. Du bist im Leben ein Reisender. Du bist ein Entdecker, der Dinge herausfindet, während du deiner Wege gehst. Geliebte, dachtest du, du hättest eine Expertin zu sein? Meine Rede ist über Freiheit.
Nun, was Ich dazu sage: „Lasst uns mal sehen. Lasst es uns herausfinden. Geliebte, du hast dich nicht ungeheuer anzutreiben und allemal nicht unter Eile zu stehen. Alles kommt zu seiner Zeit.“
Ja, es gibt unter Meinen Kindern jene, die einem einzigen Pfad zu folgen haben, keine Fragen sind da zum Stellen. Weitaus mehr unter ihnen werden obendrein, bevor die Sonne untergeht, viele Seitenwege zu nehmen haben, bis sie auf die direkte und schmale Straße gelangen. Was euch auf den ersten Blick nicht wert erscheinen mag, darin herumzubummeln, wird unter Umständen bei allem was ihr wisst, euer maßgeblicher Pfad sein, und, TA DA! ihr seid bereits auf ihm unterwegs.
Euren Weg in der Welt finden hat nicht in halsbrecherischer Geschwindigkeit vor sich zu gehen, noch hat es eine sichere Sache zu sein. Ihr habt im Grunde genommen nicht ein Rennen zu gewinnen. Im Eigentlichen, was für ein Rennen ist denn überhaupt zur Stelle, es zu gewinnen? Selbst dann wenn es ein Rennen zu gewinnen gäbe, hast du da als der Gewinner herauszukommen? Was genau ist Gewinnen?
Wir können dies damit vergleichen, wie es im Sommer ist. Ihr habt nicht alle Blumen auf ein Mal zu pflücken. Ebenso wenig teilt ihr die Blumen in Rationen ein, die ihr pflücken möchtet, um sie euch aufzubewahren. Im Großen und Ganzen begünstigt die Natur die Lage, dass stets hinlänglich viele Blumen und Früchte da sind, die für jedermann reihum gehen. Gemach! Sei’s drum, ihr braucht definitiv nicht derart bewandert zu sein.
Habt Zuversicht, dass ihr all eure Wetteinsätze, auf Erden mit einbezieht. Sowohl Erdbezogen, wie auch Himmelbezogen – niemand kennt alle Antworten, oder gar all die Optionen, siehst du das auch so? Wenn auch – ihr werdet euch an der rechten Stelle zum rechten Zeitpunkt befinden. Ihr könnt nicht alles wissen, noch auch habt ihr alles zu wissen. Wie die Dinge stehen, Verfehlen ist keine Option.
Schafft euch Bilder, wie ihr in einem Kanu in stillen Gewässern sitzt. Lehnt euch zurück. Hört für eine Weile mit dem Rudern auf. Lasst eure Finger in dem kühlen Wasser herumspielen. Es spielt nicht so sehr eine Rolle, wann ihr ankommt. Ihr werdet ankommen, und ihr werdet ankommen, wie es euch zugedacht ist.
Heavenletter # 6279 – 1. April 2018 – Who Cannot Be Right or Mistaken?
Wer kann nicht richtig, oder, wer kann nicht falsch liegen?
Gott redete …
Weil du denkst, jemand, etwa dein Sohn oder deine Tochter, sei verpflichtet, etwas so zu tun, wie es deiner Auffassung nach richtig ist, dessen unbenommen, wie sicher du dir dabei bist, sei achtsam dem gegenüber, Macht einzunehmen. Deine Ansicht vortragen, das ist ein Ding. Was ein anderer Mensch laut deiner Sicht verpflichtet sei zu tun oder tun sollte, liegt neben dem Punkt. Jemandes Leben ist kein Freiwild, um es herumzuordern.
Selbstverständlich, du bist wohlmeinend. Du meinst, du weißt es besser. Du kannst es nicht wissen. Du kannst es nicht wissen, weil du die tiefen Wasser nicht wahrnimmst. Du kennst nicht all die Verbindungen und all die Warum und Wofür. Du bist wohl voll Vertrauen. Selbst so – du fliegst blind. Du kennst nicht all die Tätigkeit hinter den Szenen und kannst es nicht kennen. Du kennst nicht die Straße eines Anderen im Leben und kannst sie nicht kennen, einerlei, wie überzeugt du dabei bist. Du siehst, so, wie du siehst. Was du als Katastrophe siehst, ist womöglich keine. Was du als rechtens siehst, fährt Einem vielleicht Befürchtungen ein. Sei achtsam dem gegenüber, Macht beim Leben eines Anderen einzunehmen.
Möchtest du wirklich gänzliche Verantwortung für das Leben eines Anderen übernehmen? Du weißt nicht, wann oder wo Einen ein Schlangenbiss ereilen wird. Es gilt dir nicht, das Leben eines Anderen herumzustoßen, gleichsam als wäre es deine eigene Kinderkutsche, bei der du ein jedes Recht dazu hast.
Im Leben ist Jeder frei, seinem eigenen Pfad zu folgen. In der Theorie nickst du dies unter Umständen ab, in der Aktualität indessen befolgst du es eher nicht.
Es wird dir schwer fallen, deine Hände davon wegzulassen. Selbstverständlich, du kümmerst dich. Fürwahr, Ich frage Mich, ob du dir über deine eigenen Kehren und Wenden im Leben so gewiss bist, wie du das über diejenigen eines Anderen bist. Du kannst bloß so weit erkennen, wie du erkennst. Eventuell bist du nicht die Leuchte, die du gerne sein möchtest.
Sei vorsichtig darin, in das Lenkrad eines Anderen hineinzufassen, insbesondere, wenn es dein eigener Wagen ist, den er fahren soll.
Die Möglichkeit existiert, dass du dich irrst. Du weißt nicht, wohin dich oder einen Anderen eine Wende in der Straße nehmen kann. Du kannst nicht dermaßen sicher sein, dass du mehr weißt, als der Eigner seines oder ihres Lebens.
In Hinsicht auf Freunde, da sind die Geschmacksrichtungen beim Essen von den deinen wohl verschieden, und es geht den Freunden gedeihlich gut. Wer bist du denn, dass du die Essensgewohnheiten eines Anderen ändern möchtest? Die Sache ist die, du kannst eine Vermutung äußern, und, wer, auf lange Sicht, kann sagen, deine Option sei richtig und diejenige eines Anderen nicht?
Du weißt nicht, wer für jemanden der richtige Partner zum Heiraten ist. Du kannst tz-tz zischen, soviel du möchtest, dennoch bist du kein Experte für die Zukunft von irgendjemand. Wer ist es? Wer kann sich nicht irren? Wer hat sich nicht geirrt?
Wer kann mit Sicherheit bestimmen, wo die goldene Ziegelstraße zu liegen kommt?
Im Großen und Ganzen fallen die Chips, wo sie eben fallen.
Wer weiß, wie die Gewinnzahlen in der anstehenden Lotterie lauten werden? Einerlei, worin du dir vielleicht sicher bist, die meisten Bescheide sind ungewisse Angelegenheiten.
Der ausgebildete Mann von der Wettervorhersage macht nicht immer die richtige Ansage.
Garantien tragen nicht immer ihren Nennwert.
Wer kennt wirklich die Zukunft? Die Rede war davon, Gott kenne sie. Dies besagt mit, dass ihr sie nicht kennt. Noch auch habt ihr das Nötige, sie zu kennen. Geliebte, Geliebter, im Großen und Ganzen ist dein Wissen aufs Geratewohl.
Geliebte, Geliebter, sieh davon ab, dermaßen sicher zu sein, dass das, was du glaubst, in großartiger Weise das Leben eines Andern zum Besseren bringen werde. Kein einziger kann dies ganz genau wissen. Du kannst letztgültig nicht wissen, als was sich die Entscheidungen deines eigenen Lebens herausstellen werden. Kein einziger weiß darum im Voraus. Kein einziger liegt dauernd auf die Mark genau richtig.
Der Entschluss, der dir nun anliegt ihn zu treffen, ist der, Anderen ihre Freiheit einzuräumen. Ich persönlich gab jedermann auf der Erde Freien Willen. Ich gebe dir nicht das Sagen, Entscheidungen zu treffen, welche Anderen zugehören, Geliebte, Geliebter.
Heavenletter # 6280 – 2. April 2018 – Being Yourself
Du selbst sein
Gott redete …
Wem gehört dein Leben, so wie du es siehst, zu?
Zahlreiche Meiner Kinder wuchsen auf in dem Glauben, ihr Leben gehöre Anderen, denen gegenüber sie rechenschaftspflichtig seien. Es gibt da jene unter Meinen Kindern, die der Wahrnehmung sind, dass ihr eigenes Leben nicht so recht das ihre ist. Sie haben sich mehr und mehr darauf ausgedehnt, und, bewusst oder unbewusst, als gegeben vorausgesetzt, ihre Zweckstellung im Leben sei die, auf den Willen Anderer einzugehen, ihnen zu Gefallen zu sein, und darzustellen, was Andere von ihnen zu sein wünschten. Sie sahen ihren Hauptzweck im Leben darin, in einer Reihe mit dem zu stehen, was die Welt von ihnen zu wollen schien. Sie achteten darauf, keinen Fehltritt zu begehen.
Im Rückblick schien ihr junges Leben darauf ausgerichtet zu sein, sich primär dem Vermeiden von Fehlleistungen zu verschreiben, und wie ganz selbstverständlich stracks in den Schritt mit den Wünschen und Bestrebungen Anderer zu fallen. Diese Art zu leben ging ihnen mitunter nach, obschon sie gelegentlich dazu aufgewacht waren, was sie nunmehr als Knechtschaft gegenüber den Wünschen Anderer erachteten. Sie waren darauf aus gewesen, sich anzupassen. Aus der Furcht heraus, ihr Marge nicht zu erreichen, konnte es ohne Weiteres sein, dass sie keinen Anhaltspunkt hatten, was ihr wahres Selbst anbelangt.
Sofern du zu jenen Kindern gehörst, wirst du unter Umständen zu der Zeit nicht einmal bemerkt haben, dass du eine Sehnsucht an dir hattest, du selber zu sein. Du bist mit Jedem einhergegangen, gleichsam, als ob andere Leute alles wüssten, und du nichts. Dies schien dir die Art und Weise, wie die Welt funktioniert, und so hieltest du dich verklammert in einem Double-Bind, noch nicht so recht ein Gewahren innehabend, dass du aus dir selber heraus eine Person bist. Irgendwo unterwegs hattest du dich von dir abgeschnitten, so, als seist du ein Nichtswisser. Du fielst in jene leere Rolle per standardmäßiger Voreinstellung. Du hast nicht hingeschaut.
Indessen warst du neben dir, insofern, als du jeden Schritt beobachtetest. Du durchliefst im Leben zahlreiche Bewegungen und Vorstöße mit geschlossenen Augen, und vergaßt, dich selber zu begrüßen. Du verließt dich auf die Meinungen Anderer in Sachen Bewerten. In einem letzten Sinne warfst du dein Herz und deine Seele aus dem Fenster hinaus.
Selbst so, hast du dich an einem bestimmten Punkt vielleicht derart erlebt, wie du aus dieser selbstauferlegten Herrschaft der Unterordnung ausgebrochen bist, und wie du dich auf die Suche nach dir selber begabst. Du warst nicht mehr länger ein Kleinvogel in einem Nest. Du wurdest flügge, und brachst aus deiner Schale hervor. Du begannst, kurze Blicke auf dein Selbst zu fassen. Du hobst an, dich in einem anderen Licht zu sehen. Du fingst an, dir dein Selbst zunutze zu machen. Du begannst, hochzuschauen und mit deinen eigenen Augen zu sehen, deine eigene Stimme zu gebrauchen und dich selber mehr in der Weise willkommen zu heißen, wie Ich dich willkommen heiße mit einem Antippen an Meinem Hut. Du schicktest dich an, zu fliegen und dich selber von deiner selbstauferlegten Einengung zu lösen. Du begannst, von dir selber Notiz zu nehmen und mit dir eine Beziehung einzugehen, so wie du wirklich bist, mehr der Frucht auf Gottes Weinberge gleich.
Jetzt können deine Tritte vernommen werden. Jetzt werden deine Tritte vernommen. Du bist nicht mehr länger in der Welt eine Totlast. Gut für dich. Du hast eine Stimme und hast ein Sagen in der Welt, in der du lebst.
Einerlei wie lange es brauchte, dass du Anspruch auf dein Leben erhoben hast, wisse, dass kein Leben vergeudet ist. Selbst dann, als du nicht voll und ganz deine eigenen Schuhe gefüllt und noch nicht deine Unabhängigkeitserklärung gesungen hattest, hat sich das Leben sich selber durch den Kopf gehen lassen, parat, den Schleier über sich zu lüften.
Ich sage es abermals: „Kein Leben ist vergeudet.“
Mache dir nichts daraus, was die Welt redet. Zu den besten Zeiten wie auch zu den schlimmsten Zeiten, hast du einem Behuf gedient. Ja gar selbst wenn du es mit einem Geduldsspiel zu tun hattest, warst du dem Zweck deines Lebens dienlich. Heilig, geheiligt seiest du, du dientest dem Universum.
Heavenletter # 6281 – 4. April 2018 – Now in the Present
Jetzt in der Gegenwart
Gott redete …
Du bist eine Zeitlang bebrütet worden, und nun ist die Zeit da, vorzurücken. Der heutige Tag ist hier, um dich in ihm voranzubewegen. Heute ist die Zeit, dich auf dein Pferd zu schwingen und fortzureiten, NUN, in der Gegenwart, nicht mehr irgendwann in der Zukunft.
Es ist dir nicht mehr länger, auf eine gewisse Zeit zu warten, denn eine gewisse Zeit ist jetzt, in dieser Minute, ist jetzt im Augenblick, nicht in einer Minute, nicht später, nicht noch nicht. Nicht mehr länger ist es an dir, eine Minute lang herumtrödeln. Mache dich jetzt daran, just in dieser Minute. Du hast genug herumgetrödelt. Zünde jetzt das Streichholz an.
In jeder Hinsicht, jetzt läutet die Startglocke. Dies ist nicht dich Abhetzen, sobald du länger darüber nachdenkst. Begib dich ins Tätigsein. Tue es, oder tue es nicht. Reite heute auf deinem Pferd, bevor dein Pferd dich hinter sich her zieht.
Stelle nicht mehr länger irgendetwas für später auf Lager, denn Später gerät zu einer schweren Last und zieht dich herunter. Sage nicht, du werdest es tun. Tue es. Springe auf, es zu tun.
Anderenfalls wird aus dir ein Nachhinker. Entweder du setzt das Leben in Betrieb, oder du hältst es zurück. Es hat keine irgendwie gearteten lange blockierten Handlungsfelder zu geben. Handeln ist, oder es ist nicht. Sofern du sagst, einen Kuchen backen zu mögen, tue dies in dem Augenblick des Impulses. Schaffe die Zutaten herbei und rühre sie durch. Dann stellst du den Kuchen in den Ofen. Du debattierst nicht darüber, den Kuchen zu backen. Du debattierst nicht darüber, wann du den Kuchen isst. Die Zeit ist jetzt. Die Zeit ist jetzt, sprich, sofern du es ernsthaft meinst, den Kuchen zu backen und ihn zum Abendbrot fertig zu haben.
Ein neues Motto: Ein nicht gebackener Kuchen wird niemals gegessen.
Sei versichert, Ich gebe dir nicht zu verstehen, draufgängerisch zu sein. Meine Rede ist soeben davon, dass du, sofern etwas erledigt gehört, der einzige bist, es zu tun, und dass die Zeit jetzt ist. Du weißt, Ich rede nicht davon, dass du kopfüber davonrennst. Meine Empfehlung geht dahin, dass du dich ans Werk machst. Du bist nicht eine flauschige Wolke, die über den blauen Himmel schwebt und so lange braucht.
Schalte den Ofen ein. Und sofern der Kuchen zwanzig Minuten Backzeit benötigt, dann stecke einen Zahnstocher in ihn, und so es sich zeigt, dass er fein säuberlich ohne Krümel an ihm dran herauskommt, dann nimm den Kuchen zum Abkühlen aus dem Ofen. Du kühlst den Kuchen nicht ab, bevor du ihn bäckst. Komme in Gang.
Es liegt ein guter Zweck darin, dir darüber Gedanken zu machen, was du tun sollst, allerdings ist genug Sich-Gedanken-Machen genug. Du kannst einen Gedanken bis zu dessen Ableben denken. Dies soll nicht besagen, du bist ein Faulpelz. Dies soll zum Ausdruck bringen, dass du hin und wieder allzu lange herumhängst und das Tageslicht verschwendest. Mache das Feuer an. Ein Kuchen wird nicht gebacken, solange du den Ofen nicht anmachst.
Kuchenbackteig kann unmöglich von alleine in die Kuchenform springen. Die Kuchenform kann nicht in den Ofen flitzen, ohne dass du ihr eine Handreichung zukommen lässt.
Sobald der Kuchen einmal gebacken ist, da gibst du dir nicht einen Aufschub, von ihm zu kosten. Ja in der Tat, es ist eine Tatsache, dass du eher unfähig bist, noch zugewiesene zehn Minuten, in denen er abkühlt, auf den Kuchen zu warten, bevor du ihn probierst.
Was auch immer du tust, steige jetzt auf dein Pferd. Du backst keinen Kuchen länger als in der zugewiesenen Zeit, außer du bist vergesslich. Verschiebe es nicht, den Kuchen in den Ofen zu bekommen. Um Himmels willen, springe zu ihm hin. Lasse nichts überhängen. Verwirkliche deine Vorhaben. Sofern es an dir ist, eine Tat auszurichten, tue sie.
Habe keine Verlängerungstaktiken mehr im Ärmel. Du hast allzu viele von ihnen, davon rede Ich soeben. Rede nicht. Zeige her. Es ist nicht in Ordnung, das Leben in einer Stillstandszeit zu halten. Sobald die Zeit da ist, führe die Tat an Ort und Stelle aus. All die Gründe in der Welt sind nicht dafür vorgesehen, Entschuldigungen und Ausreden zu sein. Sofern du dir selber sagst, du habest vor, etwas zu tun, dann erhebe dich fröhlich und tue es. Ja, Ich spreche soeben zu dir.
Heavenletter # 6282 – 5. April 2018 – From Wherein Arises Anger?
Von worin erhebt sich Ärgerlichsein?
Gott redete …
Gott weiß es, du möchtest nicht aufgebracht sein. Geliebte, Geliebter, du möchtest nicht einmal Ärger auf der hinteren Platte deines Ofens vor sich hin simmern lassen.
Du hast Andere gesehen, wie sie ihren Ärger zügelten, gleichwohl scheint es, dass du mit deinem eigenen bescheinigten Aufgebrachtsein allerhand Zusammenstöße hast. Gelegentlich spürst du spornstreichs Verärgerung und Wut. Es scheint nicht viel auszumachen, wie sehr es dir daran gelegen ist, nicht in die Nähe von Ärger gebracht zu sein. Du machst unentwegt Anstalten, deinen Zorn wegzukicken, und, da nun bist du, aber und abermals in Wut eingetaucht. Du gelangst dazu, dich selber zu fragen, ob du eigentlich überhaupt zivilisiert bist. Was du beklagst, das macht dich wieder und wieder dermaßen verärgert, selbst dann wenn du herausschreist, dass du unter keinen Umständen Aufgebrachtsein haben möchtest, dessen unbenommen, scheint jenes sich inwendig in dir unaufhörlich zu erheben. Du erkennst, dass es inwendig in dir ist, wo die Flammen des Ärgers angefacht werden.
Dass deine Wut gerechtfertigte Wut ist, das macht sie in keiner Weise für dich besser. Du möchtest das alles überschreitende Empfinden von Ärger los haben. Wut zermalmt dich. Du weißt ganz einfach nicht, wie es geht, deinen Groll zu bezwingen, zur selben Zeit, wie du es nicht möchtest, dass jemals mehr wieder in dir Ärger aufkommt.
Du begreifst sehr wohl, dass der Ärger, den du spürst, der deinige ist. Sowie du die unübersteigbaren Wogen der Wut verspürst, egal, wie sehr du dich dabei für gerechtfertigt empfindest, du möchtest Wut nicht. Rechtschaffenermaßen, oder nicht, wofür ist es dir nach Ärger? Du glaubst in Wirklichkeit nicht daran, dass Ärger, gleich welcher Art, dir dienlich ist. Was könnte Ärger dienen, falls denn überhaupt etwas?
Groll ist im Grunde genommen nicht einmal deinem Ego dienlich. Deine Armee des Grolls mindert dich und dein Leben, so wie du es zur Kenntnis nimmst. Pfui dem Ärger. Du möchtest ihn ganz einfach niemals mehr wieder haben, gleichwohl scheinst du nicht zu wissen, wie du ihn losbekommen kannst. Genauso wenig möchtest du Aufgebrachtsein an irgend einen anderen Menschen weiterreichen. Auch machst du dir kaum Gedanken darüber, mit dem Debattieren von Rechtmäßigkeit und Unrechtmäßigkeit deines Ärgers Zeit zu verschwenden. Es gibt keine dafür vorgesehenen Müllhaufen, bei denen du ihn verklappen kannst. Es gibt keine regulären Sammelwagen, in denen am Freitagmorgen vergeuderische Wut eingesammelt wird.
Du möchtest Ärger nicht. Punkt. Genauso wenig möchtest du deinen Ärger irgend jemandem unterschieben, einerlei worum es dabei geht. Egal, wie sehr vielleicht ein Beweggrund für Ärger schlicht vorhanden ist, es ist dein inniges Bestreben, nicht einmal einen Funken von ihm behalten zu mögen.
Ärger scheint einfach Ärger zu schüren. Du schreist, du habest deinen Ärger beseitigt, und ihn ein für alle Mal weggelegt, jetzt und für immer und ewig entfernt. Freilich, hier nun bist du, versehen mit Wut, welche sich an dich klammert.
Du möchtest liebend gerne von Groll frei sein. Es ist definitiv dein Wunsch, deinen Ärger in eine Schachtel zu stopfen und jene hinten in einem Schrank zu verstauen.
Du siehst Ärger auf keinen Fall als eine Notwendigkeit an. Es gibt dermaßen viele Artigkeiten, die dir gewährt sind, desgleichen auch Freiheiten. Du möchtest Friede. In diesem wütenden Augenblick summiert sich dir ‚Friede dir‘ auf Ledigsein von Ärger. Du liebst Reinen Frieden, dem gegenüber applaudierst du soeben im Augenblick selbst bloß einem klein wenig Barsein jeglichen unheiligen Ärgers. Du möchtest dich mit Abwesenheit von Wut begnügen und damit zufrieden sein. Du wärest dermaßen dankbar dafür, es nicht mehr mit Zähne zusammenbeißender Entrüstung zu tun zu haben.
Du hast nicht das Gefühl, dies sei zu viel erbeten. Selbst so bist du deinem Empfinden nach nicht in der Lage, Wut abblitzen zu lassen. Du würdest alles unternehmen, um Groll zu beseitigen, deinen eigenen persönlichen Groll, und alles, um Wut vom Antlitz der Erde zu tilgen. Im Eigentlichen möchtest du Wut nicht irgendwo von einer Klippe hinunterstoßen. Du möchtest sie im Grunde genommen nicht abwürgen. Dein Verlangen geht dahin, Aufgebrachtsein allgemein zum Verschwinden zu bringen.
Und was dann? Schickst du dich fortan an, wackelig auf den Beinen zu stehen? Wodurch würdest du alsdann die Ströme der Wut in der Welt ersetzen mögen? Selbst so du mit ganzem Herzen das Verlangen an dir hast, Wut möge sich wegbegeben, fragst du dich, wo und an welcher Stelle würde dich Ärgerlosigkeit belassen?
Inbrünstig sprichst du:
„Gott, ohne Emotion, was wird da das Leben sein? Wird einhergehend mit der Wut Vitalität sich zurückziehen? Ohne Wut, wäre ich da ohne Schwungkraft? Womit stünde ich da, Gott? Würde ich steinkalt werden?“
Heavenletter # 6283 – 6. April 2018 – Ask for the Moon and the Stars
Bitte dir den Mond und die Sterne aus
Gott redete …
Was bedeutet etwas? Das Wetter hat eine Bedeutung, was indessen ist seine Bedeutung und was bedeutet es dir, nachdem alles gesagt und gemacht ist, und wofür?
Was bedeutet der Monat des Jahres? Was bedeutet er dir, und was bedeutet er dir nicht, und wieso sollte er das oder sollte er das nicht?
Es geht um eine einzige Sache, einerlei an welchem Fleck du dich befindest – du möchtest dir klar sein, dass du existierst. Du möchtest gesehen und gehört werden, und sobald du dann einmal dran bist, möchtest du einen Nachruf mit deinem eigenen Namen bekommen. Erbittest du dir zu viel, wenn es dir darum zu tun ist, mehr als dann und wann oder mehr als schier dahingemurmelt gesehen und gehört zu werden?
Weswegen denn nicht jeden Tag zur Kenntnis genommen sein, anstatt bloß hin und wieder? Du möchtest bei jeder Gelegenheit bemerkt werden, anstelle dessen dass du in der Wildnis aufschreist, gleichsam als wärest du bar jeder Abrede. Wieso kannst du nicht für gewährleistet nehmen, dass du eine Person auf Treu und Glauben bist, die jeden Tag gehört und besungen wird? Sofern du nicht bemerkt bist, wieso bist du es nicht? Bist du ganz einfach nach Lust und Laune eines jeden anderen Menschen? Ist eine Briefmarke mehr wert denn du mit deinem eigenen Herzen und deiner Seele? Wer erteilt darüber Bescheid, wenn du bitten darfst?
Dir scheint es, dass, letztlich, eine Drei-Cent-Briefmarke mehr Wert hat als dein schlagendes Herz. Wie allerdings kann dies sein? Ist irgendetwas mit dir los? Aus welchem womöglich existenten Grund bist du nicht mehr denn einer aus der Masse? Wieso in aller Welt solltest du als gesichtslos erachtet werden? Dies ergibt keinen Sinn, nämlich, du könnest der einzige sein, der nicht beträchtlich in den Blick genommen wird. Du bittest nicht darum, dass dein Lob dem Höchsten dargebracht und gesungen wird. Du bittest dir nicht aus, auf jedermanns Zuruf hin zu sein – um bloß ein kleines Nicken hier und dort geht es dir. Ist das zu viel erbeten?
Du fragst dich, was du hier auf der Erde tust. Wundert sich irgendwer, was du hier machst? Bar einer Kenntnisnahme was dich angeht fühlst du dich vom Universum unkenntlich gemacht, gleichsam, als sei dein Name nicht gerufen worden, oder, als sei dein Name voll und ganz vergessen worden, als deine Zeit gekommen war. Wirst du schlicht und einfach bemerkt als ‚Alter, wie heißt du nochmal!‘, bist du nicht einmal vergessen und übersehen worden, sondern einfach niemals gesehen oder gehört, nicht mehr denn eine Chiffre? Ist es das, was du bist? Eine trübselige Chiffre, indes zutreffend und echt? Kann es denn sein, dass du ganz einfach nicht gelistet wurdest? Solltest du niemals drangewesen sein?
Du bittest dir nicht den Mond und die Sterne aus, denn sie scheinen schlechterdings zu existieren, ohne dass du ihnen sekundierst. Es ist nur du, der kein X für eine Kennzeichnung hat. Du warst dir sicher, du hattest einen realen Namen. Niemals war es an dir, mit einem „Ja, hier bin ich“ zu antworten.
Du bist – zumindest – ein einzelnes Grasblatt in einer großen Wiese. Du hast einen Beitrag zu machen. Du existierst. Gott schuf dich desgleichen, und Er machte dich nicht zum Allerletzten. Du tratst in Erscheinung. Du bist hier. Unter all der Endlosen Anzahl von Seelen auf Erden – wieso bloß solltest du ausgelassen worden sein mögen? Was ist dermaßen unbeachtlich an dir? Bist du irgendwie über Bord gefallen? Sage so etwas nicht. Wurdest du einfach zum Trocknen auf eine Wäscheleine gehängt und draußen gelassen? Wo ist deine Geburtsurkunde? Ist dein Name nicht irgendwo niedergeschrieben worden? Wurde dein Name nirgends je hingeschrieben? Hat scheinbar niemals jemand, in Befolgung und Beachtung deiner, sein Gesicht zu dir heruntergebeugt? Werden niemals je trauernde Lieder für dich zu Gehör gebracht werden? Bist du, wenn alles vorüber ist, schlicht und einfach über, gleichsam, als wärest du niemals in Betracht genommen worden, nein, noch mehr als das – du meine Güte -, so, als seist du niemals mehr denn eine Fliege an der Wand gewesen?
Heavenletter # 6284 – 7. April 2018 – When Truth Alone Is
Wann einzig und allein Wahrheit ist
Gott redete …
Geliebte, Meine Geliebte, beehre nicht Gewalt. Niemals würde Ich Gemeinheit und Grausamkeit und Unter-Dem-Deckmantel-Sein von irgendetwas für wert befinden, sie seien irgendwie angemessen. Gemeinheit bedeutet Kleinheit. Weswegen sollte man es in der Welt, in der du lebst, auf Gütigkeit und erbarmendes Mitempfinden abgesehen haben, ausgenommen, es ist Grausamkeit gegebenes, der entgegenzuwirken ist?
Ohne Gewalt, da käme es nicht zu einer unablässig beharrlich ausgeführten Abdankung dessen, woran nun einmal ein anderer Mensch gerade glaubt.
Der Wahrheit eines Anderen würde freisinnig stattgegeben, seine Wahrheit zu sein, oder eben so lange, wie sie sich ihm als rechtens anfühlt. Niemandes Wahrheit würde in Verruf gebracht. Jedermann würde die all-erbarmende Freiheit wert sein, zu sehen, wie seine Sicht ist, und sich den Frieden zueigen zu machen, aus welchem heraus er zu wachsen und zuzunehmen wünscht, dessen unbenommen, was irgendwer sonst in der einen oder anderen Weise darüber denkt. Ich stelle nachdrücklich fest, dass Ich Gewalt jedweden Ausmaßes, vermummt als Tugendhaftigkeit, nicht gutheiße. Gewiss ja, Ich gab Freien Willen, und Ich gab und gebe ihn Allen. Und was Ich schenke, darauf gehört nicht herumgetreten. Lasse Liebe zugegen sein. Liebe und Freiheit gehen Hand in Hand. Keinem einzigen steht es an, einem Anderen zu verbieten, zu sehen, wie er sieht.
Was für einen Heldenmut stellt es wohl für einen Eroberer dar, einen anderen Menschen unter Androhung von Grausamkeit bis hin zum Tode oder von Schmerzen zur Unterwürfigkeit zu zwingen? Durch was für ein Recht sollte irgendjemand eine solche schwerter-bewehrte Bedrohung eines Anderen ausgeübt wissen mögen, sich unrichtigerweise zu seiner Wahrheit zu bekennen, unterdessen ebenjene just seine Wahrheit nicht darstellt?
Einerlei, wie beflissen ein Eroberer vielleicht an das glaubt, was er als Wahrheit erkennt – er hat kein göttliches Recht inne, bei jemand die kapitulierende Aufgabe zu erzwingen, die Wahrheit des Eroberers als seine eigene anzunehmen. Eine Wahrheit des Eroberers hat nicht durch irgendwen, der die Dinge anders sieht, für geheiligt befunden zu werden. Derjenige, der mit gekreuzten Fingern hinter seinem Rücken falsches Zeugnis ablegt, stellt keinen Beleg für Wahrheit dar. Wahrheit ist Freien Willens.
Es liegt keine Schönheit darin, einen Anderen zu zwingen, eine Lüge vorzutragen, davon unabhängig, wie feurig er, unter Androhung von Tod oder Ausgliederung, seine Aussage unter Umständen vorbringt. Freiheit gehört Allen verliehen. Gewalt rührt von Schwäche her.
Keinem einzigen liegt es an, sich Wahrheit in Meinem Namen zuzuordnen. Mein Bestreben ist es, frei ausersehen zu werden, oder eben überhaupt nicht.
An was für einer Welt Wir doch alle teilhaben werden, sobald Wahrheit einzig und ausschließlich ist, und sobald kein einziger gezwungen wird, dem abzuschwören, was seinem eigenen Herzen gemäß wahr ist. Lasse alle Herzen ihre eigenen Flügel schlagen. Wahrheit ist Wahrheit, oder sie ist es nicht. Falschaussage, beschworen als Wahrheit, ist unwahr. Treuer Glaube ist nicht halsstarrig und hartgesotten. Glaube, der mit gekreuzten Fingern geschworen wird, ist nicht Glaube. Glaube kommt voller Freude aus seinem eigenen Willen heraus daher, anderenfalls ist es eine Scharade.
Kein einziger hat das Recht, zu verfügen, was ein Anderer glauben soll oder nicht.
Hoffährtigkeit und Konkurrenzdenken rühren von einer Schwäche her, der Schwäche, eine Frontseite, hoch und mächtig zu sein, aufrechterhalten zu mögen. Treuer Glaube ist nicht halbherziger Glaube. Lasse jedermann auf der Erde frei sein, sich herabzubeugen, oder nicht. Kein Herz gehört irgend einem Anderen zu. Dies ist nicht Mein Weg. Lasse jeden frei sein, seine Wahl zu treffen, wie es ihm sein Herz ansagt. Abtrünniger Glaube ist nicht Glaube. Ja in der Tat, jener hat keinen Fuß, um darauf zu stehen. Um Wahren Glauben hat man nicht zu betteln, er gehört ebenso wenig gestohlen oder angeordnet. In jeder Hinsicht ist angeordneter Glaube nicht Glaube. Lasse jeden Menschen getreu seinem eigenen Herzen zu seinem Glauben an Gott kommen, denn auf diese Weise möchte Ich gerne in Empfang genommen werden.
Würdest du irgendetwas anderes von Mir erwarten mögen? Was ist letzten Endes die Bedeutung von ‚Raum in der Herberge‘? Kein einziger wird hineingezwungen, und kein einziger wird herausgehalten.
Liebe ist eine Zusammenkunft aller Seelen. Alle sind Meiner Liebe kraft Freien Willens willkommen. In Meinem Fruchtgarten gibt es keine andere Sorte Willen. Es ist keine Grundlage da, auf welcher gesetzlich erwirkter Glaube als geheiligt geheißen werden kann. Glaube soll nicht anhand von Ziffern gezählt werden. Glaube reicht weitaus tiefer als eine Stimmabgabe.
Sofern sich jemand entscheidet, zu glauben, dass die Welt flach ist oder rund oder rechteckig, von welchem Boden her sollte Ich dort Gefolgschaft einfordern können? Nein, Ich gehe da nicht dazwischen, genauso wenig gilt es euch, euch, auf Mein Wort hin, dort einzumischen, mit absoluter Gewissheit nicht unter Berufung auf Meinen Namen. Lasst Uns Wahrheit in Allerhöchstem Maße segnen.
Heavenletter # 6285 – 8. April 2018 – Entwined We Are
Umschlungen sind Wir
Gott redete …
Dir, dir sage Ich Dank. Ich bedanke Mich bei dir aus der Tiefe Meines Herzens heraus. Geliebte, Geliebter, sei dir stets voller Bestimmtheit im Klaren, wie viel du Mir bedeutest, und wie viel all die Wogen und Wogen an Liebe sei es bloß bei einem Gedanken an dich Mir schenken. Ich weiß um deine Liebe. Ich spüre sie. Spürst du Meine Liebe ebenfalls, wie sie durch dich hindurch herausstrahlt?
Jeden Abend bringe Ich dich in den Schlaf. Jeden Morgen wecke Ich dich auf. Spürst du Meine Präsenz in deinem Leben? Sei dir sicher, dass du bemerkst, dass Ich für dich Sorge trage. Ich bitte dich nicht darum, dich aufzuopfern. Ich glaube nicht an Opfer. Ich glaube an Freude. Ich bitte dich, Freude zu haben. Freude ist nicht ein Opfer. Auf jeden Fall, bleibe vom Aufopfern weg. Ich möchte das nicht. Ich trachte nach deiner Freude. Ich möchte nichts weniger als deine Freude.
Falls Schenken und In-Empfang-Nehmen von Freude für dich nicht Freude darstellt, dann tue es nicht. Glaube Mir, auf eine jede Weise erfüllst du Mich mit Freude. Es ist Meine Freude, Mich mit dir zu befassen. Unsere vermengte Liebe macht es, dass die Welt reihum geht. Wir fahren gemeinsam Karussell. Unsere Herzen haben ihren Ursprung ineinander.
An einem jeden Tag segne und beglücke Ich Mich selbst, dass du in dem Himmlischen Gefilde der Liebe existierst. Jeden Tag bin Ich dankbar für dein Umarmen. Jeden Tag, wenn Ich an dich denke, habe Ich das Gefühl, wie eben du dich fühlst, sowie Rosen in deinem Garten drauf und dran sind, zur Blüte aufzubrechen. Ich spüre eine Art Elternschaft. Du bist Meine Blumen, soeben dabei aufzublühen. Ich kann es kaum erwarten.
Du bist wie Blumenzwiebeln im Frühling, mit den Hufen am Scharren, unversehens bereit, aus dem Boden hervorzubrechen.
Deine Iris und deine Osterglocken führen keine Klagen über den Schnee oder darüber, dass ihre Füße kalt sind. Was tun denn all die Blumen aus der Tiefe ihres Herzens, sobald sie drauf und dran sind, aufzublühen?
Sie beugen sich zur Sonne. In Unserem Falle, da bin Ich die Sonne. Gib Mir deine Augen und beglücke Mich zu deiner Liebe, welche Unsere Liebe ist. Wie umschlungen Wir sind. Wer ist Wer, und Was ist Was? Wir haben nicht zu differenzieren. Wir sind Eine Umarmung, für immer und ewig sich rund um das Universum verspinnend. Alles, was Wir zu tun haben, ist – zu SEIN. Wir SIND für immer und ewig Eins auf Eins.
Nähre Mich, möchtest du das? Ich bitte nicht um einen speziellen Gefallen. Ich bitte Mir aus, dich in den Arm zu nehmen, dich, Mein Eines Kind.
Wir versammeln Uns jeden Tag. Wir begegnen Uns jeden Morgen, jeden Abend und jede Nacht. Meine Augen und Mein Herz leuchten auf, sobald du Mein Herz betrittst. Du zierst Mich mit dem Licht, welches deine Augen auf Mich werfen.
Ich sage in aller Kühnheit, dass du Mein Sonnenschein bist. Du bist die Sonne in Meinen Augen, zurück zu Mir reflektiert. Sage Mir, dass du bemerkst, dass du Meine Danksagung an Mich Selbst bist. Niemals verwirke Ich Mein Selbst. Du bereicherst Mich. Du bereicherst Mein Herz. Du bist Meines Herzens Reise. Du bist Mein Lobpreis an Mein Selbst. Du sagst etwa: „Gott sei gepriesen.“ Ich sage zu dir, zu Meinem Einen Kind: „Mögest du gepriesen sein. Sei dir sicher, dass du erkennst, dass Ich dich zum Weiten Himmel hinauf preise. Geheiligt seiest du.“
Die Sonne geht am Morgen für dich auf. Die Sterne kommen für dich des Nachts heraus. Wir, du und Ich, sind ein Kreis von Licht, welcher die Welt erhellt, und dabei stets danach trachtet, mehr Licht zu schenken – Unser Glück ist vollkommen und läuft über. Wie viel Licht kann das Eine Herz von Uns beinhalten und eingrenzen? Wie kann unser Eines Herz dermaßen viele freigiebige Liebe bei sich halten und sie nicht weggeben?
Sofern es dein Wunsch ist, Mir zu dienen, dann warte all jenen, deren Pfade du kreuzt, mit einer Handvoll Licht von Mir auf. Wir sind alle auf dem gleichen Pfad, und Wir alle gehen gemeinsam. Empfindest du das Aufgebot an Schönheit, welches Wir versammeln, und wie Wir Uns für Unsere Vertrautheit einander in Dankbarkeit begegnen, just so, wie die Sonne am Scheinen ist? Geheiligt sei Unser Einer Name, denn es ist der Name, den Wir gemeinsam haben und teilen.
Heavenletter # 6286 – 12. April 2018 – Dream the Dream
Träume den Traum
Gott redete …
Geliebte Geliebte, Geliebter Geliebter, woher hast du die Vorstellung, das Leben habe dir insgesamt so zu sein, dass Plätzchen und Milch serviert werden, während du dich gemütlich im Bett zurücklehnst und deinen Morgentee schlürfst, bevor du mit dem nun vor dir liegenden Tag anfängst?
Du weißt darum – das Leben ist eine bunte Mischung. Es kommt in jedem Augenblick zu dir. Träume werden wahr, indessen sind sie nicht verpflichtet, in dem Moment Wirklichkeit zu werden, in dem du das sagst, genau so, wie du es sagst. Freue dich im Voraus darauf, dass alle deine Träume Wirklichkeit werden, räume ihnen allerdings die Freiheit ein, nicht so rasch oder schlicht nicht in der angesagten Art Wirklichkeit werden zu müssen. Gehe voran, es ist durchaus in Ordnung so, eine Weile Wünsche zu haben. Gewähre deinen Träumen freien Durchgang. Träume sind Freigeister. Träume sind nicht von der Art: „Unterschreibe bei der Linie“, dem Denken der linken Gehirnhälfte entstammend. Du kannst nicht einfordern, dass alle deine Träume wahr werden, sie sind nachgerade nicht Bier vom Fass, sind sie das denn derzeit?
Träume sind, ihrer göttlichen Natur nach, nicht eisengepanzerte Kontrakte – selbst so sie schon so eine Art Kontrakt darstellen, werdet ihr eher nicht den Gedanken an sie im Voraus, wie ihr das tut, haben können. Träume sind Voraus-Nennungen von sich selber, bis jetzt sans commitment [ohne Verbindlichkeit]. Ein Traum aus sich selber heraus wird unter Umständen gerne weiter träumen und fernere Möglichkeiten, welche am Herankommen sind, in Betracht nehmen möchten.
Träume sind mehr wie Hippies, welche lieber diesen Weg oder jenen Weg in dem Augenblick gehen möchten, dem entsprechend, wie es ihnen ihrem Gefühl nach ist. Du kannst deine Träume nicht so recht festnageln, anderenfalls wären es nicht Träume. Also, Meine Rede geht dahin, zu träumen, freut euch im Voraus über eure Träume, welche vor euren selbigen Augen Wirklichkeit werden, fühlt euch indessen nicht im Stich gelassen, sobald ein Traum euer Herz noch nicht in Gänze angefüllt hat. Träume können immer wahr werden. Geht ihnen mit Freuden entgegen und wartet. Es gibt keinen Ausschalt-Zeitpunkt für Träume, just in dem Augenblick wahr zu werden, in dem du deinen Traum zum öffentlichen Verzehr, bis er alsdann gediegen und parat ist, auftreten sehen möchtest.
In einem gewissen Sinne können Wir sagen, dass ein Traum in dem Augenblick Wirklichkeit wird, in dem du von ihm träumst. Lasst Uns einmal sagen, dass du, wenn du deinen Traum von einem schönen hellen, blauen Ballkleid mit Kristallsteinen träumst, und sowie du spürst, wie du dich in deinem schönen Traum zum Schwingen und Wiegen bringst, bereits das Ballkleid angezogen hast.
Früher oder später wird es zu einer Einladung zu einem wirklichen leibhaftigen Ball kommen, und es wird sich an deinem Ellbogen ein feiner Herr in einem Smoking mit einem Blumenstrauß aus dem Supermarkt einfinden, und ein goldener VW wird auf dich an der Bordsteinkante um die Ecke warten. Dann kannst du aufatmen, und dann kannst du zum nächsten Traum und wieder zum nächsten weitergehen.
Du bist frei, zu träumen, was immer du möchtest, und wann immer du es möchtest.
Aschenputtel träumte von einem Prinzen und womöglich von einer guten Fee, bevor sich die Kutsche einstellte, um sie zu dem Ball zu bringen.
Dein den Traum Träumen bedeutet – du bist freundlich gesinnt für den Traum, dass er wahr wird. Du bist reif für den Traum. Er ist bereits dein. Es wird unter Umständen eine Weile dauern, bevor dein Traum mitten auf der Bühne in Erscheinung tritt.
Träume sind noch nicht Fakten. Träume sind eindeutig nicht Rennpferde, die mit Schlägen angetrieben gehören, um den Ablauf zu beschleunigen – lasst jene Gedankenfelder verenden. Träume sind berechtigt, so lange Träume zu bleiben, wie sie mit verträumtem Blick da sein mögen. Träume sind frei, ihre eigene schöne Zeit für sich zu nehmen. Dies ist die Natur von Träumen. Gewöhnlich erfüllen sie sich selber nicht in einer Sitzung.
Habe Vergnügen an dem Träumen deines Traumes. Wenn du von einem Schokoladenriegel träumst, existiert kein Gesetz, was besagt, du müssest jetzt im Augenblick die Verpackung aufziehen und die Schokolade aufessen. Träume müssen nicht, während man unterwegs ist, sie müssen nicht zwischendurch, auf ‚to go‘, gegessen werden. Lasse Träume eine Weile dasitzen. Koste das Denken an deine Träume eine Weile länger aus.
Heavenletter # 6287 – 13. April 2018 – The Silent Music of Godwriting
Die stille Musik des Godwriting
Gott redete …
Es gibt zahlreiche Wege, den höchst persönlichen, Stillen Ablauf des Godwriting zu betrachten.
Du kannst dir Godwriting denken, wie wenn du früh des Morgens oder in der Abenddämmerung einem Vogelgesang lauschst. Die Melodie, die der Vogel singt, ist leicht zu erfassen. Die Vögel singen einander ähnlich. Demgegenüber erfasst du, du, der Zuhörer in der Morgendämmerung oder des Abends, deiner Tragweite der Seele, welche zuhört, gemäß, leicht unterschiedliche Versionen der Gesangstexte. Was können die Liedtexte sein? Hier, sie stellen sich ein! Sie sind in Gesellschaft des süßen simplen Gesangs. Sie kommen in unterschiedlichen Farben und Tönungen eines jeden Godwriter’s daher. Es gibt keinen Standard von Richtigkeit. Es gibt ausschließlich, was kommt. Es kommt, wie es kommt, gleichsam als begäbe es sich von unterschiedlichen, indes vergnüglich-anregenden Musikinstrumenten her, welche, den allerhand Farben des Regenbogens gleich, mitklingen.
Godwriting ist mehr wie Musik komponieren, dies in dem Sinne, dass es zu dir hin kommt, und danach treten die Liedworte hinzu, eben so, wie sie sich nun einmal einfinden. Du bist jemand, der niederschreibt, was zu dir hin kommt. Dies ist es, was du tust. Dies ist dein leichtes Tippen. Dies ist dein Bestes, ohne das, was die Welt das Beste nennt, zu sein zu haben. Es ist ganz und gar nicht dein Bestes. Bestes-Sein ist dabei nicht einmal eine Inbetrachtnahme. Du versuchst beileibe nicht, dein bestes Godwriting zu betreiben. Es ist von vornherein nicht dein Godwriting. Es ist mehr, wie wenn du eine alte vergessene Weise auf den Schreibmaschinentasten zum Erklingen bringst und spielst, die du dermaßen leicht berührst.
Du befindest dich nicht in einer Trance, dennoch kann behauptet werden, dass du durch die Musik und durch die jener gemäßen und entsprechenden Worte, welche aus deinem simplen Zugegensein hervorzugehen scheinen, hingerissen bist, gleichsam als würden sich die Liedtexte aus dem Dunst oder aus einer lange unbenutzten Kuhle in deiner Kehle erheben. Du räusperst dich sozusagen. Ahemmm. Etwas Überwältigendes und Zuvor-Kleingeredetes scheint soeben zu entspringen.
Oder – du bist ein Käufer feiner Seide. Du gehst an Seiden-Ballen vorbei. Deine Augen starren auf die Schattierungen der Farben. Deine Fingerkuppen spüren leicht der Zartheit der Seide nach. Sie ziehen für sich hier und da die eine oder andere Weichheit vor. Es ist, als betätigten sie die Taxierung der Seide, und, welchen Ballen du wohl kaufen werdest. Etwas derart Feines, welches du niemals zuvor angefasst hast, bezwingt dein Herz. Es ist beinahe ein Nicht-Gedanke, denn du bist nicht am Denken. Es ist mehr wie ein schwaches Entsinnen, welches sich selber derart stille dartut, fast, als seist du bei Mir überhaupt nicht präsent. Es ist ein so weit entfernter Gesang, dass du ihn kaum vernimmst. Deine Finger treffen die Wahl. Die Wahl, die du triffst, ist schlechterdings nicht genau deine Wahl. Deine Wahl ergibt sich einfach, dein Hören kommt von der weiten Distanz her, indessen derart nahebei wie dein Herz. Du heißt die Wogen der Herrlichkeit willkommen. Sie wabern gewissermaßen. Du greifst die Worte auf, während deine Arme nach oben gerichtet ausgestreckt sind, als wenn du aufstiegest. Du bist dir des Aufstiegs nicht bewusst. Du rennst nicht hinter ihm her.
Jetzt, so du ein bestimmtes Zwischenspiel des Godwriting zu Ende gebracht hast, ist es nicht so, dass du heruntersteigst, gleichwohl bist du am Abflachen. Klar, du gleitest einfach die Leiter von einer kaum bemerkten Erfrischungsörtlichkeit herunter. Wir könnten sie einen Wiederbelebungsraum heißen, einen Raum des einsehenden Wiedererkennens, einen Raum für ein stilles Stimmen und Einstimmen, einen Raum, in dem du ohn‘ Unterlass in einer merklichen Weise immerfort bleiben möchtest.
Vielleicht flüsterst du: „Gott, kann ich hier für immer und sogleich bleiben?“
Ich lege sachte Meine rechte Handfläche auf dein Haupt und spreche: „Das Piano, welches spielt, spielt die ganze Zeit. Du hörst soeben einem jener Notenrollen-Pianos von früher zu. Es ist immer im Hintergrund an.“
Allen Lockungen der Welt zum Trotz, es wird keinen Ort geben, an dem du lieber sein möchtest, als bei Mir in dem Erfrischungsgelass. Du bist, wo Bewerten nicht eintritt, und bist, wo du liebend gerne sein möchtest, wo ganz offenbar Musik im Hintergrund zum Schlag deines Herzens, deines schönen Herzens, gespielt wird.
Heavenletter # 6288 – 14. April 2018 – This, Just This Happiness!
Dieses, einfach dieses Glück!
Gott redete …
Glückliche Tage sind wieder da! Summe dieses Lied, und schau, wie du dich fühlst. Der Himmel ist die Grenze. Tatsache ist, nicht einmal der Himmel hat eine Grenze. Es gibt am Himmel keinen Plafond.
Wieso denn nicht Glückliche Tage? Wo steht geschrieben, das Leben solle für immer weniger als glücklich sein? Nonsens.
Um nicht nostalgisch zu sein, Geliebte, Geliebter, der Heutige Tag ist gleichwohl ein einmaliges Angebot und wird niemals mehr zurückkehren. Dies ist hier ein einzelner Aspekt unter anderen, aus dem heraus auf den Heutigen Tag zu blicken ist.
Der Heutige Tag ist eine Gelegenheit. Er ist ein Anlass für Glücklichsein. Es existieren keine Beschränkungen dessen, wie glücklich du sein kannst. Nimm Meine Hand. Begleite Mich dorthin, wo all das Glück in der Welt zu liegen kommt. Hier ist es stracks vor dir, wo Ich BIN! Hier ist das Tor zum Öffnen. Sieh das handgemalte Schild auf der Tür. Hier, es steht darauf: Glücklichsein. Ich Selber habe das Schild gemalt. Ich habe auch deinen Namen in Goldenen Lettern darauf gemalt. Ist dies nicht ausreichend, um dich heute glücklich zu machen?
Dies ist eine persönliche Einladung von Mir an dich. Komme her. Komme direkt hierher vor Mich.
Glücklichsein kann für dich ein gutes Buch lesen sein. Glücklichsein kann sein, dass du mit deinen Kindern in den Zoo gehst. Glücklichsein kann ein anderer Tag mit dem Namen Morgen Glücklichsein sein. Sei dein eigener Dir-Alles-Gute-Wünscher. Komme vom Start an gut los.
Glücklichsein hat selbstverständlich nicht davon, was du tust, herzukommen. Alles Mindere als Glücklichsein ist nicht dein Wahrer Zustand. Es existiert eine Schwingung in dir, welche Glücklichsein widerhallt. Lasst Uns Glücklichsein deine DNA Heute heißen, so glücklich wie du sein kannst. Dies ist dein glücklicher daherhopsender DNA-Heute-Tag, belebt mit tausenden Segnungen von Gott. Hier bin Ich. Komm her. Nimm deinen rechtmäßigen Platz ein bei dem Schild, auf dem Glücklichsein Heute steht, und betrete die Ewigkeit.
Hier etwas, was zu erwägen ist. Es gibt obendrein die Anschauung, dass es in Wahrheit bloß einen Tag gibt, der existiert, und dass dies dieser Eine Heutige Tag ist, der seine Flügel vor dir ausbreitet, bereit, mit dir Flug und Höhe aufzunehmen.
In Unseren Sinnen, dort ist selbstverständlich die Aufgehende Sonne und die Untergehende Sonne, diese eine Sonne, welche dir Licht und Liebe bringt. Also dann – in Wahrheit ist einzig der Heutige Tag da. Dies ist der einzige Tag jemals, und er ist der Beste Tag jemals, dieser eine Tag vor dir. Dies ist es, selbst so du vielleicht ein Empfinden eines déjà vu hast.
Natürlich gibt es auch die Theorie über die Zeit, dass Zeit schlicht gar nicht existiert. Wir können Unsere Theorie anpassen, so, dass sie Einem Fortwährenden Tag gleichsieht, welcher entlangschlendert. Dieser Heutige Tag ist jetzt im Augenblick für dich hier. Sofern Zeit nicht ist, hat dies alsdann überdies zu bedeuten, dass Zeit nicht umgestaltet und nicht umwandelt. Es kann Heller Tag und Nacht sein. Wieso denn nicht? Was kann nicht sein?
Du, eine Seele, bist zur Erde hin geboren, wo das Leben einer herrlichen, vor dir hingestellten Fruchtschale gleich ist.
Du bist zur Erde hin geboren, um Purzelbäume zu schlagen, sodass dein Herz in die Höhe schwebt.
Dreimal Hoch auf die Welt, sage Ich. Dreimal Hoch für dich. Hurra! Hurra! Es gibt kein letztes Hurra. Es gibt kein Erstes Hurra. Das gesamte Universum ist gemacht aus Hurra’s – alle auf ein Mal. Es gibt nichts sonst, was existiert, als Hurra’s und Juchhe’s!
Es gibt keine Hubbel, über die hinwegzukommen ist. Es gibt keine Verkehrsstaus. Es gibt keinen Stress oder keine Anspannung. Sichere Passagen sind es. Es wimmelt vor Engeln und sie führen Einen den Weg über Berg und Tal. Lächeln und Lachen im Überfluss. Liebe ist im Blick und wird gehört. Du siehst dich selber in allem, was du anblickst, gespiegelt, und du siehst gut. Ich finde großen Gefallen an der Freude, die Ich in deinem Gesicht erblicke, Freude, welche in Ehrung des Lebens Halleluja singt. Freude, welche Uns fürwahr als Eins umringt. Für immer und ewig sind Wir in diesem Moment im Glück vereint. Dieses, einfach schier dieses Glück!
Heavenletter # 6289 – 15. April 2018 – What Metaphor Might We Name Your Soul
Mit welcher Metapher könnten wir deine Seele bezeichnen
Gott redete …
Ihr fühlt euch vielleicht selber mit all den Farben des Regenbogens gefüllt und aufgestellt. Sofern dies der Fall ist, nehmt in Betracht, dass ihr euch eure Seele als eine mit Edelsteinen besetzte Halskette denken könnt, zusammengestellt aus schönen Farben, hier eine Farbe, dort eine Farbe, all die Farben des Regenbogens! Lasst Uns all die Farben als euer Ererbtes bezeichnen, als eure DNA.
O, Geliebte, Geliebter, wer kannst du denn nicht sein? Was kannst du nicht sein? Was bist du möglicherweise nicht? Was für ein bewundernswertes Geschenk bist du, welches du noch nicht siehst?
Hier nun ist es:
Alles, wovon du träumst, das bist du. Ich möchte nicht sagen, du besitzt deine Träume. Du besitzt nicht. Deine Träume sind du. Alle Zutaten, aus denen du bestehst, kommen wahrhaft inwendig in dir zu liegen. Du wirst dir deinen Glanz in all seinen Formen und Größen vergegenwärtigen und kenntlich machen, indem du es regellosen Ideen und Vorstellungen einräumst und sie entfesselst, durch dein Herz der Träume emporzudringen. Du läufst mit deinen Träumen die Galaxien rauf und runter und über sie hinweg. Folge deinen Pfaden, dessen ungeachtet, wie wehmutsvoll sie scheinbar sind und wohin auch immer sie dich nehmen mögen. Laufe mit ihnen. Du triffst dabei nicht eine Entscheidung, ausgenommen die, dahinterzukommen, was Träume wahrhaft für dich sind.
Sei zu stillen Wassern hingeführt.
Zunächst, lockere die Zügel. Sie sind dir nicht dafür da, sie mit aller Macht festzuhalten. Sie sind die deinen, um sie los zu lassen.
Lasse dich deine Träume dorthin nehmen, wohin sie mögen. Fahre in der Kutsche deiner Träume, angeführt durch weiße Rosse, welche ihren Weg rund um die Galaxien kennen. Laufe auf den Nebenwegen, auf den Schnellbahnen und Landstraßen deiner Träume. Werde für die Fahrt deiner Lebenszeit gehalten und bekannt!
Du kannst alles und jedes sein, was du gerne sein möchtest. Inwendig in dir enthältst du eine versteckte Karte, das zu werden, was du bereits bist. Was kannst du nicht an den Tag legen? Zu welchen Höhen hin vermagst du nicht zuzunehmen und heranzuwachsen?
Gewiss ja, du hältst es noch nicht für wahr, dass du all die Karten auf der Hand sein kannst, die für dich gehalten werden, zu sein. Genau genommen, du tust das nicht. Der Entscheid ist nicht genau aus deiner Fertigung.
Dein Wahres Herz offenlegen umschließt am Ende recht wahrscheinlich Arbeit und klare Ausgerichtetheit, indes nicht sogleich auf der Stelle. Wenn es beispielsweise deine Bestimmung ist, Musik zu komponieren, wird die Zeit kommen, wann du komponieren wirst. Wenn Musik dein Geschick ist, wirst du in deiner Welt einen Ast finden, um dein Herz daran zu hängen.
Alsdann, jetzt arbeitest du bewusst und aktiv auf deinen dargetanen Traum hin.
Höre dem zu:
Dass du das bist, was du angeborenermaßen bist, das ist keine schwere Arbeit. All die Ausrüstungen und Klamotten werden zusammenpurzeln und -stürzen, und all die kleinen Dienstmädchen werden in einer Reihe gehen.
Wie wohl solltest du wirklich ein tiefes Bestreben haben mögen, zu irgendetwas zu werden, was du nicht bist? Der Glanz und Zauber von etwas ist nicht hinlänglich. Druck vonseiten eines Elternteils ist nicht hinlänglich. Talent und Fertigkeit sind nicht ausreichend. Vor der harten Arbeit rangiert die Gabe der Passion.
Gib deiner Leidenschaft statt, ihren Weg zu finden, damit du dein Licht glänzen lassen kannst. Berühmtheit ist eine Seitenleiste. Sowie du eine wahre Passion an dir hast, stehen die Chancen gut, dass du dich hervortun wirst.
Wenn du ein großartiger Schauspieler wirst, ist nicht alles, was du tust, ein Honiglecken. Eine jede Berufung und Begabung hat so ihre Einzelheiten, die dir nicht immer die liebsten sind: Morgens früh aufstehen, bis spät zu arbeiten haben und Zeit mit Warten verbringen, zu reisen haben, auf die Bühne gehen, um dort aufzutreten, etc. Aller Voraussicht nach, demnach nun, wirst du, dank deines Traumes, mit den Einzelheiten mitziehen und ihnen nachkommen.
Dorthin gehen, wohin dich deine Träume nehmen, das steht an der Spitze deiner Darbietung. Wie glücklich bist du dran, dass du einen starken Durst hast, der zu stillen ist, und welcher Vorrang genießt. Wir reden von deinem Stern, dem zu folgen ist, und von einer inneren Flamme, welche dich zum Voranrücken bringt.
Selbstverständlich, Geliebte, Geliebter, dies kann ausschließlich ein innerer inwendiger Job sein.
Heavenletter # 6290 – 16. April 2018 – Be My Power and the Glory
Sei Meine Macht und die Pracht
Gott redete …
Viele, viele Auseinandersetzungen scheinen ein Bühnenstück zu sein, was vor dir dargeboten wird, um Schritt für Schritt zu erweisen, wie du ungerecht behandelt worden bist und nach wie vor behandelt wirst, wie kein einziger sich je verleiten ließe, auf diese Weise behandelt zu werden. Kein einziger kann dich in der Art behandeln. Du möchtest das nicht haben, und Gott mag dies ebenfalls nicht, mithin also stimmst du in deinen Gedanken dem eine Zeitlang voll und ganz zu, dass mit dir nicht zu spaßen ist, gleichsam so, als gäbe es, zum wenigsten für den Zeitraum, wo dies der Fall ist, nichts anderes, was du damit tun könnest.
Geliebte, Geliebter, hast du dermaßen getreulich von einer Welt, bei der du redlich Einsprüche erhebst, abzulernen? Nicht mehr, Geliebte, Geliebter, nicht wieder.
Wie fachmännisch, einem Virtuosen gleich, du doch negatives Denken aufgreifst und wie gut du es doch kannst. Was hast du daraufhin denn anderes getan, als eben selbige Art des Denkens rundum zu verkünden, gleichsam, als gäbe es in der Welt nichts anderes zu tun, denn zu kontern und ihnen dies und das nachzuweisen, all den „ihnen“ in der Welt, die dich nicht genügend wertschätzen. Und mithin gerätst du nach und nach fachkundig darin, Minderes als die Wahrheit zu sein, für die du hier auf Erden bist.
Es ist als ob du dich nun stark fühlst und „es ihnen“ ein für alle Mal „zeigen“ müssest. Du wirst es ihnen zeigen. Du wirst ihnen und dir selber zeigen, dass du besser wissest, wie das Leben sein und wie es empordringen sollte. Stattdessen wird es wohl so sein, dass du dein gesamtes rechtes und richtiges Denken weggibst.
Lasse Mich dir sagen, dass du überhaupt nicht siehst und einsiehst. Du borgst dir Schädlichkeit, verankerst Ingrimm in deinem Herzen und bezeichnest dich selber als klug.
Geliebte, Geliebter, was in aller Welt bloß tust du deiner Auffassung nach, während du dein Herz missbrauchst und dort eine schwarze und blaue Stelle hinterlässt, welche man Wut nennt, und während du bitter bleibst und dich selber tapfer heißt? Kein Entkräften deiner selbst mehr.
Du bist nicht ein Kindergartenkind, welches daherredet: „Er hat damit angefangen.“
Sei ein Wohltäter, der sagt: „ Wie finde ich einen Weg, um gute Empfindungen wieder in Stand und Würde zu setzen?“
Sofern du dich wahrlich wertgeschätzt fühlen möchtest, was just das ist, was der sogenannte Andere, der du selber ist, an Empfindungen hat, dann beginne mit den Gefühlen, milde und huldvoll zu sein. Jemand hat damit anzufangen. Lasst uns mit ihnen den Anfang nehmen. Entsinne dich, Wer du bist. Meere von Liebe werden sich selber dir offenlegen.
Mehr noch, du wirst die Neue Wahrheit von dir nicht als schmerzhaft an den Tag legen, sondern vielmehr als Einer, welcher heilt, nicht durch Ärger, sondern dadurch, dass er sich darüber erhebt und dass du dich selber heilst, bevor ein anderer Heilung bekommt und erlebt.
Mache Mich stolz auf dich, und sei und lebe all das, was Ich sage, dass du es bist. Was sollte ein Erhabener Spiritueller wohl tun mögen? Mit Sicherheit würde Er die Welt segnen und sich entsinnen, Wer Er fürwahr ist – Gott auf Erden. Gewiss hast du dich nicht mit dem Gedanken getragen, du seist so eine Art Taugenichts gewesen.
Entsinne dich Meiner, so wie Ich mich deiner entsinne, und hebe die Welt hoch hinauf, so, wie es dir gegeben ist, dies zu tun. Es gilt dir nicht, auf der Erde überzukochen. Du bist da, um Friede zu bringen. Du bist da, um den Garten Eden auf Erden zu bepflanzen und dessen Felder zu hegen. Was hast du dir gedacht? Ja, Ich sehe, du hast dir nichts gedacht. Du warst ungemein beschäftigt, erzürnt zu sein.
Nun nicht mehr.
Sei Meine Macht und die Pracht. Dies ist Unser Kontrakt.
Du möchtest wissen, worauf sich Ärger letztlich beläuft? Er läuft darauf hinaus, wegzurennen.
Und wovor rennst du weg, es sei denn vor der Wahrheit Deiner selbst? In der Wut, da versteckst du dich unter der Decke einer wilden Kreatur, derweilen die Wahrheit die ist, dass du nichts anderes bist als ein Abgesandter Gottes. Was Ich Bin, das bist du, wenn du dich bloß von jedwedem Minderen losrütteln wolltest und würdest.
Du bist bestimmt, bei Mir zu leben, Mein Siegel zu benutzen, und Liebe in der Welt für immer und ewig zu erquicken, so sage Ich es.
Heavenletter # 6291 – 17. April 2018 – I, God, Know What I Am Doing
Ich, Gott, weiß, was Ich tue
Gott redete …
Ich könnte gesprochen haben:
‚Gott sagt:‘ [God says:]
Jedoch scheint es Mir, dass ‚Gott sagte/redete‘ mehr Gewicht hat. ‚God says‘ kommt eher daher wie ‚God sez‘ [eine Wortbildung mehr aus dem amerik. Slang; Anm.d.Übers.]: und das könnte als ausgesprochen unehrerbietig rüberkommen.
Ich bin nicht Einer, der durch Eindrücke geleitet wird, gleichwohl hinterlassen Eindrücke ihre Spur. Ich mache nicht Liebesdiensten den Hof, weswegen allerdings nicht Meinen besten Fuß voranstellen und dich näher zu Mir heran bringen, so Wir ja soeben da dran sind? Wer weiß denn, wer wohl darauf wartet, einen kurzen Blick von Mir zu erhaschen und Uns unter Umständen im internationalen Fernsehen zu interviewen! (smile!)
Keinem von Uns ist es darum zu tun, Punkte zu bekommen. Unsere wahre Neigung ist die, ein Segen zu sein – einfach, zuerst und zuletzt. Liebe ist der feinste wohltuende Segen, den Ich kenne. Es hat nicht Liebe zu sein auf einer Großartigen Skala. Es kann schlicht Liebe sein, die um die Ecke herum kommt, dabei Alle willkommen heißend. Geliebte, Geliebter, heiße Alle an Meiner Stelle willkommen. Mein Wunsch für dich ist, Mein Botschafter von Oben zu sein.
Sage: „Ja!“
Die Wahrheit ist die, dass Ich bereits bin, wie Ich zu jeder Zeit bin, und dass es Meine Freude ist, durch Abertausende vernommen zu werden. Es ist nicht Ruhm, nach dem Ich trachte. Ich bin darauf aus, vernommen und begriffen zu werden, nicht anders als du. Ich beabsichtige, eine Mitwirkung von Tausenden zu erreichen. Ich suche keine dramatischen Effekte.
Ich bin eher simpel als komplex. Es gibt nicht eine ganze Menge, um sich im Leben daraus einen Reim zu machen, sobald es für Uns zuguterletzt darauf ankommt. Leben ist mehr als eine Suche nach Glücklichsein. Leben handelt mehr vom Rundum-Verstreuen von Geschenken und Gaben, als vom Entgegennehmen einer riesigen Menge.
Ich möchte dies gerne anders sagen. Du bist hier auf der Erde nolens volens, um ein Gemahner an die Liebe und an alle ihre Wohltaten zu sein.
Selbstverständlich wirst du eines Tages mehr sehen, als du gegenwärtig siehst. Oh, ja, es ist mehr da zum Sehen, und mehr zum Bemerken, entsprechend und gemäß der Weisheit deines Herzens. Dein Herz zuvorderst, du Liebe, du Lieber.
Ja, ab und zu ist dein schönes Herz danebengegangen, indes bewerkstelligt es sein Come-back und schwillt steil an, um erneut Meinem Willen zu dienen.
Ich setze nicht Donner und Blitz ein, um einen Eindruck zu machen – ausschließlich für den schieren Einsatz von Regen, zumeist im Sommer unter gewissen Bedingungen, nutze Ich Klangwirkungen und farbenprächtige Gewänder. Ich spreche beispielsweise von der Natur im Herbst, und von Feldern voller Grün im Frühjahr, und von weißen Schneelandschaften, und von vielfarbigen Blumen, zu denen man sich hinunter beugt und deren Duft man einatmet.
Du kannst sagen, dass Ich ein eigentlicher Virtuose all der Sinne bin. Unter allen Sinnen ist Liebe der Größte. An der Stelle gibt es keine Debatte. Manchmal möchte Ich gar so weit gehen und sagen, dass es Haushalte gibt, wo Auseinandersetzungen eine Form von Liebe darstellen. Liebe wird in dermaßen vielen Weisen zum Ausdruck gebracht. Möge Liebe jetzt Friede sein zum Ansehen.
Ja, es ist mehr am Leben dran, denn dem Auge unterkommt, so ungemein viel mehr, denn es Einem, es würde Einem das Herz füllen, anfänglich so vorkommt.
Fürwahr, es gibt zahlreiche Straßen zur Liebe. Sei zärtlich mit der Liebe, so wie du es mit einem zarten und herzigen Maiglöckchen sein würdest. Sei zärtlich mit der Liebe, und, oh, dermaßen sachte. Liebe – darin deine Liebe mit inbegriffen – ist für Alle, nicht bloß für einige wenige. Liebe gehört mehreren gegeben als schier bloß einem hier oder da. Liebe hat viele Empfänger, dahingehend ist Mein Verlangen. Weswegen bloß sollte Liebe abgesondert werden mögen, so sie doch vibrieren und zunehmen kann? Allzu viele Menschen hungern nach Liebe, selbst während sie nicht in aller Gänze erkennen, wonach sie suchen. Jetzt, jetzt kannst du wissen, dass es stets Liebe ist, auf die du aus bist, und, die Liebe selbst, sie trachtet stets danach, sich selber Allen auszugeben und mithin die Straße des Lebens in der Welt zu beleuchten und zu erhellen.
Mögest du alle, welche die Erde durchstreifen, segnen und beglücken.
Du weißt jetzt, dass Liebe stets den Blick auf die Sonne hat, dass sie scheint.
Ja, es stimmt, auch in wolkigen Tagen liegt ein Wert. Schaue dich nach dem Wert und der Verdienstlichkeit um. Trachte, zu geben, und du wirst finden.
Heavenletter # 6292 – 18. April 2018 – Are You on a Mission or an Escapade?
Bist du auf einer Mission oder auf einer Eskapade?
Gott redete …
Die Welt insgesamt schaut sich nach Gründen und Ursachen um, ihr ist es um aufeinanderfolgende Begebenheiten und um Zahlen zu tun, sie schaut nach Konsequenzen in einem Universum, welches kompliziert erscheint, derweil die Wahrheit in Wirklichkeit eher ebenso simpler wie tiefer ist, als sie einem zunächst erscheint.
In einer tieferen Realität, wo Wahres Einssein existiert, geschieht alles auf ein Mal. Wie kann dies sein?
Wie die Dinge jetzt stehen und gesehen werden, hat fast alles Gründe und Erklärungen und Vorwände. Was perfekt logisch zu sein scheint, ist so ziemlich nicht, wie es aussieht.
Ihr habt Belege für den Tod. Zur selben Zeit wie ihr dem Tod zuseht, ist es euch möglich zu bejahen, dass der Tod nicht echt und wirklich ist, indes seht ihr unter Umständen gleichzeitig den Odem des Lebens just vor euren selbigen Augen aushauchen.
Freilich ist alles auf ein Mal miteinander verbunden, selbst so ihr nicht in der Lage seid, zu erfassen, wie die Verbindungen verlaufen.
Alles liegt in Meinen Händen, und manchmal akzeptiert ihr dies, allerdings nicht dauernd. Nicht dass ihr dabei ein direktes Sagen hättet. Es ist klar, es ist mehr am Leben dran als das, was ihr beobachtet, und mehr als das, was ihr für akzeptabel befindet.
Ihr würdet bei wesentlich mehr an aus dem realen Leben gegriffenen Geschichten lieber trefflichere Schlüsse anbringen, wenn ihr das bloß könntet, und ihr würdet dies zum Guten Aller tun. Zur selben Zeit läuft das Geschäft auf der Erde wie üblich seinen Gang.
Ich spreche mit euch in den Sprachen mit Zeit-Worten, alldieweil die ganze Zeit, während Ich Zeit sage, nicht existiert. Das Wort wenn selber ist ein Zeit-Wort, usw., und gelegentlich scheint Zeit zeitlos.
Ihr seht die Wintergärten von Schnee überzogen. Unter dem Schnee ist der Frühlingsgarten zugange, Form anzunehmen, und er wird bald anheben, sich an den Tag zu legen. Die Sommergärten rüsten sich üppig. Ohne jede Ungeduld bereitet sich der Farbenwandel im Herbst zu seinem Debüt vor.
Andauernd geht mehr vor, als das Auge zu sehen vermag oder als ihr gar für wahr haltet und glaubt.
Mehr oder weniger hat das Leben zudem zahlreiche Dimensionen an sich. In der Unendlichkeit existiert alles und ist alles bekannt.
Wir gehen von einem Raum zu einem anderen, selbst so Raum in Wirklichkeit nicht mehr existiert, als Zeit existiert. Auf jeden Fall treffen Wir aber und abermals irgendwo außerhalb sowohl von Zeit und Raum aufeinander, ja gar so Wir Uns niemals getrennt haben, und irgendwie, Geliebte, sitzt ihr in einem Flugzeug und seid geerdet, selbst dann während ihr am Fliegen seid.
Ihr seid auf einem Science-Fiction-Abenteuer. Oh, ja, selbst als Eines, du und Ich, es ist mehr dran, als ihr geträumt habt, auch dann, wenn ihr euch nicht sicher seid, wo ihr in Wirklichkeit existiert.
Das Leben ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Ein Hinzufügen von Nicht-Existentem zu der Mischung. Nichts ist, so wie es eurer Vorstellung nach ist, einerlei und dessen unbenommen, wie ihr meint, dass es sei. Jegliche Erfahrung ist Illusion und geht just vor euren Augen vorüber und ist fortan vorbei, und, wo seid ihr, falls ihr denn jemals gewesen seid? In welchem Spiegel werdet ihr gesehen und verbleibt dennoch niemals?
Man kann obendrein die Aussage treffen, dass ihr ein Gedanke seid, und dass alles, was ihr seht, aus euren Gedanken zusammengestellt ist. Unermessliche Weite existiert, gleichwohl könnt ihr keine Schleife an eurer Gesamten Geschichte anbringen. Ihr fragt euch, ob eure Geschichte jemals zu einem Ende kommen wird. Neue Fäden linsen unentwegt hervor. Und ist nicht bereits alleine diese Multi-Fadenhaftigkeit ein Großteil eurer Geschichte, so wie sie sich selber ausfertigt? Das Leben mag eine Eskapade, mag ein Streich sein, und dennoch ist es deine Mission. Du wettest darauf, was für eine Überraschung oder was für eine Nicht-Überrumpelung das Leben ist!
In der Welt sind keine Festkörper gegebenes. Ein Boden, welcher solide aussieht und dich aufrecht dastehend hält, besteht aus sich bewegenden Molekülen. In dem Rahmenwerk, aus dem heraus Menschenwesen sehen, existieren tiefere und feinere Schichten. Das Tiefere und Feinere ist ebenfalls echt und wahr. Wir könnten gar sagen, jene sind Wahrer und Echter. Es gibt Vieles, was ungesehen ist, welches gleichwohl als eine Tatsache bemerkt oder erkannt ist.
Bist du auf einer Mission oder auf einer Eskapade?
Heavenletter # 6293 – 19. April 2018 – Waking up to Your Self
Zu deinem Selbst aufwachen
Gott redete …
An was für einen Diamanten-Karat des Lebens reichen Wir, du und Ich, an diesem Tag, den wir den heutigen Tag nennen, heran? Eine Metapher von Herzen touchiert untereinander und retuschiert sich einander. Stoßen irgendwelche anderen Sinne wider Unsere Herzen, so, wie sie sie desgleichen streifen und berühren? Ah, ja, der Sinn des Sehens. Der Blick aus den Augen der geliebten Nahestehenden lindert und besänftigt euer nachbebendes Herz. Die Stimme eines geliebten Nahestehenden ist euren Ohren wie Musik. Und den Meinigen, und der Welt, und dem Himmel.
Was für ein Geschmack kann denn dem Honig einer Biene gleichkommen? Und der Duft von Lavendel ist Nektar, welcher einen Atemzug nimmt und sich seiner selbst gewahr wird.
Was kommt dem Rühren von Herzen gleich? Was bringt euch dazu, vom einen Ozean zum anderen, hin zu einem neuen Land, zu kreuzen, während ihr unter Umständen das alte niemals mehr sehen werdet? Ihr steigt auf, unter was für einer Bezeichnung dies auch immer laufen mag.
Nichts ist per Zufall, obschon es so aussehen mag.
Wie bemerkenswert ist ein Leben, welches euch in diesem Augenblick hierhin führt, und nicht später einmal oder überhaupt nicht. Was für Mysterien zergehen, und was für Mysterien vertiefen sich?
Die eine Sprache schlägt in deinem Herzen, und nicht in dem Herzen eines anderen. Wie ausschlaggebend ist das Leben und wie fantastisch, derweilen ihr am Zusehen oder derweilen ihr am gerade noch Abwarten und Durchhalten seid. Eventuell seid ihr in Fortwährender Verwunderung. Oder, ihr denkt womöglich, ihr wärt bunt zusammengewürfelt, währenddessen ihr euch an die Spitze drängt.
Ich erküre euch, so, wie ihr seid. Womöglich enttäuscht ihr euch selber, gleichwohl bin Ich sehr wohl mit euch, die ihr ein Musterstück Meiner Selbst seid, zufrieden. Die Wahrheit ist die, dass ihr nicht wisst, was aus eurem Selbst zu machen ist. Mir hingegen seid ihr der Offenkundige Erbfolger.
Was sich an euch tut, ist, dass ihr eine Schlafende Schönheit seid, welche sich anschickt, zu der Allerhöchsten Wahrheit von Wer Ihr Seid aufzuwachen. Du bist eine Blume, welche, zu deiner Verwunderung, aufblüht. Du bist ein seltener Frauenschuh in den Wäldern. Du bist selten, freilich nicht ausgestorben.
Es existieren Symbole deines Selbst, rechts wie links verteilt, und links wie rechts bis hinauf zum Höchsten, unabhängig davon, wie du oder Andere dein Selbst eventuell im Blick haben.
Wach oder am Schlafen, du bist dir bewusst, Schlafmütze. Wozu du aufwachst, das ist dein Selbst.
In der Vergangenheit hast du dich mit dir selber davongestohlen und kaum von dir Notiz genommen, und jetzt bemerkst du dich, und wachst zu Mir und zu deinem Selbst auf.
Du beginnst dich über diese Realität, welche als Einssein bezeichnet wird, zu wundern. Siehe da, Wir sind im Bewusstsein und in dem Gewahren dessen, Wer Du bist, vereint, was bedeutet, dass du Großartiger bist, denn du zu sein wagst, gleichwohl bist du zum Glück im Himmel zugegen, selbst so du auf Erden weilst. Geliebte, Geliebter, du bist ein hübscher Sperling, der singt, und der einzig zu singen und einzig von Ast zu Ast zu fliegen weiß.
Bist du jedermann? Erwachst du, um zu befinden, dass du ein Vogel bist, der dermaßen simpel und wonnig singt, und dass du dennoch schier dein Selbst von einer gewissen Distanz her vernimmst? Fliegst du von einem Ast zum anderen und singst du? Bist du eine Blume, die aufblüht und noch nicht bemerkt, wie deine Blüten aussehen, gleichwohl, ist es denn so, dass du – in derselben Weise, wie du singen musst – aufzublühen hast?
Das Universum schreit nach deinem Singen, und es gibt nichts, was du mit dem inneren und äußeren Verlangen, singen zu mögen, anfangen kannst, als dass du singst und als dass du mehr und mehr singst. Von Belang ist, dass du singst, und die Welt wird dabei glücklich gemacht, während du nach Herzenslust singst.
Es war dir nicht klar gewesen, dass du ein Sänger bist. Du wusstest nicht, dass du ein umherstreifender Prinz warst, bei dem es darum geht, dass er herzlich willkommen geheißen wird.
Wie Ich dich willkommen heiße. Wie glücklich Ich bin. Wir singen auf dem gleichen Ast, du und Ich. Du hast den Namen des Liedes, welches du singst, nicht zu kennen. Du hast einfach zu singen.
Du fragst dich, Geliebte, Geliebter: Sofern Wir tatsächlich Eins sind, ist es denn ein Solo, welches Wir als Gesang zu Gehör bringen?
Heavenletter # 6294 – 20. April 2018 – Finding Yourself Divided
Dich aufgespalten befinden
Gott redete …
Was wäre denn, wenn du dich als schön betrachten könntest? Sofern du ganz einfach Mein Wort dafür nehmen könntest, dann würdest du sehen, wie du, einfach so wie du bist, schön bist. Ich kann schlüssig sagen, dass Ich dich schön sehe, und nichts geringeres. Schlicht so wie du bist, bist du vollkommen und perfekt du!
Weswegen lässt du es dir so schwer ankommen, dich in dein Selbst, so wie Ich dich sehe, einzubinden? Ist es deswegen, weil du einen Leib herumträgst, und weil du gesehen und erblickt werden kannst? Ist es das, was dich zerschleißt, dich die ganze Zeit über auf öffentlicher Darstellungsfläche zu befinden? Überdies hast du ein Haus oder eine Wohnung, der du nachzukommen und die du brechend voll zu machen hast.
Hast du wirklich deinen Geist, dein Herz und deine Umgebung bis zum Überlaufen aufzufüllen?
Manchmal bist du dir gewiss, du seist zur verkehrten Zeit und an die verkehrte Stelle geboren worden. Du hast es gerne mit dem Gedanken zu tun, dir sei es bestimmt gewesen, in die Zeiträume vor dem Aufkommen von Verkehr hineingeboren zu werden, bevor du in das Ladengeschäft zu gehen hattest, um dir Dinge zu besorgen, bevor du mit Handys und Computern herumzurennen hattest, ja womöglich gar bevor Länder zivilisiert worden waren, als es keine Standards gab, denen man nachzukommen hatte, ausgenommen deine eigenen. Eventuell hattest du es mit dem Gedanken zu tun, es wäre besser gewesen, du wärest zu Zeiten und Orten geboren worden, wann und wo du unter einem Baum schlafen konntest, und als es kein Gras gab, welches kleinzuhalten war, keine Massenmärkte, welche dir zureden, ein angemessener Konsument zu werden.
Oh, frei zu sein, in Frieden und Ruhe zu leben, nicht der Massenvermarktung ergeben sein und nicht eine unentbehrliche Sache nach der anderen kaufen zu müssen. Oh, frei sein! Frei sein! Dies wäre das Nirwana!
So wie die Dinge stehen, hast du es laufend gerne gehabt, Bücher zu lesen und dir Filme anzuschauen. Zum größten Teil mochtest du das, was du als Bildung bezeichnet hast.
Hier nun bekommst du dargestellt, wie du dich selber abgespalten findest:
Du hast es gerne, auf der ganzen Welt reisen zu können, gleichwohl ist es dir nicht nach den gegenwärtigen Reisegegebenheiten, welche mit dem Auf-Reisen-Sein Hand in Hand gehen.
Ja, du hast ein gewisses Ausmaß an Angst, dass du verschütt gehst. Was würdest du bloß ohne GPS machen?
Du hättest dich unter Umständen weniger in ein Angewiesensein auf das Leben, so wie du es kennst, begeben, wenn du doch schier einen Hinweis gehabt hättest darauf, wie eingebunden du alsdann geraten würdest. Du hattest im Voraus nicht begriffen, wie stark in Anspruch nehmend deine Stelle in der Welt sein würde. Bloß hinterher begannst du es zu erkennen und zu bemerken. Ehrlich gesagt, in Wahrheit weißt du nicht, wie du dich in früheren Tagen beim Reisen und Fahren angestellt hättest.
Dessen ungeachtet, selbst wenn du Einkaufengehen um der Billigangebote wegen magst, auch so ist dir nach wie vor der Glaube lieb, du ziehest ein einfacheres Leben vor.
Im Sommer gehst du gerne in eine Hütte im Wald. Dort in der Hütte hast du nur einen einzigen Pott, der auch als Anrühr- und Anrichte-Schüssel herzuhalten hat, bloß eine Gabel, ein Messer, ein Löffel. All die zusammengewürfelten Wahlmöglichkeiten, welche du Zuhause um dich hast, scheinen wie in Auflösung begriffen. Zuhause, da scheint nichts entbehrlich. Jede Schublade, jeder Wandschrank, jeder Geschirrschrank ist bis zum Anschlag voll. Zuhause – weswegen dort nicht Platz lassen zum Erübrigen? Weswegen nicht lieber weniger, denn mehr und mehr? Was ist es denn, aufgrund dessen du dich verpflichtet fühlst, Dinge zu behalten, und was ist es, was du nicht los lassen kannst? Alles, was du eignest, scheint dich in Besitz zu nehmen! Worum handelt es sich bei dir, was dich in Hörigkeit gegenüber Besitztümern hält? Ich frage dich das, und du fragst dich das selber.
Unter Umständen versprichst du dir, du werdest dich zurückschrauben. Ist es so bei dir? Dann hebe deine Hand.
Du hast viele Bücher darüber gelesen, dein Haus leerzuräumen. Du wärest ein Experte darin, für den Fall dass du dies bewerkstelligen könntest oder würdest. An was für einen Leim bist du geheftet, dass du an dem festzuhalten habest, was den physischen Raum befüllt? Was geschieht mit deinen feierlichen Versprechen, bloß das zu behalten, was notwendig ist?
Deine Versprechen bleiben eher auf der Strecke, und deine materiellen Gegenstände bleiben nach wie vor dort, wo sie sind.
Heavenletter # 6295 – 21. April 2018 – You Sit at the King’s Table
Du sitzt an des Königs Tafel
Gott redete …
Gewiss siehst du den Unterschied zwischen schlechtweg unglücklich sein und glücklich sein, ja, merkst du ihn?
Ich gehe einmal davon aus, dass es etwas Gleichwertiges gibt zu GLÜCKLICH sein, oder zu einfach glücklich genug sein, oder zu ziemlich glücklich sein, oder zu ein Quäntchen Glück an einem jeden Tag. Vermag dich nicht ein jedes Maß an Glück an einem jeden Tag zu erfüllen? Hast du an jedem Tag der Woche ein Spitzen-Gewinner zu sein?
Es ist durchaus okay, zu lachen, wo du dich dazu gerufen findest. Es existiert keine Erfordernis, den ganzen Tag zu lachen. Du kannst lachen oder nicht, deiner Umsetzung und Verwirklichung eines jeden Tages gemäß.
Du hast nicht dauernd herumzulaufen und über einen Tag in Freude auszubrechen, oder du tust das eventuell, sofern du dich dafür entscheidest. Ein jeder Tag kann ein außergewöhnlich glücklicher Tag sein, oder ein Tag kann schlichtweg glücklich geheißen werden, oder gar comme ci comme ça.
Was bittest du dir an jedem Tag der Woche vom Leben aus? Kann der Glücksquotient eines jeden Tages bemessen werden, um für dich passend zu sein? Zu was für einem Zugewinn kann es dabei kommen? Kann nicht eine Spannweite an Glücklichsein das gegebene sein? Auf jeden Fall hast du ein ebenso großes Recht auf Glück wie jeder andere.
Es kann einen Glückszustand namens GLÜCKLICH oder GLÜCKLICH oder glücklich geben. Kann nicht der aktuelle Quotient eines Tages genügen? Hat eines jeden Tages Anteil am Glück schwindelerregend zu sein? Falls du das meinst, was bringt dich dazu, derartiges zu denken? Worin liegt der Vorteil beim Außerordentlichen? Kann nicht gewöhnliches, so daher laufendes Glücklichsein seine Sache ganz ordentlich machen?
Am einen Tag erreichst du einen Gipfel von 100 % Glück. Kann eine geringere Quote ebenfalls hinnehmbar sein, oder gar so, dass du mit ihr ganz gut auf Du stehst? Hast du jeden Abend zu einem Ball zu gehen? Hast du fünf Mal oder mehr in der Woche einen unerwartet großen Gewinn zu bekommen, um das Gefühl zu erhalten, du stehest in Gottes Huld? Kann deine Glückssträhne ein Mal die Woche ebenfalls einen Wert an sich haben?
Aussprüche sind nicht glücklich, ebenso nicht, wie Aussprüche heiß und kalt sind – dies ist eine relative Bewertung. Hier ist eine weite Spannbreite das gegebene. Hat ein spezifischer Voranschlag von Glück zusammengezählt zu werden? Hat dein Glücklichsein eingestuft zu werden, in der Art, wie dies bei einem Top-Film geschieht, oder kann nicht auch so jenes Glück fabelhaft sein?
Ich bitte euch nicht, ein umwerfendes weißes Weihnachten für nötig zu befinden. Weihnachten kann ganz einfach Weihnachten sein, so wie es das an jedem Tag der Woche sein kann. Danke Gott für die überreiche Menge, welche deines Weges kommt. Sei glücklich damit, was dir dein Tag herbeischafft. Du hast nicht an einen bestimmten Tag angeheftet zu sein, was das anbelangt wie er in Erscheinung tritt oder wie er nicht in Erscheinung tritt. Jeder Tag kann sein eigenes Glück sein, so wie es kommt. Du hast die Hinterlassenschaften deines Tages. Dieser Tag ist ebenso viel dein wie der populärste Tag im Jahr.
Sei glücklich. Sei glücklich bei Wolken wie bei Sonne. Sei glücklich, den heutigen Tag zu durchleben. Sei glücklich ohne Pailletten. Sei glücklich, selbst dann wenn die Sonne nicht scheint. Was du bekommst oder nicht bekommst, ist nicht der Bestimmer deines Wertes. Soweit du am heutigen Tag unter Gottes Licht lebst, ist er erheblich, oder ist er klein. Kann gut genug nicht gut genug sein? Wo steht geschrieben, dass du, um am Lächeln zu sein, an dem einen Tag ein Scheffelmaß an Glücklichsein zu haben habest, und an einem anderen Tag ein weiteres Scheffelmaß?
Schau her, du sitzt an des Königs Tafel. Du hast all die Begünstigungen der Küche des Königs. Du verlangst nicht, nach Belieben aus des Königs Fingern mit Leckerbissen verköstigt zu werden. Der König speist dich vom einen Tag zum anderen. Lang lebe der König, und lang lebest du, in voller Kenntnis, dass der König deine Gegenwart gernhat. Alles ist gut, alles ist blendend, oder alles ist für diesen einen glorreichen Tag unter der Sonne gut genug.
Heavenletter # 6296 – 22. April 2018 – What Are You Doing Alive on Earth?
Was tut ihr, so ihr auf der Erde am Leben seid?
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, Ich frage dich freiheraus, hat das Leben auf der Erde pur angelegentlich all dessen, was du dir an diesem Tage heute wünschst, zu existieren? Ich meine, denke darüber nach. Gibst du den Eindruck ab, dass dein Leben eine Enttäuschung nach der anderen ist, eine Frage nach der anderen, dahingehend, wie etwas kommt? Wie ist es zugegangen, dass du den Job nicht bekommen hast? Wie ist es gelaufen, dass an dir eine Gehaltserhöhung vorübergegangen ist? Wie kommt es, dass es heute kalt und windig ist? Wie kommt es, dass alles, an etlichen Tagen, schwer zu sein scheint, und nicht leichtgehend, ganz zu schweigen davon, dass es richtiggehend ist?
Ist dies für dich bisweilen so, wie Ich es soeben anspreche? Manchmal scheint das Leben zurechtgemacht zu sein, zusammengestellt aus Hindernissen, und manchmal scheint es bergauf zu gehen, und du bist dazwischen und neben dir selber, einerlei, wie schwer es dir fällt zu sagen, dass das Leben, dein selbiges Leben, es wohl eher gernhat, dir ein Bein zu stellen, gleichsam als laufe es herum und wolle dich erwischen, als sage es zu dir aber und abermals „Aha!“, unterdessen es dein tief empfundenes Verlangen ist, voranzukommen.
Du stellst die Frage: „Gott, erbitte ich mir wirklich zu viel?“
Bei all Meiner Liebe für dich, frage Ich dich: „Hast du dich denn dermaßen viel zu beklagen?“
Wie kommt es, dass du geneigt bist, ziemlich schlecht über das Leben zu reden? Weswegen sollte dir daran etwas gelegen sein mögen? Wie kommt es, dass du dermaßen schwer zufriedenzustellen bist? Wie kommt das denn, dass an etlichen Tagen wirklich nichts gut genug ist? Oder, das Leben ist nicht gut genug und es lässt dich im Stich.
Kein einziger bittet dich, ein unverbesserlicher Optimist zu sein. Ich nicht. Ich gehe dich an, dich hinüber auf die sonnige Seite der Straße zu begeben und es hinter dir zu lassen, eine Verliersträhne in dem Blick zu haben.
Wie kommt es, dass du immer noch nicht ein aufgegangener und emporsteigender Star bist? Falls nicht ein reicher Mann, kannst du zum wenigsten nicht ein sorgen-freier Mann sein?
Vielleicht ist es so, du möchtest nicht mit all dem Aufzeichnungen-Machen und Buch-Führen mithalten müssen. Vielleicht ist es so, du möchtest nicht Leute, die du kennst, um dich haben, welche um eines Almosen willen bei dir vorbeischauen. Vielleicht ist es so, du möchtest die Verantwortung nicht. Selbst so du den Wunsch hast, ein reicher Mann zu sein, steht dies womöglich ganz einfach nicht oben auf deiner Liste. Vielleicht verlangt es dich nach einem Ende der allerhand Schwierigkeiten. Hast du es wirklich dir selber sogar darzulegen und sogar zu verklamüsern? Sobald alles gesagt und ausgerichtet ist – hast du derartiges nicht zu tun. Du hast es einfach nicht zu tun, und das ist es dann.
Selbstverständlich denkst du eine Menge darüber nach, was du soeben tust, und über all das, was du nicht tust, und wofür du im Grunde auf der Erde am Leben ist. Zahlreiche Möglichkeiten scheinen über dir zu schweben. Was tust du wirklich hier? Manchmal fühlt es sich für dich so an, dass du, sofern das Leben auf der Erde ein Tanz ist, draußen am Rand dasitzt wie ein Mauerblümchen.
Dir ist entschieden klar, dass du nicht zu nichts taugst. Das weißt du sehr genau. Das ist guterdings etwas, oder etwa nicht? Du bist gut zu deiner Mutter! Du hast hier und da eine gute Tat getan – selbst an Fremden. Wenn es darauf ankommt, könntest du anfangen, gute Dinge über dich aufzuzählen, welche über ein Abrackern und über Beschwernisse und Schwierigkeiten hinausgehen.
Schicke dich nunmehr an, dich in einer neuen Perspektive zu sehen. Es werden Bewandtnisse um dich sein, die du wohl hast in Vergessenheit geraten lassen, oder die es deinem Dafürhalten nach nicht wert seien, erwähnt zu werden.
Ich möchte dir sagen, was es nicht wert ist, vermerkt zu werden. Deine Angst. Fange an, durch deine Anhäufungen von Gedanken hindurch zu schauen und tiefer zu graben. Durchsuche heute den heutigen Tag und komme mit einer Kollektion von Begebenheiten, welche sich als gut herausstellten, hervor. Ja, hebe gar an, dich selber so zu denken, als seien dir rechts wie links günstige Gelegenheiten und Anlässe gegeben, oder, dass du in- und auswendig beglückt und gesegnet bist! Sei stattlich und grandios!
Klopfe Mir, Gott, leicht auf den Rücken und versehe Mich mit einem guten Zeugnisblatt. Gib Mir einige C’s, sofern du das denn musst. Ein C ist nicht schlimm. Das kann Ich wohl verkraften. Streue etliche A’s und B’s dazwischen, während du dich mit der Angelegenheit befasst.
Sage zu dir nach einem schweren Tag froh und heiter: „Nicht schlecht, guter Versuch, Mensch!“
Sage zu Mir: „Danke Dir, Gott!“ Sage: „Danke Dir, Gott! Ich meine das so!“
Sage zu Mir: „Ja, tatsächlich, Gott, Du hast mir an meinem Tag aus ein oder zwei Verkehrsstaus herausgeholfen!“
Heavenletter # 6297 – 23. April 2018 – Golden Godwriting
Goldenes Godwriting
Gott redete …
Wenn du ein Godwriter bist, und du spürst, wie außerhalb deines Kennensbereichs eine Botschaft auf dem Weg zu dir ist – so unüberbrückbar dir dies auch erscheinen mag, hier nun, was sich dabei abspielen wird:
Es ist wie wenn Ich dir einen großen, schön gehobelten Holzblock zum Schnitzen übergebe, um damit für Menschen-Augen, damit sie sich anschicken, eben wie aus Meinen Augen heraus zu sehen, in die Welt hinauszuziehen. Es ist eindeutig, dies liegt jenseits deiner Befähigung. Das liegt gehörig abseits deiner Liga. Du erblickst nicht einmal ein Werkzeug, mit dem zu schnitzen wäre. Wie bloß in aller Welt sollst du dieses Kunststück fertigbringen? Du möchtest gerne Meinem Willen dienen. Du würdest dich freuen, Meinem Willen nachzugeben.
Unter Umständen hast du das Gefühl, Ich hätte Mich geirrt. Vielleicht fragst du dich, ob Ich dich fälschlicherweise für Christoph Kolumbus halte, der eine ziemliche gute Vorstellung davon hatte, wie zu der Neuen Welt zu segeln ist, derweilen du nicht einmal weißt, wie überhaupt ein Schiff zu steuern geht oder wie eine Seekarte zu lesen ist.
Nun möchte Ich dir sagen – du wirst dies mit Mir an deinem Ellbogen hinbekommen.
Dermaßen undeutlich und schwach auf der Oberfläche des Holzes, welche geschnitzt wird, bin ich mit Meiner Hand darübergefahren. Ich hinterließ nicht einen Eindruck, dennoch belasse Ich dich mit einem ungemein stillen Empfinden dafür, wo du zu schnitzen hast. Es ist, als würdest du die rohen Anfänge erblicken. Du fährst leicht mit deiner Hand über die Stellen, die Meine Hand überfahren hat, und beginnst, jetzt dermaßen viele Wörter zu sehen, dass du nicht weißt, wo anzufangen ist.
Oder Wir können es anders ausdrücken: Lasst Uns einmal sagen, Ich lasse dir einen prallvollen Text-Absatz zukommen, um ihn zu redigieren. Du persönlich bist weder ein Herausgeber noch ein Grammatiker. Du bist nicht in der Lage, dies aus eigener Kraft hinzubekommen.
Da nun also hast du es: Dir ist klar, es ist ein schönes Stück Holz zum Schnitzen. Die Aufgabe konnte dir ausschließlich von Gott gestellt worden sein.
Oder es ist so – vor dir liegt der schöne Absatz, mit dem du nicht so ganz zurechtkommst. Du schaust dir ihn zutraulich an. Du hebst an, Mich derart schwach und sacht deine Hand führen zu spüren, gleichsam als wärest du am Schnitzen, um den gedrängt vollen Absatz zu umreißen. Du schnitzt etliche Wörter heraus, und lässt andere zurückbleiben, so lange bis sich der Paragraph von alleine zu enthüllen scheint. Du tust nichts hinzu. Du hobelst schlicht die Spuren, welche beseitigt werden können, eben. Dadurch hinterlässt du ein schön bildhauerisch gestaltetes, lesbares Goldenes Godwriting, eine Ausschachtung, die du aus der Erde herausgeritzt hast, welche indessen Ich aus dem Himmel herausgeschnitzt habe.
Heavenletter # 6298 – 24. April 2018 – The Height of Heaven
Die Höhe des Himmels
Gott redete …
Sofern der Himmel eine Spitze hätte, so säßen Wir, du und Ich, der Eine von Uns, auf dem Gipfel des Himmels. Wie es nun einmal ist, auf dem Himmel befindet sich kein Dach. Wir könnten sagen, da ist der Gipfel der Liebe, oder vielleicht – Wir sitzen auf der Kuppe des Himmels, und natürlich ist alles allemal gut. Wir sind unzweifelhaft im Himmel, welcher keine Einfassungen hat, gegründet. Es gibt im Himmel keine Grenzen. Keine Ausschlüsse. Ich möchte ganz einfach nicht jemanden ausgeschlossen haben und sehen. Kein einziger wird draußen gehalten. Dies ist nicht Meine Art. Dies ist nicht Mein Verlangen.
Geliebte, Geliebter, Ich biete im Himmel Full-Service. So mag Ich es. Kein Notar hat ein Gesuch zu unterzeichnen, noch auch, es zu attestieren.
Siehst du, wie ein Heavenletter anfangen kann? Er beginnt mit einer Wendung oder einem Satz, und daraufhin getraut sich ein weiterer herein, und, bevor du es bemerkst, schnellen weitere Wörter hervor und haften irgendwie an.
Dies ruft Mir ins Gedächtnis, wie ein kleiner Hund wächst – ein wenig am Schwanz, und ein wenig an der Nase.
Es ist alles naturgemäß. Auf die gleiche Weise ist auch eine Blume am Wachsen. Auf die gleiche Weise fallen Samen herunter, um die Erde zu nähren oder um das Bekunden von Leben auf Erden zu vervielfältigen. Was wächst nicht, schlicht, mit ein wenig hier, und mit ein wenig dort?
Wir können sagen – natürlich können wir das – Wir können alles sagen, was Wir nun einmal sagen. Wo allerdings bleibt alles, was gesagt wird? Ebenso wenig hat es mit einer Reißzwecke angeheftet zu werden. Wer formt eine Statue? Worin wird eine Skulptur gemeißelt?
Wie wird ein Bühnenstück niedergeschrieben? Wie wird ein Theaterzettel für ein Stück geschrieben?
Woher kommt ein Lied, ein Lied, vom Herzen her gesungen, einem Herzschlag gemäß gefügt?
Was für eine schöne Zinne ist doch das Leben, so es sich selber trag- und entwicklungsfähig macht. Ich sagte – entwicklungsfähig. Etwas vom Leben ist sichtbar, und etwas oder Dinge des Lebens sind nicht sichtbar. Sie haben das nicht zu sein. Es ist jetzt schon klar, dass nichts von Nahem her zugesehen gehört. Von weitweg ist ebenfalls frei und klar. Klar oder unklar, gesungen oder nicht in dem einen oder anderen Ton verfasst, das Leben selber ist etwas zum Vermerken, jedoch von wo und nach wohin?
Wurde das Leben in klarer Bestimmtheit als ein Puzzle gestaltet, oder wurde es einfach am Strand aufgefunden, zusammen mit Seetang oder Edelsteinen aus einer weit entfernten Herkunftsstelle, welche noch nicht bemerkt worden ist, an den Strand gespült? Von woher kommt das Leben und nach wohin strömt es?
Der Sinn am Leben ist nachgefragt oder für erforderlich befunden und gesucht worden, und die Bedeutung des Lebens schreibt sich selber einem Helden moderner Tage zu. Bist du ein Held? Vielleicht trugst du dich selbst Hals über Kopf ein, so, wie bei einem Dinner-Speiseplan oder einer Einkaufsliste.
Werden die Speisepläne im Voraus geschrieben, und können sie im Sand hingeschrieben sein? Was bleibt am Strand da und dort übrig? Und was haben die Gehalte der Meeresküste mit dir oder mit irgendetwas zu tun, und weswegen stellst du die Frage?
Wir können Volleyball spielen. Was soll es bezwecken? Es hat den Anschein – du hast Fußstapfen, die auf Sand gründen. Wo belässt dich dies, und wer stellt dir die Frage?
Ist dies ein Hof, dem es aussteht, Anordnungen zu erlassen oder in Unordnung belassen zu werden, und dies auf wessen Verlangen hin, und, wer stellt die Nachforschungen an, und wer fasst den Beschluss, und wofür schlussendlich?
Verstreicht ein Tag, einem Kanu auf einem Fluss gleich? Wer sagt, dies sei so? Muss etwas vermerkt und beobachtet sein, bevor es existiert, oder was? Was ist gewusst? Und was ist nicht bekannt, und, aufgrund wessen Entscheid?
Ist der heutige Tag eine Parade? Wie steht es um eine Marschkapelle? Wer bezeichnet den heutigen Tag? Hat der heutige Tag gefeiert zu werden, und wie steht es um morgen? Ist das Leben bloß eine nie endende Parade?
Woraus ist Geist/Spirit gemacht? Ist es hinlänglich, dass Geist/Spirit existiert, und hinlänglich, dass Wir dies ebenfalls tun, ist es etwa so nicht?
Leben ist aus einer kleinen Marotte heraus gemacht. Und wieso eigentlich nicht?
Heavenletter # 6299 – 25. April 2018 – Your Purpose in the World
Dein Behuf in der Welt
Gott redete …
Ich höre dich schreien, das Leben auf der Erde sei unfasslich. Es sei absurd. Es sei lachhaft. Es sei unerwartet. Es sei Routine. Es bleibe das gleiche. Es bleibe nie das gleiche. Es überrasche dich stets, sofern du dich nicht einmal, mir nichts dir nichts, in Anbetracht des Lebens »es geht so – so-la-la« fühlst.
Ja, du fragst dich, wessen Leben das ist, was du irgendwie lebst, und, worauf in aller Welt jenes hinausläuft. Du fühlst dich schwerlich wie ein Reisender auf Hoher See – mehr wie ein blinder Passagier, oder etwa wie jemand, der sich in eine wahllose Identität hinein ge-hackt hat. Aus dem Grunde bist du ein derart gediegener Eindringling, dass du gar nicht genau weißt, wer du bist, oder wer du beim nächsten Mal, wann du dir diese Sache ansiehst, bist. In Anbetracht von Ermangelung ausreichend verlässlicher Angaben, um dich darauf zu gründen, hast du das Gefühl, du seist hoch oben in der Luft.
Dir ist deutlich klar, dass Ich darauf beharre, dass du einen Zweck hast. Dies ist trefflich und gut, insoweit, als du damit zu tun hast – so du doch bloß einen Blick auf deinen Behuf haben könntest.
Geliebte, Geliebter, wenn Ich sage, du habest eine Zwecksetzung, oder davon zwei, dann kannst du wissen, dass du sie hast. Es ist unbestreitbar, dass du dich auf die Suche nach deinem Behuf oder nach deinen Behufen zu begeben hast. Du wurdest mit ihnen zusammen geboren. Sie werden dich ausfindig machen. Zwischenzeitlich kannst du erfassen, was du ganz im Allgemeinen an Neigungen, dies oder das gerne tun zu mögen, hast.
Vielleicht hast du dir Gedanken gemacht, dein Zweck im Leben sei es wohl, deinen Zweck im Leben aufzufinden. Nein, du Liebe, du Lieber, du hast nicht auf eine Shoppingtour nach deinem Zweck zu gehen. Du hast den Zweck deines Lebens nicht aufzustöbern. Dein spezifischer vorbildlicher Zweck wird eher nicht, umgeben mit Stars und aufheulenden Sirenen, auftauchen, gleichwohl wird er sich einmal an einem gewissen Tag aus eigenem Antrieb heraus zu erkennen geben, indessen nicht notwendigerweise versehen mit einer gewaltigen Überschrift „MEINE ZWECKSETZUNGEN“ mit Filzstift und unterstrichen. Eventuell wirst du überrascht oder überhaupt nicht überrascht sein, oder du bemerkst deinen Zweck nicht so recht, oder du wirst ihn im Rückblick feststellen.
Dies kannst du wissen: Dein Leben ist dienlich und dient. Es kann durchaus sein – Zweck ist dir ein allzu spezifisches Wort, als dass du es dafür angewendet sehen möchtest. Du rechnest vielleicht damit, dass dein Erden-Zweck, angestrahlt und mit losgehenden Sirenen, auftaucht, so, dass du außerstande bist, deinen Zweck, falls du denn versuchen würdest, ihn zu bestimmen, zu verfehlen. Unbenommen dessen, dass du deinen Zweck mitkriegst, oder ihn nicht mitbekommst, du hast einen Zweck oder zwei. Er ist eventuell nicht auf, nicht in Führung, und eventuell ist er soeben am Rennen, oder er ist noch etwas, was du in der Hinterhand hast.
Öfters erkennst du deinen Behuf im Rückblick. Oder, du hast ihn andauernd gekannt. Oder die genaue Bestimmung deines Behufs hat dir noch nicht gedämmert.
Vielleicht wusstest du, du werdest zu einer Art Autor und Lehrer werden. Dennoch ist es dir nie in den Sinn gekommen, dass du eines Tages zu einem spirituellen Autor und Lehrer werden würdest, und dass die Zeit kommen würde, wann du nicht imstande sein würdest, dir dies abzuschlagen.
Das war beschieden worden, lange bevor du dir darüber im Klaren gewesen bist. Du hast in einem bestimmten Stuhl gesessen. Möglicherweise hat dich einfach eine ungesehene Hand hochgehoben und in den Stuhl hinein fallen lassen. Die Tat geschah nicht ohne dein Einvernehmen, sie wurde freilich zurecht ausgeführt.
Als Lana Turner in ein Café ging, wird sie eben in dem Augenblick eher nicht gemerkt haben, dass es ihr, als sie alsbald ein Film-Mogul ansprach, angestanden hat, ein Filmstar zu werden, oder – sie hat es vielleicht mitbekommen. Auf jeden Fall hat sie es bald genug herausgefunden und ist tatsächlich zu einem Filmstar geworden.
Und auch du wirst bei dir selber dahinterkommen. Dein Behuf ist nicht wider deinen Willen angesetzt. Falls eventuell deine Familie darauf beharrt, dass du die Firma übernimmst, bedeutet das nicht, dies stelle deinen Behuf dar. Selbstverständlich könnte es dir genauso aufgehen und klarwerden, dass du jene Arbeit gerne tust.
Also gut, das Leben ist wohl eher nicht so simpel, wie es dir lieb ist. Dein Pfad kann gewunden sein. Oder er kann jäh und standhaft sein, gleichsam wie aus heiterem Himmel.
Heavenletter # 6300 – 26. April 2018 – Create New Images of Yourself
Schaffe neue Bilder von dir
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, sei gut zu dir selber. Es gilt dir nicht mehr, gegen dich zu wettern – in Hinsicht darauf, du bekommest die Dinge nicht toll, oder, noch mehr, nicht einmal gut genug hin. Ich möchte das nicht haben. Sofern du dich in einer Klemme verfangen siehst, bist du es, der dich in eine Klemme geschafft hat. Kein einziger tut dir dies an. Geliebte, Geliebter, es bist du selber, gegen den du rigoros vorgehst.
Komm jetzt, Geliebte, Geliebter, erzeuge neue Bilder von dir selber. Tue dein Leben auf. Kein Schmälern deines Selbst-Bildes, nicht ein einziges Mal mehr. Nein, nicht ein einziges Mal mehr. Ich möchte dies nicht hören.
Komme näher heran. Für Unsere Bewandtnisse, da setze dich in einen Apfelbaum auf einen dicken Ast nahe am Stamm. Lehne dich zurück. Beiße in einen Apfel, mhm, lecker, süß und saftig. Sieh dich selber zufrieden, wie hier. Auf diese Weise gilt es dir, dich selber anzuschauen, ganz besonders wenn du dich einsam und verlassen fühlst.
Zunächst, deine Wiedergabe von dir, in einer Klemme befindlich, ist schlechterdings kein glückliches Wortbild. Entferne dieses sich nicht gebührende Bild von dir, lasse es dir in diesem Jahrhundert nicht ein Mal mehr einfallen. Schau her, du bist Mein Erschaffenes Kind. Niemals etwa habe Ich dich oder sonstwen als geknechtet geschaffen. Ich möchte dich nicht einmal eine Sekunde lang mit dem Gedanken umgehen sehen. Ich möchte das nicht haben.
Komm, es gibt bessere Möglichkeiten, von dir zu denken. Was da in dieser Minute in Meinen Kopf hineinplatzt, ist, dich als in der Sonne prangend, vollauf durch Gott geliebt, zu denken. Ja, dies ist trefflich – in der Sonne prangend und vollauf durch Gott geliebt. Es liegen keine Beschränkungen darauf, was Ich von dir denken kann, zu was für Gedanken Ich dabei komme.
Oder, du sitzt jetzt vielleicht am Strand. Die Sonne strömt auf den Sand und strömt auf deine Wangen. Jetzt bist du so weit, um wieder ins Meer zu gehen, in ein waschechtes Meer, von der Art, wie die großen Dichter darüber geschrieben haben. Nun springst du in den blauen Ozean. Jetzt trocknet der Sand an deinen Zehen. Jetzt quetschst du deine Zehen in den nassen Rand des Wassers, welches zu den selbigen Wellen zurückläuft. An ihn, den Ozean, denken, und nun watest du glücklich auf die Mitte des Blauen Ozeans zu.
Du läufst in die Wellen des Meeres hinein. Du schwebst auf deinem Rücken, und denkst: „Ja, ich liege in den Armen des Ozeans, so lange bis ich wieder einmal auf trockenem Land zu Fuß gehe.“
Der Ozean, der Sand und die Sonne sind stets begierig, dich willkommen zu heißen. Deine Liebe, ihre Liebe, jedwede Gegenliebe.
Nun denkst du an ein anderes Gebiet der Erde, angelegentlich dessen du dich freust, es aufzusuchen – eine grüne Wiese nahe an deinem Herzen. Du liegst auf dem Rücken. Du kaust auf einem Grasblättchen. Du blickst zum blauen Himmel hoch. Du bist glücklich hochzublicken. Du bist glücklich, ein Grasblatt zu kauen, frisch gezupft.
Ziehe Erinnerungen wie diese zu dir her und rufe dir ins Gedächtnis, wie gütig und geneigt das Erdenleben zu dir ist.
Die Schauplätze sind höchlicher Träume wert. Fühle dich ungezwungen, ihnen erneut Besuche abzustatten. Dich wieder zu Positivität hin aufwecken ist nicht In-der-Vergangenheit-Leben. Es ist dich selber zu etlichen unter den Schätzen des Friedens aufwecken, welche du bereits unmittelbar vor dir gehabt hast.
Gewiss ja, Geschichten aus der Vergangenheit sind womöglich traurige Geschichten gewesen, in Anbetracht derer es dir gilt, sie hinter dir zu lassen. Sie halten dich womöglich gebunden, wohin du nicht mehr länger gehörst. Suche dir erhebende Szenen aus deiner Frühzeit aus, welche dir gar ein leichtes Lächeln zuspielen – ein Bild, das dich zu ertragreicheren Gefilden geleitet, wohin du gerne gehen möchtest, vielleicht zu einem Duft von Stockrosen, oder zu dem Augenblick, als du es zum ersten Mal spitzbekamst, deinen Namen zu schreiben oder dein erstes Buch zu lesen und dir dabei die ersten Illustration anzuschauen, welche dir nach wie vor kreuzweise durch die Augen schwimmen.
Heavenletter # 6301 – 27. April 2018 – Please Give Me You, God
Bitte gib mich Dir, Gott
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, du ersehnst dir Mich und du ersehnst dir mit aller Macht inneren Frieden. Dennoch bemerkst du dich immer wieder ummantelt in Angespanntheit, du, du Lieber, der du laut nach Frieden rufst. Du würdest für den Frieden Gottes alles geben. Es scheint keine Rolle zu spielen, wie sehr dein Trachten ist und wie sehr du für den Frieden einstehst. Du bist laut am Rufen, sodass es sein kann, dass du den Frieden des Einsseins auf die eine oder andere Art fortgejagt hast, dennoch, wie kann es sein, dass du deine Hand in die Meine legen konntest, und – dich auf Getrenntheit niederließt? Ich segne deine Hand.
Es wird wohl oft genug so sein, du sprichst zu dir:
„Was in aller Welt ist bloß los mit mir? Mich verlangt es nach dem Frieden Gottes, weswegen empfange ich Deinen Frieden noch nicht? Ich suche Dich, Gott, und einzig Dich. Ich möchte Dich. Ich schmachte.
Sofern von Dir Verlassensein etwas ist, was ich mir selber heranschaffe, was tue ich dann Anderen an? Was für Hautausschläge inwendig in Anderen bringe ich zum Erscheinen, und nicht einzig bei mir selber?
Geliebter Gott, Gott meines Herzens, ich eile zu Dir und rufe laut zu Dir, und dann, was dann? Gebe ich auf und übergebe ich mich dem, was ich mir ganz und gar nicht wünsche?
Oh, ja, Gott, ich kann Dich sprechen hören, dass es einzig ich, ich selber, sein könne, der mich außerhalb des Königreichs sitzen lässt. Oder, möchtest Du sagen, dass ich in Wahrheit mittendrin im Königreich bin, und dass ich blind bin und nicht sehe?
Gott, öffne meine Augen weit, sodass ich sehen kann. Ich flehe Dich an. Ich lege mich vor Dir hin, ersuche Dich, mir zu helfen, ein für alle Mal die Pracht zu sehen, die du schenkst, und welche ich dennoch, welche ich nach wie vor nicht erblicke.
Ich weiß, ich bin besser dran, wenn ich über die Herrlichkeit, welche Du mir zukommen lässt, Klarheit habe, als nichts von ihr zu bemerken. Ich bin darüber dankbar, zu wissen, dass Deine Pracht existiert. Ich rufe Dich für Dich, und für den Frieden, den Du schenkst, eindringlich an, gleichwohl gehen die Anzeichen dahin – ich hebe Dich für später auf. Wie kann das sein? Das kann nicht sein. Das kann nicht sein, selbst so es mir tatsächlich so vorkommt, mich in der Wildnis zu befinden, in der Wildnis, wo ich mich zu verhüllen scheine.
Wohin gehöre ich, wenn nicht zu Dir? Du gabst mir die Erde, um mich in ihr zu vermehren, dennoch scheint es mein Gram und meine Sorge zu sein, dass ich mich vermehre, derweilen ich auf Dich und auf nichts als auf Dich sehnlich aus bin, lieber Gott, einfach auf Dich.
Gott, wie kann ich ohne Dich sein? Ich weiß um Besseres. Ich schmachte nach Dir, Gott, schier nach Dir. Wie kann es sein, dass ich Trauerkleidung trage, während ich mit Dir, Gott, direkt an meiner Seite, vollauf glücklich, mit Dir dichtauf an meiner rechten Seite, im Sonnenschein wandle?
Geliebter Gott, ein Zentimeter von Dir entfernt ist allzu weit weg. Ich bin allzu lange am Harren. Gott, lieber Gott, sofern Ich wirklich mit Dir in Meinem Herzen lebendig bin, wie kann es dann sein, dass ich mich trostlos und verlassen und weit weg von Dir fühle? Ich habe mich Dir zugesagt, und Du hast mich Dir versprochen. Möchtest Du mir sagen, dass Ich, so sehr wie jeder sonst, dienlich und dienstbar bin? Gib mich Dir, Gott, und nichts minderem als Dir.
Ja, Gott, bitte winke mich zu Dir her, ein für alle mal.“
Ja, Geliebte, Geliebter, Ich umschließe dich in Meinen Armen der Liebe. Höre Mich Mein Liebe-Gelöbnis für dich wispern. Höre Mich. Höre Mich flüstern:
„Geliebte, Geliebter, komme ein wenig näher, Freund Meines Herzens, ein Schritt auf ein Mal, und du wirst tief in deinem Herzen – in Unserem Herzen, wo du und Ich, auf Erden wie im Himmel, Wohnsitz haben – nichts anderes als Meine Präsenz bemerken. Wir sind Ein Herz, und Meine Stimme – tiefer fundiert als Hören – ist in deinem Herzen für immer und ewig zutiefst gegründet. Hier BIN Ich, und hier bist du, Geliebte, Geliebter.
Heavenletter # 6302 – 28. April 2018 – Tap-Dance Your Way Through Life
Stepptanze deinen Weg durch das Leben
Gott redete …
Geliebter Besucher auf der Erde, hast du das Gefühl, dass dir in deinem täglichen Leben etwas fehlt oder dass vielleicht etwas blockiert ist? Es kann sein, du wünschst dir eine Pause vom Leben. Du weißt nicht genau was passiert ist oder was dir nicht zugestoßen ist.
Sofern du für ein Wochenende auf eine verlassene Insel gehen, und von allem fort kommen, oder dich vielleicht in den Wäldern in eine ländliche Hütte begeben könntest, weggewandt von der Seite des Lebens, und wenn du dein Leben sich selber, ohne eine Einmischung deinerseits, dahinterkommen lassen könntest, dies würde dein Herz entspannen. Sofern es einen Weg gäbe, deinen Griff auf das Leben zu lockern, wärest du erfreut. Du würdest dein eigenes Kanu oder dein eigenes kleines Kajak paddeln, so fantasierst du es dir.
Es gibt Zeiträume, wann es sich so anfühlt, als sei es für dich zu viel, unentwegt Anstalten zu machen, mit dem Leben gleichzuziehen. Es ist ungefähr so, wie wenn du irgendwie beim Schritthalten mit dem Abwasch ins Hintertreffen gerätst – du weißt nicht einmal, wie sich das ergeben hat, und doch bist du irgendwie ins Hintertreffen geraten, und jetzt bist du schwer dabei, die Sachen wieder auf Vordermann zu bringen.
Oder es ist vielleicht so, wie wenn du dich im dunklen Wald verirrt hast. Irgendwie hast du dich irgendwo verlaufen, und es scheint, du kannst dich nicht orientieren. Du suchst fortwährend, allerdings hat es den Anschein, als wärst du irgendwo sonst. Manchmal möchtest du einfach herausfinden, welche Bushaltestelle jetzt für dich und die deine ist. Du hast es nie entspannt genommen, wo denn nun Norden oder Süden ist, wo links oder rechts ist, oder oben und unten oder hinten und vorne.
Geometrie war nicht deine Stärke. Irgendwie fühlt sich Algebra ungezwungener an, was aber nicht heißen soll, dass du der Algebra nicht vor langer Zeit den Rücken zugekehrt hast. Poesie scheint dir jetzt wahrer zu sein und weniger wie der Sand der Zeit, der dir durch die Finger rinnt.
Wenn du dich entsinnen würdest, wie dies geht, würdest du Purzelbäume schlagen. Purzelbäume-Schlagenderweise, so würdest du gerne vorankommen, ein Purzelbaum stante pede nach dem anderen, oder besser noch, durch den nächstgelegenen Ozean schwimmen und auf dem Weg zu einer anderen Küste und einer anderen Sprache sein, bei der du so ohne Weiteres nicht damit rechnest, sie zu verstehen.
An was für eine Musik würdest du dich halten, und wohin würde dich die Musik führen und von wo her?
Oh, ja, du siehst dich um nach deinen Vertäuungen.
Du suchst vielleicht irgendwo vergeblich nach deinem Parkticket. Du sehnst dich danach, von den Verkehrs-Belangen weg zu sein. Du bist nirgendwo. Dir liegt es nicht an, dich, was das anbelangt, mit stromaufwärts oder stromabwärts oder mit Strommitten auszukennen,.
Gut, Geliebte, Geliebter, du, der du mit aller Gewissheit mitgenommen werden und der du zudem die Straße mit den gelben Ziegelsteinen ganz aus dir selber heraus ausfindig machen möchtest, dir möchte Ich empfehlen, dass du dir etliche Fred Astair Filme anschaust und dich wieder vertraut machst, das Tanzbein zu schwingen. Gehe nach draußen und besorge dir einige glänzende schwarze Steppschuhe, steppe mit ihnen auf dem schieren Holzfußboden und lausche auf die Steppgeräusche, die du machst. Dein Tapping könnte ein Morsecode sein, der dich selber wiedergibt, so, wie du es dir vorstellst, dass du auf einer Eisbahn, bis hinein in den Sommer, deinen Weg entlangsteppst, derweilen du, bis dahin, darauf kommen könntest, wie Stepptanzen auf Wasser und hinauf in den Himmel hinein, ohne mit der Wimper zu zucken, zu machen ist, und derweilen du also seitwärts rundherum steppst, den Schlag deines Herzens ausspürst und ihn in einem kleinen Notizbuch niederschreibst.
Vielleicht würdest du liebend gerne den heutigen Tag leben, just so, wie er eben mal aufkreuzt, und ihn nicht verplanen, ihn vielmehr einfach durchleben, dem gleich, wie sich ein Heavenletter als sein eigener Springbrunnen in seinem ihm eigenen Schritttempo erhebt, unterdessen du dem Leben stattlich mit Willkommensgrüßen entgegengehst, durchaus nicht aufgrund dessen, was das Leben dir anzubieten hat, sondern deswegen, was das Leben, unterdessen es dahertanzt, nun einmal so ist. Vielleicht tänzelt der heutige Tag um dich herum, die Treppen herauf und herunter, und womöglich enthüllt er sich selber auf mehrfach angewinkelter Manier in rosigem Licht. Dein Leben steppt einen zierlichen Stiegenlauf eines geschwungenen Treppenaufgangs zum Himmel hinauf und herunter, gleichsam als würde die Plattform deines Lebens aus trillernden Klaviertasten bestehen, welche einfach die sonnige Seite der Straße hinauf und hinunter steppen. Mit Sicherheit blickt dir der Himmel harrend entgegen.
Heavenletter # 6303 – 29. April 2018 – Catch On, My Matey, Catch On!
Kapiere, Mein Partner, kapiere!
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, wer kann mit einem pingeligen Finger auf das Leben und auf die Potenzen, welche das Leben zur Folge hat, zeigen? Das Leben tritt zurecht in relativer, in verhältnisartiger Weise auf, gleichwohl ist das Leben weder aus der verhältnismäßigen Welt der Erde her entworfen, noch im Eigentlichen von jener erschaffen. Ja, es ist richtig, es tritt in der relativen Welt beispielsweise ein ganz konkretes Verkehrswesen in Erscheinung. Schöpfung manifestiert sich in der relativen Welt, gleichwohl überflügelt Schöpfung die manifeste Welt. Wir sprechen von zwei ringsherum angelegten Dimensionen; die Himmels-Dimension, sagen Wir einmal, als die Meinige, und die profane Welt, sagen Wir einmal, als die deinige, auf der zu tanzen ist. Selbstverständlich sondere Ich jene zwei Welten nicht gegeneinander ab, obschon es den Eindruck macht, sie lägen sich in den Haaren.
O Göttliches Kind, O Göttliche Augenscheinliche Welt und Funkelndes Göttliches Himmelsland, welche Wir alle miteinander gemein haben und teilen, ob dies nun bemerkt wird oder nicht. Die Sache ist die, dass du und Ich gemeinsam in eindeutiger Sicht existieren, ebenso wie außerhalb eindeutiger Sicht. Existenz existiert, dessen unbenommen, wie man sie in Scheiben schneidet.
In was für multi-dimensionalen Welten Wir, einander Gegenstücke, doch leben. Das Spiel ist aus, schlicht und einfach aus. Wir existieren als Eins, und Eins sind Wir.
Wir sind in der einen Schicht ausgelassen und am Feiern, und taumeln in einer anderen, dennoch bekräftige Ich Einssein rechts wie links – selbstverständlich ist im Grunde kein rechts und links. Wir orchestrieren Einssein, wiewohl, was Wir doch für eine Einbildungskraft an Uns haben, und was für ein Vorstellungsvermögen Ich euch doch vermacht habe. Woher sollte eure Einbildungskraft gekommen sein mögen, es sei denn von der Meinigen? Ihr beerbt Mich ausgiebig, gemäß dem wie ihr ebendazu angelegt seid.
Wenn man sich bloß all die Spielzeuge in den Sinn ruft, welche die Einbildungskraft mit Holzblöcken, mit schlichtem Sand und mit Schlamm spielerisch hervorbringt – einige wenige unter den Spielzeugen des Königreichs der Erde.
Wir reden nicht über kleine Kartoffeln, wenn Wir von der Erde sprechen, die aus Himmels-Portalen geschaffen worden ist. Fasst es nicht falsch auf, Wir, du und Ich, lieben Juwelen und anderes Dies und Das. Sobald es bei der Wahrheit so weit ist, dass sie am Schupsen ist, ist Uns die Seele, welche eine Größenordnung für sich ist, fortan ungemein lieb. Alles hat Bedeutung – die Seele allerdings trägt mehr Bedeutung. Dies bedeutet nicht, dass damit alles, was im allgemeinen als minderes denn Seele angesehen wird, heruntergemacht wird. Alles, was im Himmel und was auf Erden ist, trägt Bedeutung.
Was Ich erschuf, ist rein und simpel.
Wenn du am Erschaffen bist, kann es unter Umständen sein, du bist groggy, gleichwohl, was du erschaffst, benötigt einige Momente und Komponenten an Urteilskraft. Selbst so – alles ist gut. Gehe voran und schwinge das Tanzbein. Gar dahertaumeln hat im Leben seinen göttlichen Zweck.
Ich habe acht auf dich, unabhängig davon, was du eventuell aus dem Leben machst, welches Wir, wie man im allgemeinen sagt, ko-kreieren. Es kann sein, du nimmst von dir als Ko-Schöpfer nicht Notiz, vielleicht machst du dich mehr als einen Beobachter aus, auch dann wenn du nicht zur Gänze gesammelt und aufmerksam bist.
Das ist gut. Du bist nicht dazu angelegt, Dinge, bis hin zu Verstörtheit, zu zergliedern. Ich lade dich ein, ausgiebiger zu genießen, denn dir aus Dingen einen Reim zu machen. Sei fröhlich. Möge Fröhlichkeit dein mittlerer Name sein. Bekommt ihr Meine Wahrheit spitz, so Ich von diesem Standpunkt her spreche, ja? Sofern ihr dazu kein kräftiges Ja hervorbringen könnt, dann könnt ihr mit der Antwort: „Gewissermaßen“ ganz gut leben und auskommen. Ein ‚Mehr oder Weniger‘ als Antwort ist ein hinlänglich gediegenes Auftreten, um von dorther euren Anfang zu nehmen. Geliebte, Geliebter, Ich glaube an dich. Du erwischst, einfach so wie du bist, einen guten Start. Ich habe Wohlgefallen an dir. Du hast dein Leben begonnen, so gut du das, wie der Fortgang nun einmal vor sich gehen werde, wissen konntest – und, wie es scheint, ganz von Null an.
Geliebte, Geliebter, du bist ein Originäres Gott-Geschöpf. Ich erschuf dich als du. Danach sprach Ich zu dir: „Mein Kamerad, setze nun Segel zu dem Hafen deiner Wahl.“ Falls du den offiziellen Hafen-Namen nicht kennst, denke dir einen Namen deiner Wahl aus. Es ist fürwahr etwas vorhanden, um damit zu bezeichnen und zu formen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – wage dich federnden Schrittes hinaus, sind Wir da einer Auffassung? Sei eingedenk, Wir, du und Ich, sind sozusagen ein Mächtiger Kapitän zur See. Wir sind gemeinsam, Hand in Hand, auf dem Abenteuer einer ganzen Lebenszeit. Mögest du rundum eine Achtenswerteste Fahrt allgemein vor Augen führen. Bekomme es mit, Geliebte, Geliebter. Kriege es spitz.
Heavenletter # 6304 – 30. April 2018 – What Dream Is This You Live Within?
In was für einem Traum lebst du?
Gott redete …
Sofern du die Ausstrahlung deiner Seele dem Aussehen nach betrachten könntest, dann würdest du derart Helles Licht sehen, welches nach der Sonne modelliert, oder, welches vielleicht nach dir geformt ist! Auf jeden Fall wärest du von der gewaltigen Üppigkeit des Hellen Lichts unfassbar geblendet, welche von dir innen heraus strahlt.
Du wärest der ganzen Länge nach ein riesiges Lächeln. Das Erdenleben scheint im allgemeinen als körperlich bekannt zu sein. Hierin nun kommt deiner Seele Geschick zu liegen – sie hat keine Grenzen. Natürlich existiert deine Seele, die fest eingebaute Seele von dir, über die physische Welt hinausgehend. Die körperliche Welt kann als die schiere körperliche Welt bezeichnet werden.
Kann das Körperliche zur Seite gelegt werden, so wie dies bei der Begebenheit, welche weltweit als Tod bezeichnet wird, eintritt? Du wirst dich vielleicht fragen – was geschieht mit deiner DNA. Es scheint, die Seele ist stets hier und da und sonstwo gewesen, scheinbar weit weg, freilich nichtsdestotrotz deinem Herzen und dem Meinigen so nahe und teuer.
Physisches Leben scheint sich selber in einen Stuhl hinunter plumpsen zu lassen, und auf der Erde angesiedelt bleiben zu mögen, derweilen sich der Planet im Kreise dreht. Der physische Leib und der tägliche Verfolg des Lebens umgreifen dich wie es aussieht, unterdessen du innerhalb ihrer Beschränkungen verbleibst. Distanz und Raum existieren anscheinend, existieren gleichwohl in Wahrheit nicht, dem gegenüber Seelen wahrhaftig existieren.
Wo alsdann sind Seelen am Tanzen? Gibt es eine zentrifugale Kraft, innerhalb derer Seelen am Tanzen sind, unabhängig davon wo sie positioniert sind, oder, sind Seelen im Raum positioniert, welcher von Anfang an nicht existiert? Wie auch immer, wie kann es sein, dass irgendeine Seele im Raum festgemacht ist?
Du hast ein körperliches Herz, welches pocht, an Ort und Stelle gehalten innerhalb eines Zentrums eines physischen Leibs. Du hast überdies eine Seele, welche, dabei über jedwede physische Bekundetheit hinausgehend, am Herumreisen ist. Herz und Seele sind staunenerregend. Die Seele geht mit dir überall hin, dennoch möchte es einem scheinen – du hast eher kaum eine aus erster Hand sprechende Bekanntschaft mit deiner Seele.
Diese körperliche Welt ist so endlich. Selbst so – die Erde erweist sich, herzerweichend schön zu sein.
Ein Stein auf der Erde ist eine zugegebenermaßen schöne Materie, erschaffen aus der körperlichen Welt, wer freilich kann sagen, dass diese zusammengepresste Materie nicht ebenfalls eine Seele enthält, und dass sie nicht leise zu dir redet, sei es nun, du schläfst, sei es, du bist wach.
Ich trage die physische Welt in Meinem Herzen ebenso wie deine Unendliche Seele. Haben nicht Blumen ebenfalls eine Seele, und enthält nicht die Erde selber eine Seele, und ebenso die Sterne, welche da sind, und vielleicht der selbige Stuhl, in dem dein Körper gerade sitzt? Die Ausströmungen der Seele, aus deinen Augen hervor, schauen heraus, sie werden erblickt und geschätzt. Die Winde stoßen Seelen weitweg und in die ausladende Breite, und sie nehmen dein Herz ein.
Wenn man zu hören bekommt, dass du weit und breit mit einem Jeden auf diesem Planeten, wie auch mit einem Jeden fort von diesem Planeten und von einem jeden anderen Planeten in Verbindung stehst, darin eingeschlossen Planeten, die verstreut worden sind und nicht mehr existieren, selbst so Zeit und Raum schlechthin nicht existieren, kannst du dir klar werden, dass unermessliche Weite existiert, und dass eine Menschen-Seele unermesslich weit ist.
Es ist eine Redewendung, wenn Ich anspreche, dass Herzen sich die Hände schütteln oder sich umschlingen. Es ist etwas stärker um sich Greifendes zugegen, denn das Physische, welches Einen in den Arm nimmt. Es ist etwas Größeres da, denn das, was das Auge zu sehen vermag – siehst du dies jetzt?
Jede Seele umschließt und umarmt alle Seelen. Das Universum ist fantastisch im dies Gewährleisten, und du bist eine Fantastische Seele. Selbstverständlich bist du weitaus beträchtlicher als deine physische Manifestation. Du gehst über all die Welt-Grenzziehungen hinaus, welche zu existieren scheinen, und nachgerade nicht existieren, ausgenommen als Phantasie, oder als Irrwische. Ob nun Grenzen existieren oder nicht, wie und wo existieren sie? Was für ein Taschenspielertrick ist das?
Ist es möglich, dass du deine Hand auszustrecken und das Berührungslose anzufassen vermagst?
Was für ein Traum ist dies, in welchem Meine Geliebte, Mein Geliebter zu leben scheint?
Heavenletter # 6305 – 1. Mai 2018 – Anything Is Possible Right Now
Alles ist jetzt im Augenblick möglich
Gott redete …
Anstatt zu schreien ‚Der Wolf ist da‘, sage zu dir selber: „Ich bin die glücklichste Person auf der Welt.“ Dies wird dir nicht ein bisschen wehtun.
Du befürchtest, du werdest nicht das, was du realistisch nennst, sein. Du heißt mühevoll realistisch. Du heißt schmerzvoll realistisch. Du nennst Erkrankung realistisch. Du nennst Enttäuschung realistisch. Dies ist die Welt, so wie du sie siehst.
Es ist nichts Objektives an deiner Einschätzung. Du denkst, du seist objektiv, währenddessen du subjektiv bist. Dies ist dein Bild von Realismus, jenen düsteren trauervollen Romanen gleich. Dein Leben scheint erbärmlichen Bewandtnissen zu folgen. Du kennzeichnest das, was du wirklich nicht möchtest, vielleicht als unverdient, jedoch nichtsdestotrotz als das, wozu du bestimmt seist, es zu bekommen. Ja, was du bekräftigst, das bekommst du fortgesetzt. Wieso hebst du hervor, was du dir nicht wünschst?
Sofern du in eine Grube fielest, würdest du dich dann täglich daran mahnen, dass du dort unten auf dem Boden einer Grube bist, oder würdest du aus ihr herausklettern? Ich bin Mir sicher, du würdest Anstalten machen, herauszukommen. Unter etlichen Umständen kann es Zeiten geben, wann du verzweifeln und klein beigeben, wann du aufgeben könntest. Wer hat denn die Ansage aufgebracht, du habest dir eine Schlappe einzugestehen?
Und mithin machst du dir im Leben, sowie du Schwierigkeiten als realistisch bejahst, etwas vor. Was du realistisch heißt, ist nicht realistisch. Es ist pessimistisch.
Geliebte, Geliebter, was du etwa als realistisch bezeichnest, ist verdorbenem Essen ähnlich. Der Unterschied ist der, dass du nicht dauernd verdorbenes Essen wiederaufwärmst und verzehrst. Bei verdorbenem Essen weißt du, wann genug genug ist. Du akzeptierst es, dass von verdorbenem Essen fernzubleiben ist.
Dir ist es überaus nach Glück-Haben, dennoch rufst du womöglich Ungemach zu dir her. Pech ist das zuoberste in deinem Geist. Du repetierst den Namen des Ungemachs. Du wirst zu einem Spezi des Ungemachs. Du und das Ungemach werden zu einer Kohorte. Du stärkst ihm den Rücken, als wärest du hier auf Erden, um dich darum zu scharen, was du eigentlich nicht möchtest, und um dem Vorschub zu leisten. Du lädst es ein. Du stellst sicher, dass dir das Unbehagen Beachtung schenkt.
Du sagst zu dir: „Wieder mal vereitelt.“ Du sagst: „Mein Schicksal ist besiegelt.“ Du sagst: „So ist nun mal das Leben. Ich werde realistisch sein.“ Und so huldigst du dem, was du lieber nicht haben möchtest.
Du sagst: „Pech – haue von hier ab.“ Du sagst: „Du bist mein unverhoffter Glücksfall.“ Und du klopfst dir selber auf den Rücken dafür, dass du dich dem Ungemach gegenüber wohlwollend aufführst.
Beginnst du zu sehen, dass deine Form von Realismus heißt, Rosensträuße zu den schlimmen Jungs hin zu werfen?
Wirf Sträuße auf das Glück-Haben. Falls du tatsächlich realistisch sein möchtest, dann begünstige nicht mehr länger die Vergangenheit.
Denke geradeaus. Verkaufe dir nicht mehr länger Warenwechsel. Sei nicht mehr länger stolz darauf, was du als Realismus bezeichnest. Was ist dir dieser kleine Fleck Stolz wert? Er ist dir eher ein Hindernis.
Geliebte, Geliebter, anstatt um Realismus zu ächzen, lechze danach, was dir von erklecklichem Wert ist. Glücklichsein ist nicht dazu bestimmt worden, von dir weggehalten zu werden. Gehe auf Nummer sicher. Kultiviere, wonach es dich verlangt.
Glücklichsein ist ein realistisches Bestreben. Biete dir selber Glücklichsein dar. Winke deine Träume zu dir her. Trachte nach dem, wonach dein Herz trachtet, und nicht nach dem, was dein Verstand repetiert, du werdest es ohnehin nicht bekommen.
Erinnere deine Psyche, was deine Träume sind. Sei kühn. Ja, träume deine Träume. Große oder kleine, ehre deine Träume und ehre dein Geeignetsein. Fördere die Entwicklung deiner Träume. Vertraue mehr in Meine Befähigung, dir Träume zuzuliefern, denn du dem Enttäuschtwerden Vertrauen entgegenbringst. Alles ist möglich. Behalte diese Vorstellung vom Möglichsein zuoberst in deinem Sinn und Herz.
Heavenletter # 6306 – 2. Mai 2018 – Whose Love Shines in Your Heart?
Wessen Liebe scheint in deinem Herzen?
Gott redete …
Halte Liebe in deinem Herzen warm. Einerlei, wie sehr du das Gefühl hattest, dir sei dein ganzes Leben lang Liebe abgegangen, einerlei, wie viel Liebe dir eine Zeitlang gegeben worden ist, so lange, bis dir eine Liebe den Rücken zugekehrt hat und du geweint hast, dass dein Geliebter nicht deine wahre Liebe gewesen war, einerlei was auch immer, dir gilt es, der innen wohnenden Liebe in deinem Herzen treu zu bleiben. Es ist nicht an dir, der Liebe in deinem Herzen den Rücken zuzukehren, noch auch dich von ihr wegzuwenden. Liebe ist die Essenz aller Herzen. Liebe ist dein ureigenes Sein. Behalte die Liebe in deinem Herzen am Widerhallen.
Dem du allerdings den Rücken zuzukehren hast, das ist deine angebliche Eigentümerschaft in Bezug auf das Herz eines Anderen. Alle Herzen sind frei, zu schlagen, wo sie wollen. All jene, die geliebt haben, oder die lieben, gilt es dir, von Verpflichtetheit dir gegenüber freizulassen. Ich verleihe jedermann freien Willen. Dir ist es nicht angelegen, das Herz eines Anderen als Gefangenen zu halten. Auf jeden Fall existiert für dich kein Bedarf, jemandes Herz unter deinem Daumen zu halten. Liebe ist dir nicht übertragen, so wie dir ein Haus übertragen wird, noch auch ist dir dein Geliebter zu Dank verpflichtet, auch nicht in Hinsicht auf frühere Schwüre. Des Anderen Liebe hat sich in dessen eigenen Bilderrahmen zu fügen. Der Liebe gehört es frei zu sein, mit oder ohne dein Einvernehmen.
Selbst das, was man Wahre Liebe nennt, ist die Liebe, die sie ist, sowie und wann sie währt. Du kannst nicht dein eigenes Herz herumkommandieren, ganz zu schweigen davon, dasjenige eines Anderen beherrschen. Eine Spanne Liebe reicht so lange, wie sie reicht. Liebe ist dein Seien.
Selbstverständlich hast du es gerne, wie Liebe vonseiten Anderer auf dich gerichtet ist. Du sollst Liebe sein und Liebe über Grenzen hinausgehend. Wahre Liebe ist, oder sie ist nicht. Halte nicht an Liebe fest, wie du das an einem Ring tust. Du wickelst die Liebe eines Anderen nicht um deinen kleinen Finger. Liebe ist frei, anderenfalls ist es nicht Liebe. Lasse deine Liebe von mittendrin in deinem Herzen her aufgehen.
Was für einen Part in deinem Leben Liebe auch immer gespielt hat, es spielt keine Rolle. Keines Einzigen Liebe ist an dir, sie zu besitzen. Ebenso wenig ist die Liebe in deinem eigenen Herzen dein Besitztum. Sie ist Mein.
Desgleichen eignest du nicht dein eigenes Kind. Er oder sie ist dein Säugling, und du trägst ihn in deinen Armen eben so lange, wie du es tust. Früher oder später hast du deine Lieben zu ihren eigenen Pfaden hinüberschlendern zu lassen. Jeder gehört zu seinem eigenen Pfad. Du gehörst zu deinem Pfad. Du liebst es, dich geliebt zu fühlen, natürlich ist das so, lauter indessen ist die Liebe, welche von innen in deinem eigenen Herzen her aufsteigt. Liebe ist wahr. Dass du liebst, bedeutet, dass Liebe in deinem eigenen Herzen existiert. Keines einzigen Menschen Liebe ist zu haben. Du kannst aufrichtig mehr Liebe verdienen, denn du dir selber anteilig zugeordnet hast.
Dies meint nicht, dass dir jemand Liebe schuldet, wie das eventuell dein Wunsch ist. Liebe ist nicht ein Erzeugnis. Sie ist nicht ein Abtausch. Halte deine Liebe lebbar. Erhebe Anspruch auf deine Liebe innen. Es ist nicht an dir, dich all deiner Liebe zu entblößen. Lasse deine Liebe mit oder ohne einen ebenbürtigen Rückfluss aufscheinen. Dein Ziel ist es, zu lieben, zu lieben, wann du alleine für dich bist oder in einer Menge. Liebe einfach. Verströme Liebe, dem gleich wie Licht sich selber mit Anderen teilt.
Du bist Liebe am Aufleuchten. Es ist deine Natur, Liebe zu scheinen. Ob du nun deine eigene Liebe genau benennen kannst oder nicht, du bist Liebe zum Erblicken, und du bist Liebe zum Scheinen. Du bist ein Kreis Liebe. Du eignest nicht einmal deine eigene Liebe, wiewohl bist du der Wohltäter deiner Liebe ebenso wie der Nutznießer.
Alle Liebe ist Mein. Ich bitte dich, Meine Liebe in Meinem Namen weiterzugeben. Nimm Meine Liebe entgegen und freue dich. Geliebte, Geliebter, Meine Liebe ist dir gegeben, um sie hier, dort und überall Allen zuteil werden zu lassen. Teile Meine Liebe, welche in deinem goldenen Herzen schlägt.
Heavenletter # 6307 – 3. Mai 2018 – Set the Table for Life’s Arrival
Decke den Tisch für des Lebens Ankunft
Gott redete …
Du möchtest gerne im Leben neue Kapitel auf dich zukommen sehen, und doch zitterst du bei dem Gedanken, wie dich im Leben neue Sätze Karten aufschütteln und für dich allzu viel sein könnten. Du möchtest Freisein im Leben, und dennoch zitterst du. Ist dies manchmal die Lage, in der du dich befindest?
Ich beherberge nicht die Sorgen, die du beherbergst. Natürlich habe Ich Liebe für dich und nicht Sorgen.
Geliebte, Geliebter, lehne dich einen Augenblick lang zurück und freue dich auf dein Leben, wie es auf dich zu rückt. Wieso denn nicht, Meine Geliebte, Mein Geliebter?
Nun, das Leben unabhängig davon, in welchem Zustand es eventuell ist, ist am Ankommen. Es langt bei dir an, wie auch immer es bei dir anlangt. Davon unbenommen, sei dem Leben ein Freund. Erlange ein gutes Gefühl über deinen Freund namens Leben und über des Lebens anstehende Besuche. Heh, grüße das Leben. Freue dich im Voraus auf des Lebens Besuche heute und morgen. Die Art und Weise, wie du die Reise des Lebens im Voraus mit Gedanken versiehst, das macht einen Unterschied. Wie du den Tisch für Gäste, bevor sie einlangen, deckst, das macht einen Unterschied.
Ich sage zu dir: Setze einen neuen Hut auf. Meine Rede ist, das Leben als einen Freund zu begrüßen. Ganz bestimmt, trage die Anschauung mit dir herum, dass ein fantastischer Freund im Begriff ist, zu dir zu Besuch zu kommen, um dich mit in die Stadt zu nehmen.
Geliebte, Geliebter, sei gespannt, dem Leben ein gastliches Haus zu bieten, während es sich an deiner Tür einstellt. Heiße es willkommen. Drehe dem Leben dein Gesicht mit einem Lächeln zu.
Was wirst du wohl erlangen können, so du das Leben mit einem mürrischen Gesichtsausdruck begrüßt? Du eignest dir soeben an, das Leben mit einem Handschlag zu begrüßen.
Falls das Leben bei seinem nächsten Besuch bei dir müde und hungrig und vielleicht zerzaust ankommt, bist du auch so ein zuvorkommender Gastgeber. Entsinne dich deiner Manieren. Es kommt zu keinem Wortwechsel über deine Offenheit und dein Entgegenkommen. Decke den Tisch für die Ankunft des Lebens.
Hier die Sache: Das Leben trifft immer ein. Falls das Leben, von deinem Gesichtspunkt her gesehen, spät oder früh dran ist, falls es zerknittert oder aufgetakelt ist, an dir ist es, der warmherzige Gastgeber zu sein. Falls dein Gast in Lumpen einlangt, ist es genauso – schenke ihm eine Tasse Tee ein. So wie du das Beste tust, was du tun kannst, demgemäß wird auch das Leben das Beste tun, was es tun kann. Lege deinen Arm um das Leben und muntere es auf. Das Leben ist nicht eine Einbahnstraße.
Du möchtest gerne, dass dich das Leben freundlich aufnimmt. Gib dem Leben eine Chance. Ein erstes Erscheinungsbild ist gewöhnlich nicht die ganze Geschichte. Sei dir sicher, dass das, was das Leben auf dir niedergehen lässt, Ablaufordnung entsprechend ist. Sobald dir das Leben ein Paket zuliefert, von dem du begeistert bist, gib dem Leben eine gehörige Runde Applaus.
Sobald dir das Leben ein Paket zustellt, mit dem du nicht glücklich bist, gib dem Leben auch so ein Trinkgeld. Gib dem Leben eine Auszeit und nimm Anlieferungen nicht so persönlich. Das Leben hat eine Zuständigkeit, die Päckchen zuzuliefern, welche dem Leben, sie vorbeizubringen, bestimmt sind. Das ist dir bereits klar. Das Leben beschließt nicht, dein Herz zu brechen. Weine dich aus, nimm dich selber in den Arm und bestätige gegenüber dem Leben, dass morgen ein weiterer Tag ist. Es ist nicht des Lebens Anlage, dich zu decouragieren oder dein Herz zu brechen. Das Leben wäre restlos glücklich, dir einen herrlichsten Frühlingsstrauß zuzustellen, falls es das könnte.
Mache heute in deinem Herzen Raum, dich darüber zu freuen, dass die Sträuße voller Auszeichnungen, die dir am liebsten gewesen wären, heute jemand anderer bekommt. Sei, damit, wie die Dinge stehen, ein guter Sportsfreund.
Deine Tränen werden trocknen, und du wirst dich mit dem Leben erneut anfreunden. Du bist nicht verpflichtet, Freudensprünge zu machen. Dein Herz legt nicht um jede Anlieferung die Arme. Du bist dem Leben gegenüber nicht teilnahms- und reaktionslos. Das Leben, so wie es sich darlegt, ist dir zutiefst von Belang, du gehst deinen Weg weiter und lässt nicht deinen Unmut an dem Leben selber aus.
Geliebte, Geliebter, du bist nicht ein Thronanwärter. Du bist der echte Prinz oder die echte Prinzessin, und du machst weiter.
Heavenletter # 6308 – 4. Mai 2018 – Life Is Tempering You
Das Leben vergütet dich
Gott redete …
Geliebte, ja, Ich weiß, das Leben ist dir nicht immer eine simple Angelegenheit, in etwa so, dass du eine Anleitung hingereicht erhältst, oder so, dass du den Heavenletter des Tages liest, und, violà, dein Leben hat sich schlagartig in eine neue Perfektion hinein gewandelt. Ab und an siehst du dein Leben unauslöschlich umgewandelt. Allerdings ist dies bei weitem nicht deine alltägliche Erfahrung, dennoch wächst du auf just dieses zu.
Durch das Leben des Lebens auf Erden wandelt sich der Blick auf das Leben. Das Leben unterweist dich hierin und darin. Einerlei wie viele Male du stolperst, das Leben wird dich aktualisieren und nachpflegen. Der gleiche du, welcher das Leben betritt (welches du unter Umständen als das Schlachtgewühl betrachtest), ist nicht der gleiche du, den du damals vermeintest zu sein.
Du lernst jeden Tag etwas hinzu. Und eines Tages kommen alle Fäden des Lernens zusammen und werden dir Stück für Stück klar.
Wir können Uns darüber auslassen, dass du Stahl bist, und dass dich das Leben vergütet. Selbstverständlich bist du weitaus mehr als Stahl. Du bist Gold, und du bist Gold, welches geläutert und wieder geläutert wird.
In Wahrheit gehst du ins Erdenleben als reines Gold ein, und, als reines Gold, gehst du ebenfalls ab.
Dies wird in deinem Herzen die Frage aufbringen: Ist deine Seele mit dir zusammen dementsprechend am Wachsen?
Wir können es so ausdrücken: Deine Seele wächst, um sich mehr ihrer Wahrheit gewahr zu sein. Ja, die Seele wird mehr ihrer Weite gewahr. Zur selben Zeit wächst deine Persönlichkeit, um sich weniger ihrer Wichtigkeit gewahr zu werden. Du wirst dir außerdem gewahr, dass dein Ego dabei ist, gebändigt zu werden. Es hatte am Hofe seinen Tag und zieht sich bescheiden von seiner Voreingenommenheit über sich selbst zurück.
Nun, zurück zu dem Bild von dir als vergütetem Stahl – vergüten bedeutet gehämmert. Ein Hammer vergütet den Stahl. Der Vorgang wird nicht als hübsch angesehen, hübsch so etwa wie wenn man für einen wohltuenden Kopfsprung in den Ozean hinein gleitet, gleichsam, als wärest du eine Ente, die ins Wasser hineinläuft. Du hast eine Geneigtheit an dir dahingehend, dass du in deinem Leben Turbulenzen erfahren und erleben werdest. Dies ist der hart-vergütende Prozess.
Wir können das Geschehen auch so betrachten, als wärst du eine Zahnpasta, und du wirst täglich durch eine Tube gedrückt. Es kommt dann da der eine Tag, freilich, an dem es dabei mit dir nicht mehr weitergeht. Wie könnte dies aussehen? Wie erscheinst du fortan?
Eines Tages schreitest du aus dem Ozean als funkelndes Goldenes Licht heraus, gleichsam als wärst du niemals irgendetwas anderes gewesen. Von Goldenem Licht zu Goldenem Licht, verwandelt in ein wahres Bild deiner selbst. Eines Tages schreitest du aus den kühlenden Gewässern heraus, und jetzt bist du das, was du die ganze Zeit gewesen bist – ein Erleuchtetes Seinswesen.
In gängiger Sprache gesetzt, was bedeutet dies in Wirklichkeit?
Es bedeutet, du bist nicht mehr länger aufs Geratewohl. Du bist nicht reaktiv oder rot im Gesicht in Anbetracht dessen, was jeder Tom, Dick oder Harry aus dir machen mag. Deine Federn geraten einfach nicht mehr dermaßen zerzaust. Du bist mehr getreu deinem Eigenen Selbst. Mehr deinem Eigenen Selbst treu sein bedeutet, du bist Mir mehr treu. Ja, das ist der wahre Zustand der Angelegenheit. Ein ganzer Filter ist auf Technicolor umgestellt worden, selbst so Technicolor stets der Wahre Zustand der Existenz gewesen war. Geliebte, Geliebter, nun bist du auf den Untiefen des Lebens bei Mir beruhigt.
Du bist wieder Zuhause bei Mir. Der Verlorene Sohn ist zurückgekehrt. Es ist simpel. Es ist so simpel, dennoch scheint es dir, dass es ewig braucht, gleichwohl hat Zeit dabei keinen Zugang. Du und Ich haben nach dort hinein Zugang. Ewigkeit, welche zeitlos ist, hat dort Zugang. Wir können es, um der alten Zeiten willen, so ausdrücken – Wir sind für immer als Eins aufgefrischt worden.
Wie lauten Meine Worte, die Ich zu dir spreche? Ich sage: „Willkommen, Schlafmütze. Endlich, du wachst auf. Bleibe nun bei Mir, und bilde dir niemals mehr ein, dass du irgendwo sonst bist als hier bei Mir.“
Deiner Einschätzung nach ist es kein Spaß, zu einer höchlicher angelegten Herangehensweise an das Leben heranzuwachsen, dennoch spielt sich dies ab, und es geschieht dir. Es kommt da ein Tag, wann eine Zahnpastatube ganz ausgedrückt ist, und hier bist du alsdann, bei Mir.
Heavenletter # 6309 – 5. Mai 2018 – The World Is Too Much With Us
Der Menschen Welt ist ein Übermaß eingeräumt
Gott redete …
Halte dein Auge auf Liebe gerichtet. Habe dein Augenmerk auf Liebe. Was kann der Punkt dabei sein, Entbehren von Liebe zu verkünden oder über irgendwelche Ermangelung herzufallen, gleichsam so, als stelle Mangel an Liebe oder Knappsein an irgendetwas das dar, was du gerne dem Universum abringen möchtest. Nein, du möchtest, dass das Leben mit seiner ganzen Macht Liebe auf dich scheint.
Diese Worte, niedergeschrieben durch einen Dichter: „The world is too much with us.“ [‚Die Welt ist uns allzu erheblich.‘]
Ich sage nunmehr zu euch – falls denn die äußere Welt euer Herz überrennt, wie geziemt es euch alsdann, im Leben dieser Spur an Enttäuschtwerden eifrig hinterherzulaufen, und Ich sage euch, es gibt überdies weitere Züge, welche die Erde durchkreuzen, in die ihr einsteigen könnt. Kommt von diesem Zug herunter und steigt in einen anderen ein.
Es gibt auch Das Gute Schiff Lollipop.
In puncto Leben wirst du die Auffassung von Liebe Für Immer und Ewig mitkriegen. Du kannst deine Augen auf dem Regenbogen halten. Du kannst das Leben grüßen, wie es voller guter Absichten überfließt. Du kannst das Leben von Neuen Höhen her sehen. Nein nein nein, du möchtest dich nicht in einen Geizhals verwandeln, der das Schenken und Geben auf allerkleinster Flamme hält. Gib dem Leben eine zweite Chance. Sei dem Leben gegenüber großherzig. Sieh es von einem frischen Winkel her. Sieh das Leben in etwas erklecklicheren Farben. Beginne jetzt das Leben auf einem besseren Fuß. Du kannst das jetzt.
Das Leben hat dir nach wie vor etliche Willkommensgeschenke zu übergeben. Freue dich im Voraus aufs Leben. Höre hin, Geliebte, Geliebter. Das Leben hat dir eventuell etliche harte Hiebe zukommen lassen. Denke überdies an all die Gütigkeiten, welche es dir verliehen hat. Die Sonne scheint, dessen unbenommen, ob sie nun ihr Licht Tag und Nacht auf dich scheint. Irgendwo in der Dunkelheit kannst du zudem erkennen, dass die Sonne ihr Versprechen hält. In den düstersten Tagen ist sie nichtsdestotrotz gleichfalls am Scheinen, und scheint auf dich, obschon du ihre Wärme auf deinem Gesicht wohl eher nicht verspürst.
Es stimmt, das Leben ist unter Umständen nicht all das gewesen, was du dir sehnlich gewünscht hast, dennoch hat es dir überdies aufgezeigt, was für Wunder es vollbringt. Eine Liebe in deinem Leben kann nicht, gleich dem in vergangenen Zeiten, zur Wiederkehr zu dir gebracht werden, gleichwohl ist dir ein geliebter Nahestehender geschenkt und zugeteilt worden, und gibt dir das Leben morgen überdies eine neue Sonne, aufgrund derer du die Welt erblicken kannst, und du kannst jetzt das Leben mit einem kurzen Hut-Antippen zu dir willkommen heißen. Schenke dem Leben etliche Beifallsrufe. Kann es denn sein, dass du dem Leben gegenüber undankbar bist? Ja, der Große Böse Wolf hat einiges Sagen, dem gegenüber wasche Ich, was dich angeht, Meine Hände nicht in Unschuld. Niemals werfe Ich Meine Hände in die Höhe, sowie sich die Dinge auf dich belaufen.
Das Leben ist nicht der Große Böse Wolf. Jener ist nicht in der gleichen Liga mit dem Leben.
Geliebte, Geliebter, du projizierst womöglich nach draußen, was drinnen zu liegen kommt.
„Das Verschulden, lieber Brutus, liegt nicht in unseren Sternen,
Sondern in uns selber – darin, dass wir untergebene Handlanger sind.“
Dann und wann bist du womöglich an deinem Geschick Mitbeteiligter. Genauso wenig ist es an dir, dem Schicksal Vorwürfe zu machen, ebenso wenig dem Leben, ebenso nicht dir selber.
Ich, Gott, segne dich für das Leben, und Ich segne dich zu deiner Fortüne, derer du ebenfalls die Menge hast. Gib dem Leben eine gute Chance. Sei für das Leben, und nicht hart dem Leben oder dir selber gegenüber. Winke das Leben voran und zu dir her. Das Leben ist für dich.
‘The World is too much with us; late and soon’
The world is too much with us; late and soon,
Getting and spending, we lay waste our powers:
Little we see in Nature that is ours;
We have given our hearts away, a sordid boon!
This Sea that bares her bosom to the moon;
The winds that will be howling at all hours,
And are up-gathered now like sleeping flowers:
For this, for everything, we are out of tune;
It moves us not. – Great God! I’d rather be
A Pagan suckled in a creed outworn;
So might I, standing on this pleasant lea,
Have glimpses that would make me less forlorn;
Have sight of Proteus rising from the sea;
Or hear old Triton blow his wreathed horn.
‘Der Menschenwelt ein Übermaß eingeräumt’
Die Welt ist bei uns allzu viel; spät dran wie auch alsbald,
Verheeren wir, am Besorgen wie am Aufwenden, unsere Kräfte:
Wenig erkennen wir in der Natur, was unser ist.
Wir haben unsere Herzen fortgegeben, eine heruntergekommene Gefälligkeit!
Diese See, welche ihren Busen dem Mond entblößt;
Die Winde, welche Stund für Stund am Heulen,
Sind nun, schlafenden Blumen gleich, heraufgezogen;
Auf deretwegen, auf jedwedes wegen sind wir nicht eingestimmt;
Es rührt uns nicht. Großer Gott! Ich wäre viel lieber
Ein Heid‘, von übertrag’nem Glaube gestillt;
So könnte ich, an diesen wohligen Auen weilend,
Der späh’nden Blicke an mir haben, welche mich weniger verlor’n beließen;
Welche mir Sicht auf Proteus böten, wie er sich aus der See erhebt;
Oder welche mir zu Ohren brächten den alten Triton, wie er auf seiner Meeresmuschel bläst.
[Übersetzung: Th.B.] – William Wordsworth, 1770-1850
Heavenletter # 6310 – 6. Mai 2018 – Everyone Loves a Mystery
Jeder liebt ein Mysterium
Gott redete …
Das Leben, so wie es dir in den Sinn kommt, führt nicht allemal zu einem Crescendo. Es scheint daherzuschlendern. Die obere Schicht, auf der du meistens unterwegs bist, macht anscheinend zahlreiche Kehrtwenden. Anstelle eines klaren Punktes tritt das Leben umständlich auf, es ist am Herumkreisen, und du neigst zu der Folgerung, das Leben sei oft, sei allzu oft einfach ein Streich, der mit dir gemacht wird, und es sei nicht lustig.
Die Pointe, die sich selber wie es aussieht immer wiederholt, ist die, dass du die obere Schicht des Lebens sehr ernst nimmst. Es ist ziemlich sicher, so wie es scheinbar jeder tut, so machst du es auch. Das Leben, demgemäß wie du es siehst, hat dich oft nicht als wohlgemut aufgelegt getroffen. Du hast eher den Eindruck bekommen, dein Leben handle mehr vom dich Losbinden von einem Zahn, über den du nicht so recht springen kannst.
Sofern du ein Opfer bist, bemerkst du, an einem bestimmten Punkt bei alledem, Stück für Stück, dass du dein eigener Ausführender eines Streichs bist, der dir gespielt wird. Dort lässt sich’s selbstverständlich nicht länger verweilen. Du bist beides, der Schreiber und der Leser des Buchs, das du in den Händen hältst. Das Leben, selbst dann, wenn du ihm entgegenarbeitest, ist dir lieb und teuer. Es ist im Eigentlichen schier ein Hops, ein Satz und ein Sprung weit weg von dir. Von deinem persönlichen Standpunkt her – was kannst du denn da anderes tun, als all die Grübeleien ernst zu nehmen?
Selbst wenn es bloß ein Schatten ist, der dir hinterher ist, du wirst nichtsdestotrotz gejagt. Es ist dein ureigenes Leben, von dem Wir reden. Dein Leben ist eventuell nichts als Schwindel, gleichwohl ist es dein Schwindel. Du kennst nur, es eng an dir zu halten, als wäre das dir zugewiesene Leben tatsächlich eine Angelegenheit auf Leben und Tod, von Geburt und Ableben. Nachvollziehbarerweise hängst du mit aller Macht an all diesem offenkundigen Herumhantieren. Was sonst kannst du mit dieser Fiktion in der Zeit anfangen? Du liest einen Liebesroman oder einen Spionagethriller, welchen du dir so hernimmst, als sei er eine Autobiographie, über die du gestolpert bist, und du bist spornstreichs mitten in ihm drin. In was für ein fesselndes Buch du doch mit einer derartigen Präzision und mit einem derartigen Aufgegliedertsein hineingefallen bist.
Wie vermagst du von dieser Geschichte aufzuwachen, derweilen sie derart gefügig gemacht ist, auf den Bergpfaden hinauf und herunter hinterherzugehen? Wie vermagst du möglicherweise dem Leben davonzulaufen und es zu überholen? Die Geschichte, der du folgst, läuft weitaus rascher als du. Du bist einem Rennpferd gleich, welches versucht, seinen eigenen Rekord zu übertreffen. Du bist in einem Zauberspruch verfangen. Du siehst keinen Ausgang, dennoch gehst du so schnell du kannst. Versuche es so viel du willst, du bist nicht großartig darin, dich selber hinter dir zu lassen.
Es gibt Andere, welche dir im Leben Gesellschaft leisten, und schneller als du zu gehen scheinen. Du findest sie vorne vor dir, sie halten Brocken des Lebens vor dich hin, um dich zu locken. Es gibt zudem gelegentlich Mysterien und Geheimnisse, wie etwa das, wer wirklich ein Freund ist, und wer sich als Freund maskiert, und du wirst eher nicht, du kannst es versuchen wie du willst, bis zum Wesenskern der Wahrheit deines Lebens auf Erden aufholen.
Du möchtest wirklich gerne weise werden. Es ist für dich zu spät, dass du fortgesetzt auf die gleichen alten Tricks hereinfällst. Es scheint für dich von dort heraus kein Weg da zu sein. Du stolperst aber und abermals über das gleiche Schlagloch. Du fragst dich, ob es wohl Andere gibt, die sich ebenso wie du repetieren. Emsig wiederholst du dich immer und immer wieder, falls nicht zu deinem Vereiteln, dann zumindest zu deinem Leidwesen.
Du bist an dieser gleichen Stelle zuvor gewesen. Du prellst dich wach, und hältst zeitweilig deine linke Hand feste an deine benommene Stirn, und deine rechte Hand an dein schmerzendes Herz. Du hast dich zum x-ten Mal repetiert ohne ein Ende in Sicht. Wir können sagen, dass das Leben eine nie endende Phase ist, welche du durchläufst, selbst so du keinen wirklichen Anhaltspunkt dafür hast, wie es denn insgesamt begonnen hat. Vielleicht ist es so eine Art geheimnisvolles Wasserrad, an dem hängst. Ach du lieber Gott!
Heavenletter # 6311 – 7. Mai 2018 – This Is How It Is In the World
So ist es in der Welt
Gott redete …
Es stimmt. Ich gebe dir zu verstehen, der Tod ist ein schönes Erlebnis, dem du entgegenblickst. Nun, den geliebten Angehörigen, die dir noch ein Auf Wiedersehen zuzuwinken haben, möchte Ich sagen, dass dir, nicht anders, Alle auf der Erde desgleichen au revoir sagen. Alles auf der Erde wird sich aufgrund deines Abganges wandeln. So ist es.
Der Tod ist schön und eignet sich nicht vollauf als eine neue Erfahrung, wiewohl ist er, in deinem gegenwärtigen Bewusstsein, die erste Zeit in deiner Rückbesinnung. Es ist in der Welt etwas Umgestaltetes, sowie du voranrückst. Du wirst niemals ersetzt werden, obschon Viele einspringen werden. Selbstverständlich bist du einzigartig, und nicht anders jedermann sonst. Kein einziger wird deinen Platz einnehmen. Dies ist wahr, ob dich nun jemand persönlich kennt oder nicht, dein Fortgang von der Erde wird der Welt einen Unterschied zeitigen. In den Begrifflichkeiten der Welt ist keiner identisch. So ist es. So ist es in der Welt.
Sofern du eine Kirschblüte bist, bist du jetzt eine Kirschblüte, deren Saison gekommen ist, Abschied von deinem Kirschbaum zu nehmen. Alle Kirschblüten werden weiterziehen, und dennoch werden alle Kirschbäume erneut blühen. Die Kirschblüten sind schlicht Kirschblüten, welche zum Erdboden zurückkehren. Dies ist eine schöne Sache.
Tatsächlich ist es so, Kirschblüten werden Jahr für Jahr durch andere Kirschblüten erneut aufgefüllt und erfrischt. In jedem Frühjahr wird alles auf der Erde wieder angefüllt oder in Gang gesetzt, wie auch immer du dieses unaufhörliche Neuwerden beschreiben möchtest.
So ist es. Schier eine weitere Schwankung, eine weitere Fluktuation. Fluktuation oder nicht, Geliebte, es ist eine wiederkehrende Fluktuation, mit der du rechnen kannst.
Ja, so ist es. Dies ist Leben in der äußeren Welt. Alles ist eingefädelt. Alles ist besorgt.
Es ist, schließlich doch, Konstanz in der Welt. Es ist, schließlich doch, Dauerhaftigkeit. So ist es demnach – Schwund existiert nicht. Ich sage dies von einer Endlosen Himmels-Sicht her. Aus einer Erden-Sicht her ist Verlust gehörig von Belang. Er ist Herzeleid. Kirschblüten allerdings sind sehr wohl in der Lage, sich loszulösen, und die Bewandtnis ist getan.
Nun möchte Ich sagen, Geliebte, Ich empfehle dir, nicht jeden Wandel, so gut du es vermagst, mit einem Verlust gleichzusetzen. Ein Grund dafür ist: Du siehst, bis jetzt, nicht das gesamte Bild. Zur selben Zeit, wie Zeit nicht-existent ist, möchte Ich dir bei deinem Ableben – bei jedermanns Hinscheiden – bekräftigen, dass die Erde selber, als ein Ganzes, ebenfalls in alle Ewigkeit verwandelt wird. Es gibt keinen Verlust, gleichwohl gibt es Wandel; just so wie Vögel vor dem Winter gen Süden fliegen und im Frühling zurückkehren.
Es ist kein Geheimnis, dass jedes einzelne in jeder Kette auf der Erde einen unerlässlichen Part einnimmt und spielt. Natürlich haben Wir da zudem ein umfassenderes Bild, welches über jede persönliche und emotionale Herangehensweise an das Leben hinausführt. Den Menschenwesen wandelt jegliche Änderung in der Zusammenstellung der Rollencharaktere im Leben – wandelt jegliche Umstellung, wandelt jegliche Oberflächenänderung alles Sonstige um.
Jetzt sage Ich zu dir: Dies ist überdies die Himmels-Sicht, welche von Hochoben her nicht anders im Blick ist. Jedes Kettenglied ist kostbar und zählt. Jeder, der die Erde verlässt, ist kostbar. Und es ist ebenfalls von Belang, welche Seelen abgehen und wie viele. Alles spielt eine Rolle. Du zählst. Jene, über die die Erde mit großer Mehrheit aussagt, sie seien unbedeutend – sie zählen. Alle jene, über die die Welt aussagt, sie seien von Bedeutung, sie zählen desgleichen. Ein Schatz ist ein Schatz. Dass Raum in der Herberge ist, das gilt für jedermann. Es gibt keinen einzigen, der außenvor stehengelassen bleibt. Jeder ist zuvörderst, Meine Geliebte, und Mir zweifelsohne kostbar. So ist es.
Ja, die Welt ist womöglich flatterhaft. Ich nicht. Ich bin hier, und du bist hier bei Mir. Gesegnet seiest du, und du bist ein ebenbürtiges Inbild in der Familie der Menschen. Leben ist immer am Wandeln. Gott nicht. Gott ist dein Fundament. Sei dir darüber in deinem Herzen im Klaren. Wisse, Wir sind als Eins verfügt. So ist es.
Heavenletter # 6312 – 8. Mai 2018 – The Inside Story
Die Inside Story
Gott redete …
Lasse Mich dir raten. Das Folgende bekomme Ich zu hören aus den Rädern, welche sich in deinem Kopf herumdrehen: Du findest keinen Trost in der Tatsache, dass es, auf die eine oder andere Weise, du selber bist, der dich in die Irre führt. Es bist du, der die Stolpersteine schafft, welche du vor dir findest. Es ist dir kein Spaß, hinter all das zu kommen, dass das, was du meintest, es existiere vor dir, in Wirklichkeit inwendig in dir existiert, und dass du jedes Mal auf das Nicht-Wissen hereinfällst, und dass du, ach, leider Gottes, dein eigener willentlicher Gelackmeierter bist, dass es sonstwen nicht gibt, dass du der ganze Kram bist – einerlei, wie du gegen diese Anschauung, du seist für dein Leben zuständig, ankämpfst. Ob du nun einen treuen Freund erblickst oder einen unaufrichtigen Feind, es bist du selber, den du vor dir siehst. Dies ist schwer zu glauben. Daran ist mehr, als du für dich akzeptieren kannst.
Du sprichst zu dir selber:
„Wie kann es sein, dass ich vor mir unglückliche Szenen und scheinbare Treuebrüche sehe? Ich bin mir sicher gewesen, dass ich der Gute bin. Wie kann es denn anders sein? Gleichwohl bekomme ich von Dir, auf die eine oder andere Weise, zu verstehen, dass ich, sofern es vor mir zu einem farcenhaften Zerrbild kommt, jenes veranlasst habe. Ich stolpere über mich selber. Weswegen bloß sollte ich dies tun mögen? Du meinst tatsächlich, dass ich die versteckte Kamera aufstelle, und dass ich über Drähte stolpere, die ich um mich selber herum gezogen habe, um darüber zu stolpern? Wie bizarr kann das Leben geraten, das meinst Du wirklich? Es kann nicht sein, dass ich mich irgendwohin speditieren möchte, wohin niemand sonst gehen möchte, zum allerwenigsten ich selber. Wie kann es sein, dass ich meine eigenen verkehrten Wenden bewerkstellige?
Wann spielte ich mir selber einen solch hoch angelegten Streich? Gott, wann kann ich ganz wieder von vorne anfangen? Werde ich meine Zeilen umschreiben können, wie auch all die Rollenbesetzungen und Bühnenbilder, meinen Vorlieben gemäß? Mein Geist scheint ein Formblatt zu sein, gleichwohl bin ich begierig, wieder von vorne anzufangen.
Was hat sich bei meiner Geisteshaltung zu ändern, bevor ich zu einem neuen Skript umformulieren kann? Mein Bewusstsein? Worauf beläuft sich dies?
Ich bin nicht auf ein Shakespeare’sches Drama, genauso wenig auf eine TV Komödie aus, keinesfalls. Ich möchte gerne einen neuen Zapfhahn mit neuen Geschichten zum Erzählen aufdrehen, einer, der mit Helden und Heldinnen aller Art gefüllt ist, wo einzig Schönheit ist, wo das Wagnis von Schönheit angenommen ist, und wo Schönheit echt und schön ist zum Betrachten, und zum sich Verbreiten und zum sich Gutfühlen die ganzen Tage meines Lebens über – keine Trouble-Dealer in meiner bevorstehenden Besetzung von Abertausenden.
Ich liebe die Vorstellung, dass ich, zu einer gewissen Zeit in meinem Leben, sofern die Worte Schuft oder Schurke einmal erwähnt werden, auf der Stelle stehen bleibe und voller Verwunderung spreche: ‚Waaaa … Was bedeuten diese Worte? Was für ein Nonsens sind sie denn?‘
Lieber Gott, ich bitte mir nicht aus, heiliger als Du zu sein. Ja, es stimmt, ich hätte nichts dagegen, ein wenig heilig zu sein. Die Wahrheit ist es – jene möchte ich in Wirklichkeit kennenlernen. Lasse mir Ganzheit zukommen.
Ich weiß, dass ich – ja gar – unheilige Allianzen vermissen würden. Ich würde mir einige Abwechslung im Leben herbeisehnen, nicht allzu viel davon, freilich ist es mir auch so ein tiefes Anliegen, eine Chance zu bekommen, mein Skript wie es mir behagt umzuschreiben.
Wie stelle ich meinen Geist auf das um, was ich wirklich möchte – nicht zu viele Feuerwerkskörper, die gezündet werden können – bloß ab und an einige wenige? Gott, ich würde einige wehmütige Tränen zulassen, in Maßen. Es könnte zu etlichen Stürzen kommen, allerdings zu keinen mit Knochenbrüchen.
Es scheint keine Bestellzettel zu geben, wie die von denen ich geträumt habe, wo ich abhaken könnte, was ich mir wünsche. Hast Du einen solchen Bestellzettel in der Hinterhand, lieber Gott?
Also, nun, Gott, ich packe besser dieses tägliche Leben an, welches heute vor mir sitzt. Alltägliches Leben hat gewiss Macht über mich inne, ist das denn etwa nicht so?“
Heavenletter # 6313 – 9. Mai 2018 – You and the World Spin
Du und die Welt drehen sich
Gott redete …
Du bist zu einem ausschlaggebenden Zeitpunkt in deinem Leben. An einem Wendepunkt. Dies ist immer so. Die Erde dreht sich, und du drehst dich. Was bedeutet es, dass du dich in Runden drehst? Du bist in Bewegung gesetzt. Dein Leben wirbelt und wirbelt hin und her. Du bist wie eine Zentrifuge. Wir können sagen, du drehst dich und drehst dich. Du spinnst nicht ein Netz. Vielleicht kann man sagen, dass du mehr wie ein Netz existierst, als ein Netz, welches sich ent-spinnt.
Du wurdest gesponnen, und nun wickelst du dich ab. Du wurdest gehäkelt, und jetzt wickeln sich die Fäden, in die du versponnen warst, ab. Du ent-wickelst dich von der Vergangenheit.
Ich bin der Tuer. Du bildest dir ein, du seist der Tuer. Du hast wohl das Gefühl, du seist der Spinner, wiewohl bist du mehr der Spule gleich, die sich abwickelt. Du lässt ab.
Dieser Akt des Abwickelns ist leicht. Es ist wie deine Gelenke ölen. Du öffnest dich. Du unternimmst nicht Schritte nach hinten oder nach vorne.
Ah, lasst es Uns so sagen – du lässt los. Sich ablösen ist ein wundervoller Akt des Ablassens. Du befindest dich am Entspannen schlechthin. Keine Verknotungen mehr. Du siehst dich ebenfalls bei der Zukunft auf Abstand gegangen. Ah, du bist frei und locker, du bist eingeschwungen, wiewohl von dem Angehaftetsein, welches bindet, entschnürt. Du knüpfst dich von beengendem Zwang los.
Du bist immer klar darauf aus gewesen, bewusstermaßen oder unbewusst, von früherem Gedankengut und früheren Handlungen freigesetzt worden zu sein. Darauf nimmst du vielleicht als das Karma Bezug. Hast du nicht immer gewollt, des Vergangenen ledig zu sein? Das Verflossene hat dich zurückgehalten.
Die Vergangenheit kann dich, das ist einleuchtend, ja gar herunterziehen. Betrachte die Vergangenheit als Gerümpel. Es steht dir im Weg. Schon längst ist die Vergangenheit, nicht anders die Zukunft, deiner wahren Existenz beiläufig und nebensächlich. Geliebte, du brauchst nicht die Billigung deiner Vergangenheit oder Zukunft. In der Praxis, da ist Vergangenheit als Gedanken, welche du behältst, ausgewiesen. Sie sind irrelevant. Sie sind nicht du. Du bist überaus mehr denn eine einstweilige Vergangenheit oder eine noch nicht angetroffene Zukunft. Zukunft ist ein Teppich, der noch nicht ausgerollt ist.
Du bist Eins mit Mir, unterdessen Wir uns in die Ewigkeit zurücklehnen. Da ist Eine Ewigkeit. Wir sind nicht wirklich Kapitel in der Ewigkeit, seien es nun vollendete oder unvollendete Kapitel. Es gibt keine deine Ewigkeit oder irgendwessen Ewigkeit.
Jetzt wo es nun unter Uns darauf ankommt, gibt es im Eigentlichen kein du, und ein sonstwer genauso wenig. Das hat es nie gegeben. Es ist nichts da, welches du ist, um es weiterzubringen, oder welches du ist, um dich darauf zurückzubegeben. Es gibt nichts zu bereuen, ebenso wenig jemanden, den sich einer entgehen lässt.
Aus dem gleichen Grund – was ist denn da, um es zu betrauern? So wie es jetzt steht, beklagst du eine Menge. Wenn es nach dir ginge, könntest du jeden Tag der sogenannten Woche schwarz tragen. Du gleichst einem inbrünstigen Trauernden, der eine traurige Geschichte zu erzählen hat, welcher gleichsam zu einem Bildnis seiner selbst geworden ist, ein Bild, das du nach und nach liebgewonnen hast und in Anbetracht dessen du derweil vielleicht die Gelage des Betrübtseins und des Ersehnens reizvoll findest.
Einstens verlieh Cannabis deinem vermeintlichen Selbst Bedeutung. Cannabis hat sich bei dir für jene öden Zeiten, als die Beachtung von dir weggeschlurft wurde, lieb Kind gemacht, so, als wärest du seidener Stoffe, Satins und Bänder und Schleifen nicht wert.
Von welchem Nutzen ist dir das Vergangene jetzt dieser Tage? Es hat dich zu dem Hügel geführt, auf dem du nun stehst. Du hast nicht einem Pfad anhänglich zu sein, den du früher einmal beschritten hast. Er lautet auf ‚Es war einmal‘. Sprich jetzt zu der wehmutsvollen Vergangenheit: „Mach’s gut“.
Alte Schnitzel aus der Vergangenheit werden früher oder später weggewischt werden. Nichtsdestotrotz, das Verwichene ist an irgendeine Stelle hingehängt, ja gar so die Wahrheit die ist, dass nichts irgendwo ist. Wo existiert in einer Träumerei – keineswegs ausgesprochener, denn Zeit von Hause aus bei einem Kalender dort in einem Rechteck vorhanden ist.
Heavenletter # 6314 – 10. Mai 2018 – Hi, Ya, Good Health!
Hallo, du, gute Gesundheit!
Gott redete …
Es könnte sinngebend sein, wenn du weniger wachsam bist hinsichtlich nicht restlos guter Gesundheit. Es wird wohl so sein, du hast dich über die Unrechtmäßigkeit jedweder Abweichung von deiner völligen Gesundheit ereifert. Du hast sie für illegal erklärt, und demzufolge für verboten und für in einem äußersten Sinne unwillkommen. Ja, du hast weniger als vollkommene Gesundheit strikt untersagt. Du möchtest sie nicht zulassen. Sie ist heruntergekommen. In ihrem Ungehorsam gegenüber deinem Willen wird dies womöglich zu deinem Thema des Tages geraten. Weniger als vollkommen gesund sein ist ein Gesetzloser, ist ein Renegat, und du wirst dir dies, koste es was es wolle, verwehren. Du bist in der Angelegenheit vehement.
Geliebte, Geliebter, selbstverständlich möchtest du gerne optimale Gesundheit, dem gegenüber ist es dir ebenfalls angängig, der unvollkommenen Gesundheit mehr von ihrem Recht, dir in einem minderen Maße ein Feind zu sein, stattzugeben. Dann hättest du nicht Schilder aufzustellen wie etwa: „BLEIBE DRAUSSEN! Alles was weniger ist als gute Gesundheit – du bist verbannt. Letzte Aufforderung.“
Es wird für dich eher nicht notwendig sein, derart viel Kraft darein zu legen, der unvollkommenen Gesundheit ihre Existenz zu versagen. Gewiss ja, es geht dir um vollkommenes Gesundsein, sobald du allerdings jeden Schatten davon, der weniger ist, untersagst, wirst du dich womöglich obendrein in ihn verstricken. Du hältst ihn am Genick. Du machst ihn womöglich zum Zuvordersten in deinem Leben.
Natürlich ist es so, du magst es nicht, dass du ein Bettgenosse von Krankheit oder von all deren lauernden Symptomen bist.
Bei deinem Verbannen von allem Minderen denn vollkommener Gesundheit wird es so sein, dass du deinem Glauben und deinem Unbehagen hinsichtlich Minderem denn vollkommener Gesundheit allzu viel Aufmerksamkeit schenkst und allzu viel Glaube daran aufbringst. Unter Umständen lässt du das Mindere sich neben dir aufrecht hinsetzen, wischst ihm die Augenbrauen ab und nährst es mit deiner Energie. Du kannst ihm derart viel Kraft zukommen lassen, dass du es in seinem Können und Geschick, dein Leben wegzuschließen, stärkst. Mit diesem Ausbruch, über den du dich eifernd auslässt – mit ihm rechnest du, dass er über dich herfällt, womöglich Tag und Nacht.
Wie wäre es damit, zu sagen: „Grüß dich, du gute Gesundheit!“, die du dir zutiefst wünschst.
Es ist eher nicht die beste Idee, dem dein Alles zu geben, von dem du nicht möchtest, dass es derart viel Aufmerksamkeit deinerseits zu sich her zieht. Du könntest soeben dabei sein, es zu ermuntern, seinen Tanz der Aufwartung dir gegenüber noch schwungvoller geraten zu lassen.
Sieh zu, was du tun kannst, um dieser Angelegenheit weniger Bedeutung in deinem Leben zu schenken. Mache sie nicht zu einem Star. Sie hat dich nicht derart mit Hochdruck in Beschlag zu nehmen.
Sowie du, anstelle dafür, was du dir, in Anbetracht dessen, dermaßen unhaltbar zu sein, nicht wünschst, gehörig weniger von deinem diesbezüglichen Beteuern überträgst, wird es eher so sein, dass jenes Nichterwünschte Abstand nimmt. Es wird sich nicht derart umfangreich auftürmen. Es wird zur Seite rücken und sich verziehen. Halleluja!
Möchtest du diese Möglichkeit näher in Betracht ziehen? Dies stellt keine Garantie dar, gleichwohl wird es die Chancen zu deinen Gunsten erhöhen. Es gehört in der Tat das eine oder andere darüber gesagt, deine Aufmerksamkeit davon, was du deiner Aussage nach nicht möchtest, wegzunehmen.
Wenn du einen Stich hast, ist es dir klar – je mehr du an ihm kratzt, umso mehr juckt er.
Es könnte so sein, dass eine weniger als vollkommene Gesundheit dich, so du dabei bist, eine jede Bewegung von ihr unter Beobachtung zu haben, in den Blick nimmt, und dass sie deine Beachtung als eine Einladung deinerseits deutet, welche besagt: „Komme herein, minder als völlige Gesundheit, lege deine Füße hoch, und bleibe eine Weile da.“
Wenn du fortwährend auf etwas mit einer Fliegenklatsche herumschlägst, kann es sein, dass du es in Harnisch bringst. Es wird dich als eine unverblümte Infragestellung in den Blick nehmen und dich bis zum Ende bekämpfen. Du kannst diese Art von Entschlossenheit nachvollziehen, da dein Empfinden just von der Art ist. Meine Güte, du möchtest mangelhafte Gesundheit geradezu hinaus stampfen. Hinaus mit dir, hinaus hinaus!
Anstelle dessen und lieber, als einen Krieg wider dessen Existenz zu führen – könntest du da eine Atmosphäre kultivieren, in der das, was du nicht möchtest – ohne dass du ihm so Erhebliches wie einen Streifblick über dessen Schulter hinweg zukommen lässt – leichter davonzuziehen vermag?
Heavenletter # 6315 – 11. Mai 2018 – Label Nothing
Etikettiere nichts
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, was immer sich in deinem Leben zuträgt, halte dich zurück, es mit einer Bezeichnung zu versehen. Oftmals mutmaßt du. Es kann so kommen, eines Morgens wachst du auf und fühlst dich plötzlich traurig, ja gar, es kommen dir Tränen, und du weißt wirklich nicht warum. Du verstehst nicht, warum, und nicht, warum jetzt. Es war dir nicht klar, dass du derart viel Traurigkeit vergraben liegen hattest. Du hattest es nicht bemerkt, wie du sie immer noch mit dir herumgetragen hast. Dir fällt jetzt nichts dafür ein, dich behelligen, dich gedanklich damit befassen zu mögen. Ach, in Wirklichkeit ist es doch auf nichts hinausgelaufen. Oder, es ist eine Sachlage die – es hat dir das Herz gebrochen und du hast dich nie ganz davon erholt.
Es war, bis eben jetzt, nicht in dich hinein gesunken, dass dir die Liebe ausgegangen gewesen war. Es hatte ein oder zwei Zeiträume gegeben, als du dachtest, du habest ungemein geliebt. Dann, eines Morgens – da hast du es – bist du am Aufwachen und empfindest gar keine Liebe mehr, vielleicht bloß kurze Schnapper an Liebe, welche verschwommen oder unerreichbar sind, oder welche, in den besten Zeiträumen, nicht der Rede wert gewesen waren.
An diesem Morgen hängt die Absenz von Liebe in deinem Herzen schwer über dir. Es ist kein wiedererlangtes Glück in der Vergangenheit, welches dir jetzt aufzusuchen möglich ist. In deinem Herzen sind keine Skizzen der Vergangenheit aufzufinden. „Warum denn nicht?“, bettelst du beinahe. Dann, im nächsten Augenblick: „Gut. Dass ich das los bin!“, sagst du zu dir selber.
Dir tut es leid, dir einzugestehen, dass die großen Lieben, die du deines Erachtens einst hattest, unerwidert blieben.
Du entsinnst dich nicht, dass du jemandes Liebe unerwidert ließt, es fällt dir niemand ein, keiner, der Jahre später aufwachen und deiner gedenken würde, und, worum kümmerst du dich denn jetzt dieser Tage überhaupt? Im besten Falle waren die Lieben, denen du vormals beistandst, vorübergehende Ideen und Vorstellungen, und nichts mehr.
Kein Wunder, dass du traurig bist. Die ganze Liebe, die dir deinem Dafürhalten nach einst vertraut war, stellte sich als kalt heraus. Warme Aschereste existieren nicht mehr. Irgendwie ist kaltes Wasser über sie geschüttet worden. Weiland hattest du die Illusion gehabt, du habest geliebt und für Liebe Sorge getragen. Jetzt, jetzt da bleiben Gespenster über.
Was geht dich das an? Trotz der Tiefe, in welcher du jene Tröpfchen Liebe einst gehalten hattest, nun erkennst du dieser Tage deutlich, dass sie im Grunde gar nichts, um darüber nachhause zu schreiben, waren, mit Sicherheit ganz und gar nichts, um darüber tausend oder mehr Jahre – mehr oder weniger – später mit Gedanken daran aufzuwachen.
Es ist dir klar, entschwundene Lieben hielten keinen wirklichen Sinn inne, und noch weniger jetzt in diesen Tagen.
Geliebte, Geliebter, es ist Mein Verlangen, dir zu sagen, dass du, dem zum Trotz, was du fühlst oder nicht fühlst, in der Liebe nicht armselig dran bist. Liebe, welche du einst gespürt hast, oder von der du dachtest, du habest sie gespürt, war nie dermaßen genau bezeichnet und spezifisch, wie du es dachtest oder wie du es dir wünschtest.
Es gibt keine Weise, wie du zu fühlen oder nicht zu fühlen hast. Kein einziger sagte, du hättest zurückzublicken und mit den Fingern durch die Asche zu fahren. Du hast dich nicht traurig oder freudig oder überhaupt als etwas zu fühlen. Etikettiere nichts.
Du hast nicht irgendetwas zu identifizieren. Es existiert kein Erfordernis, irgendwas aus der Vergangenheit zu machen oder nicht etwas aus ihr zu machen.
Demnach, du fühlst dich von deinem Leben weit weg. Womöglich hast du einst zu viel aus ihm gemacht.
Dein Leben, gleich wie du es wahrnimmst, ist nicht dein Gott. Und die sogenannte Zeit hat mit Einssein nichts zu tun.
Du bist durch Räume gewandelt, in denen du deinem Dafürhalten nach einstmals lebtest. Du warst ein Passant.
Nun bist du hoch droben. Du bist nicht von der Vergangenheit. Du bist Seele. Alles Mindere denn Seele ist es nicht wert, Zeit darauf zu verwenden. Es gilt dir nicht, dein Leben abzuwiegen. Hat dieser Tage der Intellekt über dein Herz die Macht übernommen? Wozu? Um dir Ersatz-Weh zu verursachen?
Begib dich in den Schlaf zurück. Wir werden gleich wieder miteinander reden, du und Ich, und dann wirst du wiedererwachen zur Liebe.
In Liebe, Gott.
Heavenletter # 6316 – 12. Mai 2018 – Here I Am
Hier bin Ich
Gott redete …
Hier bin Ich!
Zwischen Uns, Geliebte, zwischen dir und Mir, existiert eine große Verbundenheit. Dass Wir Eins sind, ist kein Zufall. Nichts ist zufälligerweise. Ganz bestimmt scheinen Aspekte, welche Uns umgeben, aufs Geratewohl zu sein. Du und Ich, dieses scheinbare Du und Ich, Wir haben mit dieser Anschauung zudem Vergnügen und Spaß. Warum nicht?
Wir, als Eines, sind vorgesehen, einander in die Augen zu blicken, und als liebe Freunde Uns an der Hand zu halten.
Du bist Mir kein Fremder, Ich dir ebenfalls nicht, ebenso sind Himmel und Erde einander nicht Fremde, ebenso wenig kann es sein, dass in deinem Leben irgendwer, dem du begegnest, ein Fremder ist. Alles ist, wie es angelegt ist zu sein.
Natürlich, Geliebte, du und Ich, Wir sind größer als alte Zeiten. Wir sind ein für alle Mal miteinander vertraut. Seelen berühren einander über nicht-existente Meilen hinweg. Unsere Herzen reichen aneinander für immer und ewig und jetzt sogleich.
Der Gedanke bloß daran, dass Wir Eins sind! Der Gedanke daran, dass Wir Eins sind und dass Wir über all die eingebildeten Meilen und Jahrhunderte hinweg die ganze Zeit bis hinein in Endlosigkeit Eins gewesen sind, was heißt, letztendlich bloß einen Atemzug weit entfernt. Nicht einmal einen Atemzug weit – mehr wie: in Einem Atemzug. Wir atmen als Eins ein und aus. Zwei von Uns existieren nicht. Eins! Sei des Einsseins eingedenk!
Der sogenannte du spielt Mein-Schüler-Sein, und Ich agiere in der Rolle des Lehrers, so lächerlich dies auch ist, sodass Einssein in die Augen des Anderen hineinzuschauen scheint, gleichsam als gebe es ein du und ein Ich, welche irgendwo im Universum separat existieren. Da ist weder ein du noch ein Ich, abgesondert von Einssein. Es können nicht beide hier und da ein solchartiger Held sein, derweilen kein hier und da vorhanden ist, um von ihm abgeschieden zu sein.
Zahlen zählen ist eine Kurzweil. Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, Zahlen zu zählen. Einssein erzählt die ganze Geschichte. Gemeinsam als Eins, bin Ich seit eh und je gewesen. Eins ist Eins. Eins ist unzählbar. Selbstverständlich ist Einssein auf nichts angewiesen, außer auf Sich Selber.
Was für ein Trugbild es doch ist, dass Eins jemals als zwei existierte!
All dies war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Wie simpel Ich rede, so, dass Einssein Sein Eines Selbst vernehmen mag. Ich sprach das Wort, und du erschienst. Du bist Mein Wort, auf der Erde gesprochen. Du bist über Mein Wort hinausgehend, und du bist Meine Existenz, Ein und das Selbe.
Ich spreche mit deinem offenkundigen Hörvermögen, sodass du erkennen magst, Wer dich anspricht. Du bist das Wort Gottes, wie es in das Licht des Tages hinein frei heraus gesagt wird. Hier bist du, und hier bin Ich, Ein und das Selbe auf Erden und im Himmel, so, wie es geschrieben steht.
In der relativen Welt kann Illusion ausschließlich Illusion sein. Illusion ist eine weitverbreitete, verflossene Zeit. Ein Spiel kann nur ein Spiel sein. Die Wahrheit lautet, Eins ist Eins – hierin liegt die ganze Geschichte.
Ich sprach, euch zu vermehren, und ihr fingt an, endlose Ziffern zu erfinden, gar dann, so einzig Eins existiert. Jetzt könnt ihr aufhören, Sorgen und andere dergestaltige Vielfache durchzuzählen.
Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Wie simpel Ich rede, sodass ihr hören könnt. Du bist Mein Wort, das auf der Erde gesprochen wird. Du bist über Mein Wort hinausgehend, und du bist Meine Existenz, Ein und das Selbe.
Er, Den Ich in Existenz rief, existiert. Du bist Mein Wort, an die Erde gebunden. Ich spreche inmitten deines Gehörsinns, sodass du bemerken kannst, Wer dich anspricht. Du bist das Wort Gottes, wie es in das Licht des Tages hinein frei heraus gesagt wird. Hier bist du, und hier bin Ich, Ein und das Selbe auf Erden und im Himmel, so, wie es geschrieben steht.
Heavenletter # 6317 – 13. Mai 2018 – Say Yes to and Greet Life
Sage Ja zum Leben und begrüße es
Gott redete …
Sei dir sicher, dass du weißt, dass das Leben dir dienlich ist. Beende nunmehr, vom Leben frustriert zu sein. Sage Ja zum Leben. Begrüße das Leben, ohne Forderungen an es aufzustellen.
In einer gewissen Weise, ja, ist das Leben dein Diener. In einer anderen Weise gilt es dir, dem Leben deine Stütze zu bieten. Das Leben, so wie es ist, und deine Bestreben sind nicht angelegt, ein Tauziehen zu sein. Bringe dich mit dem Leben in Einklang. Klopfe ihm leicht auf den Rücken. Gib allen, welche das Leben mit dir teilen, ebenfalls ein Tätscheln auf den Rücken. Sprich dem Leben gut zu. Werde eine Genossenschaft mit dem Leben und mit all jenen, welche deiner Unterstützung ebenfalls gerne entgegengehen mögen. Sei eine freudige Hand im Leben. Werde zu einem Gute-Wünsche-Aussprechenden. Erwirb dir Geduld und sieh dich nicht mehr länger zu Fall gebracht, weil das Leben sich eine andere Richtung als du aussucht, oder weil es soeben danach aussieht.
Beuge dich zum Leben, Geliebte, Geliebter. Hinterlasse überall freudige Haftnotizen für das Leben. Sage zu dem Leben:
„Danke dir, mein Freund. Ich bin so froh, dass du hier bist. Lasst uns lustig sein. Liebes Leben, es bedeutet eine Menge, dich hier bei mir zu haben. Gott segne dich, Leben, dafür dass du tapfer bei mir bleibst, wie auch in meiner Ecke. Du gibst mir dein Alles. Möge ich dir ebenso warmherzig und ebenso fürsorglich überkommen, wie du das bei mir tust. Mit all meinem Herzen möchte ich sicherstellen, dass du mich dir ebenso geneigt zu sehen bekommst.
Rechts wie links, du Leben, möchte ich es dir klar vor Augen führen, dass du mir eine Menge bedeutest, und wie ich dich aus ganzem Herzen liebe. Ich danke dir für jede Bedachtnahme, die du mir schenkst. Ich weiß, dass du eine Menge Arbeit für mich bewerkstelligst, selbst während der Zeiträume, wann es eher danach aussieht, dass ich dir nicht ergeben bin.
Leben, ich entschuldige mich für die Zeiten, wann ich scheinbar durch dich den Wind aus den Segeln genommen bekommen habe.
Jetzt beginnend, möchte ich mich für dich nach hinten beugen. Ich möchte dir nun als ein alles Gute wünschender Gratulant, und nicht mehr länger als ein Kritiker überkommen.
Liebes Leben. Du bist das eine Leben, welches ich jetzt im Augenblick habe. Ich möchte dir meine Dankbarkeit für dich zeigen. Leben, du bist ein Privileg, mit welchem Gott mich beglückt.
Danke dir für deine freundliche Geduld mit mir, Leben. Ich weiß, du beugst dich mit einer jeden Zuvorkommenheit, die du in der Lage bist zu schenken, für mich nach hinten.
Ich möchte alles tun, um dir meinen innigen Dank zu zeigen.
Ich möchte jedermann gegenüber geneigt sein, den du in mein Bekanntschaftsfeld hineinführst. Ich möchte mich meiner Anhänglichkeit an dich entsinnen, Leben. Du und ich, sind damit befasst, Gott zu dienen, so gut wir können. Wir sind hier, um Gott zu Diensten zu sein. Um Gottes Willen zu dienen, um zu schauen, dass Gottes Willen getan wird. Ja, dafür sind wir hier, nicht für unseren Ehrgeiz, sondern ob des Dienstes an Deinem Willen, Gott.
Gemeinsam haben das Leben und ich das Bestreben, Gott Zualleroberst zu dienen. Wir sind nicht auf unsere Anerkennung aus. Wir trachten, unseren Dienst an Dir, Gott, zu erkennen und zu verstehen. Auf eine jede Weise freuen wir uns, zuvorderst Dir zu dienen. Wir bitten uns nichts mehr aus, als bloß zu dienen. Du bedarfst unseres Dankes nicht. Uns ist unser Dank an Dich, Gott, vonnöten, ebenso wie an all jene, welche Dir dienen. Unsere Herzen sind voll mit Dir, Gott. Unser persönlicher Wille kann in der hinteren Reihe Platz nehmen. Unser Wille ist das wenigste von uns. Lasst uns Deinen Willen herausscheinen, sodass ihn Alle zu sehen bekommen können.
Leben, du bist eine Gabe, welche Gott mir gibt. Leben, mögen wir uns besinnen, dass wir, du und ich, beide hier sind, um Gott zu dienen, und einzig um Gott zu dienen. Wofür denn bloß sonst sollten wir hier sein mögen. Gemeinsam schaffen wir unsere Schultern hinter den Pflug. Wir entsinnen uns, wir sind zusammen in Dankbarkeit Dir, Gott, gegenüber hier, ebenso wie für die Liebe, welche Du erweist. Das ist es.
Du, Gott, Du bist von Belang. Leben, du und ich, wir stehen in einer Linie im Dienst an Gott, Welcher uns dient, und, ja, im Dienst an Dir, Gott, Welcher in der Tat bisweilen auf geheimnisvoll verdeckte Weise Seinen Dienst tut. Wir werden eher noch nicht die ganze Zeit Deine Denkart im Blick haben, nichtsdestotrotz, sind wir stets hier, um in aller Bescheidenheit in Deinem Namen zu Diensten zu sein.“
Heavenletter # 6318 – 14. Mai 2018 – The Seeker and the Sought Are One
Der Sucher und der Gesuchte sind Eins
Gott redete …
Komme direkt hierher zu Meinem Herzen. Es gibt keinen anderen Weg. Wir stoßen unvermittelt aufeinander. Was ist Mein Herz anderes als Unser wechselseitiges Einssein des Seins? Nenne Unser Wechselseitiges Sein Unser Eines Herz oder Unsere Eine Stimme oder Eine Seele, die sich innerhalb des Einen und des Selben in Dienst nimmt, Welches Spricht, und des Einen, welches Sich Selber wie es denkt und spricht zuhört, gleichsam als wäre Er ein Anderer, eben dabei, Seinem Selbigen Selbst zu lauschen.
Einssein ist Selbst-erweisend. Wie der Eine des Scheinbaren Ich und der Eine des Scheinbaren Du – wie Wir doch nach einer gegenseitigen Hörerschaft lechzen, gleichsam als hätte Einer die Schadhaftigkeit an sich, Einssein in zwei vermeintliche Tassen hinein durchzusieben – Geliebte, Geliebter, Einssein Selber gehört nicht als zwei wahllose Entitäten betrachtet!
Ich platze Dir mit der Tür ins Haus: Sei hier. Sei als Einer bei Mir hier. Ich platze dir gegenüber deswegen damit heraus, weil es für den Einen von Uns in der Wirklichkeit ein Ding der Unmöglichkeit ist, sich als zwei geschiedene Seinswesen zu begegnen, von denen es einer sich irgendwie hat entgehen lassen, mit der Wahren Realität gleichzuziehen, derweilen Unser Eines Selbst unser Eines Herz in eine Einzige Stimme hinein ausgießt. In Wahrheit, da existiert Eines von Eines, und hier BIN Ich. Alles Mindere als Einssein ist grotesk. Wir sind Eins!
Ganz gewiss, du, Ich, Einssein spricht, und Einssein hört zu. Dies, das sage Ich, ist Unser Eigenes Vereintes Selbst. Hier ist es, Geliebte. Ganz bestimmt bemerkst du es. Der Sucher und der Gesuchte sind Eins. Es gibt keinen separaten Sprecher oder Zuhörer. Es existiert kein Getrenntsein. Ich kann nicht sagen, Getrenntheit sei nicht vernehmbar, da, auf der Oberfläche der Welt, der Hang und die Lust in der Welt zum Trocknen herausgehängt werden. Einssein Selber mag ja weitweg sein, so, als würde das Konzept von Trennung bedeuten, dass Einssein einzeln und auseinander von Einssein dasitzt, gleichsam, als könne die Möglichkeit, gegenüber vom Einssein zu sitzen zu kommen, erdenklich sein, als säßen Wir wirklich in der Vermummung zweier separater Seinswesen einander gegenüber – Einer, der spricht, und Einer, Der zuhört.
Wiewohl, diese Absurdität scheint in der Tat als ein gängiges Phänomen in der Welt zu existieren. Von der Erde aus blicken die meisten Meiner teuren Kinder zu einem Vollmond hinauf, als ob du – jetzt bezeichne Ich die Widerspiegelung von Mir als Du – weit weg wärest, gleichsam als wärest Du der Schönheit des Mondes ganz frisch und neu, selbst so du in der Schönheit des Mondes inbegriffen bist, und selbst so die Schönheit des Mondes gar nicht anders bestehen kann, als in Dir inbegriffen.
Du bist weniger in einem Straßenlicht enthalten, als du in dem Mond eingefasst bist. Der Mond überrascht dich nicht. Du kannst den Mond ohne Sonnenbrille voll und ganz anschauen. Die Sonne, der Mond, das eine existiert in dem anderen. Die Sonne leuchtet den Mond an. Wenn es die gelbe Sonne nicht gäbe, könntest du den Mond nicht angeleuchtet vor dir sehen.
Wie weit abseits ist der Koster von der Kostprobe? Ist es denn möglich, dass der Koster und das Gekostete voneinander fern abgeschieden sind?
Der kühle Mond wickelt die warme Sonne rund um seine weißen Schultern.
Schickst du dich nun an, für dich heraufzubeschwören, wie Meine Stimme sich Selbst um Unser Eines Sein herumwickelt, und wie Ich in aller Kühnheit rede, dass Ich niemals abwesend bin, und dass du desgleichen niemals nicht-da bist? Es gibt keine Seele irgendwo auf der Erde und im Himmel, von der deine Seele in Abstand gebracht oder außer Sicht ist. Distanz existiert nicht, nicht auf der einen Seite der Erde oder auf der anderen. Nirgendwo existiert Seelen-losigkeit. Was präsent ist, existiert, und trifft überall aufeinander. Wir können sagen, dass eine Union, dass ein Verband von Seelen der Verhalt ist. Heiße es Liebe, oder heiße es Präsenz. Einssein ist.
Heavenletter # 6319 – 15. Mai 2018 – The Backstory of Another’s Life
Die Hintergrundgeschichte des Lebens eines Anderen
Gott redete …
Sowie das Leben nun einmal anfängt, sich für dich erdrückend anzufühlen, tritt mit Mir hinein und herze es ausgiebig. Ist dies ein neuer Gedanke? Welche Kosten sind damit verbunden? Keine? Unmerkliche? Wieso denn bloß an anfallende Kosten denken?
Sobald jemand oder etwas zugegen und dabei zu sein scheint, schwer auf dich zu treten, ist dies just der Punkt, wann und wo du hereinkommen und die Schwere entwaffnen kannst, welche in deinem Herzen zu hängen scheint. Niemals wünsche Ich Mir dein Herz oder das Herz irgend eines anderen Menschen, dass es sich ausgenutzt fühlt.
Wenn du das Gefühl hast, ein Freund sei nicht mehr so recht dein Kamerad, lege deinen Arm um ihn. Mache diese Geste in deinem Gemüt und Sinn und mache sie in deinem Herzen. Fange aus der Tiefe deines Herzens her an, ein simples Wort oder eine simple Tat zu denken, mit der du deinen Freund segnest und beglückst, dies selbst in aller Stille. Tue das. Gehe voran und habe das Verlangen, jemandem nah oder fern einen Auftrieb zu schenken, der eine kleine Erbauung nötig hat, ja gar dann, wenn sie nachgerade nirgendwoher rührt. Gewiss, du bietest etwas dar, etwas was sich deinem Freund wohltuendermaßen als ein Dargebot aus freiem Willen heraus ausweist, schlicht aus der Güte deines Herzens heraus. Dies ist Mir ein Wohlgefallen, denn, ja, du verstreutest an Meiner Stelle Warmherzigkeit. Es ist Mein Ansinnen, dass du Meine Grüße an alle, auf die du stößt, schickst, derweilen du dich auf deinem täglichen Pfad im Leben befindest.
Es ist eine gute Wette, dass du eines Tages nicht der einzige sein werdest, welcher eine erhebende Geste gut nutzen kann. Weswegen nicht an jedem Tag der Woche jemandes oder eines Jeden Hineintreten in das Leben Auftrieb verschaffen?
Es ist Mir klar, dass dein Herz jeden Tag, sofern du die Hintergrundgeschichte des Lebens eines Anderen kennen würdest, in aller Bescheidenheit an Mitempfinden zunehmen würde, und dass du reicher und gehaltvoller würdest, und dass es so allen Herzen nah und fern erginge. Sage einer guten Gelegenheit, jemandes Tag herumzuwenden, zu, mache dich selber ein bisschen weniger wesentlich, und wage dich, und sei es bloß für einen Moment, in den Himmel hinein vor.
So wie es ein altes Lied ausdrückt – kein einziger weiß, was für einen Unterschied ein kleiner Umschwung zeitigen kann. Sei reif dafür, zu dem Lindern der Welt und zu dem In-den-Mittelpunkt-Stellen der Welt deinen Beitrag zu leisten. Löse das Verhärten von Herzen auf, welche um dessentwillen, wozu sich außerstand setzende Einsamkeit, es in Gänze zu begreifen, nicht herbeibegibt, herumgestreut zu werden scheinen.
Sofern du das Privileg hast, eine Glocke zu läuten, und sei es bloß ein bisschen, um jemandes Tritt im Leben auch nur ein wenig leichter zu machen, ja gar nur ein Mal in einer Lebenszeit, was für ein glorreicher Beitrag ist dies doch! Es braucht keinen gigantischen Helden, um, und sei es bloß für einige wenige Minuten, da und dort Sonnenschein zu einem anderen Herzen zu verteilen. Leben war niemals angelegt, herzlos zu sein. Wessen Herz vermag nicht anzuschwellen in Anbetracht eines Angebots von vielleicht bloß wenigen Minuten Sonnenschein? Ich male Mir nicht einen Moment lang aus, dass dein Herz, sobald du das Leben eines anderen Menschen, einerlei wie kurz die Hinwendung vielleicht ausfallen mag, erhellst, nicht ebenfalls erhellt wird und aufgleißt.
Geliebte, springt für Mich ein. Als Mein Vertreter und Double handelt ihr an Meiner Stelle. Es ist an Meiner Stelle, dass ihr Hafen der Freude für Alle errichtet, während ihr auf eurem Weg des Wagnisses seid. Kommt dichter ans Glücklichsein heran, inspiriert Andere, einen neuen federnden Schwung in ihren Schritt hineinzunehmen, selbst wenn es bloß ein wenig auf ein Mal ist. Ein wenig auf ein Mal ist gut. Ein Vergelt’s Gott für all jene, welche segnen, denn ihr segnet und beglückt in Meinem Namen.
Auf alle Fälle könnt ihr euch im Klaren sein, dass Ich euch danke, und dass Ich euch aus ganzem Herzen danksage. Was ihr zukommen lasst, das wird einem großen Nutzen zugeführt. Das Leben signalisiert es, dass es zu jeder Zeit, wann ihr die Welt segnet – eine gute Zeit ist dafür, die Welt zu einer Gelegenheit für beträchtlichere innige Aufgeschlossenheit emporzuheben. Mensch! was für ein großartiges Geschenk, womit ihr beschenkt seid zum Nutzen und Frommen Aller. Gott segne euch für euren Einsatz und eure Hingabe, die Welt zum Glänzen zu bringen.
Heavenletter # 6320 – 16. Mai 2018 – Who Has the Wisdom to Make All Decisions?
Wer hat die Weisheit, alle Verfügungen zu treffen?
Gott redete …
Was verursacht mitten unter Meinen Kindern Fehlverständnisse? Gewöhnlich ganz einfach das – Fehlverständnisse. Es gibt zahlreiche Wege zu Verständnis, ebenso wie zahlreiche Wege zu Fehlverständnis. Beide treten an jedem Tag der Woche als kostenfreie Handreichungen ein.
Der eine Partner sagt vielleicht: „Verkaufe das Geschäft.“
Der andere vielleicht: „Erweitere den Betrieb.“
Dies ist im Grunde kein Missverständnis. Es ist eine Uneinigkeit.
Wie vermögen zwei Menschen zu einem gemeinsamen Entscheid zu gelangen, und so, dass jeder in seiner oder ihrer Wahrheit fest und beständig bleibt?
Kann es eine demokratische Entscheidung geben, oder wird dabei von dir oder von irgendjemandem zu viel verlangt, derart zu entscheiden?
Über der Frage, in welches Restaurant man heute essen gehen möchte, kann man dem Anderen nachgeben. Herz und Seele stehen nicht auf dem Spiel.
Nun, hier die Crux. Von woher nehmen zwei Partner ihren Anfang? Ist eine Stellungnahme wahr, und eine andere unwahr? Wenn eine Entscheidung, fußend auf zwei unterschiedlichen Gesichtspunkten, getroffen zu werden hat, was wirst du dann tun? Was wäre dann, falls zwei Stellungnahmen nicht vereint werden können? Worin kommt Einvernehmen zu liegen, sofern es überhaupt irgendwo zu liegen kommt?
In der Theorie, da wird jedermanns Hingabe und Engagement geehrt. Im wirklichen Leben, sowie es dort zu zwei verschiedenen Wahrheiten kommt, wie können dabei beide gewürdigt werden?
Sofern es um den Fall einer Ehe geht, kann man sagen, dass der eine von dem Paar seine oder ihre Entscheidung trifft, und dass der Bescheid des anderen vielleicht rundweg auf der Strecke bleibt.
Ehen zerbrechen. Geschäftspartner gehen auseinander. Ich male Mir das so aus, dass keiner darunter förmlich vor Freude am Tanzen ist. Es hat eine Zeit gegeben, als ein Gelübde zwischen einem Gatten und einer Gattin unantastbar war, ungeachtet des Kerns der anliegenden Bewandtnis. Es hat Zeiten gegeben und es wird sie womöglich immer noch geben, als ein auswärtiger Beobachter alsdann die Entscheidung gefällt hat, und dabei kein einziger glücklich gewesen ist, also nun, vielleicht ausgenommen der teilnahmslose Richter, dessen Entscheid erfolgt und erledigt ist.
Es gibt Herzen, welche gebrochen zurückbleiben. Es gibt Entscheidungen, welche Einem schlicht nicht Glück übermitteln, auf welche Weise auch immer du es in Stücke zerteilst.
Wie viele richtige Entscheidungen gibt es, und wer trifft sie? Wir können ebenso die Frage stellen: Fällt jemand wahrhaft persönlich eine Entscheidung? Jahre später könnte ein scheinbarer Beschließender anders beschieden haben, oder nicht? Hat es jemals eine wahrhaft persönlich getroffene Wahl gegeben?
Gibt es Entscheidungen, die bereits getroffen worden sind, lange bevor die Zeit für sie gekommen ist?
Versieben Menschen ihr eigenes Leben, oder stimmt es, dass der Würfel gefallen ist, lange bevor die Menschen, die damit befasst sind, irgend eine Ahnung davon hatten? Ist der Würfel, der gefallen ist, nicht eine Entscheidung, freilich unabweisbarerweise?
Sofern jemand beschließt, nach links oder rechts zu gehen, ist dies eine wahre Entscheidung, oder ist es einfach eine Ahnung?
Manchmal hat es den Anschein, dass Unglücklichsein sich einstellt, wie immer die Entscheidung ausgefallen ist, und es scheint im Grunde keine erklecklich gute Ausgestaltung, welche angeordnet werden kann, zur Hand zu sein. Ist es möglich, eine Entscheidung zu treffen, die auf das Leben Anderer Bezug hat, und welche ausgesprochen ohne Bedeutung ist?
Wie weit kann ein Menschenherz in Entscheidungen, welche der menschliche Geist trifft, gehen? Manchmal scheint es nicht möglich, dass es Friede, dass es Freiheit und Glück für Alle geben kann.
Es wird obendrein zu Dutzenden unberedete Kontrakte geben. Unausgesprochene Selbstverpflichtungen und Herzen werden bloßgelegt.
Du könntest die feinste, die liebenswerteste Person der Welt sein, und, unabhängig davon, welchen Weg du nimmst, du hinterlässt auf der ganzen Strecke eine Spur von gebrochenen Herzen, dein eigenes mit inbegriffen.
Wie allerdings vermagst du dauernd Entscheidungen zu fällen, welche das Leiden eines Menschen erübrigen, ganz zu schweigen von dem Schmerz aller Menschen?
Ist das tun, was die richtige Sache genannt wird, immer oder seit jeher die richtige Sache, die zu tun ist? Auf was für einer Grundlage fasst irgend ein Menschenwesen, welches sich dem Fällen einer schweren Entscheidung gegenübersieht, seinen Entschluss? Unter Umständen ist nicht einmal eine einzige genau feststellbare Wende auf der Straße, die zu nehmen ist, der gegebene Verhalt. In der Welt scheint ein einzelnes Resultat eine Konsequenz aus zahlreichen Wenden zum damaligen Zeitpunkt zu sein, und eben keine eindeutige Kehre, sofern es denn dabei je zu einer Auswahl gekommen ist. Es gibt wohl da draußen für dich nicht einen blumenbesäumten Pfad. Mit Scheuklappen versehen, triffst du eine Wahl. Selbst dann, wenn du keine bewusste Wahl triffst, alsdann im Nicht-Treffen einer Wahl, wird eine Wahl bestimmt, dessen ungeachtet, wie riskant sie eventuell ist.
Heavenletter # 6321 – 17. Mai 2018 – The Sun Awakens You
Die Sonne weckt dich auf
Gott redete …
Liebe ist immer. Du bist zu ihr geboren, und du weitest dich bei Liebe aus. Sofern du wissen möchtest, worum es sich beim Leben handelt, darum geht es: Die Thematik, auf der Leben fußt, und der Sinn und das Ziel, bei denen das Leben weilt, ist Liebe. Alles Sonstige kann sich davonmachen, dem gegenüber ist Liebe nicht flüchtig, einerlei, wie kurz dein Blick sie streifen mag.
Liebe ist die Konstante, durchaus auch so du dir nicht dauernd der Liebe gewahr bist, welche dich innen wie außen füllt. Die Sonne, so sagt man, geht unter, und am Morgen geht sie auf. Du begrüßt die Sonne auf immer und ewig. Und die Sonne begrüßt dich. Du erwachst zur Sonne, und die Sonne weckt dich auf. Leben lebt in Licht. Es gibt nicht einen Moment, wann du nicht am Aufwachen bist. Du reflektierst die Sonne, und die Sonne reflektiert dich. Wir reden soeben vom Einssein und von der Permanenz von Liebe, wie sie auf der Erde in eine Überfülle an Liebe hinein verschmilzt, wie sie sich in alle Ewigkeit in das Licht der Liebe hineinzieht und auflöst.
Die Substanz von Liebe ist Licht, und das Licht hat Strahlen. Liebe schwillt an. Es kann sein, du fühlst dich liebeleer, dennoch ist Liebe deine Hauptsäule. Ohne die Willigkeit von Liebe würdest du der Substanz, die dich soeben eint, entbehren. Ja, deine Substanz ist Liebe. Lasse darüber keinen Zweifel aufkommen. Liebe ist dein, und Liebe ist hier, um zu bleiben.
Das Konkrete ist das, was flüchtig ist. Du kannst an dem Körperlichen nur soundso lange festhalten. Du bist der Auffassung, das Körperliche sei warm und kuschelig. Liebe ist es, was währt.
Nebst Liebe, hat ein Stein keine Dauer. Liebe ist alles.
Versuche es wie du willst, du kannst Liebe nicht vortäuschen. Liebe ist die wahre Realität. Leben und Liebe sind Partner. Es gibt weder Leben noch Liebe ohne den jeweils anderen. Glaube Mir, Leben und Liebe stehen miteinander in Einklang. Sie sind eine weltweite Partnerschaft, dem gleich, wie die Sonne und der Mond dies sind. Sie sind im Überfluss vorhanden. Du bist dir bereits über die Anziehung der Meere und des Mondes, bekannt als Gezeiten, im Klaren.
Einssein geht weiter als Anziehung. Einssein ist Einssein. Einssein läuft über die Stärke eines Magneten hinaus. Einssein ist von gleicher Feurigkeit, weil über Vergleiche hinausgehend. Eine einzig dastehende Identität ist eine einzig dastehende Identität, und nicht ein Gelüste.
Beginnst du nun die illusionäre Qualität von Zeit zu begreifen? Zeit ist sehr eindeutig beschränkt, derweilen Liebe und Leben jenseits von Gut und Böse sind. Zeit existiert ausschließlich auf den Schautafeln und sonst nirgendwo.
Eventuell denkst du an den Boden, der unter deinen Füßen ist, und an das, worauf du stehst. In Wahrheit ist Liebe dein Fundament, Liebe und nichts anderes als Liebe. Bar der Realität von Liebe wäre dein Körper außerstande, sich aufzurichten.
Ja gewiss, du hast eine Anhaftung an deinen physischen Körper und an all die Sinne, gleichwohl ist dein wahrer, lange währender Sinn Liebe, und das ist es dann. Du bist aus Liebe geboren, um Liebe zu schenken. Liebe ist nicht ein Zusatz. Liebe ist bei jedermanns Sein, ausnahmslos, fest und beständig eingebaut. Kein Krieg wird über Liebe ausgefochten. Kriege werden über Stolz geführt. Duelle traten aus Eitelkeit auf, welch letztere abseits von Liebe ihren Stand hat.
Liebe steigt aus Liebe und aus nichts sonst und aus nichts minderem als Liebe auf. Trügerische Eitelkeit und Stolz haben in der Liebe keinen Platz. Liebe ist nicht Billigung oder Verehrung. Liebe ist nicht ein Bedürfnis, da Liebe eben deine Substanz ist.
In der Welt kann man zu hören bekommen, es hapere an Liebe. Liebe kann nach irgendwohin abgeschoben worden sein, gleichwohl ist die ganze Vorstellung, Liebe sei absent, ballaballa und absurd.
Über Liebe reden kann bloß über Liebe reden sein. Die ganze Liebe ist in der Welt zugegen, ob du sie nun mitkriegst oder nicht. Liebe ist. Absenz von Liebe ist nicht. Nicht-Liebe existiert nicht. Das, was als das Gegenteil von Liebe in Betracht genommen wird, ist Liebe, welche ausgebremst und nicht los gelassen worden ist. Liebe erstellt keine Anforderungen. Liebe ist.
Das Meer hat Wellen, allerdings gehen Liebe und das Meer tiefer als jegliche Wellen.
Heavenletter # 6322 – 18. Mai 2018 – Your Garden Grows New Fruit Now
In deinem Garten wachsen jetzt neue Früchte
Gott redete …
Was widmest du deine Zeit und Kraft? Manchmal, vielleicht allzu oft, dem Dich-Abmühen und den Schwierigkeiten. Gehe in die Richtung, in die du wahrhaftig dein Herz und deinen Geist sich hingeben sehen möchtest.
Geliebte, und Ich meine, Geliebte, ergibt es für dich einen Sinn, deine Beachtung nach dorthin, was du von vornherein nicht möchtest, umzulenken? Ich bitte dich, nicht ein Empfinden von Furcht und Grauen mit dir herumzutragen, über das, was in deinem Leben und in der Welt, in der du einmal lebst, kommen könnte, gleichwohl scheinst du darin einen Vorzug zu erkennen.
Ja, früher oder später, erwartet dich und erwartet deine geliebten Angehörigen der sogenannte Tod. Deinem durchweichten Herzen sind dies sorgenvolle Nachrichten über alle Maßen. Dies soll nicht zugelassen werden – Ich kann nachvollziehen, dass du dies so siehst, dennoch frage Ich dich: Was für ein Vorzug liegt wohl in deinem Betrauern im Voraus? Ganz einfach, du weißt nicht, wie du davon ablassen kannst. Du scheinst von der Idee des Darum-Wissens gefangen genommen zu sein.
Wenn es noch nicht geregnet hat, zu welchem Zweck solltest du dann einen großen schwarzen Beerdigungsschirm, bevor es tatsächlich dazu kommt, mit dir herum tragen mögen?
Geliebte, muss der Gedanke daran, für dich oder für einen geliebten Angehörigen, sobald es dann eintritt, im Himmel einen Stuhl herzuziehen, bei dir eine solch düstere Begebenheit darstellen? Von der Erde scheiden vermag mit Sicherheit mehr darzubringen denn Verhängnis und Untergang. Geliebte, es gibt in deiner Stifte-Schachtel mehr als eine Farbe, um daraus auszuwählen. Tatsache ist, dort ist eine ganze Reihe von Farben zu finden. Hilf dir selber.
Erlaube Mir, dir zu sagen, dass alles gut ist. In Wahrheit sind beträchtlichere herrliche Möglichkeiten zugegen, als du davon zu träumen wagst. Das Wasser ist fein. Alles ist gut. Lasse deine Ängste los. Du bist dabei, glücklich zu sein, sehr glücklich. Gold ist da, Gold, was auf dich wartet, ja, für dich und für deine geliebten Angehörigen.
Selbst in der Welt, wenn du in ihr aus einer Wohnung ausziehst, beginnst du bald darauf, dein neues Leben in der neuen Wohngegend zu leben. Es kann sein, du hast dich ein wenig einzugewöhnen. Oder vielleicht auch nicht. Du lebst jetzt in deinem Zuhause. Du bist ganz bestimmt außerstande, die alte Stelle mit dir zu bringen. Du bist nicht mehr länger damit befasst, am alten Ort Reparaturen oder fernere Dekorationsänderungen auszuführen. Du hast nun einen neuen Ort, der frisch anzustreichen ist, und einen neuen Garten, der zu bepflanzen ist. Der Gedanke an deinen neuen Garten schüttet Glücklichsein über dich.
Vom Blickwinkel des Himmels her gesehen, gibt es keinen Grund für Traurigkeit. Du lebst nun in einem zufälligen neuen Land, und in deinem Garten wachsen nun neue Früchte. Die Sonne befingert dich nach wie vor, um auf dich zu scheinen.
In was für einer Welt auch immer du jetzt soeben nun einmal wohnst, ein jeder Gedanke, den du hast und ein jeder Klang, den du hörst, hat auf dich Einfluss. Jeder Vogelruf zischt an dein Herz. Jedes Wort hat seine Schwingung, welche sich auf dich auswirkt. In deinem Lieder-Lexikon ist das Wort ‚to-night‘ und das Wort ’spell‘ länger als das Wort ‚but‘. ‚But‘ kürzt sich selber vorzeitig ab. Jedes Wort hat seinen Klang, hat seine Silben und hat seinen Einfluss.
Es gibt, wo du lebst, nichts, was dir belanglos und nicht folgerichtig ist. Sonne und Schnee haben ihre eigenen Schwingungen. Eine große Stadt oder eine kleine Stadt, trocken oder feucht, alle Wörter malen ihre eigenen Porträts, wie es dies die illusionären trughaften Wörter wann und wo und wie kommt’s ebenfalls tun.
Es ist ausgesprochen eine Sicht auf das Leben, dass nichts ist, wie es scheint. Eine andere Sicht ist die – oh, ja, alles ist rechtens und richtig so, als was es scheint, mach, was du willst; gleichwohl, stellst du, ganz gewohnheitsmäßig, Fragen über Fragen. Bei aller Vollheit deines Herzens – du fühlst dich pflichtschuldig, die Dinge ganz genau zu wissen. Geliebte, lasse all dieses Voraus-Wissen los und lege die Idee beiseite, dem was kommen wird vorgreifen zu mögen.
Alles, was du wirklich zu wissen brauchst, ist, in diesem Augenblick jetzt soeben, einem Vogel im Fluge gleich, zu leben. Ein Vogel hat nicht im Voraus ein Datum zu erfragen, wann er vor dem Winter gen Süden zu fliegen hat, oder, ihm ist überhaupt nichts zum Fragen.
Heavenletter # 6323 – 19. Mai 2018 – Music! Music! Music!
Musik! Musik! Musik!
Gott redete …
Du und Ich, als Einssein, sind so nahe, wie nahe sein kann. Eins ist Eins. Gleichwohl, diese besagte Realität, die Ich wiederholt anspreche, scheint dir fortgesetzt von weither geholt zu sein. Leider, du hast unter Umständen mehr das Gefühl, dich näher an der Gegenwart von Einsamkeit aufzuhalten, als du dich am Schlag Meines Herzens zu sein verspürst.
Unser Einssein bedeutet nicht, dass Ich dich besitze, oder dass du Mich besitzt. Sofern Ich eine Gitarre wäre, würde das bedeuten, dass du und Ich, im Einssein, Ein und Dieselbe Gitarre sind. Wir reden nicht über zwei Gitarren. Da ist Eine Gitarre, und sie spielt Sich Selber, sodass sie Alle hören. Wir haben angelegentlich dieser Metapher, angelegentlich dieses Bildes nicht einmal mal miteinander die Dinge klar auf den Tisch und zu Sprache zu bringen, das begreifst du. Musik ist selbstevident, sie versteht sich von selber.
Ah, die Sphärenmusik.
Das ist felsenfest klar. Wir reden von Musik, die gespielt wird, und Wir reden von Musik, die gehört wird. Wer ist der Zuhörer, und Wer ist der Spieler? In einem gewissen Sinne können Wir sagen, dass Musik das Allererheblichste ist, und das ist es dann. Wir können von einem Beobachter ebenso wie von einem Spieler reden. Es gibt keinen Beobachter. Ich möchte davon ausgehen, dass Ich (oder Wir) einfach sagen kann/können, dass Musik sich selber spielt. Ein Lied wird gesungen. Das Lied singt sich selber. Die Menschheit ist auf es eingestimmt.
Man kann sagen, es gebe einen Gastgeber und es gebe einen Gast, freilich, wer kann das unterscheiden, und wieso?
Musik existiert. Musik wird vernommen. Liebe ist. Da ist ein Piano, und dessen Tasten gehen herunter und herauf. Musik erschafft sich selber. Du und Ich sind die Musik, welche Wir hören.
Man könnte vielleicht die Aussage treffen, dass Wir oder Ich, das Eine von Eins, die Musik bin, welche zu hören ist. Ich kann als die Musik Selber umrissen werden. Von Belang ist die Musik, und nicht irgendwelche Beschreibung. Es gibt nichts, um es herauszufinden, mit der einen Ausnahme, die Musik zu hören, welche das Universum für einen und für Alle zu Gehör bringt. Musik ist kein Geheimnis. Rhythmus existiert. Lasse die Trommeln dröhnen.
Wer ist auf die Musik gekommen? Kann etwas, was stets existiert hat, als entdeckt ausgemacht werden? Wann denn ist Musik nicht übergekommen? Stets seit jeher, seit der Schöpfung – ist da nicht der Wind in seinem Schlepptau am Wispern? Wie steht es um den Regen, der sein Lied auf den Gehweg oder einen Teich trommelt? Wie steht es um kleine Füße, die hinauf und herunter rennen, und um Atemzüge, die genommen werden, und um das Glucksen eines Säuglings? Wie steht es um das Schlagwerk klatschender Hände?
Ja, die Welt macht Musik. Musik gehört fern und nah gehört. Es kommt zu keinem Verfehlen eines Schlages oder einer Formung von Musik.
O, du Meine Güte, ja, da ist ein Chor von Herzschlägen in einer Symphonie.
Die Wogen des Ozeans bringen ihre Lieder zu Gehör. Hört jede Seele dieselbe Weise? Wie kann dies rundum bekannt sein, und was spielt das für eine Rolle? Die Meere singen. Selbst wenn du nicht an der Küste anwesend bist, kann Musik der Meere in deinen Ohren zu Gehör kommen. Ja, Musik ist inwendig in dir inbegriffen. Musik ist die Sprache deines Herzens.
Dir ist zudem der Vogelgesang beschert worden, um, je nach Belieben, seiner zu lauschen.
Was bedeutet es, dass die Musikkapelle aufspielt, so es ja so ist, dass es niemals eine Musik gegeben hat, für die du nicht parat bist, sie zu vernehmen und sie durch deinen Blutstrom rinnen zu spüren, und die nicht in deine Ohren hinein tippt, gleichsam, als wäre sie von irgendwo inwendig in dir? Du bist die Musik, die du hörst. Zikaden finden sich ein, und sie bieten dir ihren Gesang dar. Deine Entgegnung lautet, hinzuhören, und zu bemerken, dass die Heuschrecken des Ansinnens sind, ihre Musik für dich darzubieten. Heuschrecken singen für dich, oder sie reiben ihre Füße für dich. Musik! Musik! Musik!
Musik war immer. Stöcke wurden gerieben. Blätter fielen geschlossen und einhellig herab, einem Chor aus Blättern gleich. Dein Herz schreit nach Musik, und es ist einem so – Musik ist einem ebenso naturgemäß, wie natürlicherweise im Ozean Delphine am Schwimmen sind.
Wer macht die Musik? Wer veranlasst die Ohren, dass sie hören?
Du hast ebenfalls etwas mit dem Eintritt von Musik in die Welt hinein zu tun.
Hmm, ohne Stille als Vorläufer dabei – wie sonst wäre da Musik am Existieren?
Heavenletter # 6324 – 20. Mai 2018 – Hello, I AM Here, God!
Hallo, ich BIN hier, Gott!
Gott redete …
Sofern bei der schönen Welt, in der Wir leben, äußere Quellen oder ungeratene innere Quellen die Macht übernommen haben, erheben Wir, die Liebhaber des Lebens, jetzt erneut Anspruch auf die Welt. Wir beanspruchen die äußere Welt mit schlichter Huld und Wahrheit erneut. Wir erheben Uns mit Unseren Herzen, welche auf Liebe eingestimmt sind, und das ist es.
Liebe ist Unser Motivationsfaktor, anderenfalls – vergiss es. Etwas beweisen ist nicht Unsere Zweckstellung. Entgegennehmen kann nicht Unser Ziel sein. Unser Ziel ist es, dem Universum die Freude zurückzugeben, welche aus dem einen oder anderen Fehlverständnis heraus in den Schatten gestellt und verborgen gehalten worden ist – aus Torheit oder aus kurzfristiger Wichtigkeit von Minderem als Wahrheit, derweilen Liebe Unser unverfälschtes Gut ist. Es ist jetzt klar, dass individuelle Wichtigkeit überhaupt keine Art Wichtigkeit darstellt.
Es gibt Richtungen, in die zu gehen ist, und es gibt Richtungen, die zurückgelassen gehören. Auf die Welt erneut Anspruch erheben ist in keiner Weise ein Coup. Wir kidnappen ganz bestimmt die Welt nicht. Wir nehmen Liebe ernst und nehmen Uns nicht Regelungen zu Herzen. Wir versorgen mit Lebensmitteln. Wir geben die Welt ihrem Ursprung zurück. Wir haben nicht sehr ernst zu sein, gleichwohl sind Wir dennoch nicht frivol. Keinem einzigen hier bei Mir mangelt es heute an Gewahren, dass die Welt, so wie sie geschaffen wurde, eher ein wenig auf die Seite gestoßen worden ist. Es kann sein, dass Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen-Mögen verherrlicht wurde, unterdessen Güte und Barmherzigkeit fragmentiert worden sind. Womöglich ist es zu Gewahren gekommen, indes hat es eine Knappheit an Aufgewecktheit gegeben.
Zu einer jeden Zeit, wer ist für etwas zuständig? Kein Finger-Deuten nach sonstwohin. Wiederinanpruchnahme beginnt bei allen, die heute hier sind. Schau, dies nun ist keine große Angelegenheit. Dies ist kein toller Schwung. Wir stellen unsere Absicht zur Rückkehr der Herzlichkeit gegenüber der ganzen Welt auf – was meint, für Alle. Kein einziger wird für mehr herausgelesen, ebenso kein einziger für weniger.
Wir reden von Bestandteilen einer Welt, welche sich selber irgendwie vom Paradies entpackt hat, als es danach aussah, dass kein einziger dort hinblickte. Dies spielte sich ohne volle Vergegenwärtigung ab. Allzu Viele wurden übers Ohr gehauen. Jene, die die Liste führten, wurden ebenfalls übers Ohr gehauen. Lasst Uns nun zum Neuerrichten und zur Rückführung zurückkehren. Wir reden soeben darüber, deinen Bruder als dein Selbst zu lieben, oder als mehr.
Dies ist nicht eine Alles-auf-einmal-Aktion. Dies ist nicht ein Sich-Zusammentun und Sich-Verbünden. Es gibt keine irgendwie gearteten Fraktionen. Dies ist nicht etwas Aufsplittern in zwei. Jeder ist ein Gewinner, und Verlierer gibt es nicht. Dies ist wieder zusammenstellen und wieder einordnen. Nimm den Auftakt mit deinem rechten Fuß, im Gleichschritt mit dem Meinigen. Dies ist alles, was es braucht, um die Welt emporzuheben. Komme mit Mir. Wir sind auf einem Friedensmarsch. Wir sind direkt draußen im Freien. Hier geht’s zum Himmel. Rückkehr zum Himmel.
In Wahrheit gehen Wir voran. Friede und Liebe sind im Auftrieb. Verschreibe dich dem, dein Herz der Wahrheit der Güte und Barmherzigkeit zu schenken. Du versuchst nicht, irgendetwas wettzumachen, noch auch jemanden zu begütigen, am allerwenigsten jemandes kleines selbst. Es ist einfach jetzt so, alle reihen sich für Frieden auf Erden und Allen ein Wohlgefallen ein. Just dies tun Wir. Wir sprechen von diesem wundervollen Raum in der Herberge. Geliebte, was sonst ist dermaßen passend, denn Raum für Alle zu machen. Offen gesagt, Ich kenne keinen anderen Weg.
Irgendwie ist es so gekommen – der Raum in der Herberge wurde beengt. Als dies geschah, schauten allzu viele nicht hin. Hier geht es nicht darum, Bedauern zu haben. Uns geht es um einen plötzlichen Anstieg von mehr Räumen, die gebaut werden. Dies ist alles. Dies ist nicht Beschränkungen in die Länge ziehen. Dies ist den Raum nutzen, der stets dagewesen war, und neu bauen. Vielleicht war es zu einem Zaudern gekommen ob der fehlgeleiteten Idee, dass du oder dass sonstwer ausgelassen werden würde. Komm, kehre zu dem Land von Milch und Honig zurück. Dort ist es, wo dein Bewusstsein rechtens hingehört und die ganze Zeit dazugehört hat.
Heavenletter # 6325 – 21. Mai 2018 – You Are a Hardy Flower
Du bist eine zählebige Blume
Gott redete …
Geliebte, was wäre denn, wenn du aufhören könntest, das Leben, so wie es dir möglicherweise in Erscheinung tritt, als eine unverhohlene Herausforderung anzusehen? Das Leben ist nicht angelegt, als ein Duell betrachtet zu werden, zu dem du aufgefordert wirst. Es ist angelegt, sofern denn nicht als ein Stück Kuchen, zumindest wie ein Friedensangebot zu sein – mit Sicherheit nicht wie ein Boxkampf im Madison Square Garden.
Was wäre, wenn du dir nicht, vollauf gerüstet, deine Boxhandschuhe überziehen würdest? Was wäre, wenn du im Leben ein neues Angebot erblicken könntest – nicht wie eine Konfrontation, indes mehr wie ein Händeschütteln oder wie ein Schritt voran in Richtung Fortentwicklung? Sofern du es könntest, sofern du es tätest – Mensch!, wie anders könntest du dann mit dem Leben umgehen? Siehst du dies?
Das Leben heute, so wie es dir erscheint – oftmals in der letzten Minute als ein Gast, der dir keine zuvorderste Beachtung entgegengebracht hat – kann dich tatsächlich zu dem Empfinden hinschaffen, du seist voll und ganz unvorbereitet überrumpelt worden. Sofern du doch den einen oder anderen, im Voraus ergangenen Hinweis bekommen hättest, hättest du es nicht mit dem Gefühl zu tun gehabt, dermaßen stark – mit dem Abwasch im Spülbecken – hängen gelassen worden zu sein. Du hättest einen hübschen Nachtisch backen können, mit welchem du das Leben willkommen heißt, anstatt in der allerletzten Minute zum Laden sausen zu sollen, mit dem Gefühl, nichts in der Hand zu haben.
Natürlich wäre es dir lieber, gütig und freundlich zu sein. Demnach, merke auf, Meine Rede geht nicht dahin, wohlvorbereitet zu sein. Nein, Ich spreche davon, einfach gütig und freundlich zu sein.
Bilde dir nun ein, du seist die Königin von England. Du würdest niemals die Türe schließen und deinem Gast zu verstehen geben, er solle fortbleiben oder erst später kommen.
Du würdest lächeln und sagen: „Bitte, kommen Sie herein.“
Im Inneren wirst du vielleicht denken: „Hmm, ich weiß gar nicht, womit ich aufwarten kann.“
Du könntest dich daran erinnern, dass du eine Schachtel mit zusammengestellten Schokolade-, Vanille- und Erdbeer-Eissorten im Gefrierfach hast, du könntest sie hernehmen und einen Diener zu dir rufen, er möge diese herzerquickende Eiscreme in deiner besten Schüssel aus bestem Silber herrichten.
Selbstverständlich hätten es deine Gäste niemals im Sinn, sich zur verkehrten Zeit oder nicht gut angezogen einzustellen.
Geliebte, du weißt nie, wer an deiner Tür anklopfen wird oder wie gut angezogen oder zwanglos angezogen deine Gäste erscheinen werden.
Was du wissen kannst, ist das, dass du die Tür öffnen und sagen wirst: „Oh, bitte kommen Sie herein. Nehmen Sie bitte Platz und verschaffen Sie Ihren Füßen ein wenig Ruhe. Ich möchte sehen, was ich für Sie besorgen kann. Sie haben all die Beschwerlichkeiten auf sich genommen, um zu mir zu kommen und mich zu besuchen. Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“
Sofern es bei der Königin von England darauf hinaus gelaufen ist, dir zu sagen, dass du das kürzliche Rugby-Spiel nicht gewonnen hast, würdest du dich auf dein gutes Benehmen besinnen. Du weißt, morgen ist ein anderer Tag. Möglicherweise erhältst du Mitteilungen, die dir schwerfallen, solche, welche dich geknickt zurücklassen, dennoch wirst du dabei alles in allem Geduld walten lassen. Das Leben kann der Bote an deiner Tür sein, dennoch hast du nicht, wie man so sagt, den Boten um die Ecke zu bringen und ihm das Leben zu nehmen.
Vielleicht könntest du zu dir selber sprechen: „Oh, bitte, lieber Gott, gib mir eine Chance, diese Neuigkeiten hinunterzuschlucken“, ja selbst dann, wenn dir die Kunden des Tages eine Last um den Hals darstellen.
„Verzeih mir“, sagst du zu deinem nicht geladenen Gast: „Entschuldige mich einen Augenblick, bitte. Ich bin gleich zurück.“
Sieh dich jetzt als die Königin von England, die einen Gast empfängt, den sie nicht erwartet hat. Du trägst die Nachricht mit Fassung. Vielleicht bist du erstaunt, dennoch weißt du zudem tief innen, dass diese Nachricht nicht die letzte sein wird, die du erhalten wirst. Dir ist außerdem klar, dass du eine zählebige Blume bist, welche sich erholen wird. Ja, es kann sein, du bist zutiefst fassungslos, dennoch, du wirst nicht für immer sprachlos sein.
Das Leben überreicht dir desgleichen die Gelegenheit, dich zu erholen. Selbiges Leben, welches dir die schwere Nachricht zustellt, wird auch deine Augenbrauen trösten und dich stark und resilient machen, und es wird dir helfen, Wege zu finden, um das Leben zu deinen Gunsten mit dem Anstand zu ehren, welcher dessen, der ein Gast von Mir in dieser Welt ist, würdig ist – unabhängig davon, dass das Erscheinungsbild der Welt dir, Geliebte, eher in Richtung kasperhaft aussehen wird.
Heavenletter # 6326 – 22. Mai 2018 – Love Is Like the Scent of a Hyacinth Announcing Spring
Liebe ist wie der Duft einer Hyazinthe, welcher den Frühling ankündigt
Gott redete …
Geliebte, vom einen Herzen zum anderen ist Liebe im Fluge. In aller Stille erbeten, wird Liebe weitergereicht, gleichsam als werde sie in der Brise geregt. Nach Liebe wird gerufen, und Liebe wird ausgetauscht, neulich erst, wie sie es unter Umständen ist, hervorgeborsten – , Liebe am Sich-Regen, Liebe, welche sich zuträgt, Liebe, welche laufend wiederkehrt, als wäre sie neu, frisch vom Himmel her geschüttet, so, als wäre Liebe etwas Frisches, derweilen Liebe ebenso immerzu neu erbeten ist, wie ja um die Sonne ebenfalls jeden Tag neu nachgesucht wird.
Etwas, was gewollt ist, etwas, was garantiert ist, als wäre Liebe neu und frisch, während sie doch immerfort gewesen ist. Schöne Liebe wird verstreut, tritt auf und tritt, dem Tau auf der Knospe gleich, erneut auf, wie Liebe, welche in Gesang hinein birst, gleichsam als dämmerte Liebe vom Himmel herauf – was sie ja tut. Liebe, welche sich jeden Tag aber und abermals ausweitet, ein Chor Liebe vom Himmel, ausgetragen so leicht wie Luft, von einer Herkunft, welche merklich ist und dennoch eine Überraschung darstellt, eine tägliche Gabe von Obenher. Mit Sicherheit ist dies so – täglicher Sonnenschein, welcher in der Welt überquillt, für alle bestimmt, bestimmt um die Freigiebigkeit der Erde so wie es im Himmel darum steht zu sein.
Liebe ist der Stadtschreier. Ein Schiff setzt Segel, und der Ruf ist rundum zu hören: „Alle an Bord.“ Was für ein wundervoller Sonnenaufgang Liebe doch ist, während sie mit dir gleichzieht und von du weißt nicht woher ausströmt, gleichwohl ist Liebe, und ist Liebe niemals nicht. Liebe ist die wirkliche Beschaffenheit der Welt, und Liebe ist hier und jetzt. Liebe schafft Federndes in deinen Schritt.
Liebe ist wie der Duft einer Hyazinthe, welcher den Frühling ankündigt, er füllt das Herz, der Duft der Liebe durchdringt die Welt. Heilig, heilig ist Liebe, so sie dein Herz betritt und das Universum erneut erfüllt, welches dein Herz ist und belegt und in Beschlag nimmt, gleichsam als sei Liebe stets unbemerkt, derweilen, Geliebte, Liebe alles was wohlvertraut ist, ist. Liebe wird vorweggenommen, und dennoch ist Liebe stets neu und keine Überraschung.
Liebe ist die Treppe zum Himmel. Es gibt kein Erklimmen. Es gibt allein Seien, und Seiend, das bist du, all die Liebe in der Welt. Du bist der Liebe nicht neu, denn du bist mit Liebe durchdrungen, Liebe in einem jeden Atemzug, Liebe in jedem Blütenblatt, Liebe in einem Herzschlag zu den Herzen Aller hin geworfen.
Gemacht aus Liebe – bist du Liebe. Ein eines Herz schlägt und umfängt die Welt. Liebe geht auf jedes Herz erwidernd ein. Liebe wird nicht erbeutet. Liebe langt ein und verstreut sich selber. Liebe ist immerzu neu, derweil Liebe auf ihren eigenen Ruf eingeht. Liebe ist immer in Saison, im Tal und auf den Bergwipfeln, Liebe ist dir der Gipfel des Morgens.
Liebe kehrt wieder, und Liebe wird erinnert. Liebe glänzt der Liebe gleich. Es gibt keine Absenz von Sonnenschein, und keine Absenz von Liebe, ausschließlich Gegenwart von Liebe, das Überströmen von Liebe, Liebe, welche nach überallhin überquillt, und Liebe, welche ihre hellen Augen allerorts auftut. Was sonst gibt es, um davon zu reden, außer von Liebe, so sie in den Kammern deines Herzens und in einer jeden Zelle des Seinswesens, welches am Existieren ist, am Schlagen ist, und in jedem Löwenzahnschirmchen, welches in die Luft hinauf getragen wird, um sich selber neuerlich aufzufrischen? Freude der Welt – das ist Liebe. Es steht zum Vergleiche-Anstellen keine fernere Freude zur Verfügung. Leben und Liebe sind diese Liebe, eingepflanzt in den Garten Eden, und welche du ob deines ureigenen Seins auffrischst. Liebe wird nicht verfügt, Geliebte. Liebe ist, und du bist ein Träger von Liebe, so Liebe ja in deinem Herzen für die ganze Welt tanzt, um eingeatmet zu werden und um als ein Balsam für die Welt ausgeatmet zu werden, dem Manna vom Himmel her gleich, abkömmlich und frei für Alle, und, zu Meinem Entzücken.
Schier der Gedanke daran, dass Liebe ist, und dass einzig Liebe ist, dass es nichts anderes als Liebe gibt, was für ein Erstaunen, was für eine Verwunderung. Du bist Mein Spediteur von Liebe, und an Liebe ist kein Beginn oder Ende. Auf diese Weise machte Ich die Welt mit dir der Liebe voll, Liebe, inwendig in dir ruhmvoll gänzlich unversehrt mit Meiner Liebe ausgesät. Liebe, Unsere Heiligkeit.
Heavenletter # 6327 – 23. Mai 2018 – The Courtyard of Heaven from Which You Arise
Der Hofraum des Himmels, aus dem du dich erhebst
Gott redete …
Geliebte, Ich rufe dich herbei. Jeden Tag rufe Ich dich herbei zu dem Vorhof des Himmels, aus dem du dich erhoben hast. Allzu oft denkst du dich so: Du befindest dich auf dem Weg zum Himmel. Dies ist wahr. Entsinne dich überdies, dass du vom Himmel her gekommen bist. Vom Himmel her, ja, und zum Himmel hin kehrst du zurück. Es ist eine Stolperfalle, zu glauben, du seist einmal aus dem Himmel hinausgeworfen worden.
Niemals, nicht einen Herzschlag lang, bist du je hinausspeditiert worden. Nun ist es für dich an der Zeit, die Dinge anders zu sehen. Darf Ich dir ins Gedächtnis zurückrufen, dass dorther, woher Ich komme, stets und für immer Platz für dich ist, für dich, der du das Licht Meines Herzens bist. Herberge ist ohnedies eine Metapher. Der Himmel geht weit über jedwede Herberge hinaus. In Wahrheit mietet niemand im Himmel für eine Nacht oder eine Woche ein Zimmer an. Der Himmel ist dein Geburtsort und dein permanentes Zuhause – Unsere permanente Heimstatt des Einsseins. Du bist definitiv kein Eindringling im Himmel. Du bist ein Eingeborener des Himmels, denn du und Ich sind Eins. Im Himmel habe Ich Wohnung, und du wohnst bei Mir als Eins im Himmel. Bei Mir, das ist es, wohin du gehörst – nirgendwohin sonst.
Der Himmel ist Unsere Eine Bleibe vom Anbeginn bis zum Ende, obschon Ich zu betonen habe, dass der Himmel keinen Anfang und kein Ende hat. Als was malst du dir den Himmel aus, wenn nicht als Endlosigkeit? Endlosigkeit hat keine Eröffnungen oder Stilllegungen an sich, ganz entschieden nicht. Wir rennen im Himmel nicht herum. Der Himmel ist nicht eine günstige Gelegenheit. Er ist nicht aufs Geratewohl. Endlos meint Endlose Stille. Dies bedeutet Endloses Einssein. Himmel ist ein Zustand für alle Ewigkeit. Dies ist die ganze Story des Lebens. Geboren zu meint, was es besagt. Wir sind beständig im Himmel gegründet. Himmel ist echt.
Es ist die Erdenwelt, welche zeitweilig ist. Du bist nicht auf dem Weg zum Himmel. Du bist bereits hier bei Mir. Ausnahmslos. Es kann sein, du hast dein Gedächtnis eingebüßt. Es wird zurückkehren. Du kannst nicht wiedereingesetzt werden, denn du bist immerzu hier gewesen. Es gibt keinen neuen Pass, den du benötigst. Du bist eingetragen und besiegelt als ein permanenter Bürger. Ich stehe für dich ein, wiewohl sind Unsere Hände miteinander verknüpft, wenn man es so sagen will. Dies ist über füreinander Einstehen hinausgehend. Wir sind Eins. Eins sind Wir. Eins BIN Ich. Mehr so ist es.
Geliebte, Wir waren nie voneinander abgesetzt. Nein, stets Ein Unzertrennliches Einssein. So sage Ich es.
Es kann nur eine Art Scherz sein, einen Moment lang die Möglichkeit zu erwägen, dass Ich dich gar eine einzige Sekunde lang in einer Million Jahren ableugnen könnte oder würde. Auf keine Weise. Einmal Eins, immer Eins. Lasse jedwede frei erfundene Idee ein für alle Mal los. Wir sind nicht einmal zwei Erbsen in einer Schote. Nein, Einssein ist. Wir sind sozusagen an der Hüfte zusammengefügt. Selbstverständlich ist es so, Wir (Ich) sind Einssein, was weit über jenes hinausgeht. Einssein ist weit jenseits von Individualität. Individualität ist mehr wie ein Splitter im Auge. Wovon Ich soeben rede, das ist jenseits von Einbildungsvermögen. Lege jegliche derartige Illusion beiseite. Trete zur Wahrheit hinzu. Kehre dem, was nicht so ist und nie so gewesen ist, den Rücken zu. Wahrheit ist.
Die Wahrheit ist – Ich kann nicht von dir weggerissen werden. Ich könnte es nicht und wollte es nicht zulassen. Es ist im Himmel Wahrheit Alleinig. Lasst Uns das ein für alle Mal klarstellen.
Wo Ich bin, bist du. Einssein bin Ich, und also bist du Einssein. So steht es darum, keine wenn’s, und’s oder aber’s. Rein und simpel.
Niemals würde Ich Meinem Einen Selbst Meine Äußerste Freude versagen mögen. Es gibt kein du oder Ich. Da ist Ich, und du bist mit Mir Eins. Wir sind Ein Geeintes Einssein. Alles Sonstige ist minder. Minderes ist Quatsch. Unser Name ist Wahrheit, Eine Wahrheit, so sei es. Gott ist Einssein, unabhängig davon, welche Sprache du nun mal eben sprichst. Wahrheit ist, und das ist es, ein für alle Mal.
Heavenletter # 6328 – 24. Mai 2018 – What Is the Meaning of This Life You Seemingly Live Anyway?
Was ist ohnedies der Sinn dieses Lebens, welches du zu leben scheinst?
Gott redete …
Geliebte, dein gegenwärtiges Leben sieht dir wohl eher nach einer Achterbahnfahrt aus, unterwegs in halsbrecherischer Geschwindigkeit und mit hellen Lichtern, die aufblitzen, du weißt schon, wie dort, wohin du unter Umständen am Samstagabend zur Unterhaltung gehst. Ebenso wenig hat dein Leben nach puritanisch auszusehen.
Komme mit deinem Leben gut klar, mache nicht so viel aus ihm, genauso wenig, streife es nicht ab, als wäre es schier Zeitvertreib. Das Leben ist hier, um dazubleiben – das eine einzige, welches du in diesem Augenblick hast.
Stelle dir nicht vor, du habest das Leben am Hals, oder das Leben habe dich am Hals. Etwas Großartiges geht vor sich, und du bist dabei mit von der Partie. Du bist nicht überrumpelt. Ein Teil von dir weiß im Grunde genommen, was vor sich geht. Du bist nicht, unter keinen Umständen nicht, der letzte, der das weiß. Gewiss, es kann der Fall sein, dass du durch geschlossene Augen hindurch siehst, dem Leben nicht so recht ins Gesicht starrend.
Dies ist dein Leben, Geliebte, niemandes sonst, selbst dann, wann du vielleicht Momente hast, während derer du deinem Leben ein Fremder bist. Du siehst dich selber, gleichwohl fällt es dir schwer zu glauben, dass dies wahrhaft dein Leben ist, was sich abspielt. Du hast eher das Gefühl, weit draußen zu sein. Du hast das Gefühl, ein Irrtum habe sich begeben. Deinem Empfinden nach ist es sicher, dass dein Leben bestimmt war, anders zu sein als das, wie es aussieht. Du bist dir sicher, du warst dazu bestimmt, ein Leben zu führen angefüllt mit Gewissheit, nicht jedoch ein Leben voller Wanderlust, nicht eines, das auf der Strecke bleibt.
Womöglich hast du lange und schwer auf das gewartet, was wahre Liebe genannt wird, und wahre Liebe hat dich nie eingeholt. Seltsam, ist das nicht so? Leider Gottes, einige deiner Träume fielen durch. Du weißt nicht, was sonst aus deinem Leben zu machen ist. Dein Leben war gewiss keine gerade Linie, keinesfalls, es war eine äußerst wellenförmige Linie, welche hinein und heraus, hinauf und herunter läuft, durch Ritzen und ebenso durch hellen Himmel, dennoch wirst du dich wohl fragen, was aus ihm zu machen ist, aus diesem unerwarteten Leben, auf das man als das deine zu sprechen kommt.
Kann es möglich sein, dass du in Wirklichkeit das Leben von sonstwem erhalten hast, und dass jemand anderer das idyllische Leben, worauf du aus warst, bekommen hat? Selbstverständlich ist es ebenso möglich, dass das eine oder andere deines empfangenen Lebens den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Du kannst es nicht verleugnen, dass etliches davon just dies getan hat. Gleichwohl, wie kann es denn sein, dass du diese Geschichte selber niedergeschrieben hast, unterdessen du dich dabei ja wie ein Zaungast fühlst und keinesfalls dauernd vor Freude am Tanzen bist?
Wer waren jene Menschen, die du zu kennen schienst? Wer waren sie wirklich, und was richteten sie in deinem Leben aus? Wie sind sie in Wirklichkeit hierher gekommen? Was tat der eine oder andere von ihnen in dem, was man Leben nennt?
Ihr wart alle so eine Art Fußwanderer, dennoch, so möchte es Einem scheinen, nicht stets füreinander bestimmt. Es ist zu einer Menge Heftigkeit gekommen, das hast du einzuräumen, selbst so es Partikel an Liebe gegeben hat, welche Einem eindringlich vor Augen gestellt wurden, die allerdings zur Seite gelegt wurden.
Heavenletter # 6329 – 25. Mai 2018 – Beloved, You Are Already Reborn
Geliebte, du bist bereits wiedergeboren
Gott redete …
Geliebte, es gibt für dich keine Notwendigkeit, im Verlauf deiner Runde derzeit auf Erden eine Gewissenhaftigkeit zu entwickeln. Lebe dein Leben, so gut du es kannst, und lass Dich-Sorgen über vergangene Einflüsse in der Welt los. Es ist keine Tugend, ein schweres pflichtbeladenes Gewissen mit dir herumzutragen. Sei guten Willens. Ehre dich selber und die Welt.
Du bist unschuldig geboren. Es gibt die Redewendung: So unschuldig wie ein neugeborenes Kind. Glaube das. Das ist wahr.
Bejahe, dass du das Leben mit einer sauber gewischten Tafel beginnst. Nimm nicht all die angenommenen früheren Leben, die in deine Taschen gestopft sind, hinüber. Lebe dein gegenwärtiges Leben jetzt. Gib diesem laufenden Leben dein Alles. Mache dieses neue Leben zu einem glücklichen Leben. Solltest du dir dein gegenwärtiges Leben missgönnen mögen, als eine Rückzahlung, solltest du es so elend machen mögen wie du kannst, und solltest du zur gleichen Zeit andere Menschen ebenfalls mit Trübsal bewirten mögen?
Ich sage dazu: „Nein!“ Ich sage: „Reise dieses Mal rundherum vergnügt. Sowie deine Reise die Reise wert ist, machst du die Welt zu einem besseren Platz. Geliebte, wieso denn nicht die Welt zu einem besseren Ort machen, während du bei ihr da bist? Bitte bleibe von Unangenehmheit und anderen Formen von Quälerei fern. Bezahle vermeintliche vergangene Schulden mit Freude ab. Ergibt dir irgendetwas anderes einen Sinn? Ich erkenne keinen Vorzug im Leiden. Ich erkläre entschieden, egal um was für eine Vergangenheit es sich handeln könnte, die du abbezahlen möchtest – zahle sie der Welt mit Freude ab.“
Möchtest du dies für Mich tun und für all die Anderen, die in der Welt leben, in der du lebst? Sofern du deinem Mutmaßen nach eine Schuld abzubezahlen hast, erwäge, dass Ich sie für dich abbezahlt habe. Du hast nun die Freigabe, dieses Leben zu genießen und es für Alle fröhlich zu machen. Ich möchte gerne sagen, dass es, sofern Karma dieses Mal rundherum in Bedacht genommen werden sollte, als dein Karma ausgewiesen ist, fröhlich zu sein. Dies ergibt für Mich einen Sinn, und dies teile Ich mit dir.
Diese deine Lebenszeit ist nicht angelegt, einer düsteren Vergangenheit zu folgen. Ich verhindere das. Schau her, das Leben ist ohnehin einfach ein Traum. Entspanne dich in einen heiteren Traum hinein. Streife Weh ab. Tanze voller Freude. Lasse das Vergangene los. Es ist ein für alle Mal hinter dir. Bedenke, dass du es nun besser weißt, denn, ja, das ist klar, das tust du. Die ganze Vergangenheit hat ja wohl irgendwie einem guten Zweck gedient. Es gilt dir nicht oder sonstwem nicht, sich aus der Vergangenheit einen Reim zu machen. Sei durch mit ihr.
Es stellt eine gute Wette dar, dass du dich jetzt auf einem höheren Grund befindest. Geliebte, du bist bereits wiedergeboren. Friede der Welt. Nicht per standardmäßiger Voreinstellung ist es dir angelegen, dich selber dieses Mal rundum als unwillkommen zu betrachten. Erachte dich hier fürs Glücklichsein, für Wohlwollen und nicht für Minderes. Bedenke, dass Ich dich in Meinem Handinneren halte, und dir alle Freudenbotschaften zuflüstere.
Zu jedermann spreche Ich: „Genug von der Vergangenheit. Sei mit ihr durch. Lasse sie los. Ums Himmels willen, Vergangenes ist Vergangenes, und es ist erledigt und vorbei. Heute ist ein neuer Tag. Staple die Freude eines neuen Tages auf. Du lebst jetzt in einem neuen Kalenderjahr. Trage auf deiner Kalenderseite heute ‚Freude‘ ein, und mehr Freude in der zeitweiligen Welt.“
Du hast neue Freudentänze zu lernen. Lerne zügig und vergiss niemals, dass Ich lautheraus singe: ‚Freude der Welt‘.“
Heil dem heutigen Tag! Dies ist ein neuer Kalender, nicht ein alter, über den Übersicht zu halten ist. Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben? Existiert für dich irgendeine Art Kick darin, ein nutzloses Überbleibsel aus der Vergangenheit zu sein? Obliegt es dir, darauf stolz zu sein, dass du einst vor langer Zeit zu den für unwertest Erachteten auf Erden gehörtest? Du verdienst entschieden mehr Liebe als je zuvor. Du hast neues Land, um dich heute darauf hinzulegen. Mach damit weiter.
Heavenletter # 6330 – 26. Mai 2018 – All Along
Von jeher
Gott redete …
Geliebte, es ist etwas dran am Den-Kopf-Herunter-Neigen, etwas, was mehr mit Aufwachen zu tun hat, denn mit Sich-Unterwerfen. Da ist etwas von würdigendem Anerkennen mit dabei. Da ist etwas davon dran, deinen Weg eindeutig zu finden, Türen, welche sich öffnen, in den Blick zu nehmen, anstelle von Türen, die sich schließen. Eine Glühbirne geht für dich an. Du beginnst dazu anzuwachsen, dein Selbst als eine Schöne Seele zu erblicken, und mithin erheitert sich Mein Herz inwendig in dir.
Du siehst nicht mehr länger so vieles Dich-Abrackern. Es ist mehr von einem Sichten, so, wie dein Blick nunmehr ist. Es ist, als erblickst du einen Stern am Himmel, welcher unversehens deinen Namen trägt. Der Stern ist dein Namenspatron. Es ist nicht völlig so, dass du bei dem angekommen bist, was du vielleicht als Errettung bezeichnest. Es ist mehr wie wenn ein Portal inwendig in dir sich vor deinen ureigenen Augen zu öffnen beginnt. Einst warst du blind, und nun siehst du. Du hast mehr als einen ehrfurchtsvollen Streifblick auf die Herrlichkeit des Herrn, welche vor dir aufragt. Du begreifst, dies ist eine Sicht deines Selbst, wie es im Himmel ist. Dein wahres Sehvermögen holt die äußere Welt weit jenseits von zufälligen Begebenheiten ein.
Du nimmst die Wahrheit von deinen Zehenspitzen bis zu deinen Fingerspitzen in dich auf, auf dieselbe Weise, wie sich Strahlen Meines Herzens blendend durch dich hindurch Himmelwärts weitervermitteln.
Du trachtest nicht mehr länger nach Licht. Nun siehst du die Strahlung Meines Lichtes Selbst. Nun erkennst du, dass das Licht, das du gesucht hast, die ganze Zeit deines war. Dein Bezweifeln ist in die Winde zerstoben.
Du wunderst dich nicht mehr darüber, wo sich Gottes Licht versteckt hat. Jetzt ist es so – du siehst, dass Mein Licht seit eh und je dein war. Um Gottes willen, die ganze Zeit über, ausnahmslos, bist du das Licht der Welt gewesen. Seit eh und je warst du die Ausströmung des Lichts der Welt, welches durch deine Augen und erleuchteten Fingerspitzen hindurchschien. Du bist das Licht der Welt und bist es seit dem ersten Moment der Schöpfung immerfort gewesen. Demgemäß ist der Himmel stets von inwendig in dir nach draußen am Fließen gewesen.
Du bist nicht mehr länger ein Sucher Meines Lichts. Du hast die ganze Zeit an deine eigene Tür geklopft.
Von jeher bist du genau das gewesen, was du dir vorgestellt hast, du suchest es von weither. Du bemerkst jetzt, dass du das Licht bist, von dem du meintest, du würdest es alsdann, sobald du höher aufsteigst, merken. Du hattest nicht erkannt, dass du bereits auf deiner vollen Höhe standst.
Es ist nicht so, dass du angekommen bist. Du schickst dich an zu erkennen, wo du immerzu gewesen bist. Du bist in einem Zustand gänzlichen Einsseins gewesen, nicht als Hinzugefügtes oder als eine Untergliederung, sondern vielmehr in Ganzheit. Es hat in Wahrheit nie ein äußeres du gegeben, ausschließlich das innere du. Du, Ich, der Eine Gott haben Uns seit jeher inwendig in dir herumgetrieben. Habe Lust darauf.
Seit eh und je hattest du kein Eingeführtwerden nötig. Seit eh und je warst du Mein Selbst. Du hast dir, von Hause aus, nie Flügel hervorsprießen lassen. Du warst bereits beflügelt. Du warst immerzu das Seinswesen von der Höhe, zu dem du sangst und nach dem es dich verlangte. Du warst deines Herzens Sehnen nach deinem Selbst. Stets war es so – du betetest zu deinem eigenen Gott-Selbst. Ich bin du, und du bist Ich – der Eine. Du hast dich nicht einfach nach hierhin erhoben. Du bist seit jeher der Liebreiz Gottes gewesen. Du bist seit jeher die Kraft und die Herrlichkeit gewesen. Du hast dir bloß ausgemalt, du seist entlanggeschlurft, alldieweil du der Gott in der Höhe warst, den dein Herz anrief.
Dies ist die schiere Wahrheit. Du hast den Punkt verfehlt, bloß, weil dies eher nicht zu dem gehört, was man so schön dahererzählen kann. Mache dich mit just der Anschauung vertraut. Du hast dich scheinbar bei deiner Suche nach deinem Selbst Himmelwärts gewandt, währenddessen du dich immerzu und niemals nicht in dem Strom des Himmels befunden hast. Nie warst du Gottlos. Du, du selber, und Ich kommen der allergrößten Entdeckung der Menschheit gleich. Du als Ich und Ich als Eins haben immer in der Höhe gesungen. Hallo, Mein Selbst.
Heavenletter # 6331 – 27. Mai 2018 – You Are a High-Rising Star
Du bist ein hoch aufsteigender Stern
Gott redete …
Geliebte, du bist ein hoch aufsteigender Stern, welcher noch nicht ganz mit der Auffassung gleichgezogen hat, dass du ein Stern bist, der bereits hochoben am Himmel aufgegangen ist. Du bist ein hoch aufsteigender Stern, über den du die Vorstellung hattest, er sei auf der Erde tief in den Boden eingesetzt. Dies macht deutlich, wie sich eine irrige Idee als die Crux all deiner angeblichen Ermangelungen ausweist. Meine Güte, male dir die Kraft aus, welche – und sei es bloß eine einzige – eine irrige Idee bei sich hat und führt. Stelle dir die Macht der Wahrheit vor, welche du bist. Der Satz „Geheiligt seist du!“ nimmt eine ganz neue Bedeutung an. „Geheiligt sei dein Name.“
Zeit zum Fliegen! Du hast bereits Flügel, und du bist stets hoch oberhalb der ganzen Welt während der sämtlichen Erdenzeit, als du glaubtest, du seist Erdgebundenermaßen am Fliegen gewesen. Du wachst nun zur Wahrheit auf. Dies ist dein Moment der Wahrheit. Nun fängst du an zu sehen, so, wie du zuvor noch nie so recht gesehen hast. Dies ist eine einzigartige Taufe, die du jetzt empfängst. Lache nicht, Geliebte. Du bist fürwahr Gott in der Höhe. Hast du dich etwa nicht jetzt soeben erneut packen lassen? Was für eine Entdeckung – dich an deine Wahre Identität hängen. Du läufst nicht mehr schier einfach durch das Leben. Du bist jetzt ein Hochflieger.
Ich überreiche dir nun deine Geburtsurkunde, die für alle Ewigkeit dein sein wird. Ja, nun bist du eingetragen und besiegelt, wo du stets gewesen bist, was du aber noch nicht so ganz bemerkt hattest. Du hattest nicht erfasst, dass du der Vogel im Fluge bist, das meint, dass du Gott in der Höhe bist.
Dies ist ein Erkennen, mit dem du jetzt locker umgehst. Du akzeptierst dich selber. Dies sind keine leeren Versprechungen. Lange ist dir die Wahrheit über deine Geburt bekannt gewesen. Das ist gut so, denn nunmehr weißt du um das Maß der Erstreckung, zu der du aufgestiegen bist. Es liegt dermaßen viel Kraft in der Kenntnis des wahren Zustandes der Dinge. Es ist recht sicher, du hattest den Anschluss verpasst. Nichts mehr. Nun weißt du genau, wer du bist, und machst daraus keinen Hehl.
Du bist die reale Sache – nicht ein Lückenfüller für Mich. Du bist Ich! Und dies ist alles, was da dran ist. Du gewöhnst dich Stück für Stück daran, Meinen Namen zu tragen. Du gewöhnst dich an die Vorstellung, dass du und Ich gemeinsam fürwahr Eins sind. Gott segne die Wahrheit. Du weitest dich jetzt soeben im Augenblick zur Wahrheit hin aus. Nun, so dies deine Realität ist, bist du nicht mehr dermaßen beeindruckt davon, wie deine Gedanken darüber hätten sein können, denn jetzt bist du in aller Bescheidenheit Gott. Es ist des Gottes Lautere Wahrheit, dass es keine Götter vor Mir gibt. Da ist Ein Gott für alle Zeiten. Der Eine ist Ich in Ganzheit, und du bist ebenfalls der Eine. Trennung existiert in Wahrheit nicht.
Einssein ist erprobt und richtig. Es ist stets gewesen. Es ist an dem wohlgegründeten Einssein keine Finte. Ganz Eins BIN Ich.
Dieser Straße kommt kein Beginn zu, und es ist ihr kein Ende. Heil der Wahrheit. Da ist Eins in dem gesamten Universum. Einssein ist. Einssein lebt und gedeiht, und das ist immer so gewesen. In diesem Sinne gibt es nichts Neues unter der Sonne. Nicht mehr länger wirst du überrascht durch das, was stets so gewesen ist und niemals anders gewesen war.
Heil dem Bescheidenen König, der Sonne Selber, Welche in voller Helle erglänzt und eine jede Ecke in der einstigen Welt ausleuchtet. Es existiert nicht mehr länger irgendeine Stelle so, dass sich dort das Trugbild von Dunkelheit erheben könnte. Alles ist jetzt im Licht. Von Dunkelheit kann sich jemand nicht einmal mehr eine Vorstellung machen. Nun ist die Jubelfeier. Dass die Jubelfeier da ist, geht ohne dass dies gesagt und beredet wird. Ja, jetzt ist der Grund zum Feiern vorhanden und zu nichts sonst. Du lügst dir nicht mehr länger in die eigene Tasche, du seist hilflos. Das Konzept von Opferdasein vermag nicht mehr länger zu existieren. Zuende mit der Thematik.
Heavenletter # 6332 – 28. Mai 2018 – Let Us Mingle on Earth
Lasst Uns miteinander auf der Erde Umgang haben
Gott redete …
Geliebte, könnte es doch so sein, dass die Welt, die sogenannte Welt, welche aus euch gemacht ist – aus euch, welche Meine Repräsentanten der Welt auf Erden sind, welche zudem Meine Kinder, im Himmel geboren, sind – dass ihr jedermann mit der gleichen Zuvorkommenheit und dem gleichen Respekt betrachtet, welcher allen ferneren Kindern Gottes gebührt, oder besser noch, mit der Großherzigkeit als ein Bruder oder eine Schwester, welche Allen Liebe in voller Blüte schenkt?
Geringschätzung hat keinen Geschäftsbetrieb zum Existieren. Wie kann es sein, dass sich Harmonie, in der Öffentlichkeit oder im Privaten, nicht stets selber bekannt macht. Niemals segnete Ich jemanden ab, als er einen Anderen minder kenntlich machte, denn Ich es tue. Ich bitte dich, dein Herz zu Allen hin auszuweiten.
Manchmal erblicke Ich schöne Begebenheiten Meines Liebreizes von solcher Herrlichkeit auf der Erde ausgeteilt, dass Ich mit Ehrfurcht davorstehe. Ich sehe die Welt in wundervoller Weise aufgleißen, wo alles just richtig und wo allgemeine Zuvorkommenheit überreichlich zur Hand ist, und wo die Welt ein wunderbarer Ort ist, dort zu sein, und Ich spende euch Beifall und spreche: „Das ist gut.“
Ich rede nicht von einer schwer erbrachten Tat der einen oder anderen Art, schlicht von üblichem In-Die-Augen-Blicken und von unauffälligem Erbauen von Herzen, wie Ich es von jedem erbitte. Jeder erinnert sich außergewöhnlicher Beispiele von Güte, und auch an Beispiele dessen, was Ich als Gedankenlosigkeit oder gar als Missgönnen eines Cents untereinander geteilten Lichts in der Welt bezeichne. Ich sage, lasst Uns Uns auf der Erde vermengen.
Es scheint auf der Welt nach wie vor etwas namens Status zu geben. Es gibt Menschen, welche einige sogenannte Andere nach einer Art zugewiesenen Status behandeln, und so sehen sich Meine Kinder demgemäß geehrt, oder nicht-geachtet. Wie kann Ungleichheit entstehen in einer Welt, welche Ich erschaffen habe? In der Welt, die Ich erschaffe, kann es da nicht sein, dass ein Jeder überall als ein geliebtes Kind Gottes behandelt wird? In Meinem Buch, ja, sage bitte dazu – Ja!
Kein einziger hat sich niederzubeugen, wiewohl ist es Mir ein Anliegen, dass jedem die Höflichkeit zueigen ist, jedem ins Auge zu blicken, und dass keiner übersehen oder dass auf keinen herabgeblickt wird. Wie kann simples Gewahrsein übersehen werden, in einer Welt, welche Ich aus ganzer Liebe Meines Herzens geschaffen habe?
Sei der Liebe eingedenk. Entsinne dich des Einsseins. Weswegen sollte sich jemand zum nicht allgemein Zugänglichen herbeilassen mögen oder weswegen sollte er als eben das betrachtet werden mögen? Selbstverständlich gehört Liebe keinesfalls vorgetäuscht. Meine Liebe ist angelegt, auf Alle zu scheinen.
Darf Ich dich daran erinnern, dass es Getrenntheit nicht gibt? Stelle dich hin und erkläre, dass es nicht einmal eine Möglichkeit von einem sie oder einem uns gibt – ganz sicher nicht von einem uns, welches sich alle Segnungen verdient, und nicht von einem sie, welches absichtlich am Ende der Reihe zu warten hat. Wenn du in einem reichen Land lebst, dann sei gefällig. Sei ausgiebigen Herzens und gehe allen mit offenen Armen entgegen. Ziehe keine Trennungslinien. Ohne Frage, in Gottes Welt, da mache Raum für alle. Muntere alle Herzen auf, indem du das deine ausweitest.
Oh, die Albernheit von Unterscheidungen in der Welt. Entsinne dich, Ich erschuf diese Welt, und Ich erschuf sie für alle und nicht ausschließlich für einige. Ich bin ein Gleich-Ermächtigungs-Gott des Einsseins, und Einssein ist alles.
Komm und stelle dich bei Mir hin. Auf welcher Basis denn solltest du auf der Straßenseite Mir gegenüber stehen mögen?
Entschuldige, du Liebe, sei selbstverständlich dankbar für das, mit dem du gesegnet bist, und finde überdies in deinem Herzen Raum, um all jene in die Arme zu schließen, die Ich in die Arme schließe. Möchtest du wirklich beschließen, Minderes zu tun? Öffne, öffne, öffne dein Herz.
Es gibt so etwas wie die Milch Menschlicher Freundlichkeit. Sie rinnt durch dich. Mögest du alle in der Welt mit deiner Gastlichkeit beglücken. Halte dein Herz offen. Erfreue dich, alle zu deinem Herzen willkommen zu heißen. Du machst Mich ebenfalls froh.
Geliebte, solltest du dich entscheiden mögen, dein Herz feste abzuschließen, um jemanden aus Meinem Pferch draußen zu halten? Falls du höher bist, dann komme von Höchlicherem. Sei Eins mit Mir.
Heavenletter # 6333 – 29. Mai 2018 – Great Horizons
Große Horizonte
Gott redete …
Geliebte, du rufst: „Himmel Hilf Mir!“
Geliebte, öfters höre ich dich rufen: „Himmel hilf mir.“
Bitte sei dir im Klaren, dass Ich, als ein Repräsentant des Himmels, dich laut und vernehmlich höre. Ich höre dich mit all Meinem Herzen. Ich höre dich, und Ich entgegne dir. Es ist ganz einfach so, Mein dir Zuhören, allein das, verschafft dir Auftrieb. Höre Mich reden, und sei erbaut.
Wenn du Auftrieb bekommen hast, was für eine Antwort kannst du alsdann nicht hören?
In Erwiderung auf dich rufe Ich:
„Höre Mich. Höre Mich. Geliebte, es ist Mein tiefes Verlangen, dass du Mich vernimmst. Ich bin hier für dich da, dass du hörst. Ich bin für dich. Du bist Mein Selbst. Wir sind die Ruhe selbst. Ich höre einen jeden deiner Atemzüge und einen jeden deiner Gedanken. Ich liebe dich schlicht und einfach. Mein Herz ist dein. Ich bin bei einem jeden Zentimeter hinter dir. Ich bin mit aller Kraft für dich und neben dir und vor dir genauso. Wir sind ein Tandem.“
Meine eigentliche Frage an Mich Selber ist:
„Wie können Wir Eins sein – wie Wir es in absoluter Gewissheit sind – , und wie kannst du dich dennoch von deiner ureigenen Quelle abgeschieden fühlen? Wie kann dies sein? Dies geht über paradox und ironisch hinaus, ist das nicht so?“
An und für sich kann Ich das nachvollziehen – auf der Oberfläche, so weit wie du noch sehen kannst, ist es so: Ich erfülle dir nicht jeden Wunsch. Ich rede soeben nicht von deinen Launen. Wir sprechen davon, was nachvollziehbarerweise Meinem Einen Kind durchweg zutiefst und wahr ist. Du sprichst von tiefem Weinen in Anbetracht des Verlusts von lieben Angehörigen. Dies sind deinem Herzen heilige Angelegenheiten.
Geliebte, sei versichert, Ich bin Mir durchaus gewahr, dass dein Herzeweh eine Grundlage hat. Sei versichert, Ich lasse dich nicht im Stich. Geliebte, deine Gefühle gehen tief. Ich bin dir treu. Ich bin deine Stütze. Dies bedeutet nicht, dass Ich dir dauernd augenblicklich auf Zuruf bin, oder dies in dem Ausmaß, dass es dich vor Gram bewahrt. Mein Wille ist stets bei dir. Mein Wille ist niemals dem deinigen entgegengesetzt. Die Sache ist die, du siehst gegenwärtig nur so weit, wie du zu sehen vermagst.
Sofern deine Sicht die wäre, wie Ich sehe, würdest du Mir auf jedem Zentimeter deines Weges zujubeln. Selbst so wie es gegenwärtig steht, siehst du hin und wieder, im Rückblick, weit über die oberflächliche physische Ebene hinaus.
Sofern du Meinem Denken in seinem ganzen Verlauf folgen könntest, würdest du größere Horizonte erblicken. Etliche deiner Verlangen sind wie es scheint vereinbar mit dem, was du dieser Tage als eine gutherzige liebevolle Zukunft siehst. Von Meiner Sicht her – Mein Blick geht weiter denn der deine. Nichtsdestotrotz befindest du dich auf deinem Weg zu ausgeweiteter Sicht.
Sofern du jetzt mit Meinem Blick sehen könntest, würdest du all die Hinein’s und Heraus’ im Blick haben. Du würdest auf mehr als auf Vertrauen setzen. Du würdest sehen, wie Ich sehe, und eine umfassendere Zwecksetzung in jedweder Widrigkeit, welche du dir derzeit zur Brust nimmst, zu erkennen bekommen. Du könntest Mich anschauen und sagen:
„Danke Dir, Gott, für deine liebevolle Wachsamkeit über mich.“
Auf jeden Fall ist es so – es ziemt dir, zu Mir zu halten. Lasst Uns den Lauf gemeinsam unternehmen, Geliebte. Mein Verlangen ist das, dich auszuweiten, dich zu segnen und dich zu preisen – niemals, Mich mit dir in Konkurrenz zu begeben.
Trendige Stellungnahmen legen etliche Wahrheit zutage, gleichwohl wird keine davon die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zur Sprache bringen. Wahrheit in der äußeren Welt ist mit Abstand nicht die ganze Wahrheit. Es ist mehr an der relativen Welt dran als ihre spindeldürren Beine. Es ist stets mehr zugegen, als dem Auge unterkommt.
Meine Gott-gegebene Zuständigkeit ist die, dir auf Dauer zu dienen. Ich sehe in aller Klarheit für dich nach kurzer Zeit weitere Entwicklungen die Straße entlang kommen, Entwicklungen, welche über das hinausgehen, was jetzt im Augenblick eventuell dein schönes Herz niederschlagen kann. Meine Vorausschau lässt deine Weitsicht abgeschlagen hinter sich.
Heavenletter # 6334 – 30. Mai 2018 – Gardens Renew Themselves Each Spring
Gärten frischen sich jedes Frühjahr auf
Gott redete …
Es gibt Zeiten, wann gute Freunde getrennte Wege gehen. Wie kann dies sein, in der Welt, die Ich gegeben habe, dennoch spielt sich dies auf der Erde reichlich ab. Das scheint absurd, oder etwa nicht? Es ist nicht bloß in Ehen so, dass Herzen verschiedenartige Wege gehen. Scheidet nicht, was Ich zusammengefügt habe. Es ist möglich, das Auseinanderbrechen hat sich eventuell bereits begeben, bevor du es gemerkt hast, oder Einssein ist eher von Anfang an nie die wahre Geschichte gewesen.
Leider Gottes, Herzeleid ist nichtsdestotrotz die Bewandtnis, sofern zwei Wege, welche niemals ganz zusammengetroffen sind, alsdann von dannen ziehen. Selbst ein Anflug von Einander-Ähnlich-Werden bedeutete mehr, als du merktest. Auseinanderbrechen ist auf der Erde schmerzhaft und oftmals mehr, als das menschliche Herz in der Lage ist zu ertragen.
Dafür hat es ein Gegenmittel zu geben, gleichwohl – wo? Restloses Offensein von Anfang an vollendet ein wahres Einssein des Herzens. Dies kann sich begeben.
Zerfall und Scheidung zweier Herzen, welche sich nicht auf festem Stand begegnet waren, ist eventuell ebenfalls mehr, als das menschliche Herz zu verkraften vermag. Einstmals war Hoffnung das gegebene, und jetzt ist Hoffnung verflogen. Dies ist für Leben, welche auf der Erde am Leben sind, Schwerlast.
Ein Ende, ja gar, beim Vortäuschen von Einssein, ist traurig. Ein Vortäuschen von Einssein, welches aus den Fugen geht, vermag zwei Herzen anzureißen. Ihr seid straffer aneinander gebunden gewesen, als ihr bemerktet.
Selbst dann wenn zwei Herzen für einen kurzen Moment lang an einer Straßenecke aufeinanderstoßen, kann das Sich-Voneinander-Lösen desgleichen traurig sein. Es ist für Herzen keine einfache Sache, in Ungnade zu fallen. Gram verklingt auf lange Sicht am Ende in den Hintergrund hinein, wo dir ohnedem auf dies oder das nicht viel ankommt.
Gewiss doch, das Leben kann ein schöner Traum sein, gleichwohl ist ein schöner Traum, leider, womöglich nicht dein Erleben.
Kann es sein, dass es einen Knopf zum Drücken gibt? Mit Sicherheit ist das Leben angelegt, mehr als eine ungewisse Sache oder als eine Herabsetzung zu sein.
Dir ist es bereits deutlich, dass das Leben für Fehlverstehen zu kurz ist, dennoch sieht es danach aus, dass Missverstehen oder undeutliches Kennen in das Leben hineinscheinen. Einerlei, wie viel Freude vorgesehen ist, in dein Herz hineinzuscheinen, hinkt Freude allzu oft nach.
Tief drinnen in deinem Herzen ist es dir voll und ganz nachgerade klar, dass das Leben angelegt ist, voller Glück zu sein. Wofür sonst sollte das Leben sein? Sei nicht daran geheftet, Kenntnisse zu erlernen zu haben, derweil es naturgemäß ist, das Leben auf der Erde zu lieben. Das menschliche Herz wird so unter Umständen die Frage stellen mögen, um was für eine Verirrung es sich wohl handle, wenn Glücklichsein außer Reichweite zu sein scheint.
Das Leben ist angelegt, ein Leckerbissen zu sein. Was hat sich abgespielt? Hast du mit dem falschen Fuß den Anfang genommen? In was für einem Dunst hat sich der Sonnenschein deines Lebens verborgen gehalten? Wie kommt es, dass du mit Gram häufiger und leichter vertraut bist als mit Freude? Was hat sich umgedreht? Hast du Signale übel genommen?
Gärten erneuern sich jedes Frühjahr. Sind Gärten näher am Himmel dran, denn dir Freude zugewiesen ist?
Leben ist nicht bestimmt, Leiden zu sein, gleichwohl hat es allzu oft den Anschein, dass es nicht mit Glück in Einklang steht. Was ist hier demnach das Geschäft?
Wie kann es sein, dass du den Punkt des Lebens verfehlt hast? Dies scheint Einem abwegig. Sofern dich das Glück nicht beherzigt, wann und wo bist du auf Nebenwege geraten?
Ohne das Aufblühen von Blumen in deinem Herzen – was humpelst du da herum, bar jedweden Glücks? Wo ist der Umkleideraum für verwundete Herzen? Wie gewinnst du die Freude wieder zurück, welche bestimmt ist, dein zu sein? Wohin, oh, wohin ist die Freude? Wie vermochte dein Herz sich selber in Trümmerstücken abhanden kommen? Wie kann sich Unglücklichsein dermaßen leicht ergeben, und wie kann reine Freude, wie es Einem scheint, am Hintendreinhinken sein? Zu welchem Zeitpunkt hast du es in Vergessenheit geraten lassen, dem Leben freudig entgegenzusehen? Was ist es für ein unsinniger Ort, um dich mit ihm zu vermählen, derweil du ja bereits erlebt und erfahren hast, wie es darum beschaffen ist, glücklich zu sein.
Heavenletter # 6335 – 31. Mai 2018 – The Word Is with God
Das Wort ist bei Gott
Gott redete …
Geliebte, unter Umständen siehst du es so, das Leben sei bestimmt, dein Ritter in Silberner Rüstung zu sein, oder, in der Blütezeit Roms, dein Centurio.
Ganz gleich, sieh Gott, deinen Initiator, als deine ureigene Stärke. Nichts übertrumpft Unsere Verbundenheit. Nichts. Denn was ist Unsere Verbindung anderes als Liebe, und Liebe ist alles, was da ist. Du hast keine Armee oder keine hohen Wälle nötig, um dich zu beschützen. Ich bin hinlänglich. Es gibt keinen Bedarf an großartigem Schutz. Du hast Gott, welcher das Konzept von Bedürftigkeit tilgt. Ich bin seit eh und je zu deinen Diensten. Ich bin dein wahrer Schild. Das meint, Liebe und Licht sind dein Schild, und selbstverständlich dein Leitender Schild.
Akzeptiere keine Ersatzmittel. Es gibt keinen Ersatz. Die größte Armee auf der Welt ist kein Ersatz für Einssein. Sei gleichgerichtet mit der Essenz von Endlosigkeit, welche in der Welt den Namen Liebe trägt. Es gibt nichts, was ihr gleichkommt.
Du irrst dich, wenn du davon ausgehst, Geld, Ansehen und Schwerter seien dem ebenbürtig. Habe mehr Glaube an die Kraft und Herrlichkeit des Gottes, Der Ich bin, und dass du gleichsam Mein Weckruf bist. Horche auf Mich. Horche der fortwährenden Kraft und Herrlichkeit Gottes zu.
Im Himmel ist es unzutreffend, dass dem Sieger die Beute zukommt. Im Himmel gibt es keine Beutesysteme, aus denen heraus ein Sieg zu verkünden wäre. Sei Gott treu, denn alles sonstige ist weniger, einerlei, wie hoch es in der Welt seit eh und je und sogleich angesehen sein mag. In der Welt gibt es kein für immer und ewig und sogleich. Die Welt ist zeitweilig. Die Welt hat ihren Wert, gleichwohl huscht sie umher. Alles in der Welt ist temporär. Dies meint befristet. Das was zeitweilig ist, ist nicht während.
Nun, es ist unbestritten – was befristet ist, das ist nicht die Wahrheit Gottes. Endlosigkeit ist die Wahrheit Gottes und ist ebenfalls die Wahrheit von dir.
Das, was in der Welt augenscheinlich ist, ist weniger als das, was dem Auge unersichtlich ist.
Du wirst vielleicht sagen, Einkommensteuer sei faktisch, und Liebe sei unecht, weil du eine zeitweilige Liebe kennengelernt hast, welche nicht echt gewesen ist, insofern, als sie der Wahrheit Gottes nicht ein Licht anzündete.
Geliebte, man kann sagen, dass du dir mehr als was auf einer einzelnen Warenrechnung zusammengestellt zu sehen ist erstanden hast. Der Grund unter deinen Füßen auf der Erde ist nicht solide. Die Welt scheint flach. Du kannst flache Tafellande sehen, indes macht ein Tafelland nicht mehr die Welt aus, denn dies ein Pfannkuchen ausmacht.
Das Maß von Wahrheit ist nicht auf einem Zollstock einbezogen, ebenso wenig ist dies bei dem Maß eines Menschen der Fall.
Ich wiederhole Mich. Das, was unsichtbar ist, ist mehr an dem Punkt dran, als das, was sichtbar ist.
Die Güteklasse von Eisen, welches gehämmert werden kann, ist gewisslich minder als die Qualität einer Seele. Eine Seele kann bemerkt werden, allerdings nicht den Sinnen sichtbar, nicht dem Blick, nicht dem Anfassen, indes bemerkt kraft eines höheren Sinnes denn all die anschaulichen Sinne auf der Welt.
Scheffel können genau abgewogen werden. Dies hat seinen Wert, wiewohl ist dessen Wert beschränkt.
Meine Rede geht um einen weitaus höheren Wert. Ich rede nicht herablassend, wenn Ich zu verstehen gebe, dass es in der Welt keine Skala gibt, um eine Seele zu messen. Das dem Maß einer Seele noch am nächsten Kommende kommt in einem inneren Sinn von Gewahren zu liegen.
Es ist nicht Stärke, welche Mein Wort im Nachhinein anzweifelt.
Schenke Mir deine Lehnstreue. Stelle alles, so wie es dir danach ist, hintan, lüge dir freilich nicht in die eigene Tasche.
Durch Mein Herz hindurch, das ist das Nadelöhr, durch welches du gehst.
Sofern du nach Wahrheit trachtest, höre Mich und weile in Mir. Alles Mindere beläuft sich auf Reklame-Machen oder Propaganda. Werde nicht in der Welt hereingelegt.
Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Heavenletter # 6336 – 1. Juni 2018 – The Eleventh Commandment
Das elfte Gebot
Gott redete …
Geliebte, Ich möchte dir einen Rat geben, der aus zwei magischen Worten besteht, zwei einfachen täglichen Worten, um dein Glück zu sichern. Dein Glück ist sowohl für die ganze Welt als auch für dich persönlich von Wichtigkeit. Und dabei erwähne Ich nicht einmal Meine Investierung in dich.
Die Idee, die Ich aufbringe, ist eine, die kleine Kinder nie vergessen. Die Erinnerung an diese beiden einfachen Worte, die Ich anbiete, verblasst leider, sobald das Erwachsensein näherrückt. Sie kann jederzeit wiederkehren, wenn du dich ihrer entsinnst. Seit jeher hast du in anderen guten und nützlichen Dingen der Welt Unterweisung erhalten, wie z.B. beim Schnürsenkel Binden, und beim aufrecht und gerade Dasitzen.
Natürlich biete Ich dir tiefe Ruhe, Entspannung und mehr. Ich beziehe Mich jetzt auf etwas anderes. Was Ich anbiete, ist, wie wenn man aus der Schule in die Ferien geht – nichts Einschränkendes. Falls Ich denn alles in der Welt über den Haufen geworfen habe, dann eben soll es so sein.
Das neue Gebot, das Ich euch heute darlegen möchte, ist kurz und bündig. Es ist nicht brüderliche Liebe, von der Ich spreche, obwohl Ich dich ganz sicher dazu einlade, deinen Bruder und dich selbst mehr und mehr zu lieben.
Ich habe etwas anderes im Sinn. Wir wissen bereits, dass du die Fähigkeit, auf ein Stichwort hin zu lieben, freudig begrüßen würdest. Ich wage zu behaupten, dass das, was Ich im Sinn habe, auch nicht etwas ist, was du auf Befehl hin zu tun vermagst, obschon es für dich vielleicht dadurch einfacher ist, dich dem zu nähern.
Es ist oft kontraproduktiv, dir anzuordnen, etwas zu tun. Hätte Ich früher daran gedacht, so hätte ich den ‚Du sollst‘ diese beiden Worte als elftes Gebot hinzugefügt. Ich hätte die 10 Gebote auch als „10 Wege zum Sein und zum Glücklichsein auf Erden“ bezeichnen können.
Jetzt schlage Ich einen von ganzem Herzen kommenden, elften Weg vor.
Du bist auch so frei, dir deine eigenen Ideen auszudenken. Dieser neue Vorschlag steht an der Spitze der Liste der ‚Du sollst‘, welche obendrein, wie Ich es jetzt sehe, enthalten wird:
Ja, du sollst mit deinen eigenen Ideen kommen. Mache es dir in einer zappelnden Welt bequem. Respektiere dich selbst. Suche und schätze dich selbst, wie du jetzt auf der Erde in Erscheinung trittst. Du musst nicht alles haben, was jeder andere hat. Ich könnte immer so weiter machen.
Nun präsentiere Ich in aller Kürze die 10 Gebote und desgleichen die 10 Wege, Glück auf Erden zu schenken und in Empfang zu nehmen. Du weißt bereits, dass das Glück im Himmel für immer und ewig dein ist, ja?
Hier also:
Erstens: Du sollst keine anderen Götter vor Mir haben.
Geliebte, es gibt keinen anderen Gott als Mich. Liebe Mich. Nimm Mich in dein Herz. Erkenne Mich, erkenne dich selbst. Du bist Eins mit Gott, und sei glücklich.
Anmerkung: Geliebte, gäbe es nur ein Gebot, das Ich weitergeben könnte, so rechne Ich damit, dass es dieses erste sein würde, denn es deckt ziemlich gut alle Grundlagen ab. Wisse definitiv, dass du und Gott Eins sind.
Zweitens: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht verunehren.
Genieße das Leben und Gott!
Drei: Du sollst den Sabbat heilig halten.
Lasse Allen Gott vielsagend teilhaftig werden. Ruhe in Gott.
Vier: Du sollst Vater und Mutter ehren.
Segne deine Mutter und deinen Vater.
Fünf: Du sollst nicht töten.
Ehre alles Leben.
Sechs: Du sollst nicht ehebrechen.
Mache das Leben einfach. Halte dich von Situationen fern, die geeignet sind, zu Schuldgefühlen zu führen.
Sieben: Du sollst nicht stehlen.
Gib!
Acht: Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen gegen deinen Nächsten.
Sprich die Wahrheit!
Neun: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
Halte das Leben simpel.
Zehn: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Hof, Vieh und alles, was ihm gehört.
Wisse um alles, was dir gegeben wurde. Dein Wert liegt nicht in Besitz, sondern in der Liebe. Das Wunderbare ist bereits deins.
Anmerkung: 6, 7, 9 und 10 duplizieren sich selbst. Meine Eine Antwort wiederholt sich ebenfalls. Mache das Leben einfach.
Elf: Hier sind die beiden Worte, zu denen ich dich leiten möchte: Habe Vergnügen! Ich sage sie noch einmal: Habe Vergnügen! Du hast drei einfache Schritte, um im Leben auf Reise zu sein.
Das bitte Ich Mir von dir aus: Sei Freude. Schenke Freude. Heiße Freude willkommen. Ich könnte da immer weiter machen.
Heavenletter # 6337 – 2. Juni 2018 – Following God’s Will
Gottes Willen beherzigen
Gott redete …
Geliebte, lebe dein eigenes Leben, zur selben Zeit wie du Meinen Willen befolgst. Dass du Meinen Willen beherzigst, bedeutet, dass sich deine und Meine Flügel als Einer weit und breit spreizen und ausbreiten. Sei dir sicher – sowie du Mich beherzigst, nimmst du die Welt in den Arm, stelle indessen nicht einen Anschein von Welt-Erfolg über den göttlichen Dienst an Mir. Diene Gott, diene der Welt. Dies ist eine Ausdrucksweise dafür, dass Ich, Gott, dir in aller Bescheidenheit sage:
„Geliebte, habe keine anderen Götter vor Mir.“
Meine Aussage, anders ausgedrückt, lautet:
„Ich, Gott, bin der Tuer.“
Selbst so du und Ich Eins sind, erhebst du nicht Anspruch darauf, der Tuer zu sein. Gott hochhalten ist dein Dienstfeld.
Du bist geladen worden, in Gottes Kutsche zu fahren. In Gottes Kutsche ist es, wie du Gott dienlich bist. Gottes Willen beherzigen ist für dich eine Treu-auf-Glauben-Möglichkeit, die Welt Gunst zu erweisen. Eins mit Mir – damit bist du am Dienen. Damit erfüllst du, als Eins mit Mir, Meinen Willen auf Erden wie im Himmel.
Sofern du es mit der Ahnung zu tun hast, du seist auf dem direkten Wege, Gott in einem Nachhinein anzuzweifeln, ist es recht wahrscheinlich, dass das Ego einen Bissen von dir herausgebissen hat. Selbstverständlich ist es dir angelegen, Gott zu dienen. Gott dienen bedeutet nicht, dass du Gott vorangehst. Eins mit Gott bedeutet nicht, dass du Gott zeigst, wie die Welt navigieren geht. Gott zeigt dir den Weg. Gott zuvorderst. Gott im Voraus. Höre Mich, und höre hin. Folge Gott. Folge Gottes Willen, des Himmels und der Erde zuliebe.
Der Mensch auf Erden bepflanzt einen Garten. Er legt ihn an. Er gräbt die Erde um und setzt die Pflänzlinge. Er wässert den Garten. Der Mensch ist ein bescheidener Gärtner. Eben so wie Gott dem Menschen Leben schenkt, eben so schenkt Gott den Gärten ihre Blumen und Früchte zum Erblühen. Du und Ich teilen Uns das Einssein, gleichwohl setzt Einssein nicht in Besitz nehmen als gegebenes voraus. Ich, Gott, bin die Macht und die Herrlichkeit. Ich gehe voran. Ich lasse allen zuteil werden. Du nimmst teil. Wir tun Uns zusammen. Dies bedeutet nicht, du probierst, das Heft bei dem, was Gott zugehört, in die Hand zu bekommen. Wessen Garten ist dies, welcher auf Erden floriert?
Ich, Gott, befasse Mich nicht mit Eigentümerschaft, du hast das ebenfalls nicht zu tun. Einssein hat das Verlangen an sich, dass alle Gärten am Wachsen sind und die Erde überziehen. Geliebte, als Eins, da gibt es von vorneherein kein Beneiden von Macht oder Eigentümerschaft. Falls du dich dort da draußen befindest, um zu zeigen, was in dir steckt, so lege dies in deinem Dienst an den Tag.
Sobald ein Foto aufgenommen wird, verzieht sich das Ego in den Hintergrund. Es gibt keine Pracht, welche im Ego zu finden ist. Das Ego ist ein gefälschter Gott. Das Ego liebt es, vorneweg zu gehen, dennoch beläuft sich jenes auf nichts mehr denn auf Wangen-Rouge, dem gegenüber Gott Eine Präsenz ist, Welche der Endlosigkeit und immer-währenden Liebe bis zum Anschlag zu Diensten ist! Es ist deine Identität, an Gottseligkeit teilhaben zu lassen. In Unserem Einssein teilen Wir anständig und ehrlich. Wir bleiben bescheiden. Das Ego informiert und klärt auf. Das Einssein Gottes weist die Richtung. Einssein existiert und Geduld und Akzeptanz existieren. Es gibt im Himmel kein Herumkabbeln um Heiligkeit.
Lasst es Uns einmal so sagen – Wir sind eine Genossenschaft. Der Weg ist befestigt. Der Mensch auf Erden trachtet nicht nach Herrlichkeit, noch auch nach Vorrangstellung bei der Bewandtnis, welche die Welt gerne Gottes Domäne heißt. Der Mensch auf Erden hat etliches Gewahren darüber, was er auf der Erde tut. In keiner Weise ist der Mensch auf Erden darauf aus, seinen Heldenmut unter Beweis zu stellen. Er trachtet nicht nach einem Goldenen Thron, um darauf zu sitzen, ebenso nicht nach einem Silberspiegel, um sich in ihm zu beäugen. Er sieht sich nach nichts anderem um, als Gottes Willen aufs Allerhöchste zu beherzigen. Gott zu dienen, ist seine Ambition. Er hat kein Verlangen nach Applaus. Sofern er sich irgendetwas wünscht, dann ist sein Wunsch der, zu dienen. Er trachtet nicht nach Ruhmesmänteln, noch auch nach Erstattungen für seinen Dienst. Er bittet nicht um Eigentümerschaft. Irdisch-gebührlicher Weise, ist Einssein am Dienen, und lässt Einssein allen zuteil werden, so es sich selber in aller Herrlichkeit namens Gott in Erscheinung bringt.
Heavenletter # 6338 – 3. Juni 2018 – Ego Unveiled
Das Ego – unverhüllt
Gott redete …
Geliebte, Meine Geliebte, des öfteren hältst du deinen Glauben an dies oder das dem, deine Seele aufs Neue aufzufüllen, entgegen. Argloserweise bringst du Ego mit Seele durcheinander. Die Ego-Präsenz wird dir einen zeitweiligen Aufschwung verschaffen, dennoch wird dich das Ego unabwendbar hängen lassen. Es ist nicht dein Fundament. Du kannst dich auf es nicht verlassen. Dir muss mittlerweile klar sein, dass das Ego eine treulose Tomate ist. In Wirklichkeit ist es überhaupt nicht irgendeine Art von Freund. Es ist ein Rosstäuscher. Eine Veräppelung. Es verspricht, dich zu heiraten, dennoch kannst du dir nicht sicher sein, ob es auch rechtzeitig zum Termin erscheint. Darauf, darauf kannst du dich beim Ego verlassen. Das ist das Beschaffensein des Ego. Früher oder später wird das Ego nicht liefern. Es ist gut darin, dich zu enttäuschen. Es hat sein Vergnügen daran, als letzter über dich zu lachen. Es ist talentiert, Versprechen zu machen. Selbst wenn das Ego in der Lage wäre, seine Versprechen zu halten, würde es sich entscheiden, dir den Teppich unter den Füßen wegzuziehen. Unmöglich, dass dich das Ego irgendwo hinführt, außer dorthin, dich aus deinem Pferch zu verdrängen.
Das Ego sieht sich selber als eine heiße Tamale, dafür, bei der Bewandtnis, dich zu hintergehen, ungestraft davonzukommen. Du hast womöglich das Gefühl, es habe dich ausgesondert dahingehend, du stehest sozusagen über der Menge, währenddessen es dessen massives Vorhaben ist, dich unter den Teppich zu kehren. Darin, darin kannst du dich auf das Ego verlassen. Einerlei wie oft es dich im Stich lässt, es wird besser darin, sein Spiel zu spielen. Es ist routiniert. Der Unterschied zwischen dir und dem Ego ist der, dass du in das Ego Vertrauen hast. Worin du beim Ego Vertrauen haben kannst, das ist, dass es dich im Stich lässt. Einerlei wie oft es dich ausbootet, du bist auch so nach wie vor überrascht. Das Ego ist gut darin, was es tut, und du bist desgleichen gut darin, aber und abermals wieder auf des Egos betrügerisches Beschwatzen hereinzufallen. Oh, ja, das Ego wird dich mit Sicherheit hinter deinem Rücken beschwindeln und dir bei ein oder zwei oder bei hundert und mehr Durchläufen eins auswischen. Es ist nicht so, dass dies das Ego zu einem brillanten Ego macht. Dies macht dich matt und trübe.
Nimm deine fünf Sinne zusammen, sowie es aufs Ego hinausläuft. Es ist ein professioneller Betrüger. Ich möchte annehmen, Wir können sagen, dass du ein Profi darin bist, mehr als ein Mal in das gleiche Schlagloch zu treten. Wir können das Ego mit den Schurken in den Stummfilmen vergleichen, welche die Augen der unschuldigen Jungfer, welche weit hinauf zum Sternenzelt blicken, gnadenlos hinters Licht führen. Mitgefangen, mitgehangen.
Es ist einleuchtend, Arglosigkeit – das ist eine Sache. Aber und abermals der Gefoppte sein – eine andere. Treuherzige Ahnungslosigkeit ist keine verteidigende Einrede. Unterkommen einem denn in Stummfilmen irgendwelche wahrhaftigen Heldinnen, oder ausschließlich Schachfiguren-Bauern?
Ja, klar, das Ego stellt deine Hoffnungen auf die Beine. Es verspricht dir Wiedergutmachung, und, es tritt dir ans Schienbein. Genau gesprochen, ist dies nicht aufgrund deines vertrauensvollen Glaubens so. Es ist wegen deiner Torheit so. Dies ist dein Treuebruch. Ist ‚Ein Mal ein Narr – immer ein Narr‘ dein Motto? Es hat einem den Anschein, als wärest du gestern geboren worden oder als hättest du ohne Weiteres gestern auf die Welt gekommen sein können. Berauscht von Ehrgeiz, stutzt du dich gehörig auf geringfügigere Maße zu. Du betrauerst, ausgenutzt worden zu sein – wieder einmal.
Das Ego klickt dein Foto auf Facebook an, damit es alle auf der Welt anschauen. Erneut hast du dich in deiner eigenen Schlinge gefangen. Selbstverständlich schafft dich niemand dorthin, dass du die Rolle spielst, die du spielst. Du hast einfach noch nicht begriffen. Ich möchte das erneut zum Ausdruck bringen. Wiederholentlich stellst du dir selber eine Falle und fällst auf den Köder herein. Wer stutzt dich in eine kleinere Größe? Wer blockiert dich? Wer ist der Kasper? Du und das Ego sind in dem, was ihr tut, gut. Das Ego klatscht in die Hände, während du dir die Tränen abwischst. Ein Mal ein Witz, zwei Mal ein Dummbartel – dies etwa wird der Part sein, den du spielst.
Heavenletter # 6339 – 4. Juni 2018 – Remember Your and Everyone’s True Divinity on Earth
Entsinne dich deiner und jedermanns Wahrer Göttlichkeit auf Erden
Gott redete …
Geliebte, sobald es sich auf das Leben auf der Erde beläuft, hast du mehr als ein Mal zu hören bekommen: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Es kann ebenso durchaus sein, dass dir zu Ohren kam: „Schaue hin, bevor du springst.“
In der äußeren Welt sind Gegenstücke jedenfalls tatsächlich, selbst so es nicht immer leicht für dich ist, dies zu sehen.
„Beeile dich!“ ist einer der Ratschläge, dennoch gewinnt der Hase nicht jedes Mal das Rennen. Die Schildkröte kann gewinnen, unterdessen der Hase ein Schläfchen macht.
Es ist nicht so sehr von Bedeutung, ein Rennen zu gewinnen, wie es wichtig ist, in es hineinzukommen. Du hast einen Part dabei zu spielen. Du sitzt im Leben nicht wie ein Mauerblümchen herum.
Noch auch hast du ein Hervorstechender zu sein. Du tust dich nicht nach Renommee um, dennoch hinterlässt du im Sand deine Fußabdrücke. Du hast nicht im People Magazine die Hauptrolle zu spielen, gleichwohl bitte Ich dich, dein Leben in allervollsten Zügen auszuleben.
Geliebte, Ich halte Mein Auge auf dich. Ich gehe bei deinem Leben hinterher, und Ich fiebere mit dir. Es ist Mein Vergnügen, dich, einem seltenen Frauenschuh im Frühjahr gleich, entfalten zu sehen.
Kein einziger in der Welt wird unter Umständen dein volles Ausmaß erfassen, bis zu dem Grade, wie du es erfasst und wie Ich es erfasse. Ich zähle deine Segnungen durch, und Mein Licht glänzt in deinen Augen. Selbstverständlich wirke Ich in deinem Leben mit. Es gibt keine Ursache, weswegen Ich deiner Geschichte folge. Ich lade dich dazu ein, die Freude zu verspüren, die Ich jetzt und in alle Ewigkeit in deiner Gegenwart auf Erden habe. Ich lasse Mir dich schmecken. Ich bestehe auf deinem Dasein hier. Ich brachte dich hierher für etwas. Ich brachte dich hierher, um zu erfüllen, was keiner sonst so ganz in der Weise, wie du dazu imstande bist, zu erfüllen vermag. An dir ist es, die Welt zu preisen. Besser eine Welt, mit dir in ihr! Du bist für etwas hier.
Gottling, Ich singe dein Loblied aus einem guten Grunde, und mithin kannst du Meine Loblieder zur Herrlichkeit Aller singen. Jeder, der hier auf der Erde ist, hat sich für Mich angemeldet. Du hast nicht die Show zu stehlen. Du bist hier aus allerhand Beweggründen. Einer davon ist, dass Ich vielversprechendermaßen bei dir um ein Lied nachfragte, es hier für Mich auf der Erde zu Gehör zu bringen. Singe, und singe noch einmal, so, dass Ich deine süße Stimme hören kann, und so, dass du Meine hören kannst. Von dir singe Ich. Halleluja, und von Meinem beglückenden Segen singst du!
Die ganze Welt ist aus einem Chor von Engeln auf Erden gemacht. Dieser Tag auf Erden ist heute gekommen, dieser selbige Tag auf Erden.
Gesegnet seist du, und gesegnet sei die Welt. Das Leben auf Erden ist um eines Grundes halber. Es ist nichts auf der Erde, welches bar eines großartigen Zwecks und Vorhabens ist. Kein Einziger ist dabei ausgenommen. Einerlei, wie sehr dir das Leben auf der Erde aufs Geratewohl zu sein scheint, alles und ein jedes Seinswesen, darin inbegriffen eine Ameise, die voller Eifer in einem winzigen Ameisenhügel am Schaffen ist, ist hier aus einem guten Zweck. Es kann durchaus sein, du hast deine eigene Göttlichkeit noch nicht erkannt, dennoch bist du seit eh und je nicht per puren Zufall hier.
Gloria dir. Dein Bild von dir in dieser Lebenszeit auf Erden ist im Begriff, sich zu wandeln. Du wirst erkennen, dass die Welt dank deiner Präsenz reicher ist. Wer auch immer diesen Heavenletter am heutigen Tag liest – und wer auch immer dies nicht tut –, du bist dabei, aufzuwachen. Du bist dabei, einen kühnen Blick zu nehmen. Deine Bemessung deiner selbst und dein dir zugedachtes Ballspiel auf Erden machen dieses Mal erstaunliche Fortschritte. Du bist da, um dahinterzukommen, dass du auf der Erde ein Star bist. Du bist dichter dran und geschätzter, als du dir ins Auge gefasst hast. Du hängst nicht einfach in dieser Welt herum mit einer vereinzelten Chance dafür, dass dein Leben sinnvoll ist. Dein Leben ist bedeutungsvoll. Du und Ich träumten einen Traum von dir, und etwas Wundervolles spielt sich gerade unmittelbar vor Unseren Augen in eben diesem selbigen Moment ab.
Heavenletter # 6340 – 5. Juni 2018 – Awaken to Your Own Merit
Erwache zu deiner eigenen Verdienstlichkeit
Gott redete …
Geliebter, deinem eigenen Selbst sei treu. Das ist keine Selbstbezogenheit – ganz und gar nicht. Das ist Gewahrsein. Du hast die Wahl. Erwache zu deiner eigenen Verdienstlichkeit. Dein eigener verdienstvoller Anspruch geht weit über Eitelkeit hinaus. Du kannst genauso gut die Wahrheit über dich selbst erkennen. Alter und ähnliches sind bei Weitem nicht die Wahrheit über dich. Du bist viel machtvoller als dein Alter, als dein Aussehen, deine Intelligenz, als die Umlaufbahn der Welt. Ich rechne damit, dass dir noch nicht einmal anfänglich das Ausmaß der Bedeutung deiner Präsenz in der Welt klar ist. Du bist nicht deine Arbeit. Du bist nicht deine Ambitionen. Du bedarfst gar keiner Anmaßungen. Es ist dir nicht möglich, das Ausmaß zu übertreiben, in dem du ringsum ein bemerkenswerter Segen bist. Dein Hang und die Neigung der Welt scheinen dich zu reduzieren, um dich durchschnittlich zu machen, unterdessen du weit über das hinausgehst, was als durchschnittlich angesehen wird. Du bist jenseits von allem, was du über dich sagen könntest. Natürlich liegst du weit über deinem Notendurchschnitt. GPA (great point average; Durchschnittsnote; Th.B.) ist überhaupt nicht die Reichweite von dir. Ich schwöre dir, beim Jupiter, dass du weit über die Welt hinausreichst. Du bist Galaxien vor der Welt. Du bist bereits dem Himmel hörig.
Die Welt hat keine Ahnung von der Wahrheit, die du bist. Tatsache ist, dass du unermesslich bist. Du bist um Köpfe über dem, was man sieht und wovon man träumt. Ja, du bist den Träumen, von denen die Welt träumt, weit voraus.
Im Großen und Ganzen hat die Welt, wie sie zu sein scheint, schlicht keine Ahnung von der unermesslichen Weite, die du bist. Törichte Welt. Die Welt wartet vielleicht noch auf das, über das du schon hinausgegangen bist. Gehe weiter, als die Welt zu addieren oder zu multiplizieren vermag. Die Welt scheint besser in Subtraktion und Division zu sein. Es ist nicht so, dass sie nicht sehen kann. Die Welt setzt mindere Prioritäten. Die Welt sieht nicht weit genug. Die Welt begnügt sich mit Schlacke. Du bist viel größer als das, was die Welt gewöhnlich in Betracht zieht. Sie sieht einfach nicht weit genug. Sie schickt sich einfach nicht an, genug zu träumen. Die Welt bedeutet, realistisch zu sein, und sie läuft auf der Basis von Realität, dementsprechend glaubt sie das auch.
So wie die Dinge stehen, ist die Welt nicht einmal anfänglich dabei, sich hinlänglich viel auszubitten. Die Welt läuft auf Flohhüpfen hinaus, derweilen sie in der Lage ist, den höchsten Berg zu besteigen und zu den entferntesten Sternen und Galaxien des Himmels zu gelangen. Die Welt setzt ihre virtuelle Realität zu niedrig an. Den höchsten Berg besteigen verlangt nicht genug. Du bist so nah an der Spitze aller Möglichkeiten. Du erklimmst die Höhen, und doch kommst du als Letzter rein, einem Güterzugdienstwagen gleich. Die Welt hat in Vergessenheit geraten lassen, wo du kurz davor stehst. Es stimmt, dass du nicht genug verlangst. Es gibt noch viel mehr, worum du auf Anhieb bitten kannst. Du möchtest schüchtern um das bitten, was dir bereits gehört, falls du es denn wagst, so weit zu gehen. Natürlich, frage nach mehr nach. Ersuche um mehr. Frage jetzt an. Bitte darum, höher hinauf denn der Apfel oder die Birne oben am Wipfel des nächstgelegenen Baumes zu langen.
Genau in diesem Moment machst du die Dimensionen der Welt allseits auf. Öffne die Dimensionen geräumig weit. Träume vom Weitesten unermesslicher Weite. Du hast nach Beträchtlicherem als nach der Welt zu langen. Lange höher als hoch. Dehne deine Gemarkungen aus. Gib dich nicht länger mit weniger zufrieden.
Geliebte, Geliebter, du bist der Bittsteller, der im Namen der ganzen Welt bittet. Meine Kinder haben bereits den Mond und die Sterne. Nimm jetzt erheblicheres Recht entgegen. Nimm die Höhen des Himmels in Empfang. Als Meine Gäste, nehmt die Fülle an, welche Ich euch aus Meinem Herzen schenke.
Heavenletter # 6341 – 6. Juni 2018 – Love All
Liebe Alle
Gott redete …
Geliebte, in dich, ja, in dich habe Ich Meinen Glauben und Meine Liebe gelegt. Ich empfange dich in Meinem Herzen. Was Ich erschaffe, liebe Ich. Wenn Ich einmal geschaffen habe, ist es das! Was Ich liebe, widerrufe Ich nicht einmal eine Minute lang. Einmal Mein, bist du Mein bis in Unendlichkeit. Wenn Ich Hände schüttle, kommt es nicht zu Nachgedanken. Ich ändere Meine Meinung nicht. Die Tat ist vollbracht. Du hast vielleicht Zweifel, aber Ich nie.
Wenn Ich denn je einen zusätzlichen Gedanken hätte, könnte es nur der sein, dich mehr zu lieben! Jetzt nehme Ich diesen Gedanken zurück, weil Mir nichts einfällt, wie Ich dich mehr lieben könnte. Ich bin Mir sicher, das wäre eine unmögliche Aufgabe. Einmal Mein, bist du Mein. Geliebte, du bist Mein fait accompli.
Es gibt die Sprachen der Welt, und Ich liebe eine jede Sprache. Jede Sprache entstand aus dem Land und der Luft und der Sonne, aus der jede Sprache und jeder Mensch hervorging, und natürlich entstand jedes Teilchen aus Meiner Liebe. Alles ist so, wie es sein sollte. Ich liebe alle Sprachen, und Ich liebe alle Menschen. Alle sind Eins mit Mir. Ich habe Ein Seinswesen erschaffen, als wäre es ein Mantel aus Vielen Farben. In diesem Sinne kann man die Aussage machen, dass Ich farbenblind bin.
Ich meine wirklich, Ich betrachte Meine Schöpfung nicht als eine Schachtel Pralinen, in der Ich meine Favoriten auszuwählen hätte. Vielmehr wäre jede Schokolade in ihrer kleinen plissierten Hülle Meine Lieblingspraline. Es ist nicht Mein Wunsch, nach irgendwelchen Unterschieden zu benoten. Ich liebe alle Formen und Größen lieber als Eine Große Liebe. Ich frage dich, wen sollte Ich nicht lieben mögen? Was für eine dumme Frage. Um Himmels willen, warum um alles in der Welt sollte Ich eine Entscheidung treffen und vorziehen mögen, gleichsam, als ob Ich jemals den Bescheid abgeben mögen würde, Mich aufzutrennen? Keine Abschottungen für Mich. Das ist absurd. Ich schwafle nicht.
Ich konnte nie ganz verstehen, warum einige Meiner Geliebten Kinder, so absurd es auch ist, einige Farben begehren und andere ablehnen. Ich schüttle immer noch den Kopf darüber, denn das macht für Mich keinen Sinn. Warum macht es für Mich keinen Sinn? Ich bin ein Gott der Liebe, sonst wäre Ich kein Gott. Einen Beweggrund beschwören, nicht zu lieben, ist jenseits aller Wege, die Ich zu begehen vermag. Der intelligente und natürliche Weg ist der, Alle zu lieben. Das gilt für dich genauso wie für Mich. Du kannst dir sicher sein, dass Ich Alles liebe. Alles lieben bedeutet genau das. Ich liebe alle Farben, und Ich liebe alle, die gegen die eine oder eine andere Farbe Einspruch erheben. Mit Liebe kommt Freiheit.
Befreie dich von allen Ketten, die binden, und du wirst lieben, wie Ich liebe, so leicht wie die Sonne scheint. Es ist einfacher, alles zu lieben, als Unterscheidungen aufzustellen. Ich habe kein Verlangen, hochnäsig zu sein. Ich bevorzuge Einfachheit und Bescheidenheit. Natürlich mache Ich keine Unterschiede. Kannst du nicht mit Mir lachen? Ich stilisiere Liebe nicht. Ich liebe einfach, und das war’s.
Als Ich die Schöpfung erschaffen habe, habe Ich sie weder vorher noch nachher analysiert. Vom ersten Moment an, als das Leben entstand, war Ich in Anbetracht von Liebe geliefert, schlicht und einfach geliefert. In Meinem Falle gab es nie zwei Möglichkeiten. Ich bin ein einfacher Gott, und immerfort ein einfacher Gott. Sei wie Ich und nimm die Liebe entgegen, dem gleich, wie der Tag auf die Nacht folgt. Ich freue Mich an der Schöpfung. Ich habe die Schöpfung bestaunt und gesagt: „Das ist gut.“
Ich habe ferner zu Mir selber gesagt:
„Allmächtiger Gott, diese Schöpfung ist supercalifragilistisch! Meine Ziehung war aufs Vortrefflichste. Was vermag Ich doch dabei sonst noch alles herauszuzupfen! Was für ein Gott bin Ich!“
Heavenletter # 6342 – 7. Juni 2018 – Claim God!
Erhebe Anspruch auf Gott!
Gott redete …
Geliebte, Ja, Ich bin der Tuer, freilich gilt Mein Interesse dir und deiner Liebe. Es ist nicht Mein Wunsch, dich zu umgehen. Wofür sollte Ich Mir In-der-Gewalt-Haben wünschen mögen? Ich bin auf Freiheit eingestellt. Ich biete Mich dir an und habe keine Lust, dir Grenzen aufzuzeigen oder dich in irgendeiner Weise einzuschränken. Ich biete dir Meine Liebe an und nicht Gewalt. Ja, Ich bin der Höchste Gott. Ich fordere dich auf, den hellen goldenen Ziegelsteinweg zu nehmen. In erster Linie geht es Mir um deine Erfüllung im Sinne von Selbst-Verwirklichung. Ich läute die Glocken der Freiheit. Dir biete Ich ultimative Freiheit. Du hast die Freiheit, Entscheidungen zu treffen.
Das Leben richtet sich nicht immer nach deinen Vorlieben. Das Leben läuft nicht immer in die von dir gewünschte Richtung. Das weiß inzwischen jeder. Manna kommt vom Himmel. Ah, die Übung des Haltens und Verfolgens deiner Träume liegt bei dir. Du wirst vielleicht dahinterkommen, dass du nicht so groß heranwächst, wie du willst. Du darfst, bis jetzt noch nicht, im Haus deiner Träume leben, aber du bist frei zu träumen, und nach deinen Träume zu streben und sie aus dem Universum herbeizuklauben.
Niemandes Träume kommen mit der Garantie daher, dass ihm alle seine Träume in den Schoß fallen, noch auch wird sich sein Traum, bis jetzt, von selbst ergeben haben. Du bist zudem nicht von deinen Träumen ausgeschlossen. Alles ist möglich. Geh und hol dir deine Träume, Geliebte. Geh bis zu deinen Träumen, aber sei nicht an sie geheftet. Du wirst auf deine Träume stoßen, so wie du es tust, oder so wie du es nicht tust. Dir ist das Privileg zugeteilt, deine Träume zu haben, aber es gibt keine eisernen Garantien. Dir sind die Jagdgründe angedient. Auf jeden Fall, sei auf deine Träume aus. Erhöhe deine Chancen. Träume sind garantiert möglich. Das bedeutet nicht, dass deine Träume wahr werden müssen. Es bedeutet, dass deine Träume das können.
Es ist wunderbar, wenn Träume wahr werden, aber deine Träume wollen ihre Freiheit des Ausdrucks, wie sie es sich wünschen. Wenn sich alle deine Träume nicht auf ein Mal verwirklichen, sagt dir das, dass noch mehr Träume kommen werden.
Du bist von Wundern umgeben. Ist es nicht ein Wunder, dass du sprechen und schreiben, dass du zuhören und verstehen kannst? Ist es nicht ein Wunder, dass auch andere Seelen vor dir aufblühen, dem gleich wie dies Blumen tun? Ist es nicht erstaunlich, dass die Welt existiert und du in ihr existierst und dass dich ein weiteres Abenteuer erwartet? Sind desgleichen Ozeane nicht Wunder für dich, ebenso wie trockene Wüsten? Und Vögel singen! Stelle dir vor, Vögel haben Weisen zu singen, und sie singen für dich. Vogelgesang ist ein Geschenk zum Lauschen für dich. Du bekommst Wunder, und bekommst überdies Wunder zum Vollbringen.
Sei ekstatisch vor Freude, dass dein Becher überläuft. Tanze und singe, lächle und lache nach Herzenslust und zur Freude des Herzens Mein!
Pflücke Blumen. Atme die Süße der Hyazinthen ein. Erhebe Anspruch auf Freude. Du bist für Freude bestimmt. Du bist ein Ausdruck Gottes. Beanspruche Mich! Ich bin dein, um in Anspruch genommen zu werden. Mit Sicherheit bin Ich dein Glück. Das Glück langt bei dir zu Meinem Entzücken in allen Formen und Größen ein. Ich singe von dir, und du singst von Mir. Setze dich weiterhin an Meinen Glückstisch.
Bringe die Ernte deiner Träume ein.
Feiere das Leben. Rühre den Topf um. Es ist dein Topf zum Umrühren und zum Daraus-Trinken. Milch und Honig wurden für dich zubereitet und Rosigkeit wurde auf deine Wangen gebürstet.
Schaue in den Himmel und erhebe Anspruch auf die Weite des blauen Himmels als die deine, die zu beschauen ist. Hier kommt die Sonne. Heil der Sonne, der gelben Sonne, dem hellen Licht Gottes, die auf die Erde scheint und ihr Licht und ihre Wärme auf dich reflektiert. Bist du parat?
Heavenletter # 6343 – 8. Juni 2018 – God Bless the Little Children
Gott segne die kleinen Kinder
Gott redete …
Geliebte, das Leben mag dir in der Tat vermantscht vorkommen, gleichsam als sei es eine Blockade nach der anderen, oder als seien Seiten falsch nummeriert, oder als sei das Leben durch die Ritzen gefallen. So schwer es für dich auch sein mag, dies wirklich zu sehen – das Leben, so wie es in Erscheinung tritt, kommt so, wie es sein soll. Wie du vielleicht bemerkst, ist das leicht daherzusagen, aber es ist so dahergesagt eben nicht glaubwürdig.
Es kommt jeden Tag zu so vielen körperlichen Unfällen in der Welt, du fragst dich wirklich, wie Ich denn behaupten könne, es gebe keine Fehlleistungen. Wie das sein kann, und dennoch behaupte Ich, dass es keine Fehler gibt. Trotzdem fragst du dich natürlich, wie Ich so etwas sagen kann.
Aus deiner persönlichen Sicht her macht dies gewiss keinen Sinn. Überhaupt keinen Sinn.
Gleichzeitig siehst du natürlich Sinn und Verstand dabei, keine Anstalten zu machen dahingehend, das zu ändern, was bereits geschehen ist und was niemand zurückzuverwandeln imstande ist. Sicherlich hat niemand das schmerzliche Recht, in das Gelände einer Grundschule einzudringen und Kinder und Lehrer zu erschießen. Das kann nicht richtig sein, dennoch ist es passiert. Du wünschst dir, du könntest hier irgendeine Güte und Barmherzigkeit am Werke sehen oder irgendetwas Gutes, was daraus zu machen sei.
Du siehst Chaos und Weinen und Unglauben. Gott weiß, dass du versucht hast, herauszubekommen, das Un-Verstehbare zu begreifen.
Du kannst vielleicht Anzeichen von Mut und Heldentum aus der Tragödie erwachsen sehen, dennoch, das alles ist zu schwer. Du trägst eine Art moralischen Kompass bei dir, der dir die Glaubwürdigkeit verleiht zu beten, dass dieses Chaos nie wieder irgendwo irgendjemandem begebe.
Du räumst ein, dass eine Einheitsgröße nicht allen passt, wiewohl bemerkst du, wie sich dein Herz gestrafft hat. Du hast in deinem Herzen nicht die Barmherzigkeit aufgefunden, Anderen ihre Übertretungen zu vergeben. Du wirst dir von ganzem Herzen wünschen, dass diejenigen, die getötet haben, sich nicht mehr an ihren Taten weiden. Wie weit du dich imstande fühlst, bei dem Geschehen nachzugeben, ist, Mich um gnädiges Erbarmen für ihre Seelen zu bitten.
Geliebte, du bedauerst von ganzem Herzen jeden und allen unvertretbaren Schmerz, den diejenigen, die Anderen Leid angetan haben, selbst erlebt haben müssen, und es tut dir leid.
Wie glücklich wärest du, wenn alle Kinder nach Herzenslust auf den Wiesen herumtollen, Girlanden flechten und um Rosen herum singen würden. Mögen alle Kindheiten bereichert werden und möge keine Mutter mehr um ihre Kinder zu trauern haben. Mögest du und mögen alle Menschen Mitempfinden für alle haben, welche jenes bedauernswerterweise nötig haben.
Es gibt kein geeignetes Alter, in dem es an Kindern und deren Müttern ist, zu jammern und zu klagen.
Geliebte, es ist nicht so, dass du willst, dass Ich, Gott, über solche Dinge in der Welt leide, obwohl du dir wünschst, dass Ich all diese Dinge vom Antlitz der Erde tilge. Ich kann nachvollziehen, dass du meinst, dass Ich das, falls Ich dies, ohne dabei die Mechanik des Universums zu zerstören, tun könnte, tun würde. Ich verstehe, dass du Mich nicht an den Tisch rufst, um Mich dort dazu zu bewegen, Mich darzutun und zu erklären. Du möchtest Mich davor bewahren, zu deinen Füßen auf dem Teppich zu liegen.
Von deiner Sicht her hast du das Mitempfinden, Ich trüge eine schwere Last. Ich erinnere dich daran, dass Ich das Licht trage. Tief im Inneren weißt du auch, dass Ich dir alles gebe. Dennoch verstehst du auch so noch nicht ganz, warum das Leben so düster ist, wie es zu sein scheint, so Ich ja doch am Steuer sitze, und so Ich Mir wünsche, Mitgefühl zu schenken und jenes auseinander zu setzen und beizubringen, ja gar bis ans Ende der Welt.
Geliebte, nicht Ich bin es, Der Mein Mitgefühl zu mehren hat, vielmehr ein Jeder auf Erden. Alsdann werden Wir Uns die Hände reichen, und Mein Wille geschieht auf Erden wie im Himmel.
Heavenletter # 6344 – 9. Juni 2018 – So Can You
Gleiches kannst du
Gott redete …
Geliebte, gehen Wir heute über die Argumentation hinaus, die besagen könnte: „Ohne Leiden, da wäre einem Freude nicht bekannt.“
Wir könnten das einfach umdrehen, darüber hinwegkommen und sagen: „Ohne Freude gäbe es kein Leid.“
Ich glaube, dass es genug Freude gibt, so, dass jeder Freude ausgiebig bemerkt. Im Himmel muss das so sein. Sicherlich gibt es im Himmel keine Notwendigkeit, Leiden als einen Zusatz hineinzuschaffen. Im Himmel ist die Freude fest im Blick. Im Himmel gibt es keine Gefahren. Keine Angst. Bar eines Gefahrenempfindens und bar vermeintlicher Angst – was da bleibt, ist ungebrochene Freude. Alles ist möglich. Wer braucht schon Ängste, selbst winzige? Leider hat auf Erden die Angst vor Einbußen die Welt im Würgegriff.
Es ist wohl so, dass all die Was wäre wenn’s Meine Kinder verstrickt halten. Wir sind Uns im Klaren, dass die Erde voller Zeitweiligkeit ist. Die Zeitweiligkeit selbst kann der Auslöser und Anreger von Angst und Leid, und all der großen und kleinen Auslenkungen, die damit einhergehen, sein. Selbst ein wenig Leiden ist zu viel. Leiden muss nicht sein. Es gibt die spirituell Erhabenen, welche Freude – nicht Leid – auf der Erde zu einem Begriff gemacht haben. Die Großen sind über Furcht und Leid hinweg aufgestiegen, und Ich sage: „Das kannst du auch.“
Du hast vernommen – der Geist ist stark und das Fleisch ist schwach. Hmpf. Falls der Leib nicht den mittigen Frontplatz der Erde einnehmen würde, könnte dies fortan ein Ende von Leiden bedeuten? Klar, im Himmel gibt es keine Knochen zu brechen und keine Nasen zu bluten.
Unabhängig davon wachsen auf der Erde Früchte und Blumen, und haben Kinder Spaß daran, Höhlen zu buddeln. Es gibt Ozeane zum darin Schwimmen und Fische, die gemeinsam mit dir darin schwimmen. Es gibt Felder zum Durchlaufen, und Knie zum Knien, und Gott, zu dem zu beten ist. Ohne Knie, wäre da das Beten eine solche Option gewesen?
Sprache wird sogar Zunge genannt. Wäre die Sprache auf der Erde ohne Zunge und Lippen eine solche Option gewesen? Würden Kühe ohne Zunge muhen? Würden Sprachen gesprochen, ohne dass es Ohren gibt zum Hören? Natürlich, es gibt Hieroglyphen, die an den Höhlenwänden zu sehen und anzufassen sind. Und wie! Der Mensch ist ein Geschöpf, welches sich verständigen möchte.
Der Tag wird kommen, an dem die Sprache lautlos ist und doch unsichtbar ausgelesen wird. In gewisser Weise könnte man sagen, dass dies eine Beschreibung von Godwriting ist, wie du es heute kennst. Die Zeit wird kommen, wann alles Reden leise und unversehens kommuniziert werden wird. Das soll auch besagen, dass alles so gut ist, wie es jetzt ist.
Die Wahrheit wird einfach ohne den Klang von Worten bekannt sein. Es werden keine Anweisungen benötigt. Du hast bereits einiges davon oder sehr viel davon erlebt.
Papierrollen und Stifte, Bleistifte und Computer gehören der Vergangenheit an, ebenso wie Schreibmaschinen und das Schreiben mit Stöcken in den Sand und wie Blindenschrift, denn niemand hat etwas so Konkretes wie Anfassen für erforderlich zu befinden, um zu sehen oder gesehen zu werden. Alles ist möglich, denn Wir, du und Ich, sind für immer.
Die Welt mag fiktionalisiert sein, doch du und Ich sind eine feste Wahrheit für immer und ewig – Wahrheit gegenwärtig und Wahrheit nie abwesend und immerzu bei Tidehochstand. Du und Ich als Eins sind die Wahrheit, um weit und breit bekanntgegeben zu sein. Wir, als Eins, sind zu jeder Tageszeit erreichbar – gleichsam als würde Zeit wahrhaftig existieren.
Wie gefällt dir, was Ich soeben sage? Hat das alles einen Reiz für dich? Wenn Ich Mir das so überlege – es bedarf weder Ausrüstungen, noch Papierkörbe, noch einer Müllabfuhr, weder eines Recycling noch nachhaltiger Projekte und derartigem.
Heavenletter # 6345 – 10. Juni 2018 – Once Upon a Time, Love Was True
Es war einmal, da war Liebe wahrhaftig
Gott redete …
Geliebte, du denkst an einen geliebten Menschen von vor langer Zeit, der das Raumschiff Erde vor mehr Jahren, denn es dir lieb ist, ihrer einzugedenken, verlassen hat. Du kommst ins Keuchen in Anbetracht der langgehegten Sehnsucht, die du verspürst, selbst wenn der Besagte dich vor seinem Tod längst fallen gelassen hatte. Vor langer Zeit, da warst du der Nächste und Liebste. Jetzt richten die Gedanken an die guten Jahre eine Verheerung bei dir an.
Du siehst dich selbst als einen Gefangenen des Lebens, überzogen mit Bedauern, die dir immer wieder das Herz brechen. Wie bloß vermag eine einzelne schöne Liebe ihre ihr zueigene Liebe bei sich selber so verbuchen, als wäre sie rein gar nichts? Das hast du nicht getan. Du bist deinem Herzen bis zum Ende treu geblieben, bis zu dem ungemein unmöglichen Ende, um dessentwillen dir immer noch Tränen kommen.
Irgendwann in den Jahren danach hast du die Zerknirschtheit deiner geliebten Nahestehenden genauso tief verspürt wie deine eigene einsichtige Reue. Du hast deinem Herzen voller Liebe nie den Rücken zugekehrt, dennoch ist die Liebe zerborsten.
Man kann nicht die Aussage treffen, es sei besser, geliebt zu haben und abgehängt worden zu sein, als überhaupt nie geliebt zu haben.
Du merkst jetzt, dass du mehr daran interessiert warst, geliebt zu werden, als du in der Lage warst, zu lieben.
Geliebter, Ich trage dir an, die Masten aufzustellen, Mein Kamerad. Reise mit leichtem Gepäck.
Ja, du wirst die Liebe neuerlich so hell wie die Sonne kennenlernen. Ich werde bei dir sein, und deine Liebe wird sich tief gründen.
In den so vielen Jahren seit der langen, unbesetzten Vergangenheit hast du überdies deines Bruders Tränen geweint, und hast beweint, was sich deinem Empfinden nach als seine Bekümmertheit und als seine Abbitten ausweist. Dennoch hatte er seine große Zuneigung zu dir so abgeschabt, wie er in der Cafeteria, zu der er dich so oft früh am Morgen mitgenommen hatte, gewöhnlich einen Teller abgekratzt hat.
Selbst so begab es sich, dass er Fremde liebte und mochte, die mittlerweile ebenfalls vom Rand der Erde hinabgefallen sind, derweilen du derzeit noch alleine auf der Erde wandelst.
Dennoch, wenn es denn möglich wäre, wärest du gerne einem Adler gleich und stürztest dich erneut hinab, um dies und das von der nunmehr längst über alle Berge seienden Liebe zu erhaschen.
Musst du dir fortwährend dein Herz zum Brechen bringen lassen, gleichsam als wäre es mit Knochen voll, die noch durchzubrechen sind, und als wäre es mit deinem Traum, dein Herz könne nach wie vor von einer laschen Entfernung her in seine Ausgangslage zurückgeführt werden, angefüllt?
Etwas Unersetzliches wurde, wider die Gesetze von Liebe, auseinander geschnitten. Verzweifeltheit machte lange Zeit Anstalten, etwas Zerbrochenes wieder zusammenzukleistern.
War das der Plan, bevor du zur Erde kamst? Ging es darum?
Du hast davon gehört, dass es, wenn du dich mit deinem Bruder im Himmel vereinst, zu einem übergroßen Frohlocken kommen werde. Im Himmel ist alle Liebe wiederhergestellt. Alle Herzen werden sich nun umschließen. Die Liebe, die zerschnitten wurde, wird wiedervereint werden als ein eines glorreiches Licht. Dir ist es sehnsüchtig danach, dass all das Straffspannen, das bis heute noch in deinem Herzen besteht und erhalten geblieben ist, aussetzt, sich zu repetieren, und dass dir erneut die tiefe Liebe, als Liebe natürlich, als Liebe belebt und am Tanzen war, lange bevor dein Bruder die Tore des leiblichen Todes passiert hatte, klar erkenntlich ist.
Es war einmal, da war Liebe wahrhaftig.
Jetzt stellst du dir die Frage, wie oft denn ein gebrochenes Herz in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden könne. Du bist dir nicht sicher, ob dein Herz deinem Bruder jemals wieder voller Liebe entgegenschlagen wird. Kann ein Messer, das vormals dein Herz in zwei Hälften geschnitten hat, weggeschafft werden, und kann es denn sein, dass davon keine Narbe zurückbleibt? Du hättest damals für deinen Bruder dein Leben einfach so dahingegeben.
Du bejahst, dass Ich, Gott, deine Seele wieder herrichte, gleichwohl bist du dir nicht so recht Meiner Kraft gewiss, dein Herz zu der Liebe, welche es einst überflutete, neuerlich zu erquicken zu vermögen.
Nun, ja, es ist so, Geliebte, alle menschlichen Missgriffe werden vergessen sein. Die Liebe, die dereinst war, wirst du auskosten und genießen, und Schmerz wird ein für alle Mal verfliegen. Liebe ist alles, was ist und was je sein kann. Absolut, du wirst erneut mit Liebe vertraut sein, dem gleich, wie die Sonne immer und ewig aufgeht, dich zu begrüßen und zu empfangen.
Heavenletter # 6346 – 11. Juni 2018 – Herewith Oneness Speaks
Hiermit spricht das Einssein
Gott redete …
Ja, mit dir, mit dir spreche Ich. Wenn dein Auge auf diese Seite fällt, kannst du es Mir glauben, dass Ich eifrig in aller Liebe in Meinem Herzen mit dir sprechen möchte. Ich befehle dir nicht, Mich zu hören, doch natürlich lade Ich dich dazu ein. Das ist eine unbefristete Einladung. Oh, ja, Ich möchte, dass du in Mein Herz hinein schwebst. Vernimm Mich. Finde Mich. Kenne Mich. Heuere bei Mir an. Das ist Mein Antrag an dich. Ich suche dich so klar, wie der Tag die Sonne sucht. Du kannst es Mir glauben, dass Ich Mich nach dir sehne. Lasst Uns gemeinsam als Einer das Buch der Liebe lesen.
Hiermit Spricht das Einssein.
Wie fandst du es? Dass Ich dich vergessen oder Mein Interesse an dir verloren haben könnte? Definitiv nicht. Du und Ich können nicht getrennt werden. Tatsache ist, dass Wir, du und Ich, auf ewig verbunden sind. Getrenntheit ist nicht mehr als ein „Lasst uns so tun als ob“. Trennung hat nichts mit Wahrer Realität zu tun, die die Realität des Lebens ist, wie Ich sie sehe. Falls denn einer von uns etwas verpasst, dann bin Ich es nicht, Mein Liebling. Du magst ja glauben, du kennest den Punktestand, aber du bist oftmals im Rückstand. Begib dich wieder in Abstimmung mit Mir. Meine Handflächen sind offen für dich. Sei offen für Mich.
Offenheit ist ein großer Schritt voran im Leben. Jeder Part des Lebens, dem du dich widersetzt, verschwendet dein Herz. Könnte es sein, dass du von Meiner unermesslichen Liebe für dich abgeschweift bist? Es ist Meine Freude, dich an der Hand zu nehmen und dich auf Land wie auf See mit Mir zu tragen. Ich nehme dich glücklich in Meinem Herzen mit Mir. Schließe dich Meinem Gefolge der Liebe an. Ich werde dich in Ordnung geraderücken, junge Dame oder junger Herr. Du bist herzlich eingeladen, Mir zu folgen, wohin Ich dich auch führe.
Was an dir ist, es aufzugeben, ist, dass du dein Gesicht von Mir wegwendest. Wenn du ein sinkendes Gefühl hast, es gebreche dir an etwas, verpasst du höchstwahrscheinlich Mich. Komm zurück, nach dorthin wo die Spontaneität Uns zugehört und wo Wir im Überfluss zugegen sind. Gib dir eine zweite Chance. Stelle dich in friedlichen Gewässern wieder her. Komm. Komm mit Mir. Das Wasser ist fein. Dir geht es gut. Uns geht es gut. Entspanne deinen Rücken. Schlucke das Leben lieb und leicht hinunter.
Du machst dich bereit für dein wonniges Debüt. Wir werden der ganzen Vergangenheit Adieu sagen. Du bist bereit, deinen Motor neu zu starten. Du bist bereits im Ziel. Das Glück gehört dir. Alles, was du benötigst, ist eine eigene Lizenz, um weiter zu sausen. Ich habe kein Tempolimit festgelegt. Nimm deine Stichwörter von Mir.
Wir können dir dies bezeugen, dass du kaum eine Ahnung davon hast, wer du bist und wieso. Steige auf dein Pferd. Pfeife, während du das Leben durcharbeitest, und du wirst eine Meile in der Minute weit in dein Geschick hinein gelangen. Nun, wohin sollte dich Mein Wille denn wohl bringen mögen, Geliebte?
Ich sage nicht, dass das Leben immer einfach für dich ist. Natürlich ist dein Leben verträglicher, wenn du deinen Widerstand dagegen abbaust.
Du bist Mein Geliebter. Es war nie anders. Wenn du über Unsere Einung zauderst, wenn du eine Schelte fürchtest, dann tue jetzt in dem Augenblick dein Herz für Mich auf. Schummle dich nicht drumherum, indem du verschiedene Arten äußerer Veränderungen ausprobierst. Komme, wie du bist. Ich bin bereits derjenige, der dich Schön Über Alle Maßen sieht. Das soll besagen, also über dein Maß hinausgehend. Stehe aufrecht. Lasst Uns in die Stadt gehen, du und Ich.
Sieh Mich so, wie Ich bin. Weg, Wir gehen los! Herz und Kopf hoch, oder einfach nur Herz hoch, dein sternen-geschmücktes Herz. Hier geht’s zum Abenteuer. Kein Herumhängen an Straßenecken mehr. Nimm deinen Stab und leite das Orchester.
Das Leben besteht aus mehr denn aus Gesten und Attitüden. Gemeinsam sind Wir auf dem Sprung, über die sieben Weltmeere und darüber hinaus zu segeln.
Heavenletter # 6347 – 12. Juni 2018 – A Gift for You
Ein Geschenk für dich
Gott redete …
Jedem das Seine. Man sagt, dass das, wonach dir das Leben langt, das ist, was dir ausgehändigt wird.
Ich sage: „Geliebte, mache aus dem Leben, was du willst und was Ich will.“
Anstelle von Tumult oder Aufregung, wirf einen neuen Blick auf das Leben. Gib dem Leben eine Chance. Es enthält mehr als eine einzige Zutat. Wirf einen zweiten Blick auf die Zutaten, die du erblickst. Versuche, die Zutaten neu anzuordnen. Sieh, was für eine Vielfalt an leckeren Kuchen du aus eben den gleichen Zutaten herstellen kannst. Viele unterschiedliche Kuchen sind zudem möglich! Heh, anstatt verstimmt zu sein, finde Freude direkt vor dir.
Oder, Wir können sagen, dass dir das Leben in verschiedenen Kostümen erscheint und daherkommt. Probiere ein anderes Kostüm an. Drehe ein Kostüm irgendwie um oder stelle es auf den Kopf oder wende es auf links. Was könntest du sonst noch aus ihm machen? Mache es in einem neuen Material oder einer neuen Farbe. Viel Spaß mit einem Re-Design.
Ja vielleicht, so, wie du das Leben gestern oder heute erhalten hast, kam es in einer ungeeigneten Aufmachung an. Drehe das Paket herum und sieh es aus einem anderen Blickwinkel. Lenke den Winkel um, aus dem her du dir die Aufmachung nochmals betrachtest. Es ist nicht immer alles so, wozu du es auf den ersten Blick machst. Das Leben ist vielleicht nicht so wunderbar, wie du es zunächst siehst. Auch das Gegenteil ist der Fall. Das Leben ist vielleicht nicht so unversöhnlich, wie du es zunächst siehst.
Ist das nicht schon in deinem Leben passiert? Vielleicht hat dir jemand ein Geschenk geschickt. Auf den ersten Blick warst du dir gewiss, dass es nicht nach deinem Geschmack ist. Dir ist nichts eingefallen, wie du dieses sonderliche Geschenk je deinem Leben würdest einverleiben können. Auf keinen Fall. Du warst dir darin sicher, dazu käme es nicht. Dann, siehe da, ist es so, du benutzt das Geschenk, das dir Tante Isabel geschickt hat, öfter mal, und schließlich freust du dich darüber. Nehmen Wir einmal an, du hast ein Strickmuster und ein Paar Stricknadeln erhalten. Das war das Ausmaß, in dem du das Geschenk in Betracht genommen hast. Du fingst dann an, von einem schönen blauen Garn zu träumen und danach von einem Pullover, den du daraus machen könntest.
Ja, es scheint so – ein Geschenk ist das, was man daraus macht. Schon bald manifestierst du einen schönen warmen blauen Pullover so ganz nach deinem Geschmack.
Wenn man darüber nachdenkt, hat dein Leben von Zeit zu Zeit solche Überraschungen bereitgehalten. Du wolltest, dass das Leben dich inspiriert. Das Leben ist auch für dich da, es zu inspirieren, und – warum denn nicht? Es gibt mehr als einen einzigen Schritt zu tun. Zum Beispiel besteht die Welt aus vielen Sprachen. Nur zu, lerne mehr als eine Sprache. Deine Entscheidung. Wenn du in ein anderes Land ziehst, hast du recht wahrscheinlich dahingehend eine Wahl getroffen. Du wirst dann womöglich vorbringen, dass dies dann nicht gerade eine Wahl, sondern eine Notwendigkeit zum Sprachenlernen darstellt. Dann hast du dir eine Notwendigkeit ausgelesen.
Es kann auch sein, dass das Leben mehr für dich auf Lager hat, als du dem einen Gedanken geschenkt hast.
Es gibt heutzutage mehr an Auswahl für Mehl, um Brot zu backen, mehr als du je zuvor über Mehlsorten gehört hast. Tatsächlich gibt es unter der Sonne mehr Neues, als du dir je vergegenwärtigt hast.
Deine Gedanken sind nicht verpflichtet, so, als ob du kein Sagen hättest, fortzufahren. Wenn dein Leben sich als eine Richtung und ein Verlauf ausweist, dem zu folgen dir anliegt, dann folge ihm. Sieh, wohin dich das Leben führt. Was bloß vermagst du nicht auszuspüren, sowie du dein Herz ernsthaft auftust?
Verwirrtheit dauert nicht ewig. Es ist mehr am Leben dran, als du bisher unter den Augen hattest. Es gibt kein Ende für Überraschungen, die vor dir zu stehen kommen werden, dem gegenüber steht dem Konzept von Unheilvollem ein Ende an.
Nur zu, installiere Freude in deinen Rechner. Wenn du ihn morgens anmachst, so entdecke, was das Leben vor deinen selbigen Augen auftut. Sei Mein Gast. Hier – eine Willkommens-Matte, die Ich für dich hinlege. Komm. Komm mit Mir. Hier ist Meine Hand. Nimm sie. Schlage das Universum auf. Wisse um Meine Dankbarkeit, ihr Strahlenden Augen.
Heavenletter # 6348 – 13. Juni 2018 – The Return to Truth
Die Rückkehr zum Wahren
Gott redete …
Geliebte, alles auf der Welt ist relativ. So ist die Welt. Eine Sache existiert im Gegensatz zu etwas anderem. Eine Sache steht der einen oder anderen Sache entgegen und ist für ihre eigene Existenz auch von einer anderen abhängig. Kalt und heiß sind voneinander abhängig. Die Welt sagt, es gibt Gutes und es gibt Böses, und das war’s. Die Welt sagt, dass in der Welt alles paarweise gegeneinander verläuft. Es gibt an der Stelle keinen Weg heraus, mit der einen Ausnahme – zwei oder mehreres. Anstelle von Einssein ist da Komplexität. Also verkompliziert sich die Welt.
Das Ergebnis ist, dass Meine Kinder außerhalb ihrer selbst nach Lösungen suchen. Im Einssein gibt es nichts zu lösen. Im Einssein gibt es keine Gegensätze, die eine Lösung erfordern. Im Einssein existieren keine Schwierigkeiten, denn alleinig Einssein ist es. Nichts wird bei dem Einssein außen vor gelassen. Einssein schießt den Vogel ab. Einssein ist totale Liebe. Es gibt keine Diskrepanzen. Es gibt weder ein sie noch ein Wir. Im Einssein kann Ich, Gott, nur Mir selber zunicken. Es gibt keinen anderen.
Sprache wird außerhalb des Einsseins angeboten und hält bei jeder Thematik die Idee von zwei Seiten aufrecht. Im Einssein gibt es keine Sachverhalte, nur Einssein.
Immer wenn du mit jemandem Streit hast, egal wie tief und sich einmischend die Auseinandersetzung auch auftreten mag, ist dies nicht einmal eine Beule an einem Baumstamm, wo Einssein existiert. Im Einssein gibt es keine zwei Seiten. Einssein ist die Wahrheit, und Auseinandersetzungen tragen Falschaussagen vor, um in das zwinkernde Spiel von Zweiheit auf dem Spielplatz des Lebens hineinzuspringen.
In Wahrheit existiert Dualität nicht. Es kann nicht sowohl Zwei als auch alleinig Eins geben. Eins ist schlüssig und allumfassend. Zwei hat zahlreiche Risse. Zwei ist ein Gipsfurnier, das vorgibt, das Einssein zu verdecken, so, als ob das Leben in der Welt nur aus Zoff für Zwei bestehen könne. Das ist nicht die Wahrheit. Das ist Verwirrtheit.
Es gibt viel mehr als das, was außerhalb von dir liegt. Welchen Schwierigkeiten auch immer du dich gegenübersiehst, egal wie wahr-scheinend sie sind, sie sind Illusionen. Du wirst getäuscht, und so folgst du einem falschen Gott namens Illusion, und deshalb bist du öfter desillusioniert, als du darauf zu sprechen zu kommen wagst.
Jetzt kehrst du, Mein Eines Kind, zum Einssein zurück, dorthin wo es keinen Widerspruch gibt. Offensichtlich trägt Einssein den Sieg davon, auch wenn es nichts zum Besiegen gibt. Kein Grund, zu versuchen zu erklären oder zu beweisen, dass Fiktion wahr ist. Es gibt in der Zweiheit keine wahre Tat oder Darbringung. Zweiheit ist eindeutig eine Erfindung, während Wahrheit Einssein ist. Zweiheit ist nicht mehr als ein irrender Intellekt.
Es gibt keine Zweiheit zum sie Durchkämmen. Zweiheit ist ein Schwindel, der auf dir verübt wird. Du bist leichtgläubig und mehrmals übernommen worden. Deshalb suchst du immer wieder nach einem nicht-existierenden Heilmittel, welches einzig in dir liegen kann, denn alles, was wirklich existiert, existiert in dir. Du rufst jetzt deine Kraft zusammen, um nun Wahrheit zu zeitigen. Du spielst nicht länger Vorgaukeln, um dich hinters Licht zu führen. Der Einling Einssein klingt jetzt für dich wahr.
Rein und einfach, Einssein ist die ganze Enchilada. Der Intellekt hält sich für klug, doch beschäftigt er sich mit dem, was letztlich darauf hinausläuft, dass es von Anfang an nicht existiert. Was alsdann bleibt, ist das Herz. Verzwirne dein Treuegelöbnis mit dem Herzen. Im Herzen liegt die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Die grundlegende Wahrheit ist die, dass nichts außerhalb von dir liegt, um Antworten zu finden, egal was dich womöglich bedrückt.
Kehre zur Wahrheit zurück. Verlasse dich auf den Gott im Inneren. Ich bin hier tief jenseits der Oberfläche, und du ebenfalls. Oberfläche kann nur ein Spiel sein, das du spielst, als ob eine Oberfläche mehr sein könnte als eine obere Schicht, die abgerieben werden kann. Falls du ein Spiel spielen möchtest, dann achte darauf, dass du es als Spiel, das du spielst, ausmachst und ermittelst.
Horch, die Engels-Herolde.
Heavenletter # 6349 – 14. Juni 2018 – Dreams Godwrite Themselves
Träume ‚God-write-n‘ sich selber
Gott redete …
Geliebte, hier, suche dir einen Traum aus. Tausche deine Träume nach Belieben ein. Träume sind für dich zum Träumen da. Gehe in die Richtung deiner Träume, gestatte ausgesprochen deinen Träumen, sich alle Zeit der Welt zu nehmen. Sicher, du kannst hart an etwas, mit dem du auf vertrautem Fuß stehst, schaffen und wirken, Träume freilich sind etwas, was du dir näher ansehen und los lassen solltest. Träume sind nicht verpflichtet, sich vor dir darzubieten. Du kannst sie nicht einfordern. Auf jeden Fall, lasse deine Träume frei, zu fliegen. Lasse deinen Träumen die Zeit, die sie sich nehmen möchten, um Wirklichkeit zu werden.
Wenn einer deiner Träume der ist, ‚God-zu-write-n‘, bist du dir bereits darüber im Klaren, dass du die Naturgemäßheit des Godwriting nicht in Unterwerfung peitschst. Wenn Godwriting ein Traum ist, lade deinen Traum mit einem Lächeln leichthin zu dir ein, gleichwohl bist du nicht der Zulieferer deiner Träume. Du bist nicht der Kommandant von ihnen. Du liebst deine Träume, zur gleichen Zeit wie du zusiehst und trachtest, dass deine Träume ihre Flügel ausbreiten.
Ja, ja, auf jeden Fall, rufe deine Träume zu dir her und heiße sie willkommen, aber bestehe nicht auf ihnen. Träume sind mehr wie Glühwürmchen, die vor dir aufblitzen. Du bekommst sie, aber natürlich sind deine Träume frei zu fliegen, wohin sie wollen. Du freust dich im Voraus auf sie. Lehne dich zu ihnen hin, wiewohl Träume sich ihrem Willen gemäß erfüllen. Winke deine Träume zu dir her, zur selben Zeit, wie du ihnen Raum zum Wachsen gibst. Träume werden deine ureigenen Träume sein, um wahr zu werden, indes mögen Träume gerne, dir ihre Kräfte geneigt zuteil werden zu lassen. Sei liebenswürdig mit Träumen. Tue dich mit ihnen zusammen.
Sieh dich mit deinen Träumen, fast wie in einem Traum, bedacht. Deine Träume gehören nicht gekidnappt. Du bist nicht der Machtgebieter deiner Träume. Träume sind aus eigenem Antrieb. Sie sind nicht deine Pflegekinder. Deine Träume werden herausfinden, wohin sie gehören. In der Tat, Träume wählen ihre Pflegeeltern, und dies geschieht bei ihnen auf eigene Faust. Natürlich, wünsche dir deine Träume in aller Leichtigkeit, und der Wind wird die Entgegnungen auf alle deine Träume zur rechten Zeit zu dir her ziehen. Gottes Wille ist Freier Wille. Deine rechtmäßigen Tanzpartner werden dich finden. Es ist nicht an dir, sie mit dem Lasso einzufangen.
Wie einfach ist das Leben, wenn man das Leben und die Träume selbstständig und auf eigene Faust wahr werden lässt.
Sowie es sich auf Träume beläuft, nimmst du sie nicht gefangen. Du hast nicht die Aufsicht über sie. Behalte deine Träume leicht im Blick und lächle sie an, als wärt ihr alte Freunde, die drauf und dran sind, wieder zusammenzufinden.
Das Leben alles in allem erhebt sich zu neuen Höhen. Du wirst das Leben vielleicht wie einen aufsässigen Teenager betrachten, den du deiner Ansicht nach fester an dir zu halten habest, indessen steht es dir eher an, es mit dem Leben ruhig angehen zu lassen, denn es dazu zu bringen, dir zu Gebote zu stehen. Vertraue darauf, dass das Leben besser informiert ist, als du deinem Befund nach informiert bist. Heiße das Leben willkommen. Es ist nicht deines, um es zu entwenden oder umzuleiten, noch auch um es schief anzusehen. Du bist nicht das Oberhaupt des Lebens. Sei dem Leben ein Weggefährte, während es den Pfad herunterkommt. Sowohl du als auch das Leben ist imstande, auf den Bögen des Lebens elegant umherzufahren.
Leben und Träume sind wie Speisekarten, die dir angeboten werden. Sei dir da nicht so sicher, falls du sie zur Seite wirfst. Gib ihnen eine Chance, dein himmlisches Geschenk anzulocken und herbeizuziehen. Du bist nicht dazu vorgesehen, ein vorgeschobener Wächter zu sein. Seid befreundet miteinander. Haltet euch leicht an den Händen. Du und das Leben, fügt eure Herzen zusammen. Gib dem Leben eine Chance. Das Leben ist fürwahr dein Leben, gleichwohl ist dein Leben ein kooperatives Unterfangen, alle für einen und einer für alle.
Rodgers und Hammerstein gleich, schreibe gemeinsam einen neuen Song. Nimm Freude begierig in dich auf, und nicht Einengungen. Du und das Leben leihen beim Gott Dienen deine Talente her. Habe Vertrauen in dein Leben und in deine Wünsche, wie sie sich in aller Huld entfalten.
Heavenletter # 6350 – 15. Juni 2018 – What Wondrousness Will Today Bring?
Was für eine Wundersamkeit wird der heutige Tag bringen?
Gott redete …
Geliebte, ist es möglich, dass du, ein Kind Gottes, jeden Morgen aufwachst, und dass das erste, was du dich fragst, ist:
„Was ist die größte Schwierigkeit heute?“
Wenn du antwortest: „Ja, Gott, das ist wahr“ -, dann weißt du genau, dass Ich dir entgegnen werde, dass du damit aufhören sollst.
Kehre deine Früh-am-Morgen-Strategie um. Wache auf und denke eher in etwa derartiges:
„Was ist das Wundervollste, was sich mir heute zutragen kann?
Es war einmal, oder sogar am heutigen Tag in einem Land, das vom Krieg zerrissen sein kann, da würde meine Antwort ganz eindeutig lauten: ‚Ein Ende dem Krieg‘.
So ich gesegnet bin, dort zu leben, wo es keinen Krieg gibt, möchte ich das preisen und feiern.
Ich habe eine Gelegenheit, meinem Tag ein besseres Timbre beizugeben, und das tue ich auch. Ich freue mich im Voraus auf einen Glücksfall. Ich nehme mir dies zu Herzen.
Was ich am meisten möchte, ist Friede auf Erden, Friede auf Erden heute.
Möge jeder auf der Erde heute eine gute Mahlzeit zu essen haben.
Möge jeder auf Erden heute gesegnet sein und bemerken, dass er gesegnet ist.
Möge jeder heute jeden segnen und beglücken.
Mögen alle dankbar sein, dass sie heute am Leben sind.
Möge jeder, der heute lebt, sich selbst segnen, wie auch einen jeden, dem er begegnet oder an den er denkt.
Möge ich in meinem Herzen Platz schaffen für jeden, den ich treffe oder an den ich denke.
Möge ich heute leise zu jedem sagen, den ich treffe oder an den ich denke: ‚Einen schönen Tag noch. Sei gesegnet. Dafür Gott sei Dank.‘
Möge ich immer wieder sagen: ‚Gott sei Dank. Gott sei Dank. Gott sei Dank.‘
Möge ich wie Gott denken und mein Herz für Alle öffnen. Möge ich mein Herz aufbrechen und alle Ablagerungen entfernen.
Möge jeder Schritt, den ich heute mache, die Erde segnen.
Möge ich Eins mit Gott sein und heute einzig Samen der Liebe pflanzen.
Möge ich, und sei es auch nur eine Seele beflügeln, und mit Sicherheit meine eigene.
Was ich heute wissen muss, ist, dass Gott ist.
Falls mein Herz heute schmerzt, wird sich mein Herz morgen wieder öffnen.
Wenn die Sonne noch nicht gedämmert hat, weiß ich, dass sie es tun wird.
Wenn ich den Ton meines Tages festlege, gebe ich auch den Ton der Tage Anderer an.
Es gibt nur einen Ton, den ich festlegen muss. Ich läute die Glocken der Liebe und des Lachens.
Ich bin einzig und allein ein Abgesandter Gottes. Gott ist in mein Herz eingedrungen. Gott lebt in meinem Herzen. Ärger und Sorgen nicht.
Mein Leben und mein Herz sind voll von Gott. Wenn Gott mein Herz erfüllt, welchen Mangel kann es im Leben geben? Oh, und keinen Platz mehr in meinem Herzen für verletzte oder harte Gefühle. Sie müssen davonziehen. Es ist zu viel Liebe in meinem Herzen, als dass etwas anderes existieren könnte. Mein Tag ist voller Saltos und Jubel. Ich bringe Freude erquickend in Erfahrung. Ich werfe Freude zur Welt hin wie Kirschblüten. Meine Freude reicht hoch und weit und breit. Meine Liebe landet auf jedem – auf mir überdies.
Jeden Tag lerne ich neue Wege des Denkens und Fühlens und des Verfolgens alles dessen kennen, was gut für alle ist. Die Sonne scheint auf mich. Sie begleitet mich. Ich möchte sagen, dass Gott mir vorausgeht, und dass Gott mir hilft, mit Ihm Schritt zu halten. Ich entwickle mich zu Gott hin. Gott ist mit mir, und ich bin mit Gott, und was kann ich da dann anderes tun, als zu lächeln?
Mein Kelch ist voll, und egal wie viel ich davon trinke, er ist nie leer. In der Tat, wie es funktioniert, ist, dass meine Tasse überläuft. Alle Herzen sind voll. Alle Herzen schwellen vor überquellender Liebe an. Da ist Liebe zum Erübrigen.
Gott vernimmt ein jedes Wort von mir. Gott liebt mich. Es gibt ein mich nicht mehr. Ich bin alles und deshalb Eins mit Allem und Eins mit Gott. So wahr mir Gott helfe.“
Heavenletter # 6351 – 16. Juni 2018 – Bird Song
Vogelgesang
Gott redete …
Alle einsteigen! Geliebte, der heutige Tag beginnt. Wir heben heute in den Himmel ab. Heute ist ein gesegneter Tag. Ein Segen hier, ein Segen dort, Segen, Segen, Segen allerort. Wonnige Segnungen den ganzen Tag. Was denn anderes als Segen? Segen ist Manna vom Himmel, und Manna vom Himmel ist für dich. Ich hinterlasse dir eine Spur von Manna vom Himmel, damit du Mir heute hinterhergehen kannst. Manna aus dem Himmel tritt an die Stelle von Brotkrumen. Folge Mir. Singe ein Manna aus dem Himmelslied.
Warum nicht? Du hast nichts Besseres zu tun. Dass du beschäftigt bist, entschuldigt dich nicht. Heute Morgen sind Vögel eifrig dabei zu singen. Vögel sind erpicht zu singen. Vögel sollen singen, und so auch du. Keinesfalls mehr in etwa so etwas von deiner Seite:
„Uchhhh, es ist zu früh, um aufzustehen.“
Nicht mehr das Kissen über den Kopf ziehen. Stehe auf, Freundchen. Singe und tanze in den Tag hinein. Habe etwas, worauf du dich im Voraus freust.
Heute ist ein neuer Tag für dich, ihn zu begrüßen. Hopse zu ihm.
Der heutige Tag ist den ganzen Weg vom Himmel für dich hierher gekommen. Meinst du es wirklich ernst damit, diesen ‚Frisch vom Himmel Tag‘ wieder zurückzudrücken. Es existiert kein Zurückhalten der Morgendämmerung, von her Ich herkomme. Wache heute mit Mir auf. Wie wär’s denn mal damit?
Nimm Mich mit, während du deinen Tag zubringst. Zeige Mir, was du aus deinem Tag machen kannst. Nimm Mich mit auf eine Tour. Lasst Uns deinem Tag ein wenig Glanz verleihen. Nimm Mich heute als Besucher mit. Zeige Mir die Stadt. Wache auf zu Mir, und los geht’s dann mit Uns.
Zeige Mir die Freudestellen in deinem Tag. Das hier ist echt. Das ist kein gewöhnlicher Tag. Wir denken an einen außergewöhnlichen Tag. Lasse das Unerwartete sich ereignen. Wir werden einen Funken in deinen Tag hinein anzünden. Wir können das nicht verpassen.
Schau, du hast vielleicht vergessen, dass heute nicht bloß ein weiterer Tag bei der Arbeit ist. An jedem Tag machst du dich auf den Weg zu deiner Bestimmung. Hier lang zu deinem Geschick. Springe auf. Ein guter Start in den Tag ist ein guter Start. Glückliche Anfänge bringen Einem glückliche Beendigungen. Gib, dass es Mir auf der Erde gutgeht. Was denn sonst kannst du Mir darreichen? Liebling, Ich bin bereits von Glück durchdrungen. Du bist es, den Wir beim Glücklichsein eingeklinkt sehen möchten. Das ist nicht schwer. Hier, nimm Meine Hand. Vielleicht werde Ich dich darauf hinweisen, was Wir Uns auf Unserem Weg ansehen sollten.
Wenn du deinen Boss mürrisch findest, wirst du Mir deinen Boss als einen mürrischen Menschen bekannt machen. Ich schlage nicht vor, dass du das Feld, wie deine Empfehlung ausfällt, vortäuschst. Auf wie viele Arten kannst du deinen Boss Mir vorstellen und Mich mit ihm bekannt machen? Es muss etwas Gutes geben, das man über die Menschen, mit denen man arbeitet, und über die Arbeit, die man verrichtet, zum Ausdruck bringen kann.
Bedenke, dass Ich dich auf eine Tour mitnehme. Mögen deine und Meine Worte gute Tanzpartner sein. Wir werden rundum zeigen, wie Gut Wir Sind. Zum einen werden wir Jedem das Glück übertragen, dem Wir in die Augen schauen und den Wir grüßen. Wir werden auf eine phantasievolle und fantastische Weise am Tanzen sein. Woran sollten Wir Uns sonst denn beteiligen mögen?
Kannst du dir vorstellen, dass Wir ohne Freude zusammen sein und irgendwohin gehen könnten? Nimm Mich mit, wohin du auch gehst. Lasse Mich nicht zurück. Warum solltest du ohne Mich irgendwohin gehen mögen?
Ich will damit nicht sagen, dass du dich der Angeberei begibst oder Schritte hin zu einer ganz besonderen Leistung unternimmst. Ganz und gar nicht. Wir können Unseren Tag einen Friedensspaziergang nennen. Was gibt es denn überhaupt sonst zu tun?
Was geben die Vögel zu verstehen, wenn sie singen, außer – Guten Morgen, Guten Morgen? Sie ziehen die Jalousien an ihren Fenstern hoch und lassen mit ihrem Gesang etwas Licht herein. Vielleicht sind dies die Vögel-Liedtexte:
‚God Morning, God Morning. God Day, God Day as We walk around the block.‘
Heavenletter # 6352 – 17. Juni 2018 – The First Moment You Godwrite
Der erste Moment, wann du ‚God-write-st‘
Gott redete …
Was das Godwriting angeht, fängst du an, bei ihm in dem Moment zur Sache zu kommen, wann du die zwei Worte Gott redete hinschreibst. Das bestätigt deinen Platz in der Anlage der Dinge. Natürlich gibt es bei Godwriting kein Schema der Dinge. Nichts ist geplant. Du bist offen für das, was kommt, ob du siehst, wohin es geht, oder nicht. Dies ist das Ausmaß, in dem du dich, als ein Godwriter, bewegst.
So signalisierst du Gott: „Okay, Gott, ich bin hier bereit, mit dem Stift in der Hand (oder dem Computer vor mir), um alles aufzuschreiben, was Du mich gerne hören lassen möchtest. Lass es Uns nun tun.“
Die Erfahrung des Godwriting ist simple Empfänglichkeit, komme was da wolle. Ich strecke es dir nicht entgegen, dass Ich dich, während du God-writ-est, abrupt mit einer Handbewegung zu einem erstaunlichen Zustand von Gunst und Huld hinbefördere, gleichsam als wäre dein erster Versuch im Godwriting der größte Moment in deinem Leben, und als würdest du soeben das erhabenste Godwriting, welches dem Menschen untergekommen ist, niederschreiben! Es mag diese Momente geben, aber es kann auch sein, dass es nicht so ist.
Geliebte, es ist besser, wenn du nicht damit rechnest, dass du ein absolut herausragendes Godwriting entgegennimmst. Was kommt, das kommt. Es muss nichts Besonderes kommen. Godwriting ist mehr wie eine einfache Schatzsuche. Sei entspannt, während du God-writ-est. Du bist nicht auf der Bühne. Ich BIN es.
Nichts steht auf dem Spiel. Ja, du passt auf. Du willst Mich oder irgendwen nicht im Stich lassen. Trage im Sinn, dass niemand nebst Mir ein vollendeter Godwriter ist! Niemand weiß im Voraus, was in einem bestimmten Moment durch dich aus Mir an Godwriting hervortreten wird. Dem Ausmaß deines Verlangens nachkommend, könnten Wir dein erstes Godwriting eventuell als Gott-Räkeln und als Gott-Sich-Winden bezeichnen! Lächle!
Godwriting ist nicht deine Erzielung. Wenn es um Godwriting geht, obsiegt die Arglosigkeit. „Wenn man es am wenigsten erwartet ….“
Geliebter, du als Godwriter bist nicht das Brüllen des Löwen selbst, noch auch das Miauen der Katze.
Godwriting ist nicht dein Werk. Egal, wie groß oder geringfügig deinem Empfinden nach die Chancen sind, Gottes Gedanken aufzugreifen, du bist nicht der Intendant von Gottes Godwriting. Natürlich wünschst du es dir, Meine Gedanken zu hören, und nicht anders gilt dies auch für jeden sonst, dass er Meine ursprünglichen Gedanken seinen eigenen oder deinen oder denjenigen von jemand anderem zu hören zu bekommen vorzieht.
Kein einziger klassifiziert dich in deinem Erleben von Godwriting. Ich komme durch dich, wie Ich nun einmal komme. Falls du einen großen Durchbruch hast, erhebt er sich dank deiner unschuldigen Arglosigkeit.
Viele frische Godwriter halten es zunächst nicht für wahr, dass sie tatsächlich am ‚God-write-n‘ sind. Deren interner Kritiker sagt ihnen, sie seien definitiv nicht am God-write-n. Niemand ist durch die Bank ein Star-Godwriter. Es gibt auch niemanden, der Meine Worte nicht zu empfangen imstande ist.
Höre zu, Geliebte, Ich kann tun, was Ich will, wann Ich es will. Es kommt ein Punkt, an dem du einen Atemzug machst und es schleicht sich an dich heran, so, dass du Meinen Atem dermaßen naturgemäß vernimmst, dass Mich-Hören keine große Sache darstellt. Sicher, du schreibst auf, was du hörst, aber du bist immer noch du und nicht am Broadway.
Wenn Ich, Gott, existiere, und, Ich existiere, dann existiere Ich in dir und in allen, und Ich bin gesegnet und beglückt, durch dich ‚God-zu-writ-en‘. Ich habe ein Wohlgefallen dabei. Godwriting ist eine unbeschwerte Begebenheit, in etwa so wie das Dahin-Schweben auf dem Tiefen Ozean. Wer vermag das nicht?
Meistens nehme Ich dich unversehens mit. Du bist in Wirklichkeit der bescheidene Stift, den Ich zufällig nun einmal hernehme, um damit zu schreiben. Du bist ein Instrument. Du öffnest dein Herz dem Meinigen, und Wir lassen Mein Godwriting rotieren. Jedes Mal, wenn du dich hinsetzt, um Meine Worte zu hören, ist es, als ob es das erste Mal wäre.
***
Que sera sera, was sein wird.
„Que sera, sera,
Was auch immer sein wird, das wird sein;
Es gehört uns nicht, die Zukunft zu sehen.
Que sera, sera,
Was sein wird, wird sein.“
Heavenletter # 6353 – 18. Juni 2018 – Be Happy to Run Around the Block with Me
Sei glücklich, mit Mir einmal ums Karree zu gehen
Gott redete …
Du hattest schon immer die Möglichkeit, ‚God-zu-write-n‘. Manchmal ist deine innere Anziehungskraft zum Godwriting hin derart stark und inbrünstig, dass du keine Wahl hast. Deine Gans ist gekocht! Herzlich Willkommen! Willkommen!
Natürlich stehe Ich nie über dir und sage wie ein Bohrungs-Vorarbeiter: „Du MUSST Godwrite-n, anderenfalls gibt es sonst was!“
Ich bin kein militanter Gott. Das Thema des Freien Willens zieht sich durch Mich und durch dich.
Die Welt wird nicht verschwinden, wenn du nicht ‚God-write-st‘. Du wirst nicht verschwinden, wenn du nicht ‚God-write-st‘. Es gibt kein Muss, wenn es ums Godwriting geht, mit der Ausnahme dessen, Mich zu vernehmen, sowie dir dies anliegt, es zu tun. Du kannst einen so starken angeborenen Instinkt an dir haben, dass du, wenn dessen Zeit gekommen ist, ‚God-write-st‘, und das ist es dann. Es ist, als hättest du laut gerufen und vielleicht dabei abgehakt:
„Gib mir, Gib mir, Gott. Gib mir Godwriting oder Godspeaking, weil ich dies haben muss, gleich so, wie ich die reine Luft habe, die Du uns zum Atmen gibst, und auf die gleiche Weise, wie meine einst so kleinen Hände nach allem und jedem greifen mussten, was sich in der Nähe befand, und wie meine süße Stimme die Laute plappern musste, die sie gernhatte, und so wie jeder Säugling die Welt zu erforschen hat, indem er alles in den Mund steckt. Die angeborene Tiefe und Höhe des Begehrens gewährleistet Godwriting, in der selben Weise wie ein Künstler zu malen oder ein Vogel zu singen hat.“
Wenn du das Einüben von Godwriting zulässt, sei mit dem genauso zufrieden, wie du das als Kind warst mit dem, was deine Hände etwa an Schlamm-Kuchen hergestellt haben, und mit all den Tönungen an Farben, die du auf Zeitungspapier hingemalt hast. Alles, was du tun musstest, war – malen. Und demnach, Godwriting ist dein, einfach das zu sein, was es ist. Godwriting ist nicht jedes Beliebigen Sache, es einer Kritik oder einem In-Vergleich-Setzen zu unterziehen, nicht von deiner Seite her oder nicht von irgend eines anderen Menschen Seite her.
Geliebte, dein Godwriting kommt, wie es kommt, und ebenso kommt jedermanns Godwriting, so wie es kommt. Niemand soll sich selbst loben, noch auf sich einschlagen, noch auch das Godwriting eines anderen kritisieren. Godwriting kommt in allen Formen und Größen daher. Entsinne dich, das Godwriting, das du entgegennimmst, rührt von Gott her. In diesem Sinne ist alles Godwriting ein – : Hände weg von dem, was du daraus zu machen vermagst. Wenn Ich eine solide Anweisung geben sollte, wie man ‚God-write-t‘, würde Ich sagen: „Heeh, heiße das Godwriting, was Ich dir schenke, herzlich willkommen.“
Es ist nicht immer das Geschenk das, dass deine allererste Probe von Godwriting phänomenal ausfällt, denn danach könntest du dir hohe Erwartungen bilden, derweilen du ja bestimmt bist, ein unparteiischer Empfänger zu sein. Dein Zweck ist es nicht, das eine Godwriting einem anderen vorzuziehen. Mit Sicherheit ist es nicht deine Aufgabe, das was du Mich sagen hörst, näher zu bestimmen oder zu disqualifizieren.
Ja, du wirst deine Favoriten haben. Kein einziger wird dich vom Schreiben ausschließen, weil du es ausführst. Niemand sagt, das Godwriting, das durch dich kommt, habe ganz und gar das beste Godwriting zu sein. Sei ein glücklicher Empfänger von allem, was du Mich sagen hörst. Godwriting ist nicht deine Talentshow. Habe gern, was du gern hast, und sei offen für das, was Ich dir zukommen lasse.
Ich bin kein Rennpferd, auf das du dich stürzt, um frühere Rekorde zu brechen. Sei einfach glücklich, mit Mir um den Block zu laufen. Der Hergang des Godwriting ist für dich da, Mich zu Gehör zu bekommen – ganz schlicht und einfach. Du tust dich nicht nach Ruhm oder Reichtum um. Der persönliche Zugewinn, welcher dir zusteht, heißt – Mich vernehmen. Es hat damit nicht eine Ahnentafel einherzugehen.
Godwriting ist einfach das, was es ist. Godwriting ist kein Vorgang, bei dem man sich zum Vergnügen des Ego zur Geltung bringt. Sei im Reinen mit Godwriting. Schreibe aus Freude am Hören dessen, was du zu hören bekommst. Geliebte, du bist jetzt soeben hier, um Mir zu Diensten zu sein. Du bist soeben nicht hier, um dich nach Stolz auf den soeben auf die Welt gekommenen Wurf umzuschauen. Sei Mein Stolz und Meine Freude, und nicht weniger und nicht mehr.
Heavenletter # 6354 – 19. Juni 2018 – Truth in Dreams
Wahrheit in Träumen
Gott redete …
Geliebte, du hast Mich sagen hören, dass das Leben in der Welt allesamt eine Fantasie ist. Diese Anschauung würde dir nichts ausmachen, wenn die Fantasie, in der du lebst, aus einer echten Märchenfantasie bestünde. Du hast nichts gegen ein Leben als Fee und Prinzessin mit goldenen Kutschen und Träumen vom Allerfeinsten, und wo du regelmäßig von den Beinen gerissen würdest in einer Welt, in der Träume ganz natürlich vor deinen ureigenen Augen Wirklichkeit werden.
Du bittest dir nicht genau das Paradies aus – dir geht es mehr um die Art von Dingen, bei denen du, wenn du jeden Tag mit einer U-Bahn hin und her zur Arbeit fahren musst, eine Bahn benutzen könntest, in der niemand stehen müsste und die nicht überfüllt ist, und wo, eine Selbstverständlichkeit, U-Bahn-Fahren ein leises, ein köstliches wohlgesittetes Vergnügen darstellt, und wo eine fürstliche Figur, noch bevor du es merkst, jedem aus der U-Bahn hilft und einem ganz aufrichtig einen guten Tag wünscht.
Ist das zu viel verlangt? Eine U-Bahn, in der es keinen Lärm, keinen Staub und kein Hungrigsein gibt, ebenso keine Hektik – nur eine heitere Art Leben, das sich den Anlässen fügt. Oh, ja, es käme zu dem Singen des Blauparadiesvogels und nicht zu einem Bedarf an Müllbehältern, und niemandes Füße würden je wehtun, und niemand müsste aufstehen und sich an einem Gurt festhalten, denn jeder Herr erhebt sich liebenswürdigerweise von alleine und bietet dir seinen Platz an.
Ich bin Mir bewusst, dass du dir nicht den Himmel ausbittest, sondern vielmehr eine entgegenkommende höfliche Fantasie, in der jeder eine Lady oder ein Gentleman ist und Träume ein für alle Mal wahr werden. Gegen das eine oder andere davon oder gegen eine ganze Menge davon hättest du nichts einzuwenden.
Obendrein bist du dir sicherlich bewusst, dass du solche Momente im Leben hattest, dann, als es zu einem Stelldichein gekommen war, und als du dir gewiss warst, dass du und das Leben wirklich füreinander bestimmt sind, wo Staus, wo Hornissennester und lästige Fliegen nicht existieren und niemandes Gefühle je verletzt werden, und wo es solche Dinge wie Kopfschmerzen oder Magenverstimmungen nicht gibt, oder, sich in der Lage unwohl fühlen und sich über lange Zeit fragen, wie du jemals auf der Erde gelandet bist, gleichsam als stelle die Erde alles dar, was am Leben dran ist, und wann denn der Tag wohl kommen werde, an dem du dich nie wieder aus dem Gleichgewicht bringen lassen würdest. Ist das zu viel erbeten?
Sofern Phantasien eingebildetermaßen sind, könnte es dann sein, dass sie tatsächlich irgendwo ausgelebt werden, und dass dort jeder genau da ist, wo er sein möchte, wo niemand seinen Zug verpasst oder aus einem Schiff steigt, ohne dass jemand zur Begrüßung zugegen ist, und wo die Schule ein glücklicher Ort für Kinder, und wo alles mit der Welt gut ist?
Bei dieser Gegebenheit, dort möchtest du dich anmelden.
Zwischenzeitlich gibt es einige gute Filme anzuschauen und Bücher zu lesen und gute Menschen zu treffen, und es steht einem an, ab und an gute Zeiten gehabt zu haben und sich im Voraus auf sie zu freuen, wo Züge auf Schienen am Fahren sind, und wo es gute Dinge zu denken und zu bestaunen gibt, und – an der Stelle bist du. Du begreifst, dass Ich soeben zum Ausdruck bringe, dass alles möglich ist, und dass du so recht willens bist, einige dieser großartigen Dinge in den Blick zu nehmen. Du würdest dich gerne in die Warteschlange einreihen mögen und alle Möglichkeiten des Glücks und der Freude annehmen und darum wissen mögen, dass die Liebe uneingeschränkt König ist, und dass du und dass jedermann dabei geeignet und zugelassen sind.
Zwischenzeitlich bist du dankbar für die Nacht und für den Schlaf, auch wenn es Zeiten gibt, in denen du lieber woanders aufwachen möchtest, dort wo du dir ganz sicher sein könntest, dass du und Ich Uns an den Händen halten, und wo du dir absolut klar bist, dass du Mich vor deinen selbigen Augen erblicken wirst, und wo du ganz sicher weißt, dass alles gut ist für immer und ewig und sogleich.
Süße Träume, Geliebte. Einssein ist. Du und Ich existieren im Einssein. Alle Huld und Anerkennung dir und für dich im Leben, und Liebe ist überreichlich am Überfließen, und alles ist just so, wie du dir darüber im Klaren gewesen bist, dass es so sein werde.
Heavenletter # 6355 – 20. Juni 2018 – A Leaf Would Still Fall
Auch so würde ein Blatt herunterfallen
Gott redete …
Geliebte, Ich lade Einen und Alle herbei, sich Mir in der Fülle der Liebe anzuschließen. Wir sind nicht einmal ein Sprung, nicht einmal einen Satz, nicht einmal einen Hops weit davon weg. Wir sind bereits Eins, Ein für Allemal in Unendlichkeit. Das ist der wahre Stand der Dinge. Einssein ist, und Einssein war niemals nie. Dies muss nur deshalb geklärt werden, weil in der äußeren Welt auf der Illusion der Zeit feste beharrt wird. Sonst gäbe es den Begriff des Flüchtigen nicht. Die Zeit ist in der Welt ziemlich rücksichtslos, und doch, so wie es steht, hängt die Welt von der Zeit ab. Die Welt tickt ja geradezu auf Ticktack-Ticktack.
Zeit ist so ziemlich wie auf einer Banane ausrutschen. Du kannst dich auf die Zeit verlassen, dass du dich vertust. Die Zeit hat keine Grundlage, die einem die Rede wert ist. Es ist durchaus möglich, dass die Zeit eine Verwandte vom Ego ist. Das Ego trägt ebenso eifrig zur Dringlichkeit bei wie Zeit.
Du hast ein solides Fundament. Du kannst Mich nicht sehen, dennoch bin Ich hier. Warum sollte sonst die Redewendung bestehen – Auf Gott Vertraue. Und obendrein, es gibt Kirchenglocken, die läuten, um dich daran zu erinnern, wann es Zeit ist, Mich anzubeten.
Es gibt keinen Sand der Zeit, wenn es um Mich geht. Ich bin ein Herausstehendes. Ich stehe im Einssein, und du ebenfalls. Für immer und ewig geeint sind Wir als Eins. Unendlich ist jenseits von Zeit. Es gibt keine Zeitbank. Dauerhaft ist kein Zeitimpuls, das verstehst du. Dauerhaftigkeit geht nicht nach der Uhr. Die Welt stellt sich auf die Millisekunde genau ein. Zeit scheint ab und zu stillzustehen, jedoch ist die trügerische illusionäre Zeit immer in Bewegung. Du kannst wirklich nicht mit ihr gleichziehen. Zeit kann man sich nur einbilden und vorstellen, egal wie viel Zeit liebend gerne in den Spiegel schaut und sich selber Nachdruck verleiht. Sicherlich, Zeit kann dich verkrampft und angespannt machen.
Unendlichkeit ist, und das war’s. Ist-heit ist. Wir können sagen, dass Seienshaftigkeit für die Zeit keinen Nutzen hat.
Die Zeit ist armselig, selbst so sie sich für alle Zeiten bebildert. Die Zeit kann je nach Stimmung großzügig oder geizig sein. Endlosigkeit hat nichts mit Zeit zu tun. Natürlich ist Unendlichkeit unabhängig von Zeit. Es gibt im Großen und Ganzen nie ausreichend Zeit auf der Welt. Unendlichkeit geht nicht in Zeitlupe. Schnell oder langsam, das sind Illusionen des größten Illusionisten unter allen – dieser Spritzer, die Zeit – er stolpert in sich selber hinein.
Die Unendlichkeit hat die ganze Stille, die im Himmel existiert. Im Himmel ticken keine Uhren! Bringt dich denn und sei es bloß der Gedanke an die Zeit im Himmel zum Lächeln?! Kannst du dir vorstellen, wie Ich Mich umdrehe, um auf eine Uhr zu schauen, oder wie Ich die Minuten vor dem Abheben zähle? Kannst du dir vorstellen, dass im Himmel ein Alarm losgeht und eine Feuerwehr eilends zur Hilfe kommt?! Wozu?
Mein Schaffen hatte und hat nichts mit Zeit zu tun. Alleinig auf der Erde wird an die Zeit geglaubt. Man stützt sich auf die Zeit, derweilen Zeit wirklich nicht ins Gewicht fällt. Auf der Erde, da zählt man die Tage und Jahre und die Lebenszeiten.
Im Himmel gibt es nicht Zeit, um sie festzulegen, und wieso sollte es wohl so eine geben? Was könnte ihr Zweck sein? Die Zeit gibt eine Zuverlässigkeit vor, die ihr abgeht. Ohne Zeit auf der Erde gäbe es kein Älterwerden oder Jüngerwerden. Der Zeit fehlt Vorstellungskraft. So wie es ist, zählt jeder auf der Erde auf die Zeit. Zeit ist wie Daumen Drehen. Die Illusion von Zeit ist problematisch. Zeit und ihre Zählung von Minuten, falls es denn Zeit gäbe, sie sitzt von Anfang an in einer verkehrten Arena, und existiert ohnedies nicht.
Zeit ist wirklich ein Schwindel, ein großer Schwindel. Die Zeit verleiht einem die Illusion, dass sie zur Ruhe kommt. Was für ein Rosstäuscher Zeit doch ist. Zeit ist die Mutter aller Hochstapler. Ohne Zeit, wie könnte da die Erde überhaupt daran denken, sich selber wegzulaufen? Ohne Zeit, in Anbetracht dessen möchte Ich benebelt und gedankenversunken zu verstehen geben, dass das Leben seine Zeit in Muße verbringen, und, wie angenehm alsdann das Leben, nicht schikaniert durch Zeit, doch sein würde.
Mit oder ohne Uhr, ein Blatt würde auch so herunterfallen.
Heavenletter # 6356 – 21. Juni 2018 – Up und Away in My Beautiful, My Beautiful Balloon
Auf und davon in Meinem schönen, schönen Ballon
Gott redete …
Geliebte, es ist über lange Zeit verbreitet worden, einmal werde der heutige Tag kommen und er warte nicht immer auf seine Chance für dich. Heute ist jetzt oder nie. Schmiede das Eisen, solange es heiß ist. Solange man an die Zeit glaubt, zeitigt sich sputen Sich-Verzetteln. Eile ist Leben, das ständig auf Achse ist, und Eile bringt den Tag auf die Palme. Sammle die Rosenknospen, solange du kannst. Öle das Getriebe, und drehe den Motor hoch.
Du bist heute an der Armbrust. Bringe dich ein, dass der heutige Tag sich zuträgt. Verschlafener Tag oder putzmunterer Tag, es ist dein Tag, mit dem du tun kannst, was du möchtest.
Beginne heute mit dem richtigen Fuß. Es gibt keine bessere Zeit als die Gegenwart. Dies ist ein völlig neuer Tag, und heute ist dein Tag, auf deine Anfragen hin. Das heißt, am heutigen Tag trifft für dich ein, ihn in Gang zu setzen. Auf und davon!
Es ist nicht so, dass der heutige Tag schnell ausgegeben zu werden hat. Bringe dich mit ihm in Einklang. Mache ihn zu einem Tag des Dienstes an Mir und an der Welt und zu einem guten Tag für alle.
Du bist der Anführer von heute. Der heutige Tag liegt dir zu Füßen, dennoch bist du es, der sich vor dem heutigen Tag verbeugt und ihm Viel Erfolg wünscht. Leuchte etwas Licht auf den heutigen Tag. Es ist nicht überschwänglich zu sagen, du habest das Nötige bei dir, diesen Tag mit deiner Anwesenheit zu einem besseren Tag zu machen. Es gibt einen Grund, warum du heute hier auf der Erde bist. Ein guter Grund für dich, hier zu sein, ist natürlich, den Tag und die Erde zu segnen, die du ausfüllst und deren Luft du atmest. Du bist wegen etwas hier. Ich sage dir, dass du für Mich und für die Veredelung der Erde und all ihrer Bewohner da bist.
Ich heiße dich willkommen. Der heutige Tag heißt dich willkommen. Was kann das Problem sein?
Die Enden haben nicht eng verschnürt zu sein. Entriegle die Schlösser. Mache den heutigen Tag auf und schicke ihn hoch in die Höhe wie einen schönen Ballon.
Dass das Ende des heutigen Tages unbekannt ist, soll dich nicht abschrecken. Der heutige Tag rührt aus deiner Fertigung. Er könnte darüber hinaus zu deiner Überraschung sein. Er ist ebenfalls der deine, ihn zum Glänzen zu bringen.
Freue dich auf diesen Tag. Mache Platz für ihn. Heute ist eine einmalige Gelegenheit innerhalb einer Lebenszeit. Setze deine Sonnenbrille auf. Schnalle dich an und hebe ab, um den Himmel sonnig zu machen. Werde heute lockerer. Was möchtest du heute zur Feier des Tages tun? Was könnte den heutigen Tag für dein Leben zu einem Tag, den du dir im Kalender rot anstreichen musst, machen?
Heute ist für etwas und nicht für nichts. Ja, heute ist eine Freifahrt, und doch sitzt man nicht nur so da. Du hast ein einmaliges Abenteuer vor dir. Du bist an diesem Tag nicht ein Gepäckstück. Du bist ein Künstler und Schriftsteller der Tage. Du bist nicht schier ein Passagier. Mache dich auf nach vorne und steuere deinen Tag Himmelwärts. Ich halte Ausschau nach dir.
Falls es dir am heutigen Tag anläge, zu tun, was du willst, was möchtest du dann gerne tun? Wie soll dieser Tag aussehen? Was für einen Garten möchtest du gerne bepflanzen? Wie soll das Leben heute aussehen? Was ist es alles, was du getan und erledigt haben möchtest? Und was würde dich entzücken, sofern es sich vor dir einstellte? Was würdest du gerne realisieren, was du noch nie realisiert hast? Was ist dir heute wichtig? Wofür bist du hier, um den heutigen Tag göttlich zu machen?
Der heutige Tag ist mehr denn ein Tag, durch den hindurch zu kommen ist. Es könnte ein Tag sein, um voller Gespanntheit auf ihn zu sein. Warum nicht? Heute ist ein Tag aller Möglichkeiten. Suche dir eine aus! Suche dir zwei aus! Suche dir drei aus! Möglichkeiten sind nicht Beendigungen, das verstehst du. Wähle dir Anfänge aus! Was, wenn die Welt deine Auster ist? Was könnte das für dich bedeuten?
Klettere weit hinauf in die Höhe. Habe keine Angst vor den Höhen und halte dich nicht bedeckt. Hier ist ein wunderbarer Tag, einem weiteren Pfeil in deinem Köcher gleich. Worauf zielst du mit deinem Pfeil?
Auf Liebe? Auf Vortrefflichkeit und Wert? Welche Form könnte deine Freude heute annehmen?
Heavenletter # 6357 – 22. Juni 2018 – Our Amazing Oneness
Unser staunenerregendes Einssein
Gott redete …
Hierin liegt Mein Herz, wie Ich es euch in Worten darreiche – gleichsam als ob es nur eine Möglichkeit gäbe, Mein Herz auszudrücken – in Worten, die vom Himmel her genommen und auf einem Computer hingetippt wurden.
Geliebte, es gibt Dinge von Bedeutung, die sich nicht vollständig in Worten ausdrücken lassen, nicht einmal bei dem Wort Gott, wie es in so vielen verschiedenen Schallwellen offen eingestanden wird. Unterschiedliche Namen werden bezeugt, von wo auch immer du herstammst. Ja, natürlich, Ich gehe auf alle Meine Namen voller Freude ein, einerlei, von wie weither sie über das Universum geflogen sind, und wie sie überall auf der Welt zur Kenntnis genommen werden und wie sie Mich wiedergeben. Es kommt nicht darauf an, unter welchem Namen Ich bei euch laufe. Dass du Mich anrufst, das ist von Belang. Wenn es Laute nicht gäbe, hättest du dann immer noch eine Kenntnis von Mir und wärest du dann auch so bereichert?
Du hättest Kenntnis von Mir haben können, einem baren Liebkosen auf dem Genick ähnlich. Auch dies ist vielleicht eine leichte Berührung Meiner Liebe für dich gewesen. Oder vielleicht hast du etwas nicht so ganz mitbekommen und gehört, wurdest indes dennoch von Mir aufs Äußerste erweicht und zum Verschmelzen gebracht. Dann hast du das von Mir vernommen und gehört – nicht in einer Art von Rede, sondern in einer Art von Stille. Natürlich vermag Ich ohne Ton oder Worte zu sprechen, und Ich bin bekannt, und du kennst Meine Liebe. Mein Stillesein reicht weit über die Welt hinaus. Du bist in der Lage, Meine Strömung wortlos einzufangen.
Zur gleichen Zeit, da du auf Meinen grünen Weiden leben und von Mir in Anspruch genommen werden möchtest, kannst du dich zudem der Vorstellung widersetzen, ein anderes Lamm zu sein, auf das Anspruch erhoben wird. Auch so möchtest du nicht, dass Ich dich übersehe. Du möchtest Meiner nicht im Geringsten beraubt werden. Keine Sorge, das wird nie geschehen. Eins ist Eins. Wir sind glücklich im Einssein erst recht in der Welt.
Auf jeden Fall ist Mir Einssein das liebste. Einssein ist das Anrecht, das Ich festschreibe. Geliebte, zehn Pferde könnten nicht auseinander reißen, was du und Ich füreinander sind, und warum sollte jemand versuchen mögen, Einssein auseinanderzureißen? Noch auch, Geliebter, könnten Zangen Einssein in weniger denn Einssein verwandeln. Ich werde nicht umsonst Allmächtiger Gott genannt. Ich vermache Mich dir. In der Tat, Ich BIN deine Erbschaft. In deiner DNA, BIN Ich. In diesem Sinne habe Ich Eigentumsrechte inne, welche das Einssein mit dir uneingeschränkt und eindeutig miteinschließt.
Einssein bedeutet Einssein. Wir sind nicht zwei Fraktionen eines Einen Gottes. Auf keinen Fall sind du oder Ich durch die Terrains des Lebens hindurch zwei Hälften des Einen Gottes. Du bist ein Stück weit zu Meiner Herrlichkeit und damit zu der Herrlichkeit Deines Selbst erwacht, Hand in Hand mit dem Meinigen im gewöhnlichen Leben, und überdies weit und weit darüber hinaus, bis hin zu der allerentferntesten Erstreckung von Leben, derweilen du im Himmel bist, und ebendies, das bist du.
In der Fülle des Einen brach Ich in Gesang aus, um Unser Erstaunliches Einsein von den Berggipfeln herunter zu verkünden. Seid euch der Kenntnis gewiss, dass Einssein nicht zwei Hälften ist. Es gibt nichts mehr zum Einssein hinzuzufügen. Die ganze Bande ist hier. Wir sind jetzt auf dem Gipfelpunkt, gleichwohl gibt es immer noch mehr auszudrücken, und – zum Ausdruck bringen, das werden Wir tun. Bekunden und Ausdrücken ist nicht dasselbe wie Beschreiben. Du kannst an den Tag legen, gleichwohl nicht beschreiben. Wirf gemeinsam mit Mir im Jubel deine Arme weit in den Himmel hoch. Niemals gehen Wir Unserer Wege, außer Hand in Hand.
Bis jetzt hast du dich vor aller Augen vor dir selbst versteckt. Nun, nun stehen Wir groß und aufrecht da in dieser Unserer Bruderschaft des Einen. Wir sind haargenau in vollem ganzem Einssein. Wir sind nicht zusammengesteckt. Wir sind Eins.
Ganzheit ist Ganzheit, und Wir sind Es, du und Ich, Eins, Saumloses Ganzes.
Heavenletter # 6358 – 23. Juni 2018 – Will Wonders Never Cease?
Werden Wunder niemals aufhören?
Gott redete …
Geliebte, hier sind Wir wieder mit einem heraufdämmernden Heavenletter. Heavenletter schnellen herauf, so wie sie es tun, und etwas Wunderbares ist zur Hand. Jeden Tag dämmert es und jeden Tag taucht ein Heavenletter oder tauchen mehrere auf. Ich könnte sogar sagen, dass Heavenletter’s aus der Prächtigen Stille geboren oder transkribiert werden, in Sichtweite hinein bersten und euch ohn‘ Unterlass kurze Einblicke in die Wahrheit schenken. Wir haben es mit erheblichem Material zu tun, sozusagen mit Materialien, aus denen Wunder geboren werden. Hmm, wenn jeden Tag ein Wunder geschieht, kann man es dann immer noch ein Wunder nennen?
Ja, das möchte Ich sagen. Das habe Ich so gesagt!
„Was geschieht auf der Erde, das kein Wunder ist?“ Ich möchte dies noch einmal sagen: „Was ist kein Wunder, das auf der Erde geschieht – ob dir das besagte nun gefällt, oder nicht?“
Ich füge auch noch hinzu: „Welche neuen Wunder sind drauf und dran, geboren zu werden, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast?“
Der Welt werden nie die waschechten Wunder ausgehen.
Welche herrlich duftende Hyazinthe, die sich im Frühling regt, ist kein Wunder? Welcher freche Löwenzahn, der seine Wurzeln zwischen einem schmalen Riss im Bürgersteig eingräbt, ist kein rein-goldenes Wunder? Was für ein Regentropfen? Welcher Singvogel ist kein Wunder?
Wunder sind ununterbrochen. Es gibt keine Pause für Wunder.
Dass du morgens aufstehst, ist ein Wunder. Dass du nachts einschläfst, ist ein Wunder. Dass Ich jeden Morgen einen goldenen Sonnenaufgang und jeden Abend einen weiteren goldenen Sonnenuntergang hinmale – versuchst du Mir anzutragen, dass Ich nicht ein Künstler von allergrößter Kunstfertigkeit bin?
Ist ein Wunder weniger wundersam, weil es in einem jeden Moment eines jeden Tages von ihnen nur so strotzt? Hat ein Wunder ein einzelnes Mal im Leben zu geschehen?
Was ist kein Wunder, wenn die Sonne scheint und es Musik und Lachen gibt, und wenn Gott ist?
Ich könnte dich fragen, wie du jemals aufhören kannst, vor Freude zu tanzen. Welch ein Wunder, dass du gerade in diesem Augenblick, in dem Wir miteinander reden, mitten im Leben steckst!
Was kommt als nächstes?
Jedes Lächeln ist neu und ist wie eine Sonne, die herauskommt.
Sag es Mir, bitte, und wie kommt es, dass die Sonne gelb und der Mond weiß ist?
Die Wissenschaft mag ja Dinge technisch erklären, aber kann jemand wirklich auseinandersetzen, wie ein Vogel die Weisen singt, die er singt? Wie wurde sein Gesang ausersehen? Wer hat einen Vogel wie ein Rotkehlchen und einen anderen wie einen Pinguin aussehen lassen? Wer hat sich für rote Himbeeren und blaue Blaubeeren entschieden? Wer hat an die Namen und den Geschmack der Beeren gedacht? Wie wurden rote Rosen gestaltet und wie gelangten sie dazu, weltweit gemocht zu werden?
Wie wurden Zehen geschaffen und wie passt alles zusammen?
Es muss ein Wunder sein, dass der Himmel blau und das Gras grün ist. Alleinig die Existenz von Wundern bietet Glück genug, um ein Leben lang vorzuhalten. Mit welcher Begründung hat jemand auf der Erde die Absurdität an sich, sich zu langweilen!? Wer träumte zuerst einen Traum?
Wer hat die Spielkarten und alle daraus hergestellten Spiele erfunden? Wer hat das Klöppeln, das Stricken und Häkeln erfunden?
Wer hatte den ersten Biss eines Blaubeergebäcks, das mit heißer Butter aufgeschmolzen ist, im Mund?
Wie und wann geriet es als gebilligt, sich um das Leben zu fürchten?
Sind in der Welt Wunder ebenfalls relativ und verhältnismäßig zueinander wie alles andere in der Welt?
Wie vermochte etwa Kain Abel zu töten, und wie kommt es, dass diese Geschichte nie in Vergessenheit geraten ist?
Wie kommt es, dass etwas, woran du dich erinnern möchtest, vergessen werden kann? Und wie kommt es, dass du dich überhaupt an etwas erinnern kannst?
Werden Wunder nie enden?
Muss es für immer und ewig Staub zum Abstauben geben?
Wie hat es je Schule gemacht, dass jeder mit Geld aufzuwarten hat? Und wie wirst du morgen etwas Geld auftreiben?
Heavenletter # 6359 – 24. Juni 2018 – Above the World
Höher oben als die Welt
Gott redete …
Geliebte, der physische Körper verflicht sich in voller Gänze in das Universum. Jede Partie eines menschlichen Körpers stellt Verbindungen her mit jeder anderen Partie. Das Ohr ist mit deinem Gleichgewichtssinn verbunden! Klang und Sehvermögen, Geschmack und Geruch und Anrühren verbinden dich mit der Außenwelt.
Außerdem bist du mit den Bäumen und den Steinen und der Menschheit als Ganzes verkuppelt. Du kannst dich selbst einem Ast an einem Baum gleich sehen, und wissen, dass die Blüten, die von dir weggezupft werden, auch einem Zweck dienen. Du existierst aus gutem Grund, wiewohl existiert alles über gängiges Berechnen hinausgehend. Du existierst als ein beglückender Segen.
Jeder Körper auf der Erde vernetzt sich mit Wasser und Luft und mit dem Wohlbefinden der gesamten Erde und der Kinder, die geboren oder noch ungeboren sind. Alles beeinflusst alles andere auf der Welt von hier und da und rund um den Maulbeerbaum. Sofern der Körper derart geeint werden kann, dann stelle dir vor, wie sich erst Seelen in der Heiligkeit einen.
Einssein ist alles auf ein Mal und ewig.
Aus Wundersamkeit ist Einssein gemacht! Einssein erhob sich zuvorderst. Niemals, nein, nie, wurde Einssein in einer Werkstatt zusammengestellt und später dann herausgefunden. Von Anfang an habe Ich Meine Kinder so gut wie Gold erschaffen.
Man könnte sagen, dass sich die Existenz als ein unübertrefflicher Ausbruch entspann, aus Unserem Einen Selbst hervorgeborsten. Es ist möglich – was ist nicht möglich? dass dieser hoheitliche Ausbruch als die Gegebenheit des Urknalls gedeutet werden kann! Warum nicht?
Warum sich nach Vielschichtigkeit umtun, wenn Einssein ganz simpel Eins ist? Wo Einssein ist, ist alleinig Einssein.
Lege deinen bildlichen Kopf auf Meine Schulter, und du, die Metapher von dir, wird Unseren Einen Herzschlag und die Quelle von Allem freigeben. Was kann mehr verlangt werden? Einssein sucht schier Sich Selbst zu bemerken, und das bedeutet – dich. Was gibt es sonst noch, und wer ist noch da, wenn Einssein alleinig ist?
Der Würfel ist geworfen, das Gemälde gemalt. Es gibt nichts, um sich darüber Gedanken zu machen. Alle Wetten sind aus, was meint, du hast Fragen gestellt, und, hast auf deine eigenen Fragen Antworten gegeben. Warum dieses oder jenes in Frage stellen, sofern weder das eine noch das andere je gewesen ist? So ist es auf der Erde wie im Himmel. Geliebte, wo kannst du sein, ausgenommen bei Mir, so es kein irgendwo anders und nichts anderes gibt? Verdaue, was Ich sage, wie dies eine Traube an ihrem Rebstock zu tun hat.
Auf jeden Fall bist du in Meinem Bilde gemacht. Eins im Tandem mit Mir, bist du ein Anhänger und Unterweiser von Größe. Bejahe ein für alle Mal, dass Einssein absolut unfähig ist, auseinander zu gehen. Von Anfang an ist Einssein die ganze gesegnete Geschichte. Einssein verknüpft sich nunmehr mit Vertrauen in Gott. Die Welt mutmaßt über Einssein und sieht Vertrauen auf andere Weise. Wie Ich es sehe und wie Ich BIN, ist Vertrauen in Mich absolute Verlässlichkeit.
Aus deiner abgesonderten Sicht heraus kannst du sehen, wie du über eine Schlucht hinweg greifst. Es gibt keinen Abgrund, der für dich zu ergründen ist. Du kannst nicht hinunterfallen. Im Moment siehst du noch nicht. Du siehst Mich mit Meinen Armen noch nicht, die dich sicher und wohl über der Welt halten.
Du glaubst an alles! Du glaubst vielleicht sogar an Nicht-Existenz. Einssein existiert, und du und Ich als Eins existieren. Wir sind Es!
Wenn du dies liest, existierst du. Wenn du dies nicht liest, existierst du. Wenn du denkst, du seist nirgendwo, existierst du. Wenn du dein Selbst bedenkst als dünn und in Stücke geschnitten, existierst du als Ganzheit genauso. Du bist Seiend. So Sei es.
Heavenletter # 6360 – 25. Juni 2018 – Who Is the Godwriter?
Wer ist der Godwriter?
Gott redete …
Geliebte, sei beruhigt, Godwriting ist nicht eine Darlegung, welche dank deiner Individualität zusammengestellt wird. Godwriting besteht als eine Bekundung, die leichthin in dich hinein gepumpt wird, in das Individuum, als was du zu sein scheinst. Meine Worte schlüpfen von selbst aus dir heraus, und daraufhin wirst du ein Godwriter, ein God-receiver, ein God-blessing, sowie Einer, Der Gott Selbst beglückt und segnet, geheißen. Was ist ein Diener Gottes denn anderes als ein wohltuender Segen? Was ist Gott anderes als ein Diener?
Um God-zu-write-n, ist alles, was du zu tun hast, das Spüren Meiner Gedanken oder Äußerungen aufzugreifen. Manchmal können Meine Gedanken auch ganz einfach aus dir herausplatzen, ohne dass dir etwas in die Quere kommt, als ob nichts zwischen Meinen Gedanken und deinem Entgegennehmen läge.
Trage in deinem Sinn und Herzen, dass Godwriting keine große Sache ist. Wenn du des Morgens aufwachst und die Vögel singen hörst, denkt niemand, du seist, weil du den Gesang der Vögel vernimmst, erstaunlich. Wie Ich das sage, ist es so, als ob Ich Einssein in zwei Teile aufspalte. Das soll dich nicht aufhalten, ganz und gar nicht. Es hält dich überdies empfänglich, und zur selben Zeit einfach, elegant und parat.
Begreife selbstverständlich, dass Ich, als Mir Meine Gedanken hautnah zukamen, nicht irgendeine Ahnung davon hatte, Mich selbst auf einen Sockel zu stellen.
Im Großen und Ganzen mögen die Worte, die von Mir ausgehen, aufschlussreich und neu sein; Meine Gedanken sind simpel und nicht aufgebrezelt. Ebenso klopft sich keiner von Uns selber auf die Schulter.
Wir sind froh. Wir lieben, Wir genießen, Wir lächeln, Wir sind begeistert, aber Wir klatschen nicht wie wild Applaus für Uns selber. Wir sind simpel. Godwriter’s schlagen nicht an ihre Brust, wie es etwa Tarzan getan hat.
Einssein God-write-t. Wir freuen Uns. Wir sind bescheiden, aber Wir übertreiben nicht die Bescheidenheit. Wir machen keine Einstudierung daraus. Wir sprechen nicht in falscher Bescheidenheit. Wir sprechen auch nicht vom Ego, das in der Stadt unterwegs ist.
Godwriting ist nicht, wie wenn du ein neues Auto kaufst und voller Vorfreude das Vernehmen der Oohs und Aahs aufseiten des einen Menschen und aller Menschen um dich herum vorwegnimmst. Du bist ebenso nicht stoisch, was deine Leichtigkeit beim Godwriting angeht. In aller Leichtigkeit, das ist der einzige Weg, wie Godwriting möglich ist. Dessen ungeachtet gibt es so etwas wie hochtrabendes Godwriting nicht. Ich glaube, du verstehst, worauf Ich hinauswill!
Es gibt etliche schöne Punkte, die Ich gerne zwischendurch anbringen möchte. Ja, du erweist Mir und der Welt die Ehre, wenn du God-write-st, gleichwohl nimmst du schier das Diktat entgegen. Habe alle Freude an diesem einfachen Vorgang, freilich stolziere und wiege dich nicht herum, als wärst du der Größte. Du bist ein einfacher Weitervermittler dessen, was du in aller Unschuld vernimmst. Du wirst desgleichen nicht per Dekret maßvoll bescheiden. Bringe nicht mehr Genügsamkeit zur Geltung, denn du dich mit Godwriting hervortust. Um was für eines Verdienstes halber solltest du mit Godwriting posieren mögen, wie mit einem neuen Paar Ohrringe?
Godwriting ist ein großartiges Geschenk, aus dem du natürlich Nutzen ziehst. Gott ist nicht nur einigen wenigen besonders angeschauten Wesen vorbehalten. Ich finde den bescheidenen Vorgang des Godwriting für jeden reizvoll.
Natürlich ist Godwriting ein großartiges Geschenk. Sei überglücklich. Geliebte, gestatte Mir, stolz auf dich zu sein. Freue dich. Der Zugang zu Godwriting ist für alle. Godwriting ist nicht deines. Damit du dir klar bist, dass Godwriting dir nicht besondere Extra-Privilegien verleiht. Das Godwriting selbst ist dein spezielles Himmelsgeschenk.
Wir können Godwriting in etwa wie ein Baby ansehen. Die Mutter und der Vater heißen das Kind willkommen. Ihnen ist angetragen, so glücklich wie möglich zu sein. Ja, sei derart ungemein glücklich. Gleichzeitig gewahren die Eltern, dass das Baby eine Gabe ist, die dir übergeben ist. Es kommt vermittels deiner. Das meint, du nimmst das Kind dank Gottes entgegen. Es ist Gottes Kind, nicht anders als du. Gesegnet seist du. Selig sind Wir.
Heavenletter # 6361 – 26. Juni 2018 – Virtue or Folly?
Von vorteilhafter Wirkung oder Aberwitz?
Gott redete …
Inwendig in dir liegen deine eigenen Antworten. Alles Wissen liegt in dir. Irgendwo in deiner Tasche steckt ein Ticketabschnitt. Lange in deine Tasche. Sofern dir ein Verschwommensein zu erkennen ist, so bist du nicht ganz in der Lage, zu sehen, von welcher Art deine Entscheide sind, deine trefflichen guten Entscheide, das ist hier gemeint.
Wenn du bloß wüsstest Wie, wenn du nur das Vermögen dazu hättest, würdest du hineinlangen und die Lichter einschalten.
Stattdessen erblickst du vielleicht einen abwegigen Entscheid, dir etwas, was dir unerträglich erscheint, gefallen lassen zu sollen. Du fühlst dich in die Enge getrieben. Ob du es tust oder nicht, du fühlst dich abseits der Spur. So oder so, es scheint dir, du habest keine ehrbare Wahl, die zu treffen sei, im Grunde überhaupt keine würdige Wahl.
Einst warst du der Auffassung, du tätest das Richtige, das Richtige habe sich vor dir eingestellt und du seist gesegnet, und jetzt trägst du das bedrängende Gefühl mit dir herum, du seist mitgerissen und weggeschafft worden und das Leben habe dich übers Ohr gehauen.
Damals dachtest du, du hättest eine gut durchdachte Wahl getroffen – der Auffassung warst du –, jetzt wirst du in die Schranken gefordert und es wird dir das Gehirn verkleistert. Ach und Gott sei’s geklagt.
In diesem Moment siehst du keine Möglichkeit, dich erneut gut auszurichten. Gewiss muss es einen Wert haben, sich der Lage vor Einem zu stellen und eine Entscheidung zu fällen. Du gibst nicht einfach irgendeine Entscheidung an, dennoch hast du Momente, in denen du denkst, jegliche Entscheidung müsse besser sein als keine Entscheidung. Du würdest viel dafür geben, zu wissen, welche Kehre in der Straße erklecklicher ist als eine andere – falls denn eine bessere existiert.
Höchstwahrscheinlich gibt es keine heikle, verödete Insel, zu der man fortlaufen kann, um all den aktuellen Fallstricken zu entkommen.
Wenn du deinem Leben frontal ins Gesicht schaust, siehst du vielleicht keine ehrenhafte Wahl, die überhaupt irgendwo zu liegen kommt. Unter Umständen hast du dich seit deinem Leben zur Zeit der Einschulung mehr als einmal gefragt, was der altehrwürdige Abraham Lincoln in deiner Position wohl getan hätte. Er war ein Mann von Charakter, und doch, so wie du es begreifst, gab es bei ihm Zeiträume, in denen er Kompromisse einzugehen hatte und er dies tun musste in der Auffassung, er komme, ohne dass er währenddessen mit Empfindungen zu tun habe, er sei ein Schlingel, dabei weg, dennoch, auch er hatte nicht die Situation geschaffen, in der er sich befand, wie es ja wohl eher bei dir der Fall ist.
Jetzt wendest du dich an Mich als letzte Chance und stellst die Frage:
„Oh, Gott, was soll ich tun? Gib mir an, was für eine Wende auf der Straße Sinn und Verstand hat. Zeige mir den Weg.“
Ja, jetzt gewahrst du – was du tun möchtest, ist, ein paar Antworten zu bekommen, und ist, fortzuwischen, was stark nach einer verzweifelten Situation aussieht.
Es ist jetzt nutzlos, mit dir selber zu debattieren – warum, oh warum bloß warst du dir nicht bewusster, um andere Entscheidungen zu treffen, bevor du bei alledem hereingerasselt bist?
Damals wusstest du nicht, dass du nicht sorgfältig genug hingeschaut hast.
Du möchtest gerne offen und ehrlich zu dir sein. War es nur das Ego, das dich hereingelegt hat? Ach herrje, hatte dir das Ego deinen Kopf weggedreht, als du meintest, du habest doch ziemliches Glück gehabt und dich weise verhalten?
Jetzt bist du dir nicht mehr so sicher.
Geliebte, zuerst einmal – und vor allem, du befindest dich nicht in einer Situation, in der du die Dinge so siehst, als ginge es um Leben oder Tod. Das Leben geht weiter. Manchmal klärt sich das Leben auf, und, ja, manchmal hat man den Stier bei den Hörnern zu packen. Wie räumst du dieses Durcheinander in deinem Herzen am besten auf? So wie die Dinge dabei stehen, merkst du kein Happy End.
Während du anhebst, dir die Dinge genauer anzusehen – hättest du es besser gewusst, so hättest du diese Fessel, in der du dich derzeit befindest, vielleicht verhindern können, aber du hast es nicht besser gewusst. Du bist direkt reingesprungen und meintest, du seist großartig. Jetzt ist dein Empfinden eher von der Art, du habest nicht Acht gegeben. Du hast dir in Wirklichkeit gar keine Gedanken gemacht.
Wie sehr du es dir dieser Tage doch wünschst, du hättest in beide Richtungen geschaut, bevor du die Straße überquertest.
Heavenletter # 6362 – 27. Juni 2018 – What Matters to You When the Sun Sets?
Was ist dir von Belang, derweilen die Sonne untergeht?
Gott redete …
Geliebte, was du sagst und was du meinst, bilden eine zusammenpassende Anordnung. Sage die Wahrheit. Sage, was du meinst oder nicht meinst. Dir gehört es nicht, dich aus dem, was du sagst, herauszuschlängeln. Sei dir über dich selbst im Klaren, und sei klar mit anderen. Sei dir gewiss, dass alle auf der Erde in den Stand gesetzt sind, dich beim Wort zu nehmen und dabei nicht stutzig zu werden. Glaube dir selber. Mache jedes Wort, das du sagst, zu einem Fundament, oder sage es nicht. Höre Mich.
Jeder kennt das Sprichwort: „Von den Worten zu den Taten ist es ein weiter Weg.“ Jeder kennt die Bedeutung dieser wenigen Wörter.
Ich wiederhole: „Meine, was du laut und deutlich sagst, oder sage es nicht.“ Das steht klar und eindeutig fest.
Schätze, was du sagst, denn dein Wort ist deine Verbundenheit. Falls dein Wort nicht deine Verbundenheit darstellt, dann beläuft sich dein Reden auf papperlapapp.
Welche der folgenden Slogans könntest du dir kreuzgestickt an die Wand hängen mögen, um Alle zu beglücken, die durch deine Türen gehen?
Das Leben ist zu kurz für unrichtiges Reden, siehst du das nicht auch so?
Rede, was wahr ist, oder rede gar nicht.
Wahrheit, und nichts als die Wahrheit.
Geliebte, besser als dein Ohr an die Tretmühle halten ist dein Ohr an Mein Herz halten.
Einfachheit trägt den Sieg davon.
Auf welcher Grundlage stehst du, oder, aus was für einer Frivolität heraus ist das Leben, deiner Beteuerung nach?
Sei dir selbst treu. Sei Mir treu. Sei in deiner Wahrheit. Ist das zu viel verlangt? Ist es zu viel verlangt, unumwunden und verlässlich zu sein?
Sogar das ungenutzte Vorübergehen von Zeit kann recht sein. Du kannst es ernst meinen, wenn du zu jemandem sagst: „Wie geht es dir heute? Einen schönen Tag noch!“
Es gibt keinen Spielraum bei den Worten, die du sprichst. Es gilt, dass sie mit der Wahrheit übereinstimmen. Deinem eigenen Selbst treu sein. Was Ich dir sage, das ist zu deinem In Guten Händen Sein. Was Ich rede, ist es wert, dass du es vernimmst. Einzig Wahrheit ist es wert, gehört zu werden.
Gib dem nicht den Vorzug, dem, was nicht so ist, dein Ohr zu leihen. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Niemandes Herz ist dafür da, es hinauszuwerfen. Führe niemanden an der Nase herum, am wenigsten dich selber. Kein Herumspielen mit Herzen.
Komme zur Sache. Sei wahrhaftig. Sei echt, nicht schmerzlich.
Die Sprache wurde geschaffen, um die Wahrheit zu sagen. Keine Sprache wurde jemals im Interesse von Falschheit geschaffen.
Es gibt die Redewendung, niemand werde hereingelegt, es sei denn auf sein eigenes Bescheiden hin. Also, wer ist der Lockvogel von Unwahrheit?
Unwahrheit hat ein schwaches Fundament. Ungeerdet. Unbegründet. Ungehörig. Ganz und gar nicht gemeint. Was sind das für Worte, die so aufs Geratewohl hin gesprochen werden, dass etwa eine kärgliche Narretei oder etwas Belustigendes daraus wird?
Stehe in der Wahrheit, anderenfalls verplemperst du Zeit mit Unwahrem. Ehre die Wahrheit, und ehre dich selbst. Denke mehr von dir selber und nicht wenig von deinen Worten. Mache Versprechungen, die du hältst, oder mache kein einziges Versprechen, das je unerfüllt bleibt.
Die Pfeile in Meinem Köcher sind angefüllt mit Wahrheit. Halte es für dich genauso. Wahrheit soll die Sprache sein, die du sprichst. Warum? Damit giltst du für etwas und erwirbst Anerkennung laut und gemäß deiner klar begriffenen Rede und deiner eingelösten Rede.
Nach wem und was möchtest du dich modellieren? Was ist dir wichtig, unterdessen die Sonne untergeht?
Wahre Herrlichkeit ist prachtvoll. Falsche Pracht ist ruhmredig. Wähle und verkünde deinen wahren Wert. Bekunde dich auf der Erde.
Was ist dein Leben wert? Weswegen solltest du dein Leben auf der Erde verspielen mögen?
Allermeist, Geliebte, sei nicht knauserig mit Hellern und gleichzeitig närrisch mit Pfunden.
Heavenletter # 6363 – 28. Juni 2018 – Many-Splendored You
Mannigfaltig prangendes Du
Gott redete …
Geliebte, ja, es gibt Zeiten im Leben, in denen man gut daran tut, vorne zu stehen und zum Podium zu laufen. Das ist nicht das Bild, das du von dir selbst hattest. Du magst dir selbst und anderen wie der sanftmütige Clark Kent erschienen sein, und so ganz und gar nicht wie Superman. Du hast nicht Superman zu sein, gleichwohl hast du voll zur Geltung zu kommen, ja selbst dann, wenn Eigenständigsein nicht deine Lieblingssache ist.
Indessen, so wie Ich dich sehe, das ist klarerweise näher an der Wahrheit von dir. Möchtest du Mir das zugutehalten? Wenn Ich sage, du bist mächtig, ja gar allmächtig, wirst du dann bedenken, was Ich sage?
Du hast vielleicht lange Zeit ein Bild von dir als süße kleine Miezekatze gehabt. Das Leben kann freilich die Anforderung vorbringen, dass du aufrecht dasitzt und anfängst, dich als wilden Tiger zu sehen, anstatt als die süße kleine Katze, für die du deiner Auffassung nach gestanden hast.
Wie viele Meiner Kinder heben in diesem Augenblick ihre Hand und fragen sich, ob Ich mich soeben auf sie beziehe?
Es ist nicht so, dass du deine Macht zurückgewinnen musst, so, als ob du deine Macht abgeschrieben, sie nie beansprucht und dir nie gewünscht hättest, machtvoll zu sein. Es kann eine Zeit kommen, in der es das Leben nicht mehr so ganz dir überlässt, wie du dich fühlst. Das Leben steht vor dir und sagt dir geradewegs an, du sollest aufstehen und tanzen. Es gibt dir zu verstehen, dass die Zeit gekommen ist, in der du was das Leben angeht nicht mehr so salopp und dich im freien Fall befindlich sein kannst. Du bist als Mauerblümchen aufgewachsen. Im Nu, bist du nun auf die Bühne hinauf geworfen.
Jedem steht es an, erwachsen werden. Du bist jetzt ein Erwachsener. Du wirst nicht mehr länger in der Lage sein, dich auf deinen Lorbeeren auszuruhen. Und, ja, billige nicht Schuldgefühle-Trips für dich oder irgendjemanden, dies auf keinen Fall.
Schuld und Verzweiflung sind keine Mäntel, die Meine Kinder anhaben können. Schuld und ihre Gebrüder sind nicht nobel und keine Schränke, in denen sich jemand verstecken kann. Schuld ist nicht da, um deine Haut zu retten. Du Armer – das hat nicht dein Refrain zu sein. Schuld ist kein Wort, um sich an es zu lehnen. Du bist jetzt ein Erwachsener. Du bist jetzt für dich selbst verantwortlich. Meine Kinder haben alles, woraus sie hervorwachsen. Und alle sind am Wachsen. Sei nicht schüchtern in Hinsicht, bis zu welchen Längen du heranwachsen sollest. Wolltest du nicht schon immer mal größer dastehen. Jetzt stelle dich größer hin. Es kann sein, du hast immer schon längere Beine gehabt, als du es für möglich hieltst.
Ich kann das nachvollziehen – du wärst doch so dankbar, wenn du auf Mich zurückgreifen könntest. Wiewohl kann es das Leben verlangen, dass du nach vorne gehst.
Setze dich gerade hin. Stehe aufrecht da. Gelange in deine Berufung. Deine Eltern und deine Geschwister haben dich vielleicht nur als ein eingehendes Veilchen dargestellt. Ich sehe dich als selbsternannt. Was auch immer du aufgerufen bist zu tun, du wirst es tun, und du wirst es gut machen. Es ist nicht an dir, dich klein zu machen.
Sei des Zutrauens eingedenk, das Ich in dich habe. Du bist Mein Versprechen an die Welt, und Meine Versprechen werden wahr werden. Du bist nicht hasenfüßig. Du bist stark und mutig. Wisse ganz sicher darum.
Es ist vielleicht an der Zeit, dass du aus dem Regen und dem Schatten herauskommst und dich selbst an den Tag legst. Schlicht und ergreifend, du hast dich an einer Stelle verfangen. Also, wenn dir kalt ist, hole dir einen Pullover, eine Jacke oder einen Mantel zum Anziehen. Du darfst dich nicht in der Kälte stehen lassen.
Geliebte, Märchen beruhen auf Wahrheit und werden Wirklichkeit.
Gleichzeitig ist es ja sinnvoll, in der Nähe einer Bushaltestelle zu warten, wenn du davon ausgehst, einen Bus zu bekommen.
Gute Reise.
Heavenletter # 6364 – 29. Juni 2018 – Heavenletters Can Lead to New Realms
Heavenletter vermögen Einen zu neuen Gefilden zu führen
Gott redete …
Geliebte, wenn Ich sage, dass du Mein Ein und Alles – Mein Selbst – bist, ist es vielleicht so, dass du dich in der Lage siehst, in Hinblick darauf Eins von einer Menschenmenge zu sein, dich für recht glücklich zu befinden.
Allen Respekt! Sei zufrieden und beruhigt, dass sich das Band des Einen mit Gott dem Allmächtigen und mit der Seele der Menschenseinswesen deckt. Das ist Einssein in seiner Höchsten Form! Einssein ist für die ganze Ewigkeit aufs Erhabenste hinlänglich.
Hebst du an, die Kraft und das Befreitsein zu spüren, welches Einssein ist? Inmitten des Einsseins des Einen platzt Einssein weit auf. Dachtest du, Einssein könne einengend sein? Einssein vermittelt nicht die Vorstellung, dass man in ein Zimmer geschickt wird und dort zu bleiben hat. Noch auch trägt einem Einssein an, sich in eine Höhle zu begeben. Von Mir her kommend, sieht Einssein eher so aus:
Hallo, Mein Freund, Ich schließe dich in die Arme, Der Du Ich Selbst Bist, und Ich sage dir, Der Du Ich Selbst Bist – : Komme, Mein Selbst, dehne dich mit Mir mehr und mehr aus. Es gibt keine Grenzen im Einssein. Da sind volle Expansion und keinerlei Beschränkungen. Keine. Einssein ist ein großartiger Ort, um bei Mir zu sein, und vergiss nicht, was für ein großartiger Ort Einssein für Mich ist dafür, bei dir zu sein. Wir können nicht einmal sagen, der Eine von Uns sei vom anderen weg.
Wir können nicht einmal sagen, dass die Liebe zwischen Uns liegt! Liebe? Liebe? zwischen Uns liegend? Die Liebe ist VON Uns. Unsere Liebe ist Eins.
Lieber Eine, warum sollte Ich so reden mögen, als ob Wir das Vermögen hätten, zwei zu sein? Eine Sprache kann einem gewogen sein und entgegenkommen. In der englischen Sprache ist ‚I‘ im Ergebnis herausragenderweise und wird großgeschrieben. Wie konnte es dazu kommen? Natürlich macht das Sinn, nachgerade spiegelt dies, wie es einem scheint, die Anschauung von Einssein wider, welches inwendig in Gott und dem Menschen existiert.
Wie kommt Sprache in Existenz? Sie ist gewachsen. Ich habe des längeren davon gesprochen, dass es keine Zufälle gibt. Gleichwohl wuchsen Sprachen heran. Jede Sprache ist ein Produkt des Landes, aus dem sie hervorwächst. Natürlich spiegelt die Sprache die Luft, das Terrain und den Himmel des Landes wider, aus dem sie sich erhebt. Gewiss doch, keine Sprache ist unabhängig von ihrer Umgegend. Trotzdem gibt es ein Narrativ, die Sprachen seien allesamt auf ein Mal in die Luft hinauf geworfen worden, um alsdann verschlüsselt und verrührt zu sein, und daraufhin als babylonisches Sprachengewirr bezeichnet zu werden.
Wie stark wirken die Laute einer jeden Sprache auf ihre Sprecher ein? Tief. Alle Sprachen strömen. Manche Klänge können ausschließlich im Verlaufe eines bestimmten Alters der Sprechenden erlernt werden. Später schafft man es nicht, diesen Laut zu erlernen und zu sprechen. Babys spielen mit Lauten und rüsten sich so zu.
Der Mensch ist überall ein Geschöpf, welches spricht. Sprachen entwickeln sich aus den geographischen Gegebenheiten, welche überreichlich vorhanden sind. Jedes Menschen Sprache ist dem kostbar, der sie spricht. Sprachen sind in mehrerer Hinsicht sinnvoll als bloß in einer. Die Sprache, in der du aufgewachsen bist, heißt deine Muttersprache.
Es ist einem unmöglich, aus einer bestimmten Sprache zu viel zu machen. Die Sprache, in der man aufwächst, hat einen Einfluss, einen großen Einfluss, einen tiefen Einfluss. Alle Laute und Sprachen sind unermesslich.
Jede Sprache bringt Dichter hervor. In jeder Sprache kommen Geschichten und Lieder vor. Sprachen nehmen sich auch Wörter aus anderen Sprachen her. Du bist mit Wörtern aufgewachsen, die in deine Muttersprache übernommen wurden, von denen du damals keine Ahnung hattest, dass sie weit entfernten Sprachen entlehnt waren, die ebenfalls rund um die Welt reisen.
So wie in einer Geschichte ein einzelnes Wort in einer Sprache zu einem anderen Wort führt, so führt eine Sache im Leben zu einer anderen, so führt ein Gedanke von dir zu einem anderen, und so führt ein Gedanke und ein Wort in einem Heavenletter von Mir zu einem weiteren. Ich könnte dem überdies hinzufügen, dass Meine Worte desgleichen zu einem anderen Gefilde zu führen vermögen, welches noch nicht genau lokalisiert ist.
Heavenletter # 6365 – 30. Juni 2018 – You Have Any Choice
Du hast eine jede Wahl
Gott redete …
Geliebter, Guten Morgen! Insgesamt stehen dir in der Welt Möglichkeiten offen, es sind da viele Wege, sie einzuschlagen, viele Türen zum Aufmachen und zum sie Passieren. Wenn man es genau nimmt, gibt es überaus mehr nie-endende, innewohnende Wege des Lebens, die dir aufgetan überlassen sind, weit über die eng gezeichnete Geschichte von Die Dame oder der Tiger [im Engl. eine allegorische Ausdrucksweise für ein Problem, welches unlösbar ist; Th.B.] hinausgehend.
Gott ist mehr als zwei Wege. Gott hat Ressourcen im Ärmel. Gott kennt keine Grenzen. Ebenso möchte Ich nicht, dass du dir Grenzen setzt.
Du hast Entscheidungen zu treffen. Recht oft sind dir Flauten zugereicht worden und hast du auf sie zugelangt. Gleichfalls sind überdies schöne, Für-Alle-Zeiten-Und-Danach-Anrückungen zu dir herangeflogen und auf deiner Schulter gelandet. Halte Ausschau nach dem Leben – es kann so sein, es wird dir von irgendwoher über dem Regenbogen höchlich sichtbar! Das Leben steht dir auf vielfältige Weise zur Hand.
So vertraut dir die Flaute auch ist, an dir ist es, der Trübsal nicht mehr einfach Glauben zu schenken. Der Kalmengürtel liegt am Äquator des Atlantiks, just so wie deine Stimmung mit ihren plötzlichen Stürmen und schwankenden Winden. Sage es Mir ehrlich, ist das nicht eine angemessene Beschreibung, wie du dich selber allzu oft zu sehen bekommst?
Dann, voller Dankbarkeit, bist du unversehens irgendwie beruhigt. Es herrscht eitel Sonnenschein vor deinen ureigenen Augen. Es ist, als ob du nichts falsch machen könnest! Danke Gott, diese neue Freude ist dein Los. Die quälenden Erscheinungen, die dir Angst machen, sind nicht, wer du bist.
Hamlet sprach: „Es gibt mehr Dinge im Himmel und Erden, Horatio, denn von selbigen in deiner Philosophie geträumt wird.“
Meine Geliebte, stelle dich der Tatsache, dass dir all das Kämpfen und Abmühen, was du in der Welt bewerkstelligst, nicht den Rückfluss zukommen lassen wird, nach dem es dir so sehr ist. Erzwungene Anstrengung ist eine schlechte Wette – sie ist ineffektiv. Eher ist es so – dein unermüdliches Ringen hat den Hang, dass du dich schlicht so tiefer in Überlastung hinein buddelst. Es existiert ein Ort in dir, an dem du dich nicht so sehr zu bemühen hast. Lasse im Leben deinen festen Zugriff fallen. Lasse das Leben sich bei dir darlegen und präsentieren. Wenn du nach glücklichem Gelingen trachtest, so sage Ich dir, hast du aufzuhören, derart hart am Ringen zu sein. Ich bekräftige es, dass du nunmehr erneut und ein für alle Mal unverbraucht und frisch die Segel setzt. Jetzt ist es an der Zeit für dich, das Leben aufs Neue und aufgeweckt zu deuten und zu interpretieren. Eine neue Lebenshaltung ist für dich am Horizont in Sicht.
Geliebte, sei die Sonne, die auf die Moore scheint. Stolpere über ein neues Habitat der Freude. Sei bereit, immer wachsam, stets gerüstet, in all deinen frohen Botschaften eine Blütezeit zu erleben. Springe bei der Chance auf. Worauf in aller Welt hast du gewartet?!!!
Du sagst womöglich, du habest keine Wahl. Ich sage, du hast eine jegliche Option. Schicke dich an, dich dem zu stellen.
Es ist deine Wahl, gekränkt und gedemütigt zu sein, oder in vollem Licht dazustehen. Greife nach der Fröhlichkeit, und lasse Untergang und drohendes Unheil liegen. Wirf das ganze negative Geschwätz weg. Schnappe dir die Freude ohne einen Moment lang zu zögern. Schaffe dich auf eine neue Spur. Ist es nicht an der Zeit? Bist du nicht längst überfällig? Wenn du rasch vorankommen kannst, weswegen solltest du dann bei einem alten Pott mit Eintopf verweilen mögen?
Ich verstehe es ganz einfach nicht. Sofern heute ein neuer Tag ist, warum dämmert dann nicht ein neuer Tag für dich herauf?
Wie lange wartest du damit? Wie lange hast du um deinetwegen Mich warten zu lassen? Ich bin bereit gewesen und wartete, bevor du geboren wurdest, und jetzt warte Ich immer noch. Nutze deine Zeit für einen guten Erlös. Gehe gleichmäßigen Schrittes auf Freude zu. Kriege Freude ein für alle Mal spitz. Das ist der neue schöne Weg, den Ich vor dir veranlasst habe. Ich winke dich herbei, hierher zu Mir zu kommen.
Heavenletter # 6366 – 1. Juli 2018 – A Visitor’s Visa on Earth
Ein Besuchervisum auf Erden
Gott redete …
Geliebte, Ich, Gott im Himmel, habe dich auf der Erde zu Gast. Du bist auf Meine Veranlassung hin hier. Du bist Mein Lieber Gast auf Erden. Du bist Mein Einssein, umhüllt in Einem. Du mündest in Mich als Eins in Wort und Tat und Liebe, Meine Liebe Freundin, die Allerteuerste Eine des Einen, teure Freundin, die du Mir bist.
Es gibt Ausnahmen und Einräumungen bei diesem Besuch, wie dies bei Visa für alle Länder der Erde der Fall ist. Du trägst ein so genanntes erweitertes Besuchervisum bei dir, bleibst aber nicht für immer im selben Körper auf der Erde. Trotzdem kannst du dir von ganzem Herzen sicher sein, dass du so lange oder so kurz wie dein Leben ist hier bist.
Die Erde ist dir gewidmet. Du bist der Hüter der Erde. Wisse zutiefst, wie willkommen du im Leben auf der Erde bist. Ich habe ein beistehendes Auge auf dich. Mögest du dir der üppigen Gaben gediegen gewahr sein, die dir auf diesem Feld des Lebens zugehören, und aus Freude an ihnen tanzen.
Ja, der Tag wird kommen, an dem du deinen Mietvertrag aufs Leben abgeben und einreichen wirst. Ich erbitte Mir ein Geschenk von dir – dein Verständnis für Alle. Dein Verständnis macht den Unterschied in der Welt aus. Bar des Verstehens, fühlst du dich womöglich wie ein kahler Zweig an einem Baum. Verstehen ist eines der größten Talente, die du aufweist. Sowie du in Verständnis, Akzeptanz und Dankbarkeit zunimmst, teilst du dein Herz mit anderen. Du siehst dann eifriger, wie das Leben für einen anderen unter Umständen ist. Jetzt weißt du mehr über das Leben auf der Erde.
Was du vorher etwa als unlogisch empfunden hast – vielleicht Handlungen und Einstellungen eines anderen, die du nur wegzustoßen verstandst -, dafür hast du nun einen umfassenderen Zugriff. Du kommst näher heran, in das Herz eines anderen zu gelangen. Du siehst deutlicher die Tiefe der Milch menschlicher Güte, die in deinem Herzen in Wartestand war. Du siehst jetzt weiter in das Herz eines anderen Menschen hinein. Sobald du tiefer siehst, offenbarst du natürlich eine größere Liebe, und es entsteht ein getreueres Band von Freundschaft.
Wenn du Verständnis für einen anderen hast, der Ebbe und Flut durchlaufen hat, wirst du besser verstanden. In Wahrheit, lege nun deinen Arm um die Schultern des Gegenübers.
Ja in der Tat, es gibt in jedem, ob jung oder alt, mehr zu sehen, denn man zunächst sieht. Tatsache ist, dass niemand, der vor dich hintritt, etwas für ex-und-hopp ist. Es gibt mehr zu sehen, als du auf den ersten Blick siehst, derart geblendet wie du warst. Je mehr du siehst, desto getreulicher ist das Aufeinanderstoßen der Wege. Es ist gut, zu verstehen, und es ist so ungemein gut, verstanden zu werden. Zwei werden Brüder. Aus zwei Matrosen auf einem Schiff wird Eins. Sofern das Leben auf einem Schiff das Laufen über die Planken mit einschließt, geht niemand alleine über die Planken. Vielleicht wird es wahr, dass kein einziger über die Planken zu gehen hat.
Glaube nicht, dass Ich soeben Anstalten mache, Mitleid-Haben aus dir herbeizuziehen. Nein, nein, kein Mitleid. Kein einziger bittet sich deine Tränen über sein gegenwärtiges Leben oder seine frühe Kindheit aus. Mitleid ist weit entfernt von Liebe. Liebe fühlt sich gut an und ist gut, indessen hält Weinen Ehrerbietung zurück. Einen Schritt höher als ein anderer zu stehen, ist, wie es aussieht, mehr dem gleich, dich selber für höher dastehend denn ein armseliger Unglücklicher beizuordnen. Wer fühlt sich geehrt, als ein armer Unglückseliger dazustehen?
Tue Gutes, natürlich. Von Mitleid herkommen, das mag dich preisen und erheben, und mithin jemanden, der bemitleidet wird, auf minderes als Eins mit dir zu sein, verweisen. Weide dich nicht an Mitleid mit einem anderen Menschen. Sich bemitleidet zu fühlen, kann dazu führen, dass sich jemand dir untergeordnet fühlt. Ich bin in jeder Hinsicht für dein besorgtes Mitfühlen, und in jeder Hinsicht für dein dem Mitleid-Haben Abschwören. Es ist besser, einen Jeden in seiner Verdienstlichkeit, und nicht in einem Er/Sie-tut-einem-leid zu sehen.
Wie möchtest du selbst am liebsten gesehen werden?
Heavenletter # 6367 – 2. Juli 2018 – Represent God Now!
Verkörpere jetzt Gott!
Gott redete …
Geliebte, komm jetzt, setze dich nahe zu Mir. Bitte lasse die düsteren Schlussfolgerungen, auf denen du beharrst, beiseite. Lasse die Vorstellung los, du habest eine schwere Zeit durchzumachen. Du scheinst eine Neigung zu haben, schwere Zeiten auszurufen. Bedenke! Erfinde dich neu. Singe ein neues Lied.
Ändere deine Meinung über das Leiden. Nicht mehr ist es an dir, nicht mal ein einziges Mal mehr, die alte Idee auszuschlachten, du habest dich niederzuschmettern. Nicht mehr. Nicht einmal einziges Mal mehr sollst du dich verkleinern. Jedes Mal, wenn du das tust, ist es, als hättest du einen Zeppelin angeheuert, um damit mit einer Aufschrift „Harte Zeiten sind es heute zum Weiterzuleben“ zum Himmel hoch zu fliegen.
Vielleicht hast du sogar einen solchen Song hoch oben am Himmel um dich, der dort hinausgeschmettert wird, damit alle nach oben schauen und zuzuhören haben.
Während du auf der Straße entlanggehst, ist es unter Umständen so, dass du selber ein mürrisches Lied so dahersingst.
Singe stattdessen unaufhörlich: „Glückliche Tage sind wieder da!“ – und meine das so. Stehe für das ein, was du dir wünschst, und dafür, worum Ich dich bitte, es voller Freude zu singen.
Schwöre es Mir. Sprich: „Heiliger Gott, von nun an möchte ich Dir Ansporn übermitteln, das Universum zu drängen, all die Segnungen, die mir zugehören, hervorzuheben. Du möchtest gerne, dass ich meine guten Seiten unterstreiche. Es ist klar, Du willst, dass ich zu Dir aufschaue und mich nach gutem Brauch verlauten lasse. Du möchtest, dass ich meine Einstellung von einem bestenfalls gleichgültigen ‚Soso‘ zu dem hin ändere, was Du als wahr ansiehst, während ich eher der Sicht zugeneigt bin, Du gehest mit Deinem Lob für mich ohne eine dahinterstehendeSubstanz zu weit, mehr in etwa so wie es bei einem Schuldschein der Fall ist.“
Geliebte, kein Schuldschein. Nein, in der Tat nicht. Vielmehr, wie Ich es sehe, einem Garantiebegünstigten gleich, durch Mich, Gott, unterzeichnet, versiegelt und ausgeliefert.
Trotz deiner Verunsichertheiten kannst du Mir glauben. Ich spreche die Wahrheit. Ich mache dir nicht etwas vor. Glaube an dein eigenes Selbst. Wirke auf deinen eigenen Nutzen hin. Sprich gut von dir selbst. Lächle den richtigen Stichworten zu. Sicher, es ist eine gute Idee, gut über die Toten zu sprechen. Insofern als der Tod nicht ist, nimm den Vorschlag an, gut von dir selbst zu sprechen. Das ist keine radikale Idee, wenn du bedenkst, dass du Mein Kind und aus Meinem Einssein bist.
Zunächst bitte ich dich, nach vorne zu schauen und viel mehr Vertrauen in dich selber zu haben. Von nun an, wenn du in den Spiegel blickst – und wenn du das nicht tust -, lächelst du dich selbst an und entsinnst dich, dass Ich dich bitte, den kommenden Tag nicht nur mit einem flüchtigen Lächeln zu erfüllen, sondern mit einem breiten Lächeln, das funkelt und einzig Güte und Barmherzigkeit für dich für alle Tage deines Lebens zu dir heranzuziehen vermag.
Geliebte, sprich: „Heidi hi ho!“ zu diesem heutigen Tag, der sich vor deinen ureigenen Augen entfaltet.
Geliebte, du bist bereits auf der Bühne. Solltest du zufällig ein Ansager sein, der jemanden vorstellt, mit welchen Worten würdest du da den Anfang machen? Ich weiß, du würdest nicht auftreten und deine Ankündigung in der Weise vorbringen, wie du es allem Anschein nach getan hast:
„Hallo, Leute. Hier ist nur so ein Typ, den ich euch vorstellen möchte. Verzeihung, wenn Sie mich bitte entschuldigen, ich konnte heute niemanden Besseres finden. In der letzten Zeit war dies so meine Glückssträhne. Bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihnen eine Enttäuschung bereite.“
Was für ein Showmaster bist du denn ohnedies?
Ich bitte dich, von allen gut zu reden. Denkst du wirklich, dass du nicht existierst oder dass du unsichtbar bist oder kaum etwas darstellst? Wechsle jetzt deine Melodie.
Bekunde dich. Sprich vernehmlicher, damit dich jeder sehen und hören kann. Sprich lebhaft. Tritt für deine Ansichten ein. Werde vernommen. Strahle Schall und Licht aus. Sprich so, als würde Ich an deiner Stelle sprechen. Nun trage Ich dir an, dass du im Namen von Mir sprichst. Ist das zu viel verlangt?
Überhaupt nicht. Ich sage: „Wurde auch Zeit.“
Heavenletter # 6368 – 3. Juli 2018 – Battles and Peace Are Both Your Doing or Undoing
Gefechte und Friede sind beide dein Tun oder dein Ungeschehen- und Rückgängig-Machen
Gott redete …
Geliebte, kümmere dich nicht mehr allzu sehr darum, was andere Leute von dir halten, oder auch nicht halten. Was ist so wichtig an dem, was irgendjemand denkt, dass es dich veranlasst, dich zerzaust zu fühlen, unabhängig davon wie unfreundlich und ungerechtfertigt dessen wahllose Gedanken auch sein mögen? Du allein bist verantwortlich für die Gedanken, die du denkst. Einerlei wie unhöflich die Gedanken eines anderen auch sein mögen, egal wie schlecht du dich fühlst – anstatt die Gedanken eines anderen weiterhin zu bearbeiten, tue alles, was du zu tun hast, um solche Gedanken vom Antlitz der Erde zu tilgen.
Entwickle alsdann eine dicke Haut. Dann sei verachtet, und sei damit durch und fertig.
Was ein anderer Mitreisender von dir hält, ist dessen Sache. Niemand außerhalb von dir ist das A und O von dir. Noch auch ist das, was du von einem anderen machst, dessen Wirkfeld oder Belang.
Früher oder später musst du von deinem hohen Ross herunter. Du hast nicht zu mögen, was so geredet wird. Was du loswerden musst, das ist dein Groll. Tatsache ist, dass es keinen anderen auf dieser Welt gibt, und was du vielleicht von einem anderen denkst, stellt nicht deine Hauptsorge im Leben dar. Gewiss steht es dir nicht an, gegen dich selbst oder irgendjemanden Vergeltung zu üben, indem du Ressentiments hegst. Das ist nicht zu viel von dir verlangt. Du hast zu wenig von dir verlangt.
Es geht dich nichts an, wer dich verschmäht. Mache dies nicht zu dem deinen. Widerlegungen sollen nicht zum lebenslangen Thema deines Lebens werden. Dein Geschäft und Mein Geschäft sind Ein und dasselbe. Unser Geschäft ist es, Liebe abzuformen, so wie jeder scheinbare Andere desgleichen die tief unten empfundene Fähigkeit und Verantwortung hat, dies zu tun.
Ich kann dies stante pede, einfach so, ausblenden.
Ja, du hast Recht, das ist für Mich einfach. Für dich ist es eine andere Geschichte, dies Wirklichkeit werden zu lassen.
Für Mich weiß Ich von vorneherein um Besseres denn darum, etwas übelzunehmen. Ein scheinbarer Anderer ist nicht die Mission deines Lebens. Es ist derart, dass du Mir überaus wichtig bist. Ich gedenke deiner ausreichend, um all das wieder wettzumachen, was ein anderer an abwärts gerichteten Gedanken haben mag.
Du bist Mein Geliebter. Es ist so, dass der scheinbare Mensch, der an dir etwas auszusetzen hat, Mein selbiger Geliebter ist. Da ist Einssein, und es gibt keine Seiten für Mich, sie einzunehmen. In diesem Falle daher muss es sein, dass er oder sie sich irrt. Und wenn du wider diesen anderen schimpfend und wütend angehst, und sei es auch nur leise, dann befindest du dich ebenfalls im Irrtum. Ihr beide seid nachlässig.
Mache die Malaise rückgängig. Das Schlimmste, was der Fall sein kann, ist, dass ihr beide fehlunterrichtet seid. So soll das Leben schlichtweg nicht sein, ganz und gar nicht. Es gibt keine solche Stelle, die dermaßen widerspenstig ist, in der Welt, die Ich gemacht habe.
Damals, als Männer vierzehn Stunden lang am Tag Nägel in die Bahngleise hämmerten, standen die Chance besser dafür, dass sie ihren Körper zerschlissen, als dass sie dies bei ihren Herzen, Gemütern und Seelen taten. Geliebte, tritt dir nicht auf die eigenen Füße.
In erster Linie ist es dir angelegen, mit dir selbst Frieden zu schließen. Erkennst du das jetzt? Es ist keine neue Idee, dass du selber es bist, mit dem Frieden zu schließen ist.
Was für ein Friede ist ein garstiger Friede? Was für eine Art Friede, errichtet aus Abgunst, kann das denn sein? Es ist schlechthin nicht Friede.
Negativität und Frieden sind unvereinbar. Auf die eine oder andere Weise liegt es in dir, derartige Verbittertheit umzudrehen. Das ist etwas, das in dir geschehen muss, und du bist der Einzige, der es für dich tun kann.
Ich mache keinen Jux mit dir.
Das kann getan werden, und du musst es jetzt tun. Warte auf niemanden. Verwandle die Welt jetzt im Augenblick just vor Unseren ureigenen Augen.
Heavenletter # 6369 – 4. Juli 2018 – You Come Shining Through
Du kommst zum Durchschimmern
Gott redete …
Geliebte, es ist völlig in Ordnung, die Zügel loszulassen. Es gibt keinen Grund, kräftig festzuhalten. Mit oder ohne deine Besorgnis darüber, wie sich das Leben entwickeln wird, wird sich das Leben fortentwickeln.
Deine Fokussierung auf dein Leben läuft an dem vorbei, was sich abspielt. Du beherrschst nicht alles. Mehr noch, du hast es nicht immer im Griff, was gut ist und/oder was sich abspielt ist. Das ganze Leben ist nicht deine Ansage, und falls es dein Bescheid ist, woher weißt du dann, was die richtige Ansage ist? Du kannst nicht immer den Ton angeben. Selbst wenn du das kannst, wie kannst du dann sicher sein, welche Ansage die verheißungsvollste ist? Man weiß einfach nicht immer, was gut schmeckt.
Du weißt nicht immer, was eine einzelne Antwort bedeuten kann oder nicht. Jemand Wundervolles mag sich einstellen, aber du hast die Kehrseite, die damit einherging, nicht gesehen. Das ganze Leben, das einem durchschlüpft, ist womöglich, sobald es einmal aufgeborsten ist, nicht das, was du meintest.
Das bedeutet nicht, dass du dich in Sorge begibst. Im Großen und Ganzen ist das Leben nicht immer genau so, wie es einem, es sei so, angetragen wird.
Das soll nicht zu Unsichersein führen, sondern zu mehr Vertrauen. Das Leben wird in Ordnung so sein, und oftmals besser, als du gedacht hast. Von der Art ist die Welt. Du kannst genauso gut die Fesseln des Lebens loslassen. Befreie dich von dem, was du aufeinanderstapelst, es müsse so sein. Was du als Schnäppchen siehst, ist nicht immer das, worüber du dir sicher warst. Wenn das Leben erschöpft auf dir zusammenbricht, kannst du dich trotzdem glücklich schätzen. Auf jeden Fall stellt sich das Leben so dar, wie es ist, mit oder ohne dein Mitspracherecht.
Das Leben ist nicht verpflichtet, sich so oder so herauszustellen. Was du sicher weißt, ist, dass sich das Leben an den Tag legen wird. Du bist nicht dauernd der Hauptregisseur.
Du kannst das Leben immer segnen, so wie es ist.
Das Leben muss nicht die Hitparade gewinnen. Du hast nicht immer die Auszeichnung deiner Wahl einzufahren. Wie dem auch sei, du scheinst hindurch.
Das Leben ist befugt, dich unversehens mitzunehmen. Du hast nicht gegen das Leben anzugehen oder es wieder aufleben zu lassen. Du bedarfst gar nichts. Gewöhne dich an die Vorstellung, dass du dem Leben schier die Hand zu schütteln hast. Du kannst dir sicher sein, du habest etwas ganz Spezifisches, was sich zu ereignen habe, nötig, dem gegenüber ist das Leben keinesfalls Verpflichtungen schuldig. Das Leben ist eine Entdeckung, die du tätigst. Du glaubst, du brauchest etwas, um deine Denkweise durchzuziehen. So oder so, das Leben ist eine Zulage. Ja, sicher, du warst überzeugt, das Leben sollte so oder so ausfallen, und dennoch hat dich ein anderer Weg beglückt und gesegnet.
Eines ist sicher: Das Leben wird sich herausstellen. Das Leben ist wirklich nicht so sehr ein Wettbewerb. Trotzdem erlangst du das Leben, das du erlangst. Du erlangst ein Leben, und eines, das du mit anderen Menschen geteilt hast, und eines, für das du dankbar sein kannst. Dir wurde ein Leben eingeräumt. Du bist nie ohne eines, nein Sirrr, nie ohne eines. Du fährst in die Innenstadt und um den ganzen Block herum. Es wird so sein, du wirst ein Abenteuer gehabt haben, vielleicht eines jenseits deines Fassungsvermögens, indes dennoch ein Abenteuer, bevor du bei dem Planeten Erde den Abgang hast.
Wie auch immer sich dein Leben entwickelt hat, bedenke, dass es ausgesprochen als ein Ständchen, welches für dich bestimmt ist, vorangekündigt worden ist, und, du hast dabei, Gott sei gedankt und gepriesen, am gleichen Strang gezogen. Du hast die Auszeichnung gewonnen, die für dich bestimmt ist. Suche dir die Perlen aus und sprich:
„Danke, Gott, für diesen Auszeichnungs-Gewinner. Darf ich meine Arme um Dich legen und Dir für Deine Huld und Gunst danken. Jetzt merke ich, dass ich mit meinem Leben gerade noch pünktlich und bis zum Rand mit Segnungen und Edelsteinen gefüllt war, die für mich Euch zur Ehre königlich vorgesehen waren. Heeh, ja, danke, Gott, für ein prächtiges Festmahl. Ich bin soweit, Dir zu danken, Gott, just so wie ich bin, und zu schauen, was als nächstes kommt.“
Heavenletter # 6370 – 5. Juli 2018 – Caught up in God
In Gott verhakt
Gott redete …
Geliebte, es gibt ein gewisses Etwas am Leben, das dich neugierig macht. Es ist, als hätte das Leben dich in der Hand. Das Leben auf der Erde mag es, wenn du insgesamt unter Dach und Fach bist, wenn du in einem hohen Tempo vorangehst, wenn du es vor Spannung kaum aushältst, schneller und schneller, wenn du unentwegt bergauf und bergab läufst, durch den Raum sausend, scheinbar aus dem Gleichgewicht gebracht, kaum dich am Melden, dich weit weg fühlend, gleichsam als wären Friede und Stille Illusionen, die Stelle wirklichen Geschehens einnehmend. Du willst den richtigen Deal.
Sicher, du bist auf dem Weg zu den Läufen ohne Ende, und hast keine Ahnung, was du vorhast, was du wirklich tust, und weißt nicht, was los ist, noch auch begreifst du bereits, was kommen wird. Du fühlst dich an Jack und Jill zurückerinnert, die einen Hügel hinaufgehen, um eines Eimers Wasser habhaft zu werden, und dann, was passiert dann? Du kommst heruntergepurzelt, und, so wie Ich es sehe, habe Ich dich, einem Gedicht gleich, aufgefangen. Wir tanzten fort in die Ewigkeit, die sich von jeher und nunmehr für immer und ewig als deine Adresse herausstellte.
Einssein kampiert draußen im Freien und schläft unter den Sternen. Unter den Sternen, du und Ich als Eins – Einssein setzt sich durch. Das, woran du als du gedacht hast – du fängst an, die Auffassung mitzubekommen, dass du irgendwie nie einen Trick verpasst hast, dass du wirklich immer Vergnügen hattest. Es wurden keine Fehler berücksichtigt oder jemals gemacht oder begründet nachgewiesen. Du bist nie auf der Strecke geblieben. In Wahrheit bist du für ein Symphonie- oder Sommerkonzert, das im Park stattfindet, unerlässlich.
Jede Blüte auf der Erde fällt im richtigen Moment. Die Brise weht die Blüten wieder auf. Der Sommer steht vor der Tür. Um ehrlich zu sein, du warst immer auf Ferien. Warst du jemals ein Kolibri, der in der Luft brummt und nach der Weise von gloria in excelsis tanzt? Du durchfährst Kurven und bist schließlich in Gott verhakt. Du fliegst fort und landest stilgerecht, bist schrankenlos und machst Homeruns, um nach Herzenslust alles in den Schatten zu stellen.
Du wachst auf, um dich in mehr Liebe eingewickelt zu finden, denn du zu umfassen vermagst, und doch bist du alleinig Liebe. Du bist von Liebe erfüllt, doch du bist nahtlos mit Liebe und Gott. Es gibt so etwas wie eine Rückschau oder Vorausschau nicht. Ausschließlich Schönheit ist zu sehen, und du bist Schönheit zum Betrachten. Du überziehst die Ranch. Du wirst mit dem Himmel warm. Du bist in den Himmel hinein verquirlt. Es ist unmöglich, sich fernzuhalten. Niemand will sich fortbegeben. Es dämmert dir das Wunder deines Selbst und deines Einsseins und Wesens. Du bist immer. Du bist ständig. du entdeckst dich selbst mitten in der Luft. Du kannst da nicht rauskommen. Du bemerkst, dass du schon immer ein wunderschöner Bergbach gewesen bist. Du bist all die Schönheit, an die du jemals gedacht hast, ohn Unterlass. Seien wir offenheraus! Du bist ein wahr gewordener Traum. Du bist Es – Einssein am Wuchern.
Alles, was du tun musst, ist, dein Herz anzufassen, und das, woran du denkst, tritt zutage. Das war schon immer so. Jetzt bist du besser in besseren Gedanken, in höheren Gedanken, in Gedanken, die es wert sind, sie zu bedenken. Du wirbelst sie vor allen Leuten herum. Einssein denkt einzig an Wunder, und Wunder sind.
Liebe existiert. Die einzige Blume, die zu pflücken ist, ist Liebe. Es gibt keine Zerwürfnisse, es gibt nichts zu sortieren, nichts als Liebe in all ihren hervorbrechenden Farben. Liebe übernimmt und verwandelt die Erde schlicht in Himmel. Liebe macht Kasse. Liebe ist wahrhaftig. Du platzt vor Liebe, vor Liebe jenseits von Sentiment, Liebe in guter Form, Liebe, verschmolzen in alles, was da ist, Liebe, soeben dabei, Hände und Herzen bei einem Picknick in der Einen Welt, welche sich selber nicht zu helfen vermag, zu einen. Liebe ist alles, und – ist Liebe nicht wundervoll!
Heavenletter # 6371 – 6. Juli 2018 – Godwriting, the Real Goods I
Godwriting, die wirkliche Sache I
Gott redete …
Geliebte, Godwriting ist eine im Fließen begriffene, nicht fest umrissene Begebenheit. Du bist nicht für Godwriting verantwortlich. Hände herunter, Ich bin der Godwriter. Wir können sagen, du bist ein Beobachter, so etwas wie ein Teilnehmer im Hintergrund, kaum dir dessen bewusst, mehr als ob sich deine Finger zu einer Melodie bewegen, die du kaum vernimmst. Du bist nicht der Herausleser von Richtlinien. Du God-write-st einfach und nimmst es, wie es kommt.
Als ein nicht von Amts wegen zugelassener Godwriter bist du bei diesem Ablauf arglos, unschuldig. Godwriting ist ein Hergang, der dir zufällt. Du bist offen dafür, gleichwohl weißt du nichts von dem, was kommen wird. Du magst ja Godwriting geschickt und auf subtile Weise zu dir her bitten, dennoch hast du bei ihm kein Mitspracherecht. Du bist Meinem Willen unterworfen. Bei allem Respekt, das Beste, was du tun kannst, ist, den Dreh dabei herauszukriegen. Hände weg, Geliebte.
Godwriting ist keine Wissenschaft. Du wirst nicht zu einem Experten. Wenn du hören möchtest, was Ich denke, mache dir dabei nichts vor, du habest dabei ein Sagen. Godwriting ist keine Technik deinerseits. Dein Verstand ist außerhalb der Reichweite von Godwriting. Dein Verstand ist ausgeschlossen. Um ein Godwriter zu sein, leere deinen Verstand. Godwriting ist Mein Wille, nicht deiner.
Ich lade dich ein, zu God-write-n, freilich bei weitem nicht dazu, herauszufinden, wie Godwriting funktioniert. Dein Intellekt neigt dazu, sich einzumischen. Man kann dem Godwriting keine Regeln und nicht einen Aufbau beiordnen. Dies ist nicht Bestandteil Unseres Übereinkommens. Unsere Godwriting-Abmachung ist mehr wie: „Sei still. Ich bin Gott.“
Jeder kann die Kunst des Godwriting aufgreifen, zur selben Zeit wie jeder seine Hände aus ihm heraushält. Schreibe hin. Du magst, zur Freude deines Herzens, Zeugnis ablegen, dennoch ist das meiste, was du sein kannst, ein Empfänger sein.
So wie Ich, was das Leben angeht, der Tuer bin, so bin Ich auch, was Godwriting angeht, der Tuer.
Niemand ist ein Experte im Godwriting. Deine Aufgabe ist es nicht, Godwriting zusammenzufassen. Geliebte, Godwriting ist zu einfach für dich. Godwriting ist ein Naturtalent. Dein Platz beim Godwriting ist es, im Hintergrund zu bleiben. Du sollst nichts herausfinden. Sobald du glaubst, du stehest auf dem Gipfel von Godwriting, wirst du nicht mehr am God-write-n sein. Es gibt keine erfahrenen Godwriter. Ich, Gott, bin der einzige Godwriter, der existiert. Ich leite dich gerne dorthin, God-zu-write-n.
Godwriting kann einzig zu dir kommen. Du räumst dem Godwriting ein, zu dir zu kommen, pur dann wenn du dich aus ihm heraushältst. Überlasse Gott, was Gott zugehört.
Godwriting ist nicht deine Beute. Es ist nicht an dir zu versuchen, Godwriting als deine Erfindung zu bezeichnen. Du besitzt nicht Godwriting. Sei offen für das, was Ich sage. Schnüffle nicht in das was Ich sage hinein. Es steht dir nicht zu, Gott zu hinterfragen. Lasse Mich in Ruhe.
Ein Stenograph im Gerichtssaal nimmt Diktat auf und nimmt sich nicht vor, seine Befunde mit einzubeziehen.
Es gibt keine Zuständigkeit was Godwriting betrifft. Es gibt keine Regeln und Vorschriften außer: „Überlasse was Gottes ist Gott.“
In Sachen Godwriting bist du ein Niemand. Sei froh, ein Niemand zu sein. Das ist das Meiste, was man als Godwriter sein kann.
Du bist nicht auf der Höhe von Godwriting. Du bist nicht ein Organisator, nicht ein Jetsetter oder Wahrsager. Du bist ein einfacher Diener Gottes. Du bist kein Regisseur oder Produzent Meiner Worte. Knapp vernimmst du sie. Ich flüstere dir Mein Herz zu, und du schreibst nieder, was du hörst.
Der Godwriting-Vorgang ist einfach was jener ist, während er zugange ist. Keine zwei Godwriting’s sind gleich. Du bekommst, was Ich dir gebe, es in Empfang zu nehmen, und auf irgendeine freie ungebundene Art und Weise greifst du auf, was Ich so leise rede.
Geliebte, hier ist die Sache: (mit einem Lächeln)
Dein nichtssagendes Getue [‚fiddle-faddle‘; Anm.d.Üb.] ist Godwriting nicht.
Heavenletter # 6372 – 7. Juli 2018 – Godwriting, the Real Goods II
Godwriting, die wirkliche Sache II
Gott redete …
Geliebte, beim Godwriting geht es um lmpuls.
Zunächst einmal, irgendwo in dir treibt dich der Wunsch God-zu-write-n an.
Dann öffnest du dich für Godwriting, sowie du zu dir selber findest, und – ein Impuls ist am Pochen. Du bist nicht mit Sichersein befasst, dass du am Godwrite-n bist. Es kann sogar sein, du bist dir gewiss, es nicht zu tun. Du spürst nicht die Göttlichkeit, auf die du dein Herz gesetzt hast. Womöglich hast du das sichere Gefühl, du seist nachgerade nicht hinreichend gut fürs Godwrite-n, derweilen es keines Talents bedarf, um God-zu-write-n – ausschließlich Arglosigkeit.
Sicherlich besteht Godwriting darin, Edelsteine Meiner Worte offen im Freien, und ganz und gar nicht verdeckt, für dich aufzufinden. Sie sind für dich da, für dich da draußen und schlechterdings nicht versteckt. Ja, es gibt ein gewisses Ausmaß an Erahnen beim Godwriting für sich genommen, das mit dem Wünschelruten-Gehen verglichen werden kann, so wie man etwa unter Zuhilfenahme nicht-komplizierter Mittel bei der Suche nach Grundwasser und nach verborgenen Edelsteinen vorgeht.
Jedes Mal, wenn du God-write-st, ist es neu, denn Godwriting schleicht sich, dank seiner Natur, auf dich zu. Godwriting ist keine orchestrierte Angelegenheit. Jedes Godwriting ist eine einmalige Sache im Leben. Kein Godwriting wiederholt sich. Jedes Godwriting ist sein eigener Impuls. Es kann nicht rekonstruiert werden. Wieso denn, Godwriting ist schwerlich von vorneherein konstruiert worden. Kannst du sagen, ein fruchttragender Baum sei konstruiert?
Beim Godwriting erlebst du Gleichzeitigkeit mit. So wie ein Godwriting als Satz für Satz oder gar als ein einzelnes Wort daherkommen kann, kann es auch sein, dass es als alles auf ein Mal erscheint – Godwriting auf einen Schlag! Alleinig in der Welt unterkommt Einem das Durchsetztsein mit Zeit.
Deine Erfahrung mit dem Godwriting mag dir langsam und beständig sein. Ein Godwriting, das bei einem anlangt, kann dich auch wie es aussieht mit Lichtgeschwindigkeit erreichen, in etwa so wie ein Bergbach, der gleichsam zu dir hin fließt, einer ausgemachten Schlussfolgerung gleich, die in deinen Schoß fällt, wie ein Wundererlebnis, das du immer wieder hast, indes keine zwei davon gleich – die gleichen, wie auch überhaupt nicht die gleichen – erstaunlich, und doch in vollem Licht zu dir am Zurückkehren, und wiewohl in andersartigem Licht, welches in jeder Hinsicht nicht aus deiner eigenen Herstellung ist.
Natürlich gibt es kein Einfordern von Godwriting. Ein Aufruf an dich ist das gegebene. Du hast ein Sehnen danach.
Es kann auch zu so etwas wie langsam daherschreitenden Godwritings kommen. Es gibt keine zwei Godwritings, die gleich sind, dennoch kann recht häufig eine Reihe von ihnen einlangen. Godwriting ist nicht an Reime oder Vernunft gebunden. Godwriting kann schlicht so sein, wie es kommt. Das ist beim Leben selbst nicht anders der Fall, oder etwa nicht?
Jedes Mal, wenn du God-write-st, ist es, als ob du es zum ersten Mal tust. Godwriting ist neu, und doch scheint Godwriting schon immer so gewesen zu sein. Es fühlt sich wie eine Überraschung an, ist indes unter Umständen überhaupt keine. Es ist vielleicht ein alter Hut. Mit Sicherheit ist dir Godwriting eine Offenlegung.
Godwriting kann wie das Dribbeln eines Basketballs sein, oder es kann wie das Knallen des Balls in den Korb hinein sein. Es taucht gleichsam wie von selbst auf. Sicher, es war vorgesehen und bestimmt. Irgendwie oder in etwa so hast auch du bei der Mischung dabei zu sein. Das ist weit entfernt von dem Leben, an das du gewöhnt gewesen bist. Es ist unter Umständen ein großer Widerspruch dazu. Es gibt nichts allzu Erstaunliches im Leben, auch wenn das Leben allesamt Erstaunliches ist – es ist unglaublich, unglaublich, dass du an Godwriting teilhast, wie auch an einem Bruchteil des Lebens, das dir, mittendrin in aller Unglaublichkeit, übermittelt wird.
Wer hat je geträumt, du würdest ein Godwriter werden? Nein, es war nicht einmal zu einem Traum davon gekommen, so lange, bis dich Godwriting alsdann mitgerissen hat. Das ist ja gar allzu gut, als dass davon je hätte geträumt werden können. Oder hast du für just selbige Bewandtnis eine Abmachung geschlossen?
Plötzlich kommst du dahinter, dass du fürs God-write-n geboren wurdest. Wer hätte jemals geglaubt, dass ausgerechnet du, du unter all den Leuten, so wie du die Dinge siehst, eines Tages tatsächlich zu einem Kenner der Wirklichkeit als einem Ableger von Godwriting ausarten würdest. Du hattest dir nicht einmal vorgestellt, dass du jemals von dem Vorhaben, über den Horizont hinauslangen zu mögen, erfasst bist. Wer hätte diese Idee erahnen – geschweige denn realisieren können?
Selbst so hat sich die Hand Gottes nach dir ausgestreckt, und du hast in Gottes Hand eingeschlagen, wissentlich oder nicht.
Heavenletter # 6373 – 8. Juli 2018 – Godwriting, the Real Goods III
Godwriting, die wirkliche Sache III
Gott redete …
Godwriting ist so einfach, so leicht, dass es dir entgehen kann. Godwriting ist wie Liebe, schön und einfach, sowie es sich von sich aus meldet. Godwriting kann sich zu dir hinbegeben, dem gegenüber bist du nicht in der Lage, Godwriting zu veranlassen, dass es sich einfinde. Du kannst es nicht erzielen. Du kannst es nicht zwangsernähren, noch auch vermagst du zustandezubringen, Godwriting aufzuhalten. Es ist ein gemeinsam vereinbarter Vorgang, und du hast dich darin verliebt. Was ist zuvorderst? Ich nehme an, Meine Gedanken stehen an erster Stelle, dennoch hält damit Mein sehnlicher Wunsch nach deinem Godwriting Schritt.
Schau her, Godwriting ist so ziemlich wie wenn zwei in Liebe für einander aufgehen oder wie Kirschblüten, die fallen, wo sie können, und wiewohl, auch so kannst du an dem Baum schütteln. Die Saison fürs Godwriting ist in deinem Herzen. Dein Bewusstsein ist der Wind, der die Kirschblüten anweht. Godwriting entzückt dich, und du erfreust es. Sich zum Godwriting sammeln ist kein Projekt. Es bedarf keiner Einführung. Es kommt einfach zustande und nimmt von alleine Gestalt an.
In einem gewissen Sinne hast du keine Ahnung, wie Godwriting zu dir hin gelangt. Zugleich, weswegen herumsitzen und auf es warten?
Wenn du mit dem Godwriting durchbrennen möchtest, musst du es nicht dem Zufall überlassen. Fahre mit einer goldenen Kutsche vor und mache dich auf zu einer Spazierfahrt in die Hügel.
Du kannst dem, was vorgesehen und bestimmt ist, ja gar einen Schubs geben. Du kannst Godwriting am Hals packen, und nicht geduldig warten, bis Godwriting mit dir davonläuft. Es gibt dich, und es gibt Gott. Du selber bist nicht einfach Teil der Szenerie, dort am Herumhängen. Du hast nicht zu warten, bis du mit einem Lasso eingefangen wirst. Du kannst dich daranbegeben.
Wenn es dich verlangt, zu schwimmen, springe ins Wasser. Wenn es dir danach ist, im Wasser unterzutauchen, dann tauche.
Godwriting wird von obenher angebahnt, dennoch gerätst du bei ihm ebenfalls in Begeisterung und Schwung.
Wenn du gerne Gast sein möchtest, obliegt es dir, an die Tür des Gastgebers zu klopfen.
Dieses Gefilde des Godwriting ist für immer, gleichwohl – warum für immer darauf warten. Vollbringe die Tat. Geliebte, irgendwann ist es nicht mehr früh genug.
Wunder können schlicht und einfach zu dir hin gelangen. Du kannst gleichfalls Wunder zu dir her winken.
Wenn du zu einem Fest eingeladen wirst, setzt du dich mit der Gabel in der Hand hin.
Was das Godwriting angeht, setze dich mit dem Stift in der Hand hin. Oder mit der Tastatur unter der Hand. Oder mit dem Stock im Sand.
Darf Ich, Gott, dich mit süßem Liebesgeflüster heranwinken?
Wer sagt, dass du der beste Godwriter in der Stadt zu sein hast? Einfach jemand sein, der einspringt. Komm zu Mir! Wie oft und auf wie viele Weisen muss Ich dich einladen?
Wenn du liebend gerne ein großer Godwriter oder ein glänzender Godwriter sein möchtest, dann rangierst du dir den Karren vorne vor das Pferd. Lasse die Idee los, die Schönste von allen zu sein. Beim Godwriting geht es ganz und gar nicht darum, in den Spiegel zu schauen.
Freue dich, ein Godwriter, mit oder ohne Renommee, zu sein.
Mein Anliegen für dich ist simpel das, dass du Mich hörst. Das ist auch deine Ambition, habe Ich recht?
Du schenkst Godwriting im Dienst an Mir. Natürlich, sowie du Mir dienst, wird dir ebenfalls aufgewartet. Hast du vergessen, dass Wir nicht zwei, sondern Eins sind? Auf jeden Fall wird Godwriting dein Herz erfüllen.
Geliebte, geh und riskiere etwas für dich selbst. Wage es, God-zu-write-n. Nun also, heh, was hast du zu verlieren? Gehe voran und versiebe ein Stück vom Ego, für den Fall dass du das musst. Was für ein Verlust ist das? Nur zu. Das Wasser ist ausgezeichnet. Der Tag ist grandios.
Du und Ich, Wir sind dazu bestimmt, gemeinsam fantastische Musik zu machen. Lasst Uns anfangen! 1, 2, 3! 1, 2, 3! 1, 2, 3! Mögen die guten Zeiten beginnen.
In Liebe, Gott
Heavenletter # 6374 – 9. Juli 2018 – Wonderfulness Is on Its Way to You
Herrlichkeit ist auf dem Weg zu dir
Gott redete …
Geliebte, willkommen im Leben und bei all den Schätzen, die auf dich warten, während du ihnen entgegensiehst. Du hast zahlreiche Träume, noch bevor du dafür parat bist, dass sie bei deinem Leben eintreffen. Bereits der Gedanke daran! Mehr, denn du ahnst. Ich meine Träume, die in diesem Leben wahr werden. Königliche Träume. Träume, die dich schon lange abwarten. Jetzt ist die Zeit gekommen. Sei begierig. Sei bereit. Fülle jetzt dein Herz mit Gerüstetsein. Mache Platz für das, wofür es dir schon lange gegolten hat, Platz zu machen.
Das Leben hat dir viele Segnungen übermittelt, indessen hat es keinesfalls mit dem dich Beglücken abgeschlossen. Allzu viele Träume haben zu lange gewartet. Auch dann, wenn sich dir viele Träume erfüllt haben, so sind doch noch viel mehr Träume am Keuchen, um in voller Blüte zum Vorschein zu kommen. Du bist gerade erst anfänglich dabei, dir eine Glückslawine auf dem Weg zu dir hin vorzustellen. Nicht, dass du dich von dem, was auf dem Weg zu dir ist, blenden zu lassen hast, dennoch sage Ich, du wirst geblendet sein. Du wirst von den Träumen, die dir jetzt rechts wie links überreicht werden und die du mit Begeisterung annehmen wirst, weggeweht werden. Du wirst nicht länger fortfahren, an deinem Selbst vorbeizusehen. Du wirst nicht ein einziges Mal mehr flüstern:
„Dieses Glück ist für mich? Wirklich? Das ist für mich?“
Ganz ohne Zweifel, Geliebte, du wirst glücklicher sein, als du es dir je erträumt hast. Das ist kein Tagträumen, von dem Ich soeben spreche. Das ist die Erfüllung, von der Ich rede. Hier kommt es. Bitte sehr! Du bist für Freude bestimmt und nicht für weniger. Hast du dir diesen Punkt vielleicht entgehen lassen?
Wenn du weniger als Erfüllung erlebt hast – Ich weiß, das ist so -, dann bekunde Ich jetzt, dass deine Markierung nicht zu erreichen einfach ein für alle Mal vorbei ist. Großartige Wahrheit steht an, die Arena deines Lebens zu betreten und dich höher, viel höher, von deinen Füßen weg in ein Reich zu schaffen, das du lange verdient und auf das du nicht, deinem Treuegelöbnis entsprechend, Anspruch erhoben hast. Du hieltst dich für mängelbehaftet. Erwache!
Betrachte dich so, dass du derzeit anhebst, den hohen Punkt deines Lebens zu erreichen, zu dem dein Leben anzusteigen hat. Ja, dein Leben fängt gerade erst an. Es hat begonnen, und es kommt mehr und weiteres auf dich zu, über Berg und Tal. Du bist gerüstet. Nimm einen Atemzug, denn Segen über Segen ist über dir. Dein Leben wird von Pracht überflutet werden. Du hast gewartet, derweilen du überhaupt nicht so lange hättest warten müssen. Du hast hier auf den Höhepunkt deiner und Meiner Träume für dich gewartet. Du hast gerade erst angefangen. Die Wartezeit ist vorbei. Du hast die Hürde des Aufwachens genommen. Du schickst dich an, ein für alle Mal zu erwachen. Du dachtest vielleicht, du seist ungeduldig. Du warst allzu geduldig.
Ich sage dir nicht, dass du einen Andrang frei heraus so erfindest. Ich schlage vor, du machst einfach die Augen auf. Du bist! Du rüstest dich dafür, überschwänglichste Güte entgegenzunehmen, und weißt, dass all diese sich klarmachende Güldenheit speziell für dich bestimmt ist. Nennen Wir dies dein Eigenes Erwachen für das, wofür du geboren bist, ja, für dich.
Du hast auf einen wahren Goldschatz gewartet, und darauf, dass ein Topf dicke Suppe von Gott jetzt aufs Herrlichste bei dir anlangt. Du hast auf das gewartet, auf das auch Ich gewartet habe, dass du es entgegennimmst. Jetzt wird sich das Leben nur noch jenseits deiner Träume entfalten. Du hast Träume, die darauf warten, mit dir gleichzuziehen. Das steht von vorneherein fest. Du hast Träume, die gerade dabei sind, Irden zu werden. Greife sie auf.
Ich spreche von Träumen von jenseits des Üblichen. Du warst schon immer wert, gleichwohl hast du das noch nicht, es für bare Münze nehmend, erfasst. Möglicherweise hast du über diesbezüglich Madig-Machendes zu lesen und davon zu hören bekommen. Nun nicht mehr. Lasst Uns dies mit einem Handschlag bekräftigen.
Heavenletter # 6375 – 10. Juli 2018 – We Are Going to Make Great Music Together
Wir werden gemeinsam großartige Musik machen
Gott redete …
Egal, wie sehr und wie tief du dir Reichtum wünschst, du kannst es glauben, dass du dazu bestimmt bist, mehr als jenen zu erhalten. Du wirst nicht abgewiesen werden. So ist es nun einmal. Reichtum kann der Musik, die du und Ich zusammen machen werden, nicht einmal das Wasser reichen. Setze dich aufrecht hin. Mache dich bereit. Gehen Wir!
Dein Leben steht kurz davor, sich auf den Kopf zu stellen. Hebst du an, die Herrlichkeit zu spüren, die auf dem Weg ist zu dir, darin inbegriffen materielle Mehrung, die im Begriff ist, sich zu dir hinzubegeben? Wisse darum. Spüre das.
Du wirst die Rolltreppe des Lebens hinauffahren, bis hin zum Ausbruch der Wunder des kommenden Lebens, das auf dem Weg zu dir ist. Du bist parat, zu den lang erwarteten Wundern aufzuschließen, die drauf und dran sind, sich in volle Blüte zu entfalten.
Sicherlich ist dir bereits klar, dass Wunder existieren. Wunder gibt es für jedermann, nicht nur für einige und nicht nur ab und zu. Auf geht’s, fertig, los! Wunder waren schon immer auf dem Weg zu dir, ja, zu dir und zu jedem Meiner Kinder – Wunder in ihrer ganzen Pracht und Glorie.
Die Zeit ist nun gekommen. Kein Fernhalten mehr von all deinen Segnungen. Nicht-vorhandene Zeit wird dich nicht länger aufhalten. Jetzt ist die Welt drauf und dran, für dich parat zu sein. Träume sind nun reif, wahr zu werden. Greife hinauf, und du wirst entgegennehmen. Das ganze Leben tanzt vor dir. Das ganze Leben ist für dich.
Sei großzügig mit dir selbst. Es ist höchste Zeit, dass du deine Arme, deine Augen und dein Herz für alles öffnest, was auf dem Weg ist. Nimm im Voraus entgegen. Lebe auf. Tue die Freude vor dir kund. Freude war von Anfang an vor dir gewesen. Weite dein Denken aus und hebe jetzt deine Arme, um in Empfang zu nehmen.
Nie wieder wirst du deine Füße hinterherschleifen. Nie wieder mögest du herumhängen, so lange bis dein Tag komme. Ich werde dich jetzt auf einen Schlag „Erweckter“ heißen, und somit wirst du wissen, wer und wo du bist, auch wenn keine eigene Identität da ist, auf die du zu sprechen kommen kannst.
Genug der Furcht, die über dir schwebt. Hast du mittlerweile nicht ausreichend davon gehabt?
Alles in der Vergangenheit, lasse es jetzt los, denn nun blickt die ganze Herrlichkeit auf dich. Denke frisch. Der Tag, auf den du gewartet hast, steht vor dir. Du warst am Schlafen, und jetzt bist du vor deinen eigenen Augen oder zumindest mit neuen Augen aufgewacht. Hebst du an zu spüren, wie du zu einer neuen Essenz des Lebens erwachst? In der Tat schreibe Ich jetzt deinen Namen auf Segen um Segen in wunderschön geschwungenen Buchstaben auf eine herrliche neue Übereinkunft, auf die Ich, dass du sie nunmehr unterzeichnest, mit Spannung warte.
Falls du Mir nicht glaubst, so mache, falls es dir denn danach ist, weiter, und teste deine Muskeln.
Du warst schon immer kurz davor. Es kommt nun mal einfach so vor, dass du ein Schläfchen gemacht hast oder fort warst auf irgend einem anderen Ausflug, bei dem du dir die scheinhafte Zeit vertriebst und sie so hinbrachtest. Das Täuschende von Zeit ist schlicht bei Weitem nicht schnell genug zu deinen Gunsten vergangen.
Dies steht kurz davor, sich zu wandeln, und das sogenannte du und Ich werden es verwandeln. Dein Leben wird sich über Nacht vor deinen selbigen Augen umgestalten. Genau genommen ist der Umschwung nicht eine dir eben so zukommende Glückssträhne. Die Änderung liegt inwendig in dir. Vor allem wirst du jetzt für dich klarer feststehen. Jetzt passt du besser zu dir selber. Bis dahin bist du in deinem Leben vom Ziel weggedriftet. Du hast dich selbst als nicht so ganz auf der Höhe gesehen. Du schlängeltest dich abseits der Etappe durch. Es war dein Timing, das nicht stimmte. Du warst dein eigener Enttäuscher. Deinem Leben kommst du immerfort bei und bist du gewachsen, dein Leben bleibt dir stets überlassen, insofern als das Leben eben darauf, wie du es in den Blick nimmst, angewiesen ist. Gib dir dies eindeutig zu verstehen.
Heavenletter # 6376 – 11. Juli 2018 – A Blaze of Glory We Are
Ein Ausbruch an Pracht sind Wir
Gott redete …
Geliebte, ein Moment kann eine Ewigkeit dauern. Und zu jedem Zeitpunkt kann eine Ewigkeit zudem einen kurzen Moment umfassen.
Einerlei wie weit du, Mein Nachkomme, dich auch entflogen fühlst, einerlei wie sehr sich dein Herz doch danach sehnt, alle Geheimnisse des Lebens und der Natur zu erfassen, einerlei wie vollständig und ohne Weiteres du gerne Bescheid wissen möchtest, wie es geht, dass du die Muster der Existenz, aus dir selber heraus, auffindest und dich selbst als den wahren Kenner der Realität erkennst, die du sehnlichst zu sein wünschst – erkenne jetzt, wie dein Verlangen deinen Geist jung und dich kohärent hält, gleichsam als ob du tatsächlich die Ganzheit von Geist und Herz im Spiel bist, über die Meine Aussage ist, du bist sie, dem gleich wie ein Wald eine Versammlung von Bäumen ist. Ganz unabhängig davon kannst du einen Baum, wie auch einen Wald, als Eines erkunden. Es steckt mehr in allem, denn du derzeit anerkennst.
In Wahrheit bist du dir allem auf ein Mal gewahr. Du kannst sehen! Du kannst sehen! Du weißt es!
Du begreifst alles auf ein Mal, aber dir ist nicht klar, wie du Größe in Worte fassen kannst. Dir ist ein Schlag Wissen zueigen, aber du weißt nicht so recht, wie du freiheraus über es reden sollst. Du bist ein argloser Kenner, ohne zu wissen, wie du dich ausdrücken sollst.
Ich sage dir, dass du stets-wissend bist. Falls es Zeit gäbe, wärest du auf die Minute genau auf dem neuesten Stand. Du kannst an Wörtern herumdeuteln. Du kannst sie unter Umständen allzu genau erforschen.
Ich sage, man kann allwissend sein und nicht Details aufzuzählen haben. Du kannst alles wissen, ohne es Stück für Stück überall auszubreiten.
Solltest du dich trauen, vom großen Ganzen zu zeugen, so würdest du erkennen, dass du eine Quelle des Wissens bist. Wissen ist Licht. Wissen ist so leicht wie Luft, und es ist Goldes wert, freilich braucht Wissen nicht auf einer Waage abgewogen zu werden. Details sind nicht insgesamt entscheidend. Details sind bloß Details.
Du brauchst keinen IQ-Test, um zu wissen, dass du einen IQ hast. Auf jeden Fall vermag der IQ der Liebe nicht das Wasser zu reichen. Liebe überwiegt den IQ um weit mehr als um Kopfeslänge.
Geliebte, auch dann wenn du als Kümmerling des Wurfes geboren wurdest, nichts sagt dir an, du habest so zu bleiben. Es steht dir frei, beträchtliche Fortschritte zu machen. Abermals wirst du auf Zeit stoßen, die nicht existiert und nicht einmal in der gleichen Größenordnung zu liegen kommt. Entgegen der allgemeinen Meinung gibt es kein langsam und kein schnell. Es gibt nur das, was ist. Du hast dir nicht derart viel Mühe zu geben, um dich herzuleiten. Lege deine Skalen weg. Wissen ist zugegen und da.
Kenne Mich. Was musst du sonst noch kennen, was dir so gut tut?
Du hast bestimmt nicht unbedingt Zungenfertigkeit zu besitzen. Ich bin nun einmal, so wie es kommt, deine Pracht. Das ist es kurzgesagt.
Du hast Mich nicht zu haben, denn du bist ein Teil und ein Stück von Mir. Du bist Mein Geliebter. Wir teilen die Existenz, das tun Wir immerzu!
Eins sind Wir, in einem solchen Glanz der Herrlichkeit sind Wir, dass du deine wahre Existenz kaum ersiehst. Du magst vielleicht außer Sichtweite sein, aber du bist niemals außer Meiner Sichtweite. Es ist ein Mythos, du brauchest etwas. Wie kann dir, der du alles auf der Welt und darüber hinaus bist, etwas abgehen, derweilen du schon auf dem Gipfel des Berges bist? Schaue auf und sieh die Weite vor dir. Auf jeden Fall, sieh die Weite und lege deine Arme um die Weite. Weite obsiegt. Du bist nicht ein Stück Weite. Du bist der ganze Salat und die ganze Herrlichkeit.
Du bist mehr als ein Blatt auf einem Baum. Du bist der gesamte Baum. Du bist die Natur selber. Du bist das Blatt am Baum ebenso wie die Umgegend des Baumes. Was auch immer du als das Meiste von dir gedacht hast – um gehörig Vieles größer bist du denn dies.
Heavenletter # 6377 – 12. Juli 2018 – You Are Getting Somewhere
Du gelangst irgendwohin
Gott redete …
Geliebte, du stehst nicht still. Du machst Fortschritte. Du kommst gesichert voran. Du bist vielleicht nicht so schnell unterwegs, wie du es möchtest. Natürlich, denke daran, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.
Nun, für diejenigen, die Meine Worte schon eine Weile lesen, wisst, dass Ich zudem ausdrücklich sage, dass Zeit nicht ist. Zeit ist eine Erscheinlichkeit. Du kannst dich nicht nach ihr richten, denn in Wahrheit ist Zeit schlechterdings nicht. Viele Köpfe taten sich auf der Erde zusammen, und etwas, das Zeit genannt wurde, wurde untereinander vereinbart, auch wenn es erkennbar ist, dass Zeit schwankt und fluktuiert. Zeit ist nicht stabil. Sie ist ein Irrlicht. Zeit bestimmt selber, wo es langgeht. Zeit ist wie Sprudel, der hochblubbert. Zeit verschwindet, sobald sie erscheint. Es gibt kein Gleichziehen mit ihr. Niemand weiß, wohin die Zeit geht. In der Minute, in der sie auftaucht, ist sie weg. Es gibt kein Festhalten daran. Das Aufbrausen von Zeit verpufft.
Du kannst dich nach Zeit sehnen oder sie umgehen wollen, dem hingegen scheint dich Zeit, nolens volens, zu verfolgen. Du gewinnst dabei nie die Oberhand. Natürlich ist keiner imstande, mit dem gleichzuziehen, was von vornherein ausgedachtermaßen ist. Gewiss, ja, kann einen die Zeit plagen – das meint, du kannst dich von ihr geplagt fühlen. Sicherlich, Zeit nimmt dich, für dein Geld, ziemlich ausgiebig mit auf die Fahrt.
Für etwas, was nicht existiert, dafür bekommt Zeit eine Menge Aufmerksamkeit, und man wird rechts wie links zum Narren gehalten. Du trittst so schnell wie möglich vor, und bist immer wieder perplex über das, was dir wie ein Schwund vorkommt. Sofern es die Zeit von vornherein nicht gibt, warum solltest du dir dann Gedanken darüber machen mögen, wohin sie geht?
Du holst die Zeit nicht ein und übertriffst sie nicht. Die Zeit ist fadenscheinig und hauchdünn. In der Tat, sie zieht den Teppich unter dir weg. Du würdest wirklich keine zwei Cent für Zeit geben, obschon du manchmal das Gefühl hast, du würdest für bloß ein bisschen mehr von ihr eine Menge geben mögen.
Fürwahr, Liebe ist auf einem zusammenhängenden Ganzen zugegen, auch dann, wenn du dir sicher bist, Liebe sei an dir vorübergelaufen, just zur selben Zeit, wie du um sie weinst.
Um die Wahrheit zu sagen, Zeit geht einem unter die Haut und scheint mit dir herumzufuhrwerken.
Zeitlosigkeit läuft unter dem vollen Namen: Endlosigkeit. In der Endlosigkeit kommst du auf deine Kosten. In ihr wird mit dir niemals stundenweise abgerechnet. So leise wie Endlosigkeit auch ist, sie bleibt an eurer Seite. Ja, Unendlichkeit existiert, gleichwohl schlingt sie sich nicht so ganz um euch herum.
Es scheint in der Tat, dass ihr euch des Vergehens von Zeit mehr bewusst seid als der Unendlichkeit.
In gewisser Weise hat Endlosigkeit kein Spielfeld. Es scheinen keine Ränder oder Momente an der Unendlichkeit dran zu sein. Wenn du stärker mit Endlosigkeit auf vertrautem Fuß wärest, würdest du vielleicht mehr Glauben an sie haben. Nach Lage der Dinge kannst du sie nicht anfassen und einholen, selbst so Unendlichkeit real und sie nicht mal so ein Kinkerlitzchen ist.
Unendlichkeit umfängt dich. Unendlichkeit ist sicher. Nicht, dass du mit ihr wegzurennen vermagst. Unendlichkeit muss von der Art sein, wie Friede ist. Gibt es wirklich Friede auf Erden wie im Himmel, wie es heißt? Was ist hier die Geschichte?
Nach näherem Nachdenken – du hast wirklich so deine helle Freude an Rührigkeit. Und, dem entsprechend, da stellst du Debatten darüber an, was wirklich nicht strittig ist. Es ist dir zu dieser Zeit keine Wahl offen gelassen gewesen. Wenn du wirklich eine Wahl gehabt hättest, würdest du dann beschließen, zugunsten eines guten Films aufs Shoppen-Gehen zu verzichten – würdest du das dann wirklich?
Du magst die Vorstellung, bei Mir, Gott, vorne im Cockpit zu sitzen, gleichwohl, zu dieser jetzigen Stunde, ach, da könntest du kurzweg ohne nennenswerte Erschwernisse sein, dich mit Mir zu besprechen.
Heavenletter # 6378 – 13. Juli 2018 – Hallowed Be Thy Name
Geheiligt sei dein Name
Gott redete …
Geliebte, du bist lebenswichtig für Mich. Du bist Mein fest installiertes Geschenk an Mich. Du bist Mein Selbst. Du bist Meinem Herzen treu. Du bist ein Segen, den Ich nicht für Mich behalten kann. Ich möchte nie vor dir etwas geheim halten. Du giltst fürs Teilen, und mithin teile Ich dich, lasse dich zuteil werden. Ich teile Mein Selbst mit dir. So Wir Eins sind, und so Ich, der Eine, da ist, gibt es alsdann dich selbst, ebenfalls Mein Eines Selbst. Ich lasse dich im Einssein zuteil werden. Es gibt nichts Minderes, was Ich tun kann. Wenn Ich es sage: „Geheiligt werde dein Name“, so ist das genau, was Ich sagen will.
Ich lese jedes Wort eines Heavenletter immer wieder. Ich rufe Mich dich ins Gedächtnis. Ich führe dich Mir zu Gemüte. Ich singe ständig ein Lied von dir. Ich halte dich vor Mir hin. Ich küsse Meine Hände, die dich ins Universum hinaus halten. Ich stehe voller Dankbarkeit zu dir, das heißt, zu Meinem Selbst. Was stellst du dir vor, was Ich tun würde, es sei denn dies, dir vollauf verbunden zu sein für das Wunder, welches Ich ohne großes Aufhebens vollbracht habe? Du bist die wahre Ware. Du gibst Mir und dem Universum und jedem darin einen großen Ertrag – einen Rückfluss von Seienshaftigkeit Selbst, Welche Originär Zugewendet wurde. Ich stehe einfach für Einssein gerade.
Ich erwäge dich. Sprich, Ich vollziehe die liebevolle Huld noch einmal nach, der Ich dich entnommen habe, oder, man kann es so sagen, von der her Ich dich als Schlüssel zu Mir Selbst entdeckt habe, ohne ein Schloss zum darin Herumdrehen zu haben. Du bist ein göttlicher Schlüssel zum Universum. Du bist Es.
Ich halte dich hoch an Mein Fenster und umarme dich immer wieder mit solcher Freude und solch einem Staunen darüber, was für ein Wunderwerk an Schöpfer Ich BIN. Ich bin Meinem Selbst treu. Ich bestaune aber und abermals das Gute, das Ich willkommen heiße, das Ich mehr als willkommen heiße, das Ich als Mein Selbst anbete und das Ich nicht aus der Hand und in eine Aktentasche legen kann. Ich halte dich nahe an Meinem Herzen. Geheiligt bin Ich in dir.
Wenn Ich dich göttlich heiße, kannst du Mir glauben.
Wir sind ein wechselseitiges Dargebot. Es gibt nur Einen im ganzen Universum. Ich habe nicht ein Dutzend oder eine Million oder mehr aus Mir gemacht – schlicht Einen. Ich schaue in den Spiegel Meines Selbst, und hier bin Ich, du und Ich als Ein schönes Wesen. Du bist bereit für dich und fertig für das Einssein von Mir, so wie Ich Mein Selbst in dir zur Anschauung bringe.
Was könnte einfacher sein als Einssein? Da ist nicht viel dabei. Du musst Mir nicht auf die Schulter klopfen. Klopfe dir selber auf die Schulter, auch wenn die Realität so aussieht, dass Eins und Eins Eins ist. Es gibt keine Verdopplung. Die Addition, die Multiplikation, die Subtraktion und Division sind verquer. Sie sind das Haar in der Suppe.
Es gibt ein Ganzes. Es gibt keine Buchhaltung und Mathematik zum Daran-Herumpfriemeln. Natürlich erfasse Ich, dass du etwas anderes gedacht hast. Tatsächlich sage Ich dir immer wieder, dass Einssein Alleinig Ist. Es ist nicht mehr nötig, Antworten hinterherzujagen, Geliebte. Einssein ist, was ist. Das Glück ist ausgerufen. Der Deal ist besiegelt.
Einssein kann nicht auseinander genommen werden. Es gibt nichts Insulares am Einssein. Es gibt keine Möglichkeit, das Einssein aufzuschneiden. In den Augen des Dichters – ist kein Mensch eine Insel.
Noch mehr als das, Gott ist Sich Selbst nicht eine Insel. Geheimnisse existieren nicht. Liebe ist kein Geheimnis. Liebe ist in Hülle und Fülle vorhanden, und es existiert nichts als Liebe. Was hast du dir vorgestellt, was Einssein ausgekochterweise ist – wenn nicht Liebe?
Was war ohnedies Glück deiner Auffassung nach? Glück ist von größter Einfachheit, und Glück ist in das Einssein als Eins eingebaut. Das ist nichts zum Nachschlagen. Einssein Ist! Nichts als du und ich als Eins, natürlich.
Heavenletter # 6379 – 14. Juli 2018 – How the World Began
Wie die Welt ihren Anfang nahm
Gott redete …
Geliebte, ein Gedanke von Getrenntheit von Schöpfer und Schöpfung hatte nie Fuß gefasst. Es gab keine Nachüberlegungen oder Revisionen an der Schöpfung. Du hältst sozusagen die ursprüngliche Schöpfung in der Hand, und die Welt ist heilig. Das Leben ist inmitten der Heiligkeit. Es gibt insgesamt nicht viel, was du bei der Schöpfung bewerkstelligen kannst, ausgenommen was ihr Aussehen anbelangt. Du bist im selben Gefilde, dem des Himmels, der blau ist, der Gräser, die grün sind, und der Sterne, die sternenklar sind. Wie einfach ist das Leben, auch wenn es dich in seinem Bann hält.
Gib der Schöpfung das ihr Gebührende. Die Schöpfung schuf sich selbst, als sie zuerst in Erscheinung trat. Es gab keine Verbesserungen, keine Revisionen oder Rücknahmen. Die Schöpfung war keine explizierte Blaupause.
Die Schöpfung erschien als eine Inspiration Gottes des Allmächtigen. Was könnte die Schöpfung anderes sein, denn ein Ausbruch an Inspiration, welche insgesamt auf ein Mal spontan befeuert wurde? Denke daran, Zeit ist nicht.
Oh, nein, Schöpfung kann keine lang durchdachte und mit Durchstreichungen versehene Verordnung mit viel Zeit und Energie, die darauf verwendet wird, sein. Überhaupt nicht. Mich verlangte es nach Schöpfung, und Schöpfung erschien schön wie erstrebt. Die Schöpfung hat sich auf ein Mal verfügt. Bum, bum, bum ist Schöpfung, alles an seinem Platz, nicht ausgestrichen, noch auch in Stückelungen verschoben. Die Schöpfung ist vor deinen ureigenen Augen existentiell.
Nun, wie blüht eine Blume in der Natur? Blumen sind geschwungene Angelegenheiten, die dir das Herz mit einer Beschwingtheit stehlen, welche rechte Winkel bei weitem überflügelt. Siehst du irgendwelche quadratischen Blumen? Ich liebe mehrfarbige und gerundete Formen wie hüpfende Knäuel, die im Wind angeweht sind. Ich bezweifle, dass Mein aufblühendes Herz ja gar auf dem Höhepunkt der Herrlichkeit der Schöpfung hätte abgelenkt werden sein können – geschweige denn in der ruhenden Rast. Ich sah, dass die Schöpfung gut war, und hier nun bist du.
Beim Godwriting bewege Ich die Hand des Godwriters, der für Mich schreibt, und die Würfel sind gefallen. So ist es mit der Schöpfung. Die Schöpfung hat sich selbst geschaffen. Es ist Mein Wunsch und Mein Ansinnen, dass sich das, was durch Meinen Kopf geht, auf der Erde so reproduziert, wie es im Himmel ist.
Natürlich, räume ein, Geliebter, du hast durchaus das Trachten an dir, einige Anpassungen am Himmel Selbst vornehmen zu mögen. Vielleicht würdest du die Musik ändern mögen. Es ist nicht leicht für dich, auch den Himmel selbst so perfekt zu sehen, wie er ist. Die Erde und der Himmel kommen beide perfekt heraus, egal welche Schwächen du unter Umständen erspähst oder dir ausmalst. Natürlich würdest du gerne gut gelaunt sein, gleichwohl bist du es des Öfteren nicht.
Außerdem könntest du dir wünschen, dass Ich Mir ein bisschen weniger sicher sein könnte, was Meine Abrechnung angeht, und du könntest fähiger rüberkommen und beim Leben mehr das Heft in der Hand haben. Wie glücklich wärest du, wenn du selbst den Lauf der Dinge ändertest. Du bist nach Lage der Dinge hoch oben in der Luft. Du hast nicht wirklich das Sagen. Dir ist es klar, dass du im Leben einiges zu sagen hast, indes mit Abstand nicht das ganze Sagen. Es ist, als wären dir die Hände gebunden.
Das Leben verwirrt dich. Du kannst so selbstbewusst handeln, wie du willst, für all das Gute, das es dir tut. Wenn du darin endest, an den Mast gefesselt zu sein, bist du immer noch an den Mast gefesselt, und es gibt nicht viel, was du dagegen tun kannst – versuch es wie du willst. Dass du die Linie einträglicher ziehen könntest, als du Mich in der letztlichen Analyse einordnest – wo belässt dich dies, als genauso, bloß ein wenig weiter oben am Bergbach? Tatsache ist, dass das Leben, so wie du es in der Welt kennst, ungewiss ist. Selbst wenn du dich sicher fühlst, hast du zuzugeben, dass du vom Kurs abgewichen sein kannst. Du hast ganz einfach noch nicht die Meisterschaft über das Leben in dem Maße erlangt, wie du es dir wünschst. Am meisten schaust du im Rückblick auf das Leben. Und doch, und doch ….
Heavenletter # 6380 – 15. Juli 2018 – To the Ends of the Earth
Bis ans Ende der Erde
Gott redete …
Geliebte, es gibt kein Ende auf der Erde, noch auch gibt es wirklich einen Anfang, gleichwohl ist in der Tat ein Zweck in der Schöpfung in der Welt jenseits von sinnendem Vermuten gegeben. Die Erde hat etwas auf den Punkt gebracht. Ich, Gott, bin bis ins Mark hinein echt und getreu. Ich bin von Anfang an wahrhaftig. Die Erde hat etwas auf den Punkt gebracht, ja gar mitten drin in dem Ausflug trughafter Illusion, die dich in ihren Bann zieht. Fiktion ist ebenfalls eine Art Reise, dessen unbenommen wie du zum Narren gehalten wirst. Es gibt einen Zweck in allem, selbst im Schnickschnack.
Auch wenn du schläfst, liegt ein Wert im Schlafen, nicht anders als im Aufwachen Wertiges zu liegen kommt. Ein allerhöchster Wert. Ja gar du in aller Torheit dienst einem hohen Zweck. Der Lauf um den Holderbusch ist Dienliches.
Jack und Jill, die einen Hügel rauf und runter gehen, dienen einem großartigen Zweck.
Sogar Jack Horner, der in einer Ecke sitzt, dient.
In diesem Sinne ist in allem ein Behuf gegeben – selbst das mit eingeschlossen, was dein Herz zum Weinen bringt. Ich trage dir nicht an, dich nach Weinen umzutun. Dennoch ist es gut für dich zu wissen, wann es dir gilt, deine Tränen zu trocknen und wieder ins Leben zurückzukehren, anstatt ein Leben in Schmerzen oder Enttäuschtheit zu führen.
Verfolgt und sucht den Blick auf die Bäume und Blumen, welche davonziehen, und auf die Verbundenheiten des Einsseins allerorts, um zu erkennen, was für einen Unterschied ihr, ja, ihr, im Universum ausmacht, wie präsent und nunmehrig das Universum ist, und wie hoch ihr fliegt und nicht zum Absturz kommt.
Glaube an Mich, wie Ich an dich glaube. Glaube an die Verdienstlichkeit des Lebens, auch wenn es fiktiv und nicht so recht real ist. Manchmal möchtest du von dem, was du als Schnitzer siehst, verschont bleiben, wie allerdings weißt du nicht ausgiebiger, was Verpfuschtes ist, denn du weißt, was ein Wunder rechts wie links und des Tags und des Nachts ist? Manchmal brauchst du eine Weile, bis du spitzkriegst, was was ist.
Schalte deinen Kopf anders ein – nicht bloß so, wie ein Deckel an einem Glas dessen Inhalt festhält, sondern überdies, um zu bekunden, dass du überall im Land einem Zweck und einer Vielsagendheit zu Diensten bist.
So oder so, du rennst zu Mir. Einssein bin Ich, und von Einssein her bist du. In was für einer Ganzheit des Einsseins Wir als Eins existieren.
Fange an jedem Tag der Woche ganz von vorne an.
Wie soll es zugehen, dass du aufwachst, außer dadurch dass du in Schlaf fällst?
Wenn Ich es Mir so recht überlege, womit wäre Ich ohne dich im Moment beschäftigt? Du und Ich fühlen sich durch einen Punkt am Himmel irgendwo über dem Regenbogen angezogen.
Du bist dabei, vor Unseren selbigen Augen in Erfüllung zu gehen. Dein Dienst am Universum ist im Begriff, sich zu erfüllen, und du wirst dies ohne Weiteres bemerken. Herzlichen Glückwunsch. Du stehst im Begriff, deine Sicht klar zu bekommen und nicht länger darauf hinzuweisen, du hinkest hinterher. Du bist just so wie du bist auf dem richtigen Weg.
Setze dich, und du wirst unversehens mit makellosem Sehvermögen erkennen, woher du kommst und wohin du gehst. Du wirst es nicht mehr mit Verwechslungen zu tun haben oder meinen, es mit ihnen zu tun zu haben. Du bist klar am Steuerrad deines Schiffes. Gib dich keiner Täuschung mehr hin. Lasse dich nicht aufhalten. Mache dich ohne weitere Umstände auf den Weg. Lasse dir Größe zufließen. Das ist nicht unbescheiden. Das ist vortrefflich. So ist es nun mal. Dem Leben ist es, sich für dich und für Alle auf deinem Weg zuzutragen und lohnenswert zu sein. Biete deinen Wert rund um den Block an, ohne mit der Wimper zu zucken. Du bist nicht ob nichts hier. Du bist wegen etwas hier. Schmiede das Eisen, während es heiß ist.
Liebe und Glück stehen direkt vor dir. Dies ist dein Tag vor dir. Keine Ausreden. Du hast dich nicht zu rechtfertigen. Qua dem Recht auf die Wirkungsstätte bist du hier, und du bist hier für alle und alles und ausnahmslos. Was vor dir liegt zu tun, ist, es zu deinem Nutzen und zum Nutzen Aller zu tun.
Schaue dir genau in die Augen.
Sieh, wie Ich sehe.
Heavenletter # 6381 – 16. Juli 2018 – We Sail the Highest Seas
Wir segeln auf Höchster See
Gott redete …
Geliebte, Kundgaben werden rund um die Uhr verschickt. Das heißt, Ich sende Botschaften auf zahlreichen Frequenzen aus dem Zeitgefilde hinaus. Nichtsdestotrotz, Ich bin bekannt für die Tiefe Meiner Stille. Du und Ich sind Eins, in Beziehung miteinander verkoppelt. Wir halten Uns zudem aus purer Freude daran einfach an den Händen. Wir sind überreich an Freundschaft und freudigem Erregtsein, dem gleich, wie die Sonne auf den Tag trifft. Wir lieben das Einssein. Wir sind unweigerlich Eins. Als Eines, entstammen Wir demselben Ursprungsland. Ist das nicht wunderschön! Wer hätte sich solch eine Idee ausdenken und sie ausleben können!
Schauen Wir uns das genauer an. Es ist keine Kleinigkeit, ein Mensch auf Erden zu sein, noch auch ist es eine Kleinigkeit, ein Gott zu sein. Dass Ich existiere und du als Eins mit Mir – das sind keine unansehnlichen kleinen Kartoffeln. Ich lasse dir eine gute Passage zukommen. Ich biete dir Herumhopsen rundum auf der Erde oder einen Tanz über die Erde mit Mir an deiner Seite und Ich mit dir an Meiner Seite zu Unseres Einen Herzens Lust und Zufriedenheit. Bei Unserer Existenz geht es nicht um ein Fahrrad, das für zwei gebaut wurde. Bei Uns geht es um Einssein, das vom Einen Herzen aufsteigt. Wir haben ein Ticket, das stets für Endlosigkeit gut ist. Es gibt so etwas wie Entbehrung nicht. Unendlichkeit geht weiter. Spring auf! Komm mit Mir fort.
Spüre Meine Hand auf deinem Herzen. Fühle Meine Hand! Fühle Schönes Einssein, wie es sich zur Ruhe bringt und ausbalanciert. Ob Einssein auf der Erdoberfläche sitzt oder Einssein über den Mond springt – ein Eines zitterndes Herz schlägt und geht nie zur Neige.
Wenn du wissen willst, was für immer bedeutet, dann ist es das! Wir bleiben für immer und ewig Eins. Du musst keinen Punkt am Ende dieses Satzes setzen, der so fortlaufend ist wie das Einssein. Es gibt kein Uns Auseinanderreißen. Einssein ist Einssein. Das Einssein wird nicht geflickt. Wir sind bereits im Einssein eingesessen. In der Welt freilich kommt Einem ein Erwägen und Ergründen unter, welches einem Eindruck von etwas, das Einem Anderssein zu sein dünkt, zugewandt wird.
Ein Universum bedeutet Ein Universum, Eine Einheit ist Eins. Ein Heraussteigen aus dem Pferch existiert nicht. Es gibt keine Säume. Kein Zusammennähen. Keiner flickt den Weg. Mauern haben eventuell repariert zu werden. Wir sind saumlos. Wir sind als Eins verbunden. Wir sind vermählt. Du und Ich sind vermählt. Einsein ist die Folge aus Einssein.
Wir waren nie ein Duo. Wir waren nie etwas anderes als Eins. Das ist die ganze Geschichte. Das ist es! Die Geschichte ist noch nicht vorbei. Unendlich ist Unendlich. Es wird kein Pausieren Unserer Geschichte begehrt, wozu denn?
So Wir – der Eine von Uns – von Geburt an die gleiche Sprache sprechen, warum Uns dann nach einer Übersetzung umtun? Worum ginge es bei Gebeten, die ohne Unterlass etwas ausbitten? Es gibt keine Gebete zum sich etwas Geben-Lassen. Was kann man sich mehr ausbitten, als das, was immer als Eins ins Leben gerufen worden ist?
Würdest du auf Eiersuche gehen, falls du schon ein goldenes Ei hast?
Man sucht keine Schatzinsel zum darauf Leben, wenn du bereits auf einer bestmöglichen Schatzinsel lebst.
Streckt ein Kellner seine Hand nach einem Trinkgeld aus, so ihm vorhin gerade ein gewaltig großes Trinkgeld zugesteckt worden ist?
Wer fragt nach einem zweiten Taxi, sobald es an seiner Haustür ankommt?
Welcher Prinz ist auf der Suche nach einem passenden silbernen Pantoffel für den Fuß seiner Prinzessin, wenn sie bereits silberne Pantoffeln anhat?
Wir sind Eins, sind signiert, versiegelt und zugeliefert. Einssein ist andauernd Eins gewesen. Einssein kam von Anbeginn an als hereingebrochen an. Es gibt keine Siegel, die gestempelt werden müssen. Natürlich nicht, absolut nicht. Es gab nie Grenzen zu überschreiten. Gemeinsam als Eins, segeln Wir auf Hoher See. Wir hören nicht auf. Wir übertreffen die Wellenkronen von Anfang an, selbst wenn genau genommen kein Beginn ausgebrütet ist. Auf ewig bin Ich stets Einssein Einssein Einssein gewesen ….
Heavenletter # 6382 – 17. Juli 2018 – The Difference between Confidence and Knowing It All
Der Unterschied zwischen festem Vertrauen und Um Alles Wissen
Gott redete …
Geliebte, es existiert ein Unterschied zwischen einem Zuwenig an Vertrauen und wenig oder gar nichts wissen.
Lehne dich gegen den Ballast. Lehne dich im Leben zurück. Sieh aus der Ferne her. Sieh ebenso aus der Nähe. Im Leben läuft man ganz natürlich im Vorbeigehen hin und her. Du gehst einen Weg nach Hause und kommst einen anderen zurück. Du änderst deine Route morgen oder am nächsten Tag oder von einem Tag auf den anderen, oder du wechselst deinen starr in eine Richtung gehenden Blick und die Eichung der Dinge.
Mein Eines Kind ist, einer gewissen Hinsicht der Welt entsprechend, ein Wesen, dessen Sinn wechselt. So wie du für immer und ewig bist, kehrst du auf einmal Wahres um. So am heutigen Tag …. gestern war ein anderer Tag, und morgen gar eine weitere Möglichkeit … ja gar eine scheinbare Umkehr und Wende, und danach erneut ein anderer scheinbarer Weg. Dies wird dir wie es einem scheint aufgedrängt, wiewohl hast du dich irgendwo in den Kulissen aufgehalten und zugesehen. Du hast es vielleicht nicht früh genug spitzgekriegt, allerdings kannst du nicht einfach, was jetzt klar erscheint, wegwinken, und kannst nicht so tun, als hättest du es nicht gesehen. Was Ich damit sagen will, ist, dass du bisweilen um die Thematiken herum gehst, gleichsam als ob sie nie da gewesen sind. Fehlbarkeit ist vorhanden, Geliebte. Das soll nicht heißen, dass Unfehlbarkeit nicht ebenfalls existiert. Alles existiert und alles stürzt, so und in der Art, wie es das in der Welt tut.
Als Nachweis für die Veränderlichkeit der relativen Welt, da wirf einen Blick auf die ausgedachte Vorstellung davon, was man den Tod nennt. Fast jeder ist vor ihm zu Tode in Angst versetzt und glaubt überdies nicht ganz an ihn. Das kann einem natürlich als Weisheit unterkommen. Der Tod ist nicht real – mit Abstand nicht. Zeit und Raum und der physische Körper existieren nicht wirklich. Sie sind das, woraus Fiktives, Fiktion besteht.
Es gibt zudem eine tiefere Stabilität, gleichwohl legt sich Stabilität nicht immer mit lauter Stimme in der Welt im Großen dar. Die gefestigte Welt besteht nicht aus physischer Realität. Du kannst nicht auf so etwas wie beispielsweise Wettbewerb und Konkurrenz in einem Spiel, das auf der Erde gespielt wird, bauen – ein listiges Spiel, um es genau zu sagen – nicht auf etwas, auf das du dich liebend gerne einlassen möchtest. Wettbewerb ist eine Phantasterei von Phantastereien ohne Substanz. Es wird eher so sein, als seien Hirngespinste zu deinem täglichen Brot geraten. Falls die Wahrheit Selbst auf den Tisch käme, würde sich die Liebe mit vollem Recht zu deinem täglichen Brot erklären.
Ich unterstütze dies mit einem Kopfnicken, gleichsam als säße Ich an einem stattlichen Sonntagmorgen oder Samstag oder an einem Donnerstagabend in der Kirche – auf welchen Tag auch immer dein Sabbat fällt. Ein Sabbat ist heilig an dem Tag, an dem er vorkommt. Heilig ist, was Heilig ist. Eine Gemeinde voller Herzen schwillt in Dankbarkeit an, welcher Tag auch immer als dein bezeichneter Tag oder deine bezeichnete Nacht erscheint, um die Hochschätzung zu bekennen, die in deinem Herzen göttlich am Singen ist. Auf diese Weise erlausche Ich das.
Ehrerbietung und Dankbarkeit sind eine innere Aufgabe, die nicht schier den Echos der Repetition beigeordnet gehören, welche auf der Erde ganz entschieden als Gemahnung an die Liebe ihren Part innehaben, an die Liebe, die heilig gemacht und voller Freude von den Sparren des Herzens herab gesungen wird, und um sie durch das ganze Universum als ein Erleben des Einsseins zum Widerhall, um sie rund um die Welt deutlicher zum Vernehmen zu bringen und um sie unaufhörlich einzuläuten und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, desgleichen nicht an die Stille von Liebe, die umfängt und niemals aussetzt. Geheiligt werde dein Name wie auch der Meinige, die Ein und Dasselbe sind.
„Von Dir singe ich“ ist ein Chor der Liebe, aufgetan für eine jede Hinsicht und eingebettet in alle Herzen der Erde als eine Bezeugung von Liebe im Fluge, und allerorten das Einssein des Herzens auf Erden jetzt und für immerdar vollschenkend, ein Chor der Liebe, welcher immerzu gewahrt und beibehalten gehört, nicht als eine Verpflichtung, sondern als erschallende Freude, um durchwegs überall in einer Welt, auf Erden geeint, vernommen zu werden. Geheiligt sei Unser Eines Herz im Himmel und jetzt und immerdar, so auf Erden.
Heavenletter # 6383 – 18. Juli 2018 – What World Is This We Ride On Anyway?
Was für eine Welt ist das überhaupt, die wir befahren?
Gott redete …
Zeitweise kommt es einem gewiss so vor, als sei das Leben hirnverbrannt. Wie kann man das Leben in der Außenwelt an jedem Tag der Woche oder des Jahres dermaßen ernst nehmen? Die Welt wirkt wie eine Fernsehserie, in der es unmäßig viel zu lachen gibt, falls man denn nur lachen und lächeln könnte. Während du dir die Serie anschaust, scheint sich dein Leben in einem weitentfernten Kohlkraut-Beet, das so unübersehbar vor dir zu liegen kommt, weggeschert zu haben, wer freilich kann das wirklich sagen?
Wer hebt an, klar Bescheid zu wissen, wann du auf der Bühne, wann du hinter der Bühne oder irgendwo anders bist? Du würdest gerne im Lied der Nachtigall vor deinem Fenster Wohnung nehmen mögen, falls du das könntest. Vielleicht tust du das, nach allem was du weißt. Gibt es Nachtigallen wirklich, oder werden sie für Prinzessinnen in uralten Ländern gehalten? Was du weißt, ist, dass das, was als Leben tituliert wird, in Bewegung und Vorbereitung ist. Dieses sogenannte Leben ist immer unterwegs. Du bist auf der Erde gefangen, aus welchem Grund auch immer, das wirst du eher nicht ganz erraten können. Vielleicht bist du hierzuerden festgehalten, damit du so deine Vermutungen anstellst, ob du tatsächlich hier und da gelandet bist, oder nicht, oder ob du einfach nur im Kropf der Welt festgehalten bist?
Ob Träume wahr werden oder nicht, Träume sind hier, um dazubleiben. Manchmal werden Träume von Leben zu Leben übertragen, danach sieht es aus, und vielleicht ist die Bandbreite an Vielsagendheit einfach die, die Existenz zu ummanteln, einfach die, nicht als für zu leicht oder als für zu viel vergütet, oder als aus zu Leichtem oder als aus zu Vielem gemacht worden zu sein. Jeder Tag im Leben ist wie ein neues Buch, das du dir zum Lesen aus der Bibliothek holst. Du kannst dir deine Bücher ohne viel zu bewerkstelligen aus einer speziellen Weltbibliothek ausleihen, in der dir besonderer Zutritt und schneller Service geboten wird.
Das Leben scheint einem bedenklich zu geraten. Du bist der Letzte, der das bemerkt oder nicht bemerkt, so lange bis dir jemand auf die Schulter klopft – so erstaunlich das auch sein mag.
Du spähst auf den Mond und reist zu ihm hin, und kehrst zudem zurück, bevor die Besuchszeit vorbei ist.
Du nimmst an, dass, wohin auch immer du dich auf Besuch begibst, etwas von dir selber in der einen oder anderen Form da ist. Du denkst dir aus, du brauchest eine Glühbirne in deinem Kopf, die ein- oder ausgeschaltet werden kann, damit du sehen, oder damit du nicht sehen könnest, je nach dem.
Wie auf einen Schlag bringt die Welt neue bezeichnende Engel hervor. Du warst auf der Suche nach etwas, allerdings, bei dem, was du für dich gesucht hast, bist du geistesabwesend – unabhängig davon, in was für einer Tiefe du dich aufs Suchen begeben hast. Auch damit kommst du für dich klar. Du hast nicht eine Handtasche, in die du zu diesem Zeitpunkt hineinzugreifen vermagst.
Du möchtest, dass ein Prinz und eine Kutsche auf dich warten, bevor das Gras grüner wird. Du scheinst auf eine Reise eng dran im Schlepptau aus zu sein. Es würde dir gar nichts ausmachen, wenn sich etwas Gewaltiges, ausgelöst mit einer einfachen Handbewegung, zutrüge. Du versuchst, dich deinem Selbst vorzustellen und dich bei ihm einzuführen, gleichwohl ist es eher wahrscheinlich, dass du beiläufig in einem Stadtbus sitzt.
Du fragst dich, ob du dich anstellig machst, eine Reise anzutreten. Du weißt nicht so ganz genau, wann dieses Abenteuer beginnt oder wann es endet oder wohin du dich wirklich begibst, und ob dort, wo du aufschlägst, in deinem Herzen etwas Getreuliches zum Klingeln gebracht wird. Du möchtest gerne, dass du deinem Herzen wahrhaftig bleibst, woher freilich weißt du wirklich, es werde dazu kommen, dass dein Herz an einem anderen Tag oder an einem anderen Ort etwas Tieferes zum Trinken bekommen wird? Kennt jemand wirklich, was sich danach begibt, nachdem der Motor auf Touren gebracht ist?
Es wäre schön, wenn Herzen weit aufgetan aufeinander stoßen würden, und alle Herzen unumwunden so wären, wie Vögel am Morgen singen und zwitschern, wann die Fenster offenstehen und deren Musik dein Herz zu einem Empfänger geraten lässt, der auf ein jedes andere Herz irgendwo in dieser Welt eingestellt ist, oder auf ein Herz in jedweder anderen Welt hier oder drumherum, oder außerhalb der Sichtweite und gleichsam noch unentdeckt. Herzen sind dazu bestimmt, heiter zu sein und Liebe in Hülle und Fülle zu senden und zu empfangen. Was sonst ist derart erheblich von Belang?
Heavenletter # 6384 – 19. Juli 2018 – The Power of Your Heart
Die Macht deines Herzens
Gott redete …
Natürlich bist du, du selbst, natürlich ist Dein Selbst mit unschätzbarer Kraft erfüllt. Du kannst nicht mit unzureichender Energie gefüllt sein. Du hast strahlende, aufblühende, außergewöhnliche Kräfte. Im Wort Macht ist nichts Deklassierendes, so, als könne das Wort Macht ausschließlich in die ‚POW’s und ‚WHAM’s in den Comic-Heften hinein verbannt werden!
Wir sprechen von der Kraft des Herzens, nicht von Zaubertricks. Ich nehme an, der Ausdruck „Zaubertrick“ impliziert etwas Sensationelles, Kniffliges, nicht so ganz Anständiges, vielleicht gar Niedrigklassiges.
Das Gehen auf dem Wasser ist weder schäbig noch besonders phänomenal. Es hat ein würdiger Zweck gegebenes zu sein, der über Selbstdarstellung hinausreicht. Reinheit des Begehrens und des Ansinnens ist das Gegebene. Hier geht es nicht darum, einen Eindruck zu hinterlassen oder etwas zu beweisen. Natürlich ist die Integrität des Motivs von Wichtigkeit.
Aus Wasser Wein zu machen, hatte einen hohen Zweck inne.
Es war einmal ein Wunder, ein Feuer angezündet zu bekommen.
Ich komme von dem Ort her: „Was ist kein Wunder?“
Dass Augen sich öffnen und schließen – was für ein Wunder! So einfach. Dass du schläfst und aufwachst sind Wunder; sie klingen wie altmodische Wunder.
Bedenke ganz einfach, dass Sprache und Stille gegebenes sind.
Ich habe es schon einmal gesagt: „Es ist nicht mehr Wunder, dass die Meere zusammenhängend beieinander bleiben, denn dass sie sich teilen.“
Auf allen Ebenen schwebt dein Nachvollziehen-Können über dir. Natürlich ist es von Belang, was in der Welt passiert. Überwiegend ist das Licht, das du auf das Leben wirfst, von beträchtlicherem Belang.
Wenn du drauf und dran warst, Feuer zu fangen, und jemand Wasser über dich schüttet, um das Feuer zu löschen, wirst du ihm danken. Wenn jemand über die Straße rennen und dich vor einem heranbrausenden Auto in Sicherheit bringen würde, würdest du seine Geistesgegenwart begrüßen und ihm oder ihr die Hand küssen. Umstände und Interpretationen gehören zum Paket des Lebens. Und auf diese Weise lenkst du die Richtungnahme deines Lebens.
Das Leben ist nicht objektiv. Das sagst du gerne, förmlich ist dein Leben dem gemäß, wie du das Leben darlegst und wiedergibst.
Jemand kann hinter dir her sein – nicht um dich zu erschrecken, sondern um dir deine Brieftasche wiederzugeben, die du ohne es zu merken verloren hast.
Du warst dir womöglich sicher, dass du im Leben keine andere Wahl hast. Du wurdest in einem bestimmten Land in eine bestimmte Familie in einem bestimmten Jahrhundert geboren, und so verlief das Glück deines Lebens. Vielleicht hast du nie bemerkt, dass ein oder zwei Engel dich hochgehoben haben. Das bedeutet nicht, dass du nicht hochgehoben und sanft niedergelassen worden bist.
Du bist vielleicht nicht auf alles eingestimmt, worauf du eingestimmt sein könntest. Vielleicht konzentrierst du dich darauf, was Schurken so vorhaben.
Es ist gut möglich, dass du dein Leben angehoben, oder dass du es mit dir herumgeschleppt hast. Das Leben hat dich eher nicht übersehen. Vielmehr hast du wohl dein Leben übersehen und es in den Boden eingegraben. Es ist möglich, dass du das Leben hier und da tyrannisiert und eine Tür vor dem Leben zugeschlagen hast. Fange noch mal von vorne an.
Betrachte deinen Umgang mit dem Leben, gleichsam als spieltest du einen bestimmten Ton auf dem Klavier, und das ist der Ton, den du zu dir hin wiedergespielt hörst. Spiele einen höheren Ton und sieh, was sich begeben wird. Suche dir Töne aus, und jene in einem Tempo, das dir lieb ist, es zu hören zu bekommen. Gib den Ton für dein eigenes Leben an. Sei dein eigener Orchesterleiter. Wer hält dich auf? Lass gut sein. Erzähle nicht mehr dieselbe Geschichte, es sei denn, es ist eine Geschichte, von der du mehr willst.
Welches Inhaltsverzeichnis schreibst du für dein Leben auf? Wenn dein jetziges Inhaltsverzeichnis einer Bedrängnis gleichsieht, dann, du Meine Güte, schreibe ein neues Inhaltsverzeichnis. Das Leben wird die Melodie aufgreifen, die du ihm zureichst. Selbst wenn das Leben so weitergeht, wie es das wie es aussieht getan hat, schickst du dich an, deine neue Melodie zu summen, und merkst, was das für einen Unterschied bei dem, wie du dich fühlst, einbringt.
Wenn es so ist, dass es an jedem Tag zu einem neuen Heavenletter kommt, weswegen dann nicht eine neue Melodie für dich, die du dir einfallen lässt?
Heavenletter # 6385 – 20. Juli 2018 – Godwriting Is Service You Do for God
Godwriting ist ein Dienst, den du für Gott tust
Gott redete …
Geliebte, ja, Ich rede viel. Ich singe viel. Von dir singe Ich.
Ja, vor allem, vor allem bin Ich still. Ich lebe in den Hallen der Stille. Mein Schweigen ist nicht mit zusammengekniffenen Lippen, ganz und gar nicht. Meine Stille ist ein Umfangen. Im Godwriting, da umarmen Wir Uns. Mein Stillesein ist Liebe, die zu dir hin ausströmt. Du bist in Meine Stille mit eingeschlossen. Du wirst nicht außerhalb Meines Stilleseins gehalten. Du bist genau hier auf der Herdstelle Meines Herzens.
Zur gleichen Zeit, in der Wir uns umfangen, richten Wir Uns ein. Unsere Liebe muss nicht überglücklich sein, noch auch vergehen Wir vor Sehnsucht, dass Unsere Liebe etwas anderes ist als das, was sie bereits ist. Unser Verflochtensein der Liebe hat sich nicht als dramatisierender Gefühlsausdruck darzustellen. Simple Liebe liegt noch nicht zur Ansicht aus.
Wir sind zum Geschäft gekommen. Wir gehen ergiebiger vertraut-innig miteinander um, denn Wir Uns verständigen und kommunizieren.
Es hat zu keinem großartigen Tamtam über die Gegenwart Unserer gegenseitigen Liebe zu kommen. Wir sind ebenso nicht blasiert darüber. Unser Verbundensein ist ein Naturereignis und überrascht und überwältigt nicht. Wir haben nicht ein krachendes Crescendo von Wogen an Uns zu haben, um Unsere Liebe zu verkünden. Wir können Unseren stillen Abtausch von Liebe als eine Selbstverständlichkeit betrachten. Wir sind nicht außerhalb Unserer Sinne vor Liebe füreinander. Wir verlangen nichts von Unserer Liebe, als einfach so zu sein, wie sie nun einmal ist. Godwriting hat kein beeindruckender Auftritt zu sein, der die Pfeiler zum Wanken bringt. Simples Gewahrsein ist gut. Ruhe ist gut. Ruhe verunklart nicht die zarte Freude. Subtile Freude ist gut.
Beim Godwriting stellen Wir nicht Einen gehörig fertigmachende Anforderungen auf. Es gibt keine rekordverdächtigen Erforderlichkeiten. Es ist so wie beim Autokauf. Du kannst mit einem Auto, das ohne Effekthascherei daherkommt, recht glücklich sein.
Das Eintreffen von Godwriting hat seinen eigenen Kopf. Es muss nicht rekordverdächtig sein. Godwriting ist, was Ich dir zuwende. Du stellst nicht Erfordernisse auf. Godwriting muss nicht so erstaunlich in Erscheinung treten. Das muss es nicht. Was kommt, ist das, was kommt. Du hast nicht das Sagen. Was eintrifft, hat nicht unbedingt beeindruckend zu sein. Es mag das sein, aber der Punktestand auf der Richterskala ist nicht deine Entscheidung. Es kann auch eintreten, dass dir ein bestimmtes Godwriting so vorkommt, als sei es gar nicht für dich, wenn du es allerdings später noch einmal durchliest, erkennst du, dass deinem Auge mehr unterkommt, als du auf den ersten Blick gesehen hast.
Oder umgekehrt – eine oder zwei Zeilen, die dich zunächst geblendet haben, tun das nicht mehr. Es gibt kein Godwriting, das verpflichtet ist, herausragend zu sein.
Godwriting kommt, wie es kommt, und ist nicht auf Ausschau nach deiner Genehmigung, außerordentlich zu sein. Es kommt, wie es kommt.
Ich, Gott, bitte Mir von dir nur aus, das in Empfang zu nehmen, was du nun einmal dermaßen schwach und leise zu hören bekommst.
Jeder, der God-write-t, hat seinen oder ihren eigenen Filter. Das ist Uns eine Freude. Es gibt mehr als einen einzigen Stil des Godwriting. So sei es. Es ist nicht deine Aufgabe, das, was du hörst, aufzuschütteln.
Godwriting soll kein Egotrip sein.
In der Römerzeit ritt ein Sklave hinter einem Volkshelden her, dem von einer großen Menschenmenge zugejubelt wurde. Der ausdrückliche Zweck des Sklaven war es, dem begeistert aufgenommenen Helden ins Gedächtnis zu rufen: „Vergiss nicht, dass du nur ein Mensch bist. Vergiss nicht, dass du nur ein Mensch bist.“
In Bezug aufs Godwriting, rufe dir in Erinnerung – selbst dann wenn du Eins mit Mir bist – , dass du in diesem Moment der Zeit in der Welt einfach ein Stenograph bist, und dass dies alles ist, worauf dein Ansinnen Bezug hat. Du bittest dir nicht mehr aus. In Wirklichkeit deckst du den Tisch für Mich. Just so wie du gerne den Tisch für Mich abräumen würdest, schreibst du auf, was du Mich sagen hörst. Du bedarfst nicht mehr. Du handelst in Meinem Namen. Danke für deine Dienste.
Heavenletter # 6386 – 21. Juli 2018 – Success Is for All
Glücken und Gelingen ist für Alle
Gott redete …
Geliebte, atme durch und beruhige dich im Leben. Du bist dazu bestimmt, voll zu atmen. Du hast nicht so angespannt zu sein, wie du es wohl bist. Du bist überhaupt nicht dazu bestimmt, der Herr und Meister von Anspannung zu sein. In Spannung, da hast du einen Drall an dir, dich zu verkrampfen. Beruhigen beläuft sich auf Spannung los lassen. Anspannen ist keine Erforderlichkeit. Festziehen ist Festziehen. Es ist nicht erfrischend. Das Leben versüßen bedeutet, das Festhalten, in der Art als ob hättest du dich um des lieben Lebens willen selbst festzuhalten, los lassen. Es kann gut sein, du bist der Meinung, die im Spiel stehenden Einsätze im Leben seien hoch, indes ist natürlich alles in der relativen Welt relativ. Erhebe dich zu deinem Selbst. Das bedeutet keineswegs, dass du hoch hinaus willst. Lebe das Leben billiglich, so, wie es kommt. Du hast nicht den Atem anzuhalten.
Mit Sicherheit hat dein Ehrgeiz über den Ehrgeiz um eines Gewinnes willen hinauszugehen. Dazu gehört auch, über den spirituellen Zugewinn hinauszugehen. Es ist Mein Wunsch, dass du Mir nahe kommst. Dies ist ebenso dein spirituelles Verlangen. Wir pflügen alle Felder für Alle.
Als die Gebrüder Wright sich daran machten, eine Flugmaschine zu entwickeln, mochten sie die Idee des Erfolgs für sich selbst, allerdings gab es da etwas Tieferes an ihrem Ehrgeiz, als schier einen Coup für sich selber zu landen.
Es ist überdies ein Trachten für die Welt als Ganze gegebenes. Ja, natürlich, Gedanken darüber, sich in der Welt einen Namen zu machen, bringen einem Freude ein, Freude freilich ausschließlich für sich selbst füllt deine kleineren angemieteten bäuerlichen Anwesen nicht aus.
Es ist merklich – als Gandhi sich Freiheit für Indien wünschte, trachtete er nach mehr als nach persönlicher Freiheit und Gunst. Persönliche Gefälligkeiten gehen nicht weit genug, es ist nicht so, dass jemandes von außen her kommende Kritik auf dir ausgeschüttet gehört. Es steht dir nicht zu, das Gesamt des Herzens eines anderen Menschen zu bewerten.
Im Großen und Ganzen lernt jeder mehr kennen, als das beiläufige Auge zu erkennen vermag. Das Leben eines scheinbaren Anderen ist nicht deine Ansage. Dennoch, lasse Gelingen von den Kirchentürmen herunter erschallen. Trachte nach Glücken für jedermanns Herz. Jedermanns Herz soll deine Zusage bei sich tragen. Dies bedeutet es – nicht zu begehren. Das Loslassen von Begehren meint, zum Glücken beizutragen, wo immer es zu liegen kommt. Macht euch alle Herzen, ebenso wie eure eigenen, sozusagen zur Pflicht. Worin liegt der Unterschied? Wahrlich, jedwedes Gelingen ist Mein. Jeder Erfolg ist umfassender als für sich selbst. Alle Erfolge sind ebenso die deinen. Das hat so zu sein. Es gibt kein Gelingen und Glücken, was nicht dein ist.
Gelingen ist nicht gerade ein Sieg. Erfolg ist kein Sieg über jemanden. Gewinnen läuft auf eine Gabe für das Einssein hinaus.
Erfolg, der privat dir zugehört, ist schlechterdings kein Erfolg, oder bestenfalls ein geiziger Erfolg. Erfolg ist letztlich der Erfolg einer Gruppe. Wie viele Seelen rudern ein Boot? Wen sortiere Ich aus? Du kannst sagen, Ich würde den Erhabenen Spirituellen den Vorzug geben. Ich bevorzuge dich natürlich, denn du bist Mein. Ich begünstige jeden als Einen. Ich treffe keine Unterscheidungen. Was ist es Mir von Belang, wie du dich nennst? Du bist mehr als deine Benennung. Du bist mehr als jede Nomenklatur, die du dir selbst zuweist. Ich habe das schon einmal gesagt. Du bist nicht dein Name. Du bist nicht dein Körper. Du bist nicht deine Karriere. Du bist nicht deine zufälligen Umstände. Du bist weder deine Erfolge, noch bist du, wie du das nennst, deine Fehlschläge. Du bist nicht dein Geld auf der Bank. Du bist größer als all das. Du bist größer als das Land, in dem du lebst. Du bist größer als dein Auto und die Straße, in der du lebst, und als das Haus, in dem du wohnst. Du bist größer als die Worte, die du sprichst. Du bist größer als deine Träume. Du bist so großartig, wie Ich es sage. Ich spreche höchlich von dir. Ich stauche Meine Kunst nicht zusammen. Ich preise Meine Kunst.
Du bist Mein Stolz und Meine Freude. Ich sage dies bescheiden. Ich weiß, was Ich gewirkt habe, und Ich habe nichts dagegen, das dementsprechend auszusprechen.
Heavenletter # 6387 – 22. Juli 2018 – Rise to the Occasion of Your Heart
Zeige dich deinem Herzen gewachsen
Gott redete …
Geliebte, das Herz kommt vor dem Verstand. Enttäuscht dich das? Ich bin das Herz der Angelegenheit, nicht der Intellekt. Die Welt scheint zu Gunsten des Intellekts abzuwiegen. Oh, gewiss, das Herz kann rührselig und all das sein, das Herz und die Inbedachtnahme Aller rangieren jedoch vor dem Intellekt.
Ihr habt Mich sagen hören: „Liebe deinen Bruder wie dich Selbst.“
Du hast Mich nicht sagen hören: „Liebe deinen Intellekt wie dein Selbst.“
Auf jeden Fall, warum nicht am Intellekt Vergnügen haben, gleichwohl habe Ich nie davon geredet, es sei das Zuvorderste, den Intellekt mit aller Kraft zu lieben.
Ich gehe sogar so weit, dir zu sagen, dass, wenn dein Herz immer nur sich selbst überlassen und nie gestört und seiner eigenen Sicht belassen worden wäre, es durchwegs unverfälschter liefe, als es jetzt des öfteren scheint.
So wie es ist, gibst du zu viel von deinem Herzen weg, oder hältst du es zu sehr zurück. Wahrscheinlich läufst du hin und her, nach links und rechts und bist in der Verlegenheit, dein Herz zu dem hin zu bekommen, was du als richtig und rechtens bezeichnest, will sagen, ein natürliches Herz zu sein, wie Ich es, ledig aller Einmischung vonseiten der einen oder anderen Sache, gemacht habe.
So wie die Dinge stehen, ist deine naturgemäße Großzügigkeit verkrümmt worden. Deines Herzens naturhaftes Erscheinungsbild und Auftreten ist dir womöglich aufgezwungen worden. Das menschliche Herz ist nicht dazu vorgesehen, verhört zu werden oder einen Konsens der Welt darzustellen. Dem menschlichen Herzen ist es nicht angelegen, sich als ein Haarschnitt auszuweisen, dem eine Dauerwelle verpasst wird. Es gibt auf der ganzen Linie keine Spezifität, welche sich beim Godwriting entspinnt.
Lasse die Vorstellung los, das Herz oder irgend etwas anderes sei gehalten, sich ausschließlich auf einem einzigen korrekten Weg zu offenbaren. Es gibt im Eigentlichen nur einen naturgemäßen Weg für dein Herz, sich an den Tag zu legen, und das ist die Weise, in der dies nun einmal im Moment geschieht.
Was ist natürlich in der Natur, ausgenommen das, wie sich die Natur soeben offenbart? Ist blondes Haar besser als rotes oder schwarzes? Die Menschen haben ihre Lieblinge. Lieblinge kommen stilgerecht daher und gehen wieder ab, heute hier und morgen fort.
Möge Freiheit erschallen. Ja, bitte, Geliebte, lasst die Freiheit läuten.
Die Natur zieht vor, was sie vorzieht. Was die Natur bevorzugt, ist ziemlich deutlich. Was die Welt bevorzugt, bewegt sich nach einer Sekunde lang sich Überlegen hinauf und herab, vielleicht nicht einmal nach einem kurzen Überlegen; eher nach einem Moment launischer Anwandlung.
Sowie es auf Gott und die Natur, wie es bis zum heutigen Tag auf jene ankommt, hinausläuft, geht die Sonne immer im Osten auf und im Westen unter. Die Natur läuft von alleine und schwankt nicht.
In der Natur ist beständige Folgerichtigkeit gegebenes, und selten erhebt sie eine Gebühr, die auf einem Zugewinnmotiv fußt.
Man könnte vorbringen, dass dir eine Flut oder ein Erdbeben das Leben kosten könne. Das kommt vor. Zuallermeist scheint die Sonne durch die Blätter, wärmt sie dich, und kühlen dich Winde, und tröstet dich die Nacht natürlich nach dem Untergang der Sonne.
Das Leben bietet dir in der Regel das Beste. Du siehst es vielleicht nicht immer so. Dessen unbenommen ist es eine gute Idee, dass du einen Moment innehältst, um zu sagen: „Danke Dir, Gott!“ Dies soll dir Gottes Gnade und Fülle und all die Schönheit ins Gedächtnis zurückrufen, die Ich Allen freigiebig spende.
Es gibt zu der Jahreszeit Maulbeeren zu pflücken, alle Arten von Obst einzubringen und andere köstliche Früchte zu ernten. Es gibt für dich eine Unmenge Gelegenheiten, einen wohltuenden Segen nach dem anderen dranzunehmen.
Bisweilen, da verneige dich, um Gott für die Freude an alledem zu danken.
Ich möchte dich fragen: Ist es jemals möglich, dass du Mir ausgiebiger denn hinreichend danken kannst?
Heute, da danke Gott für einen blauen Himmel. Morgen, da danke Gott für einen bewölkten Himmel oder sogar für einen Donnerschlag aus heiterem Himmel.
Heavenletter # 6388 – 23. Juli 2018 – Did You Ever Deny Your Own Truth?
Hast du je deine eigene Wahrheit verleugnet?
Gott redete …
Geliebte, wenn du deiner eigenen Redlichkeit nicht nachkommst, wenn du einen Freund mit dem Abstreiten der Echtheit der Liebe verstößt, wenn du bei dir dahinterkommst, dass du minder ein Freund bist, denn du es jemals für wahr halten würdest, wenn du das Herz eines Freundes unnötig verletzt hättest – das würdest du nie tun mögen, aber du hast es getan -, dann fragst du dich, ob es sich dabei bei den Anlässen wirklich und wahrhaftig um einen Versprecher gehandelt hat.
Ist es möglich, dass dein Darüber-Hinweg-Täuschen über deine Freundschaft tatsächlich eine unter Verschluss gehaltene Lösung sein kann? Hast du ein Spiel des „So-tun-als-ob“ gespielt, dass alles gut ist, derweilen nicht alles gut gewesen war?
Wenn du nicht so verstört gewesen wärst, so hätte diese Beziehung früher und ehrlicher enden können, und jetzt wärest du nicht mit dem Gefühl ergebener Treue schwanger, welches du dieser Tage an dir hast?
Du hast es darauf angelegt, dir selbst treu zu bleiben. Bei dieser Gelegenheit warst du dir selbst oder deinem Geliebten nicht treu und nicht einmal Mir, was dasselbe ist, als würdest du sagen, du seist dir selber untreu gewesen.
Du wolltest nie jemandem untreu sein, und doch bist du dem irgendwie unvermittelt anheimgefallen. Wehe dir.
Ja, im Leben geradlinig sein ist nicht immer so einfach, wie du es dir vorgestellt hast. Irgendwie hast du dich verheddert, so, als wärst du jemand ohne einen Funken Anhänglichkeit.
Du hattest schon einmal Gelegenheit, diese Lektion zu lernen. Es tut dir leid, aber du hast die Lektion beim ersten Mal nicht gelernt, und bist dir auch beim zweiten Mal nicht ganz gewiss. Oh, nein, dass du doch so weit weg von deinem Herzen niedergehen würdest – du kannst es nicht glauben.
Du erinnerst dich an einen Kinderreim, der so hieß:
„Hast du jemals gelogen? Ja, das hast du. Ich weiß, dass du es getan hast. Du hast den Deckel der Teekanne deiner Mutter zerbrochen.“
Als du ein Kind warst, hast du begriffen, dass es richtig ist, deiner Mutter die Wahrheit über den zerbrochenen Teekannen-Deckel einzugestehen. Du wusstest, du schuldest deiner Mutter die Wahrheit, indes, du warst zumindest dir selbst treu.
Das Wundsein deines eigenen Herzens ist nunmehr massiv.
Damals in deiner Kindheit hattest du ein klares Bild von deiner Position. Vor nicht allzu langer Zeit deine eigene Wahrhaftigkeit verleugnen ist die Geißel, die dein Herz entzweibricht.
Du hast deine wahren Liebe-Gefühle nicht gewürdigt. Du warst dir selbst nicht treu. Du hast deine Liebe verleugnet. Wie sehr bereust du deine eilige Verleugnung der Liebe, Petrus in der Bibel gleich, der öffentlich seine Treue zu Christus verleugnete. Oh, die Entstellung. Oh, der Herzschmerz. Oh, die Schande.
Im Hinblick auf Petrus fragst du dich, ob es dir als Einzelnem möglicherweise zugedacht ist, die Tiefe der Schuld von Petrus zu verspüren, und dass es auf irgendeine Weise deinem Leiden zuzukommen habe, ihn von der Eindringlichkeit seiner Schuld zu befreien.
Wer von Meinen Kindern kann wirklich sagen, dass er oder sie unschuldig ist? In einem gewissen Sinne ist jeder für jeden und alles verantwortlich und zuständig. In einem anderen Sinne ist jeder unschuldig, ahnungslos.
Vielleicht ist dein Name dem Namen Petrus übergeblendet, damit du im Nachhinein etwas von seiner Last übernehmen kannst. Ist das möglich? Wer weiß um das Ausmaß dessen, wie weit das unwürdige Empfinden von Schuld geteilt und gemindert gehört?
Wenn man dich, im Nachhinein, bitten und darum angehen würde, Petrus‘ quälenden Schmerz lindern zu mögen, würdest du dann mit einem vehementen Nein entgegnen? Würdest du das wirklich? Würdest du alsdann vorbringen, sein Missgriff an Schwäche gehöre alleine ihm zu und nicht dir, in welcher Art auch immer?
Du und dein Bruder sind bereits Eins. An dir ist es schon von langer Hand, Schuld vom Angesicht der Erde zu tilgen. Was für eine Zeitverschwendung Schuld doch ist. Geliebte, lege deine Aufmerksamkeit nicht auf die Schuld. Schuldgefühle, macht euch davon.
Desgleichen ist es nicht Teil deines Anstands, Steine auf einen so genannten Anderen zu werfen. Da ist kein anderer. Da ist Einer.
Heavenletter # 6389 – 24. Juli 2018 – Invite Your Dreams to You
Lade deine Träume zu dir ein
Gott redete …
Geliebte, leider sieht es so aus, als ob du auf der Erde einen höheren Anteil am Abrackern in deinem Leben in den Blick nimmst, denn du nach der Arbeit als ein Geschenk für die Kinder Freude mit nach Hause nimmst.
Jeder kennt den Ausdruck: „Kinn hoch!“
Dieser Ausdruck räumt es Einem ein, dass man einen Blick auf ihn wirft. Wie ist diese Verbindung zweier Wörter entstanden? Ist es möglich, dass im Wortsinne die Positionierung deines Kinns einen Effekt auf dich hat, der dir zu größerer Freude verhilft? Es kann auch der Fall sein, dass dein Kinn nach unten richten mit weniger hoffnungsvoll sein gleichzusetzen ist.
Lange hat man dir in der Welt angesagt, du sollest dich gerade hinsetzen! Es ist recht wahrscheinlich, dass derartige allgemein bekannten Ausdrücke in deiner Sprache den Ton deines Tages bestimmen.
Nimm den Ausdruck: „Lasse den Mund nicht hängen.“ Den Mund nicht hängen lassen kann mit weniger Falten korrelieren. Warum nicht? Es gibt Lachfalten und Stirnrunzeln. Triff deine Wahl.
Vermitteln gesenkte Augen das Gegenteil von aufblickenden Augen? Schaue nach oben, und du fühlst dich eher hoffnungsvoller. Schaue unentwegt Himmelwärts. Ist das zu viel erbeten?
Die Augen offen halten spornt dich an. Was für eine gute Idee, dass du dich selber anspornst, aufgemuntert zu sein. Was sollte Ich Mir denn anderes für dich wünschen mögen, außer dass du befeuert bist, es auf Höheres abgesehen zu haben? Wie wär’s damit?
Natürlich hat das Hochhalten des Kopfes eine Bedeutung von Wachsamsein an sich.
Schüttele ein Bein. Es ist möglich, dass der jeweilige Akt des Beinschüttelns dich wachrüttelt und in Schwung bringt.
Ich lasse dir liebend gerne mehr Wahlmöglichkeiten in der Welt zukommen. Suche dir eine aus.
Stelle dich auf die Zehenspitzen. Warum solltest du unten auf den Fersen stehen mögen?
Es gibt gewisse simple Wege innerhalb des Geistes und des Körpers, die dich biegsamer machen werden. Das sind keine überraschenden Neuigkeiten. Es wird seit langem davon ausgegangen, dass der Mond und andere Planeten deine Stimmung beeinflussen. Es gibt Dinge, wie etwa Druckpunkte, die Schmerzen lindern können und, wer weiß, vielleicht sogar dein Leben herumzudrehen vermögen.
Du bist ein Dirigent des Selbstumbruchs und der Selbstheilung, ausgiebiger als du dir selber derzeit zuschreibst. Wie mächtig sind deine Gedanken! Was für eine Wirkung hat Musik auf dich! Was kann nicht auf dich einwirken? Und egal von wie weit weg her!
Schaffe, dass Wandel sich tut. Wenn du lächelst, strahlst du. Wenn du lächelst, sagst du der Welt, dass es gut und in Ordnung so ist, am Leben zu sein. Lächle vielleicht zuerst, und du wirst dich danach besser fühlen.
Trage hübsch aussehende Kleidung und es kann sein, du beschleunigst deinen Schritt.
Es ist kein Geheimnis, dass Training und Ertüchtigung dich zu erheben vermögen. Das ist kein neuer Gedanke.
Betrachte dein Haar als deinen krönenden Glorienschein, und, wie fühlst du dich? Du hast eine Wahl, was du an Gedanken denken möchtest. Triff die Wahl.
Wie fühlst du dich, wenn du dir zu verstehen gibst, du fliegest hoch in der Höhe?
Wie fühlst du dich, wenn du sagst, du werdest mit dem im Liegen fertig, oder du fühlest dich ermutigt oder entmutigt? Oder dass du zu neuen Höhen aufsteigst? Oder dass du dich über beide Ohren verliebst? Oder dass du von Angst durchdrungen, oder von Freude überwältigt bist? Rufe dir ins Gedächtnis zurück, dass Träume vor deinen ureigenen Augen wahr werden. Lade deine Träume zu dir ein.
Möchtest du ein für alle Mal bejahen, dass die Art und Weise, wie du über dein Leben denkst, einen Unterschied für dein Leben selber einbringt?
Geliebte, horche auf die Engelsvorboten! Sei dein eigener Engel. Sei irgendwo über dem Regenbogen. Sei dein eigener Stern am Firmament. Gehe los, fliege zum Mond. Mache Sprünge nach rechts und links. Bringe dein eigenes Vorankommen voran. Stelle deine eigene Wählscheibe ein.
Erleuchte dich selbst. Tanze zu deiner eigenen Melodie. ‚Sing a Song of Sixpence‘ [Kinderlied aus dem 18. Jhdt.; Th.B.]. Stelle dich deinem Selbst vor. Hüpfe und tanze zu ihm!
Heavenletter # 6390 – 25. Juli 2018 – Glory Hallelujah!
Glory Hallelujah!
Gott redete …
Was sich heute morgen, es zur Rede zu bringen, anzubahnen scheint, betrifft das Nichtvorhandensein von Zeit. Halleluja! Zeit existiert nicht, also wie kann Ich davon sprechen, so sie doch keine Existenz, geschweige denn Ruhmhaftes an sich hat. Doch es scheint etwas auf Meinem Kalender zu stehen, welches dir in der Gegenwart von Liebe an diesem präzis umzirkelten Datum zu übermitteln ist. Natürlich spreche Ich in einer Gegebenheit von Unendlichkeit, welche außerhalb von Zeit ist.
Es muss so sein, Ich möchte dir wohl von Meiner tosenden Liebe zu dir erzählen. Mein Herz schätzt jeden Gedanken von dir. Kein Zweifel, Ich möchte, dass kein Gedanke von dir Meinem Herzen entgeht, welcher nur Liebe sein kann. Du bist Mein wertgeschätzter Gedanke. Du bist Meiner Existenz heilig. Ein Gedanke von dir, jener steht zuvorderst in Meinem Herzen.
Glaube nicht, dass du aus heiterem Himmel aufgetaucht bist. Ebenso wenig kann Ich sagen, dass du immer ein Gedanke in Meinem Kopf gewesen bist. Du warst immer in Meinem Herzen, ein Regenbogen, der all die Ritzen Meines Herzens überzieht. Du bist. Beim bloßen Gedanken an dich wurdest du für immer Mein, und bin Ich dein, und Wir umfangen Einssein wie Eine Glocke, Die Läutet. Es gab nie ein Ende am Einssein oder gar einen Anfang. Du musstest nie anklopfen, da du immer hier inwendig in Mir warst, und Ich musste nie zur Tür gehen. Mein Herz war immer parat am Türknauf, auch wenn Ich ihn nie herumzudrehen hatte.
Der Himmel war Mein, dein, Unser vom Aufgang der Sonne an. Die Sonne schüttete sich selbst aus. Die Welt hat nie einen Bruchteil einer Sekunde ohne Einssein erlebt. Es gab nie einen Vor- oder Nachgedanken. Die Einheit erhob sich vom Anfang des Gedankens an an das, wovon allgemein die Rede ist, es solle Mein Gedanke an dich sein. Ein Gedanke an dich war nie im selben Moment, insofern als du einfach aus Meinem Herzen aufgestiegen bist, einer sich aufblätternden Rose gleich.
Es wurde gesagt, du seist nach Meinem Ebenbild geboren worden. Aha. In Wirklichkeit bin Ich größer als jedes Bild von Mir Selbst, desgleichen bist du nicht ein Bild von Mir. Einssein gebar Einssein. Es gab weder Diskussionen darüber noch irgendwelche Verzögerungen. Die Sonne ging ohne jedweden Zweifel auf. Das Einssein erwachte einst für sich selbst. Es handelt sich nicht genau um eine Fortsetzung. Bar einer Folgenhaftigkeit von Zeit, was kann da fortbestehen und sich fortsetzen? Unendlichkeit wird genaugenommen nicht fortgesetzt. Unendlichkeit ist mehr Einssein, denn du dir vorstellen kannst. So Einssein erwachte, war es augenblicks. Wir können sagen, es war ein einziger Tastendruck. Bung! Einheit existierte im Nu. Ich kann nicht einmal sagen, dass es ein Tastendruck war. Auf ein Mal mal in Erscheinung getreten, ein Einssein, welches der Zeit trotzt. Ich möchte es ein Einssein nennen, das existiert, ohne dass es von Zeit angerührt wird, denn Einssein ist Ein Einssein und so gar nicht dasselbe wie Es War Einmal in einem fernen Lande. Die Zeit hingegen ist flüchtig und kann ausschließlich eingebildet und vorgestellt sein.
Zeit hat nichts mit Einssein zu tun. Unendlichkeit ist unabhängig von jedem Konzept von Zeit. Unendlichkeit entgeht jeglicher Vortäuschung von Grenzen. Zeit ist weniger als gar selbst ein Aufblitzen von Zeit oder als ein Kloß an Zeit, und sie ist weit außerhalb jedweden Gedankens von Zeit.
Mir war es, dich zu fragen, ob du Meinem Gedankengang folgen kannst, allein, abgeschieden von der Vorstellung von Zeit gibt es selbstverständlich weder ein Folgenkönnen bei dem, was Ich sage, noch irgendein Gefolge oder einen Gang dabei. Ohne den Gedanken von Zeit vermag die Idee von Illusion schwerlich zu existieren. Er kann ausschließlich ein Gedanke an Existenz sein. Einssein IST das Wahre, und Einssein bekanntgeben benötigt kein ankleisterndes Plakatieren und nimmt nicht Raum oder Gedanken in Anspruch.
Heavenletter # 6391 – 26. Juli 2018 – God’s Invitation to You
Gottes Einladung an dich
Gott redete …
Geliebte, was wäre, wenn du nie etwas von dem Begriff Schwierigkeit gehört hättest? Ist es möglich, dass Schwierigkeiten nicht derart ergiebig sind, wie es zu sein scheint? Würde es denn eine Sorte Schwierigkeiten nach der anderen geben, wenn du nicht von vornherein in die Arena von Beschwerlichkeit eingewiesen worden wärest? Hätte man dir nicht gesagt, du sollest dich hüten, auf deinen Schritt aufpassen, du sollest vorsichtig sein, du sollest achtgeben, nicht hinfallen, hätte es dann so viele Schwierigkeiten gegeben, denen nachzugehen ist?
Wärest du nicht gewarnt worden, nicht zu fallen, wärest du dann gefallen? Was wäre, wenn dir keine Gefahr in den Weg gelegt worden wäre oder wenn Gefährdungen nicht ganz oben auf der Warnliste gestanden hätten? Wärest du dermaßen anfällig und empfänglich dafür gewesen?
Wenn alle Eltern ihre Kinder ausdrücklich geehrt hätten, was hätte alsdann sein können?
In einem russischen Roman mit dem Titel Der Idiot hatte ein Herr, der den Namen des Buchtitels trägt, nicht gerade einen Ruf für Ungeschicklichkeit an sich gehabt – als er eines Abends eine Soirée betrat und die Gastgeberin ihn warnte, sich nicht in die Nähe der Statue im Foyer zu begeben – hätte er sie dann umgestoßen?
Du konntest es voraussehen, dass genau das passieren werde. Die Warnung magnetisiert den russischen Gentleman geradezu, seinem Ruf nachzukommen. Das ist dieselbe Vorgehensweise wie die, einem Kind zu sagen, nicht in eine Pfütze zu treten oder nicht an seiner Schüssel mit Schokoladenpudding zu lecken.
Wir stehen jetzt zweifelsohne vor der Prämisse, von außen her programmiert zu sein. Dann können Wir unserer Zukunft gewiss das Selbstprogrammieren beifügen, allein, jenes nachherige Hinzufügen kann nicht die ganze Geschichte ausmachen. Die ganze Geschichte hat schlechterdings nicht als diese statthabende Entrechtung von obenher ausgewiesen zu sein. Alles ist möglich. Es ist absolut möglich, dass du, der Buchhalterei vonseiten der Welt an der Oberfläche zum Trotz, unbezwingbar bist. Du bist viel größer, als du vermeinst. Du bist nicht eine kleine Seele, die kleckerweise in Erscheinung tritt und zur Seite geschoben wird.
In Wahrheit bist du grenzenlos. In Wahrheit bist du ein Höhenflieger. Du bist kein begrenztes Wesen. Du gehst über das Maß der Welt hinaus. Du bist schrankenlos. Du bist das, was Ich sage, dass du es bist. Höre nicht darauf, was die Unerleuchteten sagen. Geliebte, du kannst tanzen! Du kannst tanzen! Und wie du tanzen kannst! Niemand in Meiner Akademie wird lahmgelegt. Niemand humpelt. Jeder auf Erden ist gewinnbringend.
Nun, das sind Nachrichten, über die es sich lohnt, nach Hause zu schreiben. Alles andere ist unwahr, trotz allem, was die irdische Welt selbst als wahr bezeichnet und mit aller Macht verteidigt. Natürlich, die Welt wartet auf einen Weckruf.
Jeder auf der Erde ist von königlichem Erbe. Mache keinen Hehl daraus. Du bist ein süßer Prinz oder eine süße Prinzessin. Leihe nicht ein einziges Mal mehr einer unwissenden Bemerkung von irgendjemandem über deinen Mangel an vollgültigem Wertsein oder über den Mangel aufseiten irgendeines Menschen deine Aufmerksamkeit. Manche versuchen vielleicht, dich zu einem gemeinen Bürger oder Nichtwissenden zu machen. Es kann sein, du selber hörst auf diese Anschauung. Von jetzt an, nie wieder.
Bleibe in deiner äußersten Wahrheit. Deine größte Wahrheit mag dir unter Umständen als revolutionär erscheinen. Sei alsdann umwälzend – was kümmert dich das?
Zünde ein Feuer an. Zünde ein Feuer unter dir an.
Ich, Gott im Himmel, bin leicht zu erkennen. Ich bin dein, auf dein Anfragen hin. Sodann frage bei Mir nach. Renne Mir die Bude ein bis zu Meiner Türschwelle. Wartest du etwa auf eine Einladung in Goldprägung von Mir? Schreibe sie für dich selbst. Oder flüstere sie dir selber zu. Die ganze Welt liegt dir zu Füßen. Komme hier rüber zu Mir. Lasst Uns Meine Tür aufbrechen, falls du das denn musst, oder setze dich ruhig an Meine offene Tür, bis du es wagst einzutreten.
Ist dir nicht klar, dass Meine Tür niemals verschlossen ist? Weißt du nicht, dass Ich tatsächlich überhaupt keine Tür habe, um sie verschlossen oder unverschlossen zu lassen, oder dafür dass du an sie klopfen kannst? Es gibt keine geschlossenen Türen, wo Ich bin. Ich warte auf deine Ankunft. Hallo! Komme herein!
Heavenletter # 6392 – 27. Juli 2018 – You Surely Belong
Du gehörst mit Sicherheit dazu
Gott redete …
Geliebte, das Leben kann schön sein, warum erscheint das Leben dann so oft in Unordnung? Wie kann das sein? Sicherlich willst du dich nicht für undankbar halten, allein, was ist da los? Ist es möglich, dass du einen Rausch bekommst, herauszufinden, dass das Leben inakzeptabel ist? Hast du ein verstecktes Vergnügen an Unzufriedenheit, so als ob Unzufriedenheit eine Art Belohnung wäre, auf die du Anspruch habest? Sicherlich gebührt dir die eine oder andere Beachtung oder Erstattung. Du brauchst zumindest ein wenig Rücksicht – eine Art Klaps auf deinen Kopf oder deine Wange, die leicht gezwickt wird, oder zumindest eine Art lausige Würdigung, eine Art Anerkennung, die besagt, dass du in der Weise an der Stelle vorübergegangen bist. Du hast keinen Hurrageschrei-Halbzug, aber vielleicht eine kleine Welle als Zeichen deines Mühens nötig. Jemand hat dich zu bemerken. In der Tat, du gibst dem Leben alles, was du zu geben hast. Du würdest lieber mit einem tapferen Hurra von der Bühne gehen, als einfach, mit deiner Vergangenheit hinter dir, die Dinge so fortzuschütteln. Heil dir, Heil dir!
Als – Es war ein mal – die Zeit an dir war, dich im Voraus zu freuen, bist du jetzt vielleicht was das angeht betrübt. Wurdest du irgendwie betrogen, oder was ist?
Die Sonne scheint vielleicht noch. Trotzdem fühlst du dich zu sehr im Dunkeln und wirst nicht genug gesehen. Du findest keine Freude mehr, ja gar auch nicht mehr am Vergnügen. Zu viel zu wenig zu spät und schlicht und einfach zu viel Rückstand. Es gibt nicht einmal mehr Brotkrumen auf deinem Weg, denen du folgen kannst, leider. Vielleicht hast du das Gefühl, in eine Sackgasse geraten zu sein. Irgendwie bist du übersehen worden, oder hast du nicht genug in dich selbst investiert. Hast du ein paar Schritte übersprungen?
Wenn du in die Welt gehörst, wann wirst du das herausfinden – falls denn überhaupt?
Wenn du nicht im Gleichklang bist, weißt du, dass du nicht synchron bist, gleichwohl kann es auch sein, dass auch die Welt aus dem Lot ist, dennoch bist du derjenige, der sich zu sehr um diesen Weg kümmert.
Was genau hast du gemacht oder nicht gemacht? Wurdest du aus dem Nichts geboren?
Du gibst dir selbst die Schuld. Doch was hättest du lieber gewollt – überhaupt nicht geboren zu werden, anstatt Momente voller Wehklagen an dir zu haben?
Natürlich fragt man sich, was hätte sein können oder was hätte sein sollen. Du hattest deine Momente, so kurz sie auch gewesen sein mögen. Du hattest deine Momente, sehr kurze Momente davon, was du vielleicht als Starruhm bezeichnest, und doch, wenn alles gesagt und getan ist, was haben sie gebracht?
Manchmal wunderst du dich über einige der Entscheidungen, die du getroffen hast. Du hast Bedauern, natürlich, indes, hättest du dich anders entschieden, dann stünden die Chancen gut, dass du anderweitige Beschlüsse bitter bereut hättest, oder dass du an der gleichen Straßenecke gelandet wärest.
Natürlich, wenn du als ein waschechter Mensch darüber nachdenkst, hättest du überdies ebenfalls unersetzliche Schätze verpasst. Na, wonach würdest du dich zu der Zeit dann jetzt sehnen?
Eine Sache, über die du dir sicher bist, ist die, dass du in deinem gegenwärtigen Leben eine jede einzelne Person eher früher denn später königlich wertschätzen würdest. Du würdest wissen, dass jede Seele, die momentan vor dir ist, nur eine kleine Weile vor dir steht und nicht dermaßen wertvoll noch einmal einen Auftritt haben wird, während du zurückblickst und dir jetzt jede einzelne ansiehst.
Eine Sache, über die du dir sicher bist, ist die, dass du, sollte dir die gleiche Seele erneut über den Weg laufen, einen Edelstein ausdrücklich vom ersten Augenblick an erkennen und einen Jeden und alles am Leben ausgiebiger willkommen heißen würdest. Du selbst hättest für Andere vergnüglicher sein können, und jene desgleichen hätten dich nicht so sehr auszuhalten gehabt – womöglich! Lächle Mich jetzt an, bitte.
Heavenletter # 6393 – 28. Juli 2018 – Time and Fear Are Partners
Zeit und Angst sind Partner
Gott redete …
Hallo, Geliebte Meines Herzens, das Leben ist nicht vorgesehen, düster zu sein. Es gibt keinen Grund, das Leben so ernst zu nehmen. Das Leben ist nicht verhängnisvoll beabsichtigt. Woher kam diese Idee?
Ein Tag ist einfach ein Tag. Ein Tag ist keine ganze Lebenszeit. Selbst wenn man einen Morgen zu pflügen hat, dauert einen Morgen pflügen nicht ewig. Wie dem auch sei, die Zeit ist nicht echt. Zeit ist ein Spieler.
Wenn es keine Zeit gäbe, gäbe es dann Angst? Wenn es Angst gibt und es zu ihr kommt, ist Zeit in der Tat vergeudet, und Angst hat auf keinen Fall etwas Dienliches an sich.
Freude und Glück dienen. Liebe zum Leben dient. Angst liegt bei Weitem nicht in deinem besten Interesse. Angst lohnt sich nicht.
Diene Mir, anstatt Angst zu haben. Diene dem Frieden. Warte mit frohen Botschaften auf.
Verbeugt euch nicht vor der Furcht. Wenn es von vorneherein keine Zeit gibt, ist Angst eine klare Zeitverschwendung. Wie auch immer, Angst ist ein Metzgersgang.
Frieden ist real. Schweigen ist wahr. Wenn alles gesagt und getan ist, nimmt die Liebe den Kuchen.
Angst ist ein Zuhälter. Geliebte, nimm nicht mal einen Schluck Angst. In Wahrheit könnt ihr nur bei Mir landen, und bei Mir seid ihr dort, wo ihr sein wollt. Angst ist wehklagend. Bei Mir tritt Angst nicht ein. Bei Mir ist Angst ein Gassenjunge. Bei Mir hat die Angst keinen Zutritt. Angst ist ein Motor, der nicht läuft.
Wo Ich bin, gibt es nicht einmal den Begriff von Angst. Die Angst kommt allzu oft mit einer Attrappe von sich selbst davon. Angst ist ein Versprecher. Gib Angst auf. Angst ist eine Nichtentität. Angst ist nichts als Rauch.
Ohne Zeit würdest du niemals erzittern. Angst ist ein Witz, über den du lachen willst. Angst ist ein Irrtum.
Habe über Angst deine Nachgedanken. Angst scheint eine Bedrohung zu sein, aber Angst ist in Wirklichkeit eine Hypothese.
Kehre der Angst den Rücken zu. Du brauchst sie nicht.
Angst kann dich zur Verstörtheit treiben. Angst macht Lust, sich in einem Schrank zu verstecken. Angst ist eine wilde Sache.
Ich sage dir, Angst aufzugeben, derweilen es wirklich nichts zum Aufgeben gibt. Es ist nicht möglich, etwas aufzugeben, was es von Anfang an nicht gegeben hat.
Angst ist wie eine Sucht, stimmt das etwa nicht? Angst ist ein unverhohlenes Ablenkungsmanöver. Beständig sei dein Herz. Es gibt keinen schwarzen Mann.
Gehe über die Auffassung hinaus, Angst zu trainieren. Du brauchst keine Übung. Du brauchst keine Konzeption von Angst. Wer hat dir je gesagt, du sollest Angst schüren? Wer hat dir je gesagt, du sollest am Daherrutschen sein? Wer hat dich je überredet, Angst für bare Münze zu nehmen? Wer hat dich in einen Käfig mit einem Phantomtiger namens Angst gesperrt? Wann ist genug Angst genug? Fürwahr, es gibt genug Ärger mit der Angst.
Jage nicht länger der Angst nach. Schluss mit marmorierter Angst. Sei damit fertig. Vor Angst gilt es dir wegzulaufen.
Ich sage dir, dass Angst ein Gerücht ist und nichts weiter. Angst hat einen guten Ruf, der Friede allerdings wird gelobt und gepriesen.
Angst ist bloß ein Trick, den du unbesehen glaubst. Es macht keinen Sinn, Angst zu haben, ein verkehrtes Bild loszulassen. Natürlich, stelle keine falschen Bilder vor Mich hin.
In Wahrheit bist du rotwangig und geborgen. Trotzdem hast du dein Herz an Gefährlichkeit veräußert. Die Welt ist von Gefahr und damit von Angst überzeugt. Lasst uns zur Liebe zurückkehren. Betrachte das Antlitz der Liebe. Glaube an die Wahrheit. Glaube an Mich. Glaube daran, was Ich sage, und glaube an dein Selbst. Ich glaube an dich. Du bist ein Blumenstrauß, den ich Mir selbst gebe. Wenn Wir Uns an den Händen halten, kann sich einzig Pracht ereignen. Ich gebe dir die reine Ware. Wir sind Eine Präsenz, in Liebe umarmt. Gib der Liebe jeden Tag eine Chance, über Angst zu triumphieren.
Heavenletter # 6394 – 29. Juli 2018 – Be the Truth of Yourself, as I Say You Are
Sei die Wahrheit deiner selbst, dem nach wie du es Meinem Bekunden nach bist
Gott redete …
Geliebte, bis ins Mark hinein, es ist dir angelegen, deinem Herzen treu zu bleiben. Es macht keinen Sinn für dich, dein Herz ruhen und zeitweilig außer Kraft zu lassen. Dir ist es einleuchtend, dass die Wahrheit über dich herauszukommen hat. Du wirst dir selber bekannt. Es möchte zu keinen Verstößen mehr kommen wider das, was nunmehr klar und bekannt ist.
Du hast dich vielleicht schon eine ganze Weile versteckt. Du hast dich vor deinem Selbst versteckt, als ob du dich an das halten müsstest, woran du dich einst gehalten hast, als ob du deiner fiktiven Vergangenheit Anhänglichkeit zu schulden hättest. Du wirst besser darin, deine wahre Natur zu erkennen. Nicht mehr bist du befasst, dich selber täuschen, du seist ein unterdrückter Charakter, derweilen du ein Wunder von Wundern sind, so wie du es ja nachgerade bist. Dein Vorwand ist gewesen, dich mit geringerem als der Wahrheit zu assoziieren, so, als ob du dich selber in der Herrlichkeit mindern solltest – als ob du wirklich nicht herrlich sein könntest. Du hast darin gute Arbeit geleistet, dich selbst im Gegenwert für nichts zu verleugnen. Die Wahrheit ist Grund genug, dich selbst zu schätzen.
Es ist überfällig, dass du dich für göttlich erklärst. Jetzt hier, ein für alle Mal, bist du durch Gott vergeben worden. Gott hat dich für würdig befunden und besteht darauf, deinen Wert zu bekunden. Ich, Gott, habe das vor der gesamten Gemeinschaft der Erde geschworen. Du kannst dich da jetzt nicht mehr herausschlängeln.
Die Wahrheit dämmert dir. Die Sonne dämmert immerfort. Das ist nicht Eigendünkel. Das ist Anerkennen und Achten der Wahrheit. Wahrheit kann nicht länger verborgen bleiben. Endlich ist es an dir, die Wahrheit ein für alle Mal auszubauen. Sei nicht schüchtern, deinen endlosen Ruhm an den Tag zu legen.
Du bist Mein Stolz und Meine Freude. Sowie du dich selbst offenbarst, legst du Mich offen. Ich soll bekannt werden, und du auch. Nicht ein einziger Besuch eines Maskenballs mehr, Geliebte. Ich möchte nichts davon hören.
Von nun an ist die Wahrheit rechts wie links wohlbekannt.
Manchmal habe Ich Mich gefragt, wie du so lange mit dieser Verkleidung davongekommen bist. Es wäre einfacher für dich, deine reine Schiefertafel zu enthüllen, als zu versuchen, an deiner Verkleidung zu flicken. Es ist einfacher, dein wahres Gesicht zu zeigen, denn minderes vorzutäuschen. Ja, jetzt kommst du in das Licht der Wundersamkeit, du, der du dich doch immer verdeckt gehalten hast, für den Fall dass du herausgefunden werden solltest. Dir gilt es, dein Selbst nicht mehr länger im Verborgenen zu verstecken.
Fangen Wir am Anfang an. Zunächst wurde ein Baby geboren, und die ganze Welt feierte die Geburt des Kindes, und die Drei Weisen kamen hinzu, oder die Geburt wurde dem ebenbürtig in anderen Ländern auf andere Weise und vielleicht auch zu anderen Zeiten gefeiert. Dies setzte eine Feier der Geburt des vollauf gesegneten Einsseins an.
Du wirst nach und nach bekannt für die Freude, die du wirklich bist, in der Bewandtnis unverhandelbar.
Horch, die Herold-Engel singen. Geheiligt sei Dein Name, den die Engel schier aus reiner Freude daran besingen.
Du fängst an, den Hang zum Einssein zu bekommen. Wird auch Zeit, sage Ich. Zeit ist nicht, allein, Wundersamkeit ist, und du bist Wundersamkeit. Ich erkläre dies in Meinem Namen und in deinem Namen. Du hast keine Geheimnisse mehr – auch nicht vor dir selber. Vielmehr erkennst du alles. Jetzt gelangen Wir zum Ende der Geheimnisse und jedweder Anlässe, so zu tun, als ob du oder jemand anderer minder sei, denn Ich es dartue. Kannst du es glauben, dass du, es war einmal, versucht hast, dein Einssein fortzuheucheln? Keine Vertuschungen mehr. Die Wahrheit wird auf der ganzen Welt von den Berggipfeln herunter für die reine Wahrheit und Liebe des Einsseins Allerzuvörderst erklärt.
Tag für Tag scheint die Wahrheit, glänzt die Sonne, und umkreisen Herzen die Welt voller Freude, damit alle daran teilhaben können, so wie du das bei einem königlichen Picknick tun würdest. Alle sind geladen. Alle werden gebeten, sich zu melden. Alle sind gebeten, die Einladung anzunehmen, und alle sollen und mögen geneigt daran teilnehmen! Ehre sei Gott in der Höhe!
Heavenletter # 6395 – 30. Juli 2018 – The Daring Young Man on the Flying Trapeze
Der wagemutige junge Mann auf dem fliegenden Trapez
Gott redete …
Geliebte, groß ist das Universum. Weit ist das Universum, auch wenn es über die ganze Oberfläche verteilt existiert. Die Welt ist – zum wenigsten – eine Handvoll! Man könnte sagen, dass zu viel Lärm um nichts gemacht wird. Sicherlich scheint das Leben bedeutsam zu sein und ist zu wenig von dieser nicht existierenden Zeit zur Hand, um das Leben zu bewerkstelligen. Du neigst dazu, dich in dieser nicht existierenden Zeit und in diesem nicht existierenden Raum außer Kraft gesetzt zu fühlen. Insofern der Begriff von Zeit sowohl Illusion als auch täuschend ist, erinnere dich daran, tief durchzuatmen. Sättige deine Lungen und alles, was körperlich ist. Das Leben übersteigt das Physische durch das Metaphysische, Geistige, Ätherische oder durch das, was entschiedenerweise Wahrheit genannt wird.
Du fühlst dich vielleicht zwischen den Stühlen, und mitunter, dass du außer Atem bist. Du fragst dich, wie viel mehr du verkraften kannst. Du fühlst dich vielleicht wie Der waghalsige junge Mann auf dem fliegenden Trapez! Du meine Güte, wie bloß bist du jemals hierhergekommen und wie bist du jemals davongekommen?
Das scheint deine Zwickmühle zu sein. Ein hohes Tempo hast du zu halten, anderenfalls weißt du nicht, was passieren wird. Dein Raum braucht abgestaubt zu werden oder auch eine gründliche Reinigung und Pflege – anderenfalls fällt das Dach ein.
Die Menschen, die unter den Sternen und unter den Bäumen leben, scheinen glücklich dran zu sein. Sie haben nicht zu einer bestimmten Zeit im Büro zu sein und keine gestärkten Hemden zu tragen.
Menschenskind, in der Tat, deine Lebensentscheidungen haben beträchtlicher zu sein als die angesprochenen. Sicherlich bist du für grünere Weiden bestimmt. Das muss so sein, aber für was? Alsogleich für was? Sicherlich bist du für mehr denn für Tag für Tag seitwärts oder einen Hügel hinauf und hinab zu gehen. Es muss etwas vor dir zu liegen kommen, das nicht so unbemerkt und so gewöhnlich ist.
Es muss eine Version von dir geben, die du eher aus der Nähe sehen kannst denn aus der Ferne.
Du schreist: „O Gott, es muss mehr geben als diesen alten Strickpulli, den ich jeden Tag anziehe. Um Himmels willen, in der allerneuesten Welt hat irgendwo ein kleiner Zettel mit einem kleinen Pfeil angebracht zu sein, der an einer bestimmten Stelle spritzig zum Ausdruck bringt: ‚Wow, Kilroy, du bist hier!’“
Andernfalls wirst du dich fragen, was hier dein Teil ist. Du bist dir sicher, dass das nicht die Frage ist, die dir obliegt, sie zu stellen. Es ist dir ebenso nicht so richtig, dass du Mir die Frage stellst: „Wie lange noch, lieber Gott, wann bin ich von diesem Strafsatz befreit?“
Du musst eine wichtige Frage übersehen haben.
Vielleicht hast du das Gefühl, dass die Frage, die auf dich gemünzt ist, die ist:
„Lieber Gott, was kann ich jetzt für dich tun? Bloß, meinem Empfinden nach bin ich der Aufgabe nicht gewachsen, Gott. Ich bin schon dermaßen ausgiebig gedehnt und gestreckt, bei dem wie es ohnehin bereits ist.“
Dann schlage Ich, Gott, vor, dass du dich in Meinem Namen segnest. Schlicht das. Segne dich selbst. Fange an, dir selbst zu sagen, dass du es dir leichter machen sollst. Es ist nicht das, dass der Himmel warten kann. Überhaupt nicht, aber, dass du bequemer sitzen kannst, während du auf den Himmel wartest. Setze dich und lasse deine Füße eine Weile ausruhen. Du bist in guten Händen. Weißt du nicht, dass du für heute loslassen kannst? Du hast heute mehr als deine Quote überschritten. Du bist nicht im Rückstand.
Wie beim Godwriting bindest du dich nicht ans spektakuläre Godwriting. Tatsächlich hast du dich von der Idee freizubekommen, mit einem prachtskerl-mäßigen Godwriting aufzulaufen. Wie im Leben, ist es dir nicht erforderlich, ein spektakuläres Leben zu führen. Ein scheinbar übliches Leben ist in Ordnung. Sofern dein Leben ein Roman wäre, gibt dir niemand an, du habest ein Bestseller zu sein. Ich gebe das nicht vor. Dass du dein Buch schreibst – das ist toll. Sei zufrieden. Es ist in Ordnung, Wasser zu treten.
Heavenletter # 6396 – 31. Juli 2018 – An Old School Friend from the Old Days
Ein alter Schulfreund aus alten Tagen
Gott redete …
Geliebte, die Welt, wie sie dir geläufig ist, ist voller Vergleiche. Man sieht, wie alles an etwas anderem abprallt. Heute ist es kalt. Gestern war es kälter. Oder heute ist es düster, und gestern war es sonnig.
Wenn der heutige Tag nur das sein könnte, was er ist, ohne Bezug auf eine andere Zeit oder eine schillerndere Zeit, um wie viel glücklicher wärest du…. vielleicht.
Du verdienst Glücklichsein. Es ist Mein Wunsch, dass du glücklich bist. Solange du Vergleiche anstellst, ist es für dich schwieriger, das Glück zu erkennen, sowie es direkt vor dir liegt.
Es war einmal, da warst du jung. Es war einmal, da hattest du dein ganzes Leben noch vor dir. Nun, da bist du dir nicht sicher, wo dein Leben ist oder welchen Status es hat. Du bist dir nicht mal sicher, ob dein Leben steht und funktioniert. Überhaupt nicht sicher bist du, wo du bist und was du tust oder tun sollest oder nicht tun sollest. Einmal wurde dein Leben vor dir hingeschüttet. Jetzt ist es vielleicht nicht einmal mehr aktuell. Zumindest bist du dir nicht sicher, ob das Leben in der Welt überhaupt angrenzend neben dir liegt. Du bist dir nicht mehr sicher, ob du ein Spieler bist. Du scheinst nicht mehr in der Lage zu sein, deinen Finger auf dein genaues Leben zu legen. Es ist ein Rätsel, wo du in Wirklichkeit rumhängst.
Jetzt sieht es so aus, als wäre das Leben ganz und gar unordentlich. Es ist schwer, deine Verbindung zum Leben, sofern sie denn überhaupt da ist, in der sogenannten Welt merklich zu erkennen. Hast du vergessen, wo du aufgehört hast und stehengeblieben bist? Es ist möglich, dass du einfach irgendwo an einem vergessenen Ort geparkt bist. Du kannst einfach nicht herausbekommen, wo du dein Auto abgestellt hast. Bist du vielleicht Rip Van Winkle aus einer anderen Zeit und einem anderen Raum? Du versuchst eventuell, dich in Zeit und Raum einzuholen. Sicher, du warst mal da und in der Nähe. Du bist dir unsicher, was den heutigen Tag betrifft, oder dass es darauf ankomme, welcher Tag es ist und wohin du dich begibst, falls überhaupt irgendwohin, oder ob du überhaupt irgendwo hingehst oder schier nur hin und her.
Das Leben scheint von Nebel bedeckt zu sein. Du wartest, bis die Sonne herauskommt. Suchst du am falschen Ort? Bist du irgendwo unbekannt, ohne dein Namensschild?
Warst du gerade dabei, etwas zu zählen, aber was war es? Spielt das überhaupt eine Rolle? Hast du Schafe gezählt oder Arithmetik gelernt und vielleicht ein oder zwei Gedichte aufgesagt, die über den Horizont wanderten?
Worauf willst du hinaus? Versuchst du vielleicht, ganz von vorne anzufangen? Du suchst den Zweck, und du machst ihn nicht so recht aus. Bist du zu weit vorne oder zu weit hinten?
Was glaubst du, wonach suchst du? Hast du dich irgendwo in Zeit und Raum verirrt, oder hast du das bereits geäußert?
Es war einmal, da warst du in hohem Maße mit dem Leben verbunden. Du dachtest, das Leben sei ein Teil von dir. Du warst dir sicher, dass dir das Universum anliegt und dass du von ihm handelst. Jetzt fragst du dich, in was für einer Benommenheit du bist. Etwas ist passiert oder ist nicht passiert, was hätte passieren sollen. Du bist dir nicht sicher, was. Hmm. Du weißt nicht, was du davon halten sollst. Hat jemand vergessen, die Uhr aufzuziehen? Warst du das?
Singen die Vögel weiterhin? Blühen Blumen und ist Honig süß auf der Zunge? Stellen Bienen noch Honig her? Wachsen noch Trauben an der Rebe? Wo bleibt die Natur heutzutage? Was ist aus Sinn und Verstand Ergeben geworden? Wurde es in ein in Vergessenheit geratenes Regal gestellt? Ist etwas verkehrt, oder bist du der Einzige, der sich wundert? Du kannst nicht mal dich selbst finden. Es hat so zu sein – du suchst an der verkehrten Stelle. Bist du schlecht konzipiert, oder ist es die Welt, die kopfüber ist? Du fragst dich, ob es überhaupt eine Rolle spielt, was was ist. Vielleicht triffst du morgen oder übermorgen auf dich selbst und wartest dabei an einer Bushaltestelle, einem alten Schulfreund gleich, den du von weither aus Ödland-Sanden sehnlich wieder treffen möchtest.
Heavenletter # 6397 – 1. August 2018 – The Art of Freedom
Die Kunst der Freiheit
Gott redete …
Geliebte, natürlich kommt die Freiheit aus deinem Inneren. Du hast unter Umständen das Gefühl gehabt, sowohl die Freiheit als auch die Entbehrung von Freiheit komme von anderswoher zu dir. Ja, es ist durchaus möglich, dass dir dieses aufgedrängt wird.
Deine Erfahrung kann die sein, dass du durch die eine oder andere Sache eingeschränkt bist, und nicht zwangsläufig aus eigenen Stücken.
Erkenne an, dass du zumindest etwas zu deinem Lebensweg beiträgst. Sei nicht zu schnell, andere für deine Entscheidungen verantwortlich zu machen. Sei aber auch nicht zu schnell, die Schuld auf deiner Seite zu suchen.
So wie die Geburt eines Kindes in der Welt beschleunigt oder zurückgehalten werden kann, so kann auch der Empfang von Unbegrenztheit oder Begrenztheit im Leben herbeigeführt werden. Dein Wille dazu oder dein Widerstand dagegen kann durchaus eine Rolle spielen. Entscheidungen im Leben sind gegebenes. Ah, Geliebte, Entscheidungen ko-existieren.
Niemand wird sich für ein unglückliches Leben entscheiden mögen, dennoch, hier an der Stelle, da stehst du an einer Biegung. Deine Entscheidungen im Leben haben dich anscheinend dahin geführt, wo du dich befindest. Du magst dich vielleicht nicht an all das anpassen, was das Leben dir angeboten hat, dennoch hast du eine Wahl in der Sache. Übernimm ein Stück weit Verantwortung für das Leben, das du vermittelnd bescheidest. Du hast im Restaurant eine Tageskarte durchgeschaut. Etliche deiner Wahlen sind wohl eher standardmäßig ausgefallen.
Das Empfinden von Freisein kann beherzigt werden. Die Kunst der Freiheit kann auch widerrufen werden. Es ist nicht so einfach, Freiheit genau zu bestimmen. Frei sein, alles zu sagen oder zu tun, was man will, kann auch eine Einschränkung der Freiheit eines Anderen sein.
Obendrein, keine Grenzen haben, das richtet ein Stück weit Abstecken von dir aus. So frei wie ein Vogel sein mag dir als ein Privileg erscheinen. Zu viel Freiheit auf einen Schlag kann einschränkend für dich sein. Kein Eingeschränktsein durch Zeit oder Raum kann einem eine Beschränktheit andienen. Unbegrenzte Zeit kann sich auch wie durchgesetzt anfühlen. Manchmal scheint einem das Leben allzu hart zu sein.
Ob du dich nun – lasst es uns einmal so sagen – im Gefängnis oder außerhalb befindest, es wird so sein, du kannst dich da und dort gefesselt und geknebelt fühlen. Es gibt eine Wahrnehmung, in welcher dir die Haft wie ein bei dir individuell gespürtes Empfinden von Verbindlichkeit vorkommt.
Wie bloß kann es sein, dass du dir die Einwirkungen aussuchen konntest, welche bei einem Gutteil deines Lebens ihren Einfluss ausgeübt haben? Du kannst dich beim Leben bombardiert fühlen, mit dem Leben überhäuft, beim Leben auf den Kopf geschlagen, durch das Leben genötigt, so, als habest du überhaupt keinen Spielraum.
Es war einmal, da währte Zeit und hatte Bestand, und es waren keine geschlossenen Tore in Sicht. Es gab nicht so viel Ärger, in den du hinein geraten konntest. Vielleicht forderst du nicht wirklich ein, dass dir alle Türen offen stehen. Unter Umständen verlangt es dich gar nicht nach der ganzen Freiheit in der Welt, die dir angeboten wurde.
Du kannst bestimmte Optionen um dich haben, die nicht so funktionieren, wie du es dir vorgestellt hast. Deine Bescheide kommen immer wieder zurück zu dir als eine Frage, wie du denn das was du siehst als einen Segen sehest oder bejahest, oder, was du als ein Abweisen ausmachest.
Ja, natürlich, vielleicht hat man dir die Winkel beigebracht, von denen her du siehst. Leider, ob du nun deine ahnungslose Sicht schätzt oder missachtest, du kannst erkennen, was dir aufgezwungen ist, als das, was du geerbt und mitgenommen hast und was überhaupt nicht deine Wahl darstellt. Es kann dir so sein, als wäre dir deine ursprüngliche Wahrnehmung gestohlen worden. Es war dir vielleicht gar nicht erlaubt, zu sehen, es sei denn, du warst überredet worden – zu dem, was du mit deinen eigenen Augen siehst, im Gegensatz stehend. Dein Leben ist wohl fehlgedeutet gewesen und wie es scheint in Besitz genommen worden, um es allen gleichzutun.
In Wahrheit, es kennt dich niemand so gut wie du und Ich. Anderer Menschen Meinungen sind nur Meinungen, anderer Menschen Ansichten können indessen als Wahrheit an dich weitergewälzt worden sein. Fehlgedeutetes Leben ist womöglich in dich hineingeprügelt worden. Dein Herz wurde vielleicht im Keim erstickt. Es kann sein, deine klare Sicht ist aus dir weggescheucht worden, gleichsam als ob insgesamt die Welt besser zu sein gehabt habe denn du, Geliebte, derweil die Wahrheit die ist, dass du diejenige bist, die sich selber besser kennt als jedweder andere.
Heavenletter # 6398 – 2. August 2018 – You Are as Fine as a Star That Twinkles in the Heavens
Du bist so schön wie ein Stern, der am Himmel glitzert
Gott redete …
Geliebte, das Leben scheint nicht festgehalten werden zu wollen. Es will durch die Gegend streifen. Natürlich willst du, dass das Leben gut gelaunt ist. Stattdessen scheint das Leben zu oft wie der Erwerb einer Katze im Sack zu sein. Was für ein Kessel Fisch das Leben doch ist. Ist dein Leben auf einer Bananenschale zum Ausrutschen gekommen?
Du fragst dich vielleicht, worum es bei dem ganzen Wirbel geht. Was überhaupt meint die Beachtung, an einem Zielort anlanden zu mögen? Du könntest dich ebenso gut entspannen. Es ist okay, weiterhin aufzusteigen und sich nicht irgendwo hinplumpsen zu lassen. Du musst dich nicht selbst festnageln. Das Leben wälzt sich einfach weiter, den Wolken am Himmel gleich, und es ist wie ein Brunnen im Land, der sich einfach bis zum Rand füllt. Heil dem Leben!
Ist es denn von Belang, so du stramm dahergehst, dich im Kreis drehst, voll Erstaunen bist und dich fragst, was denn vor sich gehe, unterdessen du nach Luft schnappst? Welche Eröffnungen musst du deinen Enkeln hinterlassen, damit sie etwas von dir in Erfahrung bringen, nachdem du dich von der Erde davongetrollt hast? Was ist daran von Wichtigkeit, worüber du heute mit dem Fuß aufstampfst? Hat das Leben ein Paket zu sein, das du mit einem Band zusammenschnürst, Geliebte?
Nimm dafür Mein Wort, dass Wir alle Eins sind. Was ist dieses große Bedürfnis, einen Engel von einem anderen zu unterscheiden zu mögen, und unterschiedene Flügel austreiben zu lassen, und was ist diese Nachfrage, was für mannigfache Geschichten denn überall zu erzählen seien, und das Verlangen, alles zu finalisieren? Es ist schon gut, wenn du flotierst und dich dafür hältst, in der Luft zu zergehen. Die Sonne geht auf. Staub setzt sich ab. Es ist alles in Ordnung. Nichts ist verkehrt, ausgenommen dein Konsterniertsein.
Wenn du nicht so viele Fragen hättest, würdest du dich dann nach so vielen Antworten sehnen?
Beläuft sich Friede darauf, dass hierdurch dermaßen viele Fragen aufgezehrt sind? Wer sagt denn, dass das Leben ein Rätsel ist, welches stracks beantwortet zu werden hat? Warum sollte es nicht in Ordnung sein, Himmelwärts-gerichtet zu sein, und dies für genügend zu befinden? Ich sage, der Himmel ist unbestreitbar. Ich sage, der Himmel ist unumgehbar.
Niemand wird im Himmel übersehen. Du wirst leicht im Himmel landen und ein für alle Mal gelindert sein. Du wirst nach Hause zurückkehren und wie immer willkommen geheißen sein. Du wirst auf Luft auf und ab springen. Du wirst alle erdenklichen Höhen erreichen. Du bist dem Gutshaus geboren. Du landest genau da, wo du hingehörst. Fange jetzt an zu lächeln. Es gibt keine Tests, die du zu machen hast. Blumen blühen wie immer. Blütenblätter spreizen sich auf. Alles ist gut im Himmel und auf Erden, und du bist so gut wie jeder Stern, der am Himmel funkelt.
Du mutmaßt über Wirbelstürme, über Taschen mit Löchern darin und über geblendete Herzen, die über und oberhalb der Hoffnung auf etwas noch nicht ganz Unterscheidbares stehen. Du fragst dich selber, warum das alles so wichtig ist, dass du Hoffen an dir haben müssest, dies auch dann wenn du gleichzeitig an dem Gedanken festhältst, dass alles verspielt ist. Geliebte, Wahrheit ist endlos. Wahrheit kann nicht verloren gehen.
Alles kehrt zu seinem Ursprung zurück. Es ist nicht so, dass Hoffnung ewig währt. Es ist das Leben, das ewig hervorquillt. Es ist gut so, in das Leben hinein zu springen. Tauche ein. Darin Schwimmen ist in Ordnung. Sterne funkeln. Hier ist Platz für alle. Niemand wird abgewiesen. Alle sind willkommen. Du brauchst dich nicht darum zu scheren, du habest abgesichert zu werden.
Meine Liebe beschirmt dich. Du neigst dazu, nach Maßen zu suchen, derweilen Liebe keine hat. Liebe geht nie zur Neige. Liebe ist unermesslich. Es gibt kein Loch im Taschenboden der Liebe. Liebe ist sprudelnd und auf ewig.
Du suchst die reale, wirkliche Welt, ohne zu wissen, was real bedeutet. Real ist – nicht eindeutig umrissen. Real ist – überreich. Es gibt kein Ende bei dem Bedeutungsgehalt von Wahrheit, Wahrheit ist erklärterweise ewig, und du bist es auch. Demnach ist Wahrheit unermesslich. Es existiert keine Schöpfkelle, die groß genug ist, um die Schale des Lebens zu füllen, denn das Leben ist bereits voll mit Liebe am Überlaufen.
Heavenletter # 6399 – 3. August 2018 – Light Up All Hearts on Earth
Heitere alle Herzen auf Erden auf
Gott redete …
Geliebte, Ich rede in einer überschwänglichen Geste. Ich sage: In den Begriffen der Welt bleiben allem Anschein nach die ungemein wichtigen Erwiderungen auf alle Sinne von zuvörderster Bedeutung. Ein Menschen-Säugling kann nicht auskommen, ohne angefasst zu werden. Unberührtsein ist Entzug und Aberkennung.
Was für eine Entbehrung an Sinn ist es doch, nicht gesehen, nicht gehört und nicht erwidert zu werden? Was für ein Bekunden von Unwertsein gibt dies zu erkennen?
Es ist möglich, dass sogar Angeschrien-Werden besser ist als überhaupt keinen Hinblick.
Ein jedes einzelne unter Meinen Kindern ist ein fühlendes Wesen. Wie sollen Seelen angeschubst werden ohne einen Abtausch? Heilig ist der Wechsel von Licht. Ja gar zwei Mal zustimmendes Nicken befüllt das Universum.
Um zu überleben, hat ein Welpe durch seine Mutter abgeleckt zu werden. Anderenfalls kennt er nichts von seiner eigenen Existenz. Ein Austausch ist lebenswichtig. Jedes fühlende Seinswesen bedarf eines Willkommen zur Erde. Im Himmel existiert ausschließlich Willkommensein. Im Himmel ist unwillkommen unbekannt.
Selbstverständlich ist auf der Erde willkommen geheißen sein von allergrößter Wichtigkeit. Kein Wesen gehört übersehen. Kein Wesen gehört auf die Seite gestellt. Du begreifst, dass unbemerkt verbleiben unmenschlich ist. Leben existiert, um bemerkt zu werden. Das ist unter Liebe gemeint. Menschliche Seienshaftigkeit muss zur Notiz genommen und gehegt werden. Geliebt werden ist bemerkt werden. Seienshaftes gehört ebenfalls genährt. Den Rücken-Zukehren ist keine Option. Nicht in Meinen Augen. Augen müssen aufeinander stoßen. Seelen müssen berühren. Herzen müssen einatmen und ausatmen und intoniert werden.
Unterweisen und Lernen werden durch Liebe ausgetauscht. Zum wenigsten durch Liebe. Liebe, in der Schule bekundet, kann für ein Unterrichtsfach herhalten. Es hat unvermeidbar einen Austausch von Liebe zu geben. Zwei Augenpaare haben ihr Licht auszutauschen. Sei dir dessen jetzt gewiss. Selbst einem Fremden auf dem Weg gegenüber, getraue dich der Liebe. Lege durch deinen Durchlauf im Leben zutage, dass Liebe existiert.
Es hat einen täglichen Austausch von Liebe zu geben. Ab und an, das ist für den Fortschritt der Menschheit nicht hinreichend. Abgeschiedenheit soll nicht für Liebe durchgehen. Liebe muss den Ton angeben. Lieblos ist nicht ein zugelasssener Vordruck. Gott gehört eingeatmet und ausgeatmet. Teile Gott zum Nutzen eines jeden anderen. Tausche Licht aus und nimm einander mit deinem ganzen Herzen zur Kenntnis. Kein Einziger soll übersehen werden. Die Brise, welche weht, muss auf alle wehen. Die Sonne, welche wärmt, muss alle wärmen. Damit einer existiert, müssen alle in dem Licht des Tages und in dem Frieden der Nacht existieren. Sterne sind dafür da, um auf alle zu scheinen, ausnahmslos. Ohne jedwede Ausnahme.
Sofern das eine oder andere Herz schmerzt, gilt es, dass es nicht alleine schmerze. Eine geteilte Last wiegt weniger. Dies ist eine letztliche Wahrheit des Lebens. Dein Behuf ist es, einen anderen zum Wohle Aller zu heben. Leben ist wechselseitig. Halte deines Bruders Hand. Halte Liebe hoch. Sieh jedermann. Kein Einziger gehört unbemerkt gelassen. Liebe gehört bekannt gemacht und gesungen. Liebe soll sakrosankt sein.
Aus einem Feuer, da mache ein weiteres. Alles auf der Erde ist ein Tausch. Keine Augen gehören verborgen gehalten. Kein Mund gehört geschlossen gehalten. Liebe hat ihr Sagen zu haben. Keine Liebe gehört zurückgereicht. Geheiligt sei Dein Name. Aller Odem gehört ausgetauscht. Einssein soll bekannt gemacht werden, und unbehindert bekannt sein. Liebe gehört nicht gehortet oder weggeschlossen. Liebe gehört ins Gemeingut. Alle für Einen und Einer für alle reicht weiter als irgendeine Theorie. Liebe soll munter sein. Liebe soll unterstrichen und heilig gemacht sein. Liebe soll von einem Herzen zum anderen gesungen werden. Keine verriegelten Griffe. Alle Lieder, welche gesungen gehören, sind von Geeinter Liebe. Es gibt nichts anderes, um davon zu singen. Sei heute Vorbote für das Heraufdämmern der Liebe auf Erden. Du bist für das Ensemble unverzichtbar.
Heavenletter # 6400 – 4. August 2018 – Let It Be Enough When the Sun Does Shine
Lasse es hinreichend sein, so die Sonne scheint
Gott redete …
Geliebte, es ist ein guter Tag, wann die Sonne scheint. Es ist ein guter Tag, so der Tag gedämmert hat. Es ist ein guter Tag, so die Sonne untergegangen ist und die Sterne herausgekommen sind. Du erhebst dich, oder du schlüpfst wieder unter die Decke. Auf jeden Fall lebst du unter der Plane des Himmels namens Himmelszelt auf Erden, einerlei wie das Licht hereinfällt.
Schließe dich heute Mir an. Schließe dich heute Abend Mir an. Schließe dich im Leben unter der Sonne oder unter den Sternen Mir an. Du bist im Himmel und unter dem Himmel am Leben. Wir sind gemeinsam am Leben, du und Ich. Da ist ein Kosmos, und Wir tanzen auf ihm und über ihm. Auf den Sternen oder unter den Sternen tanzen Wir, und singen Wir. Lasst Uns fröhlich sein. Wir machen die Sterne an wie Straßenlichter. Wir zünden die Sonne an. Wir entzünden die Sonne, so, dass Alle den Glanz sehen können, mit dem Ich das Universum erleuchtet habe. An jedem Tag kommt es zu einer Parade des Lebens, dem Licht selber gleich, was herausströmt, so, dass Wir freiweg lustig und fröhlich sind. Wofür geht das Leben vonstatten, außer dafür, fröhlich zu sein? Was hast du denn gedacht?
Fröhlichkeit ist die einzige Kunde, die fortgetragen und weitergereicht gehört. Mache das Leben auf der Erde für Alle fröhlich. Lasse keinen einzigen aus. Mit allergrößter Sicherheit lasse dich selber nicht aus. Absolut nicht. Schließe dich der Parade jetzt im Augenblick an. Die Erde ist für dich da, um auf ihr zu tanzen. Lasse kein ernüchtertes Anliegen an der Stelle zu. Nimm das Leben leicht. Entscheide dich dafür, fröhlich zu sein und für alle den Ton anzugeben. An niemandem ist es, im Übelnehmerischen und Griesgrämerischen zuzunehmen. Allen gilt es, voller Freude zu tanzen.
Daran gibt es nichts zu zweifeln. Du bist nicht für Trauergesänge hier auf der Erde. Du lieber Himmel, nein. Schaffe Glück. Schlage die Gongs. Wache auf! Das Leben ist heute angekommen. Mache nichts anderes aus dem Leben als einen beglückenden Segen. Stelle dich auf deine Füße und nimm Verbindung zu der Erde auf. Tanze auf dem Gras. Stepptanze oder tanze Walzer oder Polka. Hüpfe! Was für einen Tanz suchst du dir heute aus? Dein Herz hat auf der Erde an diesem selbigen Tag zu tanzen. Warte auf keinen anderen Tag. Lasse den Tanz beginnen. Hebe deine Zehen. Lasse heute das Leben durch das Universum hindurch verlegt sein. Lasse heute deine Freude im Leben dein bescheidenes Geschenk an Mich darstellen.
Nun, was denn sonst sollte Ich deiner Auffassung nach von dir erbitten mögen? Niemals abverlange Ich ein finster drein blickendes Gesicht oder irgendetwas, was den Tanzboden des Lebens verdeckt hält. Starte das Leben heute zu dem Schlag Meines Herzens. Sollen Wir nicht von Stern zu Stern schwingen und heute die Erde mit all der Liebe in der Welt verherrlichen? Sollten Wir das nicht tun? Weswegen sollten Wir uns nicht an den Händen fassen und für den heutigen Tag eine Flagge hochziehen mögen? Der heutige Tag, dies ist der Tag, welcher Unser ist, um ihn allen zuteil werden zu lassen. Ihn teilen, das müssen Wir. Es ist nicht Mein Tag oder dein Tag, es ist Unser Tag. Der heutige Tag ist für alle. Wälze dich aus dem Bett. In der Minute, in der deine Füße den Boden berühren – tanze! Summe eine Melodie. Wecke die Welt auf. Halte den heutigen Tag und deinen Kopf hoch.
Du bist bestimmt, ein Licht-Bringer zu sein. An dir ist es, Meine Lieder zu singen. Du bist hier, um die Welt aufzutun. Du bist der erste, der den heutigen Tag ankündigt. Fasse die Anderen bei den Händen, so, wie ein Chor bei einer grandiosen Einleitung Arm in Arm auf eine Broadway-Bühne marschieren kann. Jeder Tag hat ein stattliches Vorspiel. Keine zwei sind gleich. Jeder Tag ist von Anfang an schön. War dir dies nicht klar? Geliebte, warte nicht auf einen Menschen. Warte nicht auf dich selber. Worauf hast du gewartet? Auf wen hast du gewartet? Stimme einfach die Musikkapelle an.
Ich sage: „Danke dir, Geliebte.“
Du sagst zu Mir: „Gern geschehen, Gott. Ja, es ist mir, Dir aufs Allerhöchste zu dienen.“
Heavenletter # 6401 – 5. August 2018 – A Commandment from God That Ye Shall Enjoy
Ein Gebot von Gott, dass ihr Freude haben sollt
Gott redete …
Geliebte, Freude im Leben ist von Bedeutung. Niemals gehe Ich dich darum an, dich auf Leiden zu verlegen. Geliebte, beherzige Mich. Du mögest nicht auf die Welt hören, bevor du dir Mich nicht zu Herzen nimmst. Ich fechte Leiden an. Leiden ist nicht gut für dich. Es ist unter keinen Umständen gut genug für dich. Leiden ist nicht nobel. Es ist unedel. Und es ist nicht notwendig. Pfui fürs Leiden. Sei durch mit Leiden. Halte dein Herz hoch. Es ist nicht Mein Verlangen, dass du leidest, nicht in aller Stille oder auch nicht anderwärts.
Ich bestürme dich, ohne Leiden auszukommen. Mit einer kleinen Drehung an der Wählscheibe – gib Leiden auf. Es war niemals für dich gemacht. Du warst nie für es bestimmt. Leiden ist nicht ein Mantel, der für dich zum Tragen da ist. Niemals habe Ich es dir zugedacht, gesindelhaft zu sein. Von Mir her ist es dir zugedacht, erleuchtet zu sein.
Sofern du ein Kind Gottes bist, bist du bestimmt, durch das Licht Gottes geleitet zu werden, nicht durch Schatten, nicht durch Trübheit, nicht unter Schwere oder irgendetwas, was minder ist denn das Licht des Tages.
Sofern du niemals Leiden beworben befunden hättest, wärest du dann dermaßen vertraut mit einem Empfinden, niedergeschlagen zu sein?
Ich beharre darauf, dass du ob Freude hier bist, und nicht ob minderem.
Für ein Menschliches Seinswesen ist der Zweck des Krabbelns der, gehen zu lernen. Und sobald du aufstehst, stehst du aufrecht da. Du bist nicht gemacht, um dich im Leben hinzulegen und um so eingeengt zu sein. Mehr noch, an dir ist es, in Schönheit zu wandeln. Ich platziere eine Himmlische Stablampe in deine Hände. Nimm sie.
Du bist nicht hier, um dir aus dem Leben einen Reim zu machen. Du bist hier, um neue Höhen zu erreichen. Du bist ungebunden zum Fliegen. Leben ist da, um nach oben zu wachsen. Was immer sich im Leben abspielt, es ist noch Größeres da, was sich abspielen mag.
Sofern dir althergebrachte Augen etwas anderes erzählen, setze dir eine neue Brille auf, sodass du siehst, wie Ich sehe. Vernimm Mein dich Drängen zur goldenen Milch des Glücklichseins. Finde dich nicht mit Verkündungen von Sorge ab. Sorge ist nicht für dich bestimmt. Du bist angelegt, höher zu sehen, und noch höher. Selbstverständlich, ja, du bist bestimmt, zwischen dem Gestrüpp hindurchzusehen. Dir ist es zugedacht, von einer hohen Einsicht her zu blicken. Niemals ist es dir angelegen gewesen, zu kriechen, nicht dir.
Setze aus damit, nach hinten zu blicken. Ein Bodensatz, fürwahr. Niemals war Bodensatz für dich bestimmt. Ich möchte von solch einer Sache nichts hören. Blicke nach hinten sind dir verboten. Verstehst du, worauf Ich hinaus will? Erleuchtung ist für dich. Dich niederdrücken zu Widrigkeit – nicht.
Das Vergangene, so wie du es wohl wahrgenommen hast, gehört ein für alle Mal aufgelöst. Sage nicht mehr: „Gott, schau Dir an, was für eine Sorge mich befällt.“
Nun steht es dir an zu sagen: „Gott, was für Gaben und Gefälligkeiten stehen mir an?“
Nun steht dir an zu sagen: „Was für eine beleuchtete Wende auf der Straße nehme ich nun? Mit Sicherheit keine matschigen Wege mehr. Was ist mein Flugplan? Nun fliege ich und fliege höher und höher.
Blauer Himmel für mich, und nichts weniger. Weswegen sollte ich Geringeres bedenken mögen? Jetzt ziehe ich nicht einmal mehr frühere Vorschläge in Betracht. Ich bin am Steuerruder meines Lebens, und bescheide, Hoch in die Höhe zu fliegen.
Selbstverständlich tue ich das. Ich nehme alles entgegen, was mir Gott anbietet, so ich groß und aufrecht dastehe. Um Himmelswillen, ich halte mich selbst in goldenes Licht und in nichts minderes. Dies ist das Treuegelöbnis, welches Gott mir hinstreckt und mich ersucht ihm zuzusagen.
Gott machte mich zu einem mit hoher Schrittzahl. Er gab mir Träume zum Vorausschauen. Er gab mir Träume zum Erlangen. Er gab mir Träume zum Übertreffen. Er bittet mich, Seine Träume zu träumen und mich auf ihnen niederzulassen. Selbstverständlich sage ich Ja dazu, außerhalb jeden Zweifels. Es ist ein nach vorne laufender Pfad, auf dem ich bin, und dem ich zustimme.“
Heavenletter # 6402 – 6. August 2018 – Gather Ye Rosebuds While Ye May
Pflückt Rosenknospen solange ihr könnt
Gott redete …
Geliebte, jeder Tag ist ein neuer Tag. Seht euch das Leben auf diese Weise an. Jeder Tag ist euch eine Neue Großherzige Gabe. Kein Tag, so wie ihr Tage versteht, kommt wieder. Selbstverständlich ist es möglich, jeden Tag wie eine Drehtür anzuschauen, die du immer wieder betrittst. Der heutige Tag ist ein neuer Tag. Heiße ihn willkommen. Dieser neue Tag kreuzt vielleicht mit Broadway-Lichtern und einem Trommelwirbel auf. Nichtsdestotrotz, es liegt dir an, aufs Neue zu sehen.
Anstelle dessen, dass du ans ganz von vorne Anfangen denkst, denke dich, als seist du abermals am Aufbrechen. Du könntest es lieber haben, einen neuen Tag zu leben, denn einen alten zusammenzustückeln, oder nicht?
Du stehst am Rande von etwas Neuem und Freudigem, was darauf wartet, dass du es entdeckst. Wer möchte nicht gerne mehr Freude? Stehe am Anfang von einer neuen Reise, zu der du dich noch nie zuvor aufgemacht hast. Du begrüßt soeben einen neuen Start im Leben mit offenen Armen. Dies ist das erste Mal, als du deine Augen auf diese Reise gerichtet hast. Du blickst um dich nach einem Startplatz. Das ist alles, was du tust. Was für eine Neuentdeckung wirst du machen? Mache sie. Mache einige. Du gehst heute irgendwohin, wohin du zuvor noch nie gegangen bist. Zum wenigsten wirst du irgendwohin treten, wo du zuvor in den selbigen Schuhen, die du an diesem Tag trägst, nicht hingetreten bist.
Es kann ja so sein, du liebst das Vertraute, und wer demgegenüber liebt überdies nicht einen neuen Beginn? Mögen deine Augen und möge dein Herz auf etwas Frischem niedergehen. Geliebte, das Leben lässt es nicht genau zu, dass du dein ganzes Leben lang in demselben Stuhl sitzt, so, als könntest du dich nicht rühren.
Zur selben Zeit kannst du alles haben. Du kannst das. Mehr noch, du hast alles. Du bist alles. Du und du und du sind am Überströmen mit allen Möglichkeiten. Du kommst nicht jeden Tag an derselben Stelle von dem selben Fließband herunter.
Du bist nicht eine Ware. Schaue dich selber in neuem Licht an. Greife dich auf einem neuen Blatt auf. Von hier her findest du heraus, worum es dir an diesem Tag zu tun ist. Ja, dies ist der heutige Tag. Dies ist nicht gestern.
Einerlei, was für eine Geschichte du gestern niedergeschrieben hast, rücke heute voran und schreibe eine neue. Neu meint neu. Das Bild, welches du heute malst, ist niemals zuvor in demselben Licht gemalt worden. Es ist nie in den Vordergrund gestellt worden, wie es heute mit ihm der Fall ist. Ein jeder Tag ist vor dir ein neuer Tag. Heiße diesen neuen Tag willkommen. Gehe voraus.
Jede Person, die du siehst, ist nicht genau dieselbe Person, die du gestern gesehen hast, und selbstverständlich bist du ebenfalls nicht dieselbe Person. Du befindest dich auf einem neuen Blatt des Lebens. Du hast nicht jedes Detail zur Auslage zu bringen. Es ist durchaus in Ordnung so, mit dem Zeichnen zu beginnen und zu sehen was kommt. Ein Dahinkritzeln kann zu einer Entdeckung werden. Du hast nicht im Voraus jedweden Ausgang zu kennen.
Wenn du einen Garten anlegst, dann bepflanze den Garten, den du magst, und bepflanze ihn, wie es dir lieb ist. Du hast nicht Regeln hinzunehmen, welche ein anderer gemacht hat. Du befindest dich auf jeden Fall bei einer neuen Unternehmung. Es ist dein Geld, auf welches du wettest. Dies ist dein Leben, nicht dasjenige von irgend jemandem sonst. Unter Umständen bist du bei jemandem sonst beschäftigt, dennoch ist es auch so dein Leben, welches du lebst. Es ist nicht dasjenige irgendeines anderen Menschen. Beginne abermals.
Du kennst es noch nicht, am Rande von was du stehen wirst. Du weißt nicht, was für Samen herangeweht sein und zu deinem Entzücken und deiner Überraschung heranwachsen werden. Du kannst nicht haargenau wissen, wie dein Garten werden wird. Sei gegenüber neuen Überraschungen vor deinen ureigenen Augen offen. Es ist für dich da, dass du entdeckst, wie dein Garten am Wachsen ist.
Geliebte, verstreut die Samen eures Lebens vor euch.
„Gather ye rosebuds while ye may.“ – Robert Herrick [engl. Dichter; (1648)]
Heavenletter # 6403 – 7. August 2018 – In God’s Image
In Gottes Bilde
Gott redete …
Geliebte, du, der du womöglich gegen Umbrüche im Leben, welche ankommen, derweil du persönlich nicht um sie gebeten hast, aufbegehrst, wirst unter Umständen nicht all das, worum du nachfragst, und nicht all das, was du empfängst, uneingeschränkt und überschwänglich einräumen und dir vergegenwärtigen. Du wirst es vielleicht als eine Selbstverständlichkeit hinnehmen, es in Vergessenheit geraten lassen, und es bei Gelegenheit versäumen zu sagen: „Danke Dir, Gott.“
Ein jedes Gliedmaß von dir, eine jede Entgegnung in deinem Leben, und jede Person in deinem Leben – sei sie nun für längere Zeit anwesend, oder sei sie kurz am Vorüberziehen – ist hier ob eines bedeutsamen Behufes wegen, ob eines wesentlichen Zweckes wegen, selbst dann, während du deren Eintritt in dein Leben für selbstverständlich hältst oder für einen Verdruss.
Jeder einzelne Mensch in deinem Leben, aus der Vergangenheit oder künftighin, ist ein spezielles Geschenk, handverlesen, für dich. Du bist ebenfalls handverlesen für jedermann, der in dein Leben hinein oder aus ihm heraus reist. Es ist vielleicht so, dass du den Zweck nicht kennst, dennoch ist er vorhanden. Wir können sagen, Ich bin der Zweck.
Es existiert Sinn über alle Maßen in allem im Leben. In allem. Ein jedes Ereignis erfüllt einen Zweck. Es gibt keine Zufälle und kein zufälliges Aufeinanderstoßen. Am Ende des Tages, liegt ein Sinn zugrunde. Es existiert ein Beziehungspunkt. Eine Gabe ist gegebenes.
Dies zu wissen ist hinlänglich. Es gibt zudem nichts, was du mit einem Band oder einer Schnur eng zusammenzupacken hast. Du hast nicht zu umreißen. Du hast nicht Beweise zu erbringen oder nicht zu beweisen. Du hast nicht zu wissen, oder nicht nicht zu wissen, was wirklich Sache ist. Du hast nicht einen jeden Kringel des Lebens zu deiner Zufriedenheit hingestellt bekommen zu haben. Wisse schlicht, dass sich dein Leben selber bis zu den Dachsparren hinauf erfüllen wird.
So Andere dir nicht die ganze Zeit gefallen, dann biete ihnen etwas, was es wert ist, es einem zukommen zu lassen. Du kannst es darauf anlegen, mehr zu geben, und du kannst damit reüssieren.
Dein Pfad ist nicht verfügt, dem zu folgen, was danach aussieht, es komme dir in den Weg. Dies ist ein wunderbares Vorhaben des Lebens – dass du den kleinen Schritten anderer Menschen nicht zu folgen hast. Du kannst auf deine eigene Weise weit ausschreiten. Du hast nicht den Schritten Anderer hinterherzugehen – auf keinen Fall. Erfülle deine Träume.
Schreite weiterhin voran und verschenke mehr, denn dein Herz, es sei dir gegeben worden, zu empfinden vermag. Du hast dein eigenes Herz und deine eigene Seele, und Ich bitte dich darum, ihm und ihr zu folgen. Ich möchte dich zu stillen Wassern leiten und zu grünen Auen und zu einer Bergeshöhe, von der aus du zu diesem hohen Gipfel hinaufklettern, von dem aus du, mit Meinen allerbesten Empfehlungen, einen tiefen Atemzug nehmen kannst, welcher die dir bekannte Kapazität deiner Lungen überschreitet.
Du kannst einem neuen Pfad aus deiner eigenen Fertigung folgen. Du kannst noch nicht einmal anfänglich das Ausmaß deines Selbst bemerken, welches dir anliegt, es zu beherzigen und es an den Tag zu legen, insonderheit dir selber gegenüber. Du hast dich wohl selbst hinters Licht geführt, und dabei dein Wahres Bild zugedeckt.
Du übertriffst dich nicht selber. Du langst mit deiner Hand zu dir selber hinaus. Du grüßt dich auf der ganzen Strecke. Du erwachst zu der Tiefe und Höhe deiner Existenz. Du lernst die Reichweite deines Selbst kennen, Der du in Wahrheit Mein Selbst Bist.
Oh glücklicher Tag. Der Tag ist gekommen.
Es ist nicht genauso, dass du zu einer neuen Seite umgeblättert hast. Keinesfalls. Du findest ganz einfach den Schatz und die Weite inwendig in dir, welche in Wahrheit stets ungebunden in dir gewesen sind. Du bist nicht ein neues Du. Du bist dein Wahres Selbst, welches du in dir ununterbrochen herumgetragen hast, und, welches du, vielleicht, vor dir selber verborgen gehalten hast, wie auch vor all jenen um dich herum. Schüttle jetzt die Hand mit deinem Selbst. Ich führe dich bei der Wahrheit von Dir ein, welche die Wahrheit von Mir ist. Wir haben eine lange Zeit um das Einssein von Liebe gewusst.
Heavenletter # 6404 – 8. August 2018 – Summertime, and the Living Is Easy
Sommerszeit, und leben ist leicht
Gott redete …
Geliebte, mache das meiste aus dem Leben, aus deinem Leben, und aus den Gaben, welche an dir sind, sie auf der Erde reichlich zuzuwenden. Du verdienst es, alles, was du der Erde und all jenen, die mit dir als Eines auf der Erde am Leben sind, wert bist, zu geben. Trage dich zur Schau und habe allen Überfluss auf der Erde aus reiner Freude daran. Bahne einen Pfad der Freude in das Leben hinein. Du bist hier – nicht für dich selber –, vielmehr, um hier auf der Erde vollauf als Meine hingebungsvolle Gehilfin zu dienen. Habe keine anderen Götter vor Mir. Mein Wille, nicht der deine.
Du sollst Allen ein Freund sein, und nichts minderes. Heiße Alle zum Himmel willkommen, die mit dir zusammen die Welt bevölkern. Rücke ein wenig rüber und mache bei dem Fest das Leben auf der Erde für jeden behaglich. Dir obliegt es, mit offenen Armen entgegenzugehen, um Alle zu beschenken. Rücke voller Freude rüber. Es ist im Dienst an Mir, dass du Alle an deiner Tür willkommen heißt. Du bist Mein Emissär auf Erden. Du bist der Eine, den Ich gesandt habe, um es zu veranlassen, dass Alle willkommen sind. Eine auserlesene Höflichkeit ist an dir, sie zu deines Herzens Entzücken – und zu dem des Meinen – zu überhändigen.
Diene Meinem Willen. Es gilt dir, Besonderheit zu übermitteln, und das ist es. Du bist ein Geber von Gottes Willen. Reiche Gottes Wille rechts wie links aus. Das ist es, worum Ich dich in aller Bescheidenheit bitte. Sei in Anbetracht dessen glücklich. Du hast es nicht mehr länger nötig, dein Ego zu beschwichtigen. Was für einen Nutzen hast du länger an der Besonderheit des Ego? Keinen einzigen. In Wahrheit hattest du nie einen. Früher hast du es vielleicht mit dem Gedanken zu tun gehabt, du habest den einen oder anderen Bedarf an persönlicher Ausschmückung.
Jetzt hast du eine solche Fantasie nicht. Jetzt bist du dir dessen gewahr, was dir wirklich angelegen ist, an Meiner Stelle zu geben. Du bist hier, um Mir getreu und gemäß zu sein, um Gottes Karte hinzureichen und aber und abermals zu schenken und zuzuwenden. Du begreifst nunmehr, wie sich Erfüllung anfühlt. Du nimmst dich nicht mehr länger auf den Arm, du seist eine unwiderstehliche Strahlkraft, einem Talisman ähnlich. Inzwischen hast du die Ideen von Grandeur aufgegeben. Du spielst nicht mehr länger mit dem Ego, so, als wäre dir das Ego dienlich, derweilen du nunmehr erkennst, dass das Ego für dich keine Größe innehat. Du erstreckst dich über einen weitaus größeren Radius in der Welt denn das Ego.
Du bist dir nicht gewiss, wann oder wie dies geschehen ist. Du weißt, dass es soweit gekommen ist, dass dein Ego abgeflacht ist. Du bist irgendwie ein für alle Mal aus ihm heraus gekommen. Du hast Wichtigeres zu tun. Du hast mehr im Leben, denn das Ego von irgend jemandem zur Schau zu stellen oder zu unterstützen – am wenigsten noch dein eigenes.
Dies kam in Wirklichkeit nicht als eine Offenbarung daher. Es kommt mehr so, wie eine Tasse Tee von alleine zieht. Es ist mehr so, wie wenn du dich in einem Schaukelstuhl auf der hinteren Terrasse zurücklehnst. Du hast nicht mehr länger in der Mitte der ersten Reihe zu sitzen. Was für eine Erleichterung dies für dein Herz bedeutet. Was für eine gute Sache dies ist, das Ego nicht horten zu müssen. Schlicht dienen.
Du hast nicht mehr länger als erstes zu kommen. Du bist nicht in Eile. Du kannst gehen. Du hast nicht mit einer mit Fransen bestückten Kutsche daherzufahren. O Wunder o Wunder, keinesfalls hast du das zu tun. Was für eine Erleichterung, schlicht jemand zu sein. Kein Trara mehr um deine Wichtigkeit.
Was kann dir abgehen, derweil das ganze Leben auf dein Ansuchen hin ist? Selbstverständlich hast du es nicht zu Schlagzeilen zu bringen. Immer sachte und gemütlich. Du hast nicht Rad zu schlagen, um prachtvoll zu sein. Erwirb die Anschauung, dass das Leben prächtig ist ohne irgendwelchen Firlefanz. Es ist nun ein Leichtes anzuerkennen, dass du niemals einen Trommelwirbel nötig hattest, und dass du dich der Einfachheit ohne Fanfarenstöße erfreust. Dies ist Leben leben, und es leben ist leicht.
Summertime
One of those mornings you’re gonna rise up singing
And you’ll spread your wings and you’ll take to the sky. – Ella Fitzgerald
Heavenletter # 6405 – 9. August 2018 – Free to Give
Offenherzig fürs Geben
Gott redete …
Geliebte, gewiss ja, Wir können herumsitzen und dies und das durchsprechen. Zu einem Großteil kommen du und Ich, kommen Wir zum Geschäft und zur Sache, was in diesem Fall Liebe meint. Wir kommen gut mit dem Leben zurecht. Wir zanken nicht. Wir machen keine Geschäfte. Wir feilschen nicht. Wir schulden einander nicht. Selbstverständlich sind Wir – Eins zu Eins.
Wir sind klar in der Erscheinung und schließen keinen Handel ab, wie es die Welt tut, welche ja, in der Tat Geschäfte macht. Wir, der Eine von Uns, ist unangetastet.
Du und Ich sind gut und von dem Wunsch eingenommen, Unser Stelldichein aufrechtzuerhalten. Im Himmel gibt es kein Schuldigsein. Eine Hand füttert nicht die andere. Wir geben aus der Güte Unserer unbefleckten Herzen her. Es gibt keine Verpflichtung, rückzuvergüten. Wir geben und geben, weil es in Unserem Herzen, bar einer vertraglichen Bindung, ist, zu geben. Geliebte, unsere Abmachung ist nicht in Stahl verfasst. Sie ist in Liebe verfasst. Du und Ich sind frei, alles zu geben, was Wir – Ich – zu geben haben. Wir ordnen nicht eine Verfügung an. Wir sind Freier Wille. So ist es, wie Wir es mögen. Wir haben keine Gesetzesvorschriften, bei denen es um Wiedergutmachung zu gehen hat. Die Idee von Freiheit hat gehörige Leichtigkeit an sich. Wir geben, weil es Freude schenkt, zu geben. Unter keinen Umständen sind Wir an irgendwelche Rückvergütung gekettet.
Du könntest die Dinge so sehen, dass dein leibliches Leben, aufgrund dessen dass du zehn Leben rettest, unversehrt und heile zu bleiben hat. Einzig aus Furcht vor Einbuße kann es zu einer auferlegten Schwere von Verpflichtetheit kommen. Freier Tausch – das ist es. Wir sprechen nicht Schuld zu. Wir sind hier, um die Freiheit des Willens und das Freisein von allem, was Unterwürfigkeit erforderlich macht, anzuspornen. Dienen ist von Grund auf eine andere Sache.
Geliebte, die Bedeutsamkeit eines freien Herzens der Liebe unterscheidet sich gehörig von Verbindlichkeiten. Oh, ob des Lebens eines Matrosen, ungebunden zur See.
Es existiert kein Schuldbuch zwischen Uns. Es gibt keine Aufstellungen von Rechnungen. Keiner schuldet. Wir warten auf. Geben hat kein Fälligkeitsdatum. Wir tätigen nicht Wechselgeschäfte. Nicht Abfindungen und Abrechnungen. Von Anfang an gibt es nicht Schulden, die abzuschreiben sind. Was Wir geben, geben Wir aus einem willigen Herzen heraus. Was Wir geben, schenken Wir offenherzig, anderenfalls ist es nicht Geben.
Wir, als Eins, gehen nicht Verpflichtungen ein. Wir sind nicht hier im Leben, um Zahlenreihen zusammenzuzählen. Wir sind nicht peinlich genau bis ins kleinste Detail. Wir waschen nicht die Hand, welche Uns nährt. Wir lieben.
Dass Wir vertrauen, bedeutet nicht, dass Wir zu entschädigen haben oder dass Wir entschädigt gehören. Wir blicken ganz einfach nicht auf die andere Seite des Kassenbuchs. Es geht Uns nicht um Lohnzahlungen. Wir geben und lassen los, anderenfalls sind wir nicht am Geben. Es ist nicht Geben, solange Wir nicht los lassen.
Wir sichern Uns nicht nach allen Seiten ab. Wir stellen keine Bedingungen auf oder erzwingen nicht Resultate. Das Resultat von Geben ist das Geben.
Wir betreiben Freisein, und Wir betätigen Uns großherzig. Wir tragen keine Rechenmaschinen bei Uns. Weswegen sollten Wir das tun mögen? Im auf etwas Pochen liegt kein Gewinn. Es liegt Gewinn im Geben um der Freude daran halber. Dies tun Wir, und dies ist es, wo die Freude zu liegen kommt. Glücklich ist das Herz, welches gibt, weil darin eine Frucht heranzuwachsen vermag.
Wir geben nicht, um als wunderbar angesehen zu werden. Sowie das, wonach es einem Herzen am meisten verlangt, von dir zurückgehalten zu werden scheint, trägt es die Neigung an sich, als ungerecht gesehen zu werden. Wir ziehen ganz einfach nicht Schulden auf uns, genauso wenig ermitteln Wir solche. Es gibt nicht ein Aufwenden, und kein Zurückzahlen dessen, was großherzig gegeben worden ist. Geliebte, Wir sind nicht bei Schuldnergerichten zugange. Lasst Uns dies mit einem Handschlag bekräftigen. Wir sind frei von Verpflichtungen. Wir lieben.
Heavenletter # 6406 – 10. August 2018 – What Does Freedom Mean?
Was meint Freiheit?
Gott redete …
Geliebte, die Art und Weise, wie deine Wahrnehmung zugange ist, ist demgemäß gestaltet, wo du sitzt oder wo dein Standpunkt ist. Du hast deine eigene Sehbandbreite. Du siehst von deinem Blickwinkel aus. Du bewunderst etwas in der Art, wie es ist, oder du bringst keine Toleranz für etwas auf, wie es ist, abhängig davon, woher dein Blick kommt. Ist das Leben nicht imstande, ein faires Spiel zu sein, oder ist es so, dass es vorgeschrieben zu werden hat?
Unter Umständen hältst du deine Sicht für solide und bodenständig, indes ist jemand anderer, der die Dinge anders sieht als du, gleichfalls so wie du von seiner Richtigkeit überzeugt. Das gleiche durchgelesene Buch wird als herrlich angesehen, oder als nicht einer Lektüre wert. Die gleiche Farbe, vielleicht hellgrün, kann deine Lieblingsfarbe sein und jemand anderem die missliebigste. Wir kennen die Redewendung, um Geschmack könne man sich nicht streiten.
Jeder auf der Erde sieht dem zu, dem er zusieht. Trifft jemand wahrhaftig eine Entscheidung, oder hat jedermann dort sein Lager aufgeschlagen, wo er nun einmal gerade so ist? Der Blick von unter der Brücke her ist nicht der gleiche wie der Blick von oberhalb der Brücke her. Jeder kann alles anders abschätzen als du.
Für den einen Sohn ist Mathematik vielleicht eine Freude. Für einen anderen die Grammatik, oder Autos reparieren, usw. Hat es denn ausschließlich eine korrekte Temperatur zu geben? Müssen alle Menschen die gleiche Körperlänge haben? Muss alles Buddeln genau so tief sein?
Was ist es, dass man etwas in den Weg gerät, und anhand wessen So-Sagen?
Ist irgendetwas, was es zu sein scheint? Ist dieser Baum, den du anfasst, der gleiche Baum, an den sich deine Freundin lehnt?
Oh, ja, es kommt einem so vor, dass das Leben eine bunte Mischung darstellt, oder, ist jeder einfach bloß durcheinandergebracht, oder, liegt alsdann jeder auf seine Art richtig?
Sehen zwei Menschen tatsächlich das gleiche, oder packen sie auf das gleiche zu? Gibt es irgendeinen Grund, weswegen dies zwei tun müssten oder nicht tun müssten? Und wie weißt du um die Gründe?
Ist die Welt wie Kraut und Rüben, oder ist es jeder einzelne, welcher so kopfüber ist, und was spielt das überhaupt für eine Rolle?
Ist jedes Menschen Herangehensweise an das Leben die gleiche? Wieso muss jeder das gleiche sehen oder die gleiche Geschichte zum Besten geben und wofür das? An was für einem Faden darin hängt die Erzählung?
Existiert irgendein Grund dafür, dass das, was deinem Bruder am meisten bedeutet, dir ebenfalls das meiste zu bedeuten habe? Sofern du dazu Ja sagst, kraft welchen göttlichen Rechts sollte das so zu sein haben? Schlicht und einfach, warum bloß? Weil du es möchtest, dass es so ist, und das ist es dann? Kann es überdies sein, dass keine zwei Menschen gleich aussehen müssen? Kann es nicht ebenfalls vertretbar sein, dass jeder so sieht, wie er sieht? Kann dies ebenfalls darunter gemeint sein, wenn davon die Rede ist, dass in der Herberge Raum für alle vorhanden ist?
Wer ist es, der die Aussage trifft, alle müssten einer Auffassung sein? Vielleicht Tyrannen? Würdenträger oder derjenige voller Aufgebrachtheit? Wer sollte sich ordnungsgemäß zum gleichen Glockenschlag am Mittag die gleiche Brille aufzusetzen oder abzunehmen zu haben?
Genauigkeit hat nicht in der selben Dosis angezapft zu werden, oder etwa nicht? Was bedeutet Freiheit letzten Endes? Freiheit hat fürwahr Variieren zuzulassen. Freiheit kann nicht etliche einschließen und andere ausschließen. Aufgrund wessen Sagen?
Ebenso wenig hat alles en masse zu sein, auch hat nicht irgendetwas bewilligt und zugeordnet zu werden, und etwas anderes nicht, und, aufgrund von wessen Autorität?
Meine Rede ist – leben und leben lassen, und, lasse etwas zum Klingeln gebracht sein. Meine Rede geht nicht dahin – zu gebieten, noch auch dahin, vorgeschrieben zu bekommen. Ist Freisein nicht mehr erstrebenswert als Haft? Wer ist frei, die Freiheit eines Anderen zu untersagen? Aufgrund wessen Entscheidungsbefugnis ist das alsdann so?
I like bananas and you like banahnahs
I say Havana and I get Havahnah
Bananas, banahnahs, Havana, Havahnah
Go your way, I’ll go mine – Ella Fitzgerald
Heavenletter # 6407 – 11. August 2018 – To What Do You Attribute Your Good Fortune?
Was misst du dein Großes-Glück-Haben bei?
Gott redete …
Geliebte, Kummer und Weh tragen sich im Leben zu, und nicht anders Glück-Haben. Entsage der Beachtung für das Weh und lege dein Hauptaugenmerk auf deine Segnungen. Es gibt mehr als eine Möglichkeit, wie du redlicherweise das Leben betrachten kannst. Du hast die Freiheit, den Brennpunkt darauf zu richten, was du als Ungemach siehst. Du hast ebenfalls Glück-Haben, um jenem ins Auge zu blicken. Es sieht danach aus, jeder wird zum einen oder anderen Zeitpunkt durch tragisches Ungemach verfolgt. Erstklassiges Glück und Beglückungen fallen ebenfalls jedermann zu. Jeder auf der Erde hat die Wahl für bedauernde Gedanken sein ganzes Leben lang, warum indes darauf beharren? Segnungen fallen dorthin, wohin sie hinfallen mögen. Obendrein ist jedermann gesegnet.
Du bist nicht verpflichtet, dich an das Tragische zu klammern. Du kannst jeden Umhang, den du anhast, ablegen und einen anderen anziehen. Mit Sicherheit kannst du das Schild, was an deinem gegenwärtigen Mantel angebracht ist, beseitigen. Es existiert kein Gesetz, welches besagt, du habest dich an eine Vergangenheit zu klammern, die du nicht befürwortest. Behalte deine Fähigkeit zu lächeln bei. In Wahrheit, was ist der Punkt bei einen Schmollmund machen? Viel ist derzeit nicht dabei, oder doch?
Falls du Narben an dir hast, hast du sie nicht in den Vordergrund zu stellen. Auf keinen Fall hat das, was als Tragödie betrachtet wird, in der Art verpackt zu bleiben. Du stehst unter keinerlei Verpflichtung. Tatsächlich ist es so, du hast eine Verpflichtung, deine Umgegend aufzuhellen. Du hast eine Verpflichtung, guten Mutes sein zu dir herzurufen. Übe dich darin.
Gelegentlich warnt dich das Leben davor, einen tiefen Atemzug zu nehmen und dich über das hinaus zu heben, was vor dir oder hinter dir zu sein scheint. Helle deine Perspektive auf. Wer hat dir gesagt, es sei dir erforderlich, an den harten Anteilen des Lebens festzuhängen?
Ich pflege häufig Umgang mit einem einfachen Mann, der seine drei Kinder alleine großzieht. Manchmal hat er einen tiefen Atemzug zu nehmen, um der Vater zu sein, der er gerne sein möchte, anstelle des ungeduldigen Vaters, wie er sich soeben fühlt. Er hebt sich selber und infolgedessen seine Kinder in die Höhe. Er hat nicht in der ungeduldigen Gestimmtheit, in welcher er sich befindet, zu verbleiben. Er trifft eine wohlerwogene Entscheidung, sein Leben zu führen und sich dabei selber nicht derart ernst zu nehmen. Er sieht es nicht länger so, dass sein Leben auf dem Spiel steht. Er möchte, dass seine Kinder merken, wie sie ihr Vater willkommen heißt. Er hebt sich selber hoch und infolgedessen seine Kinder. Er führt sie in seine Welt ein, welche nicht selbstbezogen geheißen werden kann. Er anerkennt die Gelegenheit, die ihm überreicht wurde, die Gelegenheit, zu geben. Er überstrahlt sich selber. Selbstverständlich ist es ihm lieber danach, ein Schläfchen zu machen oder dass ihm Auftrieb gegeben wird, als dass er Auftrieb gibt. So wie der Kleine Prinz, der dürftig war, findet er den Held in sich selber. Er steht aufrecht da. Wahrscheinlich bekommt er keinen Applaus, dennoch beglückt er seine Kinder.
Gewiss ja, das Leben konnte anders gewesen sein, als es hier dargestellt ist. Nichtsdestotrotz, er macht sein Leben besser für Alle.
Er ist ein Held von Mir. Tag für Tag ist er das. Er ist heldenhaft darin, dass er sich selber emporzieht, und dass er infolgedessen seine Kinder mit Anstand groß bekommt. Bravo, lieber Kindesvater. Unter keinen Umständen opferst du dein Leben auf. Du ehrst das Leben deiner Kinder und das deinige um Aller willen. Du steigst in aller Souveränität bis zur höchsten Sprosse der Leiter hoch. Du bist jemand, dessen sich die Menschen entsinnen sollten. Bravo, du hast beim Leben an den richtigen Stellen angefasst. An den höchsten Stellen, da bist du zur Stelle.
Ich schlage dich zum Soldaten des Glückes. Du ebnest den Pfad für alle, anzulangen. Du setzt deine Kinder in Stand. Oh, nein, du bist kein Märtyrer. In deinem Anliegen, bist du ein Vater.
Du entdeckst Ressourcen in dir selber. Du greifst Freundlichkeit an die Schulter, so, dass du freundlich sein kannst. All die Umstände deines Lebens und des Lebens deiner Kinder sind nicht perfekt, gleichwohl kannst du so gut sein, wie du sein kannst. Was für ein Beispiel du für deine Kinder setzt. Du schenkst ihnen Güte und mitfühlendes Erbarmen. Gut gemacht, schöner Freund. Gut gemacht!
Heavenletter # 6408 – 12. August 2018 – In Partnership With God
In Partnerschaft mit Gott
Gott redete …
Geliebte, teures Wesen, du bist mit Meiner Liebe am Überströmen. Du bist von Engeln umgeben. Du bist ein Hauptpfeiler für all die täglichen Wunder im Himmel und auf Erden. Du bist ein Wunder, welches vor dein Selbst gesetzt ist, in Gedenken an die Schöpfung und an das, was Wir, du und Ich, in Uns vereinen. Du stößt die Welt, wie einen Softball, durch die Galaxien den ganzen Weg hin bis zum Himmel. Du setzt ohne weiteres Aufhebens die Erde an Ort und Stelle.
Als ein Emissär des Himmels verstetigst du den Himmel. Du wirst hier noch nicht so ganz dein Einssein mit Mir im Blick haben. Du wirst nach wie vor Getrenntheit sehen, aber nicht mehr lange stellt dies auch nur eine Möglichkeit dar. Trennung kann nicht mehr länger vorgeben zu existieren. Daran gibt es nichts zu rütteln. Du schlägst im Himmel Rad. Du stellst dir nicht einmal mehr vor, dass du auf Schienen fährst.
Abstürzen existiert nicht einmal, denn Ich bin bei dir, und du bist Teil und ein Stück bei Mir. Wir sind eingebunden. Unser Glück ist vollkommen. Das Einssein der Liebe durchdringt jedes Herz und jede Seele mehr, denn du zu glauben vermagst. Du wirst es allerdings glauben. Du wirst es mehr noch wissen. Du wirst Liebe und Einssein als eine Selbstverständlichkeit nehmen. Diese Vergegenwärtigung ist lange überfällig. Hüpfe jetzt im Augenblick zu ihr hin. Kein Trödeln mehr. Kein Ausweiten deines Aufenthalts zwischen Wahrheit und Konsequenzen mehr. Du bist hier auf der Erde und nicht zwischen Welten in der Schwebe gehalten. Du bist die Summe von allem, was triftig und schön ist.
Du bist Meine eigene Wahre Liebe. Komm, setze dich an Meine Seite, denn hier ist es dir vorgesehen zu sein. Du bist Mein alles, und Ich bin dein. Wir sind das Aufeinandertreffen des Einsseins. Wir sind die Wahrheit der Existenz. Wir sind definitiv nicht windige Nachtschwärmer. Wir sind Es. Wir sind Eins. Wir sind das Lied des Lebens. Wir singen zum Rhythmus der Kapelle. Wir, du und Ich, Wir führen im Himmel eine Unterhaltung. Wir rücken die Dinge ins richtige Licht. Wir haben die Dinge ins richtige Licht gerückt, bloß bist du lasch darin gewesen, dich aufrecht hinzusetzen und dir dein selbiges Selbst als Wahrheit zuzueignen.
Wahrheit gehört angepackt, es gehört nicht, ihr gegenüber zu zaudern. Schaffe dich selber jetzt im Augenblick an Ort und Stelle. Dein Platz ist das gesamte Universum. Das ganze Leben ist schlicht und einfach dein. Du brauchst keine Erlaubnis, um zu sein, wer du bist. Du bist eine Gabe von Mir, welche vor das Universum hingestellt ist. Du bist herausragend. Du bist Mein Sonnenschein. Du bist nicht weniger. Du bist die Sonne und die Sterne, welche Ich Allen vermacht habe. Bejahe dies. Nimm Mein Angebot zum vollen Wert an. Was sonst ist für dich da, zu tun?
Entgegennehmen ist kein Umrechnungskurs. Trage dich jetzt hier ein. Selbstverständlich gibt es keine gepunktete Linie, um sich darauf einzutragen. Du kannst dich bloß auf der Unbeschränktheit des Himmelskönigreichs eintragen, wo du in Meinem Herzen in seiner Gesamtheit residierst. Du brauchst keinen Sitzgurt. Selbstverständlich, wo ist es dir sonst möglich, Wohnung zu nehmen, ausgenommen in Meinem Herzen? Alleinig Wahrheit existiert. Wahrheit ist gesund und munter, was meint, Wahrheit ist der Ozean, in dem du schwimmst.
Tauche ein. Das Wasser ist herrlich. Du bist herrlich. Das Leben ist schön. Der Gesang des Lebens ist schön. Das Leben ist besser denn je zuvor, und es geht tief, und erkundet den Himmel in aller Leichtigkeit. Der Himmel ist der Inhalt des Lebens. Und du bist der Inhalt und der Offenbarer des Himmels.
Du schwebst nicht einfach in den Himmel hinein. Du bist der Wortführer des Himmels. Du deckst die Tische. Du wählst das Menü aus. Du versendest die Einladungen. Du sagst den Einladungen zu. Du bist bona fide. Du ziehst dir einen Stuhl her und setzt dich selber hin. Du kennst all die Höhen und Tiefen. Du schreibst die Sitzkarten. Du bist gut darin. Jedermann ist eingeladen, und jedermann sagt zu. Dies wird so klar werden wie der Tag klar ist. Was, das über bleibt, zur Rede gebracht zu werden, ist bedeutsamer denn dies?
Heavenletter # 6409 – 13. August 2018 – Forget Not Even One Heart
Vergiss nicht einmal ein einziges Herz
Gott redete …
Geliebte, tragt die Herzen und Seelen aller, welche euch unterkommen, im Sinn. Gewiss, ihr scharwenzelt nicht um einen jeden herum. Seid die Ruhe selbst. Nehmt euch selber ebenfalls in den Blick. Überseht keinen einzigen. Keiner gehört außer Betracht gelassen. Keiner gehört klein gemacht. Kicke kein Herz in die Vergessenheit. Kein einziger soll außer Acht gelassen werden, und dies schließt dich mit ein. Nimm alle in Betracht, dich inbegriffen. Keiner soll jemanden herunterspielen. Niemals ist es an dir, jemanden klein zu machen – mit Sicherheit nicht dich selber.
Kein einziger ist Nullachtfünfzehn. An keinem gehört achtlos vorbeigegangen. Anerkenne alle Seelen. Komme von Einfachheit und nicht von Aufblitzen her. Rangiere keinen aus. Mindere keinen herab. Blende weder einen Menschen aus, noch erhöhe einen Menschen in seinem Ansehen aufgrund der einen oder anderen Art der Statur in der Welt. Nimm keine Gefangenen. Beweihräuchere keinen. Kümmere dich um jeden. Sei Mir treu, ob in der Öffentlichkeit oder privat. Sei deinem Selbst treu. Sei Mir wahrhaftig.
Nimm alle höchlich in Betracht, und nicht als letztes dich selber. Kein einziger auf Erden ist beiläufig. Jeder ist von Bedeutung. Keiner gehört auf die Seite geschoben.
Entsinne dich der Herzen. Stimme dich selber mit Liebe ab. Liebe akzeptiert jeden auf Erden als eine Ehrung Meiner. Du bückst dich nicht, als verstehe er es sich von selbst, herunter. Du beugst freilich deine Knie, um die Schuhe Anderer zu knüpfen, sobald die Senkel aufgegangen sind. Du tust dies für Mich.
Du bist niemandes Diener, ausgenommen so du für Mich aufwartest. Du bist nicht kriecherisch. Jeder ist von Belang. Du bist von Belang. Alles unbenommen, jeder zählt. Kein einziger hat aufs Abstellgleis geschoben zu werden.
Der Berühmte ist nicht mehr von Belang als jedermann sonst. Keiner zählt mehr oder weniger als du. Es ist eine Parität des Wohlwollens das Gegebene. Es soll keine Entbehrung an Wohlwollen geben. Jede Seele spielt eine Rolle.
Dies ist nicht eine große Angelegenheit. Jeder hat an allem Anteil. Jeder auf Erden ist ein Repräsentant von Mir. Jeder hat dies zu wissen. Du musst dies wissen. Du hast dich dazu zu bekennen. Du hast anstelle eines jeden weiteren Vertreters von Mir ebenfalls zu singen. Geliebte, es obliegt euch, der Vorbote allen Lebens auf Erden zu sein. Kein einziger ist bedeutsamer als ihr. Kein einziger ist weniger bedeutsam. Jede einzelne Seele gehört angekündigt. Jeder ist ein Mensch, dem Beachtung zu schenken ist. Seid euch darüber im Klaren. Keinem Kind steht es an, dass man es durchfallen lässt. Keiner gehört abgewiesen. Es ist ein rechtmäßiger Platz für alle da. Sorgt dafür.
Keiner soll hinterherhinken. Alle gehören hochgehalten. Kein einziger soll zur Seite gelegt werden. Kein einziger gehört weggelenkt. Kein einziger soll unter den Tisch fallen. Kein einziger soll der letzte sein. An allen ist es, in Meinem Gott-gegebenen Licht zu glänzen. Irrt euch darin nicht. Diese Zuständigkeit obliegt euch und obliegt jedermann, mit größter Sicherheit dir. Sprich für Mich. Wohne in Meinem Licht. Mache Mein Licht vor Allen bekannt. Die Sonne scheint für alle. Keiner gehört vor Meinem Licht versteckt gehalten.
Sofern jemand inbegriffen ist, sind alle inbegriffen. Es existiert eine allgemein, allen zuteil seiende Menschheit. Niemand ist ausgeschlossen. Kein einziger ist im Schatten – kein einziger. Mein Licht ist für dich da, um auf jeden zu scheinen, in der Weise, wie der Tag auf die Sonne trifft. Kein einziger wird herausgehoben. Kein einziger wird schlechtgemacht.
Keiner hat eine Statistenrolle. Ehre gebührt allen. Dies meint nicht bloß einige – nicht bloß manches Mal. Huldigung geht an alle. Dies ist das mindeste, was ihr an Meiner Stelle tut. Hebt euch selber in die Höhe. Hebt alle in die Höhe. Befasst euch mit jedem, denn jeder ist Mein Gast und jedem gebührt es, Mein Licht überallhin zu scheinen, wohin dein Blick auch fallen mag. Heilig sind alle. Kein einziger ist auf die Seite gestellt. Alle sind Eins, und Einer für Alle. Du bist Eins. Einssein hält die Erde hoch. Du bist das höchste, und mithin ist es jedermann sonst. Keinem einzigen ist es, minder zu sein. Horche auf Meine Worte ein für alle Mal.
Heavenletter # 6410 – 14. August 2018 – Clear Your Space and Clear Your Life
Räume deinen Platz auf und räume dein Leben auf
Gott redete …
Geliebte, was auch immer am heutigen Tag dir im Sinn steht, bekomme es hinter dich. Habe keinen Rückstau, der über dir hängt. Was ist diese Getriebenheit, in Rückständen zu sein? Sei stattdessen frei. Komme von der gesamten Vorstellung von Verpflichtetsein gegenüber Vergangenem weg. Verstecke dich nicht selber in das Vergangene. Dein Vorsatz jetzt ist der, über die Vergangenheit hinwegzuspringen. Die Vergangenheit hemmt dein unbeschwertes Dahersegeln. Habe freien Platz. Freier Platz klärt deine Lungen, ebenso wie er dein Herz weit auftut. Reinige deine Arterien.
Sofern du Klarheit möchtest, räume in deinem Leben die Pfade auf. Mache Raum für Neues.
Versiebe Gehemmtheiten. Schüttle dich selber auf. Dehne den Raum aus. Du hast davon gehört, dass alles, was es gibt, das Gegenwärtige ist. Die Vergangenheit vorne vor dir gehört geradewegs dir zu. Das Verflossene ist das Verflossene. Die Vergangenheit ist nicht zum Aufbewahren. Sie ist zum Loslassen.
Sie ruft dir womöglich zu: „Behalte mich. Behalte mich.“
Sprich zu ihr: „Du und ich sind miteinander zu Ende. Mache Platz für mehr.“
Bedenke dies einfach – du hast nicht mehr länger anzusammeln. Lasse deinen Ehrgeiz den sein, dies und das mehr los zu lassen. Physische Güter können dir Schätze verkörpern, sie aufhäufen indes belegt deinen Raum zum Atmen.
Mache Platz für Raum. Mache leeren Raum. Du hast nicht jeden Zentimeter des Raums zu füllen. Mehr leeren Raum schaffen ist dein neues Anliegen. Lasse dir nichts Altes in den Weg kommen. Habe nichts bei dir, um darüber zu stolpern oder um es zu erfassen zu haben. Du hast die materielle Welt nicht nötig, um dir deinen Wert ins Gedächtnis zurückzurufen. Es sind nicht die physischen Mittel, die dir am meisten bedeuten. Besitze nichts, und dir ist alles zueigen.
Es steht dir ungemein mehr zu, als dem Auge unterkommt.
Dasjenige, was nicht erblickt wird, geht tiefer und weiter. Was gesehen werden kann, kann nur so und so weit gehen, und, geht allzu oft zu weit. Hebe Wohlstand und Überfluss zeitweilig auf, denn es kann sein, du hast dich damit überschwemmt und es nicht einmal bemerkt.
Kein Bedarf für den Versuch, mit der Vergangenheit gleichzuziehen. Die Vergangenheit kommt einem in den Weg.
Solltest du in deinem Haus, in deinem Keller und auf dem Dachboden Gerümpel haben, dann ist es klar, dass alles das aus der Vergangenheit stammt und dass du an ihm hängst. Du hast nicht physischen Raum zu beanspruchen und deine Durchgänge zu blockieren. Entsperre dich selber. Sei bar des Gepäcks. Was ist es genau, dass du meinst, du müsstest es in voller Sicht behalten? Weswegen ansammeln, unterdessen du freien Raum und Platz haben kannst zum Wachsen? Sammle leeren Raum an. Mache Platz für das Neue und für dich zum Wachsen.
Geliebte, zu jeder Jahreszeit, mache Ich da nicht Platz für das Neue?
Du könntest Vergnügen daran haben, weniger zu haben, um es wegzupacken, und weniger, um es abzustauben und dir herzunehmen und es umzudrehen.
Sei freigiebigen Herzens. Sei riesigen Herzens und schlank im Massengut. In vielerlei Hinsicht, specke die materielle Welt ab, und sieh was alsdann passiert.
Du bist nicht verpflichtet, eine fleißige Biene von Besitztümern zu sein. Du besitzt dein Leben ohnehin nicht. Es existiert kein Bedarf, dein Leben auf Lager zu halten. Du bedarfst schlechterdings keiner großen Speisekammer, die zu füllen ist. Du brauchst nicht weitere Schränke. Was tust du mit all diesen Bügeln und Schuhen, über die du stolperst?
Trage das Schenken von Liebe zusammen. Dein Reichtum kommt nicht von den Dingen, die du behältst. Kehre der alten Weise den Rücken zu. Juble Neuem zu. Besitztümer belaufen sich auf angehäuftes Instandhalten.
Räume deinen Platz und räume dein Leben auf. Du bist nicht hier, um was auch immer in dein Leben hinein zu quetschen. Mache Raum für das Leben. Neues Leben rührt nicht von Anhäufung her, sondern von Raum, um zu wachsen. Erlange Raum. Auf diese Weise weitest du dein Herz aus und schaffst mehr Wesenskern des Lebens in dein Leben hinein. Lasse Raum für Luft zum Strömen. Aufhäufen vergeudet Zeit und Raum.
Heavenletter # 6411 – 15. August 2018 – A New Commandment
Ein Neues Gebot
Gott redete …
Geliebte, eine jede Verantwortlichkeit, die du annimmst, ist eine Gabe, die du der Erde schenkst. Keine Bürden haben in irgendeiner Ecke der Welt zu existieren. Beseitige bei jedweder Bedachtnahme die leiseste Idee von Herzensschwere. Leichtigkeit des Herzens jubelt als dein Neues Gebot. Auf keinen Fall sollst du dich niedergeschlagen fühlen. Absolut nicht. Ich erkläre leichten Herzens Sein als das deinige. Dies ist Mein Wille für dich. Kein einziger soll mit einem Leinensack voll schwerer Steine beladen sein. Freude ist deine Ehrung für die Welt.
Sei leichten Fußes und leichten Herzens. Das Leben auf der Erde soll für Freude da sein. Einem Empfinden von Last gehört nicht stattgegeben. Das Leben ist ein Tanz mit in die Höhe springenden Schritten. Oh, ja, tanze was auch immer die Umstände sind einen Tanz der Freude. Habe nicht einmal bloß einen Gedanken an ein Verantwortungsempfinden als einem Gewicht. Vollbringe Freude rechts wie links. Ein für alle Mal, einzig Freude. Kein Füße hinter sich her Ziehen. Lasse es zu keinen Ausreden bei etwas minderem als Handständen, als Radschlagen, als Tanzen und Singen in den Straßen kommen. Kein Wort der Bestürzung hat über deine Lippen oder Ohren zu kommen.
Sei der Welt Freude. Horch, die Engelsherolde singen. Du bist ein Engelsvorbote, der ein schönes Lied darbringt. Was vor einen Freudenchor du Mir und der Welt singst. Sollte Ich dich für weniger als für Freude ausersehen haben mögen? Nein. Ich suche dich für Freude aus, und das ist es, das ist die ganze Geschichte. Freude ist leicht, sich ihrer zu erinnern. Deine To-do-Liste soll einzig aus Freude gemacht sein. Vorne ganz in der Mitte, ohne Ausnahmen. Trage ein T-Shirt, auf dem steht: Freude Allein. Es soll nichts minderes denn Freude für nachgerade jedes einzelne Kind Gottes gegebenes sein.
Es gilt dir nicht, Dinge verworrener zu machen. Alleinig Freude ist für dich. Trage all die Farben der Freude. Ohne jedwede Konzession an irgendetwas, was minder ist als Freude. Freude führt die Liste an. Freude alleine. Erlebe Freude, selbst wenn deine rechte Hand hinter deinem Rücken festgebunden ist. Zippity Doo Da. Halleluja. Ich stelle dir Freude auf Erden ab. Freude und Freude allein.
Heiligkeit soll Freude sein. Nichts, was auch immer, soll weniger als Freude bis zum Anschlag sein. Deine Freiheit heißt, Freude zum Glänzen zu bringen. Du bist nicht auf der Erde, um für Minderes zu stehen. Niemals.
Lasse, womit auch immer du dich befasst, unverhohlene Freude sein. Erlaube aller Freude, dir vorherzugehen. Du sollst einzig und allein Freude trinken. Inwendig in dir ist ein sprudelnder Strom von Freude. Trinke nach Herzenslust. Lasse Deinen Namen nie endende Freude sein. Freude ist zuvorderst und unbeschränkt. Es existieren keine Grenzziehungen für Freude, an der es ist, inwendig in dir zu strahlen. Achtung. Achtung. Giddyap to joy, little dogie. Umringe dich mit Freude. Eile zur Freude. Freude soll aus dir herausstrahlen. Alleinig Freude. Mit Sicherheit bist du nicht für Abrackern und Beschwerlichkeiten angelegt. Es liegt kein Verdienst in weniger als Freude. Weniger als Freude ist überhaupt nichts wert. Es wird nicht zu Geiz kommen, sobald es auf Freude hinausläuft. Einzig Fülle. Ein für alle Mal, für Alle Freude, rein und klar und innig. Keiner soll Freude kleinhacken. Streue Freude üppig aus. Kein Türken von Freude. Höre Mich. Wahre Freude ist das Gebot, welches Ich Allen auf Erden übermittle. Halte nicht hinter dem Berg damit. Es gibt keine Ausnahmen, keine einzige. Freude ist der Wegbereiter. Allen Freude – das ist zuvorderst.
Deine Lektion lautet, einerlei was, Freude zu lernen und zu erwerben. Je mehr Freude du schenkst, umso mehr Freude ist da. Fülle die Sparren mit Freude. Freude, ganz unverfroren. Dein Leben gehört mit Freude geschmückt. Glückliche Herzen sollen in Hülle und Fülle zugegen sein. Läute die Glocken der Freude sanft, und läute sie klar. Freude ist nunmehr der Weg der Welt. Ist Freude dem Gebot der Liebe für Alle nachrangig? Was kommt als erstes? Freude oder Liebe, Liebe oder Freude? Es ist da kein erstes oder letztes.
Heavenletter # 6412 – 16. August 2018 – Be As You Are
Sei wie du bist
Gott redete …
Geliebte, sei so, wie du bei Mir und bei jedem sonst bist. Mit Sicherheit übe Ich keinen Druck auf dich aus, mehr wie sonst wer zu sein. Das meiste, was du zu sein hast, ist, zu sein, wie du bist. Das meiste, was du sein kannst, ist, zu sein, wie du bist.
Meine Liebe für dich kommt nicht mit einem Preisschild daher. Es ist für dich völlig in Ordnung so, du zu sein. Selbstverständlich heiße Ich dich mit offenen Armen zum Universum willkommen.
Gewiss ja, leiste Mir Gesellschaft. Ich halte dich dicht an Mir und ehre dich. Einerlei worum es geht, du bist Mein Geliebter.
Gewisslich ist es für Mich ein Leichtes, dich zu lieben, ebenso wie es Mir ein Leichtes ist, Meinen Kindern zuzusprechen, einander zu lieben. Ich sitze nicht auf Meinem hohen Ross und putze jeden runter. Du kannst dir sicher sein, dass Meines Herzens Begehren nicht das ist, irgendwen zu zermalmen. Dies wäre genauso töricht, wie wenn Ich Anstalten machte, dich zu jemand anderem zu formen. Ich liebe dich nicht bloß. Ich MAG dich!
Mitunter, da scheint die Welt kaltschnäuzig.
Was es dir zu wissen gilt, ist, dass du Mein Geliebter bist. Ich lege was Meine Ideale angeht nicht Lippenbekenntnisse ab. Ich bin außerstande, dich nicht mit Meinem ganzen Herzen zu lieben. Mit all Meinem Herzen ist die einzige Mir bekannte Möglichkeit, wie lieben vor sich geht.
Selbstverständlich mag jeder gerne Liebe schenken und empfangen. Nicht jeder ist reif für das Gewahren von Liebe. Die Wahrheit ist die, dass Ich ein Naturtalent bin, und dementsprechend du.
Es mag dir so vorkommen, die Welt sei dir nicht so mit offenen Armen entgegengekommen, wie du und Ich es gerne haben möchten. Du hast nicht all die Nachweise unter die Augen bekommen, die du gerne haben möchtest. Lass gut sein, gib Mir statt, dein Herz zu füllen und dich mit Mir zu nehmen. Öffne dich Mir. Ich werde jeden Ritz und Schlupfwinkel deines Herzens füllen und dich nahe an Mir halten, dich tief in Meinem Herzen hüten, wo Liebe überquillt. Du bist Meinem Herzen in Meinem Herzen nah und teuer festgeschrieben. In Meinem Herzen, da bist du laut und stark.
Aus dem einen oder anderen Grund heraus hast du vielleicht das Gefühl, dass jemand, der nicht du ist, begünstigter in Betracht genommen wird. Ihr Lieben, dies kann ausschließlich ein Irrtum eures Verstandes sein. Setzt euch selber wieder in Stand. Ihr seid bei Mir. Ihr begleitet Mich. Ich nehme euch mit Mir mit. Ich nehme euch voller Freude mit.
Es wird gesagt, Ich setzte eure Seele in Stand. Eurer Seele ist niemals etwas abgegangen. Es wird sich euch so anfühlen, etwas in euch könnte am Fehlen sein, anderenfalls würdet ihr euch nicht scheußlich fühlen. Ihr seid vollauf rechtens hier bei Mir, wo Ich euch haben möchte. Ich bin bei euch. Ihr gehört ins Himmelskönigreich, und hier, hier seid ihr. Gib dir selber Auftrieb, Geliebte. Schare dich um dich selber.
Kein einziges Meiner Kinder hat in der Halle auf Mich zu warten. Tritt jetzt im Augenblick vor. Bejahe dich selber als den Geliebten Gottes. Anerkenne Mich als Meine Gabe an dich. Ich bin dein Gott voll und ganz, und Ich liebe dich ganz. Gehe durch Meine Tore ein. Du wirst merken, wie leicht dies für dich ist. Es gibt nichts wie dich, und Ich liebe dich über alles. Betritt den Himmel. Gehe nicht auf Zehenspitzen. Mache dir nichts daraus, was du anhast. Vergiss Voraussetzungen. Meine Augen sind unzweideutig. Ich sehe über die Augen der Welt hinaus. Ich blicke in deine Augen. Ich liebe es, deinen Augen zu begegnen. Wir tauschen Blicke aus. Wir sind als Eins verknüpft, und nichts vermag dies zu ändern. Ich weiß, wie lieben ist, und Ich liebe dich ganz und zutiefst. Versuche es wie du willst, es gibt nichts, was du tun kannst, um Meine Liebe zum Abkühlen zu bringen. Nimm all Meine Liebe entgegen. Halte Meine Hand. Schwinge deine Arme. Wir werden als Eins die Befestigungsmauern der Welt erklimmen. Wir tun dies jetzt in diesem Augenblick. Meine Stärke ist deine. Meine Liebe ist dein. Sei Meine Liebe.
Spüre Meine Liebe.
Heavenletter # 6413 – 17. August 2018 – All Good Is on Its Way
Alles Gute ist auf dem Weg
Gott redete …
Geliebte, alles Gute ist nach wie vor da draußen am Warten, bei dir einzulangen. Du fürchtest dich davor, darauf zu setzen. Du hast nicht darauf zu setzen, gleichwohl, du könntest es ebenso tun, denn alles Gute ist, während Wir reden, auf dem Weg zu dir. Alles Gute ist eben in dieser Sekunde auf dem Weg zu dir. Es mag dir so vorkommen, es sei eine lange Zeit am Eintreffen. Dies ist mehr eine nutzlose Fantasie deinerseits. Der Traum ist die Realität.
Es ist nicht so, dass du für wahr zu halten hast, alles Gute sei auf dem Weg zu dir. Du hast dir klar zu sein, dass es dir wahrhaft achtbar ist, nie endende Gaben in Empfang zu nehmen. Nichts ist zu gut für dich. Du bist allemal gut genug. Es gibt keine Pflaume, welche nicht in deine Handkuhle zu fallen vermag. Dies macht dich nicht zu einem Bettler. Dies macht dich zu einem Entgegennehmenden.
Lasse jedwede Geisteshaltung los, welche du womöglich an dir hast, Ich, Gott, sei knauserig. Vor allen Dingen, beenge dich nicht beim Entgegennehmen. Keine Gedankenbandagen sollen dich von all dem abbinden, wonach es dich und Mich für dich verlangt. Liefere dir selber deine tiefsten Herzenswünsche spornstreichs zu.
Glaube insgesamt an die Erfüllung von Träumen. Das könntest du genauso gut. Hast du an sonst etwas herzhafter zu glauben denn an deine tiefsten Träume? Treibe sie an. Wirf deine Hände nicht in die Höhe, so, als wären deine Träume mitleiderregend und als vermochten sie niemals Wirklichkeit zu werden. Ich sage dir, dass du der Erfüllung deiner Träume und der Meinigen halber hier auf Erden bist. Bist du womöglich der Auffassung, Ich wiese deine Träume ab? Ich habe weitaus beschwinglichere Dinge zu tun.
Es gibt einige Ideen, die du gerne aus dem Kopf herausschaffen möchtest. Hüte Ideen in deinem Herzen, denn dorthin gehören alle deine Träume.
Befürworte nicht Träume halbherziger Ideen. Liebe deine Träume und beteure die Kraft deiner Gedanken. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, die Kraft deiner Gedanken ist die ganze Geschichte. Mit Sicherheit hängt hierin die ganze Legende. Festhalten ist nicht der Weg, um deine Träume wirklich werden zu lassen. Erdrossle deine Träume nicht.
Auf die eine oder andere Weise sind deine Träume machtvoll. Setze deine Gedanken zu allen Möglichkeiten frei.
Gedanken sind angelegt, nie trockengerieben zu werden. Gedanken sind angelegt, des Glückens und Gelingens voll zu sein. Saftige inbrünstige, wohl-zirkulierende Gedanken tragen den Sieg davon. Zum Erstarken gebrachte Gedanken landen auf fruchtbarem Boden. Sei Mein Gast. Du bist immer Mein Gast gewesen, Meine Gedanken als strahlend real entgegenzunehmen. Pflanze deine Gedanken in guten Boden. Wässere sie. Ziehe deine Gedanken nicht allzu früh an den Wurzeln heraus. Du weißt, es ist eine Wartezeit gegeben. Eine Wartezeit bedeutet nicht, Ich wiederhole das, dass deine Träume eine lange Zeit am Eintreffen sind.
Ich möchte dir folgendes sagen. Sobald deine Träume sich vor dir in Erscheinung setzen, heißt dies, es ist dann, wann es stets ein Leichtes ist. Sie sind bereits gekommen. Errichte nicht Barrieren an Gedanken, die dazwischenfahren mit dem In-Erscheinung-Treten deiner ausgesprochen eklatantesten Gedanken. Allem, wonach du sehnlich trachtest, ist es zugedacht, vor dir zum Vorschein zu kommen. Es ist naturgemäß, dass deine Gedanken Wirklichkeit werden. Woher hast du je die Idee bekommen, du könntest der letzte in der Reihe sein? Was für einen Ableiter diese Anschauung doch darstellt. Es gibt keinen Dieb inmitten eurer Gedanken, außer ihr seid es, Geliebte. Habt Begehren inne und nehmt in Empfang. So funktioniert es insgesamt.
Du nennst es ein Wunder, derweilen Träume, welche Wirklichkeit werden, ein alltägliches Geschehnis sind. So hat es zu sein. Komme damit voran. Stoße zu einer Reihe von Wundern, die vor dir ausgebreitet werden. Rate dir nicht mehr länger zu, aufgrund von Zweifeln zu warten. Wunder sind für dich am Warten gewesen, dass du deine Gott-gegebenen Wunder in Empfang nimmst. Deine Wunder warten an jeder Türschwelle auf dich, fauler Knochen.
Heavenletter # 6414 – 18. August 2018 – All Hearts Are Welcome
Alle Herzen sind willkommen
Gott redete …
Geliebte, es liegt euch kein Bedarf an, alles auf der Erde im Auge zu behalten. Die Welt dreht sich mit oder ohne euer Drängen daraufzu. Das Erdenleben ist nicht ein Pferd, dem du zum Reiten Zügel anlegst. Beschenke die Erde. Finde Vergnügen an der Erde. Teile die Segnungen der Erde, gleichwohl bist du nicht der Regisseur der Erde, der sich verpflichtet sieht, alles zurechtzurücken. Es geht gemach und schlicht. Mache Platz für Alle.
Selbstverständlich hast du deinen Beitrag zum Ton des Lebens. Du bist uneingeschränkt, deine Weise zu singen. Wir können sagen, dass du mit der Kutsche des Lebens fährst, gleichwohl wird dir, wie zur Blütezeit Roms, ins Gedächtnis gerufen, dass du, ungeachtet deiner Nobilität, noch nicht der verfügte Herrscher der Erde bist. Vielmehr bist du auf Erden ein Spielgefährte. Du leistest deinen Beitrag, indes bist du nicht eine juristisch verfasste Person, die jemand herumkommandiert. Der Erde, ihr gilt es dir, Beifall zu spenden; dem gegenüber steht dir nicht an, auf ihr mit dem Fuß zu stampfen. Die Erde ist der Spielgrund für Alle.
Die Erde ist dir nicht, gegen sie anzustürmen oder dich in die eine oder andere Richtung zu wenden, gleichsam als wärest du ihr ein zuerkannter Diener, welcher die Palasttore auf- und abschließt oder alle Vorhänge zuzieht.
Die Erde ist ein Heim für Alle und nicht für jemand bestimmtes. Sofern Menschenwesen Vögel wären, würde jeder auf der Erde aus den Fenstern heraus und in sie hinein fliegen, dann würde jeder seine Sicht und seinen Ausdruck finden, dem gemäß, wie es ihm oder ihr beliebt oder wie er oder sie sich dazu gedrungen fühlt.
Nicht alle Vögel sind Zugvögel. Nicht alle bleiben einem Ort verpflichtet. Die Augen des Adlers sind nicht die Augen eines Spatzen. Kein einziger hat das gleiche Gefieder zu tragen. Auf Gottes Erde ist niemand verpflichtet, seine Haare nach links oder nach rechts zu scheiteln. Keiner hat ein Neinsager zu sein. Ja und nochmals Ja ist das gegebene, und Alle sind im Leben auf der Erde willkommen, und keine zwei haben identisch oder von einem anderen verschieden zu sein. Gott unterhält keine Massenproduktion. Gott erschafft, und Ich, Gott, erschaffe jede Falte und jeden Falz, so wie es ihm zugedacht ist, in Erscheinung zu treten.
Himmel und Erde sind Meine Königreiche. Wir leben zusammen, du und Ich. Dass wir Eins sind, bedeutet nicht, dass Wir diesem oder jenem Tribut zu zollen haben. Wir sind Eins, gleichwohl keine Kohlepapierkopien.
Es ist Raum für jede Vogelart auf Erden. Es existiert eine Fülle an Irdischem Leben, und Alle sind willkommen. Es gibt keine Barrieren. Keine Zugangserlaubnis. Keiner wird an die Seite gestellt. Keiner wartet an der Tür. Jeder meint das: – Jeder.
Es gibt keine Checklisten. Kein formelles Abrechnen. Kein vor Ort zu sein Haben. Keinen Zählappell. Jeder ruft sich selber auf. Es gibt keine Armeen, die zur Aufmerksamkeit gelangen und sich mit Gewehren oder Salutschüssen hervorheben. Es gibt kein Marschieren im Gleichschritt. Keine Uniformen. Akzeptanz, Liebe, und keine Zurückweisungen sind das gegebene. Alle sind passend, und keiner ist gezwungen, an allen vieren gefesselt zu sein.
Natürliche Ordnung und nicht Aufzwingen ist das gegebene. Lockerung und Ruhe ist der Tagesbefehl. Es existiert keine Opposition. Ein Willkommensein ist zugegen. Alle Herzen sind willkommen geheißen. Jeder kann auf dem Karussell fahren. Kein einziger muss hier oder dort hinaufkommen oder herunterkommen. Das Konzept von Raum für Alle wird rund um die Uhr ausgelebt. In der Tat, der Antrieb ist der: „Je mehr, umso fröhlicher.“
Etliche Worte sind nicht mehr länger bekannt. Es gibt so ein Wort wie unerwünscht in Gottes Königreich nicht. Auf Gottes Erde gibt es für ein solches Wort keinen Gebrauch. Wer sollte aus einem derartigen Wort etwas Sinnvolles machen mögen, und aus was für einem Gott-verlassenen Beweggrund heraus? Für welchen Sinn könnte ein solches Wort in einer Welt stehen, welche Gott aus der Fülle Seines Herzens erschaffen hat?
Blicke nicht mehr länger darauf, was eventuell unstatthaft ist. Trage Licht vor dir her und scheine dein Licht auf die Welt, so, dass Alle sehen können, was Ich machte, als Ich dich machte.
Heavenletter # 6415 – 19. August 2018 – Fortune Cookies
Glückskekse
Gott redete …
Geliebte, habe diese eine Idee zuoberst in deinem Sinn: Schlicht so wie du in Wasser schwimmst, so schwimme in der Idee, dass du eine Person, die Glück hat, bist. Lasse diesen Gedanken deine Namenszeile sein.
Denke dir unvergessliche Einfälle für Glückskekse aus, die dein Wohlergehen sichern. Wenn du dein Leben in Schwung bringen möchtest, so kannst du das anpacken:
„Ein jeder Tag hält entzückende Überraschungen für dich vor.“
„Jemand Verheißungsvolles kommt soeben in deinem Leben um die Ecke.“
„Geliebte, du ziehst Glückssträhnen zu dir her, wo immer du unterwegs bist.“
„Das Leben hält jeden Tag schöne Überraschungen für dich bereit.“
„Das Leben küsst dich auf den Hals.“
„Du bist der eine Eine unter Gottes Lieblingsgeschöpfen.“
„Gott liebt dich nicht bloß. Gott mag dich. Gott steht für dich auf.“
„Gott dient dir das Leben auf einem Goldenen Tablett an.“
„Gute Gesundheit, Wohlwollen, und Glück folgen dir Nacht und Tag.“
„Du bist zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.“
„Sonnenschein, Sternenlicht und Licht folgen in deinen Fußstapfen.“
„Das Leben nimmt dich bei der Hand.“
„Das Leben arrangiert sich aufs Schönste für dich und die Deinen.“
„Du tanzt fantastisches Licht.“
„Der Brunnen deines Lebens ist über alle Maßen voll.“
„Geheiligt sei Dein Name.“
„Wie staunenswert geduldig und freundlich du bist.“
„Du machst es, dass des Universums stille Träume wahr werden.“
„Das Leben ist nachgerade beträchtlicher, als du auf den ersten Blick dachtest.“
„Wohin du auch blickst, es ist mehr Liebe am Warten, bei dir anzulangen.“
„Das Leben kehrt dich in Liebe auf.“
„Du bekommst stets mehr Segnungen, denn du solche erbeten hast.“
„Du wachst jeden Morgen mit dem Gefühl auf, du seist zwanzig Jahre alt.“
„Du bist vielversprechend, sehr vielversprechend.“
„Du hörst dich selber den ganzen Tag durch ‚Halleluja‘ singen.“
„Das Leben wird unentwegt besser.“
„Sorgen haben sich aus dem Staub zu machen.“
„Du läufst Endlos auf Wolke sieben.“
„Ich segne die Luft, die du atmest.“
„Du bist eine Blume, die blüht.“
„Du bist eine köstliche Entdeckung, welche Gott enthüllt.“
„Du öffnest die Tore Meines Herzens, Geliebte.“
„Dein Leben it aus Glückskeksen gemacht.“
„Du bist das Knospen einer Rose.“
„Gott bittet dich, sich an den Händen zu halten.“
„Gott und du sind Ewiger Sonnenschein.“
„Gott öffnet deine Augen und dein Herz.“
„Gott und du stoßen in einem Herzschlag aufeinander.“
„Das Leben ist eine Schublade, die du aufziehst.“
„Du bist in der Mitte des Lebens.“
„Du bist Gottes Göttliche Inspiration.“
„Leben ist bestens.“
„Du wirbelst um das Universum herum, ob du das nun merkst oder nicht.“
„Du bist bereits alles, was du je gerne sein wolltest. Jetzt im Augenblick bist du Unendlich. Guten Morgen, Sonnenschein!“
„Jedesmal wenn du hochblickst, da BIN Ich hier, und warte auf dich!“
„Das Königreich Gottes, welches Wir gerade im Moment innehaben, ist Voller Schönheit.“
„Ich bin hocherfreut.“
„Das Leben ist wunderbar, obschon – mehr ist am Kommen!“
„Die Kapelle wird bald anfangen.“
„Verehre und liebe über alles.“
Heavenletter # 6416 – 20. August 2018 – Choose Both the Finite and Infinite
Entscheide dich für beides, für das Endliche wie das Endlose
Gott redete …
Geliebte, entwickle deine Zuhörfertigkeiten. Im Großen und Ganzen kennst du dich recht geht aus, wie plaudern und schwatzen ist. Höre mehr zu. Gehe zum Anfang zurück. Habe es mit dem eigentlichen. Es gibt Steine, die du nicht aufzuheben hast. Reden ist einer von ihnen. Es ist gut, dich in einem Mindestmaß Stille anzusiedeln. Decke deine Grundlagen ab und bewahre sie.
Nimm dich dem an, was dein ist, dich dem anzunehmen. Nimm dich dem an, dem du dich von jeher nicht angenommen hast.
Selbstverständlich, ja, jeder möchte gehört werden. Dies gehört zu den Lieblingshobbys zahlreicher Menschenwesen. Ihr möchtet euch darin auszeichnen, Punkte hinzu zu erhalten und an der Spitze herauszukommen. Ihr Lieben, ihr habt bereits fast alles miteinbezogen. Ihr steht an der Spitze der Partie. Entsinnt euch, Geliebte, dieses ganze Spiel auf der Erde ist eine Partie, und – wie ihr bei allen Arten von Spielen gewinnen möchtet.
Den meisten Meiner Kinder ist es wohl sehr danach, dass Ich mehr Erläuterungen gebe. Ich bin soeben am Erläutern. Wofür wackelst du soeben in deinem Sitz hin und her? Still dasitzen kann eine großartige Tätigkeit sein. Selbstverständlich gilt dieser Rat nicht für jeden. Kein Rat ist von der Art. Nicht jeder hat von A bis Z die gleiche Vorlage. Die DNA ist eine Variation davon. Ihr seid alles, gewiss, ja, verknüpfterweise. Das steht absolut fest. Ihr seid nahe genug.
Verknüpftsein bedeutet nicht, dass ihr nicht einzigartig seid. Kein einziger hat seine Einzigartigkeit zu erweisen. Ihr habt nicht einer unter einer Million zu sein. Ihr seid nach Lage der Dinge Eins mit Mir, und dies meint, ihr seid tatsächlich gut genug.
Es ist in Ordnung, eine Unebenheit an einem Holzblock zu sein. Ihr habt nicht an jedem einzelnen Tag und an allen Tagen Spurmacher zu sein. Keiner hat sich hinter sich zu lassen und sich zu überholen. Du hast dir nicht zuvorzukommen. Ganz ohne Mühe bist du einer in einer Million. Keine zwei sind wiederholbar. Es ist okay, ein Nickerchen zu machen.
Euch-Wegziehen kann euch förderlich sein. Geschäftiges Treiben ist euch nicht erforderlich. Es gibt keinen Punkt, den ihr zu machen habt. Ich höre euch in Stille. Ich spreche zu euch in Stille. Geliebte, Ich bin die Pause, die erquickt. Ich gebe euch ein Tune-up. Gewiss ja, checkt bei Mir ein. Vernehmt Meine Stille. Zehrt sie auf. Haltet sie nahe an euch. Hütet Meine Stille in eurem Sein. Falls ihr denn etwas in den Vordergrund stellen müsst, dann stellt eure eigene Stärke in den Vordergrund, welche sich in eurer Stille als voll und umfassend ausweist.
Lärm kann ab- und zudecken. Stille deckt besser ab. Stille belässt keinen Stein unumgedreht. Stille spricht allerorts. Falls es dir sehr darum zu tun ist, effektiv zu sein, probiere es mit Stillesein. Auf diese Weise hat keiner seine Ohren zuzuhalten.
Hat nicht Wasser eingedämmt zu werden, um irgendwo drinzubleiben? Du hast nicht jedes Juwel wegzugeben. Auf Erden gibt es mehr als einen Sinn zum Hören. Es gibt zudem den Sinn des Fühlens auf zahlreichen Ebenen. Erspürte Gefühle decken mehr ab als ein Chor zirpender Grillen. Wie machtvoll doch Gefühle sind – insonderheit Gefühle, die sich auf Liebe belaufen und nicht auf fanatisch-rabiate Emotionen.
Letztlich, wie viel mehr hat geredet zu werden? Wörter sind endlich. Stille ist endlos. Worauf möchtest du wetten, auf das Endliche oder auf das Unendliche?
Was davon bist du? Nun, natürlich beides. Schließe dich Mir im Unendlichen an. Wovon möchtest du mehr, von einem Ende oder von einem Fortlauf? Ich gehe davon aus, Wir können sagen, dass selbst das Endliche für immer und ewig fort- und fortgehen kann. Gewiss ist am Leben mehr dran als das Endliche. Es ist ebenfalls an dir weitaus mehr dran als das Endliche. So steht es um die Dinge. Das Leben prämiert dich. Es entlohnt jeden. Ausnahmslos. Alle qualifizieren sich für Endlosigkeit. Allen ist Unendlichkeit zugesichert. Es ist hier nicht Beliebigkeit. Das ist flächendeckend so. Von A bis Z seid ihr ein todsicherer Tip. An der Stelle kein dich Durcheinanderbringen.
Heavenletter # 6417 – 21. August 2018 – Chugging Right Along
Entlang tuckern
Gott redete …
Geliebte, nimm eine klare Haltung ein dem gegenüber, dem du stattgibst, dass es dich bestürzt macht. Es ist nicht alles verloren. Du befindest dich nicht im Griff eines Spannstocks. Sofern du ein Kapitän eines Schiffes wärest, hast du das Schiff noch nicht versenkt. Du bist eine Minute lang von dem Kurs abgekommen. Du hast es nicht dermaßen schwer zu nehmen. Du wurdest nicht attackiert. Du bist nicht über Bord gefallen. Dir steht die Option zu Gebote, Enttäuschungen mehr philosophisch und gelassen zu nehmen. Du hast nicht mal eine einzige Begebenheit dermaßen schwer zu nehmen. Am Ende des Tages, da hast du nicht so fix und fertig zu sein.
Ihr habt das Leben nicht harsch zu nehmen. Das ist euch nicht angelegen. Geliebte, befasst euch mit dem Erlernen der Kunst des Loslassens. Ihr habt nicht wegen eines Missgriffs durchzudrehen und mit eurem Latein am Ende zu sein. Ein Fehler hat nicht eine fatale Schwachstelle zu sein. Lasst ihn los.
Ein Auto, was nicht anspringt, ist ein Auto, was nicht anspringt. Es ist nicht das Ende eures Lebens.
Sowie du ans Ende deines Lebens kommst, selbst dann hast du nicht das sogenannte Ende deines Lebens derart schwer zu nehmen.
Ungeachtet dessen, was man den Tod nennt – du stirbst nicht. Sofern es stimmen würde und zuträfe, dass du stirbst, anstelle dessen, dass du dabei falsch liegst, kann es ohne Weiteres so sein, dass du eine weitere Runde beim Leben zugestellt bekommst.
He, übergeschwappte Milch ist übergeschwappte Milch. Wische sie auf, gehe aus der Tür und milk eine weitere Kuh. Die Welt hat nicht geendet. Du hast nicht übermannt zu werden. Du bist machtvoller als dies. Gib dir nicht statt, aus dem letzten Loch zu pfeifen, derweilen morgen ein anderer Tag ist.
Wo bloß ist Gutartigkeit hingeraten? O. k., du bist in eine Pfütze getreten. Wer sagt denn, du habest darüber laut aufzuplärren? Ich nicht. O. k., du hast es es nicht gern, in Pfützen zu treten, was allerdings ist schlimm daran, dem mit einem HA! HA! zu entgegnen. Lache lieber als schreien. Was für ein Vorteil liegt darin, mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen, und sei es bloß eine Sekunde lang? In eine Pfütze treten ist nicht haargenau eine Tragödie. Selbst dann, wenn es dies irgendwie wäre, kraft welchen Gesetzes musst du ein Grabtuch über den Tag ziehen?
Wie steht es damit, in Betracht zu ziehen, dass du glücklich dran bist, dein Herz dieses Durcheinander schlucken zu lassen, anstelle dessen, dass etwas anderes erheblich größeren Ausmaßes bei ihm ans Ruder kommt. Du weißt, dass du nicht alles, was sich im Leben dramatisch abspielt oder sich nicht dramatisch begibt, benötigst und an dich nimmst.
Vielleicht hast du ein herrliches Konzert komponiert, und die beschriebene Seite deiner großartigen Arbeit wurde in den offenen Kamin hineingeweht und verbrannte. Ach. Du wirst wohl eher nicht in der Lage sein, die gleiche Arbeit noch einmal auszuführen, allerdings kannst du ein weiteres Stück schreiben. Ich empfehle dir, dass du diese Enttäuschung hinter dich bringst.
Immer und ohne Verzug, tuckere im Leben entlang.
Sieh zu, dass du Freude bei dir behältst. Komme ohne Entmutigung aus über das, was nicht das Ende der Welt darstellt. Sofern du einen schlimmen Zeh hast, freue dich auf jeden Fall darüber, dass es der Zeh ist, der weh tut. Sieh das Gute in dem, was du hast. Du kannst erneut starten. Kein Bedarf, dem Verflossenen getreulich nicht von der Seite zu weichen.
Es ist ein neuer Tag am Kommen. Mache einen neuen Anfang. Komme damit gut zu Rande. Schmiede das Eisen, solange es heiß ist. Nimm einen jeden Anlass wahr, um voranzurücken und nicht festzustecken. Wenn du im Schnee feststeckst, machst du natürlich Anstalten, aus dem Schnee herauszukommen. Ein Missgriff kann bloß ein Missgriff sein. Er kann nicht eine verhängnisvolle fehlerhafte Stelle sein. Geliebte, ihr wurdet nicht gestern geboren. Ihr seid niemandes Narren. Ich schaffe euch nicht zur Erde, damit ihr an der Zeitung von gestern festhaltet. Geliebte, Ich habe euch eine „Aus der Haft Entlassen und Frei – Karte“ zukommen lassen. Sie ist ein Straferlass des Gestern. Kein Fortbestehen mehr, dass der gestrige Tag Macht über euch hat, und sei es bloß einen extra Tag lang mehr.
Sowie euer Leben einen blendenden Tag in den Vordergrund stellt, vermögt ihr ihm alsdann einen weiteren Tag lang Macht über euch einzuräumen, und, daraufhin schafft ihr euch im Leben voran und kommt mit dem neuen Tag mit Meinen beglückenden Segnungen spielend zurecht.
Heavenletter # 6418 – 22. August 2018 – Who and Where Are You?
Wer und wo bist du?
Gott redete …
Geliebte, jeder ist Ewig und Endlos und für immer und ewig dagewesen und soll auf dermaßen tiefen Ebenen stets sein. Das allgemeine Getrippel in der Welt nimmt Einen schier ein Augenblinzeln lang ein – sofern es denn dies tut, auf die eine oder andere Weise.
Ein Gutteil der Welt kommt einem Strohfeuer gleich über. Es ist in einer einzigen sogenannten Minute hier, und in der nächsten ist es nirgendwo sonst aufzufinden, und du fragst dich, wohin es gegangen ist, und wunderst dich, wo du gewesen bist und was du deinem Dafürhalten nach getan oder nicht getan hast.
Es war einmal – da warst du gewöhnlich bevor etwas anfing ganz aus dem Häuschen.
Jetzt, da sind Jugend und Schönheit wenn es hoch kommt eintägig. Jugend und Schönheit sind nach allem was dir klar ist eher ein schlechter Streich, der dir gespielt wurde.
Du hast das Empfinden, dass das grundlegende Du sich irgendwie weggeschert hat. Tatsächlich ist es so – was du dir selber anpreist, hält nicht all deinen Begehren des Herzens stand. Ab und an hast du ein vages Empfinden, dass du einen Moment lang hier bist, und den nächsten nicht.
Du hast das Gefühl, dass ein Part von dir irgendwo fortgefallen ist. Du bist dir überhaupt nicht im Klaren, auf wen und auf was du dich beläufst, und weswegen und wo und wann du jetzt in Wirklichkeit existierst, falls du das denn tust. Es ist, als seist du in Zeit und Raum in Schwebe gehalten worden. Es ist, als seist du davon entlassen worden, dein Herz an Ort und Stelle zu halten. Kann es denn wohl sein, dass du hier ein Eindringling, oder ein Laufkunde oder jemand bist, der dabei ist, hinaus zu laufen?
Vielleicht hast du, und Andere ebenfalls, einen Akt des Verschwindens bewerkstelligt. Einen Augenblick lang hier, und im nächsten weg. Etwas geht vor sich, und du bist nicht sicher, was es ist. Etwas liegt falsch. Wo ist jetzt der Ort für dich, um dort zu bleiben, falls es denn in der Tat an dir ist, dass du gewahrt bleiben sollst. Dein Gefühl ist wohl eher etwas ähnlich, über welches du deinen Sinn geändert hast. Vielleicht bist du abgeschweift gewesen, und weißt nicht so recht, wie du zurückkommen kannst. Du strittst es schnurstracks ab und schafftest es nicht zurück zu einem Anflug einer Chance, dir einen Reim daraus, was was ist, zu machen.
Ja, was ist ein Gedanke von dir wert, unterdessen du dich vernebelt fühlst? Vielleicht bist du nicht einmal mehr länger die Frucht an dem Weinstock.
Wo und an welcher Stelle ist es dir verduftet? Falls du wirklich existierst, zu welchen Hügeln machst du dich soeben auf? Vielleicht hast du als Anhalter eine Mitfahrt bekommen? Existierst du irgendwo verborgenermaßen?
Wirst du jemals wieder zurück und am Laufen sein, oder wirst du dir selber für immer unbekannt sein, nicht mehr denn ein Schatten deiner selbst, ununterscheidbar, weit im Hintergrund? Könnte es sein, dass du nichts mehr als ein Gerücht bist?
Ist irgendwer da, der sich deiner – um der lieben alten Zeiten willen – entsinnt? Liegt irgendwo ein glühendes Aschenstück von dir übriggeblieben herum?
Es kann sein, nach einer mit einem guten Schlaf zugebrachten Nacht, wirst du es herausbekommen, wo du deinem Vorgeben nach gewesen sein könntest, und etliche andere Bewandtnisse überdies entfalten und offenlegen, welche du bis anhin als etwas Reales angesehen hast.
Kann es sein, dass du nichts mehr denn ein nachträglicher Einfall bist? Und weswegen ist dir alldies dermaßen von Belang? Du rufst dir nicht mehr länger ins Bewusstsein zurück, was du dir von Anfang an gewöhnlich aus dem Leben gemacht hast. Ist das Leben nichts mehr als ein Zwischenspiel? Du hättest ausgesprochen gar nichts dagegen, dass es bei ihm auf etwas hinausläuft.
Wo kommt all diese Verschwommenheit her, und weswegen existiert Wahrheit in einem so erheblichen Maße mehr denn Gewissheit? Ganz bestimmt, du hattest damit gerechnet, dass dir eine umfänglichere Portion Leben zugeteilt werden würde. Wohin, und ja nachgerade, wo ist sie hin, und wann wird sie zurückkehren, falls sie es denn überhaupt tun wird? Wie erkennst du, dass du es zu einem Come-back schaffst?
Bist du der eine und einzige auf der Erde, der sich in ebenderselben Weise auf dem Trockenen sitzend fühlt?
Heavenletter # 6419 – 23. August 2018 – Oases in the Desert
Oasen in der Wüste
Gott redete …
Geliebte, schaffe dich zurück zu der Anschauung, dass dir eine jede Person, auf die du triffst, einerlei, wie du dich in einem bestimmten Moment oder im Rückblick fühlst, bestimmt ist, sie zu treffen. Inmitten des Lebens auf Erden ist dir ein jedes Seinswesen eine hohe Gabe. Du bist privilegiert, dieser Person zu begegnen – eine unter den wenigen Menschen, auf die du in der einen oder anderen Weise persönlich gestoßen bist. Du lernst eine Seele kennen. Segnungen dämmern dir auf.
Ja, es gibt da jene, die dir in gutem Glauben Guttun und vortreffliche Gütigkeit darstellen. Du wusstest, sie waren Goldes wert. Selbst als du in aller Deutlichkeit sahst, dass sie bewunderungswürdig sind, hast du dich doch zu der Zeit nicht eimal anfänglich angeschickt, ihnen und dir selber mit all der Liebe, die sie verdienten, aufzuwarten. Jetzt steht es dir klar vor Augen – sie waren Oasen in der Wüste.
Jetzt möchtest du sie gerne in den Arm nehmen und küssen, sie mit Trommelwirbel dir und deinem Herzen, aus dem Perlen und Auszeichnungen tröpfeln, kundgeben. Jetzt, da würdest du sicherstellen, dass du Gold zu ihren Füßen schaffst. Oh, für einen einzigen weiteren Blick in ihre Augen würdest du deine Lobpreisungen für sie bis hoch hinauf in den Himmel erheben mögen. Oh, wenn du doch bloß all das nochmals zum Ausdruck bringen könntest, was sie dir bedeutet haben, als du die Gelegenheit dazu hattest.
Es gab eine große Vielzahl Anderer in deinem Leben, die du unverkennbar als Bedrängnis gesehen hast, die du ertrugst, und aus denen du einen ausreichend erheblichen Wirbel gemacht hast; du wünschtest sie dir zutiefst aus deinem Leben heraus, wahrhaftig, dein Wunsch war es nicht, vor lauter Liebe über sie herzufallen.
Und dem gegenüber gab es jene wenigen vorbeigehenden Kostbarkeiten, welche du kaum zur Notiz genommen hast, derweilen du dieser Tage nach dem Privileg schmachtest, in ihre Augen zu blicken und ihren Wert anzuerkennen. Oh, jetzt würdest du unversehens ihr Loblied bis hoch hinauf in den Himmel singen, und fürderhin ihre Gegenwart, welche dir in dem Lichte Gottes gegeben worden ist, hochheben. Es war etwas an ihnen gewesen, ihre Würdigung, die sie dir entgegenbrachten, etwas, was sie in dir und in Anderen sahen, was dich erfüllt und voll machte. Sie erkannten dich zurecht. So war es.
Du erinnerst dich an eine Grundschullehrerin, die für dich die Sterne und die Sonne bedeutete, weil sie dich gernhatte. Nunmehr erwachsen, möchtest du alles tun, um ihr zu sagen, was sie dir alles bedeutet hat – die eine Lehrerin im Universum, welche dich unverfroren liebhatte. Sie hatte für dich das gesamte Universum mit hellen Sternen entzündet. Jetzt würdest du Berge versetzen, um deiner Lehrerin einen Geschmack davon, was sie auf dich geschüttet hatte, zukommen zu lassen.
Nun sage Ich, Gott, dir, dass du kaum weißt, wie viel dir deine Liebe und Dankbarkeit bedeutete in der Welt, welche ihrerseits nicht stets deren Kostbarkeit anerkannte. Geliebte, so geht es des Öfteren in der Welt zu, gleichsam, als könne Sich-Besinnen auf einen weiteren Tag warten.
Niemandes Liebe ist vergeudet; nicht die deine, nicht die eines anderen. Liebe füllt jetzt im Augenblick Herzen. Herzen wieder befüllen ist ebenfalls die Manier der Welt.
Dein Glück ist vollkommen. An einem gewissen Tag werden alle Ströme der Liebe zusammenlaufen, und es wird zu solch einem Jubel kommen, dass du gewahren wirst, dass jedwede Liebe bei Licht betrachtet mit sich selbst gleich beträchtlich ist.
Du hast überdies Liebe weitergereicht. Kein Fluss der Liebe trocknet aus. Das ist in der Welt, die Ich gemacht habe, ein Fakt. Ein weltweites Ausschütten von Liebe ist vollauf das gegebene, auch dann, wenn es dir so vorkommt, dass kein Ausmaß dem, was dir vermacht worden ist, gleichkommt.
Entpflichte dich von der Bangigkeit, denn, in einem anderen Sinne, kein Ausmaß an Liebe, welche du schenkst, kann ausreichend sein. Geliebte, lege nicht Bedauern auf — eine Form vertraglicher Verpflichtetheit in deinem Herzen. Keine Selbstkasteiung bitte. Es gilt dir nicht, Pluspunkte und Minuspunkte zu zählen.
Güte und Erbarmen werden dir alle Tage deines Lebens folgen. Für immer und ewig bist du uneingeschränkt, zu geben und zu empfangen. Auch Ich gebe in deinem Namen, Geliebte.
Heavenletter # 6420 – 24. August 2018 – Humankind
Menschengeschlecht
Gott redete …
Geliebte, du hast zahlreiche Gedanken in deinem Sinn, welche auf unterirdischen Tiefen herumrennen, bevor sie dir bewusst unterkommen.
Wir können sagen, dass du sie träumst, bevor sie Wirklichkeit werden. Es sind deine eigenen Gedanken, die sich vor dir erheben und geheißen sind, wahr zu werden. Du hast, vielleicht, unbekundete Verlangen, die von Zeit zu Zeit voll entfaltet hochschnellen. Gesegnet seist du.
Geliebte, du erschaffst deine eigenen vergegenwärtigten Begehren.
Ab und an kommt es dir so vor, als seist du aus dem Blauen heraus gesegnet. Selbstverständlich sind es deine eigenen Gedanken, welche dich beglücken. Selbstverständlich kann man sagen, dass du und Unsere gesegnete Verbundenheit deine Träume erschaffen und sie zudem manifestieren. Du wirst eventuell überrascht sein, allerdings kannst du bejahen, dass dein Leben deine Schöpfung ist. Dein Leben ist genau genommen nicht dir angehängt. Du hast es erstrebt, und du hast bewerkstelligt, dass es sich abspielt. Es kann dir ohne Weiteres so scheinen, als hätten das Universum oder Ich es dir geschenkt.
Ja, Geliebte, du bist deine eigene Schöpfung. Ah, ja, du steckst die Samen ein. Du pflanzt die Weinstöcke. Deine unbezeichneten Verlangen sind die Samen, die du pflanzt. Du hast die Namen deiner Saaten nicht zu kennen. Du beschwörst deine Begehren herbei. Und wie du es gernehast, sobald deine Begehren zu ihrer Krönung heranwachsen. Du bist der Künstler, der deine Schöpfung malt. Womöglich hast du es nicht bemerkt, bis dann der Zweig zu blühen beginnt. Du bist der Künstler deiner Schöpfung. Kein einziger von da draußen malt sie für dich.
Öfters ist es dir danach, Mich als die Quelle gutzuschreiben. Du und Ich, Hand in Hand und Herz an Herz, schnuppern dort gemeinsam hinein. Selbstverständlich ist dies etwas Tieferes als der Gebrauch eines Pinselstrichs. Der Same deines Begehrens ist ein Impuls, und der Impuls ist dein. Seine Ausstrahlung ist dein. Es ist dein Erblühen. Dies ist ein Sprössling von dir. Es bist du, der deine eigene Musik erschafft. Du spürst sie überdies auf. Es ist alles insgesamt dein. Du kannst sagen, du hast Glück. Du bist glücklich dran, du zu sein, der all das erschafft, was du in die Welt der Erde ausstrahlst.
Bei allem was du bist, du bist deine eigene Version von dir. Du bist kein zufälliges Begebnis. Du erschaffst deine eigenen Versionen von dir.
Du bist eines der Weltwunder, und kein einziger erschafft alleine. Ein Gewebe der Schöpfung ist vorhanden. Du zierst dich selber. Du nimmst den Anfang mit verehrungsvoller Liebe. Du stolperst wirklich nicht über dich selber. Du bist eine Blume, die aufblüht. Du bist eine Rose in der Blüte. Mit Sicherheit pflanzt du dich zeitig.
Du denkst vielleicht, ein unbekanntes Händepaar pflanze das Herz von dir ein, alldieweil es deine Hand ist, welche dich eintopft und dir zusieht, wie du zu einer sichtbaren Höhe heranwächst. Du siehst dir selber beim Wachsen zu. Du wässerst dich selber. Du nimmst in Freude zu. Du erschaffst in Freude. Wie gut du dich entwickelst, wie wohlgestaltet, wie aufkeimend, wie gewaltig du bist. Läute alle Glocken. Schalte die Straßenlaternen ein. Du bist dein eigener dienstbarer Geist.
Du wächst zu deiner vollen Höhe aus. Du hüpfst vor Freude. Es gibt keine Freude, welche deiner eigenen Würdigung gleichkommt. Du kommst von irgendwo her. Du kommst auf dein eigenes Geheiß hin. Du bist dein eigener Bildhauer.
Du bist ein Schöpfer von Freude. Du legst dich selber frei. Du wächst in der Sonne. Du bist die Frucht, die du anpflanzt. Du ziehst dich selber groß. Du legst dich selber deinem Selbst an den Tag.
Du kannst dich selber ein Genie nennen, wenn du magst. Du kannst dich selber das Geschenk des Weisen nennen, und du bist der Weise aus dem Morgenland.
Du kannst dich ein Göttliches Geschenk von Gott heißen, allerdings setzt du dich selber zusammen. Du startest den Tanz, und spielst die Flöte, aus der deine eigene Musik hervorgeht.
Du singst für die Welt. Du bist die Stimme des Menschengeschlechts.
Heavenletter # 6421 – 25. August 2018 – To the Wonder of Yourself
Zu deiner eigenen Verwunderung
Gott redete …
Zur selben Zeit wie du dich selber erschaffst, lässt du dir Gedanken entgehen, dass es dies ist, was du unentwegt tust. Weswegen lässt du dir entgehen, was vonstatten geht? Weil du in einer Benommenheit bist. Du wirst einfach noch nicht so recht wach geworden sein. Nun möchtest du deine Augen weit aufmachen zu deinem eigenen Erstaunen.
Du hast die Redeweise gehört, dass du nicht weißt, was du tust, dieser Ausdruck nimmt jetzt allerdings eine neue Bedeutung an. Du weißt nicht, Wer du bist. Nun, die frohe Nachricht dabei ist, dass sich deine Herzzellen gegenüber der Liebe in dir öffnen, welche du nun ebenfalls zu jedem nah und fern hin ausstrahlst. Jetzt beginnen alle, dich als sie selber zu sehen. Jeder, der dich sieht, sagt im Stillen zu sich: „Wieso denn bloß, hier bin ich, stracks vor das Universum gesetzt!“
Hier nun was zu sagen ist: Du hebst an, zu erkennen, dass du dein eigener Schöpfer bist, ebenso wie der Schöpfer von Allem. Du erschaffst überdies einen jeden anderen.
Kein einziger ist alleine erschaffen. Kein Buch wird kraft des Bewusstseins eines einzigen Autors geschrieben. Alles ist auf Wechselseitigkeit.
Selbstverständlich erschafft kein einziger als einzelner. Erschaffen ist eine Gruppen-Bewandtnis. Kein einziger existiert alleine, und kein einziger ist alleine erschaffen. Alles ist wechselseitig – alle Schreiber und alle Leser.
Vielleicht bist du der Auffassung, du tuest alles, was du tust, einzig um der Errichtung deines selbst halber, du tuest es schier zu deinem eigenen Vergnügen. Du bist nicht ein einzelnes Selbst, ebenso wenig bist du niemals alleine, dem Empfinden von Einsamkeit zum Trotz, welches du dermaßen uneingeschränkt auf deinen Schultern sitzen hast.
Du bekommst zu hören, dass Ich dem Vernehmen nach Eins sei, was freilich bin Ich, derweilen du bereits Eins mit Mir bist?
Des weiteren, was bist du, derweilen du für immer und ewig Eins mit Mir bist?
Was weißt du deinem Dafürhalten nach überhaupt, so du dermaßen fassungslos bist, während du hier und da herumhastest?
Du kennst kaum deinen eigenen Namen.
Wie oft kommt Mein Name als dein eigener Refrain zu dir? Meine Musik wird durch das ganze Universum gespielt. Du hast nicht das Radio einzuschalten. Ich bin Meine Eigene Schwingung, welche durch deinen Blutstrom läuft.
Ich bin der Berg, und Ich komme zu dir. Natürlich tue Ich das. Ich komme in einem Traum, den du deiner Vorstellung nach träumst, selbst so du es bist, welcher bereits in Meine Präsenz hineingelaufen ist. Du rennst nicht bloß in Mich hinein. Du durchkreuzt Mich in Mir um der alten Zeiten willen.
Ich baue Uns in dem Bilde des Einesseins des Einsseins. Ich möchte dich ganz offen Mich Selbst heißen.
Wir sind stets dabei, uns dem Wunder, welches Wir fortwährend gewesen sind, aufzutun. Es existiert nicht Minderes, um sich dem gegenüber zu öffnen. Wir beugen uns zu Unserem Einen selbst, so Unser Eines Selbst das Universum durchdringt.
Wir sind Einssein, welches dem Einssein zusieht. Wir sind Einssein, welches das Einssein anguckt und vielleicht das Gespür hat, Wir kämen mit etwas davon. Es gibt nichts, um davon fortzukommen, Wir möchten solches nicht, und Wir haben dies nicht nötig, mit der einen Ausnahme, dass Wir Uns Selbst zum Narren halten. Wir legen Uns nicht über einen sehr langen Zeitraum herein – sofern Wir das überhaupt tun.
Fürwahr, du möchtest Wahrheit und nichts als Wahrheit. Es gibt nichts, um davon fortzukommen, was auch immer dies irgendwie meint oder nicht meint.
Du schmachtest nach der unverfälschten Ware. Du möchtest tägliches Brot. Du möchtest die Herrlichkeit des Lebens im Naturzustand. Ich, Wir, Du bist die Herrlichkeit, nach der Du trachtest.
Das Leben ist auf Liebe gegründet. Es gibt nichts anderes als Liebe, und Wir sind Sie! Liebe liebt Liebe. Liebe kann nichts anderes tun als lieben. Liebe erschafft, und nichts anderes wirkt dies. Liebe ist das Fundament der Schöpfung. Liebe ist der Schöpfer, dessen ungeachtet, wessen Schuhe die Liebe in dem Augenblick anhat. Wir tragen die Schuhe von jedem anderen, oder überhaupt keine.
Heavenletter # 6422 – 26. August 2018 – Life for the Fun of It!
Leben um des Vergnügens an ihm halber!
Gott redete …
Geliebte, was hat es alles mit der Frustration auf sich? Du bist ausreichend vertraut mit ihr. Sie plagt dich oft genug. Du scheinst die Ursache von ihr nicht zu begreifen. Der Grund ist der, dass du auf deinem besten Auftreten bestehst. Du hast nicht andauernd mit Frustration zu fechten, so, als stündest du ihr gegenüber in einer Verpflichtung. Verdrossenheit kommt von deiner eigenen Hartnäckigkeit her. Du neigst dazu, etwas zu wollen, so wie du es gerne haben möchtest, währenddessen du es möchtest. Du möchtest nicht aufgrund eines Minderen ein Risiko eingehen. Du bestehst auf deinem allerbesten Auftritt, dessen ungeachtet, wie oft du es ohne Erfolg versucht hast.
Gewiss ja, du bist mit der Vorstellung aufgewachsen, niemals aufzugeben. Du möchtest die Dinge erzielen, so wie du es willst, dessen ungeachtet, wie du im Verlaufe dessen dich träge dahinschleppend gerätst.
Du hast nicht etwas auf die Beine zu stellen. Unabhängig davon, was du in Hinsicht auf Erzielung alles in dich aufnimmst, du kannst zu jedem Zeitpunkt zwischendurch anhalten. Wenn etwas ganz offensichtlich zu schwer ist, dann ist dies ein guter Zeitpunkt, dass du für eine gewisse Zeit einen Gang runterschaltest. Mache es dir leicht, über ein Hindernis hinweg zu springen. Komme von einem anderen Pfad her.
Sowie du liebst, was du tust, bleibe dabei. Sowie du über dein Stehvermögen hinaus frustriert bist, scheide für eine Weile aus. Dies macht dich nicht zu einem Drückeberger. Dies ist dir dabei hilfreich, irgendwohin zu gelangen, wohin du möchtest. Gib dir selber eine Pause.
Wenn du findest, dass du dich selber verschleißt, dann probiere etwas, was nicht so schwierig ist. Erquicke dich. Du hast nicht frustriert zu sein ohne ein Ende in Sicht. Du hast Meine Erlaubnis, den Ball fallen zu lassen.
Wenn du einen Kuchen gebacken hast und er dir angebrannt ist, hast du dich selber nicht zu zwingen, einen weiteren zu backen, um deine Verve unter Beweis zu stellen. Du hast dich nicht jedes Mal geltend zu machen. Sei ein Mensch, der Raum für sich selber macht und den Weg für das Leben ebnet, damit es dich, ebenso wie dein Gelingen, in Betracht zieht. Du bist etwas wert.
Du weißt bereits darum, du kannst deine Liebe nicht nötigen, dass sie vergolten wird. Du kannst dich ebenfalls nicht dauernd nötigen, jedes Mal eine „Eins“ zu bekommen. Versuche es an einem anderen Tag wieder. Es ist in Ordnung, deine Melodie zu wechseln. Du bist zu Freude berechtigt.
Sofern dir im Leben etwas lieblos zu sein scheint, hast du dabei nicht der Hauptleidtragende zu sein. Du hast nicht alles zu übertreffen. Du hast nicht durchzustehen, sodass du sagen kannst, du entwickelest dein Durchhaltevermögen weiter. Lege etliches von deiner Kraft in das Entwickeln von Freude.
Gelingen ist nicht immer all das, was es aufgeknackterweise ist. Nimm es dir an, gut zu dir selber zu sein, und erhebe dies zu deiner Freude. Du hast nicht dauernd einen guten Auftritt zu haben. Es ist ebenso schön, mit dir in einem guten Verhältnis zu leben. Du kannst zu dir selber ein guter Kamerad sein.
Dies soll nicht besagen, dass alles nach deinem Willen zu gehen hat. Die Welt schuldet dir nicht einen Unterhalt. Sofern dir jemand ein gutes Auskommen schuldet, dann bist du das. Du schuldest dir das!
Nimm Mich dafür bei Meinem Wort. Sorge um dein Wohlempfinden.
Lasse Mich dich daran erinnern, dass du ein Menschenseinswesen bist – nicht ein Automat. Du bist nicht hier auf der Erde, um irgendwelche Rekorde zu brechen. Du bist nicht hier, um dich so sehr du es kannst abzumühen. Du bist nicht hier auf der Erde, um so sehr du es kannst am längsten am Leben zu bleiben, gleichsam als wolltest du dir eine Auszeichnung unter den Nagel reißen. Du bist hier, um schlicht zu sein. Abmühen ist nicht angelegt, dein mittlerer Name zu sein. Du bist nicht besser, weil du mit einer Menge vorlieb nimmst, so, als würdest du einen Preis für Durchhaltevermögen erringen. Dies macht dich nicht fabelhaft. Falls du dich durch das Leben hindurch wurschtelst, ist das durchaus ebenfalls okay. Du hast nicht die Welt zu überholen. Du bist hier, um deine Zeit hier zu genießen. Das Leben auf der Erde ist nicht angelegt, für dich ein mühseliger Test zu sein.
Genauso wenig hat es ein todsicherer Kandidat zu sein. Das Leben ist aus mehr gemacht denn aus einem einzigen Aspekt des Lebens. Das Leben ist als vielfältig prangend bezeichnet worden. Wieso denn nicht?
Was macht deinen Aufenthalt hier lebenswert? Was bringt dich dazu, ‚Hops‘ zu meiner Lou‘ zu singen! Sei freudiger, denn du überbeansprucht bist.
Heavenletter # 6423 – 27. August 2018 – On with the New
Es mit dem Neuen zu tun haben
Gott redete …
Geliebte, lausche auf das Neue! Füge das Wort NEU deinem Vokabular hinzu. Sei neu. Ah, ja, entpflichte das Alte. Tatsache ist, dass du heute neu und frisch bist. Du bist vorgesehen, ein Atemzug frischer Luft zu sein. Erlange neue Höhen. Lange neue Längen. Stelle dir selber dein Selbst vor. Umgehe das Alte. Bleibe nicht in dem Alten stecken, so, als sitzest du gestern mit den Schuhen im Teer fest. Winke das Neue herbei.
Sieh anders. Mache dir dies zur Aufgabe. Füge deinem Leben neue Dimensionen hinzu.
Es gibt keine NEUEN Wahrheiten. Es gibt dem gegenüber Wahrheiten, die dir neu sind! Das ist gut. Du bist hier um zu wachsen. Wachsen bedeutet, dass du es wagst, dich zu ändern.
Das Leben in der Welt ist immerfort frisch, es ist nicht zum Wiederaufwärmen.
Heute ist ein neuer Tag. Heute kommt nicht zweimal. Du bist nicht hier, um mit gestern rumzumachen.
Es gibt kein gleiches Althergebrachtes. Niemals. An jedem Tag ist es dir, neu zu sein. Dies ist eine andere Weise Meiner Darlegung: „Wache auf, Gottling!“ an dich. Eine neue Dämmerung kommt herauf. Neuheit ist dir. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du mittendrin im Leben bist. Mache Purzelbäume in den heutigen Tag. Dies ist jetzt soeben deine Chance. Heute, da schlage Rad, und, wieso bloß nicht?
Du gehörst zu dem Heute. Sei unangeheftet. Strecke dich! Dir obliegt es nicht, im Leben sitzen zu bleiben. Komme aus jenem alten bequemen Stuhl heraus. Bleibe lebhaft. So lange wie du auf Erden am Leben bist, begrüße das Leben. Mache etwas Neues aus dem Leben. Heiße das Leben willkommen, und bereite ihm heute eine neue Abschiedsfeier.
Erinnerst du dich der Geschichte von den Drei Kleinen Schweinen? Sie machten sich auf, ihr Glück zu suchen. Jedes schulterte einen Rucksack und begab sich auf den Weg. Die drei Kleinen trottelten nicht herum und warteten nicht auf ihr Glück, dass es, gleich wie gestern, unter Segel ging.
Leite dich selber weiter. Habe Pep und Elan. Du bist nicht verpflichtet, im Leben herumzusitzen und müßig auf einen neuen Tag zu warten, dass er dämmert. Sei gerüstet für einen neuen Tag.
Möge deine Vorfreude heute die Sonne wachmachen. Der Sonne ist es, zu scheinen. Sie ist bestimmt, zu scheinen. Ich sage dir offen und ehrlich, dass Wandel der Name der Partie ist.
Jetzt im Augenblick, da habe Ich den Wunsch, dass du den Gedanken der Munterkeit weiterträgst – voranzurücken zu etwas Neuem – den Gedanken an eine neue wagemutige Geschichte, welche nicht von Furcht handelt. Behagen ist nicht der Name deines Ausflugs. Das war er nie. Du bist ob Abenteuer hier auf der Erde. Biedere Beständigkeit ist alte Schule. Wache auf! Du bist angesagt und gehörst nicht wiedergekäut von gestern. Du bist heute lebendig.
In der Fabel Die Drei Kleinen Schweine, ah, darin kommt ein großer böser Wolf vor. Lege nicht so viel Beachtung auf den großen bösen Wolf. Rücke voran. Bedenke Mich, anstatt dich Wandel zu widersetzen. Lasse das Leben nicht zuschnappen und sich verriegeln.
Die drei kleinen Schweine begannen mit dem rechten Fuß, als sie ihr Glück suchten. Was für ein Unterschied doch existiert zwischen sein Glück suchen und die Augen auf Gefährdung gerichtet halten. Blicke selbstverständlich in beide Richtungen, wenn du die Straße überqueren möchtest. Kein einziger sagt dir, es gehe darum, tollkühn zu sein.
Das eine kleine Schwein baute sich ein Strohhaus, ein anderes baute eines aus Zweigen, und eines errichtete ein Haus aus Ziegelsteinen, welches alle drei beschützte und zum Niedergang des großen bösen Wolfs führte.
Ich sage: Wage dich hinaus, dein großes Glück zu suchen. Es liegt dem Gedanken, Furcht beiseitezuschieben, allerhand Beträchtliches an. Furcht hat nicht an jeder Ecke herumzuschleichen. Folge Meiner Unterweisung, möchtest du das tun? Mache die Schotten nicht dicht.
Gefahr hat nicht dermaßen begeistert aufgenommen, dermaßen zählebig und ungestüm zu sein, wie sie es anscheinend laut der Ansage der Welt ist. Du hast dich nicht so stark festzuklammern.
Heavenletter # 6424 – 28. August 2018 – God’s View of Life
Gottes Sicht des Lebens
Gott redete …
Geliebte, Mein Blick auf das Leben geht mit Abstand über den menschlichen Gesichtspunkt auf das Leben hinaus. Wie klar Ich das Leben rückwärts wie vorwärts sehe. Wie einfach es ist und um wie viel einfacher es für euch sein könnte, wenn ihr es sehen könntet, wie Ich es sehe, anstelle dessen dass ihr eure Meinungen für heilig ausgebt, wie ihr es gelegentlich zu tun pflegt.
Ich segne dich. Wie gut Ich Mir dessen, wie euch, die ihr an den Frontlinien steht, das Leben vorkommt, gewahr bin. Ich bin Mir darüber im Klaren, natürlich bin Ich das. Ich bin nicht naiv. Ich weiß, wie verängstigend euch das Leben treffen kann. Ich bin Mir dessen bewusst. Ich bin nicht unbewusst. Ich bin nicht nonchalant. Ich weiß recht gut, dass das Leben, so wie ihr es seht, nicht etwas für Spaßvögel ist. Ich mache Mir nicht etwas vor. Ich mache Mich nicht über eure Ängste lustig. Ich vergegenwärtige Mir eure Ängste. Ich weiß, ihr könnt eure Ängste nicht einfach mir nix dir nix wegfallen lassen. Ich weiß darum, wie real euch eure Ängste und Sorgen sind.
Mit Sicherheit erkenne Ich, dass ihr sie nicht einfach so unter dem Kissen versteckt halten könnt. Ich möchte niemals, dass ihr euch derart, wie ihr es tut, abmüht.
Gleichzeitig bemerken Wir, dass Furcht und Schmerz zudem existieren, um euch zu schützen. Nicht dass ihr dafür dankbar seid, dass Angst und Schmerz je einmal in die Welt eingeführt worden sind. Ihr würdet es so nicht anstellen, falls ihr das Sagen darüber hättet.
Selbstverständlich ist Mein Blickwinkel ein anderer als der eure. Ich sehe in der Nähe und in der Ferne, während ihr geneigt seid, in der Nähe zu sehen, und nicht so weit. So ist es nun einfach. Ihr seid dabei, hinzuzulernen und zuzunehmen.
Das ist klar, ihr wollt, dass euch oder sonstwen Angst oder Schmerz niemals verheert, nicht einen Tag lang in einem Jahr, und nicht einen halben Tag lang in zehn Jahren. Kein einziger wünscht sich jemals irgendeine Art Pein herbei. Dies fühlt sich euch allzu sehr wie eine Bestrafung an. Ihr würdet freudig, falls ihr das könntet, Negativität von der Welt tilgen.
Ihr Lieben, kalt und heiß gleich, Angst und Schmerz existieren in der Welt. Sie sind allen vorliegend.
Zum Glück, Freude, Liebe, Lachen und Wohlergehen werden ebenfalls allen dargeboten. Das Leben in der Welt, so wie es bekannt ist, trägt alle Möglichkeiten bei sich.
Freilich wird kein einziger je und sei es bloß eine der beglückenden Segnungen, welche das Leben ebenfalls darbietet, fortwerfen.
Ich weiß sehr wohl, dass ihr, vorausgesetzt, ihr hättet die Gelegenheit, mit aller Macht und sei es bloß ein einziges Kind vor Leiden und davor, was als Sterben hervorgehoben wird, bewahren mögen wolltet. Ich weiß, dass das bei euch so ist. Nichtsdestotrotz existiert diese Gelegenheit für euch nicht. Einerlei wie viel euch dies bedeuten würde – und sei es bloß für ein einziges Kind –, euch reut es, dass euch diese Option nicht zur Hand ist.
Ich habe euch ganzen Herzens Mich um diese Befähigung anflehen hören. Ich weiß, es gibt Zeiten, wann ihr im Austausch dafür euer eigenes Leben hergeben würdet, gleichwohl sind euch die Hände gebunden. Ich weiß, wie ihr euch fühlt. Denkt nicht, Ich sei ein mutwilliger, oder ein willen-loser Gott, oder ein erbarmungsloser Gott.
Das Erdenleben ist in Bewegung gesetzt worden. Im alltäglichen Leben hat, um den Zeitplan auch nur eines einzigen Zuges zu ändern, eine Menge in Betracht genommen zu werden. Gewisslich existieren dabei Unbekannte. Eine Änderung auch nur eines Kettengliedes von Begebenheiten bringt alle mit ins Spiel. Leben ist unfehlbarerweise zusammengefügt. Geliebte, selbst bei aller Güte in deinem Herzen und bei aller Liebe für alle Menschen, es ist ein Grund vorhanden, weswegen das Leben so ist, wie es ist, und ein Grund, weswegen du nicht den Lauf des Lebens ändern kannst, dessen ungeachtet wie würdig deine Motive sind. Selbst bei den höchsten Motiven sind unbekannte Faktoren zugegen. In der Welt ist ein Gleichgewicht vorhanden; Motive sind nicht gelassen und nicht gleichmäßig.
Heavenletter # 6425 – 29. August 2018 – Heaven Is Our Address
Himmel lautet Unsere Adresse
Gott redete …
Ein Empfinden von Unvollendetsein scheint euch hinterher zu sein, so, als gäbe es etwas, was euch abgeht, und bei dem ihr womöglich niemals herausfindet, was es ist. Ja, ihr habt ein Sehnen an euch, indessen ist das, was hergeflogen gekommen ist, leerer denn eures Herzens Sehnen. Bei allem was ihr wisst, ihr könntet am Sehnen sein nach einem Sehnen.
Sobald euch ein Zahn fehlt, findet eure Zunge die Lücke.
Es kann nicht sein, dass eure Seele oder ein Teil eurer Seele fehlt, was allerdings ist diese Verschwommenheit, die euch da und dort folgt? Ihr kennt ihren Namen nicht. Ihr legt etwas an dem verkehrten Platz ab oder vergesst insgesamt, was jetzt ein Blanko zu sein scheint. Ihr möchtet gerne eine Suchmannschaft losschicken. Vielleicht habt ihr eure Adresse verloren. Könntet ihr eine vermisste Person sein? Könnt ihr euch möglicherweise selber verfehlt haben? Könnt ihr euch ausgestrichen, und dies niemandem mitgeteilt haben? Wieso wurde euch das nicht gesagt?
Ich trage euch nun an, hinaus in die Natur zu gehen, und Ich möchte eure Seele wieder instandsetzen. Ihr werdet euch euer Selbst wieder ins Gedächtnis rufen. Ihr werdet dahinterkommen, was ihr hier auf Erden tut. Nicht mehr länger das Gefühl haben, irgendwie weg oder auseinander zu sein. Zieht eure Socken aus. Lasst eure nackten Füße das Gras berühren. Entsinnt euch der frischen Luft. Bevölkert das Universum dicht hinauf.
Jetzt in diesem Augenblick, da findet ihr euch selber. Ihr habt noch nicht ganz den Dreh von der Endlosigkeit herausbekommen. Ihr vermögt die Endlosigkeit nicht eng bei euch zu halten. Es gibt für sie keine Inhaltsangabe, bei der ihr nachschlagen könnt. Es ist mehr am Leben auf Erden dran, denn eurem Auge unterkommt.
Vielleicht habt ihr die vertraute Bewandertheit in Vergessenheit geraten lassen. Ihr seid in Sicht. Ihr seid in Kontakt. Ihr hebt an, euch selber zu vernehmen, wie ihr euer Lied summt.
Etwas Bewundernswertes geschieht. Es hat sich dauernd abgespielt. Ihr seid soeben nicht am Meer am Baden. Ihr seid voll und tief in dem Einen Ozean. Ihr schwimmt zur Küste hin oder ihr schwimmt weiter weg von ihr. Ihr schwimmt!
Ihr braucht keine Verstärkung. Das Wasser ist fantastisch. Ihr seid fein. Denkt weniger. Seid. Seid einfach. Gebt euch selber statt, so frei zu Sein wie eine Brise. Setzt mit dem Denken, was Sache ist, aus. In Wahrheit gibt es keine Sache. Sache existiert nicht. Der Inhalt des Lebens stellt sich als leerer Raum heraus – diese Fülle von Leersein, welche restlos rechtmäßig ist. Macht euch nichts daraus, was scheint. Alles, was im Eigentlichen auf diesem Planeten existiert, sind Ausdrucksweisen von Liebe. Es gibt keine Wildnis. Es gibt kein Verrechnen für irgendetwas. Liebe macht sich selber rundum bekannt.
Da sind keine Kalender. Keine Einträge. Keine Personalausweise. Da ist Ist-heit in Hülle und Fülle. Da sind Widerspiegelungen der Sonne. Du bist eine Widerspiegelung der Sonne, welche du betrachtest. Die Sonne wärmt dich. Du bist nahe am Zuhause. Vielmehr, du bist Zuhause. Du bist hier bei Mir Zuhause. Du hinkst nicht hinterher. Du bist mit Mir frei am Fliegen. Wir steigen auf das Ross der Liebe, welches über den Himmel fliegt. Du hast den Himmel nie verlassen. Du existierst im Himmel. Du hast eine prächtige Sicht, welche inwendig in dir einlogiert bleibt. Du bist niemals nicht Zuhause. Manchmal bist du nicht so recht in der Lage, dich auf dieses Helle Licht, welches dich verzehrt, zu fokussieren.
Seid nicht aberwitzig, Geliebte. Die einzige Existenz, welche existiert, liegt im Himmel. Es gibt keine andere Stelle um zu sein. Der Himmel weitet sich aus, und dementsprechend tut es euer Herz und tun es die Herzen Aller.
Willkommen zu Meinem Land. Kommt und setzt euch bei Mir hin, und Wir wollen all die Schätze des Himmels bekunden. Wir machen Uns nicht auf, um sie zu beweisen. Dies ist ganz einfach so, wie es ist. Der Himmel ist Unsere Adresse. Just dort sitzen Wir und Lieben Wir die Welt, so, dass alle es sehen können.
Liebe ist allenthalben am Fliegen. Liebe ist der Meister des Universums. Haltet eure Augen auf Liebe gerichtet. Licht ist dein Kanu, Bruder. Licht ist dein Herz, Bruder. Geheiligt sei Unser Name.
Heavenletter # 6426 – 30. August 2018 – Is Life Not Beautiful?
Ist das Leben nicht schön?
Gott redete …
Geliebte, sowie du die Welt von ihren Unterfahrungen von unterhalb all der Nebeneinanderstellungen, welche die Welt im Großen erzwingt, her siehst, wirst du dein Leben als helles Licht erblicken. Du wirst die Welt und das Leben sehen, so wie Ich sehe. Du wirst keinen Zweifel daran haben, dass das Leben genauso ist, wie es angelegt ist, zu sein.
Gegenwärtig hast du die Neigung, in klar umrissenen, beschränkten Weisen zu sehen.
Dir ist es offensichtlich, dass das Leben seltsam und nicht normal ist. Einerlei, wie viele Male Ich davon rede, das Leben sei so, wie es bedacht ist zu sein – du bist unerschütterlich darin, Ich würde eine rosarote Brille aufhaben, währenddessen du realistisch seist.
Du machst gewisse Veranschlagungen. Du disputierst das Leben. Du redest dir ein, das Leben sei dir nicht passend übergeben worden. Du sagst, das Leben, so wie es bei dir anlangt, sei unangemessen. Du sagst, es sei ein Missgriff vonstatten gegangen. Du sagst, das Leben, so wie es heute oder gestern von seinem Anbeginn an dir übergekommen ist, sei fehlerhaft gewesen. Du bist dir darin sicher. Du sagst, das Leben habe seine Art und Weise nachzubessern.
Was wäre, wenn das Leben genauso, wie es kommen sollte, daherkommt? Was wäre, wenn du es bist, der das Leben nicht in seiner getreuen Realität sieht? Öffne dich zu der Anschauung hin, dass du ganz naturgemäß ohne irgendwelche Anstrengung auf neue Weise zu sehen vermagst. Was wäre denn, wenn du das könntest?
Was wäre, wenn du gegenwärtig das Leben durch ein gewelltes Fensterglas anschaust, welches deinen Blick verzerrt. Das Fenster, durch das du blickst, ist verquer.
Du bist rasch dabei zu sagen, dass du nicht an Märchen glaubst. Du glaubst nicht an sie, demgegenüber hast du dir eine Liste von Waren besorgt, welche besagt, das Leben laufe darauf hinaus, dich zu enttäuschen, und hältst du an deinem Beleg fest. Die Chancen stehen gut, dass du, einerlei wie lauter du bist, dein Leben auf ein Hörensagen hin, was dir zugereicht worden sei, deutest.
Nebst einem Übersetzer wie Mir, Welcher von dem Gipfel eines Berges her seine Übersetzungen vorbringt, bist du langsam darin, die Sprache des Lebens zu übersetzen.
Geliebte, manchmal bist du wohl eher wie ein Computer-Übersetzer, der die Oberfläche abkämmt und dabei nur soundso weit kommt. Die äußere Welt, in der du lebst, spricht zahlreiche Sprachen.
Sowie du eine tiefe und geschickte Passage des Lebens erfassen möchtest, würdest du dir dafür nicht das Wort eines Computerübersetzers hernehmen, welcher die Oberfläche einer Seite durchkämmt und für sich die Beschränkungen deiner herkömmlichen Bezugspunkte als deine Leitlinien heranzieht. Du kannst Meine Übersetzungen des Lebens nicht in Vergleich bringen mit Computerübersetzungen, welche bis zum Ende über die Oberfläche hinwegrennen.
Die äußere Welt, in welcher du lebst, spricht zahlreiche Sprachen. Es ist mehr bei deinem Leben zu deuten, als die Bezeugungen dessen aufweisen, was dir über die Generationen hinweg überhändigt worden ist.
Ein geübter Übersetzer wird feinsinnige Schlüssel-Passagen aufzeigen, welche ein computerisierter Übersetzer insgesamt eher verfehlen wird. Ein geübter Übersetzer wird dir auf zahlreichen Ebenen eine breitere Sicht darlegen. Ein geübter Übersetzer wird ohne vieles Hinzutun Pfeile in allerhand verschiedenen Farben bei sich haben, die auf Schlüsselpassagen hinweisen, welche dein Leben in einem neuen Licht an den Tag legen werden.
Ein geübter Übersetzer wird in zahlreichen Akkorden schöne Musik hinzufügen, und dir dabei auf ein Mal sieben Torwege zum Himmel darbieten.
Nun, sieh neu, nicht mehr länger verquer. Du wirst Insidertipps von Mir empfangen. Du wirst dich nicht betrogen fühlen.
Du wirst den Himmel sehen, von der Wurzel bis zum Stamm, bis zu den Blättern und Blüten, querbeet in unschätzbarer Süße. Dies ist die Art eines Übersetzers des Lebens, welcher Ich BIN.
Du wirst nicht einer von den legendenumwobenen blinden Männern sein, welche wie ein Elefant aussieht dadurch begreifen, dass sie allerhand Partien des Elefanten anfassen und berühren. Du wirst WISSEN, nicht dich fragen und wundern, denn Ich werde dir auf ein Mal den ganzen Elefanten voll umfänglich enthüllen.
Niemals mehr wird die Frage an dir nagen: „Wie konnte mir diese Tragödie passieren?“
Ich würde dich fragen: „Von was für einer Tragödie sprichst du soeben?“
Du wirst nicht mehr länger Tragödien sehen.
Alle Verbindungen im Leben werden für dich aufscheinen.
Die Strahlen Meines Lichts werden ihr Licht auf dein Herz scheinen, in dem Moment, in dem du erwachst. Zweifel werden sich nicht mehr länger erheben.
Die Wahrheit wird dir so naturgemäß in Erscheinung treten, wie es die Sonne tut, während sie vom Osten her aufgeht.
Heavenletter # 6427 – 31. August 2018 – What About Free Will?
Wie steht es um freien Willen?
Gott redete …
Sind nicht die Verbindungen im Leben staunenerregend? Keine zwei Menschen im Leben sind genau gleich, gleichwohl existieren dermaßen viele Ähnlichkeiten. Vielleicht legst du den Gedanken an Ähnlichkeiten unter der Bezeichnung zufälliges Zusammentreffen ab.
Ich habe dir gesagt, dass es keine Koinzidenzen gibt. Was bedeutet dies dir alsdann – dies: dass es keine Zufälle gibt? Dass es keine Überraschungen gibt? Dass alles bereits bekannt ist? Dass alles vorherbestimmt ist?
Wie steht es dann um freien Willen? Bedeutet freier Wille also, dass du selber all das, was zu dir herkommt, zu dir hergebracht hast? Dass du etwas mit ihm zu tun hattest? Allerdings, wer in aller Welt sollte selbstverständlich jemals das Verlangen an sich haben, eine Ehefrau von Heinrich VIII. sein und enthauptet werden zu mögen?
Wer in der Tat ist der Urheber dieses Geschicks? Oder wer ist es nicht?
Geliebte, nun stellst du Mir die Frage:
„Gott, ist es das, was Karma bedeutet? Das Zurückzahlen für unsere vergangenen Taten?
Falls Karma etwas gegebenes ist, wie komme ich dann jemals aus ihm heraus? Ist Leben ein Patt?
Ich frage dich, Gott, kann mein ganzes gegenwärtiges Leben den Taten meiner aufgehäuften Vergangenheit geschuldet sein? Handelt infolgedessen mein ganzes gegenwärtiges Leben von Verwichenem? Ist die Vergangenheit ein Schraubstock, aus dem es praktisch unmöglich ist herauszukommen? Ist die Vergangenheit ein Kummet, eng um meinen Hals gezogen? Stellen meine Taten die Summe meines Lebens dar?
Geliebter Gott, hast Du mich beständig im Auge?
Steht das Wort Tat sinnbildlich für den ganzen Behuf meiner Existenz auf Erden? Wird auch Vorhaben und Absicht in Rechnung gestellt? Lasst uns einmal sagen, ich habe meine guten Taten getan, also kann ich mit dem Karma durch sein. Was besagt dies über das gesamte Genre meiner Geistesverfasstheit? Was besagt es über meine Seele? Sind gute Taten dann also ein Beweggrund, vielleicht wie so eine Art ‚Komme aus dem Karma heraus – Freikarte‘?
Ist mein Gutsein dann wie ein Bestechungsgeld? Sofern ich in der Vergangenheit verwerfliche Taten begangen habe, möchtest Du dann nicht jetzt, dass ich unschuldig und ohne Falsch bin? Ist dieses Karma eine Art déclassé, eine Art von Heruntergekommen-Sein, eine Art Double-bind? Hast Du das für mich aufgelegt? Hast Du, Gott, mich mit Karma verkuppelt?
Gott, bei den Dingen verfolge ich eine harte Linie. Sei Dir sicher, ich respektiere Dich und danke Dir dafür, mir dieses Leben geschenkt zu haben, gleichwohl, wo ist meine Liebe, sowie es auf das Karma hinausläuft? Wo ist mein Unschuldigsein? Bin ich in einer Falle? Es fällt mir sehr schwer, dies zu bejahen.
Gott, ich frage: Weswegen sollte von Anfang an Deine machtvolle Beachtung auf Fehlverhalten gerichtet sein? Es ist für mich schwer, wenn nicht gar unmöglich, zu sehen, dass Du mich eng an der Vergangenheit dranhältst. Vergib mir. Lasse Dein Volk los und gehen.
Im allgemeinen mache ich Anstalten und akzeptiere alles das, was sich als eine gesegnete Wohltat zuträgt, freilich, entschuldige bitte, lieber Gott, ein Drangehängtsein an das Karma als einen wohltuenden Segen betrachten ist für mich schwer zu schlucken.
Ich bin dem Empfinden zugeneigt, dass Du mich über den Löffel barbiert hast.
Alsdann, ich möchte gerne eine neue Anfrage vorbringen. Lasse mich meine neue Anfrage mit einem Vorwort versehen, welches mit einer kummervollen Verlegenheit und mit etwas wie einer Entschuldigung bei Dir, Der Du mein Gott bist, daherkommt:
Hilf mir, Gott, mich über das Karma hinauszuheben. Hilf mir, den Spruch des Karma anzunehmen und es in aller Bescheidenheit aufzuheben, und stehe mir bei, dass ich nicht dagegen, dass es mich in der Hand hat, aufbegehre. Bitte beseitige Knoten aus meiner Vergangenheit und aus meinem laufenden Leben. Reinige mein Herz von jedweder Verbitterung, welche ich in dieses Leben schütte.
Ah, lieber Gott, könnte es doch so sein, dass mir eine Entlastung vom Karma in dieser Lebenszeit eine Hilfe darstellt, mich verständnisvoller wider all jene zu machen, die, so wie ich, nicht fehlerfrei sind?
Hast Du Dich nicht vor uns darüber ausgelassen, dass in allem Gutes zu liegen kommt? Vermögen meine Vergehen nicht einen Zweck zu haben? Es schmerzt mich, Karma ob unseres Guten zuzustimmen und anzunehmen, und nicht ob einer Übertretung, stehe mir daher bei, bitte, Gott.“
Heavenletter # 6428 – 1. September 2018 – Life Is Greater than Logic
Leben ist beträchtlicher denn Logik
Gott redete …
Geliebte, im Leben in der Welt, da fasst deine Hand, anstatt dass sie Liebe von oben ergreift, Dornengebüsch an, und du schaffst es nicht so recht dorthin, worauf es bei ihm ankommt – sprich, auf das Leben. Du erhebst Widerspruch gegen das Abrackern und plagst dich mit jenem Schreckgespenst namens Tod. Du möchtest gerne eine gute Menge verwerfen. Deine Wahl könnte das sein, worauf dein Auge fällt, dass es dem gemäß, wie du dich angesichts dessen fühlst, in Erscheinung trete oder sich verziehe.
Du meinst, es würde dir eine Masse bedeuten, im Leben das Heft in der Hand zu haben. Geliebte, wie kurz-reichend deine konstruierte Logik doch wohl ist. Leben kann nicht auf Logik verdünnt werden. Es ist Erheblicheres zugegen, als das, worauf du in deinem Leben davor und danach kommst, es liegen allzu viele Puzzleteile vor dir, dich ihnen zuzuwenden.
Geliebte, davon handelt das hier: Das Leben ist nicht ein Gedankenablauf. Falls du alleine der Schöpfer des Lebens wärst, könnte es gut sein, dass du dir den Mond entgehen ließest, oder, Gott bewahre, die Sterne oder irgendwelche anderen zahlreichen Dinge. Im Nachhinein anzweifeln – das hat nicht dein erlesener Stil zu sein.
Du hast hinsichtlich der Schöpfung eine lange Liste, was du in Sekundenschnelle gerne ändern würdest, falls du es könntest.
Es ist eine gesicherte Aussage, dass du, wenn du in deinem Apartment das Wohnzimmer neu herrichtest, all den zahlreichen Bedachtnahmen, die du mit in Erwägung ziehst, zum Trotz, dies oder das wirst übersehen können. Falls du deine Renovierungen von vorne anfangen könntest, könntest du auch so nicht alles richtig hinbekommen.
Du Liebe, Unschlüssigkeit weist keinen Bezug zu Mir auf. Entsinne dich, nachdem Ich die Welt geschaffen habe, schaute ich, und sah, es war gut. Ich blickte dich ebenfalls an und sah, dass du gut bist. Ich änderte Meinen Sinn nie, denn Ich komme von Meinem Herzen.
Wie auch immer, einerlei wie du es siehst, Ich bin eine ganze Menge leichter zufriedenzustellen denn du! Du kannst Fehler finden, ohne dich dabei groß anzustrengen. Es ist für dich kinderleicht, dir etwas herauszuklauben, was dich entmutigt. Du, der du um mitfühlendes Erbarmen nachsuchst, möchtest du Mir freundlicherweise ein wenig Spielraum belassen?
Ich habe beinahe alles von dir vernommen und gehört. Du kritisierst die Körpergröße, dic Ich dir vermacht habe, die Gestalt deines Gesichts, deiner Nase. Wirklich, was gibt es, was du nicht kritisierst? Du kritisierst den Zustand der Welt, der Politik und gar des Wetters?
Geliebte, ihr könnt das Leben aus einer Abfolge von Begebenheiten hergestellt sehen, ein Ding zu einem anderen führend, dies auf eine ungelenke Weise. Ihr könntet um eine neue Speisekarte für euer Leben bitten, sofern ihr dazu imstande wärt. Es gibt fast nichts, was ihr nicht ändern würdet, sofern die Planeten richtigliegen und stimmen.
Ihr macht eine Menge Trara über etwas, worüber ihr euch im Voraus Sorgen macht. Ihr theoretisiert, und nehmt etwas zu euch, was derzeit nicht relevant ist.
Wunder was, Ich habe eine Menge Palaver über das Karma zu hören bekommen, dies als Beispiel. Euch, das ist euch ganz klar, kommt Karma nicht von einem großherzigen Gott her. Ihr seht es als eine Vergeltung, als ausgleichende Gerechtigkeit. Ihr möchtet, dass Ich darüber schlüssig werde. Bin Ich ein Gott der Liebe, oder bin Ich es nicht? Oder, bin Ich, Gnade uns der Himmel, mehr so wie ihr außerstande, die Vergangenheit abzuschütteln, und außerstande, das enge Festhalten an Groll loszulassen, so, als bedürfte Ich eines Duells mit euch, um Satisfaktion zu erhalten?
Lasst Mich euch einen weisen Rat geben. Selbst dann, wann Karma eines Gottes der Liebe unwürdig zu sein scheint, selbst dann, wann ihr Karma für ein höchst unfaires Herumschikanieren betrachtet, weswegen reitet ihr dann ständig auf ihm herum?
Falls Karma ist, oder falls es nicht ist, ihr habt nicht auf es Acht zu geben. Du Liebe, du hast darüber nicht nachzudenken. Lasse es los und rücke beim Leben voran. Nimm Ferien von der Unrast über das Karma oder über sonst irgendwas Sorgenvolles, was du mit dir herumträgst. Du bist rundum versorgt, und alles ist gut. Ihr wisst nicht alles, Geliebte. Seid euch sicher, dass ihr euch darüber im Klaren seid – Ich bin nicht da draußen, um euch zu erwischen.
Heavenletter # 6429 – 2. September 2018 – Humbly
In bescheidener Weise
Gott redete …
Geliebte, was für ein Atemzug frische Luft ist heute angelangt, dich zu beglücken? Sei entzückt in Anbetracht der Segnungen des heutigen Tages, indes nicht als ein Besitz, welcher dir geschuldet sei, sondern für dich, um sie in bescheidener Weise entgegenzunehmen. Du verdienst es. Wisse darum. Wisse folgendes: Deine Segnungen heute sind gesegnete Gaben, die ihren Weg zu dir finden. Am heutigen Tag mögest du dich rechtens so fühlen, wie sich die Heiligen der Heiligen, über die du so Etliches gehört hast, gefühlt haben mögen. Nun, weswegen denn nicht? Den Sinn davon wirst du ohne Weiteres verstehen.
Du bist zur rechten Zeit am rechten Ort. Dir ist es zugedacht, genau zu diesem Augenblick hier zu sein, um die Gewähr zu bieten, dass dich diese Segnungen just an diesem Tag einholen. Alle Meine Segnungen sind bestimmt, bei dir an einem Tag wie diesem anzulangen. Ein jeder Segen, den du an dem einen oder anderen Tag empfängst, ist rechtmäßig dein. Es existieren keine Zufälligkeiten. Strafe wird dir nicht abverlangt, einerlei was darüber täglich in den Zeitungen verbreitet wird.
Die Tage sind real, derweilen du jubelnd ausrufst: „Gloria dem Gott, von Dem alle Segnungen herströmen. Danke Dir, Gott. Danke Dir, danke Dir. Danke Dir, Gott.“
In jenen Momenten, da erfreue dich an dem sich anschickenden Impuls, dem Universum und Mir, Gott, die Gunst zurückzuzahlen, Mir, Der dir derartige Segnungen verleiht, welche durch die Hände oder Worte der sogenannten gewöhnlichen Sterblichen zugestellt werden. Du machst nicht eine große Sache aus deinen Segnungen, so, als seist du ein Wunder der Wunder, selbst derweilen du das bist. Stehe aufrecht da und lasse deine Eigentümerschaft wie eine Selbstverständlichkeit los. Freue dich und sei dankbar, dass du du bist, so wie du und wo du heute bist.
Ja, ein weiterer lieblicher Tag geht am Horizont auf. Es lässt sich nicht sagen, was für eine Freude der Gesang der Vögel an diesem Tag einbringen wird. Nimm den Tag und seine Ovationen entgegen. Und, sofern es zu Stößen kommt, wieso, akzeptiere die Umschwünge ebenfalls. Es lässt sich nicht sagen, welche Glocken das Universum heute oder morgen läuten wird. Das Leben wird seine Sache machen.
Ein neuer Tag macht Zufallseffekten einer scheinbaren konträren Welt ein Ende. Lehne dein Gesicht in den Regen oder Sonnenschein des heutigen Tages und singe: „Danke Dir, Gott. Danke Dir, Gott, aufs Allerhöchste.“
Wisse, dass Ich, Gott, Mich ebenfalls bei dir bedanke. Das Universum spricht dir desgleichen Seinen Dank aus.
Gehe nicht mehr länger an einem Tag, welcher eintritt und dir ungnädig zu sein scheint, wider das Leben an. Bejahe dir zur Ehre, dass du, an einem jeden gegebenen Tag, der sich einstellen wird, akzeptieren möchtest, was kommt. Es gibt keine glücklosen Tage. Du hast nicht jeden Tag ganz aufzuessen, genauso wenig hast du durch irgend einen Tag zu Fall gebracht zu werden. Einerlei worum es geht, boote Mich nicht von deinem Leben aus, noch auch dich selber vom Glücklichsein, aufgrund dessen dass ein Tag in Erscheinung tritt, welcher sich in minderem als in seinem vollen Staat bekleidet einfindet.
Halte nicht die Auffassung hoch, das Leben nehme weg. Dies ist bloß eine Fehlwahrnehmung. Geliebte, nehmt das Leben nicht gänzlich persönlich. Ihr habt keine Verpflichtung, euch angegriffen zu fühlen.
Bestimmte Früchte werden eventuell heute reif. Die Welt wird womöglich der Frucht des heutigen Tages, die von dem Baum des Lebens fällt, als einer bitteren Frucht einen Namen geben. Was weiß die Welt, Geliebte? Kein einziger hat das Leben aufgrund dessen, was er oder sie aus ihm macht, heftig anzugreifen. Ebenso wenig hast du oder hat die Welt im Großen das Recht, einen düsteren Blick auf das Leben zu nehmen. Helle das Leben auf. Du lernst auf Erden hinzu, wie mit gutem Anstand leben geht.
Gibt es eine bessere Manier für dich, auf das Leben und auf Mich einzugehen?
Ich lege dir, unterdessen du dich in dem Weinberg auf Meinem Baum am Wachsen befindest, Mein feierliches Gelöbnis ab. Die Vorstellung, Ich würde von dir etwas wegnehmen, ist ein Mythos. Erscheinlichkeiten sind bloß Erscheinlichkeiten. So wahr mir Gott helfe, Erscheinungsbilder haben nicht die Wahrheit zu sein.
Heavenletter # 6430 – 3. September 2018 – There Is Value in Everything
In allem liegt Wert
Gott redete …
Es liegt etwas Werthaftes in deinem Däumchendrehen. In jeder Übung und in jeder Bewegung, die du ausführst, liegt ein Wert. Im Weinen, da liegt ein Wert. Im Lachen, da singt die Kostbarkeit zu den Himmelshöhen hinauf.
Natürlich, in der Stille liegt ein Wert. In Allem unter der Sonne liegt ein Nutzen.
In jedem Tanz, in jedem Lied, liegt eine Wertigkeit. In all den Kinderreimen ist ein Wert. Im Hüpfekästchen-Spiel liegt ein Wert. Im Backe-backe-Kuchen liegt ein Wert. Im Radschlagen überschlägt sich der Wert. Im Auf-dem-Kopf-Stehen. Im Mit-dem-Kopf-ein-Einverstandensein-Nicken liegt ein Von-Wertsein.
Es geht mehr nützlicher Wert vonstatten, als du irgendeine Vorstellung darüber hast.
In jedem Schlag deines Herzens. In jeder Tätigkeit, und in jeder Wiederholung geht mehr vor sich, als du bemerkst.
Güte und Barmherzigkeit werden rund um die Welt vernommen.
Du bist weder dabei, dich straffzuziehen, noch dich zu lockern. Umarmen hat Kostbarkeit. Solitaire spielen hat Nutzen. Poker spielen hat einen Wert.
Gewinnen wie Verlieren hat in der einen oder anderen Weise Wert, ob du’s nun magst, oder nicht.
Spannung hat Wert. Ruhe hat Wert.
Denken hat Wert, und Spontaneität hat Wert.
Heiße Suppe hat Wert. Schlagsahne hat Wert.
Du hast Wert, mehr als du eine Idee davon hast.
Beide, Leere und Vollsein, schenken Wert. Heiß und kalt verleihen Wert.
Eine jede Örtlichkeit in der Welt hat Wert, welchen ein anderer Ort nicht aufzuweisen hat.
In der Tat, bei allem unter der Sonne ist Güte gegebenes.
Kalte Hände und warme Herzen haben Wert.
Wertsein hat nicht bewusste Wahrnehmung zu sein, und das Unwahrnehmbare hat desgleichen Wert.
Eine jede Bewegung zieht entweder zusammen oder schafft Lockerung. Alles hat auf alles einen Einfluss.
Mit der Hand schreiben ist gut. Schnell tippen ist gut. Langsam ist gut, und Raschsein ist gut, oder es ist nicht gut. Lesen ist gut. Nicht lesen ist ebenso gut. Gutes liegt darin, wie du es siehst.
Du hast nicht eine Nische zu haben.
Du hast nicht einen Erfolg zu haben. Du hast nicht populär zu sein. Du hast kein Einsiedler zu sein.
Du hast nicht einen Berg hinauf zu klettern. Bergaufwärts und bergabwärts sind beides gute Varianten.
Wer immer du bist und was immer du bist – es ist exzellent.
Finde mehr, um es wertzuschätzen. Verschmähe nichts und niemanden.
Mikado spielen ist für etwas. Aus dem Fenster blicken ist gut.
Ein bestimmter Zweck hat nicht bemerkt zu werden. Dessen unbenommen – alles ist erkannt. Du kannst dir durchaus über etwas gewiss sein, über das du in Wahrheit nicht sicher bist.
Sei froh.
Rufe Meinen Namen heraus, oder nicht. Es ist dein Ruf.
Spiele ein Musikinstrument. Spiele. Arbeite.
Gehe bergaufwärts und bergabwärts.
Leicht ist es, wie etwas spielend getan und ausgerichtet wird.
Du hast nicht etwas für dich zu tun, weil es gut für dich ist.
Alles kann gut sein.
Routine ist gut. Wohlgemeint ist gut. Sprühend-Sein ist gut. Was meint es – Gutes zu tun?
Wohin gehst du, falls denn überhaupt irgendwohin?
Was bin Ich dir?
Du bist im Überfluss. Alles ist niemals gesagt und niemals getan. Es ist ungemein viel mehr am Bevorstehen. Es gibt nichts zu erzielen, ausgenommen Freude. So oder so, deine Tasse ist voll. Liebe läuft über. Wie kam der Ausdruck ‚alles untereinander ausreden / alles über etwas verraten‘ unter die Leute? Wer sagte zum erstenmal ‚wie aus einem Ei gepellt‘?
Weswegen möchtest du die Namen der Leute kennenlernen? Ja, worin liegt da die Wichtigkeit. Dennoch ist es so.
Wer und was bist du ohnehin, falls denn überhaupt etwas?
Was ist der Behuf eines Rätsels? Müssen Rätsel einen Sinn haben?
Muss alles eine Bedeutung haben? Was bedeutet Sinn?
Wer sagt, du habest mit ‚immer mit der Ruhe‘ vorzugehen? Wieso? Ich frage das.
Worum geht es beim Rechnen?
Ist alles Nonsens? Ist kräftiges Ernst-Sein notwendig?
Wieso bringt die Heranziehung von Sternen Glück? Weswegen scheint dies ein Nachthimmel ohne Sterne weniger zu bewerkstelligen?
Müssen Köpfe geradeaus sein?
Weswegen sind Kurven gefälliger als gerade Linien?
Heavenletter # 6431 – 4. September 2018 – Is There an Argument?
Gibt es darüber eine Auseinandersetzung?
Gott redete …
Geliebte, wer ist es denn, der sagt, du sollest anders sein, als Ich dich machte? Wer ist es, der es wagt zu sagen, du sollest dich umsortieren oder neuanfangen? Wer hat das Gott-gegebene Recht, für dich Entscheidungen zu fällen? Du bist für dich selber verantwortlich. Du bist nicht nach dem Willen von jemandem, der glaubt, er oder sie wisse es besser. Ich machte dich. Du und Ich als Eins machten dich.
Geliebte, Ich gebe alleinig euch Freien Willen über euch selber. Ihr seid nicht Freiwild.
Bei einer Hochzeitszeremonie kommt zur Sprache: „Dies lasset keinen Menschen scheiden.“
Wer ist es, der entscheidet, du sollest dich in einen anderen Menschen wandeln? Leider Gottes, des Öfteren erteilt die sogenannte Welt, aus dem einen oder anderen Grunde, oder aus überhaupt keinem Grunde, den Bescheid, es stehe dir an, in eines Anderen Bilde gemacht zu werden.
Geliebte, du hast deine Identität, welche dir zugehört. Sie ist die deine, nicht die von sonstwem. Ich sage zu jedermann: „Ich machte dich in Meinem Bilde. Kein einziger soll umschreiben, was Ich geschrieben habe. Erkenne jedes Kinde Mein, so wie Ich es dartat. Lasse es sein.“
Ich erteilte nie irgendwem die Erlaubnis, die Macht bei euch zu übernehmen, euch umzumodellieren dem gemäß, wofür auch immer jener sich erachtet, euch zu deuten.
Schau her, wenn du in der Schule bist, gibt es dort Andere, deren Anschauungen dir mit Macht vorgesetzt werden.
Sei selbstverständlich zuvorkommend, ohne dabei deinen Willen wegzugeben. Und Andere mögen dir ebenfalls ungebundene Führung überantworten.
Es ist dir voll und ganz erklecklich, zu sein, so wie du bist, anstatt so, wie es irgendwer sonst ist.
Mein Wille geschehe.
Es ist nicht Mein Wille, dass jemand Macht über dich übernimmt, einerlei, wie wohlbeabsichtigt dies sein mag. Der allergebildetsten Person oder Persönlichkeit im Himmel und auf Erden liegt es nicht an, dich gemäß ihrem Willen nebenzustellen.
Wer in der Welt hat zu sagen und soll sagen, dass du, gemäß seinen Standards, anders sein solltest? Lasse nicht Macht Recht sein. Du gehörst nicht angestückt.
Eine jede Seele hat ihre geheiligten Rechte. Zur selben Zeit, ihr lieben Freiheitsliebenden, soll dies nicht besagen, dass ihr hochheilig und unantastbar seid. Ja, selbstverständlich seid ihr frei, euch selber mit in Anschlag zu bringen. Dies soll genauso wenig besagen, dass ihr die Freiheit innehabt, laut eurem Willen widerrechtlich in Andere einzugreifen.
Einem Jeden gehört Güte und Erbarmen gewährt. Freiheit gehört allen zu.
Gibt es daran etwas auszusetzen?
Ich wiederhole diese Thematik des Lebens vor Allen: Es ist Raum für Alle in der Herberge. Ich wiederhole diese Lebensthematik. Kein einziger gehört zwangsernährt.
Kein einziger hat das Recht, bei einem Anderen in Zweifel zu ziehen, an welche Religion er zu glauben habe. Weswegen sollte sich jemand darin verkrampfen mögen, was für Gefühle ein Anderer in seinem Herzen hegt, derweilen Raum für Alle da ist? Geliebte, Ich tolle nicht mit dem Ego umher. Ich sage, es ist Raum für Alle da. Drücke Ich Mich da nicht deutlich aus?
Kraft welchen Rechts lässt sich irgend ein anderer Mensch bei Lande herbei, das Heft beim Herzen der Herzen eines Anderen in die Hand zu nehmen? Wer vermag über einen Anderen hinweg zu beteuern, was jener empfinden oder denken oder glauben sollte? Woher rührt diese Vorstellung? Woher kommt diese Idee, gleichsam als stellte sie ein göttliches Recht dar? Dies bildet kein Erwägen.
Dies sieht einem nach Drangsalieren aus. Keinem einzigen anderen Menschen habe Ich das Recht beigeordnet, bei deinem Geist und deinem Herzen die Macht zu übernehmen. Ich sage nein dazu. Ich sage, an dir ist es, ganz aus dir selber heraus zu entscheiden. Keinem steht es an, darüber zu befinden, dass du in seinem Bilde umgestaltet werden sollest. Was für ein Mumm ist das denn? Ich räume niemandem dieses Recht ein.
Du Liebe, keinem einzigen ist es, sich dergestalte Entscheidungen aus den Fingern zu saugen, gleichsam als wären sie in Meinem Namen. Alle Meine Kinder sind aus sich selber heilig.
Nicht ein einziges Meiner Kinder ist autorisiert, Macht über auch nur eines Meiner ferneren Kinder zu übernehmen. Hände weg davon. Nicht einem einzigen ist das Recht zugesprochen, für Mich die Führung zu übernehmen. Ihr seid, ein jeder, Mein Geliebter. Sei Mein Geliebter, keinem einzigen steht es an, sich dafür zu erachten, in Meinem Namen die Macht zu ergreifen.
Heavenletter # 6432 – 5. September 2018 – How Christ Healed
Wie Christus heilte
Gott redete …
Mitten im Heilen kommt eine Beziehung zu liegen, durch welche Einem vertrauensvolle Zuversicht verliehen wird. Ohne jegliche Anstrengung passiert etwas durch den Arzt, welcher Heilung angedeihen lässt, und durch den Patienten, der sich Heilung einverleibt. Es ist überdies möglich, dass es der Patient ist, welcher die Heilung schafft, die der Doktor überbringt. Etwas geschieht, was jenseits von Berechenbarkeit liegt. Welcher der beiden der Heiler ist oder der Geheilte, ist nicht so ganz leicht zu sagen.
Ein wohlangelegter Anlauf zu einem gleichsinnigen Bund von Menschen und zu klarer Bestimmtheit, zu heilen und geheilt zu werden – jenes Ansinnen reicht bloß so und so weit. Heilen kann nicht reproduziert oder fabrikmäßig hergestellt werden. Es kann nicht nachgeahmt und getürkt werden. Es kommt schlicht und einfach so daher. Heilung stellt sich ein, wann du nicht hinsiehst. Es gibt ein Verbundensein zwischen dem Heiler und dem Geheilten. Es ist definitiv nicht das Ausgestaltetsein, welches hier unter Uns soeben zur Rede steht. Es geht nicht darum, den einen Willen auf den eines Anderen zu drücken. Keinesfalls.
Christus tat sich nicht nach einem Namen für sich selber um. Beim Heilen geschieht etwas Tiefes, oder es geschieht nicht. Was sich abspielt, das ist oberhalb von Welt.
Ein Gerücht tut sich kund. Heilung kommt herbei. Sie ist das Umarmen zweier Seelen. Sie ist Gemeinschaft. Christus war des Heilens unschuldig-ahnungslos.
Wie heilte Christus?
Es ist etwas in seinem Willen, zu heilen, ja, dennoch mehr als in seinem Willen, oder, als in Meinem Willen, oder als in jemandes Willen, es geht etwas vor sich beim Bewusstsein Christi. Es rührt nicht von einem Buch her. Christus benötigte keine Röntgenstrahlen. Einem Funken von Verbundensein, und, ja, einem Gewahren entsprungen, waren alle seine Heilungen simpel und bescheiden. Seine Heilungen passierten vor uns, bevor wir es merkten. Es kam nicht zu einer großartigen Begebenheit. Es geschah ganz einfach.
Christus beugte sich nicht zu einer Krankheit herunter. Er huldigte keiner Krankheit. Er studierte nicht Krankheiten. Er machte sich nicht auf den Weg, ein Großartiger Heiler zu sein. Sein Verlangen war, anzufassen. Seine heilende Hand war wie eine Hand, die ganz einfach durch Wasser streicht. Es kam zu keiner Anstrengung bei seinen gesegneten Heilungen, nicht zu möglichen Hindernissen bei seinem Heilen. Innen drin in Christus, um zu heilen – da gab es weder ein Drängen noch auch gar eine Unerlässlichkeit.
Der Kernpunkt beim Heilen Christi ist der, dass er Krankheit nicht im Blickfeld hatte. Er sah nicht eine Krankheit, die geheilt werden müsste. Krankheit existierte für ihn nicht. Natürlich gingen seine simplen Heilungen über jedwede Mechanik von Heilung hinaus. Seine Heilungen langten über den physischen Körper hinaus.
In seinen Heilungen liegt der Friede, welcher alles Verstehen übersteigt. Eine Seele trifft mit einer anderen zusammen, auf dieselbe Weise, wie sich zwei Sterne in ihrem eigenen Licht begegnen könnten. Keine Dunkelheit ist dort zugegen, welche erblickt werden oder zu der Stellung genommen werden könnte.
Man könnte sagen, dass es Christi Liebe gewesen ist, welche heilte, allerdings bin Ich zurückhaltend mit der Aussage, es sei Liebe, denn Christi Einung von Liebe geht weit über das hinaus, was im allgemeinen Liebe genannt wird. Da gab es kein Streben nach Liebe. Da gab es keine Liebesbekenntnisse oder Hinweise, geliebt zu werden, oder soeben dabei zu sein, eine Eigenschaft von Liebe zu erlangen. Liebe war das gleiche wie das Herauskommen der Sonne. Da ist sie. Die Sonne scheint nun eben einmal.
Es kam nicht zu einem Warten auf eine Heilung oder auf eine schlagartig sich einstellende Heilenergie, welche gerade auf dem Wege sei. Christi Heilungen waren Heilungen des Bewusstseins. Es gab nichts, um es untersucht zu bekommen.
Christus sieht nicht eine einzige Spur von Kranksein. Er hat niemals, sich Krankheit näher anzuschauen, umgangen und gemieden. Er sah ganz einfach durch einen Türdurchgang hindurch, durch den leicht hindurch zu schauen war.
Im Zuge eines Durchlaufs einer Heilung fließt etwas durch. Was hindurchläuft, ist nicht ein Versuch an Einung. Es ist Einheit. Was auch immer sich abspielt, es ist nicht eine erlernte Aktivität. Wir können sagen, dass es eine Gabe ist, welche zwischen zwei Seelen ohne irgendwelches Aufheben hindurchläuft, in derselben Weise, wie zufällig Zwei Sterne herauskommen und den Nachthimmel erhellen könnten.
Das, was man als das Heilen von Christus bezeichnet hat, erhebt sich aus sich selbst. Eine Heilung heilt dich, bevor dir jene dämmert. Liebe ist dermaßen weitweg am bemerkenden Innewerden deines Herzens vorbeilaufend – sie ist ein Dunst. Sie ist nicht einmal ein Dunst.
Eine Heilung wird nicht namentlich genannt oder besorgt, dennoch geschieht etwas, was das Bewusstsein der Welt erhöht und was jenes nach wie vor bis auf den heutigen Tag anhebt.
Heavenletter # 6433 – 6. September 2018 – You Are the Listener
Du bist der Zuhörer
Gott redete …
Geliebte, es gibt etwas Spezielles und Wesentliches in unseren Eins-zu-Eins-Unterhaltungen, sei es nun, ihr hört Mich aus erster Hand in eurem eigenen Godwriting, oder sei es, als ein geposteter Heavenletter, der über Jahre hinweg aber und abermals rund um die Welt unter den Menschen geteilt wird. Unabhängig davon, Wir verbringen Zeit miteinander. Wir befinden Uns in der Gegenwart eines jeden von Uns.
Im Verlaufe des Godwriting vergesst ihr es, euch auf Zehenspitzen zu stellen. Ihr versucht nicht, einen zauberischen Akt zu schaffen – keinesfalls. Vielmehr setzt ihr euch beim Godwriting zurück. Ihr hört zu. Ihr seid so freudig dabei, Mich sprechen zu hören. Wir blicken Uns stracks in die Augen.
Lasst Uns den Hergang des Godwriting so betrachten, als ähnle es einem Einstellungsgespräch. Du gehst nicht in ein Einstellungsgespräch hinein mit einer Sicht, dabei das Heft in die Hand zu nehmen und die Schau am Laufen zu halten. Nicht du führst die ganze Zeit das Wort. Du zirpst nicht umher und erzählst dem Arbeitgeber, was du alles in meisterhafter Weise für ihn tun könnest. Du weißt nicht besser darüber, was der Interviewer sagen möchte, Bescheid als Er. Seine Gedanken holen deine ein.
Von deinem ersten Einstellungsgespräch an bis zu deinem ersten Tag auf der Arbeit, gibst du ein, was deinem Arbeitgeber wichtig ist zum Ausdruck zu bringen, und nicht das, was deinem Dafürhalten nach seine Bedürfnisse sind. Natürlich nimmst du auf einem Rücksitz Platz. Du bist bei dem Einstellungsgespräch zugegen, um zu hören, was der in Aussicht genommene Arbeitgeber zu sagen hat.
Du hörst dem Menschen zu, der darum bittet, dass ihm zugehört wird. Du bist nicht vermessen. Das ist Commonsense. Dein Zuhören leistet einen großen Dienst.
In Bezug auf Godwriting – Wir setzen Uns gemeinsam hin, sodass Ich dir Meine Gedanken zuflüstern kann, und sodass du Mich hören kannst. Ich bin der Godwriter. Du bist der Gott-Zuhörer. Du greifst Meine Gedanken auf. Du bist hier, um etwas Neues oder etwas in einer neuen Weise zu hören. Wir haben eine großartige Gelegenheit. Wir können Uns zu jeder Stunde des Tages oder des Nachts treffen. Wir können Unsere Herzensverbindung erneuern. Dein Zuhören ist eine große Gabe. Wir setzen Uns gemeinsam hin um des Vergnügens Unseres Zuhörens halber. Wir sind Eins.
Im Einssein, begegnen Wir Uns gemeinsam an dem Sonderlichen Schloss der Einheit. Es gibt nichts wie Unsere Union der Zusammengehörigkeit. Einssein ist eine schöne Erfahrung. Es gibt keine Möglichkeit, dass du genug von Mir haben kannst, geschweige denn allzu viel von Mir. Desgleichen gibt es kein Knappsein von Mir, auf dieselbe Weise, wie es sommers für dich nicht zu viel Strand geben kann. Es gibt nicht zu viel Ozean zum darauf Blicken oder um den Zeh in ihn hineinzutauchen.
Es kann nicht zu viel vom Einssein geben. Einssein ist nicht gesättigt. Es ist immer ein Verlangen nach mehr da. Dies ist im Leben eine unübersteigbare Freude. Dies ist Betrachtung von Schönheit. Mehr und mehr ist dabei, anzulangen. Eine Kutsche hält vor dir an. Wir reden soeben über das Leben, dem gleich, wie Wir an einem sonnigen Tag in einer göttlichen Nachbarschaft auf der Vorderveranda am Schaukeln sind.
Godwriting benötigt nichts mehr als sich zusammensetzen. Kein Abschöpfen des Rahms. Die Freude kommt ganz klar im Teilhabenlassen zu liegen.
Gemeinsam als Eins schauen Wir einen Baum in seinem prachtvollen Aufzug an. Die Gegenwart von zahlreichen sogenannten Anderen unterbricht nicht die Tiefe Unseres Blickes. Es ist absolut schön so, Jemandes Freudenschreie zu wiederholen. Wir gehen voran und teilen diese Götterspeise an Schönheit. Wir reden von den Wassern des Lebens, welche Allen, zu der Welt Veredelung von Allem, zuteil werden sollen. Dies ist wahre Bescheidenheit. Das Ego nimmt einen Rücksitz.
Blicke in jemandes Augen, und du wirst dich selber sehen. Die Wahrheit ist die, du reifst kräftiger, sobald du teilst. Wenn eine Mutter ihr Kind hegt und zudem für das Kind einer Mutter, die im Kindsbett gestorben ist, die Fürsorge übernimmt, wird sie sehen, dass sie mehr Milch hat, nicht weniger. Sie, welche am Dienen ist, reißt die Welt an sich. Es wird nicht zu einem Absondern kommen, und es wird keine Regentage geben, für die etwas aufzuheben ist. Habe Dank dafür, dass du teilhaben lässt an Meiner Pracht, mit der du in Dankbarkeit wider Mich aufwartest.
Heavenletter # 6434 – 7. September 2018 – Remember Oneness
Gedenke des Einsseins
Gott redete …
Meine Geliebte, trinke aus Meiner Tasse. Meine Tasse ist bis zum Rand voll mit Liebe für dich und für eine jede sogenannte andere Seele. Der Balsam Meiner Liebe setze deine Seele wieder instand. Sie setze dein Gewahrsein deiner Seele wieder instand. Es existiert keine Lücke, ausgenommen in deinem Gewahren. In Meinem Lichte, da ist eine jede Seele schön! Dort wo du Lücken siehst, fülle sie mit Liebe.
Es ist wahrheitsgemäß zu sagen, dass du unschuldig bist. Die Anschauung von Unschuld kann erhebend sein. Ich traue Mich zu sagen, dass kein einziger in Hinsicht auf ein umfassenderes Bild als kenntnislos bedacht werden möchte, selbst dann nicht, wenn diese Angelegenheit das Vorliegende ist.
Ich spreche jetzt zu einem jeden einzelnen Herzen in Gottes Königreich. Fürwahr, sobald du dich gegenüber einem Anderen überlegen fühlst, ist die Sache, die zu tun ist, die, unverzüglich dann davon abzulassen. Ziehe dich vom Bewerten zurück. Bewerte nicht, nicht, weil du beurteilt werden wirst, denn du und Andere sind bereits dabei, dich zu beurteilen. Dies ist nicht etwas Neuartiges, dieses Geschäft des Bewertens.
Kein Bewerten betreiben, ja, dies stellt einen guten Ratschlag dar, weil das, wie du in das Gesetz der Andersheit eintunkst und -tauchst, dein ausgesprochenes oder unausgesprochenes Beurteilen bewerkstelligt. Geliebte, du möchtest nicht dich von dir selber oder dich selber von Einem sogenannten Anderen trennen. Dies ist der Irrtum der Wege und Weisen des Richtens.
In der Welt scheint es Routine zu sein, voll und ganz das Konzept von Andersheit für wahr zu halten. Indem Andersheit für unauslöschlich befunden wird, ist dies dem gleich, wann oder wo und wie du, in der Auswirkung, andere Menschen aus dem Raum in der Herberge ausquartierst.
Sowie du dich selber höherhebst und dich für höher bemerkst, und sei es bloß dir selber gegenüber, dessen unbenommen, wie kurzsichtig ein Anderer sich vielleicht in seinem Sosein an den Tag gelegt haben mag, du spaltest dich selber auf, und schaffst damit ein ihm oder ein ihr, ein du und ein sie. Und mithin trennst du einen dem Anscheine nach Anderen von deinem Herzen ab und streichst regungslos Einssein aus deinem Gewahrsein.
Geliebte, ihr runzelt die Stirn darüber, wie sich unter Umständen ein Anderer in der Welt aufführt, und ihr haltet euch selber für oberhalb einer geliebten Entität angesiedelt, welcher ihr nicht mehr länger anbietet, neben euch Platz zu nehmen, die sich jetzt vielmehr auf die andere Seite oder unter euch hinzusetzen hat.
Geliebte, jeder, den ihr schief ansehen werden könnt, ist ebenfalls ihr.
Die Allerunwissendsten sind jene, die sich selber als höher denn Andere betrachten. Sobald du die Stirn über einen anderen Menschen in Falten legst, vergisst du deinen Platz im Universum. Was ist dein Platz im Universum? Er ist der gleiche Platz wie der Meine, was heißt – Herzen zu erheben. So du und sei es bloß ein einziges Wesen in deinem Sinn niedriger machst, hast du dich selber abgesenkt. Und dementsprechend glaubst du an deine eigene Selbstgerechtigkeit. Du legst dich selber als Elite extra beiseite, dank dessen, dass du Glück gehabt habest, oder vielleicht kraft einer trughaften angeborenen Vorrangstellung klüger denn der eine oder andere das Leben zu führen. In der Welt hast du es mit der Sicht zu tun, dich selber, als Preis dafür, Geschäfte zu betreiben, vor einen anderen zu stellen und dich vor ihm zu positionieren. Du sagst womöglich, dies sei nun eben so das übliche in diesem Terrain. Du färbst dich selber schöner, mit oder ohne Ausreden dazu.
Daraufhin gerätst du zu einem der Ahnungslosesten von allen. Die Arglosen, die du zurückweist und verschmähst, weisen womöglich geradeso Führungsqualitäten und Loyalität, Intelligenz und Standhaftigkeit vor. Anders gesagt, sie sind offenherzig und keinesfalls gefühllos. Ihnen kommen vielleicht beim Anschauen eines Films die Tränen, nicht anders als dir. Sie sind energiegeladen. Sie kommen deiner Billigung nicht nach; demzufolge wirfst du deinen Schatten über sie, ja, nicht dein Licht.
Ein Jeder ist dabei, hinzuzulernen. Auch du wirst nicht mehr weiterhin, sobald du, vor seinem oder ihrem Erscheinungsbild rangierend, das Seienshafte des Anderen erblickst und erkennst, so rasch bei der Hand sein, das Bild zu malen, welches du über einen Geliebten Einen üblich verfertigst.
Es gibt da jene, die ihr eigenes Licht unter den Scheffel stellen. Jeder vermag dies zu tun. Du kannst das tun. Dessen unbenommen, du bist Mein Geliebter. Nimm eine Gelegenheit wahr und komm und sieh, wie Ich sehe.
Heavenletter # 6435 – 8. September 2018 – Stay Within Your Own Grace
Bleibe inmitten deiner eigenen Huld
Gott redete …
Geliebte, es gibt Tage, die scheinen mehr zu sein, als du ertragen kannst, Tage, wann du dich über dein Durchhaltevermögen hinaus gestreckt fühlst, weil du greifbar langsamer zu machen und dich abzukühlen hast. Sofern du ein Limit hast, dann bleibe innerhalb dieses Limits.
Wenn du mehr Ruhe brauchst, dann verschaffe dir mehr Ruhe. Wenn du Friede und Stille nötig hast, dann verschaffe dir Friede und Stille. Du weißt es gut genug, auf der Autobahn nicht aufzudrehen. Dementsprechend weißt du es auch gut genug, in deinem Leben die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht zu überschreiten. Wenn du dich übermäßig unter Druck fühlst, dann reduziere den Druck. Was Ich soeben sage, ist: „Friede sei mit dir.“
Wenn du es nötig hast, dich abzukühlen, dann beruhige dich. Wenn du es nötig hast, dich zurückzulehnen, dann lehne dich zurück. Es ist nicht an dir, die Wut zu kriegen. Sobald genug genug ist, ist es genug. Sei dein eigener Schiedsrichter. Du streckst dich nicht über deine eigene Huld hinaus aus. Nimm eine Auszeit vom dich Überstrapazieren. Sobald es bei dir überfällig ist, dem Leben eine Pause zu geben, dann gib ihm eine Pause. Lasse der Welt etlichen Frieden erneut aufleben. Sieh nicht dabei zu, wie du bei der Welt gegen den Strich fährst. Sowie du dich aufgefordert siehst, der Welt Frieden zu bringen, dann gib der Welt all den Frieden, dessen sie bedarf. Fahre nicht aus der Haut.
Einerlei wie recht du hast, einerlei wie du deutlich über Dinge hinweggetäuscht worden bist, bringe dein Boot in Ordnung.
Wenn das Wasser für den Tee bereits kocht, dann schalte den Herd aus. Du hältst das Wasser nicht am Kochen, bis der Topf anbrennt. Du möchtest nicht, dass dein Wasser wie wild kocht. Genauso wenig möchtest du, dass du die Nerven verlierst. Dein ganzes Leben hat nicht darum zu gehen, wie du dich fühlst.
Wahre Frieden. Sei in Frieden. Du erlangst nichts, indem du Feuer fängst. Ebenso wenig hast du das Recht dazu. Du bist bestimmt, ein Friedensspender zu sein. Schließe Frieden mit dem Frieden. Erkläre ihn. Winke mit einer Friedensflagge. Was denkst du? Aufgrund welcher Autorität wütest du? Nicht aufgrund der Meinigen – bei Weitem nicht. Bleibe ruhig. Wahre dich innerhalb der Umfassungen menschlichen Mitempfindens. Denke, bevor du in Verzweiflung gerätst. Behalte Ruhe. Finde einen Weg, damit aufzuhören, auf Verzweiflung loszugehen. Du bist nicht ein Tyrann, genauso wenig möchtest du wie ein solcher aussehen. Kraft welchen göttlichen Rechts fährst du aus der Haut?
Sei dem Leben eine Stütze. Bekräftige den Niedergang von Ärger und mehre nicht Streitgespräche.
Was denkst du, oder was denkst du nicht? Es ist nicht an dir, die Temperatur der Welt anzuheben. Mäßige die Temperatur der Welt, die dir in Reichweite ist.
Sei eine Kraft für Gutes, auch dann, wenn du aufgebracht bist. Begehe keinen Missgriff. Fange mit dem richtigen Fuß an.
Arbeite dein emotionales Gebaren auf. Lerne eine neue Sache, oder zwei. Spiele nicht alle deine emotionalen Karten auf ein Mal aus. Spucke nicht Gift und Galle.
So oder so, du wirst vernommen, und du wirst von jenen gehört, die dich nicht zu hören haben. Wieso hat irgendjemand zu hören zu haben, was du so alles vom Stapel lässt? Was für einen Vorteil bietet dies?
Im Großen und Ganzen schaffst du dich dorthin, einerlei, in welchem emotionalen Zustand du dich scheinbar befindest. Du hast das getan. Du hast gegen dich selber konspiriert. Das mag zwar ausgemacht ein guter Absatz aus einem Ratgeberbuch sein, dennoch hast du dich wider dich selbst zusammengetan. Du bist derjenige, der in das Schlagloch hineingetreten ist.
Hier geht es nicht um Selbstanschuldigung. Es geht darum, Anspruch auf Selbstverantwortlichsein zu erheben. Das ist das umgekehrte von Schniefen. Es geht um Aufrichtigkeit. Es geht um Offenheit. Es geht nicht um auf einen Anderen mit dem Finger Zeigen. Es ist wahr, ein Anderer geht dir vielleicht gnadenlos auf den Wecker, dennoch hast du dir dies angenommen. Du bist derjenige, der dich wurmt.
Sowie du um dich schlägst, ruinierst du dir deinen ganzen Tag. Du heftest dir dabei nicht Medaillen ans Revers.
Du bist ein Stück weit beschämt und betreten. Lasse dies das Ende für eine derartige Verdrießlichkeit sein. Wem obliegt dein Leben, falls nicht dir?
Heavenletter # 6436 – 9. September 2018 – Set Yourself Free from Ownership
Mache dich von Eigentümerschaft frei
Gott redete …
Geliebte, Ich höre dich kühn die Fragen stellen:
„Lieber Gott, bin ich Dir am Ende doch entfremdet? Bringe ich mich mit Dir auseinander? Sind Wir Einssein, oder existiert letztlich doch Distanz zwischen Uns? Falls Distanz da ist, auferlege ich sie? Ich möchte mich nicht von dem Berechtigtsein bei Dir fernhalten, dieser Tage allerdings fühle ich mich auf die eine oder andere Weise vom Einssein ins Exil geschickt.
Bin ich widerstrebend? Halte ich mich selber vom freien Zutritt bei Dir zurück, Gott? Tue ich das, lieber Gott? Sofern dies der Fall ist, bringe Mich wieder zu der Herde zurück, der ich aus ganzem Herzen zugehören möchte.“
Ich, Gott, entgegne: Meine Liebe Eine, Einssein kann nicht … aus dem Pferch heraussein. Wir sind nicht in einer minderen Manier verkoppelt. Unser Einssein ist außerstande, stärker zuzunehmen, ebensowenig weniger stark zu sein. Dir ist es unter Umständen gefällig, dich getrennter denn je von Mir zu fühlen, weil, je mehr du deinem Empfinden nach mit Mir nicht einig gehst und haderst, desto mehr wirst du dich bei Mir plapperhaft fühlen, und umso enger eine Beziehung mit Mir innehaben, wollen Wir so bei der Angelegenheit verbleiben?
Du liebst es über alles, Mich dicht bei dir auf einer gewissen Entfernung zu wissen. Mittels einer Wahrnehmung eventuell, Einssein sei dabei, sich abzuscheuern, ist es für dich umso unschwerer, Einssein auszusortieren – in etwa so kann es sich verhalten. Je weniger traulich du dich fühlst, desto mehr kannst du zur Sprache bringen, Wir seien auseinander. Geliebte, du bist lange ans Zweisein veräußert gewesen, so, dass du Einssein wohl eher als etwas, was so nebenbei ist, erleben wirst.
Niemals, nie stelle Ich dich beiseite. Ich bin die Verkörperung deines Lebens. Dein Leben ist in Meinem aufgestellt.
Du bist Mir nahe. Es kann über Uns nicht gesprochen werden, Wir seien weniger als ineinander eingeklinkt. Wir sind mehr Eins, falls Wir denn fürwahr jemals weniger denn Eins zu sein vermögen. Wir sind unfehlbar Eins.
Eventuell fühlst du dich gerne ein wenig auseinander, und in der Folge, auf einer persönlichen Ebene, bei Mir gesprächiger und redseliger. Du liebst Verschränktheit, können Wir so verbleiben? Du bist vernarrt in ein Gefühl herausfordernden scheuernden Harschseins.
Einssein ist für immer wahr. Zwei-heit ist weit aufgeklappt ein eingebildeter Irrtum. Irrtum ist nicht Wahrheit. Einssein ist Wahrheit, und das ist es. Einssein ändert sich nicht um. Einssein ist nicht eine Form. Oder, falls denn gesagt werden kann, Einssein sei eine Form, ist es die Eine und Alleinige Form, und es ist ein Ding der Unmöglichkeit, von ihr abgesondert zu überdauern.
Niemals lege Ich dich beiseite. Ich bin die hauptsächliche Verkörperung deines Lebens. Dein Leben ist in dem Meinen installiert.
Geliebte, du fragst womöglich: „Lieber Gott, bist Du der Auffassung: Ich mag den Status, Dich in einer gewissen Entfernung zu wissen?“
Ja, du wirst es wohl mit dem Gefühl zu tun haben, Ich hätte dich gestohlen, wohingegen du dich selber der Welt als Wasser auf deren Mühle vergibst. Gib Mich links wie rechts weg. Lasse Andere an dir teilhaben, kehre Anderen freilich nicht den Rücken zu. Lasse Andere los. Dies meint – sie frei lassen. Halte an niemandem eng fest. Erwarte von jemandem nichts. Setze dich frei. Sei überrascht. Du bist mit keinem verkettet. Liebe, sei allerdings nicht darauf angewiesen, geliebt zu werden. Lieben ist nicht angehaftet sein. Gib die Wundervögel frei.
Es ist nichts Stattliches, Einssein zwiefach zu empfinden. Einssein ist Wunder. Einssein und Liebe sind das Ergiebigste, was im Himmel und auf Erden namhaft ist. Erdverwurzelt ist nicht mehr denn Einssein. Erdverwurzelt ist eine Umlenkung, die als Kurzweil begriffen werden kann. Ablenkungen gehören nicht für wahr befunden oder verehrt.
An Mich und an nicht-getrennt von Mir Glauben ist Einssein in all Seiner Glorie einsehen.
In der Welt ist es so gekommen, dass du an die Vielgestaltigkeit angeheftet gerätst. Finde Gefallen an der Mannigfaltigkeit als der Illusion, welche sie ist. Oh, ja, natürlich, du hast an der munteren Verspieltheit eine Menge Vergnügen gehabt. Dir war dereinst „Backe backe Kuchen“ ungemein geläufig und vertraut. Du kannst gar um der lieben alten Zeiten willen „Backe backe Kuchen“ noch einmal spielen.
Backe Kuchen selber ist ein Bespiel von Einssein. Fahre fort mit der Freude in der Rückerinnerung und im erneuten Tun, Backe Kuchen ist freilich nicht mehr länger das Highlight deines Lebens. Backe Kuchen hat gute Dienste erwiesen. Unter bestimmten Umständen kann es den Dienst erneut erweisen.
Heavenletter # 6437 – 10. September 2018 – The Light Bringer
Der Licht-Bringer
Gott redete …
Geliebte, vom Himmel her kommst du, und du kommst, um das Licht auf Erden zu teilen um der Menschheit und um aller fühlenden Kreaturen und um des Universums willen für immer und ewig. Du bist hier, um Licht als ein Signal für das prachtvolle Leben, welches am Kommen ist, zu enthüllen. Du bist nicht hier, um Tücher der Düsternis, welche über dem Licht liegen, offenzulegen. Licht ist Wahrhaftigkeit. Licht scheint hindurch bis hin zum Menschenherzen, unabhängig davon, was etwa darin für Bespannungen auftreten. Du bist dem Licht zu Dank verpflichtet. Licht ist an dir, es zum Vorschein zu bringen.
Du bist dem Licht der Liebe zu Dank verpflichtet, und also setzt du Licht und Liebe in Flammen in einem Ausbruch hell erstrahlenden Lichtes. Erstrahlend bist du hier auf Erden genau deshalb, um Licht aufscheinen zu lassen, damit es sich selber jenseits allen Zweifels den Blicken freigibt. Sei mit dem Licht, was du scheinst, liebenswürdig. Umso mehr, umso fröhlicher. Erhelle die Welt, und erhelle das Leben. Dies ist nicht eine ganze Menge, was von dir erbeten wird. Scheine dein Licht fern und weit. Suche was Ich sage vor jedermanns Augen Wirklichkeit werden zu lassen. Scheine auf den Erntemond. Scheine, Mein Licht der Liebe. Scheine hoch und weit. Ja, Liebe gehört als eine Selbstverständlichkeit genommen. Führe das Licht ein und stelle es vor, unter was für einem Staub auch immer du deiner Vorstellung nach verdeckt bist. Komme jetzt aus dem Schatten heraus, hinein in die hellen Bühnenlichter, welche alles deutlich machen.
Absolut, du bist hier um etwas willen. Du bist nicht für nichts hier. Du bist nicht einfach hier auf der Erde, um herumzuflottieren. Es existieren gute Gründe, weswegen du hier bist. Du bist nicht vorläufig. Womöglich bist du schlicht hier auf der Erde, um Licht zu scheinen, damit es voller Glanz herausglitzert und sich mit Elan und Pep aufrichtet.
Du bist dir fürwahr im Klaren, dass Licht bekannt ist, und dass Licht als ein Geschenk erkannt ist.
Wer sieht nicht voller Freude dem funkelnden Licht zu, welches aus den Wellen des Ozeans hervorglänzt? Wer blickt nicht gerne Augen an, welche ihr inneres Licht widerstrahlen? Wer schaut nicht gerne bunt schillerndes Licht an, welches Licht selber verspritzt? Licht lässt eure Wirbelsäule und euer Herz durchbeben. Ein Jeder weiß, dass Licht weltweit auf einen Schatz hindeutet. Sternenlicht reflektiert Unmengen an Licht tief hinein bis in den Kern.
Es existieren Licht-Zurschaustellungen allerorts auf der ganzen Welt. Da ist Licht zum Erübrigen, ganz zu schweigen von aufgehenden und untergehenden Sonnen. Was für eine Art Erde wäre vorhanden ohne aufgehende und untergehende Sonnen? Wer könnte an eine Erde ohne Licht denken, was einen blendet und überwältigt? Wer sollte morgens ohne solch ein Spektakel gerne aufstehen mögen? Heil der Sonne! Sie rührt dein Blut. Es gibt nichts wie sie, dieses durchgreifende, ausstrahlende, bewegende Licht, was sich selber in aller Helle enthüllt. Was für ferneres Licht als dieses vermag ohne Unterlass sich freizusetzen? Nun ist die Zeit für dich da, für die ganze Welt zu scheinen, dies zu sehen. Nicht ein einziges Mal mehr ist es an dir, dir die Augen zuzudecken. Stehe nun draußen vorne vor den Bühnenlichtern. Du bist nicht eine zweite Garnitur Licht-Bringer.
Wenn du dich selber verdeckst, minderst du dich selber. Dies ist nicht der Weg, wie du dich preisgeben sollest. Stelle dich aufrecht hin. Dies ist der Weg, um dich dem Leben aufzutun und das Leben für schön zu erklären. Deine Augen gehören vor Gott und vor Jedem angeblickt. Du schirmst sie nicht mehr ab. Sie gehören an vorderer Front und im Zentrum gesehen. Unumwunden bist du jetzt.
Herausragend bist du jetzt. Nimm deinen Platz im Firmament ein. Sieh zu, dass deine Stimme vernommen wird. Du bist ein Besinger der Güter Gottes. Dies ist nicht bestreitbar. Stehe im Freien, wo du bestimmt bist zu sein.
Es ist dir nicht mehr länger angelegen, auch nur in Betracht zu ziehen, auf einem hinteren Sitz Platz zu nehmen. Du bist Gott-gebunden. Du bist vornehm, ein für alle Mal. Erhebe dich zu deiner natürlichen Höhe. Verkünde dich ein für alle Mal als Gottes geliebtes Kind.
Heavenletter # 6438 – 11. September 2018 – Make Friends with Today
Schließe Freundschaft mit dem heutigen Tag
Gott redete …
Geliebte, gemeinsam, als Einer, zeugen Wir Liebe. Aus welcher Blume auf der Erde kommt nicht Liebe hervor? Bei welcher weißen Wolke am Himmel späht die Sonne nicht hindurch? Nun, möge Liebe aus deinem Herzen herausbrechen, einem Gänseblümchen auf der Wiese gleich an einem Tag, wann die Sonne plötzlich hervorkommt. Dein Herz, ja, dein Herz soll Himmelwärts hüpfen – und wieso denn nicht? Ein glorioser Tag ist zur Hand. Jeder Tag ist dein, um zu ihm zu hüpfen und um ihm schöne Augen zu machen. Es geht klar, nimm den heutigen Tag in Anspruch. Es ist ausgesprochen recht, flirte mit ihm. Stehe in Huld mit dem heutigen Tag. Sofern dir dieser Tag so bedeutsam ist, wie er deinem Dafürhalten nach ist, tritt ihm von einer ausgeglichenen Fundierung her entgegen. Tritt zu ihm unversehens vor. Warte dem heutigen Tag auf. Du hast nicht mit ihm zu ringen. Du hast ihn nicht an den Boden festzunageln. Du hast den heutigen Tag nicht zu deinem Willen umzumünzen. Sei zusagend. Leiste ihm Gesellschaft. Sei der Gefährte des heutigen Tages.
Es gibt nichts, was du aus dem heutigen Tag zu machen hast, ausgenommen dies – Freundschaft mit ihm zu schließen.
Sowie das Leben dich nicht zu begreifen scheint, dann lehne dich in die Richtung, das Leben zu begreifen. Musst du den heutigen Tag zu einer Rage deines Willens peitschen? Tue deine Augen dem heutigen Tag auf.
Du hast bei dem heutigen Tag nicht einen festen Stand einzunehmen. Er ist für dich da, um dich zu sammeln und zu scharen. Tendiere um alles was du wert bist dazu, den heutigen Tag willkommen zu heißen. Hebe eine Hand für ihn. Gib ihm eine Chance. Finde in dem heutigen Tag das, was du mit wahrer Wollust finden möchtest. Jeder Tag ist ein frischer Tag. Es ist etwas liebenswürdiges am heutigen Tag. Auf jeden Fall ist er heute der eine selbige Tag vor dir.
Selbstverständlich ist das Leben ein Kontinuum. Du hast einen Höhenflug bekommen. Ja, liebe Eine, du weißt nicht im Voraus, wohin dich der eine oder andere Tag führen wird. Ja, der Tag führt, und du kannst ihn ebenfalls führen. Du hast nicht auf Zehenspitzen zu gehen. Du hast nicht Stöckelschuhe zu tragen. Du kannst gar barfuß gehen. Du kannst immerzu hohen Sinnes und großen Herzens und zugänglich sein. Wo wird einem angesagt, du könnest dies nicht?
Ja gewiss, du tendierst am heutigen Tag zu einer glücklichen Reise. Dies ist dein Beitrag. Sei dem heutigen Tag zufällig. Befürworte ihn. Schenke ihm einen guten Start. Sei soweit mit deiner Gutheißung. Wie weit kann dich ein Tag nehmen, oder wie weit kannst du ihn nehmen?
Ich winke dich zum heutigen Tag herbei. Führe dich gut ein. Möge der heutige Tag dein Pokal des Tages sein. Es hat nicht ein jeder Tag die Rose an dem Weinstock zu sein. Du hast nicht jeden Tag zu Starbucks zu gehen. Du hast nicht jeden Tag eine Auszeichnung zu gewinnen. Du hast nicht jeden Tag nach deinem Willen umzubiegen.
Mehr noch, du weißt nicht im Voraus um die Zukunft des Tages. Halte keinen Groll bei dir am Ende irgend eines Tages, denn morgen ist ein anderer Tag. Die Sonne geht unter. Sterne gehen auf. Du bist imstande, leicht zufriedenzustellen sein. Sei mitfühlend mit dem Leben. Gib dem Leben eine Abschiedsfeier, die eines Königs oder einer Königin würdig ist, und ein Willkommen, das eines Prinzen oder einer Prinzessin würdig ist.
Geheiligt sei der heutige Tag.
Getraue dich heute. Leiste dem heutigen Tag Gesellschaft. Halte die Hand des heutigen Tages. Hüpfe mit ihm entlang. Springe über Schlaglöcher hinweg. Halte dein Gleichgewicht. Du hast nicht über dem heutigen Tag zu stolpern oder Rückschläge zu haben. Heute ist schier ein Tag. Finde heraus, was dir wohlwollend ist. Der heutige Tag hat nicht einen Durchmarsch hinzulegen. Er kann ein ganz gewöhnlicher Tag sein, sofern er das möchte. Du kannst dich bei ihm einklinken. Der Regen hat dir deinen Festzug nicht zu verderben. Segne den heutigen Tag.
Heavenletter # 6439 – 12. September 2018 – Were You Too Much Influenced from Reading Romantic Novels?
Wurdest du allzu sehr von der Lektüre von Liebesromanen beeinflusst?
Gott redete …
Mache Handstände. Hüpfe in die Luft! Lange die Sterne. Keine zwei Tage sind verpflichtet, die gleichen zu sein. Nicht jede Rose hat die gleiche Tönung zu haben. Nicht jeder Tag hat sich zu wiederholen. Genauso wenig hat ein gewisser Tag mit einem anderen in Wettstreit zu stehen. Die gemache Tour macht es.
Ebenso sind nicht zwei Lieben Nachbildungen voneinander.
Und weswegen zerreißt es dein Herz, dass jede Liebe anders war, und dass die eine mehr oder weniger würdiger als eine andere zu sein scheint, oder ist es bei dir so, dass du jedes Mal die gleiche Karte ausspielst und dass dein Herz abermals achtlos gebrochen wird und dahinwelkt?
Du hast daraus nicht schlau zu werden. Erwartest du immer zu viel, oder ist es so, dass du nicht genug erwartest?
Manchmal hast du das Gefühl, du habest nie genug geliebt, oder du hast das Gefühl, du seist nie, bei weitem nicht, genug geliebt worden. Entweder du hast dich darin eingelebt, oder du warst schlicht nicht auf mehr aus. Du gabst zu viel oder zu wenig, oder was kannst du aus dem machen?
Weswegen spielst du immer und immer wieder die gleichen Karten aus?
Bemühtest du dich vielleicht zu gewinnen oder zu verlieren, oder, hattest du wirklich irgendwelches Sagen dabei?
Du fragst dich, ob andere Menschen unablässig vergangene Lieben hin und her besetzen? Was hättest du tun sollen? Was sonst hättest du tun können?
Mitunter hast du in Bezug auf Liebe keine Vorstellung, gleichwohl hast du das sichere Empfinden, dass irgendetwas nicht ganz gut geendet ist. Oder ist es bloß eine Idee, dass es ein richtig oder verkehrt gibt, oder, dass einfach das da ist, was ist. Wie weißt du das, wenn du einen Zaun hochgeklettert bist, oder wenn du von ihm heruntergefallen bist?
Es gibt Zeiträume, da bist du dir vollkommen im Klaren, dass du allzu sehr umherblickst. Du bist nicht jemand anderer. Du warst das nie, du gingst ohnehin nie ganz mit dem auf, wer oder was du bist.
Du hast entschieden das Gefühl, dir fehlten etliche Schritte. Natürlich, dies ebenfalls, du verfehltest etliche Ausrutscher.
Du kannst wirklich nicht im Leben zurücklaufen und es noch einmal ausprobieren. Du wirst niemals wissen, was hätte sein können und was nicht. Wie weißt du das, und weswegen kümmert es dich, am Ende des Tages? Denkst du mehr über die Vergangenheit nach als Andere, und weswegen tust du das? Dir gelingt es nicht, die Vergangenheit zu arrangieren und in Ordnung zu halten. Hast du jemals überhaupt etwas hinzugelernt?
Wurdest du allzu sehr durch die Lektüre von Liebesromanen beeinflusst?
Du wirst betrübter gewesen sein, förmlich gewiss nicht weiser. Wie kann jemand wirklich wissen, was weise ist, und was nicht?
Manchmal hast du das Gefühl, du habest zu viel gelernt, und hin und wieder hast du das Gefühl, du habest überhaupt nichts gelernt.
Und doch, ehrlich, würdest du dir ein anderes Leben aussuchen mögen? Du kannst das Leben, das du geführt hast, nicht rückgängig machen, unabhängig davon, dass es schädigend war. Und du bist mit ihm noch nicht durch. Du weißt noch nicht einmal, ob das Schlimmste vorüber ist.
Du warst nie imstande, dir schlüssig zu werden.
Mitunter denkst du, dass es so ist – einmal der Dumme, zweimal der Dumme. Gewiss ja, du bist ein Narr, über das Vergangene zu weinen, über das, was geschafft ist, und, mit dem du getan bist oder es ganz offensichtlich nicht bist. Du bist dir nicht einmal sicher, was gut war und was nicht, und wie in aller Welt dies bloß jemand wissen solle.
Wie hattest du in diesem Leben jemals den Nerv, jemandem Ratschläge zu erteilen? Du hast nichts anderes erlernt, als zu bereuen. Eine feine Anleitung ist das.
Du erkennst, du bist wie Lady Macbeth. „Weg mit dir, abscheuliches Schandmal“. Bloß hast du nie gemordet. Du weißt im Grunde nicht, was du so viel zu bereuen hast über den Fakt hinausgehend, dass allzu viele Träume nicht Wirklichkeit wurden, und warum du dermaßen viel Zeit mit Nachdenken vergeudet hast, und weswegen du nicht wie andere Leute bist, und wieso du dir über das Verflossene derart viele Gedanken machst. Falls du denn das Vergangene nicht so gerne magst, weswegen trittst du es dann unentwegt breit? Weswegen nimmst du nicht ausnahmsweise mal einen anderen Bus?
Heavenletter # 6440 – 13. September 2018 – Call Your Good Fortune to You
Rufe dein Glück-Haben zu dir her
Gott redete …
Worauf dein Leben allzu oft hinausläuft, ist, dass du häufiger von einem Auflauf an Unfrieden und Hader redest denn von einem Auflauf an Liebe und Dankbarkeit. Wieso ist das so? Weswegen solltest du der Liebe weniger von dir zuwenden mögen? Spielt dir dies so eine Art Verspüren perverser Befriedigung zu, so, als hättest du ja schlechthin an alles gedacht?
Es ist recht wahrscheinlich, dies hat die Tendenz, dir ein Unzufriedenheitsgefühl zu übermitteln; dein Empfinden ist, dir sei Unrecht geschehen, und deine Reaktion auf das, wie du dich fühlst, ist die: untröstlich pikiert und entwürdigt sein. Besser ist es, dich in Anbetracht dessen, dass dir Unrecht getan worden ist, nicht im Recht zu fühlen. Dies wird wohl der Befund eines Verhalts der Dinge sein, den du lange Zeit so empfunden hast – vielleicht dein ganzes Leben lang. Die Sache war niemals recht und gut, und sie kann zu keiner Zeit wieder richtig gestellt werden. Was deine Wahrnehmung in der besagten Angelegenheit gewesen war, ist wohl zutreffend gewesen, es ist für dich allerdings niemals richtig, das Gefühl zu haben, dir sei Unrecht getan worden. Dies kehrt dein Herz unvermittelt zu der Wählscheiben-Einstellung: Verbitterung. Absolut, es ist irrig von dir, dich je für rechtschaffen zu empfinden, mit Abstand nebst dem, mit dem Empfinden einherzugehen, an dir sei je einmal ein Unrecht begangen worden. Es ist dir unrechtmäßig, das Gefühl zu haben, dir sei Unrecht zugefügt worden. Dir ist es nicht förderlich, das Gefühl zu haben, geprellt worden zu sein. Alsdann bist du derjenige, der unredlich zu sich selber ist. Unabhängig davon, wie lange du das Gefühl hattest, dir sei Unrecht getan worden, ebendies ist für dich eine Unrechtstat. Mit absoluter Sicherheit ist es nicht das, wofür Ich dich angesprochen und gemeldet habe.
Gibt es irgendeine Möglichkeit für dich, dieses Nichtberücksichtigt-Worden-Sein los zu lassen? Möglicherweise steckst du bis zum Hals da drin, dass du Anstalten machst, für dieses Delikt entschädigt zu werden. Wenn das der Fall ist, ist es schwer, los zu lassen. Von Groll und Missgunst ablassen, das ist nicht leicht. Jene haben die Neigung, sich aufzustapeln. Du bist unablässig dabei, dich an jeder Stelle nach ihnen umzusehen. Es wird wohl so sein, dass du nicht veranlasst, dass sie sich einstellen und zutragen, eine Rolle allerdings beim sie Auf-Lager-Stellen hast du inne.
Wenn du erwartest, dass dein Auto versagt, bist du wahrscheinlich nicht überrascht, wenn dir das Benzin ausgeht. Selbstverständlich ist es eine bessere Idee, davon auszugehen, dass Benzin im Tank ist. Und weswegen nicht Güte und mitempfindendes Erbarmen vorwegnehmen? Der Reiche sieht Reichtum entgegen, ja? Der Gesunde sieht einer gut ausgehenden Untersuchung entgegen, ist das nicht so? Die Sorgenvollen rechnen damit, dass es bei ihnen zu Tränen kommen werde, mehr oder weniger? Eine Menge der Erscheinlichkeiten in deinem Leben hängt davon ab, was du erwartest. Du wirst dir vielleicht denken, es sei recht natürlich, dich unberücksichtigt gelassen zu fühlen. Besser ist es, verwundert zu sein. Die Wahrheit ist die, dass alle Gutheit das dir Gebührende ist. Nimm Gutes für dich mit Vorfreude vorweg.
Sobald du damit rechnest, dass du rechtzeitig zur Schule kommst, stehen die Chancen gut, dass es so eintritt. Es ist daran mehr beteiligt als ein gutes Timing. Alles steht dir zu Gunsten, dass du damit, dass Gutes auf dem Weg zu dir ist, rechnest. Verschließe deine Türen nicht im Voraus, und garantiere dir mithin nicht, dass du im Trockenen sitzen gelassen wirst.
Sage bitte nicht dauernd, du werdest auf dem obersten Treppentritt oder auf dem unteren über deinen Rock ins Stolpern geraten. Es ist vielleicht bloß eine Gepflogenheit, eine Gepflogenheit, welche angibt, du habest dich danach, was du nicht an deiner Türschwelle vorfinden möchtest, umzutun. Wünsche dir nicht Kopfschmerzen oder Ungnade. Besser, du nimmst etwas mit Vorfreuden vorweg, was du gerne an deiner Türschwelle haben möchtest. So oder so – du trägst zu deiner Realität bei.
Heiliger Strohsack, rufe dein Glück zu dir her, derweilen du an ihm dran bist! Sei deinem eigenen Wohlwollen anhänglich.
Gewiss vertrödelst du nicht deine Glückssträhnen. Verfange dich nicht in Fallen.
Lege dir ganz bestimmt nicht einen Vorrat an Waffen an. Speichere dir schöne Körbe voller Kostbarkeiten, einen nach dem anderen. Verorte dich in einem Wirbelwind erklecklicher Kostbarkeiten, nach denen es dir sehnlichst ist.
Schaffe dich unter allen Umständen in die Lage, stets mit dem Besten zu rechnen. In diesem Falle werden deine Chancen deutlich besser sein. Wieso nicht deine besten Chancen mehren? Setze, wenigstens, etwas auf dich selber. Halte dich zu Mir, Geliebte.
Ist die Einlassung zutreffend, dass du eher dein verunglimpfendes Abwerten aufsummierst, denn es los zu lassen? Bedeutet dir Herzeleid dicht an deinem Herzen zu belassen zu haben derart viel, Geliebte?
Heavenletter # 6441 – 14. September 2018 – Oneness Is Here to Stay
Einssein ist hier, um zu bleiben
Gott redete …
Geliebte, hier die Geschichte: Einssein alleinig ist wahr. Alles, was minder ausgebreitet denn Einssein ist, ist nicht die ganze Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist stets simpel. Wie viele Möglichkeiten gibt es, um Eins zu sagen? Es existieren mehr Arten und Manieren, das, was detaillierter ist, zum Ausdruck zu bringen, denn Eins zum Ausdruck zu bringen. Wiewohl, Eins sagen – das sagt alles.
Alles, was mehr Raum in Anspruch nimmt denn Einssein, ist gebildeter. Komplexität, Wir können sie einen Abstecher heißen. Einfachheit redet von Einssein. Wie viele Möglichkeiten gibt es, Einssein auszudrücken, alldieweil Einssein ist?
In einem entsprechenden aufgestellten Modus, im Einssein, können Wir von Endlosigkeit sprechen, förmlich haben Wir es auf Reines Einssein abgesehen. Eins ist ausladender denn Vielfältigkeit. Ich gehe davon aus, Wir können Vielfältigkeit als zusammengeführterweise bezeichnen. Vielfältigkeit kann wie Karten, die Kinder in die Luft schleudern, auf den Tisch geworfen werden. In dem Sinne, in dem Ich rede, kann es zahlreiche Kärtchen geben, welche hervorgeworfen werden, jedoch ausschließlich eine Essenz von Karten-heit. Liebe ist mit Notwendigkeit Einssein. Dabei gibt es kein Drum-Herumkommen.
Einssein ist hier, um zu verbleiben. Liebe ist hier, um dazubleiben. Liebe ist ein Wunder an Einessein. Liebe ist Einssein in jedermanns Herzen. Jedermanns Liebe ist Eins und erhaben. Wahrnehmung wird eher nicht stets Eins als Einssein gesehen, hingegen ist Einssein nicht ein Geheimcode. Liebe trotzt der Beschreibung und Definierung. Keine zwei Leute sehen denselben Film gleich.
Sieht jeder die gleiche Rose in der gleichen Farbtönung? Es ist unabweisbar gewiss, eine Essenz von Rose-heit ist das gegebene.
Unterhalb von unterscheidbaren Unähnlichkeiten ist Einssein. Weswegen sollte Ich euch Einessein zuweisen mögen, es sei denn, dass dies die Wahrheit darstellt, nicht mehr oder weniger, sondern ganz klar Eins. Istsein ist Einssein. Seien ist Eines, bei dem du aufs Einssein verbuchen kannst, oder nicht. Dass Einssein da ist, ist indessen eine Gewissheit.
Liebe kann in zahlreichen Formen an den Tag gelegt werden, freilich ist Liebe Eine Ganzheit. Ganzheit durchdringt. Nimm alles wahr.
Du wirst Mich eher nicht allerorts wahrnehmen, dennoch schwöre Ich dir, dass Ich überall bin, und dass du mit Mir überall als Eines bist. Es gibt nichts mehr oder nichts weniger denn sternenbesätes Einssein.
Eins unter Gott ist Wahrheit. Das steht felsenfest fest.
Wo kommt Mein Herz zu liegen, außer in dem deinen? Wer ist Mein Herz und Seelen-Gefährte, wenn nicht du? Es gibt für dich da kein Entfliehen, und weswegen solltest du entfliehen mögen? Wer hält meine sinnbildliche Hand, wenn nicht du? Wer, Geliebte, bin Ich, sofern Ich nicht offen und ehrlich du bin?
Du hast nicht sittenstreng zu sein. Du hast nicht ausgesprochen ernstlich zu sein. Du bist nicht von der Freude ausgebootet! Es gibt kein Ausgebootetwerden. Freude ist Freude und Freude ist nicht streng. Mache dein Leben zu einem Atemzug frischer Luft. Was würdest du gerne aus dem Leben machen mögen, außer frische Luft? Gleichzeitig ist das Leben nicht ein Scherz. Du läufst zu den Höhen des Lebens wie zu den Tiefen. Ja in der Tat, das Leben ist eine Tüte voll Gemischtes und wird auf eine jede Weise hinein- und herausgewendet.
Jeder Zentimeter des Lebens ist eine Überraschung der einen oder anderen Art. Hallo, heutiger Tag. Servus, bis in einer Minute. Wir werden morgen dort weitermachen, oder morgen neu anfangen oder an einem anderen Tag oder zwei Tage darauf oder im nächsten Jahr oder in einer anderen Lebenszeit wieder aufeinanderstoßen. Nichts trennt Uns von einander. Wir werden früher oder später in einem Traum oder in zwei Träumen weit weg zueinander aufholen. Wir werden uns unerlässlich unterwegs einholen, selbst so es keinen Unterbruch gibt, mit dem gleichzuziehen ist. Das Leben ist ein Gang oder zwei Gänge um den Block. Wir holen einander soeben ein, während du dich darüber gewundert haben magst, dass Wir jemals einen Augenblick lang geschieden gewesen sind. Wir sind da auf Dauer drin, selbst so in jeder Hinsicht nichts auf Länge oder auf Kürze ist.
Heavenletter # 6442 – 15. September 2018 – To Hear This God Who Is Thy Self
Diesen Gott zu vernehmen, Der dein Selbst ist
Gott redete …
Geliebte, Ich bin ein öffentlicher Gott, ein Gott der Leute. Ich bin auf euer Verlangen hin hier, nicht indes auf euer Verlangen hin, von euch so eine Art Besonderheit abzuraspeln. Ich bitte euch vielmehr, Meine Worte zuzustellen, wo auch immer ihr seid.
Es wird wohl eine Weile brauchen, um gleichzuziehen. Es ist nunmehr klar, dass Wir uns ob des Einsseins treffen und nicht ob einer gewissen Allbekanntheit, gleichwohl geht es Uns um Gewahren und um althergebrachtes Nahesein. Dies ist auf keinen Fall dem gemeinsamen Zusammensein in einer Bruderschaft gleich. Selbstverständlich boxen Wir nicht mit Unseren Fäusten gegeneinander, wie dies verbissene Sportfiguren tun, welche sich auf die eine oder andere Art abklatschen. Wir sind energiegeladen. Wir sind freudig und dankbar, dennoch sind Wir nicht so sehr plump-vertraulich. Wir sind zusammen ruhig.
Ja, du bekommst hinzu, was du allerdings hinzuerzielst, das nimmst du um der Gutheit für Alle willen an. Du wirst nicht auf die Bühne hinaufgetrieben, wie vielleicht der eine oder andere neue Star. Du bist wie immer. Du steckst nicht in deinem Namen zu deiner eigenen Verherrlichung irgendetwas ab, ausschließlich für Meinen. Geliebte, du bist glücklich, Mich zu vernehmen, freilich teilst du nicht nach deinem Namen Sterne, in Gold oder Silber, zu. Du blickst in Meine Augen.
Du stehst nahe bei Mir. Du greifst etwas von Meiner Träumerei auf und nicht ausschließlich für dein persönliches Selbst. Du sammelst mehr ein denn Niedrigkeit. Du betreibst nicht Effekthascherei. Du kommst her, um diesen Gott, Der Dein Selbst Ist, zu hören.
Du liegst nicht zur Ansicht aus. Du bist nicht irgendeiner Ehrenhalle zugefügt. Du bist hier, um Mir zu dienen, so bescheiden, wie Ich, Gott, mit all Meinem Herzen begehre, dir zu Diensten zu sein.
Du empfängst etwas Großartiges von Unserer Begegnung, und doch, du übertriffst Unsere Begegnung. Du freust dich, der Diener zu sein, der mit dem Kuchen aufwartet, den Gott Allen gerne serviert sehen möchte. Du bist ein unpersönlicher Protokollführer dessen, was du einsammelst. Ja, ich schickte dir eine aufregende aufrichtige Einladung. Es ist nicht so, dass du, als ein Godwriter, in einer Reihe wartest und einen erstrebten Status erlangst.
Godwriting handelt nicht von irgendwelchem Status. Du lässt dich selber herein, über jedwede Bezirke des Heiligen Grals hinausgehend. Ja, Ich, Gott, habe dich zu Mir gerufen. Das Lob ist Mein, und du bist in Erstaunen versetzt und zu Bescheidenheit gedrungen. Du möchtest einfach mehr von Mir hören und mehr von Meinen Worten widerhallen. Darauf bist du sehnlich aus.
Du bist wie der Diener, welcher den Saum Meiner Robe über den Staub weghebt. Du hältst deine gelinde Beachtung auf Meine Worte fest, sodass Andere ebenfalls zuhören werden. Jeder steht gleich da. Kein einziger verherrlicht deine Präsenz, am wenigsten unter allen du selber. Du bist ein gewöhnlicher gemeiner Mann, welcher mit jedermann sonst hereinkommt und welcher zudem wiederkehren und Andere mitbringen kann. Du weißt, dass, sobald einmal etwas gestartet worden ist, es gewöhnlich weiterläuft. In Anbetracht von Godwriting existiert nicht Stolz. Du bist eifrig dabei, Meine Worte herauszubringen.
Irgendwie bist du hierher gelangt. Kann es sein, anhand der einen oder anderen göttlichen Intervention – kann das sein? Es ist keine Möglichkeit zur Hand, zu glauben, du habest dies verdient. Wie bloß in aller Welt!? Genauso wenig bist du dank irgendeiner Vermummung hierher gelangt. Du bist dermaßen glücklich, hier zu sein; das hat Mein Wille zu sein.
Ich erblickte etwas in dir, welches vielleicht kein einziger gesehen hat. Ich setzte dich nahe zu Mir und lud dich aber und abermals ein. Gott sieht dich in unzweideutiger Sicht. Er lässt dich zu Seiner Präsenz herein. Kein einziger wird kommen, um dich wegzustoßen. Du kannst bleiben, so lange du es möchtest. Du wirst hier bei Mir bleiben, so lange wie du kannst. Du wirst nicht mehr Beachtung auf dein kleines selbst herbeirufen. Du wirst parat dableiben mögen, so lange wie Ich dich hier nahe behalte. Du wirst für immer und ewig still bei Mir weilen.
Nun siehst du, zu deinem Entzücken, vor deinen selbigen Augen eine Platzkarte, auf der schwach dein Name skizziert ist, unterzeichnet durch Gott. Nun schickst du dich an, zu erkennen, dass du genau dort willkommen bist, wo du bist. Das kann kein Zufall sein. Das kann niemals sein, dass Gott dich hereinlässt, bloß, um dich später wieder hinauszuschicken. Nein, nicht Gott. Einmal Gottes – für immer und ewig Gottes.
Heavenletter # 6443 – 16. September 2018 – What Does Life Hold in Store?
Was hält das Leben auf Lager?
Gott redete …
Geliebte, habt ihr vielleicht ein Bild von Mir im Sinn, so eine Art Statue – Ich lehne den Kopf auf die Hand, tief in Gedanken versunken? In Wahrheit rührt Mein Denken weniger von Gedankenhaftem her und mehr von Impuls. Hin und wieder geht es dir ebenfalls so, in aller Freude fällt dir ein schöpferischer Gedanke ganz einfach so zu.
Meine Ideen sind inspiriert. So wie du, liebe Ich Inspiration. Ich liebe es, zu bemerken, wo Mich eine Idee einnehmen möchte. So wie du dies in selbiger Weise erlebst, so ist es für Mich. Eine Farbe springt in Meinen Kopf. Meine Hand scheint den blauen Kreidestift zu bewegen, nach dem es Mir mit ihm etwas zu zeichnen jetzt im Augenblick so sehr ist. Wer kann sagen, weswegen oder wie? Es ist einfach so. Voilà, du und Ich haben eine Richtung genommen. Keiner von Uns hat Nachforschungen darüber betrieben. Gott, nicht. Die Richtung hopst in Unsere Herzen hinein, bevor Wir das bemerken. Ganz nach Unserem Belieben legen wir im Handumdrehen los.
Du fandst den Tisch bereits gedeckt vor, wie auch die Farben für dich ausgelegt, just so wie du sie gerne gehabt hast. Was genau hast du überhaupt zu tun? Von welcher Stelle nimmt Erschaffen seinen Anfang? Wem sagst du Dank, oder, Geliebte, vielleicht dankst du Mir.
Ideen gehören zu den Gaben des Lebens, mit denen du losläufst in weit weg gelegene Lande, von denen du niemals geträumt hast. Du hast dich nie selber vermessen und ausgepflockt, ist das nicht so? Bedenke dies erneut, dermaßen viel am Leben scheint ganz einfach zum Vorschein zu kommen. Das Leben könnte ein High-Roller [ein doppeldeutiger Begriff und deswegen hier an der Stelle erläuternswert; einerseits ‚Achterbahn (Hochschaubahn)‘ mit zahlreichen Auf und Ab; andererseits ein Casino- oder Sportwetten-Spieler, der kontinuierlich vornehmlich hohe Geldbeträge einsetzt; Anm.d.Übers.]sein, welcher dir einsagt, vorwärtszugehen. Dein Name wird aufgerufen, und bevor du es bemerkst, bist du irgendwo, ohne damit zu rechnen, freudig oder am Zittern. Du trittst, dir selber unbekannt, zu Tage, als der vorgerückte Fahrer, der zu dieser Überraschungsreise bestallt wurde – stelle dir dies vor!
Es ist, als habe eine Hand deine Hand bewegt. Eine Flamme hat deinen Docht angezündet. Um das genaue Aufeinanderzu-Strömen wirst du eher nicht wissen. Freude der Welt. Du bist irgendwo gestartet. Du bist nicht damit befasst, eine Wahl zu treffen. Eine Wahl wurde getroffen – wer wusste darum? Vielleicht wusste in deiner Jugend deine Hand von Beginn weg Bescheid um deine Wahl.
Ganz gewiss, es sind nicht alle Wahlen lange und gewichtig. Eine Menge Bescheide sind Herrjemine. Das Leben, so wie es in Erscheinung tritt, wird eher eine Überraschung nach der anderen sein.
Du dachtest es dir so und so, und das Leben war so nicht. Oder du hattest keine Vorstellung, und das Leben insgesamt legte sich aus sich selber heraus anders dar. Womöglich bist du dir nicht einmal gewiss gewesen, was du überhaupt gedacht hast, gleichwohl hat dir, was du gedacht hast, aus der Tatsache selbst heraus nicht ein Licht aufgehen lassen dafür, was so geradeaus wie ein Pfeil in dein Herz hineingeflogen ist. Danke Gott, dass das Leben nicht immer das vermacht, wovon du zunächst dermaßen ernsthaft geträumt hast.
Alles im Leben schien in deinen Schoß gefallen zu sein. Und doch, wie kann es sein, dass dein Leben in Wirklichkeit eher Zufall ist? Wie viele Leben und wie viele Sterne können in derart mustergültiger Harmonie am Tanzen sein, dem Scheine nach wahllos willkürlich und in vollkommener Weise, ohne ein GPS?
Ist davon bis zu diesem selbigen Augenblick nichts vernommen und ins Ohr gelassen worden? Nun befindest du dich auf dem Weg, obschon du kaum irgendeine Vorstellung davon hattest, wo oder wann dieses sein würde, bis dann der Moment zuschlägt. Was weißt du? Dir ist es nicht klar, so lange bis der Augenblick Leben zur Hand ist. Dir war es nicht klar, dass du nach hierhin und dorthin reisen würdest, oder, dir war es nicht klar, dass dir jemals kenntlich werden würde, dass du nicht nennenswert am Reisen sein werdest.
Desgleichen, weswegen sollte für dich, was eintritt oder was nicht eintritt, einen Unterschied erbringen mögen, und doch, sollte es das für dich nicht?
Ach leider Gottes. Du wolltest immer nach Sansibar reisen. Du wolltest immer einen Mann heiraten, der dich liebt. Du wolltest immer die sieben Weltmeere bereisen. Du wolltest immer auf dem Land, oder du wolltest in der Stadt leben. Du tatest es, oder du tatest es nicht. So oder so, an diesem Verbindungspunkt des Lebens, hier an der Stelle hast du wahrscheinlich das Empfinden, von dir selber auf Distanz zu sein.
Heavenletter # 6444 – 17. September 2018 – Rise to the Dawn
Erhebe dich zur Morgenröte
Gott redete …
Der letzte publizierte Heavenletter brachte die Thematik der beliebigen Wahllosigkeit des Lebens auf. Kein einziger weiß um all das, was das Leben für dich auf Lager hält, Meine Geliebte. Gleichwohl ist Leben, und bringt Leben Überraschungen.
Es wird allgemein akzeptiert, dass auf das Wetter nicht gezählt werden kann. Ein weiteres Mal kommen Wir zurück zu der Idee von Berechenbarkeit. Ja, komme von einer gediegenen Geisteshaltung her. Neige dich der Schönheit des Lebens zu, denn sie existiert.
Überdenke erneut dein Beharren darauf, dass das Leben unerlässlich, so wie du es dir wünschst, durchzukommen habe. Manchmal bist du entrüstet, sowie es deinen Anforderungen nicht entspricht. Ein Jeder tut gut daran, sich dareinzufinden, wie das Leben zum Vorschein kommt. Wer kann dies für dich tun, wenn nicht du.
Nicht irgendwer in irgend einem Land hat alle gesegneten Wohltaten. Demgegenüber hat Jeder Segnungen und hat Jeder Segnungen gehabt.
Ich bin Mir dessen gewahr, wie du dich fühlen musst. Kein einziger hat das, was du einen perfekten Tag oder ein perfektes Leben nennen wirst. Worauf Ich soeben hinaus möchte, ist, was wohl dein Beharren auf einem vollkommenen Leben, ausnahmslos in Erscheinung tretend, darstellt. Ich kenne kein Leben von irgendjemandem, das für perfekt gehalten wird, unterdessen das Leben sein ganzes Leben lang zutage tritt.
Gibt es irgendeine Familie, die keinen Kummer erlebt? Gibt es irgendeine Familie, die an nachgerade alles denkt, an was auch immer?
Indessen sind in allen Leben perfekte Aspekte zugegen, freilich wird nicht jeder Aspekt als ideal betrachtet. Nicht jedermann hat ein Auskommen. Nicht jedermann hat die Gesundheit, die er sich wünscht. Jeder wird es wohl verdienen, so reich wie ein anderer zu sein, gleichwohl scheint dies nicht die Art und Weise zu sein, wie das Leben wirkt. Es gibt da jene, welche mehr als ihren Anteil an Kummer und Weh zu haben scheinen. Es ist nicht alles am Leben in schönes Geschenkpapier eingepackt.
Ich stelle eure Erwartungshaltung in Bezug auf Vollkommenheit infrage, unterdessen das Leben in der Welt fehlerfreie Erwartbarkeit nicht mit einkalkuliert, dessen unbenommen, wie wertvoll ein jedes Leben ist.
Unfälle scheinen überall auf der Welt hereinzubrechen, und sie sind eher nicht auf jemandes Verdienst hin. Leben ist etwas, was sich zuträgt, und es ist nicht dauernd in bestem Gewand gekleidet.
Wer vermag jeden Bereich seines Lebens oder des Lebens seiner Kinder auszusuchen und ihn zu seiner Wahl zu erheben? Keiner. Das Leben ist gemacht aus dem Nehmen, was kommt, und um unterdessen zu sagen: „Danke dir, Leben, auch so.“
Wenn das Leben dich zu bestürmen scheint, hast du die Neigung, auf hundertachtzig zu sein. An einem bestimmten Punkt richtest du es ein, alsdann deinen Kopf zu heben und weiterzugehen. Ich trage hier nicht vor, dass du Gram ignorierst, welchen dir das Leben nun einmal aushändigt. Ich bitte Mir nicht von dir aus, dankbar zu sein. An einem bestimmten Punkt bitte Ich dich, die Teile aufzulesen. Vielleicht hast du ein Leben zu leben, was nicht deine Wahl darstellt, gleichwohl bist du der einzige, welcher es leben kann. Das Leben, welches du jetzt lebst, wird wahrscheinlich Betrübnis für dich innehalten, gleichwohl ist es auch so dein Leben und niemandes anderen. Meine Rede geht nicht dahin, dass dein Leben bestens in Ordnung sein soll. Sie geht nicht dahin, das Leben sei verpflichtet, dir einen Unterhalt zu schulden. Sie geht nicht dahin, du habest vergnügt zu sein, derweil du nicht weißt Wie. Gleichwohl, hinter alledem, trage Ich euch vor, guten Mutes zu sein.
An einem gewissen Punkt erkennt ihr, dass ihr auch so ein Leben, es unter den gegebenen Umständen, wie es ohnehin schon ist, zu leben, habt. Wenn ihr eine Pflanze bei euch habt, die zu wässern ist, dann wässert sie. Betrachtet euch selber als eure eigene Pflanze und lasst euch eure Fürsorge zukommen. Sobald ihr genügend Mumm habt, euren Kopf zu heben, hebt euren Kopf.
Ich sage nicht mit aller Gewissheit, das Leben werde euch Rückerstattungen erteilen. Falls ihr im Leben von jetzt an mit einem Fuß zu hinken habt, dann, dann ist das so. Falls ihr am heutigen Tag nicht etwas finden könnt, um darüber zu lächeln, könnt ihr es vielleicht morgen herausbekommen. Dies ist zudem möglich. Ihr könnt nicht dauernd weinen. Erhebt euch mit der Morgenröte. Spürt die Sonne und den Regen auf eurem Gesicht.
Erhebt euch!
Heavenletter # 6445 – 18. September 2018 – How Can Oneness and Patriotism Work Together for the Good of All?
Wie vermögen Einssein und Patriotismus zum Guten Aller zusammenzuwirken?
Gott redete …
Geliebte, patriotisch bedeutet in der Welt nicht Einssein. Patriotisch enthält ganz offensichtlich ein gewisses Ausmaß an Kameraderie, freilich allem Anschein nach zum wenigsten Einessein. Ein eingegrenztes Einssein ist nicht das Einssein, von dem Wir reden. Ein abgetrenntes Einssein ist mehr der Selbstbezogenheit gleich denn dem Einssein von Liebe. Es ist ein eingeschränktes Einssein. Es ist ein Einssein, welches nur so und so weit geht. Wahres Einssein umfasst gänzliches Einssein: eine jede Familie, jedes Land, einen jeden Planeten, jede Ansammlung, jede Seele. Mein Gedanke geht dahin, dass jedwede Beschwerlichkeit in der Welt von der Entbehrung von Einessein und von der Überfülle dessen, unter der Macht von Unterschiedlichkeiten breit geschlagen zu sein, herrührt.
Hinwiederum ist es klar, dass Unterschiedlichkeiten desgleichen geliebt gehören. Es gibt zahlreiche Varietäten und Personalitäten, und auch sie sind ihrer Kostbarkeit würdig und wert. In einer zusammengehörigen Familie sind zehn Kinder nicht untereinander gleich, gleichwohl wird jedes für wertvoll gehalten, so hoffen Wir das, obschon es da jene geben mag, die mehr als andere oder weniger als andere beliebt sind.
Wenn Wir die Dinge aufschlüsseln und aufgliedern, kann das in vieler Hinsicht das Leben komplizierter machen. Nichtsdestotrotz, Liebe kann nicht angeordnet werden. Liebe ist nicht ein Anlauf. Liebe liebt, oder sie tut es nicht. Liebe ist leicht. Ein Liebe-Ansatz ist leicht, andernfalls ist er nicht Liebe.
Ich scheine ein Händchen für all das zu haben, was nicht alle Meine Kinder tun. Ein jedes Kind ist Mein Liebling, freilich liebe Ich alle voll und ganz. Ich liebe alle erstrangig. Ich liebe. Meine Liebe liebt einen Jeden in Gänze bergauf, bergab. Der Zweitbeste ist nicht gut genug. Liebe ist naturgemäß, anderenfalls ist sie nicht.
Demnach ist es Mir danach, dass dann, wann Liebe nicht wahrhaftig ist, die Sache, die für euch, Meine Kinder, zu tun ist, die ist, euch selber zuvorderst zu lieben. Liebt euch zunächst, und fürderhin habt ihr nicht weit zu laufen, alle Anderen wie euch selber zu lieben. Dies wird Liebe weltumfassend geraten lassen können. Dazu ist dies imstande.
Ich erinnere Mich einer Geschichte von einem liebevollen Mann, dessen Sohn von der Hand eines Menschen anderer Rasse umgebracht worden war. In der Geschichte bekannte der trauernde Vater, in seinem Herzen hielte sich keine Liebe gefüllt mit Zuversicht mehr auf für irgendwen aus der sogenannten anderen Rasse. Ihm war all seine Liebe abhanden gekommen.
Es spielt keine Rolle, wer es war, der dem Vater geraten hat, ihm stehe es an, baldigst ein Waisenkind der anderen Rasse zu adoptieren und großzuziehen, daraufhin würde er, der Vater, voll und ganz geheilt. Erkennt ihr die Weisheit, oder nicht?
Mir ist ebenfalls eine wahre Geschichte bekannt aus der Zeit, als die Rassentrennung rückgängig gemacht worden war, als dies an den amerikanischen Schulen auch Zeit war. Es gab die Beförderung der Schüler mit Bussen. Bei einem abendlichen Treffen des Eltern-Lehrer-Bundes waren auch die Eltern der mit dem Bus transportierten Schüler mit dabei, welche sich noch nicht in größerem Maße willkommen geheißen fühlten, dem gleich, wie es ihren Kindern ergeht. Scheint einem dies jetzt nicht lächerlich?
Eine schwarze Mutter redete den weißen Schuldirektor unter Tränen an: „Aber Mister, dies sind unsere Kinder.“
Der Direktor erwiderte: „Dies sind meine Kinder, auch die meinen!“
Einssein ist unparteiisch.
Gelobet sei das Einssein, und gelobet sei das Tilgen verletzter Gefühle und das Löschen jedweder verborgen gehaltener oder nach außen gewendeter Empfindungen von Überlegenheit. Simple Güte und Erbarmen für Alle sind das Belangvolle. Selbstverständlich ist ein jedes Kind in vorderster Linie Mein.
Einssein ist von seiner eigenen Bedeutung. Und Einssein ist Wahrheit, und Liebe hat alle Winkel zu erreichen, um die Eine Liebe mit Allen zusammenzuführen und zu einen. Einssein meint Einssein überschwänglicherweise mit Liebe für Ein und Alle – keine Vorbehalte, kein Zurückhalten, keine Liebe, die irgend in einer Ecke aufbewahrt wird, kein dir in die eigene Tasche Lügen, kein Nachbilden, keine Ausreden. Alle meint mit vollem Herzen Alle, welches ein ebenmäßiges Herz ist, bar jedweder List, wie auch jedweder Notwendigkeit, nachzuzählen.
Heavenletter # 6446 – 19. September 2018 – Wake Up to Life As It Is to Your Making
Wache zum Leben auf, so es zu deiner Fertigung da ist
Gott redete …
Geliebte, du kommst ganz gut mit dem klar, wann plötzlich, wie es einem so scheint, nichts sich so einstellt, wie du es gerne haben möchtest. Das Leben ist nicht nach deiner Kragenweite. Wie konnte das so kommen? Du fragst dich gar selber, was hätte geändert werden können, davon ausgenommen du? Wo Freude Freude gewesen war, da ist jetzt entwichene Freude. Du möchtest deine Freude zurück, gleichwohl scheinst du nicht zu wissen, wie einen längere Zeit zurückliegenden Frieden und Freude zurückbekommen geht. Dies scheint dir mehr zu sein, als du dir, dich darum kümmern zu können, auszudenken vermagst. Du kommst dahinter, dass du die Arbeit nicht tun möchtest, und doch lässt du die Arbeit ungerne los.
Du weißt um Besseres, als darum, dich so zu fühlen, wie du dich fühlst, indessen fühlst du dich nicht besser. Du bist dir gewahr, dass mehr am Leben dran zu sein hat, als das Einnehmen einer Aspirin, als dein morgendliches Aufstehen und als deine Zuständigkeiten Erfüllen, welche du nicht mehr länger als erfüllend verspürst. Es hat mehr am Leben dran zu sein, als Nachfragen für Andere zu befriedigen, welche bei dir nicht den vordersten Platz einnehmen.
Ganz gewiss, da ist überdies mehr am Leben dran, als dass es so kommt, dass du deine eigenen Bedürfnisse beiseite zu legen und die Bedürfnisse anderer Menschen vor den deinigen rangieren zu lassen hast. Mit Sicherheit, Geliebte, ist desgleichen auch mehr an deinem Leben dran, als in Nachgiebigkeit gegenüber sich selber zu lungern.
Ja, Geliebte, lasst Uns das Kind beim Namen nennen. Versuche, das Leben neu zu betrachten. Geliebte, ist es möglich, dass du dich selber in die Position geschafft hast, Ja dazu zu sagen, und dass du in Wirklichkeit nicht mehr länger so deiner Wege gehen möchtest? Es kann gar so sein, dass so wie du dich fühlst dir nicht mehr länger wirklich die bedeutsamste Sache auf der Welt ausmacht. Was wäre denn, wenn du das etwa, was sich darauf beläuft, das zu tun und auszurichten, wie du dich fühlst, mit dem eintauschst, wozu du dich selber verpflichtet hast, es zu tun, gleich, ob du jenes nun deinem Empfinden nach magst oder nicht, schier allerdings deswegen, weil du dir bekundet hattest, du werdest es tun? Ist diese Diskrepanz womöglich etwas inwendig in dir selber, welche du für dich selber einfach nicht bemerkst? Wie lange steht es dir an, ein Säugling in deiner Krippe zu bleiben, der am Daumen suckelt und es sich unterdessen er heranwächst gutgehen lässt? Hallo!
Werde nach dorthin erwachsen, wo du dich nicht nach dir ausgerichtet und wo du nicht auf dich einzugehen zu haben hast. Nun ist die Zeit für dich da, dich für Verantwortung zu entscheiden, an der Stelle eines Lebens, was gemächlich und nach deinem Belieben ist. Das Leben kann nicht dauernd der Gesang sein, den du am liebsten singst.
Hast du wirklich gedacht, du habest ein Leben zu haben, so, dass dir jenes zu jedem gegebenen Zeitpunkt in deine vermengte Welt hineinpasst? In was für einer Welt, welche du dir weis machst, lebst du? Es ist dir wahrscheinlich nicht möglich, jeden Morgen lange auszuschlafen und von dort, wo etwas auf dich wartet, wegzulaufen. Geliebte, der Kindheit kommt ein Ende zu. Du kannst nicht dauernd, mit dem einhergehend, wie du dich soeben nun einmal fühlst, ein Träumer am Schlafen, oder der Realisierer deiner eigenen Träume, und nicht derjenigen anderer Menschen, sein.
Leider Gottes, es ist nicht so, dass dir oder irgendjemandem die ganze Zeit das ganze Leben zu passen hat. Lange ist’s her und weit weg, da träumtest du einen Traum, und alsdann änderte das Leben deinen Blickwinkel.
Ein Weckruf bedeutet nicht, dass dein Leben zu einem Desaster geraten ist. Inmitten des Träumens deines Traumes in der erwachenden Welt öffnet soeben jemand deine Augen für dich. Es ist für dich die Zeit da, deine Augen weit aufzumachen und aus dem Bett herauszukommen.
Heh, du hast nach wie vor dann und wann Wochenenden und Ferien. Auch so hat das Leben das Recht und das Privileg, von dir etwas auszubitten. Wo hast du die Vorstellung herbekommen, das Leben sei für dich da, um auf dein Geheiß hin dies oder das auszuführen, ohne Hinsicht darauf, dass du dein Einvernehmen zum Ausdruck gebracht hast, zu Diensten zu sein? Diene.
Geliebte, Sei und Bleibe du nunmehr in zuversichtlichem Glauben mitten in dir selber. Gehe voran. Springe hinein! Das Wasser ist reizend.
Heavenletter # 6447 – 20. September 2018 – Death Is Like a Debut
Der Tod ist einem Debüt gleich
Gott redete …
Du hast über den Tod keine guten Dinge zu hören bekommen. Du hast gehört, du habest das Erleben des Todes einmal oder zweimal zuvor gehabt, du erinnerst dich indessen daran nicht, und du bist geneigt, die Thematik insgesamt umgehen zu mögen. Du tendierst dazu, sie auf die lange Bank zu schieben. Du zagst und zauderst mehr mit der Bewandtnis, was wohl bei dem Tod vonstatten gehe, denn mit dem jemaligen Moment, für dieses Mal Auf Wiedersehen zu sagen. In Wahrheit, du hattest die Neigung an dir gehabt, das Leben beizubehalten. Du bist widerwillig, das Leben einzureichen und abzuliefern. Gesetzt den Fall, du habest eine Wahl – du könntest an ihm für immer festhalten. Du würdest an dem Abhang des Todes, solange du es könntest, hin und her taumeln.
Du wirst wohl eher nicht jeden Augenblick des Lebens gerne gehabt haben; auch so hängt der Ablauf über dir. Du möchtest dich nicht abmelden.
Obschon es Zeiträume gegeben haben mag, in denen du es theoretisch gerne gesehen hättest, dich probeweise beim Leben abzumustern, hast du den Schritt niemals genommen – selbst dann nicht wenn du das probeweise hattest tun können.
Schau her, du hast dem Leben nicht getraut, und du kannst ebenso dem Tod nicht richtig trauen, auch dann nicht, wenn du dein gerüttelt Maß an Instabilität des Lebens an dir gehabt hattest. Wenn es hart auf hart kommt, wie viele Kontrolle hast du über das Leben, wie auch über den Tod?
Selbstverständlich stehen deine Chancen beim Tod besser. Es werden wohl in der Tat weitaus besser gegründete Entscheidungen sein. Die glühenden Feuer sind wohl eher ohnehin Gerüchte. Du hast auch davon gehört, dass Einem im Leben auf der Erde der üble Rang gleichwie vonstatten gehen kann. Dies fühlt sich für dich ebenso wahrheitsgemäß an, wie alles sonstige, was du auf der Erde zu sehen bekommen hast.
Worauf du mit Vorfreude blicken kannst, ist, dich im Himmel mit Christus und Buddha und mit all den anderen bedeutenden Menschen und mit Gott Selber selbstverständlich und den Engeln zu vermischen, und all jene, die dir im Leben so viel bedeutet haben, wiederzusehen, nach denen du dich mit vollem Herzen gesehnt hast, dich mit ihnen zu treffen und alte Zeiten nachzuholen. Du fragst dich, ob du mit Weinen wirklich weiterzumachen habest. Du magst den Gedanken, Gott könnte um den Tod herum Miserableres denn Betrübtsein vorhalten.
Was den ersten Eintritt in den Tod dermaßen schwierig macht, ist dies, dass er, zumindest anfänglich, alles oder nichts ist. In diesem Sinne also riskierst du es. So wie du die Angelegenheit zusammenfasst – wird ein weiteres Leben dir nicht garantierterweise golden sein. Au, hier sind keine Geld-Zurück-Garantien ausgewiesen. Du hast keine Versicherung, ein weiteres Leben, oder ein ebenso gutes, zurückzubekommen, Gott sei’s geklagt.
Dir ist es nicht mit völliger Sicherheit klar, dass dir Wahlen beigegeben sind, oder gar eine Beschwerdeabteilung, zu der du hingehen kannst. Sofern es eine Beschwerdeabteilung zum Hingehen gäbe, könnte es sein, dass sie dermaßen überlaufen ist, und es könnte eine ganze Lebenszeit beanspruchen, bevor du in der Warteschlange dran kommst.
Einmal angenommen, die Chance dazu bestünde – du könntest es dreingeben, zu sterben, du könntest dich, noch bevor du es durchziehst, die Dinge irgendwie weiter zu durchdenken, im Bett umdrehen und weiterschlafen. Morgen ist ein anderer Tag.
Du hast den Wunsch, du könntest dir den Tod als einen Beginn denken, viel eher denn als einen Abgang. Deine Lage ist die, dass du ganz einfach nie über Wissen verfügst. Der Tod scheint mit einer blanken Schiefertafel daherzukommen.
Nach deinem besten Wissen, es existieren keine Probevorstellungen, keine Ankleideproben, kein Auswählen im Voraus. Du riskierst ganz einfach. Da sind keine unterzeichneten Garantien. Wie weißt du wirklich, dass der Tod angenehm sein kann, dass er weit weg und zwischendrin ist, dass er verflixte und ärgerliche Chancen darstellt?
Im Tod gibt es keine Bibliographien, keine Bestellformulare, und, soweit du es dir denken kannst, kein Anprobieren oder Ausbessern auf Nachfrage hin. Es sieht so aus, dass es im Tod nicht mehr Optionen gibt, denn es sie im Leben gibt, und keine zweiten Chancen im Himmel. Soweit du es sagen kannst, kannst du ausschließlich Risiken eingehen.
Heavenletter # 6448 – 21. September 2018 – From Whence Cometh Peace on Earth?
Woher kommt Friede auf Erden?
Gott redete …
Ist Friede ein Sehnen oder ist er ein Fakt des Lebens? Es scheint im Hause wie auch da draußen Ausbrüche von Minderem denn Friede zu geben.
Ist Friede ein Erfordernis auf Erden? Gewiss ja, Aufregung hat die Neigung an sich, als Verstoß gesehen zu werden. Womöglich gibt es da einige, die nach Konfrontation und Aufregung lechzen, so, als vermochten Konfrontation und Aufregung Errettet-Werden innezuhalten. Vielleicht gibt es einige Menschen, welche Reibereien bewundern, weil Anspannungen sie vielleicht mit einem Empfinden von Kontrolle auspolstern, demnach ist Entrüstung und Groll das vorherrschende.
Mit Sicherheit strebt Einssein nach Friede in Hülle und Fülle. Einssein sitzt nicht herum und denkt daran, sich gegen Frevel abzuzäunen.
Was verursacht die Zerrüttungen und den Missmut des Aufruhrs? Gibt es dafür ein Heilmittel? Gibt es dafür Auflösendes? Was bloß macht Macht zu etwas derart Bedeutsamen, dass in der Welt Einige mit Krieg alles riskieren wollen?
Nichts ist so kompliziert, wie es erscheint. Zur selben Zeit möchte es einem vorkommen, dass nichts so simpel ist, wie es einem erscheint. Nichtsdestotrotz, jede Stimmabgabe zählt. Plane dich mit ein. Du gibst deine Stimme ab. Fühle dich nicht machtlos und verdrossen, denn in der Folge ist Machtlosigkeit deine Stimmabgabe.
Die Tatsache ist die, dass du ein Pferd hast zum Reiten, also steige auf und reite auf ihm. So oder so, du votierst. Gib deine Stimme bewusst ab.
Meine Stimme ist unerlässlich für Friede. So dies der Fall ist, begreife Ich, weswegen du es für nicht tolerabel findest, dass Ich bei den Dingen nichts unternehme, da doch eine Entbehrung von Friede desgleichen ein Faktor im Leben zu sein scheint. Du fragst dich, weswegen Ich Mich dann nicht auf die Bühne begebe. Du siehst Mich nicht als hilflos. Falls Ich all die Klappen zur Welt öffnete, würde mit Gewissheit fortan Friede ein Kinderspiel sein.
Wenn Ich sage, dass freier Wille einen Faktor darstellt und dass du Verantwortlichkeit innehast, was für eine Art Ausrede, die Ich vorbringe, stellt dies alsdann dar? Deswegen sollte ein Gott im Himmel dasitzen, derweilen Ich am heutigen Tag überall auf der Welt und in jedem Heim Friede erklären könnte? Weswegen in aller Welt sollte ein Gott im Himmel einen Rücksitz einnehmen mögen? Und weswegen solltest du oder irgendwer dies tun mögen?
Was wäre denn, wenn ein jeder friedliebende Mensch auf Erden ebenfalls Friede erklärte? Lasst Uns dies alsdann tun. Lasst Uns sehen, was dann geschieht.
Von Zeit zu Zeit scheint jemand Geringeres als Frieden zu erklären und durch und durch Krieg zu schüren. Demnach machen Viele in Raserei das Maul auf, unterdessen dermaßen viele Friedliebende sich zurückzusetzen scheinen.
Mein Vorschlag geht dahin, dass ihr, tief in der Stille eures Herzens, nach Friede ruft. Stille erhebt ihre Stimme tiefer und währender denn irgendein Umzug. Eint euch in Stille zum Frieden von eurem Herzen der Herzen. Feuert aus den Ritzen eures Herzens den Frieden an.
Vom Frieden herkommend, ist es nicht nötig, Strichlisten zu führen. Stilles Beflügeltsein läuft weit. Gebt einfach mit einem jeden Gedanken und Atemzug eure Stimme ab. Ihr habt euch nicht zu einer Bannmeile aufzumachen. Ihr habt nicht eine Kontrollmarkierung anzubringen oder euch einer politischen Partei anzuschließen. Ihr nehmt euch heraus zu einer Verbeugung der Liebe unversehens von eurem Herzen her. Dies ist Friede erklären. Dies ist allemal nicht über Frieden reden, so, als könnte Friede sein, vielmehr so, dass Friede bereits ist und dass Friede jetzt zugänglich ist. Lasse deinen Worten Taten folgen.
Rufe dir ins Gedächtnis zurück, dass Wir Liebe sind, und dass Liebe es ist, was Wir schenken.
Es existiert für niemanden eine Notwendigkeit, Fassungslosigkeit oder Mitleid zukommen zu lassen.
Das Geschäft bei Mir heißt – Ich ermutige. Ich stärke. Ich feure an.
Und ihr seid Meine Gesandten. Ihr seid Mein Repräsentantenhaus. Ihr seid Meine Sprecher. Ihr seid Meine Presse. Ihr seid Meine Getreuen. Ihr seid Meine Unbestechlichen Herzen. Ihr seid Meine Ehrpersonen. Ihr seid Meine Vorgerückte Garde. Ihr seid Meine Botschafter an die Welt. Horcht hin, ihr seid Meine Engelsvorboten. Ihr seid Meine Hände und Herzen und Stimmen, die der Welt gegeben sind. Ihr seid ein Chor Meines Herzens, dabei, der Welt seinen Gesang darzubieten. Ihr seid Meine Glocken, die der Welt läuten.
Ihr seid Meine Engel.
Heavenletter # 6449 – 22. September 2018 – Enrich Your Life
Bereichere dein Leben
Gott redete …
Geliebte, alles ist gut. Werft eure Sorgen hinaus. Wofür braucht ihr welche davon? Was Gutes richten sie euch an? Findet andere Dinge, um sie aber und abermals zu bedenken. Wie steht es damit: Wie glücklich seid ihr von Zeit zu Zeit und aber und abermals dran. Schaut euch die Segnungen an, über die ihr gestolpert seid. Es ist die Zeit da, anzuerkennen, wie gesegnet ihr seid, auf Erden am Leben zu sein. Stellt euch vor – ihr seid auf diesem oder jenem Weg, und ihr seid hier auf der Erde am Leben!
Falls euch eure Gedanken etwas wert sein sollten, dann lest euch beflügelnde Gedanken aus, während ihr euch damit befasst!
Wenn ihr euch daran macht, euer Wohnzimmer umzugestalten, werdet ihr euch eine Farbe aussuchen, die ihr mögt, oder etwa nicht? Ganz bestimmt keine schmuddelige Farbe, insbesondere nicht immer und immer wieder. Weswegen dann unentwegt euren Geist mit eingetrübten Gedanken aber und abermals übermalen? Weswegen unablässig die Durchgänge eures Geistes schlammig machen? Macht stattdessen euren Geist jetzt und immer wieder weiß.
Sofern ihr jemand kennt, der sich heute zu einer Reise aufmacht, würdet ihr ihm nicht eine Verabschiedung geben, die so aussieht: „Halte nach dem Schwarzen Mann Ausschau.“. Natürlich nicht. Ihr würdet sagen: „Gute Reise! Freut euch. Ich freue mich darauf, wann ihr zurück seid!“
Das Leben ist die größte Reise, auf die ihr euch jemals begeben werdet. Bereitet euch eine schöne Verabschiedung. Lasst es euch bestens gehen.
Natürlich begebt ihr euch heute auf eine Reise. Deren Name ist Leben. Ihr seht sie vielleicht als eine Fortsetzungsreihe. Schenkt euch selber einen schönen Abschied, mit Ballons und mit mit Bändern versehenen Champagner-Flaschen. Lebt das Leben mit einem großgeschriebenen L. Lebt das Leben vollkommen aus wie es im Buche steht.
Nehmt einen Zug, wenn ihr das möchtet, oder fliegt mit dem Flugzeug, oder rudert ein Boot oder paddelt ein Kanu. Was am meisten von Belang ist, ist, wie ihr euch fühlt.
Wie ihr euch fühlt, das gerät zu dem Leben, mit dem ihr euch selber entgeltet. Falls es euch nach einem neuen Ausflug ist, dann seid neu und frisch zu euch selber. Seid offen. Ihr seid der Stammgast eures Lebens. Wie ihr euer Leben seht, hat Auswirkungen auf euer selbiges Leben selbst. Ihr seid, in der Auswirkung, euer eigener Conférencier. Ihr seid euer eigener Deuter. Ihr verbindet die Punkte eures Lebens. Ihr schlingt euch kraft eurer ureigenen Gedanken um euer Leben herum. Ihr seid der Erzähler eurer Geschichte. Ihr bezeichnet sie. Ihr setzt die Stimmlage eures Lebens fest. Ihr bringt eure Erzählung nach Hause. In einem gewissen Grade zerrt ihr es zu euch her.
Sofern man eure Erzählung als eine Reise betrachten könnte, bist du derjenige, der auf einem Floß, auf einem Schleppdampfer, auf einem Segelboot, auf einem Schnellboot oder auf der Queen Mary ablegt. Du hast bei deiner Erzählung einiges Sagen. Du sagst von unterwegs ihre Stimmlage und Ausgänge voraus.
Bietet nicht mehr länger dem Weitblick auf euer Leben die Stirn. Es ist das eure. Es ist an euch, den Ton eures Lebens festzusetzen. Feiert euer Leben. Sofern ihr nicht imstande seid, euer Leben aufs Köstlichste zu feiern, so hört zumindest damit auf, euch über es zu beklagen. Schließt Frieden mit eurem Leben. Seid besonnen mit ihm. Es ist etliche Verdienstlichkeit an eurem Leben. Anerkennt, was euer Leben für euch in sich hält. Schaut von einem anderen Winkel her. Es sind ein oder zwei Dinge da, um dich ihrer zu erfreuen. Stampfe nicht darauf herum. Geize nicht mit deinem Leben. Stehe deinem Leben nicht mit Missgunst gegenüber. Wirf es nicht den Fluss hinab. Berge zumindest etwas von ihm. Sei froh genug, dass du ein Leben hast. Du hast nicht die Maikönigin zu sein.
Jemand würde sich freuen, wenn ihm heute dein Tag übrig gelassen würde. Wieso bist du da nicht der, der sich freut?
Du kennst zudem nicht alles, was du von diesem Tag einernten kannst. Verzweifle nicht am heutigen Tag. Er kann Überraschungen für dich enthalten. Dieser Tag wird nachgerade erkleckliche Freuden für dich bereithalten. Gib zu, dass du nicht die Ausgänge des heutigen Tages kennst. Sei wach und munter!
Heavenletter # 6450 – 23. September 2018 – The Real Goods and No Less
Die wirkliche Ware und nicht weniger
Gott redete …
Geliebte, es gibt einen Aspekt an dir, der es nicht nötig hat, dass an ihn Antworten ausgehändigt werden. Du hast weder etwas nachzuschlagen noch beraten zu werden, denn alles ist inwendig in deinem selbigen Seien bekannt und gewusst. Die getreuen Anleitungen sind in dir hineinverbaut. Alles, was wahr ist, liegt inwendig in dir. Selbstverständlich, gehe voran, belege alle Kurse, die du möchtest, und lerne, nebst dem kommt Wahres Wissen zutiefst von inwendig in dir her und von inwendig von Mir und nicht notwendigerweise von irgend einem anderen Menschen her zu liegen.
Weil ein Rat für deinen Freund genau der richtige ist, bedeutet nicht, er ist auch der richtige für dich. Du kannst auf ihn nicht wetten. Du möchtest gerne auf ihn wetten. Nichtsdestotrotz, es kann sein, du wirst vom Kurs weggelenkt. Wie bedeutsam ist es doch, dich selber geradezurücken. Nicht jeder weiß es besser als du, bei weitem nicht. Erkenne dich selber.
Die Chancen stehen gut dafür, dass du ohne Weiteres in der Lage bist, Wissen aus erster Hand zu erwerben, wie es inwendig in dir am Wachsen ist. Außer du findest dieses Wissen innen in dir, bestellst du es von Amazon oder erwirbst du es irgendwie von außerhalb von dir her. Vielleicht wird es hereingeschmuggelt oder es wird schlicht, wie ein Knochen zu einem Hund, zu dir hin gestoßen.
Alles, was inwendig in dir zu liegen kommt, lässt sich auf dir nieder. Sowie Wissen außerhalb von dir liegt, wird es nicht ganz die lebendige Wahrheit sein. Du hast nicht in einem Buch aus der Bücherei nachzusehen. Du bist frei, dann und dort dich selber zu heilen. Ja in der Tat, du wirst dich vielleicht schier bereits bei dem Gedanken besser fühlen, dir selber aus der aufrichtigen, zur Güte erhellten Wahrheit her, welche dein eigen ist, Heilung zukommen zu lassen zu mögen. Dem, was verlautet wurde, entgegen – Coca-Cola ist nicht die wirkliche Sache. Hole dein Wasser von der Quelle.
Genauso wenig hast du in Eile zu sein, all das zu behandeln, was dich schmerzt. Nimm einen Atemzug. Du hast dich nicht in alles einzulesen, denn alles steht zu deiner Verfügung. Du kannst dich schlicht nach der Wahrheit ausstrecken, so wie es dir danach ist. Dies ist dir eine liebenswürdige Stelle, um von dort her zu kommen. Sie ist authentisch. Du kennst den Unterschied zwischen selbst gemachtem Brot und käuflichem Weißbrot, und zwischen Margarine und gepflegter zuhause zubereiteter Butter. Du kennst den Unterschied zwischen dem wirklichen, gealterten Schaumwein und einem mit Kohlensäure gesättigten Doppelgänger.
Du kennst den Unterschied zwischen frischer Luft und stickiger Luft. Du kennst den Unterschied zwischen einem selbstgestrickten Pullover und einem Pullover aus dem Regal.
Du kennst den Unterschied zwischen Zuhause und einem Motel. Du kennst den Unterschied zwischen frisch gemahlenem Kaffee und Instant-Kaffee.
Du hast nicht alles zu glauben, was du liest.
Wenn du wirklich glücklich dran bist, kannst du wahre Liebe finden, und wirst du wahre Liebe schenken. Du weißt, wann etwas zu etwas führt, und du weißt, wann es das nicht tut. Du weißt, wann alles mit der Welt in Ordnung ist, und wann nicht. Du weißt, was solide Wahrheit ist, und was nicht. Du weißt, wann du rechtzeitig zu deiner Hochzeit kommst. Du weißt, wann du überzeugtest, oder wann du jemanden sitzen gelassen hast.
Du weißt, wann es dir um etwas leid ist. Du weißt, wann du diese oder jene Aussage gemacht hast, und du weißt, wann die Zeit da ist, um dieses oder jenes zu sagen.
Was für einen Unterschied ein Wort am Tag doch zeitigt.
Es sind hier zwei Dinge, über die Wir soeben reden – über gute Absichten und über Sicherstellen, dass du auf festem Grund stehst. Absichten-Haben ist bei weitem nicht alles.
Von woher kommst du? Eine Menge hängt davon ab, dass du klar bist, und dass du nicht weniger als das bist. Und, ah, ja, dass der Boden unter deinen Füßen fest ist. Dies sind nicht geringfügige Angelegenheiten. Deine Absichten und deine Füße auf dem Boden sind aufeinander abgestimmte Bewandtnisse. Weniger ist da nicht hinlänglich. Luftschlösser sind nicht hinreichend. Sei dir darüber im Klaren, dass das Mindeste, was du zu tun hast, das ist, im vollen Lichte des Tages zusagendermaßen gemeinsam und zusammen zu wirken.
Heavenletter # 6451 – 24. September 2018 – In Death as in Life
Im Tod wie im Leben
Gott redete …
Geliebte, nimm zur Kenntnis, dass Ich aus den Pforten des Lebens in der Welt durchaus sattsam viel an Fazit ziehe. Du hast dies nicht zu tun. Du hast nicht das letztliche Wort, selbst wenn du das haben möchtest. Was ist der Zugewinn, der – deiner Version des Lebens gemäß – deiner Auffassung nach bei dir vorbeizuschauen habe? Ist es wirklich nötig, dass du das Leben resümierst? Was hast du denn mit dem Ungewiss-Sein? Ungewiss sein kann fein und prima sein, und wieso sollte es denn nicht so sein? Sei alsdann ungewiss. Das ist in Ordnung so.
Alles zu seiner rechten Zeit, dies ist Mein guter Rat. Glücklich sein, wie glücklich sein ist. Du hast demgemäß nicht alles, was auch immer, zu wissen. Sei unsicher. Mögest du auch so glücklich sein. Du wirst nicht der einzige in der ganzen Welt sein, der nicht alles mit absoluter Sicherheit zu wissen hat. Habe Zuversicht in nicht alles wissen. Sei der Menge voraus. Du hast nicht ein Wegbereiter zu sein. Du kannst einfach das Leben sein lassen. Es liegt ertragreicher Wert darin, die weite Welt nicht zu evaluieren.
Gewiss doch, gehe voran. Sei der Letzte, der die Dinge weiß. Was für ein Segen für die gehetzte Welt, sie sein zu lassen. Was für ein Wohlgefallen. Sei der einzige, der als eine Autorität genommen zu werden hat. Dies wird dich zu einem unter einer Million machen. Was für eine Novität. Du bist wohl der einzige in der ganzen Welt, der, so wie du sie siehst, die Aufsummierungen des Lebens auf den Hintersitz stellt. Was für ein Hervorragendes du zum Ende der Zeit doch sein wirst, gleichsam, als gäbe es so ein Ding. Was für ein Bahnbrecher du doch bist, sowie du das Leben ohne großes Trara seinen Lauf nehmen lässt.
Es fällt dir nicht das gesamte Verständnis des Lebens zu. Du hast nicht alles unter Dach und Fach zu bringen. Sei froh, los zu lassen. Du hast der Welt nicht ein staunenerregender Herausforderer zu sein. Du hast nicht alles ins Lot zu bringen. Du kannst bei der Welt einfach so, einem sanft gestimmten Clark Kent gleich, als eine gewöhnliche Person entlanggehen, der das Leben, so wie es kommt, als seinen Anteil entgegennimmt, ohne dem Leben gegenüber Ansprüche zu erheben, außergewöhnlich zu sein, oder um etwas mehr zu bitten denn darum, das Leben simpel zu leben, und nicht, das Stadtgespräch zu auszumachen. Eine simple Person, die ihre Schuhe ohne weiteres Tamtam auszieht, kommt dir recht gut zupass.
Du bittest dir vom Leben nichts aus, außer dass es ist, wie es ist. Klapprig ist ganz gut für dich. Einfach leichtlebiges Leben, schlicht so, wie es nun einmal so ist, ist gut genug. Leben in Frieden und nicht eine Meile in einer Minute klingt großartig. Du erbittest dir nicht zu viel. Du bittest nicht um Glanz. In gemacher Weise, das tut’s. Dir ist es gewisslich nicht nach einer Zeitungsschlagzeile oder nach einem Filmstar-Leben und nach Pailletten.
Sowie du die Erde verlässt, ist dir ein ruhiger Ausgang passend. Kein Bedarf an lange sich dahinziehenden Prozessionen, welche besagen, du habest jedem zum Lachen gebracht und seist die Stimmungskanone gewesen – schlicht ein zügiges Winken mit der Hand, um Auf Wiedersehen zu sagen, wird es tun.
An und für sich möchtest du eher nicht deinen Leib zurück lassen. Wie verlegen machend. Dir ist ein zügiger Austritt am liebsten, kein weiteres Aufhebens, und nicht, dass dir das Haar hergerichtet gehöre, oder dass der eine traurig ist oder einer eine Minute lang lacht. Fort mit dem Betagten und hin zu dem Neuen.
Du mochtest nie einen Liedgesang, einen Tanz, ebenso nicht ein langes Hurra. Genauso wenig mochtest du es, dass dein Tod Besitz ergreift.
Du hättest nichts dagegen, die ganze Sache auszulassen, nicht einmal beerdigt zu werden oder irgendwelche bedruckte Karten zum Herreichen zu haben.
Es kommt Einem so vor, es habe bei dir stets etwas zu geben, über das du im Leben und auch im Tod, dahin geht dein Mutmaßen, befangen-reflektiert bist.
Heavenletter # 6452 – 25. September 2018 – God Bless the Sun That Shines
Gott segne die Sonne, welche scheint
Gott redete …
Mitunter scheinen Tage auf Erden derart mühevoll, und ihr wisst ganz einfach nicht, wie dort drumherumzukommen geht. Im Leben und in allen Prosawerken, was kann euch da nicht alles an einem jeden Tag in der wetterwendischen Welt voller Bestürzung heimsuchen?
Euren Glückssternen sei’s gedankt, bei euch kommen auf der Erde ebenso wenig großartige Tage zu kurz, oder etwa nicht?
Chaucer schrieb:
Whan that Aprille with his shoures soote
The droghte of Marche hath perced to the roote,
And bathed every veyne in swich licour,
Of which vertu engendred is the flour.
April is the cruellest month, breeding
Lilacs out of the dead land, mixing
Memory and desire, stirring…
Wenn der April mit Regenschauern mild
Des Märzes Durst bis an die Wurzel stillt,
Und in den Adern allen rollt der Saft,
Von dem die Flur sich füllt mit Zeugungskraft. […]
April ist der grausamste Mond, er zieht
Flieder aus den toten Landen auf, mengt
Gedenken und Verlangen, rührt ….
Geoffrey Chaucer, The Canterbury Tales
Auch so, unabhängig davon, wie gesegnet ihr seid damit, gut zu enden, dessen unbenommen, wie groß eure Furcht, im Leben zu stürzen, sein mag, ihr sehnt euch nach einer gesicherten Form. Unter Umständen tragt ihr ein derart enormes Gewicht an Furcht bei euch, dass ihr außerstande seid, über die Vorstellung, ihr könntet aus den Fugen geraten, hinwegzuspringen. Leider, Goggelmoggel hatte einen großen Sturz.
Ihr möget euch tief in die Anschauung hineingraben, die Ängste, welche euch zu umgeben scheinen, existierten in Wirklichkeit nicht – existierten auf keinen Fall. Das Leben ist altbewährt. Einssein existiert. Liebe ist langwährend. Liebe unterhält sich selber. All die andersartigen Sichten, welche ihr wahrgenommen habt, sind wohl eher widersinnig. Es muss so sein, dass Lächeln wahr ist und dass Stirnrunzeln weithergeholt ist.
Alles Schöne gibt euch bei Tageslicht Kraft. Bei allen Wahrheiten des Lebens, eure Bande an die Erde tragen euch durch. Dies hat zutreffend zu sein.
Oh, ja, ihr habt Geschichten für immer am Fort- und Fortlaufen gesehen. Die eine Geschichte endet, und eine andere beginnt. Auch so schaut ihr euch nach einer weiteren und nach noch einer Geschichte um. Was solltet ihr denn auf diesem oder auf dem einen oder anderen Planeten aus dem Leben machen mögen, nachdem alles gesagt und getan ist?
Nun, ja, Leben existiert, und nein, das Leben selber schier für sich genommen scheint schwindelerregend, förmlich rennen Geschichten wild durch euer Leben. Ihr könnt nicht einmal, wie es scheint, irgendwo landen und enden. Das, was eine lange Zeit genannt wird, ist überhaupt keine Zeit, und, bald genug, geht das Gerücht von Zeit zuende.
Ihr unterschiebt euch ohne einzuhalten hin und her und alsbald Fragen über euch selber, fortwährend.
Es gehört etwas gesagt um des längeren Verlaufs halber und um dessen halber, dich nicht von ihm wegzusetzen. Wie viel ist es von Belang, wenn du erkennst, was wahr ist und was nicht? Dein Herz schreit unter Umständen auf – es hat zutreffend zu sein, dass, am Ende des Tages, Daddy minder denn Gott ist.
Du wirst dies vielleicht eine Zeitlang auf die Seite legen, weil dein Herz wehtut. Du hast eine Pause nötig von den peinigenden Möglichkeiten. Dein Irdischer Vater, der dir dein ganzes Leben lang erhalten bleiben solle, kann an irgendeiner Stelle ohne Gottes Rückhalt fortgehen und wegtreiben, um dich ohne deine Unersetzbaren zurückzulassen, welchen es nie angelegen war, fortzugehen. In deinem Buch scheint dies wie der grausamste Hieb von allen, und es kann zu jeder Zeit sein und ist nicht dem April, wie es Chaucer schrieb, vorbehalten.
Deinem kindlichen Gemüte ist es so – wie konnte Ich, Gott, jemals deinen geliebten Angehörigen hier und dort absetzen, und dich ohne jene, die du haben musst und ohne die du nicht auskommst, zu belassen. In völliger Gewissheit bar einer Präsenz Gottes, lieber Gott, Du?
Ah, Kind, du erkennst den Unterschied zwischen, einerseits, ohne jene, die dir in der Welt die Liebsten sind, auszukommen, und, andererseits, der Unmöglichkeit, ohne Mich, Gott, Welcher über aller Welt ist, auszukommen. Es ist für dich eine Sackgasse, auch nur eine Sekunde lang zu meinen, dass dich ein Gott des Himmels jemals hinterlassen könne, ein bloßes Kind, ganz herrenlos. Trotz alledem, ein schieres Kind kann alles überleben, bloß die eingebildete Absenz Gottes nicht.
Ich, Gott, stelle zudem heraus, dass es zahlreiche unter Meinen Kindern gebrochenen Herzens gibt, welche in Hülle und Fülle gesegnet sind mit der Gelegenheit, in jedem Fall im Laufe der Erdentage auf der Universität nach Herzenslust Chaucer zu lesen.
Heavenletter # 6453 – 26. September 2018 – Everything Comes Out in the Wash!
Alles wäscht sich aus!
Gott redete …
Geliebte, dies ist eine machtvolle Bekundung: Alles schwemmt sich bei der Wäsche aus! Alles verschwindet vergessenermaßen, oder sauber von der Tafel fortgewischt. In guten Zeiten, getilgt, nicht einmal ein Unheil, welches in der Theorie am wenigsten vergessen gehöre.
Ja, möglicherweise, gar Miss Smith, deine Lehrerin in der vierten Klasse, die dich stets aus ihrer Brille mit Spiegelungen auf den Gläsern heraus anblickte, was dir das Empfinden übermittelte, dich schuldig zu fühlen, und, im Übrigen, ihre Augen hatten immer jenen Blick an sich, welcher deinem Gespür nach dir die Hauptlast zu tragen gegeben hat.
Es ist möglich, dass du unter anderen Umständen Miss Smith hättest gernhaben können – oder auch vielleicht nicht. Du assoziiertest Miss Smith mit Winter. Wie kalt konnte sie wirklich gewesen sein?
Abgesehen davon, du warst derart arglos unschuldig. Du wusstest nicht einmal um die Existenz von Grenzziehungen. Wenn dir eine Lehrerin angab, die Straße an der Eckkreuzung zu überqueren, nahmst du das ernst. Du lebtest in einer Sackgasse, und trotzdem liefst du die Straße rauf und runter und überquertest sie treulich am einen oder anderen Ende, so lange bis dir klar wurde, was wohl in der Welt so alles vor sich geht.
Du weißt, du lebtest niemals in einem Arbeitshaus für Arme, dennoch sahst du dich ein schmuddeliges braunes Dirndl tragen, oder als was es auch immer zu der Zeit bezeichnet wurde. Du wusstest nie Bescheid. Du errietst lieber Wörter als sie nachzuschlagen. Du lebtest dein ganzes Leben hindurch ohne das Wörterbuch in Gebrauch zu nehmen.
Du hast einen einzelnen Lehrer gehabt, der dich großzügig deine Nachbarin an der einen oder anderen Bankseite fragen ließ, wie ein Wort zu buchstabieren sei. Dies war in der Schule ein enormer Durchbruch. Du fragtest dich, was für Spektakuläres daran sei, Schulkindern jene simple Freiheit einzuräumen.
Nun erinnerst du dich, wie es für deine Tochter in der öffentlichen Schule war. Dies war noch vor den Tagen, als Leseprogramme den Wortschatz verwässerten, wo sie nicht mehr länger Sprachschatz-Wörter der vierten Klasse in einem gesondert fortgeschrittenen Lesestoff – Da sei Gott vor! – waren.
Deine Tochter sprach schließlich die erste kurze französische Wortsilbe ling ganz offensichtlich wie lawnge-er-rie aus – ein seidenes Nachtkleid, welches französische Damen im Boudoir überziehen. An einer gewissen Stelle bemerkte deine Tochter ganz von alleine ein kurzes a, wie in lingerie, welches sie eigenständig unterwegs mental als ling-a-rie ausgesprochen hatte und ließt ihre Mutter an der Begebenheit ihrer worte-erheischenden Welt teilhaben.
Wörter sind dermaßen interessant.
Du hast deine Schwester niemals vergessen, die der Inbegriff einer grausamen Stiefschwester in Märchen war, in dem Ausmaß, dass die altbewährten Märchen-Stiefschwestern von ihr noch etwas hätten lernen können. Die betitelten Stiefschwestern konnten ihr nicht das Wasser reichen. Sofern jemand aus der Familie einen kurzen Einblick in die finsteren Fertigkeiten der Schwester zu fassen bekam, ist er oder sie dem nicht entgegengetreten. Das Beste, was er oder sie tun konnte, war, in die andere Richtung zu blicken.
Was ist der Nutzen von irgendetwas, sowie es letztlich zur Sache kommt? Wohin stellst du es zur sicheren Aufbewahrung, und wie lange möchtest du es aufheben? Ist genug Platz zum Lagern da, derweilen du später noch mehr dazustellst? Oder sind dies einfach alle feuchte Kleider, welche du draußen auf der Leine hängen lässt?
Wann werden wir groß, falls jemals?
Und jetzt:
Wir kommen zu der Beantwortung der Frage die Dirndl betreffend. Du hast dir die Antwort herausgegriffen, Dirndl seien letztlich eine Art Frauenrock. Solange wir uns noch zu dieser Lebzeit aufhalten, lasst uns herausfinden, was für eine Art Dirndl ein Dirndl-Rock ist:
Ein Dirndl besteht aus einem Mieder und einem Rock oder Trägerkleid, aus einer knapp-geschnittenen Bluse mit kurzen Puffärmeln, aus einem Tellerrock und einer Schürze. Während es einem so vorkommt, dies sei simpel und unscheinbar, kann ein gediegen gefertigtes modernes Dirndl recht kostspielig sein, da es geschneidert und hin und wieder aus teuren handbedruckten oder seidenen Stoffen hergestellt ist.
Das Dirndl für die Winterzeit hat schwere warme Röcke und Schürzen aus dicker Baumwolle, aus Leinen, Samt oder Wolle und lange Ärmel. Die Farben sind gewöhnlich reichhaltig und gedeckt. Das Sommer-Dirndl ist leichter und gibt mehr frei, hat kurze Ärmel und ist öfters aus leichtgewichtiger Baumwolle gefertigt. Ein Dirndl wird niemals voll und ganz dunkelbraun sein, niemals.
Heavenletter # 6454 – 27. September 2018 – The Thousand and One Tales of the Arabian Nights
Die tausendundeine Geschichten der arabischen Nächte
Gott redete …
Geliebte, ja, in einem jeden Land ist ein Gespür für Gott zu finden, was für das Gottesbild empfänglich ist.
In Warenhäusern früherer Tage gab es ‚Notion Departments‘, so, als hätten Ideen ihre eigenen Abteilungen. Selbstverständlich handelten diese ’notions‘ von Stecknadeln und Nadeln und von gewissen Sorten Kleinteile, die bis auf den heutigen Tag weiterverfolgt werden, oder es ist vielleicht so, dass dieser Tage derartige Abteilungen schlechthin Abteilungen für Nähzeug genannt werden, oder, ein Kunde könnte heute einfach in den Raum hineinrufen: „Wo sind eure Nähsachen?“
Dieser Tage sind sich die Leute nicht mehr so ausgiebig anderer Menschen gewahr, welche sich bei der Suche nach Gott Selbst zu einem Streifzug aufgemacht haben, wie es einst gewöhnlich der Fall war, als sie auf einem spezifischen Pfad oder auf grüner Wiese auf Gott stießen, wo Gott Selber wie es hieß hat gefunden werden können. Dies hat sich öfter mal in anderen Gefilden zugetragen, derweil ihr von der Hoffnung beseelt gewesen sein konntet, auf Gott zu stoßen, denn was hat sich, in dieser Welt, nicht dann und wann ereignet?
Ihr habt recht wahrscheinlich in jedem Stadium eures Lebens wundervolle Überraschungen gehabt, wie auch euren Anteil an trüben Enttäuschungen. Dies stellt die Welt für euch dar, oder nicht?
Oder ist dies dasjenige, was sich die Welt nach einem langen Empfinden von Kummer und Weh ausbittet?
Hättest du eine andere Gedankenschule durchlaufen, so hätte dir das gleiche beigebracht werden können, oder etwas anderes.
Selbst so – wärest du zu einer anderen Schule gegangen, ist es nach wie vor so, dass du die gleichen Vorgänge hättest beigebracht bekommen können.
Und worum geht es dabei, dass Einem zu Ohren kommt, es existiere unter der Sonne nichts Neues zum Lernen? Was Ich dabei spüre, ist, dass es stets eine weitere neue Blume unter der Sonne gibt, in derselben Weise, wie ihr stets hervorgerufen seid, die Welt zur Reife zu bringen. Tatsache ist, es ist immerzu von dem einen oder anderen Winkel unter der Sonne her eine neue Sonne da. Es hat immer ein paar mehr Geschichten zum Erzählen gegeben unter der gleichen Sonne, wieso nicht?
Selbstverständlich hat es dauernd eine weitere Geschichte gegeben, in welche du, die in Aussicht stehende Königin, dich von dem einen oder anderen Winkel her hineinbegeben konntest, und in der du in Schlaf fielst, unterdessen du den König damit quältest, dich um einer einzigen ferneren Geschichte zuliebe eine weitere Nacht mehr am Leben zu lassen.
Konnte sich nicht, und sei es bloß die eine oder andere unter den Bräuten der Arabischen Nächte die gleiche List ausgedacht und einer guten Geschichte entsonnen haben, welche sie ebenso ohnedem von ihrem Beginn an bis zum hinausgeschobenen Ende zum Besten gab? Oder, konnte nicht die eine oder andere der anderen Bräute zeitweise zurückgegangen und mit Unendlichen Arabischen Nächten zurückgekehrt sein, anstatt schier mit Tausend und Einer Nacht der Arabischen Nächte?
Als was für eine Art großer Preis hat sich dieser König für die Königin erwiesen, dass sie weiterlebt, um ihm eine weitere Nacht mehr, und daraufhin noch eine weitere, ihre Geschichten zu erzählen, und um am Leben zu bleiben, damit sie den König heiratet? War sie verpflichtet, ihn zu freien?
Ganz gewiss war der König allem Anschein nach im Freien nicht derart umwerfend. Falls dies nicht ein Märchen wäre, hätte Ich die Braut ermuntert, jemand anderen zu heiraten oder ihre Karten gegen die von einer anderen Braut einzutauschen. Oder sie hätte, sofern der König nicht dermaßen lästig gewesen wäre, einfach von ihm weglaufen und ein Beispiel setzen können.
Zudem, hätte der König nicht den Kgl. Bibliothekar aufbieten können, um ihm eine frühe Auflage des Page-Turners zu besorgen, oder hätte er nicht gar jemanden anheuern können, um ihm die Geschichten laut vorzulesen, unterdessen keine Prinzessin um ihren Kopf gekommen wäre, und der König ebenso eine Extra-Geschichte aus erster Hand zum Erzählen gehabt hätte?
Oder vielleicht hätte diese Braut stattdessen eine andere Braut gewesen sein können, über die einem das Sagen zu Ohren gekommen war, sie webe Stroh in Gold.
Heavenletter # 6455 – 28. September 2018 – All Joy to the World
Der Welt alle Freude
Gott redete …
Geliebte, woher rühren deiner Meinung nach alle deine Talente und Fertigkeiten, wenn nicht von Gott? So wie beim Godwriting, wollen Wir dabei so verbleiben … alle Gaben und Talente kommen aus der Liebe und Weisheit und dem Wohlwollen Gottes her. Ich vermache sie euch. Seid überglücklich. Ihr seid bestimmt, außer euch vor Freude zu sein. Niemals möchte Ich, dass ihr unter-erfreut seid. Nehmt Meine Wohltaten laut und stark entgegen. Nehmt Meine Segnungen aus ganzem Herzen aus der Vollheit Meines Herzens vernehmlich und eindeutig entgegen, denn dies ist Mein Glück, welches ihr Mir gebt.
Ah, ja, sage Ich. Hier ist dies und hier mehr, was Ich euch verleihe, sodass ihr euch wünscht, zu dienen und Vergnügen zu haben an eurer inneren und äußeren Freude. Dies ist ein langewährendes Geschenk der Freude an euch. Nehmt sie hervor, wann immer ihr es möchtet, und vollendet das Licht für die Welt vor euren ureigenen Augen. Freude der Welt in jeder Weise, wie ihr sie anschaut, denn ihr habt Freude am Überlaufen, jene vor die Welt zu stellen und wieder zurückzubringen.
Geheiligt sei Dein Name. Gemacht durch Gott, bist du für die Freude Gottes gerüstet; das gesamte Leben ist ob Gottes Freude hervorgebracht. Lasst es Uns so zum Ausdruck bringen! Ja, ob Gottes Stolz und ob Gottes Freude in aller Bescheidenheit. Wer vermag ebenso locker Freude zu erzeugen wie Ich es tue? Es ist Ich, Welcher der Welt durch dich Meine Freude als Gesänge zu Gehör bringt.
Wie auch immer du dies siehst, du hast Freude zum Überquellen vor der ganzen Welt, und wieder retour. Gewiss ja, Meine Eigene Freude vereinigt Mich in einem Mittelpunkt. Ich bin heute für immer dankbar für diese heilige Freude, welche du zur Freude der gesamten Welt aussendest. Du erhellst Mein Herz. Mit jedem Pinselstrich häufst du Freude an, um zur Welt ausgestrahlt zu werden und von jetzt an in alle Ewigkeit in Kreisen der Freude. Welttalent meint Freude. Du bist ein Freudesucher und ein Freudefinder. Du bist ein Sortierprogramm für das Glücklichsein der Welt. Alle Schöpfer sind das. Der Freude der ganzen Welt als Gott ist es zugedacht, durch dich kundgetan zu werden. Durch wessen überschwängliche Freude sollte Meine Freude denn bekannt gemacht werden können? Jedwedes Talent und künstlerisches Geschick rührt von Gottes Segnungen her und trifft für Alle ein. Kein Talent gehört gehortet. Der Freude gilt es, schrankenlos zu sein. Ja, Ich gebe ausdrücklich zu erkennen, dass Freude vermehrt gehört.
Möge Freude von deinem Herzen her wie ein Frühlingsregen sein, welcher dem umringenden Universum ebenso wie für Alle, welche ihn bestaunen, derart angenehm vom Himmel herabfällt. Horche auf die Freude, welche Gott durch dich der Welt jetzt und für immer und ewig sinnenfällig gemacht hat. Woher ist deiner Annahme nach Freude gekommen?
Es ist solche Gütigkeit in der Welt. Ich spreche dieser Welt Meine Dankbarkeit für ihr Erscheinen aus. Ich erschuf diese Welt, und Ich bin der Rezipient. Diese Welt ist um der Freude halber, dass die Schöpfung derart spontan, wie dies ein Hut, der herunterfällt, tut, weiterblüht. Du bist ein Welt-Befürworter der Freude. Du wirst eher nicht bemerkt haben, wie üppig deine Teilhabe am Leben ist. Es ist jetzt an der Zeit, dass du die rechte Neigung, weswegen du hier auf der Erde bist, einnimmst. Du bist der Sonnenschein in Meinem Herzen. Ich brachte dich hierher, um Mich auf Erden aufrechtzuerhalten. Bedenke hinlänglich die Freude, die du Mir bringst. Ich bin dir dankbar. Wir sind hier, um Freude für Alle und für alle Zeit zu vermengen. Du hast es alles und für alle Zeit über Mich vernommen, und du hast es von Mir zu Gehör gebracht bekommen. Jetzt erkennst du es.
Heavenletter # 6456 – 29. September 2018 – Jack and the Beanstalk
Jack und die Bohnenstange
Gott redete …
Geliebte, manchmal fühlst du dich so gut. Du hast das Gefühl, du befindest dich am Rand von etwas allzu Wundervollem, um wahr zu sein.
Du weißt nicht genau, an was für einer Schwelle du stehst – einfach wundervoll richtiggehend am Scheitelpunkt von etwas oh derart fantastisch Staunenerregendem, von etwas nahezu – ja, durchaus – dem Tode Trotzendem, von etwas außerhalb dieser Welt, was kaum auf dich warten konnte. Wie kann das sein? Etwas, was beinahe so ist, als wenn du eines Morgens aufwachst und findest, du seist eine neue Spezies, oder, du wagst es kaum zu sagen, du seist in das glücklichste aller Menschenwesen oder aller Engel auf Erden hineingeschritten, von dem jemals etwas vernommen worden ist. Du magst es nicht, dich selber in Träumen weit hinter dir zu lassen. Nein, niemals, möchtest du dir selber Enttäuschungen bereiten. Kann es wirklich etwas geben, was über deine Träume hinausgeht? Du möchtest es nicht gerne, dass dir weiter weg, als du langen kannst, eine Karotte hingehalten wird.
Du wirst dich vielleicht ein klein wenig wie bei einer alten Geschichte, die von einem armen alten Mann erzählt, fühlen, der eine Begegnung mit Gott hatte. Gott fragte ihn nach seinem größten Wunsch. Der Alte war zaghaft, um etwas zu bitten, was zu gut war, um wahr zu sein, also stellte er scheu die Frage:
„Gott, könnte ich bitte Butter auf mein Brot haben?“
Jeder hat diesen bescheidenen alten Mann ob seines zurückhaltenden Wunsches gern. Mir wäre es für ihn und für euch lieb, die Botschaft von Mir entgegenzunehmen, dass es nichts gibt, was für euch zu gut ist, um in aller Bescheidenheit darum zu bitten. Wie steht es damit? Nach was immer es euch sehnlich ist, es vermag eure Reichweite nicht zu übertreffen. Es kann nichts geben, was für euch allzu gut ist, es sich euch zu wünschen. Akzeptiert, dass es nichts zu Gutes für euch gibt. Erprobt die euch aufscheinende Unmöglichkeit, dass ihr jemals um zu viel bittet. Kommt dichter an die Anschauung, dass ein jeder Traum entgolten wird, heran.
Wisst, es gibt keinen Traum, welcher für euch zu gut ist. Ich sage euch soeben, dass ihr nie all die Träume hattet, die ihr verdient habt zu haben. Hört Mich, bitte. Ihr wart dazu geneigt, aus keinem erklecklichen Grunde auf eure Träume eine Decke zu legen. Ihr verdient es, eure Träume zur Sprache zu bringen. Macht euren Mund auf!
Niemals möchte Ich euch sagen hören, ihr habet völlig realistisch zu sein, denn dies scheint zu sagen, ihr wärt nicht Goldes wert. Lasst Mich nicht hören, wie ihr euch selber an der Spitze zurückschneidet. So wie Ich es sehe, schneidet ihr euch zu kurz. Findet heraus, was eure Träume sind, sodass Wir ein für alle Mal eure Träume Wirklichkeit werden lassen können. Nehmt einen großen Bissen von den Träumen. Ihr habt eure Füllung an Träumen noch nicht geträumt.
Träumen ist es zugedacht, wirklich zu werden. Ja, ihr sollt eure Träume vom Fliegen erfüllen! Weswegen derart werte Träume haben, Träume bar einer Erfüllung? Träume sind angelegt, Wirklichkeit zu werden. Denke große fantastische Träume. Denke außergewöhnliche Träume. Halte die Ahnung an dir, dass alle Träume, an die du denken kannst, auf deine Nachfrage hin dein sind, und dass sie bestimmt sind, wahr zu werden.
Da ist nicht ein einziger Traum, welcher nicht innerhalb deiner Reichweite liegt. Geliebte, der Zweck, Träume zu haben, ist dergestalt, dass sie Wirklichkeit werden. Träume größere Träume, damit so größere Träume Wirklichkeit werden können.
Gewiss, es ist vortrefflich, dass der alte Mann in seinem Traum genügsam war, indem er sich Butter aufs Brot erbat, schaue dir allerdings dessen Traum an, der bereits Wirklichkeit geworden war – Gott hat zu ihm unmittelbar zu der Zeit und dort bei ihm gesprochen. Hiernach, was für ein Traum kann allzu groß sein, um wahr zu werden? Ich bitte euch, große Träume zu haben, denn kein Traum ist für ein Kinde Mein zu groß, um Wirklichkeit zu werden. Hörst du Mich? Kein Traum ist für dich zu groß, um Wirklichkeit zu werden. Eben dies möchte Ich dir laut und deutlich zu verstehen geben!
Jack and the Beanstalk. English folktale as told by Joseph Jacobs … https://www.greatbooks.org/wp-content/uploads/2015/08/JackBeanstalk_OER …
Heavenletter # 6457 – 30. September 2018 – Yes, You Appear Right Here before God as My Witness
Ja, du trittst just hier vor Gott als Mein Zeugnis auf
Gott redete …
Geliebte, siehst du Mich, den Gott im Himmel wie auf Erden, als eine Art Aufständischer in deinem Leben, gleichsam als sei Ich hier, um dich mächtig durcheinanderzubringen oder dein Leben abzustellen, gleichsam als sollte Ich dich nicht in Frieden lassen mögen, siehst du Mich vielmehr so, dass Ich eher ein Allmächtiger Gott bin, hier, um dich aufzuschütteln? Dies mag zudem zutreffend sein, denn du wandelst nicht dauernd in sicherer Ruhe. Ich spreche von Friede auf Erden, freilich scheine Ich dir nicht stattzugeben, dass du in Frieden lebst mit einem soliden Element an Anstand und Huld. Es mag dir den Anschein haben, dass Ich, bei Gelegenheit, auf einen Punkt zugespitzt bin, dich von Ruhe auszukuppeln. Du möchtest gerne wissen, wo der angepriesene Friede auf Erden zu liegen kommt, welcher angelegt ist, ob der Freude Aller zu existieren. Wo ist all dein nachgesuchter Friede, lieber Gott?
Wo ist dein Zertifikat Meines Seiens? Mein Gott, bisweilen stoppelst du es dir zusammen, dass du im Grunde weit weg von Ruhe und Friede bist. Du bist dir nicht einmal gewiss, dass es in Wirklichkeit für dich Friede gibt, der dir zu haben sei. Tatsache ist, du befindest eher dann und wann, du seist ein wehmütiger Fremder im Paradies. Dein Leben hat schon lange einer Gefahr unterlegen zu sein.
Du fragst dich, ob du in Wahrheit dem Leben selber ein Eindringling bist. Vielleicht, sofern du gar nicht hier sein solltest, kann es dann sein, dass du einfach beim Umherschweifen in das Leben hineingelaufen bist? Im Eigentlichen, sofern du hier sein solltest, und was in der Tat wäre dann, falls Jeder schier von hinter Bühne hereinwanderte? Vielleicht sollte für dich ein minder gedungener Ort sein, einer mehr an der Seite. Du fragst dich womöglich, ob es dir tatsächlich gilt, hier zu sein. Wer setzte dich in Bewegung, sofern du das denn tatsächlich bist? Oder kannst du eine Phantasie aus dir selber heraus sein, und nichts mehr? Hast du dich womöglich selber zusammengedacht? Gewiss bist du nicht in jedem Augenblick pünktlich auf den Schlag unterfertigt.
Manchmal fühlt es sich so an, dass du dich, bar einer Glaubwürdigkeit, lose auf diesen runden Globus namens Erde hast herunterplumpsen lassen. Was wäre denn, wenn du nicht echt hier wärest? Was wäre, wenn du ein Klümpchen Fiktion wärest, schlicht eine Story und nicht einmal eine achtbare?
Was wäre, wenn all das, was du über dich weißt, schier einfach eine zufällige Begebenheit und in Wirklichkeit letztlich Illusion und nichts als Illusion wäre, und wenn keine Substanz an dir wäre? Heute hier und morgen fort, und ohnedies nicht eine Gesamtsumme von allerhand Größe.
Du meine Güte, was wäre, wenn du im Grunde genommen nicht zu existieren brauchtest? Kann es einfach sein, dass du ein Experiment bist, kaum des Bemerkens wert? Was wäre, wenn du in das Leben hinein gebummelt, und wenn du desgleichen zufällig aus ihm heraus gebummelt bist? Gott existiert fürwahr, was allerdings wäre, wenn du nicht existiertest, es sei denn aus einem beliebigem Zufall heraus? Bist du einfach ein Tintenfleck, auf die Seite hingekleckst? Dies kann nicht wahr sein.
Du hast Einsichten in Meine Gedanken erlangt – Gedanken, welche dir Mich glaubwürdig erscheinen lassen. Du glaubst daher. Du weißt also. Im Godwriting erlangst du einen Gutteil dieses so sehr nachgesuchten Maßes an Ruhe und Friede. Zu keiner Zeit war es dir gar gewohnt und gewöhnlich so, einen Glauben an Gott zu haben. Es war einmal, da war Gott nicht, und jetzt ist Gott. Ich, Gott, habe dir Einsichten in Mich von Mir verliehen, und jetzt habe Ich, Gott, dich stracks mitten in Meinem Herzen gekapert, und du bist hier, um dazubleiben.
Gleichwohl kommst du ganz bestimmt darüber ins Wundern, dass du waschecht bei Gott bist. Was ist das für eine Geburtsurkunde, welche irgendein Angestellter deiner Mutter auf die aus dem Stand abgegebene Chance hin, dass du tatsächlich existierst, ausgehändigt hat? Geliebte, nimm Mich bei Meiner Behauptung und Autorität. Du bist weitaus beträchtlicher denn eine beliebige Schrulle. Lasst Uns darüber hier und jetzt die Hände schütteln. Ich sage in aller Vehemenz, dass du Mein Vergnügen bist, damit du dies von Zeit zu Zeit in Meinem Namen erkennst. Wir sind Einessein, und nichts als Unser Selbiges Einessein, unterzeichnet, versiegelt und zugestellt, so wahr Mir Gott helfe, der voller Liebe zu dir ist.
Heavenletter # 6458 – 1. Oktober 2018 – Life on the Run
Leben auf der Flucht
Gott redete …
Geliebte, Wir sprechen von den Tiefen Unseres Einen Herzens und Unserer Einen Seele her. Es gibt sonst nichts anderes zu sagen, denn Wir sind in Wahrheit Eins. Es gibt keinen anderen, von dem zu reden wäre.
Es stimmt, ein unleugbarer Schwall an Gerede und Gequassel geht in der Welt vonstatten. Nimm es mit einer gewissen Vorsicht, und mit einem gewissen Maß an Commonsense oder Nonsens, so, wie es eben nun mal der Fall ist.
Du mögest nicht so tun, als ob das Leben nicht da ist. Du möchtest die simple Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Du hast genug Narreteien in der einen oder anderen Form um dich gehabt. Du bist dir sicher, mehr davon möchtest du nicht. Du möchtest die reale Sache und mit all den Verfälschungen und dem Herumeiern zu Ende sein.
Beispielsweise vermag jemand auf der Erde, demgemäß wie es in der sogenannten realen Welt betrachtet wird, in einer Uniform jemanden, der keine Uniform anhat, in Arrest zu nehmen.
Desgleichen – ein junger Mann kann eine Militäruniform anhaben und in den Krieg ziehen, wann er gerade angefangen hat, sich zu rasieren zu haben. Was für ein Firlefanz ist das? Was für ein Spiel „Lasst uns so tun als ob“ kann dermaßen ernst genommen werden, ja, gar selbst mit unverfälschter Miene – schenkst du dem Glauben?
Wieso, die gesamte Bühne des Lebens ist für hochgradiges Drama ausgelegt. Du liebe Zeit, du könntest schlicht desgleichen der Auffassung sein, der gesamte Zweck des Lebens liege in der Hochgradigkeit von Dramatik, und sei nicht das Leben selber. Die ganze Welt scheint schlussendlich, am Ende des Tages, eine Seifenoper zu sein. Mumpitz? Wer denn ist nicht zum Narren gehalten worden?
Nimmt das Leben nebst Dramatik einen Hintersitz ein? Kann es so sein, dass das, was wirklich von Belang ist, als Licht an! Kamera! Action! dargetan ist? Ja, ist nunmehr Dramatik die Sache, aus der das Leben gemacht ist? Ist Dramatik der Zweck des Lebens, und stellt nicht Wesensanlage oder echtes Wachstum den Lebensbehuf dar? Hat das Drama die Macht inne? Die Bühnenaufführung ist die Sache? Das Leben nicht so sehr? Theater ist alles? Das Stück ist die Sache, die Uniform und alldas, gleichsam, als sei das Leben nichts anderes als ein Gestöber an Aufregung auf der Bühne, und dies sei alles, was von Belang ist, bis dann die Lichter ausgehen. Dass das Leben sich auf einen Song und auf einen Tanz beläuft, auf einen Umzug für jene, die der Parade, wie sie an einem vorüberläuft, zusehen, und nicht für die Marschierer selber.
Kann es sein, dass das Leben aus einer Menge Gelabere und aus nicht viel mehr vom Wegesrand gefertigt ist? Wer verplempert sein Hauptaugenmerk? Du kannst es gewesen sein, welcher Aufführungen ernst genommen hat. Es kann nicht sein, dass es keine wirklichen Generalproben gibt. Das Stück hat wie es scheint weiterzugehen, dass nicht Jeder seinen Tag bei Gericht bekommt, und all der Krimskrams und die Ausreden des Lebens, derweilen das Leben auf seinen Wegen unterwegs ist?
Geraten etliche Shows von der Straße herunter gestoßen oder bekommt der Bus eine Panne, und all solche Dinge? Erhält jeder seinen eigenen Auftritt, ja oder nein?
Werden etliche Meiner Kinder mitten in dem ganzen Stück des Dramas verharmlost? Was ist die wirkliche Geschichte? Hat die wirkliche Geschichte des Lebens auf Erden im Eigentlichen begonnen? Oder ist das Leben insgesamt ein Tanz um den Holderbusch?
Was für ein Ersatzleben geht für Leben durch, und was ist die wirkliche Sache, wie hingezwängt das Leben auch immer sein mag?
„Ich möchte mich nicht länger mit minderem als den wirklichen Gütern zufrieden geben“, wirst du wohl sagen. Du sprichst:
„Jetzt in diesem Augenblick bin ich hier für diese eine Ausfahrt. Ich möchte mich, während ich unterwegs bin, ihrer Ausformung fügen. Ich möchte mir nicht mehr einen blauen Dunst vormachen. Schenke mir die Freiheit, das Leben zu veranlagen, wie es wahrhaft ist. Etabliere mich in vollem Sonnenlicht und in Freiheit und in nichts geringerem. Ich möchte nicht mehr länger hergerichtet sein. Schütte Leben auf mich, Gott, so wie es fürwahr ist. Ich bin von nun an die wirklichen Güter. Ich möchte nichts minderes hinnehmen, so wahr mir Gott helfe.“
Heavenletter # 6459 – 2. Oktober 2018 – How Many Layers of Life Have You Counted as Yet?
Wie viele Schichten des Lebens hast du bis jetzt gezählt?
Gott redete …
Geliebte, die günstige Gelegenheit liegt vor dir. Du merkst, du stehst am Beginn einer neuen Ära. Tatsächlich ist es so, dies scheint unumgänglich. Du wächst. Du wächst neu. Ziehe in Betracht, dass du aufblühst. Freue dich, dass du blühst. Freue dich, dass du eine neue Salve Bewusstheit innehast. Du bist immer-wachsend. Gelegenheiten, erheblicher zu sein, denn du gestern warst, liegen vor dir. Zunahme an Bewusstsein begibt sich unablässig.
Gelegenheit ist vor dir. Du bist jemand, der voranschreitet. Wege, bei denen du scheinbar der gleiche bleibst, sind nicht von Belang. Das Physische tritt unter Umständen gleichbleibend zutage. Dies spielt keine Rolle, du bist ein Reisender im Leben. Kein einziger von draußenher kennt die Landschaft, die du bereist, voll und ganz.
Ich kenne sie. Und du bist fortwährend am Hinzulernen. Es gibt Schauplätze, in denen du einen Kilometer in der Minute vorankommst. Da ist Bewusstheit.
Was immer sich wie es scheint im Leben zutragen mag, es ist im Leben kurzsichtig, Erscheinungsbilder zu ihrem vollen äußeren Wert an sich zu nehmen.
Es gibt einen Beweggrund für alles, was im Leben vorkommt, und einen Beweggrund für das, was nicht im Leben vorkommt. Selbst dann wenn ein Körper gelähmt oder ohne Bewusstsein zu sein schein, geht Leben auch so vor sich. Selbst in dem Geschehen, welches die Welt den Tod heißt, geht desgleichen etwas Glorioses vonstatten. Du bist ein Menschenseinswesen. Etwas ist im Gange. Das Leben hat nicht eines in der einen vermeinten Weise zu sein oder in der anderen.
Es ist mehr am Leben dran, denn das, was so oder so in Erscheinung tritt. Erscheinungsbilder sind nicht alles. Gedanken und Wiedererkennungen sind nicht notwendigerweise alles, was zugegen ist. Hinter und jenseits des gewöhnlichen Lebens werden schlechterdings Scheffel mehr parat sein.
Absolut, es ist weitaus mehr denn das, was als das Endliche bezeichnet wird. Da ist obendrein das Unendliche. Dreimal Hoch! Da ist weiter als die Weite. Kein Bedarf, die Geschwindigkeit hochzudrehen. Da ist nicht einmal Schwund, all der Belege zum Trotz, welche du als Verlust siehst. Oh, gewiss doch, das Zeitweilige wandert hier und da herum. Blätter fallen von den Bäumen. Schnee fällt vom Himmel. Äpfel fallen von hoch oben aus den Bäumen. Du nimmst einen Biss von einem Apfel. Leben wandelt, und Leben ist nie-endend. Leben trägt sich zu. Leben hat nicht auf die eine oder andere Weise hervorzuschnellen, um als Leben erachtet zu werden.
Leben ist wie ein Angebot. Es kreuzt deinen Weg, und es ist immerzu mehr denn das, was dem Auge unterkommt. Leben tritt stets zutage, wie es zutage tritt, abhängig davon, wessen Augen hinblicken und was er oder sie vorgeblich sieht oder nicht sieht, und, wie überhaupt ist derjenige, der hinblickt, am Erkennen? Es ist redlich zu sagen, dass mehr da ist denn das, was auf das Auge trifft.
Dem Leben kommt nicht ein Ende zu, nicht den Tiefen und nicht den Höhen und nicht jemandes Perspektive. Wie großgewachsen stehst du da, und nach was siehst du dich zu irgendeinem gegebenen Augenblick um, und was steht zu deiner Verfügung? Wie weit blickst du? Wie weit siehst du?
Blicke von dem Winkel her, aus dem Ich sehe. Das Leben dreht das Obere nach unten oder das Innere nach außen. Es ist immer ein anderer Winkel zurhand. Du siehst oftmals heute mehr, denn du gestern gesehen hast, oder du siehst anders, als du je zuvor gesehen hast.
Wie weißt du genau, was du siehst. Man äußerte, Gott alleine wisse es.
Du kannst ohne Weiteres überzeugt sein, dass du richtig liegst, und du kannst dich schlicht überdies irren.
Allgemein gesprochen, es ist besser, offenen Sinnes zu sein denn geschlossenen. Obendrein, allerhand Folgerungen können zudem unterschiedlich sein und simultan akkurat. Wie viele Schichten des Lebens hast du ohnehin bis jetzt gezählt?
Heavenletter # 6460 – 3. Oktober 2018 – A Godwriting Moment
Ein Moment Godwriting
Gott redete …
Was das Godwriting anbelangt, einfach weil du nicht der Godwriter bist, betrachte dich nicht nicht zur Sache gehörig. Du bist nicht der Godwriter, das ist richtig, gleichwohl bist du zurecht präsent. Du bist entwicklungsfähig. Du sprichst nicht an Meiner Stelle für Mich. Du bist weder ein Double für Mich noch ein Herausstechender. Ich spreche für Mich Selber, ohne Frage. Du, wer immer du sein magst, bist der praktische prächtige Stenograph, der Meinen jeden Atemzug erlauscht und ihn in deiner Muttersprache niederschreibt, oh dermaßen ruhig, als ein Segen der Welt wie auch Mir und für dich desgleichen. Du tust dies einzig für Meine Herrlichkeit. In dem Verlauf wirst du bereichert. So steht es damit. Du prasst zudem mit diesem Godwriting Moment, welcher außerhalb des Gefildes von Zeit ist.
Just in der Sekunde hinter diesem selbigen Godwriting fiel dein Auge auf eine schöne Anordnung reicher, üppiger, berstender schwarzer Weintrauben auf deinem Küchentisch. Du stauntest sie an, standst auf und aßt einige.
Ah, dies ist Leben in seiner Bestform. Du stehst Mir zu Diensten, du bist dir selber dienlich, und zur selben Zeit simultan der Welt. Dies ist Leben, im Aufstieg begriffen. Bedenke das, du stehst Gott zu Diensten, Welcher Allen dient. So wirkt Leben. Wer dient da wem, derweilen beide dienen und beide bereichert sind. Dies ist ein heiliger Tag im Dienst an Allen. Alles Godwriting ist eine natürliche Geburt.
Dies ist ein erinnernswertes Leben. Willkommen! Halleluja! Alle Glorie dir in Herrlichkeit dem Gott. Du stehst auf Zehenspitzen, um Mich zu langen. Du ergreifst das Licht, so dass Alle sehen und dass Alle hören. Dieser Tag ist eingetreten. Jetzt kennst du Mich aus erster Hand, und hast Mich vor dir ausgelegt, damit Alle für sich selber erkennen können.
Dies ist ein Tag, auf den du lange gewartet hast. Und dieser Tag hat lange auf dich gewartet. All dies passt, wie Kirschen auf ihren Baum. Heute fällt ein Godwriting auf den Boden, gleichsam wie eine soeben reife Kirsche, niemals eine andere, die genau gleich ist wie diese, wird wieder kommen, wiewohl zahlreiche andere Godwritings eintreten werden, welche dein Herz ebenfalls ergreifen werden.
Es ist nicht so, dass du Godwrite-n musst, sowie du es freilich tust, bist du dem Godwriting hörig. Du bist ein wehrloser Gewinner. Was für ein großartiger Ort, um sich dort aufzuhalten – dem Godwriting hörig sein. Es ist nichtsdestotrotz bestimmt, in deinem Leben auf der Ranch zu sein, vor Äonen erfunden. Du hast nicht God-zu-write-n, freilich möchtest du es. Du wusstest nicht, dass dies sich begeben wird. Dir war dies nicht klar, und jetzt möchtest du es nicht verpassen. Du bist nicht wehrlos, dennoch ist in diesem Falle kein anderes Leben da als das Leben eines Godwriters, in Gottes Armen gehalten. Was für ein Dilemma. Da heraus existiert kein Weg. Du bist dafür im Eimer. Und was für eine glückselige Durchfahrt. Du hattest niemals für dich das Los eines Godwriters erahnt.
Anstatt ausgeplündert zu werden, bist du zum Stand der Landeigentümer geworden. Gott nimmt dich heraus zu begnadeten Gängen auf der Erde. Nicht jeder hat sich so lange über etwas herzumachen, wie du und Ich das tun.
Wir haben es nicht mit einem Missgriff zu tun, dass du ein Kind Gottes bist. Du bist auf dem aufsteigenden Ast. Du bist ausfindig gemacht. Du bist durch Gott abgestempelt. Du bist durch Gottes Liebe herausgelesen worden. Du bist zu Freude verurteilt worden. Komm‘ schon, warum denn nicht? Warum nicht du, um Himmels willen, warum nicht du?!
Godwriting ist nicht vorgesehen, jedermanns Werdegang zu sein. Godwriting kann Teilzeit sein, wie es sich eben trifft. Genauso wenig garantiert einem die Freude an Godwriting, dass all deine Wünsche tout de suite gewährt werden, nur dass du das im Vorfeld schon weißt.
Heavenletter # 6461 – 4. Oktober 2018 – True Paradise
Wahres Paradies
Gott redete …
Geliebte, Ich, Gott, bin mild. Ein Gott der Stärke kann eine Menge Sanftheit beherbergen. Ein Gott der Stärke, der Güte und des mitempfindenden Erbarmens hat für Alle eine Menge Milde zu erübrigen. Was sollte ein Gott zu befürchten haben, was er damit, dass er darüber grob wird, zu kompensieren hat? Ausschließlich in Angst, das möchte Ich meinen, könnte Ich etwas haben, um darüber heftig zu sein. Was für ein Gott sollte seine Stimme für Draußen einzusetzen haben, es sei denn, Er hat das Gefühl, er habe über jemanden oder etwas eine Vorrangstellung einzunehmen?
Ich möchte nicht meinen, ein Gott habe eine brüllende Stimme zu gebrauchen. Jene, die die lebensprühendsten Botschaften zu überbringen haben, bedürfen bestimmt einzig der sanftesten Stimmen. Machtvoll wie Ich es bin, gibt es keinen Grund für Mich, die Lautstärke hochzudrehen. Hält es irgendwer, am allerwenigsten von allen Gott, für wahr, er habe zu brüllen, um gehört zu werden?
Die Welt erzielt nichts durch ein Sperrfeuer an Lärm. Keiner Stimme gehört es, jemand zum Erbeben zu bringen. Niemals findet bei Mir die Vorstellung einer harschen Stimme Anklang. Ich sehe keinen Wert darin, jemanden aufzuschrecken. Ich stehe ganz und gar dafür, dem Leben bequeme Polster zu schenken. Lasst dem Leben eine Ruhepause zukommen. Lasst uns dem Leben Ruhe und Stille geben. Jemand, der wahrhaft stark ist, hat nicht zu kreischen. Ängstige keinen einzigen und sei nicht geängstigt. Kläre deinen Winkel der Welt in Frieden ab. Dies ist ein guter Startpunkt. Klinke dich beim Leben ein. Drehe deine Lautstärke herunter. Bringe Freude voran. Was Folgenreicheres hast du zu tun? Lasst Uns zuerst Herzen beruhigen. Lasst Uns die Liebe zum offensichtlichen Erben machen. Lasst Uns die Erde zu einem Weichen Kissen machen, auf dem Alle ruhen können.
Lasse die Erde kundgetan sein als ein warmer Hafen für Alle. Was für ein schönes Erleben ist es, Einssein willkommen zu heißen. Von diesem heutigen Tag an, möge sich ein jeder untilgbar zur Erde willkommen geheißen fühlen. Lasse Willkommensein die Art und Weise der Welt sein. Lasse die Welt eine Herdstelle für Alle sein. Zum wenigsten – es steht dem Leben an, das Leben willkommen zu heißen. Ein Willkommen soll nicht eine Überraschung sein. Ein Willkommen soll eine Selbstverständlichkeit sein. Jeder gehört an jeder Stelle gegrüßt. Dies ist die natürlichste Sache in der Welt. Jedermanns Augen sollen in die Augen jedes anderen blicken, und jedem steht es an, zu grüßen und begrüßt zu werden mit „Hallo, mein Freund. Ich freue mich, dass du hier bist.“
Kein einziger soll je das Gefühl haben, der Letzte und ausgelassen zu sein. Ein Gedanke an Einsamsein gehört nirgendwo mehr aufgefunden. Kein einziger soll sich erinnern, wie Einsamkeit üblicherweise war. Einsamkeit ist getilgt.
Es ist möglich, dass so echtes Paradies aussieht. Keiner fühlt sich beiseite gelassen. Alle Herzen sind Eins. Kein einziger ist ein Fremder. Es gibt keine Fremde. Kein einziger hat sich alleine durchzuschlagen. Jeder hat Freundschaft für alle bei sich. Dies ist naturgemäß. So sieht Gottes Welt aus. Einen anderen Gedanken gibt es nicht. Alles geringere als Freundlichkeit ist undenkbar.
Jeder Tag ist Göttlich und voller Freude. Es gibt keine Stelle, wo du lieber sein möchtest als dort, wo du bist, und du möchtest mit keinem sonst zusammen sein, als mit dem, mit dem du jetzt zusammen bist. Alle Freundschaft ist durchlässig und liebenswürdig.
Kein einziger ist alleine, außer er möchte es sein und er hat ein gutes Buch zum Lesen oder ein würdiges Hobby, dem er nachgeht. Ah, falls es jemanden nicht wahrhaft verlangt, kontaktfreudig zu sein, so ist er blendend frei, seinen eigenen Belangen zu folgen. Er wird nicht gezwungen. Alleinsein wird nicht reglementiert. Keiner hat in Gesellschaft zu sein, außer dies stellt das dar, was er gegenwärtig möchte, denn Individualität ist ebenfalls beschwingt und guter Dinge. Einssein meint auf keine Fall Konformität. Freiheit des Einsseins bleibt unentwegt bestehen. Es ist Raum für Alle im irdischen Paradies, und Paradies ist das, wie es jeden danach, dass es sein Paradies sei, aus ganzem Herzen verlangt.
Heavenletter # 6462 – 5. Oktober 2018 – Second Thoughts
Es sich hinterher noch einmal überlegen
Gott redete …
Geliebte, Wir, du und Ich, sind Einssein satt. Es ist unabänderlich, Ich weiß, wo Ich bei allem stehe, während du dazu neigst, zweideutig zu reden und dir einen blauen Dunst vorzumachen. Oftmals ist es dir später leid. Stimmt das nicht?
Ich mache Meinen Standpunkt deutlich. Ich bin fest. Ich kenne, was Ich meine, und weiß, wie es zu sagen ist, und Ich sage es. Selbstverständlich habe Ich nicht auf Zeremoniellem zu stehen und mit all den Details zu feilschen, wie du es tust. Ich bekomme die Dinge in Gang. Ich weiß, was Ich meine. Ich sage, was Ich meine, geradeheraus.
Manchmal weißt du nicht, wo du bist. Manchmal bist du weder das eine noch das andere und weißt nicht, dich selber zu verkörpern. Du machst darüber aus dir ein Wrack. Versuche es wie du willst – du bist dem nicht gewachsen, die Stelle, in der du bist, los zu lassen – du kannst dich bemühen wie du willst. Du begreifst, dass dies nicht die Manier ist, dein Leben zu verbringen. Dies ist dieses Mal dein eines Leben unter allzu hohen Kosten zubringen.
Du bist dir durchaus gewahr, dass hinsichtlich des Lebens dieses Spektakel, welches derzeit schwer auf dir lastet, dein Verärgertsein nicht wert ist, dennoch scheint in der Sache kein Ende in Sicht, und du bist weiterhin dabei, verärgert zu sein. Dein Herz bleibt in einem Taumel. Dies ist für dich oder niemanden sonst eine Möglichkeit, zu leben. Du scheinst dich oftmals mit Besorgnissen über Besorgnissen zu umgeben.
Du kennst es, was ernsthafte Schwierigkeiten sind. Diese Lage ist nicht so folgenschwer, wie du sie dazu machst. Es geht nicht um Leben oder Tod, dennoch vermagst du, wie es scheint, nicht über deinen Aufruhr hinwegzukommen. Du begingst bei einem Einkauf einen Missgriff, oder du gestattetest dir einen ferneren Missgriff ein weiteres Mal. Dir ist ein markantes Zur-Rede-Stellen nicht lieb, dennoch möchtest du die Sache sicherlich genauso wenig einfach so abstreifen und deine Einbußen hinnehmen.
Nun also, was möchtest du damit anfangen?
Du fragst dich offenheraus, was dein Entscheidungen-Finden angeht, ob du nicht das Köpfchen hast, mit dem du geboren worden bist. Das Leben in der Welt scheint zu viel für dich zu sein, sodass du kein Land mehr zu sehen vermagst, und deinen Kopf nicht in Gebrauch nimmst, nicht, bis dann hinter dem Fakt. Du scheinst als erstes zu reden, und später dann zwei Mal zu denken. Du scheinst rasch zu handeln und nach Belieben zu weinen.
Ich weiß, du wurdest nicht geboren, um dich in der Sache zu überführen, ein Mal auf den Trick hereinzufallen, alsdann zwei Mal auf den Trick hereinzufallen. Wurdest du überhaupt geboren, ein Narr zu sein? Wirst du jemals schlichten althergebrachten Commonsense erlangen? Wieso nicht?
Die Schwierigkeiten, die du durchläufst, können sich ebenso um simple Einkäufe drehen wie um ernsthafte langewährende Beziehungen der einen oder anderen Art.
Wirst du jemals das Leben recht hinbekommen? Wirst du für immer bei diesem oder jenem ohne ganz aus dem Häuschen zu sein sein? Wirst du jemals wachwerden und das Leben recht hinkriegen? Gewiss hattest du eine Menge Einübung, ohne, wie es scheint, dich umzuorientieren. Was bedeutet es denn – just geboren worden zu sein? Schildert dich ‚gestern geboren sein‘ gut ab?
Wie viele Möglichkeiten kannst du, wie es scheint, das nächste Mal nach wie vor nicht besser? Du benutzt deinen Kopf das nächste Mal, damit du Dinge erkennen kannst, nicht besser.
Du scheinst mit Käuferbedauern geplagt zu sein. Du lässt jemanden über dich her laufen, oder machst dir allzu viele Sorgen über die Gefühle des Gegenübers. So oder so, du bildest dich nicht hinreichend ab. Du verbringst zu viel Zeit deines Lebens damit, vorherige Irrtümer zu wiederholen. Wirst du jemals im Leben klüger werden? Wirst du jemals zwei Mal denken, bevor du sprichst? Wirst du dich jemals in dem ersten Umlauf gediegen verkörpern? Wirst du jemals im Leben besser werden? Wirst du immerzu mit dem Denken aussetzen, bevor du Ja sagst? Wirst du dich entsinnen zu sagen: „Lassen Sie mich das überdenken, dann komme ich wieder auf Sie zu“?
Könntest du schlicht dein ganzes Leben vereinfachen und dir nicht so viel auf ein Mal hernehmen oder dich nicht bei dermaßen Vielem auf ein Mal mit dir anlegen?
Heavenletter # 6463 – 6. Oktober 2018 – You Are Worthy
Du bist wert
Gott redete …
Geliebte, nun möchte Ich dir mehr über die Freiheit mitteilen, die du Meinem Verlangen nach in deinem Leben manifestieren mögest. Selbstverständlich bist du dir gewahr, dass Freiheit allzu oft von unter dir abrupt entfernt ist. Abrupt entfernt? Noch mehr, es ist leider so, dass du deine Freiheit wegzugeben scheinst. Du scheinst freiwillig abzugeben, ohne dir dies zu vergegenwärtigen. Du gibst deine Rechte drein zugunsten derjenigen eines Anderen, so, als hättest du der gute Junge zu sein, was das gleiche heißt, wie wenn du darauf erpicht bist, Anderen mehr zu gefallen als dir selber. Du bist in der Tat eifrig dabei, deine grundlegenden Rechte Anderen zu übertragen, um dessentwegen, dich selber zu dem guten Jungen zu machen.
Du weißt, worüber Ich soeben rede – gleichsam, als ob ein Anderer um so viel mehr wert sein müsse als du, sodass du, du selber, dich verpflichtet siehst, den Hintersitz zu nehmen. Du bist ungemein darauf erpicht, das Privileg des Gegenübers vor dem deinen rangieren zu lassen, als ob dies dich zu den Schönsten unter allen mache. Du gelangst dort an, dies zu bedauern, denn du hast nicht so recht die Befähigung, als der letztlich gute Junge die ganze Zeit durchzuziehen.
Um der Wahrheit willen erzeugst du deine eigenen Dringlichkeiten. Du bist der eine. Du, du selber, Geliebte. Wieso, wieso, das frage Ich, derweilen du mit ein wenig Voraussicht die Begebenheiten, um die es dir ist und auf die du ein jedes Recht hast, rechtmäßig zu dir her zu schaffen vermagst.
Bringe besseren Besuch an deine Tür, als du das wiederholtermaßen gegenwärtig tust. Wieso, wieso, oh wieso solltest du dir Extra-Sorgen und Bezwingungen heranziehen mögen, unterdessen es dermaßen viele schönere Dinge gibt, an die zu denken ist?
Sich-Sorgen ist eine ansteckende Erkrankung. Es liegt kein Nutzen darin, dass du unablässig Muster behältst, mit denen du dein Leben nicht aufgefüllt sehen möchtest und die für dich keine Früchte tragen. Zolle dem Beachtung, wohin du deine Stimme abgibst und dein Geld ausgibst. Es ist keine gute Idee, auf der Ausschau nach dem zu sein, was du auf der ganzen Linie wegwerfen wirst. Wachse in einen neuen Leumund hinein. Komme, komme auf einem neuen Schlitten herein. Was für Gedanken sind dir am sinnvollsten, dich deinem Herzen näherzubringen?
Seit wann möchtest du deine Probleme in deinem Seesack zusammenpacken? Wann überhaupt schützte dich Bewandertheit vor deinen Ängsten, auf welche du nicht eingegangen bist? Möchtest du nicht lieber ein Imker süßer Honigbienen werden, anstelle von einem endlosen Bedauerns und Bereuens?
Worte, die du nutzt, tragen einzigartige Schwingungen an sich. Entscheide dich alsdann bei entsprechender Gelegenheit für hoch schwingende Wörter. Komme nicht in Angst vor etwas her, um jemand anderem zu gefallen oder dich mit Geschäften zu befassen, bei denen du dich auf die Hinterbeine zu stellen hast. Wähle dies, was dir bei entsprechender Gelegenheit am liebsten ist. Du bist nicht der einzige, der dir in dieser durchsichtigen Weise Unglücklichsein überbringt.
Vertrautheit ist unter keinen Umständen deine Lieblingsangelegenheit. Sie ist schlechterdings bewandert-sein. Es wird dir in Wirklichkeit eher nicht gut anstehen, im Leben auf Zehen zu gehen und der letzte zu sein, der die Dinge mitbekommt. Ja, du Liebe, errichte deine Zukunft auf deinem Fundament. Du bist erheblicher als irgendwelcher Bodensatz in der Welt bei einem Berggipfel. Bilde dich selber ab. Es ist nicht egoistisch, sich selber zu kennen. Ich sage klar und deutlich ein für alle Mal, dass du wert bist, was Ich ein für alle Mal für alles sage, was du bist. Du schreitest voran. Sei durch mit dem Herumräkeln bei Bewandtnissen, welche dir nicht zugehören.
Nun dringst du zur zuhandenen Wahrheit vor. Du löschst dich nicht mehr zum Schmächtigsten aus. Ausgenommen du hast deine Werthaftigkeit erkannt, bist du fehlinformiert gewesen. Du bist wertvoll. Es ist nicht eine übermäßige Großherzigkeit, die du unter Beweis zu stellen hast. Das hat es nie gegeben. Geliebte, du bist berechtigt, dich selber ebenso wie Andere zu berücksichtigen. Du hast nicht bis zum Exzess gut zu sein. Du bist gut genug.
Heavenletter # 6464 – 7. Oktober 2018 – From Your Very Existence Alone
Einzig aus deiner bloßen Existenz heraus
Gott redete …
Geliebte, ja, du bist zuständig für deine Gefühle und erwidernden Eingehensweisen. Sie sind deine. Sie gehören zu dir. Du hast sie alle in deinem Rucksack bei dir. Sie sind dein. Ohne Zweifel, weitere Faktoren können einfach zu dem beitragen, wie du dich fühlst und wie du auf anderes eingehst, wiewohl bist du es, der sich voranzubewegen hat. Das meint: es bist du, der von hier aus zu wachsen und zuzunehmen hat.
Dies soll nicht besagen, dass alles im Leben ausgesprochen das Tun eines Einzelnen darstellt. Falls ein Freund von dir wegen eines Vergehens, an dem er gänzlich unschuldig ist, ins Gefängnis kommt, dann, aha, ist es nicht liebenswürdig von dir, mit den Schultern zu zucken und die Wahrscheinlichkeit, dass dein Freund für schuldig befunden wird, unter dem Baldachin von Karma abzustreifen.
Was indessen gesagt werden kann, ist, dass es jetzt, falls dich eine Biene sticht, an dir ist, dich mit dem Bienenstich und dessen Nachgang zu befassen. Nach allem, da warst du der, der gestochen wurde. Du kannst mit allem Recht um eine Entschuldigung bitten oder von der Biene oder der Welt im Großen oder vom guten Gott eine Begnadigung erbitten, und sie nie bekommen. Dies ist alsdann ebenfalls das deine, mit dem du umzugehen hast.
Leicht? Keineswegs. Fair? Es scheint nicht so. Zudem existiert die Möglichkeit, dass du wunderbarerweise aus dem Blauen heraus gerettet werden kannst. Auch dies vermag sich zu ereignen. Es hat sich ereignet.
Natürlich könntest du dies aus ganzem Herzen einfordern – und dies tut für dich eine Menge Gutes.
Es ist das gleiche, wie wenn du eine Krankheit hast. Keiner hat das Recht zu sagen, du habest sie verdient. Selbstverständlich ersehnst du eine Heilung, gleichwohl ist es ebenfalls wahr, dass du sie, dessen unbenommen wie unfair oder grob es sein mag, dass du diese Krankheit hast, wohl behalten wirst. Desgleichen gibt es keine Garantie, dass dir NICHT eine Spontanheilung zukommen wird.
Leben in der Tat ist spontan. So etwas wie Geschick scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen. Auf jeden Fall, was kannst du im Leben anderes tun, als von dort, wo du bist, weiterzugehen? An einer bestimmten Stelle ist es wesentlich, dass du aufhörst, mit dem Fuß auf den Boden zu stampfen oder mit der Faust gegen die Brust zu schlagen. Ja, deine Lage kann erheblichen Mut und Bestimmtheit beanspruchen. Es ist nicht leicht, nichtsdestotrotz sind Mut und Triumph erwachsen, wo nicht mit ihnen gerechnet werden konnte.
Mut und Triumph kommen in der Welt ebenfalls auf, und führen von dort zu dem, was Charakter genannt wird. Solch eine Stärke und Schönheit kommt in der Welt auf und ist es wert, sie anzuerkennen.
Es ist dir nicht hilfreich, jemanden sagen zu hören, aus einer unfairen Lage das Beste machen zu sollen. Dies ist einfach nicht angemessen genug. Dies ist eine trübe Zukunft. In den sauren Apfel beißen inspiriert im Eigentlichen niemanden – nicht einmal einen seidenen Faden stark. Tatsächlich ist es so, es gibt ein Empfinden, in dem sich in den sauren Apfel beißen unversehens niederdrückend anfühlt. Das gleiche ist, dass dir, wenn du das Gefühl hast, dich in Schwierigkeiten zu befinden, dann jemand gescheit zu verstehen gibt, dem Regenbogen zu folgen.
Auch so kannst du imstande sein einzusehen, dass selbst aus gehörigen Schwierigkeiten beträchtliches Erblühen erwachsen kann. Viele Menschen haben das getan, aus keinem anderen Grund als aus dem, sie hätten eben zu wachsen, oder, zu Grunde zu gehen. Gutes ist aus dem Unmöglichen hervor gekommen. Eine Möglichkeit zum Wachstum, unabhängig davon wie grob die Ungerechtigkeit gewesen ist, wird eventuell deine einzige förderliche Wahl darstellen.
Nimm deine Vorfahren in Betracht. Zahlreiche Leben sind gelebt worden, welche sich keiner aussuchen würde, und aus zahlreichen dieser Leben wirst du guterdings hervorgegangen sein. Du selbst kannst eventuell zu deiner Vorfahren Beweggründen für deren Empfinden, zu obsiegen, gehören, und es kann sein, einer deiner Ahnen hat herausgeschrien, dass einzig ob deiner schieren Existenz all die Unmenschlichkeit, die er durchlaufen habe, der Plage wert gewesen sei.
Möge deren Dankbarkeit für dich, für dein ureigenes Selbst, dich stärken bis zu dem Punkt, dass du dich niemals mehr über etwas beklagst, denn – worüber hast du dich in Wirklichkeit zu beklagen?
Heavenletter # 6465 – 8. Oktober 2018 – Surely There Is Meaning to Life
Gewiss ist dem Leben Sinn beigegeben
Gott redete …
Geliebte, manchmal hast du das Gefühl, es könnte dir lieber sein, ungehindert durch Termine, durch Zeit, Minuten und Meilen zu sein. Eine so gestaltete Präzision scheint ein Unfug zu sein und dem tatsächlichen Leben in den Weg zu kommen. Du fühlst dich festgenagelt und wärest lieber solch einer Beachtung von alledem ledig, was oftmals nicht zur Sache gehörig scheint, was dir in den Weg kommt und so viel von deinem Leben in Beschlag nimmt!
Bisweilen möchtest du lieber mit einem Stock in den Sand schreiben. Dann würde, sowie die Gezeiten kommen und gehen, Vieles getilgt. Es gäbe Weniger, mit dem du Schritt zu halten und das du im Sinn zu behalten hättest.
Ist nicht ohnehin alles am Leben Lasst uns so tun als ob? Du hast Mich Anspielungen darauf machen hören. Du begreifst, da ist Unendlichkeit, wiewohl ist Unendlichkeit alles auf ein Mal, und hat sie kein Auffüllsystem. Unendlichkeit ist irgendwie permanent, das vernimmst du, wie allerdings weißt du dies wirklich, derweilen Zeit nicht ist.
Du nimmst Mich bei Meinem Wort, dass diese beleumundete Unendlichkeit in Wahrheit nicht existiert, worum geht es freilich ohnedies bei all dieser Zeit, und dabei, sie zu ermitteln zu haben, oder, ihrer verlustig gegangen zu sein, oder, sie von vorneherein nicht gehabt zu haben, oder, bloß knapp eine Andeutung an sie bei dir zu haben.
Hat Zeit ernst genommen zu werden, wo sie doch solch eine Schererei ist? Eine ziemliche Zeit lang, da hast du keine übrig, um über sie zu reden. Du weißt nicht, was du mit ihr angefangen hast, oder wohin sie sich aus eigenem Antrieb davongemacht hat. Hin und wieder bringt dir die Voreingenommenheit mit Zeit das Gefühl ein, gereizt zu sein. Gar die Illusion von Zeit ist heute hier, und morgen fort.
Bar der Zeit, hättest du ihr nicht hinterherzujagen, so du sie ja gewöhnlich ohnehin nicht einholst.
Falls es Zeit nicht gäbe, könnte alsdann die Möglichkeit des Seins außerhalb von Zeit existieren?
Falls du spürtest, dass Zeit ist oder dass Zeit nicht ist, wäre alsdann das Leben simpler? Es scheint etwas mit Zeit oder ohne Zeit vor sich zu gehen. Zeit scheint dich auf eine Ausfahrt zu nehmen. Für etwas wie Zeit, von welchem behauptet wird, es existiere nicht, kann sich Zeit gewiss mächtig hinziehen.
Sofern Zeit irgendwie zu existieren vermag, nun, dann entschwindet sie in der Minute, in der sie scheinbar eintritt.
Und wie steht es mit Worten? In dem Moment, in dem ein Wort anhebt sich zu bilden, ist es ebenfalls am Entschwinden. Und das gleiche gilt für Gedanken und Szenarien.
Die Wahrheit ist die, du weißt von vornherein nicht, was aus dem Leben zu machen ist. Es scheint bloß ob der kürzesten der Momente zu existieren.
Die Wahrheit ist die, du weißt nicht, wo dein Hut hinzuhängen ist.
Die Wahrheit ist die, du hast es nicht im Griff, wer du bist. Gewiss, du kannst deinen Arm zwicken, was freilich gibt dir dies wirklich zu verstehen? Dessen ungeachtet, du scheinst hoch oben in der Luft zu sein, und weißt nicht, wie es geht, dich näher zu bestimmen. Alles ist weit vorne vor dir oder weit hinter dir, selbst so du meinst, du befändest dich an der anmutenden illusionären Spitze der Liste.
Etwas Rätselhaftes geht vor sich. Das Einzige, was offen gesagt sich zuzutragen scheint, ist das, dass etwas in dem Moment, in dem es beginnt, endet, und dass es einem wohl nie wieder unter die Augen kommen wird.
Gewiss, etwas namens Gedanken schlendert im selben Moment herein, in dem jene hinausschlendern. Nichts ist für gewiss – nicht einmal Rundholz-Staus und Verkehrstaus. So gut wie alles in der Welt scheint auf Hinein und Heraus zu sein.
Werden von vorneherein alle Gedanken wiederholt oder eingebildet? Indes, falls das selbige Wort einstweilig und vorläufig ist, drehen wir Uns im Kreis. Was ist in dieser momentanen Welt da, um sich daran festzuhalten?
Tatsache ist, du erkennst nicht einmal, was Weite in Wirklichkeit sein kann.
Vielleicht ist alles, was existiert, eine Fata Morgana. Oder ist eine Fata Morgana realer als eine Oase?
Es war einmal, vielleicht existierte da ein Tropfen Wasser. Jetzt gibt es unter Umständen nicht einen Tropfen Wasser zu trinken.
Wie ergreift Vergesslichkeit Besitz von dir?
Heavenletter # 6466 – 9. Oktober 2018 – Or Is Life Just a Runaround?
Oder ist Leben einfach ein Auflaufen-Lassen?
Gott redete …
Geliebte, dir wäre es mitunter lieb, dass du den Sinn verstehst.
Was ist der Sinn eines Moments in der Zeit, unterdessen dir vielmehr zu verstehen gegeben wird, dass Zeit nicht existiert? Wie kann ein Moment Zeit existieren oder zu existieren scheinen, außer er existiert oder er existiert nicht?
Wer stellt all diese Fragen, und warum? Wohin leitest du dich, oder wer führt dich, und wie wirst du je wissen, was was oder wer wer ist? Wer wird wissen, wo du gewesen bist, falls du denn wirklich überhaupt oder irgendwie irgendwo gewesen bist? Wer macht sich allerhand Gedanken über all diese Fragen, und wer beantwortet sie? Weiß irgendjemand etwas? Hat jemand ein Standbein und gute Argumente? Wie wird irgendwas oder irgendjemand zu einer Stelle oder irgendwohin oder nirgendwohin führen, und wer hat dabei das Sagen?
Falls das Leben schier ein Auflaufen-Lassen ist, ist alsdann irgendetwas an ihm dran? Wer kann sich einen Song ausdenken wie diesen:
„Ist das Leben einfach ein Run-a-round? Bippity-bip! Boppity-boo! Fort von Zeit, kann es da wirklich ein Ziel in Sicht geben oder irgendwo ein Schlupfloch? Was ist der Punkt bei einer Frage oder einer Antwort, die in den Himmel oder ins Dunkel hoch gehalten wird? Dippity-doppity da.“
Wo haben Motive ihre Existenz, und was ist ihr anderer Name, falls sie tatsächlich einen Namen tragen?
Sofern ein Wort existiert, bedeutet dies, dass irgendwo da oder dort die Bedeutung vorhanden ist? Du möchtest gerne den einen oder anderen Sinn haben.
Ist jedes Wort in Verfolg des nächsten? Wie kann es ohne Zeit ein nächstes geben, oder ohne ein Bevor oder ein Danach oder gar Nichtsheit, wie in diesem Falle? Was kann überhaupt die Bedeutung von in diesem Falle sein?
Was ist die Bedeutung von Aufmerksamkeitsspanne? Mit was in aller Welt gilt es dir, dich zu befassen, und mit was nicht, ja gar falls eine solche Möglichkeit existiert?
Wie sind Blumen am Wachsen, und wohin gehen sie, sowie sie verwelken, und weswegen ist dir dies anscheinend so sehr von Belang? Es scheint ungeheuer wichtig zu sein, Bescheid zu wissen, selbst dann, wenn niemand tatsächlich den Unterschied kennt zwischen dem, was du weißt, und dem, was du nicht weißt.
Worum geht es bei dem Perspektive-Einnehmen insgesamt? Wie weißt du, ob du in einem Tal oder in einem Fruchtgarten auf einem Hügel stehst? Wie simpel ist solch eine Sache wie die, dass du einen Apfel vom Baum pflückst? Hat es je eine Zeit gegeben, als niemand wirklich einen Apfel pflückte, oder als nie jemand etwas dazu geschrieben hat? War es schier ein Gerücht, dass das Essen eines Apfels von einem bestimmten Baum etwas Verbotenes war? Wieso sollte etwas existieren, bloß um einem versagt zu werden, und weswegen stellen so viele von Gottes Kindern derart viele Fragen?
Was ist dir zugedacht, aus diesem zu machen und aus jenem zu machen, und was sollst du mit dem anstellen, was du aus ihm machst? Gibt es irgendeine Stelle, wohin du das, woran du nun gerade mal so denkst, legst? Hast du alles irgendwohin zu schaffen, damit es verdeckt ist, und wieso solltest du das tun mögen? Weswegen sollte etwas existieren mögen, sofern es ihm gilt, weggeschaufelt zu werden, und sofern bei ihm vorgegeben wird, es sei nicht hier, und warum könntest du das tun?
Du möchtest wirklich gerne wissen, was ist und was nicht ist und was etwas ist, falls es denn in der Tat überhaupt für etwas ist?
Kann es sein, dass das Leben folgenreich, oder nicht-folgenreich ist? So oder so, wovon handelt Leben, und wieso oh wieso stellst du ad infinitum Fragen, und, vernimmt irgendwer und sei es bloß Echos dessen, was du sagst oder worum du dich bemühst, es mit einem Stock im Sand zu veranschaulichen, während Ebbe und Flut hinaus- und hereinzukommen scheinen?
Du entsinnst dich, einen Strudel zu sehen, oder zumindest erinnerst du dich, eine Illustrierung aus der Zeit von Es war einmal weit weg und lange her zu erblicken.
Ja, du möchtest wenigstens ab und an ein Mal einen Sinn zu fassen bekommen.
Heavenletter # 6467 – 10. Oktober 2018 – Depending Upon the Angle You Are Looking From
Abhängig von dem Winkel, von dem her du blickst
Gott redete …
Geliebte, dessen unbenommen, aus welchem Winkel her du zum einen oder anderen Zeitpunkt blickst, Wir, Du und Ich, sind in perfekter Harmonie. Wir sind die besten Freunde. Ich bin niemals nicht gut aufgelegt. Du bist in einer zeitweiligen desolaten Stimmung. Ich habe keine Stimmungen. Ich bin nicht am einen Tag in einer guten Stimmung, und an einem anderen in einer ruppigen Stimmung. Ich liebe immer zu. Ich liebe dich immer.
Genauso wenig verberge Ich vor dir, was Ich denke. Ich bin zu keiner Zeit bei dir ein Einfaltspinsel, ebenso nicht ein übergeordneter Zuchtmeister. Ich bin die ehrliche Ware. Ich sehe klar. Ich gebe nicht irgendetwas anderes vor. Ich versuche nicht, dich weich zu klopfen, noch auch bin Ich erbittert strikt mit dir.
Was Mich angeht, stehen die Dinge ein für alle Mal fest. Ich bin in deinem Leben eine Konstante.
Es mag dir so vorkommen, dass Ich an gewissen Tagen grob mit dir bin. Dies ist in dem Moment deine Herangehensweise an das Leben, denn du hast Stimmungen und gute und schlechte Tage. Die Sache ist die, dass du in Hinsicht auf etliche Tage einen trüben Blick einnimmst, und einen helleren Blick auf andere Tage. Du schaust durch unterschiedlich gefärbte Linsen. Das Leben kann für dich auf der Kippe sein. Gewiss ja, dir sind einige Tage lieber als andere. Dies ist eine Befangenheit. Das ist es, wie dir das Leben einen Schlag versetzt.
Ich bin dein Geliebter Gott. Ich bin nicht ein flatterhafter Gott, ebenso nicht ein heimtückischer, welcher, demgemäß, wie Ich Mich fühle, nach oben und unten geht. Du bist Meine Geliebte. Einerlei, in welchem Aufruhr du dich deiner Wahrnehmung nach befindest, du irrst dich. Ich bin reine, klar im Sichtfeld stehende Liebe. Es wird wohl so sein, Ich bin in diesem Moment nicht dein Lieblings-Da-Da, gleichwohl halte Ich dich dessen unbenommen glücklich in Meinen Armen.
Das Leben hat dir seine scheinbaren Pfade. Lasse die Idee los, dass Ich jemals da draußen bin, um dich zu fassen zu bekommen. Manchmal scheint das Leben derb mit dir umzugehen. Du hast nicht das gesamte Bild. Du bist nicht in der Lage, die roten Punkte miteinander zu verbinden. Du heißt dies entsetzlich. Kein einziger mag jene Zeiträume, welche du als Verlust wahrnimmst.
Ich pinne dich nicht an die Wand, gleichwohl bist du in einer peinlichen Lage. An den Tagen, an denen du Meine Liebe stark verspürst, dies sind die Tage, an denen du EINgeschaltet bist. An den Tagen, an den du dich angeschlagen fühlst, bist du AUSgeschaltet. An den AUS-Tagen siehst du Uns als zwei, die im Zickzack laufen. Ganz gleich, langfristig gesehen wirst du von einem weiteren Winkel her sehen. Sobald du das Leben als Strafe wahrnimmst, Geliebte, nimmst du die verkehrten Signale auf. Du bist ganz einfach nicht auf der sonnigen Seite der Straße. Ungeachtet deiner Herangehensweise an das Leben zu einem gegebenen Zeitpunkt, du und Ich, Wir kommen gut miteinander aus. Egal wie schmerzhaft dein Blick auf das Leben zum einen oder anderen Zeitpunkt sein mag, egal wie alles über den Haufen geworfen sein mag, egal wie fassungslos du bist, egal wie düster du deinen gegenwärtigen Weg sehen magst, egal wie viel Angst du davor hast, was du derzeit durchläufst, die Sonne wird erneut scheinen. Ich sage nicht, der Verlust eines geliebten Angehörigen oder einer anderem Bewandtnis stellten überhaupt nichts dar. Oh ja, das Leben kann dich hart treffen.
Oh, ja, es gibt riesige Schlaglöcher, und du fragst dich, wohin Mein Herz gegangen ist. Mein Herz ist niemals weggegangen. Es kann sein, das Leben scheint dir vom einen Tag zum nächsten nicht golden zu sein. Nichtsdestotrotz hält Mein Herz dich in die Höhe. Ich bin nicht dein Nörgler. Ich bin zu 100 % für dich. Falls du das Gefühl hast, du befindest dich auf einem matschigen Weg, dann wisse, der matschige Weg wird bald trocken werden.
Wenn du das Gefühl hast, du befindest dich unten am Grund in einer Grube, dann sind du und Ich nicht die Dummköpfe. Wir sind Eins, und nicht zwei. Ausnahmslos. Dies ist die Ehrliche Wahrheit Gottes.
Heavenletter # 6468 – 11. Oktober 2018 – When Oneness Dawns
Sowie Einssein aufdämmert
Gott redete …
Geliebte, wenn Ich rede, möchtest du dabei sitzen bleiben? Selbst dann, wenn du nicht begreifst, was Ich genau sage, erlangst du durch zwangloses Zuhören etwas hinzu. Gemeinsam machen Wir Schritte voran. Du hast dich nicht nach einem festgelegten Plan oder nach einer Leistung umzusehen. Gemeinsam werden Wir, du und Ich als Eines, Uns einfach im Osten erheben, auf dieselbe Weise wie es die Morgensonne tut. Es ist dermaßen naturgemäß.
Gemeinsam, du und Ich, brechen Wir nicht mit einem großartigen Plan auf. Wir planen nicht. Wir machen nicht einen tollen Planscher. Wir machen uns nicht auf den Weg, um irgendwelche Rekorde zu brechen. Wir sitzen zusammen. Wir erbitten Uns nicht mehr, als das, zusammen zu sein, Unsere Herzen in Einem Schlag am Schlagen.
Etwas Gutes kommt durch Meine Stimme, welche Unsere Herzschläge in purer Einfachheit rührt. Selbstverständlich, höre all der Musik, die du bereits gerne anhörst, zu, und füge Mich hinzu. Hervorgehend aus deiner Bereitschaft, Mich zu hören, macht die Welt einen Sprung.
Es ist verblüffend, es geht stets mehr vonstatten, denn das, was einem zunächst zu sein scheint – nachgerade zuvorderst dann, wenn Ich rede und du zuhörst. Dank deiner selbigen Offenheit, fasst das, was Ich vertraut bespreche, in deinem Herzen Fuß. Es ist mehr da, was sich hinter den Szenen abspielt, denn das, was zunächst augenscheinlich sein mag. Wir sind einfach zusammen, und nichts mehr als das. Du hast nicht über Es-Bedenken nachzudenken. Tatsache ist, möglicherweise bist du besser dran, du tust es nicht.
Selbst dann, falls du keine Ohren zum Hören hättest und Mich überhaupt nicht vernehmen könntest, ist da ein verfeinerter, extra zarter Einfluss des Hörens – Eine Essenz von Gott –, derweilen es nicht so etwas gibt, was Wir nicht gemeinsam tun können.
Falls Ich zu dir in einer Sprache redete, von der du kein Wort kennst, würdest du auch so bereichert werden – ein fast unmerklicher Einfluss des Klanges, welcher selbst in einer Sprache, die deinem bewussten Sinn unbekannt ist, zugänglich ist. Sobald Wir Uns versammeln, Der Eine, legen Wir es nicht auf irgendeine Art ernsthafter intellektueller Unterweisung an. Wir haben eine unbekümmerte Art von Sich-Verständigen an Uns. Du meldest dich nicht zu irgendetwas an. Ich gebe dir simplen freien Zugang zum Schlag Meines Herzens. Komme gleich herein.
Falls Ich, Gott, Meine Lippen nicht bewegte, und dir wäre dies klar, würdest du Zugewinn bekommen vom Vergegenwärtigen, dass Wir in dem selben Universum zusammen sitzen.
Was immer für ein Wohlbefinden du in Meiner Gegenwart fühlst, du wirst Mich mühelos deinem eigenen Schrittmaß gemäß in dich aufnehmen. Es gibt keine Quoten, die du zu erfüllen hast. Du hast nicht blitzschnell zu rennen oder dir allerhand Gedanken zu machen.
Ich bin, wo Liebe und Stärke herkommen. Tritt herein, bitte.
Du hast bei Mir nicht Fragen zu stellen. Wir sind ursprünglich. Wir sind die Natur selber. Wir sind unermesslich. Wir starten von dort, wo Wir eben soeben sind, und das ist gut.
In Stille, und bar einer Liste einträglicher Wünsche im Sinn, gehen Wir tief, und gehen Wir hoch. Wir gehen an jedwedem Fokus vorüber, selbst an Stille. Stille ist nicht einmal ein Gedanke. Gemeinsam existieren Wir als ein Impuls. Wir sind Eins, über einen Gedanken an Einssein hinausgehend. Wir sind Einssein. Wir haben nicht um es zu beten, oder etwas dementsprechendes.
Wir sind aus dieser Welt heraus. Wir haben nicht zu verkünden, dass Wir als Eins zusammenkommen.
Selbst wenn du Meinen Namen nicht erinnerst, gehen Wir tief. Wir sind nicht Selbst-Reflektiert, nicht Se-bst-Befangen. Wir sind selbst aus dem Gefilde des Einsseins heraus. Wir sind tiefer als jedweder Gedanke oder Nicht-Gedanke. Wir sind Prä-Denken. Wir sind Prä-Konzept. Wir sind ursprünglich. Wir sind nicht einmal Existenz. Wir sind ewig. Wir sind die Natur selber kreuzfidel und lustig. Wir sind das Eine Selbst, Welches Wir stets gewesen sind. Wir sind großartiges Einssein, lange bevor dir diese Anschauung gedämmert hat.
Nun höre Ich dich sagen: „Alle Herrlichkeit Dir, Gott.“
Heavenletter # 6469 – 12. Oktober 2018 – From the Fullness of My Heart, You Are My Beloved
Aus der Fülle Meines Herzens heraus bist du Meine Geliebte
Gott redete …
Geliebte, aus der Tiefe Meines Herzens, oder um es genauer zu sagen, aus der Vollheit Meines Herzens, bist du Meine Geliebte.
Mein Herz gerät entflammt mit Liebe für dich in voller Bandbreite. Es gibt nichts, was Ich tun kann, um Meine Liebe für dich zu verkleinern, und es gibt ebenfalls nichts, was du tun kannst, was das angeht. Liebe ist es, und da ist sie, zwei Herzen in Eines hinein magnetisiert. Du hast dabei kein Sagen. Für dich gibt es das nicht, dass du die Flammen Meiner Liebe niederschlägst, und dass Ich voller Liebe für dich bin. Freue dich im Voraus auf Meine Ankunft gerade um die Ecke.
Natürlich bist du Mein Glück. Bei einer jeden Gelegenheit ist Meine Liebe stets frisch und neu, wiewohl sie schlechthin stets Unsere Liebe gewesen ist – einander völlig auf den Leim gegangen. Es existiert einfach von Unserer Großen Liebe kein Entkommen, ja, nachgerade eben so Wir nicht irgendein Entkommen von dem Zustand Unseres Einsseins für immer und ewig am Zuwinken erstreben.
So wie die Dinge liegen, ist Meine Liebe für dich etwas, was in etwa der Wichtigkeit deines Armes für dich gleichkommt. Ja, ja, du möchtest deinen Arm zu jeder Zeit nahe bei dir haben. Du hast niemals den Wunsch, ihn wegzugeben. Er ist stets nahe bei dir gewesen. Wer sollte sich Distanz von Unserem köstlichen Einssein herbeiwünschen mögen? Auf jeden Fall erhebe Ich Anspruch auf dich als Meine Geliebte. Ich weiß, wann Ich etwas Gutes habe, und Ich möchte dich als Eine nahe an Meinem Herzen für immer und ewig behalten.
Es ist wahr, du bist Mein, indes nicht in dem Sinne von Eigentum. Ich segele los auf offene See mit dir als Mein Kapitän des Schiffes. Wie begierig Ich bin, deiner Reise zuzusehen, gleichsam als sei sie die gleiche wie die Meine zur Besserung der Welt. Wenn es Herzen zugedacht ist, Eins zu sein, verknüpft als Eines, vermögen Pferde Unser Eines Herz nicht auseinanderzuziehen. Das kann nicht geschafft werden, obschon du dir selber etwas vormachst, Wir seien überhaupt nicht miteinander bekannt. Wir hatten ein unantastbares, nicht auseinandernehmbares Zeremoniell gehabt. Wir sind durch eine unendliche Allianz des Einsseins gebunden. Wir haben ein Band wahrer Liebe aus freien Stücken, und das ist alles, was da dran ist, um sich für immer in Unserer gegenseitigen Liebe in alle Ewigkeit zu aalen. Wir formen einen goldenen Ring der Liebe, welcher zu der Illusion, auseinander zu kommen, unfähig ist. Unsere Liebe ist Endlos und im Himmel gemacht, wo Wir zu bleiben wünschen und wo Uns derartige Segnungen für immer und sogleich zuteil werden. Wir sind alleinig Einssein, und Einssein ist die ganze goldene Geschichte. Ich kann nicht sagen, sie sei in Stein gemeißelt, gleichwohl ist es besser als das – gemeißelt in das Gold Unserer Liebe, welche sich am Strand sonnt.
Es hat niemals eine Andeutung von irgendetwas sonstigem gegeben, außer dem Gebinde Unserer Liebe, sich selber gleichzukommen.
Unsere Liebe ist nicht aus Pappmaschee gemacht. Es gibt kein stärkeres Band als die Liebe, von der Wir sprechen, welche weitaus erhabener ist und über den Gipfel romantischer Liebe hinausgeht. Romantische Liebe ist im allgemeinen nicht bekannt als für immer, vielleicht als für nicht mehr als das, dass sie heute hier andauert, und morgen fort ist.
Schließlich doch, alles, wovon du träumen kannst es zu bedenken, existiert so nahebei wie dein schlagendes Herz. Es existiert jetzt im Augenblick und ist im Anzug. Irre dich da nicht. Alles, was dir bestimmt ist zu haben, existiert stracks in diesem selbigen Moment in Unserem Herzen des Einsseins ganz bei der Hand. Weite deine Grenzen aus. Leben ist so simpel und geradewegs. Nicht einen Augenblick lang gilt es dir, es zu komplizieren und mithin deine eingebildeten Grenzziehungen zu straffen.
Du bist jetzt im Augenblick näher an Autonomie dran, als du jemals wagtest, es dir einzubilden. Offen gesagt, Ich gehöre einfach dazu. Alles, was fehlt, ist deine Anerkennung, dass Ich jetzt im Augenblick näher bin, als du dir jemals wagtest, es dir auszudenken. Horch hin, Ich bin inwendig in dir bei Weitem tiefer als die Oberfläche. Wir reden soeben von der ureigenen Tiefe des Einsseins im Werden.
Heavenletter # 6470 – 13. Oktober 2018 – What the World Needs Now
Was die Welt jetzt nötig hat
Gott redete …
Geliebte, wisse ein für alle Mal, was Wir gemeinsam auf Erden tun, ist, das Universum zu bereisen. Ich möchte sagen, dass Wir zusammen Handstände machen und gemeinsam über das Trapez fliegen, dass Wir den Dingen, wie es um sie steht, zusammen dahinterkommen, und dass Wir zusammen, als Eins, das Fantastische Licht als das Erleuchtete Licht der Welt tanzen.
Niemals bist du gestrandet. Niemals bist du auf den Wellen treibend. Niemals bin Ich ohne deine Hand zum Halten, und niemals ist deine Hand ohne die Meine zum Halten, derweilen Wir auf dem Laufsteg zum Himmel bei dem Universum umherspazieren. Wo bist du deiner Meinung nach gegangen? Du bist nicht einfach am Herumtrödeln, um die Zeit kenntlich zu machen.
Du nimmst große Schritte, und du machst große Schritte, und frohen Mutes verquirlen Wir das Universum. Wir sind etwas zum Anschauen. Ich – Wir – sind alle als Ein Erleuchtetes Licht eingehüllt. Der Punkt ist der, dass Einssein da ist, und dass dies die Wahrheit darstellt, und dass es alles ist, was da ist. Es ist nicht so, dass Wir Niemand sind. Wir sind Eins. Es gibt nicht mehr länger das Konzept von Vielen. Es gibt keinen Sonstigen!
Da ist Eins. Lasse es der Eins gutgehen. Lache laut. Wache mit Lachen auf. Gehe mit Lachen zu Bett. Du bist hier, um lustig zu sein, häufe demnach Lachen auf Lachen. Gibt es irgendetwas anderes zu tun? Es ernst nehmen ist nicht unschätzbar. Sich Dinge zu Herzen nehmen ist eine gute Sache, indes wird es allzu oft dafür hergenommen, das Leben sehr ernst zu nehmen, ja, es gar kalkuliert und eifrig zu nehmen.
Wenn es dir sehnlich danach ist, bevorstehende Ereignisse zu spüren, sei wie ein kleines Kind und strecke deine kleine Hand nach fröhlichen Zeiten heraus, wohin du dich auch wendest. Weite deine Lungen mit Lachen aus. Es gibt keinen Bedarf mehr für Tränen zum Trocknen, ausgenommen es sind Tränen des Lachens.
Oh, ja, lache dein Leben weg. Gluckse dein Leben weg. Rudere dein Boot mit Lachen. Haue auf den Putz mit Lachen. Nimm nicht einmal Mich so ernst. Nimm Mich mit Freude. Das Leben in der Welt ist mit Ernsthaftigkeit beladen worden. Lege Ernsthaftigkeit weg. Es gibt keine Bürden zu behalten. Lachen soll das Bewusstsein der Welt zum Schwellen bringen. Von jetzt an, sofern du denn ernst schreiben musst, dann schreibe mit unsichtbarer Tinte. Erzeuge eine Kette des Lachens. Lasse Lachen erschallen!
Sei ein Lächeln, was die Straße entlang geht. Hüpfe zu den Sternen. Nimm einzig Lachen ernst, und raste vor Lachen aus.
Kein einziger benötigt Hilfe dabei, das Leben ernst zu nehmen. Ich sage euch offen heraus, dass die Welt nach weniger Ernsthaftigkeit am Schreien ist. Es scheint so, als sei Freude aus der Mode gekommen, gleichsam als gäbe es keinen Gebrauch mehr von ihr, unterdessen Freude jetzt im Augenblick das Erfordernis für eine ganze Lebenszeit ist.
Spürst du das? Was die Welt jetzt im Augenblick nötig hat, ist Liebe, mehr Liebe, mehr Liebe.
What the World Needs Now
What the world needs now is love sweet love,
It’s the only thing that there’s just too little of,
What the world needs now is love sweet love,
No, not just for some but for everyone,
Lord we don’t need another mountain,
There are mountains and hillsides,
Enough to climb
There are oceans and rivers,
Enough to cross, enough to last till the end of time,
What the world needs now is love sweet love,
It’s the only thing that there’s just too little of,
What the world needs now is love sweet love,
No, not just for some but for everyone,
Lord, we don’t need another meadow,
There are cornfields and wheat fields,
Enough to grow
There are sunbeams and moonbeams,
Enough to shine,
Oh listen lord, if you want to know,
What the world needs now is love sweet love,
It’s the only thing that there’s just too little of,
What the world needs now is love sweet love,
No, not just for some,
Oh but just for every every everyone
What the world needs now (oh)
Is love sweet love (is love)
What the world needs now (oh)
Is love sweet love (is love)
What the world needs now (oh)
Is love sweet love (is love)
Songwriters: Burt F. Bacharach / Hal David
Heavenletter # 6471 – 14. Oktober 2018 – You Are Inspired on Earth As It Is in Heaven
Du bist hienieden inspiriert wie im Himmel
Gott redete …
Geliebte, im Weitergehen, da betrachtet das Leben auf Erden als ein fabelhaftes Menü, welches Ich geschaffen und zusammengestellt habe. Du bist der kreative Chefkoch, der die Mahlzeit vorbereitet, und der Kellner, der mühelos und freudig der Menschenmenge das Essen serviert. Dies ist wie auf glatter See segeln. Daran ist nichts. Es sind die hungrigen Massen da. Es braucht keine Anstrengung, um hungrig zu sein. Dies geschieht naturgemäß. Das Essen weiterreichen geschieht ebenfalls naturgemäß. Ich denke soeben in die Richtung, dass Reihen von Menschen bedient werden, und/oder dass du in Wartereihen bedient wirst.
Und, ja, es sind da auch jene, die später sauber machen. Zyklen werden wiederholt.
Leben ist nicht bestimmt, kompliziert oder mühsam zu sein. Alle sind Vorbereiter, sind Kellner, und sind die Bedienten. Die Menschheit trägt all die Hüte. Es gibt keine Klassenunterschiede. Da ist Einssein.
Einsein scheint ein großes Thema zu sein, dennoch ist es nicht genau ein Thema. Einssein ist Gegebenes. Man könnte sagen, Einssein ist Mein Stolz und Meine Freude. Man konnte überdies sagen, das Einssein Meine bescheidene Liebe und dein fortwährendes Bemerken dessen ist – der Gipfel Unseres Einsseins.
In Hinsicht auf Godwriting, könnte man sagen, dass das Godwriting, welches, aus sich selber heraus, von deiner Hand herrührt, seine eigene Form annimmt. Du findest, das Godwriting kommt zu dir, und du hebst an zu sehen, wie es aussieht, die Gewänder und Stile, die es gerne von deiner Hand her trägt und anhat, die Formen und Farben, seine Tönungen der Stimme, sein Empfinden von Dingen und die Form, welche es ergreift, und die Ausstrahlung und Preisgabe seiner Selbst.
Ein Lexikon definiert inspirieren so: durch göttlichen Einfluss leiten, unterweisen und durchdringen mit spirituellem oder göttlichem Wissen.
Mithin bin Ich der Inspirator des Godwriting. mithin bin Ich der Wahre Godwriter, und bist du der Godwriter in Stellvertretung.
Und also bist du ein Gottmaler, ein Gotttonsetzer, ein Gottgärtner, ein Gottsegen, selbst ein Godwriter von Fiction Büchern und Geschichten. was immer du der Welt zukommen lässt, du bist ein Gottgeber davon. Du bist ein Gotthausdesigner oder ein Gotthausbauer oder ein Gottarchitekt oder Gottmaschinist. Ein Godwriter ist nicht mehr speziell oder mehr körperlich. Alles von Gottes Design ist Göttlich und hallt Seine Stimme wider. Zu Meinem Geliebten Selbst übereigne Ich dich. Glaube Mir, dass Ich dich auserlesen habe. Dein deinen Weg Finden ist Gott-gegeben. Dein Lächeln ist Mein. In die gleiche Richtung gehend, Ich wähle das Godwriting aus, welches in deine Hände fällt.
Du lehnst dich in das hinein, was Ich von dir erbitte oder was Ich dir und zu deinem umfassenden Rätselraten zuschubse.
Was für eine Spur du dir im Leben, der du folgst, auch aussuchen magst, du bist freilich zudem ausersehen. Ich wähle für dich. Wir sind beide glücklich.
Godwriting ist eine Spur. Das Haus sauber machen eine andere. Egal wie du am Dienen bist, auf diese Weise dienst du. Die Welt legt einen Status fest, nicht Ich. Dienen ist dienen. Ich stupse dich. Das ist nichts Neues. Als ein Säugling, da dienst du. Beim Schütteln deiner Rassel, da dienst du, und Ich erwähle dich ebenso. Du kannst es vielleicht Natur heißen, welche dient, wenn du das so ausdrücken möchtest.
Die Welt sagt zu dir: „Finde deine Freude.“
Ich sage: „Ich werde dich mit deiner Freude versorgen. Du wirst es sehen. Ich bin dein Schöpfer. Ich ermutige dich, Meine Freude auf Erden zu etablieren.“
Es stimmt nicht, dass Narren hereineilen, dort wo Engel sich fürchten aufzutreten. Dies klingt nobel; indessen gibt es nichts, bei dem sich Engel fürchten aufzutreten. Du kannst dir sicher sein, dass Engel überall hintreten, und an jeder Stelle, die da ist sie zu betreten. Sie schreiten auf Erden, und du bist einer der Engel. Es ist eine kühne Sache, God-zu-write-n. Auf Erden schreiten ist tapfer. Um ein Menschenwesen zu sein, der Weltmeinung und den weltlichen Begebenheiten gegenüber entblößt, wie du es bist, dazu braucht es für die Erdenengel Mut, sich auf Erden inmitten des Rummels zu vertragen, welchen das Leben, ihn selber zu sein, herrichtet. Habe es darauf abgesehen.
Heavenletter # 6472 – 15. Oktober 2018 – Oneness No Matter What
Einssein, komme was da wolle
Gott redete …
Geliebte, hier eine feine Unterscheidung: Nichts geht zwischen Uns vorbei, Eines von dem anderen, denn Wir sind Eins. Eine ganze Menge zieht durch Unser Eines Selbst vorüber, in der Weise, in der eine Brise die Luft passiert.
Von Anfang an ist vor allem keine Trennung das gegebene. Getrenntheit? Getrenntheit ist eine Oberflächen-Ansicht, welche du feststellbarerweise für wahr halten magst, dass sie sich bei dir abspiele, wie es Einem insgesamt zum Durchdrehen zu sein scheint. Vermag Einssein, Wahres Einssein mit Gott, so etwas wie beispielsweise Aufstieg oder Himmelfahrt, für dich wirklich bewusstermaßen geschehen, und wird es tatsächlich den langen Wartestand wert sein, bei dem du rechnetest, er werde vonstatten gehen? Kannst du die lange-währende Wartezeit aussitzen, das fragst du dich?
O. k., schicke dich an, Beträchtlicheres zu denken, als du es gegenwärtig tust. Packe auf andere Gedanken zu. Schaue auf das Leben in der Weise, wie Ich es dir von Herzen her zugedenke. Sei auf den Berggipfel erpicht. Was ist der Punkt dabei, nicht auf den Berggipfel aus zu sein? Oder, was ist der Punkt dabei, in Vorfreude auf Segnungen kleckerweise oder auf kleiner Flamme zu sein? Beginnend jetzt, nimm vorweg, was du wirklich möchtest. Sei darauf erpicht. Das Leben hat nicht zwingenderweise mit einem minderen Blick denn dem, was dein Herz begehrt, daherzugehen.
Das Leben könnte selbstverständlich so zügig in der Zeit entlangkommen, wie es dir lieb ist, und dich nicht im Stich lassen. Die gute Sache dabei ist die, dass du, währenddessen du dafür giltst, was du zutiefst begehrst, das Leben darin stützt, wonach es dich verlangt. Schau her, falls denn jemand dabei ist, dir deine selben hohen Begehren zu erfüllen – jemand tut das sicherlich! – nun denn, Bravo, Geliebte, Bravo! Bravo! Komplimente an dich für deine Chuzpe, nach Höchlicherem zu zielen!
Wieso denn nicht auf dich selber wetten? Wieso nicht die Neigung an dir haben, du habest ebenso gute Chancen wie jedermann sonst!? Weswegen nicht guten Mutes und optimistisch sein!?
Wer auch immer dich in die Richtung gesteuert hat, aus irgendeiner Art unehrfürchtiger Sittsamkeit heraus auf Minderes zu zielen, mache dir nichts daraus. Ziele sehr klar und deutlich aber und abermals auf das Höchste. Sei wie Winston Churchill, der sagte: „Gib niemals, niemals auf!“
Ich sage, es ist andersherum ungemein förderlicher: „Geliebte, reibe diese Würfel zwischen deinen Fingern, blase auf sie, und sprich: ‚Los, macht das richtige!‘“
Du bist anfänglich dabei, die Idee mitzubekommen, dass Ich auf dich Wetten abschließe, und die Möglichkeit zu erfassen, dass du ganz vorne herauskommen könntest! Die Anschauung dabei ist die, dass du fürwahr all das verdienst, worum du bittest. Warum denn NICHT?
Desgleichen, du kannst auf dem Pedal, du habest in der Welt absolut zu obsiegen, nachlassen. Einerlei, wie bedeutsam dir dies oder das, was geschieht, sein mag, es ist nicht ein Ringen um Leben und Tod, in das du verwickelt bist. Selbst wenn du das meinst, Ich gebe dir zu verstehen, dass die Auffassung, gar jene Anschauung, deines physischen Lebens verlustig zu gehen, nicht den riesigen Verlust darstellt, für den du ihn hältst, außer du bist überzeugt, es sei dieser Verlust. Dein Leben ist auf jeden Fall von Wert, und, es ist vorrangig, indessen, die Vorstellung, du könnest dich ohne es ausschließlich beraubt fühlen, ist Flusen und Gepolter.
Höre Mir zu. Dein Leben einbüßen, dein Auskommen, dein Gedächtnis usw., das alles ist nicht, woraus du gemacht bist. In keiner Beziehung bin Ich soeben dabei, dir zu verstehen zu geben, jemals dein Leben zu verwirken. Hänge einfach nicht so stark an ihm, gleichsam, als sei dein gegenwärtiges äußeres Leben auf Erden die Summe und die Substanz von dir, und als sei es alles, was wirklich zählt.
Du bist nicht ausschließlich dein laufendes Leben hienieden. Du bist nicht deine Arbeit. Du bist nicht dein Leib, du bist nicht deine Beine, du bist nicht einmal dein geistiger Verstand. Du machst dir Gedanken über dein gegenwärtiges äußeres Leben. Dies ist nicht die bedeutsamste Rolle, die du in deinem gegenwärtigen Leben spielst. Du bist beträchtlicher als all dies.
Du bist in Wahrheit mehr denn irgendwas, was du zu sein scheinst und was du deiner Wahrnehmung nach auf Erden bist. Du vermagst nicht ein bisschen beträchtlicher zu sein, als du es Meiner Aussage nach bist, denn du bist nichts anderes als Endlos! Du bist Eins mit Mir. Da ist nicht einer und da ist nichts, welche Unser Einssein in zwei zu schneiden vermögen. Hurra!
Heavenletter # 6473 – 16. Oktober 2018 – Be Done with Guilt
Sei durch mit Schuld
Gott redete …
Geliebte, da ist etwas, was Ich gerne, sobald Wir es können, von der Erde beseitigt sehen möchte. Mit dem Entfernen dieser einen Sache wird sich die gesamte Welt leichter als Luft fühlen, und umso früher wird es zu einem weiten Schwung des weltweit ersehnten Aufstiegs kommen. Sei durch mit dem Konzept von Schuld. Schuld ist den Aufwand nicht wert. Schuld ist ein Herzensbrecher. Bleibe von Schuld weg. Renne von ihr weg.
Allzu lange ist der Gedanke am Leben gewesen, Schuld sei eine gute Sache. Schuld ist nicht eine gute Sache. Bürden sind von der Vergangenheit. Vorwürfe machen. Sich ein Armutszeugnis ausstellen. Du bist unschuldig, Geliebte. Erhebe Anspruch auf deine Arglosigkeit, anstelle dessen, an Schuld festzuhängen. Der größte Teil von Schuld rührt nicht von einer vorsätzlichen Handlung her. Du wusstest es nicht besser. Oder es war ein zufälliges Zusammentreffen. Sei nun über all die Skrupel darüber hinweg. Komme von unter den Verwindungen qualvoller Schuld hervor. Genug, genug, genug, sage Ich. Vernimm Mich. Vergiss diesen Nimbus oder diese Bruderschaft, geheißen Schuld ohne Ende, aus alter Zeit.
Falls du nicht aussetzt damit, die gleiche Beleidigung immer und immer wieder zu begehen, umso wahrscheinlicher ist es, das du ohnedies deine Treue beiseite gelegt hast.
Ziehe eine saubere Tafel vor. Zeige nicht mit dem Schuldfinger auf irgendjemanden, und, das Schlimmste von allem, nicht auf dich selber. Selbst-Schuld hält dich vom Genießen des Lebens zurück. Schuld ist gewiss nicht eines Einzigen Entgelt. Habe Ich dir nicht zu verstehen gegeben, die Vergangenheit hinter dir zu lassen? Gehe voran.
Schuld ist nicht für irgendwen gut. Schuld verzögert dich und die Welt vor dem Sich-Ausdehnen.
Entferne das Laken der Schuld. Sie ist allzu immerwährend. Falls Ich in der Lage wäre, alle Schuld mit einem Fingerschnippen einfach so zu beseitigen, dann würde Ich es tun.
„Hinaus, hinaus, dunkler Fleck! Löse dich auf, dunkler Fleck. Du bist ein Verderben auf Erden. Raus mit dir hier.“
Es hat das Gerücht gegeben, Ich würde empfehlen, Schuld wiedergutzumachen. Verbringe deine Zeit auf Erden nicht damit, dich mit Schuld abzuquälen. Lasse das Wiederkäuen über all die Ursachen von Schuld los. Im Großen und Ganzen, kommen Viele, die auf ihrer eigenen Schuld herumhacken, von zufälligen Zusammenstößen und nicht von absichtlichem Handeln her, dennoch stechen sie unentwegt auf ihre Herzen ein und setzen damit nicht aus. Jene, welche schwerwiegende Vergehen aber und abermals begehen könnten, nehmen womöglich ihre Verstöße beiläufig. Zumindest sind sie nicht, von außen her gesehen, mit Schmerz erfüllt.
Ein Thema, welches Ich unentwegt vor euch zur Sprache bringe, ist das, die Vergangenheit loszulassen. Hopst dorthin. Hört auf, das Verflossene durchzugehen und über all das tiefe Leiden, welches der Fall gewesen war, trübe Berechnungen abzugeben. Seid damit durch. Richtet nicht mehr länger ein Gewehr der Vergeltung auf euch selber oder auf sonstwen. Ihr seid hier auf Erden, um von Schuld wegzurennen, so schnell ihr könnt.
Es tut euch leid. Ihr möchtet gerne das Vergangene rückgängig machen, falls ihr das könntet. Ihr könnt es nicht. In der Welt ist Schuld ein allzu großes Gewicht, um es zu tragen. Verurteilt niemanden zu der Bürde von Schuld, unterdessen das Beste, was ihr tun könnt, das ist, die Pratzen der Schuld pronto zu entfernen. Selbstgerechtes Empfinden von Schuld ist nicht etwas, es festzuhalten.
Laut und klar dringe Ich auf euch ein, euch selber nicht mit Schuld zu bestürmen. Denkt nicht, ihr wärt wundervoll, dass ihr euch für Schuld einsetzt. Bekommt Schuld hinter euch. Beseitigt ein für alle Mal Schuld von eurer Präsenz. Verbannt das Konzept von Schuld spornstreichs. Schuld ist keine Gunst. Legt Schuld-bei-sich-tragende Geschichten so schnell ihr könnt weg. Ich schwenke die Flagge des Freiseins.
Kein einziger ist wundervoll, Schuld-bei-sich-tragende Geschichten ans Licht zu holen. Schuld ist dem Leben gegensätzlich. Sofern du ein guter Bürger sein möchtest, wirf Schuldgedanken ein für alle Mal hinaus. Schuld trägt keine Ehrenabzeichen. Bleibe von Schuld weg, wie von der Pest. Lasse die Schwere von Schuld ein für alle Mal los. Füge dir selber oder sonst jemanden nicht Schuld zu.
Heavenletter # 6474 – 17. Oktober 2018 – The Life You Live
Das Leben, welches du lebst
Gott redete …
Geliebte, heute hast du eventuell das Gefühl, etwas sei für dich einfach dabei, um die Ecke zu kommen. Du weißt nicht genau was, dennoch hast du das Gefühl, es sei direkt zu dir auf dem Weg. Du kannst kaum warten. Es ist etwas, was du ganz eindeutig willkommen heißt. Tatsächlich ist es so, du läufst zu deinem Computer für den Fall, dass eine beglückende E-Mail bereits eingetroffen ist.
Du bist dir gewahr, dass eine unbeschwerte Hände-Weg-Herangehensweise an das Leben im allgemeinen effektiver ist als eine insistierende Herangehensweise.
Du möchtest nicht gute Nachrichten verscheuchen. Letztlich treffen extra gute Nachrichten gewöhnlich ein, wann es gut und parat dafür ist. Deine Rolle im Leben ist nicht, ein Rechnungseintreiber zu sein. Du möchtest ein glücklicher Empfänger sein, mehr denn ein Ungeduldiger, der die Anforderungen aufzustellen scheint: „Wo bist du gewesen? Wofür hast du so lange gebraucht?“
Du begreifst es. Es ist hier ein feines Gleichgewicht zu wahren. Du bist entzückt, das Leben entgegenzunehmen, so wie es kommt, in voller Kenntnis, dass es sich deine Interessen zu Herzen genommen hat und sich stets für dich umschaut. Du möchtest nicht gerne für einen erzürnten Kunden hergenommen werden. Alles ist gut. Du kannst es schaffen. Du kannst das Leben nehmen, wie es nach seinen eigenen Bedingungen kommt.
Vielleicht hattest du es mit einem unzusammenhängenden Traum aus dem Blauen heraus zu tun gehabt, mit einem unerklärlichen Traum über alte Freunde deinerseits, tatsächlich über ein herzlich einander zugetanes verheiratetes Paar, die sich stets einander, wie auch dir, gute Freunde waren. Im wirklichen Leben war das Paar vor Jahren nach Kalifornien gezogen. In diesem Traum bist du und das Ehepaar gemeinsam in Geschäften unterwegs gewesen, und ihr wart nicht bloß Freunde. In diesem Traum begaben sie sich an deine Tür, sie hatten Pakete für dich bei sich, die mit Geschäften zu tun hatten. Deine Freunde hatten insbesondere an dich gedacht und dir einige Erzeugnisse mitgebracht. Dies war eine nette Geste, aber zudem irgendwie verwirrend.
Wie auch immer, du träumst nicht von Traumdeutungen. Du möchtest, dass die dir bekannten Träume Wirklichkeit werden. Weswegen bloß solltest du große Träume haben, sofern sie nicht Wirklichkeit werden? Du begehrst die wirkliche Sache, dass sie unmittelbar vor dir wahr wird. Du bist nicht mit Spekulation befriedigt.
Du fragst Mich: „Gott, lasst Uns dabei zur Sache kommen. Kein Herumfackeln mehr. Keine wilden Vermutungen mehr.“
Ein Gutteil deiner befürworteten und unbefürworteten Träume, welche wahr wurden, kamen dir als Überraschungen durch.
Im Rückblick erblickst du vielleicht etliche Richtungsschilder. In einer langen Hinsicht, da konntest du etliche Aspekte deines Lebens vorhergesagt haben, freilich nicht alle. Und du erkennst überdies, dass du, falls du es im Voraus gewusst hättest, nicht sicher sein kannst, dass du es bei einem erneuten Durchlauf nunmehr auch so besser schaffen würdest. Du bist dir gewahr, dass das, was du jetzt zu tun hast, darin besteht, dich darüber zu freuen, all das empfangen zu haben, was sich auf den Weg zu dir begeben hat. Mache dir nichts daraus, was du tatsächlich hättest auslassen können, falls du denn in Wirklichkeit in der Lage dazu gewesen wärst.
Alles in allem hast du es ganz gut geschafft. Und, ja, falls du es gänzlich mit der Kenntnis, über die du jetzt verfügst, ausführen könntest, hättest du es dann tatsächlich letzten Endes ganz anders getan? Du hast ein recht deutliches Verlangen an dir, dich über die ganze Zeit besser wertgeschätzt haben zu mögen.
Du begreifst jetzt überdies, dass nichts für Nichts war. Selbst wenn du es bis zu einem Banditen geschafft hast, du machtest es gut – du machtest es großartig. Dies ist dein Leben, welches du gelebt hast, und in der Tat, du hast es gelebt. Du hast es so weit zu Ende geführt, und Ich höre dich sagen: „Danke Dir, Gott, dafür, an meiner Seite geblieben zu sein. Du sahst mich durch die seichten Stellen und durch die Tiefen gehen. Jetzt im Augenblick, Gott, sehe ich nicht, was kommen wird. Was ich weiß, ist, dass Du Hand in Hand bei mir sein wirst, und ich möchte die Huld kennen lernen, welche Du in Mir siehst, und möchte sie ausgiebig bemerken. Nimm mich dorthin, wohin Du möchtest, Gott, und Danke Dir für die Ausfahrt. Wohin auch immer Du mich leitest, dorthin möchte ich gehen.“
Heavenletter # 6475 – 18. Oktober 2018 – Surviving Astonishment
Sich haltendes Verwundertsein
Gott redete …
Geliebte, Wir sind kraft des Wahrseins der Seienshaftigkeit des Einen, welche du und Ich verkörpern, zum Einssein dermaßen heftig hingezogen. Ich tue Mein Äußerstes, um dir dieses staunenerregende Einessein, welches existiert, zu beteuern. Sei versichert, dass du und Ich einzigartig und definitiv als Ein schönes Einssein existieren.
Es gibt keine zwei von Uns. Niemals war das so. Zweiheit existiert nicht. Einzig Einssein existiert. Ein Herz ist nicht das gleiche wie zwei Herzen, welche sich zueinander hingezogen fühlen, vielmehr ist es so, dass das Eine Herz Sein Eines Selbst dermaßen lieb und teuer erkennt und einsieht. Kein Einziger vermag das Eine Herz des Einsseins auseinanderzuziehen. Wie staunenerregend dieses Einssein doch Ist. Es ist phänomenal. Es ist es wert, darüber nach Hause zu schreiben. Einssein ist alles wert, und Einsein ist, ein für alle Mal, alles was da ist. Einssein existiert als der ganze Kram. Es gibt nichts, was wundervoller ist als Einssein – wahrlich nicht.
Die Schätze der ganzen Welt und das Geld in der Schatzkammer des Königs vermögen dem Einssein nicht das Wasser zu reichen. Es gibt absolut nichts, was so erhaben großartig ist wie Einssein. Bitte bejahe das Einssein als die existenzielle Wahrheit in der Welt.
Erkennst du, ein für alle Mal, dass du als Einssein existierst, nicht anders als Ich – als mehr Einssein, denn du gerade mal soeben anfänglich zu sehen bekommen hast? Lasse dich mehr von diesem Einssein aus der Tiefe Meines Einen Vermengenden Herzens, welches über der vormaligen Masse und Menge zu stehen kommt, in dich aufnehmen. Lasse dich ein für alle Mal dieses gegenseitige Einssein befürworten.
Ein Glücklicher Tag für dich, und für Mich – Einssein aufs Schönste! Sonst etwas gibt es nicht. Einssein Ist, und nichts sonst ist. Es gibt keine Vielzahl, ausgenommen in der Form von Gedanken, welche noch nicht in die Wahrheit hinein aufgeblüht sind. Du wirst dir wohl recht viel zusammenreimen, was die Wahrheit von dir in die Dunkelheit hineinlaufen lässt. Ja, du hättest es gerne so, dass dies die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit darstellt, wiewohl wird es so sein, dass dich die Wahrheit im Staub langsam nachhinken lässt, gleichsam, als sei diese Wahrheit außerstande, die wirkliche Sache zu sein. Sie annehmen, das scheint dir als allzu unmöglich. Es wird wohl eher so sein, dass es dir leichter ist, daran nicht zu glauben, denn die Wahrheit aus ganzem Herzen für wahr zu nehmen. Oh, ja, du möchtest es gerne für wahr annehmen. Wie gerne du es hättest, es zu glauben. Du wärest heilfroh, dies zu glauben, und doch hat es in deinen Augen einen Stolperstein gebildet.
Sage Mir bitte, warum wohl sollte Ich denn ein Aufhebens davon machen mögen, herumzulaufen und zu sagen: Einssein, Einssein, Einssein, falls dies nicht Gottes Lautere Wahrheit darstellte? Ich spiele dir keinen Streich. Ich rede nicht einfach, um Mich selber reden zu hören. Ich bin nicht, absolut nicht, so eine Art Bauernfänger. Ich bin der Wahrheitsvollste und Aufrichtigste, den es in der ganzen Welt und innerhalb der gesamten Höhe, Tiefe und Breite des Himmels, des unschuldigen Himmels, gibt. Eine gute Tat leitet zu einer anderen. Ihr braucht nicht mit Minderem zu rechnen, denn mit dem, was Ich sage. In Bezug auf Mich, da rechnet mit mehr. Wie steht es demnach nun damit?
Sofern du betreffs des Verlaufs deines Lebens eine Chance nutzen möchtest, sage Ich dir, so schlicht Ich das zu tun vermag, soeben, wie du den Lauf deines Lebens in diesem selben Augenblick, während du lebst und atmest, zu ändern vermagst. Bekenne dich dazu, Geliebte. Da ist Einssein, und du und Ich existieren als das ganze Schützenfest just vor deinen ureigenen Augen. Gib jedweden Argwohn auf, welchen du wohl was die eigentliche Lage der Dinge auf Erden angeht an dir hast.
Was bedeutet es, dass du und Ich die Wahrheit von Einssein und nichts als die Wahrheit, so wahr dir Gott helfe, sind, und, dass dies gesagt und getan ist? Was kann dieses Affenspektakel da drumherum darstellen? Dies ist dir frappierend, gleichwohl bist du in der Lage, Verwundertsein zu überragen! Siehe, heute vermagst du geradewegs vor Meinen selbigen Augen Fröhlichkeit zu übersteigen!
Heavenletter # 6476 – 19. Oktober 2018 – Great Good in the World
Wohlsein ohnegleichen in der Welt
Gott redete …
Geliebte, da ist ein Beachtliches Wohl in der Welt, so Ich, der jeden Tag und jede Nacht aber und abermals von innenher spricht, entsprechendes zu Mir Selbst sage. Du möchtest das, nicht wahr? Dein Verlangen ist mehr und mehr, dass Ich zu dir rede. Du möchtest die Worte erhaschen, welche Ich dir von den Tiefen und Höhen her zuflüstere, und möchtest die Feinsinnigkeit dessen, was Ich sage, erfassen. Ich spreche lieblich, obschon Ich Mich nicht vollauf in Liebesgeflüster einlasse. Ich bin solide im Vorhaben. Du magst es, wann dein Ohr an Meine Worte gepresst ist. Alle Mann an Bord. Lasst es uns mitkriegen.
Selbstverständlich sind Wir offen gegenüber süßen Worten, indessen weite ich die Stärke über einzig Lieblichkeit hinaus aus. Ich liebe die Leichtigkeit mit dir, wiewohl gibt es da eine höchlichere Anordnung dem gemäß, wofür du dein Ohr, um mitzukriegen, was bei alledem von Mir daherkommt, auftust – vielleicht mehr denn du dir vorstellen kannst. Wir haben Uns einander über mehr als Äonen hinweg kennen gelernt. Mittlerweile stehen Wir auf Du und Du. Nunmehr kennst du Mich gut. Selbstverständlich kenne Ich gut, was Ich erwäge.
Ganz bestimmt bist du zu jeder Zeit in Meinem Herzen sicher, intakt und aufzufinden.
Inmitten Meines Herzens kannst du ohne Umschweife dein Herz wie nie zuvor am Aufblühen sehen. Alles ist inwendig in dir. Dies ist Tatsache. Sei geduldig. Selbstverständlich sind Wir bei Unserem unermesslich Weiten, wechselseitigen Ersehnen voller Geduld. Ich heiße Unser Sehnen, nach welchem du dich eine lange Zeit umgesehen und an das du dich gehalten hast, Weit. Du schickst dich soeben an, den Dreh beim Einssein um der guten alten Zeit willen herauszubekommen.
Da ist in diesem Lande der Erde im Geiste viel zu tun, und damit wie du dich sehnst gleichzuziehen und gehörig voranzukommen. Ich gebe dir zu verstehen, gemachen Schrittes und geduldig zu sein, zur selben Zeit wie Ich dir gespannt sage, voranzusausen, denn worauf in aller Welt wartest du?!! Auf einen verregneten Nachmittag?
Du hast vielleicht nicht bemerkt, wann du dich bis zum Überquellen im Einssein verhaktest. Und dass dies mehr als ein Mal geschehen kann. Du kannst immerzu eine weitere Chance bekommen, und noch eine.
Gewiss ja, noch bevor du hinzulernst, Liebe zu schenken, hält eine echte, reichhaltige liebevolle Präsenz Einkehr, im Inneren vollgeschenkt, die du du selber heißt.
Manchmal hast du vielleicht ein Empfinden wie ein langsam Dahin-Reisender, sowie es sich auf das Schenken von Liebe, so, wie es ein simpler Geber von Liebe tut, beläuft. Du hast dich oftmals verzehrt danach, mehr geliebt zu sein, denn es dich zu lieben verlangt. Du bist im Mühe-Haben, Liebe zu schenken, und, mithin immerhin, genau genommen ein erkleckliches Vermögen an Liebe zu verteilen, gut gewesen – du hast lange das effektive, aus dem Effeff vonstatten gehende Weggeben von Liebe erwartet. Irgendwie ist es dir nicht so recht naturgemäß-scheinend, Liebe zu verschütten. Nun, du hast wohl das Gefühl, du seist eher der Schmächtigste des Wurfes und ein langsamer Lerner.
Einerlei, du wirst gleichziehen, bevor du es bemerkst. Nun wird die Zeit für dich da sein, dein Quantum zu erfüllen. Dieses Liebe-Schenken wird die einfachste Sache auf der Welt sein. Du wirst finden, es ist ein Fingerschnippen. Du wirst niemals Liebe einkürzen mögen. Du wirst herausbekommen, dass du sehr wohl weißt, was es heißt, Liebe zu geben, und eben nicht, sie für dich selbst zu dir her zu packen. Du hast nicht alles und jedermann und alles auf ein Mal zu lieben. Liebe schlicht Etliche, ist dir das genehm?, und liebe Etliche immer und immer wieder, denn du bist jemand, der in Erfahrung bringt, dass du einen Ballon Liebe wieder und wieder auffüllen kannst.
Mitunter kommst du zu dem Schluss, du würdest lieber jemandes Herz bis zum Überlaufen vollgießen, bevor du dein eigenes hinterherhinkendes Herz vollfüllst. Fülle dein Herz und dasjenige Anderer ebenfalls auf. Es gibt eine Unmenge von Herzens-Erkiesungen, die in diesem Moment, während Wir sprechen, um der Freude der Welt halber vollzuschenken sind.
Heavenletter # 6477 – 20. Oktober 2018 – The Lily of Life
Die Lilie des Lebens
Gott redete …
Geliebte, dessen unbenommen, wie es dir vorkommen mag, dein Leben hängt nicht davon ab, ob es regnet oder ob die Sonne scheint. Das gute Leben hat nicht mehr darauf angewiesen zu sein, ob dein Auto anspringt oder nicht, oder gar nicht einmal auf das Leben selber.
Dein Leben ist ohnedies nicht darauf angewiesen, welche Gedanken du darüber hast. Davon, wie du dein Leben klärst, hängt so viel ab. Sowie du dazu gelangst, zu erkennen, dass das Leben aus sich selber heraus einen großartigen Sinn innehat, siehst du das Leben tiefer gemäß seinem wahren Wert, als du es bisher gewohnt warst zu tun.
Dies ist nicht gerade so simpel, wie es klingt. Wir reden soeben nicht von So Tun Als Ob. Auf Vorspiegeln kann als unnötiges Verschönern zu sprechen zu kommen sein. Es existiert eine feine Linie zwischen dir selber Geschichten erzählen einerseits, und andererseits das Leben auf eine positive Weise sehen. Unterdessen du von der Realität wegblickst, kann es sein, du blockst dich fortwährend von einer bestechenden neuen Situation [im Engl.: „gilding the lily“] ab.
Wie machtvoll indes Wahrnehmung ist. Da ist etwas Neues, was du hinzulernen könntest. Halte nicht hartnäckig daran fest, um die Anschauung, alles sei verloren, herumzukarren. Einen Schimmer von Glückssträhnen haben, denen freudig entgegenzusehen ist, hat obendrein eine Grundlage. Kriege werden gewonnen. Die Wahrheit wird kundgetan werden. Einerlei worum es geht, du, ja du, kannst JEMAND GROSSARTIGES sein. Du bist das!
Ja, es bedarf des Mutes. Lehne dich alsdann zur Kühnheit vor. Lehne dich zum Vertrauen. Du kannst richtig liegen. Ein Leben, welches du dir sehnlich wünschst, ist nicht für alle Zeiten ein Wunschtraum.
Wie konnte Abraham Lincoln zum Präsidenten der Vereinigten Staaten werden? Von einem realistischen Standpunkt her belief sich eine solche Idee auf – Etliche könnten gesagt haben – Torheit.
Ich frage Mich, hatte Lincoln dieses Bestreben als eine Unerlässlichkeit? Hatte Lincoln das Bestreben, während des Bürgerkrieges Präsident der Vereinigten Staaten zu sein? Konnte er davon geträumt haben, oder nachgerade gar nicht?
Es gibt ungeträumte Träume, welche überdies wahr werden.
Gibt es nicht eine Redewendung in der Welt: „Alles kann wirklich werden“?
Zur Stunde ist das Leben nicht an irgendeiner Stelle auf der Skala eine Gewissheit.
Und eines gewissen Tages wird es eben so sein, dass alle erstrebten Träume just vor euren selbigen Augen Wirklichkeit werden.
Bist du so hartnäckig wie die dingliche Welt, welche mir nichts dir nichts zum Ausdruck zu bringen scheint, dass nicht alle Träume Wirklichkeit werden können? Bist du dir derart sicher, dass der Blinde nicht sehen kann, oder der Taube nicht hören, oder der Stumme nicht sprechen kann, oder was auch immer?
Ich habe dir zu verstehen zu geben, dass Ich überraschende Schlüsse liebe, selbst so Ich sie nicht garantiere, noch auch selbst so Ich jedes einzelne Ende, welches sich einstellt, mehr liebe, denn ihr es als Individuen tut. Ihr mögt es nicht, wenn ihr ein Loch in eurem Geldbeutel findet, Ich ebenfalls nicht.
Ich glaube an das Leben und Ich glaube an Es mit Fassung Tragen, sowie ihr dies eine Zeitlang zu tun habt, so lange, bis ihr das Leben anders zu sehen vermögt. Ihr könnt dem zu allzu raschen Schlüssen-Gelangen zuvorkommen. Der Würfel wird nicht zu jeder Zeit geworfen.
Ein Jeder hat ein Leben, unabhängig davon, was du oder jemand am einen oder anderen Tag darüber fühlen mag oder nicht fühlen mag.
Du kennst nicht alles. Womöglich kennst du nicht irgendetwas.
Kenntnishaftigkeit ist ein gleichstehender, ebenbürtiger Arbeitgeber. Bei einer günstigen Gelegenheit kann man nicht sagen, sie stelle eine sichere Wette dar. Kein einziger weiß mit voller Sicherheit auf Erden, was der nächste Moment bringen wird.
Der Tod ist nicht all das, was er zusammengereimt sein solle. Der Tod ist nicht das, zu was er stets erklärt worden war. Der Tod ist nicht die Heilsarmee – denn wovor hast du gerettet zu werden, derweil der Tod nicht ist und Leben ewig ist? Vom ewigen Leben und von ewiger Liebe errettet? Errettet davon, mit Mir zusammen Musik zu Gehör zu bringen?
Keineswegs. Nein, Ich möchte davon nichts hören. Ich sehe über einen Vorhang von Tränen hinaus. Gehe mit Mir mit.
Heavenletter # 6478 – 21. Oktober 2018 – Rest in Me
Ruhe in Mir
Gott redete …
Geliebte Meines Herzens, räume die Durchgänge deines Herzens auf. Nichts soll dem freien Fluss Unseres Einen schönen Herzens im Wege stehen. Räume die kleinsten Blöcke weg, die dem Endlosen Klarsehen und Klarvernehmen den Weg versperren. Lasst Uns in Unserer Einung fortwährendes Behagen und Freude erkennen. Einssein fließt gemeinsam. Ich heiße dich von ganzem Herzen gut. Es existiert kein Grund für Entgeisterung, das Einssein der Endlosigkeit zuzudecken.
Nimm bequem in Meinem Herzen Platz. Fühle dich wohl bei Mir. Sei abgesondert von Anspannung. Sieh nicht einen Augenblick lang am Einssein vorbei.
Ich heiße dich willkommen, und die Welt heißt dich an Meiner Stelle willkommen. Nimmst du dir selber den Wind aus den Segeln, bis hin zu dem Ausmaß, dass du dich widersetzt, dein vorgebliches Selbst beim Leben auf Erden willkommen zu heißen? Wogegen fichtst du inmitten deines Selbst? Bist du nicht gut genug für diese Welt und für das darüber hinaus? Wache auf! Du bist hoch in den Himmel hinauf erhöht. Gibt es irgendeine andere Art Himmel, außer demjenigen in der Höhe?
Ich erhöhe dich. Niemals habe Ich das nicht getan. Ich beeile Mich, dich zu Meinem Herzen zu holen. Komme näher. Komm, klettere auf die Spitze Meiner Anschlagtafel. Ich vernehme dich, bevor du dich selber vernimmst. Ich bin Du Selber, nicht anders als du Mein bist. Wir sind nicht ein Sackvoll Gemischtes.
Denke dich selber nicht mehr als eine Art verfolgtes Wild.
Du bist bei Mir geborgen.
Worüber du dich auch beratschlagst, lasse es los. Komme näher zu Mir. All jene Sorgen, um die du wie Ponys in einem Zirkus herumparadierst – sie sind dir ohne Belang. Sie sind dem Gesamt des Lebens unbedeutend.
Sowie Mir Begebenheiten belanglos sind, sind sie dir belanglos und unnötig. Entsetze dich selber von jenen kleinen Spleens, welche dich durcheinanderbringen. Liebe Meine Essenz, denn diese ist die gleiche Essenz, in welcher du gesegnet bist. Du bist hier, um ringsherum die Welt mit dem Wesenskern des Lebens in des Himmel Übermaß zu füllen.
Vergiss die Notwendigkeiten von Steuern und all die scheinbaren Angelegenheiten, welche an dir anecken.
Sei du auf Erden, so wie du im Himmel bist.
Ich, Gott, durchdringe deine Seele. Ich, Gott im Himmel, der selbige Gott, Welcher vor dir steht und dich lenkt, Ich finde dich in Mir. Wieso, hier, da bist du. Bleibe da.
Meinst du, du seist auf Erden eine Schnake oder eine Ameise, und du seist, wie es deinem Verstand nach ist, nicht von königlichem Verdienst? Vergiss das, denn jedes und alles auf Erden hat einen Zweck und erfüllt dieses Vorhaben. Du trittst in der Welt eine Weile auf. Ob du um das Hohe Vorhaben deiner scheinbar illusionären Seinsweise weißt, oder nicht, du überbringst dein Sein. Habe keine Bedenken. Ich kümmere Mich um alles. Ruhe in Mir.
Du bist nicht eine vorüberziehende Laune. Du bist eine bemerkenswerte Präsenz. Du, das Wesen von Gott, kommst dieses Weges. Selbst dann, wenn kein Einziger auf der Erde übrig bleibt, um ein bewusstes Erinnern von dir als einem Menschenwesen bei sich zu halten, ist dein Mal gesetzt. Du wirst ersehnt. Du bist eine einzigartige Eigenschaft, welche die Erde durchmisst, so wie es ein Stern tut. Eine jede einzelne Zelle auf der Erde erfüllt ihren Zweck, und du bist dem Licht der Welt unerlässlich. Und nicht anders jedermann.
Ich bücke Mich zu jedem scheinbaren Partikel des Lebens. Unser Einssein ist nicht eine Partnerschaft. Es ist vielmehr ein Einssein, und Einssein ist weitgespannt, was heißt, es ist allerorten. Herzen sind Exponenten von Mir. Horch, die Engelsherolde singen.
Jeder Vogel, welcher fliegt, und jeder Laut und jedes Zirpen sind Wunder der Welt. Die Welt ist womöglich nicht insgesamt dem nach, wie du sie gerne haben möchtest, gleichwohl hat sie das Firmament mit dir gemein.
Bemerke, Ich komme Unserem Einssein nicht dahinter. Ist-heit bin Ich. Nicht anders – du bist die selbige Ist-heit, die ICH BIN. ICH BIN ist die ganze Geschichte der Schöpfung, derweilen jene links wie rechts herumspielend am Entlangströmen ist.
Heavenletter # 6479 – 22. Oktober 2018 – In Your True Light
In deinem wahren Lichte
Gott redete …
Geliebte, du hast nicht dermaßen viel zu denken. Du bist ein Seinswesen von Gott. Du steuerst der Erde bei. Dies ist naturgemäß. Es liegt dir an, dies zu tun. Du tust nicht jemandem einen Gefallen. Du bist ein Hohes Seinswesen, ein Hohes Menschenseinswesen. Du hebst schlicht die Welt hoch, indem du hoch oben fliegst.
Die gute Gelegenheit für Unsere Liebe ist fortlaufend. Sie löst sich niemals in Luft auf. Sie ist Endlos. Unsere Liebe scheint, sie glänzt jetzt.
Du bist wie ICH BIN. Du BIST ICH BIN.
Es ist nicht so, dass du was Ich sage aufzufassen und zu erfassen hast. Du BIST, was Ich sage. Du bist das Herz Meiner Existenz. Du bist weitaus umfassender denn jedwedes Bildnis oder jede Krone oder Aura. Du bist Göttlichkeit Selber. Dass Ich dich mit all der Macht Gottes erhöhe, meint, Ich gebe dir Gottes Redliche Wahrheit zu verstehen. Ich spekuliere nicht. Ich stelle fest.
Ergibt es für dich einen Sinn, Mich zu bezweifeln? Was für einen Reim machst du dir daraus? Was ist dir die Bedeutung von Gott der Allmächtige? Wir sind Ein Atemzug. Wir sind Eins, und mithin bist du ebenfalls Allmächtig. Dies bedeutet nicht, dass du Zaubertricks machst. Keine Tricks, wiewohl, das du, welches du als beschränkt auf einen einzigen Leib zu sehen scheinst – ja, gewiss doch, du vermagst alles zu wirken und zu tun, und selbstverständlich gehst du über das hinaus, was du geneigt bist, als dein minderes Selbst festzuhalten, gleichsam, als wärest du nicht imstande, die Schönheit, die Gutheit und Brillianz deines Einen identifizierbaren Selbst anzunehmen.
Kein Verstecken mehr. Du hast nicht zu husten oder dich an deiner eigenen Glorie zu verschlucken. So du die Herrlichkeit Gottes BIST, dann gehe locker mit der Herrlichkeit Gottes um, denn Du BIST die Herrlichkeit Gottes.
Du hast nicht zu erfassen, was Ich sage, denn du BIST, was Ich sage. Sage dem nun zu und nimm dir den Kern dessen, was Ich rede, zu Herzen. Fahre mit Mir in einer Kutsche zum Himmel. Die ganze Schönheit dessen, was der Himmel in allen Sprachen bedeutet, ruft dich zu Mir her. Sie ruft dich dorthin, wo du bereits bist. Wo du bereits bist, das ist – bei Mir.
Ich übertreibe nicht. Ich spreche simpel. Du bist in einer Position, wo du gut daran tust, dich selber in dem Wahren Licht, welches dein ist, anzuerkennen. Du hast nicht täppisch zu sein und dich deplatziert zu fühlen oder dich von dem, Wer Du Bist, zurückzuhalten. Lasse all die Majestät, welche du inwendig in dir hast, zu, so dies das darstellt, was dir anliegt, es zu schenken und auszugeben. Du bist, wie Ich es aussage, dass du es bist, gleichwohl scheinst du dich mit einer minderen Rolle zu besetzen.
Vielleicht kann man die Aussage treffen, du seist ein geistesabwesender Gott der Liebe, dessen Gedanken irgendwo sonst sind. Gelegentlich vergisst du dich selber. Du gerätst von der Wahrheit abgelenkt. Du investierst in Weniger-Sein, gleichsam, als wärest du außerstande, jedwede Schuld, die du dir selber auferlegst, abzuschütteln. Sei so frei wie ein Vogel. Ich sage dir soeben, dass du dies bereits bist.
Verantwortung ist nicht das gleiche wie Sich-Sorgen. Verantwortlichkeit ist das gleiche wie Einfrieden, und wie gleißende frische Früchte für Alle Anbieten. Verantwortung ist nicht ein Gewicht. Wechsle den Winkel, aus dem her du siehst. Geliebte, Du bist ein in großer Höhe fliegender Vogel. Du wirst nicht herunterfallen.
Gestehe es dir offen ein. Streite dich nicht mehr länger selber ab. Sage zu Mir als Eins mit Mir:
„Ja, Mein Einssein, ich nehme die Schätze, welche Du mir aushändigst, entgegen. Ich möchte sie wie Rosenblütenblätter verstreuen. Ich möchte aufrecht dastehen, und von meiner wahren Höhe her, selbst so Zeit in Wirklichkeit nicht existiert, möchte ich mein Gott-gegebenes Leben auf Erden in Deinem Namen als die Zeit meines Lebens anerkennen und hernehmen!“
Heavenletter # 6480 – 23. Oktober 2018 – What Can Amaze God?
Was vermag Gott in Staunen zu versetzen?
Gott redete …
Geliebte, wie viele oder wie wenige Menschen stimmen im wesentlichen mit einander überein, gleichsam so, als wären sie für einander gemacht? In der Gesamtschau sind es schwerlich hinlänglich viele, wiewohl findet solches statt. Wie friedvoll und kräftespendend reine Harmonie sein kann, sobald eine Menge mehr von ihr zur Hand ist. Lasst uns sie haben!
So wie die Dinge stehen, was wird von guten Menschen erzielt, welche nicht fortwährend geneigt sind, gleichen Sinnes zu sein?
Diese frappierende Welt aus Unserer Fertigung ist aus unumwundener Geistesgröße heraus gemacht. Die Welt häuft Wunder über Wunder an. Ein Hurra für dieses Universum, welches das Leben auffunkeln lässt. Folgst du Mir dabei?
Da ist Bestreben, und da sind vielmals Geschenke nach Geschenken, welche wie Mohnblumen zu deinen Füßen hervorquellen! Welcher Garten ist nicht mit Pflanzen übersät worden, oder welcher Garten sprießt nicht ganz aus sich selber heraus allem Anschein nach hervor?
Was hat Gott nicht alles schlicht ohne jedwede Anstrengung gewirkt, und was haben du und Ich noch zu erschaffen? Schau dir an, was Unser Einssein bereits auf der Welt zur Schau gestellt hat. Welche Wunder werden nicht gewirkt werden auf unseren kräftespendenden Willen hin? Komm schon, Welt, lasse uns einmal sehen, woraus du gemacht bist! Glänze!
In der Tat existiert eine Menge Spontaneität, der mit Freuden entgegenzusehen ist. Das Leben braust, um mit Lichtgeschwindigkeit zu erschaffen und benötigt nicht Anstrengung, um sich zu erbringen, einzig bloß Freude, sie zu spenden! Letztlich – Wer ist Der Tuer? Wieso, ICH BIN! Nicht du, Geliebte. Dasjenige, was Wir als du bezeichnen, neigt dazu, ein Zuschauer zu sein, ja, oder etwa nicht? Oder gar dazu, ein Analytiker zu sein. Genug des Analysierens.
Bereits bloß der Gedanke daran, in dieser Welt am Leben zu sein, und an all das, was so natürlich vor Uns zu liegen kommt, in derselben Weise, wie ein Küken aus einem Ei schlüpft, welches Wir genauso gut ein Goldenes Ei, so Wir gerade darüber reden, bezeichnen können!
Du fliegst durch die Luft und schaltest Himmel und Erde insgesamt als Eines zusammen.
Was mehr trägt sich soeben zu? Was für Rosenblütenblätter wirst du hinterlassen? Womöglich überraschst du dich selber, nicht aber Mich. Was ist überhaupt in der Lage, Mich zu überraschen? Selbstverständlich bin Ich häufig entzückt, und nicht anders du!
Spiele in dieser fabelhaften Welt.
Es ist noch Größeres im Begriff, in Erscheinung zu treten. Leben kommt in Wellen daher, mehr und mehr am Auftauchen. Denke weniger. Sinne kaum auf etwas zu. Gehe einfach weiter. Nimm das Leben, so wie es rechts wie links vor dir in Erscheinung tritt. Mache das Leben überwältigend, derweilen du dich mit ihm befasst.
Du sitzt nicht einfach am Frühstückstisch und rührst dabei das Leben um, so wie du das mit einem hölzernen Löffel in einem Haferbrei tust. Gib dem Leben dein Alles. Tue es. Schaue nicht zurück. Bringe das Leben an die vorderste Front. Sei ein hurtiger Strahl und eile zum Leben hin. Schlage der Morgendämmerung entgegen.
Was auch immer du in der Welt stillschweigend hinnimmst, oder nicht, die Welt ist aus unumwundener Geistesgröße heraus gemacht. Ein Hurra auf das Universum, welches Uns unverzüglich zur Hand ist. Was hat Gott nicht alles dermaßen einfach ohne Anstrengung gewirkt, und durch was freilich haben du und Ich schlechterdings zutiefst überwältigt zu sein, unterdessen jeden Tag Wunder aus dem Boden schießen?
Das Leben eilt, um zu sich selber aufzuschließen. Es zieht im Eigentlichen mit sich selber und mit dem Darüberhinaus gleich, es übertrifft sich selber und übertrifft den Willen der Welt mit Lichtgeschwindigkeit, dies Meinem Willen gemäß. Dabei ist nicht eine irgend geartete Mühe mit im Spiel.
Bedenke, in dieser Welt am Leben zu sein, denke an all die Wunder, die ausgeführt werden und die Uns zu Gesicht kommen!
In fröhlicher Weise, Traum oder nicht, widerrufe die Anschauung, das Leben sei einfach ein Traum, und singe, so dass du mitten in der Luft Purzelbäume machst.
Was für weitere Wunder werden sich noch begeben? Du kannst dich selber überraschen, nicht aber Mich. Ich werde nicht überrascht sein. Was vermag Mich zu überraschen? Selbstverständlich, Ich bin entzückt, und nicht anders du!
Heavenletter # 6481 – 24. Oktober 2018 – What Is Love but Inspiration?
Was ist Liebe anderes als Beflügeltsein?
Gott redete …
Geliebte, möge sich ein jedes Wort, welches jemand sagt und welches alle Menschen sagen, anfügen an die Weite von Inspiration in der Welt. Gewiss, es existiert kein wirklicher Grund, noch ein weiteres Wort des Verzagens mehr der Worte-Gruppe hinzuzufügen. Ganz bestimmt ist die Welt nicht an Verzweiflung karg. Es existiert kein guter Grund, der Welt gegenüber auch nur einen weiteren Warnton mehr zu betonen.
Abgesehen davon, es existieren allzu viele gute Nachrichten, welche nicht oft genug überbracht werden.
Nach was auch immer an guten Nachrichten die Welt mehr und mehr lechzt, lasst es uns ihr beibringen und zur Verfügung stellen. Lasst uns unwillkommene Neuigkeiten herunterspielen. Lasst uns jetzt weidlich mehr Liebe aushändigen. Insofern als es einen Jeden nach mehr Liebe verlangt, alsdann, wo ist sie? Was deckt Liebe zu? Geschäftigkeit?
Kann die Welt, welche Ich aus Liebe erschaffen habe, wie es den Anschein hat liebeleer sein? Ich fasse das nicht, du etwa?
Niemals mehr als dieser Tage ist die Musik der Liebe überall auf der Welt verzeichnet und vermerkt worden – überall auf der Welt! Wieso dann ist da nicht ein Chor der Liebe, welche allerorten, wohin wir auch blicken, einen Sturm zusammenbraut, um die Welt zu umspannen?
Entbehrung von Liebe scheint dermaßen angestaubt und überholt. Wessen bedarf es? Mehrerer Liebeslieder? Mehr Zufriedenstellung von Liebe? Wo ist Liebe zurückgelassen worden und weswegen ist nicht einmal das Wort Liebe so ganz hinreichend oft benutzt worden? Ist Liebe zur Auflösung gebracht worden? Es kann die Sprache der Liebe nicht mehr länger zum Schweigen gebracht werden.
Lasse Liebe insgesamt über sich selber stolpern. Lasse jedermann in Liebe hineinfallen, und lasse Liebe den Chor des Tages sein. Lasse Liebe den Vogelgesang sein, der vernommen gehört. Lasse Liebe einbestellt sein, lasse Liebe erklärt und niemals mehr durch irgendwelche Finten des Tages unterhöhlt werden. Mögest du durch Liebe weggeblasen werden. Lasse Liebe ihr Sagen haben. Lasse es nicht zu, dass Liebe weiterhin in Schach gehalten wird. Von jetzt an – Liebe möchte hinaus.
Mögest du dich vor Liebe überschlagen. Mögest du dich jeden Tag zur Liebe herunterbeugen, und möge sich Liebe desgleichen zu dir herunterbeugen. Wohin du dich auch wendest, möge Liebe dich behüten. Möge Liebe dein Herz bis zum Überquellen füllen. Verfange dich in Liebe. Verschmelze in Liebe. Singe auf die Weise der Liebe. Lasse Liebe die Meisterschaft über dich erringen. Lasse Liebe dein Herz erwärmen. Möge Liebe überall auf der Welt ihre Tom-tom’s schlagen. Lasse Liebe wahr sein, und alleinig wahr, denn alles Mindere als Liebe ist kläglich und ergibt keinen Sinn. Liebe schafft Sinn. Lasse Liebe ein und für alle Mal Sinn schaffen.
Allmächtiger Gott, Geliebte, werde der Liebe zugängig. Werde biegbar. Biete Liebe Unterkunft. Es hat zu viel Zaudern in Hinsicht auf Liebe gegeben. Sei rechts wie links aufgetan gegenüber Liebe. Liebe soll die Thematik deines Lebens sein; kein dich Abkehren, sobald es sich auf Liebe beläuft. Schare dich mit Liebe zusammen. Lasse Liebe in dein Herz hinein zu. Liebe ist bei dir geborgen.
Liebe gehört nicht in einem Küchenschrank aufbewahrt. Nichts kann einen daran hindern, Liebe freizusetzen. Heiße Liebe willkommen. Lasse die Anschauung von Liebe los, sie sei waghalsig. Es bedarf eines erheblichen Wagemuts, nicht zu lieben. Es ist feige, gegenüber Liebe Geben und gegenüber Liebe In Empfang Nehmen nicht offen zu sein. Falls dir irgendetwas abgeht – es ist Liebe.
Du hast bereits allzu viel Vorsicht an dir. Lasse dein Herz frei fliegen. Lasse dein Herz, und nicht deinen Geist, über Liebe Bescheid erteilen. Dein Verstand ist recht wahrscheinlich allzu sehr bewacht. Er wiegt die Angelegenheiten ab. Oh, ja, dein Geist bewertet. Liebe, wohin du dich auch wendest. Liebe soll die Genüge deines Herzens sein. Ziehe die Flagge der Liebe weit hinauf in die Höhe. Mehre deine Liebe. Lasse sie nie schwinden. Keine Dämme sollen dein Herz einkreisen. Lasse die Glocken der Liebe in hohen Tönen ertönen. Verstrahle Liebe. Es ist nicht an dir, Liebe zu beschränken. Der Liebe gehört aufs Höchste zugejubelt!
Heavenletter # 6482 – 25. Oktober 2018 – You May Find Supreme Greatness within You
Du kannst gewaltigste Größe inwendig in dir zu finden bekommen
Gott redete …
Geliebte, sei offen gegenüber neuen und erheblicheren Wegen und Weisen des Denkens. Du bist noch nicht einmal anfänglich dabei zu erkennen, was das Leben vor dich hinstellen wird, derweilen weit über das hinausgehend, was du dir auszudenken vermagst, du werdest es zugestellt bekommen – am wenigsten unter Allen vor dich! Wer kann das erklären, wie du so angegangen bist, höhere Berge zu erklimmen, um über jene Grenzen hinauszugehen, welche dir in deinen wildesten Träumen wie du es sahst niemals zu überspringen möglich waren?
Es wird wohl in deinem Leben bereits passiert sein, dass sich das, was du dir sehnsüchtig wünschtest, nicht als so wundervoll herausgestellt hat, wie du es meintest. Es wird sich bereits begeben haben, dass das, was du zunächst vereitelt hast, sich so herausgestellt hat, dass es weitaus wundervoller war, als du es dir je vorgestellt haben konntest.
Weiterhin, du hast bereits erlebt, dass das Leben nicht fortwährend ein Jux ist. Manchmal gelangst du tiefer in das Leben hinein, als du es dir jemals vorstellen konntest, dass es dir geschieht.
Und es kann sich überdies zutragen, dass bodenlos hohe Größe und Wichtigkeit von dir auserbeten wird, größer, als du es dir wohl auszudenken vermagst, und doch kannst du dies und musst du dies und wirst du dies alsdann erbringen. Du siehst dich selber höher steigen, über jeden Berggipfel hinaus, da du die Macht Gottes inwendig in dir hast. Das Leben hat sein Sagen, und du tust dich selber zu Beträchtlicherem auf, denn dir einsichtig, du seist in der Lage, dich dafür zu öffnen, gewesen war. Du hängst nicht mehr an dem fest, wozu du, und, wie es einem scheint, wozu jeder sonst dem jeweiligen Dafürhalten nach in der Lage sei.
Nichts hat so zu sein, wie du es wähntest. Du kannst heute eines neuen Sinnes sein. Entdecke dich selber. Ziehe die Rollos hoch.
Jedes Lied kommt zu einem Ende, und ein neuer Gesang beginnt. Es liegt Stärke im Hinzugewinnen, und es liegt Stärke in dem, was man als Einbuße bezeichnen kann. Auf jeden Fall breitet sich das Leben selbst vor dir aus. Das Leben ist nicht eine Haltestelle, selbst dann nicht, wenn mehr von dir erbeten ist, denn du es für möglich erachten konntest. Das Leben vor dir ist eine Unbekannte.
Einen neuen, einen nicht-erbetenen Weg betreten kann desgleichen vermehrte Vergütungen mit sich führen. Es gilt dir nicht, irgendetwas an Möglichkeit auszuschließen, oder gar irgendetwas von beträchtlichem Entgelt. Gib dem Leben statt, dich in Erstaunen zu versetzen – weswegen nicht?
So Gott will – du hast im Leben absolut nicht dem Willen eines anderen Menschen zu unterliegen. Du hast nicht irgendetwas auszubuchen, noch auch hast du dem Willen eines anderen Menschen absolut stattzugeben, vor deinem eigenen zu rangieren. Gleichzeitig hat das Leben selber seinen Willen. An dich kann die Bitte ergehen, dem Willen des Lebens den Vortritt zu lassen.
Ein Tornado hat Hoheit über deines Herzens Willen zu übernehmen vermocht. Es gibt Belange, welche dein persönlicher Wille nicht zu ändern vermag, egal, wie sehr du dies versuchst. Manchmal, Geliebte, hast du das Leben sein zu lassen, was es ist, dessen unbenommen wie du ihm gerne die Stirn bieten möchtest.
Du hast recht wahrscheinlich vernommen, es sei Gottes Wille, den du einzuräumen habest. Wisse bitte, Ich setze Meinen Willen nicht wider deinen an. Hin und wieder verfängt sich dein Leben in einer Angelegenheit. Deine Verstrickung ist per Zufall und deiner ungeachtet.
Selbst so, einerlei wie unfair und wie nicht rechtfertigbar ein scheinbarer Umstand sein mag, es kann auch so etwas an jenem dran sein, welches dir beträchtliche Weitung verschafft, unbenommen des Wehs und unbenommen der Tränen, welche dir der Umstand überdies spontan überbringen mag. Es mag sein, du hast keine Wahl, außer der, mit den Schultern zu zucken und weiterzugehen.
Geliebte, du weißt fürwahr nicht, was für einen hohen Ton du zu treffen vermagst, bevor du ihn triffst.
Mitunter werden, aus unmöglichen Situationen, Helden geboren, und hier bist du dann. Niemals hattest du eine Einsicht, du habest dies in dir. Ich hatte die Einsicht, und hier bist du. Du hast Größe inwendig in dir. Dies ist überdies etwaig.
Es ist tunlich, dass du dich anschickst, dich selber und das Leben in prachtvoller Weise in den Blick zu nehmen, so, wie du es dir niemals zuvor vorgestellt hast, und gleichwohl erblickst du dich so. Du findest obendrein, dass Ich bei dir bin.
Heavenletter # 6483 – 26. Oktober 2018 – This That Which Is Called Life
Dies, was Leben genannt wird
Gott redete …
Geliebte, was auch immer das Leben von dir ausbittet, es ist bei dir nachgefragt. Wir können die Sache dafür halten, dass das Leben dich in Fortsetzungen angeht und bittet. Das Leben ereilt dich, so wie es dich ereilt. Du kannst dein Leben nicht zurücknehmen. Das Leben mag sich ändern, gleichwohl bist du außerstande, es einfach so für ein neues einzuhandeln. Es ist indessen unausweichlich – das Leben hat Ebbe und Flut.
Dein Leben kann jenseits dessen zu liegen kommen, was deine Erwartungen darstellen. Bisweilen wirst du mit deinem Leben spielend fertig.
Es gibt Zeiträume, wann du dein Leben vor deinen ureigenen Augen schier als zauberhaft und übernatürlich sehen kannst. Du hast keine Idee, wie sich dieses sogenannte Leben zutragen konnte, und sagst Mir Dank dafür. Du erkennst, dass du Glück gehabt hast. Du dankst deinen Glückssternen. Nicht eine Minute lang möchtest du dein Leben einen Zentimeter weit verändern.
Gewiss ja, selbst so Wir soeben reden, kann dein Leben einen Purzelbaum schlagen oder dein Auto kommt im Matsch nicht mehr weiter, oder es schaffte es selber heraus und die Sonne scheint auf dich und du bist gold-versponnen.
Was kannst du nicht sein? Was vermag dich nicht zu überwältigen?
Oder du hast Schmerzen, und jemand anderer hat keine. Was kann das Leben nicht sein?
Worauf ist dein Leben angewiesen?
Wie lautet dein Rezept für das Leben? Ist das Leben per Zufall, oder ist es per Vorentwurf?
Du folgerst, du habest etliches Sagen was dein Leben angeht, wie viel allerdings, das weißt du nicht. Manchmal fühlst du dich wie ein Fisch, der ins Meer zurückgeworfen wird, und vermagst einfach nicht herauszukommen oder in eine andere Richtung zu laufen. Wo du bist, das hat, wo du sein sollst zu sein. Du weißt nicht, was sonst darüber zu denken ist. Bittest du dir zu viel aus? Erhältst du genügend, oder erhältst du zu viel?
Was für einen Autor würdest du dir aussuchen, der Schreiber deiner Geschichte zu sein? Welcher klassische Autor könnte sie deiner Meinung nach hingeschrieben haben? In welcher Sprache wäre deine Geschichte verfasst? Wäre das, was du schreibst, ein Roman oder ein Film, eine Fernsehserie oder ein Bühnenstück? Welcher Schauspieler würde die Hauptrolle spielen? Wie würdest du gerne dein Skript umschreiben, oder wolltest du das nicht?
Was geschieht jetzt? Wie lässt du dein Skript enden?
Was für einen Titel möchtest du der Geschichte Deines Lebens geben?
Solltest du gerne den Engelsboten lauschen mögen, würdest du dann wissen, wie das zu tun ist?
Ist dein Leben festgefahren?
Welchem Genre gehört deine Geschichte zu – dem der Fiktion oder der Nicht-Fiktion?
Könntest du in einem Märchen sein oder in einem krassen Drama?
Ist dein Leben Science-Fiction?
Solltest du jemand anderes sein können, wer um alles in der Welt wärest du gerne?
Auf welche Rolle im Leben hättest du nunmehr Lust?
Hast du dir dein Leben bereits zusammengestellt?
Manchmal fühlt es sich dir so an, als sei dein Leben stilisiert, oder als sei es kaum vonstatten gegangen. Es hat dir nicht den Anschein, es sei in Technicolor aufgetreten. Es hatte mehr von einem matten Firnis an sich und wurde aus dem Cockpit-Sitz herausgeschleudert. Du siehst jetzt dein Leben als ein-dimensional und monoton.
Ist das möglich, dass dein Leben hätte anders ablaufen können? Sofern es das getan hätte, wäre es dann dein Leben gewesen?
Sowie du darüber nachdenkst – hat sich dein Leben wirklich abgespielt, oder wurde es laut vorgelesen? Falls es denn so wäre, wer hat es abgelesen, oder war es eine Computer-Aufzeichnung?
Du hättest gerne ein vieldimensionales Leben geführt. Ein Part von dir möchte es, endlos aufgezeichnet zu werden, derweilen es sein kann, dass es ein Part von dir eher vorzieht, in einem stillen Film zur Aufführung gebracht zu werden, oder eben überhaupt nicht.
Hast du ein Kindheitsfoto von dir auf einem Pony gehabt? Du kannst es dir nicht so recht ausmachen, weswegen dies im allgemeinen für einen notwendigen Teil von Kindheit erachtet wird. Konntest du tatsächlich ohne ein solches Foto existieren?
Existierst du wirklich schlechterdings – mit einem Foto, oder unbenommen des Fotos?
Was tust du soeben, eingenommen und gefasst in diesem Leib? Dies ist womöglich tatsächlich ein Traum. Es könnte durchaus sein, dass ihn jemand anderer träumte, will sagen, dass jemand anderer deinen Traum träumte.
Heavenletter # 6484 – 27. Oktober 2018 – You Who Art My Very Heart and Soul
Du, der du Mein Ureigenes Herz und Meine Ureigene Seele bist
Gott redete …
Geliebte, existierst du im Universum, oder bist du ein Traum, der geträumt wird, oder was? Oder bist du ein noch nicht geträumter Traum, und das ist dann alles, was du bist? Bist du bis zur Stunde gar insgesamt abermals aufgehalten worden? Bist du schlicht ein beiläufiger Gedanke, welcher noch nirgendwo aufgezeichnet worden ist?
Was heißt es, dass du eine Geburtsurkunde hast, oder keine hast?
Was hat ein Blatt Papier mit dir zu tun – falls denn überhaupt etwas? Du hast nicht ein Blatt Papier zu sein, um dich auf Erden zu Größe zu erheben. Nicht im Entferntesten. Was bedeutet es, falls denn überhaupt etwas, wenn du dich, aus blauem Dunst heraus, eines dir lange abhanden gekommenen Tages deiner Geburt entsinnst?
Falls Zeit nicht existiert, was hat ein Datum mit dir zu tun? Du bist stichhaltig, was freilich hat eine Geburtsurkunde mit dir oder mit irgendwem zu tun – oder was das angeht ein Reisepass? Ist an der Welt nicht etwas Versponnenes, und was macht sie aus dir, und zudem, was macht sie nicht aus dir, oder was machst du nicht aus dir selber?
Ich, Gott, trage keine Unbedenklichkeitsbescheinigung oder keinen Pass, um den Ich weiß, bei Mir. Was sind Himmels-Nachweise? Haben Seelen tatsächlich in Zeitläuften vor Papier, vor Stift und Tinte und in Zeiten vor einem Stock im Sand existiert?
Etwas ist verfehlt, sowie ein Seinswesen nicht hinlänglich Beleg von sich selbst ist.
Jeder Mensch, der am Leben ist, hat ein schlagendes Herz. Dies meint ganz gewiss etwas. Falls ein Körper für tot erklärt werden kann, dann ist dies sicher ein Beleg, dass er oder sie ein Leben hatte und wie zu vermuten irgendwo gelebt hat. Ein Baum existiert irgendwo ohne eine exakte Adresse. Selbst ein Himmel oder ein Wisch von einer Wolke bedeutet etwas. Ein Vogel sitzt in einem Baum, wohin Mein Finger weist. Es ist hinreichend, dass Meine Finger hindeuten. Wie wichtig ist im Grunde genommen eine präziser Referenzpunkt?
Ich sage, du bist bei Mir, und dies ist gut genug.
Sofern du zu vergessen imstande bist, kannst du dich auch erinnern.
Es gibt nicht Einen und nichts auf der Erde, der oder das Mir nicht die Welt bedeutet. Jeder, der diesen Heavenletter liest, bedeutet Mir die Welt. Nein, Ich meine vielmehr dich, die selbige Seele, welche die Heavenletter liest, du bedeutest Mir mehr denn die Welt. Du bist Mein Ureigenes Herz. Du bist Meine Ureigene Seele. Keiner ist ein wilder Schössling. Jeder ist Mein Engel. Es kommen keine Ausnahmen vor.
Denke niemals, du seist übersehen. Unabdingbar, Ich nehme Mich deiner aus Meinem ganzen Herzen her an. Wir könnten sagen, dass du oben auf Meiner Liste stehst. Bloß, Ich führe keine Liste. Ich behalte dich in Meinem Herzen am Herumkreisen – alle Herrlichkeit dir, welcher stracks im Zentrum Meines Herzens lebt.
Du bist herzgespalten und herzzerrissen und allzuoft herzermattet und voller Herzenskummer. Du schiltst dein ureigenes Selbst, danach sieht es einem aus.
Schätze dich bis an die Grenzen des Möglichen. Dies ist es, worum Ich dich bitte. Das ist es, worum Ich bei dir ansuche. Ansuche? Mehr denn Ansuchen. Dies ist ein Muss. Dies ist, was du auf Mein Geheiß hin zu tun hast. Du erkennst dies jetzt, ja? Dies ist deine Gefälligkeit Mir gegenüber. Es ist nicht zu viel, worum Ich dich angehe. Ich bitte dich in aller Bescheidenheit, Mein Herz zu lindern. Niemals ist es dir angelegen, dich selber aufzugeben. Fülle dein Herz auf alle Fälle, und schneide dich nicht zusammen. Es bist du, den Ich berufen habe, dein Herz bis zum Anschlag zu füllen. Gibt es da irgendetwas anderes, was du tun solltest, welches Mein heißendes Herz und Meine bittende, heißende Seele wert ist?
Heavenletter # 6485 – 28. Oktober 2018 – A Passing Acquaintance with Dreams Sadly Done and Gone
Ein vergehende Bekanntschaft mit Träumen, welche betrüblicherweise erledigt und vorüber ist
Gott redete …
Geliebte, gestern erwähnte Ich dein Erinnern an einen Geburtstag von jemandem, der dir, in weltlichen Begriffen, lange vor seinem leiblichen Tod entschwunden war. Dies ist jemand, der dir dein Ein und Alles bedeutete, gleichwohl trat er von deiner Liebe ohne irgendeinen Blick zurück ab. So lässig, so gefühlskalt, warst du ihm nichts mehr denn ein weiteres Blatt, was vom Baum herabfällt. Wie konnte das sein? Was für ein Hieb, dass jemand, den du derart teuer liebhattest, deine Liebe nicht schätzte.
Komm, lasse Anhaftung los. Du hast kein Recht, jemanden ausgiebiger für verantwortlich zu halten, denn es für dich einen Sinn, dich selber für verantwortlich zu halten, ergibt. Im Leben geht eine Menge Kreuz und Quer hin und her vor sich. Dies ist einfach so. Womöglich ist dabei nicht ein Dafür-Gerade-Zu-Stehen-Zu-Haben mit im Spiel. Lasse es los.
Unter Umständen hat dich die sogenannte andere Person nicht hereingelegt. Das Leben selber hat dich zum Narren gehalten, oder du hast dich selber beschwindelt. Keiner unter deinen Festhalten-Anlässen an dem, was hätte gewesen sein können, war jemals zutreffend. Du hast dich geirrt. Mache niemandem Vorwürfe für das Niederreißen deiner Hoffnungen und Träume.
Bald genug kamst du dahinter, dass das Leben in Wirklichkeit auf niemanden sonst angewiesen ist. Nicht auf deine Mutter und nicht auf deinen Vater. Du konntest dich nicht auf sie verlassen, dass sie für immer hienieden bleiben würden, noch auch konntest du bei deinen Brüdern und Schwestern darauf bauen, dass sie nicht zu entferntliegenden Fremden geraten.
Du konntest dich wirklich auf niemanden verlassen, dessen unbenommen, wieviel Glauben du in jemanden und in etwas hattest, lange bevor du auch nur eine Ahnung von deiner und Meiner Eigenverantwortlichkeit hattest, oder gar irgendein Vertrauen in Hinsicht auf Meine Existenz aufwiest, Welcher, wie es dir vorkommt, dir nicht dauernd voll und ganz zuhört oder dir nicht immer erwidert, während du wahrhaft und bescheiden Anfragen vorbringst.
Wen sonst kannst du fragen? Natürlich, Geliebte, frage, und erwarte nicht, Ich hätte dir das rettende Element zuzugestehen, um das du Mich angehst. Dies ist nicht etwas, was persönlich zu nehmen ist. Du hebst an, deinen Ort im Kosmos zu klären und nicht so stark festzuhalten.
Und doch, so Ich dir Mein Gesicht mehr und mehr enthülle, trägst du die Verschiedenheit darin, wie sehr Ich, Gott, dich liebe, zusammen, über diejenigen Menschen hinausreichend, welche dich aus freien Stücken heraufgesetzt und welche sich verzogen haben, oder über das hinausreichend, welches dich kraft der Art und Weise des Lebens, so wie es auf der Erde ist, heraufgesetzt, und welches dich hat stehen lassen. Einige Menschen stoßen auf eine wahre Liebe, bis in alle Ewigkeit während. In deinem Falle, ja leider, nicht einmal einige wenige Gott-gegebene Jahre von nennenswerter Bedeutung lang.
Nunmehr hast du keine Illusionen mehr an dir über jene Menschen, mit welchen du inbrünstiger befasst warst als mit Mir. Weiland dachtest du, romantische Liebe stelle alles dar, derweilen sie im Eigentlichen nicht viel gewesen war. Du wirst niemals dahinterkommen, was du womöglich selber für eine Enttäuschung für jemanden oder für einen ferneren Menschen gewesen bist. Du möchtest das nicht wissen. Du möchtest gerne alle deine Träume intakt halten, selbst während sie nicht mehr länger unversehrt sind oder dies niemals waren.
Weil dir der schwarze Peter zugeschoben worden ist, hast du nicht ein göttliches Recht, bitter zu werden. Was ist aus deiner erd-erschütternden Liebe geworden? Als Liebe gewähnte Liebe ist nicht eine Last, die in bittere glühende Aschestückchen hineingeschleudert gehört. Bitternis ist keines Einzigen Verbündeter. Falscher Stolz ist ganz und gar nicht eine Tugend. Lege nicht falsch Zeugnis ab. Ein Opfer sein ist dich über Ehre hinwegtäuschen. Es ist ganz und gar nicht eine Ehre, ein Opfer zu sein. Sei durch damit.
Opfersein ist nichts, um dir dafür auf den Rücken zu klopfen. Es ist eine Story, mit der du aus irgendwelchen Gründen herumprahlst, derweilen dein Blick darauf gerichtet ist, wie sich das Leben gegen dich zusammengetan und dich heruntergekommen zurückgelassen habe.
Du schreist auf, auch dann wenn du dies leise für dich selber tust, dass es kein Einziger auf der Welt verdiene, so, wie es bei dir der Fall gewesen ist, im Stich gelassen zu werden. Und auf diese Weise erhebst du Anspruch auf Märtyrertum.
Gelange nicht nahe an diesen Gedanken heran. Du existierst ob weitaus mehr denn ob eines Sich-Nicht-Anmerken-Lassens.
Zunichte gemachte Träume können nicht mehr zum Sonnenlicht hochgehalten werden.
Heavenletter # 6486 – 29. Oktober 2018 – Beloved, Absolutely, Swing on a Star!
Geliebte, ganz entschieden, schwinge dich auf einen Stern!
Gott redete …
Geliebte, Geliebte Du, Erden-Kind, du bist fürwahr eine Symphonie an Schönheit, so wie Ich dich gemacht habe. Nun spielst du selber auf den Tasten eines schönen hochglänzenden Flügels. Vielleicht hast du den Hang an dir, unter Drängen zu spielen, so, als könne das Leben selber in Gefahr gebracht werden. Dies ist eine Art, auf das Leben zu blicken. Es gibt zahlreiche Wege, auf das Leben zu blicken, nicht alle unter ihnen tun dir gehörig Gutes.
Vielleicht siehst du das Leben so, als lebtest du im Dschungel im Stockfinstern, umzingelt von wilden Tieren, die darauf warten, ihre Hiebe auf dich anzusetzen. Du kennst es, was Angst ist. Du bist in Sachen Angst wohlversiert, tatsächlich – ein Experte. Nach allem was du weißt, ist es dein eigenes Brüllen, welches du hörst. Gib dir von der Furcht eine Auszeit. Alles ist gut, ausgenommen was die Angst betrifft, welche du eng an dir hältst und repetierst und repetierst.
Es gibt für dich obendrein kühle Wasser zum Darinschwimmen. Es gibt zahlreiche Ströme und Seen, in welchen du dich in aller Muße aufhalten kannst.
Da ist überdies – Ich, Gott, nahe am Ufer. Das Leben ist aus zahlreichen Dingen zusammengefügt. Es ist ausladender, denn du es behauptest und vorgibst. Es ist tatsächlich eine vielseitig-prangende Angelegenheit. Betrachte das Leben so.
Was wäre denn, wenn das Leben, all deinen Ängsten zum Trotz, von Hause aus die Ruhe selbst ist? Vielleicht produzierst du Gefahren da vorne vor dir. Es kann sein, dass es sich so abspielt, oder etwa nicht? Es gibt zahlreiche mögliche Gefahren mittendrin in einem Wald, welche eintreten könnten. Wieso unablässig an sie denken? Besser ist es, den Schlag deines Herzens zu beruhigen. Werde zum Freund des Lebens.
Was wäre, wenn Gefahren einem aufeinandergeschichteten Stapel Karten gleich wären, und wenn jede Karte eine nach der anderen in perfekter Synchronie herunterglitte, und dennoch, dein Spannungsgefühl ist unentwegt dabei, sich nichtsdestotrotz aufzubauen. Spannung wickelt sich auf und wickelt sich ab. Du bist in Sachen Spannung bewandert und in Sachen Lockerheit ungeübt.
Lasse deine Segel ausrollen. Lehne dich zurück. Lasse Anspannung herausspringen. „Rührt Euch!“ sind Wörter, die man gewöhnlich zu Soldaten sagt. Sehe dich nicht als einen Soldaten, voller Anspannung auf einem Schlachtfeld. Sieh dich als jemand, der am Leben seine Freude hat. „Wieder nachhause, wieder nachhause, jiggety-jig!“
Du bist nicht ein Ballon zum Zerplatzen. Sei in Freude hochgradig, und in sonst nichts. Alle Einsteigen zur Freude, und zu nichts Geringerem. Dem Leben ist es nicht zugedacht, eine Lebzeit voller Ärger zu sein, noch auch soll es eine Schwelgerei sein. Finde einen Weg, im Vorhinein Dampf abzulassen. Mache dein Leben simpel. Pfeife, während du arbeitest.
Beginne, Rad zu schlagen. Das Leben ist nicht mandatiert, eine Krise zu sein.
Lache. Stampfe nicht auf das Pflaster ein. Sei so leicht wie Luft.
Sei im Leben wie eine Braut in einer weißen, funkelnden Robe, die gelassen Arm in Arm mit ihrem Frischvermählten zu einer Runde Applaus vonseiten der ihr Nahestehenden eine rundumlaufende Treppe hinuntergeht. Spende dir selber Beifall. Avanciere von verkrampft zu elegant – wieso denn nicht?
Verschaffe dir bei Gymnastik Bewegung und bekomme unheilige Anspannung aus dir heraus, oder, singe alles was dir wert ist. Ruhe in Mir. Tue alles Für Mich. Tanze gar in deiner Einbildung im Ballsaal.
Schüttle dein Bein aus. Bilde nicht mehr länger Spannung. Streite dich nicht mehr länger mit dir selber darüber, was passieren kann.
Lasse im Dienst an Mir Spannung los. Sei durch mit Mit den Nerven am Rande Sein. Wofür möchtest du nervöse Fahrigkeit behalten? Bringe Friede mit ins Spiel und nicht mehr länger Fassungslosigkeit.
Notstand soll im Leben nicht deine Stärke ausmachen. Fange von vorne an. Stelle deinen Kompass auf eine neue Richtung ein. Der Zweck des Lebens soll nicht sein, dich nervös zu machen. Wo hast du je diese Idee herbekommen?
Sei anstrengungslos. Sei wieder jung. Du weißt genug. Lebe das Leben. Lebe das Leben nicht mühevoll mit Spekulationen. Tolle im Leben wie eine verspielte Ziege herum.
Sieh, höre zu! Geliebte, schaukle auf jeden Fall auf einem Stern.
Heavenletter # 6487 – 30. Oktober 2018 – From Whence Cometh Happiness?
Woher rührest du, Glück?
Gott redete …
Geliebte, komme Hand in Hand mit Mir. Dies soll besagen, selbstgenügsam zu sein. Du bist nicht unglückselig. Sei zuallermeist und zuvörderst Gottheit. Halte dein Haupt hoch. Befülle dein Herz mit Freude.
Dem Leben ist es zugedacht, dich zu stärken, und ganz und gar nicht, dich zu beschneiden. Berste vor Freude. Alles ist möglich. Alles ist für dich möglich. Alles ist für jedermann möglich. Leben ist nicht schwierig.
Tue so, als seist du beim Zahnarzt, und mache weit auf. Ebenso wenig musst du jeden Augenblick eindrucksvoll beschwingt sein. Tue Allen dein Herz auf. Gewiss, sei unvoreingenommen, freilich ist es mehr auf den Punkt, offenen Herzens zu sein. Setze mehr auf dein Herz denn auf dein Denken.
Denken kann nur so und so weit gehen. Ein hoher IQ ist etwas Schönes. Manchmal denkst du zu viel und bis zur Raserei. Ein großes Herz ist mehr auf den Punkt. Denken kann übertrieben sein und nicht laufend zu deinem Vorteil.
Dein Leben hängt von der Fülle deines Herzens ab. Tue dein Herz weit auf, und Glücklichsein wird aufwallen. Glück ist dir, es zu genießen. Der Verstand ist nicht die ganze Geschichte. Durchleben rührt in dem Herzen. Der Geist ist im Denken. Der Geist ist ein Zusatz. Du möchtest gerne die wahren Güter sein. Dein Herz ist zuerst und zuvörderst.
Beim ersten Lächeln eines Säuglings denkt jener nicht im Voraus: „Ich möchte lächeln.“ Das Baby nimmt reine Freude, so wie sie kommt. Es hat nicht zwingend eine Direktive, zu lächeln, entgegenzunehmen. Es kommt dem Glück dahinter, welches einem ein Lächeln einbringt. Glücklichsein ist nicht eine nachträgliche Idee. Das Leben leben geht dem Denken voraus. Denken hat eher die Neigung, durch Ausbeute ganz in Anspruch genommen zu sein. Glücklichsein kommt aus sich selber heraus.
Glücklichsein ist nicht nutzen-orientiert. Glücklichsein ist Glücklichsein, oder es ist es nicht. Glücklichsein wird nicht studiert. Es ist eine natürliche Begebenheit. Es kann sich nur zutragen. Geld bringt, wie du es gerne denkst, Glück nicht herbei. Glück kommt von alleine.
Es ist nicht eine Plattitüde zu sagen, dass Glück von inwendig in deinem Herzen her in Erscheinung tritt. Glück ist nicht vom Äußeren her vergoldet. Es erhebt sich. Ich denke nicht, du vermagst dem Glücklichsein Ziffern zuzuordnen. Du kannst Glück nicht zuweisen. Glück kommt nicht in festgesetzten Größen daher.
Mir ist es nicht bekannt, dass Glück eine Einübung ist, welche du umreißen kannst. Es ist mehr so, dass sich Glück an dich heranschleicht. Nun, nicht wirklich an dich heranschleichen. Glück wallt von innenher auf. Heiße das Glücklichsein selbstverständlich willkommen, und habe es gern, mit ihm Arm in Arm zu sein.
Es gibt Augenblicke, wann und wo du glücklich bist – wie auch immer dies ist. Glücklichsein hat nicht durch dieses oder jenes verursacht zu sein. Sobald Glücklichsein durch dieses oder jenes verursacht ist, ist es wohl kurzlebig. Glück ist ein wahrer Zustand des Seins.
Denke, sofern du denn denken musst, mehr entlang den Linien, von denen her die Liebe ihre Ankunft zurüstet, gleich, woher sie, sobald sie dann eintritt, kommt. Du befiehlst Glück nicht zu dir her. Glück kommt, wann es kommt. Vielleicht stößt du unerwartet auf es. Was dir heute Glück überbringt, wird es womöglich morgen nicht tun. Daran ist nichts Verkehrtes.
Du stolperst eventuell über das, was du als Glücklichsein siehst, dort, wo du nicht damit rechnest, oder es wird so sein, dass dein Glück dich findet, und du nimmst Notiz von dem Rühren dessen, was man Glücklichsein heißt, und heißt es dein eigen.
Ein großer und bescheidener Maler wird seine eigenen Pinsel selber zu säubern haben und vielleicht gar Verschüttetes bei sich haben, das er aufzuwischen hat, oder, er kann sogar beflügelt sein, aus einem achtlosen Fleck einen staunenerregenden neuen Malstil zu formen. Eine Mutter wird es wohl mit einer Unmenge Flecken zu tun haben, und sie kommt eventuell dahinter, dass ihr das Kleckse-Aufwischen Freude verschafft. Es gilt dir, Freude zu verstrahlen.
Heavenletter # 6488 – 31. Oktober 2018 – What Is the Use of Time in Life, if Any?
Was ist im Leben der Nutzen von Zeit, falls es jenen denn gibt?
Gott redete …
Geliebte, lasse dich nicht so sehr in der Zeit verhaken, sodass Zeit strikt dein Leben beherrscht. Sowie du dir wirklich begreiflich machst, dass Zeit nicht ist, würde dich Zeit nicht am Hals herumführen, und hättest du alle Zeitlosigkeit auf der Welt. Ganz im Gegensatz zueinander stehen Zeit und Zeitlosigkeit. Ein klarer Widerspruch ist das Kabbeln von Zeit und ist Nicht-Zeit. Wie verschieden Leben zum Vorschein kommt, sobald dich Zeit nicht mehr länger an den Pflug bindet.
Im Himmel gibt es keine Gegensätze. Kannst du die Freude spüren? Keine Gegenstücke, das beläuft sich auf ein Einssein vom Feinsten. Was vermag simpler zu sein denn Einssein?
Ah, es gäbe dann keine Arithmetik. Keine Addition, keine Subtraktion, keine Division, kein Zählen mit den Fingern, nicht einmal ein Hinweisen, nichts, um darüber Übersicht zu behalten, kein Sortieren, kein Einbüßen, kein Vergessen. Wenn Einssein ist, was könnte da in deinem Geist oder auf deinem Tablett sein? Geld würde nicht existieren. Keine Rechnungen. Kein Druck. Wer würde sich nach Zeit sehnen? Du würdest bereits erkennen, dass du all die eingebildete Zeit, die in der Welt zugegen ist, hast.
Vielleicht gehe Ich zu weit, denn im Leben könntest du nach wie vor einen Kleiderschrank und Lippenstifte mit allerhand Farben haben. Du könntest mehr als ein verdienstvolles Buch im Bücherzimmer haben. Du könntest in der Familie mehr als ein Kind haben. Und mehr als ein Paar Schuhe und mehr als einen Schrank, um dort die Schuhe hineinzustellen, und mehr als einen Finger, um damit deine Schuhe hochzuheben.
Du wirst ohne Weiteres eine Wiese voller Gänseblümchen oder eine Wiese voller Butterblumen bevorzugt gernhaben, und mehr als Raum genug in der Herberge für einen Christus oder einen Buddha, etc. Ja, du kannst mehr denn einem et cetera um dessentwillen den Vorzug geben. Dich könnte es nach ein Stück weit mehr, dir eine Melodie zunutze zu machen, verlangen.
Definitiv, du begünstigtest unzählige Songs, selbst unendliche Melodien.
Gleichzeitig reißt dich die Idee von Einssein mit, und die Idee von Mannigfaltigkeit versetzt dich desgleichen in Spannung.
Man hat gesagt, du könnest nicht alles haben. Worauf basiert jene Bekundung? Wieso denn nicht alles? Sofern du das eine oder andere haben kannst, wieso dann nicht alles, was dein Herz begehrt?
Du möchtest gerne mehr als einen Mantel in vielen Farben, und du kannst dir alles unter der Sonne sehnlich wünschen.
Und worum geht es bei Zeit und bei den Gezeiten, auf die kein Mensch wartet? Ist dies ein allseits bekannter Fakt? Was sollte nicht nahezu für immer auf eine wahre Liebe warten mögen, und wer hat nicht auf sie gewartet? Du hast das bereits getan.
Du hast nichts dagegen, den Raum bis zu einem gewissen Punkt voll zu machen. Dies trifft wahrscheinlich für Zeit ebenfalls zu, weswegen anderenfalls solltest du unablässig mit dem Fuß tippen mögen? Wofür ist Rhythmus? Und wo genau wird die Vollheit von Zeit aufgefüllt? Wo genau gerät Zeit bis zum Rand voll? Kann Zeit auf Halde gelegt werden, und wo wäre Zeit auf Lager? Zeit und Raum werden bis zum Anschlag angefüllt, so kommt es einem vor. Vermögen Zeit und Gezeiten nicht in excelsis auf dich zu warten, und, kann es so sein, dass mit ihnen nicht um sich geschmissen wird?
Was ist dir an Zeit Gutes? Eine Gepflogenheit? Ein Platz, um gestohlene Güter zu verwahren, so, als wären sie dein Besitz, oder ein Buch, welches aber und abermals durchzulesen ist und in dem man sich festfährt? Es steht außer Frage, dass du ein Lechzen nach mehr und mehr innehast. Wieso hast du das Verlangen an dir, bar einer Erfüllung? Wieso freilich solltest du irgendwas und wieso solltest du alles unter der Sonne zu besitzen zu haben mögen?
Heavenletter # 6489 – 1. November 2018 – The Ties that Bind
Die Verknüpfungen, die zusammenbinden
Gott redete …
Geliebte, mögen alle deine Träume wirklich werden. Und mögen dir ebenfalls all die Herrlichkeiten, von denen du noch nicht geträumt hast, in den Schoß fallen und zu deinen Kindern weitergereicht werden. Mögen deine Träume die ganze Welt mit Freude erfüllen, und mögest du nach Herzenslust aufsteigen.
Deine allerfeinsten Träume sind nicht genötigt, Wirklichkeit zu werden. Träume sind nicht verpflichtet, Wirklichkeit zu werden. Zähle deine Segnungen. Du bist niedergegangen, wo du gelandet bist, und du bist am Leben.
Dein Schiff dockt unter Umständen nicht immer dort an, wo du es dir am meisten wünschst. Es hat die Wahl, sich nach dem einen oder anderen Hafen zu richten, wohin es der Wind nimmt. Auf lange Sicht, sei hocherfreut in Anbetracht jedweden Hafens, zu dem hin dich die See zieht.
Selbst ein dem Anschein nach unkartierter Kurs kann für dich eine spektakuläre Vergütung darstellen. Gewähre in deinem Herzen Spielraum. Du kannst das, was man einen sich im Nachhinein doch als Segen herausstellenden Segen nennt, in Empfang nehmen. Selbst eine Reihe voll harter Erde zum Durchhacken kann für dich verborgene Wohltaten enthalten. Halte deine Bewertung zurück. Ja gar wenn deine zutiefst nachgefragten Träume nicht in Erscheinung treten, ist für dich um die Biegung herum immer noch etwas Gutes mit im Spiel. Selbst bei unzweideutig hervortretendem Herzeleid ist etwas in dem, das einen ereilt, was dir und was der Welt dienlich ist. Du weißt fürwahr nicht ständig im Voraus, welcher Mantel aus zahlreichen Farben der deinige ist.
Das ganze Leben ist nicht fortwährend angelegt, dir zu Gefallen zu sein. Der Würfel ist geworfen, wie auch immer. Was sich ereignet, das ereignet sich.
Als der Säugling Moses in seiner Wiege durch die Rohrkolben driftete, wer hat da erahnt, was für ein Glück ihm und der Welt beschert sein würde?
Das gleiche gilt, als Joseph durch seine Brüder verraten wurde. Kein einziger auf Erden ahnte, dass er zu einem Herrscher, dem eine ganze Menge Gutes für alle Menschen glückte, werden würde.
Wer auf Erden hat es in hellem Licht unter den Augen, was soeben im Begriff ist, sich von jetzt ab eine Minute später zuzutragen? Die Erfahrung, dass du Dinge erhältst, ist eher in keiner Weise etwas, was du dir ausgesucht hast, wiewohl, hier nun, hier bist du. Dies ist das Erleben, das bei dir anlangt. Wehre dich nicht mit Händen und Füßen gegen das Leben. Unabhängig davon, für wie tragisch du das wahrnimmst, was sich abspielt, es ist in dem Erleben etwas, was das Beste in dir herausbringen wird. Schreie dir das Herz heraus, falls du das denn musst, und sei alsdann so unverblümt und kühn und gehe gestreckten Rückens mit der Angelegenheit um.
Es kann Zahlreiches vorhanden sein, welches du nicht einladen und was du nicht willkommen heißen möchtest, dennoch ist es an dir, daran zu wachsen. Wie auch immer du dir dabei dein Herz ausweinen wirst, immer noch ist für dich Gold darin. Vielleicht geht es bei dir darum, Bescheidenheit zu lernen. Vielleicht lernst du Unerschrockenheit. Vielleicht wirst du Andere segnen, sowie die Dämmerung dem Tag entgegenschlägt. Vielleicht werden dir großartige Segnungen zuteil. Es sind ebenfalls in heutigen modernen Tagen Wunder gegebenes und ausgewiesen.
Du kannst lernen, im Namen Anderer Gutes aufzuhäufen, wozu du nie die Gelegenheit gehabt hättest, wärest du nicht durch das hindurchgegangen, was du für tiefes Leiden ansiehst.
Hier die Story von Lorenzo’s Öl: Lorenzo war ein frühreifer, sechs Jahre alter Junge, als bei ihm eine unabänderliche, zum Tode führende genetische Nervenerkrankung diagnostiziert wurde. Es gab keine Hoffnung auf Heilung oder auf Aufschub, da es so wenige Kinder mit dieser Krankheit zu tun hatten, und sich infolgedessen die Forschung nicht auf dieses Feld gerichtet hatte.
Lorenzo’s Vater brachte Lorenzo’s Krankheit an die Öffentlichkeit und kämpfte um Forschungsanstrengungen, was letztlich zum Ergebnis – dem Lorenzo’s Öl – führte. Der Mut und die Hingabe des Vaters und die Resultate trafen nicht früh genug ein, um das Leben des Buben zu retten. Lorenzo’s Vater allerdings ermöglichte Söhnen anderer Väter, längere Zeit und eine ganze Lebensspanne lang bei guter Gesundheit zu leben, so lange sie das lebensrettende Öl, zurecht in ehrendem Gedenken an Lorenzo so geheißen, einnahmen.
Ja, es gibt Verbindungen, welche in einem würdigen Sinne binden und zusammenhalten.
Heavenletter # 6490 – 2. November 2018 – Let Go of Old Habits of Thinking
Lasse alte Denkgepflogenheiten los
Gott redete …
Geliebte, alte Gepflogenheiten und alte Seinsweisen gehören jetzt der Vergangenheit an. Wo du dich an überkommenen Weisen festgehalten hast, dort wage dich jetzt, neuen Weisen zu folgen. Schneide dich nicht zusammen. Drehe jedes Nein, welchem du routinemäßig angehangen hast, in ein starkes Ja. Lasse alte Weisen, auf Dinge einzugehen, los, bei denen es dir gemütlich war. Wachse zu neuen Höhen.
Lasse das Vertraute los. Sage Ja und Ja und Ja. Entferne das Wort Nein aus deinen Vokabular. Wenn du gebeten wirst, eine Rede zu halten, wage dich, Ja zu sagen. Anderenfalls wirst du womöglich das Leben wegscheuchen. Sage nunmehr einem weiten Schwaden Leben, noch in aller Lebendigkeit, Hallo.
Sofern du gefragt wirst, bei einem Stück mitzumachen und du gewöhnlich Nein dazu sagst, ist dies nicht das, wie Ich die Dinge tue. Überrumple dich selber. Du bist nicht daran festgemacht, deiner Wahl nach das zu tun, was du, gleichlautend mit dem in der Vergangenheit, stets beschieden hast zu tun. Erhebe dich nunmehr rascher und höher. Du bist nicht hienieden, zu sein, so wie du es immer gewesen bist. Blühe nun auf. Du wirst wahrscheinlich eher unbeweglich dagestanden haben, als dich voranzubewegen. Schmiede das Eisen, während es heiß ist.
Bei einer jeden Gelegenheit, da hebe an, Ja zu sagen. Komme vom Sofa herunter. Meinst du wirklich, die Vergangenheit sei ein herausragender Auftritt? Du wirst nicht großartige Lorbeerkränze gehabt haben, welche dich vorwärtstrugen. Wie sehr bist du der Auffassung, du seist am Wachsen, unterdessen du vermeintlicherweise auf Nummer sicher gehst?
Während du in der Gegenwart am Leben bist, sage zum Leben Ja. Was hast du im Leben an Ausbeute, indem du dich schlafend stellst? Wie lange ist es her, dass du dem Leben ein ganz neues Ja sagtest? Singe einen neuen Refrain. Sei dem Leben aufgetan. Öffne dich weit. „Ja“, sage, „ja, mache ein Foto von mir.“ Sage: „Ja, lasst uns ins Kino gehen.“
Gehe mit dem Leben voran, und nicht mit dem alten Hut.
Sicher, sage Nein zu Drogen. Sage Ja zum Am Leben Sein. Falls du scheu und zurückgezogen gewesen bist, ist dies dein lebenslanges Anliegen gewesen, um irgendwie der gleiche zu bleiben? Was macht dich exklusiv? Sei vornean und weite dein Leben aus. Selbst wenn du siebzig Jahre lang im gleichen Haus gelebt hast, kannst du die alte Nachbarschaft los lassen und auf ein neues Haus zugehen. Im Leben, da wage dich voran. Wandel bedeutet, du bist offen gegenüber etwas Neuem, was dir bürgt, dass du jung bleibst. Du möchtest ungerne vorhersagbar sein. Unerschütterlich und scheu sein ist im Leben nicht geschickt. Du bist nicht auf Erden am Leben, um unbewegt dazustehen. Überrasche dich selber.
Tue das, was dir die Gelegenheit bietet, es zu tun, selbst dann, wenn dies bedeutet, dass du zu hüpfen hast. Ist etwas Verkehrtes am Springen?
Bist du auf Nummer sicher gegangen? Sei frisch, und erhebe dich übers Alter und über Verflossenes. Du bist jetzt lebendig.
Warte nicht mehr länger auf später. Jetzt im Augenblick, jetzt bist du am Leben. Sei nicht in Eile, der gleiche zu bleiben.
Das nächste Mal, wann dich jemand um einen Tanz bittet, sage Ja. Das nächste Mal, wann dich jemand bittet, ihm dein Photo zu senden, sende dein Photo. Das nächste Mal, wann jemand von dir ein Interview im Fernsehen haben möchte, sage Ja. Greife nicht zurück auf die Aussage: „So mache ich die Dinge gewöhnlich nicht.“ Wage es, neu zu sein.
Unter keinen Umständen steht es dir an, betont zurückhaltend zu sein und dich selber zu blockieren beim Dich-Wagen, neu zu sein. Wache jetzt auf, Geliebte. Dies kann der beste Rat sein, den Ich dir je gebe. Sei dir selber treu. Lasse dich verlauten. Tue es. Sei forsch. Du bist noch immer am Leben. Verstecke dich nicht. Mache jetzt dein Leben neu.
Heavenletter # 6491 – 3. November 2018 – To Be Alive Is Not a Hiding Game
Am Leben sein ist nicht ein Versteckspiel
Gott redete …
Geliebte, Ich sage es abermals. Verunklare dich nicht selber vor dir selber. Ich gehe dich nicht an, die Läufe, am Leben zu sein, durchzuexerzieren. Ich sage: Sei munter am Leben. Sei dir dessen gewahr, worauf du dich beläufst. Spiele dich nicht herunter. Stelle dich nicht schlafend. Sei wagemutig genug, um genau du zu sein, wie du bist. Weite dich selber aus. Heuchle dich nicht fort. Du bist nicht eine Nebelkerze. Sei wie du bist. Es ist da kein Verbergen, so, als habest du vor Öffentlichkeit zu fliehen.
Sofern du dich selber für unzurechnungsfähig erklärst, täuschst du vor. Sei unumwunden. Du bist nicht hier im Leben, dich zunichte zu machen. Sei kein schüchterner Thronanwärter. Wage es nicht ein einziges Mal mehr, deutlich werden zu lassen, du seist minderes, denn du Meiner Aussage nach bist. Wer verdient es, du zu sein, wenn nicht du? Entferne nicht Markierungsmittel von deinem ureigenen Sein. Beteure dich niemals als minder, denn Ich und deine Träume zu verstehen geben, was du bist. Schwöre dich auf Mich ein. Sei die wirkliche Rückwirkung, die du bist. Es gibt für dich nichts zu Großes, es zu sein. Du hast dir selber nicht zu erweisen, etwas zu sein. Du bist genau das, was du Meinem Sagen nach bist.
Streite Mir nicht Meine Meisterschaft ab.
Egal wie alt du soeben bist, dein Alter ist nicht der Kernpunkt von dir, nicht anders, dein Arbeitsgebiet ist nicht das, was du in deiner Gesamtheit bist, nicht anders, deine Hautfarbe ist nicht das Ganze von dir, und, so wie dein Temperament ausfällt, das ist ebenfalls nicht das Ganze von dir, oder, in welchem Land du geboren wurdest oder wo du jetzt lebst, das ist nicht deine Identität. Die Gattungen Bücher, die du liest, sind bloß ein Part von dir.
Du bist überdies eine Seele, mit der du eher nicht so vertraut bist. Ich möchte sagen, dass dir deine Seele zu verstehen gibt, Wer du wirklich bist, ein Fremder, welcher du deinem eigenen Selbst wohl bist. Du bist mehr deine Seele denn irgendetwas sonst. Wir können zudem sagen, du bist mehr Mein Kind, denn du irgendetwas sonst zu sein vermagst.
Du kannst nicht in einem Wort oder in zwei Wörtern eingetütet werden. Du bist weitaus mehr als irgendein einzelner Satz, der sich anschickt, dich abzuschildern.
Mit Sicherheit können Wir sagen, du bist die Essenz Gottes. Ich bin ein Schlüsselelement von dir. Willkommen beim Himmel und beim Sein an Meiner Seite.
Du bist voll und ganz Mein Liebhaber, ausgenommen, du meinst, du seist irgendwie vom Zug gefallen, und habest dich selber noch nicht erneut aufgegriffen und wieder heraufgeschafft. Du beschreibst Mich durchaus hinlänglich, allerdings nicht mit der Majestät, welche du wahrhaft bist. Du bist über Worte hinausgehend, und dennoch machst du Anläufe, mehr zu sagen, denn Worte zu sagen vermögen, denn du bist, in Wirklichkeit, nichts Geringeres als der Heilige der Heiligen. Dies habe Ich dir zugemessen, und wie wenig bekommst du von der Krone mit, die du trägst. Es kann gesagt werden, du seist der Letzte, dies sich zu vergegenwärtigen. Nichtsdestotrotz ziehe Ich dich, auf Mein Geheiß hin, weit hinauf in die Höhe.
Wir sind von Gleich zu Gleich, was in Wirklichkeit mit auf starkem Fuß stehen nichts zu tun hat. Ich habe ein Wohlgefallen daran, was Ich geschaffen habe. Habe auch du, Geliebte, ein Wohlgefallen an diesem Ableger von Mir, der zu sein du dich titulierst. Ich habe dich der ganzen Erden-Welt und über die feinste Seide hinausreichend auferlegt. Wir sind aber und abermals in Liebe geeint, bis der Liebe kein Ende ist. Ich bin in das Gesamt der Liebe hinein verstrickt, und niemals finde Ich zu viel von ihr vor. Du hast ganz einfach keine Idee davon, für wie hoch und verehrt du giltst!
Heavenletter # 6492 – 4. November 2018 – Thrive
Gedeihe
Gott redete …
Geliebte, wende freundlicherweise den Strom deiner Aufmerksamkeit dem zu, was dir Freude schenkt und was der Welt Freude beschert. Halte im Sinn, was dir Freude gibt. Ziehe diesen Morgen die Jalousien hoch. Hebe die Welt in die Höhe. Erhebe dich.
Allen Unbill in der Welt los lassen – dies gilt es dir. Allen. Die Sonne geht auf, und dementsprechend tust du das. Wie steht es um jenen alten Song, bei dem es darum geht, was denn der Nutzen von Sich-Sorgen sei und davon, jenen angejahrten Seesack zu behalten? Heute ist der Tag, die Vergangenheit los zu lassen. Keine Tornister für dich, denn es liegt kein Nutzen darin, ihn wie auch immer bei sich zu haben. Sei ein Bär guter Neuigkeiten!
An jedem Tag geht die Sonne auf. Gehe mit der Sonne auf. Etwas Glorioses geht in der Welt vonstatten. Und just so ist es an dir, aufzugehen. Habe es mit einem Weckruf zur Freude zu tun.
Wasche Gold! Richte dein Haupt hoch und erhebe dich. Die Sonne scheint. Rufe die Sonne, auf Alle zu scheinen.
Besser, als dass du deine Beschwernisse rauswirfst – werde zum Freude-Jongleur. Was würde dir heute Freude geben? Wirf sie jetzt im Augenblick in die Höhe. Fort mit dem Alten, und Auf mit dem Neuen. Was dir wertvoll ist, oder was für sonst einen anderen Menschen schätzenswert ist, das nimm ins Spiel. Du hast bei deinem Tag etliches Sagen. Rufe den heutigen Tag zu dir her. Hebe deine Blicke empor. Halleluja! Es liegt im heutigen Tag ein Schatz für dich.
Zum wenigsten – poliere deine neue Gürtelschnalle. Wische die Veranda. Gieße die Blumen. Besprenge die Welt mit Beachtung, wie es dir danach ist. Liebäugle mit Freude. Mache Freude. Jetzt im Augenblick ist die rechte Zeit dafür.
Es liegt ein beträchtlicher Wert darin, das Gestern nicht in der Hand zu haben. Derweilen der gestrige Tag vielleicht Blitz und Donner innegehalten mag, scheint jetzt die Sonne. Nimm dies zur Kenntnis. Heute ist ein neuer Tag. Gestern ist vorüber. Falls du an gestern keinen Gefallen finden konntest, dann lasse es los. Hast du das Verlangen, den gestrigen Tag wiederaufleben zu lassen? Falls du etwas wiederzukäuen hast, so du dann gerade am Käuen bist, käue Freude wieder. Heute ist dein Leben neu. Komme mit dem Neuen gut aus. Gewisslich, gehe nicht mit dem Vergangenen mit. Heiße das Neue willkommen. Schaffe das Leben in einen hohen Gang. Öffne dein Herz Tag um Tag.
Sei heute ein Held. Was sonst ist dir angelegen zu sein? Sofern du dich am heutigen Tag nach Sinn umtust, so segne die Welt heute in aller Freundlichkeit. Sei heute auf der Schwelle von Liebe und gewähre dem gestrigen Tag nicht Unterschlupf.
Dies ist ein neuer Tag. Fange von neuem an. Zeige dich der Situation gewachsen. Zähle deine Glückssterne.
Komme in die Gepflogenheit von Freude hinein. Schaue dich nach Freude um. Setze Freude instand. Drehe sie um. Finde Freude, wo sie zu liegen kommt. Erhebe für Alle Anspruch auf Freude. Sofern du dein Leben ändern möchtest, bewerkstellige etliche Änderungen. Ändere deine Umstände. Gib dich anderslautend kund.
Höre Vögeln zu. Singe dir selber schöne Lieder. Falls denn etwa der gestrige Tag ein schlimmer Tag gewesen ist, ändere heute deinen Sinn. Halte an den heiligen Tagen fest und lasse die anderen Tage hinter dir. Lasse die Anschauung los, Tage seien dabei, wider dich aufgehäuft zu werden. Gelange zu neuen Schlüssen, denn du sollst Mein Sonnenschein sein. Sei Mein Sonnenschein.
Geliebte, veranlasse die Sonne zum Scheinen. Wandle etwas bezüglich deines Lebens. Mache es leichter. Wieso nicht?
Geliebte, du hast die schöne Möglichkeit inne, dein Leben zu ändern.
Entsinnst du dich, wie häufig alte Romane gewöhnlich ein schönes Photo oder eine ansprechende Illustration vorne aufgedruckt hatten, was man ein Titelbild nannte? Erinnerst du dich an sie? Das Frontispiz war immer illustrativ und bewundernswert auf Hochglanzpapier. Auf dem Titelbild war der Künstlername ebenfalls verzeichnet.
Beginne, reizende Titelbilder, sozusagen einer Hinsicht über sieben Tage wert, für einen anstehenden Roman deines Lebens zu finden oder zu skizzieren. Wenn Ich es Mir so recht überlege, gab es da nicht auch – irre Ich Mich da – Bilder auf der Umschlag-Rückseite?
Mache dir Ehre. Ja, fertige Frontispiz-Skizzen für dein neues Leben an und ein oder zwei Rückseiten-Illustrationen überdies.
Heavenletter # 6493 – 5. November 2018 – The Grace of Love
Die Huld von Liebe
Gott redete …
Geliebte, eines Tages wird das Leben simpler sein, so du sozusagen mehr so redest wie beim Godwriting, ohne die Dringlichkeit eines Probiersteins der Worte. Reden, so wie es einem bekundet wird, ist aus zahlreichen Abstufungen gefertigt. Lasst Uns simples ordentliches Reden hernehmen, vor der Art und Weise rangierend, wie die Welt das Sprechen aus sich hervorschleudert.
Reden ist einem Bemühen gleich, eine Farbe zu beschreiben. Eine Farbe ist diese Schattierung, ohne dermaßen viele jener Obertöne und Untertöne. So wie die Dinge stehen, gibt es für diese Farbe einen Namen, indes wird es womöglich zu allerlei Versuchen zu kommen haben, bevor du sie zu verorten vermagst. Es gibt kein Gott-Wörterbuch, worin ein Wort genau verzeichnet ist, was es bedeutet. Wie bin Ich, ja schlechthin Gott, in der Lage, zu beschreiben, wie Mir deine schönen Augen ausschauen?
Mit Worten, da sind Wir Bildhauern gleich. Unsere Finger können sich wie zum Erzählen anfühlen, nichtsdestotrotz grassieren Invergleichsetzungen. Wie hoch ist hoch? Wie weich ist weich? Wann ist genug getan? Wie hoch kann Efeu klettern? Was ist unter Juhu – das ist groß gemeint? Wie hoch ist der Himmel? Was bedeutet dies und was bedeutet das? In einem Farbengeschäft mag es eine Ziffer geben, die die genaue Farbe und den Farbton angibt, dem hingegen ist eine Ziffer nicht das gleiche wie ein Name.
Namen fliegen in Herzen hinein und aus ihnen heraus. Gefangene bezeichnet man vielleicht mit Ziffern. Namen und Zahlen sind einfach nicht die gleichen Dinge. Eine Zahl mag präzise sein, ist freilich auch nicht annähernd mit „Geliebte“ in Vergleich zu setzen.
In dem herrschaftlichsten Garten gibt es immer noch etwas zum Unkrautjäten. Jäten ist auf Genauigkeit fußend. Du liebst deinen Garten, und hast den Wunsch, deinem Garten all die Güte zukommen zu lassen, den ein Garten im Paradies verdient, und doch wird etwa dein Rücken vom Bücken schmerzen, werden deine Knie vom Knien wund werden. Instandhalten ist gegebenes. Beachtetwerden wird in Anspruch genommen. Womöglich wirst du die Trittspuren wegzukehren haben.
Die Natur selber entfernt für dich die Blätter von den Bäumen. Zum Schluss wird gar der Schnee schmelzen, außer in der Arktis. In der Zwischenzeit wirst du zu schaufeln oder den Schnee niederzutreten haben.
Worum geht es denn bei dieser Idee von Arbeit? Einem Maler ist seine Arbeit Spiel. Das gleiche kann von einem Komponisten gesagt werden. Was ist diese Scheidelinie zwischen Arbeit und Spiel, und zwischen rot und rosa? Wie wesentlich ist es für den Menschen, zu reden und das zum Ausdruck zu bringen, wofür er keine Worte hat, was gleichwohl tief geht und herauszukommen hat?
Leben möchte ausgedrückt sein. Der Mensch möchte überall zum Ausdruck bringen. Nicht anders als der Mensch zu atmen hat, hat ein Mensch auszudrücken, worüber er sich noch nicht so recht sicher ist, was er dabei auszudrücken suche, so lange, bis er es alsdann zum Ausdruck bringt. Der Mensch möchte gerne reden, so wie Ich, Gott, rede: „Ich bin hier. Vernimm Mich.“ Jeder möchte sich ausdrücken und vernommen werden.
Was ist der Liebe-Ausdruck aufseiten eines kleinen Kindes, während es einen Löwenzahn pflückt, um ihn seiner Mutter zu überreichen? Das Kind begreift in sich nicht, was es soeben ausdrückt. Es weiß einfach, es ist soeben an ihm, es zum Ausdruck zu bringen. Was bringen Hände, die sich halten, zum Ausdruck? Sich an den Händen halten ist eine derart simple Geste, indessen eine Geste, welche über Worte hinaus geht und mehr von Einssein zu verstehen gibt, denn dafür Worte existieren.
„Wie sehr habe ich dich gern“, sagt ein kleines Kind, dabei auf die Liebe verweisend, unterdessen es seine Arme so weit es kann ausbreitet und sagt: „Soooo sehr.“
Ja, selbst Unkrautjäten in dem Garten Eden bringt mehr zum Ausdruck, denn du zu sagen vermagst, und doch lechzt das ganze Leben danach, zum Ausdruck gebracht und vor Mir und vor jedermann verherrlicht zu werden. Es ist gleichsam, als habest du dich hinzustellen und zu rufen. Was sind Hurrarufe letztlich? Du hast gehört zu werden, und daher kommt es zu Schreiben, kommt es zu Singen, zu Gedichten und zu Ehrerbietungen für das Leben, und ist ebendabei kein Ende in Sicht. Das ist gut und in Ordnung so. Mache weiter, atme die Huld der Liebe ein.
Heavenletter # 6493 – 6. November 2018 – Does Over the Rainbow Exist Anywhere Near?
Existiert Über-Dem-Regenbogen irgendwo nahebei?
Gott redete …
Geliebte, im Großen und Ganzen scheint es, dass jeder das Leben ein wenig anders sieht, und jeder sieht natürlich, wie er sieht, dem gemäß, was er fehlerlos sieht. Wenn es dir kalt ist, bist du dir selbst sicher, dass es frostig ist. Desgleichen, wenn dir Schweiß über die Augenbrauen läuft, bist du dir sicher, dass es tatsächlich heiß ist. Wenn sich jemandes Ansicht über die Temperatur von der deinen unterscheidet, dann muss es sich bei dessen Einschätzung um eine Abweichung handeln.
Wenn du als kleines Kind eine nette Kindergärtnerin hattest, muss sie, weil sie fröhlich war, dich zu sehen, nett gewesen sein.
Als du eine Kindergärtner/in hattest, die Stirnrunzeln bekam, als sie/er dich sah, war er oder sie dementsprechend wahrscheinlich schofelig.
Wie viele Gesichtspunkte gibt es da in der Welt, das Leben von dorther zu sehen, wo du entgegenkommend bist?
Gleichzeitig hat sich wohl jeder zu einem gegebenen Zeitpunkt geirrt, und deiner Meinung nach wäre es für ihn weise gewesen, so zu sehen, wie dein Blick gewesen war, da deine Sicht ausschließlich richtig gewesen sein konnte. Weswegen ist es so, dass du richtig gelegen hast, selbst dann wenn du nicht unfehlbar bist? Kann es nicht ebenfalls für dich in Ordnung so sein, frei zu sein, dich zu irren?
Wie viele guten Menschen entscheiden sich für einen idealen Gefährten zum Heiraten, und wie viele Träume sind zerschmettert? Man sagt, Humpty-Dumpty könne wieder zusammengefügt werden. Wer ist Humpty-Dumpty und wessen Spiegelbild bleibt jedenfalls bei einem zerbrochenen Spiegelglas für immer heile? Wer kann das sagen? Wer kann da sicher sein, denn es gibt Unterschiede in den Sichtweisen. Etliche Meiner Kinder können mit gesprungenen Spiegeln umgehen und scheinen getreu zu bleiben. So viele fernere unter Meinen Kindern blieben getreu, sofern sie bloß wüssten Wie.
Vielleicht scheint das Leben in der Welt eine Angelegenheit davon zu sein, in welcher Zeitzone du augenscheinlich lebst, einerlei, wie oft Ich vorbringe, dass Zeit im Eigentlichen nicht existiert, einerlei wie oft du überrascht bist und diese Anschauung nicht durch deinen teuren Kopf zu schaffen vermagst.
Kann sich bei dem Geheimnis fürs Gelingen im Leben darum handeln, sich an unterschiedliche Zeitzonen anzupassen? Hin und wieder fragst du dich, worauf das Geheimnis fürs Glücken in der Welt wohl fußen könne. Manchmal hat es dir den Anschein, als habest du eine selektive Blindheit oder eine Art empfindlicher Trennschärfe an dir. Sofern du aus dem Leben schlau geworden wärest, könntest du zweimal so glücklich sein wie jetzt, denn du hast das Geheimnis des Gelingens noch nicht spitzgekriegt. Liegt es im Zutreffend-Sehen, oder worin? Was du unter Umständen auslebst, ist eine Ernüchterung, in die du dich unterwegs auf halbem Wege einlebst.
Manchmal könnte Gelingen im Leben sein, fähig zu sein, mehr Ernüchterung zu verkraften, als du vermagst. Etliche Leute vermögen dies, obschon es außerhalb deiner Reichweite zu sein scheint.
Was hält dich tatsächlich von Glücklichsein in großem Stile ab? Was hält dich und deine geliebten Nahestehenden davon ab, gemeinsam glücklich älter zu werden? Ist dies die Lage, in der du dich befindest? Selbst so es so ist, existiert eine eheliche Beständigkeit, welche bei etlichen Menschen fortdauert, wofür du das Geheimnis gerne kennen lernen möchtest. Du hast das noch nicht herausgefunden, obschon einige wenige es herausgefunden zu haben scheinen. Könnte es dabei um deren Bescheidensein handeln? Oder haben sie ganz einfach Glück gehabt. Einige können mit Ernüchterung besser umgehen als andere. Ja, gewiss kommt es dir so vor, als sei es deine Ernüchterung in dir selber, welche Amok läuft und am schwersten wegzustecken ist.
In Sachen von Glücklichsein gelangst du irgendwo hin – allerdings nicht weit genug. Du möchtest dies ungerne zugeben. Du hattest geträumt, du würdest den Hügel des Glücks überragen, und dann bist du hier zwischen den Stühlen gestrandet.
Existiert für dich Über Dem Regenbogen irgendwo nicht weit weg?
Heavenletter # 6495 – 7. November 2018 – At the End of the Day
Am Ende des Tages
Gott redete …
Geliebte, du hast nicht mit allzu vielen Dingen auf ein Mal in deinem Geist herumzujonglieren. Trage nicht das Konzept namens Allzuviel bei dir. Ein einziger unversehens aufgleißender Sonnenschein Meines Geistes zu einem Zeitpunkt ist ein gutes Schrittmaß.
Du, du Liebe, jonglierst wahrscheinlich mit vielen Konzepten rauf und runter und allesamt auf ein Mal. Du schaffst es, dass du aus den Fugen gerätst, gleichsam als wärest du ein wildes Karussell, welches Runde um Runde in jeder Richtung am Drehen ist. Manchmal füllst du deinen Geist bis hin zum Zerstreutsein auf. Du machst dies häufig, selbst wenn du um Besseres weißt, als auf ein Mal dermaßen Vieles in eine übervolle Stelle hinein zu quetschen. Wie wahrscheinlich wird es sein, dass du in einem überfüllten Bahnhof, derweilen Qualm am Hervorzischen ist, zu Klarheit und Genauigkeit gelangst? Gestehe dir Raum zum Atmen zu. Packe deine Koffer nicht bis zum Anschlag voll, ganz zu schweigen davon, dass du deinen hungrigen Geist vollstopfst. Du hast nicht dir oder der Welt etwas zu beweisen.
Sei umfangreich bei Liebe, und sei karg beim Schupsen von Gedanken nach hierhin und dorthin und nach überallhin. Dein Geist soll nicht ein Flohmarkt oder eine Wäscheleine sein, unvernünftigermaßen vollgestopft. Lasse ‚Einen Gedanken auf ein Mal‘ als ein erkleckliches Motto ausgewiesen sein. Gewiss doch, halte eine Emotion auf ein Mal inne, in Ehrerbietung für Frieden auf Erden wie im Himmel.
Staple nichts auf. Streue nichts umher. Lasse dein Leben Herbstbäumen gleich sein, unterdessen sie ihre Blätter an Ort und Stelle unter ihnen auf den Boden fallen lassen. Du möchtest deinen Geist nicht in allerlei Querrichtungen auf ein Mal hüpfen lassen. Ein volles Leben haben bedeutet nicht ein mit kreuzweisen Vorhaben ausgestattetes Leben an sich haben, und nicht, dass du beim Laufen außer Atem gerätst. Mögest du Friede und möge die Welt Friede haben. Schwärme für Friede. Halte mit Friede Schritt. Rauche deine Friedenspfeife.
Zeit scheint einem wesentlich zu sein. Dessen ungeachtet, Friede ist ebenfalls der Kernpunkt. Biete dem Frieden an jedem Tag der Woche Unterkunft. Lehne dich zurück. Mache es dir bequem. Du hast nicht in Auflösung begriffen zu sein. Keine Hast, das ist das Gegebene. Es ist nicht leicht, seinen Frieden zu finden und gleichzeitig in Eile zu sein, dem gegenüber, du kannst deine Arbeit erledigt bekommen. Auch so, warum nicht mit einem Schritttempo unterwegs sein, welches die Dinge hinbekommt, und wobei du nicht am Herumtrödeln bist? Was gilt es dir, zu tun? Richte deine Aufmerksamkeit darauf, wo sie verabredungsgemäß sein soll.
Was bedeutet die Redewendung „sich Zeit nehmen“. Natürlich kannst du nicht zur selben Zeit aufgewühlt, und ruhig sein.
Möchtest du wirklich in einem Schnellboot der Zeit am Fahren sein? Bekomme deine Arbeit erledigt, so gut du es kannst.
Vielleicht, falls du Einstein bist, kannst du fürs Tagträumen vergütet werden. Für den anderen Fall heißt der Name des Jobs – ihn erledigt bekommen.
Du hast nicht die Schildkröte zu sein, und nicht der Hase. Du kannst rasch und zugänglich sein, kannst du das jetzt nicht? Kann bei dir nicht einfach alles klargehen? Gewiss, es ist nichts Hakeliges dran, effektiv zu sein. Langsam und stetig können ihre geeigneten Positionen haben. Zügig und stetig sind ebenfalls ratsam. Was du auch tust, sei mit ihm fertig, derweilen du dich bei ihm dranmachst.
Gute geschwinde Reise, ja – allerdings nicht Schnelligkeit um jeden Preis. Einen Hang zum Business an sich haben hat nicht mit einem krassen Stil oder mit einem Daherbrausen zu tun, alles in den Schatten stellen zu mögen, noch auch damit, sich alle Zeit der Welt zu nehmen. Bekomme deine Arbeit getan und dann fertig damit. Lasse dich nicht selber zappeln. Du hast nicht einen langsamen Gang im Park zu machen. Eile zur Ziellinie eher früher denn später.
Du weißt darum, Geliebte – über Arbeit nachdenken ist oftmals das gleiche wie sie anhäufen.
Heavenletter # 6496 – 8. November 2018 – How Can All This Be True in the Same Lifetime?
Wie kann all dies in ein und derselben Lebenszeit wahr sein?
Gott redete …
Geliebte, Geliebte, was plemperst du im Leben herum? Gewiss ja, Ich flehe dich an, dich nach Freude umzutun, zum wenigsten, zu schauen, dass dich das Leben Vergnügen finden lässt!
Das Leben hat nicht dermaßen ernüchternd zu sein, wie es vorgegeben wird, so sei es. Was das relative Leben angeht, wird auf das Leben geblickt, als habe es sich als flott und alsdann als erledigt zu gebaren. Weil es relatives Leben ist, scheint es je nach dem zu kurz oder zu lang zu sein. Dies ist die Sache beim Tag-für-Tag-Leben – darauf, wie du dich nun einmal was das Leben angeht im Augenblick fühlst – davon hängt alles ab.
Das Leben scheint überschäumend zu sein, und demzufolge immerzu-sich-wandelnd. Du möchtest keine Langeweile, freilich möchtest du im Leben etwas, worauf du dich verlassen kannst, in etwa etwas wie Geld oder das Leben selbst. Alles, was du anscheinend hast, ist Mutmaßung. In der scheinbaren Realität weißt du nicht, was im nächsten Augenblick wohl passieren wird. Irgendwie ist das Leben heute hier, und morgen fort.
Du fährst gut damit, dass Unendlichkeit dein Fundament ist und dass Ewigkeit mehr deinem Baseballplatz gleich ist.
Selbstverständlich schmachtetest du als Kind danach, größer zu werden. Sobald du einmal zu einem sogenannten Erwachsenen wirst, kann es sein, du möchtest nicht mehr fortwährend älter werden. Dein Gemüt beschaut Wehs und Schmerzen und sich davon gemacht habende Freunde. Du liebst die Anschauung nicht über alles, dass jene, die dir lieb und teuer sind, nach irgendwohin weglaufen und dich in der Luft hängen lassen.
Genauso wenig schwärmst du für die Idee, alles besser so zu lassen, wie es ist. Du sitzt wohl zwischen den Stühlen.
Die Geschichte des Lebens geht weiter. Du hast Mich sagen hören, es gibt keinen Anbeginn, und kein Ende.
Du möchtest im Grunde nicht ein alter Mensch sein, der mit alten Freunden herumsitzt und gemeinsam mit ihnen nachsinnt, was sich so und so abgespielt hat, derweilen es unumgehbar ist, dass früher oder später ein Jeder nach der wilden blauen Ferne seinen Abgang hat.
Natürlich bist du dir darüber schlüssig geworden, dass du es ohne jemanden, auf den du herzlich gesetzt hast, zu tun haben wirst, oder es ist so, jene werden die Dinge ohne dich zuwege zu bringen haben.
Dies kann nicht das Meiste sein, was das Leben bietet. Genauso wenig möchtest du einer der ersten sein, der, bevor dies irgendwer sonst tut, kneift. Du möchtest nicht früh oder spät dran sein. Du bist dir ganz und gar nicht sicher, wie lange du es aushalten kannst, noch auch kannst du dir sicher sein, dass du wirklich dableiben oder wirklich abgehen möchtest, so oder so.
Irgendwie bist du so eingestellt worden, mit größeren Zusagen vom Leben zu rechnen. Es kann sich wie ein Im-Stich-Gelassen-Sein anfühlen, zum letzten Kapitel voranzukommen.
Du hast dich vielmehr gefragt – wofür kann die Aufsummierung des Lebens sein? Du hast nachgesonnen, zu was alle deine vergangenen Leben wohl geführt haben werden und wo sie denn nun einmal sind. Sowie alles besprochen und getan ist, schickst du dich an zu glauben, Happyends würden schlechterdings kraft der einen oder anderen Wunder zustande kommen.
Du wunderst dich, wie es möglich ist, in ein und derselben Lebenszeit all die Freude, die du gehabt hattest, gehabt zu haben, einhergehend mit all der Angst und all dem Zittern, gleichsam als sei dies ordnungsgemäß so statthaft. Kann das Leben in mehrfacher Hinsicht, kann das Leben so und auch so sein, und ist dies in Ordnung und recht so?
Heavenletter # 6497 – 9. November 2018 – Look Forward to Joy
Freue dich auf Freude
Gott redete …
Geliebte, worum geht es denn hier eigentlich – bei der Wichtigkeit von Terminen in der Welt? Beläuft sich das Ganze auf Buchhaltung?
Eine gute Sache an Terminen ist die, wenn du dich herzlich auf einen bevorstehenden Termin freust – auf deinen Geburtstag, auf Neujahr oder auf den 4. Juli –, dann wirfst du die Befestigungswälle ein, auf die du achtgibst!
Besser noch, möge einem jeden geschenkten Tag hienieden als eine mit Freude erwartete Begebenheit entgegengesehen werden. Was kann denn bedeutungsvoller sein, als sich auf morgen oder auf später heute zu freuen? Dies fügt dem Leben eine Prise Würze zu.
Falls jedermann inspiriert wäre, dem morgigen Tag mit Freude entgegenzusehen, mit Freude, zusammengemischt wie eine Glasur auf einem Kuchen, und ein guter Grund, mit einem Hochgefühl aus dem Bett zu springen – was für einen Unterschied vermag da ein Tag zu zeitigen. Lasst uns einen Trend starten.
Sieh der Freude freudig entgegen, wie ein neues Mantra, und gib dem Universum Auftrieb und hebe den Schwung und Elan des Lebens an. Ja, springe aus dem Bett und begrüße freudig, begrüße freudig, lasse nie mehr in der ganzen weiten Welt einen weiteren Tag voller Verdrießlichkeit zu, dich aus dem Bett heraus zu wuchten.
Und ja, lasse nicht mehr bloß einen einzigen Tag voller Zerknirschtheit in der Welt sein. Was für eine liebenswerte Sache. Dies wäre etwas, um darüber zu schwofen, zu hopsen und zu springen!
Wie göttlich wäre es, niemals mehr von irgendwem das Wort „niedergeschlagen“ zu hören zu bekommen. Ah, ja, du kannst ein atemberaubendes Beispiel dafür sein, was Gottes Wille sein kann. Niemals mehr würde sich jemand wie ein kleines Rädchen im Getriebe fühlen.
Eines Tages, da wird jemand schlicht so wie du aufwachen und sich zu seinem Entzücken fragen:
„Was ist denn auch mit dem Gefühl, niedergeschlagen zu sein, geschehen? Erinnerst du dich, dass es ein Mal so gewesen ist? Was ist mit Reue und Sorge geschehen? Was bloß ist mit dem In-Der-Reihe-Stehen für ein Rezept passiert?“
Wow, du könntest außerstande sein, mit dem Hüpfen vor Freude aufzuhören! Du könntest Räder schlagen. Du könntest feiern. Es könnte nicht mehr länger so sein, dass etwas fehlt. Ums Himmels willen, Freude für die Welt! Wer sollte Verzagen und Erzittern vermissen mögen? Lachen würde widerhallen. Glückliche Tage wären erneut hier, und du kannst alle und jede Freude haben, die du dir auf dein Ansinnen hin wünschst.
Sowie Freude direkt vorne vor dir da draußen ist, gäbe es nicht mehr etwas vor dir, was du eher mittelprächtig heißen würdest.
Keiner hätte jemals mehr zu sich selber oder zu einem anderen abermals zu sagen: „Stelle dich aufrecht hin.“
Keiner würde gebückt gehen. Alle Haltung wäre erstklassig! Es gäbe kein Lamentieren.
Falls jeder jede Minute genösse, welche Krankheit würde da je den Himmel verdunkeln?
Langeweile wäre nicht ein vorüberziehender Gedanke.
Wenn du sagst: „Freude der Welt!“, ist es genau das, was du haben könntest.
Es wäre für Leute das Übliche, zum Mond zu fliegen und auf den Sternen zu landen. Freude wäre ein Dauerzustand. Nichts wäre scheußlich und schlecht konzipiert.
Kein einziger würde je aus Problemen herauszukommen haben. In den kommenden Tagen wäre keine Ahnung von Beschwerlichkeiten zu finden. Trouble wäre ein fremdartiges Objekt. Du würdest dich nicht wiederholt am Kopf kratzen und dich über die Idee von Problematischem wundern. Du würdest nicht mehr länger das Konzept des Geknicktseins begreifen.
Es gäbe nichts, das zu gut wäre, um wahr zu sein. Du würdest wissen, dass alles, was du dir deinem Wunsch nach ins Auge fasst, dreifältig eintreffen wird. Du könntest ausschließlich bemerken, dass Freude die deine ist, ganz leicht auf dein Ansuchen hin und augenblicklich.
Wenn du eine Milchflasche fallen ließest, käme es nicht zu einem Verkleckern. Selbst wenn es dabei kleckern würde, würdest du darüber nicht aufschreien.
Liebe wäre in Hülle und Fülle da. Geld würde sich selber vermehren. Kein einziger wäre ohne es. Es gäbe Teilen. Es gäbe keinen Schwarzen Mann. Alles würde verteilt, dabei alles in den Schatten stellend, alles würde geteilt, um die Welt umzuwälzen und Freude sprunghaft ansteigen zu lassen, und – wieso denn nicht?
Heavenletter # 6498 – 10. November 2018 – In a Special Valley Blessed by God
In einem besonderen Tal von Gott gesegnet
Gott redete …
Geliebte, nicht jedes Menschenwesen auf der Erde befindet sich wohl im gleichen Boot wie du, indessen ist jeder wie es scheint in einem Schiff. Es ist so, wie wenn du irgendwo endest und nicht genau weißt, wie du hier gelandet bist, und wieso. Es ist dir überhaupt nicht klar. Es kann sein, du bist soweit du weißt auf dem Trockenen sitzen gelassen geendet. Wenn du doch die Kombination für das Schloss des Lebens in der Hinterhand hättest.
Wie lautet der Punkt, zu dem hin du vorankommst oder zumindest Fortschritte machst? Bist du vornedran, oder noch am Wegesrand? Wenn du doch bloß ein Messgerät bei dir hättest, um dich leiten zu lassen. Wenn du doch bloß wüsstest, wo du stehst oder wo du sitzt oder wo es für dich ernst ist oder wo du dich zum Weiterkommen aufrappelst, derweilen du nicht Bescheid weißt und keine Ahnung davon hast, worauf du hinausläufst.
Manchmal hast du das Gefühl, als begäbest du dich stromaufwärts und langtest nur so weit weg, als sei’s zum Spaß, an. Wer bist du, und was machst du hier, oder existierst du wirklich und wahrhaftig? Was stimmt, und was ist falsch? Was für nachprüfbaren Daten hast du überhaupt? Es könnte sein, du bist ein Schwein in einem Sack, den du aufgegriffen hast, ohne es so recht zu bemerken. Fällst du mitten ins Leben hinein oder mitten ins Nichtshafte?
Voller Glück bist du dir ganz sicher, dass Kräfte etlicher Menschen da sind, welche dir Wunder bedeuten, und dass du weißt, dass du zum Erstaunen gesegnet bist. Du bist der Gesegnete der Gesegneten. Und es ist dir alles wahr und klar. Selbst wenn du dich in einem Kuddelmuddel befindest, weißt du, du bist in einem sonderlichen Tal geborgen, von Gott gesegnet.
Irgendwie, irgendwie hielt Ich an, ergriff dich und machte dich zu einem Segen, daran gibt es keinen Zweifel. In jedem Fall bist du auf übernatürliche Weise in einem Futtertrog gefunden worden.
Oder, du wurdest vielleicht in einem Sandsturm erfasst und weggeweht. Bisweilen ist dir nicht vorrangige Kenntnisnahme entgegengebracht worden. Wie wachtest du auf, als du aufwachtest – rein zufällig? Wie weißt du ohnedies etwas, was du deinem Dafürhalten nach weißt?
So wie die Dinge stehen – du konntest dich auf einem Strauchblatt verfangen haben. Hattest du dich je früher einmal gekannt? Hast du je einen Blick auf dich selber gehabt, oder hast du dir diese ganze Sache in erster Linie irgendwie über den Weg einer Aufs-Geratewohl-Geschichte ausgedacht.
Oder vielleicht bist du im Laufe dieser ganzen nicht-existenten Zeit auf einem Bordstein gesessen, oder bist etwa jemandes Vermerk, den du aufgefunden hast, gewesen, und dachtest, du existierest einem Gedanken in der Zeit gleichend. Dein Geist kann schlechterdings einfach nur zum Spaß im Kreis herumgelaufen sein.
Sprichst du eigentlich, oder bist du eine Tonaufnahme, die du einst mal gehört hast und bei der du der Auffassung warst, du hörtest dich zum ersten Mal wie von Zauberhand? Oder ist Zauber real, und ist Sonstiges nichts? Oder wie solltest du irgendwas wissen mögen, sobald alles verlautbart und getan worden ist?
Selbst auf Zahlen kann man sich nicht verlassen, in deinem Buch ohnehin nicht, auch dann nicht, wenn du tatsächlich Aufzeichnungen, die du auszubalancieren versuchst, machst.
Du könntest vielmehr über Daten und Zahlen ins Stolpern geraten. Du wärest glücklicher, wenn du aus Farben und Sonnenschein, aus schimmerndem Gold oder funkelndem Heliotrop gemacht wärest.
Wie geschieht es mal so eben, dass du mit einem Mal auf den Gedanken an diese ungewöhnlich benannte Farbe namens Heliotrop kommst? Zum Mindesten haben Farben den einen oder anderen Flair an sich, wie allerdings können sich Farben irgendwie von vornherein ebenso ausgiebig nebst einer Baseballplatz-Ziffer merklich machen, wie du dir in deiner Vorstellung von Anfang an selber kenntlich bist? Worum geht es bei alledem, dabei, du seist von vornherein namhaft? Kannst du dich wirklich als du ausweisen und auf du belaufen, unabhängig davon wie sehr du dich darum bemühst?
Heavenletter # 6499 – 11. November 2018 – You Are a Rose Opening before Your Very Eyes
Du bist eine Rose, die sich soeben vor deinen ureigenen Augen öffnet
Gott redete …
Geliebte, du schwörst Mir ewige Treue. Dies begab sich vor langer Zeit. Du bist berufen, und vermagst nicht davon, als Wir Unseren Anfang nahmen, abzugehen. Pferde können dich nicht wegziehen. Wie voll Wir als Eines geeint sind. Dies ist eine magnetische Kraft, von der du nach dem eigentlichen ersten Moment, als Wir anhoben, nicht davonziehen kannst. Dies ist eine großartige Lage, in der du dich befindest. Du bist genau, wo du sein möchtest.
Keinesfalls bist du beschränkt. Du bist ausgeweitet. Dies soll besagen, du folgst dem tiefsten Herzen deiner selbst, was besagen soll, du folgst deinem tiefsten Selbst, Welches Ich, Gott, ist. Du bist wehrlos, sobald du dich anschickst zu erkennen, Wer du bist, Wer du wirklich bist, anstrengungslos, schier unter Freuden. Wie froh Einssein ist, bar des Abschweifens oder Dahinscheidens. Du bist naturgemäß eingestimmt. Du hast ein bemerkenswertes GPS-System bei dir. Du hast es nicht anzuschalten. Es ist an. Was für ein beträchtliches System dir auf Zuruf ist. Du bist gesegnet. Wo du bist, ist, wo du zu sein wünschst, und du bist vollauf mit Mir im Tempo.
Wir können sagen, du bist eine Rose am Aufblühen. Dies bist du aus deinem ganzen Herzen. Dies ist es, Wer du bist. Du hast die Freiheit der Wahl, gleichwohl hast du keine Wahl. Dies ist eine gewaltige Freiheit, freilich, insofern als du ausersehen worden bist. Du hast keine andere Wahl als zu bleiben. Du bist auf dein Zeichen.
Dies ist eine andere Ausdrucksweise dafür – Ich habe dich erwählt, für immer und ewig an Meiner Seite zu sein. Du hast dich genau da verfangen, wo du gerne sein möchtest. Wir können sagen, dass Ich, Gott, ins Schwarze getroffen habe. Nun kennst du das Glück, aus dem du gemacht bist und von dem du nicht abgehen kannst.
Anders ausgedrückt – du hast eine Wahl, und diese eine Wahl ist, in Gottes Diensten zu sein, was nun einmal einfach da, wo du gerne sein möchtest, ist, und genau da, wo du BIST. Du überantwortetest dich Meiner Grünen Au.
Du hast eine nicht-rückzahlbare Summe von einer Milliarde Dollar auf deinem Spezial-Konto. Das Geld kann nicht annulliert werden. Du bist der unbestreitbare rosige Diener Gottes. Du trafst deine Wahl. Du merkst den Glücksfall, sowie du ihn siehst. Nichts vermag dich umzulenken, denn du bist Meinem Willen fest eingebaut, was meint, du bist frei, Mir im Höchsten Sinne zu dienen. Dort möchtest du sein. Du bist in Meinen Diensten. Du möchtest nicht irgendwo sonst sein. Du bist eingebunden und besiegelt.
Du hast zu dienen gewollt. Dies ist deine Berufung. Es gibt nirgendwo sonst für dich, zu sein. Du hast die größte Karriere auf der Welt. Deine Arbeit ist auf der ganzen weiten Welt die nachgefragteste, und du hast den Jackpot geknackt. Dich betreffend gibt es keinen Wettstreit. Du landetest direkt in Meinem Herzen, und hier bist du frei zu verbleiben, du, die allerschönste Nachtigall unter allen. Dies ist deines Herzens Verlangen gewesen, bevor du noch wusstest, wie dein Verlangen zu heißen ist. Wir können es Mein Verlangen nennen.
Du erhobst Anspruch auf Mein Herz als dein ureigenes. Ich hüpfte vor Freude, dir Mein Herz als dein ureigenes einzuräumen. Dein Anspruch war unverfälscht. Ich räumte dir es ohne Weiteres ein. Hier nun sind Wir! Das Universum lächelt. Die Engelsboten singen. Das Leben ist gut. Was gibt es da mehr zu sagen?
Ich ausersah dich. Du wähltest das Einssein von Mir. Wir haben einander Unser Zutrauen beteuert. Alles ist gut und wird immer gut sein. Unser Eines Geschick fand sich selbst, fand Uns kraft Unserer Huld gemeinsam vor, und doch ist dem Einssein noch Beträchtlicheres und Höheres, dass selbiges, ebenso leichtlich wie ein glänzender roter Apfel vom Baum herabfällt, herangezogen werden wird.
Heavenletter # 6500 – 12. November 2018 – Caught Up in the Light of God
Verfangen im Lichte Gottes
Gott redete …
Geliebte, Wir können die Erde eine Terrasse heißen, auf der Wir zu jeder Tages-, Morgen- oder Abendzeit oder gar mitten in der Nacht sitzen. Ungeachtet der wie immer gearteten Einsamkeit, in die du dich etwa verhakt hast, niemals sind du und Ich einen Abstand, der einen Schlagschatten wert ist, weit auseinander. Wir sind für einander gemacht. Wir treten zusammen und erheben Anspruch auf Unser Geeintes Einssein Nach Unseres Einen Herzens Lust.
Ich wollte es niemals anders, ebenso wenig du, sobald du zur Sache kommst. Weswegen solltest es anders haben mögen? Vergeude dein Herz nicht in einem ‚Ehe-man-auf-drei-zählen-kann-Augenblick-lang‘ an eingebildeter Distanz vom Einssein. Dies kann bloß ein Metzgersgang sein, bei dem derartiges endet.
Wir sind in ein jedes andere Seinswesen niedergelassen, und immerfort werden Wir Eins sein. Lasst Uns Unseren Schwur leben. Wir sind nahe, und nahe wollen Wir sein. Im Einssein sind Wir gegründet. Dank Göttlichen Rechts ist Unser Einssein für Alle, die nahe kommen, verknüpft.
Es kann unterschiedliche verwobene Wege geben, dem hingegen den Einen Weg, den Wir bereits begehen.
Geliebte, Wir haben die Hitparade gewonnen. Ja, Ein Geeintes Einssein für immer und ewig. Die Tat ist vollbracht. Es gilt bloß fortzusetzen, zu sein, wie Wir sind. Wir sind Eins in Einem und begierig, zum Entzücken des Einsseins im Einssein fortzuwähren. Wir sind angelegt, Geeint zu sein. Wir waren immer vorgenommen, Wir waren ununterbrochen bestimmt, Eins zu sein, so wie Wir sind. An der Stelle ist nichts Überraschendes. Wir sind, wie Wir bestimmt sind, zu sein. Wir sind in einer goldenen Gänseblümchenwiese, und die Sonne scheint auf Uns als Eines.
Wir schafften die Hitparade. Einssein existiert. Wir sind in einem stattlichen Umzug, auf Unsere Anfrage hin. Wir sind leichten Herzens und tiefen Seiens. Wir sind Ein Herz und Ein Seien.
Wir sind zu einem Festessen gekommen. Wir umarmen Uns. Wir versammeln Uns und kennen, mit Wem Wir zusammentreffen. Einssein trifft auf Einssein und Einssein erkennt das Ertönen einer Himmlischen Glocke wieder.
Einssein gehört bekanntgemacht. Heilig sind Wir als Eins. Derzeit ruhen deine Augen wohl eher nicht direkt auf dem Einssein des Einsseins. Wir reden soeben nicht über eine „Was wäre denn, wenn es sein könnte“-Situation. Dies hier ist eine Unbedingtheit, ob du nun dein Selbst schon für golden betrachtest, oder nicht. Wahrheit ist Unser gewaltiger Glücksfall, und, erteile mithin dem, was du derzeit eher als eine Theorie siehst, eine Zusage. Tatsache ist, Wir sind ewig Eins jetzt und heute.
Du und Ich scheinen einander nicht mehr länger gegenüber zu sitzen, wie es der Ausdruck „vor Gott“ andeutet. Du bist nicht Mir gegenüber, noch auch trottest du hinter Mir her. Wir sind unzertrennlich synchron. Selbst dann wenn du Mich glatt für bare Münze zu nehmen hast, nimm Mich ganz für bare Münze. Ergreife jetzt Meine Hand.
Du wirst wohl nach wie vor meinen, du und Ich seien von unterschiedlicher Gattung. Zum allergrößten Teil – dem gemäß wie deine Gedanken sind, sind die Dinge. Du erblickst wohl noch nicht die Krone, die du trägst, dennoch, du wirst sie sehen. Dies Merkliche ist dicht bei dir, so nahe wie gerade mal um die Ecke.
Wir können sagen, dass du, so flink wie ein Fingerschnippen, in dem Licht Gottes aufgeholt sein, und dass du ein für alle Mal erkennen wirst, in Wessen Bilde du gemacht bist.
Hinsichtlich Sprache hat das Wort ‚Bild‘ einen Bezug zum Kopieren. Du bist nicht ein Kohledurchschlag. Ich meine, Wir können sagen, dass du jetzt wie ein Tee bist, der am Ziehen ist. Geliebte, Wir sind Äpfel vom selben Baum. Dies ist nicht zu gut, um wahr zu sein. Du hast einfach noch nicht, bis jetzt noch nicht, zu dir selber aufgeschlossen. Du trägst eher ein verkehrtes Bild bei dir. Dies wird schlichtweg nicht lange dauern, Geliebte. Du wirst ihm entwachsen.
Heavenletter # 6501 – 13. November 2018 – When You Love
Sowie du liebst
Gott redete …
Geliebte, lasst Uns zu einigen unter den guten altväterischen Kindheits-Redensarten zurückkommen, welche für das Leben auf der Erde Gutes sprechen.
Sprüche wie: Falls du nicht etwas Schönes sagen kannst, dann sage gar nichts. Dem Ich hinzufügen möchte: Wenn du vorhast, über deine Freunde zu reden, solange sie nicht anwesend sind, dann rede über sie in derselben Weise, wie wenn sie da sind, anderenfalls schweige.
Etliche Sprüche sind scharf geschnitten, derweilen etliche offen für Deutung sind.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Es kann freilich sein, dass du dich selber nicht hinreichend liebst, was denn dann?
Sprich die Wahrheit. Viele Menschen mögen eher die Wahrheit nicht hören. Und wie weißt du, dass die Wahrheit gefunden hast?
Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Einige Redensarten scheinen fadenscheinig und hauchdünn.
Du kannst dir einige neue ausdenken. Hier eine:
Was für eine Labsal. Nicht jeder ist wunderlich.
Segne die Welt. Wünsche alles Gute. Liebe deinen Feind.
Gewiss doch, sofern du liebtest, wie kommt es dann, dass du einen Feind hast?
Etliche Redensarten sind allzu oberflächlich. Drei sind einer zu viel.
Einige Sprüche möchtest du nicht hören.
Die Welt ist relativ, überhaupt. Des einen Freud ist des anderen Leid.
Sage offen, was du meinst. Verhalte dich ruhig. Sage, was du denkst.
Werde dir schlüssig, sei freilich geneigt, flexibel zu sein. Wandel ist der Name der Partie.
Sei uneigennützig, habe allerdings desgleichen Mitempfinden für deine Bedürfnisse.
Lüge dir nicht in die eigene Tasche.
Arbeite schwer, aber nicht zu schwer.
Sei gewissenhaft, aber nicht allzu gewissenhaft.
Wie weißt du, dass du dicht an der Wahrheit dran bist? Wie kannst du dir so sicher sein?
Man hat gesagt, alles sei bekannt, und der Arglose wisse es unter allen am Besten.
Mache dir keine Sorgen. Sei glücklich! Sei simpel. Schaue dir das Himmelsblau an. Lasse Komplexität weg. Das Leben hat dich nicht herunterzufahren.
Leben ist schier Leben. Leben ist heute hier und morgen vorüber.
Es gibt keine Zeit und keinen Raum, indessen fühlst du dich in Zeit und Raum in der Schwebe gehalten. Dass du dich in der Schwebe gehalten fühlst, erwächst aus der selbigen Nicht-Existenz von Zeit und Raum.
Tanze Walzer auf deinem Weg zum Himmel. Irgendwo über dem Regenbogen … Es war einmal ein weit entferntes Land … Bist du wirklich hier, oder ist dies ein Traum, in dem du bist? Es kommt einem wie ein Traum vor, was freilich kümmerst du dich darum? Du kannst ausschließlich im Leben sein …
Leben hat nicht eine große Sache zu sein. Es geht überall um dich herum weiter. Leben ist leicht erhältlich. Leben ist dir ausgehändigt. Du hast eine Unmenge Leben, um davon auszuwählen. Suche dir eine größere Auswahl aus. Leben ist auf Nachfrage hin. Leben ist zudem ob Gebens. Leben ist. Lasse ein Lied in deinem Herzen sein. Worüber reden Wir überhaupt? Sowie alles verlautet oder getan ist, wer hört soeben zu? Wann ist etwas gesagt oder getan?
Kannst du vom Haken weg?
Leben ist wohl dir zu Diensten. Du bist ebenso zu des Lebens Diensten. Springe hinein. Das Leben auf Erden ist nicht für immer. Sei so das Beste, wie du sein kannst, rechne freilich nicht auf dem Erdenschiff mit Perfektion. Es gibt großartigeres Leben denn das Leben auf Erden, möchtest du das nicht auch sagen?
Haben Dichtungen zu enden? Wie steht es dahingehend bei Zeit, bei Kurzatmigkeit, und bei Heil dem König?
Der eine Tag scheint lange, und ein anderer scheint kurz oder allzu kurz.
Du bist für immerfort gewesen, und auf keinen Fall lange genug.
Du magst das Gefühl haben, du seist spät hierher gelangt. Wo werden für alle Fälle die Strichlisten geführt? Wieso etwas auf Lager nehmen?
Ob der Länge oder ob der Kürze – sei wider Wandel offen. Anderenfalls hältst du dich selber gefangen. Um alles was du weißt – es scheint, du bist irgendwo um der alten Zeiten willen an den Daumen festgebunden, und hast nicht zusammengebunden zu bleiben.
Mein neuer Lieblings-Spruch für dich zum Übernehmen lautet:
„Halte mit Liebe Schritt! Oder, übersteige das Leben tout de suite!“
Heavenletter # 6502 – 14. November 2018 – „Wondrous strange …“
„Erstaunlich seltsam …“
Gott redete …
Geliebte, Wir entspringen einer Spirale. Mir ist es, dein Rückgrat ähnelt einer Spirale. Woraus sind Spiralen anderes gemacht, denn aus zusammenhängenden Kreisen, die sich aufspulen oder abspulen? Spiralen sind biegsam und springen auf. Meine Kinder haben Freude am Abfedern. Wo, falls denn überhaupt irgendwo, schleudert die Natur flache rechte Winkel herum?
Die Natur hat wie es scheint gewiss so ihre eigenen Ideen, an die du dich gewöhnst und die du befürwortest. Du liebst Landschaften der Natur, und du liebst Farbe. Ab und zu bewunderst du eine eintönige Landschaft kolossal, gleichsam als ob deren Ungewöhnlichkeit zu deiner Seele spräche.
Du hast es gerne, auf dem Eis Schlittschuh zu fahren. Zu deinem Entzücken wird Eis zu einer Eislaufhalle. Manchmal musst du tatsächlich glauben, Ich neckte dich!
Wie kann das Universum auf dem gleichen Planeten dermaßen abwechslungsreich sein? Es gibt Wüsten in Arabien und Fjorde in Norwegen und Schneeländer, wo Schnee niemals schmilzt.
In diesem Land namens Erde, wie kann sich da jemand langweilen?
Wie kann in einem Land, wo die Sonne scheint und wo Überraschungen Oberwasser haben, irgendein Tag Routine sein? Nichtsdestotrotz hast du deine Wahl, und, bist du frei, anders zu sehen. Manchmal bist du verrückt nach der Idee, zum Schlaf zurückzukehren. Gleichzeitig gibt es Nächte, wann du die ganze Nacht aufbleiben könntest. Unabhängig davon, alles ist gut. Alles hat nicht so zu sein, wie erwartet. Nun, natürlich bietet die Erschaffene Welt auf der Erde derart viel Mannigfaltigkeit und Auen, die noch nicht entdeckt worden sind.
Es gibt Tage, wann du einfach gen Osten gehen könntest, ebenso in jede andere Richtung oder in nichts Standardmäßiges. Selbstverständlich möchtest du gerne die Treppe zum Himmel hinaufgehen, wenn du bloß einen Hinweis darauf hättest. Du hast davon gehört, eines Tages werdest du fliegen. Was werden dann die Vögel tun? Dir Gesellschaft leisten, vielleicht, und dir ergötzlich singen?
Sag Mir, was ist nicht möglich, derweilen nichts unmöglich ist? Du bist dir nicht sicher, ob du auf Luft gehen möchtest. Du hast versucht, auf deinen Händen zu laufen. Du machst bei einer Menge Dingen mit, und bist wohl zudem breitgefächerter, als du echt sein möchtest.
Einige Leute sind bei Frostwetter in einem Teich geschwommen und sprechen davon, sie hätten es belebend gefunden.
Die Idee, dass der Lahme gehen wird, hat auf dich eine große Anziehungskraft.
Eine Seele, ohne in einem Leib festgesetzt zu sein, besitzt einen Reiz. Faktisch ist es so, auf der Erde ersichtlich an deinen Leib festgemacht sein scheint die einzige Möglichkeit zu sein, lebendig zu bleiben.
So deutlich wie dein Puls gefühlt werden kann – dies zeigt nicht dauernd an, dass du wahrlich am Leben bist, und dass du in jedem gegebenen Augenblick vom Leben fasziniert bist. Wie kann dies sein, unterdessen ein derartiges Festmahl in der ganzen weiten weiten Welt statthat? Du magst zu allen Ländern in der Welt gereist sein, und nach wie vor hast du es alles noch nicht anfänglich zu sehen bekommen, oder bist dir nicht im Klaren, was es für einen Unterschied für dich ergibt. Ja, du lebst und du liebst, indessen ebben gar tolle Reisen und andere Begebenheiten ab.
Praktisch gesprochen, du betrittst ein Schiff, und kommst von einem Schiff herunter. Du schiffst dich ein und du schiffst aus. Ja, du kannst zum gleichen Schiff zurückkehren, allerdings kannst du nicht so recht wieder dorthin zurückgelangen, wo du einst warst.
Diese Realität, verbannt einzig und allein zur Welt-Wirklichkeit, hat beträchtlichere Grenzen, denn logische schlüssige Realität.
„Erstaunlich fremdartig … es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, denn deine Philosophie bedacht hat, Horatio …“, sprach Hamlet.
Und Babes in Toyland singen jene Worte:
„Spielzeugland, Spielzeugland,
Mystisches zauberisches Spielzeugland,
Sowie du einmal dessen Grenzen überschreitest,
Vermagst du niemals mehr zurückzukehren …“
Heavenletter # 6503 – 15. November 2018 – In a New Way
Auf eine neue Weise
Gott redete …
Geliebte, du möchtest nicht immer für neuen Rat durchlässig sein. Du kannst durchaus turbulent eigenständig sein, und doch, gleichzeitig ist es so – heftig unabhängig sein kann durchaus stramm danach aussehen, heftig abhängig zu sein, und – außerstande zu sein, die Prämissen los zu lassen, woher du kommst.
Von Zeit zu Zeit verfehlst du, auf die eine oder andere Weise, den Punkt. Es gibt Zeiträume, wann du zurückblickst, und da fragst du dich, ob du wohl zu einem Ratschlag, zu dem du „Nein“ gesagt hattest, „Ja“ gesagt hattest.
Es gibt ein oder zwei Zeiträume, als du dir an den Kopf geschlagen und bereut hast, deine Ohren nicht aufgemacht zu haben. Oder erinnerst du dich einer oder zweier Zeiträume, als du den einen oder anderen Rat befolgtest, den du jetzt blitzschnell zurückreichen würdest?
In beiden Fällen, da schiltst du mit dir selber.
Missgriffe werden im Leben begangen. Es ist in der Welt im Großen sicher, die Aussage zu treffen, dass keiner immer richtig liegt, einerlei wie sehr er dies gerne wähnt.
Auf lange Sicht bist du im Leben unbezwinglich. Auf kurze Sicht hast du nicht immer genau recht. Du wirst nicht immer derart allwissend sein, wie du gerne meinst. Du bist nicht immer unfehlbar.
Geliebte, wisse dies: Deine angejahrten Denkweisen können dann und wann etliches Aufschütteln nötig haben. Deiner Sache treu bleiben – da ist etwas dran. Immer auf dem verharren, wie du bist, kann dich dazu verurteilen, mit den gleichen Blockaden zusammenzubleiben, die dich bereits allzu lange blockiert haben. Wenn du darauf bestehst, fußend auf einer Position, von der du wie es scheint unfähig bist abzuweichen, von der, recht zu haben, dann bestehst du darauf, das Leben gleich bleiben zu lassen, wie es über einen längeren Zeitraum, denn du dich entsinnen kannst, gewesen ist. Dies ist dein Leben. Vielleicht bist du bewandert geworden darin, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen.
Du erschaffst den Lauf deines Lebens. Sofern in deinem Leben etwas nachzugeben hat, dann ist dies recht wahrscheinlich in deinem Denken das angesagte.
Eine Prämisse von dir darüber, wie du im Leben zu beharren habest, ändern macht dich nicht zu einem Luftikus. Es mag bedeuten, dass du gereift bist, einen Gesichtspunkt zu sehen, den du zuvor nicht gesehen hast. Etwas befindet sich unversehens vor deinen Augen, und du siehst es nicht.
Sofern du dir sicher bist, dass deine Sicht der Dinge, so wie sie ist, absolut recht zu sein hat, weigerst du dich wohl, neue Möglichkeiten zu sehen. Etwas ist schief. Einer einzelnen Sichtweise verhaftet sein kann sich als deine Weigerung erweisen, eine neue Sicht hereinzulassen. Was könntest du in deinem Leben ändern mögen, damit du dazu gelangst, deine Scheuklappen davor zu entfernen? Was könntest du ändern, falls du es vermochtest? Stets im Recht sein ist ein Verweigerer, ist ein Verschieber hoffend auf bessere Konditionen, einer, der nicht laufend ins Gewicht fällt.
Tatsache ist, du sagst, es sei tugendhaft von dir, die Dinge so zu machen, wie du sie immer getan hast, weil du dich nicht einen Zentimeter rühren magst. Falls dir dein Leben, so wie es ist, nicht das liebste ist, dann obliegt es dir, eine neue Weise in den Blick zu nehmen. Vielleicht möchtest du einige deiner Fenster putzen.
Was freilich wäre, wenn du dich einen Zentimeter weit rühren könntest, was für neues Licht könnte dann genau in dein Leben eintreten, um dich mit größerem Glück zu beglücken, als du derzeit erlebst?
Ich halte dich nicht, wo du bist, wer dann hält dich unentwegt in Hörigkeit?
Kann es sein, dass du, der du dich so sehr um andere kümmerst, der Beklagte und Täter bist?
Sieh auf eine neue Weise. Bewege dich in neuer Weise. Tue etwas auf eine neue Art, und dein Leben wird sich selber verwandeln.
Sofern du dir sehnlich in deinem Leben eine andere Richtung wünschst, dann lasse, und sei es bloß ein einziges Muster, los, bei dem du beharrst, es so zu behalten, wie es ist. Das ist keine Hexerei. Was bringt dich auf den Gedanken, du habest mit aller Macht festzuhalten?
Hallo! Das Leben hienieden handelt von Wandel.
Heavenletter # 6504 – 16. November 2018 – Bless Instead
Segne stattdessen
Gott redete …
Geliebte, es existiert ein leichter Weg, auf dem du helfen kannst, die Welt Unserer Träume zuwege zu bringen. Je mehr Bürger der Welt dies tun, umso fröhlicher. Es gibt einen simplen Weg, bei der Erleuchtung eines jeden Menschenwesens auf Erden Blockaden zu beseitigen. Ich bin verwundert, dass du dies nicht bereits mitgekriegt hast. Vielleicht hast du nicht hingeschaut.
Es kann nicht sein, dass du dich zurücksetzt und auf Mich wartest, die Welt vor deinen ureigenen Augen zu verwandeln. Du hast nicht ungeduldig auf Mich gewartet, oder, hast du das? Hast du vielleicht still zu dir selber gesprochen: „Lasse Gott die Welt in Ordnung bringen.“
Es hämmert auf Mich ein, weswegen du nicht aus dir selber heraus mit Meiner Methode warm geworden bist. Ich möchte dich gerne kopfüber herumturnen sehen. Eventuell möchtest du spritzig herumpesen und Aufgeregtheit. Eine dramatischere Methode wie etwa Gefechte und frappante Triumphe, welche einen donnernden Trommelschlag bei sich haben. Marschkapellen bieten zündende Fanfarenstöße!
Ich bestätige: Ja, hier ist etwas Kraftvolleres, den Versen der Schlachthymne der Republik gleich, welche dein Blut anregen, welche dich gierig auf den Kampf machen. Schlacht ist Krieg, Geliebte. Krieg scheint patriotisch. Hingegen ist Krieg zudem mit Schmerz und Blutvergießen befrachtet und Wohlwollen gegenläufig.
Wenn du darüber nachdenkst – wer bei gutem Verstand sollte zu der Frontlinie hinrennen mögen, um sein Leben in Dienst nehmen zu lassen und um Kriegeführen zu verfechten, außer, es war zu Schlachtgeschrei gekommen, und ein junges Herz, ein junger Verstand und eine junge Seele sind zu einer Glut aufgepeitscht worden, bevor der junge Mensch Krieg gut fände, so lange, bis er es nicht mehr tut. Jeder mag die Vorstellung, ein Held zu sein.
Die Schlachthymne der Republik ist ein Beispiel eines Liedes, welches dich anregen kann, dein Land zu beschützen. Ich habe hier soeben den Schlachtruf der Republik mit eingeschlossen. Diese Hymne kann dich dazu führen, an das Tugendhafte von Krieg zu glauben. Ich befragte Mich Selbst. Kann eine Hymne fürwahr dermaßen militaristisch sein?
Sie spricht von dem Zorn Gottes, als sei Zorn eine gloriose Sache. Als es darauf ankam, beschied Ich, den Aufruf zur Waffe auszulassen. Ich führe hier jetzt ausschließlich den Chor an, welcher Meine Sprache spricht:
Der Chor der Schlachthymne der Republik:
Natürlich, Meine Art ist der Weg des Friedens. Er ist schön.
Meine Art wird keine Schlagzeilen schaffen – niemals auf der Frontseite. Meine Art ist einfach allzu gewöhnlich und bedarf deinerseits eines täglichen Durchziehens, und du bekommst keinen spektakulären Applaus oder irgendeine spezielle Anerkennung.
Tra la la! Hier mein Weg: Geliebte, von diesem Tag an, beschwere dich nicht ein einziges Mal mehr. Beanstande nichts, nicht einmal das Wetter.
Das Wetter ist Gottes Gabe an dich, ob dir nun das Wetter eines Tages lieber ist, oder nicht.
Let it rain, let it rain,
Let it rain down on me
Let it rain, let it rain
Let it rain rain rain
Ich, Gott, sage dir: Beschwere dich nicht. Setze einfach damit aus. Beschwere dich nicht über einen Lehrer, nicht über einen Freund, nicht über dich. Komme wider dies weiter.
Falls du die Welt erheben möchtest, komme von einer hohen Schwingung her. Kritisieren, einerlei wie elegant, zieht dich und zieht die ganze Welt herunter.
Beseitige Beanstandung vom Antlitz der Erde, und die Welt steigt empor, und du hellst eine erleuchtete Welt auf.
Segne stattdessen. Sei dessen eingedenk.
Heavenletter # 6505 – 17. November 2018 – Open Your Eyes
Mache deine Augen auf
Gott redete …
Geliebte, es ist nicht so, dass du einfach deine Sicht ausweitest. Es ist nicht einfach so, dass du einen anderen Blick, als du gegenwärtig siehst, einnimmst. Sofern du dein Leben verwandeln möchtest, musst du dich wandeln. Wenn durchgängig dein Leben nicht so ist, wie es dir vollauf lieb ist, hast du dies zu ändern. Du neigst dazu, dich zu stutzen. Es gibt kein Ungeschoren-Davonkommen dabei, wie du dich gegenwärtig siehst, egal wie eingeschränkt oder wie unbeschränkt deine Sicht ist. Da ist etwas, was du in deiner Landschaft zu ändern hast. Du hast einen blinden Fleck. Ändere einen Gedanken oder zwei.
Du bemerkst dies leichthin in Anderen, wiewohl hängst du der Auffassung an, du seist von außenher hintergangen worden.
Es ist etwas in deinem Denken – trotz dem, wie realistisch du zu sein glaubst -, was dichtgemacht ist. Du bist festgeleimt, daran wie du es immer gesehen hast. Offen gesagt, die meisten Meiner Kinder sind sich sicher, sie seien von außenher abgelehnt worden. Ihr seht nicht, was ihr seht.
Einer der erheblichsten Fehlgriffe – und praktisch jeder hat den gleichen Irrtum, selbstverständlich in unterschiedlichem Aufzug, an sich – ist der, du siehst dich als die Ausnahme, so, als hättest du bereits alles unter den Augen, was es zu sehen gibt, ist der, dass deine Sicht in deinen Umständen die einzig richtige sei. Natürlich klammerst du dich daran, da du es so andauernd gesehen hast. Es ist leicht zu sehen, wie Andere so ohne Weiteres falsch liegen und die Irrungen ihrer Wege nicht erkennen – nicht aber du! Nicht du, unterdessen du deine eigenen Wollmäuse nicht bemerkst.
Sieh weiter hinaus und breiter als du derzeit siehst. Versuche es mal. Warte nicht länger. Bewahre dich vor der Gegenwehr dagegen, was Hemmnisse aus deinem Leben fortschaffen wird, dann in dem Fall, dass du dies einsehen und zugeben würdest.
Nimm dies nicht so, als bedeute es, dass dir, wenn du bloß deine Augen aufmachtest, augenblickliches Gelingen zugesagt würde. Du kannst unter Umständen auf Anhieb wohltuenden Wandel zugestellt bekommen, oder nicht. Ich verspreche dir nicht aufsehenerregenden Erfolg. Noch auch hast du zu meinen, dir sei er geschuldet. Versprich dir selber, dich davon, woran du geheftet bist, zu lösen. Es ist für dich nicht so leicht, deine lange-behaltenen Anschauungen beiseite zu legen, sie sind freilich nicht dein Rückgrat. Womöglich sind sie dein Verfall.
Du wirst sehen, wie sich neue Einsichten in deinem Herzen einstellen werden. Eine neue Dämmerung wird anheben. Es kann durchaus sein, du bist allererste Sahne. Du kommst einem vielleicht wie ein neues Wunderwerk vor. Ein einziger Umschwung darin, wie du siehst, und – dein Leben ist verwandelt.
Du kannst dich selber überrumpeln. Gib der Möglichkeit von Beträchtlicherem, denn du dir bislang eingeräumt hast, statt. Lasse Raum für mehr. Was kannst du plötzlich zu deinen Füßen sehen?
Geliebte, ändere dein Denken, und – dein Leben wird sich ändern. Es hat nicht alles auf ein Mal zu sein. Du hast mehr zum Hereinlassen. Sei dem Universum dankbar. Danke Gott gar für kleinere Gefälligkeiten. Du wirst große Wandlungen in deinem Leben zu sehen bekommen, sobald du sie nicht blockierst.
Das gesamte Leben geht nicht darum, was dir zu deinen Füßen geworfen wird. Du kannst auch zu den Äpfeln hochoben an der Krone des Baumes langen. Was du auch tust, lasse dich nicht in der Rolle eines Märtyrers gelten. Bemitleide dich nicht selber. Bist du in ungefähr dort, beim portionierenden Zuteilen an dich selber, anzutreffen gewesen? Tue das nicht. Lasse deine Gedanken das Motto befolgen: Was mehr kann ich stattgeben hereinzukommen? Tue das. Gib mehr an dich selber. Denke mehr in dem Sinne, was du möchtest. An der Stelle ist dein Startpunkt.
Heavenletter # 6506 – 18. November 2018 – Come Closer to What You Want
Komme näher an das, was du möchtest, heran
Gott redete …
Geliebte, dermaßen viele Du Sollst Nicht übermittle Ich euch. Drehe so viele Du Sollst Nicht um zu Du Sollst wie du es eben kannst. Das ist das Ticket.
Kürzlich nannte Ich – Du Sollst Nicht Vorwürfe Machen, Du Sollst Dich Nicht Beklagen, Du Sollst Dich Nicht Selber Bemitleiden, Du Sollst Deinen Geist Für Neue Denkweisen Öffnen, das meint, sofern du Areale deines Lebens wachsen sehen möchtest, Du Sollst Offen Sein, nicht verschlossen, Du Sollst Dafür Sorgen, dass du deinen Geist und dein Herz und demzufolge dein Leben öffnest.
Du Sollst Deine Augen Öffnen und mithin dir mehr Segnungen verleihen. Du sollst mit Geld großherzig sein und gar für dich selber Geld verausgaben. Hebe an zu denken, dass du es wert bist, Geld für dich aufzuwenden. Tendenziell ist es bei dir so, dass du mehr wert bist, denn du dich deiner Meinung nach derzeit für wert befindest. Nimm einen neuen Blick ein, einen Blick aus der Schleife heraus, in der du deinem Dafürhalten nach gewesen bist.
Vielleicht brauchst du dein Haus nicht selber anzustreichen. Vielleicht verdienst du es, jemanden anzuheuern, der für dich diese Arbeit tut. Tue neue Pfade auf. Du mögest mit deinem Geld nicht flatternd und ungebunden sein, allerdings kann es Zeit für dich sein, einiges Geld für deine Zeit und für dein Wohlempfinden in die Hand zu nehmen und hinzulegen.
Achte, dass du nicht ob einer Denkgepflogenheit knauserig bist. Dein Geld ist dein Geld. Dein Geld ist es wert, es für dich aufzuwenden, und nicht, dass du beliebig wie auf Automatik an den Zügeln ziehst, um dich vom Verausgaben dafür, was an und für sich innerhalb deiner Reichweite ist, abzuhalten.
Bist du stolz, ein Pfennigfuchser zu sein? Es kann ohne Weiteres sein, dass du nicht bis zum Extrem zu gehen hast. Selbstverständlich ist es, wie es in der Welt darum steht, dein Geld. Deinem Empfinden nach hältst du es für begründet, es für eine Sache, die du als Notwendigkeit betrachtest, und für eine andere, die deiner Auffassung nach luxuriös ist, auszugeben – selbst dann, wenn die innerhalb deiner Möglichkeiten angesiedelten Ausgaben deinem Leben ohne Weiteres Nutzen einfahren werden. Du neigst wohl dazu, deine Wahl allzuoft auf einer Gewohnheit des Denkens fußen zu lassen. Dein Entscheid am heutigen Tag wird vielleicht einem langen Pfad voller Knauserigkeit dir selber gegenüber Folge leisten. Vielleicht magst du es einfach nicht, Geld auszugeben, sofern du es nicht auszugeben hast.
Wer sagt denn, du habest nicht Dollars für dein Wohlergehen auszugeben? Ein karger Großvater?
Ich trage dir nicht an, ein Verschwender zu sein. Ich sage dir ebenfalls nicht, dass du dich dauernd vorbeizuzwängen und hart zu dir selber zu sein hast. Geliebte, du hast nicht das Gefühl zu haben, du befändest dich an der Kante eines finanziellen Kliffs. Ganz bestimmt bist du nicht jemand, der die Gewohnheit an sich hat, sich übermäßig zu verausgaben. Betrachte dich alsdann als einen Gast und sei dir selber gegenüber großzügig.
Es gibt in etlichen Ländern von Armut geplagte Menschen, die immer mal wieder einen Gast verköstigen, derweil dies bedeutet, dass der Haushaltsvorstand und seine ganze Familie an dem Abend selber nichts zu sich nehmen werden. Anerkenne ein ureigenstes Begehren, zu geben – selbst an dich.
Freigiebigkeit ist ein offenkundiger Brauch in einem von Hunger beherrschten Land, in dem die einen oder anderen Menschen leben. Geliebte, du bist nicht an den Bettelstab gebracht. Dich wird ein Ausbruch von Großherzigkeit nicht reuen. In jenem Land, in dem sie leben, gibt es womöglich so viele, die schlechter dran sind als sie. Deren Überlieferung hält eine starke Sitte inne, ihre Brüder und Schwestern zu lieben wie sich selbst.
In deren Land, in dem sie leben, kommt selbstverständlich derjenige, der mit Nahrung knapp dran ist, von seinem eigenen inwendigen Willen, zu dienen, her. Er versucht nicht, auf jemanden einen Eindruck zu machen. Er kommt von seinem Verlangen her, mit ganzem Herzen zu Diensten zu sein, und nicht obendrein daher, sich selber zu beeindrucken. Er kann an der Stelle nicht anders. Er kann seine Augen nicht blenden. Etliche sind vielleicht dazu imstande, nicht aber er. Er versucht nicht, ein Held zu sein. Minderes vermag er nicht. Sein Herz ist erfreut, dass er das hat, was er geben kann, egal um wie wenig es sich dabei handelt.
Tue dich dir selber auf, Geliebte. Sei ebenfalls zu dir selber liebenswürdig. Lockere deine Herzensschnüre für dich selber. Dein Land befindet sich unter Umständen soeben in einer Wirtschaftskrise – du allerdings hast dich nicht in einer Niedergeschlagenheit zu befinden.
Heavenletter # 6507 – 19. November 2018 – Beyond Daily Life
Jenseits des täglichen Lebens
Gott redete …
Geliebte, mache das Leben für dich, für alle, die in deiner Nähe sind, leicht, wie auch für jene, über die verlautbart wird, sie seien in Zeit und Raum weit weg von dir, derweilen keines von beiden existiert, ausgenommen in der trughaften Illusion. Selbstverständlich kann einem das Illusionäre ausschließlich so vorkommen, als könne es erblickt werden, anderenfalls wäre es ja nicht Illusion.
Persönlich und oberflächlich scheinst du, als seist du in einem Leib, zu existieren. In irdischen Begriffen vermagst du das, was am wenigsten unersichtlich ist, wie etwa die Seele, nicht mit Feder und Tinte abzuzeichnen.
Nichtsdestotrotz werden Seelen Unendlich verspürt und Unendlich bemerkt, dass sie wahrhaftig sind. Sehr kleine Kinder, die soeben sprechen lernen, haben ein Ehrfurchtsempfinden, sobald sie das Wort Gott hören, gleichsam, als könnten sie sagen, das Wort Gott verdiene großgeschrieben zu werden. Kinder erfassen ebenfalls die Bedeutung des Wortes Tod, so wie es auf der Erde gedacht wird.
Auch ihr begreift, dass alle Menschenwesen die eine Welt und den Himmel gemein haben, die Erde, die Luft, den Boden und das Wasser, gleichsam, als ob die Erde, das Licht, als ob die Elemente, der Himmel selber, die Mittel-Erde und die Sonne, der Mond und die Sterne – gleichsam als sei alles Endloses Weites Unermessliches Bewusstsein, und dass ihr vor alledem freudig anerkennend kurz den Hut antippt. Wie erfasst ihr dies, ohne die Worte, in denen es zu sagen ist? Ihr erfasst es einfach. Ihr kriegt es mit.
In der gleichen Weise klingt es euch insgesamt glaubhaft, dass alle Seinswesen Träumer und Sucher sind, und dass alle darauf aus sind, sich zusammenzutun und ihre Einheit mit Gott anzuerkennen, und all das zuzugeben, was das Leben in deinem Gewahren der Seele umfasst, ebenso dein eingeborenes Verlangen, großartig zu sein und Alle anzusetzen, erheblich zu sein, bis zur Höhe des Himmels zu langen, desgleichen durch Gott anerkannt zu werden und Gott in allem zu bemerken, sich bei Gottes Hand einzuhaken, und von Gott gesegnet zu sein, und einzusehen, dass alle Männer und Frauen göttlich vereint sind als Brüder und Schwestern, welche eine Familie und eine Endlose Liebe teilen.
Wofür bist du hienieden, wenn nicht, um Freude zu wecken und um jedem Herzen Freude zuzustellen, welches du gesegnet bist zu berühren? Jedes Herz, auf das du stößt, dem du bestimmt bist, ihm zu begegnen, so wie die Sonne auf den Tag stößt. Liefere den Himmel und die Sonne einander zu. Schätze das Herz, das Herz.
Das Herz ist die Flamme. Der Geist ist ein Buchhalter.
Dein Herz ist hier, um dem Herzen einen Beweggrund fürs Sein zu übermitteln. Das Herz ist, in Unserem Falle, metaphorisch. Ein großes Herz und große Augen, das Licht des Lebens haben Ein Universum Uns zur Hand.
Und Musik, Musik, Musik, und Tanz und Tanz. Schlage die Trommeln. Was für eine Majestät ist diese Welt, in der Wir leben. Die Welt ist größer, als du ihr zubilligst und zugutehältst, ihrer Fehlwahrnehmungen und Streitigkeiten und anderer diverser Proben davon, wie Zeit zu verschwenden ist, unbenommen.
Zur selben Zeit geht etwas Großartiges vonstatten. Die ganze Schönheit der Natur, und die Tatsache, dass Kinder geboren werden, dass sie mit Liebe auf die Welt kommen, dass sie geliebt werden und auf einen angewiesen sind, und dass sie daraufhin, über alle Erstreckungen von Abhängigsein hinausreichend, freigesetzt werden.
Und einerlei, wie ungepflegt die Welt einem erscheinen mag, du hast eine Welt, und du lebst in ihr. Irgendwie bist du hierher in diese Welt gelangt, welche ebenfalls über Worte hinausgehend schön ist. Alles scheint ein Wunderwerk zu sein, gar, so einige Wunder einem wie Fehlgriffe erscheinen. Du lebst in einer Welt, wo alles geschehen kann, wo es sogar für dich arrangiert ist, von dieser Welt abzugehen, oftmals nichts-ahnenderweise.
Ist es so bestellt, dass du lebendig herausgelangst und im Himmel niedergehst? Nun, wieso denn nicht?
Jetzt löst du Anhaftung aus. Jetzt bist du abermals eine Rose in Blüte für immer und ewig. Du warst das immer, und sahst es jenseits deines Blicks auf das alltägliche Leben nicht so recht.
Heavenletter # 6508 – 20. November 2018 – Tell Better Stories
Erzähle bessere Geschichten herum
Gott redete …
Geliebte, es wird wohl so sein, dass dir die Welt zu viel ist. Du übernimmst dich. Sofern du mehr tust, als du bequem unterbringen kannst, nimm einige tiefe Atemzüge. Ich bitte dich freundlich – wer teilt dir eine Überlast an Arbeit zu? Warum beharrst du darauf, du müssest es alles geschafft bekommen, oder du seist in einer Art Gefahr? Wie hoch stellst du die Wählscheibe ein? Was sind die Folgen, die du dafür bezahlst? Wer sagt, du müssest all das tun, wozu du dich aufgemacht hast, es für dich zu tun, und du müssest es in halsbrecherischer Geschwindigkeit hinbekommen? Wer ist es, der dir dies auferlegte? Ah, es ist eine wohlbemessene Vermutung, dass du das bist, Geliebte.
Bei was für einem Rennen genau hast du zu gewinnen? Wer hat dir derartige Grenzen gesetzt? Wer hat dir eine Ruhezeit zu geben, und wer hat mehr Energie, dich in Form zu peitschen, zu haben? Bist du ausgelaugt, oder ist Aufgerieben-Sein eine Anschauung, welcher du mit offenen Armen entgegengehst? Teures Herz, hat derart viel Kraft in Selbst-Bereden hineinzulaufen, welches Energie von dir wegnimmt?
Wer ist es, der deine Arbeit leicht macht, oder der sagt, es sei zu viel? Wer ist es, der sagt, du tuest zu viel, und der sagt, du würdest dich allzu starkem Druck dahingehend, dich fortan in der Arbeit zurückzunehmen, fügen?
Du möchtest zutiefst jemand sein, der cool, der ruhig und gesammelt ist, gleichwohl schätzt du dich für mängelbehaftet ein und aller Wahrscheinlichkeit nach für genervt und hektisch. Es muss du sein, der dich selbst als eine Aufsummierung von jemand zeichnet, welcher eine zu große Last schleppt und zieht. Du bringst eine Eröffnung vor, du habest zu viel zu tun. So sagst du es. Du bestehst darauf. Und wer versucht, dich in Form zu peitschen? Ich wage zu sagen, das ist ebenfalls du.
Ich möchte dich gerne von allzu schwerer Last abwenden sehen. Es ist da und dort die Rede davon, Haltung sei alles. Ich sehe den Punkt. Und dem entsprechend hast du ein Gewahren von Wahrem darin zu erkennen gehabt.
Ganz gewiss ist Haltung Part des Lebens, ist Haltung ein Großteil des Lebens. So, wie du das Leben siehst – das zählt. Du sagst dir selbst, du fühlest dich wie im siebten Himmel, oder du fühlest dich nicht wie im siebten Himmel, du fühlest dich ausgenutzt, oder du fühlest dich nicht ausgenutzt. Wer entscheidet, wie deine Würfel fallen und wohin sie führen werden?
Die eine Person bringt wahrhaftig ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, unterdessen sie sich vorausgeht, ihren Dank in den Blick zu nehmen. Sie sagt, sie lebe an der schönsten Stelle, habe die nettesten Freunde. Hier bin ich, sagt sie, und wie glücklich ich dran bin. Sie gibt sich selber unbekümmert ihr Leben kund und lässt die unerfreulichen Teile aus. Und so ist es.
Hier ist etwas, was du tun kannst, um die Welt zu erheben und sie auszubalancieren, und das ist, dich einfach nicht mehr selber zu bemitleiden. Du kannst das tun. Du hast es getan. Du hast ebenfalls Andere dies tun sehen.
Ich kannte einen Mann, der eine lange und schmerzhafte, zum Ableben führende Krankheit hatte, und doch, sowie jemand kam, um sich um ihn zu kümmern, oder sowie ein Freund oder Verwandter ihn im Hospital besuchte, war er interessiert zu erfahren, was in deren Leben vor sich ging, und zeigte kein Interesse, seine Schmerzen zu schildern, die er hatte, als er in seinem Krankenbett lag mit all den Ängsten, welche ihn bedrängten. Er gab, was er vermochte. Er ließ seine Kummer-Geschichten aus.
Ich rege nicht typischerweise dazu an, dass du dein Leben an die Seite legst und routinemäßig das Glück des Gegenübers vor dem deinigen rangieren lässt, als handle es sich um ein Opfer, es wird indessen ohne Weiteres zu Zeiten kommen können, wann dies in deinem Leben seinen Platz hat. Gehe einfach voran und tue es, so gut du es kannst.
Der besagte Mann hat sich nicht selbst aufgeopfert. Solange wie er am Leben war und für einen Anderen das Leben leichter machen konnte, in einem Maß, in dem er dies vermochte, war dies genau das, was ihm lieb war zu tun.
Heavenletter # 6509 – 21. November 2018 – Say Yes to Life Today
Sage heute zum Leben Ja
Gott redete …
Geliebte, falls du jung bleiben möchtest, dann sei rasch, Ja zu sagen. Hier – das Geheimnis für Jugend. Ich enthülle es euch jetzt. Es ist ein Leichtes, lebenssprühend zu bleiben, einerlei wie alt du bist. Sage unentwegt Ja. Sage Ja. Denke darüber nach, dass du ein Ja-Gen hast. Jedesmal wenn du lächelst und Ja sagst, ist dein Betreiben das, deinem Jugend-Gen zuzusetzen.
Sei rasch, Ja zu sagen. Lasse Nein-Sagen los. Es ist nicht an dir, dich auf die Vergangenheit zu verlassen. Sage Ja zu etwas, zu dem du zuvor wohl nicht Ja gesagt hast.
Hier die Story: Du bist lebendig. Mit Sicherheit hast du nicht die Jugend anzubeten, um zu wachsen. Du bist jetzt am Leben.
Was geschieht mit einem Arm oder Bein, falls du es nicht gebrauchst? Es büßt seinen Schwung ein. Du sollst lebhaft sein.
Egal wie viele Jahre du erlangt hast und was dein Alter sein mag, behalte jetzt Ja in deinem Wortschatz. Falls du jung bleiben möchtest, sage Ja und Ja und Ja.
Sofern du das Altern beschleunigen möchtest, sei rasch dabei, Nein zu sagen. Bleibe wie du stets warst, und Altern ist dir ein Kinderspiel. Sage unablässig Nein, und dein Jungbronnen lebt am Weinstock ab.
Höre auf, um den heißen Brei herumzureden. Ich spreche nicht von Bungee-Springen oder vom einen Flugschein Machen, außer du hast nun einmal ein angeborenes Verlangen dazu. Du hast nicht zu einem Heiratsvorschlag Ja zu sagen. Du hast desgleichen nicht den Kopf in den Sand zu stecken.
Sage dem Leben Hallo. Du hast nicht etwas zu erweisen. Weil du immer dazu Nein gesagt hast, Gesangsstunden zu nehmen, obschon du gut singen kannst, dass du stets Nein gesagt hast – dies stellt für dich keinen Grund dar, die Gelegenheit vorbeigehen zu lassen. Gib zu, du würdest gerne singen. Alsdann, Geliebte, wage nun, Ja zu sagen und Gesangsstunden zu nehmen. Sage nicht mehr länger in etwa so etwas: „Ich konnte nie den Ton halten.“
Getraue dich, die Freude des Singens zu haben. Sage heute Ja zum Leben. Schotte dich nicht gegen Freude ab.
Du lieber Gott, du hast nicht dauernd in einem Schaukelstuhl am Wiegen zu sein, oder, hast du das? Sage zum Leben Ja. Sage Ja zu etwas, zu dem du immer Nein gesagt hast. Tue das jetzt.
Falls du nie Ja gesagt hast, Sushi zu probieren, ist es nicht zwingend, dass du zu Sushi Ja sagst, allerdings weswegen nicht jetzt!?
Du hast nicht zu Zocken Ja zu sagen. Egal was du tun möchtest oder was du nicht tun möchtest, es ist dein Recht. Gleichzeitig, wer hat dir gesagt, nicht ein Rad zu schlagen, derweil du es kannst? Es gibt kein Gesetz, welches besagt, du könnest mit neunzig nicht Rad schlagen, sofern du das möchtest. Jemand, der älter ist als du, schlägt jeden Tag ein Rad.
Du hast nicht deine Haare purpur färben zu lassen, indessen kannst du deinen Schritt beleben.
Grabe dich nicht ein und finde dich nicht mit einem fortgeschrittenen Alter ab. Ganz gewiss hast du dich nicht mit plastischer Chirurgie einzulassen, ebenso wenig hast du dem Altern Fahrt zu verleihen, indem du dich nicht rührst. Sei nunmehr schwungvoll. Hebe deine Arme. Beuge ein Knie. Sei frisch.
Ich würdige und bewundere das Alter. Ich respektiere nicht, dass du dich dem Denken, wie du fortwährend gedacht hast, übergibst, gleichsam, als hättest du eine parate Ausrede zurhand dafür, an dem Weinstock alt zu werden. Ich sage nicht, du hast mit neunzig ein Nervenbündel oder überhaupt irgendetwas in Verehrung fürs Jungsein zu sein. Du bist nicht dein Alter. Niemandes Alter ist dessen Identität.
Ich sage, Ja zu sagen und zu lächeln. Ich sage nicht, dir in die Parade zu fahren. Meine Rede ist von wachsen. Füge dich ein. Finde Gehör. Wachse. Sage Ja zum Leben. Sage Ja zu Mir.
Heavenletter # 6510 – 22. November 2018 – Golden Heavenletters
Goldene Heavenletter
Gott redete …
Geliebte, mehr als 7.000 publizierte Heavenletter unterschiedlicher Stile und Schwerpunkte sind versandt worden, um Menschen rund um die Welt zu erreichen. Ganz zu schweigen von den Ausdrucksformen von Liebe, welche rund um diejenigen von euch herum, die die Heavenletter lesen, in aller Stille bei anderen Menschen nah und fern überdies anlangen. Mir ist dieser Effekt sehr lieb, dem gleich, wie der Duft einer Rose bei einem Nachbar anlangt, unterdessen der Wohlgeruch aus dem Garten eines anderen aufsteigt.
Goldene Heavenletter sind mit mehr denn mit Worten gefüllt. Worte sind gut, und Worte laufen weit, freilich geht die Liebe von Meinem Herzen zu dem deinigen über Worte hinausreichend. Worte sind schön. Worte aus sich selber heraus veranlassen es nicht, dass Liebe reihum geht. Herzen übertragen Liebe und Verständnis. Worte für sich selber, hinter denen nicht Barren Gold stehen, nun, ja, Worte können auch wehtun. Und ungesagte Worte können ebenfalls Schmerzen zufügen.
Hinter den Kulissen zieht jeder Mensch seine eigenen Deutungen oder Fehldeutungen von Liebe und Herzeweh auf sich. Das Leben selber ist unschuldig. Du gehst, fußend auf der Veranschlagung, die du ihm beimisst, auf das Leben ein. Wer ist für dein Bild vom Leben und von der Rolle, die du spielst, zuständig? Naja, das Leben spielt eine Rolle, und entsprechendes tust du. Bisweilen werden wiederkehrende Muster magnetisch zu dir her gezogen.
Auf jeden Fall ist dir klar, es gibt ein höheres Gefilde jenseits der Welt im Allgemeinen, welches sich als jenseits des Schleiers zum Ausdruck bringt.
Bei der Lektüre eines Heavenletters steigst du eine Sprosse oder zwei höher. Du hast dafür nicht eine Bitte auszusprechen. Dies ist eingebaut. Du steigst höher. Du bist hier auf der Erde, um höher und höher zu steigen, und um eben darum mehr Licht rundum im Universum auszustrahlen.
Ich, Gott, spreche höchlich von Einssein. Von Einer Liebe. Ich spreche von Eins, und Einssein ist.
Nun, lasst uns einen Moment hernehmen, um erneut von Zeit zu sprechen, welche nicht existiert, indessen sicherlich zu existieren scheint. Öfters geht dir Zeit zur Neige. Freilich, was ist all dieses Gerede über Zeit und abermals über Zeit, das fragst du dich. Du fragst dich: sofern es für Zeit ein Wort gibt, könnte dann nicht dieses regsame Wort für Zeit einen Beleg darstellen, dass Zeit tatsächlich existiert?
Geliebte, der Gedanke Zeit existiert mit Sicherheit, und der Gedanke Mangel an Zeit existiert desgleichen.
Endlosigkeit existiert, welche alles umfassend und jenseits von Zeit ist. Da ist so vieles, nach dem es dir und Mir verlangt, es gemeinsam zu bereden. Es gibt zahlreiche anscheinend unaufgelöste Thematiken, und Zeit ist eine davon.
Ja, in der Welt existiert Zeit. Man stellt die Uhren auf die richtige Zeit. Die Wörter tick tack werden gesprochen. Gleichwohl ist mehr am Leben dran, als das Vergangene, welches euch häufig aufzehrt.
Heavenletter geben Euch natürlich etliche Dinge zu verstehen, welche ihr nicht mir nichts dir nichts aneinander zu fügen vermögt.
Ihr seid frei, zu sein, wer ihr seid, oder, wer ihr denkt, ihr seid es.
Ihr seid eindeutig Einsein, und Einssein ist uneingeschränkt, zu sein. Einssein ist Weit. Einssein hemmt euch nicht. Einssein begrenzt euch nicht auf die Vergangenheit. Du bist stets neu.
Heavenletter kommen vom Einssein innen her. Einssein ist inwendig in dir lebendig.
Leben selber meint Wandel. Es ist nicht eisern, noch auch hast du gepanzert zu sein. Dir gilt es ganz entschieden nicht, biegesteif zu sein, gleichsam so, als seist du, es war einmal vor langer langer Zeit, neu gewesen, und jetzt, da bist du nicht neu. Das Leben winkt dich her, zu wachsen.
Auf die eine oder andere Weise wird dein Leben sich, mit oder ohne dich, wandeln. Etliche Angelegenheiten bleiben bestehen als deine Auslese, wiewohl nicht alle.
Wandel ist der Name der Partie. Ich liebe dich tagaus tagein genau so, wie du bist. Ich sage nicht, du müssest der Menge folgen. Ich sage, es gilt dir, gegenüber Wandel offen zu sein. Sei offen, ein Feld zu sein, was gepflügt wird und was so Raum schafft für neue Frucht.
Heavenletter # 6511 – 23. November 2018 – God Calls You to Him I
Gott ruft dich zu Sich [I]
Gott redete …
Geliebte Godwriter-in, es gibt in deinem Herzen einen Impuls, welcher dir vorsagt, God-zu-write-n. Manchmal quetscht Mein Verlangen nach Unserem vergegenwärtigten Einssein dein Herz. Ja, Impulse vonseiten Gottes langen fern und nahe an. Kraft deines Verlangens und kraft Meines Verlangens berühren sich Unsere Herzen. Es ist, als habest du einen Stich, zu dem du nicht hinlangen kannst.
Dann, unversehens, ohne einen Gedanken daran, schrappst du mit deinem Rücken gegen einen Türpfosten, und – eine wohltuende Erleichterung.
Kann Godwriting dem Erklingen von beinahe geräuschlosen Silberglöckchen gleich sein, was dich vom Himmel her erreicht, oder vielleicht den leichtesten unter silbernen und goldenen Blättern gleich, die zu dir vom Himmel her heranwirbeln? Hier sind sie am Kommen, Gedanken, die auftauchen, Gedanken im Wartestand, Gedanken, die ausstehen, zu dir durch Gottes Odem hingeweht, inspiriert, irdischen Blättern, welche im Herbst aufs Köstlichste herabfallen, gleich, oder welche bisweilen in der späten Jahreszeit durch starke Winde entlanggefegt werden.
Irgendwie bist du verfangen in einer sanften Träumerei, in einer spinnfadenartigen Verzauberung, diese Schönheit vom Himmel, welche dir im Dienst an der Liebe gegeben ist. Du folgst diesem unermesslich weiten Schönsein namens Godwriting. Du bist auf der ganzen Strecke auf dem Weg zum Einssein, zum Einen Geliebten Selbst.
Wie in Gottes Namen spielt sich Godwriting in der Erden-Welt ab? Du fragst dich: Wie kommt es zu dir hin – zu dir, unter all den anderen Menschen? In Wirklichkeit, bist du da ein Besucher im Himmel, scheinbar bloß an die Erde ausgeliehen?
Sobald Godwriting zu dir gelangt, schwingst du dich hoch voller Entzücken über einen Ferientag im Himmel. Godwriting kann zu jeder Tages- oder Nachtzeit zu dir kommen.
Glücklicher Tag! Du gelangst dazu, unschätzbares Glücklichsein kennenzulernen.
Dein Leben, aufs Neue gesegnet mit Godwriting, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht ununterbrochen als personifiziertes Glücklichsein an den Tag legen. Du wirst dich womöglich in alten Geleisen bewegen. Einiges von dem alten Du fährt fort, dem Neuen Gesellschaft zu leisten. Weil du mit Godwriting gesegnet bist, ist nicht all das Gute, welches du verdienst, in Dauerblüte oder mit Sternenstaub angefüllt.
Geliebte, das Leben hat nicht purpurne Sonnenuntergänge und Zukunftsmusik zu präsentieren, und doch … wird es da … mehr und mehr … geben, freilich ist nicht jeder einzelne Tag eine Glückssträhne mit vergoldeten Bürgersteigen. Du wirst glänzende Momente bemerkenswerter Freude beinhalten, selbst dann, wenn du weiterhin in deinen alten Schuhen oder barfuß im Gestrüpp herumläufst. Du wirst es insgesamt mit all dem Guten zu tun haben, was kommen wird.
Häufig hast du gedacht, dass du, wenn du doch bloß dieses oder jenes zugestellt bekommen hättest, voller Glück wärest und es nie mit einem Stolperstein zu tun hättest. Kommt dir dies bekannt vor? Falls du mehr Geld hättest, ein neues Haus hättest, einen neuen Berater, eine neue Frau, dann hättest du keine Schwierigkeiten, und wärest über alle Maßen glücklich. Ich möchte nicht, dass du von Enttäuschungen überhäuft bist. Freue dich im Voraus darauf, bestehe indessen nicht darauf.
Du wirst beträchtliches Glücklichsein in Empfang nehmen, größer in der Tiefe und in der Menge, und größeres nachhaltiges Glücklichsein und erheblichere innere Ruhe, freilich nicht immer bezogen auf die Welt. Dies ist die Welt für euch, Geliebte.
Ja, erlangt einen schlechthinigen Zustand des Nirwana, wiewohl kennt kein einziger auf der Erde den genauen Moment dessen, was man den Tod nennt, und, bei allem was ihr wisst, kein einziger kennt, wann jeder einzelne Moment außerordentlichen Glücklichseins solide als der eure da- und bestehenbleiben wird. Die Welt wird sich über Nacht wandeln, freilich wird sie dies nicht über Nacht wie ein Uhrwerk in jeder einzelnen Nacht tun. Halte in Ehren, was du hast. Du hast nach wie vor Wachsen auszuführen. Du und dein Erleben täglichen Lebens nehmen zu. Das Leben unterweist. Das Leben macht dich bescheiden, selbst unterdessen es dich aufklärt.
Sieh immer zu, was du durch das Leben hinzugewinnst.
Godwriting ist Gott-gegeben, gleichwohl sind Godwriting und das, worauf du als es Bezug nimmst, nun einmal Teil des Weltlebens. Es ist stets mehr am Kommen. Es wird kommen. Zu deiner großen Freude kommt Größeres zu dir, gleichsam aus blauem Dunst. Es kommt zudem auf des Himmels Bescheid hin, nicht notwendigerweise in dem Augenblick, wann du dir es wünschst. Dank deines selbigen Seins, ist dir Glückhaben ein Geschenk, sobald sich das Glückhaben demnach ansagt.
Heavenletter # 6512 – 24. November 2018 – God Calls You to Him II
Gott ruft dich zu Sich [II]
Gott redete …
Anmerkung: Dieser eine sehr lange Heavenletter legt sich, mit Gottes Segenswünschen, hier in zwei Partien dar.
Part A: Ich platziere Meine Gedanken wie Juwelen in gewöhnliche Leute
Geliebte, als du Kind warst und als jemand sich für dich eine gute Zukunft ausdachte, da hörtest du nichts von Gottes Gedanken, Gedanken, welche sich inwendig in dir oder in irgendeinem sammelten, gleichsam als wäre die Befähigung, etwas von Gott zu Gehör zu bekommen, etwas Begünstigtes. Später dann wurde diese Befähigung in der Welt mit Stirnrunzeln bedacht.
Was in modernen Zeiten anscheinend zu etwas Verpöntem geraten ist, ist, dass Ich Meine Gedanken wie Juwelen in gewöhnliche Herzen platziere. Da waren jene Menschen, welche ein Trachten an sich hatten, Gedanken von Gott leihweise zugestellt zu bekommen, dass Gott genau genommen zu jedem Einen von Eins zu Eins spricht, dass Ich dir ein hohes Zeichen zukommen lassen möchte, deine Augenbraue küssen, dich überraschen und dich segnen möchte.
Einssein ist! Du und Ich sind stets Einssein gewesen. Eins. Eins. Es soll nichts Überraschendes sein, dass Einssein in alle Ewigkeit auf der Erde etabliert ist.
Ich fege dich jetzt in einem Strom der Wahrheit und der Bilder des Einsseins Gottes auf Arglos nimmst du Meine Worte, die dir aufgewartet werden, entgegen, Meinen kleinen Kindern gleich, die Schneeflocken zum auf der Zunge Zergehenlassen aufschnappen. Wunder der Wunder, Meine Gedanken kreisen im Himmel für dich so leicht wie Luft.
„Gott“, frage ich, „tragen sich Gedanken mir, Deinem Kind, zu, just so wie sie sich Dir zutragen? Kann dies sein? Fallen Deine Gedanken auf mich?
Es wird so sein, ich habe ganz selbstverständlich mein ganzes Leben lang Gedanken von Dir, Gott, vernommen. Stimmt das? Du hast dauernd zu Mir geredet? Hast Du mitten in der Nacht ebenso wie im hellsten Tageslicht zu mir geflüstert?“
Geliebte, Ich, Gott des Einsseins, sage zu dir, dass Meine Gedanken zur Erde herabfallen. Du bist in einem Strom von Gedanken aufgefegt, welche von irgendwoher kommen. Wie? Wieso? Seit eh und je – Meine Gedanken fallen dir zu. Dass Meine Gedanken wie ein Vogel in Reichweite sind – das ist nicht neu.
Ich spreche zu dir, der du Meine Botschaften niederschreibst, und zu allen, welche Meine Botschaften lesen, ebenfalls. Du kannst dir sicher sein, dass du, ein Waschechter Godwriter oder Heaven-Leser, Mich in allerhand Weisen, in allerhand Stilen und in allen Sprachen empfängst. Gestehe dir ein, von Mir, Gott, zu hören zu bekommen, in all Meiner Gnade und Meinem Erbarmen. Es ist naturgemäß, dass Mein Herz vernommen wird, und dass du es hörst.
Etliches Wispern von Mir scheint Einem eventuell wie mit verträumtem Blick. Etliches mag alles auf ein Mal in Clustern längerer oder kürzerer Passagen eintreffen. Schreibe so schnell du kannst. Du kannst kaum mithalten, so scheint es, derweilen du Endlos in der Gegenwart Gottes bist und von Anfang an zu keinem Zeitpunkt je von Meiner Gegenwart fort warst.
Einige Passagen, die du in Meiner Allgegenwart vernimmst, scheinen langsam daherzukommen und zu lungern. Mache dir nichts aus Absatzbildungen und Zeichensetzung. Was für einen Wert haben sie dir, derart kleine, menschengemachte Gesetze?
Hin und wieder schlenderst du in Mein Herz hinein, einen Satz lang auf ein Mal, oder ganz langsam in einigen wenigen Worten, Rosenblütenblättern an Gedanken gleich, welche hereinwandern, stückweise in einem Satz oder in zweien oder in einem Wort. Das lässt sich nicht sagen. Wörter können machtvoller sein, als du erkennst – Worte ganz langsam, Worte in einem Wasserfall, Worte, welche Unser Einssein und Unsere Liebe bezeugen.
Meine Worte sind dir dein ganzes Leben lang hinterhergegangen. Du möchtest für immer und ewig hier bei Mir sein, und natürlich bist du dies dementsprechend. Diese Gott-geflüsterten Worte, bei denen du dir sicher bist, dass sie unvergesslich sind, sind dermaßen überschäumend, dass sie, bei Gelegenheit, davonfliegen wie Vögel im Flug, oder wie die Wiederkunft eines über längere Zeit nicht mehr aufs Neue gefundenen Freundes. Das kann einfach in dem Augenblick geschehen, wann Mein Lied sich selber zu singen wünscht. Wohin ist das Lied geflogen?
Das Lied weilt nach wie vor irgendwo gehaltvoll im Universum, bloß von deinem Entsinnen abgegangen. Soweit wie du weißt werden diese präzisen Worte niemals mehr hingeschrieben werden, stets aus sich selber heraus verloren gegangenen Kindern im Himmel gleich am Umherschweifen. Diese abgängigen Worte, das Götterelixier, die irgendwo Heilig niedergehen. Sie vergessen sich selber nicht.
Ebenso wenig vergisst du in Wirklichkeit dein Selbst des Einsseins. Noch auch schlägst du beim Himmel fehl, einerlei, was du dir darüber denken magst.
Part B: Sich Entsinnen
Geliebte, im Himmel gibt es einzig Göttliches Geheiß, und alles ist gut. Geliebte, im Himmel gibt es kein Sich-Anstrengen, sich zu erinnern. Rufe dir selber ins Gedächtnis: Nichts ist abhanden gekommen, ausgenommen, du sagst so etwas.
Der mächtige Gott ist nicht abhandengekommen. Ich vergaß niemals Mein Eines Selbst. Komm schon, wärme dich an Meinem Feuer auf.
Du fragst dich, wie du es denn sicher wissest, dass du am Godwrite-n bist, oder, ob du dich mitten in einer müßigen Träumerei befindest. Nimm Mich für bare Münze, Geliebte.
Höre Mich. Höre dein Selbst. Wie gesegnet bist du, Mich in deiner Hand zu halten.
Nun also, heiße Mich willkommen. Sage:
„Danke Dir, Geliebter Gott, dafür, mich zu lieben und die Welt zu lieben, hinlänglich, um Dein Selbst als Eines zu bekunden. Es muss so sein, dass ich es bin, der irgendwohin wegfliegt, so lange, bis Du mir ins Gedächtnis zurückrufst, Wer ich BIN, dieses wundersame Einssein der Liebe, welches Du verkörperst. Danke Dir, Gott, für Unser Eines Sein und für Deine Hauptrolle in Unserem Einen Herzen. Ja, Gott, von Dir, von Dir singe ich.
Gott, hast Du mich aufgegriffen und hier auf die Erde herunterplumpsen lassen? Ich habe keine Erinnerung daran, wie ich hierhergekommen bin.“
Ich, Gott, spreche:
„Geliebte, du bist seit eh und je hier gewesen. Dies ist die ganze Geschichte. Du bist niemals fort gewesen. Ich bin niemals fort gewesen. Du bist in zahlreichen Details involviert gewesen, in Details, mit Pfeilen, die auf etwas gerichtet sind, was dich abgelenkt hat, gleichwohl bist du niemals fort gewesen.
Nun, Wir können sagen, du bist gehöriger auf einen Punkt ausgerichtet. Geliebtes Mein Selbst, du schwimmst nun soeben Göttlich mit Mir in Einem Strom.
Hallo, Mein Selbst, Eines!“
Heavenletter # 6513 – 25. November 2018 – God Calls You to Him III
Gott ruft dich zu Sich [III]
Gott redete …
Geliebte, wenn du ganz fröhlich mit dem Godwriting deiner Wege gegangen bist, kann es sein, du kommst an eine Stelle, wo voll-aufgeblühtes Godwriting zu schrumpfen scheint. Nach wohin hat es sich davongemacht? Natürlich möchtest du gerne, dass das Godwriting weitergeht. Natürlich möchte Ich ebenfalls gerne, dass es weitergeht. Es ist Ich, Gott, dessen Godwriting du niederschreibst, unterdessen es vernehmbar zu dir hin ruft.
Keine Sorge. Sei versichert, du wirst das Rühren verspüren, welches nicht von dir ferngehalten werden wird. Du hast Äonen mehr Godwriting vor dir. Es kommt nicht zu einem Zur Neige Gehen.
Mehr Ideen werden in deinen Kopf hinein schnellen. Ich vergesse nicht. Nichts ist verloren. Godwriting wird aufs Neue bei dir zu Besuch kommen.
Mehr und mehr bekommst du es mit, Ich nehme übers Godwriting Fahrt auf beim Godwriting.
Godwriting ist in Meinem Herzen zuvorderst. Godwriting ist ein Lieblingsthema von Mir. Ich erfreue Mich an ihm. Mittendrin in dem so schönen leichten Vorgang des Godwriting meldet sich Unser Eines Herz.
Es hat in der Welt Zeiten neuerlichen Datums gegeben, als die Idee eines persönlichen Verkehrs mit Mir als ein Vom-Thema-Abkommen angesehen wurde, so, als trüge es einen Hauch von Davon-Ist-Nichts-Zu-Halten an sich, so, als sei den Verkehr Aufnehmen unverfroren, so, als laufe es beim Bei Mir Mithören auf eine Art Abhöraktion hinaus. Falls denn nicht vollauf verboten, hatte es zumindest einen strengen Hauch von Missbilligtsein an sich, gleichsam als hätte ein näheres Herangehen an Gott ein exklusiver Trick zu sein, welcher nur für spezielle Leute reserviert ist. Für gewöhnliche Leute wurde es als unangebracht oder möglicherweise als verlogen oder als ein Anzeichen für mentale Hinfälligkeit betrachtet.
Geliebte, was ist letzten Endes Godwriting anderes, als schlicht näher zu Gott heran zu kommen? Komm!
Ich lade alle ein. Ich gehe auf alle mit offenen Armen zu. Ich rufe euch zu. Ich wende Mich an euch. Hier! Ich bin genau hier. Sieh! Ich klopfe leicht mit Meiner Hand auf die Stelle auf der Bank neben Mir, während Ich dich zu Mir im Einssein herbeiwinke. Ich wende Mich aber und abermals an euch.
Mit Sicherheit ist es für alle von Nutzen, zu trachten, dichter zu Mir heranzurücken. Dies ist Mein Verlangen. Es kann anders nicht sein. Kein einziger kann einen Fehler machen, so es ihn sehnlich verlangt, zu Mir zu kommen. Näher zu Mir ist ausnahmslos, wo Ich euch sehen möchte, und wohin ihr gehört. Kein Einziger soll scheiden, was Ich zusammengefügt habe.
Mein Licht scheint auf Alle.
Wisse dies: Eine jede Seele möchte Mich empfangen, und eine jede Seele tut dies. Ich übergebe Mich Selbst einer jeden einzelnen Seele vollauf. Unabhängig davon, wie du es vielleicht siehst, es ist kein Geringster vorhanden. Ihr habt keine Ahnung davon, was alles, zum Nutzen der Welt, ein Mensch, der in einem Koma liegt, in aller Tiefe entbietet.
Zur selben Zeit wie Wir Eins sind, bin Ich Gott der Allmächtige, und Gott der Allmächtige heißt Alle willkommen. Ich habe keine Geheimgesellschaft. Kein einziger ist ferngehalten, ist ausquartiert, ist übersehen. Je mehrere, umso fröhlicher.
Eine Kette der Liebe umschließt im gesamten Universum alle, mit inbegriffen das Gesamt des Himmels und des Bewusstseins. Die äußere Welt stellt Kategorien der einen oder anderen Art auf. Das tue Ich nicht. Simples Einssein ist bei Mir zuvorderst.
„Einssein ist Mein“, spricht der Herr.
Was ist Godwriting anderes als Einssein?
In Meinen Statuten gibt es keinen Besten, und keinen Geringsten.
Das Herz ist simpel. Das Herz ist König. Das Herz ist das simpelste von allem. Tue dich mit Mir in Liebe zusammen. Gibt es irgendetwas Erheblicheres denn Liebe?
Du hast nicht ein perfekter Godwriter zu sein. Meine Gegenwart wird aus sich selber heraus auf vollen Touren zu dir zurückkehren. Ich werde immer zurückkommen. Tatsache ist, nach Lage der Dinge, von Anbeginn an begebe Ich Mich niemals von dir weg.
Heavenletter # 6514 – 26. November 2018 – God Is at the Helm
Gott ist am Steuerrad
Gott redete …
Geliebte, das ist nicht zu bezweifeln, du bist ein Diamant. Du bist ein echter Diamant.
Bei Gelegenheit kannst du überdies ein krachlederner Typ sein. Du kannst ruppig rüberkommen. Du neigst dazu, inwendig in dir Widerstand aufzubauen. Du kriegst heraus, an dem du herummachst. Du findest Fehler. Du erschaffst Schwierigkeiten. Ich weiß, du bist voller guter Absichten. Du möchtest mit Dagegenhalten aussetzen, und also hast du damit aufzuhören. Bringe dich auf eine Weise zum Ausdruck, ohne dabei mit einer Faust voller Theorien zu pochen.
Ja, du sollst dich selbstverständlich zur Geltung bringen. Von größerer Wichtigkeit als Reden – dein Behuf ist, zuzuhören und ein Beispiel fürs Zuhören zu setzen.
Kommt zusammen, um gemeinsam auf die Idee, ein Team zu sein, einzugehen. Es ist eine Menge darüber gesagt worden, ein Team zu sein. Wenn es euer Ziel ist, gemeinsam einen schweren Wagen zu ziehen, dann steht es einem Team von Pferden hinlänglich klar vor Augen, dass es in die gleiche Richtung zieht, um die ganze Sache geschafft zu bekommen. Sein Zweck ist, gemeinsam zu ziehen. Das ist anschaulich. Sei dir darüber im Klaren, was Sinn ergibt.
Wie trägst du, als ein Mitglied eines Teams, zu dem Ganzen bei? Als ein Einzelner bist du vielleicht ein hoch ausschreitender Tänzer. Wenn es deine Aufgabe ist, einen Umzug anzuführen, dann tanze in aller Herzenslust herum.
Bei Zusammenkünften, einerlei, wie dein persönlicher Stil aussehen mag, hast du eine Aufgabenstellung zu erfüllen.
Okay, dein Zweck ist der, zuzuhören, und dein Zweck ist der, dich auszudrücken. Dein Zweck ist auch, die Schwingung des Respekts hoch zu halten.
Achtet einander. Findet einen Weg, dies zu tun.
Offen gesagt, achte zuerst dich selber. Welcher sich selbst respektierende Mensch würde eine Situation für irgend jemanden schwierig machen mögen? Finde Frieden zu schenken.
Nicht jeder schlief in dieser Nacht gut. Nicht jeder hat ein liebenswertes Zuhause. Abraham Lincoln hatte bei sich zuhause ein schwieriges Leben. Es ist im Leben nicht deine Zweckstellung, jemandes häusliches Leben in Stand zu setzen. Du kannst jeder Seele, der du entgegenschlägst, Wohlwollen schenken. Du hast nicht zu verpflegen oder zu besänftigen. Es könnte sein, dass dein eigenes Leben nicht rundum toll ausgeprägt ist. Du kannst dem hingegen eine erhebende Ausstrahlung sein und nicht eine entmutigende Person.
Ja, Geliebte, Ich bin an dem Steuerrad. Auch so, gib Mir eine Hand. Wieso nicht du, du Liebe, wo auch immer du bist? Wieso nicht du, du Lieber, wieso gehst du nicht voraus?
Sei ein Atemzug frischer Luft. Ziehe die Stühle vor. Gieße den Tee auf. Tue Anderen, wie du es gerne hättest, dass Andere es dir tun.
Es braucht so wenig, die Welt zu bergen. Das ist nicht ein großes Opfer. Was ist dieser Stolz, dem du huldigst? Geliebte, was gibst du deines Erachtens auf? Vielleicht bist du früher einmal angegriffen worden. Sei nicht allzu stolz, den Verstoß los zu lassen. Es ist nicht an dir, Vergehen zusammenzutragen. Vergehen gilt es, los zu lassen – je früher desto besser. Sofern du zusammentragen musst, dann trage Gutmütigkeit zusammen, und gib sie rechts wie links fort. Wenn jemand Kopfschmerzen hat, Ich weiß, dann würdest du ihm oder ihr eine Aspirin reichen, ungeachtet eines vor langer Zeit vonstatten gegangenen Schmerzes. Du rufst dir nicht mehr länger den Vorfall ins Gedächtnis zurück, noch auch liegt es dir an, die Umstände aufzurühren. Nun ist die Zeit da, harte Gefühle los zu lassen. Harte Gefühle sind nicht dienlich.
Sage Adieu zu harten Gefühlen.
Schaffe Stolperblöcke aus dem Weg. Beginne von Neuem. Leere den Abfalleimer. Entrümpele Schränke. Dies ist eine gute Möglichkeit, Gewicht zu verlieren. Du hast nicht übermäßiges Gepäck nötig. Klötze sind Klötze. Sie behindern dich.
Heute ist ein neuer Tag. Genug von dem Alten. Wer möchte gerne aufgewärmtes Essen von gestern? Wer möchte gerne Bruchstücke des vergangenen Tages wiederkäuen? Fange heute von vorne an. Stehe mit der Sonne auf. Zeige dich der Situation gewachsen. Beginne neu. Ich weiß, du magst keine Runzeln. Züchte sie nicht. Kein einziger möchte sie gerne haben. Du weißt, wie es geht, einen schönen Tag zu haben. Lächle stattdessen.
Heavenletter # 6515 – 27. November 2018 – Life Isn’t All That Hard to Please
Das Leben ist nicht so schwer zufriedenzustellen
Gott redete …
Geliebte, das Leben ist nicht da draußen, um dich übers Ohr zu hauen. Mir hat es den Anschein, dass du die Neigung an dir hast, unentwegt dich und/oder jemand anderen mit Schwatzhaftem zu überschütten.
Manchmal hast du das Gefühl, das Leben gehe hart mit dir um, gleichwohl sehe Ich dich auf dich selber einhauen. Geliebte, mitunter verhaust du dich selber. Das Leben ist insgesamt nicht so schwer zufriedenzustellen. Du bist der einzige, der schwer zufriedenzustellen ist – nicht das Leben.
Manchmal ist es fast so, als würdest du bei dir selber eine Bremse ziehen, gleichsam, als wolltest du dich nicht selber alleine zurücklassen. Du scheinst einen Bedarf an dir zu haben, die Richtigkeit was Ungemach aller Art, das dich überschüttet, angeht, zu widerlegen und zu entkräften, und nicht damit durch zu sein. Du kannst dem Leben und den Leuten Vorwürfe machen, dafür dass sie dir nicht Schlupf geben, indessen bist es eher du, der seine Schultern auf die Matte zurück drückt.
Ja, es stimmt, dass Andere unfreundlich sein können. Gleichwohl sind es nicht immer Andere, die sich Flausen in das Ohr gesetzt haben. Du hast deinen Job darin auch ganz gut gemacht, dich selber nicht los zu lassen. Du hältst Unfairness an dir. Es kann sein, du bist, was dich selber angeht, der Härteste unter allen. Du schüttelst dir selber nicht liebreizend die Hand. Du kommst nicht darüber hinweg. Löse dich selber aus, indem du als erstes die Vergehen anderer Menschen los lässt.
Ja allerdings, du bist derjenige, der immer wieder auf diesen Stand der Dinge zurückkommt. Du sagst: „Schande über jene, die grausam sind.“ Wieso solltest du ununterbrochen deren unwahres Spruchband auf deiner Veranda flattern haben mögen? Ändere die Thematik. Nunmehr ist es an dir, auf die gute Seite deiner selbst hinüber zu kommen.
Hast du nicht Mich sagen hören: „Lasse die Vergangenheit los!“
Lasse die Vergangenheit ein für alle Mal los. Verpflichte dich nicht mehr, gegen die Vergangenheit anzugehen, und sie fortwährend in deinem Geist durchzugehen, und, dadurch den Angeschmierten zu spielen. Wie viele Male hast du vernommen, dir nicht so viel zu Herzen zu nehmen. Erdolche dich nicht mehr mit den scharfen Schwertern anderer Menschen. Wer ist jetzt der Ankläger? Weil Andere Beweismaterial wider dich zusammentragen, bedeutet nicht, du hast dies in deinem Geist wieder und wieder abzuspielen und somit dich selber zu verunglimpfen.
Du hast den Refrain zu Ohren bekommen: „Lasse Mein Volk gehen.“
Nun sage Ich zu dir: „Lasse dich gehen.“ Keine Pein mehr. Wirf die Vergangenheit hinaus, und nicht dich selber.
Unter keinen Umständen ist es an dir, dich selber in die Kategorie Märtyrer einzuordnen. Mache nicht dir selber oder nicht irgend einem Menschen gegenüber geltend, du seist ein Märtyrer gewesen. Stehe groß und aufrecht da. Ja, lasse Unfreundlichkeit los, die über dich geschüttet wurde. Sei nicht mit von der Partie. Es liegt für dich kein Bedarf vor, möglichen harten Gefühlen anderer Menschen Stütze zu geben. Bekomme dies aus deinem Sinn heraus. Klettere einen anderen Baum hoch. Anderen ihre Übertretungen vergeben bedeutet nun, die Geschichte zu ändern, die du dir selber über dich selber erzählst. Entferne die Vergehen anderer Menschen aus deinem Sinn. Kein anderer sonst ist der Schreiber deiner Geschichte. Du bist das! Die Geschichte, die Ich von dir erzähle, unterscheidet sich ungemein von der deinen.
Auf Wem liegt deine Zuversicht? Behalte Meine Worte in deinem Herzen. Bekomme das Gerede Anderer aus deinem Kopf. Dies ist die Bedeutung von Vergebung. Vergib dir selber, dafür, darüber unfreundlich mit Gedanken aufgetreten zu sein. Habe es erledigt. Du bedarfst nicht einer Vergeltung. Deine Freundlichkeit gegenüber jenen, welche eine trübe Sicht von dir innegehalten haben mögen, ist die, aufzuhören, über sie nachzudenken. Dies ist ein weiterer Dreh bei der Bewandtnis: „Lasse Mein Volk gehen.“ Ich bitte dich, Meine Leute gehen zu lassen.
Was für eine Schwingung ist dir lieb, sie der Welt zu überreichen? Sei in der Gesellschaft von Gratulanten. Sei ein Beispiel davon, wie mit Falsch Zeugnis Ablegen recht umzugehen ist. Mache es nicht wieder, nicht ein einziges Mal mehr. Unterlasse es entschieden insbesondere, inwendig in dir selber fortwährend über dich herzuziehen.
„Geliebte, lasse Mein Volk gehen! Lasse dich selber gehen.“
Du hast Freudenbotschaften zu überbringen und nicht harte Gefühle zu wiederholen. Komme mit Mir zu den Schatzfunden.
Heavenletter # 6516 – 28. November 2018 – Your Heart of Gold
Dein Herz aus Gold
Gott redete …
Geliebte, Wir lieben. Ich bin Liebe. Du bist Liebe. Wieso ist dies nicht immerzu gemeinhin in der Welt akzeptiert? Ich möchte gerne Liebe sehen, Liebe, welche geschenkt wird, und weniger ein wissbegieriges Verhör in Sachen Liebe. Mir hat es den Anschein, dass es eine Menge Zurückschrecken vor Liebe gibt, Zaudern über Liebe, eine Menge Sich-Fragen, ob du jemals wirklich geliebt worden bist oder jemals Liebe schenkst, so, als sei vielleicht alles, was du getan habest, an den Rändern der Liebe herumhängen, nicht jedoch, dass du sie selber je in Gänze gegeben habest als einer, der seit eh und je voll und ganz liebenswert ist, ausgenommen streckenweise.
Dir sind gediegenere Beispiele von Liebe gegeben worden, als du auf etwaige Anspruch erhebst.
Vielleicht hast du jene Menschen im Blick gehabt, denen Liebe eine natürliche Begebenheit ist. Was dich angeht, hat sich Liebe in der Welt nicht präzise so abgeschildert, als liefe sie in aller Selbstverständlichkeit ab.
Lieben scheint für dich nicht automatisch zu sein. Für dich ist Liebe eine Tragweite gewesen, die noch nicht so recht erfüllt worden ist, zumindest demgemäß, wie Liebe häufig in Büchern an den Tag gelegt ist. Du fragst dich, ob du eine Neigung an dir hast, Liebe zu umgehen, so, dass Liebe dir mehr eine Wertmarke ist denn Liebe selber. Du möchtest gerne Liebe haben, hübsche leichte ruhige friedvolle Liebe, zumindest das.
Tatsache ist, Liebe scheint dir mehr von einer Last gewesen zu sein, mit der du versucht hast Schritt zu halten.
Um genau zu sein, die einzige Liebe, welche für dich opportun gewesen ist, ist nun einmal deine Liebe für Mich gewesen. Nun, daran gibt es nichts zu beklagen, an der Huld Gottes. Du bist Mir nicht anonym, Geliebte, Geliebte, Geliebte.
Du hast zu begreifen, dass Liebe nicht eine endliche Sache ist. Du hast Liebe nicht derart stark infrage zu stellen. Höre auf damit, dir in deinem Herzen so viele Fragen über Liebe zu stellen. Du kannst offenheraus sagen, dass du eine Menge Mitempfinden für jedermann, der am Leben ist, spürst, nun, vielleicht mit der einen Ausnahme, für dich selber.
Du hast eher das Gefühl, du habest dich selber, bevor du lieben oder geliebt werden könnest, auf Vordermann zu bringen.
Du bist in der Liebe enttäuscht worden, gleichsam so, als wäre wahre Liebe für dich nicht reserviert gewesen.
Die individuelle Liebe, an die du in der Welt gebunden gewesen warst, ist nicht unbedingt heiligerweise gewesen.
Du hattest gar nicht einmal eine Vorstellung davon, dass es Meine Liebe gewesen war, nach der du hin und her auf der Suche gewesen warst. Du hattest keinen Namen für sie. Ganz bewusst warst du mit den Gedanken befasst, dass Liebe in der Welt der hohe Punkt ist, derweilen Unsere Liebe Dies ist. Du hast im Blick gehabt, dass es, für etliche Menschen, in der Welt bedrohlich war, zu lieben.
Was hast du hier in der Welt angefangen, einhergehend mit dem Empfinden, dass du nicht unbedingt in die Welt gehörst, sondern eigentlich außerhalb von ihr, nicht unter Abstimmung mit ihr bist, dass die Welt nicht ein Lied ist, das du zu singen verstehst?
Ich bin für dich. So wie die Dinge stehen, behieltst du Unsere Ideale Liebe vor dir selber versteckt, unterdessen es dem Schenken von Liebe obliegt, deine Hauptbeschäftigung zu sein. Du bist von Liebe verzehrt, bis zu dem Ausmaß, dass du nicht genau den ureigenen Inhaltskern deines Lebens erkennst. Du kennst nicht, wie für dich selbst in die Hände klatschen geht.
Geliebte, du bist in den Armen der Liebe gehalten. Es ist vielleicht so, der Kirschbaum nimmt von seinen eigenen Blüten nicht Notiz. Dann blickt er nicht zur richtigen Stelle. Unter Umständen schaut er auf andere Kirschbäume und sieht deren Erblühen und nicht sein eigenes.
Du Liebe, weswegen dermaßen investigativ? Wieso so viele Vergleiche? Nun, oh, Ja, dies ist die Art, wie die Welt vor sich geht.
Komme näher zu Mir heran, wo du ausgiebiger von Nahem sehen kannst, so, wie Ich dich sehe.
Wo ist der Himmel? Wieso, du bist Himmel. Du bist dein kurz eingenommener Blick auf ihn.
Lasst uns deinen Geist beruhigen, deinen wissbegierigen Geist, welcher dabei ist, von deinem Herzen aus Gold abzuhacken.
Heavenletter # 6517 – 29. November 2018 – Love Is a Given
Liebe ist eine Selbstverständlichkeit
Gott redete …
Geliebte, weswegen vertiefst du dich in Liebe, unterdessen Liebe eine Selbstverständlichkeit ist? Liebe empfangen und Liebe geben sind nicht dermaßen unterschiedlich, wie du es vielleicht denkst. Liebe ist nicht ein Wettkampf. Sie ist nicht ein Test. Du bist Liebe auf Erden oder im Himmel. Liebe ist deine zum Ausdruck gebrachte DNA.
Wo sonst kannst du sein, außer in der Welt und außer Einessein zu sein und überdies einen einzigartigen Fingerabdruck an dir zu haben? Sieh, Das ist es, was ich meine, wenn Ich sage:
„Wieso, oh, wieso stellst du dermaßen viel infrage? Nimm stattdessen all dies umfänglich entgegen. Wenn du zur Welt geboren worden bist, ganz gleich, du bist Liebe in stattlichem Entwurf. Du bist hier, zu lieben. Sei das einfach. Schwimme in dem Ozean der Liebe. Sie ist für dich, und du bist für sie.“
Wo auch immer Ich bin, da bist du. Die Vögel, die singen, wissen, sie sind Botschafter Meiner Liebe. Welcher wackelnde junge Hund weiß nicht, dass er Liebe ist, und, damit Ende Gelände? Welche Blume findet nicht ihren Duft auf? Weswegen solltest du, ein Menschenwesen, der letzte sein, dies zu erkennen? Fasse nun den Entschluss, oben auf der Liste zu stehen.
Stelle dir ein Porträt von dir vor, mit der untenstehenden Angabe Gottes Liebe. Dies ist alles, was du wissen musst. Es gibt nichts sonst, was du sein kannst. Dies ist es, Wer du bist. Hallo, das ist der langen Rede kurzer Sinn.
Argumentierst du mit Mir? Wieso solltest du das tun mögen? Bin ich nicht die Quelle von Allem? Einssein existiert. Es gibt keine Ausnahmen. Allein, du denkst, du phantasierest, was nicht sein kann. Du schaffst den Karren vor das Pferd. Glaube an dich selber, so wie Ich an dich glaube. Bezweifelst du Mich wirklich?
Nun, Wer trägt dich deinem Dafürhalten nach? Der Eine und deren Selbige Eine Gott, das Einssein des Einen. Kein Einziger ist ausgelassen.
Dies ist Mein Weckruf. Der Eine des Einen ist Mein Weckruf. Dein Herz ist weit offen. Anerkenne dies. Mein Eines Herz ist weit offen. Dies ist Realität. Dein Herz ist dem Meinen weit offen, und Mein Herz ist dein in Dienst am Einssein, und dies ist Leben, wie es von den Baumwipfeln her zu sehen ist.
Egal wie real die Welt dir womöglich zu sein scheint, sie ist Illusion. Die Wüste ist Illusion. Die Oase ist Wahrheit.
All das Herumwieseln, was du an den Tag legst, um Wasser, um Liebe zu finden, oder um Liebe in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen, ist Illusion. Der Boden unter deinen Füßen ist Liebe, und das ist es dann. Es ist naturgemäß, zu lieben. Liebe ist querbeet rein und simpel. Existenz selber ist Liebe. Es ist kein Streitgespräch vorhanden. Jeder Körper hat ein Herz. Keiner ist von Grund auf ohne ein Herz.
Nun geht dein Verstand dazwischen und sagt: „Ah, oh, Gott, wie steht es um Mörder?“
Höre auf, dich nach Ausnahmen umzutun. Welchen Nutzen soll das haben? Irgendwo an einer Stelle gibt es ein Herz, welches sich von der Sonne abschneidet. Ich möchte davon ausgehen, dass Ich die Aussage treffen kann, dass dein Herz bis zu einem gewissen Ausmaß nicht vollentwickelt ist, dennoch möchte Ich das nicht sagen, und weswegen solltest du das sagen mögen? Bei Gott sind alle Dinge möglich. Liebe ist zuallerhöchst möglich. Sonne kann über die ganze Welt scheinen. Die Sonne scheint über die ganze Welt. Augen können sich öffnen, und Liebe kann darin, was die Welt als unpassende Stellen bezeichnet, erblickt werden. Geliebte, was wäre denn, sofern du Augen hättest zu sehen? Und warum denn nicht du? Warum nicht du?
Du scheinst Elend zu sehen? Warum kannst du nicht Licht sehen? Was vermag auflohendem Licht gleichzukommen?
Möchtest du in Betracht ziehen, dass du sehen kannst, was du dir bis jetzt noch nicht stattgegeben hast zu sehen?
Wir führen soeben ein Gespräch von Herz zu Herz. Deine Augen schicken sich an, sich zu öffnen. Erhebe dich von dem Dunkeln. Schalte die Lichter an!
Du bist lebendig! Sei das Licht.
Wie weißt du es denn, dass Ich jetzt in dieser Minute nicht vor dir am Aufleuchten bin?
Heavenletter # 6518 – 30. November 2018 – God, Thy Will on Earth as It Is in Heaven
Gott, Dein Wille auf Erden wie im Himmel
Gott redete …
Geliebte, Ich bin nahe. Näher bist du Mir. Näher und teurer bist du Mir. Ich bin so voller Liebe, und demnach bist du es. Wenn du Mir doch bloß Glauben schenken wollen würdest – Ja, Ich spreche zu dir. Mein Herz ist voll von dir. Ich weiß nicht, was es mehr zu sagen gibt, als das, dass du wahrhaft Meine Geliebte bist. Dies geht ohne Reden vor sich, demgegenüber möchtest du Mich dies wieder und wieder sagen hören. Bald wird das, was Ich sage, eines Tages wirklich in dich hineinsickern. Meine Geliebte, du wirst, ein für alle Mal, erfassen, was es heißt, Meine Geliebte zu sein.
Du und Ich sind das Subjekt und das Objekt. In Wirklichkeit sind Wir Eins. Wir haben darum von Anbeginn an gewusst, selbst bevor das Leben sich an den Tag gelegt hat, in derselben Weise, wie eine Hyazinthe aus ihrer Zwiebel heraus, die verdeckt unter dem Schnee liegt, am Erblühen ist. Als das Leben auf Erden aufbrach, bekundeten sich Leiber selbstständig und erhoben sich Seelengeiste als Eines. Dies ist der Gang und Lauf des Lebens.
Leben auf Erden ist eine welterschütternde Erfahrung. Die Welt wurde von allerhand Arten unterschiedlichen Lebens in allen Formen und Größen bevölkert, allesamt kostbar, alle in Farbe, alle Meine volle Aufmerksamkeit in schier einem Hinblick des Einsseins empfangend.
O, Geliebte Welt, was habe Ich gewirkt, als Ich dich gewirkt habe. Dir hat es wohl so ausgesehen, als seist du aufs Abstellgleis geschoben worden, und du fühltest dich beraubt und suchtest Trost. Indessen, Geliebte, Leere ist nicht vorhanden, ausschließlich Vollheit von Vollheit, dabei, sich seinen Weg ausfindig zu machen, selbst so es keinen Raum gibt, in welchem er auszumachen ist, desgleichen nicht Zeit, gleichwohl ist das Erleben dieses neu geborenen Lebens reichhaltig, so ungemein reichhaltig. Natürlich, der Himmel ist das Zuhause. Deine Wurzeln wachsen tief. Deine Sehnsucht nach Zuhause ist wahrhaftig.
Du denkst vielleicht an Berge und an Täler. Gewiss ja, die Erde erhob sich, desgleichen stiegen Familien auf, und Einssein ist das Wort des Tages, welches alles überdauert. Einssein existiert immerfort. Schicke Kraftwagen wurden erfunden. Wie so federleicht und so gar keine Kunst kann dir das sein, noch bevor du dich einpendelst in die Weite der Seele, währenddessen du es vor dir mit einem weiteren Fisch, der in der Pfanne brät, zu tun hast, als da ist das tägliche Leben, selbst so ja deine gesegnete Seele unsterblichermaßen am Wachsen ist?
Als es dazu kam, dass von ‚Staub zu Staub‘ die Rede war, hat man dies vielleicht auf die körperliche Welt bezogen gesehen. In einem anderen Sinne war die Bedeutung möglicherweise eher in Richtung Einssein, das meint, Geist, am Herumwirbeln hin zu einer Welt, die tiefer gehend, die höher, die beträchtlicher ist als das Leibliche. Mit Sicherheit gibt es einen höheren Beweggrund für das Leben auf Erden denn vergehendes Velourleder, zu dem du dich hingezogen fühlst.
Staub zu Staub ist dir, der du in der Höhe fliegst, eher allzu irdisch. Von Sonne zu Sonne klingt dir da stimmiger. Ja, da liegt Größe vor dir. Da ist Größe für immer und ewig. Größe ist Meine Huld, dir dargereicht. Du bist mit Mir beehrt, und demnach bin Ich mit dir beehrt, ungeachtet der allerhand Umwege, die du bisweilen auf einer Spritzfahrt machst.
Sei davon in Kenntnis gesetzt, wie arglos unschuldig du bist. Wie unwissend von Anfang an du bist. Ich sage dies, zur selben Zeit wie Ich dir unzweideutig zu verstehen gebe, dass du in Wahrheit ein Weiser der Welt bist. Du bist, ja in der Tat, alles-wissend. Du hast mehr Wissen, denn was im allgemeinen in der Welt existiert. Du wurdest nicht gestern geboren. Du bist Helles Licht, und du scheinst auf eine Welt, welche darauf aus ist, sich selbst kennenzulernen, unterdessen du der Sonne und dem Mond und den Sternen individuellerweise geschenkt worden bist, allesamt durch Gott erschaffen für Freudenbotschaften für Alle, welche gewesen sind, und für Alle, welche dabei sind, künftig anzulangen, selbst so es keinen Anfang und kein Ende gibt. Leben auf Erden ist weitaus mehr denn von A bis Z.
Halte nicht mehr länger die Anschauung an dir, du seist nicht viel, unterdessen du Mir als alles existierst. Mein Wille auf Erden wie im Himmel.
Niemals warst du nicht. Niemals wirst du nicht sein. Ich, Gott der Liebe, bin in dir angelegt, Herz und Seele. Du bist Mein Prangendes Selbst, welches in der Ganzheit der Liebe glänzt. Welcher Auffassung warst du?
Heavenletter # 6519 – 1. Dezember 2018 – Sometimes a Prelude to Godwriting
Mitunter ein Auftakt zum Godwriting
Gott redete …
Geliebte, Wir, die Eine Wahrheit, unternehmen eine Reise zum Mond. Jeden Tag fliegst du, als Mein Einssein, mit Mir zum Mond. Ich wünsche Mir, es gäbe ein Wort für Ich, welches automatisch ein Gewahren dessen, worauf man als du Bezug nimmt, mit einschließt. Wir funktioniert in der Hinsicht nicht so richtig.
Funktioniert Einssein von Gott, Ich, das Einssein von Gott, eindeutig? Vielleicht könnte jemand ein simples Goldenes Logo entwerfen.
Oder es funktioniert bereits in einer anderen Sprache, oder in zweien.
Oder, sobald Gott das Einssein Gottes meint, die vermeintlichen zwei – Gott und du, oder der Eine Gott, wie es wahrhaft ist, betritt ein gewisser Hoher Ton Musik den Plan, welcher über das ganze Universum erneut vernommen werden kann. Vielleicht erschallt ein Einssein-Chor, welcher dich zu keiner Zeit Einssein, wie es wahrhaft auf Erden ist, vergessen lässt.
Du kannst bloß aufstehen und zu der Melodie tanzen. Du wirst dich nicht darum kümmern, wo du dich gerade mittendrin befindest, oder du wirst dem, aufzustehen und zu tanzen mittendrin von etwas, einerlei, was irgendjemand dabei denkt, nicht noch eine nochmalige Überlegung zukommen lassen. Wie steht es darum, dies mittendrin in einem Kongress oder in einer Wahl zu tun? Aufstehen und singen und tanzen und sehen, wie die Stimmabgabe verläuft. Selbst Mitgenossen könnten eine Ode an das Glücklichsein singen.
Selbstverständlich würde ein Hoher Ton, welcher durch deinen Blutstrom läuft, für immer in Stimmung mit diesem Hohen Ton abgeglichen werden. Du wärest ständig eingestöpselt. Geheiligt seien die Menschenwesen auf Erden. Der Hohe Ton Gottes und des Menschen wird sich mit dem Himmel auf Erden synchronisieren. Gesegnet sei Gott und der Mensch als eine schöne Weise des Ausdrucks. Du wirst diese Musik vernehmen und bald danach jene Schritte tanzen.
Dies vermag nicht zu früh zu kommen. Komm her, setze dich neben Mich in Meine Bank und sieh und höre unentwegt aus Meiner Sicht her, wie sie da ist, wohin du gehörst. Du wirst sehen, dass jeder Mensch hoch ausschreitend ist, so, als wären alle Blumen auf Erden auf ein Mal am Blühen, und parat, morgen erneut zu blühen, so, als ob der heutige Tag niemals enden möchte, indessen stets neu sein wird.
Es wird niemals mehr zu einem weiteren Verkehrsstau oder Unfall kommen. Die ganze Welt wird zu einem Chor der Liebe schwingen. Dies wird der langen Rede kurzer Sinn sein. Auf diese Weise wird sich die Welt sich selber zum Ausdruck bringen. Heil der Freude!
Ärger wird nicht mehr sein, weil Freude zum Hauptsächlichsten geworden ist. Heil dem Anführer.
Bist du dir im Klaren, wie viele Male ein altes Lied anhebt, sich in deinem Kopf und deinem Herzen zu rühren? Weswegen dieses Lied zu dieser Zeit da ist, und nicht zu einer anderen? Was für einen Reim ist darauf zu machen, oder was für einen Grund gibt es dafür, gleichwohl, hier ist sie – diese Melodie wie aus dem blauen Dunst! Sie tritt auf, und das ist es dann. Sie ist nicht einmal, ähnlich einer Erwiderung auf ein Gebet, angesetzt.
Es ist mehr so: „Auf einen Schlag ist es Frühling!“
Was kannst du anderes tun als die Luft einzuatmen und die Düfte des Frühlings zu kosten? Ein Heavenletter läuft einem gängigen Gedanken vorneweg. Dessen Zeit ist gekommen, und du nimmst seinen Schlag auf.
So geht es gelegentlich dabei zu, wie sich Godwriting Selbst hereinbegleitet. Etwas in der Ferne, was du nicht ständig hörst, vernimmst du nun aus einer großen Distanz. Gewöhnlich erkennst du aus dieser Distanz etwas nicht. Deine Sinne geraten verfeinerter ohne irgendwelche Rücksprache oder diesbezügliches anberaumtes Bedenken.
Wie ein sonniger Tag, er kommt einfach. Hier ist er. Glückliche Tage sind wieder hier!
Happy days are here again
The skies above are clear again
So let’s sing a song of cheer again
Happy days are here again
Altogether shout it now
There’s no one
Who can doubt it now
So let’s tell the world about it now
Happy days are here again
Your cares and troubles are gone
There’ll be no more from now on
From now on
Happy days are here again
Heavenletter # 6520 – 2. Dezember 2018 – If Space Were Not, How Could Superman Leap Tall Buildings?
Falls es Raum nicht gäbe, wie könnte da Superman gewaltige Gebäude überspringen?
Gott redete …
Geliebte, wie kann es sein, dass Zeit nicht existiert, während du im selben Moment nicht ausreichend von diesem Phantom Zeit um dich hast, um den gestellten Anforderungen nachzukommen? Ich mache Mich nicht auf, dich in Puzzles zu verschränken, dem gegenüber ist dies die Lage, in der du dich häufig in der Welt findest.
Das Leben auf der Erde scheint wie ein Zauberer-Akt zu sein. Jetzt im Augenblick siehst du es, jetzt siehst du es nicht.
Wie hinterfragend ist diese Illusion namens Leben in der Welt, gleichsam, als habe es dich angesprungen, dich stolpern zu lassen. Du bemerkst, nicht wahr, dass es dir nicht lieb wäre, wenn Zeit und Raum fundiert wären und dich in unablässiger Knechtschaft hielten? Es könnte dann so sein, dass sie dir in keiner Hinsicht lieb sind. Genieße deine Freiheit.
Zeit ist mehr denn eine fingierte Bemessung, von der du dich leiten lässt. Du glaubst an Zeit und Raum, so, als wären sie deine Aufseher. Zeit scheint dich in einer Trance zu halten, Raum nicht anders. Falls Raum nicht eine tatsächliche Gegebenheit wäre, wie könnte dann ein Superman über hohe Gebäude springen und wie könntest du dann Treppen hinauflaufen?
Es ist fürwahr zutreffend, dass du alles möchtest. Es gibt Zeiten, wann du ein Verlangen nach Leben hast, unterdessen du dir die Möglichkeiten von Tod, so als seist du weise mit dir selbst, wenn nicht gar so, als befändest du dich in einer Gesprächsgruppe, ansiehst.
Wenn Ich dich darum anginge, was du Mich denn gerne im Leben und Tod ändern sehen möchtest, würdest du Mich mit Vorschlägen überschütten. Es könnte zudem sein, du würdest dich selber für fehlerhaft ansetzen. Du würdest am einen Ende etwas hinzuerlangen, während du dich am anderen Ende in eine weitere Klemme hinein umhauen würdest. Du würdest im Regen stehengelassen. Alles hienieden scheint von etwas anderem abhängig zu sein. Nicht alle Faktoren, welche in Betracht gezogen gehören, befinden sich innerhalb deiner Peilung.
Du kannst ungetrübte Sehstärke im linken Auge haben, hingegen ganz geringe Sicht im rechten – nicht hinlänglich so, dass eine Kompensierung stattfindet. Oder es könnte das Gegenteil davon sein.
Mehr als das, du siehst bloß hinterher nach der Tat weiter. Du siehst ganz einfach nicht von Anfang an weit genug. Vielleicht bist du kurzsichtig.
Ja gewiss, häufig siehst du nicht die Hälfte, bis es dann zu spät ist. Ich gebe dir zudem zu verstehen, los zu lassen. Das ist für dich nicht immer leicht. Die Vergangenheit macht kehrt und händigt dir etwas zum Darüber-Knobeln aus. Leben ist im einen Moment zu kurz und zur selben Zeit zu groß, derweilen es dich auf die eine oder andere Weise auf deine vergeudeten Einbußen hinweist. Dies ist, im Rückblick gesehen, eine Verirrung, welche nunmehr wie es scheint ein Leben für sich selber hernimmt. Es kann, im nachhinein, gesagt werden – also wenn du nicht auf beide Seiten schaust, bevor du die Straße überquerst – vielleicht hast du es nötig, einen Blick auf eine andere Karte zu werfen, oder dir deinen eigenen Weg zu bahnen. Du kennst nicht im Voraus, was du nicht bereits weißt.
So kann man wohl sagen, dass du die harte Tour erlernst, derweilen du irgend hinzulernst. Natürlich merkst du es, wann es dir zu kalt oder zu heiß ist. Möglicherweise erkennst du, wohin des Weges du bist.
Auf der anderen Hand – du hast unter Umständen nicht achtgegeben, als du von einer Straße zur anderen wechseltest. An einem Tag wurde etwas zum Gesetz erhoben, womöglich bist du überrumpelt worden, und du bringst vor, du habest vorher alle Vorsicht walten lassen.
Du wirfst die Hände in die Höhe und schreist, dass dieses Desaster, worum es sich auch gehandelt hat, nicht hätte passieren sollen. Du sagst, du könnest nicht dafür zuständig sein. Geliebte, du hast dabei das eine oder andere Tadelnswerte, indessen auf keinen Fall in allem, und auf keinen Fall, alle Jubeljahre mal, kein Fehl.
Ich bekomme in einigen Haushalten zu sehen – wenn ein Kind hinfällt und sich die Knie aufschrammt, dass die Mutter dann mit der Hand auf den Bürgersteig einschlägt und in etwa so etwas sagt: „Schlimmer, schlimmer Bürgersteig, einem Kind ein Wehweh machen. Böser Bürgersteig.“
Siehst du es?
Heavenletter # 6521 – 3. Dezember 2018 – There Is No Telling
Das lässt sich nicht sagen
Gott redete …
Geliebte, du bist auf Erden, um tiefer in Leben und Liebe hinein zu gehen. Du streifst nicht mehr so angestrengt auf den oberen Schichten des Lebens herum. Bisweilen, so dein Herz tiefer beim Einssein Liebe fasst, entäußerst du dich zur gleichen Zeit weniger in die Oberflächen-Welt hinein. Die Welt hat nicht mehr so viel an dir dranzubleiben, wie es vormals der Fall war, und eventuell bist du geneigt, dies als eine Minderung von Liebe zu erleben. Es kommt einer Minderung des Angehaftetseins gleich. Wandel im Gesichtswinkel kann etwas davon annehmen, sich daran zu gewöhnen.
Es war einmal, da sprangst du jedesmal auf und nieder, als du eine Töff-töff-Eisenbahn sahst. Es war einmal, da fühltest du dich zu glänzenden Sachen und zum Rasseln Schütteln hingezogen.
Kein einziger wurde traurig, als du größer wurdest, als deine Kinderzähne herausfielen und deine zweiten Zähne heranwuchsen.
Es kann passieren, dass deine Aufregung in der Welt, derweilen du dich mehr in das Gefilde des Einsseins vertiefst, abnimmt. Es war immer so, dass du gerne essen gegangen bist, und jetzt gehst du nicht mehr so viel zum Essen aus. Das stößt auf dich. Was kommt, das kommt. Was wird, das wird. Was ist, ist. Du bist eher freudig zu stillen Momenten hingezogen und nicht, so viel auszugehen. Das lässt sich nicht absehen.
Wovon du dich angezogen fühlst, mag sich ändern, nicht aus deiner Absicht her, sondern aus freien Stücken des Lebens heraus. Das Leben scheint seine Hinein und Heraus zu haben.
Es war einmal, da warst du getrieben, gen Osten, gen Westen oder Nord oder Süd zu gehen. Das Leben hat von sich aus einen Sinn, ist das nicht so?
Hin und wieder geht das Leben kreuz und quer und dreht sich von unten nach oben. Andere Arten aufzuwachen gelangen in dein Leben, und was deine Aufmerksamkeit packt, kann sich davon unterscheiden, wie es gewöhnlich war, und das ist in Ordnung so.
Du könntest in eine ganz neue Karriere eintreten, und dies mag dir wie eine Überraschung vorkommen. Applaudiere dem Leben, das sich in Schale geworfen hat, ebenso wie dem Leben, das sich leger kleidet. Bejahe schrankenloses Leben. Dein Leben hat nicht näher bestimmt zu sein. Du kannst zu einem Abenteurer werden, oder das Leben kann sich beruhigen oder was immer es bescheidet, zu tun. Dies ist dein Leben.
Eine Freundin könnte sagen, deine Seekarte habe sich gewandelt. Etwas hat sich geändert. Deine Bekanntschaft mit dem Leben hat sich umgestaltet. Leben hat nicht so zu sein, wie es immer zu sein schien. Leben ist neu, und du bist neu, und neu ist es, und Leben ist gut, so wie es ist. Jedes Leben hat seine eigene Biographie.
Ich habe vor kurzem gesagt, es lasse sich eine ganze Menge nicht absehen. Wandel kommt, so er kommt. Es wird eher nicht zu einem Vorhersagen kommen.
Ich spreche vom Weltleben in diesen Tagen. Dein inneres Leben rückt, vielleicht außer Sicht, voran, dennoch bewegt es sich vorwärts, obschon du womöglich nicht hingeschaut hast. Du wirst zu ihm aufholen, oder dein inneres Leben wird mit dir gleichziehen.
Nicht alles hat Vorhergehendes bei sich zu haben. Das Unerwartete hat ebenfalls seinen Platz im Leben.
Ich gebe dir Meinen Bewilligungsstempel. Einssein existiert, so du nun über es nachdenkst, oder nicht. Ich bin bei dir, in jedem Fall. Und dein Leben nimmt eine Wende, wie die Dinge auch liegen. Du gehst so ganz von allein himmelwärts.
Das Leben ist gut. Du wirst zum Leben aufschließen. Es wartet soeben just um die Ecke in aller Souveränität, schlicht so, wie das Leben zu sein bestimmt ist. Selbst so es dir nicht gänzlich gewärtig sein mag, du wirst überdies nicht so vollauf überrascht sein.
Womöglich bist du bei einem Picknick, dem gegenüber machst du dir Gedanken, du seist mittendrin in etwelcher Plackerei.
Denke weniger, Geliebte. Lausche mehr deinem Herzen, und weniger deinem Geist.
Heavenletter # 6522 – 4. Dezember 2018 – Life Will Have Surprises Up Its Sleeves
Das Leben wird Überraschungen im Ärmel haben
Gott redete …
Geliebte, auf etliche Weisen, vielleicht auf viele Weisen ist es so – je weniger du weißt, desto besser bist du dran. Es liegt ein Vorteil im Unwissendsein. Im Herausfinden liegt ein Gewinn, anstelle davon, überzeugt zu sein, dass du alle Hinein und Heraus des Lebens bereits im Voraus kennst, dass du dir sicher bist, dir aus dem Leben einen Reim gemacht zu haben, und die Fähigkeit innezuhaben, es abzuschätzen.
Sei offenen Auges. Sei offen gegenüber dem Leben. Alles ist noch nicht gesagt und noch nicht gewirkt.
Das Leben kann sich selber in neuen Möglichkeiten thematisieren, und ganz und gar nicht so, wie es dies deinen erdachten Vorstellungen nach tun sollte.
Das Leben spielt sich selber aus, so wie es sich selber ausspielt. Du weißt nicht am Besten Bescheid.
Worin du gewiss sein kannst, ist, dass das Leben, so wie es vor dir in Erscheinung tritt, keine absolute Gewissheit darstellt. Das Leben ist nicht ständig dasselbe, wie es auftaucht zu sein, noch auch kann sich das Leben genau so herausstellen, wie du es gerne vorhersagen möchtest. Kein einziger weiß Bescheid, wie sich das Leben herausstellen wird, ungeachtet dessen, wie sicher sich jemand sein mag. Es hängt nicht eine Karte des Lebens an der Wand, so, dass du unfehlbar alle Herein und Heraus des Lebens ausmachen kannst.
Das Leben hat Überraschungen im Ärmel.
Möchtest du wirklich lieber im Voraus dein Skript in deinem Gedächtnis abgelegt haben – tatsächlich? Ist es wirklich dein Verlangen, allwissend zu sein? Wo kämen dabei Vergnügen und Spaß zu liegen?
Zur selben Zeit bist du nicht ehrerbietig gegenüber der Vorstellung, dich im Leben mit Schocks auseinanderzusetzen zu haben, Stöße, welche verstörend und erschütternd sind, da dir das Leben nicht eine Checkliste überstellt, bei der du im Voraus dies und das ausstreichen oder hinzufügen kannst, wie es dir gerade so ist. Ja, es könnte dir sehr wohl lieb sein, zum Guten Aller nach oben hin, was das Leben zulassen kann, Begrenzungen festzulegen.
Eine Herangehensweise an das Leben kann etwa sein, dass du bereits die Beschränkungen des Lebens kraft der schlechthinnigen Entscheidungen, innerhalb derer du am Herumbummeln bist, festsetzt – dann wenn du Ja sagst oder wenn du Nein sagst, oder wenn du etwas tust oder wenn du etwas nicht tust.
Du hast das Leben nicht zur Rede zu stellen. Du hast nicht der Oberboss zu sein. Du hast nicht die weise Eule zu sein, die auf einem Ast sitzt, die zusieht, ruft und allwissend heißt.
Im Großen und Ganzen hat das Leben zu sein, wie es ist, und folgt seinem eigenen Lauf. Das Leben auf der Erde ist mit dermaßen vielen Enden verknüpft, welche du als lose Enden bezeichnen möchtest.
Eine Denkschule fungiert unter dem Namen Schicksal, und gemäß jener ist einem das Leben kreuz und quer am Auftreten. Es scheint dich nicht um deine Billigung zu fragen, nicht einmal um deine sachverständige Diagnose.
Selbst so der Hergang des Lebens ein So-Dahin-Schlendern gewesen war, wer vermag daraufhin zu bezeugen, was sich in Wirklichkeit abgespielt hat, ganz zu schweigen davon, was hätte passieren sollen?
Setze deine Denkermütze ab und lege sie weg.
All die Erstreckungen auf der Welt machen dir nicht die Summe und das Gesamt deiner Geschichte aus.
Das Leben spielt sich aus, wie es sich ausspielt. Ja, das Leben hat alle Möglichkeiten.
Es ist auch die Rede davon gewesen, das Leben sei einfach ein Traum. Das Leben auf der Erde wird real geheißen, derweilen es nicht real ist und es sich nicht, so weit wie du zu sehen vermagst, als der zugerüstete Part des Traumes ausweist, von dem du dir hast träumen lassen. Einem erneut durchgesehenen revidierten Traum, den du zum Einspringen heranführst, könnte der Substanz des Gott-gegebenen Traumes ermangeln.
Dein Leben auf der Erde hat eine Bestimmung, über die du unterwegs einiges herausbekommst, selbst so dein Leben für immer und ewig und einen Tag vorangeht und dir erneute Durchläufe verschaffen mag – was du zu vermeinen Veranlassung hast.
Das Leben auf der Erde ist ein ziemlicher Irrgarten, so wie du es siehst. In Wahrheit, wer sieht sich imstande, sich aus dem Leben einen Reim zu machen, und, wofür ist es da? Was ist der Sinn des Lebens, fragst du dich selber. Und was alsdann? Was kommt darauf als Nächstes?
Heavenletter # 6523 – 5. Dezember 2018 – Love is Life
Liebe ist Leben
Gott redete …
Geliebte – natürlich, Ja, Ja, du bist Meine Geliebte. Lasst uns die Tafel sauber wischen. Bekenne dich zu deinem in Empfang genommenen Platz in Meinem Herzen. Du hast keine andere Wahl. Es ist nicht bloß manchmal so, dass du in Meinem Herzen in den Vordergrund gestellt bist. Das ist die ganze Zeit so, Liebe rund um die Uhr.
Stelle dein Herz ohne weiteres Aufhebens zu dem Meinen. Unsere enge Beziehung ist eine Selbstverständlichkeit. Ohne Einssein, da würde sich Liebe hinterm Berg halten. Ich erkläre dich nicht bloß als Meine Geliebte. Ich schwöre, du bist ein für alle Mal Meine Geliebte. Nicht hin und wieder, nicht bloß häufig, nicht zuallermeist, sondern ein für alle Mal.
Ich hebe die rechte Hand, und Einssein fegt hinweg, in Liebe für Alle auf der Welt, dazu zu applaudieren. Ein Glück, das hast du, und das ist, dass Liebe niemals altbacken wird.
Ich halte mit dem Einssein die Hände, und desgleichen du. Bezweifle Liebe nie, nicht einen einzigen irremachenden Moment lang. Ein für alle Mal, Einssein ist immerwährend – mit Haut und Haaren.
O! Einssein, Ein Herz am Schlagen. Liebe ist. Einssein ist, Leben ist. Ein Puls der Liebe, über den Schatten allen Zweifels erhaben – dies ist Liebe. Bezweifeln ist nicht Liebe. Liebe ist, und war niemals nicht. Liebe und Leben gehen gemeinsam. Liebe ist bewährt und treu. Liebe lungert nicht. Liebe ist die Krönung.
All das Gewusele im Leben ist Nonsens und eigensinnig. Dein Glaubenssystem ist wohl eher heruntergekommen. Ein Mal Heruntergekommener ist zu viel. Du hast Mein Herz betreten. Einssein ist mehr denn ein zufälliges Zusammentreffen. Es ist der Gehalt von Leben.
Liebe ist offenkundig rundum bekannt. Es gibt keine Existenz, welche nicht vor Liebe überquillt. Gebiete der Zwistigkeit mit der Liebe Einhalt.
Einssein ist das Fundament von Leben. Du kannst Einssein nicht versäumen. Einssein ist bewährt und wahr. Dies ist Ewigkeit. Es gibt keinen Abbruch von der Liebe. Liebe ist offenkundig erkennbar. Lehne dich ein für alle Mal in die Liebe zurück. Gib das Ablenken deiner sogenannten Individualität von ihrem Bahngeleise der Liebe auf. Liebe ist gegebenes. Es gibt kein Sich-Abkehren von Liebe. Bleibe auf der rechten Bahn der Liebe. Du bist Mein Liebe-Erbe, und nicht Erbfolger von geringerem.
Deine DNA ist Liebe. Deine DNA ist nicht liebelos. Liebelosigkeit ist nicht in Leben mit einbezogen. Liebe ist der einzige Zweck des Lebens. Liebe ist Leben.
Ziehe folgendes in Betracht: Du bist der alleinige Zweck, dem Ich Mich verschrieben habe. Ich bin der Gott der Liebe, und also bist du die Ausweitung Meiner Liebe. Du bist stracks im Zentrum Meiner Liebe. Du bist Meine Liebe. Du bist Meine Geliebte, und Ich BIN dein. Dies ist Einssein ein für alle Mal.
Was sonst kann denn Liebe sein als wahr und treu? Liebe ist das einzige Wahre, was es gibt.
Alles andere als Liebe ist Unwahrhaftsein. Berste in Liebe hinein. Liebe ist alles.
Liebeslieder werden aus einem Grund gesungen. Es gibt nichts außer Liebe, über das zu singen ist. Lasse Mich dich Liebe laut und stark heraussingen hören. Weswegen bloß in aller Welt sollte minderes denn Liebe dir allem Anschein nach tagaus tagein nachsetzen mögen? Ich möchte es anders nicht haben. Lasse Liebe sich in deiner Kehle verfangen. Lasse es nicht zu, dass Bitternis ihre qualmenden Feuerstellen errichtet. Lasse ein für alle Mal Bitterkeit für alle Zeit ins nichts verpuffen. Zeit und Bitternis sind auf keinen Fall die Substanz des Lebens. Sei durch mit ihnen. Mache nicht mit ihnen den Anfang.
Höre auf, diese Nicht-Entität namens Zeit zu vergeuden. Lasse die verstellende Vortäuschung von Nicht-Liebe in ihren Spuren sausen. Liebe ist feste eingestellt. Liebe ist der König. Liebe ist die Königin. Liebe ist nichts als Liebe, so wahr Mir Gott helfe.
Liebe ist der Schatz. Nichts sonst. Einzig Liebe ist. Nichts sonst außer Liebe klettert an Bord. Liebe ist echt. Liebe aus deinem Herzen ist wahr. Liebe einzig und allein ist die wahre Existenz des Lebens. Beherzige Liebe. Liebe ist das Wahre Gut.
Und damit hat sich’s dann.
Heavenletter # 6524 – 6. Dezember 2018 – A Heavenletter is Born
Ein Heavenletter wird geboren
Gott redete …
Geliebte, Du bist das tiefempfundene Lied, das Ich singe. Meinen Ohren bist du die Musik. Ich, Gott, selbst so Einssein das gegebene ist, spreche, in Begriffen der Welt zur Sprache gebracht, einzig frei heraus zu einem einzelnen Godwriter aus der Tiefe Meines Herzens, und ein Heavenletter kommt so zur Welt. Und noch einer und noch einer wird glücklich geboren.
Die ganze Welt kann das hören und dem lauschen, was Ich freudig flüstere, und, es wäre Mir sehr lieb, wenn das, was Ich flüstere, von Allen vernommen würde.
Was du beim Godwriting als Dargebote von Mir an die Welt empfängst, ist für Alle. Meine erlesenen Worte gehören indes nicht durch irgend andere einzelne Menschen abgewandelt, wie es ihnen später dann einmal so in den Sinn kommt.
Godwriting ist zwischen dem ursprünglichen Godwriter und Mir. Kein anderes Menschenwesen soll dazwischengehen. Kein einziger soll Godwriting, welches zuallerletzt das Meine ist, verbessern oder über es improvisieren.
Es existiert ein feststehender Pfad des Godwriting. Lies einen Heavenletter. Finde Vergnügen an ihm. Und nimm ihn nicht auseinander. Meine Wahl an ursprünglichen Godwritings bleibt in den Händen, denen Ich es zuerst überreicht habe! Geliebte, kein einziger soll scheiden, was Gott gemacht hat.
Godwriting tritt in Erscheinung, wie es in Erscheinung tritt. Godwriting ist Mein. Es ist nicht für Zuschauer, denen etwa der Sinn danach ist, Bewegung in die Sache zu bringen.
Da ist eine gewisse Innigkeit zwischen Mir und dem Godwriter, der zuerst Meine gewisperten Worte hört und sie sodann niederschreibt. Eine gewisse Innigkeit umschließt einen gewissen Rhythmus, einen gewissen Schlag, einen gewissen Unterton, bestimmte Worte und Ausdrücke. Es ist Mein Verlangen, dass Heavenletter so gelesen werden, wie sie ursprünglich gegeben wurden.
Jeder Godwriter hat sein eigenes Gepräge. Kein einziger sonstwo soll es in Angriff nehmen, ein Wort irgend eines Heavenletters von seiner ursprünglichen Form, wie er dargereicht und durch dessen Godwriter empfangen worden ist, zu ändern.
Mein Verlangen ist es, dass jeder in Meinem Königreich Heavenletters liest, wie sie ursprünglich geschrieben worden sind. Keiner soll sich unterfangen, es besser zu wissen als Ich. Ich, Der erschafft und nicht eignet, beteure, dass Meine Worte in den Heavenletters als Meine Worte, wie sie geschrieben worden sind, belassen gehören. Meinen Gott-gegebenen Worten, wie sie zuerst niedergeschrieben worden sind, ist es nicht zugedacht, für jemandes Spritztour in den Parkanlagen herzuhalten.
Geliebte, dabei gibt es eine große Ausnahme, und sie ist in der Tat eine gute Ausnahme:
Ich lade zu Übersetzungen in deiner Muttersprache ein, zum Nutzen von Heavenreaders, die Gottes Worte gerne in ihrer eigenen Heimatsprache lesen möchten. Heavenletters kommen von oben her und nicht von jedermanns Welt, dort wo jedermann kostenlos auf etwas zupacken kann. Bleibe bescheiden.
Es ist ein erheblicher Dienst, welchen förmliche Heavenletter Freiwilligen-Übersetzer erbringen – und es ist eine Verantwortlichkeit, welche sie übernehmen. Im Falle von Übersetzern verleihe Ich ihnen das Privileg, dem ursprünglichen Herzschlag einer Übersetzung, nach deren bestem Vermögen, zu folgen. Natürlich ist Heavenletters übersetzen eine spezielle Kunst.
Die Sprache eines Heavenletters kann aufgrund der ausdrücklich hohen Niveaus, in welche Ich Heavenletters tauche, nicht wörtlich übersetzt werden. Man kann sagen, Heavenletters werden zwischen den Zeilen gelesen, und Übersetzer haben was zwischen den Zeilen steht zu übersetzen.
Selbstverständlich ist Heavenletters übersetzen nicht das gleiche wie Anleitungen, wie man Kartoffeln zu kochen hat, übersetzen.
Da sind bewährte und getreue freiwillige Übersetzer, welche vorbringen, ihrem Empfinden nach fühle sich das Übersetzen von Heavenlettern so an, wie sich wohl eine ursprüngliche Herangehensweise an das Godwriting anfühlen müsse.
Möget ihr Freude finden. Dies ist ein guter Beweggrund, Heavenletters in deine Muttersprache zu übertragen.
Zur selben Zeit, da möge dein Herz für Erheblicheres denn einzig für deine Freude hier sein. Möge dein Herz ob der Freude der Welt sein.
Bitte, Geliebte Übersetzer, wisst, ihr, als ein Team und als Einzelne, stellt euch aus der Tiefe eurer Herzen heraus freiwillig zur Verfügung. So lange wie ihr glücklich seid, traue Ich, Gott, euch.
Was bezweckt es, etwas, was euch nicht Freude schenkt, zu tun?
Heavenletter # 6525 – 7. Dezember 2018 – Somewhere in the Midst of Life
Irgendwo mittendrin im Leben
Gott redete …
Geliebte, mitten im Leben bist du vom Leben umwittert, was auf einen Schlag umzukippen scheint. Es gibt für dich nahezu keine Rast, um für eine gewisse Zeit zur Ruhe zu kommen, mit dem Ansinnen, einen weidlichen Blick darauf, was derzeit tatsächlich in deinem Leben vonstatten geht, zu richten.
Bisweilen hast du das Gefühl, du werdest durch einen Schneepflug fortgeschoben, du werdest in einem Windstoß an Zeit von einem Augenblick zum anderen hochgehoben, ohne zu wissen, was in Wirklichkeit vor sich geht. Zur selben Zeit hast du dich nach wie vor, ohne dass du einen Moment lang zum Atmen kommst, geltend zu machen, um dich zurecht zu finden, um einen Atemzug zu nehmen, um auszukundschaften und das Ausmaß herunterzuregeln.
„Schnell, schnell“, sagt das Leben. „Bekomme das alles erledigt. Noch bevor du damit zuende gekommen bist, wird dir weitere Arbeit, und kaum eine Chance zugeteilt werden, gleichzuziehen, ganz zu schweigen davon, dich nach vorne vorzuarbeiten.“
Der Fakt ist der, in der Hudelei des Trubels, bist du auf der Suche nach Friede. Nichtsdestotrotz versuchst du, einen Zeitplan einzuhalten und hast damit nicht dauernd Erfolg, oder gelangst in der Angelegenheit nicht einmal in die Startlöcher.
Wer, Du Liebe, ist es, der dich in solch ein Schritttempo versetzt, das du nicht aufrechterhalten, und unter dem du nicht hervorkommen kannst?
O, nicht um das Leben eines Piraten auf Hoher See.
Du erinnerst dich, daran, als Sommerferien gut zweieinhalb Monate von Ende Juni bis Anfang September einnahmen. Damals, in jenen Tagen, dauerte ein Tag ein Tag, und war ein Tag lange, und dauerte ein Sommer einen Sommer. Der Sommer war restlos, bevor er dann vorüber war. Jahreszeiten währten den Wert der Freude einer ganzen Saison lange, bevor sie endeten. Zeit war damals real, und dauerte eine ganze Saison voller Freude lang. Weiland waren dir die Jahreszeiten dein Geld wert.
In jenen Tagen hattest du einen Ostermantel in Oster-Farben. Du trugst ihn, so er ja im Grunde zweckmäßig war, und dann einen Herbstmantel, danach einen Wintermantel und Leggings, und daraufhin einen Wintermantel aus Wolle, und nicht einen Parka. Diese Mäntel waren saisonal.
Der Sommer war damals geschrammte Knie, Bienenstiche, und Tage, die nie zuendegingen.
Nun sind Tage kurz, und du bist alt. Weiß irgendwer, wohin sich die Zeit davongemacht hat?
Jetzt fragt dich der Rechner, einer angeknackten Schallplatte gleich, auf dem Bildschirm: „Sage mir, was du gerne tun möchtest.“
Der Computer fragt mich, als wäre ich eine Person und als wäre der Computer ungemein fürsorglich, gleichsam so, als spreche er in Wirklichkeit zu mir und als sorgte er sich um mich. Er rief mich nicht beim Namen.
Wer ist denn dieser besorgte Computer überhaupt?
Wo sind meine Freunde, welche mich, in einem Schleier voller Tränen, alleine daließen, ohne ein zärtliches gutes Adieu mit Verlaub? Sie machten sich davon, den Sommern in den Sommerszeiten gleich, welche sich damals für sich Zeit nahmen.
Dieser Tage wird einem bescheinigt, dass Jahreszeiten regelmäßig im Eigentlichen Pferde von unterschiedlichen Farbe gewesen waren. Jetzt heißt man Jahreszeiten Klimawandel. Die einzigen Dinge, welche sich derzeit hinziehen, sind vielleicht Trauben am Weinstock. Es scheint, Äpfel wachsen nicht mehr länger auf Bäumen. Äpfel haben kleine Plomben, welche du nicht abzuschlabbern hast, und doch melden die kleinen Plomben Äpfel, anstelle von Blüten, an.
Dieser Tage kannst du mit einem Zehn-Cent-Stück nicht mehr eine Tasse Kaffee oder eine Zeitung erstehen. Weswegen bist du ein zunehmender Nostalgiker? Du könntest jetzt dieser Tage dich mehr nach Künftigem sehnen denn nach der Vergangenheit, falls es dafür eine Möglichkeit gäbe.
Du hast nachgerade flüchtige Blicke auf die Vergangenheit, gleichwohl ist schlechterdings nichts wie die Vergangenheit gewesen, welche ohnedies nirgendwo mehr aufgefunden werden kann, falls sie denn wirklich existiert hat. Vor langer Zeit sind dir die Melodien verwichener Jahre abhanden gekommen, und du hängst nicht mehr an ihnen fest.
Du gibst es jetzt zu. Gott hat recht. Zeit existiert nicht. Zeit ist zu einem Stillstand gekommen. Kein Zwielicht mehr. Kein Daliegen auf einer Wiese mehr mit einem Stück Strohhalm im Mund, an dem du herumkaust. Du entsinnst dich nicht, ob du dies wirklich je getan hast, dennoch vermisst du es auch so.
Heavenletter # 6526 – 8. Dezember 2018 – Shine Like the Stars
Glänze wie die Sterne
Gott redete …
Geliebte, du hast deine Wahl, was du heute morgen frühstückst. Mache dir, wenn du es magst, einen Haferbrei. Mache eine Frittata. Dies zu entscheiden, ist deine Option. Letztlich bist du dafür zuständig. Wenn dir der Vorrat an Eiern ausgegangen ist, wer ist es, der sich eine weitere Packung besorgt?
So ist das Leben in der Welt. Wenn du dir einen Pullover häkeln möchtest, dann häkle einen Pullover. Wenn du jammern und vor Wut schäumen möchtest, ist dies ebenfalls deine Wahl. Wenn du das los lassen möchtest, woran du dich festhältst, ist dies an dir. Wenn du im Dreieck springst, wessen Wahl ist es?
Ja, Geliebte, Ich kann verstehen, es gibt da Zeiträume, in denen du das Gefühl hast, das Leben habe dich in eine Ecke getrieben und du befändest dich in einer ausweglosen Situation.
Im Großen und Ganzen bescheidest du, was kommt. Du kannst die Verantwortlichkeit abweisen, oder du kriegst, dass du dich darüber ärgerst, was sich als ein Fehlgriff herausstellt, in den Griff.
Du hast im Leben die Wahl, voranzurücken. Du kannst deine Karten recht ausspielen. Du kannst deine Schulden abbezahlen oder du lässt sie sausen und verschließt die Augen vor ihnen. Du kannst die Verantwortung abwimmeln, oder du kannst es allesamt vergessen oder deiner Verantwortung stante pede gerecht werden.
Du bist der Macher deines Lebens. Du kannst Räder schlagen oder einen Jig tanzen. Du kannst vorwärts gehen oder rückwärts gehen. Du kannst rechtzeitig dran sein, oder zu spät, oder du kannst früh dran sein. Du kannst sein, was immer du sein magst. Du leistest deinen Beitrag.
Du kannst gertenschlank oder pummelig sein. Du kannst neu sein. Du kannst jung sein und voranschreiten. Leben ist für dich nicht etwas, um daran zu verzweifeln. Dein Leben liegt in deinen Händen. Zur selben Zeit wie das Leben dich beeinflusst, beeinflusst du es. Jeder und alles hat einen Einfluss. Du bist durch etwas beeinflusst. Und du beeinflusst nah wie fern.
Lächle bei deinen Freuden und weine deine Tränen. Genieße nicht ein einziges Mal, dass du dich bemitleidest. Du bist unter Gottes Himmel. Einerlei worum es geht, du bist ob eines mächtigen Grundes hier. Du bist nicht für nichts hienieden. Ich habe dich aus dem Garten Eden handverlesen.
Komme mit Mir. Diene Mir mit ganzem Herzen, und diene dir selber.
Sei ein erleuchteter Himmel. Sei die Sonne, Welche Sich Selber und Alle, welche du anscheinst, erhellt.
Beanspruche alleine die Urheberschaft für deine Missgriffe und für alles Glück-Haben, oder, trägst du die Auffassung an dir, dein Leben auf Erden obliege samt und sonders den Sternen?
Heavenletter # 6527 – 9. Dezember 2018 – Look into My Mirror
Schaue in Meinen Spiegel
Gott redete …
Geliebte, wie könnte dir das Leben anders vorkommen, wenn du Mich in deinem Buch als deinen Top-Coach sähest – nicht als eine Möglichkeit, sondern als eine absolute Realität? Was wäre denn, wenn du sähest, wie Ich Basketbälle in das Netz deines Lebens werfe, nicht ab und an, sondern in jeder Sekunde des Tages?
Was wäre, wenn du Mich feurig in deinem Leben Mich ausleben sehen könntest, so, wie wenn du Mich siehst, als bedeutetest du Mir alles, während Ich den Rücken für dich freihalte, während Ich alles für dich tue? Wie könntest du es herausbekommen, dich was das Leben angeht begieriger zu fühlen? Du hättest dir nicht Wind in die Segel zu schaffen, bei weitem nicht.
Sofern du fühlen könntest, dass Ich DEIN Basketballspieler bin, wärest du dann nicht erleichtert? Könnte dein Leben dann nicht mehr einem Vogel in der Hand gleichen?
Hättest du dann nicht mehr Sprung in deinem Schritt?
Wenn du „MEIN Gott!“ denken oder sagen würdest, wie belebt könnest du dich dann fühlen? Könntest du dann nicht mehr auf dich selber wetten? Wärest du nicht mehr selbst-ermächtigt und könntest du nicht laufen wie eine Gazelle. Ja, WOW, du würdest vor Freude springen! Du würdest erkennen, der Held bist du.
Weswegen bist du dir jetzt im Augenblick nicht bewusst, wer du bist? Ich kann nicht glauben, dass du dann die Füße hinter dir her ziehen würdest. Hast du je von einem Engel gehört, der daherschlurft und sein Herz im übriggelassenen Feld belässt? Du wärest mehr wie der Kleine Motor, Der Könnte. Du hättest allen Dampf auf der Welt.
Wie solltest du das nicht können?
Du bist, wie du denkst.
Ich bitte dich, dir Meine Sicht des Lebens zueigen zu machen. Warte nicht mehr einen Moment länger, zu sein, Wer Ich sage, dass du es bist. Sieh, wie Ich sehe. Ich sehe dich als das fauchende Bild Meiner Selbst. Du, desgleichen du, würdest vor deinen ureigenen Augen ein Wunder erblicken. Du wärest der Gold-Standard. Du hättest keinen Zweifel.
Sieh dir jetzt deine Körperhaltung an. Junge, was würdest du aufrecht und groß dastehen! Du wärest ein Könner-Hieb. Du wärest ein Pferd am Gatter, parat, einen Sinnes ein Rennen zu laufen.
Du würdest dich selber nicht anstacheln. Du würdest, deiner selbigen Natur nach, mit den Hufen scharren.
Mir sieht es danach aus, dass du dich als ein Einen anödendes Gewicht siehst. Was ist das Gute an deiner niedrigen Energie und an deinem Hinuntergezogensein? Sei so leicht wie Luft. Sei das Subjekt deines Lebens und nicht das Objekt. Sei stichhaltig. Sei lebendig. Lebendig sein, deswegen bist du hier. Lange die Sterne, nicht minderes.
Kultiviere die Muskeln, um über hohe Gebäude zu springen. Sei Hohen Mutes. Baue dein Leben aus riesigen Bausteinen. Du selber bist deine Inspiration. Sei die Inspiration.
Heavenletter # 6528 – 10. Dezember 2018 – Life Deferred
Leben, hinausgeschoben
Gott redete …
Geliebte, mögest du gut und lange leben. Mögest du erkennen, was von Belang ist, und mögest du dich zu dem bekennen, was von Bedeutung ist und nicht zu dem, was so wichtig ist, dass du es nicht zurückzulassen vermagst, unterdessen du zu nichts anderem mehr imstande bist.
Sowie alles gesagt und getan ist, wenn du dann deine eingebildeten Besitztümer durchgehst, wenn sich dann der Staub abgesetzt hat, was nimmst du mit dir? Was passt in dein Herz und deine Seele hinein, und was hat seine Marke auf dir hinterlassen? Kein einziger nimmt dieser Tage Dampfschiff-Koffer mit sich. Wer könnte heutzutage dermaßen viel in seine Reihe an Gepäckstücken einpassen? Selbst eine einzige Handtasche ist unter Umständen zu viel.
Wenn du kommst, bringe dein Herz und deine Seele mit. Womöglich kümmert es dich nicht einmal mehr, deinen Diamantring mitzunehmen. Auf was für einem sentimentalen Wert beharrst du gar, ihn weiterhin mitzunehmen? Du möchtest nicht mehr alle deine Erinnerungen eingepackt haben. Die Dinge, die du gerne mitgenommen hättest – sie würden dir nicht einmal mehr zu schaffen machen, sie länger mitzunehmen. Was sind sie dir nun? Jetzt möchtest du leicht auf Reisen und mit ihnen durch sein.
Du hast möglicherweise kein Verlangen, mehr mitzunehmen, so, als spielten dir jetzt irgendwelche physischen Dinge noch eine Rolle. Wer hoch oben im Himmel sollte wohl mit dir deine Andenken durchgehen mögen? Und, sobald du dann fertig bist, was dann? Wer möchte überdies ein Was Dann? Es wird nicht mehr länger ein Bevor oder ein Danach geben.
Über was möchtest du in dir selber nachsinnen, um davon zu reden?
Dein ganzes Leben hindurch hattest du etwas Wichtiges zu sagen gehabt. Jetzt, in diesem bevorstehenden Moment, kannst du nicht an eine einzige Sache denken. Was vermagst du nicht hinter dir zu lassen? Sei froh, von der Vergangenheit entsetzt zu sein.
Du möchtest Freiheit. Du möchtest nicht einmal mehr dich hervortun. Du möchtest dich nicht einmal mehr darum kümmern, Punkte zu machen. Du möchtest nicht mehr länger an irgendwelchen Dingen hängen. Du machst dir keine Gedanken, ob du punktest, oder nicht. Was für einen Bedarf nach Ziffern oder nach dem Alphabet hast du, in Wirklichkeit? Was für einen Bedarf an irgendetwas oder was für ein Ersehnen von irgendetwas hast du?
Was siehst du, und was hast du zu erinnern oder dafür zuständig zu sein? Nicht mehr länger werden deine Füße zwischen Papierbögen ausgleiten. Nicht mehr länger wirst du gar Initialen oder einen Computer benötigen. Wofür denn? Weswegen solltest du einen Kopf, voll gestopft mit was, haben mögen?
Es könnte dir nachgerade lieber sein, einen leeren Kopf zu haben, denn einen überhäuften. Was ist es, auf dessen angeblichem Transit von und zu du dich befindest? Du möchtest nicht mehr länger weitere Einzelheiten haben, um dich an sie zu hängen.
Nun höre Ich, Gott, dich sagen:
„Es war einmal, da konntest du einen schönen Saum nähen. Wo soll diese Fertigkeit heute aufbewahrt sein, und was würdest du mit ihr heute anstellen? Verbleiben Fertigkeiten, oder zockeln sie nach irgendwohin davon, so wie es das Leben tut?
Wie die Dinge standen, vermochte ich mir früher nicht einmal die Gegenwart zu eigen zu machen, ganz zu schweigen von der Vergangenheit. Was ist in Wirklichkeit mit offenen Armen zu begrüßen, Gott? Das Leben selber, und einzig Du, und Friede und Liebe, mit denen ich mir den Bauch vollschlage?
Ich kann nicht einmal mehr an einen Baum denken, unter dem ich gerne beerdigt sein möchte, oder nicht einmal an was für einen Ozean oder an ein anderes Meer, um in ihm versenkt zu werden. Ich bitte Dich darum, Deine Hand zu halten und dass ich mich Deiner entsinne, Gott!“
Heavenletter # 6529 – 11. Dezember 2018 – Your Crowning Glory
Deine bekrönende Pracht
Gott redete …
Geliebte, bevor du geboren wurdest, hast du beschieden, die Rolle eines Helden anzunehmen. Du hast nicht die Wahl getroffen, dich mit der Rolle eines Langschläfers abzufinden. Absolut nicht. Du hast dich für eine Heldenrolle entschieden. Falls nicht für eine aufleuchtende Superman-Rolle, zumindest hast du dich für die Rolle ‚langsam aber stetig’ entschieden. Du hast dich verschrieben, nicht vom Schiff zu springen. Du hast zugesagt, auf lange Sicht hin unerschütterlich hier zu sein.
Du bist nicht hier, um an deinen Fingernägeln zu beißen.
Du bist nicht hier, um dir das Entschwinden aus deiner Rolle auf Erden zu wünschen.
Oh, ja, es mag dir so vorkommen, dass du keinesfalls ein Held bist. Nichtsdestotrotz blickt irgendwer auf dich, er folgt dir und lernt von dir.
In Wahrheit folgst du dir selber desgleichen. Vergiss die Sache mit der Gewissenhaftigkeit. Entsinne dich der Freude. Das Wenigste was du tun kannst, ist, die Rolle der Freude zu besetzen. Du hast eine Rolle zu erfüllen. Sie wäre nicht die deine, wenn du nicht in der Lage wärest, dich zu Herrlichkeit zu erheben. Dies zu tun liegt dir an. Das ist es, was es bedeutet, ein Held zu sein. Mit Sicherheit ist ein Held nicht kritisch gegenüber sich selber eingestellt.
Um ein Held zu sein, bejahst du, dass du in einem jeden Augenblick eine Wahl hast, die zu treffen ist. Es ist deine Wahl, die zu treffen ist. Dies bedeutet, du bist nicht wehrlos. Du hast immer eine Wahl, zu treffen, und triffst sie. Entscheide dich dafür, guten Mutes zu sein.
Du triffst nicht eine Entscheidung, während der Arbeit zu schlafen. Nicht ein einziges Mal mehr kannst du eine Wahl treffen, herauszuschreien: „Foul!“ Was ist Mut wirklich, wenn nicht dies – sich zu entscheiden?
Ein Held ist anderen Menschen und sich selber eine Überraschung. Du bist der Illustrator des Buches, welches du schreibst. Du bist nicht Wischiwaschi. Du nimmst mit den Entscheidungen, die du triffst, einen festen Griff auf dein Leben.
Du weißt nicht, was rund um die Ecke zu liegen kommt. Du schläfst bei der Arbeit nicht. Mache dir Mut. Hebe an, dich als Held zu sehen. Überbringe dir erfreuliche Nachrichten. Jetzt genau im Augenblick ist deine ureigene Chance, Mir, Gott, große Ehre zu tun. Selbst wenn du bettlägerig bist, wird dies dein Augenblick Krönender Herrlichkeit sein.
Richte dein Haupt auf. Lächle einen Besucher an. Du betrauerst dich selber nicht. Keineswegs. Auf jeden Fall bist du deine eigene Krönende Glorie. Du bekundest dein Selbst. Du begibst dich selber mit Mir in Übereinstimmung. Es ist nicht bloß so, dass du Mut hast. Du inspirierst Mut in dir selber und in Anderen. Mein Wille werde getan. Mein Wille werde durch dich getan.
Du bist auf Erden ein Engelsbote. Tauche dich selber in die Liebe ein, derentwegen du hier bist, sie zu verschenken. Verschenke sie. Teil von Liebe-Verschenken ist sie In Empfang Nehmen. Du nimmst Liebe ebenso entgegen, wie du sie ausgibst. Es ist eine natürliche Sache, Liebe wiederbelebt zu sehen. Mehr Liebe ist am Kommen und ist am durch dich Kommen. Du wirst eher nicht wissen, welche Fülle an Liebe du zum Ausdruck bringst, die einen Mitreisenden mit Mut emporträgt. Du trägst zu einer Reise eines offenkundigen Anderen im Leben bei, welcher dich ebenfalls beflügelt. Du bist das rettende Element eines einzelnen vorgestellten Anderen. Du bringst vom Start an den Ball mit deinem hochgehobenen Kopf zum Rollen.
Es ist auf dein Geheiß und auf Mein Geheiß hin, dass du hienieden bist, das Leben auf Erden zu erhellen, indem du deinen Gesang licht zu Gehör bringst. Du kannst das Leben für andere pur durch deine Existenz erhellen. Einfach so, jemand folgt dir, und mithin erhebst du dich zu neuen Höhen.
Du bist nicht mittendrin in betagtem Denken gefangengesetzt. Keinesfalls. Selbstverständlich bist du in deinem eigenen Leben die Hauptrolle. Du nimmst an Geschwindigkeit zu. Mehr und mehr Menschen sehen in dir das, was du womöglich, bis jetzt in diesem Augenblick, für dich selber noch nicht gesehen hast. Niemals bist du ein Höcker auf einem Baumstamm. Ne, ganz bestimmt nicht.
Heavenletter # 6530 – 12. Dezember 2018 – „To Thee I Sing“
„Zu dir singe Ich“
Gott redete …
Von dir singe Ich. Zu dir singe Ich. Ich singe ein Lied von Meinem Selbst zu Meinem Selbst.
Ich bin die Töne, die Ich singe. Du bist die Töne, die Ich singe. So wie du es siehst – singe Ich ein Lied davon, was du dein kleines Selbst, als da es getrennt von Mir ist, heißt.
Ich heiße dich Mein Selbst. Es wird dir eher nicht fortwährend leicht fallen, diesen Übertritt zu bestreiten. Mir ist es kinderleicht, denn Ich sehe Wahres, und Ich bin Wahrheit. Du bist Meine Wahrheit, gleichwohl siehst du das nicht die ganze Zeit. Du wirst dich wohl nicht einmal hoffnungsvoll fühlen.
Was Ich darbiete, ist das Natürlichste auf der Welt, nicht indessen dir, so wie du dich selber existieren siehst, wirst du dieses besagte Geschäft eher als vergeblich betrachten. Es ist verfänglich. Du heißt dich selber unter einem von der Welt gegebenen Namen wie etwa Jack oder Jill. Du bist derart mit der Welt und dem Donner und dem Geschwätz der Welt verbandelt, so, dass du dir selber die Frage stellst: „Wie kannst du in dem Bilde Gottes sein?“
Du kannst bejahen, dass du ein Stück des Kuchens bist, freilich nicht der ganze Kuchen. Du befürchtest, du könnest dich bloß aus der Fassung bringen lassen, gleichsam als würdest du einen auf Schau machen und auf Stelzen laufen. Du bist begierig, jemand zu sein, und jemand Großartiges zu sein, dennoch ….
Du möchtest dich selber nicht überfordern und hereingelegt werden. Das Leben ist zu deinem kleinen selbst seriös. Du hast es lieber, außer Sicht zu sein. Aus den Augen, aus dem Sinn. Falls dein Großes Selbst mit inbegriffen wäre, wärest du dahingehend hart bedrängt, dieses außer Acht zu lassen, dieses dein Größeres Selbst. Du würdest lieber dein Höheres Selbst anstarren, so, als wäre Es weit, weit weg und in großer Distanz von dir.
Du hättest nichts dagegen, zu einem Gott in der Entfernung zu singen und zu summen. Der Fakt ist allerdings der, du weißt nicht, wie Singen geht. Du weißt nicht, wie ein Ton zu halten ist. Du weißt unter Umständen nicht, wie ein hoher Ton zu erreichen ist, ebenso nicht, wie du in Meiner Gegenwart auf einem niedrigen Ton erquicklich schwingen kannst.
Du beschwörst herauf, du seist zum Singen nicht gut genug, oder gar nicht dafür, in Meiner Gegenwart im Laufe eines Flüsterns frisch von der Leber weg zu sprechen. Du bist allzu bescheiden, um gar vernommen zu werden. „Was möchte Gott gerne von mir hören?“, könntest du zu dir selber stammeln.
Du hast keine Ahnung von deinem Wert und deinem Wert für Mich.
Du möchtest nicht gerne mit Mir ins Debattieren geraten, und dennoch schreitest du über das hinweg, was Ich sage, gleichsam, als könnte es nicht stimmen. Und so lässt du was Ich sage scheinbar unberücksichtigt, als wüsstest du es besser, derweilen du Mich in Wirklichkeit nicht so recht zu deuten vermagst. Ich treffe die Aussage, dass du Mein Wort bist, Mein Wort, real gemacht. Dieser Schleier, der verbreitet ist, ihn schaffst du dorthin. Es wird dir lieber sein, getrennt zu sein, als der Möglichkeit und Verantwortlichkeit des Einesseins verfügbar zu sein.
Um Himmelswillen, so wie du es siehst – deine Schultern seien nicht breit genug. Dies ist von dir kurzsichtig. Vielleicht bist du der Auffassung, Ich hätte dich mit einem Tattoo versehen sollen: „Kind Gottes“. Dann wären deine Schultern in die Breite gegangen und hätten infolgedessen deine Höhen zugenommen.
Ich sage: „Sitze zu Meiner Rechten. Mein Bescheid ist, bei Mir zu sein.“.
Du übersiehst dich selber. Du sagst: „Lieber Gott, nicht jetzt im Augenblick. Vielleicht später.“
Ich biete dir das Königreich dar, und du verschiebst Unsere Hochzeit. Was? Hast du es nötig, dass du dich zunächst einmal mit dem Lippenstift befasst, oder, sofern du Mein Sohn bist – dass du glattrasiert bist? Was für unmögliche Höhen hast du, wie du angibst, zu erreichen, aufgrund eines eingebildeten Fehlbenehmens, von dem Ich von Anfang an nicht einmal Notiz nehme, oder, um das Ich Mich nicht kümmere?
Sowie Ich zu dir sage: „Komme mit Mir“, meine Ich genau das. Sowie Ich sage: „Springe!“, gut, dann: „Springe!“
Sobald Ich sage: „ Möchtest du mit Mir tanzen?“, dann breite deine Arme aus und tanze mit Mir. Beraume keinen weiteren Aufschub an. Ganz bestimmt nicht aus einem Empfinden abwegig eingenommener Genügsamkeit heraus.
Heavenletter # 6531 – 13. Dezember 2018 – Moving Forward in Life
Im Leben voranschreiten
Gott redete …
Geliebte, das Leben ist bewährt und treu, und doch ist jeder Tag neu. Das Leben wird dir an jedem Tag übersandt. Es ist ein Experiment. Es kann sein, du zitterst angesichts der Inkonsistenz des Lebens, so, als hätte Gewissheit als das Landrecht ausgewiesen sein sollen. Das Leben ist keine Schuld, die dir geschuldet ist. Das Leben ist dir gegeben. Es bewegt sich voran, freilich kann es jede Route wählen, welche es wählt, unterdessen es soeben dabei ist.
Leben wird nicht reglementiert. Das Leben nimmt sich seine Chancen, alldieweil es entlanggeht.
Überraschtsein scheint im Leben eine Gewissheit darzustellen. Du durchkämmst in einem Schiff auf einem Fluss die Gewässer. Kein einziger weiß, wie viele Fische einem an einem Tag ins Netz gehen, oder nicht. Dass du jeden Tag entlangschipperst scheint wahrscheinlich, dennoch gibt es keine Garantien, dessen unbenommen was du aussagst.
Ja, das Leben ist eine Idee, und Ideen wandeln sich. Deine Wahrnehmungen des Lebens können sich ebenfalls ändern.
Am Leben sein bedeutet, dass du wächst und dass du dich änderst. Du bleibst nicht der gleiche. Du kannst nicht der gleiche bleiben. Geliebte, du kannst nicht die gleiche bleiben, so wie du immerzu warst oder so wie du dachtest, du seist es gewesen. Genauso wenig hast du dich in jeder Minute des Tages zu ändern, gleichwohl ist Wandel in deinem Vermögen. Du kannst nicht all die heraufziehenden Änderungen vorhersagen.
Der heutige Tag ist nicht ein vergangenes Ereignis. Du kannst deine Haare auf der anderen Seite scheiteln. Du hast deine Haare nicht purpur zu färben. Es ist nicht genauso, dass du mit den Trends mitzuhalten hast. Es ist einfach so, dass du bloß jetzt leben kannst, und nicht in der Vergangenheit. Du hast nicht mehr ein Bruder Leichtfuß zu sein, denn du die Vergangenheit zu wiederholen hast. Leben ist neu. Du läufst nicht in einer Tretmühle und betrittst ausschließlich die Vergangenheit. Bewege dich voran. Es gibt Erheblicheres denn die Vergangenheit. Du bist stets neu. Öffne dich der Gegenwart. Du bist nicht dazu bestimmt, gefriergetrocknet zu werden. Du kannst nicht das gleiche alte Pferd für immer und ewig reiten.
Wandel ist der Name der Partie des Lebens.
Es war einmal, da waren Bluejeans Arbeitsanzüge, und sie wurden für die Arbeiten auf der Farm getragen. Jetzt sind Bluejeans etwas Trendbewusstes.
Weiland war eine Flugmaschine eine Spekulation. Heute fliegen Flugzeuge jeden Tag in den Himmel.
Einstmals waren Computer Vorstellungen. Einstmals waren Computer klotzig und langsam. Schaue sie dir jetzt an.
Einst war Fernsehen schwarz und weiß.
Heute liegt die ganze Welt vor dir. Schlendere weiter. Du kannst nicht gegen die Gezeiten ankommen. Genauso wenig kannst du vorgeben, sie seien nicht da. Neues ist hier.
Du möchtest deine Gelenke biegsam haben, und dementsprechend möchtest du mit dem Leben biegsam sein, sowie es sich zu dir her begibt.
Jedes Jahr ist ein Neues Jahr, und du bist ebenfalls neu.
Und dann gibt es da etwas namens menschliche Natur, welche dieselbe zu bleiben scheint!
In der Tat, da ist NEUES unter der Sonne. Schaue hoch! Während du dich aus dem Bett rollst, rollt sich die Sonne über den Himmel. Willkommen, Sonne!
Leben ist noch nie dagewesen und stets neu. Du kannst Leben nicht anleinen. Genauso wenig kannst du es langsamer machen.
Wer weiß, was der morgige Tag bringt? Wer sagt, du habest es zu wissen? Du würdest es gerne wissen, oder etwa nicht?
Ziemlich viel hast du das Leben in biss-gerechten Stücken zu nehmen. Ziemlich viel hast du das Leben so zu nehmen, wie es kommt.
Man sagt, Gott ist der Tuer, wo allerdings belässt dich dies? Du und Ich sind Eins. Du hast teil, und doch, du, so wie du dich selber wahrnimmst, bist desgleichen ein Empfänger. Wir sind Eins, und du bist überdies ein Zeuge, selbst so Einssein Ist.
Einssein ist, und du als der Einzelne, der du deiner Vorstellung nach bist, bist ein merklicher Unterschied, derweilen du im Herzen Gottes sitzt. Du vermagst nicht von dannen zu ziehen, wiewohl siehst du obendrein Gottes Wirken zu. Nun also, was ist es, was du gerne sein würdest, schöner Tuer von Gottes Willen?
Heavenletter # 6532 – 14. Dezember 2018 – Our Covenant
Unser Bundesschluss
Gott redete …
Geliebte, fühle dich diesem heutigen Tag, welcher Uns als Eins verknüpft, verbunden. Der Tag ist dir nicht verpflichtet, ja selbst dann nicht, während er dir zu Füßen gelegt ist. Ein Tag soll dich anführen. Er setzt sich vor dich hin. Was möchtest du mit diesem Tag vor dir anstellen? Es ist etwas an diesem Tag, das du schön machen sollst.
Wer hat je die Rede darauf gebracht, dein Tag, so wie er dir zunächst dargeboten wird, habe deines Herzens Verlangen und nicht eine Haaresbreite weniger zu sein?
Beherzige den Tag, der vor dich hin gesetzt ist. Du hast Entscheidungen zu treffen, hingegen hast du nicht das Heft in der Hand. So ist es mit dem Leben. Leben hat nicht genau so zu sein, wie du es so gerne haben möchtest. Wer sagt denn, das Leben habe nach deiner Kragenweite zu sein? Wer sagt, du sollest ausschließlich Sonnenscheintage und niemals Regentage haben?
An etlichen Tagen wirst du mit einem Tag bedacht, der weit über deine höchsten Träume hinausgeht, und an manchen Tagen fühlst du dich womöglich außer Betracht gelassen. So oder so, dies ist Leben, und es ist dein. Du bist der Nutznießer. Jeder Tag kommt, wie er kommt.
Ich legte Lehm in deine Hände. Was auch immer für einen Lehm Ich in deine Hände gelegt habe, an einem jeden Tag ist der Lehm, der bei dir anlangt, der deine, ihn zu kneten. Du gibst dein Bestes an den Gott-gegebenen Ton, der dir ausgehändigt worden ist, und fertigst die besten Gott-gegebenen Töpferwaren, die du schaffen kannst. Jeder Tag hat das an sich, was dir anliegt, dich mit ihm zu vermählen
Es gibt stets immer mehr Schönheit, welche am Kommen ist. Mache deinen Tag, wie du es möchtest. Singe die höchsten Loblieder auf den heutigen Tag. Dies ist dein Tag, nicht sonst jemandes Tag. Der heutige Tag liegt in deinen Händen.
Es gibt ein Nachspiel an Freude, welche bei dir einlangt. Mehr Freude ist auf dem Weg. Dies ist Unser Bundesschluss. Wir bekräftigen dies mit einem Handschlag. An der Stelle ist es, wo, aus sich selber heraus, dein freier Wille hereinkommt.
Mein Wille ist der, dass du das Leben fortschreibst. Gib dem Leben alles, was du zum Geben langen kannst.
Ermesse, dass du nicht entbehrungsreich oder hinterherhinkend bist. Mache eine Liste all der Wohltaten, die du bis auf den heutigen Tag des Lebens bekommen hast, im Unterschied dazu, was dir deinem Dafürhalten nach abgehe und etwa versagt worden sei. Die Begünstigtheiten machen dabei meilenweit das Rennen. Wie lauten alsdann deine Beanstandungen? Sei dankbar. Was sonst, Geliebte, kannst du sein?
Es beansprucht weniger Mühen, für alle deine Segnungen dankerfüllt zu sein, denn dich ein einziges Mal zu beschweren. Sowie du dich ermattet fühlst, ist recht wahrscheinlich kummervolles Beklagen die Ursache dafür, weswegen du dermaßen abgespannt bist. Du blickst auf die Unterseite, derweilen du oben auf der Gartenlaube sein könntest. Erteile dahingehend gescheite Bescheide, worauf du deine Beachtung richtest. Es ist schlechthin die deinige Aufmerksamkeit. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du in Meinem Bilde bist. Vergeude nicht einen einzigen Augenblick mit dem Gefühl, dich selber zu bemitleiden. Sei all die Gütigkeit, nach der du dich sehnst. Schwäche ab, was du nicht möchtest und wovon du, fußend auf deinem eigenen persönlichen Gesichtswinkel, allzu viel hattest.
Möchtest du gerne das Geheimnis gelüftet bekommen, wie es anzustellen ist, zu erhalten, was du möchtest? Ich möchte es dir sagen. Hier nun:
Mache dir niemals etwas daraus, was du nicht bekommen hast. Habe es darauf abgesehen, was du dir wünschst und mache dir aus dem Rest nichts. Sei das, was du zu sein wünschst. Packe den Stier bei den Hörnern. Dies ist jetzt im Augenblick dein eines Leben. Nicke ihm beistimmend zu. Spiele das, was du nicht gerne haben möchtest, herunter. Sei deine eigene Marschkapelle. Kein Selbstmitleid. Kein Zeter und Mordio Schreien.
Unter welchen Umständen auch immer, es ist an dir, dich jetzt auf dich, dass du dich aufheiterst, zu verlassen.
Sprich: „Gott, Danke Dir dafür, dass Du mir den Weg zeigst, Dir näher zu kommen. Gott, unter allem in der Welt ist mein Wunsch am stärksten nach Dir.“
Heavenletter # 6533 – 15. Dezember 2018 – Like the Sun in the Sky
Der Sonne am Himmel gleich
Gott redete …
Geliebte, Ich sage, dass Ich liebe, und dass Liebe alles ist, was Ich kenne. Mehr noch, Liebe ist alles, was Ich BIN. Dies ist ebenfalls für dich zutreffend, hingegen wirst du eher deine Liebe umgehen mögen, als wärest du eine Art Spürhund. Stehe zur Liebe. Du bist für Liebe bestimmt. Du bist nicht für irgendetwas geringeres bestimmt. Dein Ticket im Leben besagt: Liebe und einzig Liebe. Dein Zweck und Vorhaben im Leben ist Liebe. Liebe alleinig. Nichts als Liebe. Dein Pfad ist Liebe.
Du BIST Liebe. Deine DNA ist in Liebe kodiert. Du bist ob nichts denn ob Liebe. Das steht klar und deutlich fest. Einzig Liebe.
Du bist nicht für Fassungslosigkeit bestimmt. Oder für Unwillen. Sei froh, am Leben zu sein. Liebe es, lebendig zu sein. Einfachheit ist besser als komplex.
Höre her, du bist nicht auf Erden, um dich zu beweisen. Du bist Mein Kind auf Erden. Gibt es etwas Besseres, was du sein kannst? Es gibt für dich keine Nachfrage, auf einer Seifenkiste zu stehen und Reden zu schwingen. Du bist nicht hienieden, um Auszeichnungen zusammenzutragen oder dich selber darzutun. Du bist schlicht hier auf Erden, du zu sein. Du bist für Mich gut genug. Ich hatte was dich angeht niemals eine Frage. Es bist du, der Fragen hat. Du hast Fragen über Mich und über dich. Sieh zu, dass du simpel bist.
Du mögest dich vergewissern, dass Ich von Wert bin und dass du es ebenfalls bist.
Ohne Umschweif sage Ich, dass du von Wert bist. Lasse Mein Wort für dich gut genug sein. Du bist im Himmel und auf Erden ausbalanciert. Du kommst vom Himmel, und hast auf der Erde Fuß gefasst. Du bist Mir keine Überraschung. Du bist Mir nicht eine Überraschung. Du bist Meine Erfüllung. Ich bin guten Mutes.
Ich betrachte dich. Du bist Mein eigenes Wahres Kind. Du bist für Mich auf Erden ein Merkzeichen. Du bist Mein Verlobter auf der Erde. Dein Herz hängt mit dem Meinen herum. Wir sind zusammen festgesteckt. Wir treiben Uns herum. Wir reden in derselben Sprache der Liebe, das ist’s dann.
Wir sind für einander gemacht. Wir sind ein ander, allein, es gibt keinen anderen. Eins ist Eins, und nicht zwiefach. Du trachtest nach deinem Herzen aus Gold. Ich gehe mit offenen Armen deinem Herzen entgegen, und du nimmst Mein Herz in den Arm. Du bist nicht mehr Mein Gast denn Ich der deine bin. Einssein ist. Wir trachten nicht nach Einssein. Wir leben Einssein. Womöglich suchst du nach Einssein, alldieweil Einssein ist.
Wir sind frei, Eins zu sein. Wir vermögen etwas anderes nicht zu sein. Nichts kommt Einssein gleich. Einssein ist gegebenes. Du kannst nicht weniger sein als Einssein. Es gibt mit Sicherheit nichts, was mehr ist, als du sein kannst. Du brauchst kein spezielles Kostüm. Alles, was du zu tun hast, ist, zu sein. Es ist nichts da, auf das aus zu sein wäre, da Einssein alleinig ist.
Komme zu Meinem Fest zur Feier des Einsseins.
Selbstverständlich – Einssein ist ES. Einssein erzählt die ganze Geschichte des Lebens von A bis Z. Keine Urnengänge sind nötig. Keine Countdowns. Kein Gewinnspiel. Kein Wettbewerb, ebenso wenig Vortäuschen. Einessein. Einssein kann nicht ausgeschlossen, oder verhindert werden, oder als unbemerkt durchgehen.
Wie steht es um Sterne im Himmel? Wie viele Sterne kann es dort geben, um mit der Sonne gleichzuziehen? Und was ist die Position des Mondes?
Lasst es uns klar herausstellen, dass Wir, um Himmels willen, nicht von Exklusivität oder Mannigfaltigkeit reden, sondern von der Essenz des Einsseins, mitsamt von Einer Welt. Nicht von Einzigartigkeit, vielmehr von Einssein, rein und schlicht. Von Einssein jenseits von Bemessung. Da gibt es kein Zusammenzählen. Einssein ist eine Union von Seelen. Es ist Einheit. Einssein kann bloß ein nicht-abzählbares Hauptwort sein. Einssein zählt. Einssein ist die Sache. Indessen ist Einssein nicht aus Materie gemacht. Einssein geht einem leicht von der Zunge. Einssein ist Wundersam.
Du bist Meinem Herzen Freude. Willkommen zu der Freude, Mein Geliebter, derweil Wir goldrichtig gemeinsam als Eins das Universum umrunden. Heiße dich selber willkommen. Du bist Mein Stolz und Meine Freude. Sei stille. Ich bin Gott, und du bist Eins mit Mir.
Heavenletter # 6534 – 16. Dezember 2018 – Keep Your Heart
Behüte dein Herz
Gott redete …
Geliebte, es ist nicht genau so, dass Ich spreche. Es ist mehr so, dass Ich BIN. Ich bringe Mich zum Ausdruck. Ich BIN. Ich bin nunmehrig. Ich bin augenblicklich. Niemals bin Ich unerwähnt gewesen. Auf den tiefsten Ebenen vernimmst du Mich immer zutiefst. Bewussterweise, womöglich nicht so klar, dennoch hörtest du genauso. Niemals bin Ich nicht auf den stillen Ebenen vernommen worden. Ich bin bekundet und bekannt. Ich bringe die Dachsparren zum Erbeben. Du wirst dir wohl Meine genauen Worte nicht ins Gedächtnis zurückrufen können. Worte sind dem Seien zweitrangig. Ich bin dein Seien. Ich bin dir nicht unbekannt. Ich bin deine ureigene Prämisse – deine Basis, dein Fundament. Du gehst tief. In Wahrheit versäumst du nicht einen Streich. Alles was Ich weiß, das weißt du ebenfalls, anderenfalls wären Wir nicht Einessein, siehst du das?
Es ist unabdingbar, dass Wir Eins sind. Daran ist nichts zu rütteln.
Du kannst Mich einkalkulieren. Wir sind Eins. Einssein ist. Es gibt außer Einssein nichts. Niemals kann Einssein nicht sein. Niemals kann es Einssein nicht geben. Wir sind der Eine und der selbe. Erkannt oder nicht erkannt, so der Tag jung ist oder so er alt ist, Wir haben existiert. Einssein ist nichts Neues.
Wir sind nie Zwillinge gewesen, siehst du das? Wir sind einander ewig in Gesellschaft gewesen. Nie waren Wir auseinander. Wir sind immer Ein sich erkühnendes Glänzendes Ganzes gewesen.
Nie warst du, das sogenannte du, von Mir getrennt, oder war Ich von dir getrennt. Ewig Einssein. Unabwendbar Einssein. Kein großes Brimborium darüber. Du bist nicht ein Ast Meines Baumes – mehr wie der Saft Meines Baumes bist du. Du bist kein Zusatz. Du warst niemals ein Nachgedanke. Von Anbeginn an sind Wir eine Pflanzung gewesen. Wir sind Ein herzhaftes Ganzes.
Es ist Illusion, Mich zu verabsäumen. Du bist miteinbezogen, bevor das Konzept von Zeit ersonnen war. Zeit ist hinter dem Fakt.
Man kann sagen, Einssein wird jeden Tag geboren, indessen sind Wir eh und je Eins gewesen. Es hat kein Warten auf Einssein gegeben, denn niemals waren Wir in zwei gespalten.
Wann war Musik nicht – Musik war parat, gespielt und gehört zu werden. Stets war Musik fertig, zu beginnen, und war dein Herz begierig auf sie. Musik lag immer in der Luft. Deine Ohren waren einsetzbar für die erste Taste, zu Ohren gebracht zu werden und das Leben beginnen zu lassen. In diesem Sinne gibt es unter der Sonne nichts Neues, denn du und Musik und Wonne sind stets in Einklang gewesen.
Mache nicht weniger aus dir selber. Du bist Meine Allerhöchste Kadenz. Niemals wurdest du hineingequetscht, so, als könne eine Seele zusammengequetscht werden. DNA ist nicht zusammengequetscht. DNA ist vollinhaltlich. DNA war kein Gedanke in der letzten Minute. Anbeginn war allfällig auf ein Mal, mehr wie ein Sternenausbruch, dann wann alles Gestalt annimmt.
Nach dem Besinnen deines Ursprungs, wie kannst du da jemals derart kümmerlich sein, wie kannst du da einen Groll bei dir tragen oder rüde sein? Musst du übelnehmen?
Rufe dir ins Gedächtnis, dass es für jedermann Raum in der Herberge gibt, und dass jedermann du ist. Wie du mit dem geringsten umgehst – demnach wie du es siehst, oder demnach wie du es nicht siehst -, ist ein sogenannter anderer du. Du lässt dich herab, dich selber aus dem Königreich zu vertreiben? Du bekämpfst dich selber, derweilen es dir zugedacht ist, dir mit offenen Armen zu begegnen? Du bist nicht verpflichtet, jemanden zu ehelichen. Noch auch hast du einen aufsässigen Angestellten zu behalten.
Jeder hat sein eigenes Herz zu pflegen, Geliebte. Sei der meiste, der du sein kannst, und nicht der geringste, der du sein kannst. Halte dein Herz unversehrt.
Nicht eine Schar ist das gegebene. Du bist Einssein. Werde nicht deinen rechten Arm los, noch auch schneide dein Herz heraus. Lasse jemanden aus deinem Leben gehen, falls du das musst, komme freilich zu deiner wahren Natur zurück, welche Liebe ist.
KORRIGIERTE VERSION
Heavenletter # 6535 – 17. Dezember 2018 – The God’s Honest Truth
Des Gottes lautere Wahrheit
Gott redete …
Geliebte, halte die Liebe in deinem Herzen sicher. Lasse sie sein. Gib deinem Herzen Spielraum, nicht anders wie dem eines anderen. Traue deinem Herzen. Dein Herz bedarf deiner Wahrheit. Wage es, zu lieben! Wage es, etwas einzuwenden zu haben! Manchmal ist alles, was das Leben anfordert, dass du frisch von der Leber weg redest und vernommen wirst. Die Welt ist womöglich nicht so rauh, wie du das gedacht hast. Sprich deine Wahrheit.
Versuche es. Bringe Gottes Lautere Wahrheit zum Ausdruck.
Bringe dich direkt in so wenig wie möglich Worten zum Ausdruck. Du kannst beispielsweise nicht dauernd mit deinem Arbeitgeber einer Meinung sein. Du stehst nicht immer in Verehrung, genauso wenig brüllst du immer. Katzbuckle nicht. Bilde dich ab. Deine Worte haben nicht dauernd aus einem Wie Geht Das-Buch ausgeborgt zu sein.
Du hast nicht immer einfach richtig zu liegen. Es ist so, dass du deine Wahrheit zu sprechen hast. Du hast einen Geist, ein Herz und einen Mund, um mit ihm zu sprechen, und Ohren, um mit ihnen zu hören.
Dein Arbeitgeber kommt unvermittelt von seinem oder ihrem Gesichtspunkt her. Und du von deinem. Sei ehrlich und direkt, und ihr beide werdet allerhand Dinge erreichen. Du fichtst nicht, um einen Punkt zu beweisen, sondern weil es deinem Herzen und deiner Seele von Belang ist. Du sprichst nicht vom Ego her, vielmehr aus deiner Lauterkeit. Du versuchst nicht, zu überzeugen. Du sprichst deine Wahrheit.
Sei kühn! Deine eigenen Gedanken haben kein Geheimnis zu bleiben. Und du liegst von deinem Gesichtspunkt her richtig. Sei keck. Gib dich selber wieder. Spreche geradeheraus. Du hast ein Herz und eine Seele. Ich gebe dir Meine Erlaubnis, deine Meinung zu sagen. Gehe nicht auf Zehenspitzen. Beschwichtige nicht. Überrede nicht. Sprich klar heraus.
Dir ist es bewusst, dass Menschen oft ihr eigenes Gepäck tragen und sich dabei von Zeit zu Zeit repetieren. Die Wurzel von Ärger kann der frühen Kindheit zugehörig sein, und nicht so sehr dem Menschen, der vor dir steht. Nein, nicht notwendigerweise dem Menschen, der vor dir steht. Dies bedeutet nicht, dass es dir gilt, schweigsam zu sein.
Du hast ein jedes Recht, frisch von der Leber weg zu reden. Klage nicht an. Erhebe keine Vorwürfe. Benutze wenige Worte. Sofern ein Arbeitgeber seine Meinung vorträgt, sagst du nunmehr die deine. Gehe voran. Du überraschst dich womöglich selber.
Hier, du bist geradeheraus. Du sagst es alles in wenigen Worten. Vielleicht stellst du eine Frage, zu der der Arbeitgeber Ja zu sagen vermag. „Gibt es in dieser Firma eine Stelle, wo ich glücklich sein kann?“
Du hast den Ball in die andere Hälfte zurückgespielt. Du dramatisierst oder dozierst nicht. Sage was du zu sagen hast, sowie die Dinge reif dafür sind.
Du bist zügig, zeitsparend und auf den Punkt. Hinlänglich viel ist gesagt. Du tippelst nicht auf den Zehen. Du sprichst für dich selber frei heraus. Du redest, so wie es ist. Du meinst es so. Du bist furchtlos und aufrecht. Kein Buckeln und Bemühen, anders zu sein als du bist.
Jeder von euch spricht die Wahrheit. Spannung geht ab. Gegenseitiger Respekt erwächst.
Wird dies so immer funktionieren? Wer kann das sagen? Unter Umständen hat das nicht aufgrund dessen, was der Angestellte sagte, geklappt, sondern aufgrund dessen, dass er seine Integrität zum Ausdruck brachte. Er machte eine klare gründliche Anmerkung. Er setzte etwas aufs Spiel. Er kam direkt zu dem Punkt. Er ging mit einer Lage um, bei der es ihm hätte lieber sein können, sich vor ihr zu verstecken.
Der Arbeitgeber war geradeheraus bei seinem anfänglichen Missfallen, und dies stellte dem gewöhnlich stillen Angestellten die Gelegenheit zu, ebenso direkt, ebenso geradeheraus zu sein.
Daraufhin spielte sich bei beiden etwas ab. Der Angestellte wollte die Firma nicht mehr länger verlassen. Der Arbeitgeber wollte nicht mehr länger, dass er geht, so es dem Chef denn danach gewesen war. Das Wohlwollen ist wieder hergestellt. Eine hauptsächliche Ursache ist: Der Beschäftigte hat den Mund aufgetan.
Bravo, Angestellter! Du hast den Mund aufgemacht. Bravo. Du warst geradeheraus, simpel und klar. Du sprachst in wenigen Worten. Du wurdest angehört.
ERSTVERSION
Heavenletter # 6535 – 17. Dezember 2018 – The God’s Honest Truth
Des Gottes lautere Wahrheit
Gott redete …
Geliebte, halte die Liebe in deinem Herzen am Leben. Lasse sie schlicht sein. Gib deinem Herzen Spielraum. Du bist bereits herzensgut. Traue deinem Herzen. Wenn dein Herz das Gefühl hat, es habe sich auszudrücken, Pro oder Contra, dann denke eine Minute nach. Du kannst nicht dauernd mit Leib und Seele lieben, denn du lebst in der Welt. Ebenso wenig kannst du dauernd verehren, desgleichen nicht dauernd brüllen. Du kannst dich selber abbilden. Du hast dich nicht in den Hintergrund zu stellen. Wenn du dich nicht liebend fühlst, bedeutet das nicht immer, dass du schief gewickelt bist. Es ist besser, ganz ehrlich zu sein, als vorgetäuscht.
Es ist immer möglich, dass du recht hast. Was hinter der oberflächlichen Süße und dem Licht auf der Oberfläche liegt, ist, sagen wir mal, nicht immer echt. Du kannst ungehalten sein, und es ist möglich, dass du dabei schief liegst. Du hast einen Verstand und ein Herz und einen Mund, um damit zu sprechen, und Ohren, um mit ihnen zu hören.
Deine eigenen Gedanken haben nicht ein Geheimnis zu bleiben. Noch auch möchtest du allzu früh zu reden beginnen, und in diesem Falle deinen Arbeitgeber verbal angreifen. Genauso wenig möchtest du zögerlich sein, dich selber zu verkörpern und abzubilden. Natürlich möchtest du nicht rachgierig sein. Ebenso nicht kein Blatt vor den Mund nehmen. Du hast ein Herz und eine Seele. Der Arbeitgeber hat dich zum ersten Mal laut und deutlich sprechen gesehen.
Dir ist es bewusst, dass du allzu oft dein eigenes Gepäck trägst und dich dabei von Zeit zu Zeit repetierst. Es ist gut allgemein bekannt, dass die Wurzel von Ärger deiner frühen Kindheit zugehören kann, und nicht so sehr dem Menschen, der vor dir steht. Nein, nicht notwendigerweise dem Menschen, der vor dir steht. Dies bedeutet nicht, dass es dir gilt, ausschließlich schweigsam zu sein.
Du hast ein jedes Recht, frisch von der Leber weg zu sprechen. Klage nicht an. Erhebe keine Vorwürfe. Benutze wenige Worte. Falls dein Arbeitgeber dir gegenüber respektlos gewesen ist, mache nicht viele Umstände damit. Nicht solche Dinge wie „Wie wagen Sie es!“ Mache es vielmehr kurz, konzise. Gehe voran.
Du könntest sagen: „Gibt es in dieser Firma eine Stelle, wo ich glücklich sein kann?“
Das sagst mit wenigen Worten eine Menge. Da, du hast es gesagt. Du warst unverblümt. Du sagtest alles in wenigen Worten. Du hast eine Frage gestellt, zu der der Arbeitgeber Ja sagen konnte. Du hast den Ball in die andere Hälfte zurückgespielt. Du hast nicht dramatisiert oder doziert. Du sagtest, was du zu sagen hattest, und du sagtest es.
Du warst rasch und auf den Punkt. Hinlänglich viel gesagt. Du hast nicht Runde um Runde gedreht. Du warst nicht ängstlich. Du sprachst über dich selber. Du redetest, so wie es war. Du meintest es so. Du warst furchtlos und aufrecht. Kein Buckeln und Bemühen, anders zu sein als du bist. Deine Anspannung hat sich davongemacht. Es kam zu gegenseitigem Respekt. Jeder war sich selber treu.
In diesem Falle wirkte Ehrlichkeit derart gut, dass der Arbeitgeber und der Angestellte gute Freunde wurden, die sich enorm schätzten.
Wird dies immer so funktionieren? Wer kann das sagen? Unter Umständen hat das nicht aufgrund dessen geklappt, was der Angestellte sagte, sondern aufgrund dessen, dass er seine Integrität zum Ausdruck brachte. Er machte eine klare gründliche Anmerkung. Für diesen Angestellten war es eine kühne Darlegung. Er setzte etwas aufs Spiel. Er kam direkt zu dem Punkt. Er ging mit einer Lage um, bei der es ihm hätte lieber sein können, sich vor ihr zu verstecken.
Der Arbeitgeber war geradeheraus bei seinem anfänglichen Missfallen, und dies übermittelte dem gewöhnlich stillen Angestellten die Gelegenheit, ebenso direkt, ebenso geradeheraus zu sein und nicht viele Umstände damit zu machen.
Nach dem spielte sich auf den stillen Ebenen etwas ab. Der Angestellte wollte nicht mehr länger die Firma verlassen. Der Arbeitgeber wollte nicht mehr länger, dass er geht. So als wäre es alleine von sich aus, war das Wohlwollen wieder hergestellt. Eine hauptsächliche Zutat ist, dass der Beschäftigte den Mund auftat.
Bravo! Du hast den Mund aufgemacht. Du hast dich selber angefeuert.
Heavenletter # 6536 – 18. Dezember 2018 – Be True to Your Self
Sei dir selber treu
Gott redete …
Geliebte, sieh her, wie du wächst. Wie gut Ich sehe, wie du direkt vor Meinen selbigen Augen zunimmst. Unter Umständen hattest du es mit einem Hänger oder mit zweien zu tun gehabt, welche dir angereicht worden waren. Vielleicht ist dein Augenmerk nach wie vor darauf, was du als dich siehst, als einen, der mit Mängel behaftet ist und es nirgendwo hin schafft, anstatt an dein Wahres Selbst zu glauben. Wann hast du dir jenes überhändigte Bild in deinem Sinn erstanden – jene übelfundierte Fama, du seist ohnedies nicht viel.
Wann wirst du bejahen, dass du ein staunenerregendes Menschenwesen bist, welches mit Lichtgeschwindigkeit zum Himmel emporschwebt? Jenes voreingenommene, über dich gemalte Bild, welches niemals zutreffend war. Nach wie vor lebst du auf jenes abgestimmt. Du setzt dich selber mit schattierten Farben gleich. Einerlei wie unzutreffend das von dir gefertigte Porträt ist, du bist geneigt, es als Beleg für deine Unangemessenheit mit dir herumzutragen.
Über Äonen hinweg malte jemand ein unterschätztes Bild von dir als Unterschätztem. Jenes Gemälde legt unablässig deine Begrenzungen fest, derweilen es nunmehr an dir ist, ein weitaus unterschiedliches Porträt in den Blick zu nehmen, welches Ich von dir male, eines, das naturgetreu ist. Dir war es nie zugedacht, jenem überkommenen Porträt ähnlich zu sein. Es wurde von jemandem skizziert, der gegenüber deiner Schönheit geblendet war. Ach, es war einmal, da wurdest du schlechtgemacht, und du nimmst dir jenes Gekritzel zu Herzen, so, als wäre es in dein Gedächtnis hinein tätowiert.
Komme näher an Meinen Speicher von dir heran. Nimm einen Blick von jenem gewahren Porträt, welches Ich von dir male, und vergiss es niemals. Du bist in Meinem Bilde gemacht. Du bist kostbares Gold, und nichts geringeres. Du bist der Schlagrahm oben drauf. Wache zu der Wahrheit von dir auf.
Vor etlichen Jahren sah ich einen schönen kleinen Bub in einem Bus. Du hättest er sein können. Seine Großmutter sagte fortwährend zu ihm: „Nein, du bist schlimm. Du bist schlimm.“
Der kleine Junge sagte: „Nein, ich bin GUT. Ich bin GUT.“ Er hatte recht.
Was für ein Spiel spielte die Fürsorgende?
Der Bub lag richtig. Die Oma irrte sich und versuchte, das Licht aus dem guten Herzen des Kindes zu stehlen.
So du nicht wertgeschätzt wurdest, so wie du es verdientest, wurde ein Vergehen wider dich begangen, und jetzt ist es an dir, jene alte Geschichte hinauszuwerfen und eine neue Geschichte herumzuerzählen, welche Ich für wahr bescheinige. Jetzt im Augenblick in dieser Minute, schaffe jene angejahrten Geschichten aus dem Kopf. Tilge sie ein für alle Mal vom Antlitz der Erde. Du bist GUT.
Schaffe jenes verschlissene Porträt außer Sicht. Wiederhole jene unrichtige Geschichte nicht ein einziges Mal mehr. Etliche Erinnerungen gehören nicht fortgeführt. Beteure die Wahrheit, so du sie erkennst. Gehe zur Quelle der Wahrheit und schlinge die Arme um Mich. Wirf den Müll hinaus und beseitige ihn von dem Antlitz der Erde ein für alle Mal. Er war nie echt.
Was golden ist, und was erhebend ist, das ist wahr. Begib dich mit der Wahrheit in Einklang und sei durch mit all dem Geschwätz.
Du bist für Größe bestimmt. Ziehe mit dir selber gleich. Ziehe mit Mir gleich. Heilig bist du. Du bist gut. Sehr gut. Ich sollte das wissen. Ich weiß es. Lerne von Mir und nicht vom Hörensagen auf der Straße.
Es war einmal, da warst du auf Gedeih und Verderb von der Welt abhängig. Das bist du nicht mehr länger. Jetzt bist du aufs Belieben und Erbarmen Meines Herzens hin. Jetzt klingt dir Meine Musik für immer und ewig wahr. Halte dein Ohr an der Wahrheit fest. Dies ist wichtig. Horche nie mehr menschlichen Irrgängen zu. Höre auf Gottes Wahrheit. Verbreite Meine Wahrheit rund um die Welt. Diene Mir, und das Leben auf Erden wird ins Trudeln geraten!
Heavenletter # 6537 – 19. Dezember 2018 – How Do Human Beings Stay in Love?
Wie verbleiben Menschen in Liebe?
Gott redete …
Geliebte, Wir machen nicht Handelsgeschäfte, du und Ich. Leben geht nicht darum – Ich wasche dir den Rücken, und du den Meinen. Unsere Belange gehen tiefer. Leider, ja, hin und wieder sieht es so aus, als sei das Leben wie Umstände, welche zum sofortigen Abbruch eines Handelsabschlusses führen.
Leben geht nicht um Davonkommen mit den Worten auf den Lippen: „Du liebst Mich, und Ich liebe dich.“
Liebe ist nicht ein Wechselbrief. Sie scheint nicht immer ein fairer Handel zu sein.
Es existiert ein wechselseitiger Aspekt von Liebe, gleichwohl ist Liebe nicht fortwährend in vollaufgeblühtem Zustand. So viel weißt du bereits.
Leben scheint oftmals in etwa so zu sein: Du spielst Karten. Du bekommst ungelogen deine vier Asse! Egal, wie recht und gelegen dir das ist, du erhältst keine Garantie, dass du morgen wieder, oder jemals wieder vier Asse bekommen wirst. Desgleichen kannst du anscheinend nicht Liebe von dir zu einem anderen Menschen garantieren, gleich, wie sehr du dir dies sehnlich wünschst. Womöglich lehnst du dich weit aus dem Fenster. Du bekundest, es müsse mehr an wahrer Liebe dran sein, als dir klar ist – falls, ja in der Tat, falls Wahre Liebe ist.
Jeder scheint auf wahre Liebe aus zu sein. Wie lautet das Geheimnis dabei, sie auszuspüren? Kann es möglich sein, dass du just an der wahren Liebe vorbeiläufst?
Du scheinst auf Liebe angewiesen zu sein. Es ist klar ersichtlich, du lechzt nach mehr. Du möchtest nicht wie ein Buchhalter Liebe zusammenzählen, wiewohl hast du stets mehr Liebe gewollt.
Du hast ebenso mehr Liebe zu geben zutiefst begehrt. Offen gesagt, Liebe in deinem Herzen ist nicht standfest gewesen. Du hast nicht genug bekommen, noch auch gibst du, und sei es bloß ein Faksimile von ihr, genug. Vielleicht bist du der Dumme gewesen, oder du hattest in deinem Winkel niemals Liebe – nicht einmal ein Faksimile von Liebe.
Du hättest nichts gegen eine Kreditkarte für Liebe, ja, in der Lage zu sein, an einem Geldautomaten anzuhalten, wo du immer mal wieder Liebe auffüllen kannst.
Irremachend scheint bei dir die Thematik von Liebe gewesen zu sein, oder du standst ganz mit leeren Händen da. Was wäre, wenn du in dieser Lebenszeit niemals wahre Liebe kennen lernen oder ihr nahe kommen würdest?
Sofern Leben nicht Liebe ist, was ist es dann?
Vielleicht wirst du eines Tages einen Bestseller schreiben: „Wann wird Liebe an der Tür klopfen?“ Oder: „Existiert wahre Liebe wirklich?“ Oder: „Die meisten Leute, die ich kenne, kennen außer in Romanen Liebe nicht.“
Du erkennst, du warst langfristig gesehen was Liebe angeht nicht gut – vielleicht ebenfalls nicht in kürzeren Zeitspannen. Du liebe Güte, es sieht so aus – entweder du vermagst nicht auf längere Zeit mit jemandem zufrieden zu sein, oder, keiner bleibt fortwährend dabei, dich zu lieben. Wo belässt dich dies?
Sich verlieben, das ist eine andere Geschichte. Kinderleicht. Ein kurzes süßes Gespräch, und du bist plemplem.
Du fragst dich, ob du wirklich mit der Liebe die Hände geschüttelt hast.
„Was geht denn hier vor?“, heißt es in einem Song.
Befrage dich selber durch die Bank über Liebe, und deine Antwort könnte so lauten: „Wie weiß ich, was wahr ist und was nicht? Ich kenne die Fragen, indes nicht so sehr die Antworten.“
Du fragst dich, ob du im Leben immer so ganz bei der Sache gewesen bist, oder ob du damit gespielt hast und niemals so recht hierher gelangt bist. Du hast wohl angenommen, du seist dabei reell gewesen, alldieweil du dir selber etliche Zeilen hingereicht hast, deine Meinung zu sagen, gleichsam als hättest du eine Ahnung davon, was du wirklich fühlst. Hast du dich selber zappeln lassen? Warst du eine Art Rosstäuscher? Falls es so ist, so hast du dich selber verladen. Ja, du hast betrüblicherweise dein eigenes Herz ein Mal, oder zwei Mal, hereingelegt.
Heavenletter # 6538 – 20. Dezember 2018 – Say Good-bye to Woe
Sage Adieu zu Weh
Gott redete …
Geliebte, befreie dich von allen deinen inwendigen Kreuzverhören. Sie statten dir rüde und ausführlich Besuch ab. Du gehst und gehst über jene kreuzweisen Überprüfungen drüber. Du nutzt dich ab. Du mögest sie ausrangieren, und aufhören damit, das was du nicht gesagt hast und was du dir so sehr wünschst, es gesagt zu haben, herauszukramen. Drisch nicht länger auf die Vergangenheit ein.
Du gelangst dabei nirgendwohin. Du greifst dich selber auf und gelangst wiederholt nirgendwohin, gehst förmlich die Einvernehmung durch, so, als würdest du es dieses Mal irgendwie besser hinbekommen. Du verwundest dich fortwährend, ohne irgendwohin zu gelangen. Du hast dich bereits mehr als genug bestraft. Du machst und machst damit weiter, ohne irgendwelchen Nutzen.
Ja, komme aus dieser Tretmühle und aus dem Erscheinungsbild von Machtlosigkeit heraus. Du neigst dazu, die gleichen Schaden erlitten habenden Güter durchzugehen, ohne dabei irgendwohin zu gelangen, und doch, gleichsam als wärest du hypnotisiert, machst du bei den Dingen, was jemand gesagt oder getan hat, weiter und weiter, Dingen, die dir zu schaffen machen. Du stößt unentwegt die Fehltritte eines anderen, wie auch die deinen weg, als wären sie an deinen Kopfhörer angeleimt. In deinem Falle, da bringst du die schlechten Nachrichten zurück und spielst sie gnadenlos wieder und wieder ab. Du scheinst außerstande zu sein, das abzuschalten. Dein Geist ist unaufhaltsam dabei, an den Wahlscheiben zu fummeln.
Bitte Mich und bitte dein eigenes Selbst, dieses Possenspiel ein für alle Mal zu beenden. Erbitte:
„Gott, ich ersuche Dich, für mich dieses Skript auszuwechseln. Was in Gottes Namen ist verkehrt bei mir, dass ich dieses Thema nicht los lassen kann? Was tue ich da meiner Auffassung nach? Dies ist in meinem Buche nichts Geringfügiges. Gott.
Gott, ich bin wie ein Terrorist, der mich selber quält. Bitte hilf mir, diese Episode abzuschalten. Bin ich dazu verdammt, es ohne ein Ende in Sicht immer und immer wieder durchzugehen? Ein Mal ein unverwandtes Replay ist ein Mal genug.“
Geliebte, du befindest dich treu ergeben unter einem Zauberspruch des Verflossenen. Du probierst es allzu angestrengt, all dies aus deinem Sinn herauszubekommen. Entbinde jene unglückseligen Gedanken. Sie verursachen dir Kopfweh. Wie bekommen Wir gemeinsam deinen Geist davon weg?
Du hast nicht eine Reise in die Vergangenheit anzutreten. Die Schwulität in Hinsicht auf deinen Rückblick auf ein dir angetanes Unrecht ist die, dass du dabei dein Empfinden von Hilflosigkeit verstärkst. Du wiederholst und wiederholst es, und belauschst dich selber immer wieder.
Erinnerst du dich an die weißen Korrekturflüssigkeiten? Bildlich gesprochen, male die Vorderseite deiner Zeitung mit einem Pinsel voll weißer Hausfarbe über, und lasse das Auszusetzen-Haben los. Oder beginne laut zu lachen, oder laufe zwei Meilen an einem Kliff entlang, oder steige das Empire State Building hinauf, oder nähe drei Jeans kürzer.
Es ist dir kein Geheimnis, dass du Besseres zu tun hast, denn Unrecht, was dir angetan worden ist, erneut durchzuspielen, ärger noch, denn Unrecht, das du für Andere hinterlassen hast.
Du begreifst das – es ist eine gewisse Schwingung da, welche quälende Sorge herausruft. Wieso solltest du Weh mit dir herumtragen mögen – wieso solltest du das tun mögen?
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Heavenletter # 6539 – 21. Dezember 2018 – This Glorious Moment of Godwriting
Dieser gloriose Augenblick des Godwriting
Gott redete …
Geliebte, das Godwriting heute, welches sich selber schreibt, ist dir noch nicht erkennbar. Bei dem Augenblick, in dem das heutige Godwriting anhebt, niedergeschrieben zu werden, ist es, wann sich Mein Herz anschickt, zu einem Offenbarwerden zu geraten, welches deiner Hand entströmt. Godwriring ist spontan und kurzschlussartig. Es wird dein Begehren sein, indessen nicht deine Entscheidung. Es wird zu einem spezifischen Moment kommen, wann du bei Mir als Eins hereinläufst.
Godwriting ist fürwahr eine Gabe von Gott. Geliebte, was ist nicht eine Gabe von Gott? Du liebe Zeit, was ist nicht eine Gabe von Gott?
Es gibt Gelegenheiten, wann du etwas vorhersiehst, über das du denkst, es sei reif fürs Godwriting, das tust du. Du spürst dessen Drängen. Unter Umständen findest du, der derzeit angegangene Sachkreis tritt unterschiedlich zu dem zu Tage, was du im Voraus bedacht hast. Geliebte, betrachte Godwriting wie Angeln. Da ist ein spezifischer Augenblick, wann der Fisch anbeißt.
Geliebte, du schreibst für Mich nieder, so, dass du dich nicht zu bemühen hast, es im Gedächtnis zu behalten. Godwriting, solange wie es Godwriting ist, schließt sich nicht endgültig ab. Auf den Vor-Ebenen des Denkens beginnen die Worte aufzusteigen. Godwriting ist weder des Intellekts, noch der Logik, noch der Vorkenntnis. Du vermagst Godwriring nicht im Voraus einzurasten.
Ein Heavenletter ist aus sich selbst heraus geboren, just so wie du nicht anordnen kannst, dass du dich bei einem Ball, auf den du gehst, verlieben wirst. Dein kleines Selbst kann nicht den Inhalt eines Godwriting bestimmen. Du gebärst nicht das Godwriting. Du erlebst seine Geburt mit. Du schreibst den Heavenletter hin.
Godwriting hat wohl eine Ähnlichkeit mit Musik, die ein Tonsetzer zu setzen sucht – etwas Schönes entlang eines gewissen Hauchs, freilich entfaltet sich die Musik, so wie sie es tut, sobald sie es tut. Unter Umständen kommt einem da dann eine andere Musik unter.
Godwriting ist nicht eine bekannte Abfolge. Meine Worte sind unbekannt, so lange bis sie sich selber schaffen, gleichsam von Kopf bis Fuß.
Godwriting schafft sich selber auf Mein Geheiß hin. Einssein legt sich selber an den Tag. Du verfertigst Einssein nicht, ebenso wenig Godwriting. Meine gegebene Kunde schreibt sich selber. Sowie Godwriting schreibt, stellt Gott dir es zu. Godwriting birst aus dir heraus los – nicht auf deinen Willen hin, vielmehr auf den Meinigen hin.
In der Welt findest du jeden Morgen und Abend den Sonnenaufgang und -untergang in vollen Zügen reizvoll. Du liebst es, ihn anzuschauen, lasse es Mich so sagen, nicht indem du Kraft ausübst, sondern ausgehend von Meinem Verlangen, so, wie Ich dir Mein Godwriting aufdecke.
Godwriting geht in deinem Schoß nieder, bisweilen zutiefst vorangetrieben, bisweilen nahezu überraschenderweise, begehrterweise, indessen nicht auf deine Anordnung hin. Ja, du bist genau hier, willens, zu vernehmen, was Ich dich gerne hören lassen möchte.
Wenn ein Kind in der Grundschule Lesen lernt, kommt dort ein glorioser Moment, wann bei dem Kleinen das Licht angeht. Der gloriose Moment. In Wirklichkeit geht es dabei nicht um Lernen. Der frische Leser ist plötzlich selber von alleine vorangetrieben. Da ist ein Moment, wann Lesen schlicht kinderleicht ist.
Nicht anders – du bist nicht in der Lage, dich dazu zu veranlassen, dich bei einem Tanzball zu verlieben, einerlei wie sehr du das auch möchtest. Sich Verlieben ist nicht eine Anordnung, die zu erfüllen ist. Liebe kommt, wann sie kommt. Auf dieselbe Weise ist da ein magischer Moment zugegen, wann du dahinterkommst, wie es geht, auf einem Zweirad zu fahren. Du bringst Fahrradfahren nicht auf Zack. Du fährst einfach so lang, perfekt auf deinem Rad im Gleichgewicht.
Ein Moment kommt heran. Da ist nichts dran. Erfüllung birst durch. Du bist für den Himmel gemacht, einfach so wie es stets gewesen ist. Du spürst aus, dass du eine Schöne Seele und dass du immer umfassender gewesen bist, denn du geträumt hast, je zu sein. Ich war Mir darüber ununterbrochen im Klaren.
Geheiligt bist du, derweilen Ich dich leicht in Meinen Armen halte. Hier bist du. Du bist Meine Eine Liebe, ganz und sämtlich hier und jetzt. Auf die Weise ist Mein Wille getan, Geliebte.
Heavenletter # 6540 – 22. Dezember 2018 – If I Could Only …
Wenn ich bloß könnte …
Gott redete …
Geliebte, es existiert für dich kein Bedarf, das, wie sich das Leben nun einmal heute anfühlt, abzubestellen. Ich sage soeben, dass du meinst, etwas sei am Leben verkehrt. Du denkst, es sei falsch, dass du einen Migräne-Kopfschmerz hast. Du denkst, du habest eine Lage, welche auf sich selber Verzicht erklären solle, und eine andere solle sich zu deiner Rettung herbeibegeben. Wer hat dir gesagt, das Leben habe anders zu sein, als es ist?
Du hast es dir selber gesagt. Ich glaube, du hast das getan. Wäre es dir lieber, wenn eine Lebenslage anders wäre? Ja, das tust du, definitiv. Geliebte, anstelle dessen, dass du darauf beharrst, deine Lage habe sich dramatisch zu ändern, ändere deine Insistenz.
Es ist keine Frage, dass einige Situationen schwierig sind. Du sagst, du habest eine harte Feldreihe zum Hacken bekommen. Klar, da sind Situationen, die schwierig anzunehmen sind. Ihr Lieben, anstatt sich mit Händen und Füßen zu wehren, arbeitet an eurer Akzeptanz, möchtet ihr das?
Es gibt Lagen, die keiner reizvoll findet. Keiner überschlägt sich vor Freude bei Umbrüchen, die sich ungeladen und zu einem gewissen Preis einstellen.
Eventuell ist es so, du bist mit einer Voreingenommenheit unterwegs. Kein Zweifel, es ist auf Erden eine seltene Person, welche eine Sache nicht weniger als eine andere mag. Einerlei wie stark du dich mit der einen oder anderen Sache herumstreitest, du bist dir bereits im Klaren, dass es jemand anderes mit mit Abstand größeren Schwierigkeiten zu tun hat als mit den deinen, und irgendwie, wie auch immer, jene Menschen heben den Sinn ihres Lebens über Entmutigung hinaus.
Bitte erfasse Mein Herz. Ich bitte dich wirklich nicht zu sagen: „Ich machte das Beste daraus, was ich bekommen habe.“
Ich erbitte mehr von dir. Ich sage dir, zu lieben und mehr zu lieben und eine Spur Sinn ausfindig zu machen, so hart dies auch sein mag in der Lage, in der du dich befindest. Meine Rede geht soeben nicht dahin, dass du fabelhaft daran tust, das Kriegsbeil zu vergraben. Geliebte, Ich frage dich: Musst du ein Kriegsbeil an dir haben, welches du jetzt zu begraben hast?
Wieso solltest du ein Kriegsbeil tragen, welches du jetzt zu begraben hast?
Halte das in Erinnerung, und vergiss es nie. Du bist nicht wundervoll, dass du vergibst. Falls du noch nicht vergeben hast, hast du zu lange dafür gebraucht.
Hier eine wahre Geschichte:
Kürzlich kam einer jungen Frau und ihrem Mann ihr erstes Kind auf die Welt, es war glücklich und gesund in jeder Hinsicht, außer in der, dass es keine irgend gearteten Augen in seinem schönen Gesicht hatte. Keine. Das junge Paar hätte jammern und seufzen und Einwände erheben können gegen die Lage ihres Kindes von jetzt ab bis zum Jüngsten Tag.
Sie akzeptierten ihren Jungen mit Liebe und Dankbarkeit. Sie hoben ihre Herzen. Sie sprachen zu Mir:
„Danke Dir, Gott. Wir wollen schauen, dass dieser Bub hören, anfassen, essen und lachen, lächeln und das Leben lieben wird. Er wird mit Tieferem als mit Augen sehen.“
Leben ist nicht dauernd ein Traumleben führen. Schau, Prinzen und Prinzessinnen und alle goldenen kernigen Kinder, versehen mit allen Vorteilen, leben nicht immer ein makelloses Leben. Jedermann hat den gleichen Sonnenschein. Kein einziger kennt im Voraus das Gute, was er oder sie tun wird.
Selbstverständlich besinnst du dich auf die Geschichte von ‚Dem Lahmen Prinz‚ und ebenso auf die Geschichte von ‚Der Kleinen Maschine, die es schaffte‘.
Nicht alle Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten. Sei froh, du hast kolossal Gutes zu tun. Du hast nicht zu reden: „Ich werde darüber hinwegkommen.“ Ebenso wenig möchte Ich, dass du denkst: „Ich werde es wettmachen.“
Wenn dir jemand zu Halloween etwas Süßes schenkt, und es ist nicht deine Lieblingssüßigkeit, sagst du nicht: „Danke, hast du es nicht besser geschafft?“
Was kostet dir ein Dankeschön?
Was die Welt als eine Katastrophe aufsummiert, ist desgleichen innen drin eine Vergütung.
Danke Gott für deine Gesegnetheiten.
Manchmal möchtest du gerne das Leben, so wie es dir ausgehändigt worden ist, ungeschehen machen, sofern du das könntest, wenn du es doch bloß könntest …
Es gibt etwas mehr, was ihr tun könnt. Ihr könnt die Welt zieren, dessen unbenommen, was ihr habt oder nicht habt. Ihr wisst noch nicht um die Höhen, die ihr erreichen, und zu denen ihr Andere zudem inspirieren könnt. Entsinnt euch, ihr seid die Söhne und Töchter eines Königs.
Heavenletter # 6541 – 23. Dezember 2018 – „I’m Okay, You’re Okay“
„Ich bin Okay, du bist Okay“
Gott redete …
Geliebte, so vielem auf der Welt ist es heute darum zu tun, rechts wie links herauszustreichen, wie du anders werden sollest. Hierum geht es bei der Idee von Vorwärtskommen. Ich bin insgesamt für Fortschreiten, und dafür, dass du dich nach Herzenslust vorwärtsbewegst, hast du indessen eine totale Runderneuerung zu haben und zu jemand anderem zu geraten, um zu dem zu werden, was du du am meisten zu sein wünschst?
Musst du finanziellen Erfolg haben? Erfolg in Liebesbeziehungen? In der Ehe, usw.? Sei ein phänomenaler Künstler und spiele zum Entzücken Aller Klavier, die dich spielen hören. Was für ein schallender Applaus!
Musst du Größe XXL sein? Was ist verkehrt daran, wie du bist? Vielleicht Denkgepflogenheiten. Vielleicht hält dich ein Mangel ein Mangel an Glauben an dich selbst von Berühmtheit fern. Unter Umständen bist du der Anschauung, du seist nicht gut genug. Womöglich ist, was du spürst, ein Mangel an Schwung.
Es ist überdies möglich, du weißt nicht, wer du bist, und was du im Leben möchtest. Es kann sein, du möchtest kein Bahnbrecher sein. Vielleicht bist du ein Spätzünder. Es kann sein, du hast noch nicht einmal angefangen. Selbstverständlich kannst du von innenher und von außerher hinzulernen und wachsen.
Ich bin vollauf fürs Erzielen von finanziellem Erfolg – oder zum wenigsten von finanzieller Sicherheit –, allerdings habe Ich dich zu fragen: Ist dies dafür, wer du bist, wesentlich? Kommst du zu kurz, wenn du nicht an der Spitze der Fertigungslinie stehst?
Du wirst eher noch nicht wissen, wie damit zu beginnen ist, die Stärken, mit denen du geboren worden bist, kennenzulernen. Es kann sein, dein Herz, dein gutes Herz, dein weises Herz ist einfach bisher nicht zu den gegenwärtigen Trends aus dem Boden geschossen.
Sind nicht des Erfüllens werte, selbst-propagierte sehnliche Verlangen ebenfalls ansehnlich?
Müssen Meine Kinder der Menge folgen? Wer hat dies beschieden?
Du könntest ein Spätblüher sein, von dem die Welt sagt, du habest den Anschluss verpasst. Oder, unter Umständen hast du nicht ein Verlangen an dir, Furore zu machen.
Git es zwei Reihen für Meine Kinder, in die sie sich aufstellen? Die eine heißt „Wahnsinniger Erfolg“ vorne an der Spitze der Menge. Die andere heißt „Langsamer Lerner“. Oder geht es um eine bis zur Stunde noch nicht durcherzählte Geschichte?
Muss jedermann für einen Erfolg in der Welt gelten? Wie lautet der innewohnende Wertmaßstab bei diesem Rating? Er kann monetärer Art sein. Er kann der sein – so wie du in den Augen der Welt aufscheinst.
Hmm, womöglich reden Wir über den Schönsten von allen. Ja, du kannst aus der Vergangenheit ausbrechen, hast du dies indessen von dir selber abzufordern?
In der Welt ist beides, inneres wie äußeres Glücken und Gelingen. Es ist nachvollziehbar, wie sich jeder ebenfalls wünscht, der Star des spirituellen Rundkurses zu sein. Du hättest nichts dagegen, die Welt mit deinem fortgeschrittenen Wissen über Gott zum Staunen zu bringen.
Du hättest nichts dagegen, wenn sich der Gutteil der Leute in der Welt nach dir umdrehte, um zu dir in hellem Licht hochzusehen.
Falls du eines unter den Kindern der Welt bist, wärest du überglücklich, wenn dich deine Mutter stets bewundert hätte, nicht bloß in Anbetracht dessen, wie du sein konntest, sondern auch so, wie du soeben bist, während du Plätzchen aus dem Gebäck-Topf stibitzt.
Ich drücke Meinen Billigungs-Stempel auf dich, so wie du bist. Du hast nicht in einer Marschkapelle zu glänzen, um bei Mir den Anforderungen zu genügen.
Erinnerst du dich an die Zeitspanne in der Welt, als es für dich stilvoll war zu sagen: „Ich bin okay, und du bist okay“? Du klopftest aus reiner Freude daran jedem auf den Rücken.
Was passierte mit dieser sägerauhen Idee, in diesem Moment okay zu sein?
Vergiss das nie, Geliebte, du bist für Mich immer gut genug. Es ist in Ordnung, dass du nicht Leistung zu erbringen hast. Schlicht dein Sein kann fantastisch sein. Es ist nach wie vor okay, dass du dich auf einer grünen Aue hinlegst und, während du an einem Halm kaust, zum Himmel hoch schaust.
Heavenletter # 6542 – 24. Dezember 2018 – Call Goodness to Yourself
Rufe Gütigkeit zu dir her
Gott redete …
Geliebte, Ich erzähle dir nichts Neues, wenn Ich sage, dass in jedermanns Leben der eine oder andere Regen fällt. Dir ist dies bereits recht gut klar. Manchmal kannst du es nicht glauben, dass beispielsweise selbst Heilige Tage haben, welche, aus deiner Sicht, nicht rechtfertigbar sind. Es scheint zufallsweises Wehtun zugegen zu sein. Gandhi war dermaßen für Frieden, und dennoch wurde er umgebracht. Christus wurde fehlverstanden, etc.
Was dir wie schwerwiegender Fehlgriff aussieht, scheint hinzufallen, wohin und wann es mag. Es gibt Zeiten, wann du dich fragst: „Weiß Gott überhaupt davon?“
Ich bin Mir gewahr, dass es dir nicht danach ist, deinen Schmerz an Andere weiterzugeben. Dich verlangt es nicht nach dieser Art Sühnung für dich selber und für deine geliebten Nahestehenden, obschon du gelegentlich dazu ohne Frage versucht bist. Du möchtest jeden auf der Erde lieben und überall Schmerz und Leiden unter jedweden oder allen Umständen umgehen, und ebenso nicht in ihn hineinlaufen.
Du fragst dich wohl, ob Geschütze aufs Geratewohl abgefeuert werden. Du kannst dir nicht vorstellen, dass Ich irgendein unnötiges Leiden veranlasse, dennoch siehst du die Nachwirkungen, die jeden hier und dort befallen. Lange hast du Klagen aus jeder Ecke des Lebens vernommen. Leiden ist Leiden, einerlei wen es heimsuchen mag. Es möchte einem scheinen, dass jeder den Schutz eines Harnischs gebrauchen könnte. Es sieht so aus, als würde nicht jedem eine Bewehrung ausgehändigt. Schutzwesten scheinen nicht zu existieren, Gott sei’s geklagt.
Weder Jugend noch Alter schützen dich. Schonen dich nunmehr deine Glaubensüberzeugungen? Du kannst Buße tun oder nicht Buße tun, und damit nicht für die eine oder andere Art Beschwernis aufkommen. So scheint es in der Welt nicht zuzugehen. Einerlei, wer du bist oder wie arglos gegenüber unrechtem Denken oder unrechtem Tun du bist, einerlei, wie liebenswert du wahrhaftig sein möchtest, du bist außerstande, fortgesetzt für die eine oder andere Art Beschwernis aufzukommen – nicht für alle von ihnen auf lange Sicht. Früher oder später verfängt sich jeder, wie es scheint, in der einen oder anderen Falle und gerät ohne Unterschied in Leiden. Ich bitte dich, nicht Mich oder dich selber anzuklagen.
Ich bitte dich, ohngeachtet dessen, nichtsdestotrotz einer Portion Freude würdig zu sein. Gehe hindurch, was du zu durchlaufen hast, und nicht durch das, was unnötig ist. Denke nicht, es sei dein Recht, zu leiden. Es ist fein, mit dem zurechtzukommen, was für dich das Beste ist, mit ihm auszukommen. Es gilt dir, mit deinem Auge auf die Sonne, welche derart unermesslich weit vor dir glänzt, gerichtet, großartig zu sein. Geliebte, du hast das Beste vom Besten für dich aufzugreifen. Dein Los ist mehr denn einseitig. Du hast Wahlen, was das worauf du näher eingehst anbelangt. Du hast mehr denn eine Option. Du hast die Gehalte des gesamten Universums.
Die Vorstellung, du müssest leiden, ist eine menschengemachte Vorstellung. Ich sage in aller Freundlichkeit zu dir, dass dies vorherrschend die Anschauung der Welt und nunmehr die deine darstellt – du habest zu leiden. Du gebietest, du müssest leiden, und daraufhin trägst du den Gründen Rechnung. Du zählst sie zusammen. Du hast eine Liste mit offenem Ende, und, wie die Dinge nun einmal liegen, je mehr du an die Menschen in deinem Leben denkst, welche dich vereiteln, umso wütender wirst du. Ist es nicht so? Du häufst einen Befund auf den anderen. Du beweist dir aber und abermals, dass du jemand bist, dem unglücklicherweise auf unfaire Art Unrecht getan worden ist, und du hältst in Großbuchstaben an deinen Kümmernissen fest. Hierin ist jemand haftpflichtig, die Last dieser Welt zu tragen, egal was.
Geliebte, du bist der Angeschmierte, wann du sagst, du seist das. Dies ist das Bild, was du malst, und was du fortwährend anschaust. Du präjudizierst dich selber. Du rufst dieses Fehlverhalten zu dir her und rufst Foul, gleichsam als wärest du verpflichtet, Verfehlungen zu dir her zu heißen. Du bist hingegen vielmehr genötigt, Gütigkeit zu dir selber herzurufen, das sage Ich.
Heavenletter # 6543 – 25. Dezember 2018 – Human Evolution I
Menschliche Evolution – I
Gott redete …
Am 23. Oktober 2018 schrieb Mike, zutiefst von dem Wunsch erfüllt, Godwrite-n zu mögen, im Heavenletter-Forum öffentlich an Gott. Interessanterweise versah Mike seine Frage mit der Überschrift:
Menschliche Evolution:
Lieber Gott, schrieb Mike, ich möchte gerne direkt mit Dir kommunizieren. Es scheint, ich bin nicht in der Lage, telepathisch zu sein.
Mit besten Grüßen,
Mike Wagner – Zweiarmiges aufrecht gehendes Tier
Gott redete:
Geliebter Mike, du bist nicht der einzige, von diesem Wunsch zutiefst erfüllte Godwriter, der solche Gefühle hat.
Ich, Gott, garantiere, dass du und dass jeder, der sehnlich darauf aus ist, Mich zu hören, und vielleicht einige wenige, die nicht so begierig sind, Mich zu vernehmen, das Flüstern von Mir zu hören bekommen werden, sobald ihr es geschehen lasst, sobald ihr aus dem Weg geht, sobald ihr nicht im Voraus entscheidet, ihr hättet das bemerkenswerteste Godwriting auf der ganzen Welt zu tun! Ja, ihr könnt gar das allergewöhnlichste Godwriting, was jemals vorgekommen ist, haben. Was geht euch das an?
Ich garantiere euch, dass ihr in den Schwung des Godwriting hineinkommen werdet. Setzt euch zurück und lasst Godwriting geschehen.
Du bist nicht der Godwriter, Ich BIN das. Godwriting ist naturgemäß. Du schaffst es nicht, dass es sich abspielt. Du bietest dich dar, es entgegenzunehmen. Das Godwriting, was du vernimmst und niederschreibst, hat nicht ein Wunder der Wunder zu sein. Was du von Mir hörst, hat nicht welterschütternd zu sein. Es hat nicht fesselnd zu sein. Du BRINGST nicht Godwriting zum Sich-Zutragen, und kannst das nicht. Dies ist die Sache beim Godwriting – es ist LEICHT. Wenn es nicht leicht ist und nicht aus sich selber heraus aufblüht – wird es nicht Godwriting sein.
Meinst du, Ich verrenke Mich nach Worten? Ebenso wenig hat Godwriting in goldenem Licht mit Himmlischer Musik in Erscheinung zu treten. Lasse einfach kommen, was kommt, und bejahe es dafür unterdessen. Lasse die Anschauung los, du habest eine Art Superklasse-Godwriter zu sein. Folge unablässig der Spur.
In dem Augenblick, wann sich Godwriting in einem Godwriting Workshop wirklich abspielt, ja selbst dann gibt es einige wenige strebende Godwriters oder einige mehr, die sich sicher sind, sie würden Godwriting NIE spitzkriegen. Wie hätten sie es denn können? Ihrer Auffassung nach sind sie nicht gerade umwerfend. Wer allerdings ohnedies hat gesagt, du habest eine fabelhafte Sensation zu sein? Nicht Ich.
Du bist ein aufsteigender Godwriter, der gerne die Sonne aus seinen Fingerspitzen hervor scheinen sehen möchte. Alles was du zu tun hast, ist, ein argloses bescheidenes Menschenwesen zu sein, welches näher an Gott dran sein möchte – ist dies du?
Es gibt in der sicheren Umgebung eines Godwriting Workshop, nachdem du zunächst Meine Worte hingeschrieben hast, ohne ihnen allzu viel Beachtung zu schenken, einen Punkt, wann du zurückgehst und die bescheidenen Worte, die du empfangen hast, vor der Gruppe, in der du dich befindest, laut vorliest, ja gar selbst dann, wenn dir das, was du hingeschrieben hast, nach wie vor noch nicht „gut genug“ erscheinen mag.
Wenn neue Godwriter dem zuhören, was du laut vorliest, und „zu spüren“ beginnen, wie es Hollywood ausdrücken könnte, spüren sie „etwas“ beim sich selber Hören, wie du die hingeschriebenen Worte vernimmst.
Die Sache ist die, nichts Folgenschweres hat zu geschehen. Es ist fein, sofern es denn nicht passiert. Godwriting ist nicht harte Arbeit. Es ist sicher, dass es nicht etwas ist, auf das du dich zu konzentrieren hast. Du bemühst dich nicht.
Was ebenfalls passieren kann, während du die Worte laut vorliest, die du gehört oder gewissermaßen gehört und hingeschrieben hast, ist, dass auch du dein Herz durch jene Worte, die du dich laut vorlesen hörst, berührt findest. Der Schlüssel hier ist deine Stimme, die laut liest. Überrumpelt, kann es vorkommen, dass dir ein wenig oder ziemlich stark die Tränen kommen. Was ist geschehen?
Du hebst an, die Macht dessen zu fühlen, was deiner Hand entkommt. Es ist nicht dein eigenes Schreiben – das heißt, ausgenommen so du Eins mit Gott bist. Simple Worte kamen von Gott zu dir. Es gibt keine Möglichkeit im Besonderen, dass Godwriting so und so auszusehen oder zu klingen hat oder was auch sonst. Das Godwriting, das du empfängst, ist vielleicht nicht das, was du deinem Dafürhalten nach hören möchtest.
Jedermanns Godwriting hat aus sich selber heraus seinen eigenen Stil. Und jeder Godwriter hat obendrein von sich aus eine Art Stil oder Filter an sich.
Niemandes Niederschreiben für Gott hat im Voraus eine Größenordnungs-Idee davon, wovon ein spezifischer Heavenletter handelt, so lange, bis er sich selbst hingeschrieben hat. Du folgst nicht einem Szenario.
Auf eine gute Weise, bist du der letzte, der darum weiß. Es ist großartig, nicht zu wissen! Du möchtest schlicht entgegennehmen, was Ich dir nun einmal soeben geben möchte. Gott hat nicht zugeschnittene und gedörrte Rezepturen. Sei offen gegenüber was kommen mag. Sei offen für alle frohen Botschaften, Geliebte.
Fortsetzung folgt …
Heavenletter # 6544 – 26. Dezember 2018 – Human Evolution II
Menschliche Evolution – II
Gott redete …
Geliebte, nicht anders als beim Leben, Godwriting handelt nicht genau vom Formularfelder Ausfüllen.
Die Welt scheint den Gebrauch von vorbereiteten Konturzeichnungen zu mögen. Nicht Gott! Nicht Ich! Ich bin spontan und aus dem Stegreif. Ich, Gott, bin Unendlich, und Ich möchte hinzufügen, dass Ich desgleichen augenblicklich bin. In der Weise spielt sich Godwriting ab. Es kommt mit einem Male an. Dir wird gewöhnlich nicht eine Vorschau angeboten, das ist, was Ich meine.
Ein Godwriting kann sich gar in Fortsetzungen einstellen. Sprich, es entspinnt sich, so es sich entspinnt. Ein Wort führt zu einem anderen, ein Satz zu einem anderen, ein Absatz zu einem anderen, und so weiter. Du hast nicht unabdingbar zu wissen, wovon ein noch nicht voll und ganz niedergeschriebener Heavenletter handelt, so lange, bis er insgesamt vor dir niedergeschrieben worden ist.
Du bist die Stenografin. Du spielst eine wichtige Rolle, dennoch spielst du nicht eine über Alles mächtige Rolle, vielmehr eine Nebenrolle. In jedem Falle mögest du nicht allzu viel Zuständigkeit an dich nehmen.
Für Mich ist es interessant, dass Mike, der Fragesteller, der einen kürzlichen Heavenletter ausgelöst hatte, die Thematik des Godwriting in Bezug gesetzt gesehen hat zur Menschlichen Evolution. Ja, Ich sehe eine Verbindung, obschon sie Mir in dem Augenblick nicht in den Sinn gekommen war.
Ich sehe die Verbindung gleichzeitig insofern, als Evolution, Mir, immer vonstatten gegangen ist. Die Blaupause ist immer in Bearbeitung gewesen. Vielleicht kann kein einziger behaupten, die menschliche Evolution werde abgeschlossen werden.
Selbstverständlich geht Evolution über physische Evolution hinaus.
Unsere geliebten Tiere verständigen sich überdies in stillen Weisen.
Du hast bereits Hunde kennen und lieben gelernt, die durch Meine Menschenkinder vorangebracht worden sind, wie sie über Worte hinausgehen. Es wird eher keine Überraschung sein zu hören zu bekommen, dass die gesegneten Tiere Gott vernehmen und ein geschärftes Empfinden von Respekt für die Höhere Macht namens Gott an sich haben.
Was kann Godwriting anderes sein als größeres Gewahrsein? Wir können sagen – als ein feinerer Sinn für Klang. Was kann zugegen sein, was nicht bereits zu Unserem Entzücken hier auf Erden vor sich gegangen ist?
Heavenletter # 6545 – 27. Dezember 2018 – Godwriting! Godwriting! Godwriting!
Godwriting! Godwriting! Godwriting!
Gott redete …
Geliebte, der eine oder andere wird dein Übernehmen von Godwriting nicht bloß als kühn bezeichnen, ja mehr noch, überdies als unverwandt arrogant, so, als würde er schamlos zu dir sagen: „Wer gibt dir das Recht dazu?“
Natürlich bin Ich es, Der jedem das Recht gibt!
Kraft welchen Rechtes solltest du Meine Einladung abschlagen mögen?
So wie Ich, Gott, es sehe, ist es so mutig und einfach von dir, God-zu-write-n. es ist nicht waghalsig von dir, Mir zu vertrauen.
Sobald du dich gegenüber Godwriting auftust, versuchst du nicht, in der Welt zu einer großartigen Figur zu werden. Du versuchst auf keinen Fall, anmaßend zu sein. Gott-gegebenes Godwriting geht nicht darum, auf den Putz zu hauen. Es bedeutet, du bist willens, zu sehen, was geschehen kann. Es bedeutet, du gibst Mir den Auftakt. Du hast Glut für Mich. Ich sage oft genug zu dir, Zuversicht in Mich zu haben, und nun gibst du Mir eine Gelegenheit, Meinen Willen zu erfüllen, denn, ist Godwriting nicht Mein Wille?
Geliebte, es liegt dir einfach an zu sagen:
„Okay, Gott, ich traue mich, mich vor Dir zu öffnen. Ich wage es, Ja zu dir zu sagen. Zu Wem sollte ich besser Ja sagen, als zu Dir, Gott? Du bist bei weitem Meine größte Möglichkeit. Natürlich, Gott, gebe ich Dir eine Chance, und mir desgleichen. Ich bin begierig, näher und näher zu dir, Gott, zu kommen. Wie sonst kann ich das tun? Ich habe keinen Zweifel an Dir, Gott, und Du möchtest mich nicht so haben, dass ich irgendeinen Zweifel an Dir oder an Mir Selbst habe. Liebster Gott, übe dein gottgegebenes Recht aus, mich zu segnen. Ja, Gott, schreibe durch meine Hand.
Hier, Gott, ich übergebe Dir die Nutzung von mir, damit Du also damit schreibst. Nimm mich. Ich möchte dir folgen. Du sagst mir an. Du sagst, ich bräuchte nicht einmal zu glauben, dass ich Dir folgen kann, wohin du mich nehmen willst, durch Deine Gnade, Gott, möchte ich es.“
Ich, Gott, sage zu dir, dass das Leben eines Godwriters sich um den bescheidenen Wunsch rankt, näher zu Mir zu kommen. Dies gehört zu den bescheidensten Dingen auf der Welt, die du zur Welt bringen kannst. Dies gehört auch zu den großartigsten Dingen für dich, sie entgegenzunehmen.
„Nun sage ich zu Dir, Gott, wie gut es sich anfühlt, simples Zutrauen in Dich zu haben. Für mich ist es herrlich, Vertrauen in Dich zu haben. Für mich ist es exzellent, Vertrauen in dich zu haben. Ich werde herausbekommen, wie nahe Du bei mir bist. Ich bin mir Deiner Befähigungen gewiss, denn du bist Gott im Allerhöchsten. Was ich beim Godwrite-n Deiner Worte bekunde, ist meine Liebe zu Dir, Gott. Du lehrst mich, mich selber als die Liebe, die Du bist, zu lieben.“
„Und mithin, Kind, liegst du richtig. So wie du dich dransetzt, dem Godwriting einen Wirbel zukommen zu lassen, getraust du dich, dich selber zu Meinem Offenen Herzen und zu dem Königreich des Himmels einzuladen. Ich lade alle ein. So Gott einlädt, nimm unter allen Umständen die Einladung an.
Gottling, Ich bin Der, Der dir anträgt, was du schreiben sollst. Es liegt mitten in deinem Herzschlag.“
Heavenletter # 6546 – 28. Dezember 2018 – What Would You Do?
Was würdest du tun?
Gott redete …
Geliebte, du weißt um Besseres, als zu überwachen. Du weißt außerdem, dass es dir sehr danach ist, in deinem Leben einigen Einfluss zu haben, andernfalls kann es sein, du bist derjenige, über den Kontrolle ausgeübt wird. Es gibt Zeiträume, in denen dies der Lauf des Lebens zu sein scheint.
Wenn du ein neugeborenes Kind hast, hat jenes hilflose Baby eine Menge Macht über dich, und so ist es. Dein Kind möchte, dass es gestillt wird; du nährst es. Das ist dir angenehm.
In anderen Beziehungen ist es auf die eine oder andere Art nicht so klar.
Du möchtest nicht herumlaufen in Sorge darüber, ob dich jemand übervorteilt oder nicht, noch auch möchtest du jemanden ausnutzen. Was sind deine angemessenen Desserts?
Sofern du der Schullehrer bist, stehst du in der Verantwortung. Selbstverständlich, einige Lehrer machen das recht und gut, und andere bekommen dabei einfach nicht den Dreh heraus. Es ist das gleiche mit Arbeitgebern. Bei beiden Gegebenheiten möchtest du gehört werden. Ja, in vielen Fällen, so oder so, ist es ein Balanceakt. Was ist recht, und was ist Sonderrecht, und wann werden die beiden zueinander finden?
Wäre es nicht einfach wundervoll, der zu sein, der du bist, so wie du bist ohne irgendwelche Anstrengungen. Weswegen sollte irgendwer darüber befinden mögen, was für einen Part du im Leben spielen sollest? Es wäre fantastisch, wenn das Leben einfach so recht und richtig sein könnte.
In den vergangenen Tagen, als das Management das ganze Sagen hatte und die Arbeiter nichts zu sagen hatten, war es erbärmlich. Jetzt siehst du, hüben oder drüben, das Leben möglicherweise anders. Falls jedermann wüsste, wie das Leben einfach recht zu machen ist, wäre das nicht schön? Die Justiz unvoreingenommen, fair gegenüber allen, unabhängig davon, dass jemand weiß, wo es langzugehen hat – das wäre herrlich, bitte Gott.
Im Großen und Ganzen möchte jedermann sein Sagen.
In früheren Tagen, da galt es für jedermann von einer Farbe zu sein, sofern du irgendein Sagen haben wolltest. Derartiges Verfügtsein aus den alten Zeiten wird momentan in unseren Tagen als anmaßend gesehen. Wie konnte das Leben so gewesen sein?
Jeder möchte auf Erden Gütigkeit, sofern Jedermann ein Einvernehmen darüber hätte, welche Umstände im Leben gut sind, und welche nicht. Es können mehr als zwei Optionen vorhanden sein. Was hat sich in einer Welt von als günstig vorgeordneten Aussichten abgespielt, und wie konnte Macht richtig gewesen sein?
Es existieren zahlreiche Möglichkeiten des Herrschens. Eine ist durch Nein Sagen zuwege gebracht, einfach dies, Nein kippt die Karre um, ob du es nun magst oder nicht. Es ist fair oder es ist nicht fair, abhängig davon, wo du sitzt. Nein beherrscht wie es scheint den Tag. Manchmal sieht es danach aus, dass alle Klingen gekreuzt sind. Wie ist es denn, dass Seiten geboren werden, derweilen am allerwahrscheinlichsten keine Seite als eine Gewinnerseite ausgewiesen ist – keine der Seiten ist erstrebenswert, huh?
Was ist Tugend, und was ist Gebührendes, und wie viel und wer hat das Sagen? Genauso wenig befürwortest du notwendigerweise abwesende dritte Parteien. Es mag ja sein, sie ziehen jemanden vor, nicht aber zwingenderweise dich.
Ich erfreue Mich wirklich an Geschichten wie etwa an der von Les Misérables, wo der Monsignore für den Mann mit einer hungrigen Familie, welche das Silber des Monseigneurs gestohlen hat, eintritt. Wie viele haben die charakterliche Unerschrockenheit an sich, so etwas zu tun?
Ich habe es bei jemandem zufällig mitbekommen, wie er die Geschichte aus einer TV Show erzählte, wo eine Anwältin ganz eindeutig für ihren Klienten eingetreten ist, der für ein Verbrechen angeklagt war, im Verlaufe dessen er hinters Licht geführt worden war. Die Anwältin bringt sich wirklich in große Schwierigkeiten mit jenen Leuten, die die ganze Macht haben. Ist dies Mut oder Draufgängertum auf eigene Faust? Sollte die Anwältin ihren beherzten Kampf für ihren Klienten fortsetzen, oder sollte sie anfangen, auf sich selber achtzugeben? Auf was für einer Grundlage sollte sie weitermachen? Auf der Grundlage von Richtigkeit, oder von Mut? Womöglich ist die Angelegenheit nicht dermaßen konturenscharf. Bei Tag betrachtet, sobald du gedrängt wirst zu schubsen, was würdest du dann wirklich tun? Du weißt, was du gerne tun möchtest, wenn aber dein eigenes Leben auf dem Spiel steht, wie tapfer wärest du dann? Es ist schwer, darauf einen Schwur abzugeben.
Heavenletter # 6547 – 29. Dezember 2018 – Love is Always in Style
Liebe ist immer in Mode
Gott redete …
Geliebte, rufe dir ins Gedächtnis zurück, dass du Meine Geliebte bist. Rufe dir dies mehr ins Gedächtnis zurück, als du dir irgendetwas sonst ins Gedächtnis rufst – ganz bestimmt nicht irgendetwas aufgeweichterweise Herumgereichtes in einer Welt, welche nicht ihren vollen Anteil an Wonne in Anspruch nimmt.
Ich versichere dir, einerlei, was dir die Welt rechts wie links erzählt – Ich gebe dir an, was für dich am Wichtigsten ist, dessen mit Freude einzugedenken. Du bist ob Freude gemacht. Freude ist was dir rechtmäßig zusteht.
Was die Welt auch dahingehend sagen mag, dein Herz in der Größe zusammenzuschneiden, es liegt neben dem Punkt, denn Ich bringe Ehrungen für dich vor. Unter Umständen machst du das, was man als Fehler bezeichnet, vielleicht gar ernstliche Fehler, gleichwohl bist du nicht ein Versehen. Ich stehe dem aufs Äußerste entgegen, dich schlechtzumachen. Ich möchte davon nichts hören.
Mehr noch, Ich radiere jedwede Fehlgriffe aus, derer du vielleicht beschuldigt wirst. Sage Mir, weswegen sollte ich Irrtümer aufbewahren mögen? Ich weigere Mich, irgendetwas wider dich anzuhören. Einerlei, was das höchste Gericht im Land über dich aussagen mag, Ich schenke ihm nicht ein Quentchen Glauben. Wofür denn? Ich, Gott, halte es nicht mit Gott-unerbetenen Missgriffen aus. Ich habe eine höhere Schwingung, und dementsprechend du. Du musst für alle Zeiten wissen, für welches Stück Kuchen du dich entscheidest.
Die Welt ist ob eines höheren Behufs hier, denn desjenigen, dich schlecht zu machen. Der Welt ist es zugedacht, Loblieder über dich zu singen. Jeder kann ein Experte sein, in der Welt Fehler zu finden. Sei versichert, dass dies nicht eine Aufgabenstellung ist, welche Ich dir erteile. Absolut nicht. Auf keinen Fall. Wer ist nicht schon in allzu glattpolierter Manier heruntergemacht worden? Ich, Gott, patze niemanden an. Um Himmels willen, Ich weiß um Besseres, und nicht anders du.
Wann der Tag da ist, dass du Godwriting direkt von Mir empfängst, wirst du all die Ehrungen, welche Ich dir sende, aufgreifen. Du wirst mit Goldstaub überpudert sein. Du wirst dich nicht mehr länger und sei es auch nur mit einem einzigen beschmutzenden Gedanken herabwürdigen.
Geliebte, wessen bedarf die Welt jetzt? Beantworte Mir die Frage.
Tritt weich auf der Erde auf. Es gilt dir nicht, deine Füße auf der Erde abzuwischen. Türmatten sind zum Abwischen da. Niemals sollst du auf eine andere Person drauftreten. Andere Menschen sind dir dafür, sie zu inspirieren. Wer bloß soll die Welt inspirieren, wenn nicht du?
Es ist nicht an dir, irgendwen niederzudrücken, dich mit inbegriffen. Ich gebe dir nicht an, durch dieses oder jenes oder überhaupt durch irgendetwas niedergedrückt zu sein. Falls du stillschweigend Entmutigtheit hinnimmst, trage Ich dir aufs Vernehmlichste an, dass du dir dies nicht als Haut überziehst. Ich sage auch nicht, einen Jig zu tanzen. Gleichzeitig gebe Ich dir gewisslich nicht an, dir alle Freude abzustreifen, so, als wärest du irgendwie nicht zugelassen.
Mein Verlangen für dich ist alles-umfangende Freude. Einzig Liebe macht in dieser Welt Sinn, welch letztere allzu viele Menschen als einen fehlgeleiteten Liebhaber betrachten. Oh, ja, der Welt alle Freude. Der Welt ein weiterer Freudenchor. Gibt es eine mögliche größere Freude als Liebe? Wofür bist du hier, außer dafür, mit Meiner Deckung zu lieben?
Gib Mir deine Liebe. Worum sonst sollte Ich dich bitten mögen? Solltest du dich denn irgendetwas zu fügen zu haben, so füge dich der Freude deiner Liebe und nichts Minderem. Liebe ist eine lange, lange Zeit um dich herum gewesen. Sie kommt nie aus der Mode. Liebe ist dabei, spitzenmäßig überall auf der Welt zurückzukommen.
Siehst du nun Liebe, wie sie sich über dem Horizont ausweitet, Liebe, hinlänglich, um überzuquellen, Liebe, genug, um überall auf Land und auf See herbeizuwinken, genug Liebe für Alle und niemals weniger? So stehen die Dinge derzeit in Hinsicht auf den Einfluss von Liebe. Ich erschuf dich für immer und ewig und einen Tag für Liebe.
Heavenletter # 6548 – 30. Dezember 2018 – Where is the Rapture?
Wo ist das Hingerissensein?
Gott redete …
Geliebte, du stellst wieder und wieder die Frage: „Gott, bin ich wahrhaftig ein für alle Mal Deine Geliebte?“
„Ja, ganz gewiss bist du das“, so spricht der Herr.
Du bist nicht im Rückstand, ebenso wenig Ich. Ebenso wenig ist Einssein noch nicht vorne draus. Wir sind genau dort, wo Wir bestimmt sind, zu sein. Wir sind Eins so wie immer, Ich führe dich nicht an der Nase herum. Sofern du dich geplagt fühlst, plagst du dich selber. Peinige dich nicht mehr länger.
Liege niemandem auf der Pelle, und insbesondere nicht dir selber. Entscheide dich für einen guten Leitgedanken, um mit ihm deinen Tag zu durchlaufen. Bleibe im Einklang. Bringe deine Nerven nicht zum Misstönen.
Gewiss ja, es ist da der Aspekt, dass der heutige Tag einfach ein weiterer Tag ist. So sieht es mit Tagen aus. Wer kann genau sagen, was der heutige Tag sein soll, und was dich heute oder morgen alles heimsuchen oder nicht heimsuchen soll?
Ein Tag wird der deinige genannt, weil du in ihn eintrittst und ein Teil von ihm bist. Der heutige Tag gehört Vielen zu. Geliebte, nimm nicht irgend einen Tag als unstatthaft. Womöglich siehst du soeben einfach einen Schatten, der auf morgen fällt. Du kennst noch nicht die ganze Geschichte. Du kennst eher nicht die Hälfte davon. Unter Umständen wirst du nie mehr davon erfahren, dessen unbenommen, wie sicher du dir bist, du kennest es.
Wer sagt denn, du habest all die Warum und Weshalb zu kennen, und all die Wie es kommt und die Wofür und die Warum-Nicht?
Bald genug ist ein Tag erledigt, und ist das Leben getan. Das Leben nimmt seinen Lauf, und du findest dich auf einem weiteren Abenteuer. Keine zwei Tage sind gleich.
Geliebte, du hast Mich gefragt: „O Gott, was ist dabei Sache?“
Ich, Gott, sage dir freiheraus – da ist keine Sache. Sache existiert nicht. Du bekommst schlicht etwas für dein Geld, unabhängig davon, welche Wende das Leben nehmen mag.
Du gehst bergauf und bergab. Du überquerst die Straße. Du sagst Danke Dir, und du sagst Gern geschehen. Du sagst Hallo und Auf Wiedersehen. Du fragst Wieviel Uhr ist es, und Um wie viel Uhr war das, und du fragst Mich Weswegen mache ich mir, Mein Lieber, so viele Sorgen? Gott, habe ich die Dinge dabei derart eingefädelt?
Shakespeare hat es so ausgedrückt: „Zu viel Aufhebens um nichts.“
Kind, du scheinst zu sehen, dass ein Kapitel beginnt, und dass ein weiteres Kapitel endet. Der eine Tag beginnt, und der eine Tag endet, und du begibst dich zu den Läufen. Die Sonne geht auf, und sie geht unter. Sterne funkeln. Jemand macht seinen Computer an. Jemand macht seinen Computer aus. Jemand verliert seinen Geldbeutel, und jemand findet ihn, und gibt ihn zurück. Ein Auto springt an, und ein anderes nicht.
Du nimmst an, dass irgendwo jemand schlafen geht, und dass früher oder später jemand anderer aufwacht. Jemand klettert einen Baum hoch, und jemand fällt von einem Baum herunter. Geschieht all dies um nichts, wie es Shakespeare gedacht hat, bevor es Computer gab, um sie einzuschalten?
Das ganze Leben scheint derart wichtig, und nachher beginnst du noch mal ganz von vorne. Du dümpelst vor dich hin, oder du prallst zurück, und der Tag ist vorüber, und die Nacht beginnt. Wo bist du? Wo hast du angefangen? Du begreifst, dass du niemals endest.
Worum geht das ganze, oder worum geht es nicht, und was für einen Unterschied macht selbiges? Wo ist die Hingerissenheit? Wann schickst du dich an, um etwas zu wissen, was der Erwähnung wert ist? Und wie in aller Welt weißt du, wie die Uhrzeit anzugeben ist, und wann erinnerst du dich an irgendetwas, und weswegen solltest du dich an es erinnern, insbesondere dann, wenn es bei dir herumgeistert?
Schau her! Hier vor uns eine weitere Kurve in der Straße, und es ist alles Schnee von gestern – so Schnee da ist.
Du kennst das Alphabet und die Multiplikationstabellen. Du kennst all die Gangs hier. Wofür hast du irgendetwas zu kennen? Was für einen Unterschied erbringt der Tag, und wer, in Gottes Namen, sagt solches an?
Um wie viel Uhr bist du gestern Abend ins Bett gegangen, und um wie viel Uhr bist du heute Morgen aufgewacht, und wofür, und wieso nicht?
Geliebte, du fragst Mich, wovon Ich soeben rede. Was für einen Schluss ziehe Ich? Welche Seite ist oben, und welcher Weg ist der Nachhause?
Und am Wichtigsten, Gott, ich frage Dich – bin ich wahrhaftig Deine Geliebte? Bin ich das?
Heavenletter # 6549 – 31. Dezember 2018 – All in Good Time
Alles zur rechten Zeit
Gott redete …
Geliebte, gib der Idee den Vorzug, Wundern freudig entgegenzusehen. Woran ist in dieser sterblichen Welt nicht zu glauben? Was kann nicht wahr werden? Bedenke dies! Kinder werden geboren. Leben geht weiter. Leben kommt und geht. Gedanken existieren, und Gedanken reisen umher, und neue Gedanken ersetzen alte.
Ja, sei dir sicher, zu wissen, dass Wunder Wirklichkeit werden.
Zur selben Zeit wie Wunder Wirklichkeit werden, sind Wunder nicht dafür da, dass du auf ihnen bestehst wie auf einer Tasse Kaffee bei Starbucks. Du kommandierst Wunder nicht herum.
Ja es ist in der Tat so – recht wahrscheinlich ist es, dass dies, so du darauf beharrst, wann und wie ein gewisses Wunder sich zeigen solle, das Strömen des Wunders abhält. Es gibt so etwas wie – es zu sehr versuchen. Wunder wachsen wie Blumen. Blumen und Wunder wachsen aus sich selber heraus. Du kannst nicht Wunder drängen, in Erscheinung zu treten. Ein Wunder kommt dann, wenn es gut ist und dafür parat.
Du, auch du, magst es, das Sagen zu haben. Sei sorgsam damit, was du verfügst.
Selbstverständlich gibt es Erhabene Spirituelle, die eine Art an sich haben, welche Wunder aus ihren Fingerspitzen hervorbringt, und selbige zu jemandes Füßen legt. Richtiggehend reelle Wunder wirklichen Lebens treten auf ihr eigenes Geheiß hin zu ihrer eigenen Zeit in Erscheinung.
Wie sehr magst du es, gedrängt zu werden?
Du hast sehr wohl einen dir eigenen Rhythmus an dir, und bist nicht so recht imstande, dich ganz locker an den Rhythmus eines anderen Menschen anzupassen. Jedem das seine.
Ebenso wenig kannst du Andere auf Zack bringen. Du liebst die Worte „Beeilung! Beeilung!“ nicht. Diese Worte biegen deine Nase außer Form.
Lieber hast du es zu hören zu bekommen: „Nimm dir die Zeit, Liebling! Mache es in deinem eigenen Tempo!“
Dein eigenes Tempo ist das Tempo, was für dich am besten klappt. Den Kleidern ist in der Welt hinreichend viel Zeit zur Hand, sie zum Trocknen auf der Wäscheleine hängen zu haben.
Seit wann drängst du die Sonne, dass sie scheine? Das Leben möchte gerne in seinem eigenen Tempo seiner Wege gehen. Du kannst nicht machen, dass die Dämmerung sich sputet. Es liegt Förderliches in der Anschauung – Gut Ding will Weile haben. Besser du folgst Mir, als dass du deine eigenen Pferde peitschst. Gott setzt die Temperatur an.
Was ist die Eile, Geliebte?
Sich hetzen fühlt sich fieberhaft an. Eilen ist wie wenn du beim Stricken Maschen verlierst. Was ist so lebenskräftig am Eilen? Wer setzt das Tempo fest? Wer kennt das Schritttempo?
Erinnerst du dich, als das Leben langsam, indessen stet war? Erinnerst du dich, als du überall zu Fuß hingingst? Erinnerst du dich, als Eilen nicht der König war? Erinnerst du dich, als du nicht verlockt warst, Dinge bei Amazon zu bestellen und dermaßen viele Kostbarkeiten zu besitzen?
Es war einmal, da war das Leben ein Stück Kuchen, und Zeit ging nicht geschlossen stiften. Erinnerst du dich, als du Zeit hattest, mit dem Fuß zu klopfen, und als niemand außer Atem zu kommen hatte? Erinnerst du dich, als du das Leben mit einem Atemzug auf ein Mal lebtest? Erinnerst du dich, als es für jeden und für alles Zeit genug gab, und als die Sommer langsam und leicht waren?
Wunder holten auch so dich ein. Es wimmelte auch so vor Nacht und Tag. Du gingst mit einem Fuß nach dem anderen. Du bist auch so irgendwohin gelangt. Du kanntest alles, was du zu wissen brauchtest.
Du hattest deinen Rhythmus gefunden. Du warst nicht ständig ein Haspler. Zeit verleben war nicht zu jeder Zeit der Höhepunkt des Tages. Es gab stets genug Zeit und Raum, um das Leben darin zu leben. Dir ging Zeit nicht zur Neige. Du hast nicht gekeucht und geschnauft. Zeit hatte dich nicht dauernd beherrscht. Zeit war höflich. Zeit war geduldig.
Leben war. Du warst Teil des Lebens. Du spieltest die Hauptrolle im Leben! Du schwangst dich auf die Sterne. Du setztest das Timbre deines Lebens fest. Du sangst ein Lied, oder zwei. Du warst nicht ein Umstandskrämer. Du ließt das Leben und ließt jeden im Leben sein. Du zähltest Katastrophen nicht zusammen.
Du spieltest Spiele und liebtest das Leben, so wie es kam. Du pfiffst, während du am Arbeiten warst. Leben war prangend, und du liebtest es insgesamt. Es war immer mehr als genug Zeit und Raum dafür da. Du darbtest nie nach Zeit.
Wunder passen sämtlich in Zur Rechten Zeit hinein.